11.03.2021 Aufrufe

Die letzte Ausgabe des Wirtschaftsmagazins 12/2020

Das B2B Themenmagazin erscheint jetzt als regionale Beilage der WirtschaftsWoche, weil das Wirtschaftsmagazin w.news zum 31.12.2020 von der IHK Heilbronn-Franken eingestellt wurde.

Das B2B Themenmagazin erscheint jetzt als regionale Beilage der WirtschaftsWoche, weil das Wirtschaftsmagazin w.news zum 31.12.2020 von der IHK Heilbronn-Franken eingestellt wurde.

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NR. <strong>12</strong> | <strong>2020</strong><br />

Das B2B Themenmagazin erscheint jetzt als regionale<br />

-<br />

Beilage der WirtschaftsWoche, weil das Wirtschafts -<br />

DATENSCHUTZBOMBE<br />

magazin<br />

HOMEOFFICE?<br />

w.news zum 31.<strong>12</strong>.<strong>2020</strong> von der IHK<br />

Heilbronn-Franken eingestellt wurde.<br />

RISIKOMANAGEMENT<br />

IM HOMEOFFICE<br />

AB SEITE 16


NR. <strong>12</strong> | <strong>2020</strong><br />

DATENSCHUTZBOMBE<br />

HOMEOFFICE?<br />

RISIKOMANAGEMENT<br />

IM HOMEOFFICE<br />

AB SEITE 16


1.000 FRAGEN AN DIE ZUKUNFT<br />

Nr. 94<br />

WAS VERBINDET UNS<br />

MIT DER ZUKUNFT?<br />

Am meisten erreichen wir, wenn alle an<br />

einem Strang ziehen. Schön, dass die<br />

Verbundenheit wächst, auch wenn die<br />

Zeichen auf Abstand stehen. Denn nur<br />

zusammen können wir die Zukunft<br />

erfolgreich gestalten. Von Collaboration<br />

bis Cloud, von Mobility bis IT-Security.<br />

Bechtle begleitet die digitale Transformation<br />

mit Lösungen, die heute schon<br />

können, was morgen stark macht. Als<br />

größtes deutsches IT-Systemhaus und<br />

IT-Zukunftspartner ganz in Ihrer Nähe.<br />

Danke, dass Sie uns besonders in diesem<br />

Jahr Ihr Vertrauen geschenkt haben.<br />

Gemeinsam machen wir uns auf in die<br />

Zukunft!<br />

Kontakt:<br />

Bechtle IT-Systemhaus Neckarsulm<br />

Telefon +49 7132 981-20<br />

neckarsulm@bechtle.com<br />

bechtle.com


EDITORIAL<br />

© Foto Linke GmbH<br />

IHK-Präsident Harald Unkelbach und IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Döring.<br />

Wirtschaftsmagazin<br />

der IHK<br />

Heilbronn-Franken<br />

www.wnews.de<br />

HERAUSGEBER<br />

IHK Heilbronn-Franken<br />

Postfach 2209<br />

740<strong>12</strong> Heilbronn<br />

Ferdinand-Braun-Straße 20<br />

74074 Heilbronn<br />

Telefon 07131 9677-0<br />

E-Mail pr@heilbronn.ihk.de<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

TITELBILD<br />

© Peter Dazeley –<br />

www.gettyimages.de<br />

Gestaltung: adextra<br />

Liebe Mitglieder,<br />

ein außergewöhnliches Jahr geht zu Ende. Das Coronavirus belastet<br />

unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Miteinander auf<br />

unbestimmte Zeit und hat die regionale Wirtschaft in eine tiefe Rezession<br />

geführt. Gleichzeitig verändert die Digitale Transformation<br />

gewachsenes Strukturen. Wir leben also in turbulenten Zeiten. <strong>Die</strong><br />

Corona-Krise ist noch nicht bewältigt. Das Vorkrisenniveau wird<br />

wahrscheinlich frühestens Anfang <strong>des</strong> Jahres 2022 wieder erreicht.<br />

Zum Glück können wir auf einen gesunden Mittelstand, einen<br />

breiten Branchenmix und die berufliche Ausbildung als Stabilitätsfaktoren<br />

setzen. Wir sind sehr dankbar, dass so viele unserer IHK-<br />

Mitgliedsbetriebe diese gewaltigen Herausforderungen kraftvoll<br />

und mutig meistern. <strong>Die</strong> IHK stellt die Weichen für die Zukunft. Wir<br />

wollen noch näher bei unseren Mitgliedern sein. Dazu richten wir<br />

auch unsere Kommunikation neu aus. Mehr digital, weniger Print<br />

ist unser Lösungsansatz. Das gilt auch für die w.news. <strong>Die</strong> Printausgabe<br />

wandert ins Internet. Zukünftig finden Sie alles unter www.<br />

wnews.de. Gehen Sie mit uns diesen Weg und steigen Sie um. Am<br />

einfachsten über den QR-Code auf der Titelseite.<br />

Wir wünschen Ihnen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und ein<br />

gesun<strong>des</strong> Neues Jahr!<br />

Herzliche Grüße, Ihre<br />

Übrigens: Öffentliche Bekanntmachungen unserer IHK erfolgen ab dem neuen Jahr<br />

2021 im elektronischen Bun<strong>des</strong>anzeiger.<br />

Ihr<br />

www.heilbronn.ihk.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 3 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEZEMBER <strong>2020</strong>


Inhalt<br />

14 IHK-EHRENNADELN VERLIEHEN<br />

© D3Damon - iStock.com<br />

TITEL<br />

16 Zahl der Sicherheitsvorfälle wächst<br />

18 Cyber-Security während Corona<br />

22 Ganzheitliches Sicherheitskonzept<br />

IHK + REGION<br />

8 Foto <strong>des</strong> Monats<br />

10 <strong>Die</strong> Region in Zahlen<br />

<strong>12</strong> Gewerblicher Mietspiegel neu aufgelegt<br />

13 Bun<strong>des</strong>beste Azubis aus der Region<br />

14 IHK-Ehrennadeln verliehen<br />

GELD + MÄRKTE<br />

26 Wirtschaftspartner USA<br />

28 Lieferantenforum Italien<br />

29 Digitalisierungsprämie Plus<br />

WIRTSCHAFTSJUNIOREN<br />

34 <strong>2020</strong> – Krisenjahr oder Chance?<br />

RECHT + RAT<br />

42 Verkauf und Aufbewahrung von<br />

Feuerwerk<br />

42 Alle Jahre wieder: Verjährung<br />

© Peter Dazeley – www.gettyimages.de<br />

© Hiller<br />

16<br />

ZAHL DER SICHERHEITSVOR-<br />

FÄLLE WÄCHST<br />

36 GENIESSEN IN DER REGION ZU GAST IM HOTEL HILLER ABSTATT<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 4 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


INDEX<br />

38 38 WIRTSCHAFTSHILFE NOVEMBER<br />

SERVICE + INFO<br />

36 Genießen in der Region zu Gast im<br />

Hotel Hiller Abstatt<br />

38 Wirtschaftshilfe November<br />

FIRMEN + LEUTE<br />

48 Meldungen aus den Unternehmen<br />

RUBRIKEN<br />

40 Newsticker „Neues aus Berlin und<br />

Brüssel“<br />

32 Statistik: Wirtschaftszahlen<br />

44 IHK-Bekanntmachungen<br />

58 Impressum<br />

www.twitter.com/<br />

IHK_Heilbronn<br />

www.facebook.com/<br />

ihkheilbronnfranken<br />

Besuchen Sie uns auch im Internet<br />

unter www.wnews.de<br />

B2B THEMENMAGAZIN<br />

HEILBRONN-FRANKEN<br />

04 75 Jahre Werbeagentur<br />

Hettenbach<br />

17 TOP-Websites der Region<br />

18 Wirtschaftsregion Schwäbisch Hall<br />

22 Stellenanzeigen<br />

23 Termine & Kleinanzeigen<br />

© saknakorn – stock.adobe.com<br />

ANSMANN, Assamstadt.......................... 51<br />

AOK, Heilbronn..........................................48<br />

AUDI, Neckarsulm...................................... 13<br />

BECHTLE, Neckarsulm..............................50<br />

BORN2GROW, Heilbronn........................50<br />

BOSCH, Abstatt..........................................53<br />

BRÜGGEMANN, Heilbronn.....................50<br />

BÜRKERT, Ingelfingen...............................55<br />

DHBW,..................................................... 34,53<br />

EBM-PAPST, Mulfingen.............................48<br />

ESCOMAG, Möckmühl.............................. 49<br />

EXPERIMENTA, Heilbronn........................ 52<br />

FÖRCH, Neuenstein..................................53<br />

H&F, Crailsheim..........................................54<br />

H+W HÄRTE- UND<br />

WERKSTOFFTECHNIK, Eppingen........... 13<br />

HOCHSCHULE, Heilbronn....................... 51<br />

HÖHING, Heilbronn..................................56<br />

HOTEL HILLER, Abstatt.............................36<br />

HYUNDAI, Heilbronn.................................55<br />

ILS CONSULTING & TRAINING,<br />

Igersheim.....................................................35<br />

INTERSOLUTION, Langenbrettach........ 49<br />

IT WORKS, Heilbronn................................54<br />

KAUFLAND, Neckarsulm..........................54<br />

KLAFS, Schwäbisch Hall........................... 51<br />

KLENK HOLZ, Oberrot.............................. 13<br />

KREISSPARKASSE, Heilbronn..................53<br />

KW AUTOMOTIVE, Fichtenberg............. 52<br />

MAYER, Heilbronn.....................................50<br />

MÖBEL SCHOTT,<br />

Tauberbischofsheim..................................35<br />

MOCOS, Lauffen........................................55<br />

MOFA LOUNGE, Künzelsau...................... 9<br />

MQS-AUTOMOTIVE, Heilbronn.............. 51<br />

RHEINMETALL, Neckarsulm.................... 49<br />

SCHEUERLE, Pfedelbach.........................55<br />

SCHUNK, Lauffen.......................................56<br />

SIGNAL, Schwäbisch Hall....................... 49<br />

SLK, Heilbronn............................................56<br />

STADTWERK TAUBERFRANKEN,<br />

Tauberbischofsheim.................................. 57<br />

STEGMAIER, Kirchberg............................. 52<br />

SÜDWESTDEUTSCHE SALZWERKE,<br />

Heilbronn...................................................... 13<br />

WÜRTH, Künzelsau....................................48<br />

WÜRTH INDUSTRIE SERVICE,<br />

Bad Mergentheim.....................................35<br />

Ihre Bezugsadresse hat sich geändert?<br />

E-Mail an: pr@heilbronn.ihk.de<br />

www.heilbronn.ihk.de --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 5 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEZEMBER <strong>2020</strong>


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auf den Mittelstand.<br />

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www.heilbronn.ihk.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 7 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEZEMBER <strong>2020</strong>


Foto <strong>des</strong> Monats<br />

© Dirk König<br />

Inhaber Joachim Schmidt hat zwei große Leidenschaften, einmal das Thema Reisen und dann fährt er noch sehr gerne seine Harley Davidson.<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 8 --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


MOFA LOUNGE, KÜNZELSAU<br />

Plan B<br />

Weil das Leben in der Reisebranche sich „um 180 Grad gedreht“ hat und auch kein Ende in Sicht ist, hat sich<br />

das Ehepaar Schmidt, Eigentümer eines TUI Reisecenters, als zweites Standbein die „MoFa Lounge“ ausgedacht.<br />

Anfang November war Eröffnung, auch einen Online-Shop gibt es schon. MoFa steht für Motorcycle Fashion<br />

und „wer gemütlich shoppen will, kann das in einer Lounge am gemütlichsten machen“. Wie es weiter heißt, werden<br />

passende Artikel angeboten, dabei so manches „nicht von der Stange“.<br />

www.mofalounge.de<br />

www.heilbronn.ihk.de -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 9 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEZEMBER <strong>2020</strong>


IHK + Region<br />

DIE REGION<br />

HEILBRONN-FRANKEN<br />

IN ZAHLEN<br />

<strong>Ausgabe</strong> <strong>2020</strong><br />

KONTAKT<br />

Dorothee Kienzle<br />

IHK-Referentin Volkswirtschaft,<br />

Konjunktur<br />

Telefon 07131 9677-135<br />

E-Mail dorothee.kienzle@<br />

heilbronn.ihk.de<br />

HEILBRONN-FRANKEN<br />

STEHT GUT DA<br />

IHK-Publikation „<strong>Die</strong> Region Heilbronn-Franken<br />

in Zahlen“ als<br />

Neuauflage erschienen.<br />

Von Dorothee Kienzle<br />

<strong>Die</strong> drastischen Folgen der Corona-Pandemie<br />

sollten nicht<br />

vergessen lassen, dass sich die<br />

Region Heilbronn-Franken in<br />

den <strong>letzte</strong>n Jahrzehnten sehr<br />

dynamisch und überdurchschnittlich<br />

gut entwickelt hat. Das bestätigen<br />

die Daten der Neuauflage der IHK-Broschüre<br />

„<strong>Die</strong> Region Heilbronn-Franken in Zahlen“.<br />

Mit der jährlich erscheinenden 60-seitigen<br />

Statistikbroschüre „<strong>Die</strong> Region Heilbronn-<br />

Franken in Zahlen“ gibt die IHK spannende<br />

Einblicke in die aktuelle wirtschaftliche Situation<br />

der Wirtschaft in der Region Heilbronn-<br />

Franken und zeigt langfristige Entwicklungen<br />

auf. Thematisch bietet das Heft einen Überblick<br />

über demografische Fakten wie Bevölkerungsentwicklung<br />

und Ausbildung, ausgewählte<br />

Wirtschaftszweige wie Verarbeiten<strong>des</strong><br />

Gewerbe, Baugewerbe, Tourismus bis hin zu<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 10 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Daten zum Arbeitsmarkt und zum Bruttoinlandsprodukt.<br />

<strong>Die</strong> IHK-Statistikbroschüre, die<br />

mit einer Vielzahl anschaulicher Tabellen und<br />

Schaubildern aufbereitet ist, gibt Investoren,<br />

der interessierten Öffentlichkeit, aber auch<br />

der Politik einen Überblick und eine Orientierung.<br />

<strong>Die</strong> Publikation zeigt beeindruckend<br />

die erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung<br />

der Region auf.<br />

Umsatzstarke Industrieregion<br />

Heilbronn-Franken ist eine der umsatzstärksten<br />

Industrieregionen im Südwesten.<br />

In dieser Schlüsselbranche lag die Region vor<br />

Corona mit einem Umsatz von 36,3 Milliarden<br />

Euro auf Platz drei der baden-württembergischen<br />

Rangliste. <strong>Die</strong> Region weist mit<br />

einer Exportquote von rund 50 Prozent eine<br />

hohe Exportorientierung auf. Langfristig betrachtet<br />

hat sich die Industrie im IHK-Bezirk<br />

überdurchschnittlich dynamisch entwickelt.<br />

Der Umsatz der heimischen Industrieunternehmen<br />

stieg seit 1973 um das Zehnfache an.<br />

Im Land Baden-Württemberg erhöhte sich<br />

der Umsatz im gleichen Zeitraum nur um das<br />

Sechsfache.<br />

nicht noch höher ausgefallen ist. <strong>Die</strong> Arbeitslosenquote<br />

lag in der Region zuletzt im Oktober<br />

<strong>2020</strong> bei 4,0 Prozent, in Baden-Württemberg<br />

bei 4,3 Prozent.<br />

<strong>Die</strong> IHK-Statistikbroschüre „<strong>Die</strong> Region<br />

Heilbronn-Franken in Zahlen“ kann als Onlineausgabe<br />

ab 15.<strong>12</strong>.<strong>2020</strong> kostenfrei auf der<br />

IHK-Homepage abgerufen werden:<br />

www.heilbronn.ihk.de/statistikbroschuere<br />

KENNZAHLEN<br />

PER NEWSLETTER<br />

Aktuelle Informationen zu den<br />

Bereichen aktuelle Wirtschaftszahlen,<br />

Konjunktur sowie Neues<br />

aus der amtlichen Statistik<br />

enthält der IHK-Newsletter<br />

„Wirtschaft und Statistik“. Er<br />

kann kostenfrei auf der IHK-<br />

Homepage, Rubrik Newsletter<br />

abonniert werden.<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

Neuer Beschäftigungsrekord<br />

<strong>Die</strong> Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten<br />

hat in der Region Heilbronn-Franken<br />

in dem noch von der Corona-Pandemie<br />

unbelasteten Jahr 2019 einen neuen Höchststand<br />

erreicht. Im vergangenen Jahr hat sich<br />

die Beschäftigtenzahl um 8.501 oder 2,1 Prozent<br />

auf 418.487 erhöht. Lan<strong>des</strong>weit lag der<br />

Anstieg nur bei 1,6 Prozent. Damit setzte sich<br />

die seit zehn Jahren anhaltende positive Beschäftigtenentwicklung<br />

weiter fort. Strukturell<br />

betrachtet zeigt sich auch hier die starke<br />

Stellung <strong>des</strong> produzierenden Sektors. Dort<br />

arbeiten in der Region Heilbronn-Franken 43<br />

Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.<br />

In Handel, Gastgewerbe und Verkehr<br />

sind 21 Prozent und in sonstigen <strong>Die</strong>nstleistungen<br />

36 Prozent beschäftigt.<br />

Kurzarbeit verhindert höheren Anstieg der<br />

Arbeitslosigkeit<br />

In diesem Jahr hat die Corona-Krise den regionalen<br />

Arbeitsmarkt stark unter Druck gesetzt.<br />

<strong>Die</strong> Kurzarbeit hat jedoch dazu beigetragen,<br />

dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit<br />

trotz <strong>des</strong> drastischen Wirtschaftseinbruchs<br />

Wer braucht<br />

noch Kühler sollte das<br />

Klima werden.<br />

Gemeinsam erfinden wir es neu.<br />

<strong>Die</strong> Automobilbranche ist im Wandel.<br />

Unser heutiges Wissen in Baden- Württemberg ist dabei die Chance<br />

für morgen. Dazu bietet Transformations wissen BW neben einer<br />

kostenfreien Wissens platt form ein breites Qualifi zierungs-, Beratungsund<br />

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Jetzt informieren und neu erfinden auf transformationswissen-bw.de<br />

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IHK + Region<br />

KONTAKT<br />

Jonas Kraiß<br />

Referent Handel<br />

Telefon 07131 9677-310<br />

E-Mail jonas.kraiss@<br />

heilbronn.ihk.de<br />

GEWERBLICHER MIET-<br />

SPIEGEL NEU AUFGELEGT<br />

Aktuelle Erhebungen der IHK<br />

Heilbronn-Franken zeigen die<br />

Entwicklungen der Mietpreise<br />

2021/2022 für Gewerbeflächen<br />

in der Region auf.<br />

Alle zwei Jahre führt die IHK<br />

Heilbronn-Franken eine<br />

Umfrage zu den aktuellen<br />

gewerblichen Mietpreisen<br />

in der Region Heilbronn-<br />

Franken durch, bei der<br />

Einzelhändler, Gastronomen/Hoteliers,<br />

Immobilienbesitzer, Makler, Banken sowie<br />

Sachverständige befragt werden.<br />

In diesem Jahr wurden zum ersten Mal auch<br />

Daten für die Städte Bad Friedrichshall, Brackenheim,<br />

Gaildorf, Lauda-Königshofen,<br />

Lauffen am Neckar und Weinsberg erhoben.<br />

Auswirkungen der Corona-Krise auf die gewerblichen<br />

Mietpreise<br />

<strong>Die</strong> Umfrage wurde über die Monate August/<br />

September <strong>2020</strong> durchgeführt. Welche Auswirkungen<br />

die Corona-Krise auf die gewerblichen<br />

Mietpreise haben wird, konnte hierbei<br />

nur am Rande berücksichtigt werden, da<br />

eventuelle Auswirkungen eher langfristig wirken<br />

werden.<br />

<strong>Die</strong> Rückmeldungen zeigten, dass die Vermieter<br />

in der Region Heilbronn-Franken bei<br />

28 Prozent der teilnehmenden Einzelhändler<br />

und Gastronomen/Hoteliers aufgrund der<br />

Corona-Krise die Höhe der gewerblichen Miete<br />

angepasst haben. Dabei haben acht Prozent<br />

die Miete für min<strong>des</strong>tens einen Monat oder<br />

länger komplett erlassen, während fünf Prozent<br />

sie gesenkt und 15 Prozent die Miete gestundet<br />

haben. 72 Prozent der Mieter haben<br />

ihre gewerbliche Miete weiter in voller Höhe<br />

gedeckt. 19 Prozent der teilnehmenden Unternehmer<br />

gehen davon aus, dass die Mieten<br />

für Gewerbeflächen in den nächsten Jahren<br />

aufgrund der Corona-Krise sinken werden.<br />

Gründe dafür könnten bei Einzelhandelsoder<br />

Gastronomieflächen beispielsweise zunehmende<br />

Leerstände oder bei Büroflächen,<br />

aufgrund einer steigenden Verlagerung ins<br />

Home-Office, eine geringere Flächennachfrage<br />

sein. Dagegen sehen 67 Prozent ein<br />

konstantes Mietniveau und 14 Prozent erwarten<br />

sogar steigende Mietpreise. Welche<br />

der Prognosen eintreffen wird, ist momentan<br />

noch nicht abzusehen. Ein klareres Bild wird<br />

sicherlich die nächste Mietpreisumfrage der<br />

IHK Heilbronn-Franken im Jahr 2022 liefern.<br />

<strong>Die</strong> Ergebnisse können kostenfrei unter www.<br />

heilbronn.ihk.de/mietspiegel abgerufen oder<br />

heruntergeladen werden.<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- <strong>12</strong> ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


