15. Februar 2021

DerGrazer

- Zum Schulstart: Grazer Lehrer wurden während Corona kreativ
- Fast vier Mal so viel Hass im Netz durch Corona
- Neue Studie aus Graz: Nach Corona-Erkrankung wohl 91-prozentiger Schutz vor Re-Infektion
- Corona-sichere Räume: Experten informieren
- Grazer Software: Mehr Privatsphäre bei WhatsApp und Co
- Vierzigste Show von Graz Conntected

15. FEBRUAR 2021, E-PAPER AUSGABE

Getty

Quelle: ZAMG


Am Dienstag

traut sich die

Sonne in Graz

manchmal

hervor und es wird

wärmer. Die Temperaturen

liegen zwischen –1° und 7°.

Schützlinge

Seit heute dürfen Grazer Kinder wieder

in die Schule. Dabei haben sich die

Lehrer kreative Methoden überlegt. 2

Schutz

Laut Studie der MedUni Graz mit der

AGES schützt eine Corona-Erkrankung

zu 91 Prozent vor der Neuinfektion. 4

Seit Corona gibt

es vier Mal so viel

Hass im Internet

GETTY (3)

Beunruhigend. Der neue Hass-Report, veröffentlich von den Initiatoren der Grazer App BanHate, zeigt: Seit Corona haben sich die Fälle von Hass im

Netz vervierfacht! Insgesamt gingen im vergangenen Jahr 3215 Meldungen über die BanHate-App ein und damit um 76 Prozent mehr als 2019. SEITE 3


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www.grazer.at 15. FEBRUAR 2021

Videos und App:

Lehrer wurden

während Corona

kreativ

SCHULBETRIEB. Heute starten Schulen unter strengen Corona-Regelungen wieder mit dem Präsenzunterricht.

Lehrer wurden während Corona kreativ und machten Videos und eine App, die weiterhin nützlich sind.

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

Mit einem auf den drei Säulen

Masken, Tests und

Schichtbetrieb fußenden

Sicherheitskonzept startete man

nach einem harten Lockdown und

den Semesterferien heute wieder

mit Präsenzunterricht ins zweite

Semester. (Alle Regelungen dazu

im Info-Kasten rechts)

Während Lehrer und Schüler

Monate im Distance Learning verharren

mussten, wurden einige

Pädagogen kreativ. Mit neuem Zugang

diverser Erklärvideos oder sogar

einer eigens kreierten App unterstützen

sie Schüler spielerisch.

„Ich habe bereits die Zeit des

ersten Lockdowns genutzt und

für meine Schüler Musik-Youtube-

Videos, unter dem Namen ‚finkteaches‘

Musikgeschichte einmal

anders für Groß und Klein entworfen“,

erzählt Julia Fink, Musiklehrerin

eines Gymnasiums in Kalsdorf.

Sie will zudem zeigen, dass

auch regionale Bildung im Netz

immer wichtiger wird. Sie nimmt

in ihren Videos beispielsweise

Johann Strauß in den Blick, mit

dem Titel „Der erste Schlagerstar

der Musikgeschichte“, vergleicht,

was Billie Eilish und Metallica

mit dem Walzer zu tun haben oder

erklärt, welcher barocke Ohrwurm

es in die heutige Popmusik geschafft

hat (siehe Video). Musik

soll laut der Lehrerin Spaß machen

und gleichzeitig informieren.

Mittels ihrer Videos gelingt es ihr,

nicht nur Schüler zu begeistern,

sondern auch Kollegen arbeiten

im Unterricht bereits damit.

Diejenigen, die gerne experimentieren

möchten, sind beim

Youtube-Kanal des Straßganger

Volksschullehrers Kevin Winter

richtig aufgehoben. „Die Videos

sollen die Schüler auf humorvolle

Weise zum Experimentieren

anregen“, so Winter zu seinem

Kanal „Forschen mit Prof. Dr. Dr.

Dr. Kevin Winter“.

Aus der Not heraus entwickelten

Lehrer zudem die Lernapp „edhu“,

welche Lehrer, deren Schüler sowie

Eltern verbindet. Die App

erleichtert die Verwaltung und

Organisation des Unterrichts, die

Aufgabenabwicklung vom Auftrag

bis zum Feedback, die Kommunikation

mit Eltern, die Dokumentation

sowie den Austausch unter

Kollegen. Einige Grazer Schulen

arbeiteten während der letzten

Zeit mit der österreichischen App

aus Gratwein-Straßengel.

Wie man sieht wurde es den Pädagogen

zuhause nicht langweilig,

die Videos nützen nämlich auch

jetzt im Präsenzunterricht etwas.

Corona-Regelungen

■ Heute mussten Schüler bereits

ihre Einverständniserklärungen

der Eltern für die Corona-Schnelltests

mitbringen. Wer das nicht

möchte, muss zu Hause bleiben

und dort lernen.

