Das Programm zu den 68. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Dortmund

cermert

Am 20. und 21. Februar 2021 treffen sich Deutschlands beste Leichtathleten in der komplett modernisierten Dortmunder Helmut-Körnig-Halle. Die 68. Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften sind bereits die zweiten DLV-Titelkämpfe unter Corona-Bedingungen und ohne Zuschauer, dafür mit Fernsehpräsenz und einer kostenlosen Live-Übertragung im Internet.

BO KANDA LITA BAEHRE

U23-Europameister 2019

Deutscher Meister 2020

Stabhochsprung

20/21

FEB

2021

DEUTSCHE

LEICHTATHLETIK

MEISTERSCHAFTEN

HELMUT-KÖRNIG-HALLE

DORTMUND

DAS ALLE INFOS PROGRAMMHEFT

UNTER LEICHTATHLETIK.DE


DER ZEITPLAN

Samstag, 20. Februar 2021

13:35 Dreisprung Männer F

13:40 Kugelstoßen Frauen F

13:50 400 m Frauen HF

14:15 400 m Männer HF

16:35 Stabhochsprung Frauen F

16:40 Kugelstoßen Männer F

17:00 60 m Hürden Männer HF

17:15 60 m Hürden Frauen HF

17:30 Dreisprung Frauen F

17:40 60 m Männer HF

18:00 60 m Frauen HF

18:40 60 m Hürden Männer F

18:50 60 m Hürden Frauen F

19:00 60 m Männer F

19:10 60 m Frauen F

Sonntag, 21. Februar 2021

11:30 Weitsprung Männer F

11:35 Hochsprung Frauen F

11:50 3.000 m Männer F

12:05 3.000 m Frauen F

13:50 Hochsprung Männer F

14:00 Stabhochsprung Männer F

14:10 800 m Männer F

14:20 800 m Frauen F

14:30 Weitsprung Frauen F

15:05 400 m Männer F

15:15 400 m Frauen F

15:40 1.500 m Männer F

15:50 1.500 m Frauen F

IMPRESSUM

Gesamtverantwortung

Deutscher Leichtathletik-Verband

Medien & Kommunikation

Alsfelder Straße 27

64289 Darmstadt

Verantwortlich: Peter Schmitt

Texte

Silke Bernhart, Alexandra Dersch,

Peter Schmitt, Nicolas Walter

Titelfoto

Gladys Chai von der Laage

Titelgestaltung

Frank Müller

Fotos: imago images

Beautiful Sports (7), von der Laage (4),

Simon (3), Camera4 (2), RHR-Foto (2),

Fotostand (2), Pixsoll (1), Gerry Schmidt

(1), Karina Hessland (1)

Layout/Produktion

DLM RunMedia GmbH

Vogelsanger Str. 187

50825 Köln

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

2


GLS ist offizieller

Logistikpartner des

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ANNETT STEIN IM INTERVIEW

Selbst das Maskottchen trägt Maske,

wenn es Malaiko Mihambo anfeuert:

Spitzenleichtathletik funktioniert auch

Anfang 2021 nur unter strengen

Hygienemaßnahmen

Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften ohne Zuschauer, die Zweite.

Nach den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig 2020 müssen auch

die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund am 20. und 21. Februar

2021 wegen der Corona-Pandemie ohne Publikum stattfinden. Live dabei

sein kann man dennoch: leichtathletik.de überträgt die Titelkämpfe im

Stream. Fernsehbilder der Hallen-DM wird es am Samstag im ZDF im aktuellen

Sportstudio (ab 23:00 Uhr) geben. Zudem wird das ZDF am Sonntag

eine Zusammenfassung (ab circa 16:30 Uhr) zeigen. Auch die ARD-Sportschau

wird am Sonntag (ab 18:30 Uhr) über die Veranstaltung berichten.

Und hier spricht DLV-Cheftrainerin Annett Stein darüber, was sie von dem

ersten Meilenstein auf dem Weg zu Olympia 2021 in Tokio erwartet.

4


„Wir brauchen

Wettkämpfe“

Wie wichtig sind die Deutschen Hallenmeisterschaften

auf dem Weg

nach Tokio?

Annett Stein: Trotz Corona konnten

ja im Vorfeld einige Meetings mit

umfangreichen Hygienekonzepten

stattfinden und unsere Athleten haben

eine fast normale Hallensaison

umsetzen können. Die Titelkämpfe

in Dortmund sind eine wichtige

Standortbestimmung und der nationale

Höhepunkt in der Hallensaison

auf dem Weg nach Tokio. Wir sind

natürlich sehr froh, dass uns auch

für die Hallen-DM eine Ausnahmegenehmigung

gelungen ist, da die

Athletinnen und Athleten Wettkämpfe

auf dem Weg nach Tokio unbedingt

benötigen.

Was erwarten Sie von den Titelkämpfen?

Trotz reduzierter Teilnehmerfelder

gehe ich davon aus, dass wir gute

Leistungen in der Helmut-Körnig-

Halle sehen werden und sich der eine

oder andere noch für die Hallen-EM

in Torun (Polen) qualifizieren wird.

Wie beurteilen Sie die bisherigen

Wettkämpfe im Vorfeld der DM?

In einigen Disziplinen wie zum Beispiel

im Stabhochsprung der Männer

haben wir teilweise Weltklasse-

Leistungen gesehen. Ich denke,

dass wir insgesamt auf einem guten

Weg sind und bedanke mich bei

allen Trainern für ihr Engagement

in der schweren Corona-Zeit.

5


ANNETT STEIN IM INTERVIEW

In Dortmund besteht auch die letzte

Möglichkeit, sich für die Hallen-EM in

Torun zu qualifizieren. Wann wird das

Aufgebot bekanntgegeben und mit

welcher Mannschaftsgröße rechnen

Sie für die Hallen-EM?

Wir werden unmittelbar nach den Titelkämpfen

in Dortmund über die Nominierung

für die Hallen-EM in Torun beraten.

Ich gehe davon aus, dass das Team

Mitte der kommenden Woche bekanntgegeben

wird. Derzeit rechnen wir mit

einer Mannschaftsgröße von 40 bis 45

Athleten.

Wie sieht die Planung auf dem Weg

Richtung Tokio aus?

Nach Abschluss der Hallensaison

sind mehrere Trainingslager geplant.

Hier müssen wir genau abwägen,

was sich aufgrund der dynamischen

Entwicklung und hier insbesondere

der verschiedenen Virusmutationen

letztlich realisieren lässt. Der Höhepunkt

vor Olympia werden sicherlich

die Finals mit den nationalen Leichtathletik-Titelkämpfen

sein, die vom

3. bis 6. Juni in Braunschweig stattfinden.

Wie zufrieden sind Sie mit dem derzeitigen

Leistungsbild insgesamt?

Wir haben Grund, optimistisch nach vorne

zu schauen, da zum einen die Trainingswerte

bei vielen sehr gut sind und

zum anderen die bisherigen Wettkampf-

Ergebnisse nicht in allen, aber in vielen

Disziplinen positiv stimmen.

Es gab auch bei den Trainern Veränderungen.

Unter anderem wird Elke

Bartschat neue Chefbundestrainerin

Nachwuchs. Welche Zielsetzung

steckt dahinter?