FÜNF BUNDESBESTE<br />

AUSZUBILDENDE AUS<br />

DER REGION<br />

Von den rund 200 besten Prüfungsabsolventen<br />

Deutschlands<br />

sind fünf aus der Wirtschaftsregion<br />

Heilbronn-Franken.<br />

Damit kann die Region wiederholt<br />

ein gutes Ergebnis vorweisen.<br />

<strong>Die</strong> Sieger arbeiten<br />

in vielseitigen Berufen wie<br />

beispielsweise dem Aufbereitungsmechaniker<br />

oder dem<br />

Holzbearbeitungsmechaniker und haben sich<br />

mit den gezeigten Spitzenleistungen ein allerbestes<br />

Fundament für ihren weiteren Karriereweg<br />

gelegt. Auch innerhalb der Region gab<br />

es unter den Absolventen einen spannenden<br />

Wettbewerb. Rund 180 Absolventen der Ausbildung<br />

liegen im sehr guten Notenbereich. Und<br />

in der Weiterbildung sind 21 sogenannte Profilbeste<br />

auszuzeichnen.<br />

Schwieriges Prüfungsjahr<br />

Das zurückliegende Prüfungsjahr war, gezeichnet<br />

durch die Corona-Pandemie, nicht einfach<br />

und hat den Absolventen nicht nur Können,<br />

sondern auch Ausdauer und viel Willenskraft<br />

abgefordert. Umso mehr sind die diesjährigen<br />

Leistungen zu würdigen. <strong>Die</strong> fünf Bun<strong>des</strong>besten<br />

aus der Region erhalten neben einer<br />

Bestenurkunde, unterzeichnet durch Dr. Eric<br />

Schweitzer, Präsident <strong>des</strong> Deutschen Industrieund<br />

Handelskammertages (DIHK) als bleibende<br />

Erinnerung einen Pokal. Von Seiten der IHK<br />

Heilbronn-Franken gehen herzliche Glückwünsche<br />

an Tobias Hörmann und Thomas<br />

Zimmermann, Südwestdeutsche Salzwerke AG,<br />

Florentin Richter, Audi AG, Lukas Herrmann,<br />

H + W Härte- und Werkstofftechnik GmbH, sowie<br />

Alexander Toth, Klenk Holz GmbH. Dank<br />

gilt den Ausbildungsbetrieben und den beruflichen<br />

Schulen, die mit viel Einsatz und Engagement<br />

zum Erfolg der Besten beigetragen haben.<br />

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© D3Damon - iStock.com<br />

IHK-EHRENNADELN<br />

VERLIEHEN<br />

<strong>Die</strong> IHK Heilbronn-Franken ehrte<br />

ihre Prüfer der Aus- und Weiterbildung.<br />

Sechs Prüfer wurden mit der IHK-<br />

Ehrennadel in Gold für eine<br />

ehrenamtliche Tätigkeit von 40<br />

Jahren geehrt. <strong>Die</strong>s ist die höchste<br />

Auszeichnung der IHK Heilbronn-Franken.<br />

Zudem wurde<br />

an weitere 53 Prüfer die IHK-Ehrennadel in<br />

Silber für 20 Jahre und an 148 Prüfer die IHK-<br />

Ehrennadel in Bronze für zehn Jahre ehrenamtliche<br />

Tätigkeit verliehen. Eine Feier musste<br />

leider aufgrund der aktuellen Corona-Situation<br />

für die insgesamt über 2.000 Prüfer ausfallen.<br />

Wertschätzung und Dankbarkeit<br />

Mit dieser Ehrung drücken das Präsidium, die<br />

Hauptgeschäftsführung und der Bereich der<br />

beruflichen Bildung allen Prüferinnen und<br />

Prüfern ihre Wertschätzung und Dankbarkeit<br />

für die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden<br />

für die duale Ausbildung aus.<br />

Elke Döring, Hauptgeschäftsführerin der<br />

IHK Heilbronn-Franken: „Nur durch die<br />

vielen ehrenamtlich Tätigen, die mit hohem<br />

Engagement und großer Kompetenz dieses<br />

wichtige Amt im Rahmen der dualen Ausbildung<br />

ausüben, sind wir überhaupt in der<br />

Lage, die hunderte Prüfungen in der Ausund<br />

Weiterbildung durchzuführen. <strong>Die</strong>se<br />

Arbeit kann gar nicht hoch genug geschätzt<br />

werden und ich danke jedem Einzelnen für<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 14 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


seine hervorragende Arbeit gerade in dieser<br />

besonderen Zeit und unter herausfordernden<br />

Bedingungen.“<br />

und Weiterbildung. <strong>Die</strong>se Prüfungen können<br />

nur durch die Hilfe <strong>des</strong> Ehrenamts gewährleistet<br />

und durchgeführt werden.<br />

<strong>Die</strong> IHK Heilbronn-Franken prüft jährlich<br />

mehrere Tausend Absolventen in der Aus-<br />

IHK-EHRENNADEL IN GOLD<br />

Vorname Nachname Ort Jahr seit Jahre Ehrung<br />

Harald Baumann Öhringen 1980 40 Gold<br />

Robert Broo Brackenheim 1979 41 Gold<br />

Heinz Müller Künzelsau 1980 40 Gold<br />

Günter Rick Kraichtal 1980 40 Gold<br />

Karl Schweizer Ellhofen 1980 40 Gold<br />

Alois Walter Ingelfingen 1978 42 Gold<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 15 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Titel<br />

DATENSCHUTZBOMBE<br />

HOMEOFFICE?<br />

© Peter Dazeley – www.gettyimages.de<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 16 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


ZAHL GRAVIERENDER<br />

SICHERHEITSVORFÄLLE<br />

WÄCHST WEITER<br />

Studie zeigt Anstieg von Cyberangriffen:<br />

Unternehmen sollten<br />

stärker auf Sicherheitsexperten<br />

setzen. Verschlüsselung, Mitarbeitersensibilisierung<br />

und Datenschutz<br />

sind Sicherheits-Top-<br />

Themen.<br />

In jedem dritten Unternehmen (28 Prozent)<br />

gab es im <strong>letzte</strong>n Jahr min<strong>des</strong>tens<br />

einen gravierenden Sicherheitsvorfall.<br />

Das sind zwei Prozent mehr<br />

als noch ein Jahr zuvor. Meist handelte<br />

es sich dabei um Attacken mittels<br />

Ransomware (28 Prozent), Website Hacking<br />

(18 Prozent) oder DDos-Attacken (18 Prozent).<br />

Als Reaktion auf den Sicherheitsvorfall<br />

lösen 50 Prozent der Unternehmen diesen<br />

intern selbst. Je<strong>des</strong> Fünfte schaltet die<br />

Strafverfolgungsbehörden ein (19 Prozent).<br />

Anderweitig externe Hilfe bemühten weitere<br />

19 Prozent. Nur ein Prozent der Betroffenen<br />

zahlt ein von den Cyberkriminellen erpresstes<br />

Lösegeld.<br />

„Unternehmen vertrauen stark auf ihre eigenen<br />

Fähigkeiten, Cyberangriffe abzuwehren.<br />

Doch die Art der Angriffe wird immer komplexer<br />

und vielfältiger“, sagt Cornelia Schildt,<br />

Sicherheitsexpertin im eco–Verband der<br />

Internetwirtschaft e. V. „Um Angriffen vorzubeugen<br />

und größere Schäden zu vermeiden,<br />

sollten Unternehmen im Fall der Fälle<br />

genau prüfen, ob ein Sicherheitsexperte hinzugezogen<br />

werden sollte oder gar die Polizei.“<br />

Ganz besonders gelte das für die rund<br />

17 Prozent der befragten Unternehmen, die<br />

sich selbst als ein Betreiber kritischer Infrastrukturen<br />

bezeichnen.<br />

Mit Notfallplänen und Mitarbeiterschulungen<br />

Cyber-Resilienz stärken<br />

Um sich vor gravierenden Sicherheitsvorfällen<br />

besser zu schützen, haben 63 Prozent<br />

einen Notfallplan festgelegt, um im Falle eines<br />

Cybercrime-Vorfalls entsprechend reagieren<br />

zu können. Ein Jahr zuvor hatten erst<br />

57 Prozent der befragten Unternehmen einen<br />

entsprechenden Plan oder entsprechende interne<br />

Prozesse definiert. Als zweite Vorsorgemaßnahme<br />

setzen Unternehmen zudem verstärkt<br />

auf Mitarbeiterschulungen. Nachdem<br />

im vergangenen Jahr 41 Prozent der Befragten<br />

angaben, Mitarbeiter zu Cybercrime regelmäßig<br />

zu schulen und zu sensibilisieren, waren<br />

es in der Studie <strong>2020</strong> bereits 52 Prozent,<br />

sprich elf Prozent mehr Unternehmen.<br />

Als die drei wichtigsten Sicherheitsthemen<br />

nennen die Experten aktuell Verschlüsselung,<br />

Mitarbeitersensibilisierung und Datenschutz.<br />

<strong>Die</strong> wichtigsten Treiber für Veränderungen<br />

der IT-Sicherheit mit Blick auf<br />

die nächsten fünf Jahre sind für die Experten<br />

die weiter ansteigende Cyberkriminlität,<br />

mehr Cloud Computing und der Schutz personenbezogener<br />

Daten.<br />

(red)<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 17 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Titel<br />

CYBER-SECURITY<br />

WÄHREND CORONA<br />

In Zeiten vielfältiger wirtschaftlicher<br />

Herausforderungen, die<br />

die Coronakrise mit sich bringt,<br />

dürfen die Unternehmen ihren<br />

Fokus auf die IT-Sicherheit nicht<br />

verlieren. Mit der einhergehenden<br />

Veränderung der Arbeitswelt<br />

entstehen neue Gefahren.<br />

Von Sascha Alder und René Kurmann<br />

Seit dem Ausbruch der Covid-<br />

19-Pandemie hat sich das Arbeitsumfeld<br />

vieler Menschen<br />

stark verändert. Laut einer Erhebung<br />

<strong>des</strong> Digitalverban<strong>des</strong><br />

Bitkom e.V. im März <strong>2020</strong> arbeitete<br />

während <strong>des</strong> Lockdowns jeder zweite<br />

Berufstätige in Deutschland im Homeoffice.<br />

<strong>Die</strong> im Juni <strong>2020</strong> erschienene IBM-Security-<br />

Studie „Work From Home“ verdeutlicht zudem,<br />

dass vor der Coronakrise in 37 Prozent<br />

der Unternehmen lediglich begrenzt und zu<br />

46 Prozent überhaupt nicht von Zuhause aus<br />

gearbeitet werden durfte. Noch immer und<br />

vermutlich bis auf nicht absehbare Zeit wird<br />

in vielen Unternehmen im Homeoffice gearbeitet.<br />

So bietet Mastercard, der zweitgrößte<br />

Zahlungsabwickler der Welt, seinen Mitarbeitern<br />

an, erst mit der Verfügbarkeit eines<br />

Covid-19-Impfstoffs an ihre Büroarbeitsplätze<br />

zurückzukehren.<br />

Private IT-Infrastruktur hat meist schlechteres<br />

Sicherheitsniveau<br />

Infolge <strong>des</strong> plötzlichen Anstiegs der Telearbeit<br />

müssen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter mit<br />

Geräten, wie Laptops, Tablets und Smartphones,<br />

versorgen. Der IBM-Studie zufolge<br />

arbeiten 53 Prozent der Befragten, die sich<br />

aufgrund der aktuellen Situation erstmalig<br />

im Homeoffice befinden, mit einem privaten<br />

Laptop oder PC. Da Corona bereits diverse<br />

Lieferketten unterbrochen hat, stellt die Neuanschaffung<br />

der Endgeräte für zahlreiche<br />

Mitarbeiter die Unternehmen vor finanzielle<br />

und logistische Probleme. Aufgrund dieser<br />

Hürden setzt das Management häufig auf<br />

eine Bring-your-Own-Device (BYOD) Strategie,<br />

bei der jedoch nicht auf grundlegende<br />

Sicherheitsmaßnahmen verzichtet werden<br />

darf, wie die Bun<strong>des</strong>-Arbeitsgemeinschaft<br />

der Kommunalen IT-<strong>Die</strong>nstleister anmerkt.<br />

Eine dieser Maßnahmen ist die Virtual-<br />

Desktop-Infrastructure (VDI). Bei dieser erhält<br />

jeder Mitarbeiter eine eigene virtuelle<br />

Maschine, deren Daten auf einem Server im<br />

Firmennetz gespeichert werden. <strong>Die</strong> private<br />

IT-Infrastruktur weist im Vergleich zur Unternehmens-IT<br />

meist ein deutlich schlechteres<br />

Sicherheitsniveau auf: Häufig werden zuhause<br />

weniger sichere WLAN-Standards genutzt,<br />

wie beispielsweise WPA2-Phase-Shift-Key<br />

(PSK) statt WPA2-Enterprise, sodass kein zentraler<br />

Authentifizierungsserver existiert. Zudem<br />

werden oft Sicherheitsupdates einzelner<br />

Geräte zu spät oder gar nicht installiert. Somit<br />

treffen vertrauenswürdige Geräte auf solche<br />

mit Schwachstellen, was wiederum zur Verbreitung<br />

von Viren führen kann. Werksseitig<br />

vorkonfigurierte Router-Passwörter, mit denen<br />

die Hersteller eine möglichst schnelle<br />

und einfache Inbetriebnahme ermöglichen,<br />

werden nicht immer angepasst. <strong>Die</strong> Abwesenheit<br />

gehärteter Bastion-Hosts in einer von<br />

zwei Firewalls abgesicherten neutralen entmilitarisierten<br />

Zone (Demilitarized-Zone –<br />

kurz: DMZ) zwischen dem Internet und dem<br />

eigenen Netz verhindert zudem eine tiefergehende<br />

Analyse verdächtiger Pakete.<br />

Aufbau einer VPN-Infrastruktur<br />

Ein weiterer Stolperstein ist der Fernzugriff<br />

auf das Firmennetz. Mit der Einrichtung eines<br />

Virtual-Private-Networks (VPN) wird<br />

meist der gesamte Datenverkehr durch das<br />

Unternehmensnetzwerk geleitet, die Nutzung<br />

von Cloud-Anwendungen mit eingeschlossen.<br />

Der gesteigerte Anteil der Telearbeit in<br />

Coronazeiten führt somit schnell zu einer<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 18 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Überlastung der verfügbaren Bandbreiten,<br />

was wiederum <strong>Die</strong>nste und Anwendungen<br />

lähmt und die Produktivität der Mitarbeiter<br />

verringert. Daher sollte als erste Maßnahme<br />

ein eigenes Netzwerksegment für die VPN-<br />

Infrastruktur angelegt werden. Danach gilt<br />

es, die Ressourcen der Infrastruktur auf die<br />

neue Last auszulegen. Hierbei kann ein Load-<br />

Balancer verwendet werden, um die Last eines<br />

VPN-Gateways auf mehrere Server aufzuteilen.<br />

Das Bun<strong>des</strong>amt für Sicherheit in der<br />

Informationstechnik (BSI) empfiehlt, direkte<br />

Verbindungen außerhalb <strong>des</strong> Tunnels zu<br />

nichtvertrauenswürdigen Systemen (“Split-<br />

Tunneling”) während einer VPN-Sitzung vollständig<br />

zu unterbinden. Zudem kann durch<br />

Overprovisioning (Bereitstellung zusätzlicher<br />

Speicherkapazität) die verfügbare Bandbreite<br />

<strong>des</strong> internen Netzes an die höchste Auslastung<br />

angepasst werden.<br />

Angreifer gehen Weg <strong>des</strong> geringsten Widerstands<br />

<strong>Die</strong> Versorgung der Mitarbeiter mit unternehmenseigenen<br />

Arbeitsrechnern und der Aufbau<br />

einer hinreichenden VPN-Infrastruktur<br />

zählen zu den wesentlichen Sicherheitsmaßnahmen,<br />

die die Unternehmen in der Coronakrise<br />

umsetzen müssen. Als eine zusätzliche<br />

Gefahr erweisen sich die in Heimnetzwerken<br />

genutzten IoT-Geräte und Router. <strong>Die</strong>s trifft<br />

besonders dann zu, wenn die eingesetzten<br />

Geräte nicht mit den aktuellen Firmware-<br />

Updates und Security-Patches versorgt oder<br />

Standardpasswörter zur Authentifikation genutzt<br />

werden. Schließlich ändern sich die von<br />

Hackern und Cyberkriminellen genutzten<br />

Angriffsvektoren permanent, sodass ständig<br />

neue Sicherheitslücken geschlossen werden<br />

müssen. Der M-Trends-Report <strong>2020</strong> <strong>des</strong> Forensikunternehmens<br />

Mandiant zeigt, dass es<br />

sich bei 41 Prozent der festgestellten Malware<br />

um neue, unbekannte Formen handelt. Auch<br />

das BSI wies in seinem Lagebericht im Oktober<br />

2019 auf rund 114 Millionen neue Schadprogramm-Varianten<br />

hin, die das unabhängige<br />

Forschungsinstitut für IT-Sicherheit in<br />

Deutschland, die AV-Test GmbH, registrierte.<br />

Deshalb darf das Management gerade jetzt,<br />

trotz sinkender Budgets, nicht an der IT-Sicherheit<br />

sparen und sollte kontinuierlich die<br />

bereits vorhandenen Sicherheitsmaßnahmen<br />

auf ihre Wirksamkeit überprüfen.<br />

NEUE ANGRIFFSVEKTOREN DURCH HOMEOFFICE<br />

Mögliche Angriffsketten über das Homeoffice<br />

Eine Auswahl möglicher Angriffsketten, die<br />

die neue Homeoffice-Situation ausnutzen,<br />

ist in obiger Abbildung dargestellt. Im ersten<br />

Schritt sucht der Angreifer nach einem<br />

geeigneten Angriffspunkt, um Schadcode<br />

auf dem Arbeitsrechner zu platzieren. Das<br />

können Hardware-Komponenten aller Art<br />

sein, die sich im Heimnetzwerk befinden.<br />

Sicherheitsforscher von Palo Alto Networks<br />

haben beispielsweise herausgefunden, dass<br />

der Router DIR-865L <strong>des</strong> Herstellers D-Link<br />

bekannte Sicherheitslücken aufweist und<br />

über sechs verschiedene Arten angreifbar ist.<br />

Jeder unautorisierte Zugriff auf den Router<br />

<strong>des</strong> Mitarbeiters im Homeoffice kann dazu<br />

genutzt werden, eine Verbindung mit dem<br />

Arbeitsrechner aufzubauen und diesen ebenso<br />

mit Schadsoftware zu infizieren. So nutzt<br />

aktuell die Krypto-Malware „Lucifer“ eine<br />

Liste bekannter Sicherheitslücken aus, um in<br />

das Unternehmensnetzwerk einzudringen.<br />

Danach wird eine Verbindung zu verschiedenen<br />

Command-and-Control (C2)-Servern<br />

aufgebaut, um den erfolgreichen Eintritt in<br />

das System zu kommunizieren. <strong>Die</strong>se C2-<br />

Server laden über ein professionell aufgezogenes<br />

Botnetz weitere Schadsoftware in das<br />

betroffene System, welche sich auf der Suche<br />

nach den für die Angreifer relevanten Daten<br />

lateral verbreitet und somit ebenso das VPN-<br />

Gateway angreift. Ist dieses nicht geschützt,<br />

erlangt der Angreifer Zugriff auf das Firmennetz.<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 19 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Titel<br />

