TRAVEL INSIDE 2020-100

abouttravel

Der Stellenmarkt

der Reisebranche

www.traveltopjobs.ch

NR. 9/10 | 11. MÄRZ 2021 | www.travelinside.ch

TOP STORIES

Was tun mit dem

Härtefallhilfe-Geld 2

DESTINATION REPORT

Türkei 8

Kroatien 9

FOCUS

Camperferien 11

Cruise 12–13

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 14

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

«Es hat immer noch zu wenig

Macher in unserer Branche»

Sarah Weidmann, SRV-Regionenvertreterin für die Härtefallhilfe, über

den aktuellen Stand der Kantone und das Engagement ihrer Branchenkollegen.

Als Geschäftsführerin und Inhaberin

von Smeraldo Tours AG und als SRV-​

Regionenvertreterin für die Härtefallhilfe

nimmt Sarah Weidmann viel

Sarah Weidmann im

grossen TRAVEL-

INSIDE-Interview.

Aufwand auf sich – etwas, das sie sich

auch von ihren Branchenkollegen

mehr wünschen würde. «Wir haben

eine gewisse Verantwortung für die

Branche, aber viele scheuen sich vor

dem Mehraufwand», sagt Weidmann.

Es werde immer schnell gejammert,

aber wenn es darum gehe, etwas dagegen

zu tun oder Engagement zu

zeigen, komme oft zu wenig. «Nicht

nur in Bezug auf die Krise fehlt das in

der Branche, sondern generell», fügt

sie an.

Wie das alles mit der Härtefallhilfe

und ihrer Aufgabe als Regionenvertreterin

des Schweizer Reise-Verbands

zusammenhängt, was der Branche im

Krisen-Jahr am meisten geholfen hat,

ob der Covid-Kredit eine Überschuldungsfalle

ist und wie der SRV versucht,

in Zukunft politisch besser aufzutreten,

erklärt sie im grossen Interview

mit TRAVEL INSIDE.

Interview Seiten 4 und 5

Der neue «traveltip»

ist erschienen!

Die neuste Ausgabe

des beliebten Ferienmagazins

aus dem

Hause TRAVEL IN­

SIDE (Primus Verlag)

setzt ein positives

Zeichen und bietet

viel Inspiration für

die nächste Reise.

Ob Griechenland,

die Türkei,

Ägypten, Polen oder die Dominikanische

Republik – der neue «traveltip» ist

gespickt mit inspirierenden Reiseideen.

Wer das erste Mal mit dem

Camper unterwegs ist, findet hilfreiche

Tipps.

Einen Blick in die Zukunft wagt der

Tourismusexperte Dr. Christian Laesser

im Interview mit Kurt Schaad. Es

kann bald wieder gereist werden, und

darauf freuen wir uns alle ungemein.

DER NEUE «TRAVELTIP» ist erhältlich an

den grösseren Kiosken oder als Abo per

E-Mail (info@traveltip.ch) und online

im Bestellcenter (abouttravel.ch).

ACHT REISEBÜROS ÜBER IHRE KUNDEN UND DIE IMPFPFLICHT

Ein Jahr Corona-Pandemie – und kein Ende ist in Sicht.

Impfungen und Massentests machen zwar Hoffnung, doch

mehr als ein fahler Schimmer ist es noch nicht. Nur wenige

Leute gehen derzeit noch auf Reisen, weil die Regeln

dafür unübersichtlich bis unerfüllbar sind. Es ist schwierig,

jetzt ein Verkaufsgespräch zu führen. TRAVEL INSIDE hat

acht Reiseprofis gefragt, wie sie es mit ihren Kunden halten,

und auch nach ihrer Einschätzung gefragt, wie Reisen

wieder attraktiv gemacht werden kann. Ohne Impfen

werde es kaum gehen, aber Alternativen dazu seien

ebenfalls nötig. Die Zeit, bis das Geschäft wieder

richtig läuft, nutzen die angefragten Reisebüros übrigens

ganz unterschiedlich. Umfrage Seiten 6 und 7

TI-NEWS

TÄGLICH AKTUELL

JETZT

abonnieren:

travelinside.ch/newsletter

Fotos: TRAVEL INSIDE (1,3), Condor (2)

Tagungen & Events organisieren

Erscheint

am

24.3.2020

www.mice-tip.ch


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TOP STORIES

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

So viele Branchen-Profis wurden entlassen

56 Prozent der antwortenden mittleren und kleineren Unternehmen in der Reisebranche

mussten aufgrund der Corona-Krise bereits Personal entlassen.

Yannick Suter

Die Corona-Krise hat zu Entlassungen in der Reisebranche

geführt. Bisher haben aber lediglich die

grossen Schweizer Reiseunternehmen Zahlen dazu

veröffentlicht. Mit wie vielen Entlassungen die gesamte

Branche inklusive der kleineren und mittleren

Unternehmen der Branche zu kämpfen hat, war

bisher nicht bekannt.

TRAVEL INSIDE WOLLTE DAHER – in Zusammenarbeit

mit der Aktion Mayday – mittels Online-Umfrage

herausfinden, wie viel Personal trotz KAE entlassen

werden musste.

Das Resultat zeigt wenig überraschend, dass über

die Hälfte (56 %) der antwortenden mittleren und

kleineren Unternehmen Personal entlassen mussten.

Nur 44 % der an der Umfrage teilnehmenden

Reisebüros verzeichneten bisher keine Entlassungen.

IN ETWAS WENIGER ALS DER HÄLFTE DER FÄLLE

mussten sich die mittleren und kleineren Unternehmen

von 1–2 Mitarbeiter*innen trennen. Ein Viertel

der Unternehmen musste gar 3–5 Mitarbeiter*innen

entlassen.

Ein Zehntel entliess 6–10 Angestellte und 4 %

bauten sogar 11–20 Stellen ab. Ein ganzer Fünftel

der Reiseunternehmen hat sich wegen der Coronakrise

gar von mehr als 20 Mitarbeiter*innen getrennt.

57 % DER MITTLEREN UND KLEINEREN UNTERNEHMEN

hatten im Krisenjahr keine «natürlichen Abgänge»

zu verzeichnen. Etwas mehr als ein Viertel verlor in

Folge von Branchenwechsel, frühzeitiger Pensionierung

usw. 1–2 Angestellte. 8 % verzeichneten 3–5

Abgänge. Je 2 % der an der Umfrage teilnehmenden

Unternehmen wiesen 6–10 bzw. 11–20 Abgänge auf.

3 % haben in Folge von natürlichen Abgängen mehr

als 20 Mitarbeiter*innen verloren.

Das tun Reisebüros mit dem erhaltenen Hilfsgeld

Bei 39 Prozent der TRAVEL-

INSIDE-Umfrage-Teilnehmer

ist bisher keine finanzielle

Hilfe geflossen.

Über CHF 10 Mia. hat der Bundesrat

als Hilfe für die Härtefälle in der Coronakrise

schweizweit gesprochen. Je

nach Kanton bekommen einzelne

Reisebüros nun aber sehr unterschiedlich

variierende Härtefallgelder gesprochen.

Das Spektrum reicht dabei

von «ausreichend» bis hin zu «wenig

bis gar nichts».

In den letzten Wochen haben diverse

Reisebüros in verschiedenen Kantonen

erste Hilfsgelder erhalten.

TRAVEL INSIDE wollte daher mit

einer Online-Umfrage herausfinden,

44 %

was sie mit der erhaltenen Härtefallhilfe

tun.

Wie die Auswertung zeigt, haben

nur ein bisschen mehr als die Hälfte

der Antwortenden bereits Geld vom

Bund erhalten. Bei 39 % ist bisher keine

finanzielle Hilfe geflossen. Ein Viertel

der Umfrage-Teilnehmer bezahlt mit

den erhaltenen Notgeldern Löhne und

Sozialabgaben. Jeder Zwanzigste tilgt

damit die Miet-Schulden und 4 % investieren

in neues Personal.

Ein beachtlicher Teil setzt das Geld

für eine Zeit nach der Krise ein oder

spart es für später. Jeder Zehnte verwendet

die Hilfe für die Renovation des

Büros oder der IT. 16 % benötigen die

Hilfsgelder im Moment nicht und legen

sie auf die Seite für später. YS

56 %

Wenn ja, wie viele Mitarbeiter/innen (MA)

mussten Sie bereits entlassen?

4 %

10 %

19 %

23 %

44 %

Was tun Sie mit Ihrer Härtefallhilfe?

39 %

16 %

Mussten Sie in Ihrem Unternehmen

Personal entlassen?

5 %

Wie viele «natürliche Abgänge» (Branchenwechsel,

frühzeitige Pensionierung usw.)

haben Sie zu verzeichnen?

4 %

Ja, mein Unternehmen hat trotz Auszahlung

von KAE bereits Personal entlassen müssen

Nein, bisher musste kein Personal

entlassen werden.

26 %

10 %

28 %

2 % 3 %

8 % 2 %

1–2 MA 3–5 MA

6–10 MA

Keine Abgänge

1–2 Abgänge

3–5 Abgänge

11–20 MA > 21 MA

6–10 Abgänge

11–20 Abgänge

57 %

Ich zahle meine Miet-Schulden

​Damit kann ich die Löhne

und Sozialabgaben bezahlen

Ich investiere für die Zukunft und renoviere

meine IT/Web-Site und mein Büro

Ich investiere in neues Personal

Ich lege das Geld auf die Seite für später

Ich habe keine Hilfe erhalten

> 21 Abgänge

Grafiken: TRAVEL INSIDE


Fotos: zvg (1), TRAVEL INSIDE (2,4), Shutterstock.com / kovop58 (3)

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TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

OPINION

Nur der Beste ist gut genug!

Der Schweizer Reise-Verband (SRV) braucht einen

neuen Präsidenten – oder Präsidentin, das muss man

heute zwingend so formulieren, ohne etwas zu präjudizieren

oder explizit fordern zu wollen. Max E. Katz

stellt sich nach Ablauf seiner dritten Amtszeit nicht mehr

zur Verfügung.

Seine Ankündigung im Januar war früh genug und

lässt die Zeit, sehr sorgfältig nach einem Nachfolger –

oder einer Nachfolgerin – zu suchen. Eine Findungskommission

ist daran, geeignete Kandidaturen zu

suchen. Dass das nicht einfach sein wird, liegt auf der

Hand.

