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Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

25. Jahrgang - Ausgabe 2 - Februar 2021

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

Foto: Andreas Reimer-pixelio.de

Dieser Platz ist buchbar!


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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

113 Blutspender in Marklohe - Acht junge Erstspender

Marklohe. Kühle Temperaturen, Nieselregen und dann die

strengen Hygieneregeln wegen der Corona Pandemie waren

nicht gerade die optimalen Bedingungen zum Blutspenden.

Doch 113 Blutspenderinnen und Blutspender ließen sich nicht

abschrecken und spendeten ihren Lebenssaft im Ev. Gemeindehaus

in Marklohe. Ursula Wesely, Vorsitzende des DRK

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die März-Ausgabe ist der 22. Februar 2021

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de

Ortsverein Lemke – Oyle und das Team vom Blutspendedienst

aus Springe waren hoch erfreut über die zahlreichen Spenderinnen

und Spender. Sie dankten besonders für das geduldige

Warten und das disziplinierte Verhalten. Sehr erfreut ist man,

dass wieder acht junge Leute zur Erstspende erschienen

waren. Die Erstspender Julius Jaschke, Amelie Schrank, Alessia

Tamm, Michael Cordes, Sophie – Ella Kürnberger, Lisa

Tietz, Jule – Elin Reichert und Marike Scheier erhielten ein kleines

„Dankeschön“ Präsent. Den „Heldenpott„ des Blutspendedienst

Springe erhielten für die fünfte Spende Stephan

Weise und Jan Michaelis, sowie Laura Kuls und Paul Meinecke

für die 10. Spende. Siglinde Böckmann die zum 15. Mal sowie

Alexander Dubs, Gunnar Scholing und Michael Dökel, die

zum 25. Mal ihr Blut spendeten, erhielten ebenfalls den Heldenpott.

Mit einem Gutschein wurden Heidi Seemann für die

40. Spende, Mario Schaaf, der zum 50. Mal spendete und

Werner Langner, der zum 110. Mal da war geehrt. Alle Spenderinnen

und Spender erhielten außerdem ein Lunchpaket.

Der nächste Blutspendetermin findet am Freitag, 26. März in

der Grundschule in Lemke statt.

Text: Uwe Schiebe

Kreisverwaltung veröffentlicht

regionale Verteilung der

COVID-19-Fälle

Landkreis. Der Landkreis Nienburg veröffentlicht die regionale

Verteilung der COVID-19-Fälle in seinem sogenannten

"COVID-19-Dashboard" und bricht die aktuellen Zahlen auch

bis auf die Gemeindeebene herunter.

Aus Datenschutzgründen verzichtet der Landkreis Nienburg

dabei auf eine Auflistung für die Kommunen, in denen gegenwärtig

weniger als fünf Fälle positiv auf das Coronavirus

getestet worden sind.

"Damit entsprechen wir einem vielfach geäußerten Anliegen

aus der Bevölkerung", erläutert Landrat Detlev Kohlmeier.

"Aus den Zahlen sollten aber keine falschen Schlüsse gezogen

werden. Nur weil manche Gemeinden weniger stark betroffen

sind als andere, heißt das nicht, dass Abstands- und

Hygieneregeln vernachlässigt werden können. Anders herum

ist das Ansteckungsrisiko in stärker betroffenen Kommunen

nicht automatisch höher."

Denn auch Ausbrüche beispielsweise in Pflegeheimen können

zu vergleichsweise hohen Fallzahlen führen, obwohl das

Infektionsgeschehen in der Kommune eigentlich auf einem

durchschnittlichen Niveau verläuft.

Das Dashboard wurde am 6. April 2020 bereitgestellt und

seit dem rund 3,3 Millionen Mal aufgerufen. Im Schnitt nutzen

knapp 25.000 Interessierte das Dashboard täglich. Die

meisten Aufrufe an einem Tag verzeichnete das Dashboard

mit 60.000 Aufrufen am 26. Oktober. Neben den insgesamt

und akut Infizierten veröffentlicht der Landkreis auch Inzidenzgrafiken,

Quarantänezahlen sowie Todesfälle.

Zu finden ist das Dashboard unter www.lk-nienburg.de/

corona.

Cord Steinbrecher


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Geplante Veranstaltungen in der SG Marklohe

BITTE BEACHTEN:

Terminabsagen sind uns bis Redaktionsschluss

nicht zugegangen.

Bitte informieren Sie sich in der Tagespresse

oder bei den Vereinen, ob und in welcher

Form diese Termine stattfinden, da der

Lockdown ja bis 14. 2. 2021 verlängert

wurde.

