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Stuttgarter Ausgabe 05/2020

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smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

SMARTLIVING. HEFT 5<br />

SEPTEMBER <strong>2020</strong> – 4,90 €<br />

IMMOBILIEN Makler-Umfrage – die Auswirkungen der Corona-Krise<br />

FINANZIERUNG Forward-Darlehen – langfristig günstige Zinsen sichern<br />

WOHNEN & LEBEN Kreative Einrichtungsberater in der Region


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Eine der besten und exklusivsten Immobilienadressen für Ihre neue Wohnadresse in Stuttgart<br />

Stuttgart¯Gänsheide: Wohnen in alter Jugendstilvilla in Bestlage! Wunderschöne, großzügige<br />

und moderne 4¯Zimmer¯Eigentumswohnung mit traumhaftem Garten in herrschaftlicher<br />

4¯Familien¯Stadtvilla, beste und sonnige Villenlage im Grünen (Nähe Bubenbad), ein echtes<br />

Wohngefühl wie in einem Einfamilienhaus zu wohnen, Wohnfl äche ca. 157 m², herrlicher<br />

Wintergarten, exklusive Ausstattung, 20<strong>05</strong> kernsaniert und Topzustand, 1 Stellplatz und<br />

1 Carport. Energieverbrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 97.8 kWh/(m²a), Energieträger<br />

der Heizung: Erdgas, Energieeffi zienzklasse C, Bj. 1900. Ein echtes Wohnjuwel in<br />

schönster Lage mit bester Infrastruktur! Kaufpreis Euro 1.290.000--.<br />

DAS SMARTLIVING-MAGAZIN IN ALLEN MEDIEN<br />

+ blog<br />

Robert Reisch<br />

Armin Gross<br />

ZEIT FÜR VERÄNDERUNGEN<br />

Stuttgart-Gänsheide: Einzigartige, herrschaftliche Jahrhundertwende-Villa, Top-Originalzustand.<br />

Bestlage im Grünen mit Stadtblick. Viele, wunderschöne Originalelmente verleihen<br />

dem Villenobjekt seinen besonderen Charme und Flair. Bj. 1906, ca. 350 m² Wohnfl<br />

äche, ca. 3.100 m² traumhafter, uneinsehbarer Park, 5 Garagen, Raumhöhe ca. 3,3 m.<br />

Energieausweis liegt nicht vor, da Denkmalobjekt.<br />

Traumhaftes, seltenes Villenanwesen der absoluten Spitzenklasse!<br />

Kaufpreis und Details auf Anfrage.<br />

Stuttgart-Degerloch (Spitzenlage im Villengebiet Waldau): Wunderschöne, großzügige,<br />

moderne 1-Familien-Jugendstil-Villa mit viel Charme und Flair, ruhige, sonnige<br />

Bestlage in Waldnähe, Wohnfl äche ca. 361 m², 8 lichtdurchfl utete Zimmer, moderne,<br />

helle Designer-Ausstattung für höchste Wohnsprüche, schönes, ebenes Grundstück,<br />

Doppelgarage, Topzustand, Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 103.6<br />

kWh/(m²a), Energieträger der Heizung: Erdgas, Energieeffi zienzklasse D, Bj. 1898.<br />

Absolutes Liebhaberobjekt und echter Villenklassiker !<br />

Kaufpreis und Details auf Anfrage.<br />

Stuttgart-Killesberg (Am Bismarckturm): Wunderschöne, großzügige Villa, Bestlage mit<br />

Traumstadtblick. Wohnfl äche ca. 609 m², ca. 4.000 m² traumhafter, weitläufi ger, ebener<br />

Park, 9 Garagen. Energiebedarfsausweis, Endenergiebedarfswert 111,8 kWh/(m² a), Energieeffi<br />

zienzklasse D, Energieträger der Heizung: Heizöl. Bj. 1988. Die Villa vermittelt ein einzigartiges<br />

Wohngefühl für höchste Ansprüche inklusive SPA-Bereich und heller Schwimmhalle!<br />

Einmaliger Villenklassiker in schönster Wohnlage!<br />

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Stuttgart – (Exklusive Villenlage): Außergewöhnliche, moderne Villa mit Loftcharakter, Toplage<br />

im Grünen mit Aussicht, Wohnfl äche ca. 500 m², 10 sonnen- und lichtdurchfl utete<br />

Zimmer, exklusive, helle Designer-Ausstattung, offener Kamin, ein Traum in weiß, separate ELW,<br />

Aufzug, großzügiges, helles Hallenbad mit Sauna, ca. 1.100 m² wunderschöner, ebener Park,<br />

5 Garagen. Energieverbrauchsausweis, Endenergieverbrauchswert 77.5 kWh/(m² a), Energieeffi<br />

zienzklasse C, Energieträger der Heizung: Erdgas, Bj. 1991. Ein wunderschöner Wohntraum<br />

mit Großzügigkeit für gehobene Wohnansprüche und ideal für eine Großfamilie!<br />

Kaufpreis und Details auf Anfrage.<br />

Liebe Leserinnen, liebe Leser,<br />

die Auswirkungen der Corona-Pandemie richten<br />

seit Frühjahr dieses Jahres einen enormen und<br />

oftmals nachhaltigen Schaden im Arbeitsleben<br />

und in der Wirtschaft an, obgleich die<br />

Bundesregierung mit ihren Maßnahmenpaketen<br />

(Corona-Hilfen für Kleinunternehmer, KfW-<br />

Darlehen für KMUs, Milliarden-Kredite für<br />

Großunternehmen) das Geld regnen lässt, wie<br />

nie zuvor. Das gesamte, zugesicherte Maßnahmenpaket<br />

umfasst derzeit 1,2 Billionen Euro.<br />

Eine Zahl mit 13 Stellen! Wenngleich diese Summe<br />

nicht komplett abgerufen wird, muss das Gros<br />

der gewährten Staatshilfen später einmal zurückbezahlt<br />

werden, was gerne vergessen wird. Man<br />

darf gespannt sein, welch neue Steuern sich die<br />

neue Bundesregierung, die dann nach der Bundestagswahl<br />

im Herbst 2021 das Steuer übernehmen<br />

wird, einfallen lässt. Dass diese kommen<br />

werden, darf als gesichert angesehen werden.<br />

Gibt es dafür wenigstens eine Entspannung auf<br />

dem Immobilienmarkt in Stuttgart und der<br />

Region? Diese Frage, die viele Käufer beschäftigt,<br />

haben wir aktuell einer Auswahl von namhaften<br />

Maklern in der Region gestellt, deren Ergebnisse<br />

wir in dieser <strong>Ausgabe</strong> veröffentlichen. So viel<br />

vorab, es gibt kein einheitliches Bild. Einige Makler<br />

konstatieren eine – durch die Corona-Krise<br />

verursachte – Verunsicherung und Zurückhaltung<br />

auf Käuferseite, die dazu führen kann, dass<br />

die Preise für Kaufimmobilien um 10 bis 15 %<br />

nachgeben. Andere Experten gehen von einem<br />

weiter bestehenden Nachfrageüberhang und<br />

damit stabilen Preisen aus. Einen Konsens gibt es<br />

bei der Beurteilung, dass die Transformation in<br />

der Automobil- und Zulieferbranche und dem<br />

damit verbundenen Arbeitsplatzabbau negative<br />

Auswirkungen auf die Immobilienpreise in<br />

Stuttgart, Deutschlands Autohauptstadt, haben<br />

wird. Denn wenn die Autohersteller und Zulieferer<br />

weniger Gewinn (oder gar Verluste) machen,<br />

hat das zwangsläufig und unmittelbar Auswirkungen<br />

auf die Gewerbesteuereinnahmen der<br />

Kommunen, auf die Arbeitslosigkeit und das<br />

Konsumverhalten. Und das bedeutet mittel- und<br />

langfristig auf dem Immobilien- und Wohnungsmarkt<br />

sinkende Preise und natürlich auch ein<br />

Wegzug von Teilen der Bevölkerung. Dass es<br />

letztendlich so kommen wird, gilt keineswegs<br />

als ausgemacht, denn die Landeshauptstadt und<br />

die Region haben schon mehrfach bewiesen, dass<br />

sie Bewährtes sichern und gleichzeitig Neues<br />

wagen können, um die Zukunft proaktiv zu<br />

gestalten. Oder, wie es Bernd Schmucker, ein<br />

befragter Makler ausdrückt: „Man muss immer<br />

mit allem rechnen, auch mit dem Guten!“<br />

Viel Spaß beim Lesen wünschen Ihnen<br />

Ihr<br />

Robert Reisch<br />

Ihr<br />

Armin Gross<br />

Weitere interessante Häuser / Villen, Eigentumswohnungen, Bauplätze auf Anfrage in Stuttgart und Umgebung.<br />

Steffen Böck Immobilien ■ Wernhaldenstraße 87 ■ D 70184 Stuttgart ■ Telefon 0711 - 23 53 70 ■ Fax 0711 - 23 53 19<br />

www.steffenboeckimmobilien.de ■ info@steffenboeckimmobilien.de<br />

3


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

INHALT<br />

SEPTEMBER <strong>2020</strong><br />

59<br />

Versicherung & Recht<br />

WENN DER BAUTRÄGER PLEITE GEHT<br />

Widerrufsjoker lebt wieder auf<br />

Architektur<br />

60<br />

DIE STROMQUELLE SCHÜTZEN –<br />

Policen für Photovoltaikanlagen<br />

73<br />

06<br />

06<br />

11<br />

12<br />

WOHNHAUS S34 –<br />

ausgezeichnete Architektur in Liebersbronn<br />

DER NEUE STÖCKACH –<br />

offiziell zum IBA'27-Projekt ernannt<br />

Planen & Bauen<br />

BUNGALOWS –<br />

klassisch und komfortabel<br />

61<br />

63<br />

64<br />

66<br />

SCHUTZ VOR BAUFEHLERN<br />

INTERESSANTE URTEILE –<br />

Gesetzesreform erleichtert Modernisierung<br />

HANDWERKERRECHNUNG –<br />

darf höher ausfallen<br />

AIRBNB & CO. –<br />

wann greift das Zweckentfremdungsgesetz?<br />

14<br />

ZIEGELHÄUSER –<br />

ein Baustoff für jede Lebensphase<br />

68<br />

DIE MIETERSELBSTAUSKUNFT –<br />

darauf achten Vermieter<br />

12<br />

16<br />

22<br />

32<br />

36<br />

40<br />

42<br />

50<br />

GESUND WOHNEN –<br />

ist das möglich?<br />

Immobilien<br />

MAKLER-UMFRAGE –<br />

die Auswirkungen der Corona-Krise<br />

DIE HÄUFIGSTEN RISIKEN BEIM IMMOBILIENKAUF<br />

GLÜCKSBRINGER EIGENHEIM<br />

NEUES VOM MARKT<br />

Der Wohnungsbau boomt<br />

ZEITGEMÄSSES WOHNEN –<br />

das Stadtquartier Neckarbogen in Heilbronn<br />

AKTUELLE IMMOBILIENANGEBOTE<br />

Finanzierung<br />

70<br />

73<br />

74<br />

76<br />

86<br />

88<br />

90<br />

DAS NEUE GEBÄUDEENERGIEGESETZ<br />

Sanierung & Energie<br />

ALTERSGERECHTE BADSANIERUNG<br />

DER STAAT PACKT MIT AN –<br />

steuerliche Förderung und KfW-Zuschüsse<br />

Wohnen & Leben<br />

RAUMGEFÜHLE –<br />

kreative Einrichtungsberater in der Region<br />

WOHNEN IM XL-FORMAT –<br />

Tipps für die Einrichtung von Loftwohnungen<br />

MARKTPLATZ<br />

DIE NEUE LUST AM TEXTIL –<br />

raffinierte Designs für den Boden<br />

76<br />

90<br />

16<br />

51<br />

52<br />

56<br />

BAUGELDKONDITIONEN<br />

STEUERFREI IMMOBILIEN ERBEN –<br />

bei Einzug innerhalb von 6 Monaten<br />

FORWARD-DARLEHEN –<br />

langfristig günstige Zinsen sichern<br />

94<br />

96<br />

98<br />

FREIHEIT FÜR SAMTPFOTEN –<br />

smarte Tiertürchen<br />

AUSLAGESTELLEN,<br />

TERMINE UND VERANSTALTUNGEN<br />

VORSCHAU UND IMPRESSUM<br />

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ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

UNSER COVER<br />

zeigt diesmal<br />

die Maisonettewohnung P155,<br />

Design Ippolito Fleitz Group,<br />

Stuttgart<br />

Foto von Eric Laignel<br />

SMARTLIVING. HEFT 5<br />

SEPTEMBER <strong>2020</strong> – 4,90 €<br />

IMMOBILIEN Experten-Meinung – die Auswirkungen der Corona-Krise<br />

FINANZIERUNG Forward-Darlehen – heute seine niedrigen Zinsen sichern<br />

WOHNEN & LEBEN Einrichtungsberater in der Region<br />

76<br />

4 Fotos: msm Schneck; djd/www.danwoodvision.de; Thoma Holz100<br />

Fotos: djd/Deutsche-Fliese.de/Villeroy & Boch Fliesen; Syndikat7; Object Carpet – Monica Menez<br />

5


Architektur<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

HAUS S34<br />

AUSGEZEICHNETE<br />

ARCHITEKTUR<br />

IN LIEBERSBRONN<br />

Mit Faltläden an den Fenstern<br />

lässt sich das Dachgeschoss öffnen,<br />

die monolithische Giebelform<br />

wird durchbrochen<br />

Mit seinem Wohnhaus in der eher gediegeneren Einfamilienhaus-Umgebung<br />

in Esslingen-Liebersbronn<br />

hat der Architekt Dietmar Schneck ein Zeichen gesetzt, das<br />

nicht nur der Nachbarschaft aufgefallen ist. Anerkennung<br />

fand es durchweg in der Fachwelt. Dafür stehen die Hugo-<br />

Häring-Auszeichnung 2017, der Bauherren-Preis Esslingen,<br />

die Aufnahme in den Katalog „Ausgezeichnetes Bauen“ der<br />

Architektenkammer Baden-Württemberg und in die Liste der<br />

besten 50 Einfamilienhäuser Deutschlands, Österreichs und<br />

der Schweiz – das ist viel Lob für ein Wohnhaus, das gerade<br />

mal sechs Meter breit ist.<br />

Wie eine Hülle umschließen im wilden Verband horizontale<br />

Lärcheholzbretter den Kubus – sowohl als Fassaden- und<br />

Dachfläche. Einbauten, wie Dachrinnen und Regenrohre werden<br />

darunter verborgen und geben dem Gebäude eine skulpturale<br />

Wirkung.<br />

Ein homogenes Erscheinungsbild ist die Folge, Dach- und<br />

Gebäudekontur sind geradlinig, scharfkantig auf Gehrung<br />

geschnitten und unterstreichen dadurch die präzise Sachlichkeit<br />

des Hauses. Die traditionelle Dachausformung wird<br />

durch diese architektonische Maßnahme verfremdet pointiert<br />

und lässt eine monolithische Giebelform entstehen. Der Ostgiebel<br />

ist teilweise mit Solar-Hybridkollektoren passgenau belegt.<br />

Über sie wird die notwendige Energie für Heizung und<br />

Warmwasser bezogen. Die ökologische Ausrichtung der<br />

Energiegewinnung wird durch die Dreifach-Verglasung und<br />

die Innendämmung aus Glasschaum unterstützt, wodurch<br />

eine Energieeffizienz von KfW 70 erreicht wird.<br />

Die zum Nachbarhaus orientierte Ostseite wird nur durch<br />

wenige Fensteröffnungen unterbrochen und ist durch die horizontale<br />

Brettverschalung klar und eindeutig strukturiert.<br />

Lediglich gelochte Teilflächen lassen die dahinter liegenden<br />

Fenster erahnen.<br />

<br />

Über einen mit Muschelkalksplitt<br />

belegten Gartenhof gelangt man<br />

zum Eingang<br />

6<br />

Foto: msm Schneck<br />

Foto: msm Schneck<br />

Nach Osten hin ist das Haus bis auf<br />

wenige Fensteröffnungen verschlossen<br />

und schützt vor fremden Blicken<br />

7


Architektur<br />

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ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Der Lichteinfall durch die kreisförmigen Öffnungen in<br />

den Faltläden erzeugt eine orientalische Stimmung<br />

Das über Eck gezogene Panoramafenster<br />

öffnet den Wohnraum nach Südwesten<br />

Nach Südwesten jedoch öffnet sich das Haus durch ein<br />

großflächiges, rahmenlos über das Eck verglastes Panoramafenster<br />

und bietet einen weiten Blick bis zu den Hügeln des<br />

Neckartals. Eingerahmt durch einen umlaufenden Sichtbetonrahmen,<br />

der gleichzeitig feststehender Sonnenschutz<br />

als auch Nische für die Senkrechtmarkisen ist.<br />

Foto: msm Schneck<br />

Über einen mit Muschelkalksplitt belegten Gartenhof, der<br />

gleichzeitig als offenes Atelier und geschützter Freiraum dient,<br />

gelangt man zum Eingang.<br />

Der Grundriss im Erdgeschoss ist als offener Raum, mit einer<br />

quer zur Längsrichtung eingesetzten Rohstahltreppe konzipiert.<br />

Ein Raumwinkel aus Sichtbeton in brettverschalter<br />

Optik trennt den Wohnbereich vom Eingangs- und Küchenbereich,<br />

ohne den Gesamtraum zu zerteilen.<br />

Im Obergeschoss sind ein kleiner, offener Galeriebereich mit<br />

tiefliegendem Sichtfenster sowie die privaten Schlafräume mit<br />

Bad und Dusche mit WC untergebracht. Ein glattgeschalter<br />

Kubus aus Sichtbeton, einfach frei und frech in den Dachraum<br />

gestellt, dient gleichzeitig als Kleiderablage und Raumtrenner.<br />

Hinter dem Betonwinkel die Küche<br />

Ein Kubus als Waschbereich<br />

8<br />

Foto: msm Schneck<br />

Die Treppe aus Edelstahl<br />

... gliedert den Innenraum ohne ihn zu zerteilen<br />

9


Architektur<br />

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ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Glamouröse Details im Zusammenspiel<br />

mit sägerauem Sichtbeton<br />

OFFIZIELL ZUM<br />

IBA'27-PROJEKT<br />

ERNANNT<br />

„DER NEUE<br />

STÖCKACH"<br />

Modell des „Neuen Stöckach“<br />

Viele Leute würden sich schwer tun, mit der klaren deutlichen<br />

Formensprache der Architektur im Innern warm zu werden.<br />

Mit einer Ankleide aus Beton, die wie ein kubistischer Monolith<br />

im Schlafzimmer steht oder einer vollständig aus Edelstahl<br />

gefertigten Treppe. Eher schon mit der Dachterrasse, die<br />

mit Lärchenholzläden komplett geöffnet werden kann und<br />

den Sternenhimmel dem Schlafzimmer im Obergeschoss<br />

näher bringt. So roh das Material der Wände wirkt, im Zusammenspiel<br />

mit je nach Tageszeit unterschiedlich einfallendem<br />

Licht ist es lebendiger als jede Tapete oder Bilderwand.<br />

„Die Abendsonne bringt das Haus und seine Wände richtig<br />

zum Leuchten“, schwärmt Linda Schneck, die Frau des Architekten,<br />

die nirgends wo anderes mehr wohnen möchte.<br />

Unterstützt wird der Effekt durch den warmen Boden aus hell<br />

pigmentierter Eiche, der unmittelbar in die Wandflächen<br />

überzugehen scheint.<br />

Die fließenden Übergänge im Raumkonzept lassen das Haus<br />

im Innern viel großzügiger erscheinen, als es der Baukörper<br />

von außen mit seiner Breite von nur sechs Metern und seiner<br />

strengen kubischen Erscheinung erwarten lässt.<br />

Im Untergeschoss befinden sich zusätzlich ein Gartenzimmer,<br />

der Lagerraum und die Technikzentrale.<br />

„Auf die Hugo-Häring-Auszeichnung bin ich besonders<br />

stolz“, sagt Dietmar Schneck, der sein Büro in Esslingen am<br />

Neckar hat, mit gutem Grund. Denn bei dieser Auszeichnung<br />

muss ein Gebäude eine bestimmte architektonische Qualität<br />

besitzen – und nicht allein eine auffällige Fassade. Sein<br />

Gesamtkonzept muss stimmen, die Proportionen, die Materialien,<br />

die Funktion und die Detaillösungen. Das alles passt<br />

beim Wohnhaus S34.<br />

<br />

© Autor: Klaus Bossert<br />

Klare Formen, Marmor an glattgestrichenem<br />

Beton mit hochwertigen<br />

Armaturen: das Bad mit Oberlicht<br />

und als Ruheort<br />

DIE QUARTIERSENTWICKLUNG AUF DEM EHEMALIGEN ENBW-BETRIEBSGELÄNDE IN STUTTGART-OST IST<br />

EINES VON DEN ERSTEN 13 PROJEKTEN FÜR DIE INTERNATIONALE BAUAUSSTELLUNG 2027 STADTREGION<br />

STUTTGART (IBA'27).<br />

Für die Stadtregion Stuttgart hat sich<br />

die IBA,27 ambitionierte Ziele gesteckt:<br />

Es soll ein lebenswerter Metropolraum<br />

entstehen, der innovative Technologien,<br />

Mobilitätskonzepte, Lösungen<br />

zur Energieversorgung der Zukunft und<br />

attraktive Stadträume vereint.<br />

„Bei der Entwicklung des Stöckach-<br />

Quartiers spielen Energie und Nachhaltigkeit<br />

ebenso wie soziale Verantwortung<br />

eine entscheidende Rolle.<br />

Bezogen auf dieses Vorhaben teilen<br />

IBA,27 und EnBW ähnliche Werte.<br />

Man könnte sagen, die EnBW hat sich<br />

mit dem Stöckach auf lokaler Ebene<br />

eine ähnliche Aufgabe gestellt, wie<br />

die IBA,27 in der Region“, so IBA,27-<br />

lntendant Andreas Hofer. Auf die weitere<br />

intensive Zusammenarbeit in den<br />

kommenden Jahren freuen sich IBA und<br />

EnBW gleichermaßen.<br />

EINE GEWINNBRINGENDE<br />

PARTNERSCHAFT<br />

„Wir freuen uns sehr über diese Ernennung.<br />

Sie zeigt, dass wir auf dem richtigen<br />

Weg sind. Gleichzeitig ist sie für uns<br />

auch Ansporn, dieses besondere Projekt<br />

weiter voranzutreiben und 2027 als Ausstellungsort<br />

mit dabei zu sein“, so Frank<br />

Heberger, Generalbevollmächtigter der<br />

EnBW. Besonders mit den Möglichkeiten<br />

zur Bürgerbeteiligung sowie dem Fokus<br />

auf Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung<br />

konnte die EnBW mit „Der<br />

neue Stöckach“ den Aufsichtsrat der IBA<br />

überzeugen.<br />

„Die EnBW nähert sich dem ,Neuen<br />

Stöckach‘ mit großem Anspruch und<br />

Engagement. In diesem Pionierprojekt<br />

kann sie ihre Kompetenz für Netze in<br />

komplexe Quartiersentwicklungen einbringen.<br />

Sie holt sich dazu interdisziplinäre<br />

Expertise in Workshops, Jurys<br />

und Beiräten. Insbesondere bei Planungsprozessen<br />

und der Beteiligung der<br />

Bürgerinnen und Bürger geht sie mit<br />

großen Schritten voran“, begründet<br />

Hofer die Ernennung des Stöckachs zum<br />

IBA,27-Projekt.<br />

Er verweist damit auf die vielfältigen<br />

Beteiligungsmöglichkeiten wie regelmäßige<br />

Bürger-Werkstätten oder den Projektbeirat,<br />

mit denen sich Interessierte<br />

bei der Entwicklung des Stöckach-Quartiers<br />

einbringen können. „Die Bedürfnisse<br />

und Ideen der Bürgerinnen und Bürger<br />

in das Projekt einfließen zu lassen,<br />

war uns von Beginn an wichtig. Dass wir<br />

mit diesen Bemühungen nun auch beim<br />

Aufsichtsrat der IBA,27 punkten konnten,<br />

freut uns umso mehr“, erläutert<br />

Frank Heberger. „Und auch der Austausch<br />

mit dem gesamten IBA,27-Netz<br />

ist für uns sehr wertvoll. Gemeinsam<br />

können wir so immer bessere Lösungen<br />

für das Stadtleben der Zukunft entwickeln“,<br />

ergänzt er.<br />

DER NEUE STÖCKACH<br />

Auf dem ehemaligen Betriebsgelände<br />

„Stöckach“ im <strong>Stuttgarter</strong> Osten plant<br />

die EnBW ein zukunftsweisendes Stadtquartier.<br />

Das rund 4,25 Hektar große<br />

Areal soll sich zu einem CO 2<br />

-neutralen<br />

und – soweit möglich – autofreien Quartier<br />

wandeln und zugleich vielfältige<br />

Angebote für Bewohner*innen verschiedener<br />

Lebensphasen anbieten. Im Blick<br />

steht die Schaffung bezahlbaren Wohnraums:<br />

Insgesamt sind ungefähr bis<br />

zu 800 Wohnungen geplant, 40 Prozent<br />

davon sozial gefördert. 2019 wurde in<br />

Abstimmung mit der Stadt Stuttgart<br />

ein zweistufiger Realisierungswettbewerb<br />

durchgeführt. Aus mehr als<br />

80 teilnehmenden Büros ging das<br />

Architekten Netzwerk tong+ aus Frankfurt/Hanoi<br />

als Gewinner hervor. Die<br />

Ideen bilden die Grundlage für die Erarbeitung<br />

eines Rahmenplans, das laufende<br />

Bebauungsplanverfahren und die<br />

weiteren Planungen.<br />

Hundert Jahre nach Eröffnung der<br />

<strong>Stuttgarter</strong> Weissenhofsiedlung 1927<br />

widmet sich die Internationale Bauausstellung<br />

2027 StadtRegion Stuttgart<br />

(IBA,27) der Frage, wie Menschen in<br />

der Region zukünftig leben, wohnen<br />

und arbeiten wollen. Die Präsentation<br />

innovativer Projekte, neuer Wohn- und<br />

Arbeitswelten in urbanen Quartieren<br />

sowie nachhaltiger Bauweisen soll den<br />

Mehrwert für Umwelt und Gesellschaft<br />

sicht- und erlebbar machen.<br />

Auf www.iba27.de erhalten Interessierte<br />

weitere Informationen.<br />

<br />

Quelle: EnBW<br />

10<br />

Fotos: msm Schneck<br />

Foto: EnBW<br />

11


Planen & Bauen<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Das barrierefreie Wohnen auf einer Ebene ist<br />

keineswegs nur bei älteren Bauherren beliebt<br />

den Räumen. Arbeitszimmer, Schlafzimmer<br />

und Bad sind in einer Flucht durch<br />

Schiebetüren bis hin zum Wohnraum<br />

miteinander verbunden, sodass die Möglichkeit<br />

der kompletten Öffnung besteht.<br />

Das Freiraumkonzept der Architekten<br />

passt sich somit immer wieder neuen<br />

Anforderungen an das Zuhause an. Freie<br />

Bahn hat auch das Tageslicht, welches<br />

das großzügige Raumgefühl nochmals<br />

verstärkt.<br />

<br />

(djd)<br />

Großzügige Glasflächen holen die Natur ins Haus<br />

und schaffen eine behagliche Raumatmosphäre<br />

Großzügiges Wohnen auf einer Ebene: Bungalows<br />

in einem modernen Look mit viel Glas verbinden<br />

Komfort mit praktischen Vorteilen<br />

KLASSISCH UND KOMFORTABEL<br />

Fotos: djd/www.danwoodvision.de<br />

FERMO MUSTERHAUS. VOLL ELEGANZ UND EMOTION.<br />

WOHNEN AUF EINER EBENE IM BUNGALOW STEHT BEI BAUHERREN HOCH IM KURS<br />

Warum ständig Treppenstufen steigen, wenn es auch bequemer geht? Die<br />

Vorteile des barrierefreien Wohnens auf nur einer Etage sind seit Langem<br />

bekannt. In modernem Gewand feiert die klassische Bauform des Bungalows<br />

heute eine regelrechte Renaissance – verbunden mit einem neuen<br />

Maß an Komfort und Wohnluxus. Großzügige Glasflächen holen buchstäblich<br />

die Natur ins Haus und fluten die Räume mit viel Tageslicht. Offene<br />

Raumkonzepte mit fließenden Übergängen etwa zwischen Küche, Essbereich<br />

und Wohnzimmer schaffen ein Gefühl der Behaglichkeit.<br />

TRANSPARENTER KOMFORT<br />

Glas als Stilmittel zeitgemäßer Architektur<br />

wertet Bungalowfassaden von heute<br />

erheblich auf. Bisweilen besteht die<br />

Außenhülle des Eigenheims fast zur<br />

Hälfte aus dem transparenten Material.<br />

Ein Beispiel dafür sind die Bungalows<br />

aus der Designerserie Vision by Danwood.<br />

Komfort verbindet sich dabei mit<br />

skandinavischem Lebensgefühl und praktischen<br />

Vorteilen des Wohnens auf lediglich<br />

einer Ebene. Der Fertighausanbieter<br />

hat mit dem renommierten dänischen<br />

Designstudio Jacob Jensen unter anderem<br />

zwei großzügig geschnittene Bungalowentwürfe<br />

entwickelt. Hochwertige Faserzementplatten<br />

mit schönem Patinaeffekt<br />

oder mit natürlichem Charme rahmen<br />

die gläsernen Wände ein und verleihen<br />

dem Eigenheim einen Loftstil. Bei der<br />

Innengestaltung und der Wahl von Materialien<br />

und Farben haben die Bauherren<br />

zu großen Teilen freie Hand, ein Innenarchitekt<br />

steht beratend zur Seite. Unter<br />

www.danwoodvision.de gibt es ausführliche<br />

Informationen sowie eine Kontaktmöglichkeit.<br />

KURZE WEGE ZWISCHEN<br />

ALLEN RÄUMEN<br />

Ein weißer Rahmen großformatiger Fassadenplatten<br />

ist das markante Merkmal<br />

etwa des Hauses Vision 220 mit luxuriösen<br />

220 Quadratmetern Wohnfläche<br />

auf einer Ebene. Eine ausgeklügelte Architektur<br />

schafft kurze Wege zwischen<br />

Im voll möblierten FERMO-Musterhaus erwartet Sie moderne Architektur „live“. Machen Sie sich ein<br />

wirklich realistisches Bild von anspruchsvoller Raumgestaltung, innovativer Haustechnik und der einzigartig<br />

massiven FERMO-Qualität!<br />

Jeden Mittwoch von 16 – 20 Uhr geöffnet. Auch jeden ersten Sonntag im Monat von 14 – 17 Uhr.<br />

Besuchen Sie uns im Fichtenweg 21 in Murr!<br />

FERMO-MASSIVHAUS AG · Gottlieb-Daimler-Str. 68 · 71711 Murr<br />

www.fermo.de oder 07144 262-0<br />

12<br />

Foto: djd/www.danwoodvision.de<br />

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Planen & Bauen<br />

Dieser mit Ziegeln erbaute Bungalow bietet aufgrund<br />

der Hanglage ein ausgebautes Souterrain<br />

mit Einliegerwohnung, beispielsweise für die<br />

Großeltern.<br />

reduziert beziehungsweise vermeidet die<br />

Entstehung von Nährböden – etwa für die<br />

Bildung von Schimmel.<br />

SCHUTZ VOR ÜBERHITZUNG<br />

Guter Nachtschlaf ist in Ziegelhäusern<br />

auch in heißen Sommern gesichert –<br />

ohne aufwendige Klimatechnik. Das liegt<br />

am hohen Wärmespeichervermögen einer<br />

Ziegelwand, was im Sommer vor der<br />

Überhitzung der Räume und im Winter<br />

vor zu schnellem Auskühlen schützt.<br />

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Das Doppelhaus wirkt<br />

optisch einheitlich<br />

und ist das Ergebnis<br />

eines Anbaus. Rechts<br />

das neue Gebäude<br />

aus massivem Ziegel,<br />

links das energetisch<br />

optimierte Bestandsgebäude,<br />

das in drei<br />

Wohneinheiten geteilt<br />

werden kann.<br />

ENERGIE UND GELD SPAREN<br />

Weil weniger Wärme durch die Ziegelwand<br />

verloren geht, muss auch weniger<br />

Energie eingesetzt werden, um in der<br />

kalten Jahreszeit Wohlfühltemperaturen<br />

zu erreichen. Im Vergleich zu einem Haus<br />

in Leichtbauweise lassen sich bis zu zehn<br />

Prozent Heizkosten im Jahr einsparen,<br />

das ergab eine aktuelle Studie der Universität<br />

Kaiserslautern.<br />

<br />

(djd)<br />

Vorausschauend<br />

geplant wurde dieses<br />

Einfamilienhaus in<br />

Ziegelbauweise. Der<br />

flache Anbau in Rot<br />

besitzt einen separaten<br />

Eingang und<br />

beherbergt Gewerberäume,<br />

die auch als<br />

Homeoffice genutzt<br />

werden können.<br />

Fotos: djd/Lebensraum Ziegel/Unipor/Niels Hauch; djd/Lebensraum Ziegel/Poroton/K. Geistanger<br />

EIN BAUSTOFF FÜR JEDE LEBENSPHASE<br />

ZIEGELHÄUSER BEWEISEN VOR ALLEM BEI VERÄNDERUNGEN IHRE GROSSE FLEXIBILITÄT<br />

Kinder werden flügge, das Haus wird zu groß für zwei Personen, Familien<br />

nehmen die Großeltern bei sich auf: Die Gründe für einen Umbau oder eine<br />

Modernisierung des Eigenheims sind vielfältig. Gerade das erste Halbjahr<br />

<strong>2020</strong> hat gezeigt: Das Zuhause muss auch mal Büro, Klassenzimmer und<br />

Spielplatz zugleich sein und noch Möglichkeiten für Freiraum und Rückzug<br />

bieten. Wer Wände versetzen will, etwa um Platz für einen funktionalen Arbeitsbereich<br />

zu schaffen oder das Erdgeschoss zur barrierefreien Einliegerwohnung<br />

auszubauen, kann in einem Ziegelhaus diesen Herausforderungen<br />

gelassen entgegensehen. Hier sind die fünf wichtigsten Gründe dafür.<br />

VIEL FLEXIBILITÄT<br />

Kaum ein Baustoff bietet so viel Flexibilität<br />

wie der Stein aus gebranntem Ton.<br />

Massive Ziegelwände sind in Ein- und<br />

Zweifamilienhäusern statisch kaum ausgelastet<br />

– deshalb ist es in der Regel problemlos<br />

möglich, nichttragende Wände<br />

zu entfernen oder nachträglich neue<br />

Öffnungen zu schaffen. So lassen sich<br />

Grundriss, Raumanordnung, Raumgröße<br />

und Raumanzahl relativ einfach und vor<br />

allem wirtschaftlich an neue Bedürfnisse<br />

anpassen. Viele Infos rund um das Bauen<br />

mit Ziegeln gibt es unter www.lebensraum-ziegel.de.<br />

Hier finden Bauherren<br />

unter anderem eine Fördermitteldatenbank,<br />

hilfreiche Checklisten sowie Kontakt<br />

zu Ziegelspezialisten.<br />

POTENZIAL FÜR ANBAU<br />

UND ERWEITERUNG<br />

Auch einen Anbau oder die Erweiterung<br />

nach oben um ein zweites oder drittes<br />

Geschoss macht Ziegelmauerwerk problemlos<br />

mit. Moderne Hochleistungsziegel<br />

können ohnehin „hoch hinaus“ und erfüllen<br />

bis zu neun Geschossen alle statischen<br />

Anforderungen.<br />

KEINE SCHÄDLICHEN<br />

SUBSTANZEN<br />

Ziegel ist ein wohngesunder Naturbaustoff,<br />

der keine schädlichen Substanzen<br />

ausdünstet, die etwa Allergien auslösen<br />

können. Seine feuchteregulierenden Eigenschaften<br />

sorgen zudem für ein angenehmes<br />

und wohngesundes Raumklima.<br />

Denn der sehr gute Feuchtetransport<br />

Wir suchen in der Region Stuttgart zum Eigenankauf<br />

Mehrfamilienhäuser (aller Baujahre),<br />

Altbauten, denkmalgeschützte Gebäude und mehr.<br />

Gerne auch sanierungsbedürftig oder problembehaftet.<br />

Unternehmensprofil<br />

Mit Verantwortung und Weitblick in die Zukunft.<br />

Die Schwäbische BauWerk GmbH ist als Bestandshalter und in weiteren<br />

Tätigkeitsfeldern im Immobilienbereich aktiv. Wir sind ein diskreter Ansprechpartner<br />

für Hausbesitzer, die ihr Gebäude in guten Händen wissen möchten.<br />

Wir planen langfristig, arbeiten nachhaltig und erhalten bestehende Werte.<br />

Unsere jahrzehntelange Erfahrung und die vertrauensvolle Zusammenarbeit<br />

mit Kunden zeigen, dass der Fokus auf Tradition und Werte im richtigen<br />

Verhältnis zu Modernisierung und Fortschritt steht.<br />

„Werte, die Bestand haben“ pflegen wir mit Weitblick, Verantwortungsbewusstsein<br />

und Respekt.<br />

Schwäbische BauWerk GmbH<br />

Leuschnerstraße 40, 70176 Stuttgart<br />

Tel. 0711 - 93 35 18 8 • E-Mail: info@schwaebische-bauwerk.de<br />

Weitere Infos unter: www.schwaebische-bauwerk.de oder 0711 - 93 35 18 8<br />

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Foto: djd/Lebensraum Ziegel/Deutsche Poroton<br />

