neo family - Frühjahr 2021

neofamily

neo.family ® - Familienmagazin mit Mehrwert und Information: gedruckt, online und als App.
Mehr Infos unter www.neofamily.de

Landkreis Fürstenfeldbruck & Gilching

Ausgabe Frühjahr | März 2021 - Mai 2021

family ®

Das Familienmagazin für 3 Monate zum Mitnehmen

UNSERE INHALTE:

Soziales: Landkreis setzt verstärkt auf Familien

Allergien auf den Zahn fühlen

Familie(n) Leben: Outdoor-Aktivitäten im Blick


IN EIGENER SACHE

neo.family teilt aus

Puchheim Der Kindergarten St. Josef in Puchheim konnte

shoppen. Vorgabe war, dass die Einkäufe für die Kinder

regional erfolgen. Der Elternbeirat hat sich aufgrund des

Gewinns in der neo.family Winter 2020 virtuell zusammengesetzt

und mit der Kindergartenleitung und den Erzieherinnen

festgelegt, was sie an Spielen und Büchern gerne

anschaffen wollen würden. "Uns ist wichtig, dass wir unseren

Kindern interessante und informative Sachen zum (Vor)Lesen

und Spielen anbieten können", erklären die Verantwortlichen

gegenüber der neo.family-Redaktion. Obwohl es gar

nicht so einfach war, allen Wünschen der jeweiligen Gruppen

gerecht zu werden. Es kam zur Einigung finden, der

Gutschein wurde bei der Buchhandlung Bräunling eingelöst

gegen Astrid Lindgren, Ritter Trenk sowie Conni und ihren

Wackelzahn. Die Redaktion der neo.family wünscht den Kindern

viel Spaß mit den Neuanschaffungen. (shm)

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Im Notfall

Polizei 110

Feuerwehr 112

Rettungsdienst 112

Giftnotruf 089/19 240

Notdienste

Apothekennotdienst 0800/0 022833

Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117

(auch Kinderarzt)

Klinikum Fürstenfeldbruck 081 41/99 2212

(Notaufnahme)

Kreißsaal Fürstenfeldbruck 081 41/99 41 40

Kinderklinik Dritter Orden 089/17 95 11 87

(Notfallambulanz)

Kinderklinik Starnberg 081 51/1 80

Kinderklinik Schwabing 089/30 682589

(Notaufnahme)

Hilfe und Beratung

Kinder- und Jugendnotruf 116 111

Mo. – Sa. von 14–20 Uhr

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oder in einer unserer Filialen.

Elterntelefon 0800/1 11 0550

Mo. – Fr. von 9–11 Uhr

Di., Do. von 17–19 Uhr

Caritas Beratungsstelle für Erziehungsfragen 081 41/50 5960

FFB-Kummertelefon der Diakonie

Mo., Di., Do. von 15–18 Uhr

z für Eltern 081 41/51 2526

z für Kinder 081 41/51 25 25

Frauen helfen Frauen FFB e.V.

z Frauenhaus 081 41/3 573565

z Frauennotruf 0 81 41/29 0850

Dt. Kinderschutzbund Kreisverband FFB e.V. 0 89/39 29 39 20

Koordinierende Kinderschutzstelle

(KOKI-Landratsamt FFB)

Mo. – Do. vormittags 081 41/51 96 92

Di. – Fr. 081 41/51 9256

Schwangerschaftsberatung

DONUM VITAE e.V. 0 81 41/1 80 67

S Sparkasse

Fürstenfeldbruck

pro familia 0 81 41/35 48 99

-Irrtum vorbehalten, kein Anspruch auf Vollständigkeit-

Fakten zum Angeben

Frauenherzen schlagen übrigens schneller als Männerherzen.

Aber: Wir alle sind "Gold wert". Denn in unserem Körper befinden

sich 0,2 Gramm an Gold.


Inhalt

Liebe Kinder und Eltern,

liebe Leser bzw. Lesende,

Seite 2

Notrufnummern

Kindergarten hat

gekauft

Seite 3

Editorial

Buchtipp

Inhalte & Impressum

Seite 4 und 5

Lkr Fürstenfeldbruck

Münchner Ferienpass

Seite 6 / 7

Blick in die Heimat

Kreuzworträtsel

Schwangerschaftshilfe

Schutzmasken von hier

Grundschule designed

Masken

Seite 8

Soloeltern helfen

Brainix-Software

unsere Pause vom Alltag dauert nun schon eine ganze Weile. Covid-19 wird zu einem Teil unseres

Lebens werden und wir lernen, damit zu leben. Wir haben uns im Verbreitungsgebiet der

neo.family umgeschaut - was Sie, was uns, was die Gesellschaft interessiert. Ihre Themen sind

hoffentlich dabei?

Brennpunkt-Themen, Tipps, Informationen: ja wir sind dabei, einen Mix aus Spannung und Regionalität

für Sie zu schaffen - aus und für die beiden Landkreisen Fürstenfeldbruck und Gilching.

Wir haben mit dem Landrat von Fürstenfeldbruck gesprochen - ihm auf den Zahn gefühlt, was

im Landkreis für Familien geplant ist. Auch ein Masken-Produzent aus dem Verbreitungsgebiet

ist zu Wort gekommen bei uns. Buchtipps oder Ausflugsziele ergänzen das Angebot in der neo.

family Frühjahrsausgabe.

