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Jugendkultur Im Fokus 04|14

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04

14

JUGENDKULTUR IM FOKUS

News und Infos für junge Leute im Landkreis Görlitz

The Journey Of The Beasts

Skateboard-Doku

Don‘t Cross Caroline

Pop-Rock | Görlitz

Im Fokus

Jugendclub Sandförstgen

Der Verein Von A - Z

Vereinsbesteuerung &

Vereinsvorstand

Veranstaltungen

Strom & Wasser

feat. The Refugees

Jugendpolitik

Jugendhilfeausschuss des

Landkreises Görlitz


Inhalt

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Flexibles Jugendmanagement Im Landkreis Görlitz

Im Fokus

Jugendclub Sandförstgen

Neuer Jugendclub in See?

Crowdfunding für den Rosenpark Niesky

Bands In Town

Colour The Sky (Akustik-Rock | Görlitz)

Don‘t Cross Caroline (Pop-Rock | Görlitz)

Der Verein Von A - Z

Vereinsbesteuerung

Vereinsvorstand

Fördertöpfe

Doris-Wuppermann-Stiftung

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

JUST - Jugendstiftung Sachsen

Robert Bosch Stiftung „Werkstatt Vielfalt“

Sächsische Jugendstiftung „NOVUM“

Stiftung Lausitzer Braunkohle

Blick Über Den Tellerrand

Europäisches Zentrum für Bildung und Kultur

Jugendkultur In Den Medien

The Journey Of The Beasts (Sebastian Linda)

Neues Aus Der Jugendpolitk

Jugendhilfeausschuss des Landkreises Görlitz

Veranstaltungen In Deiner Region

Live-Siebdruckaktion und Kunstmarkt (Neun Görlitz)

Weihnachtsmarkt am Kühlhaus Görlitz

Strom & Wasser feat. The Refugees

9. CYRKUS im Sommer / w lecie

Veranstaltungskalender


Flexibles Jugendmanagement Im Landkreis Görlitz

Ihr seid ein selbstverwalteter und ehrenamtlicher

Jugendclub oder -treff, eine Jugendinitiative,

ein Jugendprojekt oder -verein? Ihr seid

bei euch vor Ort aktiv oder wollt es werden und

braucht Hilfe oder Unterstützung? Dann meldet

euch bei uns und wir stehen euch zur Seite.

Für wen sind wir da?

• Jugendinitiativen, -gruppen und -treffs

• junge ehranamtlich aktive Menschen

• Kommunen

Was wollen wir erreichen?

• Wahrnehmung jugendlicher Interessen

und Einbindung von Jugendinitiativen

und -gruppen vor Ort

• Förderung jugendkultureller Aktionen,

Projekte und Veranstaltungen

Was tun wir?

• Anregung zur Umsetzung eigener Ideen von

jungen Menschen vor Ort

• Begleitung und Unterstützung bei Projektideen

• Lobbyarbeit für Jugend im Landkreis

• gemeinsames Erarbeiten von Konzepten

• Beratung bei Neugründungen von Initiativen

oder Vereinen, Vereinsrecht, Antragstellungen,

Finanzen, Abrechnungen usw.

• thematische Weiterbildungen und Workshops

für ehrenamtlich aktive junge Menschen

(z.B. Veranstaltungsmanagement,

Öffentlichkeitsarbeit, Tontechnik)

• Ermöglichung von Jugendbeteiligung

• Anregung von Netzwerken für ehrenamtlich

Tätige

• Durchführung gemeinsamer Projekte

und Aktionen mit Jugendlichen sowie

Kooperationspartner_innen

• Kooperation mit Projekten und anderen

Akteur_innen im Gemeinwesen

• Kontaktgestaltung zu Ort und Gemeinde

www.flexjuma.de

flexjuma@jugendring-oberlausitz.de

03588 2597377 | 03585 862437

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Im Fokus

© Jugendclub Sandförstgen

Jugendclub Sandförstgen

Wer das 1. Mal in den „Bunka“ kommt, fühlt sich

sofort willkommen. Ein Gast sagte einmal: „Ich

hab das Gefühl, heut 50 verschiedene Personen

kennengelernt zu haben. Unglaublich wie gut

sich alle verstehen und wie man auch als Gast

gleich das Gefühl hat, dazu zu gehören.“

Der „Bunka“ ist der Ort, an dem sich der Jugendclub

Sandförstgen immer zusammenfindet.

Dieser besteht aus über 30 Mitgliedern von

16 bis 28 Jahren und mitmachen darf jeder,

der sich als regelmäßiger Gast bewährt, mindestens

16 Jahre alt ist, sich bereit erklärt, zur

einmal im Monat stattfindenden Besprechung

zu erscheinen und hilft, wo Hilfe gebraucht wird

- sei es beim Einkaufen, Holz hacken oder Geschirr

spülen. Im „Bunka“ gibt es immer viel zu

tun, denn der ist das hoch geschätzte Heiligtum

des Jugendclubs. Warum?

Er bietet eine einzigartige Atmosphäre! In Wirklichkeit

ist es eigentlich ein Keller unter einem

kleinen Hügel, kein Bunker wie man ihn sich

vorstellt. Er ist nicht riesig groß, dafür aber

immer sauber, liebevoll dekoriert, gemütlich

eingerichtet und von der Bauweise im alternativen

Stil gehalten. Es gibt sowohl eine Lagerfeuerstelle,

als auch einen überdachten, mit

Ofen und Sofas ausgestatteten Raucherbereich

außerhalb des „Bunkas“. Er befindet sich auf ei-

2

nem Grundstück am Rande von Sandförstgen

und ist oft von grasenden Pferden und Ziegen

umgeben, was die Idylle noch zusätzlich unterstreicht.

Das Grundstück gehört Herrn Schuster der auch

Inhaber der dort befindlichen Ferienwohnung

ist. Zusammen mit einigen Jugendlichen, die

jetzt Mitglieder im Club sind, baute er den „Bunka“

in vielen Stunden mühsamer Arbeit auf. Als

sie endlich fertig waren, wurde das Bauwerk feierlich

eingeweiht, wobei die Jugendlichen auch

ihre Freunde einluden. Man beschloss auch Silvester

im „Bunka“ zu feiern, da man bemerkte,

dass dieser als Anlaufstelle für die Dorfjugend

sehr gut ankam. Und plötzlich merkten die Jugendlichen,

dass sie Menschen vorher noch nie

bewusst wahrgenommen hatten, die nur 3km

von ihnen weg wohnten. Der „Bunka“ hatte also

begonnen, alle zusammen zu schweißen.

Die Jugendlichen stellten schnell fest, dass sie

mehr zusammen unternehmen wollten, als nur

hier und da zusammen zu feiern. Außerdem

wurde ihnen klar, dass ihr neues Quartier geheizt,

geputzt und aufgeräumt werden musste.

Auch der Bereich drum herum musste sauber

gehalten werden. Die Feuerstelle galt es zu

beräumen, das Gras musste gemäht und der

Müll entsorgt werden. Sie wussten zudem, dass

die nächste Feier etwas mehr Organisation bedarf.

So beschlossen sie vor ca. 2 Jahren, sich

verbindlich als Team zusammen zu finden und

nannten sich seitdem „Jugendclub Sandförstgen“.

Sie stellten einige Regeln auf und notierten alle

Mitglieder im Clubbuch. Zudem legten sie fest,

dass einmal monatlich eine Besprechung stattfinden

wird, in der Probleme und Vorhaben besprochen

werden. Zu diesen Vorhaben zählte

aber auch, Holz zu hacken und zu stapeln, alles

zu wischen, Unkraut zu jäten usw., denn sie

wollen ihren „Bunka“ noch lange erhalten.

Doch die Clubmitglieder sind nicht nur durch ihr

schönes Hauptquartier, sondern auch


Im Fokus

durch zahlreiche Unternehmungen und lebnisse zusammengewachsen. Seit 2 Jahren

Erzelebrieren

sie Halloween, Fasching und Silvester.

Außerdem feiern die Clubmitglieder ihre

Geburtstage zusammen. Aber auch ganz Alltägliches

steht im Mittelpunkt: gemeinsam Fußball

schauen, Fußball und Volleyball spielen, Grillen

und in gemütlichen Runden zusammen sitzen

und sich bis spät in die Nacht unterhalten.

Außerdem bewachen die Clubmitglieder jedes

Jahr vor Hexenbrennen den Hexenhaufen und

unterstützen seit diesem Jahr das alljährlich in

Sandförstgen stattfindende „Rock‘n‘Wagon“. In

dem Zusammenhang arbeiten sie auch mit „Augen

auf e.V. - Fußball grenzenlos“ zusammen.

