2021/09 | wohin | Maerz

suedwest.presse

märz.21

wohin

ulm.neuulm.region

GUTE

AUSSICHTEN!

Ein Job mit Weitblick,

eine Wanderung mit Fernsicht

und Fotospots in Höhenluft

S. 14

STADT, LAND, FLUSS

Nicht von Pappe:

Das Münster zum Falten

und Regionales auf

Knopfdruck

S. 26


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EDITORIAL | 3

Über Grenzen

und Möglichkeiten

Kunstgenuss – mal auf eine ganz andere Art.

Gestern war ich im Städel Museum

in Frankfurt und habe mir ein

paar Highlights der über 3.000

Gemälde angesehen. Das Städel

Museum steht schon so lange auf

meiner Wunschliste und nun hatte

ich endlich die Muse dazu.

„Ich möchte nicht

in Grenzen denken,

sondern in

Möglichkeiten.“

Pierre Stutz, Theologe und Autor

Die Anreise war kurz, ich musste

nur im Online-Shop des Museums

eine Tour mit begrenzter

Teilnehmerzahl und ein Zeitfenster

auswählen, fünf Euro per

Paypal überweisen und schon

begann die Vorfreude. Zwei

Stunden vor der digitalen Veranstaltung

wurde mir ein Link per

Mail zugeschickt. Die Präsentation

selbst lief über Zoom und war

spannend, die Erläuterungen der

Museumsmitarbeiterin waren informativ

und lebendig. Eine herrliche

Stunde – und es ging so einfach!

Bisher konnte ich mir nicht

vorstellen, an einem virtuellen

Museumsbesuch Spaß zu haben.

Aber die Zeiten haben sich eben

geändert.

Man muss übrigens nicht unbedingt

über die Stadtgrenzen gehen,

um eine Dosis Kunst abzubekommen,

auch die regionalen

Museen und Veranstalter haben

gute Ideen, wie sie sich während

des Lockdowns präsentieren können.

Lesen Sie mehr dazu ab Seite

38. Im Titelthema „Gute Aussichten“

geht es hoch hinaus. Wir haben

den Münstertürmer in seiner

Turmstube besucht und durften

auf den Siloturm der Schapfenmühle.

Vielleicht animiert Sie

die eine oder andere „Aussichtssache“

zu einem Ausflug? Mehr

dazu ab Seite 14.

Nicht in Grenzen denken, sondern

in Möglichkeiten, dieser

Satz des Schweizer Theologen

Pierre Stutz passt nicht nur zu

diesen Zeiten, sondern auch zu

allen wunderbaren Möglichkeiten,

die wir in und Ulm trotz aller

Einschränkungen haben, finden

Sie nicht auch?

Herzlich

Ulrike Hoche

u.hoche@swp.de


4 | INHALT

Sie sehen – nichts!

Für das Titelthema „Gute Aussichten“ sind wir auf den

Siloturm der Schapfenmühle gefahren. Voller Spannung

öffneten wir im Dachgeschoss die Tür und freuten uns

auf einen gigantischen Ausblick und dann...

... ein Blick ins strahlende Weiß des Hochnebels.

Ulm halt.

06 März-Highlights

10 Morgens halb zehn in Ulm

12 Marktbeobachtung

14 Titelstory: Gute Aussichten!

24 Zahlen, bitte!

26 Stadt, Land, Fluss

34 Orientierung: Stadtplan / SWU-Liniennetz

38 Aktuelle Ausstellungen

44 Persönliche Veranstaltungstipps

46 Veranstaltungskalender

50 Locations und Sehenswürdigkeiten

57 Impressum

58 mega! Ein regionaler Superlativ zum Schluss


12

23

30 33

Menschen

in diesem Heft

12

Carmen Süß ist Fachfrau

für Würziges und war

schon als Baby am Stand

ihrer Eltern auf dem Ulmer

Wochenmarkt. So ist sie in

den Handel mit Gewürzen

und Tees reingewachsen.

30

Rolf Bohnaker hat als

gelernter Konditormeister

ein Händchen für Süßes.

Über seinen kleinen Verlag

in Dornstadt vertreibt

er das Ulmer Münster

in Pop-up-Version.

23

Karl Vogt hat den wohl aussichtsreichsten

Job in Ulm.

Als Türmer muss er aber

auch fit sein, tägliches Step-

Training ist garantiert.

50

Die Ulmerin Heidi Jabusch

ist Fachfrau für Ernährung

und Yoga. Seit Kurzem ist

sie auch frisch gebackene

(Koch-)Buchautorin. Sie

freut sich, wenn sie die

Leser für ihre leckeren

und gesunden Rezepte

begeistern kann.

© B.Nijs • SWP-Archiv


6 | MÄRZ-HIGHLIGHTS

Meine

Top 5

Mein Ulm im März – Kerstin Auernhammer zeigt,

was für sie in diesem Monat einfach dazugehört:

Leckereien, Lieblingsplätze, Lichtspiele.

1

© k.auernhammer

A walk in the park

Frische Luft, Bewegung und jede Menge zu sehen. In Ulm gibt

es ja etliche Parks und Grünanlagen – mein liebstes Revier ist die

Friedrichsau. Weil hier ab und zu der Pfau oder die Affen aus dem

Tiergarten nebenan zu hören sind. Weil hier Alt und Jung unterwegs

sind. Weil man beim Spaziergang sogar noch was lernen kann – viele

der Bäume entlang der Spazierwege sind mit Infotafeln versehen.

Hätten Sie gewusst, dass hier ein Amerikanischer Amberbaum, eine

Kaukasische Flügelnuss und sogar ein Kuchenbaum zu finden sind?

> Friedrichsau, Linie 1 Richtung Böfingen,

Haltestelle Wohnpark Friedrichsau oder Donauhalle


2

© pixabay

Käse und Brot -

mehr braucht es

in meinen Augen

nicht für eine

leckere Mahlzeit.

Käsefondue im Josi

Ich hoffe ja soooooo sehr, dass die Gastronomie bald wieder öffnen

darf. Dann löse ich endlich ein Geschenk ein, das mittlerweile schon

über ein Jahr in der Gutschein-Schublade schlummert. Eine Freundin

hat mir Käse-Fondue im Josi in Neu-Ulm geschenkt. Weil ich

total auf Käse stehe. Und weil das Josis echt gemütlich ist. Und weil

wir dann wieder einen Abend lang über Gott und die Welt quatschen

können. Daumendrücken!

> Josi - Café, Bar & Food, Insel 2, 89231 Neu-Ulm

Stöbern in Secondhand-Mode

oder sogar selbst

selten getragene

Klamotten

abgeben – in den

Ulmer Secondhandläden.

© u.hoche

3

Im Secondhand-Laden

vorbeischauen

Ich bin ja ein Optimist, der immer versucht, das Beste aus einer

Situation zu machen. Und so habe ich in den vergangenen Lockdown-

Wochen aussortiert, auch meinen Kleiderschrank. Die Klamotten

kamen je nach Zustand in den Container oder in eine Schachtel für

den Secondhand-Laden. Da haben wir in Ulm ja gleich mehrere: die

„Neue Arbeit“ in der Büchsengasse, den „Kleiderrausch“ Auf dem

Kreuz (Foto), „Claudine“ in der Herdbruckerstraße, den „Oxfam

Fashinshop“ in der Pfauengasse und „Größen Wahnsinnig“ für große

Größen im Hafenbad. Hoffentlich dürfen die bald wieder aufmachen!

Und wenn man schon mal da ist, kann man schauen, was die anderen

so entsorgt haben … im Kleiderschrank ist ja jetzt wieder Platz!


© s.müller

8 | MÄRZ-HIGHLIGHTS

4

© h.viefhaus

Auf Entdeckertour gehen

Die Ulmer und Neu-Ulmer Läden haben es ja gerade echt schwer.

Echt schade, denn in der Doppelstadt gibt es so viele einzigartige

Geschäfte zu entdecken. Selbst wer wie ich schon seit fast 20

Jahren hier wohnt, kennt noch nicht alle. Deshalb mein Vorsatz

für „Nach-Corona“: Mindestens einmal die Woche in einen Laden

gehen, in dem ich noch nie war. Ganz oben auf der Liste steht der

Ulmer Weltladen an der Ecke Dreiköniggasse/Pfauengasse.

> Ulmer Weltladen, Pfauengasse 28, Ulm

5

Schreib

mal

wieder! Bei der

Auswahl an

Karten fällt das

nicht schwer.

Schmökern, stöbern, schreiben

Wann haben Sie zum letzten Mal einen handgeschriebenen Brief

verschickt? Bei mir war es an Weihnachten. Er ging an meine Oma,

die ich wegen der Pandemie nicht treffen konnte. Sie hat sich wahnsinnig

gefreut. Generell sollte man viel öfter Briefe oder auch Karten

verschicken!. Damit der Briefkasten nicht nur mit Rechnungen und

Werbung gefüttert wird … Oft bleibe ich vor der Papeterie Ludwig in

der Platzgasse an den Kartenständern hängen. Dort werde ich mich

sicher bald wieder mit frischem Schreibmaterial eindecken.

> Papeterie Ludwig, Münsterplatz 9, Ulm


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unterstützen.“

SECONTIQUE –

ein wertvolles Konzept für Ulm

In der ansprechend gestalteten

SECONTIQUE in der Dreiköniggasse

10 wird trendige und

hochwertige Second Hand Mode

angeboten. Mit den Erlösen aus

dem Verkauf finanziert die kirchliche

Hilfsorganisation Aktion

Hoffnung soziale Projekte. Die

angebotene Kleidung stammt aus

Spenden, die im Shop abgegeben

werden.

Shopleiterinnen Marita Redlich

und Loreta Maslova können es

kaum erwarten, „ihre“ SECON-

TIQUE nach dem Lockdown

wieder zu öffnen: „Gerade bei Second-Hand

Mode ist die persönliche

Beratung und der direkte

Kontakt mit den Kundinnen und

Kunden zentral.“ Bis dahin wird

„look & buy“ angeboten: Wer

von Angeboten im Schaufenster

oder auf Instagram angesprochen

wird, kann diese unter ulm@secontique.de

bestellen und immer

am Mittwoch abholen.