Denn noch nie war das Amt des SRV-Präsidenten so

wichtig und gleichzeitig so schwierig zu besetzen wie

heute. Die Corona-Pandemie und ihre enormen und

nachhaltigen Auswirkungen auf die Reisebranche hat

überdeutlich gezeigt, welche steigenden Anforderungen

an ein SRV-Präsidium künftig gestellt werden dürften.

Noch nie war das SRV-Präsidium so politisch wie in

den vergangenen zwölf Monaten. Plötzlich hatte die

sonst so unpolitische Reisebranche Forderungen und Anliegen,

die nur von der Politik gelöst werden können. Die

Reisebüros und Reiseveranstalter haben schmerzlich erfahren,

wie wichtig es ist, gute Kontakte zur Politik und

zu anderen Branchen mit ihren Verbänden zu haben.

Die von kleinen und kleinsten KMU geprägte Reisebranche

ist auf Verbündete angewiesen, deren Branchen

Schnelltest-Offensive – (k)ein Hoffnungsschimmer für die Reisebranche

Der Bundesrat hat am 5. März verkündet, dass mit

einer massiven Ausweitung des Testens die Öffnungsschritte

begleitet und Gratistests an alle Haushalte verschickt

werden sollen. Damit alle Personen sich sofort

testen lassen können, werden alle Tests in Apotheken

oder Testzentren kostenlos sein, auch für Personen

ohne Symptome. Diese Testoffensive brächte verschiedene

Vorteile mit sich. Für die Outgoing-Branche

bleibt aber ein fader Beigeschmack. Was bringen Gratis-​

Schnelltests, wenn die Liste der Risikoländer des

BAG zweimal monatlich anwächst und die Quarantänepflicht

nach Rückreise aus diesen Ländern bestehen

bleibt?

Klar, die kürzlich gelockerten Massnahmen für die

Rückreise aus den Ferien mit zwei Schnelltests anstatt

einem PCR-Test helfen und wenn der Test im Handgepäck

stets griffbereit wäre, vereinfacht dies mit einiger

Sicherheit auch das Reisen. Dies gilt

aber nur für Ferien in Nicht-Risikoländer.

Wichtige Sommerferien-Hotspots wie

Spanien, Malta oder Portugal stehen

derzeit noch immer auf der Liste. Wenn

die Zahlen in der Schweiz weiter sinken

und die Regeln für die BAG-Liste nicht

Yannick Suter

ähnlich strukturiert sind. Die in der Krise geknüpften

Kontak te muss ein neuer SRV-Präsident als Netzwerker

über die Branche hinaus weiterentwickeln

können.

Die Aussenwirkung des neuen Präsidenten – oder der

neuen Präsidentin – muss darum ein wichtiges Auswahlkriterium

sein. In der Parteipolitik, aber auch bei

Verbän den, heisst das im Klartext: Ein Kandidat muss

medial und speziell «Arena»-tauglich sein. Eloquent,

pointiert, dossierfest und mit Freude am öffentlichen

Auftritt.

angepasst werden, könnten bald noch einige Länder

mehr draufstehen.

Zur angekündigten Test-Offensive des Bundesrates

gibt es aber noch einen anderen Aspekt, der die Hoffnung

auf ein einigermassen passables Sommergeschäft

schmälert. Schweizer könnten sich bei einer

gelungenen Umsetzung dieses Vorhabens spätestens

ab dem Sommer wieder mehr oder weniger frei im

Land bewegen. Und nicht nur das. Das Testen bewirkt

auch, dass Anlässe, Feste und Open-Airs im Land möglicherweise

wieder stattfinden könnten. Endlich wieder

in die Badi, Sonne tanken, auf der Restaurant-Terrasse

ein kühles Bier geniessen oder einfach mit Freunden

ausgehen. Das klingt schön und gut, doch für die

Reisebran che ist dieser Hoffnungsschimmer auch

lagen der SRV-Mitglieder sein können und wie sensibel

die Reisebranche darauf reagiert. Mehr denn je wird es

ein SRV-Präsidium auch in Zukunft verstehen müssen,

die Wogen zu glätten, divergierende Meinungen unter einen

Hut zu bringen und zu vermitteln. Einen Kurs vorzugeben

und zu führen, aber auch zuzuhören und den Puls

der Branche zu fühlen.

Die Arbeitsgruppe SRV2022 ist daran, die möglichen

Wege des SRV in die Zukunft zu erarbeiten und Vorschläge

zu entwickeln. Auf diesem Weg wird das künftige

SRV-Präsidium ebenfalls ein wichtiger Guide sein

müssen. Er wird auf die dereinst vorgegebene Route führen

müssen und dafür sorgen, dass man nicht Abwege

gerät.

Der SRV ist und bleibt der wichtigste Branchenverband

der Schweizer Reiseindustrie. Er ist das Sprachrohr,

das die Politik und Wirtschaft nicht überhören können.

Seine Mitglieder haben eine grosse Verantwortung,

wenn sie im November einen neuen Präsidenten

oder eine neue Präsidentin zu

wählen haben. Und an der Findungskommission

ist es, die besten Kandidaturen

zu finden – bloss eine gute

Kandidatur reicht nicht. Nur der Beste

ist gut genug!

Christian Maurer

Die Corona-Krise hat aber auch erneut und in aller

Deutlichkeit gezeigt, wie unterschiedlich die Interessenein

zweischneidiges Schwert. Wenn die ganze Schweiz

im Inland ihre wiedergewonnene Freiheit feiert, vom

Reisen ins Ausland weiterhin abgeraten wird und

mit der BAG-Liste Steine in den Weg gelegt werden,

sinkt automatisch das Verlangen nach Ferien am

Strand.

Die Lust auf Palmen und Meer ist zwar nach wie vor

da, doch nach monatelangem Home-Office und Lockdown

wird sich ein Grossteil der Schweizer auch mit See

und Grillfest zufriedengeben und noch einmal ein Jahr

auf Auslandsferien verzichten. Aus dieser Sicht wirkt die

Gratistest-Idee des Bundesrats fast so, als hätten sie ein

schlechtes Gewissen gegenüber der Event- und Gastrobranche

und würden deshalb auch 2021 erneut auf

Ferien in der Schweiz plädieren.


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SARAH WEIDMANN

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

«Ich gehe davon aus, dass am Schluss die

meisten Büros Hilfe bekommen werden»

Sarah Weidmann, Geschäftsführerin und Inhaberin Smeraldo Tours AG, über ihre Aktivitäten im SRV,

die Härtefallhilfen und fehlende Branchensolidarität.

Sarah Weidmann:

«Es wird immer Fälle

geben, die nicht aufgefangen

werden können.»

Yannick Suter / Christian Maurer

Sarah Weidmann, was hat im Krisen-​

Jahr der Branche am meisten geholfen?

Die Kurzarbeitsentschädigung war auf

jeden Fall sehr wichtig und natürlich

auch die Härtefallhilfen, die jetzt

langsam, je nach Kanton, ausbezahlt

werden.

Wie ist da der Stand Anfang März?

Besser als auch schon. Als ich die Koordination

der Hilfen beim SRV übernommen

hatte, haben wir noch nicht einmal

gewusst, ob es überhaupt zu Härtefallhilfen

kommt. Auch als sie lanciert

wurden und die ersten Feedbacks erschienen

sind, gab es noch viele Fragezeichen.

Stand März sieht es aber schon

viel besser aus. Es gibt zwar noch ein

paar Kantone, die hinterherhinken.

Von welchen Kantonen reden wir hier?

Es gibt Kantone wie Obwalden, die

praktisch noch nichts gemacht haben.

Hier wurden auch noch keine Zahlungen

getätigt. Am Anfang wurde gar

gesagt, dass erst Hilfen ausbezahlt

werden, wenn der Covid-Kredit aufgebraucht

wurde. Solche Aussage haben

wir am Anfang von etlichen Kantonen

erhalten. Aber zum Glück sind die

meisten Kantone davon weggekommen.

Das heisst, jeder Kanton macht dies

immer noch ganz unterschiedlich?

Ja, das ist so. Aber ich muss auch sagen,

dass eine gewisse Harmonisierung

stattgefunden hat. Dort, wo

es Ablehnungen gab, wie zum Beispiel

beim Kanton Aargau, wurden erneut

Gesprä che geführt und die

Pro blematik mit der Liquidität, die

durch die Kundengelder auf dem

Papier gut ausgesehen hat, aufgezeigt.

Haben nun alle Kantone begriffen, dass

Kundengelder treuhänderisch verwaltet

werden und nicht zur Liquidität gezählt

werden dürfen?

Wir wissen es nicht von allen Kantonen,

denn zum Teil sind die Anträge

noch immer pendent.

Weshalb könnten Anträge der Reisebranche

dennoch abgelehnt werden?

Ich gehe davon aus, dass am Schluss

die meisten Büros Hilfe bekommen

werden. Die Frage ist, wie lange es geht,

bis die finale Verordnung umgesetzt

wird. Wir sehen das schön am Beispiel

Luzern: Ganz am Anfang wollte Luzern

den Härtefällen aus dem eigenen Pot,

einem Kantonshilfefonds, bezahlen.

Als es darum ging, die Hilfen festzulegen,

hatte Luzern die Lösung präsentiert,

neun Teile als Kredit und einen

Teil als À-fonds-perdu-Beitrag auszuzahlen.

Dies musste dann zuerst durchs

Kantonsparlament, was wiederum Zeit

benötigte. Währenddessen gab es vom

Bund diverse Änderungen (Aufstockung

der Gelder) und so ist man irgendwann

nicht mehr nachgekommen,

diese Änderungen anzupassen.

Deshalb gehen die ersten positiven

Entscheide von Luzern immer noch

auf die erste Verordnung (neun Teile

als Kredit und einen Teil als À-fonds-perdu-Beitrag)

zurück, obwohl mittlerweile

die Bundesvorgaben greifen sollten.

Das Problem ist, das gewisse Kantone,

die die gesetzliche Grundlage nicht

haben, immer wieder durchs Kantonsparlament

müssen. Das braucht ungemein

viel Zeit.

Das heisst man, hinkt politisch den

Reali täten hinterher?

Ja, genau. Aber es ist natürlich eine

schwierige Situation. Wir haben das

auch beim Kanton Zürich gesehen. Wir

hatten das Gespräch mit dem Regierungsrat

gesucht und da wurde von

Fotos: TRAVEL INSIDE


SARAH WEIDMANN 5

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

Anfang an gesagt, dass Hilfe kommt.