Einige der Clubmitglieder kamen bei diesem

Fußballturnier sogar eine Runde weiter!

Doch dies war nicht das einzige Mal, dass sie

sportlich aktiv wurden. Bei einem Bürgermeisterturnier

trat ebenfalls eine Fußballmannschaft

aus dem Club an und sie gingen zusammen zum

Squash. Die kostenlose Squashstunde hatten

sie als Preis erhalten, da sie beim diesjährigen

„Kirschenfest“ mit ihrer Vogelscheuche den 1.

Platz errungen hatten.

Einer der Gäste hielt sogar einmal einen dreistündigen

Vortrag über Pokémon, da er eine

Wette mit einem der Clubmitglieder am Laufen

hatte. Des Weiteren organisierten sie die eine

oder andere kleine Motto-Party. Und auch für

die kleineren Kinder und älteren Leute sorgte

der Jugendclub bereits, denn zu Ostern erfreuten

die Clubmitglieder diese in Zusammenarbeit

mit Familie Schuster mit Kaffee und Kuchen,

selbst gebackenem Brot mit Kassler sowie

Fassbier und -brause. Der Osterhase durfte

dabei natürlich auch nicht fehlen. Spätestens

zu diesem Zeitpunkt hatten sie dann auch das

Wohlwollen der älteren Dorfbevölkerung sicher.

Obwohl der Jugendclub viele Gäste, Freunde

und Sympathisanten gewonnen hat, gab es leider

auch einige Neider. So mussten sie leider

im Herbst diesen Jahres einen Überfall auf den

„Bunka“ erdulden. Die Einbrecher kamen mitten

in der Nacht, zerstörten die Musik-Boxen,

Lampen, ein Fenster, die Urkunden und ein

paar Gläser. Außerdem wurden einige Getränke

geklaut. Leider konnten die Vandalen nicht

identifiziert werden und so bleibt nur zu hoffen,

dass es nicht noch mehr Menschen gibt, die

das, was andere sich mühsam aufbauen und

zusammensparen, einfach zerstören.

Der Wunsch der Clubmitglieder ist es, weiterhin

der Jugend von Sandförstgen und Umgebung

durch einige gut organisierte Feiern eine

Freude zu bereiten und auch die Veranstaltung

„Rock‘n‘Wagon“ weiter zu unterstützen und

vielleicht noch zu erweitern. Zudem will der

Jugendclub sein provisorisches Volleyballfeld

erneuern und weitere innovative, individuelle

Veranstaltungen organisieren. Vielleicht wird

der Jugendclub ja künftig sogar zum eingetragenen

Verein?

Doch das Wichtigste ist wohl der Wunsch der

Jugendlichen, dass ihr Zusammenhalt bestehen

bleibt, denn für sie alle ist der „Bunka“ ein zweites

Zuhause und sind die Clubmitglieder eine

zweite Familie geworden!

www.facebook.com/JcSandforstgen

3

© Jugendclub Sandförstgen


Im Fokus

Neuer Jugendclub in See?

So manche Jugendclubs haben damit zu kämpfen,

Nachwuchs zu finden. So mancher verwandelt

sich aufgrund dessen auch gleich in

einen Dorfclub. Umso schöner ist es, auch mal

wieder eine neue junge Jugendclub-Initiative zu

erleben - so aktuell in See bei Niesky.

See ist der größte Ortsteil von Niesky mit ca.

1.400 Einwohnern. Einen Jugendclub gibt es

dort noch nicht. Das wollen ca. 20 junge Leute

aus See und Niesky nun ändern. Zwischen 16

und 28 Jahre sind sie alt.

Vor allem wollen sie einen eigenen Treffpunkt

haben - vielleicht mit Billardplatte, Pokertisch

und Boxsack.

Ein Konzept haben sie schon geschrieben. Auch

im Ortschaftsrat haben sie ihr Vorhaben schon

vorgestellt. Nun brauchen sie noch einen passenden

Ort.

Die alte „Tonschacht-Stube“ wäre eine Möglichkeit.

Die liegt etwas abgelegen und steht

schon lange leer. Dafür haben sie auch schon

Kontakt mit der Stadtverwaltung in Niesky aufgenommen.

Eine andere Möglichkeit wäre ein

Gebäude am Fußballplatz.

Ihr mögliches Domizil wollen sie komplett in

Eigenarbeit herrichten. Genug Know-How bringen

sie mit. Auch ins Dorfleben wollen sie sich

aktiv einbringen und mögliche Kooperationen

mit anderen Jugendclubs der Region schließen

sie nicht aus.

Erste Schritte zur Gründung eines Vereins sind

ebenfalls schon erfolgt. Nun warten alle, dass

ihr Vorhaben auch im Stadtrat von Niesky Thema

wird. Hierbei geht es vor allem erst mal

um das Gebäude. Eine weitere finanzielle und

materielle Unterstützung würden sich die Mitglieder

darüber hinaus noch wünschen. Allein

durch Mitgliedsbeiträge würde es der Jugendclub

mit Sicherheit schwer haben, alle Vorhaben

zu finanzieren.

© Flex. Jugendmanagement

Crowdfunding für den

Rosenpark Niesky

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Schon seit ca. einem Jahr versuchen die Mitglieder

von „Dragonbarz Niesky“ mit Unterstützung

vom Flexiblen Jugendmanagement Geld

zu sammeln, um im Rosenpark Niesky den

Skatepark zu erneuern und ein Streetworkout-

Gerüst zu bauen.

Viele Förderanträge bei Stiftungen sowie der

Sparkasse wurden über das gesamte Jahr hinweg

gestellt. Nur wenige brachten den erhofften

Erfolg.

Durch eine Förderung des Deutschen Kinderhilfswerks

konnte aber die vorhandene Skaterampe

repariert werden. Ein zusätzliches

neues Element kann vom restlichen Geld noch

gekauft werden.

Für das geplante Streetworkout-Gerüst konnte

ein Teil des benötigten Geldes auch schon aufgetrieben

werden. Doch um beide Vorhaben

komplett umsetzen zu können, fehlt immer noch

eine gesicherte Finanzierung.

Aus diesem Grund startet „Dragonbarz Niesky“

im Dezember zusammen mit dem Jugendring

Oberlausitz e.V. eine Crowdfunding-Aktion.

Jede Spende, egal wie hoch, bringt die jungen

Leute ihrem Ziel ein Stück näher.

nähere Infos schon bald unter:

www.flexjuma.de


Bands In Town

© Daniela Weickert

Colour The Sky

(Akustik-Rock | Görlitz)

Colour The Sky gründeten sich im Juni 2010

nachdem sie sich, mehr oder weniger zufällig,

samt ihrer Gitarren im Gepäck, im Görlitzer

Stadtpark über den Weg liefen und einige

Stunden musikalischen Happenings hinter sich

brachten.

Zum damaligen Zeitpunkt noch als Trio, bespielten

sie die folgenden vier Jahre Festivals, Stadtfeste,

Hochzeiten und sonstige Feiern oder auch

einfach nur die Straße und deren Fußgängerzonen

und schafften es dabei, überall die Herzen

der Menschen im Takt schlagen zu lassen.

Mittlerweile als Duo unterwegs, sind es Ivo und

Billy - zwei junge Gitarristen, die es sich zur

Aufgabe gemacht haben, ihre ausdrucksstarken

Stimmen dazu zu verwenden, die größten

Meisterwerke der Rockgeschichte in akustischen

Interpretationen in die Welt hinaus zu

tragen.

Auf ihren Konzerten ist die Magie der Musik

von The Beatles, Simon & Garfunkel, Bob

Dylan und Neil Young geradezu greifbar und

hält die Zuhörer in ihrem Bann. Zudem finden

sich Songs jüngerer Künstler, die in den Augen

und Ohren der beiden Jungs einen Platz in der

„Colour The Sky Hall of Fame“ verdient haben,

in ihrem Repertoire und glänzen neben ihren

antiken Gegenstücken.

Zwei Touren quer durch Deutschland und über

200 Konzerte ließen die beiden von Hobbymusikern

zu routinierten Profis werden. Ihre Liebe

zur Musik lässt sie dabei noch immer jedes

einzelne Konzert mit jener Leidenschaft behandeln,

als wäre es ihr erstes.

Mit ihrer Energie, ihrem Charme und nicht zuletzt

ihrem musikalischen Können schaffen es

die beiden immer wieder, jedes Publikum für

sich zu gewinnen. Ob jung oder alt, ob im Stehen,

im Sitzen oder auch nur im Vorbeigehen,

dieser Musik möchte man einfach zuhören!

