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Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische Land und den Kreis Mettmann

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der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

02

2021

E-Mobilität

auf demVormarsch

30 Neue Serie

Handwerk heute -

Förderung für mehr Digitalisierung

34 Gastkommentar

Das kleine Einmaleins der

Mitarbeitermotivation

40 Unterwegs

Ein Streifzug durch die

Wiener Kaffeehauskultur


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren Mandanten zählen bedeutende

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EDITORIAL

CreditreformThese Nr. 4

ICH

WILL

DICH

ZUVERLÄSSIG

NICHT UM

JEDEN PREIS. *

DES DEUTSCHEN LIEBSTES KIND … ist immer noch das

Auto, kommt aber in immer mehr Varianten, teilweise revolutionären Entwicklungen

daher – siehe die Aussicht auf vollständig autonomes Fahren. Daran ändert

Corona nichts – im Gegenteil. Der Digitalisierung im Fahrzeug, in Entwicklung,

Produktion und Vertrieb haben die Auswirkungen der Pandemie

einen Schub verpasst. Darauf stellt sich die Branche ein und investiert kräftig.

Genauso haben staatliche Förderprogramme und zusätzliche Prämien der Hersteller

der E-Mobilität mehr Nachfrage beschert. Eine gute Entwicklung für

den Klimaschutz, wenngleich die Ladeinfrastruktur immer noch massiv hinterherhinkt.

Wie sich Autohandel und Industrie auf neue Zeiten einstellen, lesen

Sie in unserem aktuellen Titelthema. Die gute Nachricht dabei: Der Silberstreif

am Horizont ist durchaus zu sehen.

In unserer neuen Reihe über das Handwerk geht es im zweiten Teil ausgesprochen

praxisorientiert zu. Denn der digitale Wandel ist auch für Handwerksbetriebe

existenziell wichtig. Dabei sind die Betriebe aber nicht auf sich

alleine gestellt, sondern können von Beratung und Förderung gleichermaßen

profitieren. Nehmen Sie den Schwung des nahenden Frühjahrs mit und informieren

Sie sich gut: Die Zeit ist reif für ein digitales Update.

Mit Freude halten wir an unseren Reisetipps fest, auch wenn die nächste Reisesaison

noch von großer Unsicherheit geprägt ist. In nicht so ferner Zukunft,

so hoffen wir doch alle gemeinsam, hat die Zeit der Sehnsüchte auf unbeschwerte

Urlaubstage ein Ende. So bringen wir Sie ab Seite 40 buchstäblich

auf den Geschmack, nämlich den der Wiener Kaffeehauskultur. Wir wünschen

allseits guten Genuss!

Sichere Geschäfte und unternehmerischer Erfolg basieren auf der Bonität Ihrer Kunden.

Diese selbst zu überprüfen kostet Zeit und Nerven. Nutzen Sie deshalb die

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Kunde Ihre Forderungen nicht mehr begleicht. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit

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der Bergische Unternehmer 02|21 3


INHALT

18 Titel

E-Mobilität auf dem Vormarsch

Das sind die Autothemen 2021

30

Neue Serie

Handwerk heute -

Mit Förderprogrammen

zu mehr Digitalisierung

34

Gastkommentar

Das kleine Einmaleins der

Mitarbeitermotivation

4 www.bvg-menzel.de


40

Von Kapuzinern, Fiakern und Einspännern.

Ein Streifzug durch die

Wiener Kaffeehauskultur

Namen & Nachrichten

06 Transformative Innovationen

gesucht

07 Gut aufgehoben bei den

Bergischen Drei

08 Urbane Produktion: Initiativen

im Städtedreieck

09 Biden befördert Wachstum

10 Neue Doppelspitze beim

Wuppertal Institut

10 Exporterwartung deutlich verbessert

11 Schwierige Wirtschaftslage

12 Mehr Solarstrom

13 Spitzen-Arbeitgeber

14 Hospizbau steht in den Startlöchern

14 Wuppertaler Bühnen verschieben

Spielplan

15 Ausbildungsmarkt

16 Unternehmen halten an

Büroflächen fest

17 Chance für Softwareentwickler

Titel

18 Elektromobilität auf dem Vormarsch:

Das sind die Autothemen 2021

22 Interview: Neue Herausforderungen

für die Branche

Serie

30 Handwerk heute -

Durch Förderprogramme zu mehr

Digitalisierung

Gastkommentar

34 Das kleine EInmaleins der

Mitarbeitermotivation

Aus der Praxis

36 Recht, Finanzen, Steuern

Für Sie unterwegs

40 Von Kapuzinern, Fiakern und

Einspännern

Ein Streifzug durch die Wiener

Kaffeehauskultur

Rubriken

46 Handelsregister

50 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2021.qxp_RINKE_IHK 08.01.21 13:09 Seite 2

der Bergische Unternehmer 02|21 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Transformative Innovationen gesucht

Forschungspreis „Transformative Wissenschaft“ 2021 ausgelobt.

Foto: Wuppertal Institut

Der Forschungspreis „Transformative

Innovationen“ ist

mit einem Preisgeld in Höhe

von 25.000 Euro ausgelobt.

Zum fünften und letzten Mal vergibt das

Wuppertal Institut den Forschungspreis

„Transformative Wissenschaft“. Auch in

diesem Jahr richtet sich der Preis an

herausragende Forscherinnen und Forscher

aus dem Bereich der Transformativen

Wissenschaft, die mit ihrer Forschung relevante

gesellschaftliche Beiträge leisten und

sich durch wissenschaftliche Exzellenz

auszeichnen.

Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und

wird von der Zempelin-Stiftung im Stifterverband

gefördert. Ab sofort können sich

Einzelpersonen oder Forscherteams bis

zum 31. März 2021 bewerben. Im Rahmen

des 30-jährigen Jubiläums des Wuppertal

Instituts wird der Preis am 23. Juni verliehen.Transformative

Wissenschaft versteht

sich als eine Wissenschaft, die mit interund

transdisziplinären Methoden gesellschaftliche

Veränderungen anstößt und begleitet.

In diesem Jahr stehen Beiträge zum

Themenfeld „Transformative Innovationen“

im Fokus der Ausschreibung. Im Unterschied

zur schrittweisen Anpassung bestehender

Technologien oder Prozesse ist

das zentrale Merkmal von Transformativen

Innovationen, dass sie ein besonders hohes

Potenzial haben, strukturelle Veränderungen

auszulösen, um den Gesamtprozess einer

Großen Transformation zur Nachhaltigkeit

voranzubringen. Gesucht werden

Einzelpersönlichkeiten und Forscherteams,

die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten

oder einzelnen Projekten gesellschaftliche

Veränderungsprozesse beeinflusst haben

und die herausragende transformative Forschung

auch in Zukunft erwarten lassen.

Die Nominierung ist sowohl als Selbstbewerbung

als auch auf Vorschlag möglich.

Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro soll

dabei helfen, Freiräume und Ressourcen

für die Umsetzung von Projektideen im

Bereich transformativer Forschung zu

schaffen. Antragsberechtigt sind Forscherinnen

und Forscher aus Universitäten sowie

außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger

werdenvon einer unabhängigen

Jury ausgewählt. Die Bewerbungsunterlagen

sind in deutscher Sprache

und elektronischer Form als

PDF-Datei bis zum 31. März 2021

einzureichen. Bewerbungen nimmt

Annika Rehm per E-Mail (annika.

rehm@wupperinst.org) entgegen.

Die Ausschreibung findet sich unter

https://bit.ly/3pyhrZ4.

Weitere Informationen unter:

https://bit.ly/36y7naW.

6 www.bvg-menzel.de


Gut aufgehoben bei den Bergischen Drei

14. Auflage des Gastgeberverzeichnisses erschienen.

Foto:Shutterstock

Auch „der Händler ums

Eck“ ist mittlerweile gut

online zu erreichen.

gendherberge, Pension, Ferienwohnung bis

zum Hotel, von einfach bis luxuriös, von

preiswert bis exklusiv, von ruhiger Lage im

Grünen bis zum Quartier mittendrin. Urlauber,

Geschäftsreisende, aber auch Reiseveranstalter

bekommen mit dem Gastgeberverzeichnis

einen guten und praktischen

Überblick. Auch die Campingplätze und

Wohnmobilstellplätze werden hier verzeichnet.

„Auf über 70 Seiten präsentieren sich

gewerbliche und private Vermieter. Es ist

uns wichtig zu zeigen, dass wir auch im Bereich

der Unterkünfte über eine große Vielfalt

verfügen, die für jeden Geldbeutel etwas

zu bieten hat“, so BLTM

Geschäftsführer Holger Piwowar.

Die Müngstener Brücke ist

die höchste Eisenbahnbrücke

Deutschlands und ein wichtiger

Touristenmagnet.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing

e.V. (BLTM) hat auch für das Jahr 2021 ein

gemeinsames Gastgeberverzeichnis der Region

herausgegeben. Das Printmedium im

DIN A4-Format wurde mit einer Auflag von

4.000 Exemplaren erstellt und steht auch

online auf dem Tourismusportal der Region

(www.die-bergischen-drei.de), aufbereitet

mit praktischen Suchfunktionen, zur Verfügung.

Die Bergischen Drei bieten in allen

drei Städten zahlreiche Unterkünfte, von Ju-

Die Broschüren werden auf Anfrage

an Touristen versendet und liegen

auch in Remscheid (Rathaus), Solingen

(Bergisches Land Tourismus

Marketing e.V., Kölner Str. 8. 42651

Solingen) und Wuppertal (Wuppertal-Touristik,

Kirchstraße 16, 42103

Wuppertal) aus. Darüber hinaus

werden die Gastgeberverzeichnisse

auf den hoffentlich bald wieder

stattfindenden Tourismusmessen

verteilt.

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erwarten Sie bei

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der Bergische Unternehmer 02|21 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Urbane Produktion: Initiativen im Städtedreieck

Begleitstudie der Hochschule Fresenius liegt vor.

Foto: © Stefan Fries

Die Vertreterinnen und Vertreter

aller Teilprojekte von „Urbane

Produktion“, mit denen

sich die Freseniusstudie befasst

hat, präsentierten sich

mit Abstand beim Fototermin.

15 Studierende im Master Sustainable Marketing

und Leadership der Hochschule Fresenius

haben jetzt eine sehr umfangreiche

Analyse des Projektes Urbane Produktion

vorgelegt. Bei dem Projekt geht es um Initiativen

im bergischen Städtedreieck, durch

die eine neue Generation von vernetzten,

gemeinwohlorientierten, ressourcenschonenden

und stadtteilnahen Unternehmen

entsteht – für eine kleinteilige, stabile Wirtschaftsentwicklung.

Die Studierenden haben sich jedes der sieben

Teilprojekte angeschaut, Stärken und

Schwächen in dieser aktuellen Situation

identifiziert und projektspezifische und allgemeine

Handlungsempfehlungen formuliert.

Ein Semester lang haben sie sich mit

dem komplexen Gesamtprojekt und seiner

Strategie befasst und schließlich für alle Beteiligten

hilfreiche Anregungen entwickelt.

Interaktives Potenzial, Vitalisierung für die

Stadtteile, hoher ökologischer Anspruch,

viele Kooperationsmöglichkeiten – all das

bescheinigt die studentische Forschungsarbeit

den Projekten. Sie regt aber in dieser

frühen Projektphase ein Bündel von Maßnahmen

an, um mehr Transparenz und mehr

Wissen in Bevölkerung und bei potenziellen

Projektinteressierten zu erzeugen. So kann

jedes der Projekte eine stabile Basis bekommen,

seinen Radius erweitern und sich damit

wirtschaftlich besser aufstellen. Das

Projekt „Urbane Produktion im Bergischen

Städtedreieck – Wettbewerbsfähigkeit, Innovation

und Quartiersentwicklung“ wird

durch die Bergische Struktur und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BSW) gesteuert

und aus Mitteln des Europäischen

Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

Die Ideen der Studierenden sehen neben

verschiedenen Marketingmaßnahmen für

jedes einzelne Projekt auch übergreifende

Strategien vor, die den Verbund und den

Austausch miteinander befördern und damit

den Kerngedanken des Projekts aufnehmen.

So empfiehlt die Forschungsarbeit eine

durchgehend gemeinsame Nutzung von

Ressourcen. Die Empfehlungen aus der Studie

haben auch folgendes zum Ziel: Sie verstehen

sich als Beitrag dazu, das Gesamtprojekt

mit seinen Einzelteilen langfristig

wirtschaftlich tragfähig zu machen und damit

die Zukunft dieser innovativen Strukturen

zu sichern.

8 www.bvg-menzel.de


Nach Biden-Wahl

höheres Wachstum

erwartet

Internationale Experten erwarten, dass

die Wahl von Joe Biden das Wirtschaftswachstum

in ihrem Land fördert. Der Effekt

auf die Erwartungen beträgt 1,16

Prozentpunkte höheres Wachstum für

2021, wie aus einer Umfrage des ifo Institutes

unter 843 Experten und Expertinnen

aus 107 Ländern hervorgeht. „Nach

der andauernden Coronakrise und ihren

drastischen Auswirkungen könnte die

Präsidentschaft Bidens nach Ansicht der

Befragten ein Hoffnungsschimmer für

die Entwicklung der Weltwirtschaft im

kommenden Jahr sein“, schreiben Niklas

Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche

Finanzen und politische Ökonomie

und seine drei Ko-Autoren in einem

Beitrag für die Zeitschrift ifo Schnelldienst.

Die Befragten in den USA erwarteten

allerdings keine Veränderung für

ihr eigenes Land. Damit beträgt der Gesamteffekt

plus 0,98 Prozentpunkte. Potrafke

verwies gleichzeitig darauf, dass

im Zeitraum von 1949 bis 2012 das Wirtschaftswachstum

unter demokratischen

Präsidenten in den USA um 1,79 Prozentpunkte

höher war als unter republikanischen

Präsidenten. „Wenn sich das Muster

fortsetzen würde, so kann man auch

mit Blick auf die Vergangenheit von höheren

Wachstumsraten unter dem Demokraten

Joe Biden als unter einer zweiten

Amtszeit des Republikaners Donald

Trump ausgehen“, heißt es in der Studie.

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€ 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 6 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L3

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Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 02|21 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Neue Doppelspitze am Wuppertal Institut

Michael Dedek ist kaufmännischer Geschäftsführer.

Foto: Mathias Kehren, Wuppertal

Der kaufmannische Geschaftsführer

Michael Dedek

(l.) und der wissenschaftliche

Geschaftsführer Prof.

Dr.-Ing. Manfred Fischedick

(r.) bilden die neue Doppelspitze

des Wuppertal Instituts.

Zum 1. Januar 2021 übernahm Michael Dedek

die kaufmännische Geschäftsführung

des Wuppertal Instituts und löste damit Brigitte

Mutert-Breidbach ab, die sich zum

Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand

verabschiedete.

Der gebürtige Sauerländer Michael Dedek

leitet nun gemeinsam mit dem wissenschaftlichen

Geschäftsführer Professor Dr.-Ing.

Manfred Fischedick das Wuppertal Institut.

Zuvor war Dedek 26 Jahre am BICC (Bonn

International Center for Conversion GmbH)

beschäftigt und dort seit 2012 ebenfalls

kaufmännischer Geschäftsführer. Mit der

Neubesetzung der kaufmännischen Institutsleitung

fand zu Beginn des neuen Jahres

ein Wechsel auf der Führungsebene des

Wuppertal Instituts statt.Mit Manfred Fischedick

und Michael Dedek als Doppelspitze

stellt sich das Wuppertal Institut den

Herausforderungen der kommenden Jahre.

Die kaufmännische Geschäftsführung übernimmt

Michael Dedek in einem Jahr, in

dem das Institut im Juni sein 30-jähriges Jubiläum

feiert. „Ich freue mich darauf, am

Wuppertal Institut gestaltend mitzuarbeiten,

einem Institut, das sich sehr umfassend mit

den wichtigsten Fragen der Zukunft dieser

Welt auseinandersetzt, Wissen generiert,

Debatten und Begriffe prägt und auch praktisch

berät und umsetzt“, sagt der studierte

Ökonom und Wirtschaftsjurist Dedek.

