Nürnberg-Eibach-Röthenbach-Reichelsdorf - März 2021
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MITTEILUNGSBLATT<br />
FÜR DIE NÜRNBERGER STADTTEILE<br />
<strong>Eibach</strong> • <strong>Röthenbach</strong> • <strong>Reichelsdorf</strong><br />
Mühlhof • Krottenbach • Gerasmühle • Lohhof • Holzheim<br />
<strong>März</strong> <strong>2021</strong><br />
51. JAHRGANG<br />
<strong>2021</strong><br />
Informationen<br />
und Angebote zu<br />
Ausbildungsplätzen<br />
in der Region!<br />
Ab Seite 16<br />
© denisismagilov-stock.adobe.com<br />
IDEEN FÜR<br />
DEINE ZUKUNFT
AUS DEN STADTTEILEN<br />
Vorstadtverein <strong>Nürnberg</strong> – <strong>Eibach</strong>/Maiach e.V.<br />
Bauprojekt Schulzentrum Südwest startet<br />
Am 09.02.2020 wurde im <strong>Nürnberg</strong>er Stadtrat der Gesamtprojektplan<br />
für das neue Schulzentrum Südwest und die Beauftragung für die<br />
Bauphasen beschlossen.<br />
Damit kann es nun endlich mit den Arbeiten für das Sigmund-Schuckert-<br />
Gymnasium und die Peter-Henlein-Realschule losgehen. Aktuell hat man bereits<br />
damit begonnen, das Baufeld für den ersten Bauabschnitt zu räumen. Die<br />
ersten Bauarbeiten beginnen dann im Juli <strong>2021</strong> und Mitte 2023 soll dieser erste<br />
Abschnitt fertig sein. Der Schulbetrieb soll im Schuljahr 2026/2027 im neuen<br />
Gebäude beginnen. Der letzte Bauabschnitt wird Ende 2028 abgeschlossen<br />
sein. Mit über 60.000 m² Baufläche und knapp 200 Mio. € Baukosten ist das<br />
Schulzentrum Südwest eine der größten Schulneubauten im gesamten Land.<br />
Sobald es die Corona-Situation wieder zulässt, wollen wir gemeinsam mit der<br />
Stadt <strong>Nürnberg</strong> eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Anwohner,<br />
Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Eltern durchführen.<br />
Wenn Sie sich online einen Überblick verschaffen wollen, können Sie das<br />
auf den Internetseiten der Stadt <strong>Nürnberg</strong> beim Hochbauamt:<br />
https://www.nuernberg.de/internet/hochbauamt/ssw.html<br />
Online-Bürgertreff am 05.03.<strong>2021</strong><br />
Um auch ohne Präsenzveranstaltungen weiter mit Ihnen in Kontakt bleiben zu<br />
können, veranstalten wir am 5. <strong>März</strong> um 19.30 Uhr einen Online-Bürgertreff per<br />
Videokonferenz. Den Link zur Einwahl und weitere Informationen dazu finden<br />
sie ab sofort unter: https://www.eibach-maiach.de/buergertreff.<br />
Wir wollen Ihnen die Teilnahme dabei so einfach wie möglich machen. Sie<br />
müssen keine zusätzliche Software auf Ihrem Rechner installieren oder sich bei<br />
einem Konferenzdienst anmelden. Sie brauchen einen Computer mit Webcam<br />
oder ein mobiles Endgerät (Handy,<br />
Tablet). Auch eine Teilnahme ohne<br />
Video oder Smartphone wird über<br />
Einwahl per Telefon möglich sein.<br />
Grafiken: Außenplan (Grafik Stadt <strong>Nürnberg</strong>) / Simulation der Gebäude (Staab Architekten GmbH, Berlin)<br />
Alle Informationen auf der<br />
Internetseite des Vorstadtvereins:<br />
www.eibach-maiach.de<br />
Wir freuen uns auf den ersten Online-<br />
Dialog mit Ihnen!<br />
Michael Kraus<br />
SPENDEN STATT SCHENKEN<br />
Mit unserer Aktion „Spenden statt Schenken“<br />
und Ihrem Verzicht auf Weihnachtsgeschenke<br />
konnten wir im Februar <strong>2021</strong> insgesamt 2.500€<br />
an die Ökumenische Wärmestube spenden.<br />
Die Ökumenische Wärmestube ist eine Organisation<br />
der Caritas und der Stadtmission <strong>Nürnberg</strong> und<br />
versorgt ganztägig Wohnungslose mit warmem<br />
Essen.<br />
Dank Ihrer Mithilfe konnten wir so ein wenig<br />
Wärme in dieser kalten Jahreszeit spenden. Dafür<br />
möchten wir uns bei Ihnen ganz herzlich bedanken.<br />
Ihr Team der Virchow-Apotheke<br />
2<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
AUS DEN STADTTEILEN<br />
Abenteuerspielplatz <strong>Röthenbach</strong><br />
Die Tür ist geschlossen – trotzdem sind wir für Euch da!<br />
Jetzt sind es schon drei Monate, seitdem Euer Abenteuerspielplatz<br />
geschlossen hat. Hütten bauen? Geht nicht! Feuer schüren? Geht nicht!<br />
Hämmern und sägen? Geht nicht! Uns geht es genauso, Corona nervt<br />
einfach nur. Trotzdem lässt er uns nicht runter kriegen.<br />
Mit orangenen T-Shirts ziehen wir durch den Stadtteil, wir waren am Rodelberg,<br />
um mit Euch zu quatschen, oder machten Riesenseifenblasen beim Schlittschuhlaufen.<br />
Außerdem sind wir jeden Tag zwischen 12:00-14:00 Uhr telefonisch<br />
erreichbar.<br />
Unter der Nummer 0157-35386842 könnt Ihr mit uns sprechen, sagen was Euch<br />
tierisch nervt oder Euch über den neuesten Stand vom Abenteuerspielplatz<br />
erfahren.<br />
Außerdem haben wir noch was richtig Cooles für Euch: Wir drehen jetzt im<br />
ASP-Filmstudio kurze Clips für Euch. Es sind Bastelangebote, Kochrezepte oder<br />
Ideen für bestimmte Themen. Ihr findet die Filme auf unserer Homepage<br />
www.abenteuerspielplatz-roethenbach.de oder direkt auf Youtube unter<br />
„Abenteuerspielplatz <strong>Röthenbach</strong>“.<br />
Damit auch die Eltern auf dem neuesten Stand bei uns bleiben,<br />
können sie uns auf Instagram folgen.<br />
Also Kopf hoch, wenn wir weiter so konsequent sind, können wir vielleicht<br />
schon bald wieder die Tore öffnen!<br />
Ach ja noch etwas. Natürlich bieten wir auch dieses Jahr ab September wieder<br />
einen Praktikumsplatz für das Anerkennungsjahr an. Bei uns am Abenteuerspielplatz<br />
gibt es viele Möglichkeiten, noch einmal was ganz Neues auszuprobieren.<br />
Wenn Ihr Euch einfach mal darüber informieren wollt, ruft einfach an.<br />
Wir wünschen Euch noch eine schöne Zeit, bleibt gesund!<br />
Johannes Gumann<br />
<strong>Röthenbach</strong>er Hauptstrasse 64, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel/ Fax: 0911/6494595<br />
E-Mail: info@abenteuerspielplatz-roethenbach.de<br />
www.abenteuerspielplatz-roethenbach.de<br />
© scusi - stock.adobe.com<br />
INFORMATION<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
3
AUS DEN STADTTEILEN<br />
Das Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>/<strong>Röthenbach</strong> – Malteser <strong>Nürnberg</strong><br />
Ehrenamtliche Nachbarschafts-Hilfe für Seniorinnen und Senioren<br />
Sie suchen Unterstützung für Besorgungen:<br />
Apotheke, Rezepte abholen, Einkaufen, Hunde<br />
ausführen? Wir bieten nicht nur zu Zeiten der<br />
Pandemie Hilfe für ältere Menschen an.<br />
Telefonischer Besuchsdienst<br />
Gerade in unserer jetzigen Lage, in der wir alle<br />
unsere persönlichen Kontakte auf ein Minimum<br />
reduzieren sollen, kann es sehr bereichernd sein,<br />
mit einem freundlichen und verständnisvollen<br />
Menschen telefonischen Kontakt zu halten. Der<br />
Malteser Patenruf gibt Ihnen die Möglichkeit, über<br />
Ihre täglichen Freuden und Sorgen zu sprechen und<br />
Ihre Gedanken mit anderen Menschen zu teilen. So<br />
haben Sie regelmäßig Unterhaltung und müssen<br />
dazu nicht vor die Tür.<br />
Der Patenruf ist ein dauerhaftes Angebot der<br />
Malteser <strong>Nürnberg</strong> und steht allen gesprächsinteressierten<br />
Menschen offen. So können auch weniger<br />
mobile Seniorinnen und Senioren durch unseren<br />
telefonischen Besuchsdienst Anteil am gesellschaftlichen<br />
Leben haben.<br />
Das Angebot wird von verlässlichen und zugewandten<br />
Ehrenamtlichen geleistet. Dafür wird Ihnen<br />
ein Telefonpate/ eine Telefonpatin fest zugeteilt. Die<br />
Gespräche sind natürlich absolut vertraulich und für<br />
die Angerufenen kostenfrei.<br />
Bei Interesse wenden Sie sich unter 0911-968 91 31<br />
an das Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>/<strong>Röthenbach</strong>.<br />
Gesprächs-Spaziergänge zu zweit<br />
Bewegung tut uns allen gut. Auch und gerade in<br />
Zeiten der Corona-Pandemie. Die dunkle Jahreszeit<br />
sollte uns nicht davon abhalten, regelmäßig vor<br />
die Tür zu gehen und frische Luft zu schnappen.<br />
Manchmal wäre es jedoch schöner, wenn man dabei<br />
nicht allein ist…<br />
Sie wollen sich mit jemanden austauschen, erzählen<br />
wie es Ihnen geht oder welche Themen Sie aktuell<br />
beschäftigen? Unsere Ehrenamtlichen aus dem<br />
Besuchs- und Begleitungsdienst holen Sie vor Ihrer<br />
Haustüre ab und gehen mit Ihnen um den Block, in<br />
den Park oder durch Ihr Viertel.<br />
Organisiert von Inge Schiffmann: 0911-968 91 41.<br />
Der Spaziergang findet nach den aktuell geltenden<br />
Vorschriften des Infektionsschutzes statt.<br />
Beratung zu Themen im Alter<br />
Derzeit ist keine persönliche Beratung vor Ort<br />
möglich. Wir beraten aber gerne weiterhin telefonisch<br />
unter 0911-968 91 31 (Manuela Weigand):<br />
• Zu Fragen rund ums Älterwerden und zur Pflege<br />
• Informationen über Angebote für Seniorinnen und<br />
Senioren und deren Angehörige<br />
• Vermittlung zu Fachstellen<br />
• Zu ehrenamtlichem Engagement in der Seniorenarbeit<br />
Hilfe beim Umgang mit PC, Smartphone<br />
oder Tablet<br />
• Sie haben ein konkretes Problem mit Ihrem Gerät<br />
• möchten ein Programm oder eine App einrichten<br />
• kennen sich an Ihrem neuen Smartphone nicht aus<br />
• brauchen Unterstützung bei der Internetrecherche<br />
oder beim Umgang mit Messenger Diensten, wie<br />
WhatsApp oder Skype<br />
• benötigen Beratung beim Kauf eines Geräts oder<br />
beim Abschluss eines Vertrags?<br />
Rufen Sie uns an und geben Sie Ihr Anliegen durch<br />
(0911-968 91 31, Manuela Weigand). Wir vermitteln<br />
Sie dann an versierte Ehrenamtliche, die Ihnen telefonisch<br />
Unterstützung geben oder notfalls auch zu<br />
Ihnen nach Hause kommen. Hausbesuche erfolgen<br />
nach den Hygieneregeln und aktuell geltender<br />
Infektionsschutzverordnung.<br />
Angehörigentreffen „Demenz“ –<br />
Kraft schöpfen im Austausch<br />
Wer im Kreise seiner Lieben einen Menschen mit<br />
dementiellen Veränderungen hat, kann in Situationen<br />
kommen, die eine Herausforderung darstellen<br />
und Verunsicherung auslösen. Der Austausch<br />
mit anderen Angehörigen, die ähnliche Lagen zu<br />
meistern haben, kann dabei helfen, die eigene Situation<br />
besser anzunehmen und Lösungswege zu finden.<br />
Da Sie als Angehörige/r gerade in dieser Zeit<br />
besonders gefordert sind, möchten wir auch zu<br />
Pandemiezeiten die Gruppentreffen fortführen.<br />
Der Austausch findet daher in einem geschützten<br />
Rahmen in unserem Telefonkonferenzraum statt.<br />
Für Teilnehmende und Gruppenleitung ist absolute<br />
Vertraulichkeit geboten.<br />
• Termine: 01.03.<strong>2021</strong> (April-Treffen entfällt!)<br />
(jeden ersten Montag im Monat)<br />
Uhrzeit: 18:00 Uhr – 19:30 Uhr<br />
Moderation: Inge Schiffmann<br />
Anmeldung unter 0911-968 91 41 (Inge Schiffmann)<br />
oder 0911-968 91 31 (Manuela Weigand).<br />
Die Einwahlnummer für die Telko und weitere<br />
Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.<br />
NEU: Begleitete Trauergruppe<br />
Wer den geliebten Mann oder die geliebte Frau,<br />
die Mutter oder den Vater für immer verabschieden<br />
musste, durchlebt Krisen, spürt Verlust und Schmerz.<br />
Unsere begleitete Trauergruppe bietet die Möglichkeit,<br />
sich in einem geschützten Rahmen mit der eigenen<br />
Trauer auseinanderzusetzen und sich mit Menschen in<br />
ähnlicher Lebenssituation auszutauschen. Geleitet von<br />
zwei Trauerbegleiterinnen wird bei den Treffen jeweils<br />
ein Thema aufgegriffen, um über Erfahrenes und die<br />
eigenen Gefühle zu reflektieren.<br />
Die Trauergruppe steht allen Menschen offen,<br />
unabhängig von Geschlecht, Alter oder Religionszugehörigkeit.<br />
Die begleitete Trauergruppe ist ein kostenfreies<br />
Angebot des Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>/<strong>Röthenbach</strong><br />
in Kooperation mit dem Pfarrverband <strong>Nürnberg</strong>-<br />
