Gebirgsfreund Nr. 1/2017

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Eine unabhängige Vereinszeitschrift für Bergfreunde und Naturgenießer. Wir informieren mit einzigartigen Berichten und Aufnahmen und machen Lust auf Natur und das Erlebnis Berg. Vordergründig dabei sind immer die Themen Sicherheit und Naturbewusstsein.

Gebirgsfreund

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

Steigerlhüpfen

auf der Hohen Wand

Hüttenjubiläen

Neunkirchner Hütte & Südwiener Hütte

Die Bergrettung

Alpin Notruf 140

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 s, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 01

| 2017


Gebirgsfreund | Umwelt Editorial&

Naturschutz

Im Februar erreichte mich eine Jubelmeldung: Die Begeisterung

für den Alpenverein hält an. Mit nun insgesamt 521.575

Mitgliedern und einem Wachstum von 3,7 Prozent, ist der

ÖAV der bei weitem größte Bergsportverein in Österreich.

Mit fast 120.000 Menschen sind dabei die meisten Mitglieder in

Wien beheimatet, wo es im vergangenen Jahr auch den größten

Zuwachs gegeben hat. Und wo steht da der Gebirgsverein? Mit

knapp über 24.000 Mitgliedern gehören wir zwar nach wie vor

zu den drei größten Sektionen Wiens, das Wachstum ist aber

deutlich bescheidener ausgefallen als das des Gesamtvereins.

Umso mutiger war daher der Schritt, uns trotzdem von sogenannten

„Karteileichen“ zu befreien. Jener Mitglieder, die zwar

die Vorteile eines alpinen Vereins in Anspruch nehmen, dafür

aber trotz mehrmaliger Mahnung ihren Beitrag nicht bezahlen

wollten. Das hat uns zwar die eine oder andere böse Reaktion

eingebracht, die überwiegende Mehrheit hatte dafür aber großes

Verständnis. Zufriedene Mitglieder sind mit Sicherheit unser

größtes Kapital. Und wir können unser hohes Leistungsniveau –

beginnend mit extrem motivierten MitarbeiterInnen in unserer

Geschäftsstelle, mit über 800 begeisterungsfähigen ehrenamtlichen

Mitarbeitern, mit den äußerst aktiven Gruppen, mit den

zahlreichen Freizeit-Angeboten – vom Kletterzentrum über

die Kletterhalle auf der Marswiese bis zum Pilatestraining in

unserem Vereinshaus, mit unseren 19 Hütten und nicht zuletzt

mit unserer kletternden Jugend, die einen Erfolg nach dem anderen

erreicht, nur dann aufrecht erhalten, wenn wir auf einem

soliden finanziellen Fundament stehen. Mehr Mitglieder bringen

auch mehr Einnahmen. Selbstverständlich soll daher auch der

Gebirgsverein wachsen. Wenn auch nicht um jeden Preis. Das

Wachstumsziel für heuer haben wir uns selbst vorgegeben: 1.000

Mitglieder mehr. Wie wir das erreichen wollen, haben wir unter

fachkundiger Mithilfe eines Marketingexperten erarbeitet. Wir

im Vorstand können dabei nur die Ziele erarbeiten und vorgeben

und für eine entsprechende Motivation und Professionalität in

der Umsetzung sorgen. Umgesetzt werden müssen diese von den

vielen motivierten haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

unseres Vereins. Wenn Sie daher heute das neue Magazin in ihren

Händen halten oder zufällig das neue Annaberger Haus bzw.

unsere drei Enziane im TV gesehen haben, dann war und ist das

der Beginn einer Marketingoffensive. So wie jede Non-Profit-Organisation

muss sich auch der Gebirgsverein in der Öffentlichkeit

präsentieren. Nach dem Motto „Tue Gutes und rede darüber“.

Dieter Holzweber, 1 Vorsitzender

Liebe Gebirgsvereinler_innen, ins neue Jahr starten wir

mit einem neuen Gebirgsfreund. Dieser erscheint nun –

auf vielfachen Wunsch – wieder 4x im Jahr. Wir hoffen,

mit dem neuen Design nicht nur in der Jetztzeit angekommen zu

sein, sondern Euch auch ein weitaus übersichtlicheres Magazin

als bisher vorlegen zu können. Die höhere Erscheinungszahl

wirkt sich auf die Seitenanzahl aus. Zukünftige Gebirgsfreunde

werden jeweils maximal 36 Seiten stark sein, statt wie bisher 52.

Damit sind auch inhaltliche Veränderungen unabdingbar. Die

Gruppenseiten werden zukünftig etwas weniger Platz bekommen,

Berichte und Beiträge mit Magazincharakter etwas mehr als

bisher. So wollen wir unseren Gebirgsfreund für alle rund 20.000

Leser_innen interessant halten und zu einem Magazin machen,

das man auch 2017 sehr gern zur Hand nimmt.

Aber nicht nur der Gebirgsfreund geht einen Schritt weiter Richtung

Zukunft, auch unser Vorstand beschäftigt sich im Zuge einer

Klausur Ende Februar mit dem Thema Zukunft. 2016 war ein

Jahr der Konsolidierung, aber auch ein Jahr der Hütten. Wir haben

hier – gemeinsam mit den Pächter_innen – viel auf den Weg

gebracht, das in den nächsten Jahren seine Wirkung zeigen wird.

2017 wollen wir uns mit der Frage nach Wachstum beschäftigen.

Denn klar ist: wir müssen wachsen, wenn wir uns all unsere so

wichtige alpine Infrastruktur weiter leisten wollen. Und das steht

wohl weitgehend außer Frage. Im Zuge von Tourenführer- und

Gruppentagen im Frühling wollen wir entsprechende Strategien

und Methoden ausrollen.

Und dann ist da noch der Zeit-Faktor: vor allem der Jugend geht

vieles in unserem Verein zu langsam. Mir auch. Nur: ein Verein

dieser Größe, der noch dazu eng in einem noch viel größeren

Dachverband eingebunden ist, ist eher mit einem Konzern, als

mit einem agilen Start-Up zu vergleichen. Wir wollen darin Änderungen

behutsam umsetzen. Und ja, wir sind auf einem guten

Weg! Im Moment wächst unser Verein um fast 8 neue Mitglieder

pro Tag doppelt so schnell als im 1. Quartal 2016. Sicher auch

dank des guten Winters, der den Verleih so richtig anheizt. Aber

sicher auch, weil unsere Öffentlichkeitsarbeit zu wirken beginnt.

Und darauf können wir schon ein bissl stolz sein!

Liebe Grüße und einen informativen

Gebirgsfreund“ sendet und wünscht,

Christian Schreiter, Vereinsmanager

2 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Inhalt | Gebirgsfreund

Inhalt Nr. 1/2017

Kurzinfos .............................................04

Vorträge ..............................................05

Thema

Steigerlhüpfen Hohe Wand ......................06 – 07

Alpin-Notruf 140 – Die Bergrettung .............08 – 09

Sonne, Meer und mehr … ........................10 – 11

Touren / Reisen

Tourentipp ......................................12 – 13

Berichte

Hüttenbericht ...................................14 – 15

Wegebericht .........................................16

Rubriken

Umwelt & Naturschutz ................................17

Fachgruppen ....................................18 – 24

Ortsgruppen ..........................................25

Tourenprogramm ................................26 – 27

Hüttenübersicht ......................................28

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

128. Jahrgang, Heft 1/4

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Österreichischen Alpenvereins,

Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Titelbild: Enziane in den Alpen, Archiv Gebirgsverein

Erscheinungstermine: jeweils 15. des Monats März, Juni, September, Dezember

Redaktionsschlusstermine: jeweils 1. des Monats Februar, Mai, August, November

Medieninhaber & Herausgeber: ÖAV-Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien, Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at, www.gebirgsverein.at

Redaktion & Produktion: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Layout : heinzle&partner, http://www.heinzledesign.at/

Fotos wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hersteller: Universitätsdruckerei Klampfer GmbH, Barbara-Klampfer-Str. 347, 8181 St. Ruprecht/Raab


Gebirgsfreund | Kurzinfos

Kurzinfos

Historisches Archiv

des Gebirgsvereins

Gruberschartenbiwak

Ehrenamt und wir

Beratung Kurt Hofmann

Nach siebenmonatiger Arbeit haben der

Archivwissenschafter Alexander Lutt

und der Historiker Gunnar Mertz das

Gebirgsvereinsarchiv nach internationalen

Standards erschlossen und für die

wissenschaftliche Forschung zugänglich

gemacht. Das Projekt wurde von der

Hochschuljubiläumsstiftung der Stadt

Wien gefördert. In der nächsten Ausgabe

des Gebirgsfreunds werden wir ausführlich

darüber berichten.

gebirgsvereins-services.at/findbuch

Kletter- und Gymnastik

Kursstart

Leopold Würtl, Hüttenwart der Schwarzenberghütte,

und Markus Kittenberger

aus dem örtlichen Bergrettungsteam ist

es heuer in einem beispiellosen, aber

völlig unaufgeregten Kraftakt gelungen,

die Sanierung des Biwaks erfolgreich

abzuschließen. Wir sagen ein RIESIGES

DANKE! Nicht nur für Eure Leistung,

sondern auch dafür, dass Ihr die Sache

aus eigenem Antrieb und autonom zu

einem erfolgreichen Abschluss gebracht

habt. Nun erstrahlt diese alpinistisch so

wichtige Biwakschachtel in neuem Glanz

und bietet Schutz und Sicherheit für viele

Bergsteigerinnen und Bergsteiger.

Willst DU uns helfen ?

Steigerlhüpfen (Seite 6)

Ab dem 27. März 2017 starten unsere

beliebten Kletter- und Gymnastikkurse in

der Lerchenfelder Straße 28 (1080 Wien)

in das nächste Trimester. Buchungen sind

ab sofort möglich! Für Unentschlossene

bieten wir sonntags auch interessante

Schnupperkletterkurse an.

www.kletterzentrum.at

Wir brauchen Helfer/innen, die die Sammelpässe

stempeln und Streckenposten,

die Steigerlsammler/innen den Weg zu

ausgewählten Steigen zeigen können.

Melde dich einfach unter:

steigerlhuepfen@gebirgsverein.at

Mo - Fr 8:30 - 13:00

14:00 - 18:00

Sa 8:30 - 12:00

4 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Vorträge | Gebirgsfreund

Vorträge

Eintritt frei !

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien | 4. Stock | Vortragsbeginn: 19:30 Uhr

Far North-West

Mittwoch, 22. März 2017

Kaukasus und der Besteigung des Elbrus

über die noch sehr naturbelassene Nordseite.

Pfeilerei am Piz Palü

Mittwoch, 26. April 2017

3000 Kilometer zu

Fuß durch die Österreichischen

Alpen

Dienstag, 18. April 2017

Grönlands Eisberge

© Robert Klaps

Grönland, eine Wintersommerreise mit

Segelboot, Tourenski und Badehose. Innerhalb

weniger Wochen haben Matthias

Hutter und Robert Klaps gegensätzliche

Erfahrungen an der grönländischen Westküste

gemacht. Die beiden Polarseebären

erzählen von ihrer außergewöhnlichen

Segel- und Bergreise zur größten Insel der

Welt, dem Reich der Mitternachtssonne

und von Millionen wilden Eisbergen.

Abenteuer am

Schat Gora

Donnerstag, 6. April 2017

Aufstieg am Elbrus in ca. 3500 m Höhe

© Valentin Alge

Mit Ski auf das Dach Europas. Bernhard

Jüptner und weitere Teilnehmer berichten

von ihrer Reise von den Mineralwasserquellen

in Pjatigorsk zu den Bergen des

Ötztaler Alpen, Geigeralm, Erlanger Hütte

© Matthias Kodym

Matthias Kodym, geb. 1983 aus Puchberg

am Schneeberg/Niederösterreich hat in

den letzten sechs Jahren mehr als 23.000

Kilometer zu Fuß und nur mit minimalem

Gepäck zurückgelegt. Seine Reisen führten

ihn von Amerika bis Neuseeland, von

etablierten Wegen wie dem Pacific Crest

Trail bis in die Wildnis Alaskas. 2016

verschrieb er sich den österreichischen Alpen

und fügte in eigener Planung die drei

Hauptwege, den Südalpen-, Zentralalpenund

Nordalpenweg über Verbindungsrouten

zu einer 3000 Kilometer, so noch nie

durchwanderten Route zusammen. Ein

einzigartiges Weitwanderprojekt ist dabei

entstanden. Mit selbst aufgenommenen

Bildern und Filmsequenzen im Hintergrund

erzählt Matthias Kodym von seinen

Erlebnissen auf dieser fordernden Tour

und gibt Einblicke in die Welt des Reisens

zu Fuß, dem Leben von Träumen und was

es verlangt um eine Unternehmung dieser

Art erfolgreich zu absolvieren.