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GESUND<br />

WOHNEN.<br />

IST DAS MÖGLICH?<br />

Atembeschwerden, Kopfschmerzen,<br />

Reizungen von Schleimhäuten,<br />

Augen oder der Haut – die Liste möglicher<br />

Symptome, die durch Schadstoffe<br />

entstehen können, ist lang und selten<br />

eindeutig einer Ursache zuzuordnen.<br />

Lassen die Beschwerden jedoch regelmäßig<br />

beim Verlassen der Wohnung<br />

nach, ist die Wahrscheinlichkeit hoch,<br />

dass die Ursachen innerhalb der vier<br />

Wände zu finden ist. Manche Symptome<br />

beginnen eher harmlos, doch sind sie<br />

einmal bleibend und chronisch, können<br />

sie Allergien auslösen oder greifen das<br />

Immunsystem an.<br />

Viele Bauten aus den 50er- bis 70er-<br />

Jahren sind mit Baugiften wie Asbest,<br />

Formaldehyd, oder Holzschutzmitteln<br />

belastet. Stoffe, die inzwischen verboten<br />

sind. Sie können aber in Altbauten nach<br />

wie vor verborgen sein. Doch die Anzahl<br />

möglicher giftiger oder belastender<br />

Stoffe im Baumaterial ist immer noch<br />

sehr groß.<br />

UNTER VERDACHT: DIE VOCS<br />

VOC steht für Volatile Organic Compounds,<br />

zu Deutsch: flüchtige organische<br />

Verbindungen. Damit bezeichnet<br />

man beispielsweise Lösemittel, die in<br />

Klebern, Farben, Lacken, Bodenbelägen<br />

oder auch Möbeln vorkommen können.<br />

Kopfschmerzen, Übelkeit, Unwohlsein<br />

und sogar Schlafstörungen sind typische<br />

Symptome, die beim Einatmen<br />

dieser Stoffe auftreten können. VOCs<br />

sind einfach am Geruch zu erkennen.<br />

Die Stoffe lassen sich leicht aus Räumen<br />

herauslüften, doch sofern die Gefahrenquelle<br />

nicht beseitigt wird, können sie<br />

immer wieder auftreten.<br />

Formaldehyd wird vor allem als Klebstoff<br />

in Span- oder einigen Korkpressplatten<br />

verwendet, aber auch bei Versiegelungen,<br />

in Mineraldämmstoffen und<br />

in Fertigparkett aus den 1970er-Jahren.<br />

Formaldehyd steht in Verdacht, krebserregend<br />

zu sein.<br />

Innenansicht in einem Thoma Holz100 Haus<br />

GEFÄHRLICHER: DIE SVOCS<br />

Neben den leichtflüchtigen gibt es auch<br />

die schwerflüchtigen organischen Verbindungen,<br />

die sich – wie der Name bereits<br />

sagt – schwerer verflüchtigen und<br />

damit gefährlicher und gesundheitsschädlicher<br />

sind.<br />

Sehr dunkel gestrichene Dachbalken<br />

aus den 1950er- oder 1960er-Jahren<br />

sind wahrscheinlich mit den Holzschutzmitteln<br />

Lindan oder PCP belastet.<br />

Beide Stoffe sind inzwischen verboten.<br />

PCP ist nachgewiesen krebserregend<br />

und seit 1990 verboten. Rückwirkend<br />

bedeutet dies jedoch, dass die Schadstoffe<br />

in Bauten aus den Jahrgängen davor<br />

noch vorhanden sein können.<br />

Auch teerhaltige Parkettkleber wurden<br />

in dieser Zeit verwendet und zeichnen<br />

sich ebenfalls durch eine sehr dunkle,<br />

fast schwarze Einfärbung aus. Giftig daran<br />

sind die sogenannten polyaromatischen<br />

Kohlenwasserstoffe (PAKs).<br />

Zu den SVOCs gehört auch der Weichmacher<br />

DEHP, der stark im Verdacht<br />

steht, krebserregend zu sein. Für ihn<br />

gibt es inzwischen Alternativen, die auf<br />

Basis von Zitronensäure oder Rizinusöl<br />

entwickelt wurden. Weichmacher finden<br />

sich in PVC-Böden oder als Bestandteile<br />

bei Wandfarben, Lacken,<br />

Klebstoffen oder Türdichtungen.<br />

Zu den SVOCs zählen auch Pestizide<br />

und Flammschutzmittel, die in Dichtmassen,<br />

Wärmedämmungen oder in<br />

Estrichen (als Toluol oder Azeton) stecken<br />

können.<br />

Gerade Holzfußböden sind oft mit<br />

gesundheitsbeeinflussenden Ölen oder<br />

Lacken beschichtet. Wer Holzboden,<br />

Linoleum oder Teppich vollflächig<br />

verklebt, sollte einen emissionsarmen<br />

Kleber verwenden.<br />

FASERPLATTEN<br />

Bestimmte Fasern könne dem menschlichen<br />

Organismus schaden. Dachund<br />

Fassadenplatten aus Asbestfasern<br />

wurden noch bis 1993 hergestellt. Asbest<br />

ist heute als krebserregend klassifiziert.<br />

Verwendet wurde es bis zu seinem<br />

Verbot auch bei Nachtspeicheröfen,<br />

Dichtungen, Klebemassen, Fliesenkitten<br />

oder in Lüftungskanälen.<br />

Künstliche Mineralfaserplatten (KMF),<br />

die bis zum Jahr 1997 als Lärm- oder<br />

Wärmedämmung eingebaut wurden,<br />

gelten inzwischen ebenfalls als problematisch.<br />

Heute unterscheidet man zwischen<br />

alten Mineralfaserplatten (Einbau<br />

bis 1995), die als krebserregend eingestuft<br />

werden und neuen Platten (Einbau<br />

ab 1996), welche die gesetzlich vorgeschriebenen<br />

Kriterien erfüllen müssen.<br />

BESSERE MATERIALIEN<br />

Die Zeiten haben sich geändert. Die<br />

Verbraucher sind umwelt- und gesundheitsbewusster<br />

geworden, die neue Generation<br />

von Bauherr*innen ist kritischer<br />

und hinterfragt klassische Baustoffe.<br />

Sie fordern Baumaterialien ohne<br />

belastende Stoffe.<br />

Und die Hersteller reagieren inzwischen<br />

auf die Nachfrage nach wohngesunden<br />

©FOTOS VON ZOOEY BRAUN<br />

Baumaterialien: So gibt es speziell für<br />

den Innenausbau Trockenbauplatten,<br />

die mit natürlichen Inhaltsstoffen<br />

Schadstoffe aus der Raumluft aufnehmen<br />

und dauerhaft binden.<br />

Putze aus natürlichen Materialien wie<br />

Kalk oder Lehm sorgen dank Diffusionsoffenheit<br />

und feuchtigkeitsregulierenden<br />

Eigenschaften für ein angenehmes<br />

Wohnklima: Befindet sich zu viel<br />

Feuchtigkeit im Raum, kann diese vom<br />

Putz aufgenommen und später wieder<br />

an die Raumluft abgegeben werden.<br />

Kalkputze sind zudem von Natur aus<br />

alkalisch und besitzen einen hohen<br />

pH-Wert. Dadurch wirkt der Putz desinfizierend<br />

und schützt auf natürliche<br />

Weise vor Schimmel-, Algen- oder<br />

Pilzbefall.<br />

Bei neuen Holzböden sollten Bauherr*innen<br />

darauf achten, dass das Holz<br />

aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt<br />

und nicht mit Holz- oder Flammschutzmitteln<br />

behandelt wurde. Gerade Holzfußböden<br />

sind oft mit gesundheitsbeeinflussenden<br />

Ölen oder Lacken beschichtet.<br />

Wer neu baut, hat den großen Vorteil: er<br />

kann über das Baumaterial selbst entscheiden.<br />

Hierzu sollte man sich über<br />

einen Fachberater zu den jeweiligen<br />

Baustoffen und Herstellern genau informieren.<br />

Öko-Siegel können dabei eine<br />

Orientierung geben. Aber auch hier gilt:<br />

nicht überall ist „Öko“ drin wo „Öko“<br />

draufsteht. Das Internet hilft, sich über<br />

das jeweilige Siegel zu informieren. Sichere<br />

und klare Bewertungskriterien<br />

bieten unter anderem Gütezeichen vom<br />

„eco Institut Köln“, „natureplus“ und<br />

„Eurofins“ oder das Umweltzeichen<br />

„Blauer Engel“.<br />

Schwerer hat es, wer in einem Altbau<br />

wohnt. Hier müssen sich Bauherr*innen<br />

in Absprache mit Fachleuten entscheiden,<br />

welche Sanierungsmaßnahme<br />

sinnvoll ist. Einfache Dinge wie Farben,<br />

Tapeten, Kleber oder Holzvertäfelungen<br />

werden in der Regel entfernt und sachgemäß<br />

entsorgt. Sie können durch unbedenkliche<br />

Baustoffe ersetzt werden.<br />

Problematischer sind tragende oder<br />

konstruktive Bauteile, die nicht immer<br />

entfernt oder ausgetauscht werden können.<br />

Dann müssen sie beispielsweise<br />

durch eine nachträgliche Beschichtung<br />

oder ein so genanntes Absorbervlies<br />

isoliert werden.<br />

Grundsätzlich sind Naturmaterialien<br />

die beste Wahl beim Hausbau. Holzhybridbauweisen<br />

kommen im Wohnungsbau<br />

immer häufiger zur Anwendung.<br />

In Verbindung mit ökologischen<br />

Materialien zur Wärmedämmung,<br />

Photovoltaik und modernen<br />

Heizsystemen entstehen Passivhäuser,<br />

die dem Energiestandard eines<br />

KfW-Effizienzhaus-55 entsprechen.<br />

Thoma Holz100 Haus, Innenansicht<br />

Café in Südtirol, mit Konditorei und Wohnung im OG, gebaut mit Thoma Holz100<br />

16<br />

Foto: Thoma Holz100<br />

Fotos: Thoma Holz100<br />

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Planen & Bauen<br />

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1<br />

2<br />

Anlieferung Holz100-Mobilie Fertigstellung Holz100-Wand Wandaufbau und Verputz beim Biolehmhaus<br />

3<br />

1 Holz100-Brandmuster<br />

2 unterschiedliche Dicken<br />

3 Holzdübel aus Buche<br />

MONDHOLZ – TRADITION ALS<br />

WURZEL FÜR DIE ZUKUNFT<br />

Weiter noch geht die Firma Thoma,<br />

1990 in Goldegg/Österreich von Erwin<br />

Thoma gegründet, mit dem Anspruch,<br />

das gesündeste Haus für seine Kinder zu<br />

bauen. Gebaut wird bei Thoma – und<br />

dessen Partnerfirmen u. a. auch in der<br />

Region Stuttgart – in der von ihm patentierten<br />

Holz100-Bauweise.<br />

Reines massives Holz umhüllt das Gebäude,<br />

vollkommen chemie- und metallfrei.<br />

Und nicht irgendein Holz – verwendet<br />

wird dabei nur das sogenannte<br />

„Mondholz“. Dieses Holz wird ausschließlich<br />

zu bestimmten Mondphasen<br />

in seiner „Saftruhe“ gefällt, dann ausgiebig<br />

lange gelagert und schonend getrocknet.<br />

Härter soll es sein, besonders trocken,<br />

unempfindlicher gegen Fäulnis und Insektenbefall,<br />

witterungsbeständiger und<br />

sogar feuerfest. Man sagt, manche Kamine<br />

in alten Bauernhäusern sind innen<br />

mit Mondholz ausgekleidet. Das Holz<br />

verkohle nur an der Oberfläche, jedoch<br />

ohne zu brennen. Alles Mythen? Das<br />

Wissen um Mondholz ist alt und hat<br />

Tradition. Erwin Thoma hat die traditi-<br />

onelle Erfahrung mit seinem ganzen<br />

Wissen als Forst- und Betriebswirt<br />

verknüpft. Daraus entwickelte sich<br />

Thoma Holz100. Neben den bereits er-<br />

wähnten besonderen Eigenschaften<br />

schreibt Thoma dem Holz in seiner<br />

besten Form (leim- und chemiefrei)<br />

auch gesundheits- und schlaffördernde<br />

Eigenschaften zu.<br />

Wer beispielsweise in einem Zimmer<br />

aus massivem Holz schläft, erspart sich<br />

einer Studie der medizinischen Fakultät<br />

an der Universität Graz zufolge in einer<br />

Nacht die Herzarbeit von einer Stunde.<br />

Puls und Herzschlag werden ruhiger,<br />

das vegetative Nervensystem wird gestärkt,<br />

die Tiefschlafphasen sind länger,<br />

der Schlaf insgesamt entspannter.<br />

Bei der Holz100-Bauweise (Holz100 =<br />

100 % Holz) werden Kanthölzer und<br />

Bretter stehend, liegend und diagonal zu<br />

kompakten Bauelementen geschichtet<br />

und mit staubtrockenen Buchendübeln,<br />

ganz ohne Leim und Metallteile, unlösbar<br />

miteinander verbunden. Hinsichtlich<br />

Wärmedämmung und Energieeinsparung,<br />

Abschirmung gegen extreme<br />

Hitze, Kälte, Mobilfunk aber auch<br />

Schallschutz, Brandschutz und Erdbebensicherheit<br />

erreicht diese Bauweise<br />

Bestwerte.<br />

Holz100-Wände sind diffusionsoffen<br />

und winddicht. Dabei dient die massive<br />

Thoma-Holz100-Wand als Langzeitspeicher<br />

für Temperatur, der von Natur<br />

aus ein ganzjährig ausgeglichenes Innenraumklima<br />

schafft. Auf dieser Basis<br />

wird nur noch ein Minimum an Haustechnik<br />

benötigt, die mit Sonnenenergie<br />

betrieben werden kann. So können Einfamilienhäuser<br />

oder ganze Bürokomplexe,<br />

unabhängig vom Stromnetz und<br />

ohne weiteren Verbrauch von Ressourcen,<br />

betrieben werden.<br />

Auch was Sicherheit im Brandfall betrifft,<br />

eignet sich Holz in Form von<br />

massiven Elementen hervorragend.<br />

Holz brennt nur dann gut, wenn es<br />

dünn und von Luft umspült ist. Ein<br />

dicker Holzpflock brennt nicht.<br />

180 Minuten Beflammung mit 900 –<br />

1000° C konnten Holz100 die statische<br />

Tragfähigkeit nicht nehmen. Damit<br />

übertrifft Holz100 jede Brandschutznorm<br />

bei Weitem und erzielt eine bessere<br />

Brandsicherheit als Stahlbeton,<br />

Ziegeldecken und Ständerbauten.<br />

Holz100 sorgt mit seiner großen Masse<br />

dafür, dass Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen<br />

ausgeglichen werden.<br />

Es bietet eine einmalige, natürlich<br />

regulierende Klimaanlage, die dem naturreinen<br />

Holz innewohnt, wenn man<br />

es unverfälscht belässt.<br />

Mit dem neu entwickelten und patentierten<br />

Holz100-Aktiv-Deckensystem<br />

ist Thoma ein weiterer Schritt zur effizienten<br />

Wärmeregulierung gelungen, indem<br />

massive Vollholz-Deckenbauteile<br />

thermisch aktiviert werden. Dabei werden<br />

die Geschossdecken je nach Bedarf<br />

mit Wärme- oder Kälteenergie beladen,<br />

indem warmes oder kaltes Wasser durch<br />

in der Decke integrierte Röhren zirkulieren.<br />

Die Speicherfähigkeit der Holzdecken<br />

sorgt dann mit seinem konstanten<br />

Wärmeaustausch für ein angenehmes<br />

Raumklima. Holz100 und die Technik<br />

der unverleimten Vollholzhülle bietet<br />

Stabilität, Nachhaltigkeit, Energieunabhängigkeit<br />

und Gesundheit. Durch<br />

einen hohen Vorfertigungsgrad und die<br />

trockene Bauweise ergeben sich sehr<br />

kurze Bauzeiten. Weniger Baufeuchtigkeit<br />

verringert zudem Gebäudeschäden,<br />

die oft schon während der Bauphase<br />

entstehen.<br />

Erwin Thoma ist überzeugt: „Echter<br />

Holzbau ist frei von jeglichem Gift und<br />

hundertprozentig wiederverwertbar.<br />

Das heißt, es hat keinen Sinn, Holz zu<br />

verbauen, wenn es nicht langlebig und<br />

wiederverwendbar zum Einsatz kommt.<br />

Wenn man Holz mit Chemikalien versetzt,<br />

die Allergien auslösen, wird ein<br />

wertvoller Rohstoff zu Sondermüll. Wir<br />

wollen Städte bauen, wie der Wald, das<br />

ist unser Slogan. Die Häuser sollen<br />

energieautonom sein. Wir sind immer<br />

so gewachsen wie der Baum, Jahresring<br />

um Jahresring. Das wollen wir so weiterführen.“<br />

Bis heute stehen bereits weit über 2000<br />

Thoma-Häuser in 33 Ländern der Erde<br />

verteilt. Das nachhaltige Bauen mit reinem<br />

Holz kennt wohl keine Grenzen<br />

DAS BAUKONZEPT<br />

BIOLEHMHAUS<br />

Komplexer noch sieht Jan Diamantopoulos<br />

das Thema „Gesund Bauen“.<br />

Seine Firma in Pforzheim baut Häuser<br />

in Lehmbauweise.<br />

Doch für Diamantopoulos sind seine<br />

Biolehmhäuser in ein ganzheitliches<br />

Konzept eingebunden. Eine baubiologische<br />

Grundstücksuntersuchung ist für<br />

ihn dabei die Grundlage bereits vor der<br />

eigentlichen Bauphase. Gemessen werden<br />

Elektrosmog, die Umgebungssituation<br />

(Lärm, Nachbarschaft, Verschattung,<br />

Infrastruktur), Wasseradern, geologische<br />

Verwerfungen u. a. Bei Verdacht<br />

ordnet er eine laboranalytische<br />

Schadstoffuntersuchung.<br />

Radon z. B. ist ein chemisches, radioaktives<br />

Element, das in manchen Gebieten<br />

in gasförmigem Zustand aus dem Erdreich<br />

in die Hauskeller eindringen kann<br />

und sich hier zu ungesunden Konzentrationen<br />

anreichert. Im Bestand ist es<br />

mit relativ geringem Aufwand möglich,<br />

eine Radon-Sanierung durchzuführen.<br />

Jan Diamantopoulos lässt auch das<br />

Trinkwasser durch die Analysen <br />

18<br />

Fotos: Thoma Holz100<br />

Fotos: Thoma Holz100; Jan Diamantopoulos Biolehmhaus<br />

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kneer-suedfenster.de<br />

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Schwer brennbarer Hanf bei der Dachdämmung<br />

Bodendämmung im Biolehmhaus<br />

Beispiele Biolehmhäuser<br />

20<br />

Fotos: Jan Diamantopoulos Biolehmhaus<br />

des Versorgers bewerten, um ggf.<br />

durch einen Wasserfilter trinkbares<br />

Wasser zu erhalten.<br />

Gebaut wird in der Regel auf einem<br />

hinterlüfteten Streifenfundament, das in<br />

der Erde verschraubt wird.<br />

Naturreine Roh-Baustoffe wie Lehm,<br />

Kalk, Holz und Hanf in Bio-Bauqualität<br />

sind die Grundmaterialien bei seinem<br />

Biolehmhaus.<br />

Die Grundkonstruktion erfolgt in Holzrahmenbauweise.<br />

Die Zwischenräume<br />

der Holzständer werden mit speziellen,<br />

von Biolehmhaus entwickelten und zum<br />

Patent angemeldeten Lehmbausteinen<br />

ausgefüllt. Ca. 80 % des Gesamtgewichtes<br />

bestehen somit aus dem ökologisch<br />

hochwertigen und wohngesunden Baustoff<br />

Lehm.<br />

Beim Innenausbau werden Massivholzböden,<br />

Lehm- und Kalkputze verwendet,<br />

wodurch sogenannte „atmende<br />

Wände“ entstehen. Tageslichtdurchlässige<br />

Verbundfenster unterstützen das<br />

gesunde Raumklima.<br />

Nur baubiologische Elektroinstallationen<br />

kommen bei der Haustechnik zum<br />

Einsatz. Die Kabel sind alle halogenfrei<br />

und entwickeln bei einem eventuellen<br />

Brand keine giftigen Gase. Bereits in der<br />

Standard-Ausstattung sind die Rohre<br />

für die Bäder frei von Weichmachern.<br />

Die Raumerwärmung erfolgt durch<br />

Einsatz von Wärmestrahlungssystemen.<br />

Deren Wirkprinzip basiert auf der Abgabe<br />

von langwelliger Wärmestrahlung,<br />

die im Gegensatz zu Konvektionssystemen<br />

nicht die Luft, sondern die im<br />

Raum befindlichen Körper (Masse) erwärmt.<br />

Dadurch wird eine Luftwalze<br />

vermieden, die bei konventioneller<br />

Heizung entsteht – ausgehend von einem<br />

Heizkörper –, in dem erwärmte<br />

Luft ansteigt und kalte sinkt. Dies<br />

bringt Wärmeverluste und Temperaturunterschiede<br />

mit sich und wirbelt den<br />

Raumstaub auf. Wärmestrahlungssysteme<br />

können je nach Anforderung irdene<br />

Grundöfen, Wandheizungs- oder Heizleistensysteme<br />

sein. Besonders beliebt<br />

ist die Verwendung eigens von Jan Diamantopoulos<br />

entwickelter Wärmeleisten<br />

in Kombination mit einem Grundofen<br />

im Wohn-Ess-Bereich.<br />

Die Dachdämmung beim Biolehmhaus<br />

besteht aus reinem, schwer brennbarem<br />

Hanf. Zusätzlich kann eine Dachbegrünung<br />

erfolgen, die im Sommer vor<br />

Überhitzung schützt und im Winter<br />

Kälte abhält.<br />

Biolehmhäuser fördern zudem ein<br />

strahlungsarmes Wohnklima und sind<br />

durch die massive Lehmbauweise vibrationsarm.<br />

Jan Diamantopoulos bietet seine Massivlehmhäuser<br />

in drei Varianten an.<br />

Als „Selbstbauhäuser“, welche von<br />

den Bauherr*innen im Eigenbau unter<br />

Anleitung eines Richtmeisters vor Ort<br />

errichtet werden.<br />

Bei der häufig gewählten Variante „Ausbauhaus“<br />

wird das Haus in einer abgestimmten<br />

Fertigungsstufe übergeben,<br />

der Innenausbau wird dann von den<br />

Bauherr*innen selbst – gegebenenfalls<br />

wieder unter Einweisung eines Richtmeisters<br />

– fertig gestellt.<br />

Für Bauherr*innen, die nicht die Möglichkeit<br />

haben, selbst mitzuarbeiten und<br />

lieber ein fertiges Produkt zum Festpreis<br />

kaufen möchten gibt es schließlich das<br />

„Schlüsselfertige Haus“.<br />

FAZIT<br />

Gesundes Bauen ist heutzutage möglich,<br />

jedoch grundsätzlich vom Standort<br />

abhängig. Wer sein Grundstück an einem<br />

Radon-intensiven Ort, an einer<br />

stark befahrenen Hauptverkehrsstraße,<br />

mit viel Strahlungseinwirkung durch<br />

Hochspannungsleitung oder Sendemast<br />

hat, muss von vorn herein Abstriche<br />

machen. Ebenso Bewohner von Altbauten<br />

aus den 50er- bis 90er-Jahren.<br />

Für alle, die neu bauen und sich das<br />

Grundstück aussuchen können, ist es<br />

vor allem eine Frage der intensiven Beschäftigung<br />

mit dem Thema sowie der<br />

Wahl eines Architekten oder passenden<br />

Bauträgers, die den Grad an ökologischen<br />

und gesunden Wohnungsbau<br />

garantieren.<br />

<br />

© Autor: Klaus Bossert<br />

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21


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MAKLER-UMFRAGE<br />

MAKLER-UMFRAGE<br />

Welche Auswirkungen hat der Corona-Faktor<br />

auf die Immobilienpreise und Zinskonditionen<br />

binnen der nächsten drei Jahre?<br />

„Die Bedeutung von<br />

Wohneigentum wurde durch<br />

Corona deutlich verstärkt“<br />

Die Bedeutung von Wohneigentum wurde durch<br />

Corona deutlich verstärkt. Das wird auch in den<br />

kommenden Jahren weiter andauern und die Nachfrage<br />

hoch halten. Dadurch werden die Preise in<br />

der Region weiter steigen, wenn nicht deutlich<br />

mehr und schneller gebaut wird. Nur so lassen<br />

sich auf lange Sicht die Preise am Immobilienmarkt stabilisieren. Was das Zinsniveau<br />

angeht, ist es nicht anzunehmen, dass wir hier eine große Veränderung<br />

nach oben sehen werden, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben und den<br />

Menschen eine gute Chance für Investitionen zu geben. Alles andere wäre kontraproduktiv.<br />

Bärbel Falkenberg-Bahr<br />

Inhaberin von Immobilien Service Bärbel Bahr e. K.<br />

und geschäftsführende Gesellschafterin der BB Wohnbau Böblingen GmbH<br />

www.bb-wohnbau-boeblingen.de<br />

„Am Anfang der<br />

Coronakrise spürten<br />

wir eine Verunsicherung<br />

beim Kunden“<br />

„Die zweite Welle ist da“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder<br />

Ende August in einem Interview. Tatsächlich erreichen die Zahlen in der<br />

Spitze zwischen 1000 und 2000 Neuinfektionen täglich. Das klingt nicht gut.<br />

Ein zweiter Lockdown scheint nicht mehr ausgeschlossen. Doch was bedeutet<br />

das für den Immobilienmarkt? Mehrere Immobilienmakler aus der Region<br />

Stuttgart haben sich für uns mit dieser Frage beschäftigt und versucht, die<br />

Auswirkungen und Risiken der Corona-Krise näher zu beleuchten.<br />

Wir sehen seit Jahresanfang, dass sich der Hype der<br />

vergangenen Jahre beruhigt hat und gehen davon<br />

aus, dass die Seitwärtsbewegung bei den Preisen weiter<br />

anhält. Perspektivisch erwarten wir eine weitere<br />

Differenzierung des Marktes hinsichtlich Lage- und<br />

Objektqualität. Am Anfang der Coronakrise spürten<br />

wir eine Verunsicherung beim Kunden. Diese ist<br />

jetzt einer gewissen Normalität gewichen. Entscheidender sind aus unserer<br />

Sicht die Auswirkungen des Transformationsprozesses in der Autoindustrie auf<br />

die Arbeitsplatzsicherheit und in der Folge auf die Nachfrage. Hier erwarten<br />

wir eine leichte Beruhigung.<br />

Robin Frank<br />

Geschäftsführer Immobilienvermittlung BW GmbH<br />

Immobilienmakler für die BW Bank<br />

www.bw-bank.de/immobilien<br />

22<br />

Fotos: Getty Images – fotojog<br />

Fotos: Immobilien Service Bärbel Bahr e. K.; UHL; Baur; BW Bank Imobilien; Getty Images – marako85<br />

23


Immobilien<br />

smartLiving.<br />

smart<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. WOHNEN. ARCHITEKTUR. LIFESTYLE.<br />

IMMOBILIEN.<br />

MAKLER-UMFRAGE<br />

„Die Zurückhaltung der Käufer<br />

ist definitiv zu spüren“<br />

„Die Corona-Krise wird dem starken<br />

Immobilienmarkt in Stuttgart nichts<br />

anhaben können“<br />

Diese Frage zu beantworten, ist nicht leicht. Die<br />

Zurückhaltung der Käufer ist definitiv zu spüren.<br />

Die Verunsicherung ist groß. Noch warten und auf<br />

fallende Preise hoffen oder doch schon kaufen, da<br />

Preise weiter steigen werden?<br />

Ich persönlich sehe jedoch den Druck auf die<br />

Preise weiter steigen und vermute, dass sie ein wenig nachgeben werden (10 bis<br />

15 %). Je nachdem wie es mit dem Virus und der wirtschaftlichen Entwicklung<br />

dann aber weitergeht, werden die Preise wieder anziehen. Die Zinskonditionen<br />

bleiben meiner Meinung nach weiterhin auf einem niedrigen Niveau.<br />

Die Suchkriterien der Interessenten haben sich nach dem Shutdown<br />

verändert; viele unserer Kunden wollen sich räumlich verändern:<br />

Ein Garten, Balkon und Terrasse sowie ein viertes Zimmer zur Nutzung<br />

als Büro – diese Themen gewinnen immer mehr an Bedeutung.<br />

Daher wird die Corona-Krise dem starken Immobilienmarkt in<br />

Stuttgart nichts anhaben können. Zudem liegt die Nachfrage weiterhin<br />

weit über dem Angebot. Die Preise werden sich weiter nach oben entwickeln, wenn auch nicht<br />

so rasant, wie in den letzten Jahren. Um eine tiefere Rezession zu verhindern und die Wirtschaft<br />

weiter anzukurbeln, haben alle weltweiten Notenbanken mehr Geld in Umlauf gebracht – in<br />

diesem Zusammenhang ist es daher unumgänglich, das derzeitige Zinsniveau zu halten.<br />

Michael Ziegler<br />

Inhaber Deutsche Immobilien Württemberg<br />

www.di-deutscheimmobilien.de<br />

Kerstin Schmid<br />

Geschäftsführerin E & G Private Immobilien GmbH<br />

www.eug-privateimmobilien.de<br />

„Nur bei einer langfristigen<br />

konjunkturellen Flaute würde<br />

sich die Zahlungsbereitschaft<br />

von Käufern spürbar verringern“<br />

Nach dem Nachfragerückgang während des Lockdowns<br />

ist aktuell bereits ein Nachholeffekt zu erkennen.<br />

Faktoren, die auch weiterhin in Stuttgart stabile bzw.<br />

weiter steigende Immobilienpreise gewährleisten, sind<br />

der deutliche Nachfrageüberhang von Eigennutzern, die<br />

günstigen Zinsen und das Fehlen von Anlagealternativen.<br />

Nur bei einer langfristigen konjunkturellen<br />

Flaute würde sich die Zahlungsbereitschaft von Käufern spürbar verringern und<br />

somit Einfluss auf den Wohnimmobilienmarkt nehmen. Aktuell scheint es aber so,<br />

dass der Immobilienmarkt trotz Corona-Krise insbesondere in den Großstädten<br />

preisstabil bleibt.<br />

Stephan-Andreas Philipp<br />

Geschäftsführender Gesellschafter<br />

Engel & Völkers<br />

Stuttgart Immobilien Kontor GmbH<br />

www.engelvoelkers.com/stuttgart/mitte<br />

„Der Wohnimmobilienmarkt in<br />

Stuttgart zeigt sich derzeit kerngesund“<br />

Nach einer kurzen „Schockstarre“ bis Mitte April, spüren wir eine enorme<br />

Zunahme der Nachfrage nach Wohnimmobilien; seit Mai verzeichnen<br />

wir durchweg Rekordumsätze. Das Bewusstsein für die Wichtigkeit<br />

des eigenen Wohnens hat durch die Umstände rund um Corona zugenommen,<br />

zudem der Wunsch nach Geborgen- und finanzieller Sicherheit.<br />

Man hat gesehen, wie schnell Reisen zum Problem werden kann und<br />

was z. B. mit dem Aktienmarkt passieren kann. Zudem besteht die Befürchtung,<br />

dass Bargeldanlagen unter einer möglichen Inflationssteigerung<br />

leiden könnten, nachdem sich der Staat neu verschuldet. Banken sind durch Corona<br />

vorsichtig geworden und haben die Hürden für Immobilienkäufer höher gelegt. Die Bonität<br />

und das Eigenkapital müssen noch mehr zusammenpassen als vor Corona, sonst drohen Zinsaufschläge.<br />

Auch die Bearbeitungszeiten von Finanzierungen haben sich verlängert.<br />

Ausblick: Der Wohnimmobilienmarkt in Stuttgart zeigt sich derzeit kerngesund und kann aus<br />

meiner Sicht nur durch eine nachhaltig negative Entwicklung der gesamtdeutschen Wirtschaft<br />

und – regional bedingt – der Automobil- und Zuliefererbranche Korrekturen erfahren. Wenn<br />

dadurch in den nächsten Jahren mehr Immobilien auf den Markt kommen und die Nachfrage<br />

sinken sollte, würde dies eher zu einem ausgeglichenen Markt und preislichen Seitwärtsbewegungen<br />

führen. Nachhaltig deutlich sinkende Preise sehe ich demnach mittelfristig nicht.<br />

Markus Lechler<br />

Lechler Immobilien<br />

www.lechler-immobilien.de<br />

24<br />

Fotos: Deutsche Immobilien Württemberg; Engel & Völkers Stuttgart Immobilien Kontor GmbH; Getty Images – marako85<br />

Fotos: E & G Private Immobilien GmbH; Lechler Immobilien; Getty Images – marako85<br />

25


Immobilien<br />

smartLiving.<br />

smart<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. WOHNEN. ARCHITEKTUR. LIFESTYLE.<br />

IMMOBILIEN.<br />

MAKLER-UMFRAGE<br />

Wir stellen fest, dass das Interesse an Immobilien auf der Käuferseite<br />

nach wie vor ungebrochen groß ist. Auch die hohen Verkaufspreise<br />

werden nach wie vor akzeptiert.<br />

Auf der Eigentümerseite können wir jedoch eine größere Zurückhaltung<br />

feststellen. Es wird vieles dafür getan, die Immobilien als<br />

Sicherung des Kapitals im Bestand zu halten. Wer verkaufen muss hat eventuell große Bedenken<br />

bei Besichtigungen mit vielen fremden Personen in der Wohnung oder im Haus. Ein deutlich<br />

spürbarer Einbruch der Immobilienpreise in unserem Bereich können wir daher noch nicht erkennen<br />

und auch nicht absehen.<br />

Ralf Bohner<br />

Falc Immobilien<br />

www.falcimmo.de<br />

„Das Interesse an Immobilien ist<br />

auf der Käuferseite nach wie vor<br />

ungebrochen groß“<br />

Nach dem ersten Schock durch den Lockdown und einem<br />

spürbaren Rückgang der Marktaktivitäten, verzeichnen<br />

wir seit Wochen deutlich zunehmende Kundenanfragen<br />

in allen Bereichen. Das Angebot deckt bei Weitem nicht<br />

die Nachfrage. Insbesondere Eigentumswohnungen und<br />

Mehrfamilienhäuser zur Kapitalanlage werden verstärkt<br />

als krisensicheres Investment angefragt. Wir sind sicher,<br />

dass die Immobilienpreise stabil bleiben, in Ballungsräumen sogar weiter moderat<br />

steigen. Aufgrund des immensen Kapitalbedarfs aller Volkswirtschaften im Euro-Raum,<br />

sind auf Jahre hinaus eine Politik des „billigen“ Geldes und damit niedrige Zinsen<br />

zu erwarten.<br />

Unser Motto in diesen turbulenten Zeiten: „Man muss immer mit Allem rechnen, auch<br />

mit dem Guten!“<br />

Bernd Schmucker<br />

Inhaber und Geschäftsführer Schmucker Immobilien<br />

www.schmucker-immobilien.de<br />

„Wir sind sicher, dass die<br />

Immobilienpreise stabil bleiben“<br />

„Am seit Jahren bestehenden<br />

Wohnungsmangel wird auch<br />

Corona nichts ändern“<br />

Am seit Jahren bestehenden Wohnungsmangel wird auch<br />

Corona nichts ändern. Preisbildung entsteht in der<br />

Regel aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage,<br />

so ist es auch auf dem <strong>Stuttgarter</strong> Immobilienmarkt. Da<br />

wegen Corona jedoch keine Wohnung mehr gebaut wird<br />

als ohne und aktuell die Nachfrage nur sehr gering bis<br />

gar nicht abgenommen hat, lassen sich aus aktueller und<br />

auf Sicht der nächsten 1–2 Jahre kein Rückgang der<br />

Immobilienpreise erkennen. Ein Anheben der Zinsen<br />

wird sich die EZB aufgrund des zum Teil hohen Verschuldungsgrad einiger europäischer<br />

Länder nicht leisten können, weshalb auch nicht mit einem Anstieg der<br />

Darlehenszinssätze für Immobilien in den nächsten Jahren zu rechnen ist.<br />

„Die Kunden haben immer<br />

noch starkes Kaufinteresse“<br />

Eine starke Nachfrage bei exklusiven Immobilien in Stuttgart und<br />

Umgebung ist trotz Coronazeiten immer noch intensiv vorhanden.<br />

Die Kunden haben immer noch starkes Kaufinteresse, jedoch<br />

sind ihre raschen Entscheidungen aufgrund des Arbeitsplatzes<br />

etwas bedachter geworden. Jedoch wenn die Immobilie und<br />

besonders die Wohnlage den Wunschvorstellungen entspricht,<br />

werden immer noch sehr gute Liebhaberpreise bezahlt. Nach<br />

dem bewährten alten Motto: Lage, Lage, Lage. Wir rechnen mit<br />

weiterhin stabilen und entsprechend der einzigartigen Topografie<br />

in Stuttgart, bei manchen exklusiven Wohnlagen mit weiterhin<br />

steigenden Immobilienpreisen.<br />

Bei der Zinsentwicklung rechnen wir mit steigenden Zinsen in den nächsten Jahren. Darum:<br />

Sollte eine Immobilie einem Käufer seinen Wunschvorstellungen nach Wohnlage und<br />

Objektart entsprechen, können wir nur unseren Kunden empfehlen, eine Immobilie jetzt<br />

zu kaufen.<br />

Niels Goyke<br />

Geschäftsführender Gesellschafter Prime Estate Partners<br />

www.prime-estate-partners.de<br />

Steffen Böck<br />

Inhaber und Geschäftsführer Steffen Böck Immobilien<br />

www.steffenboeckimmobilien.de<br />

26<br />

Fotos: Falc Immobilien; Prime Estate Partners; Getty Images – marako85<br />

Fotos: Schmucker Immobilien; Steffen Böck Immobilien; Getty Images – marako85<br />

27


Immobilien<br />

smartLiving.<br />

smart<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. WOHNEN. ARCHITEKTUR. LIFESTYLE.<br />

IMMOBILIEN.<br />

MAKLER-UMFRAGE<br />

„Der Corona-Faktor wird unser<br />

Problem von zu wenig Wohnraum<br />

in und um Stuttgart nicht lösen“<br />

Seit März verzeichnen wir weiterhin steigende Immobilienpreise.<br />

Dies ist vor allem auf die Nachfrage nach soliden<br />

Sachwerten zurückzuführen, welche durch die wirtschaftlichen<br />

Unsicherheiten zusätzlich verstärkt wird. Zudem wird<br />

der Corona-Faktor unser Problem von zu wenig Wohnraum in<br />

und um Stuttgart nicht lösen. Die Krise und die bereits davor herrschenden finanziellen<br />

Schwierigkeiten europäischer Nachbarn wird die Zentralbank auch künftig an ihrer<br />

Niedrigzinspolitik festhalten lassen. Aufgrund dieser Faktoren blicken wir positiv in den<br />

<strong>Stuttgarter</strong> Immobilienmarkt und sehen in ihm eine krisensichere und nachhaltige<br />

Anlageform – sowohl für Eigennutzer als auch für Kapitalanleger.<br />

„Ich sehe natürlich, dass in gewissen<br />

Regionen die Preise seitwärts gehen“<br />

Ich sehe natürlich, dass in gewissen Regionen die Preise seitwärts<br />

gehen. Vor allem in Regionen, die dieses Virus härter<br />

treffen wird oder schon getroffen hat als andere, sind Käufer<br />

und Verkäufer im Moment eher zurückhaltend. Aber für eine<br />

Bewertung ist es zu früh, auch weil manche Verkäufer, zumal<br />

solche mit höherem Risiko, ihre Objekte in den vergangenen<br />

Monaten zurückgestellt haben. Schlicht auch, weil sie keine<br />

Fremden im Haus haben wollten. Das letzte Quartal <strong>2020</strong> wird sehr interessant werden.<br />

