akzent Modensee Herbst '19

akzent.Verlag

Die Sonderstrecke zu Mode & Lifestyle – zu Herstellern, Kreativen und News aus der Modelandschaft am Bodensee.

MODENSEE

MODE ERLEBEN IN DER REGION

HEIKORN

Wie sich Heikorn in Singen als

Wohlfühl-Treffunkt etabliert


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MODENSEE


MODENSEE

LACHEN

& SPASS

Schon gleich beim betreten wird klar, dass Heikorn in Singens Fußgängerzone

nicht irgendein Modenhaus ist. Im Eingangsbereich steht zwischen

der neuen Herbstmode ein Tretroller – nicht nur zur Deko. „Probefahrt im

Obergeschoss“. Aha. Und siehe da: dort erwarten die Besucher noch mehr

nicht-textile Überraschungen. Das sieht nach einer Menge Spaß aus.

Eine menschengroße Bärenfigur zieht im ersten Stock die

Blicke auf sich. In der etwa drei Meter langen Gummibärenwand

sind neben dem Klassiker auch vegane Obstsalat-

Bärchen, Englischer Weingummi oder „Schwarze Schafe“

zu finden. Eine Brücke voll bunt gemustertem Reisegepäck

führt wenige Meter weiter zur „Gentlemens Hardware“:

egal ob edles Steakmesser, Grillpfanne oder Burgerpresse

– hier scheint kein Wunsch offen bleiben zu müssen.

„Die Leute sollen mehr lachen und Spaß haben – bei uns“,

wünscht sich Thomas Kornmayer. Der Geschäftsführer, im

verrückten Hemd und auffallender Brille, lebt das Motto

sichtlich. Genau wie das ganze Team um ihn und seine

Frau Bettina, die in der Geschäftsführung für den Damenmodebereich

verantwortlich zeichnet. Wohl fühlen und

Spaß haben: das Personal macht es vor, die Kunden sollen

es nachmachen. „Wir haben unser Ziel erreicht, wenn

der Spaß nach draußen transportiert wird“, so Thomas

Kornmayer.

Doch der Spaß hört nicht an der Gummibärenwand auf.

Wichtig ist den Kornmayers, dass die Menschen auch

Freude daran haben, sich neu einzukleiden.

Nicht verstellen

Vor allem im Herrenbereich wünscht sich Thomas Kornmayer

mehr Mut zur Farbe. „Im Winter gehen wir morgens

bei Dunkelheit aus dem Haus, kommen am Abend

im Dunkeln heim – da muss die Kleidung nicht auch noch

dunkel sein.“ Bei der Männermode, die er für Herbst und

Winter geordert hat, wurde denn auch die ganze Farbpalette

ausgereizt. Neben den klassischen Herbstfarben in

gedeckten Braun-, Grün- und Blautönen kommen auch

Hingucker in knalligem Grün, Gelb und Rot auf die Verkaufsfläche.

Wichtig jedoch: „Die Männer sollen sich nicht

verstellen. Sie müssen sich wohlfühlen.“ Bunt, funktionell

und bequem lautet das Motto. Wer also beispielsweise

kein Freund von Anzügen ist, der greift auf lässige Sakkos

zurück, die in Kombination mit Jeans und Strickteilen relaxed,

aber dennoch angezogen wirken. Frei kombinieren

ist angesagt, Klassik trifft auf Freizeitmode. Damit die

Freude am neuen Outfit nachhaltig ist, stehen im ganzen

Haus Stilberater zur Verfügung. Auch Wunschtermine zur

persönlichen Styling-Beratung können vereinbart werden:

alleine oder mit der ganzen Familie.

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MODENSEE

Wohlfühlen

Wohlfühlen lautet denn auch das Motto

bei den Damen. Erlaubt ist was gefällt. So

trifft der zarte Plisseerock auf einen grob

gestrickten Oversize-Pullover und lässige

Schnür- oder Schlüpfboots sorgen für einen

erfrischenden Break in Kombinationen

mit seidigen Hosen oder Oberteilen. „Vor

allem „Blaumax“ zeigt den Mix gekonnt“,

so Bettina Kornmayer. Die Kollektion des

Labels aus Österreich ist neu bei Heikorn.

Insgesamt sind die Looks im Herbst und

Winter bei den Damen sehr feminin. Der

Rock ist ein Must Have, ebenso weite

fließende Hosen. Dennoch ist die Röhre

nicht wegzudenken. Zudem erlebt Cord

ein Comeback. „Der alte Klassiker kommt in

dieser Saison weich und industriell vorgewaschen“,

weiß Bettina Kornmayer, die auf den

Messen Ausschau hält nach tragbarer, aber

dennoch besonderer Mode. „Schick, ohne

überladen zu sein“, so ihr Credo. Die Farbpalette

bei den Damen besticht diesen Herbst

durch gebrannte Farbtöne in Gelb, Rot und

Braun, wie etwa Terra oder Senf. Dazu spielt

Taupe bei den Schuhen eine Rolle. Schwarz

und Grau als Basics dürfen daneben natürlich

nicht fehlen.

