Gebirgsfreund Nr. 3/2018

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Eine unabhängige Vereinszeitschrift für Bergfreunde und Naturgenießer. Wir informieren mit einzigartigen Berichten und Aufnahmen und machen Lust auf Natur und das Erlebnis Berg. Vordergründig dabei sind immer die Themen Sicherheit und Naturbewusstsein.

Gebirgsfreund

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

Regenwald und Gletschereis

Afrika, Land der Gegensätze

First come, first serve

USA, California

Die Südwiener Hütte

90 Jahre "Das Fest"

Online Gebirgsfreund !

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 s, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 03

| 2018


Gebirgsfreund Inhalt | Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

Inhalt Nr. 3/2018

Editorial ..............................................03

Kurzinfos .............................................04

Mitglieder am Wort: Fritz Dittlbacher. .................04

Vorträge ..............................................05

Thema

Regenwald und Gletschereis, Afrika ..............06 – 09

First come, first serve, USA, California ............10 – 17

Berichte

Südwiener Hütte, 90 Jahr Feier. .......................18

Rubriken

Fachgruppen ....................................19 – 22

Tourenprogramm ................................13 – 24

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

129. Jahrgang, Heft 3/4

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Alpenverein-Gebirgsverein,

ÖAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Titelbild: USA, Kalifornien, Olmsted-Point, Blick auf den Half-Dome © Konrad Hitthaler

Erscheinungstermine: jeweils 15. des Monats März, Juni, September, Dezember

Redaktionsschlusstermine: jeweils 1. des Monats Februar, Mai, August, November

2 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2018

Medieninhaber & Herausgeber: Alpenverein-Gebirgsverein

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien, Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at, www.gebirgsverein.at

Alpenverein.Gebirgsverein

Redaktion & Gestaltung: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Design: heinzle & partner, www.heinzledesign.at

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hersteller: Druckerei Berger, Wienerstraße 80, A-3580 Horn


Umwelt & Naturschutz Editorial | Gebirgsfreund

| Werte Mitglieder!

Geschätzte 11.000 Ehrenamtliche

hat der Alpenverein

österreichweit. Wieviele es in unserer

Sektion sind, wissen wir nicht genau. Bei

der Betreuung von 19 Hütten und 800 km

Wegen, den unzähligen Tourenführern

im Gesamtverein und in den Orts- und

Fachgruppen sowie den Betreuern unserer

kletternden Jugend sind es jedenfalls soviele,

dass ohne deren freiwillige Tätigkeit

der „Betrieb“ Alpenverein-Gebirgsverein

nicht aufrecht zu erhalten wäre. An Stelle

vieler derartiger, lobender Aktivitäten

möchte ich vor allem zwei Bespiele vor

den Vorhang holen, die mich in den

vergangenen Monaten besonders stolz gemacht

haben, an der Spitze dieses Vereins

zu stehen. Als eine fürchertliche Unwetterkatastrophe

den beliebten Wanderweg

durch den Kesselgraben auf der Rax über

mehrere hundert Meter wegschwemmte,

waren zahlreiche Helfer für und von unsere

Ortsgruppe Gloggnitz unterwegs und

haben diesen Weg innerhalb kurzer Zeit

wieder saniert, verlegt und instandgesetzt.

Ehrenamtliche Tätigkeit ist aber nicht

nur in der Natur erforderlich, sondern

immer öfter auch in der Kultur. Die über

Jahre hinausgeschobene Aufarbeitung des

Archivs unserer Bergsteigergruppe(BG)

hat deren Leiter Harry Grün veranlasst,

per „Inserat“ im Gebirgsfreund und auf

unserer Homepage Mitglieder zu suchen,

die aufgrund ihrer Profession imstande

sind, dieses wertvolle Archiv der BG zu

sichten und aufzuarbeiten. Und siehe da,

spontan haben sich zwei Männer und eine

Frau gefunden, die professionell genug

sind, diese Arbeit zu übernehmen. Wer

weiß, vielleicht kann daraus einmal der

Traum von einem Alpenvereinsmuseum in

Wien von der Idee in die Realität umgesetzt

werden. Gerade unser Verein hat sich

ja in der Vergangenheit nicht unwesentlich

an der Erschließung der Alpen beteiligt.

Nicht nur diese beiden Beispiele haben

den Vorstand jedenfalls veranlasst, ein

eigenes Referat für „Ehrenamtliche“

einzurichten. Dieses Referat soll quasi

als Drehscheibe funktionieren zwischen

den Tätigkeiten, die unser Verein anzubieten

hat und die auch ehrenamtlich

durchgeführt werden können und dem

vielleicht noch schlummernden Potenzial

an „Profis“ unter unseren Mitgliedern, von

denen wir im Vorstand gar nicht wissen,

dass es diese überhaupt gibt. Freilich,

ohne bezahlte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

wird es in einem großen Verein

wie dem Alpenverein-Gebirgsverein mit

seinem vielfältigen Leistungsangebot nicht

gehen. Diese werden die Aufgabe haben,

die „Ehrenamtlichen“ bei der Hand zu

nehmen und ihnen diejenige Tätigkeit

anzubieten, die sie am besten können

und am liebsten erledigen wollen. Dann

sind sie motiviert und können sich über

eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung in

einer angesehenen Organisation wie dem

Gebirgsverein freuen. Und Aufgabe des

Vorstands wird es sein, diese „Ehrenamtlichen“

bei der nächsten Weihnachtsfeier

entsprechend zu loben. Denn diese kommt

bestimmt. Bis dahin wünsche ich Ihnen

aber einen wunderschönen Herbst mit

vielen Wander- und Klettertouren.

Dieter Holzweber

1. Vorsitzender

Einladung zur

Hauptversammlung

23. November, 17:00 Uhr

Wir laden Sie herzlich zur Jahreshauptversammlung

des Alpenverein-Gebirgsverein

am Freitag, 23. November, um 17:00 Uhr

in den Festsaal unseres Vereinshauses ein!

Die vorläufige Tagesordnung finden Sie

ebenso wie weiterführende Informationen

zur Einbringung von Anträgen auf

www.beteiligung.gebirgsverein.at

oder www.gebirgsverein.at unter dem

Menüpunkt „Der Verein“ -> „Hauptversammlung

2018“.

Die Antragsfrist für Anträge, die jeweils

von mindestens 5 weiteren Mitgliedern

unterstützt werden müssen, ist der 12.

Oktober, 12:00 Uhr. Die Anträge werden

am 2. November zur allgemeinen

Einsichtnahme durch Mitglieder veröffentlicht.

Nr. 3 / 2018 | Gebirgsfreund | 3


Gebirgsfreund | Umwelt Kurzinfos & Naturschutz

Kurzinfos

Liebe Gebirgsfreundin,

lieber Gebirgsfreund,

was für ein Sommer! Witterungstechnisch

teilweise durchwachsen, aber

ich hoffe, dass Sie doch die einen oder

anderen schönen Tage erleben durften

und stets dort unterwegs waren, wo die

Sonne schien. Ich selbst hatte mich nach

Dalmatien zum Tauchen abgesetzt. Bedenkenlos,

denn die Alpenverein-Weltweit-Versicherung

gilt auch für diese

Sportart. Und dann war natürlich auch

noch das 90-Jahr-Jubiläum der Südwiener

Hütte, das mit einer ordentlichen

Party im Schnee gefeiert wurde (siehe

Bericht auf Seite 10).

In den Herbst starten wir mit einem

Treffen unserer Orts- und Fachgruppen,

in dem der im Statut erwähnte

Gruppenausschuss näher definiert wird,

sodass wir bei der kommenden Hauptversammlung

das Statut nochmals ein

Stück weit optimieren und im Sinne

unseres gemeinsamen Tuns mit unseren

Mitgliedern anpassen können.

Apropos Statut und Hauptversammlung:

diese wird heuer erstmals in der

Geschichte des Alpenverein-Gebirgsverein

keine Delegiertenversammlung

sein, sondern allen Mitgliedern offen

stehen. Wann sie stattfindet und wie

man auch als „einfaches“ Mitglied

an der Entwicklung unseres Vereins

teilhaben kann, erfahren Sie ebenfalls in

diesem Heft auf Seite 3.

Ich selbst freue mich, dass ich Teil des

Alpinteams geworden bin. Meine ersten

drei Touren finde Sie hier: http://bit.

ly/schreiterstouren und ich freue mich

sehr, wenn Sie ich begleiten!

4 | Gebirgsfreund | Nr. 3/ 2018

Bleibt mir nur noch, Ihnen eine gute

Lektüre und einen schönen Herbst zu

wünschen. In diesem Heft finden Sie

auch unser Jahresprogramm aus Alpinschule,

Kletterzentrum und Health &

Fitness. Machen Sie doch mit bei einem

unserer Kurse! Unsere professionellen

Trainer_innen und Bergführer (leider

noch ohne _innen) freuen sich, ihr

Wissen mit Ihnen teilen zu können!

Christian Schreiter,

Vereinsmanager

PS: Die Mehrheit unserer Mitglieder

zahlt mit Zahlschein den Mitgliedsbeitrag.

Es entsteht uns dadurch ein

Ressourcenaufwand von € 10.000,-

jährlich. Geben Sie sich einen Ruck, helfen

Sie uns sparen und geben Sie unter

mein.alpenverein.at oder unter oeav@

gebirgsverein.at Ihre IBAN bekannt,

damit wir einen Abbucher bzw. Einziehungsauftrag

einrichten können!