Wir verzeichnen in den letzten Wochen einen starken Aufholeffekt aufgrund verschobener<br />

Kaufentscheidungen. Dort, wo es vor Corona einen deutlichen Nachfrageüberhang nach<br />

Wohnimmobilen gab, wie eben auch in der Region Stuttgart, werden die Preissteigerungen,<br />

schon aus der Logik der Angebotsknappheit, weiter größer sein.<br />

Julian Tolias<br />

Geschäftsführer TOLIAS Immobilien GmbH<br />

www.tolias-immobilien.de<br />

Ralph Schenkel<br />

Geschäftsstelleninhaber<br />

VON POLL IMMOBILIEN, Shop Stuttgart<br />

www.von-poll.com<br />

„Die Immobilienpreise<br />

bleiben weiter stabil“<br />

In den Ballungsgebieten ist nicht damit zu rechnen, dass<br />

es zu Preisrückgängen kommt. Mittelfristig werden die<br />

Preise leicht steigen. Wertsteigerungen wie in den letzten<br />

Jahren sind nicht zu erwarten. Die Nachfragesituation<br />

ist nach wie vor sehr gut und das Angebot für private<br />

Immobilien kann mittelfristig den Bedarf nicht decken.<br />

Covid-19 hat zu einer Verunsicherung der Käufer geführt<br />

und wird sich kurzfristig auf die Nachfragelage auswirken.<br />

Sobald die Signale der Wirtschaft positiv sind, wird die<br />

Nachfrage wieder steigen.<br />

Das weiterhin zu erwartende Niedrigzinsniveau wird den Wunsch nach der eigenen<br />

Immobilie stützen und für eine steigende Nachfrage sorgen.<br />

„Trotz Corona herrscht nach wie<br />

vor eine hohe Nachfrage durch<br />

einkommensstarke Mitarbeiter<br />

der Konzerne im Ländle“<br />

In den Großstädten bleiben die Preise für (Wohn)Immobilien stabil,<br />

daran wird sich in den kommenden Jahren nicht viel ändern.<br />

In Stuttgart und Umgebung ist das Angebot knapp. Trotz Corona<br />

herrscht nach wie vor eine hohe Nachfrage durch einkommensstarke<br />

Mitarbeiter der Konzerne im Ländle. Dauert die Schwächung<br />

der Wirtschaft länger an, könnte das auch Auswirkungen<br />

auf das Preisniveau haben.<br />

Kurzfristig können die Zinsen aufgrund einzelner Ereignisse etwas schwanken. Mittelfristig<br />

ist weiterhin mit einem extrem niedrigen Zins zu rechnen. Für Immobilienkäufer wird sich<br />

an den günstigen Finanzierungsmöglichkeiten daher so schnell nichts ändern.<br />

Armin Schneider<br />

Geschäftsführer Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH<br />

www.volksbank-stuttgart.de<br />

Christina Widmann<br />

Inhaberin Widmann Immobilien<br />

widmann-immo.de<br />

28<br />

Fotos: TOLIAS Immobilien GmbH; Volksbank Stuttgart; Getty Images – marako85<br />

Fotos: Von Poll Immobilien; Widmann Immobilien; Getty Images – marako85<br />

29


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Immobilien<br />

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ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

DIE HÄUFIGSTEN RISIKEN<br />

BEIM IMMOBILIENKAUF<br />

Das nötige Geld und das Grundstück<br />

sind vorhanden, und am liebsten<br />

sollte schon morgen der Bagger anrollen:<br />

Viele Menschen erfasst beim geplanten<br />

Hausbau eine Euphorie, die<br />

nicht selten den Blick auf das Wesentliche<br />

trübt. Bereits bevor sich die Ideen in<br />

konkreten Plänen niederschlagen, sollte<br />

der Bauherr einige Überlegungen anstellen.<br />

Wenn erst der Plan genehmigt<br />

ist und der Bagger im Garten steht, ist<br />

zwar noch Zeit für Feinschliff, für die<br />

großen Weichenstellungen ist es dann<br />

aber zu spät. Am Anfang aller Überlegungen<br />

muss deshalb der finanzielle Aspekt<br />

stehen: was kann ich mir überhaupt<br />

leisten?<br />

NICHT NUR AUF DIE NIEDRIGEN<br />

ZINSSÄTZE ACHTEN<br />

Denn ein Haus, in dem dauerhaft zufriedene<br />

Menschen leben sollen, darf<br />

nicht auf einem wackeligen finanziellen<br />

Fundament stehen. Hier gilt es, einen<br />

gesunden Mittelweg zwischen einem<br />

Traumhaus und der Wirklichkeit zu finden.<br />

Was unter dem Gesichtspunkt der<br />

Lebensqualität wünschenswert ist, muss<br />

auf seine Finanzierbarkeit abgeklopft<br />

werden. Denn was nützt der bewunderte<br />

Wintergarten, wenn der Gedanke an<br />

die drückende Schuldenlast das Sonnenbad<br />

vermiest?<br />

Durchaus überlegenswert ist es zwar,<br />

einen Antrag auf Fördermittel zu<br />

stellen, der jedoch die planerische<br />

Freiheit einschränken kann. Eine wichtige<br />

Rolle in den Überlegungen spielt<br />

zudem die Familienplanung. Für den<br />

Single stellt sich die Frage, ob und wann<br />

man eine Familie gründen will. Ehepaare<br />

sollten sich darüber klar werden,<br />

ob und – wenn ja – wie viele Kinder sie<br />

aufziehen möchten.<br />

Diese Überlegungen schlagen sich nämlich<br />

nicht nur in der Größe des Hauses,<br />

sondern auch in der Raumaufteilung<br />

nieder. Speziell ältere Bauherren sollten<br />

die Frage nicht unbedacht lassen, ob das<br />

Haus so konzipiert ist, dass es auch im<br />

hohen Alter noch ein bequemes und zufriedenes<br />

Leben ermöglicht.<br />

LASSEN SIE SICH NICHT VON<br />

EINER HINREISSENDEN OPTIK<br />

BLENDEN<br />

Eigenheimer, die ihr vermeintliches<br />

Traumobjekt endlich gefunden haben,<br />

sollten sich nicht blenden lassen von einer<br />

hinreißenden Optik. Denn oft trügt<br />

der schöne Schein. Kleine und größere<br />

Fehler sowie Schäden, die sich später<br />

nur mit hohem finanziellem Aufwand<br />

beseitigen lassen, fallen erst bei genauem<br />

Hinschauen auf. Aber auch die<br />

größte Sorgfalt schützt nicht vor bösen<br />

Überraschungen. Oft ist der Kaufvertrag<br />

bereits seit Wochen unter Dach und<br />

Fach, bevor ein größerer Malus am Eigenheim<br />

entdeckt wird.<br />

Auch wenn die einzelne Wohnung tiptop<br />

in Ordnung ist, können nämlich<br />

teure Reparaturen am Gemeinschaftseigentum<br />

anstehen (bspw. die Sanierung<br />

einer Tiefgarage oder die Erneuerung<br />

von Dächern oder Fenstern). Für solche<br />

Arbeiten reicht die Reparaturkosten-Rücklage<br />

der meisten Eigentumswohnanlagen<br />

nicht aus. Die Kosten<br />

aber werden auf alle Eigentümer umelegt.<br />

Und zahlen muss man auch,<br />

wenn man die Arbeiten nicht für notwendig<br />

hält. Denn der Käufer ist an den<br />

Beschluss der Eigentümerversammlung<br />

gebunden.<br />

Vor dem Kauf einer Eigentumswohnung<br />

sollten deshalb immer die letzten<br />

Protokolle der Eigentümerversammlung<br />

gelesen werden. Nur daraus sind<br />

auch drohende Reparaturen zu erkennen.<br />

Ob das notwendige Geld dafür vorhanden<br />

ist, lässt sich bei der Verwaltungsfirma<br />

erfragen. Sie kennt die Höhe<br />

der Reparaturkosten-Rücklage. Immer<br />

sinnvoll vor dem Kauf: Gespräche mit<br />

Eigentümern und Mietern der Wohnanlage.<br />

Sie können eine neutrale Auskunft<br />

geben, weil sie keinen Vorteil davon haben,<br />

wenn ein Käufer eine Wohnung<br />

erwirbt.<br />

Wohneigentum schützt zwar vor Mieterhöhungen,<br />

jedoch nicht vor hohen<br />

Nebenkosten. Von daher gilt: wer ein<br />

Angebot für eine Eigentumswohnung<br />

oder ein Haus prüft, sollte stets nach<br />

den genauen Nebenkosten fragen. Monatlich<br />

sind 1,5 bis 3 Euro pro Quadratmeter<br />

üblich (bspw. für Wasser, Müll,<br />

Rücklage).<br />

ERST DENKEN, DANN PLANEN<br />

Im nächsten Schritt empfiehlt es sich,<br />

Anregungen einzuholen. Auch der Architekt<br />

tut sich leichter, ein Haus nach<br />

konkreten Anhaltspunkten zu entwerfen.<br />

Experten raten in diesem Zusammenhang<br />

unbedingt zur Besichtigung<br />

bereits bestehender Häuser. Denn oft<br />

lassen sich im Verwandten- und Bekanntenkreis<br />

wertvolle Anregungen gewinnen.<br />

Erst wenn man dann wirklich<br />

in einem Haus steht, werden die Auswirkungen<br />

von Dimension und Gestaltung<br />

so richtig deutlich.<br />

Computerprogramme sind zwar praktisch,<br />

geben meist aber nur einen eindimensionalen<br />

Blick auf das neue Haus.<br />

Eine auf praktische Erfahrungen basierende<br />

Grundvorstellung ist dagegen ein<br />

guter Ausgangspunkt für Gespräche mit<br />

dem Architekten. Eine ganz entscheidende<br />

Rolle kommt auch einer frühzeitigen<br />

Raumplanung zu. Denn bei der<br />

Konzeption der Räume sind praktische<br />

Gesichtspunkte zu beachten. Die Wohnund<br />

Lebensräume sollten den Sonnenseiten<br />

zugewandt sein, gemeinsam benutzte<br />

Räume (z. B. Bad und WC) auch<br />

räumlich beieinander liegen.<br />

Genauso wichtig wie die Innengestaltung<br />

ist die Außenfassade eines Hauses.<br />

Oft sind Vorgaben durch kommunale<br />

Bebauungspläne zu beachten, die bspw.<br />

die Dachart betreffen können. Auch im<br />

Außenbereich muss ein Mittelweg bei<br />

der Einbindung durchaus schöner, aber<br />

gleichzeitig meist auch kostenintensiver<br />

Elemente (Balkone, Gauben etc.) gefunden<br />

werden. Diese Gestaltungsmerkmale<br />

schlagen sich nämlich nicht nur in<br />

den Baukosten nieder, auch der Energiebedarf<br />

des Hauses klettert durch das<br />

Mehr an Fläche. Von daher sollten – bei<br />

aller Wertschätzung für die Optik eines<br />

Hauses – die anfangs oft verborgenen<br />

„Schattenseiten“ der Schönheit nicht<br />

übersehen werden.<br />

Ein erhebliches Einsparpotenzial liegt<br />

daher in der Planungsphase: Standardisierung,<br />

gute Bauvorbereitung und ein<br />

überschaubarer und rationeller Bauablauf<br />

sind die Ansatzpunkte. Auch die<br />

Eigenleistung muss in diesem Punkt mit<br />

einbezogen werden. Allerdings sollte es<br />

sich hierbei nur um Arbeiten handeln,<br />

die im Zeitraum des angesparten Jahresurlaubs<br />

zu erledigen sind. Denn zieht<br />

sich durch die Eigenleistung die Bauzeit<br />

zu sehr in die Länge, dann fressen alleine<br />

die Zwischenfinanzierungskosten sowie<br />

die Miet-Doppelbelastung den angestrebten<br />

Finanzvorteil schnell wieder<br />

auf.<br />

BEIM IMMOBILIENKAUF GENAU<br />

HINSCHAUEN<br />

Zu jedem Verkaufspreis einer Immobilie<br />

kommen noch die Nebenkosten hinzu.<br />

Unter diese Position fallen neben der<br />

Maklerprovision auch die Kosten für<br />

den Notar, die Instandhaltungskosten<br />

sowie die Grunderwerbsteuer. Hinzu<br />

kommen die Kosten für die Eintragung<br />

ins Grundbuch, Finanzierungsnebenkosten<br />

und Umzugs-, evtl. Renovierungskosten.<br />

Wer diese Nebenkosten<br />

beim Immobilienkauf nicht berücksichtigt,<br />

kommt schnell in die Situation,<br />

dass er seine Zinsen nicht mehr bezahlen<br />

kann.<br />

Rechnen Sie von daher mit ca. 15 Prozent<br />

an Nebenkosten, die dem Kaufpreis<br />

hinzugeschlagen werden müssen. Hierdurch<br />

erhöhen sich dann automatisch<br />

auch die Gesamtkosten. Was viele Käufer<br />

dabei nicht berücksichtigen: eine Erhöhung<br />

der Gesamtkosten führt dazu,<br />

dass sich die Eigenkapitalquote des Kreditnehmers<br />

verringert. Und damit muss<br />

er in den meisten Fällen auch einen höheren<br />

Zinssatz in Kauf nehmen.<br />

Ein Ausgleich wäre lediglich, ein höheres<br />

Eigenkapital in die Finanzierung<br />

einzubringen. Doch dies ist aufgrund<br />

der eh engen Budgetierung für die meisten<br />

Immobilienkäufer nicht möglich.<br />

Vermeiden Sie daher zu knapp kalkulierte<br />

Finanzierungen, in dem Sie mit<br />

einer Liquiditätsreserve von zwei bis<br />

drei Monatsgehältern vorsorgen.<br />

Achten Sie weiter darauf, dass Sie als<br />

Finanzierungskunde nicht sämtliche<br />

Originalunterlagen aus der Hand geben.<br />

Denn wer seine Originale abgibt, dem<br />

fehlen für Verhandlungen mit konkurrierenden<br />

Darlehensgebern die Unterlagen.<br />

Möglicherweise muss er deshalb<br />

auf ein viel günstigeres Angebot verzichten.<br />

Die Originale aber sind tatsächlich<br />

nur nötig für die endgültige Kreditvergabe.<br />

Bei einer Darlehensanfrage<br />

hingegen reichen Kopien völlig aus. <br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

32 Foto: shutterstock – Bannafarsai_Stock<br />

33


Immobilien<br />

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MARQUARDT IMMOBILIEN –<br />

PERSPEKTIVEN UND PROJEKTE<br />

Der zertifizierte Projektentwickler Marquardt Immobilien aus Herrenberg ist seit fast<br />

30 Jahren am Markt erfolgreich. Durch die gegenwärtige Krise steuert Geschäftsführer<br />

Joachim Marquardt sein Unternehmen samt 12 Mitarbeitern mit Besonnenheit.<br />

Das Team von Marquardt Immobilien rund um<br />

Geschäftsführer Joachim Marquardt<br />

Quartier Hainbuchen: Über die Hälfte der Wohnungen und<br />

Häuser sind bereits verkauft. Weitere Informationen zum Projekt<br />

finden Sie unter www.immobilien-marquardt.de<br />

Aktuell errichten die Herrenberger unter anderem<br />

zwei Projekte in der näheren Umgebung: das<br />

Marquardt’s in Herrenberg und das Quartier Hainbuchen<br />

in Bondorf.<br />

„QUARTIER HAINBUCHEN“ IN BONDORF<br />

In Bondorf entstehen insgesamt acht Reihenhäuser und 15<br />

Wohnungen. Die Reihenhäuser haben eine Gesamtwohnfläche<br />

von etwa 100 oder 130 Quadratmetern und liegen preislich<br />

zwischen 469.000 € bis 649.000 € – inklusive zweier<br />

Tiefgaragen-Stellplätze! Fertiggestellt wird das „Quartier<br />

Hainbuchen“ im Herbst 2021.<br />

„MARQUARDT’S“ IN HERRENBERG<br />

Auf dem Areal der ehemaligen Stadtbibliothek in<br />

Herrenberg entsteht derzeit das Wohn- und Geschäftshaus<br />

Marquardt’s. Vier luftige, moderne Würfel mit insgesamt<br />

17 Wohnungen, Büroflächen und Praxen. Im<br />

Erdgeschoss werden Gastronomie und Einzelhändler das<br />

Areal aufwerten.<br />

„DIE KAFFEEHÄUSER“ IN AFFSTÄTT<br />

Auch mit den Kaffeehäusern, sechs Reihenhäusern mit<br />

modernen und großzügigen Grundrissen, schaffen die<br />

Herrenberger bis Frühjahr 2022 attraktiven Wohnraum in<br />

der Region. Die Kaffeehäuser werden, wie alle anderen<br />

Projekte von Marquardt Immobilien, in Hybridbauweise<br />

errichtet. „70 Prozent der Werkstoffe sind recycelbar und<br />

für das Raumklima wohltuend. Bei dieser Bauweise umschließt<br />

eine Hülle aus hochwärmegedämmten, maßgefertigten<br />

Holzfassadenelementen die massiven Innenwände.<br />

Im Sommer bleibt es angenehm kühl, im Winter wird die<br />

Wärme im Haus gehalten“, erklärt Bauingenieur Joachim<br />

Marquardt. Dadurch lassen sich langfristig die Energiekosten<br />

senken und gedämmt wird mit umweltfreundlicher,<br />

recycelter Zellulose. Jedes Haus verfügt über etwa 140 Quadratmeter<br />

Wohnfläche, die sich auf drei Wohnebenen verteilen,<br />

plus Keller. Die Häuser werden im förderfähigen<br />

KfW-55-Standard und schlüsselfertig errichtet. „Und zwar<br />

inklusive aller Baunebenkosten, somit hat man immer den<br />

absoluten Überblick über die Kosten und kann von Vornherein<br />

genau kalkulieren. Gerade in diesen Zeiten will man am<br />

Ende keine bösen Überraschungen erleben – mit den Kaffeehäusern<br />

weiß man von Anfang an, was auf einen zukommt“,<br />

so Maklerin Sylvia Gairing.<br />

„SPATZENHOF“ IN OBERSULM-WILLSBACH.<br />

Ein weiteres Bauvorhaben von Marquardt Immobilien ist<br />

der „Spatzenhof “ in Obersulm-Willsbach. Die Herrenberger<br />

planen dort mehrere Gebäude mit bis zu 35 Wohnungen,<br />

davon etwa 25 Prozent geförderter Mietraum. Die Planungen<br />

sollen jetzt im Spätsommer <strong>2020</strong> abgeschlossen werden,<br />

dann schließt sich ein vorhabenbezogener Bebauungsplan<br />

an. „Wir nehmen häufig an Wettbewerben teil, weil wir immer<br />

auf der Suche nach Herausforderungen und besonders<br />

spannenden Projekten sind“, sagt Joachim Marquardt. Zwei<br />

weitere Wettbewerbe konnte sich der Projektentwickler<br />

kürzlich sichern. Zum einen die „Junkeräcker“ im Baugebiet<br />

Halde V in Weinstadt-Endersbach, zwei Baufelder auf denen<br />

jeweils zwei Mehrfamilienhäuser mit Ein- bis Vierzimmerwohnungen<br />

entstehen werden. Fast ein Drittel der Wohnungen<br />

in Weinstadt-Endersbach sind mietpreisgebunden und<br />

leisten so einen wichtigen Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum<br />

in der Metropolregion Stuttgart. Zum anderen gewann<br />

Marquardt Immobilien den Wettbewerb um das Wohnquartier<br />

„Spitalhöhe“ in Rottweil. Hier entsteht ein modernes<br />

Wohnensemble, bestehend aus vier Baukörpern mit<br />

insgesamt 31 Wohneinheiten. Mit dem „Karls“ in Sindelfingen-Darmsheim<br />

bebauen die Herrenberger zudem ein<br />

Grundstück aus privater Hand. Hier wurde bereits eine Bauvoranfrage<br />

für Mehrfamilienhäuser mit insgesamt zehn<br />

Wohneinheiten – inklusive Tiefgarage – gestellt. Mit dem<br />

Vertrieb soll im Herbst <strong>2020</strong> gestartet werden.<br />

„Wir haben uns viele spannende Projekte vor dem<br />

Lockdown gesichert, an denen wir aktuell arbeiten“,<br />

erklärt Geschäftsführer Joachim Marquardt<br />

Weitere Informationen<br />

zu Marquardt Immobilien<br />

erhalten Sie auch unter<br />

www.marquardt-bpi.de<br />

34<br />

Fotos: Marquardt Immobilien<br />

35


Immobilien<br />

wie in den vergangenen Monaten. Aber<br />

mit einem Preisverfall rechnet er nicht<br />

ernsthaft: „Nicht nur in Ballungsräumen<br />

bleibt die Nachfrage größer als das Angebot.<br />

Wohnraum ist auch im Umland weiterhin<br />

sehr begehrt.“<br />

Natürlich ist die Finanzierung eines<br />

Hauskaufs vor allem eine Vernunftentscheidung.<br />

Daneben spielen jedoch<br />

emotionale Aspekte ebenfalls eine<br />

große Rolle<br />

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Glücklich in den eigenen vier Wänden: Hausbesitzer<br />

sind tendenziell zufriedener und optimistischer<br />

als Mieter, hat eine aktuelle Umfrage ergeben<br />

BAUZINSEN SPRECHEN FÜR DEN<br />

KAUF ODER BAU EINER IMMOBILIE<br />

Gerade beim Vermögensaufbau spricht<br />

vieles für den Eigentumserwerb. „Die<br />

Bauzinsen dürften auch weiterhin auf einem<br />

sehr niedrigen Niveau bleiben“, ist<br />

Spezialist Gereon Reglinski überzeugt.<br />

Daher sei das Geld mit einer Baufinanzierung<br />

gut angelegt. Gerade als Bestandteil<br />

einer durchdachten Altersvorsorge<br />

spielen Immobilien unverändert eine<br />

wichtige Rolle. Wer bis zum Eintritt in<br />

den Ruhestand das Eigenheim oder die<br />

Eigentumswohnung abbezahlt hat, wohnt<br />

später mietfrei. Zumal die Alternativen,<br />

Geld anzusparen, zurzeit rar gesät sind:<br />

Niedrige Zinsen dämpfen die Renditen,<br />

und an der Börse geht es turbulent zu. <br />

(djd)<br />

Foto: djd/Dr. Klein Privatkunden/Getty Images/Abel Mitja Varela<br />

GLÜCKSBRINGER<br />

EIGENHEIM<br />

VERANTWORTUNG.<br />

NACHHALTIGKEIT.<br />

UMWELTBEWUSSTSEIN.<br />

UMFRAGE: HAUSBESITZER SIND ZUFRIEDENER UND OPTIMISTISCHER<br />

Ist der Kauf eines Eigenheims eine<br />

Kopf- oder eine Bauchentscheidung?<br />

Im besten Fall beides. Schließlich sind<br />

bei einem geplanten Immobilienerwerb<br />

zahlreiche finanzielle Überlegungen<br />

anzustellen. Gleichzeitig stehen<br />

aber auch emotionale Aspekte<br />

im Vordergrund – das eigene Zuhause<br />

vermittelt ein Gefühl der Sicherheit.<br />

Tatsächlich sind Eigenheimbesitzer<br />

zufriedener mit ihrer finanziellen<br />

Situation als Mieter. Das hat eine<br />

deutschlandweite Umfrage ergeben.<br />

ZUVERSICHTLICHER BLICK<br />

IN DIE ZUKUNFT<br />

Auch beim Blick in die Zukunft wirkt sich<br />

der tatsächliche und selbst ein geplanter<br />

Immobilienbesitz positiv aus, so die Studie<br />

im Auftrag des Finanzdienstleisters<br />

Dr. Klein. Während 64 Prozent der Käufer<br />

und Kaufinteressenten davon ausgehen,<br />

dass sich ihre finanzielle Lage verbessert,<br />

sind es bei der mietenden Bevölkerung<br />

38 Prozent. Gilt die Devise „Kaufen statt<br />

Mieten“ auch in der aktuellen Krisensituation?<br />

Oder werden die Immobilienpreise<br />

eher sinken? Auch Experten können<br />

derzeit lediglich vermuten, wohin<br />

die Reise am Immobilienmarkt in den<br />

nächsten Monaten gehen wird. Fest steht<br />

nur: Gewohnt wird immer. „Der Bedarf<br />

an Wohnraum wird auch durch die Coronakrise<br />

nicht abnehmen“, sagt Gereon<br />

Reglinski, Spezialist für Baufinanzierung<br />

bei Dr. Klein. Die anhaltende Nachfrage<br />

nach Wohnimmobilien werde auch weiterhin<br />

die Preise für Kauf- und Mietobjekte<br />

bestimmen. Es sei möglich, dass der<br />

Markt keine so rasante Steigerung hinlege<br />

Wir setzen auf Nachhaltigkeit, handeln umweltbewusst<br />

und verantwortungsvoll für die nächsten Generationen!<br />

Marquardt Immobilien setzt bei seinen Projekten auf die<br />

Hybridbauweise. Das heißt massive Innenwände und<br />

Decken sowie hochwärmegedämmte, maßgefertigte<br />

Holzfassadenelemente.<br />

Das Bauen mit Holz reduziert CO2-Emissionen enorm.<br />

Deswegen verwenden wir für unsere Gebäude natürliche,<br />

recycelbare und CO2-neutrale Bau- und Dämmstoffe mit<br />

guter Umweltverträglichkeit. Natürlich Wohnen, bewusst<br />

leben und dabei jeden Moment genießen.<br />

Marquardt Immobilien<br />

Spitalgasse 4<br />

71083 Herrenberg<br />

(07032) 955 75 60<br />

info@marquardt-bpi.de<br />

36<br />

Foto: djd/Dr. Klein Privatkunden/Getty Images/Geber86<br />

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Einfamilienhäuser sind in Deutschland gefragt. Insgesamt<br />

wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 83.804 Einfamilienhäuser,<br />

9.653 Zweifamilienhäuser sowie 14.402 Mehrfamilienhäuser<br />

gebaut. Zum Vergleich: 2018 waren es 83.503<br />

Einfamilienhäuser, 9.930 Zweifamilienhäuser und 13.814<br />

Mehrfamilienhäuser. Damit wurden in neu gebauten Häusern<br />

insgesamt 246.163 Wohnungen fertiggestellt. Berücksichtigt<br />

man alle Baumaßnahmen in Deutschland, wurden im vergangenen<br />

Jahr sogar 293.000 neue Wohnungen fertiggestellt. Eine<br />

höhere Zahl an neuen Wohnungen hatte es laut Statistischem<br />

Bundesamt (Destatis) zuletzt im Jahr 2001 gegeben.<br />

BAUGENEHMIGUNGEN<br />

UND BAUÜBERHANG STEIGEN<br />

Nicht nur die Baufertigstellungen, auch die erteilten Baugenehmigungen<br />

sind im Jahr 2019 massiv gestiegen und übertrafen<br />

deutlich die Zahl der Baufertigstellungen. Dies führte<br />

laut Destatis bis Ende 2019 erneut zu einem massiven Überhang<br />

von genehmigten, also noch nicht fertiggestellten Wohnungen.<br />

Insgesamt gab es Ende 2019 in Deutschland kumuliert<br />

einen Bauüberhang von insgesamt 740.400 Wohnungen,<br />

darunter 140.800 Einfamilienhäuser.<br />

Diesen sogenannten Bauüberhang spüren auch die Sachverständigen<br />

des VQC bei ihrer täglichen Arbeit. In einigen<br />

Regionen Deutschlands herrscht auf dem Bau nach wie vor<br />

ein Mangel an Facharbeitern. Die Folge: Nicht immer kann<br />

Foto: Getty Images – Kwangmoozaa<br />

der Zeitplan eingehalten werden und der Zeitdruck wächst<br />

spürbar. So registrieren die VQC-Sachverständigen vermehrt<br />

kleine Nachlässigkeiten in der Verarbeitung der Baumaterialien.<br />

Kleine Fehler, die zu einem großen Problem werden können,<br />

wenn sie nicht vor dem nächsten Verarbeitungsschritt<br />

beseitigt werden. Und genau hier setzt die Arbeit der Sachverständigen<br />

an, wenn sie auf der Baustelle nach dem Rechten<br />

schauen. „Im direkten Gespräch mit den ausführenden Handwerkern<br />

wird der Fehler angesprochen und kann dann unmittelbar<br />

und meist mit geringem Aufwand beseitigt werden“, so<br />

der VQC. „Heutzutage ist ein neues Einfamilienhaus in der<br />

Summe ein Stück High-Tech, das höchste Anforderungen erfüllen<br />

muss. Damit das auch gelingt, muss nach dem<br />

‚Null-Fehler-Prinzip‘ gearbeitet werden“, so der VQC weiter.<br />

KEIN NEUBAU OHNE QUALITÄTSKONTROLLEN<br />

Dies wird umso schwieriger, da derzeit besonders gut ausgebildete<br />

Handwerker auf dem Bau sehr gefragt sind. Von daher<br />

mahnt der VQC, dass trotz des großen Drucks auf dem deutschen<br />

Immobilienmarkt und der generell stark steigenden<br />

Nachfrage nach Handwerksleistungen die Qualität bei Neubauten<br />

nicht leiden dürfe. Das gelte beim Bau eines Einfamilienhauses<br />

genauso wie beim Wohnungsbau generell. „Um auf<br />

Nummer sicher zu gehen, ist die Beauftragung eines unabhängigen<br />

Sachverständigen nahezu alternativlos“, so der VQC. <br />

Quelle: vau.zett.<br />

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2 TG Stellplätze<br />

EBK, Terrasse, Garten<br />

•<br />

gut Immobilien GmbH Große Falterstraße 101 7<strong>05</strong>97 Stuttgart<br />

Bedarfsausweis 162,2 kWh/<br />

m²a, Gas, 2001<br />

41


Immobilien<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Ansicht von Westen über die Grünanlagen zum Stadtquartier „Neckarbogen“, Heilbronn<br />

ZEITGEMÄSS WOHNEN<br />

Von Anfang an war gemeinsam mit der BUGA 2019 das Baugelände<br />

am Neckarbogen als modernes Stadtquartier geplant,<br />

mit Modellcharakter für ein Wohnen in der nahen Zukunft.<br />

Die Chance dazu ergriff die Stadt Heilbronn, als sie im Jahr<br />

20<strong>05</strong> das 25 Hektar große, überwiegend brach liegende Areal<br />

von der Deutschen Bahn erwarb. Das Stadtquartier im Herzen<br />

Heilbronns macht bereits heute mit preisgekrönter Architektur<br />

und den großzügigen Grün- und Wasserflächen von sich reden.<br />

In den nächsten Jahren soll das Areal nun Schritt für Schritt<br />

zu einem Zuhause für bis zu 3.500 Bewohner und zu einem<br />

Arbeitsplatz für etwa 1.000 Menschen weiterentwickelt werden.<br />

Im Frühjahr 2019 wurde bereits der erste Bauabschnitt zur<br />

BUGA Heilbronn fertiggestellt.<br />

Schwerpunkt der Planung waren dabei Themen wie Nachhaltigkeit<br />

und Vitalität in der Stadtentwicklung, neue Qualitäten<br />

im Städtebau und der Architektur, Abkehr von einer stark auto-<br />

orientierten Flächennutzungs- und Verkehrspolitik. In den Vordergrund<br />

traten Leitbilder wie „Stadt am Fluss“ und „Lebendige<br />

und durchmischte Quartiersentwicklung“.<br />

Für die Realisierung wird ein über 100 Jahre altes und 40 Hektar<br />

großes Gewerbegebiet in ein vitales Stadtviertel gewandelt, eine<br />

komplette Bundesstraße – mit einem derzeitigen Verkehrsaufkommen<br />

von 30.000 Fahrzeugen pro Tag – revitalisiert und das<br />

Neckarufer, als autofreie Sphäre zum Flanieren und Einkaufen,<br />

in die Stadt zurückgeholt.<br />

Stadtstudien und städtebauliche Erfahrungen zeigen bisher, dass<br />

Lebendigkeit und Attraktivität sich in einem Stadtteil dann entwickeln<br />

kann, wenn das Quartier neben einer gewissen<br />

Bevölkerungsdichte auch funktional und durchmischt ist, Wohnen<br />

und Arbeiten also lokal möglich sind, Miet- und Eigentumswohnungen<br />

sich mischen und Cafés, Restaurants und Erholungsgebiete<br />

integriert werden.<br />

Die Struktur des entstehenden „Neckarbogens“ ist ein Modell<br />

des modernen urbanen Stadtviertels. Bebauung und Freiraum,<br />

Boden- und Wasserflächen stehen in einem wohlgeordneten<br />

Verhältnis miteinander und werden zu einem kompakten städtebaulichen<br />

Gesamtbild.<br />

Bei allen einzelnen Gebäudekonzepten spielen dabei drei Themenbereiche<br />

eine zentrale Rolle: die Durchmischung des Quartiers,<br />

intelligentes Wohnen und energieeffizientes Bauen.<br />

Zusammen mit national und international anerkannten Architekturbüros<br />

wurde unter dem Arbeitstitel „Wohnquartier der<br />

Vielfalt – Zukunft bauen, Ressourcen schonen, Gemeinschaft<br />

leben“ ein kooperatives Gesamtkonzept entwickelt.<br />

Individuell gestaltete Gebäude mit unterschiedlichen Nutzungsansprüchen<br />

wurden dabei ökologisch, energetisch und sozial<br />

einem ganzheitlichen Gesamtkonzept verpflichtet.<br />

NACHHALTIGKEIT UND ENERGIEEFFIZIENZ<br />

Hauptbestandteile im Energiekonzept der Stadtausstellung sind<br />

Sonne, Nahwärme und Biogas sowie Energie(plus)-Materialien<br />

bei der Dämmung.<br />

Im Neckarbogen kommen bewährte Techniken wie Blockheizkraftwerke<br />

(BHKW) ebenso zum Einsatz, wie auch<br />

innovative Konzepte rein regenerativer Energieerzeugungs- und<br />

-Speicherung.<br />

Teilweise werden auf den Dächern Solaranlagen für Photovoltaik<br />

und Solarthermie angebracht, um so dezentralen und regenerativen<br />

Strom zu gewinnen.<br />

Die meisten Gebäude im Stadtteil Neckarbogen erfüllen Energiestandard<br />

KfW-Effizienzhaus 55, manche benötigen sogar<br />

weniger Energie als es die aktuelle EnEV 2016 fordert.<br />

Holz-Hybrid-Häuser prägen das Viertel. Vollkommen neuartige<br />

Baumaterialien finden ihre Verwendung, um optimal energieeffizientes<br />

Bauen zu ermöglichen.<br />

Auf dem Baufeld H3 entstand in Kooperation mit dem Ingenieurbüro<br />

sbp (Stuttgart) und der TU Berlin (Institut Bauingenieurwesen,<br />

Prof. Mike Schlaich) ein Gebäude in monolithischer<br />

Bauweise aus Infraleichtbeton. Dieser Beton hat mit seiner<br />

Trockendichte von weniger als 800 Kilogramm/Kubikmeter<br />

ein geringes Gewicht, dafür aber eine hohe Dämmeigenschaft<br />

(zum Vergleich: Herkömmlicher Beton hat eine Trockendichte<br />

zwischen 2.000 und 2.600 Kilogramm/Kubikmeter. <br />

42<br />

Foto: Klaus Bossert<br />

43


Planen & Bauen<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

„Saiko“ – das höchste Holzwohnhaus Deutschlands<br />

Mit seiner Höhe von 34 Metern ragt das Hochhaus „Saiko“<br />

heraus. Doch nicht die Höhe allein macht das Gebäude so ungewöhnlich.<br />

Das Besondere daran: es ist komplett aus Holz gebaut.<br />

Aus Brandschutzgründen bestehen das Treppenhaus und<br />

das Fundament aus Stahlbeton. Die Fassade ist mit Aluminiumplatten<br />

verkleidet. Zudem gibt es eine Sprinkleranlage. Das<br />

Innenleben ist aus unterschiedlichen Holzstoffen gefertigt: Die<br />

Stützkonstruktion besteht aus stabilem Brettschichtholz, Decken<br />

und Wände aus Fichtenholz aus Deutschland. Die Holzbauteile<br />

für Decken und Wände wurden vorgefertigt angeliefert und<br />

vor Ort montiert. Das Saiko ist mit zehn Geschossen das höchste<br />

Holzwohnhaus Deutschlands.<br />

EIN ANWOHNERFREUNDLICHES QUARTIER<br />

Grüne Flächen sind ein zentrales Thema im Quartier. Geprägt<br />

durch Innenhöfe mit Gärten und Spielräumen, wird das Quartier<br />

östlich vom Neckarbogen umsäumt, dessen Uferbereich als<br />

Grünflächen mit weitflächigen Auen zum Erholen angelegt wurde.<br />

Im Westen wurde ein künstlicher Stadtsee angelegt, der im<br />

Sommer zum Schwimmen einlädt und den jüngsten Bewohnern<br />

in einem Spielbereich mit künstlichen Quellen, Brunnen und<br />

Fontänen an heißen Tagen Erfrischung beim Spielen ermöglicht.<br />

Dauerhaft zur BUGA angelegt, prägen diese Grünanlagen das<br />

neue Stadtquartier Neckarbogen:<br />

Blick über den Karlssee<br />

Auch Inklusion ist ein Ziel im sozialen Gesamtkonzept.<br />

Durch barrierefreie Wohn- und Betreuungsangebote soll allen<br />

Anwohnern eine Teilhabe am Gemeinwesen ermöglicht<br />

werden. Spezielle Quartiersdienstleistungen und arbeitstherapeutische<br />

Begleitung in einer Tagesförderstätte erleichtern<br />

Menschen mit Behinderung das Leben im Stadtteil.<br />

EIN AUTOARMES STADTQUARTIER<br />

Das Stadtquartier ist weitgehend verkehrsberuhigt. Für die Anwohner<br />

gibt es eine Tiefgarage. Die meisten Straßen sind allein<br />

für Fußgänger, Fahrradfahrer und leichte Mobilitätsgeräte.<br />

Mit der geplanten Mobilitätszentrale am Stadtplatz unterstützt<br />

Fotos: BUGA 2019, Kuhnle; Klaus Bossert<br />

Innenhofbegrünung mit Schattenspender<br />

die Stadt Heilbronn die Nahmobilität mit Bike- und Carsharingangeboten.<br />

Großzügige Fahrradzonen erschließen die Gebäude, aber auch<br />

die Erholungsbereiche am Neckar oder im Wertwiesenpark sind<br />

gut mit dem Fahrrad erreichbar. Auf kurzem Weg in die Innenstadt<br />

gelangen Fußgänger und Radfahrer über die für den Autoverkehr<br />

stillgelegte und als Stadtdschungel gestaltete Kranenstraße.<br />

Flächendeckend wird es die Möglichkeit geben, Fahrräder<br />

abzustellen.<br />

Den Anschluss an den Hauptbahnhof und die Innenstadt bildet<br />

die bereits im Bau befindliche Fuß- und Radwegbrücke über die<br />

Gleisanlagen des Hauptbahnhofes. Sie ermöglicht eine schnelle<br />

Begrünung an der Schleusenbrücke<br />

• der Neckaruferpark von der Schleusenbrücke bis zum<br />

Zukunftspark Wohlgelegen mit Wassertreppe an der Alten<br />

Reederei und Holzsteg sowie einladenden Sitzgelegenheiten<br />

am terrassierten Neckarufer<br />

• der Hafenpark mit dem Karlssee, dem Strandspielplatz<br />

und dem Felsenufer<br />

• der Floßhafen mit Wasserspielplatz<br />

• der Campuspark mit altem Baumbestand, Sportpunkt<br />

und Gradierwerk<br />

• Stadtdschungel auf der Kraneninsel<br />

Das Quartier bietet Eigentums- und Mietwohnungen im mittleren<br />

und gehobenen Segment. Dazu gibt es Wohnungen für<br />

Mieter mit niederem Einkommen.<br />

Viele Wohnungen sind mit variablen Grundflächenangeboten<br />

und modularen Grundrissen konzipiert. Der Wohnraum<br />

kann so individuell, je nach Bedarf angepasst werden.<br />

Das ganzheitliche Konzept wird durch öffentliche Einrichtungen<br />

vervollständigt. Eine Kindertagesstätte mit ganztägiger<br />

Betreuung, betreutem Kinder-Gardening auf der<br />

Dachterrasse sowie Werken im begrünten Innenhof machen<br />

gerade für junge Familien das Wohnen im Viertel attraktiv.<br />

Eine Kita im Quartier bietet tagsüber Kinderbetreuung. Zwei<br />

Cafés und Räume für Veranstaltungen und Treffen fördern das<br />

soziale Umfeld.<br />

Wenn einfach alles passen soll, …<br />

… dann verkaufen Sie Ihre Immobilie am besten<br />

mit uns. Denn mit Engel & Völkers profitieren<br />

Sie von über 40 Jahren Erfahrung in der<br />

Vermarktung von Immobilien. Unsere Berater<br />

kennen den Markt genau und begleiten Sie durch<br />

den gesamten Verkaufsprozess – beginnend mit<br />

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Immobilie, über die professionelle Vermarktung<br />

und Organisation der Besichtigungen, bis zum<br />

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Fotos: BUGA 2019, Häffner; Klaus Bossert<br />

