Wendelstein + Schwanstetten - März 2021

seifertmedien

MITTEILUNGSBLATT

WENDELSTEIN

März 2021

+ SCHWANSTETTEN 53. JAHRGANG

Wege entstehen dadurch,

dass man sie geht.

WELCHEN WEG

GEHST DU?

VHS Programm

Wendelstein

im Innenteil

Verteilung nur in den

Haushalten

Markt Wendelstein

2021

Informationen

und Angebote zu

Ausbildungsplätzen

in der Region!

Ab Seite 24

©tonktiti - stock.adobe.com


Feucht/Moosbach/Weiherhaus//Schwarzenbruck mit OT//

Winkelhaid mit OT//Burgthann mit OT//Altdorf mit OT//

Röthenbach St. W.//Nürnberg-Birnthon

Foto: ©Hanisch

INFORMATION

EFFEKTIV WERBEN

monatlich in über

73.500 Haushalten

Feucht | Burgthann

Moosbach | Altdorf

Nürnberg-Birnthon

Schwarzenbruck

Winkelhaid

Weiherhaus

Röthenbach St. W.

Stadtteile Nürnberg

Eibach

Röthenbach

Reichelsdorf

Mühlhof

Krottenbach

Gerasmühle

Lohhof

Holzheim

Stadtteile Nürnberg

Katzwang

Worzeldorf

Kornburg

Weiherhaus

Pillenreuth

Gaulnhofen

Herpersdorf

Wendelstein

Kleinschwarzenlohe

Großschwarzenlohe

Neuses

Röthenbach St. W.

Sperberslohe | Raubersried

Sorg | Schwand

Leerstetten

Mittelhembach

Harm | Furth

Heilsbronn

mit Ortsteilen

24.500 Exemplare

20.500 Exemplare

10.800 Exemplare

12.700 Exemplare

5.000 Exemplare

Foto: Schaufl Erhard er Prölß

ReichswaldBlatt

2021

Hier leben wir!

Gefühle zeigen!

34. JAHRGANG

02

21

MITTEILUNGSBLATT

FÜR DIE NÜRNBERGER STADTTEILE

Eibach • Röthenbach • Reichelsdorf

Mühlhof • Krottenbach • Gerasmühle • Lohhof • Holzheim

Am 14. Februar ist Valentinstag

März 2021

51. JAHRGANG

Informationen

und Angebote zu

Ausbildungsplätzen

in der Region!

Ab Seite 16

MITTEILUNGSBLATT

FÜR DIE NÜRNBERGER STADTTEILE

Katzwang • Worzeldorf • Kornburg

Herpersdorf • Weiherhaus • Pillenreuth • Gaulnhofen

Foto: © coldwaterman - stock.adobe.com

© denisismagilov-stock.adobe.com

Februar 2021

51. JAHRGANG

IDEEN FÜR

DEINE ZUKUNFT

Der Winter

geht in die Verlängerung!

MITTEILUNGSBLATT

Februar 2021

WENDELSTEIN + SCHWANSTETTEN 53. JAHRGANG

Ausgabe 02 18. Jahrgang

12.02.2021 - 04.03.2021

Den Winter

in der Region genießen!

Am 14. Februar ist

Valentinstag

Mit Blumen einfach mal

„Danke“ sagen!

(Siehe Seite 18)

www.seifert-medien.de

info@seifert-medien.de

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DIE NÄCHSTEN AUSGABE-TERMINE

April

ab 27.03.2021

Anzeigenschluss 16.03.2021

Mai

ab 24.04.2021

Anzeigenschluss 13.04.2021

Unser

Verteilgebiet:

Wendelstein,

Groß- u. Kleinschwarzenlohe,

Röthenbach St. W.,

Sperberslohe, Mittelhembach,

Raubersried,

Neuses, Sorg, Harm,

Leerstetten, Furth,

Schwand.

SIE MÖCHTEN IM MITTEILUNGS-

BLATT INSERIEREN?

Wir beraten Sie gerne telefonisch unter

09129 / 7444

Oder informieren Sie sich auf unserer Webseite unter

www.seifert-medien.de

Sie haben eine fertige Anzeige?

Schicken Sie uns Ihre PDF-Datei an

info@seifert-medien.de

Wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf.

IMPRESSUM MITTEILUNGSBLATT

WENDELSTEIN - SCHWANSTETTEN

Herausgeber: Seifert Medien

Verantwortliche Schriftleitung: Jürgen Seifert

Beiträge zur Öffentlichkeitsarbeit der

Marktgemeinde Wendelstein: Norbert Wieser

Verantwortlich für die Anzeigen: Jürgen Seifert

Anzeigenverwaltung und Gesamtherstellung:

Seifert Medien, Wendelstein

Anschrift:

90530 Wendelstein, Marktstraße 10

Tel. 09129/7444, Fax 09129/270922

E-Mail: info@seifert-medien.de

Verteilung: Kostenlos in jeden Haushalt im Markt

Wendelstein mit seinen Ortsteilen Großschwarzenlohe,

Kleinschwarzenlohe, Neuses, Raubersried, Röthenbach

St. W., Sorg, Sperberslohe, Schwand, Leerstetten,

Mittelhembach, Harm, Furth

Auflage: 12.700 Exemplare

Dieses Mitteilungsblatt ist kein Amtsblatt im Sinne der

gesetzlichen Bestimmungen. Es ist politisch unabhängig und

wird ohne Zuschüsse der Kommune, allein vom Verlag aus den

Anzeigenerlösen finanziert. Daraus kann sich ein unterschiedlicher

Seitenumfang ergeben. Aus diesem Grund sind Kürzungen

der Textbeiträge möglich. Wir versuchen dies jedoch zu

vermeiden. Zuschriften sind willkommen, eine Haftung für

unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird nicht

übernommen. Bilder und Texte werden nur zurückgeschickt,

wenn ausreichend Rückporto beigelegt wurde. Gekennzeichnete

Artikel geben die Meinung des Verfassers wieder und

müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen.

Abdruck, auch auszugsweise, nur mit der Genehmigung des

Herausgebers gestattet.

Für Irrtümer kann keine Haftung übernommen werden.

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MÄRZ 2021


AUS DEM WENDELSTEINER RATHAUS

Vorwort des

Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Corona-Einschränkungen machen unseren örtlichen Einzelhändlern

und Gastwirten schwer zu schaffen. Für viele Geschäfte im Einzelhandel ist

„Click & Collect“ momentan die einzige Möglichkeit mit Kunden in Kontakt

zu treten. Man kann telefonisch oder online die Waren bestellen und diese

dann vor Ort abholen. Beratungen sind ebenfalls möglich. Ich appelliere

deshalb an alle, die „Click & Collect“-Angebot der örtlichen Geschäfte und

Gaststätten zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter anderem auf

der gemeindlichen Homepage unter www.wendelstein.de .

Auch unsere Gemeindebücherei bietet „Click & Collect“ an. Bücher können

im Online-Katalog, telefonisch (401-129) oder per E-Mail (buecherei@

wendelstein.de) bestellt werden. Die Bücher können dann nach Terminvereinbarung

abgeholt werden.

Unsere Volkshochschule hat für das Frühjahr-/Sommersemester, trotz

der nicht einfachen Rahmenbedingungen, ein attraktives Programm

(www.wendelstein.de) ausgearbeitet. Anmeldungen sind online (www.

vhs-roth.de) oder mit dem Anmeldeschein möglich.

FFP2-Masken für pflegende Angehörige

Ich hatte Sie in der letzten Ausgabe informiert, dass der Markt Wendelstein

vom Bayerischen Gesundheitsministerium FFP2-Masken für pflegende

Angehörige bekommen hat. Personen, die Angehörige, welche in der Marktgemeinde

wohnen, mit Pflegestufe zu Hause pflegen, haben darauf einen

Anspruch. Für jede Hauptpflegeperson gibt es kostenlos drei Schutzmasken.

Als Nachweis der Bezugsberechtigung ist das Schreiben der Pflegekasse mit

Feststellung des Pflegegrades vorzulegen.

Die pflegenden Angehörigen sollten telefonisch 09129/401-121 oder per

E-Mail daniela.porschert@wendelstein.de mitteilen, wann sie ihre FFP2-

Masken am Eingang des Deyhle-Hauses (VHS), Schwabacher Straße 2,

unter Vorlage der Bezugsberechtigung abholen können. Es wird dann ein

Abholtermin vereinbart. Für Personen, die keine Möglichkeit zur Abholung

haben, bietet der Markt Wendelstein einen Bring-Service.

Lokale Impfstation

Der Markt Wendelstein wird in enger Abstimmung mit dem Landratsamt

Roth für die über 80-jährigen Personen, die nicht mehr so mobil sind, im

Gebäudekomplex der Waldhalle Großschwarzenlohe, Erlenstraße 30, eine

Impfstation einrichten lassen. In Wendelstein wohnen insgesamt 1.117

Menschen, die über 80 Jahre alt sind und nicht in einem Pflegeheim leben.

Der betroffene Personenkreis bekommt von mir ein Informationsschreiben

mit einem Fragebogen zugesandt. Zur Vorbereitung der Impftermine bitte

ich den ausgefüllten Fragebogen zeitnah an das Rathaus zurückzusenden.

Die Fa. Vitolus als Betreiber des Impfzentrums Roth kann in der Wendelsteiner

Impfstation etwa 60 Menschen am Tag impfen. Die Impfungen

können sich deshalb über mehrere Wochen hinziehen. Die Reihenfolge der

Impftermine erfolgt nach dem Geburtsdatum. Die ältesten Personen werden

zuerst geimpft.

Die Termine für uns in Wendelstein werden der Marktgemeinde erst

kurz vorher zugeteilt. Wir können die zu impfenden Personen deshalb

nur sehr kurzfristig über deren Impftermin in Wendelstein informieren.

Dies wird telefonisch erfolgen.

Es steht Ihnen selbstverständlich

auch weiterhin frei, sich im Impfzentrum

Roth zur Impfung anzumelden.

Es kann auch sein, dass Sie dort

früher einen Termin erhalten als in

Wendelstein. Termine für das Impfzentrum

Roth können unter www.

impfzentren.bayern oder telefonisch

unter 09171/81-2345 oder 116 117

vereinbart werden. Generell gilt: Es

ist noch etwas Geduld erforderlich.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich!

Herzlichst

Ihr

Werner Langhans

Erster Bürgermeister

MÄRZ 2021

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AUS DEM WENDELSTEINER RATHAUS

©Happy monkey - stock.adobe.com

Knigge für die Hundehalter

Markt Wendelstein hat Flyer mit wichtigen

Informationen aufgelegt

Der Markt Wendelstein hat den neuen Flyer

„Hundeknigge“ aufgelegt. Der Flyer geht auf

die Initiative der Wendelsteiner Umweltbeauftragten

Elvira Kühnlein zurück. Sie regte an, die

Informationen über Rechte und Pflichten von

Hundehaltern zusammen zufassen. Elvira Kühnlein

hat in Zusammenarbeit mit dem Rathaus

die Daten zusammengestellt.

Neben Informationen zu den Themenbereichen wie

Hundesteuer, Hundehalter-Haftpflicht, Hundeführerschein

und Leinenpflicht sind Regeln und Tipps für

ein gutes Miteinander ein wichtiger Bestandteil

des Flyers. Das Thema Hundekot ist seit Jahren ein

Dauerbrenner. „Der Markt Wendelstein hat an 26

Standorten Hundetoiletten aufgestellt“, erklärt

Bürgermeister Werner Langhans.

Der Flyer liegt in den Rathäusern, im Deyhlehaus, bei

den Gemeindewerken und in der Gemeindebücherei

aus. In der Tierarztpraxis von Dr. Sabine Duschner

ist er ebenfalls erhältlich. „Ich wünsche mir, dass

der Hundeknigge zum achtsamen Umgang von

Menschen, Tieren und Natur beiträgt, als ein wichtiger

Teil zum Umweltschutz“, so Elvira Kühnlein.

Standorte der Hundetoiletten

Wendelstein

• In der Gibitzen / Mozartstraße

• Carl-Orff-Ring

• Mozartstraße (gegenüber Spielplatz)

• Äußere Further Straße

• Hohenwarthstraße

• In der Au / Enßerswiesen

• Nürnberger Straße / Alter Kanal

• Hans-Bauer-Weg / Kellerstraße

• Hans-Bauer-Weg / Generationenpark

• Röthenbacher Straße / Parkplatz

• Unterer Hirtenbuck / Schwarzach

• Richtweg / Zum Handwerkerhof

• Richtweg / Am Kohlschlag

• Am Kohlschlag / Feldweg beim Seniorenzentrum

Großschwarzenlohe

• Taubenstraße

• Erlenstraße / Waldhalle

• Goldweg / Feuerwehrhaus

Kleinschwarzenlohe

• Heinrich-Wich-Straße / Bolzplatz

• Allerheiligenweg / Kath. Kindergarten

Röthenbach

• Am Kanal / Fußgängersteg

• Feuchter Straße / Bolzplatz

• Alte Salzstraße / Schwarzachhöhe

Neuses

• Greuther Straße / Feuerwehrhaus

Raubersried

• Dobeneckstraße

Sorg

• Talstraße / Kapelle

Sperberslohe

• Am Waldeck / Am Mühlbach

Foto: Elvira Kühnlein

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MÄRZ 2021


AUS DEM WENDELSTEINER RATHAUS

BÜRGERVERSAMMLUNGEN 2021

Nachbarschaftshilfe Wendelstein

Begleitfahrdienst zur Corona-

Impfstation für die Bürger/innen der

Marktgemeinde Wendelstein

Noch ist nicht klar wann und wo die Impfaktion stattfindet.

Die Nachbarschaftshilfe Wendelstein und Sonja von Kreß bieten einen

Begleitfahrdienst für ältere Bürger/innen der Marktgemeinde Wendelstein

an. Unter der Telefonnummer 09129/2945948 sprechen Sie bitte

Ihren Impftermin möglichst zeitnah auf den Anrufbeantworter, um Ihnen

den Begleitfahrdienst zu ermöglichen.

Wer bei der „Ehrenamtlichen Aktion“ mitmachen möchte (Voraussetzung

PKW), kann unter der obigen Telefonnummer anrufen. Wir können

Sie kurzfristig bei der Nachbarschaftshilfe anmelden, damit Sie für diese

Fahrten versichert sind

Bleiben Sie gesund!

Ihre Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfe Wendelstein

und Seniorenbeauftragte Sonja von Kreß

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

normalerweise hätte ich Sie jetzt im März zu unseren Bürgerversammlungen

2021 eingeladen. Die Corona-Pandemie und die damit zusammenhängenden

Vorgaben lassen dies jedoch derzeit leider nicht zu. Sollten in den nächsten

Wochen/Monaten Bürgerversammlungen als Präsenzveranstaltungen zulässig

sein, werde ich Sie über Termin und Ort informieren und Sie dazu einladen.

Unabhängig davon habe ich einen umfangreichen Bericht zur Entwicklung

der Marktgemeinde Wendelstein (Rückblick auf 2020 und Ausblick auf 2021

ff.) erstellt. Dieser ist ab Mitte März auf unserer gemeindlichen Homepage

www.wendelstein.de nachzulesen. Er wird auszugsweise auch in der nächsten

Ausgabe abgedruckt. Bitte informieren Sie sich. Ich freue mich über Ihr Interesse.

Sollten Sie zu meinem Bericht, oder ganz generell zu gemeindlichen

Belangen, Fragen oder Anregungen haben, bitte ich Sie diese mit nachfolgenden

Vordruck (s. unten) schriftlich an das Rathaus zu richten. Ich

beantworte gerne Ihre Fragen. Für ehrliche Hinweise bin ich stets dankbar.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Werner Langhans

Erster Bürgermeister

Hier abtrennen

IHRE MITARBEIT IST UNS WICHTIG!

„Click & Collect“

-Angebot nutzen

Auch Wendelsteiner Geschäfte

bieten diesen Service an –

Bürgermeister Langhans:

„Örtliche Betriebe unterstützen“

Für viele Geschäfte im örtlichen

Einzelhandel ist „Click & Collect“

momentan die einzige Chance mit

ihren Kunden in Kontakt zu treten.

Durch telefonische oder online

Bestellungen besteht die Möglichkeit

Waren vor Ort zu erhalten.

Beratungen sind ebenfalls möglich.

„Nutzen Sie das Click & Collect-

Angebot“, ruft Wendelsteins

Bürgermeister Werner Langhans

dazu auf, die örtlichen Geschäfte

und Gaststätten zu unterstützen.

Bislang bieten rund 70 Einzelhändler

im Landkreis Roth, davon

auch einige aus der Marktgemeinde

Wendelstein diese

Option an. Eine Übersicht der

Händler gibt es unter www.landratsamt-roth.de/news/clickand-collect.

Ansprechpartner

für Ergänzungen ist die Wirtschaftsförderung

bei Landratsamt,

Tel. 09171/811326, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@landratsamtroth.de.

Unter wer-bringts.wendelstein.

tv sind viele weitere Angebote aus

der Marktgemeinde Wendelstein

gelistet. Die Bandbreite reicht von

Beratungen über Maskenboutiquen

bis hin zur Gastronomie.

Auch die Gemeindebücherei

Wendelstein bietet „Click &

Collect“ an. Bücher können telefonisch,

per E-Mail oder im Online-

Katalog bestellt werden und nach

Terminvereinbarung abgeholt

werden.

Weitere Infos unter https://opac.

winbiap.net/wendelstein/index.

aspx

Name, Vorname: _____________________________________________

Straße, Haus-Nr., Ort : _________________________________________

Email: _____________________________________________________

Telefonische Erreichbarkeit tagsüber (für evtl. Rückfragen):

______________________

Mich interessieren folgende Themen / ich habe folgende Frage(n):

1. ________________________________________________________

___________________________________________________________

2. ________________________________________________________

___________________________________________________________

3. ________________________________________________________

___________________________________________________________

Bitte schriftlich zurück an: Bürgermeisteramt, Neues Rathaus,

Schwabacher Str. 8, oder per Fax.: 09129/401208-107 oder

per E-Mail: Norbert.Wieser@wendelstein.de.

Danke.

MÄRZ 2021

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AUS DEM WENDELSTEINER RATHAUS

Saint Junien – Wendelstein – Żukowo

20 Jahre Partner in Europa

Die trikommunale Partnerschaft zwischen

der Gemeinde Żukowo (Polen), der Stadt

Saint-Junien (Frankreich) und dem Markt

Wendelstein wurde am 1. September 2001

mit Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde

offiziell besiegelt.

Diese Partnerschaft ist lebendig und vielfältig. Viele

Begegnungen fanden in den vergangenen 20 Jahren

statt. Neue Freundschaften sind entstanden. Alle

Aktivitäten tragen zur Völkerverständigung in einem

friedlichen Europe bei.

Jubiläumsjahr 2021

Im Jubiläumsjahr 2021 sind zahlreiche Veranstaltungen

und Begegnungen geplant. Höhepunkt ist das für Ende

August terminierte 20-jährige Jubiläum in Wendelstein.

Jubiläums-Tour der Radler aus den Partnerstädten

Ein besonderer Höhepunkt wird die Jubiläums-Tour

der Radfahrer aus Żukowo und Saint-Junien nach

Wendelstein Ende August werden. Jeweils weit über

1.300 km in rund 12 Etappen fahren die Radler der

Partnerstädte nach Wendelstein, um mit den Bürgern

in Wendelstein das Jubiläum zu feiern.

Wendelsteiner Radler fahren den Freunden aus den

Partnerstädten auf der letzten Etappe entgegen.

Damit diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis

wird, von dem man sicherlich noch in Jahren

erzählen wird, haben sich die Partnerschaftsradler

etwas besonders einfallen lassen.

JUBILÄUMS-RADTRIKOT-KOLLEKTION

Alle Radlerinnen und Radler der Partnerstädte

erhalten zur Erinnerung an das Jubiläum am Festwochenende

ein hochwertiges Jubiläums-Radtrikot.

Möglich wurde dies nur durch die Unterstützung

der Sponsoren folia bringmann, Gemeindewerke

Wendelstein, elements und Sparkasse Wendelstein.

Der Spezialisten für hochwertige Radsportbekleidung

„crazybikewear“ hat das Design auf Basis

der Jubiläumselemente und der Sponsoren-Logos

entworfen. Es ist limitiert, einzigartig und besonders!

Sind Sie aktive Radlerin oder Radler, möchten

gerne bei Ihrer nächsten Radtour oder auch beim

Indoor-Cycling mit hochwertiger Radsportkleidung

durchstarten und darüber hinaus das Engagement

der Partnerschaftsfreunde im Heimatverein „Unteres

Schwarzachtal e.V.“ unterstützen, dann können Sie

die Radtrikots, Radhosen (mit und ohne Träger) und

sogar Windjacken aus der Partnerschafts-Kollektion

jetzt kaufen. Seien Sie schnell, die Preise sind interessant,

die Stückzahlen limitiert.

Jubiläums-Trikot

Radtrikot € 60,00 – Artikel-Nr. 03317

Größen: „S“,“M“,“L“, „XL“,“XXL“,“3XL“,“4XL“

Jubiläums-Windweste

Windweste € 55,00 – Artikel – Nr. 09061

Größen „M“,“L“,“XL“,“XXL“,“3XL“,“4XL“

Jubiläums-Radler-Hosen

Radhose € 69,00 mit Träger – Artikel-Nr. 05358

Größen „L“,“XL“, „XXL“

Radhose € 64,00 ohne Träger – Artikel-Nr. 05341

Größen“M“,“L“,“XL“

Bestellungen bitte direkt an:

Doris Neugebauer

E-Mail: neugebauer.doris@web.de

Telefon: 0171 – 604 6852

vhs-Programm Frühjahr/Sommer 2021 - jetzt anmelden

Unsere Kurse werden, wieder unter Berücksichtigung der Hygiene-

Vorschriften mit vorgeschriebenem Abstand, eventuellen Teilnehmerbegrenzungen

bzw. geänderten Kurs-Orten starten. Einige Kurse finden

auch Online statt.

Anmeldungen ab sofort

Das Programm des Landkreises ist online. Unter www.vhs-roth.de können Sie

das Programm der Außenstelle Wendelstein einsehen.

Die im März geplanten Kurse verschieben sich je nach Lockdown-Verlängerung.

Bitte informieren Sie sich rechtzeitig. Wir bitten alle Kursteilnehmer sich online,

oder per Anmeldeschein anzumelden. Neben den bereits bewährten und fortlaufenden

Kursen werden in diesem Semester wieder ein Schafkopf-Kurs, sowie

verschiedene MakeUp Kurse, z.B. Top gestylt in 5 Minuten oder das perfekte

Augen-MakeUp, angeboten. Ebenfalls sind auch wieder zwei Kochkurse und

verschiedene Gartenseminare dabei.

Ganz neu im Programm sind die Kurse „Erfolgreich bewerben“, „Mama Zeit“

und „Senior-Fit“, sowie verschiedene „Upcycling-Nähkurse und ein Chinesisch-

Anfängerkurs. Viel Spaß beim Stöbern!

Die Anmeldung kann dann online unter www.vhs-roth.de oder persönlich im

Deyhlehaus/Briefkasten, Schwabacher Str. 6, erfolgen.

Wir helfen Ihnen gerne bei der Anmeldung oder geben Auskunft zu allen Ihren Fragen.

Kontakt

www.wendelstein.de/vhs

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MÄRZ 2021

Antennen- und

Satanlagen

Beleuchtungsanlagen

Datentechnik

Elektrogeräte

EIB-Technik

Elektroinstallation

Elektrospeicherheizung

und

Marmorplattenheizung

Klingel- und

Sprechanlagen

Kundendienst

Telefon-ISDN-

Anlagen

Schäferstr. 3, 90530 Wendelstein/Neuses

Tel.: 09122/877 58 22, Fax: 09122/877 58 23, Mobil: 0172/813 63 92

info@lohmueller-elektro.de

www.lohmueller-elektro.de


AUS DEM RATHAUS SCHWANSTETTEN

Markt Schwanstetten

Vom Grundstückseigentümer zum Naturschützer

Jedes Bauvorhaben, welches einen

erheblichen Eingriff in die Natur und

Landschaft mit sich bringt, muss,

sofern die negativen Auswirkungen

nicht vermieden werden können,

ausgeglichen, bzw. kompensiert

werden. So werden aus ökologisch

wenig wertvollen Flächen sinnvolle

und nützliche Habitate für Flora und

Fauna. Aus einer Mais-Monokultur

wird beispielsweise eine Streuobstwiese

mit einheimischen Krautpflanzen,

aus einem Fichtenforst ein

extensiv genutzter Mischwald mit

Höhlenbäumen und Blühstreifen

fördern die Diversität auf unseren

landwirtschaftlichen Flächen. So wird ganz nebenbei auch das Landschaftsbild

in Franken gefördert und erhalten.

