Wildekaiserin 20/21

landmagazine

Bei so vielen kulinarischen Köstlichkeiten, ist auch ein wenig
Sport angesagt. Jetzt im Winter geht es bei uns in Tirol
dafür natürlich ganz klassisch auf die Piste, wobei es
so manchen aus der Wilden Kaiser Region für den perfekten
Schwung in ferne Gefilde zieht. Auf einen winterlichen Ski-
Tripp nach Griechenland nimmt uns der Scheffauer Thomas
Steiner mit. Noch weiter in die Ferne zieht es Andreas Keil.
Im März und April fährt der Goinger in Kamtschatka auf
einem Vulkan Ski.

Ausgabe 15 | Winter 2020/21 | Preis: € 4,90

das magazin

Österreichische Post AG/Postentgelt bar bezahlt Verlagsort 6306 Söll RM15A040641K - Eine Sonderausgabe der Wilden Kaiserin

DAS MAGAZIN FÜR GÄSTE UND EINHEIMISCHE

Inserat

Kendlbacher Küchen

Skifahren in Griechenland

Hochprozentige Tropfen

G’sellig am Kaiser

Christina Jöchl, 36

Bora Bora, Kasachstan, Chile,

Moskau, London. Über den Wolken

hat die gebürtige Reitherin sich vor

Jahren ihren Berufstraum erfüllt. Als

Stewardess eines privaten Flugunternehmens

reist sie um die Welt. Ein

Leben zwischen weißen Stränden,

kulinarischen Entdeckungen und

Bier-Erkenntnissen gewürzt mit teils

recht schrägen Abenteuern.

Gefilmte Kulinarik

1


zehn

10JAHREINSPIRATION

UND ERFAHRUNG

DEIN STIL

UNSERE

LEIDENSCHAFT

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Wir freuen uns auf Sie!

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2 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 3


76

24

Inhalt

Winter 2020/21

128

Insa Landl

8 Der Kodahof in Itter

18 Rezept: Katrin Brandstätter - Weihnachtsnudeln

34 Schnapsprämierung Region Wilder Kaiser

42 Gefilmte Kulinarik im Oachkatzl

116 Christina Jöchl - Luftiger Berufstraum

134 Rezept gesucht

Hoagascht

90 Friedl Fuchs

107 Walter Oberhauser

Koasa Kulinarik

24 Klaus Wiedenhofer - Schindlhaus

Aus’n Leben

65 Skitrainer Manfred Widauer

98 Marlene & Günter Kohl - Ellmauer Zeitung

112 Hochzeit quer durch Söll

128 Sarah Kogler - Illusion zwischen Lolli und Ananas

140 Margret Hautz - Yoga in Ton

148 Weisenreiche 36 Jahre

Sportlich

53 Andreas Keil - Schifahren am Vulkan

76 Antonia Meurer - Jetzt erst recht

82 Thomas Steiner - Griechischer Schnee

G’sellig am Kaiser

ab 157 Wir waren für die WILDE KAISERIN unterwegs

DADDY‘S DAUGHTERS | PRINCESS

GOES HOLLYWOOD | CAMBIO

OAKWOOD | GRACE | OUI

MOS MOSH | RICH&ROYAL | JUVIA

LIEBLINGSSTÜCK | LUIS TRENKER

DIE ROCKMACHERIN | CHAAYA

MEINDL | WALLMANN | GEIGER

Unterrainer Mode & Tracht · Dorf 44 · A-6352 Ellmau · Tel.: +43 5358 44 324 · kathrin.unterrainer@gmail.com · www.mode-und-tracht.at

4 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 5


Vorwort

BEST

BURGER

IN TOWN

Adriane Gamper (Redaktionsverantwortliche der »Wilden Kaiserin« / freie

Journalistin), Günther Fankhauser (Herausgeber »Wilde Kaiserin« Das Magazin)

Liebe Leserinnen & liebe Leser

Soft Health ist der Foodtrend für 2021. Eine ausgewogene,

gesunde Ernährung. Gemüse, Hülsenfrüchte und Getreide

stehen laut Foodspezialisten und Zukunftsforschern hoch

im Kurs. Trend Nummer 2: regionale Lebensmittel. Eine

Strömung, die sich ungebremst fortsetzt. Auf jeden Fall

sehr regional sind die Schnäpse der Schnapsbrenner aus

der Wilden Kaiser Region. Das verarbeitete Obst wächst

meist im eigenen Garten und, dass die Brenner wissen wie

man daraus hochprozentige Genüsse produziert, zeigte

die 26. Tiroler Schnapsprämierung. Auch Jungbäuerin

Katrin Brandstätter setzt auf Regionalität und Brauchtum,

wenn es um eine spezielle Germnudel geht, die bei ihr am

Hof nur einmal im Jahr auf den Tisch kommt. Die Reither

Ortsbäuerin verrät uns ihr ganz spezielles Familienrezept.

Falls Sie auch ein besonderes Rezept besitzen, könnten Sie

damit vielleicht schon bald Teil unserer neuen Serie Leserrezepte

sein. Gemeinsam mit SPAR sind wir auf der Suche

nach Lieblingsrezepten.

Bei so vielen kulinarischen Köstlichkeiten, ist auch ein wenig

Sport angesagt. Jetzt im Winter geht es bei uns in Tirol

dafür natürlich ganz klassisch auf die Piste, wobei es

so manchen aus der Wilden Kaiser Region für den perfekten

Schwung in ferne Gefilde zieht. Auf einen winterlichen Ski-

Tripp nach Griechenland nimmt uns der Scheffauer Thomas

Steiner mit. Noch weiter in die Ferne zieht es Andreas Keil.

Im März und April fährt der Goinger in Kamtschatka auf

einem Vulkan Ski. Ganz andere Winterski-Abenteuer erlebte

die Ellmauer Skilehrer-Legende Friedl Fuchs. Er entführt uns

in die Winter von einst und erzählt über kreative Reaktionen

auf fehlenden Schnee. Abenteuerreich ist auch das Leben

unseres Titelmodells Christina Jöchl. Mit der gebürtigen Reitherin

heben wir in den exklusiven Himmel der Privatflieger

ab. Hoch über den Wolken lernte Christina schon so manchen

Politiker persönlich kennen und sogar Mitglieder von

Königshäusern gingen mit ihr in die Luft. Eine ihrer großen

Leidenschaften neben dem Fliegen ist das Essen in fremden

Ländern. Von russischen Spezialitäten bis hin zur Suche nach

dem perfekten Bier. Ja, und damit wären wir wieder dort angelangt,

wo wir begonnen haben, beim Essen. Zeit für uns, Ihnen

viel Spaß mit unserer Winterausgabe der Wilden Kaiserin

2021 zu wünschen. Interessante Persönlichkeiten, amüsante

Geschichten, spannende Abenteuer und architektonische

Highlights warten auf Sie.

IHRE ADRIANE GAMPER

& IHR GÜNTHER FANKHAUSER

TÄGLICH AUF UNSERER SPEISEKARTE

Ripperl | Flammkuchen | Wiener Schnitzel | Finger Food

Suppen (z. B. Brezensuppe, Kaspressknödelsuppe)

Unsere Fleischspezialitäten kommen ausschließlich vom heimischen Metzger.

IMPRESSUM

Medieneigentümer und Herausgeber: GMedia, Günther Fankhauser, Wald 32/4a, 6306 Söll,

Grafik/Layout: Gigi Marksteiner, Monika Hausberger

Fotos: GPHOTO, Martin Guggenberger, Florian Egger, Günther Fankhauser, Heiko Mandl; Eigenfoto, Martin Lifka, Sabine Brauer

Bildbearbeitung Retouche: GMedia, Martin Guggenberger

Redaktion: redaktion@wildekaiserin.tirol, Tel. 05333 4327011

Redaktion: Adriane Gamper, Heiko Mandl

Assist. d. Geschäftsleitung: Anita Smeykal

Anzeigen: Günther Fankhauser, Renate Sykes, anzeigen@wildekaiserin.tirol, 05333 4327011

ABO-Bestellung: 05372 218 18, info@homezone24.com, www.homezone24.com; Jahresabo 3 Ausgaben: € 26,90

Druck: GMedia Druckorganisationsservice. Es können auf allen Seiten Produktplatzierungen enthalten sein

Titelfotos: GPhoto / Florian Egger, Martin Guggenberger Heiko Mandl; Martin Lifka Korrektur: Monika Egger (korrekturmanufaktur.com)

AB DEZ. DIENSTAG RUHETAG | ÖFFNUNGSZEITEN: 10:00 - 02:00 UHR

ÜBERDACHTE TERRASSE | SPEISEN ZUM ABHOLEN

d‘schupf | Dorf 42 | 6352 Ellmau | info@schupf.tirol | www.schupf.tirol

Reservierung unter: Tel. 0660/1012066

Die nächste Ausgabe: Erscheinung Dezember 2020, Anzeigen- und Redaktionsschluss Mitte Dezember 2020

6 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin

Die nächste Sonderausgabe: Erscheinung Ende August

7


Insa Landl

Grün , Sand

& Braun

Die Geschichte des Kodahofs reicht zurück bis 1929. Damals

legte Josef Rabl den Grundstein für einen imposanten Bauernhof,

der heute noch Vorbeikommende fasziniert. Ein Bauernleben

zwischen einem reich verzierten Äußeren, Stolperfallen

aus der Vergangenheit und riesigen Wohnflächen.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Hausberger

Imposant steht der Kodahof direkt neben der

Straße. Der Wetterhahn dreht sich hoch oben im

Wind. Ganz vorne am Gibel ragt ein Kreuz in die

Höhe. Die Augen der Vorbeigehenden bleiben

an den Balusterbalkonen hängen. Die Liebe zum

Detail scheint keine Grenzen zu kennen. Jede

einzelne Balustrade, jede einzelne Holzsäule fasziniert

mit unterschiedlichsten Schnitzereien. Die

verschiedenen Elemente sind liebevoll in Grün,

Sand oder sattem Braun hervorgehoben, während

im obersten Stockwerk die Balkoneinfassung

mit ihren Ausschnitten hervorsticht. Sogar jedes

einzelne Fenster wird durch einen kleinen Mauervorsprung,

der farblich akzentuiert wurde, betont.

Josef Rabl und seine Frau Elisabeth legten 1929

den Grundstein für den imposanten Hof, der mit

seinen elf mal 17 Metern auch durch seine Größe

auffällt. Die Detailverliebtheit führte dazu, dass

das Haus erst nach und nach wuchs. Die reich

verzierten Balkone erhielt das Haus etwa erst

im Laufe der 30er-Jahre. Heute leben die Enkel,

Urenkel und auch schon die Ururenkel auf dem

Kodahof in Itter.

8 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 9


DEN FARBEN DIE TREUE

»Als die Franzosen kamen, musste mein

Großvater mit seiner Familie zum Nachbarn

ziehen, da die französischen Besatzer den

Hof für sich beanspruchten. Er war noch

recht neu und groß, das kam ihnen gelegen«,

beginnt Josef Rabl aus der Geschichte

des Kodahofs und seiner Familie zu erzählen.

Ein Hof mit 91-jähriger Vergangenheit,

der jedoch noch immer in der Optik von

einst erstrahlt. Die Farben, die Schnitzereien,

alles wurde über die Jahre und Jahrzehnte

hinweg erhalten. »Ja, das war jeder Generation

sehr wichtig und ist es auch uns«, erklärt

Marina. Vor rund 14 Jahren bauten die beiden

den Dachboden aus. Im ersten Stock

entstand eine Ferienwohnung und im Erdge-

„Ihr kompetenter Partner und Berater in allen

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Wilde Kaiserin 11


»Uns ist es wichtig, die

Details, die unseren Kodahof

ausmachen, zu erhalten.«

Marina und Josef Rabl,

Kodahof Itter

schoss leben Josefs Eltern. Dort finden sich

auch heute noch viele alte Elemente. Die

Malereien an der Fassade setzen sich in

so mancher verzierten Innentür fort. Der

Hausgangboden stammt noch aus 1929.

»Es kann dir durchaus passieren, dass du

im Gang stolperst, da es den Boden inzwischen

etwas aufgeworfen hat«, erklärt

Marina. In der Bauernstube musste der

Boden vor sieben Jahren jedoch erneuert

werden, da das Holz auf der bloßen

Erde lag und der Zahn der Zeit zu große

Spuren hinterlassen hatte.

DIE SONNE IM RÜCKEN

»Beim Ausbau unserer Wohnung war uns

wichtig, das Äußere nicht zu verändern.

So haben wir alles, was wir renovierten,

wieder in den gleichen Farben wie zuvor

malen lassen. Es wäre zwar weitaus billiger

und weitaus weniger aufwendig, alles im

selben Ton zu streichen, aber das wäre

nicht mehr unser Hof. Diese Liebe zum

Detail, die unsere Vorfahren hatten, die

wollen wir unbedingt fortführen«, erläutert

Josef. So wurde auch die Haustüre, als

sie vor rund acht Jahren ausgetauscht werden

musste, wieder originalgetreu nachgearbeitet.

Ein Einsatz, der sich lohnt. Wanderer und

Radfahrer bleiben stehen, holen ihre Handys

heraus und fotografieren die Bauernhofschönheit,

die eigentlich in die »falsche« Richtung

blickt. »Von der Zeit vor 1929 wissen wir nicht

ganz so viel, nur dass an der Stelle bereits ein

Hof stand, den mein Urgroßvater abriss, um

neu zu bauen. Interessant ist dabei, dass der

frühere Hof in die andere Richtung schaute,

also zur Sonne hin ausgerichtet war. Was

hinter der neuen Orientierung steckt, ist für

uns ein Rätsel«, erklärt Josef, der sich nichts

Schöneres vorstellen kann als hier zu leben,

auch wenn er und Marina mitunter begeistert

auf die modernen Häuser mit ihren großen

Glasfronten schauen. »Doch dieses geschichtliche

Flair bei uns am Kodahof, dieser riesige

Platz im Inneren und auch außen, das ist letztlich

unvergleichlich.«

12

Wilde Kaiserin


FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

»Wir bieten typische Tiroler

Gerichte und geben Traditionsspeisen

einen neuen Pfiff.«

Milan Hurt & Michael Naschberger

Lammhax’ trifft

Ela's T-Rolls

Ein neuer Wind weht seit Ende Oktober im traditionsreichen

»Zum Tischlerwirt« in Reith bei Kitzbühel. Tiroler Kulinarik und

Tiroler Flair treffen auf eine großzügige Prise innovative Raffinesse.

Die zwei neuen Tischlerwirte Michael Naschberger und

Milan Hurt setzen dabei auf regionale Zutaten. Echter Ziegenkäse,

Eier von der Eierresi ums Eck und ein eigener Haxn-Day.

Die »Ela's T-Rolls« beschreiben das, was

Michael Naschberger und Milan Hurt aus

dem Traditionsgasthof »Zum Tischlerwirt«

gemacht haben, wohl am besten. Ela's T-

Rolls – Frühlingsrollen à la Tirol, kreiert von

der Küchenchefin Ela. Tiroler Zutaten vom

Sauerkraut bis hin zum Speck im neuen

Kleid. »Der Tischlerwirt war immer schon

ein typisches Tiroler Wirtshaus und soll

es auch bleiben. Sonntag ist etwa unser

'Haxn-Day' mit klassischen Tiroler Lammhax'n.

Gleichzeitig mischen wir die Küche

mit spritzigen Ideen auf«, erklärt Michael.

»So wie eben mit unseren Tiroler Frühlings-

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ollen. Wir kreieren Neues aus traditionellen

Zutaten oder interpretieren Tiroler

Klassiker neu«, ergänzt Milan. Daher gibt

es auch zwei Karten. Die Klassikerkarte

und die Ideenkarte. »Wobei wir sehr auf

regionale Zutaten achten, etwa die Eier

von der Eierresi beziehen, einer Bäuerin in

unmittelbarer Umgebung.«

LILA-GRÜN TRADITION

Das Innere des Traditionsgasthauses ist

ein Spiegel der Kulinarik. Tradition und

Innovation. »Wir haben uns für das klassische

Tiroler Karomuster entschieden.

Allerdings nicht in den standardmäßigen

Farben Rot-Weiß. Mit Grün und Lila bringen

wir Schwung in die traditionsreiche

Optik.« Ein stylisches Farbhighlight mitten

in der Altholzstube. »Die Altholzstube

an sich blieb unverändert, mit der neuen

Polsterung und Inneneinrichtung haben

wir jedoch etwas modernen Schwung

in den Raum gebracht«, so Milan. »Neu

sind zudem Geschirr, Gläser und Besteck.

Auch hier ist unsere neue Prise zu sehen«,

wie Michael anfügt, dem Weingläser und

Wein als Sommelier besonders am Herzen

liegen. »Durch den passenden Wein wird

der kulinarische Genuss noch einmal gesteigert.

In unserem Weinkeller warten daher

zwischen 80 und 100 Sorten, um für

jedes Gericht und für jeden Geschmack

den perfekten Tropfen bieten zu können.

Und da das Weinglas einen gewichtigen

Anteil zum Genuss beiträgt, besitzen wir

für jeden Wein das perfekte Glas.

Wer will schon gern verzichten:

TAKE AWAY

in Zeiten wie diesen.

Donnerstag bis Sonntag

zum Selber abholen.

ERWEITERUNG IM FRÜHJAHR

Nach den Umbauten und Neugestaltungen

im Innenbereich ist für März 2021

die Erweiterung der Terrasse angedacht.

»Die Pläne sind bereits fixiert. In Summe

wird die Fläche verdoppelt«, blickt Michael

in die Zukunft. Im Innenraum sind 80

Sitzplätze vorhanden, wodurch sich der

Tischlerwirt als ideale Location für Feierlichkeiten

präsentiert. »Wir sind dabei für

alles offen sind. Zur Weihnachtszeit organisieren

wir für Feierlichkeiten etwa gern

eine gemütliche Glühweinrunde auf der

Terrasse. Wir sind im Grunde ein echtes Tiroler

Wirtshaus zum Wohlfühlen und Genießen«,

so die beiden Tischlerwirte.

Kontakt

M + M KITZ GmbH

Kitzbüheler Straße 46

A - 6370 Reith bei Kitzbühel

T 0664 418 5918

M info@zumtischlerwirt.at

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CAFE - RESTAURANT

Insa Landl

Nudeln für einen Tag

Unser

heißer Punsch

wärmt an kalten

Wintertagen

Nur noch in zwei Höfen in Reith wird die Tradition rund um ganz spezielle

Germteignudeln aufrecht erhalten. Und nur einmal im Jahr kommt dort die

süße Speise auf den Tisch und lockt Verwandte, Nachbarn, Freude und

Bekannte an. Leni Brandstätter brachte die Spezialität mitsamt dem

zugehörigen Brauch auf den Seiwaldhof. Eine Tradition, die ihre

Schwiegertochter Katrin, die Ortsbäuerin von Reith, liebend gern fortsetzt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

Der Blick durch das große Fenster im Wohnbereich

des 1. Stocks geht direkt hinüber

zur Kirche. Das gesamte Dorfzentrum liegt

Katrin Brandstätter, ihrem Mann Andreas und

ihrem kleinen Martin von hier heroben aus zu

Füßen. »An diese zentrale Lage musste ich

mich erst gewöhnen. Vor allem an das laute

Läuten der Kirchenglocken«, lacht Katrin. Für

die gebürtige Oberndorferin brachte der Umzug

auf den Familienhof ihres Mannes einiges

an Veränderung mit sich. Vom Elternhaus, umgeben

von Wald, ging es ins Zentrum Reiths.

Vom normalen Wohnhaus auf den Seiwaldhof.

Während Katrin erzählt, hebt sie das Geschirrtuch

leicht hoch, das auf ihrer Arbeitsplatte

liegt. Kleine, runde Teigbälle werden

sichtbar.

KNETEN, KNETEN, KNETEN

Gleich heute früh hat Katrin den Teig zubereitet,

denn der muss recht lange rasten. »Nur

so wird das Ergebnis richtig weich und luftig.«

Der Teig, ein klassischer Germteig. Die Butter

wird in der Milch geschmolzen und anschließend

mit den restlichen Zutaten verknetet.

»Du musst so lange kneten, bis du schwitzt

und zwischen den Fingern Blasen bekommst,

hat man früher immer gesagt. Bei mir übernimmt

den Part die Küchenmaschine«, verrät

Katrin augenzwinkernd. Ist der Teig fertig,

heißt es rasten. An die 30 Minuten. Dann ist

wieder kneten angesagt. Kneten, rasten, kneten,

rasten, kneten, rasten. Dreimal ist dieser

Prozess zu wiederholen, bevor aus dem Teig

Kugeln geformt werden, die eine weitere hal-

Wir verwöhnen Sie

auf der Sonnenseite

Bei uns können Sie die Sonnenstunden

auf unserer Terrasse auch im Winter genießen.

Unsere kulinarischen Köstlichkeiten

wie perfekt gebratene Steaks, Thaigerichte,

regionale Gerichte und frisch gebackene Kuchen

gibt es auch zum Mitnehmen.

ÖFFNUNGSZEITEN: von 10 bis 23 Uhr.

Durchgehend warme Küche von 11:30 bis 21 Uhr. Donnerstag Ruhetag.

Dorf 16, 6352 Ellmau

Tel. +43 5358 3588

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18 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 19


Germteignudeln

»Weihnachtsnudeln vom Seiwaldhof«

Zutaten für rund 20 Stück

• 1 kg Mehl

• 1 Ei

• 7 Dotter

• 50 g Zucker

• 10 g Salz

• 1 Würfel Germ

• 100 g Butter

• 0,5 l lauwarme Milch

• 1 EL Rum 38%-ig

1

2

• Staubzucker & Vanillezucker zum Wenden

be Stunde ruhen müssen. Mit den Worten

hebt Katrin den Deckel der Pfanne.

Das Fett ist heiß, bereit zum Herausbacken

der ersten Germnudeln. »Die Männer

bei uns im Haus haben heute schon

etwas komisch geschaut, als sie erfahren

haben, was ich koche. Normalerweise

gibt es die Nudeln bei uns nämlich ausschließlich

zu Weihnachten. Das sind

unsere 'Weihnachtsnudeln'.« Eine alte

Tradition, die Katrins Schwiegermutter

Leni mit auf den Seiwaldhof brachte. »Inzwischen

gibt es diesen Brauch nur noch

bei uns und im Elternhaus meiner Schwiegermama

Leni.« Dabei führt nur das Geschenk

einer Nachbarin dazu, dass Leni

die Tradition ihres Elternhofs auch am Seiwaldhof

einführte.

Zubereitung:

1. Den Butter in der lauwarmen Milch schmelzen. Alle Zutaten

miteinander verkneten. Anschließend den Teig rund

30 Minuten rasten lassen.

2. Den Teig ein zweites Mal kneten und anschließend rasten

lassen und dann noch ein drittes Mal. Aus dem Teig 20

kleine Kugeln formen und zugedeckt weitere 30 Minuten

ruhen lassen.

3. Die Germteigkugeln in heißem Fett schwimmend herausbacken.

4. Wenn sie sich braun färben wenden

5. Die noch heißen Germteignudeln in einem Gemisch aus

Staubzucker und Vanillezucker wenden.