Aber der Weg bis dorthin dauert einfach,

da die gesetzliche Grundlage

beim Kanton Zürich nicht da ist und

sie nicht einfach entscheiden können.

Das politische System muss eingehalten

werden, das heisst, die Zeit für die

Referendumsfrist musste abgewartet

werden und deshalb wurde bis dahin

auch kein Geld ausbezahlt.

Hätte dieser Flickenteppich verhindert

werden können?

Ich glaube das Problem war, dass am

Anfang das Ausmass nicht ersichtlich

war. Auch als der Bund damals die

Regeln in Kraft gesetzt hat, war ihm

nicht klar, dass daraus ein solcher

Flickenteppich entsteht. Im Nachhinein

ist man immer schlauer. Sicher

hätte man einiges einfacher machen

können. Schon alleine die IT-Systeme:

Jeder Kanton hat etwas gebastelt,

womit die Anträge online ausgefüllt

werden konnten. Das hat wahrscheinlich

Millionen gekostet. Hätte man das

zentral gelöst, wäre das nicht nur

einfacher, sondern auch günstiger

gewesen. Aber schlussendlich ist es,

wie es ist. Wichtig ist, dass erkannt

wurde, dass es nicht überall funktioniert

und dass die Parlamentarier

daran auch etwas ändern möchten.

Jetzt hoffen wir, dass in der Frühlingssession

etwas geht und dass dort, wo

noch keine Hilfsgelder geflossen sind,

noch nachgebessert wird.

Sie glauben also, dass am Ende allen

geholfen wird?

Man versucht, ein Netz für die Härtefälle

zu spannen und diese Maschen

möglichst eng zu schnüren. Aber es

wird immer Fälle geben, die nicht

aufgefangen werden können und

durchrutschen.

Welcher Anteil der Unternehmen in der

Branche kann mit diesen Hilfen gerettet

werden?

Es kommt natürlich etwas darauf an,

wie man vorher aufgestellt war. Ich

glaube aber, dass ein ziemlich gros ser

Teil der Branche mit diesen Hilfen

geret tet werden kann. Vorausgesetzt,

man haushaltet jetzt auch richtig. Das

Ziel der Härtefallhilfe ist nicht, dass

sich jemand daran bereichert, die

Hilfe sollte die Kosten decken, die man

tatsächlich gehabt hat. Das ist auch der

Ansatz in den meisten Kantonen.

Die Fixkosten im Verhältnis zum Umsatzrückgang

– reicht das denn für ein

gesundes Unternehmen aus?

Was uns fehlt, sind die Stunden, die

für Umbuchungen gearbeitet wurden

und nicht über die Kurzarbeit abgerechnet

werden konnten. Das ist ein

grosser Brocken an Kosten, den man

nicht umgehen konnte. Darum wäre

«Es wird immer schnell gejammert.»

es schön gewesen, wenn das noch irgendwo

miteinberechnet worden

wäre.

Gibt es Ansätze, um für diese Zeit eine

Art Erwerbsersatzentschädigung zu

fordern?

Ja, das wurde geprüft, aber in den

meisten Kantonen abgelehnt, da es für

Stunden, die gearbeitet wurden, aber

keinen Ertrag erbracht haben, keine

gesetzliche Grundlage gibt. Ich denke,

dafür wird es keine Lösung mehr geben.

Covid-Kredit müssen zurückbezahlt

werden – droht hier eine Überschuldungsfalle?

Dadurch, dass viele Kantone Härtefallgelder

auszahlen, kann ein Teil dieser

Kosten sicher gedeckt werden. Die

Rückzahlungsfrist beträgt im Moment

fünf Jahre, beziehungsweise in Härtefällen

ist eine Verlängerung auf sieben

Jahre möglich. Den Unternehmen wird

so Zeit gegeben, sich zu erholen und

die Kredite zurückzuzahlen.

Der SRV spricht sich für eine Vereinheitlichung

der Härtefallhilfen aus. Ist

eine Vereinheitlichung nicht utopisch?

Es geht mehr darum, dass die Kantone

nicht zu viele eigene Restriktionen

bei den Härtefallhilfen einbauen

können. Beispiel À-fonds-perdu-Beiträge:

Wenn es heisst maximal 750 000

Franken, sollten die Kantone dies

«Es hat sicher die

Nähe zu den Politikern

gefehlt.»

nicht auf 250 000 Franken einschränken

dürfen. Minimalstandards dürfen

nicht unterschritten werden. Hier

liegt auch die Bestrebung des SRV

bezüglich Vereinheitlichung und ich

bin optimistisch, dass da etwas erreicht

werden kann.

Wie stark fehlen kantonale Strukturen

in der Deutschschweiz, wie sie die Romandie

noch hat?

In der Deutschschweiz hat sicher die

Nähe zu den Politikern gefehlt. Das

haben wir auch gesehen, als wir die

Taskforce aufgebaut haben. Bis wir die

Kontakte zu den Regierungsräten

hatten und die Daten für die Meetings

standen, verging viel Zeit. Für die Zukunft

ist sicher wichtig, dass man

«Ich hätte mir

mehr Engagement

gewünscht.»

diese Kontakte mehr pflegt. Hier gibt

es aber auch ein Bestreben seitens des

SRV. Man überlegt sich zum Beispiel,

jemand aus der Politik in den Vorstand

zu holen.

Was würden Sie davon halten?

Ich finde es nicht schlecht. Das Ressort

Politik im SRV muss man aber überdenken:

Wie soll das in der Zukunft

aussehen, wie will man aufgestellt

sein? André Lüthi war dort oftmals

ziemlich allein.

André Lüthi war ja quasi eine One-

Man-Show?

Ja, das sagen viele und meinen es dann

wertend. Der Fingerzeig geht in solchen

Fällen jeweils sehr schnell. André hat

in dieser Zeit einen tollen Job gemacht.

Das eigene Engagement der Leute in

unserer Branche lässt manchmal zu

wünschen übrig. Das muss ich ganz

ehrlich sagen. Kritisiert wird schnell

und gerne, aber etwas verändern will

man dann doch nicht.

Wie haben Sie das gemerkt?

Als wir den Aufruf zur Bildung der

Taskforce gemacht haben, war der

Rücklauf sehr bescheiden. Ich kenne

ja glücklicherweise einige Leute und

konnte ein paar Anrufe tätigen und sie

so an Bord ziehen. Aber viele scheuen

sich vor dem Mehraufwand. Und ja,

der Aufwand ist gross. Ich sehe das ja

bei mir. Aber für mich persönlich war

das auch eine Lernbereicherung. Es ist

auch schön, so etwas zu machen. Wir

haben ja eine gewisse Verantwortung

für die Branche und wir wollen, dass

es am Schluss allen gut geht.

Ist die Schweizer Reisebranche ein

Jammeri-Verein, der aufschreit, wenn

was nicht so läuft wie gewünscht, aber

um was zu ändern, nicht viel beisteuern

möchte?

Ja, das sehe ich schon ein bisschen so.

Es wird immer schnell gejammert, aber

wenn es darum geht, etwas dagegen

zu tun, kommt oft zu wenig – das fehlt

in unserer Branche, und das nicht nur

in Bezug auf diese Krise, sondern generell.

Es hat immer noch zu wenige

«Macher» in unserer Branche.

Fehlt hier eine gewisse Branchensolidarität?

Ich weiss nicht, woran es liegt. Aber das

beste Beispiel ist das Projekt SRV 2.0.

Jedes SRV- und Nicht-SRV-Mitglied

hatte die Möglichkeit sich einzubringen.

Im Vorfeld wurde der SRV stark

und von vielen Seiten her kritisiert.

Aber beim öffentlichen Hearing haben

sich dann nur ganz wenige eingebracht.

Innerhalb der TTS funktionieren

solche Austausche immer gut. Speziell

als es um die Härtefallhilfen ging, haben

wir uns gegenseitig unterstützt.

Das Gerüst für die Präsentationen

in den Kantonen für die Härtefallhilfen

kam weitgehend aus der Feder des TTS.

Hätten Sie sich mehr Involvement der

Grossen in Bezug auf die Koordination

der Härtefallhilfe gewünscht?

Ja, es hätte sicher geholfen. Wir hatten

viele Probleme zur gleichen Zeit und

darum habe ich schon ein gewisses

Verständnis, dass dies nicht zuoberst

auf der To-do-Liste der Grossen gestanden

hat. Aber ja, im Sinne der Solidarität

wäre es schön gewesen, hätten die

Grossen uns mehr unterstützt. Was ich

mir aber noch mehr gewünscht hätte,

wäre das Engagement der einzelnen

Leute innerhalb der Branche.

Haben die Aktion Mayday und die

Face book-Reisebürogruppe nicht dazu

beigetragen?

Die Aktion Mayday war wichtig, um

die Branche wachzurütteln und etwas

Druck beim SRV aufzusetzen. Querdenker

sind wichtig, Menschen, die was

verändern wollen, beleben die Branche.

Die Facebook-Gruppe lebt vom Austausch.

Hier kann einem sehr schnell

geholfen werden. Weshalb ich das auch

sehr gut finde. Es ist aber auch dort so,

dass immer die gleichen Personen

aktiv sind.


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TRAVEL MARKET

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

«Impfen kann ‹neues Reisen› werden, aber auc

Acht Reiseprofis äussern sich in der TRAVEL-INSIDE-Umfrage zur Komplexität im Verkauf, was die Situation verbe

SUSANNE GEBS,

Helbling Reisen

ROGER HERREN,

Parade Reisen

JONAS SULZBERGER,

Reisebüro Sulzberger

Was ist derzeit das Komplizierteste beim Verkaufen von

Reisen?

Die Ungewissheit für unsere

Kunden und für uns – die kurzfristigen

Änderungen, Restriktionen,

Einreise- und Rückreiseregelungen

(BAG-Liste).

Abgesehen davon, dass wir eigentlich

fast keine Anfragen haben,

ist, wenn dann etwas

kommt, es sehr schwierig, mit

den ständigen Flugplanänderungen

und Annullationen zu

arbeiten. Die BAG-Liste mit den

Quarantäne-Ländern/Regionen

macht es auch nicht einfach.

Die zum Teil schlechte, oder gar

nicht, Erreichbarkeit von Leistungsträgern.

Je nach TO lange

Antwortzeiten.

Die Verordnung zur PCR-Testpflicht

vor Rückreise in die

Schweiz wirft immer noch viele

Fragen auf, die nicht geklärt

sind. Schwierig gestalten sich

auch Umbuchungen: Auf welches

Datum soll man überhaupt

umbuchen? Was macht denn

Sinn? Wir merken es jetzt

schon bei den Dossiers, welche

von 2020 auf 2021 umgebucht

wurden.

