RAW Phototriennale Worpswede 2020 – Dokumentation

raw.phototriennale

Die RAW Phototriennale Worpswede 2020 – ein Festival unter ganz besonderen Bedingungen. Wenige Tage vor Eröffnung vom Corona-Virus ausgebremst, dann mit dem neuen Online-Format RAW-FREI-HAUS einer der Vorreiter in der digitalen Kulturvermittlung. Vor dem Sommer doch noch eröffnet und wegen des großen Erfolges bis in den November verlängert. Die Festivaldokumentation erzählt die ganze Geschichte des Festivals und seines digitalen Zwillings. Die Festivalmacher ziehen eine reich bebilderte Bilanz und lassen beteiligte Künstlerinnen und Künstler ebenso zu Wort kommen wie Besucherinnen und Besucher.

DOKUMENTATION

CHANGING


RAW PHOTOTRIENNALE

WORPSWEDE 2020

CHANGING REALITIES

DOKUMENTATION

»War eigentlich nicht so an Fotografie

interessiert jetzt aber schon!«

Besucherstimme


aw [Substantiv]

Rohdateiformat, digitales Negativ, Original

raw [Adjektiv]

offen, unverfälscht, roh, rau


INHALT

GELEITWORT

VORWORT

EDITORIAL

RAW

AUSSTELLUNGEN

PROGRAMM

RAW-FREI-HAUS

FAZIT

KOMMUNIKATION

RAW SPEZIAL

PARTNER

IMPRESSUM

4

6

8

10

16

58

66

84

94

98

104

111


»Hervorheben möchte ich, dass

es der RAW Phototriennale auf

beeindruckende Art und Weise

gelang, die Herausforderungen

der Corona-Epidemie zu meistern.

Sie zeigte überzeugend, was

möglich sein kann.«


GELEITWORT

»Jede Fotografie ist eine Art memento

mori. Fotografieren bedeutet

teilnehmen an der Sterblichkeit,

Verletzlichkeit und Wandelbarkeit

anderer Menschen (oder Dinge)«,

schrieb die Essayistin Susan Sontag.

Spuren des Wandels fotografisch

festzuhalten gelingt den Künstlerinnen

und Künstlern der RAW

Phototriennale Worpswede auf faszinierende

Weise. Ihre Botschaft:

Was vertraut und sicher scheint,

verändert sich mal unmerklich, mal

einschneidend. Sowohl die Aktualität

des Themas »Changing Realities«

als auch die Qualität der ausgewählten

Werkreihen beeindrucken.

Diesen Eindruck nahm ich als Schirmherrin

von meinem Besuch nach

dem Lockdown im Juni mit. Vor

allem laden die Fotografien dazu

ein, lange hinzusehen, sich zu vertiefen,

nachzudenken anders als

die zahllosen Bilder, an denen wir

täglich vorübereilen oder die wir

rasch im Internet weiterklicken. Hervorheben

möchte ich, dass es der

RAW Phototriennale auf beeindruckende

Art und Weise gelang,

die Herausforderungen der Corona-

Epidemie zu meistern. Sie zeigte

überzeugend, was möglich sein

kann: Alle Fotografien waren während

des Lockdowns in digitalen

Ausstellungsrundgängen zu sehen,

zahlreiche Vorträge und Gespräche

fanden ebenfalls online statt. Sicher

war es schmerzlich, auf zahlreiche

interessante Begegnungen zu verzichten,

umso mehr freuen wir

uns schon heute auf die nächste

RAW Phototriennale.

Ich danke den Veranstaltern Rüdiger

Lubricht und Jürgen Strasser

sowie den zahlreichen Förder*innen

und Partner*innen für ihr beeindruckendes

Engagement.

Auf ein Wiedersehen in Worpswede!

Dr. Gabriele Andretta, MdL

Präsidentin des Niedersächsischen

Landtages

5


VORWORT

Als Bürgermeister der Gemeinde

Worpswede freue ich mich, dass die

RAW Phototriennale mit ihrer dritten

Ausgabe endgültig zu einem

festen Bestandteil unserer kulturellen

Landschaft geworden ist. Was

als Idee von Rüdiger Lubricht und

Jürgen Strasser begann, ist inzwischen

ein wichtiger Leuchtturm der

zeitgenössischen Fotokunst, der

deutschlandweit beachtet wird

und weit über Worpswede hinaus

strahlt. Besonders hervorheben

möchte ich in diesem Zusammenhang

die Kooperation von »RAW«

mit den Häusern des Worpsweder

Museumsverbundes. Diese gelebte

Zusammenarbeit zwischen den

Museen und dem Festival zeigt

einerseits die feste Verwurzelung

des Projektes in unseren regionalen

Strukturen, andererseits ist sie

ein Beleg für die hohe künstlerische

Qualität der Ausstellungen, in

denen auch dieses Mal wieder die

Werke renommierter Fotografinnen

und Fotografen zu sehen waren.

Ihre Fotografien traten vielfach in

spannende Dialoge mit den Werken

unserer »Alten Worpsweder« und

sorgten für neue Betrachtungsmöglichkeiten

und Perspektiven. Nicht

zuletzt ist zu erwähnen, dass das

Festivalmotto »Changing Realities«

in Anbetracht der Corona-Pandemie

zum Symbol einer ganz neuen Herausforderung

für die Macher geworden

ist. Mit Mut, Kreativität und

Teamgeist ist es ihnen gelungen, mit

dem Online-Format »RAW-FREI-

HAUS« ein deutschlandweit beachtetes

Pilotprojekt zu schaffen, das

für neue Ideen und Konzepte »Made

in Worpswede« steht.

Ich danke allen Beteiligten für ihr

großartiges Engagement für die

RAW Phototriennale, die viele neue

Besucherinnen und Besucher nach

Worpswede gezogen hat und dazu

beiträgt, dass unser Künstlerort auch

in den Kreisen der Fotografie einen

Namen gewinnt und zu einem viel

beachteten Ort der Fotografie wird.

Stefan Schwenke

Bürgermeister der Gemeinde

Worpswede

7


»Was wir als dritte Auflage unseres

Festivals geplant hatten, entwickelte

sich unter den Zwängen der Corona-

Pandemie und des ersten Lockdowns

zu einem kulturellen Experimentierfeld

unter ständig wechselnden Realitäten.«


EDITORIAL

Changing Realities! Wohl selten war

ein Motto so zutreffend wie das

der RAW Phototriennale Worpswede

2020. Was wir als dritte

Auflage unseres Festivals geplant

hatten, entwickelte sich unter den

Zwängen der Corona-Pandemie zu

einem kulturellen Experimentierfeld

unter ständig wechselnden

Realitäten. Kurz vor der Eröffnung

im März 2020 traf uns die Schließung

aller Ausstellungshäuser mit

voller Wucht. Mitten in der Aufbauphase

war nicht nur unser ambitioniertes

Festivalprogramm plötzlich

Makulatur, auch eine Öffnung der

beinahe fertigen Ausstellungen für

das Publikum schien nicht absehbar.

Doch wir haben nicht resigniert,

sondern uns den neuen Realitäten

angepasst. Mit einem eingespielten

Team haben wir das Format »RAW-

FREI-HAUS« enwickelt: eine Onlineplattform,

die die Ausstellungen so

weit wie möglich in den digitalen

Raum transferieren sollte. Damit

konnten wir den Lockdown überbrücken

und wurden zugleich zu

einem deutschlandweit beachte-

ten Vorreiter für ein hybrides Ausstellungs-

und Vermittlungsformat.

Glücklicherweise war es möglich,

die Ausstellungen in der Folge doch

noch für das Publikum zu öffnen

und sogar noch bis November zu

verlängern.

Unser großer Dank gilt den Worpsweder

Museen und der Geschäftsstelle

des Worpsweder Museumsverbundes

für engagierte und inspirierende

Zusammenarbeit. Danken

möchten wir an dieser Stelle auch

unseren Förderern und Sponsoren,

die unbürokratisch den Wechsel in

digitale Formate unterstützten.

Danke sagen wir auch der Arbeitnehmerkammer

Bremen und der

Wirtschaftsförderung Bremen, die

mit »RAW Spezial« den Brückenschlag

nach Bremen ermöglichten.

Allen beteiligten Fotograf*innen,

Partner*innen und Freund*innen

sowie allen Besucher*innen gilt

ebenfalls unser Dank.

Rüdiger Lubricht & Jürgen Strasser

Leitung der RAW Phototriennale

9


RAW


RAW

KONZEPT

Ein Ort ein Festival: Worpswede als Standort für zeitgenössische

Fotografie mit sechs Ausstellungen in den Worpsweder Museen und

Galerien und einem Open-Air-Standort auf der Marcusheide.

International und national renommierte Künstlerinnen und Künstler

treffen auf preisgekrönte junge Fotografie und regional verwurzelte

Fotokunst.

Dialog zwischen aktueller Fotografie und den Werken der Bildenden

Kunst in den vier Häusern des Worpsweder Museumsverbundes konzeptionell

abgestimmt auf das Profil des jeweiligen Museums.

Breit gefächertes Vermittlungsprogramm mit Führungen, Vorträgen,

Künstlergesprächen, Filmen, Symposium, Fotobuch-Salon und

vielen weiteren Veranstaltungen.

Kooperation mit überregionalen und regionalen Partnern und einem

breiten Netzwerk in Worpswede.

Ziel: Dauerhafte Etablierung eines hochklassigen Fotofestivals in der

Künstlerkolonie Worpswede mit engen Bezügen zu Geschichte und

Gegenwart des Ortes.