3

4

SCHLAFMITTEL KUHSTALL

Katrin greift zu den »Bochscheifln«. Etwa

dreißig Zentimeter lang sind die dünnen

Stiele. Den Abschluss bildet eine Art kleine

Schaufel. »Das ist eine Spezialanfertigung

meines Schwiegervaters, die hat

er extra für mich geschnitzt. Die Bochscheifln

sind perfekt zum Wenden der

Germnudeln«, erzählt die Jungbäuerin

sichtlich stolz. Genauso stolz ist sie darauf,

Bäuerin zu sein, wie die gelernte Friseurin

erzählt. »Momentan kann ich noch

nicht so viel mithelfen, da unser Martin

gerade einmal ein halbes Jahr alt ist. Aber

5

20 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 21


wenn am Abend Stallzeit ist, geb ich ihn

in die Bauchtrage und raus geht’s zu den

Kühen. Es dauert keine fünf Minuten und

er schläft friedlich. Da kann nebenbei der

Gockel krähen oder eine Kuh laut werden,

das ist ihm vollkommen egal.« Die

Familie führt den Hof als Vollerwerbsbauen.

Momentan probieren sie sich in

der Butterherstellung, Joghurt produzieren

sie schon länger und den Milchautomaten

gibt es sogar seit 25 Jahren.

Mit vielen Neuheiten auf unserer Speisekarte

freuen wir uns auf euch!

Gerne auch für Taufen, Geburtstage

oder Hochzeiten.

RESTAURANT∙CAFE LOUNGE∙WEINBAR

SÖLLER

GENUSS-

KRUMMEREI

DIE OSTERJAUSE

»Bei uns heißen sie

Weihnachtsnudeln, da es sie

nur am 24. Dezember zu

essen gibt.«

Katrin Brandstätter

»Meine Schwiegermama war anfangs

schon etwas traurig, als sie die Familientradition

rund um die Weihnachtsnudeln

mit der Heirat und der Übersiedlung auf

den Seiwaldhof aufgeben musste, denn

hier gab es zu Weihnachten ganz klassisch

die Nudelsuppe mit Würstel. Doch

dann erzählte sie einer Nachbarin davon

und die kochte ihr einfach so die Nudeln,

um sie aufzuheitern. Ganz ohne Rezept,

nur nach Gefühl.« Mit Schwung hebt

Katrin ihre erste Weihnachtsnudel aus

dem Fett und beginnt, sie in einem Staubund

Vanillezuckergemisch zu wenden.

»Als die Nachbarin mit der Germnudel

kam, war Leni so gerührt, dass sie eine

Idee hatte. Seither gibt es die Weihnachtsnudel

am 24. Dezember, mittags

und abends steht, wie hier am Hof immer

schon üblich, die Würstelsuppe am

Tisch.« Genauso wie früher in Lenis Elternhaus

kommen nun am Seiwaldhof Verwandte,

Freunde, Bekannte und Nachbarn

zum Germnudelessen zusammen.

Ein kunterbuntes Kommen und Gehen.

Für Katrin steht fest, dass sie die Tradition

fortsetzt. »Und zu Ostern, gibt es bei uns

eine echte Steirerjause, die habe nämlich

ich mit auf den Hof gebracht«, erzählt

Katrin mit einem Augenzwinkern und

beißt in die süße Köstlichkeit.

Durchgehend von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Donnerstag Ruhetag.

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22 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 23


»Ich liebe die Geradlinigkeit der

italienischen Küche. Sie kommt

ganz ohne Schnickschnack aus.«

Klaus Wiedenhofer,

Holz- und Filzalm, Schindlhaus

Koasa Kulinarik

Wo der Fisch Fisch sein darf

Im Winter kocht Klaus Wiedenhofer auf der Holzalm auf und auch die Küche der Filzalm

trägt seine Handschrift. Seit Juli 2020 verpasst der Söller zudem der Küche des

Schindlhaus' in Söll seinen kulinarischen Feinschliff. »Mit ordentlichen Portionen,

ohne Schnickschnack, klar und geradlinig.«

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Lanzinger

»Es hat mich gereizt, wieder in die italienische

Küche einzutauchen. Nudeln,

Risotto, Pizza und natürlich Fisch. Dazu

war es allen voran der große Wunsch

meiner Töchter Sophia und Vanessa, ein

Lokal herunten im Tal zu haben«, erklärt

Klaus Wiedenhofer die Entscheidung,

dem Schindlhaus in Söll neues Leben

einzuhauchen. Am 14. Juli 2020 sperrten

die drei zum ersten Mal die Türe

für Gäste auf. Hier im Tal gilt für Klaus

dabei das gleiche Grundprinzip wie

auf der Holz- und Filzalm. »Die Zuta-

ten müssen passen. Die Qualität der

Grundprodukte ist entscheidend für die

Speise.« Und mit dieser Erklärung

schwenkt er die Pfanne am Herd, in

der die Garnelen brutzeln. Ein kleiner

Schuss Öl, ein weiteres Mal schwenken,

kurz lodern die Flammen auf. Spaghetti

mit Riesengarnelen und Jakobsmuscheln

in Ei-Parmesansauce sowie Wolfsbarschfilet

auf Blattspinat mit Tomatenrisotto

stehen am Programm. Zwei Speisen, die

seine Liebe zu Fisch- und Meeresfrüchten

widerspiegelt.

ALLEINGANG FÜR

DEN WOLFSBARSCH

»Ich esse äußerst gern Fisch, allerdings

nur, wenn er keine Gräten hat. Daher

bevorzuge ich Knorpelfische. Seeteufel

ist mein persönlicher Favorit oder Garnelen.

Daneben stehen Klassiker wie Pasta-

Gerichte oder typische Tiroler Pressknödel

ganz oben auf meiner kulinarischen

Hitliste.« Die italienische Küche hat es

ihm seit jeher angetan. Im Grunde kein

Wunder, reichen Klaus` Wurzeln doch

24 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 25


che Geschmack erhalten bleibt, ich eine

Artischocke auch mit geschlossenen

Augen erkenne. Auch der Fisch sollte

Fisch sein dürfen und danach schmecken.«

Und mit dem Satz landen die

Wolfsbarschfilets gemeinsam mit einer

Knoblauchzehe und einigen ausgewählten

Kräutern in der Pfanne. Ganz ohne

Schnickschnack. Für Geschmack pur.

FUSSBALL KICKT

KOCHLEHRE INS AUS

Die Liebe zum Kochen ist bei jedem seiner

Handgriffe unverkennbar. Dass er

Koch wird, stand für Klaus auch schon als

Jugendlicher fest, nur dann kam ihm der

Fußball dazwischen. »Ich wollte eigentlich

eine Kochlehre absolvieren, meine

Freunde erklärten mir allerdings, dass

sich die Arbeitszeiten eines Kochs nicht

mit Fußball spielen vereinbaren lassen

und damit war für mich der Beruf erst einmal

Geschichte.« Klaus lernt bei der Spar

Großhandelskaufmann, arbeitet Jahre

später bei Morandell als Verkaufsleiter für

die Gastronomie. Erst 1994 mit 35 Jahren

tauscht er den Wein gegen Kochtopf und

Bratpfanne. »Es hat mich gereizt und vor

allem war ich der festen Meinung, dass

ich das schaffe.« Er bildet sich fort, besucht

Seminare und Kochkurse, liest viel

in italienischen Kochbüchern und kreiert

seinen eigenen Stil. Sein großer Traum

von einer Skihütte wird mit der Holzalm

2014 wahr. »Drei Jahre nachdem wir die

Holzalm renoviert hatten, sprachen mich

ein paar Bauern an, ob uns nicht auch

die Filzalm interessieren würde. So eine

Möglichkeit bekommst du so schnell

nicht wieder, da konnte ich nicht nein sagen«,

erklärt Klaus, der alle drei Betriebe

gemeinsam mit seinen Töchtern Sophia

und Vanessa führt. Gekonnt platziert er

die Riesengarnelen und Muscheln auf

Wolfsbarschfilet auf Blattspinat mit Tomatenrisotto

nach Italien. »Meine Oma stammte aus

Neapel und mein Opa war ein Norditaliener.

Aus dem Kochbuch meiner

Oma habe ich auch einige alte Rezepturen

und Anregungen für meine Küche

übernommen.« Allen voran ist Klaus

von der Geradlinigkeit der italienischen

Kulinarik fasziniert. »Italiener kommen

im Grunde ganz ohne Schnickschnack

aus. Wenige Zutaten, wenige Gewürze.

Alles darf so schmecken, wie es eben

schmeckt. Die asiatische Küche ist im

Vergleich dazu ganz anders. Hier werden

unzählige Gewürze beigemengt,

alle Geschmacksrichtungen eingebaut.

Das Essen schmeckt, keine Frage, mir

ist es aber lieber, wenn der ursprüngli-

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26 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 27


Entdecke die

Joghurt mit der Ecke Welt!

den zur Rolle geformten Spaghetti. Das

kurzgebratene Wolfsbarschfilet trifft am

Teller auf das Tomatenrisotto samt Blattspinat.

» Ich bin nicht der Haubenkoch,

dafür fehlt mir das Fachwissen. Was ich

aber mit einem Haubenkoch gemeinsam

habe, ich liebe es den Teller schön herzurichten.

Allerdings gibt es bei mir keine

Miniportionen. Weder im Schindlhaus

noch auf der Holz- oder Filzalm. Das bin

ich nicht. Wer zu uns kommt, der soll satt

wieder nach Hause gehen. Das Dessert

soll nur eine Draufgabe sein und nicht

ein zusätzlicher Gang, weil man noch

immer Hunger hat.« Typisch italienisch.

Viele verschiedene

Sorten, für genußvolle

Knuspermomente.

Spaghetti mit Riesengarnelen und Jakobsmuscheln in Ei-Parmesansauce

Das ist meine

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Widerstehen kann man knicken!

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28 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 29


HOHE QUALITÄT

VERDIENT EIGENE MARKE

Die hohe Dichte an Brennern und vor

allem die hohe Qualität ihrer Produkte hat

Söll schon vor einigen Jahren zu einem

Teil der sogenannten »Tiroler Schnapsroute«

gemacht. Der Hintergrund, nun

eine eigene Marke für Schnäpse aus Söll

zu kreieren, ist schnell erklärt: »Bei diesem

gemeinsamen Projekt der Söller Edelbrenner

und Sommeliers geht es vor allem

darum, die Regionalität zu unterstreichen

und gleichzeitig eine Veredelung unserer

qualitativ hochwertigen Produkte vorzunehmen«,

so Gabriel Eder, Tourismus-

Manager in Söll, der das Projekt gemeinsam

mit den Söller Schnapsbrennern ins

Leben gerufen hat.

»Söll Brand «

Gemeinsame Marke

veredelt regionale Schnäpse

Zu erkennen ist der »Söll Brand« am einheitlichen

Erscheinungsbild bzw. dem

Flaschendesign – natürlich neben den

strengen Qualitätskriterien, denen alle, die

ihren Schnaps als »Söll Brand« auszeichnen

wollen, verpflichtet sind. Kreiert wurden

die Flaschen vom renommierten Kirchdorfer

Glasfachmann Florian Schluifer.

Keine Schnapsidee: Die Söller Edelbrenner

bieten ihre hochwertigen Schnäpse ab sofort

unter der gemeinsamen Marke »Söll Brand« an –

eine Garantie für Regionalität und eine

Liebeserklärung an die Söller Obstkultur.

Dass die Söllerinnen und Söller ExpertInnen

beim Thema Schnaps sind, ist ja schon

länger bekannt. Nicht falsch verstehen:

Natürlich ist die Rede hier nicht vom Konsum,

sondern von der Herstellung! Dieser

Expertise will man nun in Söll mit einer offiziellen

Marke gerecht werden: Ab sofort

gibt es den sogenannten »Söll Brand«. Dabei

steht fest: Einen »Sodbrand« wird man

von diesem Destillat ganz sicher nicht davontragen,

denn natürlich handelt es sich

um ausgezeichnete Qualitätsware - denn

wo »Söll Brand« drauf steht, kommt nur

Söller Obst rein.

FOTO: Martin Lifka

BEWUSSTSEIN FÜR HEIMISCHE

OBSTKULTUR SCHÄRFEN

Das Ziel ist auch klar: »Wir wollen die

Leidenschaft und die Qualität, die in diesem

Handwerk stecken, für jedermann

erfahrbar machen - und das heißt in

dem Fall: mundgerecht servieren. Dabei

soll eben auch das Bewusstsein für die

heimische Obstkultur geschärft werden«,

erklärt Eder die Überlegungen, die zu

dem Projekt geführt haben. Mitbegründer

des Projektes sind die Familien Fuchs,

Koller, Weiss sowie die Familie Oberhofer.

Seit 2020 sind zudem die Familien

Niedermühlbichler und Schachner mit

ihren Schnäpsen Teil des »Söll Brands«.

Es ist davon auszugehen, dass diese

Gruppe schnell weiterwachsen wird. Wer

sich einen echten Söll Brand gönnen will,

findet die Söller Spezialität direkt bei

den teilnehmenden Brennern und im

Weinatelier Agnes.

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Kontakt

TVB Wilder Kaiser - Infobüro Söll

Dorf 84

A-6306 Söll

T +43 50509 210

M soell@wilderkaiser.info

W www.wilderkaiser.info


Wilde Kulinarik

Vor zwei Jahren übernahm Maximilian Binder in dritter Generation das Alpen-Wohlfühlhotel Dörflwirt

am Hainzenberg im Zillertal. Regionalität liegt dem Gastronomen, der diesen Sommer der

Tiroler Wirtshauskultur beitrat, am Herzen, und so geht es auf seinen Tellern oft recht »wild« zu.

FOTO: EIGENFOTO

Gamsknödelsuppe. Gamshacksteak.

Gamsragout. Gamsfleisch ist für Maximilian

Binder das absolute Highlight. »Viele

schrecken davor zurück, Gamsfleisch zu

verkochen, da es einen eigenen, charakteristischen

Geschmack hat. Doch gerade

daraus etwas zu kreieren, fasziniert mich«,

so Maximilian Binder. 2018 übernahm der

Gastronom und Hotelier den Traditionsbetrieb

Alpen-Wohlfühlhotel Dörflwirt,

den sein Großvater 1978 gründete. Dass

er diesen Weg einschlägt, war für ihn von

klein auf klar. »Die Gastronomie ist meine

Welt. Zu sehen, dass ich unsere Gäste mit

meinem Essen glücklich machen kann,

begeistert mich immer wieder. Und selbst

wenn ich als Koch vorrangig in der Küche

stehe, ist mir der Kontakt zu den Gästen

wichtig.« Eine Einstellung, die Maximilian

Binder von seinen Eltern und Großeltern

übernommen hat. Genauso wie eine

zweite Leidenschaft, die sich in der Hotelhalle

des Alpen-Wohlfühlhotels Dörflwirt

eindrucksvoll zeigt.

WILD DURCHS JAHR

Hirsche zieren die einladenden, hellgrünen

Sessel in der Hotelhalle mit Tiroler

Flair. Im offenen Kamin lodert das Feuer,

ein paar Meter weiter an der Holzwand

reiht sich eine Jagdtrophäe an die andere.

Maximilian Binder liebt es, draußen im

Wald zu sein. Das ist für ihn eine Auszeit

und gleichzeitig auch der Anfang einer

klassischen Tiroler Kulinarik. Der ausgebildete

Jäger hat nämlich eine eigene Jagd

gepachtet. »In meinen Augen gibt es kein

besseres und gesünderes Fleisch als Wild.

Daher hat dies auch einen hohen Stellenwert

auf unserer Speisekarte.« Hirsch,

»Wildfleisch hat bei uns als

traditioneller Tiroler Betrieb

das ganze Jahr über Saison.«

Maximilian Binder,

Alpen-Wohlfühlhotel Dörflwirt

am Hainzenberg, Zillertal

Reh und natürlich Gams – alles kommt

aus der eigenen Jagd oder den Revieren

in der unmittelbaren Umgebung. »Diese

Regionalität, zu wissen wo die Lebensmittel,

die ich verwende, herkommen, hat für

mich einen äußerst hohen Stellenwert«,

so Maximilian Binder, der seit Sommer

2020 Mitglied der Tiroler Wirtshauskultur

ist. Die Eier bezieht der Gastronom von

einem Bauern aus dem Ort und das Rindfleisch

kommt ebenfalls aus der Nachbarschaft.

Die Hinwendung zur Regionalität

findet sich zudem in den Räumen wieder.

Die Zirbenstube im Landhausstil lädt zum

gemütlichen Beisammensein. Die großen

Fenster im Restaurantbereich holen die

Zillertaler Naturlandschaft direkt an den

Tisch, ermöglichen einen Blick über das

gesamte Zillertal. Ein Genuss, den sich

auch viele Wintersportler nicht entgehen

lassen und nach der rasanten Fahrt auf

der sieben Kilometer langen Rodelbahn,

die direkt beim Dörflwirt endet, zum Aufwärmen

und Genießen einkehren.

Kontakt

Alpen-Wohlfühlhotel Dörflwirt

Dörfl 398

A - 6278 Hainzenberg im Zillertal

T +43 5282 3162

M info@doerflwirt.at

W www.doerflwirt.at

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»Schnaps wurde in den

letzten Jahren immer

mehr zum Genussmittel.«

Ulrich Zeni,

Landwirtschaftskammer-Referent

für Obstverarbeitung

Die 26. Tiroler Schnapsprämierung zeigte einmal mehr, dass die Wilde-Kaiser-Region ihr Handwerk

rund um den hochprozentigen Tropfen versteht. Allein im Erscheinungsgebiet der Wilden Kaiserin

- in Ellmau, Going, Reith bei Kitzbühel, Scheffau und Söll - erhielten neun Schnapsbrenner eine

Auszeichnung. Der Ellmauer Wolfgang Kaufmann erhielt sogar für zwölf Schnäpse bzw. Liköre eine

Prämierung. Vertreten waren bei den Einreichungen aus der Wilde-Kaiser-Region allen voran die

Schnapsklassiker, so wie es sich für ein Land mit langer Schnapstradition gehört.

Sagenhafte 558 Proben wurden von insgesamt

109 Betrieben zur 26. Tiroler

Schnapsprämierung eingereicht. Österreichweit

fand in Tirol damit wieder eine

der größten Bundesländerprämierungen

statt, wie Ulrich Zeni, Landwirtschaftskammer-Referent

für Obstverarbeitung,

erklärt. Alleine diese Zahlen zeigen, dass

das Schnapsbrennen und die Likörherstellung

in Tirol einen hohen Stellenwert

Insa Landl

Auf ein Stamperl

TEXT: Adriane Gamper

haben. Dass 80 Prozent der Betriebe eine

Prämierung erhielten, legt zudem deutlich

klar, wie hoch der Standard in Tirol ist. Wobei

die Wilde-Kaiser-Region einmal mehr

groß aufzeigt. So begeisterte Wolfgang

Kaufmann etwa durch sein breites Spektrum,

er allein erzielte zwölf Prämierungen.

Genauso wie für viele andere ist für den

Ellmauer Schnapsbrennen eine echte Leidenschaft.

Ulrich Zeni sieht den Grund

dafür vor allem in der tiefen Verwurzelung

des Brennens in der Geschichte Tirols.

EIN SCHLUCK FÜR DIE KUH

»Wir haben in Tirol rund 4.000 Brennrechte,

etwa 1.400 davon gehen noch zurück

auf Kaiserin Maria Theresia. Brennen ist

ein altes Handwerk, ein Tiroler Kulturgut«,

so Ulrich Zeni, der seit 1999 durch seine

berufliche Tätigkeit intensiv mit dem hochprozentigen

Genuss in Berührung kommt.

Er ist seither Mitglied der Verkostungsjury

und ist diesbezüglich international bei verschiedensten

Veranstaltungen im Einsatz.

Für ihn erkennt man den Stellenwert des

Schnapses schon bei den landesüblichen

Empfängen, zu denen Marketenderinnen

mit ihren kleinen Schnapsfassln einfach

dazugehören. »Wenn es etwas zu

feiern gab, wurde in Tirol immer schon

mit Schnaps und nicht mit Sekt oder gar

Champagner angestoßen. Auf Viehversteigerungen

wurde der Kauf mit Handschlag

und einem Schnapserl besiegelt und als

Zeichen der Gastfreundschaft wird nicht

nur auf Almhütten ein Stamperl zur Begrüßung

gereicht.« Wobei der Schnaps,

wie Ulrich Zeni hervorhebt, früher kein

Genussmittel war, sondern vielmehr ein

medizinales Produkt. So bekamen Kühe

bei Verdauungsproblemen einen Schluck

Schnaps und auch in der Volksmedizin

war der Hochprozentige für diverse Anwendungen

im Einsatz. Vom Enzianschnaps

bis hin zum im Zillertal äußerst

beliebten Meisterwurz. Tirolweit überall

gebrannt, wo Obst angebaut wurde. Und

wo kein Obst wuchs, griff man eben auf

Wurzeln zurück. »Schnaps war früher mitunter

sogar ein Zahlungsmittel. So zeigte

mir ein Holzknecht einmal einen alten Vertrag,

laut dem, neben dem wöchentlichen

Gehalt, zwei Liter Schnaps zum Lohn gehörten.«

Auch die in alten Bauernstuben

heute noch vorhandenen Schnapskastl

sprechen eine deutliche Sprache. »In

den kleinen, in die Wandvertäfelung eingelassenen

Schränken wurden einst die

Schnäpse aufbewahrt, damit sie bei Besuch

rasch griffbereit waren.«

EIN HOCH AUF DIE MEISTERWURZ

405 der 558 eingereichten Proben erhielten

bei der Tiroler Schnapsprämierung

2020 eine Auszeichnung. Eine Zahl,

die das hohe Niveau der heimischen

Brenner widerspiegelt. Die Verkostung

erfolgt blind. Die internationalen Verkoster

wissen nur, um welchen Ausgangsrohstoff

es sich handelt. Um prämiert

zu werden, muss das Destillat fehlerfrei

sein und die Frucht bzw. Wurzel an der

Duft- und Geschmacksnote erkennbar.

32 Prozent der prämierten Betriebe erhielten

2020 sogar die Auszeichnung

Betriebssieger. »Dafür muss der Brenner

mit mindestens drei verschiedenen

Schnäpsen 17 oder mehr Punkte erreichen.

Wobei die Punktehöchstzahl bei 20

liegt. Umgelegt auf das Skifahren ist die

Auszeichnung Betriebssieger mit einem

Top 10 Platz vergleichbar. Für die Prämierung

alleine genügt die Erreichung von

15 Punkten mit einem Produkt«, erklärt

Ulrich Zeni. Den Titel Landessieger erhalten

die drei besten Brenner sowie der beste

Likörproduzent des Landes. »In Summe

kann man sagen, dass sich das Schnapstrinken

in Tirol in den vergangenen Jahren

stark verändert hat. Schnaps ist zu einem

Genussmittel avanciert. Der Konsum

selbst ist stagnierend bis rückläufig, jedoch

wird immer mehr Wert auf Qualität gelegt.

Selbst der Krautinger hat seine fruchtige,

aromatische Seite entdeckt. Mit dem Ginboom

und der Hinwendung zu Bitteraromen

erleben der Alpengin, der aus Apfel

und Wacholderbeeren gebrannt wird, und

die Meisterwurz einen neuen Zuspruch

als bitterer, heimischer, hochprozentiger

Genuss.

34 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 35

Foto: Martin Lifka


Aktiv sein, erholen

& genießen!