Was sind die Hauptsorgen Ihrer Kunden – was würde Ihrer

Meinung nach die Situation verbessern?

Die meisten Kunden können

nach Rückkehr nicht in eine

Quarantäne, bezahlt die Versicherung,

bezahlt sie nicht. Klare

Richtlinien seitens BAG und

nicht alles so kurzfristig.

Quarantäne-Pflichten, sowohl

an der Destination wie auch bei

der Rückreise in die Schweiz.

Die doch häufigen und sehr

kurzfristigen Flugplanänderungen.

Dass ihr Reiseziel auf der

BAG-Liste landet oder sie im

Ausland festsitzen, weil Test

nicht machbar, nicht rechtzeitig

erhältlich oder positiv ist. Der

instabile Flugplan trägt dazu bei

und Testpflicht verstärkt die

Angst. Helfen würden ein stabiler

Flugplan und klare Kommunikation

der Behörden, hin zu

«sicherem Reisen» statt «Reisen

verunsichert».

Was halten Sie von der Impfpflicht, wie sie Airlines, Hotels und

Reedereien für ihre Passagiere planen?

Impfen finde ich gut (kann aber

im Moment nicht umgesetzt

werden), wobei im Moment ja

nur die «älteren Kunden»

geimpft werden, so haben wir

nochmals eine Barriere, die

man im Moment nicht erfüllen

kann.

Ganz persönlich halte ich gar

nichts davon, zumal sehr viele

Kunden wohl erst gegen Herbst

geimpft werden können.

Bestimmungen erachte ich als

verfrüht, da sich die meisten

Impfwilligen noch nicht impfen

lassen dürfen. Die Impfpflicht

von Alltours in den Allsun-Hotels

erachte ich aber als legitim.

Their house, their rules! (Zu)

viele touristische Anbieter wurden

zu Beginn als nicht systemrelevant

deklariert, deshalb

dürfen sie jetzt auch die Spielregeln

festlegen.

Wie ist Ihr Unternehmen für die anhaltende Krise gewappnet?

Schulung unserer Mitarbeiter/-innen,

virtuelle Beratungen,

virtuelle Kundenabende und

Kostenoptimierungen in allen

Bereichen.

Covid-Kredit erhalten, EO und

KAE laufen zurzeit, die Frage ist

einfach wie lange. Auf einen

hoffentlich positiven Bescheid

für Härtefälle-Gelder warten wir

zurzeit immer noch. Unser Unternehmen

wird die Krise überstehen,

ausser die dauert noch

zwei bis drei Jahre, dann wird

es aber wohl für alle eng.

Wir sind schlank aufgestellt,

haben einen grossen Rückhalt

in der Region und stehen im

konstruktiven Austausch mit

der lokalen Regierung. Als Reisebüro

lernt man, sich durchzubeissen

und unser «mind set»

ist in jedem Fall nach vorne gerichtet.


TRAVEL MARKET 7

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

h Alternativen braucht es»

Ihr

Kommentar:

feedback@travelinside.ch

ssern würde und zu einer möglichen Impfpflicht.

BARBARA WOHLFARTH,

Reisecocktail

BIRGIT SLEEGERS,

Rhyner Travel

RENE BÄTTIG,

Rolf Meier Reisen

MERET DEEG,

Simitis

NATHALIE SASSINE,

CEO TravelBoo

Die konstant ändernden Einreise-

und Transitbestimmungen,

die fehlende langfristige Planbarkeit

von Reisen. Die Kunden

sind völlig verunsichert, wissen

nicht, welche Bestimmungen

als Nächstes kommen. Viele

Veranstalter werben zwar mit

Gratisstornierung, doch es ist

schwer, diese Produkte in den

Buchungssystemen zu finden.

Eindeutig die konstant ändernden

Bedingungen im In- und

Ausland. Es kann keine Reise

verkauft werden ohne gründliche

Recherche zu den Reisebedingungen

im Zielland und seit

Neustem auch für die Rückreise

in die Schweiz. Gerade für die

Einreise sind viele Regelungen

vom BAG ungenau definiert und

die ständigen Änderungen machen

unsere Arbeit nicht einfacher.

Ganz klar und unmissverständlich

diese nicht nachvollziehbare

sowie gefühlsmässig

willkür lich erscheinende Quarantäneliste

des BAG! Die wenigen

Kunden, welche bereit sind

zu buchen, wollen Sicherheit

und kein Geld verlieren.

Trotz Corona-Pandemie Vorfreude

bei den Kunden zu generieren

und ihnen die Unsicherheiten

am Reisen zu nehmen.

Indem ich im letzten Jahr viel

unterwegs war, konnte ich einige

– auch skeptische – Kunden

für Reisen begeistern und ihnen

im Vorfeld Informationen und

Tipps aus erster Hand zur Verfügung

stellen.

Die Unsicherheit und fehlende

Planbarkeit. Was heute geht,

kann in ein paar Wochen schon

nicht mehr möglich sein. Die

unterschiedlichen Einreisebestimmungen.

Hauptproblem Quarantäne! Die

Quarantäneliste ist nicht nachvollziehbar.

Die Kunden können

sich keine Quarantäne leisten,

haben auch Angst, im Ausland

positiv zu sein und dann längere

Zeit nicht mehr in die

Schweiz einreisen zu können.

Lösung: Gratistests bei der

Rückkehr in die Schweiz sowie

Quarantäneersatz durch negative

Tests.

Die Kunden haben oft Bedenken,

nach der Rückreise in

Quarantäne zu müssen, wenn

das Land während des Aufenthalts

auf die BAG-Liste kommt.

Neu haben die Kunden auch

Angst, irgendwo im Ausland zu

stranden, wenn der Test positiv

ausfällt. Beide Probleme liessen

sich durch adäquate, vernünftige

und durchführbare Regeln

des BAG verbessern.

Das Anfrageaufkommen ist minim!

Bessern würde es sich

durch positivere Kommunikation

bezüglich Covid. Solange

Politiker und Virologen Angst

schüren, bessert die Einstellung

nicht. Wenn Frau Merkel versucht,

Reisen zu verbieten, oder

unser BR Schikanen einbaut,

nützt unser Bemühen nichts!

Das Impfvorgehen Israels ist

der rasche Weg aus der Krise.

Reisescham – was denken andere,

wenn ich reise? Wohin

kann ich reisen und komme

auch wieder zurück? Positiv

wäre, wenn von Reisen nicht

abgeraten, die Einreisebestimmungen

nicht dauernd ändern

und die Airlines zuverlässige

Flugpläne anbieten würden. Die

gute Nachricht: Bisher hatten

wir für jeden Kunden einen umsetzbaren

Reisevorschlag.

Die Quarantäneliste des BAG

und die Kosten für Tests, aber

auch evtl. Annullationen. Eine

Vereinheitlichung würde uns

und den Kunden sehr helfen

und natürlich eine differenziertere

Q-Liste (siehe Malediven).

Es gibt zu viele offene Fragen

zu diesem Thema. Zum Beispiel:

Gilt die Impfpflicht für

Kinder? Jährliche Auffrischung?

In der Schweiz sind wir noch

weit entfernt, dass sich die Allgemeinheit

impfen lassen kann.

Einige Kunden verzichten bei

einer Impfpflicht freiwillig auf

Reisen oder verschieben ihre

Pläne, andere hingegen begrüssen

es.

Aktuell finde ich eine Pflicht

schwierig, da sich viele zwar

impfen wollen, aber schlicht

nicht die Möglichkeit dazu

haben. Es kann so schnell zu

einer Zweiklassengesellschaft

kommen und ganze Personengruppen

wären vom Reisen

ausgeschlossen. Eine Zwischenlösung

wäre, mit der

Testpflicht (Schnelltests zulassen)

weiterzufahren, Geimpfte

davon aber zu erlösen.

Grundsätzlich halte ich nichts

von Zwängen. Doch dürfte dies

– zumindest mittel- und kurzfristig

– ein möglicher Ansatz

sein! Wenn wir an gewisse Destinationen

nach Afrika reisen,

lassen wir uns ja schon seit

Jahren ohne Einwände impfen.

Dies könnte ein Teil des «neuen»

Reisens werden. Wichtig

wäre, dass auch Alternativen

zugelassen sind wie z. B. neg.

PCR-Test, Nachweis durchgemachte

Infektion o. Ä. Aufpassen

muss man, dass Menschen

nicht diskriminiert werden aufgrund

dessen, dass sie nicht

geimpft sind.

Als Grundsatz natürlich schwierig,

da es da zu einer Zweiklassengesellschaft

kommt, bis alle

geimpft sein könnten. Danach

nachvollziehbar. Zumindest

übergangsweise.

Wir verkaufen, was die Kunden

wünschen: Campingplatz buchen

wir ebenso wie Hotels in

der Schweiz. Damit haben wir

zwar wenig Marge, aber die

Kunden merken, dass wir für

sie da sind. So spüren wir die

Krise weniger. Uns hilft auch die

Zusammenarbeit mit den deutschen

Kollegen, so können wir

langfristig unser Wachstum

fortsetzen.

Die Härtefallunterstützung gab

unserem Unternehmen wieder

Schnauf und lässt uns länger

durchhalten. Nun kommt es darauf

an, wann das Geschäft

nachhaltig anziehen wird und

wir ohne Einschränkungen wieder

verkaufen dürfen. Ich hoffe,

dass die Regierungen bald aus

dem Panikmodus kommen und

Reisen nicht mehr als Verbreiter

der Pandemie betrachten.

Wir stärkten uns im virtuellen

Bereich und bieten Online-Kundenabende

und -Beratungen.

Intern und extern agieren wir

positiv. Täglich vier Stunden

freuen wir uns, im Büro für Kunden

da zu sein. Man spürt, wie

unsere Dienstleistungen geschätzt

werden! Da SH nicht mit

Härtefallgeld unterstützt, zehren

wir von Reserven und sind bereit,

wenn es wieder losgeht!

Als kleines, unabhängiges Unternehmen

sind wir sehr agil

und seit der Krise arbeite ich

nebenbei zu 40 % als Gerichtsschreiberin.

Von unseren Kunden

werden wir als fairer und

verlässlicher Partner geschätzt,

dies zeigt die Weiterempfehlung

auch in der Krise. Mehr besorgt

bin ich um die Menschen an

den Destinationen. Diese trifft

die Krise um einiges härter.