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So hatte man sich das eigentlich vorgestellt: Volle Hütte und viel Action auf jetzt sechs

Rundbahnen in der modernisierten Helmut-Körnig-Halle. Viel Action wird es bei den

68. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften sicher geben, die volle Hütte kehrt dann

hoffentlich bei der 69. Auflage der Titelkämpfe unterm Dach 2022 zurück ...

Um im Erwachsenen-Bereich international

konkurrenzfähige Leistungen

zu erbringen, brauchen wir einen

Nachwuchs, der altersgerecht nach

unseren Richtlinien entwickelt wird.

Mit Elke Bartschat haben wir eine

neue Cheftrainerin Nachwuchs, die

in diesem Bereich seit Jahren Erfahrung

hat. Ich freue mich jedenfalls

sehr, dass sie in die Führungsriege

aufrückt.

Was können ehemalige Top-Athleten

wie zum Beispiel Weitsprung-Hallen-

Europarekodler Sebastian Bayer im

Traineramt bewirken?

Ehemalige Athleten bringen jede Menge

Erfahrung aus ihrer aktiven Zeit mit

und wachsen an ihren neuen Aufgaben.

Ich bin überzeugt, dass das Duo

Bayer/John im Hürden-Bereich eine

erfolgsversprechende Ergänzung ist,

um die Ziele zu erreichen.

7


ANNETT STEIN IM INTERVIEW

Athletenpräsentation im zweiten Corona-Jahr: Stabhochspringer Torben Blech trägt die

Maske und die Gesamtsituation mit Fassung. Er trotzt den Umständen mit Leistung

8

Sie sind nun ein Jahr als Chefbundestrainerin

im Amt. Wie sieht ihre

bisherige Bilanz aus?

In einem Jahr habe ich nicht nur jede

Menge Erfahrung gesammelt, sondern

ich konnte vor allem lernen, wie

man in Krisenzeiten das Schiff der

Leichtathletik lenkt. Dabei fand ich

vor allem sehr große Unterstützung

im Trainer- und Leitungsteam. Insgesamt

macht es trotz Corona Spaß, die

Entwicklung der Leichtathletik mitzugestalten.

Wie klappt die Aufgabenteilung mit

dem Chefbundestrainer U23/U20?

Die Aufgaben-Aufteilung mit Dietmar

Chounard klappt hervorragend, wir

ergänzen uns perfekt und vier Augen

sehen bekanntlich mehr als zwei.


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VORSCHAU: DIE SPRINT-DISZIPLINEN

Große Favoriten,

enge Entscheidungen

Gesucht: Die schnellsten deutschen Sprinter der Hallensaison! Die Finals

über 60 Meter und 60 Meter Hürden sollen am Samstag der krönende

Schlusspunkt hinter dem ersten Tag der Hallen-DM werden. Und sie versprechen

Hochspannung – besonders auf den Strecken ohne Hürden. Denn

Titelverteidigerin und Titelverteidiger sind in diesem Jahr noch nicht bei

100 Prozent angekommen, und die Konkurrenz ist gut drauf..

10

Sowohl Lisa Marie Kwayie (Neuköllner

SF) als auch Deniz Almas (VfL

Wolfsburg) räumten im Corona-Jahr

2020 die Sprinttitel in der Halle und

im Freien ab. In diesem Jahr fehlte

ihnen bisher noch etwas bis zu dieser

Form, sodass sie nicht als Favoriten

starten werden. Diese Rolle

hat sich bei den Männern der Deutsche

100-Meter-Meister von 2018

Kevin Kranz (Sprintteam Wetzlar)

geschnappt – nach überstandenem

Pfeifferschen Drüsenfieber rann-

te er der nationalen Konkurrenz

zuletzt davon und hat auch schon

die Hallen-EM-Norm von 6,62 Sekunden

in der Tasche, ebenso wie

Julian Wagner (LC Top Team Thüringen).

Beide bringen nach Dortmund

starke Trainingspartner und Konkurrenten

mit: Den Deutschen 100-Meter-Meister

von 2019 Michael Pohl

und den Deutschen Rekordler Julian

Reus. Deniz Almas wird seinen Titel

jedoch ganz sicher nicht kampflos

abgeben.


Kevin Kranz hat mit 6,59

Sekunden über 60 Meter die

Favoritenrolle im Männer-

Sprint übernommen


VORSCHAU: DIE SPRINT-DISZIPLINEN

Lisa Mayer startet mit 7,21

Sekunden über 60 Meter von

Rang zwei der Bestenliste aus

in die DM-Rennen. Nur Tatjana

Pinto war schneller,

aber die wird wohl

in Dortmund

fehlen

12


Fight um die Hundertstel

Bei den Frauen konnten mit Tatjana

Pinto (LC Paderborn), Jennifer

Montag (TSV Bayer 04 Leverkusen),

Lisa Mayer und Rebekka Haase (beide

Sprintteam Wetzlar) schon vier

Athletinnen den Richtwert für Torun

(7,25 sec) unterbieten, Amelie Sophie

Lederer (LG Stadtwerke München)

fehlte nur eine Hundertstel.

Tatjana Pinto hat sich jedoch beim

Saison-Einstieg leicht verletzt und

verzichtet wohl auf den DM-Start

– umso enger wird der Medaillen-

Fight. Über 200 Meter zeigte zuletzt

Rebekka Haase in 22,83 Sekunden,

dass sie in Top-Form ist. Doch auch

Lisa Mayer ist fliegend bisher überragend

unterwegs gewesen, und

Jennifer Montag hat schon elf Rennen

von 7,30 Sekunden und schneller

absolviert. Da geht es schon am

Start um alles!

Lisa Marie Kwayie, Yasmin Kwadwo und vor allem Jennifer Montag zählen zu

den Medaillen-Anwärterinnen über 60 Meter

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VORSCHAU: DIE SPRINT-DISZIPLINEN

In den Hürdensprints

gibt‘s klare Favoriten

Über die Hürden dagegen ist die

Ausgangslage zumindest auf dem

Papier eindeutig: Erik Balnuweit (TV

Wattenscheid 01; 7,70 sec) und Ricarda

Lobe (MTG Mannheim; 8,16

sec) sind die Jahresschnellsten, die

bisher einzigen DLV-Athleten mit

Hallen-EM-Norm – und der Konkurrenz

bisher recht deutlich voraus.

Für Erik Balnuweit geht es unter anderem

gegen den Mannheimer Yannick

Spissinger, Altmeister Georg

Fleischhauer (Eintracht Frankfurt)

und die Youngster Tim Eikermann

aus Leverkusen sowie den U20-Meister

Gregory Minou (TV Angermund)

bereits um den sechsten deutschen

Hallentitel.

Erik Balnuweit

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Im Hürdensprint der Frauen über 60

Meter geht es für Ricarda Lobe unter

anderem darum, die Enttäuschung

des Vorjahres wettzumachen, als

sie in Leipzig – ebenfalls als Favoritin

gestartet – Mehrkämpferin

Caroline Klein (TSV Bayer 04 Leverkusen)

den Vortritt lassen musste.

Noch hat sie keinen Hallentitel auf

dem Konto. In diesem Jahr kann

ihr wohl am ehesten die Paderbornerin

Monika Zapalska gefährlich

werden, allerdings sind ihre Herausforderinnen

in ihren Vorleistungen

alle dicht beisammen. Und über die

Hürden kann immer viel passieren.

Da heißt es: einen kühlen Kopf bewahren!

