Gebirgsfreund Nr. 4/2018

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Eine unabhängige Vereinszeitschrift für Bergfreunde und Naturgenießer. Wir informieren mit einzigartigen Berichten und Aufnahmen und machen Lust auf Natur und das Erlebnis Berg. Vordergründig dabei sind immer die Themen Sicherheit und Naturbewusstsein.

Gebirgsfreund

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

To Biwak or not to Bee-wak

Überlebenskampf oder Komfortzone

Wir suchen

ehrenamtliche Unterstützung

Die Gloggnitzer Hütte

wurde ausgezeichnet

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 s, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 04

| 2018


Gebirgsfreund Inhalt | Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

Inhalt Nr. 4/2018

Editorial ..............................................03

Kurzinfos .............................................04

Vorträge ..............................................05

Mitglieder am Wort: Michael Strasser .................06

Wir suchen: Ehrenamtliche Unterstützung ............07

Thema

To Biwak or not to Bee-wak ......................08 – 10

Berichte

Gloggnitzer Hütte ausgezeichnet! ....................11

Climbing Team Peilsteincamp 2018 ..................12

Touren

Ski-Tourentipp, Vom Pfarrboden zum Tirolerkogel ....13

Rubriken

Fachgruppen ....................................14 – 17

Tourenprogramm ................................18 – 20

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

129. Jahrgang, Heft 4/4

2 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Alpenverein-Gebirgsverein,

ÖAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Titelbild: Abfahrt in der Nordostflanke vom Hauslabkogel (Ötztaler Alpen) © Matthias Hutter

Erscheinungstermine: jeweils 15. des Monats März, Juni, September, Dezember

Redaktionsschlusstermine: jeweils 1. des Monats Februar, Mai, August, November

Medieninhaber & Herausgeber: Alpenverein-Gebirgsverein

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien, Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at, www.gebirgsverein.at

Alpenverein.Gebirgsverein

Redaktion & Gestaltung: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Redaktion-Richtlinien www.gebirgsverein-services.at/downloads/Richtlinien_Gebirgsfreund.pdf

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hersteller: Druckerei Berger, Wienerstraße 80, A-3580 Horn

Papier: Umschlag: holzfrei matt 170g/m² | Kern: holzfrei matt 115g/m²

Druckverfahren: Bogenoffset/Rollenoffset


Umwelt & Naturschutz Editorial | Gebirgsfreund

| Werte Mitglieder!

Der Weg von einer Delegierten-Demokratie

in eine direkte

Demokratie ist manchmal mühsam und

diskussionsbeladen. Gerade Non-Profit-Organisationen

wie die alpinen

Vereine, Interessensorganisationen wie

etwa die Autofahrerclubs oder aber auch

so große Organisationen, wie die Sozialversicherung,

tun sich manchmal schwer,

genau diese demokratischen Strukturen

ihren Mitgliedern zu „verkaufen“. Wen interessiert

das schon, wie Entscheidungen

getroffen werden, wenn die Leistungen

stimmen. Und stellen genau diese Leistungen

ihre Mitglieder nicht zufrieden oder

müssen gar aus finanziellen Gründen

reduziert werden, dann werden gleich

ganze Institutionen infrage gestellt.

Als der Gebirgsverein bei seiner Hauptversammlung

am 22. November des

Vorjahres auf der Tagesordnung eine

Neufassung seiner Satzung stehen hatte,

gab es zwar auch lebhafte Diskussionen,

doch interessiert hat das - bis auf ein paar

Ausnahmen - nur ganz wenige Mitglieder.

Warum wohl? Weil eh alle mit dem

Angebot zufrieden sind, der Vorstand

einmal monatlich tagt, die Mitarbeiter in

der Geschäftsstelle freundlich sind, das

Kletterzentrum bis 22.00 Uhr geöffnet

hat, die Wege begehbar und die Hütten

bewirtschaftet sind, und das Tourenangebot

genau den Vorstellungen seiner

Mitglieder entspricht. In der Tat hat der

Gebirgsverein mit dieser im Vorjahr

beschlossenen Satzungsänderung von

einer gut gemeinten, alten Tradition einer

Delegiertenversammlung seiner zahlreichen

Fach- und Ortsgruppen Abschied

genommen und den bisherigen Hauptausschuss

als eigentlich geschäftsführendes

Organ abgeschafft. Bei der am 23. November

des heurigen Jahres stattgefundenen

Hauptversammlung wurde daraus nun der

Gruppenausschuss. Dieser ist zwar kein

geschäftsführendes Organ mehr, hat dafür

aber wesentlich mehr Mitbestimmungsund

Informationsrechte als die „normalen“

Mitglieder. Und das ist gut so. Denn das

wirkliche Vereinsgeschehen spielt sich im

Gebirgsverein ja in zahlreichen, höchst aktiven

Gruppen ab: In den 11 Ortsgruppen,

die mit ihren über 3.000 Mitgliedern, der

Pflege der Wege und der Bewirtschaftung

von Hütten ein enormes Potenzial darstellen

und in den Fachgruppen – von den

Felsgeggis über die Bergsteigergruppe bis

zum Seniorenwanderclub – wo der quasi

satzungsmäßige Vereinszweck, nämlich

die Förderung und Pflege des Bergsports,

wirklich gelebt wird. Denn es sind immer

engagierte Menschen, die mit ihrem freiwilligen

Engagement für ein aktives Gruppenleben

sorgen. Und diese Menschen

bedürfen nicht nur der bestmöglichen

Unterstützung seitens des Vorstands und

der hauptamtlichen Mitarbeiter des Vereins,

sondern haben auch das Recht – um

nicht zu sagen die Pflicht – das Vereinsgeschehen

über seine Organe aktiv mitzugestalten

und mitzubestimmen. Freilich setzt

diese Mitbestimmung auch eine optimale

interne Kommunikation voraus. Über den

Gebirgsfreund, über unsere Homepage

und nicht zuletzt über den zumindest einmal

jährlich zu veranstaltenden Gruppentag.

Vieles ist schon geschehen, vieles wird

noch geschehen.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein

frohes Weihnachtsfest und ein glückliches

neues Jahr.

Dieter Holzweber

1. Vorsitzender

Nr. 4 / 2018 | Gebirgsfreund | 3


Gebirgsfreund | Umwelt Kurzinfos & Naturschutz

Kurzinfos

Freude schenken!

Gutscheinkarte

Sicherheit am Ski

Skibindungseinstellung

Mitgliedskarten Digital

mein.alpenverein.at

Die Gebirgsverein-Gutscheinkarte ist ab

sofort in unserer Geschäftsstelle erhältlich.

Schnell, unbürokratisch und zweckmäßig.

Gewünschten Betrag bezahlen,

aufladen und schon ist die Karte einsatzbereit.

Aktuell das ideale Weihnachtsgeschenk

für Freude und Bekannte!

Lawinen Update:

Gut vorbereitet in die

Wintersaison

Ab dieser Wintersaison kann die Skibindungseinstellung

in der Gebirgsverein-Leihstelle

vor Ort erledigt werden.

Wir überprüfen die Skibindungen mit einem

elektronischen Bindungseinstellgerät

und stellen diese exakt nach DIN / Euro /

Ö-Norm ein. Die maschinelle Einstellung

wird von unserem Serviceteam vor Ort

durchgeführt. Im Anschluss erhältst du

einen Beleg über das geprüfte Einstellen

und die von Dir angegebenen Daten.

Bei Leih-Skiern ist dieses Service bereits

inkludiert, du kannst aber auch an deinen

eigenen Skiern eine Überprüfung vornehmen

lassen.

Denn Sicherheit hat oberste Priorität!

Ski Bindungseinstellungsservice:

Gebirgsvereins Mitglieder € 5,–

Alpenvereins Mitglieder € 8,–

Nichtmitglieder € 14,–

Hilf mit, deine Daten aktuell zu halten, im

Serviceportal unter mein.alpenverein.at

Neu und ab sofort kannst du auch dort

deine digitale Mitgliedskarte einsehen.

Hier erhältst du auch Auskunft, ob der

Mitgliedsbeitrag schon bezahlt ist.

Die digitale Mitgliedskarte kannst du auch

verwenden, falls du die Originalkarte

gerade nicht dabei hast oder als Übergang

für deine verlorene Karte.

Abbucher

Anfang Jänner

Das Lawinen Update ist für aktive Wintersportler

DIE Gelegenheit, sich direkt

zu informieren, ihr Wissen aufzufrischen

und sich in einem kurzweiligen Abend das

Rüstzeug für eine sichere Wintersaison zu

holen. Vortrag von Michael Larcher

15. Jänner 2019

St. Pölten, Kulturhaus Wagram,

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: Frei(willige Spenden)

Schon gewusst?

Der Z-Wert gehört regelmäßig

kontrolliert und neu eingestellt, da sich

Materialien speziell bei Skibindung

(z.B Federn usw.) und Skischuhen mit

der Zeit verändern können.

Die Z-Wert-Skala am Ski ist nur ein

Richtwert, denn der eingestellte Wert auf

der Z-Wert-Skala kann gravierend vom

tatsächlichen Wert abweichen

Der Z-Wert kann im speziell bei PIN-Bindungen

stark abweichen, da es hier teilweise

Toleranzen von 70 % gibt.

Viele von euch haben bereits einen

Abbucher bei uns einrichten lassen, wir

möchten darauf hinweisen, dass der

Mitgliedsbeitrag für 2019 voraussichtlich

am 2. Jänner 2019 abgebucht wird.

Vielen Dank euer Vertrauen!

Wer noch keinen Abbucher eingerichtet

hat, kann dies ebenfalls unter

mein.alpenverein.at oder mittels Beilage

bei der neuen Mitgliedskarte erledigen.

4 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018


Umwelt & Naturschutz Vorträge | Gebirgsfreund

| Vorträge

Eintritt frei !

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien | 4. Stock | Beginn: 19:30 Uhr

„Kletterunfälle und

Haftungsfragen“

Donnerstag, 10. Jänner 2019

Vermessung nach Felsausbruch © Peter Gloß

An diesem Abend wird Peter Gloß über

jüngste Vorfälle und gerichtliche

Entscheidungen dazu berichten und mit

dem Publikum diskutieren. Peter Gloß ist

Rechtsanwalt mit Schwerpunkt für Alpinund

Freizeitunfälle und Zweiter Vorsitzender

des Gebirgsvereins.

„Caracol und Mariposa –

1300 km am Jakobsweg“

Mittwoch, 27. Februar 2019

Survival im winterlichen

Gebirge, Workshop

Donnerstag, 28. Februar 2019

Vortrag über Ausrüstung und Verhalten

im winterlichen Gebirge. Dieser Vortrag

ist gleichzeitig ein verpflichtender Infoabend

für die Teilnehmer der Ausfahrt.

Praxisteil: Sa. 02.03. bis So. 03.03.19

Ausfahrt in die Wiener Hausberge um im

Rahmen einer Bergtour ein nächtliches

Biwak einzurichten und zu beziehen.

Darüber hinaus ist diese Ausfahrt eine

Gelegenheit Gleichgesinnte kennen zu

lernen und neue TourenpartnerInnen zu

gewinnen. Initiiert und begleitet wird diese

Ausfahrt von erfahrenen Mitgliedern

der Bergsteigergruppe.

