Sabrina Nähen Special SN 064 - Nähen lernen

Craftery

Auszug aus der Ausgabe Sabrina Nähen Special SN 064 - Nähen lernen

Deutschland € 5,90 • Österreich € 6,80 • Schweiz SFR 11,70 • BeNeLux € 6,90 • Dänemark DK 50,00 • Estland € 6,50 • Finnland € 7,50 • Frankreich € 7,20 • Griechenland € 6,50

Italien € 6,50 • Lettland € 6,90 • Litauen € 6,30 • Norwegen NOK 99,00 • Schweden SEK 75,00 • Slowakei € 6,50 • Slowenien € 6,80 • Tschechien Kč 159 • Ungarn Ft 1980

NÄHEN LERNEN

ÜBER 60 MODELLE – LEICHT & EASY

Überarbeitete

Neuauflage

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ÜBER 60 MODELLE ZUM SELBERNÄHEN

STOFF-IDEEN

Nähleichtes zum

Selbermachen für Ihr

gemütliches Zuhause

1




Mit 14 GRUNDKURSEN zum Erfolg!

SN 064


Eine Herzensangelegenheit ...... 22/23

Werden Sie kreativ für herzige Geschenke!

Im Jeans-Look............................. 24/25

Grundkurs 6

■ Chenille-Technik

Nehmen Sie Platz! ...................... 26/27

Neue „Kleider“ für Ihre Stühle

Servietten-Service .................29/30/31

Grundkurs 7

■ Eingeschlagener Saum mit Briefecken

nähen

Karo-Klassiker ............................. 32/33

Grundkurs 8

■ Zusammensetzen von einfachen

Stoff- bzw. Patchworkteilen

Grundkurs 9

■ Nähte zusätzlich versäubern

INHALT

Fundstücke ................................... 34/35

Stoffreste und Strandgut als

Urlaubsmemory

Sommerliche Grillparty .............. 36/37

Für Biergartengarnitur und Grillmeister

Allgemeines für einen

guten Start! ...................................... 4/5

Mein Nähkoffer ................................ 6/7

Eulen für alle! ................................... 8/9

Grundkurs 1

■ Volumenvlies, Thermolam,

Haftvlies verarbeiten

■ Naht von Hand schließen

2

Dekoratives aus Stoff ................. 10/11

Blume als Dauerblüher und Tasche

als Accessoire

Villa Vogelsang ............................ 12/13

Jedem Vögelchen sein gemütliches

Zuhause

Flatterhafte Topfanfasser .......... 14/15

Grundkurs 2

■ Applizieren mit der Nähmaschine

Für kreative Wendemanöver .... 16/17

Grundkurs 3

■ Kreis vorbereiten und ausschneiden

Frühstück mit Herz ..................... 18/19

Grundkurs 4

■ Einfassblende einfach genäht

Kleine Ordnungshüter ............... 20/21

Grundkurs 5

■ Applizieren mit der Hand

In Picknicklaune .......................... 38/39

Grundkurs 10

■ Verstürzen

Grundkurs 11

■ Ecke oder Bodendreieck abnähen

Grundkurs 12

■ Stoffschlauch anfertigen

Den Sommer genießen ............. 40/41

Grundkurs 13

■ Hotelverschluss für Kissen

Grundkurs 14

■ Randstreifen als Rahmen arbeiten

Dekorativer Nähplatz.................. 42/43

Nadelkissen als dekorative „Pfl änzchen“

Im Anleitungsteil

Bezugsquellen ......................................... 3

Impressum ............................................ 12


3


Allgemeines

FÜR EINEN GUTEN START!

Arbeitsplatz

Ideal ist ein leerer, glatter Tisch, damit der Stoff

beim Nähen leicht weitergleitet und nicht an

einer rauen Oberfl äche oder an im Weg stehenden

Gegen ständen hängen bleibt. Der Stuhl

sollte bequemes, aufrechtes Sitzen ermöglichen.

Wichtig ist außerdem die ausreichende

Beleuchtung des Arbeitsplatzes.

Schemazeichnungen, Schnittmuster &

Vorlagen

Die meisten der hier vorgestellten Modelle basieren

auf ganz einfachen Rechtecken, deren

Maße in den Anleitungen aufgeführt sind. Vor

dem Zuschnitt immer erst ein entsprechend

großes Schnittmuster aus Papier (Seidenpapier

oder Paketpapier) anfertigen.

(= Strich-Punkt-Linie) fi xieren, siehe auch Abschnitt

Stecken. Dann außen um die Kontur

die Stoffl agen mit Heftstichen (= Strichlinie)

verbinden, siehe auch Abschnitt Heften. Danach

können die Stecknadeln entfernt und

entlang der Kontur die Nähmaschinennaht

gesetzt werden.

Stoffmengen

Die Stoffmenge wird bei allen Modellen

großzügig bemessen. Dafür sind bei großen

Projekten die benötigte Stoffl änge und

die handelsüblich Breite angegeben. Bei

kleinen Projekten wie Kissen, Bildern, etc.

werden die reichlichen Maße für Länge und

Breite der benötigten Stoffe aufgeführt.

Rechte und linke Stoffseite

Jeder Stoff hat eine rechte und eine linke

Stoffseite. Die rechte Seite entspricht der

Stoffaußenseite, die wir an den genähten

Projekten sehen. Bei bedruckten Stoffen ist

diese leicht zu erkennen, da hier das Muster

deutlich zu sehen ist.

Auf den Stoffballen ist meistens die rechte Seite

außen. Bei einfarbigen Stoffen achten Sie

auf die seitlichen Ränder, die Webkanten. Dort

fi nden Sie kleine Löcher, die bei der Stoffproduktion

entstehen. Wenn Sie über diese Löcher

tasten, spüren Sie auf einer Seite kleine Erhebungen.

Das ist dann die linke Stoffseite. Im

Zweifelsfall entscheiden Sie einfach, welche

Seite Ihnen besser gefällt. Wichtig ist nur, dass

Sie beim Verarbeiten mehrerer Schnitt-Teile

für alle die gleiche Stoffseite in eine Richtung

verwenden.

Stoffe waschen

Stoffe vor dem Verarbeiten immer sorgfältig

waschen, um die Appretur noch vor dem

Nähen zu entfernen. Außerdem wird so verhindert,

dass die Stoffe später abfärben oder

unterschiedlich stark einlaufen.

Fadenlauf

Jedes Gewebe besteht aus Kettfäden (längs)

und Schussfäden (quer). Der Fadenlauf entspricht

der Richtung der Kettfäden und verläuft

parallel zur Gewebekante. Der Zuschnitt

sollte immer im Fadenlauf erfolgen, damit

sich der Stoff nicht verzieht. Es sei denn der

schräge Fadenlauf ist erwünscht und in den

Anleitungen ausdrücklich angegeben.