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MODENSEE

Leben

Nicht verstellen, wohlfühlen, leben. Damit

dieser Mix gelingt, bietet Heikorn auch alle

passenden Accessoires. Seit März präsentiert

das Modehaus den Traum vieler Frauen: eine

große Accessoires-Arena mit einer unglaublichen

Auswahl beispielsweise an Taschen,

Sonnenbrillen, Uhren und Schuhen – alles

auch mit Farbe und Mustern und tollen

Outfit-Ideen. Für Herbst sind dort vor allem

praktische Rucktaschen und Lederbeutel zu

finden. Und: „Die Bauchtasche ist zurück“, so

Bettina Kornmayer. Sie ist nicht nur praktisch,

sondern kann auch modisch gezielt eingesetzt

werden, um etwa Akzente auf Oversize-Teilen

zu setzen. Für mutige Herren sind Besonderheiten

wie Fliegen aus Holz im Angebot.

Bei all den Verrücktheiten im Sortiment vergessen

die Kornmayers jedoch nie einen wesentlichen

Punkt: „Wir wollen noch nachhaltiger

werden!“ Allerdings: „Es ist ein Prozess, das

schaffen wir nicht von heute auf morgen“, so

Thomas Kornmayer. Es wird aber stets, nachhaltig

eben, daran gearbeitet. Alle Mitarbeiter

bringen aktiv ihre Ideen dazu ein – und stoßen

beim Geschäftsführer-Ehepaar dabei auf

offene Türen. So werden beispielsweise anstatt

Plastiktüten verstärkt wiederverwertbare

Taschen eingesetzt. Bei Auszeichnung der Ware

wird auf Plastik verzichtet und bei der Auswahl

der Lieferanten wird noch mehr auf die Herkunft

und Produktionsbedingungen geachtet.

Zudem wurde vor einigen Monaten im ganzen

Haus LED-Beleuchtung installiert (siehe akzent

September 2018). So sorgt eines der größten

Singener Modehäuser also in doppelter Hinsicht

für ein nachhaltiges Einkaufserlebnis.

Also nix wie hin zum Treffen im Heikorn!

Heikorn

August-Ruf-Straße 7-9

D-78224 Singen

+49 (0)7731 86 960

www.heikorn.de

Modenschau bei HEIKORN –

Die neue Herbstmode entdecken

TEXT: TANJA HORLACHER

FOTOS: KASPER WERBUNG,

BLAUMAX, TANJA HORLACHER

Freitag, 27. September

jeweils um 14.30 Uhr, 16.30 Uhr und 18.30 Uhr

5


…abgefahrene

Kleidung…

Gummibär-

Laden?

Ja!...

...Cool!

Hier kann

wirklich sh

gehen!

Lasst uns beim

Turm treffen.


Du, sie haben

auch Vintage-

Geschenke!

man

oppen

#TREFFPUNKT HEIKORN

Keine Zukunftsmusik, sondern hier und jetzt.

MO – FR 9:30 - 19:00 UHR

SA 9:30 - 18:00 UHR

www.heikorn.de

HEIKORN MODEHAUS AUGUST-RUF-STR. 7-9 SINGEN AM HOHENTWIEL


MODENSEE

DAUMEN HOCH

ODER RUNTER?

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Im Konstanzer Lago tritt sich die Kundschaft phasenweise

gegenseitig auf die Füße, die Shopping Arena St.

Gallen kann als eines der wenigen Einkaufcenter Umsatzsteigerungen

verzeichnen, im Seemaxx in Radolfzell

hingegen ist meist gähnende Leere angesagt und im

schweizerischen Wigoltingen 1 lässt man nicht an den

Plänen locker, das größte Outletcenter des Landes auf

die Beine zu stellen, obwohl die Gesellschaft für Konsumforschung

(GfK) bescheinigt, dass bis etwa 2025

wohl jeder fünfte Laden in einem Einkaufcenter der Eidgenossen

mangels Umsatz schließen wird. Was machen

also die einen richtig, die anderen falsch? Und wie geht’s

dem „echten“ Einzelhandel dabei?

Dass der „kleine Einzelhändler in der Fußgängerzone“

nicht unter den großen Centern leiden soll, schreiben sich

deren Betreiber zu gerne auf die Fahne. Eines der neuen

innerstädtischen Projekte in der Großstadt Bodensee,

welches momentan im Bau ist und im Herbst 2020 seine

Türen öffnen soll, ist das Cano in Singen 2 am Ende der

Haupteinkaufsstraße: 16.000 Quadratmeter auf drei Ebenen

– das ist ein Wort. 85 Fachgeschäfte plus Gastronomie

mit einem Mix aus Regionalem und Internationalem.

Das Ziel, die Menschen durch das vielfältige Angebot in

die Stadt zu locken, spielt auch in die Pläne der alteingesessenen

Händler (siehe auch unsere Titelstory). Die Menschen

sollen raus, sich treffen, Spaß haben – und letztlich

eben auch ihr Geld in der Stadt lassen, nicht im Online-

Store. Wobei das Magazin Focus jüngst verkündete, dass

die CO 2

-Bilanz beim Online-Kauf, Retouren eingerechnet,

von einem Paar Schuhe deutlich günstiger sei als beim

Kauf vor Ort (1.030 Gramm vs. 1.270 Gramm (Anreise

mit Fahrrad), bzw. 3.270 Gramm (Anreise mit Auto)).