Gefahr durch Social-Engineering-Methoden<br />

Zusätzlich nutzen Cyberkriminelle häufig<br />

ausgeklügelte Social-Engineering-Methoden,<br />

um ihre Opfer zur Preisgabe von vertraulichen<br />

Informationen zu bewegen. So berichtet<br />

Verizon in seinem aktuellen Data Breach<br />

Investigations Report <strong>2020</strong>, dass Phishing<br />

mit 22 Prozent der am meisten verwendete,<br />

(im Sinne von Datenabfluss) erfolgreiche<br />

Angriffsvektor ist. <strong>Die</strong>se Zahl könnte in Zukunft<br />

steigen, weil Mitarbeiter im Homeoffice<br />

vermutlich abgelenkter sind. Wenn Schulen<br />

und Kindergärten geschlossen sind, müssen<br />

Eltern häufig einen schwierigen Spagat<br />

zwischen Arbeit und Kinderbetreuung meistern.<br />

Schnell entwickelt sich ein gesteigerter<br />

Lärmpegel, der die Konzentrationsfähigkeit<br />

beeinträchtigt. Dabei kann es zum Beispiel<br />

passieren, dass Phishing-Angriffe im Zweifel<br />

unerkannt bleiben. Angreifer locken ihre Opfer<br />

derzeit häufig auf kompromittierte Internetseiten,<br />

indem sie versprechen, Lösungen<br />

für Corona-bezogene Probleme bereitzustellen<br />

und dafür Produkte oder <strong>Die</strong>nstleistungen<br />

anbieten. Dort werden die Webseitenbesucher<br />

entweder dazu verleitet, ihre personenbezogenen<br />

Daten zu hinterlegen oder es findet<br />

unbemerkt ein Drive-by-Download von<br />

Schadcode statt. Oft werden die Nutzer dazu<br />

aufgefordert, aktiv ein Programm zu installieren,<br />

beispielsweise ein vermeintliches Sicherheitsupdate.<br />

So gelangen unter anderem<br />

sensible Login-Informationen zu Firmenaccounts<br />

in falsche Hände.<br />

Gezieltes Sicherheitstraining für Mitarbeiter<br />

Eine kostengünstige und wirkungsvolle Maßnahme<br />

gegen solche Phishing-Angriffe ist<br />

ein gezieltes Security-Awareness-Training.<br />

Sensibilisierte Mitarbeiter werden in die Lage<br />

versetzt, die Auswirkungen von IT-Sicherheitsvorfällen<br />

für ihr Unternehmen einzuschätzen.<br />

Sie achten <strong>des</strong>halb nachhaltiger auf<br />

sicherheitskritische Situationen. Allerdings<br />

offenbarte die zuvor zitierte IBM-Studie, dass<br />

bisher 45 Prozent der Befragten von ihrem<br />

Arbeitgeber keine Security-Awareness-Trainings<br />

in Bezug auf das Arbeiten von zuhause<br />

aus erhielten, was den Bedarf verdeutlicht.<br />

Eine Awareness-Kampagne ist besonders effizient,<br />

wenn sie interaktiv gestaltet ist und auf<br />

die unterschiedlichen Zielgruppen im Unternehmen<br />

konkret eingeht: Das Management<br />

ist aufgrund seines Zugangs zu strategisch<br />

relevanten Daten häufig das Ziel von Whaling-Angriffen,<br />

einer schwer erkennbaren<br />

Phishing-Variante, die mit einer persönlichen<br />

Anrede oder der präzisen Funktionsbezeichnung<br />

speziell auf Mitarbeiter aus der Chefetage<br />

einhergeht. Für diese Angriffstechnik<br />

vermittelt ein dediziertes Awareness-Training<br />

das entsprechende Feingefühl. Administratoren<br />

wiederum können mit ihren weitreichenden<br />

Berechtigungen umfassend auf<br />

vertrauliche Informationen wie Dokumente,<br />

Kommunikationsinhalte oder Datenbanken<br />

zugreifen und sollten in ihrem Security-Training<br />

darauf hingewiesen werden, ihre Aufgaben<br />

ausschließlich mit speziell gesicherten<br />

Workstations zu erledigen und auf die Einhaltung<br />

besonderer Anforderungen in Bezug auf<br />

die Sicherheit ihrer Accounts zu achten. Für<br />

Außendienstmitarbeiter liegen die Trainingsschwerpunkte<br />

häufig in der Verarbeitung<br />

personenbezogener Daten und der Nutzung<br />

erlaubter Kommunikationskanäle von unterwegs<br />

aus. In jeder Hinsicht sollten sich die<br />

Inhalte an den für die Zielgruppe maßgeblichen<br />

Fragestellungen orientieren. Zusätzlich<br />

empfiehlt es sich, die bei den Mitarbeitern erzielten<br />

Lerneffekte in kurzen Abschlusstests<br />

messbar zu validieren und die Lernkurve<br />

durch regelmäßige Weiterbildungsangebote<br />

aktiv zu steuern.<br />

Coronakrise kann Reaktionszeiten verlängern<br />

Den Analysen der FireEye Corporation zufolge<br />

benötigte ein Unternehmen im Jahr 2019<br />

durchschnittlich 56 Tage, um einen IT-Sicherheits-Vorfall<br />

überhaupt zu erkennen. <strong>Die</strong><br />

sogenannte durchschnittliche Verweildauer<br />

(Dwell-Time) beschreibt die Zeit, in der sich<br />

ein Angreifer unbemerkt im Unternehmensnetz<br />

befindet. Innerhalb dieser Zeit hat der<br />

Angreifer alle Möglichkeiten, den Datenverkehr<br />

mitzuschneiden, dabei besonders wichtige<br />

Server ausfindig zu machen bis hin zur<br />

Übernahme derselben. <strong>Die</strong> Kennzahl konnte<br />

in den vergangenen Jahren erheblich verkürzt<br />

werden - von 416 Tagen im Jahr 2011 und 78<br />

Tagen im Jahr 2018 auf aktuell 56 Tage. Während<br />

der durch die Coronakrise hervorgerufenen<br />

Kurzarbeit ist nun ein erneuter Anstieg<br />

der Dwell-Time möglich, da auch in der IT-<br />

Abteilung die Personaldecke dünner wird.<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 20 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


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Schwebheim ist es mithilfe einer 60m-Spannbahn möglich, besonders<br />

große Teile in Form zu bringen. Hier tragen auch eine angegliederte<br />

Mischanlage sowie ein hochmodernes Verteilungssystem<br />

dazu bei, dass der Beton in die vorgesehenen Schalungen gebracht<br />

werden kann; anschließend härtet er aus und wird schließlich auf<br />

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Titel<br />

© Pedro Nunes-stock.adobe.com<br />

Ein vollumfängliches, an der Schutzbedarfsanalyse ausgerichtetes IT-Sicherheitsmanagement kann dafür sorgen,<br />

gegenwärtigen Risiken im Blick zu behalten.<br />

GANZHEITLICHES<br />

SICHERHEITSKONZEPT<br />

ENTWICKELN<br />

Wie verheerend die Folgen eines<br />

Sicherheitsvorfalls sein können,<br />

hat die Malware NotPetya<br />

im Jahr 2017 gezeigt. Hierbei<br />

haben Angreifer Update-Server<br />

mittels EternalBlue, eine durch<br />

die NSA bekanntgewordene<br />

Sicherheitslücke von Windows-<br />

Systemen, gekapert. <strong>Die</strong>se Server<br />

verteilten anschließend die<br />

Ransomware mit Hilfe eines<br />

Windows-Updates.<br />

Von Sascha Alder<br />

und René Kurmann<br />

Eines der Opfer, das dänische<br />

Industrie-Konglomerat Maersk,<br />

musste daraufhin fast die gesamte<br />

IT-Infrastruktur neu aufbauen und<br />

schätzte den Schaden auf mehrere<br />

hunderte Millionen US-Dollar.<br />

Für das Unternehmen wichtige Kernprozesse, wie<br />

das Beladen und Löschen von Containerschiffen,<br />

wurden durch den Cyberangriff unterbrochen.<br />

Zum Vergleich: <strong>Die</strong> derzeitige Coronakrise<br />

zwingt die meisten Unternehmen zu drastischen<br />

Einsparmaßnahmen. Bedingt durch<br />

Budgetkürzungen und Kurzarbeit ist wichtiges<br />

Personal im Falle eines Sicherheitsvorfalls<br />

nicht immer sofort verfügbar, was sich negativ<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 22 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


auf die Reaktionszeit auswirkt. Selbst ein Vorfall,<br />

der lediglich wenige Tage andauert, kann<br />

infolge zusätzlicher finanzieller Belastungen<br />

während der Coronakrise das Aus für das Unternehmen<br />

bedeuten.<br />

VDI als Alternative zum VPN<br />

Um IT-Sicherheitsvorfälle zu unterbinden,<br />

muss die Angriffskette unterbrochen werden.<br />

<strong>Die</strong>s kann beispielsweise durch einen verstärkten<br />

Schutz <strong>des</strong> VPN-Gateways oder der Arbeitsrechner<br />

der Mitarbeiter über Host-Intrusion-<br />

Prevention-Systeme (HIPS) erfolgen. Eine<br />

andere Möglichkeit besteht in der Verwendung<br />

einer Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI).<br />

Für die Umsetzung wird ein Baseline-Image<br />

erstellt. In diesem sind das Betriebssystem<br />

sowie wichtige Programme vorinstalliert und<br />

konfiguriert. Für die Nutzung selbst wird für jeden<br />

Mitarbeiter ein eigenes Image vom Baseline-Image<br />

abgeleitet und auf einem Server im<br />

Unternehmen gespeichert. Daraufhin kann<br />

der Mitarbeiter über einen Client, zum Beispiel<br />

eine Software auf dem eigenen Laptop,<br />

auf das Image und somit auf die Daten und<br />

Anwendungen <strong>des</strong> Unternehmens zugreifen.<br />

Ob sich eine VDI finanziell mittelfristig rechnet,<br />

hängt primär von der Anzahl der Mitarbeiter<br />

ab. Denn auch die Hardware und<br />

Lizenzkosten für die virtuellen Umgebungen<br />

und Betriebssysteme sollten berücksichtigt<br />

werden. Zudem bringt eine virtuelle Desktop-<br />

Infrastruktur auch gewisse Nachteile mit sich.<br />

Je nach Nutzerprofil kann die Last auf dem<br />

Server unterschiedlich ausfallen. Ein Endgerät<br />

mit mehreren hochauflösenden 4K-Monitoren<br />

benötigt beispielsweise mehr Ressourcen<br />

<strong>des</strong> Servers und Bandbreite als ein 15-Zoll-<br />

Laptop-Display. Darüber hinaus ist die Performance<br />

der VM von der Qualität der Anbindung<br />

<strong>des</strong> Clients an das Firmennetzwerk<br />

abhängig. Denn für die Rechenoperationen, die<br />

bei der VPN-Lösung auf dem Endgerät ausgeführt<br />

werden, ist bei der VDI hingegen der<br />

VORTEILE EINER VIRTUAL-DESKTOP-INFRASTRUCTURE (VDI):<br />

• Der Server für die virtuellen Images wird vom Unternehmen zentral administriert. Somit muss im Falle einer BYOD-<br />

Strategie nicht auf die Sicherheit der Arbeitsrechner der Mitarbeiter vertraut werden.<br />

• Vereinfachtes Patch- und Update-Management<br />

• Für neue Mitarbeiter muss ausschließlich ein neues Image vom Baseline-Image abgeleitet werden, ohne dabei<br />

jedem Mitarbeiter einen eigenen Rechner zuzuweisen.<br />

• Mitarbeiter können von beliebigen Geräten, zum Beispiel von Thin-Clients aus, auf die virtuelle Maschine (VM)<br />

zugreifen.<br />

• <strong>Die</strong> VM wird auf dem Server ausgeführt, was zu einer Abkapselung der unternehmenskritischen Daten vom<br />

Client führt.<br />

• Bei Verlust <strong>des</strong> Arbeitsrechners befinden sich keine unternehmensspezifischen Daten auf diesem Gerät.<br />

• Der Einsatz einer VDI ist unter Umständen günstiger als eine VPN-Infrastruktur, da Mitarbeitern keine<br />

teuren Endgeräte bereitgestellt werden müssen.<br />

www.kurz-recycling.de<br />

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Titel<br />

Server zuständig. Das bedeutet, dass die VM<br />

träge erscheint, wenn das Delay zwischen Client<br />

und Server hoch ist. Ein weiterer Nachteil<br />

der virtuellen Desktopinfrastruktur offenbart<br />

sich bei vermehrten Netzausfällen. Mit einer<br />

VDI können Mitarbeiter ausschließlich arbeiten,<br />

wenn eine stabile Verbindung zum Internet<br />

besteht. Bei einer VPN-Lösung ist es hingegen<br />

auch während eines Netzausfalls möglich,<br />

an den lokal auf dem Laptop gespeicherten Dokumenten<br />

weiterzuarbeiten. Somit empfiehlt<br />

es sich, die Vor- und Nachteile gegeneinander<br />

abzuwägen. Zur Erhöhung der Sicherheit<br />

kann mit Blick auf die Anzahl der Authentifizierungsfaktoren<br />

sogar eine Kombination von<br />

VPN und VDI genutzt werden.<br />

Sicherheitsmaßnahmen in Geschäftsprozesse<br />

einbinden<br />

Grundsätzlich sind Unternehmen, die sich<br />

mit der IT-Sicherheit nachhaltig auseinandersetzen,<br />

den Angreifern meist nicht schutzlos<br />

ausgesetzt. Beispielsweise können einzelne<br />

Sicherheitsmaßnahmen aus der folgenden<br />

Tabelle in die Geschäftsprozesse eingebunden<br />

werden, um die Sicherheit maßgeblich<br />

zu erhöhen.<br />

Allerdings ersetzt das inkrementelle Schließen<br />

von Sicherheitslücken keinesfalls ein<br />

ganzheitliches Sicherheitskonzept, das im<br />

Einklang mit den Geschäftszielen und auf<br />

Basis einer Schutzbedarfs- und Risikoanalyse<br />

erstellt wurde. Eine Risikoerfassung wird von<br />

einem IT-Risikomanager in Zusammenarbeit<br />

mit dem Fachbereich erarbeitet, der die<br />

Verantwortung über die in der Anwendung<br />

verarbeiteten Daten übernimmt. Anhand <strong>des</strong><br />

jeweiligen Risikoprofils, das auf die Assets<br />

<strong>des</strong> Unternehmens abgestimmt ist, sowie einer<br />

Cost-Benefit-Analyse, werden sinnvolle<br />

Sicherheitsmaßnahmen ausgewählt und<br />

priorisiert. Bei der Auswahl sind zusätzlich<br />

gesetzliche Vorgaben zu prüfen, beispielsweise<br />

zur Verschlüsselung personenbezogener<br />

Daten. Hierbei gilt es, die künftigen fachlichen<br />

SICHERHEITSMASSNAHME TYP FUNKTIONALITÄT BESCHREIBUNG<br />

Security-Awareness-Training Administrativ Vorbeugend Zielgerichtete Sensibilisierung der Mitarbeiter für die relevanten Themen der<br />

Informationssicherheit im Unternehmen<br />

Identity-and-Access-Management<br />

(IAM)-Policy<br />

Administrativ Vorbeugend IT-Sicherheitsregeln zu Identitäten, Accounts, Authentifizierung und Berechtigungsmanagement<br />

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) Technisch Vorbeugend Starke Authentifizierung von natürlichen Personen und technischen Identitäten<br />

Zugriffskontrolle Technisch Vorbeugend Stellt sicher, dass beim Zugriff auf ein System die notwendigen Berechtigungen<br />

vorliegen<br />

Least-Privilege-Prinzip Administrativ Vorbeugend Jeder Nutzer erhält ausschließlich die für seine Rolle notwendigen Rechte<br />

Segregation-of-Duties Administrativ Vorbeugend Funktionstrennung zur Vermeidung möglicher Interessenkollisionen<br />

SSL-VPN Technisch Vorbeugend Ermöglicht den gesicherten Remote-Zugriff auf das Firmennetz<br />

Virtual-Desktop-Infrastructure (VDI) Technisch Vorbeugend Zentraler Server für die Images der Mitarbeiter<br />

Logging / Monitoring Technisch Aufspürend Protokollieren und Überwachen sicherheitskritischer Ereignisse<br />

Intrusion-Detection-System (IDS) Technisch Aufspürend Angriffserkennungssystem ergänzend zur Firewall<br />

Security-Information-and-Event-Management<br />

(SIEM)<br />

Technisch Aufspürend Sammelt Meldungen und Logfiles verschiedener Systeme und korreliert die<br />

Indicators-of-Compromise (IoC)<br />

Vorfall-Meldekette Administrativ Aufspürend Festlegung einer Reihenfolge der Meldung eines Verdachts bzw. eines konkreten<br />

Vorfalls<br />

Incident-Response-Plan (IRP) Administrativ Korrigierend Vorfallreaktionsplan zur Abwehr und schnellen Eindämmung eines Sicherheitsvorfalls<br />

Incident-Response-Team (IRT) Administrativ Korrigierend Hochqualifiziertes und reaktionsschnelles Expertenteam zur Analyse und<br />

Bekämpfung von Cyberangriffen<br />

Disaster-Recovery-Site Technisch Korrigierend Externer Ausweichstandort zur Wiederaufnahme <strong>des</strong> Betriebs<br />

Penetration-Test Technisch Korrigierend Umfassende Prüfung von IT-Systemen und Netzwerken zur Feststellung der<br />

Empfindlichkeit gegenüber Angriffen<br />

Governance-Risk-Compliance<br />

(GRC)-Tool<br />

Tabelle: Erforderliche Sicherheitsmaßnahmen<br />

Administrativ Aufspürend Zentrales Instrument zur Steuerung, Erfassung und Rückverfolgung von<br />

Schutzbedarfsanalysen, Sicherheitskonzepten und Risiken<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 24 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Anforderungen mit in Betracht zu ziehen, um<br />

mit den gewählten Sicherheitsmaßnahmen<br />

eine mögliche zukünftige Veränderung <strong>des</strong><br />

Schutzbedarfes bereits im Vorfeld abzudecken.<br />

Da die Wertigkeit der Daten mitunter sehr unbeständig<br />

ist, kommt es auf eine saubere Abschätzung<br />

an, damit die einmal umgesetzten<br />

Maßnahmen weiterhin dem Grundsatz der<br />

Verhältnismäßigkeit entsprechen.<br />

Fazit<br />

Weltweit sind die Unternehmen während der<br />

Coronakrise gezwungen, sich an eine Vielzahl<br />

neu entstandener Herausforderungen anzupassen.<br />

Angesichts finanzieller Engpässe, der<br />

vermehrten Arbeit im Homeoffice, weniger<br />

Personal und häufigeren Unterbrechungen<br />

in den Lieferketten entstehen neue Risiken<br />

für die IT-Sicherheit. <strong>Die</strong>sen ist sowohl gezielt<br />

als auch gesamtheitlich mit einem ausgewogenen<br />

Maßnahmenpaket Rechnung zu<br />

tragen, um kritische Prozesse und Daten zu<br />

schützen. Zwingend notwendig ist dabei die<br />

Bereitstellung unternehmenseigener und IT-<br />

Standard-konformer Hardware an die Mitarbeiter<br />

und deren sichere Anbindung an das<br />

Unternehmensnetz über eine tragfähige VPN-<br />

Infrastruktur. Alternativ rechnet sich ab einer<br />

bestimmten Mitarbeiterzahl eine VDI. In jedem<br />

Falle sollten die Mitarbeiter in speziell<br />

auf sie zugeschnittenen Security-Awareness-<br />

Trainings geschult werden. Zudem sorgt ein<br />

vollumfängliches, an der Schutzbedarfsanalyse<br />

ausgerichtetes IT-Sicherheitsmanagement<br />

dafür, die gegenwärtigen Risiken gesamthaft<br />

im Blick zu behalten. Technische<br />

Lösungen, wie ein Security-Information-and-<br />

Event-Management (SIEM), können dabei<br />

unterstützen, indem Meldungen und Logfiles<br />

verschiedener Systeme gesammelt und ausgewertet<br />

werden. Wer nicht selbst über die<br />

notwendigen Ressourcen verfügt, sollte sich<br />

an ausgewiesene Experten wenden.<br />

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DIE AUTOREN<br />

Sascha Alder (M.Sc.) ist Security<br />

Consultant und CompTIA<br />

Security+ certified bei der CGI<br />

Deutschland B.V. & Co. KG<br />

René Kurmann (M.Sc.) ist Senior<br />

Consultant | Information Security<br />

bei der CGI Deutschland<br />

B.V. & Co. KG. Er ist Certified<br />

Information Security Manager<br />

(CISM) ISO/IEC 27001 Lead<br />

Auditor / Lead Implementer<br />

konzipieren,<br />

umsetzen,<br />

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DEZEMBER <strong>2020</strong><br />