Harry Grün, +43 660 224 06 23

harry.gruen@gebirgsverein.at

„Über alle Berge…

in Marokko“

Mittwoch, 6. März 2019

„Unser langer Weg zum

Meer. 1.Teil: Von der

Haustüre bis ins Rätikon“

Donnerstag, 21. März 2019

Gruppenfoto © Familie Jüptner

Familie Jüptner wollte immer schon

einmal ans Meer. Daher machten sie sich

vor 21 Jahren zu Fuß auf den Weg und

ließen sich seither immer von den Gipfeln

und Schönheiten des Alpenbogens leiten.

Unzählige Stunden waren sie unterwegs,

es ging aber nicht um die reine Gehzeit,

nicht darum, wie lange sie benötigten,

nicht um Leistung oder Rekorde. Es

ging dabei um die vielen Stunden, die sie

gemeinsam als Familie und mit Freunden

verbrachten.

„Expedition Kaukasus“

Mittwoch, 10. April 2019

Am Strand von Serantes © Bärbel Huber

1300 km zu Fuß auf den Spuren des

heiligen Apostel Jakobus. Auf der Via

Podiensis von Moissac nach St. Jean

Pied de Port und über die Pyrenäen nach

Roncesvalles. Von Irun auf dem Camino

Norte nach Santiago de Compostela und

weiter bis ans Ende der Welt zum Cabo

Fisterra. Bärbel Huber berichtet von

ihren Erfahrungen, ihren Begegungen

mit Seelenmenschen und was es mit dem

Vortrags-Titel auf sich hat.

Wüstenort in Marokko © Peter Umfahrer

Maghreb el Aksa, so wird der nordwestliche

Teil Afrikas von den Arabern genannt.

Obwohl Marokko nur wenige Kilometer

vom europäischen Kontinent entfernt

liegt, hat es bis heute seine Ursprünglichkeit

und Faszination bewahrt. Auf

mehreren ausgedehnten Reisen hat der

Innsbrucker Fotograf und Weltenbummler

Peter Umfahrer das Land und die Menschen

näher kennengelernt. Zu Fuß – im

Geländewagen – mit Ski. Im Sommer und

im Winter. Zwischen 0 und 4.000 Metern.

Besengi-Mauer © Franz Pucher

Expedition in den Kaukasus? Für viele

heute unverständlich – aber im Jahr 1966

war auch eine Reise in das Gebirge an der

Grenze Europas eine Expedition. Franz

Pucher berichtet von der Gesamtüberschreitung

der 12 km langen, meist über

5000 m hohen Besengimauer, von der

Besteigung des Tschangi Tau und des

Gestola und natürlich gibt es auch Anekdoten

vom militärisch organisierten

sowjetischen Basislager-Leben.

Nr. 4 /2018 | Gebirgsfreund | 5


Gebirgsfreund | Umwelt Am Wort& Naturschutz

Editorial

Liebe Gebirgsfreundin,

lieber Gebirgsfreund,

das Jahr neigt sich

schon wieder dem Ende zu

und damit ist es traditionell

an der Zeit, einen Blick auf

unseren Verein zu werfen.

Dies haben wir umfangreich

bei der Hauptversammlung

am 23. November getan.

Insgesamt kann man sagen:

wir haben viele unserer

Hausaufgaben gut gemeistert

und sind auf einen nachhaltig guten

Kurs eingeschwenkt. Dies zeigt sich

besonders anhand unserer Mitgliederstruktur,

auf die ich hier gerne näher

eingehen möchte:

Wie bekannt, beträgt unser Wachstumsziel

pro Jahr 1.000 Neumitglieder.

Das schaffen wir auch gut. Unterjährig

wachsen wir seit letztem Jahr mit rund

1.200 Mitgliedern jährlich. Ob dieser

Wert allerdings auch noch am 1.1. des

Folgejahres so hoch ist, entzieht sich

unserer Kenntnis, da die Gesamtfluktuation

bei bis zu 50% liegt und Sektionswechsel

und Austritte für uns oft

erst mit 1.1. sichtbar sind. Die 50% sind

zwar weniger, als insgesamt bei großen

Zweigen des ÖAV, aber dennoch etwas,

auf das wir aktiv schauen müssen.

Mitglieder nicht nur gewinnen, sondern

auch noch besser als bisher beim

Alpenverein-Gebirgsverein halten, das

muss das Gebot der Stunde sein! Eine

Sache, die auch im Landesverband Wien

und darüber hinaus immer mehr zum

Thema wird.

Das Erfreulichste zuerst: im Dezember

2018 werden wir 25.250 Mitglieder

stark sein. Das ist der mit Abstand

höchste Wert in der Geschichte des

Österr. Gebirgsvereins in der 2. Republik

und der vierthöchste seit 1890.

Unser Wachstum findet dabei sowohl in

6 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018

Wien, als auch in unserem

„Stammbundesland“ Niederösterreich

statt. Getrieben

vor allem auch durch

unsere Gruppen vor Ort

– allen voran Baden, St.

Pölten und Neunkirchen.

In Niederösterreich sind

wir der mitgliederstärkste

Zweig des Alpenvereins,

wobei die meisten unserer

Mitglieder aus Wien

kommen.

Stolz können wir dabei auch auf die

Entwicklung der Altersstruktur unserer

Mitglieder sein! In den letzten beiden

Jahren konnten wir den Anteil an

Kindern und Jugendlichen von ca. 25%

unserer Mitglieder auf fast 33% heben.

Die feinste Entwicklung jedoch, die

besonders schön zeigt, dass all unsere

Bemühungen und das großartige Engagement

unserer zahlreichen Ehrenamtlichen

– vom Wegewart bis zur

Gruppen-Funktionärin, von Hüttenwart

bis zur Tourenführerin – auf sehr

fruchtbaren Boden fallen: nur mehr 1/3

(statt früher 2/3) unserer Mitglieder

kommt wegen der Versicherung zu uns.

Unsere Hütten, die Ausbildung und unser

Veranstaltungsprogramm (Touren,

Vorträge, Kurse) machen schon mehr

als ein weiteres Drittel der Gründe aus,

warum man bei uns Mitglied wird. Diese

Eintrittsgründe waren in früheren

Zeiten nur in homöopathischen Dosen

vorhanden. Ein großer Erfolg, der

zeigt, wie wichtig es ist, sich innerhalb

der ÖAV-Familie doch mit Ecken und

Kanten zu zeigen. Ich wünsche schon

jetzt ein gesegnetes Weihnachtsfest und

einen guten Beginn der Wintersaison.

Seien Sie sicher unterwegs!

Christian Schreiter,

Vereinsmanager

Mitglieder am Wort:

Michael Strasser

Einen Berg zu besteigen

ergibt auf den

ersten Blick nur überschaubar

viel Sinn,

schließlich steigt man

kurz darauf auch wieder

ab und dennoch,

ich schöpfe unglaublich

viel Lebensenergie

daraus. Ein Leben „ohne“ kann ich

mir nicht vorstellen. So ähnlich ist dies

auch mit meinen Rad-Rekordfahren durch

die Welt. Im ersten Moment und neutral

betrachtet könnte man meinen, seine

Energie auch anderwärtig sinnvoller zum

Einsatz bringen zu können. Aber auch hier,

keine einzige Erfahrung welche ich durch

die halbe Welt radelnd machte, möchte ich

missen. Egal ob durch Russland, Afrika

oder vor kurzem entlang der Panamericana

durch beide Amerikas, die durchlebten

Emotionen bereichern mein Leben. Nach

jedem noch so tiefen Motivationsloch

gibt’s auch wieder ein Hoch - so leicht

bringt mich nichts mehr aus der Ruhe. Im

täglichen Training laufe und radle ich sehr

gerne gegen den Trainingspartner „Berg“.

Derzeit wohne ich in Wien, den Kahlenberg

habe ich schon hunderte Male „bestiegen“,

aber einige Wochen im Jahr zieht es

mich dann doch in die „richtigen“ Alpen.

Der Berg ist unglaublich ehrlich, zeigt

mir in welchem körperlichen Zustand ich

gerade bin. Belohnt wird man oft mit einer

unglaublichen Aussicht in voller Stille. Im

Winter, wenn ich viel auf Tourenskiern unterwegs

bin, zeigt er sich auch oft von seiner

rauen Seite. Ich liebe es, die Natur und

das Wetter so richtig zu spüren. Wer einmal

am Berg ein Sommergewitter oder Schneestürme

durchgestanden hat, weiß wovon

ich spreche – einfach herrlich, ich liebe es

diese Kräfte zu spüren! Ich bin ehrfürchtig

den Bergen gegenüber, für mich ein Rezept

lange unfallfrei unterwegs zu sein. Nicht

der erzwungene Gipfelsieg macht den Tag

perfekt, sondern die gesunde Rückkehr mit

seinen Freunden an der Seite.

Michael Strasser

Zum Autor

DI Michael Strasser (16.04.1983) ist

3-facher Weltrekordhalter, durchquerte

Russland, Afrika und beide Amerikas am

Fahrrad. Buchautor und Vortragender.

www.strassermichael.at


Umwelt & Ehrenamt Naturschutz | Gebirgsfreund

| Wir suchen

Der Alpenverein fördert seit über 150 Jahren den Umweltschutz und gleichzeitig die

verantwortungsvolle Nutzung der Natur für Freizeit, Sport und Erholung.

Um das auch in Zukunft erfolgreich machen zu können, brauchen wir Dich!

Alpin-HistorikerInnen

Um Geschichte und Geschichten

aus diesem mittlerweile 3 Jahrhunderten

umspannenden Zeitraum zu

konservieren und sichtbar zu machen,

wurde die Arbeitsgemeinschaft

„Berge – Menschen – Geschichte“ ins

Leben gerufen. Zur Verstärkung dieser

neu gegründeten Fachgruppe suchen wir

interessierte und tatkräftige Mitarbeiter_Innen.

HüttenwartInnen

Einen sehr wichtigen Bestandteil der

alpin-touristischen Infrastruktur bilden

die über 400 Alpenvereinshütten in

Österreich. Für unsere beiden Schutzhütten

Schneealpenhaus (Mürzsteger Alpen,

1788 m) und Peilsteinhaus (Wienerwald,

716 m) suchen wir Menschen mit Herz

und Hausverstand, die uns bei der Erhaltung

und Führung unserer Objekte

unterstützen.

Ehrenamts-ManagerInnen

Einen wesentlichen und unverzichtbaren

Bestandteil unserer gesamten Vereinsarbeit

bilden die über 400 ehrenamtlich tätigen

MitarbeiterInnen in den Bereichen

Vereinsleitung, Hütten- und Wegebetreuung

und Tourenführung.