Nach jahrelanger Erfahrung, die sie als professionelle

Vollblutmusiker sammeln konnten,

wollen sich Ivo und Billy nun auch mit ihren eigenen

Songs auf den großen Bühnen der Welt

einen Namen machen.

Das erste eigene Album, welches sich derzeit in

der musikalischen Schmiede befindet, soll mit

eingängigen Melodien, einem umfangreichen,

musikalischen Spektrum und einer spürbar

positiven Energie Anfang 2015 veröffentlicht

werden.

Bis dahin werden sie natürlich weitere, kraftvolle

Konzerte spielen, auf denen gesungen, getanzt

und nicht zuletzt gefeiert werden kann.

If you are in anger, look into the coloured sky!

© Daniela Weickert

www.colourthesky.de

www.facebook.com/pages/Colour-The-

Sky/394802857232501?fref=ts

info@colourthesky.de

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Bands In Town

Don‘t Cross Caroline

(Pop-Rock | Görlitz)

© Florian Gaertner

Die vierköpfige Pop-Rock-Band „Don´t

Cross Caroline“ aus Görlitz vereint rockige

Gitarrenriffs, knackige Drumbeats und

gefühlvollen Gesang.

Seit ihrer Gründung im September 2009

machen sie sich sachsenweit mit ihren

selbst geschriebenen Songs bei Live-

Konzerten, Streetgigs und Akustikauftritten

einen Namen. „Hier und da gibt‘s

auch mal ein kleines Cover auf die Ohren,

aber im Fokus stehen natürlich die eigenen

Titel.“ - so die Sängerin.

„Unsere Songs reichen von „Rockfatschen“

bis Popballaden und thematisieren

alltägliche Dinge. Ihr wisst schon...

Freundschaften, Liebeskummer und die

Suche nach sich selbst.“

Don‘t Cross Caroline - Wer ist das?

„Don‘t Cross Caroline“ sind vier Freunde, die

sich mit ihren unterschiedlichen Eigenschaften

sehr gut zu einer Gemeinschaft ergänzen.

Ihr freundschaftlich lockerer Umgang miteinander

sowie das unbefangene Einbeziehen ihres

Publikums lassen sie dabei stets authentisch

wirken.

Für den richtigen Takt der Band sorgt Jonathan

(18). „Er ist unser Küken und wir sind sehr froh

ihn zu haben.“

Jonathan ist vor zwei Jahren der Band beigetreten

und sorgt seither nicht nur für die rockigen

Drumbeats sondern auch für jede Menge Spaß

auf der Bühne und im Proberaum. Seine lockere

Art verschaffte ihm schließlich auch den

bandinternen Spitznamen „Yolo“.

Die eingängigen Melodien stammen aus dem

6

Kopf von Rico (25). Der engagierte Gitarrist

liebt die gemeinsamen Proben genauso wie

die Bühne und tüftelt mit Leidenschaft an seinen

Riffs. Dabei spielt er gerne mit verschiedenen

Effekten und sorgt somit immer wieder für

akustische Überraschungen.

„Irgendwie ist er auch unser Band-Papa, weil

er sich immer sehr zuverlässig um anfallende

Hintergrundangelegenheiten kümmert und dafür

sorgt, dass alles nach Plan läuft.“ - so seine

Bandkollegen.

Die Bassgitarre bringt Matthias (24) zum glühen.

Der sympathische Görlitzer spielt sein Instrument

mit viel Geschick und sorgt damit für

die Widerlegung der Bassistenwitze, die er sich

ab und zu von seinen Bandmitgliedern anhören

muss.

„Alles nur Spaß! Wir nehmen uns gern gegenseitig

ein bisschen auf die Schippe.“ Matthias,

kurz Matt., rundet den instrumentalen Part der

Band super ab und ist mit seiner humorvollen

und doch bodenständigen Art ein guter Freund

und Bandkollege.

Am Mikrofon steht Juliane (22). Sie schreibt die

Texte und interpretiert sie sowohl kraftvoll als

auch mit viel Gefühl. Bei Gigs stellt sich die taffe

Frontfrau gerne mal als „Caroline“ vor, was

irgendwann immer für Verwirrung sorgt. „Ursprünglich

war es mal ein Versehen - ich fand

es witzig und schließlich bin ich es ja auch irgendwie

- die Caroline.“

Der Name der Band bezieht sich übrigens auf

keine spezielle Person, verraten die Musiker.

„Er ist mehr zufällig entstanden. Manchmal

überlegen wir uns verrückte Geschichten, die

man gut verkaufen könnte, aber eigentlich gibt

es da keine.“


Bands In Town

Seit wann existiert DCC?

Alles begann in Ostritz. Durch die Mittelschule

fanden Rico und Matt. zueinander und beschlossen,

gemeinsam Musik machen zu wollen.

Kurze Zeit später schickte das Schicksal ihnen

den damaligen Drummer Fabian und die Sängerin

Juliane. „Wir begannen mit dem Coversong

„Zombie“ von den „Cranberries“, um uns

musikalisch aufeinander einzustimmen. Wir

haben dann aber überraschend schnell angefangen,

auch eigene Titel zu kreieren. Es hat

einfach sofort gepasst.“

Vor über drei Jahren kam dann der Umzug

nach Görlitz und eine kleine Besatzungsänderung.

Jonathan wurde der neue Schlagzeuger

von „Don‘t Cross Caroline“.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?

„Don‘t Cross Caroline“ steht für energiegeladenen

Pop-Rock. „Inspirieren lassen wir uns von

den verschiedensten Genres, da unsere persönlichen

Geschmäcker sehr weit gefächert sind.

Die Begeisterung für Pop über Rock bis hin zu

Alternative-Rock teilen wir jedoch alle. Und das

spiegelt sich auch in unserer Musik wieder.“

Was wollt ihr als Band erreichen?

„Reichtum, Ruhm und Ehre! Nein, Spaß beiseite...

Zu sehen, dass unsere Musik Menschen

berührt, begeistert und mitreißt ist sehr wertvoll.

Das ist es, was wir wollen.“

Wo kann man DCC live erleben?

Rocken kann man mit „Don‘t Cross Caroline“

sachsenweit in Clubs, bei Open-Air’s oder größeren

Veranstaltungen. So sah man sie z.B.

auch schon beim Tag der Sachsen in Kamenz

und Freiberg, mehrmals beim Görlitzer Kneipenfestival

und bei diversen Bandcontests (u.a.

Beat, Emergenza). Auch über die Landesgrenze

hinaus gab es schon Auftritte. Am ehesten zu

finden sind sie jedoch in und um Görlitz.

Wie sieht die Zukunft von DCC aus?

„Lasst euch überraschen! Man weiß nie, was

die Zukunft für einen bereit hält, aber auf jeden

Fall wird die Musik für uns dabei immer eine

wichtige Rolle spielen!“

© Florian Gaertner

www.facebook.com/dontcrosscaroline

www.soundcloud.com/dontcrosscaroline

www.youtube.com/user/dontcrosscaroline

www.myspace.com/dontcrosscaroline

dontcrosscaroline@gmx.de

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Der Verein Von A - Z

Vereinsbesteuerung

Das Vereinssteuerrecht weist verschiedene

Tücken auf, die durch das Nebeneinander steuerbegünstigter

und nicht steuerbegünstigter Tätigkeitsbereiche

entstehen. Die Zuweisung aller

Einnahmen und Ausgaben zu den verschiedenen

steuerlichen Bereichen ist das Kernproblem

der Vereinsbuchhaltung.

Da gemeinnützige Vereine ihre Tätigkeiten meist

nicht allein durch Mitgliedsbeiträge, Spenden

oder öffentliche Zuschüsse finanzieren können,

sind sie darauf angewiesen, sich wirtschaftlich

zu betätigen. Dies ist einem gemeinnützigen

Verein nicht untersagt. Die wirtschaftliche Tätigkeit

darf aber nicht Vorrang haben.

Steuerlich begünstigt sind nur die ideellen

Hauptzwecke (Satzungszwecke) des Vereins.

Die anderen Bereiche unterliegen bis auf bestimmte

Sonderregelungen weitestgehend der

gleichen Besteuerung wie gewerbliche Unternehmen.

Werden also Einnahmen (z.B. Mitgliedsbeiträge,

Spenden, Fördermittel, Einnahmen aus

dem Verkauf von Waren) erzielt oder Ausgaben

getätigt, müssen diese getrennt erfasst und den

folgenden Bereichen zugeordnet werden:

• Ideeller Bereich

• Vermögensverwaltung

• Zweckbetrieb

• Wirtschaftliche Geschäftsbetriebe

Quellen und weitere Informationen:

www.vereinsknowhow.de

8


Der Verein Von A - Z

Vereinsvorstand

Der Vorstand eines Vereins ist in der Regel für

die Vertretung und Repräsentation des Vereins

und die Geschäftsführung (z.B. Buch- und Kassenführung,

Anmietung von Räumen) zuständig.

