Die Kommunalwahl in Dortmund - Dortmunder & Schwerter ...

do.stadtmagazine.de

Die Kommunalwahl in Dortmund - Dortmunder & Schwerter ...

Am Ende von schwierigen Verhandlungen

übernimmt der Autohändler

Ebbinhaus – in Dortmund als Opel-

Händler bekannt – das insolvente

Autohaus Kroymans. Dies bedeutet

zunächst für die etwa 50 bisherigen

Kroymans-Mitarbeiter, dass ihre Arbeitsplätze

bis auf weiteres gesichert

zu sein scheinen.

Den Ausführungen von Paul Ebbinghaus

zufolge ist weiterhin davon

auszugehen, dass sein Unternehmen

neben der starken Marke Opel

zukünftig eine zweite starke Marke

– Ford – vertritt. Dies erscheint auf

Grund der zukünftigen Entwicklung

von Opel nicht die schlechteste Lö-

Die riesige schwarze Rauchwolke

ließ nichts Gutes erahnen: Am Samstag,

dem 12. September, stand gegen

Mittag plötzlich das ehemalige Autohaus

Kroymans, seit kurzem Autohaus

Ebbinghaus, in Flammen. Die Polizei

räumte unverzüglich die benachbarte

Spielhalle und den angrenzenden

Discounter. Wenig später traf die

Feuerwehr mit 120 Mann am Brand-

2

Schön für Dorstfeld:

Opel-Ebbinghaus übernimmt Kroymans…

sung zu sein. Außerdem wird durch

die Übernahme ein weiteres Segment

der Firmenstrategie in Erfüllung

gehen: Ein zusätzlicher Standort in

Dortmunds Westen, noch dazu in

einer Immobilie in einem sehr guten

Zustand. Zum Angebots-Portfolio

der Firma Ebbinghaus gehört künftig

in Dorstfeld neben Ford und Opel

auch die Marke Chevrolet, während

Nissan zumindest als Service-Marke

erhalten bleibt. Geschäftsführer des

neuen Standortes in Dorstfeld wird

ein für die Kroymans-Stammkunden

bekanntes Gesicht: Michael Güldenpfennig.

Dieser freute sich mitteilen

…aber seit einem Großbrand am Samstag ist nichts mehr, wie es war!

ort ein und begann – beobachtet von

vielen Schaulustigen - mit den Löscharbeiten.

Mehrere Drehleitern und

Teleskopmasken waren im Einsatz.

Ein Polizei-Hubschrauber beobachtete

die Brand- und Rauchentwicklung

einige Zeit – es wurde festgestellt,

dass die Rauchwolke von Dorstfeld

in Richtung Bochum gezogen war.

“Nach meinem Kenntnisstand ist

Der neue Zusammenschluss Dortmunder

Bürgerinitiativen ‚Vor Ort’

war im August Gast von ‚Dorstfeld

Aktiv’.

Die Mitglieder trafen sich unter

der großen Blutbuche, besprachen

die zukünftige Arbeit von

‚Vor Ort’ und machten sich bei

einem Rundgang ein Bild der

Lage.

Unter den Gästen war diesmal

auch Petra Zielazny, OB-Kandidatin

der Bürgerliste.

niemand verletzt worden,” informierte

Feuerwehrsprecher Thomas

Osthoff, nachdem die Löscharbeiten

abgeschlossen waren. Zur Brandursache

gibt es noch keine genaueren

Erkenntnisse. Es ist aber wahrscheinlich,

dass das Feuer von der Werkstatt

und dem Ausstellungsraum des Autohauses

Ebbinghaus ausging. Der

benachbarte Supermarkt hat zwar

nicht gebrannt, ist jedoch durch eine

Rauchdurchzündung beschädigt

worden. So bestätigt Osthoff: “Teile

der Fassade und die Tür sind durch

den Druck zerstört worden.” Das

Autohaus selbst hat große Verluste

erlitten: Durch das Feuer stürzten die

Hallendächer ein, viele Autos in der

Ausstellungshalle, aber auch im Außenbereich

sind völlig ausgebrannt.

Der gesamte Sachschaden soll, laut

Aussage der Kriminalpolizei, fünf bis

‚Vor Ort’ zu Gast bei ‚DorstfeldAktiv’

zu können, dass die Filiale Dortmund

für die ehemalige Kroymans-Gruppe

stets eine gute Niederlassung war, in

der “schwarze Zahlen” an der Tagesordnung

waren. Dies geschah im Wesentlichen

durch Firmenkunden und

soll entsprechend fortgesetzt und optimiert

werden. Für das laufende Geschäftsjahr

ist die Firma Ebbinghaus

zuversichtlich, den Absatz stabil halten

zu können, auch wenn das Geld

für die Umweltprämie aufgebraucht

ist. Weiterhin geht man davon aus,

dass gerade auch die Stammkunden

im nächsten Jahr wieder im gewohnten

Umfang Fahrzeuge kaufen.

Diese Hoffnung scheint erfüllbar.

zehn Millionen betragen. Es bleibt

zu hoffen, dass die Zukunft des Autohauses

in Dorstfeld durch diesen

Großbrand nicht gefährdet ist und

es sehr bald gelingt den

alten sehr guten

Zustand der

Immobilie wiederherzustellen.


Am 01. September 2009 ist das

neue Scheidungsrecht in Kraft getreten.

Dieses hat, insbesondere im

Hinblick auf die mit einer Scheidung

zusammenhängenden Folgesachen,

umfangreiche Änderungen

mit sich gebracht. Selbstverständlich

können diese Änderungen hier

nicht in allen Einzelheiten dargestellt

werden. Auf einige wesentliche

Neuerungen möchte ich jedoch

hinweisen. Im Bereich des

Unterhaltsrechts hat der Kindesunterhalt

nun Vorrang gegenüber dem

Unterhaltsanspruch eines aktuellen

oder auch früheren Ehepartners.

Dies bedeutet, dass der Unterhaltsschuldner

nun zunächst für die

Kinder zu zahlen hat. Erst wenn

danach weitere Leistungsfähigkeit

besteht, ist auch der Unterhaltsanspruch

des Ehepartners zu erfüllen.

Eine wichtige Änderung betrifft

in diesem Zusammenhang auch

den Unterhaltsanspruch eines Elternteils

wegen Kinderbetreuung.

Vereinfacht dargestellt gilt insofern

ab sofort, dass in der Regel nur

noch Mütter oder Väter mit Kindern

von unter 3 Jahren Anspruch

auf solchen Unterhalt haben. Danach

dauert der volle Unterhaltsanspruch

nur dann fort, wenn dies

ausnahmsweise der Billigkeit entspricht.

Ansonsten müsste für eine

anderweitige Betreuung des Kindes

(z.B. Kindergarten) Sorge getragen

werden, was allerdings auch nicht

bedeutet, dass ab Vollendung des 3.

Lebensjahres des Kindes von dem

betreuenden Elternteil ein abrupter

Wechsel von der elterlichen Betreuung

zu einer Vollzeiterwerbstätigkeit

verlangt würde. Mit dieser

Regelung hat also der Gesetzgeber

den ursprünglichen Vorrang der

persönlichen Betreuung gegenüber

anderen kindgerechten Betreuungsmöglichkeiten

aufgegeben.

Auch zum sog. Zugewinn sind die

gesetzlichen Regelungen umfassend

geändert worden. Hatte bisher

ein Partner bei Eheschließung

Schulden, blieben diese unberücksichtigt,

d.h. in den Zugewinn flossen

sie nicht ein. Derjenige also,

der im Laufe der Ehe mit seinem

zuerworbenen Vermögen lediglich

seine anfänglichen Schulden

tilgte, musste diesen Zuwachs nicht

ausgleichen. Nun werden solche

Schulden mitgerechnet, was für den

anderen Partner also auch in diesen

Fällen einen Anspruch auf Zugewinn

mit sich bringen kann. Da-

Neues Scheidungsrecht ab

01. September 2009

rüber hinaus kann jeder Ehepartner

von dem anderen ab sofort verlangen,

dass er bereits zum Trennungszeitpunkt

sein Vermögen offen legt.

Dieses neue Auskunftsrecht soll

dem Schutz vor Vermögensmanipulationen

zwischen Trennung und

Scheidung dienen. Wichtig zu

erwähnen ist, dass auch der sog.

Versorgungsausgleich wesentliche

Änderungen erfahren hat. Bisher

war der Versorgungsausgleich sozusagen

zwingend zusammen mit

der Scheidung durchzuführen. Er

bedeutet, dass die während der

Ehe erworbenen Rentenansprüche

gleichmäßig zwischen den Ehepartnern

aufgeteilt werden. Solche

Ansprüche können nicht nur in der

gesetzlichen Rentenversicherung,

sondern etwa auch im Rahmen einer

Beamten- oder betrieblichen

Altersversorgung erworben werden.

Kernstück der Reform ist die sog.

interne Teilung“, was bedeutet,

dass jedes in der Ehe erworbene

Anrecht in dem jeweiligen Versorgungssystem

-intern- je zur Hälfte

geteilt wird. Der ausgleichsberechtigte

Ehegatte erhält so also einen

eigenen Versorgungsanspruch bei

dem Versorgungsträger des ausgleichspflichtigen

Ehegatten. Die

sog. „externe Teilung“, also die

Übertragung von Anrechten auf

einen anderen Versorgungsträger,

soll künftig nur noch ausnahmsweise

vorkommen. Darüber hinaus

findet künftig bei kurzer Ehedauer

-Ehezeit von bis zu 3 Jahren- ein

Versorgungsausgleich nur noch

auf Antrag eines Ehegatten statt.

Haben die Ehepartner fast gleich

hohe Anrechte erworben oder ist

der Wert eines auszugleichenden

Anrechts nur gering, findet kein

Versorgungsausgleich mehr statt.

Entfallen ist grundsätzlich auch das

sog. „Rentnerprivileg“.

Soweit ein ausgleichspflichtiger

Ehepartner bisher zum Zeitpunkt

der Entscheidung des Familiengerichts

über den Versorgungsausgleich

bereits eine Altersrente bezogen

hat, wurde diese Rente erst

gemindert, wenn der ausgleichs-

berechtigte Ehegatte ebenfalls

Rente erhielt. Künftig ist bei den

Rentnern der Versorgungsausgleich

Ja, denn: Normale Brillen haben

im Schulsport und beim Freizeitsport

auf dem Spielfeld oder in der

Turnhalle nichts zu suchen!

Die Verletzungsgefahr bei einem

Sturz oder Zusammenprall durch

das Tragen der ‚normalen‘ Brille

beim Sport ist entsprechend hoch.

Kinder können sich beispielsweise

bei einem Sturz durch die Teile

ihrer Brille Schnittwunden im Gesicht

zufügen. Aber gar keine Brille

zu tragen ist auch keine gute

Lösung. Denn die Brille korrigiert

schließlich die Fehlsichtigkeit.

Trägt das Kind seine Brille nicht,

ist die Gefahr groß, Hindernisse

nicht rechtzeitig zu erkennen und

sich daran zu verletzen. Das kann

zwar auch auf dem Schulhof passieren,

aber das Risiko beim Sport

ist ungleich höher.

Heute bietet der augenoptische

Fachhandel spezielle Brillenfassungen

an, die das Verletzungsrisiko

erheblich vermindern. Sie

haben keine scharfen Kanten und

sind mit entsprechenden Silikon-

Polstern an Nase und Bügeln aus-

Anzeige

grundsätzlich ab sofort zu berücksichtigen,

was praktisch bedeutet,

dass die Rentenbezüge schon vor

Eintritt des geschiedenen Ehepartners

in die Altersrente gekürzt werden.

Im übrigen werden durch die

neuen gesetzlichen Regelungen

Parteivereinbarungen auch zum

Versorgungsausgleich erleichtert

und somit gefördert.

Rechtsanwalt Martin Keller

Braucht mein Kind eine Sportbrille?

gestattet. Damit die Sportbrillen

von den Kids auch gerne getragen

werden, haben diese ein cooles,

ansprechendes Design.

Der Schutz der Kinder vor Verletzungen

ist nur ein wichtiger Aspekt.

Vielfach nicht berücksichtigt

wird, dass gutes Sehen auch Einfluss

auf die Bewegungsfähigkeit

hat. Schulsport fördert die Entwicklung

der Motorik und Wahrnehmungsfähigkeit.

Weil man mit

einer speziellen Schulsportbrille

einfach besser sieht, sind die

jungen Brillenträger oftmals auch

besser im Sport, bewegen sich

freier, sicherer. Sie bringen mehr

Leistung, haben Erfolg, was ihnen

gleichzeitig auch mehr Spaß

bereitet. Als junger Brillenträger

ist man mittendrin, kann das machen,

was die Freunde auch können,

Skaten, Biken, Toben, evtl.

wird auch Vereinssport gemacht...

Lassen Sie beim Augenoptiker

prüfen, ob Ihr Kind auch beim

Sport unbedingt eine Brille tragen

sollte, wie z.B. bei Kurzsichtigkeit.

Wir beraten Sie gerne...

Schul-Sportbrille mit bruchfesten Kunststoffgläsern -

endlich werden die normale Brille geschont und die Augen richtig geschützt...

3


Das Mehrgenerationenhaus-Mütterzentrum

Dortmund und das

Familienbüro Hombruch möchten

dazu beitragen, nachbarschaftliche

und generationenübergreifende

Hilfe auf ehrenamtlicher

Basis zu initiieren.

Eine Brücke zwischen den Generationen

zu bauen und Familien

und Senioren zusammenzu-

Firma Schwanitz NEU in Dorstfeld

Die Firma Alexander Schwanitz in

der Spicherner Str. 38 in Dorstfeld,

Fachbetrieb für Sanitär, Heizung

und Regenerative Systemtechnik,

wurde im Jahre 2004 gegründet.

Zu ihren Spezialitäten gehören

unter anderem die Komplett-Badsanierung

und Heizungsmodernisierung

– ihr Credo ist Arbeit und

Dienstleistung in einer Qualität

auf höchstem Niveau.

Besonders intensive partnerschaftliche

Beziehungen unterhält das

Dorstfelder Unternehmen daher

auch zur Firma Buderus, deren

umfangreiches Produktionsprogramm

man konsequent nutzt. Bei

leckerem Essen und Getränken

entwickelte sich vor dem neuen

Ladenlokal in Dorstfeld rasch ein

gemütliches Beisammensein der

anwesenden Gäste und der Betriebsangehörigen.

Parallel hierzu standen Firmenchef

Alexander Schwanitz ebenso

wie Experten der Firmen Buderus

und Hans Grohe bei Fachfragen

mit Rat und Tat zur Seite.

4 1

Dortmunder Wunschgroßeltern

bringen ist die Idee von Sandra

Linnenkamp vom Mehrgenerationenhaus-Mütterzentrum

und

Marion Reichenberg vom Familienbüro

Hombruch. Im Rahmen

der Angebote des Mehrgenerationenhauses

und auch bei Willkommensbesuchen

bei Familien

durch das Familienbüro Hom-

bruch fragen immer wieder Eltern

nach der Möglichkeit, einen

Kontakt zu älteren Menschen,

Wunschgroßeltern zu haben, die

Zeit für Kinder zur Verfügung stellen

möchten. Wunschgroßeltern,

die mit Kindern vorlesen, singen,

spielen, von früher erzählen und

vieles mehr. In einem persönlichen

Gespräch werden Erwartungen

und Wünsche geklärt, es

wird festgehalten, wie Senior/Innen

gerne tätig werden möchten.