Wir haben eine sehr krisenresistente

Kostenstruktur, weshalb

wir gut über die Runden

kommen werden, auch dank

der Hilfen. Wir mussten niemanden

entlassen und sind

ready, wenn es wieder richtig

losgeht.

Zusammenstellung TRAVEL INSIDE

Fotos: zVg


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DESTINATION REPORT

TÜRKEI

Türkei-News

von Hotelplan

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

Victoria Studer, Head Product Management

Hotelplan, und Sibylle Bloch,

Head Special Interest Travelhouse,

stellen die diesjährigen Trends der

Türkei vor.

Herrliche Naturstrände

in der türkischen Ägäis

An der südtürkischen Küste befindet sich das kleine Städtchen Dalaman, dessen einzigartiges Naturparadies viele Feriensuchende

in die Gegend der südlichen Ägäis lockt. Der über zwei Kilometer lange Naturstrand zählt zu den besonderen Glanzstücken

dieser Region. Im Herzen des aparten Städtchens laden Restaurants und heimelige Teehäuser zum Verweilen ein. Türkische

Gastfreundschaft und das Zusammenleben verschiedenster Kulturen machen einen Aufenthalt in Dalaman zu einem

unvergesslichen Erlebnis. Viele attraktive Ausflugsziele liegen in unmittelbarer Nähe des pittoresken Städtchens. Eine Tour in

eine der beiden Ruinenstädte Kerme oder Kaunos beispielsweise ist sehr empfehlenswert. Nebst Biken oder Wandern bietet

sich Gleitschirmfreaks ein wunderbares Gelände und Sport- und Hobbytauchern eine prächtige Unterwasserwelt. Etwas südlicher

von Dalaman liegt Ölüdeniz, auch die «Blaue Lagune» genannt. Der Strand von Ölüdeniz gehört zu den meistfotografierten

Stränden des Mittelmeerraumes. Bei der «Blauen Reise» auf hoher See kommt der Gast in den Genuss eines Segeltörns auf traditionellen

Holzyachten, auch «Gulets» genannt. Die Fahrt führt vorbei an Buchten, Fischerdörfern und antiken Stätten, die es als

Alternative zum Sonnenbaden an Deck auf jeden Fall zu besichtigen lohnt. Ein Erlebnis abseits des Massentourismus, bei welchem

das Geniessen der Stille inmitten azurblauen Wassers eindeutig im Vordergrund steht. Dalaman ist der ideale Ausgangspunkt

für diese Art von Ferien. Türkei-Tourismus-Tipp: Eine Delikatesse in der Umgebung von Dalaman ist der bekannte Tannenhonig.

«Cam Bali» heisst der Leckerbissen, der von den Bienen in den nahen Tannenwäldern gewonnen wird. Der Verkauf

des geschätzten Honigs reicht von den typischen Wochenmärkten in der Gegend bis zur Verteilung in die ganze Welt. Ein kulinarisches

Erlebnis, welches auf keinem türkischen Frühstückstisch in der Region fehlen sollte.

Kinderfreundlich in die Türkei mit FTI

Spass und Action

für die Kleinsten.

Animationsprogramm, Kinderpools

und -aktivitäten machen Ferien

für Kids unvergesslich, während

Eltern eine rundum sorglose

Zeit geniessen: So sind Spass und

Erholung für alle garantiert. FTI hat

für Familien genau das Richtige

und verspricht in der Türkei stressfreie

Familienferien. Die Hotelanlagen

verfügen über viele Annehmlichkeiten

wie Kinderbetreuung,

spezielle Kinderbuffets oder

Abendunterhaltung mit Minidisco.

Das Angebot der Hotels beinhaltet

oft Leihbuggys, namhafte Babynahrung

bis hin zu speziellen

Pflegeprodukten. Vieles kann daher

getrost zuhause gelassen werden.

Gäste erwarten auch zahlreiche

Hotelanlagen mit rasanten Wasserrutschen

in gigantischen Aquaparks.

Ein Riesenspass für kleine

und grosse Wasserratten.

AUSSERDEM FÜHRTE FTI eine neue

Umbuchungs- und Stornomöglichkeit

für mehr Flexibilität ein.

Kunden können damit bis 15 Tage

vor Reisebeginn annullieren, selbst

wenn keine Reisewarnung seitens

des EDA oder des BAG vorliegt, und

erhalten ihren vollen Reisepreis

zurück. Eine kostenlose Umbuchung

ist sogar noch bis 14 Tage vor

Ferienstart möglich.

Der Tarif ist im Reisezeitraum

ab sofort bis 31. Oktober 2021 für

ausgewählte Flugpauschalreisen

der Veranstaltermarke FTI Touristik

verfügbar und bis mindestens

18. April 2021 auch für ausgewählte

Linienflug-Arrangements gültig,

nämlich mit Aegean Airlines,

Etihad Airways, der Lufthansa

Group, Singapore Airlines und

Swiss.

YS

Ferien in der Türkei eignen sich laut Victoria

Studer, Head Product Management Hotelplan,

nicht nur für Wasserratten, sondern auch, um

Aktivferien zu machen. «Neu in unserem Portfolio

haben wir zum Beispiel das 5-Sterne-Gloria-​

Golf-Resort in Belek.» Bade- und Golfferien lassen

sich somit ideal verbinden. Wer die Türkei auf

dem Wasser entdecken möchte, demjenigen

empfiehlt sie die «Blaue Reise» ab/bis Bodrum.

«Familien mit Kindern empfehlen wir diverse

Hotels mit integriertem Wasserpark. So zum

Beispiel das 5-Sterne-Hotel ‹Sherwood Exclusive

Lara› in Lara oder das 5-Sterne-‹Aqua Fantasy Resort

Hotel› in der Nähe von Izmir.»

Zudem biete die Türkei zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten,

um die Ferien unvergesslich zu

machen: In der Region rund um Antalya lohne

sich ein Ausflug in die Altstadt oder in den Düden-Park

mit seinen atemberaubenden Wasserfällen.

Und auch entlang der türkischen Ägäis

gäbe mit dem Besuch der Kalksteinterrassen

«Pamukkale» oder der antiken Stadt Ephesus, die

zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, einiges zu

entdecken.

SIBYLLE BLOCH, HEAD SPECIAL INTEREST TRAVEL-

HOUSE: «Mit unserer neuen Produktelinie

‹Special Tours› bieten wir in der Türkei zum

Beispiel neu eine Aktivwoche für Familien an. In

der erlebnisreichen Familien-Gruppenreise entdecken

drei bis vier Familien zusammen die Region

rund um Kas.» Kayaking, Mittagessen bei

einer türkischen Familie, Wanderungen in den

Ausläufern des Taurus-Gebirges, Schnorcheln

über der versunkenen Stadt Kekova gehöre dazu

und die Reise inkl. deutschsprechender Reiseleitung

sei bereits organisiert, könne aber auf

Wunsch auch individuell gemacht werden.

WER DIE TÜRKEI WANDERND ENTDECKEN MÖCHTE,

demjenigen bietet Travelhouse neu die Kleingruppenreise

«Hiking Turkey’s Lycian Way» an. Die

Wanderreise folgt dem spektakulären Lykischen

Weg entlang malerischer Küstenpfade und dabei

könne die traditionelle Gastfreundschaft in

ländlichen Gasthäusern genossen werden, so

Bloch. Die Reise kann auch individuell oder mit

dem Velo absolviert werden.

YS

Ephesus, die antike Stadt, ist UNESCO-Weltkulturerbe.

Fotos: Shutterstock.com / Kvitka Fabian (1) / kleem26 (2), Pixabay.com (3)


SPECIALS

Türkische Riviera

TÜRKISCHE RIVIERA | Side-Manavgat

Master Family Club BBBBB

Freuen Sie sich auf eine Abkühlung im Aquapark. Erleben Sie im Master Family

Club traumhaft schöne Ferientage im Kreise der Familie.

7 Nächte im Doppelzimmer Low Cost, All inclusive

z.B. Abflug am 28.04.21 ab Zürich mit Corendon Airlines, inkl. Transfers

EDV-Code: AYT65B DZT I

p.P. ab CHF 389

TÜRKISCHE RIVIERA | Side-Kumköy

Hotel Villa Side Residence BBBBB

Das Villa Side Residence bietet Ihnen ein Rundum Wohlfühlpaket. Nicht nur

wegen der grossen Auswahl der hervorrangenden Küche, sondern auch wegen

des liebevollen Services ist das Hotel bei seinen Gästen beliebt.

7 Nächte im Doppelzimmer Low Cost, All inclusive Ultra

z.B. Abflug am 19.05.21 ab Zürich mit Corendon Airlines, inkl. Transfers

EDV-Code: AYT15K DZT T

p.P. ab CHF 599

TÜRKISCHE RIVIERA | Lara-Kundu

Asteria Kremlin Palace BBBBB

Die grosszügige Hotelanlage wurde den Wahrzeichen am Moskauer Roten

Platz (Kreml-Palast) nachempfunden.

7 Nächte im Doppelzimmer Low Cost, All inclusive Ultra

z.B. Abflug am 22.09.21 ab Zürich mit Corendon Airlines, inkl. Transfers

EDV-Code: AYT383 DZT T

p.P. ab CHF 739

TÜRKISCHE RIVIERA | Belek

Kaya Palazzo Golf Resort Hotel BBBBB

Das Hotel Kaya Palazzo beeindruckt auf den ersten Blick mit extravagantem

Design und der weitläufigen Gartenanlage. Das elegante und luxuriöse Hotel

bietet Service auf höchstem Niveau. Der nur ca. 150 m entfernt liegende 18-

Loch Golfplatz Kaya Palazzo lässt Golferherzen höher schlagen.

7 Nächte im Doppelzimmer Meerblick, All inclusive Ultra

z.B. Abflug am 16.06.21 ab Zürich mit Corendon Airlines, inkl. Transfers

EDV-Code: AYT4NQ DZM T

p.P. ab CHF 1249

Gleich buchen in Ihrem Reisebüro !

FTI Touristik AG - Binningerstrasse 94 - CH 4123 Allschwil • Vorbehältlich Druck- und Satzfehler sowie Programm-, Preis- und Flugplanänderungen.