Ricarda Lobe

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VORSCHAU: DIE SPRINT-DISZIPLINEN

Zwei Asse

auf den

zwei Runden

Dass sie auf den Punkt Topleistungen

abliefern kann, hat zuletzt

regelmäßig Corinna Schwab (LAC

Erdgas Chemnitz) unter Beweis gestellt.

Doch nicht nur deswegen ist

sie über 400 Meter als Titelverteidigerin

und als Deutsche Freiluft-

Meisterin die große Favoritin. Die

21-Jährige ist in Top-Form, hat zuletzt

ihre Bestzeit auf 52,27 Sekunden

gesteigert und auch über 200

Meter in 23,00 Sekunden geglänzt.

So geht’s für die Konkurrenz vermutlich

nur um Silber und Bronze

– Medaillen, die zum Beispiel Ruth

Sophia Spelmeyer-Preuß (VfL Oldenburg),

Laura Müller (SV GO! Saar

05 Saarbrücken) oder auch Alica

Schmidt (SCC Berlin) nur zu gerne

hätten. Am besten garniert mit der

Hallen-EM-Norm (53,00 sec).

Marvin Schlegel könnte wenige

Minuten zuvor für die Chemnitzer

Trainingsgruppe von Jörg Möckel

vorlegen. Denn auch er ist auf den

zwei Hallenrunden der Gejagte:

Nach seinem furiosen Einstand in

Mit einer Vorleistung von 46,61 Sekunden

ist Marvin Schlegel über 400

Meter der Gejagte

Hallen-Bestzeit von 46,66 Sekunden

und einer Steigerung auf 46,61 Sekunden

hat er schon gezeigt, dass

er stabil auf hohem Niveau läuft –

als einziger DLV-Langsprinter hat er

die Hallen-EM-Norm für Torun in der

Tasche. Athleten wie der einstige

Deutsche Hallenmeister Marc Koch

(LG Nord Berlin) oder Titelverteidiger

Kevin Joite (Dresdner SC 1898)

könnten sich an den Fersen von

Marvin Schlegel auf die Norm von

46,90 Sekunden steigern. An dem

23-Jährigen vorbeizuziehen wird

schwer.


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60 M | MÄNNER

HALBFINALE: 20.2.2021 | 17:40 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

105 Deniz Almas 1997 NI VfL Wolfsburg 10,08

108 Joshua Hartmann 1999 NO ASV Köln 10,14

52 Yannick Wolf 2000 BY LG Stadtwerke München 10,27

89 Lucas Ansah-Peprah 2000 HH Hamburger SV 10,31

122 Daniel Hoffmann 1995 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 10,32

78 Michael Pohl 1989 HE Sprintteam Wetzlar 10,33

180 Roy Schmidt 1991 SN SC DHfK Leipzig e.V. 10,33

190 Aleksandar Askovic 1997 TH LC Top Team Thüringen 10,36

191 Luis Brandner 2000 TH LC Top Team Thüringen 10,36

48 Fabian Olbert 2001 BY LG Stadtwerke München 10,38

195 Julian Wagner 1998 TH LC Top Team Thüringen 10,40

167 Simon Wulff 2001 SN Dresdner SC 1898 10,41

181 Marvin Schulte 1999 SN SC DHfK Leipzig e.V. 10,41

74 Elias Goer 2000 HE Sprintteam Wetzlar 10,43

88 Owen Ansah 2000 HH Hamburger SV 10,45

72 Steven Müller 1990 HE LG OVAG Friedberg-Fauerbach 10,49

106 Niels Torben Giese 1998 NI VfL Wolfsburg 10,49

32 James Adebola 2002 BE SCC Berlin

76 Kevin Kranz 1998 HE Sprintteam Wetzlar

183 Felix Straub 1997 SN SC DHfK Leipzig e.V.

215 Robert Hering 1990 WE TV Wattenscheid 01

242 Philipp Corucle 1997 WÜ VfB Stuttgart 1893

258 Marvin Orthmann 2002 WE LC Paderborn

*) ML = Meldeleistung aus der Freiluftsaison 2020 über 100 Meter

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

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60 M | FRAUEN

HALBFINALE: 20.2.2021 | 14:15 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

75 Rebekka Haase 1993 HE Sprintteam Wetzlar 11,11

31 Lisa Marie Kwayie 1996 BE Neuköllner SF 11,19

200 Tatjana Pinto 1992 WE LC Paderborn 11,20

132 Jennifer Montag 1998 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 11,23

47 Amelie-Sophie Lederer 1994 BY LG Stadtwerke München 11,29

207 Lilly Kaden 2001 WE LG Olympia Dortmund 11,32

77 Lisa Mayer 1996 HE Sprintteam Wetzlar 11,35

17 Jessica-Bianca Wessolly 1996 BA MTG Mannheim 11,36

101 Talea Prepens 2001 NI TV Cloppenburg 11,41

149 Sophia Junk 1999 RL LG Rhein-Wied 11,42

198 Yasmin Kwadwo 1990 WE LC Paderborn 11,52

73 Antonia Dellert 2002 HE Sprintteam Wetzlar 11,57

212 Johanna Marie Bechthold 1997 WE TV Wattenscheid 01 11,59

38 Sandra Dinkeldein 1993 BR SV Werder Bremen 11,62

79 Lara Tornow 2000 HE Sprintteam Wetzlar 11,63

189 Tiffany Eidner 1997 TH Bad Lobenstein TC 11,65

34 Leonie Kluwig 1998 BE SCC Berlin

41 Alexandra Burghardt 1994 BY LG Gendorf Wacker Burghausen

42 Marina Scherzl 1999 BY LG Kreis Dachau

44 Tina Benzinger 2001 BY LG Stadtwerke München

143 Sina Mayer 1995 PF LAZ Zweibrücken

197 Keshia Beverly Kwadwo 1999 WE LC Paderborn

224 Synthia Oguama 1998 WE TV Wattenscheid 01

*) ML = Meldeleistung aus der Freiluftsaison 2020 über 100 Meter

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

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400 M | MÄNNER

HALBFINALE: 20.2.2021 | 14:15 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

170 Marvin Schlegel 1998 SN LAC Erdgas Chemnitz 45,80

165 Kevin Joite 2000 SN Dresdner SC 1898 47,10

100 Fabian Dammermann 1997 NI LG Osnabrück 47,14

18 Justus Baumgarten 2000 BA SCL Heel Baden-Baden 47,34

249 Constantin Preis 1998 WÜ VfL Sindelfingen 47,38

22 Jean Paul Bredau 1999 BB SC Potsdam

30 Marc Koch 1994 BE LG Nord Berlin

59 Arne Leppelsack 1999 BY TSV Gräfelfing

144 Johannes Nortmeyer 1999 RH USC Mainz

159 Max Tank 2002 SL LC Rehlingen

259 Henrik Krause 1996 WE LG Olympia Dortmund

*) ML = Leistung, mit der die Athletinnen und Athleten für die DM gemeldet worden sind.