Dem Lockdown zum Trotz hat sich die

Stimmung unter den deutschen Exporteuren

deutlich aufgehellt. Die ifo Exporterwartungen

der Industrie sind im Januar von 1,9

Punkten auf 6,0 Punkte gestiegen. Das ist

der beste Wert seit Oktober. Klarheit beim

Brexit und der US-Präsidentschaft, eine robuste

Industriekonjunktur und der weltweite

Impfstart führten zu einem vorsichtigen Optimismus

in der deutschen Exportwirtschaft.

Deutliche Zuwächse beim Export erwarten

die Hersteller von Computern und

elektrischen Ausrüstungen. Auch die Unterifo

Exporterwartungen merklich verbessert

Ergebnisse der ifo Konjunkturumfragen im Januar 2021

Symbolfoto

nehmen aus dem Bereich des Maschinenbaus

und der Chemischen Industrie blicken

zuversichtlich auf ihre künftigen Exporte.

Bei den Herstellern von Nahrung und Getränken

haben sich die Erwartungen deutlich

erholt. Gegenwärtig gehen sie von einem

konstanten Exportgeschäft aus.

Schwierig bleibt der Auslandsmarkt für die

Bekleidungsindustrie. Auch die Möbelhersteller

gehen von rückläufigen Auslandsumsätzen

aus.

www.ifo.de

10 www.bvg-menzel.de


Metallindustrie Wuppertal/Niederberg: Ausblick verhalten

Die Betriebe befinden sich in einer anhaltend schwierigen Wirtschaftslage.

Foto: VBU®

Michael Vitz ist Vorsitzender

des Arbeitgeberverbands

von

Wuppertal/Niederberg

e.V.

Viele Betriebe im Verbandsgebiet haben durch

Rezession und Pandemie massiv Eigenkapital

verloren und befinden sich in einer anhaltend

schwierigen Wirtschaftslage. Dies besagt eine

aktuelle Umfrage des Arbeitgeberverbandes der

Metallindustrie Wuppertal/Niederberg, wonach

54 Prozent der Betriebe von einer deutlich verschlechterten

Ertragslage berichten. Dreiviertel

der Unternehmen rechnen auch in den nächsten

sechs Monaten nicht mit einer wesentlichen Verbesserung

der Ertragssituation. 41 Prozent der

Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Lage als

schlecht. „Nur der enorme Kapitaleinsatz der

Betriebe im Verbund mit der Ausweitung der

Kurzarbeit hat dazu geführt, dass die Beschäftigung

bisher weitgehend stabil gehalten

werden konnte. Das ist eine großartige Leistung,

die allerdings zulasten von Erträgen

und Investitionen gegangen ist“, betont der

Vorsitzende des Arbeitgeberverbandes Michael

Vitz. Die wirtschaftlichen Auswirkungen

der Corona-Pandemie sowie der transformationsbedingte

Veränderungsdruck belasten

die Unternehmen.

Dennoch erwarten mehr als 20 Prozent in den

nächsten sechs Monaten deutlich mehr Aufträge.

Nur 10 Prozent rechnen mit einer weiteren

Verschlechterung ihrer Auftragslage.

Dennoch werden immer noch 40 Prozent der

Metallbetriebe in den nächsten Monaten weiter

Kurzarbeit fahren müssen. Ein Viertel der

Unternehmen sieht sich zudem auch zu einem

Abbau von Arbeitsplätzen gezwungen. Immerhin

17 Prozent planen Neueinstellungen.

„Wir haben schon im Sommer 2020 nach den

Lockerungen der Pandemiebeschränkungen

erlebt, wie schnell die Auftragslage wieder

anziehen kann und konjunkturelles Wachstum

generiert wird. Aufgrund der tiefen Fallhöhe

werden wir allerdings in 2021 keinesfalls

das Vorkrisenniveau wieder erreichen“,

erklärt Michael Vitz.

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der Bergische Unternehmer 02|21 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Gewinnung von Solarstrom soll bis 2030 verdoppelt werden

Einzelhandel unterzeichnet NRW-Initiative zu Photovoltaik.

Foto: Shutterstock

NRW-weit soll die installierte

Photovoltaik-Leistung

bis 2030 auf 10 Gigawatt

erhöht werden.

Mit der gemeinsam unterzeichneten Vereinbarung

beteiligt sich der Handelsverband

NRW an der durch das Ministerium für

Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und

Energie des Landes NRW (MWIDE) ins Leben

gerufene „Initiative zum Ausbau der

Photovoltaik im Gewerbe“. Ziel ist eine Verdopplung

der bereits in NRW installierten

Photovoltaik-Leistung bis 2030 auf 10 Gigawatt.

„Die Erzeugung von Solarstrom und

die Installation von Photovoltaikanlagen auf

Handelsimmobilien ist direkter Klimaschutz.

Dieser ist auch in Zeiten der Krise

wichtig. Wir freuen uns deshalb besonders,

dass der Einzelhandel in NRW mit der Landesregierung

vorangeht“, erklärt Rainer

Gallus, Geschäftsführer des Handelsverband

NRW. Mit der Initiative können

Stromkosten gesenkt und die Klimaneutralität

von Handelsstandorten vorangebracht

werden. Mit 50 Millionen täglichen Kundenkontakten

erzielt der Einzelhandel mit

derlei Maßnahmen auch eine wichtige Signalwirkung

für den Nutzen von Solarenergie

bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern.

Zahlreiche Händler setzen bereits

erfolgreich Energieeffizienzmaßnahmen um

– die Klimaschutzoffensive des Handels

stellt als Informationskampagne hierfür bereits

seit 2017 ein umfassendes Hilfsangebot

zur Verfügung. Soll die Gewinnung von Solarstrom

bis 2030 verdoppelt werden, müssten

hemmende energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

auf Bundesebene

reformiert werden, fordert der Verband. Es

gelte insbesondere, die rechtlichen Risiken

zu minimieren und bürokratische Hemmnisse

abzubauen.

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Gira belegt Spitzenplatz

Radevormwalder Unternehmen zählt zu Deutschlands besten Arbeitgebern.

Foto: Gira

Hohe Jobzufriedenheit:

Ein transparentes Krisenmanagement

in der Corona-Pandemie

und das

Miteinander der Belegschaft

machen Gira für

seine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter als Arbeitgeber

zusätzlich attraktiv.

Der Gebäudetechnikspezialist Gira (www.

gira.de) aus Radevormwald gehört zu den

besten Arbeitgebern in Deutschland.

Im aktuellen Ranking, das das Marktforschungsinstitut

Statista erstellt hat, belegt

das mittelständische Technologieunternehmen

unter knapp 1.400 Firmen mit mehr als

500 Angestellten Platz 18 und lässt dabei

nach eigener Aussage namhafte Marken wie

BASF, Siemens oder Volkswagen hinter

sich. In der Branchen-Hitliste der Elektro-

Industrie kommt der Mittelständler sogar auf

den zweiten Platz.

„Hier macht sich bemerkbar, dass wir bei

Gira in der Corona-Pandemie eng zusammengerückt

und dadurch bisher gut gemeinsam

durch die Krise gekommen sind. Dieses

tolle Miteinander ist für die Jobzufriedenheit

von einiger Bedeutung“, zeigt sich die Personalleiterin

des Bergischen Familienunternehmens,

Alexandra Ptock, überzeugt.

„Unser Krisenmanagement seit Ausbruch

der Pandemie und unser neues Führungsleitbild

spielen hier ebenso eine Rolle.“ Für das

Ranking hat Statista mehr als 47.500 Beschäftigte

von über 2.600 Unternehmen aus

24 Branchen online befragt, auf Basis eines

umfangreichen Fragebogens, der mehr als 50

verschiedene Themen abdeckte. In die Auswertung

kamen nur die Firmen, zu denen jeweils

mindestens 100 Beurteilungen vorlagen,

dies traf auf knapp 1.400

Unternehmungen zu. Aus den eingesammelten

Antworten haben die Marktforscher einen

Wert (Score) zwischen 0 und 100 errechnet.

Besonders ins Gewicht fielen hierbei die

Antworten auf die Frage, ob jemand sein eigenes

Unternehmen als Arbeitgeber weiterempfehlen

würde.

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der Bergische Unternehmer 02|21 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Hospizbau steht in den Startlöchern

Der Bauantrag für das Christliche Hospiz Bergisches Land ist eingereicht.

Foto: Thomas E. Wunsch

Andreas Holthaus, Vorsitzender

des Vereins Christliches

Hospiz Bergisches

Land, Peter Siebel, Remscheids

Baudezernent Peter

Heinze und Architekt

Daniel Wiederkeller (v.l.)

freuen sich, dass ein weiterer

Schritt hin zum lange

erwarteten Hospizbau

erfolgt ist.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem

Weg zur wohnortnahen Versorgung von Menschen

in ihrer letzten Lebensphase im Dreieck

Remscheid-Wermelskirchen-Hückeswagen ist

getan. Der Antrag für den Neubau des Christlichen

Hospizes Bergisches Land ist bei der

Remscheider Bauverwaltung eingegangen.

Andreas Holthaus, Vorsitzender des Christlichen

Hospizvereins Bergisch Land, Architekt

Daniel Wiedenkeller sowie Peter Siebel, Ge-

schäftsführer der kooperierenden Diakoniestation

Wermelskirchen, überreichten den

Bauantrag persönlich an Peter Heinze, Technischer

Beigeordneten der Stadt Remscheid.

Damit rückt der Bau des Hospizes auf dem

Grundstück Bornefelder Straße 50 im Remscheider

Ortsteil Bergisch Born in absehbare

Nähe. Remscheids Beigeordneter Peter Heinze

ist zuversichtlich: „Wir setzen selbstverständlich

alles daran, den Baustart des dringend

benötigten Hospizes zügig zu

ermöglichen.“ Er gehe davon aus, dass die

Baugenehmigung schnell erteilt werden könne.

Ausgehend von einer erwarteten Bauzeit

von 14 Monaten, werde das Hospiz im Spätsommer/Herbst

2022 den Betrieb aufnehmen

können. Das Projekt wird überwiegend aus

Spendensummen zahlreicher Unterstützerinnen

und Unterstützer finanziert. Seit Gründung

des Hospizvereins im Jahr 2012 hat das

Christliche Hospiz Bergisches Land enormen

Rückhalt und eine immense privat motivierte

Spendenbereitschaft im Bergischen erfahren.

Mit dem Hospiz soll eine wesentliche Lücke

in der Versorgung von Menschen geschlossen

werden, die in ihrem letzten Lebensabschnitt

auf besondere Begleitung und Versorgung angewiesen

sind.

Wuppertaler Bühnen verschieben Spielbeginn

Alternative digitale

Angebote finden

weiterhin statt.

Da die bundesweiten Schutzmaßnahmen zur

Eindämmung der Coronapandemie weiterhin

Bestand haben und auch die Infektionslage

hoch bleibt, haben Stadt Wuppertal und

Wuppertaler Bühnen gemeinsam entschieden,

den Vorstellungs- und Konzertbetrieb

des Dreispartenhauses frühestens Anfang

März 2021 wieder aufzunehmen, sofern die

Coronaschutzbestimmungen dies zulassen.

Die Entscheidung trägt sowohl der weiterhin

angespannten Infektionslage als auch

der Planungssicherheit des Hauses Rechnung.

Proben, Aufnahmen, Veranstaltungsstreams

und alternative digitale Angebote

finden weiterhin statt, sofern das infektionsschutzrechtlich

möglich ist. Unter wuppertaler-buehnen.de

informieren Oper,

Schauspiel und Sinfonieorchester über Angebote

und weitere Planungen. Alle Ticketinhaberinnen

und Ticketinhaber, deren Veranstaltungen

von Absagen oder

Verschiebungen betroffen sind, werden von

der KulturKarte informiert. Tickets für abgesagte

Veranstaltungen werden storniert

und die bereits gezahlten Ticketpreise rückerstattet.

Auf Wunsch ist auch weiterhin ein

Verzicht auf Rückerstattung als Spende an

die Wuppertaler Bühnen möglich.

14 www.bvg-menzel.de


Ausbildungsmarkt im Bergischen Städtedreieck

Bei offenen Stellen und Bewerbungen gibt es Rückgänge.

Foto: Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal

Die Corona-Pandemie hat sich trotz aller Bemühungen

der Ausbildungsmarktpartner auf das Ausbildungsmarktgeschehen

ausgewirkt. Sowohl bei den Ausbildungsstellen

als auch bei den Bewerberinnen und Bewerbern sind

Rückgänge zu verzeichnen. Gleichzeitig stieg die Zahl

der unversorgten Ausbildungssuchenden. Dieses Resümee

zieht Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit

Die Zahl der mit einem

Ausbildungsplatz

unversorgten

Jugendlichen steigt,

vemeldete Agenturleiter

Martin Klebe

bedauernd.

Solingen-Wuppertal, zum abgelaufenen

Ausbildungsjahr, das sich Pandemie-bedingt

nach hinten verschoben hat. Die Zahl der

abgeschlossenen Ausbildungsverträge in

Remscheid, Solingen und Wuppertal ist um

13,4 Prozent (-508 Verträge) geringer ausgefallen

als vor einem Jahr. Am 30. September

2020 haben noch 404 Jugendliche eine Ausbildungsstelle

gesucht und 343 Ausbildungsstellen

waren unbesetzt. Aktuell sind

152 Jugendliche unversorgt und 64 Ausbildungsstellen

sind noch unbesetzt. Der Fokus

für die Vermittlungsbemühungen der

Marktpartner liegt nun darauf, die Jugendlichen

bei ihrer Suche nach einer passenden

Ausbildungsstelle und die Unternehmen bei

der Besetzung ihrer Ausbildungsstellen im

laufenden Ausbildungsjahr 2020/2021 zu

unterstützen. Für das Ausbildungsjahr

2020/2021 sind aktuell 2.223 Jugendliche

ausbildungssuchend gemeldet. Dass sind 0,2

Prozent mehr als vor einem Jahr.

Zum Vergleich: NRW-weit ist diese

Zahl um 4,8 Prozent zurückgegangen.

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Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

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der Bergische Unternehmer 02|21 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Unternehmen halten an Büros fest

Mehr Raum für Austausch und Kommunikation geplant.

Trotz Homeoffice wollen

die meisten Unternehmen

keine Büroflächen abbauen.

Der Büromarkt kommt weiterhin gut durch

die Coronakrise: Trotz Homeoffice wollen

die meisten Unternehmen keine Büroflächen

loswerden, zeigt eine neue Studie des

Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Einige Firmen wollen aber umbauen, um

mehr Raum für Austausch und Kommunikation

zu schaffen. Ungeachtet des Homeoffice-Booms

wollen lediglich 6,4 Prozent

der Unternehmen in den kommenden zwölf

Monaten ihre Bürofläche reduzieren. Das

zeigt eine neue IW-Umfrage unter über

1.200 Unternehmen im vierten Quartal

2020. Noch am ehesten wollen große Unternehmen

mit über 250 Beschäftigten sowie

Kanzleien, Beratungen und Wirtschaftsprüfer

Flächen verringern, doch

auch hier sind es weniger als zehn Prozent

der befragten Firmen. „Büromieten und

-preise haben früher sehr sensitiv auf Krisen

reagiert“, sagt IW-Immobilienexperte

Michael Voigtländer. Jetzt aber zeige sich

der Büromarkt äußerst stabil. Ein Drittel

der Unternehmen wolle mehr Homeoffice

nach der Krise. Der erwartete Preisverfall

im Markt für Büroimmobilien blieb 2020

aus, die Mieten stiegen im vergangenen

Jahr sogar leicht. Das liege auch daran,

dass die meisten Unternehmen offenbar

damit rechnen, nach der Coronakrise die

Büros noch zu brauchen. Mehr als die

Hälfte der Beschäftigten, die aktuell im

Homeoffice arbeiten, verbringen 20 Stunden

oder mehr am heimischen Schreibtisch

statt im Büro.