Südwest/Stein. Die Treffen sollen monatlich in den<br />
im kleinen Pfarrsaal St. Walburga stattfinden.<br />
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Manuela<br />
Weigand (Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong>):<br />
Telefon (0911) 96891-31<br />
E-Mail snw.eibach-roethenbach@malteser.org<br />
Manuela Weigand<br />
Caritas Sozialstation <strong>Nürnberg</strong>-Süd<br />
Häusliche<br />
Krankenpflege und<br />
Seniorenbetreuung<br />
Kompetenz und Erfahrung in der Pflege! Auch im<br />
Großraum <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong> täglich für SIE unterwegs.<br />
Individuell für SIE:<br />
• Allgemeine Pflegeberatung<br />
• Körperpflege<br />
• Medizinische Versorgung<br />
• Hauswirtschaftliche Unterstützung<br />
• Stundenweise Betreuung<br />
• Entlastung pflegender Angehöriger<br />
Hauptgeschäftsstelle<br />
Giesbertsstraße 67c, 90473 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel.: 0911 – 988 70 80<br />
Außenstelle <strong>Eibach</strong><br />
Eibenweg 14, 90451 <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Eibach</strong><br />
Tel.: 0911 – 649 47 97<br />
4<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
PARTEIEN<br />
CSU <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong>-Maiach<br />
Brand im Großkraftwerk<br />
Nach einem Brand im Großkraftwerk Franken am 9. Februar war die Fernwärmeversorgung<br />
in den Stadtteilen Gebersdorf und <strong>Röthenbach</strong> beeinträchtigt.<br />
Die Stadt <strong>Nürnberg</strong> rief den Katastrophenfall aus.<br />
In den betroffenen Stadtteilen befinden sich 1.150 Anschlusspunkte für Fernwärme.<br />
Betroffen waren neben den Haushalten unter anderem auch große<br />
Betriebe, eine Klinik, Schulen, ein Einkaufszentrum sowie zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen.<br />
Die beiden Alteneinrichtungen, das Senioren- und Pflegezentrum<br />
St. Elisabeth in der Insinger Straße 1 und die Seniorenresidenz Schloss Stein in<br />
der Rednitzstraße 70 sowie die Sana Klinik in der Weiltinger Straße 11 wurden<br />
zeitnah durch vier mobile Heizstationen, sogenannte Hotmobile, versorgt. Mit<br />
sechs weitere mobile Einheiten konnte das Netz in den beiden Stadtteilen weiter<br />
stabilisiert und größere Wohngebäude direkt mit Wärme versorgt werden.<br />
„Wir haben einen hohen Wärmebedarf, weil viele zu Hause im Home-Office und<br />
Home-Schooling sind“, sagte OB Marcus König. „Dazu kommt eine Wetterlage<br />
mit zweistelligen Minusgraden.“ Es werde daher versucht, die Gesamtlast durch<br />
Runterfahren der Fernwärmeleistung in Gebersdorf und <strong>Röthenbach</strong> zu reduzieren.<br />
„Erste Priorität bei der Wärmeversorgung hat die betroffene Klinik, dann<br />
folgen die Senioren- und Pflegeheime, an dritter Stelle die weitere Bevölkerung.<br />
Wir helfen zunächst den Schwachen und Kranken.“<br />
Am 11. Februar konnte der Katastrophenfall aufgehoben werden. <strong>Nürnberg</strong>s<br />
Oberbürgermeister Marcus König bedankte sich bei allen Beteiligten für das<br />
schnelle und besonnene Handeln, bei der Feuerwehr, den Hilfsorganisationen,<br />
der Polizei und auch der N-Ergie für die sehr gute und enge Abstimmung<br />
und auch bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in Gebersdorf und<br />
<strong>Röthenbach</strong> für die Geduld, das Verständnis und ihre Besonnenheit in dieser<br />
besonderen Situation.<br />
Der besondere Dank der CSU <strong>Eibach</strong>-<br />
<strong>Röthenbach</strong>-Maiach gilt der Freiwilligen<br />
Feuerwehr <strong>Eibach</strong> für die erfolgreiche<br />
Arbeit bei der Brandbekämpfung.<br />
Nordbayerns. Die Gesamtinvestitionssumme für die Errichtung zweier Schulen<br />
und dazugehöriger Sportbauten beträgt rund 191 Millionen Euro. Die Bauzeit<br />
erstreckt sich auf insgesamt drei Abschnitte von <strong>2021</strong> bis 2028. Das Land fördert<br />
den Neubau voraussichtlich mit rund 52 Millionen Euro.<br />
Die Arbeiten im südöstlichen Teil des Grundstücks an der Werkvolkstraße dürfen<br />
aus naturschutzrechtlichen Gründen nur im Zeitraum zwischen Oktober und<br />
Februar erfolgen. „Die nun anstehenden vorbereitenden Maßnahmen sind ein<br />
erstes, sichtbares Zeichen dafür, dass es tatsächlich losgeht mit dem Neubau<br />
des Schulzentrums Südwest. Nach einer herausfordernden Projektentwicklungsund<br />
Planungsphase wird nun endlich mit dem Bauen begonnen“, erläutert<br />
Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. Los geht es mit dem Freimachen des<br />
Baufelds für den ersten Abschnitt. Dabei werden auf 1 500 Quadratmetern Fläche<br />
Sträucher, Büsche und Bäume entfernt. Die nötigen Ersatz- beziehungsweise<br />
Ausgleichspflanzungen erfolgen im Zuge der Bauarbeiten.<br />
„Nach Fertigstellung werden neben den beiden Schulen Sigmund-Schuckert-<br />
Gymnasium und Peter-Henlein-Realschule mit insgesamt 2 475 Schülerinnen und<br />
Schülern, das Büro des Ministerialbeauftragten der Realschulen in Mittelfranken<br />
und eine Stadtteilbibliothek für <strong>Eibach</strong> in die Gebäude einziehen. Der Neubau<br />
setzt neben pädagogisch nachhaltigen Räumlichkeiten auch auf Funktionalität<br />
und Flächeneffizienz“, so Schulreferentin Cornelia Trinkl.<br />
Georg Sorger, Ortsvorsitzender<br />
Daniel Pohl, stv. Ortsvorsitzender<br />
Start für Neubau Schulzentrum<br />
Südwest<br />
Das städtische Hochbauamt beginnt<br />
am Donnerstag, 4. Februar <strong>2021</strong>, mit<br />
vorbereitenden Arbeiten für den Neubau<br />
des Schulzentrums Südwest in <strong>Eibach</strong><br />
in der Pommernstraße. Das Projekt ist<br />
das größte kommunale Bauvorhaben<br />
Machen Sie den ersten Schritt<br />
zum erfolgreichen Immobilienverkauf!<br />
Kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Erstberatung<br />
-Team <strong>Röthenbach</strong><br />
Caner Turhan, Rainer Rohlederer & Michael Kesriyeli<br />
Tel.: 0911/255 228 - 20 · E-Mail: rainer.rohlederer@remax.de<br />
-Team <strong>Eibach</strong>/<strong>Reichelsdorf</strong><br />
Andrea Wolf, Jörn Wessel & Tatjana Sabelfeld<br />
Tel.: 0911/255 228 - 21 · E-Mail: joern.wessel@remax.de<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
5
AUS DER REGION<br />
Frankenhöhe-Lamm Aktionswochen vom 12.03. bis 11.04.<strong>2021</strong><br />
Mit Frankenhöhe-Lamm die Region unterstützen<br />
Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten sollten wir uns und der<br />
Region Frankenhöhe etwas Gutes tun: Viele Menschen sind derzeit in der<br />
fränkischen Natur unterwegs und entdecken die Vorzüge und Schönheiten<br />
der Region. Oftmals sind die markanten Schafhutungen der Frankenhöhe<br />
Ziel dieser Touren. Blütenreichtum und Artenvielfalt auf diesen Flächen<br />
sind das wunderbare Ergebnis der Beweidung mit Schafen.<br />
Auch wenn keine gemütliche Einkehr in ein Restaurant möglich ist, kann man<br />
sich ein Stück Natur auf dem Teller mit nach Hause nehmen. Durch Lockdown<br />
und Arbeit in den eigenen vier Wänden wird nun deutlich mehr zuhause gekocht<br />
und manch neues Gericht ausprobiert. Wichtig ist dabei zunehmend die Herkunft<br />
der Produkte - natürlich am besten aus der Region.<br />
Unterstützen Sie deshalb die Schäfer und Gastronomen auf der Frankenhöhe<br />
und holen Sie sich während der Frankenhöhe-Lamm Aktionswochen vom 12.<br />
<strong>März</strong> bis 11. April 2020 regionales Frankenhöhe-Lamm nach Hause!<br />
Fertig und lecker zubereitet zum Mitnehmen von Ihrer Gaststätte oder frisch<br />
vom Metzger oder Bauernladen zum Zubereiten in der eigenen Küche.<br />
Das Frankenhöhe-Lamm Kochbuch mit vielseitigen und erprobten Rezepten zum<br />
Nachkochen, eine Übersicht über die teilnehmenden Gaststätten, Metzger und<br />
Bauernläden sowie weitere Informationen sind erhältlich beim Landschaftspflegeverband<br />
Mittelfranken, Tel. 0981/ 46 53-35 20 oder unter<br />
www.frankenhoehe-lamm.de.<br />
Landschaftspflege mit Messer und Gabel: Wer Frankenhöhe-Lamm isst, unterstützt<br />
damit die heimischen Schäfereien und damit auch den Blütenreichtum<br />
und die Artenvielfalt auf der Frankenhöhe!<br />
K. Blümlein<br />
VEREINE<br />
Werbegemeinschaft <strong>Eibach</strong> aktiv e.V.<br />
Der Unternehmerstammtisch<br />
läuft weiter<br />
Auch während der Corona Einschränkungen läuft unser Stammtisch<br />
weiter, wie gewohnt immer am 1. Donnerstag des Monats um 19.30 Uhr,<br />
momentan allerdings online und hoffentlich bald wieder persönlich vor Ort.<br />
Wir freuen uns auf den Besuch unserer Mitglieder und interessierter<br />
selbstständiger Nichtmitglieder aller Branchen. Den Zugangslink zur Teilnahme<br />
erhalten Sie unter claus.hager@eibachaktiv.de<br />
Zum dritten Mal in Folge mussten wir nun leider auch den für 08.05.<strong>2021</strong><br />
geplanten <strong>Eibach</strong>er Trödelmarkt absagen.<br />
Jörn Wessel<br />
NaturFreunde <strong>Nürnberg</strong> OG <strong>Eibach</strong><br />
Geplante Termine<br />
Unsere Heimabende finden bis auf weiters 2x monatlich online statt. Die<br />
Zugangsdaten werden per E-Mail verteilt. Wer keine E-Mail Adresse hat, kann<br />
auch gern per Telefon teilnehmen.<br />
Bitte bei Silke Odörfer unter Tel. 0160 94648650 die Zugangsnummer<br />
erfragen.<br />
• Freitag, den 5.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.30 Uhr<br />
Zusammensein an der Feuertonne<br />
• Freitag, den 12.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.00 Uhr<br />
Angrillen, Beginn 19.00 Uhr, Grillgut bitte mitbringen<br />
• Dienstag, den 16.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.15 Uhr<br />
Verwaltungssitzung (online)<br />
• Freitag, den 19.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.30 Uhr<br />
Spieleabend<br />
• Samstag, den 20.3.<strong>2021</strong>, Beginn 9.00 Uhr<br />
Arbeitsdienst<br />
• Freitag, den 26.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.30 Uhr<br />
Wir Stärzeln<br />
Silke Odörfer<br />
6<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
Schalkhaußerstraße 28 - 90453 <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Reichelsdorf</strong> - Tel.:0911/63 79 68<br />
Internet: www.koehnlein-ek.de - E-Mail: info@koehnlein-ek.de
VEREINE<br />
Obst und Gartenbauverein <strong>Reichelsdorf</strong>/Mühlhof gegr.1913<br />
„Nachschau 2020“<br />
Leider konnte wegen dem Corona-Virus ab April 2020 kein Mitgliedertreffen<br />
mehr im Sportheim des TSV 03 Mühlhof stattfinden.<br />
Am 11. Februar 2020 hatten wir noch unseren Kappenabend in fröhlicher Runde.<br />
Wir hatten Darbietungen der Faschingsgesellschaft die Schwanenritter.<br />
Großkontur Herr Willi Braunreiter überreichte unseren Mitglied Frau Margarete<br />
Burk den Jahresorden 2020 der Schwanenritter für besondere Verdienste.<br />
Familie Burk unterstützt den Verein, bei vielen Veranstaltungen.<br />
Am 10. <strong>März</strong> 2020 zeigte uns Herr Adolf Dremel eine Bilderschau „ Ein Jahr im<br />
heimischen Garten“ die Mühe hat sich gelohnt, wir waren alle begeistert über<br />
die Vielzahl der Pflanzenwelt.<br />
Wir hoffen, dass es bald Lockerungen gibt und wir uns gesund wieder treffen<br />
können.<br />
Termine für <strong>2021</strong> werden rechtzeitig bekannt gegeben.<br />
Ilse Lehner-Eckhart<br />
UNSER GESUNDHEITSTIPP<br />
Unsere Gesundheit<br />
Die Macht der Haut<br />
Wussten Sie es schon? Die Haut ist das einzige Organ, das mit allen<br />
anderen spricht. Pusteln, Äderchen, Rötungen, Juckreiz oder weiße<br />
Flecken können erste Anzeichen gesundheitlicher Probleme sein. Die<br />
Haut gibt Signale, die auf Organstörungen hinweisen oder oft sogar vor<br />
anderen Symptomen auftreten. Daher ist es wichtig, die Haut immer<br />
im Blick zu haben.<br />
Bei der Untersuchung auf Hautkrebs wird die Haut im wahrsten Sinne des Wortes<br />