Um eine zukunftsweisende Weiterentwicklung

im Bereich der Ehrenamtlichenarbeit

sicher zu stellen, sucht der Gebirgsverein

eine/n Ehrenamts-ManagerIn

Jubiläumsbriefmarke 150 Jahre Alpenverein © ÖAV

Aufgaben:

• Übernahme und Weiterführung

historischer Dokumentationen

• Systematische Erfassung seit über

125 Jahren gesammelter Artefakte

• Aufbereitung und Anlegung

entsprechender Datenbanken

• Kuratierung von Ausstellungen

• Erstellung von Beiträgen für

Festschriften, Anniversarien und

anderen Publikationen

• Vernetzung und Austausch mit anderen

alpinen Archiven

Anforderungsprofil:

• Gute historische Kenntnisse

• Erfahrung in der Archiv- und

Bibliotheksarbeit

• Affinität zum Alpinismus und

zum Alpenverein

• Teamfähigkeit

• Innovativ, umsetzungsfähig

• Eigenverantwortliches Arbeiten

• Zeitbedarf ab 5 Stunden / Monat

Dein Ansprechpartner:

harry.gruen@gebirgsverein.at

+43 660/2240623

Peilsteinhaus © Alpenverein-Gebirgsverein

Aufgaben:

• Kommunikation mit dem/r HüttenpächterIn

• Kommunikation mit dem Gebirgsverein-Hüttenreferat

• Überprüfung der Servicestandards

auf der Hütte

• Kommunikation mit den Betreuern

der umliegenden Wege

• Gewährleistung der Markenpräsenz

des Gebirgsvereins

Anforderungsprofil:

• Kommunikationsfähig

• Durchsetzungsstark

• Innovativ

• Naturverbunden

• 5-10 Einsatztage jährlich

Dein Ansprechpartner:

franz.steiner@gebirgsverein.at

(Hüttenreferat)

Aufgaben:

• Anwerbung, Auswahl und Onboarding

von neuen ehrenamtlichen

MitarbeiterInnen

• Ansprechpartner für alle

ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

• Sicherstellung eines optimalen

Arbeitsumfeldes

• Gewährleistung attraktiver

Aufgabenfelder

• Ansprechpartner für die Vereinsleitung

in Ehrenamtlichen-Fragen

Anforderungsprofil:

• Kommunikationsfähig

• Erfahrung im NPO-Bereich

• Erfahrung in operativer

Mitarbeiterführung

• Umsetzungsstark

• Innovativ

• Zeitbedarf: 3-5 Stunden / Woche

Dein Ansprechpartner:

harry.gruen@gebirgsverein.at

+43 660/2240623

© iStock-525488514_andresr

Nr. 4 /2018 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Umwelt Thema & Naturschutz

To Biwak or

not to Bee-wak

Überlebenskampf

oder Komfortzone

Heiße Tipps für kalte Nächte.

Allgemeines zum Thema Biwak

Auch wenn man ein Notbiwak

unter günstigen Bedingungen

im sommerlichen Mittelgebirge absolviert,

handelt es sich nie um einen

Kindergeburtstag. Zumeist erreignet

sich ein Notbiwak durch eine „Verkettung

unglücklicher Umstände“ bei denen

Fehleinschätzungen und oft auch Kommunikationsfehler

eine Rolle spielen. Das

heißt aber auch, dass das Setting unter

dem das Biwak abläuft dazu prädestiniert,

ist weiterhin aus dem Ruder zu laufen. Bei

einem Biwak ist man immer sehr exponiert

und oft genügen Kleinigkeiten in den

Rahmenbedingungen, die die Sache zum

Eskalieren bringen. Z.B. die Wettersituation

oder die psychische oder physische

Befindlichkeit der Personen. Es gilt bei

der Entscheidung ob und wie ein Biwak

einzurichten ist die Erste Hilfe Regel

„primum non nocere“

Das heißt sinngemäß: - mach den Schaden

nicht größer als er ohnehin schon ist -!

Ein paar Regeln, die keinen Anspruch

auf Vollständigkeit erheben

• Die Notbiwak-Ausrüstung ist immer

im Rucksack (bei jeder Tour, bei allen

TeilnehmerInnen)

• Der Rucksack bleibt immer in Reichweite

• Fehlt ein wesentlicher Teil der Notausrüstung

wie z.B. der Biwaksack, müssen

die Alarmglocken klingeln. Überlegungen

und Maßnahmen zur Risikominimierung

müssen getroffen werden. Es

könnte sich um das erste Glied einer

„unglücklichen Verkettung“ handeln!

• Wenn sich eine Gruppe während der

Tour trennt, müssen beide Gruppen

hinsichtlich ihrer Notfallausrüstung

autark bleiben.

• Wenn sich eine Gruppe während der

Tour trennt, dürfen nicht alle Schwachen

und unerfahrenen TeilnehmerInnen

in einer Gruppe bleiben. Zumindest

eine starke und erfahrene Person muss

bei den Schwächeren bleiben!

• Je dürftiger die Notausrüstung, umso

höher der Druck auf die Hütte oder ins

Tal zu gelangen. Dennoch: besser ein

Biwak rechtzeitig an einem guten Platz

einrichten, wenn man noch bei Kräften

ist, als bis zur Erschöpfung herumzulaufen

und dann erst recht, aber unter

wesentlich schlechteren Bedingungen,

zu biwakieren.

• Wenn die Kräfte dazu reichen, verwende

lieber mehr Zeit einen guten Biwakplatz

zu finden und einzurichten z.B. Windschutzmauer

oder Einebnen des Bodens.

Es erhöht den Komfort und verkürzt die

Nacht.

Schneehöhlenbau

© Harry Grün

Zehn Punkte zwischen

Outdoor-Fun und einem bitteren Ende

Die von mir erstellte „Scoring-Tabelle“

ist nicht als fixe Größe zu betrachten.

Sie wurde subjektiv und auf Grund

meiner persönlichen Erfahrungen und

Einschätzungen angefertigt. Ihr Zweck

liegt darin den Blick auf die Zusammenhänge

zwischen Setting und Wirkung zu

richten. Besonders weise ich darauf hin,

dass sowohl subjektive als auch objektive

Faktoren eine große Rolle spielen

mit welchem Score du dich in der Skala

einordnest. Wichtig ist alleine die Frage

durch welche Maßnahmen Du im oder

so nahe wie möglich am grünen Bereich

bleiben kannst. Folgende Faktoren können

genauso wie die einzelnen Ausrüstungsgegenstände

1-3 Punkte im Scoring nach

oben oder nach unten ausmachen:

• Bin ich müde/erschöpft oder noch fit

• Bin ich gut verpflegt oder nage ich schon

am Hungerast

• Bin ich gut drauf oder schon demoralisiert

• Bin ich alleine oder in der Gruppe

• Habe ich schon Biwak-Erfahrung

• Habe ich Kontakt mit der Außenwelt

(Funk oder Handy) oder bin ich isoliert

• Regen & Wind (Windchill) sind gefährlicher

als ein paar Minusgrade bei

Windstille

• Biwak-Platz geschützt vs. exponiert

• Zelt und Biwaksack sind windanfälliger

als eine Schneehöhle oder ein Iglu

8 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Noch eine Überlegung

Es dauert ungefähr zwei Stunden bis

die, von der Bewegung nachwirkende

Körperwärme, abgebaut wird. Erst danach

stellt sich heraus, ob Ausrüstung sowie

persönlicher Zustand einer Biwaknacht

gewachsen sind. In dieser Zeit findet aber

auch die größte Erholung statt. Sollte man

wegen unzureichender Ausrüstung Bedenken

bekommen das Biwak für längere

Zeit gut zu überstehen, so kann es sinnvoll

sein wegen der nunmehr eingetretenen

Auskühlung die Tour fortzusetzen, zu

mindest so lange bis wieder eine gewisse

Erwärmung eingetreten ist oder bis man

bessere Rahmenbedingungen vorfindet.

Etwas Philosophie

Manchem Unglück geht die so genannte

„Verkettung unglücklicher Umstände“

voraus, manchmal ist es ein isoliertes außergewöhnliches

Ereignis, das kaum vorhersehbar

war, dann wieder führen leicht

vermeidbare Fehler oder Sorglosigkeit

ins Verderben. Die drei Wörter „das geht

schon“ sind die Einleitung vieler Katastrophen!

Wir Bergsteigerinnen und Bergsteiger

verlassen bewusst die gesicherten

Pfade der Zivilisation und exponieren

uns ebenso bewusst den Naturgesetzen

und Naturgewalten. Natürlich hat es mit

Freiheit zu tun. Freiheit kann aber nur

im Zusammenwirken mit Verantwortung

funktionieren. Das Recht sich zu exponieren

kann nur durch die Verpflichtung zur

Vorsicht erworben werden.

Erläuterungen

10-Punkte Biwak-Score Hochgebirge

und winterliches Mittelgebirge

Notdürftige Schutzbekleidung:

(wird von mir als „notdürftig“ hinsichtlich

eines Biwaks bezeichnet, wenn sonst keine

Schutzausrüstung dabei ist und stellt in

Prinzip eine normale und ausreichende

Tourenbekleidung dar.)

Jene Bekleidung die HochtouristInnen an

die jeweilige Witterung und die bestehenden

Verhältnisse angepasst während der

Bewegung am Körper tragen und die ihm/

ihr eine kurze Pause oder Gipfelrast ohne

zusätzlich Schutzbekleidung erlaubt.

Dabei gehe ich davon aus, dass Thermounterwäsche,

Vlies-Pulli, Softshell-Jacke,

oder Softshell-Weste mit Goretex-Jacke

kombiniert sein könnte. Als Beinbekleidung

eine wintertaugliche Tourenhose

oder Softshellhose. Bei Verwendung einer

leichteren Sommertourenhose muss sie

mit einer langen Thermounterhose kombiniert

sein. Als Kopfbedeckung Haube

oder Stirnband an den Händen ein Äquivalent

zu den heute üblichen Windstopper-Handschuhen

je nach Tour-Charakter

kombiniert mit Überfäustlingen.

Ausrüstunggsglossar

Klassische Notfallausrüstung :

• Biwaksack, gehört Sommer und Winter,

fix in jeden Tourenrucksack!!

• Daunenjacke oder Daunenweste

• Regen- oder Sturm-Hose

• Leder-oder Daunenfäustlinge mit zusätzlichen

Sturm-Überfäustlingen.

• Rucksack mit ausreichender Größe um

Bedingungen / Voraussetzungen Biwak-Skala Auswirkung

Schlechte oder extreme Witterung

Nur notdürftige Schutzausrüstung

starke Ermüdung oder Erschöpfung bei Biwakantritt

exponierte Lage

ungünstige Witterung, schlechter Geländeschutz

Nur notdürftige Schutzausrüstung

Ermüdung bei Biwakantritt

Passable Witterung

nur notdürftige Schutzausrüstung

geschützte Geländelage

nur leicht ermüdet bei Biwakantritt

Womöglich alleine

ungünstiges Wetter

exponierte Lage

bereits ermüdet bei Biwakantritt

Zwei oder mehr Personen

noch fit bei Biwakantritt

Wetter ok / eher günstig

Lage mittel exponiert

Keine Daunenbekleidung

Wenig oder

kein Essen

k r i t i s c h e L i n i e

notdürftige

Schutzausrüstung

Biwak mit Standardnotausrüstung dh.

kein Kocher, mit Daunenoberteil, Notfallproviant usw.

Die Scoreabstufungen ergeben sich durch Witterung, Exposition

des Biwakplatzes, Qualität der Ausrüstung und der persönlichen

Verfassung.

Gut vorbereitetes, weil einkalkuliertes Notbiwak:

Daunenbekleidung, Kocher, Essen, guter Witterungsschutz

bzw. günstige Wetterbedingungen

Plan - Biwak: Schlafsack, Isomatte, Kocher, genug Essen,

trockene Reservekleidung, geschützte Lage, Zelt, Iglu, Höhle

KEIN BIWAKSACK

BIWAKSACK DABEI

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

Keine erkennbaren oder nur schwache Vitalitätsfunktionen

auch bei professioneller Bergung nur geringe Überlebenschancen.

Nicht ansprechbar, Vitalitätsfunktionen gut erkennbar,

starke Unterkühlung. Bei professioneller Bergung (Helikopter)

Überlebenschancen gegeben.

Noch ansprechbar, aber nicht mehr selbst aktionsfähig, gute

Überlebenschancen bei sachkundiger Bergung

möglichst mit Helikopter ins Spital.