Geht es nach den Unternehmen, ist das

dauerhafte Homeoffice aber nur eine Maßnahme

auf Zeit: Zwei Drittel der Firmen

haben nicht vor, ihren Beschäftigten nach

der Coronakrise mehr Homeoffice als vor

der Krise zu ermöglichen, zeigt die IW-

Studie. Zumal ein fester Büroplatz oft Teil

des Arbeitsvertrags ist. Da das Gros der

Mitarbeiter wieder in die Büros zurückkehren

soll, dürfte der Büromarkt auch in

naher Zukunft nicht einbrechen.

Anstatt Flächen loszuwerden, wollen

knapp 17 Prozent der befragten Firmen

ihre Büros umbauen. Beispielsweise wollen

sie Gruppenbüros auflösen oder mehr Platz

für Kommunikation und Austausch schaffen.

Vor allem größere Unternehmen haben

für den Umbau schon konkrete Pläne.

16 www.bvg-menzel.de


Klingelnberg sucht Softwareentwickler

Wegbereiter in der Softwareentwicklung für Messtechnik gesucht.

Foto: Klingelnberg

Das Maschinenbauunternehmen Klingelnberg blickt auf

eine lange Historie zurück. Seit 1863 hat sich Klingelnberg

der Herstellung von Getriebekomponenten verschrieben

und sich zu einem der weltweit führenden Unternehmen in

der Verzahnungsindustrie entwickelt. Heute erarbeiten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung

in enger Kooperation mit Klingelnberg-Kunden spezifische

Lösungen für nahezu jede Industrie. Darüber hinaus

bietet der Systemanbieter nach eigenen Angaben eine der

zurzeit besten verfügbaren Verzahnungsmesstechniken und

hat über eigenprogrammierte Software eine maschinenund

softwareübergreifende Closed Loop-Fertigung in der

Jan Häger (links)

und Alexander Troska

freuen sich auf

Verstärkung für das

Klingelnberg Team

im Bereich Softwareentwicklung.

Kegel- und Stirnradproduktion realisiert –

eine vollautomatische Verbindung von Fertigungsmaschinen

unterschiedlicher Hersteller

mit der Klingelnberg-Messtechnik.

„Ohne Software geht heutzutage nichts

mehr“, erläutert Jan Häger, Leiter Softwareneuentwicklung

bei Klingelnberg. Das

in Hückeswagen beheimatete Unternehmen

zählt zu den größten Softwareentwicklern

in der Region. Die Software spielt eine entscheidende

Rolle für die Leistungsfähigkeit

und die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten

der Maschinen. Deswegen entwickelt

Klingelnberg schon seit Jahren eine eigene

umfangreiche windowsbasierte Anwendersoftware

in Eigenregie und hat sich zu einem

modernen Softwareunternehmen weiterentwickelt.

Wer eine herausfordernde

Tätigkeit vor einem spannenden technologischen

Hintergrund sucht, sollte sich informieren.

Derzeit sucht das 20-köpfige Team

der Softwareentwicklung Verstärkung. Aktuell

hat das Maschinenbauunternehmen im

Bereich Softwaremesstechnik gleich vier

Stellen zu besetzen.

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der Bergische Unternehmer 02|21 17


TITEL ELEKTROMOBILITÄT AUF DEM VORMARSCH - DAS SIND DIE AUTOTHEMEN 2021

Elektromobilität

auf dem Vormarch

Autothemen 2021

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock,

Wuppertal Marketing GmbH

18 www.bvg-menzel.de


Die Autobranche ist in Bewegung – mit Licht und Schatten. Als Schlüsselindustrie

sind die Autohersteller Impulsgeber und Herzschlag einer Vielzahl von Zulieferbetrieben.

Sie sind verantwortlich für einen großen Teil des deutschen

Exportgeschäftes und beschäftigen über 800.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,

wie das Statistikportal Statista für 2019 ermittelt hat. So sind Innovationen

für jeden der genannten Bereiche von existenzieller Bedeutung. Dabei ist

das Autonome Fahren – noch – weitgehend Zukunftsmusik, wenngleich die technischen

Voraussetzungen dafür gegeben sind. Die E-Mobilität hingegen hat im letzten

Jahr nicht zuletzt durch die Förderprogramme an Fahrt aufgenommen. Und

Wasserstoff als Antriebsalternative gerät ebenso in den Fokus.

der Bergische Unternehmer 02|21 19


TITEL ELEKTROMOBILITÄT AUF DEM VORMARSCH - DAS SIND DIE AUTOTHEMEN 2021

E-Autos haben im

letzten Jahr einen

Nachfrageschub

erhalten.

Zu den Autothemen des Jahres 2021

gehört zunächst einmal ein Blick

auf die aktuelle Lage, die genauso

wie die in anderen Wirtschaftszweigen

immer noch von den Unwägbarkeiten

der Corona-Krise dominiert

wird. Schauen wir uns zunächst die

momentane Situation der Autobranche an. Eigentlich

eine gute Nachricht: Die deutschen Autobauer

sind vorsichtig optimistisch, dass die Nachfrage

nach dem Lockdown wieder anziehen wird. Diese

Tendenz sieht zumindest das ifo-Institut nach einer

aktuellen Umfrage. Vor diesem Hintergrund

werden die Lager derzeit wieder gefüllt. Die Erwartung

geht allerdings noch nicht mit den derzeitigen

Gegebenheiten konform, laufen doch die

Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer

Zulieferer laut Befragung im Augenblick eher

durchschnittlich bis schlecht. Im Januar stieg die

Der zweite Lockdown hat die Nachfragedynamik

zwar deutlich abgebremst, trotzdem hat

der Auftragsbestand zugenommen.

Beurteilung der aktuellen Lage nur etwas auf minus

7,5 Punkte, nach minus 8,5 Punkten im Dezember.

Geringfügig stiegen die Erwartungen auf

plus 11,6 Punkte nach plus 11,2 Punkten im Vormonat.

Die zweite Pandemiewelle hat indes die

Autobranche scheinbar nicht so hart getroffen,

wie der erste Corona-bedingte Stillstand im Frühjahr

2020. So hat der zweite Lockdown die Nachfragedynamik

zwar deutlich abgebremst, trotzdem

hat der Auftragsbestand zugenommen. Das

Kraftfahrt-Bundesamt (KFA) bestätigt diese Einschätzung.

Zwar blieb das Geschäft mit neuen

Pkw im Jahr 2020 mit etwas mehr als 2,9 Millionen

Einheiten um 19,1 Prozent hinter dem Vorjahreswert.

Doch brachte der mit plus 9,9 Prozent

starke Dezember-Zuwachs (rund 311.000 Fahrzeuge)

bei den Neuzulassungen im Vergleich zu 2019

zumindest einen Hoffnungsschimmer, dass sich

die Lage in diesem Jahr insgesamt positiver darstellen

wird. Und auch der Zentralverband Deutsches

Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) rechnet für

2021 beim Handels- und Werkstattgeschäft mit

einer langsamen Rückkehr zur Normalität. So

werden nach Einschätzung des Verbandes im

kommenden Jahr etwa 3 bis 3,1 Millionen neue

Pkw auf die Straßen kommen. 2020 waren es rund

20 www.bvg-menzel.de


2,9 Millionen.

Einschränkungen in der Produktion führen die

Unternehmen weitestgehend nicht auf nachlassende

Auftragszahlen zurück. Laut Angaben der Hersteller

sind die Kapazitäten zu 84 Prozent ausgelastet.

Dagegen war im April 2020 mit dem ersten

Lockdown die Auslastung auf 46 Prozent gefallen.

Tendenziell lassen die Betriebe verlauten, dass sie

die Produktion in den nächsten drei Monaten konstant

halten wollen. Gleichwohl spricht die Branche

davon, weitere Arbeitsplätze abbauen zu wollen.

Perspektive fürs Frühjahrsgeschäft

muss her

Derweil fordert der ZDK dringend eine Perspektive

für den Automobilhandel. Denn der ist von der

Anordnung zur temporären Geschäftsschließung

genauso hart getroffen wie der restliche stationäre

Einzelhandel. „Mit der Verlängerung des Lockdown

wird die Schraube wieder ein Stück weitergedreht

und erhöht den wirtschaftlichen Druck

auf die mittelständisch geprägten Automobilhändler“,

äußert sich ZDK-Vizepräsident Thomas

Peckruhn besorgt. Ohne Zweifel müsse alles getan

werden, um die Verbreitung des Virus und seiner

Mutationen nachhaltig zu stoppen. Aber: „Wir benötigen

jetzt sehr schnell eine Perspektive für das

existenziell wichtige Frühjahrsgeschäft“, so Peckruhn

weiter. Ergänzend wies der ZDK-Vizepräsident

darauf hin, dass die Corona-Krise der aktuelle

Höhepunkt einer Reihe massiver

Beeinträchtigungen des Automobilhandels in den

vergangenen 13 Jahren sei – von der Finanzkrise

Fortsetzung auf Seite 24

/kaltenbachgruppe

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der Bergische Unternehmer 02|21 21


TITEL INTERVIEW ELEKTROMOBILITÄT AUF DEM VORMARSCH - DAS SIND DIE AUTOTHEMEN 2021

Neue Herausforderungen

für die Branche

Die Pandemiebekämpfung hat in den Autohäusern der Region das letzte Jahr bestimmt und wird

auch in 2021 noch dominierend sein. Allerdings schaut die Branche auch nach vorne und widmet

sich neuen Aufgaben, die durch Corona angestoßen bzw. forciert wurden. So auch die Kaltenbach

Gruppe, die an 23 Standorten die Marken BMW, Mini, Jaguar, Volvo und Land Rover vertreibt.

Dirk Kemmer, einer von drei Geschäftsführern der Kaltenbach Gruppe, sprach mit unserer

Redaktion über die neuesten Entwicklungen.

Wie ist die Kaltenbach-Gruppe durch die letzten

Monate gekommen?

Da Käufer ein Fahrzeug sprichwörtlich „erfahren“

möchten, und das sogenannte Click & Collect

nicht optimal für die Automobilbranche anwendbar

ist, sind die Auswirkungen der

Verkaufsraum-Schließungen gerade im Neuwagenbereich

spürbar. Dennoch versuchen wir in

dieser Zeit bestmöglich zu agieren, in dem wir

über alle Kommunikationskanäle hinweg – vor

allem online – für unsere Kunden erreichbar sind.

Im Service stehen wir nach wir vor auch in den

Betrieben zur Verfügung und sorgen somit für

die Sicherstellung der Mobilität.

Neben Corona steht die Autobranche vor weiteren

Herausforderungen – Digitalisierung, E-

Mobilität, automatisiertes Fahren – wo geht

die Reise hin?

All die genannten Themenbereiche werden künftig

weiter an Bedeutung gewinnen. Während die

Digitalisierung und die E-Mobilität bereits heute

sehr akut in der allgemeinen Wahrnehmung sind,

bedarf es zum vollständig automatisierten Fahren

jedoch nach wie vor an einem Ausbau der technischen

und gesetzlichen Innovationen bzw. Vorgaben.

Es scheint so, als dass die Hersteller näher an

den Kunden heranrücken. Könnten Sie sich

vorstellen, dass es eine ähnliche Konkurrenz

geben wird, wie beim Einzelhandel? Denn

auch hier treten die Produzenten durch den

Online-Handel als Mitbewerber auf den Plan.

Eine ähnliche Entwicklung können wir bei den von

uns vertretenen Marken aktuell nicht vernehmen.

Wo sehen Sie den größten Investitionsbedarf

für ein Autohaus? (Digitalisierung, IT-Strukturen,

Marketing etc.)

Haben in der Vergangenheit vor allem bauliche

bzw. infrastrukturelle Investitionen hinsichtlich

einer Modernisierung stattgefunden, hat die Corona-Pandemie

gezeigt, dass auch die IT-Struktur

stimmen muss. Innerhalb der Automobilbranche

war eine deutliche Beschleunigung des digitalen

Voranschreitens und somit auch bei der Aufstockung

von unterstützenden Tools, Systemen und

(Online-)Marketinginstrumenten festzustellen.

Die Digitalisierung wird flächendeckend für weiteren

Investitionsbedarf bei Herstellern und Autohäusern

sorgen.

Welche Rolle könnte Car-Sharing in Zukunft

spielen? Im Bezug auf den Klimawandel und

als Verkaufsangebot?

Aktuell können wir für unser Marktgebiet keine

sonderlichen Indizien erkennen, die dafür sprechen,

dass die Relevanz des eigenen Fahrzeugs in

Frage gestellt wird. Der Erfolg von Car-Sharing

wird sich vor allem an den Nutzerzahlen messen

lassen müssen. Sofern die Menschen bereit sind,

innerhalb ihrer Mobilität flexibler zu agieren, wird

die Nachfrage und damit auch das Angebot steigen.

22 www.bvg-menzel.de


Dirk Kemmer ist einer

von drei Geschäftsführern

der Kaltenbac-Gruppe.

Für den typischen Außendienstmitarbeiter, für Lieferdienste

etc. indes wird das Auto – unabhängig

von der Antriebsart – auch in Zukunft nicht vollständig

und ohne Weiteres ersetzbar sein. Brancheninterne

Erhebungen zeigen zudem, dass Verbraucher

gerade während der Corona-Pandemie

die Nutzung des eigenen Fahrzeuges bevorzugen.

Dieses gibt ihnen ein Sicherheitsgefühl, welches

alternative Mobilitätskonzepte bisher noch nicht

vollständig vermitteln können.

Können Kooperationen zwischen Autohändlern

ein Modell sein, um Synergieeffekte zu erzielen,

notwendige Veränderungen gemeinsam

zu bestehen und am Ende profitabel zu wirtschaften?

Kooperationen zwischen den unterschiedlichen

Herstellern sind bereits heute gelebte Praxis, um

zum Beispiel spezielle Technologien voranzutreiben.

Inwiefern sich zwischen einzelnen Handelsbetrieben

Synergieeffekte ergeben könnten, und

inwieweit hier Kooperationen möglich sein werden,

muss sich zeigen.

Ist die Elektromobilität bei den Kunden angekommen?

Welche Rolle spielen bei der Nachfrage

nach E-Modellen bzw. Hybrid-Fahrzeugen

die aktuellen Förderprogramme?

Die Elektromobilität ist mehr in den Fokus gerückt.

Nicht zuletzt aufgrund der zum Teil sehr

attraktiven Förderprogramme des Bundes bzw.

der Länder sowie der Hersteller, die einen starken

Nachfrageschub verursacht haben. Voraussetzung

für ein anhaltend steigendes Interesse wird die

Ausweitung der Ladeinfrastruktur, die Vergrößerung

der Reichweite sowie die Erschwinglichkeit

der einzelnen Modelle sein. Auch der Wandel der

Mobilitätsanforderungen (Homeoffice) kann

dazu führen, dass für einige Personen E-Fahrzeuge

künftig eine höhere Relevanz haben.

Ein derzeit viel beachtetes Zukunftsmodell für

den Fahrzeugantrieb ist der Wasserstoff. Hat

diese Entwicklung aus Ihrer Sicht Potenzial?

Und wenn ja, in welchem Zeitfenster?

Es gibt einige Hersteller, die sich bei der Entwicklung

der Wasserstoff-Technologie engagieren und

die Forschung forcieren. Vernimmt man Stimmen

aus der Branche, sprechen wir von einem Zeitfenster

von etwa 10 Jahren, bis die dahingehenden Potenziale

flächendeckend nutzbar sein könnten.

Ihre Prognose für 2021: Wird es für den Autohandel

ein gutes Jahr werden?

Das Jahr 2021 ist unter Berücksichtigung der weiter

anhaltenden Corona-Pandemie sowie den damit

verbundenen Unsicherheiten nach wie vor nur

sehr schwer einschätzbar. Eine valide Prognose

ist nicht möglich. Man kann jedoch davon ausgehen,

dass 2021 die Herausforderungen für die Automobilbranche

weiter wachsen werden.

