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27.02.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

27. Februar 2021 · Ausgabe KW 08/21 · an alle Haushalte<br />

ANSICHTEN<br />

Pia Heinzer,<br />

Krankenschwester u.<br />

Praxiskoordinatorin,<br />

Asklepios Klinik<br />

Lindau<br />

Mit der Pflege geht es<br />

aufwärts!<br />

Corona hat unser aller<br />

Leben verändert, sowohl<br />

privat als auch beruflich.<br />

Es gibt viele Familien, die<br />

um ihr Einkommen bangen.<br />

Berufe, die vor kurzem<br />

noch gefragt waren, befinden<br />

sich in der Krise.<br />

Unser Berufsstand kennt<br />

seit Jahrzehnten eine Not –<br />

und das ist der Pflegenotstand.<br />

Es gab zu wenig<br />

junge Leute, die diesen Beruf<br />

erlernen wollten, und<br />

es wurde vieles schlecht<br />

geredet. Die Achtung der<br />

Bevölkerung für die Mitarbeiter<br />

in der Pflege sank<br />

zunehmend.<br />

Es hat sich aber einiges<br />

getan!<br />

Das Pflegereformgesetz ist<br />

in Kraft getreten, welches<br />

den Beruf aufwertet und<br />

die Gehälter, Zulagen und<br />

Arbeitszeiten wurden aufgebessert.<br />

Durch Corona wurde uns<br />

allen wieder bewusst, wie<br />

wichtig und wertvoll die<br />

Pflege ist. Die Achtung<br />

und Anerkennung der<br />

Bürger für diesen Beruf ist,<br />

so ist mein persönliches<br />

Empfinden, gestiegen.<br />

Heute kann ich wieder mit<br />

Stolz sagen: Ich bin Krankenschwester!<br />

Der Beruf ist<br />

krisensicher, systemrelevant<br />

und es besteht Anspruch<br />

auf eine Notbetreuung der<br />

Kinder. Wir können in diesem<br />

Jahr bei uns eine leichte<br />

Steigerung bei den Bewerbungen<br />

für die Ausbildung<br />

zur Pflegefachfrau/zum<br />

Pflegefachmann feststellen.<br />

Zum ersten Mal seit langer<br />

Zeit schaue ich mit Zuversicht<br />

in die Zukunft und<br />

möchte nicht nur junge<br />

Menschen dazu ermuntern,<br />

sich zu überlegen, ob dieser<br />

Beruf für sie geeignet ist,<br />

sondern auch diejenigen,<br />

die sich verändern möchten.<br />

(Mehr zum Thema lesen Sie auf S. 14)<br />

Ideen zur Beteiligung Parkplatz Zech<br />

Diese Fragen rund um den Übergangsparkplatz bewegen die Anwohner in Lindau<br />

Ob als Idee, Frage oder Kritik:<br />

<strong>Lindauer</strong> Bürgerinnen<br />

und Bürger waren in den vergangenen<br />

zwei Wochen eingeladen,<br />

sich zum geplanten<br />

Übergangsparkplatz in Zech<br />

zu äußern. Einbringen konnten<br />

sie ihre Überlegungen<br />

bei der Projektstelle Bürgerbeteiligung.<br />

Was beschäftigt<br />

<strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong><br />

in Sachen Parkplatz Zech?<br />

Die Stadtverwaltung Lindau,<br />

insbesondere die Straßenverkehrsbehörde<br />

und die GTL<br />

(Garten- und Tiefbaubetriebe<br />

Lindau) nehmen Stellung zu<br />

den Anregungen und Befürchtungen<br />

der Bürgerinnen und<br />

Bürger. Besonders relevante<br />

Fragen und die Antworten darauf<br />

sind hier zusammengefasst.<br />

Wenn es regnet, wird der<br />

Platz sehr matschig und unbefahrbar.<br />

Wurde daran bei<br />

der Planung gedacht?<br />

Das Problem mit dem<br />

Matsch ist bekannt. Weil der<br />

Hartplatz Zech aber nur ein<br />

zeitlich befristeter Übergangsparkplatz<br />

wird, lohnt es sich<br />

nicht, den Untergrund zu befestigen.<br />

Das wäre aufwändig<br />

und dadurch auch sehr teuer.<br />

Allerdings beobachtet die Abteilung<br />

GT-Projekte der Garten-<br />

und Tiefbaubetriebe bis<br />

zur Eröffnung des Parkplatzes<br />

die Situation. Wenn es nötig<br />

ist, wird die Oberfläche des<br />

Hartplatzes kurzfristig befestigt.<br />

Gegebenenfalls muss der<br />

Parkplatz bei sehr schlechtem<br />

Wetter gesperrt werden. Voraussichtlich<br />

wird er aber in<br />

diesem Fall ohnehin nicht genutzt<br />

werden.<br />

Viele Anrainerinnen und<br />

Anrainer befürchten, dass<br />

die Übergangslösung zur<br />

Dauerlösung wird. Besteht<br />

das Risiko, dass das so ist?<br />

Nein, das ist weder von der<br />

Verwaltung noch vom Stadtrat<br />

beabsichtigt. Aus der Interimslösung<br />

soll keine Dauerlösung<br />

werden. Die erforderlichen<br />

Vertragszusagen gelten<br />

nur bis zum 31. Oktober<br />

2021.<br />

Übergangsparkplatz Hartplatz Zech: Ab voraussichtlich Anfang April bis Ende Oktober können dort<br />

Autos und Wohnmobile parken. Eine Beteiligung der <strong>Lindauer</strong> Bürgerinnen und Bürger sorgt für Input<br />

und klärt Fragen.<br />

Bildquelle: Michael Traber<br />

Wie wird die Frage der Sanitäranlagen<br />

gelöst? Wer kümmert<br />

sich um die Reinigung?<br />

Die Stadt Lindau wird für<br />

den Parkplatz Zech Toilettenanlagen<br />

einschließlich deren<br />

Reinigung zur Verfügung stellen.<br />

Es wird mit einem zusätzlichen<br />

Verkehrsaufkommen<br />

gerechnet. Manche befürchten<br />

Chaos, zum Beispiel<br />

durch Wohnmobile, die wild<br />

parken. Was macht die Stadt,<br />

um das zu verhindern? Wird<br />

es eine zusätzliche Beschilderung<br />

geben?<br />

Der Parkplatz Zech kann<br />

nur über die Zufahrt von der<br />

Bregenzer Straße her erreicht<br />

werden. Die Anfahrt über die<br />

Bregenzer Straße wird an den<br />

wichtigen Knotenpunkten in<br />

Lindau ausgeschildert. Parkplätze<br />

für Wohnmobile sind<br />

beschildert und so ausgerichtet,<br />

dass sie von den Wohnhäusern<br />

abgewandt sind. Die<br />

Straßenverkehrsbehörde erwartet<br />

nicht mehr Verkehr in<br />

den Wohngebieten von Zech.<br />

Vielmehr geht die Behörde davon<br />

aus, dass durch die zusätzlichen<br />

Stellplätze die Suche<br />

nach Parkplätzen in den Anwohnerbereichen<br />

weniger<br />

wird. Falls trotzdem falsch<br />

und wild geparkt wird, kann<br />

die kommunale Verkehrsüberwachung<br />

reagieren. Sie wird<br />

den Parkplatz Hartplatz Zech<br />

regelmäßig kontrollieren – so,<br />

wie das ohnehin regelmäßig<br />

gemacht wird.<br />

Wie sind die Zeiten für die<br />

Ein- und Ausfahrt? Wie werden<br />

diese Zeiten kontrolliert?<br />

Die Zu- und Abfahrt ist<br />

von 22 bis 6 Uhr nicht erlaubt.<br />

Schilder weisen auf das<br />

Ein- und Ausfahrtsverbot<br />

hin und regeln die Zeiten. Eine<br />

elektrische Schranke ist<br />

hier nicht wirtschaftlich, da<br />

der Parkplatz eine Interimslösung<br />

ist. Die Kosten dafür<br />

wären zu hoch. Schranken<br />

werden nur an solchen Parkplätzen<br />

angebracht, die als<br />

Dauerlösung gedacht sind.<br />

Falls das nötig ist, wird in<br />

Zech statt einer Schranke eine<br />

Kette angebracht, die das<br />

Ein- und Ausfahren verhindert.<br />

Vom Parkplatz P1 beispielsweise<br />

sind der Straßenverkehrsbehörde<br />

keine Probleme<br />

von Fahrzeugen bekannt,<br />

die zu spät auf den<br />

Parkplatz fahren. Hier haben<br />

weder Anwohner der Achstraße<br />

noch der Reutiner<br />

Straße Schwierigkeiten gemeldet.<br />

Dasselbe gilt dort<br />

auch für nächtliche Ruhestörungen<br />

im Allgemeinen. Die<br />

Ein- und Ausfahrtszeiten stehen<br />

dann auch auf der Homepage<br />

der Stadt. Auch die<br />

LTK (<strong>Lindauer</strong> Tourismusund<br />

Kongress GmbH) wird<br />

die Zeiten kommunizieren.<br />

Wie wird kontrolliert, dass<br />

die Camper nicht länger als<br />

24 Stunden bleiben? Anrainerinnen<br />

und Anrainer befürchten<br />

mehr Lärm und ein<br />

zusätzliches Müllproblem.<br />

Was wird getan, um das zu<br />

verhindern?<br />

Die Kommunale Verkehrsüberwachung<br />

kontrolliert regelmäßig,<br />

ob die Höchstparkdauer<br />

eingehalten wird. Die<br />

GTL kontrollieren den Parkplatz<br />

in Sachen Müll.<br />

Fortsetzung nächste Seite<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 13.03.2021<br />

Samstag, 27.03.2021<br />

▶ Das wohl dienstälteste Fitness-Studio am Bodensee<br />

Vor 30 Jahren hat das „Fit In“ in Bodolz eröffnet.<br />

Seitdem haben sich die Fläche, das Trainingsangebot,<br />

die Kursauswahl, die Mitgliederzahlen und vor allem der<br />

Wohlfühlfaktor vergrößert. S. 11<br />

In dieser Ausgabe<br />

mit der Seite:<br />

Aus dem Stadtrat


2 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Fortsetzung von Seite 1<br />

Auf dem Parkplatz Zech soll<br />

es eine Flutlichtanlage geben.<br />

Wird das Licht in der<br />

Nacht von 22 bis 6 Uhr ausgeschaltet?<br />

Wird die Flutlichtanlage<br />

so eingerichtet, dass<br />

sie vom Wohngebiet abgewandt<br />

ist?<br />

Eine Fluchtlichtanlage wird<br />

es nicht geben. Die Parkplatzbeleuchtung<br />

wird voraussichtlich<br />

an die öffentliche Straßenbeleuchtung<br />

gekoppelt und<br />

auf provisorischen Masten befestigt.<br />

Dabei wird darauf geachtet,<br />

dass das Licht nicht<br />

blendet.<br />

Wie wird der Parkplatz<br />

grundsätzlich überwacht?<br />

Wie wird darauf geachtet,<br />

dass die Regeln eingehalten<br />

werden?<br />

Wie beschrieben wird die<br />

Kommunale Verkehrsüberwachung<br />

regelmäßig vor Ort<br />

sein. Eine permanente Überwachung<br />

oder Betreuung findet<br />

auf keinem städtischen<br />

Parkplatz statt.<br />

Zwischen den Stellplätzen<br />

für Wohnmobile und der<br />

Wohnbebauung soll ein Abstand<br />

von etwa 125 Metern<br />

eingehalten werden. Wie<br />

sieht die Planung in diesem<br />

Punkt konkret aus?<br />

Die Bereiche des Parkplatzes<br />

werden mit entsprechenden<br />

Schildern gekennzeichnet,<br />

entweder als PKW-Parkbereich<br />

oder als Parkbereich<br />

für Wohnmobile. Halten sich<br />

Fahrzeuge beim Parken nicht<br />

an diese Bereiche, wird dies geahndet.<br />

Die Parkplätze für die<br />

Wohnmobile werden sich so<br />

weit wie möglich von der<br />

Wohnbebauung entfernt befinden.<br />

Das ist in der parallelen<br />

Längsachse zum Rasenplatz<br />

in Richtung Bregenzer<br />

Straße.<br />

Gibt es ein Budget für die<br />

Umsetzung der Ideen von<br />

Bürgerinnen und Bürgern,<br />

wie zum Beispiel eine<br />

Schranke oder eine Parkplatzaufsicht?<br />

Die notwendigen finanziellen<br />

Mittel werden beim Regiebetrieb<br />

Parkraumbewirtschaftung<br />

zur Verfügung stehen – in<br />

einem Rahmen, der erforderlich<br />

beziehungsweise vertretbar<br />

ist.<br />

Ist die Fäkalsammelstelle direkt<br />

beim Jugendtreff? Wie<br />

passt das mit der Jugendarbeit<br />

zusammen?<br />

Die Schüttstelle für Schmutz -<br />

wasser beziehungsweise die<br />

Wasserentnahmestelle wird<br />

beim Jugendtreff eingerichtet.<br />

Ein anderer Standort ist wegen<br />

der Anschlüsse nicht möglich.<br />

Errichtet wird die Stelle im<br />

Rahmen der anerkannten Regeln<br />

der Technik, das heißt mit<br />

Anschluss an die Kanalisation<br />

und mit Geruchsverschluss.<br />

Vergleichbar ist sie mit der Anlage<br />

beim Parkplatz P1 Blauwiese.<br />

Von dort sind Beschwerden<br />

über Gerüche bis jetzt<br />

nicht bekannt.<br />

Lena Sugg/Sylvia Ailinger<br />

Blumen als Frühlingsgruß<br />

Stadtgärtnerei Lindau verteilt Primeln an Seniorinnen und Senioren<br />

Der Seniorennachmittag der<br />

Stadt Lindau kann wegen der<br />

Situation um Corona auch in<br />

diesem Frühjahr nicht stattfinden.<br />

Deshalb verteilt die Stadtgärtnerei<br />

die Primeln, die sie<br />

bereits für den Seniorennachmittag<br />

gezogen hat, als kleinen<br />

Frühlingsgruß direkt an die<br />

Seniorinnen und Senioren in<br />

den Seniorenheimen im Stadtgebiet.<br />

Ab Anfang März liefern<br />

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

der Stadtgärtnerei die<br />

selbst gezogenen Primeln an<br />

das Evangelische Hospital, das<br />

Seniorenheim Reutin, das Maria-Martha-Stift,<br />

das Allgäustift<br />

sowie an die Tagespflege<br />

Zech.<br />

<br />

Sylvia Ailinger<br />

Die Vielfalt der Bürgerbeteiligung<br />

Ob Stadtteilentwicklung, Klimaschutz<br />

oder Mobilitätsfragen: Bürgerbeteiligung<br />

ist inzwischen ein<br />

wichtiger Baustein, wenn es um die<br />

Entwicklung guter Lösungen geht.<br />

Die Methoden der Beteiligung sind<br />

sehr vielfältig. Eine Befragung, wie<br />

beim Hartplatz Zech, stellt sicher,<br />

dass alle Perspektiven bedacht<br />

werden. Andere Vorgehensweisen<br />

in der Bürgerbeteiligung sind unter<br />

anderem Planungsworkshops, Begehungen<br />

vor Ort, Bürgerrat oder<br />

auch die Projektschmiede.<br />

Weil der Seniorennachmittag in Lindau wegen Corona zum zweiten Mal nicht stattfinden kann, verteilt<br />

die Stadtgärtnerei vorgezogene Primeln an die Seniorinnen und Senioren in den Seniorenheimen in<br />

Lindau. Auf dem Foto: Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin in Lindau und Kerstin Rogg, Leiterin der<br />

Stadtgärtnerei.<br />

Bildquelle: Sylvia Ailinger<br />

Im Bau: Absperrpoller für die <strong>Lindauer</strong> Fußgängerzone<br />

Versenkbare Pfosten verhindern in Zukunft das Einfahren von Fahrzeugen außerhalb der erlaubten Lieferzeiten<br />

Die Bauarbeiten an den Eingängen zur Fußgängerzone Lindau haben begonnen: In Zukunft verhindern<br />

versenkbare Poller, dass Fahrzeuge außerhalb der Lieferzeiten in die Fußgängerzone fahren. René<br />

Nietzsche (im Bild rechts) von der ausführenden Firma Dobler ist einer der Fachleute, die für den Aufbau<br />

der Poller zuständig sind. <br />

Bildquelle: Sylvia Ailinger<br />

Auf den der <strong>Lindauer</strong> Insel<br />

verhindern künftig Absperrpoller,<br />

dass Autos außerhalb<br />

der Lieferzeiten in die Fußgängerzone<br />

fahren. Die Bauarbeiten<br />

für die Poller haben<br />

am Montag, 22. Februar. Die<br />

ersten Poller werden in der<br />

Maximilianstraße auf Höhe<br />

Hintere Metzgergasse aufgebaut.<br />

Danach ging es weiter<br />

in der Cramergasse auf Höhe<br />

Cavazzen.<br />

Während der Lieferzeiten<br />

senken sich die Poller automatisch<br />

ab: montags bis freitags<br />

von 6.30 bis 11 Uhr und<br />

samstags von 6.30 bis 9 Uhr.<br />

Feuerwehr, Polizei oder etwa<br />

BRK können im Notfall die<br />

Absenkung aber auch per<br />

Fernauslösung steuern. Außerdem<br />

gibt es verschiedene<br />

Möglichkeiten zur Steuerung<br />

im Fall einer Sondernutzung.<br />

Auch bei einer technischen<br />

Störung oder einem Stromausfall<br />

verschwinden die Poller<br />

automatisch im Boden.<br />

Damit Fahrzeuge jederzeit<br />

aus der Fußgängerzone ausfahren<br />

können, werden Kontaktschleifen<br />

verlegt. Für verspätete<br />

Lieferungen wird es<br />

im Bereich der Zeppelinstraße<br />

eine Lieferzone geben.<br />

Gefordert wurden die<br />

Sperrpoller in der Fußgängerzone<br />

und am Seehafen von<br />

der Stadtratsfraktion Freie<br />

Wähler. Der Werkausschuss<br />

hat in seiner Sitzung vom Februar<br />

2020 der Umsetzung<br />

zugestimmt. Die Technische<br />

Machbarkeit der Absperrpoller<br />

ist mit Feuerwehr, Polizei<br />

und BRK abgestimmt.<br />

<br />

Sylvia Ailinger


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

3<br />

Wie gelingt Klimaschutz?<br />

Stadt Lindau lädt zur ersten Online-Projektschmiede im Jahr 2021<br />

Wie kann Klimaschutz für<br />

Lindau bestmöglich gelingen<br />

und wie muss die Beteiligung<br />

aufgestellt sein? Zu dieser<br />

Frage lädt die Stadt Lindau<br />

am Donnerstag, 11. März zur<br />

ersten Projektschmiede in<br />

diesem Jahr. Anlass ist das Klimaschutzkonzept,<br />

das in den<br />

kommenden Monaten erarbeitet<br />

wird.<br />

Die Stadt Lindau hat sich ein<br />

ambitionierte Ziel gesetzt: Bis<br />

2035 soll Klimaneutralität erreicht<br />

und ein fairer Beitrag für<br />

das 1,5 Grad-Ziel des Pariser<br />

Klimabkommens geleistet werden.<br />

„Wir möchten, dass es<br />

nicht nur ein Konzept wird, wir<br />

wollen auch ins Handeln kommen“,<br />

betont Danielle Eichler,<br />

Vollsperrung im<br />

Oeschländerweg<br />

Der Oeschländerweg ist derzeit<br />

wegen Bauarbeiten voll gesperrt.<br />

Die Sperrung dauert noch bis zum<br />

5. März. Die Umleitung führt über<br />

die Badstraße, Schachener Straße<br />

und den Lindenhofweg. Passiert<br />

werden kann die Baustelle nicht.<br />

<br />

Sylvia Ailinger<br />

Schützingerweg<br />

gesperrt<br />

Die Bauarbeiten für die Gartenschau<br />

gehen in die nächste Phase.<br />

Deshalb ist der Schützingerweg<br />

bereits gesperrt. Dort haben vergangene<br />

Woche die Arbeiten für<br />

den Eingang Süd der Gartenschau<br />

und die geplanten Ausstellungsbereiche<br />

begonnen.<br />

Ursprünglich hätte der Weg bereits<br />

im vergangenen Jahr gesperrt<br />

werden sollen. Durch eine<br />

entsprechende Baustellenorganisation<br />

war es den Verantwortlichen<br />

aber gelungen, ihn seit April<br />

2020 noch für die <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong> begehbar zu halten.<br />