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Immobilien<br />

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ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Haus 3 mit SAMOCCA Café Haus 3, Seitenansicht und mit Dachterrasse CINARI Suite mit Ausblick zur Stadtmitte<br />

Fotos: Klaus Bossert; CINARI Suites<br />

Foto: CINARI Suites<br />

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und bequeme Verbindung zwischen Neckarbogen und<br />

Bahnhofsvorstadt.<br />

Geplant und entworfen wurde die aufgrund ihrer gezackten<br />

Brückenlinie auch „Blitz“ genannte Brücke von der ARGE<br />

Peter und Lochner Ingenieure mit den Architekten arch22.<br />

Sie hat eine Länge von 190 Metern, ist 4,5 Meter breit und<br />

am höchsten Punkt 26 Meter hoch. Die Fertigstellung erfolgt<br />

voraussichtlich bis Dezember 2021.<br />

MODERNES WOHNKONZEPT<br />

Urbane Angebote für temporäres Wohnen gewinnen in<br />

neuester Zeit infolge der knapper werdenden Bauflächen in<br />

Ballungszentren immer mehr an Nachfrage und Bedeutung.<br />

Von berufstätigen Menschen wird immer mehr Flexibilität<br />

erwartet, der Bedarf an Angeboten für „Wohnen auf Zeit“<br />

nimmt mehr und mehr zu.<br />

Die CINARI Suites Serviced Apartments im Neckarbogen<br />

sollen helfen, diese Bedarfslücke zu schließen. Es werden voll<br />

möblierte Apartments zur Miete auf Zeit angeboten.<br />

Die Apartments verfügen über ein gemütliches Wohnzimmer<br />

mit komfortablem Schlafsofa und schönem Essbereich. Das<br />

Schlafzimmer ist mit einem Boxspringbett und einem großen<br />

Kleiderschrank mit integriertem Safe ausgestattet. Hier befindet<br />

sich auch ein kleiner Schreibtisch. Im modernen Bad mit<br />

bodenebener Dusche und WC finden Sie auch einen Föhn<br />

sowie Seife und Duschgel.<br />

Die offene, vollausgestattete Küche (Kühlschrank, Induktionskochfeld,<br />

Backofen mit Mikrowellenfunktion, Kapsel-Kaffeemaschine,<br />

Geschirrspüler) ist voll funktionsfähig und einsatzbereit,<br />

sodass Sie Ihren Tagesablauf frei gestalten können. Um<br />

die Sauberkeit kümmert sich unser Reinigungsservice, der die<br />

Suite jede Woche gründlich säubert und Handtücher und Bettwäsche<br />

wechselt. Kostenfreies WLAN, Flachbildfernseher und<br />

ein transportabler Bluetooth-Lautsprecher runden die Ausstattung<br />

ab. Die Mindestübernachtungsdauer in unseren CINARI<br />

Suites beträgt zwei Nächte.<br />

Im Haus 3 direkt am Floßhafen befinden sich im 1. bis 5.<br />

Obergeschoss insgesamt 18 2-Zimmer-Apartments (Wohnfläche<br />

von 50 m² bis 66 m²) und ein 3-Zimmer-Penthouse mit<br />

123 m² und großer Dachterrasse. Die Wohnungen haben nach<br />

Süden und Westen großflächig verglaste Fassaden mit umlaufenden<br />

Loggien.<br />

Im Erdgeschoss des Hauses finden Sie das SAMOCCA Cafe.<br />

Außerdem befindet sich im Gebäude ein Waschsalon.<br />

Geplant wurde das Gebäude vom renommierten Architekturbüro<br />

Kauffmann Theilig & Partner.<br />

Das 6-geschossige Gebäude H5 positioniert sich mit seiner<br />

Ziegelfassade prominent an der Nordwestecke des Quartiers<br />

direkt am Floßhafen. Bodentiefe Fenster sowie Loggien zur<br />

Westseite prägen das 6-geschossige Backstein-Gebäude mit <br />

Pfullingen<br />

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Planen Immobilien & Bauen<br />

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ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Toilettenbereich mit bodengleicher Dusche in einer CINARI Suite<br />

48<br />

insgesamt 12 Apartments. Die Suiten haben jeweils 2 Zimmer<br />

mit Wohnflächen zwischen 50 bis 65 m². Die bodentiefen<br />

Fenster erlauben ein Maximum an natürlicher Belichtung in den<br />

Wohn- und Schlafräumen.<br />

Geplant wurde dieses Gebäudes von der weinbrenner.single.arabzadeh.architektenwerkgemeinschaft.<br />

Das Wohnmodell wird sehr gut angenommen. Viele Bewohner<br />

kommen für ein spezielles, zeitlich begrenztes Projekt beruflich<br />

an den Standort Heilbronn. Das Wohnen-auf-Zeit-Konzept der<br />

CINARI Suites bietet ihnen einen Aufenthalt in einer komfortablen<br />

Umgebung. Der Reinigungs- und Wäscheservice ist dabei<br />

inklusive. Sicherlich ist der Standort mit ein großer Pluspunkt<br />

für die Akzeptanz des Angebotes, zusammen mit der Architektur,<br />

der Ausstattung und den angebotenen Serviceleistungen.<br />

Die zentrale und dennoch ruhige Lage bietet schnelle Wege zu<br />

den Autobahnen oder an den Bahnhof. Die Innenstadt mit dem<br />

Neckar und den schönen Wander- und Radwegen liegt direkt vor<br />

der Türe und garantieren eine ausgewogenes Work-Life-Balance.<br />

Viele interessante und wichtige Adressen in Heilbronn sind fußläufig<br />

zu erreichen.<br />

Foto: CINARI Suites<br />

Das Haus 3 hat eine durchschnittliche Buchungsdauer von ca.<br />

3–4 Monaten. In Haus 5 sind es im Schnitt 12 Monate. Die Auslastung<br />

liegt zwischen 90–95 %. „Unsere Buchungen kommen<br />

zu ca. 70 % von Firmen, die für Ihre Mitarbeiter ein ̦Zuhause<br />

auf Zeit‘ suchen. Die restlichen 30 % buchen privat – aber meistens<br />

ebenfalls berufsbedingt“, so Denise Messmer, Objekt- und<br />

Vermietungsmanagerin bei CINARI Suites. Über www.cinari.de<br />

können Interessierte mehr erfahren.<br />

Fazit: Die Bundesgartenschau nutzte die einmalige Chance, ehemaliges<br />

Industrieland in einen zukunftsorientierten Stadtteil<br />

umzuwandeln – Revitalisierung im besten Sinne.<br />

Im Stadtquartier lässt es sich anfühlen, wie Wohnen in naher<br />

Zukunft sein kann.<br />

Nachdem im ersten Bauabschnitt die östliche Flanke des Floßhafens<br />

mit 22 Gebäuden auf drei Baufeldern bebaut sowie weiter<br />

südlich die Jugendherberge errichtet wurde, soll es im nächsten<br />

Schritt an der Südflanke weitergehen. Dieser zweite Bauabschnitt,<br />

der sogenannte Neckarbogen-Mitte, umfasst wiederum<br />

drei Baufelder (K, L und M) zwischen dem Floßhafen und der<br />

Paula-Fuchs-Allee.<br />

Neben Investoren sollen auch private Bauherrengemeinschaften<br />

oder Baugruppen mit eigenem Konzept die Möglichkeit erhalten,<br />

Gebäude im Neckarbogen zu realisieren. Als Baugruppe<br />

werden Baugemeinschaften eingestuft, die als Eigennutzer ihre<br />

Gebäude eigenverantwortlich mit einem beratenden und ausführenden<br />

Architekturbüro planen und bauen und entsprechend<br />

in den Planungs- und Bauprozess eingebunden sind. Das Amt<br />

für Liegenschaften und Stadterneuerung berät und unterstützt<br />

diese gerne. Man darf gespannt sein.<br />

<br />

© Autor: Klaus Bossert<br />

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Bereits seit 1986 werden hier Daten erhoben, gespeichert<br />

und aufbereitet. Aktuell befinden sich 64 Anbieter<br />

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Wer den Zinsvergleich auf der FMH-Seite (www.fmh.<br />

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berücksichtigt werden, z.B. unterschiedliche<br />

Beleihungsaufschläge, Rabatte für schnellere Tilgung<br />

oder größere Darlehensbeträge, Sondertilgungsoptionen<br />

und Tilgungsveränderungen. Auch regionale<br />

Angebote sind berücksichtigt.<br />

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PlanetHome 0,41 0,46 0,86 0,94<br />

ACCEDO 0,42 0,47 0,86 0,94<br />

Degussa Bank 0,41 0,46 0,86 1,12<br />

Santander 0,56 0,51 0,76 -<br />

Gladbacher Bank 0,45 0,55 0,85 1,12<br />

ING 0,56 0,58 0,86 1,06<br />

1822direkt 0,70 0,72 0,96 -<br />

PSD Bank RheinNeckarSaar 0,65 0,60 0,80 1,09<br />

Sparda-Bank BW 0,56 0,72 0,94 1,11<br />

Postbank 1,21 0,78 0,96 1,26<br />

Deutsche Bank 1,32 0,71 0,96 1,27<br />

Commerzbank 1,09 0,71 1,<strong>05</strong> 1,44<br />

Der Effektivzins beinhaltet Kosten der Grundschuldeintragung; unveränderter<br />

Zinssatz nach Zinsbindung. Die Tabelle ist unterteilt in Angebote<br />

von Vermittlern, bundesweite und regionale Angebote.<br />

Stand: 7. September <strong>2020</strong><br />

Quelle: FFMH-Finanzberatung<br />

www.fmh.de/hypo<br />

50<br />

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ERBSCHAFTSTEUER: FREIBETRÄGE UND TIPPS<br />

Wer eine Immobilie erbt oder geschenkt bekommt, kommt am Fiskus nicht vorbei.<br />

Maßgebend dafür ist der Freibetrag, der sich aus der Addition von Bar- und Sachwerten<br />

errechnet. Da die Erbschaftsteuer vom Verkehrswert der Immobilie abhängt,<br />

zählt dieser in voller Höhe. Die nachfolgende Tabelle zeigt die entsprechenden<br />

Freibeträge in den jeweiligen Steuerklassen auf.<br />

WERT EINER IMMOBILIE WIRD OFTMALS ZU HOCH<br />

ANGESETZT<br />

Damit die Finanzbehörde den Wert einer Immobilie nicht zu<br />

hoch einschätzt, ist es ratsam, ein Verkehrswertgutachten in<br />

Auftrag zu geben, das den tatsächlichen Verkehrswert berücksichtigt.<br />

Finanzbehörden gehen meist von Standardwerten aus<br />

und berücksichtigen weder vorhandenen Renovierungsstau<br />

oder den technischen Zustand noch weitere wesentliche Eigenschaften<br />

einer Immobilie. Diese Werte spielen jedoch bei<br />

der Verkehrswertermittlung eine entscheidende Rolle. Nur<br />

ein Gutachter erhält durch die Begehung der Immobilie einen<br />

tieferen Einblick.<br />

Aufgrund der Werte beeinflussenden Umstände eines Objekts<br />

(bspw. Grundstück, Nachbarschaft) muss nach § 198 Bewertungsgesetz<br />

immer der niedrigere Wert einer Immobilie angesetzt<br />

werden (sog. Öffnungsklausel). Was bedeutet: es zählt<br />

immer die gesamte wirtschaftliche Einheit.<br />

STEUERFREI IMMOBILIEN ERBEN<br />

Kinder, die das Haus ihrer Eltern erben, müssen keine<br />

Erbschaftsteuer zahlen, sofern sie dort innerhalb von 6 Monaten<br />

selbst einziehen (BFH, Az. II R 37/16 vom 28.<strong>05</strong>.2019).<br />

Allerdings kommt eine Steuerbefreiung nach Auffassung<br />

des Gerichts nur in den ersten 6 Monaten nach dem Erbfall in<br />

Betracht.<br />

BEWERTUNG VON GRUNDVERMÖGEN<br />

NACH DEM TATSÄCHLICHEN WERT<br />

Grundvermögen wird nach dem realen Marktwert besteuert.<br />

Schulden und Hypotheken mindern das Immobilienvermögen!<br />

Wenn es um die Ermittlung des aktuellen Marktpreises<br />

von Immobilien geht, können Interessenten in Zeitungsanzeigen<br />

nachsehen, was ein vergleichbares Haus in derselben Lage<br />

kostet. Auch die sog. Gutachterausschüsse der Gemeinden<br />

sammeln alle Preise von verkauften Immobilien. Die Finanzbeamten<br />

richten sich dann meist nach diesen Vorgaben. Lediglich<br />

in den Fällen, in denen eine Immobilie wegen ihrer<br />

schlechten Lage bzw. anderer Nachteile zu hoch bewertet wurde,<br />

muss ein Gutachter den Preis errechnen.<br />

Unbebaute Grundstücke werden durch Multiplikation der<br />

Fläche mal aktuellem Bodenrichtwert der örtlichen Gutachterausschüsse<br />

ermittelt. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern<br />

gilt vorrangig der Preis aus Verkäufen vergleichbarer Immobilien.<br />

Ist eine solche Berechnung nicht durchführbar, erfolgt<br />

die Berechnung nach der pauschalen Wertermittlungsverordnung,<br />

die derzeit bei den Versicherungen zur Haustaxierung<br />

eingesetzt wird. Ist dies (z. B. bei nobel ausgestalteten Domizilen)<br />

nicht möglich, kommt das Sachwertverfahren<br />

zum Zuge. Dies bringt insbesondere bei schuldenfreien<br />

Immobilien mit bester Ausstattung und guter Lage deutlich<br />

höhere Wertansätze mit sich.<br />

<br />

Steuerklasse Personen Freibetrag nach § 16 ErbStG<br />

Steuerklasse I 1. Ehepartner, eingetragene Lebenspartner 500.000 €<br />

2. Kind, Adoptivkind, Stiefkind 400.000 €<br />

3. Enkelkind, das anstelle des Kindes/Stiefkindes 400.000 €<br />

des Erblassers erbt, wenn dieses bereits verstorben ist<br />

4. Enkelkind, Stiefenkelkind 200.000 €<br />

5. Urenkel und weitere Abkömmlinge 100.000 €<br />

6. Eltern und Großeltern 100.000 €<br />

Steuerklasse II 1. Geschwister, Halbgeschwister 20.000 €<br />

2. Nichte, Neffe 20.000 €<br />

3. Stiefeltern 20.000 €<br />

4. Schwiegereltern, Schwiegerkinder 20.000 €<br />

6. geschiedene Ehepartner, Lebenspartner einer 20.000 €<br />

aufgehobenen eingetragenen Lebenspartnerschaft<br />

Steuerklasse III alle übrigen Erben 20.000 €<br />

52 Foto: Getty Images – Liderina<br />

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Bei Mietshäusern findet das Ertragswertverfahren statt<br />

(ähnlich der Regelung mit der Jahresmiete mal Vervielfältiger).<br />

Davon gibt es einen pauschalen Abschlag i. H. v. 10 Prozent<br />

(allerdings nur bei Fremdvermietung). Ein mit einem Erbbaurecht<br />

belastetes Grundstück wird zweigeteilt bewertet: neben<br />

Boden- und Gebäudewert sind auch die Höhe des Erbbauzinses,<br />

die Restlaufzeit sowie die Höhe der Entschädigung bei<br />

Rückfall maßgebend. Gleiches gilt für Gebäude auf fremdem<br />

Grund und Boden. Zu dem ermittelten Preis für das Gebäude<br />

kommt auch noch der Wert des Grund und Bodens hinzu. Die<br />

neue Regelung gilt künftig auch für Immobilien im EU- und<br />

EFTA-Raum (Schweiz, Norwegen, Island).<br />

Entlastend wirkt sich zudem aus, dass sich die auf dem Haus<br />

lastenden Verbindlichkeiten künftig im Schenkungsfall mit<br />

dem vollen Nominalwert auswirken. Nach altem Recht zählten<br />

Schulden nur anteilig, da nicht der komplette Hauswert<br />

berücksichtigt wurde!<br />

Die Steuerberechnung für das Kind A<br />

Mietwohnimmobilie 1.000.000 €<br />

./. Steuerbefreiung (10 %) 100.000 €<br />

sonstiger Erwerb 1.000.000 €<br />

Bereicherung: 1.900.000 €<br />

./. Freibetrag 400.000 €<br />

steuerpflichtiger Erwerb 1.500.000 €<br />

Steuer (19 %) 285.000 €<br />

DIE AKTUELLEN VERSCHONUNGSREGELN<br />

FÜR IMMOBILIEN<br />

§ 13 d ErbStG sieht für Immobilien, die zu Wohnzwecken vermietet<br />

sind, einen Abschlag von 10 Prozent auf den gemeinen<br />

Wert vor. Sie fließen somit in die Ermittlung des steuerpflichtigen<br />

Erwerbs mit 90 Prozent ein. Etwaige Schulden und Lasten,<br />

die mit der Immobilie wirtschaftlich zusammenhängen,<br />

sind im Gegenzug ebenfalls nur zu 90 Prozent abziehbar (§ 10<br />

Abs. 6 S. 5 ErbStG).<br />

Voraussetzung für die Begünstigung ist allerdings, dass die<br />

Immobilie im Inland, einem Mitgliedsstaat der Europäischen<br />

Union oder in einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes<br />

liegt und dass sie nicht zum begünstigten Betriebsvermögen<br />

gehört. Behaltensvorschriften gibt es keine, d. h. der Erwerber<br />

kann die Immobilie auch kurz nach dem Erwerb veräußern.<br />

Bei gemischt genutzten Grundstücken, also solchen, die<br />

teilweise zu Wohnzwecken vermietet sind, teilweise aber<br />

auch eigengenutzt sind oder gewerblichen Zwecken dienen,<br />

wird der Wertabschlag anteilig gewährt. Maßgebend ist<br />

dabei der Anteil der jeweiligen Einheit an der gesamten<br />

Wohn- und Nutzfläche. Völlig unschädlich ist dagegen ein<br />

Leerstand im Besteuerungszeitpunkt. Diese Unschädlichkeit<br />

gilt allerdings nicht für eine unentgeltliche Überlassung.<br />

Ausreichend für eine Steuerbefreiung ist allerdings die teilentgeltliche<br />

Überlassung.<br />

Die Steuerberechnung für das Kind B<br />

sonstiger Erwerb 2.000.000 €<br />

Bereicherung: 2.000.000 €<br />

./. Freibetrag 400.000 €<br />

steuerpflichtiger Erwerb 1.600.000 €<br />

Steuer (19 %) 304.000 €<br />

Hinweis: Ist es der Wunsch des Erblassers, dass beide Erben nach Abzug der Steuer gleich viel erhalten, muss er für eine solche<br />

Gestaltung für einen testamentarischen Ausgleich sorgen!<br />

Ganz wichtig: den o. g. Wertabschlag erhält nur derjenige,<br />

der durch Erbfall oder Schenkung die Immobilie letztendlich<br />

erhält (sog. Letzterwerber). Muss ein Erbe die Immobilie hingegen<br />

wegen eines Vermächtnisses an einen Dritten herausgeben,<br />

so profitiert nicht er, sondern der Vermächtnisnehmer<br />

von dem Wertabschlag (§ 13 d Abs. 2 ErbStG). Ebenso kann<br />

von mehreren Erben ausschließlich derjenige den Wertabschlag<br />

beanspruchen, der die Immobilie im Rahmen der Erbauseinandersetzung<br />

tatsächlich erhält. Hierzu ein Beispiel:<br />

Ein Nachlass besteht aus einer vermieteten Wohnimmobilie<br />

(Verkehrswert 1 Mio. Euro) sowie aus sonstigem Vermögen<br />

(Wert: 3 Mio. Euro). Es sind zwei Kinder vorhanden (A und<br />

B), sie erben zu je ½. Entsprechend der Teilungsanordnung im<br />

Testament erhält das Kind A bei der Erbauseinandersetzung<br />

das Grundstück unter Anrechnung auf seine Erbquote plus<br />

einem weiteren Vermögen i. H. v. 1 Mio. Euro. Das Kind B erhält<br />

die übrigen 2 Mio. Euro.<br />

VERSCHONUNG<br />

DES FAMILIENHEIMS<br />

Zu Lebzeiten kann dieses steuerfrei an den Ehegatten übergehen,<br />

von Todes wegen auch an Kinder oder Kinder verstorbener<br />

Kinder. Als Familienheim gilt ein Grundstück, soweit darin<br />

eine Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird (es<br />

entscheidet daher stets die tatsächliche Nutzung). D. h. die<br />

Wohnung muss den Mittelpunkt des familiären Lebens darstellen.<br />

Unter diesen Begriff fällt daher nicht eine Zweit- bzw.<br />

Ferienwohnung. Die Begünstigung wiederum gilt für ein<br />

häusliches Arbeitszimmer, dieses zählt bei Nutzung als<br />

Wohnzweck.<br />

Diese Steuerbefreiung für lebzeitige Zuwendungen gilt zwischenzeitlich<br />

nicht nur für den Ehegatten, sondern auch<br />

für eingetragene Lebenspartnerschaften. Für den bzw. die<br />

Begünstigten gibt es auch keine Mindest-Nutzungsdauer.<br />

Für den Erwerb von Todes wegen sieht das Gesetz für den<br />

Ehegatten als auch den eingetragenen Lebenspartner einer<br />

der Höhe nach unbegrenzte Steuerbefreiung vor. Werden<br />

Ehe- bzw. Lebenspartner nur Miterben, dann ist ihr Erwerb<br />

nur in Höhe ihrer Erbquote steuerbefreit. Begünstigt sind<br />

daher alle Erbschaften, alle Vermächtnisse sowie ein Erwerb<br />

im Zuge der Erbauseinandersetzung.<br />

Wichtig: Steuerbegünstigt ist allerdings nur der Erwerb des<br />

Eigentums, nicht hingegen der Nießbrauch. Erhält also ein<br />

Kind das Eigentum, der Ehegatte hingegen ein Nießbrauchsvermächtnis<br />

am Familienheim, dann führt diese Konstellation<br />

dazu, dass keiner von beiden die Steuerbefreiung erhält<br />

(BFH, Urteil vom 03.06.2014, Az. II R 45/12).<br />

Bei der Steuerbefreiung beim Erwerb von Todes wegen<br />

muss der Erblasser zudem das Anwesen bis zum Erbfall als<br />

Wohnung zu eigenen Wohnzwecken genutzt haben. Ausnahme:<br />

es gab zwingende Gründe, bspw. der Gesundheitszustand,<br />

der einen Umzug ins Pflegeheim zwingend notwendig<br />

machte. Wirtschaftliche bzw. persönliche Gründe (bspw.<br />

Umzug zur neuen Lebenspartnerin) reichen hingegen nicht<br />

aus. Die Steuerbefreiung entfällt zudem vollständig, wenn der<br />

Erwerber die Selbstnutzung innerhalb von 10 Jahren nach<br />

dem Erwerb aufgibt.<br />

Analog zur Steuerbefreiung für den Ehegatten gibt es aktuell<br />

auch eine Steuerbefreiung für Kinder, die von<br />

Todes wegen ein Familienheim erwerben (§ 13 Abs. 1 Nr. 4c<br />

ErbStG). Sind mehrere Kinder begünstigt, dann erhält dasjenige<br />

die Steuerbefreiung, welches das Familienheim auch tatsächlich<br />

aufgrund des Testaments oder einer Erbauseinandersetzungsvereinbarung<br />

erhält.<br />

Diese Steuerbefreiung entfällt jedoch ab dem Zeitpunkt, in<br />

dem das Kind die Wohnung nicht mehr selbst nutzt,<br />

sondern unentgeltlich einem Dritten zur Nutzung überlässt.<br />

Gleiches gilt bei einer unentgeltlichen Überlassung an nahe<br />

Angehörige. In allen anderen Fällen erhält die Steuerbegünstigung<br />

nur der Letzterwerber. Setzt also ein Witwer seinen<br />

Sohn als Alleinerben ein, die Tochter hingegen erhält das<br />

Familienheim ausschließlich als Vermächtnis, dann kann<br />

Letztere die Steuerbefreiung nur für den Fall in Anspruch<br />

nehmen, indem sie auch in das Haus einzieht.<br />

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Natalie Klamt<br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

Dipl. Wirtschaftsjuristin (FH)<br />

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Sachverständige f. Immobilienbewertung.<br />

54<br />

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Finanzierung<br />

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Für einen Erwerb von Wohnraum stehen<br />

verschiedene Möglichkeiten zur<br />

Auswahl: Haus, Eigentumswohnung<br />

oder Modernisierung. Mitentscheidend<br />

für die richtige Wahl und den Erfolg des<br />

Vorhabens ist jedoch, die Wohnvorstellungen<br />

aller Familienmitglieder so weit<br />

wie möglich zu berücksichtigen. Dies<br />

bedeutet, dass der Bauherr oder Käufer<br />

die Wohnwünsche frühzeitig erkennt<br />

und mit den individuellen finanziellen<br />

Verhältnissen koordiniert. Aspekte<br />

hierfür können bspw. Objektgröße,<br />

Haustyp, Lage und Gestaltung der Räume<br />

oder aber Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten<br />

sein.<br />

FORWARD-<br />

DARLEHEN<br />

DAS AKTUELLE ZINSNIVEAU FÜR DIE<br />

ANSCHLUSSFINANZIERUNG SICHERN<br />

Nur wenn der Bauherr sich seine finanziellen<br />

Möglichkeiten, sprich seine monatlichen<br />

Belastungen exakt verdeutlicht,<br />

möglichst frühzeitig und exakt<br />

plant, läuft er nicht Gefahr, sich schon<br />

in der Planungsphase auf ein finanzielles<br />

Abenteuer einzulassen. Für eine<br />

Belastbarkeitsanalyse ist es daher immer<br />

sinnvoll, eine Art Vergleichskonto<br />

zu erstellen, bei dem auf der Habenseite<br />

das monatliche Einkommen und<br />

auf der Sollseite die (großzügigen) <strong>Ausgabe</strong>n<br />

für Lebenshaltung und Bewirtschaftung<br />

stehen. Die Differenz beider<br />

Summen ergibt den Rahmen für eine<br />

Finanzierung.<br />

Beim Kauf einer Eigentumswohnung<br />

gilt bspw. als Berechnungsgrundlage<br />

der Kaufpreis des Bauträgers. Hier kommen<br />

– je nach Zahlungsplan – Finanzierungskosten<br />

hinzu. Zu beachten sind<br />

ferner die Sonderwünsche hinsichtlich<br />

der Ausstattung. Bei der „Musterung“<br />

müssen nämlich teilweise noch erhebliche<br />

Beträge investiert werden. Die wichtigste<br />

Grundlage für die Realisierung<br />

eines Eigenheimes ist daher die Einhaltung<br />

der geplanten Kosten.<br />

Die meisten Probleme entstehen nämlich<br />

dadurch, dass die Kosten überschritten<br />

werden. Ursachen hierfür können<br />

sein: bestimmte Kosten werden von<br />

vornherein vergessen oder zu niedrig<br />

angesetzt; während der Bauzeit steigen<br />

die Kosten, z. B. durch zeitliche Verzögerung<br />

wetterbedingt, mangelhafte Ausführung<br />

der Arbeiten etc.; unvorhergesehene<br />

Preissteigerungen; individuelle<br />

Entscheidungen des Bauherrn: die geplante<br />

Ausstattung wird nachträglich<br />

erheblich höher angesetzt und dadurch<br />

kostenmäßig gesteigert.<br />

Bewährt hat sich hier ein Fristen-Mix.<br />

Um Risiken und Chancen besser zu<br />

mischen, sind viele Kunden dazu übergegangen,<br />

bei den Zinsfristen Staffelungen<br />

zu vereinbaren, d. h. ein Teil des<br />

Kreditvolumens wird z. B. auf fünf, ein<br />

Teil auf acht und ein weiterer Teil<br />

auf zehn Jahre fest finanziert. Dadurch<br />

ist bei evtl. Erhöhungen niemals zu einem<br />

Zeitpunkt die gesamte Darlehenssumme<br />

anzupassen.<br />

Die Darlehen können hierdurch anstelle<br />

einer laufenden Tilgung auch mit einer<br />

Tilgungsaussetzung vereinbart werden<br />

(sog. Festdarlehen). Hier erfolgt die<br />

Rückzahlung aus einem Koppelungsprodukt<br />

wie Bausparvertrag oder Lebensversicherung.<br />

Für das selbst genutzte<br />

Wohnungseigentum ist jedoch<br />

nur die Kombination mit einem Bausparvertrag<br />

vertretbar.<br />

DIE RICHTIGE BEDARFS- UND<br />

BELASTUNGSANALYSE DURCH<br />

FORWARD-DARLEHEN<br />

Für alle, die die Bausparvorteile nutzen<br />

möchten, aber nicht frühzeitig einen<br />

Bausparvertrag abgeschlossen haben, ist<br />

die vielfach unter dem Begriff „Bankvorausdarlehen“<br />

angebotene Kombinationsfinanzierung<br />

interessant. Hierbei<br />

wird das Bankdarlehen nicht laufend<br />

getilgt. Stattdessen werden Ansparraten<br />

(= wirtschaftliche Tilgung) auf den Bausparvertrag<br />

geleistet. Wer stattdessen<br />

erst in den nächsten drei Jahren einen<br />

neuen Baukredit benötigt, der kann sich<br />

mit einem sog. Forward-Darlehen<br />

schon heute seine niedrigen Zinsen sichern.<br />

Wer jedoch in einer solchen Situation<br />

sofort auf ein anderes Darlehen umsteigen<br />

will, der stößt in den meisten Fällen<br />

bei seiner Bank auf taube Ohren. Doch<br />

es gibt hier eine Alternative zur Umschuldung:<br />

läuft nämlich die Zinsbindung<br />

eines Darlehens innerhalb der<br />

nächsten drei Jahre aus, kann man sich<br />

mit einem sog. Forward-Darlehen<br />

schon heute einen festen Zinssatz<br />

für die künftige Anschlussfinanzierung<br />

sichern.<br />

Das Altdarlehen hingegen läuft einfach<br />

unverändert weiter und am Ende der<br />

Zinsbindung wird die Restschuld mit<br />

dem Forward-Darlehen abgelöst. Der<br />

Vorteil: da Zinssatz und Ratenhöhe bereits<br />

vorab festgelegt werden (egal, wie<br />

sich die Hypothekenzinsen in der Zukunft<br />

entwickeln), weiß der Kreditnehmer<br />

genau, wie viel ihn die Anschlussfinanzierung<br />

kosten wird.<br />

Hierauf verlangt die Bank allerdings einen<br />

Zinszuschlag (0,02 – 0,03 Prozentpunkte)<br />

auf die aktuellen Hypothekenkonditionen<br />

– dieser liegt umso höher,<br />

je länger die Zinsbindung des Altkredits<br />

noch läuft. Damit ist der Kreditnehmer<br />

aber nicht mehr auf die Zustimmung<br />

seiner Bank angewiesen, d. h. er kann<br />

sein Anschlussdarlehen auch bei einer<br />

neuen Bank abschließen! Hierdurch<br />

fließt dann die Zinsersparnis gegenüber<br />

dem Altdarlehen automatisch in eine<br />

höhere Tilgung und führt so zu einem<br />

schnelleren Schuldenabbau.<br />

Allerdings kann der Kreditnehmer nicht<br />

in allen Fällen die freie Tilgung wählen,<br />

denn einige Banken begrenzen den Tilgungssatz<br />

für das Forward-Darlehen auf<br />

bspw. 3 % der Darlehenssumme. In diesem<br />

Fall aber führt die Tilgungsbegrenzung<br />

für Kreditnehmer, die mehr zahlen<br />

können, zu einer unnötigen Verlängerung<br />

der Finanzierungslaufzeit und somit<br />

auch zu einem unnötig höheren<br />

Zinsaufwand.<br />

Bei kürzerer Restlaufzeit (in der Regel<br />

bis zu einem Jahr) lohnt es sich daher in<br />

den meisten Fällen, ein neues Darlehen<br />

abzuschließen, für das der Kreditnehmer<br />

bis zur Ablösung des Altdarlehens<br />

Bereitstellungszinsen zahlt. Hierbei sollte<br />

jedoch versucht werden, den Zeitpunkt,<br />

ab dem Bereitstellungszinsen<br />

verlangt werden, so weit wie möglich<br />

nach hinten zu verschieben.<br />

EINE WOHL DURCHDACHTE<br />

FINANZIERUNG DARF NICHT NUR<br />

FÜR DEN AUGENBLICK PASSEN<br />

Die historisch niedrigen Bauzinsen<br />

können sich Kreditnehmer mit einem<br />

Forward-Darlehen bereits heute sichern,<br />

auch wenn die aktuelle Finanzierung<br />

noch bis zu drei Jahre läuft.<br />

Wer heute den Kauf einer Immobilie<br />

ins Auge fasst, für den steht die Frage<br />

der Finanzierung mit an oberster Stelle.<br />

Das Wichtigste dabei: die Finanzierung<br />

darf nicht nur für den Augenblick<br />

passen, sondern muss auch mögliche<br />

Veränderungen in der Zukunft mit<br />

berücksichtigen. Schließlich sind die<br />

meisten Baufinanzierungen auf 15 bis<br />

20 Jahre ausgelegt. So lange dauert es<br />

heute im Schnitt, bis eine mit Kredit finanzierte<br />

Immobilie dem Käufer tatsächlich<br />

ganz gehört.<br />

Mit bangem Blick schauen deshalb<br />

die Immobilienbesitzer mit laufenden<br />

Finanzierungen auf die Entwicklung<br />

der Bauzinsen. Die lange Zeit, in der<br />

die Zinsen für Baudarlehen schon auf<br />

niedrigstem Niveau verharrten, verleitet<br />

dazu, dies als Normalfall zu betrachten.<br />

Das aktuelle Zinstief würden viele gern<br />

nutzen, bevor die Zinskurve wieder<br />

nach oben zeigt. Und damit ist auf<br />

einem historischen Tiefstand durchaus<br />

zu rechnen.<br />

Doch Immobilienbesitzer haben sich<br />

inzwischen an das niedrige Zinsniveau<br />

gewohnt und vergessen dabei, dass – auf<br />

zwei bis fünf Jahre betrachtet – Schwankungen<br />

der Zinssätze am Kapitalmarkt<br />

um mehrere Prozentpunkte nichts Ungewöhnliches<br />

sind.<br />

Doch Vertrag ist Vertrag. Bei einer Umschuldung<br />

schwindet die Hoffnung auf<br />

Zinsersparnis leider meist rasch. Denn<br />

bei einem Darlehen von 100.000 Euro<br />

bedeutet ein Zinsanstieg um zwei Prozent<br />

bereits eine Mehrbelastung von 170<br />

Euro im Monat. Manch eh schon <br />

56 Foto: Adobe Stock – godshutter-<br />

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Versicherung Finanzierung & Recht<br />

