Ausgabe März - Mai 2021

ctoit


Inhaltsverzeichnis

2

Inhalt/Moment mal 2

Weltgebetstag 2021 4

Passionszeit - Fastenzeit

Klimafasten 7

Konfirmation 2021 11

Anmeldung zur Konfirmation 2022 13

Jubiläums-Konfirmationen 13

Neue Kollektenordnung 14

Diakonische Pflege Kinzigtal

Pflegekraft - Ausbildung mit Zukunft 15

Unsere geplanten Gottesdienste

in der Karwoche und zu Ostern 16

Kinderkirche in der Tüte

Auf dem Weg zu Ostern 18

Kinderseite 19

the pages -

die Seiten für die Jugend 20

aus der Landeskirche

Für Respekt, Toleranz, Vielfalt 22

3. Ökumenischer Kirchentag 23

kurz notiert 24

Impressum 27

Nachrufe 28

aus den Kirchenbüchern 29

Wichtige Telefonnummern 30

Sponsoren 31

zu guter Letzt 32

Armherzig!

Liebe Leserin, lieber Leser,

Manchmal stolpere ich beim Lesen

über Wörter und Passagen. Natürlich

nicht wortwörtlich!

Aber da liest man eine Geschichte, einen

Text – und hoppla, bleibt an einer

Stelle, an einem Wort regelrecht hängen.

So ging es mir zuletzt als ich in einem

Buch auf den Text mit der Überschrift

Armherzig stieß. Armherzig!?

Und nein, es war kein Tippfehler!

Armherzig – meine Neugier war geweckt.

Was sollte das für ein Wort

sein? Worum ging es hier?

Arm an Herz, arm an Herzlichkeit?!

Ich kenne den Begriff barmherzig – zugegeben

nicht (mehr) das modernste

oder coolste Wort. Einige sagen sogar

ein churchy-Begriff, der nur noch im

kirchlichen Bereich gebraucht wird,

nahezu ein Dinosaurier.

Altbacken, nahezu ausgestorben und

nur noch bei feierlichen Anlässen benutzt.

Barmherzig – mitfühlend, mildtätig gegenüber

Notleidenden sein, Verständnis

für die Not anderer haben.

Barmherzigkeit, barmherzig sein… in

der Bibel kommen diese Wörter fast

200 Mal vor, in den Psalmen oder in

der bekannten Geschichte vom Barmherzigen

Samariter.

Diese Texte und Geschichten sind das

genaue Gegenteil von armherzig!


3

Moment mal...

Erzählen von Menschen, die sich

mitfühlend und herzlich anderer annehmen,

sich erbarmen und hilfsbereit

handeln, die Barmherzigkeit leben.

Da erfahren Menschen, wie sich andere

für sie interessieren und sich ihnen zuwenden,

um sie kümmern, helfen.

Und ja, unser Gott selbst, der sich voller

Interesse und Mitgefühl, ja liebevoll

und barmherzig zeigt, sich immer wieder

seiner Kinder und Schöpfung annimmt

und erbarmt.

Doch, was meinte nun armherzig?!

Nun, kurz zusammengefasst erzählte

die Geschichte von der Irrfahrt des

deutschen Passagierschiffs St. Louis,

einem Kreuzfahrtschiff, dass 1939 mit

937 Menschen jüdischer Herkunft den

Atlantik überquert, weil die Menschen

hofften, in Kuba Aufnahme und Asyl zu

finden.

Aber dann läuft alles anders! Trotz Touristenvisa

erhalten sie in Havanna keine

Einreiseerlaubnis und auch die USA und

Kanada lassen sie nicht an Land.

Die St. Louis muss nach Europa umkehren,

wo die Passagiere schließlich in

Antwerpen an Land dürfen und auf verschiedene

Länder verteilt werden. Und

dennoch bedeutet dies nicht für alle

Leben und Zukunft. 254 Menschen werden

später dem Holocaust zum Opfer

fallen.

Ja, wirklich ein armes, armseliges und

beklagenswertes Verhalten der damaligen

Verantwortlichen. Ein politisches

wie menschliches Armutszeugnis.

80 Jahre später entschuldigte sich deshalb

der kanadische Premier Justin Trudeau

für die damalige „Herzlosigkeit“

seines Landes.

Ja, manchmal entscheidet ein einziger

Buchstabe über alles weitere, über Leben

und Schicksal von Menschen – armherzig

oder barmherzig. Das ist heute

nicht anders als vor 80 oder 85 Jahren.

Manchmal ist es nur ein einziger Buchstabe,

der ein Wort komplett verändert

oder auch kaputt macht.

Ein einziger Buchstabe, der Leben und

Beziehungen verletzt und Türen verschließt

oder aber auch Menschen wieder

zusammenbringt und versöhnt.

Seid barmherzig, wie auch euer Vater

barmherzig ist! (Lukas 6,36)

Dass will ich mir zu Herzen nehmen…

Ihre


4

Weltgebetstag, 5. März 2021

Wenn eine Frau in Vanuatu mit einer

anderen Person Kontakt aufnehmen

will, nimmt sie ein paar der schönen

Blüten, die dort überall wachsen, und

legt sie stillschweigend vor deren Hütte,

auf deren Terrasse oder ins Fenster…

Nach einiger Zeit bemerkt die Eingeladene

etwas und wird aufmerksam.

Erst jetzt kommt es vielleicht zu einem

Gespräch und einer persönlichen Begegnung.

Vanuatu

Vanuatu, die 83 Inseln im Pazifik, sind

eines der letzten Paradiese der Erde,

könnte man meinen. Die Landschaft ist

traumhaft schön, es ist warm, botanisch

und klimatisch ein Südseetraum. Doch

daneben ist Vanuatu ein sehr gefährdetes

Land. Es leidet weltweit am stärksten

unter den Veränderungen des Klimawandels.

Zyklone, Tsunamis, auch

Vulkanausbrüche bedrohen die ungeschützten

Inseln. Die Korallenriffe vor

den Küsten bleichen und sterben, der

Meeresspiegel steigt, versalzt Felder

und überspült Friedhöfe. Die Regierung

plant, die reichen Industrienationen vor

dem Internationalen Gerichtshof zu

verklagen, um Kompensationszahlungen

und ein Umdenken in der globalen

Klima- und Wirtschaftspolitik zu erreichen.

Daneben gibt es in Vanuatu ein erschreckend

hohes und heftiges Ausmaß an

Gewalt gegen Frauen und Kinder. Frauen

haben zwar das Wahlrecht, es sitzt

jedoch keine einzige Frau im Parlament.

Die Männer dominieren Wirtschaft,

Politik, Justiz, Polizei und Militär.

Worauf bauen wir?

Was ist uns wirklich wichtig?

Jesus sagt: Baut auf diese meine Worte

in der Bergpredigt, dann wird euer Haus

in Stürmen bestehen. Dort predigt er

nicht etwa einen passiven Gewaltverzicht,

sondern einen überraschenden

Widerstand: Wenn einer dich mit der

Rückhand auf deine rechte Wange

schlägt (sonst müsste da ja die linke

Wange stehen, wenn ein Rechtshänder

zuschlägt) wie eine Sklavin – dann halte

ihm auch die linke hin und zwinge ihn,

dir auf Augenhöhe zu begegnen. Ducke

dich nicht weg, sondern zeige deine

Würde und Kraft.


5

Weltgebetstag, 5.März 2021

Dieses Bild passt auf das gebeutelte

Vanuatu in seinem Kampf ums Überleben

und für Klimagerechtigkeit ebenso

wie für den Kampf der Frauen um Anerkennung

und körperliche Unversehrtheit

in Vanuatu.