So konnten die Spaziergänger bereits<br />

einen Eindruck von der zukünftigen<br />

großzügigen Gestaltung<br />

bekommen.<br />

„Jetzt lassen sich die Arbeiten<br />

aber nicht weiter aufschieben“,<br />

sagt Gartenschau-Geschäftsführer<br />

Meinrad Gfall. Der Schützingerweg<br />

wird zunächst im Rahmen<br />

der Gartenschau wiedereröffnet.<br />

Nach deren Ende steht er dann der<br />

Allgemeinheit zur Verfügung.<br />

<br />

Jürgen Widmer<br />

Der Schützingerweg ist gesperrt.<br />

Zur Gartenschau wird sich der<br />

ehemalige Trampelpfad dann als<br />

lichte Promenade präsentieren<br />

<br />

Foto: Stadt Lindau<br />

Klimaschutzbeauftrage der<br />

Stadt Lindau und Initiatorin<br />

der Klimaschmiede. Sie betont:<br />

„Dieses Ziel erreichen wir nur<br />

gemeinsam, dazu braucht es<br />

das Engagement von Verwaltung,<br />

Politik und Bürgerschaft.“<br />

Die erste Klimaschmiede<br />

findet wegen der Corona-<br />

Situation am 11. März von 18<br />

bis 21 Uhr online statt. Alle Interessierten<br />

können sich bis<br />

Montag, 8. März unter der Mail<br />

projektschmiede@lindau.de<br />

anmelden. Neben der Angabe<br />

des Namens bitten die Organisatoren<br />

auch um Information<br />

zu möglichen Rollen in Initiativen<br />

oder Gruppen, die für das<br />

Thema Klimaschutz relevant<br />

sind. Alexandra Abbrederis<br />

Projektschmiede<br />

Gemeinsam für den Klimaschutz<br />

Donnerstag, 11. März 2021<br />

18 bis 21 Uhr via zoom. Ein Teilnahmelink<br />

wird nach erfolgreicher<br />

Anmeldung zugeschickt.<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt einen<br />

Gärtner (m/w/d)<br />

als Vorarbeiter für unser Grünpflegeteam Insel<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 26.03.2021.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Deine Ausbildung bei der Stadt Lindau (B)<br />

zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)<br />

zum Gärtner mit Fachrichtung<br />

Zierpflanzenbau (m/w/d)<br />

ab 01.09.2021<br />

Du möchtest erleben wie eine Stadt funktioniert und welche Aufgaben<br />

sie übernimmt? Dann komm zur Stadt Lindau (B). Wir bieten dir eine abwechslungsreiche<br />

Ausbildung, in der du die unterschiedlichen Abteilungen<br />

kennenlernst.<br />

Kontakt und Informationen:<br />

Für Rückfragen steht dir das Team der Personalabteilung,<br />

Tel.: 08382/918-108 gerne zur Verfügung.<br />

Danielle Eichler, Klimaschutzbeauftrage<br />

der Stadt Lindau und<br />

Ini tiatorin der Klimaschmiede:<br />

„Wir möchten, dass es nicht nur<br />

ein Kon zept wird, wir wollen auch<br />

ins Handeln kommen“.<br />

<br />

Bildquelle: Sylvia Ailinger<br />

Wenn du Interesse an unserer Ausbildung hast, dann bewirb dich bis zum<br />

14.03.2021 über unser Online-Portal unter www.stadtlindau.de.<br />

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

GRÜSSE AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

die letzten Meter sind oft die<br />

härtesten. Das gilt beim<br />

Langstreckenlauf, aber im<br />

übertragenen Sinn auch für<br />

unseren gemeinsamen<br />

Kampf gegen die Corona-<br />

Pandemie. Wer möchte angesichts<br />

der frühlingshaften<br />

Temperaturen nicht gern<br />

unbeschwert über die Insel<br />

bummeln oder mit Freunden<br />

zusammen am Hafen<br />

sitzen?<br />

Natürlich wollen jetzt auch<br />

alle Jugendlichen raus, um<br />

auf den Bolzplätzen und<br />

Kleinsportfeldern zu kicken<br />

oder Basketball zu spielen.<br />

Zudem freuen sich Eltern<br />

und Großeltern, mit den<br />

Kindern und Enkelkindern<br />

auf den Spielpatz gehen zu<br />

dürfen. Wer das bunte Treiben<br />

dort sieht, der könnte<br />

fast glauben, die Pandemie<br />

sei überstanden und wir<br />

könnten bald wieder unser<br />

gewohntes und so lange entbehrtes<br />

Leben aufnehmen.<br />

Vollsperrung Lindenhofweg<br />

Im Lindenhofweg wird gebaut.<br />

Daher ist er vom 1. März bis zum<br />

1. April voll gesperrt. Die Umleitung<br />

führt über die Schachener Straße<br />

und ist ausgeschildert. Die Zufahrt<br />

Doch gerade hier lauert eine<br />

große Gefahr: Denn jetzt<br />

kommt es darauf an, nicht<br />

nachzulassen, denn sonst machen<br />

wir das mühevoll Erreichte<br />

wieder zunichte. Ich<br />

weiß, ich klinge wie eine<br />

Spielverderberin, wenn ich<br />

noch einmal betone, dass<br />

Mannschaftssportarten derzeit<br />

noch verboten sind. Das<br />

gilt auch auf unseren verlockenden<br />

Kleinspielfeldern. Und<br />

zwar ohne, dass wir diese verbarrikadieren.<br />

Außerdem gelten die Kontaktund<br />

Ausgangsbeschränkungen<br />

weiter. Das heißt, Sie dürfen<br />

sich nur mit Personen des<br />

eigenen Hausstandes plus einer<br />

weiteren Person aus einem<br />

anderen Haushalt draußen<br />

treffen.<br />

Für Spielplätze heißt dies: Bitte<br />

Abstand halten, Masken<br />

tragen und wenn der Spielplatz<br />

zu voll ist, auch mal den<br />

Besuch verschieben. Auch<br />

wenn ich weiß, dass dies<br />

nicht leicht fällt, zumal gerade<br />

Kinder besonders unter<br />

den Beschränkungen leiden.<br />

Doch wenn wir im Frühjahr<br />

und Sommer in Lindau keine<br />

„dritte Welle“ wollen, vor der<br />

Kanzlerin Angela Merkel bereits<br />

entschieden warnt, dann<br />

dürfen wir jetzt nicht nachlässig<br />

werden! Es ist wirklich<br />

wie beim Marathonlauf: Nach<br />

schweren Etappen heißt es<br />

Zähne zusammenbeißen, um<br />

auch noch die letzten Meter<br />

ins Ziel zu schaffen.<br />

Ihre Oberbürgermeisterin für<br />

Lindau Dr. Claudia Alfons<br />

Unsere Kindertagesstätte „Am Hoyerberg“ umfasst zwei Gruppen und<br />

bietet eine Ganztagesbetreuung mit warmem Mittagessen. In unserer Einrichtung<br />

werden Kinder im Alter von 2 Jahren bis zur Einschulung betreut.<br />

Zum 01.09.2021 suchen wir einen<br />

Auszubildenden zum<br />

staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)<br />

mit optimierter Praxisphase (OptiPrax)<br />

für Bewerber mit fachfremder Berufsausbildung<br />

Die Stadt Lindau (B) bietet in Kooperation mit der Fachakademie für<br />

Sozialpädagogik, Marienheim Lindau des Schulwerks der Diözese Augsburg,<br />

Europaplatz 1 einen Ausbildungsplatz zum Erzieher an.<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 28.03.2021.<br />

in den Lindenhofpark und zu den<br />

dortigen Wohnhäusern sowie zum<br />

Friedensmuseum ist möglich. Für<br />

Anwohner ist die Zufahrt frei.<br />

<br />

Sylvia Ailinger<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08


4 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Gefragt in Lindau: Baumgräber<br />

Erweiterung auf dem <strong>Lindauer</strong> Friedhof ist in Planung<br />

Zwei Projekte des Friedhofs<br />

Lindau-Aeschach zeigen<br />

deutlich, dass der Trend zur<br />

Urnenbestattung weiterhin<br />

zunimmt: Baumbestattungen<br />

und Gemeinschaftsgräber. Außerdem<br />

steigt das Interesse<br />

an Grabanlagen, die nicht gepflegt<br />

werden müssen. Daher<br />

wird die Friedhofsverwaltung<br />

in Zusammenarbeit mit der<br />

Stadtgärtnerei regelmäßig<br />

neue Areale entwickeln und<br />

gestalten, die dieser Nachfrage<br />

gerecht werden.<br />

Die ersten Beisetzungsflächen<br />

für Urnen wurden auf<br />

dem Friedhof Lindau-Aeschach<br />

im Dezember 2020 an<br />

ausgewählten Bäumen angeboten.<br />

In den letzten Jahren<br />

fragten <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> vermehrt nach<br />

Baumbestattungen. Deshalb<br />

hat die Friedhofsverwaltung<br />

auf dem Friedhof nach Bereichen<br />

gesucht, die dafür geeignet<br />

sind. Gefunden wurden<br />

zwei Bäume, bei denen<br />

nun jeweils Findlinge als Gedenksteine<br />

liegen. So entstanden<br />

16 weitere Plätze für<br />

Baumbestattungen. Das Interesse<br />

daran war so groß,<br />

dass diese Plätze bereits Mitte<br />

Februar 2021 komplett belegt<br />

waren.<br />

Nun ist eine Erweiterung in<br />

Planung. Konkret werden<br />

mehrere Bäume aus dem<br />

Baumbestand des Friedhofs<br />

Lindau-Aeschach für Baumgräber<br />

ausgewählt.<br />

Dann können die <strong>Lindauer</strong><br />

Bürgerinnen und Bürger auch<br />

wieder Baumgräber erwerben.<br />

Eine Reservierung oder ein<br />

Vorauskauf ist nicht möglich.<br />

Das zweite Projekt des<br />

Friedhofs Lindau-Aeschach ist<br />

eine neue Anlage für ein Gemeinschaftsgrab,<br />

bei dem<br />

Neuer Container<br />

auf der Insel<br />

Nach einer äußerst schwierigen<br />

und langwierigen Standortsuche<br />

gibt es jetzt einen neuen Platz<br />

für die neuen Container auf der<br />

Insel. Diese stehen gut erreichbar<br />

zwischen Rewe und Kiosk auf der<br />

Insel.<br />

„Wir sind froh, zusammen mit<br />

dem ZAK diese Lösung gefunden<br />

zu haben“, sagt Danny Hemkens,<br />

Leiter des Bauhofs. Die Container<br />

ersetzen jene am Sina-Kinkelin-<br />

Platz.<br />

Jürgen Widmer<br />

<br />

Bildquelle: Sylvia Ailinger<br />

aber Namen genannt werden.<br />

Geführt wird diese Anlage unter<br />

der Bezeichnung Schmetterlingsgarten.<br />

Dieses Gemeinschaftsgrab<br />

wird voraussichtlich<br />

noch im ersten<br />

Quartal 2021 zum ersten Mal<br />

belegt. Das bestehende bisherige<br />

Gemeinschaftsgrab hat<br />

Nachruf<br />

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter<br />

Wieland Dumler<br />

der im Alter von 74 Jahren verstorben ist. Herr Dumler war bis zu seinem<br />

Ausscheiden in den Ruhestand über 32 Jahre lang bei der Stadt Lindau, zuletzt<br />

als Leiter der Straßenverkehrsabteilung, tätig.<br />

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes<br />

Mitgefühl gilt seiner Familie.<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

nur noch wenige freie Plätze.<br />

Das Gräberfeld ist bereits<br />

fertig bepflanzt und wird ab<br />

Frühjahr oder Sommer auch<br />

in allen Farben blühen. Auf<br />

dieser Bestattungsfläche finden<br />

dann in einem Rasenbereich<br />

etwa 80 Urnen Platz.<br />

<br />

Martina Rankl<br />

Die Friedhofsverwaltung des Friedhofs Lindau-Aeschach stellt vermehrtes<br />

Interesse an Grabanlagen fest, die nicht gepflegt werden<br />

müssen. <br />

Bildquelle: Friedhofsverwaltung<br />

Die Nachfrage nach Baumbestattungen und Gemeinschaftsgräbern<br />

auf dem Friedhof Lindau-Aeschach nimmt zu. Deshalb weitet die<br />

Friedhofsverwaltung ihr Angebot aus. Bildquelle: Friedhofsverwaltung<br />

Peter Wenzler<br />

Personalrat<br />

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 20.01.2021 bis<br />

zum 10.02.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:<br />

- Schlüssel/Autoschlüssel<br />

- Geldbeutel<br />

- Korrekturbrille<br />

- Sonnenbrille mit Sehstärke<br />

- verschiedene Smartphone<br />

- Ohrring<br />

- Rucksack<br />

- Kinderrucksack<br />

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert; evtl. Rückfragen<br />

richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof, Bleicheweg 14, Telefon<br />

08382 / 9380-0 oder -717.<br />

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des<br />

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 07.30 Uhr bis 12.30<br />

Uhr und Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr nach Terminvereinbarung<br />

abgeholt werden.<br />

Tel: 918-317<br />

Fax: 918-328<br />

E-Mail: fundamt@lindau.de<br />

Foto: Hari Pulko<br />

Ausbildung zur/zum<br />

Gästeführer/in in Lindau<br />

Sie interessieren sich für die spannenden Geschichten Lindaus, über trutzige<br />

Türme und wehrhafte Schanzen, sind kontaktfreudig und lieben es mit Menschen<br />

zu kommunizieren? Dann qualifizieren Sie sich als <strong>Lindauer</strong><br />

Gästeführer/in und melden sich bei uns an!<br />

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Gästeführer<br />

Zertifikat, dieses ist Voraussetzung um als neue/r Gästeführer/in über die Lindau<br />

Tourismus und Kongress GmbH vermittelt zu werden. Als zertifizierte/r<br />

Gästeführer/in können Sie mit Führungen auf selbständiger Basis beginnen.<br />

Dauer & Ablauf der Ausbildung:<br />

- Fünf Online-Termine und ein Präsenztermin (Dauer ca. 2 Stunden) zwischen<br />

12. März und 18. April 2021 zur <strong>Lindauer</strong> Geschichte, rechtlichen &<br />

finanziellen Aspekten und Rhetorik<br />

(detaillierter Schulungsplan: www.lindau.de/gaestefuehrer-werden)<br />

- anschließend Prüfungsgespräch und praktische Prüfung<br />

- die Lindau Tourismus und Kongress GmbH fördert diese Ausbildung, die<br />

Selbstbeteiligungskosten liegen bei 150,00 € pro Person<br />

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns mit ihren Kontaktdaten<br />

unter stadtfuehrungen@lindau-tourismus.de an.<br />

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Alexandra Bahner<br />

(alexandra.bahner@lindau-tourismus.de, Tel. +49 8382 8899933) zur Verfügung.<br />

Anmeldeschluss ist der 05. März 2021.<br />

www.lindau.de/gaestefuehrer-werden<br />

Nachruf<br />

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren Mitarbeiter<br />

Manfred Schmidtchen<br />

der im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Herr Schmidtchen war seit 1997<br />

in der Stadtgärtnerei beschäftigt.<br />

Wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes Mitgefühl<br />

gilt seiner Familie.<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

Peter Wenzler<br />

Personalrat


13<br />

13<br />

9<br />

9<br />

10<br />

10<br />

7<br />

7<br />

6<br />

6<br />

4<br />

4<br />

2<br />

2<br />

1<br />

1<br />

3<br />

3<br />

5<br />

5<br />

7<br />

7<br />

5<br />

5<br />

3<br />

3<br />

1<br />

1<br />

1<br />

1<br />

3<br />

3<br />

11<br />

11<br />

6<br />

6<br />

4<br />

4<br />

2<br />

2<br />

2<br />

2<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

5<br />

Bekanntmachung<br />

Bebauungsplan Nr. 86 “Altstadt“,<br />

12. Änderung “In der Grub 10 und 12“<br />

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB –<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 09.02.2021 in öffentlicher<br />

Sitzung die Aufstellung der 12. Änderung des Bebauungsplanes Nr.<br />

86 “Altstadt“ gemäß § 2 (1) BauGB beschlossen.<br />

Ziel und Zweck der Planung<br />

Im Gebäude In der Grub 10 und 12 auf der Insel befindet sich im Erdgeschoss<br />

und im ersten Obergeschoss das Kinderhaus St. Stephan. Es<br />

wird vom Verein der Evangelischen Diakonie Lindau als Kindertagesstätte<br />

mit zwei Krippengruppen zu jeweils 12 Kindern und einer Kindergartengruppe<br />

mit 25 Kindern geführt. Im zweiten Obergeschoss<br />

und im Dach des Gebäudes sind Mietwohnungen.<br />

Der Gebäudeteil In der Grub 12 ist ein Einzeldenkmal. In den Akten<br />

des Stadtbauamtes ist ein Kindergarten erstmals 1874<br />

nachweisbar. Zu diesem Zeitpunkt bestand bereits ein<br />

Waisenhaus im gleichen Gebäude.<br />

Die Nutzung durch eine Kindertagesstätte soll im Erdgeschoss<br />

und im ersten Obergeschoss zwingend beibehalten<br />

werden. Dafür soll baurechtlich in den grundsätzlich<br />

offenen Nutzungskatalog eingegriffen werden<br />

und eine Einrichtung zur Kinderbetreuung baurechtlich<br />

festgesetzt werden.<br />

Bereits die 11. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 86<br />

“Altstadt“ hatte zum Ziel, das Wohnen auf der Insel zu<br />

stärken. Auch mit der 12. Änderung des Bebauungsplanes<br />

“Altstadt” soll dieses Ziel unverändert weiterverfolgt<br />

werden. Dazu sind jedoch von der öffentlichen<br />

Hand unbedingt auch Folgeeinrichtungen wie Kinderbetreuungseinrichtungen,<br />

Schulen, andere Bildungseinrichtungen<br />

u.ä. bereit zu halten, um das Wohnen auf<br />

der Insel tatsächlich attraktiv zu machen. Auf der Insel<br />

befindet sich neben dem Kinderhaus St. Stephan noch<br />

der Kindergarten Maria-Ward. Im Zuge der Bebauung<br />

Bekanntmachung<br />

Satzung der Stadt Lindau (B) über eine Veränderungssperre<br />

für den Bereich der 12. Änderung<br />

“In der Grub 10 und 12“ des Bebauungsplanes<br />

Nr. 86 “Altstadt“<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat aufgrund von § 14 und § 16 des<br />

Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom<br />

3. November 2017, das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8.<br />

August 2020 geändert worden ist, und des Artikels 23 der Gemeindeordnung<br />

für den Freistaat Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung<br />

vom 22. August 1998, die zuletzt durch § 3 des Gesetzes<br />

vom 24. Juli 2020 geändert worden ist – in den jeweils geltenden Fassungen<br />

– die folgende Veränderungssperre als Satzung beschlossen:<br />

§ 1<br />

Zu sichernde Planung<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner Sitzung am 09.02.2021<br />

beschlossen, für den in § 2 bezeichneten Bereich, der 12. Änderung<br />

des Bebauungsplanes Nr. 86 “Altstadt“ aufzustellen. Die Veränderungssperre<br />

dient der Sicherung dieser Planung.<br />

§ 2<br />

Räumlicher Geltungsbereich<br />

Der Geltungsbereich dieser Satzung umfasst das Flurstück<br />

Nr. 307 der Gemarkung Lindau. Im beiliegenden<br />

Lageplan vom 09.12.2020 ist der Geltungsbereich der<br />

Satzung eingezeichnet. Der Lageplan ist Bestandteil<br />

dieser Satzung.<br />

§ 3<br />

Ziele und Zwecke<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Geltungsbereich<br />

der 12. Änderung des Bebauungsplanes<br />

Nr. 86 “Altstadt“ die Art der baulichen Nutzung zu<br />

ändern. Die Aufstellung der Bebauungsplanänderung<br />

wurde in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Lindau<br />

(B) am 09.02.2021 beschlossen. Zur Sicherung der mit<br />

dieser Bebauungsplanänderung verfolgten Planungsziele<br />

wird die hiesige Veränderungssperre für den in §<br />

2 bezeichneten Bereich erlassen.<br />

Die vorläufigen Planungsziele lauten:<br />

- Steuerung der vorhandenen Nachverdichtungspotentiale<br />

- Sicherung der sozialen Infrastruktureinrichtung<br />

22<br />

22<br />

Zwanzigerstraße<br />

340/2<br />

340<br />

340/2<br />

340<br />

334<br />

334<br />

335<br />

337<br />

Zwanzigerstraße<br />

335<br />

337<br />

333<br />

323<br />

339<br />

18<br />

333<br />

323<br />

339<br />

18<br />

20 16 14<br />

der Hinteren Insel ist laut Rahmenplan in der Luitpoldkaserne eine<br />

weitere Kita vorgesehen.<br />

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für ein- bis sechsjährige<br />