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Geld + Märkte<br />

WIRTSCHAFTS-<br />

PARTNER USA<br />

© Gary - stock.adobe.com<br />

Freiheitsstatue und Skyline von Manhatten in New York: <strong>Die</strong> USA sind ein Schwergewicht im deutschen Außenhandel.<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 26 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Zahlen und Fakten zum transatlantischen<br />

Geschäftsverkehr.<br />

<strong>Die</strong> künftige US-amerikanische<br />

Wirtschaftspolitik ist auch für<br />

viele deutsche Unternehmen<br />

ein sehr relevantes Thema –<br />

schließlich waren die USA in<br />

den vergangenen fünf Jahren<br />

das wichtigste Abnehmerland für deutsche<br />

Waren. Nachfolgend einige Zahlen rund um<br />

Handel und Investitionen.<br />

Wichtigster Export-, drittwichtigster Handelspartner<br />

Im Jahr 2019 hat Deutschland Waren im<br />

Wert von 119 Milliarden Euro in die USA<br />

exportiert. Damit waren die USA weiterhin<br />

der wichtigste Exportpartner Deutschlands.<br />

Unter anderem gingen im vergangenen Jahr<br />

zwölf Prozent aller deutschen Kfz-Ausfuhren<br />

(27 Milliarden Euro) und 18 Prozent aller<br />

deutschen Pharma-Ausfuhren (15 Milliarden<br />

Euro) in die Vereinigten Staaten. In den ersten<br />

acht Monaten <strong>des</strong> Jahres <strong>2020</strong> sanken die<br />

US-Exporte gegenüber dem entsprechenden<br />

Vorjahreszeitraum allerdings um 17 Prozent.<br />

Der Wert der deutschen Importe aus den<br />

USA belief sich 2019 auf 71 Milliarden Euro.<br />

Das entspricht 6,5 Prozent der hiesigen Einfuhren,<br />

die USA belegten damit Rang drei der<br />

wichtigsten Importpartner Deutschlands. In<br />

den ersten acht Monaten <strong>2020</strong> lagen die Einfuhren<br />

aus den USA jedoch um 5,2 Prozent<br />

unter dem Vorjahresniveau. Das bilaterale<br />

Handelsvolumen betrug 2019 insgesamt 190<br />

Milliarden Euro. Das bedeutet fast acht Prozent<br />

<strong>des</strong> deutschen Gesamthandels; die USA<br />

rangierten damit auf Rang drei der Handelspartner<br />

Deutschlands.<br />

Mehr deutsche Direktinvestitionen in den<br />

USA als anderswo<br />

<strong>Die</strong> deutsche Wirtschaft hat in den USA einen<br />

Investitionsbestand von über 470 Milliarden<br />

Euro aufgebaut – das ist mehr als in jedem<br />

anderen Land der Welt. 24 Prozent aller deutschen<br />

Auslands-Direktinvestitionen gehen in<br />

die Vereinigten Staaten. Über 5.400 deutsche<br />

Unternehmen sind den USA präsent und beschäftigten<br />

dort mehr als 900.000 Menschen.<br />

Umgekehrt belaufen sich die US-Investitionen<br />

in Deutschland auf 79 Milliarden Euro.<br />

Rund 1.300 US-amerikanische Firmen sind in<br />

Deutschland aktiv, 208.000 Menschen stehen<br />

bei ihnen in Lohn und Brot.<br />

Quellen: DIHK, Statistisches Bun<strong>des</strong>amt, Deutsche Bun<strong>des</strong>bank<br />

© DIHK<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 27 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Geld + Märkte<br />

LIEFERANTENFORUM<br />

BADEN-WÜRTTEMBERG –<br />

ITALIEN<br />

<strong>Die</strong> Deutsch-Italienische Handelskammer<br />

in Mailand unterstützt<br />

baden-württembergische<br />

Unternehmen kostenfrei bei der<br />

Suche nach geeigneten und<br />

qualitativ hochwertigen italienischen<br />

Lieferanten.<br />

Von Alexander Kress<br />

<strong>Die</strong> Einkäufer in den Unternehmen<br />

waren es bisher gewohnt,<br />

mit potenziellen Geschäftspartnern<br />

relativ schnell in<br />

direkten Kontakt treten zu<br />

können. Oft fanden die ersten<br />

persönlichen und zum Geschäftsabschluss<br />

führenden Gespräche beim Lieferanten vor<br />

Ort statt, um den neuen Geschäftspartner<br />

und auch die Produktionsstätten kennenzulernen.<br />

<strong>Die</strong> Reisebeschränkungen aufgrund<br />

der Corona-Maßnahmen erschweren das<br />

nun erheblich.<br />

Erfahrene Projektmanager<br />

Wie läuft die Lieferantensuche durch die AHK<br />

Italien ab? <strong>Die</strong> Marketingexperten der AHK<br />

werden die über einen Fragebogen ermittelten<br />

Suchprofile auf Italienisch erstellen und diese<br />

über die eigenen, lan<strong>des</strong>spezifischen Multiplikatoren<br />

(Mitgliedsunternehmen, Banken,<br />

Unternehmerverbände, italienisches Kammersystem)<br />

verteilen und verbreiten. Hinzu<br />

kommen individuelle Recherchen (online und<br />

1:1-Telefonate mit potenziellen Lieferanten)<br />

durch die erfahrenen AHK-Projektmanager.<br />

Am Ende <strong>des</strong> Projekts werden individuelle<br />

Matching-Gespräche (Video Calls – je nach<br />

Verfügbarkeit <strong>des</strong> baden-württembergischen<br />

Einkäufers auf 1-2 Tage verteilt) über Microsoft<br />

Teams organisiert.<br />

<strong>Die</strong> Initiative läuft noch bis Ende <strong>des</strong> Jahres<br />

<strong>2020</strong>. Nähere Informationen gibt es auf der<br />

Homepage der IHK Heilbronn-Franken unter<br />

der Rubrik International/Menschen & Märkte/Europa/Westeuropa.<br />

(Dok.-Nr.: 4928398)<br />

KONTAKT<br />

Alexander Kress<br />

Außenwirtschaft<br />

Telefon 07131 9677-219<br />

E-Mail alexander.kress@<br />

heilbronn.ihk.de<br />

Kostenfreies Lieferantenforum<br />

Aber außergewöhnliche Zeiten erfordern<br />

außergewöhnliche Maßnahmen. So hat die<br />

Deutsch-Italienische Handelskammer in<br />

Mailand, die zum Netz der Deutschen Auslandshandelskammern<br />

(AHK) gehört, ein<br />

Lieferantenforum entwickelt, über das interessierte<br />

baden-württembergische Unternehmen<br />

kostenfrei nach potenziellen italienischen<br />

Industrie-Lieferanten suchen und mit<br />

ihnen in Kontakt treten können. Der Schwerpunkt<br />

der Suche liegt auf Lieferanten aus den<br />

Bereichen Maschinenbau, der Herstellung<br />

von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, der<br />

Herstellung von Sägen und von Maschinenwerkzeugen<br />

für die Holzbearbeitung sowie<br />

der Herstellung von Prüfmaschinen.<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 28 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


DIGItalISIERUNGS-<br />

PRÄMIE PLUS GESTARtet<br />

Zuschuss und verbilligte Darlehen<br />

für Digitalisierungsprojekte.<br />

Mit verbesserten Konditionen,<br />

einem erweiterten<br />

Kreis der Antragsberechtigten<br />

sowie förderfähigen<br />

Vorhaben kann mit<br />

der Digitalisierungsprämie<br />

Plus <strong>des</strong> Lan<strong>des</strong> ein noch stärkerer<br />

Schwerpunkt auf die Digitalisierung der gesamten<br />

Wertschöpfungs- und Prozesskette<br />

gelegt werden. Gefördert wird die Einführung<br />

neuer digitaler Systeme der Informations-<br />

und Kommunikationstechnik (IKT) für<br />

Produkte, <strong>Die</strong>nstleistungen, Prozesse, Verbesserung<br />

der IKT-Sicherheit sowie Künstliche-Intelligenz-Anwendungen.<br />

Unterstützt<br />

werden Unternehmen aller Branchen mit bis<br />

zu 500 Mitarbeitern.<br />

Kostenvolumen<br />

Förderfähig sind Vorhaben mit einem Kostenvolumen<br />

zwischen 10.000 Euro und 200.000<br />

Euro. <strong>Die</strong> Digitalisierungsprämie Plus steht<br />

alternativ als reiner Zuschuss (ohne Darlehen)<br />

sowie als Tilgungszuschuss in Kombination<br />

mit einem Förderdarlehen der L-Bank<br />

zur Verfügung. Digitalisierungsvorhaben werden<br />

mit Beträgen zwischen 5.000 Euro und<br />

20.000 Euro unterstützt. Der konkrete Fördersatz<br />

hängt vom jeweiligen Projektvolumen ab.<br />

Außerdem können die Unternehmen entsprechend<br />

ihrer Bedarfs- und Liquiditätssituation<br />

entscheiden, ob sie einen Direktzuschuss oder<br />

ein Förderdarlehen der L-Bank mit Tilgungszuschuss<br />

in Anspruch nehmen wollen.<br />

Voraussetzungen<br />

Anträge für die Darlehensvariante müssen<br />

über die Hausbank bei der L-Bank eingereicht<br />

werden. Anträge für die Zuschussvariante<br />

können direkt bei der L-Bank gestellt<br />

werden. Wenn ein Unternehmen bereits eine<br />

Digitalisierungsprämie erhalten hat, ist eine<br />

erneute Förderung erst nach Ablauf einer einjährigen<br />

Wartefrist möglich.<br />

Nicht gefördert werden beispielsweise die<br />

IKT-Grundausstattung wie PCs, Notebooks,<br />

Tablets, Smartphones und Drucker, die Erstellung<br />

oder Optimierung der Website ohne<br />

gleichzeitige Integration in weitere betriebliche<br />

Abläufe sowie übliche Maßnahmen<br />

zum Online-Marketing wie Bannerwerbung,<br />

Suchmaschinenoptimierung und Videos.<br />

www.l-bank.de/digiplus-darlehen<br />

www.l-bank.de/digiplus-zuschuss<br />

KONTAKT<br />

Kai Plambeck<br />

Referent Industrie & Innovation<br />

Telefon 07131 9677-297<br />

E-Mail kai.plambeck@<br />

heilbronn.ihk.de<br />

Martin Neuberger<br />

Referent Wirtschaftsförderung<br />

Telefon 07131 9677-1<strong>12</strong><br />

E-Mail martin.neuberger@<br />

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fallen nicht an. Beachten Sie unsere AGB.<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 31 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEZEMBER <strong>2020</strong>


Statistik<br />

WIRTSCHAFts-<br />

ZAHLEN<br />

Im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Umsätze<br />

der regionalen Industriebetriebe im September<br />

<strong>2020</strong> um 3,9 Prozent gesunken. Das Auslandsgeschäft<br />

verzeichnete einen Rückgang in<br />

Höhe von 1,9 Prozent. Im September <strong>2020</strong> beschäftigten<br />

die Industriebetriebe in der Region<br />

<strong>12</strong>8.374 Mitarbeiter. <strong>Die</strong>s waren 4.356 Personen<br />

weniger als im September 2019 (- 3,3 Prozent).<br />

<strong>Die</strong> Arbeitslosenquote bezogen auf alle zivilen<br />

Erwerbspersonen lag im Oktober <strong>2020</strong> in der<br />

Region Heilbronn-Franken bei 4,0 Prozent (Baden-Württemberg<br />

4,3 Prozent).<br />

ARBEITSMARKT<br />

Offene Stellen<br />

Okt. 2019 Okt. <strong>2020</strong><br />

Veränd.<br />

in %<br />

Stadt- und Landkreis Heilbronn 4.732 2.427 - 48,7<br />

Hohenlohekreis 1.277 900 - 29,5<br />

Landkreis Schwäbisch Hall 2.557 1.811 - 29,2<br />

Main-Tauber-Kreis 2.373 1.510 - 36,4<br />

Region Heilbronn-Franken 10.939 6.648 - 39,2<br />

Baden-Württemberg 101.750 70.754 - 30,5<br />

Deutschland (früheres Bun<strong>des</strong>gebiet) 6<strong>12</strong>.636 473.931 - 22,6<br />

Deutschland (insgesamt) 764.004 602.316 - 21,2<br />

Arbeitslose<br />

Okt. 2019 Okt. <strong>2020</strong><br />

Veränd.<br />

in %<br />

Stadt- und Landkreis Heilbronn 9.291 <strong>12</strong>.516 + 34,7<br />

Hohenlohekreis 1.607 2.419 + 50,5<br />

Landkreis Schwäbisch Hall 2.998 3.989 + 33,1<br />

Main-Tauber-Kreis 1.982 2.708 + 36,6<br />

Region Heilbronn-Franken 15.878 21.632 + 36,2<br />

Baden-Württemberg 198.200 274.271 + 38,4<br />

Deutschland (früheres Bun<strong>des</strong>gebiet) 1.686.110 2.134.514 + 26,6<br />

Deutschland (insgesamt) 2.204.090 2.759.780 + 25,2<br />

PREISE<br />

Index für die Lebenshaltung<br />

Verbraucherpreisindex Okt. 2019 Okt. <strong>2020</strong><br />

Veränd.<br />

Baden-Württemberg (2015 = 100) 106,6 106,6 0,0<br />

Deutschland (insgesamt) (2015 = 100) 106,1 105,9 - 0,2<br />

Gewerbliche Indizes Okt. 2019 Okt. <strong>2020</strong><br />

in %<br />

Veränd.<br />

Industrielle Erzeugnisse (2015 = 100) 104,4 103,7 - 0,7<br />

Einzelhandelspreise (2015 = 100) 105,0 104,2 - 0,8<br />

Großhandelspreise (2015 = 100) 103,9 101,9 - 1,9<br />

in %<br />

Arbeitslosenquote Oktober <strong>2020</strong><br />

in % der<br />

abh. EWP 1)<br />

in % aller<br />

EWP 2)<br />

Stadt- und Landkreis Heilbronn 5,0 4,5<br />

Hohenlohekreis 3,9 3,5<br />

Landkreis Schwäbisch Hall 3,8 3,4<br />

Main-Tauber-Kreis 3,9 3,5<br />

Region Heilbronn-Franken 4,4 4,0<br />

Baden-Württemberg 4,7 4,3<br />

Deutschland (früheres Bun<strong>des</strong>gebiet) 6,3 5,7<br />

Deutschland (insgesamt) 6,6 6,0<br />

Aktuelle Wirtschaftszahlen inklusive der „Einfuhr- und Ausfuhrpreise“ (Gewerbliche Indizes<br />

und Industrielle Erzeugnisse) können Sie direkt nachlesen unter www.heilbronn.ihk.de/wirtschaftszahlen.<br />

Hinweis für den Abschluss von Wertsicherungsklauseln:<br />

<strong>Die</strong> Berechnung der Indizes für das frühere Bun<strong>des</strong>gebiet, die neuen Länder und für spezielle<br />

Haushalts typen wurde ab Februar 2003 bei der Umstellung auf das Preisbasisjahr<br />

2000 eingestellt.<br />

Weitere Informationen zu Wertsicherungsklauseln bietet das Statistische Bun<strong>des</strong>amt:<br />

Telefon 0611 754777, Internet: www.<strong>des</strong>tatis.de/wsk (interaktives Berechnungsprogramm).<br />

<strong>Die</strong> Daten werden monatlich aktualisiert. Quelle: Statistisches Lan<strong>des</strong>amt Baden-Württemberg,<br />

Statistisches Bun<strong>des</strong>amt, eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).<br />

1) bezogen auf abhängige zivile Erwerbspersonen (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte,<br />

geringfügig Beschäftigte, Beamte, Arbeitslose)<br />

2) bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen<br />

<strong>Die</strong> Daten werden monatlich aktualisiert. Quelle: Agenturen für Arbeit der Region; Regionaldirektion<br />

Baden-Württemberg der Bun<strong>des</strong>agentur für Arbeit; Bun<strong>des</strong>agentur für Arbeit;<br />

eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 32 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


VERARBEITENDES GEWERBE 3)<br />

Beschäftigte<br />

Sept. 2019 Sept. <strong>2020</strong><br />

Veränd.<br />

in %<br />

Stadtkreis Heilbronn 10.274 10.273 - 0,0<br />

Landkreis Heilbronn 52.717 49.826 - 5,5<br />

Hohenlohekreis 21.644 21.189 - 2,1<br />

Landkreis Schwäbisch Hall 28.617 28.140 - 1,7<br />

Main-Tauber-Kreis 19.478 18.946 - 2,7<br />

Region Heilbronn-Franken 132.730 <strong>12</strong>8.374 - 3,3<br />

BESCHÄFTIGTE Verarbeiten<strong>des</strong> Gewerbe<br />

144.000*<br />

84.000*<br />

24.000<br />

18.000<br />

<strong>12</strong>.000<br />

6.000<br />

10.274<br />

10.273<br />

September 2019<br />

September <strong>2020</strong><br />

52.717<br />

49.826<br />

21.644<br />

21.189<br />

28.617<br />

28.140<br />

19.478<br />

18.946<br />

132.730<br />

<strong>12</strong>8.374<br />

Baden-Württemberg 1.207.825 1.163.8<strong>12</strong> - 3,6<br />

Deutschland 5.728.840 5.556.027 - 3,0<br />

Stadtkreis<br />

Heilbronn<br />

* gekürzt.<br />

Landkreis<br />

Heilbronn<br />

Hohenlohekreis<br />

Landkreis<br />

Schwäbisch<br />

Hall<br />

Main-Tauber-<br />

Kreis<br />

Region<br />

Heilbronn-<br />

Franken<br />

Umsatz (in 1.000 Euro)<br />

Sept. 2019 Sept. <strong>2020</strong><br />

Veränd.<br />

in %<br />

Stadtkreis Heilbronn 233.183 271.074 + 16,2<br />

Landkreis Heilbronn 1.414.630 1.328.289 - 6,1<br />

Hohenlohekreis 455.741 423.370 - 7,1<br />

Landkreis Schwäbisch Hall 556.221 532.678 - 4,2<br />

Main-Tauber-Kreis 301.116 288.689 - 4,1<br />

Region Heilbronn-Franken 2.960.891 2.844.100 - 3,9<br />

Baden-Württemberg 30.068.111 29.661.313 - 1,4<br />

Deutschland 157.668.236 151.955.929 - 3,6<br />

UMSATZ Verarbeiten<strong>des</strong> Gewerbe<br />

3.500.000*<br />

2.000.000*<br />

500.000<br />

375.000<br />

250.000<br />

<strong>12</strong>5.000<br />

233.183<br />

271.074<br />

September 2019<br />

September <strong>2020</strong><br />

1.414.630<br />

1.328.289<br />

455.741<br />

423.370<br />

556.221<br />

532.678<br />

301.116<br />

288.689<br />

2.960.891<br />

2.844.100<br />

davon Export (in 1.000 Euro)<br />

Sept. 2019 Sept. <strong>2020</strong><br />

Veränd.<br />

in %<br />

Stadtkreis Heilbronn 111.313 110.638 - 0,6<br />

Landkreis Heilbronn<br />

Hohenlohekreis 252.395 236.307 - 6,4<br />

Landkreis Schwäbisch Hall 258.041 259.824 + 0,7<br />

Main-Tauber-Kreis<br />

Region Heilbronn-Franken 1.524.942 1.495.898 - 1,9<br />

Baden-Württemberg 17.048.142 16.867.647 - 1,1<br />

Deutschland 80.245.494 77.509.141 - 3,4<br />

DAVON EXPORT Verarbeiten<strong>des</strong> Gewerbe<br />

1.800.000*<br />

250.000<br />

200.000<br />

Stadtkreis<br />

Heilbronn<br />

Landkreis<br />

Heilbronn<br />

Hohenlohekreis<br />

* gekürzt. Werte in 1.000 Euro.<br />

September 2019<br />

September <strong>2020</strong><br />

252.395<br />

236.307<br />

Landkreis<br />

Schwäbisch<br />

Hall<br />

258.041<br />

259.824<br />

Main-Tauber-<br />

Kreis<br />

Region<br />

Heilbronn-<br />

Franken<br />

1.524.942<br />

1.495.898<br />

3) Betriebe mit min<strong>des</strong>tens 50 Beschäftigten, Klassifikation der Wirtschaftszweige, <strong>Ausgabe</strong><br />

2008 (WZ 2008); Daten 2019: jahreskorrigierte Werte<br />

= keine Angaben aus Geheimhaltungsgründen<br />

<strong>Die</strong> Daten stehen immer mit einer Verzögerung von rund zwei Monaten zur Verfügung und<br />

werden monatlich aktualisiert. Quelle: Statistisches Lan<strong>des</strong>amt Baden-Württemberg, Statistisches<br />