Worauf bauen wir? Diese Frage gilt

auch uns – denn je schwerer unser ökologischer

Fußabdruck wiegt, desto stärker

werden die Menschen in Vanuatu

belastet. Darum: Lasst uns anders essen,

anders kaufen, anders reisen, damit

ihre Last leichter und unser aller

Zukunft lichter werde und Vanuatu weiterhin

so schöne Blüten trage.

Ute Dilger,

Pfarrerin für Weltgebetstagarbeit

in der EKKW, 2020

Zum Titelbild

Das Bild „Pam II“ der vanuatuischen

Künstlerin Juliette Pita (Titelbild unseres

GemeindeBriefs) stellt die Situation dar,

als der Zyklon Pam 2015 über Vanuatu

zog.

Das Bild zeigt eine Frau, die sich schützend

über ihr kleines Kind beugt und

betet. Die Frau trägt traditionelle Kleidung,

wie sie auf der Insel Erromango –

eine der Inseln Vanuatus – üblicherweise

getragen wird. Der Sturm fegt

über Frau und Kind hinweg. Eine Palme

mit starken Wurzeln kann sich dem

starken Wind beugen und schützt beide

so vor dem Zyklon. Im Hintergrund sind

Kreuze für die Todesopfer des Sturms zu

sehen.

Meditation zum Titelbild

Du, Frau aus Vanuatu,

15000 km liegen zwischen dir und mir.

Du bist mir fern.

Du, Frau aus Vanuatu,

du lebst anders, du wohnst anders,

du isst anders als ich.

Du bist mir fremd.

Du, Frau aus Vanuatu,

du sorgst dich um dein Kind.

Du birgst es und schützt es im Sturm.

Du kommst mir nah.

Du, Frau aus Vanuatu,

du ruhst auf den Traditionen deines

Volkes, die Natur gibt dir Halt.

Ich will von dir lernen.

Du, Frau aus Vanuatu,

du vertraust auf Gott im Gebet.

Das teile ich mit dir.

Du, Frau aus Vanuatu,

du hast einen starken Rücken,

du kannst aufrecht sein wie die Palme

und die Früchte mit anderen teilen.

Das wünsche ich dir - und mir.

Elke Kirchner-Goetze


Weltgebetstag, 5. März 2021

6

Die ökumenischen Vorbereitungskreise in unserer Gemeinde laden - trotz Corona -

auch in diesem Jahr zum Weltgebetstag ein. Am 05. März 2021 werden unsere Kirchen

offen sein! Solange der Vorrat reicht, stehen in dieser Zeit für Interessierte in

den Kirchen Tüten mit Info-Material zum Mitnehmen bereit.

in Altenhaßlau von 10.00 bis 20.30 Uhr

in Eidengesäß von 15.00 bis 18.00 Uhr

in Geislitz von 15.00 bis 18.00 Uhr

in Großenhausen von 17.00 bis 19.30 Uhr

Während der ‚Offenen Kirchen‘ wird es zu bestimmten Zeiten Impulse aus Vanuatu

geben. Die genauen Zeiten der Impulse entnehmen Sie bitte den Aushängen in den

Schaukästen und der Tagespresse.

Außerdem zeigt Bibel TV am Freitag, dem 05. März 2021, um 19.00 Uhr einen

Gottesdienst zum Weltgebetstag. Vorbereitet wird der Gottesdienst von einem

ökumenischen Team altkatholischer, baptistischer, evangelisch-lutherischer und

römisch-katholischer Frauen.

Musikalisch gestaltet wird er von der Gruppe effata [!] aus der Jugendkirche Münster.

Wie Sie Bibel TV empfangen, können Sie hier nachlesen:

www.bibeltv.de/empfang.

Dieser Gottesdienst ist auch den ganzen Tag über online abrufbar unter:

www.weltgebetstag.de


Passionszeit - Fastenzeit

Verzicht im Angesicht der Krise

„Drei Wochen nach Beginn der Fastenzeit

2020 hatte die Coronakrise die Klimafastenaktion

verändert. Alle öffentlichen

Veranstaltungen mussten abgesagt

werden.

„Gefastet“ wurde trotzdem, zwangsweise.

Wir haben wenig konsumiert

und sind nicht mehr gereist. Dies alles

nicht freiwillig und aus Überzeugung

klimafreundlich, sondern zwangsweise

und um gesund zu bleiben. Wir sind

mehr Fahrrad gefahren. Wir haben erlebt,

dass es anders geht.

Aber es hat Opfer gekostet und viele

Menschen haben ihre Arbeit und ihre

Existenzgrundlage verloren. Junge und

Alte haben unter den Einschränkungen

gelitten. Vielleicht aber können wir

nach einem Jahr die schrecklichen Verluste

und Einschränkungen trennen von

positiven Erfahrungen, die mit unserem

Motto „so viel du brauchst…“ beschrieben

werden können.

Die Coronakrise hat Prozesse beschleunigt,

zum Beispiel die Digitalisierung, sie

hat aber auch verlangsamt und bei vielen

von uns den Wunsch nach Umkehr

und einem Neuanfang beflügelt.

Eine andere Art des Lebens und Wirtschaftens

muss doch möglich sein!

Gerechter und ressourcenschonender,

ohne Wachstumszwang und sinnlosen

Konsum. In der Passionszeit 2021 laden

wir Sie ein, in den sieben Wochen

Erfahrungen zu machen, was wichtig

ist, für ein gutes Leben im Einklang mit

der Schöpfung. Dabei sind wir auch auf

Ihre Meinungen und Erfahrungen gespannt.

Wie sehr unsere Fastenaktion in die

christliche Tradition passt, wird immer

7


Passionszeit - Fastenzeit

deutlicher. Die Coronakrise, die Erderhitzung

und unsere gesamte Wirtschaftsweise

verursachen jeden Tag

sehr viel Leid auf der Welt und bedrohen

das Leben von Menschen, Tieren

und Pflanzen. Wir gedenken in der Passionszeit

vor Ostern des Leidens. Wir

orientieren uns an Jesus Christus, der

gezeigt hat, wie Leiden durch den Glauben,

die Liebe und die Hoffnung überwunden

wird.

8

Das persönliche Klimaschutz-Programm

z. B. Urlaub in der Region

Die Corona-Krise hat das vergangene

Jahr außergewöhnlich gemacht. Aber

neben allem Furchtbaren, dem Leid

durch die Krankheit, der Gefährdung

von wirtschaftlichen Existenzen und der

Einschränkung unserer Grundrechte,

gibt es auch neue Erfahrungen, mit denen

wir positiv umgehen und aus denen

wir lernen können. Zum Beispiel, was

unseren Urlaub betrifft. Vielen hat

Corona ihre Pläne durchkreuzt: Reisen

wurden gestrichen, Flüge storniert.

Manche sind ins Nachdenken gekommen:

Was brauche ich im Urlaub am

Nötigsten? Was könnte mir gut tun?

Auch Wandern auf dem Spessartbogen

kann ein Stück Urlaub pur sein...

Schon länger suchen Menschen wegen

der erheblichen Klimabelastung nach

umweltverträglichen Möglichkeiten,

Urlaub zu machen. Sie fragen sich: Gibt

es Alternativen, die nicht mit dem Makel

des Verzichts verbunden sind? Welche

Art von Urlaub bietet vielmehr einen

Mehrwert gegenüber den klimaschädlichen

Flug- und Fernreisen? Was

sind die Alternativen?