Balge

Februar

12.: 19.30 Uhr, SV Sebbenhausen-Balge e.V., Jahreshauptversammlung

13.: Dorfverein Sebbenhausen, Jahreshauptversammlung

19.: 10 Uhr, Dachverein Dolldorfer Vereine, Jahreshauptversammlung

Februar

13.: 10 Uhr, Gemischter Chor Marklohe, Winterwanderung

17.: 17 Uhr, Frauengesprächskreis

März

07.: 10 Uhr, Kirchengemeinde

Marklohe,

Vorstellungsgottesdienst

I

Marklohe

Wietzen

Februar

05.: Landjugend Wietzen, Generalversammlung

07.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

14.: 18 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

17.: 17 Uhr, Frauengesprächskreis

19.: Schützenverein u. Gemeinde Wietzen, Friedel Heuer-

Pokalschießen

21.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

26.: 19 Uhr, Geflügelzuchtverein Wietzen, Jahreshauptversammlung

28.: 14 - 17 Uhr, Förderverein Kiga Tausendfüßler,

Flohmarkt

28.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst

März

01.: 19.30 Uhr, IG Landwirtschaft Wietzen, Jahreshauptversammlung

05.: 19.30 Uhr, Jagdgenossenschaft Wietzen, Jahreshauptversammlung

05.: 19 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst am

Weltgebetstag

05.: Dorfverein Holzbalge, Jahreshauptversammlung

07.: 10 Uhr, Kirchengemeinde Wietzen, Gottesdienst


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 5

Bund-Länder-Förderprogramm „Schule macht stark“ gestartet

Oberschule Nienburg nimmt als eine von 200 Schulen deutschlandweit teil

Landkreis. Am 27. 1. startete das 125 Millionen Euro

schwere Förderprogramm von Bund und Ländern für Schulen

in sozial schwierigen Lagen. Die Oberschule Nienburg wurde

als eine von 200 teilnehmenden Schulen in Deutschland ausgewählt.

Dazu die heimische Bundestagsabgeordnete Marja-

Liisa Völlers (SPD):

„Das ist ein wirklich guter Tag auf dem Weg Richtung mehr

Bildungsgerechtigkeit. Seit 2017 hat meine Partei für diese

Initiative gekämpft. Wir haben sie in den Koalitionsvertrag

mit der Union verhandelt. Denn die SPD war und ist die Partei,

die für Bildungsgerechtigkeit steht. Als zuständige Berichterstatterin

der SPD-Bundestagsfraktion habe ich

beständig im Bundesministerium für Bildung und Forschung

Druck gemacht – mit Erfolg. Jetzt ist es endlich soweit! Die

teilnehmenden Schulen sind ausgewählt und der vom Bund

geförderte Forschungsverbund hat seine Arbeit aufgenommen.

Aus unserer Heimat ist die Oberschule Nienburg mit

dabei. Darüber freue ich mich natürlich ganz besonders!

Auch weil ich schon Patin für die Nienburger OBS bei „Schule

ohne Rassismus – Schule für Courage“ bin.

Wir machen mit „Schule macht stark“ unser Bildungssystem

ein Stück besser und gerechter. Alle jungen Menschen sollen

die gleichen Bildungschancen haben, egal in welchem Viertel

sie wohnen oder aus welcher Familie sie kommen. Wir müssen

die Kinder und Jugendlichen im Blick haben, die ihre

schulische Laufbahn unter nicht gerade idealen Vorzeichen

starten, und wir müssen vor allem etwas für sie tun.“

Dennis Helferich, Schulleiter der OBS, über das Potenzial von

„Schule macht stark“ für seine Pilotschule und viele andere

Schulen:

"Die Stärke der OBS Nienburg ist ihre Vielfalt. Um unserer

heterogenen Schülerschaft mit verschiedensten kulturellen

Hintergründen gerecht zu werden, freuen wir uns darauf,

mit wissenschaftlicher Begleitung Konzepte zu entwickeln,

die unsere Schülerinnen und Schüler – gemessen an ihren

Bedürfnissen – dort abholen, wo sie stehen, um sie auf ein

erfolgreiches Arbeitsleben in einer herausfordernden Gesellschaft

vorzubereiten.

Mithilfe zusätzlicher Ressourcen wird es uns gelingen, noch

flexibler und noch handlungsorientierter den zunehmend fordernden

Schulalltag neu zu denken und zu gestalten.