Der Cano-Betreiber ECE ist also bestrebt, möglichst wenig

Konkurrenz für den bereits bestehenden Handel in Singen

entstehen zu lassen. Vielmehr soll die Stadt insgesamt belebt

werden, wodurch letztlich alle profitieren könnten.

Dass bis dato 35 Konzepte stehen, die es so bisher nicht

in der Stadt gibt, spricht dafür, dass ECE sein Wort halten

möchte.

Dass viele Geschäfte unter einem Dach in der Tat nicht

zwangsläufig den umliegenden Handel ausbremsen, zeigt

sich beim Lago in Konstanz 3 . Das Center (seit 2004 in

Betrieb) zieht jährlich rund 10 Millionen Einkaufslustige

an und achtet darauf, dass die Shops möglichst soge-


MODENSEE

nannte Unique Selling Points (USP) sind,

also kein zweites Mal in der Stadt vorkommen.

Laut Shopping Center Performance

Report, bei dem der entscheidende Faktor

die wirtschaftliche Zufriedenheit der Mieter

ist, zählt das Lago denn auch zum erfolgreichsten

Einkaufscenter Deutschlands. Die

Mischung aus Fachgeschäften, Gastronomie,

1

Kino und Fitnessstudio kommt an bei Jung

und Alt. Das integrierte Parkhaus tut ein

Übriges, dass viele das Lago als Ausgangspunkt

für einen Ausflug in die größte Stadt

am Bodensee nehmen. Auch wenn keine

konkreten Zahlen zu bekommen waren, wie

viele Kunden am Ende bei einer Einkaufstour

im Lago UND bei anderen Geld liegen lassen,

so ist es doch nicht zu übersehen, dass

ein Großteil der „Lagoer“ über die Straße

Richtung Innenstadt strebt und die Fußgängerzone

einschließlich der Ladengeschäfte

fast rundum belebt ist. Die Lage der Stadt,

unweit der Schweizer Grenze, tut sicher ein

Übriges dazu.

Wer indes beim Seemaxx in Radolfzell 4

mitgezogen werden soll, scheint noch nicht

ganz klar. Soll das Center die Menschen in

die Stadt bringen oder würde die Stadt gut

daran tun, die Kundenströme mit gezielter

Stadtentwicklung auch Richtung ehemaliges

Schiesser-Produktions-Areal zu lenken,

wo das Seemaxx beherbergt ist? Die Achse

Seemaxx-Innenstadt-See scheint noch nicht

ganz geschmeidig zu laufen. Beobachtungen

zeigen, dass ein Bummel am See oder in der

Innenstadt nicht unbedingt mit einem Besuch

des Seemaxx verbunden wird. Egal in welche

Richtung. Dabei hat das bisher einzige Outlet-Center

am Bodensee seine Verkaufsfläche

zehn Jahre nach der Eröffnung verdoppelt.

Seit Oktober 2016 sind hier auf zwei Stockwerken

36 Ladengeschäfte zu finden. Dazu ein

kleines Café plus Holly’s Restaurant. Und obwohl

eigentlich für alles gesorgt ist, herrscht

hier oft gähnende Leere. Und das bei einem

Geballt auf einer Fläche

Eine Auswahl der größten Einkaufscenter

in der Großstadt Bodensee:

1. Shopping-Arena 36.500 m²

CH-9015 St. Gallen

2. Edelreich (in Planung) 30.000 m²

CH-8556 Wigoltingen

3. Messepark 25.500 m²

A-6850 Dornbirn

4. Rheinpark 21.000 m²

CH-9430 St. Margareten

5. Cano 16.000 m²

D-78224 Singen

6. Lago 15.000 m²

D-78462 Konstanz

7. Lindaupark 12.000 m²

D-88131 Lindau

8. Seemaxx (Outlet) 8.500 m²

D-78315 Radolfzell

Outlet? Das sei „nicht immer so, gestern war

es voll“, ist fast schon entschuldigend – und

nicht wirklich überzeugend – im ein oder anderen

Laden zu hören. Beim Betreiber, der

Hesta GmbH, heißt es, dass das Angebot

im Sport- und Outdoorbereich vor allem für

Touristen interessant sei. Dies beschränkt sich

dann wohl eher auf die Sommerferienzeit. Die

Einheimischen und Nicht-Outdoor-Touristen

fühlen sich vom Angebot, das preislich laut

Seemaxx garantiert 30% unter dem unverbindlichen

Verkaufspreis der Hersteller liegt,

jedoch noch nicht 100% angezogen.

Nicht angewiesen auf Stadtnähe und somit

in keiner Verpflichtung gegenüber dem innerstädtischen

Einzelhandel sind die Center auf

der, auch im Fachjargon sogenannten, grünen

SAVE

THE DATE

8.-10. Nov 19

NADELWELT

Friedrichshafen

Wir sind dabei!

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MODENSEE

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4

Wiese. Das größte in der Region ist derzeit

die Shopping-Arena in St. Gallen, vor

den Toren der Stadt, zwischen zwei großen

Hauptstraßen und der Autobahn gelegen.

