25.02.2021 Aufrufe

Nürnberg-Eibach-Röthenbach-Reichelsdorf - März 2021

Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!

Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.

MITTEILUNGSBLATT<br />

FÜR DIE NÜRNBERGER STADTTEILE<br />

<strong>Eibach</strong> • <strong>Röthenbach</strong> • <strong>Reichelsdorf</strong><br />

Mühlhof • Krottenbach • Gerasmühle • Lohhof • Holzheim<br />

<strong>März</strong> <strong>2021</strong><br />

51. JAHRGANG<br />

<strong>2021</strong><br />

Informationen<br />

und Angebote zu<br />

Ausbildungsplätzen<br />

in der Region!<br />

Ab Seite 16<br />

© denisismagilov-stock.adobe.com<br />

IDEEN FÜR<br />

DEINE ZUKUNFT


AUS DEN STADTTEILEN<br />

Vorstadtverein <strong>Nürnberg</strong> – <strong>Eibach</strong>/Maiach e.V.<br />

Bauprojekt Schulzentrum Südwest startet<br />

Am 09.02.2020 wurde im <strong>Nürnberg</strong>er Stadtrat der Gesamtprojektplan<br />

für das neue Schulzentrum Südwest und die Beauftragung für die<br />

Bauphasen beschlossen.<br />

Damit kann es nun endlich mit den Arbeiten für das Sigmund-Schuckert-<br />

Gymnasium und die Peter-Henlein-Realschule losgehen. Aktuell hat man bereits<br />

damit begonnen, das Baufeld für den ersten Bauabschnitt zu räumen. Die<br />

ersten Bauarbeiten beginnen dann im Juli <strong>2021</strong> und Mitte 2023 soll dieser erste<br />

Abschnitt fertig sein. Der Schulbetrieb soll im Schuljahr 2026/2027 im neuen<br />

Gebäude beginnen. Der letzte Bauabschnitt wird Ende 2028 abgeschlossen<br />

sein. Mit über 60.000 m² Baufläche und knapp 200 Mio. € Baukosten ist das<br />

Schulzentrum Südwest eine der größten Schulneubauten im gesamten Land.<br />

Sobald es die Corona-Situation wieder zulässt, wollen wir gemeinsam mit der<br />

Stadt <strong>Nürnberg</strong> eine öffentliche Informationsveranstaltung für alle Anwohner,<br />

Schülerinnen und Schüler, Lehrende und Eltern durchführen.<br />

Wenn Sie sich online einen Überblick verschaffen wollen, können Sie das<br />

auf den Internetseiten der Stadt <strong>Nürnberg</strong> beim Hochbauamt:<br />

https://www.nuernberg.de/internet/hochbauamt/ssw.html<br />

Online-Bürgertreff am 05.03.<strong>2021</strong><br />

Um auch ohne Präsenzveranstaltungen weiter mit Ihnen in Kontakt bleiben zu<br />

können, veranstalten wir am 5. <strong>März</strong> um 19.30 Uhr einen Online-Bürgertreff per<br />

Videokonferenz. Den Link zur Einwahl und weitere Informationen dazu finden<br />

sie ab sofort unter: https://www.eibach-maiach.de/buergertreff.<br />

Wir wollen Ihnen die Teilnahme dabei so einfach wie möglich machen. Sie<br />

müssen keine zusätzliche Software auf Ihrem Rechner installieren oder sich bei<br />

einem Konferenzdienst anmelden. Sie brauchen einen Computer mit Webcam<br />

oder ein mobiles Endgerät (Handy,<br />

Tablet). Auch eine Teilnahme ohne<br />

Video oder Smartphone wird über<br />

Einwahl per Telefon möglich sein.<br />

Grafiken: Außenplan (Grafik Stadt <strong>Nürnberg</strong>) / Simulation der Gebäude (Staab Architekten GmbH, Berlin)<br />

Alle Informationen auf der<br />

Internetseite des Vorstadtvereins:<br />

www.eibach-maiach.de<br />

Wir freuen uns auf den ersten Online-<br />

Dialog mit Ihnen!<br />

Michael Kraus<br />

SPENDEN STATT SCHENKEN<br />

Mit unserer Aktion „Spenden statt Schenken“<br />

und Ihrem Verzicht auf Weihnachtsgeschenke<br />

konnten wir im Februar <strong>2021</strong> insgesamt 2.500€<br />

an die Ökumenische Wärmestube spenden.<br />

Die Ökumenische Wärmestube ist eine Organisation<br />

der Caritas und der Stadtmission <strong>Nürnberg</strong> und<br />

versorgt ganztägig Wohnungslose mit warmem<br />

Essen.<br />

Dank Ihrer Mithilfe konnten wir so ein wenig<br />

Wärme in dieser kalten Jahreszeit spenden. Dafür<br />

möchten wir uns bei Ihnen ganz herzlich bedanken.<br />

Ihr Team der Virchow-Apotheke<br />

2<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


AUS DEN STADTTEILEN<br />

Abenteuerspielplatz <strong>Röthenbach</strong><br />

Die Tür ist geschlossen – trotzdem sind wir für Euch da!<br />

Jetzt sind es schon drei Monate, seitdem Euer Abenteuerspielplatz<br />

geschlossen hat. Hütten bauen? Geht nicht! Feuer schüren? Geht nicht!<br />

Hämmern und sägen? Geht nicht! Uns geht es genauso, Corona nervt<br />

einfach nur. Trotzdem lässt er uns nicht runter kriegen.<br />

Mit orangenen T-Shirts ziehen wir durch den Stadtteil, wir waren am Rodelberg,<br />

um mit Euch zu quatschen, oder machten Riesenseifenblasen beim Schlittschuhlaufen.<br />

Außerdem sind wir jeden Tag zwischen 12:00-14:00 Uhr telefonisch<br />

erreichbar.<br />

Unter der Nummer 0157-35386842 könnt Ihr mit uns sprechen, sagen was Euch<br />

tierisch nervt oder Euch über den neuesten Stand vom Abenteuerspielplatz<br />

erfahren.<br />

Außerdem haben wir noch was richtig Cooles für Euch: Wir drehen jetzt im<br />

ASP-Filmstudio kurze Clips für Euch. Es sind Bastelangebote, Kochrezepte oder<br />

Ideen für bestimmte Themen. Ihr findet die Filme auf unserer Homepage<br />

www.abenteuerspielplatz-roethenbach.de oder direkt auf Youtube unter<br />

„Abenteuerspielplatz <strong>Röthenbach</strong>“.<br />

Damit auch die Eltern auf dem neuesten Stand bei uns bleiben,<br />

können sie uns auf Instagram folgen.<br />

Also Kopf hoch, wenn wir weiter so konsequent sind, können wir vielleicht<br />

schon bald wieder die Tore öffnen!<br />

Ach ja noch etwas. Natürlich bieten wir auch dieses Jahr ab September wieder<br />

einen Praktikumsplatz für das Anerkennungsjahr an. Bei uns am Abenteuerspielplatz<br />

gibt es viele Möglichkeiten, noch einmal was ganz Neues auszuprobieren.<br />

Wenn Ihr Euch einfach mal darüber informieren wollt, ruft einfach an.<br />

Wir wünschen Euch noch eine schöne Zeit, bleibt gesund!<br />

Johannes Gumann<br />

<strong>Röthenbach</strong>er Hauptstrasse 64, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel/ Fax: 0911/6494595<br />

E-Mail: info@abenteuerspielplatz-roethenbach.de<br />

www.abenteuerspielplatz-roethenbach.de<br />

© scusi - stock.adobe.com<br />

INFORMATION<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

3


AUS DEN STADTTEILEN<br />

Das Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>/<strong>Röthenbach</strong> – Malteser <strong>Nürnberg</strong><br />

Ehrenamtliche Nachbarschafts-Hilfe für Seniorinnen und Senioren<br />

Sie suchen Unterstützung für Besorgungen:<br />

Apotheke, Rezepte abholen, Einkaufen, Hunde<br />

ausführen? Wir bieten nicht nur zu Zeiten der<br />

Pandemie Hilfe für ältere Menschen an.<br />

Telefonischer Besuchsdienst<br />

Gerade in unserer jetzigen Lage, in der wir alle<br />

unsere persönlichen Kontakte auf ein Minimum<br />

reduzieren sollen, kann es sehr bereichernd sein,<br />

mit einem freundlichen und verständnisvollen<br />

Menschen telefonischen Kontakt zu halten. Der<br />

Malteser Patenruf gibt Ihnen die Möglichkeit, über<br />

Ihre täglichen Freuden und Sorgen zu sprechen und<br />

Ihre Gedanken mit anderen Menschen zu teilen. So<br />

haben Sie regelmäßig Unterhaltung und müssen<br />

dazu nicht vor die Tür.<br />

Der Patenruf ist ein dauerhaftes Angebot der<br />

Malteser <strong>Nürnberg</strong> und steht allen gesprächsinteressierten<br />

Menschen offen. So können auch weniger<br />

mobile Seniorinnen und Senioren durch unseren<br />

telefonischen Besuchsdienst Anteil am gesellschaftlichen<br />

Leben haben.<br />

Das Angebot wird von verlässlichen und zugewandten<br />

Ehrenamtlichen geleistet. Dafür wird Ihnen<br />

ein Telefonpate/ eine Telefonpatin fest zugeteilt. Die<br />

Gespräche sind natürlich absolut vertraulich und für<br />

die Angerufenen kostenfrei.<br />

Bei Interesse wenden Sie sich unter 0911-968 91 31<br />

an das Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>/<strong>Röthenbach</strong>.<br />

Gesprächs-Spaziergänge zu zweit<br />

Bewegung tut uns allen gut. Auch und gerade in<br />

Zeiten der Corona-Pandemie. Die dunkle Jahreszeit<br />

sollte uns nicht davon abhalten, regelmäßig vor<br />

die Tür zu gehen und frische Luft zu schnappen.<br />

Manchmal wäre es jedoch schöner, wenn man dabei<br />

nicht allein ist…<br />

Sie wollen sich mit jemanden austauschen, erzählen<br />

wie es Ihnen geht oder welche Themen Sie aktuell<br />

beschäftigen? Unsere Ehrenamtlichen aus dem<br />

Besuchs- und Begleitungsdienst holen Sie vor Ihrer<br />

Haustüre ab und gehen mit Ihnen um den Block, in<br />

den Park oder durch Ihr Viertel.<br />

Organisiert von Inge Schiffmann: 0911-968 91 41.<br />

Der Spaziergang findet nach den aktuell geltenden<br />

Vorschriften des Infektionsschutzes statt.<br />

Beratung zu Themen im Alter<br />

Derzeit ist keine persönliche Beratung vor Ort<br />

möglich. Wir beraten aber gerne weiterhin telefonisch<br />

unter 0911-968 91 31 (Manuela Weigand):<br />

• Zu Fragen rund ums Älterwerden und zur Pflege<br />

• Informationen über Angebote für Seniorinnen und<br />

Senioren und deren Angehörige<br />

• Vermittlung zu Fachstellen<br />

• Zu ehrenamtlichem Engagement in der Seniorenarbeit<br />

Hilfe beim Umgang mit PC, Smartphone<br />

oder Tablet<br />

• Sie haben ein konkretes Problem mit Ihrem Gerät<br />

• möchten ein Programm oder eine App einrichten<br />

• kennen sich an Ihrem neuen Smartphone nicht aus<br />

• brauchen Unterstützung bei der Internetrecherche<br />

oder beim Umgang mit Messenger Diensten, wie<br />

WhatsApp oder Skype<br />

• benötigen Beratung beim Kauf eines Geräts oder<br />

beim Abschluss eines Vertrags?<br />

Rufen Sie uns an und geben Sie Ihr Anliegen durch<br />

(0911-968 91 31, Manuela Weigand). Wir vermitteln<br />

Sie dann an versierte Ehrenamtliche, die Ihnen telefonisch<br />

Unterstützung geben oder notfalls auch zu<br />

Ihnen nach Hause kommen. Hausbesuche erfolgen<br />

nach den Hygieneregeln und aktuell geltender<br />

Infektionsschutzverordnung.<br />

Angehörigentreffen „Demenz“ –<br />

Kraft schöpfen im Austausch<br />

Wer im Kreise seiner Lieben einen Menschen mit<br />

dementiellen Veränderungen hat, kann in Situationen<br />

kommen, die eine Herausforderung darstellen<br />

und Verunsicherung auslösen. Der Austausch<br />

mit anderen Angehörigen, die ähnliche Lagen zu<br />

meistern haben, kann dabei helfen, die eigene Situation<br />

besser anzunehmen und Lösungswege zu finden.<br />

Da Sie als Angehörige/r gerade in dieser Zeit<br />

besonders gefordert sind, möchten wir auch zu<br />

Pandemiezeiten die Gruppentreffen fortführen.<br />

Der Austausch findet daher in einem geschützten<br />

Rahmen in unserem Telefonkonferenzraum statt.<br />

Für Teilnehmende und Gruppenleitung ist absolute<br />

Vertraulichkeit geboten.<br />

• Termine: 01.03.<strong>2021</strong> (April-Treffen entfällt!)<br />

(jeden ersten Montag im Monat)<br />

Uhrzeit: 18:00 Uhr – 19:30 Uhr<br />

Moderation: Inge Schiffmann<br />

Anmeldung unter 0911-968 91 41 (Inge Schiffmann)<br />

oder 0911-968 91 31 (Manuela Weigand).<br />

Die Einwahlnummer für die Telko und weitere<br />

Informationen erhalten Sie bei der Anmeldung.<br />

NEU: Begleitete Trauergruppe<br />

Wer den geliebten Mann oder die geliebte Frau,<br />

die Mutter oder den Vater für immer verabschieden<br />

musste, durchlebt Krisen, spürt Verlust und Schmerz.<br />

Unsere begleitete Trauergruppe bietet die Möglichkeit,<br />

sich in einem geschützten Rahmen mit der eigenen<br />

Trauer auseinanderzusetzen und sich mit Menschen in<br />

ähnlicher Lebenssituation auszutauschen. Geleitet von<br />

zwei Trauerbegleiterinnen wird bei den Treffen jeweils<br />

ein Thema aufgegriffen, um über Erfahrenes und die<br />

eigenen Gefühle zu reflektieren.<br />

Die Trauergruppe steht allen Menschen offen,<br />

unabhängig von Geschlecht, Alter oder Religionszugehörigkeit.<br />

Die begleitete Trauergruppe ist ein kostenfreies<br />

Angebot des Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>/<strong>Röthenbach</strong><br />

in Kooperation mit dem Pfarrverband <strong>Nürnberg</strong>-<br />

Südwest/Stein. Die Treffen sollen monatlich in den<br />

im kleinen Pfarrsaal St. Walburga stattfinden.<br />

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Manuela<br />

Weigand (Seniorennetzwerk <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong>):<br />

Telefon (0911) 96891-31<br />

E-Mail snw.eibach-roethenbach@malteser.org<br />

Manuela Weigand<br />

Caritas Sozialstation <strong>Nürnberg</strong>-Süd<br />

Häusliche<br />

Krankenpflege und<br />

Seniorenbetreuung<br />

Kompetenz und Erfahrung in der Pflege! Auch im<br />

Großraum <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong> täglich für SIE unterwegs.<br />

