Homburg Aktuell März 2021

hochtaunuscdu

Homburg

SEITE 1 • aktuell

aktuell

Die Stadtzeitung der CDU

AUSGABE 16 • FRÜHJAHR 2021 • WWW.CDU-BADHOMBURG.DE

Film ab: Bau des Kino-Club-Komplexes am Bahnhof ist gestartet

Endlich ist es so weit. Bad Homburg bekommt wieder ein Kino. Nachdem Ende letzten Jahres die Baugenehmigung erteilt wurde,

ist nun trotz Corona-Pandemie der erste Spatenstich für das langersehnte Projekt erflogt. Damit steht der Realisierung des

Unterhaltungskomplexes mit Kinocenter und Club nichts mehr im Wege. Seite 6

Inhalt

Hetjes finden und

gewinnen

Tauchen Sie in unser Bad

Homburger Wimmelbild ein,

finden Sie Oberbürgermeister

Alexander Hetjes und

gewinnen Sie einen Event

mit ihm oder eines von 100

Wimmelbild-Puzzle! Seite 4

Wahl am 14. März: CDU bietet starkes Team, starke Themen und aktive Bürgerbeteiligung

Gemeinsam mehr bewegen

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür: Am Sonntag, den 14. März, entscheiden die Bürgerinnen

und Bürger der Stadt Bad Homburg mit ihren Stimmen, wie es in den kommenden Jahren in unserer

schönen Stadt politisch weitergehen wird. Die CDU geht wieder mit einem vielfältig besetzten Team

an den Start. Wir alle freuen uns darauf, unsere Fähigkeiten einzubringen, um Bad Homburg weiter

nach vorne zu bringen: mit kreativen Ideen und mit einer aktiven Bürgerbeteiligung – also gemeinsam

mit Ihnen allen.

Neben Kreistag, Stadtparlament

und Ortsbeiräten

steht am 14.

März auch das Amt des Oberbürgermeisters

wieder zur

Wahl. Die Ergebnisse werden

entscheidenden Einfluss auf

die Entwicklung unseres direkten

persönlichen Lebensumfelds

haben. Deshalb gleich zu

Beginn unsere Bitte: Gehen Sie

wählen und werben Sie auch

in Ihrem Umfeld dafür, dass

möglichst viele Bad Homburgerinnen

und Bad Homburger

von Ihrem Wahlrecht Gebrauch

machen.

Durchbruch bei

Langzeitprojekten

Die CDU trägt seit den Jahren

2015/16 wieder maßgeblich

Verantwortung für Bad Homburg.

Unsere Fraktion im Stadtparlament

und unsere Mitglieder

in den Ortsbeiräten in den

Stadtteilen sowie unsere Magistratsmitglieder

haben seither

gemeinsam viel für unsere

Stadt erreicht. Vor allem ist uns

bei etlichen Langzeitprojekten,

über die in der Vergangenheit

viel gesprochen, aber wenig

entschieden wurde, der Durchbruch

gelungen. So haben wir

dank neuer Denkansätze und

kreativer Ideen nicht nur die

U2-Verlängerung auf die Schiene

gebracht, sondern auch den

Bau des Kinocenters mit Club

am Bahnhof und der Realisierung

der Wohnbebauung auf

dem ehemaligen Vickers-Areal

Schulbauinitiative

geht weiter

Der Hochtaunuskreis investiert

weiter in seine Schulen.

Auch für die kommenden

Jahre stehen wichtige Schulbaumaßnahmen

in unserer

Stadt an. Seite 16

Corona-Bilanz

Seit nunmehr einem Jahr

beeinflusst die

Corona-Pandemie

unser

Leben. In Bad

Homburg sind

wir bisher vergleichsweise

gut durch die

Krise gekommen. Seite 34


TITEL: OBERBÜRGERMEISTERWAHL

SEITE 2 • Homburg aktuell

erreicht. Hier haben wir unsere

Versprechen aus dem letzten

Wahlkampf gehalten.

Stadtentwicklung mit

Konzept

Um aber nachhaltig wirken zu

können, haben wir für viele

wichtige Zukunftsthemen die

Erarbeitung von Strategien

oder Handlungskonzepten auf

den Weg gebracht: zum Beispiel

für eine zielgerichtete Stadtentwicklung

unter der Überschrift

„Bad Homburg 2030“

und für die Verbesserung des

Radverkehrs oder ganz aktuell

die Digitalisierungsoffensive

„Smart City“ sowie für Klimaschutz

und neue Mobilität.

In den kommenden Jahren gilt

es nun, all diese Projekte in die

Tat umzusetzen – und natürlich

neue Ideen zu entwickeln, damit

Bad Homburg wirtschaftlich

erfolgreich bleibt und wir

die hohe Lebensqualität in unserer

Stadt langfristig sichern

und weiterentwickeln. Das ist

angesichts der zunehmend

komplexer werdenden Herausforderungen

keine einfache

Aufgabe, die kaum noch von

wenigen Personen im Alleingang

zu stemmen sind.

Auf das Gemeinsame kommt

es an

Vielmehr brauchen wir Teamgeist

und vor allem Freude am

gemeinsamen Gestalten unserer

Zukunft. Beides haben wir

als CDU in der abgelaufenen

Wahlzeit in die Bad Homburger

Politik eingebracht und damit

für viel Schwung und ein neues

Miteinander gesorgt – innerhalb

unserer Partei, aber auch

in Magistrat und Stadtparlament.

Gemeinsam mehr bewegen,

ist auch das Motto, unter

das wir als CDU und Alexander

Hetjes als Oberbürgermeister

seine politische Arbeit für die

kommende Wahlzeit stellen.

In den vergangenen Jahren haben

alle, die in der Politik aktiv

sind oder an verantwortungsvollen

Positionen in Kommunen

oder Regierungen sitzen,

verinnerlicht, dass es längst

nicht mehr ausreicht, die Bürgerinnen

und Bürger nur alle

paar Jahre an die Wahlurne zu

bitten. Wir wollen nicht nur

Politik für, sondern zusammen

mit den Bad Homburgerinnen

und Bad Homburgern gestalten.

Deswegen setzen wir als

CDU auch weiterhin auf eine

aktive Bürgerbeteiligung. Denn

gemeinsam kann man einfach

mehr bewegen. So stehen wir

dazu, dass unserer Mitbürgerinnen

und Mitbürger beim

Projekt „Kurhaus“ – ob Sanierung

oder Neubau – auf jeden

Fall miteinbezogen werden. Wir

setzen auf den Input unserer

Bevölkerung.

Stabile Mehrheiten sind

wichtig

Wer die Stadtpolitik in der zu

Ende gehenden Wahlperiode

aufmerksam verfolgt hat,

der weiß, dass große und entsprechend

wichtige Entscheidungen

im Bad Homburger

Stadtparlament häufig breite

Mehrheiten finden. Doch trotz

aller Gemeinsamkeiten braucht

unsere Stadt auch weiterhin

stabile Mehrheiten. Denn letztlich

kann Politik nur so verlässlich

und berechenbar bleiben.

Angesichts der großen Vielfalt

an Interessensgruppen im

Stadtparlament – aktuell gibt

es neun Parteien sowie diverse

freie Mitglieder, die ihre jeweiligen

Fraktionen verlassen

haben – steht heute und in Zukunft

eine starke CDU als Garant

für Kontinuität sowie für

eine zielgerichtete und nachhaltige

Entwicklung von Bad

Homburg. Gerade in Krisenzeiten

ist Stabilität wichtig, wenn

nämlich schnelle, schwierige

Entscheidungen gefordert sind.

Dies hat die Corona-Pandemie

mit ihren Herausforderungen

deutlich gezeigt. Wir in Bad

Homburg sind bisher gut durch

die Krise gekommen – vor allem

dank der Besonnenheit der

Menschen in unserer Stadt und

der hervorragenden Arbeit des

städtischen Krisenstabs. Dies

wird uns weiterhin gelingen,

wenn wir auch in Zukunft zusammenhalten.

Der Fokus auf Bad Homburg

Wir geben zu bedenken, dass es

eine Kommunalwahl ist, die vor

uns liegt. Wir als CDU lassen

uns gerne an den Erfolgen und

Geschehnissen in unserer Stadt

messen, machen aber auch

deutlich, dass wir auf die Politik

auf Landes- und Bundesebene

nur einen sehr, sehr geringen

Einfluss haben. Bei der anstehenden

Wahl sollte Bad Homburg,

unsere Stadt, im Zentrum

Ihres Interesses stehen.

Denn letztlich geht es doch auf

kommunaler Ebene gar nicht

so sehr um rechts oder links,

um schwarz oder grün. In der

Kommunalpolitik kommt es auf

lokale Themen und vor allem

auf Persönlichkeiten an. Und da

haben wir in unserer Partei und

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SEITE 3 • Homburg aktuell

ZWISCHENRUF

Auf das Team kommt es an

Liebe Bad Homburgerinnen, liebe Bad Homburger,

es ist mal wieder soweit: Wir dürfen unsere kommunalen

Gremien neu wählen. Erstmals findet gleichzeitig

auch die Direktwahl des Oberbürgermeisters

statt. Uns als CDU gibt das die Gelegenheit, Bilanz

zu ziehen, was wir in den vergangenen Jahren erreicht

haben und natürlich auch, den Blick auf die

zukünftigen Aufgaben zu richten.

Wahlversprechen erfüllt

Die CDU hatte mit dem Ende des Korwisi-Bündnisses

einen Politikwechsel versprochen: Dazu gehörten

vor allem ein Ende der Vetternwirtschaft, Rückkehr

zu soliden Finanzen und Stadtentwicklung mit

Konzept. Vor diesem Hintergrund haben Sie uns das

Vertrauen geschenkt: Erst mit der Wahl von Alexander

Hetjes zum Oberbürgermeister im Jahr 2015 und

dann mit der Rückkehr zu einer CDU-geführten Koalition

im Stadtparlament im Jahr 2016. Gemeinsam

haben wir seither viel erreicht und unsere Wahlversprechen

eingelöst – nehmen wir zum Beispiel die

Erarbeitung unseres Strategischen Stadtentwicklungskonzepts

oder den Bürgerentscheid

zum Thema U2-Verlängerung. Mehr

dazu lesen Sie in dieser Ausgabe von

Homburg aktuell.

Bei uns macht‘s Spaß

In der abgelaufenen Wahlperiode

ist es uns gelungen, ein erfolgreiches

CDU-Team zu formen, das

kreativ ist, das viel Freude daran

hat, unsere Stadt voranzubringen

und in dem es Spaß

macht, dabei zu sein.

Dieser Funken ist

übergesprungen.

Das zeigt sich

auf unseren Listen zur Kommunalwahl

viele spannende Köpfe

und Charaktere zu bieten. Die

CDU ist ein starkes Team. Unsere

Kandidatinnen und Kandidaten

engagieren sich intensiv

in den Bad Homburger Vereinen,

sind in der Kultur aktiv

oder im Einzelhandel präsent.

in den Leistungen unserer Stadtpolitik: Viele Langzeitprojekte,

wie der Kino-Club-Komplex am Bahnhof,

die Bebauung auf dem Vickers-Areal oder die

U2-Verlängerung konnten entscheidend vorangebracht

werden. Das zeigt sich im neuen Miteinander

im Stadtparlament: Die heftigen Auseinandersetzungen

gehören der Vergangenheit an. Heute

wird vorwiegend konstruktiv und lösungsorientiert

diskutiert. Und das zeigt nicht zuletzt die Entwicklung

unserer Mitgliederzahlen: Entgegen dem bundesweiten

Trend konnten wir deutlich hinzugewinnen,

auf mittlerweile wieder über 500 Mitglieder.

Das freut mich sehr, denn gerade die ehrenamtliche

Kommunalpolitik lebt vom Mitmachen.

Gemeinsam mehr bewegen

Daher haben wir im Wahlkampf unter das Motto

„Gemeinsam mehr bewegen“ gestellt. Wir wollen

Sie motivieren und begeistern, sich mit Stadtpolitik

zu beschäftigen und sich einzubringen. Das fängt

mit den Wahlen zu den Kommunalparlamenten

und der Direktwahl des Oberbürgermeisters am

14. März an. Leider beteiligen sich hier seit

Jahren immer weniger Menschen. Beim

letzten Mal waren es in Bad Homburg

bereits unter 50 Prozent. Das ist wirklich

schade, denn durchs Wählengehen

nimmt man direkten Einfluss auf die

Gestaltung des eigenen unmittelbaren

Lebensumfelds und überlasst dies nicht

den anderen. Man stärkt das Allgemeinwohl

gegen das von Eigeninteressen getriebene

Handeln einzelner Gruppen,

welches meist auf Kosten der Allgemeinheit

geht und man motiviert

die sich in der Stadtpolitik

engagierenden Menschen, die

alle ehrenamtlich tätig sind.

Einfach mal mitmachen

Neben einer einfachen Stimmabgabe können Sie

Ihr Umfeld auch aktiv mitgestalten. Wie bei der Erstellung

des Stadtentwicklungskonzepts oder dem

Bürgerentscheid zur U2-Verlängerung gezeigt, wollen

wir Sie regelmäßig an der Stadtpolitik beteiligen.

Darüber hinaus laden wir Sie herzlich dazu ein,

unser Team durch eine Mitgliedschaft in der CDU

Bad Homburg zu unterstützen. Wir informieren Sie

gerne unverbindlich, schreiben Sie uns einfach eine

Nachricht über WhatsApp, eine E-Mail oder sprechen

Sie uns persönlich an.

Wir freuen uns auf Sie und wir freuen uns über Ihre

Unterstützung am 14. März: Für die CDU und natürlich

für unseren Oberbürgermeister Alexander Hetjes!

Herzliche Grüße, Ihr

Thorsten Bartsch

Vorsitzender der CDU Bad Homburg

E-Mail: info@cdu-badhomburg.de

CDU WhatsApp: 0170 9527920

?

Wir kennen diese Stadt, wir

wissen, wo der Schuh drückt Oberbürgermeister- und

Kommunalwahl am 14. März

und wir kümmern uns um die

Probleme.

Glauben Sie uns, wenn wir Ihnen

sagen: Politik macht nicht CDU

nur uns Spaß, sondern auch

Warum wählen?

Der Autor

mit uns. Daher bitten wir alle

Alexander Hetjes

Bürgerinnen und Bürger: Unterstützen

Sie unser CDU-Team

Sie entscheiden, wer der künftige Oberbürger-

wählen Am 14. März haben Sie die Wahl!

ist Oberbürgermeister

der Stadt

Bad Homburg und Alexander Hetjes als Oberbürgermeister

persönlich mit

zung des Bad Homburger Stadtparlaments, des

meister wird sowie über die neue Zusammenset-

vor der Höhe

Hier testen, ob wir

Ihrer Stimme. Damit wir auch

Kreistags und des Ortsbeirats in Ihrem Stadtteil.

Der Autor

in den kommenden Jahren Bad zu Ihren Positionen passen: Informieren Sie sich auf der Seite www.warumwaehlen.info

über die anstehenden Wahlen und

Dr. Oliver Jedynak

ist Vorsitzender der Homburg gemeinsam erfolgreich

voranbringen können: mit

finden Sie heraus, wie Sie selbst zu den wichtigen

CDU-Fraktion im

Stadtparlament

kreativen Köpfen, mit innovativen

Ideen, mit nachhaltigen

Sie mit. Und vor allem: Gehen Sie bitte wählen –

warum-waehlen.info Zukunftsfragen für Bad Homburg stehen. Machen

Konzepten und mit großem Engagement

bei der Umsetzung.

entweder im Rathaus oder bequem per Briefwahl

Gemeinsam mehr bewegen

von zu Hause aus!

Wir freuen uns darauf!


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SEITE 4 • Homburg aktuell

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CDU gegen stadtweites

Tempo 30

Bad Homburg. Die CDU/SPD-

Koalition hat in der letzten

Sitzung des Stadtparlaments

beantragt, gesamthaft zu prüfen,

auf welchen Straßen in Bad

Homburg eine Begrenzung auf

Tempo 30 überhaupt möglich

sein kann. Hintergrund waren

zahlreiche Anträge in den

Ortsbeiräten, die sich mit der

Thematik der Einführung von

Tempo 30 auf einzelnen Straßen

beschäftigt haben. Es ist

nicht zielführend, dass in jedem

Stadtteil nur bestimmte, derzeit

in der Diskussion befindliche

Straßenzüge auf eine niedrigere

Fahrgeschwindigkeit

reduziert werden sollen, ohne

die umliegenden Straßen mit

in eine Prüfung aufzunehmen.

Einen solchen Flickenteppich

zahlreicher Einzelprüfungen

durch die Straßenverkehrsbehörde

braucht unsere Stadt

nicht.

Nach abgeschlossener Prüfung,

ist es dann Aufgabe der Politik,

die Prüfergebnisse zu bewerten

und entsprechende Beschlüsse

Der Autor

Dr. Oliver Jedynak

ist Vorsitzender der

CDU-Fraktion im

Stadtparlament

zu fassen. Die Ergebnisse sollen

als Datengrundlage in das

bereits geplante städtische

Mobilitätskonzept einfließen.

Die CDU stellt klar, dass dieser

Prüfantrag keineswegs

zum Ziel hat, flächendeckend

Tempo 30 einzuführen. Es ist

nicht im Sinne der CDU die

Geschwindigkeit auf Hauptverkehrsstraßen

und Gewerbegebieten

auf 30 Stundenkilometer

zu begrenzen. Bereits

jetzt sind 350 Bad Homburger

Straßen mit Tempo 30 ausgewiesen.

Tempo 50 gilt hingegen

nur auf 36 Erschließungs- und

Hauptverkehrsstraßen sowie

13 Straßen in Gewerbegebieten.

Betreuungszentrum

an

der Grundschule

kommt

Dornholzhausen. Nach dem

Umzug der Feuerwehr im

zweiten Halbjahr 2021 ist es

endlich soweit: Das alte Feuerwehrgerätehaus,

das unmittelbar

an das Schulgelände

anschließt, soll zu einer

Die Autorin

Claudia Kott

ist stellvertretende

Orts -

vorsteherin von

Dornholzhausen

neuen Mensa und zu einem

Betreuungscenter umgebaut

werden. Die Planungen und

Absprachen mit dem Hochtaunuskreis,

der als Schulträger

für die Bad Homburger

Schulen verantwortlich ist,

können begonnen werden.

Denn die Schule meldet seit

langem dringenden Bedarf

an.


SEITE 5 • Homburg aktuell

Alexander

Hetjes

finden und

gewinnen


KINO

SEITE 6 • Homburg aktuell

Jetzt geht’s los

Spatenstich für das Kino-Projekt

Seit langer Zeit hoffen viele Bad Homburger auf die Realisierung eines Unterhaltungskomplexes mit Kino und Club am Bad

Homburger Bahnhof. Trotz Corona-Pandemie gibt es bei diesem Projekte positive Neuigkeiten: Nachdem die Baugenehmigung

erteilt wurde, folgte nun der Spatenstich für das langersehnte Projekt!

Leuchtturmprojekt für Bad

Homburg

Der geplante Entertainmentkomplex

„Am Wasserturm“ ist

bereits fast voll vermietet, nun

wird endlich gebaut. „Wir freuen

uns natürlich sehr, dass es

jetzt mit dem Projekt losgeht.

