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3. Jänner 2021

- Mehr Bäume und Beete kommen nach Graz: Potenzialanalyse für eine grünere Innenstadt läuft - Auf Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird oft vergessen - Landeshauptmann-Sprecher wird Chef-Touristiker - ORF-Park in St. Peter bekommt einen Motorikpark - GU-Nord setzt neue Projekte in Sachen Regionales und Klimaschutz - 3 Wochen nach der Investition von 500.000 Euro: Edegger-Steg schon wieder verschandelt

- Mehr Bäume und Beete kommen nach Graz: Potenzialanalyse für eine grünere Innenstadt läuft
- Auf Barrierefreiheit im öffentlichen Raum wird oft vergessen
- Landeshauptmann-Sprecher wird Chef-Touristiker
- ORF-Park in St. Peter bekommt einen Motorikpark
- GU-Nord setzt neue Projekte in Sachen Regionales und Klimaschutz
- 3 Wochen nach der Investition von 500.000 Euro: Edegger-Steg schon wieder verschandelt

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<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong>, AUSGABE 1<br />

Immunisiert<br />

Kammerschauspielerin Gerti Pall war die<br />

erste Steirerin, die gegen Corona geimpft<br />

wurde. Sie berichtet im Interview. 2<br />

Beschmiert<br />

Erst kürzlich wurden 500.000 Euro in die<br />

Sanierung des Edegger-Stegs investiert.<br />

Jetzt ist er wieder völlig verschandelt. 10/11<br />

Mehr Bäume und Beete kommen<br />

Potenzialanalyse<br />

für grünere<br />

Innenstadt läuft<br />

Lebensqualität. Die Stadt Graz setzt ihre Grünraum-Offensive im Jahr <strong>2021</strong> weiter fort. Dabei werden nicht nur Wiesen und Wälder angekauft. In<br />

den Innenstadtbezirken versucht man – wie bereits hier in der Schmiedgasse – mehr Bäume zu pflanzen. Eine Potenzialanalyse dazu läuft. SEITEN 4/5<br />

KK (2), GGZ


2 die seite zwei<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

E D I T O R I A L<br />

von<br />

Tobit<br />

Schweighofer<br />

✏ tobit.schweighofer@grazer.at<br />

Ein Konflikt<br />

macht noch<br />

keine Krise<br />

D<br />

ie nicht angemeldete<br />

Demo am ersten Tag<br />

des Lockdowns, bei der<br />

mehr als tausend Menschen<br />

ohne Schutzmasken gegen<br />

die Corona-Maßnahmen<br />

protestierten, löste nicht nur<br />

Kopfschütteln, sondern auch<br />

eine vermeintliche Koalitionskrise<br />

aus. Nachdem<br />

Bürgermeister Siegfried Nagl<br />

die Polizei für ihr Nichteingreifen<br />

scharf kritisierte, fuhr<br />

Vizebürgermeister Mario<br />

Eustacchio einen Tag später<br />

dagegen und bedankte sich<br />

bei der Polizei für ihr deeskalierendes<br />

Verhalten. Dies<br />

reichte schon aus, um<br />

mediale Spekulationen über<br />

ein Aus der schwarzblauen<br />

Koalition nach sich zu ziehen.<br />

Auch wenn es, wie man hört,<br />

hinter den Kulissen aufgrund<br />

der emotionalen Alleingänge<br />

der Parteichefs in dieser<br />

Sache heftig, aber kurz<br />

rumorte, ist da nichts dran.<br />

Niemand denkt an ein Ende<br />

der politischen Partnerschaft.<br />

Ganz im Gegenteil. Wie aus<br />

einem Mund klangen die<br />

Botschaften aus den Politbüros:<br />

Man ließe sich vier<br />

Jahre gute Arbeit durch so<br />

eine vergleichsweise Kleinigkeit<br />

auf keinen Fall kaputtreden.<br />

Ein Indiz dafür, dass<br />

der nahende Gemeinderats-<br />

Wahlkampf noch nicht<br />

wirklich begonnen hat. Die<br />

Politik gönnt sich noch einen<br />

Rest Weihnachtsfrieden, bis<br />

man die Messer wieder<br />

ernsthaft wetzen wird.<br />

Genießen wir die Zeit.<br />

Tobit Schweighofer, Chefredakteur<br />

SONNTAGSFRÜHSTÜCK MIT ...<br />

... Gerti<br />

Pall<br />

Die Kammerschauspielerin<br />

war<br />

die erste Steirerin,<br />

die gegen das<br />

Coronavirus<br />

geimpft wurde. Im<br />

Interview spricht<br />

sie unter anderem<br />

über diese Pionierleistung<br />

und<br />

ihr Leben auf der<br />

Bühne.<br />

Wie geht’s Ihnen nach der Corona-Impfung?<br />

Sehr gut! Der Arzt war wunderbar, ich habe<br />

nicht einmal den Stich gespürt! Nebenwirkungen<br />

hatte ich gar keine. Ich habe danach perfekt<br />

geschlafen. Am nächsten Tag hat es nur kurz an<br />

der Einstichstelle weh getan.<br />

Haben Sie lange überlegt, ob Sie sich überhaupt<br />

impfen lassen?<br />

Nein, gar nicht! Ich wüsste gar nicht, was man<br />

da lange überlegen kann. Als ich im Fernsehen<br />

gehört habe, dass ein Impfstoff erfunden wurde<br />

und der getestet ist, bin ich sofort zu unserem<br />

medizinischen Leiter im Pflegestützpunkt und<br />

hab gesagt, dass ich mich impfen lassen möchte.<br />

Wie kam’s dann dazu, dass Sie die Allererste<br />

in der Steiermark waren?<br />

Das hab ich erst am Tag davor erfahren. In der<br />

Ausnahmesituation war ja alles sehr geheim.<br />

Aber einer muss der Erste sein!<br />

Wie haben Sie die Pandemie davor erlebt? Haben<br />

Sie sich große Sorgen gemacht?<br />

Natürlich! Ich höre ja Nachrichten und lese die<br />

Zeitung. In meiner Umgebung war aber Gott sei<br />

Dank niemand direkt betroffen.<br />

Jetzt können Sie wieder beruhigter frühstücken.<br />

Wie läuft das bei Ihnen ab?<br />

Frühstück gibt’s bei mir schon um sieben Uhr:<br />

Kaffee und Semmerl und Butter und Marmelade.<br />

Dann lege ich mich mit der Zeitung wieder<br />

ins Bett. So mache ich es immer. Bei mir ist jeden<br />

Tag Sonntag!<br />

Wollten Sie immer Schauspielerin werden oder<br />

gab’s auch mal einen anderen Berufs wunsch?<br />

Kammerschauspielerin<br />

Gerti Pall lebt im Pflegewohnheim<br />

Aigner-Rollett<br />

am Rosenhain. Dort genießt<br />

sie jeden Tag auch ihr<br />

Semmerl zum Frühstück. GGZ<br />

Nein, das wollte ich schon immer. Ich hatte eine<br />

sehr schöne Schwester, Maggie. Bei uns im Haus<br />

sind immer Künstler verkehrt, die haben gesagt,<br />

das schöne Kind muss schauspielen. Da bin ich<br />

mitgekommen. Meine Schwester war damals<br />

sechs Jahre alt, ich war vier. Maggie war für mich<br />

immer ein Vorbild. Sie hat in der Volksschule<br />

dann schon aufgehört und ist schließlich im Beamtenwesen<br />

gelandet. Ich bin dabeigeblieben.<br />

Hatten Sie eine Lieblingsrolle?<br />

Na, freilich! Die Mutter Courage von Bertolt<br />

Brecht! Ein hervorragender Dichter, eine wunderschöne<br />

Handlung. Ich hatte damals auch einen<br />

wunderbaren Regisseur, und meine Tochter<br />

und mein Sohn waren super Schauspieler. Da<br />

hat einfach alles gepasst!<br />

Welches Theater – im metaphorischen Sinn –<br />

halten Sie gar nicht aus? Worüber können Sie<br />

sich richtig ärgern?<br />

Ehrlich gesagt, kann ich mich gar nicht erinnern.<br />

Ich ärgere mich nicht! Über manche Dinge<br />

muss ich höchstens lachen!<br />

<br />

VERENA LEITOLD<br />

Gerti Pall wurde am 1<strong>3.</strong> März 1932 in Graz geboren.<br />

Sie besuchte die Handelsakademie sowie die Schauspielschule<br />

Neuber-Gaudernak in Graz. Ihr Debüt gab<br />

sie 1951 am städtischen Schauspielhaus, wo sie von<br />

1972 bis 2015 fixes Ensemblemitglied war. Pall hatte<br />

Engagements in Stuttgart, Frankfurt, Hannover und<br />

Wien. 2004 bekam sie vom Bundespräsidenten den<br />

Berufstitel Kammerschauspielerin verliehen.


graz<br />

4 graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

4<br />

redaktion@grazer.at & 0316 / 23 21 10<br />

Dass keine Fehler passieren,<br />

ist fast unmöglich.“<br />

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer<br />

auf die Frage, was in den letzten Monaten<br />

zwischen Land und Bund schiefgelaufen sei. SCHERIAU<br />

Vorsatz für <strong>2021</strong>: Graz<br />

Robert Krotzer, Elke Kahr und<br />

Claudia Klimt-Weithaler (v. l.) KK<br />

KPÖ spendete<br />

167.757 Euro<br />

■ Zum 2<strong>3.</strong> Mal legten die<br />

Mandatare der KPÖ am „Tag<br />

der offenen Konten“ die Verwendung<br />

ihrer Bezüge offen.<br />

2020 wurden von der Landtagsabgeordneten<br />

Claudia<br />

Klimt-Weithaler sowie von<br />

den Grazer Stadträten Elke<br />

Kahr und Robert Krotzer von<br />

ihren Einkommen insgesamt<br />

167.757,05 Euro zur Unterstützung<br />

von 1577 Personen<br />

bzw. Familien in Notlagen zur<br />

Verfügung gestellt.<br />

Stadtrat Kurt Hohensinner (r.) mit<br />

Loipen-Betreibern C. und H. Bauer KK<br />

Langlauf: Loipe<br />

Thal ist geöffnet<br />

■ Seit Mittwoch ist die Thaler<br />

Loipe für Langlauf-Fans geöffnet.<br />

Drei Kilometer wurden<br />

im Bereich des Golfplatzes<br />

gespurt. Jetzt hofft man auf<br />

weiteren Schnee. Verleih und<br />

WC haben ab 10 Uhr geöffnet.<br />

Die Gastro bleibt coronabedingt<br />

geschlossen. Einstiegsmöglichkeiten<br />

gibt es bei der<br />

Landwirtschaftsschule Grottenhof-Hardt<br />

beim Steinfeldstadl<br />

oder beim Sport- und<br />

Freizeitzentrum Thal.<br />

Mehr Grün für die Innenstadt sieht die Stadtregierung als wichtige Aufgabe für das neue Jahr. Grün-Oasen, wie man sie<br />

hier auf dem Bild vom Burggarten sieht, soll es in kleinerem Rahmen in der ganzen Stadt geben. GETTY, STADT GRAZ<br />

