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HKS_2021_

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Musik ganz nah

Hohenloher

KULTUR

SOMMER

2021

Internationales Musikfestival mit

Konzerten in historischen Schlössern,

Klöstern, Kirchen, Keltern und Scheunen


KUNSTHALLE‡

SCHWÄBISCH HALL

JOHANNITERKIRCHE

MUSEUM‡

KÜNZELSAU

MUSEUM‡ 2

Eintritt frei www.kunst.wuerth.com

[]


GRUSSWORT

Liebe Musikfreunde,

besondere Zeiten liegen hinter uns und sicherlich auch noch vor uns.

Wer hätte gedacht, dass ein Virus auf schnellste Weise nahezu unser

ganzes öffentliches Leben lähmen kann. Die Kulturszene ist in eine Art

Dornröschenschlaf versetzt worden. Jedoch hat sich gezeigt, dass

Kultur in all ihren Formen als Grundbedürfnis unseres gesellschaftlichen

Lebens angesehen werden muss. Nicht zuletzt deshalb ist uns

die Absage des Hohenloher Kultursommers 2020 sehr schwer gefallen.

Umso mehr freut es uns aber, zusammen mit den Künstlerinnen,

Künstlern, Ensembles und Orchestern, Ihnen hiermit die 35. Saison

unseres musikalischen Reigens präsentieren zu können – auch wenn

sie zum größten Teil aus den verlegten Terminen des abgesagten

Festivals besteht. Zwischen Januar und November 2021 bieten wir

Ihnen 75 Musikveranstaltungen in gewohnt hochkarätiger Qualität.

Dabei werden wir in höchstem Maße für Ihre Sicherheit sorgen. Die

Freude an Kultur, an den besonderen Emotionen, die gerade die Musik

unmittelbar in uns hervorruft, steht doch über den Dingen! Küssen wir

die Kultur im Land gemeinsam wach! Ich lade Sie hiermit zu neuen und

alten musikalischen Welten im Hohenloher Land ein.

Besonders in krisenhaften Situationen sind verlässliche Partner ganz

besonders wertvoll. Somit bedanken wir uns im Namen der Kulturstiftung

Hohenlohe bei allen Unterstützern aus Politik, Wirtschaft und

dem privaten Sektor, bei den Städten und Kommunen, die als Mitveranstalter

agieren, bei allen sonstigen Kooperationspartnern, den

regionalen Medien, bei allen Mitgliedern unseres Förderkreises sowie

bei allen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Sie alle

tragen zur Zukunftsfähigkeit unseres Kultursommers bei.

Schauen wir positiv in die Zukunft und erleben wir „Musik ganz nah“!

Herzliche Grüße

Kraft Fürst zu Hohenlohe-Oehringen


INHALT

Eintrittskarten / 4

Zum Programm / 5

Corona-Hinweise / 6

Konzertprogramm / 8–85

Winterkonzert / 13

Festabend der Kulturstiftung / 16

Musikfest Weikersheim / 33–37

Konzerttage

Öhringen / 42–43

Schillingsfürst / 62–63

Schwäbisch Hall / 76–77

Ausstellungen in der Region / 86

Kulturstiftung Hohenlohe / 88–89

Festivalregion / 90–91

Geschäftsbedingungen / 92–93

Bestellformular / 95

Bitte, Beethoven!

Seite 17, 20, 24, 26, 44, 47, 63, 77, 79

Europa!

Seite 21, 24, 28, 31–35, 61, 62, 66

ad lib.

Buchen ohne Risiko!

Informationen zu den

ad lib.–Tickets siehe Seite 6

AUSSTELLUNG

Beethoven & Co. in Hohenlohe

15.7. – 10.9.2021

Sparkasse Künzelsau

Vernissage concertant

14. Juli 2021, 18 Uhr

Hohenloher Streichquartett

Anmeldung erbeten bis 7. Juli

Konzertgenuss in Kirchen,

Klöstern und Kapellen

Seite 21, 26, 28, 42, 52, 58, 64, 66,

67, 74, 76–78, 80, 83

UPBEAT HOHENLOHE –

das junge Bandfestival!

www.upbeat-hohenlohe.de

2


35. Hohenloher Kultursommer 2021

Nordic Lights

Seite 25, 28, 29, 49, 65

Sommerklassik bei Hofe

Seite 16, 17, 19, 23, 24, 35, 41, 44,

47, 63, 65, 69, 72

Brass&Co

Junge Gesichter

Seite 12, 21, 40–44, 46, 57, 63, 64,

66, 83

Brass & Co.

Seite 37, 42, 48, 49, 54, 77

welt

musik

Weltmusik

Seite 14, 18, 25–27, 39, 40, 43, 51,

53, 59, 62, 70, 71, 79

Orchesterkonzerte

Seite 9, 12, 16, 19, 23, 24, 35, 46,

80, 85

Kammermusikalisches

Seite 8, 10, 13, 14, 17, 26, 29, 37,

41, 44, 45, 47, 56–58, 60, 63–66, 69,

72-75, 78, 81, 82

Klaviersommer

Seite 10, 11, 20, 42, 47

3


EINTRITTSKARTEN

Alle Karten, sofern nicht zurückgegeben oder gespendet, behalten

für die Ersatztermine ihre Gültigkeit. Reihen- und Platznummern können

sich coronabedingt ändern.

ad lib.

Der Begriff ad libitum, oder kurz ad lib., wie er häufig in Partituren

vorkommt, steht in der Musik u.a. für eingeräumte Freiheiten bei der

Interpretation eines Werkes – nach Belieben!

Diese Freiheit bieten wir Ihnen mit unseren ad lib.–Tickets:

· Stornieren ohne Gebühren und Geld zurück bis 1 Woche vor dem Konzert

· Umbuchen auf ein anderes Konzert, sofern Plätze verfügbar

· Umwandlung in einen unbegrenzt gültigen Gutschein

· Spende gegen Spendenbescheinigung

Der Vorverkauf erfolgt ab sofort durchgängig über Geschäftsstelle

der Kultur stiftung Hohenlohe und im Internet unter www.hohenloherkultursommer.de

sowie unter www.reservix.de

50% Ermäßigung für Kinder, Schüler/innen und Studierende;

Ticketpreis gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises.

Geschäftsstelle des Hohenloher Kultursommers:

Allee 17 / 74653 Künzelsau / Telefon 07940/18-348 / Fax 07940/18-431

e-mail: kulturstiftung@hohenlohekreis.de

www.hohenloher-kultursommer.de

Weitere Vorverkaufsstellen:

Tabak Brückbauer, Künzelsau, Tel. 07940 /27 21

Hohenloher Zeitung, Öhringen, Tel. 07941 /91 61 0

MOBIZ, Öhringen, Tel. 07941 /33133

Buchhandlung Rau, Öhringen, Tel. 07941 /9198-0

Tourist Information Schwäbisch Hall, Tel. 0791 /751-600

Haller Tagblatt, Schwäbisch Hall, Tel. 0791 /404 121

Hohenloher Tagblatt, Crailsheim, Tel. 07951 /40 90

Heilbronner Stimme, Heilbronn, Tel. 07131 /615 701

Tourist Information Heilbronn, Tel. 07131 /56 22 70

Buchhandlung Chardon, Neckarsulm, Tel. 07132 /23 86

Fränkische Nachrichten, Bad Mergentheim, Tel. 07931 /54 70

Fränkische Nachrichten, Tauberbischofsheim, Tel. 09341 /83 141

Ansagedienst zu freien Karten an der Abendkasse:

Telefon 07940 / 18-348 (freitags ab 12 Uhr)

Sie können Ihre Plätze auch selbst im Internet platzgenau

buchen über www.hohenloher-kultursommer.de oder über

www.hohenloher-kultursommer.reservix.de/events

4


ZUM PROGRAMM

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir feiern die 35. Saison des Hohenloher Kultursommers!

Und damit rückt die Absage der 34. Saison 2020 schnell in den Hintergrund.

Denn Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude.

Uns ist es gelungen, nahezu alle Konzerte zu verschieben. Diese Ersatztermine

machen den Großteil unseres diesjährigen Programmes

aus. Somit können Sie sich weiterhin auf die Themenschwerpunkte

Europa! und Bitte, Beethoven! freuen – einen Geburtstag nachzufeiern

ist schließlich nicht so abwegig. Auch die neuen Konzerttag-Formate

in Öhringen und Schwäbisch Hall konnten verlegt werden. Damit verbunden

ist ein herzliches Dankeschön an alle Künstlerinnen, Künstler,

Ensembles, Orchester und Agenturen sowie an die Verantwortlichen

unserer Spielstätten, die durch großes Verständnis und Offenheit ein

Verschieben der Termine ermöglicht haben.

Neben den Ersatzterminen stehen auch neue Veranstaltungen im

Programmheft, wie zum Beispiel ein Barockkonzert mit dem Ensemble

Opia, ein Rezital mit Ragnhild Hemsing, die Ihnen die Hardangerfidel

näherbringen wird oder ein Orchesterkonzert mit dem Trompeter

Gábor Boldoczki, der Versailler Flair in Neuenstein versprühen wird.

Sebastian Manz, Soloklarinettist des SWR, wird amerikanische Klänge

im Rittersaal anschlagen. Beschauliche Spielorte wie das Schloss

Vellberg oder Schloss Neunstetten, die sich in Privatbesitz befinden,

sind wieder im Rahmen eines Konzertes zu besuchen. Somit werden

die Exklusivität unserer Konzerte und die einmalige Verbindung von

Musik und Schauplatz zur ganz besonderen Kultursommeratmosphäre.

Ein herzlicher Dank gilt ebenfalls den vielen Ticketkäufern, die ihre

Karten behalten, einen Gutschein gewählt oder ihren Kartenkauf gespendet

haben. Das ist nicht selbstverständlich, stärkt uns aber immens

hinsichtlich einer lebendigen und facettenreichen Kulturarbeit

für Sie, unser Publikum, die Mitwirkenden und letztendlich für die

ganze Region. Freuen Sie sich auf die verlässliche Mischung aus

Alter Musik, Klassik und Weltmusik – einfach auf den Hohenloher

Kultursommer!

Ihr

Marcus Meyer

Intendant

5


Faszination

Kultur

Wir bei Bürkert sind fasziniert von dem,

was wir tun. Und es ist genau diese

Faszination, die uns so einzigartige

wie wegweisende Systemlösungen für

unsere Kunden entwickeln lässt.

Als Familienunternehmen mit starken

Wurzeln und Werten liegt uns aber

auch die Kultur am Herzen – sowohl im

eigenen Unternehmen als auch in der

Region.

Wenn Sie das ebenso faszinierend finden

wie wir, erzählen wir Ihnen gerne mehr

über unsere Produkte und Lösungen für

Ihre speziellen Anwendungen.

Rufen Sie uns an: +49 (0) 7940-100.

Oder besuchen Sie uns auf www.buerkert.de.


WICHTIGE HINWEISE

Alle Veranstaltungen in diesem Programmheft finden vorbehaltlich der

aktuellen Corona Entwicklungen und der gültigen Verordnungen statt.

Während der Corona-Pandemie sind wir alle angehalten, uns an bestimmte

Regeln und Auflagen zu halten. Bei unseren Konzerten stehen

dabei Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden an oberster Stelle. Wir entwickeln

derzeit für jede einzelne Veranstaltung in Abstimmung mit den

zuständigen Behörden ein eigenes Hygiene- und Sicherheitskonzept,

um ein Ansteckungsrisiko bestmöglich zu vermeiden. Bei allen Bestrebungen

bleibt jedoch ein Restrisiko, über dessen Höhe keine Aussagen

getroffen werden können.

Insbesondere über den Gesundheitszustand einzelner Gäste der Veranstaltungen

und das dadurch eventuell bestehende Ansteckungsrisiko

können wir naturgemäß keine Aussage treffen und somit auch

keine Haftung übernehmen. Wir appellieren daher dringend an Sie, zu

Ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherheit der übrigen Teilnehmerinnen

und Teilnehmer, die bestehenden Schutzmaßnahmen zu befolgen

und bei Zweifeln über Ihren Gesundheitszustand oder eine mögliche

Infektiosität der Veranstaltung fern zu bleiben. Wir selbst werden alles

aus unserer Sicht Erforderliche und Zumutbare tun, Sie zu schützen

und alle Gäste dazu anhalten, die von uns vorgegebenen Regeln und

Auflagen einzuhalten. Dafür gelten in erster Linie die jeweils aktuellen

Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg.

Bei den Kultursommerkonzerten gelten bis auf unbestimmte Zeit

dazu folgende Bestimmungen:

· Personen mit Atemwegserkrankungen oder Krankheitssymptomen

wie Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Geschmacksverlust

etc. sowie Personen, die sich in den letzten 14 Tagen vor dem Konzerttermin

in einem Risikogebiet aufgehalten haben oder Kontakt zu einer

mit COVID-19 infizierten Person bestand – insofern Kenntnis darüber

erlangt wurde –, dürfen an der Veranstaltung nicht teilnehmen.

· Die Konzertbesucherinnen und -besucher müssen ihre Kontaktdaten

(mind. Name und Telefonnummer oder Emailadresse) angeben.

Diese Angaben werden vier Wochen gespeichert, sofern

nicht andere rechtliche Vorgaben greifen.

· Die Abstandsregel von 1,5m zu Personen, die nicht miteinander

verwandt sind oder aus einem Haushalt stammen, ist einzuhalten.

· Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bis zum zugewiesenen

Sitzplatz sowie beim Verlassen des Platzes, ggf. auch durchgehend,

ist Pflicht.

· Das Desinfizieren der Hände beim Einlass ist Pflicht.

· Die allgemeine Nieß- und Hygieneetikette sollte eingehalten werden.

· Den Weisungen des Organisationspersonals ist Folge zu leisten.

Diese Sicherheitsmaßnahmen dienen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

Dadurch kann es zu Änderungen im Durchführungsablauf einer

Veranstaltung kommen, insbesondere hinsichtlich der Uhrzeiten, der

Dauer oder der Spielstätte. Auch Änderungen der Saalpläne und Nummerierungen

sind zu erwarten. Wir werden alle Karteninhaber darüber

rechtzeitig informieren und zählen auf Ihr Verständnis.

Trotz alle dem oder gerade deswegen haben wir Lust auf Kultur im Allgemeinen

und Musik im Besonderen!

– Ihre Kulturstiftung Hohenlohe

7


Sa 16.1.

verlegt auf

Sa 22.5.

MUSIKALISCHE LESUNG

KONFERENZ DER TIERE

SCHWÄBISCH HALL, KUNSTHALLE WÜRTH

18 Uhr

Foto: Marco Borggreve

Henning Westphal Sprecher

Sebastian Manz Klarinette

„Wir werden die Welt schon in Ordnung bringen! Wir sind ja schließlich

keine Menschen!“ – Die Tiere haben genug von dem Verhalten der Menschen.

Als sie erfahren, dass die 86. Internationale Konferenz der Menschen

aufgelöst wurde, ohne dass die Regierungsvertreter eine Lösung

für die von Menschen verursachten Probleme wie Kriege, Hungersnöte

und Umweltzerstörung gefunden haben, beschließen sie, selbst die

Initiative zu ergreifen: Sie berufen eine eigene Konferenz der Tiere ein,

um die Menschen zum Weltfrieden zu zwingen.

Erich Kästners utopisches Kinderbuch aus dem Jahr 1949 war sein

erster Roman nach dem Zweiten Weltkrieg, mit viel Witz, aber auch mit

politischen Themen der Zeit. Diese scheinen allerdings 70 Jahre später

nicht an Aktualität verloren zu haben. Zur gekürzten Vortragsfassung

von Henning Westphal steuert Sebastian Manz, Soloklarinettist im SWR

Symphonieorchester und ECHO Klassik-Preisträger 2017, musikalische

Stimmungsbilder von Igor Strawinsky und Zeitgenossen des 20. Jahrhunderts

bei. Das eindrucksvolle Programm haben die beiden bereits

beim Musikfest Stuttgart oder in Kooperation mit der LMU München auf

die Bühne gebracht.

Konzert # 1 / Nachholtermin vom 1.8.2020 (# 30)

€ 26,– erm. 23,– / Das Konzert findet coronabedingt jeweils ca. 60 min

ohne Pause statt. Geänderter Saalplan: Die Plätze der bereits gebuchten

Karten werden neu zugewiesen. – ausverkauft –

8


S0 24.1.

– abgesagt –

WINTERKONZERT

OPERETTENGALA – EIN ABEND MIT

FRANZ LÉHAR

ÖHRINGEN, KULTURA

17 Uhr

Foto: Renate Väisenen

Arabella Fenyves Sopran und Moderation

Hans-Georg Priese Tenor

Donau Philharmonie Wien / Leitung: Manfred Müssauer

Als Komponist und junger, fescher Dirigent eroberte er die Herzen des

Wiener Publikums im Sturm und erhob die Operette auf einen Höhenflug

zum Massenphänomen. Im April 2020 wäre Franz Léhar 150 Jahre

alt geworden. Der heutige Abend rückt besonders seine Singspiele

Paganini und Die lustige Witwe in den Mittelpunkt. Letztere ist bis

heute ein Publikumsmagnet und verblüffte bereits damals durch die

raffinierte Kombination von Modernität und Erotik sowie einem neuen

Frauenbild. Sie werden die Ohrwürmer an diesem Abend nicht mehr

loswerden... Arabella Fenyves wurde in New York geboren, studierte

Schauspiel in London und arbeitet als Radiomoderatorin sowie als

Sängerin in der österreichischen Musikszene. Als Sopranistin trat sie

u.a. in den großen Wiener Konzertsälen auf. Sie gastierte international

von London und Berlin, über Florenz bis Teheran und Toronto. In Öhringen

wird sie auch als Moderatorin durch den Abend führen. An ihrer

Seite steht Hans-Georg Priese. Der gefragte Opernsänger setzt jedes

Mal Maßstäbe bei der Interpretation seiner Rollen. Seine Stationen

waren u.a. die Komische Oper Berlin oder die Bayreuther Festspiele.

Bei diesem Galaabend funkelt nicht nur der Schnee vor der Kultura…

Konzert # 2

€ 35/30,– erm. 32/27,– / Das Konzert findet coronabedingt ohne Pause

statt. Geänderter Saalplan. Für Fördermitglieder: Vorverkauf ab 7.1.2021

Allgemeiner Vorverkauf ab 12.1.2021

9


So 14.3.

verlegt auf

DAS HÖRT MAN GERN

THEATER DÖRZBACH

18 Uhr

Mi 22.9.

KLAVIER

SOMMER

Christoph Soldan Klavier

Schlesische Kammersolisten

Darius Zboch, Jakub Lysik Violine Joroslaw Marzec Viola

Katarzyna Biedrowska Cello Krzysztof Korzen Kontrabass

Hits aus der Klassik und Klassiker aus den Hitparaden: Das Ganze verpackt

in ein kammermusikalisches Klangbild eines „Pocket-Orchestras“.

Das Konzert beginnt mit populärer Klassik: Das glanzvolle Klavierkonzert

C-Dur KV 415 von W.A. Mozart steckt voller Eigentümlichkeiten und

Feinheiten. Es ist eines von vier Konzerten, die Mozart selbst für Klavier

und Streichquartett, später ergänzt um einen Kontrabass, gesetzt hat.

Erst nochmals danach baut er es mit Bläsern und Pauken aus, aber nur

in koloristischer Funktion. Der Komponist selbst attestierte, dass ein

Pianist das Werk sehr gut „in der Kammer“ mit kleinem Streicherensemble

spielen kann. Voilà! – Die zweite Hälfte gestalten die Schlesier

mit Arrangements von Darius Zboch von Hits der 1960er und 1970er

Jahre. Wer schon immer wissen wollte, wie sich Runaway von Del Shannon,

Yesterday von den Beatles, Tears in Heaven von Eric Clapton oder

gar Queens Bohemian Rhapsody als Streichquintett macht, wird seine

Freude haben.

Konzert # 3 / Nachholtermin vom 20.8.2020 (# 43)

– neuer Ort, neue Zeit!

€ 25,– erm. 22,– / Das Konzert findet coronabedingt jeweils ca. 60 min ohne

Pause statt. Die Plätze werden zugewiesen.

10


S0 21.3.

verlegt auf

So 18.7.

SATIE EN PLUS

KLOSTER SCHÖNTAL, BILDUNGSHAUS,

FESTSAAL

17 Uhr

KLAVIER

SOMMER

Foto: Gregor Hohenberg

Tamar Halperin Klavier

Ü

Satie, Debussy, Cage, Corea

Romantisch, impressionistisch, minimalistisch… Gehen Sie mit der

israelischen Pianistin, Cembalistin und Dirigentin Tamar Halperin auf

eine musikalische Entdeckungsreise durch die Klavier-Landschaften

der Spätromantik, Neuzeit bis hin zum Jazz. Sie ist mehrfach ausgezeichnet

worden (u.a. ECHO Jazz), hat an der Juilliard School of Music

in New York studiert und über Johann Sebastian Bach promoviert. Für

ihr Rezital in Schöntal und ihr Debut beim Hohenloher Kultursommer

hat sie insbesondere Erik Satie in den Fokus gerückt. Da dürfen Stücke

aus 6 Gnossiennes (1890) oder den 3 Gymnopédies (1888) natürlich

nicht fehlen. Eher selten zu hören sind dagegen seine Pièces froides

pour piano. Aus Claude Debussys Children Corner lässt sie den Schnee

tanzen, von Jazzpianist Chick Corea hat sie den Children’s Song No. 6

ausgesucht. Mag man bei John Cage häufig an Klangexperimente denken,

so gilt dies nicht für viele seiner Klavierwerke. In A Landscape beispielsweise

versetzt sie Sie klanglich in den Sonnenaufgang von Claude

Monet, in Van Goghs Weizenfeld oder in eine hohenloher Mohnwiese

nahe der Jagst.