Aus der letzten Ausgabe haben wir auch Gewinner des Kreuzworträtsels gezogen. Aber lest

einfach selbst. Wir möchten mithelfen, dass die Gewerbetreibenden vor Ort eine Plattform

nutzen können, um ihre Produkte und Dienstleistungen darzustellen und zu präsentieren.

Auf ein sonnig freundliches Frühjahr - auf eine Zeit, in der wir die Natur genießen. Hinein in eine

Zeit/Zukunft, die für uns alle lebens- und liebenswert ist.

Ihr neo.family-Team

Ramona Schittenhelm

Buchtipp: Abschalten, Zeit nehmen und ein bisschen schmökern

Panic Hotel - Letzte Zuflucht ist ein Roman von Stephan Knösel. Genauer gesagt sein Fünfter. Erschienen

ist sein Jugendroman im Beltz&Gelberg-Verlag. Und Knösel greift Brennpunktthemen auf - einen Atomkrieg,

der weltweit für Probleme sorgt. Er greift die Konflikte auf, die sich ergeben. Zeigt dass Reiche

anders agieren (können) als sozial Schwächere. Nämlich in einem Luxushotel. Die Frage ist nur, ob dort

alles wirklich so glamourös, so gut und so fair abläuft. Knösel geht auch auf die Thematik von moderner

Sklaverei ein. Panic Hotel ist ein Jugendroman, der fiktiv ist, aber auch Schnittmengen und Ansätze zur

Realität aufzeigt, der zum Nachdenken anregt. Der irgendwie - auch wenn es um Atomkriege und nicht

um Virus-Pandemien geht - ziemlich gut in die aktuelle Zeit passt.

Knösels Buch wurde Ende des vergangenen Jahres von der Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

als Umweltbuchtipp ausgewiesen. Das zeigt: hier geht es trotz aller Fiktion um Fakten. Und die sind top

aufbereitet. Das Buch ist zum Preis von 17,95 Euro erhältlich, ISBN 978-3-407-75829-3. (shm)

Haben Sie Themen,

Fotos oder Ideen? Gerne

können Sie uns mit

selbigen kontaktieren.

kontakt@neofamily.de

ist dazu Ihre Adresse,

um uns jederzeit zu

erreichen und uns Ihre

Anregungen mitzuteilen.

Als Ihr neues NEO.

family-Team freuen

wir uns dabei auf Ihre

Rückmeldungen und Ihr

Feedback.

Wir wollen mit Ihnen

gemeinsam uns konsequent

weiter entwickeln.

Gerne können Sie unser

Team verstärken.

Ihre Redaktion

Impressum

Herausgeber: Kreative Worte Kommunikationsagentur

Ramona Schittenhelm

Am Auer Bach 8, D-85084 Reichertshofen

Tel.fon: +49 (0) 8453 420 99 50

E-Mail: kontakt@neofamily.de Web: www.neofamily.de

Ramona Schittenhelm (V. i. S. d. P.)

Redaktion: Michelle Zachert, +49 (0) 8453 4209950

Anzeigenberatung: +49 (0) 8453 42099-37

Druck pd Presse-Druck Augsburg, Auflage: 3200 Stück

Hinweise: Für den Inhalt der gelieferten Textbeiträge sind

allein die Verfasser verantwortlich, sie stellen keine Meinungsäußerung

der Redaktion bzw. des Herausgebers dar.

Der Herausgeber behält sich das Recht vor, Leserbriefe und

gelieferte Textbeiträge – nicht, gekürzt oder in Auszügen – zu

veröffentlichen. Anonyme Zuschriften werden nicht berücksichtigt.

Verteilung und Erscheinung: Das Familienmagazin neo.family

erscheint alle drei Monate, den Jahreszeiten entsprechend.

Die nächste (Sommer-)Ausgabe erscheint in der KW

20, Anzeigen- u. Redaktionsschluss ist der 15.05.2021.

Die Verteilung erfolgt an ca. 300 Auslegestellen, die Berührungspunkte

mit Familien haben wie Kindergärten, Schulen,

Ärzte, öffentliche Einrichtungen (Gemeinden),

und noch viele weitere. Das Familienmagazin neo.family ist

speziell für den Landkreis Fürstenfeldbruck und Gilching und

wird hier ausgelegt. Nachdruck, auch auszugsweise, sowie

die fotomechanische Wiedergabe und Speicherung in elektronischen

Medien ist nur mit schriftlicher Genehmigung des

Herausgebers gestattet. Das gilt auch für Inhalte der zugehörigen

Homepage. Für Druckfehler, falsche oder unterlassene

Eintragungen und die Richtigkeit von Veranstaltungs- und

Anzeigenhinweisen sowie Notrufnummern wird keine Haftung

übernommen. Das Magazin sowie alle darin enthaltenen

Texte, Abbildungen und von uns gestaltete Anzeigen

sind urheberrechtlich geschützt. Texte, Bildmaterial oder Anzeigen,

die von Dritten geliefert wurden, verantworten deren

Herkunft bspw. in Bezug auf Urheberrechte.

Online-Angebot & APP: Die neo.family wird digital(er) und

stellt crossmedial Angebote zur Verfügung.

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FFB setzt auf Bürgerarbeit

Der Landkreis Fürstenfeldbruck ist derzeit im Ausnahmezustand.

