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Burgblatt_2021_03_01-40_red

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HILPOLTSTEINER<br />

BURGBLATT<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

11. bis 24. März <strong>2021</strong><br />

ZAM-ONLINE<br />

VIRTUELLE<br />

AUSBILDUNGSMESSE<br />

Ab 19. März <strong>2021</strong><br />

JAHRESAUSSTELLUNG<br />

FOTOFREUNDE HIP<br />

27. März <strong>2021</strong><br />

EARTH HOUR<br />

#LICHT AUS<br />

www.hilpoltsteiner-burgblatt.de


INHALT<br />

2 Impressum<br />

3 Stadt Hilpoltstein<br />

Rathausbrief<br />

4 #LichtAus<br />

Earth Hour<br />

Stadt Hilpoltstein<br />

Eintragungsmöglichkeit<br />

5 Termine Hilpoltstein<br />

6 Fotofreunde HIP<br />

Jahresausstellung<br />

7 ZAM-Online<br />

Erste virtuelle<br />

Ausbildungsmesse<br />

8 Seniorenbeirat<br />

Hilpoltstein<br />

Senioren in Corona-Zeiten<br />

9 Standesamtliche<br />

Nachrichten<br />

aus Hilpoltstein<br />

10 CSU Hilpoltstein<br />

Neujahrsempfang<br />

11 Hilpoltstein<br />

im Jahr 1926<br />

Teil 5<br />

12 LBV<br />

Gewinner und Verlierer<br />

des Artenschutzes in Bayern<br />

14 Teamchallenge<br />

Titelsponsor verlängert Vertrag<br />

16 Ratgeber Sicherheit<br />

Günstige Sichtbarkeit<br />

Corona-Impfung<br />

Drei Fragen...<br />

17 Ratgeber Wohnen<br />

Sicherheitsbedenken<br />

18 LBV<br />

Love is in the air<br />

19 Familie & Erziehung<br />

Chaos ahoi!<br />

20 Ladeverbund +<br />

setzte Wachstum fort<br />

21 Die Burgenstraße e.V.<br />

Entdeckertouren<br />

22 Volksbegehren<br />

Artenvielfalt<br />

2 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

23 Barmer<br />

erleichtert Zugang<br />

zu Kinderkrankengeld<br />

24 Stefan-Morsch-Stiftung<br />

35 Jahre Kampf gegen<br />

den Blutkrebs<br />

26 Kulturfabrik Roth<br />

Festivalfans müssen noch warten<br />

TV 1879 Hilpoltstein<br />

YouTube Kanal<br />

27 Haus International<br />

Freiwillige gesucht<br />

NAJU<br />

Termine März und April<br />

28 Hausbau in Deutschland<br />

VQC-Check<br />

29 Unternehmerfabrik<br />

Landkreis Roth<br />

Jugendliche sollen sich bewerben<br />

30 Familie & Technik<br />

Mit Kindern sicher durchs Netz<br />

Ratgeber Gesundheit<br />

Mit dem FAST-Test<br />

Schlaganfall erkennen<br />

31 Termine G<strong>red</strong>ing<br />

Wirtschaftsschule<br />

G<strong>red</strong>ing<br />

Neue Wege für Ihr Kind<br />

32 Ratgeber Recht<br />

Das bittere Ende<br />

33 Unternehmerfabrik<br />

Landkreis Roth<br />

Regionale Ausbildungsbetriebe<br />

im neuen Gewand<br />

34 Beruf & Arbeit<br />

Motivationsloch im Job<br />

36 Ratgeber Verkehr<br />

Neue Versicherungskennzeichen<br />

37 Gewerkschaft NGG<br />

Mindest-Kurzarbeitergeld<br />

38 Rätselspass im März<br />

39 Metropolregion<br />

Nürnberg<br />

Klimaschutz geht immer<br />

WIR SUCHEN<br />

Haus/Wohnung<br />

evtl. mit landwirtschaftlichen Grund<br />

zum dazupachten<br />

für unseren Tierarzt<br />

(Familie mit Kind und Hund)<br />

ab Ende März<br />

Wir kaufen Wohnmobile + Wohnwagen<br />

<strong>03</strong>944-36160, www.wm-aw.de<br />

Wohnmobilcenter Am Wasserturm<br />

Herausgeber u. Redaktion:<br />

Schwarm Druck + Werbung GbR<br />

Erscheinungsweise: monatlich<br />

Redaktionsschluss immer<br />

der 15. des Vormonats<br />

Auflage: 16000<br />

25. Jahrgang<br />

Verteilung: kostenlos an alle<br />

erreichbaren Haushalte in Hilpoltstein,<br />

Allersberg, Heideck, Thalmässing, G<strong>red</strong>ing<br />

V.i.S.d.P. Rudolf Schwarm<br />

Textbeiträge geben grundsätzlich die<br />

Meinung des Verfassers und nicht<br />

die der Redaktion wieder.<br />

IMPRESSUM<br />

Inh. Rudolf Schwarm und Bianka Luft<br />

Industriestraße 18 | 91161 Hilpoltstein<br />

Tel. 09174-9605 | info@schwarm-verlag.de<br />

Der Verfasser stellt uns frei von<br />

urheberrechtlichen Ansprüchen,<br />

die von ihm vorher rechtsverbindlich<br />

abzuklären sind.<br />

Dieses Mitteilungsblatt ist politisch<br />

unabhängig und wird ohne Zuschüsse<br />

der Kommunen ausschließlich aus den<br />

Anzeigenerlösen finanziert.<br />

Die Weiterverarbeitung der Inhalte<br />

dieses Blattes ist untersagt.<br />

Titelbild: Elisabeth Odorfer


RATHAUSBRIEF<br />

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,<br />

momentan hat uns nicht nur die Corona-<br />

Pandemie fest im Griff, sondern auch der<br />

Winter mit für unsere Verhältnisse viel<br />

Schnee und vor allem hohen Minustemperaturen,<br />

die in der Nacht schon mal bei<br />

fast -20° liegen. Der Winter bringt uns aber<br />

nicht nur kalte Füße und rote Nasen, sondern<br />

vor allem wunderschöne Bilder, die<br />

Möglichkeit in unserer herrlichen Natur<br />

spazieren zu gehen, Langlauf auszuüben<br />

oder Schlittschuh zu laufen. Die Kinder<br />

können im Schnee toben, Schlitten fahren<br />

oder auch Schneemänner und Schneeburgen<br />

bauen. Wenn wir dabei die notwendigen<br />

Abstände und AHA-Regeln einhalten<br />

ist das einfach Naturgenuss pur!<br />

Mit diesen einleitenden Worten will ich<br />

Ihnen aufzeigen, dass wir trotz der Corona-Pandemie<br />

viel unternehmen können.<br />

Ich will Ihnen Mut machen und aufzeigen,<br />

dass wir in den letzten Wochen und<br />

Monaten während des Lockdowns gemeinsam<br />

viel erreicht haben. Für dieses<br />

Verständnis und die Rücksichtnahme auf<br />

andere möchte ich mich bei Ihnen herzlich<br />

bedanken. Als gemeinsamen Erfolg können<br />

wir verbuchen, dass Inzidenzwerte<br />

und Positivrate bundesweit und insbesondere<br />

auch bei uns im Landkreis Roth deutlich<br />

zurückgehen. Die Todesfallzahlen sind<br />

aber leider immer noch zu hoch. Aber wir<br />

befinden uns auf dem richtigen Weg! Auf<br />

der letzten Ministerpräsidentenkonferenz<br />

mit der Bundeskanzlerin wurde der Lockdown<br />

zwar bis 07. März verlängert (Stand<br />

heute, 13. Februar <strong>2021</strong>), aber die ersten<br />

vorsichtigen Lockerungen sind ebenfalls<br />

angekündigt. Aufgrund der großen Unsicherheiten<br />

bei den Virus-Mutationen ist<br />

das wohl der richtige Weg. Wichtig für<br />

uns alle – und das hat die “große“ Politik<br />

wohl auch erkannt - sind Perspektiven<br />

und verlässliche Aussagen, unter welchen<br />

Voraussetzungen die Einschränkungen,<br />

Gebote und Verbote gelockert und aufgehoben<br />

werden. Bei uns im Landkreis<br />

können unter den gegenwärtigen Gegebenheiten<br />

wohl die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen<br />

aufgehoben werden.<br />

Grundschulen und KiTas können zu einem<br />

weitgehend geregelten Betrieb übergehen<br />

und Fahrschulen sowie Frisöre dürfen<br />

unter Beachtung von Hygienemaßnahmen<br />

ebenfalls wieder starten. Große Bereiche<br />

wie z.B. Einzelhandel, Gastronomie und<br />

Kultur leiden jedoch nach wie vor unter<br />

den Einschränkungen und für uns sind<br />

manche dieser Verbote nur schwer oder<br />

gar nicht verständlich. Wollen wir hoffen,<br />

dass die staatlichen Unterstützungszahlungen<br />

ausreichen, damit diese Bereiche<br />

nach dem Lockdown unser Leben wieder<br />

bereichern können. Mit „Click & Collect“<br />

können wir selbst auch eine kleine Unterstützung<br />

leisten. Und unsere Gastronomiebetriebe<br />

bieten ihre frisch zubereiteten<br />

Speisen zum Mitnehmen an. So<br />

können wir jetzt in der Karpfenzeit unsere<br />

fränkischen und darüber hinaus alle nationalen<br />

sowie internationalen Speisen daheim<br />

genießen.<br />

Wenn nun in absehbarer Zeit die angekündigten<br />

größeren Impfmengen zur Verfügung<br />

stehen, können wesentlich mehr<br />

Impfungen durchgeführt werden - auch<br />

dies eine gute Entwicklung, die uns hoffen<br />

lässt. Seitens der Stadtverwaltung prüfen<br />

wir gerade, ob wir gegebenenfalls für unsere<br />

älteren Mitbürger eine lokale Impfstation<br />

mit aufbauen. Hier werden wir Sie<br />

natürlich auf dem Laufenden halten.<br />

In der gesamten Stadtverwaltung laufen<br />

die Arbeiten unter den gegebenen<br />

Bedingungen „normal“ weiter. Anstelle<br />

des Stadtrates tagt nun unser Krisenausschuss.<br />

Damit stellen wir sicher, dass wichtige<br />

Entscheidungen weiterhin getroffen<br />

werden können. In Kürze werden wir dann<br />

auch den Haushalt <strong>2021</strong> beraten und dabei<br />

Weichenstellungen insbesondere für<br />

anstehende Großprojekte vornehmen.<br />

Mit kleinen Aktionen wollen wir zudem<br />

einige „Farbtupfer“ in den Corona-Alltag<br />

bringen. So bieten wir Künstlern die Möglichkeit<br />

an, im Residenzgarten und/oder<br />

im Glasanbau Ausstellung zu zeigen, die<br />

z.B. bei einem Spaziergang angeschaut<br />

werden können, ohne dass man die Residenz<br />

betreten muss. Unser Büchereiteam<br />

legt vorbestellte Bücher und andere Medien<br />

zum Abholen bereit und mit unserem<br />

neuen Fotowettbewerb "Zeig uns deinen<br />

#Lieblingsplatz" sammeln wir sehenswerte<br />

Bilder aus dem gesamten Stadtgebiet,<br />

die Ihren ganz individuellen Blicke auf unseren<br />

Ort zeigen.<br />

Auf eine Aktion will ich noch besonders<br />

hinweisen, die zeigt, wie man mit kreativen<br />

Ideen trotz Corona aktiv werden kann:<br />

Unsere überaus erfolgreiche Lehrstellenbörse<br />

in der Stadthalle muss dieses Jahr<br />

leider erneut ausfallen. Aber dafür gibt es<br />

erstmals eine digitale Variante, die ZAM-<br />

Online. Das ist ein Gemeinschaftsprojekt<br />

unseres Jugendreferats zusammen mit<br />

den Städten Roth und Schwabach und<br />

dem Landkreis Roth. Diese digitale Zentrale<br />

AusbildungsMesse läuft vom 11. bis<br />

zum 24. März und bietet zahlreiche Angebote<br />

und Informationen zu Ausbildung,<br />

Studium und Freiwilligendienste. Unsere<br />

Schulabgänger können sich hier Informationen<br />

aus erster Hand für Ihren Start ins<br />

Berufsleben holen.<br />

In diesem Sinn weiterhin alles Gute und<br />

wie immer: Bleiben Sie gesund!<br />

Ihr<br />

Markus Mahl<br />

Erster Bürgermeister<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

3


STADT HILPOLTSTEIN<br />

STADT HILPOLTSTEIN<br />

#LichtAus – die Stadt Hilpoltstein<br />

beteiligt sich an der Earth Hour<br />

Am Samstag, den 27.3.<strong>2021</strong> schaltet die Stadt Hilpoltstein<br />

um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht an der Burg, in der<br />

Residenz und im Rathaus aus. Wieso? Zur EarthHour gilt:<br />

LICHT AUS, KLIMASCHUTZ AN. Denn wenn es nicht gelingt,<br />

die Erderhitzung zu bremsen und auf 1,5 °C zu begrenzen,<br />

drohen katastrophale Konsequenzen. Gemeinsam mit WWF<br />

Deutschland und vielen anderen Menschen, Städten und Unternehmen<br />

weltweit setzen wir so ein Zeichen zum Schutz<br />

unseres Planeten! www.wwf.de/earth-hour<br />

Die Stadt Hilpoltstein informiert<br />

über die Möglichkeit zur Eintragungsmöglichkeit<br />

von Übermittlungssperren nach dem<br />

Bundesmeldegesetz<br />

Sie haben nach den Vorschriften des Bundesmeldegesetzes<br />

(BMG) die Möglichkeit, Widerspruch gegen einzelne regelmäßig<br />

durchzuführende Datenübermittlungen der Meldebehörde<br />

zu widersprechen. Dieser Widerspruch gilt jeweils bis zum<br />

Widerruf.<br />

A) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das<br />

Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr<br />

Soweit Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das<br />

18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können Sie der<br />

Datenübermittlung gemäß § 36 Abs. 2 BMG in Verbindung<br />

mit § 58 c Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes widersprechen.<br />

B) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an eine<br />

öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft, der nicht die meldepflichtige<br />

Person angehört, sondern Familienangehörige<br />

der meldepflichtigen Person angehören<br />

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 42 Abs.1 i.V.m §<br />

42 Abs.3 BMG widersprechen.<br />

C) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien,<br />

Wählergruppen u.a. bei Wahlen und Abstimmungen<br />

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs.1 i.V.m. §<br />

50 Abs.5 BMG widersprechen.<br />

D) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten aus Anlass<br />

von Alters- oder Ehejubiläen an Mandatsträger, Presse oder<br />

Rundfunk<br />

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs.2 i.V.m. §<br />

50 Abs.5 BMG widersprechen.<br />

E) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Adressbuchverlage<br />

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs.3 i.V.m. §<br />

50 Abs.5 BMG widersprechen.<br />

Die Eintragung dieser Übermittlungssperren können Sie<br />

durch persönliches Erscheinen unter Vorlage Ihres Ausweisdokumentes<br />

bei der<br />

Stadt Hilpoltstein - Einwohnermeldeamt<br />

Marktstraße 4, 91161 Hilpoltstein<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo. - Mi.: 08:30 Uhr - 12:00 Uhr und 14:00 Uhr - 16:00 Uhr<br />

Do. : 08:30 Uhr - 18:00 Uhr, Fr. : 07:30 Uhr - 12:00 Uhr<br />

vornehmen oder aber auch über unsere Internetseite unter<br />

www.hilpoltstein.de.<br />

Stadt Hilpoltstein<br />

4 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


TERMINE HILPOLTSTEIN | MÄRZ<br />

BIS SONNTAG 15.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Vorsicht Farbe!<br />

Kunstausstellung von Uschi Heubeck<br />

und Renate Mühlöder<br />

Stadt Hilpoltstein, Amt für Kultur und Tourismus<br />

Glasanbau und Garten der Residenz Hilpoltstein<br />

DONNERSTAG 11.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Offener Männertreff - Man(n)<br />

trifft sich in Hip.<br />

Führung durch die Residenz Hilpoltstein,<br />

mit Dr. Johannes Ammon<br />

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Hilpoltstein<br />

Evang. Gemeindehaus Hilpoltstein, 19:30 Uhr,<br />

unter Vorbehalt, Tagespresse beachten!<br />

DONNERSTAG 11. BIS<br />

MITTWOCH 24.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

ZAM-Online<br />

Zentrale Ausbildungsmesse -<br />

Der Bildungsregion Landkreis Roth &<br />

Stadt Schwabach<br />

Stadt Hilpoltstein, Jugendreferat<br />

www.zam-online.com<br />

SAMSTAG 13.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Hilpoltsteiner Frauenfrühstück - light -<br />

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Hilpoltstein<br />

Evang. Gemeindehaus Hilpoltstein, 09:00 Uhr,<br />

unter Vorbehalt, Tagespresse beachten!<br />

SONNTAG 14.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Reisebericht über Spanien,<br />

Portugal und Fatima<br />

Diakon Heinrich Hofbeck<br />

Kath. Deutscher Frauenbund, ZV Hilpoltstein<br />

Hofmeierhaus, Saal, 14:00 bis 16:00 Uhr,<br />

Anmeldung erforderlich! Unter Vorbehalt!<br />

SAMSTAG 20.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Hilpoltsteiner Frauenfrühstück - light -<br />

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Hilpoltstein<br />

Evang. Gemeindehaus Hilpoltstein, 09:00 Uhr,<br />

unter Vorbehalt, Tagespresse beachten!<br />

SONNTAG 21.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Familienkirche<br />

Der Gottesdienst für Klein und Groß<br />

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Hilpoltstein<br />

Christuskirche Hilpoltstein, 11:00 bis 11:30 Uhr,<br />

unter Vorbehalt, Tagespresse beachten!<br />

DONNERSTAG 25.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

"<strong>red</strong>en+bewegen"<br />

Gutes für Körper, Geist+Seele<br />

Wer schreibt, der bleibt!<br />

Briefe im Wandel der Zeit, mit Petra Wirsing<br />

Evang.-Luth. Kirchengemeinde Hilpoltstein<br />

Treffpunkt: Rothsee - Seezentrum Heuberg,<br />

9:00 Uhr, unter Vorbehalt, Tagespresse beachten!<br />

DONNERSTAG 25.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

168. Schülerbühne<br />

Musikschule Hilpoltstein e.V.<br />

Grundschule Hilpoltstein, 19:00 Uhr,<br />

unter Vorbehalt, Infos auf der Homepage!<br />

Aufgrund der momentanen Situation – alle Termine unter Vorbehalt!<br />

Der Hilpoltsteiner Bauernmarkt findet jeden Freitag von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr auf dem Marktplatz statt!<br />

Creative<br />

Technik<br />

91180 Heideck-<br />

Seiboldsmühle<br />

Telefon: 09177/9185<br />

Telefax: 09177/9622<br />

Fenster Tore<br />

Türen Markisen<br />

Insektenschutz<br />

Internet:<br />

www.albrecht-fenster-tore.de<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

5


FOTOFREUNDE HIP<br />

Jahresausstellung „LOOK!<strong>2021</strong>“ der Fotofreunde HIP<br />

Digitale Jahresausstellung der Fotofreunde HIP zeigt die Welt durch den Sucher<br />