Klettern am Piz Palü Mittelpfeiler (Bumillerpfeiler)

© Philipp Graf

Von der Diavolezza wandert der Blick

unweigerlich zur Nordwandkulisse des

Piz Palü. Mit seinen Hängegletschern und

drei Nordwandpfeilern fesselt die Symmetrie

des Piz Palü das alpine Auge. Philipp

Graf berichtet über die Begehung zweier

dieser abwechslungsreichen Pfeiler sowie

über weitere Wege auf und über diesen

faszinierenden Berg.

Meranerland

Mittwoch , 5. April 2017

Bildervortrag mit Christine Linnert

www.enzian.gebirgsverein.at

Der Landlerweg

mit Rad, Bus

Mittwoch , 17. Mai 2017

Bildervortag von Uli Pistotnik

www.enzian.gebirgsverein.at

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 5


Gebirgsfreund | Thema

Mitmach-Event

Aussicht von der Hohen Wand

Steigerlhüpfen Hohe Wand

Samstag, 6. Mai 2017

Erlebe einen Tag im Freien und entdecke die wilden Felskulissen

der Hohen Wand. Sammle Stempel für jeden erklommenen Steig

oder Pfad aufs Hochplateau der Hohen Wand und nimm damit

anschließend an der Verlosung am Hubertushaus teil. Bei g’schmackigem

Essen und toller Musik kannst du mit etwas Glück viele

attraktive Preise gewinnen.

Ob Jung oder Alt, ob gemütlich

oder geübt, beim Steigerlhüpfen

geht es um Freude am Gehen

und Kontakt mit Gleichgesinnten. Hol dir

einen Stempel an einer der 5 Stationen

am Hochplateau! Den Steig oder Weg

dorthin wählst du! Jeder Stempelpass mit

mindestens einem Stempel kann an der

Verlosung teilnehmen. Am Hubertushaus

wird ein besonderes Rahmenprogramm

geboten: Tagsüber besteht die Möglichkeit

mit geprüften Übungsleiter/innen und

Instruktor/innen des Alpenvereins das

Begehen von Klettersteigen auszuprobieren.

Am Abend freuen wir uns darauf,

viele Gäste zur Verlosung der Preise

begrüßen und gemeinsam den Abend bei

gutem Essen, interessanten Gesprächen

mit Gleichgesinnten und stimmungsvoller

Musik abschließen zu dürfen!

Interview mit den beiden

Initiatorinnen Eva und Danja

„Eva, Danja, ihr seid ja die Ideengeberinnen

für das Steigerlhüpfen auf der

Hohen Wand. Wie seid ihr denn drauf

gekommen?“

Eva: „Danja und ich sind regelmäßig zusammen

in den Bergen unterwegs. Voriges Jahr im

Frühling haben wir wieder mal eine gemeinsame

Tour auf die Hohe Wand gemacht und

haben uns darüber unterhalten, dass es vor

allem auf der Südseite sooooo unglaublich

viele Steigerl gibt, dass man Jahre braucht, um

alle kennenzulernen. Und wir fragten uns,

wie viele man da wohl an einem Tag schafft,

wenn man über die gesamte Länge der Hohen

Wand immer auf und abgeht.“

Danja: „Ja, und dann fiel uns ein, das würde

sicher nicht nur uns Spaß machen, das wäre

eigentlich eine tolle Idee für eine Alpenvereinsveranstaltung.

Eine gute Möglichkeit für

Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die vielen

abwechslungsreichen Steige auf die Hohe Wand

zu entdecken oder wiederzuentdecken. Und

um dem Ganzen noch einen weiteren Anreiz

zu geben, kann man sich mit dem „Steigerl-

6 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Scheuchenstein

Dürnbach

Waldegg

Peisching

Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

Kleinkanzelhaus

Naturparkstüberl Waldeggerhaus

P

Eicherthütte

P

Höflein

Hubertushaus

Hohe Wand

P

Zweiersdorf

Hochkogelhaus

Hohe Wand

Luf

P

Maiersdorf

Postl

Hohe Wand

P

Kohlröserlhaus

Mautstelle Stollhof

Hohe

Wand

Herrgottschnitzerhaus

Heilstätte Felbring

P

Dreistetten

Stempelpassausgabe

und Parkplatz

Gasthaus/ Hütte

Straße

Wanderweg

Steig- Klettersteig

Parkplätze:

v.l.n.r.: Seiser Toni; Oberhöflein; Zweiersdorf; Maiersdorf Kirchengasse; Sonnenuhr

Danja & Eva im Interview

hüpfen“-Sammelpass für die geschafften Steige

bis zu fünf Stempel holen und Preise für das

nächste Bergabenteuer gewinnen.“

„Und da hat es sich gut getroffen, dass

ihr beide jeweils im Vorstand zweier

Wiener Großsektionen sitzt …“

Danja: „Genau, ich bin im Vorstand des

Gebirgsvereins Schriftführerin und Wegereferentin.

Bin also zuständig dafür, dass unsere

über 650 Kilometer Wanderwege regelmäßig

begangen und gewartet werden – daher wahrscheinlich

auch die Affinität für die Steigerl.“

Eva: „Ich bin bei der Edelweiss die stellvertretende

Finanzreferentin. Und als Tourenführerin

freue ich mich vor allem, wenn ich

dazu beitragen kann, dass die Leute auch mal

etwas Neues ausprobieren. Das Steigerlhüpfen

ist dafür sicher eine super Gelegenheit!“

„War es schwierig, die beiden Sektionen

von der Idee zu überzeugen?“

Eva: „Nein, überhaupt nicht. Alle haben uns

von Anfang an voll unterstützt und waren

Feuer und Flamme. Außerdem gibt es zwischen

Edelweiss und Gebirgsverein ja schon seit

längerem eine sehr gute Kooperation. Beispielsweise

stellen wir in einem EU-Projekt mit

Albanien und Montenegro den dortigen Alpenvereinen

unser Know-how bezüglich Erhaltung

alpiner Infrastruktur zur Verfügung.“

Danja: „Nicht zu vergessen das „Naturputzer“-

Projekt mit Global2000! Dieses Projekt hat

sich zum Ziel gesetzt, unsere Berge von Müll

zu befreien. Da können sich Freiwillige eine

App installieren und geben nebenbei, während

sie in den Bergen unterwegs sind, Daten zur

Verschmutzung ein, markieren Müllfundorte

– und räumen natürlich möglichst auch gleich

selbst auf. Wir sind da als Test-Benutzer und

als Multiplikatoren ganz vorne dabei.“

„Zurück zum Steigerlhüpfen: Was

macht diese Veranstaltung interessant,

wer soll daran teilnehmen?“

Eva: „Das ist eigentlich für alle was, die Spaß

an der Bewegung am Berg und in der freien

Natur haben. Nicht ganz so geübte Berggeherinnen

und Berggeher werden halt die

einfacheren, familienfreundlichen Aufstiege

nehmen, z.B. den Pfarrersteig, Grafenbergweg

oder Herrgottschnitzerweg. Trittsichere

und schwindelfreie Bergfexe können einen

der leichten versicherten Felssteige wie

Springlessteig, Leitergrabenweg oder Völlerin

ausprobieren. Klettersteig-Fans kommen am

Gebirgsvereinssteig, Währingersteig oder

HTL-Steig voll auf ihre Kosten. Und wer’s

kann, darf natürlich auch gern frei Klettern.“

Danja: „Jaja, egal wie sportlich man es

angeht, wenn man bei einer Stempelstelle

vorbeikommt, bekommt man einen Stempel.

Und ab einem Stempel im Pass, kann man bei

unserer Verlosung mitmachen und tolle Preise

gewinnen. Die haben natürlich alle was mit

Berg zu tun. Lasst euch überraschen!“

„Ist eine Anmeldung fürs

Steigerlhüpfen erforderlich?“

Danja: „Jein, eine Anmeldung ist nicht unbedingt

notwendig, aber wer sich das „Goodie

Pack“ nicht entgehen lassen möchte, sollte sich

unter www.gebirgsverein-services.at/anmeldung

anmelden, dauert auch nicht lange.“

Eva: „Für Kurzentschlossene werden die

Stempelpässe auf den gekennzeichneten Parkplätzen

ausgegeben, da gibt es eigentlich keine

Ausrede nicht mitzumachen …“

„Man kann also auch Preise gewinnen?

Wann werden denn die Gewinner

bekannt gegeben?“

Eva: „Am Abend bei der Abschlussveranstaltung

am Hubertushaus.“

„Was ist denn sonst noch so los

bei der Abschlussveranstaltung am

Hubertushaus?“

Eva: „Es wird auf alle Fälle ein lustiger Abend

mit Musik und gutem Essen! Nette Gespräche

und der Austausch mit anderen Wander- und

Bergbegeisterten natürlich inklusive.“

Danja: „Am Hubertushaus ist bereits tagsüber

einiges los: Es besteht die Möglichkeit, mit

geprüften Übungsleiter/innen und Instruktor/innen

des Alpenvereins das Begehen von

Klettersteigen auszuprobieren.“

Wer jetzt Lust bekommen hat,

mitzumachen, der kann sich gleich auf

gebirgsverein-services.at/anmeldung

eintragen, wir freuen uns auf DICH!

Redaktion

Fotos: © Christian Schreiter

Infos

Steigerlhüpfen Hohe Wand

Wo:

Hohe Wand

Wann: 6. Mai 2017

Start: ab 9:00 Uhr

Tagsüber: Wandern und

Klettersteigschnuppern

Ab 16:00 Uhr Verlosung & Feier

am Hubertushaus. Stempelpässe

erhaltet Ihr bei der Anmeldung oder

bei den eingezeichneten Parkplätzen.

Stempelstationen am Hochplateau

der Hohen Wand.

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Thema

Alpin-Notruf 140 –

Die Bergrettung

Im Dezember 2016 wurde mit Matthias Hutter ein Mitglied des

Alpenverein-Gebirgsverein zum Leiter der Ortsstelle Wien der

Berg rettung gewählt, ein guter Anlass, die Leserinnen und Leser des

Gebirgsfreundes über das Einst und Jetzt der Bergrettung zu informieren.

Warum gibt es in Wien eine

Bergrettung? Mit dieser Frage

werde ich immer wieder konfrontiert,

eigentlich merkwürdig, wurde

doch vor 120 Jahren in Wien der weltweit

erste Bergrettungsdienst gegründet.

Als auslösendes Ereignis zur Gründung

der ersten alpinen Rettungsorganisation

wird ein Lawinenunglück am Reissthalersteig

auf der Rax am 8. März 1896

angesehen, bei dem drei bekannte Wiener

Bergsteiger (Josef Pfannl, Max Schottik

und Fritz Wannieck) verschüttet wurden

und erst nach tagelanger Suche tot geborgen

werden konnten. Der Unfall erregte

solches Aufsehen, dass am 24. April

1896 vom Österreichischen Alpenklub

in Wien ein Diskussionsabend über die

Frage der Organisation eines Bergrettungsdienstes

veranstaltet wurde. Man

erkannte, dass diese Idee nur durch eine

gemeinsame Aktion der großen alpinen

Vereine verwirklicht werden konnte. Am

11. Mai 1896 kamen die Delegierten des

Österreichischen Alpenklubs, der Sektion

Austria und der Akademischen Sektion

des DÖAV, des Niederösterreichischen

Gebirgsvereines und des Österreichischen

Touristenklubs überein, „… dass in Wien

durch die Alpinen Corporationen eine

Zentralstelle geschaffen werden soll, welche

bei vorkommenden alpinen Unglücks

fällen einzugreifen hätte …“.

Bei der nachfolgenden vereinsmäßigen

Anmeldung wurde der Name „Alpiner

Rettungsausschuss Wien“ (ARAW)

festgelegt. Dieser gilt als der weltweit

erste organisierte Bergrettungsdienst, als

Vorbild für gleichartige Organisationen

in anderen Städten und als Vorläuferorganisation

des heutigen Österreichischen

Bergrettungsdienstes (ÖBRD).

Bis heute sind Mitglieder alpiner Vereine

aktiv in der Bergrettung und auch in der

Ortsstelle Wien tätig. Letztere ist eine von

30 Ortsstellen der Landesorganisation

Niederösterreich/Wien des ÖBRD. Diese

ist als Verein organisiert und rechtlich

selbständiges Mitglied im Bundesverband

(Dachverband) des ÖBRD.

Das Einsatzgebiet unserer Ortsstelle ist

der westliche Teil des Schneeberges.

Unsere Diensthütte, die Heinrich-Krempel-

Hütte – benannt nach einem Gründungs-

8 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

mitglied – liegt auf einer Höhe von

1561 m inmitten eines der schönsten

Schitourengebiete in den Wiener Hausbergen.

Von der Hütte kann man in einer

guten Stunde durch den Wurzengraben

oder den Schneegraben auf den höchsten

Berg Niederösterreichs steigen. Die Hütte

wurde 1937, also vor 80 Jahren eröffnet,

Grund genug für ein zünftiges Geburtstagsfest,

welches voraussichtlich im heurigen

September stattfinden wird.