11


RAW

»RAW 2020 nimmt in seiner Themenwahl

Bezug auf die ›Alten Worpsweder‹ und ihre

Landschaft, holt sie aber auch durch das

Medium Fotografie in die Jetzt-Zeit und

befragt sie auf ihre Aktualität hin.«

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


LEITMOTIV

Die RAW Phototriennale Worpswede

2020 stand unter dem

Motto »Changing Realities«. Im

Mittelpunkt standen damit zugleich

schon veränderte Realitäten

und sichtbare Wandlungsprozesse,

die Fotografen

auf vielfältige Weise begleitet

haben. Fragen von Ökologie und

Nachhaltigkeit wurden dabei

ebenso künstlerisch verhandelt

wie die nach persönlichen und

gesellschaftlichen Identitäten. Ein

besonderer Schwerpunkt lag 30

Jahre nach dem Mauerfall auf

einer Bestandsaufnahme des

Wandels in der ehemaligen DDR

und einer Retrospektive der

Alltagsfotografie des anderen

deutschen Staates. Die Ausstellungen

im Barkenhoff, der

Großen Kunstschau, dem Haus

im Schluh und der Worpsweder

Kunsthalle orientierten sich an

den Profilen des jeweiligen Hauses

und setzten die Werke der

ausgestellten Fotografinnen und

Fotografen in Beziehungen zu

den Sammlungen. Jede Ausstellung

nahm ein spezielles Themenfeld

und zugleich ein Genre

in den Fokus und verknüpfte

die Inhalte mit aktuellen Fragen.

Das galt genauso für die weiteren

Ausstellungen des Festivals

in der Galerie Altes Rathaus und

das Open-Air-Format auf der

Marcusheide. Junge Fotografie,

regionale Bezüge und die Zusammenarbeit

mit verschiedenen

Hochschulen prägten diese

Standorte. Die Ausstellungen

nahmen somit Bezug auf den Ort

und seine Ausstellungshäuser,

holten deren thematische Schwerpunkte

aber auch mit dem Medium

Fotografie in die Jetzt-Zeit

und thematisierten auf vielfältige

Weise den Wandel der auch

vor Worpswede nicht haltmacht.

Changing Realities!

13


RAW

BETEILIGTE FOTOGRAFINNEN

UND FOTOGRAFEN

DIRK ALVERMANN

URSULA ARNOLD

TINA BARA

SYBILLE BERGEMANN

BARBARA BERTHOLD

CHRISTIAN BORCHERT

PETER BIALOBRZESKI

NORBERT BUNGE

LIA DARJES

KLAUS DIERSSEN

ARNO FISCHER

BETTINA FLITNER

SARAH FRICKE

GUNDULA FRIESE

JOHANNA-MARIA FRITZ

GERHARD GÄBLER

VERENA GILHAUS

RAFAEL GOLDCHAIN

JÜRGEN GRAETZ

WOLFGANG GREGOR

COSIMA HANEBECK

INGRID HARTMETZ

HARALD HAUSWALD

NICOLE HEINSOHN

ANNA HEYDEL

RAFAEL HEYGSTER

KONRAD HOFFMEISTER

NORMAN HOPPENHEIT

ECKHARD JOITE

HANNES JUNG

STEFAN KOCH

ALEM KOLBUS

HELMUT VON KOTZEBUE

GEORG KRAUSE

PATRICIA KÜHFUSS

FRANK KUNERT

JAEUK LEE

UTE MAHLER

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


ROGER MELIS

FLORIAN MÜLLER

GÖTZ-MICHAEL MÜLLER

CHRISTIAN MUHRBECK

DANIEL NIEDERMEIER

KAI IVO NOLDA

INGMAR BJÖRN NOLTING

RICARDO NUNES

DIRK OPITZ

HELGA PARIS

MANFRED PAUL

IVANKA PENJAK

SABINE PEUKERT

LUDWIG RAUCH

EVELYN RICHTER

GÜNTER RÖSSLER

MARTIN ROSSWOG

DITMAR SCHÄDEL

INA SCHOENENBURG

CLAUDIUS SCHULZE

MONIKA SCHULZ-FIEGUTH

ANNA SPELTZ

HENRIK SPOHLER

JAN A. STAIGER

UWE STEINBERG

THOMAS STEINERT

CHRISTINA STOHN

MARVIN SYSTERMANS

MARTIN VOSSWINKEL

GERHARD WEBER

TOM WESSE

KARIN WIECKHORST

KATJA WORCH

XIANG YAN

TAMINA-FLORENTINE ZUCH

15


AUSSTELLUNGEN


AUSSTELLUNGEN

FOKUS HEIMAT

BARKENHOFF

21.03.01.11.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Sehr anregend, zeitgenössische Fotografie in

den historischen Räumen zu sehen!«

Gästebucheintrag

19


AUSSTELLUNGEN

»Die Organisatoren des RAW Fotofestivals

haben mich mit der diesjährigen

Auswahl der Fotografien begeistert,

die sich thematisch eng an den Profilen

der Ausstellungshäuser orientierte.

Im Barkenhoff stand der nicht einfach

zu fassende Begriff ›Heimat‹ im Fokus:

Lia Darjes, Marvin Systermans und

Martin Rosswog ermöglichten einen

zeitgemäßen und kritischen, dennoch

aber nicht weniger ästhetischen Blick

auf dieses vielschichtige Phänom und

seine individuelle Definition. Eingewoben

in die Sammlungspräsentation mit

den Werken Heinrich Vogelers, schlugen

die Fotografien eine Brücke zur bewegenden

Geschichte des Barkenhoff-

Erbauers, der in unvergleichlicher Konsequenz

sein künstlerisches Schaffen

zur Grundlage jeder seiner ›Heimaten‹

machte abseits aller Kunststile, Lebenssituationen

oder Nationalitäten.«

Beate Arnold, Wissenschaftliche Leiterin

der Barkenhoff-Stiftung Worpswede

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


21


AUSSTELLUNGEN

6 FRAGEN AN LIA DARJES

TEILNEHMENDE FOTOKÜNSTLERIN

Wie hast du das kuratorische Konzept

von RAW wahrgenommen?

Man hat in Worpswede regelrecht

einen repräsentativen Querschnitt

der wichtigen Arbeiten gesehen,

die im letzten Jahr national und international

innerhalb der Fotografieszene

viel Aufmerksamkeit bekommen

hatten. Besonders mit der

Arbeit von Rafael Goldchain wurde

dann aber der Horizont noch mal

sehr erweitert. Die Arbeit und Ausstellung

haben überrascht und

überzeugt. Spannend würde ich

es finden, wenn man in Zukunft

auch Nachwuchskurator*innen Ausstellungen

planen ließe, so wie ja

auch Nachwuchsfotograf*innen bewusst

gefördert wurden.

Wie hat dir die Ausstellung »Fokus

Heimat« im Barkenhoff gefallen?

Das ist für mich natürlich schwer

zu beantworten, weil ich ja Teil der

Ausstellung war. Für mich persönlich

war es einfach ein großartiges

Erlebnis, dass meine Porträts in

den Dialog mit den wunderbaren

Porträts von Vogeler gestellt wurden.

Generell finde ich solche Bezugnahmen

immer spannend.Und

so hat sich auch die gesamte Ausstellung

toll in dieses heimatreiche

Haus in Worpswede eingefunden.

Die Fotografie wird ja häufig als

»neues« Medium wahrgenommen,

während die Malerei das »Alte«

repräsentiert. Das war hier eine

spannende Gegenüberstellung.

Welchen Stellenwert hat es für dich,

bei RAW auszustellen?

Auch hier muss ich sehr persönlich

antworten: Ich bin halbe Worpswederin,

habe in meiner Kindheit alle

Wochenenden und Ferien hier verbracht

und gleichzeitig bin ich Teil

der Berliner Fotografieszene. Insofern

war und ist es für mich einfach

wunderbar, bei RAW dabei zu sein.

Es ist für mich natürlich großartig

dass RAW hier stattfindet und immer

mehr an Bedeutung gewinnt.

Ich hoffe, dass sich das Festival

noch vergrößert, dass die Museen

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


sich mit noch mehr Ausstellungsflächen

beteiligen, sodass RAW

eine feste Größe in der nationalen

Fotografieszene wird. Davon würde

Worpswede profitieren. Wenn man

sich umhört, leidet Worpswede ja

noch immer an einem etwas verstaubten

Ruf. Durch RAW bietet

sich die Chance, ein Ort mit zeitgenössischer

Relevanz zu werden,

ohne sich verbiegen zu müssen.

Was unterscheidet RAW deiner

Meinung nach von anderen Fotofestivals?

Viele Festivals finden in großen

Städten statt und so verlaufen

sich die Protagonisten und Besucher

in der Anonymität der Großstadt.

Hier in Worpswede passiert

etwas Wunderbares: Professionelle

Ausstellungsflächen treffen auf

die Intimität des Dorfes. Abgesehen

davon, dass die Wege zwischen

den Ausstellungsorten erheiternde

Spaziergänge sind, trifft

man sich, kann plaudern und man

kommt tatsächlich ins Gespräch.

Hier können nachhaltige Vernetzungen

entstehen. Das ist innerhalb

Norddeutschlands einmalig.

Wie hast du unser Online-Format

RAW-FREI-HAUS wahrgenommen?

Ihr habt im März wahnsinnig schnell

und zielstrebig reagiert. Ich denke,

vielen Fotografieinteressierten

konntet ihr über die ersten

Lockdown-Tage helfen. Besonders

schön fand ich die »musikalischen

Resonanzen«.

Wäre ein Online-Format auch eine

passende Ergänzung für zukünftige

Festivals?

Toll an dem Online-Format ist natürlich,

dass nichts verloren geht.

Dass tolle Gespräche auch im

Nachhinein noch verfügbar sind.

Ersetzen kann es aber die echte

Ausstellung und die Aura des Originalen

nicht. Ich persönlich habe

allerdings eine riesige Sehnsucht

nach Veranstaltungen in persona

ohne Wenn und Aber.