HILPOLTSTEIN – Durch eine enorme Vielfalt<br />

an fotografischen Kunstwerken, zeichnet<br />

sich die sechste Jahresausstellung<br />

„LOOK!<strong>2021</strong>“ der Fotofreunde HIP aus.<br />

Bedingt durch die Corona-Pandemie findet<br />

die traditionelle Ausstellung erstmals<br />

in digitaler Form im Zeitraum vom 19.<br />

März bis 2. Mai im Glasanbau der Residenz<br />

statt. Dort präsentieren 18 ambitionierte<br />

Hobbyfotografen auf zwei großflächigen<br />

TV-Screens ihre Lichtwerke aus der<br />

digitalen Dunkelkammer.<br />

Im März vergangenen Jahres sorgte die Virusausbreitung<br />

wenige Tage vor der Eröffnung<br />

für einen Ausfall der traditionellen<br />

Jahresausstellung der Fotofreunde HIP. „In<br />

kürzester Zeit fiel die Entscheidung, die<br />

Ausstellung zum Wohle der Gesundheit<br />

abzusagen“, erinnert sich Kursleiter Bernhard<br />

Bergauer. „Heute hat uns das Virus<br />

zwar immer noch im Griff, aber man lernt<br />

damit umzugehen. So setzen wir erstmals<br />

auf ein digitales Ausstellungsformat und<br />

freuen uns über jeden einzelnen Besucher,<br />

dem wir mit unseren Fotografien einen<br />

Blick über den eigenen Tellerrand hinaus<br />

ermöglichen und dabei etwas Freude<br />

schenken dürfen“, erklärt Bergauer.<br />

Das facettenreiche Spektrum der gezeigten<br />

Fotografien spannt thematisch einen<br />

gelungenen Bogen von Architekturund<br />

Landschaftsaufnahmen, spannenden<br />

Fotoreportagen bis hin zu<br />

Portraits. Bilder von Hilpoltstein<br />

und seinen Ortsteilen zeigen die<br />

landschaftliche sowie kulturelle<br />

Vielfalt und überraschen mit teils<br />

ungewöhnlichen Perspektiven.<br />

Besonders dankbar zeigt sich<br />

der Kursleiter über das Engagement<br />

der Firma Lederer Media<br />

aus Thalmässing. Claus Lederer,<br />

ein Spezialist in Sachen<br />

Fernsehtechnik, stellt für die<br />

Ausstellung zwei großflächige<br />

Fernseher zur Verfügung.<br />

Diese hochauflösenden Geräte<br />

garantieren eine einzigartige<br />

Bildpräsentation und<br />

sorgen beim Betrachter für<br />

ein Gefühl, selbst Teil der<br />

Szene zu sein. Ebenfalls<br />

gilt der Stadt Hilpoltstein<br />

und der Volkshochschule<br />

im Landkreis Roth<br />

gleichermaßen ein Dankeschön für die<br />

tatkräftige Unterstützung im Rahmen der<br />

Ausstellungsvorbereitung.<br />

Text: Bernhard Bergauer<br />

Grafik: Klaus Endres<br />

BILDSCHIRM<br />

PRÄSENTATION<br />

19. März bis 2. Mai <strong>2021</strong>, im Glasanbau der Residenz<br />

Das Plakatmotiv sowie die Plakatgestaltung<br />

zur sechsten Auflage der Jahresausstellung<br />

„LOOK!<strong>2021</strong>“ stammt von Klaus Endres – einem<br />

Mitglied der Fotofreunde HIP.<br />

Die Mitglieder des pluspol Gewerbevereins<br />

Airnergy Gesund und Vital Zentrum<br />

Altmann Gärtnerei & Floristik<br />

Apotheke im Fürstenhof<br />

Auhof Gärtnerei, RDB gGmbH<br />

Autohaus Hirscheider<br />

Autohaus K. Sturm<br />

Autohaus Rothsee GmbH<br />

Autohaus Waldmüller GmbH & Co. KG<br />

Autohaus Wüst & Weigand GmbH & Co. KG<br />

Bäckerei/Konditorei Brandmeyr<br />

Bernlocher Uhren Schmuck<br />

Blumen Hauth<br />

Brauereigasthof zum schwarzen Roß<br />

Buch und Büro Schmid<br />

Café Konditorei Grimm GbR<br />

CHF Lichttechnik GmbH<br />

Georg Dirsch Sägewerk & Holzhandlung<br />

dm drogeriemarkt GmbH & Co. KG<br />

Sanitätshaus Draxler e. K.<br />

dts design Thomas Dotzer<br />

Edeka Greiner<br />

Elektro Gerstner<br />

Elektro-Service Heumann GmbH<br />

Foto Schneider<br />

Gasthof Bögl<br />

Geisler & Rehm Dachdeckerei - Zimmerei<br />

Glaserei Grimm<br />

Hackner Schuh + Orthopädie<br />

Hanke – Kreative Handwerksleistungen<br />

Herler Helmut, Dipl.-Finanzwirt (FH)<br />

Hilpoltsteiner Zeitung<br />

HIP Computer GmbH, Rocco Schüßler<br />

Hip-Supplies<br />

Die Homepage Schmiede<br />

Intersport Häckl<br />

Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG<br />

LMT Leuchten + Metall Technik GmbH<br />

Maler Pfaller GmbH<br />

Mode Frenzel GmbH<br />

NOPOTEL Ihr Kaufhaus in Hilpoltstein<br />

Optik Gebauer<br />

Optik Wittmann GmbH<br />

Ortner GmbH<br />

Peter Prochaska Softwareentwicklung<br />

Pröbster Motoren GmbH<br />

Pyraser Landbrauerei GmbH & Co. KG<br />

Raiffeisen-Waren-Markt GmbH<br />

Raiffeisen – meine Bank eG<br />

Rechtsanwaltskanzlei Dirk Jaeschke<br />

Regens-Wagner-Stiftung Zell<br />

Restaurant Stadthalle Hilpoltstein<br />

Sau guat, Grill- und Partyservice Steinrück<br />

Schmauser Thomas, Heizung und Sanitär<br />

Schwarm Druck + Werbung<br />

Hilpoltsteiner <strong>Burgblatt</strong><br />

Wir sind hip - wir sind dabei<br />

Sparkasse Mittelfranken-Süd<br />

Stadt Hilpoltstein<br />

Jakob Stahl GmbH & Co. KG<br />

Steuerberaterin Yvonne Illner<br />

Stier Frank Schornsteinfegermeister<br />

Sturmtor Immobilien GmbH & Co. KG<br />

Tierarztpraxis Hilpoltstein Zhelev<br />

Va Bene - Möbel, Einrichtung, Ambiente<br />

Praxis für Physiotherapie<br />

und Osteopathie, Tobias Vogl und<br />

Praxis für Physiotherapie AQUAFIT<br />

Werner Partyservice<br />

WiMak GmbH<br />

YO Yoga-Studio und Praxis für Osteopathie<br />

Zahnarztpraxis im Fürstenhof<br />

Zweirad Häckl<br />

6 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


ZAM-ONLINE<br />

Erste virtuelle Ausbildungsmesse<br />

in der Bildungsregion Landkreis Roth & Stadt Schwabach<br />

Das Frühjahr ist traditionell die Zeit der Ausbildungsmessen.<br />

Aufgrund der weiterhin unklaren Entwicklungen der Corona-<br />

Pandemie mussten die meisten Veranstaltungen jedoch abgesagt<br />

werden.<br />

Um die Schüler*innen und Unternehmen dennoch beim Thema<br />

Berufsorientierung zu unterstützen wurde die virtuelle<br />

Messe ZAM-Online - Zentrale AusbildungsMesse in der Bildungsregion<br />

Landkreis Roth & Stadt Schwabach ins Leben<br />

gerufen.<br />

Vom 11. bis 24. März <strong>2021</strong> stehen die virtuellen Messestände<br />

der Aussteller rund um die Uhr für einen Messebesuch online<br />

zur Verfügung. Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte können<br />

sich an insgesamt 14 Tagen über die vielfältigen Ausbildungsangebote,<br />

Wege nach dem Abitur sowie über Freiwilligendienste<br />

- auch im Rahmen von verschiedenen Vorträgen - informieren.<br />

Zusätzlich können die Messebesucher*innen an folgenden<br />

vier Präsenztagen die Aussteller via Live- und Video-Chat<br />

persönlich kennenlernen und alle ihre Fragen zu den jeweiligen<br />

Unternehmen sowie ihren Ausbildungsangeboten stellen<br />

und sich beraten lassen:<br />

• Sa., 13.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong> von 10:00 bis 13:00 Uhr<br />

• Mi., 17.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong> von 14:00 bis 17:00 Uhr<br />

• Fr., 19.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong> von 16:00 bis 19:00 Uhr<br />

• Di., 23.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong> von 14:00 bis 17:00 Uhr<br />

Interessierte Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte erhalten<br />

weitere Informationen online unter www.zam-online.com.<br />

ZAM<br />

Zentrale<br />

ONLINE AusbildungsMesse<br />

in der Bildungsregion<br />

Landkreis Roth & Stadt Schwabach<br />

11. März bis<br />

24. März <strong>2021</strong><br />

unter<br />

www.zam-online.com<br />

Virtuelle Ausbildungsmesse<br />

mit ZAM Unternehmen aus der Region<br />

Zentrale<br />

ONLINE Ausbildung AusbildungsMesse<br />

MIT<br />

LIVE CHAT<br />

in der Bildungsregion<br />

Studium<br />

Landkreis Roth & Stadt Schwabach<br />

Freiwilligendienste<br />

Gefördert durch: Regionalmanagement Bayern,<br />

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie<br />

Erntefrisch auf Ihren Tisch.<br />

Auhof-Gärtnerei in Hilpoltstein<br />

Die Geschenk-Idee, einzulösen in<br />

mehr als 50 Hilpoltsteiner Geschäften:<br />

GUTSCHEIN<br />

Auhof | Zum | Zum Bauernhof 2 2<br />

91161 Hilpoltstein | Tel. 09174 99-248<br />

91161 Hilpoltstein | Tel. 09174 99-248<br />

Von <strong>01</strong>.<strong>03</strong>. bis 31.10. | Mo. bis Fr. 8-18 Uhr | Sa. 8-13 Uhr<br />

Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr | Samstag 8 - 13 Uhr<br />

Von <strong>01</strong>.11. bis 28.02. | Mo. bis Fr. 8-17 Uhr | Sa. 8-13Uhr<br />

rummelsberger-diakonie.de/werkstaetten<br />

Erhältlich bei:<br />

Bernlocher Uhren Schmuck,<br />

Edeka Greiner, Nopotel,<br />

Buch und Büro Schmid<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

7


SENIORENBEIRAT HILPOLTSTEIN<br />

Senioren in Corona-Zeiten<br />

Liebe Leserinnen und Leser!<br />

Kennen Sie das auch? Es kribbelt und man<br />

möchte sich endlich wieder einmal mit<br />

Freunden und Bekannten treffen oder gemütlich<br />

im Cafe sitzen. Stattdessen überkommt<br />

einen mehr und mehr die persönliche<br />

Trägheit, es fehlt der Antrieb und<br />

manchmal spürt man an grauen Tagen<br />

bereits eine gewisse Apathie in sich aufsteigen.<br />

Es fehlen schlichtweg die Anlaufstellen,<br />

die bisher unseren Alltag prägten,<br />

es fehlt der Austausch und persönliche<br />

Kontakt, es fehlt das Werkeln im Garten.<br />

Was bleibt? Ein Telefonat mit der Familie<br />

und lieben Bekannten, vielleicht auch mal<br />

ein gegenseitiger Brief oder eine Karte,<br />

ein Mailkontakt oder auch mal ein Chat<br />

mit Kindern und Enkeln, ein interessantes<br />

Buch, blättern im Fotoalbum und sich erinnern,<br />

gute Musik, mein Lieblingsrezept<br />

kochen, ein Rätsel, ein Spaziergang. Langsam<br />

kenne ich jeden größeren Stein und<br />

vertrockneten Ast am Wegrand unserer<br />

Spazierwege!<br />

Geht es Ihnen auch so?<br />

Auch nach einem Jahr hat uns die Corona<br />

Pandemie fest im Griff und es ist noch<br />

nicht absehbar, wann wir im Seniorenbeirat<br />

unsere Arbeit wieder aufnehmen<br />

können und Sie zu unseren nächsten Veranstaltungen<br />

einladen dürfen. Auch uns<br />

fällt es schwer, über Monate hinweg mit<br />

unseren Angeboten pausieren zu müssen.<br />

Auch Sie fehlen uns! Aber Sie dürfen gewiss<br />

sein, in Gedanken sind wir mit Ihnen<br />

verbunden und möchten Ihnen so weit<br />

wie möglich Unterstützung anbieten, falls<br />

Sie welche benötigen.<br />

Hier ein kleiner Auszug aus unserem Link<br />

„Rat und Hilfe“ auf unserer Homepage<br />

der Stadt Hilpoltstein www.hilpoltstein.<br />

de/Seniorenbeirat<br />

Bei Fragen rund um die Pflege berät Sie<br />

der Pflegestützpunkt des Landkreises<br />

Roth. Sie finden ihn im Gesundheitszentrum<br />

1, Weinbergweg 16 neben der Kreisklinik,<br />

Tel. 09171 – 814-500 oder auch im<br />

Internet unter www.pflegestuetzpunktroth.de<br />

Ambulante Pflegedienste und Tagespflege:<br />

AWO Ambulanter Dienst Hilpoltstein,<br />

St. Jakob-Str. 12; Tel. 09174 4742-0<br />

Caritas Sozialstation Hilpoltstein,<br />

Heidecker Str. 12; Tel. 09174 9777-0<br />

Hospiz-Verein Hilpoltstein-Roth e.V.<br />

91154 Roth, Bahnhofstr. 7; Tel. 091711545<br />

oder www.hospizverein.org<br />

Benötigen Sie Hilfe beim<br />

Einkaufen und Fahrdienste?<br />

Ökumenische Nachbarschaftshilfe<br />

Hilpoltstein<br />

Christa Hofbeck Tel. 09174 – 1307 und<br />

Monika Bergauer Tel. 09174 – 3930<br />

„Hilpoltstein hilft“ – ein Zusammenschluss<br />

freiwilliger Helfer aus dem Stadtgebiet<br />

Hilpoltstein; Tel. <strong>01</strong>7652975471;<br />

Mail: hilpoltstein.hilft@gmx.de<br />

Ein neues Angebot für Senioren,<br />

die sich in Notlagen befinden, gibt es im<br />

Landratsamt Roth, Weinbergweg 1;<br />

Tel. 09171 81-1125.<br />

Ansprechpartnerin ist Frau Karin<br />

Dellermann, Seniorenfürsorgerin.<br />

Silbernetz - Telefonseelsorge für ältere<br />

Menschen und gegen Einsamkeit<br />

0800 4 70 80 90 (kostenfrei); 8 bis 22 Uhr<br />

Internet: www.silbernetz.org<br />

In diesem Zusammenhang möchten wir<br />

Sie darauf hinweisen, bei Fragen gerne<br />

auch Personen Ihres Vertrauens in den<br />

einzelnen Seniorengruppen, Vereinen<br />

und Verbänden anzusprechen. Sie geben<br />

gerne Auskünfte und können Ihnen sicher<br />

weiterhelfen.<br />

Aktuelle Informationen<br />

zu Corona:<br />

Anmeldung zur Impfung:<br />

Wie vielfach berichtet, ist es<br />

bereits jetzt möglich (unabhängig<br />

von dem persönlichen<br />

Anschreiben durch die<br />

Gemeinde oder Landkreis) sich<br />

online anzumelden unter<br />

www.impfzentren.bayern<br />

Wo kann ich mich<br />

testen lassen?<br />

1) Bei Ihrem Hausarzt<br />

2) Oder in Roth an der Teststation<br />

am P+R Parkplatz "Steinerne<br />

Eiche" in der Hilpoltsteiner<br />

Straße.<br />

Getestet wird von Montag bis<br />

Sonntag zwischen 10 und<br />

18 Uhr.<br />

Hotline 089 / 90 42 12 661<br />

8 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


STANDESAMTLICHE NACHRICHTEN<br />

EHESCHLIESSUNGEN<br />

22.<strong>01</strong>.<strong>2021</strong> Dagmar Rupp und Thomas Schmitzer<br />

Kauerlach<br />

Fit für Körper und Geist<br />

Zum Abschluss noch ein paar Anregungen für die sogenannten<br />

trüben Tage und für all diejenigen unter Ihnen, die gerne<br />

rätseln.<br />

Anagramm – Ein Versuch ist es wert:<br />

Versuchen Sie doch einmal aus den Buchstaben des Wortes<br />

„Frühlingsgedicht“ so viele neue Wörter wie möglich zu bilden.<br />

Aber bitte keine neuen Buchstaben hinzufügen.<br />

Beispiel: Fichte, ging, Deich, Teich, singen, dicht, hing, Lüge…<br />

Sie werden überrascht sein, wie viele Sie entdecken!<br />

Bewegung tut dem Körper gut<br />

Versuchen Sie es doch einmal:<br />

GEBURTEN<br />

16.<strong>01</strong>.<strong>2021</strong> Anja und Martin Muskat,<br />

Hilpoltstein, ein Sohn<br />

Leider darf die Stadt Hilpoltstein aus datenschutzrechtlichen<br />

Gründen die Geburtsanzeigen nicht mehr direkt<br />

an die Redaktion des Hilpoltsteiner <strong>Burgblatt</strong>es übermitteln.<br />

Möchten Sie trotzdem ihre Geburtsanzeige aufgeben?<br />

Dann leiten Sie uns gerne die Daten (Geburtsdatum,<br />

Name der Eltern, Wohnort und Geschlecht) per Email<br />

an info@schwarm-verlag.de zur kostenlosen Veröffentlichung<br />

weiter.<br />

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Flexibel wie das Wetter,<br />

individuell wie Ihr Zuhause.<br />

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Hilpoltstein · Bahnhofstr. 25 · 09174–47600 · info@stahl-rollladen.de<br />

Bleiben Sie ALLE gesund!<br />

Ihr Seniorenbeirat Hilpoltstein<br />

Fotos: Fanny Seitz, Bernhard Bergauer<br />

Text: Monika Bergauer<br />

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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

9


CSU HILPOLTSTEIN<br />

Wohnen und Verkehr im ländlichen Raum<br />

Neujahrsempfang der CSU Hilpoltstein mit Staatsministerin Kerstin Schreyer<br />

„Corona hat das Leben stark verändert<br />

und es gibt dafür keine Blaupause“ machte<br />

die bayerische Staatsministerin Kerstin<br />

Schreyer beim Neujahrsempfang der CSU<br />

Hilpoltstein Ende Januar klar. Die Pandemie<br />

sei wie ein Brennglas zum Beispiel für<br />

die Frage der Digitalisierung. Es zeige, was<br />

plötzlich alles möglich sei und wo es noch<br />

Potentiale gebe.<br />

Die Corona-Pandemie, die Bayern seit<br />

knapp einem Jahr in Atem halte, war zwar<br />

nicht das zentrale Thema des Neujahrsempfang<br />

der Hilpoltsteiner Christsozialen,<br />

es schwang jedoch bei den allermeisten<br />

Aussagen mit. Die bayerische Bauministerin<br />

habe zum Beispiel mit Blick auf die<br />

Innenstädte die Sorge, dass die Hilfen<br />

nicht ausreichen können. Die Pandemie<br />

werde Einschnitte im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen<br />

und ökologischen Bereich<br />

zurücklassen. So werde gerade den Bereichen<br />

ihres Ministeriums – Wohnen, Bau<br />

und Verkehr – eine große soziale Bedeutung<br />

zukommen.<br />

Wichtig sei es jetzt, weiterhin zu investieren<br />

und die Wirtschaft zu stützen. Der Appell<br />

der Ministerin richtete sich vor allem<br />

an die Kommunen, es dem Freistaat gleich<br />

zu tun. Beide seien zwar von Finanzeinbrüchen<br />

betroffen, wo möglich aber gelte<br />

es Projekte umzusetzen und stabil zu<br />

bleiben, da man die Wirtschaft mit ihren<br />

Arbeitsplätzen brauche.<br />

Die Frage des Vorsitzenden der Stadtratsfraktion,<br />

Christoph Raithel, ob denn<br />

mit zugesagten Zuschüssen für den Straßen-<br />

und Radwegebau gerechnet werden<br />

könne und ob die Finanzierung mit Landesmitteln<br />

zum Beispiel für Kindergartenbauten<br />

gesichert sei, beantwortete die<br />

Ministerin mit einem klaren ja. „Für alles,<br />

wofür schriftliche Zusagen vorliegen gibt<br />

es auch die Mittel!“<br />

Wohnen sei die soziale Frage schlechthin<br />

und sie müsse im städtischen Umfeld<br />

ebenso beantwortet werden, wie im<br />

ländlichen Raum. „Menschen sollen in<br />

ganz Bayern die Möglichkeit haben, in jeder<br />

Altersphase gut wohnen zu können.“<br />

Der Freistaat Bayern investiere daher im<br />

laufenden Jahr 848,6 Millionen Euro in<br />

die Förderung von Wohnraum, davon<br />

profitiere auch das auf der Hilpoltsteiner<br />

Dorotheenhöhe geplante Projekt. „Wir<br />

müssen aber auch die 15- bis 25-Jährigen<br />

befragen, wie sie sich ihre Mobilität vorstellen“<br />

betonte die Ministerin mit Blick<br />

auf den öffentlichen Nahverkehr. Viele<br />

junge Menschen würden heute gar keinen<br />

Führerschein mehr machen und seien daher<br />

auf ein gutes Netz mit Bus- und Bahnverbindungen<br />

angewiesen. So habe das<br />

Ministerium auch die G<strong>red</strong>lbahn von Roth<br />

nach Hilpoltstein als wichtige Strecke zur<br />

Erschließung des südlichen Landkreises im<br />

Blick. Die Durchbindung der S2 aus Richtung<br />

Nürnberg sei ein weiteres wichtiges<br />

Thema und mit der ergebnisoffenen Untersuchung<br />

ein Schritt getan.<br />

Der S-Bahn-Durchbindung, ihrem Herzensanliegen,<br />

widmete sich auch Hilpoltsteins<br />

CSU-Ortsvorsitzende Ulla Dietzel in<br />

ihrer Begrüßung. Vor fünf Jahren haben<br />

man sich zusammen mit Ehrenamtlichen<br />

und Bahningenieuren auf den Weg gemacht<br />

und erste Überlegungen angestellt.<br />

Im Sommer des vergangenen Jahres<br />

wurde nun eine Machbarkeitsstudie<br />

des renommierten Büros TTK vorgestellt,<br />

das der Strecke eine günstige Prognose<br />

bescheinigt. Die G<strong>red</strong>lstrecke müsse dazu<br />

aber in das bestehende System integriert<br />

werden und keine Insellösung mehr sein.<br />

Der Kritik des Bauernverbands entgegnete<br />

die Vorsitzende des interkommunalen Arbeitskreises<br />

mit einem klaren Dialogangebot.<br />

Sie zeigte sich zuversichtlich gemeinsam<br />

Lösungen für die Wirtschaftswege<br />

finden zu können.<br />

Auch für den designierten Bundestagskandidaten<br />

und Rother Bürgermeister Ralph<br />

Edelhäußer liege der Fokus auf einer Taktungsverbesserung,<br />

die nur mit der Reduzierung<br />

der Überwege möglich sei. Alle<br />

aufzulösen sei keineswegs sinnvoll, aber<br />

es brauche den Dialog, was, wo möglich<br />

sei. Der ausführlichen Diskussion schlossen<br />

sich Grußworte der Europaabgeordneten<br />

Marlene Mortler und des CSU-<br />

Kreisvorsitzenden und Landtagsmitglieds<br />

Volker Bauer an.<br />

Die Bezirksrätin Cornelia Griesbeck dankte<br />

in ihrem Grußwort den Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeitern der Einrichtungen<br />

für Menschen mit Behinderung, gerade<br />

auch in Hilpoltstein und in den Pflegeeinrichtungen<br />

für ältere Menschen, die<br />

in dieser Pandemie besonders gefordert<br />

seien. Diesem Dank schloss sich Christoph<br />

Raithel an und betonte, dass es beim reinen<br />

„Danke“ nicht bleiben dürfe, vielmehr<br />

müsse sich das auch in der Wertschätzung<br />

für diese Berufsgruppe und deren Bezahlung<br />

ausdrücken.<br />

Der gesamte Neujahrsempfang kann unter<br />

www.csu-hilpoltstein.de abgerufen<br />

werden.<br />

Diskutierten gemeinsam beim Neujahrsempfang der CSU Hilpoltstein: Die Ortsvorsitzende Ulla Dietzel, die Bezirksrätin<br />