Hermann Bichler - Betriebssieger

Going

Jakob Fuchs - Betriebssieger

Söll

Foto: Martin Lifka

Prämiert wurden:

• Birnenbrand Alexander Lucas 2019

• Birnenbrand Rote Williams 2019

• Birnenbrand 2018

• Kirschbrand 2018 Eichenfass

• Kirschbrand 2020

• Pflaumenbrand Spänling 2020

• Zwetschkenbrand Cacaks Schöne 2020

Prämiert wurden:

• Apfelbrand 2018 Holzfass

• Birnenbrand Alexander Lucas 2019

• Getreidebrand Weizen 2019 Holzfass

• Getreidebrand Weizen 2020

• Obstbrand Apfel, Birne, Zwetschke 2020

• Obstbrand Himbeere, Erdbeere 2020

• Zwetschkenbrand Hanita 2018

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Prämiert wurden:

• Birnenbrand Williams 2020

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• Pflaumenbrand Spänling 2019

• Traubenbrand Gelber Muskateller 2019

• Traubenbrand 2018 Holzfass

• Vogelbeerbrand 2018

• Vogelbeerbrand 2019

• Holunderbeerlikör 2019

• Kirschlikör 2019

Foto: Christian Mey

Foto: Martin Lifka

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36 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 37


Fabian und Simon Koller

Söll

Prämiert wurden:

• Beerenlikör Himbeere, Johannisbeere rot,

Foto: Die Fotografen

Johannisbeere schwarz, Brombeere 2020

• Himbeerlikör 2020

• Johannisbeerlikör Johannisbeere rot 2020

• Kirschlikör Kornelkirsche 2020

Martin und Andreas Oberhofer

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Söll

Prämiert wurden:

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• Aroniabrand 2020

• Birnenbrand Mostbirne 2020

• Traubenbrand

• Gelber Muskateller 2018 Holzfass

Peter Naschberger

Ellmau

• Vogelbeerbrand 2019

• Weinbrand Pinot Noir 2016

• Zwetschkenbrand Hanita 2018 Holzfass

Prämiert wurden:

• Apfel-/Vogelbeerbrand 2019

• Kirschbrand Burlat 2019

Foto: Die Fotografen

Foto: Die Fotografen

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Helmut und Andreas Huber

Going

Prämiert wurden:

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Wilde Kaiserin 39


Zwei Tage

für den Pizzateig

»Er sollte locker sein, nicht aufblähen oder schwer im Magen

liegen«, beschreibt Livio Maskarin seine Vorgaben auf der

Suche nach dem perfekten Pizzateig. Eine Herausforderung,

der sich der Inhaber des Thierseer Restaurants »Mio Mondo«

mit seinem Team Anfang 2019 stellte.

Mio Mondo. Meine Welt. Der Name ist in dem direkt

am Thiersee gelegenen Restaurant Programm. Livio

Maskarin und sein Bruder Leon haben sich hier ihre

eigene kulinarische Welt rund um die mediterran-italienische

Küche erschaffen. »Diese Küche ist durch

ihre lange Tradition und die geografische Ausdehnung

bekannt für ihre zahlreichen Zutaten und Spezialitäten.

Das fängt beim klassischen Bruschetta an und endet

beim Tiramisu. Dazu kommen saisonale Spezialitäten,

wie etwa typische italienische Eintöpfe.« Bei Mio Mondo

wird alles hausgemacht, darauf legen Livio und sein

FOTO: Niclas Weninger

Bruder Leon, der in der Küche den Ton angibt,

Wert. »Wobei es nicht allein auf das

richtige Rezept und die Umsetzung ankommt.

Die Zutaten tragen einen entscheidenden

Teil zum perfekten italienischen

Geschmack bei.« Livio setzt deshalb nach

Möglichkeit ausschließlich auf italienische

und österreichische Lebensmittel, die direkt

aus Italien, Kroatien und Österreich angeliefert

werden. Echter mediterraner Genuss

trifft damit auf phänomenale Ausblicke und

vielfältigste Freizeitaktivitäten im Naturparadies

Thiersee.

SPORT TRIFF KULINARIK

»Im Sommer lockt der Badesee, der Winter

verwandelt die Gegend in ein Familienparadies

mit vielfältigsten Möglichkeiten«, so

Livio. Sobald genügend Schnee liegt, führt

am See und damit am Mio Mondo die Langlaufloipe

vorbei. Ist es kalt genug, verwandelt

sich der Thiersee in ein Natur-Eislaufparadies.

Die verschneiten Ufer laden zum

entspannten Spaziergang. Wer es rasant

liebt: das familiäre Thierseer Skigebiet und

die Rodelbahn samt Flutlichtanlage liegen in

unmittelbarer Nähe. »Ideal ist im Anschluss

an diese ganzen Aktivitäten ein kulinarischer

Abstecher im Mio Mondo«, schmunzelt

Livio augenzwinkernd. Vor dem Restaurant

wartet ein Standl mit Glühwein und

Maroni, im Inneren bäckt Pizzaiolo Luka

auf. Livios Empfehlung: die Chef-Pizza aus

dem Holzofen mit hausgemachter Tomatensauce,

frischen Tomaten, Extra Virgin Olivenöl,

Mozzarella, zwölf Monate gereiftem

Schinken, Rucola, Parmesan und dem speziellen

Pizzateig. »Das Wissen von vier Pizza-

Köchen ist in diesen Teig eingeflossen. Wir

haben zu Sommerbeginn viel experimentiert,

mit der Temperatur, den Zutaten und der Teig-

Standzeit variiert.« Die genaue Rezeptur ist natürlich

ein Geheimnis, aber soviel verrät Livio:

»Der perfekte Pizzateig braucht nur wenig Hefe,

dafür aber viel Zeit. Ganze zwei Tage heißt es

für den Teig rasten, bis er im Holzofen landet.«

»Wir bringen die Küche des

Südens nach Thiersee, verleihen

auch österreichischen

Gerichten einen eigenen

italienisch-mediterranen Stil.«

Livio Maskarin,

Restaurant Mio Mondo - Thiersee

Mio Mondo

amThiersee

Kontakt

Restaurant Mio Mondo

Vorderthiersee 31

A - 6335 Thiersee

T +43 (0)670 6065 585

M info@restaurant-miomondo.at

W www.restaurant-miomondo.at

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Insa Landl

»Die Made im Speck. Heute futtern sich

die Tester Achim und Henry durch Bayern

und Tirol.« So startet der Essenscheck

»abenteuer leben« von Kabel 1. Auf der

Landkarte Tirols leuchtet Innsbruck auf,

ein oranger Pfeil zeigt auf Ellmau. Bilder

vom Wilden Kaiser. »Die Tester wollen ins

Oachkatzl«, tönt die weibliche Stimme,

während eine vollbesetzte Kutsche vorbeisaust.

An der Aussprache des Lokalnamens

müssen sie noch feilen, da sind

sich die beiden Restaurant-Tester Achim

Müller und Henry Borchardt einig. Fünf

Punkte gibt es zu erreichen für Ambiente,

Kabel 1

auf Oachkatzlsuche

Im Herbst 2020 stellte sich das Ellmauer Lokal Oachkatzl dem Test der beiden Kabel

1 Restaurant-Kritiker Achim und Henry. Oachkatzl an der Wand, Bretter, die von der

Decke hängen und der Lokalname geben den beiden Fernsehstars Rätsel auf, während

Koch Dominik Eichhorn den Kochlöffel schwingt, Sandra Eichhorn durchs Restaurant

führt und ein Nudelholz für Lacher sorgt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GMEDIA / Florian Egger

Kulinarik, Geschmack, Preis-Leistung und

den »Typ hinter der Theke«. Es ist der 20.

Oktober 2020. Die 268. Episode von

»abenteuer leben« wird ausgestrahlt.

DER ANRUF

Ein Sprung zurück. Spätsommer in Ellmau.

»Wir hatten vom Tourismusverband

die Information bekommen, dass Kabel 1

Drehorte für ihre Gastrotester sucht und

sich Interessierte melden können«, erzählt

Sandra Eichhorn, die gemeinsam mit ihrem

Mann Dominik das Lokal Oachkatzl

führt. »Ich hab gesagt, da melden wir uns,

im Fernsehen waren wir noch nie«, lacht

die Scheffauerin. Zwei Tage später passiert,

was sie gar nicht so richtig für möglich

gehalten hat. Ein Anruf von Kabel 1.

»Das Oachkatzl hat schon mit seinem Namen

meine Aufmerksamkeit erregt. Als

ich dann noch etwas recherchierte, das

Konzept, die Verbindung aus Tradition

und Moderne sowie die Fotos von dem

Lokal sah, wusste ich, das ist perfekt«, erklärt

Elfi Schramm. Die Kabel 1 Redakteurin

betreut die Sendung seit den Anfängen,

sucht die Lokale aus und ist bei den

Dreharbeiten mit dabei. »Bei meinem

Lokalaugenschein war es schließlich voll

und ganz um mich geschehen. Ganz

ehrlich, ich mache diese Sendung jetzt

schon so viele Jahre, aber Tirol hat es

uns als Team angetan. Die Atmosphäre,

das Wetter und so eine Herzlichkeit,

die findet man nur hier«, schwärmt die

Berlinerin.

DREHTAG MIT

EICHHÖRNCHENSUCHE

14. September. Früh am Morgen. Bei

Sandra geht ein Video ein. Geburtstagsglückwünsche

von Tester Achim. »Das

war voll nett. Auch wenn ich in dem Moment

schon recht nervös war«, gesteht

die Jung-Gastronomin. Genau Sandras

Geburtstag ist nämlich der Tag der Wahrheit.

9:30 Uhr. Das Kamerateam

von Kabel 1 marschiert

auf, allen voran Henry und

Achim. Dreh- und Testtag im

Oachkatzl. »Ganz ehrlich, es

war voll lustig mit den beiden

und dem gesamten Team. Den

Kameraman hab ich nicht einmal

richtig bemerkt. Henry hat

mit mir einen Lokalrundgang

gemacht und Achim war mit

Dominik in der Küche. Ich hab

geredet wie mir der Schnabel

42 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 43


LEUCHTEN

OUTLET

NEUERÖFFNUNG

28. OKTOBER 2020

»Wir hatten uns spaßhalber

beworben, da wir im

Oachkatzl noch nie

Dreharbeiten hatten.«

Sandra und Dominik Eichhorn,

Oachkatzl

gewachsen ist, was soll ich mich auch

verstellen, danach erkennen mich die

Gäste nicht, wenn sie vorbeikommen.

Nicht einmal beim Friseur war ich vorher.

Und unter uns, der Dominik, der

war voll nervös, viel nervöser als ich«,

verrät Sandra augenzwinkernd. Umso

überraschter ist sie über Dominik, der

sich nach ein paar Drehminuten in der

Küche bestens mit Achim unterhält und

ganz ungewohnt zu einer Plaudertasche

mutiert. Einstweilen geht Henry

auf Oachkatzlsuche im Restaurant und

rätselt über die unzähligen abgesägten

Bretter, die von der Decke hängen.

Garnelen auf Rote-Bete-Risotto, Kaiserschmarrn

und Tafelspitz landen schließlich

auf den Tellern. Um 14 Uhr ziehen

die Tester wieder ab.

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»Wisst ihr was, Leute, ich nehm gleich

den Topf hier, ist egal jetzt.« Und schon

stürzt sich Achim voller Begeiste-rung

auf das Essen. Drei Minuten und dreißig

Sekunden dreht sich bei »abenteuer

leben« alles ums Oachkatzl und zum

Schluss sind sich die Tester einig. »Das

Ambiente ist der Knallfrosch. Also wer

die Bretter gesägt hat, hat´s auch drauf

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MI - FR l 9:30 - 18:00

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Wilde Kaiserin 45


Du hast

eine Krise?

gehabt. Langer Rede kurzer Sinn, fünf Punkte

und alle hierher und Kaiserschmarrn essen

und Tafelspitz, ich werd irre hier.« Besser hätte

die Kritik wohl nicht ausfallen können. Zu guter

Letzt sorgt die Nachspeisenkarte am Nudelholz

noch für Lacher. Für Elfi Schramm ist das Ergebnis

nicht verwunderlich. »Sandra und Dominik

merkt man schon beim Betreten die Liebe zu

ihrem Lokal an. Die Tester konnten gar nicht anders

als zu sagen: Da stimmt alles.«

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46 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 47


Die Namen

der Berge

Bereits in den 50ern starteten Renate und Joseph

Rainer mitten in Söll mit der Gästezimmervermietung.

Sie waren damit echte Tourismuspioniere in

der Wilden-Kaiser-Region. Ihr Sohn Jörg und dessen

Frau Sonja verwandelten nun die Gästezimmer in

die »Apartments Rainer - mittendrin«. Urbaner Style

verschmilzt mit der Geschichte des Hauses. Stylische,

schwarze Metalllampen, Stühle in Senf und

Lila. Holz für die Gemütlichkeit.

»Hohe Salve«, »Bromberg«, »Großer

Pölven«, »Hausberg«, »Kleiner Pölven«,

»Brandstadl«. Die Namen der einzelnen

Apartments Rainer lesen sich wie ein Auszug

aus einer Bergkarte der Umgebung

Sölls. Jedes Zimmer wurde nach seinem

Ausblick benannt. Eine Verbindung des

Traditionshauses zum Ort und der Tiroler

Bergwelt ringsum. »Wie alt das Haus

genau ist, wissen wir gar nicht. Was wir

wissen: Es gibt einen Bebauungsplan von

1850, da stand das Haus schon«, erzählt

Sonja Rainer. Die meterdicken Mauern,

die im Erdgeschoss und ersten Stock

noch immer aus Bachsteinen bestehen,

zeugen von der weit zurückreichenden

Vergangenheit. »Im Erdgeschoss sind

Kontakt

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schon lange Geschäftsräume angesiedelt.

In den oberen Stockwerken führten

wir bislang eine Frühstückspension. In

den vergangenen Jahren wurden bei den

Urlaubern allerdings Apartments immer

beliebter und so haben wir nach langer

Planung mit unserem Umbau begonnen.«

Eine Mammutaufgabe, für die Sonja und

ihr Mann Jörg klare Richtlinien vorgeben.

UNSER ZUHAUSE, IHR ZUHAUSE

»Uns war wichtig, dass sich unsere Urlauber

wohl fühlen. Beim Betreten der

Apartments soll eine Art 'Zuhause' Gefühl

aufkommen. Gemütlichkeit steht für

uns an oberster Stelle. Eine Verbindung

zu Tirol soll ebenfalls gegeben sein«, so

Sonja Rainer. »Im Grunde haben wir die

Apartments so gestaltet, wie wir unsere

eigenen vier Wände einrichten würden.

Nach dem Motto: Unser Zuhause, Ihr

Zuhause. Unsere Welt wird Ihre Welt.«

Zuvor war allerdings abreißen angesagt.

Mit dem Baustart im April 2020 werden

der erste und zweite Stock vollständig

ausgehöhlt und im Anschluss komplett

neu eingeteilt. Das Ergebnis: Drei große

Apartments mit rund 80 Quadratmetern

und drei kleine mit 45 bis 55 Quadratmetern.

Im Einsatz sind ausschließlich Betriebe

aus Söll und Umgebung. »Regional

und qualitativ hochwertig waren für uns

zwei Fixpunkte.« So sind die Möbel alle

vollmassiv und aus Tischlerhand. Dreifachverglaste

Lärchenfenster aus dem

Zillertal gewährleisten ein angenehmes

Raumklima. Zum Träumen laden hochwertige

Boxspringbetten ein. Die Hinwendung

zur Regionalität spiegelt sich

auch an den Wänden wider. Fotos mit

alten Aufnahmen von Söll, Bergmotive

aus der Umgebung. Die Region zaubert

das Paar darüber hinaus mit einem Willkommensgruß

in Form von Bauernmilch

und Bauerneiern vom Bauern nebenan

auf den Urlaubstisch.

MITTENDRIN MIT »E«

Salatbesteck, edle Weingläser, Geschirrspüler,

Eierbecher, Wasserkocher, Backrohr

– die Küchen der Apartments Rainer

sind bis auf das letzte Detail ausgestattet.

»Ich habe eine Zeit lang sogar aufgeschrieben,

was ich selbst alles verwende,

damit wirklich alles vorhanden ist, was

man zum Kochen braucht«, lacht Sonja

Rainer. Alles ist perfekt durchdacht. So

sind die Kästen etwa mit LED-Beleuch-

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»Im Erdgeschoss und

ersten Stock bestehen

die Wände noch wie

einst aus Bachsteinen.«

Sonja und Jörg Rainer

Apartments Rainer - mittendrin

Wir bedanken uns herzlich

bei den ausführenden Firmen.

tung versehen. Zudem wird ein großer Fokus

auf Nachhaltigkeit gelegt. Bahnreisende

erwartet ein Abholservice vom Bahnhof Kufstein

und Wörgl mit einem neuen Elektromercedes-Bus.

Für E-Fahrzeugbesitzer wurde

eine eigene E-Ladestation eingerichtet.

»Aus Nachhaltigkeitsgründen gibt es in den

Apartments eine Filterkaffeemaschine und

Frischhaltedosen aus Glas. Und das Beste ist

wohl, dass die Urlauber durch unsere Lage

mitten in Söll auch gleich ihr Auto auf Urlaub

schicken können – deshalb auch 'Apartments

Rainer – mittendrin'.«

chairman.at

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Sportlich

Skifahren am Vulkan

Andreas Keil ist Berg- und Skiführer in seiner Heimat Going am Wilden Kaiser.

Im Winter ist er als Skilehrer tätig, außer im März und April. Da reist er in das

entfernte Kamtschatka und ist als Skiguide unterwegs.

TEXT: Heiko Mandl FOTO: Eigenfoto

»Wenn du oben am Vulkan stehst und

in die Weite blickst, dann ist das schon

etwas sehr Besonderes«, schwärmt er

über seine Reisen ins entfernte Russland.

Seit fünf Jahren ist er jeden Winter für

ein Schweizer Reiseunternehmen im entfernten

Osten tätig und führt seine Gäste

sicher durch die Berge Kamtschatkas.

»Ich bin durch die Skischule in

Kitzbühel zu dem Job gekommen«, erklärt

er. Kamtschatka ist vielen eine unbekanntes

Land. Die Halbinsel liegt im

Nordosten Russlands zwischen 62 und

51 Grad nördlicher Breite. Das heißt, sie

erstreckt sich auf der Höhe zwischen

Rejkjavik und Brüssel.

Schnee ist dort im Winter zur Genüge

vorhanden. Dazu gibt es 30 aktive und

über hundert erloschene Vulkane. Das

macht das Land auch so besonders. Die

1.400 km lange und bis zu 450 km breite

Halbinsel wird im Westen vom Ochotskischen

Meer, im Osten vom Pazifischen

Ozean und im Norden von der Beringsee

Wilde Kaiserin 53


egrenzt. Kamtschatka ist mit dem russischen

Kontinent nur durch eine schmale Landzunge

verbunden und ist ungefähr so groß wie

Deutschland und Österreich zusammen. Die

ausgedehnten Weiten sind wenig besiedelt

und die Natur wurde und wird noch immer

in ihrem ursprünglichen Zustand belassen. »Es

gibt viele Täler, die unbesiedelt sind und wo

kein Mensch hinkommt«, erklärt Andreas Keil.

Durch die Halbinsel ziehen sich in nördlicher

Richtung zwei Gebirgszüge. Sie sind durch

ein Längstal und den Kamtschatka-Fluss voneinander

getrennt. Beide Gebirgsketten sind

vulkanischen Ursprungs. Dabei ist das ältere

54 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 55


der beiden Gebirge vulkanisch weniger aktiv

und mit 1000 - 2000 Metern auch niedriger

als das jüngere, das sich bis 4000 Meter hochzieht.

Die Gipfel dort sind miteinander durch

Bergkämme und Hochplateaus verbunden.

Genau das macht die Region interessant für

Heliskiing und Skitouren. Man startet am Gipfel

und fährt endlose Abfahrten bis ans Meer.

Der Arbeitsplatz von Andreas Keil könnte

nicht schöner sein. Fast täglich fliegen sie mit

dem Helikopter die Gipfel an. »Außer wenn

das Wetter nicht mitspielt«, so der Bergführer

aus Going. Dann steht ein Alternativprogramm

an der Tagesordnung. Die Gäste gehen

in die Stadt, machen Sightseeing, gehen

mit Schlittenhunden die Gegend erkunden

oder fahren in eines der Skigebiete zum Skifahren.

Die Lifte sind zwar überschaubar,

dafür ist das Erlebnis umso einmaliger. »Der

Ausblick vom Skigebiet ist einmalig. Unten

befindet sich die Avacha-Bucht und man kann

die russische U-Boot-Flotte darin erkennen«,

schwärmt er.

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56 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 57


»Du schaust auf das Meer und der Hubschrauber

steht neben dir. Das macht es so

einmalig. Noch dazu Abfahrten bis zu 2500

Tiefenmetern – einfach schön«

Andreas Keil,

Bergführer aus Going

Die Hauptstadt Petropavlovsk war in der

UDSSR der wichtigste Pazifikhafen. Noch

heute ist hier eine wichtige U-Boot-Flotte

stationiert und die Militärpräsenz ist nicht

zu übersehen. Daneben spielt die Fischerei

eine sehr große Rolle. Das sehen die Gäste

von Andreas Keil auch bei den Mahlzeiten.

Riesenkrebse, Lachs in sämtlicher Zubereitungsform

und andere Meerestiere werden jeden

zweiten Tag serviert. »Unser Essen im Camp ist

eine Mischung aus Europäischer und Russischer

Küche. Es gibt auch Rentierfleisch und viele

Speisen, die in Kamtschatka an der Tagesordnung

stehen«, so Andreas Keil.

Neben dem Heliskiing führt Andreas seine

Gäste auch mit den Skitourenskier auf die Vulkane

in der Region. Der Avacha-Vulkan ist mit

über 2.700 Metern ein beliebtes aber auch

anspruchsvolles Ziel. »Die Schneeverhältnisse

sind wie bei uns in Österreich«, erklärt er. Von

Powder über Firn bis zu Bruchharsch – jeder

Tag ist in der Region anders und kann auch

die eine oder andere Überraschung parat

haben.

Für Andreas Keil steht in Kamtschatka die Sicherheit

der Gäste an erster Stelle. Darauf konzentriert

er sich während der Abfahrten und ist

voll fokussiert auf seine Arbeit. »Aber wenn ich

einen Moment Zeit habe und in die Runde blicke

denke ich mir dann: Wow, so etwas haben

wir bei uns in Österreich einfach nicht«, erklärt

er. Die Berge sind zwar nicht höher als in Europa,

aber die Weite und die einsame Landschaft

sind atemberaubend. Genau das genießt er in

dem Moment, bis er sich wieder auf seine Gäste

konzentriert und sie sicher Richtung Tal leitet.

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RESTAURANT ANSTELLE

JAUSENSTATION

»Unser Ziel war, die Möglichkeiten unseres

Treichlhofs deutlich zu erhöhen. Mehr

Sitzplätze auf der einen Seite und eine

Vergrößerung der Küche auf der anderen,

um unser kulinarisches Angebot zu

erweitern. Mit dem Neubau geht unser

Konzept von der Jausenstation ganz klar

hin zum Restaurant mit gutbürgerlicher

Küche«, so Mira Podgorac über das Herzensprojekt

des Paares. Die stylisch-traditionelle

Optik, das größere Raumangebot

und die erweiterte Kulinarik verwandeln

das direkt an der Skipiste und Rodelbahn

gelegene Ellmauer Lokal neben dem

Tagesbetrieb in eine äußerst interessante

Location für Veranstaltungen und Feiern.