Nahtzugabe

Wird ein Stoff zu nah an der Kante genäht,

reißen Naht und Stoff leicht auf. Deshalb in

der Regel beim Zuschnitt eine Nahtzugabe

hinzurechnen. Die jeweilige Breite ist bei den

Modellanleitungen verzeichnet.

Bügeln

Sorgfältiges Bügeln ist das A und O beim

Nähen, und zwar vor, zwischen und nach allen

Arbeitsschritten (dies wird bei den Modellanleitungen

nicht noch einmal explizit aufgeführt).

Empfi ndliche Stoffe vor dem Bügeln mit einem

sauberen Baumwolltuch bedecken.

Zuschneiden

Wird ein Stoff rechts auf rechts gelegt, befi

ndet sich die rechte Stoffseite innen. Liegt

ein Stoff links auf links befi ndet sich die linke

Stoffseite innen.

Nach dem Prinzip der Zeichnung wird bei

allen Zuschnitten verfahren. Zunächst die

Kontur (= blaue Linie) entsprechend Schnittmuster

oder Maßangaben aufzeichnen und

mit Nahtzugabe zuschneiden. Innen an der

Kontur entlang die Stoffl agen mit Stecknadeln

1

Stecken

Bevor Stoffl agen mit der Nähmaschine aufeinander

genäht werden, sollten sie fi xiert

werden, damit beim Nähen nichts verrutschen

kann. Stecknadeln können längs oder

quer zur Naht gesteckt werden. Das Einstekken

in Querrichtung hat den Vorteil, dass sie

während des Nähens leicht sukzessive aus

dem Stoff gezogen werden können. Das ist

praktisch, wenn Sie etwas Übung haben und







4


vielleicht auf das Heften als Zwischenschritt verzichten möchten.

miteinander verschlungen werden. Der Ober- faden wird von oben außen an der Maschine

durch diverse Halterungen zur Nähnadel ge-

beginn drei bis vier Stiche nähen, dann die

Rückwärtstaste drücken und drei bis vier Stiche

zurücknähen bevor die ganze Naht erneut

Heften

führt. Die jeweilige Fadenführung ist der Herstelleranleitung

vorwärts genäht wird. Das Nahtende mit drei

der Nähmaschine zu entneh-

bis vier Rückwärtsstichen sichern.

men. Der Unterfaden befi ndet sich im Inneren

der Nähmaschine auf einer kleinen Spule in Um die Ecke nähen

der Spulenkapsel. Der Unterfaden muss vor Die Nadel bleibt am Nahtende gesenkt im

Nähbeginn erst einmal von der Garnrolle aufgespult

Stoff, den Nähfuß heben und den Stoff im

und anschließend in die Spulenkapsel gewünschten Winkel drehen, den Nähfuß

eingesetzt werden. Durch manuelles Senken wieder absenken und in die neue Richtung

und Heben der Nadel wird er dann aus dem weiternähen. Beim Drehen des Stoffes darauf

Inneren nach oben geholt. Das Prinzip unterscheidet

achten, dass keine Falten entstehen.

sich je nach Nähmaschine etwas.

Nähmaschinen haben heute eine Unterfaden- Zickzackstich

Schnellautomatik, in welche die Spule nur

noch quer eingelegt werden muss.

Etwas aufwändiger, aber verlässlicher ist das

provisorische Heften mit dem Heft- bzw. Vorstich,

siehe nächster Abschnitt. Darauf achten,

dass die Heftnaht knapp neben der späteren

Nähmaschinennaht verläuft. So lässt

sich der Heftfaden später schnell entfernen

bzw. einfach am Knoten wieder herausziehen.

Beim Heften vermeiden, dass sich die Stoffl a-

gen zwischen den lockeren Stichen verziehen

und ggf. den Stoff mit der fl achen Hand immer

wieder glätten.

Heftstich bzw. Vorstich

Mit diesem Stich werden zwei oder mehr

Stoffl agen zusammengehalten, bevor die

Naht mit der Maschine gesteppt wird. Hierfür

einfach von oben nach unten durch die

Stoffl agen stechen, die Nadel ein Stück weiterführen

und von unten nach oben ausstechen.

Die Stiche und die Abstände zwischen

den Stichen sollten gleichmäßig lang sein (ca.

1 cm).

Fadenspannung

Die Fadenspannung bestimmt, welche

Garnmenge pro Stich verwendet wird. Je

nach Stoffart muss die Fadenspannung der

Nähmaschine reguliert werden, damit ein

gleichmäßiges Nahtbild entsteht. Am besten

zunächst ein kleines Teststück anfertigen. Ist

die Fadenspannung zu gering, bilden sich auf

der Stoffunterseite kleine Schlingen. Ist sie zu

hoch, sind auf der Stoffoberseite Schlingen

erkennbar. Je nach Testergebnis die Fadenspannung

passend einstellen.

Ober- und Unterfaden

Jeder Stich besteht aus einem Ober- und

Unterfaden, die beim Einstechen der Nadel

Nähbeginn

Den Stoff am Nahtbeginn glatt unter den Nähfuß

schieben und den Nähfuß absenken. Das

Fußpedal vorsichtig betätigen. Mit der Zeit bekommt

man ein Gefühl für die Geschwindigkeit.

Ober- und Unter faden bei den ersten Stichen

mit der linken Hand etwas spannen. Den Stoff

beim Nähen mit beiden Händen leicht führen,

aber keinesfalls drücken oder ziehen. Er wird

von der Nähmaschine selbst weiter transportiert.

Beim Geradenähen orientiert man sich

je nach Nahtbreite am Nähfuß oder führt den

Stoff an den Rastermarkierungen (je nach Nähmaschine

vorhanden) der Stichplatte entlang.

Nutz- und Zierstiche

Jede haushaltsübliche Nähmaschine bietet

eine mehr oder minder breite Palette an Stichen

an. Zu den wichtigsten Nutzstichen zählen

der Gerad- und Zickzackstich. Daneben

stehen häufi g reine Zier stiche mit Ornamenten,

Blättern, Blüten etc. zur Auswahl.

Geradstich

Der Geradstich, auch Steppstich genannt,

ist der grundlegende Nutzstich einer jeden

Nähmaschine. Das Nähen mit dem Geradstich

wird auch als „Steppen“ bezeichnet. Die

Stichlänge ist variabel einstellbar, je länger

der Stich, desto lockerer fällt die Naht aus. Für

die gängigen Stoffe und Arbeiten eignet sich

eine Stichlänge von 2 bis 3 mm.