Konzert # 4 / Nachholtermin vom 12.7.2020 (# 18 )

€ 28/25/22,– erm. 25/22/19,– /

Geändeter Saalplan: Die Plätze der bereits gebuchten Karten werden neu

zugewiesen.

11


S0 11.4.

– abgesagt –

FESTABEND DER

KULTURSTIFTUNG HOHENLOHE

WEIKERSHEIM, TAUBERPHILHARMONIE

17 Uhr

Foto: Kai Knoerzer

Dorothea Stepp Violine

Landesjugendorchester Baden-Württemberg / Leitung Olivier Tardy

„Erfrischend, effektvoll, voller Spielfreude" – von diesem Qualitätssiegel

der Presse kann man sich bei jedem Auftritt des LJO selbst

überzeugen. Das hat das Talentorchester bereits mehrfach im Rahmen

der Kulturstiftung Hohenlohe unter Beweis gestellt. Zur unbändigen

Spielfreude kommen noch mitreißende Interpretationen und

namhafte Solisten dazu, was stets zu einem außergewöhnlich hohem

künstlerischen Niveau führt. Ob das Orchester wie gewohnt mit ca.

70 jungen Talenten zwischen 13 und 20 Jahren aus dem ganzen Ländle

auf der Bühne stehen wird, oder stattdessen coronabedingt mit kleineren

Besetzungen ein farbenreiches Programm gestalten wird, wird

für den künstlerischen Genuss des Abends nicht von Belange sein.

Vorgesehen als Solistin ist die aufstrebende Violinistin Dorothea

Stepp. Bereits in jungen Jahren erspielte sie sich einige Preise.

Sie ist Mitglied im Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim

und hat bereits bei zahlreichen namhaften Festivals konzertiert.

Freuen Sie sich auf einen musikalischen Jungbrunnen!

Konzert # 5

Für Fördermitglieder: Vorverkauf ab 1.3.2021

€ 30/26,– erm. 26/22,– / Catering-Ticket € 8,– pro Person

Allgemeiner Verkauf ab 8.3.2021

€ 38/34,– erm. 34/30,– / Catering-Ticket € 10,– pro Person.

Das Catering-Ticket beinhaltet Fingerfood und Getränke (inkl. Wein und

Sekt). Dieser Empfang findet nur statt, wenn es die Corona-Situation

zulässt. Bei Nichtdurchführung wird der Preis erstattet. /

12


S0 9.5.

TANGO SENSATIONS

KLOSTER SCHÖNTAL, BILDUNGSHAUS,

FESTSAAL

17 Uhr

Fotos: Heiberger, KArin van der Meul

Friedemann Wuttke Gitarre

William Sabatier Bandoneon

Winfried Holzenkamp Kontrabass

Mit diesem intensiven Trio-Konzert bieten wir Ihnen adäquaten

Ersatz für das entfallene Orchesterkonzert „Mozart und der Tango“

vom Juni 2020.

Am 11. März 2021 wäre Astor Piazzolla 100 Jahre alt geworden. Er hat

den Tango aus den Vorstadtkneipen von Buenos Aires in die internationalen

Konzertsäle gebracht, ohne diesem Tanz die Seele zu nehmen

und somit den „Tango nuevo“ als Kunststil geprägt. Seine Werke stehen

im Zentrum des heutigen Abends. Dazu kommen Klänge seiner Zeitgenossen

wie Belá Bartok oder Dmitri Schostakowitsch. Die international

gefragten Solisten machen mit ihrer Wirkungsstärke den

Abend zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

Konzert # 6

€ 30,– erm. 26,–

Karteninhaber von „Mozart und der Tango“ in Neuenstein vom 13.6.2020

können ihre Tickets auf dieses Konzert umbuchen.

13


Sa 15.5.

ZEITREISEN

BAD MERGENTHEIM,

REINHOLD-

WÜRTH-HAUS

17 Uhr

S0 16.5.

KLEZMER

IM ELFENPALAST

WALLHAUSEN-

MICHELBACH/LÜCKE,

EHEM. SYNAGOGE

17 Uhr

Foto: Miroe

welt

musik

Oli Bott Vibraphon

Anna Carewe Cello

Die Engländerin Anna Carewe und

der Berliner Oli Bott, der in Boston

studiert hat, spielen Musik ohne

Grenzen. Warum sich auch mit

Kategorien aufhalten?! Mit Cello

und Vibraphon befinden sie sich

in jedem Konzert auf einer klangspannenden

Zeitreise von Alter

Musik bis Neuer Musik, mit Ausflügen

zu Jazz und Improvisation.

Kompositionen von Ortiz, Bach,

Vivaldi, Grieg, Satie, Ellington und

Piazzolla kommen da zum Zug und

klingen in der ungewöhnlichen

Kombination der Instrumente per

se schon neu. Die beiden folgen

einfach ihrem Gefühl. Vivaldi bezeichnen

sie gerne als ersten

Jazz-Komponisten der Geschichte

und Oli Bott hat sich gefragt: Was

wäre, wenn Erik Satie 60 Jahre

später geboren worden wäre?

Doch hören Sie selbst…

Konzert # 7 / Nachholtermin

vom 28.6.2020 (# 12)

€ 24,– erm. 21,– /

Helmut Eisel Klarinette

Birke Falkenroth Harfe

Schon König David spielte einst

Harfe, um seine Freunde zu unterhalten

– das ist auch das wichtigste

Anliegen aller Klezmermusikanten,

zu deren Leitbild er

wurde. Für den international renommierten,

für seine stilistische

Vielfalt berühmten, Klarinettisten

Helmut Eisel hat die Harfe daher

stets eine besonders verlockende,

bisher nicht entdeckte Herausforderung

dargestellt – und ist jetzt

zu einem faszinierenden musikalischen

Abenteuer geworden.

Gemeinsam mit Birke Falkenroth

schlägt er hier wunderbar sensible

Pfade ein, lässt sein Instrument in

herrlichen Balladen hingebungsvoll

singen. Temporeicher geht es

bei den Freilachs oder beim Tango

zu. Darüber hinaus wird auch das

perkussive Element der Harfe zum

Vorschein gebracht. Gegensätze

ziehen sich an – keine Frage!

Konzert # 8 / Nachholtermin

vom 2.8.2020 (# 32)

€ 26,– erm. 23,– / freie Platzwahl

14


Bild

17


Sa 5.6.

ERÖFFNUNGSKONZERT

HAYDN: HORIZONTE —

EIN FEST DER WIENER KLASSIK

SCHLOSS NEUENSTEIN, RITTERSAAL

19 Uhr

Foto: Donau Philharmonie

Andreas Schablas Klarinette

Donau Philharmonie Wien

Leitung: Manfred Müssauer

Ü

Haydn, Pleyel, Destouches

Zum diesjährigen Eröffnungskonzert haben Manfred Müssauer und die

Donau Philharmonie Wien ein wahres Festkonzert der Wiener Klassik

zusammengestellt. Im Mittelpunkt steht Joseph Haydn. Seine C-Dur

Sinfonie Nr. 48 trägt den Beinamen „Maria Theresia“, da vermutet wird,

sie wurde beim Besuch der Kaiserin 1770 auf Schloss Kittsee oder ihrem

Besuch auf Schloss Esterháza 1773 gespielt. Sie beginnt mit einer

festlichen Fanfare der Bläser und wird leider viel zu selten aufgeführt.

Zu Haydns Schülern zählte Ignaz Joseph Pleyel, ein hochtalentierter

Komponist und Klavierbauer. Sein Klarinettenkonzert Nr. 1 in B-Dur gehört

sicherlich zu seinen wichtigsten Kompositionen, schlummert der

Großteil seines Œuvre immer noch in den Archiven. Eine absolute Rarität

ist die D-Dur-Sinfonia des Münchners Franz Seraph von Destouches, der

ab 1787 vier Jahre lang auch Schüler Haydns war. Mit Andreas Schablas,

Soloklarinettist des Bayerischen Staatsorchesters, kommt dafür ein

leidenschaftlicher Kammermusiker und Top-Solist nach Neuenstein.

Seit 2017 ist er Professor am Mozarteum in Salzburg. Und die klanglichen

Qualitäten des Orchesters sind in Hohenlohe ja bestens bekannt.

Konzert # 9 / Nachholtermin vom 6.6.2020 (# 1)

€ 42/38,– erm. 38/34,– / inkl. Catering beim Empfang

16


So 6.6.

ERÖFFNUNGSKONZERT DES

LANDKREIS SCHWÄBISCH HALL

HELDENMUT MAL ANDERS

SCHLOSS KIRCHBERG/JAGST, RITTERSAAL

17 Uhr

Fotos: Marc Gilsdorf, schneiderphotography, Felix Krammer

Margarita Oganesjan & Lika Bibileishvili Klavier

Henschel Streichquartett

Christoph Henschel & Teresa la Cour Violinen

/ Monika Henschel Violia / Mathias Beyer-Karlshøj Cello

Feiern wir den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven eben nach!

Im Kirchberger Konzert geschieht dies in ungewöhnlicher und somit

umso spannenderer Klangbearbeitung. Beethovens 3. Sinfonie Eroica

erklingt heute in einer kammermusikalischen Fassung für Klavier zu vier

Händen, für Klavier solo ergänzen sich die Eroica-Variationen bestens.

Höhepunkt des Konzerts dürfte die 7. Sinfonie in der Fassung für

Streichquartett und Klavier zu vier Händen werden. Beethoven, zwei international

angesehene Pianistinnen und ein Streichquartett, das seit

über 25 Jahren auf internationalen Bühnen agiert und sich dort zahlreiche

Auszeichnungen erspielt hat – die Los Angeles Times urteilt:

„Das Henschel Quartett ist ohne Frage eines der besten Ensembles der

Welt…“ – das verspricht einen kammermusikalischen Hochgenuss. Im

Anschluss an das Konzert lädt die Kreisverwaltung alle Gäste zu einem

Empfang in den Schlosshof und sorgt dort für die kulinarischen Genüsse.

Konzert # 10 / Nachholtermin vom 7.6.2020 (# 2)

€ 36,– erm. 32,– / inkl. Catering beim Empfang /

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Schlosskonzerte Kirchberg.

17


Fr 11.6.

verlegt auf

Sa 24.7.

MARIACHI MODERN –

MUSIKALISCHER LIEBESTRUNK

NIEDERSTETTEN, KULT

19 Uhr

Foto: Piero F. Giunti

welt

musik

Flor de Toloache

Shae Fiol Stimme, Gitarre / Mireya Ramos Stimme, Violine

/ Yesenia Reyes Stimme, Bass / Julie Acosta Stimme, Trompete

Flor de Toloache erobern die Herzen von Fans der traditionellen und

zeitgenössischen Mariachi-Musik. Was sie auszeichnet: eine unverwechselbare

musikalische Vision und der raffinierte Einsatz traditioneller

Mariachi-Instrumente. Die Mitglieder haben ihre Wurzeln in

Mexico, Puerto Rico, Kuba, Kolumbien, Deutschland, Italien und der

Dominikanischen Republik. Diese große Bandbreite an kulturellen

Einflüssen bildet den Nährboden für eine mutige und lebendige Interpretation

traditionell mexikanischer Musik. Auf der Bühne verschmelzen

sie zu einer unwiderstehlichen Einheit und verzaubern damit das

Publikum mit anmutiger Ausstrahlung – ein Zauber gleich dem der

legendären Toloache-Blüte, Hauptzutat des sagenumwobenen mexikanischen

Liebestrunks der Schamanen. 2017 erhielten sie den Latin

Grammy Award für ihr Album „Las Caras Lindas“. Lassen Sie sich

anstecken!

Konzert # 11

€ 24/20,– erm. 20/16,–

18


Sa 12.6.

TROMPETTES DE VERSAILLES

SCHLOSS NEUENSTEIN, RITTERSAAL

18 Uhr

Foto: Marco Borggreve

Gábor Boldoczki Trompete

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Leitung Timo Handschuh

Ü

Charpentier, Delalande, Bach, Lully, Leclair, Blavet

Der sympathische, weltweit renommierte Trompeter Gábor Boldoczki

ist schon zu einem Freund unseres Festivals geworden, auch und

insbesondere in Zusammenwirken mit dem SWDKO aus Pforzheim.

Heute bündeln sie ihre Kräfte, um dem Geist Frankreichs auf ihre

Weise Reverenz zu erweisen. Das tun sie mit eingängiger Barockmusik,

wie sie einst in den Gärten von Versailles und wahrscheinlich auch in

Weikersheim und in Neuenstein erklungen ist. Dafür hat er Werke teils

eigens für Trompete arrangiert. So z.B. das Oboenkonzert C-Dur op. 7

Nr. 3 von Jean-Marie Leclair oder das a-Moll Flötenkonzert von Michel

Blavet. Die Pforzheimer stellen ihren „kammermusikalischen Feinschliff”

und ihren „feurigen Impetus” mit Bachs Brandenburgischem

Konzert Nr. 3 G-Dur oder der Suite Nr. 5 von Michel-Richard Delalande

unter Beweis. Schließen Sie die Augen und denken Sie an den Sonnenkönig…

Konzert # 12

€ 36/32,– erm. 32/28,–

19


So 13.6.

IM MIKROKOSMOS

MUSIKALISCHER MOMENTE

KLOSTER SCHÖNTAL, BILDUNGSHAUS

17 Uhr

KLAVIER

SOMMER

Foto: Felix Broede

Foto: Wernhild Baars

Herbert Schuch Klavier

Ü

Schubert, Beethoven

Seit 2006 ist ECHO-Gewinner Herbert Schuch regelmäßiger Gast beim

Kultursommer. Für sein diesjähriges Gastspiel hat er wieder ein ungemein

intelligentes Programm zusammengestellt. Die im Jahr 1823 fertiggestellten

Diabelli-Variationen op. 120 sind Ludwig van Beethovens

letztes großes Klavierwerk. Für Gerhard Oppitz gehören sie zu den

großen Werken der Musikgeschichte, „die wir erst jetzt zu verstehen

beginnen“. Für Hans von Bülow sind sie ein „Mikrokosmos des Beethovenschen

Genius, ja sogar ein Abbild der ganzen Tonwelt“. In der

ersten Hälfte steht Franz Schubert auf dem Programm, der Beethoven

stets verehrte, ihn aber in respektvollem Abstand bewunderte, obwohl

die beiden in derselben Stadt lebten. Erst kurz vor Beethovens Tod kam

es zu einer persönlichen Begegnung der beiden. Schuch beginnt das

Konzert mit Stücken zwei der bekanntesten Zyklen Schuberts: die

Moments Musicaux op. 94 D 780 und den Impromptus op. 90 D 899.

Konzert # 13 / Nachholtermin vom 16.9.2020 (# 59)

€ 35/32/29,– erm. 32/29/26,– /

20


Do 17.6.

VENI CREATOR SPIRITUS – KOMM,

SCHÖPFER GEIST

ÖHRINGEN, STIFTSKIRCHE

18 Uhr

Ingenium Ensemble

Blanka Čakš Sopran / Petra Frece Mezzosopran / Blaž Strmole Tenor /

Domen Anžlovar Tenor / Matjaž Strmole Bariton / Žiga Berložnik Bass

/ Nejc Grm Akkordeon

Sechs junge Sänger/innen aus Ljubljana und ein Akkordeonist: zweifelsohne

eine selten zu hörende und auf den ersten Blick überraschende

Kombination. Im Zentrum des heutigen Konzerts steht eine Komposition

von Tenor Blaz Strmole (*1988) auf Basis des bekannten Veni-creator-

Hymnus aus dem 9. Jahrhundert. Inhaltlich und textlich passend zu den

einzelnen Strophen des Hymnus’ erklingen darüber hinaus Werke aus

Renaissance, Barock, Romantik und Moderne, sowohl vom Ensemble als

auch solo vom Akkordeonisten. So beispielsweise William Byrds Haec

dies, Oskar Lindbergs Pingst und weitere Stücke von Jacobus Gallus,

Pavel Chesnokov oder Johannes Eccards Verleih uns Frieden – eine

geistlich-musikalische Reise durch Europa und die Zeit. A-cappella-

Kunst auf höchstem Niveau, zu Recht mit Sonderpreisen ausgezeichnet!

Konzert # 14 / Nachholtermin vom 9.8.2020 (# 38) – neue Uhrzeit!

€ 25,– erm. 22,– /

21


Fr 18.6.

JAZZ IM RITTERSAAL

NOT KING COLE

SCHLOSS NEUENSTEIN, RITTERSAAL

18.30 Uhr

Foto: NRJZ

Neal Richardson Quartet

Neal Richardson Klavier & Gesang / Andy Drudy Gitarre

/ Miles Danso Bass / Alex Eberhardt Schlagzeug

Special guest: Sue Richardson Trompete

Der britische Pianist und Sänger Neal Richardson wurde und wird bis

heute von Nat King Cole gleichermaßen als Sänger und Pianist inspiriert.

Dieses Konzert widmet er seinem musikalischen Vorbild. Dabei unternimmt

er jedoch keinen spärlichen Imitationsversuch. Neal Richardson

erzählt vielmehr die Biografie von Nat King Cole anhand der größten

Songs und Erfolge, die er dafür teils neu arrangiert und interpretiert.

Bereits als kleiner Junge hatte Neal bei seinem Vater – auch Pianist –

Klassiker wie Orange Coloured Sky, Mona Lisa oder Sweet Lorraine

gehört. Nat King Cole und seine Musik waren die Gründe, warum er

Berufsmusiker und v.a. Pianist werden wollte. In den Capitol Studios in

Los Angeles hatte er einst die Gelegenheit auf dem Flügel seines Idols

zu spielen und 2019 war er mit der Show mehrfach beim London Jazz

Festival zu Gast. Heute bringt Neal Richardson mit Band den Geist des

legendären Musikers der 1940er und 1950er Jahre nach Neuenstein.

Eine feine Abrundung erfährt das Programm durch den weichen Trompetenton

von Sue Richardson. Jazz im Rittersaal – eine Premiere!

Unforgettable …

Konzert # 15 / Nachholtermin vom 19.6.2020 (# 5)

€ 25/22,– erm. 22/19,–

22


Sa 19.6.

AMERIKANISCHER FRÜHLING

SCHLOSS NEUENSTEIN, RITTERSAAL

18 Uhr

Foto: Marco Borggreve

Foto: Nikolai Lund

Sebastian Manz Klarinette

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Leitung: Case Scaglione

Spätromantisch beginnt das Konzert mit Arnold Schönbergs wunderschönem

Werk Verklärte Nacht für Streichorchester op. 4. Es stammt

aus seiner frühen, tonalen Schaffensphase und ist intendierte Programmmusik

erster Güte. Danach erspüren Sie musikalisch den Frühling

der Appalachen mit Aaron Coplands Suite Appalachian Spring.

Nach der Pause beeindruckt Sebastian Manz – Soloklarinettist des

SWR – mit dem Concerto für Klarinette und Orchester, ebenfalls von

Copland. Die Klarinetten-Legende Benny Goodman wandte sich 1947

an den Komponisten mit der Bitte, ihm ein Konzert zu schreiben. Copland

willigte ein und schickte Goodman eine Partitur, in der er ausgiebig

Elemente des Jazz verwandt hatte. Allerdings wurde der Jazzer

angesichts der enormen technischen Schwierigkeiten nervös, wies

den Komponisten darauf hin, dass er doch "bloß Jazzmusiker" sei, und

zögerte lange mit einer Uraufführung - erst 1950 spielte er das Werk

mit dem New Yorker NBC Orchestra . Über den ausdrucksvollen 1.

Satz schrieb der Komponist 1947 in einem Brief, „ich glaube, dass alle

weinen werden.” Und über das kompositorische Material des 2. Satzes

äußerte er, es handle sich dabei um eine „Fusion zwischen Elementen

nord- und südamerikanischer populärer Musik.” Hören Sie selbst!

Konzert # 16

€ 30/26,– erm. 26/22,–

Karteninhaber von „Cello zwischen Klassik und Romantik“ vom 14.6.2020

können ihre Tickets für dieses Konzert umbuchen.

23


So 20.6.

GRÜNDUNGSKONZERT

DIE GROßE SONATE

SCHLOSS NEUENSTEIN, RITTERSAAL

18 Uhr

Foto: Rebekka Hartmann

Rebekka Hartmann Violine

EUphonia Orchester München

Leitung: Lavard Skou-Larsen

Ü

Beethoven, Villa-Lobos, Conti, Elgar

Dieser Abend rückt als Letztes der Neuensteiner Konzerte den Jubilar

Beethoven, eine herausragende Solistin und eine Orchestergründung in

den Fokus. Häufig sind kammermusikalische Fassungen großer Orchesterwerke

zu hören, seltener dagegen sind aber Orchesterbearbeitungen

von beispielsweise Violinsonaten. Heute haben Sie die Gelegenheit

dazu, diese Variante zu erleben. Beethovens berühmte Kreutzer-Sonate

gilt als Sonate der Superlative, sie galt als unspielbar und sprengte die

Grenzen dessen, was in der Gattung damals üblich war. Sie ist Herausforderung

und Visitenkarte zugleich. Rebekka Hartmann und ihre Stradivari

werden zusammen mit dem EUphonia Orchester aus München,

das sich beim heutigen Konzert zum ersten Mal auf einer Bühne präsentieren

wird, ihre eigene davon abgeben. Unter dem leidenschaftlichen

Dirigat von Lavard Skou-Larsen gibt es außerdem das Präludium aus

den Bacchianas Brasileiras Nr. 4 sowie das kraftvolle Stück Introduction

und Allegro von Edward Elgar zu hören, bei dem Rebekka Hartmann

auch in die Rolle der Konzertmeisterin schlüpft. Das i-Tüpfelchen setzt

Diego Contis Die Torten von Hukváldy – rhythmisch beschwingte Streichermusik.