Wir freuen uns zukünftig darauf, die mit Hilfe des Programms

„Schule macht stark“ entwickelten Erkenntnisse sowie schülerorientierten

Konzepte auch an anderen Schulen zu implementieren,

damit nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler

von diesem Programm profitieren können.“

Hintergrund:

„Schule macht stark“ richtet sich an alle Schularten und Jahrgangsstufen

im Primarbereich und in der Sekundarstufe I.

Der Bund und die Länder stellen jeweils 62,5 Millionen Euro

zur Verfügung. Die Initiative ist auf zehn Jahre angelegt und

in zwei Phasen zu je fünf Jahren unterteilt. In der ersten

Phase unterstützt ein durch das Bundesministerium für Bildung

und Forschung finanzierter Forschungsverbund mit praxisnaher

Forschung die Schulen dabei, ihre besonderen

Herausforderungen zu meistern. Das bedeutet konkret, dass

die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ab dem Schuljahr

2021/2022 gemeinsam mit den Schulen daran arbeiten

werden, Bedarfe in der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu

identifizieren, vorhandene Potenziale zu erkennen und neue

Strategien und Konzepte zu entwickeln. Weitere Arbeitsschwerpunkte

sind die Vernetzung der Schulen mit anderen

Bildungs- und sozialen Angeboten im Umfeld der Schulen

sowie untereinander. Die zweite Phase dient dem Transfer

der entwickelten Strategien und Konzepte an andere Schulen,

so dass neben den 200 Schulen der ersten Phase möglichst

viele weitere von der Initiative profitieren können. Dies

wird ebenfalls wissenschaftlich unterstützt.

Marja-Liisa Völlers, MdB

Der Schützenverein Marklohe sagt die

Jahreshauptversamlung 2021 ab

Der Vorstand des Schützenverein Marklohe gibt bekannt,

dass aufgrund der aktuellen Situation die für den 6. 3. 2021

um 19 Uhr geplante Jahreshauptversamlung sowie alle

Übungsschießen und Vereinstreffen bis auf Widerruf abgesagt

sind! Bitte achtet auf den Aushang im Schaukasten am

Dreschschuppen. Hier werden die neusten Infos zu finden

sein. Wir wünschen Allen gute Gesundheit. Anne Voß

Land und Leute

www.land-und-leute.de


Seite 6 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Feuerwehren sind auch während der Pandemie einsatzbereit

Nachwuchs und Verstärkung jederzeit willkommen

Marklohe. Die Corona Pandemie geht nicht spurlos an den

freiwilligen Feuerwehren vorbei. Schon seit Wochen ist nur

ein sehr eingeschränkter Dienstbetrieb möglich. Die Kreisausbildung

in der FTZ in Nienburg ist ebenso auf Eis gelegt wie

die Ausbildung an den Feuerwehrschulen in Celle und Loy.

Lediglich die Atemschutzgeräteträger treffen sich regelmäßig

zum Übungsdienst in der Atemschutzübungsstrecke. Die Jahreshauptversammlungen

mit Ehrungen, Beförderungen und

Wahlen sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Doch die Einsatzbereitschaft

der Ortsfeuerwehren ist jederzeit gegeben.

Bei Einsätzen gelten für die Feuerwehrleute die Hygieneregeln

und das Tragen von Mund – Nasen – Schutz. Wer aber

den Notruf 112 wählt kann sicher sein, dass ihm auch schnell

und unbürokratisch geholfen wird.

Um die vielfältigen Aufgaben jederzeit zu erfüllen, benötigen

die Feuerwehren auch ständig Unterstützung und Verstärkung.

Mit Roll Up`s machen die Ortswehren der Samtgemeinde

Marklohe immer wieder Werbung für ihre Einsatzabteilungen

oder die Arbeit der Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Schon seit einiger Zeit stehen im Schaufenster vom

Autohaus Dolle in Wietzen und im durch die Corona Pandemie

leer stehenden Cafe der Bäckerei Deicke im REWE Markt

in Marklohe Werbeschilder. Die Gemeindefeuerwehr dankt

dem Autohaus Dolle und der Bäckerei Deicke für die Aufstellung

ihrer Roll Up`s und würde sich über neue Mitglieder in

den Ortswehren und Kinder- und Jugendfeuerwehren

freuen. Wer Interesse hat, sollte sich einfach bei seiner Feuerwehr

im jeweiligen Ort melden. Mit Roll Up`s im Café Deicke

im Markloher REWE Markt macht die Feuerwehr

Werbung.