Verriegeln

Jede Naht muss am Anfang und Ende vernäht

werden, damit sie sich nicht wieder aufl öst.

Diesen Vorgang nennt man „Verriegeln“ oder

Nahtanfang und –ende sichern. Am Naht-

Auch wenn es in den Anleitungen nicht immer

erwähnt wird, sollten Sie alle Schnittkanten mit

Zickzackstichen vor Ausfransen sichern. Dieser

Stich wird z.B. zum Versäubern von Stoffkanten

oder auch zum Applizieren verwendet. Eine

mittlere Stichlänge einstellen und die Stiche

entlang der rechten Stoffkante führen. Dabei

am Nähfüßchenausschnitt orientieren. Es gibt

folgende Möglichkeiten:

Stoffkanten einzeln versäubern

Jede Stoffkante zunächst mit Zickzackstichen

versäubern. Erst dann wird die Naht mit Geradstichen

zum Zusammennähen der Stoffl agen

ausgeführt. Anschließend die Nahtzugaben

auseinander bügeln

Stoffkanten zusammen versäubern

Zunächst mit dem Geradstich die Stoffl agen

zu sammennähen. Dann beide Kanten der Nahtzugaben

zusammen mit Zickzackstichen versäubern.

Die Nahtzugaben nach einer Seite

bügeln.

5


ICH PACKE MEINEN

Nähkoffer...

Dieser Nähkoffer wartet darauf,

von Ihnen gefüllt zu werden.

Fingerhut

Wenn es um so viele Nadeln

und das Nähen geht, sollte

auch ein Fingerhut in der

Grundausstattung nicht fehlen,

damit die Fingerkuppe

geschont wird.

Markieren

Die Schneiderkreide ist

funktional zum Kreiderad

„Maus“ entwickelt worden.

Der Trickmarker als Stift ist selbstlöschend,

die Linien verschwinden

nach einiger Zeit ganz spurlos.

Das Kopierrädchen hat durch

den Ergonomic-Griff an Funktionalität

gewonnen.

Nähnadeln

Parken Sie Ihre Nähnadeln im

innovativen Nadeltwister.

Er funktioniert wie ein Lippenstift.

Die Hülse lässt sich aufdrehen,

die magnetisch fi xierten Nadeln

erscheinen zur Auswahl. Beim Zurückdrehen

verschwinden sie wieder

und mit der Kappe wird der Twister

geschlossen. So sind Nadeln

stets sicher verwahrt.

6Fotos: Ravek GmbH, Michael Steinert

Schneiden

Scheren sind unverzichtbar.

Mit der Schneiderschere

sollten Sie nur Stoff schneiden, damit

sie lange scharf bleibt. Eine kleinere

Haushaltsschere ist für Fäden,

Schnittpapier etc. Der Nahttrenner

ist nützlich, wenn eine bereits

genähte Naht aufgetrennt

werden muss.


Eine Grundausstattung reicht für den Anfang. Praktisch ist es für Zuhause oder

auch zum Mitnehmen in Nähkurse, alles in ein kompaktes Nähköfferchen zu packen.

Viele Klassiker wichtiger Werkzeuge haben sich gewandelt. Im neuen Ergonomic Design,

werden zum Beispiel Markier- und Messwerkzeuge, Scheren, Nahttrenner und

Nadeltwister angeboten.

Stecknadeln

Zum ersten Fixieren von

Stoffen sollten Stecknadeln

zur Hand sein. Die mit bunten

Glas- oder Plastikköpfen sind gut

erkennbar und können nach dem

Nähen schnell entfernt werden.

Nähgarn

Ein kleines Grundsortiment an

Nähgarn sollten Sie sich zusammenstellen.

Ein paar Standardfarben

kann man immer brauchen. Für bestimmte

Nähprojekte bietet der Handel

eine reichliche Auswahl an

Farbnuancen an.

Sicherheitsnadeln

Zum Beispiel zum schnellen

Fixieren, Einfädeln von Gummilitze

oder für „Notreparaturen“

sind Sicherheitsnadeln

nützliche Helfer.

So sieht Ihr gepackter Nähkoffer aus.

Alles lässt sich in Fächern verstauen

und bequem aufklappen.

Hinweis: Um Wiederholungen zu vermeiden,

werden die hier aufgeführten

Grundmaterialien nicht unbedingt in

jeder Anleitung noch einmal erwähnt.

Messen

Dieses Rollmaßband

kippt Ihnen nicht auf die

Seite, weil sich das Band

quer herausziehen lässt.

Nach Gebrauch verschwindet es auf

Knopfdruck wieder in seiner Hülle.

7


GRUNDKURS 1

Volumenvlies, Thermolam,

Haftvlies verarbeiten

Volumenvlies ist eine weiche Einlage, die

zum Stabilisieren verwendet werden kann.

Es ist zum Aufheften und Aufbügeln erhältlich.

Thermolam ist eine isolierende Einlage,

z. B. für Topfl appen.

1

1 Einlage auf die linke Stoffseite bügeln

oder heften. Einlagen können für dekorative

Zwecke (z. B. Bilder) einzeln auf Stoffrückseiten

liegen oder links auf links zwischengefasst

werden, dann liegen sie innen zwischen

zwei Stoffl agen.

2

4

2 Sie können auch verstürzt verarbeitet

werden. Dann liegen die Einlagen zunächst

außen auf zwei Stoffl agen. Der gewünschte

Zuschnitt wird mit einem Filzstift markiert.

3

3 Entlang der Markierung steppen, den überstehenden

Rand und die Ecken knappkantig

zurückschneiden und das Teil wenden. Dann

liegen die Einlagen wieder innen.

Naht von Hand schließen

Das bedeutet, dass die Wendeöffnung, die bei

der Nähmaschinennaht zunächst offen gelassen

wird, nach dem Wenden geschlossen wird.

Dafür passendes Nähgarn in eine kleine Nähnadel

fädeln. Den Fadenanfang an gewünschter

Stelle unsichtbar verstechen. Die Öffnung

mit kleinen Stichen schließen und zuletzt den

Faden verstechen und abschneiden.

Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

8


Als niedlich-bunte Deko-Objekte geben die Tierchen gern

ihr Dasein als nachtaktive Einzelgänger auf.

2

1

Idee und Realisation: M. Webers, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

3

9


ZAUBERHAFTES DIY

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5

6

Idee und Realisation: K. Roser, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

6

SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 1 • Seite 8

Naht von Hand schließen

Grundlagen • Seite 5

Mit Zickzackstichen versäubern

11


VILLA Vogelsang

Dekorieren und nähen Sie mit im beliebten Vogelhaus-Look, damit

jedes kleine Vögelchen sein gemütliches Zuhause bekommt.

Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

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SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 1 • Seite 8

Volumenvlies verstürzt verarbeiten

und Naht von Hand schließen

12


8

Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

9 – 11

13


GRUNDKURS 2

APPLIZIEREN

MIT DER NÄHMASCHINE

Als Applikationshilfe wird beim Applizieren gerne ein Klebevlies

verwendet. Dieses feine Vlies ist beidseitig mit einer

aufbügelbaren Klebeschicht versehen und liegt auf einer

leicht ablösbaren Papierschicht. Es ermöglicht ein genaues

Platzieren der Motive und ein exaktes und leichtes Aufnähen,

da die Schnittkanten durch Aufbügeln schon fi xiert sind.

Vorbereiten

Die Teile auskühlen lassen und anschließend exakt ausschneiden.

Für eine Außenecke lt Abb an der mit • bezeichneten Stelle

innerhalb der Applikation beginnen. Die Nd an der entsprechenden

Stelle in den Stoff senken, die Stichbreite und

– länge auf fast Null stellen und ca 2 – 4 Stiche nähen, somit

ist der Faden gleich versäubert. Ebenso ist es möglich

den Anfangsfaden ca 10 cm lang stehen zu lassen, später

mit einer Hand-Nähnd auf die Rückseite zu ziehen und zu

vernähen oder ein Vernäh-Programm der Nähmaschine zu

benutzen. Nach dem Vernähen die Nähmaschine auf eine

Stichlänge von 1 mm und die gewünschte Stichbreite einstellen

und bis zur Außenecke nähen. Dabei sticht die Nd

an der rechten Seite jeweils knapp neben der Schnittkante

des Applikationsteiles in den Hintergrundstoff ein.

Die Applikationsvorlagen sind immer seitenverkehrt gezeichnet

(falls nicht anders angegeben), damit diese genau

wie vorgezeichnet auf die Papierschicht des Klebevlies

übertragen werden können. Nach dem Abziehen der Papierträger

können die Motive dann seitenrichtig auf den

Hintergrund-Stoff gebügelt werden. Falls nötig die Applikationsmotive

zuvor auf die erforderliche Größe vergrößern

oder ggf auch verkleinern. Dies ist dann jeweils bei den

entsprechenden Vorlagen bzw in den Anleitungen angegeben.

Die Zahlen geben die Nummer der Applikationsvorlage

und gleichzeitig die Reihenfolge der nacheinander

zu applizierenden Teile an. Die Buchstaben stehen für

die jeweilige Stofffarbe. Gestrichelte Linien innerhalb der

Vorlagen zeigen Schnittkanten an, die von nachfolgenden

Teilen überdeckt werden.

Die einzelnen Teile, in der unter Zuschneiden angegebenen

Anzahl, auf die Papierschicht des Klebevlies pausen. Werden

mehrere Motive in gleicher Stofffarbe benötigt, können

diese mit ca 1-2 cm Abstand zueinander im Zusammenhang

als Block aufgezeichnet werden. Die einzelnen Motive

bzw den gesamten Block dann jeweils grob ausschneiden.

Die Motive/Blöcke jeweils auf die li Stoffseite des angegebenen

Stoffes bügeln. Dabei liegt das Trägerpapier oben

und das Klebevlies direkt auf dem Stoff.

Nun die Papierträger von den Teilen abziehen und lt Vorlage

mit der Stoff-Vorderseite nach oben zeigend auf dem

Hintergrundstoff anordnen, dabei die Reihenfolge der Teile

beachten. Tipp! Bei großen Motiven empfi ehlt es sich, die

Teile in mehreren Etappen aufzubügeln und zu applizieren.

Applizieren

Zuerst ein Stück Stickvlies, welches rundum etwas größer

als das gesamte Applikationsmotiv ist, auf die Rückseite

des Hintergrundstoffes legen, evtl mit etwas Sprühkleber

fi xieren oder rundum anheften. Es sorgt dafür, dass sich

die Stoffe beim Applizieren nicht verziehen und keine unerwünschten

Wellen oder Kräuselungen entstehen. Zum

Applizieren wird für die Oberfäden in der Regel Maschinenstickgarn

verwendet. Dieses ist weniger stark gedreht als

normales Nähgarn, kann sich deshalb fl ächiger ausbreiten

und ergibt so eine glatte und dichtere Optik der Applikationsnaht.

Als Unterfaden empfehlen wir ein universelles,

vorgespultes Untergarn für Stickereien oder Nähgarn in

einer zum Oberfaden passenden Farbe. Ein offener Nähfuß

kann bei Applikationsarbeiten sehr hilfreich sein, da er eine

gute Sicht auf die Schnittkante des aufzunähenden Teiles

ermöglicht. Zum Aufnähen eignen sich ein dichter Zickzack-Stich

(Stichlänge 1 mm, Stichbreite 2-3 mm, auch

Raupen- oder Satinstich genannt), ein Applikationsstich

der Nähmaschine oder ein kleiner Geradstich, der knapp

neben der Schnittkante verläuft. Den gewählten Stich bitte

zunächst auf einem Probestück testen und ggf die Oberfadenspannung

etwas lockern, damit die Schlingenbildung

von Ober- und Unterfaden auf jeden Fall auf der Stoffunterseite

erfolgt. Die meisten Applikationen werden mit einem

dichten Zickzack-Stich versehen, da dieser den Konturen

eine leicht plastische Optik verleiht.

Einige Tipps zum Nahtverlauf am Beispiel der Zickzacknaht:

Die Nd knapp neben der Ecke, an der mit be zeichneten

Stelle in den Stoff senken, den Nähfuß heben, die Arbeit in

die neue Nährichtung drehen, den Nähfuß wieder absenken

und lt Abb weiter nähen.

Für eine Innenecke die Naht in der Breite der Zickzack-

Stiche über die Ecke hinaus nähen, die Nd am li Rand in

den Stoff senken, den Stoff drehen und weiternähen. Am

Nahtende die Fäden wie beim Nahtanfang beschrieben

vernähen.

Beim Nähen von Rundungen langsam nähen, damit Sie

die Stichbildung kontrollieren können. An den nach innen

zeigenden Rundungen liegen die Stiche etwas enger

zusammen, an den nach außen zeigenden Rundungen

liegen die Stiche etwas weiter auseinander. Bei starken

Rundungen empfi ehlt es sich, den Nähvorgang mehrmals

in kurzen Abständen zu unterbrechen, die Nd in den Stoff

zu senken, den Nähfuß zu heben und die Arbeit wieder

auf die Nähfußmitte zu korrigieren. Danach wie gewohnt

weiter nähen. Evtl vorhandene Linien innerhalb der einzelnen

Applikationsteile mit einem Trick-Marker auf den Stoff

übertragen und mit Zickzack-Stichen oder Geradstichen

übernähen. Nach Beenden der gesamten Applikation das

Stickvlies entfernen.

