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Jugendkultur Im Fokus 03|14

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03

14

JUGENDKULTUR IM FOKUS

News und Infos für junge Leute im Landkreis Görlitz

fokus Festival 2014

Energiefabrik Görlitz

Der Verein Von A - Z

Mitgliederversammlung & Vereinsgaststätten

20 Jahre

Jugendkulturzentrum BASTA!

Bands In Town

LIME (Zittau)

Im Fokus

Me-O-Wa e.V.

Jugendpolitik

„Junge Deutsche“


Inhalt

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Flexibles Jugendmanagement Im Landkreis Görlitz

Im Fokus

20 Jahre Jugendkulturzentrum BASTA!

Me-O-Wa e.V.

Hardcore & Metal in Niesky

Kultursofa Weißwasser e.V.

Bands In Town

LIME (Viehischcore | Zittau)

Der Verein Von A - Z

Mitgliederversammlung

Vereinsgaststätten

Fördertöpfe

Aktiv für Demokratie und Toleranz

Fonds Soziokultur - Eine Chance für die Jugend

Förderrichtlinie des Landkreises Görlitz

Stiftung der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Neues Aus Der Jugendpolitk

„Junge Deutsche“ - Jugend im ländlichen Raum

U18 - Landtagswahl Sachsen

Jugendkultur In Den Medien

No Future? - 36 Interviews zum Punk

Blick Über Den Tellerrand

Kinder- und Jugendzirkus in GörlitZgorzelec

Parkour-Park Zgorzelec

Veranstaltungen In Deiner Region

fokus Festival 2014

"TECKEN“ (Anders Reventlov | DK)

Denk-mal KUNST - Das Zittauer Kunstfestival im Herbst

Veranstaltungskalender


Flexibles Jugendmanagement Im Landkreis Görlitz

Ihr seid ein selbstverwalteter und ehrenamtlicher

Jugendclub oder -treff, eine Jugendinitiative,

ein Jugendprojekt oder -verein? Ihr seid

bei euch vor Ort aktiv oder wollt es werden und

braucht Hilfe oder Unterstützung? Dann meldet

euch bei uns und wir stehen euch zur Seite.

Für wen sind wir da?

• Jugendinitiativen, -gruppen, und -treffs

• junge ehranamtlich aktive Menschen

• Kommunen

Was wollen wir erreichen?

• Wahrnehmung jugendlicher Interessen

und Einbindung von Jugendinitiativen

und -gruppen vor Ort

• Förderung jugendkultureller Aktionen,

Projekte und Veranstaltungen

Was tun wir?

• Anregung zur Umsetzung eigener Ideen von

jungen Menschen vor Ort

• Begleitung und Unterstützung bei Projektideen

• Lobbyarbeit für Jugend im Landkreis

• gemeinsames Erarbeiten von Konzepten

• Beratung bei Neugründungen von Initiativen

oder Vereinen, Vereinsrecht, Antragstellungen,

Finanzen, Abrechnungen usw.

• thematische Weiterbildungen und Workshops

für ehrenamtlich aktive junge Menschen

(z.B. Veranstaltungsmanagement,

Öffentlichkeitsarbeit, Tontechnik)

• Ermöglichung von Jugendbeteiligung

• Anregung von Netzwerken für ehrenamtlich

Tätige

• Durchführung gemeinsamer Projekte

und Aktionen mit Jugendlichen sowie

Kooperationspartner_innen

• Kooperation mit Projekten und anderen

Akteur_innen im Gemeinwesen

• Kontaktgestaltung zu Ort und Gemeinde

www.flexjuma.de

flexjuma@jugendring-oberlausitz.de

03588 2597377 | 03585 862437

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Im Fokus

20 Jahre

Jugendkulturzentrum BASTA!

20 Jahre Jugendkulturarbeit von und für junge

Leute - dafür steht das BASTA! in Görlitz - ein

seit der Eröffnung am 20. August 1994 von Jugendlichen

selbst verwaltetes und ausschließlich

ehrenamtlich in Trägerschaft des gemeinnützigen

Holzwurm e.V. betriebenes Jugend-,

Kultur- und Begegnungszentrum.

Wo kommt das BASTA! her?

Aus einer Hausbesetzung hervorgegangen,

wurde das BASTA! von engagierten Jugendlichen

gegründet und in 8.000 Arbeitsstunden

aufgebaut und saniert, um einen Treffpunkt und

Club für alternative und linke Jugendliche zu

schaffen.

Im Laufe der Jahre etablierte sich das BASTA!

als Ort für vielfältige kulturelle Veranstaltungen

und löste sich Stück für Stück vom linken Spektrum.

Seit Anfang an steht das BASTA! für Toleranz

und kulturelle Vielfalt abseits von kommerziellen

Einrichtungen und hat es über die Jahre

erfolgreich geschafft, die Verantwortung immer

wieder von Älteren an Jüngere weiter zu geben.

Dadurch wechselten zwar regelmäßig die Ansprechpartner_innen,

dafür zog aber auch stets

ein frischer Wind durch das kleine Haus an der

Hotherstraße.

Probleme bereiteten in den vergangenen Jahren

vor allem bauliche Maßnahmen sowie nötige

Investitionen, die zur Schließung des Hauses

hätten führen können (Notausgang, Außentreppe,

Lüftungsanlage).

Verschlissene oder defekte Heizungen, Einrichtungsgegenstände

und Veranstaltungstechnik

erschwerten und erschweren das Arbeiten zusätzlich

und führ(t)en immer wieder zu zeit- und

geldaufwändigen Reparaturen oder Ersatzinvestitionen.

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Das BASTA! heute

In den überschaubaren und vielfältig nutzbaren

Veranstaltungsräumen engagieren sich derzeitig

ca. 40 Jugendliche und junge Erwachsene

auf unterschiedlichste Weise ehrenamtlich, sei

es in der Planung und Organisation von Veranstaltungen,

bei Reparatur- und Reinigungsarbeiten

oder bei Behördengängen.

Hier haben junge Menschen die Möglichkeit,

aktiv Jugendkulturarbeit zu gestalten und Veranstaltungen

selbst zu organisieren - egal, ob

sie Vereinsmitglieder sind oder nicht. Auf diesem

Weg sollen immer wieder neue junge Leute

aus unterschiedlichem sozialen Umfeld aktiv

integriert werden.

Außerdem hat sich das BASTA! zu einem Begegnungszentrum

von deutscher und polnischer

Jugendkultur entwickelt, in dem eine gewaltfreie

und weltoffene Begegnung zwischen

verschiedenen Kulturen und Jugendkulturen

möglich ist.

So ist nicht verwunderlich, dass die Schaffung

eines grenzübergreifenden alternativen Jugendkulturangebots

eines der Ziele des Vereins

ist. Darüber hinaus bietet das BASTA! sozialen

Rückhalt sowie Entfaltungsmöglichkeiten

für junge Menschen und Künstler, fördert die

Selbstständigkeit und Verantwortung sowie das

Ehrenamt und Engagement junger Menschen.

Doch auch heute läuft nicht immer alles ohne

Probleme. Durch stetig steigende laufende Kos-

ten (Gas, Strom, Wasser/Abwasser,

© Bruno | JKZ BASTA!


Im Fokus

Miete, Reparaturen, GEMA usw.) wird es

immer schwieriger, den Betrieb aufrecht zu

erhalten. Auch Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit

kommen erschwerend dazu.

Diese Probleme versucht das BASTA! vor allem

durch die Erwirtschaftung von Eigenmitteln und

großes ehrenamtliches Engagement zu lösen.

Außerdem kümmern sich die Aktiven regelmäßig

um die Gewinnung von Förderungen, Spenden,

Sponsoren und Stiftungen.

Was wird geboten?

Als Jugend-, Kultur- und Begegnungszentrum

bietet das BASTA! jungen Menschen die Möglichkeit,

sich ungestört zu treffen und auszutauschen,

Projekte zu planen und/oder miteinander

Spaß zu haben.

Außerdem wird ein vielfältiges Kultur- und Bildungsprogramm

geboten:

• Konzerte und DJ-Veranstaltungen

• Vorträge und Diskussionsrunden

• Lesungen, Theater, Filmvorführungen,

Diashows

• Spiele- und Themenabende

• Workshops

• Veranstaltungsreihen

• Treffmöglichkeiten für Jugendinitiativen

• Beteiligung an Netzwerkprojekten

• Veranstaltungen mit Begegnungscharakter

für deutsche und polnische Jugendliche

Welche Strukturen sind vorhanden?

Wenn es um die Planung sowie Auswertung

von Aktionen, Projekten und Veranstaltungen

geht, ist wohl das wöchentliche Plenum das

wichtigste Gremium im BASTA! Immer sonntags

nach 18:00 Uhr sind hier neben den Vereinsmitgliedern

auch Gäste, Nachbarn und neue

Engagierte mit Anregungen, Kritik und Fragen

willkommen.