Konzert # 17 / Nachholtermin vom 20.6.2020 (#. 6)

€ 30/26,– erm. 26/22,–

24


Mi 23.6.

TROPFEN DER ZEIT

CRAILSHEIM, RATHAUSSAAL

19 Uhr

Foto: Helene Blum

welt

musik

Helene Blum & Band

Helene Blum Gesang und Violine / Harald Haugaard Violine /

Kirstine Elise Pedersen Cello / Mikkel Grue Gitarre / Sune Rahbek

Schlagzeug

Beliebte Gäste beim Hohenloher Kultursommer aus Dänemark: Helene

Blum und ihr Ehemann, der Folk-Geiger Harald Haugaard. Ihr neues

Album "Droplets Of Time" ist noch markanter durch Blums persönliche

Handschrift gekennzeichnet. Tief beseelt vom Sound des traditionellen

wie modernen nordischen Folk, flirtet sie mit Pop, öffnet sich dem Jazz

und lässt sich von der Singer/Songwriter-Kunst beflügeln. Aus dem

Überlieferten entwickelt sie ihre eigene künstlerische Vision. Viele der

Songs erzählen von verlorenen, vergangenen und kommenden Zeiten.

Und von Wendepunkten, die das eigene Leben oder den Lauf der Geschichte

um 180 Grad drehen können. So hat Helene Blum Love Songs

komponiert, aber auch ein Stück über den Dänisch-Deutschen Krieg

1864. Daneben stehen überlieferte Lieder, die sie neu arrangiert hat.

Wieder andere sind von dänischer Poesie inspiriert. Doch ganz gleich,

welche Geschichten Blum offenbart, ihre Stimme berührt – wie gewohnt

– tief in allen Facetten. Ein Konzert so klar wie der Nordische Himmel…

Konzert # 18 / Nachholtermin vom 24.6.2020 (# 9) – neuer Ort!

€ 26,– erm. 23,– /

In Kooperation mit der Stadt Crailsheim.

25


Do 24.6.

INSPIRATION

MOZART

SCHWÄBISCH HALL,

HOSPITALKIRCHE

18.30 Uhr

Sa 26.6.

BOSSA UND NO‘ WAS?

SCHLOSS GAILDORF,

WURMBRANDSAAL

17 Uhr

Foto: Sandra Behrbohm

Foto: Katy y Co.

welt

musik

Julius Berger Cello

Arsentiy Kharitonov Klavier

Ü

Boccherini, Mozart, Beethoven

Heute finden sich zwei internationale

Kammermusikgrößen und

Pädagogen zusammen. Arsentiy

Kharitonov gibt Rezitale in der

Carnegie Hall, ist mit der Philharmonie

St. Petersburg aufgetreten,

schreibt Musik für Filme, hat CD-

Serien beim Londoner Label Toccata

Classic veröffentlicht und hält

einen Doktortitel der Universität

von Nordtexas inne. Über Prof. Julius

Berger wird gesagt: „Er macht

nicht Musik. Er ist Musik.“ Heute

geht es den beiden um Mozart als

Inspirationsquelle. Sie beginnen

mit Boccherinis Sonate G6 C-Dur

und haben zwei Variationswerke

von Beethoven in petto: Sieben

Variationen über das Thema Bei

Männer welch Liebe fühlen und

zwölf über Ein Mädchen oder

Weibchen, beide aus Mozarts Zauberflöte.

Als Rarität gibt es von

Mozarts jüngstem Sohn noch die

Sonate E-Dur op. 19.

Konzert # 19 / Nachholtermin

vom 25.6.2020 (# 10)

€ 28/24,– erm. 24/20,– /

Kata y Co.

Katharina Mai Gesang & Shaker

/ Andranik Sargsyan Cello /

Martin Terens Klavier & Melodika

/ Henry Altmann 7-String-Bass

& Arrangements

Kamensk-Uralski im Süden des

Uralgebirges ist nicht gerade als

Bossa-Nova-Hochburg bekannt.

Als junges Mädchen aber wurde

Katharina Mai dort sprachlich und

musikalisch durch brasilianische

Telenovelas imprägniert, die im

russischen Fernsehen im Original

liefen, was zu akzentfreiem Brasilianisch

und Spanisch führte. Mit

ihrem Ensemble und der Debüt-

CD „Bossa und no‘ was“ begibt

sie sich in die Bel Etage der Melancholie:

Was gefühlig-gefällig

erscheint, ist in Wirklichkeit ungefügig,

ein Kontrapunkt zu Oberflächlichkeit.

Kata y Co. machen

Musik: Bossa und Barock, Forró

und Fuge, Polka und Piazolla,

Jobim und Chopin. Von Hand.

Akustisch. Gut. Intensiv und von

zeitloser Schönheit.

Konzert # 20 / Nachholtermin

vom 28.6.2020 (# 13)

€ 25,– erm. 22,–

26


Sa 26.6.

ONCE IN A BLUE MOON

DÖRZBACH-HOHEBACH,

ZEHNTKELLER

17 Uhr

Foto: Streiter

welt

musik

Klaus Falschlunger Sitar

Luciano Biondini Akkordeon

Der Tiroler Klaus Falschlunger gehört zu den erfolgreichsten und vielseitigsten

Sitarspielern Europas, der seit seinem Studium in Neu Delhi

die musikalischen Grenzen des Instruments immer wieder neu auslotet.

Sein Duopartner Luciano Biondini studierte bereits seit seinem

zehnten Lebensjahr klassisches Akkordeon und ist Gewinner zahlreicher

Preise. Sie gehören zu jenen Musikern, die mit offenen Augen und

Ohren immer wieder ein Aufeinandertreffen von unterschiedlichen

Musiktraditionen und Stilrichtungen suchen. In ihrem Programm „Once

In A Blue Moon“ durchstreifen die zwei Virtuosen die weiten Galaxien

der westlichen und östlichen Musikhemisphäre. Ihre musikalischen

Tagebuchaufzeichnungen sind Klangerlebnisse der besonderen Art –

Seelenmusik voller Poesie, Energie und feinem Humor. Sie schlagen

Brücken zwischen indischer Musik, Jazz, Pop und Folk - bis in die italienische

Folklore hinein. Folgen Sie klanglich dem blauen Mond...

Konzert # 21 / Nachholtermin vom 21.6.2020 (# 8)

€ 22,– erm. 19,– / freie Platzwahl

27


So 27.6.

MIDSUMMER – EARLY SONGS AUS ENGLAND,

SCHOTTLAND UND SKANDINAVIEN

SCHWÄBISCH HALL, GROSSCOMBURG,

STIFTSKIRCHE

17 Uhr

Foto: Quadriga Consort

Quadriga Consort

Nikolaus Newerkla Cembalo / Sophie Eder Gesang / Angelika Huemer

Blockflöten & Gambe / Karin Silldorf Blockflöten / Philipp Comploi Barockcello

/ Dominik Teufel Gambe / Laurenz Schiffermüller Percussion

Alte Lieder und Balladen aus England, Schottland und Skandinavien

bilden gewissermaßen den Reiseführer in vergangene Tage im Lichte

Nordeuropas. Zur Sonnenwende, wenn die Sonne am höchsten steht,

und es im Norden Schwedens gar nicht dunkel wird, ranken sich die

Geschichten und Bräuche in den Liedern um scheinbare Unendlichkeit

und zugleich unausweichliche Vergänglichkeit. Sängerin Sophie Eder

wandelt mühelos zwischen den traditionellen Stilen und Sprachen

Nordeuropas, zwischen Melancholie und Lebenslust, und verzaubert

mit archaisch anmutender, gälischer Musik der Schotten, Liedern der

um die Sonnwendfeuer tanzenden Schweden und tiefgründigen englischen

Balladen von Freud und Leid, Leben, Liebe, Sehnsucht und Tod.

Stücke und Tänze aus den Archiven des nördlichen Europas und mündlich

tradierte Lieder, die den Sommer in sich tragen wie zum Beispiel

The Midsummer’s Carol oder die „Mundmusik” Puirt a beul – eine gesungene

Tanzmusik aus dem Gälischen.

Konzert # 22 / Nachholtermin vom 21.6.2020 (# 7)

€ 28/25/22,– erm. 25/22/19,– / freie Platzwahl innerhalb der Kat. 3 /

28


So 27.6.

NORDISCHE FARBEN –

NEUE KAMMERMUSIK AUS SKANDINAVIEN

SCHLOSS KIRCHBERG, RITTERSAAL

17 Uhr

Morten Kargaard Septet

Mette Termansen Oboe, English Horn / Maj Berit Guassora Trompete,

Flügelhorn / Karen Johanne Pedersen Violine / Jakup Lutzen Viola /

Kirstine Elise Pederse Cello / Morten Kargaard Gitarren

/ Lars Johnsen Kontrabass

Gerade erst 2020 feierten Dänemark und Deutschland ein kulturelles

Freundschaftsjahr. Grund genug, dieser Beziehung auch bei uns nachzuspüren.

Der dänische Komponist und Gitarrist Morten Kargaard begibt

sich mit seinem Septett in Kirchberg auf eine fesselnde Reise

zwischen klassischer und rhythmischer Musik. Klassik, Jazz und Folkelemente

verschmelzen zu musikalischen Farben, inspiriert von der

Vielfalt der nordischen Länder, dem Lichtspiel des allseits gegenwärtigen

Wassers und der Weite der Landschaft. Dabei erzeugen die

klassischen Instrumente, entlassen aus ihren Rollenmustern, eine

transparente Klangwelt, in der das Unerwartete den Traditionen in die

Hände spielt, um ein neues Gefühl Bahn brechen zu lassen. Es ist eine

durchweg melodiöse Gesamtheit, die sich dem Hörer offenbart – zwischen

Wind, Schmetterlingen, Falken und ungelösten Mysterien.

Konzert # 23

€ 26,– erm. 23,–

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Schlosskonzerte Kirchberg.

29


Schloss Weikersheim

Der Stammsitz der Herren von Hohenlohe in Weikersheim

gilt als schönstes der Hohenloher Schlösser.

Zwischen imposanter Residenz, barocker Gartenanlage

und Zwergengalerie findet das Musikfest in diesem Jahr

bereits zum 23. Mal statt.

30


Sa 3.7.

MUSIKFEST

AUF SCHLOSS WEIKERSHEIM

EUROPA! – MUSIKALISCH GRENZENLOS

SCHLOSS UND SCHLOSSPARK

WEIKERSHEIM

Foto: Jens Hackmann

Foto: Markus Assenheimer

Sind wir ehrlich: Wir lieben Europa, wenn auch nicht immer politisch,

dann doch zweifelsohne geografisch, kulinarisch, ideell und letztendlich

musikalisch! Schauen und vor allem hören Sie mit uns in

Weikersheim auf unsere klingende Kulturlandschaft Europa – in

mittelalterlichen Geschichten über die Klassik bis hin zur poetischen

Weltmusik.

17.30 Uhr Einlass – kulinarisches Angebot im Schlosspark

18.00 Uhr Konzerte zur Auswahl – siehe folgende Seiten 34–36

19.00 Uhr Kulturelle Begegnungen und kulinarisches Angebot

21.15 Uhr Festkonzert mit Feuerwerk im Schlosspark – Seite 37

Kulinarische Angebote

NEU: Raffinierte Musikfest-Picknicktasche für 2 Personen

inkl. Piccolo und mehr für 19 € oder buchen Sie ein

3-Gänge-Menü für 39 € pro Person (Kastanienallee)

inkl. aller Getränke, Platzreservierung & Bedienung.

Vorbestellung unter Telefon 07940/18-348

Reservierungen aus 2020 behalten ihre Gültigkeit.

Konzert # 24 / Nachholtermin vom 4.7.2020 (# 15)

Ein Auswahlkonzert+Open Air-Konzert € 50/45,– erm. 45/40,–

Nur Open Air-Konzert € 42/37,– erm. 37/32,–


31


Sa 3.7. Sa 3.7.

ODE AN EUROPA

RITTERSAAL

18 Uhr

CUENTOS DEL SUR –

GESCHICHTEN AUS

DEM SÜDEN

SCHLOSSKAPELLE

18 Uhr

Auswahlkonzert 1

Das Hamburger Bläserquintett

Imme-Jeanne Klett Flöte

Gonzalo Mejía Oboe

Johann-Peter Taferner Klarinette

Jan-Niklas Siebert Horn

Christian Elsner Fagott

Das Quintett begibt sich auf eine

Reise zu den damaligen Musikmetropolen

von Prag über Wien

nach Paris. Was Haydn für das

Streichquartett war, war der

Böhme Anton Reicha für das Bläserquintett.

Sie hören aus seiner

Feder op. 88 Nr. 2 in Es-Dur. In

Bonn lernt Reicha dann Beethoven

kennen, dessen berühmtes Bläseroktett

op. 103 Es-Dur Parthia

in einer bestechenden Fünferfassung

präsentiert wird. Ein rares

Werk aus der Romantik ist das

g-Moll Quintett op. 56 des französischen

Flötisten Paul Taffanel,

das die typisch romantische Melancholie

mit der klassizistischen

Spielfreude der Bläser zu verbinden

versteht.

Königl. Bayr. Hofphotograph S. Bastian

Ricardo Volkert Gitarre

Horst-H. Hecker Cello

„Ricardo Volkert ist Gitarrist,

...Flamencogitarrist, nein: Liedermacher,

Sänger, Dichter, Interpret,

Komponist, Vater. Und davon

erzählt er“, sagt Roland Biswurm

von BR2 und BR4 Klassik bescheinigt:

„Bei ihm verschmilzt Poesie

mit Musik. Er macht erlebbar was

Musik kann.” Hören Sie Geschichten

von Poeten und Banditen,

Heiligen und Sündern, über

Andalusien und seine Bewohner.

Streifen Sie durch Tavernen und

Gassen von Granada bis Sevilla,

mit rassiger Flamencogitarre, virtuosem

Cello und spanischem

Gesang, vom Traditionellen bis hin

zu bezaubernden Vertonungen

spanischsprachiger Dichter.

/ freie Platzwahl

Auswahlkonzert 2

Stressfrei zum Musikfest!

Bustransfer (hin und zurück)

ab Öhringen über Kochertal

/ ab Schwäbisch Hall / je € 19,–

Anmeldung und Informationen

unter Telefon 07940/18-348

32


Sa 3.7. Sa 3.7.

FEINSINNIG

GÄRTNERHAUS

18 Uhr

EUROPEAN GYPSY

ORANGERIE LINKS

18 Uhr

Foto:Foaie Verde

Auswahlkonzert 3 Auswahlkonzert 4

Rebekka Hartmann Violine

Yannick Rafalimanana Klavier

Ü

Enescu, Beethoven

Zwei Violinsonaten der europäischen

Musikgeschichte hat das

Duo für heute herausgesucht.

Die Sonate Nr. 3 a-Moll op. 25

von George Enescu trägt die Überschrift

„im rumänischen Volkscharakter“.

Entstanden ist sie

1926 in Paris. Enescu konnte zahlreiche

Varianten des Portamento

und eine Tonwärme in unendlich

verschiedenen Schattierungen

hervorbringen, was er in seiner 3.

Sonate besonders herausstellte.

Sie sieht zusätzlich zu den bekannten

Dynamikzeichen (pp, p,

mf, f usw.) noch acht weitere Symbole

vor, um bspw. „poco sforzando“

zu differenzieren. Ferner

führte er zusätzlich zu den Halbtonschritten

Zeichen für Vierteltöne

ein und verwies auf feinste

Temposchwankungen. Klassischer

geht es da bei Beethoven

zu. Seine 10. Sonate G-Dur op. 96

gilt aber als „poesievollste“ und

„musikalisch feinsinnigst gearbeitete“

(Paul Bekker).

Foaie Verde

Katalin Horváth Gesang / Sebastian

Mare Violine / Vladimir Trenin

Bajan / Frank Wekenmann Gitarre

Veit Hübner Bass

In der Bezeichnung „Zigeuner”

schwingt die gesamte Last einer

Geschichte mit, die von Ausgrenzung

und Hassgefühl geprägt ist.

Mit dem Begriff "Zigeunermusik"

verbindet man jedoch eher ein

Glücksversprechen. Es klingt so

wild und würzig, nach glutvollem

Musikantentum, Melodienseligkeit

und mitreißender Tanzlust. Gypsy

Swing vereint die Sinti und Roma

mit ihrer Geschichte in ganz Europa

von Frankreich bis Russland

im treibenden Gitarrenswing und

der Valse Musette. Katalin

Horváth singt in sieben Sprachen

und mit ihren Mannen unternimmt

sie einen Streifzug vom Balkan

über die Puszta zu den Karpaten …

und wenn Sie wollen: auch zurück.

Die Ensemblemitglieder stammen

aus Ungarn, Rumänien, Tschechien,

Russland und Deutschland.

33


Sa 3.7. Sa 3.7.

LÖWENHERZ, VOGEL-

WEIDE UND DER

CODEX MANESSE

ORANGERIE RECHTS

18 Uhr

MUSICALL BANQUET –

FESTSCHMAUS

EUROPÄISCHER ART

EV. STADTKIRCHE

18 Uhr

Auswahlkonzert 5

Jule Bauer Nyckelharpa & Gesang

David Mayoral Percussion

Capella Antiqua Bambergensis

Wolfgang Spindler / Andreas

Spindler / Anke Spindler

/ Thomas Spindler diverse

historische Instrumente

Europäischer Geschichtsunterricht

der anschaulichen und

hörenswerten Art: Der Codex Manesse,

auch Große Heidelberger

Liederhandschrift genannt, entstand

zwischen ca. 1300 und 1340

in Zürich und ist die umfangreichste

Sammlung mittelhochdeutscher

Lied- und Spruchdichtungen.

Die Zeit der Kreuzfahrer,

die sagenhaften Geschichten

von Richard Löwenherz, dem charismatischen

König, waghalsigen

Ritter und berühmtesten Gefangenen

der Weltgeschichte und Walter

von der Vogelweide, den

Kaiser und Könige lobten sowie

den anderen berühmten Barden

des Codex Manesse werden in

diesem besonderen Konzert wieder

lebendig. Dafür sorgen die

beiden namhaften, international

gefragten Solisten und mehr als

40 historische Musikinstrumente.

Auswahlkonzert 6

The Schoole of Night

Maria Skiba Sopran / Irene Klein

Viola da Gamba / Frank Pschichholz

Laute & künstlerische Leitung

Zwanzig Lieder und ein Lautensolo

ergeben die magische Zahl von

einundzwanzig Musikstücken, 1610

zusammengestellt zu einem Menü

nach europäischer Art und herausgegeben

von Robert Dowland,

Sohn des berühmten Komponisten

und Lautenisten John Dowland.

Dieser war einer der ersten reisenden

Virtuosen und seine melancholische

Musik verbreitete sich in

nahezu jeden Winkel Europas. Er

selbst war in Florenz, wo er fast in

ein Mordkomplott gegen die Queen

verwickelt wurde, in Paris oder am

Hof von Kopenhagen bestbezahlt

tätig, arbeitete später sogar für

einen europaweit agierenden Informationsdienst.

Seinen ausgedehnten

Reisen ist es zu verdanken,

dass zu dem musikalischen Bankett

auch französische, spanische

und italienische Lieder gereicht

werden können.

/ Freie Platzwahl innerhalb der

Kategorie.

34


Sa 3.7.

KLASSIK OPEN AIR UND FEUERWERK

EUROPÄISCHES KLANGFEST

SCHLOSSPARK WEIKERSHEIM

21.15 Uhr

Foto: IKP

Katica Illényi Sopran, Geige, Theremin & Stepptanz

Donau Philharmonie Wien, Leitung Manfred Müssauer

Ü

Sibelius, Bartók, Liszt, Lehár, Franck, Tschaikowsky u.a.

Das Festkonzert präsentiert Musik aus ganz Europa – faszinierende

Werke aus Oper und Operette sowie Orchesterperlen bis hin zum Lied

und Chanson. Nach dem gewohnten Motto der Donau Philharmonie

Wien: Bekanntes neben zu Unrecht Vergessenem. Im Mittelpunkt steht

dabei die brillante ungarische Geigerin, Sängerin, Tänzerin und Theremin-Spielerin

Katica Illényi. Sie ist einzigartig in ihren Talenten und eine

international gefragte Entertainerin der klassischen Musikszene. Mit

feurigem Geigenbogen präsentiert sie Ihnen die Ungarische Rhapsodie

Nr. 2 von Franz Liszt und Rumänische Volkstänze von Béla Bartók genauso

wie träumerische Momente mit der Méditation von Jules Massenet.

Berührungslos bringt sie die Luft im Weikersheimer Schlosspark

mit dem Theremin zum Klingen, wenn sie mit Orchester berühmte Melodien

wie O sole mio interpretiert. Und dass sie eine erstklassige Sängerin

ist, zeigt sie mit Chansons von Edith Piaf, die im Orchesterklang

eine neue Dimension bekommen. Chefdirigent Manfred Müssauer, der

wie gewohnt charmant durchs Programm führt, nimmt Sie mit dem Orchester

dann noch mit nach Transsylvanien mit dem Vorspiel zur Oper

Der Vampyr von Heinrich August Marschner oder ins romantische Spanien

mit Emmanuel Chabriers Habanera.

Open Air-Konzert auch einzeln buchbar € 42/37,– erm. 37/32,– /

Open Air-Konzert

35


Marktplatz · Rathaus · Schloss

SA 3. JULI,13–21 UHR

SO 4. JULI,11–18 UHR '21

KULTURELLE

VERANSTALTUNGEN FESTIGEN

DEN GESELLSCHAFTLICHEN

ZUSAMMENHALT...