„unter die Lupe“ genommen. Denn auch hier gilt: Früh erkannt, ist die Gefahr<br />
gebannt. Auf der Haut erkennt der Hautarzt Krankheiten wie auf dem EKG.<br />
Lassen Sie sich einmal Ihre Haut ansehen. Hier bietet Ihnen Professor Paul mit<br />
seiner über 45-jährigen Erfahrung als Hautarzt und Pigmentzellforscher ein<br />
besonders großes Erfahrungsspektrum. Er leitete 22 Jahre die Hautklinik am<br />
Klinikum Nord in <strong>Nürnberg</strong>. In seiner neuen Praxis in Stein, Am Vogelherd 22, führt<br />
er für seine Patienten eine komplette Diagnostik und Therapie aller entzündlichen<br />
Hautprobleme durch.<br />
Vorbeugung von Isolation und Einsamkeit<br />
Teilnahmehäufigkeit nach persönlichen Belangen<br />
Betreuung in kleinen Gruppen<br />
individuelle Förderung gemäß individueller Fähigkeiten<br />
täglicher Fahrdienst<br />
wir versorgen Sie täglich mit Frühstück, Mittagessen<br />
und Kaffee + Kuchen<br />
Rufen Sie ihn an! Tel: 0911-67 08 506<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
7
FREIZEIT - PR BERICHT<br />
E-BIKES –<br />
aber bitte maßgeschneidert!<br />
Immer mehr Menschen entdecken<br />
das Pedelec für sich: es ist simpel<br />
im Alltag zu benutzen, ein perfekter<br />
Begleiter für Radtouren oder einfach<br />
die problemlose Ergänzung zu Auto<br />
und zu öffentlichen Verkehrsmitteln.<br />
Mit Freude zum Einkaufen radeln und<br />
noch einen kleinen Umweg fahren um<br />
ein wenig Luft zu schnappen– weil<br />
es Spaß macht. Wer viel mit dem<br />
E-Bike unterwegs ist wird es auch<br />
schätzen, wenn es perfekt auf den<br />
Fahrer abgestimmt ist. Einige Radhersteller<br />
bieten ganz nach dem Motto<br />
„DesignYourBike“ die Möglichkeit,<br />
das ganz persönliche Traumrad zu<br />
konfigurieren. Sie entscheiden selbst,<br />
welcher Radtyp in welcher Ausstattung<br />
zu Ihnen passt und auch, wie<br />
die Farbe Ihres Pedelec’s sein wird.<br />
Sie möchten gerne ein pinkes Fat-Bike<br />
mit einlackiertem Namen oder ein<br />
melonengelbes Klapprad mit Rücktrittbremse?<br />
Kein Problem! Machen Sie<br />
Ihr E-Bike zu Ihrer ganz persönlichen<br />
Visitenkarte. Dabei ist es wichtig,<br />
einen Fachhändler an der Seite zu<br />
haben, der Sie bei der Wahl der richtigen<br />
Parameter unterstützt. Bei<br />
Schmidt Pedelec an der Peterskirche in<br />
<strong>Nürnberg</strong> finden Sie die größte<br />
Auswahl an Individual-Bikes in der<br />
Region. Geschultes Personal unterstützt<br />
Sie dabei, aus den scheinbar<br />
unendlichen Möglichkeiten das für<br />
Sie passende E-Bike zu gestalten und<br />
anschließend Ihre perfekte Sitzposition<br />
für Ihr Maßrad zu erarbeiten.<br />
8<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
Kommen Sie vorbei und holen Sie<br />
sich Ihr ganz persönliches Traumrad!
BÜRGERINITIATIVE<br />
Quartiersinitiative <strong>Reichelsdorf</strong>er Keller<br />
Rettet die Bäume rund um die Radrennbahn!<br />
Die aktuellen Planungen zur Bebauung des Areals der Radrennbahn am<br />
<strong>Reichelsdorf</strong>er Keller sehen die Errichtung von 22 Reihenhäusern und<br />
13 bis zu 6-geschossigen Wohnblocks (mit Gewerbeflächen) vor. Die<br />
Bebauung in dieser Dimension würde das Abholzen von mindestens der<br />
Hälfte des bestehenden Baumbestands bedeuten. In Zeiten des Klimawandels,<br />
in denen die Bedeutung der Natur für den Menschen vermehrt<br />
ins Bewusstsein rückt, wollen viele Bürger dies nicht hinnehmen.<br />
Alleskönner Bäume – stiften Identität, fördern Biodiversität, verbessern<br />
Luft- und Lebensqualität<br />
Die Bäume rings um die Radrennbahn prägen seit Jahrzehnten das Ortsbild des<br />
<strong>Reichelsdorf</strong>er Kellers. Nach den aktuellen Planungen würden sie im Süden und<br />
Osten komplett beseitigt und auf der West- und Nordseite stark ausgedünnt<br />
werden (siehe die gelb, rot und blau markierten Bäume in der Anlage zum 1.<br />
Umweltbericht, Stand Februar 2019 bzw. der Begründung zum Rahmenplan<br />
des Bebauungsplans Nr. 4654 „Ehemalige Radrennbahn“, Stand Februar 2019;<br />
Sitzung im Stadtplanungsausschuss, 28. 3. 2019 unter https://online-service2.<br />
nuernberg.de/buergerinfo/info.asp).<br />
Weiterhin haben die alten Baumriesen auch eine wichtige Funktion für den<br />
Erhalt der Artenvielfalt. Mit der Beseitigung der großen Bäume im Park des<br />
ehemaligen Cafés Rennbahn und der Fällung zahlreicher wertvoller Bäume auf<br />
dem Grundstück des ehemaligen Tanzlokals „<strong>Reichelsdorf</strong>er Keller“ ging bereits<br />
wichtiger Lebensraum für Vögel, Fledermäuse, Schmetterlinge, Käfer, andere<br />
Insekten und weitere Tiere und Pflanzen verloren. Eine alte Eiche kann laut<br />
des „Aktionsprogramms Bayerische Artenvielfalt“ Lebensraum für bis zu 1500<br />
verschiedene Tierarten bieten. Solche Bäume dürfen nicht vernichtet werden.<br />
Bäume tragen darüber hinaus viel zur Verbesserung der Luftqualität bei, indem<br />
sie den Anteil an klimaschädlichem CO2 reduzieren, lebensnotwendigen<br />
Sauerstoff produzieren und durch Adsorption von<br />
Staub und Feinstaub auf Nadeln und Blättern deren Konzentration<br />
in der Luft reduzieren. Gerade dieser Effekt ist in der Nähe<br />
von viel befahrenen Straßen nicht zu vernachlässigen. Die durch<br />
Wasserverdunstung kühlende Wirkung auf die Umgebung gewinnt in Zeiten der<br />
Klimaerwärmung und heißer werdender Sommer zunehmend an Bedeutung.<br />
All diese positiven Auswirkungen auf die direkte Umgebung sind von Art und<br />
Zustand, aber besonders von der jeweiligen Größe der Bäume abhängig. Große<br />
alte Bäume sind deshalb besonders wertvoll und können nicht mal schnell durch<br />
neu gepflanzte Sträucher oder Dachbegrünung ersetzt werden.<br />
Bürger werden aktiv<br />
Die Bedeutung der alten Bäume für das Umfeld haben engagierte Bürger in<br />
den Fokus gerückt und eine Petition zum Thema aufgesetzt. Wenn die Bäume<br />
auf dem Gelände der Radrennbahn auch für Sie wichtig sind und Sie sich für<br />
ihren Erhalt einsetzen wollen, können sich an der laufenden online Petition<br />
beteiligen. Sie finden die Homepage der Petition unter https://openpetition.de/<br />
baumstark. Alternativ können Sie den abgebildeten QR-Code einscannen und<br />
werden so direkt zur Petition weitergeleitet. Auf dieser Seite finden Sie auch<br />
weiterführende Informationen. Die Quartiersinitiative <strong>Reichelsdorf</strong>er Keller<br />
unterstützt diese Petition. Jede Stimme zählt!<br />
Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich gerne an uns<br />
wenden. Erreichbar sind wir telefonisch unter 0151 – 56 36 29 20 und über<br />
die E-Mail-Adresse qi.reichelsdorfer.keller@gmail.com.<br />
Dr. Dorith Müller<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
9
GESUNDHEIT - PR-BERICHT<br />
DARMKREBSVORSORGE –<br />
immer wieder aktuell<br />
10<br />
Der <strong>März</strong> <strong>2021</strong> steht auch in<br />
diesem Jahr wieder im Zeichen<br />
der Darmkrebsvorsorge. Ausgerufen<br />
wird die Informationskampagne<br />
bereits zum 20. Mal. Die<br />
Felix-Burda-Stiftung, die Stiftung<br />
Lebens-Blicke und das Netzwerk<br />
gegen Darmkrebs e.V. arbeiten<br />
mit dem Ziel, möglichst viele<br />
Menschen in Deutschland über<br />
die lebensrettende Wirkung der<br />
Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchungen<br />
zu informieren.<br />
Darmkrebs kann<br />
jeden treffen<br />
Darmkrebs ist sowohl bei Männern<br />
als auch bei Frauen in unserem<br />
Land die zweithäufigste Krebsdiagnose<br />
(nach Brustkrebs bei Frauen<br />
bzw. Prostatakrebs bei Männern).<br />
Allein für Deutschland gilt: Jährlich<br />
erkranken über 60.000 Menschen.<br />
Und schlimmer noch, es versterben<br />
jedes Jahr rund 24.000 Menschen an<br />
dieser Erkrankung.<br />
Die Erkrankungswahrscheinlichkeit<br />
nimmt ab dem 50. Lebensjahr zu.<br />
Allerdings sind zunehmend auch<br />
jüngere Menschen betroffen. Ein<br />
erhöhtes Risiko besteht insbesondere<br />
bei einer familiären Häufung von<br />
Präventiophopie<br />
- „Wenn<br />
die Angst vor der<br />
Vorsorge größer ist,<br />
als die Angst<br />
vor dem Darmkrebs.“<br />
© Felix Burda Stiftung<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
Darmkrebsfällen oder chronischentzündlichen<br />
Darmerkrankungen.<br />
Es kann also sinnvoll sein, die Untersuchungen<br />
schon im jüngeren Lebensalter<br />
durchzuführen. Hierzu sollten<br />
Sie sich in Ihrer Arztpraxis<br />
beraten lassen.<br />
Was ist Darmkrebs?<br />
In den meisten Fällen entsteht<br />
der Darmkrebs nicht plötzlich,<br />
sondern über einen längeren Zeitraum<br />
hinweg aus gutartigen Vorstufen, den<br />
sogenannten Polypen. Diese kann man<br />
sich als kleine, häufig auch gestielte<br />
Geschwulste vorstellen, die aus der<br />
Schleimhaut in den Darm hineinragen.<br />
Man unterscheidet unterschiedliche<br />
Formen. Diese Polypen können ganz<br />
harmlos sein und wachsen anfangs<br />
nur sehr langsam über Jahre. Manche<br />
von ihnen verändern sich jedoch<br />
nach einer gewissen Zeit zum Bösartigen.<br />
Das heißt, sie wachsen immer<br />
schneller und dringen irgendwann<br />
auch in das umliegende Gewebe<br />
ein, bluten leicht und können in<br />
fortgeschrittenem Stadium Tochtergeschwulste<br />
in den benachbarten<br />
Lymphknoten oder in entfernten<br />
Organen verursachen.<br />
Vom<br />
Polyp zum<br />
Darmkrebs<br />
© Felix Burda<br />
Stiftung<br />
Was ist<br />
Darmkrebsvorsorge?<br />
Die Darmkrebsvorsorge macht sich<br />
die zumeist langsame Entstehung<br />
des Darmkrebses zunutze.<br />
Sie verfolgt zwei Ziele: Die Früherkennung<br />
von Darmkrebs sowie die<br />
Vorbeugung seiner Entstehung. Der<br />
Darmkrebs kann einerseits in einem<br />
frühen und damit gut therapierbarem<br />
Stadium festgestellt und behandelt<br />
werden, bevor er überhaupt Symptome<br />
im Körper verursacht.<br />
Außerdem: Indem die Darmpolypen<br />
bereits als gutartige Polypen entfernt<br />
werden, entsteht im besten Fall erst<br />
gar kein Darmkrebs.<br />
Die Darmkrebsvorsorge ist ab dem<br />
50. Lebensjahr eine Leistung der<br />
gesetzlichen Krankenkassen.<br />
Sie besteht bei Frauen im Alter<br />
zwischen 50 und 54 Jahren in einem<br />
jährlichen Stuhltest auf „okkultes“,<br />
d.h. nicht sichtbares Blut im Stuhl.<br />
Hierzu wird den Patienten ein Stuhl-<br />
Teströhrchen mit nach Hause gegeben,<br />
das in der Arztpraxis im Anschluss<br />
abgegeben wird. Die Untersuchung<br />
wird nicht nur bei Hausärzten, sondern<br />
u.a. auch von Internisten, Urologen<br />
und Frauenärzten durchgeführt. Über<br />
die genaue Durchführung werden<br />
Sie in Ihrer Arztpraxis in der Regel<br />
aufgeklärt.<br />
Ist der Stuhltest auffällig, schließt sich<br />
eine Darmspiegelung, d.h. eine Untersuchung<br />
des kompletten Dickdarms<br />
mittels eines flexiblen Schlauchs mit<br />
einer Kamera an. Zur Vorbereitung<br />
auf diese Untersuchung sollten ca.<br />
zwei Tage vorher ausschließlich leicht<br />
verdauliche Nahrungsmittel verzehrt<br />
werden. Am Vortag der Untersuchung<br />
darf abends nichts mehr gegessen<br />
werden. Damit die Darmschleimhaut<br />
gut beurteilbar ist, muss eine Abführmittellösung<br />
getrunken werden.<br />
Die Darmspiegelung kann ambulant<br />
in einer gastroenterologischen Praxis<br />
mit oder ohne Betäubung erfolgen und<br />
ist in der Regel nicht schmerzhaft. Bei<br />
der Untersuchung werden vorhandene<br />
Blutungsquellen im Dickdarm aufgespürt,<br />
Veränderungen der Schleimhaut<br />
mittels einer Probeentnahme beurteilt<br />
und ggf. vorhandene Polypen mithilfe<br />
einer Schlinge abgetragen. Die Polypen<br />
können dann anschließend in der feingeweblichen<br />
Untersuchung auf ihre<br />
Beschaffenheit hin untersucht werden.