Geht es jedoch um wichtige Vereinsfragen, Baumaßnahmen

und finanzielle Aufwendungen, ist

der Vereinsvorstand gefragt. Dieser besteht

aus 6 jungen Leuten und trifft sich regelmäßig,

je nach Bedarf.

Und die Zukunft?

Die Mitstreiter_innen des BASTA! haben eine

klare Linie für die Zukunft. Sie wollen vor allem

die bisherige Arbeit mit vielfältigen und qualitativ

hochwertigen kulturellen und bildenden

Veranstaltungen fortführen und eine langfristig

sichere Finanzierung der laufenden Kosten erreichen.

Außerdem wird die deutsch-polnische

Arbeit weiter ausgebaut und das Haus durch

regelmäßige Baumaßnahmen und Investitionen

in Schuss gehalten. Und damit der frische Wind

niemals vergeht, werden auch in Zukunft neue

Jugendliche zum aktiven Mitwirken im BASTA!

gesucht.

20 Jahre BASTA! - ein Grund zum Feiern

Das 20-jährige Jubiläum wurde nun vor kurzem

vom 18. bis 24. August sehr bunt und vielfältig

begangen - mit einer Straßenmusikwoche auf

der Altstadtbrücke sowie Konzerten und DJs im

Haus, Sport, Spiel und Kreativem, Improvisationstheater,

Brunch und einem Dankeschön-

Empfang für alle Helfer_innen, Unterstützer_

innen, Freunde und Partner_innen.

Wir gratulieren nachträglich und hoffen auf viele

weitere Jahre mit dem BASTA! in Görlitz!

www.basta-club.net

www.facebook.com/JKZ.Basta

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© Bruno | JKZ BASTA!


Im Fokus

© Klinge XD Photography

Me-O-Wa e.V.

Der Me-O-Wa e.V. hat die langwierige Gründungsphase,

die sich mit allem Drum und Dran

fast anderthalb Jahre hingezogen hat, nun

endgültig überstanden und die vorläufige Gemeinnützigkeit

mit der Förderung der Jugend,

Kunst und Kultur erhalten. Ebenso ist der Kauf

des Vereinsgebäudes in der Viebigstraße 18 in

Ostritz so gut wie abgeschlossen.

Ein Ort für Bands

Die Sicherung und der Erhalt dieses Objekts,

das die Mitglieder mit verschiedenen Bands

bereits seit ca. 6 Jahren nutzen und baulich erhalten,

war der eigentliche Grund für alle gewesen,

den Verein zu gründen.

Die Geschichte des Vereins zieht sich aber

schon über gut 15 Jahre hin. Angefangen hatte

alles mit dem ersten Proberaum im Bahnhof

Ostritz und einige Zeit später im Bergfrieden

Marienthal/Ostritz.

Eine Nutzungsmöglichkeit für Bands zu schaffen

und die Gelegenheit, sich selbst musikalisch

auszuleben, war schon immer das Hauptaugenmerk

der Me-O-Wa und dessen Mitglieder.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich einige

Bands nennen lassen, die sich über die Jahre

in den verschiedenen Räumlichkeiten zusammengefunden

(und leider teilweise auch wieder

aufgelöst) haben.

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Und wie man sieht, tummelt sich in den

Proberäumen der Me-O-Wa ein Querschnitt

durch die alternative härtere Gangart der musikalischen

Vielfalt:

• PMW (SchleimKeim-Tributeband)

• Dirty G (Rap/HipHop)

• Unbekannt (HC-Deutschpunk)

• Mischgemüse (RootsRock/Blues)

• Muckefuck (PunkRock)

• SchlusSStrich (Screamo-Punk)

• Atropia (Screamo/Crustpunk)

• Pig’s Splatter (Pig’s GrindCore)

• Ettar (Sludge/Doom)

Ein Ort für Veranstaltungen

Gerade die Anfangszeit war durch viele Partys

und Auftritte der eigenen Bands geprägt, welche

über die Jahre hinweg durch zahlreiche

weitere Bands ergänzt wurden.

Seit der Verein nun in der Mewa Ostritz, früher

einmal das Hauptgebäude der gleichnamigen

ortsansässigen Arbeitsbekleidungsfirma,

heimisch geworden ist und somit ein großes

Gebäude mit einem konzerttauglichen Saal,

geräumigen Proberäumen und herrlichem Außengelände

bewirtschaften kann, sind die Veranstaltungen

immer weiter gewachsen.

Der Verein geht nun nach dem Kauf des Gebäudes

auch deshalb daran, alle Räume für den

öffentlichen Rahmen gangbar zu machen.

Im Schnitt findet beim Me-O-Wa e.V. alle 4 bis

6 Wochen ein Konzertabend mit jeweils 3 bis

4 Bands statt, die sich meist aus den von den

Mitgliedern geliebten Musikrichtungen zusammensetzen.

Alljährlich finden zudem die Aushängeschilder

des Vereins, wie das gerade erfolgreich absolvierte

Sommerfest und das OstShock-Festival

statt. Garniert wird das Ganze auch gern mal

mit Motto-Partys à la „BadTaste“ oder ähnlichem.


Im Fokus

© Me-O-Wa e.V.

Ein Ort für Vernetzung

Der Verein und seine Mitglieder können auf

eine starke Vernetzung bauen, die gerade in

unserer eher abgehängten Region immer wichtiger

wird. So bekam und bekommt der Verein

tatkräftige Unterstützung von z.B. der ehemaligen

„KOMMÄRZBANCK“/Jugendhaus Hammerstadt

e.V. sowie dem Haus und Hof e.V.,

dem Holzwurm e.V./JKZ BASTA! oder der „Käthe

Neugerswood“.

Ein Ort zum Mitmachen

Der Verein und seine Mitglieder freuen sich immer

über stille und/oder tatkräftige neue Mitglieder

oder auch gutgemeinte Spenden, da

wie bereits erwähnt, viele Renovierungsarbeiten

anstehen.

www.me-o-wa.de

info@me-o-wa.de

gig@me-o-wa.de

Hardcore & Metal in Niesky

Seit dem Ende vergangenen Jahres gibt es

für die Jugendarbeit im Jugendzentrum Niesky

keine Fördermittel mehr. Deshalb muss es

seit Januar 2014 für die Nieskyer Jugend geschlossen

bleiben. Der Jugendring Oberlausitz

e.V. unternimmt sein Bestes, um Fördergelder

aufzutreiben, damit möglichst bald wieder mit

allen Angeboten geöffnet werden kann.

Kulturelle Angebote für junge Menschen abseits

des bürgerlichen Mainstreams sind zudem

in Niesky nur sporadisch zu finden. Das ist einer

kleinen Gruppe junger Leute aus Niesky zu

wenig und deshalb haben sie sich Anfang des

Jahres mit dem Ziel zusammengefunden, im

Jugendzentrum regelmäßig Nachwuchs-Konzerte

zu veranstalten.

Einmal pro Monat organisieren sie seitdem

Konzerte mit regionalen sowie überregionalen

Bands und am 27. September steht nach der

Sommerpause das nächste an.

Dieses Mal mit dabei sind: Vijeriah (Rhytmic

Metal | Potsdam/Berlin), Pangäa (Metalcore |

Görlitz) und I Watched Myself Sleep (Deathcore

| Zschorlau). Einlass ist um 20:00 Uhr, los geht‘s

dann um 21:00 Uhr - Eintritt: 5 EURO.

www.facebook.com/events/1500642190172259

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Im Fokus

© Kultursofa Weißwasser e.V.

Kultursofa Weisswasser e.V.

Der gemeinnützige Verein „Kultursofa Weißwasser

e.V.“ hat sich im Mai 2012 aus der Idee

heraus gegründet, einen Verein zu bilden, der

sich für kulturelle Veranstaltungen in und um

Weißwasser bemüht, vor allem, da es in der

Großen Kreisstadt kein Kino mehr gibt.

Deshalb bestand die erste Aufgabe des Vereins

darin, Räumlichkeiten zu finden, in denen

Filmvorführungen stattfinden können. Fündig

wurde das Kultursofa zunächst im Broilereck

in Weißwasser - Kinostühle wurden organisiert

und erste Filmvorführungen fanden statt.

Der Verein bemüht sich dabei, nicht einfach nur

einen Film zu zeigen, sondern stets einführende

Vorträge zum Film zu halten und im Anschluss

die Möglichkeit zur Diskussion zu bieten.

Mit der Zeit reifte im Verein ein weiteres Vorhaben:

den Weißwasseraner_innen auch musikalisch

etwas zu bieten. Dabei sollten nicht

nur Bands von weither in die Glasmacherstadt

geholt werden, sondern auch der musikalische

Nachwuchs bzw. Bands aus der Region die

Möglichkeit erhalten, eine Auftrittsgelegenheit

vor heimischem Publikum zu bekommen.