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

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400 M | FRAUEN

HALBFINALE: 20.2.2021 | 13:50 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

171 Corinna Schwab 1999 SN LAC Erdgas Chemnitz 51,73

104 Ruth Sophia Spelmeyer-Preuß NI VfL Oldenburg 52,15

36 Alica Schmidt 1998 BE SCC Berlin 52,21

161 Laura Müller 1995 SL SV GO! Saar 05 52,37

8 Nadine Gonska 1990 BA MTG Mannheim 52,49

204 Brenda Cataria-Byll 2001 WE LG Olympia Dortmund 52,77

12 Hannah Mergenthaler 1997 BA MTG Mannheim

102 Luna Thiel 1999 NI VfL Eintracht Hannover

164 Emilia Grahle 2001 SN Dresdner SC 1898

213 Djamila Böhm 1994 WE TV Wattenscheid 01

*) ML = Leistung, mit der die Athletinnen und Athleten für die DM gemeldet worden sind.

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

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60 M HÜRDEN | MÄNNER

HALBFINALE: 20.2.2021 | 17:00 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

211 Erik Balnuweit 1988 WE TV Wattenscheid 01 13,67

63 Georg Fleischhauer 1988 HE Eintracht Frankfurt e.V. 13,86

15 Yannick Spissinger 1995 BA MTG Mannheim 14,06

150 Kai Kazmirek 1991 RL LG Rhein-Wied 14,14

118 Tim Eikermann 2000 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 14,16

247 Aleksandar Gacic 1999 WÜ VfL Sindelfingen 14,28

111 Albert Kreutzer 2001 NO LAV Bayer Uerdingen/Dormagen 14,39

220 Marius Lewald 1999 WE TV Wattenscheid 01 14,45

37 Louis Timm 2000 BE SCC Berlin 14,46

7 Robin Ganter 2001 BA MTG Mannheim 14,58

138 Gregory Minoue 2002 NO TV Angermund 14,66

146 Severin Zentgraf 1998 RH USC Mainz 14,68

251 Niklas Rippon 1989 WÜ VfL Sindelfingen

*) ML = Meldeleistung aus der Freiluftsaison 2020 über 110 Meter Hürden

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

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60 M HÜRDEN | FRAUEN

HALBFINALE: 20.2.2021 | 17:15 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

10 Ricarda Lobe 1994 BA MTG Mannheim 13,24

174 Anne Weigold 1998 SN LG Mittweida 13,31

201 Monika Zapalska 1994 WE LC Paderborn 13,33

241 Sophie Hamann 1996 WÜ TUS Metzingen 13,48

54 Isabel Mayer 1993 BY LG TELIS FINANZ Regensburg 13,58

135 Franziska Schuster 2002 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 13,60

68 Miriam Sinning 1999 HE Eintracht Frankfurt e.V. 13,71

145 Gesa Tiede 2002 RH USC Mainz 13,80

121 Louisa Grauvogel 1996 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

124 Anna Jablonski 2000 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

130 Marlene Meier 2002 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

151 Viktoria Müller 1996 RL LG Rhein-Wied

255 Jule Tiltscher 2001 WÜ SSV Ulm 1846

257 Lily Louisa Wildhagen 2002 NI TKJ Sarstedt

260 Lisa Maihöfer 1998 SL LC Rehlingen

*) ML = Meldeleistung aus der Freiluftsaison 2020 über 100 Meter Hürden

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VORSCHAU: DIE LAUF-DISZIPLINEN

30

Die Laufwettbewerbe auf der Bahn versprechen in Dortmund Klasse und

Spannung: Marc Reuther ist über 800 Meter in starker Form, Gesa Felicitas

Krause möchte nach einem schwierigen Jahr 2020 endlich wieder richtig

angreifen.

Läuft!

Christina Hering kann zum sechsten

Mal Deutsche Hallenmeisterin über

800 Meter werden

Vor drei Jahren war Dortmund für

Marc Reuther (Eintracht Frankfurt)

bereits ein gutes Pflaster. Bei der

Hallen-DM 2018 konnte sich der

damals 21-Jährige über 800 Meter

seinen ersten Hallentitel bei den Aktiven

sichern. Nach einem zweiten

Platz 2019 und dem verletzungsbedingten

Ausfall im vergangenen

Jahr, möchte Reuther in diesem

Jahr wieder ganz oben auf dem Podium

stehen. Möglicherweise rückt

bei einer Tempojagd auch der deutsche

Hallenrekord über 800 Meter

aus dem Jahr 1995 (Nico Motchebon;

1:44,88 min) näher. Bei seiner

Hallen-Bestzeit im Vorjahr in Erfurt

fehlte Marc Reuther weniger als

eine halbe Sekunde. Seine Freiluft-

Bestleistung konnte er im vergangenen

Jahr in Monaco gar auf 1:44,93

Minute drücken.

Im Frauenrennen bahnt sich dagegen

ein Duell an. Sowohl Christina

Hering (LG Stadtwerke München)

als auch Tanja Spill (LAV Bayer Uerdingen/

Dormagen) liefen in diesem

Jahr deutlich unter 2:04 Minuten.

Das bisher einzige Aufeinandertreffen

der Saison entschied Spill für

sich, die schnellere Saison-Bestzeit


Marc Reuther startet mit ganz

großem Potenzial über 800 Meter:

Er könnte den deutschen

Hallenrekord angreifen, den Nico

Motchebon 1995 mit 1:44,88

Minuten aufgestellt hat

gehört Hering. Für sie wäre es der

insgesamt sechste deutsche Meistertitel

in der Halle.

Ein Rennen mit vielen Unbekannten

wird das 1.500-Meter-Finale der

Männer. Der Deutsche Rekordhalter

Alina Homiyu Reh ist die Tesfaye große Favoritin (Eintracht Frankfurt)

hat im Dezember in 3:39,41 Mi-

auf den Titel über 5.000 Meter

nuten vorgelegt, seitdem aber keine

Rennen mehr bestritten. In Top-

Form ist er nur schwer zu schlagen.

Marius Probst (TV Wattenscheid

01) ist mit Hallen-EM-Norm über

800 Meter ebenfalls stark in die

Olympia-Saison eingestiegen, hatte

dann aber mit Achillessehnen-Problemen

zu kämpfen. 2017 und 2019

wurde er bereits Deutscher Hallenmeister,

der Dreierpack ist möglich.

Mindestens um die Medaillen, vielleicht

sogar um den Sieg mitrennen

wollen aber auch Karl Bebendorf

(Dresdner SC 1898) und Marvin

Heinrich (Eintracht Frankfurt), die

beide schon die Hallen-EM unterboten

haben.

31


VORSCHAU: DIE LAUF-DISZIPLINEN

32

Hindernisspezialistin Gesa Felicitas Krause greift nach dem Titel über 1.500

Meter. Es wäre für sie ein Top-Ausgangspunkt für eine Olympiasaison, in der

sie sich ganz große Ziele gesetzt hat

Gesa Krause im Angriffsmodus

Nach einer verkorksten Saison 2020

möchte Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf

Trier) in diesem Jahr wieder

angreifen. Nach Schwierigkeiten

zum Saisoneinstieg präsentierte

sich die 28-Jährige zuletzt in ansteigender

Form und möchte sich nun

nach 2015 zum zweiten Mal einen

deutschen Hallen-Meistertitel sichern.

Ihre großen Konkurrentinnen

über 1.500 Meter heißen Caterina

Granz (LG Nord Berlin) und Katharina

Trost (LG Stadtwerke München).

In Dortmund trennten die beiden in

4:10,33 und 4:10,56 Minuten nur

Hundertstel, rund eine Sekunde darüber

liegt bisher die Saison-Bestzeit

der Hindernis-Europameisterin.