Sandra Linnenkamp und Marion

Reichenberg stellen sich eine intensive

Begleitung der Senior/Innen

vor. Gemeinsam wird eine

Shery’s Haarstudio im Alt-Dorstfelder

Zentrum, erweiterte die Angebotspalette

nach aufwändigen

Umbau-, Renovierungsarbeiten

und etlichen Investitionen. Die Inhaber

haben mit viel Geschmack

ein einladendes Ambiente geschaffen,

in dem nun neben den neuesten

Frisurentrends auch perfektes

Nageldesign angeboten wird. Darüber

hinaus gibt es eine umfangreiche

Kosmetik-Abteilung und

„Wir sind Dorstfeld“

lautet die aktuelle Kooperationskampagne

zwischen der Handballabteilung

des ATV Dorstfeld

und dem Fußballverein SC Dorstfeld

09. Dahinter verbirgt sich eine

Vereinszusammenarbeit, die sich

durch die Einführung von neuen

Dauerkarten im Chipkartenformat.

Dem D.S.C. hilft die Mediendesign-Firma

Wide-puplish und

dem ATV Dorstfeld die Firma talk,

zuständig für Sicherheits- und

Netzwerktechnik, dieses Vorhaben

in Form von Sponsoring zu

verwirklichen. Mit dem Besitz

der Karte, die der D.S.C. jederzeit

im Clubhaus und bei den Heim-

passende Familie ausgesucht, das

erste Treffen organisiert. Für die

Wunschgroßeltern sollen regelmäßig

Gesprächsnachmittage angeboten

werden, auch wenn sie

noch nicht ganz sicher sind, ob

die neue Tätigkeit das Richtige

ist. Senior/Innen, die sich angesprochen

fühlen, können sich im

Mehrgenerationenhaus oder im

Familienbüro Hombruch melden.

Kontakt: Familienbüro Hombruch:

Marion Reichenberg,

F 0231-50-28327, E-Mail:

mreichen@stadtdo.de Mehrgenerationenhaus-Mütterzentrum:

Sandra Linnenkamp, F 0231- 2

22 10 50, E-Mail: mueze-linnenkamp@dokom.net

Shery’s Haarstudio expandiert

professionelle Fußpflege. Ein neu

installiertes Sonnen-Studio rundet

das Beauty-Angebot bei Shery ab.

spielen und der ATV in seinem

Vereinslokal Haus Schmidt (montags

19 Uhr) und bei Heimspielen

verkauft, kann der Inhaber seinen

Verein bei allen Heimspielen der

Spielzeit 2009/2010 unterstützen.

Das Besondere an der Zusammenarbeit

zwischen den beiden Dorstfelder

Vereinen ist, dass die Karten

auch bei dem jeweils anderen

Verein vorgezeigt werden können

und eine Eintrittsermäßigung von

50% gewährt wird. Beide Vereine

freuen sich auf die neue Spielzeit

und hoffen weiterhin auf tatkräftige

Zuschauerunterstützung, die

durch diese Zusammenarbeit

vielleicht noch gesteigert werden

kann. ATV Dorstfeld


AWO-Dorstfeld feierte 90. Bestehen

Die Helfer des AWO-Ortsvereins: v. l.: Klara Zirnsak, Brigitte Kujat, Edith Weber

Anlässlich seines 90-jährigen Bestehens

lud der Ortsverein Dorstfeld

Ende August zu einer sehr

schön organisierten Feier ein,

die vom Duo Ettlin musikalisch

untermalt wurde. Wie immer

konnte der Dorstfelder Vorsitzende

Manfred Kujat auch dieses

Einweihungsfest im Mehrgenerationenhaus

Mütterzentrum Dortmund

Mit einer neuen Terrasse ist ein

lang gehegter Wunsch für Eltern

und Kinder im Mütterzentrum in

Erfüllung gegangen. Mit Hilfe

einer großen Spende von Hugo

Miebach von der Dortmunder

Firma Miebach, einer Spende der

Sparkasse Dortmund sowie finanzieller

Unterstützung des Architek-

turbüros lindner & lohse, konnte

das Mütterzentrum seine Terrasse

überdachen und die Terrassenfläche

erweitern. Mit einem Grillfest

bedankte sich das Haus bei den

Spenderinnen und Spendern und

den langjährigen Unterstützerinnen

und Förderern des Hauses.

Die Präsidentin des Landesrechnungshofes

und Schirmherrin

Mal zahlreiche Gäste in der Begegnungsstätte

in der Thusneldastraße

begrüßen. Interessierte

können sich bei der Dorstfelder

AWO über deren Ziele und Veranstaltungen

informieren. Nutzen

Sie die Gelegenheit, dazu die Begegnungsstätte

aufzusuchen.

des Mütterzentrums, Ute Scholle

erzählte, wie überrascht sie die

Ankündigung der großen Jubilä-

umsspende von Hugo Miebach

am Telefon entgegen genommen

hatte, der den ursprünglich vorgesehenen

Betrag nochmals verdoppelte.

Sie erfuhr von ihm, dass er

schon länger das Mütterzentrum

unterstütze, vor allem, weil er die

Förderung von Familien in unserem

Land als Familienvater sehr

wichtig findet und weil das Mütterzentrum

zu Adlerstraßenzeiten

in einem seiner ehemaligen Verwaltungsgebäude

angesiedelt war.

Neben Vertreterinnen aus Politik

und Verwaltung kam trotz vollem

Terminkalender auch Stadtdirektor

Ullrich Sierau hinzu, um sich

ein Bild von der Baumaßnahme,

an der die Stadt bei der Neuorganisation

der Fluchtwege beteiligt

war, zu machen. Diese gelungene

Bauaktion, die nun südländisches

Flair ins Mütterzentrum bringt war

ein idealer Platz für ein fröhliches

Fest mit über 70 geladenen großen

und kleinen Gästen.

„Lasst uns nicht hängen!“

Gegen Kinderarmut - Kampagnengottesdienst

in der Kletterhalle

Mitte August berichteten die Verantwortlichen

der Ev. Noah-Kirchengemeinde

über ihre Erfahrungen

bezüglich eines schwerwiegenden

Themas: Kinderarmut. Laut des

Sozialberichtes der Stadt Dortmund

gehören die Stadtteile Bodel-

schwingh/Westerfilde sowie Nette

und Marten zu den Orten, für die

Aktionen gegen Kinderarmut und

für Chancengleichheit besonders

notwendig erscheinen. Zu diesem

Thema fand auch wenige Tage

später ein Kampagnengottesdienst

des Ev. Kirchenkreises Dortmund

statt, der in enger Zusammenarbeit

der Ev. Eliasgemeinde, Ev.

Gemeinde Huckarde, der Ev. Freikirchlichen

Gemeinde Huckarde

und der Schwerpunktarbeit „Junge

Familien“ der Ev. Noahgemeinde

in Zusammenarbeit mit der Kletterhalle

Bergwerk stattfand. Die

vom Jugendamt der Ev. Kirche von

Westfalen initiierte Kampagne war

der Mittelpunkt des Gottesdienstes,

der unter dem Motto „Lasst uns

v.l.: Gert Steding, Christoph Biemann (Die Sendung mit der Maus), Superintendent

Michael Stache, Carsten Griese, Edeltraud Osthaus und Christoph Knieper.

nicht hängen!“ stattfand. Eines

der Hauptanliegen dieses Gottesdienstes

war, dass man auf die real

existierende Kinderarmut aufmerksam

machen und zugleich demonstrieren

wollte, dass man auch mit

wenigen materiellen Dingen eine

schöne Kindheit haben kann. Während

des Gottesdienstes gab es eine

Performance einer Jugend- und Kindergruppe,

nach dem Gottesdienst

ein Schnupperklettern für Interessierte

zum Sonderpreis.

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Presseberichte von 1909

Zusammengestellt von

Karl-Heinz Frese

Dorstfeld, den 11. April 1909.

Die himmelblauen Romane erscheinen

gleich nach Ostern! Sie

sind zu haben in Dorstfeld bei Frau

Beyer, Frau Troske, Frau Voß und

Frau Lange, Emscherstraße 2.

Die Verlobung ihrer Tochter Hermine

mit Herrn Carl Höfflinghaus

aus Lünen beehren sich anzuzeigen

Gustav Kaffsack und Frau Ida

geb. Poth. Dorstfeld, Ostern 1909.

Dorstfeld, 20.04.1909.

–Sprechsaal-

Schon lange ist das der hiesigen

Gemeinde gehörige Wohn- und

Geschäftshaus, Wittener- und Kaiserstraßen-Ecke,

welches übrigens

der Gemeinde noch gute Miete

einbrachte, abgebrochen worden.

Wie es damals hieß, sollte auch die

Kapelle abgebrochen werden, um

einen freien Patz mit gärtnerischen

Anlagen schaffen zu können.

Unsers Erachtens können aber

gärtnerische Anlagen nur im Frühjahr

gemacht werden, es wäre

doch jetzt die geeignete Zeit hierfür.

Oder soll der unschöne offene

Schulhof mit dem Ausblick auf die

Abortanlage noch bis zum nächsten

Frühjahr bestehen bleiben?

Ist es nicht schon genug mit dem

Eisenbahn- und dem Kaiserstraßenelend?

Der Gemeindevertretung

ist da weniger Schuld beizumessen.

Früher ist auch an dieser

Stelle mehrmals die Rede davon

gewesen, auf dem freiwerdenden

Platze soll ein Bismarckdenkmal

GRABMALE

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errichtet werden; aber so lange

unser bekannter Bismarckverehrer

zu den Vätern heimgegangen,

ist es recht stille davon geworden.

Der hiesige Bismarckverein sollte

recht wacker die Werbetrommel

rühren, es würde denn auch schon

mancher sein Scherflein dazu beitragen,

um ein unserer Gemeinde

entsprechendes, dem unvergeßlichen

Kanzler würdiges Denkmal

errichten zu können.

Dorstfeld, 24. April 1909.

Diebstahl. Aus der Bahnwärterbude

Nr. 81 hierselbst wurden in

der vergangenen Nacht über 100

kg Telegraphendraht entwendet,

nachdem man die Tür aufgebrochen

hatte. Der Wert des Drahtes

übersteigt 200 M. In Dortmund

wurden heute morgen 2 Personen,

die derartigen Draht mit sich

führten und über dessen rechtmäßigen

Erwerb sich nicht ausweisen

konnten, festgenommen. Man vermutet

in ihnen die Täter.

Dorstfeld, 24. April 1909.

Ein großes Unglück hätte leicht der

dem Trunke ergebene Berginvalide

Wilhelm Stratmann, Bochumerstraße

21, anrichten können. Der

Mann begoß gestern die Kücheneinrichtung

seiner Wohnung mit

Benzin und legte dann Feuer an.

Familienangehörige und Hausbewohner

konnten den Brand aber,

ehe größerer Schaden angerichtet

war, löschen. Der Täter wurde festgenommen.

Dorstfeld, 26. April 1909.

Ein tief bedauerlicher Unglücksfall

ereignete sich am Samstag

vormittag in einer Turnstunde der

hiesigen Volksschule. Eine Knabenabteilung

spielte unter Aufsicht

des Lehrers auf der Wiese Schleuderball.

Der Schüler F., welcher

den Ball nicht auffing, wurde von

demselben so heftig getroffen,

daß er betäubt niedersank. Mit

dem Krankenwagen wurde er in

die elterliche Wohnung gebracht,

wo auch alsbald ärztliche Hilfe

zu Stelle war. Leider war diese resultatlos

und der Knabe verschied

schon am Tage nach dem Unfall.

Dortmund, 3. Mai 1909.

Schöffengericht. „Laßt die Huckarder

Jungens nur kommen, ich

will sie schon verhauen!“ Diesen

Wutausbruch stieß der Bergmann

Wilhelm Glöckner aus Dorstfeld

am 23. Februar d. J. in Huckarde

aus, wo er sich in der Horstmannschen

Wirtschaft so ungebührlich

benommen hatte, daß er an die

Luft befördert wurde. Zur selben

Zeit ging der Arbeiter Ignatz Flotka

und der Schmied Friedrich Nientit

an der Horstmannschen Wirtschaft

vorüber. Glöckner erhob seinen

Stock und schlug damit ohne jede

Veranlassung auf die beiden Personen

ein, so daß Flotka eine erhebliche

Kopfwunde davontrug.

Auch auf den hinzugerufenen Polizeisergeanten

Dieckmann schlug

Glöckner ein, weshalb der Beamte

genötigt wurde, seinen Säbel zu

ziehen und den Angreifer kampfunfähig

zu machen. Glöckner wurde

heute mit Rücksicht darauf, daß

er bereits an Ort und Stelle einen

gehörigen Denkzettel erhalten hatte,

wegen Hausfriedensbruchs und

Körperverletzung zu einer Geldstrafe

von 70 Mark verurteilt.

Dorstfeld, 10. Mai 1909.

Die Versammlung des evangelischen

Arbeitervereins beschäftigte

sich im wesentlichen mit den

Vorbereitungen für das Kreisverbandsfest,

das in Verbindung mit

der Feier des 25jährigen Bestehens

des hiesigen Vereins gefeiert werden

wird. Als Festtag ist der 27.

Juni in Aussicht genommen, das

Festlokal ist der Zieglersche Saal

und der schattige Garten.

In den Ehrenausschuß wurden

Bürger aller Stände gewählt; außerdem

bestimmt die Versammlung

die anderen notwendigen

Ausschüsse, die die umfangreichen

Vorbereitungen erledigen

und der nächsten Versammlung

Bericht erstatten werden. Der Eintrittspreis

für Nichtmitglieder soll

30 Pf. betragen. Weitere Beschlüsse

konnten nicht gefaßt werden, da

erst die Sitzung des Kreisverbandes

am nächsten Sonntag in Dortmund

abgewartet werden muß.

Dorstfeld, 13. Mai 1909.

Festgenommen wurde heute vormittag

der Erdarbeiter Andreas Sz.

aus Dortmund, ein Pole. Der Verhaftete

war hierselbst hinter dem

Fabrikgebäude der Firma Orenstein

und Koppel mit der Ausführung

von Wegebauarbeiten beschäftigt.

Er hat diese Gelegenheit benutzt,

um Kinder, die sich auf dem Wege

von bzw. zur Schule befanden, an

sich zu locken. Ein Polizeisergeant

in Zivil ermittelte den gefährlichen

Kinderfreund.

Dorstfeld, 14. Mai 1909.

Beinahe zu Tode geschleift wurde

heute nachmittag gegen 6 Uhr auf

der Huckarderstraße ein Knecht

des Landwirtes Krumme von hier.