Seit Eröffnung 2007 sind regelmäßig Erfolgsmeldungen

von dort zu hören. Rund

13.000 Besucher pro Tag sorgen für Rekordumsätze,

die laut GfK 2017 um eine

satte Million Franken im Vergleich zum

Vorjahr gestiegen waren und sich so deutlich

entgegen dem Schweizer Branchentrend

entwickelt haben. Doch was machen

die St. Galler anders? Ähnlich wie im Lago

in Konstanz ist auch hier mehr als nur Kaufen

angesagt: Kino, Indoor-Spielplätze,

Fitness-Studio und natürlich verschiedene

Gastrobetriebe unterhalten die ganze

Familie – auch bei schlechtem Wetter. Das

Shopping-Center als Freizeitareal.

Ähnlich erfolgreich – und außerhalb der

Stadt – ist der Messepark in Dornbirn,

das größte Einkaufszentrum Vorarlbergs.

Mit 65 Ladengeschäften und Gastronomiebetrieben

konnte in den vergangenen

zehn Jahren der Umsatz, bis auf 2018,

stets gesteigert werden. Meist sogar im

zweistelligen Millionenbereich. Der Messepark

lockt täglich rund 17.600 (25%

aus dem Ausland) an und punktet unter

anderem mit einem betreuten Kindergarten

und kostenlosen Parkplätzen und seit

Kurzem können dort E-Scooter des Vorarlberger

Mobilitäts-Start-ups „Holmi“

ausgeliehen werden. Bei Rückgabe gibt es

direkt noch einen Rabatt im Messepark.

Ob jedoch das geplante Outlet-Center

Edelreich im Schweizer Wigoltingen,

obwohl auf der grünen Wiese, jemals so

erfolgreich wird, steht momentan noch in

den Sternen. Denn auch bei den Eidgenossen

läuft nicht immer alles glatt. Seit sage

und schreibe 14 Jahren laufen die Planungen

für das Einkaufscenter, das mit 120

Geschäften 750.000 Besucher pro Jahr anlocken

soll. Für eine Gemeinde mit knapp

2.000 Einwohnern in der Tat eine große

Hausnummer. Im April dieses Jahres hat

der Kanton Thurgau den Gestaltungsplan

abgelehnt wegen des zu erwartenden Verkehrs.

Dabei hatten sich die Planer vorbereitet:

2.300 Autofahrten pro Tag seien zu

erwarten. Bei Centern mit Gütern des täglichen

Bedarfs sei bei ähnlicher Größe mit

17.700 Fahrten pro Tag zu rechnen. Nun

ja. Sind eben immer noch 2.300 Autofahrten

mehr pro Tag als heute – für eine 2.000

Einwohner-Gemeinde in ländlicher Idylle

… Allerdings setzen sich die Gemeinderäte

von Wigoltingen und Mühlheim (hier soll

die Zufahrt laufen) nach wie vor für den

Bau ein, da die Einwohner ja ursprünglich

dem Bau des Centers zugestimmt hätten.

Ob also ein großes Einkaufszentrum Fluch

oder Segen ist, lässt sich nicht pauschal

beantworten. Vieles spricht dafür, vieles

dagegen und letztlich hat jeder zudem

seine eigenen Vorlieben, wie er gerne einkaufen

möchte: Schnäppchen jagen im

Outlet, Ganztagesvergnügen mit Kinobesuch

und Abendessen oder ein entspannter

Bummel durch die Fußgängerzone mit

einem abwechslungsreichen Angebot von

inhabergeführten Geschäften und internationalen

Ketten.

Hauptsache raus aus dem Netz und rein

ins echte Leben!

TEXT: TANJA HORLACHER


MODENSEE

CLAUS

DURCHSCHAUT‘S

Auch Claus Lang ist als staatlich

gepr. Augenoptiker und

Augenoptikermeister,

zuständig für Augenglasbestimmung,

Contactlinsenanpassung

und behält

auch fachlich fundiert

bei komplizierten Versorgungsfällen

den Durchblick.

Mit gut 40 Jahren

Erfahrung und seinem modischem

Gespür findet er die

passende Brillenfassung für

gutes Sehen und Aussehen,

nicht nur in

Singen.

LIFESTYLE?

LAGO!

Das beste Shopping-Center Deutschlands möchte einmal mehr seinem

Ruf gerecht werden. Im Lago Konstanz haben viele Läden neu

eröffnet, darunter Soho Lago und Holly’s mit einer gemeinsamen

Lifestylewelt aus Mode, Accessoires und Genussgastronomie.