GESUNDHEIT - PR-BERICHT<br />
Größenvergleich<br />
Koloskop<br />
© Felix Burda Stiftung<br />
Nach der Darmspiegelung sollte der<br />
Patient nicht mit dem PKW selber<br />
nach Hause fahren, sondern von<br />
einer Vertrauensperson abgeholt<br />
werden. Für den Tag der Untersuchung<br />
und ggf. auch im Vorhinein<br />
für die Abführperiode kann eine<br />
Krankmeldung ausgestellt werden.<br />
Bei Frauen ab 55 Jahren und bei<br />
Männern ab 50 Jahren werden zwei<br />
Vorsorge-Darmspiegelungen (Coloskopien)<br />
im Abstand von zehn Jahren<br />
empfohlen. Bei vorhandenen Polypen<br />
muss die Darmspiegelung jedoch<br />
in kürzeren Abständen wiederholt<br />
werden, weil die Neigung zum Polypenwachstum<br />
fortbesteht.<br />
Wer keine Coloskopie durchführen<br />
möchte, kann alternativ alle zwei<br />
Jahre den Test auf Blut im Stuhl<br />
wiederholen.<br />
Nutzen<br />
der Darmkrebsvorsorge<br />
Seit der Einführung der strukturierten<br />
Darmkrebsvorsorge im Jahr 2002<br />
ist sowohl die Zahl der Neuerkrankungen<br />
an Darmkrebs als auch die<br />
Sterblichkeit der Erkrankung zurück<br />
gegangen, obwohl bei weitem noch<br />
nicht alle Patienten das Angebot zur<br />
Vorsorge wahrnehmen.<br />
Nutzen Sie die Möglichkeit der Früherkennung<br />
und der Vorbeugung –<br />
Darmkrebs oder ein schicksalhafter<br />
Verlauf der Erkrankung müssen nicht<br />
hingenommen werden. Sie können<br />
etwas dagegen tun. Lassen Sie sich in<br />
Ihrer Arztpraxis beraten.<br />
Dr. Barbara Haase<br />
Fachärztin für Allgemeinmedizin<br />
Hypertensiologie (DHL)<br />
MVZ Dr. Renard & Kollegen<br />
Lausitzer Str. 4, 90453 Nü rnberg<br />
Tel.: 0911-9626300<br />
www.praxis-renard.de<br />
Links/Informationen:<br />
https://www.felix-burda-stiftung.de<br />
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/<br />
frueherkennung-vorsorge/fragenzur-darmkrebs-vorsorge.html<br />
https://www.aerzteblatt.de/<br />
archiv/174921/Rueckgang-der-<br />
Inzidenz-und-Mortalitaet-von-<br />
Darmkrebs-in-Deutschland<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
11
UNSER EXTRA<br />
STEUER § RECHT<br />
VORSICHT BEI SCHENKUNGEN<br />
Regelmäßige Zahlungen an Familienangehörige zum Kapitalaufbau können<br />
zurückgefordert werden, wenn der Schenker selbst bedürftig geworden ist.<br />
Rückforderungsanspruch geht auf Sozialhilfeträger über,<br />
wenn dieser Leistungen erbringt<br />
Das Oberlandesgericht Celle hat in einer aktuellen Entscheidung vom 13.2.2020<br />
(Az. 6 U 76/19 entschieden, dass über mehrere Jahre monatlich geleistete<br />
Zahlungen an Familienangehörige zum Kapitalaufbau keine „privilegierten<br />
Schenkungen“ im Sinne von § 534 BGB darstellen und der Sozialhilfeträger<br />
diese deshalb von den beschenkten Familienangehörigen zurückfordern kann,<br />
wenn der Schenker selbst bedürftig wird und deshalb Leistungen von einem<br />
Sozialhilfeträger bezieht.<br />
Denn Schenkungen können nach dem Gesetz grundsätzlich dann zurückgefordert<br />
werden, wenn der Schenker seinen angemessenen Unterhalt nicht mehr<br />
selbst bestreiten kann und die zuvor geleisteten Schenkungen keiner sittlichen<br />
Pflicht (sog. „Pflichtschenkungen“) oder einer auf den Anstand zu nehmenden<br />
Rücksicht entsprachen (sog. „Anstandsschenkungen“).<br />
Dieser Anspruch geht nach dem Gesetz auf den Sozialhilfeträger über, wenn<br />
der Schenker Sozialleistungen bezieht.<br />
In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt hatte eine Großmutter<br />
für ihre beiden Enkel nach deren Geburt jeweils ein für 25 Jahre angelegtes<br />
Sparkonto eröffnet und darauf über einen Zeitraum von ca. elf bzw. neun Jahren<br />
jeweils monatlich € 50,00 eingezahlt, um für die Enkel Kapital anzusparen. Die<br />
Großmutter bezog eine Rente von etwa € 1.250. Als sie vollstationär in einer<br />
Pflegeeinrichtung untergebracht werden musste, hatte sie die Zahlungen an ihre<br />
Enkel zwar bereits eingestellt, die für die Heimunterbringung von ihr anteilig zu<br />
tragenden Kosten konnte sie aber nicht aus eigenen Mitteln aufbringen. Deshalb<br />
kam der Sozialhilfeträger für diese Kosten auf und verlangte von den Enkeln<br />
vor dem Landgericht die Rückzahlung der Beträge, die die Großmutter in den<br />
letzten zehn Jahren auf die Sparkonten der Enkel eingezahlt hatte.<br />
Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen, weil es sich bei den geleisteten<br />
Zahlungen um sog. „Anstandsschenkungen“ handele, die nach dem Gesetz<br />
nicht zurückgefordert werden könnten. Auf die Berufung des Sozialhilfeträgers<br />
hat das Oberlandesgericht dieses Urteil geändert und die Enkel zur Zahlung der<br />
zurückgeforderten Beträge verurteilt.<br />
Die von der Großmutter regelmäßig zum Kapitalaufbau an die Enkel geleisteten<br />
Zahlungen stellen nach Ansicht des 6. Zivilsenats weder eine sittlich gebotene<br />
„Pfl ichtschenkung“ noch eine auf moralischer Verantwortung beruhende<br />
„Anstandsschenkung“ dar. Als solche könnten zwar anlassbezogene Geschenke<br />
z. B. zu Weihnachten und zum Geburtstag zu werten sein, die die Enkel ebenfalls<br />
von ihrer Großmutter bekommen hatten. Hier spreche aber nicht nur die Summe<br />
der jährlich geleisteten Beträge in Anbetracht der finanziellen Verhältnisse der<br />
Großmutter gegen ein dem Anstand entsprechendes Gelegenheitsgeschenk,<br />
auch der Zweck der Zuwendungen (Kapitalaufbau) spreche gegen eine solche<br />
Charakterisierung der Zahlungen, die gerade nicht als Taschengeld an die Enkel<br />
geleistet wurden.<br />
Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts kommt es für den geltend<br />
gemachten Rückforderungsanspruch nicht darauf an, ob es bei Beginn der<br />
Zahlungen für die Großmutter absehbar war, dass sie später einmal pflegebedürftig<br />
werden würde.<br />
Das OLG hätte wahrscheinlich anders entschieden, wenn die Zahlungen als<br />
Taschengeld bezeichnet worden wären.<br />
Ob die Entscheidung rechtskräftig wird, hängt davon ab, ob gegen die Nichtzulassung<br />
der Revision innerhalb eines Monats Beschwerde eingelegt wird. Über<br />
eine solche Beschwerde hätte dann der Bundesgerichtshof zu entscheiden.<br />
Der Autor ist Vizepräsident und Vorstandsmitglied der DANSEF Deutsche<br />
Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e. V.<br />
Für Rückfragen steht Ihnen der Autor gerne zur Verfügung<br />
Michael Henn<br />
Rechtsanwalt<br />
Stuttgart<br />
KANZLEI NÜRNBERG<br />
Schmausenbuckstraße 90<br />
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Tel: +49 (0) 911 • 54 49 51 /-52<br />
Fax +49 (0) 911 • 54 12 40<br />
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12<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
UNSER EXTRA<br />
DEM FISKUS EINE LANGE NASE MACHEN -<br />
ADOPTION SPART STEUERN<br />
©Andrey Popov - stock.adobe.com<br />
Seine Skatbrüder nannten ihn Rockefeller. Das war natürlich übertrieben, aber<br />
Karl Strebsam hatte sein Leben lang hart gearbeitet. Er lebte bescheiden in<br />
einer kleinen Mietwohnung - trotz € 450.000 auf der hohen Kante. Seine Frau<br />
war vor einigen Jahren an Krebs verstorben. Kinder waren ihnen nicht vergönnt<br />
gewesen. Er hatte ein gutes Verhältnis zu seiner Schwester und deren drei<br />
Kindern. Am liebsten war ihm seine Nichte Marta, die sich neben ihrer eigenen<br />
Familie rührend um ihn kümmerte.<br />
Als Karl Strebsam beim Skat mit seinen Freunden diskutierte, wie er zugunsten<br />
seiner Angehörigen ein möglichst steuergünstiges Testament machen könne,<br />
erhielt er von ihnen den Tipp, sich durch einen Notar beraten zu lassen. Diese<br />
Beratung ist kostenlos, wenn sie später zu einem notariellen Testament führt.<br />
Durch ein notarielles Testament werden Fehler vermieden und zudem die meist<br />
höheren Kosten für einen späteren Erbscheinantrag gespart.<br />
Notar Pfennigfuchser riet Karl Strebsam, in seinem Testament Marta als Alleinerbin<br />
einzusetzen und seiner Schwester sowie Martas beiden Brüdern je € 20.000<br />
zu vermachen. Außerdem sollte er Marta und deren Ehemann vorschlagen, dass<br />
er Marta adoptieren würde. Im ersten Moment war Karl empört. Marta war<br />
doch die Tochter seiner eigenen Schwester. Aber Pfennigfuchsers Argumente<br />
ließen sich hören:<br />
Seit der Erbschaftsteuerreform 2009 sind diejenigen, die keinen Ehepartner<br />
oder Kinder haben, schlecht dran. Sie müssen mit dem Gedanken leben, dass<br />
bei ihrem Tod Vater Staat kräftig miterbt – falls sie nicht eine gemeinnützige<br />
Einrichtung als Erben einsetzen. Selbst für nahe Verwandte wie Geschwister oder<br />
Neffen und Nichten beträgt der steuerfreie Betrag nur € 20.000. Deshalb schlug<br />
der Notar dem Karl Strebsam Barvermächtnisse in Höhe dieses Freibetrages für<br />
seine Schwester und die beiden Neffen vor.<br />
Von dem über den Freibetrag hinaus gehenden<br />
Nachlass beträgt die Erbschaftsteuer<br />
bis zu € 75.000 15 %<br />
bis zu € 300.000 20 %<br />
bis zu € 600.000 25 %<br />
bis zu € 6.000.000 30 %<br />
Marta würde als Nichte von dem ihr verbleibenden Erbe in Höhe von € 390.000<br />
ebenfalls nur € 20.000 steuerfrei erhalten. Auf € 370.000 müsste sie € 92.500<br />
Erbschaftsteuer zahlen.<br />
Ein Erwachsener kann einen anderen Erwachsenen insbesondere dann adoptieren,<br />
wenn nach Auffassung des Familienrichters ein Eltern-Kind-Verhältnis<br />
besteht. Deshalb könnte Karl Strebsam zwar nicht seine eigene Schwester, aber<br />
seine Lieblingsnichte adoptieren. Da Marta verheiratet ist, müsste ihr Ehemann<br />
zustimmen. Als Adoptivtochter würde ihr Freibetrag auf € 400.000 anwachsen.<br />
Damit würde Karl Strebsam sein Vermögen steuerfrei an seine nächsten Angehörigen<br />
vererben können.<br />
Der Autor ist Mitglied der DANSEF Deutsche Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung<br />
für Erb- und Familienrecht e. V.<br />
Rechtsanwalt, Notar<br />
Dr. phil. Dieter Riemer<br />
Bremerhaven<br />
Renate Nagel<br />
Steuerberaterin<br />
Heidecker Straße 10a<br />
90451 <strong>Nürnberg</strong><br />
Telefon 0911 / 6 49 45 01<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
13
UNSER EXTRA -<br />
STEUER § RECHT<br />
GEBEN MIT „WARMER HAND“ –<br />
VOR- UND NACHTEILE DER VORWEGGENOMMENEN ERBFOLGE<br />
©Romolo Tavani - stock.adobe.com<br />
Eigentümer einer Immobilie denken<br />
gelegentlich darüber nach, diese<br />
bereits zu Lebzeiten auf ein Kind zu<br />
übertragen. Die sogenannte „vorweggenommene<br />
Erbfolge“ kann aus<br />
mehreren Gründen Vorteile mit sich<br />
bringen, will aber gut überlegt sein, da<br />
die Konsequenzen weitreichend sind.<br />
Häufig ist das Sparen von Erbschaftsteuer<br />
der Grund für die vorweggenommene<br />
Erbfolge. Aber auch die<br />
Existenzsicherung eines Kindes, das<br />
Vermeiden von Streit unter mehreren<br />
Kindern im Falle einer Erbauseinandersetzung,<br />
eine erwünschte Minderung<br />
des Pflichtteils eines der Kinder oder<br />
auch der Erhalt des Familienvermögens<br />
im Falle einer pflegebedingten<br />
Heimunterbringung können Beweggrund<br />
sein.<br />
Der Freibetrag eines Kindes bei der<br />
Erbschafts- und Schenkungssteuer<br />