Bun<strong>des</strong>amt, eigene Berechnungen (Tabelle: IHK Heilbronn-Franken).<br />

150.000<br />

100.000<br />

50.000<br />

111.313<br />

110.638<br />

Keine Angaben aus<br />

Geheimhaltungsgründen<br />

Keine Angaben aus<br />

Geheimhaltungsgründen<br />

Stadtkreis<br />

Heilbronn<br />

Landkreis<br />

Heilbronn<br />

Hohenlohekreis<br />

* gekürzt. Werte in 1.000 Euro.<br />

Landkreis<br />

Schwäbisch<br />

Hall<br />

Main-Tauber-<br />

Kreis<br />

Region<br />

Heilbronn-<br />

Franken<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 33 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Wirtschaftsjunioren<br />

© WJ<br />

INFO<br />

<strong>Die</strong> Online-Podiumsdiskussion<br />

kann weiterhin auf YouTube<br />

angesehen werden unter: bit.<br />

ly/wirtschaft-und-arbeit-<strong>2020</strong>.<br />

<strong>2020</strong> – KRISENJAHR<br />

ODER CHANCE?<br />

<strong>Die</strong>se zentrale Fragestellung<br />

haben die Wirtschaftsjunioren<br />

Heilbronn-Franken im November<br />

im Rahmen der Online-Podiumsdiskussion<br />

„Wirtschaft und<br />

Arbeit in Main-Tauber“ erörtert.<br />

Von Sandra Kegelmann<br />

Nachdem die über 65 Zuschauer<br />

vom diesjährigen<br />

Kreissprecher Aaron Kübler<br />

sowie dem Vorsitzenden<br />

der Regionalgruppe Main-<br />

Tauber Daniel Schleßmann<br />

begrüßt wurden, führte Prof. Hasan Doluca,<br />

Professor für Quantitative Ökonomie an der<br />

Dualen Hochschule Baden-Württemberg in<br />

Mosbach mit einem Vortrag ins Thema ein. Er<br />

betrachtete in seinen Ausführungen die Corona-Krise<br />

aus volkswirtschaftlicher Sicht. Dabei<br />

ging er auf die allgemeinen Auswirkungen der<br />

Krise mit unterschiedlichen Szenarien und<br />

dann insbesondere auf die Branchen Handel<br />

und das Gesundheitswesen ein. So wird das<br />

Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr erwartungsgemäß<br />

deutlich stärker einbrechen (minus<br />

sechs Prozent nach Schätzungen) als es<br />

beispielsweise in der Wirtschaftskrise 2008 der<br />

Fall war (zum Vergleich: minus vier Prozent).<br />

Trotz der starken Einbrüche geht Doluca davon<br />

aus, dass es bereits im nächsten Jahr ein<br />

positives Wachstum geben wird.<br />

Nachhaltiger Strukturwandel<br />

Speziell für die Branchen Handel und Gesundheitswesen<br />

rechnet Prof. Doluca damit,<br />

dass die seit dem Frühjahr gestiegene Online-<br />

Affinität in beiden Bereichen erhalten bleiben<br />

wird. Gerade im Handel geht er von einem<br />

nachhaltigen Strukturwandel aus. Darin sieht<br />

Doluca jedoch nicht nur Chancen für bereits<br />

schwerpunktmäßig online-tätige Unternehmen,<br />

sondern auch für den stationären<br />

Handel. Für das Gesundheitswesen erläutert<br />

Herr Doluca am Beispiel der Telemedizin,<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 34 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


also der Nutzung digitaler Technologien für<br />

die ambulante Versorgung, wie zum Beispiel<br />

der <strong>Die</strong>nst docdirect für Baden-Württemberg,<br />

mögliche langfristige Änderungen und Nutzung<br />

auch nach Corona.<br />

Erfahrungsaustausch<br />

In der anschließenden Online-Podiumsdiskussion<br />

tauschten sich folgenden regionale<br />

Vertreter aus Wirtschaft und Kommune zur<br />

Corona-Krise aus: Dr. med. Bernhard Lippmann-Grob,<br />

Facharzt für Innere Medizin,<br />

Diabetologie, Medizinhygiene-Risikomanager<br />

nach ONR 49003; Prof. Hasan Doluca; Jürgen<br />

Mayer, Geschäftsleitung Vertrieb International<br />

bei der Würth Industrie Service GmbH & Co.<br />

KG; Marcel Stephan, Leiter Stabstelle Wirtschaftsförderung<br />

und Stadtmarketing der Stadt<br />

Bad Mergentheim; Daniel Schott, Geschäftsführer<br />

Möbel Schott GmbH sowie Iris Lange-<br />

Schmalz, Geschäftsführerin ils consulting &<br />

training. Es wurden vor allem die Auswirkungen<br />

auf Belegschaft, Arbeitsorganisation und<br />

den Vertrieb beleuchtet, sowie eine Prognose<br />

für die Zukunft versucht. Jürgen Mayer legte<br />

den sehr schnellen und rigorosen Wechsel Anfang<br />

März <strong>2020</strong> zum Homeoffice, gepaart mit<br />

einer sehr engen, direkten Kommunikation<br />

zur Würth-Belegschaft dar und resümiert, dass<br />

sich es sich ausgezahlt habe, dass die Corona-<br />

Pandemie von Anfang an nicht auf die leichte<br />

Schulter genommen wurde. Daniel Schott<br />

bestätigte die massive Umstellung, vor der<br />

der Einzelhandel im Frühjahr stand, die auch<br />

Prof. Doluca erwähnte. Neben den Umstrukturierungsmaßnahmen<br />

für die Belegschaft,<br />

stand das Möbelhaus Schott – wie die meisten<br />

Einzelhändler – vor der Herausforderung,<br />

die Vertriebskanäle jetzt auch auf die neue<br />

Situation anzupassen. Durch viel Kreativität<br />

und Recherche konnten das Möbelhaus beispielsweise<br />

sehr schnell Online-Beratungen<br />

anbieten. Marcel Stephan gab einen Einblick,<br />

wie die Stadtverwaltung die Unternehmen vor<br />

Ort unterstützt hat. So nannte er beispielsweise<br />

den von der Stadt zur Verfügung gestellte<br />

Hilfsfonds von 500.000 Euro für Unternehmen<br />

bis 50 Mitarbeiter. Aus diesem Fonds wurden<br />

bisher knapp 400.000 Euro ausgeschüttet.<br />

Blick in die Zukunft<br />

In der Zukunftsprognose warnte Dr. med.<br />

Bernhard Lippmann-Grob davor, sich darauf<br />

zu verlassen, dass ein geeigneter<br />

Impfstoff flächendeckend<br />

in naher Zukunft verfügbar sei<br />

und sich Unternehmen sicherlich<br />

darauf einstellen müssen,<br />

noch länger in dieser Sondersituation<br />

zu sein. Einigkeit bestand<br />

darin, dass die aktuellen<br />

Bedingungen natürlich sehr<br />

herausfordernd sind, jedoch<br />

auch Möglichkeiten für die interne<br />

Arbeitsstruktur als auch<br />

für den Vertrieb und die Anpassung<br />

<strong>des</strong> Geschäftsmodells bieten.<br />

Hier kann das Repertoire<br />

an Methoden und unterstützenden<br />

Werkzeugen sicherlich<br />

erweitert werden. Iris Lange-<br />

Schmalz betonte, wie wichtig<br />

es ist, jetzt an den neuen Möglichkeiten<br />

zu lernen und neue<br />

Wege zu finden, als Führungskraft<br />

die Mitarbeiter zu unterstützen.<br />

Alle Podiumsteilnehmer<br />

waren sich einig, dass die<br />

neuen digitalen Möglichkeiten<br />

sicherlich eine Ergänzung im<br />

zukünftigen Arbeitsalltag jedoch<br />

kein Ersatz werden.<br />

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94486 Osterhofen<br />

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Service + Info<br />

© Fotos: Hotel Restaurant Hiller<br />

Das Restaurant.<br />

DREI GENERATIONEN<br />

GASTLICHKEIT<br />

In Abstatt und Umgebung ist das Hotel Hiller seit<br />

Jahrzehnten bekannt. Hier kann man in den Restauranträumen<br />

leckere traditionelle schwäbische<br />

Gerichte genießen, familiär feiern und gepflegt<br />

übernachten. Genießen in der Region zu Gast im<br />

Hotel Restaurant Hiller in Abstatt.<br />

Von <strong>Die</strong>ter Kindel<br />

Paul und Anna Hiller, die erste<br />

Generation der Betreiber, eröffneten<br />

1961/62 ein kleines<br />

Café in der Beilsteiner Str. 20.<br />

Es war ein mutiger Schritt und<br />

eine gute Entscheidung. Paul<br />

arbeitete im Hauptberuf als Stuckateurmeister,<br />

auf Schwäbisch Gipsermeister. Er tat<br />

dies, um für sich und seine Frau einen Nebenerwerb<br />

zu haben und besaß ein Gespür<br />

für die Gastronomie. „Auch an seine Rente<br />

dachte mein Großvater sicher dabei“, erzählt<br />

Melanie Vogelmann, die mit ihrem Mann das<br />

jetzige Hotel leitet. „Schließlich vermieteten<br />

meine Großeltern zusätzlich ein Zimmer,<br />

dann zwei. Später kamen weitere hinzu. So<br />

ist nach mehreren Um- und Anbauten aus<br />

kleinen Anfängen das heutige Unternehmen<br />

entstanden.“<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 36 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Vielfältiges Angebot<br />

Auch die zweite Generation der Hillers führten<br />

den Betrieb weiter, erzählt die Chefin. Sie<br />

selbst kennt die Entwicklung von klein auf<br />

und fand später den Umgang mit den Töpfen<br />

und Pfannen, das Kochen und Braten besonders<br />

interessant. „Am liebsten war ich in<br />

der Küche zugange, auch heute noch.“ Kein<br />

Wunder, dass für sie nur eine Ausbildung als<br />

Köchin in Frage kam und absolvierte diese im<br />

früheren Heilbronner Hotel Burkhardt. Dort<br />

machte gerade ein junger Metzger seine zweite<br />

Ausbildung zum Koch. Man lernte sich näher<br />

kennen und man ahnt es, beide verliebten<br />

sich und heirateten später. Wie vielfältig das<br />

Angebot der Küche ist, verrät ein Blick auf die<br />

Speisekarte. Es gibt eine für die Wochentage<br />

Montag bis Donnerstag – Richtung gehoben<br />

bürgerlich, regional. Da findet sich unter anderem<br />

ein „Schweineschnitzel in der Mandelkruste,<br />

Curry-Apfelsauce, mit Duftreis und<br />

einem Salatteller“. <strong>Die</strong> andere Karte gilt für<br />

den Rest der Woche, da dürfen die typischen<br />

regional-schwäbischen Rezepte in der beachtlichen<br />

Auswahl nicht fehlen. Zum Beispiel der<br />

leckere „Schwäbische Sauerbraten mit Semmelknödel<br />

und Salatteller“ – pikant, schmackhaft,<br />

etwas für Schlemmer und Genießer – ein<br />

Menü-Klassiker schlechthin.<br />

<strong>Die</strong> nächste Generation steht bereit<br />

Unter der Woche besteht das Gros der Übernachtungsgäste<br />

aus Geschäftsreisenden.<br />

Im hiesigen Gewerbegebiet sind eine ganze<br />

Reihe von Betrieben vertreten, unter anderem<br />

ein großes Entwicklungszentrum von<br />

Bosch. Private Übernachtungen fallen natürlich<br />

ebenso an, zum Beispiel anlässlich<br />

von Familienfeiern oder bei Festen auf dem<br />

<strong>Die</strong> etwas abgeschirmte Terrasse.<br />

bekannten Weingut Amalienhof in Beilstein<br />

oder der imposanten Burganlage Stettenfels<br />

in Untergruppenbach. In Coronazeiten sei<br />

alles ziemlich schwierig, nicht mit den Jahren<br />

zuvor vergleichbar, gibt man zu verstehen.<br />

Der Familienbetrieb liegt günstig, direkt gegenüber<br />

dem weitläufigen Bürgerpark der<br />

Gemeinde, an gleicher Stelle, wo mit Anna<br />

und Paul Hiller alles begann. Restauranträume<br />

und Zimmer wirken modern, ansprechend<br />

und einladend. <strong>Die</strong> Terrasse, etwas<br />

abgeschirmt von üppig wachsenden Hortensien,<br />

ist in der Saison verlockend. „Das Café<br />

im Bürgerpark haben wir viele Jahre ebenfalls<br />

bewirtschaftet“, ergänzt Melanie Vogelmann.<br />

„Meine Mutter backte Kuchen und Torten.<br />

Mein Mann stellte eine tolle Eiscreme her,<br />

wie beim Italiener. Aber die Arbeit war uns<br />

schließlich zu viel. Wir gaben das Café vor<br />

drei Jahren auf und konzentrieren uns jetzt<br />

mehr auf das Hotel, das fordert einen ganz<br />

schön.“ Noch eines verrät sie am Schluss. Auf<br />

die etwas indiskrete Frage nach der nächsten<br />

Generation erfährt man, dass diese schon in<br />

den Startlöchern stehe. <strong>Die</strong> 14-jährige Tochter,<br />

die beiden 15 und 18 Jahre alten Söhne,<br />

alle hätten die Gastronomie im Blut, heißt es.<br />

Wenn die Eltern freitags frei haben, werden<br />

sie von den dreien privat bekocht und das<br />

richtig gut. Wen wundert’s?<br />

Das Hotel Restaurant Hiller in Abstatt.<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 37 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Service + Info<br />

© saknakorn – stock.adobe.com<br />

KONTAKT<br />

Christina Nahr-Ettl<br />

Teamkoordinatorin Existenzgründung<br />

und Unternehmensförderung<br />

Telefon 07131 9677-134<br />

E-Mail christina.nahr-ettl@<br />

heilbronn.ihk.de<br />

AUSSERORDENTLICHE<br />

WIRTSCHAFTSHILFE<br />

NOVEMBER<br />

Finanzielle Unterstützung für<br />

Unternehmen und Selbständige,<br />

die von den aktuellen<br />

Corona-Einschränkungen besonders<br />

betroffen sind.<br />

Antragsberechtigt sind Unternehmen,<br />

die aufgrund<br />

<strong>des</strong> Beschlusses <strong>des</strong> Bun<strong>des</strong><br />

und der Länder den<br />

Geschäftsbetrieb A einstellen<br />

mussten, sowie solche<br />

Unternehmen, die indirekt stark betroffen<br />

sind. <strong>Die</strong>s gilt für Unternehmen, die regelmäßig<br />

80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt<br />

von den Schließungsmaßnahmen betroffenen<br />

Unternehmen erzielen. Für Unternehmen,<br />

die nicht direkt oder indirekt betroffen<br />

sind, aber dennoch hohe Umsatzeinbrüche<br />

im November <strong>2020</strong> im Vergleich zum Vorjahr<br />

haben, gibt es Hilfen im Rahmen der Überbrückungshilfe<br />

III.<br />

Gewährt werden Zuschüsse in Höhe von 75<br />

Prozent <strong>des</strong> Umsatzes im November 2019 tageweise<br />

anteilig auf die Dauer der Coronabedingten<br />

Schließungen bis zu einer Million<br />

Euro. Zuschüsse über eine Million Euro bedürfen<br />

noch der Notifizierung und Genehmigung<br />

der EU-Kommission. Andere staatliche<br />

Leistungen wie Überbrückungshilfe<br />

oder Kurzarbeitergeld, die für den Förderzeitraum<br />

November <strong>2020</strong> gezahlt werden,<br />

müssen angerechnet werden.<br />

Soloselbstständige können als Vergleichs-<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 38 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


PR-BEITRAG<br />

Anzeige<br />

umsatz alternativ den durchschnittlichen<br />

Monatssatz im Jahre 2019 zugrunde legen.<br />

Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31.<br />

Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen<br />

haben, kann als Vergleichsumsatz<br />

der Monatsumsatz im Oktober <strong>2020</strong><br />

oder der monatliche Durchschnittsumsatz<br />

seit Gründung gewählt werden.<br />

Wurden im November trotz der Schließung<br />

Umsätze erzielt, so werden diese bis zu einer<br />

Höhe von 25 Prozent <strong>des</strong> Vergleichsumsatzes<br />

nicht angerechnet. Um eine<br />

Überförderung von mehr als 100 Prozent<br />

<strong>des</strong> Vergleichs-Umsatzes zu vermeiden,<br />

erfolgt bei darüber hinaus gehenden Umsätzen<br />

eine Anrechnung.<br />

<strong>Die</strong> Antragstellung über die<br />

bun<strong>des</strong>einheitliche IT-Plattform der<br />

Überbrückungshilfe muss durch einen<br />

Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen.<br />

Soloselbständige, die nicht mehr als<br />

5.000 Euro Förderung beantragen, sind unter<br />

besonderen Identifizierungspflichten<br />

direkt antragsberechtigt.<br />

Um die von den temporären Schließungen<br />

betroffenen Unternehmen weiter zu<br />

helfen, sind eine Dezemberhilfe und eine<br />

Erweiterung der Überbrückungshilfe in<br />

Umsetzung.<br />

www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de<br />

RÜCKWIRKENDE RECHNUNGSBERICH-<br />

TIGUNG UND VORSTEUERABZUG OHNE<br />

ORDNUNGSGEMÄSSE RECHNUNG<br />

Das Bun<strong>des</strong>fi nanzministerium (BMF) hat sich erstmals zu den<br />

Voraussetzungen einer rückwirkenden Rechnungsberichtigung<br />

geäußert.<br />

Fehlerhafte Rechnungen sind grundsätzlich zu berichtigen, sollen<br />

sie (rückwirkend) zum Vorsteuerabzug berechtigen. Eine Korrektur<br />

kann entweder durch ein Rechnungsergänzungsdokument oder<br />

auch durch einen Stornobeleg sowie eine neu erteilte Rechnung<br />

mit Wirkung für die Vergangenheit berichtigt werden. Ein Rechnungsstorno<br />

hat somit nicht zur Folge, dass der Vorsteuerabzug<br />

erst im Zeitpunkt der Neuerteilung der Rechnung vorgenommen<br />

werden kann. Voraussetzung ist allerdings, dass die neu ausgestellte<br />

Rechnung eindeutig auf die ursprüngliche Rechnung Bezug<br />

nimmt.<br />

Damit eine Rechnung mit Wirkung für die Vergangenheit berichtigungsfähig<br />

ist, muss sie Angaben zum Leistenden, Leistungsempfänger,<br />

Leistungsbeschreibung, Entgelt und gesondert ausgewiesener<br />

Umsatzsteuer enthalten. Es genügt, wenn diese Angaben<br />

zwar fehlerhaft sind, aber nicht so falsch, dass sie als fehlend<br />

gelten. <strong>Die</strong>s wird in der Praxis insbesondere bei der Leistungsbeschreibung<br />

zu Problemen führen. So soll eine Rechnung über<br />

„Produktverkäufe“ nicht für die Vergangenheit berichtigt werden<br />

können, eine Rechnung über „Beratung“ bei einem Rechtsanwalt<br />

hingegen schon. Wo die Grenze zwischen ungenau und falsch<br />

liegt, ist hier nicht klar erkennbar. <strong>Die</strong>s ist insbesondere <strong>des</strong>halb<br />

von Bedeutung, weil der Leistungsempfänger bei Erhalt der<br />

berichtigten Rechnung entscheiden muss, ob der Vorsteuerabzug<br />

im aktuellen Voranmeldungszeitraum oder durch Berichtigung der<br />

Voranmeldung <strong>des</strong> Zeitraums <strong>des</strong> ursprünglichen Rechnungseingangs<br />

geltend zu machen ist.<br />

Sofern eine fehlerhaft erteilte Rechnung als berichtigungsfähig<br />

einzustufen ist, entfaltet jegliche Berichtigung eine Rückwirkung;<br />

es besteht insoweit kein Wahlrecht. Da es sich hierbei nicht um ein<br />

rückwirkenden Ereignisses i. S. <strong>des</strong> § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO<br />

handelt geht der Vorsteuerabzug endgültig verloren, wenn bereits<br />

Festsetzungsverjährung eingetreten ist.<br />

www.revisa.de<br />

V.i.S.d.P.: Revisa GmbH & Co. KG.<br />

REVISA Neckarsulm | Heiner-Fleischmann-Str. 6<br />

Tel. 0 71 32-958-0 | Fax 0 71 32-958-100<br />

info@revisa.de | www.revisa.de<br />

REVISA Öhringen | Austraße 18<br />

Tel. 0 79 41-94 88-0 | Fax 0 79 41-94 88-66<br />

oehringen@revisa.de | www.revisa.de<br />

Stefan Schwarz, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater,<br />

REVISA GmbH & Co. KG – Steuerberatungsgesellschaft.<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 39 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