Das Gesamtpaket aus Kino,

Parkhaus, Fitness und Nahversorgern

bedeutet eine große

Aufwertung nicht nur für den

Bereich rund um den Bahnhof,

sondern für die gesamte Stadt.

Für mich ganz persönlich geht

mit dem Projekt ein Kindheitstraum

in Erfüllung – endlich

gibt es in unserer Stadt ein

ordentliches Multiplex-Kino.

Aber auch die entstehenden

Parkplätze sind an dieser

Stelle ungemein wichtig.“, so

Oberbürgermeister Alexander

Hetjes.

Kino, Rooftop-Bar und

Einkaufen

Das Entwicklungskonzept des

Hamburger Investors ProCom

GmbH & Co. KG sieht unter

anderem einen multifunktional

nutzbaren Kinokomplex mit sieben

Sälen und 900 Sitzplätzen,

ein Parkhaus für 400 Fahrzeuge,

eine Rooftop-Bar, Einzelhandelsflächen

sowie einen Fitness-Club

vor. Im Erdgeschoss

des Neubaus wird sich alles

um den Einkauf des täglichen

Bedarfs drehen. Alnatura wird

einen Biomarkt auf einer Nutz-

fläche von 725 Quadratmeter

eröffnen. Eine Verkaufsfläche

von 800 Quadratmeter hat der

Discounter Lidl angemietet.

Die Auswahl der Einkaufsläden

wurde mit dem städtischen

Zentrenkonzept abgestimmt,

um den Einzelhandel in der Innenstadt

nicht zu schwächen.

Für eine für Gastronomie freigehaltene

Fläche mit Rooftop-

Terrasse führt Procom derzeit

Gespräche mit Interessenten.

Ein exklusiver „Bodyclub“ des

Betreibers FITSEVENELEVEN

wird sich in dem zentral gelegenen

Neubau auf mehr als 2.500

Quadratmetern Mietfläche

über vier Etagen erstrecken.

Kinopolis hält am Kinoprojekt

fest!

Das geplante Kino wird von der

deutschlandweit bekannten Kinopolis-Gruppe

aus Darmstadt

betrieben werden. Kinopolis

gehört mit 17 Standorten und

137 Leinwänden zu den großen

Kinobetreibern in Deutschland

und möchte trotz der Auswirkungen

der Corona-Pandemie

an dem Bad Homburger Kinoprojekt

festhalten. „Wir freuen

uns außerordentlich Teil dieses

Projekts zu sein und mit dem

neuen Kinopolis Filmliebhabern

in Bad Homburg und Umgebung

ein neues Zuhause zu

geben.

Auch wenn die Kinos momentan

eine schwierige Zeit durchleben,

sind wir nicht nur von der

Kraft und Zukunft des Kinos,

sondern vor allem auch von diesem

besonderen Standort fel-

Der Autor

Dr. Oliver Jedynak

ist Vorsitzender der

CDU-Fraktion im

Stadtparlament

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können wir unseren Gästen ein

vielfältiges und abwechslungsreiches

Filmprogramm, Kinosäle

auf höchstem technischem

Niveau mit großzügigen und

komfortablen Premiumsitzen

sowie ein außergewöhnliches

Ambiente versprechen“, sagt

der geschäftsführende Gesellschafter

Dr. Gregory Theile.

Gute Nachrichten für Bad

Homburg und alle Kinoliebhaber

in unserer Stadt.

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SEITE 7 • Homburg aktuell

WIRTSCHAFT

Kostenbewusst Haushalten – vorausschauend investieren

Starke Wirtschaft, solide städtische

Finanzen

Damit sich Bad Homburg auch in Zukunft gut entwickeln kann und eine hohe Lebensqualität bietet, muss unsere Stadt

handlungs- und leistungsfähig bleiben. Unbedingte Voraussetzungen dafür sind eine starke heimische Wirtschaft, eine

leistungsfähige Infrastruktur und eine solide städtische Haushaltsführung. Dank der jahrzehntelangen vorausschauenden und

kontinuierlichen Wirtschafts- und Finanzpolitik der CDU verfügt Bad Homburg über ein stabiles Fundament. Darauf dürfen

wir uns aber nicht ausruhen.

Für die CDU ist eine solide

und nachhaltige Finanzpolitik

ein wesentlicher

Baustein für eine zukunftsorientierte

Kommunalpolitik. Mit

dieser Finanzpolitik wurde eine

gute Grundlage geschaffen, um

die negativen Auswirkungen

der Corona-Krise in Grenzen zu

halten und begonnene Investitionen

auf hohem Niveau fortzusetzen.

Dazu gehören insbesondere

Investitionen in die

Kinderbetreuung und den Bevölkerungsschutz

mit dem Bau

oder der grundhaften Sanierung

der Feuerwehrgerätehäuser

in Dornholzhausen, Ober-

Eschbach, Ober-Erlenbach und

Gonzenheim. Ebenso gilt der Errichtung

von Sportanlagen wie

dem Sportzentrum Süd und der

Sporthalle Lange Meile unser

besonderes Augenmerk. Darüber

hinaus ist für uns der rasche

Ausbau des lokalen Glasfasernetzes,

ebenso wie der Ausbau

der Schieneninfrastruktur mit

der Verlängerung der U2 und

der Regionaltangente West, für

die Entwicklung unserer Stadt

von großer Bedeutung.

Steuersätze stabil halten –

Gewerbe ansiedeln

Trotz des hohen Investitionsniveaus

wollen wir in den

kommenden fünf Jahren den

Gewerbesteuerhebesatz stabil

halten, um als Wirtschaftsstandort

attraktiv zu bleiben.

Ebenso streben wir trotz

der Grundsteuerreform zum

1. Ja nuar 2025 keine Erhöhung

des Gesamtaufkommens der

Grundsteuer an. Damit wir die

zahlreichen Investitionen und

umfangreichen freiwilligen

Leistungen, wie zum Beispiel

bei Bad-Homburg-Pass, Kinderbetreuung

oder Vereinsförderung

fortsetzen können,

müssen wir neue Gewerbesteuereinnahmen

generieren.

Dies wollen wir tun, indem wir

bestehende Gewerbeflächen

als solche erhalten und nicht

in Wohnnutzung umwidmen.

Deshalb streben wir auch eine

zügige Neuansiedlung von Unternehmen

auf dem ehemaligen

Hewlett-Packard-Gelände an.

Zudem wollen wir neue Gewerbeflächen,

zum Beispiel an der

Zeppelinstraße ausweisen.

Digitalisierung der

Verwaltung –

Smart City Bad Homburg

Für die Zukunftsfähigkeit einer

Stadt ist aber auch der Ausbau

der digitalen Infrastruktur

von elementarer Bedeutung.

Deshalb wollen wir bis Ende

2024 den bereits begonnenen

flächendeckenden Ausbau des

Glasfasernetzes in Bad Homburg

abschließen. Daneben soll

auch der Umbau zur digitalen

Verwaltung zügig fortgesetzt

werden, weil auch dies ein

wichtiges Entscheidungskriterium

für die Wahl des Wohnortes

oder des Firmenstandortes

ist. Zahlreiche Arbeitsabläufe

innerhalb der städtischen Verwaltung

erfolgen schon jetzt

umfassend über einen sogenannten

„Workflow“, das heißt

von dem online eingereichten

Antrag bis hin zur Entscheidung

wird jeder Arbeitsschritt

digital vollzogen. Dabei sind

zahlreiche Verfahren für Anträge,

zum Beispiel auf Wohngeld,

Raumanmietungen in städtischen

Gebäuden, Bauanträge,

Ausweise und vieles mehr zu

implementieren, Datenschutz

zu gewährleisten und eine entsprechende

IT-Infrastruktur bereit

zu stellen. Bis 2027 soll die

Digitalisierung der Verwaltung

komplett umgesetzt sein.

Stadtmarketing stärken –

Corona-Folgen mindern

Der lokale Einzelhandel und

die Gastronomie sind durch die

Corona-Krise besonders hart

getroffen. Wir wollen mit städtischen

Einkaufsgutscheinen

dazu beitragen, die Vielfalt des

lokalen Angebots zu erhalten.

Der Autor

Stefan Schenkelberg

ist Sprecher der CDU

im Wirtschafts- und

Finanzausschuss des

Stadtparlaments

Jeder und Einzelne ist dazu aufgerufen,

diese Aktion zu unterstützen

und zukünftig wieder

mehr in Bad Homburg einzukaufen.

Das Bewusstsein und

die Bereitschaft dafür wollen

wir fördern und stärken.

Zusammen mit Aktionsgemeinschaft,

Stadtmarketing, Einzelhandel

und Kur- und Kongreß

GmbH wollen wir eine Bonuskarte

entwickeln, mit welcher

beim Einkauf Punkte gesammelt

werden, die bei allen teilnehmenden

Gastronomen und

Einzelhändlern eingelöst werden

können.


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SEITE 8 • Homburg aktuell

Neues Leben schützen ist Zahnmedizin

einer neuen Generation

Die AVADENT Clinic mit ihren Standorten in Bad Homburg, Königstein

und Friedrichsdorf-Köppern bietet eigens für Schwangere und

diejenigen, die es werden wollen, eine spezielle Schwangerenberatung

rund um das Thema Mundgesundheit an. Zu welchem Zeitpunkt

und warum diese Beratung für Mutter und Kind so wichtig ist, erläutert

Dr. Caroline Wüstner. Sie gehört in der AVADENT Clinic zu den

Zahnärzten, die auf dieses Thema und auf die Kinderzahnheilkunde

spezialisiert sind.

Frau Dr. Wüstner, warum ist eine

Schwangerenberatung beim Zahnarzt

für werdende Mütter und für

Frauen, die schwanger werden wollen,

empfehlenswert?

Wir wissen aus Studien, dass die Mundgesundheit

der Schwangeren eine große

Rolle im Hinblick auf eine komplikationslose

Schwangerschaft und Geburt spielt – und

auch für die Gesundheit des Babys wichtig

ist. Deshalb unterstützen wir in der AVADENT

Clinic die werdende Mutter bestmöglich

dabei, ihre Mund- und Zahngesundheit bis

zur Geburt des Kindes zu erhalten oder zu

verbessern. Natürlich geben wir auch Tipps

zur richtigen Mundpflege des Babys.

Wie läuft die Schwangerenberatung

ab?

Die Beratung orientiert sich genau an den

individuellen Bedürfnissen der werdenden

Mutter. Zu einem Termin gehört eine

professionelle Zahnreinigung von circa 45

Minuten. Anschließend werden Zähne und

Zahnfleisch kontrolliert. Den Befund und

ob möglicherweise eine Zahnbehandlung

ratsam ist, besprechen wir dann ausführlich.

Ein weiteres Thema ist die Mundgesundheit

des Säuglings. Das Gespräch verläuft sehr

individuell, je nachdem welche Fragen die

Patientin mitbringt.

Wann sollte die Schwangere am besten

den Zahnarzt aufsuchen?

Damit die Mundgesundheit während der

Schwangerschaft optimal erhalten werden

kann, empfehlen wir zwei Termine. Wir

raten werdenden Müttern gegen Ende des

ersten Trimenons den ersten Termin wahrzunehmen.

Schwangerschaftsbeschwerden wie

Übelkeit sind dann meist verschwunden und

die Organsysteme des Babys zum größten

Teil entwickelt. In diesem Termin geht es vor

allem um die Mundgesundheit der Schwangeren.

Eine professionelle Zahnreinigung

und/oder Zahnbehandlung sind zu diesem

Zeitpunkt sicher durchführbar.

Warum ist eine professionelle Zahnreinigung

empfehlenswert?

Durch die hormonelle Umstellung in der

Schwangerschaft wird das Zahnfleisch

weicher und stärker durchblutet. Eine sogenannte

Gingivitis kann entstehen, die sich

durch Zahnfleischbluten bemerkbar machen

kann. Entwickelt sich daraus eine sogenannte

Parodontitis, ist das Risiko für eine Frühgeburt

oder ein geringes Geburtsgewicht deutlich

erhöht. Deshalb ist eine spezielle Schwangerenberatung

mit einer professionellen

Zahnreinigung empfehlenswert. So lässt sich

das Risiko senken.

Wann sollte die zweite Beratung

stattfinden?

Am besten zum Ende des zweiten Trimenons.

Wie im ersten Termin führen wir noch einmal

eine professionelle Zahnreinigung durch

und kontrollieren den Zahn- und Zahnfleischstatus.

Zusätzlich geben wir der werdenden

Mutter viele wertvolle Informationen darüber,

wie sie die Mundgesundheit ihres Babys vom

ersten Lebenstag an fördern und frühzeitig

die Weichen für einen gesunden Kindermund

stellen kann.

Herzlichen Dank für das informative

Gespräch Frau Dr. Wüstner.

Sie interessieren sich für eine

Schwangerenberatung? Ihre AVADENT

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SEITE 9 • Homburg aktuell

STADTENTWICKLUNG

Nachhaltige Stadtentwicklung hat Konzept

Gemeinsam erstelltes

Regiebuch umsetzen

Damit Bad Homburg eine attraktive und erfolgreiche Stadt bleibt, hat die

CDU die Erstellung eines Masterplans vorgeschlagen und in Form des Strategischen

Stadtentwicklungskonzepts „Bad Homburg 2030“ auf den Weg

gebracht. Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen,

Wirtschaft sowie mit Hilfe von externen Planern und Experten haben

wir in einem einjährigen Kommunikations- und Beteiligungsprozess Entwicklungsziele

formuliert sowie konkrete Maßnahmen und Projekte erarbeitet.

Diese werden wir nun in die Tat umsetzen.

Erstelltes Regiebuch

umsetzen

Beim Strategischen Stadtentwicklungskonzept

handelt es

sich um ein Regiebuch für die

Zukunft unserer Stadt. Im Regiebuch

sind neben den Qualitäten

und Stärken Bad Homburgs

auch die Problemfelder

und Schwächen dargestellt, die

wir gemeinsam angehen und

beheben werden. Wir als CDU

Der Autor

Dr. Oliver Jedynak

ist Vorsitzender der

CDU-Fraktion im

Stadtparlament

wollen in den kommenden Jahren

gemeinsam mit Ihnen die

gesteckten Ziele verwirklichen.

Dazu gehört zum Beispiel die

gestalterische Aufwertung der

Stadteingänge, wie Pappelallee

und PPR-Kreuzung, die nicht

nur Besuchern einen ersten

Eindruck von Bad Homburg

vermitteln, sondern generell

eine wichtige Bedeutung für

das Profil unserer Stadt haben.

Unsere Innenstadt aufwerten

Ein weiteres wichtiges Projekt

ist die zukünftige Gestaltung

unserer Einkaufsmeile Louisenstraße

mit ihren Nebenstraßen.

Hierbei spielen das Kurhaus

– als Herzstück unserer Innenstadt

– mit seinem Umfeld eine

wichtige Rolle. Das Gebäude ist

in die Jahre gekommen, vor allem

die Tiefgarage ist ein teurer

Sanierungsfall. Daher hat die

CDU eine Machbarkeitsstudie

initiiert, die Aufschluss darüber

geben soll, ob eine Sanierung

oder doch der Abriss und Neubau

des Kurhauses nachhaltiger

ist. Darüber soll am Ende

aber nicht ausschließlich in

politischen Gremien entschieden

werden. Vielmehr wollen

wir bei einem solch wichtigen

und kostenintensiven Projekt

die Menschen in unserer Stadt

intensiv beteiligen.

Eine Kultur der

Bürgerbeteiligung etablieren

Eine kontinuierliche Bürgerbeteiligung

ist für uns Grundvoraussetzung

für eine erfolgreiche

Stadtpolitik. Die Politik

muss bei ihren Entscheidungen

noch transparenter werden und

neue Möglichkeiten der Beteiligung

schaffen. Aus diesem

Grund entsteht gerade eine

Leitlinie zur Bürgerbeteiligung.

Sie wird Regeln für eine offene

Kommunikation zwischen

Verwaltung, Politik und Bürgerschaft

sowie für den Einsatz

verschiedener Beteiligungsformate

enthalten. So kann es

gelingen, dass sich noch mehr

Menschen für die Bad Homburger

Stadtpolitik interessieren

und sich aktiv einbringen.

Kompetenz in der Rechtsberatung

der Life Science-Branche

Wir sind eine Rechtsanwaltsboutique im Rhein-Main-Gebiet und verfügen

über langjährige Erfahrung in der Life-Science-Branche, als interne

Unternehmensanwälte und auch als Freiberufler in eigener Praxis.

Wir bieten Ihnen Beratung in Ihren rechtlichen Angelegenheiten und

agieren dabei als Ihre „ausgelagerte Rechtsabteilung“ im nationalen wie

auch im internationalen Bereich. Insbesondere unterstützen wir Sie in der

Gestaltung und Verhandlung von Verträgen, im Aufbau und der

Aufrechterhaltung einer Compliance-Organisation und im „rechtlichen“

Alltag.

Ihr Erfolg ist unser Ziel!

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Bildrechte: ©iStock.com/DNY59, Sidsnapper


ZUSAMMENARBEIT

SEITE 10 • Homburg aktuell

Gemeinsam mehr bewegen

Interkommunale Zusammenarbeit

voranbringen

Gemeinsam geht vieles leichter und deshalb müssen wir auch die vielfältigen Möglichkeiten interkommunaler Zusammenarbeit

prüfen. Sie dienen nämlich nicht nur der Senkung von Kosten, sondern eröffnen gleichzeitig die Möglichkeit verbesserter

Freizeitangebote. Sei es im Bereich der Kultur, des Sports oder der Freizeitgestaltung im Allgemeinen. Ebenso gut können

aber auch andere komplexe Aufgabenstellungen gemeinsam besser gelöst werden, gleich ob es sich um Abfallbeseitigung,

Feuerwehr oder den öffentlichen Personennahverkehr handelt.

Waren in der Vergangenheit

eher die kleineren

Kommunen an

derartigen Kooperationen interessiert,

so organisieren sich

mittlerweile immer öfter auch

größere Städte in gemeinsamen

Lösungen, um ihre Potenziale

besser zu nutzen und damit Kostenvorteile

zu erzielen. Bei der

Prüfung der Aufgabenbereiche,

die für eine kommunale Zusammenarbeit

in Frage kommen,

darf es keine Denkverbote geben.

Kosten sparen

Der Autor

Alexander Hetjes

ist Oberbürgermeister

der Stadt

Bad Homburg

vor der Höhe

Der Autor

Mainhard Matern

ist Bürger meister der

Stadt Bad Homburg

vor der Höhe

Die Errichtung und der Betrieb

von Sportanlagen, die Ausweisung

gemeinsamer Gewerbegebiete,

die Bewirtschaftung

des Stadtwaldes, die Pflege

von Grünflächen, die immer anspruchsvoller

werdende Abwasserbeseitigung,

die Einrichtung

eines gemeinsamen Stadtpolizeibezirks

oder eine Zusammenarbeit

auf dem Gebiet des

Standesamtswesens – warum

sollen nicht Paare aus der Nachbarstadt

die Möglichkeit haben,

von ihrer Standesbeamtin

oder ihrem Standesbeamten in

Bad Homburg getraut zu werden.