Werden gute Projekte unter der Pandemie leiden? Hr.

Karmasin: Wie stark beeinflusst Corona Ihre Arbeit als Landrat,

können überhaupt noch andere Entscheidungen getroffen

werden und wie verhält es sich mit Kreisprojekten, z. B. Krankenhaus?

Können diese überhaupt noch finanziert werden?

Thomas Karmasin: Corona prägt meinen Arbeitsalltag schon

sehr. Ich habe viele Videokonferenzen mit dem Gesundheitsministerium,

den Bürgermeistern und auch täglich mit unserer

FüGK (Führungsgruppe Katastrophenschutz zur Bewältigung

des Katastrophenfalls). Aber die anderen Themen geraten zum

Glück nicht in Vergessenheit. Im Haushaltsplan für 2021 haben

wir darauf geachtet, keine finanziellen Abstriche bei Aufgabenbereichen

vorzunehmen, die uns am Herzen liegen: eine

gute Ausstattung der Schulen, baulich, aber vor allem auch

mit digitalen Geräten, ein attraktives ÖPNV-Angebot und uneingeschränkte

Leistungen bei der Jugend- und Sozialhilfe.

Dafür bestand Einigkeit in Fraktionen und Gemeinden.

Familien sind aktuell stark an ihren Belastungsgrenzen: Kinderbetreuung

aber auch finanzielle Einbußen. Wie bereitet sich

der Landkreis auf die Zeit "danach" vor, womit ist zu rechnen?

LR Karmasin: Als Landrat sind mir "unsere" Familien ein großes

Anliegen, in Zeiten der Pandemie ,aber auch in hoffentlich

bald wieder eintretenden normaleren Zeiten. Mir ist bewusst,

dass Kinder, Jugendliche und ihre Familien neben Senioren

sehr stark durch die Einschränkungen des gewohnten Lebensrhythmus

beeinträchtigt, einige sicher auch existenziell

bedroht sind. Bund und Freistaat versuchen mit Gesetzen und

Maßnahmen dies abzufedern. Der Landkreis verfügt leider

nicht über Möglichkeiten, Familien finanziell direkt zu unterstützen.

Die angesprochenen Belastungen für die Menschen

in unserem Landkreis sind aber nicht nur finanzieller Natur. Bei

Beratungsbedarf können wir helfen. Der Landkreis verfügt hier

über ein sehr gut ausgebautes Angebot sowohl für Kinder als

auch Familien. Ein Beispiel: unsere neun Familienstützpunkte,

die durchwegs – zumindest telefonisch – für Hilfestellungen

erreichbar waren und sind. Eltern können darauf vertrauen,

dass der Landkreis seine Anstrengungen, Angebote zur Unterstützung

von Familien vorzuhalten, auch nach dem Lockdown

aufrechterhalten wird.

Betreuungseinrichtungen für Senioren stehen aktuell im Fokus

als Corona-Hotspots: Verändert Corona Ihre Sicht als Landrat

auf die zukünftige Seniorenpolitik?

LR Karmasin: Corona hat gezeigt, wie wichtig die Pflegekräfte

in den stationären, teilstationären Pflegeeinrichtungen und in

der ambulanten Pflege sind. Für deren Einsatz und Arbeit unter

schwersten Bedingungen ist der Landkreis sehr dankbar. Das

seniorenpolitische Gesamtkonzept, welches erhobene Daten,

die Pflegebedarfsplanung, die Maßnahmen zur Umsetzung

sowie eine Übersicht aller Angebote für Senioren beinhaltet,

sollte 2021 fortgeschrieben und aktualisiert werden. Dies haben

wir verschoben, bis wir wieder vor Ort mit Workshops realitätsnah

agieren können. Es wird bei der Erhebung der Daten

sichtbar werden, welche Strukturen im Bereich der Versorgung

und Betreuung, insbesondere von Betreuungseinrichtungen

in welchem Umfang vorhanden sind und was wir unbedingt

ausbauen müssen. Die Helferkreise aus Haupt- und Ehrenamtlichen,

die durch Corona entstanden sind, leisten immens wichtige

Dienste, wie beispielsweise Risikogruppen unterstützen.

Hierfür bin ich sehr dankbar. Ich hoffe, dass diese Helferkreise

auch nach Corona weiterhin erhalten bleiben.

LANDRAT THOMAS KARMASIN BEIM ARBEITEN DAHEIM

FOTO: KARMASIN

Das Landratsamt als Arbeitgeber: Homeoffice ist in aller Munde.

Wie löst das Landratsamt FFB dies jetzt und für die Zukunft?

LR Karmasin: Bereits 1999 existierte bei uns im Landratsamt eine

Richtlinie für die Gestaltung von Heim- und Telearbeit (Ziel: bessere

Vereinbarkeit von Beruf und Familie). In der Anfangszeit

wurde es schleppend angenommen. Aber seit 2016 forcieren

wir das Homeoffice und werben aktiv bei unseren Beschäftigten

dafür. Während der ersten Corona-Welle erhöhte sich

die Anzahl der genehmigten mobilen Arbeitsplätze auf 135

(Stand: 01.03.2020). Im Mai 2020 ersetzten wir aufgrund unserer

Erfahrungswerte Mini-PCs durch Laptops. So konnten wir bis

19.01.2021 bereits 362 Homeoffice-Arbeitsplätze bereitstellen.