NEWSTICKER<br />

Neues aus Berlin und Brüssel<br />

Brüssel. Bagatellgrenzen, Meldepflichten,<br />

Recyclingquoten:<br />

Wie die Mitgliedstaaten der<br />

Europäischen Union die novellierte<br />

EU-Verpackungsrichtlinie<br />

umgesetzt haben und was in<br />

weiteren europäischen Ländern<br />

gilt, beschreibt der DIHK in einer<br />

neuen Veröffentlichung. Auch<br />

wenn die Mitte 2018 in Kraft getretene<br />

EU-Richtlinie zu zahlreichen<br />

gesetzlichen Anpassungen<br />

geführt hat, sind die nationalen<br />

Regelungen zum Umgang mit<br />

Verpackungen nach wie vor sehr<br />

unterschiedlich. Unternehmen,<br />

die auf dem europäischen Binnenmarkt<br />

verpackte Waren in<br />

den Verkehr bringen, müssen<br />

die Anforderungen <strong>des</strong> jeweiligen<br />

Lan<strong>des</strong> beachten. So wird<br />

etwa in Dänemark eine Sonderverbrauchssteuer<br />

auf bestimmte<br />

Verpackungen erhoben, in<br />

Griechenland können sich ausländische<br />

Online- und Versandhändler<br />

nur über einen Repräsentanten<br />

registrieren lassen, in<br />

Spanien besteht eine gesetzliche<br />

Kennzeichnungspflicht, sodass<br />

der Grüne Punkt obligatorisch<br />

auf die Verpackungen zu drucken<br />

ist. All diese Details hat<br />

der DIHK jetzt in der Übersicht<br />

„Umgang mit Verpackungen in<br />

Europa“ zusammengestellt. Auf<br />

58 Seiten erfahren die Unternehmen,<br />

was in den 27 EU-Mitgliedstaaten,<br />

aber auch in Großbritannien,<br />

Norwegen, der Türkei<br />

und in der Schweiz zu beachten<br />

ist. <strong>Die</strong> Veröffentlichung gibt es<br />

auf der Homepage <strong>des</strong> DIHK.<br />

weik.eva@dihk.de<br />

Berlin. <strong>Die</strong> wirtschaftlichen<br />

Auswirkungen der Corona-Pandemie<br />

belasten zunehmend die<br />

Bilanzen der deutschen Betriebe.<br />

Das zeigt eine Sonderauswertung<br />

der aktuellen DIHK-Corona-Blitzumfrage<br />

unter mehr als<br />

13.000 Unternehmen. Demnach<br />

beklagen rund 40 Prozent der<br />

Betriebe einen Rückgang ihres<br />

Eigenkapitals. Rund 27 Prozent<br />

der Unternehmen kämpfen<br />

trotz vielfältiger staatlicher<br />

Hilfen mit Liquiditätsproblemen.<br />

10 Prozent verzeichnen<br />

zunehmende Forderungsausfälle.<br />

<strong>Die</strong>se Entwicklung trifft<br />

etwa Industrieunternehmen<br />

besonders hart, weil sie ihre<br />

kostenintensiven Produkte und<br />

Hochtechnologieinvestitionen<br />

häufig vorfinanzieren müssen.<br />

Engen sich in der aktuellen Situation<br />

die Spielräume für Vorfinanzierungen<br />

zu sehr ein, droht<br />

die Gefahr, dass Unternehmen<br />

sogar trotz vorhandener Nachfrage<br />

nach ihren Produkten ums<br />

Überleben kämpfen müssen. Darüber<br />

hinaus beschränken zunehmende<br />

Finanzierungssorgen die<br />

Möglichkeiten der Betriebe für<br />

Investitionen in den Aufschwung.<br />

Über alle Branchen hinweg sieht<br />

sich derzeit jeder elfte der Befragten<br />

von einer Insolvenz bedroht.<br />

Mehr als 80 Prozent davon sind<br />

kleine Unternehmen mit weniger<br />

als 20 Mitarbeitern. Fast<br />

jeder zweite Betrieb, der eine Insolvenz<br />

befürchtet, gibt an, den<br />

Geschäftsbetrieb nur noch maximal<br />

drei Monate lang aufrechterhalten<br />

zu können. Im Großhandel<br />

sind es sogar 55 Prozent, im<br />

Einzelhandel 50 Prozent und im<br />

stark betroffenen Gastgewerbe 56<br />

Prozent.<br />

jekat.christian@dihk.de<br />

KI-Praxisleitfaden für den Mittelstand<br />

Berlin. „Künstliche Intelligenz<br />

für den Mittelstand – ein Praxisleitfaden“<br />

lautet der Titel einer<br />

kostenfrei erhältlichen Broschüre<br />

für kleine und mittlere Unternehmen.<br />

Darin werden Chancen<br />

und Risiken von künstlicher Intelligenz<br />

(KI) beschrieben sowie<br />

Erfolgsgeschichten aus der Praxis<br />

vorgestellt. Den Lesern soll<br />

es ermöglicht werden, konkrete<br />

Anwendungsmöglichkeiten im<br />

eigenen Unternehmen zu identifizieren<br />

und mit entsprechenden<br />

Tools die Digitalisierungsbereitschaft<br />

im Unternehmen realistisch<br />

einschätzen zu können.<br />

Das Heft kann im Internet auf der<br />

Seite www.mittelstand-digital.<br />

de heruntergeladen werden. Das<br />

Netzwerk „Mittelstand Digital“<br />

wird vom Bun<strong>des</strong>wirtschaftsministerium<br />

gefördert und bietet<br />

weitere kostenfreie Hilfen an.<br />

kunze.thilo@dihk.de<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 40 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


PR-BEITRAG<br />

Anzeige<br />

VON POLL IMMOBILIEN – IHRE IMMOBILIENSPEZIALISTEN<br />

<strong>Die</strong> Immobilienvermittlung ist eine komplexe Angelegenheit. Mario<br />

Roider, Geschäftsstelleninhaber <strong>des</strong> VON POLL IMMOBILIEN Shops<br />

in Heilbronn, erläutert die Eckpunkte einer guten Beratung: „Zu<br />

unserem Service gehört ein ausführliches Erstgespräch, anschließend<br />

erstellen wir das Exposé. Wir bewerben die Immobilie mit individuell<br />

abgestimmten Maßnahmen, übernehmen die Auswahl und<br />

Qualifi zierung der Interessenten, führen die Besichtigungen durch<br />

und begleiten zum Notar“. Roider kennt seinen Markt bestens und<br />

schätzt gerne kostenfrei und unverbindlich den Marktpreis ein. Als<br />

regionaler Experte gehört er zu einem großen Netzwerk. VON POLL<br />

IMMOBILIEN verfügt europaweit über mehr als 350 Shops.<br />

Der Capital Makler Kompass zeichnete von Poll Immobilien erneut<br />

mit Bestnoten aus. Im bun<strong>des</strong>weiten Vergleich der Maklerleistungen<br />

in 100 Städten erzielte der von Poll Immobilien Shop in Heilbronn<br />

eine Fünf-Sterne-Bewertung.<br />

www.von-poll.com/heilbronn<br />

V.i.S.d.P.: von Poll Immobilien GmbH<br />

Mario Roider, Geschäftsstelleninhaber Von Poll Immobilien Heilbronn


Recht + Rat<br />

VERKAUF UND<br />

AUFBEWAHRUNG VON<br />

FEUERWERKSKÖRPERN<br />

KONTAKT<br />

Stefan Widder<br />

Justiziar<br />

Telefon 07131 9677-443<br />

Fax 07131 9677-445<br />

E-Mail stefan.widder@<br />

heilbronn.ihk.de<br />

Was bei der Abgabe von pyrotechnischen<br />

Gegenständen zu<br />

beachten ist.<br />

Nach den Bestimmungen <strong>des</strong><br />

Sprengstoffgesetzes und den<br />

dazu ergangenen Verordnungen<br />

ist die Abgabe von<br />

pyrotechnischen Gegenständen,<br />

außer denen der<br />

Kategorie 1 an den Letztverbraucher während<br />

<strong>des</strong> ganzen Jahres bis auf die <strong>letzte</strong>n<br />

drei Werktage im Monat Dezember verboten.<br />

Kleinfeuerwerk der Kategorie 2 darf damit in<br />

diesem Jahr lediglich am 29., 30. und 31. Dezember<br />

verkauft werden. Feuerwerk ohne CE-<br />

Kennzeichnung darf seit dem 3. Juli 2017 nicht<br />

mehr verkauft und verwendet werden. Es ist<br />

damit zu rechnen, dass Gewerbeaufsicht und<br />

Polizei die Einhaltung der Abgabeverbote für<br />

Feuerwerkskörper in den Monaten November<br />

und Dezember überwachen werden. Wer erstmals<br />

Feuerwerk der Kategorie 1 oder 2 verkaufen<br />

will, muss dies einmalig min<strong>des</strong>tens zwei<br />

Wochen vorher der Kreispolizeibehörde anzeigen.<br />

Spätere Veränderungen (zum Beispiel<br />

Leitung <strong>des</strong> Betriebs) sind der Kreispolizeibehörde<br />

unverzüglich mitzuteilen.<br />

Ein Merkblatt zu diesem Thema gibt es auf der<br />

Homepage <strong>des</strong> Gewerbeaufsichtsamtes unter<br />

www.gewerbeaufsicht.baden-wuerttemberg.de<br />

ALLE JAHRE WIEDER:<br />

VERJÄHRUNG<br />

Zum Jahreswechsel werden<br />

alle bis zu diesem Zeitpunkt<br />

nicht geltend gemachten<br />

Geldforderungen aus dem<br />

Jahr 2017, die der Regelverjährungsfrist<br />

von drei Jahren<br />

unterliegen, verjähren. Sofern der Schuldner<br />

die Forderung nicht ausdrücklich anerkannt<br />

hat, kann die Verjährung einseitig nur durch<br />

Klageerhebung unterbrochen werden, wobei<br />

die Zustellung eines gerichtlichen Mahnbeschei<strong>des</strong><br />

ausreicht (www.online-mahnantrag.de).<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 42 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Strom im Garten?<br />

Aber natürlich!<br />

Mit den zeitlosen<br />

und individuell<br />

in allen RAL-Farben<br />

gestaltbaren<br />

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KEMPF GmbH | Schwalbenrain 7 | D-76703 Kraichtal-Gochsheim<br />

Tel: +49 (0)7258.904911-0 | Fax: +49 (0)7258.904911-10 | info@kull-<strong>des</strong>ign.com


IHK-Bekanntmachung<br />

WIRTSCHAFTSSATZUNG DER INDUSTRIE- UND<br />

HANDELSKAMMER HEILBRONN-<br />

FRANKEN FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021<br />

<strong>Die</strong> Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken<br />

(IHK) hat in ihrer Sitzung am 8. Dezember <strong>2020</strong><br />

gemäß den §§ 3 und 4 <strong>des</strong> Gesetzes zur vorläufigen Regelung<br />

<strong>des</strong> Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember<br />

1956 (BGBI. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 2 <strong>des</strong><br />

Gesetzes vom 25. Mai <strong>2020</strong> (BGBI. I S. 1067), und der Beitragsordnung<br />

vom 22. März 2016 folgende Wirtschaftssatzung für das<br />

Geschäftsjahr 2021 (01.01.2021 bis 31.<strong>12</strong>.2021) beschlossen:<br />

Wirtschaftssatzung für das Geschäftsjahr 2021<br />

(01.01.2021 bis 31.<strong>12</strong>.2021)<br />

I. Wirtschaftsplan<br />

Der Wirtschaftsplan wird<br />

1. in der Plan-GuV mit<br />

Erträgen in Höhe von EURO 15.388.600<br />

Aufwendungen in Höhe von EURO 22.064.800<br />

geplantem Vortrag in Höhe von EURO 1.432.700<br />

Saldo der Rücklagenveränderung in Höhe von EURO -5.243.500<br />

2. im Finanzplan mit<br />

Investitionseinzahlungen in Höhe von EURO 0<br />

Investitionsauszahlungen in Höhe von EURO -1.175.100<br />

festgestellt.<br />

<strong>Die</strong> Personalaufwendungen und alle übrigen Aufwendungen<br />

werden insgesamt für gegenseitig deckungsfähig erklärt.<br />

<strong>Die</strong> Investitionsausgaben werden für gegenseitig deckungsfähig<br />

erklärt.<br />

<strong>Die</strong> Erträge aus den Finanzanlagen können bis zu ihrer tatsächlichen<br />

Höhe im Geschäftsjahr (wieder) in der bisherigen<br />

Anlageform/-art angelegt werden.<br />

<strong>Die</strong> Entnahmen aus den bzw. die Einstellungen in die zweckgebundenen<br />

Rücklagen, die durch die tatsächlich angefallenen<br />

Aufwendungen bzw. Erträge höher bzw. niedriger ausfallen<br />

können, gelten als bereits genehmigt.<br />

II. Beitrag<br />

1. Natürliche Personen und Personengesellschaften, die nicht<br />

in das Handelsregister eingetragen sind, und eingetragene<br />

Vereine, wenn nach Art oder Umfang ein in kaufmännischer<br />

Weise eingerichteter Geschäftsbetrieb nicht erforderlich ist,<br />

sind vom Beitrag freigestellt, soweit ihr Gewerbeertrag nach<br />

dem Gewerbesteuergesetz oder, soweit für das Bemessungsjahr<br />

ein Gewerbesteuermessbetrag nicht festgesetzt wird, ihr<br />

nach dem Einkommensteuergesetz ermittelter Gewinn aus Gewerbebetrieb<br />

EURO 5.200,00 nicht übersteigt.<br />

Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen,<br />

soweit sie in den <strong>letzte</strong>n fünf Wirtschaftsjahren vor ihrer Betriebseröffnung<br />

weder Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,<br />

Gewerbebetrieb oder selbstständiger Arbeit erzielt haben,<br />

noch an einer Kapitalgesellschaft mittelbar oder unmittelbar<br />

zu mehr als einem Zehntel beteiligt waren, sind für das Geschäftsjahr<br />

der IHK, in dem die Betriebseröffnung erfolgt, und<br />

für das darauf folgende Jahr von der Umlage und vom Grundbeitrag<br />

sowie für das dritte und vierte Jahr von der Umlage<br />

befreit, wenn ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb<br />

EURO 25.000,00 nicht übersteigt.<br />

2. Als Grundbeiträge sind zu erheben von<br />

(1) Kammerzugehörigen, die nicht Kapitalgesellschaften sind<br />

a) mit einem Verlust oder Gewerbeertrag/Gewinn EURO 25,00<br />

aus Gewerbebetrieb bis EURO 25.000,00<br />

b) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

EURO 50,00<br />

Gewerbebetrieb über EURO 25.000,00 bis<br />

EURO 50.000,00<br />

c) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

EURO 100,00<br />

Gewerbebetrieb über EURO 50.000,00 bis<br />

EURO 100.000,00<br />

d) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

EURO 170,00<br />

Gewerbebetrieb über EURO 100.000,00 bis<br />

EURO 150.000,00<br />

e) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

EURO 280,00<br />

Gewerbebetrieb über EURO 150.000,00 bis<br />

EURO 250.000,00<br />

f) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

EURO 550,00<br />

Gewerbebetrieb über EURO 250.000,00 bis<br />

EURO 500.000,00<br />

g) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

EURO 1.100,00<br />

Gewerbebetrieb über EURO 500.000,00 bis<br />

EURO 1.000.000,00<br />

h) mit einem Gewerbeertrag/Gewinn aus<br />

Gewerbebetrieb über EURO 1.000.000,00<br />

EURO 2.700,00<br />

(2) kammerzugehörigen Kapitalgesellschaften<br />

a) ohne Ertrag oder mit Verlust EURO 85,00<br />

b) mit (positivem) Ertrag min<strong>des</strong>tens EURO 170,00<br />

bei einem Gewerbeertrag/Gewinn aus Gewerbebetrieb<br />

über EURO 150.000,00 gelten die Ziffern<br />

(1) e) bis h).<br />

(3) Kammerzugehörigen mit mehr als 500 Arbeitnehmern<br />

unabhängig vom Gewerbeertrag/Gewinn aus EURO 22.000,00<br />

Gewerbebetrieb oder der Rechtsform<br />

Der EURO 2.700,00 übersteigende Anteil dieses<br />

Grundbeitrages wird auf die Umlage angerechnet.<br />

Als Arbeitnehmer gelten nur im Kammerbezirk tätige<br />

Personen. <strong>Die</strong> Mitarbeiterzahl errechnet sich in sinngemäßer<br />

Anwendung von § 267 Abs. 5 HGB (siehe<br />

auch Beitragsordnung § 10 Abs. 3) aus der durchschnittlichen<br />

Mitarbeiteranzahl <strong>des</strong> Beitragsjahres.<br />

3. Als Umlagen sind 0,19 % <strong>des</strong> Gewerbeertrags/Gewinns aus<br />

Gewerbebetrieb zu erheben. Bei natürlichen Personen und<br />

Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal<br />

um einen Freibetrag von EURO 15.340,00 zu kürzen.<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 44 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


4. Bemessungsjahr für die Grundbeiträge und die Umlage ist<br />

das Jahr 2021.<br />

Bemessungsgrundlage für den Grundbeitrag ist entsprechend<br />

§ 3 Abs. 3 IHKG der Gewerbeertrag nach dem Gewerbesteuergesetz,<br />

wenn für das Bemessungsjahr ein Gewerbesteuermessbetrag<br />

festgesetzt ist, andernfalls der nach dem Einkommensteuer-<br />

oder Körperschaftsteuergesetz ermittelte Gewinn<br />

aus Gewerbebetrieb.<br />

Soweit ein Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb<br />

<strong>des</strong> Jahres 2021 nicht bekannt ist, wird eine Vorauszahlung<br />

<strong>des</strong> Grundbeitrages und der Umlage auf der Grundlage <strong>des</strong><br />

<strong>letzte</strong>n der Kammer vorliegenden Gewerbeertrags bzw. Gewinns<br />

aus Gewerbebetrieb erhoben; sofern weder Gewerbeertrag<br />

noch Gewinn aus Gewerbebetrieb vorliegen, erfolgt<br />

die vorläufige Veranlagung auf der Basis von Angaben <strong>des</strong><br />

Kammerzugehörigen oder aufgrund einer Schätzung entsprechend<br />

§ 162 AO. Es werden min<strong>des</strong>tens die Grundbeiträge<br />

nach Ziffer II. 2. (1) a) bzw. Ziffer II. 2. (2) a) sowie Ziffer II. 2.<br />

(3) veranlagt.<br />

5. Zur finanziellen Entlastung der IHK-Mitgliedsunternehmen<br />

werden die in Ziffer II 2. aufgeführten Grundbeitragssätze<br />

zusammen mit dem in Ziffer II. 3. benannten Umlagesatz<br />

einmalig im Geschäftsjahr 2021 um 30 Prozent gesenkt.<br />

Heilbronn, 8. Dezember <strong>2020</strong><br />

Kirsten Hirschmann<br />

Vizepräsidentin<br />

Elke Döring<br />

Hauptgeschäftsführerin<br />

<strong>Die</strong> vorstehende Wirtschaftssatzung wird hiermit ausgefertigt<br />

und im Mitteilungsblatt „w.news“ <strong>12</strong>/<strong>2020</strong> veröffentlicht. Sie tritt<br />

am 1. <strong>des</strong> ihrer Veröffentlichung folgenden Monats in Kraft.<br />

Heilbronn, 8. Dezember <strong>2020</strong><br />

Kirsten Hirschmann<br />

Vizepräsidentin<br />

Elke Döring<br />

Hauptgeschäftsführerin<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 45 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


IHK-Bekanntmachung<br />

WIRTSCHAFTSPLAN FÜR<br />

DAS RECHNUNGSJAHR 2021<br />

1. Plan-Gewinn- und Verlustrechnung für das Rechnungsjahr<br />

2021<br />

(alle Beträge in T€) Plan 2021<br />

Betriebserträge 15.218,3<br />

Erträge aus IHK-Beiträgen 10.152,0<br />

Erträge aus Gebühren 3.066,9<br />

Erträge aus Entgelten 496,5<br />

Sonstige betriebliche Erträge 1.502,9<br />

Betriebsaufwand 19.573,6<br />

Materialaufwand 3.516,1<br />

Personalaufwand 9.183,8<br />

Abschreibungen 651,5<br />

Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.222,2<br />

Betriebsergebnis -4.355,3<br />

Finanzergebnis -2.215,3<br />

Außerordentliches Ergebnis 0,0<br />

Steuern -105,6<br />

Jahresergebnis -6.676,2<br />

Gewinn-/Verlustvortrag 1.432,7<br />

Entnahmen aus Rücklagen 5.523,5<br />

Einstellungen in Rücklagen -280,0<br />

Bilanzergebnis 0,0<br />

2. Finanzplan für das Rechnungsjahr 2021<br />

(alle Beträge in T€) Plan 2021<br />

Jahresüberschuss ohne außerordentliche Posten -6.676,2<br />

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -3.831,7<br />

Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.175,1<br />

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0,0<br />

Veränderung <strong>des</strong> Finanzmittelbestan<strong>des</strong> -5.006,8<br />

