HORNER Magazin | Januar-Februar 2021

vogelmediabremen

ISSN 2191-2092 JANUAR | FEBRUAR 2021

MENSCHLICHES

REGIONALES

KULTURELLES

LEBEN PUR!

HORNER

Mit


„Familie & Co“

Seiten

PASSION FOTOGRAFIE

Cathrin Preiß ist Hochzeitsfotografin mit Herz und Seele

FOTOPROJEKT BEIRAT

Lokalkolorit pur: Die Siegerfotos stehen fest

MEDIENWELTEN

Sonderausstellung im Focke-Museum

JETZT IN HORN: TRAUERLAND

Der Verein hat ein großes geschütztes Domizil gefunden

WWW.MAGAZINEFUERBREMEN.DE


2

HORNER Magazin | Januar | 04.2012 - Februar 2021


EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser!

Dr. Harald Graaf

Beiratssprecher Beirat Horn-Lehe

Das Vorwort der aktuellen Ausgabe des HOR-

NER Magazin kommt aus dem Beirat Horn-

Lehe. Als neuer Beiratssprecher möchte ich Sie

im Jahr 2021 begrüßen. Und ich freue mich auf

das neues Jahr mit seinen vielfältigen, anspruchsvollen

Aufgaben für diesen lebendigen

Stadtteil.

Die Redaktion hat mich gebeten, dieses Vorwort

zu schreiben. Beim Grübeln und Sinnieren

darüber fiel mir auf, wie schwierig diese

Aufgabe ist. Auch das Lesen anderer Vorwörter

hat mich nicht wirklich schlauer gemacht und

den „gordischen Knoten“ in meinem Hirn zerschlug

es leider auch nicht. Meine Achtung vor

Personen, die Reden für wichtige Personen verfassen,

ist noch einmal größer geworden. Aber

ich versuche es trotzdem:

Das letzte Jahr hat uns alle mit der „Corona-

Pandemie“ erschüttert und vielfach unsere

Grenzen aufgezeigt. Von allen wurden Einschränkungen

im persönlichen Alltag gefordert,

was bei einigen zu wachsendem Unverständnis

führte. Trotz allem haben die meisten von uns

die Notwendigkeit dieser Maßnahmen verstanden

und verantwortungsvoll befolgt. Viele

wuchsen in dieser Zeit über ihre Grenzen hinaus.

Auch das hat dazu beigetragen, dass der

Zusammenhalt in unserem Stadtteil unvermindert

stark, ja sogar gewachsen ist. Ich möchte

mich im Namen des Beirats dafür sehr herzlich

bei jeder/jedem Einzelnen, der oder

die dazu beigetragen hat, bedanken.

Trotzdem hat sich im vergangenen

Jahr einiges getan: So hat zum Beispiel

„Lestra“ sich erneuert und wird auch

weiterhin mit seinem vielfältigen Angebot

für Kundinnen und Kunden aus

Horn-Lehe und auch umliegenden

Stadtteilen ein Anziehungspunkt sein.

Der familiengeführte REWE-Markt

„Schubert“ an der Wilhelm-Röntgen-

Straße hat ebenfalls die Erneuerung

erfolgreich abgeschlossen und präsentiert

sich heute auf großzügiger Fläche

sehr gut sortiert. Und das Mühlenviertel

ist von den Kundinnen und

Kunden begeistert angenommen worden.

An dieser Stelle möchte ich an

die denken, die aus verschiedensten

Gründen ihr Geschäft nicht mehr weiterführen

können.

Für dieses Jahr wird der Beirat seine

Arbeit fortführen. Im Bereich Verkehr

werden Barrieren abgebaut und an

einer Weiterentwicklung hin zu einer

möglichst gleichberechtigten Nutzung

des Straßenraums durch alle Verkehrsteilnehmer

gearbeitet. Die Entwicklungen

bei Kitas und Schulen wird der

Beirat kritisch begleiten, speziell bei der geplanten

Erhöhung der Plätze an weiterführenden

Schulen. Die hierfür notwendigen

Baumaßnahmen, unter anderem Sportstätten,

sind auch für Sportvereine essentiell und daher

auch weiterhin ein Schwerpunkt der Arbeit des

Beirats. Die erfolgreiche Arbeit des Jugendbeirats

werden wir weiterhin unterstützen. Ein besonderes

Anliegen ist für mich auch eine

Erhöhung der Aufenthaltsqualität im Stadtteil.

In einem Format des „Horn-to-be-wild“ Festivals

können auch eine oder zwei weitere kulturelle

Veranstaltungen initiiert werden, zum

Beispiel Theaterstücke oder ein Poetry Slam.

Für viele Änderungen und Neuerungen ist der

Beirat auch auf die Mithilfe aus der Bevölkerung

angewiesen. In diesem Zusammenhang

wünsche ich mir, dass die Bewohnerinnen und

Bewohner Horn-Lehes gegenüber dem Beirat

Anliegen, Anregungen und Vorstellungen für

Änderungen und Verbesserungen im gesamten

Stadtteil äußern.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein

gutes und gesundes neues Jahr 2021.

Ihr

Rolladen

Markisen

Jalousien

Insektenschutz

Vordächer

Terrassendächer

Garagentore

Rollos

Wintergartenbeschattung

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28215 Bremen

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INHALTSVERZEICHNIS

42

75 JAHRE RADIO BREMEN

Im Focke-Museum ist bis Mai

die Sonderausstellung „Medienwelten.

75 Jahre Radio Bremen“

zu sehen

FOTOWETTBEWERB

Der Beirat Horn-Lehe rief im

letzten Jahr zu einem Fotowettbewerb

mit Motiven aus dem

Stadtteil auf und kürte nun die

eingegangen Bilder

22

ROSALIE

PHOTOGRAPHY

Große Emotionen und überglückliche

Paare am Tag ihrer

Hochzeit begleitet die Hochzeitsfotografin

Cathrin Preiß

34

FRISCH GEMISCHTES

06 Aktuell, informativ, menschlich:

unser buntes Stadtteilleben

AND THE WINNER IS....

22 Der Beirat Horn-Lehe rief zum

großen Fotowettbewerb auf und

stellt nun die drei Gewinnerfotos

mit Impressionen aus dem

Stadtteil vor

UMZUG NACH HORN

28 Einen neuen Standort im Stadtteil

hat der Verein „Trauerland“ gefunden

und betreut Kinder und

Jugendliche, die den Verlust eines

Elternteils erlitten haben

ROSALIE PHOTOGRAPHY

34 „Meine Fotos haben mit deutlich

erdig-warmen Tönen ihren eigenen

Stil“, sagt Hochzeitsfotografin

Cathrin Preiß über ihre Arbeiten

AUSSTELLUNG IM FOCKE MUSEUM

42 Ein großes Jubiläum feiert Radio

Bremen mit einer Sonderausstellung

– vor über 75 Jahren ging

der Sender am 23. Dezember

1945 auf Sendung

RUNDUM GESUND

48 Saunabaden stärkt die Gesundheit

und ist Erholung für

Körper, Haut und Seele

FAMILIE & CO.

52 In Borgfeld und der Violenstraße

bietet Stefanie Wulf Kurse an, um

mit dem Konzept „Kinder Besser

Verstehen Bremen“ den Alltag

mit Kindern besser zu meistern

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


INHALTSVERZEICHNIS

28

NEU IM STADTTEIL:

TRAUERLAND

Zeit und Raum für junge

Menschen in Not, die ein

Elternteil verloren haben,

bietet der Verein Trauerland

mit Standort an der

Schwachhauser Heerstraße

FAMILIE & CO.

Stefanie Wulf von

„Kinder Besser

Verstehen Bremen“

zeigt Familien neue

Handlungsalternativen

zur Gestaltung des

Familienalltags

52

ÄRZTE IM STADTTEIL

60 Die Ärztetafel für Horn-Lehe

SPORT IM STADTTEIL

62 TV Eiche Horn

64 Club zur Vahr

IMPRESSUM

66 Wer, was und wann

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 5


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Mit viel Fachwissen und Herz steht Helga Landwehr (Mitte) mit ihrem Team vom Haus der Gesundheit ihren Kundinnen und Kunden zuverlässig und versiert zur Seite

Rundum gesund mit dem Haus der Gesundheit

Inhaberin Helga Landwehr stellt das Angebot der Fußpflege ein

Das Haus der Gesundheit betreut Kundinnen und Kunden mit den verschiedensten

gesundheitlichen Ansprüchen und Bedürfnissen mitten in Horn. Unter dem Motto

„Wir helfen Helfen“ bietet das Geschäft an der Wilhelm-Röntgen-Straße 17 Hilfsmittel

für das Bad, Rollatoren, Fitnessartikel, Kompressionsstrümpfe, Reha-Bedarf

wie Rollstühle und vieles mehr an. „Mein Sohn und meine langjährige

Mitarbeiterin Frauke Otten stehen für die Beratung und den Verkauf unseren Kundinnen

und Kunden zur Verfügung und werden bei Bedarf auch von meinem Mann

tatkräftig unterstützt“, erzählt Inhaberin Helga Landwehr. Sie betont, dass auch

Hausbesuche ermöglicht werden, wenn hier von Kundenseite Bedarf besteht.

„Da wir den Bereich Fußpflege ab dem neuen Jahr nicht mehr anbieten werden,

möchte ich mich ganz herzlich bei all meinen Kundinnen und Kunden bedanken, die

mir die letzten 16 Jahre die Treue gehalten haben“, erzählt Helga Landwehr. Bei den

Terminen haben sich viele tiefsinnige und wertvolle Gespräche ergeben, über die

sich Helga Landwehr stets gefreut hat und die sie in Zukunft sicher vermissen

wird. „All meinen Kundinnen und Kunden möchte ich ganz viel Gesundheit wünschen

und freue mich über jeden Besuch im Geschäft – auch einfach nur so.“

Physiotherapie-Praxis

im Mühlenviertel

Jessica Braun

Krankengymnastik, Massage, Lymphdrainage,

Manuelle Therapie

Gerold-Janssen-Strasse 2

28359 Bremen, Tel. 0421 244 54 277

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

BESUCHEN

SIE UNSEREN

SHOWROOM

in Lilienthal

BEST FOR LIVING

Ob Spiel- oder Haushaltswaren: Das Familiengeschäft Haar in Lilienthal bleibt

ansprechbar für seine Kunden

Alles online bei

Haar in Lilienthal

Familiengeschäft

Anke Haar ist für seine

Kunden da

NOWA LIVING

Am Wolfsberg 17 (im Gewerbegebiet) | 28865 Lilienthal

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr

www.nowa-manufaktur.de

Mit einer umfangreichen Auswahl an Produkten aus den Bereichen Spielwaren,

Tisch & Küche sowie Modellbahnen ist Anke Haar in Lilienthal mit ihrem Familiengeschäft

auch während des Lockdowns für ihre Kunden da. Auch wenn die Türen

leider geschlossen bleiben, hat Haar in Lilienthal von Montag bis Samstag in der

Zeit von 10 bis 14 Uhr geöffnet und nimmt Bestellungen gerne telefonisch unter

(04298) 91 650, per E-Mail unter haar.lilienthal@vedes.de oder über die Social

Media Kanäle auf. Bei Instagram unter tischundkuechehaar sowie auf Facebook

unter Tisch und Küche Haar, Haar Spielwaren sowie Modellbahnspezialist-Haar findet

man viele schöne Produkte.

Zudem gelangt man über die Homepage www.haar-lilienthal.de direkt zum Spielwaren-Webshop

und kann dort direkt bei Spielzeug Haar online einkaufen und die

Bestellung ganz einfach im Laden abholen. In den Schaufenstern bei Haar in Lilienthal,

Hauptstraße 96 werden regelmäßig viele tolle Neuheiten präsentiert.

Zudem bietet das Familiengeschäft im Bereich Tisch & Küche eine Pfannen-/Topftausch-Aktion

an. Beim Kauf einer neuen Pfanne oder eines neuen Topfsets von

WMF bringt man einfach seine alten Töpfe oder Pfannen mit und erhält pro abgegebenes

Teil einen Nachlass von 10 Euro auf die neue Pfanne bzw. den neuen Topf

im Tausch 1 zu 1.

Das Familiengeschäft bietet seinen Kunden auch in diesen Zeiten attraktive Einkaufsmöglichkeiten

und steht seinen Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

»»» haar-lilienthal.de

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 7


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Pflegedienstleiterin Susanne Näser und Geschäftsführer Thomas Hendricks sorgen mit dem gesamten Team von Home Instead für eine umfassende Betreuung von

Senioren und Familien im eigenen Heim

„Wir sind für Sie da, wann immer Sie uns brauchen!“ Diesen Leitgedanken lebt

Home Instead seit vielen Jahren. Geschäftsführer Thomas Hendricks, Pflegedienstleiterin

Susanne Näser und das gesamte Team unterstützen mit viel Herz

und Einfühlungsvermögen Senioren und Familien in ihrem eigenen Zuhause.

Das Aufgabengebiet von Home Instead ist dabei vielfältig. „Die Home Instead Betreuungskräfte

leisten Gesellschaft, fördern Freizeitaktivitäten oder begleiten zu

Ärzten. Sie erledigen Einkäufe, reinigen die Wohnung, unterstützen bei der Grundpflege,

bei der Demenzbetreuung und entlasten pflegende Angehörige“, erklärt

Pflegedienstleiterin Susanne Näser. Von wenigen Einsätzen die Woche bis hin zur

stundenintensiven Betreuung an allen Wochen- und Feiertagen, auch am Wochenende,

ist alles möglich. Je nachdem, wie die Unterstützung gewünscht wird. „Wer

unsere Hilfe in Anspruch nehmen möchte, den besuchen wir zu Hause, um den Bedarf,

den Menschen und das Umfeld vor Ort kennenzulernen“, erläutert Geschäftsführer

Thomas Hendricks. Auch pflegende Angehörige können bei Home

Instead Unterstützung anfordern sowie auch Familien, bei denen die Organisation

im Alltag durch Unfall oder Krankheit durcheinandergebracht wird. Haushaltshilfe

Zuhause gut umsorgt

Home Instead betreut individuell, menschlich und flexibel

und die Kinderbetreuung stehen hier an oberster Stelle, um die Tagesstruktur innerhalb

einer Familie aufrechtzuerhalten.

In diesen besonderen Zeiten haben die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlbefinden

der Kunden und Mitarbeiter oberste Priorität. „Wir wenden alle erforderlichen

Vorsichtsmaßnahmen an, um unseren Teil zum Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter

beizutragen. Alle Betreuungskräfte sind auch in Hygiene- und Schutzmaßnahmen

geschult und werden laufend in die anzuwendenden Hygienemaßnahmen

im Rahmen der Betreuung eingewiesen“, so Pflegedienstleiterin Susanne Näser.

„Mit unseren vielfältigen Lösungen möchten wir Senioren und Familien einen guten

Start ins neue Jahr mit viel Zuversicht ermöglichen.“

Wer sich über die Leistungen von Home Instead in der Kurfürstenallee 35a erkundigen

möchte, der findet weitere Informationen unter www.homeinstead.de/240

oder fragt telefonisch unter (0421) 43 03 76 28 nach.

»»» homeinstead.de/240

Ihre

persönliche

Rechtsanwältin im

Mühlenviertel

Heike Leonhardt-Langhammer

Rechtsanwältin

§

• Allgemeinanwältin

• Familienrecht

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• Medizinrecht - Ärzteberatung

• Hausbesuche nach Vereinbarung

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Gerold-Janssen-Str. 2A · 28359 Bremen · Tel. (0421) 169 00 22 · Fax (0421) 169 00 20

E-Mail: rain-leonhardt@email.de · www.heikeleonhardt.de

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Seit über 40 Jahren ist Rainer Rosenkötter mit seinem Laden „Optik Stallmann“ im

Stadtteil fest verankert, den er aus Altersgründen Ende März schließen wird

Optik Stallmann

schließt seine Türen

Augenoptikermeister Rainer Rosenkötter

verabschiedet sich in den Ruhestand

Horn-Lehe im Allgemeinen und die Leher Heerstraße im Besonderen wird ab dem

1. April um ein alteingesessenes, renommiertes Fachgeschäft ärmer sein, denn zu

diesem Zeitpunkt wird Augenoptikermeister Rainer Rosenkötter nach über 50 Jahren

im Augenoptikerhandwerk und nach vier Jahrzehnten in seinem Geschäft in

Horn-Lehe die Pforten endgültig schließen. „Es wird langsam Zeit für den Ruhestand,

auch wenn mir der persönliche Kontakt zu meinen Kunden sehr fehlen wird“,

erzählt Rainer Rosenkötter. Engagement und Beratung stehen seit jeher im Mittelpunkt

des beruflichen Werdegangs des Fachmann in Sachen gutes Sehen. „Wenn

meine Kunden mit ihrer neuen Sehhilfe glücklich und zufrieden sind, erst dann bin

ich es auch“, erklärt er seine Passion, die seit jeher sein Antrieb ist.

Seinen Kunden bietet er ab sofort 50 Prozent Rabatt auf die im Geschäft befindliche

Ware wie Brillenfassungen, Leselupen und Ferngläser sowie Barometer und

Thermometer, ausgenommen Brillengläser und Ware, die bestellt werden muss.