Mit Dirk Kemmer sprach Stefanie Bona

Foto: Kaltenbach Gruppe

der Bergische Unternehmer 02|21 23


TITEL INTERVIEW ELEKTROMOBILITÄT AUF DEM VORMARSCH - DAS SIND DIE AUTOTHEMEN 2021

ZDK-Vizepräsident

Thomas Peckruhn

Fortsetzung von Seite 21

2008/09 über den Abgas-Skandal 2015, die Umstellung

auf das seit 1. September gültige WLTP-

Typgenehmigungsverfahren und die Diesel-Fahrverbote

seit 2018 bis hin zum zweiten stationären

Verkaufsverbot innerhalb von zwölf Monaten.

Hinzu komme die anspruchsvolle und mit finanziellen

Belastungen verbundene Transformation der

Betriebe hin zur Elektromobilität. „Wir betreiben

ein beratungs- und kapitalintensives Geschäft mit

hochwertigen Gütern“, betont Peckruhn. Momentan

sei es aber kaum möglich, das Volumen der

Fahrzeugbestellungen für das Frühjahrsgeschäft

zu kalkulieren. „Bleiben die Händler auf georderten

Autos sitzen, reden wir hier bundesweit über

drohende finanzielle Belastungen in Milliardenhöhe“,

warnt der ZDK-Vizepräsident. Vor dem

Hintergrund vieler gefährdeter Existenzen seien

zusätzliche Entschädigungen auch für den Autohandel

erforderlich. Noch zielführender sei es jedoch,

die Autohäuser schnell wieder zu öffnen.

Mit ihren meist großen Verkaufsräumen bei geringer

Kundenfrequenz sowie unter erprobter Einhaltung

der Corona-Schutzauflagen sei dies ohne

erhöhtes Infektionsrisiko problemlos möglich.

Gebrauchtwagen gefragt

Profiteure der Krise sind indes die Gebrauchtwagenhändler.

Alleine im Dezember wechselten laut

Angaben des KBA etwas mehr als 526.000 Pkw

die Besitzer, das waren 5,3 Prozent mehr als im

Dezember des Vorjahres. Im gesamten Jahr 2020

gab es insgesamt rund 7,02 Millionen Halterwechsel

und damit 2,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Nach den starken, vor allem durch den ersten

Lockdown bedingten Einbrüchen von März bis

Mai hatte sich der Gebrauchtwagenmarkt seit dem

letzten Juni sehr schnell wieder erholt und mit

zum Teil zweistelligen Wachstumsraten den Abstand

zum Vorjahr deutlich verkürzt. Offenkundig,

so der ZDK, wurden viele Kaufinteressenten

aufgrund von teilweise beschränkten Lieferfähigkeiten

bei den Neuwagen bei jungen Gebrauchtwagen

fündig.

Die zunehmenden Verkaufszahlen bei E-Autos

werden sich sodann auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt

zeigen. Hier stellt sich bei einer vergleichsweise

jungen Antriebstechnik die spannende

Frage der Marktentwicklung. Denn hinsichtlich

Batterie- und Ladetechnik sind auch künftig Innovationen

und Veränderungen schneller zu erwarten

als bei den althergebrachten Antriebstechniken.

E-Mobilität nimmt zu,

Ladeinfrastruktur fehlt

Die Förderprämien für den Kauf von Elektroautos,

die die Bundesregierung im letzten Jahr auf

den Weg gebracht hat und die durch die Hersteller

und Händler teilweise noch erhöht wurden, hat die

Nachfrage deutlich angekurbelt. Rund 240.000 E-

Autos fahren heute auf Deutschlands Straßen –

mit steigender Tendenz. Die Neuzulassungen von

Elektro-Pkw stiegen im Januar um 129 Prozent

auf 36.900 Einheiten, berichtet der Verband der

Automobilindustrie (VDA).

Damit erreichten E-Pkw einen Anteil von 21,7

Prozent am Gesamtmarkt. Während die rein batterieelektrischen

Pkw um 118 Prozent zulegten,

stiegen die Neuzulassungen von Plug-In-Hybriden

um 138 Prozent. Die deutsche Automobilindustrie

investiert laut VDA mehr als alle anderen Bran-

24 www.bvg-menzel.de


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der Bergische Unternehmer 02|21 25


TITEL ELEKTROMOBILITÄT AUF DEM VORMARSCH - DAS SIND DIE AUTOTHEMEN 2021

chen in Forschung und Entwicklung. Bei den

Elektro-Pkw haben die deutschen Hersteller ihre

Produktionskapazitäten massiv ausgebaut: Im

Jahr 2020 sind mehr als ein Viertel aller weltweit

produzierten Elektro-Pkw von Montagebändern

deutscher Hersteller gelaufen. Insgesamt verdoppelten

die deutschen Fahrzeughersteller ihre globale

Fertigung auf 866.000 Elektro-Pkw (plus 112

Prozent).

Mit 428.000 Einheiten (plus 121 Prozent) entfiel

rund die Hälfte davon auf die Produktion in

Deutschland, wovon wiederum 62 Prozent in den

Export gingen. Bei rein batterieelektrischen Fahrzeugen

(BEV) betrug die Exportquote sogar 68

Prozent. Derweil kritisiert der VDA die neue EU-

Mobilitätsstrategie, die bei fast allen Verkehrsträgern

sehr stark auf E-Mobilität setzt, während

derzeit ein europaweites Ladenetz fehle: „75 Prozent

der Ladeinfrastruktur in der EU finden wir

aktuell in nur drei Staaten – Niederlande, Deutschland,

Frankreich – und auch nur für Pkw. Das

Lkw-Netz fehlt fast völlig“, zeigt VDA-Präsidentin

Hildegard Müller auf.

Und die Brennstoffzelle?

Gemeinhin gehen Experten davon aus, dass der

Antrieb durch Wasserstoff ein wichtiges Zukunftsthema

der klimaneutralen Mobilität sein

wird. Ein Brennstoffzellenauto nutzt Wasserstoff

für den Antrieb. Als Abgas entsteht nur Wasserdampf.

Der Wirkungsgrad dieser Technik liegt

deutlich höher als beim Benzinmotor. Und im

Vergleich zur Batterie hat die Brennstoffzelle den

Vorteil, dass ein kontinuierlicher Betrieb über lange

Zeit ohne zwischenzeitliches elektrisches Aufladen

möglich ist. Fahrzeuge mit Brennstoffzelle

können große Mengen Wasserstoff mitführen,

ohne dass sich ihr Gewicht stark erhöht. Doch bevor

diese Technologie in einem breiten Markt Fuß

Die Chance wird vertan, wenn das Gesetz zum

autonomen Fahren verschleppt und nicht mehr

in dieser Legislaturperiode verabschiedet wird.

VDA-Präsidentin Hildegard Müller

fassen kann, müssen noch einige Probleme aus

dem Weg geräumt werden. Aktuell werden nur

wenige und dann recht hochpreisige Fahrzeuge

mit Brennstoffzellenantrieb angeboten. Außerdem

ist das Netz an Wasserstofftankstellen noch sehr

überschaubar. Und klimafreundlich ist Wasserstoff

nur dann, wenn er ausschließlich mit regenerativer

Energie hergestellt wird.

Thema Abo-Auto

Während in der Vergangenheit ein eigenes Auto

zum Selbstverständnis des Deutschen gehörte,

kommt heute der Gedanke des Abo-Autos immer

mehr ins Spiel – gerade bei jungen Menschen. Auf

diese Alternative bzw. als zusätzliches Angebot

zu Kauf und Leasing springen auch Hersteller und

Händler auf. Zudem sind Startups und Autovermieter

mit dem Thema befasst. Als All-Inclusive-

Variante zahlt der Kunde einen festen monatlichen

Preis, der Nutzung, Wartung, Reparaturen

sowie Steuern und Versicherung umfasst. Ein Modell,

das nicht zuletzt wegen flexibler Verträge

und Möglichkeiten zu kurzer Vertragslaufzeit in

Zukunft zunehmend gefragt sein könnte.

26 www.bvg-menzel.de


Autonomem Fahren fehlt der Rahmen

Die Bundesregierung setzt nach Auffassung des

Verbandes der Automobilindustrie Deutschlands

mögliche Führungsrolle beim autonomen Fahren

aufs Spiel und zwar deshalb, weil die gesetzliche

Regelung dazu noch nicht in trockenen Tüchern

ist. „Wir sind technologisch bereit, auch auf diesem

Zukunftsfeld Weltmarktführer zu sein. Kunden,

Industrie und der Standort Deutschland

könnten davon enorm profitieren.

Diese Chance wird vertan, wenn das Gesetz zum

autonomen Fahren verschleppt und nicht mehr in

dieser Legislaturperiode verabschiedet wird“, beklagt

VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Eines

der Probleme ist die Regelung der Mobilitätsdaten.

„Wenn das Gesetz nicht vor der Bundestagswahl

verabschiedet wird, verlieren wir mindestens

eineinhalb Jahre und damit unseren technischen

Vorsprung. Datenschutz ist für uns ein wichtiges

Thema, wir nehmen ihn ernst und wir setzen ihn

um. Aber alle über die Datenschutzgrundverordnung

hinausgehenden Fragen der Datenhaltung

müssten ohnehin und grundsätzlich auf europäischer

Ebene geklärt werden“, so die VDA-Präsidentin.

Weiterhin soll – anders als bei Fahrzeugen ohne

autonome Fahrfunktion – alle 90 Tage eine Gesamtprüfung

des Kraftfahrzeugs gemäß den zur

Verfügung gestellten Reparatur- und Wartungsinformationen

erforderlich ein. Hinzu kommt eine

Hauptuntersuchung in einem sehr kurzen Rhythmus

- alle sechs Monate. Bislang gilt allgemein:

Bei neuzugelassenen Pkw erfolgt die erste Hauptuntersuchung

nach 36 Monaten, anschließend jeweils

nach 24 Monaten.

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der Bergische Unternehmer 02|21 27


TITEL ELEKTROMOBILITÄT AUF DEM VORMARSCH - DAS SIND DIE AUTOTHEMEN 2021

Verband vertritt die Interessen von

über 36.000 Autohäusern.

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe

(ZDK) in Bonn und Berlin

vertritt die berufsständischen Interessen

von 36 600 Autohäusern und Kfz-Meisterbetrieben

mit

439 000 Beschäftigten. Hinzu kommen

weitere 3.500 Karosserie-, Fahrzeugbau-

und Lackier-Fachbetriebe mit rund

40.000 Mitarbeitenden, die im Zentralverband

Karosserie- und Fahrzeugbautechnik

e.V. (ZKF) organisiert sind. Im

Jahr 2019 erzielten die 36.600 im ZDK

organisierten Kfz-Betriebe einen Umsatz

von rund186 Milliarden Euro mit dem

Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge

sowie mit Wartung, Reparatur und

Service. Hinzu kommen 4,7 Milliarden

Euro Umsatz der im ZKF organisierten

Betriebe. Bei der Ausbildung sind ZDK

und ZKF mit zusammen über 95.600

Azubis im Handwerk führend.

Aus Sicht des VDA sind keine technischen Gründe

ersichtlich, die die angestrebten zeitlichen Verkürzungen

bei autonom fahrenden Autos erforderlich

machen. Zudem steige der Aufwand, insbesondere

auch für selbstparkende, private Fahrzeuge. Dass

sich indes auf Deutschlands Straßen in absehbarer

Zeit automatisiertes Fahren durchsetzen wird, ist

laut einer im Auftrag des ADAC erstellten Studie

Die gesamte deutsche Automobilindustrie sieht

die Corona-Entwicklung mit großer Sorge und

fordert eine verlässliche Perspektive.

des Prognos-Forschungsinstitutts nicht zu erwarten.

Dies hänge vor allem damit zusammen, dass

Autos durchschnittlich bis zu 20 Jahre im Einsatz

sind und sich neue Technologien deshalb nur ganz

allmählich im Gesamtbestand bemerkbar machen.

So wird der Anteil von Neufahrzeugen, bei denen

sich der Fahrer auf allen Autobahnen komplett

von der Fahraufgabe abwenden kann, laut Prognos

im „optimistischen“ Fall von 2,4 Prozent im Jahr

2020 auf 70 Prozent im Jahr 2050 steigen. Ab

2030 werden dann Pkw mit Citypilot, also der Fähigkeit,

sowohl auf der Autobahn als auch in der

Stadt allein zu fahren, allmählich auf den Straßen

auftauchen. Und erst nach 2040 werden laut Studie

in größerer Zahl Autos angeboten, die völlig

autonom von Tür zu Tür kommen, also auch auf

Landstraßen keinen Fahrer mehr benötigen.

28 www.bvg-menzel.de


Und die Zukunft?

Die Forschungsvereinigung Automobiltechnik

FAT ist spezialisiert auf die vorwettbewerbliche

gemeinsame Forschung. Dabei sind die Weiterentwicklung

der klassischen Antriebe und alternativer

Kraftstoffe, der Ausbau der Elektromobilität

und die digitale Revolution im Automobil bis hin

zum automatisierten Fahren die großen Themen

der Zukunft. „Das Jahr 2021 wird über die Zukunft

der Industrie in Deutschland und Europa

entscheiden: Wir stehen an einem Wendepunkt,

der die Richtung der folgenden Dekaden vorgibt“,

betonte Hildegard Müller auf der digital durchgeführten

VDA-Jahrespressekonferenz.

Die gesamte deutsche Automobilindustrie sehe

die Corona-Entwicklung weiter mit großer Sorge.

Die Bürger, die Beschäftigten und die Unternehmen

bräuchten rasch eine verlässliche Perspektive.

Gleichwohl sei im zweiten Halbjahr 2021 eine Besserung

in Sicht - „wenn die Fortschritte beim Impfen

so groß sind, dass die Pandemie im Alltag

spürbar eingedämmt werden kann“, hofft die Präsidentin.

Weiterhin wies Hildegard Müller darauf

hin, dass die Transformation der Branche trotz Corona

intensiv vorangetrieben werde. Bis 2025 investiert

die deutsche Automobilindustrie insgesamt 150

Milliarden Euro in Zukunftstechnologien, vor allem

Elektromobilität und Digitalisierung. In Bezug auf

die Klimakrise plädiert die Präsidentin für technische

Innovation, um eine klimaneutrale Mobilität

erreichen zu können. Restriktionen könnten nicht

die Antwort auf die Klimasorgen sein.

Text: Stefanie Bona

Fotos: VDA, ProMotor

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Vertragslaufzeit. *** Entspricht dem staatlichen Anteil am Umweltbonus in Höhe von 3.000,00 €. Die Höhe und Berechtigung

zur Inanspruchnahme des Umweltbonus ist durch die auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unter

www.bafa.de/umweltbonus abrufbare Förderrichtlinien geregelt. Es besteht kein Anspruch auf Gewährung des Umweltbonus. Der

Umweltbonus endet mit der Erschöpfung der bereitgestellten Mittel, spätestens am 31.12.2025, sofern keine Verlängerung eintritt.

der Bergische Unternehmer 02|21 29


ERFOLGREICH BERGISCH HANDWERK HEUTE

Gut gerüstet und gefördert:

So geht es digital voran.

Die Zeit ist reif für ein digitales Update in Werkstatt und Betrieb. Denn ein Internet-Anschluss

und eine E-Mail-Adresse reichen nicht mehr aus, um im Handwerk

konkurrenzfähig zu bleiben. Schnellere Prozesse, wirtschaftlichere Abläufe

und mehr Service im Umgang mit dem Kunden sind erforderlich, damit die

Leistungen im harten Wettbewerb mithalten können. Angesichts der Fülle der

angebotenen Digitalisierungsmaßnahmen stellt sich allerdings mancher Firmenchef

die Frage: Was brauche ich eigentlich und wer soll das bezahlen?

Die Antwort lässt aufatmen. Für die notwendigen

Investitionen stellen Bund

und Land etliche Förderprogramme bereit,

die den Sprung in die digitale Zukunft

finanzierbar machen. Unter dem Stichwort

‚Handwerk 4.0‘ wird die Vernetzung der Dienstleistungen

zusammengefasst; in Verbindung mit

den Begriffen Industrie 4.0 sowie Wirtschaft 4.0

ergibt sich die Beschreibung der gesamten Digitalisierung

in den Bereichen Produktion, Vertrieb,

Service und Wertschöpfung.