14


Idee und Realisation: R. Griese/K. Zeides, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

12

FLATTERNDE Topfanfasser

Holen Sie sich mit Topfl appen im bunten Schmetterlingsgewand

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GRUNDKURS 3

KREIS VORBEREITEN

UND ZUSCHNEIDEN:

Für das Schnittteil zuerst ein Quadrat, etwas größer als der

gewünschte Kreisdurchmesser, auf Seiden- oder Schnittpapier

zeichnen und ausschneiden.

Abb 1 Abb 3

Dann lt Abb 1 das Quadrat 2x

zur Hälfte falten.

Radius

Abb 2

Die Punkte verbinden

und den entstandenen

Viertelkreis entlang der

Linie ausschneiden.

Papier auseinanderfalten.

Den Papierkreis

auf den Stoff legen

und aus dem Stoff den

Kreis ausschneiden.

Hinweis: Im Fachhandel

sind Kreisschneide-Zirkel

für perfekte

Kreise von 4 - 22 cm

erhältlich, z.B. von

Prym.

Lt Abb 2 vom Mittelpunkt ausgehend

fächerförmig den entsprechenden

Kreis-Radius abmessen

und die Endpunkte mit

Bleistift anzeichnen.

16


FÜR KREATIVE

Wendemanöver

Ganz nach Wunsch können Sie

bei diesem Brotkorb wählen, welche

Seite Ihnen besser gefällt.

Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

13

17


GRUNDKURS 4

Einfassblende einfach genäht

Blendenstreifen vorbe reiten:

Einen Streifen/Schrägstreifen

in 4-facher

Breite der fertigen

Ein fass blende in der

benötigten Länge zuschneiden.

Dann den

Streifen zunächst in

Längsrichtung links auf

links zur Hälfte falten

und den Bruch leicht

einbügeln.

14

Streifen wieder aufklappen,

die Längsseiten

beidseitig von

außen zur Mittelfalte

legen und bügeln.

Den Streifen an den Bruchkanten

nochmals zur Hälfte legen

und gut bügeln.

Blende annähen - 1. Methode

Zum Annähen die

Blende zunächst wieder

auffalten und mit

einer Längsseite an die

einzufassende Kante

stecken. Genau im

1. gebü gelten Bruch

ansteppen. Dabei die

Ecken im 45° Winkel

ausarbeiten und an Rundungen die Blende etwas dehnen

damit sie sich an die Stoffkante schmiegt.

Dann alle Brüche wieder einfalten, die Blende um die

Schnittkanten herum auf die Rückseite legen, sodass die

Blendenkante die Ansatznaht verdeckt. Die Kante mit unsichtbaren

Saumstichen von Hand annähen oder mit der

Nähmaschine schmalkantig fest steppen.

20+21

Blende annähen -

2. Methode

Die gefaltete Blende

bis zur Bruchkante

über die einzufassende

Kante schieben und

feststecken oder heften.

Schmalkantig durch alle

Lagen entlang der oberen

Einfassblendenkante

steppen, dabei darauf

achten, dass die Blende

auf der Unterseite stets

mitgefasst wird. An

Rundungen und Ecken

wie bei 1. Methode.

Tipp: Bei maschinell vorgefalzten Schrägbändern steht die

Bruch kante einer Bandhälfte bewusst 1-2 mm über. Beim

Annähen darauf achten, dass diese Kante unter dem einzufassenden

Stoff liegt.

18


Idee und Realisation: Sulky KreativTeam, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

19

17

15

16

19

18

Herz

FRÜHSTÜCK MIT

SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 1 • Seite 8

Volumenvlies verstürzt verarbeiten

und Naht von Hand schließen

Grundkurs 5 • Seite 20

Verstürzte Applikation

Wenn Sie den Tag an solch einem liebevoll

gedeckten Tisch beginnen, kann er nur gut werden.

19


GRUNDKURS 5

APPLIZIEREN MIT DER HAND

Verstürzte Applikation

1. Dazu die Kontur der entsprechenden Vorlage laut

Anleitung auf Haftvlies übertragen. Es lassen sich z. B.

folgende Haftvliese verwenden: temporär aufbügelbares

Totally Stable von Gütermann Sulky oder selbstklebendes

Filmoplast von Freudenberg Vliesstoffe.

2. Das Motiv entlang der aufgezeichneten Kontur ausschneiden.

3. Dieses Motiv auf die linke Seite eines Stoffteiles aufbringen

und ein weiteres Stück Stoff rechts auf rechts

auf das erste legen.

4. Beide Stoffl agen auf ein Stück Volumenvlies legen.

Motiv entlang der Haftvlieskante ringsum zusammennähen.

Volumenvlies bis kurz vor die Naht zurückschneiden.

5. Haftvlies von der Rückseite des Stoffes abziehen

und den Stoff bis auf die Nahtzugabe zurückschneiden.

Nahtzugaben ringsum bis kurz vor die Naht einschneiden.

Spitz zulaufende Formen fl ach zurück schneiden.

6. Die oberste Stoffl age vorsichtig ein kleines Stück

einschneiden. Das Motiv wenden und die Naht ringsum

sorgfältig herausarbeiten. Die Wendeöffnung mit

kleinen Handstichen schließen.

Mit umgesäumter Stoffkante

1. Zuerst das originalgroße Motiv von der Vorlage auf

das Schnittpapier übertragen und ausschneiden. Achtung!

Falls die Vorlage verkleinert gezeichnet ist, das

Motiv zuerst auf die entsprechende Größe vergrößern

und danach auf das Schnittpapier übertragen.

2. Das Motiv nochmals auf Karton übertragen und

ausschneiden.

4. Die Applikationsteile feststecken oder festheften

und die Kanten mit kleinen Überwendlingsstichen von

Hand applizieren, dabei die Nahtzugaben jeweils nach

li einschlagen. An engen Stellen die Nahtzugabe mit

der Nadelspitze unter den Stoff schieben/streichen, so

dass eine schöne, glatte Kante entsteht.

Hinweis: Bei steil zulaufenden Stoffspitzen den

Stoff an der Spitze bis knapp vor die Nählinie

abschneiden. Wird dann die seitl Nahtzugabe umgeschlagen,

ergibt sich eine scharfe Spitze. Bei

Innenspitzen die Nahtzugaben bis knapp an die

Nählinie einschneiden. So können die Nahtzugaben

nach beiden Seiten sauber eingefaltet werden.