Der Bedarf an solchen Ausgleichsflächen, um den Anforderungen des Natur- und

Landschaftsschutzes nach zu kommen, ist Seitens der Städte und Gemeinden

groß und wächst zusehends. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden und dabei

nicht nur auf kommunal begrenzte Ressourcen zurückgreifen zu können, wurde

der Verein für Interkommunales Kompensationsmanagement im Mittelfränkischen

Becken (IKoMBe) gegründet.

Der Verein zählt aktuell 12 Mitglieder. Neben den Kommunen aus der Region

wie Georgensgmünd, Röttenbach, Schwabach und Schwanstetten gehören dem

Verein unter anderem auch die Städte Erlangen, Herzogenaurach und Nürnberg

an. „Die kommunale Familie arbeitet kostendeckend ohne Renditedenken auf

Augenhöhe zusammen, um für das Gemeinwohl bestmögliche Ergebnisse zu

Blick aus östlicher Richtung auf die Schwanstettener Ortsteile Furth und Schwand

mit den sie umgebenden großen Waldflächen (Foto: Hajo Dietz, Nürnberg Luftbild)

erzielen“ sieht der Vorsitzende von IKoMBe, Schwanstettens Bürgermeister

Robert Pfann, den besonderen Mehrwert des Vereins.

Daneben ist der Verein die erste Adresse, an die sich Grundstückseigentümer,

Landwirte und Privatleute wenden können, wenn sie ungenutzte Flächen für den

Naturschutz bereitstellen wollen und einen Beitrag zum Erhalt der heimischen

Biodiversität leisten möchten. Ob verkaufen, verpachten oder das eröffnen eines

lukrativen Ökokontos, die Möglichkeiten und Konzepte dafür sind vielfältig. Die

neue Homepage des IKoMBe e.V. www.kompensationsmanagement.de gibt

erste Antworten auf verschiedene Fragen, erklärt die Aufgabe und Struktur

des Vereins und hält ein Kontaktformular für alle Interessierten bereit, die sich

unverbindlich über Möglichkeiten informieren möchten oder Fragen rund um

das Thema Kompensationsmanagement haben.

Robert Pfann, Erster Bürgermeister

Ab 1. April 2021

Kaiser Stuck – Bautenschutz

• Meisterbetrieb

• Innenputz- und

Außenputzarbeiten

• Trockenbauarbeiten

• Eigener Gerüstbau

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MÄRZ 2021

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AUS DER REGION

Ein altes Mühlrad ist heute letztes Relikt der industriellen Wurzeln von Schwarzach

Der lange Weg von der Nadelfabrik zum Bronzepulverwerk

(Archiv jör)

Die Werksanlagen der Bronzefarbenfabrik in Schwarzach um 1900 mit den Wohnund

Verwaltungsbauten sowie oben rechts der Gastwirtschaft und den großen Werkhallen

mit drei Wasserrädern direkt an der Schwarzach. Diese Postkarte ist von 1899.

8

Schwarzach - Fast vergessen steht im Weiler Schwarzach am gleichnamigen

Fluss heute noch ein einzelnes großes Wasserrad, das zudem

denkmalgeschützt ist. Der Weiler ist eng mit der industriegeschichtlichen

Vergangenheit dieses alten Mühlrades verbunden, auch wenn heute

sonst nichts mehr an diesen ehemaligen frühindustriellen Standort mit

großer Bedeutung für die Stadt Schwabach erinnert. Zu Schwabach

gehört der Weiler erst seit der Gebietsreform der 1970er-Jahre. Ein

Brand, der vor 200 Jahren am 10.2.1821 die erste Fabrikanlage völlig

zerstörte, war der Anlass sich näher mit der Geschichte der dortigen

Produkte und der historischen Fabriknutzung zu beschäftigen.

Wer auf „Wikipedia“ nach Informationen über den Weiler Schwarzach bei

Schwabach sucht, findet durchaus aktuelle Informationen, das zugehörige Foto

ist jedoch inzwischen schon wieder Geschichte, denn außer einem denkmalgeschützten

alten Wasserrad erinnert aktuell nichts mehr an die Ursprünge der

kleinen Industriesiedlung am gleichnamigen Fluss, die 1795 entstand. Ohne

diese Wurzeln gäbe es den Weiler heute nicht, wie ein ausführlicherer Blick auf

dessen Entstehung und Entwicklung zeigt. Den aktuellen Anlass zur Spurensuche

liefert eine Brandkatastrophe aufs Jahr genau vor 200 Jahren im Februar 1821.

Hinweise auf eine Besiedlung des Geländes an der Schwarzach dort weit vor dem

Jahr 1795 gibt es einige: Durch Sammlerbegehungen und Lesefunde im ehemaligen

Bereich des dortigen früheren Sandabbaus sind Spuren des Menschen

von der Steinzeit ab und durch alle vorgeschichtlichen Perioden hindurch

nachgewiesen. Und 1347 wird eine Siedlung namens Schwarzach erwähnt, als

Heinrich von Kornburg als Grundherr von Kaiser Karl IV. die Fischereirechte bis zur

Schwarzachmündung oberhalb dieser damaligen Siedlung zugesprochen bekam.

Vermutlich wurde dieser erste Weiler namens „Schwarzach“ im 30-jährigen

Krieg zerstört und aufgegeben.

Königliche Erlaubnis zum Bau eines „Nadelschleif- und Polierwerks“ 1795

Zu Beginn der 1790er-Jahre - nach Abdankung des letzten fränkischen Markgrafen

war 1792 die Markgrafschaft Ansbach damals an das preußische Königshaus als

direkte Verwandtschaft „vererbt“ worden - bat der Schwabacher Nadelfabrikant

Georg Jakob Jacobi die königlich preußische Verwaltung um die Erlaubnis eine

„Schur- und Schleifmühle“ - in anderen Quellen auch „Nadelschleif- und Polierwerk

an und ob der Schwarzach“ genannt - zu errichten. 1795 wurde ihm diese Genehmigung

erteilt und 1797 die Konzession auf Errichtung einer Sägmühle erweitert,

was auch den wirtschaftlichen Weitblick von dessen Besitzer damals erahnen lässt.

In dieser frühindustriellen Manufaktur - für Schwabachs Nadelhersteller damals

die einzige Schleif- und Poliermühle in Stadtnähe - wurden die Rohformen der

Nadeln durch Geradeglühen und Schleifen zum einen fein angespitzt. Dadurch

waren die Fabrikate jedoch sichtbar verschmutzt und mussten wieder poliert

bzw. „geschurt“ werden. Dafür kamen die geschliffenen Nadeln gemeinsam mit

geölten Sägespänen in einen Bottich, durch dessen Rotation mit Wasserkraft

der metallische Glanz wieder sichtbar wurde. Anschließend wurden die fertigen

Nadeln über Penzendorf nach Schwabach wieder zurückgebracht.

MÄRZ 2021

„Der Schurer, der raucht sein Schtinker“

Die „Schwabacher Unterrichtshilfen“ von 1954 zitieren im Heft „An der

Schwarzachmündung“ im Zusammenhang damit einen alten Volksreim über

den Verlauf der Penzendorfer Straße: „Zerscht kummt die Rohrersmühl, dann

kummt der Schinder, dann kummt der Schurer gfohrn, der raucht sein Schtinker“

(Tabak). Gemeint waren damit die Arbeiter aus Schwarzach, die mit Schubkarren

die polierten Nadeln über die Penzendorfer Straße in die Stadt zurücktransportierten

zu den Nadlerwerkstätten. Trotz dieses Volksspotts war der Betrieb in

Schwarzach so bedeutend, dass im Juni 1799 der preußische König Friedrich

Wilhelm III. und Königin Luise die „Fabrik“ in Schwarzach im Beisein des

Schwabacher Geheimrats Faukel besichtigten.

Georg Jakob Jacobi war auch in anderer Hinsicht zeitgemäß beim Bau der Werksanlagen,

da er zugleich oberhalb der Betriebsgebäude ein Arbeiterwohnhaus

erbauen ließ samt „Kantine“, das später als Gasthaus des Weilers umgenutzt

wurde. Vor genau 200 Jahren drohte der Firma von Jacobi unerwartet das Ende,

als ein Feuer die gesamte Werksanlage in der Nacht vom 10. auf 11. Februar

1821 zerstörte. Zu diesem Zeitpunkt hatte jedoch Johann Stephan Jacobi, der

Sohn des Besitzers, bereits weitere Teile der Wasserrechte im dortigen Bereich

der Schwarzach aufgekauft, um für die Zukunft des Betriebs weitere Chancen

zu haben.

Wiederaufbau dank eines Darlehens der Schwabacher Nadler

Das bestehende Monopol des Polierwerks war es wohl, weshalb mehrere Schwabacher

Nadlermeister nach diesem Brand der Werksanlagen der Familie Jacobi zum

Wiederaufbau ein Darlehen über 1000 fl. (Gulden) gaben. 1826 übergab Georg

Jakob Jacobi seinem Sohn die gesamte Firma und als finanzieller Glücksfall erwies

sich dessen Übereinkommen mit den Nadlermeistern, dass sie 1827 auf Rückzahlung

des Darlehens verzichteten und dafür die Garantie erhielten, zukünftig

dort das Schleifen und Polieren ihrer Nadeln erledigen lassen zu können. In den

Folgejahren änderten sich jedoch die Wettbewerbsbedingungen entscheidend.

In Schwabach entstanden näher als bisher in der Oberen Stadtmühle, in

der Rohrersmühle und in der Rößleinsmühle ab den 1830er-Jahren weitere

Schleif- und Polierwerke für die örtliche Nadelindustrie, womit für das Werk in

Schwarzach ein Vorteil entfiel. 1834 beantragte deshalb Johann Stephan Jacobi

die Erlaubnis für ein Glasschleif- und Polierwerk in Ergänzung zur bisherigen

„Nadelfabrik“. Eventuell begann die Familie Jacobi selbst mit der Nadelproduktion,

da ein Artikel von 1840 über Schwabach als Zentrum der Nadelherstellung

namentlich Johann Stephan Jacobi (Marke: „Fortuna-Figur“) und Georg

Michael Jacobi (Marke: „Maria mit dem Kinde“) mit eigener Meistermarke als

Nadelhersteller aufführt.

Der Weg vom Glasschleif- zum Bronzepulverwerk

Das Werk in Schwarzach, das damals aus den Werksgebäuden, dem Wohnhaus

und der Gastwirtschaft bestand, blieb jedoch nicht mehr lange in Besitz

der Familie Jacobi. Die Werksanlagen, wo 1840 immerhin 20 Schleif- und 26

Polierarbeitsbänke eingerichtet waren, wurden 1845 an die Handelsfirma von


AUS DER REGION

J.W.Berlin und W.J.Ehrmann aus Fürth verkauft. Diese verpachtete das Areal

weiter an mehrere Schwabacher Nadlermeister als Produktionsgenossenschaft

unter der Leitung von Friedrich Staedtler zur Nadelproduktion. Daneben bauten

sich die neuen Firmeninhaber eine zweite eigene Spiegelglas- und Nadelschleife.

1872 löste sich die Familie Ehrmann aus der Handelsfirma und übernahm selbst

die bisher verpachteten älteren Werkshallen, um hier einen Zainhammer für

Metallfolien („Rauschgold“) einzurichten. Ein Brand 1885 zerstörte jedoch alle

damals bestehenden Werkshallen und die Gebäuderuinen des Werks wurden

an die Firma Oettinger & Heidecker veräußert. Diese entschied sich, nur die

Metallfolienproduktion weiterzuführen und entdeckte bald, dass sich mit

Abfallprodukten wie fehlerhaften Folien durch Verarbeitung zu Metall- bzw.

Bronzepulver als Basis für das Anrühren metallisch wirkender Farben dauerhaft

mehr Gewinn machen ließ als mit den Metallfolien.

Die Rother Firma Schlenk übernahm bei der „Arisierung“ Schwarzach

Bereits um 1900 arbeitete das Werk Schwarzach als hochwertiger Produzent

von Hochglanzbronzen für Lithographie und Prägezwecke sowie für Lack- und

Tapetenbronzen wieder erfolgreich, wie Gilbert Krapf in einem Artikel über die

Metallhämmer und Bronzefarbenfabriken im Landkreis Roth (Heimatkundliche

Streifzüge Nr.24/2005, ab Seite 30) schreibt. Später wechselte das Werk in

den Besitz der „Radium Bronzefarben und Blattmetallwerke“ und wurde als

Teil dieser jüdischen Firma nach 1933 „arisiert“. Auf diesem Weg wurden die

Werksanlagen in Schwarzach und weitere Betriebe in der Region Teil der Rother

Metallverarbeitungsfirma Schlenk als neuer Besitzer.

Diese verlegte als Nachfolger mehrerer jüdischer Firmen für metallverarbeitende

Produkte den Firmensitz in die früheren Büros der Nürnberger Firma „Benda AG“

und steuerte von hier aus auch die weiteren Geschicke der Bronzefarbenfabrik

in Schwarzach. 1965 wurde die Produktion in Schwarzach aufgegeben und das

Werk aufgelöst. Wenige Jahre später zerstörte ein Großbrand die leerstehenden

Firmenhallen und die Werkshallen wurden abgerissen. Erst kürzlich wurde ein

letztes erhaltenes Nebengebäude abgerissen Damit erinnert aktuell nur noch

ein Wasserrad der Wiederaufbauzeit nach 1885 an diesen früher wichtigen

Industriezweig für Schwabach.

(jör)

Landkreis Roth

Weil’s net woschd is wous herkommt

Neuer Bäcker- und Metzgerführer „Woschd & Weggla“

LANDKREIS ROTH – Der Trend hin zu regionalen Lebensmitteln hat in den letzten

Jahren deutlich zugenommen. Gerade der Landkreis Roth ist in Sachen „original

regional“ Vorreiter und unterstützt schon seit vielen Jahren nach Kräften die

heimischen Direktvermarkter und Gastronomen. Nun sind mit den Bäckern und

Metzgern die lokalen Genusshandwerker an der Reihe. Denn diese stehen für

echtes, traditionelles Handwerk von herausragender Qualität. Man spürt es

schon beim Reinbeißen, wenn der Teig beim Brot die nötige Ruhe bekommt oder

das Fleisch von Tieren kommt, die ruhig und stressfrei aufgewachsen sind. Viele

Bürger wissen aber gar nicht, wie viele Bäcker und Metzger sich tatsächlich noch

unweit vor der eigenen Haustür befinden. Hier kann die nagelneue Broschüre

„Woschd & Weggla“, welche vom Regionalmanagement Landkreis Roth erstellt

wurde, Hilfestellung und einen guten Überblick geben.

39 Teilnehmer

Insgesamt 39 Bäcker und Metzger aus dem Landkreis Roth sind in der Neuveröffentlichung

zu finden. Es handelt sich ausschließlich um Betriebe mit Sitz im

Landkreis Roth. Unter den 39 Teilnehmern sind keine Filialen zu finden, jeder

Betrieb wird nur einmal aufgeführt.

Die einzelnen Betriebe werden sehr detailgetreu portraitiert. Die Broschüre ist

eine „Liebeserklärung an unsere Bäcker und Metzger“, wie es Landrat Herbert

Eckstein beschreibt und möchte das Handwerk, die kulinarischen Aushängeschilder

der Betriebe sowie die Menschen hinter den Kulissen, die sämtliche

Leckereien Tag für Tag für uns zubereiten, genauer vorstellen. Hierzu wurden

intensive Gespräche und Fotoshootings durchgeführt. Jede teilnehmende Bäckerei

und Metzgerei präsentiert

ihre beliebtesten

und besten Produkte.

Hier zeigt sich deutlich

die enorme Vielfalt an

Spezialitäten, die unser

Lebensmittelhandwerk

im Landkreis Roth zu

bieten hat. Durch die unterschiedlichen Hausrezepturen hat jede Wurst und

jedes Brot ihren eigenen Charakter.

Neben den Vorstellungen der teilnehmenden Betriebe bietet die Broschüre interessante

Infos über die Handwerksinnungen der Bäcker und der Metzger oder

beispielsweise zu den Themen Fränkisches Gelbvieh, Strohschweine oder auch

den Unterschied zwischen vermeintlich katholischen und evangelischen Küchle.

Online-Kartenanwendung

Die kostenlose Broschüre Woschd & Weggla kann beim Landratsamt Roth unter

regionalmanagement@landratsamt-roth.de bzw. der 09171/81-1494 bestellt

werden und liegt zusätzlich bei den teilnehmenden Bäckern und Metzgern aus.

Außerdem ist die Broschüre online verfügbar unter:

https://www.landratsamt-roth.de/woschd-weggla

Weitere Informationen und Fragen zum Thema: Landkreis Roth,

Regionalmanagement, Sebastian Wolkersdorfer, Tel. 09171/81-1494

© Cover – Tocologo Kommunikationsdesign

Landratsamt Roth Kultur und Tourismus

Kultur–Voraus–Scheck

Schnelle Hilfe für Künstler und Künstlerinnen im Landkreis Roth

„Kultur ist uns wichtig und was wert“. Dieses Signal will der Landkreis

seinen Künstlern und Künstlerinnen geben. Wie wertvoll die Vielfalt der

Kulturszene für die Gesellschaft ist, wird jetzt noch deutlicher – sie fehlt!

Auch im Landkreis Roth sind die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren.

Auftritte vor Publikum - Fehlanzeige, gemeinsames Proben, zusammen singen

und musizieren – geht nicht, Kunstausstellungen - abgesagt…

Mit dem fehlenden kulturellen Leben entfallen auch zentrale Einnahmequellen

für Künstlerinnen und Künstler, für Vereine und Kulturinitiativen. Um die

vielfältige Kulturlandschaft zu unterstützen, wurde vom Kulturausschuss des

Landkreises auf Initiative von Landrat Herbert Eckstein die Aktion „Kultur-

Voraus-Scheck“ beschlossen. Mit den „Kultur-Voraus-Schecks“ soll Künstlern

schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Förderung ist dabei offen

für alle Bereiche: Von Theateraufführung bis zu Lesungen von Schriftstellern,

von Standkonzerten von Blaskapellen oder Auftritten von Jugendbands bis zur

bildendenden Kunst – das Spektrum ist breit gefächert. Insgesamt stellt der

Landkreis 50.000.- € zur Verfügung.

Und so einfach geht’s:

Angebot überlegen, Kultur-Voraus-

Scheck ausfüllen und ans Landratsamt

Roth, Kultur und Tourismus,

Weinbergweg 1 in 91154 Roth,

schicken. Die Leistung dann

bringen, wenn es wieder geht.

Den Kultur-Voraus-Scheck

zum Herunterladen und

weitere Informationen auf

www.landratsamt-roth.de/kulturscheck oder telefonisch unter 09171-81 1329.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Sabrina Müller

Landratsamt Roth, Kultur und Tourismus

Tel.: 09171/81-1452

MÄRZ 2021

9


AUS DER REGION

1961 kündigten sich für Wendelstein Umbrüche an - im positiven wie im negativen

Fußballpremiere beim TSV und Ultimatum für die Lokalbahn

10

Im August 1961 feierte die Post das „100-jährige“ ihrer Poststelle an der Hauptstraße.

Aus einer „Postablage“ in Verpachtung an örtliche Geschäftsleute 1861

entstanden, erhielt Wendelstein in dem Gebäude am rechten Rand unten - heute

eine Filiale der Raiffeisenbank - 1898 ein „Postamt III.Klasse“ mit späterer Telegrafenstation.

Heute kümmern sich wieder Privatleute in Wendelstein - wie in den

Anfangsjahren der örtlichen Post - um Briefe und Pakete und andere Postleistungen.

Nachdem das Jahr 1960 für Wendelstein in mehrfacher Sicht ein Jahr mit

gutem Grund zum Feiern gewesen war, erwies sich das Folgejahr 1961

als Jahr mit Umbrüchen wie ein Rückblick auf der Basis von Zeitungsmeldungen

aus dem „Schwabacher Tagblatt“ aus diesem Jahr belegt: Es

gab Premieren, ein Jubiläum sowie weitere Neuerungen und es galt wie

im Vorjahr Probleme zu lösen - auch wenn deren Lösungsansätze nicht

immer zum Erfolg führten wie im Fall eines Ultimatums der Bundesbahn

als Basis für den Weiterbestand der Lokalbahnlinie.

Das „festreiche“ Jahr 1960 klang den Wendelsteinern vielleicht noch nach, als

sie gleich zu Jahresbeginn 1961 eine sportliche Premiere präsentiert bekamen.

Ob sie sich damals darüber freuten oder eher ärgerten, hing davon ab ob sie

Mitglieder bzw. Anhänger des TSV oder des FV als den beiden großen Sportvereinen

im Ort waren. Der Turnverein (TV) 1893 Wendelstein und der FV 1923

Wendelstein waren 1945 durch die Besatzungsmächte zwangsweise zu einem

Verein - zum „TSV“ - fusioniert worden. 1958 hatte sich der FV durch einen

Auflösungsvertrag daraus gelöst und als eigener Verein wiedergegründet.

Eine nicht unterschriebene Klausel in diesem Vertrag ermöglichte es jedoch

Fußballfreunden im TSV eine neue Abteilung zu gründen. Dem FV gefiel dies

überhaupt nicht, war doch der Fußballsport bisher sein Monopol im Ort gewesen

- verhindern konnte er diese Neugründung aber nicht. Aus mehreren ehemaligen

Handballern des TSV und begeisterten Fußballfreunden entstanden, stellte sich

die erste „Elf“ des TSV Wendelstein im Januar 1961 öffentlich vor. Ihr erstes Spiel

überhaupt war ein Freundschaftsspiel gegen die Herren-Reservemannschaft des

TSV Röthenbach St.Wolfgang, der TSV Wendelstein gewann das Spiel mit 8:2 Toren.

Schulerweiterung und neue Sportplätze

Der TSV Wendelstein erlebte 1961 mit der Fußballabteilung nicht nur eine

Erweiterung des Sportangebots, es gab auch in anderer Hinsicht viel zu tun.

Mit Wiedergründung des FV hatte dieser für seinen Sportbedarf aus bisher

gemeinsam genutzten Sportflächen einige zugesprochen bekommen, die damit

aber dem TSV für dessen Abteilungen fehlten. Nach dem Ankauf neuer Freiflächen

neben der vereinseigenen Turnhalle an der Röthenbacher Straße begann der

TSV ab Mai 1961 damit, diese Flächen als neue Sportplätze umzugestalten. Auch

oberhalb des TSV wurde damals neugebaut - an der Erweiterung der Volksschule.

Je nach Schülerzahl nutzte die Volksschule Wendelstein damals zwei Schulhäuser:

ein älteres von 1870 im Altort (die heutige Gemeindebücherei) und

das „neue“ Schulhaus von 1906 an der Sperbersloher Straße - den heutigen

„Kopfbau“ der Grundschule mit aufgemalter Giraffe als Erkennungszeichen. An

dieses „neue“ Schulhaus wurde damals ein zweigeschossiger Anbau angebaut,

für den im Juli 1961 Richtfest gefeiert wurde. Dem Zeitungsbericht zufolge

hatte der Anbau im Keller je einen Bastel-, Übungs- und Lehrmittelraum samt

„Gymnastikflur“, die Klassenzimmer im 1.OG und im Erdgeschoß Lehrerzimmer

mit Sanitäranlagen und Pausenhalle.

MÄRZ 2021

Der Blick auf das Wendelsteiner Bahnhofsgelände 1960/61 wirkt romantisch und

ernüchternd zugleich: Trotz gewisser „Lokalbahnromantik“ mit dem Bahnhofsensemble

und dem einzelnen Transportwaggon zeigt sich auch, warum die DB vor 60

Jahren für die Nebenbahnstrecke keine Zukunft sah und sie „sterben“ lassen wollte.

Im Mai 1962 begannen hier im Bahnhof Wendelstein die Rückbauarbeiten für die

Gesamtstrecke.

100 Jahre Poststelle und Premiere für Radrennen

Im August wurde im Altort groß gefeiert: Die Poststelle in Wendelstein beging ihr

100-jähriges Bestehen. Die örtliche Poststelle befand sich damals an der Hauptstraße

oberhalb des Marktplatzes in dem Haus, das heute die Raiffeisenbank als

Filiale nutzt. 1861 war Wendelstein eine „Postablage“ zugestanden worden, die

1867 zur „Postexpedition“ mit Postkutschen-Haltepunkt aufgewertet wurde.

Pächter mit angemietetem Geschäft oder im eigenen Haus übernahmen jeweils

diese „Postexpedition“ und erst ab 1884 beschäftigte die Postverwaltung Nürnberg

in Wendelstein einen hauptamtlichen Postbeamten in eigener Dienststelle.