Was muss – was sollte

Doch zunächst ist es sinnvoll, eine Bestandsaufnahme

durchzuführen, um den aktuellen Stand

der digitalen Technik im eigenen Unternehmen zu

ermitteln. PC, Laptop, Tablet, Smartphone und Internetanschluss

sollten heute zum selbstverständlichen

Hardware-Equipment zählen. Neben der

Kontaktmöglichkeit via E-Mail gehört ebenso

eine Website zur Basisausstattung eines jeden

Handwerkbetriebs.

Denn über die eigene Homepage und Social Media

können Kunden und potentielle Auftraggeber

nicht nur lokal, sondern auch regional und sogar

international erreicht werden. Um jederzeit auffindbar

zu sein, ist ein entsprechendes Ranking

bei Google zweckmäßig. Das heißt: Ganz vorn bei

der Suche platziert zu sein.

Voraussetzung für eine sichere und schnelle Internetfunktion

ist ein modernes Breitbandnetz, dessen

Ausbau jedoch an vielen Stellen im Lande

zurzeit noch hakt. Unerlässlich für die Nutzung

des Internets sind Virenschutz und Firewall. Auch

Cloudlösungen, also die Auslagerung von Diensten

und Aufgaben ins Netz, erfreuen sich wachsender

Beliebtheit.

Ansatzpunkte für ein digitales Tuning

Im Handwerk ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte,

um die Digitalisierung voran zu bringen.

Zum Beispiel:

• die Produktion

• die Informations- und Kommunikationstechnologie

• Dienstleistungen

• digitale und additive Fertigungsverfahren

wie 3D-Druck

• Smart Home

• CNC- und CAD-Technik

• Cloud-Computing

• der Einsatz künstlicher Intelligenz

Eine marktgerechte Umsetzung der verschiedenen

Digitalisierungsmaßnahmen bietet dem Handwerk

rentable Chancen. Dabei spielt die Verknüpfung

von Unternehmen, Mitarbeitern, Lieferanten und

30 www.bvg-menzel.de


Kunden eine entscheidende Rolle. Mit der geeigneten

Software ist es beispielsweise möglich, Geschäftsprozesse

und Arbeitsabläufe wie Einkauf,

Lager, Personalwesen und Buchführung zu optimieren.

Ebenfalls lassen sich die Steuerung der

Fertigung, Kundenakquise, Auftragsabwicklung,

Rechnungsstellung und weiterführende Kundenbetreuung

digital spürbar erleichtern und verbessern.

Eine gut gepflegte Kundendatenbank leistet

dabei wertvolle Unterstützung. Für all diese Anwendungen

gibt es spezielle Programme, die auf

die besonderen Belange im Handwerk abgestimmt

sind.

Gut zu wissen: Die örtlichen Handwerkskammern

stehen mit Rat und Tat bereit, um nach Bedarf

individuelle Lösungskonzepte für das digitale

Investment auszuarbeiten.

Alles gut mit Hilfe des Staates

Doch passen Wunsch und Budget zusammen?

Jetzt kommt die staatliche Förderung ins Spiel –

und da kommt einiges zusammen. Hier ein vorläufiger

Überblick:

• Digital Jetzt

So heißt die aktuelle Investitionsförderung für

kleine und mittlere Unternehmen des Bundesministeriums

für Wirtschaft und Energie. Finanzielle

Zuschüsse bis zu 50.000 Euro, die nicht zurückgezahlt

werden müssen, gibt es für Aufwendungen

in digitale Technologien und in die Qualifizierung

der Beschäftigten zu digitalen Themen. Die Förderung

können alle mittelständischen Unternehmen

mit Sitz in Deutschland einschließlich Handwerksbetriebe

und freie Berufen mit 3 bis 499

Mitarbeitern beantragen. Weitere Voraussetzungen:

Ein ausführlicher Plan zum Vorhaben, das

zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht

begonnen haben darf und nach dem Okay innerhalb

von 12 Monaten umgesetzt sein muss. Der Antrag

kann bis 2023 gestellt werden; die Verwendung der

Fördermittel ist nachweispflichtig. Hilfe bei der

Antragstellung bietet das Kompetenzzentrum Digitales

Handwerk unter www.handwerkdigital.de.

• go-digital

Darüber hinaus fördert das BMWi unter der Bezeichnung

„go-digital“ ebenfalls Handwerker und

Auch für das Handwerk

ist die Digitalisierung

überlebenswichtig.

der Bergische Unternehmer 02|21 31


ERFOLGREICH BERGISCH RUBRIK

andere KMUs mit der Vorgabe, die Geschäftsprozesse

zu digitalisieren. Zu diesem Zweck hat das

Bundeswirtschaftsministerium spezielle Beratungsfirmen

autorisiert, die investitionswilligen

Betrieben helfen. Handwerker, die dieses Angebot

in Anspruch nehmen möchten, sollten in Deutschland

ansässig sein, nicht mehr als insgesamt 100

Mitarbeiter beschäftigen und im Vorjahr einen Umsatz

unter 20 Millionen Euro erwirtschaftet haben.

Außerdem ist eine De-Minimis-Verordnung erforderlich

– demnach sollte das betreffende Unternehmen

während der letzten drei Jahre von Deutschland

oder einem anderen Mitgliedstaat der EU nicht

mehr als 200.000 Euro De-Minimis-Beihilfen als

Fördergeld erhalten haben.

Das go-digital-Programm ist in drei Teile untergliedert:

Die Digitalisierung der Geschäftsprozesse,

Online-Marketing für die digitale Markterschließung

sowie IT-Sicherheit. Aus diesen drei

Bereichen kann der Handwerker einen Schwerpunkt

wählen. Die Anzahl der Beratungstage ist limitiert.

Das maximale Fördervolumen beträgt

33.000 Euro, von dem der Betrieb die Hälfte aus

eigener Tasche bezahlen muss, Die übrigen 50 Prozent

erhält der Beratungspartner aus dem staatlichen

Programm.

• Mittelstand Innovativ & Digital

Mit diesem Programm will das Minsterium in

NRW die Innovationskraft und Digitalisierung für

die ansässigen Kleinbetriebe und Mittelständler

stärken. Das Angebot gliedert sich in zwei Offerten.

Zum einen stehen drei MID-Gutscheinvarianten

für die Bereiche Digitalisierung, Analyse und

Innovation zur Auswahl, um etwa beim Technologietransfer

durch Hochschule und Forschungseinrichtungen

sowie bei der Beratung zur Umsetzung

von Digitalisierungsprojekten Unterstützung anzufordern.

Alternativ kann mit Hilfe eines MID-Assistenten

ein Hochschulabsolvent eingestellt werden,

der mit seinen Kenntnissen das jeweilige

Bis zu 80 Prozent der Entwicklung von neuen

digitalen Angeboten können gefördert werden.

Der Höchstbetrag liegt bei 15.000 Euro.

Zusatz-Qualifikation im Bauhandwerk

Für kleine und mittlere Handwerksbetriebe

aus der Baubranche im und rund

um das bergische Städtedreieck hat

DigIT_Campus seit Beginn des Jahres

zwei interessante Offerten im Angebot.

Die beiden kostenlosen Qualifizierungsmaßnahmen

richten sich zum einen an

Unternehmer und Ausbilder; zum anderen

an Azubis ab dem zweiten Lehrjahr.

Schwerpunkt der Weiterbildung sind die

Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit

und die Förderung von persönlichen und

sozialen Kompetenzen.

Auf diese Weise macht das JOBSTARTER

plus-Projekt „DigIT_Campus – das Bauhandwerk

der Zukunft“ die Teilnehmer

sowohl theoretisch als auch praktisch fit

für die Herausforderungen und Chancen,

die sich mit der Digitalisierung in ihrem

Arbeitsbereich eröffnen.

So hat der Nachwuchs im modular aufgebauten

Azubi-Programm beispielsweise

die Möglichkeit, moderne Software und

digitale Tools kennenzulernen und zu

nutzen. Die nächste Runde startet im Oktober

2021 und geht bis Juni 2022.

Für die zusätzliche Qualifikation der Betriebe

hält das Programm fünf Bausteine

zur Auswahl bereit. Exklusive Workshops,

eine Prozessschulung, die Begleitung

bei der nachhaltigen Umsetzung der

gelernten Inhalte sowie die Verankerung

von Veränderungsprozessen im Betrieb

sind ebenso Bestandteil des Angebots

wie der Aufbau eines regionalen Netzwerks.

Die Maßnahme ist für bis zu 40

Teilnehmer ausgelegt. Das Programm

läuft bis Ende 2022. Mehr Informationen

dazu gibt es auf der Website www.

digitcampus.de

32 www.bvg-menzel.de


Vorhaben begleitet. Abhängig von der Version können

bis zu 40.000 Euro als Fördermittel übernommen

werden. Darüber hinaus hat das Land unter der

Bezeichnung MID-Plus ein Sonderprogramm aufgelegt,

das die Förderung von bestimmten Investments

bis zum 30. Juni 2021 erweitert. Dazu zählt

unter anderem die Umstellung von Dienstleistungen

auf digitale Instrumente und die Neuentwicklung

entsprechender digitaler Angebote. Bis zu 80 % der

Kosten für die Realisierung werden gefördert. Der

Höchstbetrag liegt bei 15.000 Euro.

Den Förderantrag können Firmen mit Sitz in NRW

stellen, die weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigen,

nicht mehr als 50 Millionen Euro jährlich umsetzen

oder eine Bilanzsumme von höchstens 43

Millionen Euro ausweisen. Auf der Website www.

mittelstand-innovativ-digital.nrw geht es direkt

zum Antragsformular.

Ein Online-Meeting klärt auf

Eine gute Gelegenheit, mehr zum Thema zu erfahren,

bietet eine kostenlose Online-Veranstaltung am

18. Februar 2021 von 16.30 bis 18 Uhr. In dieser Zeit

stellt Tobias Werthwein von der Handwerkskammer

Düsseldorf gemeinsam mit Vertretern der NRW

Bank die wichtigsten Förderprogramme für Digitalisierungsvorhaben

im Handwerk vor, erläutert die

Verfahren der Antragsstellung und steht für Rückfragen

zur Verfügung. Initiiert wird das Forum von

den Institutionen NRW.Innovationspartner und DigiIT_Campus.

Die Anmeldung ist über die Homepage

www.digitcampus.de auch noch kurzfristig

möglich.

Text: Brigitte Waldens

Foto: Shutterstock

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

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Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

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Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

Paul Michels

Martina Majewski

Recht.

Kompetent.

Anke Ortmann

Susanna Ruß

Anne Bölling

Leah Ngabi

Sebastian Thiel

Büro Remscheid

Elberfelder Str. 39

42853 Remscheid

T: 0 21 91.49 91 80

Büro Wuppertal

Bembergstr. 2-4

42103 Wuppertal

T: 02 02.24 50 70

Büro Solingen

Kölner Str. 58

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Büro Köln

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der Bergische Unternehmer 02|21 33


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Das kleine Einmaleins der

Mitarbeitermotivation

Viele Geschäftsführende beklagen sich in Bezug auf ihre Mitarbeiter

über fehlendes Engagement, zu geringes „Mitdenken“

und eine nicht ausreichende Identifikation mit dem Unternehmen.

Das deckt sich mit den Ergebnissen der regelmäßig

durchgeführten Gallup Studie, laut der jeder sechste Mitarbeiter

innerlich gekündigt und auch nur jeder sechste eine stärkere

emotionale Bindung an sein Unternehmen hat.

Was aber kann man tun? Resignieren? Oder mit Belohnungen

winken?

Letzteres ist aus Sicht der Motivationspsychologie leider nicht

nur falsch, sondern kontraproduktiv. Wer erwünschtes Verhalten

regelmäßig an finanzielle Anreize bindet, signalisiert: „Ich

glaube, dass du sonst nur Dienst nach Vorschrift machen würdest.“

Das führt in eine sich selbsterfüllende Prophezeiung,

denn wem kein Engagement zugetraut wird, der hört irgendwann

wegen mangelnder Wertschätzung damit auf.

Dieses empirisch reproduzierbare Phänomen der Demotivation

durch „Motivationsanreize“ gibt aber auch einen Hinweis zur

Lösung, die in einfachen menschlichen Bedürfnissen verborgen

liegt. Das eine ist, so banal es klingt, die Anerkennung der

Arbeit. Nicht als plattes Lob, sondern als ein Signal, dass man

sieht, was geleistet wird. Menschen wollen darüber hinaus

aber vor allem auch wirksam sein und etwas Sinnvolles beitragen.

Daraus ergibt sich das kleine Einmaleins der Mitarbeitermotivation:

• Beseitigen Sie zuallererst die demotivierenden Faktoren, die

z.B. übermäßige Kontrolle und Misstrauen signalisieren.

Sonst bekommen Sie, was Sie erwarten. Die Ursache ist nämlich

in der Regel nicht der Mitarbeiter, sondern der Rahmen,

den man ihm zur Verfügung stellt.

• Eine kleine, aber existente Minderheit sind Mitarbeiter, die

nicht ins Unternehmen passen. Was Sie als Chef diesen Mitarbeitern

durchgehen lassen, setzt die kulturellen Regeln darüber,

was man sich als Mitarbeiter erlauben kann. Daran orientieren

sich alle. Das führt oft zu Frust und Missmut.

Trennen Sie sich.

• Schaffen Sie ein Umfeld, in dem Mitarbeitende wirksam sein

können und wissen, was sie zum Ganzen beitragen. Nichts

Foto: Praxisfeld GmbH

Holger Schlichting ist der Geschäftsführer

der PRAXISFELD GmbH – Organisationale Beratung

in Remscheid

motiviert mehr, als etwas geschafft zu haben und mitzubekommen,

dass das auch gesehen wird.

Zusammengefasst: Verändern Sie den Rahmen, verändern

sich Mitarbeitende. Man kann niemanden direkt verändern,

sondern für erwünschtes Verhalten nur indirekt “über Bande

spielen”.

Weitere Infos unterhaltsam aufbereitet, finden Sie im Podcast

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Zeitliche Verlängerung der

Steuerfreiheit von „Corona-

Sonderzahlungen“

Eingeführt wurde in 2020 die Möglichkeit,

steuer- und sozialversicherungsfrei

Sonderzuwendungen an die Arbeitnehmer

auf Grund der Corona-Krise bis zu 1.500 €

zu zahlen. Begünstigt sind Zuschüsse

(Bonuszahlungen) und Sachbezüge. Voraussetzung

ist, dass diese zusätzlich zum

ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet

werden. Diese Regelung war begrenzt

auf Zahlungen bis zum 31.12.2020. Die

Steuerfreiheit wurde nun bis zum

30.6.2021 ausgedehnt. In der Gesetzesbegründung

wird zum Ausdruck gebracht,

dass der Höchstbetrag über den gesamten

Zeitraum insgesamt gilt. Mithin soll nur

eine Verlängerung der Zahlungsfrist erfolgen.

Dies bedeutet, dass alle Arbeitgeber,

die den steuerfrei gestellten Betrag von

1.500 € bislang noch nicht ausgeschöpft

haben, dies bis zum 30.6.2021

noch nachholen können. Somit bietet sich

die Möglichkeit in allen Fällen, in denen

bislang noch keine Verpflichtungen gegenüber

den Arbeitnehmern zur Zahlung

einer zusätzlichen Leistung bestehen, diese

Sonderzahlung nun unter den sonstigen

Bedingungen als steuerfreien Corona-Bonus

auszugestalten. Damit kann die Steuerfreiheit

auch für aktuell anstehende

Sonderzahlungen genutzt werden, die auf

freiwilliger Basis geleistet werden, auf die

also kein Rechtsanspruch besteht – betragsmäßig

begrenzt für solche seit dem

1.3.2020 geleisteten Zuzahlungen auf

1.500 €. Hinweis: Unter diesen Bedingungen

können also bis zum 30.6.2021

noch steuerfreie Bonuszahlungen geleistet

werden. Auch falls bereits ein steuerfreier

Bonus gezahlt wurde, können eine weitere

Zahlung bzw. auch mehrere weitere Zahlungen

unter die Steuerfreiheit gefasst

werden, bis insgesamt der Betrag von

1.500 € erreicht wird.