So entstand die Idee, ein kleines Musikfestival –

„Rock das Sofa“ – ins Leben zu rufen. Es sollte

jedes Jahr am Ende des Sommers in der Station

Junger Naturforscher und Techniker, bei der

der Verein Mitglied ist, stattfinden. Schon am

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Nachmittag wurden dabei verschiedene Workshops

wie z.B. Graffiti, Trommeln und Schlagzeug,

Jonglieren, Malen, Basteln und Kochen

gerade für Jugendliche und Kinder angeboten.

Am Abend konnten dann die Bands zeigen,

was sie können. 2014 findet am 20. September

bereits die dritte Auflage von „Rock das Sofa“

statt.

Weitere musikalische Höhepunkte stellen organsierte

Konzerte im Broilereck sowie im ehemaligen

Jugend- und Familientreff W.C.B. dar.

Da diese Einrichtung 2014 endgültig geschlossen

wurde, bleibt abzuwarten, wo der Verein

in Zukunft während der kalten Jahreszeit noch

Konzerte organsiert bzw. organisieren kann.

Auch darüber hinaus ist der Verein bemüht,

bei anderen kulturellen Trägern der Stadt mitzuwirken.

So unterstützt das Kultursofa die

Station Junger Naturforscher und Techniker

beispielsweise beim Weltkindertag, den Camps

während der Ferienzeit mit Filmvorführungen

– gerne auch zweisprachig – oder den Generationstreff

SpinnNetz bei Kulturveranstaltungen

im Stadtpavillon.

Vor und in der Weihnachts- und Osterzeit heißt

es zudem: Märchenzeit. Der Verein hat hierfür

alle Grundschulen der Stadt angeschrieben,

dass die Möglichkeit besteht, den Schüler_innen

Märchen in einer Kinoatmosphäre vorzuführen.

Davon wurde in den vergangenen zwei

Jahren rege Gebrauch gemacht – ob nun in der

Schule oder an einem anderen Ort.

Grundsätzlich geht es dem Verein nicht darum,

den Weißwasseraner_innen und ihren Gästen

einfach Veranstaltungen aufzudrücken. Das

Kultursofa ist offen für jede_n, die/der Lust hat,

sich einzubringen oder selbst einen Beitrag zur

kulturellen Landschaft zu leisten. Alle Interessierten

können sich gern beim Verein melden.

www.kultursofa.org

www.facebook.com/kultursofa

Kultursofa-Weisswasser_ev@web.de


Bands In Town

© Julia Hampel

LIME

(Viehischcore | Zittau)

LIME - Wer ist das?

Tja, obwohl viele denken, LIME hätte etwas mit

Zitrusfrüchten zu tun, sind wir Baumliebhaber.

Denn „lime“ kommt aus dem Englischen und

heißt Linde. Auch steht LIME für höhere pH-

Werte, was unsere Musik ganz gut beschreibt.

Unser Sänger ist der berühmte Pschybbo, an

der Gitarre spielt der Wurstkönig, am Bass begleitet

uns seit langem Felix, die Drums spielt

Fight und unser Schmuckstück ist die Tine am

Akkordeon.

Seit wann existiert LIME?

Die Band existiert mit frühen Umbesetzungen

am Bass und einem Austausch von Liedgitarre

gegen Quetsche seit 1962. Zu unserer Entstehung

gibt es nicht viel zu sagen, nur dass wir

uns aufgrund des gemeinsamen Interesses für

Musikkultur und den Grundgedanken der Aufklärung,

sich aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit

zu befreien, gefunden haben.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

Wir haben uns dem musikalischen Stil des

„Viehischcore“ verschrieben und leben auch

danach. Wie Metalcore etwas für Metallarbeiter

ist, Heartcore eine Herzenssache oder

Grindcore die angesagte Musik in Kieswerken,

so ist „Viehischcore“ die Musikrichtung speziell

für Tiere. Wir machen Musik für „Viehscher“ -

also für Rinder, Ziegen, Schafe, Schweine und

Hühner.

Mit unserer Musik möchten wir nicht nur geistige

Entspannung vermitteln sondern auch Probleme

in der Tierwelt aufzeigen. Unsere Texte

sollten niemals auf die Goldwaage gelegt werden.

Vielmehr geht es um einen scharfen Zynismus

zwischen den Zeilen und wir wollen aufzeigen,

was sich oft niemand vorstellen möchte

(und kann).

Es gibt viele Musikstile die uns beeinflusst haben,

jedoch denken wir, dass Spaßpunk, Industrial

und Polka große Anteile hatten. Die

Inspiration für unsere Musik schöpfen wir aus

alltäglichen Abgründen und interpretieren sie

gemeinsam zu klangvollen Stücken wie „Tripper,

AIDS und hässliche Kinder“.

Was wollt ihr als Band erreichen?

Als Band möchten wir erreichen, dass politische,

religiöse und intellektuelle Toleranz gelebt

werden und sich niemand hinter überspitzen

Doktrinen verschanzt. Unsere musikalische

und persönliche Botschaft soll jedoch vor allem

Freude und Spaß beinhalten.

Wo kann man LIME live erleben?

Wir waren bereits in Dresden zu sehen, sowie

in Polen, aber natürlich kann man uns am ehesten

in der Oberlausitz rund um Zittau und in

Berlin antreffen.

Wie sieht die Zukunft von LIME aus?

Neben ein paar Konzerten und einer Werbekampagne

für Hundefutter steht als nächstes

die Vollendung unseres ersten Studioalbums

an. Unter Facebook nehmen wir Vorbestellungen

an und sind auch für Konzertwünsche zu

erreichen. Für die Zukunft wünschen wir uns

außerdem noch vollere Konzerte, ein offenes

tierisches Miteinander und einen in vitro Zuchtmusiker

als Verstärkung für unsere Band.

www.facebook.com/pages/LIME-Zittau/132292540249401

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Der Verein Von A - Z

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung (auch als Vollversammlung

u.ä. bezeichnet) ist das wichtigste

Organ eines Vereins und im Bürgerlichen Gesetzbuch

(BGB) als Pflichtorgan festgelegt. Sie

trifft durch Beschlussfassung Entscheidungen

in allen Angelegenheiten des Vereins, die nicht

durch den Vorstand oder einem durch die Satzung

eingerichteten anderen Vereinsorgan entschieden

werden kann.

Auch wenn einzelne Aufgaben der Mitgliederversammlung

durch die Satzung auf andere

Vereinsorgane übertragen werden können,

lässt sie sich nicht grundsätzlich beseitigen.

Ihre Rechte dürfen nicht soweit eingeschränkt

werden, dass der Verein völlig von Organen

außerhalb der Mitgliederversammlung kontrolliert

wird und sie selbst keinen Einfluss mehr

auf diese Organe hat.

Auch wenn die Satzung bestimmte Angelegenheiten

des Vereins einem anderen Vereinsorgan

überträgt - im Zweifel entscheidet immer

die Mitgliederversammlung und in der Regel

hat sie folgende Aufgaben:

• die Bestellung und Kontrolle des Vorstandes

und weiterer Vereinsorgane

• Beaufsichtigung/Entlastung des Vorstandes

• Beschlussfassung über Satzungsänderungen,

Änderungen des Vereinszwecks

• Beschlussfassung über die Auflösung des

Vereins oder der Verschmelzung mit einem

anderen Verein

• Bestellung und Abberufung von Liquidatoren

• Entscheidung über wichtige Angelegenheiten,

laut Satzung oder nach Vorlage durch

den Vorstand

• Erteilung von Weisungen an den Vorstand

Ein Zusammenkommen der Vereinsmitglieder

gilt nur dann als Mitgliederversammlung, wenn

es sich um eine nach Ort und Zeit festgelegte

Zusammenkunft handelt. Treffen sich die Mit-

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glieder nur zufällig, ist das also keine Mitgliederversammlung

im Sinne des BGB.

Eine Mitgliederversammlung kann und muss

(wenn die Satzung nichts anderes bestimmt)

durch den vertretungsberechtigten Vorstand

(die Person/-en, die im Vereinsregister eingetragen

ist/sind) einberufen werden. Wird sie

von einem anderen Vereinsorgan einberufen,

ist sie automatisch unwirksam und die Beschlüsse

sind ungültig. Jedoch erlaubt das BGB

eine Einberufung auf Verlangen einer Minderheit

(§ 27 (2) BGB).

Nach dem BGB muss in bestimmten Fällen und

dann, wenn das Interesse des Vereins es erfordert,

eine Mitgliederversammlung einberufen

werden. In der Regel bestimmt die Satzung

einen Turnus oder Gründe für die Einberufung.

Eine Mitgliederversammlung sollte aber einmal

jährlich stattfinden.