Tagesaktuelle Preise, Stand 25.02.21 • Es gelten die Reisebedingungen der aktuellen AGBs der FTI Touristik AG


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DESTINATION REPORT

KROATIEN

Kroatien aktiv erleben

Zweites TUI Blue Hotel

in Kroatien

Direkt am Sandstrand Donje

Celo auf der Adria-Insel

Kolo cep in Kroatien liegt das

TUI Blue Kalamota Island.

Erwachsene ab 16 Jahre geniessen

hier Ferien in hervorragender

Qualität. All-​

inclusive-Gäste genies sen

fangfrische Schätze aus dem

Meer und eine grosse Auswahl

an internationalen

Spezialitäten. In der modernen

Wellnesslandschaft

können sie dem Alltagsstress

entfliehen und eine Massage

an der frischen Meeresluft

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9/10 | 11. März 2021

geniessen. Im neuen Aktiv-​

Hotel können professionelle

Sportkurse (Bluef!t) für

Anfän ger und Fortgeschrittene

gebucht werden. Ob

Pilates und Entspannungskurse

oder geführte Inselwanderung,

das tagesaktuelle

Sportangebot können

Gäste in der BLUE App einsehen.

Der Mix aus Entspannung,

Aus powern und

Sich-​Stärken sorgt dafür,

dass Gäste ihr persönliches

Trainingsziel mit viel Spass

erreichen.

YS

In Zeiten wie diesen bewegen wir uns besonders gerne an der frischen Luft, abseits der grossen Menschenströme.

Mit Twerenbold Reisen AG gibt es nun auch in Kroatien diese Möglichkeit. Unter der neuen Reiseformel «Aktiv Geniessen»

bietet der Spezialist Veloreisen und Wanderferien an. Zum Beispiel mit der 6-tägigen Istrien-Standortreise

mit Bus ab/bis Schweiz im September. Übernachtet wird im sportlich-aktivem Sol Garden Istra Hotel – 200 m vom

Strand entfernt. Mit im Angebot sind zwei Wanderungen und ein Istrien-Ausflug mit lokalen Spezialitäten. Für Velound

E-Bike-Fans bietet Twerenbold entweder eine 8-tägige Standortreise in Istrien an fünf Reisedaten im August

und September oder ein 8-tägiges Inselhüpfen in der Kvarner Bucht mit Motor-Segeljacht an, inklusive Schweizer

Velo-Reiseleiter.

Neues vom Kroatien-Spezialisten

Marco Wipfli, Geschäftsführer

von Meersicht

GmbH, über die aktuellen

Renner in der Feriendestination.

Naturidyll in der

Kvarner Bucht.

Meersicht hat neu ca. 2000 Ferienhäuser

bzw. Ferienwohnungen

in Kroatien exklusiv unter

Vertrag. Diese Häuser bzw.

Wohnungen werden über verschiedene

Buchungskanäle

verkauft. Die Reisebüros buchen

über unsere Webseite und erhalten

die normale Kommission

wie bei jeder anderen Leistung

auch. Das ganze Handling läuft

über das Internet, so Marco

Wipfli, Geschäftsführer von

Meersicht GmbH. Ausserdem

wurde auch das Angebot an

Boutique-Hotels wieder erweitert.

«Generell wollen wir

eher weg von den grossen Hotels

hin zu den familiengeführten

Boutique-Hotels.»

«Neu haben wir authentische

Erlebnisse im Programm. Das

sind gute Agrotourismus-Unterkünfte

in Kroatien und spezielle

Ausflüge oder ein Meet&Greet

mit der lokalen Bevölkerung.»

Aufgrund der aktuellen Situation

mit Corona wurde die Anzahl

Teilnehmer bei den Gruppenreisen

auf sieben Personen

begrenzt. Diese Kleingruppenreisen

seien spezielle Themenreisen,

wobei es immer um authentische

Erlebnisse und den

Kontakt zur Bevölkerung geht.

LAUT WIPFLI WERDEN VOR ALLEM

Autorundreisen oder Mietwagenrundreisen

dieses Jahr

boomen. «Egal ob mit dem eigenen

Auto oder mit Flug bzw. Zug

und Mietwagen, die Kunden

werden sich sicher fühlen.»

Eines weiss der Geschäftsführer

gewiss: «Wir haben seit

Jahren sensationelle Partner vor

Ort in Split. Ein junges und dynamisches

Paar. Beide sprechen

perfekt Deutsch und leben die

Gastfreundschaft in Hochkultur.

Leider ist die staatliche

Unterstützung in Kroatien

nicht gleich gut wie in der

Schweiz. Gerne möchte ich die

beiden mit möglichst vielen

Buchungen unterstützen.» YS

Das TUI Blue Kalamota Island.

«SAFE STAY IN CROATIA»

Nikolina Brnjac, kroatische Ministerin für Tourismus und

Sport, und der Direktor der kroatischen Zentrale für Tourismus

Kristjan Staničić stellen eine neue Kampagne vor. Kroatien

wurde im vergangenen Jahr als sicheres Reiseziel anerkannt,

an dem auch im Jahr 2021 weitergearbeitet werde.

Neben dem bereits bekannten Label Safe Travels des World

Travel and Tourism Council (WTTC) wurde ein nationales Label

namens Safe Stay in Croatia entwickelt, welches einen

wichtigen Bestandteil für die Etablierung Kroatiens als sicheres

Reiseziel darstelle. «Es ist ein Projekt, bei dem das Ministerium

für Tourismus und Sport von führenden Tourismusund

Berufsverbänden unterstützt wurde, die sich für die

Erholung und Entwicklung des Tourismus versammelt haben,

um das Tourismusjahr 2021 zu verwirklichen. Gemäss den

vorgeschriebenen Protokollen haben wir mehr als 200 000

Gastronomiebetriebe und Dienstleister/-innen im Tourismus

abgedeckt», sagte Nikolina Brnjac und fügte hinzu, dass es

sehr wichtig sei, dass das nationale Label allen Beteiligten im

Tourismus zur Verfügung stehe.

YS

Das neue Label «Safe Stay in Croatia».

Fotos: Shutterstock.com / Tupungato (1), TUI (2), Pixabay.com (3), Kroatische Zentrale für Tourismus (4)


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9/10 | 11. März 2021 FOCUS

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CAMPERFERIEN

Die Camper fahren dieses Jahr in der Nähe

Bündner Berge statt Grand Canyon – Camperferien bieten auch hierzulande grossartige Naturerlebnisse.

Christian Maurer

Camperferien gehören zu den Lieblingsferien

der Schweizer. Der Geschmack

von Freiheit und Abenteuer umweht

die Reise mit dem Motorhome, immer

hart an der Natur und jederzeit parat

für die Übernachtung am ultimativen

idyllischen Ort. USA, Kanada, Australien

und Südafrika sind die Sehnsuchtsdestinationen,

die gerne im eigenen

bzw. gemieteten Camping Car erkundet

werden. Nur – dieses Jahr wird Corona-​

bedingt wohl nichts mit Nationalparks

auf anderen Kontinenten. Die Schweizer

Anbieter von Camperferien haben

deshalb umgestellt und neue Angebote

in der Nähe, in der Schweiz und im

nahen Ausland, aufgelegt.

Bei schöner Aussicht

einfach anhalten und

geniessen.

Fotos: Hotelplan (1,4), Mcrent / Florian Muhl (2), Knecht (3)

Mit TUI zum Abenteuer

gleich ums Eck

TUI stellt sein Angebot unter den Titel

«Vielfältiges Europa – Abenteuer direkt

um die Ecke mit TUI Camper». Wildromantische

Täler, schillernde Metropolen,

einsame Berggipfel, traumhafte

Strände oder abgelegene Naturschauplätze

sind auch in der Nähe zu finden.

Und eine wunderschöne Aussicht sowieso,

ob in Norwegen, Island, Deutschland

oder Portugal. Der Veranstalter

arbeitet mit den Camper-Partnern

McRent, Rent easy, Apollo und DRM

zusammen. TUI Camper hat so eine

grosse Auswahl an Reisemobiltypen

und Stationen mit attraktiven Preisen

und möglichen Einwegmieten.

Der Reiseschutz bei TUI Camper

umfasst neben der Haftpflichtversicherung

mit mindestens EUR 7,5 Mio.

Deckungssumme auch einen Kaskoschutz

mit Erstattung der Selbstbeteiligung

bei der Buchung eines All-inclusive-Paketes,

zu dem auch weitere

nützliche Zusatzleistungen gehören

wie Anschlussaufenthalte sowie Rundum-die-Uhr-Betreuung

und, wenn nötig,

ein professionelles Krisenmanagement.

Glamping, bei dem Sie

alles vergessen, mit Kuoni

Kuoni hat das Motorhome-Angebot in

Europa erweitert. Ab der bevorstehenden

Sommersaison bietet die Veranstaltermarke

von DER Touristik Suisse

auch viele europäische Ziele für Motorhome-Ferien

an: Von den Nachbarländern

Deutschland, Österreich, Italien

und Frankreich bis zu weiter

entfernten Zielen wie Spanien, Portugal,

Kroatien, Grossbritannien, Finnland

oder Irland. In Kooperation mit

dem Partner Gebetsroither bietet

Kuoni zudem ab ca. Mitte März Camping-

bzw. Glamping-Ferien an. An

mehreren europäischen Destinationen

stehen auf geprüften Campinganlagen

exklusive Mobilheime oder ein Wohnwagen

für die Kunden bereit.

Knecht hofft noch

auf Übersee

Bei Knecht Reisen hat der Skandinavien-

und Russland-Spezialist ein grosses

Tourenangebot im Katalog. Mit den

Camper-Partnern Touring Cars und

Die Spezialistenmarke Travelhouse von

Hotelplan Suisse hat seine Produktlinie

«Special Interest» erweitert und unter

anderem verschiedenste Motorhome-Reisen

neu in ihr Portfolio aufgenommen.

«Motorhome Adventures» beinhaltet

verschiedenste Reisevorschläge

in Europa, so zum Beispiel entlang der

Küste von Portugal oder der Mitternachtssonne

Norwegens entgegen.

McRent hat der Veranstalter ein dichtes

Netz an Übernahmestationen in

Skandinavien (Norwegen, Schweden

und Finnland sowie in Island) und im

Baltikum zur Auswahl. Bei Touring

Cars stehen ausserdem zusätzliche

Rückgabestationen zur Verfügung.

Bei den Fahrzeugen ist die Wahl

grundsätzlich aus 14 Typen möglich,

vom kompakten 4,99-Meter-VW-

California bis zum drei Meter

längeren Reisemobil L1 Comfort

Star.