Das Soho hat sich auf rund 500 Quadratmeter vergrößert und bietet

urbane Mode für Frauen und neu auch für Männer. Im loftartigen

Ambiete ist ein handverlesenes Sortiment namhafter Modemarken

zu finden. „Entscheidend für die Weiterentwicklung war auch die

Möglichkeit, zusammen mit Holly´s eine Lifestylewelt zu schaffen, die

Seinesgleichen sucht“, so Inhaber Christian Ulmer. Das Holly’s, eine

feste Größe der lokalen Gastroszene, passt mit seiner internationalen

Ausrichtung auf ‚world food & lifestyle‘ perfekt zum Lebensgefühl

des Soho und hat direkt daneben seine Fläche bezogen. Mit diesem

Mix liegt das Lago voll im Trend: „Einkaufen wird immer mehr zum

Gesamterlebnis“, so Center-Manager Peter Herrmann. Innenarchitektonisch

verwischen die Grenzen zwischen den Shops und mit der

öffentlichen Zone. Die Materialien, die fließend ineinander laufen,

schaffen Blickbezüge. Verantwortlich für den urbanen Stil zeichnet

Knoblauch Design aus Markdorf. Die zentrale Decken-Lichtinstallation,

vom Stuttgarter ‚ORB. Atelier für Lichtgestaltung‘, unterstreicht

die Einzigartigkeit dieser Zone. 2.620 leuchtende Pixel formen sich zu

einer dreidimensionalen Lichtwelle, welche den neuen Concept Store,

mit Soho und Holly’s, als Blickfang erstrahlen lässt. Das Konzept hat

zudem weitere neue Marken ins Lago gezogen, die zum Start vom 19.-

21.September viele Aktionen und Extras bieten. Also, nix wie hin! (th)

Lago Shopping Center

Bodanstraße 1, D-78462 Konstanz

www.lago-konstanz.de

Claus trägt das

Modell „Marcel“

aus der Kollektion

Freundeskreis.

DER OPTIKER FÜR

HÖCHSTE ANSPRÜCHE

IN KONSTANZ UND SINGEN!

Scheffelstraße 1

D - 78224 Singen

T + 49 - (0)7731 - 67 57 2

Salmannsweilergasse 10

D - 78462 Konstanz

T + 49 - (0)7531 - 91 96 56

Foto: Wöhrstein

WWW.INDIVIDUELLOPTIC.DE

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MODENSEE

GANZ SCHÖN

HAARIG

Haarig geht es beim Friseurhandwerk im

doppelten Wortsinn zu. Obwohl der

Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks

vor Kurzem erneut einen

Aufschwung gemeldet hat, ist die

Branche geplagt von Nachwuchssorgen

– nicht nur in der Großstadt

Bodensee. So kreativ der

Beruf ist, so kreativ sind jetzt

auch die Ideen, um junge Menschen

für die Ausbildung zu

begeistern. Zudem braucht es

die Bereitschaft der Kunden, höhere

Preise zu bezahlen – nicht

nur aus wirtschaftlicher Sicht,

sondern auch als Anerkennung.

Ob die Rechnung aufgeht?

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MODENSEE

Einer, der sich stark für den Friseurnachwuchs engagiert, ist

Nico Wegner. Er betreibt zwei Salons in Konstanz und Allensbach

und bildet regelmäßig Friseurnachwuchs aus. Doch per

Zeitungsannonce und sturem nine-to-five-Job geht das schon

lange nicht mehr. „Nachwuchs durch Öffentlichkeitsarbeit gewinnen“,

so sein Credo. „Es geht darum, dass jeder Teil des

Teams ist und sich damit identifizieren kann. Jeder Mitarbeitende

sollte stolz auf seinen Salon sein.“ Nico Wegner, der

seinen Beruf bereits seit über 25 Jahren ausübt, sucht mittlerweile

seine Auszubildenden via Instagram oder Facebook

und geht auch aktiv in die Schulen, um den Ausbildungsberuf

bei Projekttagen vorzustellen. In kleinen Gruppen kommen die

Interessierten dann auch mit in seinen Salon, um echte kreative

Luft zu schnuppern. Ein nicht unwichtiger Schritt. Die jungen

Menschen können direkt eintauchen in die Welt der Schönheit

und bekommen aufgezeigt, welche Möglichkeiten es nach der

Ausbildung gibt: vom Trainer über Zusatzqualifikationen zum

Make-up Artist bis hin zum Mitinhaber.

Mehr als Haare schneiden

Sie erleben, dass ein Friseurbesuch mehr ist, als „nur“ Haare

schneiden. Vielmehr ist es für die meisten Kunden eine Auszeit

vom Alltag und auch sozialer Treffpunkt. Es geht zudem um

umfassende Beratung, individuelle Styles und Farbservices – und

nicht zuletzt darf auch die Tasse Kaffee nicht fehlen, damit der

Kunde sich wohlfühlt. „Ich merke oft, dass sich die Schüler für

den Beruf begeistern, weil sie immer mal der Freundin die Haare

machen und Spaß daran haben. Doch den ganzen Tag im Salon

zu stehen, ist dann schon etwas anderes. Das ist auch körperlich

anstrengend“, weiß Nico Wegner. Das führt nicht zuletzt

dazu, dass die jungen Menschen selten noch Vollzeit arbeiten

möchten. Flexibilität ist also auch beim Arbeitgeber gefragt.

Denn aktuell kommt es bei fast 49% der Friseurauszubildenden

(deutschlandweit) zu vorzeitigen Vertragsauflösungen. Bei 95%

davon handelt es sich aber um Betriebswechsler. Der Grund:

Unzufriedenheit in Bezug auf die Ausbildungsqualität. Nico

Wegner überträgt deshalb schon früh Verantwortung auf seine

Leute. „Die Moral ist einfach anders geworden. Als Unternehmer

muss ich den Spagat halten, anders auf die Dinge einzugehen

und näher an den Leuten sein.“

Liebe Freundinnen und Freunde

handgefertigter Schuhe!