Eine konkrete Vorschrift, wie die Einladung zu

dieser zu erfolgen hat, gibt es nicht. Es muss

aber sichergestellt sein, dass jedes Mitglied

ohne unverhältnismäßigen Aufwand davon erfährt

und allen Mitgliedern ohne besondere Erschwernisse

die Teilnahme möglich ist.

An einer Mitgliederversammlung darf grundsätzlich

jedes Mitglied teilnehmen, also auch

solche mit Sonderstatus (z.B. Ehrenmitglieder,

Fördermitglieder), die kein Stimmrecht haben

sowie die Erziehungsberechtigten von Minderjährigen.

Da Mitgliederversammlungen grundsätzlich

immer nicht öffentlich sind, entscheidet

die Versammlung selbst über die Zulassung

von Gästen, die dadurch aber kein Rede- oder

Stimmrecht erhalten.

Damit die Beschlüsse einer Mitgliederversammlung

gültig sind, müssen verschiedene

Voraussetzungen erfüllt werden.

Quellen und weitere Informationen:

www.vereinsknowhow.de

Kurt Stöber, Dr. Dirk-Ulrich Otto: Handbuch zum Vereinsrecht

(2012)


Der Verein Von A - Z

Vereinsgaststätten

Zu den meisten wirtschaftlichen Betrieben von

Vereinen gehören gastronomische Leistungen

- also feste, öffentliche oder auf Mitglieder beschränkte

Gaststätten oder nur der Verkauf von

Speisen und Getränken bei Veranstaltungen.

Dieser Betrieb von Gaststätten ist mit einer Reihe

von Anforderungen und Auflagen verbunden.

Hierzu zählt vor allem die Gaststättenkonzession

nach dem Gaststättengesetz (GastG).

Gaststättenkonzession

Nach dem GastG ist ein Gaststättengewerbe erlaubnispflichtig

und als solches gilt:

• die Verabreichung von Getränken und zubereiteten

Speisen zum Verzehr an Ort und

Stelle,

• die Beherbergung von Gästen,

• die Verabreichung von Getränken und zubereiteten

Speisen im Rahmen einer Veranstaltung

(z.B. Festival, Sportveranstaltung)

zum Verzehr an Ort und Stelle,

wenn der Betrieb jedermann oder bestimmten

Personenkreisen zugänglich ist.

Der Verzehr an Ort und Stelle bedeutet, dass

der bloße Verkauf keine Gaststätte ist. Außerdem

muss es sich entweder um Getränke oder

um „zubereitete“ (d.h. zum baldigen Verzehr

fertiggemachte) Speisen handeln.

Ob eine Gaststättenkonzession erforderlich ist,

richtet sich zudem danach, ob die Gaststätte öffentlich

zugänglich ist und gewerblich betrieben

wird.

Öffentlich zugänglich?

Ist eine Gaststätte der Öffentlichkeit oder einem

„bestimmten Personenkreis“ zugänglich, ist sie

erlaubnispflichtig. Ein „bestimmter Personenkreis“

sind z.B. Besucher_innen einer Sportveranstaltung,

nicht aber eine personenbezogene

Auswahl von Gästen (z.B. durch persönliche

Einladung). Um den Kreis der Öffentlichkeit einzuschränken

genügt es aber nicht, einfach nur

Eintrittsgelder zu erheben.

Haben nur Mitglieder des Vereins Zugang zu

einer Gaststätte, bedeutet dies nicht unbedingt,

dass keine Erlaubnispflicht vorliegt. Denn steht

der Verein neuen Mitgliedern offen - die Anzahl

der Mitglieder kann sich also jederzeit ändern -

ist der Personenkreis nicht mehr im einzelnen

bestimmbar und eine Erlaubnis ist erforderlich.

Gewerbliche Tätigkeit?

Eine Gaststätte ist nur erlaubnispflichtig, wenn

es sich um einen gewerblichen Betrieb handelt.

Das bedeutet, sie muss:

• nachhaltig betrieben werden (hier reicht

schon die Wiederholungsabsicht ohne einen

durchgehenden Geschäftsbetrieb),

• eine Gewinnerzielungsabsicht haben.

Gewinn bedeutet, dass ein Überschuss über die

eignen Aufwendungen erzielt wird. Dies liegt

bei vielen Vereinen vor, da der Getränkeverkauf

meist nebenher auch Mittel für die Kerntätigkeiten

des Vereins erwirtschaften - also

Überschüsse erzielen soll.

Das bedeutet, nur wenn die Gaststätte langfristig

lediglich auf Kostendeckung ausgelegt ist, gilt

sie nicht als gewerblich. Bloße Kostendeckung

bedeutet hierbei aber nicht, dass die Getränke

zum Einkaufspreis abgegeben werden müssen.

Laufende Kosten, wie Mieten oder Nebenkosten,

können immer mit eingerechnet werden.

Soll zur Aufbesserung der Vereinskasse wenigstens

ein geringer Überschuss erwirtschaftet

werden, sollte zur Sicherheit eine Erlaubnis

beim Ordnungsamt (Gewerbeamt) der Gemeinde

beantragt werden. Eine Ablehnung kann wegen

Versagensgründen erfolgen. An die Erteilung

sind einige Voraussetzungen geknüpft.

Quellen und weitere Informationen:

www.vereinsknowhow.de

Gaststättengesetz

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Fördertöpfe

Aktiv für Demokratie

und Toleranz

Zum 14. Mal schreibt das Bündnis für Demokratie

und Toleranz - gegen Extremismus und

Gewalt (BfDT) in diesem Jahr den Wettbwerb

„Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Gesucht

werden vorbildliche und nachahmbare zivilgesellschaftliche

Aktivitäten. Wichtig ist, dass

es sich um bereits durchgeführte Projekte und

Initiativen handelt.

Mit dem Wettbewerb soll die Qualität und Vielfalt

der ehrenamtlichen, zivilgesellschaftlichen

Arbeit vor Ort gewürdigt und für die breite Öffentlichkeit

sichtbar gemacht werden. Er soll

als Inspiration dienen und dazu anregen, selbst

aktiv zu werden.

Zielgruppe:

demokratische Zivilgesellschaft

Themen/Schwerpunkte:

• Demokratie und Toleranz

• Integration

• Extremismus

• Antisemitismus

Förderbetrag:

Geldpreise im Wert von 1.000 bis 5.000 EURO

Antragsteller:

Einzelpersonen und Gruppen

Antragstellung:

per Registrierung und Formblatt auf der Internetseite

Antragsfristen: 26.09.2014

Quellen, weitere Informationen und Registrierung:

www.buendnis-toleranz.de

Fonds Soziokultur

Eine Chance für die Jugend

Engagement ist auch in der Soziokultur keine

Selbstverständlichkeit, sondern bedarf einer

besonderen Motivation und Unterstützung. Das

gilt insbesondere für junge Menschen, die erste

persönliche Erfahrungen mit Kunst und Kultur

sammeln wollen und dabei viele - vor allem

auch finanzielle Hürden überwinden müssen.

Das Förderprogramm hat den Anspruch, die

kreativen Potentiale junger Menschen zu wecken

und zu fördern sowie sie zum Engagement

im soziokulturellen Praxisfeld zu ermutigen.

Zielgruppe:

Jugendliche zw. 18 und 25 Jahren

Themen/Schwerpunkte:

kleine, experimentierfreudige Kulturprojekte

mit einem konkreten Themenbezug und mit ei-

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ner zeitlichen Begrenzung (z.B. Videoprojekt,

Hip-Hop-Event, Fotoausstellung, Projekt mit

Medienkünstlern)

Förderbetrag:

2.000 EURO (max. 50 % der Gesamtkosten)

Antragsteller:

Jugendliche zw. 18 und 25 Jahren, die sich zu

einer Initiative zusammengeschlossen haben

und das Projekt in eigener Verantwortung planen

und realisieren

Antragstellung:

schriftlich mit einem gesonderten (schlanken)

Antragsvordruck

Antragsfristen: 02.11.2014 und 02.05.2015

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.fonds-soziokultur.de


Fördertöpfe

Förderrichtlinie des

Landkreises Görlitz

Der Landkreis Görlitz fördert mit dieser Richtlinie

Projekte, Aktionen, die Unterhaltung von

Räumen und mobile Einrichtungen sowie Ferienreisen.