(Der Beitrag wird Anfang Jän. abgebucht.)

PPS: Wer uns weiter beim Sparen und

dem Schonen der Umwelt unterstützen

will, kann einfach auf den Gebirgsfreund

digital umstellen. Hierzu reicht

eine E-Mail mit deinem Namen an

gf-digital@gebirgsverein.at senden

und du erhältst am Erscheinungstag

einen Link zu der aktuellen Ausgabe des

Gebirgsfreunds als PDF Datei.

Mitglieder am Wort:

Fritz Dittlbacher

Das mit den Bergen,

das ist bei mir so eine

Sache. Geboren und

aufgewachsen zwischen

Kremsmauer

und Hirschwaldstein

waren Wandern

und Kraxeln Teil

des Kindseins, so

wie die Lederhose oder die regelmäßigen

Hüttentouren mit den Großeltern samt

Einspringen als „vierter Mann“ beim

Bauernschnapsen im Gastraum, bevor es

dann rauf ins Matratzenlager ging. Urlaub,

das war immer etwas mit Rucksack und

Bergschuhen, mit Knickerbocker und

selbstverständlich mit kariertem Hemden.

Dann wurde ich größer, und es ging nicht

auf die Alm, sondern in die Stadt. Und

viele Jahre hielt ich mich an die schöne

Devise, die Berge vorzugsweise von unten,

die Kirchen von außen und die Lokale

von innen zu besichtigen… Doch irgendwie

ging sie mir schon ab, die Welt da

draußen und da droben. Ein Kletterkurs

am Peilstein hat mich zwar rasch zur Erkenntnis

gebracht, dass das Vertikale nicht

ganz meines ist, aber horizontal lockt

mich die Natur mittlerweile wieder sehr.

Der Weitwanderweg wurde zu einem

Flucht- und Sehnsuchtspunkt. Einfach gehen,

sehen, erleben und schauen wie weit

man kommt. Und am nächsten Tag geht es

weiter. Der große Plan lautet, irgendwann

einmal den Alpenbogen abzuschreiten,

in Wien losgehen und dann in Monaco

ins Meer steigen… Aber derzeit müssen

noch nähere Ziele herhalten, wie vor zwei

Wochen die Erklimmung und Überschreitung

des Hermannskogel – aber immerhin

vom Basiscamp in Ottakring aus.

Wenn Sie mich also einmal auf einem

schönen, nicht zu ausgesetzten Wanderweg

sehen sollten, ein wenig verschwitzt

und garantiert ohne kariertem Hemd,

dann könnte es sein, dass es die Vorbereitungen

für die ganz große Tour sind…

Oder auch nicht.

Fritz Dittlbacher

Foto: © Fritz Dittlbacher

Zum Autor

Fritz Dittlbacher ist Journalist und seit

2010 Chefredakteur des ORF-Fernsehens.


Umwelt & Naturschutz Vorträge | Gebirgsfreund

| Vorträge

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien | 4. Stock | Beginn: 19:30 Uhr

„In der Kürze liegt die

Würze“

Mittwoch, 19. September 2018

„Auf das Dach der Welt –

zu Zweit in den Pamir“

Mittwoch, 10. Oktober 2018

Eintritt frei !

„Durch Regenwald zum

Gletschereis am Äquator“

Donnerstag, 8. November 2018

Hintere Schwärze, Ötztaler Alpen

© Klaus Adler

Ein Abend mit vielen Kurz-„Vorträgen“

über die Erlebnisse der letzten Monate,

der die Vielfalt unserer Aktivitäten und

Akteure zeigt. Alle sind eingeladen, mit

ein paar Bildern und G´schichtln einen

Beitrag zu leisten! .

„Von Delhi zu den

Ganges-Quellen“

Donnerstag, 27. September 2018

Basislager im Pamir

© Wolfgang Zeitler

Auf Expedition zu den hohen Gipfeln in

Tadschikistan. Wolfgang Zeitler und Ansgar

Schanz berichten von vier spannenden

Wochen im Sommer 2017, in denen sie

Pik Vorobieva (5.691m), Pik Chetriok

(6.230m), Pik Korschenewskaja (7.105m)

und Pik Kommunismus (7.495m) immer

wieder vor große Herausforderungen zu

Entscheidungsfindung, Risikoeinschätzung,

Motivation und Ausdauer stellten.

„Hohe Wand – Hausberg

für Jedermann“

Mittwoch, 24. Oktober 2018

Kitendara-Lake im Ruwenzori-Gebirge

© Klaus Adler

Bergsteigen in Afrika im Ruwenzori-Gebirge

und am Mount Kenia bedeutet, in

unglaublich vielfältigen, exotischen Naturlandschaften

unterwegs zu sein. Über

weite Strecken prägen Riesenlobelien und

Senezien das Bild. Ein Besuch bei den

Berggorillas im Nebelwald des Bwindi-Nationalparks

durfte bei dieser Reise

auch nicht fehlen.

Vortrag von Simone Scholz & 5 Freunden.

„Markierte Wege - wozu?“

Mittwoch, 21. November 2018

Der Shivling, heiliger Berg im

Garhwal-Himalaya © Harald Krachler

Kreuz und Quer durch den indischen

Himalaya. In seinem Reisevortrag spannt

Harald Krachler den Bogen von der

hinduistischen und islamischen Kultur in

Dehli über die Heiligtümer der Sikhs bis

zu den hohen Bergen des Garwhal-Himalaya

wie Nanda Devi und Shivling.

Klettern am Puchberger Steig auf der

Hohen Wand © Fritzi Lukan

G´schichtln und Anekdoten über ein nahe

gelegenes Ausflugsziel. Dieser Vortrag

von Fritzi Lukan wird uns wieder einmal

zeigen, dass es auch im Nahbereich von

Wien für viele von uns noch Unbekanntes

und Interessantes zu entdecken gibt!

Herbst-Stimmung in Lappland

© Birgit Walk

Wildnis-Wanderung in Schwedisch-Lappland.

Die Nationalparks von Lappland

gehören zu den größten verbliebenen

Wildnisgebieten Europas. Wer sie näher

kennenlernen will, muss es allerdings mit

ein paar Herausforderungen der besonderen

Art aufnehmen: das Wetter ist

notorisch wechselhaft, Wege und Brücken

fehlen, ausgedehnte Sümpfe beglücken

den Wanderer mit permanent nassen

Füßen. Der Lohn? Herrliche landschaftliche

Eindrücke, Nordlichter, vollkommene

Einsamkeit und ein paar besondere

Überraschungen.

Vortrag von Ulli Fechter und Birgit Walk

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 5


Gebirgsfreund | Umwelt Thema & Naturschutz

Gipfelaufstieg zum Margherita-Peak

Regenwald und Gletschereis

Afrika, Kontinent der Gegensätze

Manche Bergziele hat man als Bergsteiger irgendwo im Hinterkopf

gespeichert. Dort bleiben sie oft lange und fristen ein Dornröschendasein,

es sei denn, man bekommt einen Anstoß von außen.

Im konkreten Falle war es Simone,

die im Sommer 2017 kundtat, den

Ruwenzori – dritthöchster Gipfel

Afrikas - besteigen zu wollen und Partner

suchte. Dann ergab eins das andere. Wenn

man schon so weit reist (fliegt), kann man

gleich noch etwas Spannendes anhängen.

Die Idee war schnell da: Die Akklimatisation

nach dem ersten 5.000 er nutzen und

im Anschluss dem technisch schwierigen

Mt. Kenya – zweithöchster Gipfel Afrikas

– aufs Haupt steigen.

Und da Afrika – auch für bergvernarrte

Menschen – natürlich mehr ist als

Bergsteigen, sollte ein Besuch im Bwindi

Impenetrable Rainforest mit seinen

Berggorillas den nichtbergsteigerischen

Höhepunkt der Reise bilden.

Schnee am Ruwenzori

Vom Ruwenzori wussten wir, dass dieser

gleichermaßen für seine üppige Pflanzenwelt,

als auch für die hohen Niederschlagsmengen

bekannt ist. Gummistiefel

werden sehr empfohlen. Wir hatten

extremes Wetterglück. Auf der neuntätigen

Wanderung gab es nur knappe zwei

Tage mit Nieselregen, die Wanderstrecke

präsentierte sich meist trocken. Wirkliche

Sumpfgebiete, wie sie in den Hochtälern

zwischen 3.000 und 4.500 m anzutreffen

sind, werden meist mit Stegen überbrückt.

Es blieben natürlich einige Gatschpassagen

übrig und jeder von uns konnte

zumindest einmal das Gefühl auskosten,

wie es ist, wenn es einem im wahrsten

Sinne des Wortes "die Schuhe auszieht…".

6 | Gebirgsfreund | Nr. 3/ 2018


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Besuch beim Silberrücken

Schallendes Gelächter und geistreiche

Kommentare der lieben Kameraden

inbegriffen.

Für eine Ruwenzoribesteigung benötigt

man verpflichtend Führer und Träger.