Cornelia Griesbeck, der Kreisvorsitzender Volker Bauer MdL (oben v.l.n.r.), der designierte Bundestagskandidat<br />

Ralph Edelhäußer, die Staatsministerin für Wohnen, Bau und Verkehr Kerstin Schreyer, der Vorsitzende<br />

der Stadtratsfraktion Christoph Raithel und die Europaabgeordnete Marlene Mortler (unten, v.l.n.r.).<br />

10 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


ANNO 1926 | TEIL 5<br />

Hilpoltstein im Jahr 1926<br />

von Peter Hagenmaier<br />

Im Stadtarchiv in Hilpoltstein befinden<br />

sich die gebundenen Jahrgänge<br />

des Hilpoltsteiner Wochenblatts.<br />

Sie bilden eine sehr gute Informationsquelle<br />

über das Geschehen in<br />

unserer Kleinregion der vergangenen<br />

Epochen.<br />

Verwendete Abkürzungen:<br />

WB für Hilpoltsteiner Wochenblatt<br />

FT für Fränkisches Tagblatt<br />

HIP für Hilpoltstein<br />

In der Beilage „In der Heimat“ wird detailliert<br />

die neue, von der Firma Bittner<br />

in Eichstätt gebaute Orgel beschrieben<br />

und als Meisterwerk der deutschen Orgelbaukunst<br />

bezeichnet. Sie verfügt über<br />

960 Pfeifen (2<strong>01</strong>9 wurde sie durch eine<br />

der Firma Goll ersetzt). Außerdem wird<br />

in der Beilage genau der Burgstall „Burschel“<br />

auf dem Auer Berg bei Kleinhöbing<br />

beschrieben. Am 25.<strong>03</strong>.1926 braucht das<br />

FT anscheinend einen Spaltenfüller und<br />

beschreibt deshalb folgenden Vorfall aus<br />

Offenbau. Schlecht ergangen ist es jüngst<br />

dahier einem auf dem Weg der Liebe wandelnden<br />

Jüngling. Um den nicht gerade<br />

liebkosenden mächtigen Ochsenziemer,<br />

seitens des Papas der Angebeteten zu entkommen,<br />

sprang der Liebestolle aus der<br />

Dachluke ins Ungewisse. Außer dem Verlust<br />

seiner Hose erlitt der Jüngling keinen<br />

Schaden.<br />

Über eine weitere, belustigende Geschichte<br />

wird am 28.<strong>03</strong>. aus einer kleinen Thalach-Gemeinde<br />

berichtet. Der dortige Gemeindediener<br />

– es wird behauptet er sei<br />

ziemlich rot - brachte dem Ortsvorsteher<br />

die Einzeichnungslisten des Volksbegehrens<br />

mit den Worten: „Vielleicht kannst as<br />

für di andern Wähler a glei machen“, worauf<br />

der Ortsgewaltige darauf antwortete:<br />

„Dös mach i freili glei selber, da brauch i<br />

die andern net dazu“. Richtig schrieb er<br />

auch die Namen der anderen Wähler in<br />

die Liste, doch wurde er bald von anderen<br />

belehrt, dass er das nicht dürfe.<br />

Einen Tag später wird über das Ergebnis<br />

der Versteigerung des Pflasterzolls informiert.<br />

Herr Michael Metzger erhielt die<br />

Heidecker Straße für 1<strong>40</strong> Mark, die Solarer<br />

Straße ging für 45,50 Mark an die Witwe<br />

Waltl, Herr Alois Haußner erhielt die<br />

Freystädter Straße für 120 Mark, die Rother-<br />

und Allersberger Straße ging ebenfalls<br />

an Haußner für 153 Mark. An den<br />

Kirchentüren der Diözese Eichstätt ist ein<br />

Erlass seiner Bischöflichen Gnaden angeschlagen,<br />

indem darauf hingewiesen wird,<br />

dass Personen weiblichen Geschlechts zu<br />

den heiligen Sakramenten, insbesondere<br />

zur Kommunion, zur hl. Firmung und<br />

zur Teilnahme an kirchlichen Trauungen<br />

nur in geziemender Kleidung zugelassen<br />

werden. Frauen und Mädchen dürfen<br />

zum Gottesdienst nur erscheinen, wenn<br />

ihre Kleider bis zum Hals geschlossen und<br />

mindestens bis zu den Knien reichen. Aus<br />

Heideck wird am selben Tag berichtet,<br />

dass seit einiger Zeit mehrere junge Leute<br />

innerhalb des Stadtgebiets mit einem Militärgewehr<br />

Modell 98 schießen. So wurde<br />

am letzten Sonntag wiederum ein Teil der<br />

Stadtbevölkerung in Unruhe versetzt, als<br />

mittags innerhalb 5 Minuten drei Schüsse<br />

– von Schützen die am Anwesen Heideck<br />

Nr. 202 Aufstellung genommen hatten<br />

- abgefeuert wurden. Um 15:30 Uhr wurden<br />

noch einmal drei Schüsse abgefeuert.<br />

In den Zeitungen werden fast täglich von<br />

schweren Schussverletzungen berichtet.<br />

Am 04.04. brauchte man vermutlich wieder<br />

einmal Spaltenfüller, deshalb wird<br />

über die beiden folgenden Handlungen<br />

berichtet: Ein Bauer hatte mit seinem<br />

Hofhund ein großes Problem. Ließ er ihn<br />

freilaufen, suchte er die Hühnernester<br />

und fraß die Eier. Sein Nachbar riet ihm,<br />

er solle ein Ei mit einem Kupferdraht umwickeln<br />

und unter Strom setzen. Der Landwirt<br />

setzte den Rat um. Das Ergebnis war<br />

absolut umwerfend. Als der Hund das präparierte<br />

Ei mit der Schnauze berührte, fiel<br />

er tot um. Der zweite Fall: Ein Bauer aus<br />

Neunburg vorm Wald kaufte sich in Titt-<br />

ling ein gelbscheckiges Jungvieh. Auf dem<br />

Heinweg kehrte er in Polling in einer Gastwirtschaft<br />

ein. Während er im Gasthause<br />

saß, strichen Witzbolde sein Kalb mit<br />

schwarzer Creme ein. Ein Chauffeur bot<br />

sich ihm an, sich und sein Vieh nach seiner<br />

Heimat zu fahren. Er schlug aber den Weg<br />

nach Passau ein und setzte ihn in Weiding<br />

ab. Dort erkannte der Bauer aber, dass<br />

er statt einer Gelbscheckin eine Schwarzscheckin<br />

hatte. Kurzerhand ging er um<br />

Mitternacht zur zwei Stunden entfernten<br />

Gendarmeriestation und erstattete Anzeige<br />

wegen Austauschs des Tieres. Da der<br />

Bauer selber überall voll schwarzer Creme<br />

war, erkannten Gendarmen dessen Hereinfall,<br />

der dann ausgiebig belacht wurde.<br />

Aus Meckenhausen wird am 12.04. von einem<br />

Eierdiebstahl berichtet. Obschon die<br />

Osterzeit hinter uns liegt, geht anscheinend<br />

mancher noch aufs Eier- und Nestersuchen.<br />

Freilich möchte man annehmen,<br />

wenn in der nachösterlichen Zeit Eier und<br />

Nester fehlen, dass vierbeinige Marder die<br />

Räuber sein müssten. Nun aber gelang es<br />

dem Viehhändler und Jagdpächter Martin<br />

Stengel sogar einen zweibeinigen Eierliebhaber<br />

zu erwischen, ihm 14 Eier abzunehmen<br />

und ihn nach „vergerbtem Leder“<br />

wieder der Freiheit zu übergeben. Der<br />

„Marder“ war schon ziemlich alt, nämlich<br />

18 Jahre. Ein Glück, dass er nur zweibeinig<br />

war, ein vierbeiniger hätte mit seinem Gewehr<br />

Bekanntschaft gemacht. Zum Auffinden<br />

des Eierdiebs trug auch eine junge<br />

„Schöne“ in der Nachbarschaft bei.<br />

Im nächsten Heft:<br />

Hilpoltstein im Jahr 1926 – Teil 6<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

11


LANDESBUND FÜR VOGELSCHUTZ<br />

LBV-Jahresbilanz 2020:<br />

Gewinner und Verlierer des Artenschutzes in Bayern<br />

Erfolge bei Weißstorch, Kranich und Gartenvögeln – Sorge um Steinadler, Feuersalamander und Kiebitz<br />

Mit Blick auf den bayerischen Naturschutz<br />

im Jahr 2020 freut sich der LBV über Erfolge<br />

und sorgt sich gleichzeitig um einige<br />

besonders gefährdete Arten. Für seine<br />

Jahresbilanz hat der bayerische Naturschutzverband<br />

beispielhaft drei Gewinner<br />

und drei Verlierer des Artenschutzes im<br />

Freistaat ausgewählt. „Mit Freude sehen<br />

wir die Erfolge, die wir vergangenes Jahr in<br />

Bayern beim Kranich, Weißstorch und den<br />

Gartenvögeln feiern konnten. Hingegen<br />

beobachten wir mit Sorge, wie Steinadler,<br />

Feuersalamander und Kiebitz im Freistaat<br />

immer stärker in Bedrängnis geraten“, sagt<br />

der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.<br />

Das Jahr 2020 war geprägt durch die Corona-Pandemie,<br />

die auch Auswirkungen<br />

auf den Naturschutz hatte. So führte der<br />

Lockdown aus Sicht des LBV zum einen<br />

dazu, dass sich die Menschen mehr mit<br />

der Natur vor der eigenen Haustüre beschäftigten<br />

und viele Arten in der direkten<br />

Nähe entdeckten. Zum anderen stieg der<br />

Druck auf die Natur, weil sich viel mehr<br />

Menschen wegen fehlender Freizeitalternativen<br />

in den bayerischen Naturschutzgebieten<br />

und Nationalparks aufhielten.<br />

Weissstorch<br />

12 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

Foto: Straub Richard/LBV Bildarchiv<br />

Der große Gewinner im bayerischen Naturschutz<br />

ist der Weißstorch. Im Jahr<br />

2020 meldeten die ehrenamtlichen<br />

Horstbetreuer*innen des LBV über 750<br />

Storchenpaare im Freistaat. Das sind<br />

knapp 20 Prozent mehr als im Vorjahr.<br />

Im Durchschnitt wurden zudem pro besetztem<br />

Nest mehr als zwei Jungvögel<br />

flügge. Der Brutbestand im vergangenen<br />

Jahr stellt somit einen neuen Bestandsrekord<br />

seit Beginn der regelmäßigen Erfassung<br />

1980 auf. Artenschutz-Maßnahmen<br />

im Brutgebiet und die Zunahme des Gesamtbestandes<br />

in Europa dank günstiger<br />

Überwinterungsbedingungen sind dafür<br />

verantwortlich. „Die Koloniebildung der<br />

Weißstörche wird vermutlich auch in den<br />

nächsten Jahren anhalten. Der Ansiedlungsdruck<br />

führt allerdings auch zu Neuansiedlungen<br />

auf ungeeigneten Standorten<br />

wie beheizten Kaminen, dadurch<br />

erhöht sich der Beratungsaufwand im<br />

Rahmen des Weißstorch-Monitorings“, erklärt<br />

Norbert Schäffer.<br />

Ein weiterer Gewinner des Jahres 2020 ist<br />

der Kranich. Der anmutige Vogel siedelt<br />

sich seit Anfang der 2000er Jahre langsam<br />

wieder in Bayern an. Jahrzehntelange<br />

internationale Schutzbemühungen wie<br />

Moorrenaturierungen, Nestbewachung<br />

und Zugvogelschutz führten in Europa zu<br />

einer Bestandserholung. So konnte sich<br />

der Kranich schließlich auch in Bayern in<br />

ungestörten Gebieten wieder etablieren,<br />

nachdem er dort zuletzt gegen Ende des<br />

19. Jahrhunderts Brutvogel war. „Im Jahr<br />

2020 wurden ungewöhnlich viele neue<br />

Paare beobachtet, die nach einem geeigneten<br />

Revier suchten. Feste Kranichpaare<br />

waren es über <strong>40</strong>, von denen gut die<br />

Hälfte brütete. Wir wissen von 22 Jungvögeln,<br />

zwei davon wurden sogar auf einer<br />

LBV-Fläche beobachtet“, so der LBV- Vorsitzende.<br />

Der Kranich ist ein Sinnbild für<br />

erfolgreichen Klimaschutz, denn dort,<br />

wo Kraniche zu brüten beginnen, haben<br />

die Moorwälder genügend Wasser. Somit<br />

herrschen in diesen Gebieten in der Regel<br />

optimale Bedingungen, die gegen den Klimawandel<br />

wirken.<br />

Ebenfalls zu den Gewinnern 2020 zählen<br />

unsere heimischen Gartenvögel, weil sie<br />

im vergangenen Jahr besonders viel Aufmerksamkeit<br />

von der bayerischen Bevölkerung<br />

erhielten. Über 25.500 Menschen<br />

in Bayern haben bei der „Stunde der Gartenvögel“<br />

Anfang Mai 2020 in über 17.<strong>40</strong>0<br />

Gärten, Parks und Balkonen ihre Vögel<br />

gezählt und dem LBV gemeldet. Eine Rekordteilnahme,<br />

die das bisherige Rekordergebnis<br />

des Vorjahres sogar verdoppelt<br />

hat. „Ausgelöst durch den Lockdown entdeckten<br />

mehr Menschen die Natur vor<br />

der eigenen Haustüre. Dieses gesteigerte<br />

Interesse an der bayerischen Natur ist ein<br />

Phänomen, das der LBV im gesamten Jahr<br />

2020 feststellen konnte“, erklärt Schäffer.<br />

Mitmachaktionen wie die „Stunde<br />

der Gartenvögel“ ermöglichen es große<br />

Datenmengen über Arten wie Haussperling,<br />

Kohlmeise und Amsel zu sammeln.<br />

Nur durch die Unterstützung interessierter<br />

Bürgerforscher*innen können die<br />

Artenschützer*innen auch erste Aussagen<br />

zu Auswirkungen von Klima oder Krankheitserregern<br />

auf Vogelarten treffen.<br />

Steinadler<br />

Foto: Gunther Zieger/LBV Bildarchiv<br />

Corona erhöhte zwar das Interesse an der<br />

Natur in Bayern, steigerte aber auch den<br />

Freizeitdruck auf bisher störungsarme Regionen<br />

und die dort lebenden Wildtiere.<br />

„Der Steinadler leidet seit Jahren unter<br />

dem zunehmenden Erholungsdruck in den<br />

bayerischen Alpen. Gerade am Nordalpenrand<br />

war der Bruterfolg 2020 sehr gering:<br />

In 31 vom LBV betreuten Steinadler-Revieren<br />

flogen 2020 nur sieben Jungvögel<br />

aus“, sagt der LBV-Vorsitzende. Dabei sind<br />

nicht direkte Schäden am meist sicher in<br />

der Felswand gelegenen Horst der Grund<br />

für schlechten Bruterfolg. Eher führt die<br />

häufige Störung von Gamskitzen, Birkhuhn<br />

und Murmeltier durch Erholungssuchende<br />

dazu, dass die imposanten Greifvögel<br />

weniger Beutetiere finden und ihre<br />

Jungen nicht mit genügend Nahrung versorgen<br />

können, so dass diese eingehen.<br />

Zu den Verlierern 2020 zählt auch der<br />

Feuersalamander. Laboruntersuchungen<br />

eines in der Marktgemeinde Ebrach im


Landkreis Bamberg im Mai 2020 gefundenen<br />

toten Feuersalamanders bestätigten<br />

eine Infektion mit dem Hautpilz Bsal<br />

(Batrachochytrium salamandrivorans).<br />

Vor über zehn Jahren wurde der Pilz in<br />

den Niederlanden entdeckt und breitete<br />

sich über die Eifel bis nach Deutschland<br />

aus. Für Bayern war dies der erste Nachweis.<br />

Alle heimischen Salamander- und<br />

Molcharten können durch den Pilz erkranken,<br />

wobei die meisten Arten eine Infektion<br />

offenbar überleben. „Bei Feuersalamandern<br />

hingegen führt eine Ansteckung<br />

dagegen fast immer zum Tod. Aufgrund<br />

der akuten Bedrohung für die bayerischen<br />

Feuersalamander plant der LBV aktuell gemeinsam<br />

mit dem BN und dem LARS sowie<br />

in Kooperation mit dem<br />

Bayerischen Landesamt für Umwelt ein<br />

größeres Artenhilfsprogramm. Es muss<br />

nun alles dafür getan werden, dass dieser<br />

Pilz sich nicht weiterverbreitet und weitere<br />

Salamander-Populationen im Freistaat<br />

gefährdet“, betont Schäffer.<br />

Kiebitz<br />

Foto: Gunther Ziege/LBV Bildarchiv<br />

Ein dritter Verlierer des Jahres 2020 ist ein<br />

weiteres Mal der Kiebitz. Er leidet – wie<br />

auch viele andere Feldvögel – schon seit<br />

Jahrzehnten unter der intensiven Landwirtschaft<br />

und dem daraus resultierenden<br />

Rückgang der biologischen Vielfalt in der<br />

Agrarlandschaft. Durch den Mangel an geeigneten<br />

Flächen zur Nahrungssuche sind<br />

die sympathischen Vögel immer seltener<br />

in der Lage, ihren Nachwuchs erfolgreich<br />

großzuziehen. Zudem gehen in jedem Jahr<br />

unzählige Nester und Jungvögel bei der<br />

Bewirtschaftung von Acker- und Grünlandflächen<br />

verloren. „Zu den Verlierern<br />

des Jahres 2020 zählt der Kiebitz vor allem<br />

auch deshalb, weil Europaparlament<br />

und EU-Agrarminister nicht den überfälligen<br />

Systemwechsel in der Gemeinsamen<br />

Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union,<br />

hin zu einer naturverträglichen Landwirtschaft,<br />

vollzogen haben. Stattdessen<br />

wurde – auch unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft<br />

– die Fortschreibung des<br />

Status Quo für die kommenden Jahre beschlossen“,<br />

sagt der LBV-Vorsitzende. Für<br />

den Kiebitz und die vielen anderen gefährdeten<br />

Tier- und Pflanzenarten der Agrarlandschaft<br />

bedeutet dies eine ungewisse<br />

Zukunft.<br />

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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