Achtung! Bitte das Abschneiden bzw Einschneiden

der Nahtzugabe erst während dem Aufapplizieren

(nicht schon beim Zuschneiden der Teile) vornehmen,

damit der Stoff nicht vorzeitig ausfranst.

Evtl vor dem Ab- bzw. Einschneiden die Nähte an den

Ecken bzw den einzuschneidenden Stellen durch 2 - 3

maliges Übernähen verstärken.

Papp-Schablone

lassen. Stecknd wieder entfernen und das Stoffteil bügeln.

Pappschablone entfernen, das Teil noch einmal

gut bügeln und die Konturen mit kleinen unsichtbaren

Überwendlingsstichen von Hand annähen.

Mit gerade abgeschnitener Stoffkante, z. B. bei Filz:

1. und 2. wie oben.

3. Motive ohne Nahtzugaben ausschneiden.

4. Ausgeschnittene Motive von der Rückseite mit Sprühkleber

(z.B. von Maderia, Sulky oder Prym) ansprühen.

Achtung! Beim Sprühen mit Sprühkleber sollten Sie

unbedingt ein Blatt Papier darunter legen, um die Unterlage

nicht mit Kleber zu verschmutzen. Motive entsprechend

anordnen und durch Festdrücken fi xieren.

5. Motive zusätzlich mit Stecknd fi xieren oder einigen

großen Heftstichen anheften.

6. Motive mit Langettenstichen umsticken.

7. Applikationsmotiv auf den entsprechenden Untergrundstoff

heften.

8. Applikationsmotiv mit unsichtbaren Saumstichen

aufnähen. Näh- und Heftfäden entfernen.

Stepp- oder Rückstich

Dieser Stich, der von rechts nach links gearbeitet

wird, eignet sich besonders für enge Kurven und

Rundungen. Den Faden bei a ausstechen. Etwas

weiter nach rechts gehend bei b einstechen und bei

c ausstechen. Nach a zurückgehen und dort den

Faden erneut einstechen. Den Vorgang fortlaufend

wiederholen und nach jedem Stich den Faden anziehen.

a

b

c

1A

3. Die Applikationsteile mit rundum 0,75 - 1 cm Nahtzugabe

zuschneiden. Die Buchstaben innerhalb der

Vorlagen geben die Stofffarben, die evtl Nummerierung

der Teile die Reihenfolge zum App lizieren an.

Hinweis: Bei Formen mit Rundungen ist es vorteilhaft,

für das entsprechende Applikationsteil zusätzlich eine

Pappschablone (= Vorlage ohne Nahtzugabe) anzufertigen.

Die Kanten des Stoffteils im Abstand von ca 5

mm zu den Außenkanten mit kleinen Heftstichen einreihen.

Dafür ein starkes Garn (z.B. Näh- oder Quiltgarn)

verwenden, da Heftfaden leicht reißen kann. Nun die

Pappschablone mittig auf die li Stoffseite des Teils stecken,

dabei am besten die Stecknd auf die re Stoffseite

stecken. Faden anziehen, so dass sich die Schnittkanten

schön um die Schablone legen. Den Stoff gut verteilen,

damit keine Falten entstehen, dabei evtl Spitzen

sauber einfalten. Bei starken Rundungen evtl einige

Kerben einschneiden, dabei die Kerben erst nach und

nach beim Anziehen des Fadens einschneiden, da sich

sonst die Kurven nicht mehr weich und glatt legen

Langetten- oder

Knopflochstich

Mit diesem Stich lassen sich besonders gut Stoffkanten

einfassen. Wird der Stich sehr dicht geführt,

spricht man von einem Knopfl ochstich, bei größeren

Abständen wird er Langettenstich genannt.

An der entsprechenden Stelle ausstechen. Wieder

einstechen und den Faden unter der Nadel zu einer

Schlaufe legen. Die Nadel durch den Stoff ziehen

und den Faden dabei anziehen. Die nachfolgenden

Stiche in gleichmäßigen Abständen nähen.

20


Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: E. Reith

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die auch noch

hübsch aussehen.

22

21


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ANGELEGENHEIT

24+25

Werden Sie kreativ für herzige Geschenke!

23

Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: C. Käsmayr

23


GRUNDKURS 6

Bei selbst hergestellter Chenille werden je nach

Dicke des Stoffes mehrere Stofflagen übereinander

gesteppt und diagonal zum Fadenlauf

geschnitten. Durch anschließendes Waschen,

Trocknen (am besten im Wäschetrockner oder

Rubbeln im Handtuch) und Bearbeiten mit einer

Nagelbürste franst der Stoff entlang der

Schnittkanten aus und ergibt so die flauschige

Oberfläche des Chenilles.

Benötigtes Material:

1.Verschiedene Stoffe. Hierbei können verschiedene

Stoffe zum Einsatz kommen. Am besten geeignet

sind Stoffe, die zum Ausfransen neigen und nicht zu

fest gewebt sind. Besonders gute Ergebnisse erzielt

man mit Viskose, Jeans und Baumwollsatin. Jedoch

auch leichte Baumwollstoffe, Seide, manche Leinenarten

und Zählstoffe sind für diese Technik geeignet.

Am besten Sie probieren dies mit verschiedenen

Stoffresten aus. Gänzlich ungeeignet für diese

Technik sind Popeline und alle gechintzten Stoffe,

da diese nicht genügend fransen.

2. Eine gute Stoffschere oder einen Rollschneider,

der speziell für die Chenille-Technik entwickelt wurde.

Dieser Rollschneider ist in führenden Patchworkgeschäften

erhältlich.

3. ein Lineal

4. einen Bleistift

5. eine Nagelbürste

Ein Quadrat aus

Stoff ausschneiden.

Darauf diagonal

zum Fadenlauf

im Abstand

von ca 1 cm Nählinien

markieren.

Zwischen den genähten

Linien die

oberen 2–3 Lagen

mit der Stoffschere

oder dem Spezialrollschneider

aufschneiden.

Wichtig

ist, die unterste

Stoffl age nicht mit

durch zu schneiden

oder zu beschädigen, da durch diese Lage der

Stoff zusammengehalten wird.

Danach den vorbereiteten Stoff am besten in der

Waschmaschine waschen. Durch die mechanische

Bearbeitung in der Maschine franst der Stoff besser

aus, als mit der Handwäsche.Wenn möglich im

Wäschetrockner trocknen oder in einem Handtuch

kräftig rubbeln und dann fl ach liegend trocknen

lassen. Nach dem Trocknen mit einer Nagelbürste

ordentlich in alle Richtungen bearbeiten, um eine

möglichst fl auschige Oberfl äche zu erhalten.