Dauerndes Kältezittern besonders

in der zweiten Spielhälfte ♥

Kältezittern lässt sich durch Bewegung

und gegenseitiges Massieren

und Klopfen noch eindämmen.♥♥

Kein Schlaf

k r i t i s c h e L i n i e

kurzes Dösen möglich

erheblicher

Substanzabbau

geringe oder

keine Erholung

leichte Hypothermie

(Unterkühlung)

weitere Biwaks

= + 1-3 Scores

Kurze Schlafphasen,

weitgehendes Dahindösen

längere Schlafphasen möglich,

kein erheblicher Substanzabbau,

zwei Biwaks in Folge vertretbar

erholsame Ruhe und Schlaf möglich,

mehrere Nächte in Folge

ohne signifikanten Substanzabbau möglich

selbstständige Bergung

möglich

keine

Hypothermie(Unterkühlung)

Komfort-

Biwak

Nr. 4 /2018 | Gebirgsfreund | 9


Gebirgsfreund | Umwelt Thema & Naturschutz

darin die Füße zu schützen und mit

• herausnehmbarer Isoliermatte

• Stirnlampe (Reservebatterien),

• Trillerpfeife (Notsignal)

• Notration an kohlehydratreicher

Verpflegung: Kekse, Schnitten, Schokoriegeln,

Studentenfutter, Malz-oder

Kräuterzuckerln, Traubenzucker

• Handy

Auch wenn die nachstehenden Gegenstände

nicht vollständig mitgeführt werden, so

trägt jeder einzelne dazu bei, dass das Biwak

komfortabler bzw. mit weniger Unterkühlungsrisiko

überstanden werden kann.

Biwaksack:

Der wichtigste Notfall-Ausrüstungs-Gegenstand

muss im Tourenrucksack seinen

fixen Platz haben! Er ist die effektivste

Abschirmung gegen die Unbilden der

Elemente. Wie in der Tabelle ersichtlich,

legt das Vorhandensein des Biwaksackes

die Grenze zwischen „Sein oder Nicht

-Sein“ fest. Der im Normalfall in Sitz-oder

Kauerstellung verwendete Lebensretter

vermindert wesentlich die Abkühlung des

Körpers. Bei einer Benützung zu zweit

oder sogar zu dritt nutzt man gegenseitig

auch noch die „Spenderwärme“ der Biwakgefährten.

Das berüchtigte Kondenswasser

innerhalb des Sackes ist mehrheitlich

Atemfeuchtigkeit und lässt sich durch

Belüftung leidlich vermindern. Achtung!

Die so genannten Rettungsdecken sind ein

nützlicher Notbehelf, aber auf keinen Fall

ein Ersatz für einen Biwaksack!

Kocher:

Durst ist neben der Kälte oft der quälendste

Begleiter eines Biwaks. Die Möglichkeit

sich ein heißes Getränk zu bereiten, kann

daher für die Erträglichkeit eines Biwaks

ausschlaggebend sein. (Kakao- Milch-Pulver

und Zucker = super). Eine weitere

Möglichkeit, die der Kocher bietet, ist,

sich mit einer Getränkeflasche oder einem

Trinkbeutel einen „Thermofor“ zu machen

(Thermosflaschen sind dafür ungeeignet!).

Selbige an den Bauch oder Brust gehalten

wird die Stimmung steigern bzw. erkaltende

Extremitäten wieder aufwärmen.

Weiters ist die positive moralische

Wirkung eines vor sich hin pfauchenden

gehört immer in den Rucksack:

Biwaksack, Trillerpfeife, Handy, Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe, Studentenfutter

Kochers nicht zu unterschätzen. Er bietet

Unterhaltung und fördert den Optimismus

(eine 250 g Kartusche bringt je nach

Kochersystem 6-10 l Heissgetränk, wenn

aus Schnee geschmolzen, ein Esbite-Würfel

ca. 1l)!

Das Vorhandensein eines einsatzbereiten

Kochers verbessert die Biwak-Situation

laut meiner Skala um 1-3 Punkte

(Sturmzünder nicht vergessen!)

Daunenbekleidung:

Daunen, solange sie trocken sind, sind

nach wie vor der beste Schutz vor Wärmeverlust.

Äquivalente aus Kunstfaser

bedürfen ca. des 1,5 fachen Packvolumens

und Gewichtes dafür behalten sie ihr Isolievermögen

besser wenn sie feucht sind.

Bereits eine 200 - 300 g leichte Daunenweste

(Packvolumen von ca. 1/2 l)

bringt zumindest einen Punkt auf der

„Biwak-Skala“. Ein vollwertiger Daunenparka

(je nach Qualität ca. 1 kg) kann

schon 3 Punkte bringen. In Kombination

mit einer wattierten Überhose oder gar

einer Daunenhose kann Einen das schon

entscheidend in Richtung „Komfortbiwak“

katapultieren. Bei Hochgebirgs- oder

Wintertouren halte ich das Mitführen

eines Daunenteils für obligat.

Proviant:

Um gegen die Kälte anzukämpfen und den

körperlichen Gesamtzustand auf Leistungslevel

zu halten, sollte kohlenhydratreicher

Notfallproviant immer dabei sein.

Studentenfutter oder ein paar Müsliriegeln

sind gut haltbar und sollten wie der

Biwaksack immer im Rucksack sein. Ist

noch eine Extrapackung Mannerschnitten

dabei oder etwa gar zum Kocher irgend

ein Instantmenu, dann sieht die Lage

schon freundlicher aus. Traubenzucker

kann in Extremfällen Wunder wirken, ist

für eine lange Biwaknacht aber nicht so

ideal. Wie auch das Kochen, ist Essen ein

guter Zeitvertreib und zu der physischen

Wirkung kommt ein nicht zu unterschätzender

positiver psychologischer Effekt.

Punktepotential je nach Verpflegungsqualität-

und Menge 1-3 Punkte.

Isoliermatte:

Diese sollte zumindest so groß sein wie

zwei Po-Backen. Besser ist es wenn der

Rücken auch noch von seiner steinernen

oder eisigen Lehne isoliert werden kann.

Alternativ kann man in Ermangelung

einer Schaumstoffmatte auch Kletterseile,

Skier mit Fellen, den Rucksack als

Fußsack oder sonstige Ausrüstung als

Isolatoren verwenden.

Bringt zumindest einen Punkt.

Schlafsack:

Ein Schlafsack bringt sein volles Potential

natürlich nur in Kombination mit einer

entsprechenden Isoliermatte. Beides wird

man üblicherweise bei einem klassischen

Notbiwak nicht dabei haben.

Obwohl ich allgemein ein Fan von feiner

Daune bin, finde ich für biwakähnliche

Übernachtungen den Einsatz von Kunstfaserschlafsäcken

wegen der geringeren

Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit

empfehlenswert.

Bringt je nach Ausführung mindestens

1 bis 2 Punkte.

Harry Grün

Bergsteigergruppe

© Biwak-Skala laut Harry Grün,

erstellt von Karin Gruber

10 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018


Umwelt & Naturschutz Bericht Thema | Gebirgsfreund

| Gloggnitzer Hütte

ausgezeichnet!

Anlässlich der Jahreshauptversammlung in Stockerau im Oktober

verlieh der Österreichische Alpenverein das Umweltgütesiegel an

die Gloggnitzer Hütte (Rax/NÖ) der Ortsgruppe Gloggnitz des

Alpenverein-Gebirgsverein.

Insgesamt 230 Hütten werden von

Zweigen des ÖAV betrieben – mit

dem Ziel, diese zu vorbildlichen

Beherbergungsstätten im Hinblick auf

eine ökologische Bewirtschaftung zu

entwickeln. Heuer durften Vertreter der

Ortsgruppe Gloggnitz die begehrte Auszeichnung

im Rahmen der ÖAV-Hauptversammlung

entgegennehmen – die

Gloggnitzer Hütte wurde mit dem Umweltgütesiegel

geadelt. Damit werden all

jene Alpenvereinshütten geehrt, die sich

im Bereich Umwelt und ökologischer

Bewirtschaftung besonders auszeichnen.

Gäste und Hüttenbesucher sollen

somit auf das ökologische Engagement

der Alpenvereine und ihren Einsatz für

den Umweltschutz aufmerksam gemacht

werden. Eine Kommission bestehend aus

ÖAV-Experten im Bereich Hütten und

Wege empfahl in diesem Jahr die Umwelt-Auszeichnung

an die Gloggnitzer

Hütte zu verleihen. Von den 75 möglichen

Punkten für Sollkriterien erreichte

die Gloggnitzer Hütte 52,5 Punkte,

mindestens gefordert waren 25.

„Herzliche Gratulation an die Ortsgruppe

Gloggnitz und all ihren ehrenamtlichen Helfern.

Durch die vorbildliche und engagierte

Arbeit konnten alle Vorgaben erfüllt werden

– die Verleihung des begehrten Gütesiegels

soll weiterhin als Motivation dienen und gilt

als Zeichen der Anerkennung“, betont Helmut

Ohnmacht, Vizepräsident des ÖAV.

Peter Kapelari, Leiter der Abteilung Hütten

im ÖAV lobt in diesem Zusammenhang

besonders den verantwortungsvollen

Umgang mit natürlichen Ressourcen.

„Eine Alpenvereinshütte umweltbewusst

zu führen, bedeutet für die Sektionen und

Wirtsleute Zusatzkosten und beachtlichen

Mehraufwand. Es ist schön zu sehen, wie

Alpenvereinswerte – dazu gehört auch der

Respekt vor der Natur und die damit verbundene

Bewahrung der Ursprünglichkeit

der Bergwelt – tagtäglich gelebt werden.“

Die Gloggnitzer Hütte ist ab sofort eine

von insgesamt 59 Alpenvereinshütten,

die das seit 1996 vergebene Siegel trägt.

Auf Grund ihrer Lage inmitten des

Trinkwassereinzugsgebietes der Stadt

Wien, muss das Schutzhaus besonders

strenge Umweltauflagen umsetzen, welche

genauestens kontrolliert werden.

Ende der 20er Jahre wurde im Bereich

der heutigen Gloggnitzer Hütte eine

Halterhütte errichtet, im Jahre 1932/34

wurde diese ausgebaut. Das von Mitgliedern

im Ehrenamt gewartete Schutzhaus

wird heute von der Ortsgruppe Gloggnitz

des Alpenverein-Gebirgsverein

betrieben. Die Hütte ist nur zu Fuß

erreichbar, verfügt über 22 Schlafplätze

und ist von der Stadt Wien langfristig

gepachtet. In den Wintermonaten ist sie

besonders bei Tourengehern beliebt.

Infrastruktur der Gloggnitzer Hütte

2010 erhielt die Gloggnitzer Hütte einen

Zubau, der zwei Trockentoiletten, einen

ganzjährig geöffneten Not- und Winterraum,

ein Brandschutzstiegenhaus und

ein Lager beinhaltet. Die Hütte wird nur

über Photovoltaik und einen kleinen

Batteriespeicher mit Strom versorgt, die

Energie für das Warmwasser wird aus

dem Stückholzherd ausgekoppelt. Die

Abwässer werden über eine bepflanzte

Kiesbeet-Anlage biologisch gereinigt.

Das Abfall- und Umweltkonzept und die

Umweltkommunikation sind vorbildlich,

auch alle Hinweise zur öffentlichen

Anreise (Fahrpläne, etc.) hängen aus. Besonders

besticht die Gloggnitzer Hütte

durch ihre Einfachheit und Sauberkeit.