Text: Uwe Schiebe

Keine Hemmungen vor Kontaktaufnahme

Beratungsstellen helfen auch per Telefon

Landkreis. Telefon oder Handy sind derzeit das bevorzugte

Mittel der Kontaktaufnahme. So auch bei den Beratungsstellen

des Landkreises Nienburg: Erste lösungsorientierte Beratungen

bei Erziehungsfragen, Schulproblemen oder Anpassungsschwierigkeiten

bei Trennung und Scheidung erfolgen

hier jetzt häufig auch per Telefon. Dafür lässt sich unter der

Rufnummer 05021/967-676 einfach und kostenfrei ein Telefontermin

vereinbaren.

Der soziale Radius der Menschen hat sich durch Corona stark

verändert. Eltern müssen Zuhause arbeiten, ihre Kinder in der

Wohnung beaufsichtigen, sie zur Schularbeit anhalten und

dafür Sorge tragen, dass es ihnen in den eigenen vier Wänden

auch mental gut geht. Da scheinen Probleme vorprogrammiert.

Bei den Beratungsstellen im Landkreis hat das

bisher allerdings zu keinen themengebundenen Veränderungen

oder zu einer noch höheren Beratungsnachfrage geführt.

„Das mag daran liegen, dass die Menschen derzeit nur die

allernotwendigsten Dinge außerhalb ihres Zuhauses regeln.

Das betrifft den Gang zum Arzt, zur Behörde oder anderen

Einrichtungen im öffentlichen Raum“, vermutet Catherine

Tannahill, Leiterin der Beratungsstellen beim Landkreis Nienburg.

Die Psychotherapeutin möchte daher Ratsuchende – Eltern

ebenso wie Kinder und Jugendliche – dazu ermuntern, sich

telefonisch zu melden, wenn es

schwierige Erziehungssituationen

gibt, Sorgen mit den Eltern

oder Erziehungsberechtigten,

Probleme bei den Kommunikations-

und Interaktionsprozessen

in der Familie allgemein,

Fragen zu Entwicklungsstand

und Fähigkeiten der Kinder,

Fragen zu Lebensgestaltung

und Familienentscheidungen.

„Mütter und Väter in Tren-

nungssituationen zum Beispiel, die für ein Kind oder einen

Jugendlichen sorgen, haben ein Anrecht auf Beratung und

Unterstützung“, betont Daniel Pulte, Erziehungswissenschaftler

beim Landkreis. Aber auch bei allen anderen Problematiken

zum Thema Erziehung, Schule und Familie gäbe es die

Möglichkeit einer kostenfreien Beratung. Manches Problem

lässt sich dann durch eine lösungsorientierte Beratung in wenigen

Sitzungen oder Gesprächen lösen. In anderen Fällen

wird der Weg zu einer anderweitigen Unterstützung aufgezeigt.

Außerdem bieten die aktuell sechs Psychologen, Sozialpädagogen

und Erziehungswissenschaftler den Ratsuchenden

auch sogenannte Entlastungsgespräche an. „Hier können wir

Anregungen geben, wie man gedanklich mit persönlichen

Sinnfragen umgeht. Das kann gerade jetzt, in Zeiten von Corona,

für den ein oder anderen sehr hilfreich sein“, ist die Erfahrung

von Daniel Pulte.

Nähere Informationen gibt es unter 05021/967-676 oder per

E-Mail unter bkje@kreis-ni.de. Die Offene Sprechstunde

dienstags von 9 bis 11 Uhr und donnerstags von 15 bis 17

Uhr steht derzeit leider nicht zur Verfügung.

Anita Hartmann


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 7

Malen, Zeichnen und mehr

2. Jugendkunstpreis des Landschaftsverbandes Weser-Hunte e.V. gestartet

Foto: Landrat Detlev Kohlmeier (rechts), stv. Vorsitzender des Landschaftsverbandes Weser-

Hunte e.V., präsentiert das Plakat zum 2. Jugendkunstpreis im Landkreis Nienburg, gemeinsam

mit Michael Duensing (links), lokaler Geschäftsführer des Landschaftsverbandes

Weser-Hunte e.V..

Foto: Landschaftsverband Weser-Hunte

Landkreis. Der Startschuss ist gefallen: Ab sofort können

sich Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren (Jahrgänge

2003 bis 2006) zur Teilnahme am Wettbewerb „2. Jugendkunstpreis

des Landschaftsverbandes Weser-Hunte e.V.

im Landkreis Nienburg/Weser“ anmelden. Und die Preise sind

attraktiv: Platz 1: 500 Euro, Platz 2: 300 Euro und Platz 3:

100 Euro. Die Vernissage mit Prämierung der Siegerinnen und

Sieger findet am Sonntag, 6. Juni, um 11 Uhr in den Foyers

des Nienburger Theaters statt. Eine Online-Prämierung aufgrund

der Corona-Pandemie ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht

ausgeschlossen.