liegt derzeit bei 400.000 €. Durch das<br />
rapide Ansteigen der Immobilienwerte<br />
in den vergangenen Jahren kann<br />
dieser Freibetrag im Erbfall inzwischen<br />
schnell überschritten werden, insbesondere<br />
wenn mehrere Immobilien<br />
oder zusätzlich noch größere Ersparnisse<br />
vorhanden sind. Der Freibetrag<br />
wird sowohl bei einer Schenkung wie<br />
auch bei einer Erbschaft gewährt und<br />
Rechtsanwalt<br />
Michael Schwarz<br />
Pfinzingplatz 1 • 90537 Feucht<br />
Tel. (0 91 28) 30 28 • Fax (0 91 28) 1 35 04<br />
E-Mail: RA.Schwarz.Michael@gmx.de<br />
kann nach 10 Jahren neu ausgeschöpft<br />
werden. Durch Übertragung von<br />
Vermögen zu Lebzeiten kann daher<br />
eine mehrfache Nutzung des persönlichen<br />
Freibetrages erreicht werden.<br />
Zu bedenken ist allerdings, dass<br />
die Zukunft nicht vorhersehbar ist<br />
und Eltern unter Umständen das<br />
verschenkte Vermögen selber einmal<br />
benötigen, um ihren Lebensunterhalt<br />
im Alter zu sichern. Unerwartete<br />
Ausgaben, plötzliche Erkrankungen<br />
oder anfallende Pflegekosten können<br />
schnell zu einer Verarmung des<br />
Schenkenden führen. Auch bei dem<br />
beschenkten Kind können Umstände<br />
eintreten, die einen Verlust der<br />
übertragenen Immobilie zur Folge<br />
haben können, wie ein zu zahlender<br />
Zugewinnausgleich im Falle einer<br />
Ehescheidung, die Zwangsvollstreckung<br />
in die übertragene Immobilie<br />
durch Gläubiger oder auch der Tod<br />
des Kindes. Vereinbart werden sollte<br />
daher in jedem Fall ein Rückforderungsrecht<br />
beim Eintreten bestimmter<br />
Situationen.<br />
Häufig findet daher auch die Übertragung<br />
einer Immobilie auf die nächste<br />
Generation unter Vorbehalt eines<br />
Nießbrauchs statt. Dies bedeutet, dass<br />
rechtlich betrachtet Eigentümer der<br />
Immobilie dann zwar das beschenkte<br />
Kind ist, die Eltern die Wohnung oder<br />
das Haus aber weiterhin wie ein Eigentümer<br />
nutzen – also selber bewohnen,<br />
aber auch vermieten können.<br />
Hier muss geregelt werden, wer<br />
die laufenden Kosten, aber auch<br />
die Aufwendungen für anfallende<br />
Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten<br />
trägt.<br />
Es sollte ferner überlegt werden, ob<br />
die Schenkung auf den Pflichtteil des<br />
Kindes anzurechnen ist oder gar ein<br />
Ausgleich gegenüber den Geschwistern<br />
zu erfolgen hat. Häufig empfiehlt<br />
sich daher im Zusammenhang mit der<br />
Übertragung einer Immobilie auf ein<br />
Kind auch das zeitnahe Errichten eines<br />
Testaments.<br />
Das Geben mit warmer Hand muss<br />
daher wirklich gut überlegt und<br />
geplant werden. Hierzu ist die Beratung<br />
durch eine Anwaltskanzlei erforderlich,<br />
deren Tätigkeitsschwerpunkt<br />
im Bereich des Erbrechts liegt. Dort<br />
werden Ihnen alle Vor- und Nachteile<br />
aufgezeigt, Risiken durchdacht und<br />
minimiert und ein für Sie maßgeschneidertes<br />
Konzept erarbeitet.<br />
Letztendlich wird Ihnen auch der<br />
Kontakt zu einem Notariat vermittelt,<br />
das die Übertragung der Immobilie<br />
beurkundet.<br />
14<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
Susanne Kaiser<br />
Rechtsanwältin in Wendelstein
GESUNDHEIT // PR-BEITRAG<br />
Der beste Schmerz<br />
ist der, der gar nicht<br />
erst entsteht!<br />
Die Deutschen gelten als Bewegungsmuffel. Nur etwa 45 Prozent der<br />
Bevölkerung machen regelmäßig Sport. Unter den aktuellen<br />
Gegebenheiten sicherlich noch weniger. „Dabei stärkt<br />
regelmäßige sportliche Betätigung das Herz-Kreislauf-<br />
System, das Immunsystem, sowie Knochendichte und<br />
die Wirbelsäule!“ so die Inhaberin Claudia Renard von<br />
der Gesundheitspraxis Claudia Renard.<br />
©Aleksandra Suzi - stock.adobe.com<br />
Ideales<br />
Ganzkörpertraining:<br />
Gelenkschonendes<br />
schnelles Gehen mit zwei<br />
Stöcken!<br />
Gerade in der aktuellen Zeit ist der Alltag etwas<br />
entzerrter geworden. Die geschenkte Zeit kann gezielt<br />
genutzt werden, dem Körper etwas Gutes zu tun.<br />
So bietet es sich aktuell zum Beispiel an, regelmäßig<br />
gelenkschonendes schnelles Gehen mit zwei Stöcken zu<br />
trainieren. Ein Ganzkörpertraining, das die meisten unserer<br />
rund 700 Muskeln trainiert. Besonders die Arm-, Rücken-,<br />
Schulter- und Brustmuskulatur werden gefördert und zeitgleich<br />
das Herz-Kreislauf-System mit viel Ausdauer für den Alltag belohnt.<br />
TANZEN:<br />
Jeder Schritt steht<br />
für Schnelligkeit,<br />
Kraft, Ausdauer und<br />
Beweglichkeit<br />
Wer es etwas kreativer möchte, kann es mit einer Runde Tanzen versuchen.<br />
Fenster auf, gute Musik aufgelegt und los geht´s! Jeder Schritt steht für Schnelligkeit,<br />
Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Mit einer Pulsfrequenz von 120 bis<br />
©Victoria - stock.adobe.com<br />
150 ist Tanzen das perfekte Herz-Kreislauf-Training,<br />
bei dem alle Muskeln gestärkt werden. Besonders<br />
die Muskulatur in den Beinen, dem Rücken und dem<br />
Beckenboden. Auch die Sehnen und Bänder profitieren,<br />
weil sie gut durchblutet werden. Eine aufrechte Haltung<br />
entlastet die Wirbelsäule und beugt Bandscheibenschäden<br />
vor. So wird auch die Haltung, die Koordination und Balance<br />
geschult. Und wer mit einem echten oder imaginären Tanzpartner<br />
ein paar Schrittkombinationen auf´s Parkett legt, hat zeitgleich auch<br />
noch die Gehirnzellen auf Trab gebracht. Wer aufgrund körperlicher Einschränkungen<br />
keine Möglichkeit hat, in dieser Richtung aktiv zu werden, dem<br />
empfehlen wir direkt mit einem systemrelevanten Gesundheitspartner vor Ort<br />
Kontakt aufzunehmen und sich unterstützen zu lassen.<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
15
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• Elektroniker für Energie- &<br />
Gebäudetechnik (w/m/d)<br />
• Industriekauffrau/-mann (w/m/d)<br />
• Techn. Produktdesigner (w/m/d)<br />
Die Bewerbung zur Ausbildung:<br />
Das Bewerbungsfoto<br />
Ein Bewerbungsfoto auf dem<br />
Lebenslauf ist heute keine Pflicht<br />
mehr:<br />
Nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz<br />
(AGG) dürfen Bewerber<br />
heute erst einmal inkognito bleiben.<br />
Auch die Bewerbung zur Ausbildung<br />
kann demnach problemlos ohne Lichtbild<br />
eingereicht werden. Empfehlenswert<br />
ist das jedoch nicht unbedingt:<br />
Spätestens beim persönlichen<br />
Kennenlernen wird das Geheimnis<br />
um die Identität ohnehin gelüftet.<br />
Abgesehen davon ist ein Bewerbungsfoto<br />
auch ein gutes Mittel, um positiv<br />
aufzufallen – schließlich möchte sich<br />
der Personaler anhand der Bewerbung<br />
ein Bild vom Kandidaten machen.<br />
Lächeln für die Ausbildung –<br />
das Bewerbungsfoto<br />
Wer sich um eine Ausbildung bewirbt,<br />
der sollte nicht am Bewerbungsfoto<br />
sparen; für den ersten Eindruck gibt<br />
es keine zweite Chance! Schmücken<br />
Sie Ihre Bewerbung zur Ausbildung<br />
also lieber nicht mit schlecht belichteten<br />
Automatenbildern oder verwackelten<br />
Party-Schnappschüssen. Auch<br />
ausdruckslose biometrische Passfotos<br />
sind absolut tabu. Clevere Kandidaten<br />
suchen sich für ihr perfektes Bewerbungsfoto<br />
einen professionellen Fotografen,<br />
der sein Handwerk versteht und<br />
kompetente Beratung anbietet.<br />
Mit dem Fachmann können Sie nicht<br />
nur abstimmen, ob Sie in Schwarz-<br />
Weiß oder in Farbe besser zur Geltung<br />
kommen: Er gibt auch Tipps, wie Sie<br />
sich auf Ihrem Bewerbungsfoto offen<br />
und sympathisch präsentieren, ohne<br />
zu unseriös für die Ausbildung zu<br />
wirken. An Styling-Basics wie Frisur<br />
und Garderobe kann der Experte am<br />
Fototermin natürlich nur noch wenig<br />
ändern. Erscheinen Sie daher sauber<br />
frisiert und in angemessener Kleidung.<br />
Wählen Sie am besten ein Outfit, dass<br />
Sie auch zum Vorstellungsgespräch im<br />
betreffenden Unternehmen anziehen<br />
könnten. Im Zweifel gilt die Faustregel:<br />
Lieber etwas zu fein als zu leger.<br />
Größe und Format<br />
Was die sonstige Aufmachung – Makeup,<br />
Piercings, Tattoos – angeht, heißt die<br />
Devise wiederum „Weniger ist mehr“.<br />
Frauen sollten dezent geschminkt,<br />
Männer müssen sauber rasiert sein.<br />
Bei einer Bewerbung zur Ausbildung<br />
liegt die Größe des Bewerbungsfotos<br />
üblicherweise bei ca. 6 × 4,5 cm,<br />
wahlweise im 3:4-Hochformat oder im<br />
4:3-Queformat. Feste Richtlinien gibt<br />
es aber nicht. Zu guter Letzt wird das<br />
fertige Bewerbungsfoto ordentlich und<br />
sauber auf dem Lebenslauf platziert.<br />
Wer für seine Bewerbung ein individuelles<br />
Deckblatt anlegt, sollte das Foto<br />
darauf anbringen.<br />
Text:<br />
Ausbildungsstart ab 01.09.<strong>2021</strong><br />
Interesse?<br />
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!<br />
AICHINGER GmbH<br />
z.Hd. Frau Nüssel<br />
Ostring 2 · 90530 Wendelstein<br />
T: 09129 406-0 · jobs@aichinger.de<br />
www.aichinger.de<br />
In unserer Zahnarztpraxis in Schwanstetten<br />
bieten wir einen Ausbildungsplatz als<br />
Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (m/w/d)<br />
ab 01.09.<strong>2021</strong>.<br />
Bewerbungen bitte online unter:<br />
info@zahnarzt-schlaupe.de<br />
16<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
Zeugnisse und Nachweise<br />
©Wissmann Design - stock.adobe.com<br />
Was im Anschreiben und im<br />
Lebenslauf steht, haben Sie als<br />
Bewerber selbst in der Hand. Den<br />
Inhalt von Zeugnissen und Nachweisen<br />
nicht. Aus diesem Grund<br />
sind solche Belege und Beurteilungen<br />
von dritter Seite für die<br />
Personaler entscheidende Indizien,<br />
wenn es darum geht, geeignete<br />
Kandidaten für eine Ausbildung<br />
zu finden.<br />
essant. Auch Nebenjobs braucht man<br />
nur dann zu dokumentieren, wenn<br />
die Tätigkeiten in Zusammenhang<br />
mit der Ausbildung stehen, besondere<br />
berufliche Einsatzbereitschaft<br />
beweisen oder ärgerliche Lücken im<br />
Lebenslauf füllen.<br />
Sonstige Nachweise<br />
Legen Sie Zertifikate über absolvierte<br />
Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse,<br />
andere weiterbildende Seminare<br />
– bei, wenn sie für die Ausbildung<br />
wichtig sind. Erkundigen Sie sich, ob<br />
Ihr Ausbildungsbetrieb darüber hinaus<br />
noch weitere Nachweise erwartet:<br />
Wer eine Ausbildung zum Bankkaufmann<br />
beginnen möchte, braucht<br />
zum Beispiel meist ein polizeiliches<br />
Führungszeugnis, viele Feuerwehren<br />
erwarten einen Schwimmnachweis<br />
usw.<br />
Text:<br />
Schulzeugnisse und<br />
Praktikumsnachweise<br />
Die für die Personaler aufschlussreichsten<br />
Dokumente beziehen sich<br />
auf den schulischen und beruflichen<br />
Werdegang des Kandidaten. Schulzeugnisse<br />
beglaubigen Fähigkeiten in<br />
Fächern wie Deutsch und Mathematik,<br />
die man für nahezu jede Ausbildung<br />
braucht. Auch Belege zu Praktika<br />
oder Nebenjobs dürfen nicht fehlen:<br />
Sie bescheinigen praktische Berufserfahrungen<br />
und soziale Kompetenzen.<br />
Grundsätzlich sollte jede wichtige<br />
Angabe im Lebenslauf durch einen<br />