■ Jeden Montag und Mittwoch

werden Schüler per Anterionasal-

Test („Nasenbohrtest“) auf

eine mögliche Corona-Infektion

getestet.

■ Volksschulen starten mit fünf

Präsenztagen in den Normalbetrieb.

Im Schulbereich muss ein

einfacher Mund-Nasen-Schutz

getragen werden, dieser kann

in der Klasse abgenommen

werden.

■ Mittelstufe, Oberstufe und Berufsschulen

kehren im Schichtbetrieb

zurück. Gruppe A kommen

Montag und Dienstag, Gruppe

B Mittwoch und Donnerstag.

Freitag findet Distance Learning

statt. FFP2-Masken müssen

ebenso im Klassenzimmer getragen

werden. Maskenpausen im

Freien und wenn gelüftet wird,

sind erlaubt.


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graz 3

Fast vier Mal so

viel Hass im Netz

durch Corona

Die aktuelle Corona-Situation hat weitreichendere Folgen als nur gesundheitliche. So wurden im Jahr 2020 fast viermal

so viele Hasspostings verzeichnet wie im Jahr 2019. Grund dafür sind - unter anderem - Ängste der Menschen. GETTY

Seit Freitag sind die Corona-Zahlen

in Graz deutlich angewachsen. GETTY

Graz: Zahlen

klar gestiegen

■ Aktuell gibt es laut Land

Steiermark 431 aktive Corona-

Fälle in Graz (49 mehr als am

Freitag). Die Sieben-Tages-Inzidenz

liegt bei 96,2 Neuinfektionen

pro 100.000 Einwohner

(Freitag: 60,1), in Graz-Umgebung

bei 111,5. Der Steiermark-

Durchschnitt beträgt momentan

123,2. Mittlerweile liegen

vier Bezirke besser beim Infektionsgeschehen

als Graz.

ERSCHRECKEND. Der Hassreport für 2020 wurde veröffentlicht - und der

hat es in sich: Im letzten Jahr wurden fast vier Mal soviele Hasspostings registriert

wie im Jahr 2019, ein Großteil bezieht sich auf die Corona-Pandemie.

Von Nina Wiesmüller

nina.wiesmueller@grazer.at

Jahr für Jahr veröffentlicht die

Grazer Initiative BanHate ihren

Online-Hassreport, in dem

es um Hasspostings und Hass im

Netz geht.

Am 13. Februar wurde nun der

Hassreport für das Jahr 2020 veröffentlicht.

Die Zahlen sind schockierend

und belegen die derzeit

dramatisch aufgeheizte Situation

in der österreichischen Bevölkerung:

Die Anzahl der gemeldeten

Hasspostings vervierfachte sich

im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019

fast.

Im vergangenen Jahr gingen genau

3215 Meldungen in der Ban-

Hate-App ein, allein im vierten

Quartal von 2020 wurden 1694

problematische Inhalte gemeldet.

Zum Vergleich: Im gesamten Jahr

2019 waren es gerade einmal 1822

Meldungen.

Corona als Ursache

Besonders dramatisch ist die

Tatsache, dass 82 Prozent aller

Meldungen im Jahr 2020 auf die

Corona-Pandemie zurückzuführen

sind. „Diese erschreckenden

Zahlen spiegeln sich nicht nur

im Internet wider, auch im realen

Leben bereiten uns diese

zunehmend Probleme, wie man

beispielsweise an der Vielzahl

an Corona-Demos sehen kann“,

so Daniela Grabovac, Initiatorin

von BanHate und Leiterin der

Antidiskriminierungsstelle. Es

sei eine zunehmende Tendenz

zur Radikalisierung, Demokratiefeindlichkeit

und zur Gewalt

klar bemerkbar, warnt die Exper-

tin für Extremismus und Antidiskriminierung.

Man dürfe auf

keinen Fall die Ängste der Bevölkerung

herunterspielen, schließlich

sei ein Großteil der gemeldeten

Inhalte auf Verunsicherung

zurückzuführen. „Extremistische

Gruppen nutzen die aktuelle

Lage aus, um diese Ängste weiter

zu schüren und die Gesellschaft

zu spalten. Durch Social Media

steigt ihre Reichweite, teilweise

haben diese Gruppen einen

Zulauf von 100 bis 200 Leuten

pro Tag“, so die Expertin weiter.

Die Bevölkerung würde sich mit

ihren Fragen allein gelassen fühlen

und finde die Antworten dann im

schlimmsten Fall bei Verschwörungstheoretikern.

„Die Ängste

der Menschen müssen wahrgenommen

werden um den Hass zu

reduzieren“, appeliert Grabovac.

