schulzeit_66_web

ingol

Februar 2021 Nummer 66 Preis: EUR 2,50 Schüler*innen/Student*innen EUR 1,50

schul

zeit

Magazin der BBS Rohrbach | Nr. 66

schul.partner schul.sport schul.leben schul.rätsel schul.arbeit schul.kultur


02 | schul.zeit inhalt

schul.zeit | 03

22

14

12

inhalt

schul.partner

04 Editorial

05 Direktion

06 Elternverein

08 Schulsponsoring

11 SGA

schul.sport

14 Sportliches aus den BBS

schul.rätsel

10 Müllers Rätsel

schul.kultur

12 Kreative Köpfe

schul.leben

07 Semestersplitter

16 Neulehrer*innen

17 Direktor in Quarantäne

18 Pandemie

22 Schuhschachtel-Aktion

Titelbild:

Foto und Bildbearbeitung: schul.zeit

IMPRESSUM

Eigentümer/Herausgeber/Verleger:

HLW/FSD/HAK Rohrbach, www.bbs-rohrbach.at

Verantwortlicher Redakteur: Franz Hofer

Gestalterische Leitung: Karl Nömair

Gestaltung und Produktion: Miriam Mittermayr, Lena Eilmansberger,

Sophie Leitgöb, Mira Plöderl, Iris Kalischko, Lena Öller, Valentina Bauer,

Leonie Bauer, Sophie Strasser, Theresa Schneeberger, Elisa Madlmayr,

Sophia Scheuringer, Leonie Holzmann, Dorothea Indra, Lena Hörlezeder,

Anika Hartl

Redaktion: Lena Eilmansberger, Schüler*innen der IIIDIBI,

Angelika Hellauer, Dir. Roland Berlinger, Magdalena Eder,

Michael Schöngruber

Vertrieb: Dominik Blaschek FAX: (0 72 89) 86 46-919

Erscheinungsort: 4150 Rohrbach-Berg

Grundlegende Richtung (Blattlinie): Informations- und Diskussionsmagazin

der BBS Rohrbach über Aktivitäten und Entwicklungen im Schulbereich sowie in

dessen Umfeld.

Druck: Druckerei Rohrbach

Namentlich gezeichnete Beiträge müssen sich nicht

mit der Meinung der Redaktion decken.

Gestaltung: Elisa Madlmayr



04 | schul.zeit schul.partner

direktion

schul.zeit | 05

editorial

Werte Leserin,

Franz Hofer

Werter Leser!

Auch an unseren Schulen ist Corona angekommen, es fing mit Schulstart im

Herbst zunächst ganz schleichend die Zahl positiver Tests an zu steigen,

nicht nur bei uns, sondern bundesweit, sodass Anfang November die

Schulen auch schon wieder schließen mussten. Nachdem bereits die

letzte Sommerausgabe der schul.zeit dem Virus zum Opfer gefallen ist, freut es

mich sehr, dass es uns trotz aller Verwerfungen und Behinderungen aufgrund

der noch immer laufenden Pandemie doch wieder gelungen ist, eine neue

Ausgabe der schul.zeit auf die Beine zu stellen.

Es ist fürchterlich zu sehen, was eigentlich alles von sonst Normalem und

Liebgewordenem, das üblicherweise unsere Seiten füllte, in den Monaten

des Wintersemesters – den herrschenden Bedingungen geschuldet –

nicht stattfinden konnte! Angefangen von den Sprachwochen über den

Maturaball bis hin zu zahlreichen Projekten, kulturellen Veranstaltungen

und der so beliebten Vortragsreihe „Schule trifft Wirtschaft“,

Fortbildungsseminaren, die nur virtuell stattfinden konnten

bzw. -oft- dann ganz abgesagt wurden, und und und.

Aber wenn man lang genug sucht, findet man

an jedem Malheur schließlich doch auch

wieder positive Seiten. So haben wir

jetzt einen reichen Vorrat an Erfahrungsberichten

aus der ersten

Lockdown-Zeit, welche dieses Mal den Schwerpunkt

unserer Berichterstattung bilden - Schüler*innen,

Eltern und sogar der Herr Direktor steuerten hierzu

Beiträge bei. Besonders stolz macht mich, dass gerade das traditionelle

soziale Engagement unserer Schulen von Covid-19 nicht

zum Erliegen gebracht wurde, wie die schon lange Jahre existierende

Schuhschachtel-Aktion für rumänische Kinder und der „Christkindllauf

für Vanessa“ beweisen. Bei letzterer Verschmelzung von

Sport und Charity wurde sehr kreativ eine analoge sportliche

Massenveranstaltung in einen virtuellen Raum verlagert und in

individuelle Einzelaktionen aufgelöst.

Überhaupt wurden an unseren Schulen als Reaktion auf die

Corona-Bedrohungssituation neben dem Distance Learning

weitere gänzlich neue digitale Formate der Eltern-Schüler*innen-

Lehrer*innenkommunikation mit Erfolg erprobt: die virtuelle Konferenz

der Lehrkräfte, der virtuelle Elternabend sowie der virtuelle Info-Abend.

Werte Leserinnen und Leser, ich hoffe, dass Sie diese Ausgabe trotz ihrer Lücken

lesenswert finden werden und dass wir uns im Sommersemester auch wieder mit

anderen Themen werden beschäftigen können.

Bleiben Sie gesund!

Franz Hofer

Roland F. Berlinger

Mittwoch, 11. März 2020, 17:30 Uhr: Praktisch die

gesamte Nation verfolgt mit Anspannung die

Pressekonferenz der Bundesregierung. Gerüchte

machten schon die Runde, dass es praktisch einen

kompletten Lockdown geben könnte und auch die Schulen

geschlossen würden. Tatsächlich: Bildungsminister Heinz

Faßmann kündigt an, dass es von Montag, 16. März bis

Ostern (später dann bis Anfang Juni 2020) keinen Präsenzunterricht

geben werde und alle Schülerinnen und

Schüler zu Hause im „Distance Learning“ unterrichtet

werden. Was niemand bis dahin für möglich gehalten

hatte, war eingetreten – eine gewaltige Herausforderung

auch für unsere Schule!

Unterricht über MS Teams

Noch am Abend des 11. März 2020 folgten die

ersten Absprachen innerhalb eines kleinen Krisenteams.

Und nach einer Konferenz am 12. März

vormittags stand fest: Wir starten sofort am 16. März

mit einem Online-Unterricht über MS Teams laut dem

geltenden Stundenplan. Innerhalb von zwei Tagen erhielten

alle Kolleginnen und Kollegen sowie alle Schülerinnen

und Schüler, die noch nicht mit Teams gearbeitet hatten,

eine kurze Einschulung in diese Software. Und der Kraftakt

gelang: Ab Montag, 16. März wurden unsere Schülerinnen

und Schüler über Teams zu Hause unterrichtet. Natürlich war

es für alle Seiten auch vielfach ein „Learning by doing“, aber

dass es unserem Team innerhalb so kurzer Zeit gelang, einen

strukturierten, planmäßigen Unterricht online auf die Beine

zu stellen, da bin ich wirklich stolz und dankbar. Unsere Pädagoginnen

und Pädagogen haben damit Engagement, Flexibilität,

Improvisationstalent und Kreativität bewiesen. Und dieser

Einsatz wurde auch immer wieder von Eltern und Schülern

betont: Zahlreiche Mails, Anrufe und persönliche Dankesworte

erreichten mich, die ich gerne an mein tolles Team

weiterleitete. Unsere hervorragende EDV-Ausstattung und

die vielen Laptopklassen erleichterten den Umstieg auf das

„Distance Learning“. Alle verfügbaren Schullaptops wurden

den Schülerinnen und Schülern leihweise für zu Hause zur

Verfügung gestellt und zahlreiche weitere noch beschafft. So

gelang es, bis zum Neustart des Präsenzunterrichts im Schichtbetrieb

Anfang Juni einen gut organisierten Online-Unterricht

durchzuführen. Auch die Reife- und Diplomprüfung und die

Abschlussprüfung konnten unter besonderen Bedingungen

mit sehr guten Ergebnissen über die Bühne gehen.