Bis Ende März wird Rainer Rosenkötter noch im Laden stehen und seine Kunden mit

dem gewohnten Herzblut beraten und begleiten.

»»» optik-stallmann.de

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Tintenpatronen + Tonerkartuschen + Trommeln

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 9


FRISCH GEDRUCKT

Markus Rex:

Eingefroren am Nordpol

Das Logbuch von der »Polarstern«.

Die größte Arktisexpedition aller Zeiten

Am 20. September 2019 startete

die größte Arktisexpedition

aller Zeiten: Die »Polarstern«

verließ den Hafen von Tromsö,

um sich am Nordpol einfrieren

zu lassen. Das Schiff bringt

erstmals eine Forschungsmannschaft

im Winterhalbjahr

in die direkte Umgebung

des Nordpols. An Bord sind

Wissenschaftler aus 20 Nationen,

die in der Arktis ein

Jahr lang die Auswirkungen

des Klimawandels untersuchen:

Denn dort entsteht das

Klima der Zukunft. Expeditionsleiter

Markus Rex erzählt

in seinem Buch die Geschichte

dieser einzigartigen

Expedition: Er berichtet vom

Alltag unter den extremen

Bedingungen in der Arktis, von den logistischen

und planerischen Herausforderungen und von

den wissenschaftlichen Erkenntnissen,

die die Forscher im Eis sammeln

konnten.

Gebundenes Buch

320 Seiten | 17,0x24,0 cm

Mit zahlreichen farbigen

Abbildungen und Grafiken

ISBN: 978-3-570-10414-9

Preis: 28,00 Euro

Verlag: C. Bertelsmann

»»» randomhouse.de

Verlosung!

2 x „Eingefroren

am Nordpol“

Einfach eine E-Mail bis

zum 30. Januar an:

gewinnen@horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ein bekanntes Gesicht in Horn-Lehe ist Roya Tabeei, die seit über 20 Jahren

Kosmetikbehandlungen in ihrem Studio an der Leher Heerstraße 30a anbietet

Ruhe, Pflege und Wohlfühlen

Entspannende Auszeit

bei Kosmetik Sahara

Im März diesen Jahres feiert das Sahara Kosmetikstudio sein zwanzigjähriges Jubiläum!

Seit 2001 befindet sich das Kosmetik-Studio von Roya Tabeei an der Leher

Heerstraße und ist seither eine Institution im Wohlfühlbereich für den gesamten

Stadtteil. „Wir bieten unseren Kunden, unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften,

Kosmetikbehandlungen ganz unterschiedlicher Art wie Ultraschallbehandlungen,

Microblading, MESO/MYO Anti-Aging Behandlungen und

Microneedling, welches die Haut aufnahmefähiger macht,“ erzählt die staatlich

anerkannte Kosmetikerin. „Auch die medizinische Fußpflege, Permanent Make-up,

Nadelmodellage mit hochwertigen Produkten von Alessandro befinden sich in unserem

Portfolio“, ergänzt Roya Tabeei. Die Kosmetikerin verwöhnt mit ihrem Team

auch mit einem perfekten Hochzeits-Make-up das strahlende Gesicht der Braut

und sorgt so auch professionell an besonderen Tagen für den richtigen Glow. „Ich

investiere jeden Tag ganz viel Herzblut und Herzlichkeit in das Wohlbefinden meiner

Kunden und Kundinnen“, betont Roya Tabeei. Viele Stammkunden kommen regelmäßig

zu ihr, doch genauso freut sie sich über neue Kunden, die sich einmal

rundum verwöhnen lassen wollen. Terminabsprachen nimmt die Kosmetikerin unter

den Telefonnummern (0421) 23 35 71 oder unter (0172) 54 37 478 gerne entgegen.

Auch Gutscheine als Geschenk für einen lieben Menschen sind bei Roya Tabeei

zu erwerben.

»»» rt-sahara.de

Haus der Gesundheit

Wir helfen Helfen

Öffnungszeiten

Mo - Fr: 9 - 13 Uhr

Mo, Di, Do, Fr: 15 - 18 Uhr

Inh. Helga Landwehr

Wilhelm-Röntgen-Straße 17 | 28357 Bremen

(0421) 21 33 05 | hdg-horn@t-online.de

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


windsor. Bremen – auffällig unauffällig

Barbara und Bernhard Reinfelder kaufen Geschäftshaus Am Wall 147

Am Wall tut sich was! Barbara und Bernhard Reinfelder investieren und vergrößern

ihr Geschäft, trotz aktuell schwieriger Bedingungen sowie der öffentlichen Diskussion

über die Zukunft des Standortes Am Wall. Damit wollen sie einen Beitrag

leisten und ein Zeichen setzen für die positive Entwicklung Am Wall, an die sie fest

glauben. Doch der Reihe nach:

2013 sind Barbara und Bernhard Reinfelder von der Nordseeinsel Föhr, wo sie bis

dahin ihren Lebensmittelpunkt hatten, nach Bremen gekommen. Das Ehepaar war

in den 1990er Jahren in Bremen zu Besuch gewesen und hatte gute Erinnerungen

an die Stadt, die ihnen nun eine neue Heimat werden sollte. Mitte 2013 wurde das

Einfamilienhaus in Oberneuland, nahe Höpkens Park, gekauft. Oberneuland musste

es sein, weil beide gerne im Grünen und abseits der städtischen Hektik wohnen.

Anfang 2014 hörten die Reinfelders davon, dass ein inhabergeführtes Einzelhandelsgeschäft

Am Wall aufgegeben wird. Es handelte sich um das in der dritten Generation

geführte und über einhundert Jahre bestehende Pelzgeschäft Köppe.

Schnell war ein Kontakt mit Herrn Helmut Köppe hergestellt, man traf sich im Ladengeschäft

und noch am selben Tage im Februar 2014 wurde ein Mietvertrag über

fünf Jahre für die Verkaufsfläche und ein kleines Lager abgeschlossen.

Nun galt es, schnell Modemarken zu definieren bzw. Lieferanten zu finden und da

eine alte Verbundenheit zur Marke windsor. bestand, wurde zuerst die Windsor

GmbH in Bielefeld angesprochen und da die Bedingungen akzeptabel waren, fiel

die Entscheidung, einen windsor. Monostore zu betreiben, nicht schwer. Die Reinfelders

legen großen Wert auf die Feststellung, dass es sich hierbei nicht um ein

sog. Franchise handelt, sondern ihr Geschäft in voller unternehmerischer Freiheit

geführt wird. Bremen ist übrigens der einzige windsor. Standort in Deutschland, der

fremdvergeben wurde. Alle anderen Stores, wie München, Frankfurt, Wiesbaden,

Düsseldorf und Hamburg, werden von der Holy Fashion Group, zu der windsor. gehört,

in Eigenregie betrieben. Mit der Marke windsor. hat das Ehepaar Reinfelder

den absolut richtigen Griff getan, weil windsor. gut nach Bremen passt: klassisch,

modern, aber nicht zu modisch, zurückhaltend und trotzdem innovativ und preislich

auf einem erschwinglichen Niveau. So haben Barbara und Bernhard Reinfelder

im September 2014 ihren windsor. Store Am Wall eröffnet und von Anfang an,

trotz einiger Widrigkeiten, u.a. den Brand des Kaufhauses Harms Am Wall im Mai

2015, der bis heute nachwirkt, eine Erfolgsgeschichte geschrieben.

Mitte 2019 war dann der Zeitpunkt gekommen, über eine Erweiterung der Verkausfläche

mit dem Eigentümer und Vermieter, Helmut Köppe, zu sprechen. Die

Reinfelders benötigten aufgrund des Wachstums eine größere und breitere Warenpräsentation,

aber auch zusätzliche Lagerfläche. Aufgrund der Struktur des Hauses

Am Wall 147 mit relativ kleiner Grundfläche, aber sieben Geschosse nach oben,

kam nur die Anmietung weiterer Obergeschosse in Frage, für Vertriebs- und Flächenprofis

eigentlich ein no go, aber für die Reinfelders macht gerade diese Kleinteiligkeit

den Reiz des Geschäftes aus. Nachdem man sich mit Helmut Köppe sogar

auf den Kauf des Geschäftshauses einigen konnte, waren die Würfel gefallen: gemeinsam

mit einem befreundeten Architekten wurde die Erweiterungs- und Umbauplanung

aufgestellt. Viele Details des alten Hauses sollten erhalten werden,

u.a. der Personenaufzug aus den 1950er Jahren. Für den Umbau waren fünf bis

sechs Monate eingeplant, nun ist mehr als ein Jahr daraus geworden. Was Bernhard

Reinfelder mit den Worten kommentiert: „Gut Ding braucht Weile und wenn

das Ergebnis bei unseren Kunden gut ankommt, hat sich aller Aufwand gelohnt.

Und inzwischen ist festzustellen, dass wir mit Zuversicht und gestärkt durch die

Krise gekommen sind und auf eine treue Stammklientel schauen können, die uns

beiseite stand und steht.“

Die neuen Verkaufsflächen, zunächst auf der neuen zweiten Etage, wurden im September

2020, zusammen mit der windsor. Herbst-/Winterkollektion 2020/21, eröffnet.

Dies konnte coronabedingt nicht im Rahmen eines ursprünglich geplanten,

großen Events stattfinden, sondern im Rahmen eines sog. soft-opening, was die

Reinfelders emotional sehr berührt: „Wir hätten es lieber gehabt, diesen Anlass

mit unseren Kunden zu feiern.“

Die Reinfelders sind sehr gespannt, wie die neuen Verkaufsflächen von den Kunden

angenommen werden. Barbara Reinfelder: „Wir haben uns mit den neuen Flächen

richtig viel Mühe gegeben, um der Kundschaft etwas Besonderes und

Anspruchsvolles zu bieten. Ich denke, dass uns dies mit Akribie und Geschmack gelungen

ist. Ein Highlight, aber nicht allein, wird unsere dritte Etage sein, in der

wir die Kunden sehr individuell und persönlich beraten und betreuen wollen. Dies

ist für uns ein echtes Experiment. Wir hoffen, dass diese Etage, die neudeutsch

auch „personal shopping“ genannt wird, einen Beitrag leistet, die geschäftliche

Verbindung zu unseren Kunden weiter zu vertiefen und noch persönlicher zu gestalten.

Diesen Bereich werden wir Anfang 2021, zusammen mit der dann eintreffenden

Frühjahrs-Kollektion, öffnen und soviel ich weiß, wird dieser Bereich in

Bremen einmalig sein.“

Eine weitere Neuheit wird ebenfalls Anfang 2021 Einzug in das Geschäftshaus Am

Wall 147 halten. Neben der Mode von windsor. Bremen wird es eine zweite Marke

geben, die eine Ergänzung zum bisherigen Sortiment darstellt. Bei dem Hersteller

hochwertiger Damen- und Herrenmode handelt es sich um ein inhabergeführtes,

ausschließlich in Italien produzierendes Familienunternehmen, das also sehr gut

zur Philosophie von Barbara und Bernhard Reinfelder passt. Der Name der Marke

wird aber noch nicht verraten. Es bleibt also weiter spannend!

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 11


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Die Auszeichnung der Leistungsträger wird durch das Vermächtnis des Bremer Kaufmanns Karl Nix ermöglicht, der sein gesamtes Vermögen der gleichnamigen

Stiftung hinterließ, um einmal jährlich die Besten der Besten in den verschiedenen Schulstufen und Ausbildungsberufen für ihre hervorragenden Leistungen

auszuzeichnen (Foto: Karl-Nix-Stiftung)

33. Preisverleihung der Karl-Nix-Stiftung

Auszeichnungen stellvertretend an

drei beste AbiturientInnen

„Leistung und Leidenschaft sind essenziell für den Erfolg“: Die Karl-Nix-Stiftung

zeichnete zum 33. Mal die Jahrgangsbesten in den verschiedenen Schulstufen und

Ausbildungsberufen Bremens aus. Sie haben in ihrer schulischen Karriere oder in

ihrer Ausbildung außergewöhnliches und überdurchschnittliches geleistet und wurden

dafür jetzt als Preisträger*innen geehrt. Bedingt durch die Pandemie konnte

keine Präsenzveranstaltung realisiert werden. Trotzdem ließ es sich der Vorstandvorsitzende

Dr. Jens-Uwe Nölle mit den Vorstandskollegen Dr. Martin Klinkhammer

und Michael Zeimet nicht nehmen, wenigstens drei PreisträgerIinnen am Stiftungssitz

die Urkunden persönlich zu übergeben.

894 Punkten und der Note 1 ihre schulische Laufbahn abgeschlossen haben. Katharina

Grohn besuchte das Ökumenische Gymnasium. Die angehende Ärztin der

Humanmedizin hat zum Wintersemester ihr Studium an der Universität Münster

aufgenommen. An der Universität Bremen hat Jan-Luis Probst sein Traumstudium

im Studiengang Physik begonnen. Er legte sein Abitur am Gymnasialen Zweig der

Oberschule Findorff ab. Oskar Mahler erreichte diese hohe Punktzahl ebenfalls am

Ökumenischen Gymnasium. Er absolviert zurzeit unterschiedliche Praktika, um den

Schwerpunkt seiner vielfältigen Talente genau auszuloten. Die Preisträger erhalten

jeweils mit einer Urkunde ein Preisgeld in Höhe von bis zu 2.500.

Stellvertretend für die hervorragenden Leistungen aller Preisträger sind in diesem

Jahr die besten drei AbiturientInnen vor Ort erschienen, die alle punktgleich mit

»»» karl-nix-stiftung.de

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


P E R S Ö N L I C H E S

DR. HARALD GRAAF

Dozent für verschiedene

Themen im mathematischnaturwissenschaftlichen

Bereich und Beiratssprecher

Beirat Horn-Lehe

MODE FÜR

SIE & KIDS

ICH LEBE GERNE IN BREMEN, WEIL ...

Hier gelebte Jahrhunderte alte Tradition auf hochinnovativer Technologie

trifft und dabei eine hohe Lebensqualität bewahrt wird.

DAS GEFÄLLT MIR AN MEINER ARBEIT ALS DOZENT:

Der Kontakt zu Teilnehmern unterschiedlichen Alters mit den jeweiligen eigenen

Erfahrungen und Kenntnissen öffnet immer wieder Einblicke in für

mich neue Gedanken. Dies beeinflusst meine eigene Arbeit und lässt mich

eigene Positionen immer wieder kritisch hinterfragen und gegebenenfalls erweitern.

GUT FÜR BREMEN WÄRE ...

Eine Vorreiterrolle bei nachhaltigerem Wirtschaften und einer Verringerung

der sozialen Unterschiede.

HIERFÜR SETZE ICH MICH EIN ...

Dass Bremen auch weiterhin eine sehr grüne Stadt mit einer breit gestreuten

kulturellen Szene bleibt, in der ein lebendiger gleichberechtigter

Diskurs über vielfältige Themen möglich ist.

DAS WÜRDE ICH IN HORN VERÄNDERN ...

Eine Steigerung der Aufenthaltsqualität im Stadtteil etwa durch mehr Möglichkeiten

des Verweilens und Treffens (z.B. Straßencafés, Sitzmöglichkeiten,

Treffpunkten insbesondere im Freien, etc.).

Steffen Schraut

WIR SIND FÜR EUCH DA!

MIT KOSTENLOSEN

ABHOL- & LIEFERSERVICE

RUFT UNS GERNE AN

EIN SCHÖNER TAG FÜR MICH IST...

Ein Treffen mit Freunden oder der Familie und Zeit für Kultur.

ENTSPANNUNG IST FÜR MICH...

Gemütliche Zeit mit meiner Frau und unseren zwei Katzen zu verbringen.

EINE REISE WERT IST...

Bremerhaven mit seinen unterschiedlichen Einrichtungen im Museumshafen

(etwa Zoo am Meer) gekrönt von einer leckeren Fischspezialität zum

Beispiel im Fischereihafen.

EIN GUTES ZITAT:

„Mögen alle Wünsche in Erfüllung gehen, bis auf einen, damit man immer

etwas hat, wonach man streben kann“

EIN GLÜCKSMOMENT IST...

Ein Sonnenaufgang über den nebelverhangenen Wiesen im Hollerland.

Feetje

EIN WUNSCH:

Dass unsere Katzen insbesondere am Wochenende ihr Frühstück ein bis

zwei Stunden später einfordern.

EIN ZIEL IST...

Eine weiterhin wertschätzende, kooperative und kollegiale Zusammenarbeit

im Beirat, aber auch mit den unterschiedlichen senatorischen Entscheidern.

Oberneulander Heerstraße 30 | 28355 Bremen

Tel. (0421) 20 53 99 88


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Thore Schäck hilft Senioren bei der iPad-Nutzung und erklät ihnen die Vorteile der Digitalisierung

Internet Service für Senioren

Mit „pleetsch.me“ wird die Internet- und iPad-Nutzung super einfach

Thore Schäck war lange Jahre in führender Position in unterschiedlichen Unternehmen

tätig und hat sich Mitte des Jahres 2020 mit einer Idee selbständig gemacht:

Seniorinnen und Senioren ins Internet bringen und dafür sorgen, dass

insbesondere auch ältere Menschen von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren

können.