Individuell für SIE:<br />

• Allgemeine Pflegeberatung<br />

• Körperpflege<br />

• Medizinische Versorgung<br />

• Hauswirtschaftliche Unterstützung<br />

• Stundenweise Betreuung<br />

• Entlastung pflegender Angehöriger<br />

Hauptgeschäftsstelle<br />

Giesbertsstraße 67c, 90473 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel.: 0911 – 988 70 80<br />

Außenstelle <strong>Eibach</strong><br />

Eibenweg 14, 90451 <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Eibach</strong><br />

Tel.: 0911 – 649 47 97<br />

4<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


PARTEIEN<br />

CSU <strong>Eibach</strong>-<strong>Röthenbach</strong>-Maiach<br />

Brand im Großkraftwerk<br />

Nach einem Brand im Großkraftwerk Franken am 9. Februar war die Fernwärmeversorgung<br />

in den Stadtteilen Gebersdorf und <strong>Röthenbach</strong> beeinträchtigt.<br />

Die Stadt <strong>Nürnberg</strong> rief den Katastrophenfall aus.<br />

In den betroffenen Stadtteilen befinden sich 1.150 Anschlusspunkte für Fernwärme.<br />

Betroffen waren neben den Haushalten unter anderem auch große<br />

Betriebe, eine Klinik, Schulen, ein Einkaufszentrum sowie zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen.<br />

Die beiden Alteneinrichtungen, das Senioren- und Pflegezentrum<br />

St. Elisabeth in der Insinger Straße 1 und die Seniorenresidenz Schloss Stein in<br />

der Rednitzstraße 70 sowie die Sana Klinik in der Weiltinger Straße 11 wurden<br />

zeitnah durch vier mobile Heizstationen, sogenannte Hotmobile, versorgt. Mit<br />

sechs weitere mobile Einheiten konnte das Netz in den beiden Stadtteilen weiter<br />

stabilisiert und größere Wohngebäude direkt mit Wärme versorgt werden.<br />

„Wir haben einen hohen Wärmebedarf, weil viele zu Hause im Home-Office und<br />

Home-Schooling sind“, sagte OB Marcus König. „Dazu kommt eine Wetterlage<br />

mit zweistelligen Minusgraden.“ Es werde daher versucht, die Gesamtlast durch<br />

Runterfahren der Fernwärmeleistung in Gebersdorf und <strong>Röthenbach</strong> zu reduzieren.<br />

„Erste Priorität bei der Wärmeversorgung hat die betroffene Klinik, dann<br />

folgen die Senioren- und Pflegeheime, an dritter Stelle die weitere Bevölkerung.<br />

Wir helfen zunächst den Schwachen und Kranken.“<br />

Am 11. Februar konnte der Katastrophenfall aufgehoben werden. <strong>Nürnberg</strong>s<br />

Oberbürgermeister Marcus König bedankte sich bei allen Beteiligten für das<br />

schnelle und besonnene Handeln, bei der Feuerwehr, den Hilfsorganisationen,<br />

der Polizei und auch der N-Ergie für die sehr gute und enge Abstimmung<br />

und auch bei den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in Gebersdorf und<br />

<strong>Röthenbach</strong> für die Geduld, das Verständnis und ihre Besonnenheit in dieser<br />

besonderen Situation.<br />

Der besondere Dank der CSU <strong>Eibach</strong>-<br />

<strong>Röthenbach</strong>-Maiach gilt der Freiwilligen<br />

Feuerwehr <strong>Eibach</strong> für die erfolgreiche<br />

Arbeit bei der Brandbekämpfung.<br />

Nordbayerns. Die Gesamtinvestitionssumme für die Errichtung zweier Schulen<br />

und dazugehöriger Sportbauten beträgt rund 191 Millionen Euro. Die Bauzeit<br />

erstreckt sich auf insgesamt drei Abschnitte von <strong>2021</strong> bis 2028. Das Land fördert<br />

den Neubau voraussichtlich mit rund 52 Millionen Euro.<br />

Die Arbeiten im südöstlichen Teil des Grundstücks an der Werkvolkstraße dürfen<br />

aus naturschutzrechtlichen Gründen nur im Zeitraum zwischen Oktober und<br />

Februar erfolgen. „Die nun anstehenden vorbereitenden Maßnahmen sind ein<br />

erstes, sichtbares Zeichen dafür, dass es tatsächlich losgeht mit dem Neubau<br />

des Schulzentrums Südwest. Nach einer herausfordernden Projektentwicklungsund<br />

Planungsphase wird nun endlich mit dem Bauen begonnen“, erläutert<br />

Planungs- und Baureferent Daniel F. Ulrich. Los geht es mit dem Freimachen des<br />

Baufelds für den ersten Abschnitt. Dabei werden auf 1 500 Quadratmetern Fläche<br />

Sträucher, Büsche und Bäume entfernt. Die nötigen Ersatz- beziehungsweise<br />

Ausgleichspflanzungen erfolgen im Zuge der Bauarbeiten.<br />

„Nach Fertigstellung werden neben den beiden Schulen Sigmund-Schuckert-<br />

Gymnasium und Peter-Henlein-Realschule mit insgesamt 2 475 Schülerinnen und<br />

Schülern, das Büro des Ministerialbeauftragten der Realschulen in Mittelfranken<br />

und eine Stadtteilbibliothek für <strong>Eibach</strong> in die Gebäude einziehen. Der Neubau<br />

setzt neben pädagogisch nachhaltigen Räumlichkeiten auch auf Funktionalität<br />

und Flächeneffizienz“, so Schulreferentin Cornelia Trinkl.<br />

Georg Sorger, Ortsvorsitzender<br />

Daniel Pohl, stv. Ortsvorsitzender<br />

Start für Neubau Schulzentrum<br />

Südwest<br />

Das städtische Hochbauamt beginnt<br />

am Donnerstag, 4. Februar <strong>2021</strong>, mit<br />

vorbereitenden Arbeiten für den Neubau<br />

des Schulzentrums Südwest in <strong>Eibach</strong><br />

in der Pommernstraße. Das Projekt ist<br />

das größte kommunale Bauvorhaben<br />

Machen Sie den ersten Schritt<br />

zum erfolgreichen Immobilienverkauf!<br />

Kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Erstberatung<br />

-Team <strong>Röthenbach</strong><br />

Caner Turhan, Rainer Rohlederer & Michael Kesriyeli<br />

Tel.: 0911/255 228 - 20 · E-Mail: rainer.rohlederer@remax.de<br />

-Team <strong>Eibach</strong>/<strong>Reichelsdorf</strong><br />

Andrea Wolf, Jörn Wessel & Tatjana Sabelfeld<br />

Tel.: 0911/255 228 - 21 · E-Mail: joern.wessel@remax.de<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

5


AUS DER REGION<br />

Frankenhöhe-Lamm Aktionswochen vom 12.03. bis 11.04.<strong>2021</strong><br />

Mit Frankenhöhe-Lamm die Region unterstützen<br />

Gerade in diesen außergewöhnlichen Zeiten sollten wir uns und der<br />

Region Frankenhöhe etwas Gutes tun: Viele Menschen sind derzeit in der<br />

fränkischen Natur unterwegs und entdecken die Vorzüge und Schönheiten<br />

der Region. Oftmals sind die markanten Schafhutungen der Frankenhöhe<br />

Ziel dieser Touren. Blütenreichtum und Artenvielfalt auf diesen Flächen<br />

sind das wunderbare Ergebnis der Beweidung mit Schafen.<br />

Auch wenn keine gemütliche Einkehr in ein Restaurant möglich ist, kann man<br />

sich ein Stück Natur auf dem Teller mit nach Hause nehmen. Durch Lockdown<br />

und Arbeit in den eigenen vier Wänden wird nun deutlich mehr zuhause gekocht<br />

und manch neues Gericht ausprobiert. Wichtig ist dabei zunehmend die Herkunft<br />

der Produkte - natürlich am besten aus der Region.<br />

Unterstützen Sie deshalb die Schäfer und Gastronomen auf der Frankenhöhe<br />

und holen Sie sich während der Frankenhöhe-Lamm Aktionswochen vom 12.<br />

<strong>März</strong> bis 11. April 2020 regionales Frankenhöhe-Lamm nach Hause!<br />

Fertig und lecker zubereitet zum Mitnehmen von Ihrer Gaststätte oder frisch<br />

vom Metzger oder Bauernladen zum Zubereiten in der eigenen Küche.<br />

Das Frankenhöhe-Lamm Kochbuch mit vielseitigen und erprobten Rezepten zum<br />

Nachkochen, eine Übersicht über die teilnehmenden Gaststätten, Metzger und<br />

Bauernläden sowie weitere Informationen sind erhältlich beim Landschaftspflegeverband<br />

Mittelfranken, Tel. 0981/ 46 53-35 20 oder unter<br />

www.frankenhoehe-lamm.de.<br />

Landschaftspflege mit Messer und Gabel: Wer Frankenhöhe-Lamm isst, unterstützt<br />

damit die heimischen Schäfereien und damit auch den Blütenreichtum<br />

und die Artenvielfalt auf der Frankenhöhe!<br />

K. Blümlein<br />

VEREINE<br />

Werbegemeinschaft <strong>Eibach</strong> aktiv e.V.<br />

Der Unternehmerstammtisch<br />

läuft weiter<br />

Auch während der Corona Einschränkungen läuft unser Stammtisch<br />

weiter, wie gewohnt immer am 1. Donnerstag des Monats um 19.30 Uhr,<br />

momentan allerdings online und hoffentlich bald wieder persönlich vor Ort.<br />

Wir freuen uns auf den Besuch unserer Mitglieder und interessierter<br />

selbstständiger Nichtmitglieder aller Branchen. Den Zugangslink zur Teilnahme<br />

erhalten Sie unter claus.hager@eibachaktiv.de<br />

Zum dritten Mal in Folge mussten wir nun leider auch den für 08.05.<strong>2021</strong><br />

geplanten <strong>Eibach</strong>er Trödelmarkt absagen.<br />

Jörn Wessel<br />

NaturFreunde <strong>Nürnberg</strong> OG <strong>Eibach</strong><br />

Geplante Termine<br />

Unsere Heimabende finden bis auf weiters 2x monatlich online statt. Die<br />

Zugangsdaten werden per E-Mail verteilt. Wer keine E-Mail Adresse hat, kann<br />

auch gern per Telefon teilnehmen.<br />

Bitte bei Silke Odörfer unter Tel. 0160 94648650 die Zugangsnummer<br />

erfragen.<br />

• Freitag, den 5.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.30 Uhr<br />

Zusammensein an der Feuertonne<br />

• Freitag, den 12.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.00 Uhr<br />

Angrillen, Beginn 19.00 Uhr, Grillgut bitte mitbringen<br />

• Dienstag, den 16.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.15 Uhr<br />

Verwaltungssitzung (online)<br />

• Freitag, den 19.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.30 Uhr<br />

Spieleabend<br />

• Samstag, den 20.3.<strong>2021</strong>, Beginn 9.00 Uhr<br />

Arbeitsdienst<br />

• Freitag, den 26.3.<strong>2021</strong>, Beginn 19.30 Uhr<br />

Wir Stärzeln<br />

Silke Odörfer<br />

6<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

Schalkhaußerstraße 28 - 90453 <strong>Nürnberg</strong>-<strong>Reichelsdorf</strong> - Tel.:0911/63 79 68<br />

Internet: www.koehnlein-ek.de - E-Mail: info@koehnlein-ek.de


VEREINE<br />

Obst und Gartenbauverein <strong>Reichelsdorf</strong>/Mühlhof gegr.1913<br />

„Nachschau 2020“<br />

Leider konnte wegen dem Corona-Virus ab April 2020 kein Mitgliedertreffen<br />

mehr im Sportheim des TSV 03 Mühlhof stattfinden.<br />

Am 11. Februar 2020 hatten wir noch unseren Kappenabend in fröhlicher Runde.<br />

Wir hatten Darbietungen der Faschingsgesellschaft die Schwanenritter.<br />

Großkontur Herr Willi Braunreiter überreichte unseren Mitglied Frau Margarete<br />

Burk den Jahresorden 2020 der Schwanenritter für besondere Verdienste.<br />

Familie Burk unterstützt den Verein, bei vielen Veranstaltungen.<br />

Am 10. <strong>März</strong> 2020 zeigte uns Herr Adolf Dremel eine Bilderschau „ Ein Jahr im<br />

heimischen Garten“ die Mühe hat sich gelohnt, wir waren alle begeistert über<br />

die Vielzahl der Pflanzenwelt.<br />

Wir hoffen, dass es bald Lockerungen gibt und wir uns gesund wieder treffen<br />

können.<br />

Termine für <strong>2021</strong> werden rechtzeitig bekannt gegeben.<br />

Ilse Lehner-Eckhart<br />

UNSER GESUNDHEITSTIPP<br />

Unsere Gesundheit<br />

Die Macht der Haut<br />

Wussten Sie es schon? Die Haut ist das einzige Organ, das mit allen<br />

anderen spricht. Pusteln, Äderchen, Rötungen, Juckreiz oder weiße<br />

Flecken können erste Anzeichen gesundheitlicher Probleme sein. Die<br />

Haut gibt Signale, die auf Organstörungen hinweisen oder oft sogar vor<br />

anderen Symptomen auftreten. Daher ist es wichtig, die Haut immer<br />

im Blick zu haben.<br />

Bei der Untersuchung auf Hautkrebs wird die Haut im wahrsten Sinne des Wortes<br />

„unter die Lupe“ genommen. Denn auch hier gilt: Früh erkannt, ist die Gefahr<br />

gebannt. Auf der Haut erkennt der Hautarzt Krankheiten wie auf dem EKG.<br />

Lassen Sie sich einmal Ihre Haut ansehen. Hier bietet Ihnen Professor Paul mit<br />

seiner über 45-jährigen Erfahrung als Hautarzt und Pigmentzellforscher ein<br />

besonders großes Erfahrungsspektrum. Er leitete 22 Jahre die Hautklinik am<br />

Klinikum Nord in <strong>Nürnberg</strong>. In seiner neuen Praxis in Stein, Am Vogelherd 22, führt<br />

er für seine Patienten eine komplette Diagnostik und Therapie aller entzündlichen<br />

Hautprobleme durch.<br />

Vorbeugung von Isolation und Einsamkeit<br />

Teilnahmehäufigkeit nach persönlichen Belangen<br />

Betreuung in kleinen Gruppen<br />

individuelle Förderung gemäß individueller Fähigkeiten<br />

täglicher Fahrdienst<br />

wir versorgen Sie täglich mit Frühstück, Mittagessen<br />

und Kaffee + Kuchen<br />

Rufen Sie ihn an! Tel: 0911-67 08 506<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

7


FREIZEIT - PR BERICHT<br />

E-BIKES –<br />

aber bitte maßgeschneidert!<br />

Immer mehr Menschen entdecken<br />

das Pedelec für sich: es ist simpel<br />

im Alltag zu benutzen, ein perfekter<br />

Begleiter für Radtouren oder einfach<br />

die problemlose Ergänzung zu Auto<br />

und zu öffentlichen Verkehrsmitteln.<br />

Mit Freude zum Einkaufen radeln und<br />

noch einen kleinen Umweg fahren um<br />

ein wenig Luft zu schnappen– weil<br />

es Spaß macht. Wer viel mit dem<br />

E-Bike unterwegs ist wird es auch<br />

schätzen, wenn es perfekt auf den<br />

Fahrer abgestimmt ist. Einige Radhersteller<br />

bieten ganz nach dem Motto<br />

„DesignYourBike“ die Möglichkeit,<br />

das ganz persönliche Traumrad zu<br />

konfigurieren. Sie entscheiden selbst,<br />

welcher Radtyp in welcher Ausstattung<br />

zu Ihnen passt und auch, wie<br />

die Farbe Ihres Pedelec’s sein wird.<br />

Sie möchten gerne ein pinkes Fat-Bike<br />

mit einlackiertem Namen oder ein<br />

melonengelbes Klapprad mit Rücktrittbremse?<br />

Kein Problem! Machen Sie<br />

Ihr E-Bike zu Ihrer ganz persönlichen<br />

Visitenkarte. Dabei ist es wichtig,<br />

einen Fachhändler an der Seite zu<br />

haben, der Sie bei der Wahl der richtigen<br />

Parameter unterstützt. Bei<br />

Schmidt Pedelec an der Peterskirche in<br />

<strong>Nürnberg</strong> finden Sie die größte<br />

Auswahl an Individual-Bikes in der<br />

Region. Geschultes Personal unterstützt<br />

Sie dabei, aus den scheinbar<br />

unendlichen Möglichkeiten das für<br />

Sie passende E-Bike zu gestalten und<br />

anschließend Ihre perfekte Sitzposition<br />

für Ihr Maßrad zu erarbeiten.<br />

8<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

Kommen Sie vorbei und holen Sie<br />

sich Ihr ganz persönliches Traumrad!