All diese Bereiche eignen

sich ganz hervorragend, um im

Rahmen einer kommunalen Kooperation

effizient und kostengünstig

angeboten zu werden.

Friedrichsdorf im Fokus

Schon heute gibt es punktuelle

Kooperationen zwischen

den Städten Bad Homburg und

Friedrichsdorf. Daran gilt es, in

den kommenden Jahren anzuknüpfen.

Für eine Zusammenarbeit

würden sich vor allem die

Bereiche Verwaltungsvollstreckung,

Vergabewesen, Revision

Personalverwaltung sowie die

Stadtkasse anbieten.


SEITE 11 • Homburg aktuell

VERKEHR

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter

Weiterer Ausbau des

Stadtbusverkehrs

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ist der CDU Bad Homburg ein

wichtiges Anliegen. Neben den Schienenprojekten wie der Verlängerung

von U2, S5 und der Friedberger Bahn sowie dem Bau der Regionaltangente

West gehört dazu für uns auch der Ausbau unserer Stadtbuslinien.

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Zwar fallen die sonst herausragend

gute Nutzung

und Kostendeckung

unseres Stadtbusverkehrs aufgrund

der Corona-Pandemie

derzeit etwas geringer aus.

Gerade in Zeiten, in denen Abstandhalten

oberstes Gebot ist,

sind ein gut ausgebautes Liniennetz

und ein hoher Fahrplantakt

aber umso wichtiger.

Die neue Linie 8

Zum letzten Fahrplanwechsel

am 13. Dezember wurden erfreulicherweise

mehrere unserer

Forderungen umgesetzt.

Wichtigste Neuerung ist die

neue Stadtbuslinie 8 im 30-Minuten-Takt

von Ober-Erlenbach

nach Nieder-Eschbach zur U2

und U9 sowie über Seulberg

nach Friedrichsdorf (dort als

Linie 56), für deren Einrichtung

sich die CDU bereits seit 2011

eingesetzt hat. Auf Anregung

der CDU hin nimmt die Linie

8 einen kleinen Umweg über

die Haltestelle „Erlenbachhalle“,

wo nun eine zentrale Umsteigehaltestelle

für sämtliche

Buslinien, die Ober-Erlenbach

passieren, besteht.

Bei der Linie 6 gab es bisher

eine Verschiebung im Fahrplan

zu Schulbeginn, die zu einem

45-Minuten- statt 30-Minuten-

Abstand der Fahrten geführt

hatte. Auf Anregung der CDU

konnte diese Lücke durch eine

zusätzliche Fahrt in beide

Fahrtrichtungen geschlossen

werden.

Besser Taktung

Bei zwei Linienabschnitten

setzt sich die CDU darüber

hinaus für eine Verlängerung

der abendlichen Betriebszeiten

ein: In Richtung Sportzentrum

Nordwest (über Lehmkautsfeld)

fahren die Busse der Linie

6 täglich nur bis 21 Uhr, und in

Richtung Gartenfeld (Linie 4)

muss ab 20:30 Uhr der Umweg

mit der Linie 23 über Bahnhof

und Berliner Siedlung genommen

werden. Hier konnten wir

zumindest bereits erreichen,

dass die Linie 4 nun auch samstags

bis 20:30 Uhr in beide

Richtungen im 20-Minuten-

Takt unterwegs ist.

Der Autor

Dr. Roland Mittmann

ist Sprecher der

CDU im Verkehrsausschuss

des

Stadtparlaments

Auch bei der Schnellbuslinie

X27 setzen wir uns für eine Optimierung

ein: Hier halten wir

eine Fahrtstrecke über die Arbeitsagentur

in Ober-Eschbach

für sinnvoll, da diese für gleich

drei Landkreise zuständig und

bisher nicht per Bus erreichbar

ist.

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SEITE 12 • Homburg aktuell

Mehr Vitalität

Mehr Lebensqualität

Mehr Zufriedenheit

Dr. Franz Enzmann, Gründer und Geschäftsführer

der mse Pharmazeutika GmbH

Seit fast 30 Jahren erforscht mse Pharmazeutika

mit Wissensdurst, Leidenschaft

und Knowhow die Mitochondrien, die

„Kraftwerke unserer Zellen” sowie deren

Bedeutung für unsere Gesundheit. Gerade

in der Covid-19 Pandemie spielen die

Mitochondrien eine immunregulierende

Rolle (DAMPs). Diese stehen auch im Mittelpunkt

der Mitochondrialen Medizin

(MitoMed). Das Unternehmen entwickelt

hochwertige Nahrungsergänzungsmittel

aus spezifischen Wirkstoffen, den sogenannten

Mitoceuticals ® , die für die Mitochondrien

eine wichtige Rolle spielen.

Das sind unter anderem Vitamine, Mineralstoffe

oder Enzyme.

Auf Basis langjähriger Forschungsarbeiten

entwickelte Dr. Franz Enzmann das

MitoMed-Konzept. Darin werden überwiegend

Monopräparate eingesetzt, die

– ähnlich einem Baukastensystem – individuell

kombiniert und dosiert werden

können. Die mse Pharmazeutika legt

einen hohen Wert auf die Qualität ihrer

Produkte, weshalb ausschließlich natürliche,

körpereigene Substanzen mit einem

sehr hohen Reinheitsgrad und einem

Minimum an zugesetzten Hilfsstoffen verwendet

werden. Das MitoMed-Konzept

ist ein fachübergreifendes Konzept zur

Erhaltung der Gesundheit und zum therapiebegleitenden

Einsatz. Natürliche und

biochemische Schutzmechanismen sowie

die beteiligten körpereigenen Wirkstoffe

zur Unterstützung der Zellfunktion bilden

die Basis des MitoMed-Konzeptes. Mit

Hilfe etablierter diagnostischer Methoden

(z.B. Biovis Diagnostik MVZ GmbH)

kann die individuelle Bedarfssituation

zuverlässig erfasst werden.

Durch den bedarfsgerechten Einsatz

mitotroper Substanzen (Mitoceuticals ® )

können natürliche Körperfunktionen

unterstützt werden. Menschen mehr Vitalität

und Lebensqualität in jeder Lebensphase

zu schenken, ist unser Antrieb bei

mse Pharmazeutika. Jeden Tag aufs Neue

– für Ihr persönliches Wohlbefinden und

Ihre Zufriedenheit.

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Mehr Energie und Vitalität

Flüssiges Q10 in seiner aktiven Form

schnell &

unmittelbar

für den Körper

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SEITE 13 • Homburg aktuell

KULTUR

Kunst- und Kultur in Zeiten der Pandemie

Darauf dürfen wir uns kulturell

im Jahr 2021 freuen

Seit einem Jahr sind vielerorts die Kunst- und Kulturveranstaltungen mit den Überschriften „fällt aus“ oder „wird verschoben“

versehen. Der Kultur-Lockdown hinterlässt unweigerlich seine Spuren und das leider auch in der sonst so kunst- und

kulturreichen Stadt Bad Homburg. So konnten im umfangreich geplanten Hölderlin-Jubiläumsjahr viele Veranstaltungen nicht

mehr durchgeführt werden. Es gibt aber durchaus Lichtblicke.

Zwar wird auch die 13. Ausgabe

der Skulpturenbiennale

Blickachsen nicht,

wie ursprünglich vorgesehen, in

diesem Jahr stattfinden können,

da hierfür in 2020 eine intensive

Vorbereitungsphase in der

internationalen Zusammenarbeit

mit Künstlern, Logistikern

und vielen weiteren Dienstleistern

notwendig gewesen wäre.

Christian K. Scheffel, Gründer

und Kurator der Skulpturenbiennale

Blickachsen, zeigt sich

jedoch zuversichtlich, dass es in

diesem Jahr eine ausreichende

Planungssicherheit geben wird,

um dann in 2022 die nächste

Ausstellung in gewohnter Qualität

in Bad Homburg wieder

auszurichten.

Hölderlin und Poesie

Das Hölderlinjahr wird in diesem

Jahr mit Veranstaltungen

fortgesetzt, die ursprünglich

für letztes Jahr geplant waren.

So wird es in diesem Frühjahr

vom 22. bis 25. April im Schlosspark

eine sehenswerte Lichtins-

tallation zum Thema Hölderlin

geben. Vom 15. März bis 07.

Mai werden verschiedene Freilichtinstallationen

der Studenten

der Hochschule für Gestaltung

aus Offenbach zu sehen

sein und am 13. Juni wird das

Festjahr für Hölderlin seinen

Abschluss mit der Verleihung

des Hölderlinpreises in der

Schlosskirche finden.

Das ursprünglich für dieses

Frühjahr geplante Bad Homburger

Poesie & Literaturfestival

wird in den Herbst verschoben.

Dann aber, können sich Interessierte

auf hochkarätige Vorlesungen

bekannter Schauspieler

und Literaten freuen. Nähere

Informationen finden Sie unter

www.bad-homburger-poesieund-literaturfestival.com.

Noch unter Vorbehalt

In der Stadtverwaltung und bei

der Kur- und Kongreß-GmbH

plant man vorbehaltlich der

pandemischen Entwicklung die

Vorbereitungen für die Kulturnacht

im diesjährigen Oktober,

sowie dem Orgelfestival Fugato

und hofft auch auf die Durchführbarkeit

des Bad Homburger

Sommers mit seinen vielen Veranstaltungen

und natürlich auf

das Laternenfest.

Im Gotischen Haus hat die

Sanierung zwischenzeitlich

begonnen und ein Teil der Exponate

wird derzeit im Horexmuseum

ausgestellt. Sobald die

Museen wieder öffnen dürfen,

kann man sich per App durch

das Museum führen lassen und

kann in einem neu geschaffenen

Schaudepot wechselnde

Schriften und Kleider vergangener

Epochen aus nächster Nähe

erleben.

Stadtbibliothek eröffnet neue

Möglichkeiten

Während das Stadtarchiv noch

im „Corona-Dornröschenschlaf“

liegt, gibt es bei der

Stadtbibliothek interessante

Neuigkeiten. Ab April soll

eine Zweigstelle im Oberhof

in Ober-Erlenbach seine Türen

öffnen.

Zudem erwarten wir als erste

Stadt Hessens die innovative

Premiere der „Open Library“.

Wer im Besitz eines Bibliothekausweises

ist, wird dann

mit diesem in der Lage sein,

sich elektronisch Zugang zur

Stadtbibliothek zu verschaffen

und sich eigenständig Bücher

ausleihen und wieder zurückbringen

zu können. Somit ist es

auch zu Zeiten der Pandemie

möglich, sich mit Lesenachschub

zu versorgen.

Kultur wird digital

Und wer sich online über Orte

und Räumlichkeiten unserer

schönen Kurstadt informieren

möchte, dem empfehlen wir die

3D-Touren, bei denen man sich

beispielsweise interaktiv und

dreidimensional im virtuellen

Raum der Villa Wertheimber

oder im Louisensaal des Schlosses

bewegen kann.

Weiterhin finden sich auf der Internetseite

des „Bad Homburg

Tourismus“ geführte Online-

Rundgänge durch den Kurpark

und den Schlosspark.

Dem Trend folgend, Kunstund

Kulturangebote verstärkt

online anzubieten, fordert

die CDU, zeitnah eine Online-

Stadtführung produzieren zu

lassen. Hierbei soll eine Stadtführerinnen

oder ein Stadtführer

ein Kamerateam zu

den Sehenswürdigkeiten Bad

Homburgs führen und die Geschichte

der Stadt erläutern.

So kann man sich weltweit über

die touristischen Attraktionen

Der Autor

Hendrik Hoffmann

ist kulturpolitischer

Sprecher der CDU

im Stadtparlament

Bad Homburgs informieren

und sich auch gezielt auf einen

Besuch in unserer Kurstadt vorbereiten.

Ein solches Angebot

ist ein innovativer Baustein des

Stadtmarketings, für den es sicher

eine rege Nachfrage geben

wird, auch wenn herkömmliche

Stadtführungen hoffentlich

bald wieder möglich sein werden.


SICHERHEIT

SEITE 14 • Homburg aktuell

Sicherheit schafft Lebensqualität

Das gute Gefühl, in Bad Homburg auch

zukünftig sicher leben zu können

Der Schutz und die Sicherheit aller Menschen in unserer Stadt, aber auch der Schutz und die Sicherheit der Helferinnen und

Helfer von unserer Feuerwehr, den Rettungsdiensten und unserer Polizei sind für uns als CDU zentrale Aufgaben. Auch in den

kommenden fünf Jahren werden wir engagiert an diesem Ziel arbeiten. Das sind unsere Konzepte.

Bad Homburg gilt statistisch

gesehen als sicher,

damit das so bleibt, müssen

wir auch in Zukunft die

Prävention und die Abwehr von

Gefahren im Blick behalten.

Die Politik hat hier die Voraussetzungen

zu schaffen, dass im

Notfall schnell Hilfe zur Stelle

ist. Unser aller Gesundheit,

die geschaffenen öffentlichen

Sachwerte und das private Eigentum

gilt es, wirksam vor

Gefahren und Vandalismus zu

schützen.

„Sicherheit durch Präsenz

und Bürgernähe“

C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

Wir alle können unerwartet in

eine Notlage geraten. Hilfe und

Unterstützung soll für jeden

schnell, einfach und barrierefrei

erreichbar sein – jederzeit, von

überall. Im öffentlichen Raum

durch hilfsbereite Mitarbeitende

unserer Stadtpolizei, über

eine einzurichtende ständig

erreichbare Sicherheitszentrale

und ergänzt durch freiwillige

Polizeihelfer in den Stadtteilen

gemeinsam mit dem „Schutzmann

vor Ort“.

Natürliche Lebensgrundlagen

bewahren

HIRSCH APOTHEKE

BAD HOMBURG

Hirsch Apotheke

Inhaber: Dr. Cora Menkens e.K.

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Es gilt, sich frühzeitig mit

neuen Risiken auseinanderzusetzen,

um rechtzeitig Vorsorgemaßnahmen

schaffen

zu können. Der Klimawandel

wird auch zu neuen Herausforderungen

in der Gefahrenabwehr

führen. Waldbrandbekämpfung,

Hochwasserschutz,

Trinkwassernotversorgung und

drohende Schäden durch

„Black-out“-Stromausfälle sind

Beispiele für neue Szenarien.

Vorausschauende Konzepte

zum Schutz der Menschen, der

Tiere und der natürlichen Lebensgrundlage

werden wir als

CDU begleiten. Dazu gehören

... denn Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

die Fortentwicklung eines modernen

Krisenmanagements

genauso wie die Etablierung

zeitgemäßer Formate in der

Bevölkerungswarnung wie das

neue Sirenenwarnsystem und

die Krisenkommunikation.

Vorsorge und Selbstschutz

begleiten

Neben der in der Freiwilligen

Feuerwehr und den Rettungsdiensten

organisierten Hilfe

möchten wir als CDU die private

Vorsorge und den Selbstschutz

R

E

I

T

S

P

O

R

T

FICHTENHOF

BAD HOMBURG

fichtenhof-bad-homburg.de

stärken. Durch ansprechende

Formate für private Haushalte

und Gewerbereibende möchten

wir den Vorsorgegedanken wieder

in den Vordergrund stellen.

Auch für die Jüngsten und die

Menschen mit großer Lebenserfahrung

bedarf es jeweils passender

Angebote: verständlich,

barrierefrei, aufklärend und

Ihr Pferd in

guten Händen

Reitsportzentrum

Fichtenhof

Usingerweg 98

61350 Bad Homburg

T: 0176 31297496

Der Autor

Wolfram Kister

ist Mitglied des

Magistrats der

Stadt Bad Homburg

hilfreich. Die Eigenvorsorge ist

ein unverzichtbarer Bestandteil

im Bevölkerungsschutz.

Als CDU sorgen wir immer für

zeitgemäße Feuerwehrhäuser

in allen Bad Homburger Stadtteilen.

Sie alle sind moderne

Stützpunkte für den Bevölkerungsschutz

und stellen somit

eine wirksame Notfallvorsorge

für alle Bad Homburgerinnen

und Bad Homburger dar.

Schutz für Bad Homburg

Ehrenamt stärken

Der Schutz der Einsatzkräfte

gegenüber Gefahren aber auch

gegenüber tätlichen Angriffen

sind für uns als CDU handlungsleitend.

Modern ausgestattete

Räumlichkeiten für die Ausbildung

und die pädagogische Arbeit

in den Jugendfeuerwehren

sehen wir als einen wichtigen

Baustein für die Zukunftssicherung

und die Stärkung des

Ehrenamts.

Bei allen diesen Themen gilt

es, immer wieder abzuwägen,

Prioritäten zu setzen sowie

zukunftsorientiert und dabei

transparent die getroffenen

Maßnahmen den Bürgerinnen

und Bürgern zu vermitteln.


SEITE 15 • Homburg aktuell

SOZIALES

Auf das Miteinander kommt es an

Bad Homburg sind wir

ALLE!

Eine Stadt ist immer auch ein soziales Wesen, in dem viele unterschiedliche

Menschen mit den verschiedensten Interessen Tür an Tür leben. Bad

Homburg ist geprägt durch ein gutes Miteinander – und das in jeglicher

Hinsicht. Es ist Aufgabe der Politik, dieses Miteinander zu organisieren, zu

pflegen und zu fördern und dabei ihrer sozialen Verantwortung gerecht

zu werden. Gemeinsam wollen wir als CDU mit großem Engagement die

sozialpolitischen Themen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger in

unserer Stadt umsetzen.

Ganz zentral dabei ist

natürlich, die Vereinbarkeit

von Familie und

Beruf zu gewährleisten. Kinderbetreuungseinrichtungen

sind

ein wichtiger Baustein in Bad

Homburg.

Familien unterstützen

Familien brauchen verlässliche

Betreuungsmöglichkeiten, um

den Alltag zu organisieren. Wir

setzen uns für den weiteren

Ausbau von Krippen- und Kindergartenplätzen

für eine kindgerechte,

ganzheitliche Förderung

ein. Mit der Errichtung

von Betreuungszentren an unseren

Grundschulen treibt die

CDU ein qualitativ hochwertiges

Betreuungsprogramm für

Schulkinder in allen Stadtteilen

voran. Gleichzeitig streben wir

die frühestmögliche Beteiligung

am Landesprogramm

„Pakt für den Nachmittag“ an.

Fördern und weiterentwickeln

wollen wir auch die „Stadtteilund

Familienzentren“

sowie die „Offenen

Wohnzimmer“. Sie

helfen Menschen jeden

Alters bei der

Bewältigung ihres

Lebens,

i n d e m

sie diese

generationenübergreifend

zusammenbringen sowie die

Integration und Teilhabe am

gesellschaftlichen Leben erleichtern.

Fordern und Fördern

Erfolgreiche Integration setzt

die Bereitschaft beider Seiten

voraus: von den Betroffenen,

sich einzugliedern sowie von

Staat und Gesellschaft, die

dazu passenden Angebote zu

machen. Dieses Prinzip von

„Fordern und Fördern“ leitet

uns als CDU auch bei der Integration

von Menschen mit

ausländischen Wurzeln. In Bad

Homburg unterstützen wir sie

zum Beispiel über Sprachkurse,

das Internationale Frauenzimmer

und durch die Förderung

unserer Vereine und Sportstätten,

die als Ort der Begegnung

den Austausch ermöglichen.