Bis Ende Februar 2021 werden wir über 400 Plätze haben (von

insgesamt rund 900 Bildschirmarbeitsplätzen). Dies wollen wir

konsequent fortführen, um unserem Anspruch eines modernen

Arbeitgebers gerecht zu werden. Damit erreichen wir mehrere

Ziele: arbeitnehmerfreundliche Flexibilität, Reduzierung des

Verkehrs, Klimaverbesserung.

Welche Projekte sollen 2021 umgesetzt werden und welche

stehen auf der Zukunftsagenda?

LR Karmasin: Ich knüpfe an das oben Gesagte: Finanziell haben

wir bei den zu verwirklichenden Projekten keine Abstriche

gemacht im neuen Haushalt Einige Beispiele: Wir bauen zügig

weiter an 5 Sporthalleneinheiten für das Gymnasium Puchheim,

beginnen ab 2022 mit der Umsetzung des Grundsatzbeschlusses

zur Renovierung des Gymnasiums Olching, werden ca.

sieben Buslinien erweitern oder neu einführen. Das Angebot

der Ausbildung von Pflegelotsen in den Betrieben, haben wir

bereits angestoßen und arbeiten an der Umsetzung eines zunächst

digitalen Erinnerungsortes "Olympiaattentat 1972". Wir

setzen weiter den Aktionsplan für Menschen mit Behinderung

um. Das Jugendamt geht zu den Menschen mit einer zusätzlichen

Außenstelle. Sie sehen, es ist kein Stillstand eingetreten.

Es wird fleißig in den verschiedenen Abteilungen gearbeitet.

Dabei habe ich die klassische Verwaltungsarbeit, die starken

Veränderungsprozessen unterliegt (z.B. Digitalisierung des Baugenehmigungsverfahrens)

noch gar nicht erwähnt. (shm)


Topthema 5

FFB erstmals beim Familienpass dabei

Der Landkreis Fürstenfeldbruck beteiligt sich zum ersten Mal

am Münchner Familienpass. Somit können zukünftig auch Familien

aus Fürstenfeldbruck und Umgebung am Programm teilnehmen.

Zahlreiche familienfreundliche Unternehmen helfen

mit, das Familienbudget zu entlasten. Für Inhaber des Familienpasses

gibt es jede Menge Ermäßigungen und Rabatte.

Das Angebot im Familienpass umfasst Führungen durch verschiedene

Museen, spannende Exkursionen durch die Natur,

Workshops rund um Ökologie und alternative Energien, Rafting

auf der Amper, Kreativangebote wie Buchbinden, Floßbau,

Schreinern, Kochen und vieles mehr. Wer Anregungen zur sinnvollen

Freizeitgestaltung mit Kindern sucht, wird mit dem Familienpass

auf jeden Fall fündig. Neu im Programm sind unter

anderem eine Führung durch den Vogelpark Olching, Familienyoga,

ein thematischer Rundgang durch das NS-Dokumentationszentrum

und ein Kochworkshop unter dem Motto „Ran

ans Eingemachte!“.

Der Münchner Familienpass bietet Kindern aus Stadt und Landkreis

genau das jedes Jahr an. Für einen Beitrag von gerade

einmal 6 Euro werden so ein Jahr lang spannende Unternehmungen

und jede Menge Ermäßigungen für die gesamte Familie

angeboten. Der Münchner Familienpass gilt für zwei Erwachsene

und bis zu vier Kinder. Neben den Angeboten gibt

es noch eine Reihe von Ermäßigungen, z. B. zwei Gutscheine

für einen freien Eintritt (ein Erwachsener und ein Kind bis 14 Jahre)

in eines der M-Bäder, ein Viertel Hofpfister-Brot gratis, Gratisbrez´n

in verschiedenen Biergärten und in der Bäckerei Hofpfister,

kostenlosen Eintritt für einen Erwachsenen in den Wildpark

Poing, Ermäßigung für den Tierpark Hellabrunn, Vergünstigungen

in Biomärkten, Kinderfachgeschäften, beim Fahrradhändler,

in Tanz- und Musikschulen und vieles mehr.

Finanziert wird der Münchner Familienpass aus kommunalen

Mitteln der Stadt München und den beteiligten Landkreisen

Dachau, Ebersberg, Freising, München, Starnberg und Fürstenfeldbruck

sowie durch Spenden, z. B. des Gewinn-Sparvereins

der Sparda-Bank München e.V.Für bedürftige Familien ist es

möglich, den Münchner Familienpass kostenlos zu erhalten –

gefördert wird dies durch den SZ Adventskalender. Der Familienpass

gilt immer für das komplette Kalenderjahr und kann

online bestellt und bezahlt werden unter www.muenchen.de/

familienpass. (MZ)

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DER MÜNCHNER FERIENPASS ALS ANGE-

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Germering Das Mehrgenerationenhaus "Miteinander

Füreinander" setzt während der Corona-Pandemie

verstärkt auf genau ihr eigenes Credo, nämlich füreinander

da zu sein. Und das trotz Absandregelungen.