Dieser kehrte mit einer mit Ackergeräten

beladenen Karre vom

Felde heim; er hatte auf dem Gefährt

Platz genommen. Plötzlich

scheuten die Pferde und rasten mit

dem Gefährt die Huckarderstraße

entlang. Da die Karre gegen einen

Baum fuhr, schlug sie um und

begrub den Knecht unter sich. Zu

allem Unglück hatte er auch die

Leine um den Hals gewickelt, und

so wurde er von den weiter laufenden

Tieren unter dem Gefährt

hervorgezogen und geschleift.

Zum Glück riß die Leine. Ein auf

der Straße befindliches Kind wurde

gleichfalls umgerissen, erlitt

aber wunderbarer Weise nur leichte

Verletzungen. Der Knecht wird

unter den erlittenen Verletzungen

und infolge des ausgestandenen

Schreckens längere Zeit zu leiden

haben.

Dorstfeld, 17. Mai 1909. Achtuhrladenschluß.

Nachdem in den Gemeinden

Huckarde und Marten der Achtuhrladenschluß

eingeführt worden ist,

soll solcher auch durch Verfügung

des Herrn Regierungspräsidenten

für unseren Ort vom 1. Juni dieses

Jahres ab, geschehen. Ausgenommen

hiervon sollen auf ihren eigenen

Wunsch die ansässigen Bäcker

und Konditoren sein. Ausgeschlossen

von dem Achtuhrladenschluß

sollen die Sonnabende und die für

den erweiterten Geschäftsverkehr

freigegebenen Ausnahmetage sein.

Dorstfeld, 21. Mai 1909.

In der Nacht zum 20. cr. wurde


hier wiederum in zwei Stellen eingebrochen.

In beiden Fällen zertrümmerten

die Diebe die Schaufensterscheiben

und stahlen aus

der Butterzentrale an der Kaiserstraße

für 20 M Wurstwaren, und

beim Bäckermeister Schneider am

Wilhelmplatz ein Brot dazu.

Kirmes in Dorstfeld.

Am Sonntag, den 13., und Montag,

den 14. Juni d. Js., soll auf dem

Wilhelmplatz und der Kaiserstraße

hierselbst eine Kirmes abgehalten

werden. Zum Aufstellen kommen

je ein Dampf- und Pferdekarussell,

sowie Schaubuden aller Art. Die

Versteigerung der Plätze findet am

Sonnabend, den 5. Juni cr., von

nachmittags 6 Uhr ab, an Ort und

Stelle, am Wilhelmplatz beginnend,

statt.

Dorstfeld, den 21. Mai 1909.

Der Gemeinde-Vorsteher.

Dorstfeld, 25. Mai 1909.

Einen großen Schaden erlitt der

Viehhändler S. Rosenberg von

hier. Ihm wurde nämlich in der

beim Gute Wischlingen gepachteten

Weide von 5 dort befindlichen

Kühen die wertvollste an Ort und

Stelle abgeschlachtet. Der oder die

Täter, unter denen sich ein Metzger

befunden haben muß, entwendeten

nur die Hinterviertel, ließen

die übrigen Fleischstücke der tragenden

Kuh liegen, wahrscheinlich

sind sie gestört worden. Von

den Tätern hat man noch keine

Spur.

Dorstfeld, 1. Juli 1909.

Einführung. Heute wurde Fräulein

Elisabeth Reinberger als Lehrerin

an der hiesigen Wilhelmschule in

Gegenwart des Lehrerkollegiums

eingeführt. Fräulein Murmann, die

bis dahin ihre Stelle versah, übernahm

mit dem heutigen Tage eine

Vertretung in Marten.

Dorstfeld, 03.07.1909

Revision der Quittungskarten usw.

Es wird darauf aufmerksam gemacht,

daß die Quittungskarten,

Aufrechnungsbescheinigungen,

Gesindedienstbücher, Lohnlisten

und Krankenkassenzahlungsbücher

bereit zu legen sind, so daß

die Revision beim Erscheinen der

Beamten unverzüglich erfolgen

kann.

Dortmund, 11. Juli 1909.

Straßenbenennungen. In der Benennung

von Straßen sind nachstehende

Neubenennungen bezw.

Veränderungen eingetreten: Die

Bahnparallelstraße, zwischen Alexanderstraße

und Möllerbrücke,

hat den Namen „Dorstfelder Straße“,

die Verlängerung der Hüttemannstraße,

zwischen Baroper

und Dorstfelder Straße, den Namen

„Fächerstraße“, die im Hafengebiet

gelegene bisherige Ladestraße

den Namen „Speicherstraße“,

… .

Dorstfeld, 26. Juli 1909.

Raub. Der Friseur August Grasekamp

aus Marten hatte in der

vergangenen Nacht an einer Sängerfestlichkeit

hier teilgenommen.

Auf dem Heimweg wurde er gegen

1 Uhr kurz vor der Wirtschaft Altemeier

auf der Bochumerstraße

von zwei Personen, die sich dort

versteckt hatten, überfallen und

mit Gewalt sein Portemonnaie

mit annähern 6 Mark Inhalt abgenommen.

Obendrein wurde er

auch noch mißhandelt, obgleich

er sich nicht zur Wehr setzte und

so lange geschlagen, bis er zu Boden

stürzte. In dieser Lage zog man

ihm auch noch die Schuhe aus und

ließ ihn liegen. Die Täter, anscheinend

zwei Italiener, die hier mit

Ausschachtungsarbeiten beschäftigt

sind, ergriffen dann die Flucht

in Richtung nach Dorstfeld. Bis

jetzt konnten sie noch nicht dingfest

gemacht werden.

10 Jahre Raumausstattung Kemper:

10 + 1 = 11% Rabatt

Vom 01.10. bis 14.10.09 feiert

die Raumausstattung Kemper in

Huckarde das 10-jährige Firmenjubiläum.

1999 übernahm Annette

Kemper-Dankau ihren damaligen

Ausbildungsbetrieb Künne als inzwischen

geprüfte Meisterin und

setzte im Laufe der Jahre ständig

auf die Erweiterung und Anpassung

des Sortiments.

„Aus jedem Lebensbereich bieten

wir den Kunden heute eine große

Auswahl an Qualitätsware namhafter

Hersteller in einem guten

Preis-Leistungsverhältnis. Vom

Sonnen- und Insektenschutz-Shop

mit vielseitigen Anschauungsobjekten,

über computergestützte

Beratung bei der Gestaltung von

Gardinen und Sonnenschutz, bis

zu Polsterarbeiten bleiben keine

Wünsche offen“, so die Firmenchefin,

„Sogar die Anfertigung

von Polstermöbeln nach eigenen

Wünschen ist durch unsere enge

Zusammenarbeit mit einem innovativen

Polsterer und Schreiner

möglich. Auch die kostenlose

Wohnberatung vor Ort mit ausgewählten

Mustern ist bei uns selbstverständlich.

Ab Beginn dieses Jahres

können uns die Kunden in der

QIH (Gesellschaft für Qualität im

Handwerk) bewerten; unsere derzeitige

Note ist 1,45.“

Seit der Handwerks- und Ausbildungsbetrieb

vor rund einem Jahr

in neue Räume an der Huckarder

Straße 358 umzog, gehören auch

Teppiche von Jab Anstoetz, die

in Maßanfertigung geliefert werden

sowie Langfloor-, Bordüren-,

Design- und paspelierte Teppiche

zum Sortiment. Damit noch nicht

genug, entsteht derzeit in Kooperation

mit der Tischlerei Lassek

und weiteren Handwerksbetrieben

Annette Kemper-Dankau

wie einem Malerbetrieb, einem

Elektrotechniker, einem Holzbodenverleger,

einem Fliesenleger

und einem Trockenbauer in Räumen

der Tischlerei Lassek eine

komplette Musterwohnung, in der

sich Interessierte umsehen und

inspirieren lassen können. Die Eröffnung

der Wohnung ist für Ende

dieses Jahres geplant und rundet

das umfangreiche Angebot ab.

Das Jubiläum nimmt die Spezialistin

in Sachen Raumausstattung

gerne zum Anlass, allen Kunden,

Freunden, Geschäftspartnern und

auch den engagierten Mitarbeiterinnen

von Herzen für das gute

Miteinander zu danken. „Selbstverständlich

ist in diesen Wochen

jeder zu einem kleinen ‚Jubiläumsdrink‘

eingeladen. Schauen

Sie vorbei, informieren Sie sich

über die neuesten Wohntrends,

nehmen Sie an unserem Gewinnspiel

teil und stoßen Sie mit uns

auf das runde Jubiläum an“, lädt

Annette Kemper-Dankau ein. „Wir

sind seit 10 Jahren in Huckarde

und seit 1 Jahr am neuen Standort.

10 + 1 = 11% Rabatt gibt es auf

alle Produkte (außer Löhne) während

der Jubiläumswochen.“

7


8

Jede Runde zählt!

RSG machte mit beim 24-Stunden-Lauf

Gleich geht‘s los: Schülerinnen und Schüler des RSG vor dem Start

beim 24-Stunden-Lauf

Laufen für einen guten Zweck -

und das in einem Stadion mit vielen

anderen zusammen - war auch

in diesem Jahr wieder das Motto

vieler Schülerinnen und Schüler

des Reinoldus- und Schiller

Gymnasiums (RSG). Bereits zum

6. Mal hatte Sportlehrerin Michaela

Neuhaus eine Teilnahme am

24-Stunden-Lauf im Rote Erde

Stadion organisiert und freute sich

diesmal besonders über die einheitlichen,

blauen T-Shirts, die von

der Firma Domotions gesponsert

worden waren. Diese gaben auch

den 60 laufbegeisterten Schülerinnen

und Schülern ab Klasse

5 zusätzlichen Antrieb, denn sie

Der BDKJ (Bund der deutschen

katholischen Jugend) ist der Dachverband

der katholischen Jugendverbände.

Da der BDKJ auch politisch aktiv

ist, hielt es der Stadtverband

Dortmund für besonders wichtig,

sich an den Aktionen gegen

Rechts zu beteiligen. Wir beteiligten

uns an den Vorbereitungen

und Gesprächen am Runden Tisch

und haben uns bewusst für den

drehten so lange ihre Runden,

bis mehr als 1300 zusammengekommen

waren! Einige Oberstufenschüler

stellten ihre Kondition

unter Beweis und machten erst

nach jeweils 40 Runden Halt.

Aber auch jüngere Geschwisterkinder

und Eltern ließen es sich

nicht nehmen, die Laufschuhe

zu schnüren und mitzumachen.

Etwas müde oder auch erschöpft,

auf jeden Fall aber froh dabei gewesen

zu sein, machte man sich

dann wieder auf den Heimweg.

Nicht zuletzt die schönen T-Shirts,

die jeder behalten durfte, werden

noch lange an diesen besonderen

Abend erinnern!

BDKJ gegen Rechts

Dorstfeld sagt NEIN zu Nazis!

Wie im gesamten Stadtgebiet fanden

auch in Dorstfeld mehrere

Veranstaltungen statt, auf denen

für Toleranz, Vielfalt und Demokratie

und gegen Rassismus demonstriert

wurde. Die zunächst

verbotene Nazi-Demo wurde in

letzter Minute doch noch vom

Bundesverfassungsgericht mit

dem Hinweis auf Meinungsfreiheit

genehmigt. Umso wichtiger,

dass die Dortmunderinnen und

Dortmunder an diesem Tag klar

Stellung bezogen und eindrucksvoll

zeigten, dass die überragende

Mehrheit nichts mit Nazis zu tun

haben will. Im Evangelischen

Gemeindehaus Fine Frau erklang

Musik aus Afrika und Korea; unterstützt

wurde das Gemeindefest

auch von der katholischen

Kirche. An der Martin-Luther-

King-Gesamtschule präsentierte

man Schule ohne Rassismus und

ein Zelt der Demokratie. Am jü-

Platz auf der Wiese am jüdischen

Mahnmal in Dorstfeld entschieden.

Für den 5.09. standen auf unserem

Programm drei Kurzreferate

über die Geschichte der Juden in

Dorstfeld, welche von Nils Kowalewski

(Kolpingjugend Dorstfeld)

gehalten wurden.

Mit diesem Angebot wollten wir

aufklären und über die Geschichte

ins Gespräch kommen. Wir

führten interessante Gespräche

mit vielen Bürgerinnen und Bürgern,

nicht nur aus Dorstfeld und

wurden für unser inhaltliches

dischen Denkmal (Kreuzung Wittener-/Arminiusstraße)

erinnerte

der BDKJ an die Juden-Verfolgung

in Dorstfeld und machte unmissverständlich

klar, dass hier kein

Platz für Nazis ist. Auf dem Wil-

helmplatz trafen sich die Fraktionen

von SPD, CDU und Bündnis90/Die

Grünen, um zu zeigen,

dass man im Kampf gegen Nazis

über Parteigrenzen hinweg zusammenstehen

muss. Dabei war

auch die Interessengemeinschaft

Dorstfelder Vereine. Die Ergebnisse

der Kommunalwahl belegen

zudem, dass Nazis in unserer

Stadt und in unserer Gesellschaft

auch und vor allem politisch

nichts zu bestellen haben: in der

Bezirksvertretung Innenstadt-

West wird fortan kein Vertreter

des rechten Spektrums sitzen. Die

Wählerinnen und Wähler haben

gesprochen und den Nazis eine

klare Absage erteilt!

Angebot gelobt. Am Nachmittag

machte die Fahrrad-Demo

gegen Rechts an unserem Stand

Station. Organisiert wurde diese

vom Jugendring (dort ist der BDKJ

Stadtverband Dortmund ebenfalls

Mitglied) und von der Fahrrad-

Jugend. Ca. 250 Radfahrer aller

Generationen stärkten sich an

unserem Stand mit Getränken

und informierten sich über die

Geschichte der Juden in unserem

Stadtteil.

Das Friedensgebet um 17.45 Uhr

war ökumenisch und wurde geleitet

vom katholischen Pastor

Christian Conrad (Pfarradministrator

im Pastoralverbund Dorstfeld)

und von Tobias Bergmann

(evangelischer Pastor der Elias-

Gemeinde). Hiermit wollten die

christlichen Gemeinden in Dorstfeld

öffentlich Stellung gegen den

Aufmarsch der Rechten Stellung

beziehen und ein friedliches Zeichen

setzen.

BDJK


Bei sonnigem Wetter trafen sich

viele tausend Besucher beim traditionellen

Heidefest im Rombergpark

am letzten Augustwochenende.

Sie flanierten an den

70 Ständen mit Pflanzenraritäten,

Gartendekorationen, Biolebens-

mitteln, Honig und Obst entlang,

die die Leitung des Bot. Gartens in

diesem Jahr in die Moor- und Heidelandschaft

eingeladen hatte. Einen

weiteren neuen Schwerpunkt

zum 11. Heidemarkt eröffnete

Kulturdezernent Jörg Stüdemann

im angrenzenden historischen

Schulgarten mit der Künstlermeile,

auf der zahlreiche Kunstschaffende

das Thema Garten und Natur

auf ihre Weise interpretierten.