Ehrenamt wertschätzen und

unterstützen

Vereine und Ehrenamt sind

ein wichtiges Rückgrat unserer

Ge- sell-

schaft. Deshalb ist es uns ein

Anliegen, den zahlreichen ehrenamtlichen

und uneigennützig

engagierten Bürgerinnen

und Bürgern, Institutionen und

Organisationen, Wertschätzung

entgegenzubringen und

Die Autorin

Susanne Beckmann

ist sozialpolitische

Sprecherin der

CDU-Fraktion im

Stadtparlament

sie aktiv zu unterstützen. Es ist

selbstverständlich, dass sich

die Stadt wie Bad Homburg

auch für Ihre bedürftigen Menschen

engagiert. Dazu gehört

zum Beispiel die Weiterentwicklung

des „Bad-Homburg-

Pass“ mit seinen zahlreichen

Vergünstigungen, den wir als

CDU mit auf den Weg gebracht

haben.

Hilfe für Pflegebedürftige und

Pflegende Pflegebedürftige

Menschen bedürfen unserer

besonderen Aufmerksamkeit.

Hierzu gehören die Förderung

der ambulanten Pflegedienste

und die Unterstützung für

pflegende Angehörige durch

temporäre Betreuungsangebote.

Ferner wollen wir die Programme

zur Betreuung von

Demenzkranken und zur

Hilfe für deren Angehörige

weiter

ausbauen.

Gerade

Zähne klar,

...aber gerne

unsichtbar!


SCHULEN

SEITE 16 • Homburg aktuell

Schulbauinitiative geht weiter

Gute Schulen für Bad Homburg

Bereits seit vielen Jahren investiert der Hochtaunuskreis in seine Schulen. Seit dem Jahr 2000 sind es rund 900 Millionen Euro,

die er als Schulträger in Neubauten und Sanierungen gesteckt hat, davon über 160 Millionen Euro in die Bad Homburger Schulen.

Auch für die kommenden Jahre stehen wichtige Schulbaumaßnahmen in unserer Stadt an.

Für den baulichen Zustand

unserer Schulen in Bad

Homburg ist der Hochtaunuskreis

als sogenannter

Schulträger zuständig. Unter

Führung der CDU wurde im

Kreis zur Jahrtausendwende

die Schulbauinitiative „Schulen

für das 21. Jahrhundert“ ins

Leben gerufen, in deren Rahmen

auch die Bad Homburger

Schulen saniert oder neu gebaut

werden. Als Mitglied des

Hochtaunus-Kreistags werde

ich mich für eine Fortsetzung

dieses Schulbauprogramms

einsetzen. Mein Ziel ist es, dass

so zügig wie möglich auch die

verbleibenden Schulen in Bad

Homburg angegangen werden.

Dazu gehören unter anderem

die Erneuerung der Gesamtschule

am Gluckenstein sowie

Erweiterungsbauten und Sanierungsarbeiten

für das Kaiserin-

Friedrich-Gymnasium und die

Ketteler-Francke-Schule.

Gebaut wird auf höchstem umwelttechnischem

Niveau. Stichworte

sind regenerative Energien

und Energieeffizienz. Aber

auch die digitale Infrastruktur

muss gestärkt werden!

Nach aktueller Planung wird im

Jahr 2023 die Milliardengrenze

an Investitionen überschritten

sein. Für uns in Bad Homburg

stehen die Fertigstellung der

neuen Maria-Schulz-Schule,

Neubauten am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium

und der Ketteler-Francke-Schule

sowie die

Sanierung der Gesamtschule

am Gluckenstein auf der Agenda.

Sanierung der Gesamtschule

Schon lange wartet die GAG

auf eine Entscheidung, wie es

baulich bei ihr weitergehen

soll. Hierzu wurde nun Substanz-

und Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen

durchgeführt.

Diese haben ergeben, dass eine

Sanierung des bestehenden

Schulgebäudes unter Erhalt der

Rohbausubstanz die wirtschaftlichste

Lösung darstellt. Derzeit

geht der Landkreis davon

aus, dass das zukünftige Raumprogramm

– bei einer nochmaligen

kritischen Betrachtung

und im Hinblick auf die zu erwartenden

Schülerzahlen – im

Zuge einer Grundsanierung zu

einem großen Teil abgebildet

werden kann. Nächster Schritt

ist nun ein Vergabeverfahren,

um einen geeigneten Architek-

Foto © Eva Kühl

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SEITE 17 • Homburg aktuell

SCHULEN

ten zu finden und diesen mit

den Planungen zu beauftragen.

Wenn alles nach Plan läuft, soll

es Ende 2022 mit der Sanierung

losgehen können.

Neubau Fachklassengebäude

am KFG

Am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium

ist der Neubau eines

Fachkassengebäudes am Rand

des Schulhofs entlang der Straße

„Auf der Steinkaut“ auf den

Weg gebracht. Entwurfsplanung

und Kostenberechnung

sind abgeschlossen und vom

Hochtaunuskreis bestätigt. Die

Genehmigungsplanung liegt

ebenfalls vor und der Bauantrag

wurde bei der zuständigen

Bauaufsicht der Stadt Bad

Homburg eingereicht. Vorbereitend

auf die Neubaumaßnahme

wird gerade die Fällung

einiger Bäume im Bereich der

jetzigen Böschung vorbereitet.

Zudem wird geprüft, inwieweit

die seit Rückbau der Dependance

auf dem ehemaligen

Bundesausgleichsamtsgelände

ungenutzte Pflasterfläche als

Ausweichschulhof bzw. Sammelplatz

im Falle einer Räumung

der Schule genutzt werden

kann. Mit den Bauarbeiten

für den Neubau des Fachklassengebäudes

soll Anfang des

zweiten Quartals 2021 begonnen

werden. Die Sanierung des

Hauptgebäudes soll sich an die

Fertigstellung des Neubaus im

Jahr 2022 anschließen.

Fertigstellung Maria-Scholz-

Schule

Kurz vor Fertigstellung befindet

sich die neue Maria-

Scholz-Schule. Der Zieltermin

liegt nun Anfang des zweiten

Quartals 2021. Grund für die

verspätete Fertigstellung sind

Störungen durch nach wie vor

existente Defizite in der Ausführungsplanung

des Fachplanungsbüros

für die Technische

Gebäudeausrüstung in den Bereichen

Heizung, Lüftung und

Sanitär sowie bei der Koordination

des Bauablaufs durch die

Architekten. Insgesamt besteht

noch die Problematik, dass sich

die beauftragten Firmen wegen

der massiven Terminverschiebungen

nicht mehr an die

vertraglich vereinbarten Ausführungsfristen

halten müssen,

folglich ihr Personal ersatzweise

auf anderen Baustellen einsetzen

und dies für den Einsatz

an der Maria-Scholz-Schule

erst wieder neue eingetaktet

werden muss. Mögliche Schadenersatzansprüche

seitens

des Hochtaunuskreises wurden

bereits angemeldet und werden

derzeit mit externer Unterstützung

juristisch aufbereitet.

Erweiterung Ketteler-

Francke-Schule

Schließlich steht auch bei der

Ketteler-Francke-Schule in Kirdorf

eine Erweiterung an. Das

Vergabeverfahren zur Beauftragung

der Architekten für die

Die Autorin

Claudia Kott

ist schulpolitische

Sprecherin der CDU

im Kreistag des

Hochtaunuskreises

Oberbürgermeister- und

Kommunalwahl am 14. März

CDU

wählen

Planung des Dachgeschossausbaus

ist begonnen. Die Beauftragung

der darüber hinaus erforderlichen

Fachplaner sollte

nach dem ursprünglichen Plan

Anfang dieses Jahres folgen.

Das ausgebaute Dachgeschoss

soll Anfang 2023 nutzbar sein,

der noch zu errichtende Erweiterungsbau

im Frühjahr 2025.

?

Foto © Eva Kühl

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Foto © Eva Kühl

Gemeinsam mehr bewegen


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SEITE 18 • Homburg aktuell

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SEITE 19 • Homburg aktuell

JUNGE UNION

Junge Kandidaten fürs Stadtparlament

Mit uns in die Zukunft:

Dein Update für Bad Homburg

Bei der Kommunalwahl am 14. März kandidieren auch Mitglieder der Jungen Union auf der Liste der CDU fürs Stadtparlament.

Was ist unsere erste Priorität als Jungen Union in Bad Homburg? Natürlich die Durchsetzung von Anliegen der Jungen Generation.

Als Schüler, Studenten und frische Berufseinsteiger haben wir uns deshalb für die nächsten fünf Jahre ganz konkret folgendes

vorgenommen.

kunft mitbestimmen können.

Im Stadtparlament werden

unsere Anliegen zum einen

sein, das Grünflächenkonzept

zu verbessern, Wasser- und

Stromsparanreize zu schaffen,

das Radverkehrskonzept weiter

umzusetzen, die Einführung

der Wertstofftonne zu prüfen

und regionale Bauern zu unterstützen.

Die Autorin

Eva Kühl

ist stellvertretende

Vorsitzende der

Jungen Union in Bad

Homburg

Jugend und Soziales

Wir wollen mehr jugendfreundliche

Plätze in Bad Homburg

schaffen, wir freuen uns sehr

über den Kino-Club-Komplex

am Bahnhof, doch das darf

nicht das Ende sein. Picknickbänke

in Parks, würden zum

Beispiel Bürgerinnen und

Bürgern jeder Generation die

Möglichkeit für einen Open-Air

Brunch geben.

Das Sicherheitsgefühl zu stärken

ist uns ein weiteres Anliegen.

Beleuchtungskonzepte

am Bahnhof sowie eine rund

um die Uhr erreichbare Sicherheitszentrale

würden dazu viel

beitragen. Die innerstädtische

Gastronomie beleben und prüfen,

ob eine Frisbee-Golf-Anlage

im Jubipark möglich ist, sind

weitere Punkte, für die wir uns

einsetzen werden.

Schule

Mit der CDU im Hochtaunuskreis

zusammen wollen wir

die Weiterführung der Schulbau-Initiative

vorantreiben,

dabei wollen wir besonders den

Fokus auf die Gesamtschule am

Gluckenstein legen. Weitere

Anliegen sind uns: Schulwege

sicher machen, sowie die Digitalisierung

im Schulunterricht

durch Erweiterung der Ausstattung

der Schulen mit Präsentationstechnik.

Verkehr

Unser Ziel ist es nicht, den Autoverkehr

aus der Innenstadt

zu verbannen, aber wir können

die Anreize andere Verkehrsmittel

zu nutzen erhöhen. Einige

Ideen dafür sind größere

Schulbusse mit höherer Taktung,

sowie das Jugendticket

auszuweiten, sodass Schülerinnen

und Schüler oder Auszubildende,

auch wenn sie älter als

14 Jahre sind, den Kinderpreis

zahlen. Außerdem wollen wir

Regionalbahnfahrten nach Bad

Homburg ausweiten (RB15,

RTW, Elektrifizierung der Taunusbahn),

Car-Sharing Modelle,

Luftpumpen an Schulen und

vieles mehr.

Finanzen und

Wirtschaftsförderung

Bei finanziellen Großprojekten

wollen wir an Bürgerbeteiligung

und Bürgerentscheiden,

wie zum Beispiel bei der

U2-Verlängerung, festhalten.

Außerdem wollen wir das Bewusstsein

und die Bereitschaft

stärken, lokal in Bad Homburg

einzukaufen.

Umwelt

Nachhaltigkeit ist das Thema

der jungen Generation, im

Gegensatz zu anderen Jugendlichen,

schwänzen wir allerdings

nicht freitags die Schule,

sondern verbringen unsere

Freizeit lieber bei politischen

Veranstaltungen, bei denen

wir tatsächlich über unsere Zu-

Sport und Freizeit

In diesen Zeiten merkt man

einmal mehr wie wichtig Outdoor-Sportmöglichkeiten

sind.

Wir setzen uns für mehr Open-

Air-Sportmöglichkeiten ein und

damit wir dabei nicht dehydrieren,

wollen wir Wasserspender

an den Sportmöglichkeiten und

Joggingstrecken installieren.

Eine weitere Herzensangelegenheit

von uns ist das Seedammbad.

Es muss fit für die

Zukunft gemacht werden. Im

Rahmen einer Machbarkeitsstudie

soll festgestellt werden,

ob eine Modernisierung oder

doch eher ein Neubau des Bades

sinnvoller ist.

Fehlt Euch noch was? Lassen

Sie es uns wissen! Schreiben

Sie uns bei Facebook (jubadhomburg)

oder Instagram (jubadhomburg)

oder per E-Mail

an kommunalwahl@ju-hg.de.

Sobald die Corona-Kontaktbeschränkungen

vorbei sind,

trifft man uns auch wieder an

jedem ersten Freitag im Monat

beim Stammtisch in der

Schreinerei. Unser vollständiges

Wahlprogramm findet Ihr

auf www.kommunalwahl-badhomburg.de.


KOMMUNALWAHL 2021

SEITE 20 • Homburg aktuell

Gemeinsam mehr

bewegen

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für das

Stadtparlament und den Kreistag.

1

Dr. Oliver Jedynak

28 Jahre, Rechtsanwalt

Mechthild Weiß-Hennerici

2

69 Jahre, Studiendirektorin i.R.

Für Sie im Kreistag: Platz 14

7

8

9

10

Wolfram Kister

67 Jahre, Zahntechniker

Eva Kühl

22 Jahre, Studentin

Für Sie im Kreistag: Platz 37

Stefan Schenkelberg

51 Jahre, IT Anwendungsberater

Für Sie im Kreistag: Platz 44

Alischa Kisser

25 Jahre, Studentin

15

16

17

18

Bert Worbs

62 Jahre, Historiker

Für Sie im Kreistag: Platz 47

Sighild Drnikovic

78 Jahre, Selbstständig

Nina Hoff-Kott

36 Jahre, Kunsthistorikerin

Monika Faßbinder

68 Jahre, Juristin

23

24

25

26

Dennis Gräbe

38 Jahre, Jurist

Bernd Eller

74 Jahre, Rentner

Ingrid Hamer

70 Jahre, Kommunikationsmanagerin

Hans-Peter Heß

61 Jahre, Kaufmännischer Angestellter

31

32

33

34

Prof. Dr. Manfred

Schubert-Zsilavecz

59 Jahre, Universitätsprofessor

Jutta Kaiser

68 Jahre, Betriebswirtin

Frank Ehlert

53 Jahre, Angestellter

Für Sie im Kreistag: Platz 65

Annelie Lück-Nassar

75 Jahre, Hausfrau

39

40

41

42

Jonas Gebhardt

18 Jahre, Schüler

Hans-Peter Grösgen

61 Jahre, Kaufmännischer Angestellter

Gustav Adolph

73 Jahre, Kaufmann Hotelier

Dr. Sandra Link

46 Jahre, Rechtsanwältin

47

48

49

Hans Leimeister

81 Jahre, Rentner

Für Sie im Kreistag: Platz 54

Berthold Dyballa

60 Jahre, Diplomingenieur

Bernard Pfeiffer

34 Jahre, Sachbearbeiter

Alexander Hetjes

41 jahre, Oberbürgermeister

Für Sie im Kreistag: Platz 5


SEITE 21 • Homburg aktuell

KOMMUNALWAHL 2021

3

4

5

6

Dr. Alfred Etzrodt

76 Jahre, Arzt

Susanne Beckmann

47 Jahre, Bankkauffrau

Thorsten Bartsch

47 Jahre, Kommunikationsmanager

Silvia Argyrakis

62 Jahre, Verwaltungsangestellte

11

12

13

14

Ursula Bachmeier

76 Jahre, Industriekauffrau

Dr. Clemens Wolf

30 Jahre, Data Scientist

Dr. Roland Mittmann

37 Jahre, Redenschreiber

Michael Velten

55 Jahre, Kaufmann

19

20

21

22

Annalena Gebhard

29 Jahre, Studentin

Hendrik Hoffmann

51 Jahre, Geschäftsführer

Günter Krause

64 Jahre, KFZ-Meister

Für Sie im Kreistag: Platz 31

Amir Parandian

51 Jahre, Unternehmer

27

28

29

30

Pia Voigt

35 Jahre, Angestellte

Donata Seippel

58 Jahre, Diplompädagogin

Brigitte Laupus

73 Jahre, Fachlehrerin a.D.

Anton Valit

36 Jahre, Immobilienmakler

35

36

37

38

Dr. Andrea Hüttmann

50 Jahre, Dozentin und Coach

Jens-Peter Bolenz

47 Jahre, Buchhalter

Martin Dabergott

59 Jahre, IT-Manager

Matthias Böhm

54 Jahre, Diplomkaufmann

43

44

45

46

Dr. Dietrich Reinking

66 Jahre, Ingenieur und Geschäftsführer

Cristina Melber

59 Jahre, Projektleiterin

Christa Elbert

74 Jahre, Rentnerin

Meinhard Matern

67 Jahre, Beamter

Heidrun Kaunzner

60 Jahre, Statikerin

Für Sie im Kreistag: Platz 8

Claudia Kott

68 Jahre, Diplombetriebskauffrau

Für Sie im Kreistag: Platz 18

Dennis Grosche

34 Jahre, Bankangestellter

Für Sie im Kreistag: Platz 69

Dr. Alexander

Oehmichen

63 Jahre, Rechtsanwalt

Für Sie im Kreistag: Platz 74


AUS DEN STADTTEILEN

SEITE 22 • Homburg aktuell

Osteoporosediagnostik auf höchstem internationalem Niveau

Osteoporose ist eine der zehn häufigsten von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannten

Volkskrankheiten, bei der es zu einem Verlust an Knochenmasse und zu einer Störung der Knochenarchitektur

kommt.

Während die Knochenmasse über das DXA-Verfahren gemessen werden kann, sind wir als eines der

wenigen Osteoporosezentren in Deutschland in der Lage, mittels HRpQCT zusätzlich die Knochenarchitektur

darzustellen.

Im Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum haben wir es uns zum Ziel gesetzt, das individuelle

Osteoporoserisiko des Patienten zu ermitteln. Hierfür stehen uns alle gerätetechnischen Verfahren zur

Verfügung, und wir sind im besonderen Maße in der Lage, auch komplizierte Fälle zu betreuen:

– DXA (Goldstandard in der Osteoporose-Diagnostik)

– TBS (Zusatzauswertung/Strukturparameter aus der DXA-Messung)

– HRpQCT (Knochenarchitektur-Analyse am Schienbein und Handgelenk)

– QUS (Ultraschalluntersuchung/Knochenqualitätsmessung am Fersenbein)

– SPPB-Test (Koordinations- und Muskelkraftmessung)

– Handkraftmessung nach JAMAR

Des Weiteren ist unsere Praxis auf hormonelle (endokrine) Krankheitsbilder der Frau spezialisiert.

Insbesondere die Diagnose und Behandlung von Myomen (gutartige Tumore in der Gebärmutter),

sind ein Schwerpunkt des Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum, ebenso wie die Beratung

und Behandlung von Kinderwunschpatienten.