1898 wurde aus der „Postexpedition“ ein „Postamt III.Klasse“ und zog im Altort

an den neuen Standort oberhalb des Marktplatzes um. Ein weiterer Umzug vor

etwa 40 Jahren ging dann ins Industriegebiet am Richtweg und seit wenigen

Jahren ist die Post wieder in Händen von Privatleuten - wie in den Jahren ab

1861. Auch der RC (Radlerclub) 1913 machte als weiterer örtlicher Sportverein

im September Schlagzeilen: Er belebte eine Vorkriegs-Vereinstradition wieder

und organisierte ein Straßen-Radrennen über 50 km rund um Wendelstein.

Neben Fahrern aus dem nahen Herpersdorf nahmen Radsportler aus Nürnberg

und bis aus München daran teil.

Ein Ultimatum der Bundesbahn mit unerfüllbaren Vorgaben

Im September 1961 endete auch die im Vorjahr - nach dem Besuch der Kommunalpolitiker

in Bonn - zugesicherte Garantie der Bundesbahn auf den Weiterbetrieb

der Bahnlinie. Deshalb reiste eine Delegation der Gemeinde nach Frankfurt/Main

zum Hauptsitz der Bundesbahn. Nach intensiven Verhandlungen antwortete die

Bahnführung mit drei Konzepten zum Streckenerhalt, deren Umsetzung jedoch

alle einen großen Geldbeutel forderten. Alternative 1 war, dass die Gemeinde alle

Gebäude und den Gleiskörper kauft und zukünftig für deren Unterhalt eigenständig

sorgt, wofür die DB die Transportleistungen garantiert.

Der zweite Vorschlag sah vor, dass die Gemeinde sich zukünftig am generellen

Unterhalt der Bahnstrecke beteiligt und den aufkommenden jährlichen Fehlbetrag

zur rentablen Bahnerhaltung übernimmt. Und es gab die Alternative 3,

wonach der Gemeinde die gesamte Strecke zum Kauf angeboten wird, sie ist

damit Besitzer einer „Privatbahn“ mit allen Konsequenzen und die Bahnaufsicht

untersteht fortan dem Bayerischen Wirtschaftsministerium. Für die damals

keineswegs mit großen Finanzreserven gesegnete Gemeinde Wendelstein war

insofern keine der drei Alternativen überhaupt denk- und umsetzbar.

Dennoch gab die Gemeinde noch nicht ganz die Hoffnung auf: In der Sitzung

des Gemeinderats im November 1961 konnte keinem der Konzepte der DB zugestimmt

werden. Als Gegenvorschlag wurde der DB als Kompromiss angeboten,

dass Wendelstein das Bahnhofsgelände kauft und die DB dafür die Reststrecke

weiterbetreibt. Die Antwort im Januar 1962 war eindeutig: Es blieb beim „Aus“

für die Lokalbahnstrecke und bereits im Mai 1962 begannen mit dem Abbau

der Gleise die Rückbauarbeiten am hiesigen Bahnhof. Die Gemeinde hatte

den Kampf um den Erhalt „ihrer“ Lokalbahn als öffentliches Transportmittel

endgültig verloren.

(jör)


AUS DER REGION

Helferkreis Roth für Asyl und Integration,

Jugendmigrationsdienst und Integrationslotsinnen

Ehrenamtliche gesucht

Jasmin geht in die zweite Klasse

einer Grundschule im Landkreis.

Ihre alleinerziehende Mutter spricht

noch nicht gut Deutsch und kann ihr

in schulischen Dingen nicht helfen.

Mohammed hat seine Zwischenprüfung

als Azubi nicht geschafft. In

einem halben Jahr bekommt er eine

neue Chance. Doch die Fachtheorie

bereitet ihm noch Schwierigkeiten.

Zwei Beispiele die exemplarisch für

viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene stehen. Und - Corona

hat ihre schwierigen Umstände noch verschärft.

Der Helferkreis Asyl & Integration aus Roth, der Jugendmigrationsdienst und die

beiden Integrationslotsinnen im Landkreis haben sich zusammengeschlossen,

um ihre bereits bestehenden Angebote im Bereich der Hausaufgabenbetreuung

und Lernförderung zu erweitern. Denn der Unterstützungsbedarf ist – auch in

Zeiten ohne Corona - groß und vielfältig. Helfen Sie uns dabei!

Ihre Unterstützung kann digital oder auch persönlich stattfinden. Zugegeben

FFP2 Maske, Mindestabstand und viel frische Luft sind keine schönen Rahmenbedingungen

für ein freiwilliges Engagement. Die sozialen Kontakte und die

Freude über Lernerfolge gleichen das aber wieder aus. Versprochen!

Wenn Sie Lust und Zeit haben einen jungen Menschen zu unterstützen

und zu fördern, dann nehmen Sie bitte Kontakt auf:

Haus International Landkreis Roth

Telefon: 09171 81 2220 oder E-Mail: dorothea.pille@landratsamt-roth.de

Aline Liebenberg

Freiwillige Feuerwehr Kleinschwarzenlohe

Kommandantenwahl

In völlig ungewohnter Manier wurden wir am 04.02.2021 von der Gemeinde

Wendelstein zur Kommandantenwahl der Freiwilligen Feuerwehr Kleinschwarzenlohe

in die Rangauhalle geladen. Mit Abstand und ausgezeichnetem Hygienekonzept

trafen sich die aktiven Mitglieder zur Wahl des Kommandanten

und seinem Stellvertreter. Von den 35 Aktiven waren 25 anwesend. Herr Stefan

Zeltner, als Vertreter der Gemeinde, leitete die geheime Wahl. Der Wahlvorstand

bestand aus Herrn Stefan Zeltner (Finanzreferat Gemeinde Wendelstein), Frau

Petra Sakuler (Finanzreferat Gemeinde Wendelstein) und Herrn Christian

Mederer (Kreisbrandmeister).

Für den Kommandanten wurde Herr Thomas Meyer vorgeschlagen, der mit 24

Stimmen und einer Enthaltung (wieder)gewählt wurde. Für den Stellvertreter

wurde Herr Martin Kohlert vorgeschlagen und mit 24 Stimmen und einer

Gegenstimme (wieder)gewählt. Die Wahl muss noch durch den Gemeinderat

bestätigt werden, dann stehen die beiden weitere 6 Jahre in den Diensten der

Feuerwehr für unsere Gemeinde zur Verfügung. Herr Christian Mederer rundeten

den Abend mit Dankesworten ab. Leider ging die Veranstaltung viel zu schnell

vorbei und wir traten den Nachhauseweg an.

Oliver Albert – FFW Kleinschwarzenlohe

Wir sind Ihr

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MÄRZ 2021

11


AUS DER REGION

Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e.V.

Tag des Waldes

12

Was macht ihn so wichtig?

Der 21. März wurde erstmals 1971 von der FAO als „Internationaler Tag des

Waldes“ proklamiert. Seit 2012 ist dieses Datum offizieller Aktions- und

Thementag der Vereinten Nationen. Wälder schützen und nachhaltig nutzen,

anstatt zu zerstören, lautet seitdem die Botschaft des jährlich überall auf der

Welt begangenen Waldtages. Mit der Bedrohung durch den Klimawandel hat er

in den letzten Jahren eine weitere wichtige Bedeutungsdimension bekommen.

Zwar bedecken Wälder noch rund 30 Prozent der Erdoberfläche. Doch insbesondere

in den Ländern des globalen Südens geht der Raubbau an den Wäldern

unvermindert weiter und die weltweite Waldfläche schrumpft somit dramatisch.

Als Welttag des Waldes würdigt der „International Day of Forests“ die Wichtigkeit

aller Wälder – vom borealen Nadelwald bis hin zum tropischen Regenwald.

Der Weltgemeinschaft soll mit diesem Tag nicht nur die Bedeutung von Wäldern

als Lebensraum für Flora, Fauna und in den Wäldern lebenden Menschen

verdeutlicht werden, sondern auch deren wirtschaftlicher, gesundheitlicher,

kultureller und sozialer Nutzen für die gesamte Menschheit.

Klimawandel: Schützen durch Nützen

Wälder tragen maßgeblich zur Sauerstofferzeugung und Kohlenstoffspeicherung

bei und sind ein daher entscheidender Faktor für die Stabilisierung des Klimas.

Allein in Deutschland entlasten Wälder die Atmosphäre jährlich um über 50

Millionen Tonnen CO2. Mit dem Holz aus dem Wald können energieintensive

und damit klimaschädliche Bau- und Brennstoffe ersetzt und dabei der Ausstoß

weiterer klimaschädlicher Emissionen vermieden werden. Die nachhaltige

Waldbewirtschaftung und die Nutzung von heimischem Holz sind daher aktive

Beiträge zum Klimaschutz. Doch obwohl der Wald den Menschen vor allzu drastischen

Folgen des Klimawandels schützen kann, wird er durch den menschlichen

Lebensstil auch selbst angegriffen. Übermäßiger Energie- und Ressourcenverbrauch

der Konsumgesellschaft führen am Ende der Wirkungskette zu höheren

Temperaturen, weniger Niederschlag, vermehrten Extremwetterereignissen und

verstärktem Schädlingsbefall. Es ist daher Aufgabe einer nachhaltigen Forstwirtschaft,

den Wald für den Klimawandel „fit“ zu machen – sei es beispielsweise

durch Pflanzung von trocken- und wärmeresistenten Baumarten, durch ein

noch ausgewogeneres Mischungsverhältnis aus Laub- und Nadelbäumen oder

durch Bodenschutzmaßnahmen. Orientierung dabei gibt vielen Waldbesitzern

auf allen Kontinenten der PEFC-Standard für nachhaltige Waldbewirtschaftung.

Nach diesem Standard werden Wälder zertifiziert, wenn diese nach ökologischen,

ökonomischen und sozialen Kriterien nachhaltig bewirtschaftet werden und die

Schutzfunktion, Nutzfunktion und Erholungsfunktion gleichermaßen erfüllen.

12 Tipps für den Frühlingsspaziergang im Wald

Was es jetzt im Wald zu entdecken gibt

Viele unserer Wälder sind wahre Schatztruhen der Natur. Das wird uns zu

keiner Jahreszeit bewusster als im Frühling. Jetzt nehmen wir den Wald mit

allen Sinnen wahr: Wir sehen, spüren und riechen die Natur und wünschen uns,

dass dieser einzigartige Lebensraum erhalten bleibt. Genau dieses Ziel verfolgt

die Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e. V. Seit 20 Jahren stellt sie

strenge Regeln auf, wie die Menschen zum Erhalt des Waldes aktiv beitragen

können – insbesondere durch eine besonders schonende Bewirtschaftung.

Dirk Teegelbekkers, Geschäftsführer der Waldschutzorganisation PEFC, erklärt:

„Holz zu ernten, um daraus Möbel und andere faszinierende Dinge zu fertigen,

ist unproblematisch, wenn dies nicht zulasten der Tier- und Pflanzenwelt geht.

Dazu bedarf es eines ausgeklügelten Regelwerks, das von Unabhängigen

kontrolliert wird.„ Zwei Drittel der deutschen Waldfläche werden bereits nach

PEFC-Standards bewirtschaftet. In diesen Wäldern kann sich die Natur frei

entfalten – trotz Bewirtschaftung, Sport- und Freizeitaktivitäten der Menschen.

MÄRZ 2021

Zum Tag des Waldes weist PEFC auf einige Naturereignisse und

-schönheiten hin, auf die es sich beim Frühjahrsspaziergang im

Wald zu achten lohnt:

1. Wer seinen Spaziergang außerhalb des Waldes beginnt, kann auf den Baum

des Jahres, die Flatterulme, den Vogel des Jahres, die Feldlerche, und auf das

Wildtier des Jahres, das Reh, treffen.

2. Was brummt denn da? Steigen die Temperaturen, gehören Hummeln zu den

ersten Luftakrobaten an Waldrändern und Lichtungen. Den Winter haben sie

im Boden in bis zu 30 Zentimetern Tiefe verbracht. Auch (Wild-)Bienen suchen

jetzt an Weiden und Haselsträuchern Pollen.

3. Wenn sich im Wald ein blauer Teppich ausbreitet, verdanken wir das den

Leberblümchen. Sie verzaubern die Wälder seit Millionen Jahren – sie sind acht

Mal älter als die Menschheit.

4. Viele Wildkräuter kann man essen, darunter Bärlauch, Brennnessel, Löwenzahn

und Wiesenschaumkraut. Für die eigene Mahlzeit darf man sie (mit wenigen

Ausnahmen) auch pflücken. Aber Vorsicht: Hier sind wegen der Verwechslungsund

Vergiftungsgefahr gute Kenntnisse erforderlich.

5. Überall im Wald keimen jetzt Samen auf – oftmals weit entfernt von den

Bäumen, von denen sie im Herbst gefallen sind. Seine natürliche Verjüngung

verdankt der Wald unter anderem dem Eichhörnchen und anderen Vorratssammlern,

die nicht alle Winterreserven wiedergefunden haben.

6. Als erster Laubbaum zeigt hierzulande die Birke ihr Frühlingskleid. Sie ist

auch bei der Wiederbewaldung von Brachflächen die erste und bereitet anderen

Baumarten den Weg.

7. Bis zu einer Million weiße Blüten könnte man, wenn man die Muße hätte,

an Vogelkirschen im Wald zählen. Sie ziehen viele Insekten an, darunter die

Maikäfer.

8. Die Lärche ist nun wieder „komplett„ – als einziger heimischer Nadelbaum

hatte sie im Winter ihre Nadeln abgeworfen.

9. Wenn’s im Frühlingswald fiept, flitzen Mäuse durchs Unterholz. Oder doch

nicht? Waldspitzmäuse sind gar keine echten Mäuse. Wie Maulwurf und Igel

gehören sie zur Ordnung der Insektenfresser.

10. Meist unauffällig bauen mehr als 100 Brutvogelarten ihre Nester und

Höhlen in den Bäumen. Manche aber machen dabei zumindest akustisch auf

sich aufmerksam, allen voran Bunt- und Schwarzspecht. Sie lieben abgestorbene

Bäume, die von Käfern und Maden besiedelt werden. In PEFC-Wäldern ist solches

„Biotopholz„ fester Bestandteil des Ökosystems.

11. Manche Insekten allerdings stellen sowohl den Wald als auch die Spaziergänger

vor Probleme. Eine besondere Gefahr geht mancherorts von Eichen- und

Kiefernprozessionsspinnern aus. Eine einzige gefräßige Raupe besitzt bis zu

600.000 Gifthaare mit Widerhaken, die sie „abfeuern„ kann. Von Gespinstnestern

daher lieber fernbleiben!

12. In einem nachhaltig bewirtschafteten Wald gehören sie zum Erscheinungsbild:

die Holzpolter. Klettern ist darauf untersagt. Stattdessen lassen sich in ihrem

Schutze Erdkröten, Grasfrösche oder Blindschleichen beobachten.

Quelle: Waldschutzorganisation PEFC Deutschland e.V.


AUS DER REGION

Unternehmerfabrik Landkreis Roth GmbH

Landkreisweite Unternehmensumfrage zur Pandemie

Eine Umfrage der Unternehmerfabrik Landkreis Roth GmbH zur aktuellen

Wirtschaftslage zeichnet ein durchwachsenes Bild des Landkreises -

Beteiligungsquote von über 30 % enorm.

Wie stark wirkt sich die Pandemie auf die regionalen Betriebe aus? Sind staatliche

Hilfen eingetroffen? Wie lauten die Prognosen der einzelnen Unternehmen

für die Zukunft? Diese und ähnliche Fragen stellte die Unternehmerfabrik Ende

Januar und erhielt in kürzester Zeit enormen Rücklauf: Rund 900 Betriebe wurden

angeschrieben, mehr als 300 meldeten sich innerhalb von ein paar Stunden

zurück. „Das zeigt, wie wichtig der Austausch und wie angespannt die Lage

ist“, so Felix Lehnhoff, stellvertretender Geschäftsleiter der Unternehmerfabrik.

© Unternehmerfabrik Landkreis Roth GmbH

Die Auswirkungen der Pandemie auf die regionale Wirtschaft sind nun in weiten

Teilen spürbar. Nahezu die Hälfte aller befragten Betriebe ist mittelschwer bis

stark betroffen, am deutlichsten spürbar durch Auftragsrückgänge. Aber auch

Unterbrechungen in Liefer- und Wertschöpfungsketten machen vielen zu schaffen.

Noch sind es nur eine Handvoll Betriebe, die bereits schwerwiegende Entscheidungen

wie z.B. Mitarbeiterentlassungen treffen mussten.

„Dass solche Entscheidungen aber überhaupt anstehen, ist schon bedenklich“,

so Lehnhoff, „jetzt ist in den Betrieben erhöhte Aufmerksamkeit geboten, damit

sich die Lage nicht zuspitzt“. Dies gelte aber branchenabhängig insbesondere

für den Handel und auch für Kleinunternehmen, da das produzierende Gewerbe

sowie das Handwerk im Landkreis gut da stehen, wie auch im Ergebnis-Diagramm

ersichtlich.

Allerdings sind es nicht allein die innerbetrieblichen Umstände, die den

befragten Unternehmern und Unternehmensvertretern Sorge bereiten. Aus der

Umfrage geht ebenso hervor, dass nicht alle landes- und bundespolitischen

Entscheidungen mitgetragen werden. „Es sind deutliche Aussagen, die wir

lesen durften“, so Lehnhoff, „sie zeigen uns, dass das Vertrauen in die Politik

derzeit auf dem Prüfstand steht“. Das geht auch aus zahlreichen telefonischen

Gesprächen hervor, die die Unternehmerfabrik tagtäglich führt.

„Wir stehen im engen Kontakt mit vielen regionalen Betrieben und erfahren

aus erster Hand, wie sich die Restriktionen auswirken - betrieblich und privat

verstärken sich Spannungsfelder“, so Lehnhoff weiter. Häufig genannt dabei

das Fehlen einer Strategie in der Pandemiebekämpfung sowie bürokratische

Hürden in wesentlichen Bereichen. So manch einer sei auch sehr besorgt, in

welche Richtung die restriktive Entwicklung gesellschaftlich und sozial steuere

und stelle sich die Frage, ob ein freier Austausch zur Thematik auf sachlichem

Niveau zukünftig noch möglich sein wird, ohne stigmatisiert zu werden.

„Alles in allem zeigt sich ein Stimmungswandel im Vergleich zum Vorjahr - eine

bedenkliche Entwicklung, der seitens Politik mit konkreten Maßnahmen entgegengewirkt

werden sollte“, so Lehnhoff. Der Wunsch nach einer verlässlichen

und planbaren Perspektive - selbst mit Virusgeschehen - wird laut.

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Die Grafik zeigt, wie stark die Betriebe der unterschiedlichen Branchen von den

Corona-bedingten Restriktionen betroffen sind.

Ebenso werden Gerechtigkeit und Fairness in den branchenbezogenen

Beschlüssen gefordert. Dass beispielsweise Einrichtungen mit ausgefeilten

Hygieneplänen (wie im Einzelhandel oder der Gastronomie vorhanden) nicht

öffnen dürfen, während sich die Menschen vor den Supermarktregalen dicht

an dicht drängen, erhitze die Gemüter.

Die Unternehmerfabrik steht aktuell zahlreichen regionalen Unternehmen zur

Seite. Sollten Sie als Unternehmer Unterstützung benötigen, melden Sie sich

bei der Unternehmerfabrik unter Tel.: 09171/ 85 38 30.

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MÄRZ 2021

13


AUS DER REGION

„Es war mir eine Ehre, in dieser Kirche predigen zu dürfen und auch hier zu lernen“

Ein Abschied „in schweren Zeiten“ von Vikar Tobias Wölfel

Wendelstein - Im Herbst 2018 hat Tobias

Wölfel als Lehrvikar in der evangelischen

Kirchengemeinde Wendelstein

seinen Dienst begonnen und wie

schnell 2 ½ Jahre vergehen wurde

vielen klar, als er jetzt im Rahmen eines

Gottesdienstes in St.Georg offiziell

verabschiedet wurde. Die Dankesworte

und Abschiedsgeschenke nicht nur aus

der Kirchengemeinde machten deutlich,

wie sehr Tobias Wölfel zukünftig

vermisst wird, da er sich vielfältig

im kirchlich-weltlichen Leben in der

Gemeinde eingebracht hat: Ob als

Notfallseelsorger und aktiver Feuerwehrler,

Religionslehrer, angehender

Pfarrer oder als bereitwilliger Helfer in

der Kirchengemeinde - er hat sich in

seiner Vikariatszeit in Wendelstein als

„Vorbild“ aktiv miteingebracht.

Mit persönlichen Worten bedankte sich

Tobias Wölfel für eine Arbeitszeit in

Wendelstein mit vielen schönen Erinnerungen.

Diese Erinnerungen werde er

gerne ins neue Berufsleben als fertiger

Pfarrer mitnehmen und habe zugleich

Vorfreude auf seine erste eigene Pfarrei

im unterfränkischen Schwebheim.

Mit einem „weinenden und einem

lachenden Auge“ hieß Vikar Tobias Wölfel „leider zum vorerst letzten Mal hier

in Wendelstein“ die Gottesdienstteilnehmer in der St. Georgskirche willkommen

und gestaltete ihn entscheidend mit. Unterstützt wurde er von Pfarrerin Alexandra

Büttner und seinem Mentor in der Vikariatszeit, Pfarrer Norbert Heinritz.

Gerade der Vergleich zwischen der schönen Feier bei seiner damaligen Einführung

als Lehrvikar im September 2018 und dem heutigen Abschied zeige, dass

es ein Abschied „in schweren Zeiten“ sei. Wendelstein bleibe jedoch immer ein

wichtiger Abschnitt seines Berufslebens.

Besondere Erinnerungen hierbei seien für ihn neben den Menschen und

Begegnungen auch der Ort und die St. Georgskirche. Auf das Gleichnis vom

Sämann als Predigtthema aufbauend, übernahm Pfarrerin Alexandra Büttner

die offizielle Verabschiedung und würdigte nochmals die Vikariatszeit von Tobias

Wölfel. Über den Kernbereich seiner Tätigkeiten als Vikar hinaus war er eine

ideale Ergänzung für die örtlichen Pfarrer und auch sonst in der kirchlichen wie

weltlichen Gemeinde gern aktiv mit dabei. Als aktiver Feuerwehrler habe er sich

in der Notfallseelsorge engagiert und in den Schuldienst als weiterem Teil der

Pfarreraufgaben eingearbeitet.

Nach dem Ende seines 2 ½jährigen Lehrvikariats wurde Tobias Wölfel (2.v. links) bei

einem Gottesdienst in der Wendelsteiner St.Georgskirche jetzt verabschiedet. Für die

evangelische Kirchengemeinde dankten ihm Pfarrerin Alexandra Büttner (links) und Helga

Löhlein (rechts) vom Kirchenvorstand und auch Pfarrer Norbert Heinritz (2.v. rechts) als

ehemaliger hiesiger Pfarrer und Mentor des Lehrvikars nahm am Gottesdienst teil.

„Unsere Gemeinde läßt sie nur ungern gehen“

Da formal neben den erfolgreichen Examensprüfungen auch jetzt die Vikariatszeit

endet, lasse die Kirchengemeinde ihn nur ungern gehen. Vielen seien seine

Predigten und gut gewählten Worte bei anderen Anlässen wie Beerdigungen

immer noch gut in Erinnerung. Besonders in den letzten Monaten seit dem

Weggang von Pfarrer Heinritz war die Unterstützung durch Vikar Wölfel eine

wertvolle Entlastung in der kirchlichen Arbeit. Für den neuen Berufsabschnitt

und die erste Stelle als Pfarrer im unterfränkischen Schwebheim gab es für

Tobias Wölfel die besten Wünsche und namens der Kirchengemeinde eine

„Umzugstasche“ als Abschiedsgeschenk.

Nach dem Segen für Tobias Wölfel und seine Ehefrau folgten weitere Dankes- und

Abschiedsworte mit Erinnerungsgeschenken. Für den Kirchenvorstand dankte

Helga Löhlein und bekannte, dass sie gleich bei der ersten Predigt des Vikars von

ihm begeistert und beeindruckt war und Wendelstein mit allen drei bisherigen

Lehrvikaren immer großes Glück gehabt habe. Bürgermeister Werner Langhans

würdigte ihn als „weltlichen wie geistlichen Gewinn für Wendelstein“ in seiner

offenen wie hilfsbereiten Art. Er lasse in Wendelstein viele Freunde zurück und

werde immer auch in Zukunft willkommen sein hier an seinem alten Wirkungsort.