(Quelle: RMB Bachtig Steuerberatungsgesellschaft

mbH)

Dauerfristverlängerung für

Umsatzsteuer-Vorauszahlungen

2021

Unternehmer, die ihre Umsatzsteuer-Voranmeldungen

monatlich übermitteln, können

eine Dauerfristverlängerung für 2021

in Anspruch nehmen, wenn sie einen entsprechenden

Antrag bereits für 2020 gestellt

hatten oder diesen Antrag erstmals

bis zum 10.02.2021 stellen.Die Voranmeldung

und die Umsatzsteuer-Vorauszahlung

sind dann grundsätzlich für Januar

am 10.03., für Februar am 10.04. usw. fällig.

Der Antrag ist regelmäßig nach einem

amtlich vorgeschriebenen Verfahren

durch Datenfernübertragung an das Finanzamt

zu übermitteln. (1)Die Fristverlängerung

ist davon abhängig, dass eine

Sondervorauszahlung in Höhe eines Elftels

der Summe der Vorauszahlungen für

2020 angemeldet und bis zum 10.02.2021

entrichtet wird. Diese Sondervorauszahlung

wird regelmäßig auf die am

10.02.2022 fällige Vorauszahlung für Dezember

2021 angerechnet.Vierteljahreszahler

(2) brauchen keine Sondervorauszahlung

zu leisten. Bei ihnen gilt die für

ein Kalenderjahr genehmigte Fristverlängerung

ebenfalls für die folgenden Kalenderjahre

weiter (bis auf Widerruf). Ein

erstmaliger Antrag auf Fristverlängerung

ist in diesen Fällen bis zum 10.04.2021

beim Finanzamt zu stellen. 1) Siehe §§ 46

bis 48 UStDV.(2) Voranmeldungszeitraum

Die Kanzlei für den Mittelstand

Bitte wenden Sie sich an:

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

ist grundsätzlich das Kalendervierteljahr,

wenn die Umsatzsteuer für das vorangegangene

Kalenderjahr nicht mehr als

7.500 € betragen hat; betrug die Umsatzsteuer

2020 nicht mehr als 1.000 €, so

kommt eine Befreiung von der Pflicht zur

Abgabe der Voranmeldungen durch das

Finanzamt in Betracht (vgl. § 18 Abs. 2

UStG).

(Quelle: Rinke Treuhand)

Keine Kürzung gewerblicher

Mieten wegen

Corona-Schließung

Fotos: MEV

Die staatlich verordnete Schließung eines

Einzelhandelsgeschäfts im Zuge der Corona-Pandemie

stellt keinen Mangel dar

und rechtfertigt keine Mietminderung.

Zwar können öffentlich-rechtliche Einschränkungen

der Vermietung von Gewerberäumen

grundsätzlich einen Mietmangel

darstellen, dafür muss die

Ursache der Nutzungsuntersagung aber

in dem Mietobjekt selbst oder seiner Beziehung

zur Umwelt begründet sein. Das

ist bei Betriebsschließungen aufgrund

der Corona-Pandemie nicht der Fall: Die

Maßnahmen dienen dem Schutz der Bevölkerung

vor allgemeinen gesundheitlichen

Gefahren. Es geht dabei nicht unmittelbar

um die Beschaffenheit der

Mietsache, sondern allgemein um deren

Nutzungsart: Dort findet Publikumsverkehr

statt und dadurch werden Infektionen

begünstigt.

Ein Mieter kann in dieser Situation auch

keine Vertragsanpassung oder eine Mietreduzierung

wegen einer Störung der Geschäftsgrundlage

verlangen, solange er

nicht ausnahmsweise in seiner Existenz

bedroht ist. Liquiditätsengpässe reichen

dafür nicht, zumal eine Kündigung wegen

coronabedingter Zahlungsschwierigkeiten

gesetzlich ausgeschlossen ist.

(Urteil des Landgerichts Frankfurt am

Main vom 5. Oktober 2020, 2-15 O

23/20)

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Home-Office-Angebot des

Arbeitgebers

Neue Pflichten für Arbeitgeber in der

Pandemie. Diesem Ziel folgend hat der

Gesetzgeber nunmehr in § 2 Abs. 4 Corona-ArbSchV

eine Verpflichtung des

Arbeitgebers eingeführt, im Falle von

Büroarbeit oder vergleichbarer Tätigkeit

„Home-Office“ anzubieten. Dies setzt

voraus, dass keine zwingenden betriebsbedingten

Gründe entgegenstehen. Der

Gesetzgeber ist sich bewusst, dass eine

einseitige Anordnung von Heimarbeit

durch den Arbeitgeber auf Grund des arbeitsvertraglichen

Gegenseitigkeitsverhältnisses

von Arbeitgeber und Arbeitnehmer

nicht möglich ist. Eine

gesetzliche, verpflichtende Einführung

von Home-Office scheidet nach gegenwärtiger

Rechtslage damit ebenso aus.

Etwaigen Diskussionen, die dem Arbeitgeber

diese Möglichkeit im Rahmen seines

Direktionsrechts bei pandemischer

Lage im Wege des billigen Ermessens

nach § 106 GewO zugebilligt haben, sind

damit der Boden entzogen.

Die Einführung von Home-Office ist nur

noch auf arbeitsvertraglicher Grundlage

oder in Abstimmung mit dem Betriebsrat

auf Basis einer Betriebsvereinbarung

nach § 77 Abs. 4 BetrVG möglich. Die

Unterrichtung des Betriebsrats ist bei

Einführung von Home-Office sogar verpflichtend,

§ 90 BetrVG. Für die Umsetzung

ist es zwingend erforderlich, dass

die räumlichen und technischen Voraussetzungen

in der Wohnung des Arbeitnehmers

gegeben sind, was insbesondere

durch arbeitsvertragliche Zusatzvereinbarung

sicherzustellen ist. Ausweislich

der amtlichen Gesetzesbegründung (Bearbeitungsstand

20.01.2021, 15:34 Uhr)

sind die Anforderungen an den Heimarbeitsplatz

jedoch begrenzt. Es besteht

insbesondere keine Vorgabe den „Telearbeitsplatz“

am Maßstab des § 2 Abs. 7

der Arbeitsstättenverordnung auszurichten,

was eine Einrichtung und Kontrolle

des Arbeitgebers vorausgesetzt hätte. In

der Praxis bietet es sich daher an, eine

entsprechende Klausel zu vereinbaren

mit der der Arbeitnehmer darauf hinweist,

dass die Anforderungen bei ihm

erfüllt sind. Nur wenn der Telearbeit

zwingende betriebliche Gründe entgegenstehen,

kann die Einführung vom

Home-Office durch den Arbeitgeber abgelehnt

werden. Die Behörde kann in

diesem Fall die Darlegung der Gründe

verlangen und die betroffene Arbeit sogar

untersagen, wenn der Arbeitgeber der

Anordnung nicht nachgekommen ist, §

22 Abs. 3 ArbSchG. Was betriebliche

Gründe sind, sagt das Gesetz nicht und

wird im Einzelfall notfalls unter Zuhilfenahme

der Gerichte zu entscheiden sein.

(Quelle: ATN D`avoine Teubler Neu

Rechtsamnwälte)

www.runkel-anwaelte.de

ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 02|21 37


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Das Büro zu Hause

Wegen Corona wird die Arbeitszimmer-Rechtsprechung

immer wichtiger

Ein Beschäftigter (hier: ein katholischer

Geistlicher) hatte das Problem, dass ihm

sein Arbeitgeber wegen baulicher Mängel

und damit verbundener Gesundheitsgefahren

das eigentlich vorgesehene Büro/

Amtszimmer nicht zur Verfügung stellen

konnte. Er musste die Schreibarbeiten

vom Arbeitszimmer der eigenen Wohnung

aus erledigen. Der Bundesfinanzhof

(Aktenzeichen VI R 11/12) konnte die

Begründung des Betroffenen nachvollziehen

und gestattete es ihm, die entsprechenden

Werbungskosten geltend zu machen.

Muss sich denn eigentlich das „häusliche

Arbeitszimmer“ unbedingt innerhalb der

Wohnung oder des Hauses des Steuerzahlers

befinden? Das Finanzgericht Berlin-Brandenburg

(Aktenzeichen 14 K

6286/04) klärte das beispielhaft und bis

heute gültig an einem kleinen Bungalow,

der abseits des Wohnhauses lag, aber

noch auf dem selbst bewohnten Grundstück

des Steuerzahlers. Das könne

durchaus als häusliches Arbeitszimmer

gelten, hieß es im Urteil.

Eine kleine Arbeitsecke innerhalb eines

Wohn- oder Schlafzimmers erfüllt nicht

die geforderten Voraussetzungen. Es sei

zwingend nötig, dass der jeweilige Raum

„ausschließlich oder nahezu ausschließlich

für betriebliche/berufliche Zwecke

genutzt wird“, stellte der Bundesfinanzhof

(Aktenzeichen GrS 1/14) fest. Eine

bloße Teilnutzung als Arbeitszimmer erfülle

nicht die erforderlichen Tatbestandsmerkmale.

Ein Kellerraum eines Mehrfamilienhauses

kommt dagegen grundsätzlich in Frage,

auch wenn er eigentlich als Hobbyraum

vorgesehen war. Die „häusliche

Sphäre“ kann sich nach Überzeugung der

Rechtsprechung auf diesen Bereich beziehen.

Hier handelte es sich um einen 37

Quadratmeter großen Raum, den der

Steuerpflichtige mit Werbungskosten geltend

machte und diese vom Bundesfinanzhof

(Aktenzeichen VI R 130/01)

auch zugesprochen bekam. Das Urteil

zählt zu den wegweisenden Entscheidungen

im Zusammenhang mit dem Arbeitszimmer.

Ein Arbeitszimmer muss für den Betroffenen

nicht immer komplett unvermeidlich

sein, um anerkannt werden zu können.

Der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen

VI R 46/17) korrigierte in dieser Frage

die Finanzverwaltung. Es komme bei der

Bewertung nicht darauf an, ob der Betroffene

seine Arbeiten vielleicht auch

am Küchentisch oder im Esszimmer seiner

Wohnung erledigen könne. Wenn allerdings

ein nicht unerheblicher Teil der

Nutzung des Raumes auf private Tätigkeiten

entfalle, dann könne ein Abzug

der Aufwendungen wegen dieser gemischten

Nutzung nicht erfolgen.

Ein wenig Substanz erwartet die Rechtsprechung

bei den Tätigkeiten, die in einem

Arbeitszimmer erledigt werden,

dann doch. Ein Steuerpflichtiger hatte

den Raum seinen Angaben nach nur dafür

genutzt, um die Abrechnung der auf

dem Dach befindlichen Fotovoltaikanlage

zu erledigen. Das reiche nicht aus, befand

das Finanzgericht Nürnberg (Aktenzeichen

3 K 308/11). Der Zeitaufwand

dafür sei einfach zu gering, um von einer

ausreichenden Inanspruchnahme des Arbeitszimmers

sprechen zu können.

Manche Arbeitszimmer sehen zwangsläufig

nicht wie ein „Büro“ aus. So gestaltete

eine Konzertpianistin und Klavierlehrerin

einen Raum als

Klavierstudio. Der Fiskus gelangte zu

der Annahme, dieser Bereich sei aufgrund

seines Gesamteindrucks eher der

häuslichen Sphäre zuzuordnen – und verweigerte

die Anerkennung. Der Bundesfinanzhof

(Aktenzeichen VIII R 8/13) allerdings

betonte, es komme im

Wesentlichen darauf an, ob die Nutzung

mit der anderer Berufsgruppen zu vergleichen

sei. Dann dürfe die Ausstattung

auch anders ausfallen.

Die Zahl der Menschen, die von zu Hause

aus arbeiten, wird immer größer. Das

hat nicht nur, aber doch sehr stark mit

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dem Ausbrechen der Corona-Pandemie

zu tun. Insofern dürften sich auch immer

mehr Arbeitnehmer(innen) dafür interessieren,

ob sie nicht von den steuerlichen

Regelungen für das häusliche Arbeitszimmer

profitieren können. Der Infodienst

Recht und Steuern der LBS hat für

seine Extra-Ausgabe einige Fälle gesammelt,

in denen sich Gerichte mit diesem

Thema befassen mussten.

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Informationen zu höheren

Strompreisen

Energielieferanten dürfen den sogenannten

Letztverbrauchern eine Strompreiserhöhung

nicht lediglich an versteckter

Stelle in einer E-Mail ankündigen.

Energiedienstleister sind vielmehr verpflichtet,

diese Verbraucher rechtzeitig,

in jedem Fall jedoch vor Ablauf der normalen

Abrechnungsperiode und auf

transparente und verständliche Weise

über eine beabsichtigte Änderung der

Vertragsbedingungen und über ihre

Rücktrittsrechte zu unterrichten. Da genügt

es nicht, wenn die Information über

eine Preiserhöhung in einem allgemeinen

Schreiben versteckt ist. Es gehört auch

zur Transparenz, dass der Kunde erfährt,

auf welchem Bestandteil des Gesamtentgelts

eine Preiserhöhung beruht. Denn es

ist für seine Entscheidung, bei dem Anbieter

zu bleiben oder zu wechseln, von

erheblicher Bedeutung, ob der Preis

durch eine Erhöhung der hoheitlichen

Bestandteile wie Steuern und Abgaben

oder aus anderen Gründen steigt. (Urteil

des Oberlandesgerichts Köln vom 26.

Juni 2020, 6 U 304/19)

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der Bergische Unternehmer 02|21 39


FÜR SIE UNTERWEGS EIN STREIFZUG DURCH DIE WIENER KAFFEEHAUSKULTUR

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Von Einspännern und Fiakern –

ein Streifzug durch die Wiener Kaffeehauskultur

Es ist nicht die Rede von Droschken oder Kutschen, es sind die köstlich

vielfältigen Darreichungen der Wiener Kaffeespezialitäten gemeint, die

auf eine lange historische Tradition zurückblicken können. Heute ist

ein Besuch in einem Wiener Kaffeehaus ein Verweilen im Ambiente verschiedener

Epochen. Was die Einrichtung angeht, unterscheiden sich die

einzelnen Kaffeehäuser stark voneinander. Die Palette reicht von plüschig

angestaubt bis hin zum modernen, fast nüchternen Ambiente. Von

angestaubt-antiquiert bis modern-cool reicht auch die Gemütsskala

der Kellner, die in einem Kaffeehaus allerdings mit „Herr Ober“ angesprochen

werden wollen.

der Bergische Unternehmer 02|21 41


FÜR SIE UNTERWEGS EIN STREIFZUG DURCH DIE WIENER KAFFEEHAUSKULTUR

Geröstet, gemahlen und mit heißem Wasser aufgebrüht,

setzte sich Kaffee zunächst in der arabischen

Hemisphäre durch. Kaffeeschänken entstanden

und wurden zu beliebten Treffpunkten. Vor

allem vom vielbesuchten Pilgerort Mekka aus

brachten Reisende die Kunde von dem belebenden

Getränk nach Europa.

Ein Blick zurück in die Anfänge des schwarzen

Gebräus in Europa weist auf die Spuren der Türken

Türkischer Mokka vor Wien

Vorherige Seiten:

ein typisches Kaffeehaus

in einer Galerie

Diese Seite:

Performance des ‚Life

Ball‘ vor Rathaus Kulisse

Was dem Gast beim Betreten aber zuerst

auffällt, ist die Ruhe. Die Entdeckung

der Langsamkeit hätte

dort ihren Ursprung nehmen können.

Beim Servieren und beim Verzehren wird

das Thema Schnelligkeit scheinbar ausgeblendet.

Es ist dort üblich, dass Stammgäste ungewohnt

lange bei einer einzigen Tasse Kaffee verweilen

und dabei ausgiebig die Tagespresse studieren.

Auch das kostenlos mit dem Kaffee servierte Glas

mit frischem Leitungswasser ist in den Wiener

Kaffeehäusern eine Selbstverständlichkeit.