Natürlich bietet eine Fernreise außergewöhnliche

neue Erfahrungen und Eindrücke,

die das Wandern durch die

Rhön so nicht bieten kann. Wenn ich

aber eine Erholungsreise

plane,

bei der Bewegung

an frischer Luft,

leckeres Essen

und gute Gastlichkeit

im Vordergrund

stehen sollen,

habe ich in

Deutschland sehr

viel Auswahl.

Dabei ist vor der

Illusion zu warnen,

dass der Urlaub

hier billiger

sein müsse. Da in


9

Passionszeit - Fastenzeit

Deutschland im Gastgewerbe Tariflöhne

bezahlt werden, müssen die Hotels

teurer sein als beispielsweise in Asien.

Und eine innerdeutsche Bahnverbindung

kann teurer sein als eine Reise mit

dem hochsubventionierten Flugzeug.

Wenn Sie in diesem Jahr etwas in

Deutschland buchen, geben Sie dem

heimischen Gastgewerbe, das so hart

von der Corona Krise betroffen ist, eine

Chance, wieder Umsätze zu machen.

Die Möglichkeiten für Fahrradtouristen

sind ebenso vielfältig wie die Angebote

für Wanderer. In Hessen gibt es eine

ganze Reihe von Premium Wanderwegen,

die sehr gut beschildert und aufbereitet

sind; außerdem eine Reihe von

Pilgerwegen, wie dem Jakobsweg, dem

Elisabethpfad, dem Lutherweg oder der

Bonifatiusroute (https://www.ekhn.de/

glaube/glaube-leben/pilgern), die den

Urlaub zu einem spirituellen Erlebnis

machen.

Ich bin in den letzten Wochen auf dem

Spessartbogen gewandert, das ist ein

unglaublich abwechslungsreicher Wanderweg

mit vielen fantastischen Blicken

in die Natur. Das war ein Stück Urlaub

pur in der Corona Krise. Das kann ich

Ihnen nur empfehlen.

apropos...

„klimaneutral“ – was ist das denn?

Immer öfter hören wir im Zusammenhang

mit Klimaschutz den Begriff

„klimaneutral“. Was ist damit gemeint?

Handlungen und Prozesse, die keine

Treibhausgasemissionen verursachen

oder deren Emissionen ausgeglichen

werden, haben keine das Klima beeinflussende

Wirkung; sie werden als klimaneutral

bezeichnet. Handlungen und

Prozesse, durch die Treibhausgase freigesetzt

werden, hingegen verstärken

die Erderhitzung.

Seit Jahrzehnten ist es so, dass durch

die Verbrennung fossiler Energieträger

wie Kohle, Öl und Erdgas mehr Treibhausgase

in die Atmosphäre gelangen

als von den Pflanzen, Böden und den

Meeren aufgenommen werden können.

Dadurch steigt ihr Anteil in der Atmosphäre

an. Um klimaneutral zu werden,

muss dies wieder ins Gleichgewicht gebracht

und ein Zustand wieder hergestellt

werden, der die Entwicklung der

menschlichen Kultur erst ermöglicht

hat. Nur durch rasches Handeln ist zu

verhindern, dass die Situation auf der

Erde zunehmend lebensfeindlich wird.

Der entscheidende Faktor ist die möglichst

rasche Beendigung der Verbrennung

fossiler Energieträger. Auf der

anderen Seite gilt es, Böden zu schonen

und so zu bewirtschaften, dass sie möglichst

viel CO 2 aufnehmen. Die Urwälder

müssen unangetastet bleiben. Auch

technische Möglichkeiten, der Atmosphäre

die Treibhausgase wieder zu

entziehen, müssen in Betracht gezogen

werden.

Klimaneutralität kann ich auch persönlich

anstreben. Hierzu gilt es, die Verbrennung

fossiler Energieträger in Hei-


Passionszeit - Fastenzeit

zung oder PKW zu beenden. Es sind nur

noch erneuerbare Energieträger zu verwenden

und auch durch mein Konsumund

Essverhalten kann ich meinen

Treibhausgasausstoß verringern.

Dennoch zeigte es sich, dass in einer

hoch technisierten Gesellschaft der individuelle

Treibhausgasausstoß nicht auf

Null zurückgefahren werden kann. Die

Treibhausgasemissionen, die sich noch

nicht vermeiden lassen, können dann in

der Weise kompensiert werden, dass

dafür ein Geldbetrag gezahlt wird, der

dazu dient, an einer anderen Stelle

Treibhausgasemissionen in der gleichen

Menge zu vermeiden. Für diese Art von

Klimaneutralität eignet sich zum Beispiel

die Kompensationsmöglichkeit

„Klimakollekte“, wie sie die Kirchen anbieten.

Dies wird in der EKKW bereits an

vielen Stellen genutzt, insbesondere bei

Flugreisen und den Tagungen der Landessynode.

Pfarrer Stefan Weiß,

Klimaschutzbeauftragter der EKKW

gemeinsam beten

Offene Kirche in der Passionszeit

Im Rahmen unserer Aktion ‚Offene Kirche in der Passionszeit‘ wollen wir in diesem

Jahr in ökumenischer Gemeinschaft mit der Kath. Kirchengemeinde St. Raphael in

den Kooperationsräumen ‚Kinzigaue‘, ‚Heiligenkopf‘ und ‚Auf dem Berg‘ auch das

Anliegen des Klimafastens aufgreifen.

In unseren Kirchen finden Interessierte eine Broschüre zum Klimafasten und einen

Vorschlag für ein gemeinschaftliches Gebet von zu Hause, das an jedem Mittwoch,

um 19.00 Uhr gebetet werden kann. Jeweils freitags - beginnend bereits am 19.

Februar 2021 - findet für alle, die mehr wissen wollen, bzw. ins Gespräch kommen

wollen, ein Info- und Austauschtreffen, von 20.00 – 21.00 Uhr per Zoom statt.

(Link unter: www.katholische-kirche-raum-gelnhausen.de)

Offene Kirche in der Passionszeit

immer mittwochs, 17.00 – 19.00 Uhr mit Impuls (18.00 Uhr)

17. Februar 2021 – Ev. Kirche Eidengesäß

24. Februar 2021 – Haus der Kirche Lützelhausen

03. März 2021 – Martinskirche Altenhaßlau

10. März 2021 – Ev. Kirche Großenhausen

17. März 2021 – Ev. Kirche Geislitz

24. März 2021 – Martinskirche Altenhaßlau

10


Gemeinde aktuell - Konfirmation

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten

im vergangenen Jahr auch Gottesdienste

und Feiern zur Konfirmation

nicht so stattfinden, wie sie geplant

waren. Manche wurden verschoben,

manche gar abgesagt.

Auch in diesem Jahr ist die Entwicklung

bis zu den in unserer Gemeinde üblichen

Konfirmationsterminen bei

Drucklegung dieser Ausgabe Unseres

GemeindeBriefs noch nicht absehbar.

Darum veröffentlichen wir in dieser

Ausgabe zwar die Namen unserer Konfirmandinnen

und Konfirmanden, aber

wir geben keine konkreten Termine der

Konfirmationen an.

Die Termine werden zu gegebener Zeit

und nach Absprache mit Eltern und

Konfirmand*innen in der Tagespresse

veröffentlicht werden.