Mit Familie und Freunden Kontakt halten, im Internet bestellen und Produkte bequem

nach Hause liefern lassen, sich mit Videos und Musik unterhalten lassen, Informationen

finden oder etwa durch kleine iPad-Spiele Kopf und Körper fit zu halten:

Gerade für ältere Menschen bietet die Digitalisierung tolle Möglichkeiten, den Alltag

besser zu bewältigen und mehr vom Leben zu haben.

Schäck sagt: „Das Problem ist oft, dass ältere Menschen diese Möglichkeiten gerne

kennenlernen und das Internet für sich nutzen möchten, aber nicht wissen, an wen

sie sich wenden können: Woher bekomme ich iPad und Internet und wer richtet es

mir ein, wer erklärt mir die Nutzung des iPads und an wen kann ich mich bei Fragen

wenden? Dafür haben wir nun „pleetsch.me“ gegründet.“

pleetsch.me bietet das alles in einem Paket und aus einer Hand mit fertig eingerichtetem

iPad, Apps und Internet-Tarif, einer eigenen pleetsch.me App mit Lernvideos

und umfassender persönlicher Betreuung – zu einem günstigen monatlichen

Festpreis. Seit mehr als 15 Jahren begleitet Schäck Seniorinnen und Senioren auf

dem Weg ins Internet – die meisten sind über 70, viele auch über 80 Jahre alt.

Dabei waren und sind für Schäck Vertrauen, Ansprechbarkeit und Verantwortungsbewusstsein

wichtige Grundpfeiler der Zusammenarbeit.

Das Angebot kann für 49,– Euro/Monat im Web oder unter (0421) 499 59 654 abgerufen

werden.

»»» pleetsch.me

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Friseursalon Haareszeiten

25-jähriges Jubiläum

von Inhaberin Angela Daum

Angela Daum (Mitte) heißt ihre Kunden mit ihren Mitarbeiterinnen Birgit Altmaier (links) und Ramona Dilge im

Friseursalon „Haareszeiten“ herzlich willkommen

Seit mittlerweile 25 Jahren betreibt Friseurmeisterin

Angela Daum ihren Friseursalon „Haareszeiten“ in der

Lilienthaler Heerstraße 376A. Den Salon gibt es allerdings

schon seit 90 Jahren, und das immer in Frauen-

hand. Daums Großmutter gründete ihn 1930, später

übernahm Daums Mutter, bis Angela Daum das

Geschäft ab 1995 in dritter Generation erfolgreich

weiterführte.

Mit ihren Mitarbeiterinnen Birgit Altmaier und Ramona

Dilge bietet sie klassisches Friseurhandwerk

vom Feinsten. Regelmäßige Weiterbildungen sind

selbstverständlich. Als La Biosthétique-Salon verwenden

sie nur hochwertige Produkte nach der

neuesten Forschung, mit natürlichen Inhaltsstoffen,

höchster Expertise sowie bestem Service -

immer steht der Mensch im Mittelpunkt. Eine feine

Auswahl an Produkten ist im Salon käuflich zu erwerben,

um den Kunden auch zu Hause qualitativ

hochwertige Haarpflege zu ermöglichen. Denn gepflegtes

Haar ist die Voraussetzung für schönes

Haar. Zahlreiche Stammkunden schätzen den

Salon seit vielen Jahren. Sehr persönlich, ungezwungen

und freundlich geht es hier zu. „Ich mag

den Kontakt zu Menschen und arbeite sehr gerne

mit den Händen. Wir bieten hochwertiges Friseurhandwerk

zu vernünftigen Preisen“, so Daum.

Bevor sie den Salon übernahm, war sie in Hamburg

und am Starnberger See tätig und frisierte dort

auch Berühmtheiten wie Heinz Rühmann oder Johannes

Heesters.

»»» zarm.uni.bremen.de

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 15


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Petra und Uwe Wachtel freuen sich mit ihrer Mitarbeiterin Nicole Nizold (Mitte) sowie den drei auf dem Bild fehlenden Mitarbeiterinnen Anna Baltus, Petra Thiele

und Nadine Mahler (Weyhe), nun als Post-Vollfiliale ihren Kundinnen und Kunden einen vollumfänglichen Service anzubieten

Post-Vollfiliale in der Horner Patronen-Tankstelle

Service mit Herz rund um Pakete,

Briefe und Schreibwaren

Seit Ende letzten Jahres hat die Horner Patronen-Tankstelle die Posttätigkeiten der

geschlossenen Postbank an der Lilienthaler Heerstraße übernommen und hat sich

somit zur Post-Vollfiliale gewandelt. Der einfache Briefmarkenkauf als auch die

Aufgabe von Paketen und Päckchen in jeden Teil der Welt ist an den Postschaltern

von Familie Wachtel möglich. „Wir haben durch diese Umstrukturierung unser Team

aufgestockt, um dem Zulauf professionell gerecht zu werden“, schildert Uwe Wachtel,

der mit seiner Frau Petra seit über zehn Jahren mit der Horner Patronen-Tankstelle

in der Edisonstraße 12 ansässig ist. Parallel zu der Erweiterung in Horn hat

das Ehepaar auch eine zweite Post-Vollfiliale in Weyhe übernommen und ist mit den

Belangen des Postverkehrs eng vertraut. An der Optimierung der räumlichen Gegebenheiten

für Rollstuhlfahrer sowie gehbehinderte Kundinnen und Kunden arbeitet

das Team mit Hochdruck: „Über eine Außenklingel können sich Menschen

mit besonderem Servicebedarf bemerkbar machen und eine Rampe an der ersten

Stufe vor dem Geschäft soll den Zugang mit Rollstuhl und Rollator erleichtern“, erklärt

Petra Wachtel und betont: „Auch wenn die räumlichen Gegebenheiten noch

nicht für jeden optimal sind, so wird selbstverständlich jede Kundin und jeder

Kunde persönlich und vertraulich bedient. Dafür setzen wir uns ein.“ Viele Kunden

sind froh, dass die Horner Patronen-Tankstelle Anlaufpunkt für die Aufgabe und Abholung

von Briefen, Päckchen und Paketen ist und bleibt, denn die nächste Möglichkeit

für Postgeschäfte befindet sich erst im Mühlenviertel oder in Borgfeld.

Ergänzt wird das Angebot der Horner Patronen-Tankstelle durch Tickets der BSAG,

Zeitschriften, Lotto und einer umfangreichen Auswahl an Schreibwaren aller Art.

Fenster

Haustüren

Treppen

Einbaumöbel

Holz und mehr ...

Durch unser gut ausgebildetes Personal

und den modernen Maschinenpark können

alle auszuführenden Leistungen in hoher

Qualität und zudem noch kostengünstig

ausgeführt werden.

Überzeugen Sie sich doch in einem

persönlichen Gespräch von der Vielfältigkeit

und der Qualität unserer Arbeiten.

Bau- & Möbeltischlerei

Haferwende 42 • 28357 Bremen

Tel: (0421) 276 80 33

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


Verlagssonderseite

„Die variantenreiche Architektur und die verschiedenen Bauformen des NEUEN

KAFFEEQUARTIERS bieten Raum für viele unterschiedliche Ansprüche mit hohem

Wohlfühlfaktor außen wie innen“, sind sich Sylvia Siegel von der August Reiners

Bauunternehmung GmbH und Benjamin von Schilcher von der Detlef Hegemann

Immobilien Management GmbH einig

Das NEUE KAFFEEQUARTIER

August Reiners Bauunternehmung GmbH realisiert

Projekt am Eingang der Überseestadt

Ein Projekt wie ein guter Kaffee: geschmacklich überzeugend, nachhaltig (an)gebaut,

qualitativ hochwertig. Das NEUE KAFFEEQUARTIER wird mit viel Grün, Charakter

und gelungener Architektur verschiedene Interessenten begeistern. Dafür

stehen im Vertrieb Ansprechpartner der Detlef Hegemann Immobilien Management

GmbH bereit, deren Muttergesellschaft in Bremen fest verankert ist. Die Gründung

der August Reiners Bauunternehmung GmbH sorgte vor über 100 Jahren für den Beginn

der Erfolgsgeschichte der HEGEMANN GRUPPE. Bis heute verfolgt das Unternehmen

leistungsstark und zuverlässig das Ziel, auf Basis der verschiedenen

Geschäftsfelder wie Construction, Industrie und Immobilien novitäre sowie gegenwartsnahe

Lebensräume zu schaffen und realisiert das NEUE KAFFEEQUARTIER in

der Überseestadt.

So liegt auch das Hauptaugenmerk des Projekts auf der Erschaffung von familienfreundlichem

Wohnraum sowie auch auf einem spannenden Angebot für Menschen

in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen. In einer bereits vorhandenen

und gewachsenen Struktur nah am Wasser wird ein Areal auf drei Baufeldern für

viel Lebensqualität durch viel üppiges Grün, Gemeinschaftsflächen und Spielstraßen

entstehen. Abgerundet wird der Wohlfühlfaktor durch Balkone oder Terrassen

für maritimes Frischluftflair, über die jede Einheit verfügt. Das Projekt ist

außerdem auf eine lebendige Nachbarschaft und Gemeinschaft ausgelegt, ohne die

Privatsphäre des Einzelnen außer Acht zu lassen. Mit durchdachten Zwei-Zimmer-

Appartments, Drei- bis Sieben-Zimmer-Wohnungen, Maisonettes und Geschoss-

Wohnungen sowie weiträumigen Penthouses mit großartigem Blick bietet das

Neubauprojekt attraktive Wohnungen für jeden Lebensstil. Sylvia Siegel, Projektleiterin

des Bauträgers August Reiners Bauunternehmung GmbH, betont: „Hier wird

Vielfalt gelebt und alle Sinne fühlen sich durch die verschiedenen Impulse im

NEUEN KAFFEEQUARTIER angesprochen – auch das Herz.“ Vertriebsleiter Benjamin

von Schilcher ergänzt: „Uns begeistert am NEUEN KAFFEEQUARTIER die Verbindung

von unterschiedlichen Lebensentwürfen mit viel Raum sowie stilvoller

Architektur in einer ganz besonderen Lage.“

Die vorbereitenden Arbeiten im ersten Bauabschnitt haben erfolgreich im Herbst

2020 mit der Erstellung von 27 der ca. 135 Wohneinheiten begonnen. Die Kaufpreise

liegen zwischen 287.000 und 741.500 Euro, eine zusätzliche Käuferprovision

fällt nicht an. Bezugsfertig sind die bereits rege nachgefragten Wohnungen, davon

viele stufenlos oder mit Lift erreichbar, Ende 2022.

»»» hegemann-immobilien.de

»»» neueskaffeequartier.de

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 17


Auf höchstem Niveau werden die Patientinnen und Patienten vom Team der Nuklearmedizin Bremen behandelt: Dr. med. Georgius Farmakis,

Dr. med. Alexandra Haase, Prof. Dr. med. Christiane Franzius, Dr. med. Peter Hoppe und Dr. med. Norbert Czech FEBNM (v. l. n. r.)

Kompetenzzentrum für nuklearmedizinische

Diagnostik & Therapie

Die Nuklearmedizin im St. Joseph-Stift Bremen stellt sich vor

Das komplette Spektrum der nuklearmedizinischen

Diagnostik und Therapie steht Patientinnen und Patienten

seit fast 50 Jahren im Zentrum für Nuklearmedizin

Bremen zur Verfügung. Herr PD. Dr. med. Hans

Prevot gründete 1971 die Praxis, die mittlerweile an

der Schwachhauser Heerstraße 54 im Hauptgebäude

des St. Joseph-Stift (8. Etage) gelegen ist. Hier behandeln

heute neun Nuklearmediziner/innen ihre Patientinnen

und Patienten auf höchstem medizinischen

Niveau. Die Praxis zählt aktuell zu den größten Kompetenzzentren

für Nuklearmedizin und bietet ein umfassendes

ambulantes und stationäres Spektrum auf

diesem Gebiet.

„Mit den Strahlen in der Nuklearmedizin haben wir die

einzigartige Möglichkeit, Unsichtbares sichtbar zu machen,

Organfunktionen darzustellen und zu beeinflussen“,

beschreibt Dr. Norbert Czech die Vorteile seines

medizinischen Fachgebietes. Dr. Norbert Czech ist seit

über 25 Jahren als Nuklearmediziner tätig und hält regelmäßig

Vorträge auf nationalen und internationalen

Symposien, unter anderem zu den Themen Tumortherapie

und Schilddrüsenerkrankungen. Er betont, dass

die Strahlenbelastung für den menschlichen Körper

aufgrund der kurzen Verweildauer im Inneren bei gewissenhafter

Anwendung mit entsprechend fachlicher

Expertise unbedenklich ist. Um es sich bildlich vorstellen

zu können: Die Strahlenexposition z.B einer

Schilddrüsenuntersuchung mit Szintigrafie ist mit

0,9 mSv anzugeben, die natürliche Strahlenexposition

liegt bei etwa 2,5-4 mSv/Jahr.

In das Zentrum für Nuklearmedizin Bremen kommen

Patientinnen und Patienten mit verschiedensten Indikationen.

Schilddrüsenerkrankungen können ebenso

ein Grund sein wie Krebsdiagnostik und -therapie,

Neurologie (Diagnostik von Morbus Parkinson und

Morbus Alzheimer), Durchblutungsstörungen des Herzens

oder Beschwerden aus dem Bereich der Urologie.

Der Facharzt für Nuklearmedizin Dr. Peter Hoppe,

der bereits als Oberarzt in der Charité Berlin tätig war,

betont: „Uns stehen Geräte der neuesten Generation

für die Diagnostik zur Verfügung. Zudem ist unsere

Praxis mit Fusionsgeräten (SPECT/CT und PET/CT)

ausgestattet, ein Alleinstellungsmerkmal in Nordwestdeutschland.

Diese modernen Geräte beinhalten

die Kombination eines Computertomographen zur Erkennung

der Körperstruktur mit einem Nukliddetektor

für die Erkennung von Stoffwechselvorgängen.“

Weiterhin verfügt das Zentrum über mehre Nachweisgeräte

zur Erkennung von verabreichten aktiven

Substanzen im Körper des Menschen (Szintigraphie).

Sonographiegeräte, ein Knochendichtemessgerät der

neusten Generation und ein eigenes Labor runden das

Spektrum ab. Dr. Norbert Czech ergänzt: „Wir möchten

unseren Patientinnen und Patienten stets modernste

Technik und High-End-Diagnostik bieten.“

Die Fachgebiete des Kompetenzzentrums Nuklearmedizin

Bremen beinhalten die vielfältigsten Leistungen

und Therapien zur Gesundung von Patientinnen und

Patienten, ausgeführt durch höchste fachliche Expertise.

Neben der allgemeinen Schilddrüsendiagnostik,

spezieller szintigraphischer Bildgebung und der

PET/CT werden vielfache auch Therapien durchgeführt.

Dabei handelt es beispielsweise um Schilddrüsendiagnostik

und -therapie, entweder medikamentös

oder durch eine Radiojodtherapie, Knochendiagnostik

und -therapie im Rahmen von Gelenkbeschwerden/Rheuma,

metastasierenden Erkrankungen aber

auch Osteoporose. „Herzdurchblutungsanalysen gehören

ebenso wie die Prostatakarzinomdiagnostik, die

neuroendokrine Tumordiagnostik und korrespondierende

Radionuklidtherapie zu unserem Behandlungsangebot“,

führt Dr. Anna Gertrud Michael, langjährige

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


NUKLEARMEDIZIN BREMEN

Die Praxis Nuklearmedizin Bremen erreichen die

Patientinnen und Patienten über den Haupteingang

des St. Joseph-Stift an der Schwachhauser

Heerstraße 54

Teilhaberin der etablierten Praxis als Ärztin der Nuklearmedizin

und Innere Medizin, die verschiedenen

medizinischen Schwerpunkte auf. Dabei ist das

Haupteinsatzgebiet der Positronen-Emissions-Tomographie

(PET/CT) die Onkologie, denn die Kombination

der genauen anatomischen Darstellung mit der

Verfolgung von Stoffwechselvorgängen auf Molekularebene

ermöglicht die präziseste Diagnostik von

Krebserkrankungen und Entzündungen. Zugleich

kann die Wirksamkeit einer Therapie z.B. Chemotherapie

frühzeitig kontrolliert werden, wodurch umfassende

Therapieverbesserungen erst möglich werden.

Je nach klinischer Fragestellung, Einsatzgebiet und

einzusetzender radioaktiver Arzneimittel dauert die

Untersuchung zwischen einer und vier Stunden. Das

gesamte Praxisteam ist sich einig: „Unsere Arbeit mit

und für die Patientinnen und Patienten ist unsere Leidenschaft,

die durch den Einsatz von modernsten medizintechnischen

Geräten unterstützt wird.“

Die Gelenkschmerz-Therapie (Radiosynoviorthese; RSO) wird mit Hilfe der Durchleuchtung schnell, sicher

und effektiv vom erfahrenen Nuklearmediziner durchgeführt

Schwachhauser Heerstraße 54

28209 Bremen

Telefon: 0421 84131313

Mail: info@nuklearmedizin-bremen.de

www.nuklearmedizin-bremen.de

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 19


FRISCH GEMISCHTES FÜR HORN-LEHE

Auch Jupp, der jüngste der vier Gibbons, wird sich bestimmt über das neue Gehege freuen (Foto: Marcus Meyer/botanika)

Spenden für neues Affenhaus

botanika baut neue Anlage mit Warmhaus & Außenanlange

Auf dem Gelände der botanika wird zurzeit fleißig gebuddelt, gehämmert und gebohrt:

Denn auf einer Freifläche hinter dem „Himalaya“ entsteht aktuell ein Neubau,

wo gerade eine neue Anlage mit Warmhaus und Außengehe für die vier Bremer

Weißhandgibbons Form annimmt.