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Ein „Vorbildtyp“ im positiven Sinn

Einen Abschiedsgruß hatten auch die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft vom

Gymnasium vorbereitet und dankten ihrem „Kollegen auf Zeit“ für seine zupackende

und vielseitige Unterstützung im Schuldienst. Mit einem selbstgemachten

„liturgischen Kalender“ mit Nervennahrung für alle Sonntage im Kirchenjahr

bedankte sich die Gemeindejugend. Pfarrer Norbert Heinritz bekannte gern, er

sei stolz der Mentor für Tobias Wölfel gewesen sein zu dürfen und würdigte

ihn als „Vorbildtyp“. Als besonderes Ereignis bleibe ihm zudem in Erinnerung,

dass er Tobias Wölfel und dessen Ehefrau hier in St.Georg habe trauen dürfen

Das letzte offizielle Wort oblag Tobias Wölfel: Die mehr als zwei Jahre hier als

Lehrvikar habe er sich hier in Wendelstein immer wohl und gut aufgenommen

gefühlt und ihm werden auch im zukünftigen Berufsleben als Pfarrer besondere

Erinnerungen an Wendelstein bleiben. In dieser historischen St.Georgskirche

predigen zu dürfen sei stets eine Ehre für ihn gewesen und auch durch seine

Heirat bleibe er mit Wendelstein immer besonders verbunden. „Ich gehe mit

vielen schönen Erinnerungen an diese Gemeinde und zugleich in Vorfreude auf

meine neue Gemeinde“ beschloss er seine persönlichen Dankesworte.

Text und Fotos: (jör)

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MÄRZ 2021

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KINDER UND JUGEND

Evangelischer Kindergarten im Pfarrgarten Wendelstein

In Verbindung geblieben ...

Nachdem ja im Dezember absehbar war, dass der zweite Lockdown

mehrere Wochen bis Monate dauern wird, standen wir Mitarbeiterinnen

des Evangelischen Kindergartens und der Krippe wieder vor

der Frage, wie wir am besten Kontakt mit den Kindern und Eltern

halten, die leider nicht zu uns kommen durften.

Und so machten wir es:

die Krippen- und Kindergartenkinder bekamen wöchentlich von uns Post per

E-Mail. Diese Briefe beinhalteten Bastelanregungen, Vorlese- und Mitmachgeschichten,

Ausmalbilder, Fingerspiele, Experimentiervorschläge oder Rezepte.

An die Vorschulkinder wurden ebenfalls einmal pro Woche zusätzlich Arbeitsblätter

(mit Zahlen/ Mengen, Buchstaben, Schwungübungen, Sudoku….), Bastelvorschläge

und Geschichten verschickt. So wussten unsere „Daheimgebliebenen“

immer womit wir uns gerade im Kindergarten und in der Krippe beschäftigten.

Natürlich bekam jedes Geburtstagskind entweder Post von uns, oder wir

telefonierten miteinander. Manchmal riefen sogar die Kinder selbst an, um zu

erzählen, wie es ihnen gerade ging und womit sie sich beschäftigten. Das waren

immer ganz besondere, schöne Momente.

Unsere Kindergarten-Zeitung wurde den Eltern und Kindern ins Haus gebracht,

genauso wie eine Infobroschüre zur Pandemie, um die Situationsbewältigung

etwas zu erleichtern.

Die neuesten Informationen zur Corona-Lage verschickten wir per E-Mail.

Anliegen und Fragen der Eltern klärten wir in vielen Telefonaten.

Wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen und auf das gemeinsame Spielen,

Lachen, Basteln und Spaß miteinander haben.

Renate Erhardt

Sternen-Kinder-Haus Wendelstein

Der Kontakt zu den Kindern ist uns wichtig

Es war jeden Morgen spannend ob eine Mail mit einem neuen Foto ankam.

Die Freude war riesig, wenn sich etwas im Postfach befand. Da starteten wir

Erwachsene gleich gut gelaunt in den Tag. Vielen Dank an alle Kinder, die bei

dieser Aktion mitmachten, und besonderen Dank an diejenigen, die uns einen

Brief und ein Foto schickten. Jetzt hoffen wir darauf, dass sich der Hort bald

wieder mit Leben und Lautstärke von vielen Kindern füllt.

Gabi Dallmann

Kontakt zu den Kindern halten, auch wenn diese gar nicht im Sternen-

Kinder-Haus anwesend sind, ist eine der Aufgaben, die wir neben der

Notbetreuung in der Einrichtung übernehmen. Im Januar bekamen alle

Kinder, welche die Notbetreuung nicht in Anspruch nehmen einen Brief

aus dem Hort von uns Betreuern, welcher mit der Post zugestellt wurde.

Uns interessierte vor allem wie es den Kindern zu Hause geht, wie sie mit den

Anforderungen der Schule mit Mama oder Papa zurechtkommen, wie sie ihre

Freizeit verbringen und was sich in ihrem Alltag alles so tut. Spärlich kam Post

ins Sternen-Kinder-Haus zurück, aber im Laufe von zwei Wochen fanden wir

immer wieder einen liebevoll gestalteten Briefumschlag mit einem netten Brief

im Briefkasten. Die Kinder berichteten uns, dass sie die Schule und den Hort mit

den Freunden und Freundinnen sehr vermissen. Auch über Langeweile wurde

hin und wieder geklagt, da ja auch jegliche sonstigen Freizeitgestaltungen wie

Musikunterricht, Trainingsstunden für die Lieblingssportart und Besuche bei

den Freundinnen und Freunden kaum stattfinden.

Gegen die aufkommende Langeweile überlegten wir uns dann wiederum, dass

wir den Kindern eine Aufgabe zuschicken könnten. Gedacht – gemacht! Eine

„venezianische Maske“ zu basteln war die Idee. Wir packten eine Schablone

zum Ausschneiden, Schmucksteinchen, Federn, Fähnchen und ein Holzstäbchen

in eine Papiertüte, schrieben eine Bastelanleitung dazu und gaben den Hinweis,

dass wir uns ein Foto per E-Mail mit der fertigen Maske wünschen. Fleißig

wurden diese Briefe, teilweise mit den täglich anwesenden Kindern, teilweise

von den Mitarbeitern ausgetragen, obwohl das Regenwetter nicht immer auf

einen Spaziergang Lust machte. Zu dieser Aktion kamen viele Fotos bei uns in

der Einrichtung an, die uns alle recht gut gefallen.

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VEREINE

TSV 72 Kleinschwarzenlohe e.V.

Einladung zur ordentlichen Jahreshauptversammlung

Datum: Freitag, 26.03.2021, Uhrzeit: Beginn 19.30 Uhr - Ort: Rangauhalle Kleinschwarzenlohe, Rieterstraße 2, 90530 Wendelstein

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Genehmigung des Protokolls der

JHV 2020

3. Bericht des 1. Vorsitzenden

4. Berichte der Abteilungsleiter

5. Kassenbericht des Schatzmeisters

6. Revisionsbericht und Entlastung

7. Beschlüsse und Haushaltsplan 2021

8. Neuwahlen der Vorstandschaft

8.1 Bildung des Wahlausschusses

8.2 Wahl des/der 1. Vorsitzenden

8.3 Wahl des/der 2. Vorsitzenden

8.4 Wahl des/der 3. Vorsitzenden

8.5 Wahl des/der Schatzmeister(s)/in

8.6 Wahl des/der Jugendleiter(s)/in

8.7 Wahl des 1. technischen Leiters

8.8 Wahl des Schriftführer(s)/in

8.9 Wahl von 3 Revisoren

9. Anträge

10. Verschiedenes

Sollte es aufgrund von Coronaauflagen nicht möglich sein die Jahreshauptversammlung

durchzuführen, werden wir darüber kurzfristig in den Schaukästen

sowie online auf der Homepage und Facebook darüber informieren.

Anträge zur Jahreshauptversammlung 2021 sind bis spätestens 3 Tage vorher

beim 1.Vorsitzenden Andreas Grabinger, Schwabacher Straße 22a, 91126

Rednitzhembach, einzureichen. Es wird darauf hingewiesen, dass die Jahreshauptversammlung

ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder

beschlussfähig ist.

Andreas Grabinger

Rainbow Singers Wendelstein

Helau und Alaaf im Wohnzimmer!

Online-Faschingsparty der Rainbow-Singers

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Seit Monaten proben die Rainbow Singers online via ZOOM. Und auch

zur Faschingszeit wollten die Sängerinnen und Sänger nicht ganz auf

eine „närrische Singstunde“ verzichten und so veranstalteten sie dieses

Jahr kurzerhand am Faschingsdienstag eine kleine Online-Faschingsparty.

Um Faschingsspaß und gute Laune in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen,

stellte die Chorleiterin Gesa Schallock-Bahn ein kleines lustiges Repertoire mit

Liedern aus den 80er und 90er-Jahren zusammen. Beim gemeinsamen Singen

konnten die Sängerinnen und Sänger trotz Social Distancing die „närrische

Singstunde“ genießen. Mit der passenden Dekoration und kreativen Faschingskostümen

sorgte die Chorgemeinschaft für eine echte Karnevalsstimmung.

MÄRZ 2021

Selbst die virtuelle Preisverleihung der kreativsten Kostüme wurde von der

selbst ernannten Jury lustig kommentiert.

Die Rainbow Singers haben den letzten Tag der 5. närrischen Jahreszeit zwar

jeder für sich allein im Wohnzimmer, aber darum nicht weniger lustig verbracht.

Das gemeinsame Lachen und Fröhlichsein - wenn auch nur digital – schweißt

die Singgemeinschaft in diesen Zeiten der Einschränkungen zusammen.

Weitere Informationen zum Verein: www.rainbow-singers.de

Gertrude Schöneberg


„Initiative „Bürger gestalten Wendelstein“ (IBgW)

IBgW warnt bei Waldhalle vor „Stückwerk“-Planung Ortsinitiative

bemängelt Flächen-Neuversiegelung – Wenn schon Neubau, dann Bürgertreff

Wendelsteiner Bürger sehen den derzeitigen

Planungsprozess in Sachen Waldhalle im Ortsteil

Großschwarzenlohe mit Skepsis. Zum einen

drohe mit der aktuell von der Gemeinderats-

Mehrheit anvisierten Lösung eines Hallenneubaus

auf der grünen Wiese eine leicht vermeidbare

Flächen-Neuversiegelung. Zum anderen

vergebe die Gemeinde mit der Planung eines

„Mehrzweckhallen-Einerlei“ statt eines attraktiven

Bürgertreffpunkts große ortsplanerische

Chancen, gibt die Initiative „Bürger gestalten

Wendelstein“ (IBgW) in einem offenen Brief an

die Gemeinderatsfraktionen und Bürgermeister

Werner Langhans (CSU) zu bedenken.

BÜRGERINITIATIVE

Die Ortsinitiative appelliert daher an Marktgemeinderat

und Bürgermeister angesichts der Tragweite der

Waldhallen-Planung nichts zu überstürzen. „Wägen

Sie unsere Argumente ab und demonstrieren Sie

Bürgernähe, in dem sie beim aktuellen Planungsprozess noch mal in sich gehen

und bei der Waldhallen-Planung in weitsichtiger Weise den Blick auf das große

Ganze richten – und dabei frühzeitig die Bürger einbeziehen“, heißt es in dem

IBgW-Brief. Dabei erinnert die IBgW zugleich an die ortsplanerische Relevanz.

Eine solche Halle, mehr noch der von der IBgW geforderte integrierte Bürgertreff,

biete die Chance, das Teilquartier Großschwarzenlohe neu zu ordnen und

attraktiver zu machen.

Priorität muss in der Waldhallenfrage nach Einschätzung der IBgW allerdings

der Grundsatz „Flächenrecycling vor Flächenverbrauch“ haben, d. h. vor dem

Neubau der Waldhalle auf einem Wiesengelände des Mittelwegs müssten alle

Möglichkeiten für einen Waldhallen-Ersatz auf dem bestehenden Gelände

nördlich des Mittelwegs ausgelotet werden. „Wir sind überzeugt davon, dass

intelligente und ausgefeilte Planungslösungen die Bauzeit für einen Ersatzneubau

auf dem vorhandenen Grundstück im Vergleich zu einem Neubau auf der

grünen Wiese nur unwesentlich verlängern würde“, schreibt die Ortsinitiative.

Aber selbst am jetzigen Standort muss nach IBgW-Ansicht das Thema „Waldhalle“

völlig neu gedacht werden. So sei das aktuell im Gemeinderat diskutierte

Raumkonzept nicht ausreichend und zu ergänzen.

Ein Waldhalle auf der grünen Wiese? Vertreter der

Ortsinitiative IBgW sehen das skeptisch.

Ein „öffentliches Zentrum“ auf eine reine Sport- und Veranstaltungshalle zu

reduzieren, berücksichtigt nach IBgW-Einschätzung nur einen Teil der Bürgerinteressen.

Das gelte erst recht für einen Neubau, wenn er denn in den Augen der

Gemeinderatsmehrheit unvermeidbar sei. Was Wendelstein dringend brauche,

sei ein Bürgerzentrum mit Clubräumen für Bürgergruppen, Vereine und die VHS

und einen kleinen Kiosk mit kleiner Cafe-Terrasse. Die Platzgestaltung vor der

Waldhalle müsse zum Verweilen einladen, betont die Ortsinitiative.

Im Übrigen sei es höchst bedenklich, welche geringe Verbindlichkeit für einige

kommunale Entscheidungsträger ihre früheren eigenen Planungen haben.

Immerhin sei in dem erst jüngst verabschiedeten Flächennutzungsplan das

jetzt ins Auge gefasste Wiesengelände als Tabufläche für jegliche Bebauung

ausgewiesen. Der Entscheidung sei ein komplexer, von vielen Bürgern mitgetragener

Entscheidungsprozess vorausgegangen. „Kaum dass die Druckfarbe

des neuen Flächennutzungsplans getrocknet ist, soll er in Teilen schon wieder

Makulatur werden. Das stärkt nicht gerade das Vertrauen von uns Bürgern in

kommunale Planungsprozesse und damit in die Verlässlichkeit der örtlichen

Kommunalpolitik“, kritisiert der Bürgerzusammenschluss.

Text und Foto Klaus Tscharnke

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MÄRZ 2021

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LESERBRIEFE

Keine Einigkeit bei Bündnis 90 / Die Grünen

im Wendelsteiner Gemeinderat

Im Mitteilungsblatt 1/2021 auf Seite 25 findet sich ein ganz beeindruckendes

und sehr realistisches Statement von Martin Luff zur

Situation und Wertigkeit der fränkischen Wirtshaus Kultur. Gerade der

Markt Wendelstein mit seiner ehemaligen Vielzahl von Gasthäusern ist

davon betroffen. Und Herr Luff beschreibt sehr genau was es mit dem

„Flaschner“ auf sich hat. Damit hat er bei sehr vielen Lesern seines

Artikels, Gästen, Stammtischmitgliedern und diversen Interessengruppen

aus dem Umfeld des „Flaschner“ allergrößte Zustimmung hervorgerufen.

Sie haben auch was zu sagen?

Dann reichen Sie uns Ihren Leserbrief

per E-Mail ein. info@seifert-medien.de

Vielzahl von Stammtischen, Interessengruppen und natürlich alle Stammgäste,

hat so in einer Zeitung nichts verloren. Seitdem stehen im Wirtshaus und den

Stammtischen die Telefone nicht mehr still.

Endlich mal jemand der für diese Ur-Institution in Wendelstein, letzter ganzjähriger

und sozialer Treffpunkt für Jung und Alt im Ort, die passende Beschreibung

findet und für seinen unbedingten Erhalt plädiert! Vielen Dank von allen für

diesen Artikel, Herr Luff. Nach Beendigung der aktuellen Einschränkungen

dürfen wir Sie bitte auf das eine oder andere Getränk zum Flaschner einladen.

Einen entsprechenden „Deckel“ haben wir beim Wirt schon hinterlegt. Lassen

Sie es sich schmecken!

Im „Meier“ 1/2021 und im Mitteilungsblatt 2/2021 äußert sich zeitgleich der

Parteifreund Martin Mändl ganz anders über diese Institution. Erstmal spekuliert

er in der Öffentlichkeit über das zeitnahe Ablaufen eines aktuell bestehenden

Pachtvertrages. Dieser für die Öffentlichkeit sehr unpassende Hinweis, betrifft er

nicht nur die Lebensgrundlage der Wirtsfamilie, sondern auch das Bestehen einer

Der älteste Stammtisch dort, „die gemütlichen Wenden“, besteht seit weit über

60 Jahren. Und nicht nur die alten Mitglieder dieses Stammtisches mit Ihren

Frauen sind nach wie vor sehr bekannte, beliebte und einflussreiche Bürger

Wendelsteins. Und seine alternativen Vorschläge, die uns Bürgern zu Gute

kommen sollten und für eine weitere Belebung im Ortszentrum sorgen sollen?

Denn die Weiterführung des Wirtshauses wird nicht ansatzweise erwähnt.

Büroräume! Weil wir hier schon länger leben und um die Bedeutung dieses

sozialen Treffpunktes wissen, unseres „Bürgerhauses“, hat er seiner Partei mit

diesem Artikel absolut keinen guten Dienst erwiesen. Danke dafür.

Markus Wechsler

Mitglied des „Flaschner“ Stammtisches

Zukunftsplan für Schwanstetten

Zur Bewältigung der Coronakrise sind praktikable Strategien entwickelt

worden um das Ende und den Ausweg zu finden.

Andere wichtige Probleme unserer Zeit die uns schon in der Vergangenheit

beschäftigt haben und erst recht zunehmend in der Zukunft beschäftigen

werden sind wir als Gesellschaft weder international noch national ernsthaft

angegangen. Selbst Lösungen, die schon lange bekannt sind, haben wir nur halbherzig

angenommen und noch weniger halbherzig in Handlungen umgesetzt.

Die Rede ist vom Klimawandel, der Klimaneutralität, der Rückgang an Biodiversität,

dem Flächenverbrauch, dem zukünftigen Wohnen und Bauen, der

Energie- und Verkehrswende, der sozialen Ungleichheit usw. und sofort.

Keine dieser Aufgaben dürfen weiter auf die lange Bank geschoben werden.

Das wäre künftigen Generationen gegenüber höchst ungerecht und kein verantwortliches

Handeln unserer „tonangebenden“ Generation.

Wir, als Bürgerinnen und Bürger Schwanstettens müssen unseren Beitrag zur

Lösung allem beitragen. Damit nicht nur die kommunale Verwaltung selbst die

Lösung finden muss, sondern die Bürgerschaft mitgenommen werden kann

und mitgeht, müssen wir als Bürgerinnen und Bürger in die Ausarbeitung der

Strategien einbezogen werden. Das schafft Zusammenhalt, mehr Zustimmung

und mehr widerstandsfreies Handeln.

Ein BÜRGERKONVENT sollte sich zusammenfinden, frei jeglicher Partei-

Ideologie, ausschließlich dem Wohle der Gemeinschaft und der Zukunft

Schwanstettens verpflichtet und dienen.

Ein GESAMTBILD muss erarbeitet werden, vergleichbar mit einem fertigen

Puzzle. Es muss festgelegt sein, welches Bild zeigt sich von Schwanstetten

im z. B. Jahr 2030. Wir, unsere Gemeinde, werden dann ein Vorbild für andere

Kommunen im Landkreis sein und darüber hinaus. Wir werden andere mit

unserem Handeln anstecken und mitreißen, weil wir uns nicht nur als visionäres

Vorbild darstellen, sondern auch entsprechend handeln.

In unserer Kommune wird es dann nicht nur eine gute Wohnqualität geben,

sondern eine besondere, zukunftsgerichtete, ganzheitliche Lebensqualität bis

hin zu einer lebensfrohen Ortsgestaltung, das macht sie begehrenswert, nachahmenswert

und erlebenswert.

AUFRUF: Weil man Ziele nur im Team erreichen kann und weil es um die

Zukunft unseres Schwanstetten geht, deshalb bitte ich interessierte und

engagierte Bürgerinnen und Bürger um ein MITMACHEN.

18

MÄRZ 2021

Bitte melden Sie sich und danke im Voraus

Kontakt: Reinhardt Rohde, Schwalbenweg 9, 90596 Schwanstetten

Tel 01777139492, E-Mail paradies501@gmail.com

Reinhardt Rohde


PARTEIEN

BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN - Marktgemeinderat Wendelstein

Wendelstein - Kommunalpolitik in

Zeiten von Corona

© Felix Rauh

Der Gesetzgeber hat für Gemeinden von der Größe Wendelsteins einen

Gemeinderat mit 24 Mitgliedern plus Bürgermeister vorgesehen. Dafür

hat er sich, auch vor dem Hintergrund der Gleichschaltung der Räte im

III. Reich, bewusst entschieden. Wichtig war damals wie heute, dass eine

Vielzahl von verschiedenen Persönlichkeiten im Gemeinderat sitzt und

durch die unterschiedlichen Sichtweisen und Lebenserfahrungen dann

aus der Diskussion heraus Entscheidungen für die Gemeinde getroffen

werden können. Partei oder Fraktionszugehörigkeit sollte dabei als

nachrangig angesehen werden.

Wir GRÜNEN Räte sind beruflich in den Bereichen Office Management, Projektsteuerung,

IT-Projektleitung und Rechtsberatung tätig. Unser Wissen und unsere

Erfahrungen überschneiden sich lediglich punktuell.

Durch Corona hatte der Bürgermeister bis zum 28.01.2021 die Möglichkeit,

nach eigenem Ermessen zu entscheiden, ob der komplette Gemeinderat tagt,

oder stattdessen der Haupt- und Finanzausschuss (HFA) mit nur 7 Mitgliedern

plus Bürgermeister. Auf unsere Initiative ist nunmehr ein Überschreiten des

Inzidenzwertes von 100 ausschlaggebend. Über diesem Wert tagt in Zukunft

der Ausschuss statt des Gemeinderates. Zusätzlich dazu haben wir angeregt,

die Sitzungen zu streamen, sodass nicht anwesende Räte und auch die Bürger

an den Sitzungen teilnehmen können.

Wir glauben, dass in der Diskussion und im Wettstreit der Ideen, sowohl innerhalb

des Rates als auch innerhalb der Fraktionen, weiterhin ein Austausch

zur gemeinsamen Lösungsfindung stattfinden sollte. Wenn wir schon nicht

alle zusammen tagen können, setzen wir uns ein für Liveschaltungen für die

abwesenden Mitglieder – mit der Möglichkeit mitzureden.

Wir denken auch, dass wir den Bürgern Transparenz schuldig sind. Wenn die

Zuschauerplätze limitiert sind und viele zuhause bleiben wollen oder müssen,

halten wir einen Livestream aus dem öffentlichen Teil der Sitzung für notwendig.

Weil wir hier leben.

Carolin Töllner / Martin Mändl

Wen schicken wir nun in den HFA wenn der anstelle des Marktgemeinderates

tagt? Den Juristen, der dort normalerweise sitzt und sich mit Zahlen beschäftigt?

Die Architektin mit ihrer Erfahrung in Bausachen, die Managerin, den IT

Fachmann? Je nach Thema ist der eine oder andere geeignet, um mit seinem

persönlichen Wissen die Diskussionen zu bereichern. Meistens ergänzen wir uns.

Hinzu kommt, dass durch Corona die männliche Dominanz im Gemeinderat

weiter verfestigt wird. Wir GRÜNEN haben es als einzige Fraktion geschafft,

einen Frauenanteil von 50 % in unserer Fraktion zu verwirklichen. Tagt der

HFA in seiner offiziellen Besetzung, sitzt dort nur eine Frau neben 7 Männern.

Wir sehen Vielfalt an Meinungen und Ideen als Gewinn, auch und gerade für

demokratische Prozesse. In der größten Fraktion im Gemeinderat sieht man das

vielleicht ein wenig anders.

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MÄRZ 2021

19


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E-BIKES –

aber bitte maßgeschneidert!

Immer mehr Menschen entdecken

das Pedelec für sich: es ist simpel

im Alltag zu benutzen, ein perfekter

Begleiter für Radtouren oder einfach

die problemlose Ergänzung zu Auto

und zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

Mit Freude zum Einkaufen radeln und

noch einen kleinen Umweg fahren um

ein wenig Luft zu schnappen– weil

es Spaß macht. Wer viel mit dem

E-Bike unterwegs ist wird es auch

schätzen, wenn es perfekt auf den

Fahrer abgestimmt ist. Einige Radhersteller

bieten ganz nach dem Motto

„DesignYourBike“ die Möglichkeit,

das ganz persönliche Traumrad zu

konfigurieren. Sie entscheiden selbst,

welcher Radtyp in welcher Ausstattung

zu Ihnen passt und auch, wie

die Farbe Ihres Pedelec’s sein wird.

Sie möchten gerne ein pinkes Fat-Bike

mit einlackiertem Namen oder ein

melonengelbes Klapprad mit Rücktrittbremse?

Kein Problem! Machen Sie

Ihr E-Bike zu Ihrer ganz persönlichen

Visitenkarte. Dabei ist es wichtig,

einen Fachhändler an der Seite zu

haben, der Sie bei der Wahl der richtigen

Parameter unterstützt. Bei

Schmidt Pedelec an der Peterskirche in

Nürnberg finden Sie die größte

Auswahl an Individual-Bikes in der

Region. Geschultes Personal unterstützt

Sie dabei, aus den scheinbar

unendlichen Möglichkeiten das für

Sie passende E-Bike zu gestalten und

anschließend Ihre perfekte Sitzposition

für Ihr Maßrad zu erarbeiten.