Die Araber haben’s erfunden

Die arabische Welt darf es für sich beanspruchen,

als Erste Kaffeepflanzen kultiviert und ihre Bohnen

systematisch zu einem aromatischen Getränk

verarbeitet zu haben. Historisch ist belegt, dass

dort mindestens seit Mitte des 15. Jahrhunderts

Kaffee getrunken wird.

Manche Quellen sprechen davon, dass Kaffeebohnen

auch schon viele hundert Jahre vorher konsumiert

wurden, allerdings ungeröstet und als Heilmittel.

Einer Legende nach, ist die Idee zur

Kaffeeverarbeitung auf einen Viehhirten zurückzuführen,

dem das unruhige Verhalten seiner

Herdentiere aufgefallen war. Sie hatten die belebenden

Bohnen von einem Busch genascht.

Ein Blick zurück in die Anfänge des schwarzen

Gebräus in Europa weist auf die Spuren der Türken.

Die Wiener mussten allerdings bis zum Jahr

1683 auf ihren Kaffee warten. Wieder ist es eine

Legende, die von der Einführung der Kaffeekultur

in der Residenzstadt der Habsburger berichtet: Die

Türken hatten es während ihrer Expansionskämpfe

auf die österreichische Hauptstadt abgesehen und

die Stadt belagert. Doch das türkische Heer wurde

vor den Toren der Habsburger Metropole vernichtend

geschlagen und musste fluchtartig abrücken.

In der Hinterlassenschaft der Türken befanden

sich auch Säcke mit Kaffeebohnen, die man einem

Mann überließ, der sich tapfer auf österreichischer

Seite geschlagen hatte, Franz Georg Kolschitzky.

Damit nicht genug, erhielt Kolschitzky auch die

Erlaubnis für den Ausschank von Kaffee, und das

erste Wiener Kaffeehaus konnte seine Pforten öffnen.

Nun trat der Kaffee einen ungeahnten Siegeszug

durch die österreichische Metropole an. In den

Folgejahren entstanden viele Kaffeehäuser. 1819

war die Zahl auf 150 angestiegen, um 1900 waren

es 600.

Das Geheimnis des Wiener Erfolges war die Beimischung

von Zucker und Milch. Und da die Kaffeehausbesitzer

nicht etwa fertiges Kaffeemehl

verwendeten, sondern selbst rösteten und eigene

Sorten-Mischungen herstellten, nannten sie sich

stolz Kaffeesieder. So nennen sich die Wiener Kaffeehausbesitzer

auch heute noch.

Es gab in den Anfangszeiten der Kaffeehäuser

zwar auch schon verschiedene Zubereitungsarten,

aber von den phantasievollen Namen unserer Zeit,

wie Melange, Fiaker oder Verlängerter, war damals

noch nicht die Rede. Die ausschließlich

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männlichen Kaffeehausbesucher konnten sich ihren

Kaffee mithilfe einer Farbpalette bestellen

und individuell zubereiten lassen.

Die Farbskala reichte von dunkelstem Schwarz bis

hin zu milchig-weiß. Den Wiener Frauen wurde

erst ab 1856 der Zutritt in die Kaffeehauswelt gewährt.

Und die sprichwörtliche Wiener Kaffeehauskultur

setzte erst ab Ende des 19. Jahrhunderts

ein und reichte bis ins erste Drittel des 20.

Jahrhunderts.

Kaffeehausnostalgie wieder im Trend

Es waren die vielen Maler, Schriftsteller und Theaterleute,

die als illustres Publikum die Kaffeehäuser

in Wien bevölkerten und durch ihre Anwesenheit

bereicherten. Literaten wie Arthur

Schnitzler, Stefan Zweig oder Friedrich Torberg

hatten ihre bevorzugten Stamm-Cafés, in denen

sie sich trafen, in denen sie saßen, sinnierten und

arbeiteten.

Maler der Moderne, wie Gustav Klimt oder Egon

Schiele, hielten in ihren Kaffeehäusern Hof und

holten sich Inspiration für neue Werke. Etablissements

wie das Café Griensteidl wurden um 1890

zum Tummelplatz einer jungen Garde von Bohemiens,

die sich anschickte, die Kunst- und Kulturwelt

zu revolutionieren.

Allein auf der mondänen Wiener Ringstraße gab

es zu dieser Zeit nicht weniger als 30 Kaffeehäuser.

Kleine Orchester spielten dort auf und die

Kaffeehausmusik wurde zu einem beliebten musikalischen

Genre. Auch heute noch finden in vielen

Wiener Kaffeehäusern Lesungen von bekannten

Autoren statt. Aus einem Zusammenschluss

traditioneller und innovativer Kaffeehäuser Wiens

entstand 1956 der Klub der Wiener Kaffeehausbesitzer.

Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt die

Förderung kultureller Projekte in den Kaffeehäusern.

Regelmäßig werden gemeinsame Weiterbildungsmaßnahmen

und Exkursionen unternommen,

um fachliche Kenntnisse zu vertiefen und

Geselligkeit zu pflegen. Er tritt als zentrale Stelle

in der Öffentlichkeit auf und ist somit Ansprechpartner

für alle Kaffeekulturinteressierten.

Die Buchteln von Hawelka

Diese Seite: Café des

Museum Wien

unten: die berühmten

Buchteln von Café Hawelka

Das Cafe Hawelka zählt bis heute zu den wohl bekanntesten

Kaffeehäusern der Stadt Wien.

Die späten Fünfziger und frühen Sechziger Jahre

waren nicht nur eine Zeit der großen Literatur und

künstlerischen Aktivität in Österreich, sondern

auch des großen wirtschaftlichen Wachstums. Die

neuen Espressobars nach italienischer Art, die zu

der Zeit überall in Wien eröffnet wurden, schienen

viel besser zu dem schnelleren Leben zu passen

als das traditionelle Kaffeehaus und tatsächlich

wurden viele große Kaffeehäuser geschlossen,

um den Weg für Banken oder Autoschauräume

der Bergische Unternehmer 02|21 43


FÜR SIE UNTERWEGS EIN STREIFZUG DURCH DIE WIENER KAFFEEHAUSKULTUR

Diese Seite:

Ein Stück Genuß-Geschichte

frei zu machen. Herrn Hawelkas einziges Zugeständnis

an die Moderne war, eine Espressomaschine

zu installieren (die manche Gäste mit ihrem

Lärm irritierte), aber das Kaffeehaus

überlebte durch die Loyalität seiner Stammgäste

als zeitloser Raum.

Eine Wand wurde mit Plakaten bedeckt, die die

neuesten Ausstellungen, Konzerte und Lesungen

bewarben (eine Innovation von Herrn Hawelka, die

nun in den meisten Cafés Österreichs Anklang gefunden

hat), an den anderen Wänden wuchs Herr

Hawelkas Sammlung von Bildern seiner talentierteren

Gäste (immer zum Marktpreis erworben!).

Während der Sechziger und Siebziger Jahre stellte

das Café Hawelka alles dar, was in der Wiener

Künstlerszene frisch und energiegeladen war.

Ebenso wie die meisten Mitglieder des Phantastischen

Realismus, fanden sich unter den Stammgästen

der Dichter H.C. Artmann, die Schriftsteller

Gerhard Rühm und Konrad Bayer, die

Schauspieler Helmut Qualtinger und Oskar Werner,

der Multimediakünstler André Heller, der Dirigent

Nikolaus Harnoncourt, der Architekt Friedrich

Achleitner, der Sänger Georg Danzer und der

Fotograf Franz Hubmann, der das Kaffeehaus

über die Jahrzehnte durch seine Bilder verewigt

hat. Berühmtheiten aus dem Ausland versäumten

nie, das Café Hawelka zu besuchen, wenn sie in

Wien waren: Elias Canetti, Henry Miller, Arthur

Miller und Andy Warhol, um ein paar zu nennen.

Politiker und Journalisten strömten in das Kaffeehaus,

um die neuesten Trends zu entdecken.

Während die Goldenen Jahre wohl vorüber sind,

ist es die äußere Welt, die sich verändert hat, nicht

das Café Hawelka. Es stellt immer noch eine Zuflucht

für viele Künstler, Schriftsteller und Musiker

dar.

Wenn man heute das Kaffeehaus betritt, umfängt

den Gast ein Hauch Nostalgie. Das Mobiliar spartanisch,

fast unbequem, die Wände vergilbt vom

Rauch vergangener Jahrzehnte. Weithin berühmt

sind die Buchteln von Hawelka, eine typisch österreichische

Süßmehlspeise, die mit warmer Vanillesauce

serviert, zum Verweilen und Träumen

einlädt.

Die Wiener Kaffeehäuser bieten eine solche Vielfalt,

dass es schwerfällt, sich hier für eine der leckeren

Kaffeevarianten zu entscheiden. Hier ein

kleiner Überblick zu den beliebtesten Wiener

Kaffeespezialitäten, die übrigens traditionell mit

einem Glas Wasser serviert werden.

Mokka bzw. Kleiner Schwarzer: Die

Basis der Wiener Kaffeespezialitäten

Die Basis aller Wiener Kaffeespezialitäten ist der

Mokka. Dabei handelt es sich um einen schwarzen

Kaffee ohne Zucker oder Milch. Klassisch

wird er in einer Seihkanne oder auch Karlsbader

Kanne gefiltert. In modernen Kaffeehäusern bekommt

man ihn inzwischen aus der Espressomaschine.

Wird in Wien ein Mokka bestellt, wird er

als sogenannter Kleiner Schwarzer serviert. Ist er

mit heißem Wasser gestreckt, nennt man ihn einen

Verlängerten Schwarzen.

Franziskaner

Der Franziskaner ist eine Wiener Kaffeespezialität

aus einem etwas verlängerten Mokka mit warmer

Milch und Schlagsahne. Diese Zubereitung

wird in einer großen Schale serviert.

Zubereitung des Franziskaner

1. 1/3 Kaffee

2. 1/3 Milch

3. 1/3 geschlagenes Obers

Wiener Melange

Die Wiener Melange ist dem Franziskaner von der

Zubereitung her sehr ähnlich. Der einzige Unterschied

besteht darin, dass die Wiener Melange mit

einer Haube aus Milchschaum statt aus Schlagsahne

kredenzt wird. Sie ähnelt damit dem Cappuccino.

Unterschiede sind die mildere Kaffee-

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sorte und die geringere Menge Milchschaum bei

der Melange.

Zubereitung der Wiener Melange

1. 1/8 Liter Espresso in vorgewärmte Tasse

2. 1/8 Liter aufgeschäumte Milch

3. Milchschaum obenauf

4. Auf Wunsch Kakaopulver

Kleines Schalerl Gold

Das kleine Schalerl Gold ist eine himmlische Kaffeezubereitung

aus einem Mokka, aufgegossen

mit heißer Milch und einer sanften Milchschaumhaube.

Diese Spezialität trinkt man aus einer kleinen

Schale.

Verkehrter Kaffee

Beim verkehrten Kaffee ist das Verhältnis zwischen

Kaffee und Milch buchstäblich verkehrt.

Die Milch spielt hier die Hauptrolle und macht

den Verkehrten zu einem Latte Macchiatto.

Zubereitung des Verkehrten Kaffees

1. 1/3 heiße Milch

2. 1/3 Milchschaum

3. ein Schuss Espresso

Kapuziner

Beim Kapuziner handelt es sich um einen kleinen

Mokka, der mit ein paar Tropfen Schlagsahne verfeinert

wird. Aufgrund seiner bräunlichen Farbe,

die der einer Kapuzinerkutte ähnelt, wird diese

Wiener Kaffeespezialität noch heute Kapuziner

genannt.

Zubereitung des Kapuziners

1. Kleiner Mokka als Basis

2. Schlagsahne hinzufügen bis der Kaffee

die charakteristische Färbung bekommt

3. Auf Wunsch Sahnehaube mit Kakaopulver

bestreuen

Fiaker

Wenn es mal ein Wiener Kaffee mit Schuss sein darf,

empfiehlt sich ein Fiaker. Diese Kaffeezubereitung

besteht aus einem großen Mokka mit viel Zucker und

2cl Sliwowitz oder Rum und wird in einem Glas serviert.

Zu guter Letzt wird das Bild noch mit einer

Kirsche auf dem Sahnehäubchen abgerundet. Den

Namen hat diese Kaffeespezialität von den Kutschern

Wiens. Sie tranken den Fiaker wohl sehr gerne und

hielten sich mit dem Alkohol warm.

Zubereitung des Fiakers

1. Ein großer Mokka

2. Zucker hinzufügen

3. ein bis zwei cl Kirschwasser, Pflaumenschnaps

oder Rum dazugeben

4. Schlagsahne obenauf

Dies war ein kleiner Streifzug durch die Welt des

Kaffees in Wien. Alle berühmten Kaffeehäuser im

Zentrum der Stadt aufzulisten, würde zu weit reichen,

ebenso lang wäre die Liste der süßen Speisen, berühmten

Torten und deren Entstehungsgeschichten.

Diese Stadt bietet dem Besucher so viele Streifzüge

unterschiedlicher Art an, dass den Baudenkmälern,

dem Sacher, dem Wiener Schnitzel, den Heurigen,

historischen Persönlichkeiten, jedem Museum, jedem

Künstler und jeder Kunstbühne ein eigener Bericht

gewidmet werden müsste.

In diesem Sinne: Alles Walzer!

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Shutterstock, Katja Weinheimer

Das Ambiente des

berühmten

Café Central

der Bergische Unternehmer 02|21 45


HANDELSREGISTER

18.01.2021 HRB 31371: ClayClaim

Store GmbH, Remscheid, Hindenburgstraße

6a, 42853 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

29.12.2020. Geschäftsanschrift:

Hindenburgstraße 6a, 42853 Remscheid.

Gegenstand: Der Handel

und die Herstellung von Kreativ-

Material und Werkzeugen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Haase, Simon, Remscheid,

*12.08.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.01.2021 HRA 25245: sicdata Unternehmensberatung

Tobias Erdmann

e.K., Solingen, Heiligenstock

34c, 42697 Solingen. (Entwicklung,

Consulting und Vertrieb von Produkten

und Dienstleistungen im Bereich

IT-Security und Datenschutz.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift:

Heiligenstock 34c, 42697 Solingen.

Inhaber: Erdmann, Tobias, Solingen,

*12.04.1973.

19.01.2021 HRB 31373: Vorwerk Verwaltung

SE, Wuppertal, Mühlenweg

17 - 37, 42275 Wuppertal. Europäische

Aktiengesellschaft (SE). Gesellschaftsvertrag

vom 13.03.2020 Die

Gesellschafterversammlung vom

12.11.2020 hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Abs. (1)

und (2) (Firma, Sitz und Geschäftsjahr)

und mit ihr die Änderung der

Firma und die Sitzverlegung von

Düsseldorf (bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 89331) nach Wuppertal

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Mühlenweg 17 - 37, 42275 Wuppertal.

Die Verwaltung eigener Vermögenswerte.

120.000,00 EUR. Ist nur

ein Vorstandsmitglied bestellt, so

vertritt es die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Vorstandsmitglieder oder

durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Bestellt als Vorstand: Strecker,

Reiner, Wuppertal, *08.01.1961,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Nicht mehr Vorstand: Roman, Doina,

Bonn, *26.05.1978.

20.01.2021 HRB 31386: Pattscheid

Immobilienentwicklungs GmbH, Solingen,

Wittkuller Straße 51, 42719

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.12.2020. Geschäftsanschrift:

Wittkuller Straße 51,

42719 Solingen. Gegenstand: Die

Vermittlung des Abschlusses (und

Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss)

von Verträgen über Grundstücke,

grundstücksgleiche Rechte

und Wohnräume; die Vorbereitung/

Durchführung von Bauvorhaben

als Bauherr im eigenen Namen für

eigene/fremde Rechnung unter Verwendung

von Vermögenswerten von

Erwerbern, Mietern, Pächtern, sonstigen

Nutzungsberechtigten, von

Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte;

der An- und Verkauf,

die Entwicklung, die Vermietung und

die Verpachtung von Grundstücken

und Immobilien in Bergisch-Neukirchen

und im Großraum Leverkusen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Ern, Johannes Carl

Friedrich, Düsseldorf, *13.08.1987,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.01.2021 HRB 31382: KPH-

Haustechnik GmbH, Wuppertal,

Werlestraße 28, 42289 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

01.12.2020. Geschäftsanschrift:

Werlestraße 28, 42289 Wuppertal.