BÜRGERINITIATIVE<br />

Quartiersinitiative <strong>Reichelsdorf</strong>er Keller<br />

Rettet die Bäume rund um die Radrennbahn!<br />

Die aktuellen Planungen zur Bebauung des Areals der Radrennbahn am<br />

<strong>Reichelsdorf</strong>er Keller sehen die Errichtung von 22 Reihenhäusern und<br />

13 bis zu 6-geschossigen Wohnblocks (mit Gewerbeflächen) vor. Die<br />

Bebauung in dieser Dimension würde das Abholzen von mindestens der<br />

Hälfte des bestehenden Baumbestands bedeuten. In Zeiten des Klimawandels,<br />

in denen die Bedeutung der Natur für den Menschen vermehrt<br />

ins Bewusstsein rückt, wollen viele Bürger dies nicht hinnehmen.<br />

Alleskönner Bäume – stiften Identität, fördern Biodiversität, verbessern<br />

Luft- und Lebensqualität<br />

Die Bäume rings um die Radrennbahn prägen seit Jahrzehnten das Ortsbild des<br />

<strong>Reichelsdorf</strong>er Kellers. Nach den aktuellen Planungen würden sie im Süden und<br />

Osten komplett beseitigt und auf der West- und Nordseite stark ausgedünnt<br />

werden (siehe die gelb, rot und blau markierten Bäume in der Anlage zum 1.<br />

Umweltbericht, Stand Februar 2019 bzw. der Begründung zum Rahmenplan<br />

des Bebauungsplans Nr. 4654 „Ehemalige Radrennbahn“, Stand Februar 2019;<br />

Sitzung im Stadtplanungsausschuss, 28. 3. 2019 unter https://online-service2.<br />

nuernberg.de/buergerinfo/info.asp).<br />

Weiterhin haben die alten Baumriesen auch eine wichtige Funktion für den<br />

Erhalt der Artenvielfalt. Mit der Beseitigung der großen Bäume im Park des<br />

ehemaligen Cafés Rennbahn und der Fällung zahlreicher wertvoller Bäume auf<br />

dem Grundstück des ehemaligen Tanzlokals „<strong>Reichelsdorf</strong>er Keller“ ging bereits<br />

wichtiger Lebensraum für Vögel, Fledermäuse, Schmetterlinge, Käfer, andere<br />

Insekten und weitere Tiere und Pflanzen verloren. Eine alte Eiche kann laut<br />

des „Aktionsprogramms Bayerische Artenvielfalt“ Lebensraum für bis zu 1500<br />

verschiedene Tierarten bieten. Solche Bäume dürfen nicht vernichtet werden.<br />

Bäume tragen darüber hinaus viel zur Verbesserung der Luftqualität bei, indem<br />

sie den Anteil an klimaschädlichem CO2 reduzieren, lebensnotwendigen<br />

Sauerstoff produzieren und durch Adsorption von<br />

Staub und Feinstaub auf Nadeln und Blättern deren Konzentration<br />

in der Luft reduzieren. Gerade dieser Effekt ist in der Nähe<br />

von viel befahrenen Straßen nicht zu vernachlässigen. Die durch<br />

Wasserverdunstung kühlende Wirkung auf die Umgebung gewinnt in Zeiten der<br />

Klimaerwärmung und heißer werdender Sommer zunehmend an Bedeutung.<br />

All diese positiven Auswirkungen auf die direkte Umgebung sind von Art und<br />

Zustand, aber besonders von der jeweiligen Größe der Bäume abhängig. Große<br />

alte Bäume sind deshalb besonders wertvoll und können nicht mal schnell durch<br />

neu gepflanzte Sträucher oder Dachbegrünung ersetzt werden.<br />

Bürger werden aktiv<br />

Die Bedeutung der alten Bäume für das Umfeld haben engagierte Bürger in<br />

den Fokus gerückt und eine Petition zum Thema aufgesetzt. Wenn die Bäume<br />

auf dem Gelände der Radrennbahn auch für Sie wichtig sind und Sie sich für<br />

ihren Erhalt einsetzen wollen, können sich an der laufenden online Petition<br />

beteiligen. Sie finden die Homepage der Petition unter https://openpetition.de/<br />

baumstark. Alternativ können Sie den abgebildeten QR-Code einscannen und<br />

werden so direkt zur Petition weitergeleitet. Auf dieser Seite finden Sie auch<br />

weiterführende Informationen. Die Quartiersinitiative <strong>Reichelsdorf</strong>er Keller<br />

unterstützt diese Petition. Jede Stimme zählt!<br />

Wenn Sie Fragen oder Anmerkungen haben, können Sie sich gerne an uns<br />

wenden. Erreichbar sind wir telefonisch unter 0151 – 56 36 29 20 und über<br />

die E-Mail-Adresse qi.reichelsdorfer.keller@gmail.com.<br />

Dr. Dorith Müller<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

9


GESUNDHEIT - PR-BERICHT<br />

DARMKREBSVORSORGE –<br />

immer wieder aktuell<br />

10<br />

Der <strong>März</strong> <strong>2021</strong> steht auch in<br />

diesem Jahr wieder im Zeichen<br />

der Darmkrebsvorsorge. Ausgerufen<br />

wird die Informationskampagne<br />

bereits zum 20. Mal. Die<br />

Felix-Burda-Stiftung, die Stiftung<br />

Lebens-Blicke und das Netzwerk<br />

gegen Darmkrebs e.V. arbeiten<br />

mit dem Ziel, möglichst viele<br />

Menschen in Deutschland über<br />

die lebensrettende Wirkung der<br />

Darmkrebs-Vorsorgeuntersuchungen<br />

zu informieren.<br />

Darmkrebs kann<br />

jeden treffen<br />

Darmkrebs ist sowohl bei Männern<br />

als auch bei Frauen in unserem<br />

Land die zweithäufigste Krebsdiagnose<br />

(nach Brustkrebs bei Frauen<br />

bzw. Prostatakrebs bei Männern).<br />

Allein für Deutschland gilt: Jährlich<br />

erkranken über 60.000 Menschen.<br />

Und schlimmer noch, es versterben<br />

jedes Jahr rund 24.000 Menschen an<br />

dieser Erkrankung.<br />

Die Erkrankungswahrscheinlichkeit<br />

nimmt ab dem 50. Lebensjahr zu.<br />

Allerdings sind zunehmend auch<br />

jüngere Menschen betroffen. Ein<br />

erhöhtes Risiko besteht insbesondere<br />

bei einer familiären Häufung von<br />

Präventiophopie<br />

- „Wenn<br />

die Angst vor der<br />

Vorsorge größer ist,<br />

als die Angst<br />

vor dem Darmkrebs.“<br />

© Felix Burda Stiftung<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

Darmkrebsfällen oder chronischentzündlichen<br />

Darmerkrankungen.<br />

Es kann also sinnvoll sein, die Untersuchungen<br />

schon im jüngeren Lebensalter<br />

durchzuführen. Hierzu sollten<br />

Sie sich in Ihrer Arztpraxis<br />

beraten lassen.<br />

Was ist Darmkrebs?<br />

In den meisten Fällen entsteht<br />

der Darmkrebs nicht plötzlich,<br />

sondern über einen längeren Zeitraum<br />

hinweg aus gutartigen Vorstufen, den<br />

sogenannten Polypen. Diese kann man<br />

sich als kleine, häufig auch gestielte<br />

Geschwulste vorstellen, die aus der<br />

Schleimhaut in den Darm hineinragen.<br />

Man unterscheidet unterschiedliche<br />

Formen. Diese Polypen können ganz<br />

harmlos sein und wachsen anfangs<br />

nur sehr langsam über Jahre. Manche<br />

von ihnen verändern sich jedoch<br />

nach einer gewissen Zeit zum Bösartigen.<br />

Das heißt, sie wachsen immer<br />

schneller und dringen irgendwann<br />

auch in das umliegende Gewebe<br />

ein, bluten leicht und können in<br />

fortgeschrittenem Stadium Tochtergeschwulste<br />

in den benachbarten<br />

Lymphknoten oder in entfernten<br />

Organen verursachen.<br />

Vom<br />

Polyp zum<br />

Darmkrebs<br />

© Felix Burda<br />

Stiftung<br />

Was ist<br />

Darmkrebsvorsorge?<br />

Die Darmkrebsvorsorge macht sich<br />

die zumeist langsame Entstehung<br />

des Darmkrebses zunutze.<br />

Sie verfolgt zwei Ziele: Die Früherkennung<br />

von Darmkrebs sowie die<br />

Vorbeugung seiner Entstehung. Der<br />

Darmkrebs kann einerseits in einem<br />

frühen und damit gut therapierbarem<br />

Stadium festgestellt und behandelt<br />

werden, bevor er überhaupt Symptome<br />

im Körper verursacht.<br />

Außerdem: Indem die Darmpolypen<br />

bereits als gutartige Polypen entfernt<br />

werden, entsteht im besten Fall erst<br />

gar kein Darmkrebs.<br />

Die Darmkrebsvorsorge ist ab dem<br />

50. Lebensjahr eine Leistung der<br />

gesetzlichen Krankenkassen.<br />

Sie besteht bei Frauen im Alter<br />

zwischen 50 und 54 Jahren in einem<br />

jährlichen Stuhltest auf „okkultes“,<br />

d.h. nicht sichtbares Blut im Stuhl.<br />

Hierzu wird den Patienten ein Stuhl-<br />

Teströhrchen mit nach Hause gegeben,<br />

das in der Arztpraxis im Anschluss<br />

abgegeben wird. Die Untersuchung<br />

wird nicht nur bei Hausärzten, sondern<br />

u.a. auch von Internisten, Urologen<br />

und Frauenärzten durchgeführt. Über<br />

die genaue Durchführung werden<br />

Sie in Ihrer Arztpraxis in der Regel<br />

aufgeklärt.<br />

Ist der Stuhltest auffällig, schließt sich<br />

eine Darmspiegelung, d.h. eine Untersuchung<br />

des kompletten Dickdarms<br />

mittels eines flexiblen Schlauchs mit<br />

einer Kamera an. Zur Vorbereitung<br />

auf diese Untersuchung sollten ca.<br />

zwei Tage vorher ausschließlich leicht<br />

verdauliche Nahrungsmittel verzehrt<br />

werden. Am Vortag der Untersuchung<br />

darf abends nichts mehr gegessen<br />

werden. Damit die Darmschleimhaut<br />

gut beurteilbar ist, muss eine Abführmittellösung<br />

getrunken werden.<br />

Die Darmspiegelung kann ambulant<br />

in einer gastroenterologischen Praxis<br />

mit oder ohne Betäubung erfolgen und<br />

ist in der Regel nicht schmerzhaft. Bei<br />

der Untersuchung werden vorhandene<br />

Blutungsquellen im Dickdarm aufgespürt,<br />

Veränderungen der Schleimhaut<br />

mittels einer Probeentnahme beurteilt<br />

und ggf. vorhandene Polypen mithilfe<br />

einer Schlinge abgetragen. Die Polypen<br />

können dann anschließend in der feingeweblichen<br />

Untersuchung auf ihre<br />

Beschaffenheit hin untersucht werden.


GESUNDHEIT - PR-BERICHT<br />

Größenvergleich<br />

Koloskop<br />

© Felix Burda Stiftung<br />

Nach der Darmspiegelung sollte der<br />

Patient nicht mit dem PKW selber<br />

nach Hause fahren, sondern von<br />

einer Vertrauensperson abgeholt<br />

werden. Für den Tag der Untersuchung<br />

und ggf. auch im Vorhinein<br />

für die Abführperiode kann eine<br />

Krankmeldung ausgestellt werden.<br />

Bei Frauen ab 55 Jahren und bei<br />

Männern ab 50 Jahren werden zwei<br />

Vorsorge-Darmspiegelungen (Coloskopien)<br />

im Abstand von zehn Jahren<br />

empfohlen. Bei vorhandenen Polypen<br />

muss die Darmspiegelung jedoch<br />

in kürzeren Abständen wiederholt<br />

werden, weil die Neigung zum Polypenwachstum<br />

fortbesteht.<br />

Wer keine Coloskopie durchführen<br />

möchte, kann alternativ alle zwei<br />

Jahre den Test auf Blut im Stuhl<br />

wiederholen.<br />

Nutzen<br />

der Darmkrebsvorsorge<br />

Seit der Einführung der strukturierten<br />

Darmkrebsvorsorge im Jahr 2002<br />

ist sowohl die Zahl der Neuerkrankungen<br />

an Darmkrebs als auch die<br />

Sterblichkeit der Erkrankung zurück<br />

gegangen, obwohl bei weitem noch<br />

nicht alle Patienten das Angebot zur<br />

Vorsorge wahrnehmen.<br />

Nutzen Sie die Möglichkeit der Früherkennung<br />

und der Vorbeugung –<br />

Darmkrebs oder ein schicksalhafter<br />

Verlauf der Erkrankung müssen nicht<br />

hingenommen werden. Sie können<br />

etwas dagegen tun. Lassen Sie sich in<br />

Ihrer Arztpraxis beraten.<br />

Dr. Barbara Haase<br />

Fachärztin für Allgemeinmedizin<br />

Hypertensiologie (DHL)<br />

MVZ Dr. Renard & Kollegen<br />

Lausitzer Str. 4, 90453 Nü rnberg<br />

Tel.: 0911-9626300<br />

www.praxis-renard.de<br />

Links/Informationen:<br />

https://www.felix-burda-stiftung.de<br />

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/<br />

frueherkennung-vorsorge/fragenzur-darmkrebs-vorsorge.html<br />

https://www.aerzteblatt.de/<br />

archiv/174921/Rueckgang-der-<br />

Inzidenz-und-Mortalitaet-von-<br />

Darmkrebs-in-Deutschland<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

11


UNSER EXTRA<br />

STEUER § RECHT<br />

VORSICHT BEI SCHENKUNGEN<br />

Regelmäßige Zahlungen an Familienangehörige zum Kapitalaufbau können<br />

zurückgefordert werden, wenn der Schenker selbst bedürftig geworden ist.<br />

Rückforderungsanspruch geht auf Sozialhilfeträger über,<br />

wenn dieser Leistungen erbringt<br />

Das Oberlandesgericht Celle hat in einer aktuellen Entscheidung vom 13.2.2020<br />