Wir wählten für unseren Aufstieg den

sogenannten Kilembe-Trail, welcher erst

im Jahr 2008 eröffnet worden ist. An

den Etappenzielen erwarten uns Lager,

teilweise aus Holz gezimmert, teilweise

Dauerzelte. Gekocht wird von den Guides

und Trägern – und dies ausreichend und

sehr schmackhaft. Die erste Nächtigung

am Kilembetrail fällt mit Weihnachten

zusammen, und so kommt es, dass wir auf

rd. 2.500 m Seehöhe im dichten Urwald

Weihnachtslieder singen und einen Pappchristbaum

in die Zuckerdose steckten,

um ein bisschen Winterlandschaft zu

simulieren…

Nach fünf Tagen ist es soweit. Mit der

Stirnlampe brechen wir vom höchsten

Lager auf rd. 4.500 m Richtung Margherita-Spitze

auf. Aufgrund des dramatischen

Gletscherrückganges ist der Anstieg

schwieriger geworden. Wo man früher

noch mit Trekkingschuhen über Schneefelder

wandern konnte, ist nun eine etwa

zwei Seillängen lange Passage mit bis zu

50 Grad steilem Eis zu überwinden. Unsere

sehr um unser Wohl bemühten Guides

beherrschen die Sicherungstechnik perfekt.

An dieser Stelle geht gerade die Sonne

über dem tiefliegenden Wolkenmeer

auf – Bergsteigerherz, was willst du mehr?

Über den flacher werdenden Gletscher

weiter, vorbei an einer von der Äquatorsonne

pittoresk geformten Eiskaskade

und über die schneefreien Gipfelfelsen

erreichen wir den höchsten Punkt, den

Margherita-Gipfel (5.109 m).

Im Jahresschnitt sind es nicht einmal

1.000 Menschen, die hier her auf den

höchsten Punkt Ugandas und den dritthöchsten

Gipfel Afrikas kommen. Noch

etwas exotischer ist der höchste Gipfel

der Demokratischen Republik Kongo, der

Peak Albert, den wir in einer etwa einstündigen

Kraxelei noch „mitnehmen“.

Bei den langen Wanderetappen haben wir

viele Möglichkeiten, uns mit den Guides

über Land und Leute zu unterhalten. Sehr

interessante Aspekte zum Thema Nationalpark

und Bergsteigen im Spannungs-

Im Gatsch

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Umwelt | Thema & Naturschutz

feld von Regionalentwicklung und Politik

liefert auch ein Vortrag des Innsbrucker

Professors Dr. Steinecke an der Uni Wien,

den einige von uns im Juni 2018 angehört

haben. Hier ist nicht der Platz, um alles

wiederzugeben, einiges davon wollen wir

in unseren Vortrag am 8. Noveber 2018

einfließen lassen.

Besuch beim Silberrücken

Im Bwindi Impenetrable Nationalpark leben

400 Berggorillas, und damit die Hälfte

des Gesamtbestandes dieser sehr gefährdeten

Art. Gruppen zu jeweils maximal

neun Touristen werden von Guides durch

den feuchten, dampfenden Regenwald zu

ausgewählten Gorillafamilien geführt. Bei

uns dauerte es gute zwei Stunden bis zur

Sichtung. Eine Stunde lang können wir

unsere „Verwandten“ aus nächster Nähe

beobachten und bewundern. Die Gorillas

sind eine sehr attraktive Einnahmequelle

für die Region. Mit rd. 600 Dollar pro Tag

ist der ugandische Teil der Gorillareservate

richtig wohlfeil gegenüber 1.400 Dollar in

Kongo.

Steilstufe am Ruwenzori

Nebel am Mt. Kenya

Nach zwei Wochen verließen uns Brigitte,

Klaus und Oliver. Simone, Helfried und

ich wechselten nach Kenya, um den zweihöchsten

und gleichzeitig schwierigsten

Gipfel Afrikas zu besteigen. Am Tage des

Aufbruchs die traurige Nachricht: Simone

hat hoch angefiebert, ein Arztbesuch ergibt,

dass es keine Malaria, aber immerhin

eine schwere Infektion ist, jedenfalls das

Aus für ihre Gipfelträume. So machen wir

uns nur zu zweit mit dem Guide Matthew

und fünf Trägern/Köchen auf den zweitägigen

Anmarsch zur Austrian Hut, dem

Ausgangspunkt für die 20 Seillängen lange

Lobelie

Tour durch die Südostwand des Nelion.

Endlich ist es soweit. Gipfeltag. Wir sind

gut akklimatisiert. Trotzdem ist der Rucksack

mit Kletterausrüstung, Proviant und

Schlafsack schrecklich schwer. Wie soll

man mit diesem Ballast bis zum fünften

Grad klettern, in fast 5.000 m Höhe? Als

Kletterer ist man zum Glück mehr auf die

Vertikale konditioniert als auf lange Zustiege.

Kaum können wir am Einstieg den

warmen, gutgriffigen Fels mit den Händen

anpacken, spüren wir das Gewicht - fast -

nicht mehr. Die Kletterei erweist sich über

weite Strecken als sehr genüsslich. An drei

oder vier Stellen muss man wirklich

8 | Gebirgsfreund | Nr. 3/ / 2018


anpacken und freut sich, wenn man einen

„Friend“ in einen schönen Riss versenken

kann. Im Idealfall und bei optimaler

Ausnutzung des Tageslichtes wäre eine

Besteigung des Nelion (5.189m) und auch

des um 10 m höheren Batian an einem

Tage möglich. Wir haben es aber gemütlicher

angelegt und planen eine Übernachtung

auf der Biwakschachtel am Gipfel des

Nelion ein. Der Haken daran ist, dass diese

Unterkunft gerade für vier Personen Platz

bietet. Schon vom Eintritt in den Nationalpark

ist parallel zu uns ein Bergführer

aus Kirgistan mit einer russischen Kundin

unterwegs. Gerüchteweise wissen wir von

drei weiteren Kletterern, die über eine

andere Route am selben Tag klettern wollen.

Am Abend und in der Nacht bleiben

wir zu viert. Als der kirgisisch-russische

Bergführer in der Früh aus der Biwakschachtel

klettert, sitzen plötzlich drei

zitternde Gestalten vor ihm. Einer von

ihnen war angeblich schon einmal oben,

in der Finsternis der Nacht hätten sie die

Biwakschachtel nicht gefunden…

Leider ist es in der Früh – sowie auch ab

Nachmittag des Vortages – neblig. Noch

dazu sind die Felsen mit einer dicken Reifschicht

überzogen. Helfried und ich seilen

ab. Dank der detaillierten Beschreibungen

finden wir fast alle der 13 gebohrten

Abseilstände auf Anhieb. Die Tour auf unseren

Traumberg, vor dem wir gehörigen

Respekt gehabt hatten, geht langsam zu

Ende. Ein Teil des Traumes ging nicht in

Erfüllung: Vom Gipfel bei Sonnenschein

oder auch unter dem nächtlichen Sternenhimmel

den Blick in die umliegende

Landschaft schweifen zu lassen. Dies war

uns nicht vergönnt.

Vielleicht können ja unsere Berg- und

Kletterfreunde, die bereits auch auf den

Geschmack gekommen sind, Gipfelglück

und Aussicht genießen, allen voran Simone,

die den Mt. Kenya natürlich nachholen

möchte.

In der SO-Wand des Nelion

Umwelt & Thema Naturschutz | Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

Abseilpiste

Matthias Hutter

Bergsteigergruppe

Fotos: © Matthias Hutter

Infobox

Vortrag dazu am Do., 8. Nov. 18

„Durch Regenwald zum Gletschereis

am Äquator“ Details auf Seite 5

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 9


Gebirgsfreund | Umwelt Thema & Naturschutz

First come, first serve

USA, California

Granitkletterei im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, aber mit

endend-wollenden Campingplatzangeboten, "bärige" Stimmung

inklusive.

Vom Granitvirus wurden wir auf

der Frey-Hütte in Patagonien

2012 infiziert, seit damals war

klar, dass wir irgendwann in das Land

der Cracks fahren müssen. Jeder Urlaub

seither war der zaghafte Versuch einer

Vorbereitung auf unsere USA-Reise. Da

Juli unser Urlaubsmonat ist, mussten wir

leider wegen unseres bürgerlichen Daseins

gewisse Eingeständnisse machen, richtige

Crack-Rats zieht es eher im Oktober und

November ins „Valley“.

Eine erste Ahnung davon, was sich im

Yosemite Valley im Sommer abspielt,

bekamen Elisabeth und ich bereits 5

Monate vor der Reise, als wir versuchten

online einen Campingplatz zu reservieren.

Schon Sekunden nach dem Start der Registrierungsfrist

waren die Plätze bereits

vergeben. Wir ließen uns dadurch aber

nicht abbringen.

Die Staaten empfingen uns eher unfreundlich.

Die Ankunftsschleusen am Flughafen

versprühen den Flair eines notwendigen

Übels, die müden trockenen Augen verfolgen

jede Regung des Gepäckförderbandes,

erschöpfte Freude, als die letzte Tasche

10 | Gebirgsfreund | Nr. 3/ 2018


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Wanderung in den Tuolumne Meadows,

im Hintergrund Cathedral Peak (der Spitz)

barocken Schlösser. San Francisco schöpft

seine Qualitäten aus dem Spannungsfeld

eines rigiden Straßenrasters der mit den

vorgefundenen Hügeln konkurriert. In

San Francisco gibt es keine Kurven nur

unendlich lange Straßen, die sich einen

Hügel nach dem anderen vornehmen und

bewältigen. Wir sehen Alcatraz, Golden

Gate Bridge, Union Square, Libeskinds jüdisches

Museum und Fosters Apple-Store.