Neuerlicher Lockdown im Herbst

Liebe schul.zeit-

Leserinnen und –Leser!

Alle waren dann froh, nach diesen intensiven Monaten

endlich Sommerferien zu haben. Irgendwie keimte dann im

Sommer die Hoffnung, dass die schwierigste Zeit vorbei sein

aus der direktion

könnte – leider ein Trugschluss, wie wir jetzt wissen. Mit noch

größerer Härte schlug das Virus im Herbst zu. Seit Anfang

November sind bis zum Redaktionsschluss Mitte Jänner die

meisten Klassen – abgesehen von wenigen Tagen Anwesenheit

– wieder zu Hause im Online-Unterricht, der mit großer

Professionalität und viel Engagement durchgeführt wird.

Für alle Schulpartner war die Zeit seit Mitte März eine gewaltige

Herausforderung: Für unsere Schülerinnen und Schüler,

die zwar online einen verlässlichen, strukturierten Unterricht

erhielten. Aber es fehlten ihnen die gerade für Jugendliche so

wichtigen sozialen Kontakte und sie machten sich Sorgen um

ihre Zukunft. Für die Eltern war und ist es vielfach schwierig,

den Spagat zwischen Home-office, Home-schooling und Haushalt

irgendwie zu schaffen.

Ich möchte allen meinen Kolleginnen und Kollegen, allen

Bediensteten unserer Schule, allen Schülerinnen und Schülern

und allen Eltern ein großes Dankeschön für ihr Engagement

und auch für die wirklich hervorragende Zusammenarbeit in

schwierigsten Zeiten aussprechen.

Hoffnung auf Impfung

Aber ich möchte auch einen Ausblick in die Zukunft wagen

– und da sehe ich hoffnungsvolle Zeichen: Die anlaufende

Impfaktion wird dazu beitragen, dass immer mehr Personen

gegen dieses Virus immun werden. Und auch die wärmeren

Temperaturen nach Ostern und im Sommer werden wohl

helfen, die Infektionszahlen in absehbarer Zeit deutlich sinken

zu lassen. Eine gewisse Normalität wird wohl im Laufe des

Sommers eintreten. Das sollte uns allen – insbesondere aber

auch unseren Schülerinnen und Schülern - Hoffnung auf eine

Wiederkehr des Lebens vor Corona geben.

Aber wir nehmen auch etwas Positives aus der Corona-Krise

mit: Die Digitalisierung im Unterricht hat sich innerhalb kürzester

Zeit massiv beschleunigt. Wir alle haben die Möglichkeiten,

die sich dadurch ergeben, kennengelernt. Jetzt gilt es,

daraus die Lehren für die Zukunft zu ziehen und das, was sich

bewährt hat, auch weiterzuführen und weiterzuentwickeln.

So könnte in Zukunft ein monatlicher digitaler Unterrichtstag

auch nach Corona durchaus Realität bleiben.

Ich wünsche Ihnen beim Lesen dieser Ausgabe der schul.

zeit, die wir vor allem unseren Kollegen Franz Hofer und Karl

Nömair verdanken, viel Freude und persönlich viel Durchhaltevermögen,

Zuversicht und vor allem Gesundheit!

Gestaltung: Elisa Madlmayr, Miriam Mittermayr

Gestaltung: Elisa Madlmayr, Miriam Mittermayr



aus dem elternverein

06 | schul.zeit schul.zeit | 07

Aktuelles aus dem Elternverein

ALLE KINDER HABEN DAS RECHT

AUF QUALITATIV HOCHWERTIGE BILDUNG

Kinder sind das wichtigste Gut, das wir haben. Unsere Kinder

verbringen in entscheidenden Abschnitten ihres Lebens viel Zeit

in der Schule und werden von dem dort herrschenden Klima, von

Mitschülern und Lehrern, geprägt. Gerade in so herausfordernden

Zeiten wie jetzt ist es umso wichtiger, dass Eltern und Schule gut

zusammenarbeiten, um die bestmögliche Ausbildung der Kinder

zu garantieren. Ich bin überzeugt, dass die Lehrerinnen und Lehrer

der BBS Rohrbach sehr gute Arbeit leisten und durch den digitalen

Obmann Johannes Stallinger

Unterricht sicherlich eine Vorreiterrolle im oberösterreichischen

Bildungssystem eingenommen haben

Gerade in Zeiten von Distance-Learning, Homeoffice, Maskenpflicht in Schulen usw. ist diese bereits erwähnte Zusammenarbeit

zwischen Eltern und Schule umso wichtiger. Zu diesem Zweck gibt es die Elternvereine. Diese sind die Interessensvertretung der Eltern

gegenüber der Schule und den Behörden. Sie dienen als Plattform für den Meinungsaustausch, die Informationsweitergabe von und

in die Schule und unterstützen positive Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Schullaufbahn der Kinder. Jeder Schulleiter hat die

Errichtung und die Tätigkeit von Elternvereinen zu fördern, die allen Erziehungsberechtigten von Schülern der betreffenden Schule

zugänglich sind. Um das zu gewährleisten, sind einige Rechte des Elternvereins genau definiert und beinhalten unter anderem:

Recht auf Anhörung

Ich lade alle Eltern ein, im Elternverein mitzuwirken, und hoffe, dass wir weiterhin so konstruktiv und angenehm mit der Schule, der

Direktion und den Lehrer*innen zum Wohle der Schülerinnen und Schüler zusammenarbeiten dürfen.

An dieser Stelle bedanke ich mich bei allen Lehrerinnen und Lehrern sowie der Schulleitung für die sehr gute und freundliche

Kommunikation und das sehr gute Miteinander sowie für die hervorragende Arbeit, die in dieser schwierigen und herausfordernden

Zeit geleistet wird.

Nähere Infos zum Elternverein gibt es auf unserer Homepage unter:

www.bbs-rohrbach.at/ueber-uns/elternverein/

Obmann Johannes Stallinger MBA und das Team des Elternvereins

Liebe Schüler*innen,

liebe Eltern!

Die Organe des Elternvereines können dem/der Schulleiter*in und dem Klassenvorstand Vorschläge, Wünsche und Beschwerden

mitteilen; der/die Schulleiter*in hat das Vorbringen des Elternvereines zu prüfen und mit den Organen des Elternvereines zu besprechen.

Recht auf Mitbestimmung und Mitsprache

Bei pädagogischen Konferenzen dürfen nur die gewählten Klassenelternvertreter*innen teilnehmen. Mitglieder des Elternvereines, selbst

der/die Vorsitzende, haben nicht automatisch das Recht daran teilnehmen zu können, außer sie sind Klassenelternvertreter*innen.

Entsendungs-u. Vorschlagsrecht

Der Elternverein hat das Recht auf Entsendung von Vertretern der Erziehungsberechtigten in den Schulgemeinschaftsausschuss. In

diesen SGA-Sitzungen werden Beschlüsse über mehrtägige Schulveranstaltungen gefasst, die schulautonomen Tage festgelegt sowie

verschiedene schulinterne Themen besprochen und beschlossen.

Aktivitäten des Elternvereins:

Dem Elternverein liegt es sehr am Herzen, Schülerinnen und

Schüler finanziell zu unterstützen, wenn die finanziellen Mittel

für eine Teilnahme an mehrtägigen Schulveranstaltungen

nicht ausreichen. Diese Unterstützung wird unkompliziert und

rasch gewährt. Ich ersuche in solchen Fällen, entweder an den

Klassenvorstand, oder direkt an den Elternverein heranzutreten.

Ein sehr großer Teil der Elternvereinsbeiträge fließt außerdem

in die Übernahme der Kosten für Busfahrten und Startgelder zu

diversen Wettbewerben und Veranstaltungen sowie in größere

Investitionen der Schule, wie etwa der Bereitstellung eines

Kopierers. Diese Beiträge sind nur durch den finanziellen Beitrag

der Eltern an den Elternverein möglich und ich bedanke mich

für die großzügige Leistung der Elternvereinsbeiträge. Diese

Beiträge sind die einzige Einnahmequelle des Elternvereins und

nur dadurch sind auch Unterstützungen an die Schülerinnen und

Schüler möglich – das Geld kommt zur Gänze wieder zurück.