Landrat Detlev Kohlmeier, stellvertretender Vorsitzender des

Landschaftsverbandes Weser-Hunte e.V., betont: „Ich freue

mich, dass wir nach dem erfolgreichen Debüt in 2019 diesen

Wettbewerb jetzt zum zweiten Mal durchführen. Gefragt

sind wieder gute Ideen, kreative Freude, künstlerisches Talent.

Und vielleicht ist die Teilnahme für manchen Jugendlichen

diesmal sogar besonders reizvoll und bietet die Möglichkeit,

sich im Schaffensprozess ein Stückweit frei zu machen von

den belastenden Einschränkungen der Pandemie.“

Und was muss man tun, um mitzumachen? Ganz einfach:

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reichen ein selbstgestaltetes

Bild ein. Michael Duensing,

lokaler Geschäftsführer

des Landschaftsverbandes

Weser-Hunte e.V., erklärt: „Es

gibt im Prinzip nur eine Kategorie

mit den Genres Zeichnen,

Malen, Skizzieren, Illustrieren

und Gestalten. Mitmachen

können alle, die Lust haben, ein

Bild zu kreieren. Wir freuen uns

auf zahlreiche junge, kreative

Talente.“

Das Leitthema für den 1. Jugendkunstpreis

des Landschaftsverbandes

Weser-Hunte

e. V. lautet: „Hoffnung“.

Die Bilder zu dieser Aufgabenstellung

können auf einem beliebigen

Untergrund und in

unterschiedlichsten Techniken

gefertigt werden. Collagen sind

ebenfalls teilnahmefähig. Wichtig

ist, dass ein Rahmen mit Haken/Ösen

beziehungsweise

eine anderweite Möglichkeit

zum Hängen der Bilder angebracht

ist. Die Exponate müssen

getragen werden können

und in die Foyers des Nienburger

Theaters passen.

Bei der Ausführung und Umsetzung

erfährt Michael Duensing

viel Unterstützung von Institutionen

und Einrichtungen aus

Nienburg und Stolzenau. Kooperationspartner sind das Nienburger

Theater, das Nienburger Kulturwerk, die GalerieN, die

Kunstschule Mittelweser sowie private Unterstützer. „Ich

möchte mich ganz herzlich für diese wertvolle Unterstützung

bedanken“, stellt Michael Duensing heraus.

Die Anmeldung ist ganz einfach. Alle relevanten Unterlagen

sind auf der Internetseite des Landschaftsverbandes unter

www.weser-hunte.de erhältlich.

Nachdem die Anmeldung beim Landschaftsverband Weser-

Hunte e.V eingegangen ist, erhalten alle Teilnehmenden eine

Bestätigungsmail. Ende Mai/Anfang Juni dieses Jahres können

die Werke an einem ausgewählten Tag im Nienburger

Theater abgegeben werden. Das genaue Datum wird den

Wettbewerbsteilnehmenden persönlich mitgeteilt. Individuelle

Abgaben sind nach Rücksprache möglich. Nach der Abgabe

tagt eine Jury. Die genaue Besetzung wird noch bekanntgegeben.

Weitere Informationen erteilt Michael Duensing, Landschaftsverband

Weser-Hunte – Geschäftsstelle Nienburg, unter Telefon

(0 50 21) 967-163 sowie per E-Mail unter weserhunte@kreis-ni.de.

Michael Duensing


Seite 8 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Weihnachtstrucker-Pakete in der Ukraine und

Rumänien eingetroffen

Aus dem Landkreis Nienburg kamen 115 Päckchen voller Lebensmittel

und Hygieneartikel für hilfsbedürftige Menschen

Foto: Günter Graue (links) freut sich bei der Übergabe der

insgesamt 115 Pakete über die große Anzahl an Unterstützern

aus dem Landkreis Nienburg.

Foto: Die Johanniter

Landesbergen. Trotz aller Corona-Hürden haben die

Weihnachtstrucker-Pakete aus Niedersachsen und Bremen

nach dem Jahreswechsel hilfsbedürftige Menschen in der

Ukraine und Rumänien erreicht. Die Paketverteilung an die

Menschen in der Ukraine und Rumänien haben in diesem

Jahr Partnerorganisationen übernommen, mit denen die Johanniter

seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

„Wir danken allen Unterstützern der Johanniter-Weihnachtstrucker“,

sagt Walter Busse, Vorstandsmitglied im Regionalverband

Niedersachsen Mitte. „Es ist schön, dieses große

Engagement für die gute Sache zu sehen. Und es freut uns,

dass wir mit insgesamt 1324 Paketen aus der Region Hannover

und den Landkreisen Heidekreis, Nienburg/Weser und

Schaumburg den Menschen in Osteuropa helfen können.