(Az. 6 U 76/19 entschieden, dass über mehrere Jahre monatlich geleistete<br />

Zahlungen an Familienangehörige zum Kapitalaufbau keine „privilegierten<br />

Schenkungen“ im Sinne von § 534 BGB darstellen und der Sozialhilfeträger<br />

diese deshalb von den beschenkten Familienangehörigen zurückfordern kann,<br />

wenn der Schenker selbst bedürftig wird und deshalb Leistungen von einem<br />

Sozialhilfeträger bezieht.<br />

Denn Schenkungen können nach dem Gesetz grundsätzlich dann zurückgefordert<br />

werden, wenn der Schenker seinen angemessenen Unterhalt nicht mehr<br />

selbst bestreiten kann und die zuvor geleisteten Schenkungen keiner sittlichen<br />

Pflicht (sog. „Pflichtschenkungen“) oder einer auf den Anstand zu nehmenden<br />

Rücksicht entsprachen (sog. „Anstandsschenkungen“).<br />

Dieser Anspruch geht nach dem Gesetz auf den Sozialhilfeträger über, wenn<br />

der Schenker Sozialleistungen bezieht.<br />

In dem der Entscheidung zugrunde liegenden Sachverhalt hatte eine Großmutter<br />

für ihre beiden Enkel nach deren Geburt jeweils ein für 25 Jahre angelegtes<br />

Sparkonto eröffnet und darauf über einen Zeitraum von ca. elf bzw. neun Jahren<br />

jeweils monatlich € 50,00 eingezahlt, um für die Enkel Kapital anzusparen. Die<br />

Großmutter bezog eine Rente von etwa € 1.250. Als sie vollstationär in einer<br />

Pflegeeinrichtung untergebracht werden musste, hatte sie die Zahlungen an ihre<br />

Enkel zwar bereits eingestellt, die für die Heimunterbringung von ihr anteilig zu<br />

tragenden Kosten konnte sie aber nicht aus eigenen Mitteln aufbringen. Deshalb<br />

kam der Sozialhilfeträger für diese Kosten auf und verlangte von den Enkeln<br />

vor dem Landgericht die Rückzahlung der Beträge, die die Großmutter in den<br />

letzten zehn Jahren auf die Sparkonten der Enkel eingezahlt hatte.<br />

Das Landgericht hatte die Klage abgewiesen, weil es sich bei den geleisteten<br />

Zahlungen um sog. „Anstandsschenkungen“ handele, die nach dem Gesetz<br />

nicht zurückgefordert werden könnten. Auf die Berufung des Sozialhilfeträgers<br />

hat das Oberlandesgericht dieses Urteil geändert und die Enkel zur Zahlung der<br />

zurückgeforderten Beträge verurteilt.<br />

Die von der Großmutter regelmäßig zum Kapitalaufbau an die Enkel geleisteten<br />

Zahlungen stellen nach Ansicht des 6. Zivilsenats weder eine sittlich gebotene<br />

„Pfl ichtschenkung“ noch eine auf moralischer Verantwortung beruhende<br />

„Anstandsschenkung“ dar. Als solche könnten zwar anlassbezogene Geschenke<br />

z. B. zu Weihnachten und zum Geburtstag zu werten sein, die die Enkel ebenfalls<br />

von ihrer Großmutter bekommen hatten. Hier spreche aber nicht nur die Summe<br />

der jährlich geleisteten Beträge in Anbetracht der finanziellen Verhältnisse der<br />

Großmutter gegen ein dem Anstand entsprechendes Gelegenheitsgeschenk,<br />

auch der Zweck der Zuwendungen (Kapitalaufbau) spreche gegen eine solche<br />

Charakterisierung der Zahlungen, die gerade nicht als Taschengeld an die Enkel<br />

geleistet wurden.<br />

Nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts kommt es für den geltend<br />

gemachten Rückforderungsanspruch nicht darauf an, ob es bei Beginn der<br />

Zahlungen für die Großmutter absehbar war, dass sie später einmal pflegebedürftig<br />

werden würde.<br />

Das OLG hätte wahrscheinlich anders entschieden, wenn die Zahlungen als<br />

Taschengeld bezeichnet worden wären.<br />

Ob die Entscheidung rechtskräftig wird, hängt davon ab, ob gegen die Nichtzulassung<br />

der Revision innerhalb eines Monats Beschwerde eingelegt wird. Über<br />

eine solche Beschwerde hätte dann der Bundesgerichtshof zu entscheiden.<br />

Der Autor ist Vizepräsident und Vorstandsmitglied der DANSEF Deutsche<br />

Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung für Erb- und Familienrecht e. V.<br />

Für Rückfragen steht Ihnen der Autor gerne zur Verfügung<br />

Michael Henn<br />

Rechtsanwalt<br />

Stuttgart<br />

KANZLEI NÜRNBERG<br />

Schmausenbuckstraße 90<br />

90480 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel: +49 (0) 911 • 54 49 51 /-52<br />

Fax +49 (0) 911 • 54 12 40<br />

KANZLEI LAUF<br />

Siebenkeesstraße 6<br />

91207 Lauf<br />

Tel: +49 (0) 9123 • 40 05<br />

Fax +49 (0) 9123 • 99 315<br />

info@oehlen-kaltenbrunner.de<br />

www.oehlen-kaltenbrunner.de<br />

12<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


UNSER EXTRA<br />

DEM FISKUS EINE LANGE NASE MACHEN -<br />

ADOPTION SPART STEUERN<br />

©Andrey Popov - stock.adobe.com<br />

Seine Skatbrüder nannten ihn Rockefeller. Das war natürlich übertrieben, aber<br />

Karl Strebsam hatte sein Leben lang hart gearbeitet. Er lebte bescheiden in<br />

einer kleinen Mietwohnung - trotz € 450.000 auf der hohen Kante. Seine Frau<br />

war vor einigen Jahren an Krebs verstorben. Kinder waren ihnen nicht vergönnt<br />

gewesen. Er hatte ein gutes Verhältnis zu seiner Schwester und deren drei<br />

Kindern. Am liebsten war ihm seine Nichte Marta, die sich neben ihrer eigenen<br />

Familie rührend um ihn kümmerte.<br />

Als Karl Strebsam beim Skat mit seinen Freunden diskutierte, wie er zugunsten<br />

seiner Angehörigen ein möglichst steuergünstiges Testament machen könne,<br />

erhielt er von ihnen den Tipp, sich durch einen Notar beraten zu lassen. Diese<br />

Beratung ist kostenlos, wenn sie später zu einem notariellen Testament führt.<br />

Durch ein notarielles Testament werden Fehler vermieden und zudem die meist<br />

höheren Kosten für einen späteren Erbscheinantrag gespart.<br />

Notar Pfennigfuchser riet Karl Strebsam, in seinem Testament Marta als Alleinerbin<br />

einzusetzen und seiner Schwester sowie Martas beiden Brüdern je € 20.000<br />

zu vermachen. Außerdem sollte er Marta und deren Ehemann vorschlagen, dass<br />

er Marta adoptieren würde. Im ersten Moment war Karl empört. Marta war<br />

doch die Tochter seiner eigenen Schwester. Aber Pfennigfuchsers Argumente<br />

ließen sich hören:<br />

Seit der Erbschaftsteuerreform 2009 sind diejenigen, die keinen Ehepartner<br />

oder Kinder haben, schlecht dran. Sie müssen mit dem Gedanken leben, dass<br />

bei ihrem Tod Vater Staat kräftig miterbt – falls sie nicht eine gemeinnützige<br />

Einrichtung als Erben einsetzen. Selbst für nahe Verwandte wie Geschwister oder<br />

Neffen und Nichten beträgt der steuerfreie Betrag nur € 20.000. Deshalb schlug<br />

der Notar dem Karl Strebsam Barvermächtnisse in Höhe dieses Freibetrages für<br />

seine Schwester und die beiden Neffen vor.<br />

Von dem über den Freibetrag hinaus gehenden<br />

Nachlass beträgt die Erbschaftsteuer<br />

bis zu € 75.000 15 %<br />

bis zu € 300.000 20 %<br />

bis zu € 600.000 25 %<br />

bis zu € 6.000.000 30 %<br />

Marta würde als Nichte von dem ihr verbleibenden Erbe in Höhe von € 390.000<br />

ebenfalls nur € 20.000 steuerfrei erhalten. Auf € 370.000 müsste sie € 92.500<br />

Erbschaftsteuer zahlen.<br />

Ein Erwachsener kann einen anderen Erwachsenen insbesondere dann adoptieren,<br />

wenn nach Auffassung des Familienrichters ein Eltern-Kind-Verhältnis<br />

besteht. Deshalb könnte Karl Strebsam zwar nicht seine eigene Schwester, aber<br />

seine Lieblingsnichte adoptieren. Da Marta verheiratet ist, müsste ihr Ehemann<br />

zustimmen. Als Adoptivtochter würde ihr Freibetrag auf € 400.000 anwachsen.<br />

Damit würde Karl Strebsam sein Vermögen steuerfrei an seine nächsten Angehörigen<br />

vererben können.<br />

Der Autor ist Mitglied der DANSEF Deutsche Anwalts-, Notar- und Steuerberatervereinigung<br />

für Erb- und Familienrecht e. V.<br />

Rechtsanwalt, Notar<br />

Dr. phil. Dieter Riemer<br />

Bremerhaven<br />

Renate Nagel<br />

Steuerberaterin<br />

Heidecker Straße 10a<br />

90451 <strong>Nürnberg</strong><br />

Telefon 0911 / 6 49 45 01<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

13


UNSER EXTRA -<br />

STEUER § RECHT<br />

GEBEN MIT „WARMER HAND“ –<br />

VOR- UND NACHTEILE DER VORWEGGENOMMENEN ERBFOLGE<br />

©Romolo Tavani - stock.adobe.com<br />

Eigentümer einer Immobilie denken<br />

gelegentlich darüber nach, diese<br />

bereits zu Lebzeiten auf ein Kind zu<br />

übertragen. Die sogenannte „vorweggenommene<br />

Erbfolge“ kann aus<br />

mehreren Gründen Vorteile mit sich<br />

bringen, will aber gut überlegt sein, da<br />

die Konsequenzen weitreichend sind.<br />

Häufig ist das Sparen von Erbschaftsteuer<br />

der Grund für die vorweggenommene<br />

Erbfolge. Aber auch die<br />

Existenzsicherung eines Kindes, das<br />

Vermeiden von Streit unter mehreren<br />

Kindern im Falle einer Erbauseinandersetzung,<br />

eine erwünschte Minderung<br />

des Pflichtteils eines der Kinder oder<br />

auch der Erhalt des Familienvermögens<br />

im Falle einer pflegebedingten<br />

Heimunterbringung können Beweggrund<br />

sein.<br />

Der Freibetrag eines Kindes bei der<br />

Erbschafts- und Schenkungssteuer<br />

liegt derzeit bei 400.000 €. Durch das<br />

rapide Ansteigen der Immobilienwerte<br />

in den vergangenen Jahren kann<br />

dieser Freibetrag im Erbfall inzwischen<br />

schnell überschritten werden, insbesondere<br />

wenn mehrere Immobilien<br />

oder zusätzlich noch größere Ersparnisse<br />

vorhanden sind. Der Freibetrag<br />

wird sowohl bei einer Schenkung wie<br />

auch bei einer Erbschaft gewährt und<br />

Rechtsanwalt<br />

Michael Schwarz<br />

Pfinzingplatz 1 • 90537 Feucht<br />

Tel. (0 91 28) 30 28 • Fax (0 91 28) 1 35 04<br />

E-Mail: RA.Schwarz.Michael@gmx.de<br />

kann nach 10 Jahren neu ausgeschöpft<br />

werden. Durch Übertragung von<br />

Vermögen zu Lebzeiten kann daher<br />

eine mehrfache Nutzung des persönlichen<br />

Freibetrages erreicht werden.<br />

Zu bedenken ist allerdings, dass<br />

die Zukunft nicht vorhersehbar ist<br />

und Eltern unter Umständen das<br />

verschenkte Vermögen selber einmal<br />

benötigen, um ihren Lebensunterhalt<br />

im Alter zu sichern. Unerwartete<br />

Ausgaben, plötzliche Erkrankungen<br />

oder anfallende Pflegekosten können<br />

schnell zu einer Verarmung des<br />

Schenkenden führen. Auch bei dem<br />

beschenkten Kind können Umstände<br />

eintreten, die einen Verlust der<br />

übertragenen Immobilie zur Folge<br />

haben können, wie ein zu zahlender<br />

Zugewinnausgleich im Falle einer<br />

Ehescheidung, die Zwangsvollstreckung<br />

in die übertragene Immobilie<br />

durch Gläubiger oder auch der Tod<br />

des Kindes. Vereinbart werden sollte<br />

daher in jedem Fall ein Rückforderungsrecht<br />

beim Eintreten bestimmter<br />

Situationen.<br />

Häufig findet daher auch die Übertragung<br />

einer Immobilie auf die nächste<br />

Generation unter Vorbehalt eines<br />

Nießbrauchs statt. Dies bedeutet, dass<br />

rechtlich betrachtet Eigentümer der<br />

Immobilie dann zwar das beschenkte<br />

Kind ist, die Eltern die Wohnung oder<br />

das Haus aber weiterhin wie ein Eigentümer<br />

nutzen – also selber bewohnen,<br />

aber auch vermieten können.<br />

Hier muss geregelt werden, wer<br />

die laufenden Kosten, aber auch<br />

die Aufwendungen für anfallende<br />

Instandhaltungs- bzw. Instandsetzungsarbeiten<br />

trägt.<br />

Es sollte ferner überlegt werden, ob<br />

die Schenkung auf den Pflichtteil des<br />

Kindes anzurechnen ist oder gar ein<br />

Ausgleich gegenüber den Geschwistern<br />

zu erfolgen hat. Häufig empfiehlt<br />

sich daher im Zusammenhang mit der<br />

Übertragung einer Immobilie auf ein<br />

Kind auch das zeitnahe Errichten eines<br />

Testaments.<br />

Das Geben mit warmer Hand muss<br />

daher wirklich gut überlegt und<br />

geplant werden. Hierzu ist die Beratung<br />

durch eine Anwaltskanzlei erforderlich,<br />

deren Tätigkeitsschwerpunkt<br />

im Bereich des Erbrechts liegt. Dort<br />

werden Ihnen alle Vor- und Nachteile<br />

aufgezeigt, Risiken durchdacht und<br />

minimiert und ein für Sie maßgeschneidertes<br />

Konzept erarbeitet.<br />

Letztendlich wird Ihnen auch der<br />

Kontakt zu einem Notariat vermittelt,<br />

das die Übertragung der Immobilie<br />

beurkundet.<br />

14<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

Susanne Kaiser<br />

Rechtsanwältin in Wendelstein


GESUNDHEIT // PR-BEITRAG<br />

Der beste Schmerz<br />

ist der, der gar nicht<br />

erst entsteht!<br />

Die Deutschen gelten als Bewegungsmuffel. Nur etwa 45 Prozent der<br />

Bevölkerung machen regelmäßig Sport. Unter den aktuellen<br />

Gegebenheiten sicherlich noch weniger. „Dabei stärkt<br />

regelmäßige sportliche Betätigung das Herz-Kreislauf-<br />

System, das Immunsystem, sowie Knochendichte und<br />

die Wirbelsäule!“ so die Inhaberin Claudia Renard von<br />

der Gesundheitspraxis Claudia Renard.<br />

©Aleksandra Suzi - stock.adobe.com<br />

Ideales<br />

Ganzkörpertraining:<br />

Gelenkschonendes<br />

schnelles Gehen mit zwei<br />

Stöcken!<br />

Gerade in der aktuellen Zeit ist der Alltag etwas<br />

entzerrter geworden. Die geschenkte Zeit kann gezielt<br />

genutzt werden, dem Körper etwas Gutes zu tun.<br />

So bietet es sich aktuell zum Beispiel an, regelmäßig<br />

gelenkschonendes schnelles Gehen mit zwei Stöcken zu<br />

trainieren. Ein Ganzkörpertraining, das die meisten unserer<br />

rund 700 Muskeln trainiert. Besonders die Arm-, Rücken-,<br />

Schulter- und Brustmuskulatur werden gefördert und zeitgleich<br />

das Herz-Kreislauf-System mit viel Ausdauer für den Alltag belohnt.<br />

TANZEN:<br />

Jeder Schritt steht<br />

für Schnelligkeit,<br />

Kraft, Ausdauer und<br />

Beweglichkeit<br />

Wer es etwas kreativer möchte, kann es mit einer Runde Tanzen versuchen.<br />

Fenster auf, gute Musik aufgelegt und los geht´s! Jeder Schritt steht für Schnelligkeit,<br />

Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Mit einer Pulsfrequenz von 120 bis<br />

©Victoria - stock.adobe.com<br />

150 ist Tanzen das perfekte Herz-Kreislauf-Training,<br />

bei dem alle Muskeln gestärkt werden. Besonders<br />

die Muskulatur in den Beinen, dem Rücken und dem<br />

Beckenboden. Auch die Sehnen und Bänder profitieren,<br />

weil sie gut durchblutet werden. Eine aufrechte Haltung<br />

entlastet die Wirbelsäule und beugt Bandscheibenschäden<br />

vor. So wird auch die Haltung, die Koordination und Balance<br />

geschult. Und wer mit einem echten oder imaginären Tanzpartner<br />

ein paar Schrittkombinationen auf´s Parkett legt, hat zeitgleich auch<br />

noch die Gehirnzellen auf Trab gebracht. Wer aufgrund körperlicher Einschränkungen<br />

keine Möglichkeit hat, in dieser Richtung aktiv zu werden, dem<br />

empfehlen wir direkt mit einem systemrelevanten Gesundheitspartner vor Ort<br />

Kontakt aufzunehmen und sich unterstützen zu lassen.<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

15


<strong>2021</strong><br />

©warloka79 - stock.adobe.com<br />

©Dan Race - stock.adobe.com<br />

www.DuRa-Metallbau.de<br />

Für unseren Betrieb in Stein:<br />

AUSBILDUNG ZUM METALLBAUER (m/w/d)<br />

Fachrichtung Konstruktionstechnik<br />

Wir sind ein mittelständischer Handwerks-<br />

betrieb und fertigen Türen, Fenster, Tore,<br />

Treppen, Geländer und vieles mehr.<br />

Hast Du Spaß an handwerklicher und technischer<br />

Arbeit? Kein Problem, Dir die Hände<br />

schmutzig zu machen und mit verschiedenen<br />

Materialien zu arbeiten?<br />

Dann freuen wir uns über Deine schriftliche<br />

Bewerbung an: zentrale@dura-metallbau.de<br />

Ein guter Brauch: Wo repariert wird kauft man auch!<br />

Mühlloheweg 12 • 90547 Stein • Ruf 09129/28 34-0<br />

Werde Teil des<br />

AICHINGER-TEAMS!<br />

Mit Kreativität, Leidenschaft und Perfektion zum Erfolg – das<br />

ist unser Credo, mit dem wir jährlich über 2.000 Einrichtungen<br />

– vom Bäcker um die Ecke, über den Frische-Supermarkt bis<br />

zur kompletten Airport-Gastronomie – kreieren, produzieren<br />

und installieren.<br />

WIR<br />

BILDEN<br />

AUS!<br />

• Elektroniker für Energie- &<br />

Gebäudetechnik (w/m/d)<br />

• Industriekauffrau/-mann (w/m/d)<br />

• Techn. Produktdesigner (w/m/d)<br />

Die Bewerbung zur Ausbildung:<br />

Das Bewerbungsfoto<br />

Ein Bewerbungsfoto auf dem<br />

Lebenslauf ist heute keine Pflicht<br />

mehr:<br />

Nach dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz<br />

(AGG) dürfen Bewerber<br />

heute erst einmal inkognito bleiben.<br />

Auch die Bewerbung zur Ausbildung<br />

kann demnach problemlos ohne Lichtbild<br />

eingereicht werden. Empfehlenswert<br />

ist das jedoch nicht unbedingt:<br />

Spätestens beim persönlichen<br />

Kennenlernen wird das Geheimnis<br />

um die Identität ohnehin gelüftet.<br />

Abgesehen davon ist ein Bewerbungsfoto<br />

auch ein gutes Mittel, um positiv<br />

aufzufallen – schließlich möchte sich<br />

der Personaler anhand der Bewerbung<br />

ein Bild vom Kandidaten machen.<br />

Lächeln für die Ausbildung –<br />

das Bewerbungsfoto<br />

Wer sich um eine Ausbildung bewirbt,<br />

der sollte nicht am Bewerbungsfoto<br />

sparen; für den ersten Eindruck gibt<br />

es keine zweite Chance! Schmücken<br />

Sie Ihre Bewerbung zur Ausbildung<br />

also lieber nicht mit schlecht belichteten<br />

Automatenbildern oder verwackelten<br />

Party-Schnappschüssen. Auch<br />

ausdruckslose biometrische Passfotos<br />

sind absolut tabu. Clevere Kandidaten<br />

suchen sich für ihr perfektes Bewerbungsfoto<br />

einen professionellen Fotografen,<br />

der sein Handwerk versteht und<br />

kompetente Beratung anbietet.<br />

Mit dem Fachmann können Sie nicht<br />

nur abstimmen, ob Sie in Schwarz-<br />

Weiß oder in Farbe besser zur Geltung<br />

kommen: Er gibt auch Tipps, wie Sie<br />

sich auf Ihrem Bewerbungsfoto offen<br />

und sympathisch präsentieren, ohne<br />

zu unseriös für die Ausbildung zu<br />

wirken. An Styling-Basics wie Frisur<br />

und Garderobe kann der Experte am<br />

Fototermin natürlich nur noch wenig<br />

ändern. Erscheinen Sie daher sauber<br />

frisiert und in angemessener Kleidung.<br />

Wählen Sie am besten ein Outfit, dass<br />

Sie auch zum Vorstellungsgespräch im<br />

betreffenden Unternehmen anziehen<br />

könnten. Im Zweifel gilt die Faustregel:<br />

Lieber etwas zu fein als zu leger.<br />

Größe und Format<br />

Was die sonstige Aufmachung – Makeup,<br />

Piercings, Tattoos – angeht, heißt die<br />

Devise wiederum „Weniger ist mehr“.<br />

Frauen sollten dezent geschminkt,<br />

Männer müssen sauber rasiert sein.<br />

Bei einer Bewerbung zur Ausbildung<br />

liegt die Größe des Bewerbungsfotos<br />

üblicherweise bei ca. 6 × 4,5 cm,<br />

wahlweise im 3:4-Hochformat oder im<br />

4:3-Queformat. Feste Richtlinien gibt<br />

es aber nicht. Zu guter Letzt wird das<br />

fertige Bewerbungsfoto ordentlich und<br />

sauber auf dem Lebenslauf platziert.<br />

Wer für seine Bewerbung ein individuelles<br />

Deckblatt anlegt, sollte das Foto<br />

darauf anbringen.<br />

Text:<br />

Ausbildungsstart ab 01.09.<strong>2021</strong><br />

Interesse?<br />

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!<br />

AICHINGER GmbH<br />

z.Hd. Frau Nüssel<br />

Ostring 2 · 90530 Wendelstein<br />

T: 09129 406-0 · jobs@aichinger.de<br />

www.aichinger.de<br />

In unserer Zahnarztpraxis in Schwanstetten<br />

bieten wir einen Ausbildungsplatz als<br />

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r (m/w/d)<br />

ab 01.09.<strong>2021</strong>.<br />

Bewerbungen bitte online unter:<br />

info@zahnarzt-schlaupe.de<br />

16<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


Zeugnisse und Nachweise<br />

©Wissmann Design - stock.adobe.com<br />

Was im Anschreiben und im<br />

Lebenslauf steht, haben Sie als<br />

Bewerber selbst in der Hand. Den<br />

Inhalt von Zeugnissen und Nachweisen<br />

nicht. Aus diesem Grund<br />

sind solche Belege und Beurteilungen<br />

von dritter Seite für die<br />

Personaler entscheidende Indizien,<br />

wenn es darum geht, geeignete<br />

Kandidaten für eine Ausbildung<br />

zu finden.<br />

essant. Auch Nebenjobs braucht man<br />

nur dann zu dokumentieren, wenn<br />

die Tätigkeiten in Zusammenhang<br />

mit der Ausbildung stehen, besondere<br />

berufliche Einsatzbereitschaft<br />

beweisen oder ärgerliche Lücken im<br />

Lebenslauf füllen.<br />

Sonstige Nachweise<br />

Legen Sie Zertifikate über absolvierte<br />

Fortbildungen – Sprachkurse, Computerkurse,<br />

andere weiterbildende Seminare<br />

– bei, wenn sie für die Ausbildung<br />

wichtig sind. Erkundigen Sie sich, ob<br />

Ihr Ausbildungsbetrieb darüber hinaus<br />

noch weitere Nachweise erwartet:<br />

Wer eine Ausbildung zum Bankkaufmann<br />

beginnen möchte, braucht<br />

zum Beispiel meist ein polizeiliches<br />

Führungszeugnis, viele Feuerwehren<br />

erwarten einen Schwimmnachweis<br />

usw.<br />

Text:<br />

Schulzeugnisse und<br />

Praktikumsnachweise<br />

Die für die Personaler aufschlussreichsten<br />

Dokumente beziehen sich<br />

auf den schulischen und beruflichen<br />

Werdegang des Kandidaten. Schulzeugnisse<br />

beglaubigen Fähigkeiten in<br />

Fächern wie Deutsch und Mathematik,<br />

die man für nahezu jede Ausbildung<br />

braucht. Auch Belege zu Praktika<br />

oder Nebenjobs dürfen nicht fehlen:<br />

Sie bescheinigen praktische Berufserfahrungen<br />

und soziale Kompetenzen.<br />

Grundsätzlich sollte jede wichtige<br />

Angabe im Lebenslauf durch einen<br />

entsprechenden Nachweis untermauert<br />

werden.<br />

Welche Unterlagen Sie außer schulischen<br />

und beruflichen Beurteilungen<br />

sonst noch in die Mappe legen<br />

sollten, hängt stark von der jeweils<br />

angestrebten Ausbildung ab. Weiterbildungskurse<br />

belegen zwar immer<br />

Engagement, werden aber erst mit<br />

direktem Berufsbezug wirklich inter-<br />

Azubis <strong>2021</strong>,<br />

wir bilden aus!<br />

Beton- und<br />

Stahlbetonbauer<br />

(m/w/d)<br />

Maurer<br />

(m/w/d)<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

17


<strong>2021</strong><br />

ZAM-Online –<br />

Erste virtuelle Ausbildungs- und Studienmesse<br />

in der Bildungsregion Landkreis Roth &<br />

Stadt Schwabach<br />

Messe digital - Berufsorientierung im neuen Format<br />

Schon mal Termin vormerken!<br />

Donnerstag, 11.03.<strong>2021</strong> (09:00 Uhr)<br />

bis Mittwoch, 24.03.<strong>2021</strong> (24:00 Uhr)<br />

Das Frühjahr ist traditionell die Zeit der Ausbildungsmessen. Aufgrund der<br />

weiterhin unklaren Entwicklungen der Corona-Pandemie mussten alle Veranstaltungen<br />

in der Bildungsregion Landkreis Roth und Stadt Schwabach in diesem<br />

Jahr abgesagt werden. Um die Schüler*innen und Unternehmen dennoch beim<br />

Thema Berufsorientierung zu unterstützen, haben das Regionalmanagement<br />

des Landratsamts Roth („Abi und dann?“), das Bildungsmanagement und die<br />

Wirtschaftsförderung der Stadt Schwabach, die Stadt Roth („Nacht der Ausbildung<br />

Roth“) und die Stadt Hilpoltstein („Hilpoltsteiner Lehrstellenbörse“) die<br />

ZAM-Online - die Zentrale AusbildungsMesse in der Bildungsregion Landkreis<br />

Roth & Stadt Schwabach ins Leben gerufen.<br />

14 Tage Online-Messe rund um die Uhr<br />

Von Donnerstag, 11.03.<strong>2021</strong> (09:00 Uhr) bis Mittwoch, 24.03.<strong>2021</strong> (24:00<br />

Uhr) können sich alle interessierten Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte rund<br />

um die Uhr virtuell und interaktiv über eine große Auswahl an verschiedenen<br />

Ausbildungsberufen, über (duale) Studiengänge, Wege nach dem Abitur sowie<br />

Freiwilligendienste informieren.<br />

Kontakt per Live-Chat<br />

Zusätzlich stehen die Aussteller an folgenden Tagen für einen persönlichen<br />

Kontakt per Live-Chat zur Verfügung:<br />

Samstag, 13.03.<strong>2021</strong> von 10 bis 13 Uhr,<br />

Mittwoch, 17.03.<strong>2021</strong> von 14 bis 17 Uhr,<br />

Freitag, 19.03.<strong>2021</strong> von 16 bis 19 Uhr,<br />

Dienstag, 23.03.<strong>2021</strong> von 14 bis 17 Uhr.<br />

Angebot für Eltern<br />

Auch Eltern können das Angebot nutzen und sich von zu Hause aus ganz<br />

unkompliziert per Smartphone, Tablet oder Computer gemeinsam mit ihren<br />

Kindern in die virtuelle Messe einloggen. Die ZAM-Online ist eine wertvolle<br />

Orientierungshilfe bei der nicht immer einfachen Berufs- oder Studienwahl und<br />

schafft die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme mit regionalen Unternehmen<br />

und Institutionen.<br />

Online-Registrierung<br />

Alle Besucher*innen können sich unter www.zam-online.com informieren sowie<br />

auch gleich kostenlos für die Messe registrieren. Einen spannenden Messebesuch<br />

und viel Erfolg bei der Ausbildungs- und Studienplatzsuche in der Region<br />

wünscht das gesamte ZAM-Online-Team!<br />

18<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


© industrieblick- stock.adobe.com<br />

ANZEIGE<br />

Die Speck Firmengruppe -<br />

Familienunternehmen weltweit aktiv<br />

Die Speck Firmengruppe ist ein Familienunternehmen im Wirtschaftsbereich<br />

Maschinenbau mit Stammsitz in Roth, welches qualitativ hochwertige Pumpen<br />

und Verdichter für industrielle Anwendungen produziert.<br />

Speck ist seit 1909 am Markt aktiv und beliefert mit seinen Produkten<br />

Erstausrüster sowie Anlagenbauer in über 40 Ländern, wobei in der Regel<br />

auftragsbasiert gefertigt wird. Das Unternehmen zeichnet sich hierbei vor<br />

allem durch eine starke Kundenfokussierung, hohe Fachkompetenz und die<br />

Entwicklung individueller Lösungen aus. Speck ist stark exportorientiert und<br />

beschäftigt weltweit über 575 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon etwa<br />