Informationsstände gaben zu

Fragen rund um die Dortmunder

Grünlandschaft, das Kindermu-

V.i.S.d.P.: FDP-DO · Hamburger Str. 130 · 44135 Dortmund

Heidemarkt mit Heidefest

im Botanischen Garten Rombergpark

seum mondo mio, den Kneippverein

und die Schulbiologie

Auskunft. Der Freundeskreis des

Bot. Gartens sorgte traditionell

wieder mit über 100 selbstgebackenen

Torten und Kuchen sowie

gegrillten Leckereien und kühlen

Viele Besucher fanden den Weg zum Heidefest

Getränken für das leibliche Wohl

der Marktbesucher.

An zwei Infoständen nahmen Mitglieder

des Vereins Anregungen

der Besucher entgegen und warben

um die Unterstützung von

Dortmunds beliebter Parkanlage,

der der Reinerlös des Festes wieder

eins zu eins zugute kommt.

Mehr zum Garten und seinem

Freundeskreis und weitere Bilder

vom schönen Heidefest unter:

www.Freundeskreis-Botanischer-

Garten-Rombergpark.org

Klimaschutz und Bürgerrechte –

Deutschland kann es besser!

www.

Michael Kauch .de

NOSFERACULA - DER LETZTE SEINER ART

GALADINNER Produktion letztmalig

im Pullmann Hotel Dortmund

Graf Nosferacula, letzter Spross

der mächtigen Dynastie derer von

Dragon lädt in das Stammschloss

der Familie nach Transsilvanien

ein. Es gilt, das alljährliche Fest

des Lebenssaftes zu feiern. Zur

Verkostung des herausragenden

Jahrgangs der sagenumwobenen

Dracula-Traube finden sich Mutige,

Neugierige und Furchtlose

ein. Zudem wird ein fantastisches

4-Gänge-Menü gereicht, welches

in diesem Jahr von jemand ganz

Besonderem zubereitet wird. Das

Geschlecht derer von Dragon ist

nicht nur als sehr bissig bekannt,

sondern auch als äußerst musikalisch.

Nicht nur der Graf, sondern

auch die anderen Wesen der

Nacht huldigen mit Hingabe der

Musik und dem Gesang. Kulinarische

Köstlichkeiten und akustische

Höhepunkte werden jedes

Jahr beim Fest des Lebenssaftes

dargeboten. In diesem Jahr lauern

aber auch sonderbare, erschreckende

Dinge hinter den dicken

Mauern des düsteren Schlosses.

Was für Gefahren und Geheimnisse

erwarten die Besucher diesmal?

Was führt der bedrohliche

Hausdiener Renfield im Schilde?

Kann man der seltsamen Zigeunerin

Esmeralda, die einen Bund

mit Mutter Erde geschlossen hat,

trauen? Was bedeuten die mysteriösen

Geräusche aus den tiefen

Katakomben des Schlosses? Nicht

alle, die sich auf das Wagnis eines

Besuchs eingelassen haben, sind

zurückgekehrt! Spielort: Pullmann

Dortmund, Lindemannstr.

88, Dortmund, Spielzeit: Samstag,

03.Oktober 2009, Beginn:

19.00 Uhr, Dauer: ca. 4 Stunden,

Preis: 69 Euro pro Person (inkl.

4-Gänge-Menü + Aperitif) Reservierungen

und Informationen:

Galadinner: 0201 - 201 201 oder

unter www.galadinner.de

91


10

Ehepaar Knaup

Mit einem Empfang hat die Volksbank

Dortmund-Nordwest Mitte

August die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

am Bande an

ihr Vorstandsmitglied Wolfgang

Knaup gefeiert. Der 63-Jährige

war für seinen ehrenamtlichen

Einsatz insbesondere im kirchlichen

Bereich gewürdigt worden.

Die U16 NRW ging als klarer Favorit

in diese Stadtmeisterschaften,

- obwohl sie verletzungsbedingt

auf Joshua Cohen und Lukas Westerhoff

verzichten musste.

Seinen Einstand in das Team gaben

heute WBV-Kaderspieler Niklas

Lange (vormals ETV Essen)

und Lambi Papadropolous (vom

Der Nordwesten liegt ihm am Herzen

Volksbank würdigt Wolfgang Knaup mit

feierlichem Empfang

In der Begründung wurde außerdem

sein berufliches Engagement

genannt: Er ist seit 1975 hauptamtliches

Vorstandsmitglied und

hat die Volksbank mit insgesamt

sieben Geschäftsstellen zum führenden

Genossenschaftsinstitut

im Dortmunder Nordwesten gemacht.

Wolfgang Knaup ist im Vorstand

für die Gesamtbanksteuerung,

das Risikomanagement und den

Personalbereich der zweitgrößten

Genossenschaftsbank Dortmunds

zuständig. Während seiner langen

Zeit als geschäftsführender

Vorstand hat er an der Entwicklung

des heutigen Unternehmens

Volksbank entscheidend mitgewirkt.

Ebenso hat er die Fusion der

damaligen Bankhäuser Volksbank

Dortmund-Lütgendortmund eG

und der Volksbank eG zu Dortmund-Mengede

geprägt. In Anerkennung

seiner Verdienste für die

Volksbank und seiner Ehrenämter

im genossenschaftlichen Bereich

wurde Knaup anlässlich seines

40-jährigen Dienstjubiläums im

Jahre 2004 die Silberne Ehrennadel

des Rheinisch-Westfälischen-

Genossenschaftsverbandes verliehen.

Außerhalb des Hauptamtes

engagierte sich der Genossenschaftsbanker

als Prüfungsausschussvorsitzender

für den Bankbereich

bei der IHK Dortmund.

Erfolgreiche Baroper

U12, U16 und U17w wurden Basketball-Stadtmeister

Das U12-Team freut sich mit den Trainern über den Gewinn der

Basketball-Stadtmeisterschaft

TSC Eintracht). Niklas Lange stößt

damit nach einer Saison für den

ETB Essen wieder zu den Baropern

und zeigte seine überragenden

Fähigkeiten im Fastbreakspiel und

seine hervorstechende Sicherheit

Freude über den erkämpften Titel beim U17w-Team

Knaup ist aktuell stellvertretender

Kirchenvorstandsvorsitzender der

katholischen Kirchengemeinde

Lütgendortmund sowie Mitglied

des Verbandsausschusses des Gemeindeverbandes

Katholischer

Kirchengemeinden Östliches

Ruhrgebiet und des Diozösan-

Kirchensteuerrates im Erzbistum

Paderborn.

Darüber hinaus macht er sich vor

Ort für „sein“ Lütgendortmund

stark und ist im Mengeder Heimatverein

tätig. Insbesondere

die Belange der Werbegemeinschaften

und Vereine in Lütgendortmund,

Mengede und Huckarde

liegen ihm am Herzen.

Da bleibt derzeit nur wenig Zeit

für seine Familie – Knaup ist verheiratet

und Vater zweier erwachsener

Kinder – und sein Hobby:

die Fotografie.

als Werfer aus der Distanz. Insgesamt

konnte das Team von Nejdet

Uzun seiner Rolle mehr als gerecht

werden.

Jungjahrgang Max Winter konnte

in der Centerposition viele gute

Akzente setzen und füllt diese Rolle

immer besser aus! In der U12

freuten sich Barops Trainer Theo

Göstenkors & Markus Schwetlick

über Siege gegen den ASC und

den TVA Mengede. Vor allem im

letzen Spiel gegen die körperlich

starken Spieler vom CVJM Berghofen

zeigte das Team eine tolles

Zusammenspiel, bei dem immer

wieder Jonas Kus und Simon Tüllmann

über gelungene Give & Go-

Aktionen glänzen konnten.

Marius Weltjen und Julian Heitmann

glänzten in der Defense

und über viele Fastbreakaktionen,

wobei sich auch Jonathan Otto

hervortat. Die einzige Niederlage

musste man gegen ein Kooperationsteam

vom SVD und Schüren

hinnehmen, die außer Konkurrenz

spielten.

In spannenden, heiß umkämpften

Spielen konnte das U17w-Team

von Annika Jaing den ASC 09 und

den TV Hörde nur knapp bezwingen.

Die anschließende Freude

über die gewonnene Stadtmeisterschaft

fiel dafür umso größer

aus. Weitere Infos unter www.tvebarop.de


Am Samstag, dem 31. Oktober

2009 von 14:00 - 17:00 Uhr, richtet

die DCG-Region Ruhrgebiet

im Naturkundemuseum der Stadt

Dortmund an der Münsterstraße

271, ihre „Große Jahresfischbörse“

aus. Einlass für Anbieter ab 13

Uhr - Einlass für Besucher ab 14

Uhr.

Dies ist der große Tag für die ganze

Familie zum Schauen, Sehen,

Informieren und Fachsimpeln mit

erfahrenen Aquarianern.

Wir laden ein zur Aquaristik pur.

Mitglieder der DCG-Region Ruhrgebiet

und Freunde der Region

bieten Nachzuchten nicht nur

von Cichliden sondern auch von

Fischen anderer Gattungen wie

z.B. Welsen, Salmlern, lebendgebärenden

Zahnkarpfen und

Aquarienpflanzen - die leben-

Große Jahresfischbörse mit Tombola

den Erfolge ihres Hobbys - zum

Tausch gegen andere Arten sowie

Pflanzen und Zubehör an. Sie ist

sowohl für jeden Aquarienfreund

als auch für Gäste zugänglich. Ein

jeder kann hier Fische und Pflan-

zen aus eigenen Beständen und

Zubehör anbieten oder erwerben,

Rat einholen und fachsimpeln,

ganz wie es ihm gefällt. Um anfallende

Kosten halbwegs abdecken

zu können ist es erforderlich, von

jedem Anbieter 10% des Verkaufserlöses

als Kostenbeitrag für

die Region zu erheben. Eine Attraktion,

für die sich allein schon

der Weg nach Dortmund lohnt,

ist das Museumsaquarium mit ca.

70.000 Litern Inhalt. Hinweis für

Anbieter: Unsere Börse richten

wir als Tütenbörse aus, weil sich

dies über Jahre hinweg bestens

bewährt hat. Diejenigen Anbieter,

die den Aufwand an Arbeit

auf sich nehmen wollen und ihre

Tiere lieber in Aquarien anbieten

möchten, sollten sich zuvor beim

Obmann melden, damit wir auch

einen geeigneten Platz bereitstellen

können. Geeignete Aquarien

und notwendiges Zubehör wie

Pumpen, Durchlüfter, Schläu-

che, Eimer und Leuchten müssen

vom Anbieter selbst mitgebracht

werden. In diesem Falle wird um

möglichst zeitiges Erscheinen gebeten.

Am Samstag, dem 21.

November lassen wir das Jahr mit

einem hochkarätigen Vortrag über

außergewöhnliche Aquarienpfleglinge

ausklingen. Hierzu haben

wir den weitgereisten Aquarianer

und Autor zahlreicher aquaristischer

Fachbücher, Uwe Werner

aus Ense Bremen, eingeladen.

Mit brillanten Lichtbildern und

einem über Jahrzehnte angesammelten

Fachwissen wird er

uns in seinem Vortrag mit dem

Thema „Ausgefallene Aquarienpfleglinge“

Fischarten wie Raubsalmler,

Schlangenköpfe, Gabelbärte,

Buschfische und Welse

näherbringen.

Dieser Vortrag ist für jeden Aquarianer

beinahe ein Muss. Der 21.

November ist damit ein Termin,

den man als Aquarianer nicht

versäumen darf. Dieser Vortrag

beginnt, wie alle unsere Veranstaltungen,

um 14:00 Uhr.

DCG-Region Ruhrgebiet

11


Als die Diakoniestation Mitte-

Nord am 1. Juli 1974 gegründet

wurde, war sie die erste ihrer Art

in Dortmund. Sie trat damit in einen

Aufgabenbereich ein, den bis

dahin jahrzehntelang Diakonissen

versorgt hatten.

Notwendig wurde dies, da die

bis dahin üblichen Schwesternstationen

eine nach der anderen

schließen mussten und nicht

mehr genügend Diakonissen zur

12

25 Jahre Sternwarte im Westfalenpark

Astronomischer Verein bietet Veranstaltungen an

Die Sternwarte im Dortmunder

Westfalenpark besteht in diesen

Tagen seit 25 Jahren. Aus diesem

Grund bietet der Astronomische

Verein Dortmund e. V. am 10.

und 11. Oktober jeweils ab 12

Uhr Veranstaltungen mit Beobachtungen

und Vorträgen an, in

denen auch die großen Fernrohre

der Sternwarte zum Einsatz kommen.

Am Tage werden die Sonne

und die Venus betrachtet, parallel

dazu werden über den Tag verteilt

kurze Vorträge über astronomische

Themen – wie z. B. „wie

Finsternisse entstehen“, gehalten.

35 Jahre Diakoniestation Mitte-Nord

Verfügung standen, die das Feld

der häuslichen Kranken- und Altenpflege

weiter hätten bestellen

können.

Arbeiteten Mitte der 70er Jahre im

gesamten Raum Dortmund und

Lünen 62 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in den Diakoniestationen,

so sind es heute über 400

– 59 davon allein in Mitte-Nord.

Ab etwa 20.30 Uhr kann der Sternenhimmel

beobachtet werden.

Gezeigt werden sowohl offene

als auch Kugelsternhaufen, Nebel

und Galaxien sowie Sternbilder.

Es dürfen auch eigene Teleskope

mitgebracht werden.

Die Fachleute des astronomischen

Vereins geben Ihnen gerne Tipps,

verraten Ihnen Tricks über die

Handhabung von Teleskopen und

stehen für gezielte Beobachtungen

und Beratungen zur Verfügung.

Besonders interessant dürfte auch

die Feststellung der Abstände von

der Erde zu besonders markanten

Punkten oder Sternen, wie etwa

Hat sich die Arbeit der Diakoniestation

in den frühen Jahren

aus Erlösen von Krankenkassen

bzw. Sozialamt, Zuschüssen der

Kirchengemeinden und Spenden

finanziert, muss heute mehr und

mehr wirtschaftlich gearbeitet

werden. „Aber unsere Stationen

haben noch eine Seele“, betont

Pfr. Schade-Hohmann, Vorsitzender

des Aufsichtsrates der Di-

akonischen Dienste Dortmund

gGmbH. „Auch wenn wir unternehmerisch

denken und arbeiten

müssen, ist es uns wichtig, weiterhin

diakonisches Profil zu zeigen

und nicht alles nur in Euro und

Cent zu rechnen.“ „Wir tun sehr

viel für die Menschen, und dafür

sind wir auch bekannt“, ergänzt

Stationsleitung Angelika Feß, die

seit 1976 zum Team gehört. „Das

Klientel in der Nordstadt braucht

einfach mehr Beratung als beispielsweise

die Kunden in den

südlichen Vororten. Das wissen

Team Diakoniestation-Nord

zum Stern von Bethlehem (gab es

den überhaupt?) oder zum Mond,

sein.

wir, und darauf reagieren wir.“

Die nördliche Lage der Station

spiegelt sich auch in der Mitarbeiterstruktur

wieder. Zum Team

gehören u.a. Kolleginnen und Kollegen

aus Polen, der Türkei und

Portugal sowie aus arabischen

Ländern.

Die Arbeit in einer Diakoniestation

ist nicht immer einfach.