23


AUSSTELLUNGEN

FOKUS LANDSCHAFT

GROSSE KUNSTSCHAU WORPSWEDE

21.03.01.11.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Mit drei fotografischen Positionen fokussierte

RAW in der Großen Kunstschau

das Thema ›Landschaft‹ . Die Landschaft

war das Bildsujet, das die Maler*innen

am Ausgang des 19. Jahrhunderts nach

Worpswede gezogen hatte und das über

Jahrzehnte eines der bestimmenden Bildmotive

vor Ort blieb. Ein gutes Jahrzehnt

vor Worpswede vollzog sich in Paris ein

Paradigmenwechsel. Aus einer gegebenen

Natur (natura naturata) wurde eine werdende

Natur (natura naturans). Am Beginn

des 21. Jahrhunderts können wir auf

die äußere Natur weder schauen wie die

Worpsweder noch wie die Impressionisten.

Landschaft wird auch in der Kunst als von

uns gemachte und zu verantwortende Natur

gesehen. Alle Facetten der Verhältnisse

zwischen Mensch und Umwelt werden

kritisch thematisiert, so auch in den drei

Fotoserien, die im Kontext von RAW den

›Fokus Landschaft‹ markierten, in Claudius

Schulzes ›Biosphere X‹, Henrik Spohlers

Fotoerzählung ›The Third Day‹ und

Frank Kunerts ›Wunderland‹«.

Jörg van den Berg, Künstlerischer Leiter

Große Kunstschau Worpswede

25


AUSSTELLUNGEN

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Ich war überrascht, weil ich eigentlich mehr

Traditionelles erwartet hätte. Vielen Dank.«

Gästebucheintrag

27


AUSSTELLUNGEN

FOKUS MENSCH

HAUS IM SCHLUH

21.03.01.11.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Erstaunlicherweise passen Museum, Haus und

die aktuelle Fotoausstellung ganz wunderbar

zusammen.« Gästebucheintrag

29


AUSSTELLUNGEN

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Interessant an ›Fokus Mensch‹ war für mich

vor allem der Dialog zwischen den Fotografien

und den eigentlichen Schwerpunkten unseres

Hauses. Worpswede ist eigentlich immer

ein Ort der Fotografie gewesen. Schon

Heinrich Vogeler hat fotografiert und das Medium

zur Selbstinszenierung genutzt. Gerade

in der im Rahmen von RAW gezeigten Werkreihe

von Rafael Goldchain, der genauso in

andere Identitäten geschlüpft ist, habe ich da

eine starke Verbindung gesehen. Insbesondere

dieser Teil der Ausstellung hat unheimlich

tolle Reaktionen ausgelöst. Wir haben

immer wieder gehört, dass diese Reihe fiktiver

Familienfotos die Besucher*innen besonders

beeindruckt hat. Für die Zukunft von RAW

wünsche ich mir, dass inhaltlich globale Entwicklungen

positive wie negative weiter eine

große Rolle bei der Auswahl der Fotograf*innen

und Werken spielen und gesellschaftlich relevante

Themen verhandelt werden«.

Berit Müller, Künstlerische Leitung

Haus im Schluh

31


AUSSTELLUNGEN

FOKUS ZEITENWENDE

WORPSWEDER KUNSTHALLE

21.03.01.11.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Darauf waren wir nicht gefasst:

so eine bewegende Ausstellung!«

Gästebucheintrag

33


AUSSTELLUNGEN

»Es war klar, dass die Ausstellung ›Fokus

Zeitenwende‹ in der Worpsweder Kunsthalle

stattfinden musste, da hier schon in den siebziger

Jahren Ausstellungen mit DDR-Themen

stattgefunden haben. Das Besondere an unserer

Ausstellung hier ist, dass es ein Blick in

eine andere Welt ist und auch viele Gespräche

mit dem Publikum ausgelöst hat, die gesagt

haben: ›So war es‹ oder ›So war es nicht‹. Ein

schöner gesellschaftlicher Spiegel. Corona war

für uns ein Schockerlebnis, aus dem dann mit

RAW-FREI-HAUS etwas ganz Neues geworden

ist, indem das Festival einfach virtuell zu den

Menschen nach Hause gekommen ist. Trotz

des besonderen Erlebnisses, die Werke vor Ort zu

sehen, kann ich mir auch vorstellen, dass das ein

Modell der Zukunft ist, um eine Ausstellung

vor- oder nachzubereiten und Dinge, die man

bei einem Ausstellungsbesuch nicht wahrgenommen

hat, noch einmal aufzunehmen«.

Sonja Toeppe, Geschäftsführerin

Worpsweder Kunsthalle

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


35


AUSSTELLUNGEN

»Alles ist überschaubar, man spaziert

von einem Ausstellungsort zum nächsten,

man trifft sich wieder, man kommt

ins Gespräch. Und trotzdem bekommt

man eine Vielfalt und Klasse geboten,

die sich in jeder Hinsicht mit städtischen

Festivals messen kann.«

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


7 FRAGEN AN MATTHIAS JÄGER

GESCHÄFTSFÜHRER WORPSWEDER MUSEUMSVERBUND

Wie siehst du die Entwicklung von

RAW seit dem ersten Festival?

Ich würde es so sagen: Ihr seid

2016 grandios gestartet und habt

euer Festival von dieser Premieren-

Erfahrung ausgehend kontinuierlich

weiterentwickelt. Das gilt

für die Themen, die Formate,

die Vermittlungsformen und die

Vermarktung insbesondere aber

für die Ausweitung der Ausstellungen.

Der besondere Charme

der ersten beiden Ausgaben lag

in der Bespielung ungewöhnlicher

Ausstellungsorte mit dazu

passenden Themen ich denke

da zum Beispiel an die wunderbare

Tankstellen- und Auto-

Serie im Autosalon »Kultmobile«,

die Präsentationen von einheimischen

Fotografinnen und Fotografen

in Hotels und Restaurants,

Schaufenstern und Gärten oder

auch die Open-Air-Ausstellungen.

Durch die Zusammenarbeit mit

den Worpsweder Museen ist euch

dann ein wahrer Quantensprung

gelungen. Es begann 2017 mit

einer ersten Ausstellung in der

Worpsweder Kunsthalle die

Landschaftsfotografien, die ihr

dort gezeigt habt, sind für mich

bis heute ein unvergesslicher Höhepunkt!

In diesem Jahr wart ihr

erstmals in allen vier Worpsweder

Museen präsent und konntet

die Ausstellungen thematisch

noch breiter und vielschichtiger

anlegen. Gerade vor dem Hintergrund,

dass das eigentliche Festival

2020 über weite Teile nur

digital stattfinden konnte, war es

ein großes Glück, dass eure Ausstellungen

von Mai bis Oktober in

den Worpsweder Museen gezeigt

und von über 30.000 Menschen

besucht werden konnten.

Was ist das Worpswede-typische

an RAW?

Einzigartig an »RAW« ist die Verbindung

von einem im Grunde

großstädtischen Angebot mit der

dörflichen Atmosphäre Worpswedes.

Alles ist überschaubar, man

spaziert von einem Ausstellungs-

37


AUSSTELLUNGEN

ort zum nächsten, man trifft sich

wieder, man kommt ins Gespräch.

Und trotzdem bekommt man

eine Vielfalt und Klasse geboten,

die sich in jeder Hinsicht mit städtischen

Festivals messen kann.

Schön ist auch, dass die Worpswederinnen

und Worpsweder RAW

von Beginn an begeistert angenommen

und zu »ihrem« Festival

gemacht haben. RAW wurde

so für viele zu einem vierwöchigen

Intensiv-Workshop in Sachen

Fotografie.

Wo siehst du die Verbindungen

zwischen dem Konzept von RAW

und den Dauerausstellungen der

Worpsweder Museen?

Ich habe mich sehr gefreut, dass

ihr euch nicht nur räumlich, sondern

auch inhaltlich auf die vier

unterschiedlichen musealen Ausstellungsorte

eingelassen habt.

Die thematischen Verknüpfungen

mit den Dauerausstellungen waren

sehr stimmig und haben den

von euch präsentierten Fotoserien

eine zusätzliche historische Tiefenschärfe

gegeben. Im Gegenzug

wurden die Profile unserer

Museen und die Präsenzausstellungen

durch eure Ausstellungen

in oftmals überraschender und

erhellender Weise akzentuiert.

Beide Seiten haben also durch

diesen Dialog etwas gewonnen.

Am sinnfälligsten war das dort, wo

wie im Barkenhoff die musealen

und die fotografischen Positionen

gemischt wurden und in ein

unmittelbares, spannungsreiches

Zwiegespräch traten.

Was bringt RAW für die Marke

Worpswede?

Es gehört zur DNA der Marke

Worpswede, dass sich dieser Ort

auf der Basis seines kulturhistorischen

Erbes immer wieder neu

erfunden hat. Entscheidend dabei

ist: Es waren stets engagierte Einzelpersonen

mit einer klaren Idee

oder Vision, die den Ort vorangebracht

und erneuert haben. Auch

heute bedarf die Marke Worpswe-

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


de einer kontinuierlichen Aktualisierung

und energischer Anstöße,

um lebendig und attraktiv zu bleiben

und auch neue, jüngere Besucherschichten

anzusprechen. Da

habt ihr mit eurem Festival einen

unglaublich wichtigen und schönen

Impuls gesetzt! Und da auch

wir Museen zusammen mit den

Künstlerhäusern Worpswede, der

Kulturbeauftragten und weiteren

engagierten Akteuren an dieser

beständigen Erneuerung nicht nur

der Marke, sondern vor allem der

Identität dieses spannenden Ortes

arbeiten, ist unsere jetzt begonnene,

auf Nachhaltigkeit angelegte

Kooperation absolut sinnvoll

und sinnstiftend.