Heilbronn, 8. Dezember <strong>2020</strong><br />

Elke Döring<br />

Hauptgeschäftsführerin<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 46 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


ÄNDERUNG DER SATZUNG<br />

DER IHK HEILBRONN-FRANKEN<br />

<strong>Die</strong> Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken<br />

hat in ihrer Sitzung am 8. Oktober <strong>2020</strong> gem. § 4<br />

Satz 2 Nr. 1 und Nr. 7 <strong>des</strong> Gesetzes zur vorläufigen Regelung <strong>des</strong><br />

Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember<br />

1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel 2 <strong>des</strong> Gesetzes<br />

vom 25. Mai <strong>2020</strong> (BGBI. I S. 1067), folgende Änderung der<br />

Satzung beschlossen:<br />

1. § <strong>12</strong> der Satzung wird wie folgt gefasst:<br />

§ <strong>12</strong> Veröffentlichungen, Inkrafttreten von Rechtsvorschriften<br />

<strong>Die</strong> Rechtsvorschriften und Bekanntmachungen der IHK werden<br />

ab dem 1. Januar 2021 im Bun<strong>des</strong>anzeiger veröffentlicht. Sie<br />

treten, soweit sie keine abweichende Regelung enthalten, am<br />

Ersten <strong>des</strong> ihrer Veröffentlichung folgenden Monats in Kraft.<br />

Soweit eine abweichende Regelung durch eine andere Satzung<br />

getroffen wird, können Bekanntmachungen unter Angabe<br />

<strong>des</strong> Einstellungsdatums ausschließlich auf der Homepage der<br />

IHK im Internet veröffentlicht werden. In diesem Fall gelten sie<br />

am Tag nach ihrer Veröffentlichung bekannt gemacht.<br />

2. <strong>Die</strong> vorstehende Fassung von § <strong>12</strong> der Satzung tritt am 1. Januar<br />

2021 in Kraft.<br />

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-<br />

Württemberg hat mit Schreiben vom 22. Oktober <strong>2020</strong>, Az.: 42-<br />

4221.2-02/89 gem. § 11 Abs. 2 Nr. 2 <strong>des</strong> Gesetzes zur vorläufigen<br />

Regelung <strong>des</strong> Rechts der Industrie- und Handelskammern vom<br />

18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920), zuletzt geändert durch Artikel<br />

2 <strong>des</strong> Gesetzes vom 25. Mai <strong>2020</strong> (BGBI. I S. 1067), in Verbindung<br />

mit § 2 Abs. 1 <strong>des</strong> Gesetzes über die Industrie- und Handelskammern<br />

in Baden-Württemberg vom 27. Januar 1958 (GBl.<br />

S. 77), zuletzt geändert durch Artikel 35 der Verordnung vom<br />

23. Januar 2017 (GBl. S. 99, 103), die von der Vollversammlung<br />

am 8. Oktober <strong>2020</strong> beschlossene Änderung der Satzung genehmigt.<br />

<strong>Die</strong> vorstehende Satzung wird hiermit ausgefertigt und im Mitteilungsblatt<br />

w.news <strong>12</strong>/<strong>2020</strong> veröffentlicht.<br />

Heilbronn, 23. Oktober <strong>2020</strong><br />

Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken<br />

Heilbronn, 8. Oktober <strong>2020</strong><br />

Harald Unkelbach<br />

Präsident<br />

Elke Döring<br />

Hauptgeschäftsführerin<br />

Harald Unkelbach<br />

Präsident<br />

Elke Döring<br />

Hauptgeschäftsführerin<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 47 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Firmen + Leute<br />

© Würth<br />

Nachwuchsathleten der alpinen Nationalmannschaft warten auf das Fotoshooting im Rahmen der DSV-Medienproduktion.<br />

WÜRTH,<br />

KÜNZELSAU<br />

Sponsor <strong>des</strong><br />

Skiverbands<br />

Als einer der beiden Hauptsponsoren<br />

<strong>des</strong> Deutschen Skiverbands<br />

(DSV) hatte Würth die<br />

Spitzenathleten zur offiziellen Einkleidung<br />

in den Adolf Würth Airport<br />

nach Schwäbisch Hall eingeladen.<br />

Zum sechsten Mal waren<br />

Skiprofis aller sechs DSV-Disziplinen<br />

für diesen Wettkampfauftakt<br />

zur dreitägigen Einkleidung durch<br />

die Adolf Würth GmbH & Co. KG<br />

versammelt. Auch in diesen Zeiten<br />

möchte Würth, so Marketing-<br />

Leiter <strong>Die</strong>ter Münch, dem DSV<br />

„ein starker Partner sein“ (Sponsorenvertrag<br />

bis 2022 verlängert).<br />

www.wuerth.com<br />

AOK,<br />

HEILBRONN<br />

Online-Beratung<br />

<strong>Die</strong> AOK Baden-Württemberg<br />

passt ihre Kundenberatung<br />

den Bedingungen<br />

aufgrund der hohen Corona-<br />

Infektionszahlen an: Seit November<br />

sind in den Kundencentern<br />

Beratungsgespräche<br />

nur noch nach telefonischer<br />

Vorabvereinbarung möglich.<br />

Zusätzlich verstärkt werde<br />

die Beratung per Telefon und<br />

online – über das Online-<br />

Kundencenter „Meine AOK“,<br />

per App und weitere Online-<br />

Kanäle. So soll die Gesundheit<br />

der Mitglieder und Beschäftigten<br />

geschützt und<br />

die Ausbreitung <strong>des</strong> Corona-<br />

Virus eingedämmt werden.<br />

www.bw.aok.de<br />

© ebm-papst<br />

Große Freude bei ebm-papst über den Gewinn <strong>des</strong> Awards „Bester Entrepreneur Deutschlands“.<br />

EBM-PAPST, MULFINGEN<br />

Bester Entrepreneur Deutschlands<br />

Gerhard Sturm, Gründer und Ehrenbeiratsvorsitzender<br />

der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co.<br />

KG, Ralf Sturm, Gesellschafter und Mitglied <strong>des</strong><br />

Beirats, und Stefan Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung<br />

nahmen „mit Stolz und großer Freude“<br />

die Auszeichnung „EY Entrepreneur Of The<br />

Year“ entgegen. Mit dem Preis würdigte die Prüfungs-<br />

und Beratungsgesellschaft EY bei der virtuellen<br />

Verleihung die ebm-papst Mulfingen für „unternehmerischen<br />

Mut und großes Vertrauen in die<br />

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“.<br />

www.ebmpapst.com<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 48 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


© Escomag<br />

Enrico Schorradt.<br />

ESCOMAG, MÖCKMÜHL<br />

Online-Beratung<br />

<strong>Die</strong> Escomag GmbH berät beim Prozessmanagement in Produktion<br />

und Logistik und im Qualitätsmanagement – auch mit direkter<br />

Mitarbeit vor Ort, wie es in einer Meldung heißt. Aufgrund der aktuellen<br />

Kontakteinschränkungen biete die Escomag Online-Beratungen<br />

via WebEx oder MS Teams an – gerade auch für Unternehmen, die<br />

„keine Gewinne mehr einfahren oder Prozesse optimieren möchten,<br />

um die Kosten zu senken. Face-to-Face-Beratung sei auch unter Einhaltung<br />

<strong>des</strong> Datenschutzes möglich.“<br />

www.escomag.com<br />

INTERSOLUTION,<br />

LANGENBRETTACH<br />

Zertifikation<br />

Nachdem Motto „Not macht<br />

erfinderisch“ entstand die<br />

Langenbrettacher Firma Intersolution,<br />

Herstellung und Entwicklung<br />

von Desinfektionsmitteln<br />

und Desinfektionshandgel.<br />

Im März aus der Firma InterNail<br />

Deutschland heraus gegründet,<br />

entwickelte das Team in seinem<br />

Produktionslabor Desinfektionsmittel<br />

flüssig für den eigenen<br />

Firmenverbrauch sowie für Kunden<br />

mit Kosmetikstudios und für<br />

Händler. Im Juni wurde das Sortiment<br />

mit Desinfektionshandgel<br />

erweitert. Im Laufe der Pandemiezeit<br />

erweiterte InterSolution<br />

seine Produktion mit einer neuen<br />

Qualitätsstation und deren<br />

Entwicklungsstraße und wurde<br />

im Oktober nach Dekra ISO<br />

9001:2015 zertifiziert.<br />

www.intersolutiongermany.de<br />

Manuela Oettinger.<br />

© Oettinger<br />

© Signal<br />

Als Stargast erzählte Rennfahrerlegende<br />

Hans-Joachim “Strietzel” Stuck mit<br />

eindrucksvollen Bildern über sein Leben<br />

und waghalsige Situationen.<br />

SIGNAL,<br />

SCHWÄBISCH HALL<br />

Flottentag mit<br />

Maskenpflicht<br />

Trotz Maskenpflicht und Sicherheitsbestimmungen<br />

war „das<br />

kontaktlose Zusammentreffen“ auf<br />

dem 8. Flottentag der SigNal Design<br />

GmbH wieder „sehr gelungen“.<br />

Fuhrparkverantwortlichen<br />

und <strong>Die</strong>nstleistern der Branche<br />

wie den Ausstellern „war es wichtig,<br />

sich wieder live auszutauschen“,<br />

so die Mitteilung. Um die<br />

Hygienerichtlinien einzuhalten,<br />

wurden Zelte an die Veranstaltungshalle<br />

angebaut. So ergab<br />

sich genügend Freiraum, um „den<br />

Min<strong>des</strong>tabstand auch mit dem<br />

Einbahn-System zu gewährleisten“.<br />

www.signal-<strong>des</strong>ign.de<br />

RHEINMETALL, NECKARSULM<br />

Brennstoffzelle für BMW<br />

Im Rahmen der bis 2021 laufenden Förderung „FC Komp“ der Bun<strong>des</strong>regierung<br />

beteiligt sich Pierburg, Neuss an der Entwicklung<br />

„eines hochintegrierten High-Power Brennstoffzellenantriebssystems“.<br />

Der Automobil-Zulieferer, der zur Rheinmetall Automotive AG<br />

gehört, steuert „ein neuartiges Wasserstoff-Zirkulationsgebläse“ bei,<br />

<strong>des</strong>sen Entwicklung mit einem sechsstelligen Betrag gefördert wird.<br />

Partner im Projekt ist unter anderem BMW. Aufgabe <strong>des</strong> Gebläses<br />

ist die Rückführung nicht verbrauchten Wasserstoffs.<br />

www.rheinmetall-automotive.com<br />

© Rheinmetall<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 49 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Firmen + Leute<br />

BECHTLE,<br />

NECKARSULM<br />

Mehr Umsatz<br />

Im dritten Quartal <strong>2020</strong> erzielte<br />

die Bechtle AG nach<br />

vorläufigen Zahlen einen Umsatzanstieg<br />

von 7 Prozent auf<br />

etwa 1,37 Milliarden Euro.<br />

Das Vorsteuerergebnis (EBT)<br />

erhöhte sich sogar um mehr<br />

als 20 Prozent auf über<br />

70 Millionen Euro. <strong>Die</strong> endgültigen<br />

Zahlen zum dritten<br />

Quartal sind im November<br />

veröffentlicht worden. <strong>Die</strong><br />

EBT-Marge betrug 5,2 Prozent.<br />

www.bechtle.com<br />

© Brüggemann<br />

Neue Produktion Kunststoffadditive.<br />

BRÜGGEMANN,<br />

HEILBRONN<br />

Neubau<br />

Der Chemiespezialist Brüggemann<br />

investierte 32 Mio. Euro<br />

in einen Neubau am Hauptsitz und<br />

die Inbetriebnahme von zwei neuen<br />

Produktionsanlagen. „<strong>Die</strong> Investition<br />

sei weithin sichtbar“, heißt<br />

es in einer Meldung der L. Brüggemann<br />

GmbH & Co. KG. „Über<br />

sechs Etagen und 30 Metern Höhe<br />

schaffe das neuen Gebäude<br />

Raum für die Herstellung von<br />

Hochleistungsadditiven für Polymere<br />

in Pulver- und Granulatform.<br />

<strong>Die</strong> nahezu komplett digitalisierten<br />

Abläufe setzen mit vernetzter<br />

Technologie neue Maßstäbe.“<br />

www.brueggemann.com<br />

© PL BioScience, Alexander Sievert<br />

© Mayer<br />

Das Gründerteam Dr. Hatim Hemeda und Christian Wilkes (v.l.) mit Dr. Siegfried<br />

Ebner (Mitte).<br />

BORN2GROW, HEILBRONN<br />

Investition in PL BioScience<br />

<strong>Die</strong> Born2grow GmbH & Co. KG hat sich am Aachener Biotechnologie-Unternehmen<br />

PL BioScience beteiligt. Neben dem Tochterunternehmen<br />

<strong>des</strong> Heilbronner Zukunftsfonds investieren auch ein<br />

Fonds und mehrere Business Angels in das Start-up. Mit der tierfreien<br />

Alternative Plättchenlysat zur umstrittenen Nährlösung aus Kälberserum<br />

für die Anzucht von Zellkulturen ist PL BioScience eines der<br />

wenigen Unternehmen, das Produkte aus Blutkonserven anbietet,<br />

die wegen langer Lagerung nicht mehr verwendbar sind.<br />

www.born2grow.de<br />

<strong>Die</strong> Urkundenübergabe.<br />

MAYER, HEILBRONN<br />

Mitglied im Klimaschutz e. V.<br />

<strong>Die</strong> Mayer-Kuvert-network GmbH ist einen weiteren Schritt in ihrer<br />

Eigeninitiative zum Umweltschutz und zum ressourcenschonenden<br />

Umgang mit der Natur durch den Beitritt zum Verein Klimaschutz-<br />

Unternehmen gegangen. Das ist ein Zusammenschluss aus Unternehmen<br />

verschiedener Branchen zum Erfahrungsaustausch über<br />

Strategien zur Erreichung der deutschen Klimaschutzziele. Der Verband<br />

und das Wirtschaftsministerium konnten bei der virtuellen Aufnahmeveranstaltung<br />

sieben weitere neue Mitglieder begrüßen.<br />

www.mayer-kuvert-network.com<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 50 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Schnelle und kinderleichte Montage.<br />

KLAFS, SCHWÄBISCH HALL<br />

Wellness zu Hause<br />

Mit der Sauna „Easy“ reagiert die Klafs GmbH auf den Wunsch<br />

derer, „die zuhause nicht auf den Wellness-Faktor verzichten<br />

wollen“ – auch wenn wenig Platz da ist oder wenn an einen Umzug<br />

gedacht wird. Easy kann dank vormontierter Technik selbst aufgebaut<br />

und abgebaut werden. Dazu komme, so Klafs, dass bis zu einer<br />

Größe von 2 x 1,4 Metern kein Starkstrom benötigt werde. Bei der<br />

Außengestaltung z. B. durch ein Großfoto seien der Individualität<br />

dank der folierten Verkleidung „keine Grenzen gesetzt“.<br />

www.klafs.de<br />

© Klafs<br />

© Lena Kopp<br />

HOCHSCHULE HEILBRONN,<br />

KÜNZELSAU<br />

Röntgen-Software<br />

Lena Kopp.<br />

www.hs-heilbronn.de<br />

<strong>Die</strong> Elektrotechnik-Studentin Lena<br />

Kopp der Zweigstelle Künzelsau<br />

der Hochschule Heilbronn hat eine<br />

Röntgen-Software zur Früherkennung<br />

von Corona-Infektionen entwickelt.<br />

Zusammen mit ihrem betreuenden<br />

Professor Alexander<br />

Jesser wird sie die Software dem<br />

Verein Shining Eyes zur Anwendung<br />

bei Kindern auf dem Land in Indien<br />

zur Verfügung stellen, wo weder<br />

Test-Kits noch Computertomographie<br />

vorhanden sind. <strong>Die</strong> Software<br />

unterscheidet automatisch zwischen<br />

bakterieller und viraler Lungenentzündung.<br />

© Mohamed el Hedi Saidi.<br />

MQS-AUTOMOTIVE, HEILBRONN<br />

Auf Expansionskurs<br />

Mohamed el Hedi Saidi<br />

www.mqs-automotive.de<br />

<strong>Die</strong> MQS-Automotive GmbH & Co.<br />

KG hat nach der Niederlassung<br />

in Rastatt eine weitere in Bremen<br />

gegründet. Nach dem Motto „Wer<br />

aufhört, besser zu werden, hat aufgehört<br />

gut zu sein“ hatte Gründer<br />

und Geschäftsführer Mohamed el<br />

Hedi Saidi <strong>des</strong> Spezialunternehmens<br />

für Auto- und Industriedienstleistungen<br />

Rastatt wegen der<br />

Nähe zu einem großen Auftraggeber<br />

gewählt. Als Partner von Autoherstellern<br />

und deren Zulieferern<br />

bietet MQS „Resident Engineering,<br />

Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement<br />

und Rework“.<br />

Das Ansmann-Firmengelände.<br />

ANSMANN, ASSAMSTADT<br />

Zertifizierung nach ISO 14001<br />

Durch die Zertifizierung nach der Norm ISO 14001 werde der Anspruch<br />

der Ansmann AG bestätigt, wonach „Nachhaltigkeit und<br />

umweltschonende Prozesse schon lange eine entscheidende Rolle<br />

für das Unternehmen spielen“. Wie gemeldet wird, haben die Auditoren<br />

der Zertifizierungsgesellschaft DQS „die einzelnen Bausteine<br />

<strong>des</strong> Umweltmanagements unter die Lupe genommen. Konkret formulierte<br />

Umweltziele, aus denen sich Handlungsgrundsätze für alle<br />

Beschäftigten ableiten, waren entscheidend für die Zertifizierung.“<br />

www.ansmann.de<br />

© Ansmann<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 51 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- DEZEMBER <strong>2020</strong>


Firmen + Leute<br />

© KW Automotive<br />

Der Sieger Tim Heinemann (rechts) mit seinem Team.<br />

KW AUTOMOTIVE,<br />

FICHTENBERG<br />

Vom Simulator zur<br />

DTM-Trophy<br />

Der bei der KW Automotive<br />

GmbH tätige Industriekaufmann<br />

Tim Heinemann hat die DTM-Trophy<br />

vorzeitig gewonnen. Der Nachwuchsfahrer,<br />

der ohne professionelle<br />

Förderung seinen Weg vom heimischen<br />

PC-Motorsportsimulator in<br />

den Motorsport machte, erreicht<br />

231 Zähler und eine Vorsprung von<br />

90 Punkten. Er gewann sechs Rennen<br />

und in seiner ersten Saison auf<br />

Anhieb die Meisterschaft. Auch KW<br />

Automotive ist durch ihre Tochter<br />

RaceRoom in dem wachsenden E-<br />

Sports-Markt mit Soft- und Hardware<br />

„stark engagiert“.<br />

www.KWautomotive.de<br />

© experimenta<br />

© Stegmaier<br />

© Stebag<br />

Minister Guido Wolf (links) mit Dr. Wolfgang Hansch und Prof. Dr. Bärbel Renner (beide<br />

experimenta).<br />

EXPERIMENTA, HEILBRONN<br />

Erster Tourismus-Tag<br />

<strong>Die</strong> experimenta gGmbH hat ihren ersten Tourismus-Tag für Busunternehmer,<br />

Hoteliers, Reisejournalisten und Tourismuskaufleute<br />

durchgeführt. Lan<strong>des</strong>minister Guido Wolf zeigte sich von der Erlebniswelt<br />

beeindruckt und unterstrich in seiner Rede die Bedeutung<br />

regionaler Freizeitaktivitäten gerade in Corona-Zeiten. <strong>Die</strong> experimenta<br />

habe sich mit ihren vielfältigen Attraktionen fest als Ziel wissensbegeisterter<br />