derGrazer<br />

Wie würden Sie die Stadt attraktivieren?<br />

„Manchmal sieht<br />

man Bäume auf<br />

Dächern und<br />

Balkonen. Das<br />

hebt Siedlungen<br />

hervor und ist gut<br />

für die Umwelt.“<br />

Stefan Lehmann,<br />

29, Testingenieur<br />

„Begrünung<br />

und ein Baustopp.<br />

Gerade in<br />

der Innenstadt<br />

braucht es auch<br />

mehr Spielmöglichkeiten.“<br />

Christina Ulrych-Nowak,<br />

65, Pensionistin<br />

„Es braucht mehr<br />

öffentlich zugängige<br />

Fitness-Trainingsangebote<br />

im Freien, auch<br />

in der Innenstadt.“<br />

Alexander Kendlbacher,<br />

31, Angestellter<br />

Blitzumfrage<br />

„Ich würde allgemein<br />

eigentlich<br />

nichts ändern,<br />

die Stadt ist<br />

wunderschön so,<br />

wie sie momentan<br />

ist.“<br />

Suad Hodič, 66,<br />

Pensionistin<br />

?<br />

ALLE FOTOS: DER GRAZER<br />

„Häuser in Siedlungen<br />

begrünen.<br />

So könnten<br />

Klimaschutz und<br />

Verschönerung<br />

miteinander verbunden<br />

werden.“<br />

Ulrich Terkl, 36,<br />

Bankangestellter


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

graz 5<br />

➜<br />

TOP<br />

GETTY<br />

Feinstaub-Ziele wieder geschafft<br />

Zum zweiten Mal seit Beginn der Messungen<br />

hat Graz 2020 sowohl die EU-Ziele als<br />

auch die nationalen Vorgaben erreicht.<br />

Verkehrschaos<br />

Unverantwortliche Autofahrer, die trotz<br />

Schnee mit Sommerreifen unterwegs<br />

waren, verursachten Staus und Unfälle.<br />

FLOP<br />

➜<br />

wird noch viel grüner<br />

Kurz gefragt …<br />

BELEBEND. Die Stadt<br />

Graz setzt <strong>2021</strong> voll auf<br />

Grün. Vor allem im innerstädtischen<br />

Bereich<br />

soll es zwischen den<br />

Betonblocks wieder<br />

grüner werden.<br />

Von Vojo Radkovic<br />

vojo.radkovic@grazer.at<br />

Graz gilt als zubetonierte<br />

Stadt, jedes Fleckchen<br />

Grün wurde verbaut,<br />

sagen die Kritiker, und Bürgermeister<br />

Siegfried Nagl sei der<br />

„Baumeister“. Vonseiten der<br />

Stadtregierung ist man bemüht,<br />

mehr Grünraum zu schaffen. In<br />

den letzten Jahren wurden insgesamt<br />

rund 800.000 Quadratmeter<br />

für Naherholung, Park-, Spielund<br />

Sportflächen durch Ankauf<br />

oder Bestandnahme gesichert<br />

beziehungsweise befinden sich<br />

in der Verhandlungsphase für<br />

<strong>2021</strong>. Wie Nagl, der für die Abteilung<br />

Grünraum und Gewässer<br />

zuständig ist, versichert, ist Graz<br />

sehr grün. „Allein schon die Anzahl<br />

der Bäume, die im Besitz<br />

der Stadt sind, wächst beständig<br />

an. 2011 lag dieser Bestand<br />

bei 21.544 Bäumen. Seitdem<br />

sind pro Jahr weit mehr als hundert<br />

Bäume hinzugekommen.“<br />

Die Abteilung für Immobilien<br />

weist ebenfalls auf eine bislang<br />

positive Bilanz hin. Der zuständige<br />

Stadtrat Günter Riegler<br />

sagt: „In derart sensiblen Zeiten,<br />

wie wir sie derzeit wegen der Corona-Pandemie<br />

erleben müssen,<br />

stellt der städtische Grünraum<br />

einen außerordentlichen Wert<br />

für die Grazerinnen und Grazer<br />

dar.“<br />

Stadt kauft Gründe an<br />

Als bisherige Highlights nennt<br />

die Abteilung für Immobilien<br />

insbesonders die Flächensicherungen<br />

für den Masterplan Mur,<br />

Reininghauspark und Smart City,<br />

Thalersee und (neu): den Park<br />

Nussbaumerstraße. Im Naherholungsbereich<br />

Plabutsch wurden<br />

große Waldankäufe durchgeführt.<br />

<strong>2021</strong> wird für die Heimgärtner<br />

ein Grundstück im Ausmaß von<br />

11.000 Quadratmetern am Zahläckerweg<br />

gesichert. Im Zuge der<br />

Bebauungspläne werden im Bereich<br />

der Kirchnerkaserne, Starhemberggasse<br />

und Hafnerstraße<br />

Grünflächen gesichert werden.<br />

In den ehemaligen Steinbrüchen<br />

am Karolinenweg und Spielbergweg,<br />

die angekauft wurden,<br />

entstehen, von den Fachabteilungen<br />

geplant, Projekte für eine<br />

Freizeitnutzung/Erholungsraum<br />

<strong>2021</strong>. Aktuell werden außerdem<br />

gerade Verhandlungen für einen<br />

Bezirkssportplatz in Strassgang<br />

geführt. Im Bereich der neuen<br />

Baumpflanzungen in der Innenstadt<br />

liegt für den Bereich Wielandgasse/Schönaugasse<br />

ein bewilligungsfähiger<br />

Entwurf vor.<br />

Riegler: „Graz ist ein besonders<br />

attraktives Umfeld für Innovation,<br />

Kreativität und Beschäftigung.<br />

Um dieses Umfeld weiterhin für<br />

die BewohnerInnen, aber auch<br />

Unternehmen, Studierende und<br />

qualifizierte Arbeitskräfte aus<br />

aller Welt anziehend zu halten,<br />

müssen wir die Lebensqualität<br />

weiter sichern und ausbauen.<br />

Dazu gehört vor allem die Sicherung<br />

von Grünraum in der Stadt.“<br />

... Siegfried Nagl<br />

1<br />

Kann Graz überhaupt<br />

noch grüner werden?<br />

Nagl: Ja, wir arbeiten gerade<br />

an einer Potenzialanalyse<br />

für die Innenstadtbezirke.<br />

Die neue Fußgängerzone in<br />

der Schmiedgasse zeigt, was<br />

wir vorhaben.<br />

2<br />

Warum wurde nicht<br />

schon längst mehr<br />

Grünraum geschaffen?<br />

Nagl: Wir schaffen schon seit<br />

Jahren noch mehr Grün! Wir<br />

haben mehr Freilandflächen<br />

als Bauland, 25 % von Graz sind<br />

reines Waldgebiet. Damit liegen<br />

wir deutlich vor Wien oder Linz.<br />

3<br />

Warum gilt die Stadt<br />

dennoch als zubetoniert?<br />

Nagl: Wir widmen seit 2002<br />

praktisch kein neues Bauland!<br />

Graz hat viele Baulandreserven,<br />

zudem befinden wir uns in einem<br />

Erneuerungsprozess – dies<br />

fälscht das Bild. Nur rund 12 %<br />

der Stadtfläche sind verbaut,<br />

weitere rund 18 % versiegelt.<br />

Schienen-Lärm Fall für Ministerin<br />

NOCH LAUTER. Kein Ende der Lärmbelästigung<br />

in Graz-Gösting durch ÖBB-Verschubarbeiten.<br />

Die Beschwerden häufen<br />

sich nach wie vor. Die<br />

Lärmbelästigung durch<br />

ÖBB-Verschubarbeiten in Gösting<br />

scheint zur unendlichen<br />

Geschichte zu werden. Es wurde<br />

trotz Zusicherungen nicht leiser,<br />

etliche Anrainer meinen sogar,<br />

es sei lauter geworden. SP-Stadtchef<br />

Michael Ehmann hat eine<br />

Anfrage an den Bürgermeister<br />

gestellt. FP-Bezirksvorsteher-<br />

Stv. Alexis Pascuttini hat sich<br />

an die Umweltstadträtin Judith<br />

Schwentner gewandt. Die FPÖ<br />

hat das ÖBB-Schienenquietschen<br />

auch ins Parlament getragen<br />

und eine Anfrage an die<br />

zuständige Ministerin Leonore<br />

Gewessler gestellt. Schwentner<br />

hat sich ebenfalls an Gewessler<br />

gewandt, und offenbar steht Gewessler<br />

bereits in Gesprächen<br />

mit den ÖBB. Eine aktuelle Messung<br />

des Umweltamtes ergab<br />

viel zu hohe Werte. Wenn die<br />

Feiertage vorbei sind, geht das<br />

Quietschen wieder los. VOJO<br />

Nach den Feiertagen gehen die lauten Verschubarbeiten wieder los.<br />

ÖBB


6 graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

K O M M E N T A R<br />

von<br />

Vojo<br />

Radkovic<br />

✏ vojo.radkovic@grazer.at<br />

Es grünt so grün,<br />

wenn in Graz die<br />

Wiesen blühen ...<br />

D<br />

ie Stadt Graz hat das<br />

Liedchen aus dem<br />

Musical „My Fair Lady“<br />

auf den Lippen und pfeift so<br />

„grün“ eingestimmt ins neue Jahr.<br />

Bürgermeister Siegfried Nagl<br />

wehrt sich gegen Vorwürfe, er sei<br />

schuld an der dichten Verbauung<br />

von Graz. Das Gegenteil sei der<br />

Fall, schwören Bürgermeister<br />

und die Abteilung für Grünraum<br />

und Gewässer ebenso wie<br />

Finanzstadtrat Günter Riegler für<br />

die Immobilienabteilung. Zum<br />

Jahreswechsel fasste die Stadt<br />

den Vorsatz, Graz in diesem Jahr<br />

grüner zu machen. Geht gar<br />

nicht, sagen die Kritiker, die in<br />

Nagl den Zubetonierer sehen. Die<br />

Stadt sei schon so verbaut, dass es<br />

kaum noch Grünflächen gibt.<br />

Zum Glück für Graz stimmt das<br />

nicht. Es gibt noch genug Platz für<br />

Grünraum, und es gibt wesentlich<br />

mehr Freilandflächen als<br />

Bauland. Das ist keine Glaubensfrage,<br />

das sind Fakten. Dass die<br />

Stadtregierung es ernst meint mit<br />

neuem Grünraum, sieht man<br />

auch daran, dass seit 2002 kein<br />

neues Bauland mehr ausgewiesen<br />

wurde. Dass nur 12 Prozent<br />

der Stadtfläche verbaut sind und<br />

rund 18 Prozent versiegelt<br />

wurden, spricht für die Arbeit der<br />

zuständigen Abteilungen. Wer<br />

glaubt, in Bürgermeister Nagl<br />

„Bob, den Baumeister“ entdeckt<br />

zu haben, der irrt. So einfach ist es<br />

nicht. Der Grazer Bürgermeister<br />

bringt sich mit mehr Grün auch<br />

für die kommende Wahl in<br />

Stellung. Jetzt muss er liefern und<br />

Graz erblühen, das ist eine Frage<br />

der Glaubwürdigkeit.<br />

Auf Barrierefreiheit<br />

Die Merkur-Stahl-Skulptur stellte Blinde ebenso vor Herausforderungen wie Holzlatten gegen Dachlawinen.KK, KANZLER, STBSV<br />

LH-Sprecher wird<br />

Chef-Touristiker<br />

NEUE AUFGABE. Michael Feiertag (40) wechselt<br />

als Prokurist zur Steiermark Tourismus GmbH.<br />

■ Michael Feiertag, langjähriger<br />

Sprecher von Landeshauptmann<br />

Hermann Schützenhöfer, wechselt<br />

mit 1. Februar zur Steiermark<br />

Tourismus GmbH (STG). Feiertag,<br />

der seine Medienlaufbahn<br />

beim „Grazer“ begann, wird als<br />

Prokurist in der STG ein neues<br />

Geschäftsfeld der umfassenden<br />

Vermarktung der Steiermark aufbauen.<br />

Erich Neuhold bleibt STG-<br />

Geschäftsführer.<br />

„Während wir im Tourismus als<br />

Grünes Herz Österreichs hervorragend<br />

positioniert sind, werden<br />

➠<br />

wir in der Wirtschaft oder in der<br />

Forschung international noch<br />

nicht überall so stark wahrgenommen“,<br />

erklärt Wirtschafts- und<br />

Tourismuslandesrätin Barbara<br />

Eibinger-Miedl. „Nun geht es darum,<br />

die Kräfte in diesem Bereich<br />

zu bündeln. Ich freue mich, dass<br />

Michael Feiertag diese Aufgabe<br />

übernehmen wird.“ Schützenhöfer<br />

selbst legt seinem engsten Mitarbeiter<br />

keine Steine in den Weg.<br />

„Aus meiner Sicht ist das eine sehr<br />

gute Entscheidung für die Steiermark.<br />

Für die Zeit des Wettlaufs<br />

Michael Feiertag soll die Steiermark<br />

als Forschungsland vermarkten. LUEF<br />

der europäischen Regionen nach<br />

der Corona-Pandemie braucht es<br />

auch die besten Köpfe. Das sollte<br />

mit dieser Personalie gelingen<br />

– ich danke Michael Feiertag für<br />

seine Arbeit und wünsche ihm<br />

weiterhin so viel Erfolg.“ TS<br />

derGrazer<br />

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER UND MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTSFÜHRUNG: Gerhard Goldbrich |<br />

ASSISTENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (0664/80 666 6691), Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger<br />

(0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Birgit Schweiger (Lektorat, 0650/2540976), Redaktion -Fax-DW 2641, redaktion@grazer.at | ANZEIGENANNAHME: Fax 0 316/23 21 10 DW 2627, verkauf@grazer.at | VERKAUF: Michael Midzan<br />

(Verkaufsleitung, 0664/80 666 6891), Selina Gartner (Verkaufsleitung, 0664/80 666 6848), Robert Heschl (0664/80 666 6897), Mag. Eva Semmler (0664/80 666 6895), Deborah Posadas-Saucedo (0664/80 666 6491), Helmut Koltai (0664/80 666 6892) |<br />

OFFICE MANAGEMENT: Pia Ebert (0664/80 666 6490) | PRODUKTION: Burkhard Leitner | HERSTELLUNG: Druckerei Carinthia, St. Veit/Glan | VERTEILUNG: redmail Logistik und Zustellservice GmbH (05/1795-0) | VERBREITETE AUFLAGE:<br />

175.722 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

graz 7<br />

wird oft vergessen<br />

UPS. Eine Stahl-Skulptur einer Grazer Versicherung sorgte aufgrund der Gefahr<br />

für Blinde für Aufregung. Zwar hat man sofort reagiert und sich entschuldigt,<br />

die Situation zeigt aber, dass auf Beeinträchtigte oft einfach vergessen wird.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Am Mittwoch hat die Merkur-<br />

Versicherung ihren überarbeiteten<br />

Markenauftritt<br />

mit neuem Logo enthüllt. Das<br />

grüne springende Männchen war<br />

als Stahl-Konstruktion zuvor aber<br />

schon an unterschiedlichen Orten<br />

in Graz – etwa am Dietrichsteinplatz<br />

oder Südtiroler Platz – aufgetaucht<br />

und sollte die Passanten<br />

neugierig machen. Bei einigen<br />

sorgte die PR-Aktion aber eher für<br />

Ärger statt Neugier. Gleich sieben<br />

Leser haben sich gemeldet. Sehbehinderte<br />

laufen Gefahr, direkt mit<br />

dem Kopf in die überstehenden<br />

Beine zu laufen (siehe Foto links).<br />

„Blinde Menschen müssen sich auf<br />

den Blindenstock verlassen, und<br />

mit diesem ist die Skulptur nicht<br />

ertastbar. Leider ist sie auch auf Augenhöhe<br />

und damit eine große Gefahr<br />

für das Gesicht und den Kopf –<br />

es können Verletzungen durch den<br />

Aufprall geschehen“, bestätigt auch<br />

Herbert Winterleitner, der sich<br />

mit seinem Verein „Soziale Projekte<br />

Steiermark“ seit Jahren für Barrierefreiheit<br />

und Inklusion einsetzt.<br />

Sofort entfernt<br />

Bei der Merkur-Versicherung hat<br />

man nach dem Hinweis des „Grazer“<br />

sofort reagiert. „Das war nicht<br />

im Sinne des Erfinders! Und wir<br />

möchten uns in aller Form entschuldigen!“,<br />

so Vorstand Helmut<br />

Schleich. „Wir haben umgehend<br />

veranlasst, dass die Konstruktion<br />

abgebaut wird. Bis zum Abtransport<br />

wurde das Gerüst zusätzlich<br />

gesichert.“<br />

Außerdem betont er, dass die<br />

Marketing-Aktion der verantwortlichen<br />

Agentur von der Stadt Graz<br />

genehmigt wurde und alle Vorschriften<br />

eingehalten wurden. Dort<br />

müsste man auf Barrierefreiheit<br />

wohl besser achten. „Eine lichte<br />

Höhe von 2,2 Metern muss gegeben<br />

sein, damit man drunter durchgehen<br />

kann“, weiß Winterleitner.<br />

Er verweist auch auf Holzlatten,<br />

die jetzt im Winter vor Dachlawinen<br />

warnen sollen. „Hier gibt<br />

es dasselbe Problem für blinde<br />

Menschen. Stattdessen könnte<br />

man eine Plastikfahne verwenden.<br />

Diese gibt es beim Blindenverband<br />

Steiermark!“<br />

Naschkatzen dürfen sich über ein<br />

neues Angebot freuen. ROYAL DONUTS<br />

Royal Donuts hat<br />

in Graz eröffnet<br />

■ In der Annenstraße 57 hat<br />

die erste „Royal Donuts“-Filiale<br />

Österreichs eröffnet. Angeboten<br />

werden neben ausgefallenen<br />

Donut-Kreationen<br />

nämlich auch Crossnuts, sogenannte<br />

Cool Bombs, Royal<br />

Balls, süße Burger oder Royal<br />

Bombs. Verschiedene Toppings<br />

machen allein optisch<br />

etwas her, unzählige Füllungen<br />

kann man selbst mit der<br />

Spritze injizieren. Auch zahlreiche<br />

vegane Leckereien stehen<br />

auf der Karte.<br />

Corona-Paket für Zulieferer<br />

ERFOLG. Die Bundesregierung hat die Corona-Hilfen für Zulieferbetriebe<br />

konkretisiert. Hilfe für die betroffenen Grazer Firmen ist ab Februar in Sicht.<br />