13


TEAMCHALLENGE<br />

DATEV und Challenge Roth schreiben Erfolgsgeschichte fort<br />

Titelsponsor verlängert Vertrag um weitere drei Jahre<br />

Ein Grund zur Freude für Triathletinnen<br />

und Triathleten: Die DATEV eG verlängert<br />

den Vertrag als Titelsponsor des Rother<br />

Triathlons um mindestens weitere drei<br />

Jahre. Damit ist sichergestellt, dass sich<br />

Athlet*innen aus aller Welt ihren Traum<br />

vom Finish im fränkischen Triathlon-Mekka<br />

auch in Zukunft bei einem Wettkampf<br />

von höchstem Niveau erfüllen können.<br />

„Wir freuen uns riesig, dieses großartige<br />

Sport-Event ab 2022 für drei weitere Jahre<br />

zu unterstützen“, sagt DATEV-CEO Dr.<br />

Robert Mayr. „Auch und gerade in diesen<br />

Zeiten ist es uns wichtig, ein verlässlicher<br />

Partner zu sein. Der DATEV Challenge Roth<br />

ist für uns ein echtes Herzensprojekt!“.<br />

TEAMCHALLENGE-Geschäftsführer Felix<br />

Walchshöfer zeigt sich ausgesprochen<br />

erfreut und dankbar über den großen<br />

Vertrauensbeweis, den die DATEV dem<br />

weltgrößten Triathlon-Events auf der<br />

Langdistanz auch weiterhin entgegenbringt<br />

– trotz schwieriger Zeiten. „Die<br />

Vertragsverlängerung ist gerade jetzt in<br />

der Corona-Krise alles andere als eine<br />

Selbstverständlichkeit, sondern etwas<br />

ganz Besonderes. Wir werten dies als ein<br />

herausragendes Bekenntnis für unseren<br />

Sport und als große Anerkennung unserer<br />

Arbeit. Die Fortsetzung des gemeinsamen<br />

Weges mit der DATEV macht uns aber<br />

auch deshalb so glücklich, weil in den letzten<br />

zehn Jahren aus Partnerschaft echte<br />

Freundschaft entstanden ist. In vielerlei<br />

Hinsicht haben wir gegenseitig von diesem<br />

Teamwork profitiert. Längst ist die DATEV<br />

ein wichtiger Teil unserer Veranstaltung<br />

geworden, sie ist im Rahmenprogramm<br />

des Challenge Roth jedes Jahr sehr präsent<br />

und hat uns großartige Impulse gegeben.<br />

Wir sind sehr glücklich, dass große<br />

Teile der DATEV-Belegschaft selbst jedes<br />

Jahr mit großer Begeisterung an unserem<br />

Rennen teilnimmt und den gemeinsamen<br />

Triathlon-Traum mit uns lebt“.<br />

Die DATEV eG mit Sitz in Nürnberg ist das<br />

Softwarehaus und der IT-Dienstleister<br />

für Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und<br />

Rechtsanwälte sowie deren meist mittelständische<br />

Mandanten und zählt zu<br />

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in Deutschland. Seit 2<strong>01</strong>3<br />

ist die DATEV Titelsponsor des Challenge<br />

Roth, der neu geschlossene Vertrag gilt bis<br />

einschließlich 2024 – natürlich mit Option<br />

auf eine weitere Verlängerung.<br />

14 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

15


RATGEBER SICHERHEIT<br />

Günstige Sichtbarkeit<br />

Als Radler eine Autowarnweste nutzen<br />

Stuttgart - Von anderen im Verkehr gut gesehen zu werden,<br />

ist für Radler in der Dunkelheit eine Lebensversicherung. Ein<br />

günstiger Behelf dafür kann eine reflektierende Warnweste<br />

aus dem Autozubehör sein, erläutert die Prüforganisation<br />

Dekra. Meist in Neongelb oder Orange gehalten, lassen sich<br />

solche Westen über die normale Kleidung streifen.<br />

Daneben gibt es auch ein großes Angebot von spezieller Fahrradkleidung<br />

und Zubehör mit wirkungsvoll reflektierendem<br />

Material. Auch das vorgeschriebene Licht und Reflektoren<br />

am Rad müssen aber stets funktionsbereit sein, mahnen die<br />

Dekra-Experten.<br />

CORONA-IMPFUNG<br />

Drei Fragen an Günther Wurm<br />

zur Corona-Impfung<br />

In den Impfzentren haben die Covid-19-Schutzimpfungen begonnen.<br />

„Vor diesem Hintergrund erweitert die BARMER ihre<br />

kostenlose Corona-Hotline“, informiert Günther Wurm, Regionalgeschäftsführer<br />

der Barmer Neumarkt.<br />

Wozu dient die Hotline?<br />

Rund um die Corona-Impfung gibt es großen Informationsbedarf.<br />

Dabei geht es nicht nur darum, wer wann und wo geimpft<br />

wird, sondern auch, wie sicher die Impfung ist oder wer<br />

die Kosten übernimmt. Bisher haben die Expertinnen und<br />

Experten medizinische Fragen von über 30.000 Anrufenden<br />

beantwortet.<br />

Wie steht es um die Impfbereitschaft der Menschen?<br />

Viele sind noch unsicher. Eine Hotline mit Impfschwerpunkt<br />

ist sehr wichtig. Laut repräsentativer BARMER-Umfrage vom<br />

November stehen viele Bürger einer Impfung skeptisch gegenüber.<br />

Demnach kommt für 22 Prozent der Befragten eine<br />

Corona-Impfung nicht in Frage. Dabei haben Zweifel an der<br />

Sicherheit der Impfstoffe (68 Prozent), die Furcht vor Nebenwirkungen<br />

(60 Prozent) und Zweifel an der Wirksamkeit (52<br />

Prozent) die größten Hürden dargestellt.<br />

Wo kann man anrufen?<br />

Die kostenlose Hotline 0800/84 84 111 steht uneingeschränkt<br />

allen Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr zur Verfügung.<br />

Preiswert und wirkungsvoll: Ein Radler mit reflektierender Autowarnweste.<br />

Foto: Andreas Arnold/dpa-mag<br />

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16 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


RATGEBER WOHNEN<br />

Sicherheitsbedenken:<br />

Nur jeder Vierte vernetzt sein Heim<br />

Berlin - Der schönste Komfortgewinn<br />

durch Smarthome-Geräte hilft nichts,<br />

wenn die Käufer kein Vertrauen in die Sicherheit<br />

vernetzter Hausgeräte haben.<br />

Und das Vertrauen ist gering, wie eine<br />

aktuelle Umfrage des Tüv Verband zeigt.<br />

Demnach nutzt nur gut jeder Vierte (26<br />

Prozent) Geräte wie vernetzte Steckdosen,<br />

Rauchmelder, Türschlösser oder Alarmanlagen.<br />

Auch beim intelligenten Heizen mit<br />

vernetzten Thermostaten oder automatisierten<br />

Jalousien oder Markisen herrscht<br />

Zurückhaltung. 74 Prozent der Befragten<br />

nutzen demnach keinerlei vernetzte Haustechnik-Geräte.<br />

Vernetzte Heimtechnik wie Überwachungskameras stehen laut einer Umfrage des Tüv Verband in knapp sechs<br />

Prozent der Haushalte.<br />

Foto: Franziska Gabbert<br />

Auch in der Küche und anderen Bereichen<br />

des Haushalts ist das Interesse gering.<br />

Staubsauger-Roboter sind noch die beliebteste<br />

Geräteklasse, aber mit acht Prozent<br />

Verbreitung noch längst kein Massenphänomen.<br />

Auch vernetzte Herde, Waschmaschinen<br />

oder der vernetzte, intelligente<br />

Kühlschrank sind bislang wenig verbreitet.<br />

Sicherheit ist wichtig, aber...<br />

Ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung<br />

ist laut Tüv Verband fehlendes Vertrauen<br />

in die Sicherheit solcher Geräte. Für<br />

vier von fünf Befragten (80 Prozent) war<br />

etwa der Schutz ihrer Geräte gegen Hackerangriffe<br />

unklar, sieben von zehn (68<br />

Prozent) sorgen sich um Missbrauch ihrer<br />

persönlichen Daten. Vertrauen in die<br />

Sicherheitsfunktionen der Hersteller hat<br />

nur jeder Dritte (34 Prozent). Dabei ist das<br />

Thema Sicherheit beim Kauf von vernetzter<br />

Heimtechnik ein wichtiges Kriterium.<br />

Sieben von zehn Befragten ist es wichtig,<br />

dass die IT-Sicherheit ihrer Produkte von<br />

unabhängiger Stelle geprüft wurde. Das<br />

können etwa Fachmagazine, die Stiftung<br />

Warentest oder Prüforganisationen sein.<br />

Zwei von drei wären bereit, für mehr Sicherheit<br />

auch mehr zu bezahlen.<br />

Benutzerfreundlichkeit siegt am Ende<br />

Doch die Studie zeigt auch: An der Kasse<br />

zählen am Ende noch andere Dinge. Benutzerfreundlichkeit,<br />

gute Testergebnisse<br />

und der Preis schlagen die Themen Sicherheit<br />

und Datenschutz. Und auch bei der<br />

persönlichen IT-Sicherheit gibt es noch<br />

Nachholbedarf. Nur knapp jeder Zweite<br />

(49 Prozent) ändert bei der ersten Installation<br />

voreingestellte Passwörter, 57 Prozent<br />

installieren regelmäßig Updates. Immerhin<br />

ein Viertel (27 Prozent) verbindet<br />

manche Smart-Home-Geräte nicht unnötig<br />

mit dem Internet.<br />

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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

17


LANDESBUND FÜR VOGELSCHUTZ<br />

Love is in the air<br />

Frühlingsgefühle bei den Kandidaten für den Vogel des Jahres<br />

Auch wenn in Bayern noch winterliche<br />

Temperaturen herrschen, haben viele Vögel<br />

in diesen Tagen bereits Frühlingsgefühle<br />

und begeben sich auf die Partnersuche.<br />

Der LBV gibt daher Einblicke ins Liebesleben<br />

der Kandidaten für den diesjährigen<br />

„Vogel des Jahres“.<br />

Einige Vögel wie Blaumeise und Amsel<br />

haben bereits mit der Balz begonnen und<br />

locken mit ihren Gesängen die Weibchen<br />

an. „Bei den Vögeln lassen sich ganz unterschiedliche<br />

Gewohnheiten beobachten,<br />

wie sie den Partner für sich gewinnen: ein<br />

buntes und gepflegtes Federkleid, beeindruckende<br />

Balzflüge in der Luft oder kleine<br />

Futter-Geschenke“, sagt LBV-Biologe<br />

Torben Langer. Auch wenn sich die Vögel<br />

in ihrem Werben um einen neuen Partner<br />

unterscheiden, haben sie doch eines gemeinsam:<br />

die Chance „Vogel des Jahres“<br />

<strong>2021</strong> zu werden. Der LBV und sein bundesweiter<br />

Partner NABU rufen noch bis<br />

zum 19. März auf, für die Top-Ten-Kandidaten<br />

abzustimmen unter www.vogeldesjahres.de.<br />

Zwei der zehn Kandidaten mit Chancen<br />

auf den Titel - Blaumeise und Amsel - sind<br />

derzeit draußen schon zu hören. „Die<br />

zunehmende Tageslänge stimuliert die<br />

Hormone der Vögel und sie beginnen zu<br />

balzen. Die Gesänge markieren die Reviere<br />

und locken die Weibchen an“, erklärt<br />

LBV-Biologe Torben Langer. Bei den Vögeln<br />

herrscht Damenwahl. Die Weibchen<br />

beurteilen die Qualitäten des potenziellen<br />

Brutpartners anhand von Gesang und der<br />

äußeren Erscheinung. Ein intaktes, brillantes<br />

Federkleid des Sängers deutet dabei<br />

auf körperliche Fitness hin. Bei einigen<br />

Arten kommt es dabei auch auf die Größe<br />

an: „Rauchschwalben-Damen achten<br />

ganz besonders auf die Länge der äußeren<br />

Schwanzfedern beim Männchen“, so<br />

Langer. Je länger, desto höher die Chancen<br />

beim Weibchen zu landen.<br />

Nicht nur mancher Menschen-Mann will<br />

mit Geschenken punkten, auch einige Vögel<br />

versuchen das Herz der Angebeteten<br />

mit Präsenten zu gewinnen. Die Männchen<br />

der Eisvögel überreichen in einer<br />

festgelegten Zeremonie ihrer Auserwählten<br />

einen schmackhaften Happen, etwa<br />

einen kleinen Fisch. „Bei den Rotkehlchen<br />

haben Männchen und Weibchen den<br />

Winter über getrennte Reviere. Nur zur<br />

Brutzeit geben die Damen ihr Territorium<br />

auf, um zu einem Herrn ihrer Wahl zu ziehen“,<br />

erklärt der LBV-Experte. Der Kiebitz<br />

schwingt sich zu akrobatischen Balzflügen<br />

in die Luft, um seine Liebste zu beeindrucken,<br />

ebenso der Goldregenpfeifer. Bei<br />

der Stadttaube füttern sich die Partner gegenseitig<br />

mit Leckerbissen. Die Feldlerche<br />

beeindruckt das Weibchen nicht nur mit<br />

ihren Sangeskünsten, sie hüpft auf dem<br />

Boden herum und verbeugt sich regelrecht<br />

vor der Auserwählten.<br />

Blaumeise<br />

Bei allem Aufwand für das Liebeswerben –<br />

nicht alle Vögel nehmen es mit der Treue<br />

so genau. „Meisterin im Fremdgehen ist<br />

die Blaumeise“, sagt Langer. „Das Blaumeisen-Weibchen<br />

stiehlt sich in den frühen<br />

Morgenstunden aus dem Nest zu einem<br />

Rendezvous mit ihrem Liebhaber, während<br />

ihr Partner noch schläft. Noch bevor<br />

der Ahnungslose aufwacht, ist sie wieder<br />

zurück“, so der Biologe weiter. Auch das<br />

Weibchen des Haussperlings geht hin und<br />

wieder fremd. Vor lauter Eifersucht singt<br />

das betrogene Männchen dann lauter als<br />

sonst. „Das Klagelied soll den Rivalen abschrecken<br />

und die Liebste wieder zurückholen“,<br />

so Langer. Aber auch die Spatzenmännchen<br />

mögen Abwechslung: Je älter<br />

sie werden, umso häufiger suchen sie das<br />

Abenteuer außerhalb der Beziehung.<br />

So unterschiedlich die Kandidaten in der<br />

Liebe sind – alle zehn können noch auf<br />

den Titel „Vogel des Jahres <strong>2021</strong>“ hoffen.<br />

Die Abstimmung läuft noch bis zum<br />

19. März unter www.vogeldesjahres.de.<br />

Foto: Rittscher Ingo _LBV Bildarchiv<br />

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18 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


FAMILIE & ERZIEHUNG<br />

Chaos ahoi! Wie Kinder das Aufräumen lernen<br />

Fürth - Ein schön aufgeräumtes Kinderzimmer<br />

hält in den meisten Familien nicht<br />

mal fünf Minuten. Unglaublich, was Kinder<br />

alles horten, auseinandernehmen und<br />

auf dem Boden verteilen können. Wie<br />

beherrscht man das Chaos? Und müssen<br />

Eltern selbst auch immer auf den Knien<br />

herumkriechen, um alles wieder einzusortieren?<br />

Dass Kinder von selbst erkennen, wann es<br />

Zeit zum Aufräumen ist, und es dann auch<br />

tun, klingt traumhaft - entspricht aber leider<br />

nicht der Realität. Das bedeutet, dass<br />

Eltern immer wieder den Anstoß geben<br />

und mit anpacken müssen. Das können<br />

sie zum Beispiel mit einem Ziel verknüpfen,<br />

zum Beispiel so: «Komm, wir machen<br />

mal klar Schiff, damit du Platz zum Basteln<br />

hast!», sagt Dana Mundt, Sozialpädagogin<br />

bei der Onlineberatung der Bundeskonferenz<br />

für Erziehungsberatung.<br />

Kunstwerke fotografieren<br />

Mit Kindern, die viele Kunstwerke produzieren,<br />

kann man gemeinsam entscheiden:<br />

Was darf in die Erinnerungs-Bastelmappe,<br />

was ist Kunst - und was darf weg? «Vielleicht<br />

hilft es auch, die größten Kunstwerke<br />

zu fotografieren und daraus später ein<br />

Buch zu basteln», schlägt Mundt vor. Alles<br />

andere, wie Bastelschnipsel, Glitzer oder<br />

Aufkleber dürfen erstmal in eine Kiste<br />

wandern, die unter dem Tisch steht. Wird<br />

sie nicht mehr beachtet, kann sie in den<br />

Papiermüll.<br />

Spielsachen einzelne Kisten zuordnen<br />

Das Aufräumen wird leichter, wenn es<br />

Orte und Plätze gibt, wo alles hin darf -<br />

zum Beispiel eine große Kiste für Bausteine,<br />

eine Box für Kleinkram, das Regal für<br />

Bücher. Bilder vom Inhalt vorne auf die<br />

Kisten zu kleben, hilft zusätzlich. Eltern<br />

sollten ihren Kindern Stück für Stück beibringen,<br />

wie das Aufräumen funktioniert.<br />

Um Kinder Ordnung näher zu bringen,<br />

sollten Mutter und Vater als Vorbild vorangehen<br />

und sie von Anfang an mitmachen<br />

lassen: Typischerweise schnappen sich<br />

viele Kinder zwischen zwei und drei Jahren<br />

einen Lappen oder Besen und versuchen<br />

zu wischen und zu fegen. Auch, wenn es<br />

zunächst keine große Hilfe ist oder noch<br />

mehr Chaos anrichtet: machen lassen!<br />

Denn damit wird der Grundstein gelegt.<br />

Mit Vorschulkindern<br />

konkrete Ziele festlegen<br />

Je älter die Kinder werden, desto besser<br />

können Eltern mit ihnen konkrete Vereinbarungen<br />

treffen: Was soll genau bis wann<br />

wie aufgeräumt werden? Auch hier werden<br />

die Eltern noch mithelfen müssen, es<br />

lohnt sich aber, dranzubleiben.<br />

Und wenn es wiederholt so gar nicht<br />

klappt? Dann ist es laut Mundt legitim,<br />

Konsequenzen folgen zu lassen - die aber<br />

vorher offen besprochen werden sollten.<br />

Zum Beispiel: «Dann können wir nicht zum<br />

Freund oder zur Freundin, weil erst noch<br />

aufgeräumt werden muss.»<br />

dpa<br />

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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

19


LADEVERBUND+<br />

Ladeverbund+ setzte Wachstum in 2020 fort<br />

Ladeinfrastruktur auf 655 Stationen ausgebaut<br />

Die Nachfrage nach Elektroautos in<br />

Deutschland steigt weiter: 2020 wurden<br />

rund 194.200 Autos mit reinem Elektroantrieb<br />

neu zugelassen. Das ist dreimal so<br />

viel wie im Vorjahr. Auch die Anzahl der<br />

Ladestationen für Elektroautos erreichte<br />

einen Rekordwert: Zuletzt gab es über<br />

21.600 Stationen in Deutschland – im Vorjahr<br />

waren es noch etwa 17.600. Auch der<br />

Ladeverbund+ ist erneut gewachsen. So<br />

haben seine Mitglieder im vergangenen<br />

Jahr 135 neue Stationen aufgebaut – die<br />

Anzahl ist damit von 520 auf 655 Ladestationen<br />

gestiegen.<br />

Mehr Ladevorgänge, hohe Zuverlässigkeit<br />

Trotz der Corona-Krise, die die Mobilität<br />

einschränkte und dazu führte, dass weniger<br />

Kilometer mit dem Auto zurückgelegt<br />

wurden, steigerte der Ladeverbund+<br />

die Nutzungszahlen an seinen Ladesäulen<br />

deutlich. 99.000 Ladevorgängen 2<strong>01</strong>9<br />

standen über 150.000 Ladevorgänge im<br />

vergangenen Jahr gegenüber. Insgesamt<br />

wurde dabei Ökostrom für rund zehn Millionen<br />

emissionsfreie Kilometer abgegeben.<br />

Einfaches und komfortables<br />

Laden per App<br />

Ein Meilenstein war die Einführung der<br />

Ladeverbund+ App, über die seit Juli 2020<br />

einfach und komfortabel geladen werden<br />

kann. Nutzer der App finden in der Kartenansicht<br />

schnell die nächste Station und<br />

sehen auf einen Blick, ob diese frei, belegt<br />

oder verfügbar ist. Dank der direkten Anbindung<br />

an das System stehen diese Daten<br />

in Echtzeit zur Verfügung.<br />

Mit Auswahl eines Ladepunkts sieht jeder<br />

Nutzer direkt seinen für ihn dort gültigen<br />

Tarif. Er erhält Informationen sowohl zur<br />

Abrechnung nach kWh als auch zu einer<br />

möglichen Blockiergebühr, die je nach<br />

Standort anfallen kann. Bis zum Jahreswechsel<br />

wurde die App bereits rund<br />

7.000-mal heruntergeladen.<br />

Einheitliche Technik<br />

und günstige Konditionen<br />

Alle Ladestationen im Ladeverbund+ werden<br />

mit Ökostrom betrieben und sind mit<br />

einem einheitlichen Zugangssystem ausgestattet.<br />

Der Zugang erfolgt in der Regel<br />

über die Smartphone-App. Für E-Mobilisten,<br />

die Stromkunden bei einem im Ladeverbund+<br />

organisierten Stadtwerk sind,<br />

gibt es besonders günstige Konditionen:<br />

Nach einmaliger Registrierung laden sie<br />

ihr Elektroauto an allen derzeit 655 Ladesäulen<br />

zu einem ermäßigten Tarif.<br />

Über den Ladeverbund+<br />

Der Ladeverbund+ ist eine Kooperation<br />

von derzeit rund 60 Stadt- und Gemeindewerken<br />

in Bayern, Baden-Württemberg,<br />

Hessen und Rheinland-Pfalz. Seine<br />

Mitglieder wollen die Elektromobilität<br />

fördern und haben sich zum Ziel gesetzt,<br />

eine möglichst einheitliche und flächendeckende<br />

Ladeinfrastruktur für Elektroautos<br />

aufzubauen. Der Schwerpunkt des<br />

Ausbaus liegt bislang auf dem fränkischen<br />

Raum. Ladesäulen des Ladeverbund+ finden<br />

E-Mobilisten mittlerweile aber auch<br />

in Deggendorf (Niederbayern), im Main-<br />

Tauber-Kreis (Baden- Württemberg) oder<br />

Bad Hersfeld (Hessen).<br />

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20 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