In der Schitourensaison ist die Hütte an

Wochenenden und Feiertagen besetzt.

Während zwei Leute auf der Hütte sind,

können die beiden anderen auf „Streife“

gehen.

Richtige Einsätze sind zum Glück und

in Anbetracht der hunderschaften, die

an schönen Wochenenden mit Schi,

Schneeschuhen oder auch zu Fuß auf

den Schneeberg pilgern, selten, kommen

aber doch immer wieder vor. Im letzten

Winter mussten wir bei einem Einsatz am

Fadensteig (offener Oberschenkelbruch,

Schlechtwetter) helfen. Im heurigen Jahr

hatten wir die zweifelhafte Ehre des

ersten Einsatzes. Ein verirrter Wanderer

wurde in den ersten Stunden des noch

jungen Jahres vom Schneebergplateau

zur Krempelhütte begleitet und versorgt.

Meistens aber besteht unsere Tätigkeit in

der Beratung der Touristen hinsichtlich

Schnee- und Lawinenverhältnissen oder

einfach im Anbieten einer warmen Stube

und eines heißen Tees, wenn draußen

typisches „Schneebergwetter“ herrscht.

Einen zweiten Standort gibt es auf der

Roßkopfwiese im Wienerwald. Fallweise

werden wir zu gebiets- und ortsstellenübergreifenden

Einsätzen gerufen, zB

bei der Suche nach abgängigen Personen.

PR-Arbeit und Fundraising betreiben

wir mit einer mobilen Kletterwand bei

diversen Events (Donauinselfest, Fest der

Helfer am Ratshausplatz).

Seit einigen Jahren befindet sich die

Zentrale der Wiener Bergrettung in den

Räumlichkeiten des Alpenvereins Austria

in der Rotenturmstraße. Die Ortsstelle

Wien hat derzeit rd. 80 Mitglieder aller

Altersstufen. Erfreulich ist, dass sowohl

die „Altvorderen“ unserer Ortsstelle die

Treue halten und dass am anderen Ende

der Altersskala viele junge, engagierte

Leute aktiv sind und auch schon wichtige

Funktionen im Leitungsteam übernommen

haben. Ein Manko ist noch der

geringe Frauenanteil. Derzeit gibt es eine

ausgebildete Bergretterin und zwei Frauen

in Ausbildung sowie einige Interessentinnen.

Trotz vieler junger Mitglieder ist

der Altersdurchschnitt für eine tatkräftige

Einsatzgruppe zu hoch, so dass der Nachwuchsarbeit

höchste Priorität zukommt.

Ja, wie wird man eigentlich Bergretter

und welche Voraussetzungen

muss man mitbringen?

Voraussetzung für alles weitere ist neben

den Eigenschaften „bergbegeistert“ und

„teamorientiert“ einmal der Nachweis

eines 16-stündigen Erste-Hilfe-Kurses.

Es folgt ein Probejahr mit gegenseitigem

Beschnuppern und Ausbildung innerhalb

der Ortsstelle. Kern der Ausbildung sind

dann ein 4 tägiger Sommerkurs und ein 7

tägiger Winterkurs, die vom Landesverband

NÖ/Wien angeboten werden. Vor

beiden Kursen sind Eignungsprüfungen

zu absolvieren. So werden gute Kondition

(500 Hm in der Stunde), Klettern im

3.Schwierigkeitsgrad sowie auf Klettersteigen

der Kat. D erwartet. Sicheres

Schifahren bei allen Verhältnissen auf und

abseits der Piste ist ein MUSS. Die Ausbildung

ist in dieser Reihenfolge möglichst in

3 Jahren ab dem Probejahr zu absolvieren.

Dann ist der Status „Aktiver Bergretter“

erreicht. Auch für aktive Bergretter ist in

der Folge ein breit gestreutes Aus- und

Fortbildungsangebot vorhanden.

Nicht erst einmal wurde ich gefragt, was

Bergretter verdienen. Nun ja, die Bergrettung

mit rd. 13.000 Mitgliedern in Österreich

funktioniert zu 99,9 % ehrenamtlich.

Lediglich auf Bundes- und Landesebene

gibt es einige wenige Fixangestellte,

die hauptsächlich mit administrativen

Aufgaben betraut sind. Die Finanzierung

der Bergrettung erfolgt über Förderer (rd.

50 %) sowie über Beiträge der öffentlichen

Hand. Die dritte Säule der Finanzierung

ist die Verrechnung von Einsätzen.

Defribrillator in allen Ortsstellen

Alle 30 Bergrettungs-Ortsstellen in

Niederösterreich verfügen seit Herbst

über einen sogenannten „Automatisierten

Externen Defibrillator“ (AED). Mit einer

Größe von 13 x 13 cm und einem Gewicht

von nur 490 g findet das Gerät Platz in

jedem Einsatzrucksack. Alle Diensthütten

sind damit ausgestattet, so auch die

Krempelhütte. Ein AED befindet sich auch

auf dem Annaberger Haus des Gebirgsvereins

am Tirolerkogel (Dienstgebiet der

Ortsstelle St. Pölten).

Nähere Informationen über den

Berg rettungsdienst auf: www.oebrd.at/wien

www.bergrettung.at

www.facebook.com/Bergrettung.Wien/

Matthias Hutter

Fotos: © Ortsstelle Wien des

Bergrettungsdienstes NÖ/Wien

Rettung eines Verletzten mittels Kaperbergung

Defi-Schulung im Rahmen der Sommerübung

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 9


Gebirgsfreund | Thema

Sonne, Meer

und mehr …

Klettertrip nach Ligurien zum Jahreswechsel 2016/17

Sektor Belvedere, Name ist Programm

Der vergangene Herbst ließ wettermäßig nicht viel zu wünschen

offen, war somit klettertechnisch echt gut und bis auf eine kleine

Ausnahme blieb der Schnee bis nach Weihnachten einfach aus.

Einige kletteraffine Leute gaben

sich daher der Hoffnung hin, dass

der Winter überhaupt eine Runde

aussetzen würde und begannen von einer

Klettersaison ohne Winterunterbrechung

zu träumen. Als dann doch der Wintereinbruch

drohte, beschloss eine kleine

Gruppe, die im Kletterzentrum der Alpenvereinssektion

Gebirgsverein ein und aus

gehen, sich nicht von der Realität einholen

zu lassen und den Traum einfach in südlicheren

Gefilden weiter zu träumen.

So fanden sich schließlich – nach dem

üblichen organisatorischen Chaos und den

familiär-opulenten Weihnachtstagen – acht

motivierte FreundInnen in Boissano,

also „Oltre Finale“ 1 , ein. Besser hätte unser

Basecamp nahe Loano nicht gewählt

werden können: 8 Autominuten von den

nächsten Klettergebieten bei Toirano

entfernt, 2,5 km vom Meer, 30 Minuten

nach Finale Ligure. Toirano besticht durch

Klettergebiete mit momentan über 400

Routen in 19 Sektoren. Die Kletterei ist abwechslungsreich:

Man kann sich an steiler

Wandkletterei versuchen, Sinter hinaufarbeiten,

auf Platten herumschleichen oder

sich in den einen oder anderen Überhäng

hineinhängen. Je nach Sektor ändert sich

auch der Fels und die geforderten Bewegungsqualitäten,

langweilig wird es also

nicht so schnell! Die kurze Fahrzeit und

das große Routenangebot vor Ort führten

auch dazu, dass wir uns nur zwei Mal von

unserem „Hausgebiet“ verabschiedeten

um andere vertikale Herausforderungen

zu suchen, ein Mal im Val Pennavaire

verirrten und das andere Mal in einem

der Gebiete von Finale Ligure. Auch dort

erwischten wir tolle südseitige Wände,

aber die Sonne verschwand leider viel

früher hinter den umliegenden Gebirgszügen

als in den Gebieten um Toirano, wo

man sie teilweise ungehindert im Meer

versinken sehen konnte. Da es ohne Sonne

gleich empfindlich kalt wurde und uns die

Tage ohnehin immer zu kurz schienen,

verzichteten wir auf weitere Erkundungen

und machten weiter die Klettergärten um

Toirano unsicher, wo wir jeden Sonnenstrahl

auskosteten und immer im Stockfinsteren

zurück zum Auto zurück kamen.

Apropos Auto: Der gebietseigene Parkplatz

gehört eigentlich zur „Grotta di

10 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

Toirano“, welche sich nur im Rahmen

einer Führung besichtigen lässt, die sich

Andrea, Ingrid, Martina und Julia gönnten.

Diese ist auf iitalienisch und wenn

man keinen Übersetzter dabei hat (Punta,

unser Mann fürs Italienische hing einen

Kilometer entfernt im Gurt), fühlt man

sich in die Schulzeit zurückversetzt, als

man nur Bahnhof verstand und nicht tratschen

durfte. Trotzdem muss die Grotte

wärmstens empfohlen werden, eine solche

Fülle an verschiedensten Tropfsteinen

und Versinterungen haben wir noch selten

gesehen und schon gar nicht erwartet!

An Programm für kletterfreie Tage mangelt

es sowieso nicht: Da ist das Meer, das

immer für einen Spaziergang gut ist, die

Hügel und Berge im Hinterland, die von

tollen und oft sehr alten Wegen durchzogen

sind und wo man im Wald auch auf

halbwilde Pferde und weitere spannende

Lebewesen stoßen kann. Außerdem hat

sich die Gegend westlich von Genua auch

als Radfahrparadies etabliert: An schönen

Tagen radeln da hunderte von Bikern die

kurvigen Bergstraßen auf und ab.

Leider ist das Küstengebiet sehr verbaut

und vermittelt auf den ersten Blick keinen

pittoresken Eindruck. Aber hie und da finden

sich doch charmante Ecken, wie zum

Beispiel der Dorfkern von Finalborgo, wo

man sich nicht nur die vielen Kletterläden

anschauen sollte.

Zufällig waren wir an unserem letzten

Abend zu faul zum Kochen und Abwaschen,

daher zogen wir los um Pizza zu

suchen. Gefunden haben wir die süßeste

und kleinste Pizzeria, die man sich nur

vorstellen kann, unglaublich günstig und

lecker mit äußerst zuvorkommendem Personal,

am Rand des Ortskerns von Toirano.

Ein kurzer Verdauungsspaziergang

brachte uns in diesen hinein – und ließ

uns staunen: überall gepflasterte Straßen,

meist so schmal, dass man beim Gehen

rechts und links die Hausmauern berühren

kann, Haustüren aus unterschiedlichlsten

Materialien und in verschiedensten

Designs, eine Krippenausstellung im

ganzen Ort verteilt, lauter Brücken oder

Steinstreben, die von Haus zu Haus reichen...

Ein Ort wie im Mittelalter!

Und dann war da noch der Jahreswechsel,

der natürlich ausgiebig gefeiert wurde.

Nach einem ausgefüllten Klettertag und

einem Silvester-Menü, das es in sich hatte,

Diskussionen über den Klimawandel

und die daraus entstandenen Ideen zur

Rettung der betroffenen Eisbären durch

deren Rasur 2 , tanzten und feierten wir bis

spät in den Neujahrstag hinein. Unweigerlich

war am 1. Jänner dann auch Pausetag

angesagt. Wir sind bei Loano am Strand

spazieren gegangen und haben dort am

Abend zufällig ein wirklich nettes Neujahrs-Feuerwerk

miterleben dürfen.

Zurück zum Klettern: Das Routenangebot

an den Felsen von Toirano war wie für

uns gemacht. Immer gab es zumindest

ein paar leichtere Routen, ein sehr breites

Spektrum an Routen im 6. Franzosengrad

und meistens auch etwas Schwereres.

Damit konnte jeder in unserer Gruppe sowohl

gefordert werden, als auch gemütlich

vor sich hin klettern. Die Absicherung ist

großteils sehr gut, wobei man schon oft

von Haken zu Haken klettern muss.

Wenn’s mal eine Abwechslung zu den

Baseclimbs braucht, gibt es auch ein paar

Mehrseillängen-Routen im Angebot. Diese

sind unterschiedlich sportlich abgesichert

– aber auf jeden Fall hat man ’ne Menge

Luft unterm Gurt! Die schwerste der langen

Routen ist momentan 7a+ und Lukas

und Punta kamen schwer beeindruckt

zurück: Runouts im „leichteren“ Gelände

(6c) von etwa 7 Metern und zwingende

Kletterei in den Schlüsselstellen, mit vorprogrammierten

sehr weiten Stürzen. Die

zweite Mehrseillängenroute, die Ingrid

und Punta kletterten, war allerdings in

den schweren und ausgesetzten Passagen

ausgezeichnet abgesichert. In den leichteren

Passagen allerdings mussten wir uns

hie und da doch ein Herz fassen – und

einfach mal drauflos und über den Haken

klettern! Dann steht man mit einem fetten

Grinser im Gesicht am nächsten Stand

und erinnert sich an ein Zitat aus einem

aktuellen Kletterheftl: „I love this crazy

shit!“

Ingrid Gauster, Michael Suen und

Bernhard Wagner

Fotos: © Bernhard Wagner

Andrea klettert am Belvedere

Infos

Kletterreise Finale / Oltre Finale

Infos und Anmeldung:

Tel.: 01/405 26 57-202

anmeldung-klez@gebirgsverein

www.kletterzentrum.at

1

Oltre Finale: [it. = jenseits von Finale] im deutschen

Sprachraum von der Kletterszene wie der Name

eines Ortes verwendet. Eigentlich werden damit

aber alle Klettergebiete westlich von Finale Ligure

bis zur französischen Grenze bezeichnet.