Überraschend kühl war es übrigens auch!

Mit einem gemieteten Chrysler Pacifica

geht es Richtung Yosemite Valley. Alles

neu: Vorrangregel, Ampeln, Automatikgetriebe,

Meilen und Geschwindigkeiten.

Erst ein Stück außerhalb der Stadt kann

ich mich ein wenig entspannen. Vor dem

Valley scheitern wir bei der Campingplatzsuche

und übernachten legal wild auf

einer Forestroad – kein Bär, keine drogensüchtigen

Räuber, kein Sheriff, eigentlich

alles O.K.

Erste Blicke ins Valley, aah der Capitan!

Gar nicht so groß... aber schon cool!

Nächste Station: Camp 4. Wir gehen eine

Runde. Eigentlich noch viel Platz hier!

Uahhh! Midnight Lightning! DER Boulder

aller Boulder! Wir stehen davor, schaut

schon schwer aus, aber jetzt eh viel zu

heiß ... außerdem keine Ahnung, wie das

gehen soll. Abgesehen davon eher grindig,

das Camp 4, nichts wo man unbedingt

seinen Urlaub verbringen will. Für einen

Platz muss man Schlange stehen. Wir

hauen ab, Richtung Tuolumne Meadows –

Plan B sozusagen.

Pause am Olmsted-Point. Wahnsinn! Ja,

auch da viele Leute, aber wir gehen ein

Stück weg von der Straße und schauen,

schauen und schauen. Das erste Mal in

Amerika fühle ich mich wohl. Wir fahren

weiter, staunen und schauen. Kurz nach

dem Tioga-Pass ergattern wir einen der

seltenen und begehrten Campingplätze.

„Don‘t move“, wird uns geraten, na gut,

dann bleiben wir. Ein wunderschöner

Platz an einem kleinen See in knapp

3.000m Höhe. Dafür ist es unglaublich

warm, Schneefelder gibt es im Umkreis.

Die beiden ersten Tage trainieren wir

Trad-Klettern in Ein-Seillängenrouten

auch um die Ecke biegt, jetzt noch die prüfenden

Blicke der finsteren Sicherheitsbeamtin

aushalten, Fingerabdruckkontrolle

und, platsch, man ist drin im Land der

unbegrenzten Möglichkeiten. Weiter mit

dem Taxi,

Check-in im Hotel. Endlich schlafen,

12 Stunden, kein Problem. Um 6 Uhr

putzmunter, Frühstück an der Bar und

Erfahrungsaustausch mit Grazern.

Ab in die Stadt. San Francisco soll ja europäisch

sein, hat aber kein mittelalterliches

Zentrum, keine engen verwinkelten an

die Topografie angeschmiegten Gassen,

keine Plätze, keine Cafés mit Gastgärten

und keine gotischen Kirchen oder

Lembertdome

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Umwelt | Thema & Naturschutz

Abstieg vom

Lembertdome 1

am Daff-Dome und am Murphey-Creek,

sehr oldschool. Schnell lernen wir kalifornische

Kletterer kennen, am Wandfuß

kommt man leicht ins Gespräch. Die Leute

sind ausgesprochen nett und hilfsbereit.

Craig, Tom und zwei Freunde haben reges

Interesse an unserem Platz am Campground.

Eine Nacht teilen wir daraufhin

den Platz, sie spendieren dafür Feuerholz.

Der folgende Ruhetag führt uns nach Bishop

ins Sportgeschäft. Wir brauchen mehr

Friends, vor allem ganz kleine und ganz

große... Lee Vinings soll nicht unerwähnt

bleiben. Das Tor zum Yosemite National

Park – ein Kaff (bitte um Entschuldigung),

ein paar hundert Einwohner, sechsspurige

Hauptstraße, zwei Geschäfte, drei Bars.

Erste Aufwärmtour am Lembertdome.

Northwest Books, von Harding erstbegangen,

wir nahmen aber eine Variante. Der

Abstieg dauerte wesentlich länger als der

Aufstieg. Die Suche der jeweils flachsten

Möglichkeit, den Granitmonolith hinunter,

war ein Erlebnis für sich. Anschließend

war geplant den Western Crack am

Daff-Dome zu klettern. Wir waren aber

dann schon recht spät dran und mussten

noch andere Seilschaften abwarten. Auch

der starke Wind trug dazu bei, dass wir

uns umentschieden und zwei Reibungsplatten

im Val di Mello-Style hinaufeierten

– fürcht!

Nächster Tag, der 8. Reisetag inzwischen,

Höhepunkt! Wir brechen um 7

Uhr vom Parkplatz zum Cathedral Peak

auf. Bärenkontakt! Keine 50 Meter vor

uns überquert ein (ziemlich brauner)

Black-Bear unseren Weg. Zeitlupe. Stille.

Von rechts nach links. Trap ..... trap .....

trap, er schaut zu uns, schaut wieder nach

vorn, wird nicht langsamer und nicht

schneller. Kamera? Nein zu Schade um

den Augenblick! Und schon ist er wieder

verschwunden. Die Freude ist still und

tief. Was für ein Moment, und ich teile ihn

nur mit Elisabeth, für immer!

Der Cathedral Peak wird eine wunderbare

Klettertour. Zahlreich tanzen Mountain-Guides

die Risse links und rechts von

mir hinauf und führen ihre Kunden auf

diesen Granitspitz. Der Cathedral hat al-

12 | Gebirgsfreund | Nr. 3/ 2018


Umwelt & Thema Naturschutz | Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

Abstieg vom

Lembertdome 2

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund Gebirgsfreund | Umwelt | Thema & Naturschutz

les, was eine Plaisierroute braucht: Sanfter

Zustieg, perfekte Risse, bequeme Standplätze,

nicht zu hoch, nicht zu lang, nicht

zu steil. Auch hier kommt man schnell mit

allen ins Reden und am Ende der Tour

kennt man ein paar Lebensgeschichten

mehr, was für ein Unterschied zu unseren

Schweiz-Urlauben! Einzig die Aussicht

war durch den nahen Waldbrand getrübt,

wie schon die zwei Tage davor wurde die

Luft am Nachmittag gelb und trüb.

Wir verbringen noch einen Rasttag mit

Spazierengehen im Valley. Der Ruß in

der Luft nimmt inzwischen ein bedenkliches

Ausmaß an, mit ein Grund, warum

wir uns auch noch eine andere Ecke von

Kalifornien ansehen. Aufbruch Richtung

Donnerpass. Wieder ergattern wir am

Freitagabend den letzten freien Platz auf

einem Campground. Glück gehabt. Die

nächsten Tage widmen wir uns kurzen

Einseillängenrouten an schwererem Fels.

Der Donnerpass wurde uns empfohlen.

Die Bedingungen waren auch hier

optimal. Die Temperaturen hier in rund

2000 Meter Höhe sind perfekt. Je nach

Wind klettert man im Schatten oder in

der Sonne. Die Luft ist trocken, der Fels

hat Grip. In Kalifornien wird uns gesagt,

regnet es im Sommer so gut wie gar nicht.

Der Klimawandel lässt sich hier nicht

leugnen, bei jedem Wasserhahn wird man

zum Wassersparen aufgefordert.

Es dauert ein, zwei Tage, bis wir die Tricks

der Locals durchschauen. Es ist nämlich

nicht so, dass hier alle so scharf drauf sind

in einen Camelot zu stürzen! In Wirklichkeit

klettert der jeweils Beste einer

Gruppe die leichteste Tour im Vorstieg bis

zum Stand, von dort hangelt er sich weiter

zum Stand der eigentlich angestrebten

Tour. Über dieser wird das Seil dann für

die Topropebegehung eingerichtet. Jedes

Klettergrüppchen geht so vor, und dann

beginnt das große Toprope-Sharing! Alle

wollen topropen, alle teilen sich die bereits

eingehängten Seile. Mutig war man nur

einmal ein Bisschen, ganz am Anfang! Wir

machen das dann natürlich auch so ;-)

So vergehen die Tage, tagsüber Klettern,

abends ein kurzes (Reinigungs-)Bad im

Donnerlake, danach Kochen am Lagerfeuer,

dann ins Zelt. Eines Abends, so gegen

23:00 Uhr, ich liege im Schlafsack, meine

Gedanken arbeiten bereits nach dieser eigenen

Logik, die sich einem nur im Schlaf

erschließt, stört da dieses immer wieder

kehrende Krachen, als wenn jemand die

etwas entfernt stehende bärensichere

Mülltonne immer wieder zuschlägt.

Immer wieder, immer wieder. Ich höre

unsere Zeltnachbarn reden, aber nach

einiger Zeit wird es wieder ruhig, und

Toprope-Sharing in der Route “Bottomless-Topless”

am Donnerpass

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Umwelt Thema & Naturschutz | Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

El Capitan

im Yosemite-Valley

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund Gebirgsfreund | Umwelt & | Thema Naturschutz

der Schlaf besiegt den Tag für ein Weilchen.