Teaching our „COOL“ students in English

von Magdalena Eder

Fächerübergreifende Daltonaufträge ermöglichen

unseren Schülerninnen und Schülern ihre

Kompetenzen unter Beweis zu stellen und

fördern das „thinking out of the box“. So

wird beispielsweise das Thema „tropical

rainforests“ in den Unterrichtsgegenständen

Mathematik, Englisch, Religion und Geographie

aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Arbeitssprache ist dabei Englisch.

Der Daltonplan, der neben „freedom“ und

„cooperation“ auch das Prinzip des „budgeting

time“ verfolgt, lässt sich sehr gut mit dem

pädagogischen Konzept CLIL kombinieren.

Constant and Language Integrated Learning

setzt in den unterschiedlichen Gegenständen

neben der Erstsprache auch die zweite lebende

Fremdsprache zur Vermittlung von Lerninhalten

ein.

Die Lichter leuchteten auch im Stillen

von Roland F. Berlinger

Ungewöhnlich still war es heuer oft bei uns

im Schulgebäude, wenn sich Lehrer*innen und

Schüler*innen im Distance Learning befanden.

Auch jetzt in den Weihnachtsferien war es

wieder ruhig in unserer Schule, aber der

BBS-Christbaum erstrahlte vor allem am Abend

in seinem vollen Glanz – als Symbol für ein

friedvolles Weihnachten.

Gestaltung: Sophia Scheuringer, Leonie Holzmann

SEMESTER-NEWS

Eine Auswahl

Superbetreuung für

BBS-Schüler*innen im Lockdown

Redaktionsteam

Lieber Herr Direktor,

als Mutter von zwei Kindern in der HLW muss

ich mich jetzt einmal melden. Ich möchte Ihnen

und der gesamten Lehrerschaft ein großes

Lob aussprechen. Wir befinden uns alle in

einer Ausnahmesituation und der Unterricht

funktioniert seit dem ersten Tag bestens. Die

Schülerinnen und Schüler werden super betreut

und meine Mädels sind auch nach ungefähr drei

Wochen noch motiviert und mit Freude dabei.

Nochmals danke und weiter so, auch nach den

Osterferien!

Eine Mutter von zwei Töchtern,

die bei uns die HLW besuchen.

Vielen Dank für diese positive Rückmeldung

aus dem ersten Lockdown!

Virtuelle Info-Abende

von Michael Schöngruber

Im November und im Jänner fanden virtuelle

Info-Abende statt, bei denen sich zukünftige

Schüler*innen über die BBS Rohrbach

informieren konnten. Die Corona-Pandemie

machte es notwendig, diese Veranstaltung,

welche schon jahrelang im Centro abgehalten

wurde, in das Internet zu übersiedeln.

Beim neuen Format stand die Vorstellung

der Schule und ihrer Vertiefungsbereiche

und Schwerpunkte im Vordergrund. Nach den

Vorträgen wurden die zahlreichen Fragen

der knapp 300 Interessent*innen (170 im

November und 125 im Jänner) noch ausführlich

beantwortet. Eine besondere Herausforderung

war der Aufbau und die Einrichtung der

Technik für Video, Audio und Konferenzsystem,

um diese Veranstaltung qualitativ hochwertig

ins Internet zu bekommen. Ganz besonders

stolz sind wir, dass das nötige Know-How im

Lehrer*innenkollegium bereits vorhanden war

und keine externen Dienstleister benötigt

wurden.



08 | schul.zeit schul.partner

schul.partner

schul.zeit | 09

Schulsponsoring

Angelika Hellauer

Christkindl der Firma Richter - Bürosysteme an die BBS Rohrbach

Mit einem besonderen Weihnachtsgeschenk stellte sich am 23. Dezember Prokurist Hubert

Eisner von der Firma Richter Bürosysteme bei Direktor Roland Berlinger ein. Das Unternehmen,

welches als Spezialist im Bereich Bürotechnik bekannt ist, sponserte den BBS Rohrbach zwei HP-

Laptops für den Unterricht

Große Freude über brandneue Grafiktablets

Besonders die Schulen stellt der Lockdown vor Herausforderungen. Die acht für die 3. Klasse HLW

Mediendesign angeschafften Grafiktablets von der Linzer Firma Rubble Master, Weltmarktführer für

mobile Brecher und Siebe in der Kompaktklasse, kommen also genau zum richtigen Zeitpunkt.

Die Geräte können von den Schülerinnen und Schülern genutzt werden, um auch

im Distance Learning, welches laut Stundenplan stattfindet, den Unterricht bestens

mitverfolgen zu können. Eine gute technische Ausstattung ist immerhin die Basis für

einen gelungenen Online-Unterricht.

Zwar würden einzelne Jugendliche natürlich in die Schule kommen können, um

die vorhandene EDV-Infrastruktur zu nützen, das Ziel sei jedoch, diese Zahl der

anwesenden Schüler*innen aufgrund der derzeitigen Maßnahmen so gering wie

möglich zu halten. „Die Laptops sind gerade in diesen Zeiten eine wertvolle Hilfe“,

freut sich Direktor Berlinger und dankt der Firma Richter Bürosysteme für ihre

Unterstützung.

Prokurist Hubert Eisner und Dir. Roland Berlinger

mit den gesponserten Laptops

Vielfältig sind die Einsatzgebiete und keineswegs auf das Fach

Medieninformatik beschränkt: Man kann mit ihnen PDF-

Arbeitsblätter dank intuitiver Eingabemöglichkeiten problemlos

ausfüllen, was das Arbeiten enorm erleichtert. Praktisch

ist außerdem die professionelle Bearbeitung von Fotos, das

unkomplizierte Erstellen von Notizen und sogar das gemeinsame

Erarbeiten von Layouts und Skizzen mittels geeigneter Programme.

Großartig an diesen Geräten sei, dass sie die natürlichen

Bewegungsabläufe des Schreibens und Zeichnens unterstützen

und somit die Kreativität nicht einschränken würden,

zeigt sich IT-Lehrer Michael Schöngruber begeistert. Auch

das Urteil der Klasse fällt positiv aus. Nach einer kurzen

Eingewöhnungsphase bieten die Tablets eine sehr komfortable

Möglichkeit, kreative Ideen auf dem PC umzusetzen,

lautet das Fazit einer Schülerin.

Bäckerei Bramel sponsert Schüler*innen der FSD neue Sitzhocker

Darauf lässt sich’s gut sitzen! Die Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Dienstleistungsmanagement

der BBS Rohrbach freuen sich über ihre neue Klassenzimmerausstattung. Die ergonomisch

geformten Hocker konnten aufgrund eines Sponsorings der Bäckerei Bramel angeschafft werden.

Nicht nur, dass ein Schultag

manchmal anstrengend sein kann.

Stundenlanges Sitzen ist auch für die

Rückenmuskulatur ungesund. Die

bequemen Sitzgelegenheiten bringen

Abwechslung in den Schulalltag

und sind wegen ihrer ergonomisch

geformten Sitzfläche eine Wohltat

für den Körper. Das wissen die

Jugendlichen zu schätzen – immerhin

kennen sie sich dank ihrer Ausbildung

bestens mit dem Thema „Gesundheit“

aus.

Die Fachschule für

Dienstleistungsmanagement bietet die

ideale Grundlage für einen direkten

Berufseinstieg, beispielsweise in

die Gastronomie, den Besuch der

Gesundheits- und Krankenpflegeschule

sowie für die Absolvierung der

Berufsreifeprüfung oder eines

Aufbaulehrgangs mit Matura.

Die Schüler*innen der FSD freuen sich über die Neuanschaffung

Das Tablet unterstützt die natürlichen Bewegungsabläufe des Schreibens

Fotos: BBS Rohrbach

Gestaltung: Dorothea Indra, Lena Hörlezeder

Gestaltung: Dorothea Indra, Lena Hörlezeder



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schul.partner

schul.zeit | 11

Müllers Rätsel

erstellt von Franz Müller

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.

