27.02.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

27. Februar 2021 · Ausgabe KW 08/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Pia Heinzer,

Krankenschwester u.

Praxiskoordinatorin,

Asklepios Klinik

Lindau

Mit der Pflege geht es

aufwärts!

Corona hat unser aller

Leben verändert, sowohl

privat als auch beruflich.

Es gibt viele Familien, die

um ihr Einkommen bangen.

Berufe, die vor kurzem

noch gefragt waren, befinden

sich in der Krise.

Unser Berufsstand kennt

seit Jahrzehnten eine Not –

und das ist der Pflegenotstand.

Es gab zu wenig

junge Leute, die diesen Beruf

erlernen wollten, und

es wurde vieles schlecht

geredet. Die Achtung der

Bevölkerung für die Mitarbeiter

in der Pflege sank

zunehmend.

Es hat sich aber einiges

getan!

Das Pflegereformgesetz ist

in Kraft getreten, welches

den Beruf aufwertet und

die Gehälter, Zulagen und

Arbeitszeiten wurden aufgebessert.

Durch Corona wurde uns

allen wieder bewusst, wie

wichtig und wertvoll die

Pflege ist. Die Achtung

und Anerkennung der

Bürger für diesen Beruf ist,

so ist mein persönliches

Empfinden, gestiegen.

Heute kann ich wieder mit

Stolz sagen: Ich bin Krankenschwester!

Der Beruf ist

krisensicher, systemrelevant

und es besteht Anspruch

auf eine Notbetreuung der

Kinder. Wir können in diesem

Jahr bei uns eine leichte

Steigerung bei den Bewerbungen

für die Ausbildung

zur Pflegefachfrau/zum

Pflegefachmann feststellen.

Zum ersten Mal seit langer

Zeit schaue ich mit Zuversicht

in die Zukunft und

möchte nicht nur junge

Menschen dazu ermuntern,

sich zu überlegen, ob dieser

Beruf für sie geeignet ist,

sondern auch diejenigen,

die sich verändern möchten.

(Mehr zum Thema lesen Sie auf S. 14)

Ideen zur Beteiligung Parkplatz Zech

Diese Fragen rund um den Übergangsparkplatz bewegen die Anwohner in Lindau

Ob als Idee, Frage oder Kritik:

Lindauer Bürgerinnen

und Bürger waren in den vergangenen

zwei Wochen eingeladen,

sich zum geplanten

Übergangsparkplatz in Zech

zu äußern. Einbringen konnten

sie ihre Überlegungen

bei der Projektstelle Bürgerbeteiligung.

Was beschäftigt

Lindauerinnen und Lindauer

in Sachen Parkplatz Zech?

Die Stadtverwaltung Lindau,

insbesondere die Straßenverkehrsbehörde

und die GTL

(Garten- und Tiefbaubetriebe

Lindau) nehmen Stellung zu

den Anregungen und Befürchtungen

der Bürgerinnen und

Bürger. Besonders relevante

Fragen und die Antworten darauf

sind hier zusammengefasst.

Wenn es regnet, wird der

Platz sehr matschig und unbefahrbar.

Wurde daran bei

der Planung gedacht?

Das Problem mit dem

Matsch ist bekannt. Weil der

Hartplatz Zech aber nur ein

zeitlich befristeter Übergangsparkplatz

wird, lohnt es sich

nicht, den Untergrund zu befestigen.

Das wäre aufwändig

und dadurch auch sehr teuer.

Allerdings beobachtet die Abteilung

GT-Projekte der Garten-

und Tiefbaubetriebe bis

zur Eröffnung des Parkplatzes

die Situation. Wenn es nötig

ist, wird die Oberfläche des

Hartplatzes kurzfristig befestigt.

Gegebenenfalls muss der

Parkplatz bei sehr schlechtem

Wetter gesperrt werden. Voraussichtlich

wird er aber in

diesem Fall ohnehin nicht genutzt

werden.

Viele Anrainerinnen und

Anrainer befürchten, dass

die Übergangslösung zur

Dauerlösung wird. Besteht

das Risiko, dass das so ist?

Nein, das ist weder von der

Verwaltung noch vom Stadtrat

beabsichtigt. Aus der Interimslösung

soll keine Dauerlösung

werden. Die erforderlichen

Vertragszusagen gelten

nur bis zum 31. Oktober

2021.

Übergangsparkplatz Hartplatz Zech: Ab voraussichtlich Anfang April bis Ende Oktober können dort

Autos und Wohnmobile parken. Eine Beteiligung der Lindauer Bürgerinnen und Bürger sorgt für Input

und klärt Fragen.

Bildquelle: Michael Traber

Wie wird die Frage der Sanitäranlagen

gelöst? Wer kümmert

sich um die Reinigung?

Die Stadt Lindau wird für

den Parkplatz Zech Toilettenanlagen

einschließlich deren

Reinigung zur Verfügung stellen.

Es wird mit einem zusätzlichen

Verkehrsaufkommen

gerechnet. Manche befürchten

Chaos, zum Beispiel

durch Wohnmobile, die wild

parken. Was macht die Stadt,

um das zu verhindern? Wird

es eine zusätzliche Beschilderung

geben?

Der Parkplatz Zech kann

nur über die Zufahrt von der

Bregenzer Straße her erreicht

werden. Die Anfahrt über die

Bregenzer Straße wird an den

wichtigen Knotenpunkten in

Lindau ausgeschildert. Parkplätze

für Wohnmobile sind

beschildert und so ausgerichtet,

dass sie von den Wohnhäusern

abgewandt sind. Die

Straßenverkehrsbehörde erwartet

nicht mehr Verkehr in

den Wohngebieten von Zech.

Vielmehr geht die Behörde davon

aus, dass durch die zusätzlichen

Stellplätze die Suche

nach Parkplätzen in den Anwohnerbereichen

weniger

wird. Falls trotzdem falsch

und wild geparkt wird, kann

die kommunale Verkehrsüberwachung

reagieren. Sie wird

den Parkplatz Hartplatz Zech

regelmäßig kontrollieren – so,

wie das ohnehin regelmäßig

gemacht wird.

Wie sind die Zeiten für die

Ein- und Ausfahrt? Wie werden

diese Zeiten kontrolliert?

Die Zu- und Abfahrt ist

von 22 bis 6 Uhr nicht erlaubt.

Schilder weisen auf das

Ein- und Ausfahrtsverbot

hin und regeln die Zeiten. Eine

elektrische Schranke ist

hier nicht wirtschaftlich, da

der Parkplatz eine Interimslösung

ist. Die Kosten dafür

wären zu hoch. Schranken

werden nur an solchen Parkplätzen

angebracht, die als

Dauerlösung gedacht sind.

Falls das nötig ist, wird in

Zech statt einer Schranke eine

Kette angebracht, die das

Ein- und Ausfahren verhindert.

Vom Parkplatz P1 beispielsweise

sind der Straßenverkehrsbehörde

keine Probleme

von Fahrzeugen bekannt,

die zu spät auf den

Parkplatz fahren. Hier haben

weder Anwohner der Achstraße

noch der Reutiner

Straße Schwierigkeiten gemeldet.

Dasselbe gilt dort

auch für nächtliche Ruhestörungen

im Allgemeinen. Die

Ein- und Ausfahrtszeiten stehen

dann auch auf der Homepage

der Stadt. Auch die

LTK (Lindauer Tourismusund

Kongress GmbH) wird

die Zeiten kommunizieren.

Wie wird kontrolliert, dass

die Camper nicht länger als

24 Stunden bleiben? Anrainerinnen

und Anrainer befürchten

mehr Lärm und ein

zusätzliches Müllproblem.

Was wird getan, um das zu

verhindern?

Die Kommunale Verkehrsüberwachung

kontrolliert regelmäßig,

ob die Höchstparkdauer

eingehalten wird. Die

GTL kontrollieren den Parkplatz

in Sachen Müll.

Fortsetzung nächste Seite

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 13.03.2021

Samstag, 27.03.2021

▶ Das wohl dienstälteste Fitness-Studio am Bodensee

Vor 30 Jahren hat das „Fit In“ in Bodolz eröffnet.

Seitdem haben sich die Fläche, das Trainingsangebot,

die Kursauswahl, die Mitgliederzahlen und vor allem der

Wohlfühlfaktor vergrößert. S. 11

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

Auf dem Parkplatz Zech soll

es eine Flutlichtanlage geben.

Wird das Licht in der

Nacht von 22 bis 6 Uhr ausgeschaltet?

Wird die Flutlichtanlage

so eingerichtet, dass

sie vom Wohngebiet abgewandt

ist?

Eine Fluchtlichtanlage wird

es nicht geben. Die Parkplatzbeleuchtung

wird voraussichtlich

an die öffentliche Straßenbeleuchtung

gekoppelt und

auf provisorischen Masten befestigt.

Dabei wird darauf geachtet,

dass das Licht nicht

blendet.

Wie wird der Parkplatz

grundsätzlich überwacht?

Wie wird darauf geachtet,

dass die Regeln eingehalten

werden?

Wie beschrieben wird die

Kommunale Verkehrsüberwachung

regelmäßig vor Ort

sein. Eine permanente Überwachung

oder Betreuung findet

auf keinem städtischen

Parkplatz statt.

Zwischen den Stellplätzen

für Wohnmobile und der

Wohnbebauung soll ein Abstand

von etwa 125 Metern

eingehalten werden. Wie

sieht die Planung in diesem

Punkt konkret aus?

Die Bereiche des Parkplatzes

werden mit entsprechenden

Schildern gekennzeichnet,

entweder als PKW-Parkbereich

oder als Parkbereich

für Wohnmobile. Halten sich

Fahrzeuge beim Parken nicht

an diese Bereiche, wird dies geahndet.

Die Parkplätze für die

Wohnmobile werden sich so

weit wie möglich von der

Wohnbebauung entfernt befinden.

Das ist in der parallelen

Längsachse zum Rasenplatz

in Richtung Bregenzer

Straße.

Gibt es ein Budget für die

Umsetzung der Ideen von

Bürgerinnen und Bürgern,

wie zum Beispiel eine

Schranke oder eine Parkplatzaufsicht?

Die notwendigen finanziellen

Mittel werden beim Regiebetrieb

Parkraumbewirtschaftung

zur Verfügung stehen – in

einem Rahmen, der erforderlich

beziehungsweise vertretbar

ist.

Ist die Fäkalsammelstelle direkt

beim Jugendtreff? Wie

passt das mit der Jugendarbeit

zusammen?

Die Schüttstelle für Schmutz -

wasser beziehungsweise die

Wasserentnahmestelle wird

beim Jugendtreff eingerichtet.

Ein anderer Standort ist wegen

der Anschlüsse nicht möglich.

Errichtet wird die Stelle im

Rahmen der anerkannten Regeln

der Technik, das heißt mit

Anschluss an die Kanalisation

und mit Geruchsverschluss.

Vergleichbar ist sie mit der Anlage

beim Parkplatz P1 Blauwiese.

Von dort sind Beschwerden

über Gerüche bis jetzt

nicht bekannt.

Lena Sugg/Sylvia Ailinger

Blumen als Frühlingsgruß

Stadtgärtnerei Lindau verteilt Primeln an Seniorinnen und Senioren

Der Seniorennachmittag der

Stadt Lindau kann wegen der

Situation um Corona auch in

diesem Frühjahr nicht stattfinden.

Deshalb verteilt die Stadtgärtnerei

die Primeln, die sie

bereits für den Seniorennachmittag

gezogen hat, als kleinen

Frühlingsgruß direkt an die

Seniorinnen und Senioren in

den Seniorenheimen im Stadtgebiet.

Ab Anfang März liefern

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Stadtgärtnerei die

selbst gezogenen Primeln an

das Evangelische Hospital, das

Seniorenheim Reutin, das Maria-Martha-Stift,

das Allgäustift

sowie an die Tagespflege

Zech.


Sylvia Ailinger

Die Vielfalt der Bürgerbeteiligung

Ob Stadtteilentwicklung, Klimaschutz

oder Mobilitätsfragen: Bürgerbeteiligung

ist inzwischen ein

wichtiger Baustein, wenn es um die

Entwicklung guter Lösungen geht.

Die Methoden der Beteiligung sind

sehr vielfältig. Eine Befragung, wie

beim Hartplatz Zech, stellt sicher,

dass alle Perspektiven bedacht

werden. Andere Vorgehensweisen

in der Bürgerbeteiligung sind unter

anderem Planungsworkshops, Begehungen

vor Ort, Bürgerrat oder

auch die Projektschmiede.

Weil der Seniorennachmittag in Lindau wegen Corona zum zweiten Mal nicht stattfinden kann, verteilt

die Stadtgärtnerei vorgezogene Primeln an die Seniorinnen und Senioren in den Seniorenheimen in

Lindau. Auf dem Foto: Dr. Claudia Alfons, Oberbürgermeisterin in Lindau und Kerstin Rogg, Leiterin der

Stadtgärtnerei.

Bildquelle: Sylvia Ailinger

Im Bau: Absperrpoller für die Lindauer Fußgängerzone

Versenkbare Pfosten verhindern in Zukunft das Einfahren von Fahrzeugen außerhalb der erlaubten Lieferzeiten

Die Bauarbeiten an den Eingängen zur Fußgängerzone Lindau haben begonnen: In Zukunft verhindern

versenkbare Poller, dass Fahrzeuge außerhalb der Lieferzeiten in die Fußgängerzone fahren. René

Nietzsche (im Bild rechts) von der ausführenden Firma Dobler ist einer der Fachleute, die für den Aufbau

der Poller zuständig sind.

Bildquelle: Sylvia Ailinger

Auf den der Lindauer Insel

verhindern künftig Absperrpoller,

dass Autos außerhalb

der Lieferzeiten in die Fußgängerzone

fahren. Die Bauarbeiten

für die Poller haben

am Montag, 22. Februar. Die

ersten Poller werden in der

Maximilianstraße auf Höhe

Hintere Metzgergasse aufgebaut.

Danach ging es weiter

in der Cramergasse auf Höhe

Cavazzen.

Während der Lieferzeiten

senken sich die Poller automatisch

ab: montags bis freitags

von 6.30 bis 11 Uhr und

samstags von 6.30 bis 9 Uhr.

Feuerwehr, Polizei oder etwa

BRK können im Notfall die

Absenkung aber auch per

Fernauslösung steuern. Außerdem

gibt es verschiedene

Möglichkeiten zur Steuerung

im Fall einer Sondernutzung.

Auch bei einer technischen

Störung oder einem Stromausfall

verschwinden die Poller

automatisch im Boden.

Damit Fahrzeuge jederzeit

aus der Fußgängerzone ausfahren

können, werden Kontaktschleifen

verlegt. Für verspätete

Lieferungen wird es

im Bereich der Zeppelinstraße

eine Lieferzone geben.

Gefordert wurden die

Sperrpoller in der Fußgängerzone

und am Seehafen von

der Stadtratsfraktion Freie

Wähler. Der Werkausschuss

hat in seiner Sitzung vom Februar

2020 der Umsetzung

zugestimmt. Die Technische

Machbarkeit der Absperrpoller

ist mit Feuerwehr, Polizei

und BRK abgestimmt.


Sylvia Ailinger


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

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Wie gelingt Klimaschutz?

Stadt Lindau lädt zur ersten Online-Projektschmiede im Jahr 2021

Wie kann Klimaschutz für

Lindau bestmöglich gelingen

und wie muss die Beteiligung

aufgestellt sein? Zu dieser

Frage lädt die Stadt Lindau

am Donnerstag, 11. März zur

ersten Projektschmiede in

diesem Jahr. Anlass ist das Klimaschutzkonzept,

das in den

kommenden Monaten erarbeitet

wird.

Die Stadt Lindau hat sich ein

ambitionierte Ziel gesetzt: Bis

2035 soll Klimaneutralität erreicht

und ein fairer Beitrag für

das 1,5 Grad-Ziel des Pariser

Klimabkommens geleistet werden.

„Wir möchten, dass es

nicht nur ein Konzept wird, wir

wollen auch ins Handeln kommen“,

betont Danielle Eichler,

Vollsperrung im

Oeschländerweg

Der Oeschländerweg ist derzeit

wegen Bauarbeiten voll gesperrt.

Die Sperrung dauert noch bis zum

5. März. Die Umleitung führt über

die Badstraße, Schachener Straße

und den Lindenhofweg. Passiert

werden kann die Baustelle nicht.


Sylvia Ailinger

Schützingerweg

gesperrt

Die Bauarbeiten für die Gartenschau

gehen in die nächste Phase.

Deshalb ist der Schützingerweg

bereits gesperrt. Dort haben vergangene

Woche die Arbeiten für

den Eingang Süd der Gartenschau

und die geplanten Ausstellungsbereiche

begonnen.

Ursprünglich hätte der Weg bereits

im vergangenen Jahr gesperrt

werden sollen. Durch eine

entsprechende Baustellenorganisation

war es den Verantwortlichen

aber gelungen, ihn seit April

2020 noch für die Lindauerinnen

und Lindauer begehbar zu halten.

So konnten die Spaziergänger bereits

einen Eindruck von der zukünftigen

großzügigen Gestaltung

bekommen.