Ursprünglich stammen die Kleinen Menschenaffen aus einem Bremer Gartencenter.

Der Umzug in die botanika erfolgte 2016 innerhalb von wenigen Monaten, nachdem

das Gartencenter seine Geschäftsaufgabe bekannt gegeben hatte. Eine Bremer

Familie aus Oberneuland macht nun den Neubau für Knuppy, Yuna, Wody und Jupp

möglich. Denn das Familiengrundstück grenzte an den ehemaligen Zoo im Achterdiekpark,

so dass die Kinder mehr oder weniger Auge in Auge mit Gibbons aufgewachsen

sind. So wurde aus dem Vermögen und Nachlass des Familienoberhaupts

unter anderem die AFAS Stiftung für die Bremer Gibbon gegründet, die nun von der

Witwe und den Kindern des Bremer Kaufmanns weitergeführt wird. Dank dieser

Stiftung konnte der Bau der neuen Anlage mit Warmhaus und Außenanlage finanziert

werden. Für die Ausstattung der neuen Anlage und die Vermittlung der damit

verbundenen Themen inklusive Aufbau eines Forschercamps freut sich Bremens

grüne Entdeckerwelt über Spenden an die botanika gemeinnützige GmbH, Sparkasse

Bremen, IBAN DE32 2905 0101 0001 7262 56 oder an die AFAS Stiftung für

die Bremer Gibbon, Bankhaus Carl F. Plump, IBAN DE81 2903 0400 1000 5062 49.

Weitere Informationen zum Neubau, den Weißhandgibbons, Spendenmöglichkeiten

und der botanika allgemein gibt es unter:

»»» botanika-bremen.de

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


Verlagssonderseite

DANKESCHÖN!

Erfreuliches Spendenaufkommen in 2020 zugunsten

des Bremer Rhododendron-Parks

Grünflächen und Parks sind wichtige Elemente einer lebenswerten Stadt. Wie unverzichtbar

eine Anlage wie der Rhododendron-Park für das Wohlbefinden der Bremer

Bevölkerung ist, zeigt sich besonders seit dem Beginn der Corona-Pandemie.

Mit dem ersten Lockdown im März/April und damit noch vor der eigentlichen Hauptblüte

im Mai wurde der Park bereits von Corona-gebeutelten Besuchern überflutet.

Dieser Trend hält auch mit den neuesten Einschränkungen weiterhin an. Sich bewegen

und durchatmen – für viele Bremer stellt der Parkbesuch eine erholsame

Auszeit von den aktuellen Beschränkungen dar. Die beiden Spielplätze werden

zudem immens von Familien und Hort-Gruppen frequentiert. Der Rhododendron-

Park ist somit nicht nur ein Ort der Freude, sondern gerade in solchen Krisenzeiten

auch systemrelevant!

Unterhalten wird die farbenprächtigste Grünanlage der Stadt seit 2009 von der

privaten Stiftung Bremer Rhododendronpark. Neben den leider stetig sinkenden

Erträgen aus dem Kapitalvermögen bilden Spenden der Besucher die wichtigste

Einnahmequelle. Seit dem vergangenen Frühjahr sind hunderte Parkfreunde den

plakatierten Aufrufen der Stiftung gefolgt und haben mit ihren kleinen und größeren

Beträgen für ein erfreuliches Spendenaufkommen 2020 gesorgt. Dafür sagen

wir ganz herzlichen Dank!

Gabriele Friderich und André Vater, Vorstände der Stiftung, hoffen auch in diesem

Jahr auf kräftige Unterstützung: „Um den Park auch zukünftig in seiner hohen Qualität

und eintrittsfrei erhalten zu können, ist das Engagement möglichst vieler Parkbesucher

unverzichtbar. Bitte bleiben Sie uns auch in 2021 wohlgesonnen“.

Eine finanzielle Unterstützung der Stiftungsarbeit ist dabei auf vielfältige Weise

möglich. Neben zweckungebundenen Spenden und Legaten können Bäume und

Bänke gespendet werden. Außerdem gibt es Patenschaften für Pflanzenbeete oder

besondere Gehölze. Jede Spende ist höchst willkommen und wird ausschließlich

für den Park mit seiner einzigartigen Pflanzensammlung verwendet.

Stiftung Bremer Rhododendronpark, Deliusweg 40, 28359 Bremen

Tel. (0421) 427 066 15, info@rhododendronpark-bremen.de

»»» rhododendronparkbremen.de

„Wir freuen uns sehr über die Spendenbereitschaft unserer Parkbesucher“,

betonen Gabriele Friderich und André Vater vom Stiftungsvorstand

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 21


Peter Groth, Platz 3: „Sonntags hole ich Brötchen von

Ruchel. Die Sonne schien und es hatte geschneit. In

der Hoffnung auf ein Winterfoto habe ich die Kamera

eingesteckt. Das Ergebnis ist das Motiv “Hof Wedermann

im Schnee““, freut sich Peter Groth, der mit

diesem winterlichen Motiv Drittplatzierter ist.

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


„HORN-LEHE –

EIN STADTTEIL DER

GEGENSÄTZLICHKEIT“

Projektausschuss des Beirates Horn-Lehe

initiiert erstes Fotoprojekt im Stadtteil

TEXT | ORTSAMT HORN-LEHE

FOTOS | CLAUDIA HÖHL, CHRISTIANE NUPNAU-HERDE, PETER GROTH

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 23

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FOTOPROJEKT IM STADTTEIL

Dieser quartiersbezogene Wettbewerb sollte die

Identifikation mit dem Stadtteil oder einem

Ortsteil ermöglichen und die Vielfalt des Stadtteils

in Groß und Klein in den Fokus der Öffentlichkeit

rücken. Mit den Fotos wollte der

Beirat aber auch das Spannungsfeld zwischen

Wohnen, Arbeiten und Forschen sowie die soziale

Spaltung darstellen. Gebäude, Menschen

und Tiere sollten ihren Platz in den unterschiedlichsten

Darstellungen finden. In der

Hoffnung, viele imposante Bilder aus dem Stadtteil

zugesandt zu bekommen, gestaltete der Projektausschuss

die Teilnahmebedingungen

bewusst einfach und wählte die Sommermonate

als Teilnahmezeitraum aus. Die Ausschussmitglieder

verständigten sich, die 12

schönsten Bilder aus den Einsendungen zu prämieren.

Als besonderen Bonus wollten sie mit

den ausgewählten Motiven einen Jahreskalender

für das Jahr 2021 anfertigen lassen. Dafür

stellte der Beirat Gelder aus seinen Globalmitteln

zur Verfügung. Leider versetzte der Corona-Lockdown

im Frühjahr dieses Jahres den

Stadtteil in Schockstarre. Das öffentliche Leben

kam nahezu zum Erliegen und Menschen trafen

sich fast nur noch beim Einkaufen im Supermarkt.

Der Beirat übte sich nach dem öffentlichen

Presseaufruf in stoischer Geduld, denn die ersten

Fotozusendungen ließen einige Zeit auf

sich warten. 16 Fotos gingen bis zum Abschluss

des sogar um zwei Wochen verlängerten Projektzeitraumes

im Ortsamt ein. Etwas höher

waren die Erwartungen schon ausgefallen, aber

möglicherweise war der Aufruf zu einer ungünstigen

Zeit erfolgt, als die Menschen mit

Lockdown, Home-Office und Home-Schooling

stark vereinnahmt waren. Anfang Oktober trat

der Projektausschuss endlich zusammen, um

das Siegerfoto zu küren.

Die Beiratsmitglieder Gudrun Stuck und Barnabas Adam, Organisatoren des Fotowettbewerbs, riefen im

Sommer das Projekt im Stadtteil ins Leben

Die „Horner Mühle mit historischer Straßenbahn“

von Claudia Höhl konnte das Siegertreppchen

am höchsten erklimmen. Ihr folgten

der „Bremer Fallturm in Abenddämmerung“

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


FOTOPROJEKT IM STADTTEIL

Christiane Nupnau-Herde, Platz 2: „Mein Foto "Bremer Fallturm in der Abenddämmerung" entstand spontan bei einem abendlichen Ausflug zum Lehester Deich: Ich

wollte ein Objektiv ausprobieren. Vom Lehester Deich hat man einen herrlichen Blick hinüber zum Fallturm und mit ein bisschen Glück auch genau die Farben, die

auf dem Foto zu sehen sind. Gleichzeitig flogen viele Gänse und Kraniche am Himmel“, berichtet Christiane Nupnau-Heide, die mit ihrem stimmungsvollen Motiv den

zweiten Platz belegt.

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FOTOPROJEKT IM STADTTEIL

von Christiane Nupnau-Herde auf Platz zwei

und der „Hof Wedermann im Schnee“ (Leher

Heerstraße 97) von Peter Groth auf Platz drei.

Der Beirat und das Ortsamt gratulieren den Gewinnerinnen

und Gewinnern zu diesen tollen

Aufnahmen und bedanken sich bei allen, die

mitgemacht haben. Die Prämierung konnte leider

nicht wie geplant im Rahmen der öffentlichen

Beiratssitzung im November

vorgenommen werden. Deshalb wurde die

Übergabe der Präsente im Dezember im kleineren

und individuelleren Rahmen im Ortsamt

organisiert. Alle weiteren Teilnehmerinnen und

Teilnehmer erhielten Sachpreise.

Einziger Wermutstropfen: der Beirat hat sich

aufgrund der geringen Anzahl an Fotoeinsendungen

– es gibt allein drei Motive mit Eichhörnchen,

einige historische Bilder aus den

1980-er Jahren sowie Bilder von Pflanzen und

weiteren Tieren – letzten Endes doch noch

gegen den Druck eines Jahreskalenders entschieden.

Dafür plant der Projektausschuss

einen zweiten Anlauf für ein Fotoprojekt im

Stadtteil mit hoffentlich höherer Resonanz und

erneuter Prämierung.

www.ortsamt-horn-lehe.bremen.de

Claudia Höhl, Platz 1: „Es war ein heißer Sommertag

und ich suchte mir einen Schattenplatz an einer Laterne.

Die Freunde der Bremer Straßenbahn ließen

ihre Oldtimer auf und ab fahren. Die Trainspotter

standen in Reih und Glied entlang der Leher Heerstraße.

Gegenüber unserem Wahrzeichen der Horner

Mühle wartete ich geduldig auf eines der ältesten &

fotogensten Modelle. Als es kam, löste ich die Reihenaufnahmen

aus um keine Sekunde zu verpassen

und fuhr anschließend fuhr ich mit der Familie in

einem Oldtimermodell zur Stadt hinein“, erklärt Gewinnerin

Claudia Höhl die Situation um die Aufnahme

ihres Fotos.

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


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Zeit und Raum für

junge Menschen in Not

Neuer Trauerland-Standort in Horn-Lehe

TEXT & FOTOS | TRAUERLAND

„Ich finde es gut, dass es bei Trauerland Kinder gibt, die dasselbe

erlebt haben“, sagt Anna, wenn man sie fragt, warum sie gern

zum Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche kommt.

Anna ist neun Jahre alt. Vor drei Jahren ist ihr Vater ganz plötzlich

an einem Herzinfarkt gestorben. Anfangs verstand sie gar

nicht, was das bedeutet. Sie dachte, er würde bald zurückkommen.

Zuhause hat sich seither vieles verändert. Ihre Mutter weint

oft und Anna lässt sie lieber in Ruhe, denn sie macht sich Sorgen

um sie. Seit einem Jahr besucht das stille Mädchen eine Kindertrauergruppe

bei Trauerland. Eine Lehrerin hatte Annas Mutter

diese Empfehlung gegeben, denn in der Schule hatte sich Anna

seit dem Tod ihres Vaters immer weiter zurückgezogen. Oft fehlte

sie auch, weil sie morgens Bauchschmerzen hatte. Bei Trauerland

hat sie einen Ort gefunden, an dem sie so sein kann, wie sie

sich gerade fühlt: mal wütend, mal traurig und manchmal will

sie einfach Spaß haben mit den anderen Kindern. Auf alle Fälle

erfährt sie bei Trauerland, dass sie nicht mit ihrem Schicksal allein

ist. Seit 21 Jahren bietet Trauerland Kindern und Jugendlichen,

die einen geliebten Menschen verloren haben, einen

geschützten Raum für ihre Trauer. Kindern wie Anna.

Neuer Standort in Bremen-Horn

Seit Dezember 2020 befindet sich der neue Bremer Trauerland-

Standort in Horn. Hier, unweit des Rhododendron-Parks, finden

regelmäßig acht Kinder- und drei Jugendtrauergruppen sowie der

Treff für junge Erwachsene statt und auch die Angehörigen finden

bei Trauerland Unterstützung. Während Anna in ihrer Kindertrauergruppe

mit den anderen Kindern zusammen ist, sitzt ihre

Mutter mit den Eltern- bzw. Großelternteilen, Tanten oder Onkeln

der Kinder in einer eigenen Runde und kann über die Themen

sprechen, die sie bewegt.

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


Am Trauerbaum können die Kinder ihre Nachricht

an die verstorbene Person anbringen. Stück für

Stück entsteht so ein bewegtes und bewegendes

Bild. Mal tieftraurig, mal voller Zuversicht, aber

immer - so wie Kindertrauer eben ist - bunt

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TRAUERLAND

Rund 130 Ehrenamtliche unterstützen Trauerland. Auf den Einsatz in den Trauergruppen werden sie in Schulungen gründlich vorbereitet

Kinder trauern anders

Wer das kleine Haus betritt, findet viele unterschiedlich gestaltete Räume

vor. So gibt es einen Toberaum, einen Bereich für kreative Tätigkeiten

oder auch einen Ruhebereich. „Wir glauben, dass Kinder die Experten für

ihren Trauerweg sind“, sagt Beate Alefeld-Gerges, Gründerin von Trauerland.

„Kindertrauer äußert sich anders als die Trauer von Erwachsenen.

Kinder hüpfen in die Trauer hinein und hinaus. Wir bezeichnen das gern

als Trauerpfützen.“ In einem Moment können sie sehr niedergeschlagen

und traurig sein, im nächsten wieder lebhaft und fröhlich, erklärt Alefeld-

Gerges. Bei Trauerland haben die Kinder die Möglichkeit, genau das auszuleben,

wonach ihnen gerade ist – sei es Spielen, Malen oder Toben,

Basteln, Trommeln oder sich ausruhen. Dabei werden sie von Trauerlands

Fachkräften sowie von speziell geschulten Ehrenamtlichen begleitet.

Wirksamkeit der Angebote evaluiert

Als die Sozialpädagogin Alefeld-Gerges 1999 den Verein gründete, gab es

in Deutschland noch kein vergleichbares Angebot. Das Konzept brachte

sie aus dem Dougy-Center in Portland/USA mit, wo sie ein Praktikum

absolviert hatte. „Ich hatte zuvor in einem Kinderheim gearbeitet und

festgestellt, dass es viele Kinder gibt, die Trauer erleben, aber keinen Ort

haben, an dem sie sie ausdrücken können“, erzählt Alefeld-Gerges, die

2017 für ihre Arbeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Doch nicht bearbeitete Trauer kann krankmachen. Bei Kindern und Jugendlichen,

die keinen Platz für ihre Trauer finden, können sich unterdrückte

Gefühle in Form psychosomatischer Reaktionen, wie z.B.

Schlaflosigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen oder einem Rückzug aus sozialen

Beziehungen offenbaren. So wie bei Anna. Wie wirkungsvoll die

Trauergruppen für die Betroffenen sind, wurde jüngst in Zusammenarbeit

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


TRAUERLAND

Bei Trauerland stehen den Kindern viele unterschiedlich gestaltete Räume zur Verfügung, wie zum Beispiel hier im Toberaum

mit der hkk-Krankenkasse evaluiert. Die dreijährige interne Studie zeigt

auf, dass durch Trauergruppenbegleitung die Belastungsgefühle der Angehörigen

reduziert und die teilnehmenden Kinder gestärkt wurden.

Breites Unterstützungsangebot

Neben den Trauergruppen bietet der Verein Einzelberatungen, Kriseninterventionen

und jeden Werktag ein Beratungstelefon. Für die Betroffenen

sind die Angebote kostenfrei. Zusätzlich zu den Familien werden bei Trauerland

auch Fachkräfte aus Schule, KiTa, Jugendamt oder Polizei beraten,

die im Alltag mit trauernden Kindern zu tun haben. Darüber hinaus gibt

der Verein seine in zwei Jahrzehnten der Kindertrauerbegleitung gesammelte

Kompetenz in Seminaren und Workshops weiter. Auch eine Ausbildung

zur systemischen Kindertrauerbegleitung ist Teil des Programms,

das 2020 unter dem Namen trauerland bildung neu (www.trauerland-bildung.de)

ausgerichtet wurde.