Um die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter auch in schwierigen

Situationen nicht allein zu lassen,

stehen in allen Stationen regelmäßige

professionelle Supervisionen

auf der Tagesordnung.

Auch auf eine gute fachliche Qualifikation

sowie auf die soziale

Absicherung der Beschäftigten

wird großer Wert gelegt. Auf die

Frage, was Angelika Feß motiviert,

diese Arbeit schon seit 33 Jahren

zu machen, kommt ihre Antwort

prompt: „Jeder Tag ist anders und

so wird die Arbeit nie zur Routine.

Das ist täglich aufs Neue spannend.“


Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Diagnose und Therapie

bei Vorhofflimmern

Das Herz schlägt im Normalfall

60 bis 70 Mal pro Minute und

pumpt das Blut unaufhörlich

durch den gesamten Körper. Dass

das Organ bei dieser Ausdauerleistung

gelegentlich mal aus

dem Takt gerät, verwundert nicht.

Kommt es jedoch komplett aus

dem Rhythmus, können die Folgen

sehr unterschiedlich sein.

Lebensbedrohliche Rhythmusstörungen

wie das Kammerflimmern

sind glücklicherweise relativ

selten. „Die meistverbreitetste

Erkrankung dieser Art ist das sog.

Vorhofflimmern“, weiß Dr. Bernd

Hufnagel, Chefarzt der Klinik für

Dr. Hufnagel steht Patienten mit kardiologischen

Problemen nicht nur in der Hörder

Klinik, sondern auch im Ev. Krankenhaus

Lütgendortmund zur Verfügung.

Innere Medizin am Ev. Krankenhaus

Bethanien. „Zu den typischen

Merkmalen zählen Herzrasen,

Unwohlsein, Leistungsabfall und

Luftnot.“ Beim Vorhofflimmern

gerät das elektrische Zentrum im

Herzvorhof aus dem Takt. „Das

Herz hat dann keine geordnete

Aktivität mehr, Vorhöfe und Kammern

schlagen unabhängig voneinander

in unterschiedlicher

Geschwindigkeit und sehr unregelmäßig“,

erklärt der Kardiologe.

Die Erkrankung ist zwar nicht

unmittelbar lebensbedrohlich,

kann aber gefährliche Folgen haben.

„Sehr wichtig ist es daher,

eine Rhythmusstörung frühzeitig

zu erkennen und zu behandeln“,

so der Chefarzt.„Denn Vorhofflimmern

erzeugt auf Dauer erneutes

Vorhofflimmern und führt so zu

einem Teufelskreis, da sich mit der

Zeit auch die elektrische Eigenschaft

der Vorhöfe ändert.“ Dann

steigt die Wahrscheinlichkeit, dass

die Erkrankung dauerhaft auftritt,

also chronisch wird. Schlaganfall-

und Herzinfarktrisiko steigen dramatisch

an. Diagnostizieren lässt

sich ein Vorhofflimmern mit EKG

bzw. Langzeit-EKG.

Wird es erstmalig festgestellt,

sollte immer auch nach zusätzlichen

Begleiterkrankungen wie

z. B. Schilddrüsen-Überfunktion

gesucht werden. Weiterhin muss

unbedingt eine Grunderkrankung

des Herzens als Auslöser abgeklärt

werden. Dazu wird eine

Herz-Ultraschalluntersuchung

(Echokardiographie) durchgeführt.

Im Einzelfall gehört zur Diagnosesicherung

auch eine Herzkatheter-

untersuchung. „Hier kooperieren

wir eng mit dem Katheterlabor

im Klinikum Dortmund, wo wir

solche Untersuchungen vornehmen“,

erklärt Dr. Hufnagel.

Die Therapie des Vorhofflimmerns

zielt darauf ab, den normalen Sinusrhythmus

des Herzens wieder

herzustellen. Bei seltenem Auftreten

reichen oft Medikamente,

sog. Antiarrhythmika. Sie wirken,

indem sie den Natriumstrom in

die Zelle hemmen. Bei überwiegend

vorhandenem oder sogar

chronischem Vorhofflimmern

können Betablocker und / oder

Digitalispräparate die Wahrung

einer normalen Herzfrequenz

herbeiführen. Allerdings ist dann

eine Blutverdünnung zur Verhinderung

von Schlaganfällen durch

Gerinnselbildung erforderlich.

Gelingt es durch die medikamentöse

Therapie nicht, das Herz in

einen normalen Sinusrhythmus zu

überführen, besteht die Möglichkeit

einer elektrischen Kardioversion.

Dabei wird in Kurznarkose

über zwei Elektroden von außen

ein Elektroschock abgegeben.

„Damit wird die elektrische Aktivität

des Herzens synchronisiert,

so dass der Sinusknoten den regelmäßigen

Herzschlag wieder

steuern kann“, so Dr. Hufnagel.

Beim sog. bradykardem Vorhofflimmern,

also einem zu langsamen

Herzschlag, kann ggf. die

Implantation eines Schrittmachers

erforderlich werden – ein kleiner

Eingriff, der in der modernen Medizin

längst zur Routine gehört.

Patienten, bei denen medikamentöse

und andere Therapien nicht

den gewünschten Erfolg erzielen,

kann ggf. mit einer sog. Katheter-

Ablation geholfen werden. Ziel

dieses minimal-invasiven Eingriffs,

der unter leichter Betäubung

durchgeführt wird, ist es,

das Gewebe, das den Fehlimpuls

auslöst, zu veröden.

Durch einen kleinen Schnitt an

der Leiste wird ein dünner flexibler

Schlauch unter Röntgenkontrolle

zum Herzen geschoben.

Um die Vorkammer für die Behandlung

im Computer dreidimensional

zu rekonstruieren, ist

Firma Goeke überreichte Apfelbäumchen

an Dortmunder Bundestagsabgeordnete

Nachdem „Die Familienunternehmer

– ASU“ Ende August in Berlin

bereits 100 Apfelbäumchen

frei nach dem Luther-Motto „Und

wenn morgen die Welt in der Fi-

nanzkrise unterginge, so pflanze

ich heute noch ein Apfelbäumchen“

in Töpfe gepflanzt und

zwei dieser Bäumchen an Kanzlerin

und Kanzlerkandidaten zur

Pflege übergeben hatten, so hatte

sich die Firma Goeke GmbH aus

Dortmund, dessen Geschäftsführender

Gesellschafter Thomas

Goeke Pressereferent der ASU

im Vorfeld eine Kernspintomographie

oder Computertomographie

notwendig. „An den beiden Lungenvenen

wird dann auf jeweils

etwa 14 Zentimetern das Gewebe

Punkt für Punkt im Millimeterabstand

verödet und damit funktionsunfähig

gemacht. So entsteht

eine elektrische Barriere“, erklärt

Chefarzt Hufnagel. „Das Verfahren

ist allerdings nicht für jeden

Patienten geeignet und erfordert

im Vorfeld eine sehr sorgfältige

und exakte Diagnostik.

Bei diesen Eingriffen kooperieren

wir ebenfalls mit dem Klinikum

Dortmund bzw. dem dortigen

Chefarzt der Kardiologie, Prof. Dr.

Heitzer.“

Klinik für Innere Medizin am

Ev. Krankenhaus Bethanien: Tel.

Dortmund ist, dazu entschlossen,

Anfang September den vier Dortmunder

Bundestagsabgeordneten

Ulla Burchardt und Marco Bülow

(beide SPD), Michael Kauch (FDP)

v. l.: Stefan Rundholz (Vorstandsmitglied beim Familienunternehmen ASU), Philipp Gellhaus

(Azubi), Marco Bülow (MdB/SPD), Daniel Agostino Ninone (Azubi), Michael Kauch

(MdB/FDP), Corinna Jozwiak (Azubi), Thomas Goeke (Geschäftsführer v. Goeke)

und Erich Georg Fritz (CDU)

ebenfalls jeweils ein Apfelbäumchen

zu übergeben.

Leider konnten nur Marco Bülow

und Michael Kauch die Bäumchen

in Empfang nehmen – die

beiden anderen MdB’s mussten

sich aus terminlichen Gründen

entschuldigen.

13


Dortmund stand vor einer Wahl, einer

ungemein bedeutenden Wahl. Es

galt, einen neuen Oberbürgermeister

und die neue Zusammensetzung des

Rates sowie der zwölf Bezirksvertretungen

zu bestimmen. Bedenkt

man die Entscheidungen, die in den

nächsten fünf Jahren in Dortmund zu

treffen sein werden, so kommt man

schnell zu dem Schluss, dass diese

Wahl mehr als sonst die Weichen

der Dortmunder Zukunft stellen würde.

Umso erschreckter und trauriger

macht einen die niedrige Wahlbeteiligung.

Solche Befunde haben zwar

stets vielerlei Gründe, doch sollte sich

die Schwarz-Gelbe Landesregierung

in Düsseldorf fragen, ob sie mit ihrer

Wahltermin-Taktiererei nicht eine gewisse

Mitschuld an diesem demokratischen

Desaster trägt. Bei einer von

der Opposition geforderten Zusammenlegung

mit der Bundestagswahl

wäre es mit Sicherheit zu den oft zitierten

Synergieeffekten gekommen,

was sich mit einer deutlich höheren

Wahlbeteiligung bemerkbar gemacht

hätte. Festzuhalten bleibt, dass der

große Verlierer an diesem Abend nicht

irgendeine Partei oder irgendeine Person

war, sondern schlicht unsere Demokratie.

Die Ereignisse, die nur 17

Stunden nach Schließen der Wahllokale

Dortmund schockierten, werden

bei diesem laufenden Erosionsprozess

ihren Teil beitragen.

Die Kandidaten an der Urne

Der frühe Vogel fängt den Wurm,

dachte sich wohl Ullrich Sierau und

eröffnete den Wahltag bereits um 9

Uhr. Zusammen mit seiner Frau (und

14

Die Kommunalwahl in Dortmund

Vom Wahltag berichten Stephan Kottkamp (Text)

und Sarah Schwalm (Fotos)

mit Helm) radelte er zum Wahllokal

im Schatten des Florians, vor dem bereits

zahlreiche Medienvertreter auf

ihn warteten und die üblichen Phrasen

abfragten. Siegessicher machte er

seine Kreuzchen – „bei mir selbst“,

wie er verriet - und gab sich mehr als

optimistisch, dass er die Wahl gewinnen

würde.

Eine Stunde später betrat Mario Krüger

die Wahlkabine in einer Kneipe

in Hörde. In Begleitung seiner Frau

zeigte sich auch der Grünen-Chef

überzeugt, am Abend Grund zum

Feiern zu haben. Den Tag würde er in

aller Ruhe mit seiner Familie verbringen,

bevor es am späten Nachmittag

ins Rathaus ginge.

Petra Zielazny (Bürgerliste) erschien

um 11 Uhr mit Mann und Tochter in

der Grundschule Aplerbecker Mark,

um ihre Stimme abzugeben. Danach

hieß es Koffer packen, da die ganze

Familie am nächsten Tag erstmal

den wohlverdienten Urlaub antreten

wollte. Übrigens: entgegen der geringen

Wahlbeteiligung in ganz NRW

mussten die Bürgerinnen und Bürger

in Aplerbeck Schlange stehen.

Kurz vor Schließen der Wahllokale

schritt auch Herausforderer Joachim

Pohlmann zur Tat. In einem Hombrucher

Kindergarten empfingen ihn

und seine Lebensgefährtin Kameras

und begleiteten seine Stimmabgabe

zwecks medialer Aufbereitung. Trotz

der schlechten Umfragewerte sei er

recht positiv gestimmt, was den Wahlausgang

anginge, diktierte er in die

Blöcke der anwesenden Journalisten.

„Ich habe lange geschlafen, ausgiebig

gefrühstückt und Zeitung gelesen.

Und dann habe ich im Garten noch

einen Wasserhahn repariert“, lachte

er in die Kameras.

Freude und Trauer im Rathaus

Ab 17.30 Uhr wurde es dann ernst:

der Bürgersaal im Rathaus füllte sich

und die Spannung stieg von Minute

zu Minute. Die Parteien hatten sich in

unterschiedlichen Sälen eingerichtet

und ihre Fahnen und Transparente an

die Brüstung gehängt. Im Pressezentrum

herrschte rege Betriebsamkeit

und das Fernsehen sowie das Radio

bereiteten sich auf den Moment vor,

in dem die erste Prognose auf der

Leinwand erscheinen würde.

Um kurz nach 18 Uhr war dann soweit:

im Rennen um den Posten des

Oberbürgermeisters stellte die Pro-

gnose Ullrich Sierau 45% in Aussicht,

während Joachim Pohlmann rund

36% der Stimmen auf sich vereinigen

konnte. Mario Krüger erreichte stattliche

9% und Helmut Manz von den

Linken kam auf 4,5%.

Freude auf der einen und Trauer auf

der anderen Seite. Diese Emotionen

festigten sich noch mit der Bekanntgabe

der Prognose hinsichtlich des

Ratsergebnisses. Hierbei kam die SPD

auf rund 40%, die CDU hingegen

landete bei desaströsen 28%. Großer

Jubel bei den Grünen: mit 15% konnte

man ein historisches Wahlergebnis

feiern und die Anzahl der Sitze um

die Hälfte steigern. Die FDP erreichte

6%, die Linke 5%. Somit verloren die

großen Parteien, während die kleinen

teilweise erheblich zulegen konnten.

Der Bürgersaal hatte sich binnen

von Sekunden in ein rotes Meer verwandelt,

die Genossinnen und Genossen

schwenkten Fahnen, stießen

mit Sekt und anderen alkoholischen

Getränken auf den Wahlsieg an und

hielten Schilder mit der Aufschrift

„Danke Dortmund“ und „Danke

Ulli“ in die Luft.

Auf Seiten der CDU dagegen

herrschte eisiges Schweigen. Schnell

hatten sich die Christdemokraten in

ihren Saal zurückgezogen und ver-

suchten, das Ergebnis zu verdauen.

Nicht viel weniger Trauer bei der FDP.

Annette Littmann: „Mit unserem Ergebnis

bin ich sehr zufrieden, aber

ansonsten...“ Manche Sätze muss

man einfach nicht beenden.

Ganz anders Mario Krüger: bei den

Grünen wurde nach der ersten Prognose

nur noch gefeiert. 12,5kg

Mousse au Chocolat versüßten den

Abend noch weiter und auch das ein

oder andere Glas, das im Eifer des

Gefechts zu Bruch ging, konnte verschmerzt

werden. Krüger: „Das ist das

beste Ergebnis seitdem wir hier antreten“

,lächelte er und umarmte seinen

grünen Gartenzwerg, den er bei

einem Junggesellenabschied ergattert

hatte, noch etwas inniger.

Wenige Minuten nach 19 Uhr zeigte

sich dann der Gewinner der Wahl.

Eingerahmt von Alt-OB Günter Samtlebe

und Noch-OB Gerhard Langemeyer

präsentierte sich Ullrich Sierau

der Presse und den anwesenden

BürgerInnen. Unter Jubel, Ulli-Ulli-

Sprechchören und vereinzelten Buh-

Rufen bedankte er sich für das ihm

entgegengebrachte Vertrauen und

blickte schon mal voraus auf die anstehenden

(schweren) Aufgaben. Ob

er zu diesem Zeitpunkt schon wusste,

was am nächsten Tag um 11 Uhr passieren

würde?