2

Strategie zur Tarnung der Eisbären im abtauenden

Eis der Arktis; mehr Infos zum Thema in der

Radiosendung https://cba.fro.at/331949

Luki in Super Hero 7c

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Tourentipp

Tourentipp

Maiersdorfer Krumme Ries –

Leitergraben

Die Maiersdorfer Krumme Ries ist ein – zu Unrecht – in der Literatur

eher weniger beachteter Aufstieg auf das Plateau der Hohen Wand

und gehört sicherlich zu den einsamsten aber zugleich auch schönsten

und aussichtsreichsten kurzen Wanderungen, die man in der Gegend

unternehmen kann.

12 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Naturschutz Tourentipp | Gebirgsfreund

Reist man mit dem PKW an, so

parkt man diesen am besten nahe

der Kirche in Maiersdorf. Dort –

in der Kirchengasse (Kartenpunkt A) – ist

auch bereits der „Straßenbahnerweg“

grün markiert. Diesem wird eine Zeit lang

gefolgt, bis der Wandfuß erreicht wird.

Bei einem Bankerl zweigt nun die Maiersdorfer

Krumme Ries vom bisherigen Weg

ab. Sie ist gelb (und rot) markiert. Theoretisch

würde das erwähnte Bankerl zu

einer Rast einladen. Es sei dem Wanderer

aber empfohlen, noch ein klein wenig zu

warten und der Krummen Ries zu folgen.

Der Einstieg gestaltet sich dabei gar nicht

so einfach und macht den Weg zu einem

„schwarzen“ Wanderweg. Etwas ausgesetzt

wird ein schrofiger Rücken bzw.

Grat erklommen, dem der Weg als schmaler

Pfad bis zum Ausstieg folgt. Bereits am

Einstieg wartet der Weg mit wunderbaren

Ausblicken auf die „Neue Welt“ und das

Wiener Neustädter Becken auf und bald

erreicht man ein weiteres Bankerl, wo eine

Rast nun schon alleine der famosen Aussicht

wegen dringend anzuraten ist. Von

hier aus wird ein wesentlicher Teil der

Wand überblickt und man vergisst beim

Beobachten der Paragleiter gerne Raum

und Zeit, während in der Ferne die Rufe

der Kletterer schwach zu hören sind.

Frisch gestärkt geht die Reise weiter über

Schroffen und auf schmalen Pfaden, bis

wieder lichter Wald das nahe Plateau

anzeigt. In einer längeren Querung wird

der Ausstieg samt (Schein-)Gipfelkreuz

und der „Maiersdorfer Rast“ erreicht. Das

Ensemble aus Gipfelkreuz, Wiese und

Aussicht macht dieses versteckte Platzerl

der Hohen Wand zu einem Highlight. Hier

kann man schon auch mal ein Nickerchen

im frühlingshaft warmen Gras machen – jedenfalls

aber gut die Seele baumeln lassen.

Eingekehrt werden kann im Hochkogelhaus

oder im Gasthof Luf, wo es immer

wieder kulinarische Schmankerl aus Omas

Küche gibt. Abgestiegen wird am besten

über den Leitergraben oder über den

Straßenbahnerweg.

Diese Tour ist genau das Richtige für

einen Frühlingsnachmittag auf der Hohen

Wand und eignet sich für trittsichere und

schwindelfreie Wanderer. Die Maiersdorfer

Krumme Ries ist meine persönliche

Lieblings-Wanderrunde auf „meinen“

Hausberg und ein wirklich lohnender

„stiller, steiler Weg“.

Christian Schreiter

Fotos: © Christian Schreiter

Touren-Facts

Start: Maiersdorf Kirchengasse (A)

Ziel: Rundwanderung

Koordinaten Startpunkt:

Geogr. 47.821047 N 16.049050 E

UTM 33T 578460 5296999

Einkehrmöglichkeit:

Hochkogelhaus oder im Gasthof Luf

Strecke:

Dauer:

Aufstieg:

Abstieg:

Technik

Kondition

Erlebnis

Landschaft

Gefahrenpotenzial

Mehr dazu:

www.komoot.de/tour/2292764

6,79 km

2,52 h

450 m

420 m

Aussicht vom Hochkogel nach Südwesten

Blick auf die Hochkogelwände

Übersicht der Rundwanderung

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund | Berichte

Jubiläum

Neunkirchner Hütte

90 Jahre jung

Was hat unsere Hütte seit ihrer „Geburt“ im Jahre 1926 alles erlebt?

Wie kam es in dieser schwierigen Zeit – also in den 20er Jahren des

vorigen Jahrhunderts – dazu, in 200 km Entfernung unseres Heimatortes

ein solches Juwel hinzustellen?

Nach der Gründung der Ortsgruppe

im Jahre 1921 waren die

damaligen Gründungsmitglieder

bestrebt, auch alpine Arbeiten durchzuführen,

also ein alpines Arbeitsgebiet

zu bekommen. Da in näherer Umgebung

leider nichts mehr für einen solchen Zweck

zur Verfügung stand, entschied man sich

für die Wölzer Tauern. Da es in dieser Zeit

einer Tagesreise bedurfte um von Neunkirchen

nach Oberwölz zu gelangen musste

eine entsprechende Unterkunft – also eine

Schutzhütte – geschaffen werden.

Aufgrund der damaligen Wirtschaftslage

konnte leider erst 1925 richtig mit dem

Bau begonnen werden, aber schon nach

einem Jahr konnte die Hütte – zwar noch

nicht ganz fertig – feierlich eröffnet und

geweiht werden.

Da der Bau dem Verein natürlich große

Sorgen und vor allem finanzielle Belastungen

brachte, wurde durch verschiedene

Veranstaltungen das Vereinsbudget

aufgebessert und man konnte sogar

Rücklagen bilden. Ein großer Förderer

war der damalige Bauer Johann Gugganig,

vulgo Knolli, der den Verein beim Bau der

Hütte großzügig unterstützte. Auch heute

besteht noch ein gutes Verhältnis zum

Hause Knolli.

In der Zwischenkriegszeit war es ruhig

um die Hütte und erst nach dem zweiten

Weltkrieg im Jahr 1947 begann man

wieder mit den Arbeiten in der Hütte. Das

erste größere Ereignis war das Setzen des

Gipfelkeuzes auf dem Hausberg der Hütte,

dem Hochstubofen im Jahr 1961 sowie der

Bau einer Holzhütte, um den Holzvorrat

trocken lagern zu können. Die nächsten

Investitionen war elektrischer Strom aus

Wasserkraft, der später durch Solarmodule

ersetzt wurde, die Hüttenerweiterung

für Neunkirchner Mitglieder (1986),

die Erneuerung des Fußbodens und der

Wandverkleidung im Hauptaufenthaltsraum,

das Errichten einer Sammelgrube

für Fäkalien und Abwässer, welche inzwischen

durch einen Abwasserkanal ersetzt

wurden, der Anschluss an ein neu errichtetes

Kraftwerk mit 230 V Netzstrom und vor

kurzem das Schlagen eines Trinkwasserbrunnens

und ganz aktuell der Bau eines

Sanitärraumes, der sicher erst im nächsten

Jahr fertiggestellt werden wird.

Ortsgruppe Neunkirchen

14 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Naturschutz Berichte | Gebirgsfreund

Vorjubiläum

Südwiener Hütte

Vor neunundachtzig Jahren war es, dass die Ortsgruppe Südwien

die Hütte am Radstädter Tauern auf 1802m Seehöhe errichtet hat.

Nach einer Bauzeit von zwei Sommern konnte die Hütte fertiggestellt

werden. Seither hat sich viel getan, baulich sind Räume

dazugekommen, und an der Substanz nagt der Zahn der Zeit.

Die „Süwie“ lässt sich aber nicht so leicht unterkriegen.

In diesem Sommer haben wir auf der

Hütte den Pächterwechsel erfolgreich

vollzogen, das Ehepaar Scharler mit

ihren Kindern ist nun „oben“. Und die

beiden sind Hüttenwirte mit Herz und

Seele. Tanja, die begnadete und freundliche

Köchin, waschechte Pfälzerin aus

Kaiserslautern mit Innsbrucker Dialektakzenten

und Robert (ROBERTO), der Wirt,

der Skitourengeher und Bastler, bewirtschaften

die Hütte genauso, wie man sich

das als Gast wünscht.

Haben Sie gewusst, dass der erste Schilift

Obertauerns hinter der Südwiener Hütte

stand. Das kann man sich heute gar nicht

mehr vorstellen? Mittlerweile sind die

Lifte „oben“ und auf der oberen Pleißlingalpe

sind die Kühe, Wanderer und

Wintersportler zuhause. Die Hütte verfügt

über 50 Schlafplätze, Duschen (wenn

genug Wasser da ist), und zwei gemütliche

Stuben. Bier gibt’s vom Fass – dem Forstweg

sei Dank. Die Zustiege können von

Flachauwinkl oder von der Gnadenalm

(Untertauern) erfolgen und dauern je nach

Tempo und Wegewahl zwischen eineinhalb

und drei Stunden. Im letzten Sommer

haben unsere Wegewarte wieder ein wenig

nachmarkiert und so können Sie sich

auf „gut Weg“ freuen. Die Tourenmöglichkeiten

sind groß. Vom Tauernhöhenweg

nach Obertauern bzw. in den Lungau

zur Franz-Fischer-Hütte und diversen

Steigen im Sommer bis zu den zahlreichen

Skitouren im Winter, es gibt immer etwas

zu tun. Und wenn das Wetter im Sommer

nicht so toll ist freuen sich die Kühe auf

Kochen auf der „Süwie“

Streicheleinheiten. Durch den glücklichen

Umstand, dass die Hütte über einen

Stromanschluss und Beamer verfügt,

ist sie auch für Seminare geeignet, was

speziell im Winter gerne für Tourenkurse

genutzt wird. Im Jänner 2017 hatten wir

eine große Rettungsübung der Bergrettung

Lungau mit über 50 Rettern, Hunden

und Hubschrauber. Auch die Retter bilden

sich gerne bei uns fort. Demnächst wird

die Bergrettung Villach mit 50 Mann und

Hunden die Süwie für 3 Tage besuchen.

Für 2017 planen wir einen Anschluss an

das elektronische Reservierungssystem,

die eine oder andere Neuerung in der

Hütte, aber auch eine weitere Verfolgung

unseres Ziels, den Hüttenstandort

langfristig abzusichern. Hierfür werden

einige Verhandlungen anstehen, wir sind

aber zuversichtlich, diese erfolgreich

abzuschließen. Wir freuen uns, wenn Sie

unsere Veranstaltungen und Neuigkeiten auf

Facebook und youtube verfolgen – hoffentlich

sieht man sich bald auf der „Süwie“.

Die Hüttenwarte

Siegfried & Angelika Zeilinger

Fotos: © Sebastian Fischer

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund | Berichte

Wegetreffen 2016

auf der Lilienfelder Hütte

Das Gebirgsverein-Wegeteam in der Winterwunderwelt

Am Samstag, 12.11.2016, fand das diesjährige Treffen unseres

Wegeteams auf der Lilienfelder Hütte statt – und wie man sieht,

wanderten wir durch die Winterwunderwelt!

Othmar Buder, Wegepate am Muckenkogel

und Türnitzer Höger,

führte uns vom Parklatz Muckenkogellift

in Lilienfeld am ausgezeichnet

angelegten und gewarteten Jägersteig zur

Lilienfelder Hütte. Unterwegs erzählte er

uns von der Geschichte des Weges und

der Region und gab interessante Tipps aus

seinem reichen Erfahrungsschatz als Wegewart

der Ortsgruppe St. Pölten weiter.

Auf der Hütte angekommen ließen wir uns

Hüttenwirtin Juttas saftigen Schweinsbraten

und einen ausgezeichneten jungen

Weißwein schmecken. Nach dem Essen

gab uns Peter Gloß, Zweiter Vorsitzender

des Gebirgsvereins und Jurist, Auskunft

über rechtliche Aspekte der Wegearbeit.

Seine vielen praktischen Beispiele zu Haftungs-

und Versicherungsfragen regten zu

einer lebhaften Diskussion an.