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10 | MORGENS HALB ZEHN

Aufstehen, Arbeiten, Lernen,

Frühstücken, Flanieren,

Schlafen … Morgens um halb

zehn sieht die Welt in Ulm

für jeden ein bisschen anders

aus. Momentaufnahmen

unserer Stadt, eingefangen

von der wohin-Redaktion.

Ist hier besetzt?

Aus dem Kindergarten kennt

man ihn vielleicht noch, den

total bescheuerten Spruch:

„Mädchen (beziehungsweise

Jungs) sind wie Klos, entweder

beschissen oder besetzt …“ Ob

ein Paar wohl diesem Spruch

zum Trotz sein Liebesschloss an

einer eher außergewöhnlichen

Stelle, direkt vor den öffentlichen

Toiletten am Ulmer Lautenberg,

angebracht hat? „2013“ steht auf

dem Schloss – seit acht Jahren

also zeugt es schon hier an dieser

Stelle von der Liebe eines Paares.

Immerhin dürfte dem Schloss so

schon einiges an Aufmerksamkeit

zuteil geworden sein: Wenn

man an Großveranstaltungen

wie den Schwörmontag oder den

Einsteinmarathon denkt – da ist

das öffentliche Klo ja ein stets

gut frequentierter Ort.

Romantik ist eben

Auslegungssache

Auf jeden Fall ist das Liebesschloss

hier prominenter


© S.Müller

platziert als an manch anderer

Stelle in der Stadt, an der die

Dinger sonst angebracht werden.

Romantik scheint also eindeutig

Auslegungssache. Ganz klassisch

ist die Verbindung zwischen

Toilette und Liebe ja eher nicht.

Die Position des einsamen roten

Schlosses am Geländer wirft

natürlich Fragen auf. Vielleicht

haben die beiden sich ja hier

kennengelernt, nach einer

durchgefeierten Nacht, voller

Erleichterung ob der Erleichte-

rung ...? Oder die Idee für den

Lebensbund kam hier einem

der beiden bei einer längeren

Sitzung? Oder es war ein Treffpunkt

für ein Blind Date? Oder

vielleicht gehören die beiden

einfach auch zu denjenigen,

denen romantische Orte wie der

Rosengarten oder die Donaubrücken

nicht so liegen.

Wie sagt man so schön: Im Krieg

und in der Liebe ist alles erlaubt.

Stefanie Müller


12 | MARKTBEOBACHTUNG

Eier – frisch unter der Henne herausgezogen, Gemüse,

das beim Reinbeißen laut knackt, duftende Dennede – warm

aus dem Backofen. Genießermomente auf den Wochenmärkten

in und um Ulm. Dieses Mal: am Gewürzstand von

Hiltrud Geiss und Carmen Süß.

Süß trifft scharf

Gewürze aus aller Welt

Chakalaka, Piri-Piri, Baharat –

wird hier etwa eine Geheimsprache

gesprochen? Weit gefehlt,

denn das sind klare Kundenwünsche,

die am Gewürzestand von

Hiltrud Geiss auf dem Ulmer

Wochenmarkt sofort erfüllt werden.

Die Fachfrau für alles Würzige

hatte mit ihrem Mann den

Spezialitätenhandel schon in den

70er-Jahren übernommen. Tochter

Carmen hatte gar keine Wahl,

sie war schon als Baby im Alter

von zwei Wochen mit auf dem

Wochenmarkt. „Ich bin da im

wahrsten Sinn reingewachsen“,

meint Carmen Süß dazu, die ihre

Mutter tatkräftig unterstützt.

Sicher über 250 verschiedene

Gewürze, Gewürzmischungen,

Kräuter und Salze haben Mutter

und Tochter im Angebot. Dazu

kommen Kräuter- und Früchtetees,

die ganz ohne zugesetzte

Aromastoffe auskommen.

Die meisten Kunden wissen ganz

genau, was sie wollen. Aber auch

gewürztechnische Koch-Beratung

erhält man an diesem Stand.

Dabei verändert sich das Sortiment

laufend etwas. „Wir merken

es ziemlich schnell, wenn in

einer populären Kochsendung

ein außergewöhnliches Gewürz

empfohlen wird. Dann kommen

unsere Kunden und verlangen

plötzlich danach. Im besten Fall

schaut sich meine Mutter die

Sendungen schon an, dann können

wir gleich reagieren“, meint

Carmen Süß schmunzelnd. Sie

selbst verwendet am häufigsten

die Mischung „Dip de Provence“

und viel Peperoncino. Oder eben

Chakalaka, eine Gewürzmischung,

die sich gut zum Marinieren

eignet. Ulrike Hoche


© U.Hoche

Carmen Süß am Gewürzestand ihrer

Mutter. Sie hilft auch beim Lagerverkauf

in der Neu-Ulmer Krankenhausstraße.

Hier kann man dienstags und donnerstags

einkaufen, wenn man es nicht auf

den Markt schafft.

Treues „Familienmitglied“: Seit über

40 Jahren dient dieser Bus dem Gewürzetransport

und -verkauf.

Marktgeschehen

in und um Ulm

Ulmer Wochenmarkt

Münsterplatz

Mi + Sa: 6 - 13 Uhr

Neu-Ulmer Wochenmarkt

Petrusplatz, Mi + Sa: 7 - 13 Uhr

Söflinger Wochenmarkt

Klosterhof, Fr 14 - 18 Uhr

Wiblinger Wochenmarkt

Am Tannenplatz, Fr 9 - 16 Uhr

Wochenmarkt am Eselsberg

Stifterweg 88, Do 14 - 18 Uhr

Blausteiner Wochenmarkt

Auf dem Marktplatz

Fr 14 - 17 Uhr


14 | GUTE AUSSICHTEN


Was für ein

Ausblick!

Ulm ist eine Stadt mit guten Aussichten – sowohl im

wörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Weitblick

spielt im Stadtleben eine große Rolle.

Je nachdem von welcher Richtung

man auf Ulm zukommt, ist

das Münster das erste, das man

von der Stadt sieht. Höchster

Kirchturm der Welt, klar – man

mag sich gar nicht vorstellen,

welchen Eindruck dieses Bauwerk

vor 131 Jahren zur Fertigstellung

des Turms gemacht hat.

Als die Häuser bei Weitem nicht

so hoch waren wie heute, als man

sich nicht über Autobahnbrücken

oder verschachtelte Gleise einer

Stadt näherte, sondern über

größtenteils holprige Landstraßen

– und das oft noch zu Pferd

oder per pedes. Welch beeindruckendes

Bauwerk muss das gewesen

sein! Das ist es heute immer

noch, der Ulmer selbst nimmt

es oft gar nicht mehr so richtig

wahr. Oder er sieht es erst wirklich,

wenn er nach einem Urlaub

etwa zurückkommt und aus dem

Zug von der Eisenbahnbrücke

aus den ersten Blick auf „seine“

Kirche erhascht. Dann fühlt sich

der „Räse“ (so nennen sich die

gebürtigen Ulmer gern selbst) zu

Hause.

Kirche, Windrad, Siloturm

Enenso weithin sichtbar sind das

Windrad von Seligweiler ( ja gut,

das ist nicht ganz Ulm) oder das

Getreidesilo der Schapfenmühle

Der Münsterturm ist ein beeindruckendes

Bauwerk. Seinen

Status als „höchster Kirchturm

der Welt“ wird er allerdings

bald abtreten müssen.

© t.ruckgaber


16 | GUTE AUSSICHTEN

in Jungingen. Ja, liebe Nicht-Ulmer,

dieser komische Turm, der

da im Norden Ulms wie ein Finger

in den Himmel zeigt, ist ein

Getreidespeicher. Er war sogar

zeitweise der höchste der Welt,

bevor ihm 2013 ein Schweizer

den Rang ablief. Ein Schicksal,

das dem Münster auch demnächst

blüht – sobald die Spanier

in einigen Jahren ihre „Sagrada

Familia“ fertig haben. Die Ulmer

hoffen, dass das noch ein Weilchen

dauert.

Höher geht es nicht

Während man den Münsterturm

normalerweise fast täglich erklimmen

und die Aussicht von

dort oben genießen kann, geht

das mit dem Siloturm in Jungingen

nicht. Klar, da kämen die fleißigen

Müller gar nicht mehr zum

Mahlen. „Ab und zu machen wir

eine Ausnahme, etwa für Fotoshootings

oder für Journalisten,

die etwas über gute Aussichten

in Ulm machen“, sagt Pressesprecherin

Katrin Thumm augenzwinkernd.

Allerdings macht die

Witterung im Winter öfter mal

einen Strich durch die Rechnung.

Da ist der Nebel teilweise so

dicht, dass man die Hand vor Augen

nicht sehen kann, geschweige

denn die Alpen. „Normalerweise

sieht man aber schon ein gutes

Stück weit“, sagt Thumm. Kein

Wunder, 116 Meter ist der Turm

hoch und steht in einem der am

höchsten gelegenen Stadtteile

Ulms – Jungingen liegt 115 Meter

höher als die City. Während das

Münster also „nur“ auf 161,5 Meter

kommt, schafft es die Schapfenmühle

zusammengerechnet

auf 231 Meter. Wo wir gerade

beim Vergleich Münster-Schapfenmühle

sind: Beide gehören

zu den ältesten Institutionen der

Stadt. Der Kirchenbau begann

im Jahr 1377, die Schapfenmühle

wurde im Jahr 1452 erstmals urkundlich

erwähnt und ist somit

das älteste noch produzierende

Unternehmen der Stadt. Die bei-

© s.müller

Auch so manche Innenansicht bietet neue Perspektiven – hier die Spindel im Parkhaus

Deutschhaus, die ein wahrer Lichtblick ist.