Dies passiert im engen Miteinander des Hauses sowie

mit der Nachbarschaftshilfe Germering. Die Ehrenamtlichen

übernehmen Einkäufe, damit persönlich gefährdete

Gruppierungen daheim bleiben können, heißt

es in den Aushängen der Nachbarschaftshilfe. Die

Nachbarschaftshilfe ist ein Zusammenschluss von Ehrenamtlichen,

die in ihrer Freizeit anderen unentgeltlich

Hilfeleistungen geben. Kontakt zur Nachbarschaftshilfe

über das Mehrgenerationenhaus Germering oder

über die Stadt Germering. (shm)

Puchheimer Grundschüler mit Schulmasken

Puchheim An Puchheims Grundschule gibt es jetzt ganz besondere

Masken. Auf 1000 sog. Loops wurde nämlich der Name

der Bildungseinrichtung gedruckt. Finanziert hat das der Förderverein

der Schule am Gerner Platz. Produziert wurde es in

einem schwäbischen Familienunternehmen. Bei der Auswahl

legte der Vorstand des Fördervereins Wert auf Qualität, heißt es

in der Pressemitteilung des Fördervereins. Die Loops werden aus

speziellen antimikrobiellen Fasern hergestellt, sind wiederverwendbar

und werden ausschließlich in Deutschland produziert.

Die Lehrer werden die Masken an die Kinder verteilen. (shm)


6

Ausflugstipps DAHEIM

Die Schönheiten "Daheim" entdecken

Erste Lockerungen und die Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen

(bei entsprechender Inzidenz) gelten jetzt. Kleinere

(familieninterne) Ausflüge in der Region werden somit in den

Frühlingsmonaten wieder möglich sein. Allerdings werden wir

uns daran gewöhnen, auch in 2021 Menschenmassen zu vermeiden.

Wer Spaß an der Bewegung hat, der kann entlang der Würm

spazieren. Hier erstreckt sich ein 30 Kilometer langer Rad- und

Wanderweg von Dachau bis nach Starnberg. Die Würm bietet

hierbei stets einen sehr schönen Anblick. Ein weiteres Ziel, welches

sich ganz in der Nähe befindet, ist das Haspelmoor. Dieses

liegt zwischen den Gemeinden Hattenhofen und Althegnenberg.

Der Rundweg ist etwa 11 Kilometer lang. Jedoch gibt es

auch die Möglichkeit, eine nicht ganz so lange „Schnupperrunde“

zu gehen. Ein absolutes Highlight: Im Haspelmoor gibt es

zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu

bestaunen. Das alles fast vor der Haustür.

Pratnachklamm

Wer es etwas ruhiger lieber mag, der hat die Möglichkeit, seinen

Tag am Pilsensee zu verbringen. Dies ist einer der Seen im Fünfseenland

und somit ebenfalls ein lohnenswertes Ausflugsziel.

Denn hier ist für jedermann etwas geboten. Sei es eine Wanderung

um den See, ein Kinobesuch in dem nahe gelegenen

Schloss Seefeld, eine Bootstour, ein Angelausflug oder doch ein

gemütlicher Abend auf dem Campingplatz. Am Pilsensee lässt

sich jeder zufriedenstellen. Mal ganz davon abgesehen, dass

der Blick auf den See einfach atemberaubend ist.

Bayernland Alpakas

Wer Lust auf etwas ganz Besonderes hat und seine Wanderung

einmalig machen möchte, der hat die Möglichkeit, mit Alpakas

die Gegend zu erkunden. Bei den Bayernland Alpakas in Gars

am Inn, darf man die Tiere füttern, streicheln und führen. Je

nach ausgewähltem Angebot erkundet man dann 1-2 Stunden

die Gegend mit seinem vierbeinigen Freund. Ein Erlebnis für die

ganze Familie, denn sogar die Kinder dürfen unter Aufsicht der

Eltern die Alpakas führen.

Theater & Co.

Wer jedoch einem weniger sportlichen Erlebnis nach gehen

möchte, der kann (sofern wieder möglich) dem GOP – Varieté

– Theater in München einen Besuch abstatten. Hier werden verschiedene

Shows angeboten, wie beispielsweise undressed,

camping, funkytown und le club reloaded. Je nach Wunsch

kann man lediglich die Show bewundern oder sich dabei auch

noch ein leckeres Menü servieren lassen.

Wir werden lernen, uns neu zu orientieren, wenn es um kleinere

(regionale) Ausflüge geht. Wir werden allesamt das Beste aus

unserer aktuellen Pandemie-Situation zu machen. Wir werden

neue Ideen entwickeln und Möglichkeiten finden, wie wir unsere

Freizeit Corona-konform gestalten können, damit uns die

Decke nicht auf den Kopf fällt und unsere Laune positiv bleibt.