Bei diesen wichtigen Aufgaben ist nicht

verwunderlich, dass das Gesetz (§ 26 BGB)

vorschreibt, dass jeder Verein einen Vorstand

haben muss.

Dieser Vorstand kann aus mehreren Personen

bestehen. Es wird der Vereinssatzung überlassen,

wie viele Personen dem Vorstand angehören

sollen (konkrete Anzahl oder eine Mindest-

bzw. Höchstzahl). Dies muss jedoch in der

Satzung klar geregelt sein. Die Satzung muss

ebenfalls eine Bestimmung über die „Bildung

des Vorstandes“ enthalten.

Es wäre also grundsätzlich möglich, dass der

Vorstand nur aus einer einzigen Person besteht,

die dann alle Vorstandsfunktionen auf sich vereint.

Vor allem kleine Vereine sollten gut überlegen,

wie viele Mitglieder ihr Vorstand haben

soll. Oft kommt es zu Problemen, wenn durch

Mitgliederschwund nicht mehr alle Vorstandspositionen

besetzt werden können.

Bestellung des Vorstandes

Die Satzung legt die persönlichen Voraussetzungen

für das Vorstandsamt fest. Es können also

gewisse Bedingungen an Lebensalter, fachliche

Eignung, Dauer der Vereinszugehörigkeit usw.

gestellt werden. Sind solche Regelungen in der

Satzung nicht festgehalten, könnte auch ein

Nichtmitglied in den Vorstand gewählt werden.

Die Bestellung des Vorstandes erfolgt in der

Regel durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

Dies ist der Normalfall. Die Satzung kann

aber auch andere Formen vorsehen. Für die

Wahl des Vorstandes muss das vorgeschriebene

Verfahren in der Satzung genau beachtet

werden (Wahlverfahren und erforderliche

Mehrheiten). Ein Satzungsverstoß führt sonst

zur Ungültigkeit der Wahl.

Eine gleichzeitige Wahl aller Vorstandsmitglieder

ist dabei nicht zwingend vorgeschrieben.

So bietet sich z.B. beim Ausscheiden einzelner

Vorstandsmitglieder eine Nachwahl an.

Die Bestellung wird nicht allein durch die Wahl

der Mitgliederversammlung wirksam, sondern

erst durch die Annahme durch den Gewählten.

Es kann also niemand gezwungen werden, die

Wahl zum Vorstand anzunehmen.

Ist ein neuer Vorstand gewählt, sind die Vorstandsmitglieder

gesetzlich verpflichtet, die

Änderung des Vorstandes zur Eintragung ins

Vereinsregister anzumelden. Diese Anmeldung

erfolgt notariell und ihr muss eine Abschrift des

Versammlungsprotokolls beigefügt werden.

Geschäftsführung des Vorstandes

Aus der Geschäftsführung ergeben sich verschiedene

Pflichten für den Vorstand, die je

nach Art und Größe des Vereins unterschiedlich

sind. Folgende Pflichten treffen jedoch jeden

Vereinsvorstand:

• Sorgfaltspflicht

• Erhaltung des Vereinsvermögens

• Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens

• Buchführungspflicht

• Schweigepflicht über vertrauliche Vorgänge

• Einberufung der Mitgliederversammlung

• Anmeldungen zum Vereinsregister

• Auskunftspflicht und Rechenschaftsbericht

gegenüber der Mitgliederversammlung

Besteht ein Vorstand aus mehreren Mitgliedern,

kann er Beschlüsse nur in einer Versammlung

fassen. Für diese gelten grundsätzlich die selben

Bestimmungen, wie für die Mitgliederversammlung.

Quellen und weitere Informationen:

www.vereinsknowhow.de

Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)

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Fördertöpfe

Doris-Wuppermann-Stiftung

Die Doris-Wuppermann-Stiftung will junge

Menschen zum politischen Handeln ermuntern

und ihr politisches Engagement unterstützen.

Sie setzt auf aktives Eintreten für eine soziale

Demokratie jenseits von Parteizugehörigkeit

und Karrieredenken. Sie ist offen für neue Formen

und Wege.

Zielgruppe:

Kinder und Jugendliche

Themen/Schwerpunkte:

Die Doris-Wuppermann-Stiftung unterstützt im

Rahmen ihres Budgets junge Menschen,

• wenn sie sich für den Schutz der Umwelt,

für das Recht auf Arbeit und den Erhalt der

sozialen Gerechtigkeit einsetzen,

• wenn sie sich für fairen Handel in der Welt

engagieren,

• wenn sie gegen Rassismus kämpfen,

• wenn es ihnen beim aktiven Einsatz für

diese Ziele an den dazu notwendigen

Mitteln fehlt oder wenn sie bei der

Umsetzung ihrer politischen Ideen in

anderer Weise Hilfe brauchen

Förderbetrag:

max. 1.500 EURO

Antragsteller:

junge Menschen mit Projektideen, Initiativen,

gemeinnützige Jugendorganisationen

Antragstellung:

schriftlich mit gesondertem Antragsvordruck

Antragsfristen: laufend

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.doris-wuppermann-stiftung.de

Kulturstiftung des Freistaates

Sachsen

Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen wurde

im Jahr 1993 vom Freistaat Sachsen als

rechtsfähige Stiftung öffentlichen Rechts gegründet.

Am Anfang stand die Idee, eine starke

und fachlich unabhängige Institution zur Förderung

von Wissenschaft und Kultur zu etablieren,

um sächsische Kunst und Kultur in ihrer Breite

zu fördern.

Die Kulturstiftung hat ihren Sitz in Dresden. Ihre

Ziele sind die Entwicklung neuer künstlerischer

Ausdrucksformen, die nachhaltige Vermittlung

zeitgenössischer Kunst und Kultur und die Pflege

des kulturellen Erbes sowie die Förderung

des künstlerischen Nachwuchses.

Zielgruppe:

gesamte Gesellschaft

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Themen/Schwerpunkte:

• Bildende Kunst

• Darstellende Kunst und Musik

• Film und Literatur

• Soziokultur / Spartenübergreifende Projekte

Förderbetrag:

50% - 90% der zuwendungsfähigen Ausgaben

Antragsteller:

jede natürliche oder juristische Person mit

Wohnsitz oder Sitz im Freistaat Sachsen

Antragstellung:

schriftlich mit gesondertem Antragsvordruck

Antragsfristen: 01.03.2015 und 01.09.2015

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.kdfs.de


Fördertöpfe

JUST - Jugendstiftung Sachsen

Die JUST - Jugendstiftung Sachsen wurde 1997

durch die AGJF Sachsen mit einem Grundkapital

von 500.000 DM gegründet. Aus dem jährlichen

Ertrag, werden kleinteilige Projekte gefördert

und Vorhaben in Kooperation mit der AGJF

Sachsen und Dritten umgesetzt.

Die Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt.

Gemäß ihrer Leitlinie „Wir fördern Veränderung“

unterstützt die Stiftung innovative, neuartige

und kreative Ansätze in der Kinder- und

Jugendarbeit/-hilfe.

Zielgruppe:

Kinder und Jugendliche

Themen/Schwerpunkte:

Ideen und Vorschläge sind willkommen, die

junge Menschen in den Blick nehmen und mit

dem Leben und dem Alltag junger Menschen

zu tun haben. Gesucht werden Vorschläge und

Anregungen, die an der Lebenswelt junger

Menschen ansetzen und die auf eine Änderung

gesellschaftlicher und kommunaler Rahmenbedingungen

ausgerichtet sind.

Förderbetrag:

500 EURO

Antragsteller:

Alle können mitmachen, alle sind eingeladen

ihre Meinung mitzuteilen!

Antragstellung:

Ideen können über die Internetseite eingereicht

werden

Antragsfristen: keine Angabe

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.jugendstiftung-sachsen.de

Robert Bosch Stiftung

"Werkstatt Vielfalt“

Junge Menschen in Deutschland wachsen in einer

Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig

ist wie nie zuvor. Kontakte zwischen Menschen

aus unterschiedlichen sozialen, kulturellen oder

religiösen Milieus sind von grundlegender Bedeutung

für das gegenseitige Verständnis und

den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Hier

setzen die Projekte der „Werkstatt Vielfalt“ an:

Sie tragen zu einer lebendigen Nachbarschaft

in der Gemeinde oder im Dorf bei. Sie sorgen

dafür, dass Vielfalt zur Normalität wird.