Konfirmandinnen und Konfirmanden im Pfarrbezirk II

Noah Bangert, Lützelhäuser Straße 16, Großenhausen

Mia Breitenbach, Kapellenweg 14a, Großenhausen

Nina Hofmann, Im Hirtengarten 17c, Lützelhausen

Nova Jank, Steinesweg 7, Großenhausen

Karla Köster, Über den Häusern 4, Lützelhausen

Lara Seifert, Birkenstraße 3, Großenhausen

Anton Usinger, Zum Wäldchen 22a, Lützelhausen

Leon Völker, Poststraße 7, Großenhausen

11


Gemeinde aktuell - Konfirmation

Konfirmandinnen und Konfirmanden – Pfarrbezirk III

Katharina Arnold, Steinbruchsweg 5, Eidengesäß

Lara Barak, Am Kelterrain 7, Eidengesäß

Gina Brandstätter, Am Wald 1, Eidengesäß

Max Damm, Ringstraße 29, Eidengesäß

Robin Eich, Urgasse 5a, Eidengesäß

Louisa Grauel, Mühlweg 21a, Eidengesäß

Fabienne Heyer, Friedhofstraße 2, Eidengesäß

Luis Höflich, Eckertsstraße 2, Geislitz

Wiebke Kildau, Mühlweg 23, Eidengesäß

Lara Mia Koch, Am Sportfeld 6, Altenhaßlau

Emma Schöning, Am Kelterrain 5, Eidengesäß

Clara Schubert, Jean-Bohlender-Straße 1, Eidengesäß

Lena Timmer, Sonnenweg 7, Eidengesäß

Sophie Zimmermann, Im Riesenacker 10, Eidengesäß

Finja Diener, In den Rauschen 6, Gelnhausen-Roth

Noah Hillenbrand, Unterfrankenstraße 33, Altenhaßlau

Finja Zellmann, Am Eselspfad 24, Altenhaßlau

Wir wünschen allen

Konfirmandinnen und Konfirmanden

Gottes Segen und Geleit.

12


Gemeinde aktuell - Konfirmation

Anmeldung zur Konfirmation 2022

Bedingt durch die Corona-Pandemie

kann die Anmeldung aller Jugendlichen,

die 2022 konfirmiert werden möchten,

wie schon im letzten Jahr nicht in gewohnter

Form stattfinden.

Eltern und Familien, die ihre Kinder zur

Konfirmation 2022 anmelden möchten,

finden Informationen und Anmeldeunterlagen

ab 15. April 2021 auf der

Homepage der Ev. Kirchengemeinde

Linsengericht unter www.evkl.de.

Die Anmeldung sollte bis zum

24.05.2021 im Ev. Gemeindebüro,

Hauptstraße 32, 63589 Linsengericht –

Altenhaßlau eingegangen sein.

Sie kann auch vorab per E-Mail an

gemeindebuero@evkl.de gesendet

werden.

Am Konfirmandenunterricht nehmen in

der Regel Schülerinnen und Schüler teil,

die nach den Sommerferien das achte

Schuljahr besuchen.

Die geplanten Konfirmationstermine für

2022 sind: Sonntag, 15. Mai 2022

(Kantate) in Großenhausen/Waldrode

und Lützelhausen und Sonntag, 22. Mai

2022 (Rogate) in Altenhaßlau.

Die Konfirmationen im Pfarrbezirk III

(Eidengesäß und Geislitz/Hof Eich) finden

ebenfalls an diesen beiden Sonntagen

statt, die Einteilung erfolgt bei der

Anmeldung.

Telefonische Rückfragen können an die

Pfarrämter gerichtet werden.

Sybille Habenstein

Wurden die Jubiläums-Konfirmationen

2020 zunächst noch verschoben, so

stellte sich im Verlauf des Jahres heraus,

dass - wie in vielen anderen Bereichen

auch - an den angedachten Terminen

nicht festgehalten werden konnte.

Die Feiern mussten wegen der Corona-

Pandemie komplett abgesagt werden.

Nicht nur die Vorgaben der politisch

Verantwortlichen und der Kirchenleitung

standen hinter der Entscheidung

für diese Absage, sondern auch die Tatsache,

dass die meisten Konfirmations-

Jubilare zur Hochrisikogruppe der Infektionsgefährdeten

in der Corona-

Pandemie gehören.

Jubiläums-Konfirmationen

Aus diesem Grund hat sich der Kirchenvorstand

der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht

dazu entschieden, die Jubiläums-Konfirmationen

auch für das Jahr

2021 abzusagen. Wie die weitere Entwicklung

der Pandemie verlaufen wird,

kann zur Zeit noch niemand vorhersagen.

Eine Planung für einen späteren

Zeitpunkt wäre daher mehr als wage.

Der Kirchenvorstand hat seine Entscheidung

in der Hoffnung getroffen, dass im

Jahr 2022 wieder Gottesdienste zu den

Jubiläums-Konfirmationen gefeiert werden

können und bittet für seine Entscheidung

um Verständnis.

Hans Joachim Imhof

13


Gemeinde aktuell

Neue Kollektenordnung

Einfacher und günstiger

Die Verwaltung der Kollekte, die im

Gottesdienst eingesammelt wird, soll

einfacher und kostengünstiger werden.

Deswegen hat das Kollegium des Landeskirchenamtes

eine neue Kollektenordnung

ab dem 1. Januar 2021 beschlossen.

Ziel sei es, dass die Kirchengemeinden

mehr Gestaltungsmöglichkeiten bekämen,

sagt Pfarrer Lars Hillebold, im Landeskirchenamt

zuständig für das Kollektenwesen.

Zugleich werde in jedem

Gottesdienst mit dem neuen System

deutlich, dass an andere gedacht werde.

„In der Fürbitte denken wir an die

eigene Gemeinde, an die Nächsten und

bitten für die Welt. In der Kollekte legen

wir zusammen jeder ‚nach seinem

Vermögen‘“, schreibt Hillebold.

Konkret gibt es zwei grundlegende Veränderungen:

Zum einen werden das

Geld aus der Kollekte am Ausgang und

dem Klingelbeutel in einem gemeinsamen

Topf gesammelt. Zum anderen

setzt die Gemeinde 85 Prozent dieses

Geldes für Projekte ihrer Wahl oder die

eigene Gemeinde ein; 15 Prozent gehen

an die Landeskirche. Über die Landeskirche

werden auch diakonische Projekte

unterstützt, von der Telefonseelsorge

bis zur Bibelgesellschaft, von den

Kindertagesstätten bis hin zu Familienzentren,

von der Kirchenmusik bis zum

Hospiz.

Im Gegensatz zu früher gibt es nur noch

zehn so genannte Pflichtsonntage, an

denen der Kollektenzweck festgelegt

ist, dazu gehören Kirchenmusik, die

Ausbildungshilfe, Brot für die Welt, Kinder-

und Jugendarbeit, Opfer von Gewalt

und Hass, Katastrophenhilfe und

Innovationsfonds. Für alle anderen

Sonntage entscheidet der Kirchenvorstand

und informiert die Gottesdienstbesucher,

was die Gemeinde mit der

Kollekte vorhat.

Bisher war es so, dass Klingelbeutel und

Kollekte jeweils einzeln für einen bestimmten

Zweck verbucht und abgerechnet

werden mussten. Das sei mit

hohem Verwaltungsaufwand und entsprechenden

Kosten verbunden,

schreibt Hillebold. Möglicherweise falle

der Klingelbeutel auch ganz weg.

Natürlich bleibe es möglich, ganz gezielt

und ausschließlich für ein Projekt der

Gemeinde, also zum Beispiel eine neue

Orgel oder die Kirchensanierung zu

spenden. Per Überweisung an die Gemeinde

fließe die Spende direkt dorthin.

Für ausführliche Informationen sprechen

Sie Ihren Kirchenvorstand an oder

schauen Sie auf

www.ekkw.de/kollekten.