Irgendetwas weckt mich. Wieder

dieses Krachen. Oft und laut. Ich werde

ein wenig unruhig, die Nachbarn hörbar

auch. Dann fällt mir auf, dass Elisabeth

auch wach ist. Jeder von uns hofft, dass

der andere eine beruhigende Erklärung

für dieses Geräusch parat hat. Haben wir

beide nicht. Wir sind uns einig, da ist ein

Bär und der will irgendwo hinein. Die

Zeltnachbarn unterhalten sich unverständlich.

Deren Hund ist muxmäuschenstill.

Elisabeth und ich sitzen aufrecht im

Zelt, die Augen aufgerissen, die Ohren

offen starren wir die Zeltwand an. Was

tun? „Be noisy“ – Der übliche Ratschlag

auf jeder Bäreninformationstafel in ganz

Kalifornien, fällt uns ein – wir unterhalten

uns also ab sofort laut, was wir jetzt tun

könnten, immerhin. Gelegentlich kracht

es, dann wieder nicht mehr. Dann passiert

eigenartiges. Wir hören die Zelttür der

Nachbarn, dann Schritte, dann deren

Auto... und, ja, dann sind die abgehauen!

Bis dahin gingen wir davon aus, dass

der Bär zuerst die Nachbarn fressen

wird und wir ein wenig Zeit haben um

zu flüchten – diese Taktik musste jetzt

überdacht werden. Wir beschließen auch

zum Auto zu laufen und wegzufahren. Es

ist ruhig draußen, wir leuchten mit den

Taschenlampen hinaus – nichts zu sehen.

Ich packe in wenigen Sekunden alles was

ich zum Überleben brauche in meinen

Schlafsack und springe aus dem Zelt. Am

halben Weg zwischen Zelt und Auto blicke

Zeltplatz am Tioga-Pass

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Umwelt Thema & | Naturschutz Gebirgsfreund | Gebirgsfreund

Blick vom Olmstedpoint in die „Meadows“

Eine Werkzeugkiste schützt vor Bären nicht!

ich zurück und erwarte Elisabeth knapp

hinter mir – aber nein, mit einer Seelenruhe

packt sie säuberlich ihr ganzes Hab und

Gut zusammen, nur ihr Rücken schaut

aus dem Zelt. Hinter mir Geräusche... ich

dreh mich um und sehe hinter dem Tisch

des Nachbarn, keine 10 Meter von mir

entfernt einen wirklich großen Bärenkopf

zu mir herüberschauen. Ich rufe Elisabeth

irgendetwas zu, versuche dabei meinen

Panik-Timbre zu unterdrücken und laufe

zum Auto. Elisabeth kommt, wir springen

hinein, die Abfahrt war filmreif, die Handbremse

löste ich nämlich erst, nachdem

die Vorderreifen zwei kleine Gruben

gegraben hatten...

Schließlich stellte sich heraus, dass der

Zeltplatz unserer Nachbarn keine stählerne

Bärenbox hatte und der Bär eine

große Kunststoff-Werkzeugbox, in der ein

wenig Essen gelagert war, zerlegt hatte.

Die Zeltnachbarn waren nicht geflüchtet,

sondern suchten eine freie Bärenbox für

deren Lebensmittel. Die restliche Nacht

verlief dann ruhig – der Bär war ja schon

satt. Wir schliefen ab diesem Abend nur

mehr im Auto...

Konrad Hitthaler

Hüttenreferent

Fotos: © Elisabeth Stix und Konrad Hitthaler

vorbildliche Bärenbox

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Gebirgsfreund | Umwelt Bericht & Naturschutz

Thema | Gebirgsfreund

Südwiener Hütte

© Luisa Millonig

Südwiener Hütte

Das Fest zum 90iger

Die Südwiener Hütte des Alpenverein-Gebirgsverein feierte am 25. und

26. August ihr 90-jähriges Bestehen mit einem zünftigen Fest. Die alte

Dame hat eine bewegte Geschichte hinter sich und war nicht zuletzt

auch ein wichtiger Beitrag zur touristischen Entwicklung der Region.

Diesen erfolgreichen Weg möchte der Gebirgsverein weitergehen.

Das Wirtspaar Tanja und Robert Scharler mit

dem 1. Vorsitzenden des Alpenverein-Gebirgsverein,

Dieter Holzweber vor dem Grillochsen.

© Christian Schreiter

Die Südwiener Hütte – zwischen

Untertauern und Flachau auf

der Oberen Pleißlingalm auf

1.802 m Seehöhe gelegen - hat eine

bewegte Geschichte, von dem Zeitpunkt

an, an dem Mitglieder des Alpenverein-Gebirgsverein

in den Jahren

1927 und 1928 von Wien aus ins ferne

Untertauern aufgebrochen sind, um

im „Nichts“ eine alpinistisch wichtige

Hütte mit eigenen Händen zu erbauen.

Es folgte ein großer Ski-Boom rund

um das Schutzhaus und weiter trug

sie die Zeit bis zur großen Sanierung

durch einen ehrenamtlichen Bautrupp

des Alpenverein-Gebirgsverein in den

1980er-Jahren.

Der Österreichische Gebirgsverein, der

größte hüttenführende Zweig des Österreichischen

Alpenvereins und auch

wesentlicher Wegeerhalter im Umfeld

des Schutzhauses, hat mit dieser Hütte

bergtouristische Geschichte geschrieben,

die über die Region hinausgeht.

Dies will er auch in Zukunft tun und

das galt es zu feiern!

Gemeinsam mit seinem engagierten

Wirte-Team, Tanja und Robert Scharler,

lud der Gebirgsverein zum Fest.

Und trotz eines sehr durchwachsenen

Wetters inkl. sonntäglichem Schneefall

fanden viele Gäste den Weg auf die

Südwiener Hütte. Die Feier wurde kurzerhand

ins Innere der Hütte verlegt

und auf die Besucher wartete nicht nur

Bier vom Fass, sondern auch ein Ochse

vom Grill sowie zünftige Musik von

den Lechner Mander.

Unter die Gäste mischten sich auch

viele Mitglieder des Alpenverein-Gebirgsverein,

die besondere Erinnerungen

mit der Hütte verbinden. Unter

ihnen zum Beispiel der Errichter des

Gipfelkreuzes am Spirzinger, ehemalige

Bewarter der Hütte aus der Zeit

der Bewirtschaftung des Hauses durch

Hobbywirte und auch Hütten- und Wegewarte

des Vereins. Mit dabei natürlich

auch viele Vorstandsmitglieder des

Gebirgsvereins – an der Spitze der

1. Vorsitzende, Dieter Holzweber.

Christian Schreiter

Vereinsmanager

Dieter Holzweber, beim Bieranstich ©

Christian Schreiter

Winterliche Bedingen auf der Südwiener

Hütte Ende August 2018 © Christian Schreiter

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Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Fachgruppe GEO

Die Wanderreise auf den Griechischen Inseln verlief erfolgreich. Am

Mi., 26.09.18 wird Gerti Krenn im Gebirgsverein darüber berichten.

Die Kulturreise am "Weg der Landler" in memoriam Lore-Lotte

Hassfurther hat gemeinam mit der Akadmische Sektion Wien

stattgefunden und führte mit vielfältigen Eindrücken von Steeg am

Hallstätter See bis Heltau bei Hermannstadt / Sibiu.

Hinweis auf ein geowissenschaftliches Seminar im NP Hohe Tauern:

20. - 21.09.18 Die Geologie der Hohen Tauern (hohetauern.at).

15. - 27.10. 18 Vulkanexkursion Vesuv und Liparische Inseln

Bei Interesse melden, Termin ist evt. veränderbar, Preis in Arbeit.

Tagung der Öster. Arbeitsgruppe Geschichte der Erdwissenschaften:

23.11.18 Geologie, Liberalismus und Demokratie

(die "80er" Jahre in Österreich. Archiv der Universität Wien)

Herzliche Einladung zu Gerhards Wanderungen:

10.11.18 Martiniwanderung

15.12.18 Adventwanderung, Infos: gerschu@aon.at

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher

wird auch kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer

gehen eigenverantwortlich! Für alle Veranstaltungen bitte

Detailprogramm anfordern und möglichst bald unverbindlich

Interesse bekunden, das erleichtert die Planung!

Kontakt:

Uli Pistotnik, +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Out of Range

Jugendgruppe für 14- bis 30-jährige

Wir hoffen, ihr hattet ein schönen Sommer und konntet viele Tage

draußen verbringen. Wir sind schon gespannt auf eure Erzählungen!

Den Herbst wollen wir mit euch im Freien verbringen. Im

September seid ihr herzlich auf ein gemeinsames Kletterwochenende

eingeladen. Wenn die Tage dann kürzer werden ist Wildnistrekking

angesagt. Kurz vor Weihnachten backen wir wie jedes

Jahr die besten Kekse und genießen sie dann gemeinsam bei einem

guten Film. Wir freuen uns schon! cu out of range

20. - 23.09.18 Got Rock

26. - 28.10.18 Got Wildniss

13.12.18 Got Keks

Kontakt: Robin, Dave

+43 650 273 45 81

oor@gebirgsverein.at

Waldläuferbande

Familien mit 1- bis 8-jährigen Kindern

Anfang Mai waren wir mit einer großen Gruppe in der Hagenbachklamm,

mit Käscher und Becherlupen haben wir das Wasser nach

Lebewesen durchsucht und sind mit Gummistiefel im Fluss gewatet.