Was wären deine Wünsche für

die zukünftige Entwicklung von

RAW?

Ich wünsche mir, dass wir unsere

Kooperation in den nächsten Jahren

inhaltlich noch weiter ausbauen

und zu einem Dialog darüber

gelangen, mit welchen Themen

und Formaten wir als Museen und

ihr als Festival dem Ort gerecht

werden und gleichzeitig den Nerv

der Zeit treffen können. In dieser

Hinsicht können wir uns sicher

gegenseitig noch mehr herausfordern

und befruchten. Die diesjährigen

Ausstellungen sehe ich

als vielversprechenden Einstieg in

einen solchen Dialog.

Wie beurteilst du das Online-

Format RAW-FREI-HAUS?

Was ihr angesichts des Lockdowns

im März 2020 mit RAW-FREI-

HAUS innerhalb weniger Tage

auf die Beine gestellt habt, war

schlichtweg großartig! Eure Kreativität

und euer Einsatz haben

dem Festival und dem Ort Worpswede

insgesamt viel Aufmerksamkeit

und Respekt eingebracht. Zu

Recht, denn ihr wart in der Beantwortung

der Frage, wie die Kultur

mit der akuten, völlig unerwarteten

Herausforderung des Lockdowns

umgehen kann, deutschlandweit

ganz vorn mit dabei.

39


AUSSTELLUNGEN

Sind digitale Begleitprogramme

für die Zukunft in deinen Augen

ein notwendiger Bestandteil der

Kunstvermittlung?

Ich meine: ja. Die digitale Präsenz

kann allerdings nie das persönliche

Erlebnis von Kunst vor Ort

ersetzen. In eine Ausstellung zu

gehen bedeutet, sich Zeit zu nehmen

und sich einzulassen, alles

andere auszublenden und sich für

neue Erfahrungen zu öffnen. Es

bedeutet auch, diese Erfahrungen

physisch mit anderen Menschen

zu teilen. Diese Form des Einlassens

ist bei digitalen Angeboten

eher die Ausnahme man scrollt

sich halt durchs Leben und stellt

im Nachhinein fest, dass wenig

hängengeblieben ist. Digitale Angebote

können aber ein Appetizer

sein, ein Weg, neue Zielgruppen

zu erreichen und Interesse bei

Menschen zu wecken, die normalerweise

nicht in unsere Ausstellungen

oder zu eurem Festival

kommen würden. Die digitalen Inhalte

sollten also nicht versuchen,

das eigentliche Kulturereignis zu

ersetzen, sondern sich ganz gezielt

darauf beschränken, neugierig

zu machen, Lust auf mehr

zu wecken, Räume zu öffnen und

Anstöße zu geben. Die Kunst liegt

also darin, in einer Zeit, in der

scheinbar ALLES mit einem Klick

zu haben ist, Menschen davon zu

überzeugen, dass es sich lohnt,

sich auf den Weg zu machen und

Zeit und Mühe aufzuwenden, um

etwas zu entdecken, das nur real

erlebt und als Lohn solcher Mühe

erlangt werden kann. Wenn das

gelingt, können digitale Angebote

flankierend und ergänzend dazu

dienen, das eigentliche Festivaloder

Ausstellungserlebnis weiter

zu vertiefen zum Beispiel mit

Hintergrundinformationen, spielerischer

Wissensvermittlung oder

Einblicken in künstlerische Prozesse,

die sonst verborgen bleiben

würden.

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Eure Kreativität und euer Einsatz

haben dem Festival und dem Ort

Worpswede insgesamt viel Aufmerksamkeit

und Respekt eingebracht.«


AUSSTELLUNGEN

FOKUS NACHWUCHS

GALERIE ALTES RATHAUS

21.03.12.07.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Ich bin völlig überrascht und beeindruckt

von den (meisten) Fotoserien ... Großartig!«

Besucherfragebogen

43


AUSSTELLUNGEN

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Die RAW Phototriennale stellt hochaktuell

Positionen zeitgenössischer

Fotografie vor und ist dadurch für die

Deutsche Gesellschaft für Photographie

(DGPh) eine herausragende Plattform

zur Auseinandersetzung mit moderner

Fotokunst. Es war uns deshalb

eine große Freude, als Kooperationspartner

von RAW die Ausstellung ›Fokus

Nachwuchs‹ in der Galerie Altes

Rathaus zu zeigen in der u. a. die Arbeiten

der Otto-Steinert-Preisträger

2017 und 2019 zu sehen waren. Eine

wunderbare Ausstellung, die vom Kuratorenteam

spannend und zeitgemäß

präsentiert wurde.«

Ditmar Schädel, Vorsitzender Deutsche

Gesellschaft für Photographie (DGPh)

45


AUSSTELLUNGEN

FOKUS NORDWEST

GALERIE ALTES RATHAUS

18.07.16.08.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Macht weiter so! Ausstellungen von Künstlern,

die noch nicht so bekannt sind, finde ich

interessant und sie machen das Besondere

des Festivals aus.« Besucherfragebogen

47


AUSSTELLUNGEN

»Die Ausstellung ›Fokus Nordwest‹ vereinte

ein weites Spektrum an Positionen

zum Thema Changing Realities. Die

baulichen Veränderungen der Welt, die

Helmut von Kotzebue nochmals durch

seinen abstrakten Blick verändert, die

installativen und fotografischen Interventionen

von Martin Vosswinkel, die

Räume Daniel Niedermeiers und Jan A.

Staigers, in denen das zukünftige Eingreifen

in die Realität geprobt wird, oder

der modische und fotografische Aneignungsprozess,

den die Studierenden der

Hochschule Hannover in ihrem Projekt

Trachtwerk eingegangen sind sich

wandelnden Realitäten begegnete man

in diesen, den weiteren Arbeiten in der

Galerie und denen der anderen Häuser.

In seiner Gesamtheit hat das Festival

somit ein Ausstellungserlebnis kreiert,

das visuell und ideell eine ganz eigene,

sehr spannende und sichtbare Wirklichkeit

geschaffen hat.«

Anna Heydel, Fotokünstlerin

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


49


AUSSTELLUNGEN

FOKUS STADTRAUM

MARCUSHEIDE

21.03.07.06.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Zunächst war unsere Ausstellung ›Fokus

Stadtraum‹ die einzige geöffnete Ausstellung

zu Beginn der Pandemie. Die

Open-Air-Präsentation kontrastierte die

gezeigten urbanen Situationen kongenial

mit der umgebenden Natur der Marcusheide.

Zweimal habe ich die Ausstellung

besucht, zu verschiedenen Jahreszeiten

und bei wechselndem Licht, jedes

Mal eine andere Erfahrung. Von den anderen

Ausstellungen blieben besonders

im Gedächtnis:›Fokus Landschaft‹ und

›Fokus Zeitenwende‹. Die Präsentationen

verwiesen auf eine hohe Professionalität

und Kenntnis aktueller Entwicklungen

zeitgenössischer fotografischer

Positionen.«

Prof. Peter Bialobrzeski,

Hochschule für Künste Bremen

51


AUSSTELLUNGEN

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


AUSSTELLUNGEN

FOKUS TRACHTWERK

MARCUSHEIDE

12.06.16.08.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Nicht nur wegen der Bilder, sondern auch

aufgrund des Settings eine Augenweide.«

Besucherstimme

55


AUSSTELLUNGEN

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Ein Jahr lang haben sich Studierende

der Hochschule Hannover in den Studiengängen

›Fotojournalismus und Dokumentarfotografie‹

und ›Modedesign‹

unter meiner Leitung mit Tracht und

Mode auseinandergesetzt. Das Projekt

›Trachtwerk‹ nimmt hessische Trachten,

traditionelle Kultur und ländliches Leben

in den Fokus, transformiert diese ins

Zeitalter der Urbanisierung und adaptiert

deren Merkmale mit einem Seitenblick

auf die zeitgenössische Mode. Unerwartet

für Besucher*innen des RAW

Fotofestivals und für Spaziergänger*innen

stellte die Ausstellung lebensgroße modische

Silhouetten mittels fotografischer

Inszenierungen in Diskurs mit

der ›natürlichen‹ Stimmung der malerischen

Marcusheide in Worpswede

Prof. Martina Glomb, Hochschule Hannover

57


PROGRAMM


4

FILME*

4

KÜNSTLERGESPRÄCHE

8

VORTRÄGE*

12

WORKSHOPS**

16

FÜHRUNGEN & MATINEEN**

+ FOTOMESSE**

+ SYMPOSIUM**

+ FOTOBUCH-SALON**

+ JUGENDFOTOPREIS**

+ SONDERVERANSTALTUNGEN**

*Ursprünglich geplant. Wegen der Corona-Pandemie in Teilen umgesetzt.

**Ursprünglich geplant. Wegen der Corona-Pandemie ganz abgesagt.

59


PROGRAMM

VORTRÄGE

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Diese Veranstaltung war wohl einmalig.

Es waren natürlich in erster Linie die

Rahmenbedingungen, bestimmt durch

die Corona-Pandemie, die dem Ganzen

eine spezielle Atmosphäre gaben. Den

wirklichen Stellenwert dieser Vortragsreihe

wird man wohl erst viel später,

wenn »hoffentlich« Corona aus unseren

Alltagsgedanken verschwunden ist, zu

schätzen wissen. Dann ändert sich die

Perspektive und man wird stolz erzählen,

dass man damals vor einem handverlesenen

Publikum in einem Ausnahmezustand

trotzdem ein Stück kulturelle Normalität

gelebt hat. Daher auch mein Dank

an die Organisatoren, die allen Umständen

trotzten und es möglich gemacht

haben. Gerade der »direkte« (1,5 m Abstand)

Kontakt mit den Zuhörern und der

informelle Austausch mit Kolleginnen

und Kollegen sind für mich das, was so

ein Festival lebendig macht. Die Auswahl

der Fotografen mit ihren diversen Arbeitsansätzen

hat das Motto ›Exploring

Reality‹ sehr gut übersetzt.«

Christian Muhrbeck, Fotograf

61


PROGRAMM

KÜNSTLERGESPRÄCHE

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Es war super, dass einige Künstlergespräche

nachgeholt werden konnten.