Der Herbst klopft an – Zeit, Ihnen meine neue Damen- und

Herrenschuh-Kollektion zu präsentieren: traumhafte, exklusive Schuhe,

gefertigt für Sie in der Schweiz oder in Italien.

Digitalisierung im Friseursalon

Per App organisieren sich bei „Nico“ die Mitarbeiter und Auszubildenden

selbst – mit samt den Kunden. Jeder Mitarbeiter

trägt seine Anwesenheitszeiten ein, egal ob früher Vogel oder

Morgenmuffel, und den Kunden öffnen sich dann entsprechend

Zeitfenster, in denen sie online selbst ihren gewünschten

Friseurtermin eintragen können. Die Erfahrung bestätigt, dass

es funktioniert. Jüngst hat auch die Friseur- und Kosmetik-

Innung Westlicher Bodensee eine Friseur-Berichtsheft-App

für die Auszubildenden vorgestellt. Obermeister Martin Jetter

und seine Stellvertreterin Bianka Möhrle sind davon überzeugt,

dass auch die Berichtsheft-App den Friseurberuf für junge Menschen

attraktiver macht. Nicht zuletzt sind in Deutschland neue

Bezeichnungen für Berufsabschlüsse im Handwerk geplant.

Aus dem Friseurgesellen wird dann künftig der „Geprüfte Berufsspezialist“

(m/w/d) und der Meister wird zum „Bachelor

Professional“. Doch wie auch immer: „Es ist ein attraktiver

Beruf, man kann viel daraus machen, aber es muss transportiert

werden“, so Nico.

Seien Sie willkommen zur Offenen Tür in

meiner Manufaktur yép. Ich freue mich auf Sie.

Freitag 4.10. von 16 bis 20 Uhr | Samstag 5.10. von 11 bis 17 Uhr

Sonntag 6.10. von 11 bis 17 Uhr

yép Schuhmanufaktur

Hardstrasse 36 CH-8570 Weinfelden

+41/(0)79 886 61 22 www.yepstore.ch

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MODENSEE

Das Geld, das Geld

Ein Thema, das nicht nur Nico Wegner auf den Füßen brennt, ist

die Entlohnung. Denn all die kreativen Aussichten nützen nichts,

wenn mancherorts an der Supermarktkasse mehr verdient ist als

durch stundenlanges Haare wühlen. „Der Druck vom Tarifverband

hat die vergangenen Jahre gefehlt, damit die sich Saloninhaber

positionieren und ihre Leute ordentlich bezahlen“, so

Nico. Jetzt wurden wenigstens die Tariflöhne von der Kammer

für Baden-Württemberg angehoben. Es geht aber auch um

die Transparenz für den Verbraucher. „Wir müssen eine faire

Bezahlung der Dienstleistung erreichen“, macht sich Nico

Wegner stark. Oft ist dem Verbraucher eben nicht klar, dass

von dem Preis auf der Liste an der Ladentür erstmal Mehrwertsteuer

abgeführt werden und Miete, Pflegeprodukte, Handtücher,

Strom, Wasser, die Tasse Kaffee und vieles mehr bezahlt

werden muss, bevor der Mitarbeiter seinen Lohn

bekommt. „Waschen, schneiden, föhnen für nur

25 Euro wird es immer geben“, so Nico Wegner.

„Aber der Wegfall würde auch unser Problem

nicht lösen.“ Im Gegenteil begrüßt er sogar die

unterschiedlichen Preissegmente.

Durch die Bereitschaft einen höheren Preis

für den Haarschnitt zu bezahlen wird auch

Anerkennung der Dienstleistung durch den

Kunden signalisiert. Ein nicht unwichtiger

Punkt, wenn es um Ausbildungsnachwuchs

geht. Und mal ehrlich: sich ein Stündchen

beim Friseur mit Kopfmassage, Kaffee oder

Prosecco verwöhnen und natürlich neu stylen

zu lassen (gilt für Damen wie für Herren

– im Barbershop etwa – gleichermaßen) und

gut gelaunt rauszugehen, ist doch wirklich

etwas wert!

www.friseurhandwerk.de

TEXT: TANJA HORLACHER, FOTOS: GOLDWELL

Sie sind Friseur/In und suchen

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Bewerben!

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Bezahlung ändert sich nichts?

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nur tolle Haare machen, hätten gerne wieder

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unserem Team!

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den Willen zu den Besten zu gehören!

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bezahlen und Urlaub nehmen?

Bei uns bezahlt der Chef und

Weiterbildung ist Arbeitszeit!

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am Arbeitsplatz?

Unser Arbeitsplatz ist klimatisiert!

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MODENSEE

WOHLFÜHLAMBIENTE

DER EXTRAKLASSE

Die Salons von Nico Wegner bieten nicht

nur individuelle Styles, trendige Haarschnitte,

typgerechte Farben und eigene Strähnentechniken.

Hier werden Professionalität und

Leidenschaft großgeschrieben. Mit seinen

Teams ist er stets am Puls der Zeit.