Strenge Auflagen

Um das Umweltgütesiegel zu erhalten,

sind Faktoren wie Energieeffizienz und

-versorgung, Abwasserklärung, Abfallvermeidung

und -entsorgung oder

auch eine saubere Hüttenumgebung

ausschlaggebend. Zu den Grundvoraussetzungen

zählen die Identifikation des

Hüttenwirts mit der Hüttenordnung

sowie der Ideologie des Alpenvereins,

umweltgerechtes und energieeffizientes

Betreiben und Bewirtschaften der

AV-Hütte, und die Beachtung aller bundes-

und landesgesetzlichen Regelungen.

Darüber hinaus sind alle Neuinvestitionen

für die Ver- und Entsorgungsanlagen

dem aktuellen Stand der Technik

anzupassen.

Redaktion

Österreichischer Alpenverein

Gloggnitzer Hütte

© Christian Handl

Nr. 4 /2018 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Umwelt Bericht & Naturschutz

Climbing Team

Peilsteincamp 2018

Klettern

am Peilstein

Wettkampfkletter*innen am Fels? Was machen die denn da? Und

noch dazu am Peilstein, der mit seinen diffizilen Loch- und

Plattenklettereien nicht gerade hallenähnlichen Charakter hat!

Die Antwort: Ganz, ganz viel Spaß

haben und Erfahrungen sammeln!

„Sind ja eh fit die Kleinen, aber

wenn die Griffe dann nicht mehr so

schön bunt sind finden sie sich nicht

mehr zurecht.“ Ähnliches wird Wettkampfkletter*innen

ja schon gerne unterstellt.

Nach einer Woche am Peilstein

kann nur festgestellt werden, dass man

mit solchen Aussagen, beziehungsweise

Gedanken, sehr vorsichtig sein sollte.

Bezüglich Sicherheit am Fels, Seiltechnik

im Klettergarten, Anwenden

von Klettertechniken wie Piazen oder

Verschneidungsklettern am rutschigen

Peilsteinkalk bis hin zum schwierigen

Thema „Fels lesen“ haben die Kids

nämlich schon einiges drauf und es wird

jedes Jahr besser. Letztes Jahr mussten

wir noch sehr viele Routen einhängen.

Das war diesmal ganz anders: „Ich will

einhängen“ bzw. „Ach das steig ich gleich

vor!“ waren die Ansagen der Jungathlet*innen.

Jeder der schon ein paar Mal

am Peilstein klettern war, weiß genau,

dass es eigentlich gar nicht so viele Routen

gibt wo man Kinder völlig bedenkenlos

hineinschicken kann, aber schließlich

sind es ja nicht irgendwelche Kinder.

Bei guter Absicherung waren die Jungs

und Mädels bis in den unteren 8. Grad

im Vorstieg unterwegs. Wie man eine

gute Topropestation für die Kolleg*innen

einrichtet und sicher wieder abbaut,

bedurfte für die meisten keiner weiteren

Erklärung. Es wurde sogar mit dem

größten Selbstverständnis am Top durch

den Ring gefädelt wo es nötig war und

natürlich wurde mit unglaublicher Motivation

geklettert. Die meisten kamen auf

sieben bis dreizehn Routen pro Tag!

Ideal war auch die Unterkunft beim

„Holzschlagwirten“. Da gibt es eine

Wiese zum Ballspielen, ein Lager, in dem

alle gemeinsam schlafen können und

sehr nette Wirtsleute, die den Kindern

sogar mal eine Runde Eis spendieren,

weil sie ja so lieb sind. Auch ganz fein

der Zwetschkenbaum im Garten, um

die Jause ein wenig aufzupeppen. Etwas

schwieriger war es da schon die

10-14 Jährigen ins Bett zu bekommen.

Nach den obligatorischen Werwolfrunden

gab es tatsächlich noch eine Gute

Nacht Geschichte. Ingrids Geschichten

von den unglaublichen Abenteuern des

„Olivenmonsters“ mussten diesen Sommer

fortgesetzt werden. Eine Herausforderung,

der man sich als Trainerin

nicht so oft stellen muss, aber zumindest

die Hälfte der Meute hat danach meist

geschlafen...

Besonders bemerkenswert ist es auch,

wie die Jungs und Mädels zusammen

agieren, miteinander spielen, gemeinsam

klettern, sich streiten, sich dann wieder

zusammenraufen, helfen und Spaß

haben.

Der Teamgeist, den die Athlet*innen besitzen,

ist unglaublich. Der Zusammenhalt,

der durch so eine Woche vermutlich

noch stärker wird, wird ihnen helfen,

sich gegenseitig zu unterstützen, wenn es

im Training oder im Wettkampf wieder

anstrengend oder auch mal unangenehm

wird.

Jedenfalls war die Felskletterwoche ein

toller Einstieg ins neue Trainingsjahr.

Wir sind schon gespannt, was dieses Jahr

alles für uns bereit hält! Im gelernten

Jugendjargon heißt es wahrscheinlich:

„Trainings- und Wettkampfjahr kann

kommen... OK, COOL!“

Ingrid Gauster und Markus Karner

Climbing-Team Gebirgsverein

Fotos: © Markus Karner

12 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018


Umwelt Tourentipp & Naturschutz | Gebirgsfreund

| Ski-Tourentipp

Aufstieg, kurz nach dem Annaberger Gscheid

Pfarrboden – Tirolerkogel

Gemütliche Einsteigertour mit schönem Gipfelpanorama und

Blick auf bedeutende Skiberge in Niederösterreich (Ötscher, Göller,

Schneeberg). Das Annaberger Haus am Gipfel lädt zur Einkehr ein.

Touren-Facts

Start: Annaberg – Pfarrboden

Relativ einfache Tour in den Türnitzer

Alpen über Wiesen, Fahr- und

Forstwege und zuletzt über eine

große Wiese zum Gipfel mit dem Annaberger

Haus. Orientierung einfach, zumeist

gespurt. Die Gipfelwiese kann bei starkem

Wind und Nebel sehr unangenehm sein.

Skitechnische Schwierigkeit 1-2.

Aufstieg: Vom Parkplatz über die Wiese

aufwärts, ein kurzes Steilstück, bis links

ein Forstweg abgeht. Diesen bis zur Talstation

des Schleppliftes verfolgen (Querung,

zum Schluss kurz bergab). Schräg

links über Wiesen bis zur Bundesstraße.

Diese vorsichtig überqueren. Nun über

die Wiesen der Postalm gerade aufwärts

zur Forststraßenkreuzung beim Annaberger

Gscheid. Die folgende Forststraße

links aufwärts verfolgen (ein ev. lawinengefährdetes

Flachstück) bis zur freien

Gipfelwiese. Variante: Bevor die Forststraße

nach dem Flachstück wieder ansteigt

kann leicht fallend über einen nach rechts

querführenden Weg ein schöner freier

Hang erreicht und über diesen zurück

zur Forststraße angestiegenen werden.

Nun entlang der Stangenmarkierung

über die Wiese gerade aufwärts und bei

einem Sattel erst rechts, dann links über

einen kurzen Hang zur Hütte und zum

Gipfelkreuz (hinter der Hütte, dem Wind

tw. extrem ausgesetzt). Variante: Von der

kleinen Hütte am Fuße der Gipfelwiese

flach nach rechts queren und danach links

aufwärts über die Lindkogelwiese, "relativ"

windgeschützt, zum Annaberger Haus.

Abfahrt: Im Sinne des Aufstiegs. Alle Aufstiegsvarianten

sind auch bei der Abfahrt

möglich und empfehlenswert.

Sicherheitshinweise:

Bei stärkerem Schneefall ist die Mitnahme

und fachmännische Verwendung von

Schneeketten für die Auffahrt von Türnitz

zum Annaberger Gscheid (alternativer

Ausgangspunkt) notwendig.

Die Tour wird auch sehr gerne von

Schneeschuhwanderern und Fußgehern

mit Rodeln durchgeführt.

Robert Vondracek

Fotos: © Robert Vondracek

Übersichtskarte der Tour

Ziel (Einkehrmöglichkeit):

Tirolerkogel, Annaberger Haus

Koordinaten Startpunkt:

Geogr. 47.877354 N 15.383686 E

UTM 33T 528689 5302740

Strecke:

Dauer:

Aufstieg:

Technik

Kondition

Erlebnis

Landschaft

Gefahrenpotenzial

4,5 km

2 bis 3 h

640 m

Mehr dazu:

http://alpenvereinaktiv.com/s/ZEopZ

Annaberger Haus

Nr. 4 / 2018 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Forum Alpin

Skitouren-Impressionen

Auch wenn jetzt – Ende Oktober – noch weit und breit kein Schnee

„in Sicht“ ist, laufen schon die Planungen für unsere nächste Skitourenwoche.

Die letzte Skitourenwoche im vergangenen März in den

Ötztaler Alpen war recht erfolgreich. Wir waren letztlich – nach ein

paar Absagen in letzter Minute – 8 Personen, die dem eisig kalten

Winterwetter und dem stürmischen Wind getrotzt haben und einige

der Gipfel rund um die Martin-Busch-Hütte ersteigen konnten.

Das Gebiet ist ideal für eine ganze Woche geeignet, man kann in alle

Himmelsrichtungen Skitourengipfel erreichen. Trotz der großen

Hütte, die in der Skitourensaison immer ausgebucht ist, kann man

auf vielen Touren alleine unterwegs sein. Zur Karlesspitze müssen

wir anstrengend im tiefen Neuschnee über den Schalfferner hinauf

spuren. Am Hauslabkogel gibt’s schon eine Spur, aber auf der breiten,

ideal geneigten Nordostflanke finden wir herrlichen Pulverschnee

vor, in dem jede(r) eine eigene Spur ziehen kann und weil es so

toll war, steigen wir gleich ein zweites Mal auf. Beim Aufstieg zum

Similaun ist der Schnee am Niederjochferner schon windgepresst.

Am Schluss geht’s mit Steigeisen über den Nordwestgrat, wo uns

der starke Wind die Eiskristalle ins Gesicht bläst, zum Gipfel. Und

schließlich gelingt uns auch noch bei perfekten Verhältnissen die

Tour auf die Hintere Schwärze, sicherlich die anspruchsvollste Tour

dieser Woche. Ein paar Tage später können wir sogar eine einsame

Spur von der Vernagthütte auf die Wildspitze ziehen, wo wir den

Gipfel für uns alleine haben.

Jetzt hoffen wir, dass es auch in der kommenden Saison ausreichend

Schnee geben wird und uns zahlreiche Skitouren gelingen!

14 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018

Klaus Adler

Abfahrt in der Nordostflanke vom Hauslabkogel

© Matthias Hutter

Bergsteigergruppe

Der nächste Winter kommt bestimmt

Wenn dieser Gebirgsfreund in deinem Briefkasten landet, wird vielleicht

schon der erste Schnee auf den Bergen liegen. Gerade ein paar

Tage vor Redaktionsschluss haben meine Frau und ich im Garten

eine Probeauslösung unserer Airbag-Rucksäcke durchgeführt. Es hat

einwandfrei geklappt! Ein gutes Gefühl zu wissen, dass das System

wirklich funktioniert. Für alle Skitourenfans sollte natürlich klar

sein, dass der Airbag und seine Auslösung nur den letzten Schritt in

einer Maßnahmenreihe zur Reduktion des Lawinenrisikos darstellen.

Am besten ist es, wenn der Griff nie gezogen werden muss. Im

engeren Bergfreundeskreis weiß ich von zumindest zwei Personen,

die ein- oder mehrmals schon den Airbag erfolgreich ausgelöst haben

und vor Verschüttung und Verletzungen verschont geblieben sind.