Mein absolutes Highlight war der Tag, an

dem gleich vier Fotografinnen und Fotografen

eingeladen waren, ihre Arbeiten

vorzustellen. Hier entwickelten sich durch

das Format und die zutiefst offene Art

der Vortragenden mehrere leidenschaftliche

und grundlegende Diskussionen.«

Simon Sola Holischka, Besucher

63


PROGRAMM

FILME

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Jammerschade, dass das ambitionierte

und umfangreiche

Festivalprogramm von RAW wegen

Corona größtenteils abgesagt

werden musste. Umso mehr

habe ich mich zum Abschluss

der RAW Phototriennale über

die feine Filmreihe gefreut, die

genauso abwechslungsreich war

wie die Ausstellungen und auf

ganz unterschiedliche Weise das

Festivalmotto beleuchtet hat.«

Verona Bühler, Besucherin

65


RAW-FREI-HAUS


RAW-FREI-HAUS

Improvisation statt Resignation! Als eine Woche vor Eröffnung der

coronabedingte Lockdown alle Hoffnungen auf ein reguläres Festival

zunichte machte, wurde RAW kurzerhand ins Internet verlegt. Im Festivalzeitraum

vom 21.03. bis 19.04.2020 wurde dem Publikum RAW-

FREI-HAUS täglich ein neues Video präsentiert. Insgesamt standen

und stehen 41 Videos auf YouTube und Vimeo zur Verfügung.

MITWIRKENDE

CHRISTOPH BANGERT

LIA DARJES

LARS FISCHER

JOHANNA-MARIA FRITZ

COSIMA HANEBECK

BJÖRN HERRMANN

PROF. DR. GÜNTER HERZOG

RAFAEL HEYGSTER

ECKHARD JOITE

SIMONE KLEIN

DR. CHRISTINA LEBER

RÜDIGER LUBRICHT

ROBERT MORAT

JESSICA MORHARD

MARKUS PAUL MÜLLER

DITMAR SCHÄDEL

STEPHAN SCHRADER

MONIKA SCHULZ-FIEGUTH

THOMAS SEELIG

ADAM SPOERHASE

HENRIK SPOHLER

MARVIN SYSTERMANS

MARTIN VOSSWINKEL

67


RAW-FREI-HAUS

#CLOSEDBUTOPEN

ERÖFFNUNGSFEIER

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Tolle Eröffnungsfeier! Der

Cellist Stephan Schrader hat

die Situationen und auch die

derzeitige Atmosphäre gut

eingefangen. Ich gratuliere

euch zu dem Eröffnungsfilm,

auch wenn ihr euch

das ganz anders vorgestellt

habt ... und ich bin sehr gespannt,

was da noch kommen

wird.«

Martin Voßwinkel, Künstler

»Nur wenige Tage vor der Eröffnung

musste die RAW Phototriennale aufgrund

der Corona-Krise abgesagt

werden. Ohne viel Vorbereitungszeit

und als erstes Fotofestival überhaupt

haben die Veranstalter mit RAW-

FREI-HAUS eine ansprechende, vielseitige

und spannende digitale Version

des Festivals geschaffen. Dass die

Veranstalter sich nicht entmutigen

lassen und kurzfristig kreative Lösungen

finden, mit unvorhersehbaren

Situationen umzugehen das finde

ich beeindruckend und inspirierend.«

Rafael Heygster, Fotojournalist

69


RAW-FREI-HAUS

#CLOSEDBUTOPEN

7 AUSSTELLUNGSRUNDGÄNGE

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Seit gestern steht der virtuelle Ausstellungsrundgang

Fokus Zeitenwende,

der auch meine Sammlung enthält, im

Netz. Ich möchte Ihnen sagen, dass

ich von der Darstellung höchst erfreut

bin und ich Ihnen dafür sehr herzlich

danke.«

Gabriele Koenig, Sammlerin

71


RAW-FREI-HAUS

#CLOSEDBUTOPEN

9 KÜNSTLERGESPRÄCHE

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Mit Kreativität und Können haben die

Macherinnen und Macher das Festival mit

dem Format RAW-FREI-HAUS kurzerhand

digital in die Welt getragen. Dabei ist es

einerseits gelungen, in wunderbaren Porträts

und spannenden Gesprächen den Zuschauer

für diese Momente die Pandemie

vergessen zu machen und andererseits

Einblicke in die sehr unterschiedlichen

Arbeitsweisen der Fotograf*innen zu gewähren.

Danke an die Organisator*innen für

ihre Kreativität, für ihre Flexibilität, für ihre

Entschlossenheit. Für uns Künstler und

Künstlerinnen in dieser schwierigen Zeit

war das mehr als ein Festival. Es war auch

Ermutigung, Lichtblick und Austausch.«

Ludwig Rauch, Fotokünstler

73


RAW-FREI-HAUS

6 FRAGEN AN JÜRGEN STRASSER

LEITUNG RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE

Wie kam es zu zum Online-Format

RAW-FREI-HAUS?

Wenige Tage vor der Eröffnung

die Ausstellungen waren fast

fertig gehängt wurden wir von

der Schließung aller Museen

und Ausstellungshäuser kalt

erwischt. Wir haben dann aber

schnell entschieden, weiterzumachen,

statt zu resignieren.

RAW-FREI-HAUS ist als Konzept

dann an einem Nachmittag

entstanden. Ich habe gemeinsam

mit Rüdiger Lubricht entschieden

weiterzumachen und

dann zusammen mit dem Kameramann

Matthias Sabelhaus

und dem freien Kurator Björn

Herrmann Ideen entwickelt, um

unser Programm sehr kurzfristig

ins Netz zu transferieren.

Mit welchen Formaten habt ihr gearbeitet

und wie kam es dazu?

Natürlich standen zunächst die

Ausstellungsrundgänge im Vordergrund,

um den Besucherinnen

und Besuchern zumindest einen

Eindruck unserer fertigen Ausstellungen

zu geben. Zudem hatten

wir bereits bei der kurzfristig

produzierten virtuellen Eröffnung

den Cellisten Stefan Schrader von

der Deutschen Kammerphilharmonie

Bremen dabei, der zu Fotografien

aus unseren Werkreihen

improvisiert und so einen ganz

anderen Zugang zur Betrachtung

von Fotografie angeboten hatte.

Aus den Rundgängen ergab es

sich quasi dann von selbst, dass

wir nicht alles zu den Fotografinnen

und Fotografen und zu ihren

Werkreihen erzählen konnten,

aber gern vertiefte Informationen

anbieten wollten. Daher haben

wir dann zu einzelnen Werkreihen

weitere Filme gemacht. Biografische

Informationen zu den Fotografen

und die Geschichten hinter

den Fotografien ließen sich so sehr

gut erzählen. Als klar wurde, dass

unser Begleitprogramm ebenfalls

nicht stattfinden konnte, haben

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


wir dann auch Künstlergespräche

und sogar das Symposium in den

virtuellen Raum verlegt, teilweise

konnten wir Gespräche direkt

vor Ort führen, die wir dann mitgeschnitten

haben, die meisten

Interviews liefen dann aber über

Zoom oder andere Kommunikationsprogramme.

Wie waren die Reaktionen der beteiligten

Künstlerinnen und Künstler

auf RAW-FREI-HAUS?

Durchweg positiv. Viele waren

begeistert von der Art und Weise,

wie wir ein künstlerisches Medium

durch ein anderes transportiert

haben, und sie haben auch die visuelle

Umsetzung von Matthias

Sabelhaus sehr gelobt. Er hat eine

sehr eigene Bildsprache dafür entwickelt,

die einerseits Ruhe und

Zeit für die Betrachtung der Werke

gegeben hat, trotzdem haben die

Filme aber nie Längen entwickelt.

Auch die virtuellen Künstlergespräche

stießen auf positive Resonanz.

Für viele Beteiligte war es

das erste Mal, ein Gespräch auf

diese Art und Weise zu führen,

wir waren ja mit RAW-FREI-HAUS

unter den Ersten, die so gearbeitet

haben.

Wie sah die Arbeit konkret aus?

Unter Corona-Bedingungen haben

wir mit einem sehr kleinen Team

gearbeitet, das sehr motiviert und

konzentriert produziert hat. Tatsächlich

waren nie mehr als drei

Leute gleichzeitig am Set, wir haben

zudem unter ziemlichem Zeitdruck

gestanden, da wir fast vier

Wochen lang täglich ein neues

Video präsentiert haben.

Wie bewertest du die Wirkung des

Formats RAW-FREI-HAUS?

Die Filme haben uns zuerst einmal

natürlich durch die Zeit der Schließung

gebracht und beim Publikum

Neugierde und Spannung auf

die Ausstellungen geweckt. Mit

75


RAW-FREI-HAUS

den unterschiedlichen Formaten,

die wir in den über 40 Filmen präsentiert

haben, gab es zudem eine

große Abwechslung auch für die

»Stammseher«. Zugleich konnten

wir aber auch enorm viel Hintergrundwissen,

Informationen und

Details zu den Künstlerinnen und

Künstlern transportieren, wie es

sonst vielleicht nur bei Führungen

durch die Ausstellungen möglich

ist. Daher hat das Material auch

nach der Öffnung der Museen

eine große Rolle als Vermittlungsprogramm

gespielt, das von den

Besucherinnen und Besuchern

rege genutzt und zum Teil sogar

in den Ausstellungshäusern abgerufen

worden ist. Deutlich ist,

dass solche Formate zur Zukunft

der Kunstvermittlung ganz klar

dazugehören.