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MÄRZ 2021

Kommen Sie vorbei und holen Sie

sich Ihr ganz persönliches Traumrad!


PARTEIEN

Fraktion der Bündnis 90 / DIE GRÜNEN – Marktgemeinderat Schwanstetten

Wohnungspolitik in Schwanstetten

Bereits seit dem Jahr 2018 befasst sich die Fraktion der Bündnis 90 / DIE

GRÜNEN mit dem Thema Wohnungsbau in Schwanstetten. Im Oktober

2018 konnten die Grünen zusammen mit der SPD einen gemeinsamen

Antrag zu diesem Thema in den Marktgemeinderat einbringen. Passiert

ist seitdem nahezu nichts.

Im November 2019 reichten die Grünen allein einen Antrag zum Thema

Wohnungsbau in Schwanstetten ein. Ziel hier, eine kommunale Wohnungsbaubzw.

Verwaltungsgesellschaft zu gründen.

Der Antrag endete in einem Kompromiss, der besagte, dass die Verwaltung eine

Machbarkeitsstudie hierzu in Auftrag geben soll.

In der nun vergangenen Marktgemeinderatssitzung im Januar 2021, wurde die

Machbarkeitsstudie mangels konkreter Vorstellungen seitens der Verwaltung

erneut vertagt.

Immerhin kann sich Bürgermeister Pfann mittlerweile vorstellen, in den geförderten

kommunalen Wohnungsbau als Marktgemeinde einzusteigen. Dies

ähnlich in der Art, wie es Thalmässing das Wohnungsbauprojekt realisiert hat.

Der stete Tropfen höhlt den Stein!

Mario Engelhardt, Fraktionssprecher der Grünen, machte nochmals deutlich,

dass ein angespannter Wohnungsmarkt nicht durch “Mietpreisbremsen”,

“Mietendeckelung” oder sogar “Enteignungsfantasien”, einzelner Parteien

in Berlin, ganzer Wohnbaugesellschaften in Deutschland entspannt werden

kann. Nur durch einen gezielten Wohnungsbau und somit das Schaffen einer

ausreichenden Anzahl von Wohnraum, kann der Markt entspannt werden. Der

Mietpreis orientiert sich stets an der Nachfrage!

Bezahlbarer Wohnraum entsteht im Bereich des geförderten Wohnungsbaus.

Deshalb wäre es auch als unterstützende Aufgabe der Gemeinden anzusehen,

diesen selbst zu realisieren. Somit wird der Mietpreis zwar durch die Förderrichtlinien

gedeckelt, aber die jeweilige Gemeinde entscheidet wer die Wohnung zur

Miete erhält. Also direkter Einfluss zum Wohle der BürgerInnen.

Ob das ganze nun als kommunale Wohnungsbaugesellschaft, als reine GmbH

oder in Kooperation mit anderen kommunalen Partnern umgesetzt wird ist eine

Ermessensentscheidung. Wichtig ist jedoch, dass die Kommune die Entscheidungshoheit

behält. Denn nur dann werden Mietpreise auch in Zukunft leistbar bleiben.

Die Fraktion der Grünen in Schwanstetten hat bereits ein Projekt im Auge. Die

Möglichkeiten im derzeit in der bedarfsorientierten Überplanung befindlichen

Gebiet “Oberlohe” sind beträchtlich. Durch die Realisierung eines verträglichen

Mehrgeschoßwohnungsbaus, der sich in das bestehende Umfeld einschmiegt,

kann dies gelingen! Es muss nur getan werden!

Natürlich gibt es Bedenken der bisher seit vielen Jahren dort lebenden BürgerInnen.

Die gewohnte Aussicht wird eingeschränkt, eine drohende Verschattung wird

befürchtet. Hier gilt es planerisch verantwortlich, jedoch zielgerichtet ranzugehen.

Der in der Januarsitzung mit Freude festgestellte und laut geäußerte Umweltschutzgedanke

der anderen Fraktionen, sollte dieses Vorhaben unterstützen.

Denn Mehrgeschoßwohnungsbau bedeutet mehr Wohnraum auf deutlich

weniger zu versiegelnden Flächen. Hier noch eine Dachbegrünung und das

Oberflächenwasser kann bis zu 70% aufgefangen werden und langsam wieder

an die Umwelt abgegeben werden. Darauf aufgesetzte Photovoltaikanlagen

werden im Sommer zusätzlich durch die Verdunstungskälte gekühlt und somit

leistungsfähiger. Wärmeerzeugung mittels Geothermie oder einem Bioheizkraftwerk

schont weiter die Umwelt. Der erzeugte Strom wird an die Bewohner

abgegeben. Hier könnten wir eine sehr hohe Autarkie erreichen, die zusätzliche

Kosten einspart.

Möglichkeiten und Ideen sind da! Die Fraktion der Bündnis 90 /

DIE GRÜNEN teilen diese Ideen und Visionen gerne mit den anderen

Fraktionen!

Mario Engelhardt

Als nächsten Schritt erfolgt die Realisierung von Mietwohnungsbau. Hier werden

ebenfalls die Mieten durch die Gemeinde als “Vermieter” festgelegt. Renditebestrebungen

wie es private Investoren anstreben, müssen nicht in den oberen

Regionen angesiedelt sein, sondern können bürgerfreundlich ausgestaltet werden.

Um dies umsetzen zu können, kann im gemeindlichen Wohnungsbau der Bau

von “Eigentumswohnungen” dienen. Die Gemeinde baut Eigentumswohnungen,

um diese dann an Interessenten, sowie an BürgerInnen zu veräußern. Hierbei

wird mit dem entstehenden Gewinn der Mietwohnungsbau zum Teil refinanziert.

Auch hier kann der Anteil des zu erzielenden Gewinns angepasst werden.

Hier wäre z.B. ein Model denkbar, welches BürgerInnen der eigenen Gemeinde

bevorzugt. Junge Menschen haben somit auch die Möglichkeit in der eigenen

Gemeinde bleiben zu können. Wenn dann ein intelligentes Darlehensmodel für

einheimische BürgerInnen den Kauf als “Mietkauf” ermöglicht, dann ist diese

Idee sogar eine Art “zukünftige” Rente. Denn bei Eintritt in den Ruhestand,

entfällt die Miete der Wohnung.

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Vormals

Metall- und Stahlbau GmbH

Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch!

Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch!

MÄRZ 2021

21


PARTEIEN

BÜNDNIS90/DIEGRÜNEN Ortsverband Wendelstein

Auszüge aus dem öffentlichen Teil der Sitzungen des Marktgemeinderates

und der Ausschüsse

Nachdem die letzte Marktgemeinderatssitzung am 24.09.2020 stattfand,

tagte am 28.01.21 der Marktgemeinderat endlich wieder in

Vollbesetzung. Noch im Dezember hatte der Bürgermeister die Sitzung

ersatzlos gestrichen. Aus formalen Gründen musste diesmal wieder

der gesamte Rat tagen, um die Vorgaben der Bayerischen Gemeindeordnung

zu erfüllen.

© Carolin Töllner

Als erstes wurden auf Antrag der GRÜNEN in der Geschäftsordnung die

Kompetenzen des Bauausschuss erweitert – dieser ist jetzt auch offiziell für

Beschaffungen des Bauhofes zuständig. Das hat man zwar immer schon so

gehandhabt, war aber eben nicht durch die Satzung gedeckt. Auf Initiative der

GRÜNEN wurde die Geschäftsordnung der gelebten Realität angepasst.

22

Die nächste Geschäftsordnungsänderung betraf den Umgang der Gemeinde mit

Corona. Bislang hat der Bürgermeister nach eigenem Ermessen entschieden, ob

der gesamte Rat mit 24 Mitgliedern oder nur der Hauptausschuss (HFA) mit 7

Mitgliedern, jeweils plus Bürgermeister, tagt. Dieses Vorgehen wurde von der

Rechtsaufsichtsbehörde jedoch als bedenklich eingestuft, entsprechend musste

man reagieren. Nun hat der Rat einen festen Inzidenzwert beschlossen, ab dem

lediglich der HFA tagt. Statt des ursprünglich vorgesehenen Wertes von 50

haben die Räte auf Anregung von Marktgemeinderat Martin Mändl (GRÜNE)

beschlossen, die Grenze bei einem Inzidenzwert von 100 zu ziehen, um möglichst

oft im gesamten Gremium zusammenkommen zu können.

Ernüchternd war der Bericht des Kämmerers zum Haushalt des abgelaufenen

Jahres 2020. Die Verwaltung geht noch davon aus, dass ein knapp positives

Ergebnis erzielt wird. Wir sehen das allerdings ein wenig kritischer und hinterfragen

das Zahlenwerk. Das Ergebnis beruht auf einer Rücklagenentnahme von ca. 4,4

Mio € bei einer Rücklage von etwa 10,9 Mio.€ zu Beginn des Jahres 2020 und

Ausgleichszahlungen von ca. 2,2 Mio € von Bund und Ländern für ausgefallene

Gewerbesteuer. Aus unserer Sicht lebt die Gemeinde weit über Ihre Verhältnisse

und die Sparappelle von GRÜNEN und SPD verhallen bislang ungehört.

Angepasst wurde die Richtlinie zum Verkauf der Baugrundstücke am Ortseingang

von Sorg. Marktgemeinderat Boris Czerwenka (GRÜNE) hatte sich die Mühe

gemacht, das Regelwerk zu durchdringen und Ungereimtheiten aufzuzeigen,

die einstimmig bereinigt wurden. Der gesamte Marktgemeinderat freut sich

mit uns, dass dort ein zukunftsweisendes Energiekonzept verwirklicht wird.

Bei dem nächsten Tagesordnungspunkt ging es um die Straßenbenennung des

Neubaugebietes auf dem alten Hörnleingelände. Die Idee, die Straßen in diesem

Gebiet nach den Partnerschaftsstädten der Gemeinde zu benennen, finden wir

gelungen. Bei der Frage, ob die St. Junien Straße wirklich T-förmig verlaufen muss,

hat sich die Mehrheit aus CSU/FW/FDP durchgesetzt. Warum ohne Not Barrieren

für Feuerwehr, Rettungsdienste sowie Ortsfremde, die die Nummerierung der

Häuser nicht auf den ersten Blick erfassen können, aufgebaut werden müssen,

erschließt sich uns nicht. Auch die Umbenennung der Feldstraße in Europastraße

halten wir für unglücklich.

Für den Ersatzbau der Waldhalle in Großschwarzenlohe haben wir erfahren,

dass ein Architekturbüro mit der Grundlagenermittlung und der Vorplanung

beauftragt ist. Die vom Bürgermeister versprochene Bürgerbeteiligung vermissen

Rufen Sie uns an:

09128-400 47 58

MÄRZ 2021

Marktgemeinderäte Martin Mändl, Elvira Kühnlein und Boris Czerwenka

wir noch. Vielleicht weiß aber auch der Architekt einfach besser, was die Bürger

wollen und brauchen.

Der Antrag der GRÜNEN, die Gemeindeverwaltung möge Möglichkeiten zur

Vermeidung von Lichtverschmutzung bei der Straßenbeleuchtung prüfen, wurde

von der Verwaltung vorbildlich beantwortet. Wir hatten beantragt, dass die

öffentliche Beleuchtung der Straßen und Plätze in Wendelstein effizient und

ökologisch sinnvoll erfolgt. So viel Licht wie nötig, um gut zu sehen, so wenig

Licht wie möglich, um die Lichtverschmutzung gering zu halten. Ziel ist es die,

Nachtruhe von Mensch und Tier als Erholungsphase zu erhalten. Sowohl der

jetzige Zustand, als auch der Ausblick auf zukünftig geplante Änderungen zeigen,

dass das Problem in der Gemeinde ernst genommen wird. Der anschließende

Beschluss zu unserem Antrag erfolgte einstimmig.

Der von der Umweltbeauftragten Elvira Kühnlein (GRÜNE) erarbeite Hunde-

Knigge, also ein Flyer, der nicht nur viel Information für den Hundebesitzer

enthält, sondern auch das Miteinander von Hundehaltern und anderen Bürgern

verbessern soll, wurde allseitig gelobt und einstimmig beschlossen. Auch Frau Dr.

Duschner (CSU) versprach, den Flyer in ihrer Tierarztpraxis auszulegen. Ebenfalls

einstimmig beschlossen wurde die Anpassung der Hundesteuersatzung – dabei

wurden im Wesentlichen Unklarheiten beseitigt.

Am 04. Februar 2021 tagte der Bauausschuss, wie so oft konstruktiv, fraktionsübergreifend

auf der Suche nach sinnvollen Lösungen.

In KSL gestaltet ein Planer den Platz des alten Kriegerdenkmals neu – Die alte

Pumpe bekommt einen neuen Ehrenplatz mit viel Grün und Sitzplätzen. Impulsgeber

war der Kleinschwarzenloher Landwirt Schaller (CSU) mit Unterstützung

von Elvira Kühnlein (GRÜNE) und Jörg Ruthrof (FW). Es entsteht ein Ort zum

Plaudern, Verweilen. Vielleicht ein künftiger Lieblingsplatz. Bis zur Abstimmung

war auch der letzte überzeugt und die Entscheidung, wie weiter zu planen ist,

fiel einstimmig.

Auch die Ausarbeitung der Verwaltung zur Einrichtung von Blühpatenschaften,

dem sehr ähnliche Anträge von CSU und GRÜNEN vorangingen, wurde

einstimmig genehmigt. Jetzt können sich Wendelsteiner Bürger sich ganz offiziell

um kleinere Blühflächen der Gemeinde, etwa zwischen Parkbuchten, kümmern

und bekommen dafür Unterstützung und Anerkennung von der Gemeinde.

Die Verwaltung und die Umweltbeauftragte Elvira Kühnlein stehen gerne für

Fragen zur Verfügung.

Am 10. Februar erfolgte um 18.30 Uhr eine (nichtöffentliche) Videokonferenz

mit Ziel einer umfassenden Information zum Haushalt für alle MGR-Mitglieder.

Die Kollegen aus den Fraktionen SPD und FW/FDP haben sich zusammen mit

uns GRÜNEN immer wieder gewünscht, wichtige Informationen online zu teilen.

Wir freuen uns, dass die Verwaltung die Anregung aufgegriffen hat.

Am 11. Februar trat der Haupt- und Finanzausschuss der Gemeinde zusammen,

um den Haushalt aufgrund der Vorabinformationen zu besprechen. Die Sitzung

war Nichtöffentlich -, so dass wir nicht berichten können.

Wir setzen uns weiter ein.

Weil wir hier leben.

Martin Mändl


PARTEIEN

Bündnis 90 / DIE GRÜNEN Ortsverband Schwanstetten

Badeweiher in Schwanstetten

Im Jahr 2018 wurde von der die Jugend in Schwanstetten in der

“Jugendzukunftswerkstatt”, unterstützt durch den Kreisjugendring

Roth, der klare Wunsch nach einem Badeweiher in Schwanstetten

herausgearbeitet.

Bereits 2019 konnte die Marktgemeinde Schwanstetten in Schwand eine Weiheranlage

kaufen, die sich damals bereits als Badeweiher darstellte. Der Jugendbeirat

und der 2.Bgm. Wolfgang Scharpff erkundeten im Landkreis bestehende

Badeteichanlagen und erstellten mit der Jugend vor Ort eine Präsentation für

den Gemeinderat. Dort wurde dieses Thema als umsetzbar angesehen. Seitdem

wurden einige Standorte in Schwanstetten auf Eignung überprüft.

Die neuen Gemeindeweiher wurden als geeignet angesehen und einer näheren

Überprüfung unterzogen. Es zeigte sich, dass die UNB (Untere Naturschutzbehörde)

dem Vorhaben sehr kritisch gegenübersteht. Auf dem Grundstück

sind bereits zwei Bereiche als Biotop kartiert und im Anschluss daran grenzt

ein “Erlen-Bruch Wald” an, der als besonders schützenswert anzusehen ist.

Auch lassen die Wasserflächen ebenfalls auf schützenswerte Arten (z.B. Biber,

Amphibien usw.) schließen.

Deshalb wurde eine (eingehende) spezielle artenschutzrechtliche Prüfung

empfohlen. Diese Überprüfung soll Aufschluss darüber geben, unter welchen

Umständen bzw. ob überhaupt an diesem Standort der vorhandene Weiher mit

Insel als Badeteich genutzt werden kann.

Die Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN könnte sich den Teich sehr gut als

Badeweiher vorstellen. Vorausgesetzt, das artenschutzrechtliche Gutachten

würde dies ermöglichen.

Die Fraktion der Grünen stimmte für die Beauftragung des Gutachtens, das

sich mit ca. 3500.-€ durchaus als geeignetes Instrument zur Klärung eignet.

Bedauerlicherweise wurde ein Auftrag zur Erstellung eines Gutachtens durch

die Fraktionen CSU, SPD und FW im Gemeinderat abgelehnt. Die Begründung:

Die Allgemeinheit sieht den Bereich als nicht geeignet an. Er soll weiter als

besonders schützenswert erhalten bleiben.

Mit der Ablehnung einer speziellen artenschutzrechtlichen Überprüfung wissen

wir nun nicht, ob eine Auflösung der Biberdämme statthaft ist und dem Schutzbedürfnis

des Bibers und der weiteren artenschutzrelevanten Lebewesen überhaupt

ausreichend Rechnung getragen wird. Vielleicht hätte das Gutachten ja ergeben,

dass der gesamte Bereich bis hinauf zur Biberburg höchst schützenswert ist

und menschliche Eingriffe generell zu untersagen wären. Durch die Ablehnung

im MGR haben wir die Situation, dass wir weder wissen, ob der Bereich als

Badweiher tauglich wäre, noch ob er generell verpflichtend zu schützen ist.

So erging uns auch bei den Volksbegehren zum Artenschutz und dem Volksbegehren

zur Eindämmung der stetig steigenden Flächenversiegelung. Hier

wurde durch die Staatsregierung das Thema zwar aufgenommen, aber nur mit

der Aufnahme “freiwilliger” Maßnahmen umgesetzt. Leider führen freiwillige

Maßnahmen nicht dazu, dass der Schutz unserer Heimat und Natur ausreichende

Unterstützung erfährt. Geschwindigkeitsvorgaben sind gesetzlich einzuhalten,

Bauvorschriften ebenfalls, selbst Grundstückseinfriedungen unterliegen klaren

Vorschriften. Nur wenn es um die Natur geht, wird auf die “Freiwilligkeit” aller

gesetzt.

Konsequent im Sinne des Naturschutzes wäre, dass die Marktgemeinde doch

noch ein solches artenschutzrechtliches Gutachten bis hinauf zur Biberburg in

Auftrag geben würde. Käme es im Anschluss zu notwendigen Grundstücksübernahmen

oder Tausch von Flächen, wären diese dann selbstverständlich

umzusetzen. Das wäre ein riesiger Schritt in die richtige Richtung, um “unser

aller Natur” erfolgreich zu schützen!

Mario Engelhardt

In der Tat befinden sich am benannten Teich Biberspuren, die vom nördlichen

Seitenarm des Hembachs hin zu dem Inselteich führen. Im Seitenarm, sowie

auch im Hauptarm des Hembachs werden Dämme gebaut. Diese werden immer

wieder “aufgelöst”, um ein Überfluten der angrenzenden Wiesen zu verhindern

bzw. zu unterbinden. Ein “Auflösen” der Dämme wäre an dieser Stelle wohl

erlaubt, sagt der Bürgermeister.

Die Grünen forderten eine Ausweitung des zu überprüfenden Bereiches bis

hinauf Richtung Furth an die dort befindliche Biberburg. Leider wurde auch

dieser Gedanke nicht durch die anderen Fraktionen (erwidert) aufgenommen

oder weitergedacht.

Fakt ist nun, dass zwar eine weitere Suche nach einer geeigneten Lösung in

puncto Badeweiher erfolgen soll, dennoch sind die örtlichen Bereiche, in denen

ein solches Unternehmen verwirklicht werden könnte, sehr gering.

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MÄRZ 2021

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2021

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Die Bewerbung zur Ausbildung:

Das Bewerbungsfoto

Ein Bewerbungsfoto auf dem

Lebenslauf ist heute keine Pflicht

mehr:

Nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz

(AGG) dürfen Bewerber

heute erst einmal inkognito bleiben.

Auch die Bewerbung zur Ausbildung

kann demnach problemlos ohne Lichtbild

eingereicht werden. Empfehlenswert

ist das jedoch nicht unbedingt:

Spätestens beim persönlichen

Kennenlernen wird das Geheimnis

um die Identität ohnehin gelüftet.

Abgesehen davon ist ein Bewerbungsfoto

auch ein gutes Mittel, um positiv

aufzufallen – schließlich möchte sich

der Personaler anhand der Bewerbung

ein Bild vom Kandidaten machen.

Lächeln für die Ausbildung –

das Bewerbungsfoto

Wer sich um eine Ausbildung bewirbt,

der sollte nicht am Bewerbungsfoto

sparen; für den ersten Eindruck gibt

es keine zweite Chance! Schmücken

Sie Ihre Bewerbung zur Ausbildung

also lieber nicht mit schlecht belichteten

Automatenbildern oder verwackelten

Party-Schnappschüssen. Auch

ausdruckslose biometrische Passfotos

sind absolut tabu. Clevere Kandidaten

suchen sich für ihr perfektes Bewerbungsfoto

einen professionellen Fotografen,

der sein Handwerk versteht und

kompetente Beratung anbietet.

Mit dem Fachmann können Sie nicht

nur abstimmen, ob Sie in Schwarz-

Weiß oder in Farbe besser zur Geltung

kommen: Er gibt auch Tipps, wie Sie

sich auf Ihrem Bewerbungsfoto offen

und sympathisch präsentieren, ohne

zu unseriös für die Ausbildung zu

wirken. An Styling-Basics wie Frisur

und Garderobe kann der Experte am

Fototermin natürlich nur noch wenig

ändern. Erscheinen Sie daher sauber

frisiert und in angemessener Kleidung.

Wählen Sie am besten ein Outfit, dass

Sie auch zum Vorstellungsgespräch im

betreffenden Unternehmen anziehen

könnten. Im Zweifel gilt die Faustregel:

Lieber etwas zu fein als zu leger.

Größe und Format

Was die sonstige Aufmachung – Makeup,

Piercings, Tattoos – angeht, heißt die

Devise wiederum „Weniger ist mehr“.

Frauen sollten dezent geschminkt,

Männer müssen sauber rasiert sein.

Bei einer Bewerbung zur Ausbildung

liegt die Größe des Bewerbungsfotos

üblicherweise bei ca. 6 × 4,5 cm,

wahlweise im 3:4-Hochformat oder im

4:3-Queformat. Feste Richtlinien gibt

es aber nicht. Zu guter Letzt wird das

fertige Bewerbungsfoto ordentlich und

sauber auf dem Lebenslauf platziert.

Wer für seine Bewerbung ein individuelles

Deckblatt anlegt, sollte das Foto

darauf anbringen.

Text:

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Bewerbungen bitte online unter:

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24

MÄRZ 2021


Zeugnisse und Nachweise

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Was im Anschreiben und im

Lebenslauf steht, haben Sie als

Bewerber selbst in der Hand. Den

Inhalt von Zeugnissen und Nachweisen

nicht. Aus diesem Grund

sind solche Belege und Beurteilungen

von dritter Seite für die

Personaler entscheidende Indizien,

wenn es darum geht, geeignete

Kandidaten für eine Ausbildung

zu finden.

essant. Auch Nebenjobs braucht man

nur dann zu dokumentieren, wenn

die Tätigkeiten in Zusammenhang

mit der Ausbildung stehen, besondere

berufliche Einsatzbereitschaft

beweisen oder ärgerliche Lücken im

Lebenslauf füllen.

Sonstige Nachweise

Legen Sie Zertifikate über absolvierte

Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse,

andere weiterbildende Seminare

– bei, wenn sie für die Ausbildung

wichtig sind. Erkundigen Sie sich, ob

Ihr Ausbildungsbetrieb darüber hinaus

noch weitere Nachweise erwartet:

Wer eine Ausbildung zum Bankkaufmann

beginnen möchte, braucht

zum Beispiel meist ein polizeiliches

Führungszeugnis, viele Feuerwehren

erwarten einen Schwimmnachweis

usw.

Text:

Schulzeugnisse und

Praktikumsnachweise

Die für die Personaler aufschlussreichsten

Dokumente beziehen sich

auf den schulischen und beruflichen

Werdegang des Kandidaten. Schulzeugnisse

beglaubigen Fähigkeiten in

Fächern wie Deutsch und Mathematik,

die man für nahezu jede Ausbildung

braucht. Auch Belege zu Praktika

oder Nebenjobs dürfen nicht fehlen:

Sie bescheinigen praktische Berufserfahrungen

und soziale Kompetenzen.

Grundsätzlich sollte jede wichtige

Angabe im Lebenslauf durch einen

entsprechenden Nachweis untermauert

werden.