440 am Standort Roth.<br />

Aktuell lernen 28 Azubis in den verschiedensten Ausbildungsberufen in Roth.<br />

Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Ausbildungsende<br />

zu übernehmen. Das Ausbildungsangebot bei Speck umfasst acht verschiedene<br />

Berufsbilder, die hier kurz vorgestellt werden.<br />

Industriekaufleute bei Speck erhalten während ihrer Ausbildung Einblick<br />

in alle Abteilungen der Verwaltung. Weiterhin lernen sie die betrieblichen<br />

Abläufe von der Kundenanfrage über Fertigung und Montage bis hin zum<br />

Versand der fertigen Pumpe kennen.<br />

Fachkräfte für Lagerlogistik betreuen den Wareneingang, versorgen die<br />

Produktionsabteilungen mit den notwendigen Teilen zur Fertigung der Pumpen<br />

und versenden sie an Kunden in aller Welt.<br />

Fachinformatiker*innen für Anwendungsentwicklung entwickeln<br />

und programmieren Softwareanwendungen und optimieren bestehende<br />

Anwendungen und Systeme.<br />

Fertigungsmechaniker*innen montieren Bauteile und Baugruppen von<br />

Pumpen und stellen die Qualität der Produkte sicher. Besonders wichtig ist<br />

dabei eine genaue und sorgfältige Arbeitsweise.<br />

Technische Produktdesigner*innen erstellen und modifizieren<br />

3D-Modelle und technische Zeichnungen. Nach deren Vorlage wird die Pumpe<br />

später produziert.<br />

Elektroniker*innen für Betriebstechnik montieren, verdrahten und<br />

installieren elektrische Anlagen. Außerdem lernen sie, Baugruppen und Geräte<br />

einzustellen und zu prüfen.<br />

Zerspanungsmechaniker*innen lernen während ihrer dreieinhalbjährigen<br />

Ausbildungszeit, Metalle und andere Materialien mittels Drehen, Fräsen und<br />

Schleifen zu bearbeiten. Dabei bedienen und programmieren sie moderne<br />

CNC-Maschinen.<br />

Bei der zweieinhalbjährigen Ausbildung zur Fachkraft für Metalltechnik<br />

– Fachrichtung Zerspanungstechnik steht die Metallbearbeitung durch<br />

konventionelle und computergesteuerte Fräs-, Schleif- oder Drehmaschinen<br />

im Vordergrund.<br />

Seit September 2020 bieten wir auch Duale Studiengänge an. Ebenso ist es<br />

möglich, innerhalb eines der angebotenen Schüler-Praktika die verschiedenen<br />

Ausbildungsberufe bei Speck kennenzulernen. Weitere Informationen zum<br />

Thema Ausbildung bei Speck unter www.speck.de.<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

19


<strong>2021</strong><br />

©Daniel Ernst - stock.adobe.com<br />

Wir sind dabei,<br />

bei der regionalen<br />

Online-Messe<br />

„ZAM-Online`“<br />

GEMEINSAM HANDELN:<br />

Ausbildung bei der GIENGER & FUNK KG<br />

in WENDELSTEIN<br />

AUSBILDUNG IN EINER ZUKUNFTSSICHEREN BRANCHE-<br />

ÜBER 90 PROZENT ÜBERNAHMEQUOTE<br />

ANZEIGE<br />

Die Corona-Pandemie wirkt sich auf das gesamte gesellschaftliche Leben aus.<br />

Umso schwerer fällt vielen jungen Menschen die Entscheidung, welchen Weg sie<br />

nach erfolgreichem Schulabschluss einschlagen. Träume, Ideen und Karrierepläne<br />

geraten ins Wanken und schaffen gleichzeitig den Raum für andere Blickwinkel.<br />

Als gefragter Arbeitgeber bietet die GIENGER & FUNK KG aus WENDELSTEIN<br />

Chancen in einer krisensicheren Zukunftsbranche und mit verschiedenen<br />

Ausbildungsberufen im Großhandel für Haustechnik spannende Alternativen<br />

zum Studium. Am 01.09.<strong>2021</strong> ist wieder Ausbildungsstart.<br />

Insgesamt bildet die GIENGER & FUNK KG derzeit 35 Azubis aus. Seit Jahren mit<br />

steigender Tendenz. Angehende Berufskraftfahrer, Fachkräfte für Lagerlogistik<br />

oder Auszubildende zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement<br />

beginnen hier ihre berufliche Laufbahn. Mit Erfolg. Die<br />

Übernahmequote liegt bei über 90 Prozent. Das Motto „Fordern und Fördern“<br />

bewährt sich, um den Unternehmens-Nachwuchs auf das Berufsleben vorzubereiten.<br />

Die Azubis von heute sind die erfahrenen Kolleg*innen von morgen.<br />

20<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


Das Vorstellungsgespräch zur Ausbildung<br />

„Ihre Bewerbungsunterlagen haben<br />

uns gefallen, wir möchten Sie zu einem<br />

persönlichen Vorstellungsgespräch<br />

einladen“: Ungefähr so könnte Ihre<br />

Einladung zum Vorstellungsgespräch<br />

klingen. Damit sind Sie der ersehnten<br />

Ausbildung bereits ein großes Stück<br />

näher gekommen. Doch noch haben<br />

Sie Ihr Ziel nicht erreicht. Während<br />

sich Anschreiben und Lebenslauf am<br />

heimischen Schreibtisch in aller Ruhe<br />

„aufpolieren“ ließen, müssen Sie<br />

sich im Vorstellungsgespräch in der<br />

unmittelbaren Interaktion beweisen.<br />

Das Vorstellungsgespräch:<br />

Fragen, Antworten – und mehr<br />

Fragen über Fragen: Im Vorstellungsgespräch<br />

zur Ausbildung bekommen<br />

Sie es mit der geballten Neugier<br />

der anwesenden Betriebsvertreter<br />

zu tun. Schnell entwickelt sich ein<br />

lebhaftes Wechselspiel von Fragen und<br />

Antworten, bei dem mehr zur Debatte<br />

steht als nur die nüchternen Daten<br />

und Fakten aus den Bewerbungsunterlagen<br />

– die Chemie muss ebenfalls<br />

stimmen. Jedes Vorstellungsgespräch<br />

ist immer auch ein gegenseitiges<br />

„Beschnuppern“ von Betrieb und<br />

Bewerber.<br />

Typischerweise gliedert sich ein<br />

Bewerbungsgespräch in vier unterschiedliche<br />

Phasen: Am Anfang stehen<br />

Begrüßung und Gesprächseröffnung,<br />

danach konzentriert sich das Gespräch<br />

auf Fragen zur Person des Bewerbers.<br />

Anschließend stellen die Interviewer<br />

das Unternehmen und die Ausbildung<br />

genauer vor und fühlen der<br />

Ausbildungseignung des Kandidaten<br />

auf den Zahn. Am Ende des Vorstellungsgesprächs<br />

besprechen Bewerber<br />

und Betriebsvertreter das weitere<br />

Vorgehen und verabschieden sich.<br />

Begrüßung und Gesprächseröffnung<br />

Die Gesprächseröffnung geschieht<br />

oft durch Fragen wie „Wie war ihre<br />

Anreise?“ oder „Ob uns der Tag noch<br />

Sonnenschein bringt?“. Solche Small-<br />

Talk-Angebote sollen das Eis brechen<br />

und eine angenehme Atmosphäre<br />

schaffen. Erfahrungsgemäß erhalten<br />

Sie am Anfang des Gesprächs auch<br />

eine kurze Vorstellung des Unternehmens,<br />

bei der Sie konzentriert<br />

zuhören sollten: Manchmal werden<br />

diese Infos später noch einmal diskret<br />

„abgefragt“.<br />

Ihre inhaltliche Beteiligung ist beim<br />

anfänglichen Abtasten die eine Seite<br />

der Medaille. Wie gut der Einstieg ins<br />

Vorstellungsgespräch gelingt, ist aber<br />

vor allem eine Frage des persönlichen<br />

Auftretens. Anhand von Kleidung,<br />

Erscheinungsbild und Umgangsformen<br />

machen sich die Interviewer<br />

nämlich bereits ein nachhaltiges Bild<br />

vom Bewerber. Beachten Sie daher<br />

die elementaren Etikette-Regeln:<br />

Handy vor dem Vorstellungsgespräch<br />

ausschalten, sich für die Einladung<br />

bedanken, den Ausführungen der<br />

Interviewer aufgeschlossen folgen,<br />

Fragen und Antworten mit freundlicher<br />

Mimik und Gestik begleiten.<br />

Fragen zur Person: Der Bewerber<br />

stellt sich vor<br />

Im Anschluss stellen die Personalverantwortlichen<br />

in der Regel Fragen<br />

zu Ihrer Persönlichkeit und zu Ihrem<br />

bisherigen Werdegang. Bereiten Sie<br />

sich darauf vor, durch prägnante<br />

Antworten einen kurzen Einblick in<br />

Ihre Persönlichkeit, in Ihre schulische<br />

und berufl iche Laufbahn zu geben.<br />

Gute Anknüpfungspunkte sind zum<br />

Beispiel Praktika, Ferienjobs, Hobbys<br />

oder Schulfächer, in denen Sie besonders<br />

gut waren.<br />

In puncto Bewerbungsmotivation,<br />

Berufswahl und persönlicher Hintergrund<br />

fragen die Interviewer mit<br />

Sicherheit sehr genau nach. Doch auch<br />

hier gilt: Der Großteil der Fragen im<br />

Vorstellungsgespräch zur Ausbildung<br />

lässt sich vorhersehen. Machen Sie<br />

sich daher schon vorab Gedanken,<br />

was Sie antworten könnten, wenn die<br />

Interviewer unter anderem folgendes<br />

wissen wollen: „Was hat Ihre Berufswahl<br />

beeinflusst?“, „Welche Erwartungen<br />

verbinden Sie mit der Ausbildung?“<br />

oder „Was glauben Sie,<br />

welche Voraussetzungen Sie für den<br />

angestrebten Beruf mitbringen?“.<br />

Fragen zu Ausbildung, Betrieb<br />

und Berufsbild<br />

In der dritten Phase des Vorstellungsgesprächs<br />

geben die Betriebsvertreter<br />

von sich aus einige interessante<br />

Antworten zum Betrieb und zur<br />

Ausbildung, die sie konzentriert<br />

verfolgen sollten. Mehr und mehr geht<br />

es nun ins Detail. Berufswahl, Stärken<br />

und Schwächen, berufliche Vorkenntnisse,<br />

Arbeitsverhalten, Wissen über<br />

die Ausbildung – diese und andere<br />

Aspekte werden im Vorstellungsgespräch<br />

sehr gründlich unter die Lupe<br />

genommen.<br />

An geeigneten Stellen lassen sich<br />

bereits in diesem Abschnitt des<br />

Bewerbungsgesprächs eigene Fragen<br />

einfl echten. Aber besser nicht zum<br />

Thema Gehalt: Was Sie während der<br />

Ausbildung verdienen, können Sie<br />

mühelos im Internet, durch Broschüren<br />

oder auf anderen Wegen in Erfahrung<br />

bringen. Geeignetere Themen sind der<br />

genaue Ablauf der Ausbildung, die<br />

Dauer der Probezeit oder Weiterbildungsmöglichkeiten.<br />

Gesprächsausklang und Verabschiedung<br />

Vorstellungsgespräch, letzter Akt: „Ist<br />

alles geklärt, möchten Sie noch etwas<br />

von uns wissen?“ Mit Fragen wie<br />

dieser werden Ihre Gesprächspartner<br />

die Schlussphase im Vorstellungsgespräch<br />

zur Ausbildung einläuten.<br />

Sprechen Sie nun an, was in der<br />

vorangegangenen Unterhaltung noch<br />

nicht beantwortet worden ist. Stellen<br />

Sie eigene Fragen, greifen Sie dazu<br />

gegebenenfalls auf Ihren Notizblock<br />

zurück.<br />

Wenn nichts Wichtiges mehr im<br />

Raum steht, werden die Betriebsvertreter<br />

sicher relativ zielstrebig<br />

auf die Verabschiedung hinsteuern.<br />

Gelegenheit für Sie, sich freundlich<br />

für das Vorstellungsgespräch zu<br />

bedanken. In besonders guter Erinnerung<br />

bleiben Sie, wenn Sie zum<br />

Abschluss noch einmal Ihr Interesse<br />

an der Ausbildung betonen und sich<br />

mit einem verbindlichen Händedruck<br />

höflich verabschieden.<br />

Text:<br />

ANZEIGE<br />

PTA-Schule <strong>Nürnberg</strong><br />

Wer einen anspruchsvollen und abwechslungsreichen Gesundheitsberuf<br />

erlernen möchte, sollte sich „Pharmazeutisch-technische Assistentin/<br />

Assistent“ – kurz PTA - genauer ansehen.<br />

Der Beruf verbindet Naturwissenschaften, Handwerkliches und den Umgang<br />

mit Menschen. Arbeitgeber, wie z.B. Apotheken melden dringenden Bedarf<br />

und damit einen sicheren Arbeitsplatz. Die Berufsfachschule für PTA in<br />

<strong>Nürnberg</strong> bildet seit über 50 Jahren erfolgreich aus und jährlich beginnen 60<br />

Schülerinnen und Schüler in gut ausgestatteten Fachräumen ihre 2,5jährige<br />

Ausbildung.<br />

Wer mehr über Schule, Ausbildung und Beruf erfahren möchte, ist<br />

herzlich zu einem der regelmäßigen virtuellen Infoabende der Schule<br />

eingeladen.<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

21


<strong>2021</strong><br />

ANZEIGE<br />

Eine Ausbildung im Gesundheitswesen: zukunftssicher und gefragt<br />

DAS MEDIC-CENTER NÜRNBERG BILDET IN VERSCHIEDENEN<br />

BEREICHEN AUS<br />

Das Medic-Center <strong>Nürnberg</strong> ist seit vielen Jahren Ausbildungsbetrieb für den<br />