Welche konkreten Effekte hat

RAW-FREI-HAUS gehabt?

Wir haben unter den realen Besuchern

ein außergewöhnlich junges

Publikum erreicht, das zudem

vielfach noch wenig mit Worpswede

zu tun hatte. Das schreibe

ich auch dem Format RAW-FREI-

HAUS und unserer inhaltlich fundierten

Kommunikation über die

sozialen Netzwerke zu. Mit über

170.000 Online-Aufrufen und einer

großen Presseresonanz auf

das Online-Format haben wir hier

nach der Wiederöffnung der Museen

neues Publikum für Worpswede

und die Fotografie begeistern

können. Zudem hat RAW-

FREI-HAUS eine große Unterstützung

vonseiten unserer Förderer

und Partner erfahren. Sie haben

uns mit dem neuen Format vorbehaltlos

unterstützt und uns ermöglicht,

das Festival auf diese

Art und Weise auch im Lockdown

erlebbar zu machen und zugleich

Vorfreude auf die realen Ausstellungen

zu wecken. Dafür gebührt

allen, die uns unterstützt haben,

großer Dank!

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Mit über 170.000 Online-Aufrufen

und einer großen Presseresonanz auf

das Online-Format haben wir hier nach

der Wiederöffnung der Museen neues

Publikum für Worpswede und die Fotografie

begeistern können.«


RAW-FREI-HAUS

#CLOSEDBUTOPEN

6 WERKREIHEN

»In Zeiten der Corona-Pandemie

haben die Veranstalter aus der Not

eine Tugend gemacht und das Festival

kurzerhand in die virtuelle Welt

verlegt. Entstanden ist ein hervorragendes

Beispiel für ein digitales

Kulturangebot.«

Fotowirtschaft vom 21.04.2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


79


RAW-FREI-HAUS

#CLOSEDBUTOPEN

10 MUSIKALISCHE RESONANZEN

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Das Worpsweder Fotofestival RAW

hat in diesem Jahr unerwartete Standards

gesetzt. Wie die Festivalmacher

Jürgen Strasser und Rüdiger Lubricht

innerhalb weniger Tage nach

dem Lockdown ihr Programm virtuell

zugänglich gemacht haben, war Vorbild

für zahlreiche andere Akteure.«

Weser-Kurier vom 04.07.2020

81


RAW-FREI-HAUS

#CLOSEDBUTOPEN

8 INTERVIEWS »FOTOGRAFIE

IM KUNSTMARKT«

»Eine besondere Online-Präsentation

ist die der RAW Phototriennale

Worpswede. Erst eine Woche vor der

Eröffnung kam die Gewissheit, dass

die Ausstellungen nicht eröffnet werden

können. Die Antwort auf Corona

ist nun eine beeindruckende Online-

Ausgabe des Festivals, das sich jetzt

RAW-FREI-HAUS nennt.«

fotoforum, 3/2020

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


83


FAZIT


BESUCHERZAHLEN

31.250

BESUCHER IN DEN VIER HAUPTAUSSTELLUNGEN

2.318

BESUCHER IN DEN ZWEI SONDERAUSSTELLUNGEN

37.705

VIDEOAUFRUFE AUF YOUTUBE

134.569

VIDEOAUFRUFE AUF FACEBOOK & INSTAGRAM

498

ABONNENTEN AUF YOUTUBE

1.067

ABONNENTEN AUF INSTAGRAM

1.139

ABONNENTEN AUF FACEBOOK

Stand:15.11.2020

85


FAZIT

BESUCHERBEFRAGUNG

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Besucherevaluation nicht im

ursprünglich geplanten Umfang durchgeführt werden. Dennoch konnten

insgesamt 308 Fragebögen ausgewertet werden.

Wohnort/Einzugsgebiet

Die größte Besuchergruppe kam wie erwartet aus Niedersachsen und

Bremen (46,1 %). Überproportionale Zuwächse verzeichneten Hamburg

und das Land Nordrhein-Westfalen. Deutlich mehr Besucher*nnen kamen

auch aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und den

neuen Bundesländern. Die Anzahl ausländischer Besucher*innen hingegen

war im Vergleich zu 2017 deutlich geringer.

Alter

Insgesamt beträgt der Anteil der unter 50-jährigen Besucher*innen

49 % der Gesamtbesucherzahl. Den größten Anteil macht die Altersgruppe

zwischen 30 und 50 Jahre mit 35 % aus. Sowohl auf Facebook

als auch auf Instagram ist die Altersgruppe 25 bis 34 Jahre unter den

Fans/Followern/Abonnenten am stärksten vertreten.

Besuch

60 % der Befragten waren zum ersten Mal bei RAW zu Besuch. 30,5 %

gaben an, das Festival bereits einmal besucht zu haben, während

9,5 % der Befragten RAW bereits mehrmals besucht haben. Favorit

unter den Ausstellungshäusern war das Haus im Schluh, gefolgt

vom Barkenhoff. Insgesamt gaben 61,8 % der Befragten an, die RAW

Ausstellungen in allen vier Museen besucht zu haben.

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


Motivation/Werbeansprache

Motive des Besuchs: generelles Interesse an Kultur und der Fotografie

(85 %) sowie Interesse an Kunst und Kultur in Worpswede (63 %).

Knapp ein Drittel der der Befragten ist ist durch die Berichterstattung

der Tages- und Fotofachpresse auf RAW aufmerksam geworden.

Ein weiterer großer Teil fand durch Empfehlung von Familienmitgliedern

oder Freunden (21,9 %) den Weg nach Worpswede. 25,2 % der

Befragten sind über die Website sowie über die sozialen Medien auf

die RAW Phototriennale aufmerksam geworden.

Meinung

95 % der Besucher*innen waren mit dem Besuch der RAW Phototriennale

zufrieden oder sehr zufrieden und 87,9 % der Befragten gaben

an, anderen Positives über die Phototriennale zu berichten.

Anmerkung

Ergänzend zum ausgewählten statistischen Zahlenwerk lässt die Besucherbefragung

neben der allgemein überaus positiven Einstellung

gegenüber dem Festival ein paar Anregungen zur Weiterentwicklung

und Optimierung des Festivals erkennen.

87


FAZIT

BESUCHERSTIMMEN

»Bleiben Sie vielschichtig. Es war

für jeden etwas dabei. Ich mochte

nicht alles, hatte aber meine

Highlights, die ich als Anregung

weiterverfolgen kann.«

»Es war schön, in jedem Haus

Fotografen zu sehen und sich

seinen Weg durch den Ort zu

bahnen.«

»Unbedingt weiter so! Auch der

virtuelle Rundgang ist toll und

sehr hilfreich für die Vorbereitung

auf den ›echten‹ Ausstellungsbesuch.«

»Dank und Respekt den Machern

dieses RAW-Festivals. In

schwierigen Zeiten so viel Kraft

und Mut und so wunderbare

Ausstellungen.«

»Ein Lob, dass die Museen für zeitgenössische

Fotografie geöffnet werden

und diese sehr gut in die Ausstellungsräume

integriert wurden.«

»Wow, bin ein bisschen betäubt

vom Gesehenen. Habe eher gediegenen

Kitsch erwartet und

sehr vielschichtige Fotokunst gefunden.«

»Ein sehr, sehr großes Dankeschön

für die virtuelle Ausstellung.

Es ist ein Geschenk für

mich.«

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


FAZIT

STIMMEN DER FÖRDERER

»Mit der RAW Phototriennale ist im

Künstlerort Worpswede ein bemerkenswertes

Festival der Fotokunst entstan

den. Es bietet renommierten Fotograf*

innen ebenso eine Bühne wie jungen

Nachwuchskünstler*innen, bringt neue

Gäste in die berühmte ehemalige Künstlerkolonie

und ermöglicht ihnen einen

spannenden Blick auf Geschichte und

Zukunft der Fotografie. Die Stiftung

Niedersachsen steht gerne als verlässliche

Partnerin an der Seite des Festivals,

gerade auch in diesem Jahr. Mit viel

Energie hat das Team um Rüdiger Lubricht

und Jürgen Strasser die Herausforderungen

der Pandemie angenommen.

Es ist gelungen, dem Festival über

die digitalen Kanäle große Sichtbarkeit

zu verschaffen und das Publikum auf

neuen Wegen zu erreichen. Dafür unser

herzlicher Dank.«

Lavinia Francke, Generalsekretärin

Stiftung Niedersachsen

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


»Unübersehbar stand im Jahr 2020

der Ausstellungssommer im Künstlerdorf

Worpswede im Zeichen der Fotografie.

›Changing Realities‹ war der Leitbegriff,

den die Kuratoren Rüdiger Lubricht und

Jürgen Strasser ihrer diesjährigen RAW

Phototriennale gegeben hatten. Genauso

ist es auch gekommen, und doch war es

ganz anders als geplant: Unter den Zwängen

der Corona-Pandemie entstanden in

Windeseile digitale, innovative Veranstaltungs-

und Vermittlungsformate, die den

unmittelbaren Ausstellungsbesuch, das

direkte Künstlergespräch zunächst ›ersetzten‹

und dann kongenial ergänzten.

Zahlreiche bereichernde Begegnungen

mit Fotokünstler*innen der Gegenwart

und ihren Arbeiten hat RAW 2020 ›unverfälscht‹

realisiert, und so hat die Phototriennale

2020 zugleich auch neue Wege

beschritten, die in eine digital geprägte

Zukunft führen, aber dennoch authentisch

sind.«

Dr. Hans-Eckhard Dannenberg,

Geschäftsführer Landschaftsverband Stade

91


FAZIT

MEDIENRESONANZ

1.352

MELDUNGEN GESAMT

797

PRINT

210

INTERNET

294

SOCIAL MEDIA

51

RADIO/TV

211.133.154

REICHWEITE

REGIONAL

Weser-Kurier

Kreiszeitung

Hamme/Wümme-Zeitung

Osterholzer Anzeiger

Radio Bremen Zwei

taz Nord

Osnabrücker Zeitung

...