Vom Firmenevent bis zur Hochzeit. Die

optimale Ausrichtung des Gebäudes und

die großen Fensterfronten tragen zusätzlich

zur Attraktivität des Hauses bei. »Wer

an einem solchen Platz baut, sollte die

Natur auf jeden Fall mit ins Haus holen.

Deshalb waren uns die großen Fensterflächen

genauso wichtig wie eine Terrasse,

die sich rund um den gesamten Treichlhof

spannt. So hat man in alle Richtungen

die Bergwelt im Blick und den gesamten

Tag über kann die Sonnenlage perfekt genutzt

werden«, ist Herbert Treichl jun. begeistert.

Nach hinten präsentiert sich das

Gebäude dagegen komplett geschlossen.

Eine Terrasse als Gürtel

Am 25. Juni 2020 wurde die Jausenstation Treichlhof abgerissen, kurz darauf mit dem

Neubau begonnen. Das Ergebnis ein halbes Jahr später: ein imposantes Gebäude mit

viel Holz, eine Terrasse, die sich rund um das gesamte geschwungene Gebäude legt,

samt grandiosem Weitblick und einer grünen Zukunft.

Ein Fichtenholzbrett neben dem anderen,

ein Geländer aus österreichischem Holz,

das die Terrasse umgrenzt und wie ein Gürtel

das gesamte Gebäude umspannt. Die

Terrasse nimmt die geschwungene Form

des Hauses auf. Keine Kanten, sondern

abgerundete Ecken verleihen dem Bau

das gewisse Etwas und liefern gleichzeitig

einen harmonischen Blickpunkt. Die Glasfronten

und das Flachdach bringen einen

stylischen Touch mit in die Architektur. Wer

die alte Jausenstation Treichlhof kannte,

wird umso überraschter sein, beim ersten

Blick auf den Neubau. »Wir haben anfangs

überlegt, den Altbestand auszubauen,

doch das wäre in Summe vermutlich teurer

gekommen, als ganz neu anzufangen«, so

Herbert Treichl jun., Eigentümer des gleichnamigen

Lokals. Der Neuanfang erhöhte

die Innensitzplätze von 40 hin zu 100 und

legte einen Fokus auf die Küche.

FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

www.kaeltepol.at

GROSSKÜCHEN GMBH

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»Wir haben ein Bauwerk geschaffen, welches sich

perfekt an die spezifische, alpine Topographie

anpasst und alle Ausblicke optimal einfängt.«

Architekt Bernhard Stoehr,

BESTO ZT GmbH

Eine Holzfassade greift den Look der Terrassenbegrenzung

auf und schafft trotz

der geschlossenen Optik eine gemütliche

Atmosphäre. Hier hinten sind die Toiletten

angegliedert, ebenerdig und barrierefrei

begehbar.

HERAUSFORDERUNG AUF 1.151 M

Der Neubau selbst war in dem alpinen

Gelände auf 1.151 m Seehöhe eine

Sache für sich. »Zum Beispiel konnten wir

den Aushub nicht mehr zum Hinterfüllen

verwenden. Die Lösung brachte uns

letztlich einen Zusatznutzen. Durch den

Auftrag auf unserem Grundstück wird

die landwirtschaftliche Nutzung dort verbessert«,

so Herbert Treichl jun. Daneben

erschwerte Schlechtwetter die Bauarbeiten.

»Genau zu der Zeit, als der Holzbau

und das Dach anstanden, schlug das Wetter

laufend um. Mit etwas Glück hatten

wir die Woche über zwei schöne Tage.

Diese mussten wir natürlich ausnutzen,

auch wenn sie genau auf das Wochenende

fielen«, ergänzt Mira Podgorac. »Gerade

deshalb gilt allen beteiligten Unternehmen

und Arbeitern ein großer Dank

für die perfekte Zusammenarbeit, ohne

die ein derartiges Projekt nicht möglich

gewesen wäre.« Das Ergebnis kann sich

auf jeden Fall sehen lassen. Von außen

und von innen.

KAISER- ODER TREICHLSTUBE

Kaiserblick oder Sonnenplatzerl. Im

Inneren gliedert sich der Treichlhof in

zwei Stuben. Die Kaiser- und die Treichl-

Sparkasse in Ellmau_Layout 1 14.04.14 10:47 Seite 1

in Ellmau

Ihr Elektrotechniker

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»Wir wollten einen modernen

Neubau, der sich harmonisch in

die Natur eingliedert.«

Herbert Treichl jun.,

Treichlhof

Wir bedanken uns herzlich bei den

ausführenden Firmen.

Kontakt

Treichlhof

Herbert Treichl jun.

Hausberg 5

A-6352 Ellmau

T 05358 43369

M herbert@treichlhof-ellmau.at

W www.treichlhof-ellmau.at

stube. »Die Kaiserstube mit gemütlichen

Eckbänken erhielt ihren Namen

aufgrund des traumhaften Ausblicks

aufs Kaisermassiv. Die Treichlstube

setzt die Sonnenterrasse fort und hat

eine optimale Sonnenausrichtung«, erklärt

der Gastronom. Die Hinwendung

zum Naturmaterial Holz setzt sich im

Inneren fort. Der Holzsichtstuhl sorgt

für Tiroler Gemütlichkeit. Die Balken

und Bretter wurden so belassen, wie sie

geliefert wurden. Die Tische sind dazu

aus Eschenholz. Die Polsterungen inszenieren

mit klaren Grautönen einen

modernen Kontrast. Für die Zukunft

plant Herbert Treichl jun. noch die Begrünung

des Flachdaches, um das Haus

noch mehr in die Natur zu integrieren.

hasslacher.net 9640 Kötschach 132 04715 395-0

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gloryfy Firmenzentrale Schlitters, Zillertal

FOTO: gloryfy

Gründer Christoph Egger mit Chefentwickler Gerhard Kainberger

Unzerbrechlich -

made im Zillertal

Eine Brille, die sich mit dem Handy verbindet und so eine neue Welt eröffnet. Eine Neuheit. Eines der

Pilotprojekte des Zillertaler Unternehmens gloryfy unbreakable in Kooperation mit KTM für 2021.

Rund geht es zukünftig auch in der Brillen-Lifestylewelt und das im wahrsten Sinne des Wortes.

GP4 RED MULTILAYER

Die rahmenlose gloryfy GP4-Serie

bietet ein maximiertes Blickfeld und

ermöglicht ein schnelles Wechseln

der unbreakable Linse.

G15 BLAST BLUE

Perfekter Tragekomfort beim

Sport oder im Alltag durch eines

der leichtesten Materialien in der

optischen Industrie.

»Panto- und Piloten-Brillen. Die großen

Klassiker geben am Sonnenbrillenmarkt

2021 wieder den Ton an. 2022 und 2023

erwartet uns mit gewölbten Sonnenbrillen,

der Chanel-Basekurve, ein neuer-alter

Trend«, erklärt Christoph Egger, dessen

Welt sich seit zehn Jahren um Brillen

dreht. Mit gloryfy unbreakable, den unzerbrechlichen,

biegsamen Sportbrillen

gelang dem heute 40-Mitarbeiter starken

Zillertaler Unternehmen einst eine Weltsensation.

Heute hat der Umsatzanteil

im Lifestylesektor 50 Prozent erreicht

und auch optische Brillen des Unbreakable-Spezialisten

werden immer beliebter.

Nichtsdestotrotz spielt das Sportsegment

eine wichtige Rolle. »Sportler

schätzen die scharfen Kontraste unserer

CONTOUR Lens Technology und die

automatische Anpassung an UV-Verhältnisse

der gloryfy unbreakable Transformer-Gläser.«

UNBREAKABLE ENTERTAINMENT

»Da vom Design bis zum fertigen Produkt

alle einzelnen Schritte in Schlitters erfolgen,

sind wir sehr flexibel und schnell in

der Abstimmung.« Einer von vielen Punkten,

die Kooperationspartner wie KTM

zu schätzen wissen. In Zusammenarbeit

mit dem österreichischen Motorrad- und

Sportwagenhersteller entsteht 2021 daher

wieder ein innovatives Projekt. gloryfy

unbreakable Connect. Eine Brille, die

in Verbindung mit dem Handy eine ex-

klusive Entertainment-Welt eröffnet. »Es

gibt beispielsweise Gewinnspiele über

die man als gloryfy unbreakable Connect

Besitzer per push-up Nachricht informiert

wird. Dann heißt es Brille scannen und

mit etwas Glück gewinnt man beispielsweise

eine Führung am Spielberg mit

Heinz Kinigadner.«

Kontakt

gloryfy unbreakable eyewear

HNr. 90

A-6262 Schlitters

T +43 5288 72800

M office@gloryfy.com

W www.gloryfy.com

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Ausʼn Leben

Ellmauer Skiwissen

für die Schweiz

Der Ellmauer Manfred Widauer ist Mitglied des österreichischen Skinationalteams,

bis er nach dem tödlichen Unfall zweier Kollegen die Seiten wechselt. Als

Trainer arbeitet er sich von ganz unten hoch. Heute trainiert er den Schweizer

Beat Feuz. Skigeschichten zwischen gemütlichen Renn- und 14-Stunden-Arbeitstagen,

Rennrad fahren und dem Privileg, in der ersten Reihe zu stehen.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Eigenfoto

»Die Tiroler und die Schweizer Mentalität

sind sich sehr ähnlich. Beide Landsleute

sind etwas stur. Da habe ich mir mit dem

Anpassen recht leicht getan«, schmunzelt

Manfred Widauer. Seit 2016 trainiert der

Ellmauer den Schweizer Beat Feuz, verhalf

ihm nach dessen schwerem Sturz

zurück auf die Piste und an die Spitze

des Skiweltcups. Als Trainer ist Manfred

wieder dort angekommen, wo er schon

einmal als Skifahrer war. »Ich glaube, das

liegt in meiner Natur. Ich arbeite mich

hoch, sammle Erfahrungen. Immer ein

Schritt nach dem anderen.« Seine Liebe

zum Skifahren entdeckte er dabei schon

sehr früh, dank Eigeninitiative.

SKICLUB GOING HIN UND ZURÜCK

»Das Skifahren habe ich mir zusammen

mit einem Freund selbst beigebracht.

Gleich neben dem Haus hatten wir einen

kleinen Hügel«, erzählt Manfred, der

schließlich vom Skitrainer des Goinger

Skiclubs entdeckt wird. »Er ist immer bei

unserem Haus vorbeigefahren und hat

mich und meine Fortschritte mehr oder

weniger beobachtet. Als ich so etwa sieben

Jahre alt war, fragte er mich, ob ich

dem Skiclub beitreten möchte.« Training.

Rennen. Siege. Tiroler Kader. ÖSV. Ein

Karriereschritt folgt dem nächsten. Wobei,

wie Manfred betont, es sich einfach

66 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 67


so entwickelt hat, bis zwei seiner Kollegen

innerhalb kurzer Zeit tödlich verunglücken.

»Ich war von da an nicht mehr bereit, alles

zu riskieren, zu attackieren. Speziell bei der

Abfahrt. Das kannte ich nicht von mir. Ich

war bis dorthin immer bereit, die möglichen

Gefahren einzugehen, da ich mir sicher war,

dass mir nichts passieren kann. Sicher hätte es

Möglichkeiten gegeben, dem psychologisch

entgegenzutreten, doch ich fasste den Entschluss

aufzuhören.« Nach einem Jahr Pause

startet Manfred wieder dort, wo er schon mit

sieben Jahren loslegte; beim Skiclub Going.

BLOSS NICHT WARNEN

Manfred Widauer trainiert die Kinder vom

Skiclub Going, entdeckt die Skiwelt von der

anderen Seite und findet daran Gefallen. Es

folgt der Skiclub St. Johann und es geht weiter

hinauf, bis er 2009 zum Trainer der deutschen

Weltcupfahrer im Slalom und Riesenslalom

wird und damit vorrangig Felix Neureuther

betreut. »Mit der Zeit wollte ich wieder zurück

zur Abfahrt, dort wo ich zu meiner aktiven Zeit

zu Hause war. Wobei der Umweg über die

anderen Disziplinen wichtig für mich war, um

meine eigene Karriere und dessen Ende aufzuarbeiten.

Als Trainer spielt für mich die Lebenserfahrung

eine entscheidende Rolle. Ich habe

viel darüber nachgedacht, was ich bei meinen

eigenen Trainern gern hatte, was mich letztlich

vorwärts gebracht hat«, erzählt der Ellmauer.

»Es gibt zum Beispiel Dinge, die du als Trainer

nie sagen darfst, etwa wo der Läufer aufpassen

soll. Wer auf der Abfahrtsstrecke ist, der

muss das absolute Vertrauen in sein Können

haben. Das den Rennfahrer spüren zu lassen

ist eine der großen Aufgaben von uns Trainern.

Wenn du jemandem sagst, er muss aufpassen,

heißt das unterschwellig nichts anderes als dass

du ihm die Strecke nicht zutraust. Für all das

musst du dir aber als Trainer selbst auch sicher

sein, deshalb war es richtig und wichtig für

mich, erst alles aufzuarbeiten. Jetzt sage ich,

es braucht ein Risiko, das muss man eingehen,

um zu bestehen.«

KONDITION AUF ZWEI RÄDERN

Die Saison ist im Laufen. Ein Rennwochenende

reiht sich an das nächste. Manfred freut

sich auf jeden Bewerb, auf die Anspannung,

die in der Luft liegt, auf den Moment, in der

ersten Reihe zu stehen und seinem Läufer

zuzuschauen. »Diesen Sport in der höchsten

68 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 69


»Wenn du jemandem sagst,

dass er aufpassen soll, heißt

das nichts anders als dass du

ihm die Sache nicht zutraust.«

Manfred Widauer,

Trainer von Beat Feuz

Kategorie aus unmittelbarer Nähe erleben zu

dürfen, ein Teil davon zu sein, das ist mein Leben.«

Die Renntage gehören für den Trainer

dabei zu den entspanntesten Tage der Saison.

»Alles was das Rennen betrifft, muss bis dorthin

bereits erledigt sein. Für mich gibt es an

dem Tag nicht mehr viel zu tun.« Das Gefühl,

wenn in Wengen 50.000 Schweizer seinem

Schützling zujubeln, ist für den Österreich unbeschreiblich,

und auch Kitzbühel ist für ihn

etwas Besonderes. »Im Grunde ist mein Leben

sehr intensiv. Ein normaler Trainingstag dauert

schon einmal 13 Stunden. Im Winter genauso

wie im Sommer.« Wobei Manfred im Sommer

auch selbst richtig Gas gibt und mit Beat Feuz

beim Konditionstraining auf Mallorca in die

Rennradpedale tritt. »Ja, meine Arbeitstage

sind lang, dafür habe ich aber auch das Privileg,

dass ich wieder längere Zeit zu Hause bei

meiner Familie bin. In Summe habe ich sicher

acht, neun Wochen Urlaub.« Bis zum Sommer

erwarten Manfred jedoch noch einige Rennen

mit Risiko, Vertrauen und viel Gespür für die

richtigen Worte.

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Gartenarchitektur Eder exklusive Privat- und Hotelgärten auf höchstem

Nieveau. Am Beginn eines jeden Projektes steht eine professionelle und

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70 Wilde Kaiserin

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71


FOTO: GPHOTO / Thomas Eberharter

90 Grad für mehr Raum

Eigentlich wollte Edi Werlberger seine Pension Auhof noch an die zehn

Jahre führen und dann auflassen. Als jedoch seine jüngere Tochter und

deren Freund Interesse an der Pension zeigen, ist für den Goinger klar:

Das Gebäude wird umgebaut. An die drei Jahre plant er, um das Haus

mit teils ungewöhnlichen Ideen zu erneuern und erweitern.

»Im dritten Stock war das Zimmer unter dem

Giebel gerade einmal an die zwei Meter hoch.

Vor allem hier habe ich nach einer Lösung

gesucht, die den Stil des Hauses erhält und

gleichzeitig mehr Raum schafft«, erklärt Edi

Werlberger das Vorhaben hinter dem großflä-

chigen Umbau der Pension Auhof. Drei

Jahre Tüfteln gingen dem Baustart im

März 2020 voraus. Denn nicht nur der

oberste Bereich wurde vollständig verändert.

»Wir hatten im ersten und zweiten

Stock jeweils zwei Zimmer, die wir

zu einem Apartment zusammengelegt

haben. Ein kleines bestehendes Apartment

mit Blick Richtung Wilder Kaiser

wurde zu einer edlen Suite umgebaut.«

Wichtig war dem Goinger vor allem,

dass die Räume größer werden. Mehr

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»Mehr Platz war uns wichtig. Wir wollten

Raum zum Urlauben schaffen.«

Edi Werlberger, Pension Auhof Going

Wir bedanken uns herzlich

bei den ausführenden Firmen.

Komfort. Mehr Platz. Zwar musste er sich

nach den tragenden Mauern richten, dafür

fallen etliche andere Wände dem Umbau

zum Opfer. Aus zwei kleinen Bädern

entsteht etwa ein großes. Die Hauptänderung

im Inneren sowie nach außen hin

ergab sich aber beim Dach.

AUS ZWEI WIRD FÜNF

»Wir haben den dritten Stock komplett

abtragen lassen und den Giebel beim

Neuaufbau um 90 Grad gedreht.« Die

Folge: aus einem niedrigen Zimmer entstehen

zwei große Ferienwohnungen

und ein großes Zimmer. »Der höchste

Punkt in der Mitte, der bisher nicht ganz

zwei Meter maß, liegt nun in knapp fünf

Metern Höhe.« Trotz des größeren Raumangebots

hat sich die Gesamt-Bettenzahl

nur um sieben erhöht. »Uns ging es

nicht um mehr Betten, wir wollten mehr

Raum zum Urlauben schaffen. Gleichzeitig

sollte kein moderner Bau entstehen.

Wir sind Tiroler und unser Haus soll zum

Landschaftsbild passen.« Deshalb blieb

die Familie dem Fichtenholz bei der Erneuerung

der Fassade und des Balkons

treu. Holz prägt zudem die Innenräume.

Im Stüberl, dem einstigen Wohnzimmer

der Familie, kommt ebenfalls Fichtenholz

in Kombination mit Rot als Eyecatcher

großflächig zum Einsatz. In den Zimmern

setzt die Familie auf Altholzpaneele für

traditionelle Tiroler Gemütlichkeit.

Kontakt

Appartement Pension Auhof

Auweg 11

A-6353 Going am Wilden Kaiser

T +43 5358 2359

M info@auhof-going.info

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Sportlich

Jetzt erst recht

Die junge Ellmauerin Antonia Meurer möchte diese Saison

noch einmal so richtig durchstarten. Vor zwei Jahren verletzte

sich die Skifahrerin schwer – ein Ende ihrer Karriere stand

bereits im Raum. Doch sie kämpfte sich zurück.

TEXT: Heiko Mandl FOTO: GPHOTO Heiko Mandl / Eigenfoto

Antonia Meurer steht am Beginn der Piste

und versucht ihre Gedanke noch einmal

zu fokussieren. Sie stößt sich kraftvoll

mit ihren Skistöcken ab und carved die

Piste runter. Sie genießt jeden einzelnen

Schwung und ist in ihrem Element. Die

Zeit auf ihren Skiern genießt sie heute

umso mehr. Zwei Jahre lang ist sie durch

die Hölle gegangenen. Operationen,

Reha, Schmerzen und immer wieder

Rückschläge mit ihrem verletzten Fuß

standen fast schon am Tagesprogramm.

Toni, wie sie von ihren Freunden und Skikollegen

genannt wird, ist mit drei Jahren

zum ersten Mal auf den Skiern gestanden.

»Das war in Obertauern. Meine

Familie war dort auf Skiurlaub«, erinnert

sie sich. Das Skifahren war in der Familie

Meurer schon immer ein großes Thema.

Antonias Vater ist selbst Rennen gefahren

und kennt das Glücksgefühl zwischen

den Torstangen. Toni hat die Begeisterung

für den Skisport von ihm geerbt. Das

Skifahren hat ihr von der ersten Sekunde

an einen riesigen Spaß gemacht.

Jedes Wochenende wurde in der Ferienwohnung

in Going, die Familie lebte noch

in Nürnberg, verbracht, oder besser gesagt

auf den Pisten rund um den Wilden

Kaiser. »Ich bin dann zum Skiclub Going

gegangen und hab dort auch meine ersten

Rennen bestritten«, so Antonia weiter.

Mit sechs Jahren begann dann ihre

Skirenn-Karriere. Sie ist damals für den

76 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 77


»Natürlich wäre der Weltcup, Weltmeisterschaften

oder Olympia eine super Sache“, träumt sie.

»Das ist aber noch ein langer Weg.«

Nach dem Besuch der Skihauptschule in

Neustift folgten noch Schuljahre in der

Skitourismusschule in Bad Hofgastein mit

anschließender Matura. Natürlich stand

während der acht Jahre das Skifahren im

Vordergrund. Im Winter war der Fokus

voll auf den Stangenwald gelegt, im Sommer

wurde dann das Versäumte nachgelernt.

Die Erfolge blieben nicht lange aus.

Bei den Deutschen Meisterschaften war

ein Podiumsplatz für sie fast immer reserviert

und auch bei den FIS-Rennen zeigte

Antonia mit Talent auf.

Nach dem Abschluss der Schule konzentrierte

sie sich voll aufs Skifahren. Leider

stellten sich auch einige Verletzungen

ein. Sie ging nach Australien, um Rennen

zu bestreiten. Mit vielen guten Platzierungen

in der Tasche, ein vierter Rang war

ihr größter Erfolg in Down-Under, ging

es nach sechs Wochen wieder nach Ellmau

zurück. Kurz darauf entschloss sie

sich, bei einer Ski-Rennserie in China zu

starten. Auch hier konnte sie mit sehr

guten Platzierung auf sich aufmerksam

machen. »Ich flog dann voll motiviert

nach Europa zurück und wollte dann hier

durchstarten«, so Antonia im Rückblick.

Bis der Trainingstag in Hinterreith in Salzburg

kam, der ihre Karriere komplett auf

den Kopf stellen sollte. Bei der ersten

Trainingsfahrt stürzte sie, flog in ein Tor

und verletzte sich am linken Fuß schwer.

Das linke Sprunggelenk war zertrümmert,

Sehnen waren ausgerissen und der

Knorpel war beschädigt. Das Ende ihrer

Karriere drohte. Die erste Operation verlief

gut, aber der Weg zurück war extrem

ALPINOLINO WESTENDORF

1. FC Nürnberg an den Start gegangen.

Montag bis Donnerstag war Schule angesagt,

dann fuhr sie nach Tirol, trainierte

am Freitag bereits auf der Piste und fuhr

am Wochenende die Rennen.

Die Anziehungskraft der Berge war dann

zu groß. Ihre Eltern beschlossen ihren

Lebensmittelpunkt nach Ellmau zu verlegen.

Somit waren die Pisten für Antonia

gleich vor ihrer Haustüre. Mit zehn Jahren

fuhr sie dann den Bezirksmeistertitel

ein, ihr erster großer Erfolg in Österreich.

»Das war schon lustig, als Deutsche vor

den Österreichern«, schmunzelt sie.

DA ROLLT DER SPASS - „SPOGGOLINO“ WESTENDORF.

Vor lauter lachen kann ich mich hier zerkugeln, denn im Spoggolino ist immer

was los. Im Alpinolino Westendorf rund um die Choralpe (1.820 m) führt eine

lustige Kugelbahn die mich einzigartiges erleben lässt. Natürlich gehen schlaue

Füchse, flinke Wiesel und echte Forschergeister wie ich auf eine spannende

Entdeckungsreise am Talkaser (1.770 m). „Himmelsteig“, „Holzwurmweg“ und

„Adlerhorst“ warten mit vielen tierischen Rätseln, jeder Menge Spaß und

noch mehr Naturwundern auf mich und meine Freunde.