Jede Skitour beginnt mit der Tourenplanung und dem Studium des

aktuellen Lawinenlageberichtes. Der Herbst ist die beste Zeit, sich

noch einmal das sehr empfehlenswerte Alpenvereins-Video „Lawinen

update“ von Michael Larcher „reinzuziehen“ (www.alpenverein.

at/lawinenupdate). In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine tolle

Skitourensaison mit unvergesslichen Erlebnissen in Pulver und Firn!

Matthias Hutter

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

Jeden Donnerstag ist die Gebirgsvereins-Kletterwand von 17:30

bis 19:30 Uhr für uns reserviert, alle Vorträge beginnen um 19:30

Uhr, vorher gibt es ab 19:00 Uhr ein kleines Buffet. Detailinfos zu

den Vorträgen gibt es auf Seite 5 in diesem Heft.

Ab Sa. 29.12.18 Silvestertreffen: Goferhütte im Gesäuse

Mo. 31.12.18 Silvesterklettern am Tirolersteig

Do. 10.01.19 Kletterunfälle und Haftungsfragen –

Vortrag von Peter Gloß

Mi. 23.01.19 BG-Hauptversammlung

Mi. 27.02.19 Caracol und Mariposa – 1300 km am

Jakobsweg – Vortrag von Bärbel Huber.

Do. 28.02.19 Survival im winterlichen Gebirge,

Vortrag von Harry Grün

Sa. 02.– 03.03.19 Winter-Biwak-Wochenende, Harry Grün

Mi. 06.03.19 Über alle Berge… in Marokko

Vortrag von Peter Umfahrer.

Do. 21.03.19 Unser langer Weg zum Meer. 1.Teil:

Von der Haustüre bis ins Rätikon

Vortrag von Bernhard Jüptner + Co.

23. – 30.03.19 Skitourenwoche

Mi. 10.04.19 Expedition Kaukasus, Vortrag Franz Pucher.

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 73 09 75 95

Harry Grün, +43 660 22 406 23, Matthias Hutter, +43 664 537 00 64

klaus.adler@gebirgsverein.at | bg@gebirgsverein.at

http://bg.gebirgsverein.at | http://forum-alpin.gebirgsverein.at


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Fachgruppe GEO

Die Wanderung auf dem Lechweg musste von Juni auf September

verschoben werden, weil sich bis 22. Juni der Arlberg noch im

„Frühlingsschlaf“ befand, kaum Quartiere zu bekommen waren und

keine Wanderbusse fuhren. Aber die Verschiebung lohnte sich. Wir

verbrachten einen informativen Tag am Geotrail Rüfikopf und bei

den Gipslöchern und wanderten in den zwei folgenden Tagen vom

Formarinsee nach Lech und Warth. Nach einem heftigen Schlechtwettereinbruch

freuten wir uns über die kostenlosen Wanderbusse

und die eindrucksvollen kulturellen Sehenswürdigkeiten:

Spätbarocke Häuser mit Lüftlmalerei in Holzgau, Wunderkammer

in Elbigenalp, Burgwelt Ehrenberg etc.

Herzliche Einladung zu Gerhards Adventwanderung:

Sa. 15. Dezember 2018 - nähere Information: gerschu@aon.at

Di. 15. Jänner 2019, 18:30: Vortrag im Rahmen der Österr. Geogr.

Ges., Hörsal III, NIG, Universitätsstraße 7:

Univ. Doz. Dr. Wolfgang Lenhardt (ZAMG Wien): Erdbeben in

Österreich und weltweit – Ursachen und Auswirkungen.

Sa. 2. Februar 2019: Flysch-Wienerwald

Einfache Wanderung und Steinbruch-Besuch; Sedimentstrukturen

im Flysch.

Sa. 6. April 2019: Dunkelsteinerwald

Wanderung im Kristallin, auf der Suche nach Granaten.

Mo. 27. – Mi. 29. Mai 2019: NÖ Kalkalpen

3-tägige Wanderung Türnitz – Annaberg – Schwarzenbach –

Türnitz.

Vorschau:

Mo. 2. – Fr. 6. September 2019:

Wanderwoche im NP Hohe Tauern, Standquartier Mallnitz.

Out of Range

Jugendgruppe für 14- bis 30-jährige

Regenwanderung © OOR

Die schönen Herbsttage im Oktober haben wir im Ennstal mit

Wildnistrekking verbracht.

Von Gstatterboden auf den Brucksattel und weiter auf Abwegen

mit Wanderkarte und Bussole auf den Bruckstein. Unser Lager

schlagen wir unter Sternen auf. Bevor es dunkelt, schickt uns die

Sonne noch ihre goldenen Strahlen vorbei. Am Morgen genießen

wir die Ruhe des Waldes und die frische Luft.

Am nächsten Tag sind wir am Campingplatz Forstgarten und verbringen

die Zeit mit Workshops wie “Löffel schnitzen”, “Tourenplanung”

und “Bierdosen-Kocherbau”. Abschließend machen wir

eine Wanderung auf einen Vorgipfel der Planspitze mit wunderschönem

Blick auf das bunte herbstliche Ennstal.

Fr. 25. – So. 27.01.19

Sa. 09. – So. 10.03.19

Sa. 23.03.19

Kontakt: Robin, Dave

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher +43 650 273 45 81

wird auch kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer

gehen eigenverantwortlich! Für alle Veranstaltungen bitte

oor@gebirgsverein.at

Detailprogramm anfordern und möglichst bald unverbindlich

Interesse bekunden, das erleichtert die Planung!

Got Powder

Got gmiadliche Skitour

Got zache Skitour

Herbstwanderung im Wald

© OOR

Kontakt:

Uli Pistotnik, +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Unterwegs am Lechweg

© Uli Pistotnik

Nr. 4 /2018 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Fachgruppen | Gebirgsfreund

Enzian unterwegs

Insel im Gebirge

Da bin ich nun schon so viele Jahre beim Gebirgsverein, unsere

Schwarzenberghütte kenne ich aber immer noch nicht. Eine bedenkliche

Lücke, gehört schnellstens getilgt. Soweit ich das verstanden

habe, sollte man ja sein Geld vorzugsweise auf den vereinseigenen

Hütten ausgeben. Und die teils gesicherte Route auf die Hohe

Dock interessiert mich ohnehin schon lang. Der weiche bratschige

Fels kann sogar ein wenig Sandsteinerinnerungen wachrufen.

Da verfressen, erkundige ich mich gleich über die Ernährungslage

über 2000 m. Die Stimme am Telefon klingt sympathisch: „Komm

nur, wir kochen auch für dich.“ Also auf nach Ferleiten. Der Parkplatz

dort ist riesig und er ist total voll. Die Anzahl der mit Bahn

und Bus zum Wildpark angereisten Besucher dürfte überschaubar

sein. Flach leitet die Almstraße ins Käfertal hinein, daneben die

mächtig rauschende Fuscher Ache. Deswegen höre ich auch die

Elektrofahrzeuge nicht, die sich hinterrücks heranpirschen und

geh-entwöhnte arabische Touristen spazieren fahren. Die Männer

und Kinder winken fröhlich grinsend zurück, die Frauen glotzen

stumm und unbewegt aus ihren schwarzen Ganzkörpersäcken heraus.

Andere Länder – andere Sitten. Der Fehler liegt natürlich bei

mir. Einer streng gläubigen voll verschleierten Muslima zuwinken,

das geht gar nicht. Einschüchternd weit oben erkenne ich die in den

Hang geduckte Hütte, doch der Mainzer Weg schraubt sich recht

kommod die 1000 Höhenmeter den Berg hinan. Für Abwechslung

unterwegs sorgen die gesicherten Holzstufen des Tischlersteiges

und die schwankende Hängebrücke über den Abfluss des Hochgruberkeeses.

Enorm viel Wasser kommt daher an einem heißen

Nachmittag, die Gletscher schwitzen und schmelzen. Man kann

ihnen beim Sterben zusehen, bedrückend, aber es ist wenigstens ein

schöner Anblick. Auf der gemütlichen kleinen Hütte wirtschaftet

in dieser Woche eine Familie aus Südtirol und sie kocht hervorragend.

Eine Dusche gibt’s nicht, zum Schlafen geht es ein Stockwerk

hinunter, nicht wie anderswo hinauf. Das Trockenklo ist ein Häusl

wenige Schritte entfernt, lohnend die Panoramaaussicht durch ein

Großfenster. Diese Umschau genieße ich auch wohlig ausgestreckt

auf der Bergwiese nebenan. Am weit entfernten Gegenhang windet

sich der dünne Faden der Glocknerstraße hinauf zu Fuschertörl

und Edelweißspitze. Winzig kleine Spielzeugautos kriechen dort

wie Käfer geräuschlos rauf und runter – putzig.

Wenn nur meine Arme länger wären, denkt der Kindskopf in mir,

würde ich gerne mitspielen. Die kleinen Autos ein wenig umsortieren

oder eines vorsichtig herausnehmen und in die Gegenrichtung

fahren lassen. Aber das würde die Menschlein darinnen wohl zu

sehr erschrecken. So was tut man mit Urlaubern nicht. Deswegen

lass ich's. Die Schwarzenberghütte ist ein Ort an dem sich Abstand

gewinnen lässt. Von der lautesten Hektik, von übertriebenem

Luxusanspruch, vom Wahn eigener Wichtigkeit und Größe und von

den bequem machenden Maschinen.

Naja, für eine kurze Auszeit wenigstens.

Corleo

Programm Jänner 2019 – März 2019

10.01.19 Pressbaum – Über die Pelzleiten

Wanderung mit Gerti Krenn

13.01.19 Eisenstein

Skitour mit Gert Petraschek

16.01.19 Enzian unterwegs Jahresversammlung

und Büd'ln schauen. Jeder bringt Fotos mit.

22.01.19 Blahstein

Skitour mit Gert Petraschek

27.01.19 Auberg im Tullnerfeld

Wanderung mit Leo Cornelson

10.02.19 Handlesberg

Skitour mit Gert Petraschek

13.02.19 Hermannskogel

Wanderung mit Gerti Krenn

17.02.19 Schüttenberg – Via Vinum

Wanderung mit Leo Cornelson

20.02.19 Sizilien – eine sentimentale Reise mit ein bisschen

Klettern. Bildervortrag von Gert Petraschek

23.02.19 – Seewiesen. Anmeldung bis 10.2.

24.02.19 Skitourenwochenende mit Gert Petraschek

06.03.19 Heringsschmaus

im Restaurant Ochsenkopf, 19 Uhr

12.03.19 Fischauer Berge, von Emmerberg auf den Größenberg

Wanderung mit Gerti Krenn

17.03.19 Lamingegg

Skitour mit Gert Petraschek

24.03.19 Steinberg – Michelberg

Wanderung mit Leo Cornelson

30.03.19 Teufelsmühlstein – Steinerner Stadel

Wanderung mit Helmut Wanek

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind aber keine

Führungstouren, jeder Teilnehmer geht eigenverantwortlich.

Kontakt:

+43 664/180 35 22 oder +43 650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

Schwarzenberghütte

© Franz Steiner

16 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018

Nr. 3 / 2018 | Gebirgsfreund | 16


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

So rasch ist ein Wanderjahr zu Ende gegangen, das uns viele schöne

Wanderungen bei meist gutem Wetter gebracht hat. Besonders gut

angekommen sind unsere beiden Busfahrten in die Ysperklamm und

auf den Geschriebenstein, nach Köszeg und Bernstein. Die zweite

Busfahrt hat wieder Josef in bewährter Genauigkeit ausgearbeitet,

da konnte ja gar nichts schiefgehen! Das gibt mir die notwendige

Energie, für das neue Jahr wieder ein oder zwei Busfahrten auszuarbeiten,

wobei ich auf eure Wünsche betreffend neuer Ziele und auf

die Mitarbeit von unseren Wanderbegleitern hoffe.