ÜBERREGIONAL

Deutschlandfunk Kultur

3SAT

ZDF Kultur

NDR 1

Süddeutsche Zeitung Online

Die Welt Online

Fokus Online

...

FACHMAGAZINE

PHOTONEWS

PHOTO International

PHOTOGRAPHIE

fotoMAGAZIN

fotoforum

ProfiFoto

digit!

SCHWARZWEISS

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


In fast 800 Printmeldungen

und mehr als 250 Internet-, Radio-

und TV-Beiträgen wurde in

ganz Deutschland über die dritte

Ausgabe von »RAW« berichtet.

Erstmals kam auch den sozialen

Medien mit 294 erfassten Meldungen

eine bedeutendere Rolle

zu, gerade im Hinblick auf jüngere

Zielgruppen.

Ihren ersten Schwerpunkt hatte

die Berichterstattung in den

Monaten März und April, einen

weiteren im Juni. War im Frühjahr

das Online-Format RAW-

FREI-HAUS das beherrschende

Thema, berichteten die Medien

im Juni über das Live-Erlebnis

Ausstellungen. Insgesamt konnte

von Februar bis Ende Oktober

über alle Medien hinweg eine

Reichweite von 211 Mio. Kontakten

erreicht werden.

Entscheidend für die Rezeption

durch die Medien ist natürlich

auch, wie und in welcher

Ausführlichkeit berichtet wird.

Die Berichterstattung über die

RAW Phototriennale 2020 war

ausnahmslos positiv, vor allem

in ihrem Urteil über RAW-FREI-

HAUS waren sich die Medien einig:

Die kurzfristige Verlegung

des Festivals ins Netz sei ein

hervorragendes Beispiel digitaler

Kulturvermittlung.

In der Berichterstattung über

die Ausstellungen und das Festival

in seiner Gänze wurde auch

darauf hingewiesen, dass sich

das Künstlerdorf Worpswede als

spannender und innovativer Standort

für Fotografie etabliert hat.

Somit war die Berichterstattung

über »RAW 2020« zugleich touristische

Werbung für den Ort

und die Region.

»Den beiden Fotografen Rüdiger

Lubricht und Jürgen Strasser ist

es gelungen, aus einem Herzensprojekt

ein ambitioniertes Festival

zu entwickeln, das inzwischen große

Beachtung findet«.

PHOTO International, 2/2020

93


KOMMUNIKATION


22

PRESSE-INFORMATIONEN

200

PLAKATE

1.000

POSTKARTEN

3.500

EINLADUNGSKARTEN

5.000

PROGRAMMBROSCHÜREN

10.000

AUSSTELLUNGSGUIDES

10.000

FLYER RAW-FREI-HAUS

41

VIDEOS RAW-FREI-HAUS

384

BEITRÄGE AUF FACEBOOK & INSTAGRAM

95


KOMMUNIKATION

KOMMUNIKATIONSWEGE

WEBSITE

Die Internetpräsenz bot die erste Möglichkeit für die Auseinandersetzung

mit RAW Phototriennale: News, Veranstaltungskalender,

Texte zu den Fotografen und den Ausstellungen boten dem Online-

Besucher die Möglichkeit, sich bereits Monate vor der Eröffnung

umfassend über das Angebot von RAW zu informieren.

SOZIALE MEDIEN

Erstmals wurden verstärkt die sozialen Medien in die Kommunikationsstrategie

aufgenommen. Sie funktionieren nicht nur als Informationsträger,

sondern als wichtige Austauschplattform für Publikum,

Künstlerinnen und Künstler sowie Projektpartner.

PRESSEARBEIT

Aktuelle Entwicklungen von RAW wurden per Presse-Informationen an

ein Journalistennetzwerk kommuniziert. Zudem hat sich das Pressegespräch

ca. 8 Wochen vor der Eröffnung zum beliebten Informationstreff

entwickelt.

ANZEIGEN

In ausgewählten Medien wurden Anzeigen geschaltet oft in Verbindung

mit einer redaktionellen Promotion.

EIGENE PRINTMEDIEN

Postkarten und Plakate wurden überregional (z. B. Bremen, Hamburg,

Hannover) in fotografierelevanten Institutionen ausgelegt. Programmbroschüren

und Ausstellungsguides ausschließlich im Ort

(Museen, Galerien, Tourist-Information).

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


NETZWERK

Nutzung der Kommunikationskanäle der Projektpartner (Newsletter,

soziale Medien, PR) sowie Zusammenarbeit mit der Worpsweder

Touristik- und Kulturmarketing GmbH und der Touristikagentur

Teufelsmoor-Worpswede-Unterweser.

AUSSENWERBUNG

Für die Sichtbarkeit vor Ort sorgten flächendeckend montierte Fahnen

im Zentrum Worpswedes, großformatige Banner an allen Ortseingängen

sowie Plakate.

97


RAW SPEZIAL


RAW SPEZIAL

KONZEPT

Erstmalig hat die Arbeitnehmerkammer Bremen mit der »RAW Photo-

triennale Worpswede« kooperiert. Unter dem Namen »RAW Spezial«

gelang so der Brückenschlag von Worpswede nach Bremen.

Ziel war, zeitbasierte Kunstformen an verschiedenen Orten in Bremen-

Nord und in der Bremer Innenstadt zu präsentieren. Neben künstlerischen

Arbeiten bot das Festival »RAW Spezial« ein breit gefächertes

Programm aus Vorträgen und Konzerten mit Bildprojektionen.

Wie das Worpsweder Festival für zeitgenössische Fotografie stand

auch »RAW Spezial“ unter dem Motto «Changing Realities«.

Für die Projektleitung von »RAW Spezial« zeichneten Peter Schenk

und Jörg Hendrik Hein, Arbeitnehmerkammer Bremen, verantwortlich.

Großer Dank gebührt Elvira Krol von der WFB Wirtschaftsförderung

Bremen GmbH für ihre tatkräftige Unterstützung.

99


PROGRAMM

RE-START RAW SPEZIAL

RAW SPEZIAL 2020


Die Corona-Pandemie zog im Frühjahr

2020 eine Reihe von Absagen und

Umplanungen des Festivals »RAW

Spezial« nach sich. Die Neuansetzungen

im Herbst waren abermals

von den Maßnahmen zur Eindämmung

der Pandemie betroffen. Von

den ursprünglich geplanten 15 Veranstaltungen

konnten schließlich insgesamt

sechs durchgeführt werden,

die allesamt ausgebucht waren.

101


PROGRAMM

VERANSTALTUNGEN

Made in Bremen

Positionen der Bremer Fotografie. Kuratiert von Dr. Alejandro Perdomo

Daniels (Vegesacker Geschichtenhaus).

Ansichtssachen

Bildvortrag zur Geschichte der Fotografie von Peter Schenk, Arbeitnehmerkammer

Bremen (Stiftung Haus Kränholm).

Bremen macht Urlaub

Kurzfilmabend mit dem »Bike it! Film Night Ride«. Verschiedene Orte in

Bremen-Nord.

Eine Brecht-Revue

Mit den Sängerinnen Evelyn Gramel, Manja Stephan, Kerstin Stöcker und

dem Bremer Kaffeehausorchester sowie mit Projektionen von Jürgen

Strasser (Gustav-Heinemann-Bürgerhaus).

Menetekel

Konzert mit Projektionen. Musik von Stephan Schrader (Cello). Visuals

von Assaf Etiel (Denkort Bunker Valentin).

Nichts ist, wie es scheint

Bildvortrag zu Verschwörungstheorien von Prof. Dr. Michael Butter,

Universität Tübingen (Schuppen 2).

RAW SPEZIAL 2020


103


PARTNER


DER EHEMALIGEN HERZOGTÜMER BREMEN UND VERDEN

Wir danken unseren Förderern, Sponsoren, Partnern und Freunden

ganz herzlich für die großartige Unterstützung und ihr Engagement

für die Fotografie.

FÖRDERER

LANDSCHAFTSVERBAND

SPONSOREN

MEDIENPARTNER

π

PROJEKTPARTNER

AUSSTELLUNGSPARTNER

SAMMLUNG - GABRIELE KOENIG

FREUNDE

HAHM

KOMMUNIKATION

Die RAW Phototriennale Worpswede 2020 steht unter der Schirmherrschaft

von Frau Dr. Gabriele Andretta, Präsidentin des Niedersächsischen

Landtages, und ist eine Veranstaltung des Raw Projektbüros und seiner

Kooperationspartner.

105


PARTNER

WIR SAGEN DANKE ...

... FÜR FÖRDERUNG

ALBERT-REINERS-STIFTUNG Jörn Contag, Hubert Hahndrich, Dr. Uli Rentsch, Bürgermeister

Stefan Schwenke EWE STIFTUNG Dr. Stephanie Abke, Jutta Freese, Stefanie Kiesow

KARIN UND UWE HOLLWEG STIFTUNG Karin und Uwe Hollweg LANDKREIS OSTERHOLZ

Landrat Bernd Lütjen, Thorsten Milenz, Marco Prietz, Ursula Villwock, Siegfried Ziegert

LANDSCHAFTSVERBAND STADE Dr. Hans-Eckhard Dannenberg STIFTUNG KULTURWERK

Dr. Britta Klöpfer STIFTUNG NIEDERSACHSEN Generalsekretärin Lavinia Francke, Dr. Matthias

Dreyer, Dr. Tabea Golgath, Katharina Nitsch VEREIN ZUR KUNST UND KULTURFÖRDERUNG

WORPSWEDE Bürgermeister Stefan Schwenke, Torsten Wüstenberg VOLKSBANK WORPSWEDE

Thomas Eder, Bülent Kurtulus VR-STIFTUNG Dr. Rainer Hartig, Silke Schubert

... FÜR SPENDEN

Ursula und Heiner Baron, Clemens Braubach, Henner Frevel, Britta Kohl-Boas, Wiebke Kühl,

Bettina und Thomas Lentz, Martin Loddoch, Dr. Ilka Mahrt, Susanne Merz, Wolfgang Vogel,

Hildegard Weber-Hagen, Elke Zielke

... FÜR PARTNERSCHAFT

ARBEITNEHMERKAMMER BREMEN Peter Schenk, Jörg Hein BARKENHOFF Beate C.