© m.kessler

Der Siloturm der Schapfenmühle im Ulmer Norden ist einer der höchsten

Getreidespeicher der Welt. Er ist schon von Weitem sichtbar (manchmal auch nur

teilweise, so wie auf dem Foto) und zählt damit zu den Wahrzeichen der Stadt.


18 | GUTE AUSSICHTEN

© a.oberdorfer

den Türme jedoch sind neuer.

Der des Ulmer Münsters wurde

bekanntlich nach statischen Problemen

und Jahrhundertelanger

Baupause erst 1890 fertig gestellt.

Die Schapfenmühle war bis in die

80er-Jahre im Fischerviertel angesiedelt,

bis ein Brand im Jahr

1983 das alte Fachwerkhaus zerstörte.

Die Firma zog 1985 nach

Jungingen, der Siloturm wurde

20 Jahre später eröffnet.

Kunst und Geschichte

in luftiger Höhe

Wenn man über das Thema

„Aussicht“ spricht, darf man seit

2020 den Berblingerturm nicht

unerwähnt lassen. Die rot-weiße

Wendeltreppe, die sich auf der

Adlerbastei über der Donau in

den Himmel schraubt, ist mittlerweile

beliebtes Touristenziel.

Jeder Ulmer und Neu-Ulmer,

der noch nicht oben war sollte es

einmal probieren. Eine ganz ungewohnte

Perspektive! Und noch

dazu lehrreich, denn der Besucher

erfährt in einer Audioinstallation

einiges über Albrecht Berblinger,

den berühmten Sohn der

Stadt, der mit seinem Fluggerät

hoch hinaus wollte und letztendlich

in der Donau landete.

Generell gilt für die guten Aussichten

Ulms: Sobald man in höhere

Lagen kommt, gibt es eine

Menge davon. Die Wilhelmsburg,

die über der Stadt auf dem Michelsberg

thront, ist ein gutes Beispiel

dafür. Allein schon dieimposante

Festungsanlage bietet jede

Menge Fotomaterial. Doch wer

vor dem Gebäude steht und sich

umdreht, wird mit noch mehr

Postkartenmotiven belohnt. Der

Blick über die Stadt ist immer

eine Augenweide. Wer sich dann

noch die Mühe macht, den Turm

davor zu erklimmen – am besten

bei Föhnwetter – kommt aus dem

Staunen gar nicht mehr heraus.

Wie zum Greifen nah erscheinen

dann die Alpen. Kein Wunder,

dass dieser fantastische Anblick


Eine bessere Aussicht gibt es wohl nicht:

Ballonfahrt über Ulm.

schon öfter als Schauplatz für

Heiratsanträge genutzt wurde.

Zieh die Wanderschuhe an!

Ganz oben ist man auch auf dem

Ulmer Höhenweg. Er erstreckt

sich über 20 Kilometer im Norden

Ulms. Die Hauptroute führt

vom Stadtteil Böfingen im Nordosten

bis auf den Eselsberg im

Nordwesten. Entlang des Wegs

bieten sich einem immer wieder

Panoramablicke über Ulm,

die durchaus Postkartenqualität

haben. Unbebaute Natur, Stadtansichten

und bei gutem Wetter

Fernsicht bis auf die Alpen inklusive.

Auch historische Bauwerke

wie das Fort Albeck, der Botanische

Garten und der Hauptfriedhof

liegen entlang der Route. Auf

einem Infoflyer hat die Stadt Ulm

auch die zahlreichen Aussichtspunkte

und Spielplätze eingezeichnet,

die entlang der Strecke

zu finden sind (s. Infokasten).

Wer den Höhenweg nicht ganz

gehen will oder wen zwischendurch

die Kräfte verlassen, findet

in der Nähe auch immer wieder

Haltestellen des ÖPNV.

Die Fotos schießen sich

von ganz allein

Nicht immer muss, wer in Ulm

gute Aussichten haben will, hoch

hinaus. Auch im Stadtbild finden

sich immer wieder Orte, die zum

INFO

Ulmer Höhenweg

Die „Hauptroute Süd“ ist zwölf Kilometer lang und führt

vom Eselsberg nach Böfingen. Die Gehzeit beträgt rund

drei Stunden. Die beiden Endpunkte sind bequem mit

dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen. Eselsberg: Mit

der Straßenbahnlinie 2 und der Buslinie 5 bis Haltestelle

„Hochschule Eselsberg“. Böfingen: Mit der Straßenbahnlinie

1 bis Endhaltestelle „Ostpreußenweg“. Die gesamte

Strecke ist mit modernen Stelen beschildert. Das Infofaltblatt

mit allen Informationen ist in vielen städtischen

Dienstgebäuden erhältlich, oder man lädt es sich kostenlos

unter https://www.ulm.de/leben-in-ulm/freizeit-undsport/ausflüge-und-natur/ulmer_hoehenweg

herunter


20 | GUTE AUSSICHTEN

© s.müller

Staunen und Schauen einladen.

Das historische Fischerviertel

bietet etwa viele schöne Fotomotive,

vom Mühlrad an der Blau

über die fast schon venezianisch

anmutenden Kanäle und Brücken

bis hin zum Schiefen Haus, vor

dem immer wieder Touristen posieren.

Am Donauufer zu flanieren,

mit dem weiten Blick übers

Wasser, fühlt sich schon fast mondän

an. Dabei lohnt sich auch der

Gang über den Fluss. Denn wer

von guten Aussichten spricht,

muss auch einmal Ulm von bayerischer

Seite aus gesehen haben.

Das historische Münster im krassen

Kontrast zur glatten Pyramide

der Bibliothek, die zahlreichen

malerischen Fachwerkhäuser, die

hoch über dem Ufer aufragende

Stadtmauer – böse Zungen behaupten

nicht umsonst, dass das

schönste an Neu-Ulm der Blick

nach Ulm ist.

(und Neu-Ulm) kostet nämlich

– in Form eines Ballonflugs über

die Doppelstadt. Ca. 180 Euro

pro Person sollte man einplanen.

Dann geht es frühmorgens oder

abends mit lautem Gefauche des

Brenners in die Luft. Und von

hier oben sieht Ulm dann plötzlich

ganz klein aus. Die Donau

schängelt sich als blaues, grünes

oder braunes Band zwischen den

Schwesterstädten und das Münster,

eben noch riesengroß, wirkt

fast wie ein Spielzeug.

Kerstin Auernhammer

Wer wird denn

in die Luft gehen?

Das beste an all diesen Aussichten

ist, dass sie umsonst sind. Die

ultimative gute Aussicht auf Ulm

Der Rapunzelturm steht auf dem Ulmer

Michelsberg, vor der Wilhelmsburg. Von

hier aus hat man einen tollen Blick über

die Stadt bis zu den Alpen.

© s.müller


Und wie kommen Sie mit

dem Ulmer Nebel klar?

„Warum vor dem Nebel

flüchten? Ich mag ihn und

liebe es, an Nebeltagen am

Donauufer Richtung Stauwerk

spazieren zu gehen

oder nahe dem Wald auf

Neu-Ulmer Seite. Sich im

Nebel bei einer Joggingrunde

einen klaren Kopf zu

laufen und sich auszupowern

ist auch super.“

Sophia aus Neu-Ulm

„Ursprünglich kommen wir

aus dem sonnenverwöhnten

Italien, aus Capri und Sizilien.

Seit fünfzig Jahren leben

wir nun hier und der Ulmer

Nebel macht uns gar nichts

aus. Wir lieben es, sogar

dann rauszugehen und ausgedehnte

Waldspaziergänge

zu machen.“

Francesca und Giuseppe

aus Gerlenhofen

Interview/Fotos: Heike Viefhaus

„Im Lautertal und im Blautal

kann man tolle Wandertouren

machen. Und der

Anfahrtsweg dorthin ist

von Ulm gerade mal 5 - 8

Kilometer. Wenn man dem

Ulmer Nebel entfliehen

möchte, braucht man noch

nicht mal das Auto um hin

zukommen – samstags ist

die Busfahrt kostenfrei.“

Bärbel und Helmut aus Ulm

„„Warum vor dem Nebel flüchten?

Ich mag ihn.“

Sophia, Neu-Ulm


22 | GUTE AUSSICHTEN

Ein Mann mit

Ausblick

© Münsterarchiv

Gute Aussichten für Türmer Karl Vogt. Sein Arbeitsplatz:

die Turmstube im Ulmer Münster. Sein Blickfeld: die Rundumsicht.

Für „wohin“ stellt sich der sportliche 64-Jährige

(Rekord in einem Sommer: „2.000 Stufen rauf und wieder

runter“) den Fragen zu den besonderen Aussichten.

Herr Vogt, haben Sie Höhenangst?

Nein.

Vom Steinmetz zum Türmer.

Wie kamen Sie zu ihrem Beruf?

Ich war auf einer Geburtstagsfeier

vor drei Jahren. Ein Gast

erzählte mir von seinem Job als

Türmer. Damals arbeitete ich

noch als Steinmetz, kurz vor der

Rente. Ein harter Job, der sehr auf

die Knochen und auch auf das Gehör

geht. Am selben Abend machten

wir alles dingfest, besiegelten

meinen neuen Job. Heute ist er

mein Kollege. Wir teilen uns den

Job mit drei Mann.


Ihr Job ist eine Position mit

Aufstiegsgarantie. 768 Stufen

bis zur Turmstube. Wie sieht

Ihr Arbeitsalltag aus?

Ich bin meist in der Frühschicht.

Ich schließe alle Türen auf und

schaue mir die Stufen genau an.

Sind alle intakt? Manchmal mache

ich kleine Wartungsarbeiten.

Dann gibt’s das morgendliche

Vesper bevor die eigentliche Arbeit

beginnt. Ein wundervolles

Gefühl, ganz alleine dort oben

zu stehen und vielleicht auch

mal den Sonnenauf- oder untergang

zu erleben. Da denke ich

mir manchmal – was für ein Geschenk,

dass ich hier oben stehen

kann, über den Dächern von Ulm.