Weiter im Katalog-Angebot

für Camperferien belässt Knecht

seine klassischen Überseeziele

Australien, Neuseeland, USA

und Kanada mit Knecht Reisen

sowie Südamerika mit Latino

Travel. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Hier sind vor allem 4 × 4-Camper-Reisen

in Argentinien und Chile im realistischerweise

bereisbaren Angebot.

MIT TRAVELHOUSE AUF ABWEGEN DURCH DIE SCHWEIZ

Auf eigenen Rädern an den Rändern der Schweiz.

Es muss aber nicht immer das Ausland

sein. Wer die Schweiz am Steuer eines

Wohnmobils erkunden will, findet mit

der Reise «Schweizer Nebentäler» das

passende Angebot. Die individuelle

10-tägige Motorhome-Reise ist täglich

ab/bis Luzern buchbar.

Nebst dem Camper sind neun vorreservierte

Übernachtungen auf Campingplätzen

bereits reserviert.

«Auf der Tour ist man der Natur so nahe

wie nur möglich und entdeckt die ganze

Pracht unseres Landes. Wer früh aufsteht,

hat die Möglichkeit, die majestätische

Bergwelt auf prächtigen Wanderwegen

vor allen anderen zu erkunden,

und abends können die Steinböcke in

der Abenddämmerung schon fast vom

Stellplatz aus beobachtet werden»,

schwärmt Sibylle Bloch, Head Special

Interest Travelhouse.

CM


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FOCUS

CRUISE

TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

MSC Cruises

doppelt nach

Bereits Anfang Februar hat MSC Cruises mit der MSC Virtuosa

die vierte Einheit der inzwischen erweiterten Meraviglia-Klasse

übernommen. Im August will man mit der Indienststellung der

neuen MSC Seashore nachdoppeln. Dabei handelt es sich um

die erste von zwei bei der italienischen Fincantieri-Werft bestellten

Cruiseliner der Seaside-Evo-Klasse, einer Weiterentwicklung

der MSC Seaside (2017) und MSC Seaview (2018). Die

Seaside-Schiffe zeichnen sich durch ihr cooles Design und

grosszügige Aussenflächen (Bild) sowie lichte Innenbereiche mit

moderner Resort-Infrastruktur aus. Als neue Features auf der

MSC Seashore werden u. a. ein Infinity-Pool am Heck, ein erweitertes

Sonnendeck, der grösste MSC Yacht Club der Flotte oder

mehr Bar- und Café-Outlets im Freien angekündigt. Ab August

soll der Neubau im westlichen Mittelmeer kreuzen, ab November

2021 in der Karibik.

Das ist derzeit auf Hochsee möglich

Die zweite Corona-Welle und deren

Folgen brachten den sachten letztjährigen

Cruise-Restart in Europa im

Winter wieder fast gänzlich zum Erliegen.

Derzeit lässt sich die Zahl der

Schiffe auf Seereise an einer Hand

abzählen, doch jetzt kommt Bewegung

auf. Was derzeit möglich ist und die

weiteren Perspektiven im Überblick:

KREUZFAHRTEN IN EUROPA

Seit November führt TUI Cruises

Kreuzfahrten in den Kanarischen Inseln

durch (mein Schiff 1 und 2), Mittelmeerfahrten

im Frühling wurden

jedoch abgesagt. Auch Hapag-Lloyd

Cruises ist in den Kanaren unterwegs

(Europa 2) und hat zudem gewisse

Expeditionsfahrten in Nordeuropa im

Angebot. Ab 20. März will auch Aida

Cruises nach mehrmaligen Verschiebungen

mit der Aida Perla in den Kanaren

endlich in die Saison 2021 starten,

weitere Schiffe sollen folgen.

Im Mittelmeer ist seit dem 24. Januar

erneut und derzeit als einziges

Schiff die MSC Grandiosa unterwegs

(Kreuzfahrten ab Genua nach italienischen

Häfen und Malta). Die ursprünglich

geplanten Griechenland-Fahrten

mit der MSC Magnifica wurden bis

29. April storniert, dafür ist nun ab

1. Mai die MSC Seaside mit Italien-Fahrten

geplant. Auch Costa hat den zweiten

Restart verschoben und will nun ab

27. März mit der Costa Smeralda und

Kurzkreuzfahrten nach italienischen

Häfen wieder loslegen; ab 1. Mai sind

dann einwöchige Fahrten nach Italien,

Spanien und Frankreich ausgeschrieben.

Am 2. Mai soll zudem die Costa

KREUZFAHRT-INITIATIVE STÄRKT VERTRIEB

Die aktuelle Krise setzt auch den Kreuzfahrten-Vertrieb

gewaltig unter Druck.

Viele Fragen stehen im Raum, der Austausch

unter Kollegen ist so wichtig wie

noch nie. Einen idealen Rahmen dazu

will die schon vor einigen Jahren in

Deutschland gegründete Kreuzfahrt-Initiative

bieten. Der Verein hat sich zum

Ziel gesetzt, zusammen mit Veranstaltern

und Reedereien faire Rahmenbedingungen

zwischen den Marktteilnehmern

zu fördern, und bietet Unterstützung bei

täglichen Problemen mit Reedereien. Die

Kreuzfahrt-Initiative legt zudem eigene

TUI Cruises bereist die

Kanaren mit zwei Schiffen.

Luminosa mit Fahrten ab Triest nach

Kroatien und Griechenland starten.

Je nach Entwicklung der Pandemie

und der Einreisevorschriften der Länder

darf man davon ausgehen, dass die

Seereisen-Palette im Mittelmeer und in

Nordeuropa ab dem Vorsommer auch

durch die weiteren Reedereien markant

vielfältiger wird. Viele Reisen sind jedenfalls

buchbar, das Risiko von Annullationen

und Verschiebungen bleibt

jedoch bestehen. Dies reflektieren die

Reedereien mit kulanten Storno- und

Annullationsbedingungen.

Reisen auf, so z. B. die

«Stars del Mar», die 2022

wieder loslegen soll. «In

der Schweiz haben wir

erst ein Mitglied, dafür ein

grosses, nämlich Kuoni»,

sagt Geschäftsführerin

KREUZFAHRTEN WELTWEIT

Die amerikanischen Reedereien verharren

nach wie vor in einem («freiwilligen»)

Shutdown, Kreuzfahrten ab US-Häfen

z. B. in die Karibik (oder gar weltweite

Fahrten) gibt es noch keine. Der Hintergrund:

Die US-Gesundheitsbehörde

CDC hat zwar den generellen «Cruise-​

Ban» schon im letzten Herbst gelockert,

verlangt aber im Rahmen einer «Conditional

Sailing Order» sehr rigide Massnahmen

für den Neustart und rät von

Schiffsreisen nach wie vor ab.

Weltweite Kreuzfahrten sind aber

auch wegen der Einreisevorschriften

der Länder noch praktisch unmöglich.

Alaska z. B. fällt aufgrund kanadischer

Massnahmen diesen Sommer für grössere

Cruiseliner weitgehend ausser

Traktandum. Und die meisten der im

asiatisch/pazifischen Raum vereinzelt

verkehrenden Schiffe sind nur für lokale

Märkte zugänglich.

Immer mehr US-Reedereien verschieben

den Restart deshalb auf Anfang

Juni, vereinzelt gar auf später –

noch dominiert die Ungewissheit. BE

Tina Kirfel, die sich über

mehr helvetische Mitglieder

freuen würde. Der Jahresbeitrag

für 2021 beträgt

500 Euro. (www.

kreuzfahrt-initiative.de)

Tina Kirfel

BE

Fotos: MSC Cruises (1), Oceania (2), Costa (3), TUI Cruises (4), zVg (5)


TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021 FOCUS

13

Oceania spricht

auch Deutsch

Weltweite Fahrten im Boutique-Stil mit Oceania.

Die internationale Reederei

Oceania Cruises mit ihren

sechs Boutique-Schiffen legt

2022 erneut Kreuzfahrten

mit deutschsprachiger Begleitung

auf. Zur Wahl stehen

ausgewählte Fahrten

ums Kap Hoorn, von Neuseeland

nach Australien oder

von Rio nach Miami, in

Fernost, entlang der nordamerikanischen

Ost- und

Westküste oder eine Transatlantikreise.

Mit der Freischaltung

der Weltreise

2023 verzeichnete Oceania

übrigens einen Buchungsrekord:

Die Fahrt war innerhalb

eines Tages ausgebucht.

Inzwischen hat die Reederei

auch ihre vielseitige «Tropen-

und Exoten-Kollektion

2022/23» vorgestellt, die eine

Palette von 127 Kreuzfahrten

weltweit zwischen 7 und 77

Tagen umfasst. BE

Reise-Erleichterungen oder

-Ermöglichungen dank einer

Covid-Impfung werden in der

Reiseindustrie derzeit intensiv

diskutiert. Viel wird davon abhängen,

ob sich Geimpfte nicht

nur selber schützen, sondern tatsächlich

auch das Virus nicht

mehr weitergeben können. Und

ob ein faktischer «Impfzwang»

für Reisevorteile gesellschaftlich

breit akzeptiert wird.

Das Thema kocht natürlich

auch in der Cruise-Industrie

hoch, wo sich erste Player bereits

dazu geäussert haben. So

hat die englische Saga Cruises

als erste Reederei eine obligatorische

Covid-19-Impfung für ihre

Gäste angekündigt. Dasselbe hat

auch die amerikanische Flussfahrt-Reederei

Avalon Waterways

vor.

Eine Impfung sowohl der Passagiere

wie der gesamten

Crew planen die American

Queen Steamboat Company und

CRUISE

NEUER STANDARD COVID-IMPFUNG?

Covid-Testcenter im Cruise-Terminal von Triest.

ihre Schwester Victory Cruises.

Dasselbe hat auch die Luxus-​

Reederei Crystal Cruises angetönt.

Hingegen nur die Crew

impfen lassen will man beim Expeditionsanbieter

Swan Hellenic

sowie bei Royal Caribbean Int.,

Celebrity Cruises und Silversea.

Der RCI-Neubau Odyssey of the

Seas jedoch, der im Mai ab Israel

in See stechen wird, lässt ausschliesslich

geimpfte Israelis an

Bord.

Heute wird ansonsten für den

Zutritt auf ein Schiff überall ein

negativer Covid-Test verlangt.