Kinder könnte bei einem Wegfall des Kinderhauses St. Stephan kurzfristig<br />

nicht ersatzhalber gedeckt werden. Die Stadt Lindau hat keine<br />

alternativen Gebäude auf der Insel in ihrem Besitz, die die Anforderungen<br />

an Brandschutz, Barrierefreiheit und zugehörigen Freiraum<br />

für 49 zu betreuende Kinder erfüllen könnten. Auch freie Bauflächen<br />

stehen, bedingt durch die topografische Insellage und den Ensembleschutz,<br />

kurzfristig nicht zur Verfügung. Mittelfristig könnten sie zwar<br />

ggf. auf der Hinteren Insel geschaffen werden, aber nicht im hier vorliegenden<br />

Kernbereich der Insel.<br />

Da das Gebäude In der Grub 12 unter Denkmalschutz steht, war 2012<br />

eine kindgerechte Umgebung für den Krippenbereich nur mit einer<br />

individuellen Abstimmung und Kompromissfindung möglich. Die<br />

Grundrissfigur, die dabei entstand, erscheint nur mehr schwer an andere<br />

Nutzungen anpassbar. Aus der Sicht des Denkmalschutzes waren<br />

336<br />

20 16 14<br />

336<br />

Schanzgasse<br />

338<br />

(Kinderbetreuung)<br />

- Sicherung der gebäudebezogenen Freiräume<br />

§ 4<br />

Rechtswirkung der Veränderungssperre<br />

(1) In dem von der Veränderungssperre erfassten Bereich dürfen<br />

gem. § 14 Abs. 1 BauGB<br />

1. Vorhaben i. S. d. § 29 BauGB nicht durchgeführt oder bauliche<br />

Anlagen nicht beseitigt werden; Vorhaben im Sinne des § 29<br />

BauGB sind:<br />

a. Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung<br />

von baulichen Anlagen zum Inhalt haben und<br />

b. Aufschüttungen und Abgrabungen größeren Umfangs sowie<br />

Ausschachtungen, Ablagerungen einschließlich Lagerstätten;<br />

2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen<br />

von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen<br />

nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig<br />

sind, nicht vorgenommen werden.<br />

(2) Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen,<br />

kann von der Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen<br />

werden. Die Entscheidung über Ausnahmen trifft die Stadt Lindau<br />

(B).<br />

(3) Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre<br />

baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben, von denen die<br />

Schanzgasse<br />

338<br />

332<br />

331<br />

332<br />

330<br />

331<br />

330<br />

324<br />

327<br />

327<br />

328<br />

324<br />

328<br />

329<br />

329<br />

321<br />

145<br />

3<br />

325<br />

6<br />

2<br />

Alter Schulplatz<br />

236<br />

326<br />

307/1<br />

In der Grub<br />

300<br />

319 318<br />

Auf der Mauer<br />

2a<br />

1<br />

301<br />

4 2<br />

Bebauungsplan Nr. 86 "Altstadt", 12. Änderung "In der Grub 10 und 12",<br />

Lageplan zur Veränderungssperre<br />

321<br />

145<br />

3<br />

325<br />

6<br />

2<br />

Alter Schulplatz<br />

326<br />

307/1<br />

In der Grub<br />

319 318<br />

Auf der Mauer<br />

1<br />

4 2<br />

Bebauungsplan Nr. 86 "Altstadt", 12. Änderung "In der Grub 10 und 12",<br />

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss<br />

Geltungsbereich<br />

236<br />

300<br />

2a<br />

301<br />

242<br />

10<br />

242<br />

10<br />

307<br />

8<br />

307<br />

8<br />

312<br />

12 6<br />

312<br />

312/2<br />

10<br />

241 239<br />

312/2<br />

10<br />

316<br />

315<br />

Pfeiffergässele<br />

314<br />

12 6<br />

241 239<br />

316<br />

315<br />

Pfeiffergässele<br />

6<br />

314<br />

9<br />

311<br />

9<br />

311<br />

310<br />

309<br />

310<br />

309<br />

308<br />

0 5 10 15 20 25 m<br />

M = 1:500<br />

Katasterstand Oktober 2020<br />

6<br />

8<br />

308<br />

8<br />

306/2<br />

306/2<br />

306<br />

306<br />

313<br />

305<br />

238 237<br />

4<br />

313<br />

305<br />

238 237<br />

4<br />

304/2<br />

304/2<br />

4<br />

2<br />

4<br />

2<br />

304<br />

304<br />

303<br />

2 5<br />

161<br />

303<br />

Neugasse<br />

2 5<br />

161<br />

Neugasse<br />

Cramergasse<br />

Cramergasse<br />

3a<br />

3a<br />

302<br />

302<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)<br />

151<br />

die Umbauten mit dem gewünschten Sichern des Brandschutzes für<br />

das Kinderhaus tragbar. Eine eventuelle neuerliche Umbaulösung für<br />

eine ggf. gewerbliche Nutzung würde vermutlich weiter in die Substanz<br />

eingreifen.<br />

Für eine Nutzung als Kinderhaus sind gebäudebezogene Freiräume<br />

zum Spielen erforderlich. Daher soll die 12. Änderung des Bebauungsplanes<br />

auch durch geeignete Festsetzungen den zugehörigen nördlichen<br />

Freiraum, auch ggf. mit seinem Baumbestand, planungsrechtlich<br />

sichern. Bei einer möglichen Überbauung der jetzigen Spielbereiche<br />

stünden auf der gesamten Insel aktuell keine geeigneten Ersatzflächen,<br />

vor allem für eine Nutzung durch Krippenkinder, zur Verfügung.<br />

Art der Verfahrensbearbeitung<br />

Der Bebauungsplan wird voraussichtlich im zweistufigen Regelverfahren<br />

als einfacher Bebauungsplan gemäß § 30 (3) BauGB aufgestellt.<br />

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes<br />

Das Plangebiet befindet sich auf der Insel Lindau, Gemarkung<br />

Lindau am Alten Schulplatz / In der Grub. Das Plangebiet<br />

umfasst das Flurstück Nr. 307 der Gemarkung Lindau<br />

mit den Hausnummern In der Grub 10 und 12. Maßgeblich<br />

für den Umgriff des Plangebiets ist der Lageplan vom<br />

09.12.2020. Das Plangebiet ist ca. 1.036 m 2 groß.<br />

Lindau (B), den 11. Februar 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)<br />

151<br />

4<br />

122/1<br />

Marktplatz<br />

Stadtbauamt Lindau 09.12.2020<br />

Stadtplanung / Möller / fei<br />

4<br />

122/1<br />

Marktplatz<br />

Stadtbauamt Lindau 09.12.2020<br />

Stadtplanung / Möller / fei<br />

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss der<br />

12. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 86<br />

“Altstadt“ mit Stand vom 09.12.2020 (verkleinerte<br />

Darstellung, unmaßstäblich)<br />

Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechts Kenntnis erlangt<br />

hat und mit deren Ausführung vor dem Inkrafttreten der<br />

Veränderungssperre hätte begonnen werden dürfen, sowie Unterhaltungsarbeiten<br />

und die Fortführung einer bisher ausgeübten<br />

Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht berührt.<br />

§ 5<br />

Inkrafttreten<br />

Die Veränderungssperre tritt am Tage ihrer ortsüblichen Bekanntmachung<br />

im Amtsblatt der Stadt Lindau (B) in Kraft (§ 16 Abs. 2 Satz 1 BauGB<br />

i.V.m. § 10 Abs. 3 Satz 4 BauGB).<br />

§ 6<br />

Außerkrafttreten<br />

Die Veränderungssperre tritt, sofern sie nicht gem. § 17 Abs. 1 oder Abs.<br />

2 BauGB verlängert wird, nach Ablauf von zwei Jahren, vom Tage der<br />

Bekanntmachung gerechnet, außer Kraft. Auf die Zweijahresfrist ist der<br />

seit der Zustellung der ersten Zurückstellung eines Baugesuchs nach § 15<br />

BauGB abgelaufene Zeitraum anzurechnen. Die Veränderungssperre tritt<br />

in jedem Fall außer Kraft, sobald und soweit der Bebauungsplan für das in<br />

§ 2 dieser Satzung genannte Gebiet rechtsverbindlich wird.<br />

Hinweis:<br />

Die Satzung über die Veränderungssperre kann während der üblichen<br />

Dienststunden bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, Bregenzer Straße<br />

8, von jedermann eingesehen werden. Auf Verlangen wird über<br />

den Inhalt Auskunft gegeben.<br />

Zusätzlich kann die Satzung über die Veränderungssperre auf<br />

der Homepage der Stadt Lindau (B) eingesehen werden. Des<br />

Weiteren erfolgt die Bekanntmachung der Satzung im Amtsblatt<br />

der Stadt Lindau (B).<br />

Auf die Vorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB<br />

über die fristgerechte Geltungmachung etwaiger Entschädigungsansprüche<br />

für entstandene Vermögensnachteile<br />

durch die Veränderungssperre nach § 18 und des § 18 Abs.<br />

3 BauGB über das Erlöschen der Entschädigungsansprüche<br />

bei nicht fristgemäßer Geltungmachung wird hingewiesen.<br />

Lindau (B), den 11. Februar 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Lageplan zur Veränderungssperre mit Geltungsbereich vom<br />

09.12.2020, unmaßstäblich<br />

Geltungsbereich<br />

0 5 10 15 20 25 m<br />

M = 1:500<br />

Katasterstand Oktober 2020


6 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Bauordnung und Bauverwaltung<br />

Öffentliche Bekanntmachung einer Baugenehmigung<br />

gemäß Art. 66a Bayerische<br />

Bauordnung (BayBO)<br />

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 10.02.2021 folgenden<br />

Baugenehmigungsbescheid erlassen:<br />

Aktenzeichen: 151/2020 Aeschach<br />

Bauvorhaben: Errichtung von Sozialwohnungen mit Tiefgarage, hier:<br />

1. Tektur zu BVZ Nr. 286/2018, Änderung TG/UG, Wegfall<br />

der Tiefgaragenüberdachung, Abrundung der Außenwand<br />

Wohnung 1 EG.<br />

Baugrundstück: Weyenstraße 6, Flur Nr.: 199/7, Gemarkung: Aeschach<br />

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten<br />

Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk versehenen<br />

Plänen genehmigt.<br />

Gründe:<br />

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig<br />

(Art. 53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V. mit § 1 der Verordnung<br />

über die Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991<br />

- GVBl. S. 123). Die Baugenehmigung wurde nach Art. 68 (1) BayBO<br />

erteilt, weil das Vorhaben keinen öffentlich rechtlichen Vorschriften<br />

widerspricht, die – da kein Sonderbau (Art. 2 (4) BayBO) vorliegt –<br />

im vereinfachten Genehmigungsverfahren nach Art. 59 (1) BayBO zu<br />

prüfen sind.<br />

Rechtsbehelfsbelehrung<br />

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner<br />

Bekanntgabe Klage erhoben werden bei dem<br />

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg<br />

in 86048 Augsburg<br />

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43<br />

Hausanschrift: Kornhausgasse 4<br />

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den<br />

Schriftformersatz zugelassenen 1 Form.<br />

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:<br />

1 <br />

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht<br />

zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen<br />

zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen<br />

Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit<br />

(www.vgh.bayern.de).<br />

<br />

Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten<br />

infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.<br />

Hinweis:<br />

Stadt Lindau<br />

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung<br />

der Baugenehmigung durch diese öffentliche Bekanntmachung<br />

ersetzt werden. Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung<br />

gemäß Art. 66 Abs. 2 BayBO als bewirkt.<br />

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen<br />

kann im Stadtbauamt,<br />

SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8, 1. Stock,<br />

Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten eingesehen<br />

werden (nur von Eigentürmer benachbarter Grundstücke). Es wird jedoch<br />

empfohlen, mit der Sachbearbeiterin, Frau Hofmann, unter der<br />

Rufnummer 918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.<br />

Lindau (B), den 10.02.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

(Bodensee)<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee)<br />

über den Ladenschluss in Kur-, Erholungsund<br />

Ausflugsorten<br />

vom 11. Februar 2021<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund des § 10 Abs. 1<br />

Satz 1 des Gesetzes über den Ladenschluss (LadSchlG) vom 2. Juni 2003<br />

(BGBl I. S. 744), zuletzt geändert durch Artikel 430 der Verordnung vom<br />

31. August 2015 (BGBl I S. 1474) in Verbindung mit § 2 Ladenschlussverordnung<br />

vom 21. Mai 2003 (GVBl S. 340), zuletzt geändert durch Verordnung<br />

vom 14. September 2011 (GVBl S. 442) folgende Rechtsverordnung:<br />

§ 1<br />

In der Stadt Lindau (Bodensee) dürfen Badegegenstände, Devotionalien,<br />

frische Früchte, alkoholfreie Getränke, Milch und Milcherzeugnisse im<br />

Sinne des § 4 Abs. 2 des Milch- und Fettgesetzes, Süßwaren, Tabakwaren,<br />

Blumen und Zeitungen sowie Waren, die für die Stadt Lindau (Bodensee)<br />

kennzeichnend sind, abweichend von den Vorschriften des § 3 Abs. 1 Nr. 1<br />

des Gesetzes über den Ladenschluss im Jahr 2021 vom<br />

21. März bis 10. Oktober 2021 (ohne Karfreitag, 02.04.2021)<br />

und 05. bis 19. Dezember 2021<br />

an allen Sonn- und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr verkauft werden.<br />

§ 2<br />

Die Offenhaltung ist auf diejenigen Verkaufsstellen beschränkt, in denen<br />

eine oder mehrere der genannten Waren im Verhältnis zum Gesamtumsatz<br />

in erheblichem Umfang geführt werden.<br />

§ 3<br />

Inhaber von Verkaufsstellen können bei vorsätzlichen oder fahrlässigen<br />

Zuwiderhandlungen gegen diese Rechtsverordnung nach § 24 Abs. 1 Nr. 2<br />

b, Abs. 2 LadSchlG mit einer Geldbuße bis zu 500,00 Euro belegt werden.<br />

§ 4<br />

Die Vorschriften des § 17 LadSchlG, die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes,<br />

des Manteltarifvertrages für die Arbeitnehmer im Einzelhandel in<br />

Bayern, des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Mutterschutzgesetzes<br />

sind zu beachten und werden durch den Erlass dieser Rechtsverordnung<br />

nicht berührt.<br />

§ 5<br />

Diese Verordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt<br />

der Großen Kreisstadt Lindau (Bodensee) in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des<br />

19. Dezember 2021 außer Kraft.<br />

Lindau (B), den 11. Februar 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

Zweite Verordnung zur Änderung der<br />

Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee)<br />

über die Festsetzung der Parkgebühren (Parkgebührenordnung)<br />

vom 11. Februar 2021<br />

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund von § 6 a Abs. 6 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) vom 05. März<br />

2003 (BGBl. I S. 310, 919), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 26. November 2020 (BGBl. I S. 2575),<br />

in Verbindung mit § 10 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) vom 16. Juni 2015 (BayGVBl. S. 184), zuletzt geändert<br />

durch § 11 des Gesetzes vom 23. Dezember 2020 (GVBl. S. 663) und durch Verordnung vom 22. Dezember 2020 (GVBl.<br />

S. 690), folgende<br />

Verordnung:<br />

§ 1<br />

Die Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee) über die Festsetzung der Parkgebühren (Parkgebührenordnung)<br />

vom 04. März 2020, zuletzt geändert durch die 1. Verordnung zur Änderung der Parkgebührenordnung vom<br />

07.12.2020, wird wie folgt geändert:<br />

1. Bei § 1 Abs. 2 und § 2 Satz 1 werden die Worte „Parkzonen für Kfz-Stellplätze“ jeweils durch die Worte „Parkzonen<br />

für Pkw-Stellplätze“ ersetzt.<br />

2. Bei § 1 Abs. 2 Nr. „2. Parkzone II“ wird der Spiegelstrich „- Seeparkplatz auf der Hinteren Insel (Zufahrt ab<br />

Thierschstraße)“ gestrichen und nach der Nr. „4. Parkzone IV:“ vor dem Absatz 3 als neue Nr. „5. Parkzone V:<br />

Seeparkplatz auf der Hinteren Insel (Zufahrt ab Thierschstraße)“ wieder neu eingefügt.<br />

3. Bei § 1 Abs. 2 Nr. „3. Parkzone III:“ wird nach dem Spiegelstrich „Parkplatz Vier-Linden-Quartier (…)“ ein neuer<br />

Spiegelstrich „Hartplatz Zech (beim Sportplatz Max-Halbe-Weg)“ eingefügt.<br />

4. Bei § 1 Abs. 2 Nr. „4. Parkzone IV:“ werden die letzte beiden Spiegelstriche „- Herbergsweg sowie von Herbergsweg<br />

umschlossener Parkplatz“ und „- Rickenbacher Straße (Berliner Platz bis Freihofstraße), Buttlerhügel<br />

(vorderer Bereich)“ gestrichen und bei Nr. „2. Parkzone II:“ nach dem letzten Spiegelstrich „Parkplatz Reutiner<br />

Bahnhof (…)“ jeweils neu eingefügt.<br />

5. Bei § 1 Abs. 3 „Parkzonen für Sonderstellplätze:“ werden die Worte „5. Parkzone V“ durch die Nummerierung<br />

„1.“ (Busparkplätze …) und die Worte „6. Parkzone VI“ durch die Nummerierung „2.“ (Wohnmobilparkplätze …)<br />

ersetzt.<br />

6. Bei § 2 Satz 1 werden bei der Nr. „3. Parkzone III“ die Worte „€ 0,50 pro Tag“ durch die Worte „€ 2,00 pro Tag“<br />

ersetzt.<br />

7. Bei § 2 Satz 1 wird nach der Nr. „4. Parkzone IV“ eine neue Nr. „5. Parkzone V € 1,60 je Stunde“ eingefügt.<br />

8. Bei § 2 Satz 1 „Parkzonen für Sonderstellplätze“ werden bei der Nr.1 die Worte „Parkzone V“ durch das Wort<br />

„Busse“ und bei der Nr. 2. die Worte „Parkzone VI“ durch das Wort „Wohnmobile“ ersetzt.<br />

9. § 2 Satz 2 wird wie folgt neu gefasst: „Elektrisch betriebene Fahrzeuge i.S.d. Elektromobilitätsgesetzes (EmoG),<br />

die deutlich sichtbar mit E-Kennzeichen o-der E-Plakette entsprechend § 9a Fahrzeug-Zulassungsverordnung<br />

gekennzeichnet sind, sind im Stadtgebiet Lindau (B) auf gebührenpflichtigen Parkplätzen –soweit diese zu<br />

bestimmten Zeiten nicht ohnehin ausschließlich Bewohnern vorbehalten sind– im Rahmen der jeweils geltenden<br />

Höchstparkdauer von der Entrichtung von Parkgebühren befreit; auf Kurzzeitparkplätzen ist die Parkscheibe<br />

auszulegen.“<br />

§2<br />

Die Änderung tritt am 01. April 2021 in Kraft.<br />

Lindau (B), den 11. Februar 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

www.stadtlindau.de


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

7<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

<br />

(Bodensee)<br />

Verordnung der Stadt Lindau (Bodensee)<br />

über die Sicherung von Gehbahnen im Winter<br />

(Winterdienstordnung)<br />

vom 11. Februar 2021<br />

Aufgrund des Art. 51 Abs. 4 und 5 des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes<br />

(BayStrWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 5.<br />

Oktober 1981 (BayRS 91-1-B), zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes<br />

vom 23. Dezember 2020 (GVBl. S. 683) erlässt die Stadt Lindau<br />

(B) folgende Verordnung:<br />

§ 1 Inhalt der Verordnung<br />

Diese Verordnung regelt Inhalt und Umfang der Sicherungspflicht für<br />

Gehbahnen im Winter auf den öffentlichen Straßen in der Stadt Lindau<br />

(B).<br />

§ 2 Öffentliche Straßen<br />

(1) Öffentliche Straßen im Sinne dieser Verordnung sind die nach<br />

dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz in seiner jeweils geltenden<br />