Zielgruppe:

junge Menschen (8 - 27 Jahre)

Themen/Schwerpunkte:

Die Projekte der „Werkstatt Vielfalt“ füllen ihre

unmittelbare Nachbarschaft, ihre Gemeinde

oder ihr Viertel mit Leben. Außerdem sind sie

längerfristig ausgerichtet (6 - 24 Monate).

Förderbetrag:

max. 7.000 EURO

Antragsteller:

Einzelpersonen, Initiativgruppen, Bürgerbüros,

gemeinnützige Vereine, Schulen, Universitäten,

städtische Jugendeinrichtungen, Kirchengemeinden,

religiöse Vereinigungen, Migrantenorganisationen

etc.

Antragstellung: schriftlicher Antrag

Antragsfristen: 16.03.2015

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/45489.asp

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Fördertöpfe

Sächsische Jugendstitung

"NOVUM“

Die Sächsische Jugendstiftung befindet sich in

einem jugendlichen Alter. Vor 16 Jahren wurde

sie auf Beschluss des Sächsischen Landtags ins

Leben gerufen. Das Hauptziel der Sächsischen

Jugendstiftung bezieht sich auf Sinn-„Stiftung“

in der Generation junger Menschen. Freiwilliges

Engagement, politische Bildung, soziale

Kompetenzen und globale sowie lokale Solidarität

sind wichtige Säulen.

Zielgruppe:

Jugendliche (14 - 26 Jahre)

Themen/Schwerpunkte:

Junge Menschen möchten aktiv etwas miteinander

tun, ihr Umfeld gestalten, haben eine

Idee zur Verbesserung der Lebenssituation vor

Ort?

Sie wollen andere einbeziehen, motivieren, mitreißen,

integrieren, anstecken... ABER für ihre

Idee, für ihr Projekt fehlt noch Rückenwind und

Startkapital?

Förderbetrag:

500 EURO

Antragsteller:

Jugendliche (14 - 26 Jahre) mit einem Vertragspartner

(rechtsfähiger Teilnehmer der Initiative

oder ein örtlicher Träger der Jugendhilfe)

Antragstellung:

schriftlicher Antrag

Antragsfristen:

laufend möglich

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.saechsische-jugendstiftung.de

Stiftung Lausitzer Braunkohle

Die Stiftung Lausitzer Braunkohle wurde 2004

gegründet. Sie ist eine Initiative der Vattenfall

Europe Mining AG und hat ihren Sitz in Cottbus.

Ziel der Stiftung ist es, das soziale, wirtschaftliche

und kulturelle Umfeld der Lausitz

zu beleben und die Attraktivität der Region zu

erhöhen.

Zielgruppe:

junge Menschen

Themen/Schwerpunkte:

• Leistungspotenziale junger Menschen

erweitern und ihren Start in das Berufsleben

verbessern

• Förderung von Toleranz und des sozialen

Miteinanders

• Erhalt des Natur- und Umweltschutzes

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Besondere Berücksichtigung finden Beiträge,

die die Chancengleichheit von Jugendlichen

fördern. Schwerpunkte der Stiftungsarbeit sind

Standorte in der Lausitz, die mit der Braunkohlenförderung

und Veredlung in Verbindung stehen.

Förderbetrag: keine Angabe

Antragsteller: keine Angabe

Antragstellung:

schriftlich mit gesondertem Antragsvordruck

Antragsfristen:

mehrmals im Jahr - Termine werden auf der Internetseite

bekannt gegeben

Quellen, weitere Informationen und Antrag:

www.stiftung-lausitzer-braunkohle.de


Blick Über Den Tellerand

Europäisches Zentrum für

Bildung und Kultur

Nach Jahren der erfolgreichen Arbeit auf kultureller

und geschichtlicher Ebene wächst der

MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN e.V. zum

Anfang des Jahres 2015 durch die Fertigstellung

des Europäischen Zentrums für Bildung

und Kultur Zgorzelec-Görlitz auf dem Gelände

des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers Stalag

VIII A. Dieses Gelände befindet sich im polnischen

Teil der Doppelstadt.

Im Dezember 2004 entstand die Idee, an diesem

Ort, der für die gemeinsame europäische

Geschichte von großer Wichtitgkeit ist, das Europäische

Zentrum für Bildung und Kultur zu

gründen - für Kinder, Jugendliche, Künstler und

Musiker sowie alle Menschen der Europastadt,

der trinationalen Region und Europas.

Die Idee der Gründung eines Zentrums und

seine Aufgaben wurden am 29. Juni 2005 bei

einem Treffen in Wrocław zum ersten Mal der

Öffentlichkeit präsentiert. Im Juli 2006 übernahm

die damalige Sächsische Staatsministerin

für Wissenschaft und Kunst Frau Dr. Eva-Maria

Stange und danach Frau Prof. Sabine von

Schorlemer die Schirmherrschaft.

2006 begann ein neues Kapitel in der Geschichte

des Stalag VIII A als dieses deutsch-polnische

Vorhaben seinen Anfang fand. Zusammen wollten

Herr Dr. Albrecht Goetze, Gemeindevorsteher

Wójt Kazimierz Janik sowie der Gemeindesekräter

Marek Wolanin die Erinnerung an das

Stalag VIII A wieder in die Köpfe der Menschen

bringen und gleichzeitig einen Ort schaffen, in

dem Raum für Inspiration und Kreativität ist

und an dem internationaler und kultureller Austausch

im europäischen Rahmen möglich ist.

Weitere Gespräche waren der Beginn einer

dauerhaften Partnerschaft zwischen der polnischen

und der deutschen Seite.

Im Europäischen Zentrum für Bildung und Kultur

MEETINGPOINT MUSIC MESSIAEN wird

es eine Dauerausstellung sowie weitere wechselnde

Ausstellungen, ein offenes Archiv, Multifunktionsräume

mit einer mobilen Bühne sowie

Seminar- und Konferenzräume geben. Ein fester

Teil der Ausstellung ist natürlich das Gelände

des Stalag VIII A. Über das Gelände werden die

Besucher auf Lehrpfaden geführt.

Das Zentrum soll nicht nur eine Gedenkstätte

sein. Hier werden auch viele künstlerische Aktivitäten

stattfinden und den Besuchern wird

Raum für Kreativität geboten.

Dieses Unterfangen hat einen außergewöhnlichen

Charakter, weil es in der Euroregion Neiße

das einzige seiner Art ist.

Was geht für junge Leute?

Das neue Zentrum kannst Du 2015 auch selbst

erleben - z.B. während der Worcation im August

an der nächsten Metallskulptur mitarbeiten

oder bei archäologischen Ausgrabungen teilnehmen

und dabei viele junge Leute aus ganz

Europa kennenlernen.

Außerdem wird es ab Mai eine Geschichtswerkstatt

für Jung und Alt geben sowie im Sommer

einige Musik-Workshops. In den nächsten Jahren

wird es immer mehr neue spannende Projekte

geben.

weitere Informationen und Termine:

www.themusicpoint.net

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© Florian Gaertner


Jugendkultur In Den Medien

Skateboarding, Asien, Film und Musik - das

alles sind Themen, für die man jeweils allein

schon leidenschaftlich brennen kann. Und nun

kam Sebastian Linda dieses Jahr und zeigte der

Welt, dass all diese Themen zusammen etwas

Wundervolles entstehen lassen können. Seit

August ist seine neue Skate-Doku „The Journey

Of The Beasts“ frei im Web zu sehen und die

zeigt sehr viel mehr, als Skaten in einem fremden

Land.

Sebastian Linda hat es mal wieder geschafft,

Skateboarding gekonnt in Szene zu setzen - und

das bildgewaltig, mit sehr viel Atmosphäre und

Gefühl.

Nach den Teilen „The Beasts From The East“,

„The Epic And The Beasts“ und „The Revenge

Of The Beasts“ ist diese Doku nun schon der

vierte Teil und der absolute Höhepunkt der bisher

schon sehr erfolgreichen Clips - 32 Minuten

Skateboarding pur mit Gänsehaut-Garantie.

„Die Grundidee war: Bringen wir doch

mal uns als Skateboarder nach Indonesien

und schauen mal, was passiert, wenn

wir an Orten fahren, wo noch nie jemals

ein Skateboarder gesehen worden ist.“

Gesagt, getan - in Kooperation mit TITUS und

durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Aktion

konnte Sebastian Linda zusammen mit dem

Kameraassistenten Steffen Krones und den

Dresdner Skatern Tom Kleinschmidt, Octavio

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Trindade, Erik Groß, Christian Döbrich, Richard

Naumertat, David Raderecht und Thomas

Meinel die Koffer und das nötige Equipment

packen. Und ab ging‘s für drei Wochen nach

Indonesien.