Olaf Dellit

14


Diakonische Pflege Kinzigtal

Pflegefachkraft - Ausbildung mit Zukunft

Viele junge Menschen wollen einen

Beruf mit Sinn ergreifen. Einen Beruf,

bei dem sie spüren, dass ihre Hilfe und

ihr Einsatz ankommt und etwas bewegt.

Mit der 2020 neu geordneten Ausbildung

zur Pflegefachfrau bzw.

zum Pflegefachmann können

sie Hilfs- und Pflegebedürftige

tatkräftig unterstützen, so

dass sie ihren Alltag selbstständig

und würdevoll gestalten

können.

Mit dem Berufsbild der Pflegefachkraft

werden junge

Menschen zu Multitalenten

und lernen alles, um selbstständig

und umfassend Menschen

aller Altersgruppen zu

pflegen. Danach können sie in

Krankenhäusern, in der ambulanten

Pflege, in Kliniken,

Seniorenheimen und anderen

sozialen Einrichtungen bis hin

zur Pädiatrie, Geriatrie oder Psychiatrie

tätig werden.

Die Ausbildung ist EU-weit anerkannt.

Absolvent*innen können dadurch innerhalb

Europas flexibel arbeiten. Da in

der Pflege immer Fachkräfte gesucht

werden, brauchen sich Auszubildende

keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen.

Im Vergleich zu anderen Branchen

gibt es in der Pflege kaum Zeitverträge.

Mit einer Ausbildung zur Pflegefachkraft

warten in der Regel unbefristete

Arbeitsverträge; oftmals in Vollzeit.

Aber auch ansprechende Teilzeitarrangements

(vor allem für junge Eltern)

mit flexibler Dienstplangestaltung

sind immer häufiger möglich.

Und gerade in der Pandemie hat sich

gezeigt, dass Pflegeberufe krisenfest

sind und sich hier langfristige Perspektiven

eröffnen.

Auch als Diakonische Pflege Kinzigtal

bilden wir junge Menschen zur Pflegefachfrau

bzw. Pflegefachmann aus. Ab

1. Oktober 2021 startet bei uns die Ausbildung.

Informationen und Bewerbungen:

Diakonische Pflege Kinzigtal gGmbH

Hanauer Landstraße 2-10

63571 Gelnhausen

Telefon (0 60 51) 13 000

info@Diakonische-Pflege.de

15


Altenhaßlau

Gründonnerstag

01. April 2021

19.00 Uhr Martinskirche

Andacht

(Pfarrer Imhof)

Karfreitag

02. April 2021

10.00 Uhr Martinskirche

Gottesdienst

(Pfarrer Imhof)

15.00 Uhr Ev. Gemeindehaus

Reinhardskirche

Familien-Kreuzweg

(KiGo-Team)

Eidengesäß

19.00 Uhr Ev. Kirche

Andacht

(Pfarrerin vom Brocke)

9.30 Uhr Ev. Kirche

Gottesdienst

(Pfarrerin vom Brocke)

Geislitz

10.30 Uhr Ev. Kirche

Gottesdienst

(Pfarrerin vom Brocke)

21

Os

(P

Großenhausen

19.00 Uhr Ev. Kirche

Andacht

(Pfarrerin Köhler-Pencz)

Lützelhausen

10.30 Uhr Haus der Kirche

Gottesdienst

(Lektor Ziegenbein)

Alle Gottesdiensttermine gelten vorbehaltlich der gese

Jeweils aktuelle Termine entneh

In allen Gottesdiensten gelten die beka

16


Unsere geplanten Gottesdienste in der Karwoche und zu Ostern

17


Gemeinde aktuell - Kinderkirche in der Tüte

18

Auf dem Weg zu Ostern

Da uns die Corona-Pandemie noch weiter

in Atem hält und wir nicht genau

wissen, wann unser geregelter Tagesablauf

wieder stattfinden kann, bietet

das Kinderkirchenteam aus Altenhaßlau

in der Passionszeit wieder die „Kinderkirche

in der Tüte“ für interessierte

Kinder an.

Nach der in der Adventszeit - im Vergleich

zum Herbst - noch einmal gestiegenen

Anzahl der Anmeldungen, freut

sich das Kinderkirchen-Team schon

jetzt darauf, wieder Tüten zu packen.

An den Adventssonntag wurden insgesamt

320 Tüten am Schwesternhaus

abgeholt. Es waren 97 Kinder angemeldet,

davon haben 67 Kinder an allen

vier Sonntagen ihre Tüte erhalten. Als

Überraschung war an jedem Sonntag

eine kleine Holz-Figur in der Tüte. Wir

hoffen, dass die Kinder an Weihnachten

Freude an ihrer eigenen kleinen Krippe

hatten. Das Kinderkirchen-Team dankt

herzlich allen Spender*innen, die dies

ermöglicht haben.

Auf diesem Wege bedankt sich das

Team auch für alle Basteleien und kleinen

Aufmerksamkeiten der Kinder und

den Spenden ihrer Eltern. Das hilft, die

geplante Tütenaktion anzubieten.

„Auf dem Weg zu Ostern“ kann jedes

Kind an den Sonntagen 14., 21., 28.

März und auch am Ostersonntag, dem

04. April 2021 in der Zeit zwischen

10.00 und 11.30 Uhr seine Tüten am

Schwesternhaus in Altenhaßlau, Hauptstraße

32 abholen.

Natürlich beachten alle Kinder und ihre

Begleiter*innen die dann aktuell geltenden

Einbahnstraßen-, Hygiene- und

Abstandsregeln.

In jeder Tüte wird sich wieder eine Geschichte

und eine kleine Bastelaktion

befinden, natürlich auch Lieder und ein

Psalm. Die Geschichten erzählen, was

vor ungefähr 2000 Jahren in Jerusalem

geschehen ist und warum wir deshalb

heute Ostern feiern. Und vielleicht wartet

am Ostersonntag auch eine kleine

Überraschung in der Tüte auf die Kinder?

Für diese Kinderkirchen-Tüten in der

Passionszeit wird wieder um Anmeldung

bis zum 07. März 2021 im Gemeindebüro

gebeten (gemeindebuero@evkl.de

oder Tel. 73112). Bei

der Anmeldung bitte Name, Adresse

und Alter des Kindes angeben.

Das Kinderkirchen-Team aus Altenhaßlau

ist schon ganz gespannt, wie viele

Kinder sich dieses Mal an der „Kinderkirche

in der Tüte“ beteiligen.


Kinderseite

19


the pages - die Seiten für die Jugend

Im neuen Jahr ein Blick zurück

Trotz oder vielleicht auch gerade wegen

Corona haben wir neue Wege beschritten.

Der Familien-Kreativ-

Nachmittag wurde einer „to-go“. Wir

haben 10 Turnbeutel prall mit Bastelmaterial

gefüllt und an die zehn

schnellsten Familien verteilt, die sich

nach der Veröffentlichung gemeldet

hatten. In ganz kurzer Zeit hatten alle

Beutel ihre Abnehmerfamilie gefunden.

Wir hoffen damit war die Adventszeit

etwas spannender. Statt eines mit

Schokolade gefüllten Adventskalenders

hatten wir mit allen Kollegen*innen in

der Kinder- und Jugendarbeit einen

digitalen Adventskalender aufgelegt.

Jeden Tag öffnete sich die Tür und ein

kurzer Film versüßte den Tag.

Schatz austauschen hat nicht immer

geklappt. Naja, wir üben ja noch … Ein

Beispiel: Weißt du wo der Schatz hier

versteckt war: „Gehe in den Ort, wo

Pferde am Fenster stehen. Dort, wo

hinter dem eingesperrten Teich dein

Weg über das Wasser führt, ist unten

die Truhe zu finden.“

Während der Weihnachtsferien haben

wir verschiedene Angebote online gestellt.