Fassung dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen,<br />

Wege und Plätze innerhalb der geschlossenen Ortslage.<br />

(2) Straßen im Sinne dieser Verordnung sind auch die Bundesfernstraßen<br />

gem. § 1 Abs.1 S.1, 2 FStrG.<br />

§ 3 Bestandteile der Straßen<br />

Zu den Straßen gehören gem. Art. 2 Nr. 1 und 3 BayStrWG:<br />

(1) der Straßenkörper, das sind insbesondere<br />

a) die Brücken, Tunnel, Durchlässe, Dämme, Gräben, Entwässerungsanlagen,<br />

Böschungen, Stützmauern und Lärmschutzanlagen;<br />

b) die Fahrbahnen (Richtungsfahrbahnen), die Trenn-, Seiten-,<br />

Rand- und Sicherheitsstreifen und die Bushaltebuchten, ferner<br />

die Gehwege und Radwege, soweit sie mit einer Fahrbahn in Zusammenhang<br />

stehen und mit dieser gleichlaufen (unselbständige<br />

Geh- und Radwege).<br />

(2) das Zubehör,<br />

das sind die Verkehrszeichen, die Verkehrseinrichtungen und die<br />

Verkehrsanlagen aller Art, die der Sicherheit oder Leichtigkeit des<br />

Straßenverkehrs oder dem Schutz der Anlieger dienen, und die Bepflanzung.<br />

§ 4 Öffentliche Gehbahnen<br />

Öffentliche Gehbahnen im Sinne dieser Verordnung sind die für den<br />

Fußgängerverkehr besonders bestimmten oder bereitgestellten, von<br />

der Fahrbahn abgegrenzten Teile öffentlicher Straßen und Plätze (unselbständige<br />

Gehwege),<br />

1. bei öffentlichen Straßen, ohne eine für den Fußgängerverkehr abgegrenzte<br />

Fläche gilt der Rand der Straße, hierzu gehören auch<br />

die verkehrsberuhigten Bereiche, Fußgängerbereiche und -zonen<br />

in der für die Benutzung durch Fußgänger erforderlichen Breite,<br />

2. die selbständigen Geh- und Radwege nach Art. 53 Nr. 2 Satz 2<br />

BayStrWG,<br />

3. die gemeinsamen Geh- und Radwege.<br />

§ 5 Geschlossene Ortslage<br />

Geschlossene Ortslage ist der Teil des Stadtgebietes, der in geschlossener<br />

oder offener Bauweise zusammenhängend bebaut ist. Einzelne<br />

unbebaute Grundstücke, zur Bebauung ungeeignetes oder ihr entzogenes<br />

Gelände oder einseitige Bebauung unterbrechen den Zusammenhang<br />

nicht.<br />

§ 6 Grundstück<br />

Grundstück ist jeder innerhalb der geschlossenen Ortslage liegende<br />

Grundbesitz desselben Eigentümers, der eine wirtschaftliche Einheit<br />

bildet.<br />

§ 7 Reihenhausgrundstücke<br />

Reihenhausgrundstücke liegen vor, wenn bei an sich offener Bauweise<br />

mehr als zwei im Wesentlichen gleichartige Häuser in der Weise<br />

aneinandergebaut sind, dass sich eine Hauszeile ergibt. Baulücken<br />

unterbrechen die Hauszeile nicht. In Zweifelsfällen ist die Verkehrsauffassung<br />

maßgebend.<br />

§ 8 Anlieger<br />

(1) Anlieger sind die Eigentümer der innerhalb der geschlossenen<br />

Ortslage liegenden bebauten oder unbebauten Grundstücke<br />

sowie die Personen, die an solchen Grundstücken dinglich zur<br />

Nutzung berechtigt sind (z. B. Erbbauberechtigte, Nießbraucher),<br />

sofern diese Grundstücke<br />

1. unmittelbar an eine öffentliche Straße oder den in § 3 aufgeführten<br />

Bestandteilen angrenzen (Vorderlieger), ohne Rücksicht<br />

darauf, ob sie zur angrenzenden öffentlichen Straße eine<br />

Zufahrt oder einen Zugang haben oder<br />

2. ohne unmittelbar an eine öffentliche Straße anzugrenzen über<br />

eine solche erschlossen werden, d.h. von ihr über einen privaten<br />

Weg oder in sonstiger Weise zugänglich sind (Hinterlieger).<br />

Ein dingliches oder anderes Recht eines Hinterliegers an einem<br />

solchen privaten Erschließungsweg lässt die Hinterliegereigenschaft<br />

unberührt, auch wenn ein solcher Erschließungsweg<br />

nicht unter einer eigenen Flurstücksnummer im Grundbuch eingetragen<br />

ist.<br />

(2) Besteht an einem Grundstück Miteigentum oder Sondereigentum<br />

(Wohnungs- oder Teileigentum), so trifft die Pflicht nach § 9<br />

dieser Verordnung jeden Mit- oder Sondereigentümer des Grundstücks.<br />

(3) Neben den an einem Grundstück dinglich zur Nutzung Berechtigten<br />

bleibt der Eigentümer verpflichtet. Zur dinglichen Nutzung<br />

Berechtigte sind die Erbbauberechtigten, die Nießbraucher, die<br />

Dauerwohn- und Dauernutzungsberechtigten und die Inhaber eines<br />

Wohnungsrechtes nach § 1093 BGB.<br />

§ 9 Sicherungspflicht<br />

(1) Zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum<br />

oder Besitz haben die Anlieger auf ihre Kosten die in § 4 genannten<br />

öffentlichen Gehbahnen in sicherem Zustand zu erhalten.<br />

(2) Grenzt ein Grundstück an mehrere öffentliche Straßen an oder<br />

wird es durch mehrere öffentliche Straßen mittelbar erschlossen,<br />

so besteht die Verpflichtung für jede dieser Straßen.<br />

(3) Bei öffentlichen Straßen mit einseitigem Gehweg besteht die Verpflichtung<br />

zur Sicherung nur für die Eigentümer, vor deren Grundstücken<br />

der Gehweg liegt, nicht aber für die der gegenüberliegenden<br />

Grundstücke.<br />

(4) Dem Vorderliegergrundstück sind diejenigen Hinterliegergrundstücke<br />

zugeordnet, die über dieselbe öffentliche Straße mittelbar<br />

erschlossen werden, an die das Vorderliegergrundstück grenzt.<br />

(5) Die Vorderlieger brauchen eine öffentliche Straße nicht zu sichern,<br />

zu der sie aus tatsächlichen Gründen keinen Zugang haben<br />

und keine Zufahrt nehmen können.<br />

(6) Keine Sicherungspflicht trifft ferner die Vorder- und Hinterlieger,<br />

deren Grundstücke einem öffentlichen Verkehr gewidmet sind,<br />

soweit auf diesen Grundstücken keine Gebäude stehen.<br />

§ 10 Sicherungsfläche<br />

(1) Sicherungsfläche ist die vor dem Vorderliegergrundstück liegende<br />

Gehbahn gem. § 4 dieser Verordnung in einer Breite von 1 m,<br />

gemessen von der Straßengrenze aus.<br />

(2) Bei einem Eckgrundstück erstreckt sich die Sicherungsfläche auf<br />

den ganzen, das Eckgrundstück umschließenden Teil der Gehbahn.<br />

§ 11 Zuteilung der Sicherungsfläche<br />

(1) Die Vorderlieger tragen gemeinsam mit den ihnen zugeordneten<br />

Hinterliegern die Sicherungspflicht für ihre Sicherungsfläche. Sie<br />

bleiben auch dann gemeinsam verantwortlich, wenn sie sich zur<br />

Erfüllung ihrer Pflichten anderer Personen oder Unternehmen bedienen.<br />

(2) Ist einem Vorderlieger kein Hinterlieger zugeordnet, so hat er<br />

die vor seinem Grundstück liegende Sicherungsfläche allein zu<br />

sichern. Das gleiche gilt für den Hinterlieger, wenn das Vorderliegergrundstück<br />

wegen geringer Größe oder wegen seines Zuschnittes<br />

nicht selbständig wirtschaftlich nutzbar ist.<br />

(3) Sind einem Vorderlieger ein oder mehrere Hinterlieger zugeordnet,<br />

so hat diese Gruppe die vor dem Vorderliegergrundstück liegende<br />

Sicherungsfläche gemeinsam zu sichern.<br />

(4) Es bleibt den Vorder- und Hinterliegern überlassen, die Aufteilung<br />

der auf sie treffenden Arbeiten untereinander durch Vereinbarung<br />

zu regeln. Kommt eine Vereinbarung nicht zu Stande, so kann jeder<br />

Vorder- oder Hinterlieger eine Entscheidung der Stadt über<br />

die Reihenfolge und die Zeitdauer, in der sie ihre Arbeiten zu erbringen<br />

haben, beantragen. Unterscheiden sich die Grundstücke<br />

der einander zugeordneten Vorder- und Hinterlieger hinsichtlich<br />

der Flächen wesentlich, kann die Entscheidung beantragt werden,<br />

dass die Arbeiten nicht in gleichen Zeitabschnitten zu erbringen<br />

sind, sondern dass die Zeitabschnitte in demselben Verhältnis zueinander<br />

stehen wie die Grundstücksflächen.<br />

§ 12 Umfang der Sicherungspflicht<br />

(1) Die Anlieger haben die Sicherungsfläche bei Schnee oder Glatteis<br />

an Werktagen von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr und an Sonn- und<br />

gesetzlichen Feiertagen von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr von Schnee<br />

freizumachen, bei Glätte zu bestreuen und in verkehrssicherem<br />

Zustand zu erhalten. Gegebenenfalls sind auch Durchgänge durch<br />

die am Gehwegrand gelagerten Schneemassen entsprechend dem<br />

Verkehrsbedürfnis mit zu bestreuen.<br />

(2) Es dürfen nur Splitt, Sand oder andere geeignete abstumpfende<br />

Mittel verwendet werden. Die Verwendung von Salz oder ätzenden<br />

Stoffen ist grundsätzlich zu vermeiden. Unvermischtes Salz<br />

darf ausnahmsweise an Steilstücken, Treppenaufgängen und<br />

Gehwegabsenkungen zum Bestreuen bei Glätte eingesetzt werden<br />

sowie in besonders gefährlichen Situationen, beispielsweise<br />

bei plötzlich überfrierender Nässe, jedoch auch hier nur im unumgänglich<br />

notwendigen Mindestmaß.<br />

(3) Die abgeschobenen Schnee- und Eismassen sind am Rand des<br />

Gehwegs, jedoch außerhalb der Fahrbahn, zu lagern, wenn dadurch<br />

der Fußgängerverkehr nicht wesentlich behindert oder<br />

gefährdet wird und dem Fußgängerverkehr eine von Schnee frei<br />

gemachte Gehbahnfläche von mindestens 1 m Breite zur Verfügung<br />

bleibt.<br />

(4) Ist dies nicht der Fall, so haben die Anlieger die Schnee- und Eismassen<br />

auf eigene Grundstücke oder auf die von der Stadt Lindau<br />

(Bodensee) dafür bestimmten Plätze zu bringen. Abfälle, insbesondere<br />

Schutt, Blech und Scherben, dürfen den abgelagerten<br />

Schnee- und Eismassen nicht beigemengt werden.<br />

(5) Im Ausnahmefall darf auch der Rand der Fahrbahn zur Lagerung<br />

der abgeschobenen Schnee- und Eismassen benützt werden,<br />

wenn dadurch der Fahrverkehr nicht gefährdet oder mehr als<br />

nur unwesentlich behindert und die Räumung der Fahrbahn von<br />

Schnee nicht erschwert wird. Durchgänge durch die abgelagerten<br />

Schnee- und Eismassen sind anzulegen, wo es das Verkehrsbedürfnis<br />

erfordert.<br />

(6) Bei der Lagerung am Gehweg- und Fahrbahnrand sind Abflussrinnen<br />

und Regeneinlässe unbedingt freizuhalten.<br />

§ 13 Besondere Vorschriften für Reihenhausgrundstücke<br />

(1) Reihenhaushinterlieger einer Reihenhauszeile gelten abweichend<br />

von § 9 Abs. 4 dem Vorderlieger-Endgrundstück der jeweiligen<br />

Zeile als zugeordnet.<br />

(2) Sind beide Endgrundstücke einer Zeile Vorderliegergrundstücke,<br />

so gilt jedem dieser Grundstücke die ihm nächstgelegene Hälfte<br />

der Hinterlieger als zugeordnet. Ist die Zahl der Hinterlieger ungerade,<br />

so gilt der mittlere demjenigen Vorderlieger-Endgrundstück<br />

als zugeordnet, das an die Straße mit der größeren Verkehrsbedeutung<br />

angrenzt; haben die Straßen etwa die gleiche Verkehrsbedeutung,<br />

so gilt der mittlere Hinterlieger dem Vorderlieger-<br />

Endgrundstück mit der niedrigeren Hausnummer als zugeordnet.<br />

(3) Für die Zuteilung der Sicherungsfläche und für die Aufteilung der<br />

Pflichten gelten § 10 und § 12 sowie § 11 Abs. 4 entsprechend.<br />

(4) Für Reihenhausgrundstücke einer Reihenhauszeile, die über öffentliche<br />

Wege (beschränkt öffentliche Wege und Eigentümerwege<br />

nach Art. 53 Nr. 2 und 3 BayStrWG) zugänglich sind, gelten hinsichtlich<br />

der vor dem Endgrundstück liegenden Sicherungsfläche<br />

die vorstehenden Absätze sinngemäß.<br />

§ 14 Sonderfälle<br />

(1) In Fällen, die durch die vorstehenden Vorschriften nicht erfasst<br />

werden und in den Fällen des § 11 Abs. 4, trifft die Stadt auf Antrag<br />

durch Bescheid eine Regelung entsprechend den in dieser<br />

Verordnung enthaltenen Grundsätzen über die Zuordnung der<br />

Hinterlieger, die Zuteilung der Sicherungsfläche und die Aufteilung<br />

der Pflichten.<br />

(2) Bis zur Unanfechtbarkeit des Bescheides obliegt dem Vorderlieger<br />

die Gehwegsicherungspflicht für die vor seinem Grundstück<br />

liegende Sicherungsfläche.<br />

§ 15 Härtefälle<br />

(1) In Fällen, in denen die Vorschriften dieser Verordnung zu einer<br />

erheblichen unbilligen Härte führen würde, die dem betroffenen<br />

Anlieger auch unter Berücksichtigung der öffentlichen Belange<br />

und der Interessen der übrigen Anlieger nicht zumutbar ist, kann<br />

die Stadt auf Antrag durch Bescheid eine angemessene Regelung<br />

entsprechend den in dieser Verordnung enthaltenen Grundsätzen<br />

treffen. Fälle einer Be- oder Verhinderung an der Erfüllung der<br />

Pflichten aus persönlichen Gründen (z. B. Alter, Gebrechlichkeit,<br />

Krankheit, dauernde Abwesenheit) können nur Berücksichtigung<br />

finden, wenn kumulativ auch eine wirtschaftliche Härte vorliegt.<br />

(2) Bis zur Unanfechtbarkeit des Bescheides über den Antrag nach<br />

Abs. 1 gelten die durch diese Verordnung festgelegten Regelungen.<br />

§ 16 Ordnungswidrigkeiten<br />

Nach Art. 66 Nr. 5 des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes kann mit<br />

Geldbuße von bis zu eintausend Euro belegt werden, wer vorsätzlich<br />

oder fahrlässig als Anlieger den Vorschriften des §§ 9 bis 13 über die<br />

Gehwegsicherungspflicht zuwiderhandelt.<br />

§ 17 Inkrafttreten<br />

(1) Diese Verordnung tritt eine Woche nach ihrer Bekanntmachung in<br />

Kraft. Sie gilt 20 Jahre.<br />

(2) Die Verordnung der Stadt Lindau (Bodensee) über die<br />

Sicherung von Gehbahnen im Winter (Winterdienstordnung) vom<br />

01. Dezember 2016 tritt außer Kraft.<br />

Lindau (B), den 11. Februar 2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