Welche Unterlagen Sie außer schulischen

und beruflichen Beurteilungen

sonst noch in die Mappe legen

sollten, hängt stark von der jeweils

angestrebten Ausbildung ab. Weiterbildungskurse

belegen zwar immer

Engagement, werden aber erst mit

direktem Berufsbezug wirklich inter-

Azubis 2021,

wir bilden aus!

Beton- und

Stahlbetonbauer

(m/w/d)

Maurer

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MÄRZ 2021

25


2021

ZAM-Online –

Erste virtuelle Ausbildungs- und Studienmesse

in der Bildungsregion Landkreis Roth &

Stadt Schwabach

Messe digital - Berufsorientierung im neuen Format

Schon mal Termin vormerken!

Donnerstag, 11.03.2021 (09:00 Uhr)

bis Mittwoch, 24.03.2021 (24:00 Uhr)

Das Frühjahr ist traditionell die Zeit der Ausbildungsmessen. Aufgrund der

weiterhin unklaren Entwicklungen der Corona-Pandemie mussten alle Veranstaltungen

in der Bildungsregion Landkreis Roth und Stadt Schwabach in diesem

Jahr abgesagt werden. Um die Schüler*innen und Unternehmen dennoch beim

Thema Berufsorientierung zu unterstützen, haben das Regionalmanagement

des Landratsamts Roth („Abi und dann?“), das Bildungsmanagement und die

Wirtschaftsförderung der Stadt Schwabach, die Stadt Roth („Nacht der Ausbildung

Roth“) und die Stadt Hilpoltstein („Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse“) die

ZAM-Online - die Zentrale AusbildungsMesse in der Bildungsregion Landkreis

Roth & Stadt Schwabach ins Leben gerufen.

14 Tage Online-Messe rund um die Uhr

Von Donnerstag, 11.03.2021 (09:00 Uhr) bis Mittwoch, 24.03.2021 (24:00

Uhr) können sich alle interessierten Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte rund

um die Uhr virtuell und interaktiv über eine große Auswahl an verschiedenen

Ausbildungsberufen, über (duale) Studiengänge, Wege nach dem Abitur sowie

Freiwilligendienste informieren.

Kontakt per Live-Chat

Zusätzlich stehen die Aussteller an folgenden Tagen für einen persönlichen

Kontakt per Live-Chat zur Verfügung:

Samstag, 13.03.2021 von 10 bis 13 Uhr,

Mittwoch, 17.03.2021 von 14 bis 17 Uhr,

Freitag, 19.03.2021 von 16 bis 19 Uhr,

Dienstag, 23.03.2021 von 14 bis 17 Uhr.

Angebot für Eltern

Auch Eltern können das Angebot nutzen und sich von zu Hause aus ganz

unkompliziert per Smartphone, Tablet oder Computer gemeinsam mit ihren

Kindern in die virtuelle Messe einloggen. Die ZAM-Online ist eine wertvolle

Orientierungshilfe bei der nicht immer einfachen Berufs- oder Studienwahl und

schafft die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit regionalen Unternehmen

und Institutionen.

Online-Registrierung

Alle Besucher*innen können sich unter www.zam-online.com informieren sowie

auch gleich kostenlos für die Messe registrieren. Einen spannenden Messebesuch

und viel Erfolg bei der Ausbildungs- und Studienplatzsuche in der Region

wünscht das gesamte ZAM-Online-Team!

26

MÄRZ 2021


© industrieblick- stock.adobe.com

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Die Speck Firmengruppe -

Familienunternehmen weltweit aktiv

Die Speck Firmengruppe ist ein Familienunternehmen im Wirtschaftsbereich

Maschinenbau mit Stammsitz in Roth, welches qualitativ hochwertige Pumpen

und Verdichter für industrielle Anwendungen produziert.

Speck ist seit 1909 am Markt aktiv und beliefert mit seinen Produkten

Erstausrüster sowie Anlagenbauer in über 40 Ländern, wobei in der Regel

auftragsbasiert gefertigt wird. Das Unternehmen zeichnet sich hierbei vor

allem durch eine starke Kundenfokussierung, hohe Fachkompetenz und die

Entwicklung individueller Lösungen aus. Speck ist stark exportorientiert und

beschäftigt weltweit über 575 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa

440 am Standort Roth.

Aktuell lernen 28 Azubis in den verschiedensten Ausbildungsberufen in Roth.

Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ausbildungsende

zu übernehmen. Das Ausbildungsangebot bei Speck umfasst acht verschiedene

Berufsbilder, die hier kurz vorgestellt werden.

Industriekaufleute bei Speck erhalten während ihrer Ausbildung Einblick

in alle Abteilungen der Verwaltung. Weiterhin lernen sie die betrieblichen

Abläufe von der Kundenanfrage über Fertigung und Montage bis hin zum

Versand der fertigen Pumpe kennen.

Fachkräfte für Lagerlogistik betreuen den Wareneingang, versorgen die

Produktionsabteilungen mit den notwendigen Teilen zur Fertigung der Pumpen

und versenden sie an Kunden in aller Welt.

Fachinformatiker*innen für Anwendungsentwicklung entwickeln

und programmieren Softwareanwendungen und optimieren bestehende

Anwendungen und Systeme.

Fertigungsmechaniker*innen montieren Bauteile und Baugruppen von

Pumpen und stellen die Qualität der Produkte sicher. Besonders wichtig ist

dabei eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise.

Technische Produktdesigner*innen erstellen und modifizieren

3D-Modelle und technische Zeichnungen. Nach deren Vorlage wird die Pumpe

später produziert.

Elektroniker*innen für Betriebstechnik montieren, verdrahten und

installieren elektrische Anlagen. Außerdem lernen sie, Baugruppen und Geräte

einzustellen und zu prüfen.

Zerspanungsmechaniker*innen lernen während ihrer dreieinhalbjährigen

Ausbildungszeit, Metalle und andere Materialien mittels Drehen, Fräsen und

Schleifen zu bearbeiten. Dabei bedienen und programmieren sie moderne

CNC-Maschinen.

Bei der zweieinhalbjährigen Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik

– Fachrichtung Zerspanungstechnik steht die Metallbearbeitung durch

konventionelle und computergesteuerte Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen

im Vordergrund.

Seit September 2020 bieten wir auch Duale Studiengänge an. Ebenso ist es

möglich, innerhalb eines der angebotenen Schüler-Praktika die verschiedenen

Ausbildungsberufe bei Speck kennenzulernen. Weitere Informationen zum

Thema Ausbildung bei Speck unter www.speck.de.

MÄRZ 2021

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2021

©Daniel Ernst - stock.adobe.com

Wir sind dabei,

bei der regionalen

Online-Messe

„ZAM-Online`“

GEMEINSAM HANDELN:

Ausbildung bei der GIENGER & FUNK KG

in WENDELSTEIN

AUSBILDUNG IN EINER ZUKUNFTSSICHEREN BRANCHE-

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Die Corona-Pandemie wirkt sich auf das gesamte gesellschaftliche Leben aus.

Umso schwerer fällt vielen jungen Menschen die Entscheidung, welchen Weg sie

nach erfolgreichem Schulabschluss einschlagen. Träume, Ideen und Karrierepläne

geraten ins Wanken und schaffen gleichzeitig den Raum für andere Blickwinkel.

Als gefragter Arbeitgeber bietet die GIENGER & FUNK KG aus WENDELSTEIN

Chancen in einer krisensicheren Zukunftsbranche und mit verschiedenen

Ausbildungsberufen im Großhandel für Haustechnik spannende Alternativen

zum Studium. Am 01.09.2021 ist wieder Ausbildungsstart.

Insgesamt bildet die GIENGER & FUNK KG derzeit 35 Azubis aus. Seit Jahren mit

steigender Tendenz. Angehende Berufskraftfahrer, Fachkräfte für Lagerlogistik

oder Auszubildende zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement

beginnen hier ihre berufliche Laufbahn. Mit Erfolg. Die

Übernahmequote liegt bei über 90 Prozent. Das Motto „Fordern und Fördern“

bewährt sich, um den Unternehmens-Nachwuchs auf das Berufsleben vorzubereiten.

Die Azubis von heute sind die erfahrenen Kolleg*innen von morgen.

28

MÄRZ 2021


Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung

„Ihre Bewerbungsunterlagen haben

uns gefallen, wir möchten Sie zu einem

persönlichen Vorstellungsgespräch

einladen“: Ungefähr so könnte Ihre

Einladung zum Vorstellungsgespräch

klingen. Damit sind Sie der ersehnten

Ausbildung bereits ein großes Stück

näher gekommen. Doch noch haben

Sie Ihr Ziel nicht erreicht. Während

sich Anschreiben und Lebenslauf am

heimischen Schreibtisch in aller Ruhe

„aufpolieren“ ließen, müssen Sie

sich im Vorstellungsgespräch in der

unmittelbaren Interaktion beweisen.

Das Vorstellungsgespräch:

Fragen, Antworten – und mehr

Fragen über Fragen: Im Vorstellungsgespräch

zur Ausbildung bekommen

Sie es mit der geballten Neugier

der anwesenden Betriebsvertreter

zu tun. Schnell entwickelt sich ein

lebhaftes Wechselspiel von Fragen und

Antworten, bei dem mehr zur Debatte

steht als nur die nüchternen Daten

und Fakten aus den Bewerbungsunterlagen

– die Chemie muss ebenfalls

stimmen. Jedes Vorstellungsgespräch

ist immer auch ein gegenseitiges

„Beschnuppern“ von Betrieb und

Bewerber.

Typischerweise gliedert sich ein

Bewerbungsgespräch in vier unterschiedliche

Phasen: Am Anfang stehen

Begrüßung und Gesprächseröffnung,

danach konzentriert sich das Gespräch

auf Fragen zur Person des Bewerbers.

Anschließend stellen die Interviewer

das Unternehmen und die Ausbildung

genauer vor und fühlen der

Ausbildungseignung des Kandidaten

auf den Zahn. Am Ende des Vorstellungsgesprächs

besprechen Bewerber

und Betriebsvertreter das weitere

Vorgehen und verabschieden sich.

Ihre inhaltliche Beteiligung ist beim

anfänglichen Abtasten die eine Seite

der Medaille. Wie gut der Einstieg ins

Vorstellungsgespräch gelingt, ist aber

vor allem eine Frage des persönlichen

Auftretens. Anhand von Kleidung,

Erscheinungsbild und Umgangsformen

machen sich die Interviewer

nämlich bereits ein nachhaltiges Bild

vom Bewerber. Beachten Sie daher

die elementaren Etikette-Regeln:

Handy vor dem Vorstellungsgespräch

ausschalten, sich für die Einladung

bedanken, den Ausführungen der

Interviewer aufgeschlossen folgen,

Fragen und Antworten mit freundlicher

Mimik und Gestik begleiten.

Fragen zur Person: Der Bewerber

stellt sich vor

Im Anschluss stellen die Personalverantwortlichen

in der Regel Fragen

zu Ihrer Persönlichkeit und zu Ihrem

bisherigen Werdegang. Bereiten Sie

sich darauf vor, durch prägnante

Antworten einen kurzen Einblick in

Ihre Persönlichkeit, in Ihre schulische

und berufliche Laufbahn zu geben.

Gute Anknüpfungspunkte sind zum

Beispiel Praktika, Ferienjobs, Hobbys

oder Schulfächer, in denen Sie besonders

gut waren.

In puncto Bewerbungsmotivation,

Berufswahl und persönlicher Hintergrund

fragen die Interviewer mit

Sicherheit sehr genau nach. Doch auch

hier gilt: Der Großteil der Fragen im

Vorstellungsgespräch zur Ausbildung

lässt sich vorhersehen. Machen Sie

sich daher schon vorab Gedanken,

was Sie antworten könnten, wenn die

Interviewer unter anderem folgendes

wissen wollen: „Was hat Ihre Berufswahl

beeinflusst?“, „Welche Erwartungen

verbinden Sie mit der Ausbildung?“

oder „Was glauben Sie,

welche Voraussetzungen Sie für den

angestrebten Beruf mitbringen?“.

Fragen zu Ausbildung, Betrieb

und Berufsbild

In der dritten Phase des Vorstellungsgesprächs

geben die Betriebsvertreter

von sich aus einige interessante

Antworten zum Betrieb und zur

Ausbildung, die sie konzentriert

verfolgen sollten. Mehr und mehr geht

es nun ins Detail. Berufswahl, Stärken

und Schwächen, berufliche Vorkenntnisse,

Arbeitsverhalten, Wissen über

die Ausbildung – diese und andere

Aspekte werden im Vorstellungsgespräch

sehr gründlich unter die Lupe

genommen.

An geeigneten Stellen lassen sich

bereits in diesem Abschnitt des

Bewerbungsgesprächs eigene Fragen

einflechten. Aber besser nicht zum

Thema Gehalt: Was Sie während der

Ausbildung verdienen, können Sie

mühelos im Internet, durch Broschüren

oder auf anderen Wegen in Erfahrung

bringen. Geeignetere Themen sind der

genaue Ablauf der Ausbildung, die

Dauer der Probezeit oder Weiterbildungsmöglichkeiten.

Gesprächsausklang und Verabschiedung

Vorstellungsgespräch, letzter Akt: „Ist

alles geklärt, möchten Sie noch etwas

von uns wissen?“ Mit Fragen wie

dieser werden Ihre Gesprächspartner

die Schlussphase im Vorstellungsgespräch

zur Ausbildung einläuten.

Sprechen Sie nun an, was in der

vorangegangenen Unterhaltung noch

nicht beantwortet worden ist. Stellen

Sie eigene Fragen, greifen Sie dazu

gegebenenfalls auf Ihren Notizblock

zurück.

Wenn nichts Wichtiges mehr im

Raum steht, werden die Betriebsvertreter

sicher relativ zielstrebig

auf die Verabschiedung hinsteuern.

Gelegenheit für Sie, sich freundlich

für das Vorstellungsgespräch zu

bedanken. In besonders guter Erinnerung

bleiben Sie, wenn Sie zum

Abschluss noch einmal Ihr Interesse

an der Ausbildung betonen und sich

mit einem verbindlichen Händedruck

höflich verabschieden.

Text:

Begrüßung und Gesprächseröffnung

Die Gesprächseröffnung geschieht

oft durch Fragen wie „Wie war ihre

Anreise?“ oder „Ob uns der Tag noch

Sonnenschein bringt?“. Solche Small-

Talk-Angebote sollen das Eis brechen

und eine angenehme Atmosphäre

schaffen. Erfahrungsgemäß erhalten

Sie am Anfang des Gesprächs auch

eine kurze Vorstellung des Unternehmens,

bei der Sie konzentriert

zuhören sollten: Manchmal werden

diese Infos später noch einmal diskret

„abgefragt“.

MÄRZ 2021

29


2021

ANZEIGE

Eine Ausbildung im Gesundheitswesen: zukunftssicher und gefragt

DAS MEDIC-CENTER NÜRNBERG BILDET IN VERSCHIEDENEN

BEREICHEN AUS

Das Medic-Center Nürnberg ist seit vielen Jahren Ausbildungsbetrieb für den

Beruf der Medizinischen Fachangestellten. Seit einigen Jahren gehören Berufsbilder,

wie Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Fachinformatiker für Systemintegration

oder auch Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation dazu.

Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten ist vielen sicher noch unter

der alten Bezeichnung Arzthelferin bekannt. Vor ein paar Jahren wurde das

Berufsbild modernisiert, umfangreich ist die Tätigkeit in einer Praxis jedoch nach

wie vor geblieben. Die MFA, wie die Berufsbezeichnung abgekürzt wird, ist für

eine Vielzahl von Aufgaben und Prozesse in der Arztpraxis verantwortlich. Von

der Koordinierung der Behandlungstermine, über die Aufnahme der Patienten

an der Anmeldung, die Unterstützung des Arztes bei seiner Behandlung im

Sprechzimmer und letztlich sogar bis hin zu Laborarbeiten, ist der Arbeitstag

einer MFA äußerst abwechslungsreich. In der dreijährigen dualen Ausbildung

lernen die „Lehrlinge“ alles, was sie für diesen Alltag wissen müssen und

werden im Medic-Center auch vom ersten Tag an mit eigenen kleinen Verantwortungsbereichen

betraut.

Neben der Arbeit in den Praxen vor Ort, bildet das Medic-Center Nürnberg

aber auch in seiner über 30-köpfigen Verwaltung eigene Kaufleute im Gesundheitswesen

aus. Eine Ausbildung, die in vielen Bereichen des Nürnberger MVZs

angesiedelt ist:

„Wir sind ein großes MVZ mit 36 Praxen, über 130 Ärzten und 400 Mitarbeitern,

das in Nürnberg und Umgebung dezentral aufgestellt ist,“ erzählt Norbert Schöll,

ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Medic-Centers Nürnberg.

„Viele in unseren Praxen anfallende Tätigkeiten werden zentral abgewickelt

und in unserer Verwaltung organisiert und bearbeitet, wie zum Beispiel Buchhaltung,

Personalabteilung, Zulassungsmanagement, Abrechnung, Controlling,

IT und auch Marketing gehört heute dazu. Da war es für uns selbstverständlich

neben der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA, früher Arzthelferin),

die ausschließlich in der Arztpraxis stattfindet, auch Ausbildungen

im kaufmännischen Bereich unserer Verwaltung anzubieten. Wir sind in den

letzten Jahren stark gewachsen und haben eine ganz eigene Struktur, die ihres

gleichen sucht. Da macht es Sinn, sich den Nachwuchs ein Stück weit auch

selbst heranzuziehen.“

Heute zählt das Medic-Center Nürnberg 48 Auszubildende aus den Bereichen

Medizinische/r Fachangestellte/r, Kauffrau/mann im Gesundheitswesen, Kauffrau/mann

für Marketingkommunikation, Kauffrau/mann für Systemintegration.

KONTAKT:

Medic-Center Nürnberg

www.mediccenter.de

Azubi (m/w/d)

zum HörAkustiker

ab dem 1. September 2021 gesucht!

Wir berateN Sie gerNe!

Natürlich auch K affee uNd KucheN

30

MÄRZ 2021


©Daniel Ernst - stock.adobe.com

„Die Ausbildung hat bei uns einen

großen Stellenwert“

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„Ich mag es gern, wenn die Teile, die ich fertige, auch wirklich in der Abteilung

gebraucht werden!“, begeistert sich Zerspanungsmechaniker-Azubi Felix Florian.

„Oder ich bekomme aus der Fertigung sogenannte Nacharbeiten. Das bedeutet,

dass ein Teil beschädigt wurde oder ein Lieferant etwas nicht ganz korrekt

gefertigt hat und ich es in Ordnung bringe. Ich weiß dann, dass meine Arbeit

in einer Maschine landet, die irgendwo in der Welt aufgestellt wird – und nicht

im Abfall!“ Bis es allerdings so weit ist, fängt der Azubi klein an. Zu Beginn gibt

es Grundtechniken zu erlernen, ganz klassisch mit Bohren, Feilen usw. Auch hier

entsteht am Ende ein fertiges Produkt, wie ein Miniatur-LKW mit beweglichen

Teilen. Nach und nach, mit steigenden Kenntnissen, erweitern sich die Aufgaben.

„Es ist anders als in der Schule. Natürlich muss ich mich konzentrieren, aber die

Aufgaben sind abwechslungsreich und machen viel mehr Spaß.“

Was machen Zerspanungsmechaniker? Grob gesagt: Arbeiten, bei denen Späne

anfallen. Hauptsächlich bedienen sie große, oft computergesteuerte Maschinen,

auf denen Teile für die Endprodukte hergestellt werden. Genaues Arbeiten und

gute Mathe-Kenntnisse sind hier wichtig. Mathe deswegen, weil Flächen, Rauminhalte

oder Winkel zu berechnen sind. Er oder sie muss die Maschinen richtig

einstellen bzw. programmieren; dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.

Die gewerbliche Ausbildung teilen sich gleich drei hauptamtliche Meister.

„Das ist schon Luxus, aber die Ausbildung hat bei uns einfach einen großen

Stellenwert“, bekräftigt Markus Hindelang, der jüngste der drei, „Ich habe

Was machen Zerspanungsmechaniker?

Grob gesagt: Arbeiten, bei denen

Späne anfallen

selbst hier gelernt, das ist noch gar nicht so lange her!“ Bei Niehoff landen

fast alle Auszubildenden am Ende ihrer Ausbildung in einer festen Stelle. Azubi

Johannes Forster findet das besonders gut: „Einerseits habe ich die Sicherheit

eines großen Unternehmens, andererseits ist die Größe noch so überschaubar,

dass ich die Kolleginnen und Kollegen persönlich kenne.“

Die Schwabacher Maschinenfabrik Niehoff ist Weltmarktführer bei Anlagen für

die Draht- und Kabelindustrie im Nichteisenmetall-Sektor. Sie beschäftigt in

Schwabach rund 450 Mitarbeiter, in den weltweiten Niederlassungen sind es

weitere 350. Niehoff-Maschinen werden eingesetzt, um Drähte für Hausinstallationsleitungen

zu fertigen, für die Bordelektronik im Auto, für dicke Hochspannungsleitungen

bis hin zu hauchdünnen Anschlussdrähten im Computerbereich.

MÄRZ 2021

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2021

UNTERNEHMERFABRIK LANDKREIS ROTH GMBH

ARBEITSKREIS SCHULEWIRTSCHAFT ROTH-SCHWABACH

Jugendliche sollen sich bewerben!

Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt wird schwieriger! Das ergab sich beim

letzten virtuellen Meeting des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT Roth-Schwabach.

Mehr als 40 Schul- und Unternehmensvertreter aus dem Landkreis sowie

der Stadt Schwabach tauschten sich vergangene Woche kurzfristig aus. Es ging

hauptsächlich um die Auswirkungen der Pandemie auf den Ausbildungsmarkt.

Dabei berichteten Lehrer und pädagogische Fachkräfte von den Schwierigkeiten

ihrer Schüler, eine Praktikumsstelle zu finden. Diese Stellen stehen

nicht wie sonst zur Verfügung, weil die Betriebe wegen der Corona bedingten

Vorsichtsmaßnahmen keine Praktikant*innen aufnehmen können oder das dafür

zuständige Personal schlicht nicht vor Ort, sondern im Homeoffice arbeitet.

Andrea Droglauer, Vorsitzende des Arbeitskreises und Rektorin der Antons-Seitz-

Mittelschule machte deutlich, welche Konsequenzen es hat, wenn Praktika

ausfallen: „Manche Jugendliche sind verunsichert, haben nicht den Mut, sich

zu bewerben oder sie verlieren zum Teil aufgrund von Absagen die Motivation.“

Begünstigt wird ein solcher Stimmungswandel auch dadurch, dass aktuell für

Herbst weniger Ausbildungsplätze angeboten werden als in den Vorjahren.

„Die Firmen sind verständlicherweise vorsichtig“, erklärt Isolde Krahle, die

als Geschäftsführerin des Arbeitskreises mit vielen Ausbildungsbetrieben in

Kontakt steht. Aber es gibt Ausbildungsplätze, weshalb es wichtig sei, dass

Bewerber*innen verstärkt Eigeninitiative zeigen und sich nicht abschrecken

lassen. „Wer mit echtem Interesse Kontakt zu einem Betrieb aufnimmt

und deutlich Willen zeigt, wird auch in diesem Jahr einen Praktikumsplatz

bzw. einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben“, so Krahle, „denn viele

Ausbildungsbetriebe warten noch auf Bewerbungen, weil bisher nur wenige

eingegangen sind.“

Aufgrund der derzeitigen Situation sind auch die Möglichkeiten der Berufsorientierung

eingeschränkt. Aber sie findet statt. So führt die Berufsberatung der

Agentur für Arbeit die Berufsorientierung an den Schulen jetzt virtuell durch.

Auch für Betriebe werden Möglichkeiten gesucht – und an der Realschule Roth

bereits praktiziert -, wie auch Firmen ihre Berufe in den Klassen vorstellen

können. Aber auch die Eltern sind gefordert, ihren Kindern unter die Arme zu

greifen, sei es bei der Berufswahl oder den Bewerbungen für ein Praktikum

bzw. eine Ausbildung.

Unterstützung bei der Bewerbung können Jugendliche außerdem im Bewerbungstraining

bekommen. Aufgrund der aktuellen Lage wird jetzt online

gecoacht. Anmeldungen telefonisch unter 09171- 853830. Weitere Informationen

unter www.ausbildung-roth.de.

Verfasser und Bildquelle:

Unternehmerfabrik Roth GmbH

Mit Engagement findet sich auch in Corona-Zeiten ein

Praktikum oder eine Ausbildung, wie Marvin, der im letzten

Jahr seine Ausbildung zum Kälte- und Klimatechniker bei

B&L Büchenbach gestartet hat und von Eva Schermeyer von

Unternehmerfabrik mit einem Geschenk zum Ausbildungsstart

überrascht wurde.