...WIR SORGEN FÜR STABILE VERHÄLTNISSE

Schotter- und Splittwerke

Langenburger Straße 51 • 74635 Kupferzell


S0 4.7.

FESTKONZERT MIT BLÄSERKLANG

UND SAITENZAUBER

KLOSTER SCHÖNTAL, BILDUNGSHAUS,

FESTSAAL

17 Uhr Brass&Co

Foto: Eva Maria Kraiss

Ensemble Obligat Hamburg

Imme-Jeanne Klett Flöte / Gonzalo Mejía Oboe / Johann-Peter Taferner

Klarinette / Lena Beißwanger Klarinette / Christian Elsner Fagott /

Jan-Niklas Siebert Horn / Anette Behr-König Violine / Boris Faust Viola

/ Charles-Antoine Archambault Cello / Hiroyuki Yamazaki Kontrabass

Ü

Brahms, Mozart, Spohr

Das 25. Bestehen des Ensembles feiern die Hamburger dieses Jahr mit

einem klassisch-romantischen Festkonzert in Schöntal nach. Nonette

sind die größte aller kammermusikalischen Besetzungen und versprechen

als solistisches Kammerorchester Musikgenuss pur. Johannes

Brahms‘ Serenade D-Dur op. 11 ist das zentrale Werk des Konzerts. Es

war ursprünglich für Nonett geschrieben. In dieser Urfassung ist das

Stück höchst selten auf den Konzertbühnen zu hören. Freuen Sie sich

darauf! Im ersten Teil des Abends erklingt zunächst bogenspannend

Mozarts Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte für Bläserquintett und

sodann Louis Spohrs Nonett op. 31 in F-Dur. Spohr, der als „deutscher

Paganini“ gilt, schaffte mit dieser Komposition ein satztechnisch meisterhaftes

Werk mit faszinierender Harmonik und reichen Klangfarben.

Konzert # 25 / Nachholtermin vom 5.7.2020 (#16)

€ 40/36,– erm. 36/32,– / inkl. Konzerthäppchen und ein Glas Sekt /

37


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Fr 9.7.

FOLK AVANTGARDE AUS MAZEDONIEN

SCHLOSS VELLBERG, RITTERSAAL

19 Uhr

welt

musik

Foto Christoph Wagner

Dine Doneff Tapan, Tambura, Gitarre & Gesang

Maria Dafka Bajan & Gesang

Das Duo hat traditionelle Musik in neuen Arrangements aus Mazedonien,

dem Kosovo und dem Norden Griechenlands im weltmusikalischen

Rucksack, basierend auf alten Lied- und Tanz überlieferungen.

Dabei bewegen sie sich mit großer Freiheit und tiefem Wissen um die

Traditionen durch eigene Kompositionen und Improvisationen, die

Doneff gerne als Folk Avantgarde bezeichnet. Er ist ein in Deutschland

geborener Mazedonier. 1966, ein Jahr nach seiner Geburt, kehrte seine

Familie allerdings mit ihm in die Heimat zurück. Als Kostas Theodorou

ist er in Jazzkreisen als Bassist bekannt. Aber wenn er sich auf seine

kulturellen Wurzeln im Balkan bezieht, dann verwendet er den Namen

Dine Doneff. Seine musikalische Partnerin stammt aus demselben

Umfeld. Maria Dafka studiert zur Zeit in München klassisches Akkordeon

und ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin-Stiftung. Das große

Talent auf dem Akkordeon Bajan und der Altmeister auf der Grenze

zwischen Tradition und Jazz, der in diesem Duo die Trommel Tapan,

die Gitarre und die Tambura spielt, bilden eine kongeniale Verbindung,

die Sie sich nicht entgehen lassen sollten – schon gar nicht im außergewöhnlichen

Umfeld des Vellberger Schlosses.

Das Duo Dafka/Doneff ist Träger des RUTH Weltmusikpreises.

Konzert # 26

€ 24/21,– freie Platzwahl

39


So 11.7. So 11.7.

LALE – COLOURS

OF EURASIA

FILMTHEATER SCALA

11 Uhr

POESIE UND

LEIDENSCHAFT

SCHLOSS, BLAUER SAAL

14 Uhr

Foto: Yoshi Toscani

welt

musik

Ensemble FisFüz

Annette Maye Klarinetten / Gürkan

Balkan Oud, Gitarre & Gesang

/ Murat Coşkun Percussion

Der Tag beginnt mit einem Nachklang

der Landesgartenschau. Es

geht um die Tulpe, türkisch „Lale”,

die ursprünglich wild, anziehend

und farbenprächtig in den asiatischen

Steppen wuchs, bevor sie

über Anatolien nach Europa kam.

Nicht nur dort erlag man ihrem

Reiz: Tulpen waren zeitweise

wertvoller als Juwelen und wurden

als exotische Kostbarkeiten

gehandelt. Damit beweist das

preisgekrönte Oriental Jazz-Trio,

dass es immer noch unentdeckte

Klangschätze auf unserer Landkarte

gibt: Auf den Fährten der

Tulpe erspürt das Trio Melodien

und Rhythmen zwischen Balkan,

Kleinasien und Russland – in alten

Weisen, Improvisationen, mit

westlichen Harmonien verbunden,

Traditionellem neu arrangiert oder

eigens komponiert.

Konzert # 27 / Nachholtermin

vom 9.8.2020 (# 36)

/ freie Platzwahl*

Elsa Kodeda Sopran

Serguei Leonardo Afonin Bariton

Hans-Christian Hauser Klavier

und weitere Solistinnen und

Solisten

Hans-Christian Hauser pflegt mit

einer speziellen Interpretationsklasse

an der Hochschule für

Musik und Theater München

sowie mit dem Ensemble des von

ihm geleiteten Isny Opernfestivals

die leidenschaftliche, farbige,

poetische Welt der slawischen

Musik. Die aus Tatarstan stammende

Sopranistin Elsa Kodeda,

der aus Russland stammende und

in der Schweiz aufgewachsene

Bariton Serguei Leonardo Afonin

und andere exquisite junge

Sänger/innen ziehen Sie leidenschaftlich-gefühlvoll

in Ihren

Bann. Es erklingen Lieder, Romanzen

und Arien von Tschaikowsky,

Rachmaninow, Rimski-Korsakow

und anderen slawischen Komponisten.

Konzert # 28 / Nachholtermin

vom 9.8.2020 (# 37) * /

KONZERTTAG

IN ÖHRINGEN


So 11.7.

DIE ROMANTIKER

HOFTHEATER

17 Uhr

KONZERTTAG

IN ÖHRINGEN

Concertino Ensemble

Leitung: Prof. Petru Munteanu

Ü

Schubert, Mendelssohn, Spohr

Die Grundthemen der Romantik sind Gefühl, Leidenschaft und individuelles

Erleben sowie die Seele und deren Zustandslagen. Im Gegensatz

zur selbst gesetzten Aufgabe der Dichter von Sturm und Drang und

Aufklärung, zum Beispiel der Erziehung des Volkes durch die Literatur,

sahen die Dichter der Romantik ihre Aufgabe in der Heilung des Risses,

der durch die Welt und damit durch die Individuen geht. Vielleicht benötigen

unsere Gesellschaften auch wieder eine neue Art der Romantik.

Bis dahin hilft Ihnen dieses Konzert mit den jungen Concertino-Talenten,

ihrer Ausdrucksstärke und ihrem frischen Zugriff auf Werke von Schubert,

u.a. der Quartettsatz c-Moll oder Adagio und Rondo für Violine, von Mendelssohn

mit Lieder ohne Worte oder eines der Doppelquartette von

Louis Spohr.

Konzert # 29 / Nachholtermin vom 28.6.2020 (# 14) –

neuer Ort! * /

KONZERTTAG IN ÖHRINGEN * Alle drei Konzerte sind einzeln buchbar und

finden ohne Pause statt (je ca. 60–70 min.) € 25,– erm. 22,– / Zwei von Drei

nach Wahl: € 45,– erm. 39,– / Gesamtabo: € 65,– erm. 56,–

Kulinarisches Angebot im Württemberger Hof

Zwischen 12 und 14 Uhr: Konzertlunch 2 Gänge + Wasser/Kaffee € 26,–

zwischen 15 und 17 Uhr: Kaffeepause € 7,50 (jeweils pro Person).

Vorbestellung und Information unter Tel. 07940 / 18-348.

41


Fr 16.7.

DIE JUNGEN

MEISTERPIANISTEN

SCHWÄBISCH HALL,

HOSPITALKIRCHE

18 Uhr KLAVIER

SOMMER

Sa 17.7.

BAROCCO & CO

KRAUTHEIM-

OBERGINSBACH,

KATH. KIRCHE

18 Uhr

Brass&Co

Foto: Anja Koehler

Konzert des Klaviermeisterkurses

der Liszt-Akademie

Schloss Schillingsfürst

Basis der Verbindung zwischen

den Liszt-Orten Weimar und Schillingsfürst

ist Marie zu Sayn-Wittgenstein.

Sie hat als Tochter der

langjährigen Lebensgefährtin von

Franz Liszt und Gattin von Obersthofmeister

Constantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst

den gesamten

Liszt-Nachlass an Weimar vererbt

und die erste Liszt-Stiftung gegründet.

Diese war nach dem

Zweiten Weltkrieg verschollen

und so wurde 2006 die neue Liszt-

Stiftung Weimar unter Mitwirkung

des damaligen Rektors Prof. Rolf-

Dieter Arens gegründet. Er

brachte dann die Meisterkurse

2012 nach Schillingsfürst. Seit

2013 geben die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer begeisternde

Konzerte im Rahmen des Kultursommers.

Konzert # 30 / Nachholtermin

vom 17.7.2020 (# 19)

€ 24/21,– erm. 21/18,– /

Sonus Brass Ensemble

Stefan Dünser & Attila Krako

Trompete / Andreas Schuchter

Horn / Wolfgang Bilgeri Posaune

/ Harald Schele Tuba

Ü

Telemann, Bach, Debussy u.a.

Nach dem wunderbaren Konzertauftritt

in Dörzbach 2019 kommen

die charmanten Österreicher in

dieser Saison mit einem auf den

Kirchenraum zugeschnittenen

Programm wieder. Die gute

Akustik der Oberginsbacher Kirche

sorgt dabei für ein ideales

Klangvolumen. Musikalisch hat

das Quintett so einiges in den

Trompetenkoffer gepackt: Barocke

Musiken von Bach, Händel

und Telemann über Debussy zu

österreichischen Weisen wird es

abwechslungsreich „blechern”

zugehen.

Konzert # 31 / Nachholtermin

vom 18.7.2020 (# 20)

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

42


So 18.7.

BAVASCHÔRO – BRASILIEN TRIFFT BAYERN

BLAUFELDEN-HERRENTIERBACH,

BÜRGERHAUS

18 Uhr

Foto: zweimann kreativbüro

welt

musik

Bavaschôro

Henrique de Miranda Rebouças Gitarre / Luis Maria Hölzl

Gitarren & Violine / Marcio Schuster Saxophon / Xaver Himpsl Trompete

/ Ludwig Himpsl Percussion & Tuba

Luftig-leichte Kleidung, ein federnder Gang, Virtuosität und jede Menge

gute Laune: Die fünf Profimusiker, davon zwei Brasilianer, ein Halb-Portugiese

und zwei waschechte Münchner, wissen wie man an sonnigen

Sommertagen kleine Straßen, Cafés oder heute das Bürgerhaus in ein

Fleckchen Rio de Janeiro verwandelt. Ausgehend von unterschiedlichen

Genres und Musiktraditionen kamen sie in Bayern zusammen zum

Choro (sprich: Schoro), dem brasilianischen Folkstil, der in den 1870er

Jahren in Rio als Fusion populärer europäischer Tanzmusik und afrikanischer

Rhythmen entstanden ist. Choro gilt als Vater der Samba und

Großvater des Bossa Nova. Gewürzt mit ein paar bayerischen Melodieund

Akkordmotiven wird daraus Bavaschôro – traditionell und doch neu

und eigenständig und Sinnbild für musikalische Lebendigkeit und Spielfreude.

Konzert # 32 / Nachholtermin vom 18.7.2020 (# 21)

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

43


S0 18.7.

BEETHOVEN

UND RAVEL

SCHLOSS ASSUM-

STADT, ROKOKOSAAL

11 Uhr

Do 22.7.

DAS BESTE

VOM FEINSTEN

SCHLOSS ASCHHAUSEN,

MUSIKSALON

18.30 Uhr

Foto: Eva Maria Kraiss

L’Ondine Trio

Dainis Medjaniks Violine / Elif Dimli

Cello / Asen Tanchev Klavier

Ü

Beethoven, Ravel, Takemitsu

In diesem ausdrucksstarken Trio

treffen sich Musiker/innen aus

Lettland, der Türkei und Bulgarien

mit ihrer jeweiligen kulturellen

Leidenschaft. Sie sind Preisträger

zahlreicher nationaler und internationaler

Wettbewerbe. Im Konzert

überzeugen sie mit Beethovens

Erzherzog-Trio B-Dur op.97, gewidmet

seinem Schüler Erzherzog

Rudolph von Österreich. Kein Komponist

hat mehr Werke Standespersonen

von Rang gewidmet als

Beethoven. Wie ein luftig-schwereloses

Lied beginnt Ravels Trio in

a-Moll und endet mit orchestraler

Wirkung. Zwischen die Gezeiten

geraten Sie dann noch in Toru Takemitsus

Werk Between Tides – ein

kraftvoll-melancholisches Klaviertrio,

bei dem Sie die Wellenbewegung

förmlich spüren. Mit den Motivtönen

Es („S“), E und A klingt somit

das Meer im englischen Wort „sea“.

Konzert # 33 / Nachholtermin

vom 19.7.2020 (# 23)

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

Philharmonisches Klaviertrio

Stuttgart

Stefan Balle Violine

Bernhard Lörcher Cello

Andreas Kersten Klavier

Molique, Mozart, Mendelssohn,

Brahms u.a.

Ü

Das Trio feierte 2020 sein 20-jähriges

Bestehen und macht mit

einem Querschnitt seines gesamten

Repertoires Halt beim

Kultursommer. Damit zeigen die

Stuttgarter ihre enorme Bandbreite

und Musikalität. Einzelsätze

aus Klaviertrios von Bernhard

Molique – viel zu selten zu hören –

Franz Schubert, Johannes

Brahms, Anton Arensky, Joaquin

Turina bis hin zu Peter Tschaikowsky

und Nicolai Rimski-Korsakow

haben sie zusammengestellt –

Kammermusik vom Feinsten in intimer,

familiärer Atmosphäre des

Musiksalons der Grafenfamilie

von Zeppelin.

Konzert # 34 / Nachholtermin

vom 23.7.2020 (#24)

€ 26,– erm. 23,– / freie Platzwahl

inkl. Pausensekt

44


Fr 23.7.

BACH – VIER ORCHESTERSUITEN

KÜNZELSAU-GAISBACH, CARMEN WÜRTH FORUM

18 Uhr

Foto: Florian Wagner und Deltagram

Münchener Bach-Orchester

Leitung: Hansjörg Albrecht

Gegründet von Karl Richter in den 1950er Jahren avancierten der

Münchener Bach-Chor und Orchester mit großen Tourneen bald zu

international gefragten Ensembles. Gastdirigenten wie Leonard Bernstein

oder Peter Schreier gaben sich die Ehre. Bereits seit einigen

Jahren hat Hansjörg Albrecht, der bereits als Orgelsolist in Künzelsau

brillierte, die künstlerische Leitung inne. Für das Gastspiel in Gaisbach

stehen die vier erhaltenen Orchestersuiten BWV 1066-1069 von Johann

Sebastian Bach auf dem Programm – und zwar in solistischer Besetzung.

Es handelt sich jeweils um eine Folge von Tanzsätzen mit vorangestellter

Ouvertüre, was barocke Klangfreuden verspricht. Historisch

fundiert und solistisch-virtuos vorgetragen in einem der besten Kammermusiksäle

des Landes – Herz und Ohr, was willst Du mehr.

Konzert # 35 / Nachholtermin vom 25.7.2020 (# 25)

€ 45/40/30,– erm. 40/35/25,–

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45


Sa 24.7.

BLICK ZURÜCK NACH VORN

ÖHRINGEN, KULTURA

18 Uhr

Foto: René Gaens

Foto:WKO

Friedrich Thiele Cello

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Leitung: Case Scaglione

Ü

Grieg, Haydn, Mozart, Tschaikowsky

Zwei Werke aus der Romantik blicken zurück auf zwei Werke der Klassik.

Besonders Tschaikowsky drückt mit seinen Rokoko-Variationen,

wie durch ein Fernglas schauend, die Sehnsucht nach der Klangwelt

des 18. Jahrhunderts aus – und zwar vor allem die von W.A. Mozart.

Da passt als Ausgangspunkt direkt davor Mozarts Sinfonie Nr. 17 G-Dur

KV 129, die er 16-jährig 1772 komponierte. Die erste Konzerthälfte beginnen

die Heilbronner mit Edvard Griegs Suite Aus Holbergs Zeit op.

40, die den Untertitel Suite im alten Stil trägt. Formal den höfischen

Tänzen des frühen 18. Jahrhunderts nachempfunden, gibt sie aber

einen romantischen Blick auf die Musik der Klassik. Und dort sieht

man letztendlich nur einen: Joseph Haydn. Sein 2. Cello-Konzert in

D-Dur ist ein Sinnbild für die reife Wiener Klassik. Dessen Interpretation

wird sich Nachwuchsstar Friedrich Thiele annehmen, der 2019

mehrere Preise beim ARD-Wettbewerb gewann und bereits bei den

Nürnberger Sinfonikern und beim Münchner Rundfunkorchester

gastierte. Und über die Klangqualitäten des WKO braucht man beim

Kultursommer nicht mehr viel rezensieren, denn diese hat das

Orchester in nahezu 20 Jahren mehr als eindrücklich bewiesen.

Konzert # 36

€ 36/32,– erm. 32/28,–

46


So 25.7.

KAMMER-KLAVIER-KONZERT

LANGENBURG, BAROCKSAAL

17 Uhr

KLAVIER

SOMMER

Christoph Soldan Klavier

Schlesische Kammersolisten

Darius Zboch & Jakub Lysik Violine / Joroslaw Marzec Viola

/ Katarzyna Biedrowska Cello / Krzysztof Korzen Kontrabass

Ü

Beethoven, Dvořák, Warlock

Heute beweist das Ensemble, dass es zu den erfolgreichsten Kammermusikensembles

Europas zählt. Dafür nehmen sie sich der Herausforderung

an, Ludwig van Beethovens Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58 in

kleiner Besetzung darzubieten. An den Beginn des Satzes stellt Beethoven

ein Thema von zarter und lyrischer Schönheit, was es nicht zuletzt

zu einem der schönsten Klavierkonzerte des Komponisten

überhaupt macht. Es schlägt außerdem eine stilistische Brücke zur

Romantik, wo Antonín Dvořáks Quintett G-Dur op. 77 zuhause ist. Das

Werk ist eine Art solistische Streichersinfonie. Das schlesische Ensemble

setzt sich aus den Stimmführern der Philharmonie Kattowitz zusammen.

Seit bereits 1993 treten sie gemeinsam mit Christoph Soldan auf,

der u.a. bei Christoph Eschenbach studiert hat und über den Leonard

Bernstein nach einer gemeinsamen Tournee 1988 sagte: „Ich bin beeindruckt

von der seelischen Größe dieses jungen Musikers“.

Konzert # 37 / Nachholtermin vom 23.8.2020 (# 45)

€ 28/24,– erm. 24,–/20,–

47


So 25.7.

10FORBRASS –

DAS BESTE AUS 10 JAHREN

PFEDELBACH, SCHLOSSHOF*

18.30 Uhr

Brass&Co

Foto: 10forbrass Medien

10forBrass

Martin Gierden, Anne Heinemann, Rudolf Lörinc, Lukas Paulenz,

André Schoch Trompete / Swantje Vesper, Felix Wilmsen Horn / Jan

Donner, Matthias Haakh, Johannes Weidner, Florian Zerbaum Posaune

/ Alexander Tischendorf Tuba

Seit mehr als sechs Jahren gehören sie zum Hohenloher Kultursommer.

Mit technischer Brillanz, nichtalltäglichen Arrangements und charmantsubtiler

Moderation sorgen die zwölf (!) Musiker/innen jedes Mal für

beste Unterhaltung. Sie gießen alles in Blech, von Bach, Oper, Swingklassikern

bis hin zu James Bond-Themen. 2020 feierten sie ihr zehnjähriges

Jubiläum und sie begannen das Jahr dafür mit einem Konzert

in der Hamburger Elbphilharmonie. Zum Jubiläum bringt die Formation

ein Best of-Programm auf die Bühne, das sich sehen und vor allem

hören lassen kann: Von Giovanni Gabrielis Canzon Nr. 14 über Derek

Bourgeois’ Suite William and Mary bis zu spanischen Klanglandschaften

von Chick Corea’s Spain spannen sie den „Ventilbogen” und streifen

durch die Zeiten.

Konzert # 38 / Nacholtermin vom 26.7.2020 (# 27)

€ 28,– erm. 25,– / freie Platzwahl /

Das Konzert findet im Rahmen des Pfedelbacher Schlossfestes statt,

das vom 23. bis 25. Juli veranstaltet wird.

* Es besteht eine Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter.

48


Do 29.7.

NORDISCH BRASS –

VON TROMPETEN UND TROLLEN

NIEDERNHALL, KELTERHOF*

19 Uhr

Brass&Co

Tine Thing Helseth Trompete & Leitung

Ensemble tenThing

Ü

Grieg, Händel, Gershwin u.a.