Ziel war es, in einer mitreißenden mehrteiligen

Serie zu zeigen, wie unterschiedliche Kulturen

durch Skateboarding miteinander verschmelzen

können. Und das hat Sebastian Linda auf

jeden Fall geschafft.

Sie sind vielen Menschen begegnet, haben viel

erlebt und viel gelernt. Dabei transportierten

sie sehr authentisch und sympathisch all jenes,

was für die Skateboard-Szene so typisch ist -

Freiheit, Gemeinschaft, Kreativität, Durchhaltevermögen

und Offenheit.

„Wenn du jemandem begegnest, der noch

nie einem Skateboarder begegnet ist und

mit so einer großen Offenheit darauf re-

agiert, dann weißt du ja eigentlich, was

Skateboarding so an der Wurzel ist.“

© Sebastian Linda © Sebastian Linda


Jugendkultur In Den Medien

© Sebastian Linda © Sebastian Linda

Beim Dreh sowie beim Schnitt des Films

konnte Sebastian Linda seiner Kreativität freien

Lauf lassen. Es war niemand da, der ihm reinredete,

was hier oder da wie zu sein hätte. Er

konnte einfach sein Ding machen.

Ungefähr vier Monate hat er an dem Film gearbeitet

und ist dabei immer wieder neu herausgefordert

worden. Abends skaten, danach

schlafen und morgens weiterschneiden - doch

schließlich wollte er auch etwas machen, das

sich von allen anderen Videos unterscheidet.

Und so musste er ähnlich wie beim Skateboarden

lange dran bleiben, bis es endlich alles so

war, wie er es sich vorgestellt hatte.

Durch einen Achterbahnschnitt hat er es hinbekommen,

dass alles ganz dynamisch und

durchgängig fliegt. Das sieht im Film ganz natürlich

aus, hat aber auch eine Menge Arbeit

gekostet.

„You know what you do with this? Jump

and fly.“

Man muss kein Skateboarder oder Filmfanatiker

sein, um diese Doku gut zu finden. Dieser

Film überzeugt und kommt an. Nicht umsonst

war die Premiere in Dresden ausverkauft. Die

Zuschauer haben vor Freude gejohlt und geschrien,

manche sogar geweint. Und nicht umsonst

wurde der Film schon über 297.000-mal

im Web angeschaut.

Und auch wir können jedem nur empfehlen:

schaut euch „The Journey Of The Beasts“ an!

Es ist eine Skateboard-Doku, die sich niemand

entgehen lassen sollte.

Sebastian Linda - der Filmemacher

Sebastian Linda kommt ursprünglich aus Darmstadt

- hatte aber irgendwann keinen Bock

mehr dort zu leben und ist abgehauen. Zuerst

ging es für ein paar Monate nach Asien und danach

suchte er sich eine neue Stadt zum Leben

und landete schließlich in Dresden.

Als Filmemacher arbeitet er mittlerweile für

große Agenturen. Er dreht viele Spots im Action

Sports Bereich - unter anderem für Red

Bull oder Pepsi. Damit verdient er sein Geld.

Aber manchmal klinkt er sich einfach aus und

macht nur Sachen, weil er Bock drauf hat - und

das auch zu unser aller Freude.

weitere Informationen zu Sebastian Linda:

www.sebastian-linda.de

„The Journey Of The Beasts“:

www.vimeo.com/102501580

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Neues Aus Der Jugendpolitik

Jugendhilfeausschuss des

Landkreises Görlitz

Im Mai diesen Jahres wurde der Görlitzer Kreistag

neu gewählt. Damit ist auch der Jugendhilfeausschuss

neu besetzt. Wofür dieser da ist

und wer die Mitglieder dieses Ausschusses im

Landkreis Görlitz sind, erfahrt ihr hier.

Der Jugendhilfeausschuss ist das wichtigste Instrument

in der Kommunalpolitik, um die Interessen

von Kindern und Jugendlichen zu vertreten.

Er ist unverzichtbar für die Mitbestimmung,

Lenkung und Planung der regionalen Kinderund

Jugendpolitik.

Nur die jungen Menschen selbst sind Experten,

wenn es um ihre Interessen, Haltungen, Bedürfnisse

und Wünsche geht. Bei Angelegenheiten,

die sie betreffen, muss ihr Wissen berücksichtigt

werden. Nur sind sie keine Mitglieder im

Jugendhilfeausschuss und können somit nicht

direkt Einfluss nehmen.

Damit ihre Sicht dennoch nicht verloren geht,

sind im Gegensatz zu anderen Ausschüssen

nicht nur die gewählten Vertreter Mitglieder. Im

Jugendhilfeausschuss sitzen zusätzlich jugendliche

Experten aus der Praxis der Jugendarbeit

sowie Fachleute der Kinder- und Jugendhilfe

und der Verwaltung. Die Besonderheit dabei ist,

dass all diese Mitglieder gleichberechtigt sind.

Struktur

Der Jugendhilfeausschuss und die Verwaltung

zusammen bilden das Jugendamt. Dieses Gebilde

ist einzigartig und im SGB VIII vom Bundesgesetzgeber

vorgeschrieben. Hier erkennt

man auch die besondere Bedeutung der Freien

Träger in der Kinder- und Jugendhilfe.

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Öffentliche Träger

Zu den Öffentlichen Trägern gehören Kreise,

kreisfreie Städte und Kommunen. Der Öffentliche

Träger ist verpflichtet, ein Jugendamt

einzurichten, um der Verantwortung in der Kinder-

und Jugendhilfe gerecht zu werden (ausreichend

und qualitative Angebote, Vielfalt und

Wahlfreiheit gewährleisten).

Freie Träger

Die Freien Träger sind Vereine und Verbände,

die eigenverantwortlich und nach selbst

gewählten Zielen Maßnahmen und Angebote

durchführen, z.B.:

• Freizeit-, Sport-, Gruppen- und Beratungsangebote

• Offene Treffs und Jugendclubs

• Ferienfreizeiten

• Bildungsprojekte

• Weiterbildungsangebote

Deshalb werden aus ihren Reihen sachkundige

Bürger in den Jugendhilfeausschuss berufen.

Diese können entweder ehrenamtlich Tätige

(z.B. auch aktive Jugendliche) oder hauptamtlich

Tätige sein und haben ebenso Sitz und Stimme

wie die gewählten Vertreter der Kreistages.

Zusammensetzung

Die Zusammensetzung der Jugendhilfeausschüsse

mit stimmberechtigten und beratenden

Mitgliedern ist bundesweit gleich geregelt.

3/5 der stimmberechtigten Mitglieder sind Teil

der gewählten Vertreter des Kreistages. Die

restlichen 2/5 der stimmberechtigten Mitglieder

werden auf Vorschlag der Freien Träger entsandt.

Hinzu kommen noch beratende Mitglieder. Zu

diesen können Bürgermeister, Vertreter von

Gerichten, Kirchen, Schulen oder Polizei, aber

auch Jugendliche aus Verbänden oder sprecher

Schul-

gehören.


Neues Aus Der Jugendpolitik

Aufgaben

Der Jugendhilfeausschuss legt die grundsätzlichen

Richtlinien der Kinder- und Jugendhilfe

fest. Er muss sich um vielfältige Aufgaben kümmern,

unter anderem:

• Kinder und Jugendliche bei kommunalen

Entscheidungen beteiligen

• Ehrenamt aktiv fördern

• Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche

planen

• kulturelle Angebote für Jugendliche sichern

• örtliche Jugendverbandsarbeit fördern

• Zusammenarbeit von Jugendarbeit und

Schule fördern

• Kinderbetreuungsangebote sichern

• Rechtsextremismus bekämpfen und

präventive Angebote schaffen

• neue, innovative Beteiligungsmodelle

erproben

Möglichkeiten für junge Menschen

Haben Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene

Fragen oder Anliegen, wollen sie

ihre Meinung in die Arbeit des Jugendhilfeausschusses

einbringen, haben sie die Möglichkeit,

die Mitglieder des Ausschusses anzusprechen.