Im Juli waren wir einen Nachmittag in der Lobau und sind von

Groß Enzersdorf zum Lobau Museum und Bibergehege gewandert.

Anfang September steht eine Wanderung im Wienerwald am Programm

und im Oktober werden wir bei der Bewirtschaftung einer

Trockenwiese im Muckental mithelfen.

06.10.18 Trockenwiese

18.11.18 Klettern

16.12.18 Weihnachtstour

Kontakt: Maria, Fabian, Marcel und Marisol

+43 650 890 15 38

waldlaeuferbande@gebirgsverein.at

Waldläuferbande

© Waldläuferbande

Nr. 3 / 2018 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Bergsteigergruppe

Weltberge – Bergwelt

Nicht nur einmal habe ich mir während der jüngsten Fußballweltmeisterschaft

gedacht: es ist schon faszinierend, dass sich auf

der ganzen Welt Menschen für Fußball begeistern. Eigentlich ein

schönes Beispiel dafür, dass die Menschen auf allen Kontinenten

Vieles gemeinsam haben, gerade in einer Zeit, wo das Trennende

vielfach über das Gemeinsame gestellt wird.

Auch mit der Bergleidenschaft ist es so. Berge, wo immer sie auch

stehen mögen, ziehen Menschen aus fast allen Teilen der Welt an.

Meistens sind es zwar Bergsteiger und Bergsteigerinnen aus den

wohlhabenden Industrieländern, die in die Berge gehen. Mittlerweile

hat die Bergleidenschaft auch viele Menschen in Schwellen-

und Entwicklungsländern erfasst. Eine mythisch, teilweise

religiös überhöhte Bedeutung haben die Berge jedenfalls weltweit

und dies schon von alters her.

Egal, welche Sprache sie sprechen, Bergsteiger fühlen das gleiche

oder zumindest sehr Ähnliches angesichts einer schönen Berggestalt,

einer Felsformation oder auch eines in die Tiefe stürzenden

Wasserfalls. Ein ugandischer Erschließer des sogenannten

Kilembetrails auf den Ruwenzori und Guide bei unserer Tour

im letzten Dezember (siehe auch Aufsatz „Vom Regenwald zum

Gletschereis“) war von einem am Wege liegenden Wasserfall so

angetan, dass er diesen gleich nach sich benannte: Enoks Fall.

Am letzten Wochenende im Juni fand unter dem Motto "Alpine

Peace Crossing" zum wiederholten Male eine Wanderung von

Krimml über den Krimmler Tauern ins Südtiroler Ahrntal statt,

an dem auch viele Flüchtlinge teilnahmen. Ein mir gut bekannter

Afghane schickte mir Unmengen Fotos von der Wanderung

und schrieb dazu: „Die Wanderung war ausgezeichnet. Ich habe

wirklich viel genossen.“

Wer sich immer wieder aufs Neue von der Bergleidenschaft anstecken

lassen will, dem sei das aktuelle Vortragsprogramm von

Bergsteigergruppe und Forum Alpin wärmstens empfohlen.

Forum Alpin

Wenn man unser Online-Tourenbuch durchsieht, fallen einem die

häufigen Eintragungen von Touren, vor allem Klettertouren, auf der

Hohen Wand auf. Die Vielfalt der meist gut abgesicherten Routen,

das oft angenehm sonnige Wetter, wenn über Rax und Schneeberg

schon wieder einmal dunkle Wolken stehen und natürlich die rasche

Erreichbarkeit von Wien aus (heute leider nur mehr mit dem Auto),

sind die wesentlichen Gründe dafür. Selbst wenn man erst am Nachmittag

zu Hause losfährt, kann man noch eine Route klettern. Dank

einiger unermüdlicher Erschließer gibt’s einerseits immer wieder

neue Linien in dem ohnehin schon dichten Routennetz, andererseits

werden alte Klassiker geputzt und mit Bohrhaken saniert. So kann

man z.B. den Innerkoflersteig, Inthalersteig oder den BG-Steig wieder

bestens gesichert klettern und genießen. Darüber, dass die Hohe

Wand schon seit vielen Jahrzehnten ein beliebtes Ausflugsziel der

Wiener ist, wird uns Fritzi Lukan mit G´schichteln und Anekdoten

bei Ihrem Vortrag im Oktober berichten.

Aber viele zieht es natürlich auch zu den großen Bergen in andere

Kontinente oder in die weite Natur ferner Länder. Die Vielfalt

unserer Aktivitäten spiegelt sich nicht nur in unserem Online-Tourenbuch

wieder, sondern auch im vielfältigen Vortragsprogramm.

Dieses starten wir im September gleich mit einem Kurz-G´schichtl-

Abend, bei dem (hoffentlich) viele Aktive mit ein paar Bildern von

ihren Erlebnissen berichten. Ich freue mich auf einen regelmäßig gut

besuchten Vortragssaal im Gebirgsvereinshaus!

Klaus Adler

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

Jeden Donnerstag ist die Gebirgsvereins-Kletterwand von 17:30

bis 19:30 Uhr für uns reserviert, alle Vorträge beginnen um

19:30 Uhr, vorher gibt es ab 19:00 Uhr ein kleines Buffet. Unsere

Herbst-Vortragstermine findet ihr auf Seite 5 in diesem Heft.

Matthias Hutter

Sa.,22.09. und

So.,23.09.2018

Mi.,24.10.2018

Sa., 10.11.2018

Mi.,28.11.2018

Do.,13.12.2018

Fr.,21.12.2018

Herbstklettertreffen auf der Rax

mit Stützpunkt Waxriegelhaus.

„Hohe Wand – Hausberg für Jedermann“

G´schichteln und Anekdoten von Fritzi Lukan.

Abklettern auf der Hohen Wand

mit gemütlichem Abend im Hubertushaus.

BG-Ausschuss-Sitzung

Weihnachtsfeier des Forum-Alpin

BG-Weihnachtsfeier

Ruwenzori-Guide Enok und sein Wasserfall

© Matthias Hutter

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 73 09 75 95

Matthias Hutter, +43 664 537 00 64

Harry Grün, +43 664 525 61 92

klaus.adler@gebirgsverein.at | bg@gebirgsverein.at

http://bg.gebirgsverein.at | http://forum-alpin.gebirgsverein.at

20 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2018


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Enzian unterwegs

Unentgeltliche Produktbeschreibung

Bergsteiger und Wanderer begeben sich gelegentlich in Regionen,

wo Umwelteinflüsse lauern, mit denen sich für den unbedarften

und naturfernen Städter zumeist unbegründeten Ängste verbinden.

Mein Geschwurbel meint den Regen. Dieser dräuenden

Unannehmlichkeit gilt es durch intelligente Wahl geeigneter

Ausrüstung vorzubeugen und so diese auszuschalten. Das Mittel

der Wahl ist seit jeher der altbewährte Regenschirm.

Aber Obacht! Dem steht die äußerst limitierte Transportkapazität

des durchschnittlichen Rucksackträgers entgegen (gilt auch

für die Trägerin). Der zeitlose alpine Wahrspruch gilt uneingeschränkt

immer noch: „Ein jedes Rucksackg'wichtl ist ein Giftl“.

Gewichtsersparnis ist angesagt. Daraus folgt zwingend, dass wir

uns einzig für das allerleichteste und kleinste Modell eines Taschenschirmes

entscheiden dürfen. Solche werden immer wieder

in jedem Diskontsupermarkt angeboten. Billig sind sie nicht,

nein, sie werden einem praktisch nachgeschmissen.

Danach ruht der Schirmwinzling für lange Zeit unbenutzt in

den tiefsten Tiefen des Rucksackes, denn wir brauchen ihn ja

eigentlich gar nicht. Bei Schlechtwetter bleiben wir ohnehin zu

Hause und wenn die Sonne scheint, machen wir uns doch nicht

mit einem Schirm lächerlich.

Trotzdem erfüllt er vollauf seinen Zweck, er gibt das beruhigende

Gefühl der Vorsorge: „Mir kann gar nichts passieren, ich habe ja

den Regenschirm mit“.

Dann, vielleicht erst nach Jahren, geschieht es doch. Ein Platzregen,

es schüttet wie aus Schaffeln. Unsolidarisch und außerdem

wasserscheu seile ich mich jetzt lieber ab. Das Folgende können

Sie von mir aus auch allein ausbaden. Es pritschelt also heftig,

schnell heraus mit dem rettenden Regendach. Wenn es jetzt

tatsächlich gelingt den Schirm korrekt aufzuspannen (nur in

43% aller Versuche), so wird der erste Windhauch das filigrane

Gestänge verbiegen und umdrehen, die nächste Bö reißt den Stoff

in Fetzen – das war's dann schon.

Sie bieten jetzt zwar einen überaus mitleiderregenden Anblick,

doch beunruhigen Sie sich nicht. Sie müssen jetzt nur positiv

denken, Ihre übersteigerte Regenfurcht war völlig irrational,

denn Sie duschen gerade. Nichts weiter und das auch völlig gratis.

Der Hüttenwirt würde Ihnen dafür glatt zwei Euro abknöpfen.