Wer immer noch denkt, dass Blechblasinstrumente eine Männerdomäne

sind, der kennt die zehn Damen rund um die Trompeterin Tine

Thing Helseth aus Norwegen noch nicht. Jung, brillant und alles andere

als nordisch unterkühlt – was für die Solistin gilt, trifft auch auf die

Damen ihres Ensembles tenThing zu. Sie stehen für die Renaissance

der arrangierten Blechbläser-Musik im hohen Norden und darüber

hinaus: Ob bei den BBC-Proms in London, den USA, in Asien oder mit

internationalen Preisen bedacht: sie haben sich ihren Platz in der Musikwelt

erobert. Für ihre Sommer-Tour haben sie natürlich Musik aus

Skandinavien dabei: Edvard Griegs Holberg Suite op. 40 erklingt in

feinstem Bläserklang, ebenso wie Stücke aus dem Zyklus Volkslieder

aus Hardanger op.151 von Geirr Tveitt. Flüssig klingt Händels Wassermusik

auch mit Tuba und Trompete, genauso wie ein bisschen Beethoven,

Gershwin und Piazzolla. Und dass auch Popsongs von Abba bis

Beatles aus goldenem Blech ertönen können, zeigen die Norwegerinnen

– wie bereits 2017 – mit jeder Menge Spaß und Frauenpower.

Rechtzeitig Karten sichern!

Konzert # 39 / Nachholtermin vom 31.7.2020 (# 29)

Einlass ab 18 Uhr, damit Sie die genussreiche Bewirtung nutzen können.

€ 32,– erm. 28,– / freie Platzwahl /

* Bei schlechtem Wetter findet das Konzert in der (kühlen) Kelter statt.

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4. Liszt-Festival

auf Schloss Schillingsfürst

JAHRESPROGRAMM 2021

Samstag, 15.05.2021 | 19:00 Uhr

Konzertsaal Schloss Schillingsfürst

„Weimarer Abend“

Prof. Rolf-Dieter Arens, Klavier

Prof. Wolfram Huschke

4. LISZT-FESTIVAL 2021

Samstag, 10.07.2021 | 19:00 Uhr

Schlosshof Schloss Schillingsfürst

Eröffnungskonzert – Ope(r)n Air

„Schöne Stimmen im Schlosshof“

mit Sophie Desiree Bauer (Sopran) und

Benedikt al Daimi (Bass), Franziska

Glemser (Klavier)

Sonntag, 11.07.2021 | 17:00 Uhr

Evangelische Kirche St. Kilian

„Liszt mit allen Sinnen”

Orgelkonzert mit Hans-Bernhard Ruß,

Augustinerkirche Würzburg

Mo. 12.07. bis Fr. 16.07.2021

Konzertsaal Schloss Schillingsfürst

Mo, Di, Do: 10:00 -13:00 Uhr

und 16:00-18:00 Uhr

Mi, Fr: 10:00 -13.00 Uhr

Besuch der Unterrichtstunden

Meisterkurs mit Leslie Howard

und Preisträgern internationaler Lisztwettbewerbe

Mittwoch, 14.07.2021 | 19:00 Uhr

Konzertsaal Schloss Schillingsfürst

„Musik & Wort”

Mariam Batshasvili, Klavier

Vortrag von Nike Wagner:

„Das Beziehungsgeflecht

Franz Liszt – Richard Wagner – Ludwig

van Beethoven“

Freitag, 16.07.2021 | 18:00 Uhr

Hospitalkirche, Schwäbisch Hall

Klavierkonzert

„Die jungen Meisterpianisten”

Samstag, 17.07.2021 | 15:00 Uhr

Treffpunkt Schlosshof Schloss

Schillingsfürst

Historischer Spaziergang

zum Lisztdenkmal

Samstag, 17.07.2021 | 19:00 Uhr

Konzertsaal Schloss Schillingsfürst

Abschlusskonzert

der Meisterkursteilnehmer

mit Überreichung der Marie-zu-Hohenlohe-Medaille

Samstag, 16.10.2021 | 19:00 Uhr

Konzertsaal Schloss Schillingsfürst

Kammermusikkonzert

mit dem „Duo Cellissimo“ – Joel Blido,

Konstantin Bruhns

Sonntag, 17.10.2021 | 11:30 Uhr

Lisztdenkmal im Kardinalsgarten

Geburtstagsständchen für Franz Liszt,

Jürgen Strauß dirigiert seine Bläsergruppe

Im Anschluss an alle Konzerte und Veranstaltungen

bietet der Kulturförderverein Schloss

Schillingsfürst den Gästen eine kostenfreie

Führung durch den Liszt-Raum an.

LISZT AKADEMIE

SCHLOSS SCHILLINGSFÜRST

KARTENVORVERKAUF:

Schlossmuseum Schillingsfürst

Am Wall 14, 91583 Schilingsfürst

Tel: 0 98 68 - 201 und 812

office@schloss-schillingsfuerst.de

Online-Ticketverkauf:

www.liszt-akademie-schillingsfuerst.de

Info-Center der Stadt Schillingsfürst

Rothenburger Str. 2, 91583 Schilingsfürst

Tel: 0 98 68 -222 | info@frankenhoehe.de


Sa 31.7.

DER KLANG ARMENIENS –

TRADITIONELLES VON MORGEN

BRETZFELD-GEDDELSBACH,

ALTE KELTER

18 Uhr

Foto: Nagash Ensemble

welt

musik

The Naghash Ensemble of Armenia

Leitung: John Hodian

„Alt oder neu, fremd oder vertraut, westlich oder östlich, schlicht oder

komplex, minimalistisch oder mittelalterlich. Eine Musik jedenfalls, die

sich jeder Etikettierung entzieht.“ Das sagt BR Klassik zum Projekt von

John Hodian. Inspiriert von einem geistlichen Vokalquintett im Tempel

von Garni außerhalb Jerewans komponierte der Amerikaner Musik, die

diesem Klang auf neue Weise nutzen würde. Allerdings dauerte es Jahre

bis er den passenden Text fand. Er suchte in den Bibliotheken zwischen

Jerewan, New York und Berlin, bis er auf ein Fragment des spätmittelalterlichen

armenischen Dichters Mkrtich Naghash stieß und ihm die

Worte geradezu entgegen sprangen – direkt in seine Seele, wie er sagt.

Lassen Sie sich entführen in eine außergewöhnliche, subtile und zugängliche

Klangwelt, mit glockenklaren Stimmen, schillernden Melodiebögen,

kanonartigen Versetzungen und philosophischen Texten, die

bis heute relevant sind. Hodian am Flügel, drei brillante Sängerinnen und

einige der besten armenischen Musiker an traditionellen Instrumenten

wie Duduk, Oud und Dhol erschaffen einen Klangkosmos, der die Tiefe

eines Gebets hat.

Konzert # 40 / Nachholtermin vom 25.7.2020 (# 26)

€ 26,– erm. 23,–

51


S0 1.8.

FORTUNA –

RENAISSANCE TRIFFT ELEKTRONIK

SCHWÄBISCH HALL, GROSSCOMBURG,

STIFTSKIRCHE

17 Uhr

Foto: David Becker

Katharina Bäuml Schalmei & Leitung

David Becker E-Gitarre & Remix

Capella de la Torre

Ü

Monteverdi, Piffaro, Susato u.a.

Wie passen eine E-Gitarre und Musik der Renaissance zusammen?

Welche neuen Klänge entstehen durch die Kombination von Schalmei,

Posaune und Dulzian mit elektronischen Klängen? Der E-Gitarrist und

Soundkünstler David Becker und die Mitglieder von Capella de la Torre

unter der Leitung von Katharina Bäuml begeben sich gemeinsam auf die

Suche nach neuen und bislang unbekannten Klangwelten. Dabei steht

eine Melodie aus dem frühen 16. Jahrhundert im Mittelpunkt, Fortuna

Desperata, die schon damals die Menschen inspirierte und bis heute

nichts von ihrer Sogwirkung verloren hat. In der Kombination von

Klängen scheinbar weit entfernter Welten entsteht ein Konzert voller

Überraschungen, in dem Musik und Remix eine Brücke von der Vergangenheit

in die Gegenwart schlagen. Es erklingt Musik von Susato,

Azzaiolo, Monteverdi, Piffaro und anderen Renaissancekomponisten

in Kombination mit Improvisationen und dezent eingeflochtenen elektronischen

Soundeffekten. Prädikat: besonders reizvoll!

Konzert # 41 / Nachholtermin vom 2.8.2020 (# 31)

Tickets € 27/24/21,– erm. 24/21/18,– / freie Platzwahl in Kat. 3

52


So 1.8.

CARA –

A NEW BREEZE IN IRISH MUSIC

BRETZFELD-GEDDELSBACH, ALTE KELTER

17 Uhr

welt

musik

Cara

Gudrun Walther Gesang, Fiddle & Akkordeon / Kim Edgar Gesang

& Klavier / Hendrik Morgenbrodt Uillean Pipes & Flöten / Jürgen Treyz

Gitarren, Dobro & Gesang / Aimée Farrell-Courtney Bodhrán

Cara bringt frischen Wind in die Irish Folk Szene, das hat das Ensemble

bereits vor drei Jahren vor ausverkauftem Haus beim Kultursommer

bewiesen. Die Ensemblemitglieder kommen aus Irland, Schottland und

Deutschland. Ihr Celtic Folk wurde bereits mit zwei Irish Music Awards

ausgezeichnet. Das Besondere am Cara-Sound sind die zwei Lead-Sängerinnen

und die Einbindung des Klaviers als zusätzliche Klangdimension

zu den klassischen irischen Instrumenten wie Fidel, Dudelsack

oder Rahmentrommel. Tourneen und umjubelte Konzerte gab die Band

von den USA, Australien über Dänemark, Benelux bis nach Italien. BBC

Radio Scotland meint, sie klingen wie ein ganzes Festival, eingepackt in

eine einzige Band! Nicht verpassen!

Konzert # 42 / Nachholtermin vom 26.7.2020 (#28)

€ 25,– erm. 22,–

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Sa 7.8.

PRIMETIME IN DER WOLFSSCHLUCHT

DÖRZBACH,

SCHLOSS EYB*

19 Uhr

Brass&Co

German Hornsound

Christoph Eß / Sebastian Schorr / Stephan Schottstädt / Timo

Steininger Horn

In diesem Jahr jährt sich zum 200. Mal die Uhraufführung von Carl Maria

von Webers romantischer Oper „Der Freischütz“. Grund genug für ein

weiteres Experiment der vier Hornisten. Sie schlüpfen in unterschiedliche

Rollen und nähern sich der Oper aus verschiedenen Blickwinkeln.

In drei Akten erfahren Sie etwas über von Webers Privatleben, nehmen

an einer Talkrunde seiner Zeitgenossen teil und wohnen einem Quizduell

zwischen Brahms und Wagner teil. Wer da noch Netflix braucht, ist selbst

schuld. Neben vielen Auszügen aus dem Freischütz hören Sie Werke

von Mozart, Haydn, Rossini, Schumann, Schubert & Co – alles auf vier

Hörnern. Die Welt der Romantik und das Geheimnisvolle der Nacht wird

stets garniert mit einer Prise Selbstironie und lebt von erstklassiger

Musikalität der Protagonisten. Mit den vier Hörnern – hören Sie besser!

Konzert # 43 / Nachholtermin vom 6.8.2020 (# 33) – neues Programm

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

* Bei schlechtem Wetter in der benachbarten Kirche

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Sa 7.8.

wandelkonzert

SCHLÄFT EIN LIED IN ALLEN DINGEN…

CREGLINGEN, ROMSCHLÖSSLE,

ROSENGARTEN*

18 Uhr

NEUER

SPIEL

ORT

Christoph von Weitzel Bariton

Igor Kvashevich Akkordeon

Hohenlohe ist immer wieder gut für die Entdeckung beschaulicher

Kleinode. Oder sagt Ihnen das Romschlössle etwas? Das ehemalige

Haus Weinsberg, bereits 1589 auf Mauerresten errichtet, am südlichen

Stadtrand Creglingens wurde in den 1990-Jahren renoviert und ist

heute ein kleines Kulturzentrum mit Bücherei, Musikschule und Konzertsaal.

Gegenüber befindet sich der sehenswerte idyllische Rosengarten

– eine terrassenförmige Gartenanlage an der noch erhaltenen

Stadtmauer mit vielen alten Duftrosen, Kräutern und kleinem Pavillon.

Folgen Sie Christoph von Weitzel durch die Anlage und hören Sie die

schönsten deutschen Volkslieder in erfrischender Begleitung eines

klassischen Akkordeons. Besser kann Musik und Umgebung kaum aufeinander

wirken und die Aussicht über die Stadt ist allein schon lohnenswert.

Wir empfehlen gute Schuhe!

Konzert # 44 / Nachholtermin vom 8.8.2020 (# 34)

€ 22,– erm. 19,– / eingeschränkte Sitzmöglichkeiten

Kooperation mit dem Kunstverein Romschlössle e.V.

* Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Romschlössle statt.

55


So 8.8.

QUODLIBET

KRAUTHEIM-NEUNSTETTEN, SCHLOSS

17 Uhr

Foto: Maria Otter

Ensemble Opia

Eva Leonie Fegers Blockflöten, Renaissance-Traversflöte & Gesang /

Alina Loewenich Blockflöten / Fabio Kapeller Perkussion / Paula Pinn,

Blockflöten / Magdalena Kelz Gamben & Fidel / Alexander Gergelyfi

Cembalo

Die Mitglieder von Opia vereinen sich auf der Suche nach klanglicher

Vielfalt, rhythmischer Finesse und experimenteller Spielfreude. Das in

Wien beheimatete, noch junge Ensemble befasst sich intensiv mit der

lebendigen, historischen Interpretation der Musik des Mittelalters und

der Renaissance. Dabei spielen Improvisation, künstlerische Anordnung

und Rekomposition basierend auf kritischer Recherche historischer

Quellen eine große Rolle. So unvorhersehbar und vielfältig wie

die Liebe selbst sind dadurch die einfühlsamen Lieder und schwungvollen

Tänze, u.a. von Claudio Monteverdi, Guillaume de Machaut oder

Giovanni Maria Trabaci – ein Quodlibet aus betörenden Melodien, flirrender

Virtuosität und sinnlicher Melancholie aus drei Jahrhunderten

im stimmigen Ambiente von Neunstetten.

Konzert # 45

€ 24,– erm. 21,– / freie Platzwahl

56


So 8.8.

COLOURFUL CONCERT – MUSIK IM FLUSS…

SCHLOSS LANGENBURG, BAROCKSAAL

18 Uhr

Foto: Teresa Pawel Hafen

Hanke Brothers

David Hanke Blockflöte / Lukas Hanke Viola

/ Jonathan Hanke Klavier / Fabian Hanke Tuba

… für Tuba, Klavier, Viola und Blockflöte. Selbst wenn man als versierte/r

Konzertgänger/in glaubt, alle Besetzungskombinationen der

Kammermusik zu kennen, diese Mixtur dürfte dann doch neu sein. Und

nicht nur so stellen die Vier die Klassik auf den Kopf: 4 Brüder, 4 Persönlichkeiten,

4x4 Instrumente und tonnenweise Talent. Die Boyband

der Klassik verspricht nichts anderes als unerhörten Musikgenuss.

Werke, Genres, Stile und Epochen sind egal, der Groove verbindet alles.

Die vier Hochtalentierten spielen sich virtuos über alle Genregrenzen

hinweg. Jedes Konzert wird zum wohligen Anschlag auf alle Sinne. Im

Hanke-Stil erklingt Klassisches wie etwa Chopins e-Moll Prelude als

Tango und immer verrückter – so wie es sein soll – werden die La Follia-

Variationen gesteigert. Aber auch neu Komponiertes in klassischem

Tongewand gehört ins Repertoiretäschchen. Kennen Sie etwa Originalwerke

für Tuba und Klavier? Kommen Sie zu den Hanke Brothers und erwarten

Sie das Unerwartete. Sie wollen nur spielen… und Ihre Herzen

berühren!

Konzert # 46 / Nachholtermin vom 8.8.2020 (#. 35)

€ 26/23,– erm. 23/20,–

57


Sa 14.8.

VIELSAITIG

KÜNZELSAU-SCHLOSS STETTEN,

BURGKAPELLE

18 Uhr

Fotos: Karmon/Kienle

Nina Karmon Violine

Friederike Kienle Cello

Ü

Bach, Rolla, Vasks

Zwei international angesehene Solistinnen im Duett. Da dürften kammermusikalische

Glanzlichter vorprogrammiert sein. Bei Castilla Interior

vom lettischen Komponisten Peteris Vasks (*1946) in der Interpretation

der beiden Ausnahmemusikerinnen und in der akustisch guten wie wohligen

Umgebung der Burgkapelle könnte es sein, dass Sie eine Gänsehaut

bekommen. Eine Rarität im Konzertsaal ist hingegen der

Programmeinstieg: Duo Nr. 1 B-Dur, ein dreisätziges Divertimento vom

Mozart- und Paganini-Zeitgenossen Alessandro Rolla, der ein enormes

Gesamtwerk an Streich-Duos und Trios hinterlassen hat. Geprägt von

melodischem Reiz ist hier aber die erstklassige Technik der beiden

Damen gefragt. Solistisch werden beide auch in Erscheinung treten.

Nina Karmon hat dafür Bachs Ciaccona aus der Partita Nr. 2 d-Moll BWV

1004 ausgesucht und Friederike Kienle ein weiteres Werk von Vasks,

das v.a. durch Sol Gabetta bekannt wurde – Gramata Cellam (Das Buch).

Konzert # 47 / Nachholtermin vom 15.8.2020 (# 39)

€ 25,– erm. 22,–

58


Sa 14.8.

OHRENZWINKERN

ÖHRINGEN-CAPPEL, STALLSCHEUNE

18 Uhr

Foto: Gruberich

welt

musik

Gruberich

Thomas Gruber Ziach und Hackbretter / Maria Friedrich Cello

/ Sabine Gruber-Heberlein Harfe

Mal Musette oder Tango, mal Galopp im 7/8 Takt. Schräg darf, kreischend

auch, dazwischen gibt es fein Gehacktes und zart Gezogenes

auf die Ohren. Das Trio entfacht ein alpines Kopfkino zwischen liebestollen

Faltern, tanzenden „Heumandln” und einem indischen Wanderasketen.

Ihre Spielfreude zaubert Bauchmusik zwischen Tonmalerei

und packenden Rhythmen und bringt ihnen 2018/19 den ersten Preis

beim renommierten Creole Global Music Contest in Berlin ein. Lassen

Sie sich ein auf die Musik aus dem wilden Alpinistan – den Landschaften,

in denen sich der Föhn umhorcht. Oder wo sonst könnte man den

Fichten-Tango hören?! Für alle Fans von Herbert Pixner und Rudi Zapf

ein absolutes Muss!

Konzert # 48 / Nachholtermin vom 15.8.2020 (# 40)

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

– ausverkauft –

Verbringen Sie Ihre Zeit bei uns.

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Karlsvorstadt 4 . 74613 Öhringen

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59


So 15.8. So 15.8.

MELODIENREIGEN

MUSIKSALON

14 Uhr

ÜBER DEN WOLKEN

LUDWIG-DÖRFLER-

GALERIE

14 Uhr

Pressefoto

Angela Rossel Violine

Ruth Maria Rossel Cello

Alexander Hermann Percussion

Das ungewöhnlich besetzte Trio

hat für das Thema Lied einen

ebenso nicht alltäglichen und

nicht nur auf die Romantik beschränkten

Ansatz gewählt. Den

Protagonisten geht es um die Melodien

der Stücke, und da reicht

der musikalische Bogen vom Barock

bis in die Charts, von Johann

Sebastian Bach zu Franz Liszt bis

hin zu Filmliedern von Charlie

Chaplin oder gar erfolgreiche

Popsongs, die sie ins Kammermusikoutfit

stecken. Hören Sie

Mendelssohns Venezianisches

Gondellied, Ferdinand Poliakins

entzückenden Le Canari oder Dernière

Danse der Pariser Sängerin

Indila genauso wie den Hit Viva la

Vida der britischen Band Coldplay.

Auswahlkonzert 1

/ Auch einzeln buchbar

Das Galakonzert des internationalen

Festivals „Dein Lied“ findet

in diesem Jahr in Kooperation mit

dem Hohenloher Kultursommer

statt. Mehrere Sänger/innen finden

sich im Schlosshof ein, um

europäisches Kulturerbe aktuell

und authentisch zu präsentieren.

Alexandre Zindel

Autoharp & Gesang

Seltenes Instrument – außergewöhnliche

Stimme! Die Autoharp

ist ein 36-saitiges

Folkinstrument, das in Deutschland

erfunden wurde und einmal

Volkszither hieß. Sie klingt wunderbar

voll wie zwei Gitarren und

dann wieder zart wie eine Zither.

Einzig in den USA hat sie Verbreitung

gefunden, hierzulande ist sie

weitgehend unbekannt. Alexandre

Zindel ist der einzige professionell

tourende Autoharpspieler und

Sänger in Deutschland und wird

für seine innigen Darbietungen

dafür von der Presse hochgelobt.

Geschichten in Deutsch, Französisch

und Englisch zwischen

Volkslied, Chanson und Countrysong

– Über den Wolken gibt es

nichts zu bereuen, auch nicht als

wilder Wanderer in blauen Wildlederschuh‘

oder bei der Liebeshymne

an eine Forelle…

Auswahlkonzert 2

/ Auch einzeln buchbar


So 15.8.