„Ich hatte auf einen Dämpfer für

Sierau und die SPD gehofft, damit sie

endlich mal wieder sozialer werden“,

formulierte eine Zuschauerin ihre enttäuschten

Erwartungen.

Nach reichlich Umarmungen, Blumen

und Küsschen trafen Ullrich

Sierau und Joachim Pohlmann in der

Menschenmenge zusammen und

es kam zu einem kurzen Gespräch.

Man dankte sich gegenseitig für einen

fairen Wahlkampf und wünschte sich

alles Gute für die Zukunft. Auch mit

Pohlmanns Lebensgefährtin wechselte

der frisch gewählte Oberbürgermeister

einige Worte, bevor er sich

dem Interview-Marathon stellte.

Um 20.17 Uhr teilte der Wahlleiter

schließlich das vorläufige amtliche

Endergebnis mit und bestätigte damit

die Genauigkeit der erste Prognosen

mehr oder weniger. Damit stand fest:

Dortmunds neuer Oberbürgermeister

heißt Ullrich Sierau und die rot-grüne

Mehrheit im Rat bleibt bestehen.

Doch für Analysen des Wahlergebnisses

blieb keine Zeit, denn schon

am darauffolgenden Montag fand

die mittlerweile berühmt-berüchtigte

Pressekonferenz statt, die alles auf

den Kopf stellte.


Von Haushaltslöchern, Skandalen

und Wahlbetrug

Der scheidende OB Langemeyer und

die Kämmerin Christiane Uthemann

kündigten die Verhängung einer

Haushaltssperre an - trotz zahlreicher

Beteuerungen, der städtische Etat sei

in Ordnung – zumindest vor der Wahl.

Hieß es zunächst, der Fehlbetrag liege

bis Jahresende bei rund 100 Mio. €,

so stieg die Zahl im Laufe der Woche

auf 230 Mio. und sank anschließend

wieder auf 136 Mio. Noch vier Tage

vor der Wahl hatte Uthemann mitgeteilt,

„dass derzeit nicht erkennbar sei,

dass die Stadt Dortmund mit den zur

Verfügung stehenden Mitteln nicht

auskommt.” Was sich innerhalb von

vier Tagen alles ändern kann...

Die Bestürzung über das Haushaltsloch

und vor allem über den Termin

der Bekanntgabe schlug hohe Wellen,

die weit über die Dortmunder Stadtgrenzen

hinaus reichten. Die Opposition

sprach und spricht von Wahlbetrug,

der Koalitionspartner zeigte sich

brüskiert und nannte das Vorgehen

Langemeyers einen Eklat. Allenthalben

wurde die Transparenz innerhalb

der Stadtverwaltung bemängelt – die

politischen Partner wurden erst durch

die Presse informiert. Seither ist Dortmund

täglich in den Schlagzeilen und

muss sich mit Spott und Häme überziehen

lassen. Der neu gewählte OB

will von alldem nichts gewusst haben

und wäscht seine Hände in Unschuld.

Doch wie wahrscheinlich ist

es, dass Sierau als Stadtdirektor über

ein derartiges Finanzproblem nicht

Bescheid wusste? Der Glaube an sein

Unwissen schwindet von Tag zu Tag.

Inzwischen musste Kämmerin Uthemann,

die sich auf unbestimmte krank

gemeldet hat, ihren Hut nehmen.

Nachfolger ist zunächst Jörg Stüdemann,

der nun versuchen muss, den

Schaden zu begrenzen. Ob Ullrich

Sierau jemals den Posten des Oberbürgermeisters

übernehmen wird,

steht momentan auch in den Sternen.

Nun gab Regierungspräsident Helmut

Diegel zudem bekannt, er werde eine

Anfechtung der Wahl einleiten.

Fazit: auf die Stadt Dortmund und

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ihre BürgerInnen kommen sehr unangenehme

Zeiten zu. Nicht nur, dass

es große finanzielle Probleme geben

wird, auch der Image-Schaden ist immens.

Wie es weitergehen wird, wird

sich teilweise bereits am Donnerstag,

dem 17. September zeigen. Dann

wird es zur Sitzung des alten Rates

kommen und dann wird man sehen,

wie die Parteien mit der Lage und mit

dem zerbrochenen Porzellan umgehen

werden. Die IN-Stadtmagazine

werden bei dieser vermutlich spannendsten

Ratssitzung in der Dortmunder

Geschichte vor Ort sein und auf

ihrer Homepage (www.in-stadtmagazine.de)

aktuell berichten.

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zur Kommunalwahl erreichten

uns unzählige Emails, Briefe und

Anrufe, in denen wir ausschließlich

Lob erfuhren. Auch in persönlichen

Gesprächen waren die Reaktionen

durchweg positiv.

Für den Zuspruch möchten wir an

dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern

herzlich danken.

Die Tatsache, dass Kritik lediglich von

einigen wenigen Politikern geäußert

wurde, bestärkt uns umso mehr in der

Annahme, dass wir vieles richtig gemacht

haben.

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15


16

Luftige Grüße aus dem Rombergpark

flogen weit

Nach fünf Wochen und insgesamt 20 Rücksendungen wurde der Luftballonwettbewerb

zum Muttertag „Grüße aus dem Botanischen Garten Rombergpark“ der Initiative Dortmund

Parks entschieden. Ende Juli fand nun die Preisverleihung für die fünf weitesten

Flüge am Torhaus im Rombergpark statt. Stadtgrün-Leiter Johannes Blume und das Team

der Park-Ranger begrüßten die Gewinner und überreichten die Preise.

Zeige Jürgen Klopp dein Dortmund und

werde sein persönlicher Stadtführer

Du bist der Meinung, dass du das

Zeug zum persönlichen Tour-Guide

von Kloppo durch Dortmund

hast und die interessantesten Plätze

in deiner Stadt kennst?

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Dortmund ist deine Heimat und

der Borsigplatz kein Fremdwort

für dich?

Du bist großer BVB-Fan und der

Signal Iduna Park dein zweites

Zuhause? Dann bewirb dich jetzt!

Die Bewerbungsunterlagen und

alle weiteren Infos erhältst du auf

www.bvb.de oder www.kappasport.net.

Zusätzlich kannst du ein

maximal drei Minuten langes Video

oder spannendes Bildmaterial

senden. Mitmachen können alle

Fans ab 14 Jahren.

Bewerbungsschluss ist der 25.

September 2009.

Die Gewinner werden persönlich

benachrichtigt und können je eine

Begleitperson mitbringen (Kinder

unter 16 Jahren in Begleitung

eines Erziehungsberechtigten).

Und das ist der Lohn der Mühen:

Fünf eingefleischte BVB-Fans erhalten

die Chance, eine exklusive

Stadtrundfahrt durch Dortmund

zu gewinnen. Du bist spontan und

nicht auf den Mund gefallen?

Dann ist dies deine Chance, einen

Tag mit BVB-Trainer Jürgen Klopp

zu verbringen. Jürgen Klopp und

Kappa freuen sich auf deine Bewerbung.

Viel Glück!

Bestanden und

gegautscht!

Nach dreijähriger Ausbildung hat

unser Auszubildender Nassim

Ghorabi seine Prüfung zum Mediengestalter

erfolgreich bestanden.

Wir gratulieren und wünschen

ihm alles Gute für die weitere Zukunft.

Segeln auf Lebensmitteln?

Ein Kommentar von Reiner Schwalm

Schmieren Sie die Hinterachse

Ihres Autos auch mit Markenbutter

ab? Nein? – Niemand käme auf

diese absurde Idee. Mit Lebensmitteln

geht man sorgfältig um.

Das haben wir alle gelernt und

das gilt auch für unser Trinkwasser.

Wir lassen den Garten vom

Regen bewässern, nutzen Dusche

statt Badewanne, verwenden

Sparschaltungen und Stopptasten

und lassen das Auto in Anlagen

mit Wasserumlauf reinigen, in denen

das wertvolle Nass mehrfach

genutzt wird. Wirtschaftlich zu

gewinnende Trinkwasservorräte –

das wissen wir nicht erst seit heute

- stehen nur noch in begrenzter

Menge zur Verfügung. Steigende

Wasserpreise machen uns das

deutlich.

Ganz anders sieht das Stadtwerkechef

Guntram Pehlke. Er hat

die Absicht 500.000 Kubikmeter

Trinkwasser in den Phoenix-See

zu leiten, statt abzuwarten, bis

der See mit natürlichem Oberflächenwasser

aus den umliegenden

Bächen voll gelaufen ist. So jedenfalls

war es ursprünglich geplant.

Ein natürlicher See mit natürlichem

Wasser in einer der Natur

zurückgegebenen Industriebrache.

Was liegt näher? Herr Pehlke

will nun einfach den Wasserhahn

aufdrehen und Trinkwasser laufen

lassen, sprich verschwenden,

das auf seiner eigenen Internetseite

(DSW21.de) als „das am

strengsten kontrollierte Lebensmittel

überhaupt“ beschrieben

wird.

Versuchen wir mal, uns die Menge

von 500.000 Kubikmetern Wasser

vorzustellen. Die Wasseroberfläche

des Phoe-nix-Sees entspricht

ca. 35 Fußballfeldern, und der

See soll 2 bis 3 m tief werden. Das

käme einem Würfel von 80 Metern

Kantenlänge gleich: 80 Meter

lang, 80 Meter breit und 80 Meter

hoch. (Zum Vergleich: der U-Turm

an der Rheinischen Straße ist nur

ca. 60m hoch).

Wie die Einspeisung in den See

aussehen soll, wissen wir Bürgerinnen

und Bürger noch nicht. In

der Flutung des Lohbachtals haben

die DSW ja bereits Erfahrung.

Zweimal ist der Hochbehälter am

Schwerter Wald in Richtung Hörde

leer gelaufen. Vielleicht kann

man diesmal wenigstens die Forellen

rechtzeitig evakuieren...

Gewinnspiel

Draculadinner gefällig?

GALADINNER hat uns für die Vorstellung am 03. Oktober

2009 im Pullmann Hotel Dortmund 1 x 2 Karten im Wert von

je 69 Euro zur Verfügung gestellt, die Sie gewinnen können.

Beantworten Sie zum Draculadinner die folgende

Frage: Wo liegt das Schloss der Familie Dragon?

Schreiben Sie die Lösung auf eine Postkarte und senden Sie

diese an die Redaktion: IN-Stadtmagazine, Arminiusstraße

1, 44149 Dortmund. Bitte nennen Sie uns auch Ihre Telefonnummer.

Es gilt das Datum des Poststempels. Bei mehreren

Einsendungen entscheidet das Los. Der Gewinner wird telefonisch

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 28. September 2009!


Kunstausstellung Lignum in Dorstfeld

In der Galerie Kunstraum, Rheinische

Str. 231 A, wurde am 12. September

die Ausstellung „Lignum“

durch Bezirksbürgermeister Hans-

Ulrich Krüger eröffnet. Ausgestellt

sind einzigartige Holzskulpturen

von Martin Gier. Martin Gier, geb.

1965 in Lohne / Oldenburg fertigt

mit der Kettensäge Holzskulpturen

an und bringt zauberhafte

Werke zustande. Eine jede Skulptur

ist ein Unikat. Martin Gier ist

Mitglied der Kettensägen-Künstler

Gemeinschaft e.V. Bremerhaven.

Nach dem Schulbesuch durchlief

er je eine Ausbildung zum Tischler

und zum Landschaftsgärtner

und erwarb beide Gesellenbriefe.

Beruflich ist Martin Gier bei der

Staatlichen Moorverwaltung Niedersachsen,

die mit der Renaturierung

der Moore im Weser/Ems

Gebiet betraut ist, tätig. Während

DIN EN ISO 9001

Zertifikat Nr. 71 100

seiner Gärtner-Ausbildung musste

er viel mit der Kettensäge umgehen.

Diese setzt er heute zum

Beginn seiner Arbeit am Holz ein.

Nach und nach entwickeln sich so

seine Skulpturen. Anregungen zu

seiner Kunst holte sich Martin Gier

auf Studienreisen durch Australien,

Neuseeland und fast allen Ländern

Europas. Besonders fruchtbar waren

seine Aufenthalte in Schweden,

Norwegen und Dänemark. Material

findet der Hobby-Künstler u.a.

bei seiner täglichen Arbeit im Moor.

Besonderen Wert legt er auf die Tatsache,

dass er nur einheimische

Hölzer für die so individuell ausfallenden

Kunstwerke verwendet.

2008 nahm Martin Gier an dem

von der Künstler-Gemeinschaft

Bremerhaven ausgeschriebenen

Wettbewerb “Weltgrößte Krippe

aus Holz“ teil und erstellte für diese,

deren Figuren 2m hoch sind,

u.a. den Verkündigungs-Engel.

Die Krippe wird auf Wanderausstellungen

gezeigt. Inzwischen hat

Martin Gier viele Ausstellungen mit

seinen Werken beschickt und dabei

viel Erfolg gehabt. Im Rahmen der

Ausstellungen, aber auch bei anderen

öffentlichen Veranstaltungen

lässt er die Zuschauer “live“ an der

Entstehung eines Werkes teilnehmen.

Öffnungszeiten nach Vereinbarung

unter 0231 14 02 38.

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Das Sommerfest im Seniorenhaus Vinzenz

war wieder ein voller Erfolg

Am 08.08. war der Wettergott mit

uns nicht ganz so gnädig wie wir

es uns gewünscht hatten, aber

zumindest während des Sommerfestes

blieben wir vom Regen

verschont. Noch einen Tag

vorher ließ der Soziale Dienst

sich nicht die Hoffnung auf Sonnenschein

vermiesen und baute

im Garten Sonnensegel und

Bierbänke auf. Am Morgen dann

die Enttäuschung: Regen! Doch

dieser tat der Stimmung keinen

Abbruch. So kam es, dass sich

in diesem Jahr vieles im Haus

abspielte. Der Musiker heizte die

Stimmung im Saal an und die Kinder

machten die Flure des WB 1

unsicher. Clown Schnäuzchen

belustigte die großen und kleinen

Gäste mit allerlei Witzen und Kuscheltieren

und Mr. Tom formte

aus Luftballons Tiere, Blumen

und vieles mehr. Wie jedes Jahr

durfte auch dieses Mal nicht der

Dorstfelder Karnevalsverein „So

fast as Düörp’m“ fehlen. Neben

ihren Gesangsauftritten fassten

seine Mitglieder wieder fleißig

beim Auf- und Abbau mit an und

„schmissen“ zeitweise den Bierstand.

Groß war auch die Freude

bei der Preisausgabe der Tombola.

Der Eine freute sich über eine

Wundertüte, der Nächste über

den Fußball und wieder ein Anderer

über den gewonnenen Toaster.

„Es war einfach super“, hörte man

am Abend immer wieder von Bewohnern

und Angehörigen. Und

trotz des Wetters waren sich alle

einig: Nächstes Jahr feiern wir auf

ein Neues, und zwar mit der Sonne!