Das spiegelt sich auch im neuen Styling wider,

welches er in seinem Konstanzer Salon im vergangenen

Jahr umgesetzt hat. Die klaren Formen

lassen Raum für kreative Momente. Es ist

ein Leichtes, in diesem warmen Ambiente in eine

andere Welt einzutauchen und einfach zu entspannen.

Als Nico Wegner 2006 seinen mod’s

hair Partner-Salon in Konstanz eröffnet hatte,

brachte er bereits jede Menge Erfahrung mit.

1998 hatte er sich mit seinem ersten Salon in

Osnabrück selbständig gemacht und war als

Wettbewerbsfriseur unter anderem Deutscher

Junioren-Vizemeister im Damenfach und im

Team Weltpokalsieger im Damenfach in Moskau.

Auch heute ist Nico außerhalb des Salons

stark engagiert. So arbeitet er als Freelancer für

Firmen und verantwortet Frisurenshootings.

Außerdem ist er Top-Akteur im Deutschen Zentralverband

des Friseurhandwerks.

2008 eröffnete er zudem ein weiteres, unabhängiges

Friseurgeschäft in Allensbach unter

der Leitung von Susanne Sreiter. Insgesamt

sind 14 Mitarbeiter, darunter sechs Meister

und zwei ausgebildete Make-up Artists, voller

Leidenschaft dabei, wenn es darum geht, den

Kunden aus dem Alltag abzuholen. „Ich bedanke

mich bei allen meinen Mitarbeitern, die jeden Tag

meine Geschäftsphilosophie mit tragen“, so Nico

Wegner. Er setzt darauf, seinen Mitarbeitern Verantwortung

zu übertragen. Familienfreundliche

Arbeitszeiten sind bei ihm zudem selbstverständlich.

Wer Teil dieses Teams sein möchte, kann

sich übrigens noch für einen Ausbildungsplatz

bewerben: sowohl für 2019 als auch für 2020.

Stets am Puls der Zeit heißt in Nicos Salons

auch, dass alle Mitarbeiter top geschult sind.

Sowohl durch ihre Ausbildungen als auch

durch wöchentliche Trainings. Als mod’s hair-

Partner bezieht Nico zweimal im Jahr die neuen

Schnittkollektionen, die in der Pariser Agentur

entwickelt werden. Zudem gibt es zwei eigene

Lifestyle-Magazine pro Jahr, sowie eigene Private-Label-Pflegeprodukte.

So kommen auch

hiesige Kundinnen in den Genuss der neuesten

Trends der Modemetropole.

Übrigens können die Kunden bei Nico rund

um die Uhr online ihren Friseurtermin buchen.

Salon Nico

Theodor-Heuss-Str. 22

D-78467 Konstanz

+49 (0) 7531 64 809

Radolfzeller Str. 26

D-78476 Allensbach

+49 (0) 7533 93 65 090

www.nico-konstanz.de

FOTO OBEN (VLNR): CHRISTIN, JACQUELINE, SABRINA, BETTI-

NA, NICO, FOTO UNTEN: SUSANNE, BORIS

TEXT: TANJA HORLACHER

FOTOS: TOM PFEIFFER, MARKUS HOTZ

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MODENSEE

AUS DEM

BREGENZERWALD

IN DIE WELT

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Feinstes, schwarz gefärbtes Leinen, auf einer

über 100 Jahre alten Maschine mit Glanz veredelt,

von Hand in 500 Falten gelegt – das ist

der Stoff, aus dem der Traum der Wälderinnen

ist. Das jahrhundertealte Handwerk der

Juppenstoffherstellung wird heute nur noch

in der Juppenwerkstatt Riefensberg im Bregenzerwald

gepflegt. Die Leidenschaft und

Liebe zum Kulturerbe, mit der hier gearbeitet

wird, fasziniert. So sehr, dass manchmal

auch internationale Designer einen Blick

reinwerfen, um etwas zu lernen.

Man sagt, die Juppe sei der ganze Stolz einer

Wälderin. Die Frauentracht des Bregenzerwaldes,

mit Mieder, langem Rock und eleganten

Ärmeln kann allerdings nirgendwo gekauft

werden. Jede Juppe ist eine Einzelanfertigung,

für die bis 170 Arbeitsstunden benötigt werden.

Die Frauen und Mädchen begleiten den

Prozess selbst: Der Weg führt vom Stoffeinkauf

in der Juppenwerkstatt weiter zu den

Näherinnen, Stickerinnen und Knüpferinnen

bis zu den Hut-, Kappen- oder Schappalemacherinnen

(Schappale = Flitterkrone). In der

Summe ist mit rund einem Jahr zu rechnen, bis

der Traum von der eigenen Juppe wahr wird.

Gut Ding muss Weile haben

In einem unglaublich langen Prozess wird der

steife, glänzende und in Falten gelegte Juppenstoff

– nach der Überlieferung des letzten Bregenzerwälder

Juppenfärbemeisters – hergestellt.