KONZERTTAG AUF

SCHLOSS SCHILLINGSFÜRST

EUROPA IM LIED –

GALAKONZERT DES LIEDES

OPEN AIR IM SCHLOSSHOF*

16.30 Uhr

Foto: Wernhild Baars

Margarita Vilsone Sopran / Tiziana Postoghese Mezzosopran / Enrique

Ambrosio Tenor / Christoph von Weitzel Bariton / Ulrich Pakusch Klavier

/ Francesco Palazzo Akkordeon / Kilian Sprau Moderation

Ein Galakonzert für den Schlosshof. Europa begegnet sich in seinen Liedern.

Wie klingen Freude, Schmerz, die Heimat, die Liebe, die Natur und

die Elemente in den Liedern unserer Nachbarn? Die empfindsame lettische

Sopranistin Margarita Vilsone entführt mit glutvollen Liedern voller

Sehnsucht in die Gefilde des östlichen Europas. Der Italo-spanische

Tenor Enrique Ambrosio präsentiert mit südlichem Schmelz und Sonne

in der Stimme die Länder des Mittelmeerraumes. Romantik pur, Liebe,

die Wunder der Natur: das sind die Themen der Lieder unseres Sprachraums.

Die temperamentvolle Mezzosopranistin Tiziana Postoghese

entführt Sie vom Balkan über Italine nach Frankreich. Der farbenreiche,

dramatische Bariton Christoph von Weitzel breitet die Welt der deutschen

und skandinavischen Romantik vor Ihnen aus. Als kongeniale

Partner stehen den Sänger/innen Ulrich Pakusch am Klavier und der

weltweit gefragte Akkordeonist Francesco Palazzo zur Seite. Der Musikwissenschaftler

Kilian Sprau erläutert Inhalte der Lieder und führt

mit kurzweiligen Anmerkungen durch das Programm.

Konzert # 49 / Nachholtermin vom 16.8.2020 (# 41 )

Auswahlkonzert 1 oder 2 / € 18,– erm. 16,– / freie Platzwahl

Open Air im Schlosshof / € 28,– erm. 24,–

Auswahlkonzert + Open Air im Abonnement € 38,– erm. 34,–

Stressfrei zum Konzerttag!

Bus ab Öhringen über Westernach (P&R Parkplatz) € 19,– / Anmeldung und

Informationen bei der Geschäftsstelle, Telefon 07940/18-348

* Es besteht eine Ausweichmöglichkeit bei schlechtem Wetter.

61


Sa 21.8.

SWING AUS DEM ALTEN EUROPA

WEIKERSHEIM, TAUBERPHILHARMONIE

19.30 Uhr

welt

musik

Hot Club Harmonists

Katalin Horváth Gesang / Frank Wekenmann & James Geier Gitarren

/ Matthias Buck Geige / Steffen Hollenweger Bass

Die Hot Club Harmonists um den Ausnahme-Gitarristen Frank Wekenmann

und die bezaubernde Sängerin Katalin Horvath sind keine Unbekannten

unseres Festivals. Sie berühren und begeistern mit ihrer

einzigartigen Mischung aus clever arrangierten Perlen der europäischen

Musik und ihren virtuos swingenden Improvisationen ihr Publikum

egal wo sie auftreten. Heute laden sie in Weikersheim zu einer

musikalischen Reise zwischen Berlin, Paris und Budapest ein. Im Stil

des legendären Hot Club de France von Django Reinhardt und Stephane

Grappelli spielen die HCH originell arrangierte Klassiker des "Zigeuner-

Jazz", französische Chansons und Musette Walzer, Werke klassischer

Komponisten, ungarische Csárdás, deutsche Ufa-Hits und Lieder aus

vielen anderen europäischen Ländern und verbinden all dies zu einer

ganz eigenen virtuosen Musik voller Finesse und Verve. Freuen Sie sich

auf Klassiker im HCH „Soundfit“ wie Django’s Tiger, Capri Fischer oder

Ménilmontant.

Konzert # 50 / Nachholtermin vom 22.8.2020 (# 44)

€ 28/24/20,– erm. 24/20/16,– /

Kooperationskonzert mit der TauberPhilharmonie Weikersheim

62


So 22.8.

BEETHOVEN TRIFFT MOZART

SCHLOSS LANGENBURG, BAROCKSAAL

18 Uhr

Liga Skride Klavier

Concertino Ensemble

Leitung: Prof. Petru Munteanu

Sie sollen sich wirklich getroffen haben, anno 1787, als der 16-Jährige

Beethoven zum Vorspiel zu W.A. Mozart kam, um bei seinem Idol Unterricht

zu nehmen. „Spiel etwas“, sagte Mozart zum jungen Bonner. Beethoven

spielte die Eröffnung von Mozarts Klavierkonzert Nr. 24 c-Moll.

„Nicht das“, sagte Mozart, „spiel etwas Eigenes.“ Das hat Beethoven

getan. Dann soll Mozart zu seiner Frau Constanze gesagt haben: „Pass

auf den Jungen auf. Eines Tages wird er der Welt etwas zum Reden

geben.“ Beethoven musste jedoch ohne Unterricht schnell zurück nach

Bonn. Er war aber inspiriert, hat Mozart verehrt, allerdings nie kopiert.

Heute trifft ihre Musik im Konzertsaal aufeinander: von Mozart Stücke

aus der Zauberflöte und ein rares Konzert für Klavier und Violine in D-

Dur, von Beethoven die Romanze G-Dur, die Violinsonate Nr. 7 und ein

Streichtrio.

Konzert # 51 / Nachholtermin vom 27.6.2020 (# 11)

€ 26/23,– erm. 23/20,–

63


Mi 25.8.

klassik um vier

DIE GROßEN »B«

KIRCHBERG-GAGG-

STATT, JUGENDSTIL-

KIRCHE

16 Uhr

Do 26.8.

MEISTERLICHES

FINALE

KLOSTER SCHÖNTAL,

BILDUNGSHAUS,

FESTSAAL

17 Uhr

Foto: Eva Maria Kraiss

Fotos: Wernhild Baars

Concertino Ensemble

Leitung: Prof. Petru Munteanu

Ü

64

Bach, Beethoven, Brahms

Daraus, dass Bach seine überlieferten

Violinkonzerte später zu

Cembalokonzerten umarbeitete,

schließt die Musikwissenschaft,

dass auch andere Cembalowerke

aus originalen Violinkonzerten

entstanden sind, deren Urfassungen

verloren gingen. Daher wurden

aus vorhandenen Konzerten

einige zugrunde liegende Originale

rekonstruiert. Heute kommen

Sie in den Genuss des d-Moll Violinkonzertes,

das nach BWV 1052

rekonstruiert wurde. Es ist verwunderlich,

dass bestimmte Gattungen

im Pantheon der Musikgeschichte

landen, andere ein Geheimtipp

bleiben. Beim Streichtrio

ist dies so. Beethovens Trios sind

jedenfalls anspruchsvolle Meilensteine.

Weitere Meilensteine sind

Brahms’ Sextett Nr. 1 B-Dur op. 18

und natürlich das Kuchenbuffet

der Kirchengemeinde.

Konzert # 52 / Nachholtermin

vom 19.8.2020 (# 42)

€ 28/25/22,– erm. 25/22/19,–

Abschlusskonzert des 36. Internationalen

Meisterkurses für

Streicher Kloster Schöntal

Leitung: Prof. Petru Munteanu

„Ein rechter Meister zieht keine

Schüler, sondern eben wiederum

Meister.“ Robert Schumann

Es ist in jeder Saison wieder aufs

Neue ein pures, unmittelbares

Konzerterlebnis, wenn der internationale

Streichernachwuchs

das Erlernte aus den Meisterstunden

darbietet. Bei renommierten

Professorinnen und Professoren

verfeinern die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer ihre Technik und

den Ausdruck der gewählten

Stücke. Voller Stolz, Spielfreude

und Enthusiasmus stehen sie

dann auf der Bühne. Belohnen

Sie die jungen Talente mit Ihrem

Kommen und Ihrem Applaus.

Konzert # 53

€ 25,– erm. 22,– /


Sa 28.8.

NORDIC WAYS

SCHLOSS LANGENBURG, BAROCKSAAL

18 Uhr

Foto: Nikolaj Lund

Foto: Kaupo Kikkas

Ragnhild Hemsing Violine und Hardangerfiedel

Mario Häring Klavier

Ü

Grieg, Halvorsen, Bull, Nyhus, Svendsen

Ragnhild Hemsing wurde 1988 im Herzen Norwegens geboren und ist

seit ihrer Kindheit eng mit der Tradition der norwegischen Volksmusik

verbunden. Heute sticht sie dadurch als besonders vielseitige Künstlerin

ihrer Generation hervor. Nicht nur auf der Violine, sondern auch

auf der traditionellen Hardangerfiedel verzaubert sie ihre Zuhörer. Das

der Geige ähnelnde Instrument besitzt zusätzliche Resonanzsaiten,

deren Mitschwingen einen besonderen, sphärischen Klang entstehen

lassen. Mit beiden Instrumenten ist Hemsing sowohl in der Volksmusik,

als auch auf den großen Bühnen der klassischen Musik zuhause.

Heute hat sie Premiere beim Kultursommer in Langenburg für

Violine und arrangiert für Hardangerfiedel. Von Edvard Grieg stehen

Sätze aus Sigurd der Kreuzfahrer op. 22, eine Auswahl aus 12 Melodien

op. 33 Nr. 2 „Letzter Frühling” oder Norwegische Bauerntänze auf

dem Programm. Ebenso tänzerische Stücke von Johan Halvorsen

oder Sven Nyhus oder das einfühlsame La Melancolie von Ole Bull.

Hören Sie den Klang der Berge und Fjorde!

Konzert # 54

30,–/26,– erm. 26,–/22,–

65


Sa 28.8.

DIE RUSSISCHE

SEELE

NIEDERNHALL,

LAURENTIUSKIRCHE

18 Uhr

Foto: Wernhild Baars

So 29.8.

klassik um vier

MIT DER GEIGE

DURCH EUROPA

KLOSTER SCHÖNTAL,

BILDUNGSHAUS,

FESTSAAL

16 Uhr

Concertino Ensemble

Leitung: Prof. Petru Munteanu

Glinka, Tschaikowsky, Rimski-

Korsakow, u.a.

Ü

„Ich glaube, das wichtigste, das

wesentlichste geistige Bedürfnis

des russischen Volkes ist das Bedürfnis,

immer und unaufhörlich,

überall und in allem zu leiden.

Mit diesem Lechzen nach Leid

scheint es von jeher infiziert zu

sein. Der Strom der Leiden fließt

durch seine ganze Geschichte;

er kommt nicht nur von äußeren

Schicksalsschlägen, sondern entspringt

der Tiefe des Volksherzens.

Das russische Volk findet

in seinem Leiden gleichsam Genuss.“

Kein Geringerer als Fjodor

Dostojewski brachte 1873 in seinem

„Tagebuch eines Schriftstellers“

diese merkwürdige Charaktereigenschaft

seiner Landsleute

auf den Punkt. Tauchen Sie

mit dem Concertino Ensemble ein

in die Melancholie und romantisch-elegische

Melodienwelt der

großen russischen Komponisten.

Konzert # 55 / Nachholtermin

vom 29.8.2020 (# 49)

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

Concertino Ensemble

Leitung: Prof. Petru Munteanu

Dvořák, Hubay, Sarasate,

Strauß, u.a.

Ü

Einen Bummel durch die virtuose

Werkwelt europäischer Violinkompositionen

verspricht von

vorne herein ein temperamentvolles

Konzerterlebnis zu werden.

Vorgetragen vom Concertino Ensemble

wird es zu einem kammermusikalischen

Feuerwerk.

Kompositionen des ungarischen

Geigers Jenö Hubay, des spanischen

Geigen-virtuosen Pablo

Sarasate oder des Wieners Johann

Strauß stehen auf dem Programm.

Da flattert die Fledermaus

und wiegen die Wellen des Balaton

oder es spielt der Zigan feurig

auf…

Konzert # 56 / Nachholtermin

vom 27.8.2020 (# 48)

€ 25,– erm. 22,– /

66


Sa 4.9.

IVETA APKALNA – ORGELPUNKTE

KÜNZELSAU, JOHANNESKIRCHE

17 Uhr

Foto: www.apkalna.com

Iveta Apkalna Orgel

Ü

Bach, Mendelssohn, Vasks, Kalniņš

Die Werke von Bach sind für die Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie

„die Bibel“, wie sie selbst sagt. In jedem ihrer Rezitals

spielt sie eines davon. Auf der wundervollen Winterhalter-Orgel in Künzelsau

werden es sogar zwei sein: Fantasia in G-Dur (Pièce d'Orgue)

BWV 572 und Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564. Zum Kernrepertoire

eines Organisten sollten auch die Sechs Orgelsonaten von

Felix Mendelssohn gehören. Sie gelten schlechtweg als Meisterwerk.

Die lettische Ausnahmemusikerin hat sich die Nummer vier in B-Dur

ausgesucht. Außerdem ist sie eine begeisterte Botschafterin der

Musik ihres Landes. Deshalb bringt sie u.a. Alfrēds Kalniņš wunderbare

Fantasia g-Moll zum Vortrag. Nicht nur aufgrund der vielzähligen Preise

und ihrer internationalen Tourneetätigkeit überzeugt die blonde Ausnahmemusikerin

jeden ihrer Zuhörer vom Zauber ihres Instruments.

Sich selbst hat sie es zur Aufgabe gemacht, die Orgel von ihrem „angestaubten“

Image zu befreien. Ausgebildet in Riga, London und Stuttgart

eroberte sich Iveta Apkalna in kürzester Zeit ihr Heimatland, wo sie

seither Starstatus genießt, sowie den Rest der Musikwelt von Berlin

über San Francisco bis Moskau – und ab jetzt auch Künzelsau.

Konzert # 57 / Nachholtermin vom 30.8.2020 (# 50)

Das Konzert wird per Videoprojektion in den Altarraum übertragen.

€ 32,–erm. 28,– / freie Platzwahl /

67


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Sa 4.9.

PRINZ CONSTANTIN KONZERT

SCHLOSS WEIKERSHEIM, RITTERSAAL

20 Uhr

Foto: Nikolaj Lund

Marianna Shirinyan Klavier

Cuarteto Casals

Vera Martínez Mehner, Abel Tomàs Violinen / Jonathan Brown Viola

/ Arnau Tomàs Cello

Gottfried Constantin Erwin Maria Prinz zu Hohenlohe-Langenburg

(*11. September 1893 auf Schloss Rothenhaus bei Komotau; † 2. Juni

1973 in Bad Mergentheim) war ein deutscher Maler, Denkmalpfleger und

Museumsleiter. Er war Mitinitiator der touristischen Kulturachse Romantische

Straße und der Internationalen Sommerkurse für Orchester,

Oper und Kammermusik der Jeunesses Musicales Deutschland auf

Schloss Weikersheim. An ihn erinnert jedes Jahr das Dozentenkonzert

des jährlichen internationalen Kammermusik-Meisterkurses, bei dem

stets namhafte Ensembles unterrichten. In diesem Jahr kommen das

vielfach ausgezeichnete und international hochgelobte katalonischamerikanische

Cuarteto Casals und die armenisch-dänische Pianistin

Marianna Shirinyan. Die Steinway-Künstlerin ist seit 2015 Professorin in

Oslo und eine der gefragtesten Pianistinnen weltweit. Das Programm

stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Ein eindringliches Konzerterlebnis

kann jedoch garantiert werden.

Konzert # 58

€ 28/25,– erm. 25/22,–

69


Sa 4.9.

PLOMADEG –

MUSIQUE CELTIQUE DE BRETAGNE

BRETZFELD-GEDDELSBACH,

ALTE KELTER

18 Uhr

welt

musik

An Erminig

Barbara Gerdes Keltische Harfe, Bombarden & Flöten / Andreas Derow

Gesang, Dudelsäcke, Geige, Akkordeons & Drehleier / Hans Martin

Derow Gitarre, irische Bouzouki, Akkordeon & Gesang / Thomas Doll

Bass, Geige & Gesang / Amby Schillo Percussion

Das Multiinstrumenten-Ensemble greift die Tradition der fahrenden

Sänger und Musikanten in der Bretagne und Galicien auf, die von Dorf

zu Dorf zogen und in ihren Liedern über besondere Begebenheiten aus

dem Alltag der Menschen berichteten – heiter, bewegend und manchmal

auch traurig. Neben wahren Geschichten finden sich auch erfundene

Erzählungen sowie Tänze, die auch heute noch in der Bretagne

von Jung und Alt auf dem traditionellen Tanzfest, dem „Fest Noz“,

getanzt werden. Die authentischen Klänge passen perfekt in das

Ambiente der Alten Kelter mitten in den Weinbergen des Brettachtals.

Konzert # 59 / Nachholtermin vom 5.9.2020 (# 52)

€ 25,– erm. 22,–

70


S0 5.9.

DÉPART –

NÄCHSTER HALT: NOUVELLE CHANSON

BRETZFELD-GEDDELSBACH,

ALTE KELTER

17 Uhr

welt

musik

Moi et les autres

Juliette Brousset Gesang / David Heintz Gitarre

/ Eric Dann Akkordeon / Andreas Büschelberger Bass

/ Simon Tobias Ostheim Schlagzeug

Als „beste Swing-Chanson Band Deutschlands“ hochgelobt kommt

das Quintett um die Französin Juliette Brousset jazzig, swingend und

überaus lebendig daher. Ihre Musik macht einfach Spaß und ist stilistisch

zwischen akustischen Chansons, Swing, Latin und Valse Musette

verortet. Mit Witz und einer guten Prise französischen Esprits führt Juliette

charmant durch das Programm, bei dem es um das Thema Aufbruch

geht. „Mein ganzes Leben ist eine Reise. Seit ich meine Heimat

im südlichen Elsass verlassen habe, hat mich vor allem die Musik an

unzählige Orte auf der Welt geführt“, sagt die Sängerin, die vor allem für

ihre glasklare Sopran-Stimme bekannt ist. Einflüsse aller Orte und aller

Musiker verweben sich in ihren Stücken – und so manch traditionelles

Chanson darf da auch nicht fehlen. Avec plaisir!

Konzert # 60 / Nachholtermin vom 6.9.2020 (# 53)

€ 26,– erm. 23,–

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So 5.9.

TREFFEN SICH HARFE UND CELLO…

SCHLOSS INGELFINGEN, FÜRSTENSAAL

17 Uhr

Silke Aichhorn Harfe

Mathias Johansen Cello

Ü

Vivaldi, Bach, Beethoven, Fauré, Rossini, u.a.

… wird es klanglich schön und wenn hinter den Instrumenten zwei weltweit

tätige Solisten sitzen, wird es zudem einmalig, wenn nicht sogar

magisch. Mathias Johansen wurde 2016 als einer der jüngsten Cello-

Professoren an das Vorarlberger Landeskonservatorium berufen und ist

fast rund um den Globus unterwegs. Auch die Harfenistin Silke Aichhorn

ist weltweit gefragt und gehört seit vielen Jahren zum festen Künstlerstamm

des Kultursommers. Musikalische Emotion und hörbares

Seelenleben vermitteln die beiden Protagonisten u.a. mit ihren Interpretationen

der a-Moll-Sonate RV44 von Vivaldi, einer Sonatina von

Beethoven mit dem Adagio für eine Spieluhr oder der Nocturne op. 7 von

Franz Strauss, ursprünglich für Horn und Klavier gesetzt. Auch solistisch

treten sie in Erscheinung mit Bachs Cello-Suite Nr. 3 C-Dur BWV 1009

und dem Impromptu caprice op. 9 des Spätromantikers Gabriel Pierné.

Konzert # 61 / Nachholtermin vom 6.9.2020 (# 54)

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Sa 11.9.

VIVALDI/PIAZZOLLA – DIE JAHRESZEITEN:

VON DER EINEN KÜSTE ZUR ANDEREN

KÜNZELSAU-GAISBACH,

CARMEN WÜRTH FORUM

18 Uhr

Foto: Paule Thomas

Marianne Piketty Violine & Leitung

Le Concert Idéal

So haben Sie die musikalischen Jahreszeitenzyklen von Antonio Vivaldi

und Astor Piazzolla noch nie gehört, und vor allem nicht gesehen.

In einer bemerkenswerten Bühnenperformance der Musiker/innen

(Streicher und Theorbe) von Choreograph Jean-Marc Hoolbecq, der

u.a. für die Comédie-Française gearbeitet hat, und einem designten

Lichtkonzept, fordern sich die beiden Komponisten geradezu heraus,

um sich letztendlich in perfekter Harmonie der Werke zu verflechten,

zu respondieren und durch die Performance der Akteure die musikalischen

Energien zu übertragen. Marianne Piketty war 2017 Jurorin beim

Internationalen Violinwettbewerb Schöntal und leitet seit 2013 das

Ensemble Le Concert Idéal, das ebenso aus jungen brillanten Musikerinnen

und Musikern besteht. „Dichte, Geist, Virtuosität, Tiefe, Großzügigkeit”–

so feiert die Presse die französische Violinistin, eine Künstlerin

in deren herausragender Karriere das weitgefächerte Repertoire

von Bach bis Piazzolla reicht. Sie hatte u.a. Unterricht bei Itzhak Perlman

in New York und ihre Begegnung mit Yehudi Menuhin wurde für sie

wegweisend. Sie spielte das Brahms Violinkonzert unter seiner Leitung

und wurde Solistin seiner Stiftung.

Konzert # 62 / Nachholtermin vom 12.9.2020 (# 55)

€ 40/36/26,– erm. 36/32/22,–

/ Kat. 3 Empore mit eingeschränkter Sicht /

73


So 12.9. So 12.9.