Versicherung & Recht<br />

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Wohnwünsche sollten frühzeitig<br />

erkannt und mit den finanziellen<br />

Verhältnissen koordiniert werden<br />

WENN DER BAUTRÄGER PLEITEGEHT<br />

knapp kalkulierte Finanzierung<br />

könnte da schon eng werden – ganz zu<br />

schweigen von den Belastungen eines<br />

noch größeren Zinsanstiegs. Denn<br />

ohne gesetzliches oder vertragliches<br />

Kündigungsrecht sitzt die Bank am<br />

längeren Hebel.<br />

Wer umfinanzieren will, benötigt jedoch<br />

vorab die Zustimmung des Darlehensgebers<br />

und muss darüber hinaus<br />

meist noch mit einer saftigen Vorfälligkeitsentschädigung<br />

an die Bank rechnen.<br />

Die Vorfälligkeitsentschädigung<br />

aber fällt umso niedriger aus, je kürzer<br />

die Restlaufzeit des Kredits ist. Zudem<br />

spielt es eine gewichtige Rolle, wie die<br />

Zinsen sich in der Zukunft entwickeln<br />

werden. Werden die Zinsen nämlich seit<br />

Vertragsabschluss ansteigen – und davon<br />

ist beim derzeitigen niedrigen Zinsniveau<br />

auszugehen – erhöht dies den<br />

Ablösebetrag. Rasch ist dann der Zinsvorteil<br />

infrage gestellt.<br />

Der Gesetzgeber gewährt dem Darlehensnehmer<br />

allerdings die Möglichkeit,<br />

sein Darlehen nach Ablauf von zehn<br />

Jahren nach vollständigem Empfang mit<br />

einer 6-monatigen Frist ohne Vorfälligkeitsentschädigung<br />

zu kündigen. Dadurch<br />

besteht die Option, Darlehensteile<br />

zu tilgen und einen entsprechend<br />

neuen Kredit aufzunehmen. Im Vorteil<br />

sind daher diejenigen Darlehensnehmer,<br />

deren momentane Zinsfestschreibung<br />

noch maximal drei Jahre läuft. Sie<br />

haben die Chance, mit sogenannten<br />

Forward-Darlehen vom heutigen Zinstief<br />

auch nach Ablauf der Zinsbindung<br />

Ihres derzeitigen Darlehens zu profitieren.<br />

VORTEILE DER<br />

FORWARD-DARLEHEN<br />

Forward-Darlehen sind Anschlussfinanzierungen,<br />

mit denen die heutigen<br />

Zinssätze reserviert werden. Zwar verlangen<br />

Kreditinstitute dafür einen Zinsaufschlag,<br />

doch meist in einer akzeptablen<br />

Höhe. Wie bei herkömmlichen Darlehen<br />

werden Zinssatz, Tilgung, Monatsrate<br />

und sonstige Konditionen festgelegt.<br />

Der Zinsaufschlag, den Banken<br />

für die Zinsgarantie verlangen, berechnet<br />

sich aus der Restlaufzeit des<br />

Altkredits. Je länger die Wartezeit, je<br />

höher der Zinsaufschlag.<br />

Bei drei Jahren Reservierungsdauer ist<br />

bei ordentlichen Angeboten mit rund<br />

einem Prozent Aufschlag zu rechnen<br />

und bei einem Jahr mit 0,3 Prozent.<br />

Gegenüber Umschuldungen laufender<br />

Kredite spricht einiges für Forward-Darlehen.<br />

Während bei einer Umfinanzierung<br />

der Schuldner an seine Bank gebunden<br />

bleibt, ermöglicht das Forward-Darlehen<br />

die Auswahl verschiedener<br />

Angebote und letztlich den Abschluss<br />

eines günstigen Vertrags. Es<br />

ist zudem keine Zustimmung des bisherigen<br />

Kreditinstituts einzuholen.<br />

RESTLAUFZEIT ALS<br />

ENTSCHEIDENDES MERKMAL<br />

Forward-Darlehen werden in der Regel<br />

interessant, wenn die Restlaufzeit der<br />

Zinsbindungsfrist noch länger als ein<br />

Jahr läuft. Bei kürzerer Frist ist ein neuer<br />

Kredit mit Zahlung von Bereitstellungszinsen<br />

eventuell die bessere Alternative.<br />

Kreditnehmer sollten auf jeden Fall beide<br />

Optionen prüfen. Die Höhe der Bereitstellungsprovision<br />

ist von Bank zu<br />

Bank unterschiedlich. Ganz darauf verzichtet<br />

wird in den seltensten Fällen. <br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

SO KÖNNEN SICH BAUHERREN GEGEN DIE INSOLVENZ IHRES BAUPARTNERS ABSICHERN<br />

Ein Bauvorhaben ist in der Regel das größte finanzielle Projekt des Lebens<br />

– und es ist mit vielfältigen Risiken verbunden. Dazu zählt etwa die Insolvenz<br />

des Baupartners, für viele Bauherren der Albtraum schlechthin. Auf<br />

der Baustelle geht nichts mehr, die Finanzierung und die Miete laufen aber<br />

weiter. Und dieser Fall ist gar nicht so selten: Einer Studie des Instituts für<br />

Bauforschung e.V. zufolge ist fast jedes fünfte private Bauvorhaben von<br />

einer Insolvenz von Bauträgern, Generalunternehmern oder Handwerkern<br />

betroffen. Zudem werden 78 Prozent der Baumängel erst Jahre nach der<br />

Abnahme entdeckt. Dabei ist es durchaus möglich, dass es den Bauträger<br />

nicht mehr gibt. Was bedeutet die Insolvenz des Baupartners für den Bauherren<br />

und wie kann er sich gegen eine Pleite des Bauträgers schützen?<br />

SCHUTZ GREIFT BEI INSOLVENZ<br />

UND BEI SPÄTER AUFTRETENDEN<br />

MÄNGELN<br />

Unfertige Bauten und die Fertigstellung<br />

oder Mängelbeseitigung durch einen<br />

neuen Baupartner bedeuten höhere,<br />

nicht kalkulierte Kosten. Der Gesetzgeber<br />

schützt Bauherren hier nur sehr unzureichend.<br />

Daher sollten vor allem die, die<br />

knapp kalkulieren müssen, selbst vorsorgen,<br />

damit sie sich im Ernstfall die entstehenden<br />

Mehrkosten leisten können. Von<br />

der SHL Gruppe etwa gibt es nun eine<br />

neuartige Bauherrenschutzpolice. Damit<br />

kann sich der Bauherr gegen das Risiko<br />

einer Insolvenz des Bauunternehmers<br />

beziehungsweise die finanziellen Folgen<br />

daraus absichern. Der Schutz greift nicht<br />

nur, wenn der Bauträger während des<br />

Bauens in finanzielle Not gerät, sondern<br />

auch bei Mängeln, die bis fünf Jahre nach<br />

Fertigstellung beziehungsweise Abnahme<br />

auftreten. Tatsächlich haben die durchschnittlichen<br />

Schadenssummen für Baumängel<br />

und Bauschäden in den letzten<br />

Jahren kontinuierlich zugenommen. Mit<br />

der Bauherrenschutzpolice sind bis zu<br />

50.000 Euro abgesichert. Alle Informationen<br />

zur Police findet man unter www.<br />

sichererbauen.de/bauherrenschutzpolice.<br />

Hier können Interessenten die Bauherrenschutzpolice<br />

online beantragen, einen<br />

Beratungstermin vereinbaren und sich<br />

kostenlos Praxistipps zur Bauphase herunterladen.<br />

SO KANN SICH DER BAUHERR<br />

AUCH NOCH SCHÜTZEN<br />

Der Bauherr hat noch weitere Möglichkeiten,<br />

sich gegen eine Insolvenz des Baupartners<br />

zu schützen: So sollte man den<br />

Bauträger etwa nur nach Baufortschritt<br />

bezahlen und die tatsächlich erbrachten<br />

Leistungen darauf überprüfen, ob alle Abschlagszahlungen<br />

den Zahlungsvorgaben<br />

der Makler- und Bauträgerverordnung<br />

entsprechen. Zudem sollte der Bauherr<br />

alle Arbeiten des Bauträgers regelmäßig<br />

kontrollieren, um frühzeitig eventuelle<br />

Mängel aufzuspüren und gegebenenfalls<br />

Geld bis zur Mängelbeseitigung einzubehalten.<br />

<br />

(djd)<br />

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Foto: Getty Images – skynesher<br />

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Versicherung & Recht<br />

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DIE STROMQUELLE<br />

SCHÜTZEN<br />

SCHUTZ VOR<br />

BAUFEHLERN<br />

RECHTLICHE VORSORGE BEIM ERWERB VON IMMOBILIEN<br />

SCHÄDEN AN DER PHOTOVOLTAIKANLAGE:<br />

FÜR HAUSBESITZER GIBT ES SPEZIELLE POLICEN<br />

Etwa 1,65 Millionen Photovoltaikanlagen gibt es derzeit in Deutschland,<br />

weit mehr als die Hälfte davon sind im Besitz von Privathaushalten.<br />

„Die meisten Anlagen sind auf Dächern angebracht. Eine Versicherung<br />

dafür ist zwar keine Pflicht, aber angesichts des Wertes der Anlage und<br />

möglicher Schäden dringend zu empfehlen", rät Katleen Gehrig-Kalweit<br />

von der Oberösterreichischen Versicherung. Häufige Schadensursachen<br />

seien beispielsweise Sturm, Überspannung und Feuer, aber auch Marderbisse<br />

kämen oft vor. Ebenfalls sei ein Diebstahl der Anlage gar nicht selten.<br />

„Gute Policen speziell für Photovoltaikanlagen gibt es schon für deutlich<br />

unter 100 Euro im Jahr", so Versicherungsexpertin Gehrig-Kalweit.<br />

DREI FALLBEISPIELE<br />

AUS DER PRAXIS<br />

Was bei der Nutzung einer Photovoltaikanlage<br />

passieren kann und weshalb der<br />

passende Versicherungsschutz dann so<br />

wichtig ist, zeigen drei Beispiele aus der<br />

Versicherungspraxis.<br />

Fall 1: Herr Müller freut sich über den Ertrag<br />

seiner Photovoltaikanlage und überprüft<br />

diesen in regelmäßigen Abständen.<br />

Doch plötzlich lässt der Ertrag erheblich<br />

nach, obwohl die Sonne scheint. Herr<br />

Müller ruft seinen Monteur, der feststellt,<br />

dass ein ganzer Strang aus mehreren Modulen<br />

ausgefallen ist. Zur genaueren Ermittlung<br />

des Schadens musste der ausgefallene<br />

Teil der Anlage abgebaut werden<br />

– der Monteur fand ein angeknabbertes<br />

Kabel. Hier war ein Marder am Werk,<br />

kleiner Schaden mit großer Wirkung. Erst<br />

nach 14 Tagen war er vollständig behoben.<br />

Eine gute Photovoltaikversicherung<br />

kommt für die Reparatur sowie den Abund<br />

Aufbau der Module auf und ersetzt<br />

zudem den Ausfall des Ertrages.<br />

Eine Versicherung der Photovoltaikanlage ist zwar<br />

keine Pflicht, angesichts des Wertes der Anlage<br />

und möglicher Schäden ist sie aber zu empfehlen<br />

Fall 2: Familie Meier kommt von einem<br />

Wochenendausflug nach Hause. Obwohl<br />

sich die Photovoltaikanlage auf einem<br />

bewohnten Gebäude befindet, wurden in<br />

einer Nacht- und Nebelaktion alle Module<br />

der Anlage vom Dach geschraubt<br />

und entwendet. Die Täter konnten nicht<br />

ermittelt werden. Eine gute Versicherung<br />

ersetzt den Schaden und übernimmt den<br />

Ertragsausfall bis zur Inbetriebnahme der<br />

reparierten Anlage.<br />

Fall 3: Stürme und sogar Orkane gibt es in<br />

Mitteleuropa immer häufiger. Das musste<br />

auch Familie Schmidt erfahren. Kräftige<br />

Sturmböen rissen einige Photovoltaikmodule<br />

vom Dach, andere Module wurden<br />

von herumwirbelnden Gegenständen<br />

wie Ästen stark beschädigt. Die Erstellung<br />

des Schadengutachtens, die Reparatur<br />

der Photovoltaikanlage sowie der Ertragsausfall<br />

wurden von der Versicherung<br />

übernommen.<br />

<br />

(djd)<br />

Nichts ist trauriger als ein lustiger<br />

Clown, der sein Publikum zum<br />

Weinen bringt. Und nichts ist trauriger,<br />

wenn Menschen, die über Jahre Geld<br />

angespart haben, aufgrund von Pfusch,<br />

Habgier etc. ihr gesamtes Hab und Gut<br />

– sprich ihre Immobilie verlieren. Von<br />

daher geht es in diesem Textbeitrag einmal<br />

nicht nur um Recht, sondern vielmehr<br />

um Gerechtigkeit!<br />

RECHTLICHE VORSORGE BEIM<br />

ERWERB VON IMMOBILIEN<br />

„Schaffe, spare, Häusle baue“ – ein alter<br />

Leitspruch. Doch jeder Bauherr weiß<br />

auch, wie nervenaufreibend die Zeit des<br />

Bauens ist. Vor allem in Anbetracht der<br />

schwierigen Lage am Bau durch Corona<br />

kann heutzutage kaum noch gefahrlos<br />

gebaut werden. Die Hitliste von Fallstricken<br />

ist groß, hervorgerufen durch fehlerhafte<br />

bzw. ungenaue Vertragsgestaltung.<br />

Dann aber sind die Enttäuschungen<br />

auf Käufer- und Verkäuferseite<br />

groß. Wer jedoch die Gefahren rechtzeitig<br />

erkennt, der kann das Risiko auf ein<br />

vertretbares Maß herabsetzen.<br />

Deshalb ist es bereits vor dem ersten<br />

Spatenstich wichtig, dass ein ausgewogener<br />

Bauvertrag zustande kommt.<br />

Hierbei müssen dann auch stets die Interessen<br />

des Bauherrn ausreichend definiert<br />

werden. Dies wiederum setzt einen<br />

klar definierten Leistungsstandard voraus,<br />

bezogen auf die Bestimmungen des<br />

jeweiligen Vertrages und vor allem auch<br />

der zugehörigen Baubeschreibung. Bei<br />

dieser Gelegenheit lernt man sehr<br />

schnell auch gleichzeitig das „Gesicht“<br />

des Vertragspartners kennen, denn eine<br />

seriöse Baufirma wird stets vernünftige<br />

und keinesfalls überzogene Interessen<br />

des Bauherrn in ihrem Vertrag berücksichtigen.<br />

Aus diesem Grund sollte jeder Bauherr<br />

zuerst einmal festlegen, ob schlüsselfertig<br />

gebaut werden soll oder ob er selbst<br />

Eigenleistungen erbringen will. Daran<br />

anschließend sollte die Vollständigkeit<br />

und Qualität aller notwendigen Bauleistungen<br />

in der Bau- und Leistungsbeschreibung<br />

geprüft werden. Bauherren<br />

sollten sich hierbei die standardisierten<br />

Bau- und Leistungsbeschreibungen individuell<br />

auf ihr künftiges Haus anpassen<br />

und erst dann als Vertragsbestandteil<br />

ausweisen lassen. Jetzt sollte geprüft<br />

werden, ob auch alle Gebäudekosten<br />

vollständig im Festpreis enthalten sind.<br />

SICHERHEIT DURCH QUALITÄTS-<br />

UND GÜTEGEMEINSCHAFTEN<br />

Eine Garantie geben bspw. Qualitätsund<br />

Gütegemeinschaften, die mit<br />

Selbst- und Fremdprüfungen für eine<br />

optimale Qualität der Häuser und der<br />

Montage sorgen – bspw. der Bundesverband<br />

Deutscher Fertigbau (BDF)<br />

sowie der Deutsche Fertighausverband<br />

(DFV). Diese Qualitätsgemeinschaften<br />

verpflichten sich, gerade in den Bereichen<br />

Umweltschutz, Bauökologie, Gütekontrolle,<br />

Kundenservice und Finanzierung<br />

Leistungen zu erbringen, die deutlich<br />

über die Anforderungen von Gesetzen<br />

und Verordnungen hinausgehen.<br />

Die Leistungen sind in den jeweiligen<br />

Satzungen festgelegt und werden ergänzt<br />

durch Qualitätskontrollen bei<br />

den Arbeitsprozessen sowie durch Kontrollen<br />

auf der Baustelle.<br />

Dabei wird von Fachleuten überwacht,<br />

ob die in Bau- und Leistungsbeschreibung<br />

dargestellten Leistungen auch eingehalten<br />

und die Bauausführung sachgemäß<br />

ist.<br />

Lässt man sein Eigenheim von einem<br />

klassischen Bauträger schlüsselfertig erstellen,<br />

so sind die einzelnen Zahlungen<br />

des Bauherrn gesichert, denn hier hat<br />

bereits der Gesetzgeber Vorsorge getragen.<br />

Sämtliche Zahlungen des Bauherrn<br />

dürfen nämlich nur in Raten erfolgen,<br />

deren Anzahl und Höhe vom Gesetzgeber<br />

in der sog. Makler- und Bauträgerverordnung<br />

exakt festgelegt wurden.<br />

Und genau diese Zahlungen müssen<br />

durch eine Bankbürgschaft des Bauträgers<br />

so lange abgesichert werden, bis<br />

man zumindest Eigentümer des Grundstücks<br />

ist. Im Falle einer Pleite des Bauträgers<br />

kann der Bauherr so über diese<br />

Bankbürgschaft seine geleisteten Ratenzahlungen<br />

in voller Höhe wieder zurückverlangen.<br />

ALLES KLAR – SCHON VOR DEM<br />

ERSTEN SPATENSTICH<br />

Schon bei den ersten Schritten einer<br />

Planung können sich folgenschwere<br />

Fehler einschleichen. Der Grund: Bauprojekte<br />

werden oft unter erheblichem<br />

Zeitdruck geplant und durchgeführt.<br />

Die tatsächlich kostenrelevanten Faktoren<br />

werden dabei in der Praxis mitunter<br />

nicht konsequent überwacht. Die Folge<br />

kann sein: Kostenüberschreitung und<br />

Vertrauensverlust beim Bauherrn oder<br />

innerhalb des Projektteams. Deshalb ist<br />

es wichtig, in jeder Phase ein zuverlässiges<br />

Instrument zur Hand zu haben, damit<br />

die Planung auf einem sicheren<br />

Fundament steht.<br />

In diesem Zusammenhang ist es von<br />

daher wichtig, sich rechtzeitig das<br />

Wegerecht im Grundbuch sichern zu<br />

lassen. Denn mit der Baulast erlaubt<br />

der Nachbar die teilweise Verwendung<br />

seines Grundstücks (bspw. für den Zugang<br />

zum Nachbar-Grundstück). Allerding<br />

ist die sog. Baulast lediglich eine<br />

Erklärung gegenüber dem Bauamt, <br />

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Foto: djd/keinesorgen.de/Shutterstock<br />

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nicht hingegen gegenüber dem Nachbarn.<br />

Von daher wird sie auch nicht im<br />

Grundbuch, sondern nur im Baulastenverzeichnis<br />

eingetragen. Versperrt der<br />

Nachbar die Zufahrt später allerdings<br />

abredewidrig, hat der andere Nachbar<br />

nur die Möglichkeit, das Wegerecht<br />

über das Bauamt, z. B. mit Bußgeldandrohung,<br />

durchzusetzen.<br />

Überzeugt der andere Nachbar allerdings<br />

das Bauamt, dass die Baulast nicht<br />

mehr erforderlich ist, dann kann diese<br />

wieder gelöscht werden, auch gegen den<br />

Willen des gegenüberliegenden Nachbarn.<br />

Deshalb ist es immer vorteilhafter,<br />

diesbezüglich eine sog. Grunddienstbarkeit<br />

im Grundbuch eintragen zu lassen.<br />

Diese sichert dafür die Rechte des<br />

Nachbarn auf „Lebenszeit“.<br />

GENAUE BEZEICHNUNG<br />

DER GESCHULDETEN BAU-<br />

LEISTUNGEN<br />

Was den Kaufpreis anbelangt, so sollte<br />

dieser stets ein Festpreis (Pauschalpreis)<br />

sein, wobei die geschuldeten Bauleistungen<br />

möglichst genau bezeichnet sein<br />

sollten. Nur so können „hinkende“ bzw.<br />

unechte Pauschalpreisverträge vermieden<br />

werden. Für den geschuldeten Leistungsumfang<br />

ist stets die Baubeschreibung<br />

von größter Wichtigkeit. Von daher<br />

bedarf diese auch immer einer genauen<br />

Prüfung und sollte zudem noch<br />

durch genaue Pläne konkretisiert sein.<br />

Auf lediglich mündliche Angaben bzw.<br />

Aussagen des Verkäufers ist jedoch niemals<br />

Verlass, da im Ernstfall jeglicher<br />

Nachweis fehlt.<br />

Geht es um einen Bauvertrag für ein<br />

Fertighaus, so muss dieser – anders als<br />

der Grundstückskaufvertrag – nicht<br />

vom Notar beglaubigt werden. Details<br />

hingegen lassen sich vor Vertragsabschluss<br />

am besten verhandeln. Denn<br />

nur solange der Vertrag noch nicht unterzeichnet<br />

ist, kann man auch Zugeständnisse<br />

wie bspw. bei Preis, Gewährleistung,<br />

Lieferzeit und Ausführung erwarten.<br />

Handelt es sich um mündliche<br />

Absprachen, dann sollten diese umgehend<br />

in den Vertrag aufgenommen werden.<br />

Wichtig: Wird der Kellerbau von<br />

einem separaten Anbieter durchgeführt,<br />

dann muss hierfür auch ein separater<br />

Vertrag abgeschlossen werden.<br />

GEWÄHRLEISTUNG IST NICHT<br />

GLEICH GEWÄHRLEISTUNG<br />

Manche Holz-Fertighausfirmen geben<br />

eine Gewährleistungs-Garantie von bis<br />

zu 30 Jahren auf die tragenden Konstruktionen.<br />

Bei Ausbau- und Mitbauhäusern<br />

ebenso wie bei Selbstbauhäusern<br />

hingegen muss genau abgecheckt<br />

werden, welche Leistungen bzw. Bauteile<br />

unter die Gewährleistung fallen und<br />

welche nicht.<br />

Im Allgemeinen fallen jedoch nur die<br />

Leistungen darunter, die die Baufirma<br />

erbracht hat, nicht jedoch die Eigenleistungen<br />

des Bauherrn. Bei Ausbaumaterialien<br />

im Paket liegt die Gewährleistung<br />

zwischen 6 Monaten und 5 Jahren<br />

– allerdings nur auf das Material, nicht<br />

auf den Einbau. Wesentlich komplizierter<br />

wird es mit der Gewährleistung,<br />

wenn der Hausanbieter bei Selbstbauern<br />

einen Bauleiter zur Verfügung stellt.<br />

Denn die hierbei auftauchenden Fragen<br />

müssen bereits vor Vertragsabschluss<br />

ganz präzise geregelt werden. Mittlerweile<br />

sind jedoch auch bei Neuobjekten<br />

Gewährleistungsbeschränkungen üblich,<br />

die – je nach Einzelfall – einer sehr<br />

genauen Analyse bedürfen. Hierunter<br />

fallen bspw. Beschränkungen des Rücktrittsrechts.<br />

Dagegen bedarf der übliche weitgehende<br />

Ausschluss von Gewährleistungsrechten<br />

beim Kauf einer Gebraucht-Immobilie<br />

im Einzelfall stets der genauen<br />

Prüfung. Aber auch die Haftungsregelungen<br />

für Altlasten sind beim Grundstückserwerb<br />

ein wichtiges Thema.<br />

Gleiches gilt übrigens auch bei den Fertigstellungsterminen,<br />

denn diese sind<br />

unbedingt in den Vertrag aufzunehmen,<br />

bei Überschreitungen sollten gegebenenfalls<br />

Vertragsstrafen, zumindest<br />

aber Schadensausgleich vereinbart werden.<br />

Spätestens bei Fertigstellung des<br />

Bauwerks sollte eine formelle Abnahme,<br />

am besten unter Beteiligung eines Sachverständigen,<br />

erfolgen.<br />

DAS ZURÜCKBEHALTUNGSRECHT<br />

ALS LEGALES „DRUCKMITTEL“<br />

Zudem empfehlen sich zwischenzeitliche<br />

Kontrollen, weil viele versteckte<br />

Mängel nach der Fertigstellung des<br />

Bauwerks nicht mehr ohne Weiteres erkannt<br />

werden können. Daneben gibt es<br />

aber auch noch eine Vielzahl von Einzelregelungen,<br />

die beachtet werden sollten.<br />

Von daher steht eine kompetente<br />

anwaltliche Beratung, deren Kosten bei<br />

Vertragsgestaltung – selbst bei durchgängiger<br />

juristischer Beratung während<br />

der gesamten Bauphase – in einem optimalen<br />

Verhältnis gegenüber den aufzuwendenden<br />

Baukosten bzw. zu den<br />

vermeidbaren Kosten aufgrund ungenügender<br />

Vertragsgestaltung. Denn das<br />

Wichtigste ist, dass Mängel am Bau,<br />

die in der Regel unumgänglich sind,<br />

frühzeitig erkannt und vor allem auch<br />

rechtzeitig abgestellt werden.<br />

Vor allem aber sollten durch den Bauherrn<br />

keine vollendeten Tatsachen akzeptiert<br />

werden, denn als Druckmittel<br />

steht ihm jederzeit ein Zurückbehaltungsrecht<br />

an den zu leistenden Zahlungen<br />

in Höhe des dreifachen Betrages der<br />

voraussichtlichen Mängelbeseitigungskosten<br />

zu. Kostet also die Mängelbeseitigung<br />

bspw. 10.000 Euro, dann dürfen<br />

30.000 Euro zurückbehalten werden.<br />

Und zwar so lange als nötig, d. h. bis zur<br />

Nachbesserung bzw. der mangelfreien<br />

Erfüllung. Allerdings sollte der Bauherr<br />

nicht den Fehler machen, sofort eine<br />

Drittfirma mit der Mängelbeseitigung<br />

zu beauftragen.<br />

Auch im privaten Baurecht gelten zwischenzeitlich<br />

sog. Schiedsklauseln bzw.<br />

Schiedsgutachterklauseln. Diese sind<br />

für den privaten Käufer zwar nicht in<br />

allen Fällen vorteilhaft, aber sie sind<br />

auch nicht in jedem Fall nachteilig. Für<br />

Streitfälle bei Fertighäusern wurde stattdessen<br />

eine Ombudsstelle geschaffen,<br />

die bei Schwierigkeiten zwischen Bauherrn<br />

und Unternehmen vermittelt,<br />

ohne dass Gerichte dafür bemüht werden<br />

müssen. Der Ombudsmann selbst<br />

steht dem Bauherrn kostenlos zur Seite,<br />

seine Entscheidung muss respektiert<br />

werden.<br />

<br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

§<br />

Interessante Urteile<br />

WOHNUNGSEIGENTÜMER<br />

KÜNFTIG HANDLUNGSFÄHIGER<br />

GESETZESREFORM STÄRKT DIE RECHTE DER EIGENTÜMER<br />

UND ERLEICHTERT MODERNISIERUNGEN<br />

Gute Nachrichten für die Besitzer<br />

von Eigentumswohnungen. Ob es<br />

sich zum Beispiel um die Installation<br />

von Ladesäulen für Elektroautos handelt,<br />

um altersgerechte Umbauten oder<br />

energetische Sanierungen: Investitionen<br />

sollen künftig einfacher umgesetzt werden<br />

können. Das sieht eine Novellierung<br />

des Wohnungseigentumsgesetztes<br />

vor, auf die sich die Koalition aus CDU/<br />

CSU und SPD Anfang September geeinigt<br />

hat. Außerdem wird die Position<br />

des Verwalters von Wohnungseigentümergemeinschaften<br />

klarer geregelt.<br />

Was bedeutet es nun, dass Investitionen<br />

einfacher umgesetzt werden können?<br />

Künftig unterliegen bauliche Veränderungen<br />

bei den Eigentümergemeinschaften<br />

keiner Einstimmigkeit mehr.<br />

„Damit wollen wir den massiven Modernisierungsstau<br />

in Wohnungseigentumsanlagen<br />

auflösen“, sagt Sebastian<br />

Steineke, der zuständige Berichterstatter<br />

der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Deren<br />

verbraucherpolitischer Sprecher Dr.<br />

Jan-Marco Luczak erläutert: „Beim<br />

Wohnungseigentumsgesetz haben wir<br />

endlich den Durchbruch für eine grundlegende<br />

Reform geschafft. Wohnungseigentümergemeinschaften<br />

werden künftig<br />

handlungsfähiger sein und die notwendigen<br />

Investitionen leichter beschließen<br />

können. Mit dieser Novelle<br />

machen wir das angestaubte Wohnungseigentumsgesetz<br />

fit für die Zukunft.“<br />

SPD-Sprecher Johannes Fechner fügt<br />

hinzu: „In Zukunft kann ein einzelner<br />

Wohnungseigentümer eine Investition<br />

von anderen Eigentümern verlangen,<br />

wenn er die Kosten dafür selbst trägt.“<br />

Somit könnten wichtige Vorhaben erfolgen,<br />

ohne dass finanzschwächere Eigentümer<br />

überfordert würden.<br />

DIE ROLLE DES VERWALTERS<br />

Welche Rolle dabei künftig der Verwalter<br />

spielt, ist in der Gesetzesreform<br />

ebenfalls festgeschrieben. Demnach hat<br />

jeder Eigentümer Anspruch auf einen<br />

zertifizierten Verwalter, der die notwendigen<br />

rechtlichen und technischen<br />

Kenntnisse mitbringt. Eine Zertifizierung<br />

erhält nur, wer eine entsprechende<br />

Prüfung bei der IHK abgelegt hat. Dies<br />

soll die Qualität der Wohneigentumsverwaltung<br />

deutlich steigern und unqualifizierte<br />

Verwalter oder gar schwarze<br />

Schafe aus dem Markt drängen. Der<br />

Verwalter ist und bleibt lediglich ausführendes<br />

Organ der Eigentümergemeinschaften.<br />

„Hierzu haben wir seine<br />

Befugnisse präzisiert: Ohne gesonderten<br />

Beschluss der Eigentümerversammlung<br />

ist er lediglich berechtigt, Maßnahmen<br />

ordnungsmäßiger Verwaltung zu<br />

treffen, die untergeordnete Bedeutung<br />

haben und nicht zu erheblichen Verpflichtungen<br />

der Eigentümergemeinschaften<br />

führen“, so SPD-Sprecher<br />

Johannes Fechner. CDU-Sprecher<br />

Dr. Jan-Marco Luczak ergänzt dazu:<br />

„Zwar brauchen wir starke und handlungsfähige<br />

Verwalter, aber am Ende<br />

müssen die Eigentümer bei der Wohnungsverarbeitung<br />

den Hut aufbehalten.<br />

Deswegen haben wir durchgesetzt,<br />

dass über teure und bedeutsame Angelegenheiten<br />

immer die Eigentümer<br />

selbst entscheiden und nicht der Verwalter.“<br />

Das Gesetz soll noch im November<br />

<strong>2020</strong> in Kraft treten. <br />

red<br />

62<br />

Foto: djd/Qualitätsgedämmt/mitifoto - stock.adobe.com<br />

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HANDWERKER-RECHNUNG<br />

DARF HÖHER AUSFALLEN<br />

DIE GESETZESLAGE ERLAUBT, DASS HANDWERKER DAS DOPPELTE UND MEHR FÜR<br />

EINE VERANSCHLAGTE BAUMASSNAHME VERLANGEN KÖNNEN<br />

Bei größeren Renovierungen oder<br />

beim Bau eines Hauses beauftragen<br />

Hausbesitzer oder Bauherren immer<br />

wieder Handwerksunternehmen mit<br />

einzelnen Leistungen. In der Regel gehen<br />

sie davon aus, dass sie lediglich die<br />

vereinbarte Auftragssumme bereithalten<br />

müssen. Laut einer Regelung, die<br />

2018 ins Bürgerliche Gesetzbuch (BGB)<br />

aufgenommen wurde, können sie sich<br />

darauf jedoch nicht verlassen. Denn<br />

Handwerker können seitdem eine wesentlich<br />

höhere Sicherheitsleistung einfordern.<br />

Für eine Baumaßnahme, die<br />

mit 40.000 Euro veranschlagt ist, kann<br />

der beauftragte Unternehmer das Doppelte<br />

plus fünf Prozent verlangen, also<br />

82.000 Euro. Der Geschäftsführer der<br />

Verbraucherschutzorganisation Bauherren-Schutzbund<br />

e. V. (BSB) warnt, dass<br />

diese Preissteigerung für viele Verbraucher<br />

nicht finanzierbar sei.<br />

Bei der Beauftragung einzelner Handwerkerleistungen<br />

müssen Verbraucher<br />

laut aktueller Gesetzeslage mit hohen<br />

Sicherheitsforderungen rechnen<br />

HANDWERKER KANN SICHERHEIT<br />

KURZFRISTIG EINFORDERN<br />

Tückisch an der neuen Gesetzeslage ist,<br />

dass der Unternehmer den Auftraggeber<br />

vor Vertragsschluss nicht auf das mögliche<br />

Verlangen einer Handwerkersicherheit<br />

hinweisen muss. Die Forderung<br />

kann mit einer Frist von zehn Tagen<br />

gestellt werden – zu knapp für Verbraucher,<br />

denn viele Banken können Bürgschaftsanfragen<br />

gar nicht so kurzfristig<br />

bearbeiten. Zudem schafft die Regelung<br />

neue Verbraucherrisiken. Dazu Becker:<br />

„Wir haben die Erfahrung gemacht, dass<br />

es häufiger zum Missbrauch kommt.<br />

Entweder wird mit dem Bürgschaftsverlangen<br />

gedroht, um Mängelansprüche<br />

abzuwenden oder um höhere Preise für<br />

die Bauleistung durchzusetzen.“ Zudem<br />

könnten Modernisierungsabsichten per<br />

Gesetz ausgebremst werden. „Das kann<br />

nicht im Sinne der Bundesregierung<br />

sein“, so Becker. Unter www.bsb-ev.de<br />

gibt es mehr Infos über die Aktivitäten<br />

und Ziele des Vereins.<br />

VERZICHTSERKLÄRUNG FÜR<br />

SICHERHEITSVERLANGEN IN DEN<br />

VERTRAG AUFNEHMEN<br />

Der BSB engagiert sich dafür, dass die<br />

Regelung wieder rückgängig gemacht<br />

wird. Der Verein argumentiert, dass die<br />

Maßnahmen in den betreffenden Fällen<br />

vollständig durch einen Bankkredit oder<br />

Eigenmittel vorfinanziert seien. Daher<br />

müssten die Handwerker nicht vor einem<br />

Zahlungsausfall geschützt werden.<br />

In der aktuellen Situation raten die Verbraucherschützer<br />

Bauherren und Modernisierern,<br />

vor dem Vertragsschluss<br />

für Handwerkerleistungen aktiv zu werden.<br />

BSB-Pressesprecher Erik Stange<br />

empfiehlt: „Private Bauherren sollten<br />

ihren Handwerker auf das Sicherheitsverlangen<br />

ansprechen und versuchen,<br />

eine Verzichtserklärung in den Vertrag<br />

aufnehmen zu lassen.“<br />

<br />

(djd)<br />

Foto: djd/Bauherren-Schutzbund<br />

Service für die Immobilienund<br />

Hausverwaltung<br />

> Wir sind Ihr kompetenter Ansprechpartner<br />

bei der Miethausverwaltung sowie<br />

Betriebs kostenabrechnung für Immobilien<br />

in der Region Stuttgart.<br />

> Die Servicegesellschaft besteht seit 1976<br />

als Tochterunternehmen des <strong>Stuttgarter</strong><br />

Haus- und Grundbesitzervereins.<br />

> Derzeit verwalten wir ca. 3.000 Einheiten<br />

mit einem Mitarbeiterteam aus 15 Fach -<br />

kräften<br />

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Immobilienfachleuten und<br />

Juristen aus der Haus & Grund-Gruppe<br />

Ansprechpartner: Christian Schade<br />

Telefon 0711 21048-41<br />

Gerokstraße 3, 70188 Stuttgart<br />

m.braun@hausundgrund-stuttgart.de<br />

www.hausundgrund-stuttgart.de<br />

Vor dem Auftrag für Handwerkerleistungen sollten Bauherren und<br />

Modernisierer versuchen, eine Verzichtsklausel zu Handwerkersicherheiten<br />

in den Vertrag aufnehmen zu lassen<br />

MIETHAUSVERWALTUNG<br />

FÜR IHRE IMMOBILIE<br />

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Foto: djd/Bauherren-Schutzbund<br />