Feinstes, schwarz gefärbtes Leinen, welches in

Deutschland gewoben wird, wird zunächst

appretiert, um die typische, stark glänzende

Oberfläche und die Steife zu erreichen. Hierzu

wird ein spezieller Leder-/ Knochenleim selbst

hergestellt. Jetzt kommt 90 Minuten lang die

sogenannte Glästmaschine zum Einsatz, die

bereits seit 1909 ihren Dienst tut. Mit ihr erhält

der Juppenstoff durch Druck, Reibung und

Wärme den Glanz. Mit jedem Durchgang mehr,

wobei das Schwarz immer tiefer wird. Das Finale

findet schließlich an der Fältelmaschine aus den

1870er-Jahren statt: Eine 480 Zentimeter lange

Stoffbahn wird in rund 500 Falten gelegt. Doch

nach appretieren, glästen und fälteln geht’s

noch lange nicht an die Nähmaschine. Erst

nach einem halben Jahr ist der Stoff zur Weiterverarbeitung

geeignet. Er muss quasi noch

reifen, damit seine steife Elastizität dauerhaft

von Schönheit ist.

Bei so viel Aufwand ist auch nachvollziehbar,

dass hier nur auf Bestellung und in geringer

Stückzahl gearbeitet wird. Gerne geben aber

die Menschen, die hier mit so viel Traditionsbewusstsein

leidenschaftlich arbeiten, ihr Wissen

auch weiter. Neben Führungen, begleitet durch

eine Kunsthandwerkerin, bieten sie auch Kurse

zum Erlernen textiler Techniken an. Auch so

kommt man dem Ziel, dieses Kulturerbe in die

Zukunft zu führen, ein Stückchen näher. (th)

Juppenwerkstatt Riefensberg

Dorf 52, A-6943 Riefensberg

+43 (0)5513 83 56 15

www.juppenwerkstatt.at

Mai-Oktober, Di 10-12 Uhr, Fr 10-12 Uhr

+ 14-16 Uhr und täglich nach Vereinbarung

bis 31.10.2019

Sonderausstellung

Falten, Krausen, Plissee. Trachten vor und

hinter dem Arlberg

Die Juppenwerkstatt öffnet auch am 05.10.

ihre Türen zur ORF Lange Nacht der

Museen (siehe S. 68).

FOTOS: BREGENZERWÄLDERIN: MARIA ROSE STEURER-LANG

JUPPENWERKSTATT ARCHITEKTUR: DIETER EGE


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*Der Gutschein ist bis 05.10.2019 ausschließlich bei HALLHUBER, Friedrichstr. 81, 88045 Friedrichshafen, gegen Abgabe

dieses Coupons einlösbar und an einen Mindestumsatz von 75 € gebunden. Pro Person darf nur ein Gutschein eingelöst

werden. Eine Kombination mit anderen Aktionen ist nicht möglich. Auf den Kauf einer Gift Card kann der Gutschein nicht

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hochwertigen Kollektionen entdecken, bei denen auffallen und wohlfühlen

gleichermaßen garantiert ist.

20.09., 15 Uhr + 18 Uhr

Marc Cain Store im Lago

Bodanstraße 1

D-78462 Konstanz

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Der Modensee wird um eine kreative Großveranstaltung

reicher: erstmals geht die Nadel-Welt Friedrichshafen

an den Start. Die internationale Endverbrauchermesse

für Handarbeiten setzt auf ein Drei-Säulen-Modell aus

Verkauf, Ausstellungen und vor allem Mitmachangeboten.

Über 40 Workshops dienen dem Spaß und der

Wissensvermittlung, sowohl bei Tageskursen als auch bei

spontanen Events an den Ausstellerständen. Kooperationspartner

der Nadelwelt Friedrichshafen ist Nadelstich’s

KreativScheune aus Horgenzell.

08.-10.11., Messe, D-88046 Friedrichshafen

www.nadel-welt.de

SPORTLICH

Kariem Hussein, Schweizer Spitzensportler

aus dem Thurgau, ist nach 2012 jetzt

zum zweiten Mal offizielles Testimonial

von Strellson, einer der Männermodemarken

aus der Kreuzlinger Holy Fashion

Group. Hussein schätzt die Kollektion

vor allem für seine „coolen Teile mit relaxten

Schnitten und viel Komfort“.

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Mit Upcycling und nachhaltiger Mode möchte

Nachwuchsdesignerin Silwi Rutz (Insel Reichenau)

auf den Umgang mit unserer Erde aufmerksam

machen. Mit ihrer Idee, aus Kaffebohnensäcken

aus der Kafferösterei Konstanz Kleider zu designen

überzeugte sie jetzt die Jury beim Frankfurt Style

Award. Der 3. Preis bringt ihr unter anderem ein

50% Stipendium in der Modemetropole Mailand.

Gute Voraussetzungen für die Schülerin der Stuttgarter

Modeschule Kehrer, um bald ihre eigene Kollektion

auf die Beine zu stellen.

www.modenschulen-kehrer.de

FOTO: HANS G.LANG

LEIDENSCHAFT

Das Drop In am Aeschauer Kreisel in Lindau hat doppelten Grund zu feiern:

das Modefachgeschäft wird 50 und Christiane Döring ist seit 30 Jahren

voller Leidenschaft dabei. Zunächst als Angestellte, seit 2008 als Inhaberin.

Das Drop In ist vor allem für seine typgerechte, individuelle und ehrliche

Beratung bekannt.

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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