„Jetzt lassen sich die Arbeiten

aber nicht weiter aufschieben“,

sagt Gartenschau-Geschäftsführer

Meinrad Gfall. Der Schützingerweg

wird zunächst im Rahmen

der Gartenschau wiedereröffnet.

Nach deren Ende steht er dann der

Allgemeinheit zur Verfügung.


Jürgen Widmer

Der Schützingerweg ist gesperrt.

Zur Gartenschau wird sich der

ehemalige Trampelpfad dann als

lichte Promenade präsentieren


Foto: Stadt Lindau

Klimaschutzbeauftrage der

Stadt Lindau und Initiatorin

der Klimaschmiede. Sie betont:

„Dieses Ziel erreichen wir nur

gemeinsam, dazu braucht es

das Engagement von Verwaltung,

Politik und Bürgerschaft.“

Die erste Klimaschmiede

findet wegen der Corona-

Situation am 11. März von 18

bis 21 Uhr online statt. Alle Interessierten

können sich bis

Montag, 8. März unter der Mail

projektschmiede@lindau.de

anmelden. Neben der Angabe

des Namens bitten die Organisatoren

auch um Information

zu möglichen Rollen in Initiativen

oder Gruppen, die für das

Thema Klimaschutz relevant

sind. Alexandra Abbrederis

Projektschmiede

Gemeinsam für den Klimaschutz

Donnerstag, 11. März 2021

18 bis 21 Uhr via zoom. Ein Teilnahmelink

wird nach erfolgreicher

Anmeldung zugeschickt.

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Gärtner (m/w/d)

als Vorarbeiter für unser Grünpflegeteam Insel

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 26.03.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

Stadt Lindau

(Bodensee)

Deine Ausbildung bei der Stadt Lindau (B)

zum Verwaltungsfachangestellten (m/w/d)

zum Gärtner mit Fachrichtung

Zierpflanzenbau (m/w/d)

ab 01.09.2021

Du möchtest erleben wie eine Stadt funktioniert und welche Aufgaben

sie übernimmt? Dann komm zur Stadt Lindau (B). Wir bieten dir eine abwechslungsreiche

Ausbildung, in der du die unterschiedlichen Abteilungen

kennenlernst.

Kontakt und Informationen:

Für Rückfragen steht dir das Team der Personalabteilung,

Tel.: 08382/918-108 gerne zur Verfügung.

Danielle Eichler, Klimaschutzbeauftrage

der Stadt Lindau und

Ini tiatorin der Klimaschmiede:

„Wir möchten, dass es nicht nur

ein Kon zept wird, wir wollen auch

ins Handeln kommen“.


Bildquelle: Sylvia Ailinger

Wenn du Interesse an unserer Ausbildung hast, dann bewirb dich bis zum

14.03.2021 über unser Online-Portal unter www.stadtlindau.de.

Stadt Lindau (B), Personal- und Organisationsabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08

GRÜSSE AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

die letzten Meter sind oft die

härtesten. Das gilt beim

Langstreckenlauf, aber im

übertragenen Sinn auch für

unseren gemeinsamen

Kampf gegen die Corona-

Pandemie. Wer möchte angesichts

der frühlingshaften

Temperaturen nicht gern

unbeschwert über die Insel

bummeln oder mit Freunden

zusammen am Hafen

sitzen?

Natürlich wollen jetzt auch

alle Jugendlichen raus, um

auf den Bolzplätzen und

Kleinsportfeldern zu kicken

oder Basketball zu spielen.

Zudem freuen sich Eltern

und Großeltern, mit den

Kindern und Enkelkindern

auf den Spielpatz gehen zu

dürfen. Wer das bunte Treiben

dort sieht, der könnte

fast glauben, die Pandemie

sei überstanden und wir

könnten bald wieder unser

gewohntes und so lange entbehrtes

Leben aufnehmen.

Vollsperrung Lindenhofweg

Im Lindenhofweg wird gebaut.

Daher ist er vom 1. März bis zum

1. April voll gesperrt. Die Umleitung

führt über die Schachener Straße

und ist ausgeschildert. Die Zufahrt

Doch gerade hier lauert eine

große Gefahr: Denn jetzt

kommt es darauf an, nicht

nachzulassen, denn sonst machen

wir das mühevoll Erreichte

wieder zunichte. Ich

weiß, ich klinge wie eine

Spielverderberin, wenn ich

noch einmal betone, dass

Mannschaftssportarten derzeit

noch verboten sind. Das

gilt auch auf unseren verlockenden

Kleinspielfeldern. Und

zwar ohne, dass wir diese verbarrikadieren.

Außerdem gelten die Kontaktund

Ausgangsbeschränkungen

weiter. Das heißt, Sie dürfen

sich nur mit Personen des

eigenen Hausstandes plus einer

weiteren Person aus einem

anderen Haushalt draußen

treffen.

Für Spielplätze heißt dies: Bitte

Abstand halten, Masken

tragen und wenn der Spielplatz

zu voll ist, auch mal den

Besuch verschieben. Auch

wenn ich weiß, dass dies

nicht leicht fällt, zumal gerade

Kinder besonders unter

den Beschränkungen leiden.

Doch wenn wir im Frühjahr

und Sommer in Lindau keine

„dritte Welle“ wollen, vor der

Kanzlerin Angela Merkel bereits

entschieden warnt, dann

dürfen wir jetzt nicht nachlässig

werden! Es ist wirklich

wie beim Marathonlauf: Nach

schweren Etappen heißt es

Zähne zusammenbeißen, um

auch noch die letzten Meter

ins Ziel zu schaffen.

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Unsere Kindertagesstätte „Am Hoyerberg“ umfasst zwei Gruppen und

bietet eine Ganztagesbetreuung mit warmem Mittagessen. In unserer Einrichtung

werden Kinder im Alter von 2 Jahren bis zur Einschulung betreut.

Zum 01.09.2021 suchen wir einen

Auszubildenden zum

staatlich anerkannten Erzieher (m/w/d)

mit optimierter Praxisphase (OptiPrax)

für Bewerber mit fachfremder Berufsausbildung

Die Stadt Lindau (B) bietet in Kooperation mit der Fachakademie für

Sozialpädagogik, Marienheim Lindau des Schulwerks der Diözese Augsburg,

Europaplatz 1 einen Ausbildungsplatz zum Erzieher an.

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 28.03.2021.

in den Lindenhofpark und zu den

dortigen Wohnhäusern sowie zum

Friedensmuseum ist möglich. Für

Anwohner ist die Zufahrt frei.


Sylvia Ailinger

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08


4 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Gefragt in Lindau: Baumgräber

Erweiterung auf dem Lindauer Friedhof ist in Planung

Zwei Projekte des Friedhofs

Lindau-Aeschach zeigen

deutlich, dass der Trend zur

Urnenbestattung weiterhin

zunimmt: Baumbestattungen

und Gemeinschaftsgräber. Außerdem

steigt das Interesse

an Grabanlagen, die nicht gepflegt

werden müssen. Daher

wird die Friedhofsverwaltung

in Zusammenarbeit mit der

Stadtgärtnerei regelmäßig

neue Areale entwickeln und

gestalten, die dieser Nachfrage

gerecht werden.

Die ersten Beisetzungsflächen

für Urnen wurden auf

dem Friedhof Lindau-Aeschach

im Dezember 2020 an

ausgewählten Bäumen angeboten.

In den letzten Jahren

fragten Lindauerinnen und

Lindauer vermehrt nach

Baumbestattungen. Deshalb

hat die Friedhofsverwaltung

auf dem Friedhof nach Bereichen

gesucht, die dafür geeignet

sind. Gefunden wurden

zwei Bäume, bei denen

nun jeweils Findlinge als Gedenksteine

liegen. So entstanden

16 weitere Plätze für

Baumbestattungen. Das Interesse

daran war so groß,

dass diese Plätze bereits Mitte

Februar 2021 komplett belegt

waren.

Nun ist eine Erweiterung in

Planung. Konkret werden

mehrere Bäume aus dem

Baumbestand des Friedhofs

Lindau-Aeschach für Baumgräber

ausgewählt.

Dann können die Lindauer

Bürgerinnen und Bürger auch

wieder Baumgräber erwerben.

Eine Reservierung oder ein

Vorauskauf ist nicht möglich.

Das zweite Projekt des

Friedhofs Lindau-Aeschach ist

eine neue Anlage für ein Gemeinschaftsgrab,

bei dem

Neuer Container

auf der Insel

Nach einer äußerst schwierigen

und langwierigen Standortsuche

gibt es jetzt einen neuen Platz

für die neuen Container auf der

Insel. Diese stehen gut erreichbar

zwischen Rewe und Kiosk auf der

Insel.

„Wir sind froh, zusammen mit

dem ZAK diese Lösung gefunden

zu haben“, sagt Danny Hemkens,

Leiter des Bauhofs. Die Container

ersetzen jene am Sina-Kinkelin-

Platz.

Jürgen Widmer


Bildquelle: Sylvia Ailinger

aber Namen genannt werden.

Geführt wird diese Anlage unter

der Bezeichnung Schmetterlingsgarten.

Dieses Gemeinschaftsgrab

wird voraussichtlich

noch im ersten

Quartal 2021 zum ersten Mal

belegt. Das bestehende bisherige

Gemeinschaftsgrab hat

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren ehemaligen Mitarbeiter

Wieland Dumler

der im Alter von 74 Jahren verstorben ist. Herr Dumler war bis zu seinem

Ausscheiden in den Ruhestand über 32 Jahre lang bei der Stadt Lindau, zuletzt

als Leiter der Straßenverkehrsabteilung, tätig.

Wir werden uns stets in großer Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes

Mitgefühl gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

STADT LINDAU (BODENSEE)

nur noch wenige freie Plätze.

Das Gräberfeld ist bereits

fertig bepflanzt und wird ab

Frühjahr oder Sommer auch

in allen Farben blühen. Auf

dieser Bestattungsfläche finden

dann in einem Rasenbereich

etwa 80 Urnen Platz.


Martina Rankl

Die Friedhofsverwaltung des Friedhofs Lindau-Aeschach stellt vermehrtes

Interesse an Grabanlagen fest, die nicht gepflegt werden

müssen.

Bildquelle: Friedhofsverwaltung

Die Nachfrage nach Baumbestattungen und Gemeinschaftsgräbern

auf dem Friedhof Lindau-Aeschach nimmt zu. Deshalb weitet die

Friedhofsverwaltung ihr Angebot aus. Bildquelle: Friedhofsverwaltung

Peter Wenzler

Personalrat

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 20.01.2021 bis

zum 10.02.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:

- Schlüssel/Autoschlüssel

- Geldbeutel

- Korrekturbrille

- Sonnenbrille mit Sehstärke

- verschiedene Smartphone

- Ohrring

- Rucksack

- Kinderrucksack

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert; evtl. Rückfragen

richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof, Bleicheweg 14, Telefon

08382 / 9380-0 oder -717.

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 07.30 Uhr bis 12.30

Uhr und Mittwoch von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr nach Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Tel: 918-317

Fax: 918-328

E-Mail: fundamt@lindau.de

Foto: Hari Pulko

Ausbildung zur/zum

Gästeführer/in in Lindau

Sie interessieren sich für die spannenden Geschichten Lindaus, über trutzige

Türme und wehrhafte Schanzen, sind kontaktfreudig und lieben es mit Menschen

zu kommunizieren? Dann qualifizieren Sie sich als Lindauer

Gästeführer/in und melden sich bei uns an!

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung erhalten Sie ein Gästeführer

Zertifikat, dieses ist Voraussetzung um als neue/r Gästeführer/in über die Lindau

Tourismus und Kongress GmbH vermittelt zu werden. Als zertifizierte/r

Gästeführer/in können Sie mit Führungen auf selbständiger Basis beginnen.

Dauer & Ablauf der Ausbildung:

- Fünf Online-Termine und ein Präsenztermin (Dauer ca. 2 Stunden) zwischen

12. März und 18. April 2021 zur Lindauer Geschichte, rechtlichen &

finanziellen Aspekten und Rhetorik

(detaillierter Schulungsplan: www.lindau.de/gaestefuehrer-werden)

- anschließend Prüfungsgespräch und praktische Prüfung

- die Lindau Tourismus und Kongress GmbH fördert diese Ausbildung, die

Selbstbeteiligungskosten liegen bei 150,00 € pro Person

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei uns mit ihren Kontaktdaten

unter stadtfuehrungen@lindau-tourismus.de an.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Alexandra Bahner

(alexandra.bahner@lindau-tourismus.de, Tel. +49 8382 8899933) zur Verfügung.

Anmeldeschluss ist der 05. März 2021.

www.lindau.de/gaestefuehrer-werden

Nachruf

Die Stadt Lindau (B) trauert um ihren Mitarbeiter

Manfred Schmidtchen

der im Alter von 61 Jahren verstorben ist. Herr Schmidtchen war seit 1997

in der Stadtgärtnerei beschäftigt.

Wir werden uns stets in Dankbarkeit an ihn erinnern. Unser tiefes Mitgefühl

gilt seiner Familie.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Stadt Lindau

(Bodensee)

STADT LINDAU (BODENSEE)

Peter Wenzler

Personalrat


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AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

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Bekanntmachung

Bebauungsplan Nr. 86 “Altstadt“,

12. Änderung “In der Grub 10 und 12“

– Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1) BauGB –

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 09.02.2021 in öffentlicher

Sitzung die Aufstellung der 12. Änderung des Bebauungsplanes Nr.

86 “Altstadt“ gemäß § 2 (1) BauGB beschlossen.

Ziel und Zweck der Planung

Im Gebäude In der Grub 10 und 12 auf der Insel befindet sich im Erdgeschoss

und im ersten Obergeschoss das Kinderhaus St. Stephan. Es

wird vom Verein der Evangelischen Diakonie Lindau als Kindertagesstätte

mit zwei Krippengruppen zu jeweils 12 Kindern und einer Kindergartengruppe

mit 25 Kindern geführt. Im zweiten Obergeschoss

und im Dach des Gebäudes sind Mietwohnungen.

Der Gebäudeteil In der Grub 12 ist ein Einzeldenkmal. In den Akten

des Stadtbauamtes ist ein Kindergarten erstmals 1874

nachweisbar. Zu diesem Zeitpunkt bestand bereits ein

Waisenhaus im gleichen Gebäude.

Die Nutzung durch eine Kindertagesstätte soll im Erdgeschoss

und im ersten Obergeschoss zwingend beibehalten

werden. Dafür soll baurechtlich in den grundsätzlich

offenen Nutzungskatalog eingegriffen werden

und eine Einrichtung zur Kinderbetreuung baurechtlich

festgesetzt werden.

Bereits die 11. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 86

“Altstadt“ hatte zum Ziel, das Wohnen auf der Insel zu

stärken. Auch mit der 12. Änderung des Bebauungsplanes

“Altstadt” soll dieses Ziel unverändert weiterverfolgt

werden. Dazu sind jedoch von der öffentlichen

Hand unbedingt auch Folgeeinrichtungen wie Kinderbetreuungseinrichtungen,

Schulen, andere Bildungseinrichtungen

u.ä. bereit zu halten, um das Wohnen auf

der Insel tatsächlich attraktiv zu machen. Auf der Insel

befindet sich neben dem Kinderhaus St. Stephan noch

der Kindergarten Maria-Ward. Im Zuge der Bebauung

Bekanntmachung

Satzung der Stadt Lindau (B) über eine Veränderungssperre

für den Bereich der 12. Änderung

“In der Grub 10 und 12“ des Bebauungsplanes

Nr. 86 “Altstadt“

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat aufgrund von § 14 und § 16 des

Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom

3. November 2017, das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8.

August 2020 geändert worden ist, und des Artikels 23 der Gemeindeordnung

für den Freistaat Bayern (GO) in der Fassung der Bekanntmachung

vom 22. August 1998, die zuletzt durch § 3 des Gesetzes

vom 24. Juli 2020 geändert worden ist – in den jeweils geltenden Fassungen

– die folgende Veränderungssperre als Satzung beschlossen:

§ 1

Zu sichernde Planung

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner Sitzung am 09.02.2021

beschlossen, für den in § 2 bezeichneten Bereich, der 12. Änderung

des Bebauungsplanes Nr. 86 “Altstadt“ aufzustellen. Die Veränderungssperre

dient der Sicherung dieser Planung.

§ 2

Räumlicher Geltungsbereich

Der Geltungsbereich dieser Satzung umfasst das Flurstück

Nr. 307 der Gemarkung Lindau. Im beiliegenden

Lageplan vom 09.12.2020 ist der Geltungsbereich der

Satzung eingezeichnet. Der Lageplan ist Bestandteil

dieser Satzung.

§ 3

Ziele und Zwecke

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Geltungsbereich

der 12. Änderung des Bebauungsplanes

Nr. 86 “Altstadt“ die Art der baulichen Nutzung zu

ändern. Die Aufstellung der Bebauungsplanänderung

wurde in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Lindau

(B) am 09.02.2021 beschlossen. Zur Sicherung der mit

dieser Bebauungsplanänderung verfolgten Planungsziele

wird die hiesige Veränderungssperre für den in §

2 bezeichneten Bereich erlassen.

Die vorläufigen Planungsziele lauten:

- Steuerung der vorhandenen Nachverdichtungspotentiale

- Sicherung der sozialen Infrastruktureinrichtung

22

22

Zwanzigerstraße

340/2

340

340/2

340

334

334

335

337

Zwanzigerstraße

335

337

333

323

339

18

333

323

339

18

20 16 14

der Hinteren Insel ist laut Rahmenplan in der Luitpoldkaserne eine

weitere Kita vorgesehen.