(Sokrates von Athen, 470 – 399 v. Chr.)

Auszüge aus dem Protokoll des SGA

+ virtuelle Konferenz am 14. Jänner 2021

Corona-Schnelltests ab 18. Jänner 2021

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1. Wann wurde das neue Schulgebäude der bbs-Rohrbach BBS Rohrbach eröffnet eröffnet

2. In welchem Jahr fanden der Spatenstich für das Centro und bbs-Neubau statt

3. Rechtswissenschaft (Abkürzung)

4. Österreichischer Bildungsminister (Zuname)

5. Generaldirektorin der öst. Nationalbibliothek (Absolventin der bbs)

6. Abschlussprüfung der HAK und HBLW

7. Diese Schule wurde 1970 in Rohrbach gegründet

8. Leitender Schulwart der bbs (Zuname)

9. Architekt des Centros und bbs Neubaus (Zuname)

10. Die Akademiestraße hieß vor viele Jahren …..

11. Direktor der bbs (1976 -1991) (Zuname)

12. Prüfung am Ende der IV. Klasse der HBLW

13. Fachvorstand der HBLW (Zuname)

14. Direktor der bbs (1992 – 2010)

15. Höhere Schule der bbs-Rohrbach (Abkürzung)

16. Der Gegenstand Rechnungswesen hieß vor 40 Jahren …

17. Schüler der bbs Rohrbach müssen in den Ferien ein ….. absolvieren

18. Eine 3-jährige mittlere Schule nennt man ….

19. Österreichischer Bundeskanzler vor 50 Jahren (Zuname)

20. Ausbildungsschwerpunkt der HBLW Rohrbach

21. Fremdsprache, die an den bbs-Rohrbach gelehrt wird

22. Ein Schuljahr wird unterteilt in zwei ….

23. Präsidentin der Bildungsdirektion (Zuname)

24. Derzeitiger Direktor der bbs-Rohrbach

25. Abkürzung einer Fachschule der bbs-Rohrbach

26. Virus, das uns 2020/21 große Probleme bereitet

27. Pädagogik, begründet von Helen Parkhurst

28. Schultyp der HAK (Abkürzung)

29. Bewegung und …..

30. Praxisbezogener Gegenstand der HAK

31. Generaldirektor der AMAG (Zuname) – Absolvent der bbs-Rohrbach

32. Weltsprache

33. Teil des Rechnungswesens

34. Nach der Matura besuchen viele Absolventen eine ……

35. Administrator der bbs-Rohrbach (Zuname)

36. Wissenschaft von der Seele

37. Zeitschrift, herausgegeben von den bbs-Rohrbach

38. An den bbs-Rohrbach gibt es die Fachschule für …

39. Internationale Plansprache

1. Wann wurde das neue Schulgebäude der

2. In welchem Jahr fanden der Spatenstich

für das Centro und BBS-Neubau statt

3. Rechtswissenschaft (Abkürzung)

4. Österreichischer Bildungsminister (Zuname)

5. Generaldirektorin der öst. Nationalbibliothek

(Absolventin der BBS)

6. Abschlussprüfung der HAK und HLW

7. Diese Schule wurde 1970 in Rohrbach

gegründet

8. Leitender Schulwart der BBS (Zuname)

9. Architekt des Centros und BBS-Neubaus

(Zuname)

10. Die Akademiestraße hieß vor viele Jahren …

11. Direktor der BBS (1976 -1991) (Zuname)

12. Prüfung am Ende der IV. Klasse der HLW

13. Fachvorstand der HLW (Zuname)

14. Direktor der BBS (1992 – 2010)

15. Höhere Schule der BBS Rohrbach (Abkürzung)

16. Der Gegenstand Rechnungswesen hieß vor

40 Jahren …

17. Schüler der BBS Rohrbach müssen in

den Ferien ein … absolvieren

18. Eine 3-jährige mittlere Schule nennt man …

19. Österreichischer Bundeskanzler vor

50 Jahren (Zuname)

20. Ausbildungsschwerpunkt der HLW Rohrbach

21. Fremdsprache, die an den BBS Rohrbach

gelehrt wird

22. Ein Schuljahr wird unterteilt in zwei …

23. Präsidentin der Bildungsdirektion (Zuname)

24. Derzeitiger Direktor der BBS Rohrbach

25. Abkürzung einer Fachschule der

BBS Rohrbach

26. Virus, das uns 2020/21 große

Probleme bereitet

27. Pädagogik, begründet von Helen Parkhurst

28. Schultyp der HAK (Abkürzung)

29. Bewegung und …

30. Praxisbezogener Gegenstand der HAK

31. Generaldirektor der AMAG (Zuname) – Absolvent

der BBS Rohrbach

32. Weltsprache

33. Teil des Rechnungswesens

34. Nach der Matura besuchen viele Absolventen

eine …

35. Administrator der BBS Rohrbach (Zuname)

36. Wissenschaft von der Seele

37. Zeitschrift, herausgegeben von den

BBS Rohrbach

38. An den BBS Rohrbach gibt es die Fachschule für …

39. Internationale Plansprache

Die Lösung erinnert an ein Jubiläum der BBS Rohrbach

Trotz Corona: better school – better education – better future

Trotz Corona: better school – better education – better future

Mindestens einmal wöchentlich sollen alle Schülerinnen und Schüler und alle

Lehrerinnen und Lehrer einen Schnelltest machen

Laut Beschreibung einfache Vorgangsweise –Video auf BMBWF-Homepage

mit anschaulicher Anleitung ab etwa Minute 2:08 (vorher wird die Testung für

Volksschüler gezeigt):

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/selbsttest.html

Ergebnis innerhalb von 15 Minuten

Motivation aller Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme und auch zur Meldung

bei 1450, wenn ein positiver Test vorliegt –Gesundheitsbehörde entscheidet dann

über weitere Vorgangsweise und Maßnahmen

Förderstunden Abschlussklassen (V. HAK, V. HLW, 3. FSD)

Für die Abschlussklassen stehen zusätzliche Stunden für Förderunterricht, Kleingruppenunterricht und eventuelle Gruppenteilungen

im Ausmaß von zwei Wochenstunden seit 11.1.2021 bis Ende April 2021 (in der 3. FSD bis 21.5.2021) zur Verfügung.

Zwischen 3.5.2021 und 18.5.2021 gibt es in den V. HAKs und in den V. HLWs zusätzlich einen freiwilligen Ergänzungsunterricht

(gegen Anmeldung) in den schriftlichen und mündlichen Prüfungsgebieten einer Schülerin/eines Schülers (in der 3. FSD dauert

der Unterricht ohnehin bis 21.5.2021).

Anträge auf Sport‐, Sprach‐ und Projektwochen

Sportwochen und Sprachwochen aus dem Vorjahr - ersatzlos gestrichen (aufgrund von Corona)

Eintägige Sporttage am Feldkirchner Jetlake (Wasserski, Wakeboard), Hochficht (Ski), Schöneben (Schneeschuhe, LL), … als Ersatz

für Schüler*innen, deren Sportwochen bzw. Trendsporttage Corona zum Opfer fielen – einstimmig beschlossen

Foto: Ingo Lacheiner

Termine

• Di., 23.03.2021, virtuell: österreichweiter digBiz-Award

• Mi., 24.03.2021, virtuell: österreichweite Dienstbesprechung der digBiz-Handelsakademien

Gestaltung: Sophie Strasser, Theresa Schneeberger

Jetlake Feldkirchen

Die Lösung erinnert an ein Jubiläum der bbs Rohrbach



12 | schul.zeit schul.kultur

schul.kultur

schul.zeit | 13

Kreative Köpfe

Nastasja

Ardelt-Döring

Ich habe schon als Kind sehr

gern gemalt und gezeichnet.

Seit ich in Linz lebe, habe ich

mich vor allem mit Fotografie

und Grafik beschäftigt. –

Wann wird Fotografie

zur Malerei, wo sind die Grenzen

zwischen Zeichnung und Manipulation?