MARIAS REISE

DURCH DIE ZEIT

SCHWÄBISCH HALL,

URBANSKIRCHE

11 Uhr

A SUMMER NIGHT’S

DREAM – SHAKESPEARE

UND DIE MUSIK

NEUES GLOBE

14 Uhr

NEUER

SPIEL

ORT

Foto: Jürgen Weller

Athos Ensemble

Angelika Lenter Sopran / Sandra

Stahlheber Alt / Hannes Wagner

Tenor / Christian Dahm Bass

Für die Urbanskirche, die ursprünglich

der Maria geweiht ist und nur

aufgrund eines Lesefehlers im

Mittelalter zur St. Urbans-Kirche

wurde, hat das herausragende

Vokalquartett ein passendes

Programm zusammengestellt.

Beeindruckend spannen sie den

Bogen vom 15. Jahrhundert, passend

zum Wandfresco Maria am

Spinnrocken, mit Guillaume Dufays

Ave Regina Caelorum, über

Clara Schumanns Abendfeier in

Venedig bis zu Francis Poulencs

Salve Regina von 1957. Dazwischen

erklingt zentral die Missa

Sanctae Crucis G-Dur op. 151 von

Josef Gabriel Rheinberger, die

starke Emotionen im Dienste der

Liturgie spannend und harmonisch

reich zum Ausdruck bringt.

Konzert # 63 / Nachholtermin

vom 13.9.2020 (# 56)

/ freie Platzwahl*

KONZERTTAG

IN SCHWÄBISCH HALL

76

Marais Consort

Irene Klein, Hans-Georg Kramer,

Brian Franklin, Hermann Hickethier

Gamben / Ingelore Schubert

Cembalo

Ü

Byrd, Purcell, Kerll, u.a.

Mit dem Shakespeare-Theater als

neue Spielstätte liegt auch eine

musikalische Verbindung nahe,

zumal der Sommernachtstraum

seit Jahrhunderten zum Dauerbrenner

auf den Bühnen zählt. Das

Stück inspirierte auch zahlreiche

Komponisten bis in die Neuzeit.

Das heutige Konzert bewegt sich

allerdings um die Lebensdaten des

Dichters (1564–1616) herum. So erklingen

Werke seiner Zeitgenossen

wie William Byrd und William Brade

oder anonym überlieferte Musiken.

Es geht um die Nachtigall, um Blumen

und Gärten, in denen die Nymphen

tanzen, oder ums Paradies,

das Anthony Holborne verklanglichte.

Das Stück hat auch Henry

Purcell stimmungsvoll umgesetzt

in seiner Oper The Fairy Queen.

Konzert # 64 / Nachholtermin

vom 13.9.2020 (# 57)

/ freie Platzwahl*

/


So 12.9.

WILD EAST –

CLASSIC MEETS GYPSY

KUNSTHALLE WÜRTH

17 Uhr

KONZERTTAG

IN SCHWÄBISCH HALL

Foto: Eva Maria Kraiss

József Lendvay Violine

Salonensemble SoLiszti

Er verkörpert die Welt der klassischen Musik und das Feuer ungarischer

Gypsy-Folklore wie kein zweiter: der zweifache ECHO-Preisträger József

Lendvay. Zusammen mit seinem jungen Ensemble bringt er die osteuropäische

Folklore mit einer Virtuosität in die Konzertsäle, die ihresgleichen

sucht. Und andersherum erfüllt er klassische Werke mit seinem

glühend-virtuosen Temperament. Freuen Sie sich auf Ungarische Rhapsodien

von Franz Liszt, auf Zigeunerweisen von Pablo Sarasate genauso

wie auf Mitternacht in Moskau oder den Csárdás von Monti.

Konzert # 65 / Nachholtermin vom 13.9.2020 (# 58) * /

KONZERTTAG IN SCHWÄBISCH HALL

* Alle drei Konzerte sind einzeln buchbar und finden ohne Pause

statt (je ca. 60–70 min.) € 25,– erm. 22,– / Zwei von Drei nach Wahl:

€ 45,– erm. 39,– / Gesamtabo: € 65,– erm. 56,–

Ab 15 Uhr Konzertpause im Sudhaus – Kaffee- oder Teespezialität

und ein Stück hausgemachter Blechkuchen für € 6,50 / Vorbestellung

unter Telefon 07940/18-348

75


Do 16.9.

INVISIBLE – AUS DEM VERBORGENEN

KLOSTER SCHÖNTAL,

KLOSTERKIRCHE ST. JOSEPH, CHOR

17 Uhr

Foto: Eva Maria Kraiss

Ensemble PER-SONAT

Sabine Lutzenberger, Christine Mothes, Tobie Miller Sopran /

Elizabeth Rumsey Gambe, Fidel

Die Musik der Zisterzienserinnen ist ganz auf Schlichtheit und Purismus

bedacht. Ausgehend von der Gründung des ersten Klosters, dem

Kloster Cistercium (Cîteaux) im Jahre 1098 löste die Popularität der

monastischen Lebensweise, basierend auf den Idealen des Heiligen

Bernhards, eine Welle von Klostergründungen in ganz Europa aus.

So auch 1157 durch Maulbronner Mönche im malerischen Schöntal an

der Jagst. Das Generalkapitel entschied für Frauenkonvente allerdings

eine absolute Klausur. Ihr Gesang jedoch drang durch die Mauern hindurch,

wenn sie, unsichtbar für die Gläubigen, sangen und musizierten.

Aus Originalquellen lassen PER-SONAT diese Klänge wiederaufleben –

sichtbar, hörbar und spürbar im Chorgestühl der Klosterkirche.

Konzert # 66 / Nachholtermin vom 20.9.2020 (# 64)

€ 25/22,– erm. 22/19,– / freie Platzwahl innerhalb der Kat. /

Gasthof

Zur Post

Honigsteige 1

74214 Kloster Schöntal

Telefon 07943/2226

76


Sa 18.9.

BEETHOVEN & CO. IN HOHENLOHE

NIEDERSTETTEN, JAKOBUSKIRCHE

18 Uhr

Brass&Co

Fürstlich Löwensteinische Hofmusic

Ü

Beethoven, Witt, Mozart, Weber, Brandl, u.a.

1770 wurde nicht nur Ludwig van Beethoven, sondern in Niederstetten

auch Jeremias Friedrich Witt geboren. Dieser wurde zu einem geschätzten

Komponisten seiner Zeit. Seine Jenaer Sinfonie hielt man lange

sogar für ein Beethoven-Werk. Das zeugt von Qualität! Im Herbst 1791

kam der junge Beethoven als Organist und Bratschist der Bonner Hofkapelle

zu einem Generalkapitel des Deutschen Ordens dann selbst

nach Hohenlohe – nach Mergentheim. Ordensritter Graf von Waldstein

wurde sein erster Förderer und ermutigte ihn zum Komponieren, denn

verehrt wurde er damals noch nicht. Wie alle anderen Musiker musste

auch er Servierdienste für die illustren Gäste in Mergentheim leisten,

auf der Schiffsreise sogar als Küchenjunge agieren. Bei den Konzerten

in Mergentheim wurde als Harmoniemusik auch Mozarts Don Giovanni-

Ouvertüre aufgeführt, die auch heute zum Programm gehört. Genau

wie drei Erstaufführungen, die bisher noch nie zu hören waren: ein Werk

von Witt sowie ein Oktett von Franz Christoph Neubauer (um 1760–1795),

um 1785 Hofkapellmeister des Fürsten Ludwig Carl Franz Leopold zu

Hohenlohe-Waldenburg-Bartenstein sowie ein Sextett von Johann

Evangelist Brandl (1760–1837), der kurz zuvor in Bartenstein wirkte.

Und obendrein ein kleines Stück von Carl Maria von Weber, der im September

1791 auch in Mergentheim war.

Konzert # 67 / Nachholtermin vom 19.9.2020 (# 62)

€ 24,– erm. 21,– / freie Platzwahl

77


Sa 18.9.

DIE GROßEN DREI

WALDENBURG, EV. KIRCHE ST. ÄGIDIEN

18 Uhr

Ensemble Amarilli

Philipp Spätling Blockflöte und Cembalo / Alexandra Kollo Blockund

Traversflöten / Jens Lohmann Gesang, Flöten & Gambe

/ Eva Kuen Blockflöte & Cembalo

Wir bitten die drei wichtigsten Komponisten der Barockzeit an einen

Tisch: Bach, Händel und Telemann. Hören Sie, wie sie miteinander diskutieren,

sich gegenseitig ihre Ehre erweisen, sie miteinander lachen

und über die Welt philosophieren! Sie prägten den Musikstil ihrer Zeit

und nahmen Einfluss auf zeitgenössische Kollegen. Auch untereinander

hatten sie Bezüge. Händel und Telemann pflegten eine langjährige

Freundschaft. Bachs Sohn Carl Philipp Emmanuel war Telemanns Patenkind.

Händel und Bach jedoch verpassten sich knapp in Halle und

sind sich nie begegnet. Heute tun sie es musikalisch in Waldenburg

durch die leidenschaftlichen und historisch fundierten Interpretationen

der vier Amarilli.

Konzert # 68 / Nachholtermin vom 19.9.2020 (# 61)

€ 25,– erm. 22,– / freie Platzwahl

78


Sa 18.9.

BEETHOVEN FOR KIDS

KUPFERZELL,

SCHLOSS, AKADEMIE

FÜR LANDBAU

16 Uhr

Kinder-

& Familienkonzert

S0 19.9.

ALEGRIA – MELODIE

UND LEBENSFREUDE

ÖHRINGEN,

WEYGANG-MUSEUM

17 Uhr

welt

musik

Martina Trumpp Violine & Leitung

Frederic Böhle Sprecher/Darsteller

Ensemble D’Accord

Nach dem tollen Konzert „Vivaldi

for Kids“ 2019 hat das Ensemble

auf Anfrage des Kultursommers für

dieses Mal Herrn Beethoven nach

Kupferzell eingeladen, wenn er

doch schon dieses Jahr Geburtstag

hat. Da werden Beethoven-

Werke mitreißend interpretiert und

für Kinder – und auch für Erwachsene

– zugänglich gemacht. Dafür

sorgen die Protagonisten

mit homogenem Klang, Energie,

Kunstfertigkeit und charmanter

Moderation. Besonders der aus

ARD und SAT1 bekannte Schauspieler

Frederic Böhle wird dafür

seine Bühnenqualitäten einbringen.

Konzert # 69 / Nachholtermin

vom 19.9.2020 # 60)

€ 16,– erm. 14.–

Kinder/Schüler/innen 8,–

/ freie Platzwahl

Vicente Patíz Gitarren,

Didgeridoo & Percussion

„Er steht allein auf der Bühne und

entfacht ein orchestrales Feuerwerk“

(MDR). Die Konzerte von Vicente

Patíz sind mitreißende

Performance und Balsam fürs Herz

zugleich. Auf über 1.700 Konzerten

rund um den Globus hat der Multiinstrumentalist

sein außerordentliches

Können bereits präsentiert.

Seine Klanglandschaften sind vielfach

preisgekrönt, seine Alben erfreuen

sich begeisterter Kritiken.

Nicht nur mit seiner 42-saitigen Harfengitarre

erschafft er Klangwelten,

die von Flamenco bis Jazz und Weltmusik

reichen. Er entführt an die

Traumstrände des Mittelmeeres,

lässt den Zauber der Wüste erklingen,

beschreibt die atemberaubenden

Naturgewalten in Tibet und des

Amazonas. Oder er holt einfach das

Meer ins Konzert. Er entlockt Gitarren

Zauberhaftes, ob er sie streichelt,

feurig schlägt oder mit einer

Nagelfeile bearbeitet, um Dschungelklänge

zu zaubern.

Konzert # 70 / Nachholtermin

vom 20.9.2020 (# 63)

€ 30,– erm. 27,– / freie Platzwahl

79


S0 19.9.

ORIGINALE IMITATIONEN

KLOSTER SCHÖNTAL,

KLOSTERKIRCHE ST. JOSEPH

17 Uhr

Noah Bendix-Balgley Violine

Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

Leitung: Case Scaglione

Mozart, Tschaikowsky, Strawinsky

Traditionell gastiert das WKO im September in der Klosterkirche. Als

Solist steht der amerikanische Geiger Noah Bendix-Balgley, einer der

drei 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker auf der Bühne. Weltweit

hat er bei zahlreichen Wettbewerben Preise gewonnen und mit

dem Pittsburgh Symphony Orchestra oder dem Belgischen Nationalorchester

konzertiert. Für Schöntal hat er sich Mozarts Violinkonzert

Nr. 5 A-Dur KV 219 ausgesucht - das anspruchsvollste, melodisch einprägsamste

und im Klang reichste seiner fünf Violinkonzerte.

Der Abend beginnt mit Strawinskys Concerto Es-Dur für Kammerorchester

Dumbarton Oaks, benannt nach dem Landsitz des Kunstmäzenen

Robert Wood Bliss. Durch die Besetzung ähnelt das Werk

barocken Concerto grossi, aber auch thematische Parallelen zu Bachs

3. Brandenburgischen Konzert finden sich. Tschaikowskys Streicherserenade

C-Dur op. 48, mit der der Komponist im ersten Satz Mozart

imitieren wollte, setzt den spätromantischen Ausklang. Ihm gelang

damit eine Mischung aus Mozartscher Leichtigkeit, französischer Eleganz

und russischer Melancholie.

Konzert # 71

€ 30/27/24,– erm. 27/24/21,– / freie Platzwahl in Kat. 3 /

Karteninhaber von „Scaramouches Liebeslied einer verklärten Nacht“

vom 24.9.2020 können ihre Tickets für dieses Konzert umbuchen.

80


So 26.9.

schlusspunkt

EIN NEUER TANGO

KLOSTER SCHÖNTAL, BILDUNGSHAUS

17 Uhr

Foto: schneiderphotography

Rhapsody Three

Rebekka Hartmann Violine / Margarita Ogansejan Klavier

/ Markus Maier Baritonsaxofon

Zwei virtuose Damen, eine Violine von Antonio Stradivari, ein Flügel und

ein Baritonsaxophonist – das ist die erfrischende Rezeptur für dieses

umwerfende Kammermusikformat, das bereits zwei Mal beim Kultursommer

für herausragende Musikmomente gesorgt hat. Die verblüffende

klangliche Wandelbarkeit dieser Besetzung erfindet die Gattung

des Klaviertrios gewissermaßen neu. Freuen Sie sich auf die frischen

Interpretationen wie beispielsweise Alexander Borodins Polowetzer

Tänze oder Auszüge aus George Bizets Carmen, raffiniert adaptiert, auf

höchstem Niveau gespielt und charmant moderiert. Den diesjährigen

Schlusspunkt setzt das Trio zudem mit einem Tango-Akzent, u.a. mit

einer Uraufführung eines Tangozyklus von Vladimir Genin. Kurz: Eine

Premiere zum Schluss!

Konzert # 72 / Nachholtermin vom 27.9.2020 (# 66)

€ 36,– erm. 32,– / inkl. Konzerthäppchen und ein Glas Sekt /

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Sa 9.10.

DIE GEISTER, DIE ICH RIEF –

EIN BALLADENABEND

SCHÖNTAL-SINDELDORF, PFARRSCHEUNE

17 Uhr

Foto: Christian Hartmann

Heiko Ruprecht Rezitation

Veronika Ponser Harfe

Hans Gruber, der Bruder des Bergdoktors in der gleichnamigen ZDF-

Serie, das ist wohl seine derzeit bekannteste Rolle. Kenner wissen aber,

dass Heiko Ruprecht ein namhafter Theaterschauspieler ist (u.a. Urfaust

oder Richard III.). In der passenden Atmosphäre der Pfarrscheune

erzählt, liest und spielt er ganz intim und berührend berühmte Balladen

von Schiller, Goethe und Schwab. Erlkönig, Die Bürgschaft, Totentanz,

Der Handschuh oder Der König von Thule – jede Ballade bekommt bei

Ruprecht eine eigene Melodie mit unterschiedlicher Tonlage, Rhythmik

und Dynamik. Perfekte Mimik, Gestik und Körpersprache sorgen dafür,

dass man Heiko Ruprecht nicht nur an den Lippen hängt.

Musikalisch untermalend und den Worten dienend sorgt Veronika

Ponser mit ihrer Harfe dafür, dass aus dem Balladenabend ein eindringliches

Erlebnis wird. Gewagte Geschichten mit großen Gefühlen!

Konzert # 73 / Nachholtermin vom 19.7.2020 (# 22)

€ 28,– erm. 25,– / freie Platzwahl

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Sa 16.10.

JOSEPH HAYDN – DIE SCHÖPFUNG

BAD MERGENTHEIM,

SCHLOSSKIRCHE

18 Uhr

Foto: Holger Schneider

Stuttgarter Hymnus-Chorknaben & Solisten

Handel’s Company – Orchester für Alte Musik

Leitung: Rainer Johannes Homburg

Es ist das berühmteste Werk Haydns, gleichzeitig markiert es den Höhepunkt

seiner kompositorischen Laufbahn und es stellt eine Zäsur in der

Geschichte des Oratoriums dar. Haydn ebnet damit den Weg zu einem

neuen Chororatorium – eine der maßgeblichen Säulen des aufstrebenden

bürgerlichen Konzertlebens. Fürstin Eleonore Liechtenstein

wohnte 1798 der ersten Probe bei und sagte danach: „Diese Musik von

der Erschaffung der Welt erregt großes Aufsehen, man sagt, dass man

noch nie etwas ähnliches gehört hat, dass man nur weinen kann vor

Rührung über die Größe, die Majestät (...) man kann nicht umhin, diesen

großen und bewunderungswürdigen Schöpfer zu lieben (...).” Das Werk

ist bis heute eine Art zweite Schöpfung – die Schöpfung der Vollkommenheit

in der Musik. Die glockenklaren Stimmen der Chorknaben und

die klanglichen Qualitäten, gepaart mit dem beeindruckenden Kirchenraum

der Schlosskirche erheben das Werk sicherlich zum himmlischen

Erlebnis.

Konzert # 74 / Nachholtermin vom 11.7.2020 (# 17)

€ 40/36/32,– erm. 36/32/28,–

83


Fr 26.11.

SONDERGASTSPIEL – JUBILÄUMSKONZERT

WIENER ESPRIT

KULTURA ÖHRINGEN

18 Uhr

35.

KULTUR-

SOMMER

Maxim Brilinsky Violine

Donau Philharmonie Wien

Leitung: Manfred Müssauer

Zum Festivaljubiläum, gewissermaßen als krönenden Abschluss, gibt

die Donau Philharmonie Wien ein Sondergastspiel in Öhringen. Maestro

Manfred Müssauer hat eine Werkauswahl getroffen, die musikalischen

Optimus und Esprit verströmen lässt. Das Orchester beginnt mit einer

veritablen Rarität: 1776 komponiert Ignaz Pleyel die Musik zur Marionettenoper

Die Fee Urgele. Die Ouvertüre dazu bietet einen zauberhaften

Auftakt für den Abend, bevor der mehrfach ausgezeichnete Violinist

Maxim Brilinsky das Violinkonzert in D-Dur KV 218 des jungen Mozarts

darbieten wird. Festlich und elegant klingt das Werk, voll von jugendlichem

Übermut. Der gefragte Solist ist seit 2011 festes Mitglied der

Wiener Philharmoniker und mittlerweile Stimmführer der ersten Geigen.

Mozart wird ihm den nötige Freiheit bieten, sein Können zu zeigen.

Zum Happy End des Märchenabends schließt das Orchester mit einer

Haydn-Sinfonie – und damit wird der Geist Wiens förmlich spürbar.

Sicherlich wird es auch Klänge zur bevorstehenden Adventszeit geben.

Konzert # 75

Für Fördermitglieder: Vorverkauf ab 27. September 2021

€ 38/34,– erm. 34/30,– inkl. Sektempfang

Allgemeiner Vorverkauf ab 4. Oktober 2021

€ 42/38,– erm. 38/34,–

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AUSSTELLUNGEN

Künzelsau

MUSEUM WÜRTH

Geometrie – Wahrnehmung – Einfühlung

Lun Tuchnowski in der Sammlung Würth

23. Januar 2021 – 24. Oktober 2021

MUSEUM WÜRTH 2

Weitblick. Reinhold Würth und seine Kunst

ganzjährig

HIRSCHWIRTSCHEUER

Bernhard Betz / Andreas Ilg

Sammlung Würth und Leihgaben ab Mai 2021

SPARKASSE KÜNZELSAU

Beethoven & Co. in Hohenlohe

15. Juli – 10. September 2021

Vernissage concertant am 14. Juli 2021, 18 Uhr

Hohenloher Streichquartett

Schwäbisch Hall

KUNSTHALLE WÜRTH

Leonhard Kern und Europa. Die Kaiserliche Schatzkammer Wien im

Dialog mit der Sammlung Würth

22. März – 26. September 2021

JOHANNITERKIRCHE

Alte Meister in der Sammlung Würth

mit Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen von Hans

Holbein d. J. und Falkensteiner Altar des Meisters von Meßkirch im

Kontext der Sammlung Würth

ganzjährig

HÄLLISCH-FRÄNKISCHES MUSEUM

Jammer und Not, Hunger und Tod –

Leonhard Kern in Hall und der Dreißigjährige Krieg

22. März – 26. September 2021

KUNSTVEREIN SCHWÄBISCH HALL

Wolfgang Ganter 27. März bis Mitte Mai 2021

Matthias Schaller Ende Mai bis Anfang August 2021

Stefan Sehler Mitte August bis Mitte Oktober 2021

Weikersheim

„Skulpturen.SCHAU!“

mit Werken von Marco Flierl, Berlin

16. Mai – 19. September 2021

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Kostenlose Broschüre anfordern bei:

Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V.