Und natürlich blieb auch genug Zeit für

„alte“ und „neue“ Wegebetreuer/innen,

sich persönlich kennenzulernen und über

aktuelle (Wege-)Themen auszutauschen.

Den Abstieg über den Mitterriegelsteig

traten wir gerade rechtzeitig an, um noch

vor dem Dunkelwerden zurück am Parkplatz

anzukommen. Resume: Eine schöne

Wanderung, ein geselliges und informatives

Treffen!

Liebes Wegeteam, es hat mich sehr gefreut,

wieder fast 20 von euch beim Treffen

begrüßen zu dürfen! Herzlichen Dank an

alle Wegemitarbeiter/innen für euren unermüdlichen

Einsatz und die vorbildliche

Erhaltung unserer Wanderwege!

Ihr wollt im Wegeteam des Gebirgsvereins

mitarbeiten? Dann schreibt uns unter

wege@gebirgsverein.at !

Danja Stiegler

Fotos: © Danja Stiegler

Othmar Buder gibt praktische Tipps

zur Wegewartung

16 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Naturschutz | Gebirgsfreund

Umwelt

NaturPutzer

Die NaturPutzer-App

Gemeinsam mit Global 2000 und dem Alpenverein Edelweiss

wollen wir vom Alpenverein-Gebirgsverein die Welt ein kleines

bisschen besser machen.

Unter dem Motto „Müll ist nicht

nur zu gefährlich, sondern auch

viel zu wertvoll um ihn in der

Natur zurück zu lassen“ starten wir daher

ein Projekt namens NaturPutzer. Ab März

geht’s los mit Aktionen und Verantstaltungen

zum Thema Müll in der Natur.

Im Zuge dessen werden wir den 1. Internationalen

NaturPutzer-Tag ins Leben

rufen, an dem wir gemeinsam mit vielen

regionalen Gruppen unsere Umwelt von

Müll befreien.

Herzstück des Projekts ist die NaturPutzer-App,

die wir aktuell über Crowdfunding

finanzieren wollen. Dieses startete

zu Redaktionsschluss und wir hoffen, dass

wir unser Finanzierungsziel jetzt, wo Du

diese Ausgabe des Gebirgsfreundes in den

Händen hältst, schon erreicht haben.

NaturPutzer-App

Zum ersten Mal werden die Themen

nachhaltiger Umweltschutz und Umweltforschung

für die breite Masse sowie Bewusstseinsbildung

mit moderner Technik

verbunden. Stärkung der Eigenverantwortung

für unsere Natur, Bildung einer

Community sowie Spaß an der Sache

werden für dauerhaftes Engagement und

Nachhaltigkeit sorgen. Jede/r hat die

Möglichkeit aktiv am Projekt mitzuwirken,

die Forschung voranzutreiben, die

Daten zu nutzen und gleichzeitig damit

unsere Umwelt zu schützen.

Mit der App kann gefundener Müll

unterwegs eingetragen, bestimmt und

dokumentiert werden, was eine wertvolle

Informationslage über die Situation in der

Natur Österreichs erzeugt. Alle eingetragenen

Spots werden auch auf unserer

Homepage gesammelt und für Euch in

Echtzeit dargestellt. Siehe dazu auch

www.alpenverein-bewegt.at.

Gemeinsam erstellen wir zusätzlich eine

Mistkübel-Landkarte für ganz Österreich,

um zukünftige richtige Entsorgung zu

vereinfachen – damit man in Zukunft

auch mitten in der Natur schauen kann,

wo der nächste Mülleimer steht.

In deinem App-Profil kannst Du deine

bisherigen Müllsammlungen einsehen und

mit deinen Freunden vergleichen. Und

natürlich berichten wir Euch auch laufend

über die Aktion und wie viel an Müll und

Verrottungszeit wir alle gemeinsam schon

der Natur erspart haben. Die Naturputzer-App

wird für Android und Apple

iPhones gratis verfügbar sein. Und für

Euch ohne Smartphone in der Hosentasche:

alle Funktionen stehen auch auf

unserer Homepage bereit, damit man auch

zuhause oder am Laptop den NaturPutzer

ohne Einschränkungen nutzen kann.

Das Littering Problem

Auch wenn Österreich zu den saubersten

Ländern in Europa zählt, ist die Vermüllungs-Problematik

nicht zu unterschätzen.

100 Tonnen Müll pro Jahr müssen in den

Gemeinden aufgelesen und entsorgt werden,

knapp 1000 Tonnen sind es entlang

der Bundes- und Landesstraßen.

Dafür brauchen wir deine Unterstützung,

damit wir unsere NaturPutzer Kampagne

wie geplant umsetzen können !

Mit deiner Hilfe werden wir all das

finanzieren können:

– NaturPutzer-App

(mit all den tollen Features)

– Veranstaltungen

(Wanderungen, Info-Stände,

Müll-Sammelaktionenen, Fotoaktionen)

– 1. NaturPutzer-Tag

– Bewerbung unseres Projekts, damit

eine möglichst breite Masse unsere

Natur sauber hält

– Wege-Check (Studie zum Thema

Vermüllung in der Natur)

Wir sind für jeden Beitrag dankbar und

freuen uns auf viele schöne Veranstaltungen

mit euch! Wenn Du einen Beitrag

leisten magst, so melde Dich bitte – am

besten gleich – bei

management@gebirgsverein.at!

Christian Schreiter

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 17


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

Wir starteten bei wunderschönem Wetter am 1. Jänner ins neue

Wanderjahr und hoffen natürlich, dass wir auch heuer wieder

viele schöne Wandertage haben werden!

Unsere Weihnachtsfeier war wie immer gut besucht und auch an

unserer Jahreshauptversammlung haben 30 Personen teilgenommen,

herzlichen Dank dafür!

Ich habe bei der Versammlung unser Wanderprogramm bis Ende

Juni vorgestellt und glaube, dass wieder einige neue, interessante

Ziele dabei sind. Besonders hinweisen möchte ich auf

zwei Ausflüge ins benachbarte Ungarn, die von unserem Josef

in bewährter Weise vorbereitet wurden. Auch der Ausflug zum

Stift Göttweig mit Führung wird interessant werden. Da manche

schöne Wandergebiete nicht mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln

erreichbar sind, haben wir es in den letzten Jahren mit Mietbussen

probiert. Der Erfolg gab uns recht, wir waren schneller,

bequemer und manchmal auch billiger am Ziel und so wollen wir

auch heuer wieder einige dieser Fahrten ins Programm nehmen.

Wir werden am 31. Mai eine Fahrt zu „Roseggers Waldheimat“

durchführen, weitere sind für den Herbst geplant. Bei den Busfahrten

werden wie immer Wanderungen für gute Geher, Gemütliche

und ganz Gemütliche dabei sein, also für Jeden etwas. Ein

immer größer werdendes Problem sind die Gasthäuser. Etliche

sperrten im Laufe des Jahrs 2016 für immer zu, andere sind leider

nicht bereit, für eine Gruppe von 20 bis 30 Personen extra aufzusperren.

Bei unseren Frühjahrswanderungen haben wir daher

meistens nur mehr eine Schlusseinkehr, daher bitte immer eine

entsprechende Jause mitnehmen!

Ich freue mich schon auf die weiteren Wanderungen!

Trude Hlatky

Wanderungen des Senioren-Wanderclubs

Wanderungen jeweils am Mittwoch.

Anfragen bei Hlatky, Tel.: 01 480 51 62, (0664 273 47 55)

Alle Bahnfahrten möglichst mit „Einfach-raus-Ticket“

„G“ bedeutet verkürzte Wanderung für Gemütliche

„GG“ ganz Gemütliche – flache kurze Wanderungen, gemeinsames

Ende; „T“ Treffpunkt, „mE“ mit Einkehr

Schnuppergebühr: € 3,– pro Wanderung

– 22.3. Purkersdorf – Laab im Wald

T: 8:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, „G“ (ca.8,5km, 280Hm) , mE

– 29.3. Wienerwald

T: 10:00 Uhr Endstelle D Nußdorf, G T.: 10:30 Uhr Heiligenstadt,

GG T: 11.30 Uhr Endstelle Autobus 39A Sievering; mE

– 5.4. Heberlberg

T: 8:45 Uhr Bhf.Meidling,

Gemeinsam mit „G“ nach Pfaffstätten oder Baden; mE

– 12.4. Györ-Ungarn

T: 9:00 Uhr Hauptbahnhof beim Löwen

G verkürzte Wanderung, Ausweis erforderlich! mE

– 19.4. Laaben-St-Christophen

T: 8:00 Uhr Bhf. Hütteldorf, G bis Neustift-Innermanzing

(9,5km, 180Hm), GG Neulengbach-St.Christophen entlang des

Baches (4km, eben),T: 10:45 Uhr Bhf.Hütteldorf, mE

– 26.4. Wöllersdorf-Berndorf

T: 8:15 Uhr Bhf.Meidling,

G nach Piesting (ca.10km, 160Hm), mE

– 29.4. Erbsenschälfabrik Bruck/Leitha

T: 9:00 Uhr Hbf. Gemeinsam mit „G“, Führung in der Fabrik,

kleine Wanderung am Truppenübungsplatz, mE

– 3.5. Kreuttal (Maiglöckchen)

T: 9:20 Uhr Bhf. Floridsdorf,

G nach Schleinbach (ca.8km, 150Hm)

GG T.: 10:15 Uhr Bhf. Floridsdorf, Wanderung nach Unterolberndorf

(ca. 5km, 20 Hm), mE

– 10.5. Stift Göttweig für Senioren

T: 8:45 Uhr Bhf.Hütteldorf, G verkürzte Wanderung, Eintritt

mit Führung und 2-gängiges Menu im Stiftsrestaurant € 25,–,

Anmeldung bis 1.4.2017 erforderlich

– 17.5. Buchberg

T: 8:20 Uhr, Bhf. Hütteldorf,

G T: 9:20 Uhr Bhf. Hütteldorf. 8km, 200 Hm, mE

– 24.5. Buschberg

T: 7:45 Uhr Bhf. Floridsdorf,

G nach Au (ca.6km, 100 Hm); mE

– 31.5. Autobusfahrt „Roseggers Waldheimat“

T: 7:15 Uhr Felberstr./Westbahnhof

– 7.6. Loretto-Buchkogel-Eisenstadt

T.: 7:45 Uhr Bhf.Meidling,

G T: 9:10 Uhr Bhf. Meidling, Müllendorf, ca.9km, 200 Hm, mE

– 14.6.Fertörakos/Groisbach –Balf/Wolfs

T: 8:10 Uhr Bhf.Meidling, Ausweis erforderlich!, mE

Kontakt:

Familie Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

18 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Felsgeggis

Familiengruppe für Familien mit

10- bis 14-jährigen Kindern

Den vergangenen Herbst haben wir gut genutzt und drei tolle

Touren unternommen. Zuerst ging es zur Frauenmauerhöhle im

Hochschwabgebiet, die wir von West nach Ost durchquert haben.

Danach kletterten wir über die Wildfährte auf die Rax, wo wir

am Habsburghaus nächtigten und einen lustigen Hüttenabend

verbrachten. Rechtzeitig zum ersten Schnee erwanderten wir den

Eisenstein, den ein paar von uns im Jänner dann gemeinsam mit

Robert auch auf Skiern bestiegen.

Waldläuferbande

Familien mit 1- bis 8-jährige Kindern

Wir waren am 18.12 am Buschberg, dort haben wir die Sonne

genossen und uns aus dem weihnachtlichen Trubel etwas zurückgezogen.

Am Samstag den 14.01 waren wir auf der Rax Rodeln.

Gruppenfoto vor der Julius-Seitner-Hütte

© Mario Drobic

Für das Frühjahr haben wir auch wieder ein paar nette Touren

geplant. Zuerst geht es am 5. März in den Wienerwald um ein

wenig vom Winter aufzutauen. Am 2. April wollen wir einen

weiteren klassischen Wiener Hausberg, den Gippel erkunden.

Nach einer längeren Pause geht es dann kurz vor Schulschluss

von 15. bis 18. Juni gleich 4 Tage in die Niederen Tauern zu

einem vorgezogenen Sommerlager. Achtung – es gibt dafür nur

begrenzte Plätze!

Ich freue mich schon auf schöne Tage in den Bergen!

Termine Frühjahr

So 02. 04.

Gippel (NÖ)

Do 15. – So 18.06. Niedere Tauern (St)

Kontakt:

felsgeggis@gebirgsverein.at

Mario Drobics

Mit dem Kind unterwegs

© Waldläuferbande

Bericht von Marlies, 7 Jahre: Als erstes war das Raufgehen

anstrengend und wir sind mehr als eine Stunde hinaufgegangen.

Wie wir endlich beim Waxriegelhaus waren, haben wir etwas

Leckeres gegessen. Das Runterfahren mit dem Bob war sehr cool.

Bei den Rodeln musste man viel mehr bremsen als mit dem Bob.