Letzten Sommer habe ich Aquarell für

mich entdeckt und übe seitdem alle

Schattierungen von Blau und Grün.

Gestaltung: Dorothea Indra, Lena Hörlezeder



14 | schul.zeit schul.sport

schul.sport

schul.zeit | 15

BBS Rohrbach läuft für Vanessa

Sebastian Leibetseder

Heuer entschieden sich einige Mitglieder des Lehrkörpers der BBS

Rohrbach, bei der Spendenaktion der Bezirks-Rundschau mitzumachen.

Man sollte mindestens 5 Kilometer laufen, walken oder spazieren.

Der Reinerlös des Startgeldes wurde zu 100 % für den guten

Zweck verwendet. Wir, alles Lehrer*innen der BBS-Rohrbach, spendeten

für die 20-jährige Vanessa Anreiter aus Pfarrkirchen, die am Rett-

Syndrom, einer schweren, genetisch bedingten Erkrankung, leidet.

Hier einige Stimmen und Impressionen von

Teilnehmer*innen des „Christkindllaufes 2020 für Vanessa“

Robert Korntner:

Meinen Christkindllauf 2020 nenne ich Tour de Gis, weil mich

mein Weg von Eschelberg zur Giselawarte geführt hat. Es war

eine wunderbar winterliche Wanderung, bei der ich durch tief

verschneite Wälder und über schneebedeckte Wiesen ging. Ich

begann im Eschelbachtal um 11.45 Uhr, marschierte zum Wieshof

und im Laufschritt hinunter zur Rodl, über die Rodl zur Jahresstiege

und weiter nach Gramastetten, wo ich die erste Pause einlegte. Die

nächste Stärkung gab es für mich auf der Gis, dann ging es zum

Koglerauer Spitz, zum Hohen Dürnberg und zur Einkehr bei einem

Freund. Zu diesem Zeitpunkt war es schon finster, für die restlichen

Stunden benötigte ich die Stirnlampe. Um 23:30 war ich dann

wieder zuhause, nach 38 Kilometern und 8 Stunden reiner Gehzeit.

Motto: Wenn du was erleben möchtest, gehe raus in die Natur!

Sebastian Leibetseder:

Ich finde es einfach großartig, SPORT mit einer guten Tat zu verbinden. Ich habe dabei einer Person geholfen, der es nicht so gut geht,

und gleichzeitig mir selbst ein Geschenk gemacht - mit dem Lauf in der frischen Luft. Vom Stausee, der Mühl entlang nach Pürnstein

und retour- eine tolle Laufstrecke! Und danach Eisbaden – für mich eine perfekte Kombination!

Stefan Bauer:

Ich finde es super, wenn man Menschen unterstützen kann, indem man auch für sich selbst etwas Gutes tut und sich ein bisschen bewegt.

Bei uns in Hühnergeschrei gibt es ja eine optimale Laufstrecke entlang der Kleinen Mühl.

Doris Ortner:

Susi (Susanna Gahleitner,

eine Ex-Kollegin) und ich

sind mit den Schneeschuhen

zum Plöckenstein gegangen.

Das war unser Beitrag

für Vanessa.

Gestaltung: Iris Kalischko, Lena Öller

Fotos: privat

Gestaltung: Iris Kalischko, Lena Öller



16 | schul.zeit schul.leben

schul.leben

schul.zeit | 17

Nachtrag

Neulehrer*innen an den BBS Rohrbach

Lena Eilmansberger

Im Schuljahr 2019/2020 kamen wieder einige neue Gesichter an die BBS Rohrbach. Wie in der

letzten Ausgabe angekündigt, werden diesmal Barbara Pöschl und Markus Winkler vorgestellt.

Barbara Pöschl

BBS-Direktor in Covid 19-Quarantäne

Roland F. Berlinger

HR Roland Berlinger, Direktor der BBS Rohrbach, war einer der ersten Quarantäne-Betroffenen.

Hier ist sein persönlicher Bericht aus dem Home-Office über drei Wochen Online-Unterricht

und zwei Wochen Quarantäne.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Sobald du die Antwort hast, ändert das

Leben die Frage.

Was sind Ihre Hobbys?

Zeit mit meinen Kindern zu verbringen

– mein Sohn Julian ist 8 Jahre alt und

Markus Winkler

Was ist Ihr Lebensmotto?

Man braucht drei Dinge für ein

gelingendes Leben: Die Gelassenheit,

die Dinge hinzunehmen, die ich nicht

ändern kann, den Mut, die Dinge zu

ändern, die ich ändern kann, und die

Weisheit, das eine vom anderen zu

unterscheiden.

meine Tochter Laura 2 Jahre, und

natürlich lese ich auch gerne

Warum sind Sie Lehrerin geworden?

Ich mag den Kontakt zu Jugendlichen.

Die Arbeit ist auch spannend und

abwechslungsreich, denn man weiß

nie genau, wie eine Unterrichtsstunde

verläuft. Außerdem kann ich mich

mit vielen interessanten Themen

beschäftigen – und zugegeben, die

Ferien mag ich auch.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Deutsch und Geschichte

Warum genau haben Sie sich für Ihr

Fach entschieden?

Das habe ich eigentlich nicht, denn ich

habe mich schon immer für diese Fächer

interessiert.

Was sind Ihre Hobbys?

Meine Landwirtschaft, Lesen, Filme,

Gaming und Zeit mit meinen Liebsten

verbringen

Warum sind Sie Lehrer geworden?

Weil ich inspirierende Lehrer*innen

als Vorbild hatte und mir die

Selbstständigkeit und Kreativität, die

einem der Beruf ermöglicht, sehr gefällt.

Welche Fächer unterrichten Sie?

Angewandte Mathematik und

Katholische Religion

Warum genau haben Sie sich für Ihr

Fach entschieden?

Wichtig war mir immer, eine spannende

und abwechslungsreiche Kombination

der Lehrfächer zu finden. Dass man

beide Fächer in Linz studieren konnte,

war für mich ebenfalls ein großer

Vorteil.

Mit welchem Wort täten Sie sich

selbst beschreiben?

Vielseitig

Woher kommen Sie?

Ich stamme aus Aigen-Schlägl, lebte

aber die letzten fast 20 Jahre in der Stadt

Salzburg.

Warum sind Sie genau in Rohrbach

gelandet?

Nach meinem Umzug von Salzburg

nach Aigen-Schlägl habe ich mich an

den Schulen in der näheren Umgebung

beworben. Da ich selbst an dieser Schule

die HAK besucht habe, freut es mich

besonders, hier zu unterrichten.

Wann haben Sie Geburtstag?

25. Oktober 1979

Mit welchem Wort täten Sie sich

selbst beschreiben?

Abgeklärt

Von woher kommen Sie?

Aus Oberneukirchen, das schon im

Nachbarbezirk Urfahr-Umgebung liegt.

Dort wohne ich auf meinem kleinen

Bauernhof.

Haben Sie Geschwister?

Ja, eine Schwester und zwei Brüder. Ich

bin der Jüngste.

Warum sind Sie genau in Rohrbach

gelandet?

Es wurden Lehrkräfte für die Fächer

Mathematik und Katholische Religion

gesucht. Außerdem wollte ich mir den

Stau Richtung Linz ersparen.

Wann haben Sie Geburtstag?

Am (34:2).1^2.(2000-7)

Leere Schulen

Leere Schulen, geschlossene Geschäfte, Menschen mit

Schutzmasken - wer von uns hätte sich vor wenigen Wochen

das vorstellen können? Die Corona-Pandemie hat innerhalb

kürzester Zeit unser Leben einschneidend verändert.

Auch für mich als Schulleiter der BBS Rohrbach haben

die vergangenen Tage massive Änderungen gebracht: Der

Präsenzunterricht ist seit Montag, 16. März 2020 nicht mehr

möglich, daher habe auch ich bei meinen beiden Klassen

auf Online-Unterricht mit MS Teams laut Stundenplan

umgestellt. Und meine Erfahrungen sind wirklich sehr

positiv: Die Technik funktioniert trotz der intensiven

Beanspruchung weitgehend einwandfrei. Die Schülerinnen

und Schüler sind verlässlich und engagiert dabei. Natürlich

fehlt uns allen der persönliche Kontakt, aber wir haben

eine geregelte Tagesstruktur und können über die digitalen

Medien in Austausch stehen. Wir lernen voneinander und

unterstützen uns gegenseitig nach Kräften.