Allee 17 · 74653 Künzelsau · Tel. 07940 18-206

info@hohenlohe.de · www.hohenlohe.de


KULTURSTIFTUNG HOHENLOHE

Kulturstiftung Hohenlohe / Allee 17 / 74653 Künzelsau

Telefon 07940/18-348 / Telefax 07940/18-431

Marcus Meyer

Intendanz

Team der Geschäftsstelle Melanie Jakob, Loni Hornemann,

Christiane Stecher, Gisela Stumpf

Regionalmanagerin Kultur in Hohenlohe

Lena Landwehr

Der Hohenloher Kultursommer ist in den letzten Jahren zu einem

Marken zeichen des Hohenloher Landes geworden, das für ein hochwertiges

Kulturangebot steht. Aufgabe der Kultur stiftung Hohenlohe

ist in erster Linie, den Hohen loher Kultursommer zu orga nisieren. Sie

unterstützt darüber hinaus die gewachsene Kultur in Hohen lohe und

die ihr dienenden Einrichtungen und entwickelt neue Initiativen.

Wir freuen uns, wenn Sie Mit glied im Förderkreis werden.

Förder beiträge können steuerlich begünstigt werden.

Möchten Sie noch mehr Informationen?

Rufen Sie uns an, Telefon 07940/18-348

Sparkasse Hohenlohekreis BIC SOLADES1KUN

IBAN DE30 6225 1550 0005 0000 43

www.hohenloher-kultursommer.de / www.violinwettbewerb.de

Hauptsponsor des Hohenloher Kultursommers seit 1987:

Sparkassen-Finanzgruppe unter Federführung der

Sparkasse Hohenlohekreis

Unsere Partner:

Mit freundlicher Unterstützung

von oha Druck, Ingelfingen

88


Des Weiteren bedanken wir uns bei allen Firmen und Organisationen,

die unsere Arbeit maßgeblich unterstützen:

Adolf Würth GmbH & Co. KG, Berner SE, bgu-Umweltschutzanlagen GmbH, BTI Befestigungstechnik

GmbH & Co. KG, Bürkert GmbH & Co. KG, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, Fürst

zu Hohenlohe-Oehringen’sche Verwaltung, GEMÜ Gebr. Müller Apparatebau GmbH & Co. KG,

Hohenloher Spezialmöbelwerk Schaffitzel GmbH & Co. KG, Huber Packaging Group GmbH,

Kocher-Jagst Transportbeton GmbH & Co. KG, Konrad Hornschuch AG, Friedrich KRIWAN-

Stiftung, LBS Südwest, LTI Metalltechnik GmbH, Metzger Spedition GmbH, Näve-Leuchten

GmbH, Paul Kleinknecht-Stiftung, R + B Filter GmbH, Rosenberg Ventilatoren GmbH,

R. Stahl AG, Schäfer und Peters GmbH, Siegfried Weber Metallbearbeitung GmbH, Sparkasse

Hohenlohekreis, Sparkasse Schwäbisch Hall-Craisheim, Sparkasse Tauberfranken, SV Sparkassen

Versicherung, Stauch Bau GmbH, Stiftung Würth, Volksbank Hohenlohe eG, WÖHWA

Waagenbau GmbH, ZIEHL-ABEGG SE

Unser Dank gilt ausdrücklich auch den rund 330 Privatpersonen, den Städten und Gemeinden

des Hohenlohekreises, dem Hohenlohekreis und dem Landkreis Schwäbisch

Hall, der Stadt Schwäbisch Hall, der Stadt Niederstetten und der Stadt Crailsheim, den

Künzelsauer Burgfestspielen e.V. und dem Bildungshaus Kloster Schöntal sowie allen

Kooperationspartnern und Mitveranstaltern.

Die gekennzeichneten Konzerte werden im Besonderen von der

Adolf Würth GmbH&Co. KG und der Stiftung Würth gefördert.

89


FESTIVALREGION

HOHENLOHER KULTURSOMMER

BAD M

SCHLOSSKIRC

REINHOLD WÜRTH

ASCHHAUSEN

SCHLOSS

KLOSTER

SCHÖNTAL

NEUNSTETTEN

SCHLOSS

SINDELDORF

PFARRSCHEUNE

DÖRZBACH

THEATER DÖRZBA

SCHLOSS EYB

OBERGINSBACH

KATH. KIRCHE

HO

ZE

ASSUMSTADT

SCHLOSS

Jagst

KLOSTERKIRCHE

BILDUNGSHAUS

INGELFINGEN SCHL

NIEDERNHALL

SCHLOSS

STET

KELTERHOF

JOHANNESKIRC

LAURENTIUSKIRCHE

KÜNZELSAU

CARMEN WÜRTH FO

© green design Elke Müller

Kocher

HOFTHEATER

KULTURA

STIFTSKIRCHE

WEYGANG MUSEUM

ÖHRINGEN

HOFGUT CAPPEL

PFEDELBACH

SCHLOSSHOF

GEDDELSBACH

ALTE KELTER

NEUENSTEIN

SCHLOSS

KUPFERZELL

WALDENBURG

STADTKIRCHE

AKADEMIE

HOS

UR

KUNS

N

SCHW

Kocher

GAI

ALTES

Ticket-Telefon 07940/18-348

www.hohenloher-kultursommer.de

92 90


93

ERGENTHEIM

WEIKERSHEIM

NIEDERSTETTEN

KLOSTER

COMBURG

RUM

E

TAUBERPHILHARMONIE

SCHLOSSPARK

SCHLOSS

KULT

LANGENBURG

SCHLOSS

SCHLOSS

KIRCHBERG/JAGST

CRAILSHEIM

VELLBERG

LDORF

ÄBISCH HALL

HNTKELLER

HERRENTIERBACH

HEBACH

MICHELBACH/LÜCKE

GAGGSTATT

SCHILLINGSFÜRST

CH

SCHLOSS

RATHAUSSAAL

E

HAUS

OSS

TEN

PITALKIRCHE

BANSKIRCHE

THALLE WÜRTH

EUES GLOBE

Jagst

JUGENDSTILKIRCHE

EHEM. SYNAGOGE

SCHLOSS

BÜRGERHAUS

SCHLOSS

CREGLINGEN

ROMSCHLÖSSLE

91


EINTRITTSKARTEN

GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

Kartenvorverkauf

Sofern nicht anders angegeben erfolgt der allgemeine Vorverkauf ab sofort durchgängig

bei der Geschäftsstelle, bei allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen (siehe

Seite 4) sowie im Internet unter www.hohenloher-kultursommer.de oder über

www.reservix.de.

Kartenbestellung/-verkauf über die Geschäftsstelle

Mit der Kartenbestellung bei der Kulturstiftung Hohenlohe (nachfolgend KSH), spätestens

bei Vertragsschluss durch Zahlung der Karten, akzeptiert der Kunde die

AGB der KSH, die Grundlage und Bestandteil jeder vertraglichen Vereinbarung zwischen

der KSH und dem Kunden (Ticketkäufer) sind. Das Angebot für einen Vertragsabschluss

geht dabei durch die Kartenbestellung vom Kunden aus. Mit dem

Versand der Eintrittskarte unter Beifügung einer Rechnung mit vermerktem

Zahlungsziel bzw. dem Kauf kommt der Veranstaltungsvertrag zustande. Für den

Versand wird eine Gebühr von 2,80 € erhoben. Es besteht kein Anspruch auf Rücknahme

oder Umtausch von Karten für nicht wahrgenommene Konzerte.

Bei Bestellungen und Buchungen über das Internet gelten ggf. abweichende Bedingungen

des Verkaufssystems reservix (www.reservix.de).

Beim Erhalt der Rechnung und/oder den Eintrittskarten sind die aufgedruckten Angaben

(Vorstellung, Preisgruppe, Datum, Uhrzeit) im eigenen Interesse sofort zu

überprüfen.

Karten können frühestens sieben Tage vor Veranstaltungstermin an der Abendkasse

hinterlegt werden (nur über die Geschäftsstelle) und müssen spätestens eine

halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden. Hinterlegte und nicht abgeholte

Karten werden in Rechnung gestellt.

Ermäßigungen

Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schwerbehinderte den

ermäßigten Eintrittspreis. Gleiches gilt für Inhaber der SWR2 Kulturkarte sowie der

Nussbaumcard. Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit Merkmal B im Ausweis

erhalten freien Eintritt.

Gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises erhalten Schüler/innen und Studierende

sowie Kinder 50% Ermäßigung auf den regulären Ticketpreis.

Nur bei Bestellungen über die Geschäftsstelle erhalten Sie ab dem Kauf von 10 Tickets

pro Buchung einen Rabatt von 10% auf den Gesamtpreis.

Kartenrückgabe

Karten können nur dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden. Hier gelten

jeweils die Konditionen und Gebühren der einzelnen Vorverkaufsstellen bzw. der

Verkaufssysteme im Internet.

Bei Stornierungen über die Geschäftsstelle müssen die zurückgegebenen Karten

bis spätestens fünf Werktage vor der Veranstaltung vorliegen. Bis auf Weiteres entfällt

hierfür die Stornierungsgebühr.

Gutscheine

Bei Neukauf eines Gutscheins (Ticket mit Gutschein-Code) über die Geschäftsstelle

wird eine Bearbeitungsgebühr von 3,– € erhoben (inkl. Geschenkhülle). Für den Versand

wird eine Pauschale von 2,80 € berechnet. Gutscheine können nicht an der

Abendkasse eingelöst werden.

Besetzungs- und Programmänderungen, Veranstaltungsverlegung, -absage

Besetzungs- und Programmänderungen bleiben vorbehalten und berechtigen nicht

zum Rücktritt vom Vertrag, zur Rückgabe der Karten oder zur Minderung des Kaufpreises.

Gleiches gilt für Verlegungen in andere Räumlichkeiten am Konzerttag,

92


auch wenn eine Übereinstimmung der Bestuhlungspläne im Hinblick auf die Qualität

des einzelnen Sitzplatzes nicht gewährleistet werden kann. Zusätzlich gelten

die Corona-Hinweise auf Seite 7.

Bei Absage einer Veranstaltung wird gegen Vorlage der Eintrittskarte innerhalb

einer Frist von einem Jahr nach dem Termin der Veranstaltung der Kaufpreis (ohne

Systemgebühr) von der KSH zurückerstattet. Gleiches gilt, wenn eine Veranstaltung

auf einen anderen Termin verlegt wird und der Kunde die Veranstaltung an diesem

Ersatztermin nicht besucht. Ein Umtausch zu einem Gutschein ist möglich.

Sollte eine bereits laufende Veranstaltung von der KSH aus nicht vertretbaren

Gründen abgebrochen werden müssen, kann nur dann eine (teilweise) Rückerstattung

des Kaufpreises erfolgen, wenn weniger als die Hälfte der Veranstaltung stattgefunden

hat.

Bei Freiluftveranstaltungen behält sich die KSH vor, den Beginn der Aufführung aus

wetterbedingten Gründen zeitlich zu verschieben. Sollte das Musikfest auf Schloss

Weikersheim sowie andere Freiluftkonzerte aus witterungs- und sicherheitsbedingten

Gründen abgebrochen werden müssen, kann, wie bei Freiluftveranstaltungen

üblich, kein Ersatzanspruch gewährt werden.

Bild- und Tonaufnahmen, Mobiltelefone

Ton-, Foto-, Film- und Videoaufnahmen vor, während und nach der Veranstaltung

auf dem Veranstaltungsgelände, auch für den privaten Gebrauch, sind untersagt.

Für den Fall, dass während einer Vorstellung Bild- und/oder Tonaufnahmen durch

von der KSH berechtigten Personen gemacht werden, erklärt sich der Besucher

mit dem Erwerb der Eintrittskarte damit einverstanden, dass er evtl. in Bild

und/oder Wort aufgenommen wird und die Aufzeichnungen ohne Anspruch auf Vergütung

veröffentlicht und verwertet werden dürfen.

Während der Konzertveranstaltung müssen Mobiltelefone oder ähnliche Geräte

ausgeschaltet bleiben. Den Anweisungen des von der KSH eingesetzten Personals

ist Folge zu leisten.

Haftung, Gerichtsstand, Sonstiges

Die KSH haftet grundsätzlich nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Bei der Verletzung

vertragswesentlicher Pflichten besteht die Haftung auch bei einfacher Fahrlässigkeit,

jedoch begrenzt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Für das Handeln der Erfüllungsgehilfen der KSH gilt Vorgenanntes entsprechend.

Es gilt ausschließlich deutsches Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand sämtlicher

Ansprüche aus diesem Vertrag ist Künzelsau.

Der Kunde nimmt die Leistung der KSH grundsätzlich auf eigene Gefahr in Anspruch.

Ansprüche gegen Sponsoren der KSH sind grundsätzlich ausgeschlossen.

Sponsoren tragen keine Verantwortung für die Organisation und Durchführung der

gesponserten Veranstaltung und haften Dritten, insbesondere Besuchern und Lieferanten

der gesponserten Veranstaltung, gegenüber nicht. Kunden werden ihre

Ansprüche ausschließlich gegenüber der KSH geltend machen.

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen

ganz oder teilweise nichtig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der anderen

Bestimmungen hiervon unberührt.

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IMPRESSUM

Herausgeber: Kulturstiftung Hohenlohe, Allee 17, 74653 Künzelsau

Textredaktion: Marcus Meyer

Gestaltung und Layout: green design Elke Müller

Fotos: Markus Assenheimer, Wernhild Baars, Jens Hackmann, Eva Maria Kraiss,

Karl-Heinz Schmid, Kulturstiftung Hohenlohe / Titelfotos: Eva Maria Kraiss,

Marco Borggreve, Rebekka Hartmann / Stand: November 2020

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ZUKUNFT

BEGINNT MIT W.

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Der Buchstabe W steht nicht nur für den Namen Würth. Er steht für das, was uns seit

75 Jahren antreibt: „Werte. Wandel. Neue Wege.“ Er steht für die Fähigkeit, unsere

Produkte, unser Geschäft, uns selbst immer wieder neu zu er 昀 nden. So verbinden wir

Tradition mit Innovation und sind auch in Zukunft verlässlicher Partner für unsere Kunden.

Den herausragenden Erfolg der letzten 75 Jahre verdanken wir vor allem unseren

weltweit mittlerweile rund 78.500 Mitarbeitenden, die tagtäglich ihr Bestes geben.

So wie Norbert Betz und Martina Kleinschroth, Logistiker mit Leib und Seele

am Standort Gaisbach. Gemeinsam freuen wir uns auf die Zukunft.

Adolf Würth GmbH & Co. KG · 74650 Künzelsau · www.wuerth.de


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KARTENBESTELLUNG

Aus dem Programm Hohenloher Kultursommer 2021

bestelle ich folgende Karten:

Termin Konzertnummer, Kategorie Anzahl Preis €

Gesamtsumme €

Die Bezahlung erfolgt sofort nach Erhalt der Rechnung.

Bitte den Absender nicht vergessen!

GEWINNSPIEL

Unter allen Kartenbestellungen, die mit diesem Bestellformular bis

einschließlich 1. März 2021 per Post erfolgen, verlosen wir

3 Gutscheine je im Wert von € 50,–

Die Gutscheine sind unbegrenzt gültig und gelten für Konzertveranstaltungen

des Hohenloher Kultursommers.

Es gilt das Datum des Poststempels.

Der Rechtsweg und die Auszahlung der Gewinne in Bargeld sind

ausgeschlossen.

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Bitte im frankierten Fensterumschlag abschicken

Kulturstiftung Hohenlohe

Geschäftsstelle

Hohenloher Kultursommer

Postfach 1362

74643 Künzelsau

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Bitte legen Sie meiner Bestellung kostenlose Informationen

über die Kulturstiftung Hohenlohe bei

Bitte senden Sie mir das Programmheft

Hohenloher Kultursommer jährlich zu

Ich bin an aktuellen Veranstaltungstipps per Mail interessiert

(bitte oben Ihre Mail adresse eintragen, danke!)


Handel trifft Kultur.

Die Berner Group ist ein international erfolgreiches

Familienunternehmen. Wir sind der zentrale Handelspartner

für unsere B2B-Kunden aus den Branchen Bau, Industrie,

Mobilität und Gebäudeerhaltung. Ein vielfältiges kulturelles

Angebot liegt uns am Herzen. Daher übernehmen wir

Verantwortung und fördern Programme direkt bei uns in der

Region. Dieses Engagement ist in unserer wertebasierten

Firmenkultur fest verankert und darauf sind wir stolz.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei den

kulturellen Erlebnissen!

www.berner-group.com


1 / 16. Januar 2021

Henning Westphal / Sebastian Manz

2 / 24. Januar 2021

Donau Philharmonie Wien

/ Arabella Fenyves

3 / 14. März 2021

Christoph Soldan / Schlesische

Kammersolisten

4 / 21. März 2021

Tamar Halperin

5 / 11. April 2021

LJO Baden-Württemberg

19 / 24. Juni 2021

Julius Berger / Arsenty Kharitonov

20 / 26. Juni 2021

Kata y Co.

21 / 26. Juni 2021

Klaus Falschlunger

/ Luciano Biondini

22 / 27. Juni 2021

Quadriga Consort

23 / 27. Juni 2021

Morten Kargaard Septet

6 / 9. Mai 2021

Trio Wuttke / Sabatier / Holzenkamp

7 / 15. Mai 2021

Oli Bott / Anna Carewe

8 / 16. Mai 2021

Helmut Eisel / Birke Falkenroth

9 / 5. Juni 2021

Donau Philharmonie Wien

/ Andreas Schablas

10 / 6. Juni 2021

Henschel Streichquartett / Lika

Biblisheishvili / Margarita Oganesjan

11 / 11. Juni 2021

Flor de Toloache

12 / 12. Juni 2021

SWDKO Pforzheim

/ Gábor Boldoczki

13 / 13. Juni 2021

Herbert Schuch

14 / 17. Juni 2021

Ingenium Ensemble

15 / 18. Juni 2021

Neal Richardson Quartet

/ Sue Richardson

16 / 19. Juni 2021

WKO Heilbronn / Sebastian Manz

17 / 20. Juni 2021

Euphonia Sinfonie Orchester

München / Rebekka Hartmann

18 / 23. Juni 2021

Helene Blum & Band

24 / 3. Juli 2021

Musikfest auf Schloss Weikersheim

25 / 4. Juli 2021

Ensemble Obligat Hamburg

26 / 9. Juli 2021

Duo Dafka / Doneff

27–29 / 11. Juli 2021

Konzerttag in Öhringen

/ Ensemble FisFüz

/ Kodeda / Afonin / Hauser

/ Concertino Ensemble

30 / 16. Juli 2021

Liszt-Meisterkurs Schillingsfürst

31 / 17. Juli 2021

Sonus Brass Ensemble

32 / 18. Juli 2021

Bavaschôro

33 / 18. Juli 2021

L’Ondine Trio

34 / 22. Juli 2021

Philharmonisches Klaviertrio

Stuttgart

35 / 23. Juli 2021

Münchener Bach-Orchester

36 / 24. Juli 2021

WKO Heilbronn


37 / 25. Juli 2021

Christoph Soldan

/ Schlesische Kammersolisten

38 / 25. Juli 2021

10forBrass

39 / 29. Juli 2021

Tine Thing Helseth / tenThing

40 / 31. Juli 2021

Naghash Ensemble

41 / 1. August 2021

Capella de la Torre / David Becker

42 / 1. August 2021

Cara

43 / 7. August 2021

German Hornsound

44 / 7. August 2021

Christoph von Weitzel

/ Igor Kvashevich

45 / 8. August 2021

Ensemble Opia

46 / 8. August 2021

Hanke Brothers

47 / 14. August 2021

Nina Karmon / Friederike Kienle

48 / 14. August 2021

Gruberich

49 / 15. August 2021

Konzerttag auf

Schloss Schillingsfürst

50 / 21. August 2021

Hot Club Harmonists

51 / 22. August 2021

Concertino Ensemble

52 / 25. August 2021

Concertino Ensemble

53 / 26. August 2021

Abschlusskonzert Meisterkurs

für Streicher

54 / 28. August 2021

Ragnhild Hemsing / Mario Häring

55 / 28. August 2021

Concertino Ensemble

56 / 29. August 2021

Concertino Ensemble

57 / 4. September 2021

Iveta Apkalna

58 / 4. September 2021

Prinz-Constantin-Konzert

Marianna Shirinyan/ Cuarteto Casals

59 / 4. September 2021

An Erminig

60 / 5. September 2021

Moi et les autres

61 / 5. September 2021

Silke Aichhorn / Mathias Johansen

62 / 11. September 2021

Le Concert Idéal / Marianne Piketty

63–65 / 12. September 2021

Konzerttag in Schwäbisch Hall

/ Athos Ensemble

/ Marais Consort

/ Salonensemble SoLiszti

66 / 16. September 2021

Ensemble PER-SONAT

67 / 18. September 2021

Fürstlich Löwensteinische Hofmusic

68 / 18. September 2021

Ensemble Amarilli

69 / 18. September 2021

Kinder- und Familienkonzert

/ Martina Trumpp

70 / 19. September 2021

Vincente Patíz

71 / 19. September 2021

WKO Heilbronn

/ Noah Bendix-Balgley

72 / 26. September 2021

Rhapsody Three

73 / 9. Oktober 2021

Heiko Ruprecht / Veronika Ponser

74/ 16. Oktober 2021

Hymnus-Chorknaben Stuttgart

75 / 26. November 2021

Donau Philharmonie Wien

/ Maxim Brilinsky


Begeistern

ist einfach.

Seit vielen Jahren

fördern wir aktiv

das Kunst- und

Kulturangebot in

der Region.

www.sparkasse.de

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