Mohamed Mohumed (LG Olympia

Dortmund) mischte 2020 die nationale

Laufszene ordentlich auf.

In Braunschweig gewann er über


5.000 Meter seinen ersten DM-Titel,

wenige Wochen später steigerte

er seine Bestzeit um mehr als

eine halbe Minute auf 13:23,71 Minuten.

Bei seinem Heimspiel in der

Helmut-Körnig-Halle möchte der

21-Jährige nun auch im 3.000-Meter-Rennen

der Männer ein Wörtchen

um den Sieg mitreden. Einen

möglichen Sieg des Youngsters

wollen unter anderem Johannes

Motschmann (SCC Berlin), Martin

Grau (Top Team Thüringen) und

Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg)

verhindern.

Die große Favoritin über 3.000 Meter

der Frauen ist Titelverteidigerin

Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen).

Sie lief beim 1.500-Meter-

Rennen in Liévin (Frankreich) in

4:06,86 Minuten Hallen-Bestzeit

und untermauerte damit ihre starke

Verfassung. Ihre größte Herausforderin

dürfte Elena Burkard (LG

farbtex Nordschwarzwald) sein. Die

29-Jährige könnte, nachdem sie im

vergangenen Jahr in Braunschweig

ihren ersten deutschen Meistertitel

auf der Bahn gewann, den Titel in

der Halle folgen lassen. Konkurrenz

bekommen die beiden Athletinnen

von Triathletin Laura Lindemann

(SC Potsdam), die die Spezialistinnen

in Dortmund ärgern möchte.

Mohamed Mohumed von der LG Olympia

Dortmund will bei seinem Heimspiel

in der Helmut-Körnig-Halle zum

Titel über 3.000 Meter rennen


800 M | MÄNNER

FINALE: 21.2.2020 | 14:10 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

67 Marc Reuther 1996 HE Eintracht Frankfurt e.V. 1:44,93

4 Christoph Kessler 1995 BA LG Region Karlsruhe 1:47,28

20 Tim Assmann 2000 BA TV Villingen 1:48,31

85 Oskar Schwarzer 1999 HE TV Groß-Gerau 1:48,89

21 Adrian Engstler 2002 BA TV Villingen 1:48,95

96 Julius Lawnik 1995 NI LG Braunschweig 1:49,41

800 M | FRAUEN

FINALE: 21.2.2020 | 14:20 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

45 Christina Hering 1994 BY LG Stadtwerke München 2:00,47

112 Tanja Spill 1995 NO LAV Bayer Uerdingen/Dormagen 2:02,07

148 Majtie Kolberg 1999 RL LG Kreis Ahrweiler 2:02,77

134 Sarah Schmidt 1996 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 2:04,63

127 Tabea Marie Kempe 1997 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 2:06,09

50 Jana Reinert 1998 BY LG Stadtwerke München 2:06,31

71 Nele Weßel 1999 HE Königsteiner LV

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

34


1.500 M | MÄNNER

FINALE: 21.2.2020 | 15:40 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

225 Marius Probst 1995 WE TV Wattenscheid 01 3:38,29

162 Karl Bebendorf 1996 SN Dresdner SC 1898 3:39,70

81 Lukas Abele 1997 HE SSC Hanau-Rodenbach 3:40,77

206 Maximilian Feist 1999 WE LG Olympia Dortmund 3:42,53

5 Felix Wammetsberger 1995 BA LG Region Karlsruhe 3:42,88

61 Amos Bartelsmeyer 1994 HE Eintracht Frankfurt e.V.

66 Marvin Heinrich 1997 HE Eintracht Frankfurt e.V.

84 Homiyu Tesfaye 1993 HE TSV Pfungstadt

202 Steffen Baxheinrich 1999 WE LG Olympia Dortmund

228 Maximilian Sluka 2000 WE TV Wattenscheid 01

1.500 M | FRAUEN

FINALE: 21.2.2020 | 15:50 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

28 Caterina Granz 1994 BE LG Nord Berlin 4:06,56

107 Vera Coutellier 1995 NO ASV Köln 4:13,27

208 Verena Meisl 2001 WE LG Olympia Dortmund 4:17,85

51 Katharina Trost 1995 BY LG Stadtwerke München

152 Gesa Felicitas Krause 1992 RL Silvesterlauf Trier

205 Patricia de Graat 1998 WE LG Olympia Dortmund

230 Fabiane Meyer 2002 WE TV Westfalia Epe

256 Lisa Hausdorf 2002 HH AG Hamburg West

*) ML = Leistung, mit der die Athletinnen und Athleten für die DM gemeldet worden sind.

35


3.000 M | MÄNNER

FINALE: 21.2.2020 | 11:50 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

209 Mohamed Mohumed 1999 WE LG Olympia Dortmund 13:23,71

35 Johannes Motschmann 1994 BE SCC Berlin 13:56,26

3 Markus Görger 1998 BA LG Region Karlsruhe 13:58,58

56 Florian Orth 1989 BY LG TELIS FINANZ Regensburg

192 Martin Grau 1992 TH LC Top Team Thüringen

194 Tim Stegemann 1992 TH LC Top Team Thüringen

210 Elias Schreml 2000 WE LG Olympia Dortmund

229 Nils Voigt 1997 WE TV Wattenscheid 01

232 Robert Baumann 1998 WÜ LAV Stadtwerke Tübingen

235 Marcel Fehr 1992 WÜ LG Filstal

*) ML = Meldeleistung aus der Freiluftsaison 2020 über 5.000 Meter

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

36


3.000 M | FRAUEN

FINALE: 21.2.2020 | 12:05 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

234 Elena Burkard 1992 WÜ LG farbtex Nordschwarzwald 15:27,57

95 Kristina Hendel 1996 NI LG Braunschweig 16:06,66

6 Melina Wolf 1992 BA LG Region Karlsruhe 16:08,46

238 Marlene Gomez Islinger 1993 WÜ SSV Ulm 1846 16:34,29

25 Laura Lindemann 1996 BB SC Potsdam

103 Lea Meyer 1997 NI VfL Löningen

128 Denise Krebs 1987 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

233 Hanna Klein 1993 WÜ LAV Stadtwerke Tübingen

*) ML = Meldeleistung aus der Freiluftsaison 2020 über 5.000 Meter

37


VORSCHAU: DIE SPRUNG-DISZIPLINEN

Weltmeisterin Malaika Mihambo ist im

Weitsprung favorisiert, auch wenn sie

mit verkürztem Anlauf springen wird,

sodass diesmal die sieben Meter nicht in

Reichweite sind

38


Auch vor

leeren

Rängen

ein Star

Eine Athletin wird alle Blicke auf

sich ziehen. Weltmeisterin Malaika

Mihambo (LG Kurpfalz) verleiht der

Hallen-DM einen ganz besonderen

Glanz und auch einiges an Spannung.

Nicht, was ihre Titelverteidigung

im Weitsprung angeht – an der

sollte wenig zu rütteln sein. Sondern

vielmehr, was ihre Weite angeht.

Seit zwei Wettbewerben springt

„Deutschlands Sportlerin des Jahres“

wieder aus ihrem vollen Anlauf,

nachdem sie im vergangenen Jahr

aus zwei Schritten weniger angelaufen

war. Doch dieser ungewohnte

Anlauf will auch für eine Sieben-Meter-Springerin

wie Malaika Mihambo

erstmal rhythmisiert werden. Auf

6,77 Meter brachte es die 27-Jährige

bislang in diesem Winter. Im Vorjahr

sprang sie mit genau dieser Weite

zum Titel.