Gegenstand: Die Installation sowie

der Sanitär- und Heizungsbau.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Hamulczyk, Kamil,

Wuppertal, *07.07.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.01.2021 HRB 31383: Meer &

Seen Immobilien GmbH, Wülfrath,

Nevigeser Straße 3 A, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.11.2020. Geschäftsanschrift: Nevigeser

Straße 3 A, 42489 Wülfrath.

Gegenstand: Der Kauf, die Vermie-

tung und Verpachtung von Gewerbeimmobilien,

die sich im Besitz

der Gesellschaft befinden. Stammkapital:

25.002,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hoyer, Christian, Hattingen,

*05.04.1969; Ohl, Walter, Wülfrath,

*10.11.1977; Winter, Heiko, Bingen,

*19.04.1968, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21.01.2021 HRB 31390: E. D. A. Systembau

GmbH, Wuppertal, Handelstraße

10, 42277 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom 11.11.2020.

Geschäftsanschrift: Handelstraße 10,

42277 Wuppertal. Gegenstand: Die

Ausführung von Bauarbeiten, insbesondere

als bzw. im Trockenbau, Eisenflechter,

Bautrocknungsgewerbe,

Bodenleger, Asphaltierer (ohne Straßenbau),

Fuger (im Hochbau), Holzund

Bautenschutzgewerbe (Mauerschutz

und Holzimprägnierung in

Gebäuden) sowie Abrißarbeiten und

Kabelverlegung (ohne Anschlussarbeiten).

Es werden ausschließlich

nichterlaubnispflichtige und nicht

genehmigungspflichtige Tätigkeiten

erbracht. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

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werden.

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Mateliaj,

Drilon, Berlin, *08.04.1986, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.01.2021 HRB 31393: doitBau Beteiligungs

GmbH, Wuppertal, Leipziger

Straße 51, 42109 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

13.01.2021. Geschäftsanschrift:

Leipziger Straße 51, 42109 Wuppertal.

Gegenstand: Die Beteiligung

an anderen Unternehmen und die

Übernahme der Geschäftsführung

bei anderen Unternehmen, insbesondere

die Geschäftsführung und

die Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin an der doitBau

Immobilien GmbH & Co. KG

mit dem Sitz in Wuppertal. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Schmidt-Rommerskirchen,

Jan, Wuppertal, *31.05.1980; Thielmann,

Tarik, Wuppertal, *04.11.1982,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.01.2021 HRA 25249: Feltes Holding

GmbH & Co KG, Mettmann, Marie-Curie-Straße

9, 40822 Mettmann.

(Das Halten und die Verwaltung

eigenen Vermögens, insbesondere

durch das Halten von Grundbesitz

sowie die Beteiligung an anderen

Unternehmen gleich welcher Rechtsform.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Marie-Curie-Straße

9, 40822 Mettmann. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Feltes Verwaltungs GmbH,

Mettmann (Amtsgericht Wuppertal

HRB 31377).

27.01.2021 HRB 31398: GlasKlar24

GmbH, Solingen, Löhdorfer Straße

70, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.11.2020. Geschäftsanschrift:

Löhdorfer Straße

70, 42699 Solingen. Gegenstand:

Dienstleistungen im Kfz-Gewerbe.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Reinhardt, Patrik,

Düsseldorf, *25.12.1984; Robin,

Haufschild, Solingen, *29.04.1984,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.01.2021 HRB 31397: M. G. Bau

GmbH, Remscheid, Gesundheitsstraße

5, 42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.11.2020. Geschäftsanschrift:

Gesundheitsstraße

5, 42855 Remscheid. Gegenstand:

Hoch- und Tiefbauarbeiten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Greco, Michele, Remscheid,

*05.03.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

28.01.2021 HRB 31404: Mehrbaum

GmbH, Haan, Schumannstraße

19, 42781 Haan. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.12.2020. Geschäftsanschrift:

Schumannstraße

19, 42781 Haan. Gegenstand: Die

Beschaffung, der Export und der

Vertrieb von Produkten und Maschinen

für die Holz- und Papierindustrie.

Stammkapital: 50.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Baghaljalili,

Mohammadali, Haan, *23.11.1980,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

28.01.2021 HRB 31401: MDL Niederberg

Immobilien GmbH, Wülfrath,

Goethestraße 2 A, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

14.12.2020. Geschäftsanschrift: Goethestraße

2 A, 42489 Wülfrath. Gegenstand:

Die Vermittlung (Verkauf

und Vermietung) und Verwaltung

von Wohn- und Gewerbeimmobilien,

ferner begleitende Services

rund um die Bewirtschaftung und

Entwicklung von Immobilieninvestments.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: del Longo,

Matthias, Wülfrath, *02.05.1969,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.01.2021 HRB 31409: A + J Bau

GmbH, Wuppertal, Bouterwekstraße

24, 42327 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

11.10.2019 Die Gesellschafterversammlung

vom 19.11.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 2 (Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Rüsselsheim (bisher

Amtsgericht Darmstadt HRB 99762)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Bouterwekstraße

24, 42327 Wuppertal. Gegenstand:

Der Hoch- und Tiefbau, Trockenarbeiten,

Maler- und Verputzarbeiten,

Wärmedämmung, Beratung, Planung,

Beaufsichtigung, Ausführung

sowie die Vermittlung von Bauleistungen,

Gebäudereinigung, Garten-

und Landschaftsbau, soweit

diese Tätigkeiten jeweils keiner

besonderen Genehmigung bedürfen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

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HANDELSREGISTER

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:

Jakulin, Andrej, Offenbach

am Main, *15.07.1968. Bestellt als

Geschäftsführer: Greb, Karl Heinz,

Wuppertal, *31.07.1942, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.02.2021 HRB 31416: F & K Immobilien

NRW GmbH, Wuppertal,

Friedrich-Ebert-Str. 173, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 13.01.2021. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Str. 173, 42117 Wuppertal.

Gegenstand: Die Produktund

Projektentwicklung von Immobilien,

Vermietung & Verpachtung,

An- und Verkauf von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Frisella, Paolo,

Wuppertal, *16.01.1981; Küpper, Isabel,

Wuppertal, *07.10.1990, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.02.2021 HRB 31411: MP Bauunternehmen

GmbH, Wuppertal,

Heinkelstraße 8, 42285 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

14.10.2020. Geschäftsanschrift:

Heinkelstraße 8, 42285 Wuppertal.

Gegenstand: Die Tätigkeit von

Trockenbau und Abbrucharbeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Prohnitchi, Marin, Wuppertal,

*21.09.1999, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

01.02.2021 HRB 31414: Ambulantes

Zentrum Nordrhein für Sozialpsychiatrie

GmbH, Erkrath, Bahnstraße 50,

40699 Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.01.2021. Geschäftsanschrift:

Bahnstraße 50, 40699

Erkrath. Gegenstand: a) die Gründung

und der Betrieb eines Pflegedienstes

im Sinne des §132a SGB

V, b) die Erbringung logopädischer,

soziotherapeutischer, physiotherapeutischer

und ergotherapeutischer

Leistungen sowie psychiatrische

Pflege im Sinne des SGB V, c) die

Erbringung darüberhinausgehender

sozialtherapeutischer, pflegerischer

und medizinischer Leistungen im

ambulanten, teilstationären und

stationären Bereich, d) die Beteiligung

als Gesellschafterin an anderen

Gesellschaften, insbesondere

die Gründung und der Betrieb von

Medizinischen Versorgungszentren;

auch als persönlich haftende Gesellschafterin,

insbesondere an Gesellschaften,

die Ärzte repräsentieren

und ihre Interessen vertritt. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Jeder Geschäftsführer

ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Geschäftsführer: Engelmann, René,

Langenfeld, *19.04.1978; Sauer, Sebastian,

Stade, *13.08.1982, jeweils

einzelvertretungsberechtigt.

02.02.2021 HRB 31417: YSLK Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt),

Solingen, Starenweg

20a, 42659 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.11.2020. Geschäftsanschrift:

Starenweg 20a,

42659 Solingen. Gegenstand: Der

Handel von Importware, welche

hauptsächlich aus Asien bezogen

wird sowie der hauptsächliche

Verkauf über Amazon. Stammkapital:

2.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Sliwinski, Yannik,

Solingen, *23.04.1997, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.02.2021 HRB 31424: Eickhorn-

Solingen GmbH, Wuppertal, Kolumbusstraße

6, 42655 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

04.03.2020 Die Gesellschafterversammlung

vom 23.12.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz und Geschäftsjahr)

und mit ihr die Sitzverlegung

von Düsseldorf (bisher Amtsgericht

Düsseldorf HRB 91677) nach Wuppertal,

in § 2 Abs. 2.1. (Gegenstand

des Unternehmens) und mit ihr die

Änderung des Unternehmenesgegenstandes

sowie in § 3 (Stammkapital

und Geschäftsanteile) und mit

ihr die Erhöhung des Stammkapitals

von 25.000,00 EUR umd 1.000,00

EUR auf 26.000,00 EUR beschlossen.

Der Gesellschaftsvertrag wurde

insgesamt neu gefasst. Geschäftsanschrift:

Kolumbusstraße 6, 42655

Solingen. Gegenstand: Die Entwicklung

und Herstellung sowie der Vertrieb

von Militär-, Polizei-, Freizeit-,

Jagd- und Rettungsmessern. Stammkapital:

26.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Bestellt

als Geschäftsführer: Dieball, Astrid,

Solingen, *27.03.1969, einzelvertretungsberechtigt.

Nicht mehr Geschäftsführer:

Zander, Kerstin, Berlin,

*27.01.1970.

04.02.2021 HRB 31429: top-conception

GmbH, Haan, Kaiserstraße

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Insolvenzverfahren.

25A, 42781 Haan. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.10.2020.

Geschäftsanschrift: Kaiserstraße

25A, 42781 Haan. Gegenstand: Der

An- und Verkauf von Immobilien auf

eigene Rechnung und im eigenen

Namen und die Vermarktung von

Immobilien, Bautätigkeiten an Immobilien

sowie die Vermittlung und

der Nachweis der Gelegenheit zum

Abschluss von Verträgen über Immobilien

einschließlich aller erlaubnispflichtiger

Tätigkeiten nach § 34

c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GewO. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Küppers, Magnus Pavle

Wilhelm, Langenfeld, *09.08.2002,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.02.2021 HRB 31427: RS Beteiligungs

UG (haftungsbeschränkt),

Haan, Hochstraße 4 a, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.01.2021. Geschäftsanschrift:

Hochstraße 4 a, 42781 Haan. Gegenstand:

Die Verwaltung eigenen

Vermögens und die Beteiligung an

verschiedenen Unternehmen jedoch

mit Ausnahme erlaubnispflichtiger

Geschäfte. Stammkapital: 4.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Schulz, Ramón, Haan, *27.05.1981,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

05.02.2021 HRA 25256: BESTAR

Holding GmbH & Co. KG, Remscheid,

Auf dem Knapp 39 - 43, 42855 Remscheid.

(Der Erwerb, die Nutzung

und die Veräußerung von mobilen

und immobilen Wirtschaftsgütern

sowie die Begründung, die

Nutzung und die Verwertung von

Lizenz-, Marken- und sonstigen

vermögenswerten Rechten, die

Fremdgeschäftsbesorgung sowie

die Erbringung von Dienstleistungen

jeglicher Art im Zusammenhang

mit dem Erwerb, der Nutzung und

der Veräußerung von mobilen und

immobilen Wirtschaftsgütern sowie

in Bezug auf die Begründung, die

Nutzung und die Verwertung von

Lizenz-, Marken- und sonstigen vermögenswerten

Rechten, sowie alle

Geschäfte, die damit in wirtschaftlichem

Zusammenhang stehen.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Auf dem Knapp 39 - 43,

42855 Remscheid. Jeder persönlich

haftende Gesellschafter vertritt

einzeln. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter ist befugt, im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Befriedigung verlangen können.

Dieses Recht steht den Gläubigern

jedoch nur zu, wenn sie glaubhaft

machen, dass durch die formwechselnden

Umwandlung die Erfüllung

ihrer Forderung gefährdet wird.

05.02.2021 HRB 31439: Winning

BLW GmbH, Remscheid, Papenberger

Straße 37, 42859 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

06.07.2020, mehrfach geändert.

educate.nrw

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

BESTAR GP GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB 31264).

Entstanden durch Umwandlung im

Wege des Formwechsels der BE-

STAR Holding GmbH, Remscheid

(Amsgericht Wuppertal, HRB 20193)

nach Maßgabe des Beschlusses der

Gesellschafterversammlung vom

14.12.2020. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht: Den Gläubigern

der an der formwechselnden

Umwandlung beteiligten Rechtsträger

ist, wenn sie binnen sechs

Monaten nach dem Tag, an dem die

Eintragung der formwechselnden

Umwandlung in das Register des

Sitzes desjenigen Rechtsträgers,

dessen Gläubiger sie sind, nach § 19

Absatz 3 UmwG als bekanntgemacht

gilt, ihren Anspruch nach Grund

und Höhe schriftlich anmelden, Sicherheit

zu leisten, soweit sie nicht

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Die Gesellschafterversammlung

vom 04.12.2020 hat die Änderung

des Gesellschaftsvertrages in § 1

(2) (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von München (bisher

Amtsgericht München HRB 258134)

nach Remscheid beschlossen. Weiterhin

wurde § 5 (Geschäftsführung)

um einen weiteren Absatz (3) ergänzt.

Geschäftsanschrift: Papenberger

Straße 37, 42859 Remscheid.

Gegenstand: Herstellung, Bearbeitung

und Vertrieb von Schmiedestücken

aus Stahl oder Leichtmetall

und hieraus gefertigter Baugruppen

sowie Durchführung aller Tätigkeiten,

die mit einem solchen Betrieb

und dessen Erzeugnissen in einem

technischen oder wirtschaftlichen

Zusammenhang stehen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Guhe, Christoph, Ettenheim,

*16.11.1967; Wagner, Sebastian Peter,

Zell am Harmersbach, *03.06.1985,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem

Geschäftsführer oder einem

anderen Prokuristen: Frank, Bernd,

Koblenz, *16.07.1962; Kotulla, Norbert,

Krefeld, *10.07.1965; Reimann,

Matthias, München, *09.09.1977.

08.02.2021 HRB 31442: i-cold GmbH,

Haan, Schallbruch 47-49, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

22.06.2015 Die Gesellschafterversammlung

vom 07.12.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2. (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Monheim (bisher Amtsgericht

Düsseldorf HRB 75393) nach Haan

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Schallbruch 47-49, 42781 Haan. Gegenstand:

Die Montage von Kühlzellen,

Kühlhäusern und Kühlraumtüren.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Jeder

Geschäftsführer mit der Befugnis,

die Gesellschaft stets allein zu vertreten,

ist von den Beschränkungen

des § 181 BGB befreit. Geschäftsführer:

Belber, Sezgin, Monheim,

*24.03.1984, einzelvertretungsberechtigt.

09.02.2021 HRA 25259: Wortmann

Immobilien GmbH & Co. KG, Remscheid,

Schlachthofstraße 1, 42897

Remscheid. (Verwaltung eigenen

Vermögens. Des weiteren umfasst

der Unternehmensgegenstand den

Erwerb und die Verwaltung von

Immobilien jeglicher Art. Eine Tätigkeit

nach § 34 c GewO wird nicht

ausgeübt.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift: Schlachthofstraße

1, 42897 Remscheid. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Wortmann Holding

GmbH, Remscheid (Amtsgericht

Wuppertal HRB 3939), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

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Verlag:

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Mail katja.weinheimer@bvg-menzel.de

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Redaktion:

Katja Weinheimer (verantwortlich)

Stefanie Bona

Fon 02191 50663

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Marketing, Konzeption/Layout:

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Manfred Lindner

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

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