Ein paar Regenschauer und schon haben Sie ein hübsches

Sümmchen gespart. Das lässt sich anderweitig anlegen.

Wir raten zu Hochprozentigem, Sie werden's brauchen.

Corleo

Alternative ohne Gestänge

© Fredi Scholz

Programm September 2018 – Dezember 2018

26.09.18 Griechenlands vulkanische Inseln

Bildervortrag von Gerti Krenn

04.10.18 Ottenschlag-Runde

Wanderung mit Grete Merstik

14.10.18 Abklettern Hohe Wand

17.10.18 Allerlei

Vortrag mit Bildern von Dr. Alfred Brunner

28.10.18 Wachau, Seekopf-Runde

Wanderung mit Leo Cornelson

04.11.18 Tulbinger Kogel

MTB-Tour mit Gert Petraschek

14.11.18 Wohin uns die Füße tragen

Vortrag mit Bildern von Gert Petraschek

16.11.18 Zum Hubertushaus

Wanderung mit Gerti Krenn

25.11.18 Senftenberg

Wanderung mit Leo Cornelson

27.11.18 Troppberg-Runde

Wanderung mit Grete Merstik

05.12.18 Sittendorf – Höllenstein

Wanderung mit Gerti Krenn

09.12.18 Schitourenopening in der Frein

Schitouren mit Gert Petraschek

15.12.18 Enzian Unterwegs-Weihnachtsfeier

Gasthof Ochsenkopf, 16 Uhr

16.12.18 Kaumberg-Froschweg

Wanderung mit Leo Cornelson

26.12.18 Überraschung

Stefaniwanderung mit Leo Cornelson

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind aber keine

Führungstouren, jeder Teilnehmer geht eigenverantwortlich.

Kontakt:

+43 664/180 35 22 oder +43 650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

Nr. 3 /2018 | Gebirgsfreund | 21


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

So rasch neigt sich das Jahr 2018 wieder seinem Ende zu. Wir

haben wieder einige neue Wanderungen in unser Programm

aufnehmen können und freuten uns über die rege Beteiligung. Im

Herbst und Winter sind unsere Wanderungen wetterbedingt immer

ein bisschen kürzer und im näheren Umkreis von Wien. Dafür

werden wir für nächstes Jahr wieder eine oder zwei Autobusfahrten

zu interessanten Zielen, die man öffentlich kaum erreichen kann,

ausarbeiten.

Die uns auferlegte Datenschutzverordnung hat auch einige Änderungen

gebracht. So bitte ich euch, wenn ihr keine Zusendungen

mehr bekommen wollt, mir dies kurz mitzuteilen. Weiters brauche

ich das Einverständnis von euch, wenn wir ein Gruppenfoto in

unserer Zeitung veröffentlichen.

Unsere Weihnachtsfeier findet wieder im Restaurant Ochsenkopf,

Karl-Bekerty.Straße, 1140 Wien (Autobus 52A ab Bhf. Hütteldorf)

statt. Dazu sind auch alle ehemaligen Mitwanderer herzlich eingeladen

Die Veranstaltung findet am 12.12.2018 statt und beginnt um

ca. 14:00 Uhr mit dem gemeinsamen Mittagessen, die Feier beginnt

um ca. 15:00 Uhr.

Ich hoffe, wieder viele bei unserer Feier begrüßen zu können und

freue mich auf ein neues Wanderjahr 2019!

Trude Hlatky

Wanderungen des Senioren-Wanderclubs

Wanderungen jeweils am Mittwoch

„G“ verkürzte Wanderungen für Gemütliche

„A“ Abfahrt „T“ Treffpunkt

„ME“ Mittagseinkehr „SE“ Schlusseinkehr

Begleitete Wanderungen, jeder Teilnehmer geht auf eigenes Risiko

Kontakt:

Familie Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

Buschberg

©Seniorenwanderclub

Mi. 26.09.18 Schöpfl T: 7:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 8:00 Uhr nach Eichgraben, weiter mit Bus um

8:28 Uhr bis Klammhöhe, ME am Schöpfl

G bis Laaben (kleine Runde ca.9km, 250Hm) SE in Laaben

Hans Ziegler

Mi. 03.10.18 Museumsdorf Niedersulz T: 7:45 Uhr Bhf. Floridsdorf, A: 8:10 Uhr nach Niedersulz mit Bus 420

Ilse Humer

ME in Nexing, Gemeinsam mit G NÖ-Card!

Mi. 10.10.18 Araburg T: 6:45 Uhr Busbhf. Südtirolerplatz, A: 7:00 Uhr nach Kaumberg

Josef

G T: 9:15 Uhr Bhf.Hütteldorf, A: 9:27 Uhr nach Hainfeld, dort kleinere Runde, SE Enthammer

Mi. 17.10.18

Pilgerweg nach

Heiligenkreuz

T: 8:00 Rodaun Endstelle Straßenbahn 60, G T: 8:40 Uhr Bhf. Liesing,

A: 8:53 Uhr nach Sulzer Höhe (ca.9,5km, 200Hm), SE

Bärbel Huber

Mi. 24.10.18 Jagasitz T: 8:15 Uhr Bhf. Meidling, A: 8:37 Uhr nach Pernitz (ab Bad Vöslau Einfach-raus)

Hans Ziegler

G zur Myrastubn (ca.6km, 30Hm, ev. weiter die Myrafälle hinauf und

einen Waldweg zurück, weitere 3,5km, 150Hm), ME

Mi. 31.10.18

Eggenburg mit Kalvarienberg

T: 9:10 Uhr Bhf. Heiligenstadt A: 9:36 Uhr

Gemeinsam mit G (ca. 10,5km, 150 Hm), SE

Mi. 07.11.18 Laxenburg T: 9:45 Uhr Hbf Busbahnhof, A: 10:08 Uhr nach Laxenburg,

Gemeinsam mit G, SE

Mi. 14.11.18 Wöllersorf-Bad Fischau T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, Abfahrt: 9:05 Uhr nach Wöllersdorf

„G“ verkürzte Tour (ca. 6km, 200Hm), SE

Mi. 21.11.18 Böhmischer Prater T: 10:00 Uhr U1 Altes Landgut (auch erreichbar mit Autobus 15A)

Gemeinsam mit G, SE

Mi. 28.11.18 Neuwaldegg-Heuberg T: 9:30 Uhr Endstelle 43 Neuwaldegg G T: 10:30 Uhr Endstelle 43 Neuwaldegg,

verkürzte Tour (ca.8km, 200Hm), SE

Mi. 05.12.18 Höllenstein T: 10:00 Uhr Endstelle 60 Rodaun , G T: 10:00 Uhr Bhf.Liesing, A: 10:22 Uhr

nach Gießhübl (ca. 5,5km, 150Hm), ME, Gemeinsam zurück

Mi. 12.12.18 Weihnachtsfeier T: 9:00 Uhr U4 Hietzing, Parkwanderung mit Apfelstrudelverkostung

Anschließend Weihnachtsfeier im Restaurant Ochsenkopf

WA180505

WA180507

WA180601

WA180602

WA181008

Günter Pichler WA181009

Josef

Enthammer

Hanni Gloser

Josef Enthammer

WA181104

WA181105

WA181106

WA181107

WA181202

WA181203

Mi. 01.01.19 Neujahrsspaziergang T: 11.00 Uhr Bhf. Hütteldorf SE WA190102

Mi. 09.01.19 Sandsteinwienerwald T: 9:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 10:05 Uhr nach Purkersdorf Sanatorium

G kürzere Runde (ca. 6,5km, 160 Hm), SE

Hanni Gloser

WA190103

22 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2018

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

So. 23.09.18

Wiener Melange - Hafnerberg und

Ruinen

So. 23.09.18 Alpine Kulinarik -

Almgraben und Schneealpenhaus

Sa. 29.09.18

Es stürmt und zwiebelt!

Leithagebirge

Hafnerberg, 10 km, 400 Hm, A: Bhf

Meidling 7:37, T: 7:25

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

T: Altenberg 8:00 Uhr, Almgraben, Christian Schreiter, 0664/5284087

Schneealpenhaus, Anmeldung bis 20.09. management@gebirgsverein.at

Anmeldung bis 27.9., 20:00 erforderl.

A: Bhf. Meidling 8:37

Sa. 06.10.18 Auf die Knofleben Von Payerbach-Reichenau (T: 9:08 Uhr)

durch die Eng.

So. 07.10.18 Wiener Melange - Himberg -

Puchberg

Sa. 13.10.18

Wienerwaldtour

Innermanzing-Laaben

So. 14.10.18 Wiener Melange - Föhrenberg -

Dreistetten

Himberg-Puchb., 12 km, 550 Hm,

A: Bhf Meidling 8:37, T: 8:20

300 Hm, ca. 4-5 h.

A: Bhf. Hütteldorf 8:00 n. Eichgraben

Dreistetten, 13 km, 450 Hm,

A: Bhf Meidling 8:37, T: 8:20

So. 14.10.18 Geschriebenstein, 884m Anmeldung erforderlich wegen Bildung

von Fahrgemeinschaften!

So. 21.10.18 Mannersdorfer Wüste T. 8.30 HBhf bei der Löwenstatue

(Kassen!) Anmeldung erforderlich

Fr. 26.10.18 –

Sa. 27.10.18

Sa. 27.10.18

Sa. 27.10.18

kulturweg.at -

Pilger, Prinzen und Komponisten

Wildromantisches

Taffatal im Waldviertel

Herbstlich unterwegs!