Großer Bedarf

Anna und ihre Familie sind kein Einzelfall. Wie groß der Bedarf an den Angeboten

Trauerlands ist, zeigt sich am Wachstum des Vereins. Was klein

begann, ist inzwischen zu einer sozialen Institution geworden, die nicht

mehr wegzudenken ist und mittlerweile auch Außenstellen in Oldenburg

und Verden hat. Weit über 1.400 Familien hat Trauerland seit 1999 allein

in den Trauergruppen begleitet. Ohne das Engagement der rund 130 Ehrenamtlichen

wäre das vielfältige Angebot des Vereins nicht aufrechtzuerhalten.

Denn Trauerlands Arbeit ist zu 95 Prozent spendenfinanziert.

„Die Finanzierung unseres Hilfsangebots ist immer wieder eine große Herausforderung“,

sagt Simin Zarbafi-Blömer, geschäftsführender Vorstand

des Vereins. „Denn durch die stete Nachfrage und das damit verbundene

Anwachsen des Vereins vergrößert sich natürlich auch der Bedarf auf der

finanziellen Ebene.“

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TRAUERLAND

Seit Dezember 2020 ist der neue Bremer Trauerland-Standort in Horn

Trauerlands Beratungstelefon ist zu

folgenden Zeiten zu erreichen:

Unterstützer willkommen

Montags von 13.30 – 16 Uhr,

mittwochs von 16 – 18.30 Uhr

sowie dienstags, donnerstags und freitags

jeweils von 9.30 – 12 Uhr

Die Telefonnummer lautet: 0421/69 66 72 80

Insgesamt bietet Trauerland derzeit 16 Trauergruppen für Kinder, Jugendliche

und junge Erwachsene in Bremen, Oldenburg und Verden mit

insgesamt 184 Plätzen. „Für uns ist es besonders toll, wenn Menschen Interesse

haben, uns über einen längeren Zeitraum zu unterstützen – sei es

finanziell oder mit ihrer Zeit, denn das erhöht für uns die Planbarkeit unserer

Angebote“, erläutert Zarbafi-Blömer. Ehrenamtlich Interessierte werden

in Schulungen auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Die nächste

Grundlagenschulung findet am 13.02.2021 statt. Ansprechpartnerin für

Fragen rund um das Ehrenamt ist Nele Lühmann (n.luehmann@trauerland.org

oder 0421/69 66 72 17). Wer eine Spende für Trauerland tätigen

möchte, kann dies z.B. über die Homepage machen

https://www.trauerland.org/werde-freund-und-spende/. Fragen rund

um das Thema Spenden beantwortet Yvonne Ritzmann, Leitung Fundraising

(y.ritzmann@trauerland.org oder 0421/ 69 66 72 12).

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Naturnahe Motive bieten immer

wieder eine besondere Kulisse für

schöne Hochzeitsfotos

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HOCHZEIT

Rosalie

Photography

Für den schönsten Tag im Leben

TEXT | IRA SCHEIDIG FOTOS | CATHRIN PREISS

Ein unvergesslicher Tag. Ein ganz besonderer Moment

im Leben. Große Emotionen und überglückliche Paare

am Tag ihrer Hochzeit. Dies in unvergleichlichen Bildern

festzuhalten ist das Herzensanliegen von Cathrin Preiß

alias Rosalie Photography. Ihre Fotos zeigen die innigen

Gefühle und die ganze Liebe zwischen zwei Menschen.

Seit zwei Jahren ist aus dem Hobby und der Leidenschaft

ein Beruf oder wohl eher eine Berufung geworden. Ich

mache mich auf zu ihr und möchte mehr über Ihren

Traum, als Hochzeitsfotografin zu arbeiten, erfahren.

Seit einem Jahr lebt sie nun in Horn. „Ich bin durch und

durch Hornerin geworden“, lacht sie.

„Fotografie ist kein Job, es ist eine Herzensangelegenheit.

Da stecke ich viel Liebe und Herzblut rein. Ein

Hochzeitstag ist ein ganz intimer Tag, der geteilt wird,

und ich fiebere mit den Paaren mit“, beschreibt sie ihre

Begeisterung. Bei ihr stehen die Momentaufnahmen und

die Emotionen im Mittelpunkt. „Ich möchte nicht das

perfekte Foto machen, sondern ein emotionales und echtes.

Ich strebe nicht nach der perfekten Inszenierung.

Ich möchte die Menschen und die Momente so festhalten,

wie sie sind. Es soll authentisch sein und ich

möchte die Persönlichkeit mit allen Ecken und Kanten

rüber bringen“, erklärt sie ihre Herangehensweise.

Dabei möchte sie eine Geschichte erzählen, eine Reportage

des so wichtigen Tages im Leben der Brautpaare

machen. „Ich möchte die Menschen so festhalten, wie

sie an dem Tag sind, die Liebe so festhalten, wie sie an

dem Tag ist. Genau wie die Familie und die Freunde,

denn die Liebe ist überall bei einer Hochzeit.“ Daher

sind ihre Bilder unglaublich liebe- und gefühlvoll und

sehr individuell. Auch wenn der schönste Tag im Leben

irgendwann vorbei ist, die Bilder bleiben für immer, werden

zu unentbehrlichen Erinnerungsstücken. Sie heben

den Moment für die Ewigkeit auf.

Authentisch und echt

Dabei soll alles möglichst natürlich und ohne sich groß

zu verstellen ablaufen. Sie versucht, den Brautpaaren

eine lockere Atmosphäre zu schaffen, in der auch viel

gelacht wird. Dafür fotografiert sie auch viel in Bewegung.

Starre Bilder gibt es bei ihr nicht. Sie geht beim

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 35


HOCHZEIT

„Ich finde die Magie und den Zauber von Hochzeiten wundervoll. Ich glaube an die wahre Liebe“, betont Cathrin Preiß

Fotografieren sehr impulsiv vor. „Ich denke gar nicht so viel beim Fotografieren,

ich fühle es eher“, beschreibt sie ihr Vorgehen. Sie lässt sich

voll und ganz auf das Paar und den Moment ein. Mit ganz viel Herzblut

und Empathie. Mit vielen Paaren ist sie mittlerweile befreundet, bleibt in

Verbindung, fiebert mit, wenn ein Baby kommt.

Es gibt immer ein Vorgespräch, um die Vorstellungen zu besprechen und

um zu schauen, ob die Chemie stimmt und es passt, das ist ihr sehr wichtig.

Auch ein Kennenlern-Shooting, quasi eine kleine General-Probe für

den großen Tag, ist im Angebot. Bei der Trauung ist sie dann schon ein eingespieltes

Team mit dem Paar. Man kann verschiedene Pakete bei ihr buchen.

Mehr Informationen dazu erteilt sie gerne. Als Vorlauf empfiehlt sie

ein Jahr, auf der sicheren Seite ist man mit anderthalb Jahren. Jedes Paar

bekommt zum Abschluss eine Hochzeitsbox mit eingraviertem Namen

und Datum. Dort sind die besten Aufnahmen der schönsten Momente als

Print enthalten und ein Link zur Online-Galerie mit allen Bildern.

Erdige warme Farben

Ihre Fotos haben einen ganz eigenen Stil. Sie sind erdig und warm, mit

viel Weiß und Braun, ein bisschen Boho-Style, da schlägt ihr Herz höher.

„Ich möchte abweichen von Klischees. Jeder Moment ist besonders, den

versuche ich einzufangen. Eine besondere Magie entsteht in Momenten

der Stille, in sehr innigen und intimen Augenblicken, wenn das Paar sich

tief in die Augen schaut und mich gar nicht bemerkt, ich nichts sage“, erzählt

die begabte und auch sehr ehrgeizige und perfektionistische Fotografin.

Fotografie im Nebenberuf von ganzem Herzen

Fotografie war lange ihr Hobby. Beigebracht hat sie sich alles selbst. Sie hat

viele Workshops besucht und bildet sich ständig weiter, gerade was die

Technik angeht. „Auf Bildern von Familienfeiern bin ich selbst selten

drauf, weil ich immer fotografiert habe“, lacht sie. Auch im Freundeskreis

fotografiert sie viel. Durch Empfehlungen wird es zum Selbstläufer, immer

mehr Anfragen landen bei ihr. 2018 wagt sie den Schritt und fotografiert

offiziell ihre erste Hochzeit und macht ihr Hobby zum Beruf. Im Hauptberuf

ist sie Kinderkrankenschwester. Sie arbeitet auf einer Kinderkrebsstation.

„Natürlich ist das harte Arbeit, aber es gibt mir viel und unsere

Arbeit ist nicht immer traurig, wir lachen auch viel.“ Es ist für sie eine gute

Ergänzung zur Fotografie. „Es ist der perfekte Weg, weil ich beides gut

kombinieren kann.“ Der Beruf im Krankenhaus ist ihr sicherer Hafen. Im

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


HOCHZEIT

Hochzeitsfotografin Cathrin Preiß sorgt für besondere Hochzeitsmotive mit Herz

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HOCHZEIT

Stilvoll an der Weser heiraten – eine autentische Location für Bremer Paare und ein besonderer Blickwinkel für die Hochzeitsfotografin Cathrin Preiß

letzten Jahr war geplant, ihre Stelle in der Klinik auf eine halbe Stelle zu

reduzieren, um mehr Zeit für ihren Beruf als Fotografin zu haben. Dann

kam Corona und die zahlreichen Absagen und Verschiebungen von Hochzeiten.

„75 Prozent meiner geplanten Hochzeiten sind ausgefallen“, erzählt

sie. Da war sie sehr dankbar, dass sie weiter in Vollzeit auf ihrer

Station arbeiten konnte. Nun startet sie in diesem Jahr einen weiteren

Versuch, ihre Stundenzahl zu reduzieren. Der volle Kalender mit Hochzeitsterminen

2021 stimmt sie hoffnungsvoll und lässt sie positiv in die Zukunft

blicken. „Es erwartet mich viel Arbeit, aber da freue ich mich drauf“,

strahlt sie.

Positives Feedback gibt Bestätigung

Sie ist glücklich über die vielen positiven Rückmeldungen „ihrer“ Paare

und das große Vertrauen, dass ihr entgegen gebracht wird. „Da tanzt jedes

Mal mein Herz“, schwärmt sie. Das gibt ihr Halt und Bestätigung. Denn

man hat nur einen Versuch, man kann es nicht wiederholen. Die große

Verantwortung ist ihr bei jedem Auftrag bewusst und sie steckt ihr ganzes

Können und ihre ganze Leidenschaft in die fotografischen Momentaufnahmen.

„Ich bin Perfektionistin und mache mir selbst viel Druck“ erzählt

sie. Auch nervös sei sie vor jeder Hochzeit und lasse auch Emotionen

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


HOCHZEIT

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Authentisch, echt und voller Emotionen – so sind die Bilder der Horner Fotografin

für die Herzmomente im Leben

zu. Manchmal laufen in sehr berührenden Situationen auch bei ihr Tränen,

so sehr fühlt sie mit den Paaren mit. „Ich glaube an die wahre Liebe.

Zur Liebe gehört auch die Familie dazu. Die Liebe macht vieles einfacher

und erträglicher.“

Die Arbeit gibt ihr viel. „Ich konnte schon so viele wertvolle Momente

mitnehmen und es beeinflusst meine Einstellung der Liebe gegenüber. Es

ist mir eine Herzensangelegenheit und ich bin sehr dankbar dafür.“ Ein

großes Ziel habe sie noch, ansonsten sei alles perfekt, erzählt sie. Hochzeiten

im Ausland zu fotografieren würde sie sehr interessieren. In anderer

Natur und Kulisse zu fotografieren, findet sie sehr reizvoll. Sie freut

sich auf das vor ihr liegende Jahr und auf viele Herzmomente, wie sie

selbst sagt. „Ein Leben ohne Hochzeiten wird es bei mir nicht geben“,

lacht sie. „Ich finde die Magie und den Zauber von Hochzeiten wundervoll.“

www.rosaliephotopraphy.de

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 39


Verlagssonderseite

Markenschutz ist ein wichtiger Bestandteil

des unternehmerischen Handels und sollte

sensibel justiert sein

STARKE MARKE,

STARKER SCHUTZ

Büsing Müffelmann & Theye berät

Unternehmen zu Marken und anderen

Schutzrechten

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


RECHT & INFO

Eine Marke ist die Visitenkarte eines Unternehmens. Starke Marken

fassen die Idee des Unternehmens knapp und prägnant zusammen.

Sie tragen zur Wiedererkennung und Identifikation mit

dem Unternehmen und seinen Produkten bzw. Dienstleistungen

bei. Ein besonderer rechtlicher Schutz ist in vielen Fällen sinnvoll.

Über die Branchen hinweg zeichnen sich vitale Unternehmen durch innovative

Geschäftsideen und starke Bindungen zu ihren Kunden aus. Mit

dessen Produkten und Dienstleistungen verbinden die Kunden den guten

Namen des Unternehmens. Der gute Name spricht sich rum und neue

Kunden werden aufmerksam. Auch lassen sich neue Geschäftsfelder mit

einer bereits bestehenden Marke leichter erschließen. Die Kunden schätzen

die bisherigen Leistungen. Anhand der Marke können sie erkennen,

dass Sie auch mit den neuen Leistungen zufrieden sein werden. Für Unternehmen

ist es daher wichtig, Marken zu nutzen und den Schutz sicherzustellen.

Marken in Wort und Bild

Häufig wird unter einer Marke nur eine besondere grafische Gestaltung

verstanden. „Zu Unrecht“, sagt Rechtsanwalt Dr. Jan Nollmann, Partner

im Bremer Anwaltsbüro von Büsing Müffelmann & Theye. „Auch Wortmarken

können geschützt werden. In der Regel reicht der Schutz hier

sogar weiter als bei Eintragung 'nur' einer Bildmarke. Anders sieht es aus,

wenn das Wort alleine als Marke nicht schutzfähig ist. Dann scheidet eine

reine Wortmarke sogar aus“, so Nollmann weiter. Eine besondere künstlerische

Gestaltung ist für Bildmarken dabei nicht notwendig. Wichtig bei

Marken ist, dass sie als solche erkannt werden können und damit eine

gewisse Unterscheidungskraft besitzen, um markenrechtlichen Schutz erlangen

zu können, und zum Unternehmensauftritt passen. Je individueller

eine Marke ist, desto größer ist ihre Schutzreichweite.

Markenschutz durch Registrierung

Marken können in verschiedenen Registern eingetragen werden. So gibt

es etwa ein Markenregister der EU. Aber auch das deutsche Markenregister

ist immer noch von Bedeutung. Entscheidend für die Wahl des Registers

ist, wo die Marke benutzt

werden soll. Der Markenschutz entsteht

erst mit der Eintragung. Eine

Ausnahme bildet die Benutzungsmarke:

Schon dann, wenn ein Unternehmen

ein Zeichen über einen

längeren Zeitraum benutzt und die

Kunden das Zeichen mit dem Unternehmen

in Verbindung bringen, kann

eine Benutzungsmarke entstehen.

„Benutzungsmarken bieten grundsätzlich

dasselbe Schutzniveau wie

eingetragene Marken. Das Problem ist

Rechtsanwalt Dr. Jan Nollmann

aber, dass der Markeninhaber in einem

Rechtsstreit den Nachweis erbringen

muss, ab wann und in welchem Umfang

er die Marke genutzt hat. Eine Registereintragung erleichtert diesen

Nachweis und verhindert zudem, dass ein anderer die Marke für sich registrieren

lässt“, erläutert Rechtsanwalt Martin Bastobbe, Counsel bei Büsing

Müffelmann & Theye in Bremen. Mit der Eintragung der Marke

erwirbt der Inhaber das alleinige Recht, die Marke für die geschützten

Waren und Dienstleistungen zu nutzen.

Eine Anmeldung der Marke ist auch dann sinnvoll, wenn Waren oder

Dienstleistungen später auch im Ausland vertrieben werden sollen. Die

Registrierung der Marke kann dann über eine Registererstreckung auch in

anderen Ländern und sogar nahezu weltweit als Marke geschützt werden.

„Die Internationalisierung ist hier sehr weit fortgeschritten“, so Nollmann.

Wer eine Marke registrieren lassen möchte, muss sich zudem darüber Gedanken

machen, für welche Waren und Dienstleistungen der Markenschutz

gelten soll. Eine zu weitgreifende Registrierung ist selten sinnvoll.

Denn Marken müssen nach Ablauf der fünfjährigen Benutzungsschonfrist

auch genutzt werden, um den rechtlichen Schutz zu erhalten. Bastobbe

warnt: „Wer hier zu großzügig eine Registrierung beantragt, zahlt nicht

nur unnötig zu hohe Gebühren, sondern muss auch damit rechnen, kostenpflichtig

auf Löschung in Anspruch genommen zu werden.“

Schutz gegen Markenverletzungen

Sollte die eigene Marke trotz Markenschutzes dennoch durch Dritte genutzt

werden, kann der Schutz notfalls gerichtlich durchgesetzt werden.