Zielgruppe:

unterschiedlich, je nach Thema/Schwerpunkt

Themen/Schwerpunkte:

• Projekte Offene Kinder- und Jugendarbeit

(mehr als 3 Tage)

• Aktionsförderung (bis zu 3 Tage)

• Unterhaltung von Räumen und mobilen Einrichtungen

der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

(z.B. Miete, Betriebskosten, Grundgebühren,

GEMA, Versicherungen)

• Ferienreisen (mind. 2 Übernachtungen)

Förderbetrag:

• Projekte: max. 1.000 EURO

(bis zu 90 % der Gesamtausgaben)

• Aktionen: max. 800 EURO

(bis zu 50 % der Gesamtausgaben)

• Unterhaltung Räume: 1.400 EURO

(bis zu 50 % der Gesamtkosten)

Antragsteller:

Vereine, Freie Träger, Gruppen und Initiativen

mit wenigstens einem/einer ausgebildeten Jugendleiter_in

bzw. pädagogisch höherqualifizierten

Fachkraft

Antragstellung: schriftlicher Antrag

Antragsfristen: 15.11.2014

Quellen, weitere Informationen und Anträge:

www. kreis-goerlitz.de

Stiftung der Sparkasse

Oberlausitz-Niederschlesien

Die 1997 gegründete Stiftung hat sich die Aufgabe

gestellt, uneigennützig regionale Projekte

zu unterschiedlichen Themen zu unterstützen.

Gefördert werden in sich abgeschlossene Einzelprojekte

(z.B. Anschaffungen, Veranstaltungen)

durch finanzielle Zuschüsse.

Zielgruppe:

unterschiedlich, je nach Thema/Schwerpunkt

Themen/Schwerpunkte:

• Kunst und Kultur

• Sport

• Heimat- und Brauchtumspflege

• Umweltschutz

• Gesundheitspflege

• Jugendförderung

• Bildung und Forschung

• Vertiefung von kulturellen und menschlichen

Beziehungen durch grenzüberschreitende

Zusammenarbeit

Förderbetrag: keine Angabe

Antragsteller:

gemeinnützig anerkannte juristische und natürliche

Personen mit Geschäftssitz bzw. Wohnsitz

im Geschäftsgebiet und einem Konto bei der

Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien

Antragstellung: schriftlicher Antrag

Antragsfristen: 31.12.2014

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.spk-on.de

(unter „Wir über uns“ - „Unser Unternehmen“ -

„Sparkassenstiftung“)

Email: regina.risy-stiftung@gmx.de

Tel.: 03581 467-1105

11


Neues Aus Der Jugendpolitik

Tiefpunkt mit 23%. Bei den 22-25-Jährigen liegt

der Wert wieder höher, bei 33%.

© Servicestelle

Jugendbeteiligung e.V.

Jugend im ländlichen Raum

„Junge Deutsche“ ist ein Jugendforschungsund

Beteiligungsprojekt von und über 14-34-

Jährige, das in Kooperation von DATAJOCKEY:

Social Research & Dialogue und der Servicestelle

Jugendbeteiligung durchgeführt wird.

Das Ziel des Projekts ist es, lokal die Rahmenbedingungen

für die Übergänge zum Erwachsenwerden

junger Menschen in Zahlen und

Geschichten zu verstehen und in Dialogen mit

Entscheidungsträger_innen zu verbessern.

Die Motivation für dieses Projekt war und ist:

Politik und Institutionen den heute stark veränderten

Lebensumständen und Gewohnheiten

junger Menschen anzupassen.

An dem Projekt „junge Deutsche 2012/13“ haben

4.500 Jugendliche und junge Erwachsene

aus ganz Deutschland teilgenommen. Während

die Ergebnisse der gesamten Studie erst

noch erscheinen, sind daraus erste Fakten über

junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahre im

ländlichen Raum hervorgegangen:

Über Zufriedenheit auf dem Land

39% der 14-17-Jährigen sind mit der Wohnsituation

auf dem Land sehr zufrieden, bei den 18-

21-Jährigen hat diese hohe Zufriedenheit einen

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Größte Einflüsse auf die Lebenssituation

Junge Leute im ländlichen Raum sehen Leistungsdruck,

Zusammenhalt in der Familie und

soziales Engagement als die größten Einflüsse.

Die geringste Relevanz hatten übrigens Kriminalität

und Gewalt.

Über Mobilität im ländlichen Raum

Mobilität ist für junge Leute im ländlichen Raum

ein Problem, wegen der Abhängigkeit von

öffentlichem Nahverkehr und überwiegend

schlechter Versorgung. Die 14-21-Jährigen

laufen viel, benutzen oft das Fahrrad und den

öffentlichen Nahverkehr. Über 87% der 22-25-

Jährigen benutzen häufig privat ein Auto. Fahrgemeinschaften

sind eher die Ausnahme.

Vorbilder junger Menschen auf dem Land

Allgemein: Sportler, Musiker, Familie, erfolgreiche

und zufriedene Menschen

Konkret: z.B. „die Reitlehrerin“, „Matthias

Schweighöfer“, „Nichts. Leider.“

Warum junge Leute auf dem Land leben?

Die fünf Top-Gründe, warum 22-25-Jährige im

ländlichen Raum leben: meine Familie (49%),

Heimat (43%), Schule/Ausbildung/Studium

(39%), Partnerschaft (28%), Arbeit (28%). Ein

häufig genannter „anderer Grund“ war: die geringeren

Kosten.

Formen des Engagements junger Leute

Die populärsten Formen des Engagements

junger Leute im ländlichen Raum sind die Mitgliedschaft

in einem Sportverein (66%), in einem

Jugendverein (36%) und in einem Kultur-/

Kunst- oder Musikverein (26%). Das Schlusslicht

der Popularität für Engagement im ländlichen

Raum stellen Gewerkschaften und Berufsverbände

(3%) dar.


Neues Aus Der Jugendpolitik

Das hält junge Leute davon ab, sich

politisch zu engagieren?

Kein Interesse an Politik (67%), Das Gefühl

nichts bewegen zu können (67%), Schwierigkeit

der Identifikation mit einer Partei (58%), Unwissen

über Arbeitsweise und Ansprechpartner

(40%), Politik ist langweilig (36%)

Politische Einstellung der jungen Leute

58% der befragten jungen Leute bezeichnen

sich selbst als sozial, 42% als ökologisch/umweltbewusst

und 24% als liberal/freiheitlich.

Konservativ/Bestehendes erhalten liegt mit

15% noch knapp vor unpolitisch (13%). Und abgeschlagen

mit jeweils 3% liegen anarchistisch/

gesetzlos und nationalistisch.

Wer vertritt die Interessen der Jungen?

80% der 14-25-Jährigen sind der Meinung,

dass die Politik ihre Interessen nicht ausreichend

vertritt. Und 53% sind dafür, dass es

neue Möglichkeiten der politischen Beteiligung

durch das Internet geben soll.

Quellen und weitere Informationen:

www.jungedeutsche.de

gaben Kinder und Jugendliche in 14 Wahllokalen

ihre Stimme ab. Würde es nach den jungen

Menschen gehen, sähe das Ergebnis so aus:

Landtagswahl Sachsen

Am 22. August 2014, neun Tage vor der Wahl

zum Sächsischen Landtag konnten bei der

Kinder- und Jugendwahl U18 alle sächsischen

Kinder- und Jugendlichen unter 18 Jahren wählen

gehen. Ziel von U18 ist es, möglichst viele

Kinder und Jugendliche dauerhaft für Politik zu

begeistern.

Deshalb stellte der Wahltag nur den Höhepunkt

einer langfristigen, inhaltlichen Auseinandersetzung

mit Politik dar. Denn in den Wochen und

Monaten zuvor konnten Kinder und Jugendliche

- auch aus unserem Landkreis - in vielen

spannenden Projekten erfahren, wie Demokratie

funktioniert und was politisches Engagement

bedeutet.

Die Wahlbeteiligung blieb zwar im Gegensatz

zur letzten U18 Bundestagswahl und den Erwartungen

der U18-Initiative zurück, dennoch

Die U18 Landtagswahl in Sachsen wurde gemeinschaftlich

vom Stadtjugendring Dresden

e.V., der Sächsischen Landjugend e.V. und dem

Jugendverein „Roter Baum“ e.V. organisiert.

Quellen und weitere Informationen:

www.u18.org/sachsen-2014

www.u18wahl-sachsen.de

www.facebook.com/U18Sachsen

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Jugendkultur In Den Medien

„Die Interviews zeigen Unterschiede, aber auch

Gemeinsamkeiten der ehemaligen Rebellen auf,

deren Eltern vom Krieg geprägt waren und Ivan

Rebroff und James Last hörten“, so heißt es in

der Einführung. Egal ob Straßenpunk, Urgestein,

prominenter Theaterregisseur, Musiker,

Schriftsteller, Personalchef oder Großmutter -

sie alle sind in diesem Buch vertreten.

„Nie schnorren! Ich bin Punkrocker geworden,

weil ich die anderen verachte, dann bettele ich

sie doch nicht an.“ (Frau Schmidt)

"Jung kaputt spart Altersheim“: Eigentlich

wollten sie nie alt werden, die Punks der

70er und 80er Jahre, oder glaubten zumindest

nicht daran, dass die Welt heute

überhaupt noch existieren würde. Jetzt,

25, 30 Jahre später, sind sie Konzernmanager

oder Regisseur, Großmutter oder

Fernsehstar, Millionär oder immer noch

am Existenzminimum.