Variationen mit Chenille:

Durch verschiedene Methoden lassen sich in die

Chenille-Technik Variationen integrieren.

1. Farben:

Wird ein Teil der Chenillefl äche mit andersfarbigen

Stoffen unterlegt, scheinen diese Stoffe nach dem

Bearbeiten hervor.

2. Freiflächen:

Wird nur ein Teil der Fläche mit Chenille bearbeitet,

entstehen Freifl ächen, die sich anders gestalten lassen,

z.B. durch Aufnähen von Bändchen, Besticken,

Applizieren usw.

3. Linienführung:

Nachfolgend finden Sie noch einige Oberflächenmuster

aus verschiedenen Stoffen:

Chenille mit

Viskosestoffen

Chenille mit

Jeansstoffen

Chenille mit

marmorierten

Baumwoll-

Satinstoffen

2–3 weitere Quadrate

in der Größe

des markieren

Quadrates (bei

dickeren Stoffen

2, bei dünneren

Stoffen 3 Quadrate)

und ein etwas

größeres Quadrat

zuschneiden. Die

gleich großen Quadrate auf das etwas größere Quadrat,

ganz oben das markierte Quadrate stecken.

Mit kleinen Stichen

(Stichlänge 2) entlang

der markierten

Linien nähen.

Durch eine Änderung der grafi schen Anordnung der

aufgezeichneten Linien entstehen andere Muster –

siehe Schemazeichnungen.

4. Stoffzuschnitt:

Werden die Stoffquad rate

für die Chenille-Technik bereits

im schrägen Fadenlauf

zugeschnitten, können

die Nählinien parallel zu

den Außenkanten der Stoffquadrate

angelegt werden

– siehe Schemazeichnung.

Ein Teil der

Chenillefl äche

mit andersfarbigem

Stoff

unterlegt

Chenillefl äche mit

andersfarbigen

Stoffen unterlegt

ein Teil der Fläche

mit Chenille,

ein anderer Teil

mit aufgenähten

Bändchen mit Organza

unterlegt.

24


IM Jeans-Look!

Nutzen Sie

Ihre abgelegten Jeans für kreatives Upcycling!

SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 1 • Seite 8

Mit Haftvlies arbeiten

27+28

Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

26

25


29

DETAIL!

Das Foto zeigt

den Ausschnitt

einer fertig

genähten Ecke

für die hinteren

Stuhlbeine mit

den gleichzeitig

mit gefassten

Bändern.

SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 12 • Seite 38

Stoffschlauch nähen

Grundkurs 13 • Seite 40

Hotelverschluss für Kissen

Die Bankaufl agen können Sie nach der Anleitung von

Modell 50 in Ihren benötigten Maßen anfertigen.

30

26


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SIE Platz!

32

33

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GRUNDKURS 7

Eingeschlagener Saum mit

Briefecken nähen

Ordentlich genähte Briefecken verleihen

jedem selbstgenähten Teil das „gewisse

Etwas“. Mit der richtigen Technik sind

Briefecken gar nicht schwer zu nähen.

Briefecken können je nach Stoffart oder je

nach Wunsch zur Vorder- oder Rückenseite

hin gearbeitet werden. Ist nichts anderes

angegeben, werden sie zur Stoffrückseite

hin gearbeitet.

3. Die Ecke lt Abb 3 diagonal re und re

falten, dabei treffen die Blendenbruchkanten

und die eingezeichnete diagonale Linie

aufeinander. Die Ecke entlang der Diagonallinie

abnähen. Dabei bleibt der 1 cm

breite Einschlag eingeschlagen. Nahtanfang

und -ende vernähen. Auf diese Weise

alle 4 Ecken nähen.

Abb 3

1. An allen 4 Kanten 1 cm Einschlag und

die Blendeneinschlagbreite lt Abb 1 mit

Schneiderkreide oder einem selbstlöschenendem

Stift markieren.

Abb 1

4. Überstehenede Spitzen lt Abb 4 zurückschneiden

und die Nahtzugabe ausstreichen.

Abb 4

2. Dann lt. Abb 2 den Einschlag und die

Blendenkanten an allen Seiten einbügeln.

Anschließend über das innere Kreuz der

Blenden-Bruchkante eine diagonale Linie

einzeichnen und einbügeln. Danach die

Ecke wieder aufklappen.

Abb 2

5. Lt Abb 5 die Saumblende mit den Ecken

wenden, dabei die Spitzen herausarbeiten

und die inneren Saumkanten schmalkantig

absteppen.

Abb 5


Serviett en-

SERVICE

34

Mit Liebe zum Detail

lassen sich aus schlichten

Servietten mit dekorativen

Bändern und ein

wenig Blattwerk stimmungsvoll

einladende

Plätze am Tisch gestalten.

36

Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

30


35

37

31


GRUNDKURS 8

Zusammensetzen von einfachen

Stoff- bzw. Patchworkteilen

Zuerst die zugeschnittenen Teile zu Reihen (Abb. 1), dann

die Reihen zum gesamten Block zusammennähen (Abb. 2).

Karo-

KLASSIKER

Abb. 1

39

Abb. 2

GRUNDKURS 9

Nähte zusätzlich versäubern

Um ein Ausfransen von Stoffkanten zu verhindern, sollten

die Schnittkanten mit Zickzackstichen versäubert werden.

Insbesondere dann, wenn die Schnittkanten als Nahtzugaben

auf der Rückseite sichtbar bleiben. Bei Tischdecken, Überwürfen

etc., die aus Stoffbahnen zusammengesetzt sind,

sollten die Nahtzugaben als fl ache Naht gearbeitet werden.

Hierzu eignen sich zwei Varianten besonders gut:

1. Nähte zusätzlich absteppen

Die mit Zickzackstichen versäuberten Nahtzugaben auseinander

bügeln. Mit Steppstichen oder einfachen Zierstichen die

Zugaben beidseitig der Naht nochmals feststeppen.

2. Kappnaht arbeiten

Eine Nahtzugabe knapp halb so breit wie die zweite zurückschneiden.

Die zweite, breitere Nahtzugabe über die

zurückgeschnittene, schmale Kante bügeln. Dann die breitere

Nahtzugabe um die schmale legen und bügeln, ggf. heften

und knappkantig steppen. Somit sind bei der Kappnaht keine

offenen Schnittkanten sichtbar (s. Detailfoto).

Idee und Realisation: E. M. Müller, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

32


40

41

Das ist Upcycling für

Geschirrtücher. Die

Küchenhelfer avancieren

zu dekorativen „Kleidern“

für den Tisch und

darüber hinaus.

39

38

33


MARITIME Fundstücke

44

Mit Stoffresten und Strandgut

aus dem letzten Urlaub lassen

sich kleine, stimmungsvolle

Dekorationen „zaubern“.