Erforderlich ist das aber nicht immer. In den meisten Fällen lassen sich

Markenverletzungen bereits außergerichtlich

klären. Wo dies nicht der Fall

ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen

aber gerichtlicher Eilrechtsschutz

in Anspruch genommen

werden. Viele Verstöße gegen das

Markenrecht geschehen aber auch

nicht absichtlich. Häufig beruhen

Markenverletzungen darauf, dass ein

Unternehmen eine Marke oder eine

Bezeichnung nutzt, ohne sich zuvor

über möglicherweise entgegenstehende

Schutzrechte Dritter informiert

zu haben. Daher sollte vor der Nutzung

einer Marke immer auch eine Rechtsanwalt Martin Bastobbe

entsprechende Recherche erfolgen.

Büsing Müffelmann & Theye ist deutschlandweit tätig und hat ihr Stammhaus

in Bremen. Die Kanzlei berät ihre mittelständischen Mandanten zu

allen Fragen des Wirtschaftsrechts. Weitere Informationen erhalten Sie

unter www.bmt.eu.

BÜSING MÜFFELMANN & THEYE

Rechtsanwälte in Partnerschaft mbB und Notare

Marktstraße 3, 28195 Bremen

Tel. (0421) 366 00-0

www.bmt.eu

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 41


Medienwelten.

75 Jahre Radio Bremen

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


Zum 75-jährigen Jubiläum von Radio Bremen schaut

das Focke-Museum auf Geschichte und Gegenwart des

Senders, fragt nach der Rolle des öffentlich-rechtlichen

Rundfunks und der Bedeutung der Medien für uns

TEXT & FOTOS | FOCKE MUSEUM

Radio zum Frühstück, in der Straßenbahn die Nachrichtenlage auf dem

Smartphone checken, beim Joggen einen Podcast hören und nach der

Tagesschau den Spielfilm um 20.15 Uhr oder doch lieber Netflix?

Kommt Ihnen das bekannt vor oder ist es bei Ihnen ganz anders? Wir

leben in einer Welt voller Medien. Radio, Fernsehen und Internet gehören

zu unserem Leben dazu. Sieben Stunden am Tag widmen wir

diesen Medien im Schnitt. Wir nutzen sie zur Information und zur Unterhaltung.

Wann, wie und welche Medien wir nutzen unterscheidet

sich dabei stark – Wir leben in unterschiedlichen Medienwelten.

2020 ist ein wichtiges Jahr für die Mediengeschichte. Die erste Rundfunkübertragung

Deutschlands liegt 100 Jahre zurück und vor 75 Jahren

fiel der Startschuss für den Aufbau eines unparteiischen und

staatsfernen Rundfunks. Radio Bremen ging am 23. Dezember 1945

mit den Worten „This is Radio Bremen on 499 meters. Starting today,

Radio Bremen will be on the air daily (…). Wir grüßen alle unsere

Hörer” auf Sendung. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Focke-Museum

ab Dezember bis 31. Mai 2021 die Sonderausstellung „Medienwelten.

75 Jahre Radio Bremen“.

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MEDIENWELTEN. 75 JAHRE RADIO BREMEN

Das alte Funkhaus an der neu gebauten Heinrich-Hertz-Straße wurde 1950 eingeweiht. Dort entstand damals ein neues Stadtviertel. Es

heißt noch heute Radio Bremen. 2007 zog der Sender in ein neues Funkhaus. Das alte Gebäude wurde verkauft. Heute ist es eine Rehabilitationsklinik.

Foto: © Focke-Museum/Hans Saebens

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


MEDIENWELTEN. 75 JAHRE RADIO BREMEN

Talking Heads: Herausforderungen für den öffentlich-rechtlichen

Rundfunk (Foto: © Focke-Museum/Martin Luther)

Radio Bremen ist Teil der Medienlandschaft, die uns umgibt. Seit 75 Jahren

sendet es für Bremen und Bremerhaven. Es ist die kleinste öffentlichrechtliche

Rundfunkanstalt Deutschlands – mit großer Bedeutung für die

Region. Der Sender macht Bremen zu einem modernen Medienstandort.

Radio Bremen hat mit innovativen Formaten immer auch weit über die

Grenzen des Sendegebiets hinausgewirkt. Jede Zeit hat ihre Höhepunkte

im Programm hervorgebracht. Manche Gesichter und Geschichten bleiben

besonders in Erinnerung. Und täglich kommen neue hinzu. Rudi Carrell,

Evelyn Hamann, Hape Kerkeling oder Maren Kroymann – Der Sender

hat viele große Namen hervorgebracht. Sendungen wie der „Beat Club“

und „3nach9“ sind deutschlandweit bekannt.

Im Jubiläumsjahr schaut das Focke-Museum auf Geschichte und Gegenwart

des Senders, fragt nach der Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

und der Bedeutung der Medien für uns. „Mit der Ausstellung

möchten wir die Besucher*innen zur Reflexion ihres eigenen Medienhandelns

anregen und die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

verdeutlichen. Beides tun wir am Beispiel von Radio Bremen,“ so Dr. Doreen

Franz aus dem Kuratorenteam.

In drei Ausstellungsbereichen können Besucher*innen in die Welt der

Medien eintauchen und den Sender Radio Bremen erkunden. Die Schnittstelle

als erster Bereich stimmt auf die Ausstellung ein. Vier Fragen im

Raum regen zur Reflexion an. An interaktiven Stationen können die Besucher*innen

ihre eigene Medienspur legen, ihre Haltung zum öffentlichrechtlichen

Rundfunk ergründen, ihren Blick auf Radio Bremen mitteilen

und zeigen, was bei ihnen läuft. Ganz bewusst wurde in diesem Bereich

auf flimmernde Bildschirme verzichtet. Ganz analog wird die Medienspur

mit einem Bindfaden gelegt, Karten an eine Säule geheftet, Bälle in Glaszylinder

geworfen und mit Buchstaben der Lieblingssender gesteckt. Die

Ergebnisse bleiben stehen und regen spätere Besucher*innen zur Auseinandersetzung

an.

Im Studio tauchen die Besucher*innen tiefer ein. Dafür stehen ihnen unterschiedliche

analoge und digitale Angebote zur Verfügung. In vier thematischen

Zonen gibt es Hintergründe zum öffentlich-rechtlichen

Rundfunk, Einblicke in Medien und unsere Beziehung zu ihnen und Ausblicke

von Expert*innen auf die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Unter Lokales wird Radio Bremen unter die Lupe genommen. Hier

geht es um die Geschichte und vor allem die Gegenwart. Besucher*innen

können sich selbst als Medienproduzierende ausprobieren und ein Greens-

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MEDIENWELTEN. 75 JAHRE RADIO BREMEN

Focke

Museum

In der Ausstellung gibt es viel zu sehen, zu hören und zu tun (Fotos: © Focke-Museum/Martin Luther)

creen versetzt alle Neugierigen in das digitale Buten un Binnen Studio.

Nach so viel Erkunden und Reflexion, darf sich in der Mediathek entspannt

zurück gelehnt werden. In einer aufwendigen Präsentation aus

Ton, Film, Licht und originalen Objekten werden die Besucher*innen in

diesem separaten Ausstellungsraum mit auf einen Streifzug durch die 75-

jährige Programmgeschichte Radio Bremens genommen. Hier finden sich

prominente Gesichter wie Loriot, Hape Kerkeling oder Maren Kroyman

genauso wie der Bremer Tatort und der Beat-Club. Strukturiert wird die

Schau durch die sechs Schlagworte „bildhaft“, „laut“, „frisch“, „nah

dran“, „prominent“ und „bremisch“, die den Sender charakterisieren.

In der Ausstellung gibt es viel zu sehen, zu hören und zu tun. Das Hören

und Tun stellte die Ausstellungsmacher*innen in Zeiten von Corona vor

Herausforderungen. Lange wurde am Hygienekonzept getüftelt. Mit desinfizierten

und bei Bedarf behandschuhten Händen geht es an die interaktiven

Stationen. Desinfektionsmittel und Einmal-Handschuhe stehen

bereit. Selbstverständlich werden die Stationen auch regelmäßig desinfiziert.

Für die Hörstationen erhalten die Besucher*innen jeweils frisch desinfizierte

Kopfhörer mit Einmal-Überziehern. Es können aber auch eigene

Kopfhörer mitgebracht werden. In der Ausstellung muss wie im gesamten

Museum ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, die Anzahl der Personen

in den einzelnen Bereichen ist begrenzt. Die Raumluft wird über

eine Frischluftanlage stündlich ausgetauscht. „Wir tun unser Bestes, um

unsere Besucher*innen zu schützen und hoffen, dass sich alle bei uns sicher

und wohl fühlen“, so Swantje Markus, Geschäftsführerin des Focke-

Museums.

www.focke-museum.de

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

Saunabaden

Entspannung und Erholung von Körper und Geist

Über den gesundheitlichen Wert des Saunabadens

wurde bereits viel geschrieben. Aus gutem Grund,

denn es gibt nichts belebenderes als ein regelmäßiges

Schwitzbad. Man kommt zur Ruhe und die Muskeln

lockern sich, so dass man sich anschließend entspannter,

gesünder und ausgeglichener fühlt. Ein paar Minuten

am Tag genügen, um sich besser zu fühlen. Die

positive Reaktion des Körpers auf eine wohltuende

Wärme ist von Menschen vielfach dokumentiert.

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Rundum

GESUND

Die Gesundheits-Tipps

Neun gute Gründe

für das Saunabaden:

Saunabaden verbessert

den Blutkreislauf

Bei den hohen Temperaturen einer traditionellen Sauna oder einer Infrarotkabine

erwärmt sich die Haut und die Körpertemperatur steigt

an. In Reaktion auf diese erhöhten Wärmewerte weiten sich die Blutgefäße

in der Nähe der Haut und der „Blutdruck“ steigt an. Medizinische

Untersuchungen haben ergeben, dass die Herzfrequenz in der

Sauna von 60 bis 70 Schlägen pro Minute auf 110 bis 120 Schläge pro

Minute (140 bis 150 Schläge bei intensiverem Baden) ansteigt und

nach dem Abkühlen häufig unter den normalen Wert sinken kann. Es

ist erwiesen, dass die regelmäßige Nutzung der Sauna das Risiko für

Stress und Herzerkrankungen sowie für Schlaganfälle und Bluthochdruck

verringert.

Saunabaden unterstützt die

Regeneration nach dem Sport

Das Saunabad hilft sich schneller von Aktivitäten zu erholen, indem

es Gelenk- und Muskelschmerzen lindert und den Aufbau von Milchsäure

beseitigt. Schon nach einmaliger Nutzung der Sauna steigen

Wachstumshormone um 200-300%, welches zur Verringerung der

Muskelatrophie beiträgt. Dieses bezieht sich auf eine Studie der Universität

von Iowa. Bereits nach dreiwöchigem Training mit anschließendem

Saunagang verlängert sich die Zeit bis zur Erschöpfung bei

männlichen Distanzläufern um 32%.

Saunabaden entgiftet

Durch die Hitze in der Sauna steigt die Körpertemperatur an. Die

Schweißproduktion dient in erster Linie der Kühlung des Körpers und

besteht zu 99% aus Wasser. Das intensive Schwitzen kann dazu beitragen,

den Gehalt von Blei, Kupfer, Zink, Nickel und Quecksilber im

Körper zu senken.

Saunabaden reduziert Stress

Die Benutzung der Sauna trägt dazu bei, dass der Körper Stress abbaut

und reduziert das Risiko von Depressionen und anderen psychischen

Störungen. Die durch das Saunabad verbesserte Atmungsfähigkeit

wirkt therapeutisch gegen Depressionen und Angstzustände.

Saunabaden sorgt für einen

tieferen Schlaf

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Nutzung einer Sauna zu

einem tieferen und entspannteren Schlaf führen kann. Der langsame

Rückgang, der während des Saunabades gebildeten Endorphine, erleichtert

das Einschlafen und begünstigt einen tiefen und erholsamen

Schlaf.

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Saunabaden hilft bei der

Linderung von Krankheitssymptomen

Medizinische Untersuchungen zeigen, dass die regelmäßige Saunanutzung

erheblich die Erkältungssymptome reduziert. Durch die

Hitze der Sauna werden im Körper schneller weiße Blutkörperchen

gebildet, die zur Bekämpfung von Krankheiten beitragen. Darüber

hinaus kann das Saunabad die unangenehmen Symptome einer Erkältung,

wie die Verstopfung der Nasennebenhöhle oder Allergien lindern.

Saunabaden reinigt die Haut

Wenn der Körper Schweiß produziert, wird die Haut gereinigt und

abgestorbene Hautzellen werden ersetzt. Durch das Schwitzen werden

Bakterien aus der Epidermis Schicht und den Schweißkanälen

herausgespült. Es hat sich gezeigt, dass die Reinigung der Poren die

Kapillardurchblutung verbessert und sich ein verfeinertes Hautbild

einstellt.

Saunabaden mit Familie

und Freunden

Während über den sozialen Nutzen selten gesprochen wird, ist er tatsächlich

sehr wichtig. Die Sauna ist ein privater, persönlicher Ort der

Entspannung und Einsamkeit. Man kann ein Saunabad aber auch gemeinsam

mit der Familie oder mit Freunden genießen.

Ein Saunabad fühlt sich

einfach gut an

Eine Sauna fühlt sich nicht nur gut an, sie tut auch gut.

Quelle: Tylö

Dr. Just OHG

Ihr Ansprechpartner für Ihre Gesundheit:

wochentags durchgehend von 8.30 bis 19 Uhr

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 51


„Familie & Co“

Grafik by sketchnotes-by-diana.com

„Kinder Besser Verstehen“

Bremen

Neue Handlungsalternativen im Familienalltag

INTERVIEW | ANNETTE RAUBER

FOTOS | KATRIN KASCHE, STEFANIE WULF

Die Eltern- und Familienberaterin Stefanie Wulf aus Borgfeld hält für Familien

aus Bremen und umzu seit Oktober ein spannendes Kursangebot

bereit. Stefanie Wulf ist selber zweifache Mutter und hat eine pädagogische

Grundausbildung bei Katia Saalfrank absolviert. „Es ist mir eine Herzensangelegenheit,

mehr Erleichterung in den Alltag von Familien zu

bringen und dass mehr Kinder zu emotional, psychisch und physisch gesunden

Erwachsenen heranwachsen können.“ Die bindungs- und beziehungsorientierte

Pädagogik nach Katia Saalfrank rückt die konstruktive

Beziehung zum Kind in den Mittelpunkt der Eltern-Kind-Beziehung. Hier

wird das Verhalten des Kindes als wertvolles Signal verstanden und ein

Blick auf die Gefühle und Bedürfnisse, die das Verhalten auslösen, geworfen.

Im Interview mit uns erklärt Stefanie Wulf ihre Vision und ihr

Verständnis von einem harmonischen Familienleben.

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HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


Unsere

„Familie & Co“

Seiten

Frau Wulf, Ihr Konzept ist

an das der bekannten Pädagogin

Katia Saalfrank angelehnt.

Wieso haben sie

sich für diese Art der Pädagogik

entschieden?

Weil es hier um die Beziehung zum

Kind geht, um Verbindung. Es geht

darum das Kind in seinem selbst zu stärken, zu

vermitteln „Du bist ok, so wie du bist“. In der herkömmlichen Pädagogik,

der Verhaltenspädagogik, wird eindimensional auf das Verhalten geblickt.

In der bindungs- und beziehungsorientierten Pädagogik nach Katia

Saalfrank geht es um mehrere Dimensionen. Hier blicken wir hinter das

Verhalten, auf die das Verhalten motivierenden Gefühle und nicht gestillten

Grundbedürfnisse, um dann darauf zu reagieren und die Grundbedürfnisse

wieder in Balance zu bringen. Ein Verhalten wird nicht bewertet

in gut oder schlecht, störend oder nicht störend. Das Verhalten des Kindes

wird als wertvolles Signal verstanden, als wertvollen Hinweis auf die

inneren Bewegungen auf emotionaler Ebene.

Viel zu oft wird in Konflikten mit Trennung reagiert, da wir vermutlich alle

mit trennenden Maßnahmen groß geworden sind. Hat ein Kind beispielsweise

seine Sicherheit verloren, kann dies das Gefühl der Angst, Wut

oder Schmerz auslösen. Und hier sprechen wir meistens von einem Gefühlscocktail.

Und deswegen beginnt das Kind auf der Verhaltensebene

dann bestimmte Dinge zu tun. Auch wir Erwachsenen kennen solche Situationen,

in denen wir uns unsicher fühlen. Der Unterschied zu Kindern

ist aber der, dass wir schon unterschiedliche Strategien gefunden haben,

„Familie & Co“


um unser Sicherheitsbedürfnis zu stillen. Diese Strategien haben Kleinkinder

noch nicht. Die Aufgabe der Eltern ist es ihre Kinder dabei zu begleiten

und ihnen einen Idee zu geben, was gerade in ihnen vorgeht, mit

ihnen Worte zu finden und sie zu co-regulieren, bis sie selbst Möglichkeiten

gefunden haben.

Ihre Zielgruppe sind Eltern von 1 bis 5jährigen Kindern. Was ist

in dieser Entwicklungsspanne der Kinder so besonders, dass Sie

hier Ihren Fokus setzen?

Ich starte mit dem „Kinder Besser Verstehen“ Kurs für Eltern von Kleinkindern,

zum einen, weil in diesen Jahren sehr viele Weichen für den erwachsenen

Menschen gestellt werden. Und zum anderen, weil ich durch

meine Kinder, die selbst in diesem Alter sind, einen sehr starken Bezug zu

dieser Phase habe.