Beruf der Medizinischen Fachangestellten. Seit einigen Jahren gehören Berufsbilder,<br />

wie Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen, Fachinformatiker für Systemintegration<br />

oder auch Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation dazu.<br />

Der Beruf der Medizinischen Fachangestellten ist vielen sicher noch unter<br />

der alten Bezeichnung Arzthelferin bekannt. Vor ein paar Jahren wurde das<br />

Berufsbild modernisiert, umfangreich ist die Tätigkeit in einer Praxis jedoch nach<br />

wie vor geblieben. Die MFA, wie die Berufsbezeichnung abgekürzt wird, ist für<br />

eine Vielzahl von Aufgaben und Prozesse in der Arztpraxis verantwortlich. Von<br />

der Koordinierung der Behandlungstermine, über die Aufnahme der Patienten<br />

an der Anmeldung, die Unterstützung des Arztes bei seiner Behandlung im<br />

Sprechzimmer und letztlich sogar bis hin zu Laborarbeiten, ist der Arbeitstag<br />

einer MFA äußerst abwechslungsreich. In der dreijährigen dualen Ausbildung<br />

lernen die „Lehrlinge“ alles, was sie für diesen Alltag wissen müssen und<br />

werden im Medic-Center auch vom ersten Tag an mit eigenen kleinen Verantwortungsbereichen<br />

betraut.<br />

Neben der Arbeit in den Praxen vor Ort, bildet das Medic-Center <strong>Nürnberg</strong><br />

aber auch in seiner über 30-köpfigen Verwaltung eigene Kaufleute im Gesundheitswesen<br />

aus. Eine Ausbildung, die in vielen Bereichen des <strong>Nürnberg</strong>er MVZs<br />

angesiedelt ist:<br />

„Wir sind ein großes MVZ mit 36 Praxen, über 130 Ärzten und 400 Mitarbeitern,<br />

das in <strong>Nürnberg</strong> und Umgebung dezentral aufgestellt ist,“ erzählt Norbert Schöll,<br />

ärztlicher Leiter und Geschäftsführer des Medic-Centers <strong>Nürnberg</strong>.<br />

„Viele in unseren Praxen anfallende Tätigkeiten werden zentral abgewickelt<br />

und in unserer Verwaltung organisiert und bearbeitet, wie zum Beispiel Buchhaltung,<br />

Personalabteilung, Zulassungsmanagement, Abrechnung, Controlling,<br />

IT und auch Marketing gehört heute dazu. Da war es für uns selbstverständlich<br />

neben der Ausbildung der Medizinischen Fachangestellten (MFA, früher Arzthelferin),<br />

die ausschließlich in der Arztpraxis stattfindet, auch Ausbildungen<br />

im kaufmännischen Bereich unserer Verwaltung anzubieten. Wir sind in den<br />

letzten Jahren stark gewachsen und haben eine ganz eigene Struktur, die ihres<br />

gleichen sucht. Da macht es Sinn, sich den Nachwuchs ein Stück weit auch<br />

selbst heranzuziehen.“<br />

Heute zählt das Medic-Center <strong>Nürnberg</strong> 48 Auszubildende aus den Bereichen<br />

Medizinische/r Fachangestellte/r, Kauffrau/mann im Gesundheitswesen, Kauffrau/mann<br />

für Marketingkommunikation, Kauffrau/mann für Systemintegration.<br />

KONTAKT:<br />

Medic-Center <strong>Nürnberg</strong><br />

www.mediccenter.de<br />

22<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


„Die Ausbildung hat bei uns einen<br />

großen Stellenwert“<br />

ANZEIGE<br />

„Ich mag es gern, wenn die Teile, die ich fertige, auch wirklich in der Abteilung<br />

gebraucht werden!“, begeistert sich Zerspanungsmechaniker-Azubi Felix Florian.<br />

„Oder ich bekomme aus der Fertigung sogenannte Nacharbeiten. Das bedeutet,<br />

dass ein Teil beschädigt wurde oder ein Lieferant etwas nicht ganz korrekt<br />

gefertigt hat und ich es in Ordnung bringe. Ich weiß dann, dass meine Arbeit<br />

in einer Maschine landet, die irgendwo in der Welt aufgestellt wird – und nicht<br />

im Abfall!“ Bis es allerdings so weit ist, fängt der Azubi klein an. Zu Beginn gibt<br />

es Grundtechniken zu erlernen, ganz klassisch mit Bohren, Feilen usw. Auch hier<br />

entsteht am Ende ein fertiges Produkt, wie ein Miniatur-LKW mit beweglichen<br />

Teilen. Nach und nach, mit steigenden Kenntnissen, erweitern sich die Aufgaben.<br />

„Es ist anders als in der Schule. Natürlich muss ich mich konzentrieren, aber die<br />

Aufgaben sind abwechslungsreich und machen viel mehr Spaß.“<br />

Was machen Zerspanungsmechaniker? Grob gesagt: Arbeiten, bei denen Späne<br />

anfallen. Hauptsächlich bedienen sie große, oft computergesteuerte Maschinen,<br />

auf denen Teile für die Endprodukte hergestellt werden. Genaues Arbeiten und<br />

gute Mathe-Kenntnisse sind hier wichtig. Mathe deswegen, weil Flächen, Rauminhalte<br />

oder Winkel zu berechnen sind. Er oder sie muss die Maschinen richtig<br />

einstellen bzw. programmieren; dies ist eine verantwortungsvolle Aufgabe.<br />

Die gewerbliche Ausbildung teilen sich gleich drei hauptamtliche Meister.<br />

„Das ist schon Luxus, aber die Ausbildung hat bei uns einfach einen großen<br />

Stellenwert“, bekräftigt Markus Hindelang, der jüngste der drei, „Ich habe<br />

Was machen Zerspanungsmechaniker?<br />

Grob gesagt: Arbeiten, bei denen<br />

Späne anfallen<br />

selbst hier gelernt, das ist noch gar nicht so lange her!“ Bei Niehoff landen<br />

fast alle Auszubildenden am Ende ihrer Ausbildung in einer festen Stelle. Azubi<br />

Johannes Forster findet das besonders gut: „Einerseits habe ich die Sicherheit<br />

eines großen Unternehmens, andererseits ist die Größe noch so überschaubar,<br />

dass ich die Kolleginnen und Kollegen persönlich kenne.“<br />

Die Schwabacher Maschinenfabrik Niehoff ist Weltmarktführer bei Anlagen für<br />

die Draht- und Kabelindustrie im Nichteisenmetall-Sektor. Sie beschäftigt in<br />

Schwabach rund 450 Mitarbeiter, in den weltweiten Niederlassungen sind es<br />

weitere 350. Niehoff-Maschinen werden eingesetzt, um Drähte für Hausinstallationsleitungen<br />

zu fertigen, für die Bordelektronik im Auto, für dicke Hochspannungsleitungen<br />

bis hin zu hauchdünnen Anschlussdrähten im Computerbereich.<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

23


Wer macht was ?<br />

bauen & wohnen | Handwerk - Immobilien<br />

Mit dem<br />

Herzen dabei...<br />

• GARAGENTORE / INDUSTRIETORE<br />

DREH- u. SCHIEBETORE<br />

• TORANTRIEBE<br />

Planung • Verkauf<br />

Montage • Reparatur<br />

www.eibacher-bodencenter.de<br />

Ernst-Sachs-Str. 8a • 90441 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel. 0911 / 64 94 890 • Fax 0911 / 64 93 907 • Mobil 0173 / 3583549<br />

24<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

Wir bilden Dich aus, im Beruf mit Zukunft!<br />

Anlagenmechaniker (Sanitär, Heizung, Klima) (m/w/d)


Wer macht was ?<br />

bauen & wohnen | Handwerk - Immobilien<br />

©ARTPROXIMO - stock.adobe.com<br />

... das sind unsere<br />

Spezialisten aus der Region!<br />

Steffen Leicht<br />

Tel. (0911) 64 27 610<br />

info@elektro-leicht.de<br />

• Reparaturen<br />

• Elektroinstallationen<br />

• Industrieanlagen<br />

• Alternative Energieanlagen<br />

• Haus- und Gebäudesystemtechnik<br />

Thomas Schmid<br />

Hirschensuhl 4<br />

90469 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel. (0911) 64 26 120<br />

E-Mail: schmid@hsts.de<br />

• Kundendienst<br />

• Bad- und Heizungs-<br />

Erneuerung<br />

• Solaranlagen<br />

eizung<br />

anitär<br />

echnik<br />

chmid<br />

Schußleitenweg 88 • · Nbg.-<strong>Eibach</strong> • · Öffnungszeiten: Mo Freitag und Fr 8.30 –– 12.30 Uhr oder nach Vereinbarung<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

25


Wer macht was ?<br />

bauen & wohnen | Handwerk - Immobilien<br />

Zeit für neue Ideen!<br />

WINTER<br />

PREISE<br />

Spezialisten aus<br />

der Region beraten kompetent<br />

und setzen professionell um!<br />

auch samstags von 9 bis 13 Uhr<br />

MEISTERBETRIEB<br />

... mit einem Wärmedämm-Verbundsystem!<br />

26<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


Wer macht was ?<br />

bauen & wohnen | Handwerk - Immobilien<br />

©Chlorophylle - stock.adobe.com<br />

Gartengestaltung - Baumpflege<br />

Gartenpflege - Pflanzarbeiten<br />

Obstbaumschnitt - Baumfällungen<br />

Weg- und Terrassenbau - Pflasterarbeiten<br />

Zaunbau - Natursteinmauern<br />

90530 Wendelstein<br />

Tel.: 09129/ 29 69 190 · Mobil: 01577/ 98 54 709<br />

Parkett • Laminat • Vinyl •<br />

Schleifarbeiten • Treppenrenovierung<br />

• Türen •<br />

Wohnraumgestaltung<br />

und mehr...<br />

ZAUBERHAFTE<br />

FENSTER & TÜREN<br />

Für Sanierung<br />

und Neubau<br />

QUALITÄT<br />

Beratung, Herstellung,<br />

Montage und Kundendienst<br />

aus einer Hand.<br />

Mit Rat und Tat – RUND UMS BAD<br />

© FRIESSL.DE<br />

• Neu- & Umbau<br />

• äußerste Sauberkeit<br />

• barrierefrei bis Wellness<br />

• 3D-Planung<br />

• verbindlicher Terminplan<br />

• Koordinierung aus einer Hand<br />

• kostentransparent<br />

• Renovierung NEU<br />

kompletter Sanitär<br />

und Heizungsanlagen<br />

• Fliesen und<br />

NEU<br />

Natursteinarbeiten<br />

• Elektro, Trockenbau, NEU<br />

Fenster und Türen<br />

• Dachausbau und Dach NEU<br />

komplett<br />

Bäderausstellung und unverbindliche Beratung: Firma G. Hoffmann ∙ Edisonstraße 77 ∙ 90431 <strong>Nürnberg</strong><br />

Terminierung des Ausstellungsbesuchs über Fa. Mengele<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

27


KIRCHEN<br />

Landeskirchlichen Gemeinschaft<br />

<strong>Reichelsdorf</strong><br />

Im Steinlach 12, 90453 <strong>Nürnberg</strong>, www.lkg-reichelsdorf.de<br />

Gemeinschaftspastorin Liesbeth Ziegler, Tel. 0911-64388443, Tel.0157-71296538<br />

• Sonntag, 07.03.<br />

17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />

Liesbeth Ziegler<br />

• Sonntag, 14.03.<br />

17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />

Dr. Hartmut Ziegler<br />

!<br />

• Sonntag, 21.03.<br />

17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />

Liesbeth Ziegler<br />

• Sonntag, 28.03.<br />

17:00 Uhr Gemeinschaftsstunde<br />

Fritz Veh<br />

Die Gottesdienste können nur mit<br />

Schutzmaßnahmen stattfinden:<br />

• FFP2-Maske tragen<br />

• Hände-Desinfektion<br />

• mind. 1,50 m Abstand<br />

Wir danken für Ihr Verständnis und freuen<br />

uns auf Sie!<br />

Änderungen sind jederzeit möglich, bitte<br />

informieren Sie sich zuvor auf der jeweiligen<br />

Homepage oder telefonisch.<br />

Ev.-Luth. Nikodemuskirche<br />

Stuttgarter Str. 33, 90449 <strong>Nürnberg</strong>, Tel. 0911/239562-0 – Fax 0911/239562-19<br />

pfarramt@nikodemuskirche-nbg.de – www.nikodemuskirche-nbg.de<br />

Gottesdienste<br />

• Freitag, 5.3. Weltgebetstag<br />

19 Uhr Ökum. Gottesdienst, Team<br />

• Sonntag, 7.3.<br />

9.30 Uhr „Andere Zeit“ Gottesdienst,<br />

Diakonin Höpfner<br />

11 Uhr „Andere Zeit“ Gottesdienst,<br />

Diakonin Höpfner<br />

• Mittwoch, 10.3.<br />

14.30 Uhr Andacht „Es tönen<br />

die Lieder, der Frühling kommt<br />

wieder…“, Pfarrerin Kaplick<br />

• Sonntag, 14.3.<br />

9.30 Uhr Hauptgottesdienst<br />

Prädikantin Pietzcker<br />

• Sonntag, 21.3.<br />

9.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl<br />

„Wie kann Gott das zulassen?<br />

Hiob, die Frage nach dem Leid und<br />

5 Entdeckungen, Pfarrerin Kaplick<br />

• Sonntag, 28.3.<br />

9.30 Uhr Hauptgottesdienst<br />

Pfarrerin Klever<br />

28<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


KIRCHEN<br />

Evang.-Luth. Pfarramt – Philippuskirche<br />

Beim Wahlbaum 20, 90453 <strong>Nürnberg</strong>, Tel. 0911-63 68 45 – Fax 0911 632 91 59<br />

pfarramt.reichelsdorf-n@elkb.de – www.philippuskirche-reichelsdorf.de<br />

Kath. Pfarrgemeinde Maria am Hauch<br />

Herriedener Str. 55, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel. 0911-671119 - Fax: 0911-688 78 01<br />