entsprechenden Nachweis untermauert<br />
werden.<br />
Welche Unterlagen Sie außer schulischen<br />
und beruflichen Beurteilungen<br />
sonst noch in die Mappe legen<br />
sollten, hängt stark von der jeweils<br />
angestrebten Ausbildung ab. Weiterbildungskurse<br />
belegen zwar immer<br />
Engagement, werden aber erst mit<br />
direktem Berufsbezug wirklich inter-<br />
Azubis <strong>2021</strong>,<br />
wir bilden aus!<br />
Beton- und<br />
Stahlbetonbauer<br />
(m/w/d)<br />
Maurer<br />
(m/w/d)<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
17
<strong>2021</strong><br />
ZAM-Online –<br />
Erste virtuelle Ausbildungs- und Studienmesse<br />
in der Bildungsregion Landkreis Roth &<br />
Stadt Schwabach<br />
Messe digital - Berufsorientierung im neuen Format<br />
Schon mal Termin vormerken!<br />
Donnerstag, 11.03.<strong>2021</strong> (09:00 Uhr)<br />
bis Mittwoch, 24.03.<strong>2021</strong> (24:00 Uhr)<br />
Das Frühjahr ist traditionell die Zeit der Ausbildungsmessen. Aufgrund der<br />
weiterhin unklaren Entwicklungen der Corona-Pandemie mussten alle Veranstaltungen<br />
in der Bildungsregion Landkreis Roth und Stadt Schwabach in diesem<br />
Jahr abgesagt werden. Um die Schüler*innen und Unternehmen dennoch beim<br />
Thema Berufsorientierung zu unterstützen, haben das Regionalmanagement<br />
des Landratsamts Roth („Abi und dann?“), das Bildungsmanagement und die<br />
Wirtschaftsförderung der Stadt Schwabach, die Stadt Roth („Nacht der Ausbildung<br />
Roth“) und die Stadt Hilpoltstein („Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse“) die<br />
ZAM-Online - die Zentrale AusbildungsMesse in der Bildungsregion Landkreis<br />
Roth & Stadt Schwabach ins Leben gerufen.<br />
14 Tage Online-Messe rund um die Uhr<br />
Von Donnerstag, 11.03.<strong>2021</strong> (09:00 Uhr) bis Mittwoch, 24.03.<strong>2021</strong> (24:00<br />
Uhr) können sich alle interessierten Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte rund<br />
um die Uhr virtuell und interaktiv über eine große Auswahl an verschiedenen<br />
Ausbildungsberufen, über (duale) Studiengänge, Wege nach dem Abitur sowie<br />
Freiwilligendienste informieren.<br />
Kontakt per Live-Chat<br />
Zusätzlich stehen die Aussteller an folgenden Tagen für einen persönlichen<br />
Kontakt per Live-Chat zur Verfügung:<br />
Samstag, 13.03.<strong>2021</strong> von 10 bis 13 Uhr,<br />
Mittwoch, 17.03.<strong>2021</strong> von 14 bis 17 Uhr,<br />
Freitag, 19.03.<strong>2021</strong> von 16 bis 19 Uhr,<br />
Dienstag, 23.03.<strong>2021</strong> von 14 bis 17 Uhr.<br />
Angebot für Eltern<br />
Auch Eltern können das Angebot nutzen und sich von zu Hause aus ganz<br />
unkompliziert per Smartphone, Tablet oder Computer gemeinsam mit ihren<br />
Kindern in die virtuelle Messe einloggen. Die ZAM-Online ist eine wertvolle<br />
Orientierungshilfe bei der nicht immer einfachen Berufs- oder Studienwahl und<br />
schafft die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit regionalen Unternehmen<br />
und Institutionen.<br />
Online-Registrierung<br />
Alle Besucher*innen können sich unter www.zam-online.com informieren sowie<br />
auch gleich kostenlos für die Messe registrieren. Einen spannenden Messebesuch<br />
und viel Erfolg bei der Ausbildungs- und Studienplatzsuche in der Region<br />
wünscht das gesamte ZAM-Online-Team!<br />
18<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
© industrieblick- stock.adobe.com<br />
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Die Speck Firmengruppe -<br />
Familienunternehmen weltweit aktiv<br />
Die Speck Firmengruppe ist ein Familienunternehmen im Wirtschaftsbereich<br />
Maschinenbau mit Stammsitz in Roth, welches qualitativ hochwertige Pumpen<br />
und Verdichter für industrielle Anwendungen produziert.<br />
Speck ist seit 1909 am Markt aktiv und beliefert mit seinen Produkten<br />
Erstausrüster sowie Anlagenbauer in über 40 Ländern, wobei in der Regel<br />
auftragsbasiert gefertigt wird. Das Unternehmen zeichnet sich hierbei vor<br />
allem durch eine starke Kundenfokussierung, hohe Fachkompetenz und die<br />
Entwicklung individueller Lösungen aus. Speck ist stark exportorientiert und<br />
beschäftigt weltweit über 575 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa<br />
440 am Standort Roth.<br />
Aktuell lernen 28 Azubis in den verschiedensten Ausbildungsberufen in Roth.<br />
Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ausbildungsende<br />
zu übernehmen. Das Ausbildungsangebot bei Speck umfasst acht verschiedene<br />
Berufsbilder, die hier kurz vorgestellt werden.<br />
Industriekaufleute bei Speck erhalten während ihrer Ausbildung Einblick<br />
in alle Abteilungen der Verwaltung. Weiterhin lernen sie die betrieblichen<br />
Abläufe von der Kundenanfrage über Fertigung und Montage bis hin zum<br />
Versand der fertigen Pumpe kennen.<br />
Fachkräfte für Lagerlogistik betreuen den Wareneingang, versorgen die<br />
Produktionsabteilungen mit den notwendigen Teilen zur Fertigung der Pumpen<br />
und versenden sie an Kunden in aller Welt.<br />
Fachinformatiker*innen für Anwendungsentwicklung entwickeln<br />
und programmieren Softwareanwendungen und optimieren bestehende<br />
Anwendungen und Systeme.<br />
Fertigungsmechaniker*innen montieren Bauteile und Baugruppen von<br />
Pumpen und stellen die Qualität der Produkte sicher. Besonders wichtig ist<br />
dabei eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise.<br />
Technische Produktdesigner*innen erstellen und modifizieren<br />
3D-Modelle und technische Zeichnungen. Nach deren Vorlage wird die Pumpe<br />
später produziert.<br />
Elektroniker*innen für Betriebstechnik montieren, verdrahten und<br />
installieren elektrische Anlagen. Außerdem lernen sie, Baugruppen und Geräte<br />
einzustellen und zu prüfen.<br />
Zerspanungsmechaniker*innen lernen während ihrer dreieinhalbjährigen<br />
Ausbildungszeit, Metalle und andere Materialien mittels Drehen, Fräsen und<br />
Schleifen zu bearbeiten. Dabei bedienen und programmieren sie moderne<br />
CNC-Maschinen.<br />
Bei der zweieinhalbjährigen Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik<br />
– Fachrichtung Zerspanungstechnik steht die Metallbearbeitung durch<br />
konventionelle und computergesteuerte Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen<br />
im Vordergrund.<br />
Seit September 2020 bieten wir auch Duale Studiengänge an. Ebenso ist es<br />
möglich, innerhalb eines der angebotenen Schüler-Praktika die verschiedenen<br />
Ausbildungsberufe bei Speck kennenzulernen. Weitere Informationen zum<br />
Thema Ausbildung bei Speck unter www.speck.de.<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
19
<strong>2021</strong><br />
©Daniel Ernst - stock.adobe.com<br />
Wir sind dabei,<br />
bei der regionalen<br />
Online-Messe<br />
„ZAM-Online`“<br />
GEMEINSAM HANDELN:<br />
Ausbildung bei der GIENGER & FUNK KG<br />
in WENDELSTEIN<br />
AUSBILDUNG IN EINER ZUKUNFTSSICHEREN BRANCHE-<br />
ÜBER 90 PROZENT ÜBERNAHMEQUOTE<br />
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Die Corona-Pandemie wirkt sich auf das gesamte gesellschaftliche Leben aus.<br />
Umso schwerer fällt vielen jungen Menschen die Entscheidung, welchen Weg sie<br />
nach erfolgreichem Schulabschluss einschlagen. Träume, Ideen und Karrierepläne<br />
geraten ins Wanken und schaffen gleichzeitig den Raum für andere Blickwinkel.<br />
Als gefragter Arbeitgeber bietet die GIENGER & FUNK KG aus WENDELSTEIN<br />
Chancen in einer krisensicheren Zukunftsbranche und mit verschiedenen<br />
Ausbildungsberufen im Großhandel für Haustechnik spannende Alternativen<br />
zum Studium. Am 01.09.<strong>2021</strong> ist wieder Ausbildungsstart.<br />
Insgesamt bildet die GIENGER & FUNK KG derzeit 35 Azubis aus. Seit Jahren mit<br />
steigender Tendenz. Angehende Berufskraftfahrer, Fachkräfte für Lagerlogistik<br />
oder Auszubildende zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement<br />
beginnen hier ihre berufliche Laufbahn. Mit Erfolg. Die<br />
Übernahmequote liegt bei über 90 Prozent. Das Motto „Fordern und Fördern“<br />
bewährt sich, um den Unternehmens-Nachwuchs auf das Berufsleben vorzubereiten.<br />
Die Azubis von heute sind die erfahrenen Kolleg*innen von morgen.<br />
20<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung<br />
„Ihre Bewerbungsunterlagen haben<br />
uns gefallen, wir möchten Sie zu einem<br />
persönlichen Vorstellungsgespräch<br />
einladen“: Ungefähr so könnte Ihre<br />
Einladung zum Vorstellungsgespräch<br />
klingen. Damit sind Sie der ersehnten<br />
Ausbildung bereits ein großes Stück<br />
näher gekommen. Doch noch haben<br />
Sie Ihr Ziel nicht erreicht. Während<br />
sich Anschreiben und Lebenslauf am<br />
heimischen Schreibtisch in aller Ruhe<br />
„aufpolieren“ ließen, müssen Sie<br />
sich im Vorstellungsgespräch in der<br />
unmittelbaren Interaktion beweisen.<br />
Das Vorstellungsgespräch:<br />
Fragen, Antworten – und mehr<br />
Fragen über Fragen: Im Vorstellungsgespräch<br />
zur Ausbildung bekommen<br />
Sie es mit der geballten Neugier<br />
der anwesenden Betriebsvertreter<br />
zu tun. Schnell entwickelt sich ein<br />
lebhaftes Wechselspiel von Fragen und<br />
Antworten, bei dem mehr zur Debatte<br />
steht als nur die nüchternen Daten<br />
und Fakten aus den Bewerbungsunterlagen<br />
– die Chemie muss ebenfalls<br />
stimmen. Jedes Vorstellungsgespräch<br />
ist immer auch ein gegenseitiges<br />
„Beschnuppern“ von Betrieb und<br />
Bewerber.<br />
Typischerweise gliedert sich ein<br />
Bewerbungsgespräch in vier unterschiedliche<br />
Phasen: Am Anfang stehen<br />
Begrüßung und Gesprächseröffnung,<br />
danach konzentriert sich das Gespräch<br />
auf Fragen zur Person des Bewerbers.<br />
Anschließend stellen die Interviewer<br />
das Unternehmen und die Ausbildung<br />
genauer vor und fühlen der<br />
Ausbildungseignung des Kandidaten<br />
auf den Zahn. Am Ende des Vorstellungsgesprächs<br />
besprechen Bewerber<br />
und Betriebsvertreter das weitere<br />
Vorgehen und verabschieden sich.<br />
Begrüßung und Gesprächseröffnung<br />
Die Gesprächseröffnung geschieht<br />
oft durch Fragen wie „Wie war ihre<br />
Anreise?“ oder „Ob uns der Tag noch<br />
Sonnenschein bringt?“. Solche Small-<br />
Talk-Angebote sollen das Eis brechen<br />
und eine angenehme Atmosphäre<br />
schaffen. Erfahrungsgemäß erhalten<br />
Sie am Anfang des Gesprächs auch<br />
eine kurze Vorstellung des Unternehmens,<br />
bei der Sie konzentriert<br />
zuhören sollten: Manchmal werden<br />
diese Infos später noch einmal diskret<br />
„abgefragt“.<br />
Ihre inhaltliche Beteiligung ist beim<br />
anfänglichen Abtasten die eine Seite<br />
der Medaille. Wie gut der Einstieg ins<br />
Vorstellungsgespräch gelingt, ist aber<br />
vor allem eine Frage des persönlichen<br />
Auftretens. Anhand von Kleidung,<br />
Erscheinungsbild und Umgangsformen<br />
machen sich die Interviewer<br />
nämlich bereits ein nachhaltiges Bild<br />
vom Bewerber. Beachten Sie daher<br />
die elementaren Etikette-Regeln:<br />
Handy vor dem Vorstellungsgespräch<br />
ausschalten, sich für die Einladung<br />
bedanken, den Ausführungen der<br />