Einfach einzigartig!

Dann kommen auch schon die

ersten Touristen. Davon gibt es

mehrere Arten. Einmal die interessierten

Entdecker und Forscher.

Sie kommen auf mich zu, stellen

Fragen, die ich gerne beantworte.

Dann gibt es die Jugendlichen mit

ihren Smartphones, die oft gar

nichts von der Aussicht mitbekommen,

weil sie nur aufs Handy

blicken. Die Kinder, die mich

mit großen Augen anschauen.

Ich wurde auch schon für einen

„Was für ein Geschenk,

dass ich hier

oben stehen kann,

über den Dächern

von Ulm..“

Ritter gehalten: Ein Kind fragte

mich, wo denn mein Schwert sei...

(lacht). Nicht zu vergessen: Die älteren

Leute. Kürzlich war ein alter

Herr, vielleicht 82, hier oben.

Er hatte seine Tochter um Stufen

überholt. Der war fit.

Aber wenn ältere Besucher vom

Aufstieg erschöpft sind, hole

ich sie zu mir in die Turmstube,

damit sie sich eine Weile ausruhen

können. Im Sommer, gerade

abends und bei Festen, kommt es

schon auch vor, dass die Jugendlichen

sich überschätzen und

schon angetrunken den Aufstieg

angehen. Da achte ich dann darauf,

dass oben nicht noch weiter

Bier getrunken wird. Wir wollen

ja schließlich nicht, dass am Ende

die Höhenrettung anrücken muss

(lacht).

Interview: Julia Haaga

© v.könneke

Türmer Karl Vogt auf dem Weg zur Arbeit – damit ist der Morgensport schon gemacht.


24 | ZAHLENSPIELE

Zahlen, bitte!

Interessante, überraschende und witzige Zahlen

aus Ulm und der Region.

645,8 m

Wo liegen eigentlich die höchsten Punkte der beiden Stadtgebiete?

In beiden Fällen lautet die Antwort: im Wald. Ulms mit

645,8 Metern über dem Meeresspiegel höchster Punkt befindet

sich in einem Waldstück bei Eggingen. Neu-Ulms höchster

Punkt liegt bei 527 Metern und ist im Wald bei Reutti zu finden.

578

JAHRE

Frauenpower! Wer glaubt, dass der

Zusammenschluss von Frauen ein

Ding der Neuzeit sei, der ist auf dem

Holzweg. Zwischen 1230 und 1808

– also 578 Jahre lang – existierte die

„Ulmer Sammlung“. Diese war eine

„… freie, wirtschaftlich unabhängige

und sozial engagierte Frauengemeinschaft,

die sich zur Lehre des Franz

von Assisi bekannte.“ Gegründet

wurde die „Ulmer Sammlung“ im

Herzen der Stadt auf dem Münsterplatz.

Ihr gehörten vor allem Frauen

aus dem Patrizierstand und wohlhabende

Bürgerinnen an, die auch

gemeinsam unter einem Dach lebten

und ihr Vermögen einbrachten.

Wollten sie die Sammlung verlassen,

zum Beispiel um zu heiraten, stand

es ihnen frei zu gehen.


23.200

Was konnte man sich

im Jahre 1453

für 23.200 Gulden kaufen?

Mit Sicherheit so einiges an Pferden,

Hühnern oder Eseln. Vermutlich auch

jede Menge Weidefläche oder Kornfelder. Oder eben eine ganze

Stadt. Denn für genau diesen Betrag kaufte die Stadt Ulm

dem Grafen Ulrich V. von Württemberg die Stadt Leipheim ab.

8.345

„Ulmer Spatz“ heißt der Asteroid,

der die Nummer 8.345 trägt und

zwischen Mars und Jupiter seine

Bahnen zieht. Entdeckt hat ihn der

belgische Astronom Eric Walter

Elst im Jahr 1987.

10

Zehn Läuteglocken gibt es im Ulmer Münster. Würde man sie

alle zusammen auf eine riesige Waage packen, käme man auf

ein Gesamtgewicht von sage und schreibe 23.028 Kilogramm.

Mit 4.912 Kilogramm ist die Festtagsglocke die schwerste Glocke.

Die leichteste ist die Scheidglocke mit nur 345 Kilogramm.

© macrovector · freepik: Wald / Gulden / Teleskop und freepik (pictogramme)


26 | STADT · LAND · FLUSS

„Erkennst du

das Kleine ...

... siehst du die Welt“. Hans Gulden fängt seit Jahrzehnten

die Schönheit rund um Pfuhl ein. Nach dem Lockdown gibt

es eine Foto-Ausstellung im Pfuhler Heimatmuseum.

© s.brändle

Das Coronajahr 2020 hat sicherlich

einige Schwierigkeiten mit

sich gebracht. Plötzlich ist es

nicht mehr möglich, ferne Länder

zu bereisen, fremde Kulturen

kennenzulernen, die Schönheit

unbekannter Orte zu erkunden.

Oft ertappt man sich selbst, wie

man beim ausgedehnten Spaziergang

plötzlich denkt: „Mensch,

daheim ist es echt auch schön!“

Diese Schönheit der heimischen

Natur erkannte Hans Gulden bereits

vor vielen Jahren. „Ich bin

oft in und um Pfuhl unterwegs.


„Überlebenskampf einer Hummel oder

Wespe im See“, so lautet der Titel des

Bildes von Hans Gulden (Foto links), das

nach dem Lockdown wieder im Pfuhler

Heimatmuseum zu sehen sein wird.

Und da habe ich immer schon

meine Kamera dabeigehabt.“

Hans Gulden genießt dabei die

Ruhe und das Entkommen aus

dem Alltagsstress. Er sieht die

Kleinigkeiten ... auf dem Wasser,

in der Luft, in den Bäumen

oder ganz simpel: auf der Straße.

Daraus ist eine beachtliche Fotosammlung

im Museumsstadel in

Pfuhl entstanden, die hoffentlich

bald wieder öffnen kann.

Alte und moderne Technik

Hin und wieder reizt es den Pfuhler,

mit der Analogkamera auf die

„Pirsch“ zu nehmen. Vielleicht

aus nostalgischen Gründen, auf

jeden Fall aber, weil es „eine ganz

andere Art zu Fotografieren ist“,

meint er. 1974 kaufte sich Hans

Gulden vom ersten Gesellengehalt

im Elektrofachgeschäft seinen

ersten Fotoapparat. Damals

in Begleitung seines Vaters, der

ihm offenbar die Leidenschaft

zur Fotografie vererbt hat. Und

dann legte er direkt los. Er fotografierte

das Pfuhler Leben. Bürger

und Besucher auf Festen, die

kontinuierliche Veränderung des

Ortes und vieles mehr. Anfang der

90er-Jahre entdeckte er schließlich

die Landschaftsfotografie für

sich. „Damals hat man im Pfuhler

Ried noch Rebhühner, Fasane

oder Kiebitze gesehen. Die wurden

mit den Jahren verdrängt,

dennoch ist die Fauna und Flora

– wenn man denn genau hinsieht

– erstaunlich.“ „Erkennst du das

Kleine, siehst du die Welt“, ist dabei

stets sein Motto. Malerische

Seerosen, verschiedenste Arten

von Libellen und seltene Eisvögel

sind ihm über die Jahre vor die

Linse gekommen. Beim Warten

„Damals hat man im

Pfuhler Ried noch

Rebhühner, Fasane

und Kiebitze gesehen.“

Hans Gulden

auf das perfekte Foto wurde er

sogar mal von einem Feldhasen

angestupst, der sich völlig furchtfrei

angeschlichen hatte. Und ein

Bussard begleitet ihn bei seinen

Ausflügen durch Feld und Flur

hoch oben in der Luft. Er reagiert

auch auf Guldens Pfeifen. So sehr

gehört der Fotograf nach all den

Jahrzehnten zum Inventar der

Natur rund um Pfuhl.

Susanne Brändle


28 | STADT · LAND · FLUSS

Regionales

auf Knopfdruck

Gut, wenn Ladeninhabern die Ideen nicht ausgehen …

besonders in Pandemiezeiten.

„Als der Corona-Lockdown im

Frühling kam und mehr Leute

mit Maske auf Abstand in langer

Schlange bei uns vor dem

Geschäft als im Laden standen,

dachte ich wieder an einen Verkaufsautomaten“,

sagt Marie-

Christin Ecker Inhaberin vom

Bioladen „Erdapfel“ in Söflingen.

Ein Verkaufsautomat fiel Ecker

zuvor erstmals in einem Firmennewsletter

auf. Kurz vor Weihnachten

hat sie dann ihren eigenen

Automaten vor dem Laden

aufgestellt und mit regionalen

Produkten bestückt „Eier, Milch,

Joghurt, Nudeln, Mehl oder auch

Creme und Toilettenpapier, was

man halt so braucht, wenn zum

Beispiel Sonntag ist oder die Läden

wochentags schon geschlossen

haben.“ An sieben Tagen die

Woche kann man rund um die

Uhr am „ersten derartigen Automaten

im Ulmer Stadtgebiet

einkaufen. Bezahlt wird bar oder

per EC-Karte … 50 Prozent der

Einnahmen spenden wir an Projekte,

die konkret Unterstützung

brauchen.“ Heike Viefhaus

Regionale Produkte

rund um

die Uhr. So steht

dem spontanen

Backen am Sonntag

nichts mehr

im Weg.

© h.viefhaus


PR-Anzeige

Olaf Reichhardt und Andrea

Prestele von Duft & Wärme

in der Ulmer Frauenstraße

haben wertvolle Empfehlungen

für diese Zeiten.

Tipps und Produkte für die

bejahende Lebensfreude

Sie haben trotz des Lockdowns

geöffnet, warum?

Wir haben durch unsere Primavera-Körperpflege,

die ätherischen

Öle und das Biotee-Sortiment

von Heuschreck eine Drogerie-

Einstufung. Deshalb – und nicht

zuletzt wegen der UPS-Paketannahmestelle

sind wir systemrelevant.