Arnold, Mirjam Kreber, Dagmar Steeneck DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR PHOTOGRAPHIE

Ditmar Schädel, Regina Plaar GEMEINDE WORPSWEDE Bürgermeister Stefan Schwenke,

Michael Blechmann, Alke Buschmann, Klaudia Krohn, Michael Rath, Markus Thölken GROSSE

KUNSTSCHAU WORPSWEDE Jörg van den Berg HAUS IM SCHLUH Berit Müller, Kristina

Lohse, Dr. Markus Schmidt KULTURSTIFTUNG LANDKREIS OSTERHOLZ Arne Segelken,

Patricia Nuske WORPSWEDER KUNSTHALLE Sonja Toeppe WORPSWEDER MUSEUMS-

VERBUND Matthias Jäger, Gesa Jürß

... FÜR ZUSAMMENARBEIT

BREMEN BIKE IT Jens Joost-Krüger BREMEN ZWEI Dr. Stephan Cartier, Hilke Theessen, Jana

Wagner DEUTSCHLANDFUNK KULTUR Anne Boschan, Mona Intemann FOTOBOOK FESTIVAL

KASSEL Antje Haferkamp, Dieter Neubert FREELENS Kay Michalak GALERIE ALTES

RATHAUS Klaudia Krohn HOCHSCHULE FÜR KÜNSTE BREMEN Prof. Peter Bialobrzeski,

Alem Kolbus, Matthias Schneege HOCHSCHULE HANNOVER Prof. Martina Glomb, Kai Ivo

Nolda KÜNSTLERHÄUSER WORPSWEDE Katharina Ritter NEUER WORPSWEDER KUNST-

VEREIN Ursula Barwitzki, Antke Bornemann, Gudrun Grobholz, Angela Kaiser, Jesús Mirete,

Tilman Rothermel PHOTOGRAPHIE Andrea und Frank Späth PHOTO INTERNATIONAL Hans-

Eberhard Hess PHOTONEWS Denis Brudna, Anna Gripp PROBIS MEDIA SOLUTIONS GMBH

Marco Gerritzen, Michael Schön SAMMLUNG GABRIELE KOENIG Gabriele Koenig WESER-

KURIER Christian Kattelmann, Alexandra Kiehn WÜMME ZEITUNG André Fesser, Lars Fischer

RAW PHOTOTRIENNALE WORPSWEDE 2020


... FÜR SPONSORING

MEDIENHAVEN GMBH Heide und Peer Rüdiger PROBIS MEDIA SOLUTIONS GMBH Michael

Schön, Thomas Pollack

... FÜR UNTERSTÜTZUNG

AUFBAU AUSSTELLUNGEN Beate C. Arnold, Georg Biehl, Signore Buccis, Klaus Dierßen, Björn

Herrmann, Mirjam Kreber, Gerhard Mahnken, Ditmar Schädel, Dagmar Steeneck, Christine

Steyer, Friederike Toeppe, Helmut Toeppe AUTOHAUS GERKEN Alexandra und Thomas Gerken

BAUHOF WORPSWEDE Timo Gerken, Harald Habeck, Andreas Kück GÄSTEFÜHRER WORPS-

WEDE-TEUFELSMOOR Hartmut Balke, Ingrid Gaßman, Cornelia Hagenah, Donata Holz,

Daniela Platz, Kathrin Widhalm HAHM KOMMUNIKATION Dr. Hella Hahm ILFORD Karsten

Goltz MEDIENHAVEN GMBH Jan Allen, Kyra Beckman, Karsten Berger-Saathoff, Lars Höljes,

Heide Rüdiger, Peer Rüdiger RUTH UND HELMUT MIDDELDORF STIFTUNG Ruth und Helmut

Middeldorf STEINTOR-PRESSE IM MEDIENHAVEN Jost Rüdiger, Max Selting, Rasmus Vöge,

Tadzio Wagner STIFTUNG WORPSWEDE Helmut Backhaus, Christoph Bayer, Verena Thürey

TOURISTIK-AGENTUR TEUFELSMOOR-WORPSWEDE-UNTERWESER Anke Fiedler, Annemarie

Freyer, Thorsten Milenz VERKEHRSWACHT WORPSWEDE Dieter Grohs WFB WIRT-

SCHAFTSFÖRDERUNG BREMEN GMBH Elvira Krol, Jens Joost-Krüger WORPSWEDER

TOURISTIK- UND KULTURMARKETING GMBH Mira Awad, Birgit Gefken, Daniela Legien, Dr.

Birgit Nachtwey, Petra Rick, Imke Schumacher-Reichert, Jonas Schwenke, Katrin Stelljes,

Wiebke Varrelmann, Petra Wolfram VILSA Henning Rodekohr SOWIE Tetyana Chernyavska,

Henner Frevel, Alfred Girschner, Steffen Granz, Raymond Haßfeld, Simon Sola Holischka,

Rainer Ludwigs, Hans-Herrmann Schröder, Anni Schulz, Jochen Semken

... FÜR MITWIRKUNG

BARKENHOFF Viktoria Diehn, Stefanie Entelmann, Doris Grunwald, Michaela Johnen, Gisela

Müller, Ingrid Ranke, Heidemarie Tietjen, Hermann Wieters, Andrea Windmöller GALERIE

ALTES RATHAUS Ebba Behle, Signore Buccis, Anna Heydel, Hans Jordan, Leonhard Mahl,

Dirk Rademaker, Anke Schnur, Christine Steyer, Eva Stoyke, Martin Voßwinkel GROSSE

KUNSTSCHAU WORPSWEDE Hartmut Balke, Barbara Bujak, Ingrid Friedrichs-Freese, Steffi

Giesa, Rieke Holle, Dorothea Kittlaus, Anne Kluczyk, Anke Kück, Anne Lueßen, Sabine

Mysegades, Erika Piroska, Katrin Ruländer, Franziska Steinhaus, Liane Weigel-Kruschinski,

Claudia Wohldorf HAUS IM SCHLUH Anette Alt, Gudrun Dietrich, Ulrich Dietrich, Anke Hinz,

Helga Köster-Wais, Verena Kreikenbaum, Birgit Mucha, Ulrike Ossiek-Schmidt, Katharina

Sämann, Sabine Santjer, Susanne Seufzer, Christa Steffens WORPSWEDER KUNSTHALLE

Georg Biehl, Ralf Habben, Cornelia Hagenah, Frauke Lindemann, Friederike Toeppe, Liane

Zimmermann

107


... UND KOMM

IM FRÜHJA


EN WIEDER

HR 2023!


IMPRESSUM

RAW PHOTOTRIENNALE

DOKUMENTATION

VERANSTALTER

RAW Projektbüro

Bergstraße 1

27726 Worpswede

info@raw-phototriennale.de

www.raw-phototriennale.de

LEITUNG

Rüdiger Lubricht

Jürgen Strasser

RAW PROJEKTBÜRO

Hella Hahm, Klaudia Krohn

Rüdiger Lubricht, Peer Rüdiger

Ditmar Schädel, Jürgen Strasser

LOGO & CORPORATE DESIGN

Steffen Granz

RAW-FREI-HAUS

GESAMTKONZEPTION

Jürgen Strasser

REDAKTION & TEXT

Björn Herrmann

Jürgen Strasser

PRODUKTION

Matthias Sabelhaus

SPRECHER*INNEN

Martin Heckmann

Helle Rothe

MODERATION

Lars Fischer

Björn Herrmann

Rüdiger Lubricht

Ditmar Schädel

KONZEPTION & GESTALTUNG

Jürgen Strasser

REDAKTION & TEXT

Björn Herrmann

Jürgen Strasser

FOTONACHWEISE

Henry Fried, S. 103

Thomas Herbrich, S. 100/101

Patricia Kühfuss, S. 56/57

Rüdiger Lubricht, S. 18, 19, 20/21, 26,

27, 28, 30/31, 32, 33, 34/35

Matthias Sabelhaus, S. 70/71, 78/79, 92

Anne Speltz, S. 54

Jürgen Strasser, S. 6, 17, 24/25 29, 42,

43, 44, 45, 46, 47, 48/49, 50, 51, 52/53,

55, 60/61, 62, 63, 68, 69, 72, 80/81,

82/83, 89, 90/91, 97, 102/103, 104

DRUCK

Steintor-Presse im Medienhaven, Bremen

© RAW Projektbüro sowie

Autor*innen und Fotograf*innen

Alle Rechte vorbehalten.

Hergestellt in Deutschland.

Hinweis: Aus Gründen der besseren

Lesbarkeit wurde in Einzelfällen auf die

konsequente Nennung der weiblichen

und männlichen Form bzw. auf eine

geschlechtsneutrale Differenzierung

verzichtet.

111


RAW-PHOTOTRIENNALE.DE

RAW-FREI-HAUS.DE

INSTAGRAM.COM/RAWPHOTOTRIENNALE

FACEBOOK.COM/RAWPHOTOTRIENNALE

VIMEO.COM/RAWFREIHAUS

Ähnliche Magazine