Mit dem Schal konnte sogar das

Gebäude umrundet werden. KK

354 m Schal für

soziale Wärme

■ Siegfried Rumpold, Aktivitätenleiter

des SeneCura Be-

Partment Betreuten Wohnen

Graz-Lend, rief Bewohner, Angehörige

und Mitarbeiter dazu

auf, Schals zu stricken bzw. im

Umfeld zu organisieren um

das soziale Miteinander in dieser

herausfordernden und bereits

sehr lange andauernder

Zeit zu stärken. Rund 355 Meter

kamen dabei zusammen.

derGrazer

IMPRESSUM: „der Grazer“ – Unabhängige Wochenzeitung für Graz und Umgebung | Erscheinungsort: Graz | HERAUSGEBER, HERSTELLER & MEDIENINHABER: Media 21 GmbH, Gadollaplatz 1, 8010 Graz; Tel. 0 316/23 21 10 | GESCHÄFTS-

FÜHRUNG/REDAKTION: Gerhard Goldbrich | ASSISTENZ: Jasmin Strobl (0664/80 666 6695) | CHEFREDAKTION/PROKURA: Tobit Schweighofer (DW 2618) | REDAKTION: Verena Leitold (Leitung E-Paper & Online, 0664/80 666 6691),

Vojo Radkovic (0664/80 666 6694), Valentina Gartner (0664/80 666 6890), Philipp Braunegger (0664/80 666 6600), Fabian Kleindienst (0664/80 666 6538), Julian Bernögger (0664/80 666 6690), Nina Wiesmüller (0664/80 666

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| PRODUKTION: Burkhard Leitner | VERBREITETE AUFLAGE PRINT: 175.722 (Der Grazer, wö, ÖAK 1. HJ 2020). | OFFENLEGUNG: Die Informationen gemäß § 25 MedienG können unter www.grazer.at/gz/offenlegung-impressum abgerufen werden.


4 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2021

Neue Studie aus Graz

Nach Corona-Erkrankung wohl

91%iger Schutz vor Re-Infektion

POSITIV. Eine Covid-

Erkrankung bietet

wie die MedUni jetzt

herausfand wohl hohen

Schutz vor einer

zweiten Infektion.

■ Es sind erfreuliche Ergebnisse,

die Wissenschaftler der Medizinischen

Universität Graz

im European Journal of Clinical

Investigation publiziert haben:

Eine durchgemachte Corona-

Erkrankung bietet wohl guten

Schutz vor einer zweiten Infektion.

Im Rahmen der Studie wurden

Personen, die sich in der ersten

Welle mit dem Corona-Virus

infiziert hatten, mit der übrigen

österreichischen Bevölkerung

verglichen. Nach einem Abstand

von ungefähr sieben Monaten

zur Erstinfektion zeigte sich, dass

Personen mit einer bereits durchgemachten

Infektion ein um 91%

niedrigeres Risiko für einen Re-

Infekt aufwiesen. „Diese Daten

zeigen eine sich aufbauende Immunität

gegen SARS-CoV-2 in der

österreichischen Bevölkerung,

wobei wir aktuell noch nicht wissen,

inwieweit diese Immunität

auch auf diverse SARS-CoV-2

Virusmutationen umzulegen ist

und wie lange und in welcher

Stärke dieser Re-Infektionsschutz

über größere Zeiträume anhält“,

betont der Wissenschaftler Franz

Allerberger von der AGES. JB

Menschen, die bereits an Corona erkrankt waren, sind teils vor einer zweiten

Infektion geschützt. Die Mutationen könnten jedoch gefährlich sein. GETTY

Auch Steirer, die nicht im Heim

wohnen, werden geimpft. GETTY

Impfung für 80+

startet im März

■ Ab 2. März ist es in der Steiermark

endlich soweit: Auch

ältere Personen, die nicht in

einem Pflegeheim wohnen,

werden gegen das Corona-

Virus geimpft. In der Zielgruppfe

80 Plus haben sich

bereits 60.000 Steirer registriert.

Die Impfungen werden

teils von den niedergelassenen

Ärzten, teils in extra

eingerichteten Impfstraßen

durchgeführt. Mehr über die

Impfung erfährt man unter:

www.impfen.steiermark.at.

2.500 Euro für die Weiterbildung

BILDUNG. Der „Grazer Fonds für Aufstieg und Entwicklung“ unterstützt einkommensschwache

Grazerinnen und Grazer mit einer Weiterbildungsförderung von bis zu 2.500 Euro pro Person.

Nicht immer reicht das Einkommen

berufstätiger Menschen

aus, um ihren Alltag

finanziell bewältigen zu können.

Der „Grazer Fonds für Aufstieg und

Entwicklung“ soll dem entgegenwirken:

Noch bis zum 26. Februar

2021 können berufstätige Grazerinnen

und Grazer mit niedrigem

Haushaltseinkommen eine finanzielle

Förderung für ihre berufsbezogene

Weiterbildung beantragen.