Bei den Männern ist der Ausgang

deutlich offener. Als Jahresbester

geht der Titelverteidiger an den Start.

EM-Starter Maximilian Entholzner

(LAC Passau) präsentierte sich unlängst

mit 7,97 Metern in guter Form,

nur ein paar Zentimeter weniger

weit flog aber der EM-Zweite Fabian

Heinle (VfL Stuttgart), der sich nach

langer Verletzungspause zurück im

Wettkampfzirkus meldete.

39


VORSCHAU: DIE SPRUNG-DISZIPLINEN

Der Europameister von

2018 setzt zu neuen

Höhenflügen an:

Mateusz Przybylko

40

Der Europameister hat

seine Form gefunden

Apropos starke Form: Das trifft auch

auf den Europameister im Hochsprung

zu. Mateusz Przybylko (TSV

Bayer 04 Leverkusen) hat sich in diesem

Winter bereits über 2,28 Meter

geschwungen – das ist die Norm für

die Hallen-EM.

Hoch wie nie sprang in diesem Winter

bereits sein wohl ärgster Widersacher

im Kampf um den Titel – Tobias

Potye. Der Münchener, der im vergangenen

Jahr bei den Titelkämpfen

in der Halle die Silbermedaille geholt

hatte, kratzt damit auch an seiner

Freiluftbestmarke, die seit 2018 bei

2,27 Metern steht.


Christina Honsel will auch

in der Halle gewinnen

Im Hochsprung der Frauen hat Wattenscheids

Christina Honsel die

große Chance, nach ihrem Freiluft-

Titel im Vorjahr nun erstmals auch

Hallenmeisterin zu werden. Die

23-Jährige hinterließ bislang mit

1,88 Metern beim Meeting in Erfurt

den besten Eindruck. Die starke

Konkurrenz um die EM-Dritte Marie-

Laurence Jungfleisch (VfL Stuttgart)

und die Hallen-EM-Siebte Imke Onnen

(Hannover 96) hat sich bislang

verletzungsbedingt in der Halle nicht

gezeigt.

Christina Honsel holte 2020 den

Freiluft-Titel, als Jahresbeste hat sie

auch gute Chancen auf den Sieg in

Dortmund

41


VORSCHAU: DIE SPRUNG-DISZIPLINEN

Drei Stabhochspringer

haben die Norm für die

Hallen-EM in Torun schon

in der Tasche. Am höchsten

über die geforderten

5,72 Meter sprang bisher

Torben Blech mit 5,86

Metern

In der höchsten Liga

42

Spannend und hochklassig verspricht

der Stabhochsprung der

Männer zu werden, denn gleich drei

Springer haben in diesem Jahr bereits

die für Torun geforderten 5,72

Meter übersprungen. Allen voran der

Senkrechtstarter der Saison Torben

Blech (TSV Bayer 04 Leverkusen).

Der ehemalige Zehnkämpfer ist angekommen

in der obersten Liga des

Stabhochsprungs, hat mit 5,86 Metern

seine Bestleistung in diesem

Winter um 16 Zentimeter gesteigert

und den Leichtathletik-Fans zudem

mit dem Song „Stäänefleejer“ der

Kölner Band Kasalla, den er zu seinen

Sprüngen am liebsten einspielen

lässt, einen Karnevalsohrwurm in

den Kopf gepflanzt.

Eng mit ihm befreundet ist ausgerechnet

sein ärgster Rivale im Kampf

um Gold – Titelverteidiger Bo Kanda

Lita Bahre (TSV Bayer 04 Leverkusen),

der in diesem Winter auch bereits

Bestleistung springen konnte.

Für eine Überraschung kann aber

auch Oleg Zernikel (ASV Landau)

sorgen, der in diesem Jahr mit neuem

Selbstvertrauen Höhen jenseits

der 5,70 Metern abrufen kann.


Projekt Titel-

Verteidigung

Zur Titelverteidigung bei den Frauen

reist Lisa Ryzih (ABC Ludwigshafen)

an. Die EM-Zweite des Jahres 2016

ist noch auf der Jagd nach der Hallen-EM-Norm

für eine Teilnahme an

den kontinentalen Titelkämpfen in

Torun (Polen). 4,61 Meter sind dafür

gefordert. Bei ihrem bislang einzigen

Wettkampf in dieser Hallensaison

überflog die 32-Jährige 4,42 Meter

und führt damit aktuell die deutsche

Bestenliste an.

Im Dreisprung der Frauen wird die

EM-Zweite Kristin „Kiri“ Gierisch

(TSV Bayer 04 Leverkusen) vermisst.

Die 30-Jährige, die im vergangenen

Herbst von Chemnitz nach Leverkusen

in die Trainingsgruppe von

Charles Friedek gewechselt ist,

wird erst im Sommer wieder in das

Wettkampfgeschehen eingreifen. So

scheint der Weg frei für eine erfolgreiche

Titelverteidigung von Neele

Eckhardt. Die Göttingerin hat in diesem

Winter bereits mit 13,94 Metern

an der 14-Meter-Marke gekratzt.

Lisa Ryzih will ein Zeichen setzen und

ihren Stabhochsprung-Titel verteidigen

Bei den Männern schultert Max Heß

(LAC Erdgas Chemnitz) die große

Favoritenbürde – kann er bei seinem

Vermögen doch eigentlich nur sich

selber schlagen. 16,77 Meter weit ist

der Europameister des Jahres 2016

in diesem Winter bereits gesprungen

und führt damit mit mehr als einem

Meter Vorsprung die nationale Dreisprung-Bestenliste

an.

43


HOCHSPRUNG | MÄNNER

FINALE: 21.2.2021 | 13:50 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

133 Mateusz Przybylko 1992 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 2,28

49 Tobias Potye 1995 BY LG Stadtwerke München 2,25

196 Falk Wendrich 1995 WE LAZ Soest 2,21

166 Jonas Wagner 1997 SN Dresdner SC 1898 2,20

123 Florian Hornig 2000 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 2,16

153 Finn Drümmer 1996 SH Kaltenkirchener TS 2,16

237 Benno Freitag 1995 WÜ SSV Ulm 1846 2,15

65 Philipp Heckmann 1999 HE Eintracht Frankfurt e.V.

92 Luca Meinke 1999 MV Schweriner SC

HOCHSPRUNG | FRAUEN

FINALE: 21.2.2021 | 11:35 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

216 Christina Honsel 1997 WE TV Wattenscheid 01 1,90

113 Alexandra Plaza 1994 NO LT DSHS Köln 1,87

46 Lavinja Jürgens 2000 BY LG Stadtwerke München 1,84

136 Bianca Stichling 2000 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 1,83

239 Jördis Kriegel 2000 WÜ SV Winnenden 1,82

93 Imke Onnen 1994 NI Hannover 96

160 Lea Halmans 1999 SL SV GO! Saar 05

214 Charlotte Haas 2001 WE TV Wattenscheid 01

*) ML = Leistung, mit der die Athletinnen und Athleten für die DM gemeldet worden sind.