Wie kann man sich gerade jetzt

etwas Gutes tun?

Wir haben beispielsweise eine

wunderbare Ölmischung, mit der

man sich jeden Abend die Füße

einreiben kann, um am Morgen

ausgeschlafen, fit und mit bejahender

Lebensfreude aus dem

Bett zu steigen.

Gibt es ein Produkt, das Sie Ihren

Kunden ans Herz legen?

Wir empfehlen abends – vor

dem Füßeeinreiben – drei Räucherstäbchen

anzuzünden: ein

Drachenblutstäbchen, um alles

Negative hinauszutransportieren,

ein Palo-Santo-Stäbchen in

der Gewissheit „es wird alles gut“

und ein Sandelholzstäbchen für

die innere Kraft und Stärke.

Unter normalen Umständen

finden bei Ihnen Vorträge satt,

planen Sie das auch für dieses

Jahr – soweit man eben planen

kann?

Unser Programm werden wir bis

Mitte/Ende April fertig haben

und werden es mit viel Freude

weitergeben.

Duft & Wärme

Duft & Wärme

Produkte für Ihr Wohlbefinden

Frauenstraße 19 - Ecke Hafengasse

89073 Ulm - Telefon: 0731 - 64131

www.dw-ulm.de


30 | STADT · LAND · FLUSS

Die graue

Eminenz

Asiatische Origami- und Kirigamikünste treffen bei der

Pop-up-Münsterkarte auf süddeutsche Gothik. Die schlichte

Version in Grau ist in einem kleinen regionalen Verlag

erhältlich. Über den umtriebigen Verlagsinhaber Rolf

Bohnaker gibt es einiges zu erzählen.

Man nehme zwei Becher Schlagsahne,

ein Kilogramm Magerquark

und eine Zitrone ... So beginnt

nicht etwa die Faltanleitung

für ein Origami-Werk, sondern

das Backrezept für eine leckere

Käsesahnetorte. Und die gab es

erst einmal, bevor Rolf Bohnaker

beim Interviewtermin die dicken

Fotoalben öffnete und in Erinnerungen

schwelgte.

Gelernter Tortenprofi

Anlässlich der servierten Torte

erzählte Bohnaker zunächst

schmunzelnd von seinem beruflichen

Werdegang. Denn der

pensionierte Einzelhändler und

Inhaber eines kleinen Verlags

startete seine Laufbahn in der

Backstube einer Stuttgarter Konditorei.

Auf die Ausbildung zum

Konditor setzte Bohnaker den

Konditormeister. Nach dem Bestehen

der Meisterprüfung mit

Vorzeigenoten nahm Bohnaker

jedoch keinen Schneebesen mehr

in die Hand – zumindest beruflich,

denn er begann gleich nach

Erhalt des Meisterbriefes in einem

Ulmer Spielwarengroßhandel

zu arbeiten. Er setzte noch

kurzerhand den Handelsfachwirt

drauf und schon waren Rolf

Bohnacker und seine Frau Ursel

im Jahr 1982 bereit, ihr eigenes

Rolf Bohnaker

kann anhand

seiner Fotoalben

viele Erinnerungen

bildhaft

darstellen.

© u.hoche


Das Ulmer

Pop-up-Münster ist

aufgeklappt ungefähr 14 cm

hoch und findet auf jedem

Schreibtisch oder Regal Platz.

© m.hörger

„Für die Postfiliale

in unserer Papeterie

haben wir uns immer

einen Postbeamten

geleast.“

Rolf Bohnaker

Geschäft in der Ulmer Stadtmitte

zu gründen: die Papeterie Bohnaker.

In der Herrenkellerpassage

wurden Bohnakers über die Jahre

Spezialisten für Schreibwaren

und Büroartikel, sie bauten einen

Lieferservice für regionale

Unternehmen auf, sie gründeten

einen eigenen kleinen Verlag

und nicht zuletzt fand in dem

Schreibwarenladen auch eine

Poststation ihren Standort. Dafür

machten Bohnakers mal eben

einen einwöchigen Computercrashkurs.

„Aber als wir die Poststation

dann tatsächlich hatten,

zählten wir rund 85.000 Postkunden

pro Jahr“, erzählt Rolf Bohnacker

„das schafften wir natürlich

nicht mit unseren Mitarbeitern

aus der Papeterie. Wir hatten

ab diesem Zeitpunkt dann immer

einen Postbeamten geleast“,

erzählt Bohnaker lachend und


32 | STADT · LAND · FLUSS

Auch von außen ein Hingucker:

Das Ulmer Münster in Scherenschnitt-

Technik ziert die Pop-up-Karte. Geschlossen

misst die Karte 15 x 20 cm.

versichert, dass das tatsächlich

so heißt. Immer wieder hat Rolf

Bohnaker das Laden-Sortiment

erweitert, auch im Bereich der

Grußkarten waren die Bohnakers

stark. „Meine Frau hatte ein

ganz besonderes Händchen bei

der Auswahl der Karten“, meint

Bohnaker. Vielleicht kam es auch

so zum Verkaufsschlager: der

„Für die Pop-up-

Münsterkarten haben

wir teilweise sogar

Wartelisten geführt.“

Rolf Bohnaker

milie Bohnaker die Münsterkarte

farblich nicht ganz passend. Da

entfaltete sich das gotische Gotteshaus

nämlich in bunten Farben

aus der Karte. Die Bohnakers

wollte das optimieren und probierten

und bastelten mit Tonpapier

in allen Farbschattierungen,

bis sich schließlich die ganze

Familie einig war: Ein schlichtes

Grau passt am besten zum gotischen

Vorbild der Karte. Mittlerweile

lässt Bohnaker die Karten

in der steingrauen Version exklusiv

fertigen und vertreibt diese

über seinen kleinen Verlag in

Dornstadt.

Schwäbischer Kalender

Bei Bohnaker gibt es übrigens

auch den Schwäbischen Kalender.

Gestaltet wird der Kalender

von Alexander Linke, dem Zeichner

der bekannten Figuren „Äffle

& Pferd“.

Es ist schade, dass Bohnaker als

gelernter Konditor keine Kuchen

und Torten mehr herstellt für die

Allgemeinheit. Aber immerhin

kommen seine Freunde in den

Genuss der legendären Bohnaker-Käsesahnetorte.

„Die Freunde

fragen oft ganz direkt, ob ich

eine Torte mitbringen kann“, erzählt

Rolf Bohnaker mit einem

verschmitzten Lächeln. Wer

könnte das nicht verstehen?

Ulrike Hoche

Klappkarte mit dem Ulmer Popup-Münster.

Da waren die ersten

1.000 Stück so schnell verkauft,

dass die Bohnakers eine Warteliste

anlegten für die nächste

Lieferung. Zu Beginn hatte der

findige Einzelhändler Restbestände

bei seinem Lieferanten

bestellt und gleich wieder verkauft.

Doch irgendwie fand Fa-

Ulmer Münster

en Minature

Die Pop-up-Karte (6,95

Euro plus Porto) kann man

direkt im Bohnakers Verlag

in Dornstadt bestellen:

Telefon 07348/21303

rolf.bohnaker@t-online.de


Eine frisch

gebackene

Autorin

© privat

Heidi Jabusch begeistert mit 60 Rezepten.

Aufgrund der Pandemie entfielen

für Ernährungswissenschaftlerin

und Yogatrainerin Heidi Jabusch

(Bild) viele Möglichkeiten ihrer

Arbeit. Deshalb nutzte sie die

Zeit, um den Traum eines eigenen

Kochbuchs zu verwirklichen.

„Ich koche und esse für mein Leben

gerne und freue mich immer,

wenn ich mit meinen Rezepten

auch andere Menschen zu einem

gesünderen Lebensstil motivieren

kann“, so die Ulmer Fachfrau

für gesunden Lebensstil.

Mit „Mach‘s mal Veg!“ ist ein

Kochbuch mit 60 rein pflanzlichen

Rezepten entstanden, das

für Anfänger und auch fortgeschrittene

Hobbyköche geeignet

ist. Das Buch mit 60 alltagstauglichen

Gerichten vertreibt Heidi

Jabusch über ihren Onlineshop.

Dominik Schele

> machsmalveg.de


34 | ORIENTIERUNG · STADTPLAN

Sedelhöfe

ÜBERNACHTEN

TAGEN & FEIERN

EINKEHREN

www.seligweiler.de

Hotel Rasthaus Seligweiler · an der A8 - Ausfahrt Ulm-Ost · 89081 Ulm · T. 0731 20540


Klosterhof, Söflingen


36 | ORIENTIERUNG · SWU-LINIENNETZ

Fischerplätzle


1

4

Lonetal Ulmer Stadtmauer


38 | BLICK INS MUSEUM

Aktuelle

Ausstellungen

Joseph Beuys mit Rose. Was steckt hinter diesem Motiv?

Kann die geplante Beuys-Ausstellung im März tatsächlich

besichtigt werden?

Wir können

gespannt sein!


ULM

Alle Angaben

sind ohne Gewähr.