Die EJ-Schatzsuche hatte die

größte Resonanz. Auch wenn es Menschen

gibt, die grundlos eine der Boxen

zerstören mussten, hatten doch viele

Familien ihre Freude. Galt es doch aus

fünf Rätseln das Versteck der fünf Truhen

herauszufinden. Das mit dem

Jugendarbeit in Zeiten von Corona

Hat der Jugendleiter früher nur mit ein

paar Jugendlichen im Jugendraum gesessen,

Tischfußball oder Billard gespielt

☺, sitzt in Zeiten wie diesen der

Gemeindejugendreferent alleine in seinem

Büro und spielt am Computer.

Guter Witz! Oder eher ein schlechter...

Jugendarbeit ohne Kontakte mit Kindern

und Jugendlichen ist nicht das,

was evangelische Jugendarbeit ausmacht.

Gemeinschaft zu erleben und

sich gegenseitig an- und wahrnehmen

ist auf die Dauer mit Teams oder Zoom

nicht auszugleichen. Den Startup!-Kurs

können wir natürlich mal per Videokonferenz

fortsetzen, aber das Konzept

20


the pages - die Seiten für die Jugend

baut auf dem gemeinsam

machen, gemeinsam erfahren

und üben auf.

Gruppenspiele anleiten

üben, geht per Video irgendwie

nicht.

Corona ist nun einmal in

der Welt. Wir müssen damit

umgehen und neue

Wege beschreiten. So hat

die Pandemie uns gezwungen,

Neues zu entwickeln.

Die „Tüten gegen

Langeweile“, die „Reise

um die Welt im Koffer“,

das „Wärmflaschen-

Golfen“ oder die oben

genannten Formate gäbe

es sonst nicht. Unsere

Fertigkeiten in Bezug auf neue Medien

sind größer geworden. Und wachsen

sicher noch weiter. Wenn alles geklappt

hat, laufen jetzt die QRCode-Rallyes in

den Ortsteilen.

Und Corona hat uns gezwungen, Altes

wieder schätzen zu lernen. Einfach nur

mal zusammensitzen. Miteinander von

Angesicht zu Angesicht zu schwätzen.

Sich frei zu bewegen ohne Handbremse

im Kopf. Der Besuch in der Kneipe. Ein

Gesellschaftsspiel zu spielen. Eine Wanderung

zu machen.

Die Pandemie wird überwunden werden.

Da habe ich Zuversicht. Ob wir das

Gute aus dieser Zeit bewahren, wird

sich zeigen …

Im neuen Jahr ein Blick voraus

Helfer*innen gesucht

Im Jahresplan steht das Kinder-

Ferienprogramm in den Sommerferien

vom 02. - 06. August 2021. Das ist zwar

noch etwas hin, aber es will vorbereitet

werden. Daher suche ich auf diesem

Wege mutige Menschen ab 14 Jahren,

die sich auf das Abenteuer einlassen,

ein Programm für 16 neugierige Entdecker*innen

zwischen 6 und 10 Jahren

zu erarbeiten und dann durchzuführen.

Das Programm für Jugendliche ab 11

Jahren wird in der Zeit vom 19. - 23. Juli

2021 sein und die Linsengerichter Ferienspiele

in der Woche 25. - 30. Juli

2021.

Michael Orgas

21


aus der Landeskirche

Landeskirche beteiligt sich an Initiative

Für Respekt, Toleranz, Vielfalt

Das Eintreten für Respekt, Toleranz und

demokratische Werte hat sich eine Initiative

auf die Fahnen geschrieben, der

die Evangelische Kirche von Kurhessen-

Waldeck jetzt beigetreten ist. Einige

Zeit nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten

Walter Lübcke war

das Bündnis „Offen für Vielfalt – Geschlossen

gegen Ausgrenzung“ gegründet

worden. Organisationen, Vereine

und Unternehmen sind dabei.

Sichtbare Zeichen sind die Wendeschilder,

die in Geschäften und überall sonst

aufgehängt werden können. Sie sind

kostenfrei bei der Initiative zu beziehen.

In den rund 1.000 Kirchen sowie

500 Gemeindehäusern und -zentren

sollen diese Türschilder angebracht

werden. Eine gemeinsame Aktion der

Landeskirche und der Initiative mit der

Stadt Hanau war dort anlässlich des

Jahrestages der Attentate am 19. Februar

geplant.

„Zusammen mit unseren neuen Partner*innen

möchten wir jeder Form von

Ausgrenzung und Diskriminierung gemeinschaftlich

entgegentreten. Der

furchtbare Anschlag im Februar 2020 in

Hanau und natürlich auch der Mord an

Walter Lübcke haben uns gezeigt, wie

wichtig es ist, zusammenzuhalten und

gegen Rassismus aufzustehen“, sagte

Bischöfin Dr. Beate Hofmann.

Die christliche Kirche sei von Beginn an

eine vielfältige Gemeinschaft von Menschen

verschiedener Sprache und Herkunft

gewesen, erklärte die Bischöfin.

Selbstverständlich übernehme die Kirche

auch heute Verantwortung für dieses

Ziel: „Wir sind jedoch auch überzeugt,

dass wir an dieser Stelle alle gesellschaftlichen

Kräfte bündeln müssen.“

Olaf Dellit

22


3. Ökumenischer Kirchentag

Lange hatten die Verantwortlichen des

Ökumenischen Kirchentags (ÖKT) gehofft,

mit bis zu 30.000 Gästen in Frankfurt

feiern zu können. Doch im Dezember

kam die Kehrtwende, weil sich abzeichnete,

dass die Corona-Lage das

auch im Mai wahrscheinlich nicht zulassen

würde.

So wurde der ÖKT neu geplant und gedacht,

die Ergebnisse werden in drei

Schlagworten zusammengefasst: konzentriert,

dezentral und digital. Pfarrerin

Ute Engel, für Kurhessen-Waldeck

Koordinatorin für den ÖKT, hat uns erklärt,

was es damit auf sich hat.

Konzentriert bedeute, dass das Programm

von sonst fünf Tagen

(Mittwochabend bis Sonntag) gestrafft

werde. Der Abend der Begegnung am

Mittwoch falle weg, am Donnerstag

gebe es einen Himmelfahrtsgottesdienst

und am Freitag eine Eröffnungsveranstaltung.

Das inhaltliche Programm

mit 50 bis 90 Veranstaltungen –

beim regulären ÖKT wären es 2.400

gewesen – ist für den Samstag geplant.

Der Kirchentag endet mit dem Schlussgottesdienst

am Sonntag, 16. Mai.

Mit dezentral sei gemeint, dass man ihn

überall in Deutschland und der ganzen

Welt miterleben könne, weil die Veranstaltungen

per Internet zugänglich sein

werden. Wenn die Corona-Lage im Mai

es erlaube, seien auch Gemeindeveranstaltungen

zum ÖKT denkbar.

Digital schließlich meint genau das: Der

Kirchentag wird vor allem im Internet

stattfinden. In einem zentralen virtuellen

Raum können die Gäste flanieren

und von dort aus in verschiedene Veranstaltungsräume

eintreten. Das genaue

Programm soll im Laufe des Frühjahrs

veröffentlicht werden. Die Organisatoren

versprechen: „Die einzigartige

Mischung aus gesellschaftspolitischem,

geistlichem und kulturellem Programm

wird erhalten bleiben.“

Aktuelle Informationen: www.oekt.de

Olaf Dellit

23


kurz notiert

Martin Luther

und Corona

Als im Jahre 1527 die Pest ausbrach,

erhielt Martin Luther die Anfrage aus

Breslau, ob man vor der grassierenden

Krankheit fliehen oder bleiben und helfen

solle? Luther antwortete damals

mit der Postille „Ob man vor dem Sterben

fliehen möge“. Darin schrieb er

unter anderem:

Denke so: Wohlan, der Feind hat uns

durch Gottes Zulassen Gift und tödliche

Ansteckung hereingeschickt...