44


STABHOCHSPRUNG | MÄNNER

FINALE: 21.2.2021 | 14:00 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

129 Bo Kanda Lita Baehre 1999 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 5,81

115 Torben Blech 1995 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 5,62

141 Oleg Zernikel 1995 PF ASV Landau 5,60

140 Lamin Krubally 1995 PF ASV Landau 5,40

126 Philip Kass 1998 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

142 Nico Fremgen 1997 PF LAZ Zweibrücken

STABHOCHSPRUNG | FRAUEN

FINALE: 20.2.2021 | 16:35 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

139 Lisa Ryzih 1988 PF ABC Ludwigshafen 4,45

131 Ria Möllers 1996 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 4,40

236 Stefanie Berndorfer 1987 WÜ SSV Ulm 1846 4,40

114 Katharina Bauer 1990 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 4,30

27 Leni Freyja Wildgrube 2001 BB SC Potsdam 4,25

23 Ella Buchner 2001 BB SC Potsdam 4,20

24 Moana-Lou Kleiner 2002 BB SC Potsdam 4,20

14 Jacqueline Otchere 1996 BA MTG Mannheim

120 Laura Giese 2002 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

231 Anne Berger 1999 WE VfL Gladbeck 1921

45


WEITSPRUNG | MÄNNER

FINALE: 21.2.2021 | 11:30 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

40 Maximilian Entholzner 1994 BY LAC Passau 7,97

70 Gianluca Puglisi 1996 HE Königsteiner LV 7,82

244 Max Kottmann 1992 WÜ VfB Stuttgart 1893 7,79

86 Oliver Koletzko 2003 HE Wiesbadener LV 7,72

173 Vincent Vogel 1994 SN LAC Erdgas Chemnitz 7,70

240 Gianni Seeger 1998 WÜ TSV Gomaringen 7,69

43 Simon Batz 2002 BY LG Landkreis Kelheim

109 Nico Beckers 1994 NO LAV Bayer Uerdingen/Dormagen

150 Kai Kazmirek 1991 RL LG Rhein-Wied

WEITSPRUNG | FRAUEN

FINALE: 21.2.2021 | 14:30 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

1 Malaika Mihambo 1994 BA LG Kurpfalz 6,71

185 Lea-Jasmin Riecke 2000 ST Mitteldeutscher Sportclub 6,58

98 Merle Homeier 1999 NI LG Göttingen 6,57

69 Maryse Luzolo 1995 HE Königsteiner LV 6,53

64 Julia Gerter 1994 HE Eintracht Frankfurt e.V. 6,31

29 Caroline Joyeux 2001 BE LG Nord Berlin

90 Benita Kappert 2002 HH Hamburger SV

189 Tiffany Eidner 1997 TH Bad Lobenstein TC

219 Nicola Kondziella 2002 WE TV Wattenscheid 01

254 Janina Lange 1997 SH MTV Lübeck

46


DREISPRUNG | MÄNNER

FINALE: 20.2.2021 | 13:35 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

168 Max Heß 1996 SN LAC Erdgas Chemnitz 17,01

26 Felix Wenzel 1994 BB SC Potsdam 15,99

173 Vincent Vogel 1994 SN LAC Erdgas Chemnitz 15,52

60 Gabriel Wiertz 1997 BY TuS 1860 Pfarrkirchen 15,15

11 Felix Mairhofer 1994 BA MTG Mannheim 15,07

57 Benedikt von Hardenberg 2000 BY LG TELIS FINANZ Regensburg

119 Christoph Garritsen 1997 NO TSV Bayer o4 Leverkusen

163 Pascal Boden 2003 SN Dresdner SC 1898

253 Benjamin Gassioui 1999 WÜ VfL Winterbach

DREISPRUNG | FRAUEN

FINALE: 20.2.2021 | 17:30 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

97 Neele Eckhardt 1992 NI LG Göttingen 13,73

169 Maria Purtsa 1995 SN LAC Erdgas Chemnitz 13,67

221 Jessie Maduka 1996 WE TV Wattenscheid 01 13,57

29 Caroline Joyeux 2001 BE LG Nord Berlin 13,37

110 Anna Gräfin Keyserlingk 2003 NO LAV Bayer Uerdingen/Dormagen 12,84

117 Imke Daalmann 1999 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 12,81

19 Lea Triendl 1992 BA TSG 1862 Weinheim

99 Kira Wittmann 2000 NI LG Göttingen

137 Julia Holzmann 2003 NO Turnverein Ratingen

*) ML = Leistung, mit der die Athletinnen und Athleten für die DM gemeldet worden sind.

47


VORSCHAU: KUGELSTOSSEN

Christina Schwanitz hat

sich durch schwierige Zeite

gekämpft und will der

jüngeren Konkurrenz noch

einmal zeigen, dass sie

immer noch die Beste ist

Regenten

im Ring

48


David In Storl den will Kugelstoß-Entscheidungen

seinen vierten

Hallen-DM-Titel von Dortmund in Folge stehen gewinnen mit David

Storl und Christina Schwanitz zwei

ehemalige WM-Champions im Ring.

Die große Frage: Können sie sich

gegen die aufstrebende nationale

Konkurrenz behaupten?

Einfacher scheint die Beantwortung

dieser Frage im Wettbewerb der

Frauen zu sein: Christina Schwanitz

(LV 90 Erzgebirge) hat im Januar

mit 19,11 Metern eindrucksvoll unterstrichen,

dass sie nicht nur national,

sondern auch international

wieder konkurrenzfähig ist.

Vorausgegangen waren fast 16 Monate

ohne Wettkämpfe, mit Knieproblemen,

einem Bandscheibenvorfall

und dem Spagat zwischen Reha,

Training und Kinder-Notbetreuung.

Aber Christina Schwanitz hat sich

durchgekämpft: „Ich liebe meinen

Sport. Ich liebe es, die Kugel wegzuschmeißen,

um ihr hinterher zu

laufen und sie wieder zu holen“,

sagt sie. Und noch ist ihr Weg beim

Aufsammeln der Kugeln deutlich

weiter als der ihrer bis zu 15 Jahre

jüngeren Konkurrentinnen.

Während die WM-Dritte von Doha

bei der Hallen-EM in Torun um die

Medaillen mitstoßen will, müssen

sich die DLV-Athletinnen in Dortmund

zunächst mit der Norm von

18,20 Metern beschäftigen. Sara

Gambetta (SV Halle) und Katharina

Maisch (LV 90 Erzgebirge) haben

in dieser Saison bereits daran

gekratzt, Julia Ritter (TV Wattenscheid

01) im Sommer zuvor – und

Titelverteidigerin Alina Kenzel (VfL

Waiblingen) hat eine Bestmarke von

18,21 Metern, nach der Umstellung

auf den Drehstoß aber noch keine

gefestigte Technik. Es wird also eng

und spannend – vermutlich aber

eher auf den Plätzen zwei bis fünf

oder sechs.

Im Kugelstoßen der Männer sind

49


VORSCHAU: KUGELSTOSSEN

David Storl will neunten Titel

die Herausforderer dem Favoriten

deutlich dichter auf den Fersen,

auch weil dieser in der Hallensaison

bisher aus gutem Grund kaum in

Aktion getreten ist: David Storl (SC

DHfK Leipzig) ist Anfang Februar

zum zweiten Mal Vater geworden.

Die 20,18 Meter von Rochlitz und

die 20,59 Meter von Torun sollen

erst der Anfang gewesen sein.