Locations und

reguläre

Öffnungszeiten

ab Seite 50

Haus der Stadtgeschichte

Stadtgeschichtliche Ausstellung

im historischen Gewölbesaal im

Schwörhaus

HfG-Archiv

Von der Stunde null bis 1968

(Dauerausstellung)

Bege Galerie

(Galerie am Saumarkt)

Thomas Baumgärtel

Bananensprayer –

German Urban Pop Art

13. März bis 24. April

Donauschwäbische Zentralmuseum

wegen Umbau bis

Nov. 21 geschlossen

EinsteinHaus

Dauerausstellungen:

Einmischung erwünscht – Geschichte

der vh (Erdgeschoss)

Kunsthalle Weishaupt

Intermezzo - Die Sammlung als

Zwischenspiel

Verlängert bis Frühjahr 2021

Albert Einstein – Fotos aus

seinem Leben (Foyer, 1. Stock)

Ulmer DenkStätte Weiße Rose:

„wir wollten das andere“

(Foyer, Erdgeschoss)

Galerie Tobias Schrade

Bilder von Daniel Kojo Schrade

bis 11. März

Museum Brot und Kunst

Sonja Alhäuser: Cupido-Zeichnungen,

Skulpturen und Gebäck

bis 16 Mai


40 | AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Museum Ulm

Paco Knöller – Zeichnungen und

Ölkreiden auf Holz

bis 07. März

Museum Ulm

Ein Woodstock der Ideen –

Joseph Beuys, Achberg

und der deutsche Süden

bis 06. Juni

Museum Ulm

Schwarz auf Weiß – Das Rätsel

der Steinzeitscheiben aus dem

Blautal bis 13. Juni

Naturkundliches

Bildungszentrum Ulm

Dauerausstellung: Naturräume,

Naturvielfalt, Naturgeschichte

Der Albabstieg nach Ulm:

Mit Hochgeschwindigkeit

durch die Erdgeschichte

Museum Ulm

Lois Hechenblaikner

- Alpenglühn, bis 11. April

Forum der Sparkasse Ulm

Visionen eines Albert Einstein

Discovery Centers in Ulm

Entwürfe für das geplante

Discovery Center


NEU-ULM

Stadthaus Ulm

The Road to Ulm

Laurie Schwartz und die Geisterstadt

Ulm, Wyoming

Unser Tipp:


Ein Teil der Foto-Ausstellung

von Laurie Schwartz wird in

den Fenstern des Stadthauses

gezeigt und kann von außen

besichtigt werden. Während

des Lockdowns und auch für

einen Abendbummel eine

sichere und kreative Lösung!

Edwin Scharff Museum

Renée Sintenis. Pionierin

der Bildhauerei

bis 05. April

Unser Tipp:


Es gibt ein digitales Angebot

zur Ausstellung! Kleine Literarische

Führung zur Ausstellung

mit Florian L. Arnold und

Tini Prüfert und zwei digitale

Kurzführungen mit Museumsleiterin

Dr. Helga Gutbrod

Barbara Klemm –

Zeiten Bilder geplant ab März

Stadthaus Ulm

Dauerausstellung:

Unterirdisch! Was unterm Münsterplatz

verborgen lag.

Kindermuseum

Architektierisch. Bauten von

Mensch und Tier. Eine interaktive

Ausstellung des Grazer

Kindermuseums Frida & freD

bis 19. September


42 | AKTUELLE AUSSTELLUNGEN

Rathaus Neu-Ulm

Geologische Sammlung (1. Stock)

Herr Zopf’s Friseurmuseum

Dauerausstellung

auf Anfrage unter:

0731 378 46 57 -18

Landratsamt Neu-Ulm

Ursula H. Busch –

Augenblick mal!

Malereien

bis April

Woodstock der Ideen

Joseph Beuys, Achberg und der deutsche Süden.

Ausstellung im Museum Ulm – geplant bis 6. Juni.

Anlässlich des 100. Geburtstagsjubiläums von Joseph Beuys im

Jahr 2021 widmen das Museum Ulm und die Kunsthalle Vogelmann

Heilbronn dem Jahrhundertkünstler ein Ausstellungsprojekt.

Die Ausstellung konzentriert sich auf Joseph Beuys‘ künstlerische

und politische Verbindung zum deutschen Südwesten.

Im Kern wird seine Beziehung zum deutschen Süden anhand

der Beuys-Archivs von Rainer Rappmann in Achberg deutlich.

Ein Woodstock der Ideen ist die erstmalige museale Präsentation

des Achberger Beuys-Archivs mit Briefen, Ton-, Bild und

Filmdokumenten.chen seiner Vorstellung des Aussendens. pm


REGION

Langenau: Galerie Schneider

„Land-schafft“ – Petra Starzmann

Blaubeuren:

Urgeschichtliches Museum

(Urmu)

Unser Tipp:


Auf der Urmu-Homepage gibt

es Online-Wechselausstellung

https://www.urmu.de/de/

Museum-Steinzeithoehlen/

Sonderausstellung/

Aktuell:

Was den Menschen ausmacht!

600 Jahre Spital

100 000 Jahre Fürsorge

Laupheim:

Museum zur Geschichte

von Christen und Juden

Schloss Großlaupheim

Daueraustellung:

Nebeneinander, miteinander,

gegeneinander

Mindelheim:

Textilmuseum

Dauerausstellung: Mode.Kunst.

Handwerk – Kunst.Stoff

Schwäbisches Krippenmuseum

Dauerausstellung: Weihnachtskrippen

im schwäbischen Raum

Illertissen

Bayerisches Bienenmuseum

im Vöhlin-Schloss

Dauerausstellung:

Sammlung Forster

Alle Angaben

sind ohne Gewähr.

Locations und

reguläre

Öffnungszeiten

ab Seite 50


44 | VERANSTALTUNGSTIPPS

Da gehen wir hin!

Wo muss man im März in und um Ulm unbedingt hin?

Hier die persönlichen Highlights des wohin-Teams. Welche

Veranstaltungen wirklich stattfinden? Das steht (fast) in

den Sternen – aber wir blicken optimistisch ins neue Jahr!

HEIKE

Kunstlandschaft Donau

Seit den 70er Jahren existieren Kunstwerke auf beiden Seiten des

Donauufers. 1980 kamen Exponate in der Friedrichsau dazu. Ausgehend

von diesen Kunstwerken begann die „pro arte ulmer kunststiftung“

eine Kunstlandschaft an der Donau einzurichten, 1993 wurden

weitere 15 Plastiken platziert. Tipp: Mit der „Kunsttour Neu-Ulm“

lassen sich viele Skulpturen auf der Neu-Ulmer Seite bei drei Rundgängen

entdecken.

❱ www.kunsttour-neu-ulm.de

© edwin scharff museum

© s.müller

ULRIKE

„Fensterln“

erwünscht

Ulm war Laurie Schwartz, geboren in Northampton, Massachusetts,

ein Begriff. Im schwäbischen Ulm wirkte sie 2018 im Festival

„Neue Musik“ mit. Die Journalistin und Komponistin lebt seit vielen

Jahren in Europa. Neugierig war sie auf das amerikanische Ulm in

the Middle of Nowhere. Im Stadthaus zeigt nun ihre Fotoausstellung.

Teile davon sind von der Hirschstraße aus im Fenster zu besichtigen.

Chapeau für diese tolle Idee der Veranstalter!

❱ Stadthaus Ulm, Münsterplatz 50, Ulm


ANNE

Bienenmuseum Illertissen

Bienen sind faszinierende Wesen. Heimlich, still und leise sind sie

emsig von Blume zu Blume unterwegs und sammeln fleißig Nektar.

Im Bayerischen Bienenmuseum, das seine Heimat im Vöhlin-Schloss

in Illertissen hat, kann man tief in die Welt der Bienen eintauchen.

Besonders schön: es gibt nicht nur kreativ gestaltete Schaukästen,

sondern auch Dinge zum Anfassen, Hören und Ausprobieren.

❱ Bayerisches Bienenmuseum, Schloßallee 23, 89257 Illertissen

Im März wieder geöffnet? Infos: www.landkreis.neu-ulm.de/

bienenmuseum-illertissen.html

© s.müller © landratsamt

STEFFI

Die Bundesfestung entdecken

Da man im Moment ja gar nichts richtig planen kann, hier ein Tipp,

der in mehrfacher Hinsicht funktioniert: ein Spaziergang zu und

rund um die einzelnen Werke der Bundesfestung. Die Bundesfestung

wurde im 19. Jahrhundert zur Verteidigung gebaut. Bis heute stehen

viele Festungswerke in Ulm und Neu-Ulm – sie sind mehr oder

weniger gut erhalten. Ein Verein kümmert sich ehrenamtlich um die

Renovierung der Gebäude und bietet auch Führungen an. Ob diese

aktuell stattfinden, liest man am besten auf der Homepage nach.

Alternativ kann man aber auch viele Teile der Bundesfestung einfach

in einen Frühlingsspaziergang einbauen.

❱ www.festung-ulm.de


46 | VERANSTALTUNGEN

Die Termine für die hier veröffentlichten Veranstaltungen

wurden direkt von den Veranstaltern gemeldet. Was im März

tatsächlich stattfinden kann, ist zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses

nicht sicher. Bitte holen Sie sich über die

Website des jeweiligen Veranstalters unbedingt kurzfristig

aktuelle Informationen.

wohin

im März? *

© v.melnik · fotolia

03 Mi

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

06 Sa

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

08 Mo

MUSIK (KONZERTE)

5K HD – High Performer

Ulm, Roxy, 20.00

10 Mi

FÜHRUNG

Nachtwächter-Führung –

Ulm, Treffpunkt: Gerberhaus,

Weinhofberg, 20.30-22.00

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

VORTRAG, DISKUSSION

Infoabend Weiterbildung –

Online Veranstaltung

Weißenhorn, Wirtschaftsund

BildungsZentrum

17.30-19.00

12 Fr

FÜHRUNG

Segne's Gott, Ihr Leutbetrüger,

Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 18.30-20.00


13 Sa

BÜHNE

Poetry Slam – Große Worte

auf der großen Bühne

Ulm, Roxy, 20.00

FÜHRUNG

Drum prüfe, wer sich ewig

bindet – Eine Zeitreise durch

die Ehe, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 18.30-20.00

Stadtführung mit Besichtigung

des Münsters

Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 10.00-11.30,

14.30-16.00

Ulm im Dunkeln – die Funzeltour

– Ulm, Tourist-Information

Ulm/Neu-Ulm, 21.45

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

16 Di

BÜHNE

Dr. Eckart von Hirschhausen

– Endlich!, Congress Centrum

Ulm verlegt auf 21.11.

17 Mi

Nachtwächter-Führung –

Ulm, Treffpunkt: Gerberhaus,

Weinhofberg, 20.30-22.00

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

19 Fr

BÜHNE

*Alle Angaben

sind ohne Gewähr.