Alternativ zur frischen Luft gibt es z. B. auch Yoga- oder Fitness-Kurse

als Online-Angebot. Vieles hat sich auf die aktuelle

Situation angepasst. (MZ)

Kreuzworträtsel

1. Welches Tier haben wir bei den Aktivitäten in/um FFB vorgestellt?

2. Wie heißt die nördlichste Hauptstadt Europas?

3. Wer war der Gründer des deutschen Museums München?

4. Was bedeutet das Wort Allergie übersetzt?

5. Welchen Vogel hat die Lufthansa als Kennzeichen?

6. Wer erbaute das Kloster Fürstenfeld?

7. Wie hieß die Hauptstadt des Inkareiches?

8. Sind mehr Frauen oder mehr Männer alleinerziehend?

9. Wie viele Allergietypen gibt es?

10. Welcher ist der gefährlichste Berg?

11. Wo trat die Legende von Läalahund auf?

12. In welchem Ozean liegt Hawaii?

13. Behandlung die langfristig gegen eine Allergie helfen kann?

14. Die Freiheitsstatue in New York war ein Geschenk von ...?

15. Die Relativitätstheorie stammt von?

DIE AKTUELLE LÖSUNG SCHICKEN SIE BITTE BIS ZUM 30.04.2021

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Lösung Winterausgabe 4/2020

1. München 2. Covid19 3. Amazonas 4. Acht 5. Katze

6. Erich Raff 7. Sydney 8. Stress 9. Estinger Kirche

10. Alle 11. Brasilia 12. Spikes 13. Roosevelt 14. 107 15. Insomnie

Lösungswort: Familie

Als Gewinner wurde Steffi Döring aus Gröbenzell gezogen. Der Gewinn

geht in den nächsten Tagen per Post zu. Ein Umtausch ist ausgeschlossen.

Vielen Dank allen, die teilgenommen haben.


Gesundheit

7

Schwangerschaft verändert Körper

Gilching Schwanger und

jetzt? Wie schaffe ich es, alles

richtig zu machen während

der Schwangerschaft oder

Geburt. Ängste nehmen

kann hier sehr gut ein erfahrener

Frauenarzt. Wir haben

uns mit Dr. Henrik Rebhan

aus Gilching darüber unterhalten.

Seit 2005 betreut er

jährlich etwa 100 schwangere

Frauen.

In fast allen Fällen verlaufen

Schwangerschaften ohne

DR. HENDRIK REBHAN FOTO: REBHAN

ernsthafte Komplikationen,

verrät der Frauenarzt. Man muss sich bewusst machen, dass sich

in dieser Zeit im eigenen Körper viel ändert, während ein neues

Lebewesen wächst. Und darauf reagiert nun einmal der Körper

der Frau. Viele Schwangere leiden an harmlosen Beschwerden

wie Müdigkeit, Verdauungsproblemen und mit Fortschreiten

der Schwangerschaft an Rückenschmerzen. Es gibt aber immer

wieder auch ernsthafte Komplikationen. So kommt es auch im

21. Jahrhundert immer noch zu problematischen Frühgeburten,

auch Schwangerschaftsdiabetes oder eine Schwangerschaftsvergiftung

können entstehen und bedürfen einer professionellen

Betreuung durch einen erfahrenen Arzt. Schwerwiegende

Folgen haben bekanntermaßen auch der Konsum von Alkohol

und Rauchen während der Schwangerschaft. Dies zeigt sich

beim Neugeborenen z. B. in Form von Anpassungsstörungen,

Entzugserscheinungen, einem später schwächeren Immunsystem

oder im schlimmsten Fall auch in einer angeborenen Missbildung.

Speziell in den ersten zehn Schwangerschaftswochen

sollte man daher auch auf Medikamente verzichten, rät Dr.

Rebhan. Auch naturheilkundliche Präparate sind nicht automatisch

ungefährlich.

Grundsätzlich muss man aber sagen: Die Gefahr von Komplikationen

während der Schwangerschaft und der Geburt ist insgesamt

niedrig. „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit“, so Dr.

Rebhan. Wer sich gesund ernährt und regelmäßig Sport treibt,

kann sich selbst viel Gutes tun. Nur Extremsportarten mit hohem

Verletzungsrisiko oder Sport in der Höhe (z.B. Gletscherskifahren,

Klettern) sollten vermieden werden. Geburtsvorbereitungskurse

– speziell zum Ende der Schwangerschaft – sorgen für

mehr Wissen und somit für Sicherheit bei den Schwangeren. Sie

erfahren viel über die Geburt, das Wochenbett, die Säuglingspflege

und erlernen Methoden und Atemtechniken, um z. B. die

Wehen bei der Geburt besser zu meistern.

Geburtsvor- und Nachbereitung, Wochenbett: die Praxis-Vita

in München, die Hebammenpraxis-Integra in Fürstenfeldbruck

und die Familieninsel Gilching e.V. sind hier zudem geeignete

Ansprechpartner bei Fragen aller Art. Ratsam ist es, den Geburtsvorbereitungskurs

direkt in der Geburtsklinik wahrzunehmen,

so Dr. Rebhan. Auch während Covid-19 werden die werdenden

Mütter nicht allein gelassen. Viele Kurse finden in dieser

Zeit jedoch digital statt.

Vorsicht und auch Ängste an sich sind in der Schwangerschaft

etwas ganz natürliches, sie schützen das Ungeborene und

später unsere kleinen Kinder, sind ein wichtiger Teil unserer

„Brutpflege“.

Sich selbst zu diagnostizieren durch den „Ersatz-Mediziner“

Internet hält der Facharzt für eher kontraproduktiv. Bei auftretenden

Fragen und Unsicherheiten sollte lieber nach dem Telefonhörer

gegriffen und ein Anruf in der Fachpraxis getätigt

werden. (MZ)

Germeringer entwickelt Schutzmasken

Germering Die medizinischen Schutzmasken in ÖPNV, in Schulen,

Geschäften oder an öffentlichen Plätzen bleiben uns auch

weiterhin erhalten. Die Firma Metzen Athletic hat bereits im

Frühjahr 2020 einen medizinischen Mundschutz entwickelt,

erklärt Geschäftsführer Norbert Metzen, dem es ein Anliegen

war, die erzeugten Schutzmasken auch zertifizieren zu lassen.