Das ist gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Zeichen der Solidarität

für die Menschen in den Zielländern“, so Walter

Busse.

Insgesamt sind bundesweit 49.404 Pakete an den Sammelstellen

abgegeben worden, mehr als 4000 davon kommen

aus Niedersachsen und Bremen. Im Vorjahr waren es 64.000

bundesweit und ... aus Niedersachsen und Bremen. Die zusätzliche

Aktion, absolut kontaktfrei ein virtuelles Paket zu

packen, wurde 8317 Mal genutzt. Mit den Spenden werden

in den Zielländern vor Ort von den Partnerorganisationen

„richtige“ und gleichwertige Weihnachtstrucker-Pakete gepackt.

Die Johanniter hatten in der Vorweihnachtszeit Schulen, Kindergärten,

Vereine und Unternehmen sowie Privatleute dazu

aufgerufen, Pakete mit Grundnahrungsmitteln und Hygiene-

artikeln für bedürftige Kinder, Familien, Senioren und

Menschen mit Behinderung in osteuropäischen Ländern

zu packen. Die Aktion findet von Jahr zu Jahr

mehr Unterstützer. 2020 waren Mitarbeiter von Volkswagen

Nutzfahrzeuge, enercity und dem Jobcenter

Region Hannover ebenso dabei, wie zahlreiche Familien

aus Schulen und Kitas.

Aus dem Landkreis Nienburg beteiligten sich unter anderem

die Grundschulen in Nendorf und Leese, die

Kindertagesstätte „Kinder(t)räume aus Leeseringen,

die Husumer Krippe „Haus der kleinen Füße“ sowie

Eltern von der Kindertagesstätte in Landesbergen

sowie zahlreiche Einzelspender aus dem gesamten

Kreisgebiet an der Hilfsaktion. Günter Graue, Koordinator

der Landesberger Johanniter transportierte die

115 Pakete anschließend zum Sammellager nach

Wunstorf.

Mit einer finanziellen Spende unterstützte Dmitrij Portnov

aus Hannover die Aktion. Vor 27 Jahren kam er

als 15-Jähriger mit seiner Mutter und den Großeltern aus dem

ostukrainischen Donezk nach Deutschland. Der Johanniter-

Weihnachtstrucker sei eine konkrete und materielle Hilfe, die

die Menschen auch erreicht. „Ich möchte ein Teilchen beitragen,

weil es in der Ukraine für die Menschen, die wenig

haben, immer nur noch schlimmer wird“, sagt der 43 Jahre

alte Vater von zwei Kindern. Seine Schwiegermutter lebt

noch in der Ukraine. Dmitrij Portnov und seine Frau schicken

ihr regelmäßig Pakete. Der Inhalt ist oft der gleiche wie in

einem Weihnachtstruckerpaket, sagt der gebürtige Ukrainer,

nämlich Lebensmittel und Konserven, aber auch Kleidung

oder ein Wasserkocher.

Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten:

www.johanniter.de/weihnachtstrucker[http://

www.johanniter.de/weihnachtstrucker] oder auf der Facebook-Fanseite

www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker[http://www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstruc

ker].

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. steht in der Tradition des

evangelischen Johanniterordens und engagiert sich seit mehr

als 60 Jahren in den unterschiedlichsten karitativen und sozialen

Bereichen. Mit rund 25.000 Beschäftigten, mehr als

40.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und mehr

als 1,5 Millionen Fördermitgliedern ist der gemeinnützige Verein

mittlerweile eine der größten Hilfsorganisationen in

Europa. Zu den Aufgabenfeldern der Johanniter-Unfall-Hilfe

zählen unter anderem Erste Hilfe, Sanitäts- und Rettungsdienst,

die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie die Betreuung

und Pflege von alten und kranken Menschen.

International leistet der Verein humanitäre Hilfe bei Hungerund

Naturkatastrophen.

Marc Lüpkemann


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 9

Zunehmend weniger Lust auf digitale Angebote

Jugendarbeit reagiert mit Aktion „Ein Buch geht auf Reisen“

Foto: Ideengeber Joshua Knierim zusammen mit Julia Grasmück

und Berit Busch vom Evangelischen Jugenddienst im

Kirchenkreis Nienburg.