46

42

34


Idee und Realisation: C. Rolf, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

43

SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 10 • Seite 38

Verstürzen

Grundkurs 1 • Seite 8

Naht von Hand schließen

45

35


SOMMERLICHE Grillparty

Die Biergartengarnitur und

der Grillmeister werden nützlich mit

Dekorativem aus Stoff versorgt.

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56

55

54

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51

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Idee und Realisation: I. Fackler, Foto: Fotostudio 57, Styling: U. Harter

48

SCHLAGEN SIE NACH!

Grundkurs 4 • Seite 18

Einfassblende einfach genäht

Grundkurs 11 • Seite 38

Bodendreieck abnähen

Grundkurs 14 • Seite 40

Randstreifen als Rahmen arbeiten

37


GRUNDKURS 10 GRUNDKURS 11 GRUNDKURS 12

Verstürzen

Werden 2 Teile zusammen genäht, ohne dass

diese später mit einer Einfassblende oder einem

Schrägband versäubert werden, diese

beiden Teile mitein ander verstürzen. Außenkanten

versäubern. Dazu die beiden Teile

(meistens Vorder- und Rückseite) re auf re

aufeinander legen und an allen offenen Seiten

oder an den Längssseiten zusnähen. Werden

alle Seiten zusgenäht an einer langen Seite ein

Stück zum Wenden offen lassen. Teil wenden,

dabei Ecken oder Spitzen bis kurz vor die Nahtlinien

abschneiden, Vertiefungen oder Rundungen

bis kurz vor die Nahtlinien einschneiden.

Dann die Teile wenden und die Wende-Öffnungen,

falls nicht anders erwähnt, von Hand oder

mit einer schmalen Geradstichlinie mit der

Nähmaschine schließen.

TIPP

Taschengurte festnähen

Um Taschengurte festzunähen, erst

einmal ein Rechteck und anschließend

zwei Dia gonalen steppen. Das erhöht

die Stabilität der Ansatzstelle.

Ecke oder Bodendreieck abnähen

Die Seitennähte bzw die seitl Bruchkanten

jeweils auf die Naht bzw die Bruchkante

am unteren Rand (= Boden) legen und lt Abb

je 1 Dreieck quer abnähen. Die Angaben in

welchem Maß die Dreiecke abgenäht werden,

wird in der jeweiligen Anleitung angegeben.

Die Dreiecke mit einer Nahtzugabe von 1

cm abschneiden und die Kanten im Zusammenhang

mit Zickzack-Stichen versäubern.

Stoffschlauch anfertigen

Für einen Stoffschlauch einen gerade oder

schräg zugeschnittenen Stoffstreifen der

Länge nach re auf re zur Hälfte legen und die

Längsseiten zusnähen. Je dichter neben der

Bruchkante genäht wird, umso schmaler ist

der Stoffschlauch nach dem Wenden. Nahtzugabe

bis auf 5 mm zurückschneiden.

Zum Wenden gibt es verschiedene Möglichkeiten:

1. An einem Schlauchende einen festen Faden

(z.B. Knopfl ochgarn) mit einer dickeren

Nd befestigen. Die Nd mit dem Nadelöhr

voraus durch den Stoffschlauch schieben.

Nun vorsichtig am Faden ziehen und die

Naht zugaben dabei in den Schlauch schieben,

bis dieser ganz gewendet ist.

2. Den Schlauch mit Hilfe einer Wendenadel

drehen.

3. Ein breiterer Schlauch kann auch mit

Hilfe einer kleinen Sicher heitsnadel gewendet

werden.

38


IN

Picknick-

LAUNE

Für das Picknick im Grünen

dient der Beutel zum

Transport, mit dem Wimpel

wird der Platz markiert.

57

58

Idee und Realisation: I. Fackler, Foto: Fotostudio 57, Styling: U. Harter

39


GRUNDKURS 13 GRUNDKURS 14

Hotelverschluss für Kissen

Für einen Hotelverschluss benötigen Sie

keinen Schließmechanismus, wie z.B. einen

Reißverschluss, Knöpfe oder Klettband.

Es werden dafür 2 Rechtecke oder 2 entsprechend

der Vorderseite große Teile zugeschnitten,

die zus so groß sind, dass sie sich

auf der Kissen-Rückseite um ca. 1/3 der gesamten

Kissenhöhe überlappen.

1 Die beiden Rückseiten-Rechtecke an je einer

Längskante 2 x je 1 cm breit nach innen

säumen, falls nichts Anderes angegeben.

2 Dann zuerst das größere Rückseiten-Rechteck

bzw das 1. Rechteck bei gleich großen

Rechtecken re auf re bündig mit dem oberen

Rand und den beiden seitl Rändern, danach

das kleinere Rechteck bzw das 2. Rechteck

re auf re bündig mit dem unteren Rand und

den beiden seitl Rändern auf die Vorderseite

stecken, evtl. festheften, dabei überlappen

sich die Rechtecke an den gesäumten

Längskanten.

3 Vorder- und Rückseite entlang der Außenkanten

zusammensteppen.

4 Kissenhülle wenden.

Randstreifen als Rahmen arbeiten

Zuerst alle 4 Steifen in der angegebenen

Länge und Breite zuschneiden und an den

kurzen Seiten die Spitzen

im 45°-Winkel abschneiden. Abb 1

Danach die Längsseiten 1

cm breit bzw. entsprechend

auf die linke Stoffseite bügeln.

Anschließend die Spitzen

mit 1 cm Nahtzugabe

bzw. entsprechend zusammennähen.

Spitzen bis kurz

vor die Nahtlinien abschneiden

(siehe Abb 1).

Zusammengenähte Streifen wenden, doppelt

aufeinanderlegen (siehe Abb 2) und 1 cm

breit bzw. entsprechend überd die Stoffquadrate

oder -rechtecke schieben. Danach alle

Streifen schmalkantig aufsteppen (siehe

Abb 3).

Abb 2

Abb 3

40

DETAIL!

So sieht eine Ecke des fertig

angenähten Rahmen aus.

Idee und Realisation: I. Fackler, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: C. und A. Käsmayr


Sommer

DEN

GENIEßEN

60

59

Decke und Kissen bilden die

Basis für ein gemütliches Picknick

in der warmen Sonne.

41


Idee und Realisation: C. Rolf, R. Joskowiak, R. Bieber, Foto: Uzwei Fotodesign, Styling: K. Schlag

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42

DEKORATIVER Nähplatz

Diese kleinen Nadelpolster sind nicht nur

nützlich sondern auch überaus dekorativ zum

Selberbehalten oder Verschenken.


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