maria-am-hauch.nbg@bistum-eichstaett.de - www.pvnsws.de<br />

Gottesdienste<br />

• Freitag, 05.03.<br />

19:00 Uhr Weltgebetstag, Philippuskirche,<br />

WGT-Team<br />

• Sonntag, 07.03.<br />

10:00 Uhr Gottesdienst für Kinder<br />

und Erwachsene, Pfarrerin Fuchs<br />

/ Team<br />

• Sonntag, 14.03.<br />

18:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst,<br />

Philippuskirche<br />

• Samstag, 20.03.<br />

10:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />

Pfarrerin Fuchs<br />

12:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />

Pfarrerin Fuchs<br />

• Sonntag, 21.03.<br />

10:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />

Pfarrerin Fuchs<br />

12:00 Uhr Gottesdienst zur Konfirmation,<br />

Pfarrerin Fuchs<br />

• Sonntag, 28.03.<br />

09:30 Uhr Gottesdienst, Pfrin. Prof.<br />

Dr. Städtler-Mach<br />

Ökumenische Erwachsenenbildung<br />

Wir laden herzlich zu einem<br />

Vortrags- und Diskussionsabend<br />

ein, der - schon einmal verschoben -<br />

nun am Dienstag, 23. <strong>März</strong> <strong>2021</strong> um<br />

19:30 Uhr bei uns stattfinden soll.<br />

Die Referentin Frau Renate Schindelbauer,<br />

Pfarrerin in Dietersdorf,<br />

spricht über das nach wie vor<br />

hochaktuelle Thema „Mut tut gut“.<br />

Wie Perlen einer Kette sind Zitate<br />

aufgereiht, an denen Frau Schindelbauer<br />

entlang geht und ermutigende<br />

Gedanken weitergeben will. Denn:<br />

Mut tut gut - gerade in der von Angst<br />

und Unsicherheit geprägten Zeit.<br />

Mit Sachverstand, aber auch einer<br />

Portion Humor und Augenzwinkern<br />

werden ganz unterschiedliche<br />

Erkenntnisse aus Philosophie, Theologie<br />

und Psychologie vorgetragen.<br />

Eigene Erfahrungen der Zuhörenden<br />

und Gespräche darüber machen den<br />

Abend lebendig.<br />

Wir freuen uns über Ihr Kommen!<br />

Und: Vergessen Sie trotzdem nicht<br />

Ihre Schutzmaske!<br />

KAMMERMUSIK BEI KERZEN-<br />

SCHEIN<br />

Trio „TRE ARCHI“<br />

am Sonntag, 28. <strong>März</strong> <strong>2021</strong> um<br />

19:00 Uhr<br />

Stefan Teschner (Violine), Ulrich<br />

Schneider (Viola) und Christoph<br />

Spehr (Violoncello) gründeten<br />

2009 das Trio „TRE ARCHI“. Die<br />

drei Musiker sind Mitglieder der<br />

Staatsphilharmonie <strong>Nürnberg</strong> und<br />

verstehen sich künstlerisch bestens.<br />

Auch in der Philippuskirche traten<br />

sie mit Erfolg auf. Ihr virtuos zupackendes<br />

und zugleich empfindsames,<br />

anrührendes Spiel fand viel Beifall.<br />

Diesmal stehen Werke von Z. Kodály,<br />

E. von Dohnányi und R. Strauß auf<br />

dem Programm.<br />

Freuen Sie sich auf einen eindrücklichen<br />

Konzertabend! Wir laden<br />

herzlich ein!<br />

Freiwillige Spenden zugunsten<br />

des Evang. Gemeindevereins sind<br />

erbeten!<br />

• Freitag, 5. <strong>März</strong>, 12. <strong>März</strong>,<br />

26. <strong>März</strong><br />

Jeweils 18:00 Uhr – Kreuzwegandacht<br />

• Sonntag, 14. <strong>März</strong><br />

18:00 Uhr - Segnungsgottesdienst/<br />

Abend der Barmherzigkeit mit<br />

anschl. Anbetung vor dem ausgesetzten<br />

Allerheiligsten und Möglichkeit<br />

zum Empfang des Einzelsegens<br />

und/oder des Gebets um Heilung<br />

• Freitag, 19. <strong>März</strong><br />

18:00 Uhr - Festgottesdienst zum<br />

Fest des Hl. Josef<br />

• Sonntag, 28. <strong>März</strong> Palmsonntag<br />

09:30 Uhr - Hl. Messe mit Palmweihe<br />

18:00 Uhr - Heilige Messe mit<br />

Palmweihe<br />

• Montag, 29. <strong>März</strong><br />

18:00 Uhr - Requiem für alle im <strong>März</strong><br />

verstorbenen Gemeindemitglieder<br />

des Pfarrverbands<br />

Kath. Pfarramt Hl. Familie<br />

<strong>Nürnberg</strong>-<strong>Reichelsdorf</strong><br />

Eichstätter Platz 3, 90453 <strong>Nürnberg</strong>, Telefon: 0911/63 61 07 – Fax: 0911/6 32 58 67 –<br />

pfarramt@hl-familie-nbg.de<br />

• Montag, 01.03.<br />

Caritas-Frühjahrssammlung 01.03.-<br />

07.03.21. Beginn der Erstkommunion-<br />

Gruppenstunden<br />

• Dienstag, 02.03.<br />

19.30 Uhr Sitzung KOR<br />

• Freitag, 05.03.<br />

17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />

• Samstag, 06.03.<br />

10:30 Uhr Erstbeichte der Ek-Kinder<br />

• Dienstag, 09.03.<br />

19:00 Uhr Bußgottesdienst<br />

• Donnerstag, 11.03.<br />

20:00 Uhr Elternabend Erstkommunion<br />

• Freitag, 12.03.<br />

17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />

• Freitag, 19.03.<br />

17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />

• Freitag, 26.03.<br />

17:00 Uhr Kreuzwegandacht<br />

• Samstag, 27.03.<br />

16:00 Uhr Beichtgelegenheit vor<br />

Ostern (auswärtiger Priester)<br />

• Sonntag, 28.03. Palmsonntag<br />

9:30 Uhr Pfarrgottesdienst mit<br />

Palmprozession<br />

• Dienstag, 30.03.<br />

Tagsüber Krankenkommunion für<br />

alte und kranke Gemeindemitglieder<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

29


KIRCHEN<br />

Jehovas Zeugen<br />

<strong>Eibach</strong>, Donaustrasse 7, Tel. 0911 - 64 41 77<br />

Gedenktag für alle<br />

Am Samstag, 27. <strong>März</strong> <strong>2021</strong> jährt<br />

sich ein bedeutendes Datum: der<br />

Todestag Jesu. Die <strong>Eibach</strong>er Zeugen<br />

Jehovas laden jeden dazu ein, sich<br />

gemeinsam daran zu erinnern.<br />

Jesus selbst forderte seine Nachfolger<br />

gemäß dem Lukasevangelium<br />

im Rahmen des berühmten<br />

Abendmahls auf: „Feiert dieses Mahl<br />

immer wieder, und denkt daran, was<br />

ich für euch getan habe“ (Lukas<br />

22,19, Bibelübersetzung Hoffnung<br />

für alle). Jehovas Zeugen laden<br />

jedes Jahr dazu ein, das Abendmahl<br />

mit ihnen gemeinsam zu feiern. Es<br />

findet genau an dem Datum statt, an<br />

dem es Jesus vor fast 2000 Jahren<br />

das letzte Mal abhielt. Dieses Jahr<br />

fällt dieser Tag auf Samstag, den<br />

27. <strong>März</strong> <strong>2021</strong>. Ort und Beginn:<br />

Zoom-Videokonferenz der <strong>Eibach</strong>er<br />

Gemeinde, 19.00 Uhr. Wie man<br />

sich in das Programm einwählen<br />

kann, erfahren Sie unter der u. g.<br />

Telefonnummer.<br />

Aufgrund der Pandemie werden<br />

keine Präsenzveranstaltungen stattfinden.<br />

In Vorbereitung auf dieses besondere<br />

Datum wird eine Woche zuvor,<br />

am Sonntag 21. <strong>März</strong> um 10.00 Uhr,<br />

ebenfalls über Zoom-Videokonferenz,<br />

ein Vortrag mit dem Thema:<br />

„Eine besonders kostbare Perle‘<br />

– habe ich sie gefunden?“<br />

gehalten.<br />

Auch dazu laden die <strong>Eibach</strong>er<br />

Zeugen Jehovas ein. Es geht dabei<br />

um die Suche nach der Lösung für<br />

die Probleme der Menschheit. Jesus<br />

erzählte von einem Mann, der eine<br />

ganz besondere, wertvolle Perle<br />

fand und alles dafür aufgab um sie<br />

zu bekommen. Das „Wertvollere“,<br />

das wir heute finden können ist die<br />

realistische Hoffnung von Gottes<br />

Königreich. Diese Regierung im<br />

Himmel ist die einzige Instanz, die<br />

die Probleme der Menschheit lösen<br />

kann und lösen wird. Jesu Vergleich<br />

wirft die Frage auf, wie wir auf das<br />

reagieren, was wir über das Königreich<br />

Gottes hören.<br />

Wieso kann man so sicher sein, dass<br />

es so kommen wird, wie Jesus, wie<br />

die Bibel, das voraussagt? Im Vortrag<br />

werden die Beweise dafür gezeigt.<br />

Für weitere Informationen, bzw.<br />

Hilfestellungen zu den Video-Zusammenkünften<br />

wenden Sie sich an:<br />

Erich Schüssel, Tel. 0911 / 64 41 77.<br />

Erich Schüssel<br />

Kirchengemeinde <strong>Nürnberg</strong> – <strong>Eibach</strong><br />

• Freitag, 05.03.<br />

19.00 Uhr Gottesdienst zum Weltgebetstag<br />

der Frauen: „Worauf<br />

bauen wir?“ – mit Anmeldung im<br />

Pfarramt unter pfarramt.eibach@<br />

elkb.de oder 0911-649925<br />

• Sonntag, 07.03.<br />

09.30 Uhr Gottesdienst<br />

09.30 Uhr Kindergottesdienst<br />

draußen mit Stationen<br />

• Sonntag, 14.03.<br />

09.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl<br />

• Freitag, 19.03.<br />

19.00 Uhr Gottesdienst zum<br />

Gedenktag des Hl. Joseph mit<br />

Abendmahl<br />

• Sonntag, 21.03.<br />

09.30 Uhr Gottesdienst<br />

• Sonntag, 28.03.<br />

09.30 Uhr Gottesdienst zum<br />

Palmsonntag mit Beginn auf dem<br />

Kirchhof und gemeinsamen Einzug<br />

in die Kirche<br />

Kath. Pfarrei St. Walburga<br />

www.stwalburga.de – www.pvnsws.de – eibach@bistum-eichstaett.de<br />

Tel: 0911-6427001 – Fax: 0911-644586<br />

Postanschrift: Herriedener Str. 55, 90449 <strong>Nürnberg</strong><br />

Hausanschrift: Eibenweg 12, 90451 <strong>Nürnberg</strong><br />

Besondere Gottesdienste:<br />

• Freitag, 05.,12.,19. und 26.3.<br />

18 Uhr Kreuzwegandacht<br />

• Sonntag, 21.3.<br />

19 Uhr „Sonntags um Sieben“<br />

(Wort-Gottes-Feier mit meditativer<br />

Musik)<br />

• Samstag, 27.3.<br />

18 Uhr Vorabendmesse mit<br />

Palmweihe<br />

• Sonntag, 28.3.<br />

8.30 Uhr und 11 Uhr Hl. Messe mit<br />

Palmweihe<br />

14 Uhr Hl. Messe mit Palmweihe<br />

der Gehörlosengemeinde St. Jakobus<br />

30<br />

MÄRZ <strong>2021</strong>


©vectorfusionart - stock.adobe.com<br />

Im April im<br />

Mitteilungsblatt<br />

MITTEILUNGSBLÄTTER VON<br />

Senioren-<br />

Extra<br />

Interessante Informationen<br />

rund um das Thema<br />

Älterwerden!<br />

KLEINANZEIGEN<br />

Effektive Nachhilfe<br />

u. Prüfungsvorbereitung<br />

für alle Klassen und Fächer:<br />

09129/27 95 80,<br />

www.Lernzentrum-Breuch.de<br />

SERVICE<br />

Wir kaufen<br />

Wohnmobile + Wohnwagen<br />

03944-36160<br />

www.wm-aw.de<br />

Wohnmobilcenter Am Wasserturm<br />

Sie haben eine<br />

renovierungsbedürftige<br />

Immobilie in guter<br />

Wohnlage von <strong>Nürnberg</strong><br />

und Umgebung?<br />

WIR KAUFEN<br />

WOHNUNGEN UND HÄUSER,<br />

auch mit (sehr) hohem Renovierungsaufwand. Schnelle Entscheidung, gesicherte<br />

Finanzierung, seriöse und zügige Abwicklung. Im Kaufvertrag stellen wir Sie von<br />

jeder Mängelhaftung frei und übernehmen auch gerne die Wohnungsauflösung.<br />

Telefon: 0911-2525990<br />

E-Mail: gm@laureo.de<br />

Konzept<br />

GraphiK<br />

DrucK<br />

MitteilunGsblätter<br />

WerbeMittel<br />

Marktstraße 10<br />

90530 Wendelstein<br />

www.seifert-medien.de<br />

info@seifert-medien.de<br />

Tel. 0 91 29 – 74 44<br />

Sanitär.- u. Elektroinstallateure<br />

mit FS. Kl. B und oder BE<br />

ab sofort gesucht.<br />

Tel. 0911/264870<br />

info@pumpen-schott.de<br />

Transporte & Umzüge<br />

Nah & Fern<br />

info@transap.de<br />

www.transap.de<br />

0151/42682006 (Herr Pöschl)<br />

Hausmeister für Objektbetreuung,<br />

Reinigung, Garten Winterdienst<br />

mit FS. Kl. B und oder BE<br />

ab sofort gesucht<br />

Tel. 0911/4010314<br />

Nachhilfe BWR/Rechnungsw.<br />

Tel. 0151/ 52400444<br />

NOTDIENSTE<br />

POLIZEI-NOTRUF<br />

110<br />

FEUERWEHR, NOTARZT<br />

RETTUNGSDIENST<br />

112<br />

GIFT-NOTRUF<br />

089 / 19240<br />

KRISENDIENST<br />

MITTELFRANKEN<br />

(Hilfe in seelischen Notlagen)<br />

0911 / 42 48 55 - 0<br />

NÜRNBERGER KINDER-<br />

UND JUGENDNOTDIENST<br />

0911 / 2 31-33 33<br />

ÄRTZLICHER<br />

BEREITSCHAFTSDIENST<br />

116 117<br />

Ausgabe-, Redaktions-, Anzeigenschlusstermine<br />

APRIL <strong>2021</strong><br />

Verteilung ab: 24.03.<strong>2021</strong><br />

Anzeigenschluss: 15.03.<strong>2021</strong><br />

MAI <strong>2021</strong><br />

Verteilung ab: 23.04.<strong>2021</strong><br />

Anzeigenschluss: 12.04.<strong>2021</strong><br />

IMPRESSUM<br />

Herausgeber: Seifert Medien<br />

Verantwortliche Schriftleitung:<br />

Jürgen Seifert<br />

Verantwortlich für die Anzeigen:<br />

Jürgen Seifert<br />

Anzeigenverwaltung und<br />

Gesamtherstellung:<br />

Seifert Medien, Wendelstein<br />

90530 Wendelstein<br />

Marktstraße 10<br />

Tel. 09129/7444,<br />

Fax 09129/270922,<br />

Email: seifert.medien@t-online.de<br />

www.seifert-medien.de<br />

Verteilung: Monatlich einmal<br />

kostenlos in jeden erreichbaren<br />

Haushalt. Dieses Mitteilungsblatt<br />

ist kein Amtsblatt im Sinne<br />

der gesetzlichen Bestimmungen.<br />

Es ist politisch unabhängig<br />

und wird ohne Zuschüsse der<br />

Kommune allein vom Verlag aus<br />

den Anzeigenerlösen finanziert.<br />

Daraus kann sich ein unterschiedlicher<br />

Seitenumfang<br />

ergeben. Aus diesem Grund sind<br />

Kürzungen der Textbeiträge<br />

möglich. Wie versuchen dies<br />

jedoch zu vermeiden. Zuschriften<br />

sind dennoch willkommen,<br />

eine Haftung für unverlangt<br />

eingesandte Manuskripte und<br />

Anzeigenberater<br />

für das Mitteilungsblatt<br />

Patrick Fischer<br />

Weltenburger<br />

Straße 97,<br />

90453 <strong>Nürnberg</strong><br />

Tel: (09 11) 63 92 49<br />

Fax: (09 11) 64 38 71 55<br />

E-Mail: pf-werbung@freenet.de<br />

oder bei SEIFERT Medien,<br />

Tel. (0 91 29) 74 44<br />

Fotos kann nicht übernommen<br />

werden.<br />

Bilder und Texte werden nur<br />

zurückgeschickt, wenn ausreichend<br />

Rück-Porto beigelegt ist.<br />

Mit Namen oder Kurzzeichen<br />

gekennzeichnete Artikel geben<br />

die Meinung des Verfassers<br />

wieder und müssen nicht mit<br />

der Meinung der Redaktion<br />

übereinstimmen. Abdruck, auch<br />

auszugsweise, nur mit Genehmigung<br />

des Herausgebers gestattet.<br />

Für Irrtümer kann keine<br />

Haftung übernommmen werden.<br />

MÄRZ <strong>2021</strong><br />

31

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!