Die Initiative des Referats für Arbeit

und Beschäftigung des Sozialamts

der Stadt Graz fördert Kurse, Ausund

Weiterbildungen oder Umschulungen

mit bis zu 2.500 Euro

und unterstützt dabei die beruflichen

Qualifikationen zu steigern.

Einen Antrag stellen können be-

rufstätige GrazerInnen zwischen

18 und 64 Jahren, die seit mindestens

einem Jahr ihren Hauptwohnsitz

in Graz haben und über ein

niedriges Haushaltseinkommen

verfügen. Gefördert werden berufsbezogene

Weiterbildungen, wie

zum Beispiel die Verbesserung von

Deutsch- oder Computerkenntnissen,

der Abschluss einer zertifizierten

Weiterbildung oder eine fachliche

Spezialisierung. Gut zu wissen:

Weiterbildungen, die nach dem 1.

September 2019 begonnen haben,

können rückwirkend gefördert

werden. Alle Informationen zum

Ablauf der Antragstellung, den

Kriterien für eine Förderung und

welche Weiterbildungen gefördert

werden finden Sie auf graz.at/grafo.

Chance auf Veränderung: Die Weiterbildungsförderung der Stadt Graz unterstütz

berufstätige GrazerInnen mit 2.500€ dabei ans berufliche Ziel zu gelangen. ISTOCK

NACHRICHTEN AUS DEM RATHAUS

ENTGELTLICHE KOOPERATION


15. FEBRUAR 2021 www.grazer.at

graz 5

Stefan Radl

Christian Rechberger

Viele Unternehmer und Forscher arbeiten an neuen Raumluft-Technologien

gegen Covid-19. Ein Expertenforum in Graz wurde eingerichtet. ADOBE STOCK, KK

Corona-sichere Räume:

Experten informieren

SAUBER. Ein Expertenforum mit Grazer Beteiligung

will über Raumlufttechnologien informieren.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Die Corona-Krise zwingt uns

allen momentan strenge

Maßnahmen auf. Physische

Distanz, Maske und vieles

mehr gehören mittlerweile zum

Alltag. Gleichzeitig braucht es

auch andere Ideen, um für ein hygienisches

und sicheres Umfeld zu

sorgen – gerade am Arbeitsplatz,

denn für viele ist ein Wechsel ins

Home-Office nicht möglich. Der

in Graz und Villach ansässige Silicon

Alps Cluster hat heute das

„Expertenforum Reinraumtechnologie

gegen Covid-19“ präsentiert,

das künftig genaue Informationen

für die Öffentlichkeit und

auch als Beratungsgremium für

Politik und Wirtschaft fungieren

soll. Konkret geht es dabei um die

Entwicklung und den Einsatz von

Raumlufttechnologien, um den

Alltag in der Pandemie zu erleichtern.

So können Filtertechnologen

zusätzlich die Maßnahmen unterstützen

und ein höheres Maß an

Normalität ermöglichen.

Experten helfen

„Die Diskussionen drehten sich

zunächst um Masken und nun

geht es nur mehr um die Impfungen.

Uns fehlt die Auseinandersetzung

mit den zusätzlichen

Möglichkeiten, die wir mit unseren

Technologien haben und

auch im Kampf gegen Covid-19

sinnvoll einsetzen können und

dies bereits tun“, so Josef Ortner,

Geschäftsführer von Ortner

Cleanroom Unlimited. Dabei

braucht es aber auch die Partnerschaft

mit der Wissenschaft. Der

Experte Michael Ebner von der

Mann+Hummel Jack Filter GmbH

legte beispielsweise eine Studie

mit einem Umluftgerät in einem

Klassenzimmer vor: „Binnen 15

Minuten konnten wir achtzig Prozent

der Aerosole aus dem Raum

entfernen, nach vierzig Minuten

neunzig Prozent“.

Die Experten, darunter Stefan

Radl von der TU Graz und Alexander

Fian von Joanneum Research

zeigten sich jedoch auch

alle einig, dass ein sinnvoller Mix

aus mehreren Maßnahmen die

größte Wirkung habe. Nun will

man als neutrale Anlaufstelle für

Politik und Wirtschaft dienen

und den Dialog fördern. Anfragen

können unter www.silicon-alps.

at/projects/expert_forum_covid/

eingebracht werden.

So könnte die ContactGuard-Integration aussehen: Die „Sensitiver Kontakt“-

Funktion verweigert Messengerdiensten den Zugriff auf die Daten. LUNGHAMMER, IAIK/TU GRAZ

Mehr Privatsphäre bei

WhatsApp und Co.

SICHER. Privatsphäre-Schutz bei Messenger-

Diensten ist problematisch. TU entwickelt Software.

Von Fabian Kleindienst

fabian.kleindienst@grazer.at

Seit Anfang des Jahres sieht

sich der beliebte Messenger-

Dienst WhatsApp einmal

mehr mit schwerer Kritik konfrontiert.