32

MÄRZ 2021


Direktorenwechsel

im ARVENA

REICHSSTADT

PR-Text

Foto: Unternehmerfabrik

Heiko Dilger übernimmt von Ehepaar Schrödl-Palermini die

Direktion des Arvena Reichsstadt Hotels im Kurort Bad Windsheim.

Nachdem die Übergabephase erfolgreich abgeschlossen wurde, geben Regina

Schrödl-Palermini und Domenico Palermini nach über 16 Jahren in Bad Windsheim

die Leitung des vier Sterne Hauses an Heiko Dilger ab.

Den Traumjob von überall aus finden: Die überarbeitete

Homepage www.ausbildung-roth.de bietet bald noch

mehr Infos für zukünftige Azubis.

Regionale Ausbildungsbetriebe

im neuen Gewand

Die Pandemie bringt uns mehr und mehr in die digitale Welt. Die Unternehmerfabrik

und der Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT Roth-Schwabach machen das

Beste daraus: Sie schaffen ein erweitertes Angebot auf ihrer Online-Plattform

für den Ausbildungsmarkt in unserer Region.

Unter www.ausbildung-roth.de findet man die Ausbildungsbetriebe des Landkreises

Roth und der Stadt Schwabach gelistet. Darauf wird bei der Neugestaltung

aufgebaut: Jeder Ausbildungsbetrieb soll die Möglichkeit bekommen, sich

umfangreich zu präsentieren, etwa mit Fotos, Videos oder Social-Media-Verlinkungen.

„Virtuelle Unternehmenspräsentationen sind nicht mehr wegzudenken

- die pandemiebedingten Restriktionen haben zu verstärkter Online-Aktivität der

Unternehmen geführt“, erklärt Felix Lehnhoff, stellvertretender Geschäftsleiter

der Unternehmerfabrik, die das Projekt federführend initiiert hat. „Auf unserer

Homepage bündeln wir die Präsentationen der einzelnen Betriebe und stellen

sie dem zukünftigen Azubi gesammelt zur Verfügung, sodass dieser nicht mehr

einzelne Jobbörsen und Unternehmenswebseiten durchforsten muss.

Unter dem Ehepaar konnten zahlreiche Renovierungsarbeiten durchgeführt

werden und das Hotel mit seinen großen Veranstaltungsräumen und dem

Restaurant „Alte Schule“ erfolgreich im Kurort etabliert werden.

Nach Stationen unter anderem an der Ostsee und in der Schweiz bringt Herr

Dilger umfangreiche Erfahrung im Hotel- und Restaurantfach sowie bei der

Umsetzung von zahlreichen Events wie Berlinale, Bayreuther Festspiel und

World Economic Forum mit. Darüber hinaus kennt er als begeisterter Sportler

die Bedürfnisse der anvisierten aktiven Gäste. Dank dem gut geschulten, langjährigen

Team bestehen beste Voraussetzungen die Gäste in den 112 Zimmern

und dem Tagungszentrum rundum professionell zu verwöhnen.

Die Arvena Hotels bedanken sich bei der Familie Schrödl-Palermini für Ihren

langjährigen Einsatz und wünschen Herrn Dilger einen guten Start.

Mehr Informationen zu gibt es unter: www.arvena-reichsstadt.de

Die überarbeitete Homepage wird voraussichtlich ab April dieses Jahres an

den Start gehen und mit neuen, aber auch altbewährten Inhalten aufwarten.

Es bleiben z. B. der Veranstaltungskalender mit den Terminen zur Berufsorientierung,

die Tipps zur Bewerbung oder Erfolgsgeschichten zum Thema „Karriere

mit Lehre“. Alle regionalen Ausbildungsbetriebe können sich ab sofort bei der

Unternehmerfabrik unter Tel. 09171- 853830 melden und die Inhalte für ihre

Präsentation abstimmen. Das Angebot bleibt nach wie vor kostenfrei.

Jutta Siemantel, Vorsitzende des Arbeitskreises auf Wirtschaftsseite und bei

OrgaCard in Sachen Azubiwerbung selbst engagiert, ist stolz auf die Kooperation

mit der Unternehmerfabrik: „Nur durch die Gemeinschaftsarbeit ist es

möglich, dass wir ein Angebot dieser Form für unsere Region schaffen können.

Der Ausbildungsmarkt braucht aktuell Initiative und all die Betriebe benötigen

eine Plattform, auf der sie sich dauerhaft attraktiv zeigen können.“

Auch Andrea Droglauer, Vorsitzende auf Schulseite und Rektorin der Anton-Seitz-

Mittelschule, bestätigt die Dringlichkeit einer einheitlichen Lösung: “Die Schüler

brauchen Orientierung im Online-Dschungel und wichtige Informationen zu

Ausbildung und Praktika am besten aus einer Hand und dauerhaft verfügbar“.

Auch wenn die Pandemie ausgestanden ist und zum normalen Leben zurückgekehrt

werden kann, werden die Angebote in der Online-Welt voraussichtlich

weiterhin stark genutzt werden, da sie einfach, schnell und bequem abgerufen

werden können. Mit dem Relaunch sind Unternehmerfabrik und Arbeitskreis

somit auch darauf vorbereitet.

Eva Schermeyer, Unternehmerfabrik

MÄRZ 2021

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2021

UNTERNEHMERFABRIK LANDKREIS ROTH GMBH

ARBEITSKREIS SCHULEWIRTSCHAFT ROTH-SCHWABACH

Virtuelle Beratung

für Jugendliche

Normalerweise sind unsere Bewerbungstraining-Teams in Roth oder Hilpoltstein

vor Ort und beraten persönlich. Aufgrund von Corona kann jedoch nach wie

vor kein persönliches Coaching stattfinden. Deshalb bietet Herr Peter Bauer

von unseren Ehrenamtlichen aus Roth ab sofort eine virtuelle Beratung für die

Jugendlichen an.

Die Terminvereinbarung läuft nach wie vor über den Arbeitskreis SCHULEWIRT-

SCHAFT Roth-Schwabach bzw. die Unternehmerfabrik. Anmeldung telefonisch

montags bis freitags unter Tel. 09171-853830.

PTA-Schule Nürnberg

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Isolde Krahle

Wer einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Gesundheitsberuf

erlernen möchte, sollte sich „Pharmazeutisch-technische Assistentin/

Assistent“ – kurz PTA - genauer ansehen.

Der Beruf verbindet Naturwissenschaften, Handwerkliches und den Umgang

mit Menschen. Arbeitgeber, wie z.B. Apotheken melden dringenden Bedarf

und damit einen sicheren Arbeitsplatz. Die Berufsfachschule für PTA in

Nürnberg bildet seit über 50 Jahren erfolgreich aus und jährlich beginnen 60

Schülerinnen und Schüler in gut ausgestatteten Fachräumen ihre 2,5jährige

Ausbildung.

Wer mehr über Schule, Ausbildung und Beruf erfahren

möchte, ist herzlich zu einem der regelmäßigen

virtuellen Infoabende der Schule eingeladen.

»Komplizierte Aufgaben brauchen

einfache Lösungen«

Wir sind ein mittelständischer Betrieb in der

Metallverarbeitung, Wasserstrahl-, Laser- und

Plasmabrennschneidbearbeitung sowie Landtechnik.

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Wendelstein suchen wir zum 01.09.2021

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Telefon 09129 / 29 45 O

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MÄRZ 2021


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MÄRZ 2021

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UNSER EXTRA -

STEUER § RECHT

GEBEN MIT „WARMER HAND“ –

VOR- UND NACHTEILE DER VORWEGGENOMMENEN ERBFOLGE

Eigentümer einer Immobilie denken gelegentlich darüber

nach, diese bereits zu Lebzeiten auf ein Kind zu übertragen.

Die sogenannte „vorweggenommene Erbfolge“ kann aus

mehreren Gründen Vorteile mit sich bringen, will aber gut

überlegt sein, da die Konsequenzen weitreichend sind.

Häufig ist das Sparen von Erbschaftsteuer der Grund für

die vorweggenommene Erbfolge. Aber auch die Existenzsicherung

eines Kindes, das Vermeiden von Streit unter

mehreren Kindern im Falle einer Erbauseinandersetzung, eine

erwünschte Minderung des Pflichtteils eines der Kinder oder

auch der Erhalt des Familienvermögens im Falle einer pflegebedingten

Heimunterbringung können Beweggrund sein.

Der Freibetrag eines Kindes bei der Erbschafts- und Schenkungssteuer

liegt derzeit bei 400.000 €. Durch das rapide

Ansteigen der Immobilienwerte in den vergangenen Jahren

kann dieser Freibetrag im Erbfall inzwischen schnell überschritten

werden, insbesondere wenn mehrere Immobilien

oder zusätzlich noch größere Ersparnisse vorhanden sind.

Der Freibetrag wird sowohl bei einer Schenkung wie auch

bei einer Erbschaft gewährt und kann nach 10 Jahren neu

ausgeschöpft werden. Durch Übertragung von Vermögen zu

Lebzeiten kann daher eine mehrfache Nutzung des persönlichen Freibetrages

erreicht werden.

Zu bedenken ist allerdings, dass die Zukunft nicht vorhersehbar ist und Eltern

unter Umständen das verschenkte Vermögen selber einmal benötigen, um

ihren Lebensunterhalt im Alter zu sichern. Unerwartete Ausgaben, plötzliche

Erkrankungen oder anfallende Pflegekosten können schnell zu einer Verarmung

des Schenkenden führen. Auch bei dem beschenkten Kind können Umstände

eintreten, die einen Verlust der übertragenen Immobilie zur Folge haben können,

wie ein zu zahlender Zugewinnausgleich im Falle einer Ehescheidung, die

Zwangsvollstreckung in die übertragene Immobilie durch Gläubiger oder auch

der Tod des Kindes. Vereinbart werden sollte daher in jedem Fall ein Rückforderungsrecht

beim Eintreten bestimmter Situationen.

Häufig findet daher auch die Übertragung einer Immobilie auf die nächste

Generation unter Vorbehalt eines Nießbrauchs statt. Dies bedeutet, dass rechtlich

betrachtet Eigentümer der Immobilie dann zwar das beschenkte Kind ist, die

Eltern die Wohnung oder das Haus aber weiterhin wie ein Eigentümer nutzen

– also selber bewohnen, aber auch vermieten können.

Hier muss geregelt werden, wer die laufenden Kosten, aber auch die Aufwendungen

für anfallende Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten trägt.

Es sollte ferner überlegt werden, ob die Schenkung auf den Pflichtteil des Kindes

anzurechnen ist oder gar ein Ausgleich gegenüber den Geschwistern zu erfolgen

hat. Häufig empfiehlt sich daher im Zusammenhang mit der Übertragung einer

Immobilie auf ein Kind auch das zeitnahe Errichten eines Testaments.

©Romolo Tavani - stock.adobe.com

Das Geben mit warmer Hand muss daher wirklich gut überlegt und geplant

werden. Hierzu ist die Beratung durch eine Anwaltskanzlei erforderlich, deren

Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich des Erbrechts liegt. Dort werden Ihnen alle

Vor- und Nachteile aufgezeigt, Risiken durchdacht und minimiert und ein für Sie

maßgeschneidertes Konzept erarbeitet. Letztendlich wird Ihnen auch der Kontakt

zu einem Notariat vermittelt, das die Übertragung der Immobilie beurkundet.

Susanne Kaiser

Rechtsanwältin in Wendelstein

Rechtsanwalt

Michael Schwarz

Pfinzingplatz 1 • 90537 Feucht

Tel. (0 91 28) 30 28 • Fax (0 91 28) 1 35 04

E-Mail: RA.Schwarz.Michael@gmx.de

KANZLEI NÜRNBERG

Schmausenbuckstraße 90

90480 Nürnberg

Tel: +49 (0) 911 • 54 49 51 /-52

Fax +49 (0) 911 • 54 12 40

KANZLEI LAUF

info@oehlen-kaltenbrunner.de

www.oehlen-kaltenbrunner.de

Siebenkeesstraße 6

91207 Lauf

Tel: +49 (0) 9123 • 40 05

Fax +49 (0) 9123 • 99 315

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UNSER EXTRA

DEM FISKUS EINE LANGE NASE MACHEN -

ADOPTION SPART STEUERN

©Andrey Popov - stock.adobe.com

Seine Skatbrüder nannten ihn Rockefeller. Das war natürlich übertrieben, aber

Karl Strebsam hatte sein Leben lang hart gearbeitet. Er lebte bescheiden in

einer kleinen Mietwohnung - trotz € 450.000 auf der hohen Kante. Seine Frau

war vor einigen Jahren an Krebs verstorben. Kinder waren ihnen nicht vergönnt

gewesen. Er hatte ein gutes Verhältnis zu seiner Schwester und deren drei

Kindern. Am liebsten war ihm seine Nichte Marta, die sich neben ihrer eigenen

Familie rührend um ihn kümmerte.

Als Karl Strebsam beim Skat mit seinen Freunden diskutierte, wie er zugunsten

seiner Angehörigen ein möglichst steuergünstiges Testament machen könne,

erhielt er von ihnen den Tipp, sich durch einen Notar beraten zu lassen. Diese

Beratung ist kostenlos, wenn sie später zu einem notariellen Testament führt.

Durch ein notarielles Testament werden Fehler vermieden und zudem die meist

höheren Kosten für einen späteren Erbscheinantrag gespart.

Notar Pfennigfuchser riet Karl Strebsam, in seinem Testament Marta als Alleinerbin

einzusetzen und seiner Schwester sowie Martas beiden Brüdern je € 20.000

zu vermachen. Außerdem sollte er Marta und deren Ehemann vorschlagen, dass

er Marta adoptieren würde. Im ersten Moment war Karl empört. Marta war

doch die Tochter seiner eigenen Schwester. Aber Pfennigfuchsers Argumente

ließen sich hören:

Seit der Erbschaftsteuerreform 2009 sind diejenigen, die keinen Ehepartner

oder Kinder haben, schlecht dran. Sie müssen mit dem Gedanken leben, dass

bei ihrem Tod Vater Staat kräftig miterbt – falls sie nicht eine gemeinnützige

Einrichtung als Erben einsetzen. Selbst für nahe Verwandte wie Geschwister oder

Neffen und Nichten beträgt der steuerfreie Betrag nur € 20.000. Deshalb schlug

der Notar dem Karl Strebsam Barvermächtnisse in Höhe dieses Freibetrages für

seine Schwester und die beiden Neffen vor.

Von dem über den Freibetrag hinaus gehenden

Nachlass beträgt die Erbschaftsteuer

bis zu € 75.000 15 %

bis zu € 300.000 20 %

bis zu € 600.000 25 %

bis zu € 6.000.000 30 %

Marta würde als Nichte von dem ihr verbleibenden Erbe in Höhe von € 390.000

ebenfalls nur € 20.000 steuerfrei erhalten. Auf € 370.000 müsste sie € 92.500

Erbschaftsteuer zahlen.

Ein Erwachsener kann einen anderen Erwachsenen insbesondere dann adoptieren,

wenn nach Auffassung des Familienrichters ein Eltern-Kind-Verhältnis

besteht. Deshalb könnte Karl Strebsam zwar nicht seine eigene Schwester, aber

seine Lieblingsnichte adoptieren. Da Marta verheiratet ist, müsste ihr Ehemann

zustimmen. Als Adoptivtochter würde ihr Freibetrag auf € 400.000 anwachsen.

Damit würde Karl Strebsam sein Vermögen steuerfrei an seine nächsten Angehörigen

vererben können.

Der Autor ist Mitglied der DANSEF Deutsche Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung

für Erb- und Familienrecht e. V.

Rechtsanwalt, Notar

Dr. phil. Dieter Riemer/ Bremerhaven

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Wer macht was ?

bauen & wohnen | Handwerk - Immobilien

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MÄRZ 2021


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KIRCHEN

Ev. Kirchengemeinde

Röthenbach b. St. W.:

www.roethenbachstw-evangelisch.de, E-Mail: pfarramt.roethenbach.stw@elkb.de

• Donnerstag, 04.03.

19.00 Uhr Passionsandacht

St. Georg Wendelstein

• Freitag, 05.03.

19.00 Uhr Gottesdienst zum Weltgebetstag,

St. Nikolaus Wendelstein

• Sonntag,07.03.

9.30 Uhr Gottesdienst

(Pfrin. Büttner)

• Donnerstag, 11.03.

19.00 Uhr Passionsandacht, (Gem.-

Ref. Gerstner), St. Georg Wendelstein

• Sonntag, 14.03.

9.30 Uhr Gottesdienst (Pfrin. Graeff)

• Donnerstag, 18.03.

19.00 Uhr Passionsandacht

(Pfrin. Büttner)

• Sonntag, 21.03.

9.00 Uhr Gottesdienst

(Gem.-Ref. Gerstner)

• Donnerstag, 25.03.

19.00 Uhr Passionsandacht

(Pfrin. Graeff)

• Sonntag, 28.03.

9.30 Uhr Gottesdienst zum Palmsonntag,

wenn möglich familienfreundlich

(Pfrin. Graeff)

18.00 Uhr ökum. Gottesdienst-

Auftakt zum Bibelmarathon,

St.Georg Wendelstein

• Donnerstag, 01.04.

19.00 Uhr Gottesdienst zum Gründonnerstag

mit AM, St. Georg,

Wendelstein (Gem.-Ref.Gerstner)

• Freitag, 02.04.

9.30 Uhr Gottesdienst zum

Karfreitag (Pfrin. Graeff)

Passionsgottesdienste in

Wendelstein

Ab 25.2., jeden Donnerstag um

19 Uhr, laden die Gemeinden

Wendelstein und Röthenbach bei

St. Wolfgang zu musikalisch besonders

gestalteten Passionsandachten

in der St-Georgs-Kirche ein.

Weltgebetstag

Herzliche Einladung zum ökum.

Gottesdienst zum Weltgebetstag,

dieses Jahr aus Vanuatu unter dem

Motto:“Worauf bauen wir“

Ab 19 Uhr feiern wir in St. Nikolaus

Gottesdienst, bereits um 18.30 Uhr

gibt es Informationen zu Vanuatu.

Wer sich dem Gottesdienst vor

Ort nicht anschließen kann, dem

empfehlen wir die Übertragung

auf dem Fernsehsender BibelTV,

ebenfalls am 5.3. um 19 Uhr oder

unter www.weltgebetstag.de. Der

Fernsehgottesdienst ist ebenfalls

ökumenisch und wird musikalisch

gestaltet von der Gruppe „effata“

aus der Jugendkirche Münster.

Bibelmarathon Palmsonntag

bis Ostersonntag

Wieder ist der Bibelmarathon

geplant …und zwar ab Palmsonntag,

28.3.2021, nach dem

Auftaktgottesdienst um 18 Uhr in St.

Georg, Wendelstein (Kirchenstr.). In

der Karwoche soll durchgehend die

Bibel gelesen werden, bis Gottesdienst

am Ostersonntag (9 Uhr).

Wir hoffen, dass es möglich sein

wird, und suchen optimistisch

Leser*innen und Zuhörer*innen.

In die Leseliste können sie sich

entweder im evangelischen Pfarramt

Wendelstein oder im katholischen

Pfarramt St Nikolaus eintragen.

Denn mittlerweile hat es gute Tradition,

dass der Bibelmarathon ein

ökumenisches Projekt ist.

Melden Sie sich bei Fragen im

evangelischen Pfarramt Wendelstein

(Tel 09129-286521) oder im katholischen

Pfarramt (09129-4245). Ab

sofort kann man sich in die Leseliste

eintragen. (Alexandra Büttner)

Kath. Pfarrgemeinde St. Nikolaus

Pfarrhaus: Pfr. Michael Kneißl, Gemeindereferentin Gabriele Zucker

Tel.: 09129 / 4245, Fax: 09129 / 5111, www.stnikolauswendelstein.de,

Email: wendelstein@bistum-eichstaett.de

Pfarrbüro: Montag & Dienstag 14.00 - 17.00 Uhr, Mittwoch & Freitag 8.00 – 12.30 Uhr

Regelmäßige Gottesdienste in

St. Nikolaus:

• Samstag:

18.00 Uhr: Vorabendgottesdienst

• Sonntag:

10.00 Uhr: Eucharistiefeier

• Mittwoch:

09.00 Uhr: Hl. Messe

• Donnerstag:

18.20 Uhr: Rosenkranz

19.00 Uhr: Hl. Messe

Begegnungen – Treffpunkte –

geteiltes Leben

• Donnerstag, 04.03.

19.00 Uhr Schwanstetten: Geistliche

Stunde mit Schw. Carmina Unterburger:

„Komm und sieh – Einblicke in die

Klostergemeinschaft von Mallersdorf“

• Freitag, 05.03.

19.00 Uhr Kirche St. Nikolaus: Weltgebetstag

der Frauen

• Sonntag, 07.03.

10.00 Uhr Familiengottesdienst

zum 3. Fastensonntag / Sa & So:

SoliBrot-Aktion

• Sonntag, 07.03.

17.00 Uhr 1. Stationsgebet mit der

KAB am Alten Bahnhof – im Freien!

• Dienstag, 09.03.

19.00 Uhr MISEREOR-

„Spätschicht“: ‚Es geht auch anders‘

• Mittwoch, 10.03.

19.00 Uhr Andacht mit Militärpfr. Dr.

Michael Gmelch, Autor des Buches

„Schickt die Bischöfe in die Wüste –

Aufbruch mit Jesus“

• Freitag, 12.03.

17.30 Uhr Guten-Abend-Gebet:

Psalm, Stille, Melodien aus Taizé

• Samstag, 13.03.

09.30 Uhr „out-door-Andacht“ für die

FirmbewerberInnen: „Hl. Geist-Rallye“

• Sonntag, 14.03.

10.00 Uhr Eucharistiefeier mit

KinderKirche

17.00 Uhr 2. Stationsgebet mit der

KAB – an Ort & Stelle (Näheres folgt!)

• Freitag, 26.03.

18.30 Uhr JugendKreuzweg für

FirmbewerberInnen, Jugendliche &

Junggebliebene

• Sonntag, 28.03.

18.00 Uhr St. Georg: Ökumen.

Auftakt-Andacht zum Bibelmarathon

Freundliche Einladung zum

Ökumenischen Weltgebetstag

der Frauen für alle:

Er findet statt am Freitag, 05.03. in St.

Nikolaus. Ab 18.30 Uhr gibt es Landinformationen

zu VANUATU, ab 19 Uhr einen

ökumenisch gestalteten Gottesdienst.

Wer sich dem Gottesdienst vor Ort nicht

anschließen kann, dem empfehlen wir

die Übertragung: Auf dem Fernsehsender

BibelTV: 05.03.3021, 19.00 Uhr wird dort

und unter www.weltgebetstag.de der

ökumenische, musikalisch untermalte

Gottesdienst aus der Jugendkirche

Münster übertragen.

Die Pfadfinder der DPSG Stamm St.

Nikolaus erinnern an den Anmeldeschluss

Ende März für das diesjährige

Sommerzeltlager!

Aktuelle Infos dazu über die Homepage:

www.dpsgwendelstein.de

Fairer Handel: Die EINE-WELTenWende

e.V. bietet einen Lieferservice an unter

Tel. 270512 (E. Rödel) bzw. 9065180

(M. Kießling); die Bestelllisten dazu

liegen im Kircheneingang aus.

Von Palmsonntag bis Ostern wird

die Hl. Schrift beim Bibelmarathon

von A – Z gelesen. Wer eine Stunde

übernehmen möchte, melde sich für

die Zeit von Mo 17.00 bis Mi 23.00

der Karwoche im kath. Pfarrbüro, für

die anderen Zeiten im evang. Pfarramt.

42

MÄRZ 2021


KIRCHEN

Kath. Pfarramt Maria Königin

Seckendorfstr. 8, 90455 Nürnberg • Telefon 09129/7021,

Fax 09129/26892 • E-Mail: kornburg.nbg@bistum-eichstaett.de

Pfarrbüro: Dienstag und Donnerstag von 14.00 – 16.00 Uhr

Gottesdienste:

• Samstag, 18.30 Uhr

Vorabendmesse

• Sonntag, 9.30 Uhr

Pfarrgottesdienst

• Donnerstag, 19.00 Uhr

Abendmesse

Verschiedenes

• Montag - Sonntag, 01.-07.03.

Caritasfrühjahrssammlung

Aufgrund der Corona-Pandemie

werden zur Caritasfrühjahrssammlung

vom 01.-07.03.2021 keine

Sammlerinnen und Sammler unterwegs

sein. Wir bitten Sie Ihre Spende

zu überweisen auf das Konto: Kath.