Auch für die Eltern, die häufig selbst von zu Hause aus

arbeiten müssen, ist es schwierig, Schule, Beruf und Haushalt

in den eigenen vier Wänden unter einen Hut zu bringen.

Ich möchte mich daher an dieser Stelle herzlich für das

Durchhaltevermögen und für die Unterstützung für unsere

Schülerinnen und Schüler bedanken.

Ich stehe aber auch über die digitalen Medien in Kontakt mit

meinen Kolleginnen und Kollegen, die es innerhalb kürzester

Zeit erfolgreich geschafft haben, den Präsenzunterricht auf

Online-Unterricht umzustellen. Dafür möchte ich mich

herzlich bedanken.

Offene Fragen

Viele Fragen sind noch offen: Wann wird die Matura starten?

Wann können wir wieder in der Schule sein? Wie wird die

Beurteilung erfolgen? Ich verstehe alle diese Fragen und

kann versichern, dass im Bildungsministerium und in der

Bildungsdirektion Oberösterreich intensiv an der Klärung

dieser Fragen gearbeitet wird.

Jetzt ist es aber wichtig, dass wir alle mithelfen, die

Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, indem wir

die geltenden Regelungen möglichst genau und vollständig

einhalten. Dass das nicht immer einfach ist, kann ich aus

eigener Erfahrung nachvollziehen:

Persönliche Quarantäne

Seit sich mein Bruder vor knapp zwei Wochen (also im

vergangenen Frühjahr, die Red.) in seinem Arbeitsumfeld mit

dem Coronavirus angesteckt hat und positiv getestet wurde,

befinde ich mich in behördlich verordneter Quarantäne. Ich

darf keine Besuche empfangen, keine persönlichen Kontakte

haben und mein Zuhause nicht verlassen. Ja, das sind massive

Einschränkungen und ist auch für mich herausfordernd.

Aber es geht um die Gesundheit von uns allen und daher

halte ich mich an die behördlichen Vorgaben und arbeite

und unterrichte von zu Hause über die digitalen Medien.

Und das Wichtigste: Mir persönlich und meinem familiären

Umfeld geht es gesundheitlich gut. Aber ich gestehe: Ich freue

mich schon, wenn meine Quarantäne am Sonntag, 5. April

2020, vorbei ist.

Ich wünsche uns allen, dass wir gut und gesund durch die

derzeitige Situation kommen. Ja, unser Leben und auch die

Schule wird in der näheren Zukunft anders sein. Aber ich

bin mir sicher, wir werden gemeinsam diese Krisensituation

bewältigen.

Ich bedanke mich bei allen - bei den Schülerinnen und

Schülern, bei den Eltern, bei den Kolleginnen und Kollegen

und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - für

ihr beeindruckendes Engagement unter den gegebenen

schwierigen Rahmenbedingungen.

Ich wünsche uns allen viel Kraft und Zuversicht, vor allem

Gesundheit. Ich bin mir sicher, dass auch wieder andere

Zeiten kommen werden.

Gestaltung: Sophie Leitgöb, Mira Plöderl

Gestaltung: Sophie Leitgöb, Mira Plöderl



18 | schul.zeit schul.arbeit

schul.leben

schul.zeit | 19

BBS versus Corona – Streiflichter aus dem

schulischen Pandemiealltag

Franz Hofer

„Homeschooling“ oder Distanzunterricht war das Rezept des österreichischen Bildungsministeriums, das

ab Montag, dem 16. März 2020, bundesweit Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen im Kampf gegen das

tückische Virus viele Wochen lang verordnet wurde. Obwohl auch für die BBS Rohrbach eine vollkommen

neue Situation, waren unsere Schulen dafür sowohl technisch als auch ausbildungsmäßig im Vergleich zu

anderen Schulen bestens vorbereitet. Es wurde von Anfang an auf eine Lernplattform gesetzt und sehr

viele Schüler*innen wurden sowieso schon am Laptop unterrichtet. Hier nun einige Auszüge aus den Erfahrungsberichten

über den ersten (Frühlings-) Lockdown. Der 2. Lockdown läuft ja während der Redaktionsarbeit

dieser Ausgabe der schul.zeit noch und es gibt deshalb auch noch keine Texte darüber. Alle hier

wiedergegebenen Textauszüge stammen von Schüler*innen einer DIBI-Klasse.

Schülerin X: Als ich erfuhr, dass

in der nächsten Zeit online unterrichtet

wird, war ich sehr skeptisch, doch dass

es dann eigentlich ganz toll ist, hätte ich

nicht gedacht.

Anfangs war ich mir sehr sicher,

dass die Online-Schule in einem

kompletten Chaos enden würde. Ich

konnte mir gar nicht vorstellen, wie

das dann ablaufen sollte, aber ich

habe mich auch darauf gefreut, da ich

somit eine kleine Auszeit von Tests und

Schularbeiten hatte. Als dann der erste

Online-Schultag vor der Tür stand,

war ich sehr nervös und aufgeregt.

Doch überraschenderweise verlief der

Tag besser, als ich gedacht hatte. Auch

in der restlichen Woche gab es keine

größeren Probleme. Die nächsten zwei

Wochen vor den Osterferien freute

ich mich schon fast ein bisschen auf

das Homeschooling, da es mal etwas

ganz Neues war, außerdem war der

Tagesablauf einfach viel entspannter,

da ich länger ausschlafen konnte und

weil auch keine Prüfungen vor der

Tür standen, für die ich lernen musste.

Nach den Osterferien kehrte statt der

Vorfreude eher Normalität ein und

ich entwickelte eine Routine, wie ich

den Tag angehen sollte. Jetzt bin ich

wieder gespannt, zum ersten Mal nach

der langen Zeit wieder in die Schule zu

gehen. Viele sagen ja, dass die Zeit für sie nichts war, weil

sie einfach keine Freunde gesehen haben, aber für mich war

das kein großes Problem.

Für immer möchte ich diese Art des Unterrichtes auch

nicht haben, aber die zwei Monate lang war es eine neue

und tolle Erfahrung.

Schüler Y: Am Anfang war die

Situation natürlich für alle neu und

alle brauchten ein wenig Zeit zum

Eingewöhnen. Logisch, dass da einige

Probleme entstanden. Auch für mich

brachte die Umstellung einige Probleme

mit sich. Es ist komisch, kein Läuten

zu hören und die anderen nicht zu

sehen. Abgesehen davon funktionierte

allerdings dann alles ziemlich gut.

Wir haben nicht zu viele Aufgaben

bekommen, aber immer etwas zu tun

gehabt, mit Arbeitsaufträgen, bei denen

viele Lehrer oft mit der Länge etwas

übertrieben. Die einzigen Probleme,

die sich leider nicht beheben ließen, waren die Internetprobleme

bei sowohl Schülern als auch Lehrern. Nach wie vor ruckelt die

eine oder andere Besprechung, oder der Lehrer ist teilweise nicht

verständlich. Was ich allerdings am meisten vermisse, ist der

tägliche Buffet- und Spar-Besuch. Man spart zwar ziemlich viel

Geld, jedoch kommt man nicht in den Genuss der herrlichen

Laugenecken. Ich freue mich schon wieder sehr darauf, wenn es

wieder „live“ losgeht.

Schüler Y: Persönlich bin ich gegen mehr Homeoffice, zumindest

was Schule betrifft, vor allem wegen der sozialen Kontakte im

Präsenzunterricht, die mir persönlich schon sehr fehlen. War ich

in den ersten 3 Wochen noch recht glücklich darüber, nicht in

die Schule gehen zu müssen, macht sich seit Ostern das Gefühl

von Langeweile schon sehr breit.