Als Reaktion auf die

neuen Nutzungsbedingungen,

die künftig die Datenweitergabe

an den Mutterkonzern Facebook

ermöglichen sollen, suchten sich

viele Nutzer Alternativen wie beispielsweise

Signal oder Telegram.

Doch praktisch alle diese Messenger-Dienste

fordern die Nutzer

nach der Installation dazu auf,

der App Zugriff auf das eigene Telefon-Adressbuch

zu gewähren,

um sie automatisch mit anderen

Nutzern zu verbinden.

Forscher der TU Graz wollen

hier künftig für verbesserte Privatsphäre

sorgen. Denn in diesem

Prozess gleichen Dienstanbieter

Telefon-Adressbücher mit der

eigenen Datenbank ab, die Adressbücher

werden dabei auf die

Server der Anbieter hochgeladen.

Laut TU ein massiver Eingriff in

die Privatsphäre – da die Messenger-Dienste

so auch an Daten von

Personen kommen, die den Service

womöglich gar nicht nutzen.

Neue Software

„Es gibt derzeit noch keine zufriedenstellende

Lösungen für

ein Kontaktermittlungsverfahren

mobiler Messenger-Dienste“, so

Cybersecurity-Experte Christian

Rechberger von der TU. Er hat

mit anderen Forschern nun eine

neue Methode der Kontaktermittlung

entwickelt, die Privatsphäre-Gefahren

einschränken soll:

„ContactGuard“.

Grundlage sind neue Verschlüsselungsprotokolle,

die viel

effizienter und sicherer als aktuelle

Ansätze sein sollen: Gemeinsame

Kontakte werden dabei

mittels Schnittmengenberechnung

ermittelt. Die verschlüsselte

Datenbank des Anbieters wird

ressourcenschonend an Nutzer

gesendet, am Telefon gespeichert

– und verschlüsselt. Umgekehrt

erhalten die Messengerdienste

auch keine Informationen der

Adressbucheinträge der Nutzer.

Rechberger hofft nun, dass die

Politik mit dem Wissen über die

technischen Möglichkeiten die

globalen Datenschutzgesetze im

Sinne einer stärkeren Privatsphäre

nachbessert: „Das könnte die

zum Han-

Messenger-Dienste

deln bewegen.“


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www.grazer.at 15. FEBRUAR 2021

C H R O N I K

Blaulicht

Report

✏ julian.bernoegger@grazer.at

Schlagring-Attacke

auf Security

■ Am Samstagabend wollte ein

Mann eine Tankstelle im Grazer

Bezirk Eggenberg betreten.

Aufgrund der aktuellen Corona-

Maßnahmen verweigerte ein

Security-Mitarbeiter dem Mann

aber vorerst den Zutritt, da sich

zu dem Zeitpunkt bereits die

maximal erlaubte Anzahl an

Kunden in der Tankstelle aufhielt.

Nach einem kurzen Streit

mit dem Mitarbeiter verließ der

34-Jährige zunächst den Ort.

Wenig später kehrte der Mann

jedoch zurück und attackierte

den Security-Mitarbeiter plötzlich

mit einem Schlagring. Er

verletzte den 44-Jährigen dabei

leicht am Kopf, dieser konnte

den Angreifer jedoch gemein-

Ein 34-Jähriger durfte aufgrund der Corona-Maßnahmen nicht in eine

Tankstelle, daher attackierte er einen Security mit einem Schlagring. GETTY

sam mit einem Kollegen verfolgen

und bis zum Eintreffen der

Polizei anhalten. Die Beamten

nahmen den Mann schließlich

fest und brachten ihn in das Polizeianhaltezentrum.

Das Kriminalreferat

der Grazer Polizei

ermittelt.

Kunden belästigt:

Mann (37) verhaftet

■ Im Bezirk Lend verhafteten Polizisten

am Samstagabend einen

37-Jährigen. Der Mann verhielt

sich gegen 20.30 Uhr in einem

Geschäft am Grazer Hauptbahnhof

aggressiv: Er belästigte andere

Kunden und schrie herum.

Nachdem er sich vom Personal

des Ladens nicht beruhigen lassen

wollte, wurde die Polizei

gerufen. Auch von den Beamten

wollte der Mann nichts hören

und wurde schließlich nach

mehrmaligen Ermahnungen

festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum

gebracht.

Zwei Jugendliche

(17) randalierten

■ Ein teures Nachspiel dürfte

es für zwei 17-jährige Grazer

geben, die in der Nacht auf

Samstag vermutlich eine ganze

Reihe von Sachbeschädigungen

begangen haben: Die

beiden betrunkenen Jugendlichen

beschädigten im Bezirk

Gösting ganze 14 Autos, indem

sie gegen die Seitenspiegel

schlugen. Zudem beschädigten

sie eine Telefonzelle.

In der Grafenbergerstraße

steckten sie einen Mistkübel

in Brand, danach zogen sie

weiter in die Wiener Straße.