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17


Das Fleischer-Fachgeschäft Niemann feierte das 50jährige Jubiläum

Das weithin für exzellente

Qualität seiner Produkte bekannteFleischerei-Fachgeschäft

Niemann feierte Mitte

August sein 50jähriges Jubiläum.

Inhaber Rolf Niemann und

seine Frau Anke hatten sich zu

diesem feierlichen Anlass einige

Höhepunkte einfallen lassen.

Auf der „Geburtstagsfeier“, an

der auch der Knappenverein

„Glück auf“ anwesend war, gab

es für die Kinder ein Karussell

und für die Erwachsenen ein

18

Rita Gretsch, Gustav, Vera, Frida

und Rolf Niemann

Wittener Strasse um 1925, auf der linken Seite steht heute die Fleischerei

umfangreiches wie gewohnt

qualitativ hochstehendes gastronomisches

Angebot. Weiterin

gab es für Interessierte

ca. 1962

die Möglichkeit der Besichtigung

des Lebendschlachtvieh-

Bestandes der Firma Niemann

und in den Tagen danach wei-

ca. 1983

tere zwei Sonderaktionen:

Das Aufstellen eines Heißluftballons

und leckere „Berliner“

zu Superpreisen – vom eigenen

Bäcker. Für jeden Kunden

gab es zusätzlich eine Überraschung,

für 10 „Glückliche“

sogar etwas Größeres:

1. Preis: Eine Heißluftballonfahrt

für zwei Personen

2. Preis: Ein kaltes Buffet für 10

Personen

3. – 10. Preis: Einkaufsgutscheine

im Wert von je 10

Euro.

Rolf und Anke, Vera und Gustav Niemann


Vielseitiger Turnnachwuchs

beim Minisportfest

des ATV Dorstfeld

Rund 30 Mädchen und Jungen

zwischen 2 und 10 Jahren zeigten

am 10. September in vier Disziplinen

(Rollen, Springen, Balancieren

und Werfen) ihr Können.

Dabei gab es für jedes Alter

entsprechend unterschiedliche

Bewegungsaufgaben. So wurde

z.B. beim Balancieren der Pfad

mit zunehmendem Alter immer

schmaler und steiler und der

Abstand beim Werfen immer

größer. Die Eltern und Großeltern

staunten oft nicht schlecht,

welche Fähigkeiten ihr Nachwuchs

unter Anleitung erfahrener

Übungsleiterinnen bereits zeigte.

Viele Übungen wurden erfreulich

oft mit wenig Anstrengung, aber

mit viel Freude gelöst. Viel Spaß

machte auch die Spielstation, an

der die Kinder anschließend toben

konnten. Bei der Siegerehrung

gab es für jedes Kind eine Turn-

Urkunde sowie kleine Sachpreise.

Die Sieger jeder Altersgruppe bekamen

sogar einen Flugdrachen

geschenkt. Stolz brachten die

Kinder die Urkunde, manchmal

die erste des Lebens, den noch

stolzeren Eltern. Vielen Dank an

alle mitwirkenden Helfer des ATV

Dorstfeld, sowie an die Sponsoren

der Preise: DEW21, Siemens Betriebskrankenkasse,

Sparda Bank,

Sparkasse Dortmund und Volksbank

Dortmund. ATV Dortmund

Am 26. Juli 2008 richtete ein

Jahrhunderthochwasser in Marten

und Dorstfeld verheerende

Schäden an Häusern, Wohnungen

und Inventar an. Menschen

kamen wie durch ein

Wunder nicht zu Schaden. Diskussionen

um Ersatzansprüche

und wie solche Katastrophen

künftig verhindert werden können,

dauern immer noch an.

Während eines ökumenischen

Gedenkgottesdienstes ein Jahr

nach dem Unglück, in der voll

besetzten Immanuel-Kirche am

Bärenbruch, wurden die Erinnerungen

wachgerufen. Dank galt

immer wieder den Menschen

und Organisationen, die freiwillig

oder hauptamtlich gehandelt,

geholfen und gespendet hatten.

Tanja Brüsecke, seit 1. August

2008 Leiterin des Immanuel-

Kindergartens, konnte es immer

noch nicht fassen, welche Zerstörungskraft

das Wasser im Kindergarten

entwickelt hatte. Auch

sie ist den Menschen dankbar,

die sich einsetzten und mit Rat

und Tat zur Seite standen, so

dass der Kindergarten am 26.

April 2009 wieder geöffnet werden

konnte.

Ein betroffener Neubürger erzählte,

wie enorm und überwältigend

er die Hilfe durch die

Nachbarschaft, die er bis zu dem

Zeitpunkt noch gar nicht kannte,

empfunden hatte. Damit alle

Betroffenen und auch die damals

nicht geschädigten Bürger sowie

die Verantwortlichen diesen Tag

in Erinnerung behalten, stellte

das Bezirksmarketing Naherholung

des Stadtbezirks Lütgendortmund

mit Unterstützung von

Sponsoren eine Gedenkstele im

Kreuzungsbereich Bärenbruch/

An der Wasserburg auf, die von

Steinmetz Arne Ludwig der Bildhauerei

Wüstefeld geschaffen

und nach dem Gedenkgottesdienst

durch die Pfarrer Christian

Höfener-Wolf und Gerrit Funke

aus der Gondel einer Feuerwehrleiter,

hoch über den Köpfen der

zahlreich erschienen Bürger und

einer Abordnung von Hilfsorganisationen

und Sponsoren, enthüllt

wurde. Die Stele aus poliertem

indischen Sandstein trägt

die Inschrift: Zur Erinnerung 26.

7. 2008. Darunter ist der dama-

Hochwassergedenkstele in Marten

Steinmetz Arne Ludwig (stehend) von der

Bildhauerei Wüstefeld stellte die von ihm geschaffende

Gedenkstele mit einem Mitarbeiter auf

lige Hochwasserstand als Strich

eingraviert und als Hochwasser-

Marke bezeichnet. Zum Ge-

Unter diesem Motto öffnete die

Dorstfelder Künstlerin Alexandra

Wagner am 23. August ihr Atelier

der Öffentlichkeit. Zusammen mit

der seit 1997 in Dortmund woh-

v. l.: Gudrun Mon Alvarez und

Alexandra Wagner

nenden Holzbildhauerin Gudrun

Mon Alvarez präsentierte sie ihrem

Publikum einen bunten Mix

aus großen und kleinen Wildholzobjekten

sowie Malerei und

Druckgrafik. Beiden gemeinsam

ist die Inspiration aus der Natur.

Zufällige Funde werden verarbeitet.

Bei Gudrun Mon Alvarez

greifbar in ihren Skulpturen, bei

Alexandra Wagner oft abstrahiert,

aber auf realen Eindrücken basierend.

Bei Kaffee und Kuchen

genossen zahlreiche Besucher

die interessante Mischung. Die

anwesenden Künstlerinnen standen

für Gespräche zur Verfügung,

Natur trifft Kunst

denkstein in der kleinen Grünanlage

vor der Kirche und um

ihn herum führt vom Bürgersteig

aus ein kurzer, mit Tritt- und

Granitsteinen gepflasterter Weg.

Die anwesenden Martener Bürger

äußerten sich überwiegend

sehr positiv dazu, nahmen das

Geschenk gerne an und fanden

es würdig und angemessen,

fortan an das schlimme Ereignis

vor einem Jahr zu erinnern.

Nach diesem feierlichen Akt

gab es im Gemeindesaal hinter

der Immanuel-Kirche zu einem

Imbiss eine Foto- und Video-

Ausstellung über die Hochwasser-Katastrophe,

die unter den

vielen Anwesenden immer noch

Schaudern und Entsetzen hervorrief

und zu der Hoffnung veranlasste,

dass dieses nie wieder

passieren dürfte.

Neugierige durften selber kreativ

werden. Außerdem bestand die

Möglichkeit, sich über die im

Atelier stattfindenden Malkurse

zu informieren. Die neuen Kurse

starten ab Mitte September. Infos

unter: www.die-kunstkiste.de

19


20

DJK Eintracht Dorstfeld: Jahresausflug der

Frauengymnastikgruppen

Der Tagesausflug stand in diesem

Jahr unter dem Motto „Geschichte

und Kultur des Münsterlandes“.

Erstes Tagesziel war Münster.

Nach einer Altstadtführung u.a.

mit Besuch des Domes, der Lamberti-Kirche

und des Friedenssaales,

blieb noch genügend Zeit

für einen Bummel durch die Stadt.

Anschließend erfolgte die Weiterfahrt

zum Freilichtmuseum Mühlenhof.

Die alten Gebäude, wie

zum Beispiel der Dorfkrug, die

Gruppenfoto im Freilichtmuseum Mühlenhof

Landschule oder der alte Kotten

vermittelten in ganz eigener Form

die bäuerliche und handwerkliche

Kultur der Region.

Der Ausflug endete bei Kaffee und

Kuchen im „Heidekrug“, einer alten

westfälischen Bauernkneipe

von 1906 auf einer denkmalgeschützten

Hofstelle in den ehemaligen

Rieselfeldern, die noch nach

alter Tradition geführt wird.

DJK Eintracht Dorstfeld

Boxsportler Willi Fischer wurde „75“

Dortmunds ältester noch aktiver

Boxsportler wurde Ende

August 75 Jahre alt. Montags u.

donnerstags nimmt er noch regelmäßig

am Boxtraining der Senioren

im Boxleistungszentrum

des Signal Iduna Parks teil. Trotz

eines Herzschrittmachers kann

er von seinem geliebten Boxsport

nicht lassen. Er trat 1947

als 13. Mitglied nach dem Krieg

in den Dortmunder Boxsport 20

ein und bestritt etwa 40 Kämpfe,

von denen er mehr als die Hälfte

gewann. Durch seine Wechselschicht

bei der Fa. Hoesch

konnte der ehemalige Schlosser-

Vorarbeiter nicht regelmäßig trainieren.

Doch als er in den 60er

Jahren vom DBS 20 gebraucht

wurde, stand er dem Traditionsverein

mehrere Jahre als Trainer

zur Verfügung. Hier unterstützte

er den damaligen Cheftrainer

Fritz Dülfer-Hasselbeck, mit dem

er gemeinsam eine neue Boxstaffel

aufbaute. Willi Fischer, der

über 50 Jahre mit seiner Gattin

Mitte Juni fand die traditionelle

Handballwerbewoche der Handballabteilung

des ATV Dorstfeld

statt. An zwei Wochenenden

wurden auf der vereinseigenen

Sportanlage “Am Kortental“ elf

Jugend- und Seniorenturniere mit

44 Mannschaften durchgeführt.

Auf Rasen und Asche zeigten die

Handballer attraktiven Sport zur

Freude der zahlreichen Eltern

und Zuschauer. Eingerahmt wurden

die Turniere mit zwei ATV–

Familientagen. Bei der Jugend

musste witterungsbedingt in die

Heinrich-Hartwig-Turnhalle ausgewichen

werden. Dies tat der

„Lotti“ glücklich verheiratet ist,

hat mit seinem Sohn Rolf einen

weiteren Sportler in seiner Familie.

Rolf Fischer ist Vizepräsident

des NRW Judo-Verbandes. Seine

Schwiegertochter ist die bekannte

Weinexpertin Christina Fischer,

Inhaberin der Genusswirtschaft

in Köln. Ihr umfangreiches Weinwissen

hat sie oft im Fernsehen

bewiesen. Willi Fischers zweite

Leidenschaft ist das Schwimmen

und Turmspringen (10 m), außerdem

baut er Modelleisenbahnen.

Seine Freunde schätzen seine

ruhige, ausgeglichene und kameradschaftliche

Art. DBS 20/50

Handballwerbewoche des ATV Dorstfeld

war ein voller Erfolg

Spielszene männliche C-Jugend ATV gegen VFL Aplerbeckermark

guten Stimmung jedoch keinen

Abbruch. Rund 120 Kinder und

Jugendliche vergnügten sich

beim Menschenkickerturnier und

auf einer 15 Meter langen aufblasbaren

Hindernisbahn.

Bei den Senioren spielten in

sechs ausgelosten Mannschaften

50 Frauen und Männer den Tagessieg

aus. Einen Sonderpreis

Spielszene männliche E-Jugend ATV gegen TUS Bommern

als bester ältester Spieler erhielt

Klaus Kryn. Im nächsten Jahr wird

das Turnierangebot ausgedehnt.

Geplant sind ein Damen B-Senioren

Turnier und ein Turnier für

die männliche B-Jugend.

Markus Krone


... so könnte man die ‚neue’ zweite

Mannschaft der Handballabteilung

des ATV Dortstfeld sicher

am besten beschreiben. Zur Saison

2007/2008 formierte sich

die Mannschaft um Trainer Mirko

Kreuzer komplett um. Bestehend

aus A-Jugendlichen, reaktivierten

jüngeren Seniorspielern und einigen

Neuzugängen bestritt „Die

Zweite“ ihre ersten beiden Handballsaisons.

In diesen zwei Jahren

gelang es der Mannschaft sich

spielerisch zu behaupten und als

Team ein harmonisches Miteinander

und einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn

zu entwickeln.

Zahlreiche außersportliche Aktivitäten

und ausgebuchte Mannschaftsfahrten

versprechen in dieser

Hinsicht eine stetige positive

Entwicklung. Nach erfolgreichen

Saisonabschlüssen im oberen Tabellendrittel

(zuletzt Platz 4 der

1.Kreisklasse) wird auch in die

Ein Kessel Buntes....

sportliche Zukunft mit voller Zuversicht

geblickt. Sicher machen

auch die neuesten Zugänge, worunter

Spieler der ehemaligen

A-Jugend vertreten sind, einen

Ausblick in die kommende Sai-

hintere Reihe v. l.: Trainer Mirko Kreuzer, Christian Wolf, Phillip Magura, Daniel Schilling, Julian

Jobski, Markus Rützel, Mathias Schiffner; mittlere Reihe v. l.: Christian Widera, Daniel Nagler,

Matthias Bergmann, Jan Schmidt; vordere Reihe v. l.: Timo Nohl, Timo Grisko, Marc Jebramcik,

Mathias Schubert, Paul Schulte Coerne. Es fehlen: Sven Mesters, Sebastian Reinert, Bastian

Rustemeier, Christian Specht, Andy Wotzke

son vielversprechend. Der stete

Austausch mit der ersten Herrenmannschaft

und gemeinsame

Trainingszeiten sollen eine solide

Reserve der Landesligamannschaft

entstehen lassen. Nach

einer mehr als zweimonatigen

Vorbereitung sollten sportliche

Fähigkeiten und mannschaftlicher

Teamgeist soweit ausgeprägt sein,

dass ein Wiederaufstieg in die

Kreisliga ein mögliches Ziel für

die kommende Saison 09/10 darstellen

kann. Um uns bei diesem

Vorhaben zu unterstützen, sind

Sie / seid ihr herzlich zu den Spielen

in der Halle der Martin-Luther-

King Gesamtschule eingeladen.

Daniel Nagler

4. Box-Pokalturnier ein Erfolg

Zum ersten Mal trat die neue

Kampfgemeinschaft DBS 20/50

- Box Club Gahmen mit der Ausrichtung

des 4. Pokalturnieres des

Bezirkes Arnsberg an die Öffentlichkeit.