Modernste Computertomographie (HRpQCT) analysiert

die Knochenarchitektur (hier rechts Aufnahmen osteoporotischer

Knochen im Vergleich zu gesunden Knochen

links im Bild).

Professor Dr. med.

Peyman Hadji ist

Leiter des Frankfurter

Hormon- und

Osteoporosezentrums

und gehört zu den führenden

internationalen

Experten zum Thema

Osteoporose.

Zudem ist er langjähriges Vorstandsmitglied

in der Deutschen Menopausen Gesellschaft

(DMG) sowie Vizepräsident des Dachverbands

Osteologie (DVO) und Mitherausgeber der

internationalen Fachzeitschrift „Journal of

Bone Oncology“.

Frankfurter Hormon- und Osteoporosezentrum

Zertifiziertes Osteoporose Schwerpunktzentrum (DVO)

Privatpraxis

Goethestraße 23

60313 Frankfurt am Main

www.hormon-osteoporosezentrum.de

Telefon (+49) 69 21 08 79 79

Wir sind umgezogen!

Unsere neue Anschrift:

Hessenring 85, 61348 Bad Homburg

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SEITE 23 • Homburg aktuell

AUS DEN STADTTEILEN

Unsere Ziele für Kirdorf

Ausbau der Ketteler-Francke-Schule

und Erweiterung Betreuungsangebot

Kirdorf. Die Ketteler-Francke-Schule

verfügt über ein außergewöhnliches

pädagogisches Angebot und ein überdurchschnittliches

Engagement der

Schulleitung und Belegschaft, so dass

der Zulauf von Schülerinnen und Schülern

immer größer wird. Um die Nachfrage

bedienen zu können, muss die

Schule vier- bis fünfzügig ausgebaut und

das Betreuungsangebot als Ganztagsschule

bis 17 Uhr ausgeweitet werden.

Die temporären Schulcontainer sowie

der baufällige Schustertrakt müssen zurückgebaut

und durch einen adäquaten

Neubau ersetzt werden. Weitere Flächen

sind durch den Ausbau der bislang

ungenutzten Raumreserven im Dachgeschoß

leicht herzustellen.

Gesamtschule am Gluckenstein endlich

sanieren oder neu bauen

Kirdorf. Unsere Gesamtschule am Gluckenstein

(GaG) ist Bad Homburgs einzige

Gesamtschule und leistet als solche

einen enormen Beitrag zur Vielfalt unseres

Bildungsangebots. Als einstiges

Paradebeispiel modernen Schulbaus ist

sie inzwischen doch sehr in die Jahre gekommen

und stark sanierungsbedürftig.

Eine Machbarkeitsstudie soll zeigen, ob

eine Sanierung wirtschaftlich darstellbar

ist oder ob die Schule komplett neu

gebaut werden muss.

Elektroladestationen E-Bikes und

E-Autos

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Kirdorf

1

Hans Leimeister

81 Jahre, Rentner

Kirdorf. Dank des immer größer werdenden

Umweltbewusstseins unserer

Bürgerinnen und Bürger nimmt die Zahl

der E-Bikes und E-Autos auch in unserem

Stadtteil deutlich zu. Allerdings

Kirdorf. Die Kirdorfer Straße mit der

abknickenden Vorfahrt der Bachstraße

bis zum Kirdorfer Kreuz ist unsere

„Lebensader“ in Kirdorf. Sie ist nicht

nur Hauptverkehrsweg, sondern beherbergt

auch die meisten Betriebe, Unternehmen,

Einzelhändler

und Gastronomie.

Wir möchten diese

so wichtige Straße

deutlich aufwerten

und die Stellplatzsi-

fehlen Ladestationen im öffentlichen

Raum, die dringend hergestellt werden

müssen, um das Thema E-Mobilität weiter

zu stärken. Die CDU wird sich dem

Thema annehmen.

Aufwertung von Kirdorfer Straße und

Bachstraße

Der Autor

Dietmar Schäfer

ist Vorsitzender der

CDU in Kirdorf

tuation optimieren. Dazu ist es erforderlich,

die Stadtmöblierung wie Bänke,

Pflanzkübel, Schutzbügel der Bäume,

Baumscheiben etc. einheitlich zu gestalten,

die Haltestellen der Buslinie besser

zu kennzeichnen und sicherer zu machen,

die Gehwege einheitlich

und ordentlich

zu pflastern und eine

Weihnachtsbeleuchtung

in der Adventszeit anzubringen.

Dietmar Schäfer

53 Jahre, Architekt, selbständig Dr. Dietrich Reinking

66 Jahre, Ingenieur und Geschäftsführer

Sinan Özel

44 Jahre, Unternehmensberater

2 3

4 5

Afroditi Tsobanelis-Görgen

37 Jahre, Rechtsanwältin

6 7

Dr. Alexander Oehmichen

63 Jahre, Rechtsanwalt

Barbara Molsen

62 Jahre, Logistikerin

8 9

Foto © Eva Kühl

Hendrik Hoffmann

51 Jahre, Geschäftsführer

Dieter Rath

74 Jahre, Immobilienmakler


AUS DEN STADTTEILEN

SEITE 24 • Homburg aktuell

Unsere Ziele für die Innenstadt

Foto © Eva Kühl

Fahrradfreundliche Gestaltung des

Schulbergs

Innenstadt. Der Schulberg ist ein absolut

wichtiges Verbindungsstück für

Fahrradfahrer zwischen dem Bad Homburger

Norden und der Innenstadt. Die

CDU möchten, dass dieses unangenehme

Nadelöhr zeitnah fahrradfreundlich

umgebaut und der Schulberg in beide

Richtungen fahrradtauglich wird. Die

Pläne für den verkehrstechnischen Umbau

des Schulbergs gehören zu den eminent

wichtigen Maßnahmen im Radverkehrskonzept.

Wohnungsbebauung auf dem

„Klinikareal“

Foto © Eva Kühl

Innenstadt. Seit Jahren liegt das im

Eigentum des Hochtaunuskreises befindliche

„ehemalige Klinikareal“ an der

Urseler Straße brach. Die CDU möchte,

dass das ehemalige Krankenhausgebäude

zügig einer neuen

Wohnungsbebauung

weicht. Geplant ist

ein innerstädtisches

Wohngebiet mit rund

270 Wohneinheiten

und eine Kita für rund 100 Plätze. Weiterhin

soll auf dem Areal ein Anteil von

rund 20 Prozent als preisgünstiger Mietwohnraum

realisiert werden. Die CDU

setzt sich dafür ein, dass keine massive

Hochhausbebauung

Der Autor

Dr. Oliver Jedynak

ist Vorsitzender

der CDU in der

Innenstadt

verwirklicht wird, sondern

bezahlbare Wohnungen

entstehen, die

sich in das bestehende

Stadtbild einfügen.


SEITE 25 • Homburg aktuell

AUS DEN STADTTEILEN

Als Einkaufsstadt attraktiv bleiben

Innenstadt. Einen wichtigen Beitrag

zum Bad Homburger Flair leistet die

Louisenstraße. Allerdings steht unsere

Shopping-Meile unter zunehmendem

Druck: einerseits durch die Folgen der

Corona-Pandemie, andererseits durch

Einkaufszentren aus der Region, was sich

auf Besucherfrequenzen und Leerstand

auswirkt. Um hier entgegenzusteuern,

hat die CDU die neue Stelle einer City-

Managerin geschaffen. Gemeinsam mit

ihr möchte die CDU eine Gesamtstrategie

für die nachhaltige Entwicklung der

Louisenstraße erarbeiten lassen, die ein

zukunftsfähiges Konzept für das Kurhaus,

eine Aufwertung der Nebenstraßen

und eine ansprechende Gestaltung

der Fußgängerzone beinhaltet. So und

mit der Bereitstellung kostengünstiger

Parkplätze sollen Einzelhandel und Gastronomie

in unserer Stadt weiter gefördert

werden und auf einen attraktiven

Mix an Geschäften für alle Altersgruppen

hingewirkt werden.

Präsenz schafft Sicherheit

Innenstadt. Immer wieder kommt es

in der Innenstadt zu Vorfällen, die Betroffene

zu Opfern machen und Mitbürgerinnen

und Mitbürger verunsichern.

Aus diesem Grund setzt sich die CDU

für eine verstärkte Präsenz der Stadtpolizei

und eine häufigere Bestreifung

durch Sicherheitskräfte, speziell in den

Abend- und Nachtstunden sowie an

Wochenenden und Feiertagen – gerade

auch in den Parkanlagen und rund um

das Rathaus und Kurhaus ein. Zudem

möchte die CDU eine rund um die Uhr

erreichbare kommunale Sicherheitszentrale

schaffen, als ständige Kontakt- und

Ansprechstelle für alle Angelegenheiten

der Stadtpolizei, sowie für alle sicherheitsrelevanten

Angelegenheiten, wie

Warnungen, Notfälle oder Störungen.

Ebenso wichtig ist eine Beseitigung von

Angsträumen in der Stadt, zum Beispiel

durch Beleuchtungskonzepte und Maßnahmen

zur Stärkung der sozialen Kontrolle.

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Innenstadt

1

Thomas Meye

68 Jahre, Kaufmann

Foto © Eva Kühl

2 3

Foto © Eva Kühl

Silvia Argyrakis

62 Jahre, Verwaltungsangestellte

Frank Ehlert

53 Jahre, Angestellter

Kleinere Busse mit alternativen

Antriebsarten

4 5

Innenstadt. Die Umstellung unserer

Busflotte mit der nächsten Konzessionsvergabe

zum Jahr 2025 auf alternative

Antriebe, wie zum Beispiel Elektro-,

Hybrid- beziehungsweise Wasserstoffbusse,

ist für die CDU ein wichtiges politisches

Ziel, um das Klima in unserer

Stadt zu schützen und auch die Beeinträchtigung

der Bürger durch Lärm und

Abgase weiter zu reduzieren. Gerade

bei uns in der Innenstadt ist die Belastung

besonders hoch, da hier fast alle

Buslinien verkehren. Auf der Kurparklinie

6 ist bereits ein erster Elektrobus

erfolgreich im Einsatz. Ferner sollen

kleinere Busse in der Kurzone und in

den Wohngebieten insbesondere in der

Nacht eingesetzt werden.

Eva Kühl

22 Jahre, Studentin Amir Parandian

51 Jahre, Unternehmer

6 7

Planung des „Mercedes Areals“

Annelie Lück-Nassar

75 Jahre, Hausfrau

Martin Dabergott

59 Jahre, IT Manager

Innenstadt. Das zukünftige Freiwerden

des innerstädtischen Geländes zwischen

Hessenring, Frölingstraße sowie

den Straßen Im Hasensprung und Marienbader

Platz (Mercedes-Areal) eröffnet

die Möglichkeit einer neuen Bebauung,

da der heutige Gebäudebestand

keiner nachhaltigen Nutzung zugeführt

werden kann. Aufgrund der besonderen

Lage im Stadtgefüge kommt dem Quartier

zukünftig eine wichtige Bedeutung

als „Gelenk“ zwischen Bahnhof und

Innenstadt zu. Die CDU setzt sich für

eine zusammenhängende städtebauliche

Planung für das gesamte Areal ein.

Dabei soll der Großteil weiterhin einer

nicht störenden gewerblichen Nutzung

vorbehalten werden, ein kleinerer Teil

soll für Wohnungsbebauung vorgesehen

werden.

Bernard Pfeiffer

8 9

34 Jahre, Sachbearbeiter

Dr. Oliver Jedynak

28 Jahre, Rechtsanwalt


AUS DEN STADTTEILEN

SEITE 26 • Homburg aktuell

Unsere Ziele für Berliner Siedlung

und Gartenfeld

Gute Erreichbarkeit

und sichere

Schulwege

Berliner Siedlung/Gertenfeld. Für die

Bürgerinnen und Bürger spielt die gute

Anbindung an angrenzende Stadtteile

eine wichtige Rolle; insbesondere vor

dem Hintergrund der Erreichbarkeit von

anderen Teilen Bad Homburgs auf der

einen und sicheren Schulwegen auf der

anderen Seite. Mit der Umsetzung von

Maßnahmen des Radwegeverkehrskonzepts

haben wir hierfür erste wichtige

Weichen gestellt. Die nächsten Schritte,

die wir gehen wollen, sind unter anderem

die Errichtung einer Anwohnerparkzone

in der Berliner Siedlung, um

dem verstärkten Druck auf den Parkraum

durch den Neubau des Krankenhauses

zu begegnen, die Einrichtung

von Ladestationen für E-Fahrzeuge und

Sanierungsmaßnahmen in den Straßen

Leopoldsweg, Georgenfeld und Gartenfeldstraße.

Foto © Eva Kühl

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SEITE 27 • Homburg aktuell

AUS DEN STADTTEILEN

Kinderbetreuung ausbauen –

Schulwege sichern

Umwelt- & Klimaschutz: Unsere

Naherholungsgebiete bewahren

Berliner Siedlung/Gertenfeld. Unser

Stadtteil zählt zu den bevölkerungsreichsten

Bad Homburgs. Dabei leben

hier viele Generationen „Tür an Tür“. Insbesondere

der Anteil von Kindern und

Familien ist in den letzten Jahren immer

weiter gestiegen. Aus diesem Grund hat

sich die CDU für zusätzliche Krippenplätze

in Gustavsgarten und Gartenfeld

stark gemacht. In der

städtischen Kindertagesstätte

Gartenfeld

konnten bereits neue

Krippenplätze geschaffen

werden; die CDU

wird sich auch weiterhin mit Nachdruck

für den Ausbau von Kindertagestätten

und betreuten Grundschulen in unserem

Ortsteil einsetzen; als Beispiele

möchten wir nennen: die Umsetzung

des Konzeptes „Gelbe Füße“ für sichere

Schulwege für unsere Kinder, den Neubau

der Kita Gartenfeld, die Errichtung

zusätzlicher Krippen- und Kindergartenplätzen

in unserem

Stadtteil sowie den

Die Autorin

Nina Hoff-Kott

ist Vorsitzende der

CDU in Berliner

Siedlung/Gartenfeld

Bau des langersehnten

Jugendaktivplatzes in

Gartenfeld oder Berliner

Siedlung.

Berliner Siedlung/Gertenfeld. Bad

Homburg ist eine Stadt, die in eine besondere

Natur- und Kulturlandschaft

eingebunden ist. Auch in unserem

Stadtteil gibt es eine Vielzahl von Parks,

Gärten und Grünzügen, die unser direktes

Umfeld so lebenswert machen.

Diese werden wir als CDU erhalten und

weiterentwickeln, wie zum Beispiel

das Naherholungsgebiet Platzenberg.

Zudem wollen wir in Zusammenarbeit

mit der Arbeitsgemeinschaft Gustavsgarten

eine „Ornamented Farm“ im

kleinen Tannenwald errichten und im

Zuge von “Urban Gardening” einen

Gemeinschaftsgarten für Kinder und

Erwachsene schaffen. Um einer großen

Hitzeentwicklung vorzubeugen, wollen

wir Vorgärten, die ausschließlich mit

Steinen gestaltet sind, vermindern und

Bienen zum Erhalt des Ökosystems auf

städtischen Dachflächen ansiedeln.

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Berliner Siedlung

und Gartenfeld

1

Dr. Alfred Etzrodt

76 Jahre, Arzt

2 3

Karin Spies

53 Jahre, Biologisch Technische

Assistentin (BTA) Julia Dahl M.A.

40 Jahre, Historikerin

4 5

Bernd Eller

74 Jahre, Rentner

Alischa Kisser

25 Jahre, Studentin

6 7

Unser kulturelles Erbe ist vielfältig

Berliner Siedlung/Gertenfeld. Die

CDU unterstützt von Beginn an die

Wiederherstellung der historischen

Landgräflichen Gartenlandschaft in Bad

Homburg. Neben dem Kleinen Tannenwald

mit seinen Gebäuden Meierei und

Schweizerei haben wir uns mit Erfolg

für die Restaurierung der historischen

Grünanlage, dem Gustavsgarten, eingesetzt.

Die Tore des Gartens waren

zuvor für 240 Jahre der Öffentlichkeit

verschlossen. Auch für die Sanierung

der Villa Wertheimber als Herzstück des

Gustavsgartens und der Remise haben

wir uns stark gemacht und die Gebäude

teilweise bereits einer neuen Nutzung

zugeführt.

Die Villa Wertheimber ist ein beliebter

Veranstaltungsort geworden, für

öffentliche sowie private Anlässe, die

Forschungswohnung für den jeweils aktuellen

Hölderlinpreisträger wurde fertiggestellt

und ein Nutzungskonzeptes

für die Remise erarbeitet.

Jens Bolenz

47 Jahre, Buchhalter

Frank Dittrich

Domenico Stango

25 Jahre, Student

8 9

56 Jahre, Steuerfachangestellter

Wolfgang Ratte

85 Jahre, Rentner


AUS DEN STADTTEILEN

SEITE 28 • Homburg aktuell

Unsere Ziele für Gonzenheim

U2: Versprechen gehalten –

Verlängerung mit maximalen

Lärmschutz

Foto © Eva Kühl

Gonzenheim. Während der Wahlkämpfe

in den Jahren 2015 und 2016

haben Alexander Hetjes und die CDU

den Bürgerinnen und Bürgern Gonzenheims

versprochen, dass es nur eine

U2-Verlängerung nach einem vorherigen

Bürgerentscheid geben wird. Dieser

Bürgerentscheid würde am 28.10.2018

durchgeführt und eine Mehrheit hat

sich für die Verlängerung ausgesprochen.

Wir sind uns bewusst, dass sich

viele Menschen in Gonzenheim ein anderes

Ergebnis gewünscht hätten und

empfinden auch eine große Verantwortung,

die diese Entscheidung mit sich

bringt. Wir nehmen diese verschiedenen

vorgebrachten Bedenken weiterhin

ernst und gerade deshalb werden

wird es diese Verlängerung nur mit dem

maximal möglichen Schallschutz für die

Anwohnerinnen und Anwohner an der

U2-Strecke realisieren.

KFG: Turm saniert –

Machbarkeitsstudie umsetzen

Gonzenheim. Im Rahmen des von der

CDU angestoßenen und fortgeführten

Schulbauprogramms des Hochtaunuskreises

wurde die Sanierung des

Turms des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums

abgeschlossen. Es ist für uns ein

zentrales Anliegen, dass die Schulen in

Bad Homburg und im Hochtaunuskreis

in einem guten Zustand sowie eine

gute Lernumgebung und Ausstattung

für Schülerinnen, Schüler und Lehrende

vorhanden sind. Deshalb wollen

in den kommenden fünf Jahren die Ergebnisse

der Machbarkeitsstudie für

das benachbarte Grundstück Klinik Dr.

Goldschmidt umsetzen. Als wichtigstes

Ergebnis dieser Studie wollen wir das

alte Klinikgebäude sanieren. Daneben

soll ein Teil des Grundstücks als Erweiterungsfläche

fürs Gymnasium dienen

und ansonsten eine moderate Wohnbebauung

realisiert werden.