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und lang. Insgesamt musste sie sich vier Operationen

unterziehen und schlussendlich wurde

das Sprunggelenk versteift.

Die zwei Jahre waren für sie eine sehr harte

Zeit. Nach Fortschritten kamen immer wieder

Rückschläge. Nach dem ersehnten ersten Skitag

im März 2020 sperrten dann alle Lifte zu

und Antonia stand wieder ohne Skitage da.

Sie nützte dennoch die Zeit bis zum Herbst,

um sich körperlich wieder fit zu machen. »Im

Oktober war für mich dann klar, dass ich mit

dem Leistungssport weiter machen kann«, erklärt

sie. So steht sie jetzt auf der Piste und

trainiert für die kommenden Rennen. Ihre Ziele

sind klar definiert. Sie möchte sich über die

FIS-Rennen im Europacup etablieren und sich

in den deutschen Ski-Kader kämpfen. Aber

sie will mehr.

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Wilde Kaiserin 81


Sportlich

Griechischer

Schnee

Skifahren in Griechenland – bis vor einem Jahr hat sich das

Thomas Steiner nicht vorstellen können. Dann recherchierte er

über das Land der Götter und fand heraus, dass sich dort viele

hohe Berge befinden. Im Zuge eines Freeride-Contest fuhr der

Scheffauer nach Griechenland und erlebte die Mittelmeerregion

einmal von der kalten Seite.

TEXT: Heiko Mandl FOTO: Eigenfoto

»Ich habe mir nicht gedacht, dass wir

dort Skifahren können«, erzählt Thomas

Steiner. Er kennt die Skiregionen in seiner

Heimat Scheffau wie seine eigene Westentasche.

Der junge Sportler ist mit den

Skiern aufgewachsen, so wie viele in Tirol.

Mitglied beim örtlichen Skiclub, jede Woche

Training und Rennen – er schlug zuerst

den Weg des klassischen Rennfahrers

ein. Aber irgendwann hat das Rennfieber

nachgelassen und Thomas hat die Rennlatten

in die Ecke gestellt. »Ich habe dann

begonnen bei uns in der Region Freeriden

zu gehen«, erinnert er sich. Er hat im Fernsehen

die Stars der Freeride World Tour

bewundert, wie sie steile Hänge runterrutschen

und über meterhohe Felsen springen

und dachte sich: »Das möchte ich

auch machen.«

Das war vor acht Jahren. Heute ist der

Outdoor-Freak im Winter jede freie Minute

in den Bergen unterwegs und hat

auch an dem einen oder anderen Contest

teilgenommen. Ein Contest war auch der

Grund, warum er sich für Griechenland als

Winterdestination interessierte. Die Qualifikationsrennen

zur World Tour fanden

letzten Winter nicht nur wie üblich in den

Alpen statt, sondern auch in exotischen

Ländern wie Island, Bulgarien oder eben

in Griechenland.

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Thomas erzählte seinen Freunden davon

und schon war der Plan geschmiedet.

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was kann es Schöneres geben am Ende

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Wilde Kaiserin 83

© Bildarchiv SkiWelt


der Saison. Doch bevor die Gruppe startete,

machten sie sich noch über die Region schlau.

Zur Überraschung aller fanden sie heraus,

dass Griechenland überwiegend aus Berglandschaften

besteht. Über 80 % des Landes sind

mit Bergen übersät, davon gehen 40 % über

2000 Meter raus. Eigentlich ein Paradies für

Alpinisten, wären da nicht die Bilder von Stränden

mit türkisblauem Wasser im Kopf.

Mit dem Flieger ging es für Thomas und seine

Freunde zunächst nach Athen. »Wir haben

uns zuerst Athen angesehen, sämtliche

Sehenswürdigkeiten besucht und sind dann

in die Berge gefahren«, erinnert sich Thomas.

Der Freeride-Contest fand in einem der größten

Skigebiete statt. Nur die wohlhabenden

Griechen kommen hierher zum Skifahren

und besitzen auch Ferienunterkünfte vor

Ort. »Wir wurden sogleich herzlichst aufgenommen«,

erzählt er. 70 Teilnehmer standen

am Start zum Freeride-Worldtour-Qualifier.

Neben einheimischen Startern auch zwei Österreicher,

zwei Deutsche, zwei Russen und

drei Bulgaren. »Die Locals waren recht

nervös. Skifahrer aus Österreich und

Deutschland kommen nicht oft in ihre

Region«, schmunzelt Thomas.

Leider war der Winter in Griechenland

nicht besonders gut. Nach einem

Traumwinter im Jahr zuvor war das

letzte Jahr von wenig Schneefällen geprägt.

Zudem besitzen die Bergbahnen

dort keine Beschneiungsanlagen,

sind also komplett vom Naturschnee

abhängig.

Wir haben den Durchblick mit

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Nach dem Contest wurden die Lifte leider

sofort aufgrund der Corona-Pandemie geglas-siller.at

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Wilde Kaiserin 85


Foto: dieLengenfelder

Foto: xxxx

schlossen. So standen die Jungs vor dem

geschlossenen Skigebiet und konnten ihren

geplanten Film nicht realisieren. Aber

natürlich gab es einen Plan B. Der bestand

nicht aus Skifahren, sondern aus Sightseeing.

So konnten sie sich die heißen

Quellen der Thermopylen live ansehen,

dort fand 480 v. Chr. eine verheerende

Schlacht zwischen Persern und Griechen

statt. Sie fuhren auch ans Mittelmeer, um

schwimmen zu gehen. »Freeriden und am

nächsten Tag schwimmen im Meer, so etwas

muss man erlebt haben«, so Thomas.

Die zehn Tage in Griechenland waren für

die Truppe schneller vorbei als gedacht.

Sie haben viel erlebt und neue Leute kennengelernt.

Aber die Geschichte ist noch

nicht zu Ende. Der Plan ist, wieder nach

Griechenland zu fahren. Aber diesmal mit

einem selbst ausgebauten Bus. Wann das

sein wird, steht noch in den Sternen. So

wie vieles in dieser Zeit.

Vom Außenbereich, wie Fassaden oder

Geländer, bis zur Inneneinrichtung, der

Baustoff Glas ist gefragter denn je. Die

aktuellen Designansprüche werden vom

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hier Jahr für Jahr an die 1.000

Tonnen Glas. Zum Einsatz kommt der

faszinierende Werkstoff vielerorts: In der

modernen Architektur beispielsweise, wo

große Glasflächen für ein zeitgemäßes,

lichtdurchflutetes Wohnambiente sorgen.

Im Bad, wo Glas mit LED-beleuchteten

Spiegelflächen, großzügigen Walk-in-

Duschen oder individuell angefertigten

Details für das persönliche Wohlfühlam-

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biente sorgt. Der Kreativität sind keine

Grenzen gesetzt: Von matt bis transparent,

kombiniert mit Stahl, Holz und Stein,

verziert mit Digitaldrucken oder Kristallelementen

reicht die Wandelbarkeit von

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hohe Ansprüche an diejenigen, die

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Hoagascht

Das legendäre

Winter-Fußballspiel

Die gute alte Zeit. Sie hatte durchaus auch so ihre Tücken. Vor allem als mitten in der Wintersaison

immer noch kein Schnee in Sicht war. Da hieß es improvisieren. Wobei die Ellmauer Touristiker durchaus

Kreativität bewiesen, wie die Erzählungen der Skilehrer-Legende Friedl Fuchs zeigen.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

»Einmal hat der TVB ein Fußballländerspiel

Deutschland gegen Holland organisiert.

Dann waren wir wieder als Wanderführer

im Einsatz. Die eine Wanderung mit den

Glühweinstationen, ja, die hatte es in sich«,

schmunzelt Friedl Fuchs beim Rückblick auf

die schneearmen Winter in Ellmaus Vergangenheit.

»1987/1988, an die Wintersaison

erinnere ich mich noch genau. Zwar fiel im

Oktober einmal kurz Schnee, aber das war

es auch schon. Zu Weihnachten als die Gäste

kamen war alles grün. Auf dem Platz beim

Klärwerk in Going wurde der letzte Schnee

zusammengekratzt und für den Feuersprung

nach Ellmau transportiert. Das war ein Wahn«,

so Friedl, der Jahre später als Fremdenverkehrsobmann

aktiv war. An eine Skipiste ist

1988 bis zum ersten richtigen Schneefall am

17. Jänner jedenfalls nicht zu denken. Doch

die Hotels und Pensionen sind über die Feiertage

voll. »Daher wurden wir kreativ und organisierten

ein Fußballspiel für die Urlauber.

Die Begeisterung war riesig. Keiner hat sich

beschwert, dass er anstelle der Skier Fußballschuhe

anhatte. Überhaupt waren die Gäste

früher viel relaxter.« Friedl Fuchs weiß, wovon

er spricht. Seine Skilehrerkarriere reicht mehrere

Jahrzehnte zurück.

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Ortes, die Friedl schließlich weiterführt,

als Pravda Wenzel tödlich verunglückt.

BETTENTAUSCH

GLÜHWEIN IM WALD

»Skifahren war schon als Kind mein Leben.

Es gab kein Schülerrennen, das ich

nicht gewann. Eine Zeit lang war ich

sogar im österreichischen Nachwuchskader.«

Friedls Traumberuf mit 14 Jahren

hat allerdings wenig mit Skifahren

zu tun. Koch oder Kellner möchte er

werden. Sogar eine Lehrstelle ist schon

ausgesucht. Doch dann wird das Hotel,

in dem Friedls Eltern arbeiten, renoviert.

»Ich habe mit den Malern dort geratscht

und auf einmal wurde mir bewusst, dass

sich die Arbeitszeiten eines Kellners oder

Kochs nicht mit dem Skifahren vereinbaren

lassen. Da beschloss ich, Maler zu

werden und weiter Ski zu fahren.« 1962

absolviert der Ellmauer die Ausbildung

zum Landesskilehrer, 1968 folgt der

staatlich geprüfte Skilehrer. »Siehst du

das Bild dort oben, dort habe ich angefangen.«

Friedl zeigt auf die Wand hinter

ihm. Ein Foto aus früheren Zeiten hängt

neben dem anderen. Ganz oben rechts

in der Ecke, im weißen Rahmen, ist eine

Werbung der Skischule Pravda zu sehen.

»Lernt Skilaufen in der Skischule Ellmau

unter Leitung Pravda Wenzel«, ist darauf

zu lesen. Es ist die erste Skischule des

Neben der Skischul-Werbung hängt

ein Foto des schneearmen Winterstarts

1987/88. »Der TVB hat in der Saison

neben dem legendären Fußballspiel auf

Rundwanderungen gesetzt. Als Besonderheit

wurden entlang des Wegs etliche kleine

Glühweinstationen aufgestellt. Die Touristen

gingen gut gelaunt los und kamen

auf allen Vieren zurück«, erzählt Friedl

laut lachend. In anderen schneearmen

Wintern wich Friedl mit seinen Skischülern

nach Neukirchen aus. »Ein Gasthaus war

schließlich so voll, dass die Leute auf den

Treppen zu den Toiletten sitzend aßen. Es

wurde einfach viel mehr improvisiert, am

Tag genauso wie in der Nacht. Mein Eltern

haben etwa ihr Schlafzimmer geräumt und

den Winter über am Dachboden geschlafen,

damit sie ein Zimmer mit richtigen

Betten zum Vermieten hatten. Und wenn

meine Mama kochte, kamen die Fremden

und schauten in jeden Topf, um zu sehen,

was sie kocht. Und so war es nicht nur bei

uns, so war es bei vielen. Das kann man

sich heute gar nicht mehr vorstellen.«

Auch optisch hat sich einiges getan in den

letzten Jahrzehnten. Ein Foto an der Wand

zeigt einen Einer-Sessellift. Der erste Österreichs.

Die Talstation befand sich dort,

wo heute Friedls Haus steht. Ringsum sind

auf dem Bild nur unverbaute Felder zu sehen.

»Heute ist dagegen kein Meter mehr

frei. Die Häuser schossen mit dem wachsenden

Fremdenverkehr geradezu aus

dem Boden. Viele Bauernburschen haben

zu Beginn als Skilehrer gearbeitet. Bei dem

einen Lift gab es ja nicht so viele Arbeitsplätze.

Ja, früher, das war schon eine schöne

Zeit, vor allem für die Skilehrer.«

»Auch in früheren Wintern gab es

manchmal nur wenig Schnee, dann

war im Tourismus Kreativität gefragt.«

Friedl Fuchs,

Ellmau

92 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 93


Die Urlaubszukunft

ist privat

Aus der angedachten Erweiterung des Söller Familienhotels Hochfilzer

entstand ein vollkommen neues Urlaubsangebot mit Privatsphäre, Service

und Wellness in den eigenen vier Urlaubswänden. Ein Großprojekt in

Rekordbauzeit für den Urlaubsgast der Zukunft.

Acht Uhr früh. Die Türe zum Chalet Morgentau

öffnet sich. Wie ein Heinzelmännchen

schwirrt die Hotelangestellte zum

Esstisch, deckt Teller, Gläser, Besteck und

Tassen auf. Brot, Butter, Marmeladen, verschiedenste

Wurst- sowie Käsesorten und

eine kleine Obstauswahl werden liebevoll

drapiert. Die Eierspeise steht im Weckglas

bereit zum Abbraten. Minuten später fällt

die Tür ins Schloss. Das Frühstück steht

bereit. Service-Luxus in den neuen Premium-Chalets

des Söller Familienhotels

Hochfilzer.

IDEE FÜR DIE ZUKUNFT

»Es war ein wahrlich straffes Programm.

Und die Umsetzung hat nur so perfekt

funktioniert, weil alle, vom Planungsbüro

bis hin zu den ausführenden Unternehmen,

an einem Strang zogen. Zwei Tage

brauchte es und ein Chalet stand. Die

Holzteile wurden vorgefertigt und dann

vor Ort zusammengesetzt«, fasst Helmut

Hochfilzer die Bauzeit zusammen. Sieben

heimelige Luxus-Chalets, ein Infinity Pool,

eine Alpine-Lounge samt Chef´s Table

und als Draufgabe eine neue, hochmoderne

Hotelküche für den Hotelier und Koch.

Das Hotel Hochfilzer in Söll präsentiert

sich im neuen Look und mit einem zusätzlichen

Fokus, um dem Tourismus der

Zukunft erfolgreich zu begegnen. »Wir haben

zwei Jahre lang geplant. Die ursprüngliche

Idee, das Hotel zu erweitern, haben

wir mit der Zeit verworfen, da sich gemeinsam

mit dem Planer ein ganz neues

Konzept entwickelte. Ich bin nämlich der

Überzeugung, dass diese Hinwendung zu

mehr Privatsphäre im Urlaub, die derzeit

als leichte Brise spürbar ist, in Zukunft zu

dem Thema schlechthin wird«, erklärt der

Hotelier. »Gefragt ist zukünftig in meinen

Augen ein Ort zum Urlauben, der einem

Zuhause sehr ähnlich ist und gleichzeitig

eine kleine bis große Portion außergewöhnlichen

Luxus liefert. Ein Hotelzim-

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mer ist, wenn wir ehrlich sind, letztlich ein

Raum, in dem man schläft, sich umzieht

oder kurz zurückzieht. In einem Chalet

hingegen lebt man.« Wobei, wie Helmut

Hochfilzer anfügt, der Service eine entscheidende

Rolle spielt.

GELIEFERTE KULINARIK

den Chalets die zweite große Neuheit im

Traditionshotel. Während sich die Häuser

um das Hotel gruppieren, ist der Chef´s

Table in dem neuen Zubau angesiedelt.

Eine Alpine-Lounge mit Bar für gemütliche

Stunden.

DAS GESCHENK FÜR DEN KOCH

»Unsere neuen Chalets

können das ganze Jahr über

gebucht werden.«

Helmut Hochfilzer,

Beim Hochfilzer – Hotel & Premium-Chalets, Söll

Der besondere Service fängt in den sieben

110 m² großen Chalets mit dem Frühstück

an, das ganz individuell im Chalet

serviert wird, und zwar zu der vom Gast

gewünschten Uhrzeit. »So können unsere

Gäste ganz entspannt in ihren eigenen

vier Urlaubswänden den Tag beginnen.«

Der Kaffee kommt frisch von der Kaffeemaschine

im Kochbereich des Chalets.

Hier kann auch die gewünschte Eierspeise

selbst abgebraten werden. Am Abend

wiederholt sich auf Wunsch das Angebot,

das heißt das Essen wird im Haus serviert.

»Genauso können die Gäste im Hotel essen

oder sich einen Platz am Chef´s Table

buchen.« Der Chef´s Table ist neben

Direkt neben der Alpine-Lounge erstreckt

sich der neue Infinity-Pool. 15 Meter lang.

Sechs Meter breit. Eine klare, geradlinige

Form inmitten der idyllischen Alpenlandschaft.

Ein Style, der sich durch die gesamte

Anlage zieht. So sind die Chalets im Tiroler

Stil gehalten, kombiniert mit sehr viel Glas,

um den Blick auf die Hohe Salve freizugeben.

Im Inneren trifft Altholz auf sattes

Grau, eine stylische, zeitlose Einrichtung.

Moderne Akzente kombiniert mit Holz.

Ein Stil, der sich im Hotel wiederfindet.

Neben der Optik sind in den Chalets die

privaten Wellnessbereiche die Highlights.

Sauna, Infrarotbereich, Wellnessliegen.

Auf der Terrasse lädt ein Hängesessel im

Großformat zum Relaxen. Hier heraußen

können die Urlauber auch grillen, Fleisch

& Co werden natürlich in der Hotelküche

vorbereitet, die ebenfalls im neuen Glanz

erstrahlt. Im Rahmen des Umbaus hat sich

der Hotelier und Koch Helmut Hochfilzer

nämlich einen großen Wunsch erfüllt. Eine

neue Küche. »Die bisherige Küche war 40

Jahre alt und entsprach den heutigen Anforderungen

nicht mehr. Abgesehen von

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und bieten, fehlte Platz zum Herrichten

der Speisen. Jetzt sind wir perfekt gerüstet

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STARTSCHUSS MIT 24 SEITEN

Die Geburtsstunde der Ellmauer Zeitung

liegt über 40 Jahre zurück. Günter ist

damals Schriftsetzerlehring und hilft mit,

die St. Johanner Zeitung zu erstellen.

»Irgendwann kam mir dabei der Gedanke:

das wäre auch etwas für meinen

Heimatort Ellmau.« Ein Gedanke, der

Günter Kohl nicht mehr loslässt, auch

wenn er sich nicht im Entferntesten vorstellen

kann, wie er selbst eine solche

Zeitung produzieren soll. »Eine Zeitung

zu erstellen war damals mit einem enormen

Materialaufwand verbunden. Es

war zeitaufwändig und erforderte einen

kaum zu stemmenden finanziellen Einsatz.

Die heute so vieles erleichternden

Computer und Programme waren noch

nicht vorhanden.« An die zwanzig Jahre

vergehen, bis im April 1998 zum ersten

Mal die Ellmauer Zeitung erscheint. 24

Seiten »dick«. Einer der ersten redaktionellen

Berichte handelt von der Eröffnung

der Ellmauer Bücherei im Keller

des Kindergartens. Die Finanzierung der

Zeitung erfolgt mit Hilfe von Inseraten.

Schnell folgt vonseiten der Firmen der

Wunsch einer Erweiterung des Erscheinungsgebiets.

Going, Scheffau und Söll

kommen hinzu. Zu der Zeit steigt auch

Günters Frau Marlene mit ein. Sie übernimmt

Buchhaltung, Rechnungswesen

und später die Redaktionsleitung.

Ausʼn Leben

Am Anfang

waren 24 Seiten

23 Jahre lang gaben Günter und Marlene Kohl die „Ellmauer Zeitung“ heraus. Ein

Lebenswerk. Aus 24 Seiten bei der ersten Ausgabe wurden bis zu 88. Geschichten und

Informationen, mit Leidenschaft erstellt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Lanzinger

Mit einem Lächeln schlägt er die Zeitung

auf, hebt sie hoch und schnuppert

kurz daran. »Eine Zeitung muss gut

riechen, das ist für mich sehr wichtig«,

erklärt Günter Kohl, schlägt die Zeitung

wieder zu und streichelt langsam über

das Titelblatt. Ein geschmückter Christ-

baum ist darauf zu sehen. Helle Lichtpunkte.

Tiefrote Kugeln. Dahinter der

weiße Winterwald. Das Titelblatt der

Dezember-Ausgabe 2020 der Ellmauer

Zeitung/Wilder Kaiser. Die letzte Ausgabe

aus den Händen von Marlene und

Günter Kohl. Die Zeitung ist druckfrisch.

Lieferant Karl, der auch die letzte Ausgabe

wie gewohnt persönlich brachte,

hat gerade das Büro verlassen. »Wir

hatten in dem Moment alle drei feuchte

Augen«, gesteht Günter. »Es ist doch

sehr viel passiert in den vergangenen 23

Jahren.«

98 Wilde Kaiserin

99


Melanie Lanthaler

Bianca Sojer

»Die Ellmauer Zeitung/Wilder Kaiser

war wie ein drittes Kind für uns.«

Marlene und Günter Kohl,

Gründer der Ellmauer Zeitung/Wilder Kaiser

FIXSTARTER

Auf Seite fünf sind die neuesten Angebote

von Profi Tours zu finden. Auf

Seite sieben wirbt Intersport Winkler.

Fixplätze. Seit 23 Jahren. 137 Ausgaben

hindurch. »Wir haben äußerst

treue Kunden. So mancher ist seit der

ersten Ausgabe dabei und hat seinen

Stammplatz«, erzählt Marlene sichtlich

stolz. Der eine oder andere Inserent ist

außerhalb des Tals ansässig. Ansonsten

bleiben Marlene und Günter ihrem

Konzept treu. Redaktionelle Geschichten

gibt es ausschließlich aus den vier

Orten. »Wobei wir immer die Menschen

in den Vordergrund stellten.«

Das Highlight der Dezember-Ausgabe

2020 ist für die beiden daher auch die

Geschichte der Familie Leitner und ihrem

Weihnachten. »Diese Storys schätzen

unsere Leser«, so Marlene.

AUF GÜNTER FOLGT GÜNTHER

Im Büro ist es ruhig. So soll es auch bleiben,

die »Eltern« der Ellmauer Zeitung wollen

es zukünftig gemütlich angehen, sich auf

die Herausgabe des beliebten Gästemagazins

»Ellmau Holiday« konzentrieren. Auf

die Frage, was sie für ihre neu gewonnene

Freizeit planen, geht der Blick zur Wand.

Dort hängt eine ganz spezielle Landkarte.

Orte, an denen sie bereits mit ihrem VW-Bus

nächtigten, sind mit goldfarbenen Kugeln

markiert. In den kommenden Jahren sollen

viele weitere hinzukommen. »Die Zeitung

war wie ein drittes Kind für uns. Die Zusammenarbeit

mit unseren Redakteuren, das alles

wird uns fehlen. Der enorme Einsatz war

allerdings immer nur möglich, weil Marlene

mir den Rücken gestärkt hat. Wie sie Familie

und die Firma gemeistert hat, dafür bewundere

ich sie. Ein großer Dank geht auch an

unser gesamtes Team für dessen wertvollen

Einsatz sowie an unsere Kunden und Leser

für die jahrelange Treue«, so Günter. Die

Geschichte der Ellmauer Zeitung/Wilder

Kaiser geht zukünftig unter der Leitung von

Günther Fankhauser weiter. Zu dem bestehenden

Team stoßen die beiden Goingerinnen

Anita Smeykal für die Projektleitung und

Renate Sykes für den Anzeigenbereich.