Interviewer aufgeschlossen folgen,<br />
Fragen und Antworten mit freundlicher<br />
Mimik und Gestik begleiten.<br />
Fragen zur Person: Der Bewerber<br />
stellt sich vor<br />
Im Anschluss stellen die Personalverantwortlichen<br />
in der Regel Fragen<br />
zu Ihrer Persönlichkeit und zu Ihrem<br />
bisherigen Werdegang. Bereiten Sie<br />
sich darauf vor, durch prägnante<br />
Antworten einen kurzen Einblick in<br />
Ihre Persönlichkeit, in Ihre schulische<br />
und berufl iche Laufbahn zu geben.<br />
Gute Anknüpfungspunkte sind zum<br />
Beispiel Praktika, Ferienjobs, Hobbys<br />
oder Schulfächer, in denen Sie besonders<br />
gut waren.<br />
In puncto Bewerbungsmotivation,<br />
Berufswahl und persönlicher Hintergrund<br />
fragen die Interviewer mit<br />
Sicherheit sehr genau nach. Doch auch<br />
hier gilt: Der Großteil der Fragen im<br />
Vorstellungsgespräch zur Ausbildung<br />
lässt sich vorhersehen. Machen Sie<br />
sich daher schon vorab Gedanken,<br />
was Sie antworten könnten, wenn die<br />
Interviewer unter anderem folgendes<br />
wissen wollen: „Was hat Ihre Berufswahl<br />
beeinflusst?“, „Welche Erwartungen<br />
verbinden Sie mit der Ausbildung?“<br />
oder „Was glauben Sie,<br />
welche Voraussetzungen Sie für den<br />
angestrebten Beruf mitbringen?“.<br />
Fragen zu Ausbildung, Betrieb<br />
und Berufsbild<br />
In der dritten Phase des Vorstellungsgesprächs<br />
geben die Betriebsvertreter<br />
von sich aus einige interessante<br />
Antworten zum Betrieb und zur<br />
Ausbildung, die sie konzentriert<br />
verfolgen sollten. Mehr und mehr geht<br />
es nun ins Detail. Berufswahl, Stärken<br />
und Schwächen, berufliche Vorkenntnisse,<br />
Arbeitsverhalten, Wissen über<br />
die Ausbildung – diese und andere<br />
Aspekte werden im Vorstellungsgespräch<br />
sehr gründlich unter die Lupe<br />
genommen.<br />
An geeigneten Stellen lassen sich<br />
bereits in diesem Abschnitt des<br />
Bewerbungsgesprächs eigene Fragen<br />
einfl echten. Aber besser nicht zum<br />
Thema Gehalt: Was Sie während der<br />
Ausbildung verdienen, können Sie<br />
mühelos im Internet, durch Broschüren<br />
oder auf anderen Wegen in Erfahrung<br />
bringen. Geeignetere Themen sind der<br />
genaue Ablauf der Ausbildung, die<br />
Dauer der Probezeit oder Weiterbildungsmöglichkeiten.<br />
Gesprächsausklang und Verabschiedung<br />
Vorstellungsgespräch, letzter Akt: „Ist<br />
alles geklärt, möchten Sie noch etwas<br />
von uns wissen?“ Mit Fragen wie<br />
dieser werden Ihre Gesprächspartner<br />
die Schlussphase im Vorstellungsgespräch<br />
zur Ausbildung einläuten.<br />
Sprechen Sie nun an, was in der<br />
vorangegangenen Unterhaltung noch<br />
nicht beantwortet worden ist. Stellen<br />
Sie eigene Fragen, greifen Sie dazu<br />
gegebenenfalls auf Ihren Notizblock<br />
zurück.<br />
Wenn nichts Wichtiges mehr im<br />
Raum steht, werden die Betriebsvertreter<br />
sicher relativ zielstrebig<br />
auf die Verabschiedung hinsteuern.<br />
Gelegenheit für Sie, sich freundlich<br />
für das Vorstellungsgespräch zu<br />
bedanken. In besonders guter Erinnerung<br />
bleiben Sie, wenn Sie zum<br />
Abschluss noch einmal Ihr Interesse<br />
an der Ausbildung betonen und sich<br />
mit einem verbindlichen Händedruck<br />
höflich verabschieden.<br />
Text:<br />
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PTA-Schule <strong>Nürnberg</strong><br />
Wer einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Gesundheitsberuf<br />
erlernen möchte, sollte sich „Pharmazeutisch-technische Assistentin/<br />
Assistent“ – kurz PTA - genauer ansehen.<br />
Der Beruf verbindet Naturwissenschaften, Handwerkliches und den Umgang<br />
mit Menschen. Arbeitgeber, wie z.B. Apotheken melden dringenden Bedarf<br />
und damit einen sicheren Arbeitsplatz. Die Berufsfachschule für PTA in<br />
<strong>Nürnberg</strong> bildet seit über 50 Jahren erfolgreich aus und jährlich beginnen 60<br />
Schülerinnen und Schüler in gut ausgestatteten Fachräumen ihre 2,5jährige<br />
Ausbildung.<br />
Wer mehr über Schule, Ausbildung und Beruf erfahren möchte, ist<br />
herzlich zu einem der regelmäßigen virtuellen Infoabende der Schule<br />
eingeladen.<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
21
<strong>2021</strong><br />
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Eine Ausbildung im Gesundheitswesen: zukunftssicher und gefragt<br />
DAS MEDIC-CENTER NÜRNBERG BILDET IN VERSCHIEDENEN<br />
BEREICHEN AUS<br />
Das Medic-Center <strong>Nürnberg</strong> ist seit vielen Jahren Ausbildungsbetrieb für den<br />
Beruf der Medizinischen Fachangestellten. Seit einigen Jahren gehören Berufsbilder,<br />
wie Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Fachinformatiker für Systemintegration<br />
oder auch Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation dazu.<br />
Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten ist vielen sicher noch unter<br />
der alten Bezeichnung Arzthelferin bekannt. Vor ein paar Jahren wurde das<br />
Berufsbild modernisiert, umfangreich ist die Tätigkeit in einer Praxis jedoch nach<br />
wie vor geblieben. Die MFA, wie die Berufsbezeichnung abgekürzt wird, ist für<br />
eine Vielzahl von Aufgaben und Prozesse in der Arztpraxis verantwortlich. Von<br />
der Koordinierung der Behandlungstermine, über die Aufnahme der Patienten<br />
an der Anmeldung, die Unterstützung des Arztes bei seiner Behandlung im<br />
Sprechzimmer und letztlich sogar bis hin zu Laborarbeiten, ist der Arbeitstag<br />
einer MFA äußerst abwechslungsreich. In der dreijährigen dualen Ausbildung<br />
lernen die „Lehrlinge“ alles, was sie für diesen Alltag wissen müssen und<br />
werden im Medic-Center auch vom ersten Tag an mit eigenen kleinen Verantwortungsbereichen<br />
betraut.<br />
Neben der Arbeit in den Praxen vor Ort, bildet das Medic-Center <strong>Nürnberg</strong><br />
aber auch in seiner über 30-köpfigen Verwaltung eigene Kaufleute im Gesundheitswesen<br />
aus. Eine Ausbildung, die in vielen Bereichen des <strong>Nürnberg</strong>er MVZs<br />
angesiedelt ist:<br />
„Wir sind ein großes MVZ mit 36 Praxen, über 130 Ärzten und 400 Mitarbeitern,<br />
das in <strong>Nürnberg</strong> und Umgebung dezentral aufgestellt ist,“ erzählt Norbert Schöll,<br />
ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Medic-Centers <strong>Nürnberg</strong>.<br />
„Viele in unseren Praxen anfallende Tätigkeiten werden zentral abgewickelt<br />
und in unserer Verwaltung organisiert und bearbeitet, wie zum Beispiel Buchhaltung,<br />
Personalabteilung, Zulassungsmanagement, Abrechnung, Controlling,<br />
IT und auch Marketing gehört heute dazu. Da war es für uns selbstverständlich<br />
neben der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA, früher Arzthelferin),<br />
die ausschließlich in der Arztpraxis stattfindet, auch Ausbildungen<br />
im kaufmännischen Bereich unserer Verwaltung anzubieten. Wir sind in den<br />
letzten Jahren stark gewachsen und haben eine ganz eigene Struktur, die ihres<br />
gleichen sucht. Da macht es Sinn, sich den Nachwuchs ein Stück weit auch<br />
selbst heranzuziehen.“<br />
Heute zählt das Medic-Center <strong>Nürnberg</strong> 48 Auszubildende aus den Bereichen<br />
Medizinische/r Fachangestellte/r, Kauffrau/mann im Gesundheitswesen, Kauffrau/mann<br />
für Marketingkommunikation, Kauffrau/mann für Systemintegration.<br />
KONTAKT:<br />
Medic-Center <strong>Nürnberg</strong><br />
www.mediccenter.de<br />
22<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
„Die Ausbildung hat bei uns einen<br />
großen Stellenwert“<br />
ANZEIGE<br />
„Ich mag es gern, wenn die Teile, die ich fertige, auch wirklich in der Abteilung<br />
gebraucht werden!“, begeistert sich Zerspanungsmechaniker-Azubi Felix Florian.<br />
„Oder ich bekomme aus der Fertigung sogenannte Nacharbeiten. Das bedeutet,<br />
dass ein Teil beschädigt wurde oder ein Lieferant etwas nicht ganz korrekt<br />
gefertigt hat und ich es in Ordnung bringe. Ich weiß dann, dass meine Arbeit<br />
in einer Maschine landet, die irgendwo in der Welt aufgestellt wird – und nicht<br />
im Abfall!“ Bis es allerdings so weit ist, fängt der Azubi klein an. Zu Beginn gibt<br />
es Grundtechniken zu erlernen, ganz klassisch mit Bohren, Feilen usw. Auch hier<br />
entsteht am Ende ein fertiges Produkt, wie ein Miniatur-LKW mit beweglichen<br />
Teilen. Nach und nach, mit steigenden Kenntnissen, erweitern sich die Aufgaben.<br />
„Es ist anders als in der Schule. Natürlich muss ich mich konzentrieren, aber die<br />
Aufgaben sind abwechslungsreich und machen viel mehr Spaß.“<br />
Was machen Zerspanungsmechaniker? Grob gesagt: Arbeiten, bei denen Späne<br />
anfallen. Hauptsächlich bedienen sie große, oft computergesteuerte Maschinen,<br />
auf denen Teile für die Endprodukte hergestellt werden. Genaues Arbeiten und<br />
gute Mathe-Kenntnisse sind hier wichtig. Mathe deswegen, weil Flächen, Rauminhalte<br />
oder Winkel zu berechnen sind. Er oder sie muss die Maschinen richtig<br />
einstellen bzw. programmieren; dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.<br />
Die gewerbliche Ausbildung teilen sich gleich drei hauptamtliche Meister.<br />
„Das ist schon Luxus, aber die Ausbildung hat bei uns einfach einen großen<br />
Stellenwert“, bekräftigt Markus Hindelang, der jüngste der drei, „Ich habe<br />
Was machen Zerspanungsmechaniker?<br />
Grob gesagt: Arbeiten, bei denen<br />
Späne anfallen<br />
selbst hier gelernt, das ist noch gar nicht so lange her!“ Bei Niehoff landen<br />
fast alle Auszubildenden am Ende ihrer Ausbildung in einer festen Stelle. Azubi<br />
Johannes Forster findet das besonders gut: „Einerseits habe ich die Sicherheit<br />
eines großen Unternehmens, andererseits ist die Größe noch so überschaubar,<br />
dass ich die Kolleginnen und Kollegen persönlich kenne.“<br />
Die Schwabacher Maschinenfabrik Niehoff ist Weltmarktführer bei Anlagen für<br />
die Draht- und Kabelindustrie im Nichteisenmetall-Sektor. Sie beschäftigt in<br />
Schwabach rund 450 Mitarbeiter, in den weltweiten Niederlassungen sind es<br />
weitere 350. Niehoff-Maschinen werden eingesetzt, um Drähte für Hausinstallationsleitungen<br />
zu fertigen, für die Bordelektronik im Auto, für dicke Hochspannungsleitungen<br />
bis hin zu hauchdünnen Anschlussdrähten im Computerbereich.<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
23
Wer macht was ?<br />
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MÄRZ <strong>2021</strong><br />
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Landeskirchlichen Gemeinschaft<br />
<strong>Reichelsdorf</strong><br />
Im Steinlach 12, 90453 <strong>Nürnberg</strong>, www.lkg-reichelsdorf.de<br />
Gemeinschaftspastorin Liesbeth Ziegler, Tel. 0911-64388443, Tel.0157-71296538<br />
• Sonntag, 07.03.<br />
17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />
Liesbeth Ziegler<br />
• Sonntag, 14.03.<br />
17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />
Dr. Hartmut Ziegler<br />
!<br />
• Sonntag, 21.03.<br />
17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />
Liesbeth Ziegler<br />
• Sonntag, 28.03.<br />
17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />
Fritz Veh<br />