Was ist nach über 30 Jahren aus den damaligen

Aufrührer_innen geworden? Dieser Frage gingen

die beiden Autoren Michael Fehrenschild

und Gerti Keller zusammen mit dem Fotografen

Dominik Pietsch nach und haben 36 Protagonist_innen

der frühen Jahre des Punk in

Deutschland aufgesucht und interviewt.

Herausgekommen ist ein schön aufgemachtes,

bemerkenswertes und unterhaltsames Buch,

das erhellende sowie ernüchternde Einsichten

in ein Leben als Punk zulässt und die verschiedenen

Lebenslinien klar und deutlich darstellt.

„Ich wollte beim Pogo-Tanzen an Herzinfarkt

sterben.“ (Annette)

14

Auf 267 Seiten versammeln sich zahlreiche

kurzweilige und vor allem authentische Anekdoten,

Erinnerungen, Sichtweisen und Haltungen.

Es dreht sich im Buch u.a. um die damalige

und heutige Szene, Hochs und Tiefs des Lebens,

Selbstfindungstrips, enttäuschte Hoffnungen,

große Glücksmomente, Auslandserfahrungen,

Drogen, „Deutsche Heimat“, Elternsein, alte

Ideale und neue Ansichten. Umrahmt wird das

Ganze von aktuellen Porträtfotos sowie vielen

schönen Schnappschüssen aus den 80ern von

Partys, Konzerten oder aus dem Privatleben.

„Meine Rebellion ist zu Ende.“ (Jörg)

Viele der „Ehemaligen“ erscheinen gar nicht

allzu weit entfernt von den Idealen der damaligen

Zeit. Andere lassen sich auch heute noch

treiben und wieder andere haben komplett gebrochen.

Mit dabei sind u.a.: Peter Hein (Fehlfarben),

Frank Z. (Abwärts), Pankow (Planlos), Trini

Trimpop (Die Toten Hosen), „Dicken“ (Slime),

Schorsch Kamerun (Die Goldenen Zitronen),

Deutscher W. (OHL) oder Manuel Andrack (bekannt

als Sidekick von Harald Schmidt).

Quellen und weitere Informationen:

www.jugendkulturen-verlag.de

www.jugendkulturen.de


Blick Über Den Tellerrand

Kinder- und Jugendzirkus

in GörlitZgorzelec

Einmal Akrobat sein - einmal die Menschen

als Clown zum Lachen bringen - als Jongleur

scheinbar die Schwerkraft überwinden - oder

mit dem Einrad die Menge begeistern - all das

und noch mehr ist möglich beim deutsch–polnischen

Kinder- und Jugendzirkus des Kultur-

Brücken Görlitz e.V.

Aus dem deutschen Wort Zirkus und der polnischen

Übersetzung Cyrk wird dabei CYRKUS.

Unter diesem Namen veranstaltet der Verein

unterschiedliche Zirkusangebote in der Region.

Der Verein möchte mit Einrad, Jonglage, Clownerie

und Co. Brücken bauen zwischen den

Kulturen, ungezwungene Begegnungen fördern

und damit einen Beitrag zur grenzüberschreitenden

Verständigung leisten.

Zwischen Oktober 2014 und Mai 2015 können

Kinder und Jugendliche ab 5 bzw. 7 Jahren aus

Deutschland und Polen im CYRKUS im Laden

/ w sklepie unter Anleitung von Zikruspädagog_innen

in einem außerschulischen,

wöchentlichen Angebot unterschiedliche Zirkusdisziplinen

erlernen. Zum Ende des Projekts

werden alle gelernten Dinge in einer Zirkusvorstellung

gezeigt, die von den Teilnehmenden

selbst gestaltet und an mehreren Terminen im

Mai aufgeführt wird. Der CYRKUS-Laden befindet

sich auf der Neißstraße 8 in Görlitz.

Unter dem Motto CYRKUS im Koffer präsentiert

sich der Verein mit dessen Arbeit an öffentlichen

Plätzen zu öffentlichen bzw. auf Anfrage

auch bei geschlossenen Veranstaltungen.

Bei diesen kann jede_r die Zirkusutensilien aus

dem CYRKUS-Koffer ausprobieren.

www.facebook.com/KulturBrueckenGoerlitz

kulturbruecken.goerlitz@gmail.com

© KulturBrücken Görlitz e.V.

Parkour-Park Zgorzelec

Seit Juli 2014 gibt es im Błachanca-Park in

Zgorzelec eine neue Attraktion - einen Parkour-

Park. Genau wie beim Skate-Park waren es junge

Interessierte, die mit ihrer Idee auf die Stadt

zugegangen sind und diese baute den Park in

direkter Nähe des Spielplatzes.

Der Parkour-Park ist somit ein weiteres Element

der Erholungszone im Stadtpark und ihm

mangelt es seit Eröffnung nicht an (jungen)

Menschen, die nun dort an der frischen Luft

ihrem körperlichen Training nachgehen oder

ihr Können im Überwinden von Hindernissen

verbessern.

Mit verschieden hohen Stangen, Recks, Barren

und Leitern bietet der Park vielfältige Möglichkeiten

und wer selber schon Parkour oder

Street-Workout betreibt bzw. daran interessiert

ist, sollte sich das nicht entgehen lassen.

www.zgorzelec.eu

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© www.zgorzelec.eu


Veranstaltungen In Deiner Region

tätig und verfolgt in erster Linie gemeinnützige

Zwecke.

Viele der Mitglieder leben oder lebten in sozial

und kulturell benachteiligten Regionen. Aus diesem

Grund sieht es der Verein als seine Pflicht

an, modellhaft Regionen wie Görlitz-Zgorzelec

zu helfen, sich zu entwickeln und aktive Jugendarbeit

(im Rahmen der Möglichkeiten) zu

betreiben.

Der Second Attempt e.V. hat sich zum Ziel gesetzt,

Eigeninitiative, Engagement und Ideen

junger, kreativer Menschen zu unterstützen und

zu fördern.

Die Arbeit und Initiativen des Vereins richten

sich darauf, das soziokulturelle Leben zu bereichern

und vielen Jugendlichen in Ostdeutschland

und Polen die Perspektivlosigkeit zu nehmen

- durch kulturelle Jugendprojekte und

Workshops.

Dafür steht das fokus Festival

Alles neu und doch beim Alten: das fokus Festival

wagt sich bei seiner neunten Auflage auf

neues Terrain. Austragungsort des deutschpolnischen

Events ist erstmals die Energiefabrik

(ehemals Hefefabrik) im Stadtzentrum von

Görlitz (Bautzener Straße 32).

Hier präsentieren am 13. September wieder

Künstler_innen und Aktive, Initiativen und Institutionen

von beiden Seiten der Neiße ein buntes

Programm. Schwerpunkt des Festivals ist in

diesem Jahr der Dialog der Generationen.

Second Attempt e.V.

Initiiert und organisiert wird das fokus Festival

vom Second Attempt e.V. Der Verein besteht

aus über 30 jungen, engagierten und ehrenamtlich

arbeitenden Mitgliedern, ist selbstlos

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Das fokus Festival findet seit 9 Jahren als

mehrstufiges Jugendkulturprojekt in Görlitz

statt. Es ist ein Event, das sich jedes Jahr neu

erfindet und eine Präsentationsfläche für den

interaktiven Austausch von Organisationen,

Initiativen, Akteur_innen und Bildungsträgern

bietet.

© Second Attempt e.V.


Veranstaltungen In Deiner Region

© Second Attempt e.V.

Grenzüberschreitung, Motivation, tive, Offenheit gegenüber Fremdem und vor

Perspek-

allem der gemeinsame Spaß verbindet die Besucher_innen

und Akteure des Festivals miteinander.

fokus bietet eine Alternative in Kultur,

Kunst, Sport und Musik – von jungen Menschen

für junge Menschen.

Urbane Kreativität wird mit Jugendkultur in

einen großen Schmelztiegel geworfen. Nichts

wird ausgegrenzt, alle Sparten und regionale

wie auch überregionale Einflüsse kommen zusammen.

Programm 2014

Wie in den Jahren zuvor, bietet das fokus Festival

wieder eine vielfältige und bunte Angebotspalette,

bei der für jede_n etwas dabei sein

drüfte.

Ab 12 Uhr gibt es auf dem Festivalgelände ein

Kinderland für kleine Prinzessinnen und Prinzen,

Ritter, Hexen und Drachen mit einer echten

Burg und einer eigenen Kinderbar.

Ein Funsport-Areal bietet verschiedene Möglichkeiten

für Skateboarding, BMX, Streetball

und Breakdance. Egal ob Profi oder Neuling -

jede_r kann mitmachen und zeigen was er/sie

kann oder sich bei Workshops Tipps von Profis

geben lassen.