Dort wollten die zwei Vandalen

einen weiteren Mistkübel

anzünden, doch ein Zeuge

beobachtete das Geschehen

und rief die Polizei. Den Beamten

gelang es, die beiden

Jugendlichen auszuforschen.

Ein durchgeführter Alkoholtest

ergab eine mittelgradige

Alkoholisierung. Die beiden

Burschen wurden auf freiem

Fuß angezeigt.


15. FEBRUAR 2021 www.grazer.at

graz 7

Jetzt

mitdiskutieren

www.facebook.com/derGrazer

Alle befolgen Regeln

Jeder Elektriker, jeder Wirt, jeder

Installateur muss sich an den

Stand der Technik halten, egal

was seine Meinung dazu ist.

Sonst geht die Konzession verloren.

Und das ist gut so - undenkbar,

wenn der Gas-Installateur

meint, so streng wäre die Gasdruckprüfung

jetzt auch nicht

zu sehen. Warum sollen Apotheken

und deren Konzessionen

anders gehandhabt werden?

Stefan Gössler

Meist

kommentierte

Geschichte

des Tages

Apotheke

droht der

Konzessionsentzug

Eine Apotheke im Bezirk Eggenberg

fiel in der Corona-

Pandemie durch das Fehlen

von Schutzmasken bei den

Mitarbeitern und Facebook-

Postings, die nicht dem Stand

der Forschung, sondern eher

* * *

Verantwortung tragen

Im Bereich der Gesundheit gibt

es eine Verantwortung gegenüber

der Bevölkerung und der

Mitarbeiter auf der Basis der

Wissenschaft und nicht YouTube!

Jeder Gewerbetätige hat sich

an die wissenschaftlichen und

gesetzlichen Regeln in seinem

Bereich zu halten, Installateure,

Elektriker, Ärzte und Apotheker.

Und Zensur ist falsch,

es kann ja weiterhin jeder seine

Meinung veröffentlichen in

Zeitungen, YouTube, und mit

den Sicherheitsregeln

auch in Demos.

Hans-Georg Frantz

* * *

Kein Apotheker

Wer sich nicht an Normen und

Gesetze haltet, braucht sich

nicht Apotheker nennen.

Markus Blasl

* * *

Wirtschaftlich am Ende

Eine sehr verantwortungsvolle

Apothekerin!! Aus „Überzeugung“

auch einmal einzigartig

zu sein, fährt sie wirtschaftlich

den Laden runter.

Hannes Tertinek

* * *

Meinungsfreiheit

Dachte in Österreich gibt es sowas

wie eine Meinungsfreiheit.

Falsch gedacht. Egal wie man

zum Thema Corona steht. Jeder

Mensch sollte gleich behandelt

werden – egal welche(r) Beruf/

Hautfarbe,Meinung etc...

Jennifer Kletzenbauer

* * *

Erschreckend

Ich finde es sehr erschreckend,

dass Leute mit „Meinungsfreiheit“,

„Dikatatur“, „Einstellung“

und dergleichen für die Apotheke

argumentieren gegen die ein

Verfahren eingeleitet wurde.

Oliver Gebhardt

Verschwörungstheorien zuzuordnen

sind, auf. Es soll bereits

zahlreiche Beschwerden

und Anzeigen gegen die Inhaberin

(Name der Redaktion

bekannt) gegeben haben. Aufgrund

von Alternativmeinungen

zum Coronavirus wurde

ein Disziplinarverfahren eingeleitet.

Unsere Leser haben

darüber heftig diskutiert.

REAKTIONEN & KOMMENTARE

Loki sucht

ein Zuhause

Loki ist eine Sportskanone und sucht ein Herrchen seinesgleichen. KK

Loki ist ein Wirbelwind mit Grundkommandos noch festigen.

viel Energie. Er tobt sehr

gerne im Auslauf und möchte

ausgepowert werden. Eine

wahre Sportskanone, die seinesgleichen

sucht. Loki kennt

andere Hunde und mag sie je

- 1 1/2 Jahre

- männlich

- Dobermann

- mag Hunde und Kinder

nach Sympathie. Weibchen

bevorzugt er aber. Außerdem

kennt er Kinder. Obwohl er ein

braver Bub ist, sollte man die

Kontakt: Arche Noah

www. aktivertierschutz.at

Tel. 0676/84 24 17 437

17.2.2021

Aschermittwoch

für Zuhause

Maki | Nigiri | Sashimi

Avocado | Garnele | Thunfisch

***

Heringssalat

Curry | Rote Rübe | Erdäpfel-Bohnen

***

Oktopussalat

Mango | Chili | Sellerie

***

Ceviche

Wolfsbarsch | Lachs | Schwertfisch

***

Shrimpscocktail

Ananas | Cocktailsauce |

Jungzwiebel

***

Tiramisu „San Pietro“

Vorbestellungen

bis 15. 2. 2021 per E-Mail:

info@sanpietro.at

Grazer

Pfoten

€ 78,-

für 2 Personen

INKLUSIVE

San Pane-Brot


8 graz

www.grazer.at 15. FEBRUAR 2021

40. Show von Graz Connected

COOL. Das Onlineportal

Graz Connected

bietet am Donnerstag

bereits die vierzigste

Live-Streaming-Show.