Die Gottesdienste können nur mit<br />
Schutzmaßnahmen stattfinden:<br />
• FFP2-Maske tragen<br />
• Hände-Desinfektion<br />
• mind. 1,50 m Abstand<br />
Wir danken für Ihr Verständnis und freuen<br />
uns auf Sie!<br />
Änderungen sind jederzeit möglich, bitte<br />
informieren Sie sich zuvor auf der jeweiligen<br />
Homepage oder telefonisch.<br />
Ev.-Luth. Nikodemuskirche<br />
Stuttgarter Str. 33, 90449 <strong>Nürnberg</strong>, Tel. 0911/239562-0 – Fax 0911/239562-19<br />
pfarramt@nikodemuskirche-nbg.de – www.nikodemuskirche-nbg.de<br />
Gottesdienste<br />
• Freitag, 5.3. Weltgebetstag<br />
19 Uhr Ökum. Gottesdienst, Team<br />
• Sonntag, 7.3.<br />
9.30 Uhr „Andere Zeit“ Gottesdienst,<br />
Diakonin Höpfner<br />
11 Uhr „Andere Zeit“ Gottesdienst,<br />
Diakonin Höpfner<br />
• Mittwoch, 10.3.<br />
14.30 Uhr Andacht „Es tönen<br />
die Lieder, der Frühling kommt<br />
wieder…“, Pfarrerin Kaplick<br />
• Sonntag, 14.3.<br />
9.30 Uhr Hauptgottesdienst<br />
Prädikantin Pietzcker<br />
• Sonntag, 21.3.<br />
9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl<br />
„Wie kann Gott das zulassen?<br />
Hiob, die Frage nach dem Leid und<br />
5 Entdeckungen, Pfarrerin Kaplick<br />
• Sonntag, 28.3.<br />
9.30 Uhr Hauptgottesdienst<br />
Pfarrerin Klever<br />
28<br />
MÄRZ <strong>2021</strong>
KIRCHEN<br />
Evang.-Luth. Pfarramt – Philippuskirche<br />
Beim Wahlbaum 20, 90453 <strong>Nürnberg</strong>, Tel. 0911-63 68 45 – Fax 0911 632 91 59<br />
pfarramt.reichelsdorf-n@elkb.de – www.philippuskirche-reichelsdorf.de<br />
Kath. Pfarrgemeinde Maria am Hauch<br />
Herriedener Str. 55, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />
Tel. 0911-671119 - Fax: 0911-688 78 01<br />
maria-am-hauch.nbg@bistum-eichstaett.de - www.pvnsws.de<br />
Gottesdienste<br />
• Freitag, 05.03.<br />
19:00 Uhr Weltgebetstag, Philippuskirche,<br />
WGT-Team<br />
• Sonntag, 07.03.<br />
10:00 Uhr Gottesdienst für Kinder<br />
und Erwachsene, Pfarrerin Fuchs<br />
/ Team<br />
• Sonntag, 14.03.<br />
18:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst,<br />
Philippuskirche<br />
• Samstag, 20.03.<br />
10:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />
Pfarrerin Fuchs<br />
12:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />
Pfarrerin Fuchs<br />
• Sonntag, 21.03.<br />
10:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />
Pfarrerin Fuchs<br />
12:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />
Pfarrerin Fuchs<br />
• Sonntag, 28.03.<br />
09:30 Uhr Gottesdienst, Pfrin. Prof.<br />
Dr. Städtler-Mach<br />
Ökumenische Erwachsenenbildung<br />
Wir laden herzlich zu einem<br />
Vortrags- und Diskussionsabend<br />
ein, der - schon einmal verschoben -<br />
nun am Dienstag, 23. <strong>März</strong> <strong>2021</strong> um<br />
19:30 Uhr bei uns stattfinden soll.<br />
Die Referentin Frau Renate Schindelbauer,<br />
Pfarrerin in Dietersdorf,<br />
spricht über das nach wie vor<br />
hochaktuelle Thema „Mut tut gut“.<br />
Wie Perlen einer Kette sind Zitate<br />
aufgereiht, an denen Frau Schindelbauer<br />
entlang geht und ermutigende<br />
Gedanken weitergeben will. Denn:<br />
Mut tut gut - gerade in der von Angst<br />
und Unsicherheit geprägten Zeit.<br />
Mit Sachverstand, aber auch einer<br />
Portion Humor und Augenzwinkern<br />
werden ganz unterschiedliche<br />
Erkenntnisse aus Philosophie, Theologie<br />
und Psychologie vorgetragen.<br />
Eigene Erfahrungen der Zuhörenden<br />
und Gespräche darüber machen den<br />
Abend lebendig.<br />
Wir freuen uns über Ihr Kommen!<br />
Und: Vergessen Sie trotzdem nicht<br />
Ihre Schutzmaske!<br />
KAMMERMUSIK BEI KERZEN-<br />
SCHEIN<br />
Trio „TRE ARCHI“<br />
am Sonntag, 28. <strong>März</strong> <strong>2021</strong> um<br />
19:00 Uhr<br />
Stefan Teschner (Violine), Ulrich<br />
Schneider (Viola) und Christoph<br />
Spehr (Violoncello) gründeten<br />
2009 das Trio „TRE ARCHI“. Die<br />
drei Musiker sind Mitglieder der<br />
Staatsphilharmonie <strong>Nürnberg</strong> und<br />
verstehen sich künstlerisch bestens.<br />
Auch in der Philippuskirche traten<br />
sie mit Erfolg auf. Ihr virtuos zupackendes<br />
und zugleich empfindsames,<br />
anrührendes Spiel fand viel Beifall.<br />
Diesmal stehen Werke von Z. Kodály,<br />
E. von Dohnányi und R. Strauß auf<br />
dem Programm.<br />
Freuen Sie sich auf einen eindrücklichen<br />
Konzertabend! Wir laden<br />
herzlich ein!<br />
Freiwillige Spenden zugunsten<br />
des Evang. Gemeindevereins sind<br />
erbeten!<br />
• Freitag, 5. <strong>März</strong>, 12. <strong>März</strong>,<br />
26. <strong>März</strong><br />
Jeweils 18:00 Uhr – Kreuzwegandacht<br />
• Sonntag, 14. <strong>März</strong><br />
18:00 Uhr - Segnungsgottesdienst/<br />
Abend der Barmherzigkeit mit<br />
anschl. Anbetung vor dem ausgesetzten<br />
Allerheiligsten und Möglichkeit<br />
zum Empfang des Einzelsegens<br />
und/oder des Gebets um Heilung<br />
• Freitag, 19. <strong>März</strong><br />
18:00 Uhr - Festgottesdienst zum<br />
Fest des Hl. Josef<br />
• Sonntag, 28. <strong>März</strong> Palmsonntag<br />
09:30 Uhr - Hl. Messe mit Palmweihe<br />
18:00 Uhr - Heilige Messe mit<br />
Palmweihe<br />
• Montag, 29. <strong>März</strong><br />
18:00 Uhr - Requiem für alle im <strong>März</strong><br />
verstorbenen Gemeindemitglieder<br />
des Pfarrverbands<br />
Kath. Pfarramt Hl. Familie<br />
<strong>Nürnberg</strong>-<strong>Reichelsdorf</strong><br />
Eichstätter Platz 3, 90453 <strong>Nürnberg</strong>, Telefon: 0911/63 61 07 – Fax: 0911/6 32 58 67 –<br />
pfarramt@hl-familie-nbg.de<br />
• Montag, 01.03.<br />
Caritas-Frühjahrssammlung 01.03.-<br />
07.03.21. Beginn der Erstkommunion-<br />
Gruppenstunden<br />
• Dienstag, 02.03.<br />
19.30 Uhr Sitzung KOR<br />
• Freitag, 05.03.<br />
17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />
• Samstag, 06.03.<br />
10:30 Uhr Erstbeichte der Ek-Kinder<br />
• Dienstag, 09.03.<br />
19:00 Uhr Bußgottesdienst<br />
• Donnerstag, 11.03.<br />
20:00 Uhr Elternabend Erstkommunion<br />
• Freitag, 12.03.<br />
17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />
• Freitag, 19.03.<br />
17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />
• Freitag, 26.03.<br />
17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />
• Samstag, 27.03.<br />
16:00 Uhr Beichtgelegenheit vor<br />
Ostern (auswärtiger Priester)<br />
• Sonntag, 28.03. Palmsonntag<br />
9:30 Uhr Pfarrgottesdienst mit<br />
Palmprozession<br />
• Dienstag, 30.03.<br />
Tagsüber Krankenkommunion für<br />
alte und kranke Gemeindemitglieder<br />
MÄRZ <strong>2021</strong><br />
29
KIRCHEN<br />
Jehovas Zeugen<br />
<strong>Eibach</strong>, Donaustrasse 7, Tel. 0911 - 64 41 77<br />
Gedenktag für alle<br />
Am Samstag, 27. <strong>März</strong> <strong>2021</strong> jährt<br />
sich ein bedeutendes Datum: der<br />
Todestag Jesu. Die <strong>Eibach</strong>er Zeugen<br />
Jehovas laden jeden dazu ein, sich<br />
gemeinsam daran zu erinnern.<br />
Jesus selbst forderte seine Nachfolger<br />
gemäß dem Lukasevangelium<br />
im Rahmen des berühmten<br />
Abendmahls auf: „Feiert dieses Mahl<br />
immer wieder, und denkt daran, was<br />
ich für euch getan habe“ (Lukas<br />
22,19, Bibelübersetzung Hoffnung<br />
für alle). Jehovas Zeugen laden<br />
jedes Jahr dazu ein, das Abendmahl<br />
mit ihnen gemeinsam zu feiern. Es<br />
findet genau an dem Datum statt, an<br />
dem es Jesus vor fast 2000 Jahren<br />
das letzte Mal abhielt. Dieses Jahr<br />
fällt dieser Tag auf Samstag, den<br />
27. <strong>März</strong> <strong>2021</strong>. Ort und Beginn:<br />
Zoom-Videokonferenz der <strong>Eibach</strong>er<br />
Gemeinde, 19.00 Uhr. Wie man<br />
sich in das Programm einwählen<br />
kann, erfahren Sie unter der u. g.<br />
Telefonnummer.<br />
Aufgrund der Pandemie werden<br />
keine Präsenzveranstaltungen stattfinden.<br />
In Vorbereitung auf dieses besondere<br />
Datum wird eine Woche zuvor,<br />
am Sonntag 21. <strong>März</strong> um 10.00 Uhr,<br />
ebenfalls über Zoom-Videokonferenz,<br />
ein Vortrag mit dem Thema:<br />
„Eine besonders kostbare Perle‘<br />
– habe ich sie gefunden?“<br />
gehalten.<br />
Auch dazu laden die <strong>Eibach</strong>er<br />
Zeugen Jehovas ein. Es geht dabei<br />
um die Suche nach der Lösung für<br />
die Probleme der Menschheit. Jesus<br />
erzählte von einem Mann, der eine<br />
ganz besondere, wertvolle Perle<br />
fand und alles dafür aufgab um sie<br />
zu bekommen. Das „Wertvollere“,<br />
das wir heute finden können ist die<br />
realistische Hoffnung von Gottes<br />
Königreich. Diese Regierung im<br />
Himmel ist die einzige Instanz, die<br />
die Probleme der Menschheit lösen<br />
kann und lösen wird. Jesu Vergleich<br />
wirft die Frage auf, wie wir auf das<br />
reagieren, was wir über das Königreich<br />
Gottes hören.<br />
Wieso kann man so sicher sein, dass<br />
es so kommen wird, wie Jesus, wie<br />
die Bibel, das voraussagt? Im Vortrag<br />
werden die Beweise dafür gezeigt.<br />
Für weitere Informationen, bzw.<br />
Hilfestellungen zu den Video-Zusammenkünften<br />
wenden Sie sich an:<br />
Erich Schüssel, Tel. 0911 / 64 41 77.<br />
Erich Schüssel<br />
Kirchengemeinde <strong>Nürnberg</strong> – <strong>Eibach</strong><br />
• Freitag, 05.03.<br />
19.00 Uhr Gottesdienst zum Weltgebetstag<br />
der Frauen: „Worauf<br />
bauen wir?“ – mit Anmeldung im<br />
Pfarramt unter pfarramt.eibach@<br />
elkb.de oder 0911-649925<br />
• Sonntag, 07.03.<br />
09.30 Uhr Gottesdienst<br />
09.30 Uhr Kindergottesdienst<br />
draußen mit Stationen<br />
• Sonntag, 14.03.<br />
09.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl<br />
• Freitag, 19.03.<br />
19.00 Uhr Gottesdienst zum<br />
Gedenktag des Hl. Joseph mit<br />
Abendmahl<br />
• Sonntag, 21.03.<br />
09.30 Uhr Gottesdienst<br />
• Sonntag, 28.03.<br />
09.30 Uhr Gottesdienst zum<br />
Palmsonntag mit Beginn auf dem<br />
Kirchhof und gemeinsamen Einzug<br />
in die Kirche<br />
Kath. Pfarrei St. Walburga<br />
www.stwalburga.de – www.pvnsws.de – eibach@bistum-eichstaett.de<br />
Tel: 0911-6427001 – Fax: 0911-644586<br />
Postanschrift: Herriedener Str. 55, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />
Hausanschrift: Eibenweg 12, 90451 <strong>Nürnberg</strong><br />
Besondere Gottesdienste:<br />
• Freitag, 05.,12.,19. und 26.3.<br />
18 Uhr Kreuzwegandacht<br />
• Sonntag, 21.3.<br />
19 Uhr „Sonntags um Sieben“<br />
(Wort-Gottes-Feier mit meditativer<br />
Musik)<br />
• Samstag, 27.3.<br />
18 Uhr Vorabendmesse mit<br />
Palmweihe<br />
• Sonntag, 28.3.<br />
8.30 Uhr und 11 Uhr Hl. Messe mit<br />
Palmweihe<br />
14 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe<br />
der Gehörlosengemeinde St. Jakobus<br />
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APRIL <strong>2021</strong><br />
Verteilung ab: 24.03.<strong>2021</strong><br />
Anzeigenschluss: 15.03.<strong>2021</strong><br />
MAI <strong>2021</strong><br />
Verteilung ab: 23.04.<strong>2021</strong><br />
Anzeigenschluss: 12.04.<strong>2021</strong><br />
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Herausgeber: Seifert Medien<br />
Verantwortliche Schriftleitung:<br />
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