So will ich zu Gott bitten, dass er uns

gnädig sei und es abwehre. Danach

will ich auch räuchern, die Luft reinigen

helfen, Arznei geben und nehmen,

Orte und Personen meiden, wenn

man mich nicht braucht, damit ich

mich selbst nicht vernachlässige und

dazu durch mich vielleicht viele andere

vergiftet und angesteckt werden

und ihnen so durch meine Nachlässigkeit

eine Ursache des Todes entsteht.

...

Wenn aber mein Nächster mich

braucht, will ich weder Orte noch Personen

meiden, sondern frei zu ihm

gehen und helfen, wie oben gesagt ist.

Sieh, das ist ein rechter, gottfürchtiger

Glaube, der nicht tollkühn oder frech

ist und auch Gott nicht versucht.

Martin Luther, Ob man vor dem Sterben

fliehen möge (Martin Luther, Ausgewählte

Schriften, Inselausgabe 1982, Bd.II,

S.241f ; WA 23,338ff)

Ostern

ist der Aufstand

des Lebens gegen die

Dunkelheit des Todes

24


kurz notiert

Weihnachten 2020

Vielen wird das Weihnachtsfest 2020

als ein besonderes Weihnachtsfest im

Gedächtnis bleiben. Nicht wegen der

Besonderheit der Geschenke oder des

Essens, sondern wegen der Corona-

Pandemie, die auch die Tage im Advent,

an Weihnachten und zum Jahreswechsel

bestimmt hat.

So waren auch die kirchlichen Angebote

in dieser Zeit von der Pandemie geprägt.

Neben digitalen Angeboten im

Internet gab es Fernsehgottesdienste,

Andachten per Telefon oder auch im

Rundfunk.

Auch in unserer Kirchengemeinde gab

es viele Aktivitäten. Gottesdienste,

geöffneten Kirchen, Adventsmusiken,

‚Weihnachten uff de Gass‘, Lebendige

Adventskalender in Form von besonders

gestalteten Fenstern, digitale

Weihnachtsgrüßen u.v.a.m.

Dabei haben sich viele Menschen in

unserer Gemeinde ganz besonders

engagiert und ihre Talente eingebracht.

Dafür sagen wir allen

an dieser Stelle

ein herzliches

Sammlung für

Seit Jahrzehnten sammeln wir in unserer

Kirchengemeinde Spenden für die

diakonische Einrichtung ‚Hephata‘ in

Schwalmstadt.

Kleidung, Bettwäsche, Haushaltsgegenstände,

selbst Bücher nehmen wir entgegen

– allerdings keine Schuhe und

Elektroartikel. Wir lagern die Spenden

im Schwesternhaus ein, bis sie direkt

von ‚Hephata‘ abgeholt werden.

Bedingt durch die Corona-Pandemie ist

es ‚Hephata‘ aber zurzeit nicht möglich,

diese Spenden abzuholen. Deshalb

kann die Ev. Kirchengemeinde

Linsengericht bis auf Weiteres keine

Spenden für ‚Hephata‘ mehr annehmen.

Sobald wieder Spenden entgegengenommen

werden können, werden wir

dies in Unserem GemeindeBrief veröffentlichen.

Wir bitten um Verständnis!!!

Förderverein Martinskirche Altenhaßlau e.V.

Spendenkonten Nr.:

DE85 5075 0094 0025 0060 65

Kreissparkasse Gelnhausen

DE53 5066 1639 0007 5111 83

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG

HELADEF1GEL

GENODEF1LSR

25


kurz notiert

Förderverein

‚Weiße Taube‘

Spendenkonto

DE10 5075 0094 0026 0010 83

Kreissparkasse Gelnhausen

HELADEF1GEL

Statistik 2020

Die Ev. Kirchengemeinde Linsengericht

unterhält drei Öffentliche Büchereien:

Im Schwesternhaus in Altenhaßlau,

Hauptstraße 32; in der Ev. Kirche in

Großenhausen, Kirchweg 12 und im

Gemeindehaus ‚Weiße Taube‘ in Eidengesäß,

Dorfstraße 12.

Medienbestand/aktive

Leser*innen/Besucher*innen

Die Büchereien der Ev. Kirchengemeinde

Linsengericht bieten Medien auf

einer Fläche von 66 qm an. Im Jahr

2020 nutzten insgesamt 426 Entleiher*innen

regelmäßig die Angebote

der Büchereien. Es konnten 42 Neuanmeldungen

verzeichnet werden. Diese

Zahlen unterstreichen die Attraktivität

der Büchereien.

Büchereiteam

26

Unsere Musikschule

bietet Instrumentalen

Musikunterricht an.

Qualifizierte und bekannte

Musikerzieher erteilen

Unterricht an folgenden Instrumenten:

Bass - Flöten - Gesang - Gitarre

Keyboard - Klavier - Kirchenorgel

Schlagzeug - Trompeten

Infos bei:

Hans-Dieter Pfeifer

Tel. 06051-71657

0172-6971657

Mail: piff.pfeifer@t-online.de

Die Büchereiarbeit wird ausschließlich

auf ehrenamtlicher Basis geleistet. Im

Jahr 2020 bestanden die Büchereiteams

aus 17 Mitarbeiter*innen. Auch

neben dem reinen Ausleihbetrieb gibt

es sehr viele Arbeiten im Hintergrund

zu erledigen. Neue Medien bearbeiten,

einbinden, katalogisieren, alte Medien

aussondern, Veranstaltungen vorbereiten

und begleiten, Führungen für die

Kindergärten und Schulen vorbereiten

und durchführen. Es fanden zudem

mehrere Arbeitstreffen und Teambesprechungen

statt. Die gesamte geleistete

ehrenamtliche Arbeit beträgt 406


Impressum/kurz notiert

Stunden. Rechnet man nur den aktuellen

gesetzlichen Mindestlohn für

Deutschland von 9,35 €, so wurden

durch diese ehrenamtlichen Arbeiten

3.796 € für die Einrichtung und die

Träger der Büchereien erwirtschaftet.

Fortbildungen / Seminare /

Erfahrungsaustausch

Alle Teammitglieder bringen ihre ganz

persönlichen Lebens- und Berufserfahrungen

und ihre fachlichen Fähigkeiten

in die Büchereiarbeit ein. Diese Vielfalt

an Kompetenzen kommt der lebendigen

Büchereiarbeit vor Ort zugute.

Lebenslanges Lernen ist auch für Büchereimitarbeiter*innen

unerlässlich.

Um ehrenamtliche Mitarbeiter*innen

dabei zu unterstützen, gibt es ein vielfältiges

Aus- und Fortbildungsangebot,

das von den Mitgliedern der Büchereiteams

seit Jahren intensiv genutzt

wird.