Landkreis. Kinder und Jugendliche sind inzwischen seit langer

Zeit sehr eingeschränkt in ihren sozialen Kontakten.

Schule und Freunde treffen ist fast nur noch digital möglich.

Die Akteure der Kinder- und Jugendarbeit im Landkreis Nienburg

haben bemerkt, dass dabei ein gewisser Überdruss an

Digitalem entstanden ist. Jetzt ist hier eine völlig andere Idee

aufgekommen, um Kinder und Jugendliche weiterhin zu erreichen

– ganz jenseits von jedem digitalen Austausch.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendtreffs und

Jugendzentren und die Ehrenamtlichen aus den Vereinen hatten

schon seit einiger Zeit bemerkt, dass junge Menschen zunehmend

weniger Lust auf digitale Angebote haben. „Kein

Wunder“, sagt Simone Sommerfeld, Kreisjugendpflegerin

beim Landkreis, „sie verbringen allein wegen des online-Unterrichts

etliche Zeit am Laptop, Handy und Computer.“

Darum gibt es jetzt eine neue, völlig analoge Mitmachaktion,

die der Evangelische Jugenddienst im Kirchenkreis Nienburg

entwickelt hat. Die Idee ist offline und heißt „Ein Buch geht

auf Reisen…“.

Dabei wird ein zunächst unbeschriebenes Buch von einem Jugendlichen

zum nächsten geschickt, und die jungen Menschen

können darin ihre Erinnerungen an gemeinsame

Aktionen, Fotos oder einfach die Schilderung ihres momentanen

Alltags festhalten. „Auf diese Weise soll eine reale Erinnerung

mit Gemeinschaftsgefühl entstehen“, erklärt

Simone Sommerfeld. Die ersten Bücher sind schon an unterschiedlichen

Stellen auf die Reise geschickt worden, beim

Schützenkreis Nienburg, im Jugendzentrum Loccum und von

den Ehrenamtlichen des Evangelischen Kirchenkreis-Jugenddienstes.

Projekte, die im vergangenen Jahr nicht fortgeführt werden

konnten, sollen mit Hilfe dieser Aktion außerdem noch einmal

in Erinnerung gerufen werden. So soll eines der Bücher

auf die Reise geschickt werden, um die am Projekt „Leben

auf dem Land“ beteiligten Jugendlichen zu erreichen. Das

Projekt hat sich zwei ganze Jahre lang mit sechs Jugendhäusern

aus dem Landkreis unter Beteiligung von über 60 Jugendlichen

mit Themen der politischen Bildung auseinandergesetzt.

Eigentlich sollte es Ende vergangenen Jahres eine

Fortsetzung geben, doch die Umsetzung der gesammelten

Ideen muss weiterhin warten. Das Buch soll nun eine Möglichkeit

des Austauschs unter den Jugendlichen bieten.

Die Aktion soll übrigens ganz bewusst Nachahmerinnen und

Nachahmer finden. Die Idee darf also gerne kopiert und weitere

Bücher auf die Reise geschickt werden. „Die Initiatorinnen

und Initiatoren freuen sich über Fotos oder Posts in den

sozialen Medien, um auch dort ein Gemeinschaftsgefühl entstehen

zu lassen“, richtet Simone Sommerfeld aus.

Wer Fragen oder Anregungen zu der Aktion hat, kann sich

bei Simone Sommerfeld, Kreisjugendpflegerin des Landkreises,

unter simone.sommerfeld@kreis-ni.de melden.

Anita Hartmann

Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

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Seite 10 uLK Nienburgt Land und Leute Mittelweser-Region

Volksbank Aller-Weser verteilt eine Reinertragssumme von

54.000 Euro an Vereine und Institutionen

Foto: Das neue E-Kart des Segelflugvereins.

Landkreis. Die Volksbank Aller-Weser hat auch

im schwierigen Jahr 2020 aus dem Reinertrag des

VR-Gewinnsparens zahlreiche regionale Vereine

und Institutionen unterstützt. Allein aus diesem

Spendentopf konnte eine Summe von ca. 54.000

Euro ausgeschüttet werden.

Jedes Jahr werden in der Hauptgeschäftsstelle

Hoya und in Verden die Übergaben der Reinerträge

mit den Vertretern der regionalen Vereine

und Institutionen gefeiert. Die anwesenden Vertreter präsentieren in der

Runde ihre Projekte, die durch die Spende der Volksbank Aller-Weser realisiert

werden konnten – dieses Jahr musste diese Feierlichkeit leider ausfallen.