Locations und

reguläre

Öffnungszeiten

ab Seite 50

Bülent Ceylan – Luschtobjekt

– Neu-Ulm, ratiopharm

arena, verlegt auf 17.6.

Unterwegs

in der eigenen Stadt

© V. Könneke

Dass der Turm des Ulmer

Münsters 161,53 m hoch ist. Gewusst.

768 Stufen bis zur Galerie

im oberen Drittel des Turm.

Gewusst? 1945 durchschlug

eine 500-kg-Bombe das Dach

und blieb tagelang im Münster

liegen, bis ganz Mutige sie

hinausschafften...

Es gibt viele Geschichten über

das Ulmer Münster. Jetzt ist

die ideale Zeit, sich über die

Sehenswürdigkeiten der Doppelstadt

schlau zu machen.


48 | VERANSTALTUNGEN

Anonyme AIDS-Beratung

Schillerstraße 30 · 89077 Ulm

Tel. 0731 / 1 85 17 20

20 Sa

FÜHRUNG

Albert Einstein und weitere

Ulmer „Käpsala“, Treffpunkt:

Einsteindenkmal, Sedelhöfe,

14.00-16.00

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

21 So

BÜHNE

B-Tight – Best of Tour 2020

Ulm, Roxy, 20.00

Konzert des Ulmer Bläserquintetts,

Ulm, Stadthaus,

19.00

22 Mo

VORTRAG, DISKUSSION

Gewinnversprechen und

unerbetene Werbung

EinsteinHaus, vh Ulm, 18.00

24 Mi

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

26 Fr

FÜHRUNG

Schildwirtschaften in Ulm –

Ulm, Treffpunkt: Schwarze

Henne, 18.00-20.00

27 Sa

BÜHNE

Der Mantel der Königin –

Märchenabend mit Schattenspiel,

Ulm, Charivari, 20.00

WOCHENMARKT

Neu-Ulm, Petrusplatz,

7.00-13.00

Ulm, Münsterplatz, 6.00-13.00

VORTRAG, DISKUSSION

Reinhold Messner-Veranstaltung

Nanga Parbat (CCU),

Einsteinsaal, 20.00


© Veranstalter

Sehenswürdigkeiten

und Locations ❯❯❯


50 | LOCATIONS

01

03

05

02

© Günther Bayerl

04

06

❱ Bibliotheken

Kinderbibliothek (01)

in der Stadtbibliothek

Vestgasse 1, Ulm

Di-Fr 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 14 Uhr

Stadtbibliothek Ulm (02)

Vestgasse 1, 89073 Ulm

Di-Fr 10 - 19 Uhr, Sa 10 - 14 Uhr

Stadtbücherei Neu-Ulm (03)

Heiner-Metzger-Platz 1,

Neu-Ulm

Di, Mi, Fr 10-18 Uhr,

Do 10 - 20 Uhr, Sa 10 - 13 Uhr

❱ Natur · Tiere

Archäologischer Park

Caelius Mons (04)

Rechbergring 6, 89293 Kellmünz

Museumsturm von April bis

Oktober geöffnet:

Sa/So/Fei 10 - 17 Uhr

Das Parkgelände kann ganzjährig

besichtigt werden.

Führungen nach Vereinbarung.

Archäopark Vogelherd

Am Vogelherd 1,

89168 Niederstotzingen-Stetten

April – Oktober:

Täglich 10 - 18 Uhr, Mo geschl.

November – März:

Für Gruppen auf Voranmeldung:

Täglich 10 - 16 Uhr

Einzelbesucher:

So 12 - 17 Uhr

Botanischer Garten (05)

der Universität Ulm

· Führung: 1. So im Monat, 14 Uhr

Oberer Eselsberg,

Öffnungszeiten bis 15.10.

Freiland, tgl. 9 - 20 Uhr

ab 16. Oktober - 28. Februar

Freiland tgl. 9 - 16 Uhr

· Gewächshäuser

1. März - 15. Oktober

Dienstag und Donnerstag:

13 - 15 Uhr

16. Oktober - 28. Februar

jeden ersten Sonntag im Monat:

14 - 16 Uhr

Öchsle Museumsschmalspurbahn

(06)

Städt. Verkehrsamt, Marktplatz 1

88416 Ochsenhausen

www.oechsle-bahn.de

Tiergarten Ulm

Friedrichsau 40, Ulm

Oktober bis März, tgl. 10 - 17 Uhr


07

09

11

08

10

12

© Stadtarchiv

❱ Museen · Galerien

Bayerisches Bienenmuseum (07)

Illertissen, Sammlung Forster

Vöhlinschloss, Schlossallee 23

Illertissen,

www.landkreis.neu-ulm.de

Do – So/Fei 13 - 17 Uhr, Eintritt

frei

BBK Ulm Künstlerhaus

im Ochsenhäuser Hof

Grüner Hof 5, Ulm

www.kuenstlerhaus-ulm.de

Do + Fr 14 -18 Uhr

Sa + So 11 - 16 Uhr

Donauschwäbisches

Zentralmuseum

Obere Donaubastion

Schillerstr. 1, Ulm,

Di-So 11-17 Uhr

Dokumentationszentrum

Oberer Kuhberg, KZ-Gedenkstätte

Am Hochsträß 1, Ulm

Öffnungszeit So 14 - 17 Uhr

öffentl. Führung So 14.30 Uhr

www.dzok-ulm.de

Edwin Scharff Museum (08)

Kunstmuseum, Kindermuseum

Petrusplatz 4, Neu-Ulm

www.edwinscharffmuseum.de

Federseemuseum Bd. Buchau

(09)

Zweigmuseum des Archäologischen

Landesmuseums Baden-

Württemberg, August-Gröber-

Platz, Bad Buchau

www.federseemuseum.de

Galerie auf der Insel (10)

Ulmerstr. 6, Thalfingen

Do - So 16 - 18 Uhr

Galerie Sebastinskapelle (11)

gegenwärtige Kunst in historischen

Räumen, Hahnengasse 25, Ulm

Geöffnet während der Ausstellungen,

www.galerie-sebastianskapelle.de

Geologische Sammlung

im Rathaus Neu-Ulm

Rathaus Neu-Ulm, 1. Stock

Augsburger Str. 15, Neu-Ulm

Mo, Di 8 - 16 Uhr, Mi 8 - 12 Uhr,

Do 8 - 18 Uhr, Fr 8 - 13 Uhr

Griesbadgalerie

Die Galerie für junge Kunst

Seelengraben 30, Ulm

Do - So 14 - 18 Uhr

Haus der Stadtgeschichte (12)

Stadtarchiv Ulm

Schwörhaus, Weinhof 12, Ulm

Führungen nach Vereinbarung

Di-So 11 - 17 Uhr,

Mo + Fei geschl.


52 | LOCATIONS

13

15

17

© Ulrich Rothfuss

14 16

18

❱ Museen · Galerien

Heimatmuseum Pfuhl (13)

Hauptstraße 73, Neu-Ulm-Pfuhl

jeden Sonntag 14 - 17 Uhr

Eintritt frei

www.heimatmuseum-pfuhl.de

HfG Hochschule für Gestaltung

(14)

Am Hochsträß 8, Ulm

www.hfg-archiv.ulm.de

Öffnungszeiten:

Di - So + Fei 11 - 17 Uhr

Klostermuseum Roggenburg

(15)

Klosterstraße 7,

Roggenburg

www.landkreis.neu-ulm.de

April – Oktober:

Do - So 14 - 17 Uhr

November - März:

Sa+So 14 - 17 Uhr

Künstlergilde Ulm e.V. (16)

Dauerausstellung in der

Schaufenstergalerie

Donaustr. 5, Ulm

Bei Ausstellungen

in den Räumen

Do + Fr 14 - 18, Sa + So 11 - 16 Uhr

und nach Vereinbarung

Kunsthalle Weishaupt (17)

Hans- und-Sophie-Scholl-

Platz 1, Ulm,

Di-So 11 - 17, Do 11 - 20 Uhr

Öffentliche Führung

Do 18 + Sa 14 Uhr

Kunstverein Ulm e.V. (18)

Kramgasse 4, Ulm

Di - Fr 14 - 18, Sa u. So 11 - 17 Uhr

K-Werk – Künstlerhaus

Schillerstraße 18, Ulm

Eingang Gebäuderückseite

Fr + Sa 17 - 21 Uhr

Mein Museum

Sammlung aus dem Leben

Max Neuendorf

Franzenhauserweg 8,

Ulm-Jungingen

Jeden 3. So im Monat 14 - 17 Uhr

Museum Brot und Kunst (19)

Forum Welternährung

Salzstadelgasse 10, Ulm

Mo 10 - 15 Uhr

Di 10 - 17 Uhr

Mi 10 - 19 Uhr

Do, Fr, Sa, So 10 - 17 Uhr

Museum Ulm (20)

Marktplatz 9, Ulm

Mo geschl., Di - So 11 - 17,

Do 11 - 20 Uhr


19

21 23

20

© Sabrina Stopp

22 24

Museum im Konventbau (21)

mit Bibliothekssaal

Kloster Wiblingen

Schloßstraße 38, Ulm

Sa, So, Fei 10 - 17 Uhr

Besichtigung Basilika St. Martin

Mo - So, Fei 9 - 18 Uhr

Museum zur Geschichte von

Christen und Juden (22)

Schloss Großlaupheim

Claus-Graf-Stauffenberg-Str. 15

Laupheim

Sa, So + Fei 13 - 17 Uhr

Museum für bildende Kunst im

Landkreis Neu-Ulm (23)

Alte Landstraße 1a,

Nersingen-Oberfahlheim

www.landkreis.neu-ulm.de

Di 16 - 20 Uhr, Sa + So 13 - 17 Uhr

Naturkundliches

Bildungszentrum (24)

Kornhausgasse 3, Ulm

www.naturmuseum-ulm.de

pro arte ulmer kunststiftung

(25)

mit Galerie im Kornhauskeller

1. Stock

Hafengasse 19, Ulm

Di-Fr 14 - 18 Uhr, Sa 11 - 14 Uhr

Putte (26)

Projektraum

für aktuelle Kunst e.V.