Die Besonderheit: Der Mundschutz aus Germering ist mit einem

Partikelfilter, welcher für die Herstellung von FFP2-Masken in

ACC.EN143 empfohlen wird, ausgestattet. Ein Vorteil: es handelt

sich um eine Mehrweg-Maske, was dem Umweltgedanken gerecht

werde, so Metzen. Die Masken sind z.B. mit individuellen

Designs, hätten einen Nasenbügel und seien so auch für Brillenträger

gut nutzbar. Der medizinische Mundschutz sei als solcher

gekennzeichnet und auch anerkannt, erklärt Geschäftsführer

Metzen, der für seine Konstruktion einen Gebrauchsmusterschutz

beim Deutschen Patentamt angemeldet hat. Wer mehr

als 50 Masken bestellt, kann diese auch im eigenen Design gestalten

(lassen). Alle übrigen hätten über 100 Designs in 3 verschiedenen

Größen im Onlineshop zur Auswahl. (shm)

Allergien woher kommen sie - was kann man dagegen tun

Heuschnupfen, Pollen, die Nase trieft: Allergien können jeden

treffen. Vererbung, Umwelteinflüsse oder eine übertriebene

Hygiene, die zu einer Unterforderung des Immunsystems führt,

können zu Allergien führen. Der Allergieinformationsdienst

teilt mit, das nahezu 30 % der Jungen und 25 % der Mädchen

von Allergien betroffen sind. Bei den Erwachsenen sind es 16 %

der Frauen und 13 % der Männer. Weitere Allergieformen sind

Kontaktallergene, Insektengifte und Medikamentenunverträglichkeit.

Aufgrund der zahlreichen Allergien ist also jede dritte

Person von einer Form der Allergie betroffen. Bei einer Allergie

reagiert das Immunsystem auf eigentlich unschädliche Stoffe

mit einer Abwehrreaktion. Dies führt u. U. zu Schwellungen,

Juckreiz oder zur Bildung von Quaddeln. Betreffen kann es jede

Körperstelle. Reaktionen können in den Augen, auf der Haut,

in den Atemwegen und im Magen-Darm-Trakt hervorgerufen

werden. Die schwerste Form einer allergischen Reaktion ist der

anaphylaktische Schock. Ausgelöst werden kann er z. B. durch

einen Insektenstich oder Nahrungsmittel, auf welche man allergisch

reagiert. Allergien können gelindert werden. Wenn die

Symptome behandelt werden, führt dies zu einer kurzfristigen

Linderung. Geht man der Allergie auf den Grund, z. B. durch

eine Hyposensibilisierung, weiß man, was die Allergie auslöst

und kann dies abstellen. Wer an einer Pollenallergie leidet, der

weiß, dass diese im Frühjahr nur schwer zu vermeiden ist. Medikamente

helfen, die Auswirkungen gering zu halten, durch Hyposensibilisierung

(Spritzen von kleinen unschädlichen Dosen

des Allergens) trainiert man den Körper zu mehr Toleranz, die

Symptome werden gelindert. (MZ)


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Hilfen in der Schwangerschaft / Bildung

Pro Familia setzt Videoberatung ein

Fürstenfeldbruck Schwangerschaft,

kein Partner oder Eheprobleme:

daraus können Unsicherheiten

und viele Fragen

resultieren. Welche Möglichkeiten

und Ansprechpartner

habe ich jetzt? Manchmal stehen

Familien, Einzelpersonen,

Alleinerziehende vor einem

Berg von Fragen und wissen

sich nicht zu helfen. Vielleicht

auch nur, weil sie nicht wissen,

an wen sie diese Fragen richten

sollen. Sei es in Bezug auf

die Schwangerschaft oder Familienprobleme.

Wer jemanden

sucht, der helfen kann,

der hat die Möglichkeit sich an

die Organisation „pro familia“

in Fürstenfeldbruck zu wenden.

Wir haben mit der Beratungsstellenleitung

Judith Leunissen

gesprochen und so ein paar

Einblicke erhalten.

Gemeinsam mit drei Kollegen

berät sie Betroffene, im

Beraterkreis stimmt man die

Fall-Situation ab. Zu den Aufgaben

von Judith Leunissen

gehören neben der Strukturierung,

Gesamtorganisation

und Weiterentwicklung der

JUDITH LEUNISSEN

FOTO: LEUNISSEN

Beratungsstelle ebenfalls die

Öffentlichkeitsarbeit und Personalverwaltung.

Allein 2020

wurden in der Pro-Famila-Stelle

etwa 1.000 Menschen beraten.

Wer Fragen bezüglich Themen

in der Schwangerschaft,

nach der Geburt oder der Sexualität

hat, der ist hier genau

richtig. Es werden hier Frauen

von Beginn ihrer Schwangerschaft

bis zu drei Jahre nach

der Geburt beraten, so Leunissen,

die Hilfesuchende im Bedarfsfall

auch an kompetente

Fachstellen vermitteln kann.

Alleinerziehende hätten es

schwer(er). Das kam im Gespräch

schnell zutage. Denn

in der Schwangerschaftsberatung

waren 13,7 % Alleinerziehende.