DIE BURGENSTRASSE E.V.<br />

Komfortabel mit dem Wohnmobil<br />

auf den Spuren der Geschichte reisen<br />

Burgenstraße lockt mit fünf abwechslungsreichen<br />

„Entdeckertouren“ quer durch Süddeutschland<br />

Die Neuauflage der Broschüre „Entdeckertouren mit dem<br />

Wohnmobil“ zeigt die ganze Vielfalt der Burgenstraße, die<br />

vorbei an über 60 Burgen und Schlössern von Mannheim<br />

über Heidelberg, Rothenburg ob der Tauber, Nürnberg und<br />

Bamberg nach Bayreuth führt und dabei das Neckartal, das<br />

Hohenloher Land und die Fränkische Schweiz passiert. Neu<br />

dabei ist der erste Wohnmobilstellplatz der Stadt Heidelberg,<br />

der letztes Jahr eröffnet wurde. Als wichtiger Reisebegleiter<br />

stellt der Prospekt nicht nur über vierzig Wohnmobilstellplätze<br />

in bester Lage vor, sondern gibt auch Einkehr-, Einkaufsund<br />

Freizeittipps für die abwechslungsreiche Gestaltung einer<br />

ganz individuellen Tour entlang der Burgenstraße von der Besenwirtschaft<br />

über Bio-Spezialitäten bis zum Höhlenbesuch.<br />

Weitere Pluspunkte sind die Übersicht mit detaillierten Informationen<br />

zur Ausstattung der Stellplätze und Empfehlungen<br />

für schöne Spazierwege direkt ins Grüne - besonders für Hundebesitzer<br />

interessant. Die Broschüre, die die Burgenstraße<br />

in fünf Etappen zwischen 83 und 178 Kilometern Länge vorstellt,<br />

kann kostenlos im Onlineshop der Burgenstraße oder<br />

bei der Geschäftsstelle in Heilbronn bestellt werden (E-Mail<br />

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Foto: Die Burgenstrasse e.V.<br />

Über die Burgenstraße e.V.<br />

Die 1954 ins Leben gerufene „Burgenstraße“ zählt zu den traditionsreichsten<br />

Ferienstraßen Deutschlands. Beginnend in<br />

Mannheim führt sie 770 Kilometer nach Bayreuth, vorbei an<br />

mehr als 60 Schlössern und Burgen durch die Landschaften<br />

des Neckartals, der Fränkischen Schweiz und des Frankenwaldes.<br />

Die Touristikroute gewährt Reisenden einen historischen<br />

Einblick in das Mittelalter, den Barock und den Klassizismus.<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.burgenstrasse.de<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

21


VOLKSBEGEHREN ARTENVIELFALT<br />

Insektenschutz auch auf Bundesebene konsequent umsetzen<br />

Trägerkreis sieht im historischen bayerischen Volksbegehren klares Signal der Bevölkerung an die Politik<br />

auf allen Ebenen für konsequentes Handeln in der Biodiversitätskrise<br />

Im Streit über die stockende Umsetzung<br />

des Aktionsprogramms Insektenschutz<br />

der Bundesregierung und das geplante<br />

Insektenschutzgesetz betont der Trägerkreis<br />

des Volksbegehrens Artenvielfalt<br />

„Rettet die Bienen“ die Notwendigkeit<br />

konsequenter Maßnahmen auch auf Bundesebene<br />

und in den anderen Bundesländern.<br />

Die Organisationen fordern daher<br />

von der Bundesregierung ihr Aktionsprogramm<br />

umzusetzen und dem Artensterben<br />

endlich Rechnung zu tragen.<br />

„Forderungen des bayerischen Volksbegehrens<br />

hatten auch Einfluss auf das<br />

Aktionsprogramm Insektenschutz der<br />

Bundesregierung. Wir haben durch das<br />

Volksbegehren in Bayern eine Vorreiterrolle<br />

im Artenschutz eingenommen. Für<br />

Lösungen der Biodiversitätskrise sind wir<br />

aber auch darauf angewiesen, dass wir in<br />

ganz Deutschland entsprechende Maßnahmen<br />

verankern“, so Agnes Becker, Beauftragte<br />

des Volksbegehrens. Ein Entwurf<br />

des Insektenschutzgesetzes hält einige<br />

wichtige erste Schritte für den Schutz der<br />

Insekten bereit. Die bayerische Landwirtschaftsministerin<br />

Kaniber hatte sich jedoch<br />

zuletzt stark kritisch gegenüber den<br />

Plänen auf Bundesebene und insbesondere<br />

gegenüber Pestizidverboten in Natura-<br />

2000-Gebieten geäußert und dabei auf die<br />

bayerischen Regelungen durch das Volksbegehren<br />

verwiesen. Der Trägerkreis des<br />

Volksbegehrens betont, dass in Schutzgebieten<br />

eine maximale Pestizid<strong>red</strong>uktion<br />

zwingend stattfinden muss. Die in Bayern<br />

bereits beschlossene Reduktion um die<br />

Hälfte kann dort vorrangig<br />

stattfinden und muss<br />

nicht zwingend über ein<br />

Verbot umgesetzt werden. Solche Pressemitteilung: Gebiete flächen, Volksbegehren der Einsatz von Artenvielfalt<br />

Pestiziden nicht<br />

sind auch für die Biolandwirtschaft geeignet,<br />

um hier das im Volksbegehren gesetz-<br />

auswirkt, tolerieren wir dies“, so der LBV-<br />

unmittelbar negativ auf die Schutzziele<br />

Insektenschutz auch auf Bundesebene konsequent<br />

umsetzen<br />

te Ziel des Ausbaus der Ökolandwirtschaft<br />

Trägerkreis sieht im historischen<br />

Vorsitzende<br />

bayerischen<br />

Dr. Norbert<br />

Volksbegehren<br />

Schäffer. Der<br />

klares<br />

Trägerkreis<br />

an die des Politik Volksbegehrens auf allen Ebenen fordert für eine<br />

auf 30 Prozent erreichen zu können. Signal der Bevölkerung<br />

Das bereits 2<strong>01</strong>9 von der Bundesregierung<br />

verabschiedete Aktionsprogramm Schutzgebieten. Um das im Volksbegeh-<br />

konsequentes maximale Handeln in Reduzierung der Biodiversitätskrise von Pestiziden in<br />

München/Hilpoltstein, 04.02.<strong>2021</strong> – Im Streit über die stockende Umsetzung des<br />

Insektenschutz soll eine Antwort Aktionsprogramms auf das Insektenschutz ren verankerte der Bundesregierung Ziel von 30 und Prozent das geplante Biolandwirtschaft<br />

zu erreichen, bietet sich<br />

Insektenschutzgesetz betont der Trägerkreis des Volksbegehrens Artenvielfalt „Rettet die<br />

massive Insektensterben sein. Die Verabschiedung<br />

des Insektenschutzgesetzes anderen Bundesländern. als Die eine Organisationen Umsetzung fordern daher des von Ökoanbaus der Bundesregierung gerade ihr<br />

Bienen“ die Notwendigkeit konsequenter Maßnahmen auch auf Bundesebene und in den<br />

Aktionsprogramm umzusetzen und dem Artensterben endlich Rechnung zu tragen.<br />

maßgeblichem Element des<br />

„Forderungen<br />

Programms<br />

des bayerischen<br />

in Schutzgebieten<br />

Volksbegehrens hatten<br />

an. Außerdem<br />

auch Einfluss<br />

muss<br />

auf<br />

die<br />

das<br />

war in den letzten Monaten Aktionsprogramm insbesondere<br />

am Bundeslandwirtschaftsministerium<br />

der Biodiversitätskrise sind setz wir zum aber auch bayerischen darauf angewiesen, Volksbegehren dass wir in ganz ins-<br />

Insektenschutz Pestizidausbringung der Bundesregierung. laut Wir dem haben Begleitge-<br />

durch das<br />

Volksbegehren in Bayern eine Vorreiterrolle im Artenschutz eingenommen. Für Lösungen<br />

Deutschland entsprechende Maßnahmen verankern“, so Agnes Becker, Beauftragte des<br />

gescheitert. Am 10. Februar soll nun erneut<br />

über das Thema verhandelt Schritte für werden.<br />

Schutz der „Die Insekten Stoßrichtung bereit. Die bayerische der Landwirtschaftsministerin<br />

bayerischen Bürgesamt<br />

halbiert werden.<br />

Volksbegehrens. Ein Entwurf des Insektenschutzgesetzes hält einige wichtige erste<br />

Kaniber hatte sich jedoch zuletzt stark kritisch gegenüber den Plänen auf Bundesebene<br />

Ein Entwurf aus dem Bundesumweltministerium<br />

enthält gute Schritte dabei in die auf die richtige bayerischen war Regelungen klar und durch eindrucksvoll. das Volksbegehren Die verwiesen. Menschen Der<br />

und insbesondere gegenüber<br />

gerinnen<br />

Pestizidverboten<br />

und<br />

in<br />

Bürger<br />

Natura-2000-Gebieten<br />

im Volksbegehren<br />

geäußert und<br />

Trägerkreis des Volksbegehrens betont, dass in Schutzgebieten eine maximale<br />

Richtung, etwa in den Bereichen Pestizid<strong>red</strong>uktion Lichtverschmutzung<br />

und Ausweitungen des getes<br />

und entschlossenes Handeln gegen<br />

zwingend erwarten stattfinden von muss. der Die in Politik Bayern ein bereits konsequen-<br />

beschlossene<br />

Reduktion um die Hälfte kann dort vorrangig stattfinden und muss nicht zwingend über<br />

ein Verbot umgesetzt werden. Solche Gebiete sind auch für die Biolandwirtschaft<br />

setzlichen Biotopschutzes. geeignet, Insbesondere<br />

um hier das im Volksbegehren das Artensterben. gesetzte Ziel des Auch Ausbaus auf der Ökolandwirtschaft<br />

Bundesebene<br />

muss der Schutz unserer Biodiversität<br />

auf 30 Prozent erreichen zu können.<br />

Planungen zur Pestizideinschränkung stoßen<br />

auf Anwenderseite auf Das bereits erheblichen<br />

2<strong>01</strong>9 von der Bundesregierung endlich in verabschiedete den Fokus Aktionsprogramm rücken“, Insektenschutz so Ludwig<br />

soll eine Antwort auf das massive Insektensterben sein. Die Verabschiedung des<br />

Protest. Die bayerische Landwirtschafsministerin<br />

Kaniber hatte sich am Mittwoch nen im Bayerischen Landtag. Claus Ober-<br />

Insektenschutzgesetzes als maßgeblichem Hartmann, Element Fraktionsvorsitzende des Programms war in den letzten der Monaten Grü-<br />

insbesondere am Bundeslandwirtschaftsministerium gescheitert. Am 10. Februar soll nun<br />

erneut über das Thema verhandelt werden. Ein Entwurf aus dem Bundesumweltministerium<br />

ebenfalls kritisch zu den Plänen enthält gute geäußert<br />

Schritte in die richtige meier, Richtung, Vorsitzender etwa in den Bereichen der Gregor Lichtverschmutzung Louisoder und<br />

und dabei auf die in Bayern schon vorhandenen<br />

Regelungen durch das Volksbegehren<br />

verwiesen.<br />

„Schutzgebiete sind für uns etwas ganz<br />

Besonderes. Hier müssen andere Regeln<br />

gelten – und dies gilt selbstverständlich<br />

auch für Pestizide. Wo sich in Ausnahmefällen,<br />

dies gilt vornehmlich für als Natura<br />

2000-Gebiete ausgewiesene Acker-<br />

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Umweltstiftung betont: „Insekten nehmen<br />

eine Schlüsselposition in der Nahrungskette<br />

ein und sind damit besonders relevant<br />

für den Artenschutz insgesamt. Wir sind<br />

darauf angewiesen, in den nächsten Jahren<br />

eine Trendumkehr beim dramatischen<br />

Biodiversitätsverlust zu schaffen.“<br />

Der Trägerkreis sieht die Biodiversitätskrise<br />

als Herausforderung, auf die alle politischen<br />

Ebenen konsequent antworten<br />

müssen, von den bayerischen Kommunen<br />

und dem Freistaat bis hin zur Bundes- und<br />

Europaebene. „Der Auftrag, der zuerst<br />

von den Bürgerinnen und Bürgern Bayerns<br />

während des Volksbegehrens ausgesendet<br />

wurde und den auch die Menschen<br />

bundesweit immer mehr formulieren, ist<br />

eindeutig: Einen entschlossenen Naturund<br />

Artenschutz jetzt angehen, denn für<br />

weitere Verschiebungen und wahltaktische<br />

Spiele ist die Biodiversitätskrise viel<br />

zu dramatisch. In Bayern ist uns 2<strong>01</strong>9 ein<br />

großer Sprung nach vorne gelungen“, so<br />

die Vertreter*innen des Trägerkreises.<br />

Ausweitungen des gesetzlichen Biotopschutzes. Insbesondere Planungen zur<br />

Pestizideinschränkung stoßen auf Anwenderseite auf erheblichen Protest. Die bayerische<br />

Landwirtschafsministerin Kaniber hatte sich am Mittwoch ebenfalls kritisch zu den Plänen<br />

22 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


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Versicherte der BARMER können bis auf Weiteres auch ohne<br />

Kita- oder Schulbescheinigung Corona-bedingtes Kinderkrankengeld<br />

erhalten. Wenn sie ihr Kind aufgrund der Pandemie<br />

zu Hause betreuen müssen, reicht ein einfacher Antrag zur<br />

Auszahlung aus. Dieser steht als Vordruck auf der Webseite<br />

der BARMER bereit. Der Nachweis der Kita oder Schule zur<br />

pandemiebedingten Schließung ist nicht erforderlich, da es<br />

der Gesetzgeber derzeit nicht explizit vorsieht. „Die Corona-<br />

Pandemie ist für viele Eltern eine enorme Herausforderung,<br />

sowohl organisatorisch als auch finanziell. Bürokratische Hürden<br />

sind das Letzte, was sie jetzt noch gebrauchen können.<br />

Deshalb müssen sie vorerst keine Kita- oder Schulbescheinigung<br />

einholen, um das Kinderkrankengeld zu erhalten“, sagt<br />

Günther Wurm, Regionalgeschäftsführer der BARMER Neumarkt.<br />

Der entsprechende Antrag steht zum Download bereit<br />

unter www.barmer.de/Kinderkrankengeldantrag.<br />

Antrag enthält lediglich gesetzlich erforderliche Angaben<br />

Der Antrag zum Kinderkrankengeld ist bewusst schlank gestaltet<br />

und enthält nur die gesetzlich erforderlichen Angaben,<br />

so Wurm weiter. Daraus muss unter anderem der Grund für<br />

die Auszahlung des Kinderkrankengeldes hervorgehen, etwa<br />

die „pandemiebedingte Schließung“ der Kita oder Schule.<br />

Erforderlich ist beispielsweise auch der Betreuungszeitraum,<br />

die Bankverbindung und die Unterschrift. „Wenn ein Antrag<br />

auf Kinderkrankengeld formlos erfolgt oder unvollständig ist,<br />

nehmen wir schnellstmöglich Kontakt zu den Eltern auf und<br />

holen die fehlenden Informationen ein. Das soll eine schnelle<br />

Auszahlung gewährleisten und den Eltern zumindest die finanzielle<br />

Sorge ein Stück weit nehmen“, sagt Günther Wurm.<br />

Weitere Informationen zum Kinderkrankengeld unter:<br />

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23


STEFAN-MORSCH-STIFTUNG<br />

Pioniere aus der Not heraus:<br />

35 Jahre Kampf gegen den Blutkrebs<br />

Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands erste Stammzellspenderdatei feiert Jubiläum<br />

Vor 35 Jahren gründeten Hiltrud und Emil<br />

Morsch aus dem rheinland-pfälzischen<br />

Birkenfeld die Stefan-Morsch-Stiftung –<br />

mit dem Ziel, Menschen mit Blutkrebs<br />

eine echte Chance auf Überleben zu ermöglichen.<br />

Deutschlands erste Stammzellspenderdatei<br />

soll dabei helfen, einen<br />

geeigneten, nicht-verwandten Stammzellspender<br />

für Betroffene zu finden. Das<br />

Ehepaar verwirklichte damit den Traum<br />

ihres verstorbenen Sohnes Stefan – und<br />

schenkt vielen Erkrankten und ihren Familien<br />

damit neuen Mut und Hoffnung auf<br />

Leben.<br />

Anfang der 1980er Jahre erkrankt der damals<br />

16-jährige Stefan Morsch aus dem<br />

rheinland-pfälzischen Birkenfeld an Leukämie.<br />

Seine Schwester Susanne, heutige<br />

Vorstandsvorsitzende der Stiftung, war<br />

damals acht Jahre alt. Stefan benötigt eine<br />

Stammzelltransplantation, um überleben<br />

zu können – doch kein Familienmitglied<br />

kommt als Spender in Frage. Was heute<br />

fast selbstverständlich ist, war damals<br />

medizinisches Neuland: die Übertragung<br />

von Stammzellen eines nicht-verwandten<br />

Spenders. Es gab nichts, worauf die Familie<br />

ihre Hoffnung setzen konnte: „Aber<br />

meine Eltern haben niemals aufgegeben.<br />

In England fanden sie eine Spenderdatei<br />

und einen passenden Spender. Eine Klinik<br />

in Seattle war bereit, die Transplantation<br />

durchzuführen“, erzählt Susanne Morsch<br />

rückblickend. Die Kosten für die noch experimentelle<br />

Behandlung wurden von<br />

den Krankenkassen allerdings nicht übernommen<br />

und die Familie musste sie selbst<br />

tragen – ein herber Rückschlag für ihr<br />

Hoffen. Ein Geldspendenaufruf bewegte<br />

dann über den Hunsrück hinaus bundesund<br />

weltweit Menschen dazu, die Familie<br />

in ihrem verzweifelten Kampf um das<br />

Leben ihres Kindes zu unterstützen. „Ich<br />

erinnere mich an lange Schlangen vor den<br />

Banken. Kinder gaben alles, was in ihrem<br />

Sparschwein war. Das war unglaublich und<br />

für uns sehr bewegend“, beschreibt die<br />

heutige Vorstandsvorsitzende der Stiftung<br />

ihre Gefühle. Innerhalb kürzester Zeit kam<br />

genug Geld zusammen.<br />

Stefan Morsch war der erste Europäer,<br />

dessen Leukämie durch die Transplantation<br />

fremder Stammzellen<br />

geheilt wurde.<br />

Doch kurz vor der<br />

geplanten Heimreise<br />

verstirbt er an den<br />

Folgen einer Lungenentzündung.<br />

Aber ein<br />

besonderer Wunsch<br />

von ihm wirkt weit<br />

über seinen Tod hinaus:<br />

„Bei einem Interview<br />

vor laufender<br />

Kamera rang Stefan<br />

unserem Vater das<br />

Versprechen ab, dass<br />

sie gemeinsam eine<br />

Stammzellspenderdatei<br />

aufbauen, um<br />

anderen Betroffenen<br />

zu helfen. 1986 haben meine Eltern dieses<br />

Versprechen in die Tat umgesetzt und der<br />

Stiftung seinen Namen gegeben.“<br />

Bruno Zimmer, Vorstand und Susanne Morsch, Vorstandsvorsitzende Deutschlands<br />