Auch die erste geführte Wanderung von Bärbel nach Heiligenkreuz

war bei schönem Wetter ein großer Erfolg. Ich hoffe, es werden im

nächsten Jahr wieder so schöne Wanderungen mit ihr folgen! Am

27.2.2019 um 19:30 Uhr hält Bärbel einen Vortrag über ihre Wanderung

nach Santiago de Compostela. Das wird sicher sehr interessant

werden. Ich lade euch ein, diesen Vortag zu besuchen (es gibt auch

ein kleines Buffet).

Am 11. Jänner 2019 findet unsere Jahreshauptversammlung wieder

im Restaurant Bierfink, 1160 Wien, Friedrich-Kaiser-Gasse 69 um

17:00 Uhr statt. Es wird sicher wieder einiges zu besprechen sein,

daher ersuche ich euch, recht zahlreich zu erscheinen.

Ich wünsche euch ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten

Rutsch ins Neue Jahr und freue mich auf die nächsten Wanderungen

mit euch!

Trude Hlatky

Gruppenfoto in Heiligenkreuz mit Pestsäule

Wanderungen des Senioren-Wanderclubs

Wanderungen jeweils am Mittwoch

„G“ verkürzte Wanderungen für Gemütliche

„A“ Abfahrt „T“ Treffpunkt

„ME“ Mittagseinkehr „SE“ Schlusseinkehr

Begleitete Wanderungen, jeder Teilnehmer geht auf eigenes Risiko

Kontakt:

Familie Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

©Bärbel Huber

Di. 01.01.19 Neujahrsspaziergang T: 11:00 Uhr Bhf. Hütteldorf, SE WA190102

Mi. 09.01.19 Sandsteinwienerwald T: 9:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 10:05 Uhr nach Purkersdorf Sanatorium

G kürzere Runde (ca. 6,5 km, 160 Hm), SE

Fr. 11.01.19 Jahreshauptversammlung 7:00 Uhr Restaurant Bierfink, Friedrich-Kaiser-Gasse 69, 1160 Wien, erreichbar

mit den Linien 46, 44 und 10A

Mi. 16.01.19 Auf den Schafberg

Mi. 23.01.19 Entlang der Tiergartenmauer

Mi. 30.01.19 Nach Grinzing

Mi. 06.02.19 Auf den Spuren Napoleons

T: 10:00 Uhr Endstelle 39A Sievering G T. 10:00 Uhr Endstelle 43 Neuwaldegg

(Schwarzenbergpark - Pötzleinsdorfer Schlosspark -Schutzhaus Schafberg,

ca.6,5 km, 100 Hm), SE

T: 10:00 Uhr U4 Unter St.Veit (Tiergartenmauer - Kalksburg, ca.10,5 km,

wenig Höhenmeter) gemeinsam mit G, SE

T: 10:00 Uhr Bhf. Heiligenstadt, G mit Bus auf den Cobenzl oder Kahlenberg,

wenig Hm), SE

T: 10:00 Uhr Endstelle 26A Gr. Enzersdorf, geführte Wanderung mit Erklärung

durch die Lobau, gemeinsam mit G, SE

Mi. 13.02.19 Über den Stetter Berg T: 8:45 Uhr Bhf. Floridsdorf A: 9:05 Uhr nach Wolkersdorf, weiter mit Bus (ca. 9

km, kaum Steigungen), gemeinsam mit G. SE

Mi. 20.02.19 Cholerakapelle

Mi. 27.02.19

Durch die Hagenbachklamm

T: 8:50 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:07 Uhr nach Baden, weiter mit Bus G bis Jammerpepi

(Schwarzberg-Cholerakapelle ca. 5 km, 190 Hm), ME, gemeinsam

zurück

T: 9:30 Bhf.Heiligenstadt, A: 9:45 Uhr nach St.Andrä-Wördern, Durch die Klamm

nach Unterkirchbach, gemeinsam mit G(eine Richtung ca. 6,5 km, 150 Hm), ME

Hanni Gloser

Hanni Gloser

WA190103

WA190108

WA190109

WA190110

Günter Pichler WA190203

Hans Ziegler

WA190204

WA190205

WA190206

Mi. 06.03.19 Baden - Bad Vöslau T: 8:15 Uhr Bhf. Meidling, A: 8:37 Uhr nach Baden , G kürzere Tour, SE Hanni Gloser WA190304

Mi. 13.03.19 Löss und Wein

T: 9:10 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 9:27 Uhr Nach Furth-Göttweig (Einfach-Raus),

Themenwege Löss und Wein – Natur und Stein Mautern, G kürzere Tour

(ca.10 km, 170 Hm) , ME

Mi. 20.03.19 Riederberg T: 9:45 Bhf. Hütteldorf, mit Bus nach Mauerbach - Riederberg (ca.8 km, 100

Hm), gemeinsam mit G , SE

Mi. 27.03.19 Größenberg T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:05 Uhr nach Winzendorf, G kürzere Tour

(ca. 7 km, 180 Hm), gemeinsame SE in Bad Fischau

Josef

Enthammer

Hans Ziegler

WA190305

WA190306

WA190307

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 4 /2018 | Gebirgsfreund | 17


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen

Tourenprogramm & Naturschutz

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 15.12.18

Sa. 15.12.18

So. 16.12.18

So. 16.12.18

Sa. 05.01.19

Großer Otter - Herbst- oder

Schneeschuhwanderung

Adventwanderung zum Klostermarkt

nach Heiligenkreuz

Hainfelder Kirchenberg

Ober-Grafendorf

Gr. Jauling - Kottingbrunn

Wiener Melange

Wanderung zur Kaiserkogelhütte

Ober-Grafendorf

T: Schlagl bei Raach 9:30 Uhr, Großer

Otter, Rundweg R4

GZ 4 h, 320 Hm, 12 km,

A: 9:09 h Bf. Meidling nach Pfaffstätten

T: 8:30 Uhr GH Reisinger in Ober-Grafendorf

GZ: ca. 2 ½ h

Jauling, 12 km, 250 Hm,

A: Bhf Meidling 8:37, T: 8:20 Uhr

T: 8:30 Uhr Gh Reisinger in Ober-Grafendorf.

GZ 2,5 h

Sa. 05.01.19 Hermannskogel Rundtour von Nussdorf.

T: 9:30 Endstation D in Nussdorf

So. 06.01.19 Wien rundumadum Weg Nr. 1

Wiener Melange

Nussdorf-Cobenzl, 9 km, 400 Hm,

T: Bhf Heiligenstadt 8:55 Uhr

Sa. 12.01.19 Rund um den Bisamberg, 358 m GZ 3,5 Stunden, 360 Hm, 11 km,

T: 9:30 Uhr U6 Floridsdorf

So. 13.01.19 Wien rundumadum Wege Nr. 2+3

Wiener Melange

So. 27.01.19 Wien rundumadum Wege Nr. 4+5

Wiener Melange

Cobenzl-Neuwaldegg, 12 km, 330 Hm,

T: Bhf Heiligenstadt 9:00 Uhr

Nach Hütteldorf, 10 km, 280 Hm,

T: Strb. 41 Neuwaldegg 8:55 Uhr

Sa. 09.02.19 Anninger Husarentempel - Anninger Schutzhaus.

T: 9:30 Uhr Bhf. Mödling

So. 17.02.19

So. 03.03.19

So. 17.03.19

Sa. 23.03.19

So. 24.03.19

So. 07.04.19

Mi. 10.04.19

Mitte Sept.

mehrtägig

Rohrwald-Schwedenhöhlen

Wiener Melange

Johannesbachklamm

Wiener Melange

Manhartsberg-Kamptalwarte

Wiener Melange

kulturweg.at -

Pilger, Prinzen und Komponisten

Tempelberg

Wiener Melange

Wanderung rund um

Ober-Grafendorf

Böhmerwald

Leobendorf, 14 km, 340 Hm,

A: Bf Praterstern 9:09 Uhr, T: 9:00 Uhr

Willendorf, 10 km, 270 Hm,

A: Bhf Meidling 8:37 Uhr, T: 8:20 Uhr

Altenhof am Kamp-Zöbing, 13km, +300,

A: Bhf Heiligenstadt 8:10, T: 7:55

T: Heiligenkreuz 10:00 Uhr, Peilstein,

Lindkogel, Baden

Kritzendorf, 12 km, 370 Hm,

A: Bhf Heiligenst. 9:10 Uhr, T: 8:55 Uhr

T:8:30 Uhr Gasthaus Reisinger in

Ober-Grafendorf GZ ~2.5 h.

Einfache Wanderungen in Ö, Bay., Böhm.,

Vorbesprechung: 19.02., 19:00 Uhr

Christian Schreiter, +43 664/5284087

management@gebirgsverein.at

Theres Frank

+43 650/3726584

Norbert Heiß

+43 676 / 413 46 92

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Herta u. Norbert Heiß

+43 676 / 413 46 92

Renate Kleisch, +43 676/3699277

renate.kleisch@wienkav.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Theres Frank

+43 650/3726584

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Renate Kleisch, +43 676/3699277

renate.kleisch@wienkav.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Christian Schreiter, +43 664/5284087,

management@gebirgsverein.at

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Lea und Anton Köberl

02747 / 2008

Franz Kassel

+43 699/15036437

€ 10,– WA181204

€ 4,– WA181201

€ 0,–

€ 3,– WA181206

€ 0,–

€ 4,– WA190104

€ 2,– WA190105

€ 3,– WA190101

€ 2,– WA190106

€ 2,– WA190107

€ 4,– WA190201

€ 3,– WA190202

€ 3,– WA190302

€ 3,– WA190303

€ 20,– WA190301

€ 3,- WA190401

€ 0,-

WA190909

Ski Alpin

Sa. 19.01.19 –

Sa. 26.01.19

Skiwoche Mittersill Eine Woche Skilauf im alpinen Gelände. Erich Litzlbauer

+43 676/400 3206

€ 799,– SP190101

Ski-Hochtour

Sa. 15.12.18 –

So. 16.12.18

Ski-Hochtour Kitzsteinhorn -

mit Gipfelanstieg

Pistentour zum Kitzsteinhorn, spannende

Kletterei zum Gipfel

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 90,– ST181207

Fr. 25.01.19 –

So. 27. 01.19

Hochtourenwochenende am

Dachstein

Übernachtung Simonyhütte und Gjaidalm,

je 5 h, 1000 Hm

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 90,– ST190109

Di. 19.02.19 –

So. 24.02.19

Hochtouren am Weißsee -

Rudolfshütte

Tolle 3000 er und super Tiefschneeabfahrten

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 180,– ST190209

So. 10.03.19 –

Sa. 16.03.19

Venter Runde 7-tägige Durchquerung

der Ötztaler Alpen

Eine eindrucksvolle Ski-Hochgebirgsdurchquerung

in 7 Tagen

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 385,– ST190308

So. 24.03.19 –

Sa. 30.03.19

Ski-Hochtour Hochtirol

Eine eindrucksvolle Ski-Hochgebirgsdurchquerung

in 6 Tagen

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 385,– ST190309

18 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Skitour

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 15.12.18 –

So. 16.12.18

Sa. 22. 12.18

Sa. 22.12.18 –

So. 23.12.18

So. 23.12.18

Für Anfänger und

Wiedereinsteiger

Vollmondtour

auf's Stuhleck

Für Anfänger und

Wiedereinsteiger

Einsteiger-

Vorweihnachtsskitour

Ziel nach Schneelage, Leihausr. im Gebirgsverein

erhältl.