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Durchgangsverkehr vermindern –

Verkehrssicherheit erhöhen

Gonzenheim. Der untere Teil der Promenade

wurde fertiggestellt und als

Tempo-30-Zone ausgewiesen. Im Weinbergsweg

wurde die erste Fahrradstraße

Bad Homburgs eingerichtet. Wir

wollen Gonzenheim aber noch weiter

von Durchgangsverkehr entlasten und

wollen das unter anderem durch eine

Optimierung des Verkehrsflusses

auf Ostund

Südring erreichen.

Weiterhin wollen wir

Tempo 30 vom Ortseingang

Friedrichsdorfer

Straße bis zur Frankfurter Landstraße

einrichten und auch in der Frankfurter

Landstraße von der U-Bahn bis zum Kreisel

die Sicherheit für Radfahrende erhöhen.

Dies kann auch durch Reduktion auf

Tempo 30 geschehen. Zusätzlich halten

wir aber auch regelmäßige Geschwindigkeitsmessungen

zur Erhöhung der Verkehrssicherheit,

zum

Der Autor

Stefan Schenkelberg

ist Vorsitzender der

CDU in Gonzenheim

Beisoiel in der Langen

Meile, Alt Gonzenheim

oder im Weinbergsweg

für zwingend erforderlich.


SEITE 29 • Homburg aktuell

AUS DEN STADTTEILEN

Foto © Eva Kühl

Gunzo-Platz neu gestalten

Gonzenheim. Viele Bürgerinnen und

Bürger sind mit der Gestaltung des

Gunzoplatzes unzufrieden. Dies war

auch schon mehrfach Thema im Ortsbeirat.

Daher hat Ortsvorsteher Dr.

Karl-Alexander Rastädter einen Prozess

mit intensiver Bürgerbeteiligung und

Ideensammlung aus der Bürgerschaft

eingeleitet, um den Gunzoplatz neu zu

gestalten. Wir wollen auf Grundlage

dieser Ideen und mit breiter Einbindung

der Bürgerschaft dafür sorgen, dass der

Gunzo-Platz das beliebte und auch belebte

Zentrum unseres Ortsteils wird.

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Berliner Siedlung

und Gartenfeld

Dr. Karl-Alexander Rastädter

1

71 Jahre, Chemiker

2 3

Dr. Sandra Link

46 Jahre, Rechtsanwältin Isolde Asbeck

50 Jahre, Journalistin

Foto © Eva Kühl

4 5

Keine Wohnbebauung am Bornberg

Gonzenheim. Der Bornberg ist einerseits

ein wertvolles Grüngebiet, andererseits

aber auch das letzte, bisher

nicht erschlossene Außenareal in Bad

Homburg, auf dem Wohnbebauung realisiert

werden könnte. Nach wie vor gibt

es eine große Nachfrage nach Wohnraum

in Bad Homburg aber auch zunehmend

den Wunsch die ortsnahen Grünzüge

nicht anzutasten. Es kann heute

nicht beurteilt werden, ob durch die

zunehmende Entwicklung zum Homeoffice,

die Nachfrage nach Wohnraum

in Bad Homburg abnehmen wird. Aufgrund

dieser Unwägbarkeiten und des

Wunsches ortsnahe Natur zu erhalten,

werden wir in der kommenden Wahlperiode

weder einen Bebauungsplan für

den Bornberg beschließen noch eine

Bebauung dort beginnen.

Berthold Dyballa

60 Jahre, Diplomingenieur

Ortwin Schwierholz

Medi Gasteiner

69 Jahre, Kulturmanagerin

57 Jahre, Diplomkaufmann

6 7

Dr. Wolfgang Lindstaedt

76 Jahre, Rechtsanwalt

Gymnastikhalle bauen –

Nachbarinteressen berücksichtigen

Gonzenheim. Wir wollen zügig den

Bau der Gymnastikhalle an der Langen

Meile in die Tat umsetzen, um die Sportmöglichkeiten

in unserem Stadtteil zu

verbessern und dem TV Gonzenheim

Vereinsräume zur Verfügung zu stellen.

Wir befürworten hierbei einen engen

Dialog mit Anwohnerinnen und Anwohnern,

damit deren berechtigte Interessen

hinsichtlich Lärmschutz, Verkehr

und Baugestaltung berücksichtigt werden.

8

Uwe Jakob

57 Jahre, Kaufmann

Am

14. März

CDU

wählen


AUS DEN STADTTEILEN

SEITE 30 • Homburg aktuell

Unsere Ziele für Dornholzhausen

Schaffung von seniorengerechten

Wohnungen!

Dornholzhausen. Als generationengerechter

Stadtteil und vor dem Hintergrund

der demografischen Entwicklung

ist die Versorgung von Senioren mit bedarfsgerechtem

Wohnraum und Wohnumfeld

weiterhin eine wichtige Aufgabe,

für die wir uns als CDU engagieren

wollen. Seniorengerechtes Wohnen

bietet älteren Menschen die Chance,

dass sie trotz altersbedingter Einschränkungen

weiterhin als aktive Mitglieder

am gesellschaftlichen Leben teilnehmen

können.

An der Dietrich-Bonhoeffer-Straße sollen

jetzt seniorengerechte Wohnungen

entstehen, indem ein Teilbereich des

Büroparks Dornholzhausen in betreutes

Wohnen umgewidmet

werden soll. Entstehen

sollen bis zu 60

Mietwohnungen mit

Betreuung ergänzt um

ambulante Pflegeleistungen,

eine Tagespflege und Gemeinschaftsbereiche.

Neben der Schaffung von seniorengerechten

Wohnungen wollen wir uns als

CDU in Dornholzhausen auch weiterhin

für eine seniorengerechte Infrastruktur

einsetzen zum Beispiel durch Unterstützung

des Stadtteil- und Familienzentrums

und der „Offenen Wohnzimmer“. Dadurch

werden generationenübergreifend

vielfältige Begegnungs- und Aktivitätsmöglichkeiten

geschaffen. Fußläufige

Einkaufsmöglichkeiten, Rollator gerechte

Gehwege, gute Anbindung an öffentliche

Verkehrsmittel als auch Sport- und

Freizeitmöglichkeiten wie bspw. generationenübergreifende

Spielplätze gehören

ebenfalls dazu. Zu

Die Autorin

Susanne Beckmann

ist sozialpolitische

Sprecherin der

CDU-Fraktion im

Stadtparlament

Rainer Kunz

Metallbaumeister

info@metallbau-kunz.com

06172-171 01 52

guter Letzt kommen

diese Elemente sämtlichen

Bürgerinnen und

Bürgern unseres Stadtteils

zugute.

Verkehrsberuhigung: Mobilität und

Wohnqualität

Dornholzhausen. Einerseits werden

Wohn- und Lebensqualität durch den

Straßenverkehr beeinträchtigt, anderseits

möchte niemand auf Mobilität,

auch mit dem eigenen Auto, verzichten.

Verkehrsberuhigung schafft hier einen

guten Ausgleich. Daher ist sehr zu begrüßen,

dass in Dornholzhausen seit

vielen Jahren fast flächendeckend Tempo

30 gilt. Leider wird diese Geschwindigkeitsbegrenzung

in der Praxis viel zu

wenig beachtet, wie alltäglich vielfach

zu beobachten ist. Vielen Autofahrern

mangelt es hier offenbar an grundsätzlicher

Akzeptanz der geltenden Regeln,

oder sie sind ihnen nicht bekannt, weil

sie übersehen werden.

Es besteht daher

Handlungsbedarf in

drei Richtungen. Tempo

30 muss den Autofahrern

besser sichtbar

gemacht werden. Zusätzliche und

erneuerte Fahrbahnbeschriftungen sind

erforderlich, plus endlich stationäre Geschwindigkeitsanzeigen

– die bekannten

Smileys – an den wichtigsten Stellen.

Durch geeignete bauliche Maßnahmen

ist an möglichst vielen Stellen die Einhaltung

von Tempo 30 zu fördern. Und letztendlich

müssen die dann noch uneinsichtigen

Autofahrerinnen und Autofahrer

durch konsequente Geschwindigkeitskontrollen

zur Einhaltung von Tempo 30

motiviert werden. Zur Mobilität gehört

neben dem privaten Auto auch der öffentliche

Personennahverkehr. Hier ist

aus Gründen des Lärmschutzes und der

Wirtschaftlichkeit die

Die Autorin

Andrea Hänsel-

Hertsch

ist Kandidatin für

den Ortsbeirat

Dornholzhausen

Foto © Eva Kühl

Dauer und Streckenführung

des nächtlichen

Busverkehrs

durch Dornholzhausen

zu überprüfen.

RISTORANTE PIZZERIA FATO

Italienisches Restaurant im Bad Homburg

Sie möchten Pizza, Pasta, Fisch, frischen Salat oder andere

Italienische Spezialitäten genießen? Dann freuen wir uns,

Sie hier im Ristorante Pizzeria „Fato“ begrüßen zu dürfen.

Klassische Italienische Küche, exquisite Weine und herzliche

Gastfreundschaft schaffen den Rahmen für ein kulinarisches

und gesellschaftliches Erlebnis.

Wir kochen leidenschaftlich gerne für Sie! Ihre Familie Fato

Inh.: Onofrio Fato · Gartenfeldstraße 1 · 61350 Bad Homburg v.d.H.

T: 06172 32930 · E: info@ristorante-fato.de · W: www.ristorante-fato.de

Foto © Eva Kühl


SEITE 31 • Homburg aktuell

AUS DEN STADTTEILEN

Um- und Neugestaltung unserer

Ortseingänge Dornholzhausen

Dornholzhausen. Einen Anfang hat die

CDU bereits mit der Umgestaltung des

Parkplatzes vor dem Vereinshaus gemacht.

Es ist uns gelungen – gegen alle

Widerstände – die Skulptur „Big Half

Foot“ nach Dornholzhausen zu holen

und damit eine Belebung, mit viel mehr

Grün und bienenfreundlicher Anpflanzung

zu erreichen. Doch das ist nur der

erste Schritt. Weitere sollen im Rahmen

des Stadtentwicklungsplans folgen. So

ist es der CDU in Dornholzhausen ein

besonderes Anliegen, das ehemalige

„Lilly-Gelände“ einer anderen Nutzung

zuzuführen. Wir stellen uns hier ein neues

Bürgerhaus für unsere Vereine und

eine Sporthalle für den TV Dornholzhausen

vor; beides so gestaltet, dass es

ästhetisch und anspruchsvoll an diese

Stelle passt.

Darüber hinaus möchten wir dieses

Quartier mit Leben zu erfüllen. Wir können

uns durchaus folgendes vorstellen:

regelmäßig stattfindende Vorträge im

Bürgerhaus mit verschiedenen Schwerpunkten,

wie dem Umgang mit den digitalen

Medien für alle Altersklassen, –

die Organisation eines zweimal im Jahr

stattfindenden „Umsonstladens“ und

die Einrichtung eines Kulturcafes, mit

dem Ziel, Bürger zusammenzubringen,

nach dem Motto: „Gemeinsam statt

einsam“. Im Zusammenhang mit der

Um- und Neugestaltung der Ortseingänge

legen wir viel Wert auf die intensive

Begrünung von freien, städtischen

Flächen, sowie die Reaktivierung bestehender

Grünflächen.

Foto © Eva Kühl

Eine Sporthalle für Dornholzhausen

Dornholzhausen. Für Familien und Mitglieder

ist es wichtig, Sportangebote

direkt vor Ort zu haben. Kinder müssen

nicht an entfernt gelegene Orte gefahren

werden, sondern können ab einem gewissen

Alter allein zum Sport gehen. Für

Jugendliche und Erwachsene ist neben

dem Training für physische und psychische

Fitness ebenso die Pflege der sozialen

Kontakte wichtig, die unter Umständen

für eine lebenslange Verbundenheit

mit dem Stadtteil und seinen Menschen

sorgt. Der TV Dornholzhausen (TVD)

bietet seinen rund 700 Mitgliedern, darunter

allein rund 300 Jugendliche unter

14 Jahren, vielfältige Angebote wie Gymnastik

aller Art, Kinderturnen, Elternund

Kindturnen, Leichtathletik, Lauftreffs,

Walking, Volleyball, Tischtennis,

Badminton, Tanzen, Line Dance, Zumba,

Jumping Fitness, Yoga und in normalen

Zeiten auch zahlreiche gesellschaftliche

Veranstaltungen.

Der Verein ist seit einigen Jahren von

den Räumlichkeiten an seine Grenzen

gestoßen. Neue Angebote oder zusätzliche

Teilnehmergruppen können nicht

mehr eingerichtet werden, da es die

hauptsächlich genutzte kleine Sporthalle

der Grundschule Dornholzhausen

räumlich und zeitlich nicht mehr hergibt.

Teilweise mussten Jugendgruppen

der Leichtathletik in der Wintersaison

mit Unterstützung der Eltern nach Kalbach

ausgelagert werden. Weitere Einschränkungen

ergeben sich dadurch,

dass der TVD sich die Sporthalle mit

der Grundschule Dornholzhausen und

der angeschlossenen Betreuungseinrichtung

teilt. Außerdem ist er an die

Nutzungsvergaben und Benutzungsordnung

des Hochtaunuskreises gebunden,

woraus sich für

den TVD ergibt, dass

weder in den Ferien

noch an Samstagen

Sportbetrieb stattfinden

darf.

Aus diesen Gründen unterstützt die

CDU den Wunsch des TV Dornholzhausen

nach einer neuen Sporthalle. Es ist

uns seit einiger Zeit ein Anliegen, dem

Verein aus seiner Notsituation herauszuhelfen

und etwas für die sportliche

Infrastruktur im Stadtteil zu unternehmen.

Den Anfang hat 2019 ein Antrag

der CDU auf ein Planungsbudget für

ein Mehrzweckgebäude mit Sporthalle

im Stadtteil gemacht. So wurden auf

unsere Initiative hin 100.000 Euro in

den Doppelhaushalt 2020/2021 dafür

eingestellt. Dabei ist es der CDU selbstverständlich

auch wichtig, auf eine harmonische

Einbettung und Gestaltung

eines derartigen Projektes in die städtebauliche

Struktur Dornholzhausens zu

achten.

Zweckmäßig ist eine Zweifeldhalle von

rund 900 bis 1000 Quadratmetern mit

unterteilbaren Feldern für einen Parallelbetrieb.

Ergänzend wären Umkleideräume

mit Toiletten und Duschen

sowie Räumlichkeiten für Sportgeräte

und ein Raum für Wettkampfbüro bzw.

eine Trainerkabine vorzusehen. Damit

auch die Geselligkeit in Vereinen nicht

zu kurz kommt, wäre es natürlich schön,

wenn auch eine kleine Schankstube

mit Küchenzeile zur Verfügung stünde.

Dies könnte gut durch ein angegliedertes

Vereinshaus mit Räumlichkeiten für

Vereine und Veranstaltungen abgebildet

werden.

Der TVD zeigt sich sehr erfreut darüber,

dass es nunmehr eine breite, durch die

CDU in Dornholzhausen angestoßene,

parteiübergreifende Zustimmung für

dieses Projekt gibt. Nun muss es darum

gehen, auf Basis von noch zu erarbeitenden

konkreten Standort- und Gebäudeplänen,

gemeinsam

den nächsten Schritt

Der Autor

Hans-Peter Grösgen

ist Spitzenkandidat

der CDU für

den Ortsbeirat

Dornholzhausen

zu gehen. Die CDU in

Dornholzhausen wird

alles daransetzen, dass

dies gelingt.

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Dornholzhausen

Susanne Beckmann

Ute-Gabriela Schneppat

Hans-Peter Grösgen

61 Jahre, Kaufmännischer Angestellter

47 Jahre, Bankkauffrau Martin Reißmann

61 Jahre, Selbständig

Simone Loewen

54 Jahre, Hausfrau

Norbert Eickermann

81 Jahre, Kaufmann

Dr. Juliane von Rotenhan

38 Jahre, Rechtsanwältin

2 3

4 5

6 7

Peter Mayer

77 Jahre, Kaufmann

8 9

53 Jahre, Diplom-Musikerin u. staatlich

geprüfte Instrumentalpädagogin

Andrea Hänsel-Hertsch

61 Jahre, Krankenschwester

1


AUS DEN STADTTEILEN

SEITE 32 • Homburg aktuell

Unsere Ziele für Ober-Erlenbach

Positive Stadtteilentwicklung in

Ober-Erlenbach

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Ober-Erlenbach

Martin Burk

57 Jahre, Angestellter

2 3

1

Foto © Eva Kühl

Ober-Erlenbach. Unser Stadtteil ist auf

einem guten Weg in die Zukunft. Das

neue Baugebiet am Hühnerstein geht

ebenso wie das ambitionierte Mehrgenerationenprojekt

im Oberhof der

Vollendung entgegen, die Ortskernsanierung

wurde fortgeführt und vor

allem ging zum Fahrplanwechsel im Dezember

2020 endlich die von der CDU

schon seit vielen Jahren geforderte und

beantragte Busverbindung nach Nieder-

Eschbach in Betrieb. Nach erfolgreichen

Verhandlungen mit unseren Frankfurter

und Friedrichsdorfer Nachbarn fährt

seit dem Fahrplanwechsel im Dezember

2020 die neue Linie 8 von Friedrichsdorf

und Seulberg kommend mit Halten

in der Seulberger Straße, an der Erlenbachhalle,

am Schmalen Weg und am

Holzweg zur U2 und zur U9 nach Nieder-Eschbach.

Auch der Hühnerstein ist

damit angebunden.

Aber auch für die nächste Wahlperiode

hat sich die CDU Ober-Erlenbach

viel vorgenommen. Die begleitenden

Maßnahmen für die Infrastruktur des

Baugebietes am Hühnerstein, mit der

Schaffung von zusätzlichen Kindergarten-

und Hortplätzen steht auf der

Agenda, ebenso wie die Anbindung an

den städtischen öffentlichen Personennahverkehr.

Der Bau einer neuen Feuerwache für unsere

Freiwillige Feuerwehr, die gerade

in den letzten Wochen angesichts der

bedrohlichen Hochwasserlage ihre Einsatzbereitschaft

und Kompetenz erneut

erwiesen hat, rückt näher.

Foto © Eva Kühl

Sighild Drnikovic

78 Jahre, Selbstständig Angelika Hartmann

64 Jahre, Rentnerin

Monika Kohlmann

4 5

57 Jahre, Linienbedienerin

Dr. Christian Waller

39 Jahre, Rechtsanwalt

6 7

Nachhaltiges Parkraumkonzept

erforderlich

Ober-Erlenbach. Ein Thema, das in

Ober-Erlenbach seit Jahren immer wieder

für Diskussionen sorgt, ist der eklatante

Mangel an Parkmöglichkeiten.

Immer wieder geschieht es, dass Fahrzeuge

so geparkt werden, das vor allem

Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten,

aber auch an der ein oder

anderen Stelle der Stadtbus Probleme

haben durchzukommen. Deshalb setzt

die CDU sich dafür

Der Autor

Bert Worbs

ist Vorsitzender

der CDU in

Ober-Erlenbach

ein, dass ein umfassendes

und nachhaltiges

Parkraumkonzept

für Ober-Erlenbach

erstellt wird. Kein einfaches

Unterfangen – aber wir wollen

es gemeinsam mit den Bürgerinnen und

Bürgern anpacken. Dabei muss auch der

Bedarf der ortsansässigen Gastronomie,

des Handels, des Handwerks und des

Dienstleistungsgewerbes berücksichtigt

werden. Gerade jetzt ist es wichtig, hier

zu unterstützen. Die CDU setzt sich auf

allen Ebenen dafür ein. Hierzu gehört

auch weiterhin die Unterstützung der

Arbeit der Interessengemeinschaft

Ober-Erlenbach

(IGO e.V.) und

die Fortentwicklung

des Gewerbegebietes

Steinmühlstraße.