■ Nach heftiger Kritik und einem<br />

Anwaltsbrief von Grazer<br />

und steirischen Gastronomie-<br />

Zulieferern an die Bundesregierung<br />

(wir berichteten) wurde<br />

nun ein Corona-Rettungspaket<br />

für „vom Lockdown indirekt betroffene<br />

Betriebe“ präsentiert.<br />

Damit die Hilfen ausgezahlt werden,<br />

muss zunächst die Abrechnung<br />

für den Umsatzersatz für<br />

den Dezember abgewickelt sein.<br />

Daher wird die Beantragung für<br />

die indirekt betroffenen Unternehmen<br />

ab Ende <strong>Jänner</strong> über FinanzOnline<br />

möglich sein.<br />

Beantragen kann grundsätzlich<br />

jedes Unternehmen, das:<br />

mindestens 50 Prozent Umsatzzusammenhang<br />

mit einem<br />

oder mehreren im Lockdown geschlossenen<br />

Betrieben nachweisen<br />

kann und im Betrachtungszeitraum<br />

mindestens 40 Prozent<br />

Umsatzeinbruch im Vergleich<br />

Unter den Lokalschließungen hatten auch die Zulieferer sehr zu leiden. GETTY<br />

zum Vorjahr (November/Dezember<br />

2019) nachweisen kann.<br />

Ab einer Fördersumme von<br />

5000 Euro müssen diese Angaben<br />

von einem Steuerberater<br />

oder Bilanzbuchhalter bestätigt<br />

werden. Die maximale Auszahlungssumme<br />

beträgt 800.000<br />

Euro, die Mindestauszahlungssumme<br />

beträgt 1500 Euro.<br />

Nah & Frisch und Tank Roth<br />

arbeiten verstärkt zusammen.ROTH<br />

Zwei brandneue<br />

Tankstellenshops<br />

■ Die beiden traditionsreichen<br />

Familienunternehmen<br />

Tank Roth und Nah & Frisch<br />

eröffneten zwei komplett<br />

neugestaltete Nah-&-Frisch-<br />

Shops an den Standorten<br />

Conrad-von-Hötzendorf-Straße<br />

und Mühlfelderweg in<br />

Seiersberg. Zur Eröffnung kamen<br />

unter anderen Stadtrat<br />

Günter Riegler, Stadtrat Kurt<br />

Hohensinner, WK-Direktor<br />

Karl-Heinz Dernoscheg, IV-<br />

GF Gernot Pagger, Jürgen<br />

Roth (CEO Tank Roth) und<br />

Honorarkonsul Rudi Roth.


8 graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

Noch heuer soll im Grazer ORF-Park ein Motorikpark, angelehnt an den in<br />

Gamlitz (kl. Bild), entstehen. Er wird für Jung und Alt. <br />

KK, ÖJAB , PACHERNEGG<br />

ORF-Park in St. Peter<br />

bekommt Motorikpark<br />

COOL. Bis zum Sommer soll eine Miniversion des<br />

Motorikparks in Gamlitz in Graz entstehen.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Sport- und Fitnessfreunde<br />

und alle, die es noch werden<br />

wollen, aufgepasst! Im<br />

ORF-Park in St. Peter soll noch<br />

in der ersten Hälfte dieses Jahres<br />

ein kleiner Motorikpark für Jung<br />

und Alt entstehen.<br />

„Die Idee haben<br />

wir uns tatsächlich<br />

vom bekannten<br />

Motorikpark in<br />

Gamlitz geholt.<br />

Es soll zwar<br />

etwas kleiner<br />

werden, aber<br />

der Parcours<br />

wird den ORF-<br />

Park bereichern<br />

und wir arbeiten<br />

schon sehr lange daran.<br />

Geplant war das<br />

Projekt eigentlich für das letzte<br />

Jahr 2020, Corona und das<br />

Budget sind uns allerdings in<br />

die Quere gekommen“, erzählt<br />

Peter Schröttner, Bezirksvorsteher<br />

von St. Peter. Umso erfreulicher<br />

ist es jetzt aber für<br />

den Bezirk, dass das Projekt<br />

trotz einiger Rückschläge heuer<br />

realisiert werden soll.<br />

Peter Schröttner<br />

Die Gleichgewichtsübungen<br />

sollen für jedermann schaffbar<br />

sein. „Wir wollen, dass auch<br />

ältere Menschen und 60+ alles<br />

am Parcours machen können.<br />

Es wird keine Fitnessmeile,<br />

sondern es werden ausgewählte<br />

Übungen für Jung und Alt“,<br />

betont der Bezirksvorsteher.<br />

Die Miniversion vom<br />

Park in Gamlitz wird<br />

in der Nähe des<br />

Kinderspielplatzes<br />

platziert<br />

werden, derzeit<br />

fehlt noch<br />

eine letzte<br />

Verhandlung,<br />

im Bezirk ist<br />

man aber zuversichtlich.<br />

Die Geräte werden<br />

zudem vorwiegend<br />

aus Holz<br />

sein und so naturbelassen wie<br />

möglich, auch optisch soll sich<br />

der Parcours nämlich gut in<br />

das Bild des bestehenden ORF-<br />

Parks einbinden. Für die Kosten<br />

kommen der Bezirk St. Peter<br />

und die Stadt Graz auf; wie<br />

viel schlussendlich alles kosten<br />

wird, steht bis dato noch nicht<br />

fest.<br />

Die neuen Folder der KEM GU-Nord informieren über regionale Produkte,<br />

beim Projekt Klima-Kochen informiert z. B. Bäuerin Christa Harb. KK (2)<br />

GU-Nord für Regionales<br />

und den Klimaschutz<br />

FORTSCHRITTLICH. Die Klima- und Energiemodellregion<br />

GU-Nord setzt neue Projekte um.<br />

Von Fabian Kleindienst<br />

fabian.kleindienst@grazer.at<br />

Regional einkaufen stärkt die<br />

heimische Wirtschaft und<br />

ist gut fürs Klima. Das wurde<br />

im Zuge der Corona-Krise einmal<br />

mehr klar. Zahlreiche Initiativen<br />

versuchen, den regionalen Trend<br />

weiter zu unterstützen, beispielsweise<br />

die Klima- und Energiemodellregion<br />

(KEM) GU-Nord.<br />

Regional einkaufen<br />

Mit dem neuen Jahr wurde an jeden<br />

Haushalt in den Mitgliedsgemeinden<br />

Deutschfeistritz, Frohnleiten,<br />

Peggau, Übelbach und<br />

Semriach der neue KEM-Folder<br />

„Regionale Produkte“ verschickt,<br />

der einen besseren Überblick<br />

über das regionale Angebot in<br />

den Gemeinden bieten soll. Darin<br />

finden sich verschiedene Informationen<br />

zu Direktvermarktern,<br />

regionalen Läden, Selbstbedienungs-Automaten<br />

und den angebotenen<br />

Produkten sowie zu den<br />

Öffnungszeiten beispielsweise der<br />

Bauernmärkte der Region. Ziel ist<br />

der Schutz von Arbeitsplätzen wie<br />

auch der Schutz des Klimas, wie<br />

KEM-Manager Roman Mühl betont:<br />

„Zum Gemeinwohl können<br />

alle beitragen. Fahre ich mit dem<br />

Fahrrad anstatt mit dem Auto zum<br />

fünf Kilometer entfernten regionalen<br />

Laden, dann spare ich bereits<br />

1,5 Kilogramm Kohlenstoffdioxid.“<br />

Mit den Foldern soll sich<br />

die Region ihrer eigenen Stärke<br />

bewusst werden. Es gibt sie auch<br />

digital auf der KEM-Homepage<br />

www.energie-gunord.at.<br />

Klima-Kochen<br />

Den Zusammenhang zwischen<br />

Einkauf und Klimaschutz will er<br />

auch mit dem neuen Projekt „Klima-Kochen“,<br />

das gemeinsam mit<br />

der ARGE Seminarbäuerinnen<br />

Steiermark, der Bio Ernte Steiermark<br />

und dem Verein „heute für<br />

morgen“ Semriach gestartet wurde.<br />

Im bisherigen Winter wurde<br />

ein erster Workshop von Seminarbäuerin<br />

Christa Harb aus Semriach<br />

durchgeführt: „Ganz wichtig<br />

war für alle Besucher des Aktionstages,<br />

dass man Gemüse und<br />

Obst wirklich in kleinen Mengen<br />

kaufen kann.“ Bei den Workshops<br />

kann man sich kreative Ideen für<br />

ein klimafreundliches Kochen<br />

und den Umgang mit regionalen<br />

Lebensmitteln in der Küche<br />

holen. Nach dem Lockdown soll<br />

das Projekt voll durchstarten.


10 graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

S E R V I C E<br />

Leser<br />

Briefe<br />

redaktion@grazer.at<br />

Vier in einem Zugabteil!<br />

Da ich gebürtige Vorarlbergerin<br />

bin und seit knapp fünf Jahren in<br />

Graz lebe, fahre ich öfters mit den<br />

ÖBB mit dem Nightjet hin und<br />

zurück. Es gab bis dato nicht eine<br />

Zugfahrt ohne Probleme. Von<br />

Heizungsausfall bei Minusgraden<br />

in der Nacht bis hin zur sexuellen<br />

Belästigung, bei der man bei Beschwerde<br />

bei den ÖBB mit einem<br />

Goodie-Bag der Marke Sonnentor<br />

abgespeist wird, musste ich hier<br />

leider schon alles erleben.<br />

Am 26. 12. 2020 musste ich mit<br />

dem Nightjet 465 von Feldkirch,<br />

Abfahrt 22.45 Uhr, wieder nach<br />

Graz HBF fahren. Aufgrund der<br />

Erfahrung im Jahr 2017, bei der<br />

auch eine Anzeige gegen Unbekannt<br />

aufgrund der sexuellen Belästigung<br />

folgte, buche ich online<br />

immer einen Damenabteil-Liegeplatz.<br />

Somit hatte ich im Wagen<br />

313 den Liegeplatz 94 oben.<br />

Beim Zusteigen in den Zug in<br />

Feldkirch waren von den neun<br />

Liegeabteilen im Waggon offensichtlich<br />

acht Abteile frei. Ich und<br />

drei weitere Frauen wurden einem<br />

Abteil zugewiesen. Nachdem<br />

ich beim Schaffner bzw. Zugbegleiter<br />

nachgefragt habe, ob die<br />

anderen Abteile besetzt sind, und<br />

er dies verneinte, bat ich ihn, ein<br />

weiteres Abteil zu öffnen, damit<br />

nicht vier Frauen in einem Abteil<br />

liegen. Der Zugbegleiter meinte,<br />

ich könne 20 Euro aufzahlen, um<br />

dann ein Abteil für mich alleine<br />

zu haben. Mir ist es schlicht unerklärlich,<br />

wieso hier die Passagiere<br />

nicht auf mehrere Abteile<br />

aufgeteilt werden können. Hier<br />

haben die Maßnahmen der ÖBB<br />

schlichtweg versagt.<br />

Miriam Schurig, Graz<br />

* * *<br />

Hauptsache Impfstoff<br />

Es ist traurig, dass man einen<br />

Wettbewerb inszeniert, wer zuerst<br />

wo geimpft wird. Es ist doch völlig<br />

egal, „wo“. Hauptsache ist doch, es<br />

gibt einen Impfstoff!<br />

Liebe Journalisten, lasst euch<br />

doch nicht vor diesen sensationsgeilen<br />

Karren spannen. Ich freue<br />

mich für jeden – egal, ob 1., 100.<br />

oder 1000.<br />

Gerda Menninger, Graz<br />

* * *<br />

An die Zukunft glauben<br />

Was für ein Jahr geht jetzt zu Ende:<br />

Die Corona-Pandemie hat in unser<br />

aller Leben Pläne durchkreuzt,<br />

Sicherheiten ausgehebelt und uns<br />

gezeigt, wie verletzlich wir sind –<br />

als einzelner Mensch ebenso wie<br />

als Gesellschaft. In der Caritas<br />

haben wir in diesem Ausnahmejahr<br />

aber auch gesehen, wie stark<br />

der soziale Zusammenhalt in der<br />

Steiermark ist und unter welchen<br />

großen Anstrengungen viele<br />

Menschen bereit sind, für andere<br />

zu geben, was sie geben können:<br />

Geld, Zeit und Aufmerksamkeit.<br />

Für diese großartige Haltung der<br />

Nächstenliebe möchte ich den<br />

Spenderinnen und Spendern<br />

herzlich danken. Sie sind es, die<br />

uns helfen, auch im kommenden<br />

Jahr <strong>2021</strong> Hilfe zu bringen. Dabei<br />

werden wir langen Atem brauchen,<br />

denn viele Notlagen sind<br />

zwar jetzt in kurzer Zeit entstanden,<br />

die betroffenen Menschen<br />

werden aber viel Zeit brauchen,<br />

um ihre Situation wieder abzusichern.<br />

Dank Ihrer Unterstützung<br />

können wir selbst hoffnungsvoll<br />

in die Zukunft blicken und anderen<br />

Menschen helfen, wieder an<br />

die Zukunft zu glauben.<br />

Herbert Beiglböck, Direktor<br />

der Caritas Steiermark<br />

* * *<br />

Ruine Gösting zerbröckelt<br />

Keine angenehmen Neuigkeiten<br />

von der Burgruine Gösting: Sie<br />

bröckelt vor sich hin, jeder kann<br />

das sehen (siehe Foto unten).<br />

Der Burgherr hat dazu noch den<br />

Ruinenweg, der eine öffentliche<br />

Straße ist, auf halber Höhe mit<br />

Scherengitter abgesperrt.<br />

F. Weigend, Graz<br />

3 Wochen nach Investition von 500.000 Euro<br />

Edegger-Steg<br />

ÄRGERLICH. Kurze Zeit nach der teuren Sanierung<br />

ist die Brücke schon wieder komplett angeschmiert.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Erst in der ersten Dezemberwoche<br />

wurde der Erich-<br />

Edegger-Steg zwischen Kaiser-Franz-Josef-Kai<br />

und Mariahilfer<br />

Platz nach monatelanger Sperre<br />

und aufwendiger Sanierung wieder<br />

für Fußgänger und Radfahrer freigegeben.<br />

Noch kurz vor der Wiedereröffnung<br />

sind Vandalen über<br />

die Absperrung geklettert und haben<br />

die Glasscheiben beschmiert.<br />

Seit dieser Woche ist die Brücke<br />

zwischen linkem und rechtem<br />

Murufer wieder komplett<br />

verschandelt. Der typische blaue<br />

Spitz wurde von oben bis unten,<br />

von links nach rechts komplett<br />

bemalt. „Es ist für mich unverständlich,<br />

dass jemand so wenig<br />

Achtung vor Werten haben kann<br />

– hat diesen Vandalen niemand<br />

gesehen?“, ärgert sich auch Lend-<br />

Bezirksvorsteher Wolfgang Krainer.<br />

„Vier Monate wurde akribisch<br />

die gesamte Brückenkonstruktion<br />

mit finanziellem Aufwand saniert,<br />

gereinigt, lackiert und beschichtet,<br />

um dann in nur wenigen Minuten<br />

von einem Vandalen wieder zerstört<br />

zu werden – unerhörte Frechheit<br />

und Respektlosigkeit dieser<br />

Person, die damit großen Schaden<br />

angerichtet hat!“<br />

Das bleibt jetzt so<br />

Konkret wurden 500.000 Euro in<br />

die Hand genommen. Trotzdem<br />

müssen die Schmierereien zumindest<br />

vorerst bleiben. „Wenn man<br />

jetzt mit einem Entferner drübergeht,<br />

beschädigt man den ganzen<br />

neuen Lack“, erklärt Holding-Sprecher<br />

Gerald Zaczek-Pichler.<br />

Der Seniorenbund rund um Obmann Ernest Schwindsackl (rundes Foto) blickt<br />

trotz Pandemie durchaus positiv auf das vergangene Jahr zurück. GETTY, SIMONIS<br />

Bilanz des Seniorenbundes<br />

■ Trotz der gerade für viele Senioren<br />

als Risikopatienten schwierigen<br />

Corona-Pandemie zieht<br />

Seniorenbundobmann und Bundesrat<br />

Ernest Schwindsackl eine<br />

durchaus positive Bilanz für das<br />

Jahr 2020. In Zusammenarbeit mit<br />

der Grazer Polizei und dem Format<br />

„Gemeinsam.Sicher“ konnte einiges<br />

umgesetzt werden. Die Forderung<br />

von Sicherheits-Mediatoren<br />

wurde aufgenommen und soll gegen<br />

Trickbetrug, Einbruchssicherung<br />

oder Alarmanlagen hilfreich<br />

eingesetzt werden. Mit der Antidiskriminierungsstelle<br />

wurden viele<br />

Anliegen in Sachen Altersdiskriminierung<br />

erfolgreich behandelt. Außerdem<br />

gab es beispielsweise ein<br />

ehrenamtliches Einkaufsservice,<br />

Blumenaktionen oder Telefonund<br />

Videonachmittage. Für das<br />

neue Jahr wünscht sich Schwindsackl<br />

vor allem eines von den Älteren:<br />

dass sie sich impfen lassen.<br />

„Impfen ist ein sozialer Akt: Es geht<br />

um nichts weniger als darum, die<br />

Pandemie zu beenden, um wieder<br />

in ein möglichst normales Alltagsleben<br />

eintauchen zu können!“


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

graz 11<br />

verschandelt<br />

Wolfgang Krainer<br />

Der Erich-Edegger-Steg ist schon wieder von oben bis unten beschmiert.KK (2), STADT GRAZ


szene<br />

graz<br />

12 www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

12<br />

Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Comeback der Szene<br />

Wir freuen uns auf <strong>2021</strong>, um alles<br />

nachzuholen, was wir heuer<br />

versäumt haben!“<br />

Rene Janger und Josef „Seppi“ Winkler vom Café<br />

Glockenspiel wollen wieder Vollgas geben. LUEF<br />

Graz ist wieder bereit für<br />

ENDLICH. <strong>2021</strong> geht es wieder los! Großkonzerte wie von Slipknot oder Toto sind geplant, Schlossbergball<br />

und Lange Tafel sowie Aufsteirern sind wieder bereit. Einige neue Lokale eröffnen außerdem.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Auch wenn es zu Beginn<br />

des Jahres noch ein bisschen<br />

mau ausschaut und<br />

Neujahrsempfänge, Bälle und Faschingsfeiern<br />

ausfallen müssen:<br />

<strong>2021</strong> geht es wieder los! Die Szene<br />

ist in den Startlöchern und bereit<br />

für zahlreiche Events! Geplant sind<br />

heuer sogar so viele, dass bereits<br />

fast die ganze Innenstadt für öffentliche<br />

Veranstaltungen ausgebucht<br />

ist. Der Hauptplatz ist neben<br />

Karmeliterplatz und Freiheitsplatz<br />

sowieso Event-Hotspot im nächsten<br />

Jahr. „Von April bis September<br />

gibt es dort annähernd täglich eine<br />

Veranstaltung“, berichtet der im<br />

Straßenamt für die Genehmigungen<br />

zuständige Helmut Wunderl.<br />

Mega-Konzerte<br />

Neben Großveranstaltungen im öffentlichen<br />

Raum – zahlreiche etwa<br />

im Rahmen des Sportjahrs <strong>2021</strong>,<br />

aber auch des Kulturjahrs 2020,<br />

das ja teilweise verschoben werden<br />

musste – soll es auch wieder Kon-<br />

zerte geben. Kürzlich wurde etwa<br />

angekündigt, dass die Kult-Truppe<br />

Toto am 24. Juli für ein Open Air am<br />

Messegelände nach Graz kommt.<br />

Die Band ist für Hits wie „Africa“,<br />

„Rosanna“, „Hold the Line“ oder „I’ll<br />

be over you“ bekannt. Weltweit verkaufte<br />

sie zig Millionen Alben und<br />

gewann mehrere Grammys. 2009<br />

wurden Toto in die „Musicians Hall<br />

of Fame“ aufgenommen.<br />

Nur wenige Tage danach ist die<br />

US-amerikanische Metal-Band<br />

Slipknot für ihr einziges Österreich-Konzert<br />

in der Stadt. Am 28.<br />

Juli geht’s in der Stadthalle ab.<br />

Und wieder nur ein paar Tage<br />

später wird Graz zur Electric Nation.<br />

Für den 31. Juli haben sich<br />

David Guetta, Steve Aoki und<br />

Gigi D’Agostino angekündigt.<br />

Alle wollen Lange Tafel<br />

Nach der Absage im Jahr 2020 hoffen<br />

die Organisatoren, dass auch<br />

der Schlossbergball am 26. Juni<br />

in die dritte Runde gehen kann.<br />

Es dürfte der erste Ball im Jahr<br />

<strong>2021</strong> sein, nachdem sich die Tuntenball-Veranstalter<br />

entschieden<br />

Egal, ob Lange Tafel der GenussHauptstadt, Schlossbergball oder Konzert-Highlight: Im Jahr <strong>2021</strong> sollen in Graz wieder große Events stattfinden. SCHIFFER, LUEF, WIESER


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

szene graz 13<br />

ENERGIE STEIERMARK, AK STEIERMARK<br />

Christian Purrer & Martin Graf GEBURTSTAGSKINDER<br />

Beide Vorstände der Energie Steiermark<br />

haben am 7. <strong>Jänner</strong> Geburtstag.<br />

DER WOCHE<br />

Purrer feiert den 66., Graf den 45.<br />

Happy Birthday!<br />

Josef Pesserl<br />

Auch der Präsident der steirischen<br />

Arbeiterkammer wurde am 7. <strong>Jänner</strong><br />

geboren. Heuer begeht er den 64er.<br />

ein Jahr voller Top-Events<br />

Ochsenknecht angelte<br />

sich Ochsenknecht<br />

■ Mehr als eineinhalb Jahre hat<br />

Model Cheyenne Ochsenknecht<br />

ihren Freund und baldigen Vater<br />

ihres Kindes versteckt, jetzt hat<br />

sie das Geheimnis um seine Person<br />

gelüftet: Nino (24) heißt der<br />

Mann, für den sie erst kürzlich<br />

in die Nähe von Graz gezogen ist<br />

– auf einen Gutshof mit Rinderzucht<br />

und vielen anderen Tieren<br />

in Dobl. Die Ochsenknecht hat<br />

sich also quasi einen Ochsenknecht<br />

geangelt! Auf Instagram<br />

haben, ein Dinner-Varieté am 20.<br />

Februar im Stefaniensaal zu veranstalten.<br />

Alle anderen Bälle wurden<br />

bekanntlich abgesagt.<br />

Apropos Dinner: Auch Fans der<br />

Langen Tafel sollen dieses Jahr<br />

nicht wieder zu kurz kommen.<br />

Nach ganzen drei Jahren Pech<br />

– zweimal machte das Wetter einen<br />

Strich durch die Rechnung,<br />

einmal die Pandemie – möchte<br />

man am 21. August wieder am<br />

Hauptplatz genießen. Karten gibt<br />

es dafür aber keine mehr. Nach<br />

der Absage 2020 hätten die Besucher<br />

ihre Karten zwar zurückgeben<br />

können, diese Möglichkeit<br />

hat aber tatsächlich niemand in<br />

Anspruch genommen! Die Tickets<br />

behalten ihre Gültigkeit.<br />

„Da samma dabei!“ werden von<br />

17. bis 19. September sicher auch<br />

wieder zigtausende Grazer sagen,<br />

wenn das Aufsteirern-Festival zu<br />

Volksmusik und Sturm lädt.<br />

In Dirndl und Lederhose<br />

möchte der Bauernbund nach der<br />

Absage des größten Balls Europas<br />

bereits im April in die Innenstadt<br />

laden. Ein zweitägiges Frühlingsfest<br />

mit Musik und Gastronomie<br />

ist geplant. Außerdem sollen bäuerliche<br />

Handarbeit und steirische<br />

Spezialitäten präsentiert werden.<br />

Wintergastgärten<br />

Zu hoffen bleibt auch, dass am 18.<br />

<strong>Jänner</strong> die Grazer Gastronomen<br />

Erstmals zeigte<br />

Cheyenne Ochsenknecht<br />

den Vater<br />

ihres kommenden<br />

Babys: Für Nino ist<br />

sie kürzlich nach<br />

Dobl gezogen.<br />

<br />

INSTAGRAM<br />

postete sie jetzt ein Pärchen-Foto<br />

vor dem Christbaum. Das Weihnachtsfest<br />

feierten die beiden bei<br />

Mama Natascha Ochsenknecht<br />

und den Brüdern Wilson Gonzales<br />

(30) und Jimi Blue (29) in<br />

Deutschland. Anfang nächsten<br />

Jahres erwartet das junge Paar<br />

sein erstes Kind. Die 20-jährige<br />

Cheyenne ist im siebenten Monat<br />

schwanger. Ob es ein Bub oder<br />

ein Mädchen wird, hat die werdende<br />

Mama noch nicht verraten.<br />

wie geplant aufsperren dürfen.<br />

Die meisten von ihnen sind inzwischen<br />

nämlich auch mit Wintergastgärten<br />

warm geworden.<br />

Ganze 140 Anträge gab es vor dem<br />

Lockdown beim Straßenamt. In<br />

der Innenstadt gibt es dann fast<br />

so viele Schanigärten wie im Sommer.<br />

El Gaucho und El Pescador,<br />

Schäffner’s, Don Camillo, dreizehn,<br />

Leiner’s, Pink Elephant, Café<br />

Glockenspiel oder Glöckl Bräu – eigentlich<br />

haben alle City-Lokale um<br />

einen Wintergastgarten angesucht.<br />

Neue Lokale<br />

Außerdem dürfen sich die Grazer<br />

wieder auf ein paar neue Lokale<br />

freuen. Nach dem Auszug von Zara<br />

Bürgermeister wird<br />

zum fünften Mal Opa<br />

■ Das heurige Corona-Jahr<br />

war wohl für wenige von uns<br />

vorherzusehen. Für Bürgermeister<br />

Siegfried Nagl hatte<br />

es aber eine ganz besondere<br />

Überraschung parat: „Meine<br />

Tochter Katharina und ihr<br />

künftiger Mann sind zu mir<br />

und zu meiner Frau gekommen<br />

und haben uns erzählt,<br />

dass Enkelkind Nummer fünf<br />

unterwegs ist!“, berichtete er<br />

jetzt stolz per Videobotschaft.<br />

Zum ersten Mal wurde der inzwischen<br />

57-Jährige im Jahr<br />

2010 Opa.<br />

soll am Eisernen Tor auch wieder<br />

ein Gastronomie-Betrieb einziehen<br />

– der legendäre Kaiserhof von<br />

Charly Temmel ist ja schon seit<br />

vielen Jahren Geschichte. Dominic<br />

Flik und Philipp Mayr vom<br />

Kaisers Smoked BBQ wollen im<br />

Pavillon neben dem Café Promenade<br />

ein zweites Lokal eröffnen.<br />

In der Sporgasse sperrt voraussichtlich<br />

noch im <strong>Jänner</strong> das<br />

„Bowl by MayKay“ mit gesunden<br />

Quinoa- und Dinkel-Gerichten<br />

mit Asia-Touch auf. Am Lendplatz<br />

ziehen Michael Sammer und<br />

Alexander Frank mit ihrer „Glaserei“<br />

in ein neu gebautes Standl.<br />

Am Dietrichsteinplatz eröffnet ein<br />

zweites Memori, genannt „Toshi“.<br />

Zu Opa Siegfried<br />

Nagl<br />

und seinen<br />

vier Enkerln<br />

gesellt sich<br />

bald ein<br />

fünftes.FACEBOOK


14<br />

eco<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> <strong>3.</strong>JÄNNER <strong>2021</strong><br />

Fabian Kleindienst<br />

14 fabian.kleindienst@grazer.at<br />

36 Prozent mehr Anfragen als 2019<br />

Die Selbstversorgung soll in der Bundesverfassung<br />

verankert werden.“<br />

Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher<br />

hat bei seinem Jahresrückblick und Ausblick auf die Kammerwahl eine<br />

Idee, wie heimische Landwirte gestärkt werden können. LK/DANNER<br />

Ganz normaler Wahnsinn<br />

BILANZ. Seit dem Ausbruch<br />

der Pandemie war<br />

die WK enorm gefordert.<br />

Alleine für den Härtefallfonds<br />

wurden 100.000<br />

Anträge bearbeitet.<br />

Von Tobit Schweighofer<br />

tobit.schweighofer@grazer.at<br />

WK-Präsident Josef Herk (l.) und WK-Direktor Karl-Heinz Dernoscheg hatten 2020 immense Herausforderungen zu meistern. WK<br />

Nach einem Jahr, das im Zeichen<br />

der Covid-19-Pandemie<br />

stand, die bisher nicht<br />

gekannte soziale und wirtschaftliche<br />

Verwerfungen mit sich gebracht<br />

hat, ist es nunmehr für die<br />

Wirtschaftskammer an der Zeit,<br />

Bilanz zu ziehen. „In Anbetracht<br />

Jägermeister wird nicht mehr in Graz<br />

ENDE. Jägermeister<br />

wechselt beim Österreich-<br />

Vertrieb von der Grazer<br />

Destillerie Bauer zu Liquid<br />

Spirits. Abgefüllt wird nur<br />

noch in Deutschland.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

JÄGERMEISTER, BAUER SPIRITS<br />

Bisher wurde Jägermeister auch in der Destillerie Bauer in der Prankergasse abgefüllt. Jetzt nur noch in Deutschland.<br />

Im Jahr 1967 wurde die erste<br />

Flasche Jägermeister in Graz<br />

abgefüllt. Und bis vor kurzem,<br />

als just im Jahr des hundertsten<br />

Jubiläums die letzte Flasche gefüllt<br />

wurde, war die Destillerie Bauer<br />

der einzige Betrieb außerhalb<br />

Deutschlands mit dieser Lizenz.<br />

Jetzt hat der Kräuterlikör-Hersteller<br />

aus Niedersachsen den<br />

Vertriebspartner gewechselt. Die<br />

in Werndorf ansässige Liquid Spirits<br />

GmbH übernimmt in Zukunft<br />

Marketing und Distribution. Abgefüllt<br />

wird ab sofort nur mehr in<br />

Wolfenbüttel, der ursprünglichen


<strong>3.</strong> JÄNNER 2020 <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

graz eco 15<br />

➜<br />

TEURER<br />

GETTY (2)<br />

Zigaretten +2,6 %<br />

Vielleicht ein Anreiz für einen Neujahrsvorsatz:<br />

Zigaretten wurden im<br />

Jahresvergleich etwas teurer.<br />

Superbenzin –14,4 %<br />

Der Billigtrend bei Treibstoffen wird<br />

Autofahrer freuen. Benzin beispielsweise<br />

wurde deutlich billiger.<br />

BILLIGER<br />

➜<br />

der Wirtschaftskammer<br />

der nach wie vor immensen Herausforderungen,<br />

denen sich die<br />

Unternehmen der gewerblichen<br />

Wirtschaft gegenübersehen, erscheint<br />

es angebracht, von einer<br />

Zwischenbilanz zu sprechen“, erklärt<br />

der WK-Direktor Karl-Heinz<br />

Dernoscheg. „Denn die Folgen<br />

dieser Pandemie werden auch<br />

die ersten Monate des Jahres <strong>2021</strong><br />

noch prägen und die Arbeit der<br />

Wirtschaftskammer entsprechend<br />

beeinflussen.“<br />

132.600 Mal Hilfe<br />

Die Pandemie hat nicht nur die<br />

steirischen Unternehmen, sondern<br />

auch das Serviceteam der<br />

WK Steiermark stark gefordert.<br />

„Mehr als 132.600 Mal standen<br />

unsere Experten mit Rat und<br />

Tat zur Seite – dies ist absoluter<br />

Anfragenrekord und konnte<br />

nur durch die Bündelung aller<br />

Ressourcen und unter anderem<br />

Ausweitung der Arbeitszeiten auf<br />

die Wochenenden bewältigt werden.“<br />

Rund 45.000 Serviceanfragen<br />

sind rein auf Themen rund<br />

um Covid-19 zurückzuführen.<br />

Diese Steigerung bedingt einen<br />

Anstieg von über 36 Prozent der<br />

Servicekunden im heurigen Jahr.<br />

Besonders hervorzuheben gilt es<br />

dabei die zusätzliche Umsetzung<br />

des Härtefallfonds im Auftrag der<br />

Bundesregierung.<br />

In den Tagen rund um Weihnachten<br />

wurde hier in der Steiermark<br />

die Schallmauer von<br />

100.000 Anträgen überschritten.<br />

Exakt sind es bis dato 100.756<br />

Anträge, die zu einer Auszahlung<br />

von 110 Millionen Euro geführt<br />

haben.<br />

Über alle Unternehmensgrößen<br />

betrachtet, nutzten die Servicekunden<br />

durchschnittlich<br />

mehr als dreimal im Jahr die<br />

Angebote. Die Kontaktquote bei<br />

den Großbetrieben (mehr als 250<br />

Beschäftigte) lag beinahe bei 100<br />

Prozent, somit hat de facto jedes<br />

große Unternehmen im heurigen<br />

Jahr durchschnittlich 68 Mal die<br />

Serviceline in Anspruch genommen.<br />

Auch für die EPU konnten<br />

rund 40.000 Anliegen zu hoher<br />

Zufriedenheit beantwortet werden.<br />

„Diese hohe Zufriedenheit<br />

wurde seitens unserer Mitglieder<br />

mit der Schulnote 1,3 bewertet.<br />

Was uns besonders freut<br />

und uns für das kommende Jahr<br />

motiviert: 95 Prozent der Befragten<br />

gaben zusätzlich an, dass die<br />

Beratung durch die WKO für sie<br />

wichtig ist.“<br />

Raus aus der Krise<br />

Dernoscheg: „Die rasche Bewältigung<br />

der durch die Pandemie<br />

ausgelösten Wirtschaftskrise<br />

wird natürlich im Mittelpunkt<br />

unserer Arbeit im Jahr <strong>2021</strong> stehen.<br />

Die Herausforderungen,<br />

die vor uns liegen, sind gewaltig.<br />

Eines ist aber klar: Nur auf<br />

Basis unternehmerischen Tun<br />

und Handelns wird es uns gelingen,<br />

diese Herausforderungen<br />

zu meistern. ,Selbstverständlich<br />

selbstständig aus der Krise‘ muss<br />

das Motto heuer lauten.“<br />

abgefüllt<br />

Heimat von Jägermeister, sowie im<br />

Werk im sächsischen Kamenz.<br />

Alleiniger Gesellschafter der erst<br />

am 1. September 2020 gegründeten<br />

Liquid Spirits GmbH ist Oliver<br />

Dombrowski, zuvor jahrelang<br />

Geschäftsführer bei der Destillerie<br />

Bauer. „Um den hohen Ansprüchen<br />

der Fans und Konsumenten<br />

gerecht zu werden, müssen<br />

wir immer am Puls der Zeit bleiben.<br />

Das erfordert in zunehmend<br />

schnelllebigen Zeiten eine permanente<br />

und starke Fokussierung<br />

auf die Marke. Wir sind überzeugt,<br />

dass wir mit Oliver Dombrowski<br />

und seinem Team den besten<br />

Partner gefunden haben, um diesem<br />

Anspruch auch in Zukunft<br />

optimal gerecht werden zu können“,<br />

erklärt Patricia Sung, Regionaldirektorin<br />

Westeuropa bei Jägermeister.<br />

„Wir danken der Firma<br />

Bauer für die gute und erfolgreiche<br />

Partnerschaft in all den Jahren und<br />

wünschen dem Unternehmen viel<br />

Erfolg in der Zukunft.“ Über die<br />

Details der Zusammenarbeit wurde<br />

Stillschweigen vereinbart.<br />

W I R T S C H A F T<br />

EcoNews<br />

fabian.kleindienst@grazer.at<br />

Digitale Startups<br />

■ Trotz des Krisenjahres blickt<br />

die Grazer Startup-Szene optimistisch<br />

in die Zukunft, wie das<br />

Startup-Barometer zeigte. Das Ideentriebwerk<br />

Graz unterstützte mit<br />

zahlreichen Online-Formaten, ob<br />

Workshops, Startup-Spritzer oder<br />

Christmas-Get-together. „Dass unsere<br />

Online-Formate so gut angenommen<br />

wurden, zeigt, dass das<br />

Gründungsinteresse nach wie vor<br />

hoch ist“, so Julia Leitinger, Präsidentin<br />

des Ideentriebwerks.<br />

Zusammenführung<br />

■ Die internationale Shopping<br />

Community der myWorld Unternehmensgruppe,<br />

Cashback World,<br />

wurde mit dem konzerneigenen<br />

Online-Marktplatz „myWorld“ zusammengeführt.<br />

Das soll für die<br />

etwa 15 Millionen Kunden in 51<br />

Ländern neue Vorteile bringen.<br />

Zahlreiche AMS-Mitarbeiter in Graz<br />

ließen sich testen.<br />

JÜRGEN LERCHER/AMS<br />

626.593 Gespräche<br />

■ Die dramatischen Entwicklungen<br />

im letzten Jahr haben<br />

auch im AMS Spuren hinterlassen.<br />

Insgesamt wurden in der<br />

Steiermark 626.593 Kundengespräche<br />

am Telefon erledigt.<br />

Auch aktuell zum Jahreswechsel<br />

herrscht Hochbetrieb, da die aktuelle<br />

Saisonarbeitslosigkeit weitere<br />

Anmeldungen für den Bezug<br />

des Arbeitslosengelds mit sich<br />

bringt. Am 28. Dezember wurden<br />

den Mitarbeitern daher Antigen-<br />

Tests angeboten, um Stabilität im<br />

Team sicherzustellen.<br />

AK-Soforthilfe<br />

■ Da in den kommenden Monaten<br />

eine Zunahme der Insolvenzen<br />

befürchtet wird und davon<br />

auch Arbeitnehmer betroffen<br />

sein werden, verlängert die Arbeiterkammer<br />

Steiermark ihre im<br />

Frühjahr eingeführte Corona-Soforthilfe<br />

bis Ende <strong>2021</strong>. So sollen<br />

AK-Mitglieder nicht monatelang<br />

bis zur ersten Zahlung des Insolvenz-Entgelts<br />

warten müssen.<br />

Das zinslose Darlehen kann bis zu<br />

70 Prozent des laufenden Entgelts<br />

betragen.<br />

Auch der Recruiting Day fand in<br />

Bad Gleichenberg virtuell statt. KK


16<br />

viva<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

Valentina Gartner<br />

16 valentina.gartner@grazer.at<br />

Visionboard:<br />

Visionboards programmieren den<br />

menschlichen Geist auf Erfolg um.“<br />

Lifecoach Manuel Ciarnau setzt sich seit<br />

Jahren mit dem Thema Visionboards auseinander und<br />

konnte damit selbst bereits große Erfolge erzielen. KK<br />

Ziele erreichen leicht gemacht<br />

PLANEN. Wenn man sich ein Visionboard erstellt, hat man seine Träume und Ziele immer vor Augen<br />

und erreicht sie dadurch deutlich einfacher. Wir präsentieren exklusive Gestaltungs-Tipps vom Profi.<br />

Von Valentina Gartner<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Passend zum Jahresanfang<br />

setzen sich wahrscheinlich<br />

wieder zahlreiche Menschen<br />

Ziele, die sie auch errei-<br />

chen wollen. Um diese Wünsche<br />

und Ziele tatsächlich umsetzen<br />

zu können, gestalten einige auch<br />

ein sogenanntes Visionboard.<br />

Sogar Prominente wie Oprah<br />

Winfrey, Steve Harvey und John<br />

Pierre nutzen seit Jahren solche<br />

Pläne, ihre Ziele zu erreichen.<br />

„Ein Visionboard (auch<br />

Dream board genannt) ist eine<br />

Zusammenstellung von Bildern,<br />

Affirmationen und Stichworten<br />

in Form einer Collage. Das Visi-<br />

onboard kann dazu verwendet<br />

werden, um die eigenen Le-<br />

bensträume effektiver und vor<br />

allem regelmäßiger zu visuali-<br />

sieren. Dadurch hat man seine<br />

persönlichen Ziele täglich vor<br />

Augen, was nachweislich die<br />

Wahrscheinlichkeit erhöht, sie<br />

in weiterer Folge auch zu errei-<br />

chen“, erklärt der Grazer Manu-<br />

el Ciarnau, , Trainer, Coach und<br />

Berater. Hat man das, was man<br />

erreichen möchte, tagtäglich vor<br />

den Augen, verstärkt das die Mo-<br />

tivation.<br />

So geht’s<br />

Ein Visionboard dient in erster<br />

Linie dazu, seine eigenen Ziele<br />

durch Visualisierung zu errei-<br />

chen. Am besten geht man so ein<br />

Board also folgendermaßen an:<br />

➣ Zu Beginn ordnet man sei-<br />

ne Ziele in bestimmte Kategorien<br />

ein, z. B. Gesundheit, Beziehungen,<br />

Finanzen, Aus-<br />

bildung, Arbeit etc.<br />

➣<br />

Danach<br />

schließt man die<br />

Augen und vi-<br />

sualisiert konkrete Bilder, die mit<br />

den gewünschten Zielen direkt<br />

oder indirekt zusammenhängen.<br />

➣ Anschließend sucht man im<br />

Internet nach geeigneten Bildern<br />

(z. B. über Google oder Pinterest),<br />

welche die vorherigen inneren<br />

Vorstellungen zu den einzelnen<br />

Zielen möglichst genau repräsen-<br />

tieren.<br />

➣ Hat man die entsprechen-<br />

den Bilder erst einmal gefunden,<br />

druckt man sie in der gewünsch-<br />

ten Größe aus.<br />

➣ In einem letzten Schritt<br />

hängt man die Bilder an einem<br />

Ort auf, wo man regelmäßig Zeit<br />

verbringt (z. B. im Schlafzimmer,<br />

Wohnzimmer oder Arbeitszim-<br />

mer), damit man die<br />

Bilder<br />

regelmäßig<br />

sieht. Dazu kann<br />

ein Whiteboard<br />

mit<br />

Magne-<br />

ten,<br />

eine<br />

Pinnwand mit Nadeln oder sogar<br />

eine Wand mit Klebestreifen verwendet<br />

werden. Für die jewei-<br />

ligen Kategorien kann man als<br />

Überschriften Post-its beschrif-<br />

ten, die man über die jeweiligen<br />

Bilder klebt. Ergänzend kann man<br />

auch persönliche Lieblingssprüche<br />

und Affirmationen dazuhän-<br />

gen, um den motivierenden Effekt<br />

zu steigern.<br />

„Wenn man alles richtig gemacht<br />

hat, hängt nun eine strukturierte<br />

und visuell ansprechen-<br />

de Collage an der Wand, die nur<br />

darauf wartet, einem zum persönlichen<br />

Erfolg zu verhelfen. Alternativ<br />

kann auch der Desktop-<br />

Hintergrund am PC/Laptop oder<br />

der Sperrbildschirm am Smart-<br />

phone dazu verwendet werden,<br />

um das Visionboard zu platzie-<br />

ren“, schmunzelt der Experte.<br />

Also ran ans Grübeln und Bas-<br />

teln – mögen alle Träume <strong>2021</strong><br />

realisiert werden!


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

graz viva 17<br />

➜<br />

IN<br />

GETTY (3)<br />

Ziele setzen<br />

An sich selbst zu arbeiten und auf<br />

ein Ziel zuzusteuern, weckt positive<br />

Gefühle und bringt einen weiter.<br />

Träume platzen lassen<br />

Es ist out, einfach so aufzugeben,<br />

wenn es zu anstrengend wird. An<br />

Träumen muss man festhalten.<br />

OUT<br />

➜<br />

Neues im LKH Graz II<br />

Ursula Hammer-Weber, Primaria für<br />

Psychiatrie & PsychotherapieHAMMER-FOTO<br />

Eva Kada, Primaria der Abteilung<br />

für Forensik im LKH Graz II FRIESINGER-FOTO<br />

STARK. Die KAGes<br />

startet mit neun neuen<br />

Führungskräften und<br />

einer Abteilung für Forensik<br />

in das Jahr <strong>2021</strong>.<br />

■ Mit Jahresbeginn gibt es einige<br />

Änderungen im Spitalsverbund<br />

LKH Graz II, Standort Süd.<br />

Die frisch gegründete Abteilung<br />

für Forensik erweitert das fachpsychiatrische<br />

Angebot des Spitals<br />

wesentlich. Mit Eva Kada als<br />

erster Primaria der neu geschaffenen<br />

Abteilung für Forensik sowie<br />

Ursula Hammer-Weber als<br />

Primaria für die Abteilung für<br />

Psychiatrie und Psychotherapie<br />

3 übernehmen zwei bewährte<br />

Mediziner mit hoher Reputation<br />

ärztliche Schlüsselfunktionen.<br />

„In den letzten Jahren hat in Österreich<br />

die Zahl der Einweisungen<br />

in den Maßnahmenvollzug<br />

stark zugenommen. Gleichzeitig<br />

sind die Anforderungen an die<br />

Behandlung dieser Patientengruppe<br />

stark gewachsen. Um<br />

diesen enorm gestiegenen Anforderungen<br />

gerecht zu werden,<br />

war die Etablierung der Abteilung<br />

für Forensik unumgänglich.<br />

Ziel der neu entstehenden Abteilung<br />

für forensische Psychiatrie<br />

ist die zukunftsorientierte Adaptierung<br />

der bereits vorhandenen<br />

strukturellen Behandlungsbedingungen“,<br />

so Kada. Auch Hammer-Weber<br />

hat in ihrer Abteilung<br />

viel vor: „Für sehr wichtig halte<br />

ich die Weiterentwicklung des<br />

Behandlungskonzeptes für die<br />

Altersgruppe zwischen 18 und 25<br />

Jahren gemeinsam mit der Abteilung<br />

für Kinder- und Jugendpsychiatrie.<br />

Diese jungen PatientInnen<br />

benötigen ein spezifisches<br />

Therapiekonzept und sind in<br />

einem klassischen erwachsenenpsychiatrischen<br />

Setting häufig<br />

erschrocken und überfordert.“<br />

Neben den neuen Führungskräften<br />

in Graz startet die KAGes<br />

mit sieben weiteren ärztlichen<br />

Führungskräften in das heurige<br />

Jahr. Gerhard Berger übernimmt<br />

die ärztliche Führung des LKH<br />

Hartberg, die dortige Abteilung<br />

für Anästhesiologie und Intensivmedizin<br />

bekommt Robert Hoyer.<br />

Gottfried Telsnig übernimmt<br />

das einzige steirische Institut für<br />

Physikalische Medizin und Rehabilitation<br />

im LKH Murtal, Standort<br />

Stolzalpe. Jörg Matejka leitet<br />

dort das etablierte Department<br />

für Akutgeriatrie und Remobilisation.<br />

Im LKH Rottenmann-<br />

Bad Aussee ist der neue ärztliche<br />

Direktor Savo Miocinovic. Die<br />

interimistische Leitung des Institutes<br />

für Radiologie am Standort<br />

Rottenmann übernimmt Gernot<br />

Reisner. Im LKH Weiz leitet<br />

Reinmar Donauer die Abteilung<br />

für Anästhesiologie und Intensivmedizin.<br />

VALI<br />

G E S U N D H E I T<br />

SprechStunde<br />

valentina.gartner@grazer.at<br />

Horizon Europe<br />

startet bald<br />

■ Horizon Europe, das europäische<br />

Rahmenprogramm<br />

für Forschung und Innovation,<br />

startet <strong>2021</strong>. Die FFG bietet daher<br />

zwischen 12. <strong>Jänner</strong> und 22.<br />

März gebündelte Information<br />

zu allen Förder- und Teilnahmemöglichkeiten<br />

an Horizon<br />

Europe sowie weiteren europäischen<br />

Förderinitiativen. Dieses<br />

Veranstaltungsprogramm<br />

umfasst 35 Online-Veranstaltungen,<br />

bei denen man einen<br />

umfassenden Überblick bekommt.<br />

Infos zu den Terminen<br />

findet man unter https://www.<br />

horizon-europe-community.at.<br />

GETTY<br />

Zwei Grazer gewannen mit ihrer<br />

Arbeit den Award of Excellence.<br />

Staatspreis für<br />

zwei Grazer<br />

■ Mit dem Award of Excellence,<br />

dem Staatspreis des Bundesministeriums<br />

für Wissenschaft und<br />

Forschung, der aus Mitteln der<br />

Studienförderung finanziert wird<br />

und mit 3000 Euro dotiert ist, werden<br />

seit 2008 die 40 besten Dissertationen<br />

des abgelaufenen Studienjahres<br />

honoriert. In diesem<br />

Jahr wurden zwei Forscher der<br />

Univ.-Klinik für Innere Medizin<br />

an der Med-Uni Graz für ihre Abschlussarbeiten<br />

ausgezeichnet:<br />

Florian Posch und Stefan Hatzl.<br />

GGZ erhielten<br />

Ökoprofit-Preis<br />

■ In den Geriatrischen Gesundheitszentren<br />

der Stadt<br />

Graz (GGZ) wird Nachhaltigkeit<br />

großgeschrieben. So bleibt das<br />

Unternehmen auch in Zeiten<br />

wie diesen und trotz Corona innovativ<br />

und versucht sich ökologisch<br />

zu verbessern. Bereits<br />

zum 20. Mal in Folge wurde dem<br />

GGZ-Umweltteam die Ökoprofit-Auszeichnung<br />

für besondere<br />

Umweltleistungen von Roland<br />

Kloss (Umweltamt der Stadt<br />

Graz) überreicht.<br />

Übergabe der Auszeichnung<br />

GGZ<br />

In viereinhalb Jahren könnte es<br />

schon einen digitalen Doc geben.GETTY<br />

Digitaler Doc:<br />

Arzt für Zukunft<br />

■ Ein digitales Medium, das von<br />

selbst herausfindet, was einem<br />

fehlt? Geht es nach dem Leiter des<br />

Instituts für Computergraphik und<br />

Wissensvisualisierung der TU Graz<br />

Tobias Schreck, ist so ein System<br />

in viereinhalb Jahren Realität. So<br />

der Zeitplan der Forschungsgruppe<br />

mit der Leiterin des Instituts für<br />

Allgemeinmedizin und evidenzbasierte<br />

Versorgungsforschung der<br />

Med-Uni Graz Andrea Siebenhofer-Kroitzsch<br />

sowie mit Dietrich<br />

Albert, dem Leiter der Cognitive<br />

Science Section am Institut für Psychologie<br />

der Universität Graz.


18 wohnen<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

Jeder Bauteil bekommt eine eigene<br />

individuelle Fassade. WWW.LIVEANDQUALITY.AT<br />

360 Wohnungen<br />

für Smart City<br />

■ Die BauConsult Group übernimmt<br />

als Generalübernehmer<br />

ein Neubauprojekt in der Smart<br />

City Graz. Mit dem Smart Quadrat<br />

entsteht eine multifunktionale<br />

Immobilie mit 360 Mietund<br />

Eigentumswohnungen<br />

sowie fünf Gewerbeeinheiten<br />

auf insgesamt 49.000 Quadratmetern<br />

Bruttogeschoßfläche.<br />

Das Grazer Architekturbüro<br />

Gangoly & Kristiner hat fünf<br />

Bauteile mit je individueller<br />

Fassade gestaltet. Baubeginn ist<br />

für <strong>Jänner</strong> <strong>2021</strong> geplant, die Fertigstellung<br />

soll voraussichtlich<br />

im März 2023 erfolgen.<br />

Rätsel-Lösung vom 25. 12. 2020<br />

Sudoku-Lösung<br />

vom <strong>3.</strong> 1. <strong>2021</strong><br />

B M U E B<br />

S H O P P I N G N O R D I<br />

Y I N A U E R S P E R G<br />

P L E N U M A T E M P O<br />

C O E U R M A S E L T<br />

S R I E T R H I T<br />

T G E N R E I R A K<br />

N E R N S T K R A I N E R<br />

P I U R A E T D O<br />

E N S A N K T L U K A S<br />

R E G E D E R S E I T<br />

M O O R R I O<br />

M A N D A R I N<br />

Lösung:<br />

U R A T E M<br />

K U L A N Z A<br />

Lösung:<br />

L O C K E R N gasse SCHOERGEL-<br />

M E I S T E R I N GASSE<br />

Schoergel-<br />

9 3 6 1 5 7 2 4 8<br />

7 4 2 9 6 8 1 3 5<br />

8 5 1 4 2 3 7 9 6<br />

3 2 7 6 4 9 8 5 1<br />

5 1 8 7 3 2 4 6 9<br />

6 9 4 8 1 5 3 7 2<br />

2 6 5 3 8 4 9 1 7<br />

1 7 3 2 9 6 5 8 4<br />

4 8 9 5 7 1 6 2 3<br />

So soll das neue partizipative Wohnprojekt beim Leechwald im Bezirk Mariatrost aussehen.<br />

Partizipatives Wohnen voll im Trend<br />

HOHENSINN ARCHITEKTEN<br />

Grazer Architekten starten<br />

Gemeinschafts-Wohnprojekt<br />

IN. Durch die Pandemie wird nachbarschaftlicher Kontakt noch mehr geschätzt<br />

als sonst. In Mariatrost gibt es passend dazu jetzt ein neues Wohnprojekt.<br />

Von Verena Leitold<br />

verena.leitold@grazer.at<br />

Partizipatives Wohnen liegt<br />

in Europa wieder voll im<br />

Trend. In Hamburg, Berlin,<br />

Zürich, aber auch etwa Wien<br />

wurden zukunftsweisende Projekte<br />

umgesetzt, bei denen die<br />

Bewohner bereits in den Planungsprozess<br />

einbezogen werden.<br />

Gemeinsam treffen sie Entscheidungen<br />

und nutzen gewisse<br />

Wohnbereiche gemeinsam.<br />

„Nach einer langen Zeit der<br />

Individualisierung erkennen<br />

die Menschen zusehends, dass<br />

Leben in einem Gemeinschaftsverbund<br />

viel Sicherheit und<br />

auch Anregung bringt“, erklären<br />

die Grazer Architekten Inge und<br />

Werner Nussmüller. Gerade in<br />

der Corona-Pandemie sei vielen<br />

die Einsamkeit in den eigenen<br />

vier Wänden bewusst geworden,<br />

sie haben soziale Kontakte wie-<br />

der mehr zu schätzen gelernt. Die<br />

Vorteile der Gemeinschaft gegenüber<br />

der Anonymität sind wieder<br />

stärker zu spüren gewesen.<br />

Deshalb haben die beiden sich<br />

entschlossen, ein neues Wohnprojekt<br />

in Mariatrost zu starten.<br />

35 Jahre nach der Kernhaussiedlung,<br />

die die Nussmüllers ebenfalls<br />

initiiert haben, planen sie ein<br />

weiteres partizipatives Wohnprojekt<br />

nahe der Straßenbahnhaltestelle<br />

Rettenbach.<br />

Gemeinsam statt einsam<br />

Neben sieben einzelnen Wohnungen,<br />

von denen die Architekten<br />

eine selbst bewohnen<br />

wollen, werden gewisse Flächen<br />

gemeinsam nutzbar sein. Angedacht<br />

sind etwa eine Werkstatt,<br />

ein Gemeinschaftsraum, ein<br />

Garten sowie ein Fitnessraum –<br />

was es genau geben wird, soll gemeinsam<br />

entschieden werden.<br />

„Das anonyme Wohnen war<br />

noch nie etwas, was uns interessiert<br />

hat“, gestehen die beiden.<br />

Ihr neues Herzensprojekt hat<br />

deshalb die Vision von „Wohnungen<br />

statt Häusern, altersgerecht,<br />

aber mit jugendlichem<br />

Witz, mit gemeinsam nutzbaren<br />

Räumen und mit Menschen, die<br />

am Gemeinsamen einen Mehrwert<br />

sehen im Kontrast zu meterhohen<br />

Zäunen und Anonymität.“<br />

Gleichgesinnte gesucht<br />

Der Baustart ist in diesem Jahr<br />

geplant. 2022/2023 soll das Projekt<br />

dann fertig sein. Gebaut wird<br />

durch Bauträger WiGa Investment<br />

und Beteiligung Gmbh. Finanzierung<br />

und Durchführung<br />

sind bereits gesichert.<br />

Jetzt suchen die Nussmüllers<br />

für die weiteren sechs Wohnungen<br />

Käufer, die sich am Entstehungsprozess<br />

beteiligen möchten.<br />

Mehr Informationen unter:<br />

www.wohnenplusleechwald.org


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at wohnen<br />

19<br />

Beliebte Gründerzeithäuser<br />

SCHÖN. In Graz sind bis heute besonders viele Häuser aus der Gründerzeit erhalten. Die damalige Bauweise<br />

kann als Vorbild für heute dienen. Denn laut Experten werden die Wohnungen immer beliebter.<br />

Von Fabian Kleindienst<br />

fabian.kleindienst@grazer.at<br />

Wer durch Graz wandert,<br />

weiß, dass die Stadt über<br />

einen besonderen architektonischen<br />

Charakter verfügt.<br />

Ein Grund dafür sind die bis heute<br />

überdurchschnittlich vielen erhaltenen<br />

„Gründerzeithäuser“ aus<br />

den frühen 1900er Jahren.<br />

„Für Wohnhäuser aus der Gründerzeit<br />

ist die Blockrandbebauung<br />

typisch, das heißt, die Häuser verfügen<br />

über einen Innenhof, der jeweils<br />

einen Häuserblock umfasst.<br />

Davor befindet sich meist ein nur<br />

wenige Meter tiefer Vorgarten“,<br />

erzählt Anselm Wagner, Vorstand<br />

des Instituts für Architekturtheorie<br />

der TU Graz. Allerdings hatten<br />

diese Häuser laut Wagner bis<br />

in die 70er einen eher schlechten<br />

Ruf, erst die 68er-Generation<br />

habe die Häuser wieder für sich<br />

entdeckt. Dementsprechend sieht<br />

die Sache am Markt heute anders<br />

aus, wie Immobilienexperte<br />

Georg Franz zu berichten weiß:<br />

„Ich habe immer mehr Kunden,<br />

die sich für Häuser aus dieser Zeit<br />

interessieren, weil sie nach etwas<br />

Besonderem suchen und den Jugendstil<br />

schätzen.“<br />

Lehren für heute<br />

„Ich finde es immer wieder faszinierend,<br />

wie durchdacht man<br />

damals gebaut hat. Egal, ob in Sachen<br />

Bauqualität, Flexibilität oder<br />

Grünraum – Gründerzeithäuser<br />

könnten in vielen Bereichen auch<br />

heute noch als Vorbild dienen“, so<br />

Franz. Wagner bestätigt: „Gründerzeitwohnungen<br />

verfügen<br />

meist über Parkettböden, Kastenstockfenster<br />

und dicke Wände,<br />

womit eine sehr gute Wärme- und<br />

Schallisolierung verbunden ist.“<br />

Damals war auch eine Mindest-<br />

Raumhöhe von 316 Zentimetern<br />

vorgeschrieben, die Räume sind<br />

– so Wagner – auch nutzungsneutral,<br />

weil sie meistens gleich groß<br />

Georg Franz<br />

sind. Und natürlich tragen auch<br />

die Innenhöfe und Gärten zur<br />

zunehmenden Beliebtheit bei –<br />

für den heutigen Immobilienbau<br />

kann man jedenfalls ein paar Lehren<br />

aus dem Trend ziehen.<br />

Graz hat noch immer überdurchschnittlich viele Gründerzeithäuser.PAUL STAJAN (2)


20<br />

sport<br />

graz<br />

www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

Philipp Braunegger<br />

philipp.braunegger@grazer.at<br />

20<br />

Wir müssen jetzt aus dieser kleinen<br />

Minikrise wieder rauskommen.“<br />

UBSC-Spieler Paul Isbetcherian nach dem missglückten<br />

Jahresabschluss gegen Wels und vor dem<br />

gestrigen Spiel gegen Traiskirchen GEPA (3)<br />

Jahresausblick: Das sind die<br />

Eines der ersten großen Sport-Highlights des Jahres wird die im Mai stattfindende<br />

UCI Mountainbike Eliminator Weltmeisterschaft in Graz sein. GEPA<br />

VORSCHAU. Nach<br />

einem schweren Jahr<br />

2020 folgen heuer zahlreiche<br />

Top-Sportevents,<br />

vom Radfahren über<br />

Footvolley bis zum Tanz.<br />

Von Fabian Kleindienst<br />

fabian.kleindienst@grazer.at<br />

2020 ist Geschichte (so mancher<br />

wird versucht sein, „zum<br />

Glück“ zu sagen) – und damit<br />

endete ein Jahr, das auch den Sport<br />

stark getroffen hat, durch zeitweise<br />

Unterbrechung der Ligen, Zuschauer-Einschränkungen<br />

bis hin<br />

zu Verboten, was sich naturgemäß<br />

auch finanziell stark auswirkte.<br />

Die Hoffnungen auf ein „besseres“<br />

Jahr <strong>2021</strong> sind dementsprechend<br />

groß – die Voraussetzungen dafür,<br />

so viel ist jetzt schon klar, sind in<br />

Graz jedenfalls gegeben. Nicht nur,<br />

dass Vereine wie der SK Sturm, die<br />

Basketballer vom UBSC (bis auf<br />

den nicht ganz geglückten Jahresabschluss)<br />

oder die Volleyballer<br />

von UVC Holding Graz sportlich<br />

zuletzt für Furore sorgten, auch<br />

von offizieller Seite wird an einem<br />

Jahr voller Sporthighlights gearbeitet:<br />

Unter dem Titel „Let’s Go Graz“<br />

wurde das Sportjahr <strong>2021</strong> ausgerufen<br />

– und ab März soll es richtig<br />

losgehen. Jedes Monat beinhaltet<br />

dabei einen anderen Schwerpunkt,<br />

beispielsweise dreht es sich im April<br />

um Rückschlagspiel-Sportarten<br />

wie Tennis oder Badminton, im<br />

Juni passend zur EM um den Fuß-<br />

Hier noch gemeinsam am Werk für die 99ers: der neue Cheftrainer Jens<br />

Gustafsson (links) und der vergangene Woche entlassene Doug Mason<br />

MICHAEL RIEDLER<br />

99ers mit neuem Trainer<br />

■ Die Moser Medical Graz 99ers<br />

haben ihren Cheftrainer Doug<br />

Mason nach vier Jahren Zusammenarbeit<br />

vor die Tür gesetzt.<br />

Damit reagierte man auf die<br />

anhaltende Niederlagenserie –<br />

immerhin konnte man vor der<br />

Trennung nur eines der letzten<br />

zehn Spiele gewinnen und fiel<br />

in der Tabelle damit deutlich zurück.<br />

Übernommen hat nun sein<br />

bisheriger Assistant-Coach Jens<br />

Gustafsson, neuer Co-Trainer<br />

GEPA/<br />

wurde Patrick Harand. Die<br />

Trennung von Mason bedeutet<br />

das Ende einer Ära, immerhin<br />

fungierte er seit der Saison<br />

2016/2017 als Headcoach<br />

und formte aus dem Team<br />

eine Playoff-Mannschaft. Der<br />

Schritt war, wie General Manager<br />

Bernd Vollmann bedauerte,<br />

„unausweichlich“ nach den<br />

vielen Niederlagen. Langfristig<br />

war Gustafsson ohnehin als<br />

Nachfolger vorgesehen.<br />

Auch beim Wasserball und beim Ironman 70.3 wird es spannend. GEPA (2)


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

sport graz 21<br />

HERO➜<br />

Grazer Volleyballer<br />

Ein perfekter Jahresabschluss. Sowohl<br />

die Herren als auch die Damen des UVC<br />

Graz winken von Platz eins der Tabelle.<br />

Dario Maresic, Fußballspieler<br />

Zero Einsätze gab es für Dario Maresic<br />

zuletzt in Frankreich. In den letzten<br />

sechs Spielen stand er nicht im Kader.<br />

ZERO<br />

➜<br />

Grazer Sport-Highlights <strong>2021</strong><br />

ball und im August, ganz im Sinne<br />

der Olympischen Spiele, um den<br />

Sport-Klassiker schlechthin: die<br />

Leichtathletik. Dabei setzt man<br />

vielfach auf Mitmach-Projekte,<br />

vor allem soll es aber nach dem<br />

dürftigen Zuseherjahr 2020 auch<br />

wieder Großevents für die Grazer<br />

Sportfans geben. Zum Jahresstart<br />

wagen wir daher einen kleinen<br />

Ausblick auf die größten Highlights<br />

des Sportjahres <strong>2021</strong>.<br />

☞ UCI Mountainbike Eliminator<br />

WM: Es war eine große Enttäuschung,<br />

als der UCI Mountainbike<br />

Eliminator in diesem Jahr abgesagt<br />

werden musste. Heuer soll er dafür<br />

noch größer und spektakulärer<br />

werden. Schon in ein paar Monaten<br />

ist es so weit: Am 2. Mai ermitteln<br />

die besten Mountainbiker der<br />

Welt ihre jeweiligen Weltmeister<br />

in Graz, sowohl bei den Damen als<br />

auch bei den Herren.<br />

☞ Ironman 70.3: Noch im selben<br />

Monat steigt das nächste große<br />

Sportevent, das schon beim Zusehen<br />

die Muskeln brennen lässt.<br />

Beim ersten steirischen Ironman<br />

geht es für die Teilnehmer am 2<strong>3.</strong><br />

Mai um insgesamt vierzig Qualifikationsplätze<br />

für die WM in Utah.<br />

☞ 3x3 Basketball Olympia-<br />

Qualifikation: Nur wenige Tage<br />

später geht es bereits weiter. Die<br />

3x3-Basketball-Variante (der<br />

Name ist Programm) wurde für<br />

die diesjährigen Olympischen<br />

Spiele erstmals in das olympische<br />

Programm aufgenommen – und<br />

die Qualifikation dafür steigt in<br />

Graz. Von 26. bis 30. Mai werden<br />

die besten 3x3-Basketball-Teams<br />

der Welt um die direkte Qualifikation<br />

für die Spiele in Tokio kämpfen,<br />

Österreich ist als Turnierveranstalter<br />

gesetzt. Bis zu 2000 Fans<br />

sollen live und vor dem Grazer<br />

Rathaus erleben können, wie um<br />

die insgesamt sechs Olympia-Tickets<br />

gespielt wird.<br />

☞ Tag des Sports: Am <strong>3.</strong> Juni<br />

verwandelt sich die Grazer Innenstadt<br />

wieder in eine riesige<br />

Sportarena. Bei unserem „Grazer“<br />

Tag des Sports werden sich wieder<br />

zahlreiche Sportverbände präsentieren.<br />

2019 waren 25.000 Besucher<br />

auf den Beinen, um sich vom<br />

steirischen Sport-Portfolio ein<br />

umfangreiches Bild zu machen.<br />

☞ Sport Austria Finals: Bei der<br />

ersten Auflage der „Sport Austria<br />

Finals“ ermitteln etwa 20 österreichische<br />

Sportverbände von <strong>3.</strong> bis 6.<br />

Juni ihren jeweiligen Meister. 213<br />

Bewerbe, 639 Medaillenentscheidungen<br />

und etwa 3000 Athleten<br />

– die Zahlen sprechen eine klare<br />

Sprache und versprechen epische<br />

Tage. Ausgetragen werden die Entscheidungen<br />

an 14 verschiedenen<br />

Standorten in der Stadt. Auf spannende<br />

Bewerbe können sich unter<br />

anderen Schwimm-, Wasserball-,<br />

Kampfsport-, Baseball- und Boulderfans<br />

freuen.<br />

☞ Horst Mandl Memorial Austrian<br />

Top Meeting: Schon knapp<br />

vor den Olympischen Sommerspielen<br />

geht es in Graz bei der<br />

Leichtathletik zur Sache. Am 18.<br />

Juli macht der Österreichische<br />

Leichtathletikverband mit seinen<br />

„Austrian Top Meetings“ erstmals<br />

Halt in der steirischen Landeshauptstadt.<br />

Geboten werden<br />

dabei hochwertige Ein-Tages-<br />

Wettkämpfe mit internationaler<br />

Konkurrenz.<br />

☞ Special Olympics Tanz-WM:<br />

Am 21. August kommt es dann zu<br />

einer Weltpremiere. Erstmals werden<br />

heuer die Special-Olympics-<br />

Weltmeister im Tanzsport gekürt.<br />

Dabei sind rund hundert Athleten<br />

aus insgesamt 15 Nationen und<br />

fünf Kontinenten, die sich auf den<br />

Kasematten-Bühnen die Titel in<br />

mehreren Disziplinen untereinander<br />

ausmachen.<br />

☞ Zahlreiche weitere Events:<br />

In Graz werden heuer auch unbekanntere<br />

Sportarten vor den Vorhang<br />

geholt – ideal, um mal etwas<br />

Neues kennenzulernen. Spannende<br />

Entscheidungen gibt es zuhauf.<br />

Neben den bereits genannten werden<br />

wohl auch die Rackleton-WM<br />

und die Footvolley World Challenge<br />

im August zu Zuschauer-Highlights,<br />

im Winter wiederum geht<br />

es dann im Eiskunstlauf und in der<br />

Rhythmischen Gymnastik in der<br />

Gruppe um die Staatsmeistertitel.<br />

Der Grazer Basketball ist im Aufwind, im<br />

Mai steigt außerdem ein Großevent. GEPA<br />

Im August kommt es mit der ersten Special Olympics Tanz-WM zu einer Weltpremiere, auch Footvolley ist Teil des Sportjahr-Programms. GEPA (2)


grazer graz sonntag<br />

22 www.grazer.at <strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong><br />