Auf diesem Weg kann ihre Sicht dort direkt eingebracht

werden. In unserem Landkreis hat der

Jugendhilfeausschuss folgende Mitglieder:

Vorsitzender

• Landrat Bernd Lange

Gewählte Vertreter:

• Gotthilf Matzat

(CDU, Kottmar OT Eibau)

• Tina Hentschel

(CDU, Olbersdorf)

• Michael Hannich

(CDU, Görlitz)

• Helmut-Andreas Spengler

(CDU, Waldhufen OT Jänkendorf)

• Renate Schwarze

(SPD, Görlitz)

• Annett Posselt

(DIE LINKE, Görlitz)

• Heike Krahl

(DIE LINKE, Krauschwitz)

• Gudrun Kolbe

(KJiK, Krauschwitz)

Freie Träger der Jugendhilfe

• Christian Klämbt

(Mobile Jugendarbeit e.V., Weißwasser)

• Annette-Luise Birkner

(CVJM LV Schlesische Oberlausitz, Löbau)

• Bernd Stracke

(Hillersche Villa gGmbH, Zittau)

• Dirk Reinke

(AWO KV Oberlausitz e.V., Görlitz)

• Daniela Ahrens

(Paritätischer Wohlfahrtsverband LV

Sachsen e.V., Görlitz)

• Thomas Brendel

(Evangelischer Kirchenkreis Schlesische

Oberlausitz, Löbau-Zittau)

Beratende Mitglieder:

• Jugendamtsleitung

• Ines Fabisch (Gleichstellungsbeauftragte)

• Ludwig Hetzel (Katholische Kirche)

• Martina Fourier (Ev.-Luth. Kirche)

• Petra Vallentin (Bundesagentur für Arbeit)

• Edeltraud Donath (Bildungsagentur)

• Olaf Kenklies (Amtsgericht Zittau)

• Stefan Schmidt (Jobcenter)

• Diana Matiza (Domowina)

• Mandy Döring (Polizei)

• Steffen Blaschke (AGT)

Quellen und weitere Informationen:

www.dbjr.de/uploads/tx_ttproducts/datasheet/

Brosch%C3%BCre_JHA.pdf

www.kreis-goerlitz.de

Sozialgesetzbuch (SGB) VIII

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Veranstaltungen In Deiner Region

Live-Siebdruckaktion und

Kunstmarkt (Neun Görlitz)

Nach einem Jahr Ideenlabor und 5 Ausstellungen

präsentiert NEUN GÖRLITZ die bereits für

Februar angekündigte Live-Siebdruckaktion der

NEUN GÖRLITZ-Aktie.

Die Aktie wurde von Jens Besser (Public Artist)

entworfen und wird am 12.12. und 13.12. live

vor Ort im Siebdruckverfahren hergestellt.

Für 25 Euro kann der Käufer eine Aktie und damit

auch einen Anteil an der NEUN GÖRLITZ

erwerben. Die Gewinnausschüttung ist ideeller

bzw. kultureller Gewinn - der Aktienwert wird

um ein Vielfaches steigen durch weitere Ausstellungen

und Aktionen, die im Ideenlabor im

kommenden Jahr stattfinden werden.

Die Aktienkäufer erhalten mit ihren Anteilen

somit auch ein Stimmrecht für kommende Themen-

und Künstlerauswahlen. Der Geldwert der

Aktie dient der Finanzierung der Ausstellungen

und anderen künstlerischen Veranstaltungsformaten.

Die Käufer sind live dabei, wenn ihr Anteil bzw.

ihre Aktie gedruckt wird. Die Aktie wird auf 50

Stück limitiert sein.

Parallel zur Druckaktion wird es an beiden Tagen

auch einen Kunstmarkt mit ausgewählten

Stücken junger Künstler geben.

Die Besucher sind eingeladen, mit den Initiator_innen

Jens Besser und Jana Lübeck ins Gespräch

zu kommen und sich auszutauschen.

ZEICHNET JETZT AKTIEN!

Öffnungszeiten der Neun Görlitz:

• 12.12. - 16.00 - 20.00 Uhr

• 13.12. - 14.00 - 20.00 Uhr

Der Eintritt ist frei und für heiße und kalte Getränke

(gegen Spende) ist gesorgt.

„Neun Görlitz“ - Fischmarkt 9, 02826 Görlitz

www.neun-goerlitz.de

www.facebook.com/neungoerlitz

jana.luebeck@gmx.de

Weihnachtsmarkt am

Kühlhaus Görlitz

Am 20. Dezember ist es wieder soweit... Der

kleine Weihnachtsmarkt am Kühlhaus Görlitz

mit Lagerfeuer, lecker Glühwein, gebrannten

Mandeln und frischen Waffeln geht in die dritte

Runde.

Dieses Jahr werden wieder tolle handgefertigte

Produkte, ganz nach dem Motto „Do-It-Yourself“

an den Ständen angeboten, unter anderem

Siebdruckposter, handbemaltes Porzellan,

Naturseifen und vieles mehr - alles von Anbietern

aus der Region Görlitz.

Bestimmt ist noch das ein oder andere Weihnachtsgeschenk

mit dabei. Und für alle, die noch

direkt vor Ort kreativ werden wollen, wird auch

wieder ein beheiztes Bastelzelt aufgestellt.

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Weihnachtsmarkt am Kühlhaus Görlitz:

• 20.12. - 14:00 - 20:00 Uhr

Kühlhaus Görlitz e.V.

Am Bahnhof Weinhübel 2, 02827 Görlitz

www.kuehlhaus-goerlitz.de

www.facebook.com/kuehlhaus.goerlitz

© Kühlhaus Görlitz e.V.


Veranstaltungen In Deiner Region

Strom & Wasser feat.

The Refugees

Seit Jahren das Extremste, was man unter der

Bezeichnung „Liedermacher“ finden kann, halten

die Damen und Herren von Strom & Wasser

nicht nur durch ihre brillante Musik, ihren hohen

Gute-Laune-Faktor und der wilden Mischung

aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten

das Konzertpublikum im Bann - auch ihre poltischen

Aktionen sind spektakulär.

1000 km sind sie für Obdachlose durch die Republik

gelaufen, 800 km für den Artenschutz

durch deutsche Flüsse geschwommen, fast

7000 km für Flüchtlinge durch die Lande geradelt

- um dann mit Weltklasse-Musikern auf

Tour zu gehen, die in deutschen Flüchtlingslagern

ohne Auftrittsmöglichkeiten leben. Mehr

als 100.000 Euro Spenden konnten für die Betroffenen

gesammelt werden.

Heinz Ratz und seine Band „Strom & Wasser“

gingen zusammen mit „The Refugees“ - alles

namhafte Musiker aus Afrika, Russland, dem

Balkan und dem Iran - 2012 auf Tour. Dabei entstand

der Film „Can‘t be silent“. Außerdem haben

sie das gemeinsame Album „Freiheit ist ein

Paradies“ aufgenommen. Für den darauf enthaltenen

Titel „Herr Minister“ haben sie 2014

den Liederpreis der Liederbestenliste erhalten.

Im Dezember machen „Strom & Wasser“ featuring

„The Refugees“ auch in unserem Landkreis

Halt. In Zittau und Görlitz sind sie zu sehen, in

Görlitz stellt sich außerdem das Willkommensbündnis

vor.

Termine:

• 19.12. - 21:00 Uhr - Kronenkino Zittau

• 20.12. - 16:30 Uhr - Kaufhaus Görlitz

weitere Informationen und Termine:

www.strom-wasser.de

www.cant-be-silent.de

© KulturBrücken Görlitz e.V.

Anmeldung ab sofort unter: kulturbruecken.goerlitz@gmail.com

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Veranstaltungen In Deiner Region

01.12.14 Maus Görlitz Rockabilly Party Die Hawaii Toasters, DJ Mario

02.12.14 Freiraum Zittau Lötkurs (Polytechnischer Werkraum Zittau)

04.12.14

Alte Bäckerei

Großhennersdorf

Fotoausstellung „Zwei auf Weltwegen“

05.12.14 KLINIK Löbau Cocktailparty Karaoke-DJ

05.12.14 JKZ BASTA! Görlitz Der unnötige Hip - Hop Barbend Jeder kann auflegen (ausschließlich Rap)

05.12.14 Camillo Görlitz Camillo hört Vinyl

05.12.14 Nostromo Görlitz Garstige Weihnacht - Lesung von Christian von Aster

06.12.14 EMIL Zittau BeatZirkel - Schwedenfeuer The Henrik Maneuver, Sean Alexander

06.12.14

Alte Bäckerei

Großhennersdorf

Tanzdiele

06.12.14 Hochschule Görlitz Kickerking Open 2014

06.12.14 Nostromo Görlitz Nikolhouseparty DJs

06.12.14 JUZ Niesky Nikolaus-Party DJs

06.12.14 Broilereck Weißwasser Der mit dem Broiler tanzt DJ Chris

DJ Delgado, DJ S.Tempel

07.12.14 Kronenkino Zittau Fotoausstellung „One Day - Ein Tag“ - 27 Bilder in 24 Stunden - eingefangen von Asylsuchenden in Zittau