Gut möglich, dass vielerorts bald

eine Covid-Impfung der neue

Standard sein wird. BE

SORGENFREI BUCHEN: BALKONKABINE ZUM

SONDERPREIS UND KOSTENLOSE UMBUCHUNG

Mit Costa Kreuzfahrten entspannt reisen und das Meer hautnah erleben

Advertorial

Costa Crociere unterstützt mit einer internationalen

Kampagne bis zum 31.03.2021 den Restart seiner

Kreuzfahrten. Das besondere Angebot: Eine Balkonkabine

kann zum Preis einer Aussenkabine gebucht

werden. Ausserdem besteht die Möglichkeit, die Reise

bis 15 Tage vor Abfahrt kostenfrei umzubuchen.

Das Sonderangebot gilt auf eine grosse Auswahl an

Kreuzfahrten mit Abfahrt von April 2021 bis Februar

2022 inklusive vieler neuen Routen im Herbst

2021. Neue 14tägige Reisen zu den Kanarischen

Inseln und Azoren sind ebenso in der Aktion enthalten,

wie Überstellungsfahrten nach Dubai, in die

Karibik oder Südamerika. Unser Tipp für Kunden, die

das Spezielle suchen sind unsere beiden 50tägigen

Grand Cruises im ersten Quartal 2022 mit der Costa

Luminosa von Savona nach Buenos Aires und die

gleiche Reise retour mit atemberaubenden Stopps

wie zum Beispiel in Manaus im Amazonas, Rio de

Janeiro und Ushuaia, um nur einige Destinationen auf

diesen aussergewöhnlichen Fahrten zu nennen.

KAMPAGNEN-KURZFILM

Für die neue Kampagne wurde eigens ein Kurzfilm

produziert. Die internationale Standard-Version des

Kurzfilms ist auf dem Instagram-Account zu sehen:

www.instagram.com/costacruisesofficial

Im Zuge des neuen Costa Sicherheitsprotokolls

und zum Schutz der Gesundheit der Gäste, der Besatzung

und der angelaufenen Gemeinden sind

Landgänge ausschliesslich bei Buchung von Costa

Landausflügen möglich. Dafür bietet Costa das PasseparTour-Angebot,

bei dem fünf Landausflüge ab 109

CHF für Costa Club Mitglieder unter anderem über

MyCosta App buchbar sind.

Über Costa Kreuzfahrten

Costa Kreuzfahrten ist eine italienische Kreuzfahrtgesellschaft mit Hauptsitz

in Genua. Sie ist Teil der Carnival Corporation & plc, des grössten

Kreuzfahrtunternehmens der Welt. Seit über 70 Jahren sind Costa Schiffe

auf den Weltmeeren unterwegs und bieten ihren Gästen eine Mischung

aus italienischer Lebensart, Gastfreundschaft und Küche sowie Unterhaltung

und Erholung. Zur Costa Flotte, der grössten Europas, gehören heute

12 Schiffe, die unter italienischer Flagge fahren. Mit der Costa Smeralda

wurde im Dezember 2019 das erste von zwei neuen, besonders umweltfreundlichen

Kreuzfahrtschiffen in Dienst gestellt, die zu 100 Prozent mit

Flüssigerdgas (LNG) betrieben werden. 2021 kommt das Schwesterschiff

Costa Toscana. Die Schiffe verfügen über ein revolutionäres «Green

Design» und werden zu 100 Prozent mit LNG (Flüssigerdgas) betrieben,

dem weltweit saubersten fossilen Brennstoff.


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TRAVEL INSIDE

9/10 | 11. März 2021

VASSILIOU ZURÜCK BEI GRECOTEL

Vangelis Vassiliou

Die griechische Hotelkette Grecotel hat VANGE-

LIS VASSILIOU als Senior Sales Manager für

Zentraleuropa zurückgeholt. Damit wird Vassiliou

auch für die Schweiz zuständig sein.

Er begann seine berufliche Laufbahn vor mehr

als 15 Jahren bei Grecotel und arbeitete bis

2018 für die Vertriebs- und Marketingabteilung.

In den letzten Jahren erweiterte er seine Expertise

im Bereich Tourismus als Sales & Marketing

Manager bei den Atlantica Hotels & Resorts.

Vassiliou werde die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern von Grecotel in Mitteleuropa

intensivieren und im engen Austausch mit dem wichtigen Reisebürovertrieb sein,

schreibt Grecotel in einer Mitteilung. Dazu gehören neue Kooperationen in verschiedenen

Reisesegmenten, um die Bekanntheit und den Marktanteil von Grecotel im

deutschsprachigen Raum zu steigern. Er wird auch Teil des Grecotel Counter Club

Teams, wo derzeit eine komplette Überarbeitung und ein Relaunch des Treueprämienclubs

für Reisebüromitarbeiter läuft.

YS

Reiseversicherung: Hanse Merkur

baut Schweiz-Vertrieb aus

Die Hanse Merkur International AG (HMI) mit Sitz im liechtensteinischen

Vaduz ist Teil der Hanse Merkur Versicherungsgruppe und

seit 2019 auf dem Schweizer Reiseversicherungsmarkt aktiv. Das

Unternehmen setzt auf weiteres Wachstum und vergrössert sein

Vertriebsteam in der Schweiz.

Ab März startet FLORIAN TOMASI als Regional Sales Manager

Schweiz bei der HMI. Der 37-Jährige ist von Karrierebeginn an in

der Reisebranche tätig. Vor seinem Wechsel zur HMI arbeitete er

rund 14 Jahre lang in diversen Positionen für TUI Suisse,

bei der er zuletzt die Business Unit Revenue Management

& Aviation verantwortete. Auch war der

Betriebswirt und Marketingleiter als Managing Director

für die FTI Touristik AG aktiv. Zu den weiteren

Stationen seiner Karriere zählen unter anderem

Vertriebspositionen bei Vögele Reisen und

Florian Tomasi

Hotelplan Switzerland.

YS

YERSIN ÜBERNIMMT VON OBERLI BEI B.A.R.

JÜRG MÜLLER, B.A.R.-Präsident und Chef von Emirates in der

Schweiz, hat die Ernennung von YVES-ALAIN YERSIN zum neuen

Executive Officer des Board of Airline Representatives (B.A.R.) in der

Schweiz bekannt gegeben. Yves-Alain wird am 1. März 2021 in den

Verband der Airlines eintreten und tritt die Nachfolge von CHRISTI-

NE OBERLI an, die Ende März in den Ruhestand tritt.

Im Rahmen der umfassenden Restrukturierung durch das Programm

«Reboot+» hatte Brussels Airlines beschlossen, die Aufgaben

von Yves-Alain Yersin in den Lufthansa-Konzern zu integrieren.

Damit hat die Swiss seit Dezember 2020 die vollständige Vertretung

der belgischen Fluggesellschaft in der Schweiz übernommen. YS

Yves-Alain Yersin

PEOPLE & EVENTS 15

Neue Schweiz-Direktorin für Zypern

EKAVI CHARALAMBIDOU ist zur Direktorin des

Schweizer Büros des Zypern Tourismus, der touristischen

Vertretung der Republik Zypern, berufen

worden. Neben der Schweiz ist die Zypriotin für die

Länder Deutschland und Österreich verantwortlich

und Ansprechpartnerin für die Destination Zypern.

Charalambidou ist im Büro des Zypern Tourismus in

Frankfurt am Main zu erreichen; das Büro des Zypern

Tourismus mit ALEXANDRA HELD für Marketing

und PR in Winterthur bleibt weiterhin Kontakt-

Ekavi Charalambidou

stelle für alle Anliegen zum Thema Zypern, Tourismus

und Touristik. Charalambidou ist Nachfolgerin des langjährigen Direktors, Georgios

Papantoniou, der die Schweizer Niederlassung im September 2018 verlassen hatte. YS

ERNEUT PROMINENTE KNECHT-ABGÄNGE

Robin Engel (l.) und Michael Boetschi verlassen

Knecht Reisen per Ende März.

Erneut hat die Corona-Krise zugeschlagen:

Knecht Reisen trennt

sich von seinen beiden langjährigen

Product Manager für Nordamerika.

ROBIN ENGEL und MI-

CHAEL BOETSCHI werden das

Unternehmen Ende März verlassen.

Boetschi vertritt Knecht auch

im VUSA Committee. Die Leitung

der Nordamerika-Abteilung übernimmt

ab dem 1. April MICHAELA

NEESER mit dem Verkaufsteam

LÉONIE LIPPUNER, TIZIANA

MESSANA und NADJA BAER. YS

SRV-Fachgremien sind wieder komplett

Christian Kiser (l.),

Milica Vujcic (m.)

und Meret Deeg

komplettieren die

SRV-Gremien.

Die Vakanzen in zwei Fachgremien des Schweizer Reise-Verbands (SRV) sind neu besetzt.

CHRISTIAN KISER, seit 1. Februar Director Flight Management bei Hotelplan

Suisse, ist der Nachfolger von MARCEL HERTER und wird das SRV-Fachgremium Flug

ab 1. April übernehmen. Herter führte die Fachgruppe zehn Jahre lang.

MILICA VUJCIC, Manager Corporate Communications bei TUI Suisse, übernimmt den

Platz im SRV-Fachgremium Umwelt & Soziales von BIANCA SCHMIDT, welche TUI

Suisse und die Reisebranche Ende Februar verlassen wird. MERET DEEG, Gründerin

und Geschäftsführerin von Simtis Reisen weltweit in Baden, übernimmt den seit Längerem

unbesetzten Platz im Fachgremium Umwelt & Soziales.

YS

IMPRESSUM TRAVEL INSIDE

TRAVEL INSIDE | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich | Telefon +41 (0)44 387 57 57 | Fax +41 (0)44 387 57 07 | E-Mail: info@travelinside.ch

Fotos: zVg

Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2019/20):

> 4929 Exemplare

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint 14-täglich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Redaktion: Angelo Heuberger (AH), Chefredaktor;

Christian Maurer (CM), stv. Chefredaktor; Yannick

Suter (YS)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Natalie Ischi (Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich

(IT, Web & Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Bruno Indelicato (Event & Marketing)

Layout/DTP:

Christoph Fontanive (Leitung)

Anzeigenverkauf: Muriel Bassin (Leitung),

Bianca Mayer

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Muriel Bassin, Fabienne Fröhlich

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

TRAVEL INSIDE (français)

14–16 Place Cornavin,

Case postale 1582,

1211 Genève 1

Tél. +41 (0)22 908 69 00

Fax +41 (0)22 908 69 09

E-mail: ti-gva@travelinside.ch

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