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Jugendkultur im Fokus 02|14

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14

JUGENDKULTUR IM FOKUS

News und Infos für junge Leute im Landkreis Görlitz

Der Verein von A - Z

Gemeinnützigkeit & Spenden

Freiraum Zittau e.V.

im Gespräch

Kühlhaus Görlitz e.V.

DruckBAR & Beachvolleyball

Veranstaltungen in

deiner Region

Fussball grenzenlos

„Im Fokus“

Funsport in

Seifhennersdorf

Aktuelles & Termine

Juni - August 2014


Vorwort & Inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser...

...im Sommer herrscht Flaute für junge Menschen

in unserer Region? Das wirkt meist leider

so, entspricht aber nicht immer der Wahrheit.

Gut, Partys und Konzerte gibt es in dieser Zeit

wirklich weniger. Viele Clubs legen eine Sommerpause

ein.

Aber diese Pause haben sie sich verdient, wollen

die meist ehrenamtlichen Mitglieder in den

Vereinen, Clubs und Initiativen doch auch selbst

den Sommer genießen. Und das kann ihnen

nun wirklich niemand verübeln. Viele der Vereine,

Clubs und Initiativen nutzen die Zeit außerdem

für notwendige Instandsetzungen sowie

die Planung und Vorbereitung von Projekten

sowie Veranstaltungen, die nach dem Sommer

stattfinden werden.

Zudem ist der Sommer die Zeit der Open Air-

Veranstaltungen und Festivals, von denen sich

bei uns einige finden lassen. Und auch das ein

oder andere Jubiläum steht an.

- dein Team vom Flexiblen Jugendmanagement -

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Aktuelles

Skate & Workout - Rosenpark Niesky

Unterstütze uns auf boost!

„Im Fokus“

Freiraum Zittau e.V. im Gespräch

Kühlhaus Görlitz e.V. - DruckBAR & Beachvolleyball

Funsport in Seifhennersdorf

„Der Verein von A - Z“

Gemeinnützigkeit

Spenden

„Fördertöpfe“

Software AG-Stiftung

Amadeu Antonio Stiftung

„Blick über den Tellerrand“

Internationales Workcamp

„nasze miasto - unsere stadt“

Veranstaltungen in deiner Region

MoxxoM Open Air #5

JAM-PIONS LEAGUE 2014

Fussbal grenzenlos - 11. Antirassistisches Fußballturnier

Veranstaltungskalender (Juni - August)

Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Görlitz


Aktuelles

Am 19.04.2014 fand

unter dem Motto

„Skate & Workout“ im

Jugendzentrum Niesky

die Soli-Show für

den Skateplatz und

die Streetworkout-

Anlage im Rosenpark

Niesky statt.

Die Veranstaltung

war der Auftakt, um alle geplanten Aktionen

der Öffentlichkeit vorzustellen.

Eingeladen hatten dazu die Gruppe „DragonBarz

Streetworkout“ und das Flexible Jugendmagement.

Ab 16:00 Uhr fanden auf dem gesamten Gelände

verschiedene Aktionen zum Mitmachen

statt. So konnten sich die Besucher im Skaten

auf der Mini-Ramp, im Streetworkout sowie im

Graffiti ausprobieren.

Außerdem hatten die Besucher die Möglichkeit,

sich über alle geplanten Aktionen zu informieren.

Umrahmt wurde der Nachmittag musikalisch

durch DJ CONTEXX, im Großen Saal wurden

Skate-, BMX- und Streetworkout-Kurzfilme gezeigt

und für das leibliche Wohl war ebenfalls

gesorgt.

Am Abend standen dann noch die Bands

„22Times“, „Enjoy The Team“ und „The Mirror

Within“ zur Unterstützung der Aktion auf der

Bühne des Jugendzentrums.

Über den gesamten Tag hinweg konnten erste

Spenden gesammelt werden. Auch alle weiteren

Einnahmen des Tages kommen den geplanten

Aktionen im Rosenpark zu Gute.

Weitere Aktionen im öffentlichen Raum von

Niesky sind schon in Planung, damit das gesamte

Projekt nicht in Vergessenheit gerät.

Es werden natürlich noch weitere Unterstützer

sowie Sponsoren und Spenden gesucht. Wer

nähere Informationen haben möchte oder schon

einen konkreten Unterstützungsvorschlag hat,

kann gern Kontakt aufnehmen.

www.facebook.com/Dragonbarz

www.flexjuma.de/

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„Im Fokus“

Freiraum Zittau e.V.

im Gespräch

Die Innere Weberstraße 16 in Zittau - heute sind

wir zu Gast im Wächterhaus beim Verein Freiraum

Zittau. Schon der Eingangsbereich des alten

Hauses vermittelt Größe und versprüht eine

Menge Charme. Dabei ist hier noch lange nicht

sichtbar, wie groß das Gebäude wirklich ist.

Erst bei der weiteren Besichtigung der Etagen

mit ihren verwinkelten Gängen bekommt man

ein Gespür dafür. Und es liegt Geschichte in der

Luft. Als eins der ältesten Häuser der Stadt findet

man eine Menge Schönes und Interessantes:

prunkvolle Stuckdecken, die erste jüdische

Gebetsstube Zittaus, eine Tür, die aus der Wand

ins Nichts führt und noch vieles mehr.

Doch heute soll es nicht um die Geschichte des

Hauses gehen, sondern um die aktuelle Nutzung

als Wächterhaus und natürlich die Zukunft. Und

deshalb sitzen wir mit Heiko, Steffen und Silvio

vom Freiraum Zittau e.V. zusammen, die uns

erzählen, was in dem Haus so alles passiert ist

und was noch alles zukünftig ansteht.

Wächterhaus - was bedeutet das?