10.12.14 Maus Görlitz Trödelmarkt

10.12.14 Christkindelmarkt Görlitz Mini-Programm des „CYRKUS im Laden“

11.12.14 Maus Görlitz Ball De Masquerade Schünemann, Mr Scoop

12.12.14 Bunter Hund Zittau Gloomster, crowns&thieves, Sozialer Fehltritt

12.12.14 Infoladen Zittau Lesecafé - Weihnachtsmärchen für Erwachsene

12.12.14 JKZ BASTA! Görlitz Chaos vs. Kosmos Undenkbar, The Retarded Rats, Heimatschmutz

12.12.14 Neun Görlitz Live-Siebdruckaktion und Kunstmarkt

12.12.14 Camillo Görlitz Lesebühne Grubenhund

13.12.14 EMIL Zittau Kickerturnier

13.12.14 EMIL Zittau SKAFERLATINE

13.12.14 JKZ BASTA! Görlitz Cemetary Gates N°2 Melanie eN, DJ Draven

13.12.14 Info-Lounge Görlitz DER ERSTE KONTAKT - Workshop für Görlitzer_innen, die Flüchtlinge unterstützen wollen

13.12.14 Neun Görlitz Live-Siebdruckaktion und Kunstmarkt

13.1214 JUZ Niesky Oi! im H.O.L.Z. IV Soifass, The Busty Idiots, Hoiter Dipoiter

13.12.14 Broilereck Weißwasser The Kyles

19.12.14 Kronenkino Zittau Strom & Wasser feat. The Refugees

19.12.14 Me-O-Wa Ostritz Weltuntergans-Trash-Bad-Music-Apokalypse

19.12.14 JKZ BASTA! Görlitz Mess With The Best-Oston Macht Stress Bloodstained, Endurance, John Matrix

19.12.14 Christkindelmarkt Görlitz deutsch-polnisches Weihnachtssingen (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

20.12.14 EMIL Zittau Rob Moir, No King. No Crown.

20.12.14 Bunter Hund Zittau Restless, ADHS, Helden der Arbeit

20.12.14 Infoladen Zittau Soziale Weihnachtsfeier

20.12.14 KLINIK Löbau Don Promillo, Jack Ice

20.12.14 Kaufhaus Görlitz

20.12.14 Kühlhaus Görlitz Weihnachtsmarkt

Flüchtende Familien in Görlitz ... eine

Stadt empfängt, diskutiert, fragt, befürchtet

(Willkommensbündnis Görlitz)

23.12.14 Turmvilla Bad Muskau B-Seite: Nightmare Before Christmas DJ The Incredible Falk

16:30 Uhr - Infobasar

18:00 Uhr - Strom & Wasser feat. The Refugees

20:00 Uhr - OpenSpace

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Änderungen vorbehalten


Veranstaltungen In Deiner Region

24.12.14 JKZ BASTA! Görlitz DJ Bauernbommel & Elfenfriends

24.12.14 Nostromo Görlitz Weihnachten in DEINEM Club DJs

24.12.14 Broilereck Weißwasser Kumpelz & Kunden

25.12.14

Alte Bäckerei

Großhennersdorf

Weihnachtsparty

Postmodern Orchestra

25.12.14 JKZ BASTA! Görlitz W.A.I.A. Blockparty High Power Station, DJ Agekei & Der Petz

25.12.14 Nostromo Görlitz Zwischenräume... Dunkle Klangwelten Party

25.12.14 JUZ Niesky A Tribute To Hammerstadt DJs

25.12.14 Weißwasser Crossing Christmas Bands und DJs

26.12.14 EMIL Zittau Cocktailparty Barrio Katz

26.12.14 JKZ BASTA! Görlitz Görlitzer Kantinenlesen #55

27.12.14 JC Oderwitz Volleyballturnier 2014

27.12.14 JKZ BASTA! Görlitz Champloo Music Mudkid, Elisabeth, Dwell On

27.12.14 JUZ Niesky Weihnachten In Familia Born From Pain, Final Prayer, City To City, Lashdown

27.12.14 Broilereck Weißwasser Abschluss-Mugge Spencers Traum, Nitro Shot

02.01.15 JKZ BASTA! Görlitz NO MERCY - SPECIAL - Umbra et Imago DJ Mozart, Madeleine Le Roy, DJ Draven

10.01.15 KLINIK Löbau Macht, Ad Hoc

10.01.15 Görlitz Begleitprogramm zum Januarkonzert - Geschichtstag in Görlitz und Zgorzelec (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

10.01.15 JUZ Niesky Rising Anger, tba.

11.01.15 Görlitz Begleitprogramm zum Januarkonzert - Musiktag in Görlitz und Zgorzelec (Meetingpoint Music Messiaen e.V.)

14.01.15 Infoladen Zittau China - das Reich der Mitte

15.01.15 Stalag VIII A Zgorzelec

selbstständige Besichtigung des neuen Europäischen Zentrum für Bildung und Kultur MEETINGPOINT MUSIC MES-

SIAEN Zgorzelec-Görlitz und dazugehörige Ausstellung im Zentrum + Januarkonzert

17.01.15 Bunter Hund Zittau 10 Jahre Volljährigkeit Die Dorks, Abbruch, Kranke Welt

17.01.15 Kronenkino Zittau KleinKunstOase im Exil DOTA - Die Kleingeldprinzessin & Jan, Support: Anne Dreier

17.01.15 Alte Weberei Ebersbach Death Night Forever It Shall Be, Led Astray, Deadfreight Of Soul

23.01.15 Infoladen Zittau Warum erinnert ihr euch nicht an die Augen von...

30.01.15 JKZ BASTA! Görlitz Görlitzer Kantinenlesen #56

31.01.15 Weißwasser 4. Klinik Höllenturnier

08.02.15 Kronenkino Zittau MetroMara

14.02.15 JUZ Niesky 20 Jahre Misconduct Misconduct, tba.

21.02.15 Bunter Hund Zittau SKV, Brainless

22.02.15 EMIL Zittau Chumped, tba.

26.02.15 EMIL Zittau Irish Handcuffs, tba.

28.02.15 JKZ BASTA! Görlitz BASTA! Grind Night 5 Stabbed 4 Corpses, Bowel Evacuation, Caca de luna

regelmäßig:

Info-Lounge Görlitz

regelmäßig: Maus Görlitz Offenes Plenum (Montag)

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag | Vegane Vokü (Dienstag) | Vokü für Kleine und Große (jeden letzten

Donnerstag im Monat)

regelmäßig:

KulturBrücken Görlitz

(CYRKUS im Laden / w

sklepie)

Einrad (7 J. - Dienstag 15:30 - 17:00) | Jonglage (7 J. - Dienstag 17:30 - 19:00) | Akrobatik (7 J. - Mittwoch 16:00

- 17:30) | Jugendvarieté (Mittwoch 18:00 - 20:00) | Zirkusspiel (5-7 J. - Donnerstag 15:30 - 16:30) | Clownerie (7 J. -

Donnerstags 17:00 - 18:30) | Freies Training Jonglage (Donnerstag 18:30 - 20:00)

regelmäßig: Freiraum Zittau Capoeira Angola (Mittwoch) | KreativTreff (Donnerstag) | Polytechnischer Werkraum (Dienstag, 14-tägig)

regelmäßig: EMIL Zittau Café (täglich ab 19:00)

regelmäßig: Webschule Großschönau Offener Treff (Montag & Mittwoch) | Musikworkshop (Montag) | Bar & Café (Freitag)

Änderungen vorbehalten

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Impressum:

Herausgeber:

Layout, Bearbeitung, Gestaltung: Sebastian Höbler

Jugendring Oberlausitz e.V.

Flexibles Jugendmanagement

Druck: http://www.flyeralarm.de/

Muskauer Str. 23a | 02906 Niesky

m www.flexjuma.de | www.facebook.com/flexjumagoerlitz Auflage: 1.000 Stück

T 03588 2597377 | 03585 862437

B flexjuma@jugendring-oberlausitz.de Redaktionsstand: November 2014 (alle Angaben ohne Gewähr)

Redaktion: Sebastian Höbler, Jens Zschernig, Antje Krausche

Fotos: Rechte liegen bei den jeweiligen Vereinen, Initiativen & Einzelpersonen

„Jugendkultur im Fokus“ erscheint vierteljährlich. Informationen und eigene Beiträge können per Email eingereicht werden.

Die nächste Ausgabe erscheint im März 2015. Redaktionsschluss ist am 17. Februar 2015.

Das Projekt Flexibles Jugendmanagement im Landkreis Görlitz wird gefördert durch:

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