Am Ende der Rodelstrecke war es sehr steil und da musste man

sogar mit den Bobs sehr stark bremsen.

Termine Frühjahr

26.03.17 Klettersteig Flatzer Wand

23.04.17 Wanderung Wiener Hausberge mit Geocaching

14.05.17 Ötschergräben

25.06.17 Sommerfest

Marlies für die „Waldläuferbande“

Kontakt:

Maria, Philipp, Elisabeth, Marcel, Monika, David und Fabian

+43 650 890 15 38

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Bergsteigergruppe

Outdoor-Trilogie – eine Seminarreihe

der Bergsteigergruppe

Die Bergsteigergruppe (BG) freut sich immer über neue Leute,

die unsere Vorträge besuchen und an unseren Veranstaltungen

teilnehmen.

Im ersten Halbjahr 2017 bietet die BG drei Outdoor-Veranstaltungen

an, die sich speziell an bergbegeisterte Menschen richten,

die noch nicht Mitglied unserer Gruppe sind und die selbstständig,

eigenverantwortlich und führerlos bergsteigen, snowboarden,

freeriden, schneeschuhgehen, klettern usw. wollen. Die

Ausfahrten sind daher auch nicht als Führungstour, sondern als

Anleitung zur Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit am

Berg zu verstehen.

Forum Alpin

Skihochtourenwoche im Herzen des Wallis

Der Autobus „spuckt“ uns an einer Straßenkehre am Rande des Walliser

Dorfes St.Luc aus. Dichter Nebel, nasse Straßen. Schnee ist hier

in 1600m Höhe fast keiner mehr. Wir stapfen ein bisschen trübsinnig

durch das ausgestorben wirkende Dorf. Mit den Liften geht es nun

hinauf, der Nebel wird immer dichter – wie sollen wir da den weiten

Weg zur Hütte finden? Höher oben wird es heller. Plötzlich stehen

wir bei strahlendem Sonnenschein auf der Bella Tola und genießen

das grandiose Panorama auf viele Schweizer Viertausendergipfel.

Die Spur ins Turtmanntal ist deutlich zu sehen.

Auch wollen wir mit der Veranstaltungsreihe ein bisschen von

dem vermitteln, was für uns alpines Bergsteigen ausmacht.

Das erste Outdoor-Wochenende wird beim Erscheinen dieser

Gebirgsfreundausgabe schon vorüber sein. Für die Winterbiwak-Aktion

„Wenn deine Tour länger dauert als der Tag“ haben

sich bis Ende Jänner bereits mehr als zehn Personen angemeldet.

Am Samstag, den 22.4.2017 steigt die Veranstaltung „Abenteuer

jenseits des Bohrhakens – Risikomanagement beim Alpinklettern“.

Alpines Klettern unterscheidet sich unter anderem vom

Sportklettern durch die höhere Eigenverantwortung und die

notwendige Kompetenz der Kletterer beim Einschätzen von

Risiken. Weiters erfordert es das Know-How, die notwendigen

Sicherungen und Rückzugsbehelfe selbst anzubringen. Erfahrene

Mitglieder der Bergsteigergruppe zeigen vor, wie durch den

Einsatz von mobilen Sicherungsmitteln ein Klettern jenseits der

ISO-geprüften Klebe-Bohrhaken möglich ist. Die Übung findet in

einem der Wiener Klettergärten in Bodennähe statt und ist daher

auch für klettertechnisch Ungeübte geeignet.

Den Abschluss dieser Outdoor-Trilogie bietet dann am 10./11.6.

die Veranstaltung „Wenn die Wand länger ist als der Tag – die

Sehnsucht nach erholsamem Schlaf in der Vertikalen.“ Wir werden

zwar keine große Wand durchsteigen, aber die Möglichkeiten

eines Biwaks in einer steilen Wand ausprobieren. Die Übung wird

teilweise in absturzgefährdetem Gelände stattfinden. Deshalb

sind für die Teilnahme an dieser Ausfahrt solide klettertechnische

bzw. sicherungstechnische Fertigkeiten notwendig.

Matthias Hutter

Turtmanngletscher mit Bishorn

© Brigitte Hantusch

Nach einer Skiabfahrt von mehr als 1000 Hm beginnt der eigentliche

Zustieg und wir erreichen die Turtmannhütte erst in der

Abenddämmerung. Wieder einmal ist eine entlegene Hütte der

Stützpunkt unserer Skitourenwoche, bei der 8 Personen dabei

gewesen sind. Die folgenden Tage verwöhnen uns mit Sonnenschein

und wir können die tollen Skigipfel Barrhorn, Bruneckhorn

und Bishorn ersteigen. Das Bishorn ist einer der Viertausender,

wo man nach rund 2000 Hm Aufstieg mit Skiern (fast) direkt vom

Gipfel abfahren kann. Die letzten 30 Hm waren diesmal allerdings

ein Blankeisbuckel und nur mit Steigeisen zu bewältigen. Wir

hatten Glück und großteils herrlichen Pulverschnee. In der zweiten

Wochenhälfte ging es dann über das steile Jungtaljoch, das oben

nur in leichter Kletterei zu überschreiten ist, nach St.Nikolaus im

Mattertal. Der nächste Höhepunkt war – nach der Besteigung des

Breithorns – die Abfahrt über den Schwärzegletscher – 1300 Hm

Pulvertraum, im Mittelteil durch einen wilden Gletscherbruch.

Nur die Abschlusstour zum Nordend mussten wir leider im Föhnsturm

wieder abbrechen. Das Jahr 2017 hat für Skitourengeher

recht vielversprechend begonnen. Bereits in der ersten Jännerhälfte

konnten wir eine Reihe herrlich schöner Pulverschnee-Touren unternehmen.

In der letzten März-Woche ist unsere heurige Skitourenwoche

geplant, diesmal ist das Lucknerhaus auf der Südseite des

Großglockners unser Stützpunkt.

Klaus Adler für das Forum Alpin

20 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

Jeden Donnerstag, ausgenommen Feiertage, ist die Gebirgsvereins-Kletterwand

von 17:30 bis 19:30 Uhr für uns reserviert, alle

Vorträge beginnen um 19:30 Uhr, vorher gibt es ab 19:00 Uhr ein

kleines Buffet. Detailinfos zu den Vorträgen gibt es auf Seite 5 in

diesem Heft.

Do., 09.03.2017 „Megapixel oder Sensorgröße“ –

Kameras für Bergsteiger

Vortrag von Andreas Ranet

Mi., 22.03.2017

Sa., 25.03. bis

Sa., 01.04.2017

Do., 06.04.2017

„Far North-West“ – Grönland,

eine Wintersommerreise

Vortrag von Matthias Hutter und

Robert Klaps

Skitourenwoche in den Hohen Tauern

Stützpunkt Lucknerhaus

„Abenteuer am Schat Gora“ – mit Ski

auf das Dach Europas

Vortrag von Bernhard Jüptner und

weiteren Teilnehmern

Sa., 22.04. bis Abenteuer jenseits des Bohrhakens –

So., 23.04.2017 Risikomanagement beim Klettern

Mi., 26.04.2017

Mi., 10.05.2017

„Pfeilerei am Piz Palü“

Vortrag von Philipp Graf

Kletterabend auf den Gießwänden

oberhalb von Gießhübl

Sa.,10.06. bis Wenn die Wand länger ist als der Tag –

So.,11.06.2017 Steilwandbiwakwochenende

Do.,15.06. bis

So.,18.06.2017

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 73 09 75 95

Matthias Hutter, +43 664 537 00 64

Harry Grün, +43 664 525 61 92

klaus.adler@gebirgsverein.at

bg@gebirgsverein.at

http://bg.gebirgsverein.at

http://forum-alpin.gebirgsverein.at

Kletterwochenende Totes Gebirge

Stützpunkt Prielschutzhaus

Fachgruppe GEO

Am 28. Sept. 2016 besuchten wir gemeinsam mit dem Senioren-

Wanderclub das Schaubergwerk Grillenberg und am 12. Dez.

2016 wanderten wir durch das Wiental, staunten über den Eifer

der Biber beim Bäumefällen und erfreuten uns an den schönen

Steinen der Brunnen im Auhofcenter. Die Tage in Ebensee brachten

uns kalte, aber sonnige Wanderungen zu schönen Krippen

(„Kripperlroas“), die zum Teil in Privathäusern stehen, wie z.B.

die Pendlerkrippe mit 1000 Figuren; wir lernten auch einiges

über die Glöckler und ihre Kappen. Univ. Prof. Dr. Dirk van Husen

erläuterte die Landschaft des Traungletschers, und bei einer

Schneeschuhwanderung im Höllengebirge erlebten wir ein Karstplateau

im Winter, bei Sonnenschein und herrlicher Aussicht.

– Do., 20. April 2017, 10:15 Uhr: „Wie alles begann“

Sonderführung durch die Ausstellung im NHM

– Do., 25. Mai 2017: Erdöl-Erdgaslehrpfad Prottes

Einfache Wanderung und Museumsbesuch.

– 9. – 19. Juni 2017: Rumänien – Natur und Kultur

Anreise mit der Bahn, dann Busrundfahrt, kurze Wanderungen.

Gemeinsam mit der ASW (Akadem. Sektion Wien).

– Do., 29. Juni 2017: Flatzer Höhlenwelten

Ausstellung im Museum Neunkirchen und anschließende

Höhlenwanderung

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher wird

auch kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer gehen

eigenverantwortlich!

Hinweise zu Veranstaltungen der

Nationalpark Akademie Hohe Tauern:

– Fr., 19. – Sa., 20. Mai 2017: Waltraud Moser-Schmidl:

Archäologie, Siedlungsgeschichte & Bergbau in der

Nationalparkregion Hohe Tauern. Mittersill mit Exkursion.

Nähere Information und Anmeldung www.hohetauern.at/bildung

Die Akademikergruppe hat ihr Gruppenleben zwar mit der

Hauptversammlung am 10. März 2016 offiziell beendet, Gerhard

Schusters beliebte Wanderungen wird es aber weiterhin geben!

Ankündigungen findet ihr hier:

– Sa., 22. April 2017: Frühjahrswanderung

– Sa., 27. Mai 2017: Kulturwanderung mit Heinz Derka

Nähere Information und Anmeldung bei Gerhard Schuster

Tel. 0664 23 30 261

Für alle Veranstaltungen bitte Detailprogramm anfordern

und möglichst bald unverbindlich Interesse bekunden, das

erleichtert die Planung!

Kontakt:

Uli Pistotnik

Mobil: +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 21


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Enzian unterwegs

Nachruf auf Horst Lützow

Tief betroffen müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass Horst Lützow

seiner mit großer Gelassenheit ertragenen Krankheit erlegen ist.

Als er vor über 40 Jahren zum Bergsteigerbund stieß, war er als

Kletterer zwar ein Spätberufener, doch voll jugendlichem Enthusiasmus

und er hatte den bestmöglichen Lehrer – Raimund Heinzel.

Horstls humorvoll-gewinnendes

Wesen, sein Idealismus und

seine Fähigkeiten als Motivator

führten bald zur Obmannschaft

der Gruppe. Unter seiner

Leitung erlebte der BBE eine

der aktivsten Perioden seiner

Geschichte. Alle, die beim groß

angelegten Korsika-Bergurlaub

dabei waren, erzählen heute

noch begeistert davon.

Horst Lützow

© Enzian unterwegs

Mit sentimentalem Vergnügen denke ich an etliche unterhaltsame

Klettertouren zurück - wie etwa Blechmauernverschneidung,

Schartenspitzkante, Winkelkopfpfeiler, Rosskuppen- oder Däumlingkante.

Bei letzterer sind wir allerdings so spät eingestiegen,

dass sich die Rückkehr zur Hofpürglhütte bei Tageslicht doch nicht

ausging und wir am Steiglpass biwakieren mussten. Auf die Mitnahme

einer Taschenlampe hatten wir großspurig verzichtet – auf

eine zweite Trinkflasche ebenso. Keine gute Wahl! Als wir leicht

derangiert, zerzaust und dehydriert zum Frühstück wieder auf

die Hütte kamen, fragte eine mitfühlende Seele: „Na, wie war´s

im Biwak?“ „Schattig“ antwortete Horstl. Damals trafen wir auch

auf zwei arme Jugendliche. Sie konnten sich ganz offensichtlich

ordentliche, steife Bergschuhe nicht leisten und mussten sich zum

Klettern mit völlig ungeeigneten und lächerlichen Patscherln

ohne Profil behelfen. Wir haben sie insgeheim sehr bedauert.