Touristen etabliert, mit Strahlkraft in ganz Baden-<br />

Württemberg.<br />

www.experimenta.science<br />

<strong>Die</strong> Werkstatt der Stebag.<br />

STEGMAIER, KIRCHBERG<br />

Stebag jetzt Partner von Scania<br />

<strong>Die</strong> Stebag Ellwangen, ein Betrieb der Stegmaier Nutzfahrzeuge<br />

GmbH und der BAG-Hohenlohe-Raiffeisen, ist jetzt offizieller Scania-Partner.<br />

Um den Status als Servicebetrieb zu erhalten, hat die<br />

Werkstatt zwei Mitarbeiter mit langjähriger Scania-Erfahrung eingestellt,<br />

Werkzeuge und Ersatzteile für Scania-Lkws angeschafft und Schulungen<br />

durchgeführt. Unterstützung kommt auch von Torsten Kümmerle,<br />

Kfz-Meister bei Stegmaier, viele Jahre Betriebsleiter von MAN- und<br />

Scania-Werkstätten.<br />

www.stebag-ellwangen.de<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 52 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


Mitarbeiter im KundenCenter der Kreissparkasse bei ihrem Einsatz am Telefon.<br />

KREISSPARKASSE, HEILBRONN<br />

Unterstützung der Gesundheitsämter<br />

Als Soforthilfe zur Corona-Bewältigung stellt<br />

die Kreissparkasse Heilbronn bis zu 20 Telefonagenten<br />

in ihren Kundencentern den Gesundheitsämtern<br />

zur Verstärkung der Hotlines zur<br />

Verfügung. Infolge der Häufung der Anfragen<br />

geraten die Hotlines der Gesundheitsämter an<br />

Kapazitätsgrenzen. Sowohl Erstberatung wie<br />

DHBW, HEILBRONN<br />

Studienstart<br />

Nachverfolgung sind sehr zeitintensiv. <strong>Die</strong> Kundencenter<br />

seien als digitale Dialogplattform<br />

nach neuesten technischen Standards ausgestattet<br />

und werden den Behörden gerne zur Verfügung<br />

gestellt.<br />

www.kreissparkasse-heilbronn.de<br />

In der Aula auf dem Bildungscampus begrüßte Rektorin Prof. Dr. Nicole Graf zusammen mit ihrem Team die Erstsemester, für<br />

die ihr duales Studium an der DHBW Heilbronn beginnt.<br />

Am 1. Oktober begann für mehr als die Hälfte der<br />

500 Erstsemester die Theoriephase ihres Studiums<br />

an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg<br />

(DHBW) Heilbronn; für die übrigen die Praxisphase<br />

in den Partnerbetrieben. Wie bei der in vier Gruppen<br />

durchgeführten Begrüßung der Erstsemester von Rektorin<br />

Nicole Graf mitgeteilt, ist die DHBW Heilbronn<br />

die am besten bewertete Hochschule im dualen Modell<br />

im aktuellen CHE-Hochschulranking und „zähle<br />

damit zu den beliebtesten deutschlandweit“.<br />

www.heilbronn.dhbw.de<br />

© DHBW © KSK<br />

FÖRCH,<br />

NEUENSTEIN<br />

Fast auf<br />

Vorjahresniveau<br />

<strong>Die</strong> Theo Förch GmbH &<br />

Co. KG „bewegt sich<br />

nach der Corona-geprägten<br />

ersten Jahreshälfte aktuell<br />

wieder annähernd auf Vorjahrsniveau“.<br />

Während vom<br />

März bis Mai ein Umsatzrückgang<br />

bis zu 20 Prozent zu<br />

spüren war, so die Mitteilung<br />

weiter, erholte sich die Gruppe<br />

ab Juni aufgrund der ungebrochenen<br />

Baukonjunktur<br />

wieder. Auch die Wiederaufnahme<br />

der Geschäftstätigkeit<br />

in der Autoindustrie habe<br />

dazu beigetragen. Der Inlands-Umsatz<br />

Januar bis August<br />

stieg um 0,5 Prozent auf<br />

162 Millionen Euro (gesamt<br />

305 Millionen, -0,6 Prozent).<br />

www.foerch.de<br />

BOSCH, ABSTATT<br />

Lautlos<br />

durch die Stadt<br />

Innenstädte ohne Warenverkehr<br />

sind nicht denkbar. Bis<br />

2030 müssen die CO 2 -Emissionen<br />

gemäß EU drastisch<br />

sinken, es bedarf daher zukunftsfähiger<br />

Antriebe, heißt<br />

es in einer Mitteilung der<br />

Robert Bosch GmbH: „<strong>Die</strong><br />

elektrischen eCityTruck-Antriebslösungen<br />

von Bosch ermöglichen<br />

sowohl emissionsfreien<br />

wie geräuscharmen<br />

Betrieb. <strong>Die</strong> Module umfassen<br />

eAchse, Elektromotor,<br />

Leistungselektronik und Getriebe,<br />

sind für Nutzfahrzeuge<br />

bis 7,5 t skalierbar und haben<br />

eine Reichweite bis 200 km je<br />

nach Batterie.“<br />

www.bosch.de<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 53 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Firmen + Leute<br />

© Kaufland<br />

Smyths Toys in Neckarsum.<br />

KAUFLAND,<br />

NECKARSULM<br />

Fachmarkt-Angebot<br />

Kaufland Neckarsulm stellt die<br />

benachbarte Fläche <strong>des</strong> ehemaligen<br />

Toom-Markts Smyths<br />

Toys und Swiss Sense zur Verfügung.<br />

Smyth Toys sei „europaweit<br />

der größte Händler für Spielwaren<br />

und Babyartikel und Swiss Sense<br />

stelle seit 100 Jahren Betten her<br />

und vertreibe in dem Fachmarkt<br />

Boxspringbetten“. In der „neuen<br />

Mall“, so die Lebensmittel-Einzelhandelskette<br />

der Schwarz Beteiligungs<br />

GmbH, gibt es auch eine<br />

Coffee Frozen Bar und ein Nagelstudio,<br />

und im modernisierten<br />

Markt eine 30 m lange Frischetheke.<br />

www.kaufland.de<br />

IT WORKS,<br />

HEILBRONN<br />

Seminar<br />

Dokumenten-Management<br />

Das Softwarehaus IT<br />

Works GmbH bietet eine<br />

kostenlose mehrteilige Seminarreihe<br />

zum Dokumenten-<br />

Management an. IT Works<br />

hatte in diesem Frühjahr die<br />

Gold-Zertifizierung für den<br />

Vertrieb von Systemen <strong>des</strong><br />

Dokumenten-Managements<br />

verliehen bekommen. Bei<br />

den Seminaren geht es um<br />

die digitale Transformation<br />

bei „Enterprise Content Management,<br />

Workflow Management<br />

und Einstieg in<br />

die Cloud“. Fachpersonal<br />

stellt die Themen vor und<br />

beantwortet Fragen. Anmeldung<br />

unter www.jetzt-papierlos.de.<br />

www.it.works-gmbh.de<br />

Von links: Jens Wolf (Produktmanager bei H&F Solutions GmbH), Valerie Lee (Leitung Marketing bei H&F Solutions GmbH),<br />

Peter Kottenstein (Schulleiter der KSCr) und Carsten Briese (Stellvertretender Schulleiter der KSCr) bei der Übergabe <strong>des</strong><br />

Firmenlogos.<br />

H & F, CRAILSHEIM<br />

Firmenpatenschaft<br />

<strong>Die</strong> H & F Solutions GmbH hat mit der Kaufmännischen<br />

Schule Crailsheim „einen weiteren Partner<br />

an Bord“; gemeint ist damit, dass durch eine Partnerschaft<br />

die Möglichkeit besteht, Schülerinnen und<br />

Schüler Hilfestellung und Impulse für das künftige<br />

Berufsleben zu geben. H & F hilft mit Praktika, Arbeitserkundungen,<br />

Vorträgen und Bewerbungstrainings.<br />

Besonders freuen sich die Unternehmensgründer<br />

Tobias Hertfelder und Philipp Futterknecht, „regional<br />

als Digitalisierungsexperte unterstützen zu können“.<br />

www.hf-solutions.co<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 54 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


MOCOS,<br />

LAUFFEN<br />

Best Practice Award<br />

<strong>Die</strong> Fachhandels- und Branchenzeitung<br />

Telecom Handel hat<br />

die MoCoS GmbH mit einem „Best<br />

Practice Award <strong>2020</strong> in Platin“ ausgezeichnet.<br />

Der beim Branchentreff<br />

Communicate erstmals verliehene<br />

Preis ging an die besten<br />

Fachhändler und Systemhäuser,<br />

die bei „Service, Web-Präsenz,<br />

Marketing und Personalführung<br />

punkteten“. Wie es in der Mitteilung<br />

weiter heißt, kam MoCoS unter<br />

den 200 nominierten Unternehmen<br />

unter die besten sechs. Der<br />

Preis soll „zum Erhalt der Einzelhändler-Landschaft“<br />

beitragen.<br />

www.mocos.de<br />

Angela und Andy Seidel erhielten für die MoCoS GmbH einen Platin-Award.<br />

© MoCoS<br />

HYUNDAI,<br />

HEILBRONN<br />

Neue Bestwerte<br />

<strong>Die</strong> Hyundai Motor Deutschland<br />

GmbH startete mit neuen<br />

Bestwerten ins vierte Quartal.<br />

Der koreanische Autohersteller<br />

verzeichnete mit 10.500<br />

Neuzulassungen den stärksten<br />

Oktober; zugleich erreichte der<br />

Marktanteil im zehnten Monat<br />

3,8 % (3,7 % zuletzt im Oktober<br />

2018). Der Handel „habe eine<br />

Energieleistung hingelegt“, heißt<br />

es in der Meldung, auch dank<br />

der „sofortigen Verfügbarkeit<br />

unserer Modelle“. Wachstumstreiber<br />

sei wieder der Hyundai<br />

Kona, der den Konkurrenten VW<br />

T-Cross erneut hinter sich ließ.<br />

www.hyundai.de<br />

© Scheuerle<br />

© Bürkert<br />

U-Boot-Sektion beim Transport.<br />

SCHEUERLE, PFEDELBACH<br />

Hohe Verfügbarkeit<br />

<strong>Die</strong> Marinesparte <strong>des</strong> thyssenkrupp-Konzerns hat SPMT-Achslinien<br />

von Scheuerle für den innerbetrieblichen Transport von Bootsektionen<br />

gekauft. Der Geschäftsbereich U-Boote hatte sich nach einer<br />

Marktanalyse von Transportmodulen mit hoher Nutzlast und schneller<br />

Verfügbarkeit für Scheuerle entschieden, einem Unternehmen der<br />

Transporter Industry International GmbH (TII Group, Heilbronn).<br />

Überzeugt hat ihre Servicefähigkeit und schnelle Verfügbarkeit bei<br />

einem Ausfall von SPMT-Achslinien.<br />

www.tii-group.com<br />

Nach 65 Jahren kann Bürkert auf mehr als 1700 Auszubildende und Studierende mit<br />

Stolz zurückblicken.<br />

BÜRKERT, INGELFINGEN<br />

Unter den besten Ausbildern<br />

Auch <strong>2020</strong> ermittelte das Magazin Capital die besten Ausbildungsbetriebe<br />

Deutschlands. Zum vierten Mal in Folge wurde der<br />

Fluidikspezialist Bürkert dabei ausgezeichnet. Wie die Christian Bürkert<br />

GmbH & Co. KG mitteilt, basiert die Studie auf einem detaillierten<br />

Fragenkatalog. <strong>Die</strong> teilnehmenden 666 Unternehmen beantworteten<br />

von Ende März bis Mitte Juni 90 Fragen und reichten sie dann<br />

ein. Das Ergebnis sei eine Übersicht der besten Ausbilder nach<br />

Regionen, so Bürkert, und zeige die Stärken der Firmen.<br />

www.burkert.com<br />

www.heilbronn.ihk.de ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 55 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ DEZEMBER <strong>2020</strong>


Firmen + Leute<br />

Jürgen Schwefel (2.v.r), Geschäftsführer der Gottlob Brodbeck GmbH & Co. KG, die<br />

als Generalunternehmer das neue Brackenheimer Gesundheitszentrum gebaut hat,<br />

überreicht einen symbolischen Hefezopf-Schlüssel an SLK-Geschäftsführer Thomas<br />

Weber (2.v.l). Mit dabei: Landrat Detlef Piepenburg (links) und Dr. Alexander Kugler,<br />

Chefarzt der Geriatrischen Rehaklinik (rechts).<br />

© SLK<br />

SLK, HEILBRONN<br />

Gesundheitszentrum Brackenheim<br />

<strong>Die</strong> SLK Kliniken GmbH haben ihr Gesundheitszentrum Brackenheim<br />

eingeweiht. Momentan ziehen die Mieter ein, Mitte Oktober<br />

war Betriebsbeginn. Neben der vor 25 Jahren gegründeten und nun<br />

um weitere Betten erweiterten geriatrischen Rehabilitationsklinik<br />

finden im Zentrum der Rettungsstützpunkt <strong>des</strong> DRK und ein Notarzt<br />

eine neue Heimat. Dazu kommen die ambulante Notversorgung <strong>des</strong><br />

ärztlichen Notfalldienstes Landkreis Heilbronn Süd e. V., die psychiatrische<br />

Ambulanz und weitere Praxen.<br />

www.slk-kliniken.de<br />

© Höhnig<br />

© Schunk<br />

CO 2 -neutrales Druckerzeugnis.<br />

HÖHING, HEILBRONN<br />

100% CO 2<br />

-neutral<br />

<strong>Die</strong> Hermann Höhing hat ihre Lieferkette und Fertigung CO 2<br />

-neutral<br />

gestellt, es werden nur noch klimaneutrale Druckerzeugnisse und<br />

Verpackungen produziert – durch Vermeidung und Reduktion von<br />

CO 2<br />

einerseits und Kompensation durch CO 2<br />

-Bindung andererseits.<br />

<strong>Die</strong> Agentur Torres & Fuß, die kreativen Strategen entwickelte das<br />

aufwendige Mailing mit erklärendem Booklet, das Höhing an Partner<br />

und Kunden verschickt - mit positiver Resonanz, wie es in der Mitteilung<br />

heißt.<br />

www.hoehing.de<br />

Mit der Gründung <strong>des</strong> Technologievereins „Industrial Digital Twin Association“<br />

absolvieren die beiden Verbände VDMA und ZVEI gemeinsam mit 18 Unternehmen<br />

aus Maschinenbau und Elektrotechnik einen regelrechten Massenstart in Richtung<br />

Industrie 4.0.<br />

SCHUNK, LAUFFEN<br />

Plattform Industrie 4.0<br />

Als Pionier der industriellen Digitalisierung ist die Schunk GmbH<br />

& Co. KG aktive Mitgestalterin <strong>des</strong> Prozesses. Ein Ergebnis ist die<br />

im Lenkungsausschuss der Plattform Industrie 4.0 gemeinsam entwickelte<br />

neue Nutzerorganisation „Industrial Digital Twin Association“.<br />

Auch bei Schunk habe sich viel getan; durch „zusätzliche Tools und<br />

digitale Partnerschaften“ können Kunden „Automatisierungsprozesse<br />

flexibel gestalten“, so die Meldung, auch über Automatisierungs-<br />

Plattformen mit individuellen Apps.<br />

www.schunk.com<br />

DEZEMBER <strong>2020</strong> ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 56 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- www.heilbronn.ihk.de


MehR<br />

FIRMEN + LEUTE<br />

© Stadtwerk Tauberfranken<br />

STADTWERK TAUBERFRANKEN, TAUBERBISCHOFSHEIM<br />

Malwettbewerb für Kinder<br />

Aus Anlass ihres <strong>12</strong>5-jährigen Bestehens hatte<br />

die Stadtwerk Tauberfranken GmbH die Kindergärten<br />

und Kitas der Region zu einem Malwettbewerb<br />

aufgerufen. Das Motto lautete „Mein<br />

schönstes Erlebnis – trotz Corona“. Eine Jury unter<br />

Leitung <strong>des</strong> Vereins „Junge Kultur unartig“ begutachtete<br />

die gemeinsamen Werke – kein leichtes<br />

Unterfangen bei 254 Bildern, wie Stadtwerk meldet.<br />

<strong>Die</strong> Spende von 5.000 Euro ging an 14 teilnehmende<br />

Einrichtungen, die ersten drei erhielten<br />

zusätzlich einen Wassersprudler.<br />

www.stadtwerk-tauberfranken.de<br />

WWW.WneWs.de<br />

BNI Trollinger (Heilbronn)<br />

Local Business – Global Network ®<br />

Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen<br />

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IMPRESSUM<br />

<strong>Die</strong> w.news ist das offizielle Organ der<br />

IHK Heilbronn-Franken.<br />

Sie erscheint elfmal im Jahr in der<br />

Regel zum 15. eines Monats.<br />

Online-<strong>Ausgabe</strong>n:<br />

www.wnews.de,<br />

kiosk.wnews-wirtschaftsmagazin.de<br />

Herausgeber:<br />

IHK Heilbronn-Franken<br />

Ferdinand-Braun-Straße 20<br />

74074 Heilbronn<br />

Telefon 07131 9677-0<br />

www.heilbronn.ihk.de<br />

Geschäftsstellen:<br />

Bad Mergentheim<br />

Telefon 07931 9646-0<br />

Schwäbisch Hall<br />

Telefon 0791 95052-0<br />

Redaktion:<br />

Matthias Marquart (Koordination)<br />

Julia Sommerfeld<br />

Telefon 07131 9677-109<br />

E-Mail pr@heilbronn.ihk.de<br />

Der Bezug der Zeitschrift erfolgt im Rahmen<br />

der grundsätzlichen Beitrags pflicht<br />

als Mitglied der IHK.<br />

<strong>Die</strong> mit dem Namen eines nicht der<br />

Redaktion angehörenden Verfassers<br />

oder seinen Initialen gekennzeich ne ten<br />

Beiträge geben die Meinung <strong>des</strong> Autors,<br />

aber nicht unbedingt die der IHK<br />

Heilbronn-Franken wieder.<br />

Das B2B Themen magazin wird sowohl<br />

redaktionell als auch inhaltlich ausschließlich<br />

verantwortet und betreut<br />

von der HETTENBACH GMBH & CO KG<br />

WERBEAGENTUR GWA.<br />

Für unverlangt eingesandte Manu skripte,<br />

Fotos und Unterlagen wird keine<br />

Haftung übernommen.<br />

Anzeigenvertrieb:<br />

recon-marketing GmbH<br />

Werderstraße 134, 74074 Heilbronn<br />

Manfred Fehr (Anzeigenleiter)<br />

Telefon 07131 7930-313<br />

E-Mail fehr@recon-marketing.de<br />

Mediadaten: w.news-mediadaten.de<br />

Verlag, Gestaltung, Satz + Produktion:<br />

HETTENBACH GMBH & CO KG<br />

WERBEAGENTUR GWA<br />

Werderstraße 134, 74074 Heilbronn<br />

Telefon 07131 7930-100<br />

www.hettenbach.de<br />

Druck:<br />

Konradin Druck GmbH<br />

Kohlhammerstraße 1-15,<br />

70771 Leinfelden-Echterdingen<br />

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Anzeigenpreise:<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste<br />

Nr. 16 vom 01.<strong>12</strong>.2015<br />

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<strong>Die</strong> Rüdinger-Sattelauflieger erhalten ein Upgrade:<br />

Aus 13,6 Lademetern werden<br />

15 Lademeter, auch bei Aufl iegern<br />

mit Spezialtechnik:<br />

mit Ladebordwand<br />

mit Schiebebügelverdeck<br />

als Doppelstock-Koffer für 72 Europaletten<br />

mit Heckverbreiterung und nur 4 cm<br />

dickem Sattelhals<br />

Schrägsattel mit Heckklappe<br />

als Schwanenhals<br />

Zweiachs-Tiefbett mit 8,60 m Tiefbettlänge<br />

Einachs-Tiefbett mit 10 m Tiefbettlänge<br />

15 m-Aufl ieger oder Lang-Lkw Typ 1 für 37 Paletten bei 25 t Nutzlast<br />

Lang-Lkw Typ 1 als Einachs-Tiefbett mit 10 m Tiefbettlänge<br />

Lang-Lkw Typ 3 für 52 Palettenstellplätze bei 18 t Nutzlast und 21 Lademetern<br />

„Jumbozug plus“ oder Lang-Lkw Typ 5 für 48 Palettenstellplätze bei 24 t Nutzlast und 20 Lademetern<br />

Mit zusammen über 40 Lang-Lkw bieten wir viele Möglichkeiten.<br />

Sprechen Sie uns an.<br />

Rüdinger Spedition GmbH · 74238 Krautheim<br />

Tel. (06294) 908 - 0 · info@ruedinger.de · www.ruedinger.de

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