erster Stammzellspenderdatei.<br />

Foto: Stefan-Morsch-Stiftung<br />

Was zunächst am Wohnzimmertisch der<br />

Familie Morsch beginnt, ist heute eine<br />

hocheffiziente und international vernetzte<br />

Datei. Jedes Jahr werden von hier aus<br />

rund 600 lebensrettende Spenderinnen<br />

und Spender für Betroffene weltweit gefunden<br />

und vermittelt. So können sich<br />

Menschen rund um den Globus gegenseitig<br />

helfen. Ein Meilenstein in der Geschichte<br />

ist die Eröffnung des eigenen Speziallabors,<br />

in dem Mitarbeiter seit 23 Jahren<br />

Blut- und Speichelproben möglicher Lebensretter<br />

auf die transplantationsrelevanten<br />

Merkmale hin analysieren. Auch<br />

ein internationales Suchzentrum, das im<br />

Auftrag von Kliniken seit rund 20 Jahren<br />

weltweit passende Spender sucht, ist an<br />

die Stiftung angeschlossen. Ein weiteres<br />

wichtiges Anliegen der gemeinnützigen<br />

Organisation ist, für Betroffene ein Ansprechpartner<br />

zu sein und sie persönlich<br />

in dieser schwierigen Zeit zu begleiten. Die<br />

Stiftung bietet auch Unterstützung, wenn<br />

Patienten durch die Erkrankung in finanzielle<br />

Not geraten sind. Das ist nur möglich<br />

durch Geldspenden, mit deren Hilfe ebenfalls<br />

die Kosten für die Neuregistrierungen<br />

von potenziellen Lebensrettern realisiert<br />

werden können. Außerdem fördert die<br />

Einrichtung regelmäßig Forschungsvorhaben,<br />

mit dem Ziel, die Behandlung von<br />

Leukämiepatienten nachhaltig zu verbessern.<br />

„Es war ein weiter Weg von unserem<br />

Wohnzimmer bis zu einer international<br />

anerkannten und vernetzten Einrichtung<br />

mit mehr als 70 Mitarbeiter. Ich denke,<br />

Stefan wäre stolz. Was sich in den 35 Jahren<br />

allerdings nicht geändert hat: Damals<br />

wie heute nehmen wir Leukämie persönlich.<br />

Wir haben die Menschen und ihre Situation<br />

im Blick. Unser Ziel ist es deshalb,<br />

für jeden Menschen mit Blutkrebs einen<br />

passenden Spender zu finden“, betont die<br />

Vorstandsvorsitzende.<br />

Wie kaum eine andere medizinische Therapie<br />

ist die Stammzelltransplantation<br />

auf Solidarität angewiesen. Denn ohne<br />

Menschen, die freiwillig und unentgeltlich<br />

Stammzellen spenden, etwa für Leukämiekranke,<br />

hätten allein in Deutschland<br />

jedes Jahr etwa 3.500 Menschen mit Leukämie<br />

keine Chance zu überleben. „Die Diagnose<br />

Blutkrebs ist für Betroffene und ihre<br />

Familien ein Alptraum. Pläne lösen sich<br />

plötzlich in Luft auf, der Alltag bricht zusammen<br />

und die Erkrankung breitet sich<br />

in alle Lebensbereiche aus. Dennoch gibt<br />

es heute Hoffnung: durch die Transplantation<br />

von Stammzellen eines sogenannten<br />

genetischen Zwillings, der die gleichen genetischen<br />

Gewebemerkmale hat, wie der<br />

Patient“, erklärt Susanne Morsch. Aktuell<br />

macht sich die gemeinnützige Organisati-<br />

24 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


on auch für die Bekämpfung der Corona-<br />

Pandemie stark. So beteiligte sich das Labor<br />

maßgeblich an einer Forschungsstudie<br />

und unterstützt im Auftrag des Gesundheitsamtes<br />

bei der Testung von Verdachtsfällen.<br />

„Bei der Stammzellübertragung ist<br />

Solidarität und Zusammenhalt gefragt.<br />

Das Gleiche gilt auch für Corona“, betont<br />

Susanne Morsch. Die aktuellen Auflagen<br />

stellen aber auch die Suche nach neuen<br />

Stammzellspendern vor Herausforderungen:<br />

„Typisierungsaktionen vor Ort sind<br />

aktuell nicht möglich. Deshalb fehlen uns<br />

jetzt, zu Beginn unseres Jubiläumsjahres,<br />

über 10.000 neue Spender im Vergleich<br />

zu 2<strong>01</strong>9. Doch Blutkrebs macht trotz Covid-19<br />

keine Pause. Nach wie vor erkranken<br />

Menschen daran und sind auf eine<br />

Stammzelltransplantation angewiesen.<br />

Gleichzeitig fallen jedes Jahr viele Spender<br />

weg, aus Alters- oder Gesundheitsgründen.<br />

Es ist mehr denn je wichtig, dass sich<br />

vor allem junge Menschen bei uns registrieren“,<br />

erklärt Susanne Morsch. Dies ist,<br />

ganz Corona-konform und einfach, über<br />

die Homepage der Stiftung möglich, unter<br />

www.stefan-morsch-stiftung.de. Dort<br />

muss man lediglich drei kurze Fragen beantworten<br />

und seine Kontaktdaten angeben.<br />

Dann erhält man ein Registrierungs-<br />

Set per Post mit genauer Anleitung, um<br />

eine Speichelprobe durchzuführen. Diese<br />

muss dann lediglich an die Stiftung zurückgeschickt<br />

werden.<br />

Ab Mitte Februar wieder<br />

Nur solange der<br />

Vorrat reicht!<br />

Die Stefan-Morsch-Stiftung mit Sitz in<br />

Birkenfeld ist die erste Stammzellspenderdatei<br />

Deutschlands. Unter dem Leitmotiv<br />

“Hoffen – Helfen – Heilen“ bietet<br />

die gemeinnützige Stiftung seit 1986<br />

Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke.<br />

Neben der Beratung und Begleitung<br />

von Patienten, wirbt die Stiftung dafür,<br />

sich als Stammzellspender registrieren<br />

zu lassen. So können täglich Stammzell-<br />

oder Knochenmarkspender aus<br />

der stiftungseigenen Spenderdatei von<br />

mehr als 480.000 potentiellen Lebensrettern<br />

weltweit vermittelt werden.<br />

Die Stiftung ist Mitglied der Stiftung<br />

Knochenmark- und Stammzellspende<br />

Deutschland (SKD).<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

25


KULTURFABRIK ROTH<br />

Durchhalten! Festivalfans müssen noch warten<br />

Rother Bluestage erst wieder 2022<br />

Eigentlich war so weit alles für den zweiten<br />

Anlauf der 29. Rother Bluestage in<br />

diesem Frühjahr vorbereitet. Dass das<br />

überregional bekannte Festival aufgrund<br />

der allgemeinen Corona-Lage wie geplant<br />

vom 19. bis 28. März <strong>2021</strong> durchgeführt<br />

wird, davon kann aber nun nicht mehr<br />

ausgegangen werden. Die Verantwortlichen<br />

in Kulturfabrik und Stadt Roth haben<br />

sich gestern dazu entschlossen, die<br />

Rother Bluestage abermals um ein Jahr zu<br />

verschieben und sie erst vom 26. März bis<br />

3. April 2022 stattfinden zu lassen.<br />

Bereits in den letzten Wochen musste<br />

man in der Rother Kulturfabrik zurückhaltend<br />

sein, was den möglichen Vorverkaufsstart<br />

für Bluestage-Tickets betraf. Zu<br />

unsicher waren die Prognosen, zu wenig<br />

weit in die Zukunft konnte aufgrund der<br />

angespannten Infektionslage gehandelt<br />

werden, keine Perspektiven wurden für<br />

die Kultur in Aussicht gestellt. Mit Blick auf<br />

die aktuell anhaltenden Maßnahmen zur<br />

Pandemie-Eindämmung war die gestrige<br />

Entscheidung klar: Die 29. Rother Bluestage<br />

werden um ein weiteres Jahr verlegt.<br />

Auch weil es keinerlei Planungssicherheit<br />

gibt, was über den 14. Februar hinaus<br />

passieren wird, wann Kulturorte wirklich<br />

wieder öffnen dürfen und vor allem in<br />

welcher Form dann wieder veranstaltet<br />

werden darf, haben sich die Bluestage-<br />

Macherinnen Silke Rieger und Monika<br />

Ammerer-Düll zusammen mit Ralph Edelhäußer,<br />

Roths Erstem Bürgermeister und<br />

Schirmherrn der Rother Bluestage, intensiv<br />

in einer Videokonferenz besprochen<br />

und sich einstimmig auf die Verschiebung<br />

des Festivals auf 2022 geeinigt. Es werde<br />

auf jeden Fall versucht, so die Verantwortlichen,<br />

das bestehende Line-up auch für<br />

2022 zu verpflichten.<br />

Der sehnsüchtige Wunsch und das Bedürfnis<br />

nach Kultur und Konzerten, Nähe<br />

und Normalität ist jedem Beteiligten<br />

schmerzlich bewusst. Man wolle auch<br />

keine Livestream- Konzerte, die dem eigentlichen<br />

Festivalcharakter nicht gerecht<br />

werden können. Die Rother Bluestage<br />

zählen zu den großen Bluesfestivals in<br />

Deutschland und sind auch darüberhinaus<br />

bekannt. Jedes Jahr entsteht ein ganz<br />

besonderes Flair, wenn zu den ersten warmen<br />

Frühlingstagen international bekannte<br />

Musiker in die kleine mittelfränkische<br />

Kreisstadt Roth reisen und keine Berührungsängste<br />

zeigen. Jetzt allerdings herrschen<br />

große Unsicherheiten bezüglich der<br />

Einreisebedingungen der Künstlerinnen<br />

und Künstler aus dem Ausland. Und nicht<br />

nur das. Auch die Vorlaufzeit für eine gute<br />

Festivaldurchführung ist mittlerweile auf<br />

ein Minimum geschmolzen. Die Kulturfabrik<br />

stellt sich auf die Meisterung eines<br />

weiteren herausfordernden Kulturjahrs<br />

ein und schaut dabei unverändert beherzt<br />

in die Zukunft.<br />

Fragen werden in der Kulturfabrik<br />

unter der Telefonnummer<br />

09171 848-714 beantwortet.<br />

TV 1879 HILPOLTSTEIN<br />

YouTube Kanal TV 1879 Hilpoltstein<br />

Seit dem erneuten Lockdown bietet der TV Hilpoltstein im<br />

Bereich Fitness und Gesundheit Online-Kurse an. Die den<br />

Teilnehmern bekannten Übungsleiter streamen ihre Stunden<br />

im heimischen Fitnessraum und alle können von zuhause<br />

aus mitmachen. Diese Videos stehen im Nachgang auf dem<br />

YouTube Kanal TV 1879 Hilpoltstein weiterhin zum Üben bereit.<br />

Auch für Kinder wurden bereits Videos produziert. Die<br />

Sammlung wird stetig erweitert. Weitere Einzelheiten gibt es<br />

auf der Homepage unter www.tv-hip.de.<br />

Ich hab meine<br />

schon gefunden!<br />

Und Dir gönne<br />

ich auch eine...<br />

...Traumküche von Vinopal!<br />

Foto: TV HIP<br />

KÜCHENSTUDIO VINOPAL · Heckelstr. 7 · 90584 Allersberg · Tel: 0 91 76 – 72 76 · www.vinopal.de<br />

26 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


HAUS INTERNATIONAL LANDKREIS ROTH<br />

Freiwillige gesucht<br />

Jasmin geht in die zweite Klasse einer Grundschule im Landkreis.<br />

Ihre alleinerziehende Mutter spricht noch nicht gut<br />

Deutsch und kann ihr in schulischen Dingen nicht helfen. Mohammed<br />

hat seine Zwischenprüfung als Azubi nicht geschafft.<br />

In einem halben Jahr bekommt er eine neue Chance. Doch die<br />

Fachtheorie bereitet ihm noch Schwierigkeiten. Zwei Beispiele<br />

die exemplarisch für viele Kinder, Jugendliche und junge<br />

Erwachsene stehen. Und - Corona hat ihre schwierigen Umstände<br />

noch verschärft.<br />

Der Helferkreis Asyl & Integration aus Roth, der Jugendmigrationsdienst<br />

und die beiden Integrationslotsinnen im Landkreis<br />

haben sich zusammengeschlossen, um ihre bereits bestehenden<br />

Angebote im Bereich der Hausaufgabenbetreuung und<br />

Lernförderung zu erweitern. Denn der Unterstützungsbedarf<br />

ist – auch in Zeiten ohne Corona - groß und vielfältig. Helfen<br />

Sie uns dabei! Ihre Unterstützung kann digital oder auch persönlich<br />

stattfinden. Zugegeben FFP2 Maske, Mindestabstand<br />

und viel frische Luft sind keine schönen Rahmenbedingungen<br />

für ein freiwilliges Engagement. Die sozialen Kontakte und die<br />

Freude über Lernerfolge gleichen das aber wieder aus. Versprochen!<br />

Wenn Sie Lust und Zeit haben<br />

einen jungen Menschen zu unterstützen und zu fördern,<br />

dann nehmen Sie bitte Kontakt auf:<br />

Haus International Landkreis Roth, Telefon: 09171 81 2220<br />

oder E-Mail: dorothea.pille@landratsamt-roth.de<br />

Elektro-<br />

Rupprecht GmbH<br />

Beratung und Planung<br />

Elektroinstallationen<br />

Netzwerkinstallationen<br />

SAT-Anlagen<br />

Kundendienst<br />

E-Check / Geräteüberprüfungen<br />

Monteur (m/w/d) gesucht<br />

Albrecht Dürer Str. 21<br />

91161 Hilpoltstein<br />

Tel. 09174 - 977 94 30<br />

Mobil: <strong>01</strong>70 205 54 19<br />

jochen-rupprecht@outlook.de<br />

www.elektro-rupprecht.biz<br />

Mitglied der<br />

Elektroinnung<br />

NAJU (NATURSCHUTZJUGEND)<br />

Termine im März und April<br />

FREITAG 26.<strong>03</strong>. BIS SONNTAG 28.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Eulen – Wächter der Nacht auf der Burg Wernfels<br />

9 bis 14 Jahre<br />

Informationen und Anmeldung unter naju-bayern.de<br />

oder 09174 / 4775-7651<br />

FREITAG 23.04. BIS SONNTAG 25.04.<strong>2021</strong><br />

Wiesenbrüter entdecken und schützen in Gunzenhausen<br />

Ab 10 Jahre<br />

Informationen und Anmeldung unter naju-bayern.de<br />

oder 09174 / 4775-7651<br />

Preiswerte Drucksachen<br />

www.schwarm-druck.de<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

27


VEREIN ZUR QUALITÄTS-CONTROLLE AM BAU E.V.<br />

Hausbau in Deutschland<br />

Sicherheit durch den VQC-Check<br />

Corona-Lockdown hin oder her: Auf<br />

Deutschlands Baustellen herrscht nach<br />

wie vor reges Treiben, denn auch in Krisenzeiten<br />

steht das Eigenheim ganz oben auf<br />

der Wunschliste der Deutschen. Die Gründe<br />

dafür sind vielfältig: Extrem niedrige<br />

Zinsen und Zuschüsse über die K<strong>red</strong>itanstalt<br />

für Wiederaufbau (KfW) und Bundesamt<br />

für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle<br />

(BAFA) auf einem historischen Höhepunkt<br />

und vor allem bietet das Eigenheim auch<br />

in unsicheren Zeiten ein Stück Sicherheit<br />

und Heimat. Auch die Sachverständigen<br />

des Vereins zur Qualitätscontrolle am Bau<br />

e.V. haben derzeit alle Hände voll zu tun<br />

und begleiten Tag für Tag Bauherren-Familien<br />

auf dem Weg zum sicheren Eigenheim.<br />

Gewusst wann und wo: Vier Begehungen<br />

durch einen Sachverständigen reichen<br />

Etwa 100.000 Ein- und Zweifamilienhäuser<br />

werden Jahr für Jahr in Deutschland<br />

gebaut, mehr als 30.000 Einfamilienhäuser<br />

wurden in den vergangenen Jahren in<br />

Deutschland durch die Sachverständigen<br />

des VQC überprüft. Die VQC-Sachverständigen<br />

bringen damit nicht nur eine große<br />

Routine mit auf die Baustelle sondern zugleich<br />

auch ein Höchstmaß an Erfahrung<br />

und Kompetenz. Aktuell sind 37 unabhängige<br />

Sachverständige in ganz Deutschland<br />

im Auftrag des VQC unterwegs und überprüfen<br />

nach einem bewährten und standardisierten<br />

Prüfkatalog das entstehende<br />

Einfamilienhaus während der Bauphase.<br />

Dieser Prüfkatalog ist das Resultat der<br />

Auswertung aller jemals von VQC-Sachverständigen<br />

durchgeführten Baustellenbegehungen.<br />

Die VQC- Sachverständigen<br />

wissen somit exakt, wann und wo sie<br />

während der Baubegleitung hinschauen<br />

müssen und können mit nur bis zu vier Begehungen<br />

die Verarbeitungsqualität des<br />

Hauses bewerten. VQC-Sachverständiger<br />

Dip. Ingenieur Bodo Weichert (Hamburg):<br />

„Pro Begehung werden 150 bis 200 Details<br />

beobachtet und beurteilt. Vom Keller,<br />

Rohbau, der Verarbeitung der Haustechnik<br />

bis hin zur Fertigstellung inklusive Luft-<br />

Dichtheitsmessung<br />

und bei Bedarf auch der Hausabnahme<br />

wird so der gesamte Bauprozess von uns<br />

begleitet. Die Ergebnisse kommunizieren<br />

wir unmittelbar mit dem Bauleiter und<br />

bei Bedarf auch mit dem anwesenden<br />

Bauherren und dokumentieren dies entsprechend<br />

in einem Protokoll.“ Diese datenbasierte<br />

und empirisch unterstützte<br />

Vorgehensweise ermöglicht eine präzise<br />

und aussagekräftige Bewertung der Baumaßnahmen<br />

und ist last but not least ein<br />

großer Mehrwert für den Bauherren oder<br />

die Baufrau.<br />

Hausbau ist echtes Teamwork<br />

Keine Frage: Das neue Haus ist nur so gut<br />

wie die Qualität der verarbeiteten Bau-<br />

Materialien und die Summe der handwerklichen<br />

Leistungen. Die meisten Bauherren<br />

sind aufgrund der Komplexität eines Neubaus<br />

nicht in der Lage, eine zuverlässige<br />

Eigenkontrolle der Handwerkerleistungen<br />

zu gewährleisten und sind von daher auf<br />

externes Fachwissen angewiesen. Aus diesem<br />

Grund ist es für Bauherren wichtig,<br />

einen unabhängigen Bausachverständigen<br />

an seiner Seite zu haben. Dieser ist während<br />

der Bauphase beobachtend tätig und<br />

steht in enger Kommunikation mit den<br />

ausführenden Handwerkern. Nur so ist<br />

gewährleistet, dass Fehler frühzeitig entdeckt,<br />

die geltenden Normen und Gesetze<br />

eingehalten werden und der Bauherr ein<br />

technisch und handwerklich einwandfreies<br />

Haus übergeben bekommt. Besonders<br />

in Zeiten immer komplexer werdenden<br />

Vorschriften und Verordnungen wird die<br />

Kontrolle durch einen Sachverständigen<br />

immer wichtiger.<br />

Von daher rät der VQC eindringlich: Ohne<br />

eine strategische Qualitätskontrolle wird<br />

ein Bauvorheben schnell zu einem nicht<br />

kalkulierbaren Risiko. Mit einer systematischen<br />

Qualitätskontrolle wird der Hausbau<br />

hingegen planbar, stressfrei und sicher.<br />

Eine unabhängige Qualitätskontrolle<br />

durch den VQC kostet privaten Bauherren<br />

nur etwa ein Prozent der gesamten Baukosten.<br />

Mögliche Bauschäden und die damit<br />

entstehenden Folgekosten hingegen<br />

können teuer werden. Das haben auch<br />

zahlreiche namhafte Bauunternehmen<br />

erkannt und haben unabhängige Sachverständigen-<br />

Organisationen, so auch den<br />

VQC, als Qualitäts-Merkmal in der Bauleistung<br />

inkludiert.<br />

Hausbau <strong>2021</strong>: Bauen wird anspruchsvoller, eine begleitende Qualitäts- kontrolle durch einen unabhängigen<br />

Sachverständigen gibt Sicherheit.<br />

Foto: vqc<br />

Weitere Infos unter:<br />

www.vqc.de<br />

28 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


UNTERNEHMERFABRIK LANDKREIS ROTH<br />

Jugendliche sollen sich bewerben!<br />

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt wird<br />

schwieriger! Das ergab sich beim letzten<br />

virtuellen Meeting des Arbeitskreises<br />

SCHULEWIRTSCHAFT Roth-Schwabach.<br />

Mehr als <strong>40</strong> Schul- und Unternehmensvertreter<br />

aus dem Landkreis sowie der Stadt<br />

Schwabach tauschten sich vergangene<br />

Woche kurzfristig aus. Es ging hauptsächlich<br />

um die Auswirkungen der Pandemie<br />

auf den Ausbildungsmarkt.<br />

Dabei berichteten Lehrer und pädagogische<br />

Fachkräfte von den Schwierigkeiten<br />

ihrer Schüler, eine Praktikumsstelle zu finden.<br />

Diese Stellen stehen nicht wie sonst<br />

zur Verfügung, weil die Betriebe wegen<br />

der Corona bedingten Vorsichtsmaßnahmen<br />

keine Praktikant*innen aufnehmen<br />

können oder das dafür zuständige Personal<br />

schlicht nicht vor Ort, sondern im<br />

Homeoffice arbeitet.<br />

Andrea Droglauer, Vorsitzende des Arbeitskreises<br />

und Rektorin der Antons-Seitz-Mittelschule<br />

machte deutlich, welche Konsequenzen<br />

es hat, wenn Praktika ausfallen:<br />

„Manche Jugendliche sind verunsichert,<br />

haben nicht den Mut, sich zu bewerben<br />

oder sie verlieren zum Teil aufgrund von<br />

Absagen die Motivation.“ Begünstigt wird<br />

ein solcher Stimmungswandel auch dadurch,<br />

dass aktuell für Herbst weniger<br />

Ausbildungsplätze angeboten werden als<br />

in den Vorjahren. „Die Firmen sind verständlicherweise<br />

vorsichtig“, erklärt Isolde<br />

Krahle, die als Geschäftsführerin des Arbeitskreises<br />

mit vielen Ausbildungsbetrieben<br />

in Kontakt steht. Aber es gibt Ausbildungsplätze,<br />

weshalb es wichtig sei, dass<br />

Bewerber*innen verstärkt Eigeninitiative<br />

zeigen und sich nicht abschrecken lassen.<br />

„Wer mit echtem Interesse Kontakt zu einem<br />

Betrieb aufnimmt und deutlich Willen<br />

zeigt, wird auch in diesem Jahr einen<br />

Praktikumsplatz bzw. einen Ausbildungsvertrag<br />

in der Tasche haben“, so Krahle,<br />

„denn viele Ausbildungsbetriebe warten<br />

noch auf Bewerbungen, weil bisher nur<br />

wenige eingegangen sind.“<br />

Aufgrund der derzeitigen Situation sind<br />

auch die Möglichkeiten der Berufsorientierung<br />

eingeschränkt. Aber sie findet<br />

statt. So führt die Berufsberatung der<br />

Agentur für Arbeit die Berufsorientierung<br />

an den Schulen jetzt virtuell durch. Auch<br />

für Betriebe werden Möglichkeiten gesucht<br />

– und an der Realschule Roth bereits<br />

praktiziert -, wie auch Firmen ihre Berufe<br />

in den Klassen vorstellen können. Aber<br />

auch die Eltern sind gefordert, ihren Kindern<br />

unter die Arme zu greifen, sei es bei<br />

der Berufswahl oder den Bewerbungen<br />

für ein Praktikum bzw. eine Ausbildung.<br />

Unterstützung bei der Bewerbung können<br />

Jugendliche außerdem im Bewerbungstraining<br />

bekommen. Aufgrund der<br />

aktuellen Lage wird jetzt online gecoacht.<br />

Anmeldungen telefonisch unter 09171-<br />

853830.<br />

Mit Engagement findet sich auch in Corona-Zeiten<br />

ein Praktikum oder eine Ausbildung wie Marvin, der<br />

im letzten Jahr seine Ausbildung zum Kälte- und Klimatechniker<br />

bei B&L Büchenbach gestartet hat und<br />

von Eva Schermeyer von Unternehmerfabrik mit<br />

einem Geschenk zum Ausbildungsstart überrascht<br />

wurde. Verfasser und Foto: Unternehmerfabrik Roth<br />

GmbH<br />

Weitere Informationen unter:<br />

www.ausbildung-roth.de<br />

Ihr Team der R+V Generalagenturen<br />

Markus Meixner – Lisa Knoll – Heinz Müller<br />

Markus Meixner<br />

Wiesenweg 6<br />

92342 Freystadt/Mörsdorf<br />

Telefon: 09179/9415<strong>40</strong><br />

markus.meixner@ruv.de<br />

www.markus-meixner.ruv.de<br />

Lisa Knoll<br />

Heinz Müller<br />

Steindl 9<br />

91177 Thalmässing<br />

Telefon: 09173/77999<br />

mkm@ruv.de<br />

www.lisa-knoll.ruv.de<br />

www.heinz-mueller.ruv.de<br />

Wir bilden aus. Bewirb Dich zur Ausbildung zum<br />

Kaufmann für Versicherungen und Finanzen (m/w/d)<br />

Fachrichtung Versicherungen<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