Bei Vollmond über den Kaltenbachgraben

zum Gipfel. 900 Hm.

Ziel nach Schneelage, Leihausrüstung im

Gebirgsverein erhältlich

Eisenstein, Julius-Seitner-Hütte, ca. 600

Hm

Sa. 29.12.18 Schneeberg Auf den östlichsten 2000er der Alpen,

Wurzengraben

Do. 03.01.19 –

So. 06.01.19

Skitourentage im

Gesäuse, Steiermark

Anspruchsvolle Touren zw. 800 -1500

Hm, Quartier Kölblwirt

Sa. 05.01.19 Schneeberg Den Hoyosgraben entlang auf den

Schneeberg

Di. 08.01.19

Skitour für Einsteiger,

Wiener Hausberge

Skitour für Anfänger in den Wiener

Hausbergen, 600-900 Hm

Hans Grünberger, +43676/82923820

j.gruenberger@manner.com

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Hans Grünberger, +43676/82923820

j.gruenberger@manner.com

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

So. 13.01.19 Hohe Veitsch Von der Brunnalm auf die Hohe Veitsch Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Mi. 16.01.19

Frankenfelsberg

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

T: 9:00 Uhr Gh. Reisinger in Ober-Grafendorf.

GZ 2 h, keine Einkehrmöglichkeit

Mi. 17.01.19 Tirolerkogel - für Alle Von Türnitz, ca. 3 h, 900 Hm, Einkehr im

Annaberger Haus

So. 20.01.19

Mo. 21.01.19

Sa. 26.01.19

Kids-Skitour

Tour speziell für Kinder und Jugendliche

Eisenstein–Julius-Seitner-Hütte von 8-14 Jahren

Vollmondtour auf den

Unterberg

Muckenkogel

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

Von Thal über Bettelmannkreuz, 800

Hm, Einkehr Unterberghaus

T: 8:30 Uhr Gh. Reisinger in Ober-Grafendorf.

GZ ~2 h, Ski & Schneeschuh Tour

Lea und Anton Köberl

02747 / 2008

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

R & I Vondracek 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Karl Zotrin

+43 664 / 867 51 92

So. 27.01.19 Hochschwab Vom Bodenbauer auf den Hochschwab Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Fr. 01.02.19 –

So. 03.02.19

Sa. 02.02.19

Sa. 02.02.19 –

Sa. 09.02.19

Eisenerzer Ramsau / Stmk.

Hochschwab - durch die Dullwitz

für Konditionsstarke

Tourenwoche in Durnholz

Sarntaler Alpen/Südtirol

So. 03.02.19 Hochschwab -

Hochwart-Rauchtal

Für Skitourengeher, mit Grundkenntnissen

für alpine Touren

Schöne, lange Tour: 1500 Hm, 24 km;

7-8 Stunden

Durnholzer Tal, Penser Tal und Sarntal

Standquartier Durnholz

Tolle Tour, rassige Steilabfahrt, 1400 Hm;

6 km; ca. 4-5 h

Wolfgang Kurka,+43/650/4309155

wolfgang.kurka@gebirgsverein.at

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

R & I Vondracek 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Sa. 09.02.19 Zagelkogel Durch das Rauchtal auf den Zagelkogel Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Mi. 13.02.19

Mo. 18.02.19

Di. 19.02.19

Mi. 20.02.19

Tirolerkogel

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

Vollmondtour auf den

Unterberg

Skitour für Einsteiger, Wiener

Hausberge

Geißenberg

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

T: 8:45 Uhr Gh. Reisinger in Ober-Grafendorf.

GZ ~ 2h, Ski & Schneeschuh Tour

Von Thal über Bettelmannkreuz, 800

Hm, Einkehr Unterberghaus

Skitour für Anfänger in den Wiener

Hausbergen, 600-900 Hm

T: 8:30 Uhr Gh. Reisinger in Ober-Grafendorf.

GZ ~ 2 h, keine Einkehrmöglichkeit

So. 24.02.19 Schneeberg Über den Hoyosgraben aufs Plateau,

Abfahrt über Lahning Ries

Sa. 02.03.19

schön & steil: Breite Ries am

Schneeberg

Kurt Stuphan, 02747 / 8475

+43 664 / 73 70 46 02

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Lea und Anton Köberl

02747 / 2008

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Tolle Steilabfahrt, 1200 Hm, ca. 4 h Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Sa. 02.03.19 Ringkamp Von Weichselboden auf den Ringkamp Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Sa. 02.03.19

Kids-Skitour

Tour speziell für Kinder und Jugendliche

Eisenstein–Julius-Seitner-Hütte von 8-14 Jahren

R & I Vondracek 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 50,– ST181205

€ 30,– ST181208

€ 50,– ST181206

€ 25,– ST181201

€ 30,– ST181202

€ 90,– ST190106

€ 25,– ST190103

€ 25,– ST190101

€ 30,– ST190104

€ 10,–

€ 30,– ST190107

€ 40,– ST190102

€ 30,– ST190108

€ 10,–

€ 40,– ST190105

€ 70,– ST190202

€ 35,– ST190206

€ 350,– ST190201

€ 35,– ST190207

€ 40,– ST190204

€ 10,–

€ 30,– ST190208

€ 25,– ST190203

€ 10,–

€ 30,– ST190205

€ 30,– ST190307

€ 40,– ST190305

€ 40,– ST190302

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 4 / 2018 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Di. 05.03.19 Hohe Veitsch, 1981 m,

Schallerrinne

Fr. 08.03.19 –

Mo. 11.03.19

Maria Alm / Salzburg

Steilabfahrt, 900 Hm, skitechnische

Schwierigkeit III

Für Skitourengeher, mit Grundkenntnissen

für alpine Touren

So. 24.03.19 Hochschwab Durch das Gschöderer Kar auf den

Hochschwab

Di. 26.03.19

Fr. 12.04.19

Sa. 13.04.19

Fr. 10.05.19

So. 12.05.19

Skitour für Geübte,

Wiener Hausberge

Dachstein

Osnabrücker Hütte

Skitour für Fortgeschrittene in den Wiener

Hausbergen, 1000-1300 Hm

Von Obertraun über die Gjaidalm auf

den Dachstein

Von der Osnabrücker Hütte auf Ankogel

und Oberlercherspitze

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Wolfgang Kurka +43/650/4309155

wolfgang.kurka@gebirgsverein.at

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

€ 30,– ST190303

€ 125,– ST190301

€ 40,– ST190306

€ 30,– ST190304

€ 75,– ST190401

€ 130,– ST190501

Schneeschuhwandern

Sa. 15.12.18

Sa. 22.12.18

Fr. 04.01.19 –

So. 06.01.19

Sa. 05.01.19

Sa. 05.01.19

So. 13.01.19

Sa. 19.01.19

Sa. 19.01.19

Sa. 26.01.19

Sa. 26.01.19 –

So. 27.01.19

So. 27.01.19

Sa. 02.02.19

Di. 05.02.19 –

Do. 07.02.19

Sa. 09.02.19 –

So. 10.02.19

Sa. 09.02.19 –

So. 10.02.19

So. 10.02.19

Sa. 16.02.19

Sa. 23.02.19

Fr. 08.03.19 –

So. 10.03.19

Do. 21.03.19 –

So. 24.03.19

mehrere

Termine

Als ich Christagsfreude

holen ging

Als ich Christagsfreude

holen ging

Mariazeller Berge

Schneeschuhwanderung

Unterberg

Zum Südwienerhütterl

auf die Schneealm

Schneeschuhparadies

Kuhschneeberg

Zum Südwienerhütterl

auf die Schneealm

Eisenstein Glanzvoller

Schnee und unverspurt

Schneeschuhwanderung

Hocheck

Pretul und Teufelstein

Winterzauber und klare Luft

Schneeschuhwanderung

Raxplateau

20 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2018

Zum Südwienerhütterl auf die

Schneealm

Schneeschuh-Easy-Wandern

am Klippitztörl

Schneeschuhtouren rund um

Annaberg, Tirolerkogel

Wildalpe-Spielkogel

Zarter Reif, kuschelige Kälte

Gahns, Bodenwiese und

Saurüssel

Annaberg - Boding

Wild und anspruchsvoll

Schneeschuhwanderung

im Winterwunderland

Schneeschuh-WE

Tauplitzalm

Lungau

Schneeschuh-Schnupper-

Tour NÖ

Vorweihnachtliche Wanderung zu Peter

Roseggers Geburtshaus

Vorweihnachtliche Wanderung zu Peter

Roseggers Geburtshaus

Von Annaberg/Lassingrotte. Einsam,

weglos, bis 900 Hm Anstieg

Von Gries auf den Unterberg. Circa 5

Stunden, 600 Hm.

Schneeschuhwanderung am Fuß der

Schneealm

Vom Sessellift in Losenheim auf den

Kuhschneeberg

Schneeschuhwanderung am Fuß der

Schneealm

600 Hm, 10 km, 5 h, Fahrgemeinschaften,

Anmeldeschluss: 16.1.

Von Taßhof auf das Hocheck. Circa 5

Stunden, 600 Hm.

700 Hm, 16 km, 6 h, ÖFFIS

Anmeldeschluss: 11.1., Z/HP € 48,–

Genusstour für Einsteiger mit Seilbahnunterstützung

Schneeschuhwanderung am Fuß der

Schneealm

200-400 Hm,1-4 Tage,Nächtigung in

Eigenregie, Eigenanreise erforderlich

Hennesteck, Hochstadelberg, Mitterkeil

u. a. ~ 5 bis 6 h, bis 800 Hm.

700 Hm, 10 km, 5 h, Fahrgemeins.

Anm. bis 18.1., Z/HP € 48,–

Alle Highlights am Gahns: Bodenwiese,

Saurüssel und Eng

700 Hm Auf-, 1000 Hm Abstieg, 18 km,

7 h, ÖFFIS, Anm. - 13.2.

Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

Reini Böhm-Raffay

reini.br@utanet.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

Reini Böhm-Raffay

reini.br@utanet.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Reini Böhm-Raffay

reini.br@utanet.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

Robert Winkler

+43 699/15272266

Adi Kasper

+43 664/1309816

Reini Böhm-Raffay

reini.br@utanet.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Reini Böhm-Raffay,

reini.br@utanet.at

€ 15,– SW181204

€ 15,– SW181205

€ 50,– SW190109

€ 15,– SW190110

€ 15,– SW190114

€ 15,– SW190116

€ 15,– SW190115

€ 15,– SW190112

€ 15,– SW190111

€ 30,– SW190113

€ 15,– SW190117

€ 15,– SW190212

€ 105,– SW190207

€ 30,– SW190209

€ 30,– SW190210

€ 15,– SW190213

€ 15,– SW190211

Winterwunderland: Klostertal A - Edelweisshütte

- Dürre Leiten

Abfahrt, T Christian Treffpunkt, Schreiter, GZ Gehzeit +43 664/5284087 , Hm Höhenmeter, € 15,– SW190208 h Stunden

management@gebirgsverein.at

500-900 Hm, 2,5 Tage, eine Nachttour,

T: 15 Uhr, U6 Station

Von Hintergöriach – einsam und weglos

spuren, bis 1100 Hm.

300-500 Hm, 1 Tag, T: 8 Uhr, U6 Station,

jeden Sa & So von 16.12.18 –10.03.19

Robert Winkler

+43 699/15272266

Reini Böhm-Raffay

reini.br@utanet.at

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 95,– SW190305

€ 80,– SW190306

€ 29,– SW18

SW19

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

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