8 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

AUS DEM STADTRAT<br />

Haushalt 2021<br />

Wir haben dem HH 2021,<br />

wenn auch mit Bedenken,<br />

zugestimmt. Mit der Aufnahme<br />

von 15 Mio € neuen<br />

Schulden werden wir zwar<br />

Ende 2021 bei insgesamt<br />

LI<br />

J. Müller<br />

116,42 Mio Schulden liegen,<br />

wovon allein auf die GTL<br />

43,18 Mio entfallen. Dies ist<br />

aber OB Dr. Alfons nicht anzulasten,<br />

sondern beruht auf Weichenstellungen<br />

unter ihrem Vorgänger und dem seinerzeitigen<br />

Stadtrat. Entgegen den steten Warnungen in den<br />

HH-Genehmigungen der Rechtsaufsicht und<br />

auch entgegen meinen Appellen in den HH-Reden<br />

wurde in “unnötige“ Projekte wie z.B. die<br />

Landesgartenschau und den Neubau GTL. investiert,<br />

was zu einer stetigen Steigerung der Schulden<br />

geführt hat. Eine Steigerung der Aufenthaltsqualität<br />

auf der Westl. Insel wäre auch ohne<br />

die Zuschüsse für eine LGS mit einem wesentlich<br />

geringeren finanziellen Aufwand möglich gewesen<br />

und ohne unsere Bürger zwei Jahre am Betreten<br />

zu hindern. Der Neubau der GTL bedeutet 14<br />

Mio neue Schulden und eine Vernichtung von<br />

Vermögenswerten an den bisherigen Standorten<br />

von Stadtgärtnerei und Bauhof. Dieses Geld hätten<br />

wir besser verwendet, um den Sanierungsstau<br />

bei unseren Schulen abzubauen.<br />

Lindau lebt<br />

JA<br />

J. Sommerweiß<br />

Vor einem Jahr fand in der<br />

Inselhalle die Jugendwerft<br />

statt, welche Teil eines bis dahin<br />

in unserer Stadt einmaligen<br />

Bürgerbeteiligungsprozesses<br />

war. Junge<br />

<strong>Lindauer</strong>:innen konnten eigene<br />

Ideen und Aktionen<br />

einbringen. „Sich in der Heimatstadt<br />

wohlfühlen“ war das Ziel des Prozesses,<br />

welcher nun abgeschlossen und in einem neuen<br />

Gesamtkonzept geendet ist. Dadurch sollen jugendgerechte<br />

Räume in allen Stadtteilen entstehen,<br />

eine aktive Jugendbeteiligung im Sinne eines<br />

finanziellen Jugendbudgets umgesetzt werden sowie<br />

ein Fachkreis gegründet werden, der die Vernetzung<br />

im gesamten Stadtgebiet fördert. Erste<br />

Meilensteine sind bereits umgesetzt: die Jugendarbeit<br />

wird wieder von der Stadt selber ausgeführt<br />

und wir haben neue Ansprechpartner für die Jugendlichen<br />

eingestellt, die bereits das Jugendzentrum<br />

Xtra neu gestaltet haben und auf dessen Wiedereröffnung<br />

warten. Ich freue mich, dass wir als<br />

Stadt unsere Jugendlichen somit mitreden, mitbestimmen<br />

und mitgestalten lassen. Das Konzept ist<br />

ein Neubeginn für ein Lindau, das jung ist, das<br />

lebt und in dem sich unsere jungen<br />

<strong>Lindauer</strong>:innen wohlfühlen.<br />

Zum Bismarckdenkmal<br />

ÖDP<br />

C. Norff<br />

Was soll mit dem sanierungsbedürftigen<br />

Bismarckdenkmal<br />

am Hoyerberg geschehen?<br />

Geschaffen wurde es<br />

von Lothar Dietz und ist für<br />

seine Zeit ein durchaus modern<br />

anmutendes Kunstwerk<br />

aus Muschelkalk, das eigentlich<br />

schon 1917 angedacht<br />

und von <strong>Lindauer</strong> Bürgern erst im Jahr 1931 finanziert<br />

und verwirklicht wurde. Natürlich findet<br />

man bei Bismarck Züge, die wir kritisieren, weil sie<br />

nicht in Ordnung waren (Kampf gegen die Sozialdemokraten,<br />

Kampf gegen die kath. Kirche), dennoch<br />

hat er historische Verdienste vorzuweisen:<br />

Begründung des 2. Deutschen Reiches mit viel diplomatischem<br />

Geschick und einer damals sehr<br />

fortschrittlichen Reichsverfassung, die Sozialgesetze,<br />

die heute noch Grundlage der Sozialgesetzgebung<br />

sind. Das Denkmal beinhaltet auch den Respekt<br />

vor der Geschichte und vor den Bürgern der<br />

damaligen Zeit. Man könnte mit einem Schülerprojekt<br />

den Platz am Denkmal umgestalten, mit<br />

Informationstafeln auf die Geschichte Bismarcks<br />

und des Denkmals hinweisen. Junge Menschen<br />

treffen sich bereits jetzt gern dort. Die ÖDP wird<br />

sich für den Erhalt des Denkmals für Lindaus Ehrenbürger<br />

einsetzen.<br />

Einladung<br />

CSU<br />

T. Hummler<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

Corona hält uns, unsere Stadt<br />

und unsere Finanzen fest im<br />

Griff. Erst im Februar wurde<br />

der Haushalt 2021 und der Finanzplan<br />

vom Stadtrat abgesegnet<br />

- ein Novum! Fest<br />

steht, dass unser Handlungsspielraum<br />

geringer wird. Sonderwünsche<br />

können nicht erfüllt<br />

werden! Der CSU ist es wichtig, Lindau<br />

nachhaltig, zukunftssicher aufzustellen. Einsparen<br />

können wir nur, wenn wir die Verwaltungsprozesse<br />

mit Hilfe von IT-Steuerung optimieren.<br />

Wir legen Wert auf Innenverdichtung beim<br />

Wohnbau. Stadtgärtnerei und Bauhofgelände<br />

müssen zügig dem Wohnen zugeführt werden.<br />

Eine Aufwertung unserer Stadt durch Steigerung<br />

der Aufenhaltsqualität wie Bürgerpark und Spielplätze<br />

war Antrag der CSU! Im Hintergrund<br />

stand immer die Machbarkeit und die können wir<br />

auch in Zukunft nur über entsprechende Fördermittel<br />

erreichen. Dies gilt auch für unsere Schullandschaft.<br />

D. h. keine Schnellschüsse und Einzellösungen,<br />

sondern ein ganzheitliches, strukturiertes<br />

u. finanzierbares Schulkonzept! Ein attraktives<br />

Mobilitätskonzept muss alle Verkehrsteilnehmer<br />

berücksichtigen und mitnehmen.<br />

Dafür stehen wir - Ihre CSU<br />

Zum städtischen Haushalt<br />

BU<br />

U. Schöffel<br />

Die SARS-CoV-2 Pandemie<br />

und Fehler der vergangenen<br />

Jahre engen den finanziellen<br />

Spielraum des städtischen<br />

Haushalts erheblich ein. Eine<br />

Reorganisation der Verwaltungsstrukturen<br />

im Zuge der<br />

notwendigen Digitalisierung<br />

bietet zumindest eine Chance<br />

für zukünftige Einsparpotentiale. Aber auch andere<br />

Ausgaben gehören auf den Prüfstand. Es ist<br />

beispielsweise kaum zu verstehen, dass sich der<br />

Durchführungshaushalt der kommenden Gartenschau<br />

im Angesicht der zu erwartenden Erlösdefizite<br />

(Eintritt, Sponsoring, Werbung) nicht reduzieren<br />

lassen sollte. Hier sind die Verantwortlichen<br />

gefordert. Ein Beharren auf ursprünglich bewilligten<br />

Summen und ein reaktionsloses, achselzuckendes<br />

Zur-Kenntnis-nehmen einer doch eher defizitären<br />

Prognose werfen Fragen auf, die frühzeitig<br />

beantwortet werden müssen. Allein auf Besucherströme<br />

zu setzen, die, nach einer Lockerung<br />

der derzeitigen Reisebeschränkungen, vielleicht<br />

noch erwartet werden könnten, darf nicht Grundlage<br />

einer soliden Finanzplanung sein. Das retrospektive<br />

Eingeständnis von Fehlern, wie wir es in<br />

anderen Bereichen erleben, hilft unserer Stadt<br />

nicht weiter.<br />

Taube statt Adler?<br />

BL<br />

M. Kaiser<br />

Die Baufälligkeit des Bismarckdenkmals<br />

hat eine<br />

wichtige, lebendige Diskussion<br />

angestoßen wie wir heute<br />

mit einer Hinterlassenschaft<br />

aus nationalistisch geprägten<br />

Zeiten zeitgemäß und geschichtsbewusst<br />

umgehen<br />

wollen. Das Denkmal einfach<br />

schleifen oder kontrolliert verfallen lassen?<br />

Oder es belassen und nur sanieren? Oder es umgestalten<br />

und kreative Impulse setzen in Richtung<br />

„Denkmal-nach“.? Diese Diskussion ist ein richtiger<br />

Schritt zu zeitgemäßer Erinnerungskultur. In<br />

Zeiten, in denen Rechtsextreme die Reichsflagge<br />

am Deutschen Bundestag wehen lassen und sich<br />

wieder Menschen nach autoritär geprägten Regierungsformen<br />

sehnen, eine absolute Notwendigkeit<br />

für unsere Demokratie. In einer Projektwerkstatt<br />

könnten <strong>Lindauer</strong>*innen Ideen entwickeln, die<br />

vielleicht am Ende dieses steinerne Monstrum in<br />

einem anderen Licht zeigen würde.<br />

Egal, zu welchem Ergebnis unsere Diskussion in<br />

Lindau führen wird, schon jetzt sollten Informationen<br />

zur Person des „Eisernen Kanzlers“ am Sockel<br />

des Adlers geschrieben stehen, wo differenziert<br />

dessen Rolle in der Geschichte unseres Landes beschrieben<br />

wird.<br />

Pflicht vor Kür<br />

Die finanziellen Auswirkungen<br />

der Pandemie stellen<br />

auch den städtischen Haushalt<br />

vor immense Herausforderungen.<br />

Fast 10 Mio. an<br />

Einnahmen fehlen in den<br />

SPD<br />

A. Rundel<br />

nächsten drei Jahren. Um das<br />

Defizit auszugleichen sind<br />

höhere Kredite und zusätzliche<br />

Grundstücksverkäufe -<br />

wohlgemerkt an die städtische GWG zur Schaffung<br />

bezahlbaren Wohnraums – nötig. Des Weiteren<br />

heißt es: Pflicht vor Kür, sprich die Konzentration<br />

auf das Notwendige. Für uns ist das die Fortführung<br />

der bereits begonnenen Projekte wie Cavazzen,<br />

Therme mit Familien- und Freizeitbad,<br />

Gartenschau sowie Bahnquerungen, denn sie<br />

schaffen einen nachhaltigen Mehrwert für Bürger-<br />

Innen und Gäste und stärken zudem die Wirtschaftskraft<br />

unserer Stadt. Zum anderen sind das<br />

Investitionen in die Kinderbetreuung, in Kitas und<br />

Schulen. „Kurze Beine - kurze Wege“ muss auch in<br />

Zech gelten, deshalb ist neben dem Neubau der Kita<br />

die Erweiterung der Grundschule vonnöten.<br />

Vordringlich ist auch eine Lösung des Parkproblems.<br />

Die von uns initiierte Bürgerbeteiligung<br />

für den Karl-Bever-Platz bringt hoffentlich eine<br />

einvernehmliche Lösung, um weitere Schritte anzugehen.<br />

Verantwortung<br />

FW<br />

A. Reich<br />

Mit großer Verwunderung<br />

haben wir festgestellt, dass<br />

der städtische Haushalt 2021<br />

u.a. von zwei Fraktionen abgelehnt<br />

wurde. Sitzen doch<br />

diese Fraktionen mit in den<br />

städtischen Ausschüssen, beraten<br />

und beschließen das<br />

ganze Jahr über Themen, die<br />

ausschließlich unsere Stadt betreffen und lehnen<br />

dann die finanzielle Grundlage und das Arbeitsfundament<br />

unserer Kommune ab. Verantwortung<br />

für politisches Handeln sieht anders aus. Für uns<br />

ist dies nicht nachvollziehbar und gibt Anlass zu<br />

großer Sorge, wenn Kommunalpolitik nur dogmatisch<br />

und ideologisch verstanden wird. Kommunalpolitik<br />

muss verlässlich, ehrlich und umsetzbar<br />

sein. Wir verstehen unter dem politischen Mandat<br />

die Diskussion, das Ringen um die besten Lösungen,<br />

aber auch Kompromissbereitschaft, das Akzeptieren<br />

von Mehrheitsentscheidungen und die<br />

Unterstützung für die Umsetzung der Beschlüsse.<br />

Das große gemeinsame Ziel, unsere Stadt voranzubringen<br />

und zukunftsfähig auszurichten, sollte<br />

das Ziel aller politischen Kräfte im Stadtrat sein<br />

und hierzu gehört auch die Übernahme der Verantwortung<br />

für das politische Handeln.<br />

Bleiben Sie gesund.<br />

Lockdown ohne Verstand<br />

AFD<br />

Dr. R. Rothfuß<br />

Für viele <strong>Lindauer</strong> Kleinunternehmer<br />

bedeutet die desaströse<br />

Corona-Lockdown-Politik<br />

der Bundes- und Landesregierung<br />

der Verlust ihrer<br />

Zukunftsperspektiven. Das<br />

beliebige Jonglieren mit Inzidenzwerten<br />

entscheidet über<br />

ihr Schicksal. Läden, die unsere<br />

lebendige Stadt ausmachten, stehen vor dem<br />

Aus. Zugleich baut Amazon-Chef Bezos, der allein<br />

2020 ganze 75 Milliarden reicher wurde, ein Verteilzentrum<br />

in Memmingen. Obwohl die Lockdown-Politik<br />

von CDU/CSU/SPD die Finanzen der<br />

Stadt erst ab 2022 voll treffen wird, soll der Gesamtschuldenstand<br />

Ende 2021 schon 116 Millionen<br />

Euro betragen. 4.500 Euro pro Kopf und damit<br />

das Fünffache des bayerischen Durchschnitts<br />

misst der alpine Schuldenberg am Bodensee. Wir<br />

und zukünftige Generationen werden es ausbaden<br />

müssen. OB Alfons hat diese Hypothek von ihrem<br />

Vorgänger geerbt, der die Schulden 2011 noch halbieren<br />

wollte und sie fast verdoppelte. Zum Glück<br />

achtet sie den Parkhaus-Bürgerentscheid mehr als<br />

Ex-OB Ecker den 2011 von mir initiierten zum<br />

Bahnhof Reutin. Bei korrekter Umsetzung wären<br />

uns Steuerzahlern Kosten in zweistelliger Millionenhöhe<br />

erspart geblieben.<br />

Die Stadtratsseite ist<br />

wieder da<br />

Mit dieser Ausgabe kehrt die Seite<br />

„Aus dem Stadtrat“ in die <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

zurück. Sie bietet den im Stadtrat<br />

vertretenen Gruppierungen<br />

zunächst alle vier Wochen, also in<br />

jeder zweiten Ausgabe, ihre Sicht auf<br />

die Stadtpolitik darzustellen. Dies ist<br />

ein aus Sicht des Stadtrats wichtiger<br />

Beitrag zur politischen Willensbildung<br />

in der Bürgerschaft.<br />

Für die Zukunft hat sich der Stadtrat<br />

einige wenige Regeln gegeben. So<br />

werden in Zukunft nur Stadtratsmitglieder<br />

auf dieser Seite zu Wort kommen.<br />

Dies ist die Rückkehr zur<br />

ursprünglichen Idee dieser Seite.<br />

Zudem wird der Inhalt auf kommunalpolitische<br />

Inhalte begrenzt sein.<br />

Die redaktionelle Verantwortung für<br />

den Inhalt liegt bei den einzelnen<br />

Gruppierungen und der Inhalt gibt die<br />

Meinung des Verfassers wieder. Diese<br />

ist nicht zwangsläufig die Mehrheitsmeinung<br />

des Stadtrats oder die Meinung<br />

der Redaktion. Jürgen Widmer<br />

Schwere Zeiten<br />

FB<br />

G. Brombeiß<br />

Das Corona-Virus belastet<br />

auch das Leben in Lindau<br />

massiv. Durch die Grenznähe<br />

zu Österreich und Baden-<br />

Württemberg ist hier die<br />

Situation besonders komplex.<br />

Nur wenige Kilometer<br />

weiter bestehen andere Regeln<br />

wie bei uns in Bayern.<br />

Umso lobenswerter ist das disziplinierte Verhalten<br />

des Großteils der <strong>Lindauer</strong> Bevölkerung. Diese<br />

Pandemie wird, nach ihrem hoffentlich baldigen<br />

Ende, Spuren in unserer Stadt hinterlassen.<br />

Neben den <strong>Lindauer</strong> Geschäften, der Gastronomie<br />

und den Hotels, werden sich auch die Kultur<br />

und zahlreiche Vereine vorerst schwer tun, wieder<br />

zur Normalität zurückzukehren. Die Stadt<br />

wird in den kommenden Jahren, aufgrund niedrigerer<br />

Steuereinnahmen, verstärkt Schwerpunkte<br />

setzen müssen. Diese werden unter anderem die<br />

Entwicklungen um den neuen Bahnhof in Reutin,<br />

die Kindergärten und die Sanierung der Schulen<br />

sein. Letzteres wurde seit Jahren immer wieder geschoben.<br />

Neue Baugebiete entstanden und entstehen.<br />

Es steigt die Anzahl der Familien mit Kindern.<br />

Die Freien Bürger werden sich deshalb weiterhin<br />

dafür einsetzen, dass die Kitas und die<br />

Schulen in Lindau nicht vergessen werden.<br />

Endlich …<br />

FDP<br />

F. Nüberlin<br />

können Wir uns bei den<br />

Wählerinnen und Wählern<br />

für Ihre Stimme und Ihr damit<br />

verbundenes Vertrauen<br />

bei der Kommunalwahl<br />

2020 bedanken. Ulrich Jöckel<br />

wurde mit vielen Stimmen<br />

wiedergewählt und Ich<br />

bin nun dank Ihnen auch<br />

im Stadtrat. Die FDP Lindau steht für Bürgernähe<br />

und Transparenz, genauso wie SIE! Fehler aus der<br />

Vergangenheit müssen akzeptiert werden. Eine<br />

Inselhalle, welche sich noch immer im Sanierungszustand<br />

befindet oder ein Feuerwehrbedarfsplan,<br />

welcher 2017 vom Stadtrat beauftragt<br />

wurde sind zu berücksichtigen, wie Schul- und<br />

andere städtische Gebäude. Für die Gartenschau<br />

sollten 650 Parkplätze verlegt werden, …..und<br />

was ist daraus geworden? Wir sehen unsere Aufgaben<br />

darin, Themen besser zu analysieren und<br />

gewisse Entscheidungen zu hinterfragen, denn<br />

am Ende sind wir keiner Verwaltung Rechenschaft<br />

schuldig, sondern nur IHNEN, den <strong>Lindauer</strong><br />

Bürgern*innen. Ein weiterer wichtiger<br />

Punkt für mich ist die Jugend und die damit verbundene<br />

Jugendarbeit in Lindau, die wir jetzt gemeinsam<br />

anpacken müssen, genauso wie neue<br />

umweltfreundliche und klimaneutrale Mobilität.


WISSENSWERTES 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

9<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Das Prinzip „Market for lemons“<br />

(George Akerlof) besagt, dass<br />

Verkäufer von gebrauchten Waren<br />

über deren Zustand besser<br />

informiert sind als Erwerber,<br />

so dass sich Käufer bei ihrer<br />

Preisfindung an einem durchschnittlichen<br />

Zustand orientieren.<br />

Sie bieten für gute einen<br />

zu geringen und für schlechte<br />

Qualität einen zu hohen Preis.<br />

Auch Immobilienmärkte<br />

scheinen diesem Trend zum<br />

Durchschnittspreis zu folgen.<br />

Käufer sollten den Markt daher<br />

längerfristig verfolgen, Expertise<br />

aufbauen und sich vor-<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Das Zitronen-Problem<br />

Georg Ludwig<br />

Selbstständiger<br />

Finanzberater für<br />

die Deutsche Bank<br />

<br />

her Gedanken machen, wie die Immobilie<br />

aussehen muss. Passt sie auf<br />

absehbare Zeit zu meiner Lebensplanung<br />

? Wie sieht es mit der langfristigen<br />

Vermietbarkeit und Veräußerbarkeit<br />

aus, wenn sich unser<br />

Leben ändert? Wie sind der Zustand,<br />

die Lage und das Wohnumfeld?<br />

Gute Berater nehmen sich Zeit und<br />

bereiten ihre Klienten in allen Aspekten<br />

auf den Kauf vor, so dass diese<br />

sich dann – wenn es soweit ist –<br />

vornehmlich mit der Immobilie beschäftigen<br />

können, um dann nicht<br />

„lemons“ zu erwerben. GL<br />

Finanzagentur Georg Ludwig<br />

Reichsplatz 5, 88131 Lindau (B)<br />

Tel.: 0 83 82/2 73 66 31<br />

Mobil: 01 73/7 55 25 67<br />

E-Mail: georg.ludwig@db.com<br />

@ www.db-finanzberatung.de/<br />

lindau.html<br />

www.whofinance.de/<br />

berater/georg-ludwig<br />

Mehr als 90 Aussteller<br />

Berufsinfomesse „fitforJOB!“ findet am 20. März digital statt<br />

Am 20. März findet die „fitforJOB!“,<br />

Schwabens größte<br />

Messe rund um die duale Berufsausbildung,<br />

statt – erstmals<br />

in digitaler Form. Mehr<br />

als 90 Aussteller aus Bayerisch-Schwaben<br />

sind mit dabei.<br />

Schülerinnen und Schüler<br />

sowie Eltern und Lehrer können<br />

sich im virtuellen Messezentrum<br />

über Berufe und Firmenprofile,<br />

über aktuelle<br />

Stellenangebote und Aus- und<br />

Weiterbildungsprogramme informieren.<br />

Wegen der Corona-Krise ist in<br />

diesem Jahr vieles anders. Das<br />

betrifft auch die „fitforJOB!“.<br />

Die Berufsinfomesse, die von<br />

der Handwerkskammer für<br />

Schwaben (HWK) und der Industrie-<br />

und Handelskammer<br />

Schwaben (IHK) organisiert<br />

wird, findet diesmal nicht im<br />

Augsburger Messezentrum, sondern<br />

digital statt. Das Interesse<br />

ist enorm. Mehr als 90 Unternehmen<br />

und Handwerksbetriebe<br />

aus Bayerisch-Schwaben<br />

haben sich angemeldet, darunter<br />

viele namhafte Arbeitgeber<br />

der Region. Sie werden mit<br />

einem virtuellen Stand vertreten<br />

sein und Interessenten live<br />

am Messestand informieren.<br />

Live-Chat mit Unternehmensvertretern<br />

von zu Hause aus<br />

Schülerinnen und Schüler,<br />

Eltern und Lehrer, die live dabei<br />

sein wollen, können sich über<br />

die Webseite fitforjob-augsburg.de<br />

kostenlos anmelden. Sie erhalten<br />

danach den Link, mit dem<br />

sie am 20. März ins virtuelle<br />

Messezentrum gelangen. Dort<br />

ist alles wie bei einer realen<br />

Messe: Im Foyer gibt es Informationen<br />

zur Orientierung, im<br />

Vortragsforum geben Experten<br />

Tipps zur dualen Ausbildung. In<br />

den großen Hallen sind die Aussteller<br />

zu finden. Per integriertem<br />

Chat können die Besucher<br />

am Messetag von 9 bis 15 Uhr<br />

direkt mit den Unternehmensvertretern<br />

am Stand kommunizieren,<br />

Fragen zur Ausbildung<br />

Anzeigen<br />

stellen und erste Kontakte<br />

knüpfen. Und das alles bequem<br />

von zu Hause aus per PC, Tablet<br />

oder Smartphone.<br />

Das komplette Vortragsprogramm<br />

sowie die Infos der<br />

Unternehmen sind nach Ende<br />

der „fitforJOB!#digital“ für eine<br />

weitere Woche im Netz verfügbar.<br />

BZ<br />

@ Nähere Informationen zum<br />

Programm und zur<br />

Anmeldung gibt es unter:<br />

www.fitforjob-augsburg.de<br />

Auto<br />

Lindau<br />

83/<br />

www.unterberger.cc<br />

Wir suchen Dich!<br />

Management-Fee (m/w/d)<br />

auf 450-€-Basis gesucht.<br />

Eigenverantwortliche, flexible u.<br />

langfristige Jahresstellung.<br />

Betreuung mit Check-in,<br />

Reinigung usw. von 5 kleinen<br />

Ferienappartements. Zuverlässig<br />

u. ehrlich, in Lindau ab 1. April.<br />

Bewerbung an:<br />

info@vertriebsimpuls.de<br />

Mach Deinen Weg!<br />

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BayWa.<br />

Verbundenheit schafft Erfolg.<br />

Wir bieten zum 1. September 2021 an unserem<br />

Baustoffe Standort in Weißensberg/Rehlings folgende<br />

Ausbildungsplätze an:<br />

• Kaufmann für Groß- und<br />

Außenhandelsmanagement m/w/d<br />

• Fachlagerist bzw. Fachkraft für Lagerlogistik<br />

m/w/d<br />

Jetzt bewerben!<br />

azubi.baywa.de<br />

oder E-Mail jobs@baywa.com<br />

Salzgrotte unter neuer Leitung<br />

Die Salzgrotte in Lindau steht ab<br />

März unter neuer Leitung. Jeanette<br />

Amschl, die die bisherige Eigentümerin<br />

seit mehreren Jahren bereits<br />

tatkräftig unterstützt hat,<br />

übernimmt das Geschäft von<br />

Heidelinde Thurnher. „Ein Aufenthalt<br />

am Meer wirkt sich wohltuend<br />

auf das körperliche Befinden aus.<br />

Bei einem Besuch in unserer Salzgrotte<br />

im Langenweg 37 in Lindau<br />

erzielt man den gleichen Effekt“,<br />

weiß Jeanette Amschl. In der Sole-<br />

Inhalationskammer oder in dem<br />

wohltuenden, kühlen Mikroklima<br />

der Salzgrotte mit konstanten 19<br />

Grad Celsius finden Menschen mit<br />

Atemwegserkrankungen wie Asthma,<br />

COPD, nach Lungenentzündung<br />

oder einer Covid-19-Erkrankung<br />

Erleichterung. „Auch Menschen<br />

mit Herz-Kreislauf- oder Hautproblemen<br />

sowie Allergiker, die unter<br />

Heuschnupfen leiden, können<br />

bei uns viel für die Steigerung<br />

ihrer Lebensqualität tun. Selbst<br />

Anzeigen<br />

bei Burnout oder Depressionen<br />

findet man hier Entspannung und<br />

Regeneration. Wertvolle Mineralien<br />

stärken das Immunsystem und<br />

aktivieren die Selbstheilungskräfte“,<br />

so Jeanette Amschl. Die Salzgrotte<br />

hat täglich von 10 bis 18 Uhr<br />

geöffnet. Eine Voranmeldung ist<br />

erforderlich unter Telefon:<br />

0 83 82/7 50 15 36 oder per<br />

E-Mail: info@salzgrotte-lindau.de<br />

Mehr Infos gibt‘s unter: www.<br />

salzgrotte-lindau.de BZ-Foto: Amschl<br />

Online-Kurs zum Thema „Knochen stärken“<br />

Im Laufe des Lebens nehmen Festigkeit<br />

und Stabilität der Knochen ab,<br />

das Risiko für Osteoporose steigt.<br />

Mit bewusster Ernährung und gezielter<br />

Bewegung kann jedoch vorgebeugt<br />

werden. In dem Online-Kurs<br />

„Knochen stärken - mit Genuss und<br />

in Bewegung“, den das Amt für Ernährung<br />

Landwirtschaft und Forsten<br />

Kempten für die Generation 55plus<br />

anbietet, erfahren die Teilnehmer,<br />

wie sich ein „knochenstarker“ Lebensstil<br />

ganz leicht im Alltag umsetzen<br />

lässt. Dabei geht es zunächst um die<br />

Besonderheiten der Ernährung, bevor<br />

Bewegungsübungen zur Stabilisierung<br />

der Knochen vorgestellt<br />

werden. Die Teilnahme ist kostenlos.<br />

Termin: 8. März von 18 bis 19.30 Uhr<br />

Anmeldung und bei Fragen:<br />

carina.brunner@aelf-ke.bayern.de<br />

Tel.: 08 31/5 26 13 12 19<br />

www.aelf-ke.bayern.de<br />

BZ<br />

Anzeige<br />

Baustellen -<br />

anmeldung<br />

für Bahnhof<br />

Lindau-Insel +<br />

Lindau-Reutin<br />

vom 1. März 2021<br />

bis voraussichtlich<br />

Ende Dezember 2021<br />

durch die Firma<br />

SPL Powerlines<br />

Germany GmbH<br />

Unser Unternehmen<br />

wurde von der DB Netz<br />

AG beauftragt; die<br />

Oberleitungsanlage in<br />

den beiden Bahnhöfen<br />

zu errichten.<br />

Hierfür sind unter<br />

Umständen in den<br />

Nachtstunden und an<br />

Sonn- und Feiertagen<br />

Gründungs- und Oberleitungsarbeiten<br />

notwendig,<br />

welche gegebenenfalls<br />

sehr geräuschintensiv<br />

<br />

Die Firma SPL bemüht<br />

sich, dies auf das<br />

Minimum zu reduzieren.<br />

Baubeginn. geplant ist<br />

der 1. März 2021.


10 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION<br />

– Anzeige –<br />

Prio eins: hell, warm und Wasser muss fließen…<br />

Stadtwerke Lindau Die Herausforderungen des mobilen Arbeitens während der Corona-Pandemie meistern<br />

Auch wenn‘s mehr und mehr<br />

nervt: Die Pandemie und der<br />

Lockdown betreffen alle und<br />

alle müssen irgendwie damit<br />

klarkommen. Die erste Priorität<br />

beim lokalen Energieversorger<br />

lautete natürlich von Anfang an,<br />

die Versorgung mit Strom, Gas<br />

und Wasser unbedingt sicherzustellen<br />

und trotzdem Kunden<br />

und Mitarbeiter bestmöglich zu<br />

schützen. „Das haben wir bislang<br />

vorbildlich hingekriegt“,<br />

schaut Geschäftsführer Hannes<br />

Rösch auf über ein Jahr Pandemie<br />

zurück. Aber was genau<br />

bedeutet ständiges Homeoffice<br />

und Daheimbleiben energetisch?<br />

Wo kann man Energie einsparen?<br />

Und wie können die Mitarbeiter<br />

trotz der besonderen<br />

Situation bei Laune gehalten<br />

werden? Die Stadtwerke berichten<br />

über verändertes Verbraucherverhalten<br />

und geben Einblicke<br />

in ihre internen Abläufe.<br />

„Homeoffice: Das macht nicht immer Spaß. Wenn‘s aber hilft, die Pandemie zu überwinden, dann sind wir dabei und machen das Beste daraus“,<br />

sagt Hannes Rösch. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau ist selbst immer wieder von daheim aus tätig. BZ-Foto: Stadtwerke Lindau<br />

In der für alle neuen Situation<br />

Anfang 2020 war für die Mitarbeiter<br />

der Stadtwerke das Wichtigste,<br />

dass die Energieversorgung<br />

unbedingt gesichert sein<br />

muss. „Kein Mensch braucht<br />

zusätzlich zu der Bedrohung<br />

durch eine Pandemie auch<br />

noch einen Stromausfall“, sagt<br />

Hannes Rösch. „Klar gibt es in<br />

unserem Unternehmen Aufgaben,<br />

die man nicht von zu Hause<br />

aus erledigen kann“. Was aber<br />

ging, das haben die Stadtwerke<br />

organisiert. So wurde kurzerhand<br />

im März 2020 eine Software<br />

eingeführt, mit der man<br />

in „Workspaces“ auch von daheim<br />

aus zusammenarbeiten<br />

kann. Gleichzeitig bietet das<br />

firmeneigene Intranet die Möglichkeit<br />

zu informieren und<br />

sich auszutauschen.<br />

Beim zweiten Lockdown im<br />

Dezember erfüllten die Stadtwerke<br />

verstärkt den Appell der<br />

Politik nach noch mehr mobilem<br />

Arbeiten und kehrten zum<br />

Schutz der Mitarbeiter und<br />

Mitarbeiterinnen die Regeln<br />

um: „Wer präsent arbeitet, der<br />

spricht das mit dem jeweiligen<br />

Vorgesetzten ab“, berichtet<br />

Hannes Rösch und ist stolz darauf,<br />

mit wie viel Kreativität<br />

und Eigenverantwortung seine<br />

Kolleginnen und Kollegen durch<br />

die endlos scheinende Krise<br />

kommen. „Da gibt es Abteilungen,<br />

die sich täglich kurz virtuell<br />

treffen und austauschen,<br />

Mitarbeiter, die telefonisch einfache<br />

und unbürokratische Abmachungen<br />

mit Kunden treffen<br />

oder sich einfach via Zoom<br />

oder Telefon gegenseitig aufmuntern.<br />

Jeder von uns hat in<br />

dieser Krise auch viel dazugelernt“,<br />

versucht Hannes Rösch<br />

der nervigen Situation Positives<br />

abzugewinnen.<br />

Was bedeutet der Lockdown<br />

für die Verbraucher?<br />

In den privaten Haushalten<br />

hat sich das Verbraucherverhalten<br />

im letzten Jahr zum Teil<br />

stark verändert, berichtet der<br />

Verband der Bayerischen Energie-<br />

und Wasserwirtschaft e.V.<br />

(VBEW). Homeoffice, Homeschooling<br />

und „Urlaub zu<br />

Hause“ – all das führte bei vielen<br />

zu einem höheren Verbrauch<br />

von Strom, Gas und<br />

Wasser. Ein Mehrverbrauch<br />

von fünf bis 15 Prozent sei<br />

durchaus normal. Nach Angaben<br />

des Bundesverbands der<br />

Energie- und Wasserwirtschaft<br />

e.V. (BDEW) ist der Stromverbrauch<br />

deutschlandweit in<br />

Summe über das gesamte Jahr<br />

2020 hinweg gegenüber dem<br />

Vorjahr um etwa vier Prozent<br />

gesunken. Auch der gesamte<br />

Erdgasverbrauch ist im Vergleich<br />

zu 2019 um rund 3,4<br />

Prozent zurückgegangen. Das<br />

liegt durch Corona bedingt<br />

größtenteils an reduzierten Verbräuchen<br />

in Industrie- und Gewerbebetrieben.<br />

„In geschlossenen<br />

Restaurants, Hotels,<br />

Kinos und Fitness-Studios blieben<br />

im vergangenen Jahr wochenlang<br />

die Küchen kalt und<br />

die Lichter aus. Dafür wurde<br />

umso mehr zu Hause der Herd<br />

eingeschaltet, die Heizung aufgedreht<br />

und im Homeoffice<br />

gearbeitet und gelernt. Diese<br />

Verbrauchstrends werden sich<br />

in Anbetracht des aktuellen<br />

Lockdowns in diesem Winter<br />

auch im Jahr 2021 fortsetzen.<br />

Energiesparen im Homeoffice:<br />

Geht das?<br />

„Klar“, sagt der Energieberater<br />

und Sparfuchs der Stadtwerke<br />

Lindau, Hans-Peter Hasel.<br />

„Ob Drucker, Laptop oder Modem:<br />

Wichtig ist, dass alle Geräte<br />

in eine zentrale Steckleiste<br />

eingesteckt werden. So kann<br />

man effizient Strom sparen<br />

und nach Feierabend mit<br />

einem Schalter alle Geräte ausschalten.<br />

So verhindert man<br />

den stromfressenden Standby-Modus.“<br />

Apropos ausschalten<br />

und ausstecken: Ladegeräte<br />

vom Netz nehmen, wenn sie<br />

nicht gebraucht werden, ist kein<br />

großer Akt, wird aber immer<br />

wieder vergessen. Ein durchschnittliches<br />

Notebook verbraucht<br />

beispielsweise im 24-Stunden-<br />

Betrieb 0,50 bis 0,70 Euro Strom<br />

pro Tag, wenn es mit dem<br />

Ladekabel angeschlossen ist.<br />

„Man kann sich angewöhnen,<br />

abends kurz zu checken, was<br />

tatsächlich vom Netz genommen<br />

werden kann“, rät Hans-<br />

Peter Hasel, „auch ein WLAN-<br />

Router kann durchaus mal<br />

ausgeschaltet werden.“<br />

Trotz des Lockdowns können<br />

Kunden die Strommessgeräte<br />

der Stadtwerke ausleihen und<br />

daheim einfach mal messen,<br />

was einzelne Geräte verbrauchen.<br />

Terminvereinbarungen mit dem<br />

Kundenservice sind über Telefon<br />

0 83 82/70 47 04 möglich.<br />

Während des verlängerten<br />

Lockdowns bleibt das Kundencenter<br />

der Stadtwerke Lindau<br />

weiterhin geschlossen. Die Mitarbeiter<br />

sind aber telefonisch<br />

unter 0 83 82/70 47 04 und per<br />

E-Mail unter kundenservice@<br />

sw-lindau.de erreichbar.<br />

„Wir liefern zuverlässig“<br />

„Diese Krise geht vorbei“, zeigt<br />

sich Geschäftsführer Hannes<br />

Rösch optimistisch. „Bis dahin<br />

helfen uns nur Verständnis, Geduld<br />

und gegenseitiger Respekt.<br />

Wir von den Stadtwerken<br />

liefern dafür weiterhin zuverlässig<br />

die Energie. Versprochen!“<br />

manu<br />

Bei den Stadtwerken Lindau<br />

sind Sie bei allen Fragen<br />

rund um Energie, Verkehr und<br />

Telekommunikation gut<br />

aufgehoben. Alle Informationen<br />

finden Sie auf:<br />

@ www.sw-lindau.de


WISSENSWERTES 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

Sie sind bereit und freuen sich auf ihre Mitglieder<br />

30 Jahre „Fit In“ in Bodolz Fläche, Angebot, Mitgliederzahlen, Durchschnittsalter und Wohlfühlfaktor sind gewachsen<br />

Das Fitness-Studio „Fit In“ in<br />

Bodolz (über dem Rewe-Markt<br />

am Enzisweiler Kreisel) ist eines<br />

der ältesten – wenn nicht<br />

sogar das dienstälteste Fitness-Studio<br />

am Bodensee. Vor<br />

30 Jahren wurde es eröffnet.<br />

Momentan ist zwar aufgrund<br />

des Corona-Lockdowns kein<br />

Trainingsbetrieb im Studio gestattet.<br />

Aber die drei Inhaber<br />

Robert Link, Wolfgang Roth und<br />

Tobias Durrer fiebern bereits<br />

dem Tag entgegen, an dem sie<br />

wieder öffnen dürfen. „Dann<br />

stehen wir bereit, um mit unseren<br />

Mitgliedern ihre ganz<br />

individuellen Themen anzugehen.<br />

Egal, ob es sich um Rückenschmerzen<br />

oder ein paar Kilos zu<br />

viel handelt“, versprechen sie.<br />

„Uns fehlen unsere Kunden“,<br />

geben Robert Link und Tobias<br />

Durrer im Gespräch mit der<br />

<strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> unumwunden<br />

zu. „Und wir wissen,<br />

dass es den meisten unserer<br />

Mitglieder genau so geht.<br />

Fast jeden Tag erreichen uns<br />

Rückfragen, wie es uns geht,<br />

wann das Studio wieder öffnen<br />

darf und Durchhalteparolen.<br />

Das macht uns zuversichtlich,<br />

dass auch unsere Mitglieder<br />

Lust haben, nach dem<br />

Lockdown wieder voll mit uns<br />

durchzustarten“, sind sich Robert<br />

und Tobias einig. Deshalb nutzen<br />

sie die staatlich verordnete<br />

Lockdown-Zwangspause, in der<br />

kein Training und keine Kurse<br />

im Studio absolviert werden<br />

dürfen und in der auch keine<br />

Beiträge eingezogen werden.<br />

Beide nehmen an einer Fortbildung<br />

der Berufssportakademie<br />

(BSA) zum Fitness-Trainer für<br />

Krebsnachsorge teil.<br />

War die Zielgruppe vor 30<br />

Jahren, als das Fit In in Bodolz<br />

eröffnet wurde, noch relativ<br />

übersichtlich, im Durchschnitt<br />

24 Jahre alt und bestand zum<br />

größten Teil aus jungen Männern,<br />

die sich dem Kraftsport<br />

verschrieben hatten, so hat sich<br />

da bis heute einiges getan. „Die<br />

Menschen werden immer älter<br />

und der Wunsch, deshalb auch<br />

länger gesund und fit zu bleiben,<br />

wächst mit. Wir bieten im<br />

Fit In einen ganzheitlichen Ansatz,<br />

diesem Bedürfnis nachzukommen.<br />

Also nicht nur gezieltes<br />

und von lizenziertem<br />

Fachpersonal betreutes Training<br />

und Nachbetreuung entsprechend<br />

der individuellen<br />

Ziele und Wünsche, sondern<br />

auch viele Präventionsmaßnahmen,<br />

Rehatraining, Ernährungsberatung,<br />

ein interessantes Kursprogramm<br />

und Wellnessangebote.<br />

Unser Studio ist von anfänglich<br />

380 m 2 auf 1.100 m 2<br />

Fläche gewachsen. Ausgestattet<br />

ist es mit modernsten Geräten,<br />

einem Cardiopark mit Kinosystem,<br />

Innensanarium und Außensauna<br />

mit Bergblick. Viel Abstand<br />

zwischen den einzelnen<br />

Geräten, große Fensterfronten,<br />

die Tageslicht und Frischluft<br />

hereinlassen, sowie zusätzlich<br />

eine Klimaanlage und ein Abluftsystem<br />

sorgen für Wohlfühlatmosphäre.<br />

Dementsprechend<br />

zählen inzwischen Mitglieder<br />

zwischen 16 und weit über 80<br />

Jahren zu unserem Kunden-<br />

www.lindinger-immobilien.de<br />

Sie sind bereit, wenn die Fitness-Studios nach dem Lockdown wieder öffnen dürfen: Robert Link und<br />

Tobias Durrer, Mitinhaber und Trainer im „Fit In“ in Bodolz, das in diesem Jahr sein 30. Jubiläum begeht.<br />

stamm. Das Durchschnittsalter<br />

liegt aktuell bei 50. Wir<br />

haben hier eine tolle Mischung<br />

von jungen und älteren Mitgliedern,<br />

von weiblichen und<br />

männlichen Gästen, das ergibt<br />

eine gute Harmonie und eine<br />

sehr familiäre Atmosphäre, in<br />

Glückwunsch zum Jubiläum!<br />

der sich alle nach einem stressigen<br />

Alltag einfach mal ausklinken<br />

können, etwas für ihre<br />

Gesundheit tun und das ungezwungene<br />

Miteinander genießen<br />

können.<br />

Und wie wir das 30. Jubiläum<br />

gemeinsam mit unseren<br />

11<br />

Mitgliedern feiern können, da<br />

lassen wir uns noch etwas einfallen,<br />

sobald wir das Studio<br />

wieder öffnen dürfen“, versprechen<br />

Robert und Tobias.<br />

HGF<br />

BZ-Foto: HGF<br />

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Fitness-Studio Fit In<br />

Untere Steig 2<br />

88131 Lindau-Bodolz<br />

E-Mail: fit-inw@t-online.de<br />

@ www.fitin-lindau.de<br />

Mathias Hotz<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für Miet- und<br />

Wohnungseigentumsrecht<br />

Werner Jost<br />

Rechtsanwalt<br />

Fachanwalt für Arbeitsrecht<br />

Hoyerbergweg 6<br />

88131 Bodolz/b. Lindau<br />

Tel. 08382 / 97050<br />

www.hotz-jost-rechtsanwaelte.de<br />

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Wir gratulieren<br />

zum Jubiläum!<br />

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KOMPETENT ZUVERLÄSSIG VOR ORT<br />

Generalvertretung<br />

THOMAS L. FREILINGER<br />

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren!<br />

am Enzisweiler Kreisel · Dorfstr. 2 · 88131 Bodolz-Enzisweiler<br />

Tel. 08382 2757555 · www.allianz-freilinger.de<br />

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88412 WASSERBURG (B) TEL. 08382.89720<br />

HATTNAUER STRASSE 6 FAX 08382.887173


12 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Vorsorge ist harmlos – Krebs ist schlimm<br />

Darmkrebsmonat März 2021 Bei einer frühen Diagnose liegt die Heilungschance bei 90 Prozent<br />

„#Präventiophobie – Wenn die<br />

Angst vor der Darmkrebsvorsorge<br />

größer ist als die Angst<br />

vor dem Krebs“ lautet in diesem<br />

Jahr das Motto des Darmkrebsmonats.<br />

Dabei liegt die Heilungschance<br />

bei einer frühen Diagnose<br />

von Darmkrebs bei 90 Prozent<br />

und damit höher als bei<br />

allen anderen Krebsarten. Deshalb<br />

kommt der Vorsorgeuntersuchung<br />

eine herausragende<br />

Rolle zu. Seit Einführung der<br />

Vorsorge 2002 ist die Zahl der<br />

Neuerkrankungen um 26 Prozent<br />

gesunken.<br />

„Die effektivste und treffsicherste<br />

Methode zur Früherkennung<br />

ist dabei die Darmspiegelung<br />

(Koloskopie)“, erläutert Dr. med.<br />

❏ Jährlich erkranken rund<br />

61.000 Menschen in Deutschland<br />

neu an Darmkrebs.<br />

❏ Damit ist Darmkrebs die<br />

zweithäufigste Krebserkrankung<br />

in Deutschland<br />

- nach Brustkrebs und vor<br />

Prostatakrebs und Lungenkrebs<br />

- sowie die zweithäufigste<br />

Krebstodesursache<br />

- nach Lungenkrebs<br />

und vor Brustkrebs.<br />

Hans Peter Kaufmann,<br />

Internist<br />

und Gastroenterologe.<br />

Seit<br />

Einführung des<br />

Vorsorgepro-<br />

Dr. med.<br />

Hans Peter<br />

Kaufmann<br />

gramms sank<br />

das Risiko für<br />

Darmkrebssterblichkeit<br />

um 70 Prozent.<br />

„Durch die<br />

Vorsorgeuntersuchung<br />

kann Darmkrebs in<br />

nahezu allen Fällen durch das<br />

Aufspüren und Abtragen von<br />

Polypen vermieden werden.<br />

Voraussetzung hierfür ist eine<br />

gute und sorgfältige Vorbereitung<br />

von Seiten des Patienten“,<br />

so der in Lindau niedergelassene<br />

❏ Jedes Jahr sterben rund<br />

24.600 Menschen an dieser<br />

Krebsart, die sich durch<br />

rechtzeitige Vorsorge<br />

verhindern lässt.<br />

❏ Dank des jährlichen Darmkrebsmonats<br />

März und der<br />

dadurch generierten Aufmerksamkeit<br />

für die Prävention<br />

haben seit 2002 rund<br />

8 Millionen Menschen an<br />

der Vorsorgekoloskopie teilgenommen.<br />

Dadurch konnten<br />

bis heute circa 145.000<br />

Todesfälle und 306.000<br />

Neuerkrankungen verhindert<br />

werden.<br />

BZ<br />

Quelle: Felix Burda Stiftung<br />

@ Spot zur Vorsorge-Kampagne<br />

#Präventiophobie unter:<br />

https://youtu.be/t-5xa7CmEK8<br />

Spezialist. Die Vorbereitung wurde<br />

erheblich verbessert und wird<br />

individuell an die Bedürfnisse<br />

des Patienten angepasst.<br />

Ein Darmtumor kann durch<br />

die Vorsorgeuntersuchung in<br />

einem so frühen Stadium entdeckt<br />

werden, in dem dieser<br />

gut heilbar ist. Seit Einführung<br />

der Vorsorgekoloskopie im Jahr<br />

2002 haben bereits rund 7,5<br />

Millionen Menschen daran teilgenommen.<br />

Dadurch konnten<br />

bis heute ca. 145.000 Todesfälle<br />

und 306.000 Neuerkrankungen<br />

verhindert werden (Hochrechnung<br />

der Felix Burda Stiftung).<br />

Mit der vorsorglichen Darmspiegelung<br />

für Männer ab 50<br />

Jahren (neu eingeführt seit April<br />

2019) und für Frauen ab 55 Jahren<br />

wird die kostenlose Möglichkeit<br />

geboten, mit hohem<br />

Nutzen und geringem Aufwand<br />

Darmkrebs zu verhüten.<br />

Gerade bei neu auftretenden<br />

Beschwerden und sogenannten<br />

Alarmsymptomen, wie ungewollter<br />

Gewichtsabnahme, Schmerzen,<br />

Stuhlunregelmäßigkeiten<br />

oder Blutungen sei dringend eine<br />

Untersuchung auch vor dem<br />

„Vorsorgealter“ zu empfehlen.<br />

Dies gelte auch bei familiärer<br />

Krebsbelastung oder chronisch<br />

entzündlichen Darmerkrankungen,<br />

ist von dem Gastroenterologen<br />

zu erfahren.<br />

Bei der Darmspiegelung führt<br />

der Arzt das dünne, schlauchförmige<br />

Untersuchungsgerät (Endoskop)<br />

in den Darm ein, um<br />

diesen von innen zu inspizieren.<br />

Modernste Technik in Form einer<br />

Minikamera (Chip) an der<br />

Spitze des Gerätes ermöglicht<br />

es, den Darm in HD-Qualität<br />

zu beurteilen und durch „digitales<br />

Einfärben“ Veränderungen<br />

im Gewebe hervorzuheben.<br />

Mit diesem Untersuchungsgerät<br />

kann der Arzt Gewebeproben<br />

des Darms zur weiteren<br />

Untersuchung entnehmen<br />

oder Darmpolypen abtragen.<br />

Entnommenes Gewebe wird<br />

anschließend im Labor auf veränderte<br />

Zellen untersucht.<br />

Die Möglichkeit, durch individuelle<br />

Sedierung (Beruhigung)<br />

die Untersuchung zu<br />

„verschlafen“, erleichtert vielen<br />

Menschen die Entscheidung für<br />

diese Vorsorgeuntersuchung.<br />

„Der hochmoderne Gerätestandard<br />

und die fortlaufende<br />

Optimierung der Untersuchungstechnik,<br />

wie z.B. CO 2<br />

-Insufflation<br />

(Verwendung von Kohlendioxid<br />

statt normaler Raumluft<br />

- die Red.), steigern für den<br />

Patienten die Qualität und den<br />

Komfort der Untersuchung“, so<br />

Dr. Kaufmann.<br />

BZ<br />

Gastroenterologische<br />

Schwerpunktpraxis<br />

Dr. med. Hans Peter Kaufmann<br />

Internist, Gastroenterologie, FEBG<br />

Auf dem Wall 6<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon: 0 83 82/2 41 93<br />

E-Mail: info@gastroenterologielindau.de<br />

@ www.gastroenterologielindau.de<br />

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Tester gesucht<br />

Es werden Interessierte gesucht,<br />

die bei den Schnelltests<br />

für Personal und Besucher in<br />

stationären Pflegeeinrichtungen<br />

und Einrichtungen der<br />

Behindertenhilfe unterstützen<br />

wollen. Um Infektionen in den<br />

Einrichtungen vorzubeugen,<br />

werden hier Besucher vor dem<br />

Betreten und das Personal<br />

regelmäßig getestet.<br />

Damit sich das Fachpersonal<br />

auf die Betreuung der Bewohnerinnen<br />

und Bewohner<br />

konzentrieren kann, sollen die<br />

Testungen möglichst durch<br />

zusätzliches Personal erfolgen.<br />

Dazu wird individuell mit der<br />

Einrichtung ein geringfügiges<br />

Beschäftigungsverhältnis<br />

sowie eine stundenweise Entlohnung<br />

vereinbart.<br />

Neben Personen aus medizinischen,<br />

pflegerischen und<br />

sonstigen Heilberufen oder<br />

mit einer sozialen Ausbildung<br />

können sich auch geeignete<br />

Personen ohne medizinische<br />

Vorbildung melden. Vor dem<br />

Einsatz erfolgt eine Schulung<br />

sowie eine Einweisung vor Ort<br />

in den Einrichtungen. Interessierte<br />

können sich entweder<br />

bei der Jobcenter-Hotline:<br />

0 83 82/9 89 80 oder bei der<br />

Agentur für Arbeit Lindau:<br />

0 83 82/93 03 12 melden.<br />

BZ<br />

Anzeigen


WISSENSWERTES 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

13<br />

Kurse wohnzimmertauglich gemacht<br />

Tanzschulen Geiger Online-Kurse immer beliebter – Digitaler Service<br />

Die Musik hören, den Takt spüren,<br />

die richtigen Schritte setzen und<br />

den Körper tanzend durch den<br />

Raum bewegen...und wenn etwas<br />

nicht passt, greift der Tanzlehrer<br />

mit sanften Worten ein und zeigt<br />

gern noch mal, wie es richtig aussehen<br />

sollte. Geht nicht, weil die<br />

Tanzschulen während des Lockdowns<br />

geschlossen sind? Geht<br />

sehr wohl, beweisen die Tanzschulen<br />

Geiger mit Studios in Ravensburg,<br />

Lindau und Lindenberg.<br />

Nach dem Schock im ersten<br />

Lockdown im März 2020, in<br />

dem sich jeder erst einmal persönlich<br />

orientieren musste und<br />

zwischen Verzweiflung und<br />

Hoffnung nach einem Weg<br />

suchte, mit der Pandemie und<br />

ihren Folgen umzugehen, kam<br />

schließlich auch die Zeit, in der<br />

auch Unternehmen - ob große<br />

oder kleine - ihre Perspektive<br />

in der von Corona bestimmten<br />

Zeit suchen und meist neue<br />

Konzepte entwickeln mussten.<br />

„Wir dürfen unsere Studios<br />

auch jetzt während des zweiten<br />

Lockdowns nicht öffnen.<br />

Tanzunterricht, so wie wir ihn<br />

60 Kurse pro Woche laufen bereits<br />

im Onlineformat. BZ-Foto: DG<br />

kannten, die Arbeit von Angesicht<br />

zu Angesicht mit den<br />

Kunden ist nicht möglich. Niemand<br />

kann sagen, wie lange<br />

diese Situation anhält. Aber<br />

wir wollten auch nicht einfach<br />

nur jammern oder gar aufgeben<br />

und haben uns deshalb<br />

komplett neu aufgestellt“, erzählen<br />

Moni und Daniel Geiger<br />

von den renommierten Tanzschulen<br />

Geiger.<br />

Was das bedeutet? Sie haben<br />

ihre Tanzschulen digital aufgerüstet.<br />

Von der Homepage über<br />

das Kundenportal bis hin zur<br />

Datenverwaltung und den<br />

Anzeigen<br />

Buchungsmodalitäten. Sie bieten<br />

bereits 60 Kurse pro Woche<br />

als Online-Version an - inklusive<br />

Live-Austausch per Bildschirm<br />

mit den Tanzschülern.<br />

„Die Menschen sollen während<br />

des Lockdowns zu Hause bleiben,<br />

also haben wir unsere Kurse<br />

wohnzimmertauglich gemacht.<br />

Wir haben gelernt, wie man vor<br />

einer Videokamera so unterrichtet,<br />

dass die Teilnehmer,<br />

egal welchen Alters, viel lernen<br />

und genau so viel Spaß<br />

haben, als sei es Präsenzunterricht<br />

im Studio“, so die beiden<br />

ADTV-Tanzlehrer. Es funktioniert.<br />

Die Kunden - ob Kurse für Kinder,<br />

klassische Tanzkurse oder<br />

trendige Tanzsportkonzepte -<br />

nehmen die Online-Kurse super<br />

an. „Es werden wöchentlich<br />

mehr Anmeldungen“, freuen<br />

sich Geigers und bauen das Online-Angebot<br />

weiter aus. Für junge<br />

Leute haben sie ein eigenes Label<br />

gegründet: die R.D.C. Dance<br />

Company. Hier können Einsteiger<br />

und Profis standortübergreifend<br />

Hip Hop, Jazz, Breakdance<br />

uvm. in ihrer eigenen<br />

Community lernen und sogar<br />

bis zur Wettkampfreife verfeinern.<br />

HGF<br />

@ www.ts-geiger.de<br />

facebook: tanzschulen geiger<br />

Instagram: tanzschulengeiger<br />

www.rdc-dancecompany.de<br />

Hand in Hand durch die Corona-Zeit<br />

Die Mittelschule Lindau mit dem<br />

Schulprofil Inklusion setzt sich<br />

schon immer für Chancengleichheit<br />

aller Kinder der Schule ein.<br />

Das ist auch ein Grund, warum<br />

sich die ganze Schulfamilie für<br />

eine gemeinsame Plattform entschieden<br />

hat, um Online-Unterricht<br />

zu ermöglichen. Alle haben<br />

dort einen Zugang und können<br />

miteinander kommunizieren, lernen<br />

und sich austauschen. Um die<br />

Schüler und Lehrkräfte in Zeiten<br />

der Pandemie immer wieder zu<br />

motivieren, hat sich das Kreativteam<br />

ein Gemeinschaftsprojekt<br />

überlegt. Neben Mathe, Deutsch<br />

oder Englisch gibt es jede Woche<br />

ein jahrgangsübergreifendes Online-Schulprojekt.<br />

Hier können die<br />

Jahrgangsstufen 5 bis 10 und das<br />

Kollegium zusammen an einem<br />

Projekt arbeiten. Egal ob ein Foto<br />

mit Motivations-Hashtag, eine gemalte<br />

Hand oder ein Fastnachtsbild,<br />

alle sind engagiert dabei.<br />

Wenn man die Ergebnisse betrachtet,<br />

entsteht ein Gefühl der Verbundenheit<br />

– trotz der räumlichen<br />

Trennung im Distanzunterricht.<br />

Bisher entstanden nicht nur motivierende<br />

Videobotschaften uvm.<br />

Jeder gestaltete ganz individuell<br />

ein Bild der eigenen Hand. Aus<br />

allen Händen wurde nun ein Gemeinschaftsplakat<br />

gestaltet, das<br />

den Zusammenhalt in dieser<br />

schweren Zeit verdeutlicht. Dieses<br />

Plakat begrüßt jetzt schon Besucher<br />

der Schulhomepage und bald<br />

wieder die Schulfamilie an der<br />

Mittelschule.<br />

BZ-Foto: MS<br />

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Essen<br />

zum Mitnehmen<br />

Do. bis So. von 11.30-13.30 Uhr<br />

und 17.30 bis 20.30 Uhr<br />

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Bodenseestraße 32<br />

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14 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Wer sucht einen krisensicheren Beruf mit Perspektive?<br />

Asklepios Klinik Lindau Praxisnahes Arbeiten fest in neue generalistische Pflege-Ausbildung integriert<br />

Durch das Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“<br />

werden die<br />

Berufe der Altenpflege, der Gesundheits-<br />

und Krankenpflege<br />

und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege<br />

in einer generalistischen<br />

Ausbildung zusammengeführt.<br />

Mit dem Abschluss kann<br />

man in allen Pflegebereichen und<br />

über alle Lebensphasen hinweg<br />

arbeiten. Er wird in der gesamten<br />

EU anerkannt. Die Asklepios Klinik<br />

Lindau hat sich gut auf diese<br />

neue Ausbildungsform vorbereitet<br />

und bietet ihren Azubis nach<br />

erfolgreichem Abschluss beste<br />

Chancen auf eine Übernahme.<br />

„Schwester Pia“ – ja, zu Pia<br />

Heinzer darf man das noch<br />

sagen. Sie ist examinierte Krankenschwester<br />

und seit 31 Jahren<br />

in der Asklepios Klinik Lindau<br />

tätig, seit sieben Jahren in<br />

der Praxisanleitung für die<br />

Auszubildenden in Pflegeberufen.<br />

In diesem Bereich hat<br />

sich in den vergangenen Jahren<br />

einiges getan. Statt Krankenschwester<br />

und Krankenpfleger<br />

erlernte man irgendwann<br />

den Beruf eines/einer<br />

Gesundheits- und Krankenpflegers/-pflegerin.<br />

Im Januar<br />

2020 wurde schließlich die<br />

Pflegeausbildung durch das<br />

Pflegeberufegesetz reformiert<br />

und die generalistische Pflegeausbildung<br />

zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann<br />

(w/m/d)<br />

in Deutschland eingeführt.<br />

Generalistische Ausbildung<br />

Durch das Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“<br />

werden die Berufe der Altenpflege,<br />

der Gesundheits- und<br />

Krankenpflege und der Gesundheits-<br />

und Kinderkrankenpflege<br />

in einer generalistischen Ausbildung<br />

zusammengeführt. Das<br />

wertet das Berufsbild weiter<br />

auf und die Einsatzmöglichkeiten<br />

werden noch vielfältiger.<br />

Die dreijährige Ausbildung<br />

umfasst die Bereiche Kinderpflege,<br />

Altenpflege und Krankenpflege.<br />

Die Auszubildenden<br />

lernen zwei Jahre lang gemeinsam<br />

und legen einen Schwerpunkt<br />

für die praktische Ausbildung<br />

fest. Zum Lehrplan<br />

gehören Inhalte rund um das<br />

Thema Pflege sowie Anatomie,<br />

Psychologie, Recht und Krankheitslehre.<br />

Mehr praktische Anleitung<br />

In der Generalistik wird gesetzlich<br />

eine sehr engmaschige<br />

und professionelle Begleitung<br />

<br />

<br />

der Schüler in der Praxis gefordert.<br />

„Die Asklepios Klinik Lindau<br />

hat sich schon sehr frühzeitig<br />

auf die Anforderungen<br />

des neuen Pflegereformgesetzes<br />

vorbereitet. Wir haben eigens<br />

zur Umsetzung dieser Vorgaben<br />

drei examinierte Krankenschwestern<br />

als Praxisanleiter freigestellt.<br />

Zusätzlich verfügen noch<br />

weitere Pflegefachkräfte auf<br />

den einzelnen Stationen über<br />

diese Zusatzausbildung“, erläutert<br />

Richard Hockl, stellvertretender<br />

Pfledienstleiter.<br />

Pia Heinzer ist die Praxiskoordinatorin<br />

in der Asklepios Klinik<br />

Lindau. Sie plant die Einsätze<br />

und Begleitungen der Schüler<br />

sowie der Praxisanleiter und<br />

steht in engem Kontakt zu Schulen,<br />

Einsatzbereichen, Pflegedienstleitung<br />

und Geschäftsführung.<br />

In ihrer Tätigkeit unterstützt<br />

wird sie von den Praxisanleiterinnen<br />

Christin Schuck<br />

und Carina Glock.<br />

„Die umfangreiche Praxisanleitung<br />

erfolgt bei uns als<br />

Einzelanleitung im Rahmen<br />

einer pflegerischen Begleitung<br />

auf Station. Hier wird jede/r<br />

Auszubildende/r am Vormittag<br />

bei der Körperpflege und den<br />

medizinischen Behandlungen<br />

eines Patienten 1:1 angeleitet<br />

und geschult. In einem Nachgespräch<br />

werden die Ergebnisse<br />

und Verbesserungsvorschläge<br />

besprochen und gemeinsam<br />

Ziele vereinbart. Außerdem<br />

veranstalten wir Workshops in<br />

kleineren Gruppen. Hier haben<br />

die Schüler die Gelegenheit,<br />

untereinander oder an<br />

unserer Schulpuppe Fähigkeiten<br />

zu üben, die sie in der<br />

Krankenpflegeschule erworben<br />

haben“, erläutert Pia Heinzer<br />

die Lernmethoden in der Pflegeausbildung<br />

an der Asklepios<br />

Klinik Lindau.<br />

Viele unterschiedliche Bereiche<br />

In der praktischen Ausbildung<br />

lernen die Auszubildenden<br />

viele unterschiedliche Versorgungsbereiche<br />

der Pflege<br />

kennen. In der Asklepios Klinik<br />

Lindau sind das z.B. die<br />

Chirurgie, die Innere Medizin,<br />

die Geriatrie, die Gynäkologie<br />

und Geburtshilfe, die Notaufnahme,<br />

den OP und die Intensivstation.<br />

Zusätzlich sind Einsätze<br />

außerhalb der Klinik in<br />

Pflegeeinrichtungen der Altenpflege,<br />

bei ambulanten Pflegediensten<br />

und in der psychiatrischen<br />

Pflege vorgesehen. Die<br />

Theorie findet wechselweise<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Praxisanleiterin Carina Glock mit zwei Auszubildenden des mittleren Ausbildungsdrittels in der Asklepios<br />

Klinik Lindau, denen sie gerade an der Schulpuppe erläutert, was im Umgang mit einer Infusion zu<br />

beachten ist und wie man eine Blutdruckmessung richtig vornimmt.<br />

BZ-Foto: Asklepios<br />

mit der Praxis in Blockphasen<br />

statt. Die Berufsfachschule für<br />

Pflege befindet sich in Lindenberg.<br />

Ausbildungsstart: 1. September<br />

In der Asklepios Klinik Lindau<br />

haben die ersten Azubis<br />

ihre generalistische Ausbildung<br />

zur Pflegefachfrau/zum<br />

Pflegefachmann im September<br />

2020 aufgenommen. Am 1. September<br />

2021 startet ein neues<br />

Ausbildungsjahr, für das man<br />

sich noch bis zum 1. April<br />

2021 bewerben kann. Zugangsvoraussetzungen<br />

sind ein<br />

Mittlerer Schulabschluss oder<br />

ein Hauptschulabschluss plus<br />

eine erfolgreich abgeschlossene,<br />

mindestens zweijährige Berufsausbildung<br />

oder eine mindestens<br />

einjährige Assistenzoder<br />

Helferausbildung in der<br />

Pflege. „Ein Tipp: Diese einjährige<br />

Helferausbildung kann<br />

man auch bei uns in der Klinik<br />

absolvieren, um dann im Anschluss<br />

die generalistische Ausbildung<br />

anzuhängen. Gerne<br />

informieren wir Dich hierzu“,<br />

so Praxiskoordinatorin Pia<br />

Heinzer. Sie weiß aber auch,<br />

dass man für diesen Beruf<br />

noch weitere Voraussetzungen<br />

mitbringen sollte, wie Freude<br />

am Umgang mit Menschen,<br />

die Bereitschaft zur Pflege<br />

sowie körperliche und seelische<br />

Belastbarkeit.<br />

„Wer sich nicht sicher ist,<br />

ob Pflegefachfrau oder Pflegefachmann<br />

der richtige Beruf<br />

ist, kann gern die Praktika nut-<br />

Optik Kreutle<br />

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Hören und Sehen<br />

88131 Lindau · Langenweg 33<br />

Tel. +49 0 83 82 53 99<br />

www.optik-kreutle.de<br />

zen, die unsere Klinik anbietet.<br />

Die sind eine gute Chance,<br />

sich einen ersten Überblick<br />

über die Arbeit im Bereich der<br />

Krankenpflege zu verschaffen“,<br />

empfiehlt Pia Heinzer.<br />

Asklepios Klinik Lindau<br />

Friedrichshafener Str. 82<br />

Bewerbungen bitte per E-Mail an:<br />

Marion Rackette<br />

Personalreferentin<br />

m.rackette@asklepios.com<br />

oder an:<br />

Richard Hockl<br />

stellv. Pflegedienstleiter<br />

r.hockl@asklepios.com<br />

EXPERTEN-TIPP<br />

Klänge der Natur<br />

Hörakustikermeister<br />

Reinhold Kreutle<br />

Die Geräusche der Natur helfen<br />

dabei, sich zu entspannen und<br />

gehören zu unserem Wohlbefinden<br />

dazu. Hörgeräte, die über<br />

einen neu entwickelten Sound<br />

processing Chip verfügen, ermöglichen<br />

ihren Trägern ein<br />

brillantes Sprachverstehen sowie<br />

einen frischen, natürlichen<br />

Klang, um die Wunder dieser<br />

Beruf mit Perspektive<br />

Sie ist überzeugt, dass Pflegeberufe<br />

krisensicher sind und<br />

die generalistische Ausbildung<br />

gute Perspektiven bietet. Bereits<br />

während der Ausbildung erhalten<br />

die Schüler im 1. Jahr monatlich<br />

1.120,06 Euro, im 2. Jahr<br />

monatlich 1.188,39 Euro und<br />

im 3. Jahr 1.299,55 Euro Vergütung<br />

und bekommen pro Kalenderjahr<br />

30 Tage Urlaub. „Nach<br />

der Ausbildung bestehen beste<br />

Möglichkeiten für die Übernahme<br />

in ein festes Arbeitsverhältnis<br />

bei uns in der Asklepios Klinik<br />

Lindau und es gibt weitere<br />

Qualifizierungsmöglichkeiten,<br />

z.B. in den Bereichen Intensiv-<br />

Anästhesie und Notfallpflege,<br />

als Praxisanleiter, Wundmanager,<br />

Pain Nurse oder Fachkraft für<br />

Geriatrie. Oder man beginnt<br />

ein Pflegestudium an einer Hochschule“,<br />

so Pia Heinzer. HGF<br />

Mehr Informationen gibt‘s hier:<br />

@<br />

@<br />

@<br />

(Mehr zum Thema in den Ansichten<br />

auf der Titelseite)<br />

www.asklepios.com/lindau<br />

https://youtu.be/6Is_fovpxpw<br />

www.ausbildungsangebotebodensee.de/stellenbeschreibung/detail/1308/<br />

Ausbildung/Pflegefachmann-<br />

frau-mwd/Lindau/Asklepios-<br />

Klinik-Lindau-GmbH<br />

Welt so zu hören, wie sie<br />

wirklich klingen. Da kommen<br />

selbst Wanderfreunde<br />

und Spaziergänger voll auf<br />

ihre Kosten. Die paradiesischen<br />

Klänge der Natur<br />

werden optimal übertragen,<br />

störende Wind- und Nebengeräusche<br />

abgesenkt und<br />

die Stimme der Begleitperson<br />

hervorgehoben. RK<br />

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SERVICE 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21<br />

15<br />

Hilfe für Menschen vor Ort<br />

Caritas Frühjahrs-Sammlung Anfang März<br />

Unter dem Motto „Das machen<br />

wir gemeinsam“ stehen in diesem<br />

Jahr die Caritas-Kollekte am<br />

Sonntag, 28. Februar, und die öffentliche<br />

Frühjahrs-Sammlung der<br />

Caritas vom 1. bis 7. März 2021.<br />

Die Kampagne lädt ein, aktiv<br />

zu werden und Menschen beizustehen,<br />

denen es nicht so gut<br />

geht. „Ein leuchtendes Beispiel<br />

geben unsere rund 130 ehrenamtlichen<br />

Helfer/-innen, die<br />

sich gemeinsam in die Projekte<br />

der Caritas einbringen“, sagt<br />

Harald Thomas, Geschäftsführer<br />

des Caritasverbandes Lindau.<br />

In Deutschland engagieren<br />

sich rund 340.000 Menschen<br />

ehrenamtlich bei der<br />

Caritas. Sie leben nach dem<br />

Grundsatz „Die anderen sind<br />

mir nicht egal!“. Diese Grundhaltung<br />

ist unerlässlich für den<br />

Zusammenhalt in der Gesellschaft.<br />

Auch deshalb fordert<br />

der katholische Wohlfahrtsverband<br />

mehr Wertschätzung<br />

und bessere Bedingungen für<br />

Engagement und Ehrenamt.<br />

Diesem Motto fühlen sich<br />

auch die haupt- und ehrenamtlichen<br />

Mitarbeiter des Caritasverbandes<br />

Lindau verpflichtet<br />

und versuchen, mit<br />

ihren Beratungsangeboten<br />

und den beiden Tafelläden die<br />

Not der Menschen zu lindern.<br />

„Jeder gespendete Euro hilft<br />

Menschen in schwierigen Lebenslagen.<br />

Die Sammlung<br />

kommt Menschen vor Ort zugute,<br />

die Hilfe benötigen.“<br />

<br />

BZ<br />

Neue Versicherungskennzeichen<br />

Blau ist die Farbe des Jahres<br />

2021: Ab 1. März müssen alle<br />

Kleinkrafträder statt einem<br />

schwarzen ein blaues Versicherungskennzeichen<br />

tragen. Zu den<br />

Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen<br />

führen müssen,<br />

gehören zum Beispiel Mofas,<br />

Mopeds oder Roller, Leichtmofas,<br />

Segways oder leichte Quads.<br />

Letztgenannte dürfen nicht mehr<br />

als 50 Kubikzentimeter Hubraum<br />

haben und nicht schneller als 45<br />

Kilometer pro Stunde fahren.<br />

Das korrekte Kennzeichen<br />

ist wichtig. Ohne erlischt der<br />

Versicherungsschutz und man<br />

macht sich strafbar. Wer sein<br />

Kleinkraftrad erst aus der Garage<br />

holt, wenn es warm und sonnig<br />

ist, kann das Versicherungskennzeichen<br />

später kaufen. Die Prämienhöhe<br />

richtet sich nach dem<br />

tatsächlichen Nutzungszeitraum.<br />

Wer ab Mai fährt, zahlt nicht für<br />

zwölf sondern für zehn Monate,<br />

also bis zum Ende des laufenden<br />

Verkehrsjahres. <br />

BZ<br />

<br />

BZ-Foto: HUK-COBURG<br />

Anzeigen<br />

Weltgebetstag der Frauen<br />

FAMILIENNACHRICHTEN<br />

GEBURTEN<br />

14.01.2021: Christian Farruggio,<br />

Gessica Antona und Rosario Luca<br />

Farruggio, Wasserburg (B)<br />

22.01.2021: Eleonora Paradiso,<br />

Chiara Pane und Giovanni Daniele<br />

Paradiso, Weiler-Simmerberg<br />

29.01.2021: Mariella Möglin,<br />

Iris Möglin geb. Hackspacher und<br />

Manuel Möglin, Lindenberg i.A.<br />

30.01.2021: Niklas Richard Sinz,<br />

Sarah Sinz geb. Ortner und<br />

Daniel Peter Sinz, Wasserburg (B)<br />

STERBEFÄLLE<br />

28.01.2021: Maria Lerner,<br />

geb. Tomschik, Lindau (B)<br />

30.01.2021: Ernst Josef Nuber,<br />

Lindau (B)<br />

02.02.2021: Karla Charlotte<br />

Freitag, geb. Steinmetz, Lindau (B)<br />

02.02.2021: Ilse Renate<br />

Weimann, geb. Matthes, Lindau (B)<br />

03.02.2021: Gerhild Liselotte<br />

Hamann, geb. Hübner, Lindau (B)<br />

05.02.2021: Manfred Schmidtchen,<br />

Lindau (B)<br />

Wie jedes Jahr findet am ersten<br />

Freitag im März der Weltgebetstag<br />

der Frauen statt. Dieses Jahr<br />

wird am Freitag, 5. März, um<br />

18 Uhr zum Gottesdienst in die<br />

Kirche St. Josef Lindau- Reutin<br />

eingeladen.<br />

„Worauf bauen wir?“ Frauen<br />

aus Vanuatu – einem Inselstaat<br />

im Südpazifik – haben unter<br />

diesem Motto den Ökumenischen<br />

Gottesdienst für den Weltgebetstag<br />

2021 vorbereitet.<br />

Er wird am Freitag, 5. März,<br />

rund um den Erdball in 170 Ländern<br />

gefeiert werden, in diesem<br />

Jahr anders als gewohnt.<br />

Die zentrale Bibelstelle ist aus<br />

dem Matthäus-Evangelium,<br />

Kapitel 7, 24-27: „Nur ein Haus<br />

auf festem Grund wird den Stürmen<br />

widerstehen können.“<br />

„So wollen uns die Frauen aus<br />

Vanuatu ermutigen, das Leben<br />

auf den Worten Jesu aufzubauen,<br />

die der felsenfeste Grund<br />

für alles menschliche Handeln<br />

sein sollen“, so das Vorbereitungsteam<br />

in seiner Presseinformation.<br />

Der Weltgebetstag der Frauen<br />

setzt Zeichen der Hoffnung,<br />

fördert Frieden und Verständigung<br />

und stellt sich gegen Ungerechtigkeit<br />

und Gewalt. Durch<br />

die Spenden werden weltweit<br />

Projekte für Frauen und Mädchen<br />

sowie eine nachhaltige<br />

Entwicklung gefördert - als<br />

sichtbares Zeichen der Solidarität.<br />

BZ<br />

1.2. – 14.02.2021<br />

31.01.2021: Lorena Constanza<br />

Vargas Langreder,<br />

Luisa Langreder und Andrés<br />

Vargas Nettelnstroth, Lindau (B)<br />

05.02.2021: Jonah Funk,<br />

Angelina Angela Funk geb. Latzel<br />

und Alexander Funk, Lindau (B)<br />

07.02.2021: Johann David Brunner,<br />

Jennifer Bassett und<br />

David Brunner, Scheidegg<br />

09.02.2021: Julius Grünenburg,<br />

Valerie Grünenburg geb. Tittmar<br />

und Sven Grünenburg, Bodolz<br />

07.02.2021: Barbara Klüglein,<br />

geb. Funk, Lindau (B)<br />

08.02.2021: Gustav Bauer,<br />

Lindau (B)<br />

08.02.2021: Gerhard Markus<br />

Stallbaumer, Sigmarszell<br />

09.02.2021: Marika Fügen,<br />

geb. Bungart, Lindau (B)<br />

10.02.2021: Marion Schielin,<br />

geb. Filser, Lindau (B)<br />

APOTHEKEN<br />

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...<br />

Sa., 27. Februar 2021:<br />

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441<br />

So., 28. Februar 2021:<br />

Apotheke im Alten Bahnhof,<br />

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,<br />

Tel.: 08382 275312<br />

Mo., 01. März 2021:<br />

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 1,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951<br />

Di., 02. März 2021:<br />

Montfort-Apotheke,<br />

Marktplatz 12, Langenargen,<br />

Tel.: 07543 2357<br />

Mi., 03. März 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

Do., 04. März 2021:<br />

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,<br />

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962<br />

Fr., 05. März 2021:<br />

See-Apotheke, Untere Steig 2,<br />

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,<br />

Tel.: 08382 26866<br />

Sa., 06. März 2021:<br />

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814<br />

So., 07. März 2021:<br />

Christophorus-Apotheke,<br />

Hauptstr. 9, Sigmarszell,<br />

Tel.: 0 83 89 98112<br />

Mo., 08. März 2021:<br />

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 2A,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121<br />

Di., 09. März 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

Mi., 10. März 2021:<br />

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer<br />

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821<br />

Do., 11. März 2021:<br />

Möven-Apotheke,<br />

Hemigkofener Str. 10,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 8641<br />

Fr., 12. März 2021:<br />

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441<br />

Bestattungsvorsorge<br />

Manfred & Manuel Breyer GbR<br />

Bregenzer Straße 23, D-88131 Lindau<br />

Telefon 0 83 82 / 94 70 64<br />

www.bestattungen-breyer.de<br />

GRABMALE<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

beim Friedhof<br />

Lindau-Aeschach<br />

Rennerle 14<br />

Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Impressum<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 e/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,– e/Jahr<br />

IM NOTFALL<br />

Rettungsdienst112<br />

Notaufnahme<br />

KASSENÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis<br />

Friedrichshafener Str. 80A (Li)<br />

Auskunft unter Tel.: 116 117<br />

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,<br />

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr<br />

ZAHNÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

An Wochenenden und<br />

Feiertagen im unteren Kreis<br />

Lindau: 01 80/5 05 99 91<br />

Sie werden automatisch mit dem<br />

diensthabenden Zahnarzt verbunden.<br />

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem<br />

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende<br />

Kosten entstehen.)<br />

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.<br />

Liste im Internet:<br />

www.zahnaerzte-lindau.de


16 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21<br />

WISSENSWERTES<br />

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<br />

Realschule im Dreiländereck<br />

Staatliche Realschule Lindau<br />

Wir stellen uns vor<br />

<br />

Anzeigen<br />

Ab Samstag, 06.März 21 auf unser Homepage<br />

www.rs-dreilaendereck.de<br />

<br />

<br />

<br />

Wir beraten Sie auch gerne persönlich.<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Das Motto heißt: „Es geht! Anders.“<br />

Hilfswerk Misereor Eröffnung der Fastenaktion in St. Josef Lindau<br />

Unter dem Leitwort „Es geht! Anders.“<br />

wird die Fastenaktion des<br />

katholischen Werks „Misereor“<br />

für die Diözese Augsburg am 28.<br />

Februar um 10 Uhr durch Bischof<br />

Dr. Bertram Meier mit einem Festgottesdienst<br />

in der Kirche St. Josef<br />

in Lindau-Reutin eröffnet. Mit der<br />

diesjährigen Fastenaktion lädt<br />

Misereor in Deutschland zu einer<br />

Reflexion über Lebensstile und<br />

Konsum, Zusammenhänge von Alltagsgewohnheiten<br />

in Deutschland<br />

und Missständen im Globalen Süden,<br />

einen notwendigen sozialen<br />

und ökologischen Wandel und Potentiale<br />

zur Veränderung ein.<br />

Das Hilfswerk Misereor stellt bei<br />

der diesjährigen Aktion Menschen<br />

in den Mittelpunkt, die<br />

gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften<br />

in Bolivien eine<br />

bessere Zukunft auf den Weg<br />

bringen. Sie passen die Landwirtschaft<br />

der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes<br />

an.<br />

Mit Unterstützung von<br />

Misereor und seinen Partnerorganisationen<br />

gestalten sie<br />

das Zusammenleben im Einklang<br />

untereinander und mit<br />

der Schöpfung. Sie leben die<br />

Vision: „Es geht! Anders.“<br />

Doch der Lebensraum der<br />

indigenen Völker wird bedroht<br />

– durch die wirtschaftlichen<br />

Interessen der Agrarindustrie,<br />

durch Bergbau und Gasförderung<br />

und den Klimawandel.<br />

„Stellen wir uns an die Seite<br />

der Menschen in Bolivien und<br />

andernorts“, schreibt Bischof<br />

Dr. Bertram Meier im Aufruf<br />

zur Fastenaktion, der am 14.<br />

März in allen katholischen<br />

Gottesdiensten im Bistum verlesen<br />

wird.<br />

Aufgrund der Corona-Pandemie<br />

und der damit beschränkten<br />

Möglichkeit der Mitfeier<br />

des Eröffnungsgottesdienstes<br />

am 28. Februar, wird zeitgleich<br />

im Münster Unserer<br />

Lieben Frau auf der <strong>Lindauer</strong><br />

Insel und in St. Ludwig in Lindau-Aeschach<br />

bei den Messfeiern<br />

um 10 Uhr die Predigt des<br />

Augsburger Bischofs verlesen.<br />

Unter dem Leitwort „Teilen<br />

macht Freude“ sind Kinder um<br />

10 Uhr zu einem Kindergottesdienst<br />

in die Turnhalle der<br />

Grundschule Lindau-Reutin<br />

eingeladen.<br />

Zum Gottesdienst in St. Josef<br />

(per E-Mail: pg.lindau-insel@<br />

bistum-augsburg.de oder Telefon:<br />

0 83 82/9 64 70) und zum<br />

Kindergottesdienst (per E-Mail<br />

an: elfriede.fischer@bistumaugsburg.de)<br />

ist eine Voranmeldung<br />

notwendig.<br />

Weltweit kann der Eröffnungsgottesdienst<br />

über Radio<br />

Horeb (z.B. DAP+, App, Kabel,<br />

www.horeb.org) mitgefeiert<br />

werden.<br />

Am Vorabend des Eröffnungstages<br />

wird am Samstag,<br />

27. Februar 2021, beim Gottesdienst<br />

um 18.30 Uhr in St. Ludwig<br />

in Lindau-Aeschach das<br />

neue Hungertuch der Künstlerin<br />

Lilian Moreno Sánchez<br />

vorgestellt. Mit dem Titel „Du<br />

stellst meine Füße auf weiten<br />

Raum - Die Kraft des Wandels“<br />

hat die Chilenin auf der Basis<br />

einer Röntgenaufnahme auf<br />

Bettwäsche das Kunstwerk für<br />

die Fastenaktionen 2021 und<br />

2022 geschaffen.<br />

Noch bis zum 25. Februar<br />

werden in den Kirchen St.<br />

Josef (Lindau-Reutin) und St.<br />

Ludwig (Lindau-Aeschach)<br />

täglich von 9 bis 17.30 Uhr begleitend<br />

zur Eröffnung der<br />

Misereor-Fastenaktion Karikaturen<br />

zu den Themen Lebensstil,<br />

Konsum, Klimawandel und<br />

Gerechtigkeit von 40 Karikaturisten<br />

gezeigt. Mit dem Titel<br />

„Glänzende Aussichten“ regen<br />

sie auf witzige, verblüffende<br />

und manchmal auch erschreckende<br />

Weise zum Nachdenken<br />

über die Herausforderungen<br />

unserer Zeit, die Abgründe<br />

unseres individuellen Verhaltens,<br />

aber auch über die großen<br />

weltpolitischen Zusammenhänge<br />

an.<br />

Misereor ist das Hilfswerk<br />

der deutschen Katholiken für<br />

die Entwicklungszusammenarbeit<br />

mit der sogenannten<br />

Dritten Welt. Das „Bischöfliche<br />

Hilfswerk Misereor e. V.“ wurde<br />

1958 als „Aktion gegen Hunger<br />

und Krankheit in der Welt“<br />

von der Deutschen Bischofskonferenz<br />

gegründet. Ziel ist die<br />

unmittelbare Bekämpfung der<br />

Ursachen von Armut und Unterentwicklung.<br />

BZ<br />

Mehr Informationen, das ausführliche<br />

Programm der Fastenaktion<br />

2021 in Lindau und<br />

weiterführende Links unter:<br />

@ www.kolpingwerk-augsburg.de/<br />

misereor<br />

Anzeigen<br />

Bodensee-Gymnasium<br />

Lindau<br />

Reutiner Str. 14, 88131 Lindau (B), Tel. 08382 / 93600<br />

Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung<br />

> DAS BOGY STELLT SICH VOR <<br />

Verehrte Damen und Herren, liebe Eltern, liebe Kinder!<br />

Ab Freitag, 12.03., finden Sie auf unserer Homepage eine Vielzahl an Informationen<br />

über unser BOGY und die Vielfalt unseres Schullebens.<br />

Am Mittwoch, 17.03., um 18.00 Uhr können Sie und Ihr Kind uns<br />

persönlich kennenlernen.<br />

Wir laden Sie und Euch ein, mit uns in verschiedenen Chatrooms<br />

ins Gespräch zu kommen.<br />

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!<br />

Schulleitung und Lehrerkollegium des Bodensee-Gymnasiums<br />

www.lindinger-immobilien.de<br />

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<br />

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Heuriedweg 42 · 88131 Lindau<br />

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de<br />

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Bregenzer Straße 105<br />

Telefon 0 83 82-9 67 80<br />

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Tel.: 03944-36160<br />

www.wm-aw.de Fa.

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