Hagenbachklamm

T: Heiligenkreuz 10:00 Uhr, Peilstein,

Lindkogel, Baden, Anmeldung bis 24.10.

GZ 4 h, 250 Hm, 13 km,

A: 8:34 Uhr Bf. Heiligenstadt n. Horn

200 Hm, 5 h, A: Bhf Heiligenstadt 9:44

n. St. Andrä-Wördern

Sa. 03.11.18 Sonnwendstein Von Maria Schutz (T: 8:23 Uhr) auf den

Sonnwendstein.

Sa. 10.11.18

So was von klassisch!

Rundwanderung Anninger

So. 11.11.18 Wiener Melange -

10 Jahre Jubiläum

350 Hm, 4-5 h, A: Bhf. Meidling 9:09 n.

Gumpoldskirchen

10 Jahr-Jubiläum, Nestroyplatz, Café

Wiener Melange, 11:00

Sa. 17.11.18 Fischauer Berge / Überquerung GZ 4,5 h, 500 Hm, 12 km,

A: 8:37 h Bf. Meidling n. Wöllersdorf

So. 18.11.18 Nibelungensteig -

Emmersdorf zum Schloss Leiben

T: 9.00 Westbhf Untergeschoß. Einfach-raus-Ticket,

Anm. erforderlich

So. 25.11.18 Wiener Melange - Höllenstein Rodaun-Höllenstein, T: Endst. Straßenbahn

Linie 60, 8:30 Uhr

So. 09.12.18 Wiener Melange - Ochsenburg -

St. Pölten

Sa. 15.12.18

Sa. 15.12.18

Adventwanderung zum Klostermarkt

n. Heiligenkreuz

Gr. Otter - Herbst- oder

Schneeschuhwanderung

So. 16.12.18 Wiener Melange - G. Jauling -

Kottingbrunn

Skitour

Ochsenburg, 12 km,

A: Bhf. Wien West, 8:20, T: 8:05

GZ 4 h, 320 Hm, 12 km,

A: 9:09 h Bf. Meidling n. Pfaffstätten

T: Schlagl bei Raach 9:30 Uhr, Großer Otter,

Rundweg R4, Anmeldung bis 12.12.

Jauling, 12 km, 250 Hm,

A: Bhf Meidling 8:37, T: 8:20

Willi Linko

0676/5560567

Renate Kleisch, 0676/3699277

renate.kleisch@wienkav.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Willi Linko

0676/5560567

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Lucia Olscher, 0664/23070 25

lucia.olscher@aon.at

Lucia Olscher, 0664/23070 25

lucia.olscher@aon.at

Christian Schreiter, 0664/5284087

management@gebirgsverein.at

Theres Frank, +43/650/3726584

theres.frank@gebirgsverein.at

Willi Linko

0676/5560567

Renate Kleisch, 0676/3699277

renate.kleisch@wienkav.at

Willi Linko

0676/5560567

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Theres Frank, +43/650/3726584

theres.frank@gebirgsverein.at

Lucia Olscher, 0664/23070 25

lucia.olscher@aon.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Theres Frank, +43/650/3726584

theres.frank@gebirgsverein.at

Christian Schreiter, 0664/5284087

management@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

€ 2,– WA180902

€ 12,– WA180912

€ 4,– WA180905

€ 6,– WA181007

€ 3,– WA181011

€ 4,– WA181001

€ 3,– WA181012

€ 8,– WA181013

€ 4,– WA181014

€ 20,– WA181010

€ 4,– WA181006

€ 4,– WA181002

€ 6,– WA181103

€ 4,– WA181101

€ 0,– WA181108

€ 4,– WA181102

€ 6,– WA181110

€ 3,– WA181109

€ 3,– WA181205

€ 4,– WA181201

€ 10,– WA181204

€ 3,– WA181206

So. 23.12.18

Einsteiger-

Vorweihnachtsskitour

Eisenstein, Julius-Seitner-Hütte, ca. 600

Hm

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 25,– ST181201

Orientierung

So. 14.10.18

Professionelle Orientierung

Karte, Bussole und GPS

Theorie + Praxis der professionellen

Orientierung im Gelände

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 75,– OR181001

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 3 / 2018 | Gebirgsfreund | 23


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Bergtouren

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Fr. 21.09.18 –

So. 23.09.18

Durchquerung Tennengebirge

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

So. 23.09.18 Rax - Großes Wolfstal Vom Höllental wildromantisch

auf die Rax

Fr. 28.09.18 –

So. 30.09.18

Durchquerung Totes Gebirge

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Sa. 29.09.18 Schneealpe Lurgbauer - Jagdsteig Lohmstein - Windberg,

ca. 6 h, 1100 Hm

So. 30.09.18 Schneeberg-Novembergrat Trittsicherh., Schwindelfreih.

T: Bf Meidling Kassen 6:50

Sa. 06.10.18 –

So. 07.10.18

Sa. 13.10.18 –

So. 14.10.18

Wilde Schneealpe II

Hochschwab Süd

Pribitz, Marienklamm, Pillstein

Auf oft unmarkierten Pfaden zu teilweise

wenig bekannten Gipfeln

Von Tragöß aus – imposant & wildromantisch.

Jeweils 900 Hm.

Sa. 20.10.18 Obersberg - Überschreitung Preintal - Preinecksattel - Obersberg,

ca. 5 h, 900 Hm

Sa. 20.10.18

Sa. 20.10.18 –

So. 21.10.18

So. 21.10.18

Großer Sonnleitstein

Ortsgruppe St. Pölten

Von Hinternaßwald über den

Franz-Jonas-Steig

Zu den Hausbergen der Grazer Von Semriach zum Hochtrötsch und

zum Schöckl

Hochgang von Kaiserbrunneinsam

und selten begangen

Aufstieg Brettschachersteig, Abstieg

Krummholzgraben. 750 Hm

So. 04.11.18 Schneeberg - Novembergrat 7 h, 1150 Hm, Abstieg nach Lust und

Laune

Sa. 10.11.18 Großer Sonnleitstein Hinternaßwald - Jonas Steig -

Gr. Sonnleitstein, ca. 5 h, 900 Hm

Sa. 10.11.18 –

So. 11.11.18

So. 11.11.18

Sa. 17.11.18 -

So. 18.11.18

Wandern im Grenzland NÖ/OÖ Wandertage in Gaflenz. Gaflenzer

Kaibling und Schnabelberg.

Schneeberg / Herminensteig-Variationen

Waldmarkweg Teil 9

Ortsgruppe St. Pölten

Auf altem Jagdsteig und abseits

der offiziellen Wege

Hohenberg - Reisalpe - Hinteralm

Wiesenbach - Staff - St. Veit/Gölsen

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Helmut Mucker, 0664/8109116

helmut@mucker.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Kurt Givanni, 0664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Robert Vondracek, 01/4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Reini Böhm-Raffay

reini.br@utanet.at

Adi Kasper

0664/1309816

Elisabeth Marhold-Wallner

+43 650/410 11 14,

Robert Vondracek, 1/4052657-207,

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Elisabeth Marhold-Wallner

+43 650/410 11 14

Helmut Mucker, 0664/8109116

helmut@mucker.at

Gerhard Rosenberger

+43 670/605 61 06

Anita Zwingl

+43 676/520 30 82

Helmut Mucker, 0664/8109116

helmut@mucker.at

Gerhard Rosenberger

+43 670/605 61 06

€ 150,– BT180903

€ 15,– BT180909

€ 150,– BT180904

€ 12,– BT180906

€ 15,– BT180910

€ 50,– BT181001

€ 40,– BT181004

€ 12,– BT181002

€ 0,–

€ 40,– BT181003

€ 15,– BT181005

€ 15,– BT181103

€ 12,– BT181101

€ 30,– BT181102

€ 15,– BT181104

€ 0,–

Mountainbike

Sa. 06.10.18

Wachau

Ortsgruppe St. Pölten

Route wird bei Anmeldung bekannt

gegeben

Gerhard Speiser

+43 680/234 18 56

€ 0,–

Klettersteig

Di. 25.09.18 Rax-Preinerwand /

Hans-von-Haid-Steig

Schwierigkeitsgrad C, gute Kondition

notwendig, Klassiker

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 35,– KS180902

Fr. 12.10.18 –

Sa. 13.10.18

So. 14.10.18

Di. 30.10.18

Traunstein , 1691 m, Wächter

des Salzkammergutes

Raxalpe

Gretchensteig, Stmk.

Gebirgsvereinssteig auf der

Hohen Wand

Naturfreundesteig - Gmundner Hütte -

Hernlersteig, 1250 Hm.

900 Hm Aufstieg, GZ. ca. 6-7 h, Alp.

Erfahrung notwendig, A

Schwierigkeitsgrad C/D, Klettersteigerfahrung

notwendig

Bärbel Huber, 0664/31 61 700

baerbel.huber@gebirgsverein.at

Friedrich Adamek

Info 0664 / 53 20 956

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 75,– KS181001

€ 20,– KS181003

€ 30,– KS181002

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

iStock-155095791, Dr. Nicholas Roemmelt

24 | Gebirgsfreund | Nr. 3/ / 2018

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