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Wir bedanken uns bei unseren Kunden

und Geschäftspartnern für die

gute Zusammenarbeit und wünschen

ein gesundes neues Jahr.

Das Holz von der Rem

Ein ungenutzter Stall, eine leerstehende Rem und ein verwaistes Erdgeschoss sind der

Auslöser für einen großangelegten Umbau. Heidrun und Hubert Resch sowie dessen

Bruder stürzen sich gemeinsam in das Abenteuer Bauernhof neu. Das Grundkonzept:

Altes mit Neuem verbinden. Das Ziel: Die Vergangenheit soll weiterleben.

FOTO: GPHOTO/Thomas Eberharter

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»Der emotionalste Moment für meinen Bruder

und mich war sicher der Abriss des Stalls

und der Rem. Einen Teil des Hauses abzu-

reißen, in dem wir aufgewachsen sind, das

schmerzte. Gleichzeitig war da die Herausforderung

den Neubauteil so zu gestalten, dass

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der Stil erhalten bleibt. Trotz der großen

Fensterflächen, die wir für den Ausblick

unbedingt haben wollten. Es war eine

emotionsgeladene Gratwanderung.« Die

Besonderheit dieses Augenblicks und damit

auch dieses hinteren Gebäudeteils

ist unverkennbar zu spüren, als Hubert

Resch von dem Großprojekt »Wir bauen

unseren Hof um« zu erzählen beginnt.

Das traditionsreiche Bauernhaus »Bichl«

in Going erlebte einen umfassenden Umbau

und überrascht nun mit einem stylischen

Innenleben.

PLANUNG MIT SATTELDACH

Den Hof haben einst Huberts Eltern von

deren Eltern übernommen und 1965

neu aufgebaut. Bis zum Steinberghütte Tod von Huberts

Vater im Jahr 2000 wurde das Anwesen

bewirtschaftet. »Danach fehlten uns einfach

die Möglichkeiten, die Landwirtschaft als

Nebenerwerbsbauern weiterzuführen.« So

stand der Stall die vergangenen 20 Jahre leer,

während im vorderen Teil Hubert mit seiner

Familie in den beiden oberen Stockwerken

und seine Mutter im Erdgeschoss wohnte.

Was blieb, war die traditionelle Vermietung

an Urlauber. »Allerdings vermieteten wir nicht

wie früher Zimmer, wir kreierten damals ein

Apartment, damit die Mutter von Hubert noch

langjährige Stammgäste empfangen

konnte«, erzählt Heidrun Resch. Als

2018 Huberts Mama verstirbt, steht neben

der Scheune auch noch das gesamte

Untergeschoss des Hofs leer. »Das

war der Auslöser, für den Umbau. Im

Frühjahr 2019 starteten wir gemeinsam

mit meinem Bruder, der als Baumeister

mit seinem Team etliche Ideen hatte, in

eine intensive Planungsphase.« Was für

alle fest steht: Der Stil des Hauses muss

unbedingt bleiben. Vom Satteldach angefangen

bis hin zum Holz als Hauptbaustoff.

Im Inneren erfolgt dagegen

ein Komplettumbau und die Gestaltung

von Ferienwohnungen. »Wir wollten die

Vermietung nicht aufgeben, da es beim

Bichl doch eine Tradition ist.« Letztlich

ergibt eines das andere und echte Luxusapartments

entstehen.

VERBINDUNG IN

DIE VERGANGENHEIT

Küche, Tisch, Boden – Holz zieht sich

quer durch den gesamten Raum, die leinenfarbenen

Vorhänge nehmen die rustikal-ländliche

Linie auf, bis zum harmonischen

Stilbruch mit grauen Sesseln mit

geradliniger Formensprache sowie einer

stylischen Metallhängelampe. Die raumhohen

Fenster tragen ihr Übriges zum

modernen Touch bei. Im Schlafzimmer

wiederholt sich das Spiel. Eichenboden

und Altholz an der Wand treffen auf anthrazitfarbene

Vorhänge und ein Bett im

selben Ton. »Wir wollten mit dem Holz

die Natur ins Haus holen«, erklärt Heidrun,

die im Zuge des Umbaus mit ihrem

Mann vom ersten Stock des früheren

Wohnteils ins Erdgeschoss zog. Von vorne

blieb das Haus nahezu unverändert.

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»Das Größte ist für uns,

dass das Gesicht des

Hauses unverändert blieb.«

Heidrun und Hubert Resch,

Bichlhof Going

Hoagascht

Mit 80 geht das

Leben noch weiter

Er spielte Fußball in der ersten Kampfmannschaft,

leitete den Polizeiposten Kufstein, kam als Trainer

mit den Kufsteinern unter die 16 besten Mannschaften

Österreichs. Auf seine Fußballkarriere

folgten Tennis, Golf, die Jagdprüfung. Inzwischen

ist Walter Oberhauser 80 und kein bisschen leise.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Hausberger

Kontakt

Bichlhof Going

Familie Resch

Pramaweg 47

A-6353 Going a.W.K.

T +43 664 3944344

M resch-h@aon.at

W www.bichlhof-going.at

Tel. +43 5357 3495

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Immer noch haben die Fenster die typischen

Sprossen. »Sogar der ursprüngliche

Balkon blieb erhalten, er wurde lediglich

sandgestrahlt«, freut sich Hubert, der gemeinsam

mit Heidrun auch der Rem neues

Leben einhauchte, indem sie das Holz

der einstigen Scheune aufbereiteten und für

den Innenausbau wiederverwendeten. So

entstand daraus eine rustikale Vertäfelung.

»Damit die Vergangenheit und unsere Wurzeln

weiterleben.«

Wir bedanken uns

herzlich bei den

ausführenden Firmen.

»Ich bin Zwilling im Sternzeichen, die machen

immer so viel gleichzeitig«, bietet Walter Oberhauser

eine Erklärung für sein äußerst turbulentes

Leben. Mit 80 Jahren könnte der gebürtige

Kufsteiner eigentlich eine ruhige Kugel schieben,

doch er gibt lieber am Golfplatz Gas und das fast

täglich. Der »richtige Stadtler«, wie er sich nennt,

kam in der Kaiserbergstraße 31 in Kufstein auf

die Welt. Eine Hausgeburt. Er lernt Bürokaufmann,

spielt schon mit 17 in der 1. Kampfmannschaft.

Nach Absolvierung des Präsenzdiensts

besuchte Walter Oberhauser deshalb die Heeressportschule

in Wien. »Dafür musste ich mich

drei Jahre verpflichten. Doch ich merkte bald,

dass die Zukunft beim Bundesheer nicht meins

ist. Die einzige Möglichkeit auszutreten, war in

den Exekutivdienst zu wechseln und das nutzte

ich letztlich.« 1962 beginnt er seine Karriere bei

der Stadtpolizei Kufstein. Walter Oberhauser besucht

die Polizeigrundschule in Innsbruck und

106 Werbung

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später die Polizeifachschule in Wien, ohne

jedoch seine Fußballkarriere zu vernachlässigen.

Der Kufsteiner spielt in der zweiten

Liga, bis er schließlich mit 31 Jahren die

Trainerausbildung absolviert und gleich

darauf die erste Trainerstelle annimmt. Als

wäre das noch nicht genug, mischt er im

Vorstand des Gesamtsportclubs Kufstein

mit und bekommt mit seiner Frau Edith die

Söhne Peter und Gert. »Ohne Edith wäre

mein turbulentes Leben nicht möglich gewesen.«

SKILEHRER MIT 76

»Dass ich heute mit 80 noch so fit bin, liegt

meiner Meinung nach an meinem aktiven

Leben, das ist wie ein Jungbrunnen.« Der

Begriff »aktives Leben« ist dabei sichtlich

untertrieben. Beruflich, sportlich und privat

legt Walter Oberhauser Jahr für Jahr

eines drauf. Polizeipostenkommandant in

Kufstein. Unzählige Trainererfolge bis hin

in die 2. Division. Sportclub-Präsident. Mit

der Tiroler Fußballauswahl wird er österreichischer

Amateurmeister als Verbandstrainer.

Dementsprechend viele Ehrungen

erhält Walter Oberhauser im Laufe der

Jahre. Vom goldenen Ehrenzeichen des

Tiroler Fußballverbands bis zum Sportehrenzeichen

der Stadt Kufstein und des

Landes Tirol. »Viel habe ich nicht falsch gemacht,

aber ein Mensch, der keine Fehler

begeht, ist uninteressant und hat nichts erlebt«,

schmunzelt er. Mit der Einstellung ist

es nicht verwunderlich, dass er mit seiner

Pensionierung erst so richtig Gas gibt. »Oh

ja, da habe ich Golf spielen begonnen und

die Jagdprüfung absolviert.« So ganz nebenbei

erzählt er noch, dass er in seinem

Ruhestand zudem mit dem Skilehrern anfing.

Bis vor vier Jahren war er noch aktiv

auf der Piste.

DIE SACHE MIT DEM ÜBERHOLEN

»So aktiv und sportlich wie früher bin ich

heute natürlich nicht mehr. Zurückblicken

und dich mit früher zu vergleichen,

endet fast immer negativ, das hat keinen

Sinn.« Und jammern ist auch nicht Walter

Oberhausers Naturell, ganz im Gegenteil,

er stürzt sich einfach auf die Aktivitäten,

die er noch schafft. »Doch ich übertreibe

nichts, höre auf meinen Körper. Heute zumindest.

Ich weiß allerdings noch genau,

»Aktivität ist ein Jungbrunnen,

das weiß ich

aus eigener Erfahrung.«

Walter Oberhauser,

Kufstein

wie mich beim Berggehen auf einmal

andere überholten.« Ein verschmitztes Lachen.

Ein Augenzwinkern. »Herrgott Sakra

- hab ich da schon oft gedacht und gleich

nach einer Ausrede gesucht, wieso ich

nicht so schnell bin. Inzwischen bin ich darüber

hinweg und kann damit umgehen.«

Das Nachmittagsprogramm für den heutigen

Tag steht jedenfalls schon fest: Der

Ellmauer Golfplatz wartet auf ihn.

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108 Wilde Kaiserin

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Motoren , Autos und Lack

Als Georg Pletzer in den 60ern seine Kfz-Werkstatt gründet, gibt es gerade einmal acht Autos

in Going. Deshalb spezialisiert sich der leidenschaftliche Mechaniker anfangs auf Motorräder,

als er sich seinen Traum vom eigenen Unternehmen erfüllt. Der Grundstein für Auto Pletzer.

l. v. Gründer Georg Pletzer, r. v. Inhaber Werner Pletzer mit Mitarbeitern

Kfz-Mechanik

Kfz-Lackiererei

Auto Pletzer heute

Gründung in den 60er-Jahren

»Es war ein harter Anfang in den 60er-Jahren.

In der heutigen Küche, die gerade mal

15 m² groß ist, habe ich Motormäher, Motorräder

repariert. Autos waren noch eine

echte Rarität. Gerade einmal acht stolze

Autobesitzer gab es zu der Zeit in Going.

Als die Wirtschaft zu wachsen begann,

ging es jedoch schnell steil bergauf. Vor allem

als wir die Vertretung der englischen

Marke British Leyland mit dem MINI und

dem MG, einem Sportwagen für kleines

Geld, übernahmen«, erzählt Georg

Pletzer, Gründer des Unternehmens

Autohaus Pletzer. Inzwischen hat sich

einiges verändert. Sein Sohn Werner

Pletzer ist seit knapp 30 Jahren Firmeninhaber

und wie er es von seinem Vater gelernt

hat, erweiterte er die KFZ-Werkstätte

über die Jahre hinweg sehr behutsam und

in kleinen Schritten. Die Leidenschaft für

Autos wurde eindeutig weitervererbt. »Ich

war schon als Kind immer in der Werkstatt

unterwegs, sehr zum Leidwesen der

Mechaniker«, lacht Werner Pletzer. Heute

ist das Autohaus Pletzer mit eigener

Lackiererei / Spenglerei und einer separaten

KFZ Mechanik-Abteilung am Markt

sehr gut positioniert.

MOBIL BLEIBEN

VW Polos und zwei VW ID3 sorgen für die

Mobilität der Kunden. Der E-Newcomer

von VW verstärkt seit kurzem die Leihfahrzeugflotte

der Autowerkstatt. »Mit unseren

VW ID3 signalisieren wir unseren Kunden,

dass wir absolut am Puls der Zeit sind und

uns mit der neuesten Technik befassen«,

erläutert Werner Pletzer. Service und Reparatur

werden seit jeher für alle Marken

angeboten. »Wir arbeiten nach Hersteller-

vorschriften, sind bei den Autoherstellern

als Servicebetrieb registriert. Damit bleibt

die Herstellergarantie erhalten. Ein Punkt,

der für unsere Kunden von großer Bedeutung

ist. Zudem sind wir Vertragspartner

etlicher Versicherungen, wodurch sich bei

Kaskoschäden der Selbstbehalt vermindert.

Als Autohaus können wir natürlich

auch jedes Wunschauto organisieren und

zwar zum Bestpreis«, so Werner Pletzer.

Kontakt

Autohaus Pletzer

Innsbruckerstraße 10

A-6353 Going am Wilden Kaiser

T +43 (0)5358 3600

M info@autopletzer.at

W www.autopletzer.at

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Ausʼn Leben

Hochzeit quer

durch Söll

»Unsere Hochzeit war eine große Party

quer durch unsere Söller Lieblingslokale.«

Markus Feyersinger & Frank Golubsky

Seit zwei Jahren ist die gleichgeschlechtliche Ehe auch in Österreich möglich.

Knapp 1.000 gleichgeschlechtliche Paare nutzen diese Möglichkeit 2019. Auch

für den Söller Markus Feyersinger und Frank Golubsky war 2019 ein besonderes

Jahr, das Jahr ihrer Verlobung. 2020 gaben sich die beiden nun das Ja-Wort.

Die folgende Party führte sie quer durch Söll. Im Gepäck: Tränen, heiße

Rhythmen, Regenbogenfarben und ein etwas ungewöhnlicher Schlafplatz.

»Zwischen uns sind 20 Jahre Altersunterschied.

Wir sind beide etwas verrückt.

Frank lebt nach dem Motto, das wird

schon, ich bin dagegen super organisiert,

schon fast überperfekt. Ich bin am liebsten

ewig unterwegs und mach Party, Frank

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto

geht lieber ins Bett«, startet Markus Feyersinger

bestens gelaunt die Kurzvorstellung

von seinem Mann Frank Golubsky und sich.

Am 22. August gab sich das ungleiche Paar

das Ja-Wort. Der Höhepunkt einer Beziehung,

deren Anfang eigentlich unmöglich

war. »Es war am 11. Jänner 2018. Ich war

wieder einmal mit meinen Freundinnen aus

und kam gegen drei Uhr früh nach Hause«,

beginnt Markus zu erzählen. »Keine Ahnung

wieso, aber ich bin noch einmal ins

Internet eingestiegen und habe mich durch

den Chat eines Partnerforums geklickt.

Und da schien Frank plötzlich auf, obwohl

das eigentlich gar nicht möglich ist. Der

Radius für die Partnersuche ist ohne kostenpflichtiges

Abo sehr beschränkt. Frank

wohnt jedoch in Bad Tölz, weit außerhalb

dieses Radius.« Für die beiden ist es heute

noch ein Rätsel. Als es Markus am Tag danach

nämlich noch einmal ausprobiert, ist

die weiteste Entfernung, die ihm angezeigt

wird, Schwaz. Zu dem Zeitpunkt hatten die

beiden aber schon längst ihre Telefonnummern

ausgetauscht. Zum Glück.

ANTRAG STATT DORFFEST

Es ist der 12. Jänner. Ein Tag nach dem

rätselhaften Chat. Markus steht auf dem

Dach und sticht den meterhoch liegenden

Schnee ab. »Da klingelte auf einmal mein

Handy und Frank sagte mir, dass er wie

gestern ausgemacht heute kommt. Ich war

vollkommen baff, das hätte ich nie gedacht.

Ja und als er vor mir stand, hat es einfach

nur klick gemacht.« Nach eineinhalb Jahren

Fernbeziehung folgt am 10. August 2019

der Heiratsantrag von Frank. »Eigentlich

wollten wir an dem Tag zum Söller Dorf-

112

Wilde Kaiserin 113


fest, ich hatte schon alles mit meinen

Freundinnen ausgemacht und dann sagte

Frank einfach, er kann wegen der Arbeit

nicht kommen. Dafür sollte ich zu

ihm nach Deutschland fahren. Mensch

war ich sauer. Und als ich die Tür öffnete,

kannte ich mich gar nicht mehr aus. Alles

war dunkel. Herzen und Rosenblätter

lagen am Boden. Dazwischen brannten

Teelichter.« »Ich hab immer gesagt ich

bin Junggeselle und bleibe es, ich heirate

nie im Leben. Tja und dann kam Markus«,

erzählt Frank, der sogar ganz offiziell bei

Markus' Eltern um dessen Hand anhielt.

SCHÜTZEN

SIE SICH!

UNGEWÖHNLICHES BETT

Das Regenbogenarmband, das sie anstelle

der klassischen Hochzeitsanstecker

wählten, trägt Markus immer noch. Auch

die Erinnerungen an die Partyhochzeit

sind noch äußerst lebendig. »Nach dem

Standesamt ging es erst einmal ins Weinatelier

Agnes. Uns war von Anfang an

klar, dass unsere Feier eine zweitägige

Party wird.« Nach der ersten kulinarischen

Stärkung fährt die Hochzeitsgesellschaft

auf die Tanzbodenalm, wo die beiden

ein zweites Mal »Ja« zueinander sagen.

»Unsere Ankunft war sowas von kitschigschön.

Die Musiker spielten: »Wenn ich

einmal Hochzeit mach, dann immer nur

mit dir.« Bei »Weilst ein Herz hast wie ein

Bergwerk« zum Beginn der Freien Trauung

fließen so richtig die Tränen.

In dem blau-grün-weißen Dekomeer

feiert die Gesellschaft bis tief in die

Nacht, die für Markus letztlich recht hart

und kühl endet. »Frank hat so laut geschnarcht,

dass ich auf den Balkon ausgewandert

bin und dort am Holzboden

schlief«, lacht er. Der Feierlaune tut dies

keinen Abbruch und so geht die Party

am nächsten Tag im Vidum bis zur Sperrstunde

weiter.

Kitzbüheler Str. 33 | Reith b. Kitzbühel | Tel: +43 (0)5356 63012

114 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 115


Insa Landl

Luftiger

Berufstraum

Seit 15 Jahren reist Christina um die Welt. Als Stewardess

für private Flugunternehmen hat sie meist nur eine Handvoll

Gäste mit an Bord, darunter durchaus bekannte Gesichter.

Ihre Flugdestinationen lesen sich mitunter wie ein

Auszug aus einem Katalog für Traumurlaube. Ein Flug vor

acht Jahren endete jedoch alles andere als traumhaft.

Starke

Partner

starke Standorte

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Simon Lanzinger

Kurz vor Weihnachten war Christina noch

in Dubai. Ein kurzfristiger Einsatz, der ihr

unerwartet noch ein paar warme Tage bescherte.

»Das ist wohl das Spezielle an meinem

Job. Ich habe einen Einsatzplan, das

heißt, ich teile mir die Arbeitstage mit einer

Kollegin zu Jahresbeginn auf. Wenn ich an

einem meiner Arbeitstage gebraucht werde,

bekomme ich einen Anruf und los geht

es.« »Los geht’s« heißt im Fall von Christina

ab in den Privatflieger »ihrer« chilenischen

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Wald 31/8 | 6306 Söll | Tel. +43 5333 20380

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116 Wilde Kaiserin

117


Wir begleiten Sie

Familie. Die gebürtige Reitherin, die jetzt

in Kirchberg wohnt, ist als Angestellte einer

deutschen Privatfluglinie speziell für

eine Familie zuständig und kommt dabei

ziemlich in der Welt herum. »Im vergangenen

Winter ging es zuerst nach Miami,

dann für fast drei Wochen nach Chile.

Am 19. Dezember war ich pünktlich zum

Weihnachtsfest zu Hause, bevor ich am

27. Dezember wieder nach Chile aufbrach.

Für mich ist das schlicht und einfach

ein Traumjob, auf den ich nur durch

ein Kette von Zufällen kam.«

AUTOFAHRT INS GLÜCK

Nach der Tourismusschule startet Christina

in München als Marketingassistentin in die

Berufswelt. Doch sie fühlt sich in dem Unternehmen

nicht wohl, ein Zustand, der sie

in den Flughimmel katapultierte. »Ich buchte

für den Leiter der Marketingagentur gerade

einen Flug, als eine Annonce aufpoppte:

AUA sucht Stewardessen«, erzählt Christina,

die sich spontan bewarb und prompt

eine Anstellung bekam. Nach einem Jahr

in Wien flieht sie aus der Großstadt zurück

nach Tirol und startet ihre Fluglaufbahn bei

Tyrolian. »Ich flog gerne, gleichzeitig spürte

ich nach drei Jahren, dass ich noch nicht

ganz dort angekommen bin, wo ich hingehöre.

Und wie auf Bestellung ereignete sich

der nächste Zufall.« Da Christina kein Auto

hat, fährt sie des Öfteren per Anhalter. So

auch 2007. Eine ehemalige Schulkollegin

ihrer Schwester nimmt sie mit und erzählt

ihr von der österreichischen Privatfluglinie

Vistajet. Eine Information, die Christina am

Schopf ergreift. Sie bewirbt sich und wechselt

in die Privatflugwelt.

16 JAHRE HAFT

»Ich war bei mehreren Privatfluglinien

angestellt. Bei einer finnischen Linie war

ich für den russischen Energieminister zuständig.

Ein Flug aus dieser Zeit, den ich

nie vergessen werde, führte mich von der

durch Täler

zum Gipfel

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118 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 119


Dekothek

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DEKOTHEK

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Marken, bis hin zu

hochwertigen Utensilien

für die Küche.

In der Dekothek werden

Schneeschuhwandern, Skitouren gehen, Zipfelbob

fahren. Wandern. Sommer wie Winter

alle fündig, die die

schönen Dinge rund um

zieht es Christina in die Berge. Ihr absoluter Lieblingsort

ist die Hornköpflhütte. »Kapstadt ist toll

Küche, Tisch, Deko und

Lifestyle schätzen.

und Queenstown in Neuseeland, aber das ist

Mongolei zurück in die russische Hauptstadt.«

Mit an Bord: Wladimir Putin. »Mein

nach 15 Jahren genießt Christina noch ihren

kein Vergleich zur Wilde Kaiser Region.« Selbst

Die Dekothek ist

der Concept Store

Adrenalinpegel war die gesamte Zeit am

Beruf, der sie um die Welt bringt und ihr auch

mit dem besonderen

oberen Level. Allerdings nicht wegen Putin,

kulinarische Abwechslung bietet. »In Russland

Einkaufserlebnis in der

sondern wegen der Gefahr eines Anschlags,

war ich vom fetten Essen erst gar nicht begeistert,

doch nach einigen Monaten habe ich es ge-

Region.

die mit dessen Anwesenheit an Bord einhergeht.«

Der russische Präsident bleibt nicht

ihr einziger bekannter Fluggast. »Ich bin

inte-ressanterweise mit sehr vielen Politikern

unterwegs gewesen, was ich spannend finde,

da mich Politik sehr interessiert. Auch

Mitglieder aus allen asiatischen Königshäusern

hatte ich schon an Bord. Promis sind bei

mir eher eine Seltenheit. Allerdings flog ich

einmal mit Ryan Reynolds und seiner Familie

von Rom nach London.« Ihr wohl schrägstes

Erlebnis ereignet sich in Venezuela, als ihnen

Dealer Säcke voll Drogen in den Privatjet

werfen und sie zum Abfliegen zwingen. »Wir

informierten zwar in der Luft die Behörden,

doch als wir am vereinbarten Flughafen

landeten, wurden der Pilot, der Copilot

und ich verhaftet. Wir kamen ins Gefängnis

und wurden sogar zu 16 Jahren Haft

verurteilt.« Christinas einziges Glück, die

deutsche Botschaft wird aktiv und holt

die drei nach zwei Monaten Gefängnis

wieder zurück in die Freiheit. »Es war

die wohl absurdeste Zeit meines Lebens,

aber meine wundervolle Familie hat einmal

mehr bewiesen, wie sehr ich mich

auf sie verlassen kann. Zurück bleibt aus

dieser Zeit nur ein Gefühl der Dankbarkeit

und Stolz auf meine Familie.«

liebt. Geröstete Hühnerleber eingerollt in einem

dünnen Crepe, paniert, frittiert und mit Sauerrahm

serviert, einfach perfekt.« In Norwegen

genießt sie Rentierfleisch, in Belgien schwört sie

auf das Bier. »Wobei es das beste Bier mit dem

Huberbier bei uns gibt«, ergänzt Christina. Sie

muss es wissen, immerhin war sie mit 17 Jahren

Bierkönigin, wie sie amüsiert erzählt. In Hongkong

schwört sie auf die Bars und Sardinien ist

weitaus mehr eine Reise wert als Bora Bora, das

sie einfach nur langweilig findet. Wohin es als

Nächstes geht, ist noch offen. Eines steht jedoch

fest, vom Fliegen und den Reisen um die Welt

hat Christina noch lange nicht genug.

QR Code scannen,

um zu unserem Sortiment zu gleangen

120 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 121

Wir freuen uns auf deinen Besuch!


»Wir liefern keine

Köche, jedoch das

benötigte Endprodukt.«

Stefan Oberdacher & Georg Foidl,

Geschäftsführer und Gründer von Matty

Vielen Dank an die

ausführenden Firmen.

Foto: Florian Lechner

Küchenpioniere auf 1000 m²

Kreativ treten Stefan Oberdacher & Georg Foidl dem Köchemangel in der Hotellerie entgegen und gründeten

dafür Matty – Menus are transported to you. Die modernste Großküche Österreichs in Buch bei Jenbach.

Ein einzigartiges Pionierprojekt als hochwertige, kochende Unterstützung für 3-, 4- und 5-Sterne Häuser. Die

größte Herausforderung dabei: Effizienz auf knapp 1000-Küchenquadratmetern.

Das Konzept ist simpl. Stefan Oberdacher

& Georg Foidl produzieren gemeinsam

mit ihren zehn Mitarbeitern, allesamt gelernte

Köche, hochwertige Menüs, die

von der Hotellerie bestellt werden können.

Die Umsetzung dieser einzigartigen

Idee, um die Hoteliers und deren Küchenpersonal

zu unterstützen, führte zur modernsten

und größten Großküche Österreichs.

Auf sagenhaften knapp 1000 m²

werden an vier Kochplätzen jeweils Vorspeise,

Hauptspeise, Beilagen, Desserts

produziert. Ein weiterer Kochplatz steht

als Probierküche zur Verfügung. Wobei

man einen sonst für Küchen charakteristischen

Herd hier vergeblich sucht. »Wir

setzen auf Kombidämpfer, die für große

Mengen ideal sind und rund 90 Prozent

der Dinge abdecken, die beim Kochvor-

gang benötigt werden. Vom Anbraten bis

zum Dünsten. Es gibt kaum ein Gericht,

das nicht in einem derartigen Profigerät

gekocht werden kann«, erklärt Stefan

Oberdacher. Mobile Induktionskochplatten

stehen zudem bei Bedarf zur Verfügung.

Durch die mobilen Varianten wird

Flexibilität ermöglicht und Platz gespart.

ENTKERNTES GEBÄUDE

ZUM NEUSTART

»Die größte Herausforderung bei der Planung

war, eine Effizienz für diese andere

Kochsituation zu schaffen. Zum einen sind

da die großen Mengen, zum anderen der

etwas andere Ablauf. Normalerweise wird

gekocht, angerichtet und serviert. Bei uns

findet nur der Produktionsablauf statt. Das

fertige bzw. halbfertige Essen wird gekühlt

und dann zu unseren Kunden transportiert«,

so Georg Foidl. Bei der Küchenplanung

stand Funktionalität an erster Stelle,

wie die beiden Unternehmensgründer

und Köche erläutern. »Wir haben zuerst

unser Praxiswissen auf Papier gebracht,

einen ersten Plan erstellt, bevor wir uns

an die einzelnen Professionisten wandten

und einem Küchenplaner den letzten

Schliff überließen. Der Ablauf von der

Chargierung bis zur Kommissionierung

ist entscheidend. Der rote Faden muss

perfekt passen, damit sich unsere Köche

auf die Zubereitung der hochwertigen

Menüs konzentrieren können«, so Stefan

Oberdacher. Zur optimalen Gestaltung

wurde das gesamte Produktionsgebäude

in Buch bei Jenbach ausgehöhlt. Keine

Leitung ist mehr dort, wo sie zuvor war.

Alle Zwischenwände wurden entfernt, ein

Industrieboden eingegossen. Ein Großprojekt,

das von August bis Dezember 2020

umgesetzt wurde. Zu den zum Start zehn

Mitarbeitern, sollen im Endausbau bis zu

15 weitere stoßen.

Kontakt

Matty GmbH

Amerling 134a

A-6233 Kramsach

T +43 676 58 00 150

M office@matty.at

W www.matty.at

Foto: GPHOTO / Thomas Eberharter

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Cum Laude feiert 10 Jahre

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Wie sind Sie mit der Krise und dem Lockdown

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Einzelhandelskaufmann. Eltern. Dort machte Dort machte ich auch ich auch meine Daneben meine Lehre Lehre investierte

als Einzelhandelskaufmann. ich als begeisterter Daneben Fußballer inves-

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interessierte komplette meine komplette Freizeit mich in Freizeit aber diesen auch in Sport, diesen immer interessierte

interessierte den mich Immobilienmarkt.

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von der Freiheit wahrgewordene und Zufriedenheit Traum –

für von uns Freiheit und unsere und Zufriedenheit Kunden. –

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ich daraus deutet, zumindest gelernt dann etwas habe und daraus bin ich daran zumindest gelernt gewachsen. und etwas bin

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Ausʼn Leben

Illusion zwischen

Lolli und Ananas

Schon als Kind greift die Söllerin Sarah Kogler mit Begeisterung zu Pinsel

und Farben. Ihre Werke fallen auf, damals wie heute. Es ist das Ergebnis

ihrer Liebe zur Perfektion und Illusion, die sie während ihrer Schulzeit noch

weiter ausbaute und die allen voran in ihren beiden Lieblingsbildern

sichtbar wird.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

Der Lolli ist in Cellophan verpackt. Rot,

gelb, grün, blau. Die bunte Süßigkeit zieht

die Blicke auf sich. Fast kann man das Rascheln

der Kunststoffverpackung hören.

Allerdings nur fast, denn der Lolli existiert

nur auf der Leinwand, genauso wie das

Cellophan, das sich beim Betrachten von

der Leinwand abzuheben scheint. Gemalte

Kunst. Es ist nicht das einzige ihrer

Bilder, das Realität und Illusion zum Verschmelzen

bringt. Der Lolli ist eines ihrer

beiden Lieblingsbilder.

FARBENREICHE ZUKUNFTSBLICKE

»Das Bild ist noch aus meiner Zeit in der

HTL Bau und Design. Es ging um Illusionsmalerei.

Wir sollten etwas zeichnen, das

wie echt wirkt. Ich wusste sofort, dass

mein Bild farbenfroh wird. Etwas, bei dem

die Leute beim Vorbeigehen stehen bleiben

und sagen 'Wow, wie real!'. Dazu ist

mir recht schnell der Lolli eingefallen«, erzählt

Sarah Kogler. Die Liebe zum Malen

zeigt sich bei der Söllerin schon sehr früh.

Schon im Kindesalter zeigt sich ihr Talent,

fällt ihre Leidenschaft für Stifte, Farben

und Pinsel auf. »Ich habe immer sehr detailreich

gezeichnet. Ganz viele magische

Dinge. Viele Prinzessinnen mit allem was

dazu gehört. Dabei habe ich unglaublich

viele Farben eingesetzt, das war mir

immer schon sehr wichtig.« Ihr Können

kommt nicht von ungefähr, liegt das Malen

doch in ihrer Familie. Sowohl ihre

Mama als auch deren Schwester zeichnen

mit großem Enthusiasmus. Für Sarah war

schnell klar, dass sie auch beruflich kreativ

und gestalterisch arbeiten möchte. »Vor

allem, da mich in der Hauptschule meine

Freunde und auch die Lehrer bestätigt

haben, mir immer wieder sagten, dass ich

recht gut bin.« Sarah entscheidet sich für

den Zweig angewandte Malerei der HTL

Bau und Design in Innsbruck. »Dort habe

ich wirklich irrsinnig viel gelernt. Vor allem

bei den einzelnen Aufgaben, die wir gestellt

bekamen. Etwa die mit der Illusionsmalerei,

woraus mein Lolli entstand.«

30 STUNDEN UND DIE ANANAS

Kräftig strecken sich die grünen Blätter

des Ananasschopfs nach oben. Die feinen

Adern der Blätter sind erkennbar. Auf der

Frucht selbst sind helle Lichtpunkte zu erkennen,

als würde sie von einer Lichtquelle

angestrahlt. Jedes Detail stimmt. Die

Ananas auf der Leinwand fasziniert, umso

länger man darauf blickt. Fast ist man als

128 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 129


Fleisch Ess Lust

Betrachter versucht, an ein Foto zu denken.

Rund 30 Arbeitsstunden stecken

darin, wie sie schätzt. »Während meiner

Schulzeit sind wirklich besondere Bilder

entstanden, dich ich auch nicht weggebe.

Ganz anders ist es bei den Bildern, die ich

jetzt male. Ich gebe sie gern weiter, auch

wenn jedes Mal ein Stück von mir mit der

Kunst mitgeht. Aber die Freude zu sehen,

die andere damit haben, ist einmalig.« Ihre

kreative Ader kann Sarah inzwischen als

Illustratorin und Grafikdesignerin in einer

Werbe- und Kreativagentur ausleben.

Daneben genießt sie es, in ihrer Freizeit

zu malen. Ihr letztes Werk, ein Hochzeitsportrait

auf einer Holzscheibe. Sie liebt

Herausforderungen und stellte sich dieser

auch, als sie eine Freundin um die Vorlage

für ein Tattoo bittet. Es sollte nicht die

letzte Bitte dieser Art bleiben.

Bromberg 35a · 6306 Söll · Tel. +43 5358-43150

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130 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 131


»So richtig ins Detail gehen zu

können, das fasziniert mich.«

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13 BIS 18 15

UHR

15 UHR

Sarah Kogler, Söll

LEBENSWEG MIT MOUNT EVEREST

»Einmal wollte eine Frau ein Tattoo mit

dem Pfotenabdruck ihres Hundes, in einer

Uhr mit Flügeln, kombiniert mit Kompasskoordinaten.

Mir zu überlegen, wie ich

das umsetzen könnte, das reizt mich.« So

werden bei einer anderen Tattoovorlage

die Koordinaten des Mount Everests und

des Marianengrabens, des höchsten sowie

tiefsten Punktes der Erde, zum Symbol

für die Ups und Downs im Leben. »Es ist

schon eine Ehre, ein Tattoo designen zu

dürfen, da es ja für die Ewigkeit ist, wenn

sie es sich dann stechen lassen.« Wohin

ihre künstlerische Reise sie führt, weiß Sarah

noch nicht, dafür hat sie eine sehr spezielle

Idee, die sie bald einmal umsetzen

möchte. »Ich will einmal etwas malen, das

zum Nachdenken anregt, etwas das nicht

einfach nur schön ist. Es soll sich um ein

aktuelles Thema drehen. Was es genau

wird oder worum es geht, ist noch offen.«

GAST

*

freundlich

132 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 133


Rezept gesucht

Alte Klassiker, neue Interpretationen, das traditionsreiche

Familiengericht, eigene Kreationen. SPAR und das Team der

Wilden Kaiserin sind auf der Suche nach den Lieblingsrezepten

der Leser. Die besten Rezepte werden mit einem

50-Euro-SPAR-Gutschein belohnt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfoto

Orangenhuhn

im Reindl

90

4 Hühnerkeulen

2 EL Orangenmarmelade

1 gr. Zwiebel

3 - 4 Karotten

500 g Kartoffeln

2 EL Olivenöl

1 Orange

500 ml Suppe

Rosmarin und Thymianzweige

4 EL Tomatenmark

Salz und Pfeffer

4

Rezept von

Franziska Gatt

Schnelles

Thai -Hühnchencurry

1 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

1/2 - 1 Tl Salz

Olivenöl

50 - 100 g rote

Thai-Currypaste

200 g Kokosmilch

200 ml Wasser

400 g Kartoffeln

(mehlig kochend) in

mundgerechten Stückchen

100 g Karotten in mundgerechten

Stückchen

600 g Hähnchenbrustfilet ohne

Haut in Würfeln

150 g Erbsen

1. Zwiebel und Knoblauchzehe hacken und mit Currypaste

in Olivenöl anrösten.

2. Kokosmilch, Wasser, Kartoffeln und Möhren zugeben

und garen.

3. Brustfilet kurz anbraten.

4. Erbsen vor Fertigstellung kurz mitkochen.

5. Beilage: Reis

Tirol hat bei der Vergabe der Hauben auch 2020

wieder groß aufgezeigt. Etliche der kulinarischen

Auszeichnungen gingen dabei einmal mehr in die

Wilde-Kaiser-Region. Doch nicht nur die Gastronomie

weiß, wie man den Kochlöffel schwingt. Ob echtes

Tiroler Schmankerl oder Genüsse aus fernen Ländern,

in der Wilde-Kaiser-Region wird auch zu Hause leidenschaftlich

gern gekocht. Gemeinsam mit SPAR,

wollen wir, das Team der Wilden Kaiserin, nun die

besten Rezepte entdecken. In unserer neuen Serie

»Leserrezepte« veröffentlichen wir Ihre persönlichen

Kulinarik-Favoriten. Senden Sie uns Ihr Lieblingsrezept,

ein Foto des Gerichts und ein Foto von Ihnen selbst. In

jeder Ausgabe werden sechs Genusstipps veröffentlicht.

Als Dankeschön erhalten alle, deren Rezept

veröffentlicht wurde, einen SPAR-Gutschein im Wert

von 50 Euro. Also, kochen, fotografieren und an uns

senden. Wir drücken Ihnen die Daumen und wünschen

unseren Lesern viel Spaß beim Nachkochen

und Genießen. Mahlzeit.

Senden Sie Ihr Lieblingsrezept samt Fotos an:

redaktion@wildekaiserin.tirol

1. Die Hühnerkeulen mit Orangenmarmelade einstreichen.

Zwiebel halbieren, Karotten schneiden, Kartoffeln

vierteln und die Orange in Scheiben schneiden.

2. Die Keulen mit Öl im Reindl anbraten, dann das Gemüse

und die Kräuter dazugeben.

3. Die Gemüsesuppe aufkochen und das Tomatenmark

dazugeben. Die Suppenmischung über dem Huhn und

Gemüse verteilen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

4. Bei 175°C Heißluft ca. 60 min braten. Nach 30 min die

Orangenscheiben dazugeben.

Leserrezepte

der

Rezept von

Monika Oberleitner

In Kooperation mit:

134 Wilde Kaiserin

135

4

20

€ 50,-


LESER-

REZEPTE

Wir suchen

die besten

Leserrezepte

Jetzt dein Lieblingsrezept einsenden und 50€

kassieren. Die besten Rezepte werden

in der nächsten Ausgabe abgedruckt.

Honig -Sesam -

Hähnchen mit Reis

4 Hähnchenbrustfilets

6 Esslöffel Sojasauce

2 Esslöffel Weißwein

1 Esslöffel Sesamöl

2 Teelöffel Zucker

3 Esslöffel

Speisestärke

6 Esslöffel Mehl

1 Teelöffel Salz

1. Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden.

2. In einer Schüssel 2 Esslöffel Sojasauce, Weißwein, Sesamöl

und Zucker vermischen. Die Hähnchenstücke mit der

Marinade vermengen und abgedeckt für 2 Stunden im

Kühlschrank ziehen lassen.

3. In einer weiteren Schüssel Speisestärke mit Mehl, Salz und

Pfeffer vermischen. Hähnchenfleisch aus der Marinade

nehmen und in der Mehl-Mischung wälzen.

4. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Hähnchenstücke

goldbraun braten. Danach aus der Pfanne nehmen und auf

einem Stück Küchenpapier abtropfen lassen.

5. In einem mittleren Topf den Honig zusammen mit Sweet-

Chili-Sauce, Ketchup, Austernsauce, Wasser sowie der

restlichen Sojasauce zum Kochen bringen. Anschließend

Hitze reduzieren und für 10 Minuten leicht köcheln lassen,

bis die Sauce dickflüssiger wird.

6. Sesamkörner für 2 Minuten in einer Pfanne rösten. Honig-

Sauce mit den gebratenen Hähnchenstücken vermischen

und mit Sesam bestreuen.

7. Reis bissfest kochen

30

4

Rezept von

Sabine Schallar

1 Teelöffel Pfeffer

3 Esslöffel Pflanzenöl

2 Esslöffel Honig

2 Esslöffel Austernsauce

2 Esslöffel Sweet-Chili-

Sauce

4 Esslöffel Ketchup

120 ml Wasser

1 Handvoll Sesamkörner

Hascheehörnchen

1 Stk. Zwiebel

3 EL Öl

0,5 Liter Wasser

400 g Faschiertes

1 Stk. Suppenwürfel

1 Stk. Knoblauchzehe

1 TL Majoran, getrocknet

1 Prise Salz, Pfeffer

300 g Hörnchennudeln

1. Zwiebel klein schneiden und in Öl goldgelb rösten.

2. Faschiertes zugeben und mitrösten, bis es gar ist.

3. Mit Wasser aufgießen, Suppenwürfel einbröseln und

den gepressten Knoblauch dazugeben. Weiters mit Salz,

Pfeffer und Majoran köcheln lassen, öfters umrühren, bis

der Saft bis zur Hälfte einreduziert ist.

4. Die Hörnchen in Salzwasser weich kochen, abseihen

und zum Faschierten geben. Eventuell nochmal würzen.

5. Dazu passt grüner Salat.

4

30

Rezept von

Sandra Fally

Leserrezepte

der

In Kooperation mit:

136 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 137

€ 50,-


FOTO: GPHOTO / Martin Guggenberger

Musikalische Atmosphäre

Musik beeinflusst unser Gehirn, löst Emotionen aus. Mehr noch: Musik trägt

einen wesentlichen Teil zum Erleben eines Raumes bei und ist damit ein oft

unterschätztes Designelement. Vor allem für die Hotellerie und Gastronomie

eröffnet Musik ein Spielfeld mit schier unendlichen Möglichkeiten.

FOTO: BOSE

Ein Krimi ohne Musik ist nur halb so spannend,

eine Verfolgungsjagd ohne Ton

lässt den Puls kaum nach oben schnellen.

Genauso verstört eine Liebesszene

untermalt von Heavy-Metal-Klängen

eher, als dass sie emotionale Gefühle

beim Betrachter auslöst. »Die Wirkung

von Klängen erfolgt oft unbemerkt, vor

allem wenn es sich um Hintergrundmusik

handelt. Nichtsdestotrotz hat sie einen

großen Einfluss auf uns, lässt uns etwa

Räume unterschiedlich erleben«, so Musikexperte

Christoph Reiter von Deziwell,

dem Wörgler Unternehmen rund um

Multimedia-Planung und Installation. Innerhalb

von Sekunden entsteht mit den

richtigen Klängen ein Wohlfühlambiente,

kann Musik den Stil eines Hotels oder

Restaurants untermalen. Ein Stilmittel,

das im Hotel- und Gastronomiebereich

immer öfter Anwendung findet. »Dabei

ist auch das Klangerlebnis entscheidend.

Der einfach an die Decke geschraubte

Lautsprecher ist mitunter nicht nur eine

Fehlinvestition, vielmehr kann er sich

negativ auswirken. Wohl jeder kennt

diese Situation: Während die Musik an

einem Tisch zu stark in den Vordergrund

tritt, ist sie drei Tische weiter nicht mehr

wahrnehmbar.« Dabei vermittelt nur ein

durchgängiges Klangerlebnis Qualität.

Vor allem in Bereichen, in denen sich der

Gast bewegt, wie etwa vom Eingang zur

Rezeption, ist Fachwissen gefragt.

ES WERDE LICHT

»Die Möglichkeiten rund um den Einsatz

von Musik sind schier grenzenlos.

Von der Frühstücksbeschallung, die sich

automatisch einschaltet, bis hin zur Verwandlung

eines Raums in eine Partyzone

mit einem Knopfdruck. Eine vorausgehende

detaillierte Planung mitsamt Ermittlung

der Anforderungen sowie eine

kundenfreundliche Bedienung der Anlage

sind das A und O«, erklärt Christoph

Reiter, der sich mit seinem Team

auch um die optimale Musikauswahl für

seine Kunden kümmert. Neben Musik

trägt Licht einen entscheidenden Anteil

zum Raumerlebnis bei. »Schon einzelne

Highlights verändern das Ambiente.

Eine andere Lichtsituation genügt, um

einen Frühstücksbereich in eine perfekte

Abendlocation zu verwandeln. Das Zusammenspiel

zwischen Musik und Licht

muss optimal harmonieren, weshalb wir

uns neben dem Sound auch auf die Gestaltung

besonderer Lichtmomente spezialisiert

haben. Im Grunde gilt: Mit dem

richtigen Einsatz von Licht und Sound erweckt

man Räume zum Leben.

Kontakt

Deziwell - Mutimedia-Planung & Installation

Zauberwinklweg 7

A-6300 Wörgl

T +43 5332 73355

M info@deziwell.com

W www.deziwell.com

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Ausʼn Leben

Yoga in Ton

Dort wo Margret Hautz in den 90ern für Jugendliche kochte,

steht sie heute an der Töpferscheibe oder presst Ton

auf Tabletts, um Teller, Schüsseln und Dekoration für ihr

4-Sterne-S-Hotel Leitenhof und das zugehörige Restaurant zu

kreieren. Die Faszination rund ums Töpfern hat die Scheffauerin

voll und ganz eingenommen. Die Folge einer Fahrt nach

Innsbruck und einer zufälligen Begegnung.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: GPHOTO / Isabel Falbesoner

»Noch sind sie nicht ganz perfekt, aber es

wird immer besser. Siehst du hier die Lufteinschlüsse,

das sollte eigentlich ganz glatt

sein.« Bei den Worten streicht Margret

Hautz mit ihren Fingern über die Glasur eines

schlammfarbenen Tellers. Im Regal dahinter

stehen zwei Engel mit kegelförmigen

Körpern. Zwei kugelrunde Fische sperren

ihre zum O geformten Münder auf. Engeln

und Fischen fehlt noch die Glasur. Erst ist

trocknen angesagt. Generell heißt es oft

geduldig sein, den bis das tönerne Objekt

fertig ist, vergeht jede Menge Zeit. Trocknen,

brennen, warten, glasieren, brennen,

warten. In Summe vergeht vom Formen

bis zur endgültigen Fertigstellung fast ein

Monat.

TÖNERNE IDEE

Auf dem Tisch neben dem schlammfarbenen

Teller steht eine Kartonschachtel.

Zusammengeknülltes Zeitungspapier

schaut heraus. »Ach das hab ich noch gar

nicht ausgepackt, da ist mein persönliches

Highlight drinnen«, erklärt Margret und

nimmt vorsichtig ein in Papier eingeschlagenes

Stück heraus. »Das Meiste, das ich

produziere, drücke ich noch in Formen.

Ich habe zwar inzwischen eine Töpferscheibe,

doch die Handhabung ist nicht

ganz so einfach, wie es aussieht. Meine

ersten Tonschüsseln sind alle etwas dickwandig

geraten«, schmunzelt die Scheffauerin.

Doch das hält sie nicht ab, weiter

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Vertrauen und wünschen Ihnen weiterhin gute Fahrt!

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140 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 141


damit zu experimentieren. Generell ist Margret

autodidaktisch unterwegs. Nur einmal besuchte

die Köchin einen Kurs. »Den haben mir meine

Kinder geschenkt, nachdem ich in Innsbruck

zufällig eine Frau sah, die ihre Töpferwerke verkaufte.

Ich war damals hin und weg und hatte die

Idee, das Geschirr für unseren Leitenhof selbst

herzustellen.« Das war vor eineinhalb Jahren,

inzwischen hat Margret ihre Idee in die Realität

umgesetzt. »Wobei ich noch längst nicht genug

Teller habe. Im À-la-carte-Bereich richten wir auf

meinen Tellern an, unsere Hotelgäste erhalten

noch 'normale' Teller«, erzählt sie und wickelt

vorsichtig eine weitere Lage Papier von dem

Stück aus dem Karton.

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ETWAS FÜR DIE ROTE BEETE

»Der Raum war früher unsere Küche. Hier

herinnen habe ich in den 90er-Jahren für

unsere Gäste gekocht.« Einzelne Küchengeräte

im Raum erinnern noch heute

daran. Doch die Töpferliebe hinterlässt

immer intensivere Spuren. Ein Regal ist

bis oben hin mit Glasur-Töpfen gefüllt. An

der Tür hängt ein Plakat mit Farbtönen für

die Glasur. Geheizt wird mit einem kleinen

Strahler. Außer wenn der Ofen aktiv

ist und mit 900 Grad Margrets Werke

brennt. Margret experimentiert viel, lässt

ihrer kreativen Ader freien Lauf. »Wobei

ich keine Kunstwerke erschaffe. Mir geht

es eher darum, etwas mit Nutzen zu produzieren.

Mein Künstlergen ist nicht so

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»Mein Ziel ist es, das gesamte

Geschirr, das wir im Hotel und

Restaurant benötigen, selbst

herzustellen.«

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stark ausgeprägt wie es scheint«, verrät sie

augenzwinkernd. Jedenfalls steht ihr nächstes

tönernes Großprojekt schon fest. »Rote Beete

ist eines meiner Lieblingslebensmittel. Für die

Wintersaison habe ich mir dazu ein Dessert

überlegt. Rote Beete kombiniert mit dunkler

Schokolade. Ich glaube, ich werde dafür kleine,

flache Schüsseln töpfern und dunkel glasieren.«

Als Köchin verbindet sie ihre beiden

Leidenschaften und kreiert Geschirr passend

zu den Gerichten. Margret wickelt die letzte

Schicht Papier ab. Zum Vorschein kommt eine

weiße, flache Schüssel mit zwei zartrosa Hibiskusblüten

darauf. Eine weitere etwas höhere

Schüssel mit lila Blüten folgt. »Unsere Abwäscher

haben mit meinem Geschirr nicht ganz

so viel Freude. Das müssen sie nämlich mit der

Hand abwaschen«, schmunzelt sie. In der Zwischensaison

taucht Margret oftmals am späten

Nachmittag in ihrer »Ton-Küche« unter. Während

der Saison wird die Nachmittagspause

zum Kreativsein genutzt. »Töpfern ist für mich

was für andere Yoga ist. Wenn ich den Ton in

meinen Händen forme, entspanne ich.«

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Wir bedanken uns bei all unseren Kunden für die gute

Zusammenarbeit und wünschen Ihnen und Ihrer Familie für das

kommende Jahr 2021 alles Gute !

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Dorfstraße 25 • 6353 Going am Wilden Kaiser

144 Wilde Kaiserin

145

Kontakt


»Jedes Stück ist echte Handarbeit

und ein Unikat.«

Franz Seidemann,

Traditionshandwerk Seidemann

Geschmiedete Tradition

Es war nur als einmaliger Spaß gedacht, geworden ist daraus ein eigener

Geschäftszweig mit einer großen Portion Tradition und Tiroler Charme. Die Rede ist

von der »Seidemann Handwerkskunst« rund um das Tiroler Wappentier. Vom stylischen

Schmuck über Tischdekoration bis hin zum Grill – über allem kreist der Adler.

Das Teelicht flackert leicht, sodass sich die

Silhouette des Adlers rhythmisch hin- und

herbewegt, der Schatten lebendig wird.

Filigran präsentiert sich das Tiroler Wappentier

auf dem stählernen, viereckigen

Teelichthalter passend zu den quadratischen

Serviettenringen und rechteckigen

Tisch-Platzsets. Echte Handwerkskunst

trifft auf eine geradlinige, klare Optik. Das

Werk von Franz Seidemann. Ursprünglich

hatte er die Maurerlehre absolviert, als er

jedoch seine Frau Alexandra Seidemann

kennenlernte, machte er zusätzlich eine

erfolgreiche Ausbildung zum Schlosser.

»Das war sozusagen die Grundlage für

unsere heutigen Werke aus Stahl rund um

den Tiroler Adler, wobei auch noch das

Schicksal ein Wörtchen mitredete«, lacht

der Unternehmer.

JUBILÄUM ALS INITIALZÜNDUNG

2016 feierte die Sicherheitstechnikfirma

Seidemann ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum,

das Alexandra Seidemann 2001

als gelernte Schlossermeisterin von ihrem

Vater Hans Seidemann übernommen hat.

»Mit großem Stolz erfuhren wir damals,

dass unser Familienbetrieb vom Land Tirol

als Meisterbetrieb mit dem Tiroler Landeswappen

ausgezeichnet werden soll«,

erzählt Alexandra Seidemann. »Da kamen

wir aus Spaß auf die Idee, einen Tiroler

Adler zu schmieden und daraus ein Wandbild

zu kreieren.« Das Ergebnis begeisterte

und der neue Geschäftszweig war geboren.

Bis zur offiziellen Feier ein Jahr später

entstanden bereits zahlreiche weitere

Produkte - vom Schlüsselanhänger über

Bieröffner bis hin zum edlen Schmuck. So

konnte zu den Feierlichkeiten bereits der

erste Schauraum in der Kiebachgasse eröffnet

werden. Seit zwei Jahren hilft Christoph

Muhr, Werkstättenleiter der Sicherheitstechnik,

bei dem Laserschneide- und

Gravurhandwerk mit. Damit konnte das

Angebot nochmals um Glas- und Holzprodukte

erweitert werden. Inzwischen

entstehen auch trendige Grilltische, Bartische

inkl. Hocker, Lampen, Wanduhren

und vieles mehr. Stylische Hingucker, die

wegen ihrer Personalisierbarkeit und der

herausragenden Qualität die Hotellerie

aber auch Private begeistern. Um auch

diese großen Objekte präsentieren zu

können, wurde heuer ein zweiter Schauraum

in der Schlossergasse eingerichtet.

Hier verschmelzen urbaner Style mit dem

Tiroler Flair.

Kontakt

Seidemann KG

Kiebachgasse 10

6020 Innsbruck

T +43 (0)512 / 58 61 42

M seidemann@sicherheitsprofi.at

W www.sicherheitsprofi.at/handwerkskunst

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Foto: GPHOTO / Thomas Eberharter


»Es gab Jahre, da hatten wir als Goinger

Weisenbläser 70 und mehr Auftritte.«

Michael Werlberger,

Going

Ausʼn Leben

Weisenreiche 36 Jahre

Weihnachten 1984 spielen die Goinger Weisenbläser zum ersten Mal öffentlich zusammen. Sie

werden entdeckt und starten mit ihren Weisen eine Musikkarriere, die die fünf vom Goldenen

Saal in Wien bis hin zum Fernsehen und dem Meistersingsersaal in Nürnberg bringt.

TEXT: Adriane Gamper FOTO: Eigenfotos

Langsam öffnet Michael Werlberger das

Fotoalbum. Ein Bild von fünf Bläsern in Lederhose

ist zu sehen. Im Vordergrund das

satte Grün der Almwiesen, im Hintergrund

schneebedeckte Berggipfel. »Toni Pirchl,

Adelsberger Josef, Resch Wast, Werlberger

Michael, Hinterholzer Thomas«, steht in

fein säuberlicher Handschrift unter dem

Foto. Darunter folgen die fünf Instrumente

1. Flügelhorn, 2. Flügelhorn, Tenorhorn,

Posaune, Bass, begleitet von einem kurzen

musikalischen Werdegang des jeweiligen

Musikanten. »Da werden Erinnerungen

wach.« Gedankenverloren schlägt

Michael Werlberger Seite für Seite um.

Fotos von Auftritten begleitet von kurzen

Informationen. Die Geschichte der Goinger

Weisenbläser. Fein säuberlich hat

der Bass-Spieler Toni Pirchl nahezu jeden

ihrer Einsätze festgehalten. 36 Jahre lang.

»Zugegeben, die letzten zehn Jahre war

ich nicht mehr ganz so fleißig«, ergänzt

er lachend. »Aber da waren wir auch

nicht mehr viel unterwegs.« Dafür gaben

die fünf Goinger Weisenbläser früher

umso mehr Gas.

148 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 149


Ich

ENTDECKUNG AM TURM

»Das erste Mal sind wir Weihnachten 1984 aufgetreten.

Mensch, da waren wir noch jung. Das

war gleich nach der Kirche beim Turmblasen.

Wir haben Weisen gespielt von Peter Moser,

dem bekannten Volksmusikanten.« Die fünf

Männer sind damals gerade einmal 17 Jahre alt.

Nur Thomas ist bereits 20. »Als wir fertig waren,

kam Balthasar Hauser vom Stanglwirt auf uns

zu und hat uns ein paar hundert Schilling in die

Hand gedrückt, so gut hat es ihm gefallen. Und

er hat auch gleich gefragt, ob wir einmal bei

ihm spielen.« Der Anfang einer Musikgeschichte

und der Anfang einer besonderen Bläsergruppe.

»Wir sind in Tirol nach den Alpbacher

Weisenbläsern die zweitälteste Weisenbläsergruppierung,

wobei wir, im Gegensatz zu den

Alpbachern, immer noch in Originalbesetzung

spielen«, erklärt Toni sichtlich stolz. Auf die

Frage, wie die ersten Auftritte beim Stanglwirt

waren, folgt ein Lachen. »Wir wurden immer

zum Essen eingeladen und etwas Bares gab es

auch. Unser erstes mit der Musik selbst erarbeitetes

Geld.« Die fünf jungen Musikanten spielen

auch vor den Prominenten, die beim Stanglwirt

zu der Zeit bereits ein und aus gehen, und die

Anfragen für Auftritte nehmen, auch von anderen

Seiten, zu.

Wir feuen uns darauf

euch wieder zu bewirten!

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150 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 151


Mit da Musig von U1 weat‘s

nia fad !

DIE TOURNEE

»Wir haben schließlich begonnen, eigene

Stücke zu spielen. Toni hat nach der Singweise

seines Vater Toni sen., einer der beiden

Stanglwirtsbuam, etwa 'Zeisei, Zeisei'

für uns fünf Bläser gesetzt. Wir haben dabei

immer so gespielt, wie wenn wir es mit unseren

Instrumenten singen würden. Das ist

unsere Spezialität«, erzählt Michael, der auf

die Frage, welcher der Auftritte sie in all den

Jahren am meisten beeindruckt hat, recht

schnell »Die Auftritte im Goldenen Saal

des Wiener Musikvereins und die Abende

in der Meistersingerhalle in Nürnberg« antwortet.

»Acht Jahre sind wir mit dem Grenzlandchor

Arnoldstein und noch anderen

Musikgruppen im Goldenen Saal aufgetreten.

Jede Veranstaltung war ausverkauft.

2.500 Zuhörer. Da hat eine Portion Nervosität

einfach dazugehört.« Sie treten im

Fernsehen auf. ORF, ZDF, ARD, Bayrischer

Rundfunk. Beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb

erhalten sie 1988 das Prädikat

»ausgezeichnet«. Zu ihren Spitzenzeiten

absolvieren sie im Jahr an die 70 Auftritte

als Weisenbläser und haben zusätzlich

rund 100 Einsätze bei der Musikkapelle

Going in Form von Proben und Einsätzen.

Daneben verbringen sie einen Großteil ihrer

Freizeit im Proberaum, üben und blödeln

mit ihren Instrumenten. »Wir haben

zum Teil so gespielt wie man es heute von

Mnozil Brass kennt. Diese extrem aktive

Zeit haben wir alle fünf mehr als genossen.

Ich weiß noch, einmal hatten wir drei Auftritte

in der Nürnberger Meistersingerhalle

und bei der Rückfahrt machten wir noch

in Landshut Station. Das war fast schon

eine kleine Tournee«, lacht Michael. »Heute

wäre das nicht mehr zu schaffen. Jeder

hat Familie, dazu der Berufsalltag und älter

sind wir auch geworden«, so Toni. Das

»Stille-Nacht-Spielen«, der Weihnachtsmarkt

beim Stanglwirt oder andere kleine

Adventauftritte sind geblieben. »2019 sind

wir für einen Auftritt nach Bayern gefahren.

Zuerst hat uns alle das Rausfahren etwas

geschreckt, aber draußen kam dieses

Gefühl von früher hoch und beim Heimfahren

waren wir uns einig, dass es immer

noch sehr viel Spaß macht.«

Landeck u. Umgebung

Imst u. Umgebung

Reutte - Lechtal

Tannheimertal

Ehrwald

Haiming - Vorderes Ötztal

Längenfeld

Sölden

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6130 Schwaz

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Wilde Kaiserin 153

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St. Johann

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Kössen - Kaiserwinkel

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106,0 MHz

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Auszeit zum Krafttanken

…daheim beim Stanglwirt !

Im Stanglwirt-Spa wird Ihre freie Zeit zu einem echten Mehrwert – ob beim

Shopping-Abstecher in die hoteleigenen Geschäfte oder bei einem ausgiebigen

Beauty-Tag, der abends an der Hotelbar ausklingt.

TEXT & FOTO: Stanglwirt

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Auf 1.500 Quadratmetern inspiriert von Mutter Natur

liegt der Fokus in dem großzügig erweiterten Spa-Bereich

ganz klar auf dem preisgekrönten Massage- und

Schönheitsprogramm, auf Naturkosmetik und veganer

Hautpflege sowie auf Produkten, die exklusiv im Spa-

Shop angeboten werden. Geht es um Hautverjüngung,

Straffung und Zellerneuerung, kommt man hier in den

Genuss von nicht-invasiven, ästhetischen Behandlungs-

methoden. Einerseits durch renommierte Medical-

Beauty-Anwendungen nach der Methode von Anti-

Aging-Spezialistin Dr. Barbara Sturm. Andererseits durch

ein innovatives Beauty-Programm mit BEWEI Face, das

auf elektromagnetischen Wellen beruht und speziell auf

Gesicht, Dekolleté und Hände abzielt. Falten an Augen,

Stirn und Wangen, aber auch Tränensäcke und erschlaffte

Kinnkonturen, erscheinen meist nach den ersten Anwendungen

deutlich gemildert, die Haut wirkt sichtbar

praller, vitaler und strahlender.

Ganz entspannt lässt es sich im Stanglwirt

auch shoppen. Im Sport-Eck finden Sie

das optimale Sport-Equipment. Im Stangl-

Shop auf über 200 Quadratmetern präsentiert

man aktuelle Trends und Fashion-

Highlights. Das gesamte Sortiment wird

von Juniorchefin Maria Hauser das ganze

Jahr über regelmäßig stilsicher verfeinert.

Ergänzt werden die Einkaufserlebnisse

durch eine erlesene Auswahl im Bauernladen.

Natürlich dürfen kulinarische Gaumenfreuden

nicht fehlen. Im über 400

Jahre alten Gasthof Stanglwirt können Sie

ein Stück unverfälschte Tiroler Tradition

genießen. Knarrende Treppen und urige

Altholzwände gehören dabei genauso

zum Ambiente wie viele kleine ursprüngliche

Details. Das Team rund um Küchenchef

Thomas Ritzer serviert im Gasthof

authentische Klassiker wie Schlutzkrapfen

und Tafelspitz. Echte

Hier

Schmankerl sind

macht Shoppen

Kontakt

Spa

die Gerichte mit regionalen Komponenten

wie Tatar oder Roastbeef vom Tiro-

Stanglwirt

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T +43 (0)5358/2000 987

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Stangl-Bio-Bergkäse.

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TESTLAUF MIT ON

Trainieren, probieren und gewinnen hieß es

beim Lauftag des Scheffauer Shops Sportschuh

Steiner. Einen Tag lang standen Schuhe

der Schweizer Qualitätsmarke ON im Mittelpunkt.

Aus der breiten ON-Schuhpalette standen

zahlreiche Exemplare zum Testen bereit,

wobei zwei ON-Experten wertvolle Tipps bei

der Wahl des individuell perfekten Schuhs

gaben. Sportlich wurde es zudem mit einer

Trainerin der Frischluft-Fitness Tirol, die den

Besuchern Übungen für die diversesten Bedürfnisse

vorstellte. Rasant ging es schließlich

bei der Sportchallenge zu, deren Gewinner

ein Paar ON-Schuhe erhielt. So wurde der

»Strecksprungmeister« gesucht, wobei es hieß

so viele Strecksprünge innerhalb einer Minute

wie möglich zu absolvieren. Ein zweites Paar

ON-Schuhe wurde weitaus relaxter unter allen

Kunden verlost.

Georg und Martina Steiner

G'sellig am Kaiser

Hannes Mayr und Katrin Steiner

Lena und Christian von ON

Mathias Margreiter und Thomas Steiner -

unsere Laufbegleiter vom ON-Testtag

Julia und Florian - Aufschnaiter Media

Simon Thaler vom Lauftreff »Freilaufende Itterer«, Daniela Haselsberger

von »Frischluft-Fitness Wilder-Kaiser-Brixental« u. Maik Gorschewski

Sophia und Christoph Steiner

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser

Wilde Kaiserin 157


Tischlerwirt-Team

Oachkatzl-Wirtsleute Sandra und Dominik Eichhorn mit den Tischlerwirten

Milan Hurt und Michael Naschberger

LAMMHAX'N TRIFFT

ELA'S T-ROLLS

Tiroler Kulinarik mit einem großen Schuss Innovation.

Vier Tage hindurch beging das Traditionsgasthaus »Zum

Tischlerwirt« ein entspanntes Neu-Eröffnungswochenende.

Die neuen Tischlerwirte Michael Naschberger und

Milan Hurt überraschten ihre Gäste mit traditionellen Gerichten

und spannenden, modernen Interpretationen der

Tiroler Küche. Von der Lammhax'n bis hin zu Ela's T-Rolls,

von der Küchenchefin kreierte Tiroler Frühlingsrollen.

»Kalli & Friends« gaben musikalisch Gas und untermalten

die kulinarischen Genüsse, die sich unter anderem Rennfahrer-Legende

Hans Joachim Stuck schmecken ließ.

Gʼsellig in

Reith bei

Kitzbühel

Rennfahrer-Legende Hans Joachim Stuck, Köchin Bettina Bichler und

Küchenchefin Eva

Petra März, Kathrin Pfeiffer, Martina Steiner und Nicole Brunner

Julia Weiss und Kathrin Pfeiffer

Christine Aigner und Tatjana Hochfilzer

Petra März und Lisa Hager

Daniela Eder und Martina Steiner

Phillipp Huber (Huber Bräu) mit den Vermieterinnen Astrid Stöger

und Doris Tscholl

158 Wilde Kaiserin

159

Foto: GPHOTO / Günther Fankhauser


Hans und Monika Naschberger

Anna Oberreiter und Andreas Bichler

Thomas Hiller und Elisabeth Pöll

Gudrun Gleichheit und Otto Fieg

Elena Naschberger und Wolfgang Mayr

Melanie und Roman Weigl

Manfred und Manuela Hochfilzer

Kevin Fischer und Raphael Haselsberger

Cornelia mit Felix Morgenstern und Sandra Prem

Christian Kinigardner, Tobias Leitner und Armin Burger

Müllermilch-Verkaufsleiter Kristian Rott, Jörg Meurer

(Verkaufsleiter Bruno Gelato) und Marijan Stanic

Patrick Amon und Theresia Widschwentner

Wochenbrunn-Wirtsleute Carola und Andi mit

Tochter Katharina

Larissa Russegger und Laura Schulze

Tine Düsing, Sandra und Melina Zanetti und Gregor Gebhardt

Markus Muigg und Annalena von Toll

Michaela Wurzrainer, Nadia

Kovac, Mario Ferorelli

Anna Tranig und Nikolaus Kramheller

Die Wirtsleute Michael und Milan mit dem Bürgermeister

von Reith, Stefan Jöchl.

Jörg und Heidi Meurer

Nina und Wolfgang Mann

Johanna und Robert Brandl

160 Wilde Kaiserin

Wilde Kaiserin 161


Gʼsellig in

Reith bei

Kitzbühel

Bernadette Falbesoner & Thomas Niederacher

Walter und Renate Lindinger

Uwe und Regine Große und Ellen Kas

Heiner Gramp, Nea Pohlmann und Friedericke

Wrede-Reitsma

Juliane und Peter Niederacher

Jandra Werner und Markus Pirchmoser

Lisa Maria Huber und Marion Friedl

Christian Platzer und Michael Bläser

Veronika und Norbert Niederacher

Musikantinnen Mama Burgi und GMedia

Grafikerin Isabel Falbesoner

Onno Reitsma und Elmar Böhme

Markus Egger (Esprimo) und Anita Scnadella

Dagmar Brinkmann, Elke Rauen und Jürgen Rauen

Christiane Gschwendtner und Ulrike Kielbassa

Nina Platzer und Michaela Bläser

Günther Schwentner und Gerhard Schreiner

Christina Joch, Birgit Pfisterer-Dumon, Kathrin Duncan

Theresia Salvenmoser, Andreas Atzl (Landgasthof Schwaiger), Andreas Salvenmoser, Anni

Schipflinger, Martin Schipflinger, Sepp Schipflinger, Bernd & Claudia Steiner, Armin Ellinger

162 Wilde Kaiserin

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Fotonachweis: IMAGEEYES FILM | Alex Gretter Fotografie

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