Von Vojo Radkovic

vojo.radkovic@grazer.at

Peter Droneberger ist

DJ, Producer bei Radio

Soundportal, Cheftechniker

im p.p.c und war mit vielen

Bands als Tontechniker mit auf

Tour. Szene-Kultfigur Droneberger

steckt immer wieder voller

Ideen und die, die er im ersten

Lockdown hatte ging mittlerweile

voll auf.

„Als ich im p.p.c. mit dem Putzen

und den Malarbeiten fertig

war, dachte ich im ersten Lockdown

als mir fad war, ich könnte

da doch was unternehmen“. Der

frisch gebackene Vater gründete

die Plattform „Graz Connected“

und begann Grazer Bands

vorzustellen und Interviews zu

machen.

Droneberger: „Nach dem ersten

Lockdown waren die Shows

wieder mit Publikum machbar.

Die ersten Konzerte habe ich

auch gemeinsam mit dem tagwerk

organsiert, es gab Open

Airs im Park House im Stadtpark

und am Murbeach. The Base

waren da unter anderem auch

dabei. Wir haben die Konzerte

auch für Live-Streaming aufgezeichnet.

Dann kam der Lock-

Chris und Didier Zirkelbach in reinster AC/DC Manier am Donnerstag live auf Facebook bei Graz Connected.

down Nummer zwei und jetzt

gibt er nur mehr Gigs im Netz

zum Streamen und natürlich

ohne Publikum. Wir sind jeden

Donnerstag ab 20 Uhr auf Facebook

auf Sendung. Kommenden

Donnerstag geht bereits die

vierzigste Show über die Bühne.

Wahnsinn!“

Graz Connected hat zwischen

1000 und 2500 Zuseher. Es

kommt darauf an, welche Band

online ist. Besonders viele waren

es bei den Bands Uptown

Monotones und Anna Absolut,

einer großartigen Grazer Rockband,

der man die Liebe zum

Punk Rock aus jedem Ton heraushört.

Die Sendungen sind

auch auf youtube abrufbar. Dro-

neberger ist mit dem Verlauf der

Serie sehr zufrieden, als Reichweite

auf Facebook kommt Graz

Connected immerhin auf stolze

240.000 erreichte Personen. Am

Donnerstag, 18. Februar, gibt‘s

ab 20 Uhr die Band Circle Greek

und als Support Tomorrows

Fate.

Droneberger: „Die Band spielt

eine halbe Stunde lang live in

der Helmut List Halle, natürlich

ohne Publikum. Die Musiker,

Techniker und Mitwirkenden

haben alle ihren hoffentlich negativen

Corona-Test mit dabei.

Circle Creek wird unter anderem

auch neue Songs aus dem

kommenden Album erstmals

live vorstellen“.

Graz Connected feat.:

■ Donnerstag, 25. 2. 20 Uhr:

Coinflip Cutie, alternativer

Acoustic Rock ein wenig anglophile,

ein wenig francophile.

■ Samstag 27. 2. 20 Uhr

(Ausnahmetermin): Parkinson

Research feat. Jörg Veselka,

Norbert Wally (Base) und

Badhoven.

■ Donnerstag, 4. 3, 20 Uhr:

NUF0. Epischer Punkrock seit

1995. Spannende Band.

■ Donnerstag, 11. März 20

Uhr: Paul Pizzera und die

Band Suricates. (Bild unten)

Die „Erdmännchen“ bringen

unglaublich druckvolle, Gänsehaut

hervorrufende Stimme

gepaart mit Bonham Bombast

Drum Beats, mächtigen,

massiven Gitarren-Riffs.

KK

Peter Droneberger: Donnerstag haben

wir bereits Show Nr. 40 (!) PRIVAT

Im Video, hier auf dem Foto abrufbar, stellen Circle Creek den Song „Going

Nowhere“ vom neuen Album, welches im Frühjahr 2021 erscheint. KK


15. FEBRUAR 2021 www.grazer.at

graz 9

Streunerleid nimmt kein Ende

HILFE. Die etwa acht Jahre alte Katze Pepper wurde vor wenigen Tagen angefahren auf der Straße gefunden.

Bei einer Operation verlor sie ihr Ohr, ihr Zustand ist kritisch. Unterstützung ist dringend nötig!

Von Valentina Gartner

valentina.gartner@grazer.at

In der Arche Noah Graz kämpfen

immer wieder verwahrloste

Streunerkatzen ums Überleben.