Kirchenstiftung „Maria Königin“

IBAN: DE24 7605 0101 0001 2544 91

Verwendungszweck: Spende für

Caritas

Evangelische – Freikirchliche

Gemeinde Wendelstein

Zum Handwerkerhof 7, 90530 Wendelstein

Tel.: 09129 / 28 77 37, www.efg-wendelstein.de

Gottesdienst

Sonntag 10.00 Uhr mit Anmeldung, da

aufgrund der aktuellen Lage nur begrenzt

Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Der Gottesdienst wird weiter auch

über Zoom angeboten. Anmeldung

unter: Gottesdienst@efgw.de

• Sonntag, 07.03.

Predigtgottesdienst – Die Gefahr des

Reichtums, J. Schmid

• Sonntag, 14.03.

Spezial-Gottesdienst – Aussendung

Familie Martella, T. Mühling

• Sonntag, 21.03.

Predigtgottesdienst – Was habe ich

davon Jesus nachzufolgen?

K. Dürrbeck

• Freitag, 05.03.21

19.00 Uhr Weltgebetstag „Worauf

bauen wir?“ Vanuatu), in der Kirche

Maria Königin

• Sonntag, 14.03.21

09.30 Uhr Pfarrgottesdienst mit

Vorstellung der Firmlinge

• Freitag, 26.03.21

19.30 Uhr Bußgottesdienst

• Sonntag, 28.03.21

09.30 Uhr Palmweihe und Pfarrgottesdienst

• Donnerstag, 01.04.21

20.00 Uhr Abendmahlsgottesdienst

• Freitag, 02.04.21

15.00 Uhr Beichtgelegenheit nach

Vereinbarung – feierliche Karfreitagsliturgie

mit Kreuzverehrung

• Sonntag, 28.03.

Predigtgottesdienst mit Abendmahl

– 5-Stunden-Woche bei vollem

Lohnausgleich?, L. Rosero

Hauskreis Junge Erwachsene:

(ab 18 J.)

Rednitzhembach jeden Montag

Hauskreise:

Büchenbach

Feucht

Schwabach

Wendelstein

Pyrbaum

Mo. alle 14 Tage

jeden Dienstag

jeden Dienstag

jeden Dienstag

Samstag (nach Abspr.)

Evangelisch-Lutherische

Kirchengemeinde Kornburg

Kornburger Hauptstr. 31, 90455 Nürnberg – www.kornburg.com

• Donnerstag, 4.3.

20-22 Uhr Posaunenchor-Probe -

findet wegen Corona nur unregelmäßig

statt. Ort und Zeit bitte erfragen

• Freitag, 5.3.

19 Uhr Weltgebetstag aus Vanatu:

Worauf bauen wir? Live-Stream

aus der Katholischen Kirche Maria

Königin, Kornburg mit: Petra Braun

und Doris Stumpner

• Sonntag, 7.3.

10 Uhr Gottesdienst zum Sonntag

Okuli – St. Nikolaus Kirche, mit:

Pfarrer Thomas Braun

• Dienstag, 9.3.

19.30 Uhr KirchenChor-Probe - findet

als Video-Konferenz statt. Technisches

bitte bei Petra Braun erfragen!

• Donnerstag, 11.3.

20 Uhr Posaunenchor-Probe - findet

wegen Corona nur unregelmäßig

statt. Ort und Zeit bitte erfragen

• Sonntag, 14.3.

10 Uhr Gottesdienst zum Sonntag

Lätare – Allerheiligenkirche, mit:

Pfarrerin Sandra Schwarz-Biller

• Dienstag, 16.3.

19.30 Uhr KirchenChor-Probe - findet

als Video-Konferenz statt. Technisches

bitte bei Petra Braun erfragen!

• Donnerstag, 18.3.

20 Uhr Posaunenchor-Probe - findet

wegen Corona nur unregelmäßig

statt. Ort und Zeit bitte erfragen

• Sonntag, 21.3.

10 Uhr Gottesdienst zum Sonntag

Judika – Allerheiligenkirche, mit:

Pfarrerin Sandra Schwarz-Biller

• Sonntag, 21.3.

10 Uhr Kindergottesdienst, VOR

dem Evangelischen Gemeindehaus

Kornburg

• Dienstag, 23.3.

19.30 Uhr KirchenChor-Probe - findet

als Video-Konferenz statt. Technisches

bitte bei Petra Braun erfragen!

• Donnerstag, 25.3.

20-22 Uhr Posaunenchor-Probe -

findet wegen Corona nur unregelmäßig

statt. Ort und Zeit bitte erfragen

MÄRZ 2021

43


KIRCHEN

Evang.-Luth. Kirchengemeinde

Schwand

Pfarramt. Nürnberger Str. 8, Tel. 09170/1358 – Fax 09170/2583, Pfarrer Hermann Thoma

Sekretärin. Renate Pfann, www.schwand-evangelisch.de, E-Mail: pfarramt.schwand@elkb.de

Bürostunden. Di. bis Fr. von 08.30 – 11.30 Uhr, montags geschlossen

• Mittwoch, 03. März

19.00 Uhr Passionsandacht,

Pfr. Lindner

• Freitag, 05. März

19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

zum Weltgebetstag der Frauen,

in der Kath. Kirche Schwanstetten

• Sonntag, 07. März

09.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Thoma

• Miitwoch, 10. März

19.00 Uhr Passionsandacht,

Pfarrerin Ute Lehnes

• Sonntag, 14. März

09.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Thoma

• Mittwoch, 17. März

19.00 Uhr Passionsandacht,

Pfr. Thoma

• Sonntag, 21. März

09.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Thoma

• Palmsonntag, 28. März

09.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Thoma

Evang. - Luth. Pfarramt Leerstetten

Pfarramtsbüro im Pfarrhaus, Further Straße 1,

www.evangelisch-in-leerstetten.de

Telefon 09170/8373 Telefax 09170/8376, E-Mail. pfarramt.leerstetten@elkb.de

Gottesdienste.

• Freitag, 05.03..

19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

zum Weltgebetstag in der

Kath. Dreifaltigkeitskirche Schwand

– Weltgebetstagsteam

• Okuli, 07.03..

9.30 Uhr Gottesdienst – Frau Kolditz

• Dienstag, 09.03..

19.00 Uhr 3. Passionsandacht -

Pfrin. Lehnes

• Lätare, 14.03..

9.30 Uhr Gottesdienst zum Frauensonntag

- Pfr. Vogt + Team

• Dienstag, 16.03..

19.00 Uhr 4. Passionsandacht –

Pfr. Thoma

• Judika, 21.03..

9.30 Uhr Gottesdienst - Pfr. Vogt

• Palmarum, 28.03..

9.30 Uhr Gottesdienst – Dr. Kühlewind

• Gründonnerstag, 01.04..

KEIN GOTTESDIENST

Die Telefonseelsorge steht jeden

Tag rund um die Uhr für Gespräche

zur Verfügung unter der Nummer

0 800 111 0111. Aber auch wir

stehen gerne für Austausch und

Gespräch bereit. Schreiben Sie uns

einen Brief, eine E-Mail oder rufen Sie

an. pfarramt.leerstetten@elkb.de,

Telefon. 09170/8373.

In Ausnahmefällen ist auch ein

persönlicher Termin im Pfarramt

Leerstetten nach telefonischer

Absprache möglich.

Ev.-Luth. Kirchengemeinde

Wendelstein

St. Georgskirche

• Donnerstag, 4.03.

19.00 Uhr Passionsandacht (Pfrin

Alexandra Büttner)

• Sonntag, 7.03.

9.00 Uhr Gottesdienst (Lektorin

Isolde Heine-Wirkner)

• Mittwoch, 10.03.

19.00 Uhr Stille halbe Stunde

• Donnerstag, 11.03.

19.00 Uhr Passionsandacht (Pfrin

Johanna Graeff)

• Sonntag, 14.03.

9.00 Uhr Gottesdienst (Pfrin Alexandra

Büttner)

• Donnerstag, 18.03.

19.00 Uhr Passionsandacht (Gem.-

Ref. Annette Gerstner)

• Sonntag, 21.03.

9.00 Uhr Gottesdienst (Pfrin Alexandra

Büttner und Jugendreferentin

Ariane Schindler)

• Mittwoch, 24.03.

19.00 Uhr Stille halbe Stunde

• Donnerstag, 25.03.

19.00 Uhr Passionsandacht (Pfrin

Alexandra Büttner)

• Sonntag, 28.03.

9.00 Uhr Gottesdienst – Jubelkonfirmation

(Pfrin Alexandra Büttner)

• Sonntag, 28.03.

18.00 Uhr Auftaktgottesdienst Bibelmarathon

(Pfrin Graeff und Pfr. Kneißl)

Gemeindezentrum Arche –

Großschwarzenlohe

• Mittwoch, 3.03.

19.00 Uhr Stille halbe Stunde

• Sonntag, 7.03.

10.15 Uhr Gottesdienst (Lektorin

Isolde Heine-Wirkner)

• Sonntag, 14.03.

10.15 Uhr Gottesdienst, (Pfrin

Alexandra Büttner)

• Mittwoch 17.03.

19.00 Uhr Stille halbe Stunde

• Sonntag, 21.03.

10.15 Uhr Gottesdienst (Pfrin Alexandra

Büttner und Jugendreferentin

Ariane Schindler)

• Sonntag, 28.03.

10.15 Uhr Gottesdienst

Anderer Ort

• Freitag, 5.03.

19.00 Uhr Weltgebetstag, kath.

Pfarrkirche St. Nikolaus

Welche weiteren Gemeindeveranstaltungen

möglich sind und angeboten

werden, entnehmen Sie bitte dem Internet:

www.wendelstein-evangelisch.de

Haben Sie ein Anliegen, rufen Sie uns

einfach an (Tel. 286521).

Wir sind für Sie da.

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Kellerstraße 5

90453 Nürnberg

Mobil: 0170/20 55 443

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Tel.: 0911/96 26 30 35

Wir sind Tag

und Nacht für

Sie erreichbar.

44

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Wir sind 6 Tage die Woche durchgehend von 8 bis 20 Uhr

und an Sonn- und Feiertagen im Notdienst für Sie da.

(Notdienst-Bereitschaft im Verbund mit den anderen Apotheken)

Schwarzach Apotheke

Inhaber: Ulrich Piosecny

90530 Wendelstein-Großschwarzenlohe

Rother Straße 1B

im Kaufland

Tel. 09129 / 90 78 84

MÄRZ 2021

45


SERVICE

Bereitschaftsdienst der

Gemeindewerke Wendelstein

E-Werk Wendelstein für die Ortsteile

Wendelstein, Raubersried, Großschwarzenlohe,

Kleinschwarzenlohe,

Sorg und Röthenbach b.St.Wolfgang:

Störungsannahme: 09129/401-271

Rund um die Uhr – Störungsannahme:

0171-3030730

Fernwärme für die Ortsteile Wendelstein

und Röthenbach b. St. Wolfgang: Störungsannahme:

0175-2975622

Wasserwerk Wendelstein für die Ortsteile

Wendelstein, Röthenbach b.St.Wolfgang,

Sperberslohe und Raubersried:

Störungsannahme: 09129/401-275

Außerhalb der Dienstzeiten – Störungsannahme:

0171-3030731

Wasserwerk Großschwarzenlohe (Zweckverband

Schwarzachgruppe) für die Ortsteile

Großschwarzenlohe, Kleinschwarzenlohe,

Königshammer, Neuses und Sorg:

Störungsannahme: 09129/3223

Bauhof Wendelstein Außendienst:

Störungsannahme: 0171-3010986

Breitband Hotline für den Ortsteil Kleinschwarzenlohe:

Störungsannahme: 09129/401-244

Bei Störungen in der Erdgasversorgung

wenden Sie sich bitte an den

Bereitschaftsdienst der N-ergie –

Tel. 0180 2 713 600

(6 Cent pro Anruf aus dem Festnetz)

Zahnärztlicher Notdienst

https://www.notdienst-zahn.de/

VdK Ortsverband Wendelstein

Neues Rathaus, Erdgeschoß, Zimmer 1

von 13 - 15 Uhr

Eine Beratung ist nur mit vorheriger

Terminvereinbarung/ Kreisgeschäftstelle

Schwabach möglich.

Die Besucher müssen am Eingang

läuten. Die Hygiene- und Abstandsregelungen

sind einzuhalten.

Abfallwegweiser Markt Wendelstein

Termine der Rest- und Biomüllabfuhr

Abfuhrgebiet:

Wendelstein, Dürrenhembach, Neuses,

Raubersried, Röthenbach b. St. W.,

Nerreth, Sperberslohe

Entleerung: Montags -

Gerade Kalenderwochen

Abfuhrgebiet:

Erichmühle, Großschwarzenlohe, Kleinschwarzenlohe,

Königshammer, Sorg

Entleerung: Dienstags -

Gerade Kalenderwochen

Die Anlieferung von Restmüll ist

kostenpflichtig!

Allgemeiner Hinweis:

Trotz Abfallvermeidung und

-verwertung fällt in jedem Haushalt

Restmüll an. Deshalb muss auch

künftig auf jedem bebauten

Grundstück mindestens 1 Restmüllgefäß

(Mülleimer) bereitstehen.

Abholtermine von Altpapier und Gelber

Sack - Abfuhrtermine

Abfuhrgebiet

Kleinschwarzenlohe, Dürrenhemmbach,

Erichmühle, Königshammer,

Schloss Kugelhammer, Röthenbach,

Nerreth, Sperberslohe, und folgende

Straßenzüge von Wendelstein:

Adalbert-Stifter-Straße, Am Felsenkeller,

Am Kohlschlag, Am Richtgraben, Am

Spielfeld, Cochläusstraße, Ganghoferstraße,

Gerhart-Hauptmann-Straße,

Handwerkerweg, Hans-Kudlich-Straße,

Hans-Sachs-Straße, Hopfenstraße,

Johann-Höllfritsch-Straße, Kellerstraße,

Kunigunde-Kreuzer-Straße, Raischenpeckstraße,

Richtweg, Richtwiese, Stadlerweg,

Zum Handwerkerhof, Zum Sportheim

Abfuhrtag:

Mittwoch, 24. März 2021

Abfuhrgebiet

Großschwarzenlohe, Raubersried, Sorg

und folgende Straßenzüge von Wendelstein:

Am Mosthaus, Am Wolfsbühl,

Anemonenweg, Anton-Bruckner-Straße,

Äußere Further Straße, Beethovenstraße,

Blumenstraße, Blütenstraße, Brahmsstraße,

Carl-Orff-Ring, Carossastraße,

Dahlienstraße, Farnstraße, Friedrich-

Silcher-Straße, Geranienweg, Händelstraße,

Heuweg, Hohenwarthstraße, In der

Gibitzen, Johann-Trinker-Straße, Joseph-

Haydn-Straße, Krokusstraße, Langäckerleinsweg,

Ludwig-Thoma-Straße,

Margaretenstraße, Max-Reger-Weg,

Mozartstraße, Orchideenstraße, Ostring,

Otto-Hübner-Ring, Pachelbelweg, Pfarrgartenweg,

Richard-Wagner-Straße, Schubertstraße,

Sperbersloher Straße, Südring,

Veilchenstraße, Weberweg, Wilhelm-

Maisel-Straße, Wolfgang-Borchert-Straße,

Zandersstraße, Zu den Lauben

Abfuhrtag:

Donnerstag, 4. März 2021

Mittwoch, 31. März 2021

Abfuhrgebiet

Folgende Straßenzüge von Wendelstein:

Akazienstraße, Am Alten Bahnhof,

Am Fichtenbrünnlein, Am Reichswald,

Am Schießhaus, An der Winterleite,

Doktorsbuck, Drechslerstraße, Eibenstraße,

Enßerweg, Enzianweg, Eschenstraße,

Fabrikstraße, Fliederstraße,

Forststraße, Fuchsenweg, Further Straße,

Georg-Löhlein-Straße, Ginsterweg,

Hans-Bauer-Weg, Hänsenwöhr, Hauptstraße,

Hinterer Mühlbuck, Holunderweg,

Im Winkel, In der Au, Irrlweg, Jegelstraße,

Kastanienstraße, Kirchenstraße, Kleestraße,

Leerstetter Straße, Lilienweg, Lupinenstraße,

Marktstraße, Messererstraße,

Mohnweg, Mühlstraße, Nägeleinsbuck,

Narzissenweg, Nürnberger Straße, Obere

Kanalstraße, Pfarrhof, Primelweg, Querstraße,

Rosenstraße, Röthenbacher

Straße, Schulhofstraße, Schwabacher

Straße, Seitenstraße, Treidelsweg, Tulpenstraße,

Untere Kanalstraße, Untere

Rathausgasse, Unterer Hirtenbuck,

Vorderer Mühlbuck, Wiesenstraße

Abfuhrtage:

Mittwoch, 10. März 2021

Abfuhrgebiet

Neuses

Abfuhrtag:

Dienstag 16. März 2021

Mit Anmeldung ins Bürgerbüro

Das Wendelsteiner Einrichtung hat auch am

Samstagvormittag, 06. März geöffnet

Für das Wendelsteiner Bürgerbüro im

Alten Rathaus gelten aufgrund der

Corona-Pandemie ebenfalls besondere

Regelungen. Am kommenden Samstag,

6. März ist das Bürgerbüro zusätzlich

von 9 bis 12 Uhr erreichbar. Damit

ein Besuch im Alten Rathaus möglich

ist, sind einige Regeln zu beachten.

Ein Einlass ist nur nach vorheriger

Anmeldung und Terminvereinbarung

möglich (Telefon 09129/401-212,

Email: buergerservice@wendelstein.de).

Es besteht die Pflicht einen Mund-Nasen-

Bedeckung zu tragen. Um den Termin im

Bürgerservice-Büro wahrzunehmen,

klingelt der Besucher einfach an der

Eingangstür des Alten Rathauses.

Bürgerservice-Portal

Neben dem persönlichen Besuch im

Bürgerbüro können viele Leistungen

auch von zuhause aus „online“ über

das Bürgerservice-Portal genutzt

werden. Die Bürger können vieles im

Melde- und Urkundswesen, beispielsweise

Meldebescheinigung, Geburtsurkunde,

Eheurkunde, Sterbeurkunde,

Wohnungsgeberzustimmung, unter

www.buergerserviceportal.de/bayern/

wendelstein beantragen.

Versichertenberater im Rathaus

Sprechstunde am Dienstag, 2. März von

16 bis 18 Uhr nur nach Anmeldung

Der nächste Sprechtag der Deutschen

Rentenversicherung durch den Versichertenberater

Ralf Krawatzek im Neuen

Rathaus Wendelstein (Erdgeschoss)

statt. Eine vorherige Terminvereinbarung

ist unter Telefon 0152/57635229 (Anrufbeantworter)

zwingend erforderlich.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind

zusätzliche Regeln zu beachten. Ein

Einlass ins Rathaus ist nur mit Terminvereinbarung

möglich. Es besteht die

Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu

tragen. Um den Termin wahrzunehmen,

klingelt der Besucher an der Eingangstür.

Die Kontaktdaten (Name und Telefon-

Nr.) sind zu hinterlegen.

Paula Pfann

Mitarbeiterin Netz

empfiehlt:

Tel.: 09129 401-285

Schalten Sie den Monitor Ihres Computers

aus, wenn Sie ihn nicht benutzen. Gerade

grafisch aufwendige Bildschirmschoner

verbrauchen viel Strom.

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Wendelsteiner Tafel e.V.

Ausgabestelle:

Röthenbach b. St. Wolfgang

Alte Salzstraße 29

Samstag 14 bis 16 Uhr

Linde Duschner

Tafelleitung

Tel. 09129 / 58 79

Mobil: 0160 / 96 05 95 48

Wendelsteiner.Tafel@gmx.de

46

MÄRZ 2021


SERVICE

Standorte und Bereitstellungstage

der Gartenabfallcontainer

Ganzjährig: Wendelstein /

Recyclinghof, Tel. 09129 / 34 37

Annahmezeiten: Mo.13.00 bis 18.00 Uhr,

Di. bis Fr. 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.00

bis 18.00 Uhr, Sa.8.00 bis 13.00 Uhr

Zusätzlich können Gartenabfälle zu

den üblichen Öffnungszeiten bei der

Kompostieranlage Pyras und dem

Recyclinghof Georgensgmünd angeliefert

werden.

Volle oder fehlende Container

können der Fa. Hofmann unter der

Telefonnummer 09171/847-700

gemeldet werden.

Dauerstandorte:

Kleinschwarzenlohe

Heinrich-Wich-Straße (Bolzplatz)

Großschwarzenlohe

Mittelweg (hinter Parkplatz SCG)

Die Gartencontainer stehen bis

22. November zur Verfügung.

Darüber hinaus stehen im Gemeindegebiet

Wendelstein an folgenden Standorten

und Zeiten Container bereit:

Bereitstellungstage:

Samstag bis Montag

Wendelstein:

Am Alten Bahnhof

13. März – 15. März 2021

20. März – 22. März 2021

27. März – 29. März 2021

Mozartstraße

13. März – 15. März 2021

20. März – 22. März 2021

31. März – 01. April 2021

Neuses:

Römerstraße

06. März – 08. März 2021

Röthenbach b. St. W.:

Nibelungenstraße

(Parkplatz Neuer Friedhof)

06. März – 08. März 2021

13. März – 15. März 2021

20. März – 22. März 2021

27. März – 29. März 2021

Schwarzachhöhe/Fuchsstraße

13. März – 15. März 2021

Sperberslohe:

Am Waldeck / Mühlbach

06. März – 08. März 2021

©Chlorophylle - stock.adobe.com

WIR HABEN LUST AUF KOMMUNIKATION

Ira

Unsere bezaubernde Ira hat sich mittlerweile

zu einer fantastischen Hundelady mit tollem

Charakter entwickelt. Das brave Mädchen (7 J./

kastr.) ist sehr anhänglich, anschmiegsam und

bindet sich eng an ihre Bezugsperson. Die Pflegemama

schwärmt von dem sensiblen, warmherzigen

Wesen ihrer Ira. Mit einem besonderen

“Draht” reagiert sie auf jede mentale Veränderung ihres Menschen. Die liebe Hündin

ist sehr folgsam, gut erzogen, eine ruhige Hausgenossin und mag Kinder. Die mit im

Haushalt lebende Katze wird toleriert. Ein Wermuts-Tropfen ist allerdings geblieben.

Sie ist nach wie vor Rasse bedingt jagdlich motiviert und bei Artgenossen entscheidet

noch immer die Sympathie, wobei Rüden bessere Chancen haben akzeptiert zu

werden. Aber mit diesen Attributen ist sie ja in der Hundewelt nicht alleine. Ira sucht

ein aktives, liebevolles Zuhause in ländlicher Gegend. Ausgiebige Spaziergänge und

eventuell auch Hundesport sind für sie optimal.

Ehrenamtliche Tierfreunde, die das ein oder andere

übernehmen, suchen wir stets. Bitte melden Sie sich doch.

Tierhilfe Franken e.V.

Wir suchen ein neues Zuhause

Tim

Tim (12 J.) ist ein ganz lieber, überaus

freundlicher Rüde, der seinen Menschen

nicht aus den Augen lässt. Leider muss er

wegen persönlicher Veränderungen sein

jetziges Körbchen verlassen. Es ist einfach

zu wenig Zeit für den braven Hundemann.

Ihr Partner für

Der reinrassige kleine Münsterländer ist fit,

gesund, gut erzogen und hatte in jungen

Jahren sogar eine Ausbildung zur Jagd. Die jagdliche Motivation hat allerdings etwas

nachgelassen und die Tendenz zeigt mittlerweile zum Familienhund. Kinder,

hundeerfahrene Katzen, Artgenossen, alle werden respektiert.Unser Hübscher ist

der ideale Partner für ausgiebige Spaziergänge, die er auch benötigt, und darüber

hinaus ein begeisterter Beifahrer im Auto. Tim ist ein so treuer und anhänglicher

Hund, dass ihm das Alleinbleiben wirklich schwer fällt. Ideal wäre deshalb eine

Familie in der viel Zeit für ihn ist. Auch könnten wir uns vorstellen, dass ihm ein

Hundekumpel die eine oder andere einsame Stunde versüßen würde.

GRAFIK ∙ DRUCK

WERBEARTIKEL

Nachdem der Rüde rassebedingt sehr naturverbunden ist, wäre eine ländliche

Gegend mit Haus/Wohnung/Garten für diesen tollen Hund ideal.

Spendenkonto: IBAN: DE60 7605 0101 0005 4970 11 • Sparkasse Nürnberg • BLZ 760 501 01 • Kontonr.: 549 7011

Postanschrift: Tierhilfe Franken e.V. • Neunkirchener Str. 51 • 91207 Lauf • Telefon 09151 / 826 90 • 0911 / 784 96 08 • 09244 / 982 31 66 • www.tierhilfe-franken.de

WIR HABEN LUST AUF KOMMUNIKATION

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MARKTSTRASSE 10 | 90530 WENDELSTEIN | INFO@SEIFERT-MEDIEN.DE | TEL. 09129 – 74 44 | FAX 09129 – 27 09 22 | WWW.SEIFERT-MEDIEN.DE

MÄRZ 2021

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