29


FAMILIE & TECHNIK<br />

Datenschutz: Kinder sicher durchs Netz lotsen<br />

Berlin - Kinder müssen den richtigen<br />

Umgang mit dem Internet lernen. Dazu<br />

gehört auch das Thema Datenschutz. Je<br />

früher sie dafür sensibilisiert werden, desto<br />

besser. Denn Kinder könnten oft nicht<br />

einschätzen, welche Daten sie im Netz von<br />

sich preisgeben und welche Konsequenzen<br />

das haben kann, warnt die Initiative<br />

«Schau hin».<br />

Eltern könnten das Thema Datenschutz<br />

mit anschaulichen Vergleichen kindgerecht<br />

erklären, etwa anhand eines Detektivspiels,<br />

in dem es Spione auf das Klauen<br />

und Verkaufen von Daten abgesehen hätten.<br />

Auch der Vergleich mit einer Litfaßsäule,<br />

an der niemand seine privaten Bilder<br />

oder Briefe aufhängen würde, könne<br />

hilfreich sein.<br />

Vor der Installation und dem Nutzen von<br />

Apps oder Webangeboten sollten Eltern<br />

sich zudem die Allgemeinen Geschäftsbedingungen<br />

(AGB) und Datenschutzbestimmungen<br />

genauer anschauen und<br />

mögliche Einstellungen zum Schutz der<br />

Privatsphäre gleich zu Beginn aktivieren.<br />

Mit welchen Daten Apps unter Umständen<br />

arbeiten, kann etwa mit dem Appchecker<br />

des Verbraucherschutzportals<br />

«Mobilsicher.de» geprüft werden. Der<br />

Download, die Registrierung und das Einrichten<br />

von Konten sind gerade bei Surfanfängerinnen<br />

und Surfanfängern Elternsache,<br />

so die Experten. Beim gemeinsamen<br />

Einrichten von Profilen empfehlen die Datenschützer,<br />

möglichst wenig private Angaben<br />

zu machen, etwa bei Nutzernamen<br />

oder E-Mail-Adresse. Weiterhin sollten<br />

klare und verbindliche Regeln für sicheres<br />

Surfen festgelegt werden. Hierzu gehört<br />

auch die Wahl sicherer Passwörter. Ein<br />

sicheres Passwort sollte Klein- und Großbuchstaben,<br />

Zahlen sowie Sonderzeichen<br />

enthalten und mindestens acht Zeichen<br />

lang sein.<br />

dpa<br />

RATGEBER GESUNDHEIT<br />

Klare Symptome: Mit dem FAST-Test schnell Schlaganfall erkennen<br />

Berlin – Bei einem Hirninfarkt ist schnelles<br />

Handeln gefragt – auch in Lockdown-<br />

Zeiten. Darum ist es wichtig, die Symptome<br />

eines Schlaganfalls zu kennen und<br />

zu erkennen. Dabei hilft der sogenannte<br />

FAST-Test, bei dem man folgende Fragen<br />

stellt: Hängt beim Lächeln ein Mundwinkel<br />

herab? («Face» – Gesicht) Können beide<br />

Arme gleichmäßig angehoben werden?<br />

(«Arms» – Arme) Ist die Stimme verwaschen<br />

oder unklar? («Speech» – Sprache)<br />

Lauten eine oder mehrere der Antworten<br />

«Ja», sollte man den Notruf 112 wählen,<br />

rät die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft.<br />

Neben Lähmungen und Sprachproblemen<br />

können auch Sehstörungen, Schwindel<br />

oder Kopfschmerzen auf einen Schlaganfall<br />

hindeuten.<br />

Die Fachgesellschaft betont außerdem,<br />

dass eine Ansteckung mit dem Coronavirus<br />

– wie viele andere Infektionen – das<br />

Schlaganfallrisiko erhöhe. Auch das Risiko,<br />

an einem Schlaganfall zu versterben, sei<br />

bei Covid-19-Patienten höher als bei Patienten<br />

ohne die vom Coronavirus ausgelöste<br />

Erkrankung. Menschen, die schon mal<br />

einen Hirninfarkt erlitten haben, sollten<br />

sich besonders gut vor einer Ansteckung<br />

schützen - sie zählten zur Risikogruppe für<br />

schwere Covid-19-Verläufe.<br />

dpa<br />

Jede Minute zählt<br />

Das T in FAST steht für das englische Wort<br />

«Time», also den Zeitfaktor. Je schneller<br />

ein Schlaganfallpatient behandelt wird,<br />

umso besser sind die Überlebenschancen<br />

und umso seltener treten nach Angaben<br />

der Fachgesellschaft Langzeitschäden auf.<br />

Wer ein Schlaganfall hat, benötigt schnell medizinische Hilfe.<br />

Foto: Benjamin Nolte/dpa-mag<br />

1047/Zeller Rohn Grabmale_1179196/Will Marko<br />

30 23.08.19/TR/124x20mm/G59926720b<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

Fremddaten Grafik 2<strong>01</strong>9


TERMINE GREDING | MÄRZ<br />

JEDEN DIENSTAG<br />

Fastendienstage in Mettendorf<br />

jeweils um 8.00 Uhr Beichtgelegenheit,<br />

8.30 Uhr Hl. Messe mit P<strong>red</strong>igt,<br />

18:30 Uhr Beichtgelegenheit und<br />

19:00 Uhr Hl. Messe mit P<strong>red</strong>igt.<br />

Filialkirche St. Johannes d.T., Mettendorf<br />

Veranstalter: Pfarrei G<strong>red</strong>ing<br />

FREITAG 05.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Weltgebetstag der Frauen<br />

19:00 Uhr, Apostelkirche G<strong>red</strong>ing<br />

MONTAG 15. BIS FREITAG 26.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Anmeldung an der<br />

Staatl. Wirtschaftsschule G<strong>red</strong>ing<br />

08:00 - 12:00 Uhr, Berchinger Str. 18, G<strong>red</strong>ing<br />

Infotelefon: 08421/9898-0<br />

www.wirtschaftsschule-g<strong>red</strong>ing.de<br />

DONNERSTAG 18.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Sprechstunde des VdK OV G<strong>red</strong>ing<br />

14:30 - 16:00 Uhr, Rathaus, Zimmer A07<br />

Anmeldung erforderlich unter Tel. 09122/6<strong>03</strong>730<br />

Infotelefon: 08463/8635<br />

MITTWOCH 24.<strong>03</strong>.<strong>2021</strong><br />

Osterbrunnenfeier in G<strong>red</strong>ing<br />

(unter Vorbehalt)<br />

10:30 Uhr, Osterbrunnenfeier<br />

mit den Schulkindern<br />

Treffpunkt: G<strong>red</strong>ing, Sebastibrunnen<br />

Veranstalter: Obst- und Gartenbauverein G<strong>red</strong>ing<br />

Infotelefon: 08463/6<strong>03</strong>5939<br />

Aufgrund der momentanen Situation – alle Termine unter Vorbehalt!<br />

Der G<strong>red</strong>inger Bauernmarkt findet freitags von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr am Altstadtparkplatz statt!<br />

STAATL. WIRTSCHAFTSSCHULE GREDING<br />

Neue Wege für Ihr Kind<br />

G<strong>red</strong>inger Wirtschaftsschule startet mit<br />

Probeeinschreibung ab der 7. Klasse<br />

Die Wirtschaftsschule G<strong>red</strong>ing startet eine Probeeinschreibung<br />

für das kommende Schuljahr <strong>2021</strong>/2022 mit der<br />

7. Klasse. Schülerinnen und Schüler aus allen Schularten können<br />

direkt nach der 6. Klasse ohne Umweg in die 7. Klasse<br />

der Wirtschaftsschule wechseln und auf diesem Weg den<br />

Mittleren Schulabschluss und zusätzlich eine gute Grundlage<br />

für eine berufliche Ausbildung erwerben. Die Schule bietet<br />

kleine Klassen in einer topmodernen Lernumgebung und einer<br />

familiären Atmosphäre. Der Entscheidungsdruck in der<br />

4. Klasse entfällt und ein Tablet-Computer für jedes Kind steht<br />

zur Verfügung.<br />

Folgende Zugangsvoraussetzungen gelten: Schüler von Mittelschule,<br />

Realschule und Gymnasium benötigen einen Notendurchschnitt<br />

von mind. 2,66 aus Deutsch/Mathematik/<br />

Englisch im Zwischen- oder Jahreszeugnis, damit sie in unsere<br />

7. Klasse aufgenommen werden können. Ist diese Voraussetzung<br />

nicht erfüllt, besteht die Möglichkeit eines Probeunterrichts.<br />

Weitere Informationen können auf der Homepage<br />

der Wirtschaftsschule G<strong>red</strong>ing eingesehen werden<br />

(www.wirtschaftsschule-g<strong>red</strong>ing.de).<br />

Die Einschreibung für die 7. und 8. Klasse an der G<strong>red</strong>inger<br />

Wirtschaftsschule, Berchinger Straße 18, findet im Zeitraum<br />

vom 15. bis 26. März <strong>2021</strong> auch online statt. Zur Anmeldung<br />

benötigen Sie das Zwischenzeugnis der aktuell besuchten<br />

Schule im Original, Geburtsurkunde im Original und ein Passbild.<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

31<br />

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RATGEBER RECHT<br />

Das bittere Ende – wenn Testamente schief gehen…<br />

In diesem Artikel wollen wir kurz anhand<br />

eines Falles darstellen, was passiert, wenn<br />

letztwillige Verfügungen erst nicht errichtet<br />

werden, und dann auch noch aus dem Ruder<br />

laufen.<br />

In unserem fiktiven Fall hat ein Ehepaar, im<br />

Folgenden Großeltern genannt, zwei Kinder,<br />

ein Eigenheim und etwas Erspartes.<br />

Die Kinder werden erwachsen, machen ihre<br />

Ausbildungen, haben beide gute Berufe.<br />

Ein Kind bleibt ledig, ein Kind heiratet, aus<br />

einer Ehe geht ein Kind, also ein Enkel, hervor.<br />

Diese Ehe wird nach 4 Jahren geschieden.<br />

Dieses Kind kommt über die Scheidung<br />

aber nicht hinweg und verfällt in eine Suchtproblematik.<br />

Das andere Kind nimmt den<br />

Enkel zu sich auf und zieht den Minderjährigen<br />

wie ein eigenes Kind auf. Die Großeltern<br />

sind der Meinung, dass sie wechselseitig<br />

sowieso alles erben, sie also bis zu ihrem<br />

Tode gemeinsam in ihrem Eigenheim verbleiben<br />

können. Beim Tod der Großmutter<br />

besteht kein Testament. Der Großvater lebt<br />

weiter im Haus, er nimmt das Kind, das den<br />

Enkel erzieht und den Enkel zu sich ins Haus<br />

auf. Keines der Kinder macht irgendwelche<br />

Ansprüche geltend. Den Tod der Mutter<br />

verkraftet das sowieso schon sich in der<br />

Suchtproblematik befindende Kind nicht.<br />

Es rutscht völlig ab und wird 4 Jahre nach<br />

dem Tod der Großmutter unter Betreuung<br />

durch das zuständige Amtsgericht mit dem<br />

Aufgabenbereich „finanzielle Verhältnisse“<br />

gestellt. Weitere 2 Jahre später kommt<br />

der Großvater ins Krankenhaus. Dort stellt<br />

man fest, dass er noch wenige Tage zu leben<br />

haben wird. Er macht sich Gedanken<br />

und überlegt sich, dass er das Haus und das<br />

wenige Ersparte dem im Haus lebenden<br />

Kind vermachen möchte, damit der Enkel<br />

im Haus aufwachsen kann. Er schreibt ein<br />

Testament, in dem er das im Haus dem mit<br />

dem Enkel lebende Kind als Alleinerben einsetzt.<br />

Zu diesem Zeitpunkt ist er bereits auf<br />

der Palliativstation. Nach seinem Tode fechtet<br />

der Betreuer des suchtkranken Kindes<br />

das Testament an, obwohl das suchtkranke<br />

Kind das nicht möchte.<br />

Ein tragischer Fall, das Desaster war vermeidbar.<br />

Zunächst hätten die Großeltern<br />

jederzeit eine letztwillige Verfügung errichten<br />

und sich gegen Pflichtteilsansprüche<br />

von Kindern absichern können. Dies wurde<br />

versäumt, hatte aber zunächst keine für<br />

den Laien erkennbare Folgen, da beide Kinder<br />

nach dem Tode der Mutter keinerlei Ansprüche<br />

geltend gemacht haben. Diese sind<br />

im Fall, was reines Glück und Zufall war,<br />

folgenlos für den Großvater verjährt. Beim<br />

Tode des Großvaters kommt aber das ganze<br />

Unglück zu Tage. Es stellt sich zunächst<br />

für den Betreuer zurecht die Frage, ob der<br />

Großvater unter Medikamenteneinfluss auf<br />

der Palliativstation überhaupt noch testierfähig<br />

war. So ein ärztlicher Gutachter zur<br />

Überzeugung kommt, dass er nicht mehr<br />

testierfähig war, gilt gesetzliche Erbfolge<br />

und das suchtkranke Kind erhält das halbe<br />

Haus und das halbe Ersparte als Miterbe.<br />

Wenn das andere Kind bezüglich des Miterbenanteils<br />

keine Einigung mit dem Betreuer<br />

herbeiführen kann und dann auch<br />

nicht ausbezahlen kann, wird das Haus absehbar<br />

verkauft oder gar versteigert. Wenn<br />

der Großvater noch testierfähig war, dann<br />

erhält das suchtkranke Kind den Pflichtteil.<br />

Der Pflichtteil ist der halbe gesetzliche Erbteil:<br />

hier ¼. Der gerichtlich bestellte Betreuer<br />

in Vermögensangelegenheiten muss diesen<br />

kraft Amtes geltend machen. Nachdem<br />

mittlerweile schon Doppelhaushälften für<br />

500.000 € und mehr gehandelt werden, ist<br />

hier die 125.000 € Schwelle leicht erreicht.<br />

Wenn das Geld nicht reicht, dann droht<br />

auch hier der Verkauf oder gar die Versteigerung.<br />

Nun rächt sich der Fehler, dass zu<br />

Zeiten, als das suchtkranke Kind noch nicht<br />

unter Betreuung war, keine Maßnahmen<br />

durch die Großeltern ergriffen worden sind,<br />

um den Pflichtteilsanspruch der Kinder auszuschalten.<br />

Das unter Betreuung stehende<br />

Kind kann aber, nach dem ein Betreuer bestellt<br />

wurde, ab diesem Zeitpunkt in Vermögensangelegenheiten<br />

gar nicht mehr selbst<br />

entscheiden. Auch wenn dieses Kind den<br />

Pflichtteil gar nicht will, ist dies nicht rechtswirksam.<br />

Das Ergebnis in diesem Fall ist äußerst bedauerlich,<br />

es wäre vor dem Tod der Großmutter<br />

definitiv vermeidbar gewesen. Und<br />

auch nach dem Tod der Großmutter hätte<br />

der Großvater noch Möglichkeiten gehabt,<br />

seinen Willen zu Lebzeiten umzusetzen –<br />

wenn er rechtzeitig aktiv geworden wäre.<br />

Unsere Kanzlei hätte sicher aus dem Dilemma<br />

helfen können und die schmerzlichen<br />

Folgen des Totalverlustes vermeiden<br />

können. Die gesetzliche Erbfolge passt nur<br />

in ganz wenigen Fällen, der Verfasser des<br />

Artikels, der langjährig im Erb- und Familienrecht<br />

tätig ist, kann nur anraten, die Folgen<br />

eines Erbfalls, selbst wenn er gefühlt in<br />

weiter Ferne liegt, rechtzeitig überprüfen<br />

zu lassen und aktiv die Angelegenheit selbst<br />

zu steuern.<br />

RA Stephan Baumann<br />

Fachanwalt für Familienrecht<br />

Erbrecht<br />

PR-Text<br />

32 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


UNTERNEHMERFABRIK LANDKREIS ROTH<br />

Regionale Ausbildungsbetriebe im neuen Gewand<br />

Die Pandemie bringt uns mehr und mehr<br />

in die digitale Welt. Die Unternehmerfabrik<br />

und der Arbeitskreis SCHULEWIRT-<br />

SCHAFT Roth-Schwabach machen das<br />

Beste daraus: Sie schaffen ein erweitertes<br />

Angebot auf ihrer Online-Plattform für<br />

den Ausbildungsmarkt in unserer Region.<br />

Unter www.ausbildung-roth.de findet<br />

man die Ausbildungsbetriebe des Landkreises<br />

Roth und der Stadt Schwabach gelistet.<br />

Darauf wird bei der Neugestaltung<br />

aufgebaut: Jeder Ausbildungsbetrieb soll<br />

die Möglichkeit bekommen, sich umfangreich<br />

zu präsentieren, etwa mit Fotos,<br />

Videos oder Social-Media-Verlinkungen.<br />

„Virtuelle Unternehmenspräsentationen<br />

sind nicht mehr wegzudenken - die pandemiebedingten<br />

Restriktionen haben zu<br />

verstärkter Online-Aktivität der Unternehmen<br />

geführt“, erklärt Felix Lehnhoff,<br />

stellvertretender Geschäftsleiter der Unternehmerfabrik,<br />

die das Projekt federführend<br />

initiiert hat. „Auf unserer Homepage<br />

bündeln wir die Präsentationen der<br />

einzelnen Betriebe und stellen sie dem<br />

zukünftigen Azubi gesammelt zur Verfügung,<br />

sodass dieser nicht mehr einzelne<br />

Jobbörsen und Unternehmenswebseiten<br />

durchforsten muss.<br />

Die überarbeitete Homepage wird voraussichtlich<br />

ab April dieses Jahres an den<br />

Start gehen und mit neuen, aber auch<br />

altbewährten Inhalten aufwarten. Es bleiben<br />

z. B. der Veranstaltungskalender mit<br />

den Terminen zur Berufsorientierung,<br />

die Tipps zur Bewerbung oder Erfolgsgeschichten<br />

zum Thema „Karriere mit Lehre“.<br />

Alle regionalen Ausbildungsbetriebe<br />

können sich ab sofort bei der Unternehmerfabrik<br />

unter Tel. 09171- 853830 melden<br />

und die Inhalte für ihre Präsentation<br />

abstimmen. Das Angebot bleibt nach wie<br />

vor kostenfrei.<br />

Jutta Siemantel, Vorsitzende des Arbeitskreises<br />

auf Wirtschaftsseite und bei OrgaCard<br />

in Sachen Azubiwerbung selbst<br />

engagiert, ist stolz auf die Kooperation mit<br />

der Unternehmerfabrik: „Nur durch die<br />

Gemeinschaftsarbeit ist es möglich, dass<br />

wir ein Angebot dieser Form für unsere<br />

Region schaffen können. Der Ausbildungsmarkt<br />

braucht aktuell Initiative und all die<br />

Den Traumjob von überall aus finden: Die überarbeitete Homepage www.ausbildung-roth.de bietet bald noch<br />