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AIRBNB & CO.<br />

WANN GREIFT DAS ZWECKENTFREMDUNGSGESETZ?<br />

Für einige, vielleicht auch für<br />

viele Leser stellt sich bei Airbnb die<br />

Frage: was ist damit gemeint? Daher<br />

stellt sich die Frage: was haben Airbnb<br />

und Corona-Lockdown gemeinsam? Es<br />

ist eine Pandemie, eine Verunreinigung<br />

der deutschen Sprachkultur. Airbnb –<br />

eine Abkürzung für verschiedene Varianten:<br />

„Mi casa es su casa (italienisch),<br />

was bedeutet „Mein Haus ist dein Haus“.<br />

Oder die spanische Redewendung: „Mi<br />

casa es tu casa“, was bedeutet „Fühl dich<br />

wie zuhause“. Eine Aufforderung vom<br />

Gastgeber an den Gast.<br />

Airbnb – es ist eine Aufforderung: „Mein<br />

Haus ist dein Haus, du bist bei mir willkommen.<br />

Es ist ein Ausdruck von Gastfreundlichkeit<br />

gegenüber Besuchern mit<br />

Fremden, damit diese sich wohlfühlen<br />

(Su casa es nuestra casa – Dein Heim,<br />

dein Haus ist unser Heim). Kommt man<br />

dabei auf die lateinische Bezeichnung<br />

von „sa“, bedeutet es Hütte. Daher stellt<br />

sich die Frage: Heim oder Hütte? Was<br />

enthüllt uns die wahre Bezeichnung von<br />

Airbnb?<br />

AIRBNB & CO.: DIE NEUE<br />

FORM DER UNTERVERMIETUNG<br />

AN TOURISTEN<br />

Aktuell gibt es verschiedene Portale wie<br />

Airbnb, Wimdu oder 9flats, die durch<br />

eine kurzfristige Untervermietung einer<br />

Wohnung an Touristen ein lukratives<br />

Geschäft wittern – insbesondere auch<br />

in Zeiten von Corona. Dabei verkennen<br />

viele Anbieter, dass es bei diesem<br />

Geschäft auch rechtliche Vorgaben gibt.<br />

Wer diese nicht einhält, muss mit empfindlichen<br />

Geldbußen rechnen.<br />

Wer als Privatperson seine Wohnung<br />

entweder kurzfristig oder wiederholt an<br />

einen Touristen bzw. langfristig an einen<br />

Zwischenmieter vermietet, benötigt<br />

Brian Chesky, Co-Gründer und CEO von<br />

Airbnb, in einer Live-Übertragung, bei<br />

der bevorstehende Veröffentlichungen<br />

angekündigt werden<br />

die Zustimmung von seinem Vermieter<br />

(Schlagwort: Untervermietung). Dabei<br />

geht es nicht nur um den rechtlichen<br />

Aspekt, seinen Vermieter darum zu bitten,<br />

dass dieser sein Einverständnis zur<br />

Untervermietung gibt. Vielmehr muss<br />

der Mieter gegenüber seinem Vermieter<br />

klarstellen, warum – also aus welchen<br />

wichtigen Gründen – er seine Wohnung<br />

wiederholt einem beliebigen Touristen<br />

überlassen will.<br />

Wer gegen dieses Rechtsverständnis verstößt,<br />

dem kann fristlos gekündigt werden<br />

(Urteil des BGH aus 2014, Az. VIII<br />

ZR 210/13).<br />

WAS BEDEUTET DER<br />

JURISTISCHE AUSDRUCK „ZWECK-<br />

ENTFREMDUNGSVERBOT“?<br />

Es gibt Vermieter, die nicht daran interessiert<br />

sind, ihre Wohnung dauerhaft ein<br />

und demselben Mieter zu überlassen.<br />

Sie wollen einfach nur Geld verdienen:<br />

in dem sie ihre leer stehende Wohnung<br />

tage- bzw. wochenweise an Touristen<br />

vermieten. Doch bezahlbarer Wohnraum<br />

darf nicht nur ausschließlich Touristen<br />

zur Verfügung gestellt werden.<br />

Von daher gilt in einigen Bundesländern<br />

das sog. Zweckentfremdungsverbot, was<br />

nichts anderes bedeutet als: liegt ein solches<br />

vor, muss sich der Vermieter mit<br />

dem zuständigen Bezirksamt in Verbindung<br />

setzen und die Behörde um eine<br />

Erlaubnis zur Untervermietung an Touristen<br />

bitten.<br />

Einige Bundesländer sind zwischenzeitlich<br />

dazu übergegangen, die Vermietung<br />

einer Wohnung an Touristen<br />

auf bspw. 120 oder 180 Tage im Jahr zu<br />

beschränken. Nach dieser Zeit darf die<br />

Wohnung dann nicht mehr gewerblich<br />

untervermietet werden. Ja – Sie lesen<br />

richtig: Airbnb stellt eine gewerbliche<br />

Untervermietung dar! Und das ist noch<br />

nicht alles. Für Airbnb wurde durch das<br />

Verwaltungsgericht München (Az. M 9<br />

K 18.4553) der Datenschutz aufgehoben.<br />

Was bedeutet: besteht der Verdacht einer<br />

illegalen Vermittlung, ist Airbnb dazu<br />

verpflichtet, die Gastgeberdaten herausgeben.<br />

Auch Stuttgart hat zuletzt Airbnb aufgefordert,<br />

die Adressen der Anbieter von<br />

350 im Internet entdeckten Wohnungen<br />

herauszugeben. Man wollte wissen,<br />

ob diese Angebote unter die neue Satzung<br />

über eine „Zweckentfremdung von<br />

Wohnraum“ fallen oder ob die Angebote<br />

ein Potenzial darstellen, Menschen mit<br />

Dauerwohnungen zu versorgen.<br />

NUR WENIGE VERMIETER<br />

KENNEN DIE STEUERRECHT-<br />

LICHEN FRAGESTELLUNGEN<br />

Vermieter können ihre Wohnung sowohl<br />

unter- als auch zwischenvermieten.<br />

Diese Einnahmen müssen jedoch in<br />

der Einkommensteuer-Erklärung unter<br />

„Einnahmen aus Pacht und Vermietung<br />

(Anlage V) angegeben werden. Übersteigen<br />

dabei die Einnahmen aus der<br />

Zwischenmiete die eigentlichen Mietausgaben,<br />

dann fällt Gewinn an, der<br />

wiederum steuerpflichtig ist. Handelt es<br />

sich stattdessen um eine dauerhafte wirtschaftliche<br />

Tätigkeit (d. h. eine eindeutige<br />

Gewinnerzielungsabsicht), dann fällt<br />

sogar noch Gewerbesteuer an.<br />

Und da geht Airbnb sehr großzügig mit<br />

seinen Aussagen um: „Vermieter können<br />

sich etwas dazuverdienen.“ Doch wer als<br />

Vermieter Touristen „unübliche Sonderleistungen“<br />

wie tägliche Zimmerreinigung<br />

oder die Bereitstellung des Frühstücks<br />

anbietet, der fällt umgehend in die<br />

Vermietung gewerblicher Natur.<br />

Also zum Oktoberfest die eigenen vier<br />

Wände über Homesharing-Portale wie<br />

Airbnb hochpreisig an Touristen zu vermieten<br />

– eine gute Idee, doch allzu viel<br />

Geld sollte man nicht einnehmen.<br />

FAZIT<br />

Vermieter, die ihre (auch selbst genutzte)<br />

Wohnung ganz oder teilweise vermieten,<br />

erzielen Einkünfte aus Vermietung und<br />

Verpachtung. Gewerbliche Einkünfte<br />

nach § 15 EStG liegen dann vor, wenn<br />

neben der eigentlichen Vermietung<br />

auch noch unübliche Sonderleistungen<br />

erbracht werden – bspw. die Stellung<br />

von Mahlzeiten. Arbeitnehmer, die nur<br />

bei einem Arbeitgeber beschäftigt sind,<br />

müssten daher keine Einkommensteuer<br />

abgeben. Durch die Vermietungseinkünfte<br />

werden sie jedoch erklärungspflichtig<br />

(§ 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG).<br />

Wer hier Angaben verschweigt (es reicht<br />

bereits eine verspätete Abgabe der Steuererklärung),<br />

macht sich nach § 370 Abs.<br />

1 AO der Steuerhinterziehung schuldig.<br />

Dabei ist bereits eine kurzfristige Vermietung<br />

steuerpflichtig, außer sie fällt<br />

unter die Kleinunternehmer-Regelung<br />

nach § 19 UStG (bis zu 17.500 Euro pro<br />

Kalenderjahr).<br />

<br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

Auf Airbnb werden über 30.000 Tiny<br />

Houses, 5.000 Schlösser und über 3.000<br />

Baumhäuser angeboten<br />

66<br />

Foto: AirBnB<br />

Foto: AirBnB<br />

67


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DIE MIETER-SELBSTAUSKUNFT<br />

DARAUF ACHTEN VERMIETER BEI IHREN NEUEN MIETERN<br />

Insbesondere in begehrten Metropolen<br />

haben Vermieter das Recht auszusuchen,<br />

wer in ihre freie Immobilie einziehen<br />

soll. Hierauf können sich Mieter<br />

explizit vorbereiten. Denn es zählt bei<br />

dem neuen Mieter nicht nur Sympathie,<br />

sondern an erster Stelle die Bonität,<br />

sprich die Zahlungsfähigkeit. Denn die<br />

heutige Angst vieler Vermieter ist groß,<br />

dass der Mieter seinen monatlichen<br />

Zahlungsverpflichtungen nicht mehr<br />

nachkommen kann.<br />

Dabei kommt es den meisten Vermietern<br />

nicht darauf an, den höchst erzielbaren<br />

Mietpreis zu fordern, weitaus<br />

wichtiger ist es ihnen, dass dieser zuverlässig<br />

– Monat für Monat – auch bezahlt<br />

wird. Es geht damit nicht mehr nur um<br />

Profit-Maximierung, sondern um Bonität.<br />

Dieses Losungswort steht bei den<br />

meisten Vermietern an erster Stelle. Von<br />

daher ist es von großer Wichtigkeit, dass<br />

der Wohnungssuchende seine Bonität<br />

bereits am Tage der Wohnungsbesichtigung<br />

offen legt.<br />

BONITÄT KANN DURCH<br />

NICHTS ERSETZT WERDEN<br />

Rund 85 Prozent aller Vermieter benötigen<br />

bereits bei der Wohnungsbesichtigung<br />

die Vorlage eines sog. Schufa-Bonitäts-Checks.<br />

Auf diese Weise lässt sich<br />

schnell und mit geringem Aufwand eine<br />

freie Wohnung vermieten. Das liegt<br />

auch an der Tatsache, dass nicht mehr<br />

alle Vermieter auf die Unterstützung eines<br />

Maklers zurückgreifen wollen. Man<br />

will einfach Geld sparen – für sich und<br />

den Mieter: Interessentensuche mit<br />

möglichst wenig Aufwand und Geld.<br />

Gleichzeitig legen viele Vermieter zwischenzeitlich<br />

großen Wert darauf, eine<br />

leer stehende Wohnung wieder schnell<br />

zu vermieten, denn alles andere verursacht<br />

nur hohe Betriebskosten, die<br />

durch den Vermieter weiter bezahlt werden<br />

müssen. Aufgrund der zusätzlich<br />

fehlenden Mieterträge entsteht am<br />

Schluss unter dem Strich einfach nur ein<br />

Fehlbetrag, der vermeidbar ist.<br />

Im Umkehrschluss zeigen aktuelle<br />

Studien (u. a. Mindline-Studie), dass<br />

nur wenige Vermieter bereit sind, vor<br />

einem Mieterwechsel Renovierungsarbeiten<br />

vorzunehmen. Sie vermieten ihre<br />

leer stehende Wohnung lieber im aktuellen<br />

Zustand. Wer als Mieter dies nicht<br />

akzeptiert, hat bereits zu 50 Prozent verloren.<br />

Allerdings sieht die rechtliche<br />

Lage völlig anders aus. Vermieter sind<br />

verpflichtet, sich an den Kosten für<br />

Schönheitsreparaturen zu beteiligen.<br />

DAS AKTUELLE URTEIL DES BGH<br />

Langjährige Mieter können ihren Vermieter<br />

zum Renovieren verpflichten,<br />

müssen sich aber an den Kosten beteiligen.<br />

Voraussetzung ist, dass sich der Zustand<br />

der Wohnung seit Einzug deutlich<br />

verschlechtert hat. Das hat der Bundesgerichtshof<br />

(BGH) in Karlsruhe in zwei<br />

Fällen aus Berlin entschieden. Das Urteil<br />

ist auf alle Mieter übertragbar, die<br />

ihre Wohnung in unrenoviertem Zustand<br />

bezogen haben (Az. VIII ZR<br />

163/18 u. a.). Die Richter entschieden<br />

sich nun für eine Kompromisslösung:<br />

die Kosten sollen demnach in der Regel<br />

jeweils zur Hälfte von Vermieter und<br />

Mieter getragen werden.<br />

Doch welche Klauseln im Mietvertrag<br />

sind aktuell unwirksam? Bisher galt:<br />

wenn Mieter in eine unrenovierte<br />

Wohnung einziehen, sind Klauseln zu<br />

Schönheitsreparaturen im Mietvertrag<br />

ungültig. Mieter müssen dann weder<br />

während der Mietzeit noch beim Auszug<br />

die Wohnung renovieren, entschied<br />

der BGH im Jahr 2015. Aktuell gilt: bei<br />

unrenoviert übergebenen Wohnungen<br />

sind Reparaturklauseln im Mietvertrag<br />

nur dann zulässig, wenn der Vermieter<br />

dem Mieter einen „angemessenen Ausgleich“<br />

zukommen lässt, falls dieser<br />

beim Einzug renoviert.<br />

Stehen im Mietvertrag zudem starre<br />

Fristen in Jahren, innerhalb derer zum<br />

Beispiel Küche oder Schlafzimmer zu<br />

renovieren sind, dann sind alle Vertragsklauseln<br />

zu Schönheitsreparaturen<br />

unwirksam. Häufig geben diese Fristen<br />

vor, dass zum Beispiel Bad und Küche<br />

zwingend alle drei Jahre zu streichen<br />

sind – unabhängig davon, wie abgewohnt<br />

sie tatsächlich aussehen. Des<br />

Weiteren ist die pauschale Verpflichtung<br />

ungültig, dass Mieter bei Auszug zu<br />

renovieren haben. Denn das könnte<br />

auch Mieter treffen, die vielleicht nur<br />

ein halbes Jahr in der Wohnung gewohnt<br />

haben.<br />

Was bedeutet das für Mieter? Wer eine<br />

unwirksame Renovierungsklausel im<br />

Mietvertrag stehen hat, ist auf der sicheren<br />

Seite: er kann den Passus ignorieren<br />

und muss die Arbeiten gar nicht erledigen.<br />

Allerdings heißt das nicht automatisch,<br />

dass der Vermieter einspringt.<br />

Unter Umständen bleibt die Wohnung<br />

einfach, wie sie ist.<br />

BONITÄT IST DURCH NICHTS ZU<br />

ERSETZEN – ABER …<br />

Es gibt noch einen weiteren Punkt für<br />

Vermieter, der stimmig sein muss: der<br />

neue Mieter sollte in die bestehende<br />

Hausgemeinschaft passen. Sympathiepunkte<br />

wie gute Manieren sowie ein offenes<br />

und freundliches Verhalten gegenüber<br />

dem Vermieter stehen ebenso an<br />

oberster Stelle. Steigern Sie daher als<br />

Wohnungssuchender mit einer vollständigen<br />

Bewerbungsmappe Ihre Chance<br />

auf Ihre „Traumwohnung“. Um den Erfolg<br />

bei der Wohnungsbewerbung zu<br />

steigern, sollten daher bereits beim Erstkontakt<br />

bzw. spätestens bei der Wohnungsbesichtigung<br />

Unterlagen für die<br />

entsprechende Zahlungsfähigkeit vorgelegt<br />

werden.<br />

Achten Sie als Wohnungssuchender allerdings<br />

darauf, dass die Schufa alle für<br />

das Mietverhältnis nicht relevanten<br />

Daten entfernt. Ebenso hilfreich ist die<br />

sog. Mietschulden-Freiheitsbescheinigung<br />

vom bisherigen Vermieter. Auf<br />

diese Weise bestätigen Wohnungssuchende<br />

gegenüber ihrem neuen Vermieter,<br />

dass sie in der Vergangenheit stets<br />

ihre Miete pünktlich bezahlt haben. Bedenken<br />

Sie: je weniger Ihr Vermieter<br />

nachfragen muss, desto größer sind die<br />

Chancen auf Ihre neue Wohnung.<br />

DIE MIETSCHULDEN-<br />

FREIHEITSBESCHEINIGUNG<br />

Hinter einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung<br />

kann die Angst vieler Vermieter<br />

vor Mietnomaden stecken. Darunter<br />

versteht man Betrüger, die Mietschulden<br />

anhäufen und eines Tages aus<br />

der Wohnung verschwinden, ohne eine<br />

neue Adresse zu hinterlassen.<br />

Durch die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung<br />

bestätigt der Wohnungssuchende,<br />

dass er zum einen seine Miete<br />

immer pünktlich bezahlt hat und zum<br />

anderen, dass keine Mietschulden bestehen.<br />

Damit gelten Sie bei Ihrem Vermieter<br />

als zahlungsfähig und zuverlässig.<br />

Manche Vermieter verlangen zudem<br />

noch Bonitätsnachweise, Gehaltsnachweise<br />

und zum Teil auch Bürgschaften.<br />

Aus der Mietschuldenfreiheits-Bescheinigung<br />

müssen folgende Angaben hervorgehen:<br />

Angaben zum bisherigen<br />

Vermieter, Angaben zum Grund der<br />

Kündigung des Mietverhältnisses (wer<br />

hat gekündigt, wann wurde gekündigt,<br />

wurde ordentlich oder außerordentlich<br />

bzw. fristlos gekündigt?). Zahlen bspw.<br />

die Eltern die Miete, ist es auch erlaubt,<br />

eine Mietschuldenfreiheits-Bescheinigung<br />

dieser Personen vorzulegen.<br />

Das Verlangen einer Mietschuldenfreiheitsbescheinigung<br />

kann jedoch auch<br />

kritische Mieter benachteiligen. Denn<br />

Ihr Vorvermieter kann die Mietzahlungsbestätigung<br />

verweigern, wenn Sie<br />

zum Beispiel eine Mietminderung vorgenommen<br />

oder eine unzulässige Nachzahlung<br />

von Betriebskosten verweigert<br />

haben. Denn: Vermieter sind nicht verpflichtet,<br />

eine Bescheinigung der Mietschuldenfreiheit<br />

auszustellen.<br />

Der Bundesgerichtshof hat in einem Urteil<br />

(BGH VIII ZR 238/08) entschieden,<br />

dass ehemalige Vermieter keine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung<br />

ausstellen<br />

müssen. Die Begründung ist, dass<br />

sich daraus für den Vermieter im Fall<br />

eines Rechtsstreits mit seinem Mieter<br />

Nachteile ergeben können. Hinzu<br />

kommt, dass die Bescheinigung rechtlich<br />

nicht aussagekräftig ist: denn meist<br />

geht daraus nicht hervor, für welchen<br />

Zeitraum sie gilt oder ob auch Nachforderungen<br />

aus Betriebskostenabrechnungen<br />

darin enthalten sind.<br />

Dementsprechend positionieren sich<br />

solvente Mietinteressenten in vorderster<br />

Reihe. Gleichzeitig offenbaren sie aber<br />

nur jene Informationen, die unabdingbar<br />

für die Vermietung sind. Die eigene<br />

Privatsphäre bleibt geschützt. <br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

68<br />

Foto: Getty Images – skynesher<br />

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DAS NEUE GEBÄUDEENERGIEGESETZ (GEG)<br />

RELEVANTE NEUERUNGEN BEI EnEV UND EEWärmeG<br />

Am 01.11.<strong>2020</strong> tritt das Gebäudeenergiegesetz<br />

mit relevanten Neuerungen<br />

gegenüber der bisherigen<br />

Energie-Einspar-Verordnung (EnEV)<br />

und dem Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz<br />

(EEWärmeG) in Kraft. Ziel<br />

des neuen Gesetzes ist die Vereinheitlichung<br />

des Energieeinsparrechts für Gebäude,<br />

um einen einfacheren ordnungsrechtlichen<br />

Rahmen für Niedrigstenergiegebäude-Standards<br />

zu bilden. Diese<br />

neuen Regelungen müssen bei der künftigen<br />

Bauplanung und -ausführung beachtet<br />

werden, um mögliche Haftungsfolgen<br />

auszuschließen. Und das sind die<br />

aktuellen Fakten zur neuen GEG-Verordnung:<br />

Das Gebäudeenergiegesetz (kurz GEG)<br />

soll das Bauen und Sanieren in Deutschland<br />

vereinfachen. Es soll zur Entbürokratisierung<br />

beitragen und die europäischen<br />

Vorgaben zur Gesamtenergieeffizienz<br />

von Gebäuden im deutschen<br />

Recht umsetzen. Dazu fasst es das<br />

„Energieeinspargesetz“, die „Energieeinsparverordnung“<br />

und das „Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz“<br />

in einem<br />

Werk zusammen.<br />

Das GEG verpflichtet den Bauherrn<br />

dazu, sich für die Nutzung mindestens<br />

einer Form Erneuerbarer Energie zu<br />

entscheiden. Dazu zählen unter Anderem<br />

Erneuerbare Energien aus gebäudenahen<br />

Quellen wie Solaranlagen,<br />

aber auch Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen<br />

wie die Brennstoffzellenheizung,<br />

in der Biomethan zu Strom und Wärme<br />

umgewandelt wird. Die Nutzung von<br />

Erneuerbarer Fern- sowie Abwärme<br />

fällt ebenso unter die Erfüllungsoptionen<br />

des Gesetzes.<br />

Gebäudenah erzeugter Strom aus erneuerbaren<br />

Energien gilt zukünftig<br />

als Erfüllungsoption im Neubau: der<br />

Wärme- und Kältebedarf muss dabei zu<br />

mindestens 15 Prozent gedeckt werden.<br />

Für Wohngebäude mit PV-Anlagen<br />

lässt sich der Nachweis auch über die<br />

Anlagengröße führen.<br />

Bei wesentlichen Renovierungen muss<br />

nun eine Energieberatung erfolgen. Der<br />

Energieberater kann dabei frei gewählt<br />

werden. Die Energieberatung muss allerdings<br />

unentgeltlich durch einen qualifizierten<br />

Energieberater erfolgen.<br />

Energieausweise werden belastbarer:<br />

Berechnungen müssen eingesehen und<br />

Angaben der Eigentümer sorgfältig geprüft<br />

werden. Neben Verkäufern und<br />

Vermietern sind nun auch Makler verpflichtet,<br />

einen Energieausweis vorzulegen.<br />

Zusätzlich müssen nun auch die<br />

CO 2<br />

-Emissionen des Gebäudes im<br />

Energieausweis angegeben werden.<br />

Mit dem Gebäudeenergiegesetz werden<br />

sog. Quartierslösungen für Gebäude<br />

in räumlichem Zusammenhang aufgenommen.<br />

Bis Ende 2025 wird es<br />

möglich sein, mehrere Gebäude bzw.<br />

einzelne Quartiere in Abhängigkeit<br />

voneinander zu betrachten. Die Innovationsklausel<br />

eröffnet in diesem Zusammenhang<br />

auch die Möglichkeit zur<br />

Erprobung innovativer PtX-Produkte<br />

oder von synthetischem Erdgas.<br />

Ab 2024 wird die DIN V 18599 „Energetische<br />

Bewertung von Gebäuden“<br />

alleinige Bilanzierungsregel für den<br />

Nachweis der energetischen Qualität<br />

von Gebäuden und löst die DIN V 4108<br />

Teil 6 (Berechnung des Jahresheizwärmebedarfs)<br />

und die DIN V 4701 Teil 10<br />

(energetische Bewertung heiz- und<br />

raumlufttechnischer Anlagen) ab.<br />

Viele Bauherren und Hausbesitzer befürchteten<br />

lange, dass das Gebäudeenergiegesetz<br />

deutlich höhere Anforderungen<br />

an den Bau oder die Sanierung<br />

von Gebäuden stellen könnte. Wie aus<br />

dem aktuellen GEG-Entwurf hervorgeht,<br />

ist das jedoch nicht der Fall. Denn<br />

die Anforderungen der EnEV und die<br />

Vorgaben aus dem Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz<br />

bleiben weitestgehend<br />

bestehen. Zumindest bis zum Jahr 2023.<br />

Denn dann erfolgt eine planmäßige<br />

Überprüfung der Gebäudestandards,<br />

die zu einer Verschärfung der Anforderungen<br />

führen könnte (siehe § 9 GEG).<br />

WELCHE REGELUNGEN FALLEN<br />

UNTER DAS GEG UND WELCHE<br />

REGELUNGEN MÜSSEN KÜNFTIG<br />

BEIM ENERGETISCHEN BAUEN<br />

UND SANIEREN BEACHTET<br />

WERDEN?<br />

Wer in Deutschland ein Haus bauen<br />

oder sanieren möchte, muss heute viele<br />

Regelwerke beachten. So zum Beispiel<br />

die Energieeinsparverordnung und das<br />

Energieeinspargesetz. Im Neubau<br />

kommt dann auch noch das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz<br />

hinzu. Es<br />

schreibt vor, dass der Wärmebedarf<br />

neuer Gebäude zu einem Mindestanteil<br />

mit erneuerbaren Energien zu decken<br />

ist. Mit dem Gebäudeenergiegesetz<br />

(GEG oder Gesetz zur Einsparung von<br />

Energie und zur Nutzung erneuerbarer<br />

Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung<br />

in Gebäuden) räumt der Gesetzgeber<br />

hier auf. Denn dieses fasst die genannten<br />

Regelwerke in Zukunft zusammen.<br />

Das GEG soll Bauen und Sanieren<br />

vereinfachen und wesentlich zur Entbürokratisierung<br />

beitragen. Weitere Kernziele<br />

sind:<br />

• die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie,<br />

die bis zum Jahr 2<strong>05</strong>0<br />

einen weitestgehend klimaneutralen<br />

Gebäudebestand fordert<br />

• der sparsame Einsatz von Energie<br />

in Gebäuden und die zunehmende<br />

Nutzung erneuerbarer Energien zur<br />

Erzeugung von Wärme, Kälte und<br />

Strom für den Gebäudebetrieb<br />

• die Schonung fossiler Ressourcen,<br />

die Minderung der Abhängigkeit<br />

von Energieimporten und die Umsetzung<br />

der klimapolitischen Ziele<br />

der Bundesrepublik.<br />

Bei allen Anforderungen an neue und<br />

zu sanierende Gebäude soll der Grundsatz<br />

der Wirtschaftlichkeit dabei oberste<br />

Priorität haben. Das heißt: das energieeffiziente<br />

Bauen und Sanieren soll sich<br />

für Investoren, Bauherren und Hausbesitzer<br />

auch finanziell lohnen.<br />

Das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG)<br />

setzt die europäischen Vorgaben zur<br />

Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden<br />

vollständig um und integriert die Regelung<br />

des Niedrigstenergiegebäudes in<br />

das vereinheitlichte Energieeinsparrecht.<br />

Beispiel: die neuen Regelungen<br />

für Heizungen. Wenn in einem bestehenden<br />

Gebäude eine Ölheizung ausgetauscht<br />

werden muss, darf ab 2026 nur<br />

dann wieder eine Ölheizung eingebaut<br />

werden, wenn in dem Gebäude der<br />

Wärme- und Kältebedarf anteilig durch<br />

die Nutzung erneuerbarer Energien gedeckt<br />

wird. Erlaubt sind also auch nach<br />

dem GEG weiterhin Hybridheizungen,<br />

zum Beispiel aus Ölheizung und Solarthermie.<br />

Das Verbot von Ölheizungen gilt nicht,<br />

wenn Erdgas oder Fernwärme nicht zur<br />

Verfügung stehen und die anteilige Nutzung<br />

von Erneuerbaren Energien technisch<br />

nicht möglich ist oder zu einer<br />

unbilligen Härte führt. Die schon jetzt<br />

geltende Austauschpflicht für Ölheizungen<br />

und Gasheizungen, die älter als 30<br />

Jahre sind, bleibt bestehen.<br />

Für den Neubau ist die Nutzung erneuerbarer<br />

Energien zur anteiligen Deckung<br />

des Wärme- und Kältebedarfs<br />

bereits heute im EEWärmeG vorgeschrieben.<br />

Gebäudenah erzeugter<br />

Strom aus erneuerbaren Energien wird<br />

durch das neue GEG besser angerechnet.<br />

Die Fördermaßnahmen unterstützen<br />

speziell auch beim Heizungstausch.<br />

Neben den jetzigen Förderprogrammen<br />

wurde eine Austauschprämie beschlossen.<br />

Wer seine alte Ölheizung durch ein<br />

klimafreundlicheres Gerät ersetzen<br />

lässt, erhält hierfür eine Förderung von<br />

40 Prozent. Unabhängig davon ist der<br />

Austausch einer Ölheizung künftig auch<br />

steuerlich absetzbar.<br />

VERPFLICHTENDE<br />

ENERGIEBERATUNG UND<br />

ENERGIE-AUSWEIS-PFLICHT<br />

Das Gebäudeenergiegesetz sieht Qualitätsverbesserungen<br />

bei Energieausweisen<br />

durch strengere Sorgfaltspflichten<br />

für Aussteller des Ausweises vor. So sind<br />

Aussteller nach dem Referentenentwurf<br />

u. a. verpflichtet, für die Erstellung eines<br />

Energieausweises bei bestehenden Gebäuden<br />

in Zukunft eine Vor-Ort-Begehung<br />

durchzuführen oder sich für<br />

eine Beurteilung der energetischen Eigenschaften<br />

geeignete Bildaufnahmen<br />

des Gebäudes zur Verfügung stellen<br />

zu lassen.<br />

Die Einteilung der Effizienzklassen in<br />

den Energieausweisen für Wohngebäude<br />

richtet sich künftig nicht mehr nach<br />

der Endenergie, sondern nach dem Primärenergiebedarf<br />

bzw. dem Primärenergieverbrauch.<br />

Die Grenzwerte der<br />

einzelnen Effizienzklassen verschieben<br />

sich dadurch um 5 bzw. 10 kWh/m 2 a<br />

nach oben. Energieausweise werden in<br />

Zukunft verpflichtend auch CO 2<br />

-Kennwerte<br />

enthalten. Zudem sieht das Gebäudeenergiegesetz<br />

die Einführung eines<br />

vorläufigen Energieausweises in der<br />

Bauphase vor. Was bedeutet:<br />

Künftig soll laut GEG der Verkäufer<br />

oder Makler beim Verkauf eines Einund<br />

Zweifamilienhauses ein Beratungsgespräch<br />

mit einem Energieberater der<br />

Verbraucherzentrale anbieten müssen.<br />

Diese Beratung soll auf Basis des Energieausweises<br />

stattfinden und der Aufklärung<br />

des Käufers dienen. Auch bei<br />

der Sanierung eines Ein- oder Zweifamilienhauses,<br />

bei der eine Bewertung<br />

der Gesamtenergieeffizienz des sanierten<br />

Gebäudes durchgeführt wird, soll <br />

70<br />

Foto: Getty Images – shironosov<br />

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eine Energieberatung vor Beauftragung<br />

der Planungsleistungen Pflicht<br />

werden.<br />

Die Pflichten zur Vorlage eines Energieausweises<br />

bei Verkauf, Vermietung oder<br />

Verpachtung sowie die Vorgaben zu<br />

Pflichtangaben in Immobilienanzeigen<br />

werden mit dem neuen GEG auch auf<br />

Immobilienmakler ausgeweitet. Im<br />

Energieausweis sind künftig zusätzlich<br />

die Kohlendioxidemissionen eines Gebäudes<br />

anzugeben, die sich aus dem<br />

Primärenergiebedarf/-verbrauch ergeben.<br />

Zudem werden Angaben zu inspektionspflichtigen<br />

Klimaanlagen verlangt.<br />

Bei Neubauten muss zum Anteil<br />

der Erneuerbaren Energien am Wärmeund<br />

Kälteenergiebedarf auch der Anteil<br />

zur Pflichterfüllung genannt werden.<br />

Um die Qualität der Energieausweise zu<br />

verbessern, legt der Entwurf strengere<br />

Sorgfaltspflichten für Aussteller von<br />

Energieausweisen fest. Sie müssen Berechnungen<br />

anderer Aussteller einsehen,<br />

bevor sie auf dieser Basis einen<br />

Ausweis ausstellen, von Eigentümern<br />

Foto: Getty Images – anatoliy_gleb<br />

bereitgestellte Angaben sorgfältig prüfen<br />

und nicht verwenden, wenn Zweifel<br />

an deren Richtigkeit bestehen, für bestehende<br />

Gebäude eine Vor-Ort-Begehung<br />

durchführen oder geeignete Fotos<br />

zur Verfügung stellen lassen. Auch<br />

Handwerker und staatlich anerkannte<br />

Techniker mit entsprechender Fortbildung<br />

werden für Nichtwohngebäude<br />

(in Zukunft geplant auch für Neubauten)<br />

ausstellungsberechtigt.<br />

Eine Energieberatung informiert über<br />

den aktuellen energetischen Zustand<br />

von Gebäuden. Sie zeigt Einsparpotenziale<br />

auf und hilft, das vorhandene Budget<br />

effizient einzusetzen. Aus diesen<br />

Gründen ist die Beratung durch einen<br />

Experten der Verbraucherzentrale bald<br />

Pflicht. Und das bei wesentlichen Änderungen<br />

bestehender Gebäude (§ 48<br />

GEG) und beim Verkauf von Häusern<br />

(§ 80 GEG). Die Anforderung bezieht<br />

sich jeweils auf Gebäude mit ein bis<br />

zwei Wohneinheiten. Im Fall eines Verkaufes<br />

muss der Makler die Beratung<br />

zumindest anbieten.<br />

Wer nun hohe Extrakosten befürchtet,<br />

kann aufatmen: denn die Beratung<br />

durch Experten der Verbraucherzentralen<br />

ist staatlich gefördert und meist sehr<br />

günstig. So gibt es Detail- und Heizchecks<br />

vor Ort heute bereits für einen<br />

Festpreis von 30 Euro.<br />

VERBOT VON<br />

ÖLHEIZUNGEN AB 2026<br />

Im Regierungsentwurf wurde nun auch<br />

das im Klimapaket 2030 beschlossene<br />

Verbot von Ölheizungen ab 2026 mit<br />

aufgenommen. Das GEG sieht dazu vor,<br />

dass der Einbau neuer Ölheizungen<br />

grundsätzlich verboten ist.<br />

Es gibt jedoch Ausnahmen, die vornehmlich<br />

darauf abzielen, dass ein<br />

Weiterbetrieb als Hybridheizung möglich<br />

bleibt. Wann bzw. ab welchem<br />

Anteil erneuerbarer Wärme eine Ölheizung<br />

ein Hybrid ist, lässt der Regierungsentwurf<br />

offen. Hiervon wird es<br />

später abhängen, wie wirkungsvoll das<br />

Ölheizungsverbot des Gebäudeenergiegesetzes<br />

ist.<br />

<br />

© Autor: Dietmar Kern<br />

ALTERSGERECHTE BADSANIERUNG<br />

MIT STAATLICHER FÖRDERUNG BODENEBENEN DUSCHKOMFORT SCHAFFEN<br />

„Barrierefrei wohnen? Das ist kein Thema für mich!" So denken viele<br />

Menschen, bei denen das Rentenalter noch in einiger Ferne liegt und die<br />

gerade eine Sanierung ihres Hauses oder ihrer Wohnung planen. Dabei<br />

gibt es Fördergelder für barrierefreie Modernisierungen, unabhängig<br />

von Alter und Gesundheitszustand. Und dafür hat der Gesetzgeber gute<br />

Gründe. Denn im Rahmen ohnehin anstehender Sanierungsarbeiten ist die<br />

Beseitigung von Barrieren mit wesentlich weniger Aufwand verbunden<br />

als bei nachträglichen alters- oder behindertengerechten Umbauten.<br />

RUTSCHHEMMENDE FLIESEN<br />

GEBEN STANDSICHERHEIT<br />

Im Badezimmer zeigt sich ganz besonders<br />

im Duschbereich, wie gut Barrierefreiheit<br />

und mehr Komfort für jedes Lebensalter<br />

zusammenpassen. Bodeneben geflieste<br />

Duschbereiche sind pflegeleicht und<br />

komfortabel. Bei der Auswahl der keramischen<br />

Fliesen lohnt es sich, neben der<br />

Ästhetik auch auf Komfort und Sicherheit<br />

zu achten. Viele deutsche Hersteller bieten<br />

ihre Kollektionen für Bad und Boden<br />

in verschiedenen Rutschhemmklassen<br />

an, unter www.deutsche-fliese.de/bodenebene-dusche<br />

gibt es mehr Infos und Anregungen<br />

zur Badplanung. So kann man<br />

den Duschbereich mit Fliesen ausstatten,<br />

die auch in nassem Zustand nicht rutschig<br />

werden, sondern Jung und Alt festen<br />

Halt bieten.<br />

Duschabtrennungen für bodeneben geflieste<br />

Duschen lassen sich so einplanen, dass sie<br />

leicht zu entfernen sind, wenn noch mehr<br />

barrierefreier Komfort gefragt ist.<br />

SCHWELLENLOSER ZUGANG<br />

OHNE STOLPERFALLE<br />

Im Unterschied zu Duschwannen gibt<br />

es in bodenebenen, gefliesten Duschbereichen<br />

keine Schwellen, die die Bewegungsfreiheit<br />

einschränken oder gar zur<br />

Stolperfalle werden könnten. Duschabtrennungen<br />

lassen sich so einplanen, dass<br />

sie aufklappbar sind oder später komplett<br />

entfernt werden können. So lassen sich<br />

selbst kleinere Badezimmer bei Bedarf<br />

mit geringem Aufwand rollstuhlgerecht<br />

anpassen. Wer heute einige Vorkehrungen<br />

einplant, kann sein Bad später mit<br />

wenig Aufwand in ein Senioren- oder<br />

sogar rollstuhlgerechtes Bad umbauen.<br />

So lassen sich in den heute üblichen Vorwandinstallationssystemen<br />

beispielsweise<br />

Verstärkungen integrieren. An diesen<br />

Stellen können später Haltegriffe oder<br />

Duschsitze befestigt werden, ohne dass<br />

größere Eingriffe in die geflieste Wand<br />

vorgenommen werden müssen.<br />

FÖRDERKONDITIONEN BEACHTEN<br />

Gefördert werden barrierefreie Umbauten<br />

über die KfW im Rahmen der Programme<br />

159 „Altersgerecht umbauen<br />

– Kredit“ oder 455-B „Barrierereduzierung<br />

– Investitionszuschuss“. Förderfähig<br />

sind sowohl Einzelmaßnahmen wie<br />

der Badumbau oder Komplettmodernisierungen<br />

zum Standard „Altersgerechtes<br />

Haus“. Wichtig ist, dass die Arbeiten<br />

von einem Fachunternehmen ausgeführt<br />

werden, dass sie bestimmten Mindestanforderungen<br />

entsprechen und dass der<br />

Förderantrag rechtzeitig vor Beginn der<br />

Baumaßnahme gestellt wird. <br />

(djd)<br />

72<br />

Foto: djd/Deutsche-Fliese.de/Jasba<br />

73


Sanierung & Energie<br />

smartLiving.<br />

Anzeige<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Neue Fenster sparen deutlich Energie<br />