„60% der Führungskräfte sehen Anwesenheit im Büro als

Leistungsindikator. Nach dem Motto: Wer nicht im Office sitzt,

arbeitet nicht viel.“ Auch wenn ich selbst, abgesehen von einem

einmonatigen Praktikum, keine Arbeitserfahrung habe, kann ich

mir gut vorstellen, dass manche Firmenchefs so denken. Aber

kann man es ihnen wirklich verübeln? Homeoffice ist eher neu.

Also ist es nicht verwunderlich, zu denken: „Der sitzt den ganzen

Tag zu Hause, der macht nichts“.

„Es braucht auch mitmenschliches Gespür.“ Gerade

dieser Punkt ist wichtig, man kann zwar grob sagen, in

welchen Firmen Homeoffice möglich

ist, aber man sollte mit den einzelnen

Mitarbeitern sprechen. Niemand sollte

gezwungen werden, von zu Hause

aus zu arbeiten. Also, was Arbeit im

wirklichen Berufsleben anbelangt,

bin ich nicht strikt gegen Homeoffice,

wenn individuelle Lösungen möglich

sind.

Schülerin X: Die letzten Wochen

waren eine völlig neue Erfahrung für

mich. Man musste viel selbstständiger

werden und viel selber lernen oder sich

selbst beibringen. Es gab ein paar gute

und ein paar schlechte Sachen. Positiv

empfunden habe ich, dass man länger

schlafen konnte und gleich zuhause

war, also musste man nicht mit dem

Bus oder Auto in die Schule fahren.

Das hat Geld und Zeit gespart. Der

Unterricht hat besser funktioniert,

als ich anfangs gedacht habe. Die

Meetings waren abwechslungsreich mit

dem Chat und den Arbeitsaufträgen.

Schüler X: Fast zweieinhalb Monate ist es nun her, seit

den Schulschließungen und dem Shutdown. Es war, denke

ich, für alle eine neue Erfahrung, sich mit den digitalen

Arbeitsmöglichkeiten zu befassen. Die erste Woche des

„home-schoolings“ war noch für alle sehr neu und es

funktionierte noch beinahe nichts einwandfrei, die Lehrer

mussten sich trotz der Einschulung erst noch in dieser

digitalen Möglichkeit einfinden und die Schüler mussten sich

auch erst an diese spezielle Unterrichtsmethode gewöhnen.

Nach dieser Einfindungsphase in das Programm „Microsoft

Teams“ funktionierte der Unterricht dann aber sehr gut.

Ich glaube, dass man das von nur sehr wenigen Schulen in

Österreich behaupten kann. Was ich sehr gut an dieser Zeit

fand, war das selbstständige Arbeiten an Arbeitsaufträgen.

Man konnte sich seine Zeit sehr gut selbst einteilen

und sich dadurch auch im Management seiner eigenen

Arbeit üben. Was ich hingegen sehr

ungewohnt fand, war, dass man keinen

Sozialkontakt pflegen konnte, man

ging eher seinen eigenen Weg durch

diese Quarantäne. Viele pflegten

das Videotelefonieren über diverse

Plattformen, ich hingegen hatte mich

hierbei eher rausgehalten.......Den

Schulstart hätte ich hingegen vor den

Sommerferien nicht mehr gemacht.

Da ja der Unterricht an unserer Schule

so ohnehin sehr gut funktionierte,

finde ich seit dem Shutdown eine

Busfahrt im Volumen von insgesamt

zwei Stunden eher unnötig. Vieles

würde auch zuhause noch gut seinen

Lauf finden. Außerdem bin ich

nicht sonderlich begeistert von der

Sitzplatzvergabe, diese wurde nach

Katalognummern angeordnet - da

ich im Alphabet sehr weit hinten

vorkomme, sitze ich auch in der Klasse

laut Nummerierung ganz hinten.

Das finde ich schade, da man von

dort nicht so intensiv am Unterricht

teilnehmen kann wie in der ersten

Sitzreihe.

Im Gesamten betrachtet, hat die

Schule von zuhause aus sehr gut

funktioniert, ich wäre bereit, dies

jederzeit nochmal zu machen.

Negativ war, dass man schwerer Fragen stellen oder beantworten konnte. Zusätzlich konnte man bei Partneraufgaben nicht so leicht

zusammenarbeiten. Der soziale Kontakt zu meinen Mitschülern hat mir auch sehr gefehlt. Abschließend würde ich sagen, dass

Homeschooling nicht so schön ist wie der normale Präsenzunterricht, aber es ist eine gute Alternative. Ich würde es nicht bevorzugen,

aber ab und zu ein Online-Unterrichtstag wäre auch ganz cool, damit man wieder ein wenig ausschlafen kann.

Ich denke, nächste Woche, wenn die Schule wieder beginnt, wird es einige neue Regeln geben, an die man sich halten muss.

Ich bin gespannt, wie die Tische gestellt sind und wie das mit dem 1 Meter-Abstand geregelt wird. Ich freue mich darauf, wieder

einmal normal Unterricht zu haben. Ich glaube, es wird nach dieser Zeit wieder etwas ungewohnt sein, von Angesicht zu Angesicht

unterrichtet zu werden.

Gestaltung: Valentina Bauer, Leonie Bauer

Foto: Franz Hofer

Gestaltung: Valentina Bauer, Leonie Bauer



20 | schul.zeit schul.leben schul.leben

schul.zeit | 21

BBS versus Corona – Streiflichter aus dem

schulischen Pandemiealltag

Schüler Y: Seit dem Shutdown haben wir viel Neues über das „Homeschooling“ gelernt. In jedem Fach haben wir es ein bisschen

anders gemacht. In vielen Fächern haben wir nur Arbeitsaufträge bekommen und haben nur Besprechungen gemacht, um die Resultate

zu kontrollieren, und in anderen Fächern hatten wir immer Meetings. Zum Beispiel hatten wir in Unternehmensrechnungen immer

Besprechungen und das funktionierte sogar immer sehr gut. In Religion hat uns der Lehrer sehr oft etwas vorgelesen und hin und wieder

haben wir auch eine kleine Aufgabe bekommen, was ich sehr gut fand. Was mich auch sehr überrascht hat, war, dass die Soundqualität bei

den meisten sehr gut war, bei einigen aber auch sehr schlecht. Sport hingegen haben wir ganz weggelassen und die Freigegenstände auch.

Die sozialen Kontakte haben mir sehr

gefehlt. Am meisten habe ich es vermisst,

die Freunde in der Schule zu sehen. Ich

persönlich fand das „Home schooling“

besser als erwartet und könnte es

weiterführen. Den Schulstart finde ich

trotzdem gut, weil wir schon lange zu

Hause sind, und die Klassenkameraden

zu treffen, ist auch wieder einmal toll.

Schüler Y: Das Home-Office tut

nicht jedem Menschen gleich gut. Ich

persönlich aber finde, Home-Office

ist überwiegend positiv, weil man viel

mehr Freizeit hat. Man hat z.B. keine

Schularbeiten, man spart sich das

Pendeln im Bus und in Gegenständen

wie Turnen hat man Freizeit und vieles

mehr. Home-Office heißt, dass man in

den eigenen vier Wänden sitzt und die

Arbeit erledigt, man kann aber auch

den Cappuccino neben sich stehen

haben und trotzdem gemütlich die

Arbeit machen. Die Home-Office-

Zeit ist aber nach meiner Meinung

nicht so effektiv, weil man dazwischen

dreimal auf das Klo geht und dann

putzt man sich zwischendurch auch die

Zähne, man sitzt im Pyjama vor dem

Computer und das ist natürlich nicht

so effektiv, wie wenn man in der Schule

sitzt. Grundsätzlich hat das Home-

Office aber mehr positive Effekte,

weil man sich besser konzentrieren

kann und nicht von den anderen

MitschülerInnen oder Arbeitskollegen

gestört oder genervt wird. Wenn man

einmal nicht sprechen möchte, schaltet

man das Mikrofon stumm und setzt den Status in Teams oder in

anderen Kommunikationsprogrammen auf „abwesend“ oder auch auf

„nicht stören“. Dann kann man sich wieder völlig auf die Aufgaben

konzentrieren. Zusammenfassend hat Home-Office viele Pro- und

Contra-Argumente, die positiven überwiegen aber meiner Meinung

nach. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn man z.B. sagt, dass man

eine Woche in die Schule geht und die Woche darauf im Home-Office

arbeitet. Das wäre schön, wenn wir das in Zukunft immer so beibehalten

könnten.