mehr Infos für zukünftige Azubis.<br />

Betriebe benötigen eine Plattform, auf<br />

der sie sich dauerhaft attraktiv zeigen können.“<br />

Auch Andrea Droglauer, Vorsitzende<br />

auf Schulseite und Rektorin der Anton-<br />

Seitz-Mittelschule, bestätigt die Dringlichkeit<br />

einer einheitlichen Lösung: “Die<br />

Schüler brauchen Orientierung im Online-<br />

Dschungel und wichtige Informationen zu<br />

Ausbildung und Praktika am besten aus einer<br />

Hand und dauerhaft verfügbar“. Auch<br />

wenn die Pandemie ausgestanden ist und<br />

zum normalen Leben zurückgekehrt werden<br />

kann, werden die Angebote in der Online-Welt<br />

voraussichtlich weiterhin stark<br />

genutzt werden, da sie einfach, schnell<br />

und bequem abgerufen werden können.<br />

Mit dem Relaunch sind Unternehmerfabrik<br />

und Arbeitskreis somit auch darauf<br />

vorbereitet.<br />

Text: Eva Schermeyer, Unternehmerfabrik<br />

Foto: Unternehmerfabrik<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

33


BERUF & ARBEIT<br />

Motivationsloch im Job<br />

Wie Bewegung bei Antriebslosigkeit hilft<br />

Hamburg - Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen<br />

Einschränkungen bestimmen den Jahresanfang: Viele Menschen<br />

fühlen sich antriebslos und können sich auch im Job<br />

nicht motivieren.<br />

Das sei «eine verzwickte Situation, denn sich nun durch den<br />

Tag zu langweilen, macht alles eher schlimmer», sagt Andrea<br />

vorm Walde, die als Coachin und Therapeutin in Hamburg arbeitet.<br />

Was kann helfen?<br />

Am schnellsten komme man aus dem Loch, indem man sich<br />

in Bewegung setzt, rät die Expertin: «Jede Art von Bewegung<br />

wirkt der Antriebslosigkeit entgegen, selbst Aktivitäten, die<br />

erst einmal nichts mit unserer Arbeit zu tun haben, werden<br />

unsere allgemeine Bereitschaft fördern.»<br />

Das kann ein Spaziergang oder eine Joggingrunde an der frischen<br />

Luft sein, die Erledigung einer ungeliebten Aufgabe,<br />

eine Aufräumaktion oder sich einfach an die ausstehende<br />

Arbeit zu begeben und entgegen jeder Trägheit erstmal zu<br />

starten: «Der überwundene Schweinehund schenkt uns Zufriedenheit<br />

und lässt uns wieder optimistischer sein.»<br />

Auch spontane Kaffeeküchen-Gespräche ins Digitale holen<br />

Vielen fehlt im Homeoffice auch ein anderer Motivationsfaktor:<br />

der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen. «Man sollte<br />

dann unbedingt das Gespräch suchen - schauen, ob man ein<br />

Projekt auch räumlich getrennt gemeinsam erledigen kann<br />

oder sich einfach mal Feedback zu bestimmten Schritten einholen»,<br />

empfiehlt vorm Walde.<br />

Nicht nur beruflicher Austausch mit dem Team ist dabei wichtig,<br />

auch das spontane Gespräch in der Kaffeeküche oder Kantine<br />

lässt sich auf digitalem Wege ersetzen. Deswegen sollte<br />

man regelmäßig auf kurze, private Online-Video-Calls mit Kolleginnen<br />

und Kollegen setzen.<br />

dpa<br />

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Wer im Beruf antriebslos ins neue Jahr gestartet ist, sollte für mehr Bewegung<br />

sorgen - zum Beispiel bei einer Joggingrunde an der frischen Luft.<br />

Foto: Christin Klose/dpa-mag<br />

34 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


Viele neue Badideen warten darauf Sie zu begeistern!<br />

Mit frischen und neuen Ideen in Richtung Frühling ...<br />

Freuen Sie sich auf komfortable, durchdachte Badideen, die<br />

Ihre Ansprüche an Ihr Traumbad voll und ganz erfüllen, oder<br />

diese sogar übertreffen. Wir freuen uns darauf, Ihr Badkonzept<br />

um wertvolle Tipps zu erweitern.<br />

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Fast immer hat uns der Alltag voll im Griff. Ein voll durchgetakteter<br />

Tag, ein voller Kalender, Termine, Verpflichtungen ...<br />

Hinzu kommt eventuell auch noch die Sorge um die Gesundheit<br />

und die Zukunft?!<br />

Gerade jetzt ist es wichtig, dass Sie Zeit finden um zur Ruhe zu<br />

kommen, sich zu entspannen und wieder Kraft für den Alltag<br />

zu tanken. Hier bietet sich Ihr Badezimmer optimal an. Mit ein<br />

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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

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haben wir den persönlichen Kundenkontakt vorübergehend eingestellt.<br />

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Neue Versicherungskennzeichen<br />

Ab März mit blauem Schild fahren<br />

Berlin - Sie nutzen Fahrzeuge wie Mofa, Moped oder einen<br />

elektrischen Tretroller? Dann müssen Sie ab 1. März ein neues<br />

Versicherungskennzeichen anbringen. Dann sind nach Angaben<br />

des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<br />

(GDV) nur noch die blauen Kennzeichen gültig. Wer<br />

ab dem Stichtag noch mit dem alten schwarzen Kennzeichen<br />

fährt, macht sich strafbar. Versichert ist das Fahrzeug dann<br />

auch nicht.<br />

Es gibt die Kennzeichen nun auch als Aufkleber<br />

Bislang ist das Kennzeichen für Fahrzeuge wie Mofas und Mopeds<br />

aus Alu oder Stahlblech gewesen. Ab diesem Jahr können<br />

Halter bei einigen Versicherungen auch stattdessen eine<br />

Klebefolie wählen. Ursache ist ein Pilotprojekt vom Bundesverkehrsministerium<br />

und einzelnen Versicherungsanbietern.<br />

Dabei werde eine Trägerplatte aus Kunststoff über mehrere<br />

Jahre verwendet und nur die oberste dünne Plastikschicht<br />

gewechselt. Das sei einfacher, schneller und besser für die<br />

Umwelt, so der GDV. Außerdem seien die Folien mit einem<br />

Hologramm fälschungssicher. Verläuft das Projekt positiv, soll<br />

die Folie langfristig die Schilder komplett ersetzten.<br />

Farbwechsel im Jahresrhythmus<br />

Die Farben der Schilder oder Kennzeichen-Aufkleber wechseln<br />

jährlich zwischen Blau, Grün und Schwarz. Die Kennzeichen<br />

sind der Nachweis über die Kfz-Haftpflichtversicherung.<br />

Es gibt sie direkt bei der Versicherung. Die klassische Größe<br />

für Fahrzeuge wie etwa Mofas, Mopeds, Elektro-Motorroller<br />

bis 45 km/h oder aber auch Krankenfahrstühle mit Motor<br />

misst 13 mal 10,1 Zentimeter.<br />

Die Kennzeichen für Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter<br />

oder Segways sind etwa halb so groß und sind bereits seit deren<br />

Zulassung 2<strong>01</strong>9 nur als Aufkleber zu bekommen. Anhand<br />

der dreistelligen Buchstabenkombination lässt sich beim Zentralruf<br />

der Autoversicherer erfahren, wo das Fahrzeug versichert<br />

ist. Das geht entweder online oder telefonisch unter<br />

0800/2502600.<br />

Alle Termine, Anzeigen und Berichte<br />

finden sie auch unter<br />

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Die blaue Periode: Ab 1. März sind nur noch die neuen blauen Versicherungskennzeichen<br />

gültig.<br />

Foto: GDV DL /dpa-mag<br />

36 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>


GEWERKSCHAFT NAHRUNG-GENUSS-GASTSTÄTTEN<br />

Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld<br />

Dramatische Lage im Gastgewerbe: Großteil der Beschäftigten im Kreis Roth in Kurzarbeit<br />

Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants,<br />

Cafés und Hotels im Kreis Roth<br />

macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-<br />

Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage<br />

der Beschäftigten aufmerksam – und<br />

fordert die Einführung eines Mindest-<br />

Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im<br />

Monat. Die NGG geht davon aus, dass die<br />

Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des<br />

Lockdowns vom Frühjahr vergangenen<br />

Jahres angenommen hat. Damals meldeten<br />

139 gastgewerbliche Betriebe im Kreis<br />

Roth Kurzarbeit an – das sind 67 Prozent<br />

aller Betriebe der Branche im Landkreis.<br />

Die Zahl der Köchinnen, Kellner und Hotelfachleute<br />

in Kurzarbeit stieg im April<br />

2020 auf 609. Dies geht aus einer Sonderauswertung<br />

der Bundesagentur für Arbeit<br />

hervor. Nach Angaben des Ifo-Instituts<br />

waren im Januar <strong>2021</strong> bundesweit 56 Prozent<br />

aller Beschäftigten des Gastgewerbes<br />

in Kurzarbeit. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft<br />

lag die Quote bei lediglich<br />

7,8 Prozent.<br />

„Im Unterschied zu anderen Branchen<br />

dauert der derzeitige Lockdown für die<br />

Gastronomie und Hotellerie immerhin<br />

schon seit Anfang November. Die Beschäftigten<br />

wissen nicht mehr, wie sie noch<br />

ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten<br />

Reserven sind längst aufgebraucht. Und<br />

es könnten noch Monate vergehen, bis<br />

Hotels und Gaststätten wieder öffnen“,<br />

sagt Regina Schleser, Geschäftsführerin<br />

der NGG-Region Nürnberg-Fürth. „Wegen<br />

ohnehin niedriger Löhne und fehlender<br />

Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten<br />

auch im Kreis Roth dramatisch<br />

zu. Ohne schnelle und unbürokratische<br />

Hilfe drohen den Menschen existentielle<br />

Probleme“, betont Schleser.<br />

Zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft<br />

(ver.di) hat die NGG<br />

deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel<br />

und die Koalitionsspitzen in einem offenen<br />

Brief aufgefordert, ein branchenübergreifendes<br />

Mindest-Kurzarbeitergeld in<br />

Höhe von 1.200 Euro pro Monat einzuführen.<br />

Am 11. Februar debattierte auch<br />

der Deutsche Bundestag über das Thema.<br />

Außerdem haben ver.di und die NGG eine<br />

Online-Petition zum Mindest-Kurzarbeitergeld<br />

gestartet. Weitere Infos unter:<br />

https://www.ngg.net/mindest-kug<br />

„Wenn die Politik Unternehmen mit enormen<br />

Steuermitteln unterstützt, um eine<br />

Pleitewelle zu verhindern, dann muss<br />

auch genug Geld für die da sein, die jetzt<br />

jeden Cent zweimal umdrehen müssen“,<br />

sagt Regina Schleser. Gerade in kleineren<br />

Pensionen und Gaststätten in der Region<br />

verdienten viele Beschäftigte kaum mehr<br />

als den gesetzlichen Mindestlohn. Eine<br />

Kellnerin, die in Vollzeit zum Mindestlohn<br />

arbeitet, kommt im ersten Bezugsmonat<br />

auf nur 728 Euro Kurzarbeitergeld (ledig,<br />

ohne Kinder, Kirchensteuer), so die NGG.<br />

Selbst nach der Erhöhung auf 80 Prozent<br />

des Einkommens, wie sie nach sieben Monaten<br />

Kurzarbeit greift, bleiben nur 971<br />

Euro im Monat.<br />

Anlaufstelle in der Krise: Sechs Millionen Kurzarbeitende zählte die Arbeitsagentur auf dem Höhepunkt des Lockdowns<br />

im letzten Frühjahr. Besonders betroffen ist nach wie vor das Hotel- und Gaststättengewerbe. Foto: NGG<br />

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<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

37


RÄTSELSPASS IM MÄRZ<br />

fasanenartiger<br />

Vogel<br />

11<br />

Kleidungsstück<br />

hinzufügen;<br />

zugestehen<br />

niedliches<br />

Kind<br />

Vorratsverwalter<br />

1 9<br />

Fluss<br />

zur<br />

Rhone<br />

spanisch:<br />

Hurra!,<br />

Los!, Auf!<br />

amerik.<br />

Autorin<br />

(Joyce<br />

Carol)<br />

Gruppe<br />

von acht<br />

Solisten<br />

(Musik)<br />

6 3<br />

Abschnitt<br />

der<br />

Woche<br />

schmale<br />

Meeresbucht<br />

(galic.)<br />

US-Filmstar<br />

und<br />

Tänzer<br />

(F<strong>red</strong>)<br />

langschwänziger<br />

Papagei<br />

starke<br />

Abneigung<br />

mit<br />

Speise<br />

versorgen<br />

5<br />

Jägerin<br />

der griech.<br />

Mythologie<br />

griechischer<br />

Buch-<br />

10 stabe<br />

12 2<br />

Hülle,<br />

Futteral<br />

Fischknochen<br />

leicht<br />

neblig,<br />

trübe<br />

7<br />

griech.<br />

Göttin<br />

d. Ackerbaus<br />

giftiges<br />

Alkaloid<br />

der Tollkirsche<br />

Leitbild,<br />

Musterbild<br />

Vorderasiat,<br />

Perser<br />

einerlei;<br />

gleichartig<br />

Holzblasinstrument<br />

Rassehund<br />

Schneegebilde<br />

Bücherbord<br />

spanische<br />

Eierspeise<br />

früherer<br />

österr.<br />

Adelstitel<br />

Tiefkühlfach<br />

Wort<br />

der<br />

Ableh-<br />

14 nung<br />

8<br />

italienisch:<br />

Meer<br />

ein<br />

Europäer<br />

Tochter<br />

von Kadmos<br />

und<br />

span.<br />

Provinz<br />

und<br />

Stadt<br />

kegelförmiges<br />

Indianerzelt<br />

Viper,<br />

Giftschlange<br />

eingedickter<br />

Frucht-<br />

4 saft<br />

Harmonia 13<br />

Vorsilbe:<br />

zwischen<br />

(lat.)<br />

langer,<br />

dünner<br />

Speisefisch<br />

Täuschung<br />

Sinnesorgan<br />

Prophetin,<br />

Weissagerin<br />

Stadt in<br />

Nevada<br />

(USA)<br />

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(1 Päckchen = 6 Stück, aus unserem Lagerbestand)<br />

*Aktionszeitraum vom <strong>01</strong>.<strong>01</strong>.<strong>2021</strong> bis 31.12.<strong>2021</strong><br />

Geschäftszeiten: Mo. - Fr. 8.30 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr<br />

Mi. und Sa. 8.30 - 12.00 Uhr<br />

FLIESENFACHGESCHÄFT | INH. ROLAND HEIß<br />

Industriepark 3<br />

91180 Heideck-Seiboldsmühle<br />

Tel. 09177/9131<br />

Fax 09177/9141<br />

Fliesen • Platten • Mosaik • Naturstein • Fensterbänke • Treppenanlagen<br />

www.fliesen-mohr.com<br />

38 <strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

Auflösung Kreuzworträtsel: F R U E H L I N G S Z E I T


METROPOLREGION NÜRNBERG<br />

Klimaschutz geht immer – Fastenzeit als Startschuss<br />

Die CO2-Challenge ging am Aschermittwoch,<br />

17. Februar <strong>2021</strong>, wieder an den<br />

Start – im Landkreis Roth und überall dort<br />

wohin sie weiterempfohlen wird. Durch<br />

Teilen die Wirkung verdoppeln ist hier das<br />

Motto.<br />

Die Aktion der Klimaschutzmanager*innen<br />

der Metropolregion Nürnberg schafft<br />

mehr Bewusstsein für die vielfältigen<br />

Möglichkeiten im Alltag Treibhausgas-<br />

Emissionen einzusparen und zielt auf vielfältige<br />

Verbreitung in lokaler Presse, Internet<br />

wie auch Social-Media.<br />

Seit Aschermittwoch gilt es auf<br />

www.co2challenge.net jeden Tag eine<br />

neue Herausforderung anzunehmen und<br />

deren Umsetzung im eigenen Tagesablauf<br />

zu verwirklichen. Die ganze Fastenzeit<br />

über werden insgesamt <strong>40</strong> Aufgaben als<br />

sogenannte „Tages-Challenges“ jede Menge<br />

Anregungen liefern, die eigenen Gewohnheiten<br />

mit offenem Blick in neuem<br />

Licht zu sehen. In den Bereichen Konsum,<br />

Ernährung, Mobilität und Energie gibt es<br />

für den Klimaschutz mehr zu gewinnen,<br />

als gemeinhin angenommen wird. Die Ansatzpunkte<br />

finden sich überall in unserer<br />

unmittelbaren Umgebung, nicht nur in<br />

der Garage, im Heizungskeller und unter<br />

der Dusche. Hebel finden sich auch auf<br />

dem Sofa, im Kleiderschrank und vom Einkaufskorb<br />

über den Kühlschrank bis zum<br />

Kochtopf. Wie die Aufgaben konkret aussehen<br />

– das wird immer erst am Tag der<br />

jeweiligen Challenge verraten. Die Sonntage<br />

sind ausgenommen, können aber<br />

durchaus mit klimafreundlichen Rezepten<br />

von der Webseite emissionsarm gestaltet<br />

werden. Auf der Webseite der Challenge<br />

www.co2challenge.net gibt es reichlich<br />

Informationen und weiterführende Links.<br />

Die Tagesaufgaben werden auch auf den<br />

Social Media-Kanälen der Metropolregion<br />

Nürnberg unter #co2challenge geteilt.<br />

„Ziel der gesamten Aktion ist es, möglichst<br />

viele Anregungen zum Klimaschutz auszuprobieren<br />

und diese am besten auch nach<br />

der Fastenzeit beizubehalten. Die Aufgaben<br />

sind so gestellt, dass sie im Alltag<br />

gut unterzubringen sind. Machen Sie jetzt<br />

mit! Lassen Sie sich überraschen, mit welchen<br />

nützlichen Tipps sie die Umwelt und<br />

durch Energieeinsparungen zusätzlich den<br />

Geldbeutel schonen können. Es sind eben<br />

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Klimaschutzbeauftragten<br />

des Landkreises Roth unter Telefon<br />

09171 81-1493, Mail: klimaschutz@landratsamt-roth.de<br />

und www.landratsamt-roth.de/klimaschutz.<br />

auch die kleinen Schritte, die ihren Beitrag<br />

leisten können", so die Klimaschutzbeauftragten<br />

des Landkreises Roth. Alle Mitbürgerinnen<br />

und Mitbürger aus dem Landkreis<br />

Roth sind herzlich eingeladen, an der<br />

CO2-Challenge teilzunehmen. Man kann<br />

jederzeit mit einsteigen! Die Aktion hat im<br />

Jahr 2<strong>01</strong>9 den Bundespreis „Klimaaktive<br />

Kommune“ für die Metropolregion Nürnberg<br />

erhalten und will mit dem Preisgeld<br />

noch mehr Breitenwirkung für die jährliche<br />

CO2-Challenge entwickeln. Denn<br />

Klimaschutz geht uns alle an. Jeder kann<br />

(s)einen entscheidenden Beitrag leisten –<br />

vor allem indem das bewusste Verhalten<br />

zur Normalität wird.<br />

Die täglichen Herausforderungen zum<br />

CO2-Fasten sind zu finden unter:<br />

www.co2challenge.net<br />

<strong>03</strong> | <strong>2021</strong><br />

39


HILPOLTSTEINER BURGBLATT<br />

AUSGABE APRIL<br />

Abgabeschluss für Anzeigen und Berichte<br />

ist der 15. März <strong>2021</strong><br />

IHRE RECHTS- UND<br />

FACHANWÄLTE IN ROTH<br />

Christian Stoll ll.m.<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für<br />

Arbeitsrecht<br />

Arbeitsrecht<br />

IT- und Datenschutzrecht<br />

Urheber-und Medienrecht<br />

Wettbewerbsrecht<br />

Evgenija Oswald<br />

Rechtsanwältin<br />

Miet- und<br />

Wohnungseigentumsrecht<br />

Bau- und Immobilienrecht<br />

Grundstücksrecht<br />

Werkvertragsrecht<br />

Dr. Randolf Ohnesorge<br />

Rechtsanwalt<br />

Handels und Gesellschaftsrecht<br />

Unternehmenskauf (M&A)<br />

Unternehmensnachfolge<br />

Steuerrecht<br />

Nadja Sommer<br />

Rechtsanwältin<br />

Fachanwältin<br />

für Familienrecht<br />

Mediatorin<br />

Familienrecht<br />

Mediation<br />

Pferderecht<br />

Zwangsverwaltungen<br />

Philipp Hain<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für<br />

Arbeitsrecht<br />

und Strafrecht<br />

Arbeitsrecht<br />

Strafrecht<br />

Verkehrsrecht/<br />

Ordnungswidrigkeiten<br />

Daniel Sommer<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt<br />

für Arbeitsrecht<br />

und Handels- und<br />

Gesellschaftsrecht<br />

Arbeitsrecht<br />

Handels- und<br />

Vertriebsrecht<br />

Gesellschaftsrecht<br />

Niels von Livonius<br />

Freiherr von Eyb<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für<br />

Versicherungsrecht<br />

Versicherungsrecht<br />

Schadensrecht<br />

Verkehrsrecht<br />

Stefanie Rupp<br />

Rechtsanwältin<br />

Fachanwältin<br />

für Familienrecht<br />

und Miet- und WEG-Recht<br />

Familienrecht<br />

Miet-, WEG- und<br />

Grundstücksrecht<br />

Pferderecht<br />

Susanne Stoll<br />

Dipl.- jur. (univ.)<br />

Zwangsvollstreckung<br />

Forderungsmanagement<br />

wissenschaftl. Mitarbeit<br />

Standorte: Hauptstr. 58 • 91154 Roth • T. 091 71 - 85 68 86 0 // Reitbahn 1 • 91522 Ansbach • T. 0981-972259 0 // info@sommer-partner.de • www.sommer-partner.de<br />

<strong>40</strong> <strong>03</strong> | <strong>2021</strong>

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