In dieser Entwicklungsphase machen die Kinder eine enorme emotionale

Entwicklung durch, die auch einen großen Anteil an der Autonomiephase

hat. In meinem Kurs bespreche ich, welche Bedeutung diese Phase hat,

warum der Begriff „Trotzphase“ gar nicht zutrifft, was Eltern tun können,

wenn ihre Kinder in einen Wutanfall geraten und wie sie mit dem kindlichen

„Nein“ umgehen können. Es geht auch um Themen wie Strafen

und Konsequenzen, Geschwisterkonflikt, den Alltag mit Kleinkindern und

die KiTa Eingewöhnung.

Im nächsten Jahr werde ich zudem den „Kinder Besser Verstehen“ Kurs

für Eltern von Schulkindern anbieten. Hier liegt der Fokus dann auf der

sogenannten Wackelzahnpubertät und wie Kinder gestärkt und motiviert

durch Schullust und Schulfrust gehen können.

Die zweifache Mutter und Eltern- und Familienberaterin Stefanie Wulf bietet bindungs- und beziehungsorientierte Familienbegleitung in gemeinsamen Kursen in

Borgfeld an

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 53


„Familie & Co“

Die Kurse mit Stefanie Wulf finden im Verein Vorwärts in der Violenstraße und in der Hebammenpraxis Kullerbauch in der Daniel-Jacobs-Allee statt

Welche Handlungsalternativen möchten Sie den Eltern im Kurs

KinderBesserVerstehen vermitteln und aufzeigen und wie gehen

Sie mit individuellen Problemen um?

Ich unterstütze Eltern darin ihren eigenen Weg zu finden. Ich begleite sie

wertschätzend darin einen anderen Blick auf ihr Kind zu finden und wir

sprechen gemeinsam über die veränderte Haltung. Die Basis hierfür ist

der Perspektivwechsel auf die kindlichen Gefühle, die z.B. wir als Eltern

durch unsere Worte und unsere Handlungen in den Kindern auslösen. Im

Laufe des Kurses werden einige Erziehungsirrtümer aufgedeckt und erstaunliches

aus Wissenschaft und Forschung vermittelt. Ich hinterfrage

mit den Eltern die herkömmlichen Erziehungssätze und ersetzte diese

durch neue Beziehungssätzen, um dadurch die Möglichkeit zu schaffen

mit Kindern bindungs- und beziehungsorientiert umzugehen. Es geht

darum alternative Handlungsmöglichkeiten zu gängigen Erziehungsmethoden

und der herkömmlichen „Erziehung“ aufzuzeigen.

Über welche Berichterstattung eines teilnehmenden Elternteils

würden Sie sich freuen oder anders gefragt, was ist Ihr Ziel in der

Zusammenarbeit mit den Eltern?

Ich möchte Eltern gerne individuell und wertschätzend begleiten, sie bestärken

und darin unterstützen für sich eine neue Haltung zu finden und

ihren eigenen Weg zu gehen. Dieser Prozess hält gerade in immer mehr

Familien Einzug. Im Rahmen meines Kurses biete ich den Eltern Hilfestellung

bei der Umsetzung und Rückendeckung durch Informationen gegenüber

einem kritischen Umfeld. Wenn mir ein Elternteil zurückmeldet,

dass die Familie es geschafft hat, durch kleine Impulse mehr Erleichterung

in ihren Familienalltag zu bringen, dann freue ich mich sehr mit den

Eltern.

Welche persönlichen Ziele haben Sie sich gesetzt und welche Visionen

möchten Sie gerne verwirklichen, was Ihre Arbeit als begleitende

Eltern- und Familienberaterin betrifft?

Meine Vision ist es, dass mehr Kinder zu emotional, psychisch und physisch

gesünderen Menschen heranwachsen können. Wir Erwachsene

haben viele Themen und Glaubenssätze, die wir in unserem „Rucksack“

mit uns rumtragen. Ob das nun beispielsweise fehlende Selbstliebe oder

ein mangelndes Selbstbewusstsein ist oder wir nicht für uns einstehen

können. Schon sehr früh werden Kinder von ihrem Umfeld geprägt. Menschen,

die mit kleinen Menschen umgehen – das betrifft vor allem die Eltern,

aber auch andere Bindungspersonen wie z.B. Großeltern, Erzieher

und Lehrer – haben einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung,

darauf was die Kinder über sich denken und letztendlich auch welches

Bild sie als Erwachsene über sich haben werden. Es ist mir daher wirklich

eine Herzensangelegenheit das Wissen aus der bindungs- und beziehungsorientierten

Pädagogik in die Welt zu tragen.

Ich arbeite schon daran das Kurskonzept an die Anforderungen von pädagogischen

Fachkräften im Bereich U3 und Ü3 anzupassen, um auch hier

für die Bedeutung von Bindung und Beziehung zu sensibilisieren.

Zudem möchte ich auch über meine Familienbegleitung hinaus einen Unterschied

für Kinder machen. Deshalb spende ich einen Teil meiner Kurs-

Einnahmen an Herzens-Organisationen und -Projekte aus meiner Region,

die ihrerseits einen wichtigen Beitrag für Kinder leisten.

Ich möchte einen Unterschied in dieser Welt machen und niemand ist zu

klein, um großes zu bewirken.

www.kinderbesserverstehen-bremen.de

54

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


„Familie & Co“


Die Therapiepferde Sam und Tinkerbell benötigen neue Sättel, die ein wichtiger Teil des Equipments für das Heilpädagogische Reiten auf der Kinder- und Jugendfarm

der Hans-Wendt-Stiftung sind

Spenden willkommen!

✿ Sättel für Sam und Tinkerbell



Die Kinder- und Jugendfarm der Hans-Wendt-

Stiftung – seit Kurzem auch offiziell „Arche-

Park“ – hat einiges zu bieten. Das weitläufige

Gelände mit den diversen Tiergehegen ist tagtäglich

und kostenlos für Besucher geöffnet. Farm- und Naturerleben

sind hier hautnah möglich. Zudem gibt es

ein vielfältiges Freizeit- und Bildungsprogramm. Auch

das heilpädagogische Reiten wird auf dem Gelände

Am Lehester Deich in Borgfeld umgesetzt. Damit die

Hans-Wendt-Stiftung die Farm sowie die vielfältigen

Angebote konstant aufrechterhalten kann, ist sie auf

Spenden angewiesen. Aktuell wird wichtiges Equipment

für das Heilpädagogische Reiten benötigt: Die

Therapiepferde Sam und Tinkerbell brauchen dringend

einen neuen Ledersattel! Aufgrund seiner ganzheitlich

heilenden Wirkung nimmt das therapeutische

Reiten innerhalb der tiergestützten Therapieformen

eine besondere Stellung ein. Die Hans-Wendt-Stiftung

bietet die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

seit nunmehr drei Jahren erfolgreich an. Ihre Therapiepferde

Sam und „Tinker“ haben einen großen Anteil

daran: Die Vierbeiner arbeiten Marisa Claßen, der

speziell dafür ausgebildeten Therapeutin der Hans-

Wendt-Stiftung, bei ihrer Arbeit tatkräftig zu. „Durch

die heilpädagogische Förderung mit dem Pferd stärken

wir gezielt Kinder und Jugendliche, die Verhaltensauffälligkeiten

in verschiedenen Bereichen

zeigen. Die Kinder lernen, neue Situationen in kleinen

Schritten zu bewältigen. Kleine Erfolgserlebnisse

stärken das Gefühl des Selbstwerts und des Selbstbewusstseins.

Die Jugendlichen werden gefordert,

selbst neue Lösungen für Aufgaben zu entwickeln. In

unsicheren Situationen sollen sie lernen, handlungsfähig

zu bleiben und so ihren individuellen Zielen

näher kommen“, erklärt Marisa Claßen. Damit Sam

und Tinkerbell ihren wichtigen Job weiterhin bestmöglich

ausüben können, benötigt die Hans-Wendt-

Stiftung neue Ledersattel. Bei Fragen oder Wunsch

nach weiteren Informationen zur Heilpädagogischen

Förderung mit dem Pferd steht Marisa Claßen unter

kinderundjugendfarm@hwst.de zur Verfügung.

Spenden für Sam & Tinkerbell:

Spendenkonto: IBAN DE96290501010001069772

Sparkasse Bremen BIC SBREDE22XXX

Verwendungszweck: Heilpädagogisches Reiten

www.hans-wendt-stiftung.de

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 55


„Familie & Co“


Susan Verde:

Ich bin die Liebe

Über die Kraft der Herzlichkeit

Mit Illustrationen von

Peter H. Reynolds


Wer liebt, achtet auf andere und auf sich selbst. Liebe heißt Freundlichkeit

zu zeigen, in Dankbarkeit zu leben, auf unsere Seele und unseren Körper zu

achten.

Dieses Buch hilft kleinen und großen Lesern dabei, in sich hineinzuhören, wenn

sie Angst haben, wenn sie zornig, verletzt oder traurig sind. Und es zeigt, wie die

Liebe helfen kann. Wenn wir unserem Herzen folgen, finden wir einen Weg, um die

Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das Buch enthält Yoga-Positionen und eine

Meditation, die das Herz öffnen.

cbj Kinderbücher

ab 4 Jahren

978-3-570-17843-0

13,00 € (D)

HC, Pappband, 32 Seiten

www.cbj-verlag.de

www.penguin-junior.de


Verlosung!

2 x „Ich bin die Liebe“

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Januar an:

gewinnen@

horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Aktuell und spannend: Interessierte Klassen konnten sich beim 2. Bremer MINT-

Tag in einen Bericht der Ozeanografin Kirstin Schulz vom Alfred-Wegener-

Institut über die MOSAiC-Expedition hineinzoomen (Foto: Lisa Grosfeld)

Hineinzoomen in die größte

Arktisexpedition aller Zeiten oder

in den Alltag einer Mars-WG

Beim 2. Bremer MINT-Tag

schnupperten Schülerinnen und

Schüler online in spannende Projekte

aus Naturwissenschaften und

Technik hinein


Bei einer virtuellen Kraftwerksbesichtigung oder einem Gespräch mit Studierenden

über Berufswege in die Raumfahrt ließ sich beim 2. Bremer MINT-

Tag Anfang Dezember des letzten Jahres viel Neues erfahren. Rund 50 digitale

Angebote zu den Themen Raumfahrt, Digitales und Klima standen für Schülerinnen

und Schüler weiterführender Schulen im Land Bremen bereit. Sie sollten Begeisterung

für die MINT-Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und

Technik wecken und die Orientierung hin zu entsprechenden Berufen fördern.

So konnten sich interessierte Klassen über das Videokonferenzprogramm Zoom an

diesem Tag im wahrsten Sinne des Wortes in den aufschlussreichen Bericht der

Ozeanografin Kirstin Schulz vom Alfred-Wegener-Institut über die MOSAiC-Expedition

hineinzoomen, die größte Arktisexpedition aller Zeiten. In einem anderen Angebot

erzählte die Physikerin Christiane Heinicke vom ZARM von ihren

eindrücklichen Erfahrungen bei einem Forschungsprojekt, für das sie ein Jahr lang

mit fünf weiteren Personen in einem abgeschlossenen Habitat in einer marsähnlichen

Gesteinswüste auf Hawaii lebte. Tobias Knapp vom Deutschen Forschungszentrum

für Künstliche Intelligenz demonstrierte im Bremen Ambient Assisted

Living Lab live wie Roboter einen unbekannten Raum wahrnehmen, eine Karte

davon anfertigen und anhand dieser selbstständig navigieren. Im Rahmen der kostenlosen

Sessions standen alle Referentinnen und Experten jederzeit auch für

Rückfragen zur Verfügung und boten den Teilnehmenden so die Chance, sich einmal

aus erster Hand über viel beachtete Projekte zu informieren.

www.mintforum.bremen.de

56

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


„Familie & Co“



Kinderyoga


ab 6 Jahren

Einstieg jederzeit

möglich

Trainerin Vivienne Kaarow vom Bremer Yogastudio 108 hat für Kinder ab

sechs Jahren einen Online-Kurs im Programm. Jeden Dienstag gibt es neben

Yoga Bewegungsspiele und Geschichten. Der Kurs wird über die Videokonferenz-

Plattform Zoom abgehalten; der Einstieg ist fortlaufend möglich.

Das Kinderyoga-Schnupperstunden-Angebot kostet 10 Euro pro 40 Minuten. Bitte

telefonisch unter (0421) 7901668 oder unter kontakt@vivienne-kaarow.de anmelden.

Die nächsten Termine sind am 26. Januar um 15 Uhr sowie am 2., 9. und 16.

Februar auch jeweils um 15 Uhr.



Bunt und farbig kann der Glücksbringer werden: Deiner Kreativität und deinen

eigenen Ideen sind keine Grenzen gesetzt!

Kleeblatt-

Glücksbringer basteln

Willkommen 2021

und viel Glück für

dieses neue Jahr!


Das neue Jahr 2021 ist da und wer würde sich nicht zu dieser Gelegenheit

über einen selbst gebastelten Glücksbringer freuen? Du brauchst grünes

Tonpapier oder Filz, kleine Glitzersteine, Pailletten oder Knöpfe, einen Holzstab oder

Zweig, ein schönes Band und natürlich Schere und Klebe.

Zeichne auf Tonpapier zwei Mal ein gleichgroßes vierblättriges Kleeblatt vor und

schneide es aus. Verziere das Kleeblatt von beiden Seiten mit dem Material Deiner

Wahl – es sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt! Vielleicht möchtest Du

auf einer Seite auch eine persönliche Botschaft schreiben? Lege nun das Holzstäbchen

oder den Ast zwischen die Blätter und klebe alles fest. Mit Naturbast oder

einem schönen Band kannst du den Stiel noch verzieren und auch ein Kärtchen

mit dem Schriftzug „Viel Glück“ könntest Du noch daran befestigen. Fertig ist der

kleine Glücksbringer zum Verschenken!

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 57


„Familie & Co“

Auf Youtube bietet Raimund Michels mit seinem Bewegungshasen Michi Möhrchen jetzt online ein musikalisches Bewegungsprogramm an


Online-Bewegungsprogramm für Kinder

Michi Möhrchen & Raimund Michels auf Youtube

Zusammen mit seinem Bewegungshasen "Michi Möhrchen" bietet Raimund

Michels ein Online-Mitmachprogramm für Kinder an. Auf seinem Kanal bei

Youtube laden elf Videos Kinder, Eltern und Großeltern dazu ein, an einem musikalischen

Bewegungsprogramm teilzunehmen. Zur Gitarrenbegleitung singt er

seine Bewegungslieder und der Hase "Michi Möhrchen" macht dazu die Bewegungen

vor. Außerdem gibt es Videos zu Körperwahrnehmungsgeschichten. So kommt

gerade während der Kontaktbeschränkungen die Bewegung nicht zu kurz. Das Angebot

richtet sich vor allem an Kinder zwischen einem Jahr und acht Jahren. Eine

Anmeldung ist nicht erforderlich und selbstverständlich ist alles kostenfrei. Das Angebot

wird stetig um neue Videos erweitert.

Der Kanal "Kinderbewegungslieder" mit der leider recht langen Webadresse

https://www.youtube.com/channel/UCf_DU5sA7PLAcrhUgaMj4yw/videos ist am

einfachsten zu finden, indem man dem gut sichtbaren Link (mit dem Gesicht des

Bewegungshasen Michi Möhrchen als Button zum Anklicken) auf der Startseite seiner

gleichnamigen Homepage www.kinderbewegungslieder.de folgt.

www.kinderbewegungslieder.de

Sebastian Köhler e.K.

Horner Heerstr. 35

28359 Bremen

Mo.-Fr. von 8.00 bis 19 Uhr

Sa. von 8.30 bis 14 Uhr

· modern · servicefreundlich · preiswert

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Fax 0421 - 20 366 40

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www.hornerapotheke.de

58

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


„Familie & Co“


Fredrik Vahle: Anne Kaffeekanne

12 Lieder zum Singen, Spielen und Tanzen


Fredrik Vahle gilt vielen als »Vater des Kinderlieds« Auf dieser CD sind Lieder

versammelt, die Ihr auch selber singen, spielen und tanzen könnt. Manche

von Euch werden z.B. den Katzentatzentanz schon kennen. Wir haben das Lied

verändert, damit möglichst viele Kinder mitspielen können. Jetzt sind ein Dackel,

eine Wildsau und ein Gespenst dazugekommen.


Hoffentlich machen Euch aber auch all die anderen Lieder soviel Spaß wie uns, als

wir sie für die CD gesungen haben. Die Kinderlieder: 1. Lied vom Wecken 2. Vom

Laufenlernen 3. Das Katzentatzentanzspiel 4. Zehn kleine Fledermäuse 5.

Schlaflied für Anne 6. Pinguin-Lied 7. Anne Kaffeekanne 8. Higgelty,Piggelty,

Pop und Pu 9. Leni Tanzbein 10. Wem gibt der Elefant

die Hand? 11. Kawuras - der Krebs 12. Lioliola-Lied.

Verlosung!