Das Wächterhausprinzip basiert auf dem Leipziger

Verein HausHalten e.V., der sich die Sicherung

und Werterhaltung gefährdeter Altbauten

an städtebaulich bedeutsamen Lagen

auf nicht kommerzieller Basis zum Ziel gesetzt

hat. Leer stehende Häuser ratloser Eigentümer

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und engagierte, kreative Nutzer auf der Suche

nach Fläche für ihre Ideen sollen zusammen

finden. Das Grundprinzip der Wächterhäuser

heißt „Hauserhalt durch Nutzung“. Davon können

Hausbesitzer und Nutzer profitieren.

Das Wächterhaus in Zittau

Doch wie kam es zum Wächterhaus in Zittau?

Silvio beteiligte sich 2011 an einem Stadtrundgang

mit dem Stadtforum. Dabei entstanden

die Idee und der Wille zu einem Wächterhaus in

der Stadt, was auf breite Unterstützung in Zittau

stoss.

Die Vision von einem Künstlerhaus, das Platz

für die freie Umsetzung eigener Ideen bietet,

beschäftigte aber nicht nur Silvio. Eine kleine

Gruppe hatte sich schnell gefunden, die diese

Vision mittrug. Um ihre Ideen gemeinschaftlich

umsetzen zu können, gründeten sie im Juli 2011

den Verein Freiraum Zittau e.V.und gingen auf

Immobiliensuche.

Nachdem sie verschiedene Gebäude besichtigt

hatten, wurden sie eher zufällig in der Altstadt

fündig, als ein Ort für eine Ausstellung gesucht

wurde - die Innere Weberstraße 16. Über den

Immobilienmakler wurden sie sich mit dem

Hauseigentümer schließlich einig, eine Zwischennutzung

des Hauses bis zum Jahr 2021

wurde ihnen zugesichert und im September

2011 fand dort die erste Ausstellung mit ca.

1000 Besucher_innen statt.

Seitdem ist viel passiert und das vor allem in Eigenleistung

und ehrenamtlich. Besonders bauliche

Maßnahmen waren zu Beginn nötig, um

das Haus für eine regelmäßige Nutzung herzurichten

und zu sichern. Wasser und Abwasser

mussten angeschlossen sowie Stromleitungen

gelegt werden. Das Dach brauchte dringend

eine Reparatur, Dreck, Müll und Spuren von

Vandalismus mussten beseitigt werden. Fenster

wurden erneuert, Schornsteine und Ofen

gangbar gemacht und der Putz an vielen Wänden

ausgebessert. Und vor kurzem wurde


„Im Fokus“

die erste Toilette eingeweiht. Schnell wird

klar, das Haus ist ein riesiger Flickenteppich.

Doch was war zuerst im Gebäude nutzbar? Internet

natürlich!

Viel Unterstützung für das Wächterhaus

Von Beginn an hat der Freiraum Zittau e.V.

für sein Wächterhaus eine breite und vielfältige

Unterstützung bekommen. Die Stadt Zittau

unterstützt punktuell im Rahmen der Vereinsförderung

und durch Materialien. Unternehmen

unterstützen die Initiative des Vereins mit

Know-How sowie Sachleistungen und so einige

Spenden durch Privatpersonen haben das

Wächterhaus auch bereichert.

Aktuelle Angebote und Zukünftiges

Neben der Nutzung des Gebäudes und seiner

Räume durch den Verein finden auch verschiedene

Angebote für alle Interessierten der Stadt

Zittau und darüber hinaus statt. Regelmäßige

Workshops, Projekte und andere vor allem

kreative Angebote laden zum Mitmachen ein:

z.B. Capoeira Angola (jeden Mittwoch) oder

der KreativTreff (jeden Donnerstag). Gerade

neu hinzugekommen ist der Hackerspace - ein

offener Raum, in dem sich Hacker sowie an

Wissenschaft, Technologie oder digitaler Kunst

Interessierte treffen und austauschen können.

Ebenfalls neu ist ein Radio/Podcast Projekt.

Und noch mehr Neues ist in Planung. Ab September

sollen weitere Veranstaltungen und

Workshops hinzukommen. Dass der Verein seit

Mai diesen Jahres eine zweijährige Förderung

von der Kulturstiftung des Bundes für die Projektarbeit

erhält, ist daher mehr als erfreulich!

Nach unserem Besuch steht eins fest: gut, dass

es das Wächterhaus mit seinen sehr engagierten

Menschen gibt - gut für sie, gut für das

Haus, gut für die Straße, in der Synergieeffekte

spürbar sind und natürlich gut für Zittau!

Der Verein

Seit der Gründungsversammlung im Juli 2011

ist die Mitgliederzahl von 7 auf 43 gestiegen

und jeden Monat kommt ca. ein neues Mitglied

hinzu. Von 14 bis 78 Jahren reicht die Altersstruktur

und genau so vielfältig sind auch die

Hintergründe der Vereinsmitglieder. Man trifft

freischaffende Künstler, Fotografen, Kulturmanager,

Architekten, Journalisten, Theaterschauspieler,

Anwälte, Beamte und viele mehr. Es

gibt 15 aktive Nutzer im Haus, die mit Ateliers,

Werkstätten, Proberäumen, Büros und Fotolabor

die Räume belegen. Alle weiteren Vereinsmitglieder

sind unterstützend aktiv. Es wird

deutlich, neue Leute und neue Ideen sind immer

gern willkommen.

www.freiraumzittau.de

www.facebook.com/pages/Freiraum-

Zittau/123496844392741

info@freiraumzittau.de

03583 5075164

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„Im Fokus“

Kühlhaus Görlitz e.V.

DruckBAR & Beachvolleyball

Im April 2008 bot sich die Möglichkeit, die Umnutzung

einer der imposantesten Industriebauten

von Görlitz zu gestalten. Klar, dass sich da

sofort utopische Träume, Visionen, realistische

Einschätzungen und Zweifel überschlugen.

Nach mittlerweile 5 Jahren Müllbeseitigung, Sanierung,

Schadenbegrenzung, Instandhaltung,

Verwaltung und Teilnutzung steht das Kühlhaus

immer noch am Anfang, denn die Fülle an Inspiration

durch das Gebäude nimmt nicht ab.

Von Anfang an war das Kühlhaus als Freizeitund

Kulturprojekt zur Schaffung öffentlicher

Räume, für Veranstaltungen, Sport und kreatives

Arbeiten gedacht.

Nur durch Eigenleistung des Kühlhaus Görlitz

e.V. und seiner Mitglieder wurde bisher und soll

weiterhin das verfallene Industrieobjekt in ein

lebendiges Areal mit Langzeitwirkung für die

Stadt verwandelt werden.

Neben öffentlichen Aktivitäten, wie Tanzveranstaltungen,

Konzerten, Filmvorführungen,

Workshops sowie gastronomische Einrichtungen

wie Biergarten, Café und Bar, geht es auch

um die Nutzung für alternative Sportarten.

Und es gibt immer wieder etwas Neues im

Kühlhaus zu erleben, so nun seit einiger Zeit die

DruckBAR und das Beachvolleyballfeld.

Die DruckBAR ist eine mobile Siebdruckwerkstatt

und richtet sich in erster Linie an Jugendliche

und Kreative. Sie bietet Vereinen, Institutionen

und Veranstaltern die Möglichkeit, eigene

T-Shirts, Beutel oder Plakate zu bedrucken und

nach eigenem Geschmack zu gestalten.

Die DruckBAR kommt auch direkt zu euch an

die Schule, in den Verein oder auf die Veranstaltung

für gemeinsame Workshops, bei denen

erste Erfahrungen mit Sieb und Rackel gesammelt

werden können.

Hilfe bei der Umsetzung der eigenen Ideen von

der Skizze bis zum Druck gibt es bei der Druck-

BAR obendrein auch noch.

Neben Siebdruckprojekten und Workshops, trifft

sich die DruckBAR jeden 1. Mittwoch im Monat

um Neues auszuprobieren oder die nächsten

Siebdruckaktionen zu planen. Wer gern dabei

sein möchte, meldet sich einfach per Email.

Seit August 2013 gibt es auf dem Gelände des

Kühlhauses auch ein turnierfähiges Beachvolleyballfeld.

Es kann als Trainingsfeld genutzt

werden, steht aber auch der Öffentlichkeit zur

Verfügung. In Verbindung mit dem Außengelände

bietet es eine ideale Kombination für Entspannung

und Freizeitgestaltung.

Interesse geweckt?

Dann schaut mal beim Kühlhaus vorbei!

www.kuehlhaus-goerlitz.de

www.facebook.com/druckbarkuehlhaus

kontakt@kuehlhaus-goerlitz.de

druckbar@kuehlhaus-goerlitz.de

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„Im Fokus“

Funsport in Seifhennersdorf

Die Skatehalle in Seifhennersdorf wurde 2004

in einer ehemaligen Werkhalle im Zentrum der

Stadt errichtet. Die Elemente wurden von der

Stadt Seifhennersdorf aus einer nicht mehr genutzten

Skatehalle aus einer Nachbargemeinde

gekauft.

In der jetzigen Form ist sie in der Oberlausitz

einzigartig. Auf ca. 400 m² können die Skater

ihr Können u.a. auf Quarterpipes, Table Set, Pyramide

oder Olliebox unter Beweis stellen.

Im vergangenem Jahr übernahm der Karlihausverein

e.V. die Geschicke eines Teils der

Jugendarbeit in Seifhennersdorf und so neben

der Nutzung des Jugendtreffs auch die der

Skatehalle. Der Vereinsvorsitzende Frank Fischer

ist gleichzeitig Ansprechpartner für die

Belange beider Einrichtungen.

Das besonders große Interesse an der Halle

zeigt sich durch die Tatsache, dass die Skater

nicht nur aus der näheren Umgebung nebst

dem benachbarten Tschechien, sondern auch

aus Bautzen, Görlitz, Niesky usw. kommen. Und

so skaten täglich ca. 20 Jugendliche im Alter

von 13 - 20 Jahren dort.

Auch Schicksalsschläge mussten weggesteckt

werden. Da die Halle direkt an der Mandau

liegt, wurde sie Opfer des Hochwassers 2010.

Die Wassermassen hatten sich ca. 30 cm in der

Halle aufgestaut, hinterließen Schlamm und

weichten den Fahrbelag sowie mehrere Elemente

auf.

Durch die großartige finanzielle Unterstützung

der Stadtverwaltung Seifhennersdorf und der

Partnergemeinde Gaimersheim sowie einer

Grundschulklasse aus Seifhennersdorf, die den

Erlös einer Altstoffsammlung spendete und natürlich

durch die tatkräftige Hilfe aller Skater,

konnten die Schäden wieder behoben werden.

Ein weiteres Problem stellte das undichte Dach

der Halle dar. Bei stärkerem und ausdauerdem

Regen verwandelte sich die Bahn in eine Wasserrutsche

und machte diese unbefahrbar. Das

Geld für die Rekonstruktion des Daches war

einfach nicht da.

Um der Jugend in Seifhennersdorf nicht einen

Teil ihrer sinnvollen Freizeitgestaltung zu nehmen,

erklärte sich Andre Werder, Geschäftsführer

der Firma Werder Bedachungen GmbH

bereit, die Reparatur des Daches als Sponsorenleistung

zu übernehmen. Innerhalb einer

Woche war das Dach wieder dicht. Tausend

Dank dafür an die Firma Werder.

Auch gegen Behördenwillkür galt es zu kämpfen.

Kaum war das Dach dicht, wurde von

seiten staatlicher Organisationen in Form von

Sicherheitsauflagen versucht, die Nutzung der

Skatehalle zu unterbinden.

In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung

Seifhennersdorf wurden Schritt für Schritt die

angesprochenen Sicherheitsbedenken abgebaut

bzw. beseitigt, um den Weiterbetrieb der

Skatehalle zu sichern.

Derzeit ist die Halle am Dienstag und Donnerstag

jeweils von 15:00 Uhr – 18:00 Uhr und

Freitag und Sonnabend jeweils von 15:00 Uhr

– 19:00 Uhr geöffnet. Absprachen zu anderen

Öffnungstagen bzw. -zeiten sind jederzeit möglich.

Am 24. Mai fand auch wieder die Skate Jam

Session mit Aftershowparty statt.

www.skatehalle-seifhennersdorf.de

www.facebook.com/Sk8halLeSeifHenNersdoRf

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Der Verein von A - Z

Gemeinnützigkeit

Gemeinnützigkeitsrecht ist Steuerrecht. Dieses

regelt die steuerlichen Begünstigungen von

„gemeinnützigen“ Körperschaften.

Die Voraussetzungen für die Steuerbegünstigung

werden durch die Abgabenordnung geregelt.

Steuerbegünstigungen werden gewährt,

wenn eine Körperschaft ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche

Zwecke verfolgt.

Durch die Gewährung von Steuerbegünstigungen

will der Gesetzgeber Organisationen

fördern, deren Tätigkeiten von „allgemeinem

Wert“ für die Gesellschaft sind. Zu diesen Tätigkeiten

gehören z.B. die Förderung von Kunst

und Kultur, Jugendhilfe, Bildung und Erziehung

sowie Wissenschaft und Forschung.

Die Gemeinnützigkeit wird auf Antrag vom Finanzamt

gewährt und bescheinigt. Zur Beantragung

der Gemeinnützigkeit muss der Verein

dem Finanzamt die Satzung vorlegen. Werden

damit die nötigen Voraussetzungen erfüllt,

gewährt das Finanzamt zunächst die vorläufige

Freistellung (für maximal 18 Monate). Als

Nachweis erhält der Verein einen Freistellungsbescheid.

Nach dem ersten Jahr muss dann eine Steuererklärung

sowie ein Jahresbericht zu den Vereinstätigkeiten

vorgelegt werden. Gibt es auch

dabei keine Beanstandungen, wird die Freistellung

für jeweils drei Jahre im Voraus erteilt.

Probleme, die bei der Beantragung der Gemeinnützigkeit

häufig auftreten sind z.B.:

• Der Satzungszweck ist nicht genau genug

ausgeführt.

• Die Satzungszwecke enthalten nicht begünstigte,

z.B. gesellige oder bestimmte wirtschaftliche

Zwecke.

• Die Vermögensregelung bei Auflösung des

Vereins und Wegfall der Gemeinnützigkeit

sind ungenügend.

Ist die Gemeinnützigkeit erst mal gewährt, bietet

sie einem Verein vor allem steuerliche Vorteile,

z.B.:

• Verschiedene Einnahmen des Vereins bleiben

körperschaft- und gewerbesteuerfrei.

• Für bestimmte Leistungen gilt der ermäßigte

Umsatzsteuersatz (7%).

• Der Verein ist berechtigt, Spendenbescheinigungen

auszustellen, die der/die Spender_

-in steuerlich geltend machen kann.

Neben diesen steuerlichen Vorteilen hat die

Gemeinnützigkeit vor allem einen Imageeffekt.

Außerdem werden bestimmte Zuschüsse meist

nur an gemeinnützige Organisationen vergeben

(z.B. Förderungen durch Stiftungen).

Die Gemeinnützigkeit soll verhindern, dass die

Steuerbegünstigungen auch kommerziell arbeitenden

Organisationen zu Gute kommen.

Gleichzeitig sollen aber auch steuerpflichtige

Unternehmen nicht durch die gemeinnützige

„Konkurrenz“ benachteiligt werden.

Deshalb sind mit der Gemeinnützigkeit verschiedene

Auflagen verbunden, insbesondere:

• die Satzungszwecke müssen wirklich betrieben

werden und dürfen nicht nur auf dem

Papier stehen,

• nicht begünstigte wirtschaftliche Betätigungen

dürfen nicht im Vordergrund stehen,

• Überschüsse müssen für gemeinnützige

Zwecke eingesetzt werden,

• strikte Trennung zwischen den Einnahmen

und Ausgaben der gemeinnützigen und der

sonstigen wirtschaftlichen Betätigungen.

Jeder Verein sollte deshalb vorab genau prüfen,

ob sich die Gemeinnützigkeit wirklich lohnt oder

die Nachteile überwiegen bzw. der Aufwand zu

groß ist.

Quellen und weitere Informationen:

www.vereinsknowhow.de

www.vereinsbesteuerung.info

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Der Verein von A - Z

Spenden

Die steuerliche Abzugsfähigkeit von Spenden

gehört zu den wichtigsten Vorteilen der Gemeinnützigkeit.

Für einen gemeinnützigen Verein

sind Spenden eine ideale Einnahmequelle,

denn egal wie hoch die Spendeneinnahmen

sind, sie bleiben steuerfrei.

Was ist eine Spende?

Eine Spende ist eine Zuwendung an z.B. eine

steuerbegünstigte („gemeinnützige“) Einrichtung.

Dazu zählen Geldspenden, Sachspenden

(materielle Gegenstände, die ins Eigentum des

Spendenempfängers übergehen) sowie Leistungsspenden

(z.B. Arbeitsleistung). Steuerlich

abzugsfähig sind jedoch nur Geld- und Sachspenden.

Sachspenden müssen außerdem bewertet werden

(weil auf der Spendenbestätigung ein Geldwert

eingetragen werden muss). Hier wird der

aktuelle Verkehrswert („gemeiner Wert“) angesetzt.

Bei Spenden aus Betriebsvermögen darf

der sogenannte Buchwert angesetzt werden.

Zu beachten ist insgesamt, dass Zuwendungen

nur dann als Spenden gelten, wenn sie freiwillig

und unentgeltlich geleistet werden. Unentgeltlich

bedeutet, dass der Vermögenszufluss ohne

Gegenleistung erfolgt.

Hier gibt es eine klare Abgrenzung zum Sponsoring,

die typischerweise mit Werbeleistungen

der gemeinnützigen Einrichtung für den Sponsor

verbunden sind (z.B. kostenlos überlassene

Trikots mit Werbeaufdruck). Solche Gegenleistungen

verbieten in der Regel den Spendenabzug.

Spendenbestätigung

Spenden sind nur dann steuerlich abzugsfähig,

wenn sie beim Finanzamt durch eine förmliche

Spendenbestätigung (Zuwendungsbestätigung)

nachgewiesen werden. Ausstellen können diese

nur privatrechtliche Organisationen, wenn

sie als steuerbegünstigt vom Finanzamt anerkannt

sind. Dazu muss ein Freistellungsbescheid

vorliegen.

Die Bestätigungen für Spenden müssen nach

einem verbindlichen amtlichen Mustertext ausgestellt

werden. Es gibt gesonderte Muster für

Geldzuwendungen und Sachzuwendungen.

Ein gemeinnütziger Verein ist dazu verpflichtet,

die zweckentsprechende Verwendung der

Spende zu gewährleisten und eine Kopie der

Spendenbestätigung aufzubewahren.

Haftung bei Spendenbestätigungen

Werden Spendenbestätigungen falsch ausgestellt

oder Spenden unzulässig verwendet, haftet

die Einrichtung dafür mit pauschal 30% des

Spendenbetrages. Bei einer falschen Verwendung

der Spenden können auch Vorstandsmitglieder

mit ihrem Privatvermögen in Haftung

genommen werden. Zudem droht der Entzug

der Gemeinnützigkeit.

Vorteile für den/die Spender_in

Der/die Spender_in kann mit der Spendenbestätigung

steuerlich den Sonderausgabenabzug

geltend machen. Die steuerlichen Einkünfte

- also die Steuerlast - mindern sich also um

den Spendenbetrag. Somit "bezuschusst“ das

Finanzamt quasi die Spende an die gemeinnützige

Einrichtung. Auch Unternehmen können

Spenden steuerlich geltend machen.

Dieser Steuervorteil in Verbindung mit der

Unterstützung des guten Zwecks können eine

wichtige Spendenmotivation sein.

Quellen, weitere Informationen & Formulare:

www.vereinsknowhow.de

www.vereinsbesteuerung.info

amt24.sachsen.de

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„Fördertöpfe“

Software AG-Stiftung

Die Software AG-Stiftung ist eine eigenständige

und gemeinnützige Förderstiftung bürgerlichen

Rechts mit Sitz in Darmstadt. Sie ist keine Unternehmensstiftung,

sondern Großaktionär der

ebenfalls in Darmstadt ansässigen Software

AG.

Aus den Erträgen des rund eine Milliarde Euro

umfassenden Stiftungsvermögens unterstützt

die Software AG-Stiftung seit 1992 ausgewählte

Projekte freier, ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützig tätiger Träger.

Nicht gefördert werden temporäre Aktionen,

Ferien- oder Freizeitmaßnahmen, Verbandsarbeit

oder verwaltende Tätigkeiten.

Zielgruppe:

unterschiedlich, je nach Thema/Schwerpunkt

Themen/Schwerpunkte:

• Kinder- und Jugendhilfe

• Erziehung und Bildung

• Naturhilfe (Umwelschutz)

• Alten- und Behindertenhilfe

Förderbetrag: keine Angabe

Antragsteller:

gemeinnützige Vereine und Gesellschaften

Antragstellung: formlos

Antragsfristen: jederzeit

(über kleinere Projekte wird 14-tägig, über Anträge

mit mehr als 500.000 EURO wird vierteljährlich

entschieden)

Quellen und weitere Informationen:

www.software-ag-stiftung.com

Amadeu Antonio Stiftung

Die Amadeu Antonio Stiftung fördert Initiativen

und Projekte, die sich aktiv mit den Themen

Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus

beschäftigen. Gefördert werden Projekte

vor allem auch im ländlichen Bereich oder

dort, wo es Lücken staatlichen Handelns gibt.

Besonderes Interesse hat die Stiftung an der

Förderung von Initiativen und Projekten, die auf

anderem Weg wenig Chancen auf finanzielle

Unterstützung haben.

Zielgruppe: demokratische Zivilgesellschaft

Themen/Schwerpunkte:

• demokratische Jugendarbeit

• Musik als Mittel zur Stärkung einer alternativen

Gegenkultur

• Arbeit mit Betroffenen rechtsextremer Gewalt

und Stärkung von Minderheiten

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• Lokale und überregionale Netzwerke

• Recherche, Dokumentation und Internet

Förderbetrag: keine Angabe

Antragsteller:

Vereine, Netzwerke gegen Rechtsextremismus,

selbstorganisierte Jugendliche, Kirchgemeinden,

Schulen, Schüler, Lehrer, Studenten,

Schülerclubs, Bürgerinitiativen, kommunale

Ausländerbeauftragte

Antragstellung: formlos

Antragsfristen: jederzeit

(über Projekte bis 2.500 EURO wird laufend,

über Anträge mit mehr als 2.500 EURO wird

zweimal jährlich entschieden)

Quellen und weitere Informationen:

www.amadeu-antonio-stiftung.de


„Blick über den Tellerrand“

Internationales Workcamp

Bäume formen einen Wald, Vögel zwitschern,

eine Steinsäule hier, ein Weg da, Fundamentenreste...

Wer genauer hinsieht, ahnt, was

dieser Ort mal gewesen war und was sich hier

abgespielt hat.

120.000 Kriegsgefangene aus Polen, Frankreich,

Belgien, der Sowjetunion, Italien und

vielen anderen europäischen Ländern gingen

durch das Kriegsgefangenenlager Stalag VIIIa.

Das Besondere: hier entstand das berühmte

„Quartett auf das Ende der Zeit“ von Olivier

Messiaen, das er während seiner Kriegsgefangenschaft

in diesem Lager komponierte und

1941 uraufführte.

Heute ist dieser Ort fast vergessen. Hier kann

man jedoch viel entdecken, begreifen und sich

begegnen – in der deutsch-polnischen Doppelstadt

Görlitz-Zgorzelec im Dreiländereck

Deutschland-Polen-Tschechien.

Programm

Tagsüber werden Garten- und Waldarbeiten

an den Barackenstandorten, dem Gedenkstein

und dem Friedhofsgelände vorgenommen, um

dabei den Ort und dessen Geschichte zu „begreifen“.

Eine MetallBauWorkshop-Gruppe hat die Möglichkeit,

eine Metallskulptur in der Werkstatt zu

bauen. Der Künstler Matthias Beier macht mit

der Metallbaukunst und der Musik Messiaens

vertraut.

Natürlich kommt auch die Freizeit nicht zu

kurz. An den Abenden und Wochenende wird

gemeinsam gekocht und werden die anderen

Kulturen kennengelernt. Außerdem gibt es interessante

Exkursionen in die Umgebung z.B.

nach Dresden, einen Badeausflug und Spaß bei

der deutsch-polnischen Kinderstadt!

Wer kann mitmachen?

Junge Menschen aus Deutschland, Polen und

Italien mit Interesse am Thema und multikultureller

Begegnung im Alter von 16 bis 26 Jahren.

Meetinpoint Music Messiaen e.V.

www.messiaen.themusicpoint.net

history@themusicpoint.net

"nasze miasto - unsere stadt“

Vom 29. Juli bis zum 07. August findet die 6.

Kinderstadt für Zgorzelec und Görlitz statt, dieses

Jahr zum ersten Mal im Stadion Zgorzelec.

Die Kinderstadt „nasze miasto – unsere stadt“

wird wie jedes Jahr von Vereinen und Initiativen

aus Görlitz und Zgorzelec initiiert. Bestandteil

des Projektes ist die beständige Kooperation

der Trägergemeinschaft und die Rotation in der

Trägerverantwortung. In diesem Jahr ist der

Ca-Tee-Drale e.V. Träger der Kinderstadt.

Nach dem Vorbild der bereits etablierten Kinderstadtprojekte

z.B. in Mini-München und

Heidel-York, wird auch in Zgorzelec/Görlitz

„unsere stadt“ errichtet.

In „unserer stadt“ wird jungen Menschen die

Chance gegeben, die Welt der Erwachsenen

„auszuprobieren“ und Erfahrungen zu machen,

die ihnen sonst verschlossen bleiben.

Ob Einwohnermeldeamt, Schreinerei, Kino -

wie in einer richtigen Stadt werden die jungen

Menschen die Möglichkeit haben, in den verschiedensten

Berufen zu arbeiten und deren

Angebote zu nutzen. Sie übernehmen dabei die

Rolle der Erwachsenen.

Da alle Angebote zweisprachig sind, wird das

Kennenlernen und Miteinander zweier Kulturen

ermöglicht.

www.nmus.de

info@nmus.de

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Veranstaltungen in deiner Region

MoxxoM Open Air #5

© Paul Glaser

Das MoxxoM ist ein dreitägiger musikalischer

Urlaub vom Alltag - organisiert von Musikliebhabern

für Musikliebhaber. Beim Line-Up zählt

nicht die Größe des Namens, sondern die musikalische

Qualität - unterstützt mit hochwertiger

Beschallung für maximalen Hörgenuss, visuellen

Zaubereien und einer liebevoll hergestellten

Deko.

Das alles kombiniert mit einem abwechslungsreichen

Rahmenprogramm, einem Badesee direkt

vor Ort und maximal tausend netten Menschen,

ergibt eine Atmosphäre, die man schwer

beschreiben kann.

Wir empfehlen deshalb ausdrücklich, sich selbst

auf die Reise nach Hagenwerder zu machen

und ein Teil des Kaleidoskops namens MoxxoM

zu werden.

Wann?

04. bis 06. Juli 2014

Wo?

Zum Ort des Geschehens wird abermals das

Areal im Freibad Hagenwerder, mit seinem

direkt auf dem Gelände befindlichen Zeltplatz

- eine ehemalige Kiesgrube, die seit vielen Jahren

als Naherholungsgebiet genutzt wird.

Hier gibt es alles, was das Festivalistenherz

begehrt: freie Flächen, einen See zum Kühlen

der heiß getanzten Füße, schattenspendende

Bäume und feste Toiletten zur Befriedigung

dringender Bedürfnisse ... und idyllisch ist es

obendrein.

www.moxxom-openair.de

www.facebook.com/events/1432938220276148

© Nikolai Schmidt

JAM-PIONS LEAGUE 2014

Am 14. Juni 2014 veranstalten die „Rotierenden

Elemente“ zum dritten Mal ihr BMX-Event

„JAM-PIONS LEAGUE“ im Skatepark in Zittau.

Der Jam soll in lockerer Wettkampf-Form ausgetragen

werden. Die Sportler werden dabei

in drei Klassen (Profi, Amateur und Mountainbike)

eingeteilt. Jede Klasse bekommt je nach

Teilnahmezahl 5 bis 10 Minuten Zeit, in der die

Fahrer ihre Tricks und ihr Können zeigen.

Die Bewertung der Fahrer erfolgt durch eine

Jury. Im Anschluss an den Wettbewerb werden

10

in jeder Klasse jeweils die ersten drei Plätze mit

Sachpreisen ausgezeichnet.

Neben dem Sportlichen wird an diesem Tag

für das leibliche Wohl gut gesorgt. Essen und

Getränke werden zu moderaten Preisen angeboten.

Für die musikalische Untermalung des

Events dreht in diesem Jahr wieder DJ Gee von

den Osthood Beattapes an den Plattentellern.

Im Anschluss an das BMX-Event wird es eine

After-Jam-Party im Neó (Markt 13, Zittau) geben.

Die Party ist die perfekte Gelegenheit, den

Tag mit ein paar Getränken, Leuten und guter

Musik ausklingen zu lassen.


Veranstaltungen in deiner Region

Teilnahmebedingungen

Jeder Fahrer muss über 16 Jahre alt sein, eine

Teilnahme unter 16 Jahren ist nur mit schriftlicher

Zustimmung eines Erziehungsberechtigten

möglich. Es besteht generell Helmpflicht!

Das Tragen von Protektoren ist jedem Fahrer

selbst überlassen.

www.facebook.com/RotierendeElemente

rotierende-elemente@freenet.de

Fussball grenzenlos

11. Antirassistisches Fussballturnier

Fußball grenzenlos - die kleine Kopie der „Mondiali

Antirazzisti“ veranstaltet der Augen auf

e.V. seit 2003 im sächsischen Kittlitz bei Löbau

- dieses Jahr vom 08. bis zum 10. August. Das

antirassistische Turnier erfreut sich steigender

Beliebtheit - auf der einen Seite bei Jugendlichen,

die daran teilnehmen möchten, auf der

anderen Seite bei denen, die es verhindern

wollen.

An diesem internationalen Turnier nehmen

Teams aus Polen, Deutschland, Tschechien und

der sorbischen Bevölkerung teil. Jedes Jahr

stehen auf dem Platz auch Migrantenteams

und Mannschaften mit jugendlichen Spätaussiedlern.

In diesem Jahr wird - wie es in den Jahren zu-

vor schon zur Tradition geworden ist - im Rahmen

der Wochenendveranstaltung ebenso das

Finale der 3-Eck-Soccer-Tour stattfinden.

Natürlich dürfen neben der sportlichen Betätigung

der partizipierende Workshop-Besuch

und zwei feuchtfröhliche Konzertabende nicht

fehlen. Für super Stimmung, Vielfalt und Spaß

sorgen u.a. Workshops über das Rappen und

Graffiti, regionale und überregionale Bands

sowie viele nette Menschen mit unterschiedlichsten

Geschichten und Erfahrungen, welche

erzählt und ausgetauscht werden wollen.

Alle Infos zu dieser und weiteren Veranstaltungen

findet ihr demnächst im Netz auf der Homepage

und bei den Facebookseiten „Augen auf -

Zivlicourage zeigen“ und „Fußball grenzenlos“.

Auch könnt ihr euch und eure Freunde schon

als Team anmelden. Gesucht werden 6 + 1

Spieler_innen, die sich den Herausforderungen

stellen wollen.

Spielbeginn ist Freitag, 08. August 2014 um

17:00 Uhr. Auch in diesem Jahr wird es wieder

eine Samstagsgruppe für all die geben, die es

nicht rechtzeitig auf den Horken schaffen.

www.augenauf.net

www.facebook.com/Fussballgrenzenlos

sven@augenauf.net

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Veranstaltungen in deiner Region

04.06.14 Hochschule Görlitz Campus Open Air Görlitz 2014

06.06.14 Bunter Hund Zittau „Toi Toi Toi“ Soliparty für das Wächterhaus

07.06.14 Weißwasser 5. Klinik Simson Supercross

07.06.14 KLINIK Löbau Sommerweihnachtsparty

07.06. - 08.06.14 Freiraum Zittau KUNST:offen in Sachsen

07.06. - 09.06.14 Offene Ateliers in Görlitz KUNST:offen in Sachsen

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Fuck Art Let‘s Dance, The Mugshots, Mega! Mega!, The Sexinvaders,

The Mean Machines

11.06.14 Theater Görlitz KUNSTPAUSE | PAUZA NA SZTUKE | UMELECKÁ PRESTÁVKA (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

12.06.14 Apollo Görlitz juThe: „Szenenwechsel“ (Theaterstück des Görlitzer Jugendtheaters)

14.06.14 Skatepark Zittau BMX Jam-pions League 2014 BMX-Contest, workshops, graffiti-action, fresh beats, drinx ´n´ food

14.06.14 Apollo Görlitz juThe: „Szenenwechsel“ (Theaterstück des Görlitzer Jugendtheaters)

15.06.14 Camillo Görlitz Cinema de Fume - qualmendes Kino (für Klubmitglieder und solche, die es werden wollen)

17.06.14 Bunter Hund Zittau DESOLATE x CREATE

18.06.14 KLINIK Löbau GR Kickerking Spieltag

19.06.14 Infoladen Zittau Was tun gegen die Jugend- und Grenzkriminalität?

21.06.14 JUZ Niesky Murder The Dancefloor Chamber Of Malice, BeatBack, Dirty Sanchez, Across The Silence

21.06.14 KLINIK Löbau Sommersonnenwende mit Kunsthappening und DJ

26.06.14 Stalag VIIIa Zgorzelec Gedenkveranstaltung - Abschlussveranstaltung deutsch-polnisches Workcamp (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

27.06.14 Infoladen Zittau G8 Heiligendamm - 7 Jahre später

28.06.14 Kernspalt Reichenbach 4. Bolzturnier des Kernspalts zu Reichenbach + Karibische Nacht Vol. 4

04.07. - 06.07.14 Freibad Hagenwerder MOXXOM Open-Air #5 DJs

05.07.14 Freiraum Zittau Körper und Klang in Bewegung - Percussion-Workshop mit Júlio César „Mestre Pim-Pim“

05.07.14 Skatepark Zittau 3. Zittauer Skate-Contest Skate-Contest, workshops, graffiti-action, fresh beats, drinx ´n´ food

07.07.14 Maus Görlitz GR Kickerking Spieltag

18.07.14 Freiraum Zittau Fahrradcodierung

18.07.14 EMIL Zittau GR Kickerking Spieltag

18.07. - 19.07.14 KLINIK Löbau 20 Jahre KLINIK

18.07. - 19.07.14 Kernspalt Reichenbach

Oberlausitzer Skins & Punks

Zusammrottung 2014

18.07. - 20.07.14 Schlegel (bei Zittau) Drüben auf dem Hügel Festival

26.07.14 EMIL Zittau (Klosterhof) Calaveras

Topic Today, SkiPuk, Heimatschutz, Ohrentod, Platzverweis, Durstige

Nachbarn, InForm, Die Spötter, Arschlos, Jagdschein, Absolut

Lächerlich, SKV, Rotten Human Waste, Non Klischee, Strahlenschutz,

Piratenpapst

ClickClickDecker, The Burning Hell, Chuckamuck, The Naked Hands, Eric

Shoves Them In His Pockets, Snoffeltoffs, No King. No Crown., Ogrom

Circus, Disaster! Disaster!

26.07. - 09.08.14 Görlitz/Zgorzelec Internationales Workcamp - Stalag VIIIa Workshop + MetallBauWorkshop (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

02.08.14 Adrenalin e.V. Görlitz Do It Jam MMXIV BMX-Contest & Party

07.08.14 Webschule Großschönau Rocknacht WeCaughtTheCastle + Support

07.08. - 09.08.14 Görlitz/Zgorzelec ViaThea - 20. Internationales Straßentheaterfestival

08.08. - 10.08.14 Kittlitz 11. Antirassistisches Fußballturnier - Fußball Grenzenlos

12.08.14 Infoladen Zittau Hartz IV: Entwürdigung mit System

13.08.14 KLINIK Löbau GR Kickerking Spieltag

18.08. - 24.08.14 JKZ BASTA! Görlitz 20 Jahre BASTA!

regelmäßig: Info-Lounge Görlitz vegane Vokü (jeden Dienstag - Sommerpause vom 25.06. - 08.09.14)

regelmäßig: Freiraum Zittau Capoeira Angola (jeden Mittwoch) | KreativTreff (jeden Donnerstag)


Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Görlitz

Ihr seid ein selbstverwalteter und ehrenamtlicher

Jugendclub oder -treff, eine Jugendinitiative,

ein Jugendprojekt oder -verein? Ihr seid

bei euch vor Ort aktiv oder wollt es werden und

braucht Hilfe oder Unterstützung? Dann meldet

euch bei uns und wir stehen euch zur Seite.

Für wen sind wir da?

• Jugendinitiativen, -gruppen, und -treffs

• junge ehranamtlich aktive Menschen

• Kommunen

Was wollen wir erreichen?

• Wahrnehmung jugendlicher Interessen

und Einbindung von Jugendinitiativen

und -gruppen vor Ort

• Förderung jugendkultureller Aktionen,

Projekte und Veranstaltungen

Was tun wir?

• Anregung zur Umsetzung eigener Ideen von

jungen Menschen vor Ort

• Begleitung und Unterstützung bei Projektideen

• Lobbyarbeit für Jugend im Landkreis

• gemeinsames Erarbeiten von Konzepten

• Beratung bei Neugründungen von Initiativen

oder Vereinen, Vereinsrecht, Antragstellungen,

Finanzen, Abrechnungen usw.

• thematische Weiterbildungen und Workshops

für ehrenamtlich aktive junge Menschen

(z.B. Veranstaltungsmanagement,

Öffentlichkeitsarbeit, Tontechnik)

• Ermöglichung von Jugendbeteiligung

• Anregung von Netzwerken für ehrenamtlich

Tätige

• Durchführung gemeinsamer Projekte

und Aktionen mit Jugendlichen sowie

Kooperationspartner_innen

• Kooperation mit Projekten und anderen

Akteur_innen im Gemeinwesen

• Kontaktgestaltung zu Ort und Gemeinde

www.flexjuma.de

flexjuma@jugendring-oberlausitz.de

03588 2597377 | 03585 862437

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Diese Ausgabe von „Jugendkultur im Fokus“ wird ermöglicht durch die Unterstützung von:

Impressum:

Herausgeber:

Layout, Bearbeitung, Gestaltung: Sebastian Höbler

Jugendring Oberlausitz e.V.

Flexibles Jugendmanagement

Druck: http://www.flyeralarm.de/

Muskauer Str. 23a | 02906 Niesky

m www.flexjuma.de | www.facebook.com/flexjumagoerlitz Auflage: 1000 Stück

T 03588 2597377 | 03585 862437

B flexjuma@jugendring-oberlausitz.de Redaktionsstand: Mai 2014 (alle Angaben ohne Gewähr)

Redaktion: Sebastian Höbler, Antje Krausche, Jens Zschernig

Fotos: Rechte liegen bei den jeweiligen Vereinen, Initiativen & Einzelpersonen

„Jugendkultur im Fokus“ erscheint vierteljährlich. Informationen und eigene Beiträge können per Email eingereicht werden.

Die nächste Ausgabe erscheint im September 2014. Redaktionsschluss ist am 25. August 2014.

Das Projekt Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Görlitz wird gefördert durch:

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