Der Vorstand der Volksbank Aller-Weser zeigt sich dennoch sehr

erfreut über die stolze Summe von knapp 54.000 Euro. Insgesamt 44 Vereine

konnten mit der Spendensumme Projekte realisieren. Von den finanziellen

Mitteln wurden unter anderem ein geräuschloses und

emissionsfreies E-Kart,

um die gelandeten Segelflugzeuge

zurück

zum Start oder zum

Hangar zu ziehen, angeschafft.

Zudem sind

nun drei weitere Kindertagesstätten

in der

Region mit Krippenbussen

unterwegs und

zahlreiche Sportvereine

wurden mit Sportbekleidung

ausgestattet.

Besonders im letzten

Jahr war der finanzielle

Zuschuss für eine Kirchenglocke

der St. Andreas

Gemeinde in

Verden. Die neue Glocke

soll die

800 Jahre

Foto: Übergabe des Krippenbusses an die Kita

Tausendfüßler in Wietzen.

alte Kirchenglocke entlasten. Zudem wurden in der Region

drei Defibrillatoren finanziert sowie die Übernahme der Kosten

für Kochschürzen für das Projekt „Vom Hof auf den Teller“

des NEUA – Förderverein für nachhaltige Ernährung und Umweltbildung

und Agrarwirtschaft e. V. realisiert. Auch Feuerwehren

und Schützenvereine waren unter den Spendenempfängern.

Helfen – Sparen – Gewinnen lautet das Motto des VR-Gewinnsparens,

welches sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit erfreut.

Mit einem Einsatz von 5 € im Monat hat jeder Gewinnsparer

die Chance auf Geldgewinne zwischen 4 € und 25.000

€. Es ist eine besondere Art des Sparens, denn von den 5 Euro

pro Los werden 4 Euro gespart. Die Gewinnsparer können sich

am Jahresende auf die Auszahlung ihres Sparkapitals freuen

und mit den Beträgen kleine oder größere Wünsche erfüllen.

Zusätzlich zu den Monatsverlosungen finden jeden Monat attraktive

Zusatz- und Sonderverlosungen statt. 2020 wurden

Geldgewinne von insgesamt 145.105 Euro an die Kunden der

Volksbank Aller-Weser ausgeschüttet, unter anderem gewann

ein Kunde ein iPhone und eine Kundin einen Reisegutschein

im Wert von 5.000 Euro.

Auch im Jahr 2021 werden wieder Spenden aus den Reinerträgen

an regionale Projekte verteilt. Wenn Ihr Verein finanzielle

Mittel benötigt, wenden Sie sich gern mit dem

ausgefüllten Formular an die Volksbank Aller-Weser. Das Formular

finden Sie online unter www.vb-aw.de/reinertrag. Die

Kundenbeiräte der Volksbank Aller-Weser entscheiden zweimal

jährlich in den Beiratssitzungen über die Zuwendungen.

VoBa Aller-Weser


Land und Leute Mittelweser-Region uLK Nienburgt Seite 11

Der „Bundesgamer“ geht live auf Twitch

schuss für Digitale Agenda und im Familienausschuss ist,

seine Intention. Live-Streaming boomt und die verschiedenen

Plattformen stehen für viele Menschen schon heute an erster

Stelle der Unterhaltung.

Unter der Adresse twitch.tv/Bundesgamer ging Maik Beermann

deshalb am 19. Januar um 17 Uhr zum ersten Mal live

auf Twitch. Gespielt wird der Landwirtschaftssimulator 2019.

„Den Landwirtschaftssimulator habe ich immer gerne gespielt,

wenn ich neben meiner Tätigkeit als Abgeordneter und

Vater noch Zeit fand", so der Unionspolitiker zur Spielauswahl.

Landkreis. Mit seinem ersten Livestream auf Twitch geht

der 39-jährige CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann

aus dem Wahlkreis Nienburg II - Schaumburg in Niedersachsen

ungewohnte Wege für einen Politiker: „Ich will neue

Wege gehen, um Menschen im Lockdown zu erreichen und

deshalb muss ich da hin, wo sie sich aufhalten und ihre Zeit

verbringen", erklärt Maik Beermann, der Mitglied im Aus-

Das Thema lässt Beermann dabei völlig offen: „Für mich ist

es Neuland, selbst zu streamen. Ich will die Erfahrung gemacht

haben, um auch für meine politische Arbeit besser zu

verstehen, was den Reiz ausmacht und was dahintersteckt

und stehe in dem Chat für alle Fragen offen." Viktor Jahn

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