Welche Sorgen äußern

Einelternfamilien am häufigsten?

Für Judith Leunissen ganz

klar: Die Sorge zu versagen.

Denn wenn ein Elternteil fehlt,

könnten finanzielle und zeitliche

Engpässe zur Belastung

werden. So entstehen oftmals

auch Existenzängste. Umso

wichtiger ist es zu wissen, welche

Zuschüsse sich Betroffene

in dieser Situation zunutze

machen können. Staatliche

Zuschüsse (z.B. Elterngeld, Arbeitslosengeld

II und Hartz-

IV), aber auch Wohngeld

und Unterhalt können eine

wesentliche Entlastung darstellen.

Auch der Zeitaspekt

sollte berücksichtig werden,

denn die Arbeit und das Kind

unter einen Hut zu bringen,

kann ziemlich schwierig sein.

So rät Judith Leunissen dazu,

sich frühzeitig nach einem

Kitaplatz oder Tageseltern zu

INFO

erkundigen. Einelternfamilien

sollten sich auch nicht scheuen,

im Umkreis nach Ansprechpartnernzu

suchen.

Der Druck, welcher bei Alleinerziehenden

auf die jeweilige

Erziehungsperson wirken

kann, sollte nicht unterschätzt

werden. Um durch diese hohe

physische und psychische

Belastung zu kommen und

schwerwiegenderen Folgen

vorzubeugen, empfiehlt es sich

also bei Bedarf, direkt die Beratungsstelle

zu kontaktieren.

Ein seit letztem Jahr besonderes

Thema in FFB: Das Videoberatungsprojekt

für junge Eltern,

Väter und Mütter. Dies ist eine

Initiative für die Zeit nach der

Geburt oder auch nach traumatischen

Geburtserfahrungen,

sodass die Möglichkeit

besteht sich beraten und helfen

zu lassen, angepasst an

die Corona-Pandemie, erklärt

Leunissen: „Wichtig ist, das kein

Problem untergeht und sich

die Eltern nach der Geburt

nicht allein gelassen fühlen.“

(MZ)

HTTPS://WWW.PROFAMILIA.DE//ANGEBOTE-VOR-ORT/BAYERN/FUERSTENFELDBRUCK

Brainix aus Germering gut im Test

Germering Gehirngerecht

lernen. Das ist durch Brainix

möglich. So heißt es zumindest

in der Presseerklärung der

Stiftung Digitale Bildung entwickelt

innovative Lernwerkzeuge,

die diese Lernsoftware

entwickelt hat. Dadurch, dass

man die multimedialen und

multisensorischen Interaktionsmöglichkeiten

der gängigen

Smartphones, Tablets oder

Laptops die man heutzutae

nutze und die Software spielerisch

gestaltet hätte, würden

die Hirnregionen aktiviert und

eine nachhaltige Speicherung

der erlernten Inhalte sei möglich,

heißt es dort weiter.

Diese Art von Entwicklungen

werden in der Stiftung schon

lange durchgeführt. Corona

hätte nun begünstigt, dass

auch die politischen Verantwortlichen

erkannt hätten,

dass man durch digitalen Medieneinsatz

in einer Pandemie

nicht nur Notsituationen

bewältigt, sondern auch den

schulischen Unterricht zeitgemäßer

und moderner gestalten

könne. "Perspektivisch

geht es darum, dass wir den

Unterricht durch technische

Innovationen bereichern",

sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz

(KMK), die

brandenburgische Bildungsministerin

Britta Ernst, in einem

Interview am 7. Februar 2021

im Deutschlandfunk. Das Jahr

2021 solle genutzt werden, “um

auch die Wissenschaft einzu-

laden, ihre Erkenntnisse über

Unterrichtsqualität, guten Unterricht

unter Nutzung digitaler

Medien darzulegen, damit wir

das auch bis an die Schulen

verbreiten können”. So schaffe

die Stiftung mit ihrer Arbeit

bereits seit der Gründung 2019

einen Mehrwert gegenüber

herkömmlichem Lernen. 50

Expertinnen und Experten aus

Didaktik-Wissenschaft, Schule

und Softwareentwicklung

inklusive User Experience (UX)

arbeiten hier ehrenamtlich

zusammen, um Lernsoftware

zu entwickeln, die sich auf die

aktuellen Erkenntnisse der Didaktik

und Hirnforschung begründet.

Maßgeblich an der

Konzeption der Lernsoftware

beteiligt ist Prof. Dr. Heiner

Böttger, Professur für Didaktik

der englischen Sprache an der

Kath. Univ. Eichstätt-Ingolstadt,

der mit internationalen Partnern

auch neurowissenschaftliche

Forschung betreibt: "Für

die Stoffvermittlung werden

mehrere Zugänge genutzt

– Sehen, Hören, Sprechen,

Schreiben und Interagieren

– erfolgt eine Mehrfachcodierung

und nachhaltigere

Speicherung der Lerninhalte

im Gehirn. Die aktivierende

Wirkung des multisensorischen

Lernens in verschiedenen Hirnregionen

lässt sich durch bildgebende

Verfahren wie fMRT

(funktionelle Magnetresonanztomographie)

nachweisen.”

Prototypen der Software

wurden an 3 Schulen in Bayern

getestet. (shm)

INFO

WWW.BRAINIX.ORG

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