Daneben finden verschiedene kleine Wettbewerbe

und Battles sowie eine „Trick by Trick“

Show des Adrenalin e.V. statt.

Außerdem finden die Besucher_innen urbane

Kunst zwischen Graffiti und Streetart mit Künstler_innen

aus Deutschland und Polen, Filme und

Diskussionsrunden, eine Open-Stage für Kleinkunst,

Workshops u.a. im Instrumentenbau,

Urban Gardening, Siebdruck, Hula Hoop oder

in der Schmuckgestaltung aus Braunkohle mit

Vereinen aus Görlitz und Zgorzelec, eine Fahrradwerkstatt,

einen Kunstmarkt mit polnischem

und deutschem Handwerk und vieles mehr.

Auf der Open-Air-Bühne rocken dazu regionale

Bands und ambitionierte Newcomer wie Fair

Weather Friends (PL) oder Tomika (DE).

Fair Weather Friends - Kompromisslose

Tanzmusik zwischen Retro und Electro

Fair Weather Friends kommen aus dem schlesischen

Czeladz an die Neiße. Das Quartett bedient

sich für seinen Retro-Sound der Tanzmusik

der 70er und 80er Jahre, die mit elektronischen

Improvisationen und einer Prise Indie-Pop ins

21. Jahrhundert geholt wird.

Auf der Bühne wird daraus ein kompromissloses

Feuerwerk purer Energie. Nachhören kann

man das u.a. auf ihrer Debüt-EP „Eclectic Pixel“,

die in polnischen Radiostationen ordentlich

Airplay hatte und ihnen Einladungen auf die

großen Festivalbühnen Polens einbrachte.

Im Herbst 2014 soll das erste Album der Band

erscheinen. Vorher sind Fair Weather Friends

in Görlitz live zu erleben.

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© Piotr Wojtasiak


Veranstaltungen In Deiner Region

Party On!

Nach dem letzten Akkord auf der Livebühne

wird am Abend ab 23:00 Uhr in gleich zwei

Görlitzer Clubs gefeiert.

Im Jugendkulturzentrum BASTA! rotieren feinste

Hip-Hop-Tunes auf den Plattentellern. Im

Studierendenclub MAUS kommen Fans der

elektronischen Tanzmusik zwischen Techno

und Electro u.a. mit dem Duo „What?Else!“ aus

Stuttgart auf ihre Kosten.

Ausdrücklich erwünscht sind feierwütige Besucher_innen,

die gern auch bis in die frühen

Morgenstunden bei kalten Getränken und guter

Laune zu Plattenmusik tanzen.

Neben den handwerklichen Aktivitäten bleibt

natürlich genug Zeit, sich gegenseitig kennen

zu lernen, Erfahrungen auszutauschen, die

Stadt Görlitz und das Fabrikgelände zu erkunden

oder einfach beim gemeinsam gekochten

Abendbrot den Tag ausklingen zu lassen.

Nichts geht ohne Unterstützung

Gefördert wird das fokus Festival 2014 u.a.

von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen,

vom Polnischen Institut Leipzig, vom Kulturraum

Oberlausitz-Niederschlesien, vom Lokalen Aktionsplan

des Landkreises Görlitz im Rahmen des

Bundesprogramms „Toleranz fördern - Kompetenz

stärken“ sowie von der Stadt Görlitz.

Ablauf im Detail:

© Second Attempt e.V.

fokus Camp mit kreativen Workshops

Bereits im Vorfeld des Festivals wird beim fokus

Camp auf dem Gelände der Energiefabrik

kreativ gearbeitet. Vom 30. August bis zum 7.

September können sich polnische und deutsche

Teilnehmer_innen hier in Workshops für Urban

Gardening und Möbelbau ausprobieren oder

ein altes Auto in ein Fahrrad verwandeln.

Handwerkliches Können ist dabei keine Voraussetzung,

denn genau darum geht es - jede_r

Teilnehmer_in kann während der Workshops

ihre/seine eigenen Ideen einbringen und von

den Workshopleiter_innen eine Menge lernen.

Dann kommt die Lust am Händischen ganz von

allein.

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30.08. - 07.09. - fokus Camp

Energiefabrik Görlitz (Bautzener Straße 32)

13.09. - 12:00 Uhr - fokus Festival

Energiefabrik Görlitz (Bautzener Straße 32)

13.09. - 23:30 Uhr - Aftershow-Party #1

Jugendkulturzentrum BASTA! (Hotherstraße 25)

Hip-Hop u.a. mit conikt (Leipzig), MNSL (Zielona

Góra) und DJ Rille (Berlin)

13.09. - 23:30 Uhr - Aftershow-Party #2

Studierendenclub MAUS (Bei der Peterskirche 6)

Techno & Electro u.a. mit What?Else! (Stuttgart),

artgenerator (Göttingen) und Tocca Mocca

(Dresden)

www.fokusfestival.eu

www.facebook.com/fokusfestival

www.twitter.com/fokusfestival

info@fokusfestival.eu

www.second-attempt.de


Veranstaltungen In Deiner Region

"TECKEN“ (Anders Reventlov | DK)

Das Wort „Tecken“ hat viele Bedeutungen.

Eine von ihnen lautet: eine Handlung führt zur

nächsten. Für diese Ausstellung in der „Neun

Görlitz“ ist das der Ausgangspunkt. Der Titel

der Ausstellung ist derselbe wie der einer Ausstellung

1978 in der Malmö konsthall: „Tecken

– Lettres, Signes, Ècritures“. Diese Ausstellung

hat Anders Reventlov zu seiner Ausstellung

„TECKEN“ 2014 in Görlitz inspiriert.

Der für seine großformatigen, zeitgenössischen

Wandbilder und Zeichnungen international bekannte

dänische Urban-Art-Künstler Anders

Reventlov wird eine Mischung aus Zeichnungen

auf Papier und im Ausstellungsraum aufgebrachten

Wandbildern in der „Neun Görlitz“

zeigen. Eine Serie von Lithographien, die eigens

für die Ausstellung in Görlitz angefertigt

wurden, ergänzt die Ausstellung.

Die Besucher_innen sind eingeladen, sich am

Prozess zu beteiligen - am Prozess des Erfahrens

und des Sammelns von Eindrücken. Nur

so kann jede_r selbst erleben, was TECKEN

bedeutet: eines führt zum anderen - one action

leads to another.

Die Ausstellung konnte u.a. durch die DANISH

ART WORKSHOPS 2014 (Statens Vaerksteder

For Konst / Staatliche Werkstätten in Kopenhagen)

ermöglicht werden.

Noch bis zum 27.09.2014 ist die Ausstellung in

der „Neun Görlitz“ zu sehen (Dienstag und Mittwoch

von 16:00 - 20:00 Uhr sowie nach Vereinbarung)

- der Eintritt ist frei.

„Neun Görlitz“ - Fischmarkt 9, 02826 Görlitz

http://stopactinghardcore.blogspot.dk

www.facebook.com/neungoerlitz | www.neun-goerlitz.de

jana.luebeck@gmx.de

© Jana Lübeck

Farbfassung, Farbrausch, Farbenspiel, Farbklänge

- die Liste der Aufzählungen ließe sich

noch beliebig fortführen. Dies alles sind Dinge,

die in Zittau zum diesjährigen Tag des offenen

Denkmals am 14. September unter dem Motto

„Farbe“ zu sehen sein werden.

Das Besondere: nicht nur Kultur-, Natur- oder

Technikdenkmäler laden an diesem Tag zur Besichtigung

ein. Sie sind auch Ausstellungs- und

Präsentationsort verschiedenster Kunstformen,

denn dieses Jahr startet zum ersten Mal das Zittauer

Herbst-Kunstfestival Denk-mal KUNST.

Malerei, Grafik, Theater, Literatur, Tanz, Musik,

Fotografie, Bildende Kunst, Filmkunst, Unterhaltungs-Kunst,

Medienkunst - dem vielfältigen

Spektrum an Angeboten sind kaum Grenzen

gesetzt.

www.denkmale-zittau.de

www.facebook.com/events/231272300409969

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Veranstaltungen In Deiner Region

bis 27.09.14 Neun Görlitz TECKEN - Ausstellung von Anders Reventlov

06.09.14 Camillo Görlitz Camillo Kurzfilm Carambolage

06.09.14 KLINIK Löbau 22Times, Topic Today, Down From Here

06.09.14 Bunter Hund Zittau Celebrate The 24th! Rasta Knast, Therapie Zwecklos, LIME

08.09.14 Maus Görlitz Heimat|boden|los - Multimediavortrag

12.09.14 EMIL Zittau The Drakes + Aftershow

13.09.14 Energiefabrik Görlitz fokus Festival 2014

13.09.14 Nostromo Görlitz Rockabilly Party Thommy Little Doo

13.09.14 Ebersbach-Neugersdorf Break The Ground 2

13.09.14 Wächterhaus Zittau GEBURTSTAG - 7. Jahre Existenz und Widerstand des Projeto Iê Ação Cultural

14.09.14 Zittau Denk-mal KUNST - Das Zittauer Kunstfestival im Herbst

Graffiti, Streetart, Funsport, Breakdance, Streetball, Workshops, Kinderland,

Open-Stage, Open-Air-Bühne, Aftershow-Partys uvm.