Wenn er aber in Dortmund wackelt,

dann wird wie zuletzt bei der DM

2019 in Berlin die Konkurrenz zur

Stelle sein. Zum Beispiel der Sindelfinger

Simon Bayer, der ebenfalls in

diesem Jahr schon die 20-Meter-

Marke überboten hat. Oder Christian

Zimmermann (Kirchheimer

SC) und Storls Trainingspartner

Dennis Lewke (SC DHfK Leipzig),

denen jeweils nur wenige Zentimeter

fehlen.

Für Stöße sogar jenseits der 20,85

Meter werden nicht nur Medaillen,

sondern auch Tickets zur Hallen-EM

vergeben. Der Nominierung kann

David Storl gelassen entgegenblicken,

denn er hat den Richtwert

schon im Freien überboten. Mehr

Motivation wird da wohl die Aussicht

auf den neunten deutschen

Hallentitel verleihen.


KUGELSTOSSEN | MÄNNER

FINALE: 20.2.2021 | 16:40 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

182 David Storl 1990 SN SC DHfK Leipzig e.V. 21,20

39 Christian Zimmermann 1994 BY Kirchheimer SC 20,09

245 Simon Bayer 1995 WÜ VfL Sindelfingen 20,01

125 Jan Josef Jeuschede 1993 NO TSV Bayer o4 Leverkusen 19,90

178 Cedric Trinemeier 1997 SN LV 90 Erzgebirge 18,75

179 Dennis Lewke 1993 SN SC DHfK Leipzig e.V. 18,74

223 Timo Northoff 2000 WE TV Wattenscheid 01

246 Tobias Dahm 1987 WÜ VfL Sindelfingen

248 Eric Maihöfer 2001 WÜ VfL Sindelfingen

68. DEUTSCHE HALLEN-

MEISTERSCHAFTEN

DORTMUND 20./21.2.2021

52


KUGELSTOSSEN | FRAUEN

FINALE: 20.2.2021 | 13:40 Uhr

Nr. Name Jg LV Verein ML*

226 Julia Ritter 1998 WE TV Wattenscheid 01 18,14

252 Alina Kenzel 1997 WÜ VfL Waiblingen 17,96

13 Yemisi Ogunleye 1998 BA MTG Mannheim 17,36

176 Sarah Schmidt 1997 SN LV 90 Erzgebirge 16,76

222 Hanna Meinikmann 1999 WE TV Wattenscheid 01 16,16

250 Lea Riedel 1999 WÜ VfL Sindelfingen 15,84

187 Jule Steuer 2000 ST Sportclub Magdeburg 15,50

175 Katharina Maisch 1997 SN LV 90 Erzgebirge

177 Christina Schwanitz 1985 SN LV 90 Erzgebirge

188 Sara Gambetta 1993 ST SV Halle

*) ML = Leistung, mit der die Athletinnen und Athleten für die DM gemeldet worden sind.


DIE GASTGEBER

Willkommen im

54


David Storl will seinen vierten

Hallen-DM-Titel in Folge gewinnen

Nordrhein-Westfalen ist das Sportland

Nummer 1 - und das nicht ohne

Grund. Sport gehört zum vielfältigen

Leben der Menschen in unserem

Bundesland dazu: Er zieht

sich durch alle Lebensbereiche, alle

Kulturen, ist integrativ und inklusiv.

Fast 12 Millionen Menschen treiben

regelmäßig Sport.

Nirgendwo sonst ist es so selbstverständlich,

sich gemeinsam zu

betätigen. Gepaart mit der hohen

Dichte an Vereinen und Sportmöglichkeiten,

den vielen erstklassigen

sportlichen Leistungen, die hier erbracht

werden, dem immensen ehrenamtlichen

Engagement und der

anstiftenden Begeisterungsfähigkeit

der Bevölkerung für Sportgroßveranstaltungen,

entsteht etwas

ganz Besonderes: Die in der kollektiven

Identität fest verankerte Faszination

der Menschen für den Sport,

hier in Nordrhein-Westfalen, wo sich

Menschen aus allen Teilen der Welt

zu Hause fühlen und Gastfreundschaft

gelebte Solidarität ist. Diese

gemeinsame Faszination macht das

Land einig, stark und ständig bereit

für den sportlichen Wettbewerb.

In diesem einmaligen Zusammentreffen

von Gegebenheiten haben

die Landesregierung und der Landessportbund

ein enges Netzwerk

für den Sport geknüpft, um dem erkennbaren

gesellschaftlichen Mehrwert

weiteren Raum für Entwicklung

zu bieten. Dazu zählt, das bürgerschaftliche

Engagement zu stärken

55


DIE GASTGEBER

56

und Sportangebote ebenso zu fördern

wie Infrastruktur und Sportstätten,

explizit für den Breiten- und

Spitzensport. Denn über fünf Millionen

Mitglieder des Landessportbunds

mit ihren unterschiedlichen

Bedarfen und 18.000 Sportvereine,

kleinere Sportplätze, Frei- und Hallenbäder

bis hin zu berühmten Stadien,

dem Hockeypark in Mönchengladbach

oder die Bob- und Rodelbahn

in Winterberg, decken jede

erdenkliche Nische ab.

Die gebotene Vielfalt wird auch an

anderer Stelle sichtbar. Nordrhein-

Westfalen ist regelmäßig Austragungsort

herausragender Sportgroßveranstaltungen,

wie etwa Welt- und

Europameisterschaften, oder aber,

wie in diesem Jahr, den Deutschen

Leichtathletik-Hallenmeisterschaften,

die in Deutschlands einziger

Sporthalle durchgeführt wird, die

ganzjährig für Leichtathletiktraining

und -wettbewerbe geeignet ist.

Damit sich auf den Plätzen Nordrhein-Westfalens

auch weiterhin

eine weltklassige Elite entwickeln

kann, sorgen die vier starken Partner,

bestehend aus dem Landessportbund,

der Sportstiftung, den

Olympiastützpunkten sowie der

Landesregierung dafür, dass die

Weichen für eine zielgerichtete Förderung

von Eliten und Nachwuchs

früh und richtig gestellt werden. Damit

etwa der Traum einer Teilnahme

an den Olympischen oder Paralympischen

Spielen wahr werden kann,

muss alles passen, angefangen von

der Auswahl und Förderung potentieller

Talente, über die Vereinbarkeit

von Leistungssport mit Schule, Studium

und Beruf und die Einbindung

von Wissenschaft in den Trainingsprozess

für optimale Ergebnisse.

Im Sportland.NRW steht aber nicht

nur der Leistungssport im Fokus,

sondern der Sport in seiner gesamten

Vielfalt: Der Breitensport für alle,

der Vereins- und Schulsport sowie

der inklusive Sport für Menschen

mit Behinderungen und integrative

Förderung von benachteiligten Gruppen.

Starke Vereine und zielgerichtete

Maßnahmen sind viel mehr als

ein bloßes Sportangebot. Sie schulen

die Auseinandersetzung nach

Regeln und sensibilisieren für Fairplay.

Damit leistet der Sport in all

seinen Facetten einen erheblichen

Beitrag für das soziale Miteinander

dieser Gesellschaft. Egal, wer,

wann, wie, wo, alleine oder mit anderen,

trainiert, zuschaut, bejubelt,

Niederlagen verarbeitet oder sich

einsetzt – all das belegt eindrucksvoll

die Bedeutung des Sports und

welchen Stellenwert er in Nordrhein-

Westfalen, völlig zu Recht, genießt.


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