Schüler X: ..Die Zeit des Shutdowns

war für mich persönlich sehr schlimm.

Das wochenlange Zuhause-Sitzen

und nichts mit Freunden machen zu

können, war vor allem für die Psyche

nicht angenehm. Auch wenn man

durch den Online-Unterricht weiterhin

einen geregelten Tagesablauf hatte,

wurde es sehr schnell sehr eintönig

und langweilig. Jeden Tag das Gleiche,

in der Früh aufstehen, dann bis 13:40

Uhr oder auch bis 15:30 Uhr Online-

Unterricht, danach noch kurz alle zu

erledigenden Aufgaben für die Schule

machen und dann nichts. Ein paar

Tage kann das zwar sehr angenehm

sein, einmal keinen Stress zu haben,

sich jeden Tag 2 Stunden Busfahren zu

sparen und länger schlafen zu können,

aber lange ist das nicht aushaltbar,

da man natürlich auch nichts mit

Freunden hat unternehmen können.

Kurz gesagt, der Kontakt mit Menschen

hat mir sehr gefehlt, vor allem das

persönliche Reden mit Gleichaltrigen.

Ich finde es einerseits gut, dass die

Schulen wieder aufsperren, da es doch

um einiges angenehmer ist, wenn man

sein Privatleben vom Schulleben wieder ein bisschen

mehr trennen kann. Andererseits bringt es auch wieder

das Risiko mit sich, die Ausbreitung des Corona-Virus

anzukurbeln und dadurch die Gesundheit von vielen

Menschen zu gefährden. Ich hoffe, die Anzahl der

Erkrankungen steigt nicht wieder an und wir können

bald wieder ein annähernd normales Leben führen und

müssen nicht noch einmal so einen Shutdown erleben.

Schülerin X: In den letzten paar Wochen habe ich tatsächlich fast nichts gemacht,

außer zu Hause zu sein. Wir konnten ja nicht wirklich irgendwohin und essen

gehen oder mit Freunden was machen. In der ersten Woche war alles noch normal,

da zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht ganz so viel Zeit vergangen war und man

auch noch nichts vermisst hatte. Mit der Zeit ist einem dann aber aufgefallen,

was einem so alles fehlt, am stärksten, glaube ich, vermisse ich das Fortgehen,

man kann ja leider immer noch nicht.

Sehr stark gingen mir auch meine

Freunde ab, aber viel Telefonieren

hilft da schon etwas. Da man ja nichts

mehr miteinander unternehmen

durfte, wurde es zuhause sehr schnell

langweilig und man wusste nicht

so recht, was man jetzt tun sollte.

Zum Glück musste ich nicht darauf

verzichten, mich draußen irgendwo

hinzubegeben oder Ähnliches. Ich

habe zwar einiges vermisst, aber

ich finde es gut, wie schnell und

„professionell“ Österreich auf diese

Situation reagiert hat und wie schnell

gute Maßnahmen ergriffen wurden.

Den Schulstart nächste Woche

finde ich sehr wichtig, da damit

wieder etwas Normalität einkehrt.

Natürlich muss man immer noch

einen Mindestabstand einhalten,

aber das ist auch sehr verständlich, da

man langsam anfangen und Schritt

für Schritt die Maßnahmen lockern

muss. Es ist auch gut, da es sich

besser lernt, wenn man gemeinsam

in einem Raum sitzt und der Lehrer

einem etwas zeigen und erklären

kann, denn über das Internet ist das

schon etwas schwieriger. Das hat

aber halt auch Nachteile - da in der

Schule nun einmal so viele Menschen

auf einem Haufen sind, steigt auch

die Ansteckungsgefahr wieder, aber

sobald es Anzeichen dafür gibt, dass sich die Kurve wieder verschlechtert, müssen

wir eben wieder zu Hause unterrichtet werden.

Schüler Y: Die letzten Monate verbrachte

ich zuhause, abgeschottet von sozialen

Aktivitäten. Währenddessen ging der

Unterricht der BBS Rohrbach über

das Internet weiter. Mithilfe der

Software „Teams“ von der bekannten

Marke Microsoft übermittelten

die Professoren uns mit Hilfe

von Text- und Videochats den

Lehrstoff. Einige Lehrer führten

den Unterricht wie gewohnt fort,

während sich andere wiederum auf

Arbeitsaufträge verließen.

Im „normalen“ Unterricht

sprachen die Professoren mit

uns und erzählten uns etwas

über die Themen, die wir im

Präsenzunterricht auch behandelt

hätten. Hier lauerte leider immer

die Versuchung, einfach den

Lehrer zu ignorieren und etwas

Unproduktives zu machen, was

in einem Klassenzimmer nicht

möglich wäre. Für mich als Schüler

waren die Arbeitsaufträge etwas

angenehmer, da ich währenddessen

arbeiten und beispielsweise Musik

hören oder mit Freunden reden

konnte, ohne das Gesprochene eines

Lehrers zu übertönen. Es wurde

uns auch immer genügend Zeit zur

Verfügung gestellt. Die Interaktion

mit Schulkollegen hat sich ebenfalls

auf Text- und Sprachchats in der

Kommunikationssoftware Discord

reduziert. Es ist ein guter Ersatz,

aber irgendwann möchte man sich

schon wieder in Person sehen. Am

4. Juni ist es für meine Klasse so

weit, und wir dürfen wieder in das

Schulgebäude zurückkehren.

In den letzten Wochen konnte ich

bis kurz vor Unterrichtsbeginn schlafen,

jetzt muss ich wieder mit dem Bus zur

Schule pendeln, was ich wirklich nicht

vermisst habe. Glücklicherweise wird

es nur noch wenige Tests geben, und

Schularbeiten dürfen wir uns komplett

ersparen.

Gestaltung: Valentina Bauer, Leonie Bauer

Foto: Franz Hofer

Gestaltung: Valentina Bauer, Leonie Bauer



22 | schul.zeit schul.leben

schul.partner

schul.zeit | 23

Weihnachten

in der Schuhschachtel

Renate Sonnleitner

Seit etwa 15 Jahren führt Religionslehrerin Renate Sonnleitner zu Weihnachten mit ihren Klassen

die jährliche, überregional stattfindende Schuhschachtel-Aktion der BBS Rohrbach durch.

Foto: Fabian Wimberger

Die Klimaschutzmaßnahme

Nr. 1

Diese Aktion fand auch heuer wieder statt, wurde aber unter

erschwerten Bedingungen durchgeführt. Die Schüler*innen und

Lehrkräfte hatten nach dem Totallockdown nur 3 Tage Zeit, ihre

mit Geschenken gefüllte Schuhschachtel abzugeben.

Die IVb HLW hat die Packerl in ihrem Klassenzimmer

gesammelt. Dass der Stapel heuer bescheidener ausgefallen ist

als in den Jahren zuvor, tat der Sache keinen Abbruch.

Jede Schuhschachtel bedeutete auch heuer ein freudiges

Kinderlächeln. Die Packerl wurden mit dem Lastwagen nach

Rumänien gebracht und dort an arme Familien in Rumänien

und Moldawien verteilt. Frau Eckerstorfer aus Rohrbach, unsere

Kontaktperson, zeigt uns alle paar Jahre auch Bilder, wenn sie

von ihrem Transport mit den Schuhschachteln zurückkehrt. Wir

hatten darüber im Jahr 2017 eine größere Infoveranstaltung im

Centro für alle Klassen.

Heuer waren es 17 Pakete und 150 € Spenden für

Transportkosten. Letztes Jahr waren es aber über 120

Schuhschachteln.

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Gestaltung: Leonie Bauer, Valentina Bauer

Gestaltung: Leonie Bauer, Valentina Bauer



24 | schul.zeit

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