Helga Hauschild

71 Jahre, Rentnerin

Bert Worbs

62 Jahre, Historiker

8

Petra Bender

61 Jahre, Goldschmiedemeisterin

Am

14. März

CDU

wählen


SEITE 33 • Homburg aktuell

AUS DEN STADTTEILEN

Unsere Ziele für Ober-Eschbach

Neue Albin-

Göhring-Halle und

neues Vereinshaus

Zukunftsprojekte

2021

Ober-Eschbach. Die CDU hat das Ziel,

das Wohnumfeld in Ober-Eschbach

auch weiterhin attraktiv und lebenswert

zu gestalten. Letzteres insbesondere

mit Blick auf das Alte Rathaus, welches

als ältestes Gebäude in Bad Homburg in

den nächsten Jahren dringend einer Sanierung

bedarf.

Weitere Ziele sind im Rahmen der

Stadtteilentwicklung vor allem flächendeckendes,

schnelles Internet in Ober-

Eschbach, die Umgestaltung des Kirchplatzes

und des Philipp-Schäfer-Platzes

sowie die Fortführung des bereits bestehenden

Dialogs mit den ansässigen

Gewerbetreibenden. Wir wollen unsere

Grundschule erweitern und eine Mensa

bauen. Zudem wollen wir eine ökologische

Aufwertung der wohngebietsnahen

Außenbereiche und deren Entwicklung

als Naherholungsgebiete.

Ober-Eschbach. Die CDU trägt seit

2015/16 wieder maßgebliche Verantwortung

in Bad Homburg. Wir haben die

vergangenen Jahre genutzt, um wichtige

Projekte entscheidend voranzubringen.

Konkret ist das an der Albin-Göhring-

Halle zu sehen. Eine doppelte Dreifeldhalle

wird die in die Jahre gekommene

und bereits abgerissene Albin-Göhring-

Halle ersetzen. Das dort neu entstehende

Sportzentrum trägt dann, neben den

kürzlich erweiterten Nutzungszeiten

der Accadis-Sporthalle und dem zusätzlich

geplanten Hallenneubau auf dem

Accadis-Gelände, zur deutlichen Erhöhung

des Sportangebotes im Stadtteil

bei. Für kulturelle Veranstaltungen bietet

der Hallenneubau am Massenheimer

Weg nach geplanter Fertigstellung im

Jahr 2023 regulär Platz für 200 bis 400

Personen, mit Sondernutzungserlaubnis

der Stadtverwaltung im Einzelfall

sogar für bis zu 1.000 Personen.

Zudem wurde das ehemalige Feuerwehrgerätehaus

am Kirchplatz umfangreich

umgebaut und dient nun als neues

Vereinshaus den ortsansässigen Vereinen

mit einem modernen und erweiterten

Raumangebot.

Unsere

Kandidatinnen

und Kandidaten

für den Ortsbeirat

Ober-Eschbach

Yvonne Velten

50 Jahre, Bankkauffrau

2 3

1

Foto © Eva Kühl

Angebote für

Jugend und

Vereine

Ober-Erlenbach. Die CDU will die

Dinge weiter zu fördern und unterstützen,

die das Leben in einem florierenden

Gemeinwesen eigentlich

zu allen Zeiten ausgemacht haben

immer aktuell bleiben werden und

auch sollten: Eine ständige Entwicklung

des Angebotes für Kinder und

Jugendliche steht hier mit an vorderster

Stelle, wobei die Einbindung

der einzelnen Gruppen in Diskussion

und Umsetzung an zentraler

Stelle mit zu berücksichtigen ist.

Interessant wird sicherlich in den

nächsten Jahren die Etablierung des

Jugendzentrums am neuen Standort

Oberhof.

Ober-Erlenbach hat ein florierendes

Vereinsleben. Auch in Zukunft

soll den Vereinen alle nur mögliche

Unterstützung gewährt werden

– ehrenamtliches Engagement in

den verschiedenen Bereichen, wie

Sport, Kultur und vieles andere, verdient

unsere Aufmerksamkeit und

unsere Förderung.

Verkehrsberuhigung

weiter

voranbringen

Ober-Eschbach. Auch auf den Straßen

in unserem Stadtteil hat sich einiges getan.

So wurde die Gartenstraße grundhaft

saniert, die Ortsmitte rund um den

Kirchplatz sowie die dortigen Nebenstraßen

verkehrsberuhigt und die Ober-

Eschbacher-Straße auf Tempo 30 gelegt.

Gleichwohl sollen die innerörtlichen

Entwicklungen nicht darüber hinwegtäuschen,

dass bei den Umgehungsstraßen

noch einige Arbeit bevorsteht. So

bedarf vor allem der Süd- und Ostring

einer dringenden Anpassung, um den

zukünftigen Anforderungen gerecht zu

werden.

Mit den Bürgerinnen und Bürgern

möchte die CDU Ober-Eschbach in den

nächsten 5 Jahren auf dem Erreichten

aufbauen und den Stadtteil gemeinsam

weiterentwickeln.

Der Autor

Wolfram Kister

ist Vorsitzender

der CDU in

Ober-Eschbach

Stephan Zalud

61 Jahre, Oberstudiendirektor

Gerhard Ludwig

Doris Armbruster

Timo Damm

19 Jahre, Student

63 Jahre, Schulhausmeister

Ursula Oesterling

82 Jahre, Rentnerin

Dennis Gräbe

38 Jahre, Jurist

4 5

6 7

Dennis Farr

29 Jahre, Verkaufsleiter

8 9

59 Jahre, Masseurin

Cristina Melber

59 Jahre, Projektleiterin


CORONA-PANDEMIE

SEITE 34 • Homburg aktuell

Liebe Bad Homburgerinnen und liebe Bad Homburger,

man möchte es kaum glauben, doch die Corona-Pandemie hält uns nun

schon ein Jahr in Atem. Der erste Fall im Rhein-Main-Gebiet wurde am 28.

Februar 2020 vermeldet. Seitdem ist unser aller Leben mehr oder weniger

auf den Kopf gestellt. Bereits zum zweiten Mal musste ein Großteil der

Händler seine Geschäfte schließen, das kulturelle Leben ist lahmgelegt

und wir mussten und müssen unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum

beschränken.

Auch in der Verwaltung ticken die Uhren seitdem anders. Wir mussten

unzählige Veranstaltungen absagen, Projekte verzögern sich und ein nicht

geringer Teil der Mitarbeitenden verrichtet seine Arbeit aus dem Homeoffice.

Was die Situation für alle Beteiligten besonders erschwert: Wir alle

haben keine Erfahrung im Umgang mit einer weltweiten Pandemie.

Dennoch haben wir vonseiten der Stadt alles getan, um die Sicherheit und

das Wohlergehen unserer Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Im

Laufe des vergangenen Jahres ist bestimmt nicht jede Maßnahme auf Gegenliebe

gestoßen, doch in diesen Zeiten ist die Gesundheit nun mal die

Messlatte allen Handelns.

Krisenmanagement von Beginn an – koordiniert und wirksam!

Als eine der ersten Maßnahmen habe ich als Oberbürgermeisterden den

„Stab außergewöhnliche Ereignisse“, kurz Krisenstab, einberufen. Das

städtische Krisenmanagement wurde unter meiner Verantwortung bereits

vor einigen Jahren aufgebaut und hat sich von Anfang an bewährt.

Im Krisenstab arbeiten neben den drei hauptamtlichen Dezernenten,

auch Stadtrat Wolfram Kister als organisatorischer Leiter, der Chef der

Bad Homburger Feuerwehr Daniel Guischard, die Direktoren der Stadtwerke

und des Betriebshofs, Ralf Schroedter und Ralf Bleser sowie ausgewählte

Fachbereichsleiter eng zusammen. Damit ist eine wirkungsvolle

und schnelle Entscheidungsebene zur Bewältigung von Gefahrenlagen

und Krisensituationen etabliert.

Seit Beginn der Pandemie haben 23 Sitzungen des Krisenstabs stattgefunden,

die immer an der jeweiligen Lage orientiert einberufen wurden.

Beim Krisenstab handelt es sich um eine besondere Aufbauorganisation

innerhalb der Verwaltung, die unter Wahrung der Zuständigkeiten und

Befugnissen der beschlussfassenden Gremien nach der Hessischen Gemeindeordnung

agiert. Der Krisenstab ist demnach ein Gremium der

Exekutive und somit ausführendes Organ der vom Land vorgegebenen

Maßnahmen.

Aber auch schon vor Feststellung der pandemischen Lage durch die WHO

waren in der Koordinationsgruppe des Krisenstabs bereits Vorsorgemaßnahmen

abgestimmt sowie Maßnahmen- und Schutzkonzepte in Abstimmung

mit den zuständigen Dezernaten und mir erarbeitet worden. Dabei

hatte stets die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger von Bad Homburg

oberste Priorität. Bei allen Entscheidungen wurde zudem sehr genau

abgewogen, ob das daraus resultierende Handeln dem Schutz der Bürgerinnen

und Bürger und deren Gesundheit dient. Und natürlich spielte

auch die Verhältnismäßigkeit der getroffenen Entscheidungen mit Blick

auf die Betroffenen eine große Rolle. Uns persönlich war vor allem die

Transparenz unseres Handelns von großer Bedeutung. Die vom Krisenstab

angeordneten Maßnahmen können nur ihre volle Wirkung entfalten,

wenn die Bürgerinnen und Bürger diese auch verstehen und nachvollziehen

können. Daher können wir Ihnen versichern, dass alle Entscheidungen

des Krisenstabs vorausschauend getroffen wurden und sich mittlerweile

als inhaltlich und fachlich richtig erwiesen haben.

Vorausschauend geplant – in der Krise bewährt!

So hat der Krisenstab unter anderem folgende Maßnahmen in die Wege

geleitet:

• Hygienekonzepte zur Aufrechterhaltung des Betriebs bzw. einer Not-

Betreuung in den Kindertagesstätten

• Regelungen zur Nutzung von öffentlichen Gebäuden

• Aussetzung von Gebühren

• Sondernutzungsregelungen zur Unterstützung der ortsansässigen

Gastronomie einschließlich Regelungen zur sicheren Durchführung der

Wochenmärkte

• Fortlaufende Schutzmittel-Versorgung in den kritischen Infrastrukturen

sowie für die Eigenbetriebe zur Aufrechterhaltung der öffentlichen

Versorgung

• Maskenverteilung an besonders gefährdete Risiko-Gruppen und medizinisches

Personal sowie an die Gesamtbevölkerung

• Umsetzung von Schutzmaßnahmen im Öffentlichen Nahverkehr

• Organisation von Unterstützungsleistungen für Ältere und besonders

gefährdete Personen

• Einrichtung von Informationsplattformen für Bürgerinnen und Bürger

sowie Koordination von Hilfs- und Assistenzangeboten

• Verwaltungsinterne Schutzmaßnahmen mit Home-Office-Regelung

und Schutzmittel für die Kunden der Verwaltung und für Beschäftigten

der Stadtverwaltung und der Eigenbetriebe

Als Oberbürgermeister unserer Stadt danke ich Wolfram Kister für die

organisatorische Leitung des Krisenstabs und Daniel Guischard als Chef

der Bad Homburger Feuerwehr für das besonderen Engagement im Krisenmanagement.

Ich möchte diesen Dank auf alle Mitglieder des Krisenstabs

ausdehnen. Sie alle haben sich intensiv und leidenschaftlich in die

Entscheidungsprozesse eingebracht und den Krisenstab mit ihrem Fachwissen

unterstützt.

Wir möchte aber vor allem Ihnen und all den Bürgerinnen und Bürgern

besonders danken, die mit Geduld und großer Verantwortung die Regelungen

und Schutzmaßnahmen zur Bewältigung dieser historischen Krise

mittragen.

Ich kann Ihnen versichern, dass ich mich als Oberbürgermeister mit dem

Krisenstab auch weiterhin mit aller Kraft für die Gesundheit und den

Schutz der Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger einsetzen werden,

solange dies notwendig sein wird.

Oberbürgermeister Organisatorischer Leiter

Alexander Hetjes Wolfram Kister


SEITE 35 • Homburg aktuell

FRAUEN

Frauen in der Kommunalpolitik

Ihr Engagement ist gefragt!

Die Politik muss die Bevölkerung in ihrer Vielfalt abbilden. Daher gehört es auch dazu, dass Frauen in politischen Ämtern entsprechend

vertreten sind. Hier in Bad Homburg sind die Frauen in der CDU bereits auf dem richtigen Weg. Dennoch wollen wir

weiterhin mehr Frauen für die politische Arbeit begeistern und gewinnen. Mitmachen ist einfach. Sie sind herzlich eingeladen, bei

uns mitzumachen!

Wenngleich immer

mehr Frauen in allen

gesellschaftlichen

Bereichen verantwortungsvolle

Positionen übernehmen, liegen

sie immer noch hinter den Männern

zurück. Gerade auf kommunaler

Ebene, wo die Dinge

des alltäglichen Lebens geregelt

werden, dürfen wir Frauen nicht

nur von außen zuschauen.

Frau will angesprochen

werden

Frauen können aufgrund ihrer

Orientierung auf oftmals

mehrere Lebensbereiche wie

Familie, Beruf und Ehrenamt

ein bereicherndes Innovationspotential

einbringen. Nicht

selten hört man die Aussage,

die Mehrheit der Frauen habe

wenig Interesse an der Politik.

Dies liegt aber keinesfalls an

fehlender Erfahrung und Qualifikation.

Vielmehr wollen interessierte

und gesellschaftlich

engagierte Frauen von außen

angesprochen werden, um den

Weg in die Kommunalpolitik zu

gehen. Hierbei ist die persönliche

Ansprache durch bereits

aktive Politikerinnen hilfreich,

Frauen für ein kommunalpolitisches

Ehrenamt zu gewinnen.

Mitmachen ist einfach und

niederschwellig. Das politische

Ehrenamt beginnt nicht erst

mit einem Mandat

im Ortsbereit oder

im Stadtparlament.

Politische Arbeit

bedeutet für uns als

CDU, im Team Verantwortung

zu übernehmen und sich für

andere Menschen sowie die

Gestaltung unserer Stadt zu

engagieren. Aus der Tätigkeit

in der Partei entwickelt sich

nicht selten der Wunsch und

die Bereitschaft, ein Mandat zu

übernehmen. Auf diesem Weg

begleiten und unterstützen wir

Sie!

Fühlen Sie sich angesprochen

Wenn Sie nicht nur zuschauen

wollen, sondern das Bedürfnis

haben, sich über den Tellerrand

hinaus für andere

Menschen und unsere

Stadt engagieren zu

wollen, dann los! Politik

hat, wie kaum eine ande-

Die Autorin

Susanne Beckmann

ist Vorsitzende der

Frauen Union der

CDU Bad Homburg

re Tätigkeit, mit Menschen zu

tun. Mit den politisch aktiven

Menschen zusammenzuarbeiten

und sich zum Wohle der

Bürgerinnen und Bürger unserer

Stadt zu engagieren, ist sehr

bereichernd. Es lohnt sich, liebe

Frauen – machen Sie sich ein eigenes

Bild! Sie sind herzlich eingeladen,

bei uns mitzumachen.

Gerne sprechen wir Sie an und

beantworten Ihre Fragen. Schreiben

Sie uns unter info@cdubadhomburg.de

oder rufen Sie

einfach an: 06172 86898-30.

Wir freuen uns auf Sie!

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SPRACHE

SEITE 36 • Homburg aktuell

Sprache gendergerecht und kreativ, aber auch lesbar und regelkonform

Wahl zum/zur Ober-

Bürger/innenmeister/in

Nach Immanuel Kant ist „alle Sprache Bezeichnung der Gedanken“ – sie

spiegelt nicht nur unsere Gesellschaft bzw. ihre Wertevorstellungen wieder,

sie prägt die Gesellschaft auch. Vor dem Hintergrund dieser Aussage spielt

die Debatte um eine gendergerechte oder besser geschlechtergerechte

Sprache eine wichtigere Rolle, als es vielleicht auf den ersten Blick vermuten

lässt – auch im Hinblick auf die bevorstehende Wahl am 14. März.

Geschlechtergerechte

Sprache hat das Ziel, in

Bezug auf Personenbezeichnungen

Frauen, Männern

und darüber hinaus alle Geschlechter

gleich zu behandeln,

das heißt eine Gleichstellung

der Geschlechter in gesprochener

und geschriebener Sprache

zum Ausdruck zu bringen.

Geschlechtergerechte

Personenbezeichnung

Was genau heißt das nun?

Veranschaulichen wir dies am

Beispiel des Wortes „Bürger“:

neben dem grammatischstrukturell

auch auf Frauen

referierenden, aber immer

weniger akzeptierten, generischen

Maskulinum „Die Bürger

von Bad Homburg“ – also die

männliche Form allein – gibt es

folgende Alternativen zu formulieren:

Bürgerinnen und Bürger mit der

Kurzform: Bürgerinnen/Bürger

(Doppelnennung)

Bürger/-innen (Schrägstrich mit

Ergänzungsstrich)

Bürger/innen (Schrägstrich

ohne Ergänzungsstrich)

Bürger*innen (Genderstern)

BürgerInnen (Binnen-I)

Bürger_innen oder Bürger:innen

(Gendergap)

Alle Varianten werden beim

lauten Sprechen entweder mit

einer kurzen Pause oder dem

glottalen Verschlusslaut „?“

verdeutlicht. Letzterer wie in

der Aussprache der Wörter

„The?ater“, „na?iv“, „ide?al“

oder „Spiegel?Ei.

Die letzten drei Varianten werden

im Sprachgebrauch üblicherweise

auch bei Menschen

mit diversem Geschlecht eingesetzt.

Hier wird Geschlechtervielfalt

sichtbar gemacht. Die

letzten vier Varianten entsprechen

laut dem neuen Rechtschreibduden

von 2020 nicht

dem amtlichen Regelwerk,

auch nicht der sich in letzter

Zeit immer weiter verbreitende

Genderstern.

Gelungene Umsetzung

Die Gesellschaft für deutsche

Sprache (GfdS) bzw. der Duden

weisen auf folgende Varianten

für eine gelungene textliche

Umsetzung hin:

1. Die Doppelnennung ist die

ästhetisch wertvollste Lösung

und immer korrekt.

2. Die Schrägstrichschreibung

– mit Ergänzungsstrich – ist

sprachökonomisch vorteilhaft,

allerdings nicht immer

möglich: Arzt/-in; Bauer/-in.

Wortpaare wie Kollegen/-innen

sind nicht regelkonform,

werden aber häufig benutzt.