Walking Dead On Broadway, A Dead End Society, Age Of Ignorance,

DRIVE., The Marlboro-Man Is Dead

20.09.14 Kultursofa Weißwasser Rock Das Sofa The Mean Machines, Port Of Crawl, tba.

20.09.14 Nostromo Görlitz Zwischenräume... Dunkle Klangwelten Party

20.09.14 KLINIK Löbau GR Kickerking Spieltag

20.09.14 EMIL Zittau UNDERGANG (F), Moshpitters, RobReal

21.09.14 Turmvilla Bad Muskau Age Of Ignorance, tba.

26.09.14 Stalag VIIIa Zgorzelec Treffpunkt in der Mitte Europas - Führung (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

26.09.14 Infoladen Zittau Lesecafé: 1984

26.09.14 EMIL Zittau DJ-Battle

27.09.14 JUZ Niesky Vijeriah, Pangäa, I Watched Myself Sleep

27.09.14 Kühlhaus Görlitz Herbstfest/Gartenfest

27.09.14 JKZ BASTA! Görlitz Champloo Music pres. Tropical Heat Selvy, Siggi Tunezia, Dwell On

27.09.14 Kühlhaus Görlitz Party

27.09.14 Stalag VIIIa Zgorzelec Metallskulpturen und Messiaens Quartett - Führung (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

28.09.14 Kühlhaus Görlitz Einfach So

28.09.14 Stalag VIIIa Zgorzelec Führung (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

28.09.14 EMIL Zittau Es Hat Sich Ausgebombt Welt Tour SS20 (D), Fanzui Xiangfa (China)

01.10. - 12.10.14 Dreiland um Zittau 19. Mandaujazz Festival

02.10.14 EMIL Zittau Mandau Jazz Eröffnung Keyzer Soze (USA)

03.10.14 JKZ BASTA! No Mercy (Gothic Rock, Electro Wave) DJ Aspire, DJ Draven

03.10.14 Kernspalt Reichenbach MYRA + Support

04.10.14 Weißwasser KneipenRock Nr. 5

04.10.14 KLINIK Löbau SKV, Non Klischee, DIN A3

05.10.14 Synagoge Görlitz Sinfonietta Dresden (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

06.10.14 Maus Görlitz Welcome-Abend mit Getränkespecials

06.10.14 Infolounge Görlitz

08.10.14 Maus Görlitz Cocktail-Abend mit DJ

11.10.14 Nostromo Görlitz Double Label Night Party

„Warum Mädchen keine Astronauten werden wollen und Jungs Prinzessinnen albern finden“ - Wie Geschlechtsidentitäten

entstehen (Vortrag)

11.10.14 EMIL Zittau Bambix (NL), Inner Conflict, Johnny Rook

13.10.14 Maus Görlitz Bingo-Abend

15.10.14 Maus Görlitz Semester-Auftakt

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Änderungen vorbehalten


Veranstaltungen In Deiner Region

17.10.14 JKZ BASTA! GR Kickerking Spieltag

17.10.14 Nostromo Görlitz Erstie-Party

17.10.14 EMIL Zittau Rummelsnuff + Aftershow

18.10.14 KLINIK Löbau Cocktailparty

18.10.14 Freiraum Zittau Postmodern Orchestra

22.10.14 Maus Görlitz Dirty-Dancing-Abend + Tanzworkshop

23.10.14 EMIL Zittau Black Magic Six, The Country Dark, The Shrieks

24.10.14 Infoladen Zittau Lesecafé: Weißer Stein

24.10.14 EMIL Zittau Outrage (FR) + Aftershow

24.10. - 25.10.14 JUZ Niesky NO WAY OUT FEST #1

Die... My Demon, CDC, Optimist, Risk It!, Gone To Waste, Deathrite, Feet

First, United And Strong, Light It Up, Blackstone, Soulground, Berzerk,

Hawser, The Lowest, Endurance + much more

25.10.14 KLINIK Löbau Oktoberfest Pils vom Fass, Bierhumpenschieben, Bierhumpenstemmen uvm.

25.10.14 Bunter Hund Zittau Missstand, Tempo 30, PixxelPunk

27.10.14 Maus Görlitz Länderabend

29.10.14 Maus Görlitz Rockabilly-Party

31.10.14 Kühlhaus Görlitz Kühlhaus-Führung

31.10.14 Nostromo Görlitz III. Kinder Halloween Party + Halloween Party

01.11.14 KLINIK Löbau Halloweenparty

05.11.14 Maus Görlitz Kleinkunstabend

07.11.14 EMIL Zittau Blueskantine 4 - The Blues Against Youth + GR Kickerking Spieltag

08.11.14 JUZ Niesky Goremageddon Festival 6 Illdisposed, EpitomE, Tortharry, Cytotoxin, Acranius, Unlight, Maat, tba.

08.11.14 Bunter Hund Zittau No Exit, tba.

10.11.14 Maus Görlitz Karaoke-Party

13.11.14 EMIL Zittau Bad Ideas (UK), tba.

15.11.14 JUZ Niesky 10 Jahre Thekenprominenz

15.11.14 Nostromo Görlitz Bad Taste #14 Party

15.11.14 EMIL Zittau Joker Face (I), tba.

Thekenprominenz, Lost Boyz Army, Gewohnheitstrinker, Durstige

Nachbarn

21.11.14 KLINIK Löbau Gutalax (Masters Of Shit/CZ), Burning Butthairs

22.11.14 Nostromo Görlitz On A Dark Floor

24.11.14 Maus Görlitz Cocktailabend mit DJ + GR Kickerking Spieltag

26.11.14 Maus Görlitz Open-Stage-Nacht

27.11.14 Infoladen Zittau Können Heilpraktiker dem Ärztemangel im Kreis Görlitz entgegenwirken? Alternativmedizin vs. Schulmedizin?

28.11.14 Infoladen Zittau Lesecafé: Geschichte des polnischen Widerstandskampfes 1939-45

29.11.14 Me-O-Wa Ostritz OST-SCHOCK V Facing The Swarm Thought, Crowskin, tba.

regelmäßig:

Info-Lounge Görlitz

regelmäßig: Maus Görlitz Offenes Plenum (Montag)

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag | Vegane Vokü (Dienstag - ab 09.09.14) | Vokü für Kleine und Große

(jeden letzten Donnerstag im Monat)

regelmäßig:

KulturBrücken Görlitz

(CYRKUS im Laden/ w

sklepie)

Schnupperwoche (29.09. – 02.10.14) | Einrad (7 J. - Dienstag 15:30 - 17:00) | Jonglage (7 J. - Dienstag 17:30 - 19:00)

| Akrobatik (7 J. - Mittwoch 16:00 - 17:30) | Jugendvarieté (Mittwoch 18:00 - 20:00) | Zirkusspiel (5-7 J. - Donnerstag

15:30 - 16:30) | Clownerie (7 J. - Donnerstags 17:00 - 18:30) | Freies Training Jonglage (Donnerstag 18:30 - 20:00)

regelmäßig: Freiraum Zittau Capoeira Angola (Mittwoch) | KreativTreff (Donnerstag)

regelmäßig: EMIL Zittau Café (täglich ab 19:00)

regelmäßig: Webschule Großschönau Offener Treff (Montag & Mittwoch) | Musikworkshop (Montag) | Bar & Café (Freitag)

Änderungen vorbehalten

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Impressum:

Herausgeber:

Layout, Bearbeitung, Gestaltung: Sebastian Höbler

Jugendring Oberlausitz e.V.

Flexibles Jugendmanagement

Druck: http://www.flyeralarm.de/

Muskauer Str. 23a | 02906 Niesky

m www.flexjuma.de | www.facebook.com/flexjumagoerlitz Auflage: 1.000 Stück

T 03588 2597377 | 03585 862437

B flexjuma@jugendring-oberlausitz.de Redaktionsstand: August 2014 (alle Angaben ohne Gewähr)

Redaktion: Sebastian Höbler, Jens Zschernig

Fotos: Rechte liegen bei den jeweiligen Vereinen, Initiativen & Einzelpersonen

„Jugendkultur im Fokus“ erscheint vierteljährlich. Informationen und eigene Beiträge können per Email eingereicht werden.

Die nächste Ausgabe erscheint im Dezember 2014. Redaktionsschluss ist am 20. November 2014.

Das Projekt Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Görlitz wird gefördert durch:

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