ein und steigern den Wohnkomfort.<br />

Voraussetzung ist allerdings, dass sie<br />

richtig eingebaut wurden.<br />

DER STAAT PACKT MIT AN<br />

STEUERLICHE FÖRDERUNG UND KFW-ZUSCHÜSSE MACHEN DÄMMEN ODER DEN<br />

EINBAU NEUER FENSTER NOCH ATTRAKTIVER<br />

INDIVIDUELLE BETTEN NACH MASS<br />

Wenn Deutschland seine Klimaziele<br />

erreichen will, führt an einer Sanierung<br />

bestehender Wohngebäude kein<br />

Weg vorbei. Über ungedämmte Fassaden<br />

oder veraltete und undichte Fenster entweicht<br />

viel Heizwärme nutzlos nach außen<br />

– das erhöht den Energieverbrauch<br />

und somit auch die Kohlendioxid-Emissionen.<br />

Aber jetzt wird es für private Eigentümer<br />

nochmals attraktiver, ihr Haus<br />

energetisch zu sanieren. Sie profitieren<br />

gleich mehrfach, indem sie Heizkosten<br />

sparen, die Umwelt entlasten und gleichzeitig<br />

bis zu 20 Prozent der Kosten über<br />

die Steuererklärung zurückerhalten.<br />

RECHTZEITIG TERMINE IM<br />

ÖRTLICHEN HANDWERK SICHERN<br />

Voraussetzung für den Steuervorteil ist<br />

unter anderem, dass das sanierte Wohngebäude<br />

selbst benutzt wird. In diesem<br />

Fall können Sanierer 20 Prozent der Kosten<br />

bis zu maximal 40.000 Euro, verteilt<br />

auf drei Jahre, von der Steuerschuld abziehen.<br />

Laut Auskunft des Bundeswirtschaftsministeriums<br />

ist es möglich, Freibeträge<br />

zu beantragen. Somit profitiert<br />

der Hausbesitzer im zweiten und dritten<br />

Jahr der Förderung bereits laufend von<br />

geringeren Steuerabzügen auf sein Einkommen.<br />

Um die Qualität der energetischen<br />

Sanierung zu gewährleisten, muss<br />

zwingend ein Fachunternehmen beauftragt<br />

werden. „Dabei muss es sich um<br />

einen Handwerksmeisterbetrieb oder<br />

einen Betrieb mit einem Inhaber vergleichbarer<br />

Qualifikation handeln“, teilt<br />

das Ministerium mit. Nach Abschluss<br />

weist der Fachhandwerker die Arbeiten<br />

schriftlich nach. Ein entsprechendes<br />

Musterformular für die Steuererklärung<br />

wird durch das Bundesfinanzministerium<br />

vorbereitet. Wer von diesen Vorteilen<br />

profitieren möchte, sollte sich sputen.<br />

Die neue steuerliche Förderung lässt die<br />

Nachfrage im örtlichen Handwerk stark<br />

ansteigen. Freie Termine dürften vielerorts<br />

bald knapp werden. Unter www.<br />

daemmen-lohnt-sich.de gibt es mehr<br />

Details zu der steuerlichen Förderung<br />

im Rahmen des Klimapaketes sowie eine<br />

Fachhandwerkersuche.<br />

SANIERTE FENSTER SPAREN<br />

HEIZENERGIE UND GELD<br />

Ob Fenster ihre besten Zeiten gesehen<br />

haben und langsam marode werden,<br />

spielt in der warmen Jahreszeit keine<br />

große Rolle. Im Herbst und Winter dafür<br />

umso mehr: Unsanierte Fenster verschwenden<br />

unnötig Heizenergie und<br />

damit auch viel Geld. Um dies zu vermeiden,<br />

sollte man rechtzeitig an den<br />

Austausch undichter Fenster denken.<br />

Für die Umrüstung oder den Tausch gibt<br />

es diverse staatliche Förderprogramme,<br />

sie laufen vor allem über die KfW. In der<br />

Regel müssen die Fördermittel beantragt<br />

und genehmigt werden, bevor die Handwerker<br />

anrücken.<br />

HAUSBESITZER MÜSSEN<br />

SICH FÜR EINEN FÖRDERWEG<br />

ENTSCHEIDEN<br />

Die steuerliche Förderung wird im<br />

Übrigen mehrfach – nacheinander oder<br />

gleichzeitig – für verschiedene Sanierungsmaßnahmen<br />

gewährt. Wer also die<br />

Fassade dämmt und die Heizung austauscht,<br />

kann zweimal den Steuerabzug<br />

nutzen. Ausgeschlossen ist hingegen eine<br />

Doppelförderung für ein und dieselbe<br />

Maßnahme aus verschiedenen Töpfen.<br />

Hausbesitzer müssen für sich entscheiden,<br />

ob sie den Abzug von der Steuerschuld,<br />

ein zinsgünstiges Förderdarlehen<br />

mit Tilgungszuschuss oder Investitionszuschüsse<br />

in Anspruch nehmen wollen.<br />

Im Übrigen hat auch die Förderbank des<br />

Bundes KfW ihre Förderung erhöht. Die<br />

Tilgungs- und Investitionszuschüsse für<br />

die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus<br />

sind Anfang dieses Jahres um 12,5 Prozent<br />

gestiegen.<br />

<br />

(djd)<br />

Gesund schlafen war von Anfang<br />

an das Maß, als Fennobed in<br />

Frankfurt gegründet wurde. Seit nun<br />

10 Jahren führt das Ehepaar Masako<br />

und Marc André Mauermann die<br />

Fennobed-Niederlassung in Stuttgart<br />

und stehen für ein Konzept, das bis<br />

heute Gültigkeit hat: hochwertige<br />

Betten für einen langanhaltenden<br />

Schlaf, individuell auf den Kunden<br />

abgestimmt.<br />

So entstand ein modulares System an<br />

Boxspringbetten mit anspruchsvollem<br />

Design, das den persönlichen Schlafbedürfnissen<br />

angepasst ist und auch<br />

jederzeit nach dem Kauf auf neue<br />

Bedürfnisse oder Designwünsche<br />

angepasst werden kann. Von Größe<br />

über Härtegrad und von Bettfüßen<br />

bis zum Kopfteil wird alles nach<br />

Wunsch des Kunden zusammengestellt.<br />

Die Boxspringbetten werden auf<br />

das Gewicht und die Körpermaße<br />

der Kunden*innen abgestimmt. Hinzu<br />

kommt die große Auswahl an Bettwäsche,<br />

Tagesdecken, Bettlaken und<br />

weiteren Accessoires von klassisch<br />

skandinavisch über zeitlos elegant<br />

bis innovativ modern, welche eine<br />

Fülle an ganz individuellen Designvarianten<br />

ermöglichen.<br />

Gesund und nachhaltig sind auch die<br />

Materialien, die bei der Produktion<br />

eines Fennobed-Bettes verwendet<br />

werden. Die Produktion von Fennobed<br />

ist seit Dezember 2016 ISO-14001-<br />

geprüft. Zur Herstellung werden nur<br />

langsam nachwachsende Nadelhölzer<br />

verwendet. Auf Komponentenkleber<br />

oder andere chemische Substanzen<br />

wird vollkommen verzichtet. Die<br />

Bezüge bestehen aus hochwertigen,<br />

antistatischen Naturmaterialien wie<br />

Baumwolle und Leinen. Schaumstoffe<br />

sind öko-zertifiziert, die Wolle besteht<br />

aus reiner Schurwolle, dazu kommen<br />

Bio-Baumwolle sowie Kokosfasern und<br />

Talalay-Latex.<br />

Bereits von der ersten Stunde an zählte<br />

Umweltverträglichkeit in der Herstellung<br />

zu den Kernwerten bei Fennobed.<br />

Die 5-Sterne-Qualität von Fennobed<br />

unterstreichen regelmäßig hervorragende<br />

Testergebnisse. So ging zum<br />

Beispiel bei der Stiftung Warentest das<br />

Modell Aurea unter anderem hinsichtlich<br />

Liegeeigenschaften, Schlafklima,<br />

Haltbarkeit, Bezug, Gesundheit und<br />

Umwelt als klarer Sieger hervor.<br />

So können Masako und Marc André<br />

Mauermann bis heute ihrem Maß und<br />

den Wünschen ihrer Kunden gerecht<br />

werden: Individuell angepasste Qualität<br />

zusammen mit hochwertig ökologischer<br />

Verarbeitung garantieren einen<br />

traumhaften Schlafkomfort.<br />

FENNOBED Stuttgart GmbH<br />

Rosensteinstraße 9<br />

D -70191 Stuttgart<br />

T 0711 –504 255 07<br />

stuttgart@fennobed.de<br />

www.fennobed.de<br />

74<br />

Foto: djd/www.pu-schaum.center/PantherMedia/SimpleFoto<br />

Fotos: ZinCo<br />

75


Wohnen & Leben<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

RAUMGEFÜHLE<br />

Bald sind die warmen Monate vorbei, in denen wir viel Zeit im Freien verbringen. Da stellt sich bei manchem die<br />

Frage einer gestalterischen Neuorientierung seiner Innenräume. Bei dem einen sind es allein die Wände, die<br />

einen neuen Anstrich bedürfen, oder andere Tapeten, neue Wandmotive. Andere sind auf der Suche nach einem<br />

bestimmten Highlight, einem besonderen Augenmerk für ihre Wohnung oder wünschen sich eine komplette<br />

Neugestaltung, ein gesamtes Innenraumkonzept. Wie auch immer, ob Wand- oder komplettes Interieur-Design,<br />

der Rat einer Expertin oder eines Experten kann dabei sehr hilfreich sein, bedenkt man, dass allein die Wahl der<br />

Wandfarbe Einfluss darauf hat, ob wir einen Raum für groß oder eng, kühl oder warm empfinden. smartLiving<br />

möchte Ihnen eine kleine Auswahl an Einrichtungsberatern in der Region Stuttgart geben.<br />

76 Foto: Syndikat4<br />

77


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Design-Tapeten<br />

syndikat4<br />

Das Team von syndikat4<br />

TAPETEN NACH MASS – MADE IM SCHWABENLAND<br />

– HANDMADE DESIGN<br />

„Liebe was du tust!“ sagt sich das Team von Syndikat4. Und<br />

sie lieben nun mal anspruchsvolles Design, Individualität,<br />

Qualität und Tapeten. So werden in der kleinen Manufaktur<br />

in Neckarwestheim bei Heilbronn Tapeten hergestellt.<br />

Hier entstehen in Handarbeit exklusive Design-Tapeten –<br />

jede für sich ein Original. Der Schwerpunkt der Produktion<br />

liegt dabei auf den Motiven, die Grafiker und Designer in anspruchsvoller<br />

Detailarbeit herstellen und ausarbeiten.<br />

Eine Design-Tapete von Syndicat4 akzentuiert den Raum, sie<br />

lenkt den Blick und schafft Atmosphäre. Viele Kunden schätzen<br />

inzwischen die Kompetenz von Syndikat4 und lassen sich<br />

bereits in der Planung beraten, um das passende Motiv bei der<br />

Innenraumgestaltung zu finden.<br />

Zum einen werden die Tapeten aus bereits vorhandenen Entwürfen<br />

angepasst und zum anderen entstehen neue Tapeten<br />

aus Bildern oder Vorstellungen, die der Architekt oder der<br />

Bauherr wünscht.<br />

Um sich eine Vorstellung machen zu können, wie ein Motiv<br />

im Raum wirkt, erstellt Syndikat4 durch vom Kunden oder<br />

Architekten zur Verfügung gestellte „Vor-Ort”-Fotos oder<br />

durch PDF-Raumabwicklungen ein fotorealistisches Bild, das<br />

die spätere Raumwirkung simuliert.<br />

Gedruckt wird auf zwei verschiedene Materialien:<br />

Typ 1 eignet sich durch die Haptik und Belastbarkeit perfekt<br />

für Wohn- und Arbeitsräume sowie für Hotelzimmer. Sie<br />

verleiht jedem Raum einen gewissen Charme.<br />

Das Material ist lichtbeständig und widerstandsfähig und kann<br />

leicht mit einem sanften Seifenwasser gereinigt werden.<br />

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Oberfläche zu veredeln,<br />

sodass diese stoßfest und äußerst strapazierbar ist.<br />

Typ 2 ist ebenfalls universell einsetzbar.<br />

Durch die hochwertige Versiegelung ist diese Glasfasertapete<br />

auch im direkten Nassbereich (Dusche) und auf Böden anwendbar.<br />

Nach dem Druck und dem Schnitt wird das Motiv sorgfältig<br />

geprüft und liebevoll verpackt.<br />

Das Portfolio ist aufgrund der verwendeten Motive, Fotovorlagen<br />

und handgezeichneten Entwürfe zwischen Design und<br />

freier Kunst anzusiedeln.<br />

78<br />

Fotos: Syndikat4<br />

79


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Möblierungsentwurf, Haus in Weiß in Stuttgart<br />

für Wohnbaustudio, Cyrus Ghanai<br />

Heike Uhl<br />

Florian Uhl<br />

Uhl – schöner leben. Das sagt schon viel. Es ist Anspruch und<br />

Versprechen zugleich. In Ludwigsburg im urbanharbor-Areal<br />

präsentiert Uhl Feinstes und Erlesenes rund um Einrichtung<br />

und Innenausstattung. Hier findet der anspruchsvolle Kunde<br />

Highlights für den Wohn- und Schlafbereich, für In- und<br />

Outdoor sowie für die Küche. Auf 2700 qm Fläche verteilen<br />

sich 42 Seecontainer. Bei Uhl wurde der Gedanke der Partizipation<br />

umgesetzt. Die Handelspartner sind mit einbezogen<br />

und zum aktiven Part im Verkauf geworden, indem man<br />

jedem Partner eine bestimmte Fläche zur Verfügung stellt, so<br />

dass sie sich nach ihren Vorstellungen präsentieren können.<br />

Über zwei Ebenen präsentieren sich dort das Who is Who der<br />

Einrichtungsmarken. In allen wichtigen Bereichen des<br />

Wohnens zeigen sie Marken wie COR, Zeitraum, IPDesign,<br />

Freifrau, Interlübke, Tommy m und JAB Anstoetz und vermitteln<br />

ihre Kometenz in kompletten Wohnwelten.<br />

Riva, Girsberger und Spectral, um einige davon zu nennen,<br />

geben Anregungen und Impulse zu Tisch, Stuhl, Sofa, Teppich,<br />

Vorhang, Bad und Home-Entertainment sowie Accessoires<br />

für alle Lebensbereiche.<br />

seiner Vita als Altbausanierer. Aus dieser Zeit rekrutiert er<br />

auch seinen Pool an zuverlässigen Handwerkern.<br />

Das Uhl-Team plant Küchen auf die persönlichen Bedürfnisse<br />

und speziellen Verhältnisse seiner Kundschaft. Dies betrifft<br />

sowohl die räumlichen Voraussetzungen als auch die ergonomischen<br />

Wünsche der Käufer. Ausführung, Umsetzung und<br />

Montage werden in der eigenen Schreinerei gefertigt. Vor<br />

Ort eingebaut sind Uhl-Küchen qualitativ dafür ausgelegt,<br />

Generationen lang zu halten.<br />

In der „City of Innovative Living“ präsentieren sich hochwertige<br />

Marken nach ihren Vorstellungen: SieMatic und LEICHT<br />

bei hochwertigen Küchen oder BORA bei Dunstabzügen,<br />

Franke bei Spülen. Miele, Gaggenau und V-ZUG stehen für<br />

qualitative Einbaubacköfen sowie Occhio für Lichtlösungen.<br />

Den Kunden bietet sich so ein faszinierend breit gefächertes<br />

Spektrum von eigenständigen Markenwelten.<br />

FÜR JEDEN ANSPRUCH<br />

INDIVIDUELL DAS PASSENDE<br />

Wer eine komplette Neu-Gestaltung seiner Innenräume<br />

möchte, findet im Raum Stuttgart für alle Ansprüche, Stile<br />

und Nuancen das Passende.<br />

Der <strong>Stuttgarter</strong> Innenarchitekt und Designer<br />

Cyrus Ghanai hat sich den Werten zeitloser<br />

Ästhetik verschrieben. Mit Empathie, Neugier<br />

und dem Mut, innovative Materialien<br />

immer wieder unerwartet anders einzusetzen,<br />

kreiert er überraschend Neues. Das<br />

Besondere seiner Projekte basiert auf der<br />

Sensibilität und dem ganzheitlichen Blick<br />

für die Harmonie von Architektur und Innenarchitektur<br />

und dem Dialog zwischen<br />

Cyrus Ghanai<br />

Raum, Licht, Material und Farbe; punktuell gewürzt mit<br />

feinem Humor. Allem voran aber steht der Wunsch, Synergien<br />

zu schaffen zwischen dem Charakter eines Raumes, den Bedürfnissen<br />

der Menschen, die sich in ihm bewegen.<br />

Neben anspruchsvollen Interieurs für Privathäuser und<br />

Wohnungen, Hotels, Restaurants und Ladenlokale entwirft<br />

Fotos: Anz_1-3_SmartLiving_<strong>2020</strong>.qxp Cyrus Ghanai; Maks Richter 10.09.20 16:14 Seite 1<br />

er einzigartige Ausstellungskonzepte für die Avantgarde der<br />

Sanitärindustrie und des Bäderfachhandels. Insbesondere<br />

mit der Kreation von High-End-Luxusbädern hat sich der<br />

Designer einen Namen gemacht und zählt heute zu den<br />

führenden kreativen Badplanern Deutschlands.<br />

<br />

cyrus-ghanai.de<br />

Privates Spa mit Sauna<br />

Kompetente Beratung erfährt die Kundschaft von 14 Vollund<br />

Teilzeitkräften, allesamt Fachkräfte und Spezialisten in<br />

ihrem Gebiet: Architekten, Raumplaner, Küchenplaner und<br />

Designer. Sie sind ein weiteres hohes Gut im Firmenkonzept<br />

von Uhl, denn der reine Möbelverkauf steht nicht immer nur<br />

im Vordergrund, zunehmend kommt es vor, dass das<br />

Uhl-Team die komplette Hauseinrichtung oder -sanierung<br />

übernimmt. Die Erfahrung und die Verbundenheit zur handwerklichen<br />

Qualitätsmentalität kommt bei Florian Uhl aus<br />

80<br />

Fotos: Uhl – schöner leben<br />

Fotos: Kettnaker; Bretz<br />

SPRECHER Küche_Raum_Design · Kronenstr. 20 · 70173 Stuttgart · Tel. 0711-896 64 56 · www.sprecher-küchen.de<br />

81


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Das Designer-Ehepaar<br />

Kristina Lopes und<br />

Hartmut Raiser<br />

Linda und Oliver Krapf<br />

82<br />

Mannsdörfer, RaiserLopes<br />

Wohnung in Stuttgart-Sillenbuch, RaiserLopes<br />

International bekannt wurde das Designerpaar RaiserLopes<br />

1996 mit der Ausgestaltung des Factory Store der Hugo Boss<br />

AG in Metzingen. Es folgten weitere internationale Marken,<br />

die von der Innenarchitektur der <strong>Stuttgarter</strong> Designer geprägt<br />

wurde.<br />

Viele <strong>Stuttgarter</strong> kennen und liebten die Filialen vom Bäcker<br />

Treiber, welche jahrelang von RaiserLopes kreiert wurden.<br />

Jede Filiale mit einem eigenen Raumkonzept zu gestalten –<br />

das war der Anspruch von Hartmut Raiser.<br />

Seinen ganz besonderen Charme hatte dabei die Filiale auf<br />

dem Killesberg: Raum-in-Raum-Lösungen – komplett mit<br />

Filz ausgekleidet und somit schallabsorbierend – erlauben<br />

entspannte Gespräche ebenso wie konzentriertes Arbeiten<br />

oder Lesen.<br />

Das Portfolio von RaiserLopes umfasst neben Stores,<br />

Showrooms, Bars, Restaurants auch Privaträume, Büro- und<br />

Verwaltungsräume und Produkte, wie das Bett „Level One“<br />

für die Holzmanufaktur, massive Holzhocker für Körner-<br />

Fliesen oder die Pendelleuchte „Little Bit“ für Steng Licht. Als<br />

Professor fordert Hartmut Raiser seine Studenten innerhalb<br />

eines Projektes Stadtlücken zu finden, unentdeckte bebaubare<br />

Fotos: RaiserLopes<br />

Fotos: Skargaaarden; Tribu; Cane-Line<br />

Bäckerei Treiber, RaiserLopes<br />

Wohnung Hohe Straße, Stuttgart, RaiserLopes<br />

Räume in der Stadt. Nachverdichtung ist das Thema. Es sind<br />

die Zwischenräume, die Schächte zwischen den Häusern, in<br />

die Höhe denken, nicht in die Fläche, die ist kaum noch vorhanden.<br />

Von oben, aus der Vogelperspektive betrachtet, sind<br />

viele Städte verbaut. Doch ändert man den Blickwinkel, sind<br />

in der Vertikalen viele unerschlossene Freiflächen zu erkennen:<br />

Stadtlücken, die Räume zwischen und auf den Gebäuden.<br />

Ein Gedanke zieht sich dabei durch alle Arbeiten von Raiser-<br />

Lopes: Raumgestaltung beginnt beim Licht. Mit dem Lichtkonzept<br />

wird die Atmosphäre des Raumes definiert, noch bevor<br />

an Objekte und Materialien gedacht wird. Lichtplanung<br />

ist bei Hartmut Raiser von Anfang an im Fokus seiner Arbeit.<br />

Unterhält man sich mit Hartmut Raiser über Innenarchitektur,<br />

Architektur oder Design, so ist das eine sehr kurzweilige<br />

Sache. Es sind Design-Geschichten von denen er erzählt.<br />

Lebhaft, leidenschaftlich ohne jede Eitelkeit, dafür mit viel<br />

Lachen. Er kann viel davon erzählen, denn er hat in seiner<br />

Laufbahn oftmals Design-Geschichte gemacht und geschaffen.<br />

Jedes seiner Projekte ist für sich einzigartig. Hartmut<br />

Raiser mag keine Wiederholungen.<br />

www.raiserlopes.com<br />

Linda und Oliver Krapf sind die „Stadtnomaden“. In ihrem<br />

Studio in der Urbanstraße in Stuttgart entwickeln die beiden<br />

ihre eigenen Möbelstücke. Sie sehen sich dabei als Schnittstelle<br />

zwischen Industrie-und Produktdesignern.<br />

Es entstehen klassisch moderne Möbel, einfach funktional<br />

und dabei kreativ anders. Interessant für jeden, der ein außergewöhnliches<br />

Highlight abseits des Mainstreams für seine<br />

Wohnung sucht. Doch Linda und Oliver Krapf entwickeln für<br />

ihre Kunden auf Wunsch auch komplexe Wohnkonzepte.<br />

Mit ihrer Agentur „atelierkrapf “ betreuen sie als Planer den<br />

gesamten Innenausbau. Insbesonders in der Planung und<br />

Umsetzung einer individuell gestalteten Küche (angefangen<br />

mit einer Auswahl an zeichnerischen Vorentwürfen bis hin<br />

zur Elektrogeräte-Ausstattung) finden anspruchsvolle Kunden<br />

hier einen kompetenten Partner, um ein auf ihre Bedürfnisse<br />

und Kochgewohnheiten zugeschnittenes Unikat zu beziehen.<br />

Die zum Atelier gehörende eigene Schreinerei ermöglicht<br />

den beiden eine Produktentwicklung vom Entwurf bis<br />

zur individuellen Fertigung.<br />

www.stadtnomaden.com<br />

atelierkrapf.com<br />

À la Carte – Küche von Linda und Oliver Krapf<br />

Privat-Küche, Entwurf und Produktion der Küche Stadtnomaden,<br />

Geräte SMEG / Kühlschrank mit Kühlschubladen<br />

Fotos: Stadtnomaden; atelierkrapf<br />

10%<br />

Jubiläumsbonus<br />

auf alle<br />

Bettenmodelle<br />

Aktion gültig bis<br />

30.11.<strong>2020</strong><br />

Natürlich<br />

gut schlafen<br />

Seit 1986 produzieren wir Polstermöbel im familieneigenen<br />

Betrieb. Mit dieser Erfahrung fertigen wir<br />

langlebige Box springbetten, die sich individuell<br />

gestalten lassen. Lernen Sie zum Beispiel das Aurea<br />

kennen – den Testsieger der Stiftung Warentest<br />

(test 09/2016). Es ist atmungs aktiv und ökologisch<br />

nachhaltig aus zertifizierten europäischen Materialien<br />

handgefertigt.<br />

FENNOBED Stuttgart<br />

Rosensteinstraße 9 · 70191 Stuttgart<br />

Tel. 0711 - 50425507 · stuttgart@fennobed.de<br />

www.fennobed.de<br />

fennobed fennobed matribyfennobed<br />

83


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

Eingangs- und Flurbereich in der Maisonette P155<br />

Das <strong>Stuttgarter</strong> Designstudio Ippolito Fleitz Group zeichnet sich<br />

mit seiner atmosphärischen Kompetenz aus. In der multidisziplinären<br />

Gestaltung von Gebäuden, Räumen, Landschaften und<br />

Produkten hat das Studio weltweit bereits über 300 Awards abgeräumt<br />

hat. Als ersten deutschen Architekten gelang Peter Ippolito<br />

und Gunter Fleitz 2015 die Aufnahme in die New Yorker „Hall<br />

of Fame“ des Magazins Interior Design. Inzwischen gibt es Dependancen<br />

in Berlin, Zürich, Moskau und Shanghai. Gemeinsam<br />

mit einem internationalem Designer-Team arbeitet das Architektenduo<br />

jeweils an Lösungen, die Teil eines Ganzen sind<br />

und dennoch eine unverwechselbare Identität haben. Legendär<br />

und geradezu ein Klassiker ist die Maisonette P155 in Stuttgart.<br />

immer wieder scheinbar die Enge der Räume auf und erweitern<br />

diese optisch. Auf 290 m² erstreckt sich eine lebendige<br />

Wunderkammer, gefüllt mit Erinnerungsstücken und Inspirationen,<br />

die die beiden Bewohner auf Reisen gesammelt oder<br />

in der Kunst gefunden haben.<br />

Peter Ippolito und Gunter Fleitz sehen sich als Architekten der<br />

Identität. Sie erdenken und erbauen Gebäude, Innenräume und<br />

Landschaften, entwickeln Produkte und Kommunikationsmaßnahmen,<br />

ohne dabei in Disziplinen zu denken.<br />

<br />

© Autor: Klaus Bossert<br />

Peter Ippolito und Gunter Fleitz<br />

Fotos: Eric Laignel; Ippolito Fleitz Group<br />

Diese Seite: Impressionen aus der Maisonette P155<br />

Die Maisonette ist ein Museum der Momente und Showroom<br />

der Kreativität ihrer Bewohner gleichermaßen. In einem denkmalgeschützten<br />

Gründerzeitgebäude in einer begehrten Lage am<br />

Rand der <strong>Stuttgarter</strong> Innenstadt haben ein Architekt und ein<br />

Textildesigner ihr neues Refugium gefunden. Statt einer geschlossenen,<br />

durchgängigen Ästhetik erlebt man die Wohnung<br />

als Collage von verschiedensten Stimmungen. Trotz ihrer Unterschiedlichkeit<br />

gehen sie eine Synthese ein, die in den einzelnen<br />

Räumen die Persönlichkeit der Bewohner widerspiegelt.<br />

Die Ausstattung fordert das Auge und schafft einen spannenden<br />

Hintergrund für farbstarke Kunstwerke. Im Kontrast dazu steht<br />

die ruhige, natürliche Materialwelt der Möbel und das Licht,<br />

das in die Räume fällt. Unterschiedlich geformte Spiegel brechen<br />

Uhl Schöner Leben<br />

CITY OF INNOVATIVE LIVING<br />

info@uhl-schoener-leben.de<br />

www.uhl-schoener-leben.de<br />

84<br />

Fotos: Eric Laignel<br />

85


Wohnen & Leben<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

WOHNEN IM XL-FORMAT<br />

Großzügiges Wohnen auf einer Ebene: Bungalows<br />

in einem modernen Look mit viel Glas, verbinden<br />

Komfort mit praktischen Vorteilen<br />

Foto: djd/TopaTeam/Forcher<br />

TIPPS FÜR DIE EINRICHTUNG TRENDIGER LOFTWOHNUNGEN<br />

Extra hohe Räume, bodentiefe Fenster,<br />

fließende Übergänge zwischen Küche,<br />

Wohn- und Schlafbereich: Wohnen im<br />

Loft steht für ein Gefühl der Freiheit und<br />

Großzügigkeit. Selbst in kleineren Wohnungen<br />

und Häusern lässt sich dieser<br />

angesagte Einrichtungsstil<br />

verwirklichen, wenn<br />

man auf trennende Wände<br />

verzichtet. Doch wie<br />

richtet man das Loft ein,<br />

um die gewünschte luftige<br />

Wirkung zu erzielen und<br />

gleichzeitig ein Gefühl der<br />

Behaglichkeit zu schaffen?<br />

Lösungen von der Stange<br />

gibt es dafür nicht. Empfehlenswert<br />

ist es daher,<br />

sich von Beginn an die<br />

Unterstützung durch erfahrene<br />

Schreiner oder<br />

Tischler vor Ort zu sichern. Die Fachleute<br />

können passende Einrichtungsideen entwickeln<br />

und anschließend auch aufbauen.<br />

Maßgeschneiderte Schrank- und Regalelemente<br />

dienen gleichzeitig als praktischer Raumtrenner<br />

INDIVIDUELLE LÖSUNGEN<br />

SIND GEFRAGT<br />

Ein wichtiger Faktor für die Loft-Einrichtung<br />

ist es, mit den XL-Flächen gekonnt<br />

zu spielen. „Große Räume haben den<br />

Nachteil, dass sie schnell kalt und ungemütlich<br />

wirken. Die Großzügigkeit des<br />

Raums sollte man daher bei der Möblierung<br />

berücksichtigen“, sagt Einrichtungsexperte<br />

Walter Greil von TopaTeam. Hilfreich<br />

seien zum Beispiel maßgefertigte<br />

Regale, die vom Boden bis zur Decke<br />

reichen. Sie können direkt an der Wand<br />

stehen oder auch als Abtrennung zwischen<br />

den unterschiedlichen Bereichen<br />

der Wohnung dienen. Der<br />

Essbereich bildet meist<br />

den Dreh- und Angelpunkt<br />

des großzügigen<br />

Wohnens. „Hier darf ein<br />

sehr großer Esstisch aus<br />

urigem Massivholz nicht<br />

fehlen“, so Greil weiter.<br />

Die einzelnen Wohnbereiche<br />

kann man zudem<br />

durch verschiedene Bodenbeläge,<br />

beispielsweise<br />

in unterschiedlichen<br />

Farbabstufungen, strukturieren.<br />

Schreiner oder<br />

Tischler vor Ort können dazu beraten,<br />

welche Beläge und Holzarten für welchen<br />

Anspruch geeignet sind.<br />

GLEITSCHIEBETÜREN<br />

ALS FLEXIBLE RAUMTRENNER<br />

Als Bodenbelag bringen Parkett und<br />

Holzdielen viel Wohnlichkeit in große<br />

Räume – verbunden mit einer angenehmen<br />

Haptik. Stimmig dazu sollten auch<br />

die Wandfarben gewählt werden. „Dunklere<br />

Töne lassen die Wände oft räumlich<br />

enger und somit den großen Raum gemütlicher<br />

wirken“, erklärt Walter Greil<br />

weiter. Wem Kommoden oder Regale als<br />

Raumteiler alleine nicht reichen, der findet<br />

mit Gleitschiebetüren eine flexible Lösung.<br />

Auch hier unterstützt der Schreiner<br />

bei der Planung. Beliebt ist etwa eine Abtrennung<br />

der Küche mit einer Schiebetür,<br />

Extra viel Platz für kreative Einrichtungsideen:<br />

Loftwohnungen liegen mit ihrem großzügigen<br />

Wohngefühl im Trend<br />

damit sich Kochgerüche nicht im gesamten<br />

Loft verteilen.<br />

Tipp: Transparente Türen sorgen dabei<br />

weiterhin für ein Gefühl der Offenheit<br />

und bringen genug Helligkeit in die große<br />

Wohnfläche.<br />

<br />

(djd)<br />

86<br />

Fotos: djd/TopaTeam/Nobilia Wohnen; djd/TopaTeam/Beckermann<br />

87


Marktplatz<br />

Anzeige<br />

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HILJA<br />

STILVOLL GEBETTET IN PURER NATUR<br />

Ein nachhaltiger Lebensstil beginnt bei nachhaltigem<br />

Wohnen. Damit die Natur auch handfest<br />

Einzug ins Zuhause hält, hat das Familienunternehmen<br />

FENNOBED mit deutsch-finnischen<br />

Wurzeln ein Bett erdacht, das ausschließlich<br />

aus zertifizierten Naturmaterialien besteht,<br />

ein Leben lang hält und schließlich wieder in<br />

den ökologischen Kreislauf zurückkehren kann.<br />

HILJA wird in zwei Versionen angeboten. Die<br />

Variante Classic sorgt durch die erprobte Verbindung<br />

aus Bonnell- und Taschenfedern für<br />

ein gleichsam schwereloses Schlafgefühl. Das<br />

HILJA Continental ist etwas höher und erlaubt<br />

mit zwei übereinanderliegenden Federebenen<br />

eine bestmögliche Anpassung an den Körper.<br />

Beide Ausführungen können um die besonders<br />

weiche HILJA-Matratzenauflage aus Naturkautschuk<br />

ergänzt werden. Wie alle Betten von<br />

FENNOBED kann auch HILJA dank der unternehmenseigenen<br />

Baukastenidee ganz individuell<br />

gestaltet und an die eigenen Bedürfnisse<br />

angepasst werden. Es kann sein Gesicht wandeln,<br />

der Kern bleibt gleich. Ein Leben lang.<br />

Das versteht FENNOBED unter nachhaltig.<br />

Mit dem Zertifikat ,,Schadstoffgeprüft‘‘ der SGS<br />

TÜV Saar ausgezeichnet<br />

www.fennobed.de<br />

SOLO<br />

Tojo-solo ist ein Modul (B: 70 cm, H: 35 cm) aus dem sich verschiedene<br />

Größen eines individuellen Regals nach Wunsch zusammensetzen<br />

lassen. Ganz ohne Werkzeug entstehen feste<br />

Strukturen in unterschiedlichen Höhen und Breiten.<br />

Die Elemente werden horizontal und vertikal einfach ineinander<br />

gesteckt. Dadurch entsteht eine stabile und formschöne Einheit.<br />

Die Kombinationsmöglichkeiten von Tojo-solo werden durch die<br />

Anzahl der Bausteine bestimmt und sind bei Bedarf erweiterbar.<br />

www.tojo.de<br />

Tojo-solo modul 70 x 35 x 35 cm 70,00 €<br />

Tojo-solo modul 6 140 x 35 x 1<strong>05</strong> cm 420,00 €<br />

Tojo-solo modul 8 140 x 35 x 140 cm 560,00 €<br />

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Material: MDF-beschichtet<br />

Farbe: weiß<br />

Designer: Bastian Prieler<br />

88<br />

MARKTPLATZ<br />

89


Architektur<br />

Wohnen & Leben<br />

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DIE NEUE LUST<br />

AM TEXTIL<br />

Teppiche schweben und mäandern<br />

durch den ganzen Raum, schlängeln<br />

sich, bilden Brücken, fließen wieder<br />

zu Boden … Alles war schon geplant.<br />

Ein eindrückliches Erlebnis sollte<br />

es werden, die faszinierende Rauminstallation,<br />

die Ippolito Fleitz Group für<br />

den Launch der neuen Object Carpet<br />

Kollektion auf der Mailänder Möbelmesse<br />

entwickelt hatte.<br />

Dann wurde die Messe wegen Corona<br />

abgesagt. Dieser Situation begegnet die<br />

Kollaboration nun kreativ und nicht<br />

weniger aufsehenerregend. Die Installation<br />

wurde kurzerhand als Filmset aufgebaut.<br />

In Zusammenarbeit mit der<br />

Fotografin und Regisseurin Monica<br />

Menez enstand der Film „Escapade“.<br />

Die Installation wird als spannender<br />

Raum für kleine Geschichten genutzt.<br />

Auf einer Bühne aus Teppichen begegnen<br />

dem Betrachter dabei Saugroboter<br />

und Teppich-Cheeseburger.<br />

„Die neue Lust am Textil“ lautete das<br />

Leitmotiv in der Zusammenarbeit von<br />

Object Carpet mit der Ippolito Fleitz<br />

Group. Das <strong>Stuttgarter</strong> Designstudio<br />

hat mit seiner atmosphärischen Kompetenz<br />

in der multidisziplinären Gestaltung<br />

von Gebäuden, Räumen, Landschaften<br />

und Produkten weltweit bereits<br />

über 300 Awards abgeräumt. Als<br />

ersten deutschen Architekten gelang<br />

Peter Ippolito und Gunter Fleitz 2015<br />

die Aufnahme in die New Yorker „Hall<br />

of Fame“ des Magazins Interior Design.<br />

90<br />

Fotos: Object Carbet | Monica Menez<br />

Sinnlichkeit, Wohnlichkeit und Geborgenheit<br />

waren die atmosphärischen<br />

Wertigkeiten bei der Konzeption der<br />

neuen Kollektion. Schon früh in der<br />

Entwurfsphase wurden an Farben und<br />

Texturen experimentiert, neue Kombinationen<br />

kreiert, erprobt und mit deren<br />

Wirkungen gespielt. Wie immer bei<br />

Ippolito Fleitz wurde beim Design<br />

komplex und von Grund an neu gedacht.<br />

Auf den Material- und Farbcollagen<br />

fanden sich auf einmal struppiger <br />

91


Architektur<br />

Wohnen & Leben<br />

LUST, DIE BÜHNE DES RAUMS ZU BESPIELEN<br />

Schafspelz neben edler Rohseide und<br />

grobem Bastgewebe, trendiger Nagellack<br />

neben leuchtendem Yves-Klein-<br />

Blau. Drei lange Jahre nahmen die Kreation<br />

neuer Strukturen die Versuche im<br />

Farblabor bei der Produktentwicklung<br />

in Anspruch. Dabei gab es in Sachen<br />

technischer Machbarkeit einige Hürden<br />

zu überwinden. Das Ergebnis kann sich<br />

sehen lassen: eine Kollektion mit acht<br />

neuen Qualitäten in 111 Colorits.<br />

Raffinierte Strukturen, mal fein verschlungen,<br />

mal prägnant genoppt oder<br />

mit dichtem Flor, verleihen jedem der<br />

Teppiche seinen speziellen Auftritt.<br />

Und immer spielen dabei die Farbvarianten,<br />

von dezent natürlich bis experimentell,<br />

eine prägnante Rolle. Ihr raffiniertes<br />

Zusammenspiel variiert die optische<br />

Wirkung des Teppichs und<br />

schafft so beste Voraussetzungen für die<br />

Nutzung in unterschiedlichen Raumtypologien,<br />

vom Schlafbereich im Hotelzimmer<br />

bis zur Lounge, von Bildungseinrichtungen<br />

bis zum repräsentativen<br />

Office.<br />

Die eigenständige Wirkung der Designs<br />

mit ihrer gleichzeitigen Kombinierbarkeit<br />

können die Atmosphäre eines gesamten<br />

Gebäudes prägen.<br />

SKILL x CHILL erscheint mit gekräuselten<br />

Schlingen und subtilem Glanz,<br />

schützend und metallisch, aber mit<br />

einem gewissen Glamour. MEET x<br />

BEAT interpretiert Natürlichkeit mit<br />

markanter Textur und starker Melange<br />

auf überraschend neue Weise.<br />

MOVE x GROOVE ist mit unerwartet<br />

vielseitigen und endlos wirkenden<br />

Strukturen und Farbstellungen das<br />

Chamäleon unter den Teppichen der<br />

neuen Kollektion. Sein Dessin spielt mit<br />

wechselnder Nah- und Fernwirkung.<br />

Matt und körnig in der Struktur, kommt<br />

er auf großen Flächen sehr schön zur<br />

Geltung. FLOW x GLOW offenbart<br />

seine Raffinesse erst im Detail und ist<br />

damit natürlich und artifiziell zugleich.<br />

Aus der regelmäßigen Struktur im Sisal<br />

Look blitzen kleine farbige Funken hervor.<br />

DEAL x FEEL hat trotz seiner feinen<br />

Schlinge starke Ausdruckskraft.<br />

Matt und glänzend miteinander verschlungen,<br />

schaffen Wolle und Baumwolle<br />

einen kontrastreichen Melange-Effekt<br />

– pastellig oder farbintensiv.<br />

Warme Eleganz und Geborgenheit vermittelt<br />

HIGHS x SIGHS. Mit dichtem<br />

Flor wirkt diese Qualität so einladend<br />

soft, dass man sich mit wohligem<br />

Seufzer darauf niederlassen möchte.<br />

CRAZE x CHASE regt mit unkonventioneller,<br />

kontrastreicher Dynamik dazu<br />

an, alte Muster neu zu sehen. Originelle<br />

Farbkombinationen und sachliche Töne<br />

eröffnen ihm vielfältige Bereiche bis hin<br />

zu Museen.<br />

WALK x TALK hingegen präsentiert<br />

sich dezent und minimalistisch als ein<br />

Teppich, der mit seinem eleganten Understatement<br />

in den Bundestag einziehen<br />

könnte.<br />

Alle Qualitäten sind als Bahnenware<br />

und abgepasste Teppiche RUGX erhältlich.<br />

Ein Teil der Qualitäten auch als<br />

flexible und leichte Akustikfliese.<br />

Von stylischen Business-Glamour bis<br />

zum verspielten Chamäleon-Look, von<br />

expressiven Colorits bis zu sanften Naturtönen,<br />

die neue Kollektion „OBJECT<br />

CARPET x Ippolito Fleitz Group“ spiegelt<br />

die Freude am Variantenreichtum<br />

von Strukturen, Oberflächen und Farben<br />

wider. Oder wie Object-Carpet-<br />

Geschäftsführer Daniel Butz begeistert<br />

feststellt: „Mit den Knien auf dem Teppich<br />

und dem Kopf in der Welt haben<br />

wir eine Kollektion geschaffen, die besonders<br />

zu den Entwicklungen unserer<br />

Kunden passt.“<br />

<br />

www.www.object-carpet.com<br />

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360° Baustellenpanorama<br />