Mit derselben Intensität, mit der er vorher geklettert war,

betätigte sich Horst gemeinsam mit Elfriede später als Wochenend-Hobbyhüttenwirt

auf dem Hubertushaus. Ihrem unermüdlichen

Arbeitseinsatz ist die damalige Sanierung zu großen Teilen

zu danken. Das ging nicht ganz ohne Rückschläge ab. Sogar von

Einbrechern wurden sie heimgesucht. Am Ende aber stand die

Hütte mit völlig erneuertem Küchen- und Sanitärtrakt da. Horstls

Können als Koch, Sänger und Alleinunterhalter war, wie könnte

es anders sein, überragend und kam dem Hüttenbesuch sehr

zugute. Gesundheitliche Probleme und neue Aufgaben bewirkten

schließlich den Rückzug aus der Funktion. Als treuer Freund und

Besucher der alljährlichen Weihnachtsfeiern blieb der Kontakt

aber erhalten. Wir, die Horstl näher kennenlernen durften, können

uns glücklich schätzen, trauern jetzt mit seiner Witwe Friedl

und werden ihn nicht vergessen. Servus Horstl.

Corleo

Programm März – Juni 2017

29.03.17 Große Donaurunde Schloss Eckartsau

Wanderung mit Gerti Krenn

05.04.17 Meranerland

Bildervortrag von Christine Linnert

09.04.17 Gr.Ötscher, Fürstenplanabfahrt

Schitour mit Gert Petraschek

21.04.17 Schrattenbach

Wanderung mit Gerti Krenn

30.04.17 Anklettern Hohe Wand

17.05.17 Der Landlerweg mit Rad, Bus und Schiff

Vortrag von Uli Pistotnik

19.05.17 Rund um den Staff

Wanderung mit Gerti Krenn

21.05.17 Mailberg – Buchberg – Galgenberg

Wanderung mit Leo Cornelson

28.05.17 Kukubauerstrecke mit Donaublick

Mountainbiketour mit Gert Petraschek

11.06.17 Leckermoor – Eulenweg

Gemeinschaftsfahrt mit Grete Merstik

14.06.17 Mödlinger Klettersteig

Abendklettern mit Gert Petraschek

20.06.17 Frankenfels – Nixhöhle

Wanderung mit Gerti Krenn

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind

aber keine Führungstouren, jeder Teilnehmer geht

eigenverantwortlich.

Kontakt:

0664/180 35 22 oder 0650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

22 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt & Ortsgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Ortsgruppe St.Pölten

Pulverschnee im Tiroler Alpbachtal

Wiedersbergerhorn

© Ortsgruppe St.Pölten

Beim dritten Anlauf hat es mit den optimalen Bedingungen endlich

geklappt: Minusgrade, lockerer Pulverschnee und Sonnenschein.

Das ist genau jene Mischung, die jedes Skifahrerherz höher

schlagen lässt. Schon bei der Anfahrt über Tegernsee in Bayern,

Achensee und dem Tiroler Inntal war klar, dass es der Wettergott

diesmal gut gemeint hat mit der Skitourenwoche des St.Pöltner

Gebirgsvereins im Tiroler Alpbachtal. Dort, wo sich alljährlich im

August die Prominenz aus In- und Ausland bei den wissenschaftlichen

Sommergesprächen die Hände schüttelt, war im Jänner vom

Trubel des Sommers nichts zu spüren. Fast keine Touristen, noch

weniger Prominente und die Einheimischen freuen sich, wenn die

Niederösterreicher nach Tirol kommen. So auch Mitorganisatorin

Maria Weidinger-Moser, die ihr Appartment für die illustre Schar

des Gebirgsvereins zur Verfügung gestellt hat.

Montag: Aufstieg von Inneralpbach über die Moser-Baumgartenalm

auf das 2.127 m hohe Wiedersbergerhorn (Foto). Während

Maria und Ernst Sengthaler – gebürtiger Tiroler, pensionierter

Pilot und 8.000er-Besteiger – eine Einkehr in der Hütte bevorzugen

und sich mit Jaga-Tee laben, sehen der Obmann und sein

Begleiter Fritz Stöferle ein Gipfelkreuz und müssen natürlich

hinauf. Dort oben ist es noch kälter als im Tal. Entlang der

Aufstiegsroute fahren alle gemeinsam retour nach Inneralpbach.

Dienstag: Franz Kreimel, Installateur und Hüttenwirt verstärkt

die Runde. Während der Obmann einen Pisten-Schnuppertag

mit seiner Cousine Ulrike Schlatzer in Hochfügen oberhalb

des Zillertals einlegt, steigen die anderen auf den Schatzberg

und fahren über lockeren Pulverschnee nach Inneralpbach ab.

Dienstag abend wird die Runde dann mit Eva, Inge, Herta und

Margarete fast komplett und der Parkplatz vor dem Appartment

immer voller. Zum gemeinsamen Abendessen gibt es Nudeln mit

Speck und Salat. Am Mittwoch dann der erste Höhepunkt der

Skitourenwoche: Auffahrt mit der Schatzbergbahn und Querung

hinüber zur Joelspitze (1.964 m). Unter uns fast 1.000 Höhenmeter

unverspurten Pulverschnee in die Wildschönau und perfektes

Wetter. Auch das gibt es in Alpbach. Der Lawinenwarndienst

spricht von Stufe 3. Ein paar Damen beginnen zu grübeln und

erinnern den Tourenführer daran, dass sie noch ein paar unversorgte

Kinder zu Hause haben. Doch der denkt nicht daran,

sich den Abfahrtsgenuss entgehen zu lassen. Vorsichtig, aber mit

perfekter Skitechnik fährt die neunköpfige Gruppe hinunter in

die Wildschönau. Der geplante Aufstieg auf das Feldalphorn muss

aus zeitlichen Gründen verschoben werden, stattdessen geht es

über die Piste in rund 3 Stunden von der Wildschönau hinauf auf

den Schatzberg und von dort nach kurzer Rast in der Gipfelhütte

wieder hinunter nach Inneralpbach. Hans Lechner komplettiert

am Abend die Runde des Gebirgsvereins. Donnerstag: Aufstieg

von Inneralpbach auf das Wiedersbergerhorn und lange Abfahrt

über den Luderstein (1.830 m) in Nordostrichtung nach Reith.

Das letzte Stück durch eine wildromantische Klamm hinunter bis

zur Haltestelle des Postbusses, der die Gruppe wieder retour nach

Alpbach bringt. Nach Einkehr zum Apres-Ski in der Postalm ist

die Runde richtig angeheitert, glücklich und zufrieden. Gemeinsames

Abendessen und Frühstück inklusive. Diskutiert und

gequatscht wird am langen Küchentisch über alles: Über Politik,

Pension, Essen und das „normale“ Paarungsverhalten, was immer

darunter zu verstehen ist. Während der Obmann am Freitag

Alpbach verläßt und nach Fieberbrunn zu einem Fortbildungskurs

des Alpenvereins aufbricht, genießen die restlichen Gebirgsvereinler

Sonne und Pulverschnee an der gegeüberliegenden

Seite des Inntals, dem Rofangebirge. Die Letzten haben das

berühmte Tiroler Tal jedenfalls erst am Sonntag verlassen und

den Entschluss gefasst, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen

werden. Skitourenmöglichkeiten gibt es jedenfalls genug.

Veranstaltungen und Vorträge

Dieter Holzweber

ACHTUNG – geänderte Veranstaltungszeit

St.Pölten, Kulturhaus Wagram, Orionstraße 4, Kl.Saal im Keller

– Donnerstag, 6. April 2017, 19:30 Uhr

„Erlebnisse in herrlicher Bergwelt“

Josef Hell berichtet von Bergbesteigungen in der

Granatspitzgruppe, im Hochschwab und im Gesäuse

– Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:30 Uhr

Island – Insel aus Feuer und Eis

Dr. Susanne Bruckner berichtet von einer Umrundung der Insel

im nördlichen Atlantik

– Donnerstag, 8. Juni 2017, ab 17:00 Uhr

Gebirgsvereins-Heuriger

beim Kürbishof Diesmayr in Karlstetten, Schaubing Nr. 2

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 23


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Wander- und

Kulturreise

Sri Lanka

06.05. – 20./21.05.2017 – RA170501

– Königsstädte Anuradhapura, Polonnaruwa und Kandy

– Felsenfestung Sigirya und Wolkenmädchen

– Zahntempel in Kandy

– Spektakuläre Zugfahrt durch das Hochland

– Besteigung des Adams Peak, 2243 m

– Safaris im Minneriya und Yala Nationalpark

– 3 Tage Erholen/Baden/Schnorcheln/Tauchen

in Trincomalee

Wiener Melange

Wandergruppe

… ist eine Gruppe des Gebirgsvereins, die im Kleinen versucht

zu sein, was Wien im Großen seit langem ist: eine Mischung aus

„Ur-Wienern“ und „Neuankömmlingen“. Unsere „Wiener“ Melange

ist keine Kaffeekreation, hat aber gleiche Ziele: Freude bereiten (am

Wandern und Bergsteigen), mit Freunden unterwegs sein, plaudern

und dabei Altbekanntes und viel Neues sehen und hören.

Gruppenfoto Wanderung Kohlreitberg

© Wiener Melange

Anmeldeschluss : Ende März 2017

12 Tage Rundreise und 3 Tage Badeverlängerung

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer € 2.845,–

12 Tage Rundreise ohne Baden

Pauschalpreis pro Person im Doppelzimmer € 2.613,–

Bei Interesse schicke ich gern eine umfassende Reisebeschreibung

inkl. Links zu den Kulturstädten und den Unterkünften, viele

Details finden sie auch unter: http://bit.ly/2lKWQn9

Kontakt:

Bärbel Huber

+43 664 31 61 700

baerbel.huber@gebirgsverein.at

Viele der Neuankömmlinge leben zwar in Wien, kennen aber

meist nur ihre unmittelbare Wohngegend, den Weg zur Arbeit,

zur Schule und zum Einkaufen. Das Wandern in der Natur, das

Gehen im Wald, über Wiesen, die Aussicht von einem Berggipfel

oder von einer Aussichtswarte sind für sie neue und wunderbare

Erlebnisse, die sie mit einer Intensität erleben, die uns, die wir

oft von Kindesbeinen an Mitglieder eines alpinen Vereins sind,

fremd ist. Viele kommen aus einem Kulturkreis, in dem unsere

Wandertradition, das Wandern um seiner selbst willen, nicht nur

unbekannt ist, sondern regelrecht „exotisch“ wirkt. Frau Aysel

Kilic und Frau Canan Akyurt leiten gemeinsam die „Wiener

Melange“ und organisieren und führen die Wanderungen. Beide

leben und arbeiten seit Jahrzehnten in Wien, haben viele Freunde

sowohl unter den „Ur-Wienern“ als auch unter den Zugewanderten.

Sie haben die Ausbildung zu Wanderführerinnen im Rahmen

des Verbandes alpiner Vereine Österreichs (VAVÖ) absolviert

und wandern mit großer Begeisterung und Fachwissen mit ihren

Gruppen in der näheren und weiteren Umgebung von Wien.

Entsprechend den Zielen der VAVÖ-Ausbildungen bieten sie

Erklärungen und Hinweise zu den bei uns heimischen Pflanzen

und Tieren, weisen aber auch auf kulturelle Besonderheiten und

geschichtliche Zusammenhänge hin. Das Ziel der Wanderungen

der Wiener Melange ist es, wechselseitige Neugier zu wecken:

Neuankömmlinge lernen beim Wandern Wien und Österreich, seine

Kultur und Geschichte kennen, „Ur-Wiener“ hören aus erster Hand

über die Herkunftsländer und deren Eigenheiten. Letztlich entstehen

gegenseitiges Verständnis und Achtung vor dem Anderen.

Dr. Franz Kassel, Präsident des VAVÖ

Kontakt:

0699/11464216 oder 0664/75032254 oder 0699/15036437

wiener-melange@gebirgsverein.at

24 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Gebirgsfreund | Tourenprogramm

Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 25.03.17 Peilstein, 716 m Theres Frank

+43 650/3726584

Sa. 25.03.17 Größenberg Willi Linko

+43 676/5560567

So. 26.03.17 Triestingtal-Piestingtal Wiener Melange Wiener Melange, +43 699/11464216

wiener-melange@gebirgsverein.at

Mi. 29.03.17 Erlaufschlucht Ortsgruppe St.Pölten Heinrich Kühmayer

+43 664/878 32 30

So. 02.04.17 Kaiserkogel Ortsgruppe St.Pölten Hannelore Habersberger

02742/360 130

Sa. 08.04.17 Ringkogel, 789 m Theres Frank

+43 650/3726584

Sa. 15.04.17 Kreisbachrunde Renate Kleisch

+43 676/3699277 oder 28802/745006

Sa. 15.04.17 Über’s Leithagebirge Willi Linko

+43 676/5560567

So. 16.04.17 Flatzer Wand und Gösing Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

So. 16.04.17 –

Mo. 17.04.17

Wachau-Welterbestg.