Vor 200 Zuschauer wurde

in der Rundsporthalle in Lünen

guter Boxsport geboten. 13 spannende

Kämpfe wurden mit viel

Beifall aufgenommen. Aus Dortmund

stiegen die Kämpfer Kajelian

(Mengede), Er Kadir (BSK 92

DO) Punkts.ü. Turant (Schwerte)

u. Kara (ÖSG Vikt.08 DO) in den

blau-weißen Boxring. Einen Sparringskampf

für den WDR Düsseldorf

(Fernsehen) absolvierten die

beiden DBS 20/50-Schülerinnen

im Schüler Papiergewicht Paula

Winterberg und Chantal Dovsek.

Sie zeigten beide eine gute

Boxschulung. Sekundiert wurden

sie von den DBS-Trainern Dieter

Girsch und Francesco Solimeo.

DBS 20/50

Nach einer Pokal-Ehrung stellten sich zum

Bild v.l.: RR Udo Sass, Paula Winterberg ,

der Landtagsabgeordnete Rainer Schmeltzer,

Chantal Dovsek und Marco Dovsek.

DSC 09 startet erfolgreich in die Saison

2009/2010

Einen erfolgreichen Saisonstart

könnten die DSC Seniorenteams

verbuchen.

Unsere erste Mannschaft konnte

gegen Rüdinghausen mit 7-2 und

gegen TSK Herne mit 2-0 gewinnen

und so die gute Saisonvorbereitung

bestätigen. Es folgten

weitere Siege gegen Waltrop mit

4-1 und in Erkenschwick mit 5-0.

Unsere zweite Mannschaft startete

ebenfalls mit drei Siegen und

einem Remis in die Saison. Die

neu formierte dritte Mannschaft

verbucht ebenfalls drei Siege und

eine unnötige Niederlage in Westerfilde.

Wir hoffen, dass wir mit

allen Teams in der Spitzengruppe

der jeweiligen Spielklasse bleiben

werden.

Leider ist unsere Sportanlage

(Stand 01.9.09) immer noch nicht

fertiggestellt und wir hoffen, dass

wir in ca. 3 Wochen dann wieder

den Spielbetrieb am Bummelberg

aufnehmen können - die unendliche

Geschichte dauert also noch

an. Den West-Cup haben wir bei

Arminia Marten ausgerichtet

und wir bedanken uns

bei den zahlreichen

Besuchern am

Ausweichort.

Im Endspiel

standen sich

die favorisierten

Teams

von Arminia Marten

und DSC 09 gegenüber,

verdienter Sieger

wurde Armina mit 2-0 Toren.

Am 01.08.09 fand ebenfalls

das Klaus Heimann Gedächnisturnier

zugunsten der Krebshilfe

in Marten statt. Viele bekannte

Sportler stellten sich in den Dienst

der guten Sache und in Kürze

können wir der Krebshilfe einen

stattlichen Betrag zur Verfügung

stellen. Vielen Dank an Arminia

Marten zur Bereitstellung der

Sportanlage am Wischlinger Weg.

Langsam nimmt unser Platz Gestalt an...

Während der Turniere waren unsere

ehrenamtlichen Helfer außerdem

noch weiter am Bummelberg

tätig und die Renovierung des

Vereinsheimes, der Tribüne etc.

ist bis auf kleinere Restarbeiten

fertiggestellt. Mittlerweile wurden

auch die Sitzschalen geliefert und

werden in den nächsten Wochen

montiert. Am 19.09.09 findet

die Jubiläumsgala des DSC 09

im südlichen Veranstaltungstrakt

der Mensa Uni Dortmund statt,

Kartenvorverkauf unter 0172-

2309020. Für ein reichaltiges

Buffet und ein interessantes und

abwechselungsreiches Programm

ist gesorgt. Mitwirkende Künstler

sind u.a. der Obel, Die Komm

Mit Mann`s und der MGV Dorst-

feld. Wir glauben, dass man lange

über diese Veranstaltung sprechen

wird…. Anfang September ist

rechtzeitig die Festzeitschrift zum

runden Geburtstag mit vielen Informationen

zur DSC-Geschichte

und Hintergrundinformationen

erschienen.

Ab sofort sind auch die DSC

Dauerkarten für die neue

Saison erhältlich. In

Kooperation mit

dem ATV Dorstfeldwurden

diese

Karten entworfen

und

Inhaber der Karten

bekommen einen

Bonus beim jeweiligen

Partner. So zahlt der Inhaber

der DSC Dauerkarte bei Heimspielen

des ATV nur die „Hälfte“

des Eintrittsgeldes. Wir glauben

und hoffen, dass so ein reger Austausch

bei den Spielen erfolgt.

Wir würden uns freuen wenn wir

Euch ab Ende September auf dem

„neuen“ Bummelberg begrüßen

dürfen.

Mit sportlichen Grüßen

Die Geschäftsführung

21


Professionelle Pflege und ein wohnliches Zuhause -

das ASB Begegnungs- und Seniorenzentrum „Minister Stein

Mit seiner offenen und freundlichen Atmosphäre

und der qualifizierten Pflege hat sich „Minister

Stein“ längst zu einer bekannten Adresse in

Eving entwickelt. Die 108 Bewohnerinnen

und Bewohner genießen ein individuelles

Zusammenspiel von Therapie, Pflege und

Freizeitangeboten. Auch viele Angehörige und

ehrenamtliche Helfer machen das Haus zu

einem lebendigen Mittelpunkt des Stadtteils und

veranstalten gemeinsame Feste oder Ausflüge.

Begegnungs- und Seniorenzentrum

„Minister Stein

Deutsche Straße 27

44339 Dortmund

Telefon 02 31 – 880 884 – 0

www.ministerstein.de

22

Schülercoaching in

der WBR

Am 29.09. und 30.09.2009 führt

die Wilhelm-Busch-Realschule

(WBR) ein Schülercoaching für den

Jahrgang 10 durch. Ziel ist es, dass

alle Beteiligten von diesem Projekt

profitieren. Da Berufswünsche der

Jugendlichen unserer Erfahrung

nach in starkem Maße von individuellen

Urteilen beeinflusst und

geprägt sind, passen Vorstellungen

und Wünsche nicht immer zusammen.

Das Stütz- und Förderkonzept

„Schülercoaching“ richtet sich

an Schüler zwischen Schule und

Ausbildung. Dieses Coaching soll

die Schüler unterstützen, ihre persönlichen

Stärken und Schwächen

zu erkennen und eigene realistische

Berufsperspektiven zu entwickeln.

Dieses Angebot, das Einzelgespräche

beinhaltet, wird unterstützt

von der Wihoga-Berufsfachschule,

der Schulpartnerfirma Continental,

der IHK, der Signal Iduna, dem Kalka

Bildungswerk, der DSW 21, der

RWE, der Firma C. Vario und der

EDG. Unser Ziel ist dabei, dass

die Eigeninitiative, Kooperationsfähigkeit,

Entwicklung und Stärkung

der eigenen Persönlichkeit unserer

Schülerinnen und Schüler gefördert

werden sollen. WBR

Die „zauberhafte Welt“ der Dorstfelder Kinderferienspiele 2009

Auch in diesem Jahr fanden die

Dorstfelder Kinderferienspiele

wieder im Schulte-Witten-Park

statt. Hierdurch wurde zahlreichen

Kindern zwischen 6 und

14 Jahren in der ersten Augusthälfte

ein ganz besonders schönes

Ferienerlebnis bereitet. Das

Motto der Gesamtveranstaltung,

die wie üblich von der AG der

Auch für Besucher ist das Haus

stets geöffnet. Im Erdgeschoss

lädt das „Café am Schacht“

mit gemütlichem Frühstück,

einem preiswerten Mittagstisch

und kulinarischen Brunch-

Sonntagen zum Plaudern und

Verweilen ein.

Besuchen Sie uns doch einmal!

Dorstfelder Ferienspiele e.V. und

vom Jugendamt vortrefflich organisiert

worden war, lautete „Zauberhafte

Welt – ein Jahrmarkt der

Magie und Wissenschaft!“ In

den 10 Tagen trafen sie aufeinander:

Die Magier und Zauberer

der alten Welten und ihre Nachfolger

und Kontrahenten aus der

neuen Welt: Die Wissenschaftler.

St. Barbara feierte Pfarrfest im Zeichen der

anstehenden Kirchensanierung

Am ersten Septemberwochenende

feierte die Kath. St. Barbara-Ge-

meinde in Dorstfeld ihr diesjähriges

Pfarrfest. Es stand unübersehbar

unter dem Zeichen der kurz bevorstehenden

und unbedingt erforderlichen

Kirchensanierung. Das

Dach muss repariert und die dazu

Gärtnerische Höchstleistung

im Seniorenzentrum Minister Stein

Im Garten des Evinger Seniorenzentrums

Minister Stein wächst

in diesem Sommer eine wunderschöne,

riesige Sonnenblume. Der

Bewohner und zugleich „Gärtnermeister“

der Anlage, Gerhard

Brandt, der sich unermüdlich und

liebevoll um die Pflanzen und

Tiere im Garten kümmert und auch

dieses „Super-Exemplar“ gezüchtet

hat, behauptet stolz, die Blume sei

mindestens 3 Meter hoch. Außerdem

habe sie nicht nur eine, sondern

sogar viele hellgelbe Blüten.

Gerhard Brandt, der seit längerer

Zeit zu seiner vollsten Zufriedenheit

im Seniorenzentrum lebt, ist

dort - nicht zuletzt auf Grund der

sehr guten sozialen Betreuung -

rundum glücklich. Er, der sein ganzes

Leben lang in Kleingärten aktiv

war, wird am 17. September 90

Doch Achtung: Was einerseits die

Wissenschaft ist und andererseits

die Zauberei ausmacht, könnte

möglicherweise nur eine Frage

der Illusion sein! Genau das sollte

von den Kindern in den jeweiligen

Segmenten herausgefunden

werden.

Auf dem alljährlich stattfindenden

Jahrmarkt der Magie und Wissenschaft

trafen sich also alle

Magier, Zauberer, Hexen und

Wissenschaftler, um sich und ihre

neuesten Erfindungen, Zaubertränke,

Illusionen, und wissenschaftliche

Experimente vorzuführen.

So entstand die „zauberhafte

Welt ...“, die die Ferienkinder fest

in ihren Bann zog.

gehörigen Dachrinnen und Fallrohre

von Grund auf neu an- und

ausgelegt werden. Auch der Turm

der Kirche muss komplett eingerüstet

werden. Weiterhin werden

Teile des Sichtmauerwerkes neu

verankert und etwa 30 Prozent der

Fugen neu verfugt. Was dies in der

Summe ausmacht, grenzt hart an

der finanziellen Leistungsfähigkeit

der Gemeinde. Aus diesem Grund

wurden auf dem Pfarrfest im Pfarrsaal

auch Buttons für die Sanierungsmaßnahmen

gesammelt: 10

Euro für einen Meter neues Fallrohr

und 5 Euro für einen Edelstahlanker.

Jahre alt. „Leben“ in der Natur und

„Erleben“ eines hohen Alters sind

zwei Welten, die offensichtlich

häufig zusammengehören!

Gerhard Brandt ist stolz auf

seine Sonnenblume


Schulstart an der Wilhelm-Busch-Realschule

Begrüßungsfeier für die neuen Schüler und

Urkunden für die Schulsanitäter

Stolz präsentierten die neuen Schulsanitäter ihre einheitlichen Kapuzenshirts. Betreut werden sie von

A. Chemiel-Hamling, Lehrerin der Wilhelm-Busch-Realschule (rechts), die Ausbildung hatte

Frau Crämer vom ASB (links) übernommen.

Am 17.08.2009 begann für über

100 Kinder der 2. Teil des „Ernst

des Lebens“. Nach dem ökumenischen

Gottesdienst in der

St. Barbara Kirche in Dorstfeld

wurden alle neuen Schülerinnen

und Schüler im Pädagogischen

Zentrum durch den Schulleiter

Herrn Kuhmann zu einer Feier mit

vielen Highlights begrüßt. Durch

ihr besonderes Engagement hatten

sich erfahrene Schülerinnen

und Schüler der jetzigen 8. Klassen

im vergangen Schuljahr in

entsprechenden Kursen unter der

erfahrenden Leitung von Frau Krämer

des Arbeitersamariterbundes

als Schulsanitäter qualifiziert. Im

Rahmen der Feierstunde überreichte

ihnen der Schulleiter Herr

Kuhmann ihre Ausbildungsurkunde,

die ihnen erlaubt, Mitschülerinnen

und Mitschüler eine Erstversorgung

zu bieten.

Danach zeigten jetzige 6. Klässler,

was sie gelernt und extra

einstudiert hatten. So ließ Philipp

Dill den rosa-roten Panther

übers Klavier streifen und ein

Hip-Hop-Tanz zeigte Begeisterung

für moderne Musik. Besonders

beeindruckt waren viele von

Tugce Demirci, die 2 türkische

Volkslieder sang und sich selbst

auf der Gitarre begleitete. Aufregend

war dann auch der Beginn

der Schule: es gab Stundenpläne

und Bücher und alle lernten ihre

Klassenlehrer/Innen sowie Mitschüler

kennen. Erstmals wurden

an diesem Tag auch noch Fotos für

die modernen Schülerausweise

„geschossen“. So sind alle Anfänger

hoffentlich gut angekommen

in ihrer neuen Schule und ihrem

neuen Lebensabschnitt. R. Meder

Park-Ranger im Revierpark Wischlingen

v. l. Dieter Hellweg von der ARGE Dortmund, Michael Pietrzak,

Gerhard Meyer, Reiner Brauckhoff

Sicherheit - Sauberkeit - Information,

genau diesen drei Kernpunkten

und deren Erfüllung gilt das Hauptaugenmerk

der vier Park-Ranger,

die seit Anfang Juli im Revierpark

Wischlingen im Einsatz sind. Sie

stehen den zahlreichen Besuchern

als Ansprechpartner mit Rat und Tat

zur Seite. Zu den Hauptaufgaben

der Park-Ranger gehören: Besucherinformation

sowie Weiterleitung

von Beschwerden und Anregungen

an die Geschäftsführung,

Durchsetzten der Parkordnung

und Sicherstellung der Ordnung,

Dokumentation von Schäden oder

Gefahrenstellen sowie bei Bedarf

Absicherung und Beseitigung

von Gefahrenstellen, Erste-Hilfe-

Leistungen, Begleitung und Sicherung

von Veranstaltungen im Park,

Führen von Besuchergruppen,

Kontrollgänge im Umkleide- und

Badbereich sowie die Begleitung

von Jugendlichen nach der Eislaufzeit

zur S-Bahn-Haltestelle. Gemeinsam

mit der ARGE und dem

Sozialamt der Stadt Dortmund

konnte die Geschäftsführung der

Revierpark Wischlingen GmbH

dieses Projekt verwirklichen. Die

Park-Ranger gehören zur „2. Generation“

ihrer Profession im Bereich

der Stadt Dortmund, ihre Verträge

sind zunächst auf 11 Monate befristet.

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