Brückenstr. 2, Neu-Ulm

The Walther Collection

Reichenauerstraße 21

Neu-Ulm/Burlafingen

Öffnungszeiten:

Do - So, 14 - 17 Uhr

Führungen: Kostenfreie öffentliche

Führungen jeden Fr. um

17 Uhr und jeden ersten So. im

Monat um 15 Uhr

Turmuhrenmuseum Granheim

mit Motorrad- und

Apparaturensammlung

Pfarrgasse 20

Ehingen-Granheim

www.turmuhrenmuseum-granheim.de

Urgeschichtliches Museum

Blaubeuren (27)

Kirchplatz 10, Blaubeuren

Di + Sa 14 - 17 Uhr

So 10 - 17 Uhr


54 | LOCATIONS

25

27

29

© Matthias Bueger

26 28

30

❱ Museen · Galerien

Das kleinste

Spätzle-Museum der Welt

Crêperie Kornhäusle

Kornhausgasse 8, Ulm

Öffnungszeiten sind die Lokalzeiten

Mo - Fr 17 - 24 Uhr

Sa + So 11.30 - 24 Uhr

Eintritt frei

Stadthaus Ulm (28)

Münsterplatz, Ulm

Mo - Sa 9 - 18 Uhr, Do 9 - 20 Uhr

So u. Fei 11 - 18 Uhr

Öffnungszeiten des Ausstellungsbereichs

im Stadthaus,

2. + 3. OG

Mo - Sa 10 - 18, Do 10 - 20 Uhr

So + Fei 11 - 18 Uhr

Herr Zopf’s Friseurmuseum

Dieselstraße 4, Neu-Ulm

Sa, So, Mo 10 - 17 Uhr

Sonderführungen

nach telef. Vereinb.

0731 378 46 57 -18

❱ Sehenswürdigkeiten

Fort Oberer Kuhberg (29)

Werk XXXII der Bundesfestung

Ulm

Führung im Festungsmuseum

und durch das Fort

Am Hochsträß 1, Ulm

Jeden 1. Sonntag im Monat,

14 Uhr, Dauer: 1,5 –2 Stunden

Bitte Taschenlampe mitbringen,

entsprechende Kleidung und festes

Schuhwerk wird empfohlen

Kloster Wiblingen (30)

Schloßstraße 38, Ulm

Sa, So und Fei 10 - 17 Uhr

Besichtigung Basilika St. Martin

Mo-So und Fei 9 - 18 Uhr

Pauluskirche (31)

Frauenstraße 110, Ulm

Ulmer Münster (32)

Öffnungszeiten:

Apr. - Sept. 10 - 18 Uhr

Okt. - März 10 - 18 Uhr

Turmbesteigung:

Mai – Sep. Mo - Fr. 9 - 18 Uhr Sa/

So/Feiertage 10 - 18 Uhr

Oktober 10.00 – 16.00 Uhr

Nov – Jan 10 - 15.45 Uhr

Februar – April 10 - 16 Uhr


33

© Matthias Burger

31

32

© Yvonne Faber

34

Wilhelmsburg (33)

Werk XII der Bundesfestung

Ulm

Führung in der Museumsinsel

und durch die Burg

Prittwitzstraße 100, Ulm

Jeden 3. Sonntag im Monat,

11 Uhr, Dauer 1,5 - 2 Stunden

Bitte Taschenlampe mitbringen,

entsprechende Kleidung und festes

Schuhwerk wird empfohlen

❱ Theater

AdK Akademietheater -

blackBOX

Zinglerstraße 35, Ulm

www.adk-ulm.de

Altes Theater Ulm (34)

Wagnerstr. 1, 89077 Ulm

JUB – Junge Ulmer Bühne

Kinder- und Jugendtheater

Lehrertal Weg 38, Ulm

Spielstätte: Wagnerstr. 1, Ulm

1. Ulmer Kasperletheater

Büchsengasse 3, Ulm

Theaterei Herrlingen

Oberherrlinger Straße 22

Blaustein - Herrlingen

Geschäftsstelle:

Lindenhof 1, Herrlingen

Di-Sa 9 - 14 Uhr

www.theaterei.de

Theater Neu-Ulm (35)

Theaterplatz, Hermann-Köhl-

Str. 3, Neu-Ulm,

www.theater-neu-ulm.de

Theater Ulm (36)

Herbert-von-Karajan-Platz 1

Ulm

www.theater.ulm.de

Kartenservice: 0731/161-4444

Aboservice: 0731/161-4458

TheaterWerkstatt Ulm (37)

Kinder-Theater

Werkstatt, Donaubastion

Schillerstraße 1

Topolino Figurentheater

Musikschule Neu-Ulm,

Gartenstraße 13, Neu-Ulm

KCC Theater

Pfarrer-Weiß-Weg 16, Ulm

www.kcctheater.de


56 | LOCATIONS

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38 40

❱ Tourist-Info

Stadtführungen

Tourist-Information Ulm/

Neu-Ulm (38)

Stadthaus, Münsterplatz

Auskünfte, Zimmervermittlung,

Stadtführungen, Tagungsservice

www.tourismus.ulm.de

Stadtführung in Ulm

Erleben Sie Ulm. Besichtigung

des Münsters, Altstadt, Rathaus,

u.v.m.

www.tourismus.ulm.de

Treffpunkt: Tourist-Information

01.04. - 31.10.

Mo - Sa 10 und 14.30 Uhr,

So/Fei 11.30 und 14.30 Uhr

01.11. - 31.03.

Sa 10 und 14.30 Uhr

So/Fei 11.30 und 14.30 Uhr

Mit dem Nachtwächter

durch Ulm

Erlebnisrundgang, abenteuerliche

Geschichten, spannende

Anekdoten und jede Menge

„Ulmisches“,

jeden Mittwoch, 20.30 Uhr

Voranmeldung:

Tel. 0731/161-2830

Abendbummel durch

die Ulmer Altstadt

ca. 90-minütige Führung mit

Besuch des Fischer- und Gerberviertels

Anmeldung und Treff: Tourist-

Information (Stadthaus)

❱ Veranstaltungsorte

Bürgerhaus Senden

Am Marktplatz 1, Senden

Charivari Begegnungsstätte

Stuttgarter Straße 13, Ulm

Congress Centrum Ulm

Basteistraße 40, Ulm

Edwin-Scharff-Haus (39)

Silcherstraße 40, Neu-Ulm

www.esh.neu-ulm.de

Familien-Bildungsstätte Ulm e.V.

Sattlergasse 6, Ulm

GenerationenTreff (40)

Ulm/Neu-Ulm e.V.

Grüner Hof 5, Ulm

Mo-Do 8 - 12 und 14 - 17 Uhr

Fr 8 - 12 Uhr

Haus der Begegnung

Grüner Hof 7, Ulm


41

© Bozker

43

45

© Anton H. Konrad-Verlag

42

44

© Nik Schölzel

46

Jazzkeller Sauschdall

Prittwitzstraße 10, Ulm

Kornhaus

Kornhausplatz 1, Ulm

Langenauer Pfleghofsaal (41)

Kirchgasse 9, Langenau

Info: Kulturamt Langenau

ratiopharm arena (42)

Europastraße 25, Neu-Ulm

Roxy - Kultur in Ulm (43)

Schillerstraße 1/2, Ulm

Stadthaus Ulm (44)

Münsterplatz, Ulm

Tel. 0731/161-7700

Mo - Sa 9 - 18 Uhr, Do 9 - 20 Uhr

So u. Fei 11 - 18 Uhr

Öffnungszeiten des Ausstellungsbereichs

im Stadthaus,

2. + 3. OG

Mo - Sa 10 - 18, Do 10 - 20 Uhr

So + Fei 11 - 18 Uhr

Ulmer Volkshochschule

Einsteinhaus, Kornhausplatz 5

Tel. 0731/1530-0

Wolfgang-Eychmüller-Haus

(45)

Kulturzentrum Vöhringen

Hettstedter Platz 1, Vöhringen

Zehntstadel Leipheim (46)

Schlosshof 2, Leipheim

IMPRESSUM

wohin erscheint monatlich

im 83. Jahrgang

Herausgeber:

Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG

Frauenstraße 77 · 89073 Ulm

Tel: 0731 156-156

E-Mail: mag@swp.de

www.frizz-ulm.de/magazin-wohin/

Verlagsleitung:

Stefan Schaumburg (verantwortlich),

Anschrift wie Verlag,

Yasmin Tan (Objektleitung)

Redaktionsleitung:

Stefanie Müller (verantwortlich),

Ulrike Hoche

SVH GmbH & Co. KG

Frauenstraße 77 · 89073 Ulm

Titelbild:

Stefanie Müller

Datenschutz:

datenschutz@swp.de

Druck:

C. Maurer GmbH & Co.KG

Schubartstraße 21

73312 Geislingen

Terminerfassung:

Termine bis zum 5. des Vormonats an:

mag@swp.de

Aprilausgabe:

Redaktionsschluss: 10.03.21.

Anzeigenschluss: 11.03.21

Erscheinungstermin: 01.04.21


58 | ZUM SCHLUSS

Hoch hinaus

Seit gut zwei Jahren ist die Straßenbahnlinie

2 in Ulm unterwegs. Vom

Schulzentrum am Kuhberg geht’s zum

Science Park II hoch auf den Eselsberg.

Den höchsten Punkt erreicht

sie dabei noch vor der Endhaltestelle.

Mit 617,8 Höhenmetern markiert

die Haltestelle „Botanischer Garten“

den höchstgelegenen Punkt. Es ist

übrigens gut möglich, dass sie damit

die höchste Straßenbahnhaltestelle

Deutschlands ist. Gegenbeweis gibt

es jedenfalls noch keinen.


© l.schwerdtfeger


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