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen für ein- bis sechsjährige

Kinder könnte bei einem Wegfall des Kinderhauses St. Stephan kurzfristig

nicht ersatzhalber gedeckt werden. Die Stadt Lindau hat keine

alternativen Gebäude auf der Insel in ihrem Besitz, die die Anforderungen

an Brandschutz, Barrierefreiheit und zugehörigen Freiraum

für 49 zu betreuende Kinder erfüllen könnten. Auch freie Bauflächen

stehen, bedingt durch die topografische Insellage und den Ensembleschutz,

kurzfristig nicht zur Verfügung. Mittelfristig könnten sie zwar

ggf. auf der Hinteren Insel geschaffen werden, aber nicht im hier vorliegenden

Kernbereich der Insel.

Da das Gebäude In der Grub 12 unter Denkmalschutz steht, war 2012

eine kindgerechte Umgebung für den Krippenbereich nur mit einer

individuellen Abstimmung und Kompromissfindung möglich. Die

Grundrissfigur, die dabei entstand, erscheint nur mehr schwer an andere

Nutzungen anpassbar. Aus der Sicht des Denkmalschutzes waren

336

20 16 14

336

Schanzgasse

338

(Kinderbetreuung)

- Sicherung der gebäudebezogenen Freiräume

§ 4

Rechtswirkung der Veränderungssperre

(1) In dem von der Veränderungssperre erfassten Bereich dürfen

gem. § 14 Abs. 1 BauGB

1. Vorhaben i. S. d. § 29 BauGB nicht durchgeführt oder bauliche

Anlagen nicht beseitigt werden; Vorhaben im Sinne des § 29

BauGB sind:

a. Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung

von baulichen Anlagen zum Inhalt haben und

b. Aufschüttungen und Abgrabungen größeren Umfangs sowie

Ausschachtungen, Ablagerungen einschließlich Lagerstätten;

2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen

von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen

nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig

sind, nicht vorgenommen werden.

(2) Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen,

kann von der Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen

werden. Die Entscheidung über Ausnahmen trifft die Stadt Lindau

(B).

(3) Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre

baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben, von denen die

Schanzgasse

338

332

331

332

330

331

330

324

327

327

328

324

328

329

329

321

145

3

325

6

2

Alter Schulplatz

236

326

307/1

In der Grub

300

319 318

Auf der Mauer

2a

1

301

4 2

Bebauungsplan Nr. 86 "Altstadt", 12. Änderung "In der Grub 10 und 12",

Lageplan zur Veränderungssperre

321

145

3

325

6

2

Alter Schulplatz

326

307/1

In der Grub

319 318

Auf der Mauer

1

4 2

Bebauungsplan Nr. 86 "Altstadt", 12. Änderung "In der Grub 10 und 12",

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss

Geltungsbereich

236

300

2a

301

242

10

242

10

307

8

307

8

312

12 6

312

312/2

10

241 239

312/2

10

316

315

Pfeiffergässele

314

12 6

241 239

316

315

Pfeiffergässele

6

314

9

311

9

311

310

309

310

309

308

0 5 10 15 20 25 m

M = 1:500

Katasterstand Oktober 2020

6

8

308

8

306/2

306/2

306

306

313

305

238 237

4

313

305

238 237

4

304/2

304/2

4

2

4

2

304

304

303

2 5

161

303

Neugasse

2 5

161

Neugasse

Cramergasse

Cramergasse

3a

3a

302

302

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

151

die Umbauten mit dem gewünschten Sichern des Brandschutzes für

das Kinderhaus tragbar. Eine eventuelle neuerliche Umbaulösung für

eine ggf. gewerbliche Nutzung würde vermutlich weiter in die Substanz

eingreifen.

Für eine Nutzung als Kinderhaus sind gebäudebezogene Freiräume

zum Spielen erforderlich. Daher soll die 12. Änderung des Bebauungsplanes

auch durch geeignete Festsetzungen den zugehörigen nördlichen

Freiraum, auch ggf. mit seinem Baumbestand, planungsrechtlich

sichern. Bei einer möglichen Überbauung der jetzigen Spielbereiche

stünden auf der gesamten Insel aktuell keine geeigneten Ersatzflächen,

vor allem für eine Nutzung durch Krippenkinder, zur Verfügung.

Art der Verfahrensbearbeitung

Der Bebauungsplan wird voraussichtlich im zweistufigen Regelverfahren

als einfacher Bebauungsplan gemäß § 30 (3) BauGB aufgestellt.

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes

Das Plangebiet befindet sich auf der Insel Lindau, Gemarkung

Lindau am Alten Schulplatz / In der Grub. Das Plangebiet

umfasst das Flurstück Nr. 307 der Gemarkung Lindau

mit den Hausnummern In der Grub 10 und 12. Maßgeblich

für den Umgriff des Plangebiets ist der Lageplan vom

09.12.2020. Das Plangebiet ist ca. 1.036 m 2 groß.

Lindau (B), den 11. Februar 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

151

4

122/1

Marktplatz

Stadtbauamt Lindau 09.12.2020

Stadtplanung / Möller / fei

4

122/1

Marktplatz

Stadtbauamt Lindau 09.12.2020

Stadtplanung / Möller / fei

Lageplan zum Aufstellungsbeschluss der

12. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 86

“Altstadt“ mit Stand vom 09.12.2020 (verkleinerte

Darstellung, unmaßstäblich)

Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechts Kenntnis erlangt

hat und mit deren Ausführung vor dem Inkrafttreten der

Veränderungssperre hätte begonnen werden dürfen, sowie Unterhaltungsarbeiten

und die Fortführung einer bisher ausgeübten

Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht berührt.

§ 5

Inkrafttreten

Die Veränderungssperre tritt am Tage ihrer ortsüblichen Bekanntmachung

im Amtsblatt der Stadt Lindau (B) in Kraft (§ 16 Abs. 2 Satz 1 BauGB

i.V.m. § 10 Abs. 3 Satz 4 BauGB).

§ 6

Außerkrafttreten

Die Veränderungssperre tritt, sofern sie nicht gem. § 17 Abs. 1 oder Abs.

2 BauGB verlängert wird, nach Ablauf von zwei Jahren, vom Tage der

Bekanntmachung gerechnet, außer Kraft. Auf die Zweijahresfrist ist der

seit der Zustellung der ersten Zurückstellung eines Baugesuchs nach § 15

BauGB abgelaufene Zeitraum anzurechnen. Die Veränderungssperre tritt

in jedem Fall außer Kraft, sobald und soweit der Bebauungsplan für das in

§ 2 dieser Satzung genannte Gebiet rechtsverbindlich wird.

Hinweis:

Die Satzung über die Veränderungssperre kann während der üblichen

Dienststunden bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt, Bregenzer Straße

8, von jedermann eingesehen werden. Auf Verlangen wird über

den Inhalt Auskunft gegeben.

Zusätzlich kann die Satzung über die Veränderungssperre auf

der Homepage der Stadt Lindau (B) eingesehen werden. Des

Weiteren erfolgt die Bekanntmachung der Satzung im Amtsblatt

der Stadt Lindau (B).

Auf die Vorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB

über die fristgerechte Geltungmachung etwaiger Entschädigungsansprüche

für entstandene Vermögensnachteile

durch die Veränderungssperre nach § 18 und des § 18 Abs.

3 BauGB über das Erlöschen der Entschädigungsansprüche

bei nicht fristgemäßer Geltungmachung wird hingewiesen.

Lindau (B), den 11. Februar 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Lageplan zur Veränderungssperre mit Geltungsbereich vom

09.12.2020, unmaßstäblich

Geltungsbereich

0 5 10 15 20 25 m

M = 1:500

Katasterstand Oktober 2020


6 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Bauordnung und Bauverwaltung

Öffentliche Bekanntmachung einer Baugenehmigung

gemäß Art. 66a Bayerische

Bauordnung (BayBO)

Die Stadt Lindau -Stadtbauamt- hat am 10.02.2021 folgenden

Baugenehmigungsbescheid erlassen:

Aktenzeichen: 151/2020 Aeschach

Bauvorhaben: Errichtung von Sozialwohnungen mit Tiefgarage, hier:

1. Tektur zu BVZ Nr. 286/2018, Änderung TG/UG, Wegfall

der Tiefgaragenüberdachung, Abrundung der Außenwand

Wohnung 1 EG.

Baugrundstück: Weyenstraße 6, Flur Nr.: 199/7, Gemarkung: Aeschach

Das oben bezeichnete Bauvorhaben wird entsprechend den eingereichten

Bauvorlagen und mit dem Genehmigungsvermerk versehenen

Plänen genehmigt.

Gründe:

Zur Entscheidung über den Bauantrag ist die Stadt Lindau (B) zuständig

(Art. 53 BayBO und Art. 3 (1) 1 BayVwVfG i.V. mit § 1 der Verordnung

über die Aufgaben der Großen Kreisstädte vom 25. 03. 1991

- GVBl. S. 123). Die Baugenehmigung wurde nach Art. 68 (1) BayBO

erteilt, weil das Vorhaben keinen öffentlich rechtlichen Vorschriften

widerspricht, die – da kein Sonderbau (Art. 2 (4) BayBO) vorliegt –

im vereinfachten Genehmigungsverfahren nach Art. 59 (1) BayBO zu

prüfen sind.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner

Bekanntgabe Klage erhoben werden bei dem

Bayerischen Verwaltungsgericht Augsburg

in 86048 Augsburg

Postfachanschrift: Postfach 11 23 43

Hausanschrift: Kornhausgasse 4

schriftlich, zur Niederschrift oder elektronisch in einer für den

Schriftformersatz zugelassenen 1 Form.

Hinweise zur Rechtsbehelfsbelehrung:

1

Die Einlegung eines Rechtsbehelfs per einfacher E-Mail ist nicht

zugelassen und entfaltet keine rechtlichen Wirkungen! Nähere Informationen

zur elektronischen Einlegung von Rechtsbehelfen entnehmen

Sie bitte der Internetpräsenz der Bayerischen Verwaltungsgerichtsbarkeit

(www.vgh.bayern.de).


Kraft Bundesrechts wird in Prozessverfahren vor den Verwaltungsgerichten

infolge der Klageerhebung eine Verfahrensgebühr fällig.

Hinweis:

Stadt Lindau

Aufgrund der Vielzahl der betroffenen Nachbarn konnte die Zustellung

der Baugenehmigung durch diese öffentliche Bekanntmachung

ersetzt werden. Die Zustellung gilt mit dem Tage dieser Bekanntmachung

gemäß Art. 66 Abs. 2 BayBO als bewirkt.

Die Baugenehmigung einschließlich der genehmigten Planunterlagen

kann im Stadtbauamt,

SG Bauordnung und Bauverwaltung, Bregenzer Straße 8, 1. Stock,

Zi. Nr. 8.1.17 während der üblichen Parteiverkehrszeiten eingesehen

werden (nur von Eigentürmer benachbarter Grundstücke). Es wird jedoch

empfohlen, mit der Sachbearbeiterin, Frau Hofmann, unter der

Rufnummer 918-611 hierfür einen Termin zu vereinbaren.

Lindau (B), den 10.02.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

(Bodensee)

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee)

über den Ladenschluss in Kur-, Erholungsund

Ausflugsorten

vom 11. Februar 2021

Die Große Kreisstadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund des § 10 Abs. 1

Satz 1 des Gesetzes über den Ladenschluss (LadSchlG) vom 2. Juni 2003

(BGBl I. S. 744), zuletzt geändert durch Artikel 430 der Verordnung vom

31. August 2015 (BGBl I S. 1474) in Verbindung mit § 2 Ladenschlussverordnung

vom 21. Mai 2003 (GVBl S. 340), zuletzt geändert durch Verordnung

vom 14. September 2011 (GVBl S. 442) folgende Rechtsverordnung:

§ 1

In der Stadt Lindau (Bodensee) dürfen Badegegenstände, Devotionalien,

frische Früchte, alkoholfreie Getränke, Milch und Milcherzeugnisse im

Sinne des § 4 Abs. 2 des Milch- und Fettgesetzes, Süßwaren, Tabakwaren,

Blumen und Zeitungen sowie Waren, die für die Stadt Lindau (Bodensee)

kennzeichnend sind, abweichend von den Vorschriften des § 3 Abs. 1 Nr. 1

des Gesetzes über den Ladenschluss im Jahr 2021 vom

21. März bis 10. Oktober 2021 (ohne Karfreitag, 02.04.2021)

und 05. bis 19. Dezember 2021

an allen Sonn- und Feiertagen von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr verkauft werden.

§ 2

Die Offenhaltung ist auf diejenigen Verkaufsstellen beschränkt, in denen

eine oder mehrere der genannten Waren im Verhältnis zum Gesamtumsatz

in erheblichem Umfang geführt werden.

§ 3

Inhaber von Verkaufsstellen können bei vorsätzlichen oder fahrlässigen

Zuwiderhandlungen gegen diese Rechtsverordnung nach § 24 Abs. 1 Nr. 2

b, Abs. 2 LadSchlG mit einer Geldbuße bis zu 500,00 Euro belegt werden.

§ 4

Die Vorschriften des § 17 LadSchlG, die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes,

des Manteltarifvertrages für die Arbeitnehmer im Einzelhandel in

Bayern, des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Mutterschutzgesetzes

sind zu beachten und werden durch den Erlass dieser Rechtsverordnung

nicht berührt.

§ 5

Diese Verordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt

der Großen Kreisstadt Lindau (Bodensee) in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des

19. Dezember 2021 außer Kraft.

Lindau (B), den 11. Februar 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

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Zweite Verordnung zur Änderung der

Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee)

über die Festsetzung der Parkgebühren (Parkgebührenordnung)

vom 11. Februar 2021

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund von § 6 a Abs. 6 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) vom 05. März

2003 (BGBl. I S. 310, 919), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 26. November 2020 (BGBl. I S. 2575),

in Verbindung mit § 10 der Zuständigkeitsverordnung (ZustV) vom 16. Juni 2015 (BayGVBl. S. 184), zuletzt geändert

durch § 11 des Gesetzes vom 23. Dezember 2020 (GVBl. S. 663) und durch Verordnung vom 22. Dezember 2020 (GVBl.

S. 690), folgende

Verordnung:

§ 1

Die Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee) über die Festsetzung der Parkgebühren (Parkgebührenordnung)

vom 04. März 2020, zuletzt geändert durch die 1. Verordnung zur Änderung der Parkgebührenordnung vom

07.12.2020, wird wie folgt geändert:

1. Bei § 1 Abs. 2 und § 2 Satz 1 werden die Worte „Parkzonen für Kfz-Stellplätze“ jeweils durch die Worte „Parkzonen

für Pkw-Stellplätze“ ersetzt.

2. Bei § 1 Abs. 2 Nr. „2. Parkzone II“ wird der Spiegelstrich „- Seeparkplatz auf der Hinteren Insel (Zufahrt ab

Thierschstraße)“ gestrichen und nach der Nr. „4. Parkzone IV:“ vor dem Absatz 3 als neue Nr. „5. Parkzone V:

Seeparkplatz auf der Hinteren Insel (Zufahrt ab Thierschstraße)“ wieder neu eingefügt.

3. Bei § 1 Abs. 2 Nr. „3. Parkzone III:“ wird nach dem Spiegelstrich „Parkplatz Vier-Linden-Quartier (…)“ ein neuer

Spiegelstrich „Hartplatz Zech (beim Sportplatz Max-Halbe-Weg)“ eingefügt.

4. Bei § 1 Abs. 2 Nr. „4. Parkzone IV:“ werden die letzte beiden Spiegelstriche „- Herbergsweg sowie von Herbergsweg

umschlossener Parkplatz“ und „- Rickenbacher Straße (Berliner Platz bis Freihofstraße), Buttlerhügel

(vorderer Bereich)“ gestrichen und bei Nr. „2. Parkzone II:“ nach dem letzten Spiegelstrich „Parkplatz Reutiner

Bahnhof (…)“ jeweils neu eingefügt.

5. Bei § 1 Abs. 3 „Parkzonen für Sonderstellplätze:“ werden die Worte „5. Parkzone V“ durch die Nummerierung

„1.“ (Busparkplätze …) und die Worte „6. Parkzone VI“ durch die Nummerierung „2.“ (Wohnmobilparkplätze …)

ersetzt.

6. Bei § 2 Satz 1 werden bei der Nr. „3. Parkzone III“ die Worte „€ 0,50 pro Tag“ durch die Worte „€ 2,00 pro Tag“

ersetzt.

7. Bei § 2 Satz 1 wird nach der Nr. „4. Parkzone IV“ eine neue Nr. „5. Parkzone V € 1,60 je Stunde“ eingefügt.

8. Bei § 2 Satz 1 „Parkzonen für Sonderstellplätze“ werden bei der Nr.1 die Worte „Parkzone V“ durch das Wort

„Busse“ und bei der Nr. 2. die Worte „Parkzone VI“ durch das Wort „Wohnmobile“ ersetzt.

9. § 2 Satz 2 wird wie folgt neu gefasst: „Elektrisch betriebene Fahrzeuge i.S.d. Elektromobilitätsgesetzes (EmoG),

die deutlich sichtbar mit E-Kennzeichen o-der E-Plakette entsprechend § 9a Fahrzeug-Zulassungsverordnung

gekennzeichnet sind, sind im Stadtgebiet Lindau (B) auf gebührenpflichtigen Parkplätzen –soweit diese zu

bestimmten Zeiten nicht ohnehin ausschließlich Bewohnern vorbehalten sind– im Rahmen der jeweils geltenden

Höchstparkdauer von der Entrichtung von Parkgebühren befreit; auf Kurzzeitparkplätzen ist die Parkscheibe

auszulegen.“

§2

Die Änderung tritt am 01. April 2021 in Kraft.

Lindau (B), den 11. Februar 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

www.stadtlindau.de


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

7

Amtsblatt Stadt Lindau


(Bodensee)

Verordnung der Stadt Lindau (Bodensee)

über die Sicherung von Gehbahnen im Winter

(Winterdienstordnung)

vom 11. Februar 2021

Aufgrund des Art. 51 Abs. 4 und 5 des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes

(BayStrWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 5.

Oktober 1981 (BayRS 91-1-B), zuletzt geändert durch § 1 des Gesetzes

vom 23. Dezember 2020 (GVBl. S. 683) erlässt die Stadt Lindau

(B) folgende Verordnung:

§ 1 Inhalt der Verordnung

Diese Verordnung regelt Inhalt und Umfang der Sicherungspflicht für

Gehbahnen im Winter auf den öffentlichen Straßen in der Stadt Lindau

(B).

§ 2 Öffentliche Straßen

(1) Öffentliche Straßen im Sinne dieser Verordnung sind die nach

dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz in seiner jeweils geltenden

Fassung dem öffentlichen Verkehr gewidmeten Straßen,

Wege und Plätze innerhalb der geschlossenen Ortslage.

(2) Straßen im Sinne dieser Verordnung sind auch die Bundesfernstraßen

gem. § 1 Abs.1 S.1, 2 FStrG.

§ 3 Bestandteile der Straßen

Zu den Straßen gehören gem. Art. 2 Nr. 1 und 3 BayStrWG:

(1) der Straßenkörper, das sind insbesondere

a) die Brücken, Tunnel, Durchlässe, Dämme, Gräben, Entwässerungsanlagen,

Böschungen, Stützmauern und Lärmschutzanlagen;

b) die Fahrbahnen (Richtungsfahrbahnen), die Trenn-, Seiten-,

Rand- und Sicherheitsstreifen und die Bushaltebuchten, ferner

die Gehwege und Radwege, soweit sie mit einer Fahrbahn in Zusammenhang

stehen und mit dieser gleichlaufen (unselbständige

Geh- und Radwege).

(2) das Zubehör,

das sind die Verkehrszeichen, die Verkehrseinrichtungen und die

Verkehrsanlagen aller Art, die der Sicherheit oder Leichtigkeit des

Straßenverkehrs oder dem Schutz der Anlieger dienen, und die Bepflanzung.

§ 4 Öffentliche Gehbahnen

Öffentliche Gehbahnen im Sinne dieser Verordnung sind die für den

Fußgängerverkehr besonders bestimmten oder bereitgestellten, von

der Fahrbahn abgegrenzten Teile öffentlicher Straßen und Plätze (unselbständige

Gehwege),

1. bei öffentlichen Straßen, ohne eine für den Fußgängerverkehr abgegrenzte

Fläche gilt der Rand der Straße, hierzu gehören auch

die verkehrsberuhigten Bereiche, Fußgängerbereiche und -zonen

in der für die Benutzung durch Fußgänger erforderlichen Breite,

2. die selbständigen Geh- und Radwege nach Art. 53 Nr. 2 Satz 2

BayStrWG,

3. die gemeinsamen Geh- und Radwege.

§ 5 Geschlossene Ortslage

Geschlossene Ortslage ist der Teil des Stadtgebietes, der in geschlossener

oder offener Bauweise zusammenhängend bebaut ist. Einzelne

unbebaute Grundstücke, zur Bebauung ungeeignetes oder ihr entzogenes

Gelände oder einseitige Bebauung unterbrechen den Zusammenhang

nicht.

§ 6 Grundstück

Grundstück ist jeder innerhalb der geschlossenen Ortslage liegende

Grundbesitz desselben Eigentümers, der eine wirtschaftliche Einheit

bildet.

§ 7 Reihenhausgrundstücke

Reihenhausgrundstücke liegen vor, wenn bei an sich offener Bauweise

mehr als zwei im Wesentlichen gleichartige Häuser in der Weise

aneinandergebaut sind, dass sich eine Hauszeile ergibt. Baulücken

unterbrechen die Hauszeile nicht. In Zweifelsfällen ist die Verkehrsauffassung

maßgebend.

§ 8 Anlieger

(1) Anlieger sind die Eigentümer der innerhalb der geschlossenen

Ortslage liegenden bebauten oder unbebauten Grundstücke

sowie die Personen, die an solchen Grundstücken dinglich zur

Nutzung berechtigt sind (z. B. Erbbauberechtigte, Nießbraucher),

sofern diese Grundstücke

1. unmittelbar an eine öffentliche Straße oder den in § 3 aufgeführten

Bestandteilen angrenzen (Vorderlieger), ohne Rücksicht

darauf, ob sie zur angrenzenden öffentlichen Straße eine

Zufahrt oder einen Zugang haben oder

2. ohne unmittelbar an eine öffentliche Straße anzugrenzen über

eine solche erschlossen werden, d.h. von ihr über einen privaten

Weg oder in sonstiger Weise zugänglich sind (Hinterlieger).

Ein dingliches oder anderes Recht eines Hinterliegers an einem

solchen privaten Erschließungsweg lässt die Hinterliegereigenschaft

unberührt, auch wenn ein solcher Erschließungsweg

nicht unter einer eigenen Flurstücksnummer im Grundbuch eingetragen

ist.

(2) Besteht an einem Grundstück Miteigentum oder Sondereigentum

(Wohnungs- oder Teileigentum), so trifft die Pflicht nach § 9

dieser Verordnung jeden Mit- oder Sondereigentümer des Grundstücks.

(3) Neben den an einem Grundstück dinglich zur Nutzung Berechtigten

bleibt der Eigentümer verpflichtet. Zur dinglichen Nutzung

Berechtigte sind die Erbbauberechtigten, die Nießbraucher, die

Dauerwohn- und Dauernutzungsberechtigten und die Inhaber eines

Wohnungsrechtes nach § 1093 BGB.

§ 9 Sicherungspflicht

(1) Zur Verhütung von Gefahren für Leben, Gesundheit, Eigentum

oder Besitz haben die Anlieger auf ihre Kosten die in § 4 genannten

öffentlichen Gehbahnen in sicherem Zustand zu erhalten.

(2) Grenzt ein Grundstück an mehrere öffentliche Straßen an oder

wird es durch mehrere öffentliche Straßen mittelbar erschlossen,

so besteht die Verpflichtung für jede dieser Straßen.

(3) Bei öffentlichen Straßen mit einseitigem Gehweg besteht die Verpflichtung

zur Sicherung nur für die Eigentümer, vor deren Grundstücken

der Gehweg liegt, nicht aber für die der gegenüberliegenden

Grundstücke.

(4) Dem Vorderliegergrundstück sind diejenigen Hinterliegergrundstücke

zugeordnet, die über dieselbe öffentliche Straße mittelbar

erschlossen werden, an die das Vorderliegergrundstück grenzt.

(5) Die Vorderlieger brauchen eine öffentliche Straße nicht zu sichern,

zu der sie aus tatsächlichen Gründen keinen Zugang haben

und keine Zufahrt nehmen können.

(6) Keine Sicherungspflicht trifft ferner die Vorder- und Hinterlieger,

deren Grundstücke einem öffentlichen Verkehr gewidmet sind,

soweit auf diesen Grundstücken keine Gebäude stehen.

§ 10 Sicherungsfläche

(1) Sicherungsfläche ist die vor dem Vorderliegergrundstück liegende

Gehbahn gem. § 4 dieser Verordnung in einer Breite von 1 m,

gemessen von der Straßengrenze aus.

(2) Bei einem Eckgrundstück erstreckt sich die Sicherungsfläche auf

den ganzen, das Eckgrundstück umschließenden Teil der Gehbahn.

§ 11 Zuteilung der Sicherungsfläche

(1) Die Vorderlieger tragen gemeinsam mit den ihnen zugeordneten

Hinterliegern die Sicherungspflicht für ihre Sicherungsfläche. Sie

bleiben auch dann gemeinsam verantwortlich, wenn sie sich zur

Erfüllung ihrer Pflichten anderer Personen oder Unternehmen bedienen.

(2) Ist einem Vorderlieger kein Hinterlieger zugeordnet, so hat er

die vor seinem Grundstück liegende Sicherungsfläche allein zu

sichern. Das gleiche gilt für den Hinterlieger, wenn das Vorderliegergrundstück

wegen geringer Größe oder wegen seines Zuschnittes

nicht selbständig wirtschaftlich nutzbar ist.

(3) Sind einem Vorderlieger ein oder mehrere Hinterlieger zugeordnet,

so hat diese Gruppe die vor dem Vorderliegergrundstück liegende

Sicherungsfläche gemeinsam zu sichern.

(4) Es bleibt den Vorder- und Hinterliegern überlassen, die Aufteilung

der auf sie treffenden Arbeiten untereinander durch Vereinbarung

zu regeln. Kommt eine Vereinbarung nicht zu Stande, so kann jeder

Vorder- oder Hinterlieger eine Entscheidung der Stadt über

die Reihenfolge und die Zeitdauer, in der sie ihre Arbeiten zu erbringen

haben, beantragen. Unterscheiden sich die Grundstücke

der einander zugeordneten Vorder- und Hinterlieger hinsichtlich

der Flächen wesentlich, kann die Entscheidung beantragt werden,

dass die Arbeiten nicht in gleichen Zeitabschnitten zu erbringen

sind, sondern dass die Zeitabschnitte in demselben Verhältnis zueinander

stehen wie die Grundstücksflächen.

§ 12 Umfang der Sicherungspflicht

(1) Die Anlieger haben die Sicherungsfläche bei Schnee oder Glatteis

an Werktagen von 7.00 Uhr bis 20.00 Uhr und an Sonn- und

gesetzlichen Feiertagen von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr von Schnee

freizumachen, bei Glätte zu bestreuen und in verkehrssicherem

Zustand zu erhalten. Gegebenenfalls sind auch Durchgänge durch

die am Gehwegrand gelagerten Schneemassen entsprechend dem

Verkehrsbedürfnis mit zu bestreuen.

(2) Es dürfen nur Splitt, Sand oder andere geeignete abstumpfende

Mittel verwendet werden. Die Verwendung von Salz oder ätzenden

Stoffen ist grundsätzlich zu vermeiden. Unvermischtes Salz

darf ausnahmsweise an Steilstücken, Treppenaufgängen und

Gehwegabsenkungen zum Bestreuen bei Glätte eingesetzt werden

sowie in besonders gefährlichen Situationen, beispielsweise

bei plötzlich überfrierender Nässe, jedoch auch hier nur im unumgänglich

notwendigen Mindestmaß.

(3) Die abgeschobenen Schnee- und Eismassen sind am Rand des

Gehwegs, jedoch außerhalb der Fahrbahn, zu lagern, wenn dadurch

der Fußgängerverkehr nicht wesentlich behindert oder

gefährdet wird und dem Fußgängerverkehr eine von Schnee frei

gemachte Gehbahnfläche von mindestens 1 m Breite zur Verfügung

bleibt.

(4) Ist dies nicht der Fall, so haben die Anlieger die Schnee- und Eismassen

auf eigene Grundstücke oder auf die von der Stadt Lindau

(Bodensee) dafür bestimmten Plätze zu bringen. Abfälle, insbesondere

Schutt, Blech und Scherben, dürfen den abgelagerten

Schnee- und Eismassen nicht beigemengt werden.

(5) Im Ausnahmefall darf auch der Rand der Fahrbahn zur Lagerung

der abgeschobenen Schnee- und Eismassen benützt werden,

wenn dadurch der Fahrverkehr nicht gefährdet oder mehr als

nur unwesentlich behindert und die Räumung der Fahrbahn von

Schnee nicht erschwert wird. Durchgänge durch die abgelagerten

Schnee- und Eismassen sind anzulegen, wo es das Verkehrsbedürfnis

erfordert.

(6) Bei der Lagerung am Gehweg- und Fahrbahnrand sind Abflussrinnen

und Regeneinlässe unbedingt freizuhalten.

§ 13 Besondere Vorschriften für Reihenhausgrundstücke

(1) Reihenhaushinterlieger einer Reihenhauszeile gelten abweichend

von § 9 Abs. 4 dem Vorderlieger-Endgrundstück der jeweiligen

Zeile als zugeordnet.

(2) Sind beide Endgrundstücke einer Zeile Vorderliegergrundstücke,

so gilt jedem dieser Grundstücke die ihm nächstgelegene Hälfte

der Hinterlieger als zugeordnet. Ist die Zahl der Hinterlieger ungerade,

so gilt der mittlere demjenigen Vorderlieger-Endgrundstück

als zugeordnet, das an die Straße mit der größeren Verkehrsbedeutung

angrenzt; haben die Straßen etwa die gleiche Verkehrsbedeutung,

so gilt der mittlere Hinterlieger dem Vorderlieger-

Endgrundstück mit der niedrigeren Hausnummer als zugeordnet.

(3) Für die Zuteilung der Sicherungsfläche und für die Aufteilung der

Pflichten gelten § 10 und § 12 sowie § 11 Abs. 4 entsprechend.

(4) Für Reihenhausgrundstücke einer Reihenhauszeile, die über öffentliche

Wege (beschränkt öffentliche Wege und Eigentümerwege

nach Art. 53 Nr. 2 und 3 BayStrWG) zugänglich sind, gelten hinsichtlich

der vor dem Endgrundstück liegenden Sicherungsfläche

die vorstehenden Absätze sinngemäß.

§ 14 Sonderfälle

(1) In Fällen, die durch die vorstehenden Vorschriften nicht erfasst

werden und in den Fällen des § 11 Abs. 4, trifft die Stadt auf Antrag

durch Bescheid eine Regelung entsprechend den in dieser

Verordnung enthaltenen Grundsätzen über die Zuordnung der

Hinterlieger, die Zuteilung der Sicherungsfläche und die Aufteilung

der Pflichten.

(2) Bis zur Unanfechtbarkeit des Bescheides obliegt dem Vorderlieger

die Gehwegsicherungspflicht für die vor seinem Grundstück

liegende Sicherungsfläche.

§ 15 Härtefälle

(1) In Fällen, in denen die Vorschriften dieser Verordnung zu einer

erheblichen unbilligen Härte führen würde, die dem betroffenen

Anlieger auch unter Berücksichtigung der öffentlichen Belange

und der Interessen der übrigen Anlieger nicht zumutbar ist, kann

die Stadt auf Antrag durch Bescheid eine angemessene Regelung

entsprechend den in dieser Verordnung enthaltenen Grundsätzen

treffen. Fälle einer Be- oder Verhinderung an der Erfüllung der

Pflichten aus persönlichen Gründen (z. B. Alter, Gebrechlichkeit,

Krankheit, dauernde Abwesenheit) können nur Berücksichtigung

finden, wenn kumulativ auch eine wirtschaftliche Härte vorliegt.

(2) Bis zur Unanfechtbarkeit des Bescheides über den Antrag nach

Abs. 1 gelten die durch diese Verordnung festgelegten Regelungen.

§ 16 Ordnungswidrigkeiten

Nach Art. 66 Nr. 5 des Bayer. Straßen- und Wegegesetzes kann mit

Geldbuße von bis zu eintausend Euro belegt werden, wer vorsätzlich

oder fahrlässig als Anlieger den Vorschriften des §§ 9 bis 13 über die

Gehwegsicherungspflicht zuwiderhandelt.

§ 17 Inkrafttreten

(1) Diese Verordnung tritt eine Woche nach ihrer Bekanntmachung in

Kraft. Sie gilt 20 Jahre.

(2) Die Verordnung der Stadt Lindau (Bodensee) über die

Sicherung von Gehbahnen im Winter (Winterdienstordnung) vom

01. Dezember 2016 tritt außer Kraft.

Lindau (B), den 11. Februar 2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


8 27. Februar 2021 • BZ Ausgabe KW 08/21

AUS DEM STADTRAT

Haushalt 2021

Wir haben dem HH 2021,

wenn auch mit Bedenken,

zugestimmt. Mit der Aufnahme

von 15 Mio € neuen

Schulden werden wir zwar

Ende 2021 bei insgesamt

LI

J. Müller

116,42 Mio Schulden liegen,

wovon allein auf die GTL

43,18 Mio entfallen. Dies ist

aber OB Dr. Alfons nicht anzulasten,

sondern beruht auf Weichenstellungen

unter ihrem Vorgänger und dem seinerzeitigen

Stadtrat. Entgegen den steten Warnungen in den

HH-Genehmigungen der Rechtsaufsicht und

auch entgegen meinen Appellen in den HH-Reden

wurde in “unnötige“ Projekte wie z.B. die

Landesgartenschau und den Neubau GTL. investiert,

was zu einer stetigen Steigerung der Schulden

geführt hat. Eine Steigerung der Aufenthaltsqualität

auf der Westl. Insel wäre auch ohne

die Zuschüsse für eine LGS mit einem wesentlich

geringeren finanziellen Aufwand möglich gewesen

und ohne unsere Bürger zwei Jahre am Betreten

zu hindern. Der Neubau der GTL bedeutet 14

Mio neue Schulden und eine Vernichtung von

Vermögenswerten an den bisherigen Standorten

von Stadtgärtnerei und Bauhof. Dieses Geld hätten

wir besser verwendet, um den Sanierungsstau

bei unseren Schulen abzubauen.

Lindau lebt

JA

J. Sommerweiß

Vor einem Jahr fand in der

Inselhalle die Jugendwerft

statt, welche Teil eines bis dahin

in unserer Stadt einmaligen

Bürgerbeteiligungsprozesses

war. Junge

Lindauer:innen konnten eigene

Ideen und Aktionen

einbringen. „Sich in der Heimatstadt

wohlfühlen“ war das Ziel des Prozesses,

welcher nun abgeschlossen und in einem neuen

Gesamtkonzept geendet ist. Dadurch sollen jugendgerechte

Räume in allen Stadtteilen entstehen,

eine aktive Jugendbeteiligung im Sinne eines

finanziellen Jugendbudgets umgesetzt werden sowie

ein Fachkreis gegründet werden, der die Vernetzung

im gesamten Stadtgebiet fördert. Erste

Meilensteine sind bereits umgesetzt: die Jugendarbeit

wird wieder von der Stadt selber ausgeführt

und wir haben neue Ansprechpartner für die Jugendlichen

eingestellt, die bereits das Jugendzentrum

Xtra neu gestaltet haben und auf dessen Wiedereröffnung

warten. Ich freue mich, dass wir als

Stadt unsere Jugendlichen somit mitreden, mitbestimmen

und mitgestalten lassen. Das Konzept ist

ein Neubeginn für ein Lindau, das jung ist, das

lebt und in dem sich unsere jungen

Lindauer:innen wohlfühlen.

Zum Bismarckdenkmal

ÖDP

C. Norff

Was soll mit dem sanierungsbedürftigen

Bismarckdenkmal

am Hoyerberg geschehen?

Geschaffen wurde es

von Lothar Dietz und ist für

seine Zeit ein durchaus modern

anmutendes Kunstwerk

aus Muschelkalk, das eigentlich

schon 1917 angedacht

und von Lindauer Bürgern erst im Jahr 1931 finanziert

und verwirklicht wurde. Natürlich findet

man bei Bismarck Züge, die wir kritisieren, weil sie

nicht in Ordnung waren (Kampf gegen die Sozialdemokraten,

Kampf gegen die kath. Kirche), dennoch

hat er historische Verdienste vorzuweisen:

Begründung des 2. Deutschen Reiches mit viel diplomatischem

Geschick und einer damals sehr

fortschrittlichen Reichsverfassung, die Sozialgesetze,

die heute noch Grundlage der Sozialgesetzgebung

sind. Das Denkmal beinhaltet auch den Respekt

vor der Geschichte und vor den Bürgern der

damaligen Zeit. Man könnte mit einem Schülerprojekt

den Platz am Denkmal umgestalten, mit

Informationstafeln auf die Geschichte Bismarcks

und des Denkmals hinweisen. Junge Menschen

treffen sich bereits jetzt gern dort. Die ÖDP wird

sich für den Erhalt des Denkmals für Lindaus Ehrenbürger

einsetzen.

Einladung

CSU

T. Hummler

Liebe Lindauer,

Corona hält uns, unsere Stadt

und unsere Finanzen fest im

Griff. Erst im Februar wurde

der Haushalt 2021 und der Finanzplan

vom Stadtrat abgesegnet

- ein Novum! Fest

steht, dass unser Handlungsspielraum

geringer wird. Sonderwünsche

können nicht erfüllt

werden! Der CSU ist es wichtig, Lindau

nachhaltig, zukunftssicher aufzustellen. Einsparen

können wir nur, wenn wir die Verwaltungsprozesse

mit Hilfe von IT-Steuerung optimieren.

Wir legen Wert auf Innenverdichtung beim

Wohnbau. Stadtgärtnerei und Bauhofgelände

müssen zügig dem Wohnen zugeführt werden.

Eine Aufwertung unserer Stadt durch Steigerung

der Aufenhaltsqualität wie Bürgerpark und Spielplätze

war Antrag der CSU! Im Hintergrund

stand immer die Machbarkeit und die können wir

auch in Zukunft nur über entsprechende Fördermittel

erreichen. Dies gilt auch für unsere Schullandschaft.

D. h. keine Schnellschüsse und Einzellösungen,

sondern ein ganzheitliches, strukturiertes

u. finanzierbares Schulkonzept! Ein attraktives

Mobilitätskonzept muss alle Verkehrsteilnehmer

berücksichtigen und mitnehmen.

Dafür stehen wir - Ihre CSU

Zum städtischen Haushalt

BU

U. Schöffel

Die SARS-CoV-2 Pandemie

und Fehler der vergangenen

Jahre engen den finanziellen

Spielraum des städtischen

Haushalts erheblich ein. Eine

Reorganisation der Verwaltungsstrukturen

im Zuge der

notwendigen Digitalisierung

bietet zumindest eine Chance

für zukünftige Einsparpotentiale. Aber auch andere

Ausgaben gehören auf den Prüfstand. Es ist

beispielsweise kaum zu verstehen, dass sich der

Durchführungshaushalt der kommenden Gartenschau

im Angesicht der zu erwartenden Erlösdefizite

(Eintritt, Sponsoring, Werbung) nicht reduzieren

lassen sollte. Hier sind die Verantwortlichen

gefordert. Ein Beharren auf ursprünglich bewilligten

Summen und ein reaktionsloses, achselzuckendes

Zur-Kenntnis-nehmen einer doch eher defizitären

Prognose werfen Fragen auf, die frühzeitig

beantwortet werden müssen. Allein auf Besucherströme

zu setzen, die, nach einer Lockerung

der derzeitigen Reisebeschränkungen, vielleicht

noch erwartet werden könnten, darf nicht Grundlage

einer soliden Finanzplanung sein. Das retrospektive

Eingeständnis von Fehlern, wie wir es in

anderen Bereichen erleben, hilft unserer Stadt

nicht weiter.

Taube statt Adler?

BL

M. Kaiser

Die Baufälligkeit des Bismarckdenkmals

hat eine

wichtige, lebendige Diskussion

angestoßen wie wir heute

mit einer Hinterlassenschaft

aus nationalistisch geprägten

Zeiten zeitgemäß und geschichtsbewusst

umgehen

wollen. Das Denkmal einfach

schleifen oder kontrolliert verfallen lassen?

Oder es belassen und nur sanieren? Oder es umgestalten

und kreative Impulse setzen in Richtung

„Denkmal-nach“.? Diese Diskussion ist ein richtiger

Schritt zu zeitgemäßer Erinnerungskultur. In

Zeiten, in denen Rechtsextreme die Reichsflagge

am Deutschen Bundestag wehen lassen und sich

wieder Menschen nach autoritär geprägten Regierungsformen

sehnen, eine absolute Notwendigkeit

für unsere Demokratie. In einer Projektwerkstatt

könnten Lindauer*innen Ideen entwickeln, die

vielleicht am Ende dieses steinerne Monstrum in

einem anderen Licht zeigen würde.

Egal, zu welchem Ergebnis unsere Diskussion in

Lindau führen wird, schon jetzt sollten Informationen

zur Person des „Eisernen Kanzlers“ am Sockel

des Adlers geschrieben stehen, wo differenziert

dessen Rolle in der Geschichte unseres Landes beschrieben

wird.

Pflicht vor Kür

Die finanziellen Auswirkungen

der Pandemie stellen

auch den städtischen Haushalt

vor immense Herausforderungen.

Fast 10 Mio. an

Einnahmen fehlen in den

SPD

A. Rundel

nächsten drei Jahren. Um das

Defizit auszugleichen sind

höhere Kredite und zusätzliche

Grundstücksverkäufe -

wohlgemerkt an die städtische GWG zur Schaffung

bezahlbaren Wohnraums – nötig. Des Weiteren

heißt es: Pflicht vor Kür, sprich die Konzentration

auf das Notwendige. Für uns ist das die Fortführung

der bereits begonnenen Projekte wie Cavazzen,

Therme mit Familien- und Freizeitbad,

Gartenschau sowie Bahnquerungen, denn sie

schaffen einen nachhaltigen Mehrwert für Bürger-

Innen und Gäste und stärken zudem die Wirtschaftskraft

unserer Stadt. Zum anderen sind das

Investitionen in die Kinderbetreuung, in Kitas und

Schulen. „Kurze Beine - kurze Wege“ muss auch in

Zech gelten, deshalb ist neben dem Neubau der Kita

die Erweiterung der Grundschule vonnöten.

Vordringlich ist auch eine Lösung des Parkproblems.

Die von uns initiierte Bürgerbeteiligung

für den Karl-Bever-Platz bringt hoffentlich eine

einvernehmliche Lösung, um weitere Schritte anzugehen.

Verantwortung

FW

A. Reich

Mit großer Verwunderung

haben wir festgestellt, dass

der städtische Haushalt 2021

u.a. von zwei Fraktionen abgelehnt

wurde. Sitzen doch

diese Fraktionen mit in den

städtischen Ausschüssen, beraten

und beschließen das

ganze Jahr über Themen, die

ausschließlich unsere Stadt betreffen und lehnen

dann die finanzielle Grundlage und das Arbeitsfundament

unserer Kommune ab. Verantwortung

für politisches Handeln sieht anders aus. Für uns

ist dies nicht nachvollziehbar und gibt Anlass zu

großer Sorge, wenn Kommunalpolitik nur dogmatisch

und ideologisch verstanden wird. Kommunalpolitik

muss verlässlich, ehrlich und umsetzbar

sein. Wir verstehen unter dem politischen Mandat

die Diskussion, das Ringen um die besten Lösungen,

aber auch Kompromissbereitschaft, das Akzeptieren

von Mehrheitsentscheidungen und die

Unterstützung für die Umsetzung der Beschlüsse.

Das große gemeinsame Ziel, unsere Stadt voranzubringen

und zukunftsfähig auszurichten, sollte

das Ziel aller politischen Kräfte im Stadtrat sein

und hierzu gehört auch die Übernahme der Verantwortung

für das politische Handeln.

Bleiben Sie gesund.

Lockdown ohne Verstand

AFD

Dr. R. Rothfuß

Für viele Lindauer Kleinunternehmer

bedeutet die desaströse

Corona-Lockdown-Politik

der Bundes- und Landesregierung

der Verlust ihrer

Zukunftsperspektiven. Das

beliebige Jonglieren mit Inzidenzwerten

entscheidet über

ihr Schicksal. Läden, die unsere

lebendige Stadt ausmachten, stehen vor dem

Aus. Zugleich baut Amazon-Chef Bezos, der allein

2020 ganze 75 Milliarden reicher wurde, ein Verteilzentrum

in Memmingen. Obwohl die Lockdown-Politik

von CDU/CSU/SPD die Finanzen der

Stadt erst ab 2022 voll treffen wird, soll der Gesamtschuldenstand

Ende 2021 schon 116 Millionen

Euro betragen. 4.500 Euro pro Kopf und damit

das Fünffache des bayerischen Durchschnitts

misst der alpine Schuldenberg am Bodensee. Wir

und zukünftige Generationen werden es ausbaden

müssen. OB Alfons hat diese Hypothek von ihrem

Vorgänger geerbt, der die Schulden 2011 noch halbieren

wollte und sie fast verdoppelte. Zum Glück

achtet sie den Parkhaus-Bürgerentscheid mehr als

Ex-OB Ecker den 2011 von mir initiierten zum

Bahnhof Reutin. Bei korrekter Umsetzung wären

uns Steuerzahlern Kosten in zweistelliger Millionenhöhe

erspart geblieben.

Die Stadtratsseite ist

wieder da

Mit dieser Ausgabe kehrt die Seite

„Aus dem Stadtrat“ in die Bürgerzeitung

zurück. Sie bietet den im Stadtrat

vertretenen Gruppierungen

zunächst alle vier Wochen, also in

jeder zweiten Ausgabe, ihre Sicht auf

die Stadtpolitik darzustellen. Dies ist

ein aus Sicht des Stadtrats wichtiger

Beitrag zur politischen Willensbildung

in der Bürgerschaft.

Für die Zukunft hat sich der Stadtrat

einige wenige Regeln gegeben. So

werden in Zukunft nur Stadtratsmitglieder

auf dieser Seite zu Wort kommen.

Dies ist die Rückkehr zur

ursprünglichen Idee dieser Seite.

Zudem wird der Inhalt auf kommunalpolitische

Inhalte begrenzt sein.

Die redaktionelle Verantwortung für

den Inhalt liegt bei den einzelnen

Gruppierungen und der Inhalt gibt die

Meinung des Verfassers wieder. Diese

ist nicht zwangsläufig die Mehrheitsmeinung

des Stadtrats oder die Meinung

der Redaktion. Jürgen Widmer

Schwere Zeiten

FB

G. Brombeiß

Das Corona-Virus belastet

auch das Leben in Lindau

massiv. Durch die Grenznähe

zu Österreich und Baden-

Württemberg ist hier die

Situation besonders komplex.

Nur wenige Kilometer

weiter bestehen andere Regeln

wie bei uns in Bayern.

Umso lobenswerter ist das disziplinierte Verhalten

des Großteils der Lindauer Bevölkerung. Diese

Pandemie wird, nach ihrem hoffentlich baldigen

Ende, Spuren in unserer Stadt hinterlassen.

Neben den Lindauer Geschäften, der Gastronomie

und den Hotels, werden sich auch die Kultur

und zahlreiche Vereine vorerst schwer tun, wieder

zur Normalität zurückzukehren. Die Stadt

wird in den kommenden Jahren, aufgrund niedrigerer

Steuereinnahmen, verstärkt Schwerpunkte

setzen müssen. Diese werden unter anderem die

Entwicklungen um den neuen Bahnhof in Reutin,

die Kindergärten und die Sanierung der Schulen

sein. Letzteres wurde seit Jahren immer wieder geschoben.

Neue Baugebiete entstanden und entstehen.

Es steigt die Anzahl der Familien mit Kindern.

Die Freien Bürger werden sich deshalb weiterhin

dafür einsetzen, dass die Kitas und die

Schulen in Lindau nicht vergessen werden.

Endlich …

FDP

F. Nüberlin

können Wir uns bei den

Wählerinnen und Wählern

für Ihre Stimme und Ihr damit

verbundenes Vertrauen

bei der Kommunalwahl

2020 bedanken. Ulrich Jöckel

wurde mit vielen Stimmen

wiedergewählt und Ich

bin nun dank Ihnen auch

im Stadtrat. Die FDP Lindau steht für Bürgernähe

und Transparenz, genauso wie SIE! Fehler aus der

Vergangenheit müssen akzeptiert werden. Eine

Inselhalle, welche sich noch immer im Sanierungszustand

befindet oder ein Feuerwehrbedarfsplan,

welcher 2017 vom Stadtrat beauftragt

wurde sind zu berücksichtigen, wie Schul- und

andere städtische Gebäude. Für die Gartenschau

sollten 650 Parkplätze verlegt werden, …..und

was ist daraus geworden? Wir sehen unsere Aufgaben

darin, Themen besser zu analysieren und

gewisse Entscheidungen zu hinterfragen, denn

am Ende sind wir keiner Verwaltung Rechenschaft

schuldig, sondern nur IHNEN, den Lindauer

Bürgern*innen. Ein weiterer wichtiger

Punkt für mich ist die Jugend und die damit verbundene

Jugendarbeit in Lindau, die wir jetzt gemeinsam

anpacken müssen, genauso wie neue

umweltfreundliche und klimaneutrale Mobilität.


WISSENSWERTES 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

9

EXPERTEN-

TIPP

Das Prinzip „Market for lemons“

(George Akerlof) besagt, dass

Verkäufer von gebrauchten Waren

über deren Zustand besser

informiert sind als Erwerber,

so dass sich Käufer bei ihrer

Preisfindung an einem durchschnittlichen

Zustand orientieren.

Sie bieten für gute einen

zu geringen und für schlechte

Qualität einen zu hohen Preis.

Auch Immobilienmärkte

scheinen diesem Trend zum

Durchschnittspreis zu folgen.

Käufer sollten den Markt daher

längerfristig verfolgen, Expertise

aufbauen und sich vor-





Das Zitronen-Problem

Georg Ludwig

Selbstständiger

Finanzberater für

die Deutsche Bank


her Gedanken machen, wie die Immobilie

aussehen muss. Passt sie auf

absehbare Zeit zu meiner Lebensplanung

? Wie sieht es mit der langfristigen

Vermietbarkeit und Veräußerbarkeit

aus, wenn sich unser

Leben ändert? Wie sind der Zustand,

die Lage und das Wohnumfeld?

Gute Berater nehmen sich Zeit und

bereiten ihre Klienten in allen Aspekten

auf den Kauf vor, so dass diese

sich dann – wenn es soweit ist –

vornehmlich mit der Immobilie beschäftigen

können, um dann nicht

„lemons“ zu erwerben. GL

Finanzagentur Georg Ludwig

Reichsplatz 5, 88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/2 73 66 31

Mobil: 01 73/7 55 25 67

E-Mail: georg.ludwig@db.com

@ www.db-finanzberatung.de/

lindau.html

www.whofinance.de/

berater/georg-ludwig

Mehr als 90 Aussteller

Berufsinfomesse „fitforJOB!“ findet am 20. März digital statt

Am 20. März findet die „fitforJOB!“,

Schwabens größte

Messe rund um die duale Berufsausbildung,

statt – erstmals

in digitaler Form. Mehr

als 90 Aussteller aus Bayerisch-Schwaben

sind mit dabei.

Schülerinnen und Schüler

sowie Eltern und Lehrer können

sich im virtuellen Messezentrum

über Berufe und Firmenprofile,

über aktuelle

Stellenangebote und Aus- und

Weiterbildungsprogramme informieren.

Wegen der Corona-Krise ist in

diesem Jahr vieles anders. Das

betrifft auch die „fitforJOB!“.

Die Berufsinfomesse, die von

der Handwerkskammer für

Schwaben (HWK) und der Industrie-

und Handelskammer

Schwaben (IHK) organisiert

wird, findet diesmal nicht im

Augsburger Messezentrum, sondern

digital statt. Das Interesse

ist enorm. Mehr als 90 Unternehmen

und Handwerksbetriebe

aus Bayerisch-Schwaben

haben sich angemeldet, darunter

viele namhafte Arbeitgeber

der Region. Sie werden mit

einem virtuellen Stand vertreten

sein und Interessenten live

am Messestand informieren.

Live-Chat mit Unternehmensvertretern

von zu Hause aus

Schülerinnen und Schüler,

Eltern und Lehrer, die live dabei

sein wollen, können sich über

die Webseite fitforjob-augsburg.de

kostenlos anmelden. Sie erhalten

danach den Link, mit dem

sie am 20. März ins virtuelle

Messezentrum gelangen. Dort

ist alles wie bei einer realen

Messe: Im Foyer gibt es Informationen

zur Orientierung, im

Vortragsforum geben Experten

Tipps zur dualen Ausbildung. In

den großen Hallen sind die Aussteller

zu finden. Per integriertem

Chat können die Besucher

am Messetag von 9 bis 15 Uhr

direkt mit den Unternehmensvertretern

am Stand kommunizieren,

Fragen zur Ausbildung

Anzeigen

stellen und erste Kontakte

knüpfen. Und das alles bequem

von zu Hause aus per PC, Tablet

oder Smartphone.

Das komplette Vortragsprogramm

sowie die Infos der

Unternehmen sind nach Ende

der „fitforJOB!#digital“ für eine

weitere Woche im Netz verfügbar.

BZ

@ Nähere Informationen zum

Programm und zur

Anmeldung gibt es unter:

www.fitforjob-augsburg.de

Auto

Lindau

83/

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Salzgrotte unter neuer Leitung

Die Salzgrotte in Lindau steht ab

März unter neuer Leitung. Jeanette

Amschl, die die bisherige Eigentümerin

seit mehreren Jahren bereits

tatkräftig unterstützt hat,

übernimmt das Geschäft von

Heidelinde Thurnher. „Ein Aufenthalt

am Meer wirkt sich wohltuend

auf das körperliche Befinden aus.

Bei einem Besuch in unserer Salzgrotte

im Langenweg 37 in Lindau

erzielt man den gleichen Effekt“,

weiß Jeanette Amschl. In der Sole-

Inhalationskammer oder in dem

wohltuenden, kühlen Mikroklima

der Salzgrotte mit konstanten 19

Grad Celsius finden Menschen mit

Atemwegserkrankungen wie Asthma,

COPD, nach Lungenentzündung

oder einer Covid-19-Erkrankung

Erleichterung. „Auch Menschen

mit Herz-Kreislauf- oder Hautproblemen

sowie Allergiker, die unter

Heuschnupfen leiden, können

bei uns viel für die Steigerung

ihrer Lebensqualität tun. Selbst

Anzeigen

bei Burnout oder Depressionen

findet man hier Entspannung und

Regeneration. Wertvolle Mineralien

stärken das Immunsystem und

aktivieren die Selbstheilungskräfte“,

so Jeanette Amschl. Die Salzgrotte

hat täglich von 10 bis 18 Uhr

geöffnet. Eine Voranmeldung ist

erforderlich unter Telefon:

0 83 82/7 50 15 36 oder per

E-Mail: info@salzgrotte-lindau.de

Mehr Infos gibt‘s unter: www.

salzgrotte-lindau.de BZ-Foto: Amschl

Online-Kurs zum Thema „Knochen stärken“

Im Laufe des Lebens nehmen Festigkeit

und Stabilität der Knochen ab,

das Risiko für Osteoporose steigt.

Mit bewusster Ernährung und gezielter

Bewegung kann jedoch vorgebeugt

werden. In dem Online-Kurs

„Knochen stärken - mit Genuss und

in Bewegung“, den das Amt für Ernährung

Landwirtschaft und Forsten

Kempten für die Generation 55plus

anbietet, erfahren die Teilnehmer,

wie sich ein „knochenstarker“ Lebensstil

ganz leicht im Alltag umsetzen

lässt. Dabei geht es zunächst um die

Besonderheiten der Ernährung, bevor

Bewegungsübungen zur Stabilisierung

der Knochen vorgestellt

werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Termin: 8. März von 18 bis 19.30 Uhr

Anmeldung und bei Fragen:

carina.brunner@aelf-ke.bayern.de

Tel.: 08 31/5 26 13 12 19

www.aelf-ke.bayern.de

BZ

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Baustellen -

anmeldung

für Bahnhof

Lindau-Insel +

Lindau-Reutin

vom 1. März 2021

bis voraussichtlich

Ende Dezember 2021

durch die Firma

SPL Powerlines

Germany GmbH

Unser Unternehmen

wurde von der DB Netz

AG beauftragt; die

Oberleitungsanlage in

den beiden Bahnhöfen

zu errichten.

Hierfür sind unter

Umständen in den

Nachtstunden und an

Sonn- und Feiertagen

Gründungs- und Oberleitungsarbeiten

notwendig,

welche gegebenenfalls

sehr geräuschintensiv


Die Firma SPL bemüht

sich, dies auf das

Minimum zu reduzieren.

Baubeginn. geplant ist

der 1. März 2021.


10 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION

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Prio eins: hell, warm und Wasser muss fließen…

Stadtwerke Lindau Die Herausforderungen des mobilen Arbeitens während der Corona-Pandemie meistern

Auch wenn‘s mehr und mehr

nervt: Die Pandemie und der

Lockdown betreffen alle und

alle müssen irgendwie damit

klarkommen. Die erste Priorität

beim lokalen Energieversorger

lautete natürlich von Anfang an,

die Versorgung mit Strom, Gas

und Wasser unbedingt sicherzustellen

und trotzdem Kunden

und Mitarbeiter bestmöglich zu

schützen. „Das haben wir bislang

vorbildlich hingekriegt“,

schaut Geschäftsführer Hannes

Rösch auf über ein Jahr Pandemie

zurück. Aber was genau

bedeutet ständiges Homeoffice

und Daheimbleiben energetisch?

Wo kann man Energie einsparen?

Und wie können die Mitarbeiter

trotz der besonderen

Situation bei Laune gehalten

werden? Die Stadtwerke berichten

über verändertes Verbraucherverhalten

und geben Einblicke

in ihre internen Abläufe.

„Homeoffice: Das macht nicht immer Spaß. Wenn‘s aber hilft, die Pandemie zu überwinden, dann sind wir dabei und machen das Beste daraus“,

sagt Hannes Rösch. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau ist selbst immer wieder von daheim aus tätig. BZ-Foto: Stadtwerke Lindau

In der für alle neuen Situation

Anfang 2020 war für die Mitarbeiter

der Stadtwerke das Wichtigste,

dass die Energieversorgung

unbedingt gesichert sein

muss. „Kein Mensch braucht

zusätzlich zu der Bedrohung

durch eine Pandemie auch

noch einen Stromausfall“, sagt

Hannes Rösch. „Klar gibt es in

unserem Unternehmen Aufgaben,

die man nicht von zu Hause

aus erledigen kann“. Was aber

ging, das haben die Stadtwerke

organisiert. So wurde kurzerhand

im März 2020 eine Software

eingeführt, mit der man

in „Workspaces“ auch von daheim

aus zusammenarbeiten

kann. Gleichzeitig bietet das

firmeneigene Intranet die Möglichkeit

zu informieren und

sich auszutauschen.

Beim zweiten Lockdown im

Dezember erfüllten die Stadtwerke

verstärkt den Appell der

Politik nach noch mehr mobilem

Arbeiten und kehrten zum

Schutz der Mitarbeiter und

Mitarbeiterinnen die Regeln

um: „Wer präsent arbeitet, der

spricht das mit dem jeweiligen

Vorgesetzten ab“, berichtet

Hannes Rösch und ist stolz darauf,

mit wie viel Kreativität

und Eigenverantwortung seine

Kolleginnen und Kollegen durch

die endlos scheinende Krise

kommen. „Da gibt es Abteilungen,

die sich täglich kurz virtuell

treffen und austauschen,

Mitarbeiter, die telefonisch einfache

und unbürokratische Abmachungen

mit Kunden treffen

oder sich einfach via Zoom

oder Telefon gegenseitig aufmuntern.

Jeder von uns hat in

dieser Krise auch viel dazugelernt“,

versucht Hannes Rösch

der nervigen Situation Positives

abzugewinnen.

Was bedeutet der Lockdown

für die Verbraucher?

In den privaten Haushalten

hat sich das Verbraucherverhalten

im letzten Jahr zum Teil

stark verändert, berichtet der

Verband der Bayerischen Energie-

und Wasserwirtschaft e.V.

(VBEW). Homeoffice, Homeschooling

und „Urlaub zu

Hause“ – all das führte bei vielen

zu einem höheren Verbrauch

von Strom, Gas und

Wasser. Ein Mehrverbrauch

von fünf bis 15 Prozent sei

durchaus normal. Nach Angaben

des Bundesverbands der

Energie- und Wasserwirtschaft

e.V. (BDEW) ist der Stromverbrauch

deutschlandweit in

Summe über das gesamte Jahr

2020 hinweg gegenüber dem

Vorjahr um etwa vier Prozent

gesunken. Auch der gesamte

Erdgasverbrauch ist im Vergleich

zu 2019 um rund 3,4

Prozent zurückgegangen. Das

liegt durch Corona bedingt

größtenteils an reduzierten Verbräuchen

in Industrie- und Gewerbebetrieben.

„In geschlossenen

Restaurants, Hotels,

Kinos und Fitness-Studios blieben

im vergangenen Jahr wochenlang

die Küchen kalt und

die Lichter aus. Dafür wurde

umso mehr zu Hause der Herd

eingeschaltet, die Heizung aufgedreht

und im Homeoffice

gearbeitet und gelernt. Diese

Verbrauchstrends werden sich

in Anbetracht des aktuellen

Lockdowns in diesem Winter

auch im Jahr 2021 fortsetzen.

Energiesparen im Homeoffice:

Geht das?

„Klar“, sagt der Energieberater

und Sparfuchs der Stadtwerke

Lindau, Hans-Peter Hasel.

„Ob Drucker, Laptop oder Modem:

Wichtig ist, dass alle Geräte

in eine zentrale Steckleiste

eingesteckt werden. So kann

man effizient Strom sparen

und nach Feierabend mit

einem Schalter alle Geräte ausschalten.

So verhindert man

den stromfressenden Standby-Modus.“

Apropos ausschalten

und ausstecken: Ladegeräte

vom Netz nehmen, wenn sie

nicht gebraucht werden, ist kein

großer Akt, wird aber immer

wieder vergessen. Ein durchschnittliches

Notebook verbraucht

beispielsweise im 24-Stunden-

Betrieb 0,50 bis 0,70 Euro Strom

pro Tag, wenn es mit dem

Ladekabel angeschlossen ist.

„Man kann sich angewöhnen,

abends kurz zu checken, was

tatsächlich vom Netz genommen

werden kann“, rät Hans-

Peter Hasel, „auch ein WLAN-

Router kann durchaus mal

ausgeschaltet werden.“

Trotz des Lockdowns können

Kunden die Strommessgeräte

der Stadtwerke ausleihen und

daheim einfach mal messen,

was einzelne Geräte verbrauchen.

Terminvereinbarungen mit dem

Kundenservice sind über Telefon

0 83 82/70 47 04 möglich.

Während des verlängerten

Lockdowns bleibt das Kundencenter

der Stadtwerke Lindau

weiterhin geschlossen. Die Mitarbeiter

sind aber telefonisch

unter 0 83 82/70 47 04 und per

E-Mail unter kundenservice@

sw-lindau.de erreichbar.

„Wir liefern zuverlässig“

„Diese Krise geht vorbei“, zeigt

sich Geschäftsführer Hannes

Rösch optimistisch. „Bis dahin

helfen uns nur Verständnis, Geduld

und gegenseitiger Respekt.

Wir von den Stadtwerken

liefern dafür weiterhin zuverlässig

die Energie. Versprochen!“

manu

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen

rund um Energie, Verkehr und

Telekommunikation gut

aufgehoben. Alle Informationen

finden Sie auf:

@ www.sw-lindau.de


WISSENSWERTES 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

Sie sind bereit und freuen sich auf ihre Mitglieder

30 Jahre „Fit In“ in Bodolz Fläche, Angebot, Mitgliederzahlen, Durchschnittsalter und Wohlfühlfaktor sind gewachsen

Das Fitness-Studio „Fit In“ in

Bodolz (über dem Rewe-Markt

am Enzisweiler Kreisel) ist eines

der ältesten – wenn nicht

sogar das dienstälteste Fitness-Studio

am Bodensee. Vor

30 Jahren wurde es eröffnet.

Momentan ist zwar aufgrund

des Corona-Lockdowns kein

Trainingsbetrieb im Studio gestattet.

Aber die drei Inhaber

Robert Link, Wolfgang Roth und

Tobias Durrer fiebern bereits

dem Tag entgegen, an dem sie

wieder öffnen dürfen. „Dann

stehen wir bereit, um mit unseren

Mitgliedern ihre ganz

individuellen Themen anzugehen.

Egal, ob es sich um Rückenschmerzen

oder ein paar Kilos zu

viel handelt“, versprechen sie.

„Uns fehlen unsere Kunden“,

geben Robert Link und Tobias

Durrer im Gespräch mit der

Lindauer Bürgerzeitung unumwunden

zu. „Und wir wissen,

dass es den meisten unserer

Mitglieder genau so geht.

Fast jeden Tag erreichen uns

Rückfragen, wie es uns geht,

wann das Studio wieder öffnen

darf und Durchhalteparolen.

Das macht uns zuversichtlich,

dass auch unsere Mitglieder

Lust haben, nach dem

Lockdown wieder voll mit uns

durchzustarten“, sind sich Robert

und Tobias einig. Deshalb nutzen

sie die staatlich verordnete

Lockdown-Zwangspause, in der

kein Training und keine Kurse

im Studio absolviert werden

dürfen und in der auch keine

Beiträge eingezogen werden.

Beide nehmen an einer Fortbildung

der Berufssportakademie

(BSA) zum Fitness-Trainer für

Krebsnachsorge teil.

War die Zielgruppe vor 30

Jahren, als das Fit In in Bodolz

eröffnet wurde, noch relativ

übersichtlich, im Durchschnitt

24 Jahre alt und bestand zum

größten Teil aus jungen Männern,

die sich dem Kraftsport

verschrieben hatten, so hat sich

da bis heute einiges getan. „Die

Menschen werden immer älter

und der Wunsch, deshalb auch

länger gesund und fit zu bleiben,

wächst mit. Wir bieten im

Fit In einen ganzheitlichen Ansatz,

diesem Bedürfnis nachzukommen.

Also nicht nur gezieltes

und von lizenziertem

Fachpersonal betreutes Training

und Nachbetreuung entsprechend

der individuellen

Ziele und Wünsche, sondern

auch viele Präventionsmaßnahmen,

Rehatraining, Ernährungsberatung,

ein interessantes Kursprogramm

und Wellnessangebote.

Unser Studio ist von anfänglich

380 m 2 auf 1.100 m 2

Fläche gewachsen. Ausgestattet

ist es mit modernsten Geräten,

einem Cardiopark mit Kinosystem,

Innensanarium und Außensauna

mit Bergblick. Viel Abstand

zwischen den einzelnen

Geräten, große Fensterfronten,

die Tageslicht und Frischluft

hereinlassen, sowie zusätzlich

eine Klimaanlage und ein Abluftsystem

sorgen für Wohlfühlatmosphäre.

Dementsprechend

zählen inzwischen Mitglieder

zwischen 16 und weit über 80

Jahren zu unserem Kunden-

www.lindinger-immobilien.de

Sie sind bereit, wenn die Fitness-Studios nach dem Lockdown wieder öffnen dürfen: Robert Link und

Tobias Durrer, Mitinhaber und Trainer im „Fit In“ in Bodolz, das in diesem Jahr sein 30. Jubiläum begeht.

stamm. Das Durchschnittsalter

liegt aktuell bei 50. Wir

haben hier eine tolle Mischung

von jungen und älteren Mitgliedern,

von weiblichen und

männlichen Gästen, das ergibt

eine gute Harmonie und eine

sehr familiäre Atmosphäre, in

Glückwunsch zum Jubiläum!

der sich alle nach einem stressigen

Alltag einfach mal ausklinken

können, etwas für ihre

Gesundheit tun und das ungezwungene

Miteinander genießen

können.

Und wie wir das 30. Jubiläum

gemeinsam mit unseren

11

Mitgliedern feiern können, da

lassen wir uns noch etwas einfallen,

sobald wir das Studio

wieder öffnen dürfen“, versprechen

Robert und Tobias.

HGF

BZ-Foto: HGF

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Fitness-Studio Fit In

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Wir gratulieren

zum Jubiläum!


KOMPETENT ZUVERLÄSSIG VOR ORT

Generalvertretung

THOMAS L. FREILINGER

Herzlichen Glückwunsch zu 30 Jahren!

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12 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

WISSENSWERTES

Vorsorge ist harmlos – Krebs ist schlimm

Darmkrebsmonat März 2021 Bei einer frühen Diagnose liegt die Heilungschance bei 90 Prozent

„#Präventiophobie – Wenn die

Angst vor der Darmkrebsvorsorge

größer ist als die Angst

vor dem Krebs“ lautet in diesem

Jahr das Motto des Darmkrebsmonats.

Dabei liegt die Heilungschance

bei einer frühen Diagnose

von Darmkrebs bei 90 Prozent

und damit höher als bei

allen anderen Krebsarten. Deshalb

kommt der Vorsorgeuntersuchung

eine herausragende

Rolle zu. Seit Einführung der

Vorsorge 2002 ist die Zahl der

Neuerkrankungen um 26 Prozent

gesunken.

„Die effektivste und treffsicherste

Methode zur Früherkennung

ist dabei die Darmspiegelung

(Koloskopie)“, erläutert Dr. med.

❏ Jährlich erkranken rund

61.000 Menschen in Deutschland

neu an Darmkrebs.

❏ Damit ist Darmkrebs die

zweithäufigste Krebserkrankung

in Deutschland

- nach Brustkrebs und vor

Prostatakrebs und Lungenkrebs

- sowie die zweithäufigste

Krebstodesursache

- nach Lungenkrebs

und vor Brustkrebs.

Hans Peter Kaufmann,

Internist

und Gastroenterologe.

Seit

Einführung des

Vorsorgepro-

Dr. med.

Hans Peter

Kaufmann

gramms sank

das Risiko für

Darmkrebssterblichkeit

um 70 Prozent.

„Durch die

Vorsorgeuntersuchung

kann Darmkrebs in

nahezu allen Fällen durch das

Aufspüren und Abtragen von

Polypen vermieden werden.

Voraussetzung hierfür ist eine

gute und sorgfältige Vorbereitung

von Seiten des Patienten“,

so der in Lindau niedergelassene

❏ Jedes Jahr sterben rund

24.600 Menschen an dieser

Krebsart, die sich durch

rechtzeitige Vorsorge

verhindern lässt.

❏ Dank des jährlichen Darmkrebsmonats

März und der

dadurch generierten Aufmerksamkeit

für die Prävention

haben seit 2002 rund

8 Millionen Menschen an

der Vorsorgekoloskopie teilgenommen.

Dadurch konnten

bis heute circa 145.000

Todesfälle und 306.000

Neuerkrankungen verhindert

werden.

BZ

Quelle: Felix Burda Stiftung

@ Spot zur Vorsorge-Kampagne

#Präventiophobie unter:

https://youtu.be/t-5xa7CmEK8

Spezialist. Die Vorbereitung wurde

erheblich verbessert und wird

individuell an die Bedürfnisse

des Patienten angepasst.

Ein Darmtumor kann durch

die Vorsorgeuntersuchung in

einem so frühen Stadium entdeckt

werden, in dem dieser

gut heilbar ist. Seit Einführung

der Vorsorgekoloskopie im Jahr

2002 haben bereits rund 7,5

Millionen Menschen daran teilgenommen.

Dadurch konnten

bis heute ca. 145.000 Todesfälle

und 306.000 Neuerkrankungen

verhindert werden (Hochrechnung

der Felix Burda Stiftung).

Mit der vorsorglichen Darmspiegelung

für Männer ab 50

Jahren (neu eingeführt seit April

2019) und für Frauen ab 55 Jahren

wird die kostenlose Möglichkeit

geboten, mit hohem

Nutzen und geringem Aufwand

Darmkrebs zu verhüten.

Gerade bei neu auftretenden

Beschwerden und sogenannten

Alarmsymptomen, wie ungewollter

Gewichtsabnahme, Schmerzen,

Stuhlunregelmäßigkeiten

oder Blutungen sei dringend eine

Untersuchung auch vor dem

„Vorsorgealter“ zu empfehlen.

Dies gelte auch bei familiärer

Krebsbelastung oder chronisch

entzündlichen Darmerkrankungen,

ist von dem Gastroenterologen

zu erfahren.

Bei der Darmspiegelung führt

der Arzt das dünne, schlauchförmige

Untersuchungsgerät (Endoskop)

in den Darm ein, um

diesen von innen zu inspizieren.

Modernste Technik in Form einer

Minikamera (Chip) an der

Spitze des Gerätes ermöglicht

es, den Darm in HD-Qualität

zu beurteilen und durch „digitales

Einfärben“ Veränderungen

im Gewebe hervorzuheben.

Mit diesem Untersuchungsgerät

kann der Arzt Gewebeproben

des Darms zur weiteren

Untersuchung entnehmen

oder Darmpolypen abtragen.

Entnommenes Gewebe wird

anschließend im Labor auf veränderte

Zellen untersucht.

Die Möglichkeit, durch individuelle

Sedierung (Beruhigung)

die Untersuchung zu

„verschlafen“, erleichtert vielen

Menschen die Entscheidung für

diese Vorsorgeuntersuchung.

„Der hochmoderne Gerätestandard

und die fortlaufende

Optimierung der Untersuchungstechnik,

wie z.B. CO 2

-Insufflation

(Verwendung von Kohlendioxid

statt normaler Raumluft

- die Red.), steigern für den

Patienten die Qualität und den

Komfort der Untersuchung“, so

Dr. Kaufmann.

BZ

Gastroenterologische

Schwerpunktpraxis

Dr. med. Hans Peter Kaufmann

Internist, Gastroenterologie, FEBG

Auf dem Wall 6

88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/2 41 93

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Tester gesucht

Es werden Interessierte gesucht,

die bei den Schnelltests

für Personal und Besucher in

stationären Pflegeeinrichtungen

und Einrichtungen der

Behindertenhilfe unterstützen

wollen. Um Infektionen in den

Einrichtungen vorzubeugen,

werden hier Besucher vor dem

Betreten und das Personal

regelmäßig getestet.

Damit sich das Fachpersonal

auf die Betreuung der Bewohnerinnen

und Bewohner

konzentrieren kann, sollen die

Testungen möglichst durch

zusätzliches Personal erfolgen.

Dazu wird individuell mit der

Einrichtung ein geringfügiges

Beschäftigungsverhältnis

sowie eine stundenweise Entlohnung

vereinbart.

Neben Personen aus medizinischen,

pflegerischen und

sonstigen Heilberufen oder

mit einer sozialen Ausbildung

können sich auch geeignete

Personen ohne medizinische

Vorbildung melden. Vor dem

Einsatz erfolgt eine Schulung

sowie eine Einweisung vor Ort

in den Einrichtungen. Interessierte

können sich entweder

bei der Jobcenter-Hotline:

0 83 82/9 89 80 oder bei der

Agentur für Arbeit Lindau:

0 83 82/93 03 12 melden.

BZ

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WISSENSWERTES 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

13

Kurse wohnzimmertauglich gemacht

Tanzschulen Geiger Online-Kurse immer beliebter – Digitaler Service

Die Musik hören, den Takt spüren,

die richtigen Schritte setzen und

den Körper tanzend durch den

Raum bewegen...und wenn etwas

nicht passt, greift der Tanzlehrer

mit sanften Worten ein und zeigt

gern noch mal, wie es richtig aussehen

sollte. Geht nicht, weil die

Tanzschulen während des Lockdowns

geschlossen sind? Geht

sehr wohl, beweisen die Tanzschulen

Geiger mit Studios in Ravensburg,

Lindau und Lindenberg.

Nach dem Schock im ersten

Lockdown im März 2020, in

dem sich jeder erst einmal persönlich

orientieren musste und

zwischen Verzweiflung und

Hoffnung nach einem Weg

suchte, mit der Pandemie und

ihren Folgen umzugehen, kam

schließlich auch die Zeit, in der

auch Unternehmen - ob große

oder kleine - ihre Perspektive

in der von Corona bestimmten

Zeit suchen und meist neue

Konzepte entwickeln mussten.

„Wir dürfen unsere Studios

auch jetzt während des zweiten

Lockdowns nicht öffnen.

Tanzunterricht, so wie wir ihn

60 Kurse pro Woche laufen bereits

im Onlineformat. BZ-Foto: DG

kannten, die Arbeit von Angesicht

zu Angesicht mit den

Kunden ist nicht möglich. Niemand

kann sagen, wie lange

diese Situation anhält. Aber

wir wollten auch nicht einfach

nur jammern oder gar aufgeben

und haben uns deshalb

komplett neu aufgestellt“, erzählen

Moni und Daniel Geiger

von den renommierten Tanzschulen

Geiger.

Was das bedeutet? Sie haben

ihre Tanzschulen digital aufgerüstet.

Von der Homepage über

das Kundenportal bis hin zur

Datenverwaltung und den

Anzeigen

Buchungsmodalitäten. Sie bieten

bereits 60 Kurse pro Woche

als Online-Version an - inklusive

Live-Austausch per Bildschirm

mit den Tanzschülern.

„Die Menschen sollen während

des Lockdowns zu Hause bleiben,

also haben wir unsere Kurse

wohnzimmertauglich gemacht.

Wir haben gelernt, wie man vor

einer Videokamera so unterrichtet,

dass die Teilnehmer,

egal welchen Alters, viel lernen

und genau so viel Spaß

haben, als sei es Präsenzunterricht

im Studio“, so die beiden

ADTV-Tanzlehrer. Es funktioniert.

Die Kunden - ob Kurse für Kinder,

klassische Tanzkurse oder

trendige Tanzsportkonzepte -

nehmen die Online-Kurse super

an. „Es werden wöchentlich

mehr Anmeldungen“, freuen

sich Geigers und bauen das Online-Angebot

weiter aus. Für junge

Leute haben sie ein eigenes Label

gegründet: die R.D.C. Dance

Company. Hier können Einsteiger

und Profis standortübergreifend

Hip Hop, Jazz, Breakdance

uvm. in ihrer eigenen

Community lernen und sogar

bis zur Wettkampfreife verfeinern.

HGF

@ www.ts-geiger.de

facebook: tanzschulen geiger

Instagram: tanzschulengeiger

www.rdc-dancecompany.de

Hand in Hand durch die Corona-Zeit

Die Mittelschule Lindau mit dem

Schulprofil Inklusion setzt sich

schon immer für Chancengleichheit

aller Kinder der Schule ein.

Das ist auch ein Grund, warum

sich die ganze Schulfamilie für

eine gemeinsame Plattform entschieden

hat, um Online-Unterricht

zu ermöglichen. Alle haben

dort einen Zugang und können

miteinander kommunizieren, lernen

und sich austauschen. Um die

Schüler und Lehrkräfte in Zeiten

der Pandemie immer wieder zu

motivieren, hat sich das Kreativteam

ein Gemeinschaftsprojekt

überlegt. Neben Mathe, Deutsch

oder Englisch gibt es jede Woche

ein jahrgangsübergreifendes Online-Schulprojekt.

Hier können die

Jahrgangsstufen 5 bis 10 und das

Kollegium zusammen an einem

Projekt arbeiten. Egal ob ein Foto

mit Motivations-Hashtag, eine gemalte

Hand oder ein Fastnachtsbild,

alle sind engagiert dabei.

Wenn man die Ergebnisse betrachtet,

entsteht ein Gefühl der Verbundenheit

– trotz der räumlichen

Trennung im Distanzunterricht.

Bisher entstanden nicht nur motivierende

Videobotschaften uvm.

Jeder gestaltete ganz individuell

ein Bild der eigenen Hand. Aus

allen Händen wurde nun ein Gemeinschaftsplakat

gestaltet, das

den Zusammenhalt in dieser

schweren Zeit verdeutlicht. Dieses

Plakat begrüßt jetzt schon Besucher

der Schulhomepage und bald

wieder die Schulfamilie an der

Mittelschule.

BZ-Foto: MS

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14 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

GESUND LEBEN

Wer sucht einen krisensicheren Beruf mit Perspektive?

Asklepios Klinik Lindau Praxisnahes Arbeiten fest in neue generalistische Pflege-Ausbildung integriert

Durch das Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“

werden die

Berufe der Altenpflege, der Gesundheits-

und Krankenpflege

und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege

in einer generalistischen

Ausbildung zusammengeführt.

Mit dem Abschluss kann

man in allen Pflegebereichen und

über alle Lebensphasen hinweg

arbeiten. Er wird in der gesamten

EU anerkannt. Die Asklepios Klinik

Lindau hat sich gut auf diese

neue Ausbildungsform vorbereitet

und bietet ihren Azubis nach

erfolgreichem Abschluss beste

Chancen auf eine Übernahme.

„Schwester Pia“ – ja, zu Pia

Heinzer darf man das noch

sagen. Sie ist examinierte Krankenschwester

und seit 31 Jahren

in der Asklepios Klinik Lindau

tätig, seit sieben Jahren in

der Praxisanleitung für die

Auszubildenden in Pflegeberufen.

In diesem Bereich hat

sich in den vergangenen Jahren

einiges getan. Statt Krankenschwester

und Krankenpfleger

erlernte man irgendwann

den Beruf eines/einer

Gesundheits- und Krankenpflegers/-pflegerin.

Im Januar

2020 wurde schließlich die

Pflegeausbildung durch das

Pflegeberufegesetz reformiert

und die generalistische Pflegeausbildung

zur/zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann

(w/m/d)

in Deutschland eingeführt.

Generalistische Ausbildung

Durch das Berufsbild „Pflegefachfrau/Pflegefachmann“

werden die Berufe der Altenpflege,

der Gesundheits- und

Krankenpflege und der Gesundheits-

und Kinderkrankenpflege

in einer generalistischen Ausbildung

zusammengeführt. Das

wertet das Berufsbild weiter

auf und die Einsatzmöglichkeiten

werden noch vielfältiger.

Die dreijährige Ausbildung

umfasst die Bereiche Kinderpflege,

Altenpflege und Krankenpflege.

Die Auszubildenden

lernen zwei Jahre lang gemeinsam

und legen einen Schwerpunkt

für die praktische Ausbildung

fest. Zum Lehrplan

gehören Inhalte rund um das

Thema Pflege sowie Anatomie,

Psychologie, Recht und Krankheitslehre.

Mehr praktische Anleitung

In der Generalistik wird gesetzlich

eine sehr engmaschige

und professionelle Begleitung



der Schüler in der Praxis gefordert.

„Die Asklepios Klinik Lindau

hat sich schon sehr frühzeitig

auf die Anforderungen

des neuen Pflegereformgesetzes

vorbereitet. Wir haben eigens

zur Umsetzung dieser Vorgaben

drei examinierte Krankenschwestern

als Praxisanleiter freigestellt.

Zusätzlich verfügen noch

weitere Pflegefachkräfte auf

den einzelnen Stationen über

diese Zusatzausbildung“, erläutert

Richard Hockl, stellvertretender

Pfledienstleiter.

Pia Heinzer ist die Praxiskoordinatorin

in der Asklepios Klinik

Lindau. Sie plant die Einsätze

und Begleitungen der Schüler

sowie der Praxisanleiter und

steht in engem Kontakt zu Schulen,

Einsatzbereichen, Pflegedienstleitung

und Geschäftsführung.

In ihrer Tätigkeit unterstützt

wird sie von den Praxisanleiterinnen

Christin Schuck

und Carina Glock.

„Die umfangreiche Praxisanleitung

erfolgt bei uns als

Einzelanleitung im Rahmen

einer pflegerischen Begleitung

auf Station. Hier wird jede/r

Auszubildende/r am Vormittag

bei der Körperpflege und den

medizinischen Behandlungen

eines Patienten 1:1 angeleitet

und geschult. In einem Nachgespräch

werden die Ergebnisse

und Verbesserungsvorschläge

besprochen und gemeinsam

Ziele vereinbart. Außerdem

veranstalten wir Workshops in

kleineren Gruppen. Hier haben

die Schüler die Gelegenheit,

untereinander oder an

unserer Schulpuppe Fähigkeiten

zu üben, die sie in der

Krankenpflegeschule erworben

haben“, erläutert Pia Heinzer

die Lernmethoden in der Pflegeausbildung

an der Asklepios

Klinik Lindau.

Viele unterschiedliche Bereiche

In der praktischen Ausbildung

lernen die Auszubildenden

viele unterschiedliche Versorgungsbereiche

der Pflege

kennen. In der Asklepios Klinik

Lindau sind das z.B. die

Chirurgie, die Innere Medizin,

die Geriatrie, die Gynäkologie

und Geburtshilfe, die Notaufnahme,

den OP und die Intensivstation.

Zusätzlich sind Einsätze

außerhalb der Klinik in

Pflegeeinrichtungen der Altenpflege,

bei ambulanten Pflegediensten

und in der psychiatrischen

Pflege vorgesehen. Die

Theorie findet wechselweise





Praxisanleiterin Carina Glock mit zwei Auszubildenden des mittleren Ausbildungsdrittels in der Asklepios

Klinik Lindau, denen sie gerade an der Schulpuppe erläutert, was im Umgang mit einer Infusion zu

beachten ist und wie man eine Blutdruckmessung richtig vornimmt.

BZ-Foto: Asklepios

mit der Praxis in Blockphasen

statt. Die Berufsfachschule für

Pflege befindet sich in Lindenberg.

Ausbildungsstart: 1. September

In der Asklepios Klinik Lindau

haben die ersten Azubis

ihre generalistische Ausbildung

zur Pflegefachfrau/zum

Pflegefachmann im September

2020 aufgenommen. Am 1. September

2021 startet ein neues

Ausbildungsjahr, für das man

sich noch bis zum 1. April

2021 bewerben kann. Zugangsvoraussetzungen

sind ein

Mittlerer Schulabschluss oder

ein Hauptschulabschluss plus

eine erfolgreich abgeschlossene,

mindestens zweijährige Berufsausbildung

oder eine mindestens

einjährige Assistenzoder

Helferausbildung in der

Pflege. „Ein Tipp: Diese einjährige

Helferausbildung kann

man auch bei uns in der Klinik

absolvieren, um dann im Anschluss

die generalistische Ausbildung

anzuhängen. Gerne

informieren wir Dich hierzu“,

so Praxiskoordinatorin Pia

Heinzer. Sie weiß aber auch,

dass man für diesen Beruf

noch weitere Voraussetzungen

mitbringen sollte, wie Freude

am Umgang mit Menschen,

die Bereitschaft zur Pflege

sowie körperliche und seelische

Belastbarkeit.

„Wer sich nicht sicher ist,

ob Pflegefachfrau oder Pflegefachmann

der richtige Beruf

ist, kann gern die Praktika nut-

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zen, die unsere Klinik anbietet.

Die sind eine gute Chance,

sich einen ersten Überblick

über die Arbeit im Bereich der

Krankenpflege zu verschaffen“,

empfiehlt Pia Heinzer.

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Bewerbungen bitte per E-Mail an:

Marion Rackette

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dabei, sich zu entspannen und

gehören zu unserem Wohlbefinden

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einen neu entwickelten Sound

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ihren Trägern ein

brillantes Sprachverstehen sowie

einen frischen, natürlichen

Klang, um die Wunder dieser

Beruf mit Perspektive

Sie ist überzeugt, dass Pflegeberufe

krisensicher sind und

die generalistische Ausbildung

gute Perspektiven bietet. Bereits

während der Ausbildung erhalten

die Schüler im 1. Jahr monatlich

1.120,06 Euro, im 2. Jahr

monatlich 1.188,39 Euro und

im 3. Jahr 1.299,55 Euro Vergütung

und bekommen pro Kalenderjahr

30 Tage Urlaub. „Nach

der Ausbildung bestehen beste

Möglichkeiten für die Übernahme

in ein festes Arbeitsverhältnis

bei uns in der Asklepios Klinik

Lindau und es gibt weitere

Qualifizierungsmöglichkeiten,

z.B. in den Bereichen Intensiv-

Anästhesie und Notfallpflege,

als Praxisanleiter, Wundmanager,

Pain Nurse oder Fachkraft für

Geriatrie. Oder man beginnt

ein Pflegestudium an einer Hochschule“,

so Pia Heinzer. HGF

Mehr Informationen gibt‘s hier:

@

@

@

(Mehr zum Thema in den Ansichten

auf der Titelseite)

www.asklepios.com/lindau

https://youtu.be/6Is_fovpxpw

www.ausbildungsangebotebodensee.de/stellenbeschreibung/detail/1308/

Ausbildung/Pflegefachmann-

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15

Hilfe für Menschen vor Ort

Caritas Frühjahrs-Sammlung Anfang März

Unter dem Motto „Das machen

wir gemeinsam“ stehen in diesem

Jahr die Caritas-Kollekte am

Sonntag, 28. Februar, und die öffentliche

Frühjahrs-Sammlung der

Caritas vom 1. bis 7. März 2021.

Die Kampagne lädt ein, aktiv

zu werden und Menschen beizustehen,

denen es nicht so gut

geht. „Ein leuchtendes Beispiel

geben unsere rund 130 ehrenamtlichen

Helfer/-innen, die

sich gemeinsam in die Projekte

der Caritas einbringen“, sagt

Harald Thomas, Geschäftsführer

des Caritasverbandes Lindau.

In Deutschland engagieren

sich rund 340.000 Menschen

ehrenamtlich bei der

Caritas. Sie leben nach dem

Grundsatz „Die anderen sind

mir nicht egal!“. Diese Grundhaltung

ist unerlässlich für den

Zusammenhalt in der Gesellschaft.

Auch deshalb fordert

der katholische Wohlfahrtsverband

mehr Wertschätzung

und bessere Bedingungen für

Engagement und Ehrenamt.

Diesem Motto fühlen sich

auch die haupt- und ehrenamtlichen

Mitarbeiter des Caritasverbandes

Lindau verpflichtet

und versuchen, mit

ihren Beratungsangeboten

und den beiden Tafelläden die

Not der Menschen zu lindern.

„Jeder gespendete Euro hilft

Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Die Sammlung

kommt Menschen vor Ort zugute,

die Hilfe benötigen.“


BZ

Neue Versicherungskennzeichen

Blau ist die Farbe des Jahres

2021: Ab 1. März müssen alle

Kleinkrafträder statt einem

schwarzen ein blaues Versicherungskennzeichen

tragen. Zu den

Fahrzeugen, die ein Versicherungskennzeichen

führen müssen,

gehören zum Beispiel Mofas,

Mopeds oder Roller, Leichtmofas,

Segways oder leichte Quads.

Letztgenannte dürfen nicht mehr

als 50 Kubikzentimeter Hubraum

haben und nicht schneller als 45

Kilometer pro Stunde fahren.

Das korrekte Kennzeichen

ist wichtig. Ohne erlischt der

Versicherungsschutz und man

macht sich strafbar. Wer sein

Kleinkraftrad erst aus der Garage

holt, wenn es warm und sonnig

ist, kann das Versicherungskennzeichen

später kaufen. Die Prämienhöhe

richtet sich nach dem

tatsächlichen Nutzungszeitraum.

Wer ab Mai fährt, zahlt nicht für

zwölf sondern für zehn Monate,

also bis zum Ende des laufenden

Verkehrsjahres.

BZ


BZ-Foto: HUK-COBURG

Anzeigen

Weltgebetstag der Frauen

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

14.01.2021: Christian Farruggio,

Gessica Antona und Rosario Luca

Farruggio, Wasserburg (B)

22.01.2021: Eleonora Paradiso,

Chiara Pane und Giovanni Daniele

Paradiso, Weiler-Simmerberg

29.01.2021: Mariella Möglin,

Iris Möglin geb. Hackspacher und

Manuel Möglin, Lindenberg i.A.

30.01.2021: Niklas Richard Sinz,

Sarah Sinz geb. Ortner und

Daniel Peter Sinz, Wasserburg (B)

STERBEFÄLLE

28.01.2021: Maria Lerner,

geb. Tomschik, Lindau (B)

30.01.2021: Ernst Josef Nuber,

Lindau (B)

02.02.2021: Karla Charlotte

Freitag, geb. Steinmetz, Lindau (B)

02.02.2021: Ilse Renate

Weimann, geb. Matthes, Lindau (B)

03.02.2021: Gerhild Liselotte

Hamann, geb. Hübner, Lindau (B)

05.02.2021: Manfred Schmidtchen,

Lindau (B)

Wie jedes Jahr findet am ersten

Freitag im März der Weltgebetstag

der Frauen statt. Dieses Jahr

wird am Freitag, 5. März, um

18 Uhr zum Gottesdienst in die

Kirche St. Josef Lindau- Reutin

eingeladen.

„Worauf bauen wir?“ Frauen

aus Vanuatu – einem Inselstaat

im Südpazifik – haben unter

diesem Motto den Ökumenischen

Gottesdienst für den Weltgebetstag

2021 vorbereitet.

Er wird am Freitag, 5. März,

rund um den Erdball in 170 Ländern

gefeiert werden, in diesem

Jahr anders als gewohnt.

Die zentrale Bibelstelle ist aus

dem Matthäus-Evangelium,

Kapitel 7, 24-27: „Nur ein Haus

auf festem Grund wird den Stürmen

widerstehen können.“

„So wollen uns die Frauen aus

Vanuatu ermutigen, das Leben

auf den Worten Jesu aufzubauen,

die der felsenfeste Grund

für alles menschliche Handeln

sein sollen“, so das Vorbereitungsteam

in seiner Presseinformation.

Der Weltgebetstag der Frauen

setzt Zeichen der Hoffnung,

fördert Frieden und Verständigung

und stellt sich gegen Ungerechtigkeit

und Gewalt. Durch

die Spenden werden weltweit

Projekte für Frauen und Mädchen

sowie eine nachhaltige

Entwicklung gefördert - als

sichtbares Zeichen der Solidarität.

BZ

1.2. – 14.02.2021

31.01.2021: Lorena Constanza

Vargas Langreder,

Luisa Langreder und Andrés

Vargas Nettelnstroth, Lindau (B)

05.02.2021: Jonah Funk,

Angelina Angela Funk geb. Latzel

und Alexander Funk, Lindau (B)

07.02.2021: Johann David Brunner,

Jennifer Bassett und

David Brunner, Scheidegg

09.02.2021: Julius Grünenburg,

Valerie Grünenburg geb. Tittmar

und Sven Grünenburg, Bodolz

07.02.2021: Barbara Klüglein,

geb. Funk, Lindau (B)

08.02.2021: Gustav Bauer,

Lindau (B)

08.02.2021: Gerhard Markus

Stallbaumer, Sigmarszell

09.02.2021: Marika Fügen,

geb. Bungart, Lindau (B)

10.02.2021: Marion Schielin,

geb. Filser, Lindau (B)

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 27. Februar 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441

So., 28. Februar 2021:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 08382 275312

Mo., 01. März 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951

Di., 02. März 2021:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 07543 2357

Mi., 03. März 2021:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451

Do., 04. März 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962

Fr., 05. März 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 08382 26866

Sa., 06. März 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814

So., 07. März 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89 98112

Mo., 08. März 2021:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 22121

Di., 09. März 2021:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451

Mi., 10. März 2021:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821

Do., 11. März 2021:

Möven-Apotheke,

Hemigkofener Str. 10,

Kressbronn, Tel.: 07543 8641

Fr., 12. März 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441

Bestattungsvorsorge

Manfred & Manuel Breyer GbR

Bregenzer Straße 23, D-88131 Lindau

Telefon 0 83 82 / 94 70 64

www.bestattungen-breyer.de

GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

IM NOTFALL

Rettungsdienst112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


16 27. Februar 2021 · BZ Ausgabe KW 08/21

WISSENSWERTES














Realschule im Dreiländereck

Staatliche Realschule Lindau

Wir stellen uns vor


Anzeigen

Ab Samstag, 06.März 21 auf unser Homepage

www.rs-dreilaendereck.de




Wir beraten Sie auch gerne persönlich.





Das Motto heißt: „Es geht! Anders.“

Hilfswerk Misereor Eröffnung der Fastenaktion in St. Josef Lindau

Unter dem Leitwort „Es geht! Anders.“

wird die Fastenaktion des

katholischen Werks „Misereor“

für die Diözese Augsburg am 28.

Februar um 10 Uhr durch Bischof

Dr. Bertram Meier mit einem Festgottesdienst

in der Kirche St. Josef

in Lindau-Reutin eröffnet. Mit der

diesjährigen Fastenaktion lädt

Misereor in Deutschland zu einer

Reflexion über Lebensstile und

Konsum, Zusammenhänge von Alltagsgewohnheiten

in Deutschland

und Missständen im Globalen Süden,

einen notwendigen sozialen

und ökologischen Wandel und Potentiale

zur Veränderung ein.

Das Hilfswerk Misereor stellt bei

der diesjährigen Aktion Menschen

in den Mittelpunkt, die

gemeinsam mit indigenen Gemeinschaften

in Bolivien eine

bessere Zukunft auf den Weg

bringen. Sie passen die Landwirtschaft

der Vielfalt des Amazonas-Regenwaldes

an.

Mit Unterstützung von

Misereor und seinen Partnerorganisationen

gestalten sie

das Zusammenleben im Einklang

untereinander und mit

der Schöpfung. Sie leben die

Vision: „Es geht! Anders.“

Doch der Lebensraum der

indigenen Völker wird bedroht

– durch die wirtschaftlichen

Interessen der Agrarindustrie,

durch Bergbau und Gasförderung

und den Klimawandel.

„Stellen wir uns an die Seite

der Menschen in Bolivien und

andernorts“, schreibt Bischof

Dr. Bertram Meier im Aufruf

zur Fastenaktion, der am 14.

März in allen katholischen

Gottesdiensten im Bistum verlesen

wird.

Aufgrund der Corona-Pandemie

und der damit beschränkten

Möglichkeit der Mitfeier

des Eröffnungsgottesdienstes

am 28. Februar, wird zeitgleich

im Münster Unserer

Lieben Frau auf der Lindauer

Insel und in St. Ludwig in Lindau-Aeschach

bei den Messfeiern

um 10 Uhr die Predigt des

Augsburger Bischofs verlesen.

Unter dem Leitwort „Teilen

macht Freude“ sind Kinder um

10 Uhr zu einem Kindergottesdienst

in die Turnhalle der

Grundschule Lindau-Reutin

eingeladen.

Zum Gottesdienst in St. Josef

(per E-Mail: pg.lindau-insel@

bistum-augsburg.de oder Telefon:

0 83 82/9 64 70) und zum

Kindergottesdienst (per E-Mail

an: elfriede.fischer@bistumaugsburg.de)

ist eine Voranmeldung

notwendig.

Weltweit kann der Eröffnungsgottesdienst

über Radio

Horeb (z.B. DAP+, App, Kabel,

www.horeb.org) mitgefeiert

werden.

Am Vorabend des Eröffnungstages

wird am Samstag,

27. Februar 2021, beim Gottesdienst

um 18.30 Uhr in St. Ludwig

in Lindau-Aeschach das

neue Hungertuch der Künstlerin

Lilian Moreno Sánchez

vorgestellt. Mit dem Titel „Du

stellst meine Füße auf weiten

Raum - Die Kraft des Wandels“

hat die Chilenin auf der Basis

einer Röntgenaufnahme auf

Bettwäsche das Kunstwerk für

die Fastenaktionen 2021 und

2022 geschaffen.

Noch bis zum 25. Februar

werden in den Kirchen St.

Josef (Lindau-Reutin) und St.

Ludwig (Lindau-Aeschach)

täglich von 9 bis 17.30 Uhr begleitend

zur Eröffnung der

Misereor-Fastenaktion Karikaturen

zu den Themen Lebensstil,

Konsum, Klimawandel und

Gerechtigkeit von 40 Karikaturisten

gezeigt. Mit dem Titel

„Glänzende Aussichten“ regen

sie auf witzige, verblüffende

und manchmal auch erschreckende

Weise zum Nachdenken

über die Herausforderungen

unserer Zeit, die Abgründe

unseres individuellen Verhaltens,

aber auch über die großen

weltpolitischen Zusammenhänge

an.

Misereor ist das Hilfswerk

der deutschen Katholiken für

die Entwicklungszusammenarbeit

mit der sogenannten

Dritten Welt. Das „Bischöfliche

Hilfswerk Misereor e. V.“ wurde

1958 als „Aktion gegen Hunger

und Krankheit in der Welt“

von der Deutschen Bischofskonferenz

gegründet. Ziel ist die

unmittelbare Bekämpfung der

Ursachen von Armut und Unterentwicklung.

BZ

Mehr Informationen, das ausführliche

Programm der Fastenaktion

2021 in Lindau und

weiterführende Links unter:

@ www.kolpingwerk-augsburg.de/

misereor

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Bodensee-Gymnasium

Lindau

Reutiner Str. 14, 88131 Lindau (B), Tel. 08382 / 93600

Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung

> DAS BOGY STELLT SICH VOR <

Verehrte Damen und Herren, liebe Eltern, liebe Kinder!

Ab Freitag, 12.03., finden Sie auf unserer Homepage eine Vielzahl an Informationen

über unser BOGY und die Vielfalt unseres Schullebens.

Am Mittwoch, 17.03., um 18.00 Uhr können Sie und Ihr Kind uns

persönlich kennenlernen.

Wir laden Sie und Euch ein, mit uns in verschiedenen Chatrooms

ins Gespräch zu kommen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!

Schulleitung und Lehrerkollegium des Bodensee-Gymnasiums

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Tel 08382 9657-0 · www.strass.de

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