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360° QR-Code<br />

360° Visualisierung<br />

360° Vorher-/Nachhervisu<br />

360° VR-Rundgang<br />

Foto<br />

Drohnenfotografie<br />

Hochstativfotografie<br />

Impressionen<br />

Umgebungsfotografie<br />

Grafik<br />

Grundrisse/Piktogramme<br />

Logoentwicklung<br />

Mikro-/Makrolage<br />

Umgebungsplan<br />

Print<br />

Annoncen<br />

Broschüren/Magazine<br />

DIN A3 Template<br />

Exposé<br />

Flyer<br />

Video<br />

Echtzeitbegehung<br />

Imagefilm<br />

Visu<br />

Außenvisualisierung<br />

Commercial<br />

e-setter<br />

Innenvisualisierung<br />

Nachtvisualisierung<br />

3D-Visualisierung<br />

sanierung?<br />

Vor Ort<br />

Bauplanen<br />

Bautafel<br />

Fahnen<br />

Web<br />

Newsletter<br />

Webseite<br />

92<br />

Foto:<br />

Object Carbet<br />

Monica Menez<br />

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93


Wohnen & Leben<br />

smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

FREIHEIT FÜR SAMTPFOTEN<br />

SMARTE TIERTÜREN ERLEICHTERN DIE KATZENBETREUUNG<br />

Im Leben von Haustierbesitzern dreht<br />

sich vieles um das Wohlergehen der<br />

Vierbeiner. Schließlich sind die Schmusetiger<br />

und Fellnasen ein Teil der Familie<br />

und sollen bestmöglich versorgt sein. Das<br />

erfordert eine gute Organisation. Vor allem<br />

in der Urlaubszeit. Wenn der Hund<br />

nicht mit in den Urlaub fahren kann,<br />

kommt er am besten bei Menschen unter,<br />

die er kennt und bei denen er sich wohlfühlt.<br />

Bei Katzen ist eine Fremdunterbringung<br />

schwieriger, denn sie brauchen<br />

lange, um sich einzugewöhnen und sind<br />

am liebsten zu Hause in ihrer vertrauten<br />

Umgebung. Für sie ist es also am besten,<br />

wenn ein Nachbar oder ein Tiersitter die<br />

Betreuung vor Ort übernimmt.<br />

KATZEN LIEBEN IHREN FREIGANG<br />

Die tägliche Versorgung mit Futter,<br />

Wasser und Schmuseeinheiten ist auch<br />

während der Reisezeit obligatorisch.<br />

Allerdings möchte man den Tierbetreuern<br />

auf Zeit auch nicht zu viel Arbeit zumuten.<br />

Bei Katzen, die Freilauf gewohnt<br />

Sobald die Sonne aufgeht, kann die<br />

Katze nach Belieben raus ins Freie:<br />

Eine smarte Tiertür mit Dämmerungssensor<br />

macht es möglich<br />

sind, wäre es deshalb ideal, wenn sie eigenständig<br />

nach draußen gehen könnten.<br />

Eine in die Haustüre, Glas oder Wand<br />

eingebaute Tiertüre ist hier empfehlenswert.<br />

Mit ihren zahlreichen smarten<br />

Funktionen ist beispielsweise die Petwalk-Tiertüre<br />

eine interessante Lösung.<br />

Unter www.petwalk.at gibt es ausführliche<br />

Informationen rund um die verschiedenen<br />

Bedienmöglichkeiten, etwa<br />

über Bewegungsmelder oder Chiperkennung.<br />

Rückmeldungen von Kunden<br />

zeigen, dass sich selbst schüchterne<br />

Katzen rasch an ihre neue Haustüre gewöhnen<br />

und diese mit offensichtlicher<br />

Freude und Selbstverständlichkeit benutzen.<br />

Manche Tiere scheinen sogar<br />

zu glauben, sie würden die Türe „per<br />

Gedankenübertragung“ selbst steuern<br />

und genießen diese Freiheit sichtlich.<br />

ENTSPANNUNG FÜR MORGEN-<br />

MUFFEL UND ANGSTHASEN<br />

Auch wenn man nicht wegfährt und<br />

es sich zu Hause gemütlich macht,<br />

ist eine Tiertüre eine wertvolle Investition.<br />

Viele Katzen möchten im kühlen<br />

Morgengrauen auf die Pirsch gehen. In<br />

den Sommermonaten kann das durchaus<br />

schon um vier Uhr in der Früh sein. Hier<br />

kommt der eingebaute Dämmerungssensor<br />

der Tierklappe ins Spiel, der auf die<br />

veränderten Lichtverhältnisse reagiert.<br />

Bei der Steuerung über den Dämmerungsmodus<br />

bleibt die Klappe während<br />

der Nacht geschlossen und lässt sich von<br />

den Samtpfoten erst ab einer gewissen<br />

Helligkeit wieder öffnen. Tierbetreuer<br />

und Tierbesitzer können die intelligente<br />

Türe außerdem auf Wunsch per App<br />

steuern. Damit haben sie nicht nur eine<br />

gute Kontrolle über den Aus- und Eintritt<br />

des Haustieres, sondern auch ein sicheres<br />

Gefühl, wenn das Haus während der Urlaubszeit<br />

nicht bewohnt ist. Die Tiertüren<br />

des österreichischen Herstellers verfügen<br />

über ein eingebautes Alarmsystem und<br />

bieten in Verbindung mit den smarten<br />

Funktionen einen zusätzlichen Schutz<br />

gegen Einbrüche.<br />

<br />

(djd)<br />

Die smarten Tiertüren lassen sich per Fernbedienung, Bewegungsmelder<br />

oder Chiperkennung aktivieren<br />

Auch schüchterne Katzenpersönlichkeiten<br />

gewöhnen sich schnell<br />

an ihre neue Haustüre<br />

94<br />

Fotos: djd/petWALK<br />

Smarte Tiertüren ermöglichen Katzen<br />

automatischen Freigang – jederzeit<br />

oder zu programmierten Uhrzeiten<br />

Fotos: djd/petWALK<br />

95


AUSZUG UNSERER AUSLAGESTELLEN<br />

96<br />

Auslagestellen, aktuelle Veranstaltungen & Termine, Verkaufsstellen<br />

STUTTGART<br />

Stuttgart<br />

AAW Guse & Compagnie GmbH<br />

ABTART GmbH<br />

Architektenkammer Baden-Württemberg<br />

ASB BW e.V. Region Stuttgart<br />

Bankhaus Bauer Privatbank<br />

Bauer Sanitär GmbH<br />

BBT Aktiengesellschaft<br />

Biffar GmbH & Co. KG<br />

BoConcept Stuttgart<br />

Bowling Arena Stuttgart<br />

BPD Immobilienentwicklung GmbH<br />

Bretz Store Stuttgart<br />

Business Club Stuttgart Schloss Solitude<br />

Bürk Fenster, Türen, Sonnenschutz<br />

Café Herbert´z<br />

CIP GmbH<br />

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG<br />

Commerzbank AG<br />

Da Maria<br />

Designhotel Restaurant Der Zauberlehrling<br />

Deutsche Immobilien Württemberg<br />

Die Weinstube Schellenturm<br />

Dr. Frentz & Kollegen, Zahnärzte<br />

Dr. Klein Privatkunden AG<br />

DUXIANA Stuttgart<br />

Flughafen Stuttgart GmbH<br />

Hut-Hanne 1866<br />

E&G Private Immobilien GmbH<br />

E + H Meyer GmbH<br />

EMO Fenster- und Türenbau GmbH<br />

Engel & Völkers<br />

Energie Beratungszentrum Stuttgart e.V.<br />

Fennobed Stuttgart GmbH<br />

Fresko Café & Restaurant<br />

Garant Immobilien AG<br />

Ginkgo - Wertschöpfung<br />

gut Immobilien GmbH<br />

Heslacher Waldheim<br />

Hofmeister City Küchen Stuttgart<br />

Holzmöblerei<br />

Immobilienvermittlung BW GmbH<br />

Interhyp AG<br />

IVD Süd e.V.<br />

IWS Immobilienwirtschaft Stuttgart e.V.<br />

Juwelier Kutter<br />

Karl Körner GmbH<br />

Küchenstudio Wagner<br />

Lambert Flagship Store<br />

Landesbank Baden-Wfürtemberg<br />

Lechler Immobilien-Management<br />

ligne roset<br />

Louis Lenz 1823<br />

Mayer + Soehne OHG<br />

Merz & Benzing<br />

Miele Center Hausgerätewelt GmbH<br />

Milano Design + Leuchten GmbH<br />

modernbau Stuttgart<br />

Nagel Auktionen GmbH & Co. KG<br />

OBI-Markt<br />

Pink Immobilien<br />

PLAN F Finanzdienstleistungen GmbH<br />

Prime Estate Partners<br />

PSD Bank RheinNeckarSaar eG<br />

Raumlicht Dahler-Ehrle GmbH<br />

Restaurant Fellini<br />

Rolladen-Bauer GmbH<br />

Schmucker Immobilien<br />

Schuh Wolf OHG<br />

Schwäbische BauWerk GmbH<br />

smow S GmbH<br />

SenerTec Center Stuttgart GmbH<br />

Speisemeisterei<br />

Steffen Böck Immobilien<br />

<strong>Stuttgarter</strong> Haus- und Grundbesitzerverein e.V.<br />

Südwestbank AG<br />

SV Sparkassen Versicherung<br />

team 7 Stuttgart<br />

Tolias Immobilien<br />

Tritschler GmbH & Cie. KG<br />

Sprecher Küchenarchitektur<br />

vitra by Store<br />

Volksbank am Württemberg eG<br />

Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH<br />

Volkswagen Automobile Stuttgart<br />

Von Herzen<br />

von Poll Immobilien Stuttgart<br />

Wellendorf-Boutique Stuttgart<br />

Werner Sobek Stuttgart AG<br />

Weissenhofmuseum Stuttgart<br />

wohnbauStudio<br />

Würth Family Store<br />

LANDKREIS LUDWIGSBURG<br />

art aqua GmbH & Co. KG<br />

Blankenburg Hotel<br />

bonjour Tagungshotel Stuttgart-Gerlingen<br />

Commerzbank AG<br />

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG<br />

Danz Küchenplanung<br />

INFO<br />

Aktuell 276<br />

Bolzstraße 8, 70173 Stuttgart<br />

Königstraße 36, 70173 Stuttgart<br />

Rembrandstraße 18, 7<strong>05</strong>67 Stuttgart<br />

Danneckerstraße 54, 70182 Stuttgart<br />

Mauserstraße 20, 70469 Stuttgart<br />

Lautenschlagerstraße 2, 70173 Stuttgart<br />

Ulmer Straße 319, 70327 Stuttgart<br />

Breitlingstraße 35, 70184 Stuttgart<br />

Augustenstraße 17, 70178 Stuttgart<br />

Calwer Straße 19, 70173 Stuttgart<br />

Am Sportplatz 9, 70469 Stuttgart<br />

Silcherstraße 1, 70176 Stuttgart<br />

Königstraße 26, 70173 Stuttgart<br />

Solitude 2 (Schloss Solitude), 70197 Stuttgart<br />

Bauernwaldstraße 1, 70195 Stuttgart-Botnang<br />

Immenhoferstraße 13, 70180 Stuttagrt<br />

Mörikestarße 9, 70178 Stuttgart<br />

Motorstraße 26, 70499 Stuttgart<br />

Königstraße 11 - 15, 70173 Stuttgart<br />

Helferichstraße 2, 70192 Stuttgart<br />

Rosenstraße 38, 70182 Stuttgart<br />

Friedrichstraße 37, 70174 Stuttgart<br />

Weberstraße 72, 70182 Stuttgart<br />

Königstraße 2, 70173 Stuttgart<br />

Eberhardstraße 1, 70173 Stuttgart<br />

Rotebühlstraße 44, 70178 Stuttgart<br />

Flughafenstraße 32, 70629 Stuttgart<br />

Eberhardstraße 31, 70173 Stuttgart<br />

Börsenplatz 1, 70174 Stuttgart<br />

Kleine Königstraße 1, 70182 Stuttgart<br />

Heiligenwiesen 8, 70327 Stuttgart<br />

Eberhardstraße 2, 70173 Stuttgart<br />

Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart<br />

Rosensteinstraße 9, 70191 Stuttgart<br />

Konrad-Adenauer-Str. 28, 70173 Stuttgart<br />

Wilhelmstraße 5, 70182 Stuttgart<br />

Gerokstraße 15, 70185 Stuttgart<br />

Große Falterstraße 101, 7<strong>05</strong>97 Stuttgart<br />

Dachswaldweg 180, 7<strong>05</strong>69 Stuttgart<br />

Paulinenstraße 53, 70178 Stuttgart<br />

Königsstraße 80, 70173 Stuttgart<br />

Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart<br />

Rosensteinstraße 9, 70191 Stuttgart<br />

Calwer Straße 11, 70173 Stuttgart<br />

Sophienstraße 40, 70178 Stuttgart<br />

Königstraße 46, 70173 Stuttgart<br />

Ossietzkystraße 4, 70174 Stuttgart<br />

Silberburgstraße 171, 70178 Stuttgart<br />

Kronprinzstraße 06, 70173 Stuttgart<br />

Am Hauptbahnhof 2, 70144 Stuttgart<br />

Gänsheidestraße 36, 70184 Stuttgart<br />

Paulinenstraße 41, 70178 Stuttgart<br />

Alte Poststraße 4, 70173 Stuttgart<br />

Dietbachstraße 36, 70327 Stuttgart<br />

Dorotheenstraße 4, 70173 Stuttgart<br />

Schmidener Straße 231, 70374 Stuttgart<br />

Reinsburgstraße 4, 70178 Stuttgart<br />

Hasenbergsteige 24, 70197 Stuttgart<br />

Neckarstraße 189 - 191, 70190 Stuttgart<br />

Am Stellwerk 4, 70197 Stuttgart<br />

Staufeneckstraße 15, 70469 Stuttgart<br />

Albstraße 14, 7<strong>05</strong>97 Stuttgart<br />

Richard-Wagner-Straße 12, 70184 Stuttgart<br />

Deckerstraße 37 - 39, 70372 Stuttgart<br />

Große Falterstraße 3, 7<strong>05</strong>97 Stuttgart<br />

Fritz-Elsas-Straße 31, 70174 Stuttgart<br />

Zuckerfabrik 26, 70379 Stuttgart<br />

Sonnenbergstraße 55, 70184 Stuttgart<br />

Filderbahnstraße 44, 7<strong>05</strong>67 Stuttgart<br />

Leuschnerstraße 40, 70176 Stuttgart<br />

Sophienstraße 17, 70178 Stuttgart<br />

Gutenbergstraße 76, 70176 Stuttgart<br />

Schloss Hohenheim 18, 7<strong>05</strong>99 Stuttgart<br />

Wernhaldenstraße 87, 70184 Stuttgart<br />

Gerokstraße 3, 70188 Stuttgart<br />

Rotebühlstraße 125, 70178 Stuttgart<br />

Heustraße 1, 70174 Stuttgart<br />

Friedrichstraße 16, 70174 Stuttgart<br />

Wilhelmsplatz 7, 70182 Stuttgart<br />

Marktplatz 7, 70173 Stuttgart<br />

Kronenstraße 20, 70173 Stuttgart<br />

Charlottenstraße 29-31, 70182 Stuttgart<br />

Arlbergstraße 21, 70327 Stuttgart<br />

König-Karl-Straße 43, 70372 Stuttgart<br />

Heilbronner Straße 392, 70469 Stuttgart<br />

Schwabstraße 185, 70193 Stuttgart<br />

Mörikestraße 15, 70178 Stuttgart<br />

Kirchstraße 6, 70173 Stuttgart<br />

Albstraße 14, 7<strong>05</strong>97 Stuttgart<br />

Rathenaustraße 1, 701i91 Stuttgart<br />

Kirchheimer Straße 45, 70619 Stuttgart<br />

Königstraße 3, 70173 Stuttgart<br />

Prinz-Eugen-Straße 11, 74321 Bietigheim-B.<br />

Gerlinger Straße 27, 71254 Ditzingen<br />

Weilimdorfer Straße 70, 70839 Gerlingen<br />

Solitudestraße 20, 71638 Ludwigsburg<br />

Metzgerwiesen 10, 71686 Remseck-Hochdorf<br />

Regenbogenweg 1, 71254 Leonberg<br />

DAN NATURA<br />

Das Schauwerk GmbH<br />

Golfclub Neckartal e.V.<br />

Häusler Raumausstattung<br />

Heiko Müller Wohnbau GmbH<br />

Hofmeister Erlebnis-Wohnzentrum<br />

Hotel & Restaurant Goldener Pflug<br />

Komfort Hotel Ludwigsburg<br />

Negele Küchenprofi<br />

NH Hotel Ludwigsburg<br />

Pflugfelder Immobilien Treuhand GmbH<br />

Rossknecht am Reithausplatz<br />

Stadt Ludwigsburg<br />

Strohgäu Hotel<br />

Uhl Schöner Leben<br />

Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH<br />

Wüstenrot & Württembergische AG<br />

LANDKREIS REMS-MURR<br />

AMICA Parfümerie Schäfer<br />

BauGeno Baugenossenschaft Stuttgart<br />

caelum cosmetic<br />

Das Wintergarten-Zentrum<br />

Designmöbelhaus Schneider<br />

Di Carlo Parkett- und Fussbodentechnik<br />

Ebner Wohnkultur<br />

Fellbacher Metall- und Holzbau GmbH<br />

Fermo-Massivhaus AG<br />

Feucht Baustoffe-Fliesen GmbH<br />

IHK Bildungshaus<br />

KONZ Fliesen- & Natursteinverlegung GmbH<br />

Manufaktur B26 GmbH<br />

METZGER Kunststoff-Technik GmbH<br />

PLANA Küchenland Weinstadt<br />

Restaurant Mang<br />

Restaurant Bachofer<br />

Restaurant Brunnenstuben<br />

RIANI GmbH<br />

Ristorante Divino<br />

RIVA GmbH Engineering<br />

sas Bauträger GmbH<br />

SCHATZ Immobilien GmbH<br />

SCHLOTT Feuerschutz Arbeitsschutz GbR<br />

Tennisclub Winnenden<br />

TobiDU - Dein IndoorSpielplatz<br />

Traub Immobilien + Baumanagement<br />

Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH<br />

LANDKREIS ESSLINGEN<br />

Brändle Baustoff- Fachhandel und Baumarkt<br />

Egon Müller GmbH<br />

Deko and More<br />

Deutsche Bank AG<br />

Golfanlage KWW GmbH + Co<br />

Hoffmann Immobilienpräsentationen<br />

Holzland Filderstadt<br />

Hyla Germany GmbH<br />

immprove<br />

Jendrass Gartenmöbel GmbH & Co. KG<br />

Klamt Immobilienbewertung<br />

Lauterterassen GmbH & Co. KG<br />

Meistermax GmbH & Co. KG<br />

OBI-Markt<br />

Ottenbruch, Bäderausstellung und Sanitär<br />

Profil Einrichtungen<br />

repabad GmbH<br />

Restaurant Adler (Gemeindehalle Jesingen)<br />

Restaurant Goldener Ochse<br />

Ristorante Adesso<br />

Robert Wolf GmbH<br />

Tobien e.K.<br />

Verband Garten- und Landschaftsbau<br />

Wegmann Einrichtungsstudio<br />

Wohnwerk Esslingen GmbH<br />

xilobis Deutschland GmbH<br />

LANDKREIS GÖPPINGEN / KIRCHHEIM<br />

Badplanung Barbara Blum<br />

Holzmanufaktur Ballert e.K.<br />

LANDKREIS REUTLINGEN / TÜBINGEN<br />

comfort Polstermöbelfabrik GmbH & Co. KG<br />

Deutsche Immobilien Württemberg<br />

Wurster Bauunternehmung GmbH<br />

LANDKREIS BÖBLINGEN/SINDELFINGEN<br />

Autohaus Gohm<br />

Bannasch Immobilien<br />

BoConcept Sindelfingen<br />

Dongus Architekten<br />

Fischer`s Lagerhaus<br />

Golfclub Schönbuch e.V.<br />

Wolfgang Henne Immobilien<br />

Hofmeister Erlebnis-Wohnzentrum<br />

Keller GmbH & Co. KG<br />

Markus Döttling-Tresore u. Einbruchschutz<br />

Möbelhaus Mornhinweg GmbH<br />

MR Immobilien<br />

OBI-Markt<br />

RauMagie<br />

RW RealWerte GmbH<br />

Schaal Bad + Design<br />

Schloss Höfingen<br />

V8 Hotel<br />

VPB Regionalbüro Stuttgart<br />

Porschestraße 8, 74321 Bietigheim-Bissingen<br />

Steinbeisstr. 8-10, 71691 Freiberg a.N.<br />

Aldinger Straße 975, 70806 Kornwestheim<br />

Leintalstraße 14a, 74321 Bietigheim-Bissingen<br />

Schorndorfer Str. 42/2, 71638 Ludwigsburg<br />

Kirchheimer Str. 5, 74321 Bietigheim-Bissingen<br />

Dorfstraße 2 - 6, 71636 Ludwigsburg<br />

Schillerstraße 19, 71638 Ludwigsburg<br />

Alleenstraße 2, 71679 Asperg<br />

Pflugfelder Straße 36, 71636 Ludwigsburg<br />

Solitudestraße 49, 71638 Ludwigsburg<br />

Reithausplatz 21, 71634 Ludwigsburg<br />

Wilhelmstraße 11, 71638 Ludwigsburg<br />

<strong>Stuttgarter</strong> Straße 60, 70825 Korntal-Münch.<br />

Schwieberdinger Straße 74, 71636 Ludwigsburg<br />

Hohenzollernstraße 12 - 14, 71638 Ludwigsburg<br />

Wüstenrotstraße 1, 71638 Ludwigsburg<br />

Gottlieb-Daimler-Straße 10, 73614 Schorndorf<br />

Röntgenstraße 40, 71522 Backnang<br />

Schulstraße 22, 73614 Schorndorf<br />

Waiblinger Straße 124, 70324 Fellbach<br />

Daimlerstraße 22, 70736 Fellblach-Oeffingen<br />

Mühlwiesen 16, 73660 Urbach<br />

Ulrichstraße 41, 71384 Weinstadt<br />

Senefelderstraße 3, 70736 Fellbach-Schmiden<br />

Gottlieb-Daimler-Straße 68, 71711 Murr<br />

Bertha-Benz-Str. 1, 71522 Backnang<br />

Goethestraße 31, 73630 Remshalden<br />

Schüttelgrabenring 14, 71332 Waiblingen<br />

Becherlehenstraße 26, 73527 Schwäbisch Gmünd<br />

Erwin-Bahnmüller-Straße 20, 71394 Kernen<br />

Mercedesstraße 35, 71384 Weinstadt<br />

Bahnhofstraße 19, 71332 Waiblingen<br />

Marktplatz 6, 71332 Waiblingen<br />

Quellenstraße 14, 71334 Waiblingen-Beinstein<br />

Riani Platz 1, 73614 Schorndorf<br />

Neue Rommelshauser Str. 15, 71332 Waiblingen<br />

Manfred-von-Ardenne-Allee 33, 71522 Backnang<br />

Galgenberg 21, 71334 Waiblingen<br />

Ziegelgraben 26, 73614 Schorndorf<br />

Allmersbacher Straße 50, 71546 Aspach<br />

Albertviller Straße 38, 71364 Winnenden<br />

<strong>Stuttgarter</strong> Straße 106, 70736 Fellbach<br />

Brunnhölzleweg 16, 71364 Winnenden<br />

Bahnhofstraße 2, 71332 Waiblingen<br />

Heinrich-Otto-Str. 3-5, 73240 Wendlingen<br />

Weinbergweg 16, 72654 Neckartenzlingen<br />

Untere Straße 3, 73730 Esslingen<br />

Am Hafenmarkt, 73728 Esslingen<br />

Schulerberg 1, 73230 Kirchheim u.Teck<br />

Gaiernweg 17, 73669 Lichtenwald<br />

Reichenbachstraße.8, 70794 Filderstadt<br />

Hornbergstraße 35, 70794 Filderstadt<br />

Einwaldweg 36, 70794 Filderstadt<br />

Herrenlandweg 6, 73779 Deizisau<br />

Boschstraße 10, 73734 Esslingen<br />

Beurener Straße 31, 72636 Frickenhausen<br />

Metzinger Straße 47, 72622 Nürtingen<br />

Nikolaus-Otto-Str. 20, 70771 Leifelden-Echterd.<br />

Schurwaldstraße 19, 73765 Neuhausen/Filder<br />

Zwerchstraße 12, Esslingen<br />

Bosslerstraße 13 - 15, 73240 Wendlingen<br />

Im Oberhof 42, 73230 Kirchheim u. Teck<br />

Schlachthausstraße 13, 73728 Esslingen<br />

Hauptstr. 57, 70771 Leinfelden-Echterdingen<br />

Esslinger Straße 7, 70771Leinfelden-Echterdingen<br />

Tübinger Straße 33, 70771 Leinfelden-Echterd.<br />

Filderstr. 109/111, 70771 Leinfelden-Echterd.<br />

Zeppelinstraße 17, 73760 Ostfildern-Kemnat<br />

Kanalstraße 55, 73728 Esslingen<br />

Heilbronner Str. 1, 70771 Leinfelden-Echterd.<br />

Dettinger Straße 37, 73230 Kirchheim/Teck<br />

Schlosserstraße 21, 73257 Köngen<br />

Max-Plank-Straße 11, 72555 Metzingen<br />

Goethestraße 11, 72827 Wannweil<br />

Nürtinger Straße 31, 72661 Grafienberg<br />

Graf-Zeppelin-Platz 4, 71034 Böblingen<br />

Marktplatz 6, 71229 Leonberg<br />

Hanns-Martin-Schl.-Str. 4, 71063 Sindelfingen<br />

Seestraße 13, 71229 Leonberg<br />

Mahdentalstraße 84, 71065 Sindelfingen<br />

Schaichhof, 71088 Holzgerlingen<br />

Hildrizhauserstr. 2, 71155 Altdorf<br />

Eschenbrünnlestraße 12, 71065 Sindelfingen<br />

Sindelfinger Straße 28, 71032 Böblingen<br />

Laurentiusstraße 18, 71069 Sindelfingen<br />

Grabenstraße 12-18, 71063 Sindelfingen<br />

Binsenwiesenstraße 2, 71711 Steinheim<br />

Mahdentalstraße 78, 71065 Sindelfingen<br />

Poststraße 53, 71032 Böblingen<br />

Burghaldenstraße 2, 71065 Sindelfingen<br />

Brennerstraße 49, 71229Leonberg<br />

Am Schloßberg 17, 71229 Leonberg<br />

Graf-Zeppelin-Platz 1, 71034 Böblingen<br />

Brühlstraße 27. 71069 Sindelfingen<br />

Wenn Sie auch das smartLiving-Magazin auslegen wollen, dann schreiben Sie uns an unter verlag@smartliving-magazin.de (7.500 Exemplare)<br />

INFO<br />

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TALSTRASSE 4, BIETIGHEIM-BISSINGEN<br />

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STUTTGARTER STR. 59, FEUERBACH DIETMAR BEUTTENMÜLLER<br />

BAHNHOFSTR. 15, EISLINGEN<br />

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STUTTGARTER STR. 46-48, FEUERBACH CIGO IM EINKAUFSZENTRUM<br />

BAHNHOFSTR. 3, EBERSBACH<br />

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WEILSTR. 227, ESSLINGEN-WEIL<br />

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PLIENINGER STR. 63, BERNHAUSEN AGENTUR-LÄDLE FISCHER<br />

CANNSTATTER STR. 62, METTINGEN<br />

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WEILIMDORFER STR. 91, GERLINGEN MARKTKAUF<br />

LISTSTR. 2, SCHARNHAUSEN<br />

MARLENE HÖFER<br />

RUHRSTR. 5, WAIBLINGEN<br />

Tankstelle ARAL-CENTER<br />

PLIENINGER STR. 35, NEUHAUSEN<br />

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Tankstelle MICHAEL EBERLE<br />

NECKARSTR. 47, WAIBLINGEN<br />

BAHNHOF WEIL DER STADT<br />

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WEILIMDORFER STRASSE 6, Korntal-Münch. BAHNHOF WINNENDEN<br />

HACI GÜNDÜZ<br />

RUHRSTRASSE 6, ASPERG<br />

BAHNHOF STUTTGART-FEUERBACH<br />

SCHREIBER TANK-U.FAHRZ.SERVICE IM LANGEN FELD 17, MURR<br />

BAHNHOF STUTTGART-ZUFFENHAUSEN<br />

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HAUPTSTRASSE 41, BEILSTEIN<br />

STUTTGART HAUPTBAHNHOF<br />

KAUFLAND<br />

ADOLF-SCHNEIDER-STR.20, ELLWANGEN BAHNHOF STUTTGART-BAD CANNTATT<br />

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GYMNASIUMSTRASSE 71, HEILBRONN BAHNHOF LUDWIGSBURG<br />

CIGO GMBH<br />

RÖTELSTRASSE 35, NECKARSULM<br />

BAHNHOF REUTLINGEN<br />

LESEZIRKEL SOCIALMEDIA INFO ONLINE-MEDIEN<br />

Verteilung über Lesezirkel<br />

Im Großraum Stuttgart, in einer Gesamtauflage von<br />

bis zu 5.300 Exemplaren pro <strong>Ausgabe</strong>. Ein Exemplar<br />

hat einen Lesekontakt von ca. 60 Personen, was in der<br />

Summe ca. 314.400 Leser ausmacht.<br />

Im Bodensee-Raum erfolgt die Verteilung in einer<br />

Gesamtauflage von 2.100 Exemplaren pro <strong>Ausgabe</strong>.<br />

Somit beträgt der Lesekontakt hier ca. 72.000.<br />

Im Jahr 2019 haben wir auf der Facebook-Seite des<br />

<strong>Stuttgarter</strong> Magazins 132.577 Menschen und 25.613<br />

Interaktionen mit insgesamt 296 Posts erreicht. Auf der<br />

Facebook-Seite der Bodensee-<strong>Ausgabe</strong> waren es 58.610<br />

Menschen und 16.848 Interaktionen mit insgesamt 79<br />

Posts. Mit beiden Seiten haben wir somit im letzten Jahr<br />

mit 375 Posts 191.187 Personen erreicht und 42.461<br />

Interaktionen.<br />

<strong>2020</strong> haben wir mit unseren Posts aus Stuttgart und der<br />

Region im Zeitraum von Januar bis April 39.237 Personen<br />

erreicht und 8.243 Interaktionen.<br />

Lesekontakt gesamt:<br />

386.000 pro <strong>Ausgabe</strong> Facebook-Seite Stuttgart: 1.650<br />

Likes Facebook-Seite Bodensee: 1.085<br />

Readly ist ein Internetdienst, der via Browser und<br />

App Digitalversionen zahlreicher Printmagazine<br />

gegen eine Abonnement-Gebühr zur Verfügung<br />

stellt. Wir sind bei Readly mit unseren Magazinen<br />

vertreten und generieren schon jetzt fast 6.000<br />

zusätzliche Leser pro <strong>Ausgabe</strong>.<br />

Online haben wir 2019 mit unseren<br />

e-Papern insgesamt 6.9<strong>05</strong> weitere<br />

Leser erreicht.<br />

<strong>2020</strong> sind bis jetzt 1.685 weitere Leser<br />

hinzugekommen.<br />

DATUM* VERANSTALTER/THEMA ORT INFORMATION/ANMELDUNG<br />

14.10. – 15.10.<strong>2020</strong> Expo Real Hybrid Summit München & virtuell exporeal.net<br />

30.10. – 01.11.<strong>2020</strong> Blickfang Internationale Designermesse Stuttgart www.blickfang.com<br />

23.10–25.10.<strong>2020</strong> Haus|Bau|Energie Tuttlingen www.hbe-messe.de<br />

14.11.–15.11.<strong>2020</strong> Immobilienmesse, Carl-Benz-Arena Stuttgart www.messen.de<br />

2.12.–3.12.<strong>2020</strong> Architect@Work Stuttgart www.messe-stuttgart.de<br />

<strong>05</strong>.12–06.12.<strong>2020</strong> Tisch & Tafel Fellbach messe-tischundtafel.de<br />

24.1.–26.1.2021 Haus & Energie Sindelfingen messe-sindelfingen.de<br />

30. OKT. – 01. NOV. <strong>2020</strong><br />

www.blickfang.com<br />

Vom 26.-27. 09. verwandelt die blickfang POP UP den neu renovierten Teilbereich der Liederhalle in<br />

den größten Concept Store der Stadt! Über 130 Designer aus ganz Europa präsentieren nachhaltig<br />

hergestellte, einzigartige Produkte.<br />

* Alle Veranstaltungshinweise sind unter Vorbehalt der aktuellen gesetzlichen Corona-Bestimmungen.<br />

Stand ist zum Redaktionsschluss 11. September <strong>2020</strong>.<br />

Wenn Sie auf Ihre Veranstaltung<br />

im smartLiving<br />

Magazin hinweisen wollen,<br />

dann schreiben Sie uns gerne bitte<br />

an verlag@smartliving-magazin.de<br />

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN & TERMINE REICHWEITE AUSZUG UNSERER VERKAUFSSTELLEN<br />

97


smartLiving.<br />

ARCHITEKTUR. IMMOBILIEN. WOHNEN. LIFESTYLE.<br />

98<br />

THEMENVORSCHAU<br />

Die nächste <strong>Ausgabe</strong> des smartLiving-Magazins<br />

erscheint ab dem 27.10.<strong>2020</strong>.<br />

Folgende Schwerpunktthemen sind geplant:<br />

Immobilien<br />

Immobilienmarktbericht <strong>2020</strong> Stuttgart und Region<br />

Der Porsche Design Tower –<br />

das neue Wahrzeichen Stuttgarts<br />

Planen & Bauen<br />

Der richtige Vertrag mit Architekten und Bauträgern<br />

Der schillernde Grundstücksverkäufer: So gehen Käufer<br />

bei einem betrügerischen Grundstücksgeschäft vor<br />

Finanzierung<br />

Bausteine einer Baufinanzierung sowie Strategien<br />

gegen überteuerte und unsinnige Finanzierungen<br />

Die Fertigstellungsbürgschaft – unerlässlich<br />

bei Bauvorhaben<br />

Versicherung & Recht<br />

Immobilienerwerb und Partnerschaft – lässt sich die<br />

Liebe in Beton gießen?<br />

Auf alles gefasst sein – so viel Versicherung muss sein<br />

Sanierung & Energie<br />

Schmuckstück Altbau: Die wichtigsten Kriterien für<br />

Käufer einer Gebrauchtimmobilie<br />

Das Haus winterfest machen – worauf ist zu achten?<br />

Wohnen & Leben<br />

Exklusive Einrichtungshäuser in der Region –<br />

ein Überblick<br />

Bodensee-Spezial: Leben am schwäbischen Meer<br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber:<br />

Armin Gross, Robert Reisch (v.i.S.d.P.)<br />

Verlag:<br />

TFV Technischer Fachverlag GmbH<br />

Ein Unternehmen der Gentner Verlagsgruppe<br />

Postfach 10 48 36, 70042 Stuttgart<br />

Forststraße 131, 70193 Stuttgart<br />

Telefon: +49 (0) 711/ 6 36 72-0<br />

Telefax: +49 (0) 711/ 6 36 72-747<br />

verlag@smartliving-magazin.de<br />

Redaktion:<br />

Klaus Bossert, Lothar Frank, Dietmar Kern, Gastautoren<br />

Gesamtleitung Media Sales:<br />

Oliver Scheel (verantwortlich)<br />

Telefon (0711) 63672-837<br />

Telefax (0711) 63672-760<br />

scheel@smartliving-magazin.de<br />

Media Sales, Verlagsvertretung:<br />

Sabine Dittrich<br />

Telefon (07472) 9625399<br />

Mobil (01520) 8561675<br />

dittrich@smartliving-magazin.de<br />

Art Direction<br />

Klaus Bossert, Stuttgart<br />

Druckvorstufe:<br />

Green Tomato, Stuttgart<br />

Druck:<br />

Vogel Druck und Medienservice GmbH, Höchberg<br />

Vertrieb/Einzelverkauf:<br />

IPS Pressevertrieb GmbH, Meckenheim<br />

Erscheinungsweise:<br />

7 <strong>Ausgabe</strong>n pro Jahr<br />

A u fl a g e : 20.000 pro <strong>Ausgabe</strong><br />

Bildernachweis: siehe Einzelseite<br />

ABO<br />

smartLiving.<br />

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zu einem Jahresbezugspreis von<br />

€ 34,- *<br />

ab der nächsten <strong>Ausgabe</strong>:<br />

6 7 <strong>2020</strong><br />

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7 <strong>Ausgabe</strong>n (inklusive Porto und Versand)<br />

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Diese Bestellung kann innerhalb einer Woche beim Verlag widerrufen<br />

werde. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung<br />

des Widerrufs. Mit der Unterschrift zu meiner Bestellung bestätige<br />

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Telefon: +49 (0) 711/ 6 36 72-413<br />

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Urheberrechte:<br />

Die systematische Ordnung der Zeitschrift sowie alle in ihr<br />

enthaltenen einzelnen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich<br />

geschützt. Mit der Annahme eines Beitrages zur<br />

Veröffentlichung erwirbt der Verlag vom Autor umfassende<br />

Nutzungsrechte in inhaltlich unbeschränkter und ausschließ licher<br />

Form, insbesondere Rechte zur weiteren Vervielfältigung und<br />

Verbreitung zu gewerblichen Zwecken mithilfe mechanischer,<br />

digitaler oder anderer Verfahren. Bis auf Widerruf (an: verlag@<br />

smartliving-magazin.de) gilt dies auch für die Verwendung<br />

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