SO ISST GRAZ<br />

Das „Café Erde“ serviert uns köstliche ...<br />

gefüllte Datteln<br />

GRAZWORTRÄTSEL<br />

2 Landwirtschaftsschulen<br />

in<br />

Graz u. Thal<br />

Schauspieler<br />

und Musiker<br />

aus<br />

Graz (2 W.)<br />

Service der<br />

TU Graz<br />

für Jungunternehmer<br />

Auerochse<br />

weiblicher<br />

Vorname<br />

Areal<br />

nahe dem<br />

Stadtpark<br />

bewölkt,<br />

diesig<br />

7<br />

Domäne für<br />

Tunesien<br />

pro, à<br />

Grazer Literaturtrophäe<br />

("Franz-...")<br />

kroatische<br />

Insel<br />

Abk. für<br />

"ohne Ort"<br />

derb-komisches<br />

Bühnenstück<br />

Damenunterwäsche<br />

kräftiges<br />

Zugtier<br />

Anrede für<br />

italienische<br />

Klosterbrüder<br />

oberhalb<br />

frz. für<br />

"und"<br />

evang.<br />

Bischof<br />

aus Graz<br />

(Michael)<br />

fort,<br />

weg<br />

engl. für<br />

"Muschel"<br />

Thomas Schnölzer serviert Süßes. KK (2)<br />

Gutes neues Jahr! Möge es<br />

eines voller Freude, Gesundheit<br />

und Genuss werden.<br />

Apropos: Genossen haben wir<br />

zuletzt ja einige Köstlichkeiten,<br />

die schwer im Magen liegen<br />

können, wie zu viel Süßes. Süß<br />

und pikant zugleich<br />

sowie<br />

auch gesund<br />

sind<br />

unsere<br />

Dattel-<br />

Snacks<br />

vom Café<br />

Erde. Dank vitaminreichen<br />

Datteln und Salbei<br />

bekömmlich und (fast) so gut<br />

wie Vanillekipferln – ohne die<br />

Zwiebel! PHIL<br />

Zutaten für 4 Personen:<br />

20 große Datteln, 30 g<br />

Mandeln, 1 kleine Zwiebel,<br />

20 große Salbeiblätter,<br />

Olivenöl, Salz; Zahnstocher<br />

Zubereitung: Datteln mit<br />

einem Messer der Länge<br />

nach öffnen und entkernen.<br />

Zwiebel fein würfeln<br />

und in einer Pfanne<br />

mit Olivenöl glasig anschwitzen.<br />

Mandeln grob<br />

hacken und in der Pfanne<br />

mit der Zwiebel vermengen<br />

und kurz mitrösten.<br />

Mit Salz abschmecken<br />

und kurz auskühlen lassen.<br />

Die Datteln damit füllen,<br />

mit einem Salbeiblatt<br />

umwickeln und mit einem<br />

Zahnstocher durchstechen.<br />

In etwas Olivenöl<br />

von beiden Seiten vorsichtig<br />

kurz anbraten und<br />

servieren.<br />

Verbandsmaterial<br />

unbekannt,<br />

inkognito<br />

Langfinger<br />

Rufname<br />

Capones †<br />

Signalanlage<br />

Großfamilie<br />

unwillkommener<br />

Grazbesucher<br />

anno 1797<br />

Vorläuferin<br />

der EU<br />

"Zahlenfriedhof"<br />

Volk der<br />

Germanen<br />

Baum-Absonderung<br />

chem.<br />

Zeichen<br />

für Ruthenium<br />

Raumfahrtbehörde<br />

der USA<br />

Hülle für<br />

Polster,<br />

Tuchent<br />

& Co.<br />

4<br />

6<br />

8<br />

Aussteuer<br />

ringförmige<br />

Fläche<br />

9<br />

11<br />

steirische<br />

Sektkellerei<br />

kroatische<br />

Adriainsel<br />

rutschiger<br />

Untergrund<br />

Zeichen<br />

für Tellur<br />

frei von,<br />

bar<br />

13<br />

12<br />

kurz für<br />

"Eduard"<br />

"... und<br />

da"<br />

Abk. für<br />

"Zimmer"<br />

1 2 3 4 5 6 7 8 9<br />

3<br />

feierliches<br />

Gelöbnis<br />

schmecken,<br />

versuchen<br />

10<br />

aufwärts,<br />

in die<br />

Höhe<br />

Drehung<br />

bei Garn<br />

und<br />

Zwirn<br />

Laufvogel<br />

Australiens<br />

Schneegleitbrett<br />

Einfälle<br />

Symbol für<br />

Okkultes<br />

Vorsilbe<br />

für "gegen"<br />

eur. Institut<br />

in Meyrin<br />

Klostervorsteher<br />

nebenan,<br />

unweit<br />

Zeichen für<br />

Thulium<br />

Internetdomäne<br />

für Guatemala<br />

Identifikationsnummer<br />

Bund fürs<br />

Leben<br />

Wurzel<br />

aus neun<br />

Aufzeichnung<br />

des<br />

Kardiologen<br />

ethnische<br />

Gruppe<br />

Südostasiens<br />

10 11 12 1213<br />

1<br />

Lösung der Vorwoche: Schoergelgasse Rätsellösungen: S. 18<br />

Aktuelles Lösungswort:<br />

9 7 8<br />

4 2 8<br />

SUDOKU<br />

5 1 4 2 9<br />

6 1<br />

5 1 7 2 6<br />

3<br />

9<br />

7 3 9 8<br />

5 7 2<br />

1112<br />

Und so geht’s!<br />

Jede Ziffer darf in<br />

jeder Reihe in jedem<br />

Quadrat nur<br />

einmal vorkommen.<br />

Bleistift<br />

spitzen, los geht’s.<br />

Viel Spaß!<br />

4 Tageskarten<br />

2<br />

das Ich<br />

G E W I N N S P I E L<br />

für das Skigebiet Präbichl zu<br />

gewinnen!<br />

Wie lautet die Lösung?<br />

E-Mail mit Betreff „Rätsel“,<br />

Lösung und Telefonnummer an:<br />

gewinnspiel@grazer.at<br />

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Gewinn nicht<br />

übertragbar. Einsendeschluss: 6. 1. <strong>2021</strong>. Gewinner<br />

werden telefonisch verständigt und sind mit<br />

der Veröffentlichung einverstanden.<br />

5


<strong>3.</strong> JÄNNER <strong>2021</strong> www.grazer.at<br />

grazer graz sonntag 23<br />

„GRAZER“-TIPPS ZUM BESTELLEN <br />

Murpark-Gastronomie<br />

Innovativ und unkompliziert lösen<br />

Gastronomie-Betriebe im Murpark<br />

die zweite coronabedingte<br />

Schließung ihrer Lokale. Zehn der<br />

Speiselokale im Murpark stellten<br />

ihr Angebot auf Abhol- und Lieferdienste<br />

um und nutzen dabei<br />

die Erfahrungen vom Lockdown<br />

im Frühjahr.<br />

Abholservice:<br />

➣ Dean & David: Montag–Samstag<br />

11–16 Uhr; 0 316/22 56 49<br />

➣ Café Cappuccino: Montag–<br />

Samstag 9–18 Uhr;<br />

0 316/47 25 15 851<br />

➣ Interspar Restaurant: Montag–Samstag<br />

10-14 Uhr; 0 316/47<br />

25 15 850<br />

➣ Tann: Montag–Freitag 9–19<br />

Uhr, Samstag 9–18 Uhr;<br />

0 316/47 25 15 915<br />

➣ Don Camillo: Montag–Samstag<br />

11–18 Uhr; 0 664/88677898<br />

Nach den Feiertagen darf es auch mal wieder gesund und schmack-<br />

haft sein! Bei Dean & David gibt es alles, was das Herz begehrt. KK, GETTY<br />

PiPaPo Marktrestaurant Pizzeria<br />

Italienische Speisen gibt’s vom Pi-<br />

PaPo im Brauquartier 7. Wer sich<br />

Pizza, Pasta und Burger nicht entgehen<br />

lassen möchte, bekommt<br />

seine Lieblingsspeisen via Lieferando,<br />

Mjam oder<br />

per Selbst abholung.<br />

Für Letzteres einfach<br />

unter 0 316/244913 bestellen.<br />

Die Öffnungs- und Bestellzeiten<br />

sind von Montag bis Donnerstag<br />

von 10 bis 14 und 17 bis 21 Uhr und<br />

von Freitag bis<br />

Sonntag von 10<br />

bis 20 Uhr.<br />

Humuhumu<br />

Poke Bar<br />

Poke Bowls bekommt man<br />

auch während des zweiten<br />

Lockdowns wie gewohnt<br />

zum Abholen oder via<br />

Lieferdienst. Bestell- und<br />

Abholzeiten: Montag bis<br />

Samstag von 11.30 bis<br />

20 Uhr, Vorbestellung<br />

für<br />

Selbstabholung<br />

möglich<br />

unter<br />

humuhumu.<br />

at/shop. Zustellung<br />

via Velofood, Lie ferando<br />

und Mjam.<br />

Koshari Time<br />

Traditionelles ägyptisches<br />

Streetfood gibt es von Koshari<br />

Time in der Schönaugasse 3 auch<br />

weiterhin. Aufgrund der aktuellen<br />

Situation mussten allerdings die<br />

Öffnungszeiten angepasst werden.<br />

Geöffnet ist jetzt von Montag bis<br />

Frei tag von 11.30 bis 1<strong>3.</strong>30 sowie<br />

von 15.30 bis 20 Uhr, Samstag<br />

und Sonntag von 12 bis 20 Uhr.<br />

Entweder Abholung vor Ort oder<br />

via Lieferando.<br />

Heinz<br />

Auch bei den beiden Standorten<br />

von Heinz ist Abholung sowie<br />

Bestellung möglich.<br />

Heinz Graz Nord: Wiener Straße<br />

331 – Shopping Nord. Abholung<br />

täglich zwischen 11 und 20 Uhr.<br />

LIEFER- UND ABHOLDIENSTE<br />

Bestellung über Lieferando im<br />

Umkreis von 4 km.<br />

Heinz Liebenau: Liebenauer<br />

Hauptstraße 2–6 – Merkur-Stadion.<br />

Bestellung über Lieferando im<br />

Umkreis von 4 km möglich. Neu:<br />

Zu stellung erfolgt mit eigenen<br />

Mitarbei tern. Abholung im Lokal<br />

täglich von 11 bis 20 Uhr möglich.<br />

DAS LEO Kalsdorf<br />

DAS LEO in der Hauptstraße 5,<br />

8401 Kalsdorf, hat den Gourmet<br />

Drive-In 2.0 ins Leben gerufen.<br />

Montag bis Sonntag kann man<br />

von 11.30 bis 19.30 Uhr unter<br />

0 3135/53770 Gerichte vorbestellen<br />

und diese im Lokal abholen.<br />

Speisekarte unter www.dasleo.cc.<br />

Hybrid-Tasting<br />

Frisch, lustig, steirisch! Dein<br />

Zuhause ist die neue Buschenschank.<br />

Hybrid-Tasting heißt die<br />

Kombination aus gemeinsamer<br />

Online-Steirergaudi mit zünftigem<br />

Speckessen und Weintrinken.<br />

Beste Tröpferln und feinste<br />

Schmankerln aus dem Vulkanland,<br />

der Weinstraße und der<br />

Schilchergegend werden einfach<br />

per Post verschickt, und schon<br />

ist für den Videocall aufgetischt.<br />

Zur kulinarischen Reise werden<br />

die Gäste von Diplomsommeliére<br />

Sabine Flieser Just per Zoom-<br />

Videocall begrüßt. Die Genussexpertin<br />

führt durch einen unterhaltsamen,<br />

rund 90-minütigen<br />

Tasting-Abend. Der Inhalt eines<br />

Pakets reicht für bis zu 4 Personen.<br />

Gemeinsam mit anderen<br />

Bestellern entsteht auf diese<br />

Weise eine virtuelle Gaststube, mit<br />

bis zu 10 reich gedeckten Tischen.<br />

Alles um 99 Euro inkl. Versand.<br />

Termine: Fr, 15. <strong>Jänner</strong> <strong>2021</strong>, um<br />

20 Uhr, Sa, 16. <strong>Jänner</strong> <strong>2021</strong>, um<br />

18 Uhr, Fr, 22. <strong>Jänner</strong> <strong>2021</strong>, 18 Uhr,<br />

oder Sa, 2<strong>3.</strong> <strong>Jänner</strong> <strong>2021</strong>, 20 Uhr.<br />

Online bestellen unter http://www.<br />

genusscard.at/tasting.<br />

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