Erst vor wenigen Tagen erreichte

die Tierrettung die Meldung einer

angefahrenen Katze am Straßenrand.

„Das Bild, das sich vor Ort

bot, war grausam: Ein mageres,

dreckiges Häufchen Elend saß da

am Straßenrand. Am Kopf klaffte

eine große, stark blutende Wunde.

Das Fell war zerzaust und verklebt.

Diese Katze war definitiv schon

länger in diesem erbärmlichen Zustand

und am Ende ihrer Kräfte“,

schildert Obmann Charly Forstner

die Situation.

Die Wunde stellte sich als großer,

aufgeplatzter Tumor heraus.

Sofort wurde Pepper operiert. Der

Tumor konnte entfernt werden,

dabei musste die etwa acht Jahre

alte Katze ein Ohr lassen. Ihr Zustand

ist kritisch, doch sie wird

intensivmedizinisch betreut und

alle drücken die Daumen und

Pfoten, dass sie es schaffen wird.

Hilfe benötigt

Pepper ist auf die Unterstützung

angewiesen. Mit einer Spende unter

www.aktivertierschutz.at leistet

man einen wertvollen Beitrag

zu ihrer Rettung! Generell gibt es

in Österreich tausende Streuner,

denen geholfen werden muss. Der

Aktive Tierschutzverein geht jeder

Meldung einer Streunerkatze

nach, fängt diese ein, kastriert

wenn nötig, versorgt sie medizinisch

und vermittelt anschließend.

Alles dafür, dass die Kätzchen ein

schönes Leben leben können.

Pepper wurde völlig verwahrlost angefahren am Straßenrand gefunden. Am

Kopf hatte sie einen Tumor, der ihr bei einer Not-OP entfernt wurde. KK


15. FEBRUAR 2021 www.grazer.at

Ausblick

graz 11

Was morgen in Graz wichtig ist

■ Auch wenn man heuer aufgrund des Ausbleibens von Bällen und

Partys nicht allzu viel davon mitbekommt, morgen nimmt die Faschingszeit

ihren Höhepunkt: Es ist nämlich Faschingdienstag. Der

ORF lässt da die letzten Jahre Revue passieren und erinnert an die lustigsten,

buntesten und verrückesten Umzugswägen der letzten Jahre.

Topthemen und Aufreger werden wieder aufgewärmt, Promis machen

sich zum Narren – und natürlich darf auch das eine oder andere

Hoppala nicht fehlen. Das TV-Special gibt‘s morgen, 16. Februar, um

14.05 Uhr in ORF 2. Lustiges Detail am Rande: Auf Google Maps ist in

Graz jeden Tag Fasching! Die Streetview-Aufnahmen der Herrengasse,

Schmiedgasse und Kaiserfeldgasse wurden am Faschingdienstag

2018 gemacht.

■ Ein 24-Jähriger muss sich morgen am Landesgericht Graz wegen

Geldfälschung verantworten: Der Mann soll im vergangenen Jahr im

Darknet dreißig gefälschte 20-Euro Scheine bestellt haben. Rund die

Hälfte davon soll er in Umlauf gebracht haben. Den Ermittlern gegenüber

meinte er, er hätte die Banknoten nur zum Spaß bestellt.

■ Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Stellvertreter

Anton Lang präsentieren morgen zusammen mit Katastrophenschutz-Leiter

Harald Eitner die neuen Corona-Testbusse, die auf fünf

Routen im Land unterwegs sein werden. Dazu gibt es ein Pressegespräch

in der Grazer Burg.

■ Bis zum 2. April werden 270 Laufmeter 20kV-Leitung in der Friedmanngasse

auf Höhe der Hausnummern 1 bis 21 verlegt.

Einige Streetview-Aufnahmen wurden am Faschingdienstag 2018 gemacht.

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130PS 6G 4WD, alle Angaben exkl. USt.: Barzahlungspreis € 20.950,–, Anzahlung € 6.987,–, Laufzeit 36 Monate, 10.000 Kilometer / Jahr, Restwert € 12.641,38, monatliche Rate € 109,– , Sollzinssatz 3,35%, Effektivzinssatz 4,07 %, Bearbeitungsgebühr € 130,–, gesetz.

Vertragsgebühr € 124,45, zu zahlender Gesamtbetrag € 23.136,83, Gesamtkosten € 1.646.83. 3) 4) 5) Leasing erfolgt über Ford Credit, ein Angebot der Santander Consumer Bank. Bankübliche Bonitätskriterien vorausgesetzt. Freibleibendes unverbindliches Angebot, gültig

bis auf Widerruf, vorbehaltlich Änderungen, Irrtümer und Druckfehler. Aktion gültig solange der Vorrat reicht. *Ford ist gemäß den Zulassungen im Jahr 2020 Österreichs Nummer 1 am Nutzfahrzeugmarkt bis 3,5 Tonnen. (Quelle: Statistik Austria)

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