40 Minuten

1 CD in Metalldose

978-3-8398-4500-4

14.95 €

www.argon-verlag.de


2 x „Adventszeit

in der Valerie Lane“

Einfach eine E-Mail bis

zum 31. Januar an:

gewinnen@

horner-magazin.de

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 59


ÄRZTE & APOTHEKEN IN HORN-LEHE

ENTDECKERZENTRUM IN DER BOTANIKA

SICHERHEIT IM STADTTEIL

ALLGEMEINMEDIZIN

Dr. Kirsten Kensy

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. med. Bettina Kiel

und Dr. med. Inga Krohm

Gerold-Janssen-Straße 7, 28359 Bremen

(0421) 27 06 15

Dr. Tobias Klever und

Dr. Christine von Mering

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 23 69 77

Dr. Gerald Kuboschek

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Sybille Stichweh, Kurt Butschkus,

Dr. med. Sabine Maria List,

Dr. med. Constanze Meentzen und

Dr. med. Fabian Lührs

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. Gabriela Saxler

Leher Heerstr. 4, 28359 Bremen

(0421) 23 29 23

AUGENHEILKUNDE

Dr. Lutz und Gabriele Bauer

Leher Heerstr. 66, 28359 Bremen

(0421) 2 46 84 - 0

Dr. Katrin Böhm

Gerold-Janssen-Straße 7, 28359 Bremen

(0421) 23 72 01

CHINESISCHE MEDIZIN

Dr. Michael Kleiser

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

(0421) 33 10 00 50

FRAUENHEILKUNDE

Dr. Kurt Glasenapp, Frank Glasenapp und

Marion Giesa

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

Dr. Jörg Ridderbusch

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 21 22

Dr. med Ulrike Vahl

Frauenärztin im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 244 599 55

HALS-NASEN-OHREN

Dr. Immo Rathcke

und Carsten Teichmann

Leher Heerstr. 1, 28359 Bremen

(0421) 24 20 20

Jörg-Guido Schlegel

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 75 29

HAUTKRANKHEITEN

Dr. Maher Dibo

Leher Heerstr. 31, 28359 Bremen

(0421) 23 72 79

INNERE MEDIZIN

Dr. Ralf Böhmer

und Dr. Michael Rachold

Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen

(0421) 23 18 44

Dr. med. Sabine M. List,

Dr. med. Constanze Meentzen

Am Lehester Deich 70, 28357 Bremen

(0421) 27 50 27

Dr. Bernhard Schweiger

Edisonstr. 10, 28357 Bremen

(0421) 27 25 25

KINDERHEILKUNDE

Annette Heuermann

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 39 49

Dr. Torsten Spranger

Leher Heerstr. 26, 28359 Bremen

(0421) 25 19 59

Dr. Peer Eike Tjarks

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 23 93

KIEFERORTHOPÄDIE

Medizin im Mühlenviertel

Dr. Alexander Groddeck

Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen

(0421) 51844568

MUND-, KIEFER-, GESICHTS-/ ORALCHIRURG

Praxis Am Mühlenviertel

MVZ GmbH

Leher Heerstr. 77, 28359 Bremen

(0421) 20 45 45

Medizin im Mühlenviertel

Dr. Alexander Groddeck

Gerold-Janssen-Straße 5, 28359 Bremen

(0421) 51844568

ORTHOPÄDIE

Dr. Gottfried Bruhn

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 55

Dr. Christian Schmidt

Leher Heerstr. 77, 28359 Bremen

(0421) 24 24 44

zoum | zentrum für orthopädisch medizin

Senay Ertür, Dr. med. Jan Leugering, Ingmar

Bock-Lührsen, Dr. med. Inga Müller-Stahl

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 23 20 14

PLASTISCHE CHIRURGIE

Plastische + Ästhetische Chirurgie /

Handchirurgie

Prof. Dr. Christian Herold

Gerold-Janssen-Str. 5, 28359 Bremen

(0421) 67306940

PROKTOLOGIE

Fachpraxis für Proktologie

Dr. Andreas Oeller und

Petra von Gröning

Anne-Conway-Str. 4, 28359 Bremen

(0421) 23 15 84

PSYCHOTHERAPIE ERW.

Dr. Amir Babai

Leher Heerstr. 56, 28359 Bremen

(0421) 24 23 17

Dipl.-Psych. Jens Bozetti

Helmer 16, 28359 Bremen

(0421) 23 65 65

Dipl.-Psych. Zoi Burci-Block

Marcusallee 27, 28359 Bremen

(0421) 24 90 81

Dr. med. Heidrun Espig

Weyerbergstraße 21, 28359 Bremen

(0421) 24 46 716

Sigrid Herlyn

Elsa-Brändström-Str. 6, 28359 Bremen

(0421) 23 22 71

Dr. Gabriele Junkers

Konsul-Mosle-Weg 18, 28359 Bremen

(0421) 244 94 64

PSYCHOTHERAPIE KINDER

Dipl.-Psych. Frank Bodenstein

Leher Heerstr. 56-60, 28359 Bremen

(0421) 24 20 63

Dipl.-Psych. Wolfgang Hartmann

Vorstr. 47, 28359 Bremen

(0421) 27 48 68

SPRACHHEILKUNDE

Doris Kadiri

Riekestr. 2, 28359 Bremen

(0421) 22 33 77 4

Ulrike Schönfeld

Schwachh. Heerstr. 367, 28211 Bremen

(0421) 46 76 006

Renate Christine Traupe

Lehester Deich 77 D, 28357 Bremen

(0421) 32 28 57 86

UROLOGIE

Dr. Reinhard Hübotter

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 66 + 23 20 67

ZAHNMEDIZIN

Marc Oetke

Wilh.-Röntgen-Str. 6, 28357 Bremen

(0421) 25 65 77

Dr. Hans Pfannenstiel

und Dr. Annett Rether-Pfannenstiel

Leher Heerstr. 25, 28359 Bremen

(0421) 23 58 10

Dr. Tom Mainz

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 46 77 120

Marc Ahlden

Edisonstr. 7, 28357 Bremen

(0421) 27 03 42

Prof. Dr. Philipp Kohorst

Lilienth. Heerstr. 261, 28357 Bremen

(0421) 27 50 86

Zahnärzteteam Dr. Michael Weiß

Wilh.-Herbst-Str. 1a, 28359 Bremen

(0421) 21 01 11

Dr. Arleta Stefaniak-Brzuchalski

Upper Borg 216, 28357 Bremen

(0421) 7 49 09

www.DrStefaniak.de

Henning Sündermann, Katharina Finkemeyer

und Dr. Ann-Kristin Lippelt

Horner Heerstr. 33, 28359 Bremen

(0421) 23 20 58

Zahnpraxis in Horn-Lehe

Dr. Jochen Grzonka, Dr. Randy Nowka

und Katharina Eggers

Leher Heerstr. 87, 28359 Bremen

(0421) 30 17 69 0

Dr. Jan von Lübcke

Zahnarzt im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2a

28359 Bremen

Telefon: (0421) 43 60 39 30

KLINIKEN

Ambulantes OP-Zentrum Bremen

Universitätsallee 3, 28359 Bremen

(0421) 276 39 90

Augen Zentrum Bauer

Leher Heerstr. 66, 28359 Bremen

(0421) 2 46 84 - 0

Tagesklinik für Frauenheilkunde

Am Herzogenkamp 3, 28359 Bremen

(0421) 24 90 24

APOTHEKEN

Hollerland Apotheke

Kopernikusstr. 63, 28357 Bremen

(0421) 27 22 47

Horner Apotheke

Horner Heerstr. 35, 28359 Bremen

(0421) 20 36 610

www.horner-apotheke.de

Markus Apotheke

Wilh.-Röntgen-Str. 4, 28357 Bremen

(0421) 20 54 44

Apotheke im Mühlenviertel

Gerold-Janssen-Straße 2, 28359 Bremen

(0421) 24 67 77 80

Alle Angaben sind ohne Gewähr

60

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


HORNER Magazin | November - Dezember 2020 61


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

Das Team vom Fitnessstudio Maximum bietet ab Januar verschiedene

Präventionskurse online an, die von den Krankenkassen anerkannt sind

PRÄVENTIONSKURSE ONLINE

Aktiv mit dem Fitnessstudio Maximum

Der TV Eiche Horn bietet ab Januar von Krankenkassen unterstützte Präventionskurse

nach §20 auch online an. Aufgrund der Beschränkungen im

Sport durch Corona wird jetzt auch diese Möglichkeit von Krankenkassen

anerkannt und bietet einen guten Weg, mittels verschiedener Kurse aktiv

zu werden:

Am Dienstag den 26. Januar startet der Kurs „Haltung und Bewegung

durch Ganzkörpertraining“, der achtmal dienstags von 10 bis 11 Uhr stattfindet.

Ebenfalls am Dienstag den 26. Januar startet auch der Präventionskurs

„MOVE – Gewichtsreduktion durch Ganzkörperkräftigung“, der

wöchentlich von 19.15 bis 20.15 Uhr stattfindet. Am Freitag den 29. Januar

beginnt die „Beckenbodenschule“, welche achtmal freitags von 8.30

bis 9.45 Uhr stattfindet und am 4. Februar startet der zweite Kurs „Haltung

und Bewegung durch Ganzkörpertraining“, der dann achtmal von 16

bis 17 Uhr stattfindet.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Internetanschluss, ein internetfähiges

Endgerät mit Kamera und Mikrofon. Bei technischen Problemen

bieten wir Unterstützung an. Für alle Kurse ist eine verbindliche Anmeldung

erforderlich. Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist

eine Teilnahme von mindestens 80 % Voraussetzung. Weitere Informationen

sind unter der Telefonnummer (0421) 23 10 10 erhältlich (evtl.

Anrufbeantworter, Rückruf erfolgt).

Eike reicht die Verantwortung an Britta und Michael weiter

(Foto: Sabine Heuke)

WECHSEL IN DER ABTEILUNGS-

LEITUNG BEI DEN VOLLEYBALLERN

DES TV EICHE HORN

Mehr als 35 Jahre hat Eike Koschorreck die Geschicke als Abteilungsleiter

der Volleyballer des TV Eiche Horn geführt. Schon vor über einem Jahr

gab er bekannt, dass in diesem Jahr endgültig Schluss für ihn sei. Nun

haben sich mit Britta Richter und Michael Maurus zwei Trainer aus der

Volleyballabteilung gefunden, die sich zukünftig dieses Amt teilen werden.

Beide sind noch gar nicht so lange im Verein aktiv, aber haben sich

große Ziele gesetzt. Besonders die Jugendarbeit soll beim TV Eiche Horn

wieder intensiviert werden. Aus diesem Grund sind beide lizenzierten A-

Trainer auch im Jugendtraining des Vereins intensiv eingebunden. Aber

auch im Freizeit-/Beachbereich sowie in der Öffentlichkeitsarbeit sollen

Veränderungen angeschoben werden. Bis sich die beiden eingearbeitet

haben, wird Eike auch weiterhin mit seiner Erfahrung und seinem Rat

unterstützen und helfen.

Britta Richter

TV EICHE HORN E.V.

Berckstr. 87

28359 Bremen

E-Mail: info@eiche-horn.de

Tel.: (0421) 23 40 60

www.eiche-horn.de

62

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


SPORTLICHES HORN-LEHE | TV EICHE HORN

„Ein großes Dankeschön an Petra und ihr ganzes Team, dass der Betrieb nach der

Wiedereröffnung so gut geklappt hat!“, freuen sich Ursula Golsch-Bauer und

Joachim Bauer

Die wegen der Corona-Pandemie verordnete Schließung aller Fitnessstudios

und damit auch des Maximums ab Mitte März hat uns als regelmäßige

Nutzer (schon sehr getroffen. Da man wenig über das Virus und seine

Ausbreitung wusste, war aber diese Schließung notwendig und richtig,

gerade aus unserer Sicht, da wir aufgrund unseres Alters zur Risikogruppe

zählen. Umso mehr haben wir uns dann gefreut, dass nach der ersten

Schockstarre die ersten Angebote „aus der Ferne“ eintrafen. Für Ursula,

die in der Vor-Corona-Zeit nur einmal in der Woche an den Geräten war

und ansonsten zwei Kurse (Pilates und Yoga) mitgemacht hatte, waren

die YouTube-Videos die sechs Tage nach der Schließung täglich eingestellt

wurden hilfreich. Noch attraktiver sind für sie die Online-Kurse über

Zoom, da man von zu Hause teilnehmen kann. Ursula hat bis zu vier Online-Kurse

mitgemacht, teils vormittags, teils am frühen Abend. Für jemanden,

der die technischen Mittel oder Kenntnisse nicht hat, waren

diese Monate allerdings sicherlich schwieriger zu überbrücken. Auch

nachdem ab September wieder die Möglichkeit bestand, Kurse vor Ort

im Maximum zu besuchen, hat Ursula lieber von zu Hause daran teilgenommen.

Erst recht in der bevorstehenden dunklen und kalten Jahreszeit

ist diese häusliche Variante durchaus vorteilhaft, obwohl natürlich

der persönliche Kontakt schon fehlt.

FITNESS IM MAXIMUM

UNTER ERSCHWERTEN

BEDINGUNGEN

Erfahrungsbericht von

Ursula Golsch-Bauer &

Joachim Bauer

Für Joachim war die Situation etwas schwieriger, da er das Maximum ausschließlich

an den Geräten genutzt hat. Umso mehr hat er sich dann über

die wenn auch eingeschränkte (Wieder-)Öffnung ab dem 2. Juni sehr gefreut.

Es war sinnvoll, das Studio nicht wie vor Corona anzubieten, sondern

nur eine bestimmte Anzahl von gleichzeitigen Nutzern zuzulassen.

Die Reservierung der Trainingszeiten – anfangs telefonisch, später meist

vor Ort – hat gut geklappt. Das Hygiene-Konzept hat das Corona-Risiko

weitgehend minimiert. Die Zahl von höchstens neun Trainierenden ermöglicht

es, genügend Abstand von anderen zu wahren und trotzdem

sein übliches Programm an fast allen Geräten „abzuspulen“ und man hat

kein mulmiges Gefühl beim Besuch im Maximum. Jetzt mit Beginn der

kalten Jahreszeit wird die Lage sicherlich schwieriger werden, da ja weiterhin

gelüftet werden muss. Aber man kann sich ja mit entsprechender

Kleidung dagegen wappnen. Jedenfalls ist alles besser als eine erneute

Schließung des Maximums. Wir hoffen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

im Maximum und natürlich auch für uns selbst und alle anderen

Trainierenden, dass das Training trotz der widrigen Umstände weitergehen

kann.

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 63


SPORTLICHES HORN-LEHE | CLUB ZUR VAHR

EIN FARBENFROHER LICHTBLICK

IN EINER DUNKLEN ZEIT

Die Bekämpfung und Eindämmung des Coronavirus

war im Jahr 2020 eindeutig das Thema,

welches nicht nur Bremen vorrangig beschäftigt

hat. Neben allen Phasen der Einschränkung des

privaten, gewerblichen sowie kulturellen Lebens

war zumindest der Individualsport alleine, zu

zweit oder mit dem eigenen Hausstand weiter

erlaubt. Im Club zur Vahr durften sich darüber

- im Gegensatz zu den Hockeymitgliedern - die

Golfer und Tennisspieler freuen. Trotzdem

konnte zum Beispiel das Golf-Jugendtraining

nicht so stattfinden wie gewohnt, denn Gruppentrainings

waren wieder ab dem 02.11.2020

nicht mehr erlaubt. Golftrainer Philipp Schmalz

und Golf-Azubi Maxi Coels wollten ihren jugendlichen

Mannschaftsspielern der AK 8-12

(Altersklasse) dennoch einen stimmungsvollen

Abschluss dieses besonderen Jahres bescheren

und organisierten kurzerhand mit Unterstützung

der Bundesligaspielerinnen der Club zur

Vahr-Damenmannschaft ein leuchtendes Sportereignis.

Das „1. CzV-Leuchtballturnier“ fand dann

unter Einhaltung der vorgegebenen Abstandsregeln

am Samstag, den 12.12.2020 auf einem

Parcours von fünf Abschlagslöchern (Abschlag

von den Kinderabschlägen) sowie drei Minigolflöchern

auf dem Putting Green statt. In der

Dämmerung gegen 17.00 Uhr ging es los. Gestartet

wurde in 2er-Gruppen bei - hallelujah! -

trockenem Winterwetter. Die Kinder hatten

sichtlich Spaß an dieser bunten Abwechslung

und entsprechend ausgelassen war die Stimmung.

Alle waren sich im Anschluss einig: Ob

mit oder hoffentlich schon ganz bald ohne Corona

– dieser Event war ein strahlendes Beispiel

für eine Aktion, die nach Wiederholung verlangt.

In diesem Sinne ein buntes, abwechslungsreiches

und vor allem gesundes Jahr 2021 für alle

Sportlerinnen und Sportler!

CLUB ZUR VAHR E.V.

Bürgermeister-Spitta-Allee 34

28329 Bremen

E-Mail: info@club-zur-vahr.de

Tel.: (0421) 20 44 80

www.club-zur-vahr.de

64

HORNER Magazin | Januar - Februar 2021


HORNER Magazin | Januar - Februar 2021 65


IMPRESSUM | MAGAZINE FÜR BREMEN

IMPRESSUM

Herausgeber

Lars Hendrik Vogel

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