3. Ersatzformen: Hier gilt es,

„kreativ“ mit Sprache umzugehen,

mit dem Ziel, das

Geschlecht unsichtbar zu

machen:

a) Auszubildende, Studierende,

Geflüchtete, Bevollmächtigte,

Reisende,

Angestellte

b) die Leitung, das Personal,

das Kollegium, die Belegschaft,

das Team, Leute

c) Fachkraft, Mensch,

Person, Mitglied (aber

sprachlich falsch: Menschin,

Personin, Mitgliedin)

d) Bildung von Relativsätzen:

„Wer einen Antrag

stellen will, muss…“; „Alle,

die teilnehmen…..“

e) Alternativen wie „fachkundiger

Rat“ statt „Rat

eines Fachmanns“ oder

„verfasst von“ statt „Verfasser“

4. Einige (althergebrachte)

Wörter und Redewendungen,

die eindeutig maskulin

geprägt sind, bleiben auch

heute ein fester Bestandteil

unserer Sprache: man, jemand,

niemand; der Mann

auf der Straße, seinen Mann

stehen, ein Mann – ein Wort,

Otto Normalverbraucher,

Herr der Lage sein, etc.

Ein Vorschlag der Arbeitsgemeinschaft

„Feministisch

Sprachhandeln“ der Berliner

Humboldt Universität war die

Einführung einer geschlechterneutralen

„x“- Endung wie zum

Beispiel „Bürgerx“. Dies wäre

vermutlich in Groscinnys und

Uderzos gallischem Dorf bei

Asterix und Obelix eine gute

Option, der Gebrauch in unserer

heutigen Sprache allerdings

dürfte sich nicht durchsetzen.

Ein gutes Beispiel

Ein Paradebeispiel für die unaufgeregte

Anwendung geschlechtergerechter

Sprache

ist die Neujahrsansprache der

Bundeskanzlerin vom 31. Dezember

2018. Ein Abschnitt

daraus lautet: „Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger, Wohlstand,

Sicherheit und Frieden,

dafür müssen wir vor allem bei

uns zu Hause arbeiten. Millio-

nen Menschen stellen sich bereitwillig

in den Dienst der Gesellschaft.

Ich danke an diesem

Silvesterabend besonders allen

Polizistinnen und Polizisten,

Soldatinnen und Soldaten, den

vielen Rettungskräften und all

denjenigen, die sich in Krankenhäusern

und in der Pflege

um andere kümmern, genauso

wie den Millionen ehrenamtlich

Tätigen.“

Was bedeuten diese Überlegungen

aber nun für das Kompositum

Ober-Bürger/innenmeister/in

in der Überschrift

dieses Artikels?

Linguistisch differenziert argumentierende

und an Fragen

der Sprachpraxis orientierte

Die Autorin

Mechthild Weiß-

Hennerici

ist Stadträtin und

studierte Linguistin

Empfehlungen zum geschlechtergerechten

Sprachgebrauch

fordern keineswegs, dass der

erste Teil dieses Kompositums

gegendert werden muss. Die

Form „Oberbürgermeister/-in“

wäre hier eine regelkonforme

gute Wahl.

„Gendern“ in der Verwaltung

Abschließend noch ein paar

Anmerkungen, wie die verschiedenen

Stadtverwaltungen

mit gendergerechter Sprache

umgehen. Viele Städte

haben sogenannte Leitfäden

beziehungsweise Handreichungen

an ihre Mitarbeiter/-

innen weitergegeben, sind

doch gerade die staatlichen

Institutionen in solchen gesellschaftlichen

Fragen immer verpflichtet,

als gutes Beispiel voranzugehen.

In Bad Homburg

dienen sie als verbindliche

Anleitung für einen geschlechtergerechten

Sprachgebrauch

in der Stadtverwaltung und

decken sich weitgehend mit

den Vorstellungen der GfdS

bzw. denen des Dudens. Abweichend

ist hier nur der empfohlene

Gebrauch des – wenn

auch nicht orthografisch legitimierten

– Gendersternchens

zu nennen, da es auch das dritte

Geschlecht einschließt und

somit weiter greift als die oben

genannte und regelkonforme

zweite Variante.

Es wird sich finden

Niemand kann Sprache „vorschreiben“.

Das ist gut so. Aber

ich bin zuversichtlich: Es wird

sich mittelfristig eine gesellschaftlich

akzeptierte dritte

grammatische Struktur etablieren,

die geschlechts-allumfassend

ist. Denn unsere Sprache

wird sich weiterentwickeln,

so wie auch schon in den vergangenen

Jahrhunderten. Man

denke nur an die veränderten

Anredeformen von „Mein

Herr, Ihr seid so gütig“ im 16.

Jahrhundert über „Kerl, hat er

überhaupt Pulver auf der Pfanne?“

(das sogenannte „Erzen“)

im 18. Jahrhundert über das

Siezen ab dem 19. Jahrhundert

und die enorme Verbreitung

des Duzens seit der 1968-er

Generation.

Für Sie aber, liebe Leser*innen,

ist Alles ganz einfach: Sie wählen

einfach unseren Oberbürgermeister

Alexander Hetjes.


SEITE 37 • Homburg aktuell

KOMMUNALWAHL 2021

Kleines Wahl-ABC

Was macht eigentlich

ein Kreistag?

Am 14. März finden in

Hessen Kommunalwahlen

statt. Neu gewählt

wird unter anderem der

Kreistag des Hochtaunuskreises.

Er ist das oberste Organ

des Landkreises, trifft die

wichtigen Entscheidungen und

überwacht die gesamte Kreisverwaltung.

Der Kreistag kann

Satzungen erlassen, die im

Rang unter den Gesetzen stehen,

und er erlässt unter anderem

die allgemeinen Grundsätze,

nach denen die Verwaltung

geführt werden soll.

Organisation

Der Kreistag wählt, mit Aus-

nahme des Landrats bzw. der

Landrätin, alle Mitglieder des

Kreisausschusses, also der

“Kreisregierung”. Außerdem

wählt er einen Vorsitz, der die

Tagesordnung, die Tagungszeit

und den Tagungsort der Sitzungen

festlegt, zu den Sitzungen

einlädt und diese leitet. Die

bzw. der Kreistagsvorsitzende

repräsentiert den Kreistag und

vertritt ihn in allen Belangen.

Zur Vor- und Nachbereitung

bildet der Kreistag Ausschüsse.

Im Hochtaunuskreis sind die

aktuell: der Haupt- Finanz- und

Digitalisierungsausschuss, der

Ausschuss für Schule, Kultur,

Sport und Freizeit, der Ausschuss

für Jugend, Soziales und

Integration und der Ausschuss

für Bau, Planung, Verkehr und

Umwelt. Die politische Zusammensetzung

der Ausschüsse

steht im gleichen proportionalen

Verhältnis wie die des Kreis-

tags. In den Ausschüssen werden

die Anträge der Fraktionen

oder Kreistagsmitglieder sowie

die Beschlussvorlagen der Verwaltung

beraten.

Der Kreisausschuss bereitet

die Beschlüsse des Kreistages

vor und besteht derzeit aus

zwölf ehrenamtlichen Kreisbeigeordneten

sowie drei

hauptamtlichen Mitgliedern:

Landrat Ulrich Krebs und zwei

hauptamtlichen Kreisbeigeordneten.

Der Landrat vertritt den

Landkreis nach außen und wird

Foto © Eva Kühl

von den Kreisbürgerinnen und

-bürgern direkt gewählt.

Zuständigkeiten

Die Autorin

Claudia Kott

ist schulpolitische

Sprecherin der CDU

im Kreistag des

Hochtaunuskreises

Grundsätzlich übt der Landkreise

Aufgaben für die in ihm

zusammengeschlossenen Gemeinden

aus, die diese aufgrund

ihrer Größe nicht selbst

stemmen können, so zum

Beispiel die Bearbeitung von

Bauanträgen oder die Schulträgerschaft.

Die Stadt Bad

Homburg übt aufgrund ihrer

Größe die Stadtplanung und

die Bauaufsicht selbst aus. Die

Schulträgerschaft liegt jedoch

auch hier beim Landkreis. Im

Wesentlichen finanziert sich

der Landkreis durch Umlagen,

die die Gemeinden entrichten

müssen.

Kleines Wahl-ABC

Was ist eine Stadtverordnetenversammlung,

was ein Ortsbeirat?

Am 14. März finden in

Hessen wieder Kommunalwahlen

statt. Neu

gewählt werden unter anderem

die Stadtverordnetenversammlung

und die Ortsbeiräte. Die

Stadtverordnetenversammlung,

oder auch Gemeindevertretung,

ist quasi das von den

Bürgerinnen und Bürgern gewählte

Stadtparlament. Sie ist

das oberste Gremium der Stadt

beziehungsweise Gemeinde

und beschließt über deren Angelegenheiten.

Aufgaben der Stadtverordnetenversammlung

Dazu gehören die Stadtplanung,

Bebauungspläne, Wirtschaft,

Kindergärten, Kultur,

Verkehrsplanung, Naturschutz,

Brand- und Katastrophenschutz.

Das Stadtparlament

entscheidet über die städtischen

Finanzen und dabei auch

über die Höhe der Hebesätze

für die Gewerbesteuer und die

Grundsteuer sowie weitere Abgaben

und Gebühren. Zudem

Zusammensetzung und

Organisation

sie überwacht die Geschäftsführung

der Gemeindeverwaltung.

Bis auf den direkt gewählten

Oberbürgermeister wählt das

Stadtparlament den Magistrat,

also die “Stadtregierung”. In

Bad Homburg besteht der Magistrat

aus dem Oberbürgermeister,

einem Bürgermeister

und Kämmerer, einer hauptamtlichen

Stadträtin sowie 11

ehrenamtlichen Stadträtinnen

und Stadträten. Zu den Aufgaben

des Magistrats gehört es,

die laufenden Geschäfte im

Rahmen des vom Parlament

genehmigten Haushalts zu erledigen.

Die Stadtverordnetenversammlung

in Bad Homburg

hat 49 Sitze, sie tagt in der

Regel neun Mal im Jahr. Die

Sitzungen sind öffentlich. Bei

der ersten Sitzung wird der

Stadtverordnetenvorsteher

gewählt. Unterstützt wird die

Stadtverordnetenversammlung

durch Fachausschüsse,

die von ihr zu Beginn der Wahlperiode

aus ihrer Mitte gebildet

werden. Ein Ausschuss

hat derzeit 11 Mitglieder, die

von den Fraktionen entsprechend

ihrer Größe benannt

werden: Den Wirtschafts- und

Finanzausschuss, den Bau- Planungs-

und Umweltausschuss,

den Hauptausschuss, den Jugend-

Sozial- und Integrationsausschuss,

den Kultur- Sport-

Freizeitausschuss, und den

Verkehrsausschuss. In diesen

Ausschüssen werden die Beschlüsse

der Stadtverordnetenversammlung

vorbereitet,

hier werden Sachverständige

und Gutachter gehört, das für

und wider von Anträgen oder

Magistratsvorlagen diskutiert.

In den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung

werden

Anfragen der Stadtverordneten

vom Magistrat beantwortet,

es wird über Anträge

der Stadtverordneten auch

durchaus kontrovers diskutiert

und dann demokratisch abgestimmt.

In der Stadtverordnetenversammlung

erfolgt die

endgültige Beschlussfassung

über die Vorlagen des Magistrates

und der Ausschüsse.

Besondere Bedeutung haben

die Haushaltsberatungen. Hier

wird über die Haushaltssatzung

entschieden. Dabei wird

festgelegt, für welche Projekte

die städtischen Gelder ausgegeben

werden. Der Magistrat

nimmt an den Sitzungen der

Stadtverordneten teil, er hat

Rederecht, aber kein Stimmrecht.

Die Ortsbeiräte

Die Ortsbeiräte sind die kleinsten

gewählten politischen Gremien.

Jeder Ortsbeirat in Bad

Homburg hat neun Mitglieder.

Die Ortsbeiräte vertreten

die Interessen des jeweiligen

Stadtteils und haben vor allem

beratende Funktion. Dabei

kann es sich zum Beispiel

um Verkehrsangelegenheiten,

Bauvorhaben, Sanierungsmaßnahmen

oder kulturelle

Angelegenheiten handeln.

Der Ortsbeirat ist zu allen

wichtigen Angelegenheiten,

die den Stadtteil betreffen, zu

hören. So auch beim Entwurf

des Haushalts. Der Ortsbeirat

hat ein Vorschlagsrecht in allen

Angelegenheiten, die den

Stadtteil betreffen.

Seit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung

aus

dem Jahr 2015 hat jeder der

sieben Stadtteile Bad Homburgs

einen Ortsbeirat: Die

Mitglieder der Ortsbeiräte

wählen aus ihrer Mitte einen

Der Autor

Dr. Alfred Etzrodt

ist Vorsteher der

Stadtverordnetenversammlung

in

Bad Homburg

Vorsitzenden, der die Bezeichnung

Ortsvorsteher trägt. Die

Sitzungen des Ortsbeirates

sind öffentlich. Vor deren Beginn

gibt es eine allgemeine

Fragestunde für Bürgerinnen

und Bürger, dabei kann jeder

sein Anliegen vortragen, gelebte

Demokratie.


KOMMUNALWAHL 2021

SEITE 38 • Homburg aktuell

Homburg aktuell

Die Stadtzeitung der CDU

Impressum

Herausgeber:

CDU Stadtverband Bad Homburg

Alte Sattelfabrik 2, 61350 Bad Homburg

Telefon: 06172 8689830

Telefax: 06172 8689821

E-Mail: info@cdu-badhomburg.de

Internet: www.cdu-badhomburg.de

Redaktion und Autoren:

Thorsten Bartsch, Susanne Beckmann, Dr. Alfred Etzrodt,

Dennis Gräbe, Hans-Peter Grösgen, Alexander Hetjes,

Andrea Hänsel-Hertsch, Nina Hoff-Kott, Hendrik

Hoffmann, Dr. Oliver Jedynak, Wolfram Kister, Eva Kühl,

Claudia Kott, Meinhard Matern, Dr. Roland Mittmann,

Dietmar Schäfer, Stefan Schenkelberg, Mechthild Weiß-

Hennerici, Bert Worbs

Fotos:

Alex Foto, Bert Worbs, Wolfram Kister, Eva Kühl, Karsten

Ratzke, Stefan Schenkelberg, Procom

Satz und Gestaltung:

Gedankensprung Kommunikation Marc Bockholt

Anzeigenleitung:

Mechthild Weiß-Hennerici, Wolfram Kister

Auflage und Verteilung:

25.000 Exemplare im gesamten Stadtgebiet Bad Homburg

Oberbürgermeister- und

Kommunalwahl am 14. März

CDU

wählen

Hier testen, ob wir

zu Ihren Positionen passen:

Kleines Wahl-ABC

Kumulieren,

Panaschieren?

Wie wähle ich?

Am 14. März finden in

Hessen Kommunalwahlen

statt. Neu gewählt

werden der Kreistag, die Stadtverordnetenversammlung

und

die Ortsbeiräte sowie in Bad

Homburg der Oberbürgermeister.

Einfache Mehrheit beim OB

warum-waehlen.info

Dr. Alexander Oehmichen

Gemeinsam mehr bewegen

Die Oberbürgermeisterwahl

ist nach den Grundsätzen der

Mehrheitswahl eine Direktwahl.

Sie haben eine Stimme,

die Sie dem Kandidaten geben,

der Ihnen als der geeignetste

Bewerber erscheint. Der Kandidat,

der mehr als 50 Prozent

der Stimmen auf sich vereinigt,

ist gewählt. Sollte dies im ersten

Wahlgang keiner der vier

Kandidaten erreichen, folgt

zwei Wochen später eine Stichwahl

zwischen den beiden Bewerbern

mit den meisten Stimmen,

also am 28. März.

Ganz anders ist das bei den

?

Wahlen von Kreistag, Stadtparlament

und den sieben

Ortsbeiräten. Hier erfolgt die

Verteilung der Sitze in den Vertretungsorganen

nach einem

speziellen Berechnungsverfahren,

nach Hare/Niemeyer. Die

erreichte Anzahl der Stimmen

entscheidet letztlich über die

Anzahl der Mandatsträger, die

von den einzelnen Parteien

und Wählergruppen in die Gremien

entsandt werden. Dazu

wurden vor der Wahl von den

Parteien bzw. Wählergruppen

die entsprechenden Listenvorschläge

eingereicht, die auch

eine Reihenfolge der zu wählenden

Kandidaten vorschlägt.

Listenwahl für

Kommunalvertretungen

Bei der Wahl haben die Wähler

nun die Möglichkeit, diese

Vorschlagslisten zu verändern

und direkt Einfluss darauf zu

nehmen, welche Personen ins

Gremium einziehen. Als Beispiel

sei dies anhand der Wahl

für das Stadtparlament aufgezeigt.

Statt eines Kreuzes

haben die Wählerinnen und

Wähler jetzt 49 Stimmen zu

vergeben, nämlich genauso

viele, wie das Stadtparlament

Sitze hat. Für jeden Sitz gibt

es also eine Stimme. Das beschert

den Wählern einen langen

Stimmzettel, auf dem alle

Kandidaten aufgeführt sind.

Jede Partei bzw. Wählergruppe

kann bis zu 49 Kandidaten aufstellen.

Da muss man sich erst

einmal einlesen. Dann aber

besteht die Möglichkeit, die

Vorschlagslisten zu verändern.

Dazu stehen unterschiedliche

Möglichkeiten zur Verfügung,

die im Folgenden kurz erläutert

werden.

Listenkreuz vergeben

Sie kreuzen auf dem Wahlschein

die Liste einer Partei

oder Wählergruppe im Kopf-

teil an und die 49 Stimmen

werden automatisch auf die

Kandidaten dieser Liste in der

vorgegebenen Reihenfolge

verteilt. Wenn Sie Kandidaten

auf dieser Liste streichen oder

weniger als 49 Kandidaten auf

der Liste stehen, werden Ihre

Stimmen automatisch immer

Der Autor

Dr. Alfred Etzrodt

ist Vorsteher der

Stadtverordnetenversammlung

in

Bad Homburg

wieder von oben nach unten

auf der Liste verteilt bis 49

Stimmen vergeben sind: die

Kandidaten können damit bis

zu drei Stimmen pro Person

erhalten. Bedenken Sie dabei:

Wenn weniger als 17 Kandidaten

aufgestellt wurden, gehen

bei diesem Vorgehen Stimmen

verlieren, da ein Kandidat maximal

drei Stimmen

erhalten kann. Hier

bietet es sich nun an,

zu panaschieren.

Panaschieren und

Kumulieren

Konkret bedeutet es,

dass Sie trotz Listenkreuz

bei einer Partei

auch einzelne Kandidaten

anderer Parteien

wählen können. Sie

können sogar alle Ihre

49 Stimmen einzeln an

beliebige Bewerberinnen

und Bewerber auf

dem gesamten Stimmzettel

verteilen, auch

wenn sie auf verschiedenen

Listen stehen.

Ungültig ist ein Stimmzettel

wenn Sie mehr

als 49 Stimmen vergeben

haben, wenn

Sie mehr als eine Liste

von Parteien/Wählergruppen

angekreuzt

haben, wenn Sie nur

Kandidaten gestrichen

haben , oder wenn Sie

zusätzliche Bemerkungen

auf den Wahlzettel

geschrieben haben.


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