(6, 7, 8)

Lucia Olscher, +43 664/230 70 25

lucia.olscher@aon.at

Mo. 17.04.17 Rappottenstein Ortsgruppe St.Pölten Doris Rojs

+43 676/730 74 54

So. 23.04.17 Unterberg –

Gutensteiner Alpen

Friedrich Adamek

+43 664/53 20 956

So. 23.04.17 Frankenfelsberg Ortsgruppe St.Pölten Gerhard Spendlhofer

+43 664/420 20 33

So. 23.04.17

Wachau-Welterbesteig

(Teil 11)

Lucia Olscher, +43 664/230 70 25

lucia.olscher@aon.at

So. 23.04.17 Hohe Wand-Geländehütte Wiener Melange Wiener Melange, +43 699/11464216

wiener-melange@gebirgsverein.at

Sa. 29.04.17 Kukubauerwiese Willi Linko

+43 676/5560567

So. 30.04.17 Ötschergräben Ortsgruppe St.Pölten Elisabeth Marhold-Wallner,

+43 650/410 11 14

So. 30.04.17

Miesenbach

Biedermeierrunde

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Mo. 01.05.17 Sauwand Ortsgruppe St.Pölten Ulrike Schlatzer

+43 676/720 41 57

Sa. 06.05.17 Großer Neukogel, 1053m Theres Frank

+43 650/3726584

So. 07.05.17 Großer Kitzberg-Miesenbach Wiener Melange Wiener Melange, +43 699/11464216

wiener-melange@gebirgsverein.at

So. 07.05.17

Viktoria-Adelheid-

Schutzhütte

Ortsgruppe St.Pölten

Ulrike Schlatzer

+43 676/720 41 57

Sa. 13.05.17 Troppberg Willi Linko

+43 676/5560567

So. 14.05.17 Muttertag im Helenental Erika Benisch

+43 664/3903656

Sa. 20.05.17 –

So. 21.05.17

Sa. 20.05.17

So. 21.05.17

Mariazeller Wallfahrt Brigitte Himann, +43 676/3603695

brigitte.himann@oebrd.at

Ötschertormäuer-

Ötschergräben

Hohe Mandling

(ehem. Berndorfer Hütte)

Willi Linko

+43 676/5560567

Wiener Melange Wiener Melange, +43 699/11464216

wiener-melange@gebirgsverein.at

€ 4,– WA170306

€ 4,– WA170305

€ 3,– WA170309

www.bit.

ly/2lC5lQt

www.

bit.y/2lC5lQt

€ 6,– WA170404

€ 6,– WA170403

€ 4,– WA170401

€ 6,– WA170405

€ 15,– WA170413

www.bit.

ly/2lC5lQt

€ 8,– WA170407

www.bit.

ly/2lC5lQt

€ 6,– WA170414

€ 3,– WA170415

€ 4,– WA170402

€ www.bit.

ly/2lC5lQt

€ 6,– WA170406

www.bit.

ly/2lC5lQt

€ 8,– WA170505

€ 3,– WA170512

www.bit.

ly/2lC5lQt

€ 4,– WA170502

€ 4,– WA170511

€ 30,– WA170504

€ 6,– WA170503

€ 3,– WA170513

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 25


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 27.05.17 –

Sa. 03.06.17

Kleine und Große

Fatra/Slowakei

Theres Frank

+43 650/3726584

So. 28.05.17 Bärenschützklamm Ortsgruppe St.Pölten Elisabeth Marhold-Wallner,

+43 650/410 11 14

Sa. 10.06.17

Eisenstein/Julius-Seitner-

Hütte

Sa. 10.06.17 Himberg Willi Linko

+43 676/5560567

So. 11.06.17

Bahnwanderweg Semmering-Klamm

Schottwien

Renate Kleisch

+43 676/3699277 oder 28802/745006

Wiener Melange Wiener Melange, +43 699/11464216

wiener-melange@gebirgsverein.at

€ 740,– WA170501

www.bit.

ly/2lC5lQt

€ 6,– WA170602

€ 4,– WA170601

€ 3,– WA170609

Klettern Alpin

Fr. 17.03.17 Hohe Wand – Sechsersteig Klaus Amichl-Weiss, +43 650 4774977

klaus.am.weiss@gmail.com

Fr. 31.03.17 Hohe Wand – Tirolersteig Alois Lackner

+43 699/12267574

Mi. 05.04.17 Hohe Wand – Wienersteig Alois Lackner

+43 699/12267574

Fr. 07.04.17 Vord. Stadelwand –

Peternpfad

Alois Lackner

+43 699/12267574

Fr. 07.04.17 Hohe Wand – Wienersteig Klaus Amichl-Weiss, +43 650 4774977

klaus.am.weiss@gmail.com

Sa. 08.04.17 Postlgrat, 3+, Hohe Wand Harald Gaudera,

alpinaktiv@gmx.at

So. 09.04.17 Duettsteig, 5+, Hohe Wand Harald Gaudera,

alpinaktiv@gmx.at

Fr. 21.04.17 Hohe Wand-Draschgrat light Klaus Amichl-Weiss, +43 650 4774977

klaus.am.weiss@gmail.com

Fr. 12.05.17 Grazer Bergland –

Efeugarten

Sa. 13.05.17 Rax – Direkte

Preinerwandplatte

Alois Lackner

+43 699/12267574

Alois Lackner

+43 699/12267574

Sa. 13.05.17 Vordere Stadelwand, bis 5 Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

So. 14.05.17 Stadelwand, Richterweg 5 Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Sa. 24.06.17 Rax, Gratkamine, 5 Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Mo. 26.06.17 Schneeberg –

Stadelwandgrat

Alois Lackner

+43 699/12267574

€ 30,– KT170302

€ 30,– KT170301

€ 30,– KT170404

€ 50,– KT170405

€ 30,– KT170406

€ 50,– KT170402

€ 50,– KT170403

€ 35,– KT170407

€ 55,– KT170503

€ 50,– KT170504

€ 50,– KT170501

€ 50,– KT170502

€ 50,– KT170602

€ 35,– KT170603

Mountainbike

Sa. 22.04.17 Brandstetter Kogel Ortsgruppe St.Pölten Gerhard Speiser

+43 680/234 18 56

Sa. 13.05.17 Manhartsberg Ortsgruppe St.Pölten Gerhard Speiser

+43 680/234 18 56

www.bit.

ly/2lC5lQt

www.bit.

ly/2lC5lQt

Orientierung

So. 02.04.17 Professionelle Orientierung Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

So. 25.06.17 Professionelle Orientierung Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 75,– OR170401

€ 75,– OR170601

26 | Gebirgsfreund | Nr. 1 / 2017


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Klettersteig

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 01.04.17 Pittentaler Klettersteig, D Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Sa. 20.05.17 Raxalpe - Gretchensteig Friedrich Adamek

+43 664/53 20 956

Do. 25.05.17–

So. 28.05.17

Gardasee-Berge

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 30,– KS170401

€ 20,– KS170502

€ 185,– KS170501

Bergtouren

Sa. 13.05.17 Schneealpe Adi Kasper

+43 664/1309816

So. 21.05.17 Raxenmäuersteig Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Do. 25.05.17 –

So. 28.05.17

Hochschwab-Vorberge Robert Vondracek, +43/1/4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Sa. 27.05.17 Königskogel, 1574 m Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

So. 28.05.17 Bärenschützklamm Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Sa. 03.06.17 –

Mo. 05.06.17

Sa. 10.06.17 –

So. 11.06.17

Do. 15.06.17 –

So. 18.06.17

Sa. 17.06.17 –

So. 18.06.17

Sa. 24.06.17 –

So. 25.06.17

Durchquerung Hochschwab

Harald Gaudera,

alpinaktiv@gmx.at

Gemeindealpe, 1626 m Robert Vondracek, +43/1/4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Touren im Hochschwabgebiet

Adi Kasper

+43 664/1309816

Hochschwab-Vorberge Robert Vondracek, +43/1/4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Ötschergräben und

Gemeindealpe

Brigitte Himann, +43 676/3603695

brigitte.himann@oebrd.at

€ 10,– BT170504

€ 12,– BT170501

€ 80,– BT170503

€ 15,– BT170505

€ 12,– BT170502

€ 125,– BT170603

€ 40,– BT170601

€ 50,– BT170605

€ 40,– BT170602

€ 40,– BT170604

Canyoning

Do. 25.05.17 –

So. 28.05.17

Gardasee-Berge

Harald Gaudera,

alpinaktiv@gmx.at

€ 185,– CY170502

Sa. 03.06.17 –

Mo. 05.06.17

Rafting-Canyoning Socatal

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 148,– CY170607

Schneeschuh

So. 19.03.2017 Hohe Student –

Mürzsteger Alpen

Do. 23.03.17 –

So. 26.03.17

Touren im

Lungau/Hintergöriach

Friedrich Adamek,

+43 664/53 20 956

Reinhard Böhm-Raffay,

+43 664/1755589; reini.br@utanet.at

€ 15,– SW170307

€ 80,– SW170306

Ski Alpin

Sa. 25.03.17 –

Sa. 01.04.17

Skiwoche Südtirol Erich Litzlbauer

+43 676/400 3206

€ 600,–

– 695,–

SP170301

Skitour

Sa. 01.04.17 –

Mi. 05.04.17

Skihochtouren

Stubaier Alpen

Ortsgruppe St.Pölten

Susi und Karl Bruckner

+43 664/2319297; +43 664/2715598

www.bit.

ly/2lC5lQt

Nr. 1 / 2017 | Gebirgsfreund | 27


Hütten des Gebirgsvereins

Erhältlich in der Servicestelle!

Hütten

Gebiet/Kontakt

Gruberschartenbiwak

Glocknergruppe

Hugo-Gerbers-Hütte

Kreuzeckgruppe

+43 664 595 47 40

Reißeckhütte

Reißeckgruppe

+43 664 412 85 71

Schwarzenberghütte

Glocknergruppe

+43 664 282 37 01

Südwiener Hütte

Radstädter Tauern

+43 664 343 63 42

Schneealpenhaus

Schneealpe

+43 664 249 53 53

Habsburghaus

Rax

+43 650 725 85 93

Wetterkoglerhaus

Hochwechsel

+43 3336 42 24

Kutatschhütte

Mürzsteger Alpen

Gloggnitzer Hütte

Rax

+43 2662 42 96 2

Neunkirchner Hütte

Rottenmanner Tauern

+43 2635 623 37

Annaberger Haus

Türnitzer Alpen

+43 2728 204 59

+43 664 523 10 76

Türnitzer Hütte

Türnitzer Alpen

+43 664 571 76 97

Öffnungszeiten

Sommer (S) und Winter (W)

hochalpine Biwakschachtel, 9 Plätze

W Winterraum vorhanden.

S 1. Juli bis Mitte September durchgehend

geöffnet!

W —

S 1. Juli bis 15. September

W —

S Ende Juni bis Mitte Sept. Witterungsabhängig;

Ehrenamtliche Bewartung

W 10. Dezember bis 23. April Mo. bis So.,

Dienstag Ruhetag (außer Schulferien).

Winterraum derzeit gesperrt.

S 26. Mai bis 26. 10 durchgehend geöffnet

W offener Winterraum

S 1. Mai bis 31. Oktober täglich ohne

Ruhetag geöffnet

W offener Winterraum

S Mitte Mai bis Ende Oktober Mo. bis So.

durchgehend geöffnet

W Winterraum geöffnet

S 1. Juli bis 18. Sep. Mo. bis So. geöffnet

Mai, Juni & 18. 9 bis 15.11 – Di. Ruhetag

offener Unterstand

W 3. Jänner bis Ende März

jeweils Sa. ab 14:00, + So.- & FT

S Ende März bis 16. Nov.; Sa. ab 14:00,

sowie So. & FT; Notraum vorhanden.

Selbstversorgerhütte

16. Nov. bis 14. Aug. Mi.bis So. geöffnet

15.8. bis 15.11. Mo. bis So.;

ohne Ruhetag geöffnet!

W Winterraum geöffnet

S 1. Mai bis 1. November: Sa., So., FT

Julius-Seitner-Hütte

Türnitzer Alpen

+43 664 910 77 35

Fr. bis So. & FT

Goferhütte

Ennstaler Alpen

+43 1 405 26 57

Selbstversorgerhütte

September Jagdsperre!

Lilienfelder Hütte

Gutensteiner Alpen

+43 2762 535 67

Do. bis So. & FT

Illu: www.irenepersche.at

Grafik & Illu: www.irenepersche.at, 2016

Hubertushaus

Gutensteiner Alpen

+43 699 170 96 562

ab 15. April:

+43 699 1000 81 70

Peilsteinhaus

Wienerwald

+43 2674 873 33

Rudolf-Proksch-Hütte

Wienerwald

+43 664 947 81 87

W Anfang März -26.03: Do bis So.

Neu: Ab 15. April: Mi-So.

Mai: Mo. –So. durchgehend.

S Juni, Juli, Aug.: Mi.-So.

Sept., Okt.: Mo. – So durchgehend.

Nov., Dez.: Mi. bis So.

Mi. bis So.

Winterraum derzeit gesperrt.

Betriebssperre Mitte Juli bis 2. Augustwoche

Wegen Sanierung geschlossen!

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