Unser GemeindeBrief

Mitteilungsblatt der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht

Bildnachweis:

Titelbild: Pam II von Juliette Pita (WGT)

Fotos/Grafik Seiten 7, 8, 14, 22, 23, 26: medio.tv

Fotos/Grafik Seiten 11, 12, 19, 27, 31, 32: gemeindebriefdruckerei

Fotos/Grafik Seiten 3, 15, 20, 21, 26, 27: privat

Fotos/Grafik Seiten 4, 5, 6: WGT

Herausgegeben im Auftrag des Kirchenvorstandes der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht

(V.i.S.d.P. und Layout: Pfr. Hans Joachim Imhof)

63589 Linsengericht, Hauptstraße 32 - Tel. 06051/73112 - Fax 06051/971782

Druck: Gemeindebrief-Druckerei, 29393 Groß-Ösingen; Auflage: 4.600 Exemplare

Redaktion:

Manuela vom Brocke, Kerstin Desch, Sybille Habenstein, Eva Hahn, Hans Joachim Imhof, Gerda Köhler-Pencz, Brigitte Noll,

Dr. Susanne Pippig,

Nächste Sitzung des Redaktionsteams:

26. April 2021, 18.30 Uhr

im Schwesternhaus in Altenhaßlau

(Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen!!!)

Bankverbindung:

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG

IBAN: DE87 5066 1639 0003 2300 58 BIC: GENODEF1LSR

27


Nachrufe

Nachruf

Die Evangelische Kirchengemeinde trauert um

Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte.

Du nimmst dich meiner an in Not;

du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31

Hans Walter Weitzel

geb. 25. Oktober 1934 gest. 26. November 2020

Hans Weitzel war von Juni 1995 bis August 1999 Mitglied des Kirchenvorstands unserer

Kirchengemeinde und von Oktober 1996 bis zu seinem Ausscheiden dessen Vorsitzender.

In dieser Zeit hat Hans Weitzel wesentlich die notwendigen Veränderungen in unserer

Gemeinde gestaltet.

Auch nach seiner Zeit im Kirchenvorstand hat Hans Weitzel sich unserer Kirchengemeinde

sehr verbunden gefühlt und hat bis zu seinem Tod mit 86 Jahren an der weiteren Entwicklung

der Gemeinde Anteil genommen.

Dankbar für sein Engagement haben wir Abschied genommen. Unser Mitgefühl gilt seiner

Familie.

Für den Kirchenvorstand der Ev. Kirchengemeinde Linsengericht

Klaus Balzer, Vorsitzender

Nachruf

Die Evangelische Kirchengemeinde trauert um

Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not

und kennt, die auf ihn trauen.

Nahum 1,7

Rosika ‚Rosi‘ Anna Brand, geb. Rosenkranz

geb. 22. Juni 1937 gest. 31. Dezember 2020

In den Jahren von 1980 bis 1995 versah Rosi Brand das Amt der Küsterin in der Martinskirche

in Altenhaßlau. Ihr oblag die Vorbereitung der Kirche für die Gottesdienste und auch

deren Begleitung.

Rosi Brand hat diesen Dienst gewissenhaft und liebevoll ausgeführt. Immer war sie den

Menschen, die in die Kirche kamen, herzlich zugewandt.

Dankbar für ihren Dienst in unserer Gemeinde haben wir Abschied genommen von Rosi

Brand. Unser Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Für die Ev. Kirchengemeinde Linsengericht

Hans Joachim Imhof

28


aus den Kirchenbüchern

Taufen

19.12.2020 Enni Marie Wörner, Lützelhausen (Taufe in Ostheim)

20.12.2020 Emma Eurich, Eidengesäß

Bestattungen/Trauerfeiern

27.11.2020 Silvia Gerlinde Zwergel, geb. Arnold, Geislitz, 60 Jahre

02.12.2020 Otto Wilhelm Gertmann, Großenhausen, 83 Jahre

02.12.2020 Erika Reitz, geb. Lamm, Geislitz, 82 Jahre

11.12.2020 Käthe Glöckner, geb. Mühl, Altenhaßlau, 92 Jahre

14.12.2020 Gertrud Lach, geb. Kolb, Eidengesäß, 81 Jahre

16.12.2020 Otto Paul Wegmann, Eidengesäß, 90 Jahre

19.12.2020 Hans Walter Weitzel, Lützelhausen, 86 Jahre

21.12.2020 Marie Lisette ‚Settchen‘ Lach, geb. Herbst, Eidengesäß, 84 Jahre

30.12.2020 Natalia Ciszewski, geb. Gnussarewa, Altenhaßlau, 97 Jahre

07.01.2021 Elke Rita Plomitzer, geb. Rinkenberger, Altenhaßlau, 65 Jahre

15.01.2021 Ernst Uwe Timper, Lützelhausen, 81 Jahre

16.01.2021 Rosika ‚Rosi‘ Anna Brand, geb. Rosenkranz, Altenhaßlau, 83 Jahre

22.01.2021 Albert Weigelt, Altenhaßlau, 83 Jahre

23.01.2021 Hans Rüger, früher Altenhaßlau, 95 Jahre

26.01.2021 Brunhilde Christa Geiger, geb. Herfert, Altenhaßlau, 88 Jahre

27.01.2021 Hermann Karl Jehn, Geislitz, 77 Jahre

28.01.2021 Hildegard Bärbel Emmel, geb. Menges, Lützelhausen, 77 Jahre

05.02.2021 Emilie ‚Emmi‘ Schleuning, geb. Meyer, Eidengesäß, 93 Jahre

12.02.2021 Lina Heyer, geb. Lehr, früher Eidengesäß, 85 Jahre

29


Wir sind für Sie da...

Pfarrämter

Pfarramt I/Altenhaßlau, Pfarrer Hans Joachim Imhof, Geschäftsführung

Hauptstraße 3, 63589 Linsengericht; Tel. 06051-71116

E-Mail: Pfarramt1.Linsengericht@ekkw.de

Pfarramt II/Großenhausen-Waldrode - Lützelhausen, Pfarrerin Gerda Köhler-Pencz

Kirchweg 12, 63589 Linsengericht; Tel. 06051-68914

E-Mail: Pfarramt2.Linsengericht@ekkw.de

Pfarramt III/Eidengesäß - Geislitz-Hof Eich, Pfarrerin Manuela vom Brocke

Geisbergstraße 2A, 63589 Linsengericht; Tel. 06051-73174

E-Mail: Pfarramt3.Linsengericht@ekkw.de

Gemeindebüro

Gemeindesekretärin Sybille Habenstein

Hauptstraße 32, 63589 Linsengericht (Schwesternhaus); Tel. 06051-73112

Öffnungszeiten: (Di + Fr 10.00 - 12.00 Uhr) z. Zt. nur nach tel. Vereinbarung!!!

E-Mail: gemeindebuero@evkl.de

Jugendarbeit

Jugendleiter Michael Orgas

Ev. Gemeindehaus Reinhardskirche, Hauptstraße 30, 63589 Linsengericht

Tel. 06051-73566; E-Mail: jugendleiter@evkl.de

Diakonische Pflege Kinzigtal gGmbH

Pflegedienstleitung Frau Gross

Hanauer Landstraße 2-10, 63571 Gelnhausen; Tel. 06051-13000; Fax 06051-15391

E-Mail: info@diakonische-pflege.de

30

Telefonseelsorge

Ökumenische Telefonseelsorge (kostenfrei Tag & Nacht erreichbar)

Tel. 0800-1110111

Hilfenetzwerk Linsengericht

Sie benötigen Hilfe während der Corona-Pandemie? Sie möchten Hilfe leisten?

Tel. 06051-71116; E-Mail: hilfe@linsengericht.de

Sie finden uns auch im Web unter www.evkl.de


Sponsoren

Unser GemeindeBrief erscheint diesmal mit freundlicher Unterstützung von…

Familie Andreas Tasch,

Bestattungen – Eidengesäß

31


32

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine