Gebirgsfreund Nr. 3/2017

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Eine unabhängige Vereinszeitschrift für Bergfreunde und Naturgenießer. Wir informieren mit einzigartigen Berichten und Aufnahmen und machen Lust auf Natur und das Erlebnis Berg. Vordergründig dabei sind immer die Themen Sicherheit und Naturbewusstsein.

Gebirgsfreund

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

Reißeck-Höhenweg

Einsam und eindrucksvoll

Old Man of Stoer

Schottland, kein „Kletterer-Allerweltsziel“

Das sind wir

Das sind unsere Mitglieder

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 s, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 03

| 2017


Gebirgsfreund | Umwelt | Editorial & Naturschutz

Anfang Mai 2017 gab es endlich Grund zur Freude:

Es lag ein rechtskräftiges Urteil vor. Was war zuvor

passiert? Im Jahr 2012 ereignete sich in unserem

Kletterzentrum in der Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien,

ein Unfall anlässlich eines Kletterkurses. Ein Kursteilnehmer

stürzte beim Bouldern und verletzte sich am rechten Sprunggelenk.

Das Klagebegehren des Verunfallten wurde abgewiesen.

Ein schuldhaftes Verhalten des Kursleiters konnte nicht

festgestellt werden. Nach Ansicht des Sachverständigen hat

sich das im Klettersport immanent vorhandene Restrisiko

für Verletzungen verwirklicht. Damit wurde auch die im

Rahmen von erkennbaren Gefahren bestehende Eigenverantwortung

der Kursteilnehmer einmal mehr hervorgehoben.

Trotz des erfreulichen Verfahrensausganges hat mich der

Unfall nach Anfrage des Leiters des Kletterzentrums veranlasst,

eine Diskussion mit sämtlichen Kursleitern des Vereins

über mögliche Gefahren und Haftungen im Rahmen von

Kletterveranstaltungen zu führen.

Unsere Gesellschaft neigt heute immer mehr dazu, die

Schuld nicht bei sich selbst zu suchen, sondern danach, ob es

nicht doch jemanden geben könnte, der verantwortlich sein

und den man letztendlich zur Haftung heranziehen könnte.

Rechtschutzversicherungen, die ein Prozessieren weitgehend

ohne Kostenrisiko ermöglichen, begünstigen diesen Trend.

Die Anforderungen für einen Veranstalter werden höher und

höher. Aus Sicht eines Kletterhallenbetreibers darf man sich

auf behördlichen Auflagen zur Erteilung des Gewerbebetriebes

nicht ausruhen. Wenn der Veranstalter auf Grund eigener

Kenntnis den Bestand einer Gefahrenquelle weiß oder kennen

muss oder er mögliche oder zumutbare Maßnahmen zu

deren Beseitigung unterlässt, so kann das Vorliegen entsprechender

behördlicher Genehmigungen den zur Sicherung

Verpflichteten nicht entschuldigen.

Im Sinne eines umschweifenden und wachenden Auges ist

daher in jeder Situation ein kritisches Auseinandersetzen mit

möglichen Gefahren empfehlenswert, vor allem dann, wenn

für einen laienhaften Dritten eine mögliche Gefahr nicht

erkennbar ist. Dann liegt nämlich ein eigenverantwortliches

Handeln in der Regel nicht mehr vor.

Peter Gloß, 2. Vorsitzender

Liebe Leser_innen, ein herrlicher Sommer geht zu Ende

und ich hoffe, sie konnten ihn mit der einen oder anderen

Bergtour krönen.

Auch wir waren aktiv und haben z.B. den Weg der Sonne (www.

wegdersonne.at) „installiert“ und markiert. Wer den Weg über

Schneealpe und Rax geht, kommt auch bei unserem Habsburhaus

vorbei. Dort kam es in der Vergangenheit immer wieder zu massiven

Energieproblemen, weshalb wir diese Schutzhütte nun mit

einer leistungsstarken Photovoltaik-Anlage ausgerüstet haben.

Diese kann nun auch die Materialseilbahn antreiben und wir

ersparen uns und vor allem der Umwelt Tonnen von CO2. Auch

die Lilienfelder Hütte war – bei vollem Betrieb – einige Wochen

Baustelle. Wurde sie doch an den Kanal angeschlossen, was ihr

nicht nur neue, moderne Toilettenanlagen, sondern auch eine

neue Terrasse bescherte.

Was mich besonders freut: über die letzten Monate konnten

Habsburghaus, Wetterkoglerhaus, Annaberger Haus und auch das

Schneealpenhaus mit Webcams versorgt werden. Ein Service, das

viele berghungrige Wanderer und Kletterer nutzen. Damit sind

auch fast alle unserer Hütten mit Internetzugang ausgestattet und

so können unsere Wirt_innen gültige Mitgliedschaften auch bei

vergessenem Mitgliedsausweis abfragen. Ein zentrales Service

sowohl für unsere Pächter, als auch für die Gäste der Hütten, die

auch ohne mitgeführtem Ausweis nicht auf Ihre Mitgliedervorteile

verzichten wollen.

Ebenfalls weitgehend umgesetzt: das Hütten-Branding. Besucher

unserer Hütten sollen wissen, dass sie in einem Haus des

Gebirgsvereins einkehren. Zu diesem Zwecke wehen vor unseren

Schutzhütten seit heuer auch weiße Gebirgsvereins-Fahnen.

Anfang September schließlich eröffnete unser Bereich „Health

& Fitness“ seine Pforten in der Wiener Lerchenfelder Straße mit

einem Tag der offenen Tür. Neben Schnupper-Einheiten und

Workshops erfuhren die Gäste aus Expertenhand Allerlei über

Versicherungen, Sporternährung und Mentaltraining. Alle unsere

„Gesundheit und Gymnastik“-Kurse – von Pilates über Functional

Training – haben wir für Sie hier zusammengefasst:

www.health-fitness.at.

Und noch eine Neuerung: einige Ortsgruppen nutzen bereits das

Service, die Ortsgruppenzeitung mit unserem Gebirgsfreund

mitzusenden. Dies spart Kosten und ist auch für Sie, werter Leser,

werte Leserin, übersichtlicher.

Ich wünsche einen schönen Herbst und eine interessante Lektüre.

Christian Schreiter, Vereinsmanager

2 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Inhalt | Gebirgsfreund

Inhalt Nr. 3/2017

Kurzinfos .............................................04

Vereinsinfos ..........................................05

Wir suchen dich! . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 06

Vorträge ..............................................07

Thema

Das sind unsere Mitglieder ...........................08

Schottland, Old Man of Stoer ....................12 – 13

Touren / Reisen

Tourentipp: Reißeck-Höhenweg. .................14 – 16

Berichte

Wegeprojekt Habsburghaus/Raxplateau .............17

Climbing Team, fleißig und fokussiert ................18

Gipfel am Gipfel ......................................19

Rubriken

Fachgruppen ....................................20 – 24

Tourenprogramm ................................25 – 27

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

128. Jahrgang, Heft 3/4

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Alpenverein-Gebirgsverein,

Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Titelbild: Schottland, Old Man of Stoer © www.poeckpictures.at

Erscheinungstermine: jeweils 15. des Monats März, Juni, September, Dezember

Redaktionsschlusstermine: jeweils 1. des Monats Februar, Mai, August, November

Medieninhaber & Herausgeber: Alpenverein-Gebirgsverein

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien, Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at, www.gebirgsverein.at

Redaktion & Gestaltung: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Design: heinzle & partner, http://www.heinzledesign.at/

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hersteller: Universitätsdruckerei Klampfer GmbH, Barbara-Klampfer-Str. 347, 8181 St. Ruprecht/Raab


Gebirgsfreund | Kurzinfos

Kurzinfos

2018 Mitgliedsbeitrag

Vereinfachte Kategorien

Kursstart Kletterzentrum

ab 2. Oktober 2017

Bergwaldprojekte

Wegeinstandhaltung

Normalbeitrag 61,–

Ehepartner/Lebenspartner

47,–

eines Mitgliedes

(Partner müssen in ein und derselben

Sektion Mitglied sein)

Kinder/Jugendliche 0 bis 18 Jahre 25,–

Junior 19 bis 27 Jahre 47,–

Senior ab 65 Jahre 47,–

Ab 2018 gibt es ein vereinfachtes und

übersichtlicheres Beitragsschema für die

Mitgliedsbeiträge.

www.mitgliedwerden.at

Images des

Sports in Österreich

18. – 19. September 2017

Innensichten und Außenwahrnehmungen.

Internationales Symposium

Schnee und Eis (Panel 7)

19. 09.2017, 16:45-18:15 Uhr

• Anneliese Gidl: Hohe Ansprüche,

staatlich gefördert – Ein Bild des

österreichischen Skisports in den

1950er und 60er Jahren

• Gunnar Mertz: Fritz Kasparek und

die Erstbesteigung der Eiger-Nordwand

in der österreichischen Erinnerungskultur

• Martina Gugglberger: „Bergamazonen“

und „Himalaya-Girls“ – Mediale

Repräsentation von Geschlecht und

(Extrem)-Alpinismus am Beispiel der

ersten Österr. Frauenexpedition 1994

„Haus des Sports“,

Prinz-Eugen-Straße 12, 1040 Wien

Infos und Details:

www.hdgoe.at/veranstaltungen/

Ab Oktober starten unsere Hallenkletterkurse

sowie unser neu erweitertes

Gesundheits- und Fitnessprogramm in die

nächste Saison.

www.health-fitness.at

www.kletterzentrum.at

Schnell noch anmelden!

Vienna Boulder Tour

Fr., 10. November 2017

DIE KLETTEREI // Fr, 6.10.17

www.diekletterei.at

-----------------------------------

EDELWEISS CENTER // Fr, 20.10.17

www.edelweiss-center.at

-----------------------------------

GEBIRGSVEREIN // Fr, 10.11.17

www.kletterzentrum.at

-----------------------------------

MARSWIESE // Fr, 17.11.17

www.climbonmarswiese.at

-----------------------------------

KLETTERHALLE WIEN // Fr, 8.12.17

www.kletterhallewien.at

-----------------------------------

BOULDERBAR // Sa, 16.12.17

www.boulderbar.net

Die Bouldertour macht natürlich auch

2017 wieder Halt bei uns im

Kletterzentrum in der Lerchenfelder

Straße 28. Mach mit und sei dabei bei der

mittlerweile legendären Afterparty.

www.kletterzentrum.at

Kletterverband Wien // Sportklettern im Wettkampfsport

Unter organisatorischer Federführung des

Alpenverein Edelweiss taten wir uns kürzlich

mit dem Österreichischer Alpenverein

, den Naturfreunden Österreich und

der MA49 zusammen, um im Zuge eines

Bergwaldprojektes (bergwaldprojekt.at)

einige Wege auf der Rax in Schuss zu bringen

bzw. zu erhalten. Dabei wurde auch

ein Teil des frisch gebackenen

www.wegdersonne.at wesentlich verbessert.

Herzlichen Dank den zahlreichen Ehrenamtlichen,

die zum Erfolg dieses Projekts

durch großartigen Einsatz beigetragen

haben! Und natürlich dem Alpenverein

Edelweiss für die Initiative!

Umwelt und Service

Gebirgsfreund digital

Willst du den Gebirgsfreund nicht mehr

in Papierform haben?

Ab jetzt bieten wir diesen Service:

Schick uns eine E-Mail mit deinem

Namen und du erhältst am Erscheinungstag

des Gebirgsfreunds einen Link zur

aktuellen Ausgabe als PDF Datei.

gf-digital@gebirgsverein.at

4 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt Vereinsinfos & Naturschutz | Gebirgsfreund

| Vereinsinfos

Einladung zur Jahresversammlung

der Gruppen

und Hauptversammlung

des Alpenverein-

Gebirgsvereins

Mi., 22. November 2017

Jahresversammlung

(Gruppe Wien), 18:30 Uhr

Jedes Gebirgsvereins Mitglied der Hauptgruppe

kann dabei als Delegierter für

die Hauptversammlung gewählt werden.

Vorläufige Tagesordnung

Jahresversammlung (Gruppe Wien):

1. Begrüßung und Bericht der Vorsitzenden

der Hauptgruppe

2. Wahl der Delegierten für die Hauptversammlung

(für alle Gebirgsvereins‐Mitglieder,

die keiner Ortsgruppe

angehören)

Hauptversammlung 19:00 Uhr

Die Hauptversammlung ist beschlussfähig,

wenn wenigstens ein Viertel aller

Gruppen und ein Viertel aller Delegierten

vertreten sind. Ist dies um 19:00 Uhr nicht

der Fall, so findet eine halbe Stunde später

die Hauptversammlung, unabhängig von

der Zahl der anwesenden Delegierten, statt.

Vorläufige Tagesordnung

Gebirgsvereins‐Hauptversammlung:

1. Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden

2. Wahl der Niederschriftsbeglaubigten

3. Geschäftsbericht 2016

4. Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung

des Verwaltungsausschusses

5. Kurzpräsentation zum Jahr 2016

6. Geschäftsbericht 1. Halbjahr 2017

7. Voranschlag 2018

8. Statutenänderung

9. Allfälliges

In der Hauptversammlung des Gebirgsvereins

haben die Delegierten der

Ortsgruppen und der Hauptgruppe, der

Zitherrunde Enzian sowie die Ehren-

mitglieder der Sektion ein Stimmrecht.

Bitte Mitgliedsausweis mitnehmen und

vorweisen. Getränke und ein Buffet stehen

zur Stärkung bereit. Wir freuen uns auf

zahlreiches Erscheinen!

Infobox

Eine Jury kürt auf der Hauptversammlung

die Gewinner von "Wir

suchen ein Motto, das zu uns passt! "

Alle Gebirgsvereins-Mitglieder sind

herzlich eingeladen!

Gebirgsvereins-Haus

Lerchenfelder Straße 28,

1080 Wien im Festsaal 4. Stock

Nachruf

Helmut Hausmann

Die Geschäftsstelle des Gebirgsvereins

trauert um einen ehemaligen Kollegen.

Helmut Hausmann ist mit 70 Jahren

einem Krebsleiden erlegen.

Helmut war weit über den Gebirgsverein

hinaus als wandelndes Berglexikon

bekannt. Kein Gipfel, den er nicht kannte,

keine Hütte, die er nicht zumindest einmal

besucht hatte. Außeralpin hatten ihn seine

Touren sogar bis über 7000 m geführt.

Im Gebirgsvereinshaus kümmerte er

sich akribisch um das Archiv und die

Bibliothek und hatte stets einen Bergtipp

parat.

Wir werden ihm ein ehrendes

Andenken bewahren.

Robert Vondracek

Nachruf

Franz Röhrenbacher

Als ich im Jahr 2000 beim Gebirgsverein

zu arbeiten begonnen habe, bist du mir

in einer der ersten Ausschusssitzungen

erst einmal als alter Mann aufgefallen

(immerhin warst du damals ja schon 80

und bereits einige Zeit Ehrenmitglied).

Dass deine 80 Jahre aber nur vom

Geburtsschein stammten und du von

deinem Naturell her jung gewesen bist,

war mir nach den ersten Wortwechseln

mit dir sofort klar. Ich erfuhr, dass du

im Wegebereich des Gebirgsvereins

tätig warst, selbst markiert hast und

immer mit helfenden Händen zur Seite

gestanden hast. Als Kletterer hat mich

jedoch am meisten fasziniert, dass

zwei, mir bestens bekannte Routen am

Peilstein, dich als Erstbegeher führen

(und das für alle Zeiten).

Dafür gebührt dir mein allergrößter

Respekt. Kleine Zinne Süd, V+ und

der Roseweg am Spartastein, VI+, aus

dem ich Anfang der Neunzigerjahre

einen mordsmäßigen Abgang, der

glücklicherweise verletzungsfrei blieb,

hingelegt habe.

Wenn du uns in der Geschäftsstelle besucht

hast, war die Freude immer groß.

Auf deinem Begräbnis habe ich viele,

mir bislang unbekannte Seiten von dir,

kennengelernt, die sich aber in das Bild,

das ich von dir gehabt habe, fugenlos

eingefügt haben.

Es war eine Ehre für mich, dich

kennengelernt zu haben.

Robert Vondracek

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 5


Gebirgsfreund | Wir Thema suchen dich!

Wir suchen dich !

Ehrenamtliche

HüttenwartInnen

Ehrenamt am Berg

Wir suchen Personen, die uns in ihrer

Freizeit beim Erhalt unsere wertvollen

und hoch geschätzten, aber aufwandsintensiven

Hütteninfrastruktur unterstützen.

Du bist technisch interessiert und hast im

besten Fall eine technische Ausbildung;

Bist zuverlässig und hältst Absprachen

ein; Bei kleineren Problemen, wie einer

morschen Bank holst du dein Handwerkzeug;

Mit Motorsägen weißt du umzugehen;

Du wanderst gerne, aber wenn es sein

muss, fährst du mit dem Auto auch über

rumpelnde Almstraßen um Werkzeug und

Material zur Hütte zu bringen; Im Winter

schnallst du Tourenski oder Schneeschuhe

an, um zur Hütte zu kommen damit du

nach dem Rechten sehen kannst; Naturschutz

und eine nachhaltige Nutzung der

Alpen sind dir ein Anliegen.

Das Abarbeiten von Checklisten und

Behördenauflagen siehst du als notwendige

Übung in Organisation. Du

verbringst ca. 10 Tage pro Jahr, je nach

anstehenden Projekten und Standort

auf „deiner“ Hütte. Optimal bist du bei

Saisonstart vor Ort und hilfst bei der

Inbetriebnahme der Hütte, und erhebst

die Winterschäden und organisierst

die Reparatur. Im Sommer ermittelst

du den Handlungsbedarf mit dem

Hüttenteam für die nächste Saison und

aktualisierst die Inventarliste. Du teilst

dem Hüttenreferat deine Erkenntnisse

und Bedarfsanforderungen rechtzeitig

mit, damit die Budgetgrundlagen für

das Folgejahr im September vorhanden

sind. Am Ende des Herbstes hilfst du

dem Hüttenteam beim Einwintern der

Hütte und kontrollierst anhand einer

Checkliste, ob alle notwendigen Maßnahmen

durchgeführt sind. Du stehst

in enger Zusammenarbeit mit Pächtern

und dem Hüttenreferat im Verein. Für

deinen Einsatz erhältst du eine finanzielle

Aufwandsentschädigung für

Anreise und Verpflegung.

Wenn du dem Alpenverein nahestehst,

du gerne in den Bergen und auf Hütten

bist, dem Verein und den Hütten regelmäßig

etwas deiner Zeit widmen willst,

keinen Job suchst, aber eine erfüllende

ehrenamtliche Tätigkeit, dann kontaktiere

uns im Hüttenreferat unter

huetten@gebirgsverein.at.

Folgende Hütten suchen akut Unterstützung:

Annaberger Haus, Habsburghaus,

Hubertushaus, Schneealpenhaus,

Wetterkoglerhaus. Gerne nehmen wir

aber auch Hüttenwart-StellvertreterInnen

für unsere 19 Hütten auf!

Infobox

Wir suchen freiwillige Helfer für

einen Arbeitseinsatz auf der Südwiener

Hütte vom 2. - 8. Oktober

(tageweise oder die ganze Woche).

Unter der Anleitung von Hüttenwart

Siggi wird der Winterraum

saniert, sowie allfällige Sanierungsarbeiten

mit Wirt Robert in

der Hütte durchgeführt.

Anmeldung:

huetten@gebirgsverein.at

Dieser Termin kann auch als Hüttenwartschnupperlehrgang

wahrgenommen werden!

ArchivarInnen

Ehrenamt mit Zukunft ...

- und Vergangenheit

Wir suchen:

Der Gebirgsverein sucht für den Aufbau

und den Betrieb eines modernen und nutzungsorientierten

Archivs ein ehrenamtliches

Team von ArchivarInnen. Dieser

Position kommt aufgrund ihres langjäh-

rigen Bestehens und eines ausgeprägten

Traditionsbewusstseins in unserem Verein

eine herausragende und eigenständige Bedeutung

zu. Zusammenarbeit erfolgt mit

anderen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

und Funktionären aus den Fachgruppen

und dem Vorstand.

Das Aufgabengebiet:

• Übernahme und Weiterführung bereits

erstellter historischer Dokumentationen

• Seit über 100 Jahre gesammelte und

mehr oder weniger systematisch aufbewahrte

Artefakte zu erfassen, auf ihre

historische Relevanz zu überprüfen, zu

katalogisieren, Themen und stichwortgerechte

Aufbereitung und Anlegung

einer entsprechenden Datenbank

• Durchführung und Kuratierung von

Ausstellungen

• Erstellung und Unterstützung von Beiträgen

für Festschriften, Anniversarien

und andere Publikationen

• Vernetzung und Austausch mit anderen

alpinen Archiven

Gesuchte Qualifikationen:

• Profunde historische Kenntnisse

• Kenntnisse und Erfahrungen in der

Archiv- oder Bibliotheks-Arbeit

• Affinität zum Alpinismus und zum

Alpenverein

• Teamfähigkeit

• Innovations- & Umsetzungsfähigkeit

• Kommunikationsfähigkeit

• Eigenverantwortliches Arbeiten

Was wir bieten:

• Interessante und abwechslungsreiche

Tätigkeit in einem kollegialen Umfeld

• Die Gewissheit ein nachhaltig bedeutendes

Werk zu schaffen

• Aus- und Weiterbildung im Rahmen der

Alpenvereinsakademie u.a.

InteressentInnen wenden sich per Mail

oder telefonisch an:

Harry Grün, +43 664 525 61 92

harry.gruen@gebirgsverein.at

6 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Kurzinfos | Gebirgsfreund

Vorträge

Eintritt frei !

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien | 4. Stock | Vortragsbeginn: 19:30 Uhr

In der Kürze liegt

die Würze

Mittwoch, 20. September 2017

Am Gamsstein in den Ybbstaler Alpen

© Brigitte Hantusch

Ein Abend mit vielen Kurz-„Vorträgen“

über die Erlebnisse der letzten Monate,

der die Vielfalt unserer Aktivitäten und

Akteure zeigt. Alle sind eingeladen, mit

ein paar Bildern und G´schichtln einen

Beitrag zu leisten!

Mexiko – eine Reise zu

alten Kulturen und hohen

Vulkanen

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Verliebt in die

Wiener Hausberge

Mittwoch, 25. Oktober 2017

Schneeberg

© Fritzi Lukan

Ihr glaubt, dass ihr rund um Rax und

Schneeberg schon alles kennt? Dieser

Vortrag von Fritzi Lukan wird uns zeigen,

dass es auch im Nahbereich von Wien

für viele von uns noch unbekannte und

interessante Gegenden zu entdecken gibt,

zahlreiche amüsante G´schichtln

inklusive.

Jenseits der Uferlinie -

Reisen mit dem Seekajak

in nördlichen Gewässern

Mittwoch, 15. November 2017

Meer. Das ist Reisen mit dem Seekajak, einer

Spielart des Reisens, die Veronika und

Robert Matzinger seit mehreren Jahren

für sich entdeckt haben. Sie

zeigen uns Bilder von ihren Seekajak-Reisen

entlang der norwegischen Atlantik-Küste,

in den schwedischen Schären

und mehr, erklären warum Seekajaken ein

Ganzjahressport ist, was man alles dafür

braucht, und versuchen uns ihre Faszination

für das selbstbestimmte Unterwegssein

an den Küsten großer Meere zu vermitteln.

Fernweh inbegriffen.

Skitouren unter Wikingern,

Samen und Trollen

Donnerstag, 11. Jänner 2018

Mexiko-Tempel

© Swen Gamon

Mit pyramidalen Gelegenheiten und vulkanischen

Grenzerfahrungen. Ein Land,

dessen Verkehrsstaus und eine Hauptstadt,

deren Einwohnerzahl mit Superlativen

versehen werden. Ein Land mit einer

Vergangenheit, die Kulturen kommen und

gehen sah. Uns riefen die Berge und wir

wurden mit Wissen und Obsidian belohnt.

Und natürlich auch tiefen Einblicken in

uns selbst. Vortrag von Swen Gamon.

Seekajakfahren

© Matzinger

Reisen auf dem Meer aus eigener Kraft.

Mit nichts als einer dünnen Bootshaut

zwischen Körper und Wellen. Abends auf

einsamen Inseln zelten. Und untertags am

Horizont die Inseln, Fjorde, Schären nördlicher

Küsten - oder einfach nur das weite

Norwegen Polarlichter

© Monika Stumpf-Fekete

Monika Stumpf-Fekete hat in den vergangenen

Jahren Norwegen und Island

bereist, um rund um den nördlichen

Polarkreis Skitouren zu gehen. Sie erzählt

über traumhafte Skitourenberge, herrliche

Fjorde und Firnabfahrten bis zum Meer.

Wie man vom Schiff aus Skitouren geht,

Kabeljau fischt und warum man nicht in

allen Geysiren baden sollte.

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Thema

Fotos: © iStock ID: 618513942

Das sind wir

Das sind unsere Mitglieder

Tradition, Offenheit und Vielfalt sind die Grundwerte im Leitbild

des Alpenverein-Gebirgsverein. Wie vielfältig unsere Mitgliederstruktur

ist, zeigt ein Blick in die Statistik.

Die aktuelle Mitgliederstatistik des

Alpenverein-Gebirgsverein zeigt:

Die Anziehungskraft der Bergwelt

ist ungebrochen. Mehr als 800 Menschen

sind dem Alpenverein-Gebirgsverein im

vergangenen Jahr neu beigetreten, das entspricht

einem Zuwachs von 3,7 Prozent.

Seit Jänner 2017 zählt unser Dachverband,

der Österreichische Alpenverein 521.575

Mitglieder. Damit ist er nicht nur der

größte Bergsportverein Österreichs,

sondern auch der zweitgrößte Alpinverband

weltweit.

Großteil der Mitglieder

in Wien und Niederösterreich

Die meisten Mitglieder des Alpenverein-Gebirgsverein

(fast 14.000 Menschen)

sind in Wien beheimatet, gefolgt von über

7.300 Mitgliedern in Niederösterreich.

Damit stellt der Alpenverein-Gebirgsverein

rund ein Viertel aller Mitglieder des

Österr. Alpenvereins in Niederösterreich.

Abgeschlagen auf Platz 3 die Mitglieder

im Ausland (rund 1.300). Das Burgenland

und die Steiermark mit jeweils ca. 350 teilen

sich Platz 4 und nur mehr in homöopathischen

Dosen findet man Mitglieder

in den anderen Bundesländern.

Unsere größte Ortsgruppe ist die Ortsgruppe

St. Pölten mit 743 Beitragenden,

gefolgt von den Gruppen in Neunkirchen

(483) und Baden (454).

8 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Zahl der Mitglieder nach

Ortsgruppen

Was passiert eigentlich mit meinem Mitgliedsbeitrag?

(Beispiel Vollzahler: 61,00€)

Ortsgruppe

Mitglieder

1. St. Pölten 743

2. Neunkirchen 483

3. Baden 454

4. Neulengbach 387

5. Gloggnitz 214

6. Südwien - Mürzer Oberland 207

7. Obergrafendorf - Mank 203

8. Budapest 163

9. Budapest FLASH 72

10. Annaberg 71

11. Lobauer 11

500 Ehrenamtliche im

Alpenverein-Gebirgsverein

Nahezu 500 Ehrenamtliche arbeiten für

den Alpenverein-Gebirgsverein. Die meisten

davon kümmern sich als

Wegewarte um die Erhaltung unserer

rund 800 Kilometer Wege, als Hüttenwarte

um unsere 19 Schutzhütten oder bieten

als ehrenamtliche Tourenführer eine

erlebnisreiche Zeit in den Bergen.

40% der Mitglieder sind unter 40

Rund 40% unserer Mitglieder sind jünger

als 40 Jahre, weitere 40% zwischen 40 und

60 Jahren. Familien mit Kindern machen

dabei den Großteil unserer Mitglieder

aus. Der Frauenanteil im Alpenverein-Gebirgsverein

liegt bei 43 Prozent.

Behaltedauer spiegelt

die Struktur wider

Fast die Hälfte unserer Mitglieder ist

seit weniger als 10 Jahren ÖAV-Mitglied.

Das untermauert die Aussage, dass viele

unserer Mitglieder Familien mit Kindern

sind. Sieht man sich die Zahlen an, wird

damit leider auch deutlich, dass wir viele

Mitglieder, die als Kind bei uns beitragslos

im Zuge der Familienmitgliedschaft

dabei waren, verlieren, weil sie den Verein

verlassen, sobald der erste Beitrag zu

entrichten wäre. Erst wenn sie selbst Familien

gründen, kommen sie zum Alpenverein

zurück. Wir wollen dem in Zukunft

dadurch begegnen, dass wir die erwachsen

Werdenden aktiv auf ihre zukünftige Beitragszahlung

und die damit verbundenen

Vorteile aufmerksam machen, damit sie so

besser an uns anknüpfen können.

Die Alpenvereins-Versicherung

als Top-Eintrittsgrund

Womit wir bei einem interessanten Thema

wären: Die große Mehrheit – nämlich

rund 1/3 der Mitglieder - kommt wegen

der Versicherung zum Alpenverein. Ein

weiteres Drittel ist bei uns aufgrund des

Veranstaltungsangebotes, wegen der

Nutzung der Kletterhalle oder wegen der

Vorteile auf Hütten (jeweils gleichauf).

Das letzte Drittel machen diverse Gründe

aus – mit dabei: das Erleben von Gemeinschaft.

Wo werden

Mitglieder eigentlich Mitglied?

Zwei Drittel unserer Mitglieder werden

(je ungefähr im Verhältnis 1:2) in unserer

Geschäftsstelle Mitglied oder schließen

online eine Mitgliedschaft ab. Ein weiteres

Drittel wird Mitglied aufgrund von

Empfehlungen von Familie und Freunden.

Hier möchten wir in Zukunft noch besser

ansetzen, da wir das „Empfehlungsmarketing“

sicher noch verstärken können.

Christian Schreiter

Grafik: © Christian Schreiter

Infobox

Viele unserer Mitglieder sind in der

einen oder anderen Art auch Prominente.

Sei es als Wissenschaftler_in

oder als Künstler_in, als Politiker_in

oder als Berg-Persönlichkeit. Diese

wollen wir in Zukunft auch das eine

oder andere Mal im Gebirgsfreund

zu Wort kommen lassen.

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 9


Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

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10 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017

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Umwelt & Naturschutz | Gebirgsfreund

Wer ab 1. September Mitglied beim Alpenverein-Gebirgsverein wird, bezahlt bereits den Beitrag für 2018 und

genießt die Vorteile des Alpenvereins bis Jahresende kostenlos. Als Mitglied des Alpenvereins sind Sie weltweit

versichert, nächtigen billiger auf über 500 Schutzhütten und helfen mit die Alpen zu schützen.

• Mitglieder sind weltweit versichert

• Servicestelle

• Aktivitäten für Mitglieder

• Sicher durch Ausbildung

• Klettern, Klettern, Klettern

• Mitglieder übernachten billiger

• Internationales Gegenrecht

• Österreichisches Gegenrecht

• Den Alpen helfen

• Mitglieder unterstützen

• Zeitungen & Kurssprogramm für

Mitglieder

• Wetterdienst für Bergsteiger

• Familien-Bonus

• Hits für Kids

• Orts- und Fachgruppen

Normalbeitrag 61,–

Ehepartner/Lebenspartner

47,–

eines Mitgliedes

(Partner müssen in ein und derselben

Sektion Mitglied sein)

Kinder/Jugendliche 0 bis 18 Jahre 25,–

Junior 19 bis 27 Jahre 47,–

Senior ab 65 Jahre 47,–

Werde Mitglied und hol dir dein Gutscheinheft!

• Gutschein für eine Gratis-Nächtigung in einer Gebirgsverein-Schutzhütte

• Gutschein einen Spork & Gebirgsverein-Stirnband bzw Buff oder Tourenbuch

• Gutschein € 5,–/€ 10,– Ermäßigung KLEZ – Kletterzentrum Lerchenfelder Straße

• Gutschein Tageskarte für die Kletterhalle Marswiese

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• Gutschein über € 10,– für den Alpenverein-Gebirgsverein-Ausrüstungsverleih

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Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Thema

12 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Babsi, Evi und Herwig.

Zustieg und Planung

Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

Schottland

Old Man of Stoer

Für Kletterer ist Schottland sicherlich kein „Allerweltsziel“, aber

die Seasticks, wie der Old Man of Stoer oder der Old Man of Hoi

sind so außergewöhnlich, dass sie jedenfalls eine Reise wert sind.

Anders als bei uns in den Alpen sind

aber in Schottland auch die relativ

populären Routen, wie z.B. unser

Hauptziel die Original Route am Old Man

of Stoer, nicht mit Bohrhaken abgesichert.

Jede Sicherung, auch Stände und Abseilplätze

müssen selbst eingerichtet werden!

Wir waren diesmal zu Viert (Evi & Herwig,

Babsi & Sebi) unterwegs und planten

eigentlich mit Zelt und Biwaksack die

schönsten Klettergebiete Nordschottlands

zu erkunden.

Leider machte ein sehr wechselhafter und

kühler schottischer Sommer diesen Plan

zunichte, und da es jeden Tag zumindest

einmal regnete, beschlossen wir uns ein

nettes Haus zu mieten und von dort aus

diverse Granit- und Sandsteingebiete zu

erforschen.

Der Höhepunkt dieses Urlaubs war sicher

unser Versuch den Old Man of Stoer zu

besteigen - alleine die Einrichtung der

Seilbrücke (Tyrolian) war schon ein super

Abenteuer. Zuerst musste ein geeigneter

Standplatz gefunden werden (abgesichert

mit einer Bandschlinge und 2 selbst- geschlagenen

Haken), dann schwamm

Herwig durch den 8m breiten Kanal zum

Einstieg. Erst nach Spannen der eigens

dafür mitgebrachten 30m Dyneema Reepschnur

konnten alle anderen nachkommen

- eine echte Materialschlacht!

Leider verhinderte wieder einmal ein

Regenguss die erfolgreiche Besteigung,

aber wir fühlten uns trotzdem alle wie

Sieger!

Fotos:

Evi und Herwig Pöck

© www.poeckpictures.at

© www.sebastianfreiler.com

Old Man of Stoer

Sebastian auf der

selbstgebauten Seilbrücke

Herwig beim Sprung

ins kalte Wasser

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund | Tourentipp

Tourentipp

Reißeck-Höhenweg

Königsetappe. Als nicht mehr und nicht weniger wird jenerden Reißeck-Höhenweg

bezeichnen, der den Rupertiweg auf ganzer Länge

durchwandert hat. Die höchsten, einsamsten und sicher auch eindrucksvollsten

Abschnitte dieses Weitwanderwegs wird man genau

hier, zwischen Arthur-von-Schmid-Haus und Reißeckhütte finden.

Ein fiktiver Durchmarsch

Nicht alles, worüber man schreibt, muss

man bekanntlich selbst erlebt haben.

Ich könnte hier jetzt also von unserem

fulminanten Ritt über die Reißeckgruppe

berichten, die Wegweiserzeiten ständig

unterbietend: in 45 Minuten aufs Seeschartl

sprinten, nach 2½ Stunden am

Kaponigtörl stehen und an der Untergrenze

des ausgeschriebenen Gehzeitintervalls

bei der Reißeckhütte gemütlich ein kühles

Bier die Kehle hinunter rinnen lassen. So

läuft das zumindest in meinem frühmorgendlichen

Kopfkino ab, während ich mir

das geplante Tagesprogramm schwarz auf

gelb durchlese. Allein, es kommt anders.

Ganz anders. Als erstes Omen lässt

sich bereits die Aufwärmstunde auf das

Seeschartl nicht einmal annähernd in 60

Minuten unterbringen.

Von der Hütte aufs Schartl

Um 6:15 Uhr drücke ich vor der Tür des

Arthur-von-Schmid-Hauses auf den Startknopf

meiner GPS-Uhr.

Piep.

Die Berge im Osten erstrahlen bereits in

der Sonne als wir den Aufstieg in Angriff

nehmen.

Zwei Wegweiser auf einem Felsblock

geben die Richtung vor. Hier wurde der

510er-Weg bereits vor einem Jahrzehnt

umgelegt, die meisten Karten (so auch

meine) weisen noch die alte Wegführung

Wegweiser beim Arthur-von-Schmid-Haus

Abfluss Dösener See

Die Berge im Osten erstrahlen

bereits in der Sonne als wir den

Aufstieg in Angriff nehmen.

aus. Ein erstes Stück haben wir gestern

Abend bereits erkundet, denn auf dem

Hügel neben dem Arthur-von-Schmid-

Haus befindet sich das Internetcafe der

Hütte, der Platz mit dem Mobilfunkempfang.

Nach einem kleinen Höhenmeterverlust

führt der Weg kerzengerade nach

oben. Über eine kurze, mit Seilen versicherte

Stelle wird der kleine Felsrücken,

der von der Scharte herunterzieht gequert,

von dort steigen wir weiter gerade hinauf

bis an den Horizont.

Was ich mir hier schon und später immer

wieder wünsche, ist ein Fernglas um die

Markierungen auch jenseits der 50-Meter

Marke erkennen zu können.

Fast 90 Minuten benötigen wir ins Seeschartl,

einige Gedenkminuten an den

Hl. Compeed (Schutzpatron von Zeh und

Ferse) bereits eingerechnet. Mein Mitwanderer

trägt ja neues Schuhwerk…

In der Scharte wird dann erstmal ein warmes

Frühstück gekocht, d.h. ein gefriergetrockneter

„Kartoffeltopf mit Rindfleisch“

aus dem Päckchen mit heißem Wasser

rehydriert. Wir schmausen mit herrlichem

Blick zurück auf den Dösener See.

14 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt & Naturschutz Tourentipp | Gebirgsfreund

In weitem Bogen zu Biwak und Törl

Blockwerk ist das Wort des Tages, es

charakterisiert auch diesen Abschnitt.

Doch immer wieder wurden die kleineren

Felsblöcke so zurechtgelegt, dass einfaches

Drübermarschieren möglich ist. Welch

mühsame Arbeit das einmal gewesen sein

muss. Das bei der Hütte mit 3 Gehstunden

ausgelobte Kaponigtörl sehen wir bereits

vor uns. Viele Felsbrösel zieren den Weg

dorthin. Nach einer Weile wird es dann

anspruchsvoller, etwa ab diesem erdigen

Abstieg. Aber die angebrachten Starkstromkabel

sind uns gute Ge(h)hilfen.

Man kann die Markierung durchaus als

ausreichend bezeichnen, aber mancherorts

würde eine Farbauffrischung durchaus

nicht schaden. Denn langsam zeichnet

sich ein Ritual ab, welches wir bis zum

Kaponigtörl nach 50-maliger Anwendung

verinnerlicht haben werden:

Innehalten – schauen – Markierung suchen

– Ah, da! – weiter gehen.

Das Kaponig-Biwak erreichen wir

ebenfalls nach deutlicher Gehzeitüberschreitung.

Gestern hätten wir mit zwei

Stunden kalkuliert, doch es wäre wohl ein

langer Nachmittag geworden. Aber das

metallene Häuschen hätte uns einen guten

Unterschlupf für die Nacht geboten.

Im Zuge der Sanierung vor einigen Jahren

wurde die Biwakschachtel zwar technisch

auf Vordermann gebracht, doch man

hat ihr fälschlicherweise eine Tafel des

Weitwanderwegs 09 auf die Backe geklebt.

Da hat sich wohl der Markierungswart

um ein paar Gebirgsgruppen verlaufen.

Blockberge statt Nockberge lautet hier das

Motto.

Nach der Pause sind es immer öfter Steinmänner,

welche uns den Weg weisen.

Oberer Pfaffenberger See

Ein wenig unangenehm überrascht sind

wir, dass es wieder und wieder bergab

geht und das Kaponigtörl immer höher

über uns thront.

Erfrischend sieht er aus, der Obere Pfaffenberger

See, und doch verkneifen wir

uns das Bad bevor es über grobes Blockwerk

bergauf geht.

Für die kommenden 45 Minuten sind nun

immer öfter die Hände gefragt, auf allen

Vieren klettern, hangeln, steigen und hüpfen

wir von Felsblock zu Felsblock dem

Kaponigtörl entgegen. Es macht Spaß,

kostet aber viel Kraft und noch mehr Zeit.

Oben verrät die GPS-Uhr eine enttäuschende

Zwischenzeit: In den vergangenen

fünf Stunden haben wir lediglich

sechs Kilometer zurückgelegt.

Piep.

Zwenberger Übergänge und

ein verpasster Gipfel

Auch auf der anderen Seite des Kaponigtörls

ändert sich nur wenig, der Weg

bleibt ein Felsblockpuzzle mit 1 Million

Teilen. Das Zwenberger Törl – über

genaue Höhenangaben schweigen sich

die Karten aus – markiert den höchsten

Punkt am gesamten Rupertiweg zwischen

Böhmerwald und Karnischen Alpen,

ca. 2770 Meter über dem Pegel

von Triest befinden wir uns hier.

Von hier lässt sich der 2930 Meter

hohe Tristenspitz erklimmen.

Mein Plan: schnell rauf und wieder

runter. Aber der Spaß hat

schnell ein Ende, denn nach vielleicht

30 Höhenmetern ist klar,

Spaziergang wird das keiner! Anspruchsvoll,

zu schaffen, jedoch der Abstieg würde

ewig dauern. Als Zwischeneinlage für so

eine lange Tour ist dieser Gipfel definitiv

nicht geeignet, also klettere ich unverrichteter

Dinge wieder ab.

Die Zwenberger Scharte, das nächste

Zwischenziel. Bis dorthin steht wieder viel

Blockwerk-Hüpferei am Programm.

Man hört ja entlang des Weges oft

kleinere Bäche unter den Felsen gurgeln,

erreichbar sind sie meist nicht. Hier gibt

es aber zum ersten Mal fließendes Wasser

seit unserem Aufbruch in der Früh. Ob

es allerdings ganzjährig und zuverlässig

fließt, wage ich nicht zu beurteilen.

(K)ein Ende in Sicht…

In etwa einer Stunde haben wir’s vom

Zwenberger Törl zur Zwenberger Scharte

geschafft. Endlich einmal eine Gehzeit die

wir einhalten können!

Doch besser man lobt den Tag hier nicht

vor dem Abend: Denn den nächsten

Tiefschlag hält der Reißeck-Höhenweg

sofort parat. Wir blicken über ein weites

Kar und auch genaues Kartenlesen ändert

nichts: über das Törl müssen wir heute

noch drüber. Dazwischen liegt noch der

Hochalmsee (Stapniksee).

Eine halbe Stunde später blicken wir

schon zurück zur Zwenberger Scharte,

in einem weiten Bogen sind wir mühsam

herunter gekommen. Hier treffen wir auf

die erste richtige Quelle, auf die man sich

wohl auch im Spätsommer noch verlassen

kann. Nun taucht endlich der Hochalmsee

Reißeck-Höhenweg

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund | Tourentipp

auf. Die Markierung führt auch in die

richtige Richtung, doch verweigert uns ein

Schild den Übergang. Betreten verboten!

Und am anderen Ende des Dammes ist

eine Kamera montiert. Mit tief ins Gesicht

gezogenen Hüten wagen wir uns also

auf den markierten Damm. Und da sich

herausstellt, dass die Kamera ohnehin

nur Augen für das grüne Wasser des Sees

hat, wird nie jemand erfahren, dass wir

überhaupt hier waren. Psssst!

Knapp danach, bei der Abzweigung des

Weges auf das Reißeck, legen wir wieder

einmal eine Pause ein.

Schon wieder weit weg ist die Zwenberger

Scharte, es geht ja doch was weiter.

Der Blick zum Riekentörl lässt vermuten,

als ob wieder einmal jemand unnötig viel

Blockwerk über den Weg gestreut hat. Allerdings

wurde der Wegverlauf hier recht

geschickt gewählt und weist keinerlei

Widrigkeiten auf.

Zieleinlauf

Vom Riekentörl sehen wir bereits die

beiden Mühldorfer Seen. Hier habe ich

noch die Hoffnung, die Etappe in weniger

als 12 Stunden zu Ende zu bringen. Die

Reißeckhütte steht am Fuße der Mauer

des hinteren Stausees.

Kaponigtörl und Zwenberger Scharte

Zwei Dinge, die diesen Weg gut charakterisieren,

werden mir im Abstieg bewusst:

1. Das erste Mal seit dem Seeschartl verläuft

der Weg wieder im Schatten. Was

für eine Wohltat, guter Sonnenschutz ist

am Reißeck-Höhenweg unerlässlich.

2. Wir haben in den vergangenen 12

Stunden keinen einzigen Wanderer

getroffen.

Letztendlich muss ich mich damit zufrieden

geben, nach 12 Stunden die Hütte

zumindest sehen zu können. Lassen wir

das mal gelten…

Nun stolpere ich nur mehr hinunter, der

wehenden Alpenvereinsflagge entgegen.

Mit den Worten: Ja, wo kommst denn du

her? schwenkt das überraschte Hüttenwirtspaar

für mich die virtuelle Zielflagge.

Die beiden genießen auf der Terrasse die

letzten Sonnenstrahlen und haben heute

nicht mehr mit Gästen gerechnet.

Piep.

Nach exakt 12 Stunden und 17 Minuten

drücke ich den Stoppknopf der GPS-Uhr.

Mit über vier Stunden Verspätung bestelle

nun ich mein Bier und eines für meinen

Mitwanderer gleich dazu, der wenig später

nach mir ankommen wird. Geschafft!

Übrigens…

Um die Reißeckhütte ist es in den letzten

Jahren sehr still geworden. Hat die Reißeckbahn

bis vor wenigen Jahren jeden

Sommer die Touristen zu Tausenden heraufgekarrt,

ist sie seit der 2015er Saison

nur mehr zu Fuß zu erreichen. Dementsprechend

leiden die Besucherzahlen

unter massiver Schwindsucht, auch wir

bleiben heute die einzigen Gäste.

An dieser Stelle sei den Wirtsleuten und

dem Alpenverein-Gebirgsverein ein

großes Dankeschön ausgesprochen, dass

sie die Hütte unter diesen Bedingungen

überhaupt weiter bewirtschaftet haben.

Für den Rupertiweg ist das ein äußerst

wichtiger Stützpunkt!

Gert Kienast

Fotos: © Gert Kienast, www.gipfelrast.at

Touren-Facts

Start: Arthur-von-Schmid-Haus

Ziel: Reißeckhütte

Koordinaten Startpunkt:

Geogr. 46.989227 N 13.267406 E

UTM 33T 368253 5205424

Notunterkunft: Kaponig-Biwak,

Obere Mooshütte (AV-Schlüssel)

Reißeckhütte

Strecke:

Dauer:

Aufstieg:

Abstieg:

Technik

Kondition

Erlebnis

Landschaft

Gefahrenpotenzial

~14,5 km

8 bis 12h

950 m

910 m

Mehr dazu:

https://gipfelrast.at/reisseck

16 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017

Karte: AV-Karte 44 Ankogel,

Österreich Karte 1:50 000

NL 33-04-05 (3105) Millstatt


Umwelt & Naturschutz Berichte | Gebirgsfreund

Wegeprojekt

Habsburghaus/Raxplateau

Unermüdlich arbeiten die ehrenamtlichen WegepatInnen am

Wegenetz des Alpenverein-Gebirgsverein.

Das Handwerkzeug für Wegepat/innen

Auch diesen Sommer organisierte

Wegereferentin Danja Stiegler

wieder einen Freiwilligeneinsatz

in Sachen Wege. Gemeinsam mit

den Rax-Wegepaten Sebastian Beiglböck

und Wolfgang Drexler und Ingrid

Pecher von der Alpinen Gesellschaft

Reißtaler sowie ihren beiden Söhnen

verbrachte sie zwei arbeitsreiche, aber

schöne Tage am Habsburghaus auf

der Rax. Am Peter-Jokel-Steig und

Kaisersteig wurden Verwachsungen

ausgeschnitten und Markierungen aufgefrischt,

am Oberen Rudolfsteig zwischen

Klobentörl und Habsburghaus

neue Markierungsstipfel angebracht,

um diesen auch bei Nebel gut begehbar

zu machen.

Das Aufwändigste bei einem Wegeeinsatz

sind Beschaffung und Transport

von Material und Werkzeug an den

Einsatzort. Zum Glück konnte unser

Wegeteam die Materialseilbahn des

Habsburghauses nutzen. Von dort

ging’s weiter mit Muskelkraft.

Bei strahlend schönem Wetter stieg das

Team am Peter-Jokel-Steig zum Habsburghaus

auf und hinterließ frische

Spuren.

Das Setzen von über 15 Stipfeln am

Oberen Rudolfsteig zwischen Klobentörl

und Habsburghaus ging am

Ende schon sehr gut eingespielt und

schwungvoll. Als Schutz vor aufdringlichem

Weidevieh wurden die Stipfel

noch mit Stacheldraht umwickelt.

Bei diesem blauen Himmel kaum zu

glauben, aber am zweiten Tag hatte

das Team Gelegenheit, die gute Begehbarkeit

des Steiges auch bei Nebel und

Regen zu testen.

Danja Stiegler

Foto: © Danja Stiegler

Infobox

Tourentipps:

Habsburghaus über Peter-Jokel-Steig

www.alpenvereinaktiv.com/s/ZFUGO

Habsburghaus über den Kaisersteig

www.alpenvereinaktiv.com/s/ZFIqE

Habsburghaus über den Rudolfsteig

www.alpenvereinaktiv.com/s/4mvGZ

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 17


Gebirgsfreund | Thema Berichte

Climbing Team

Kimo Filip in „Le cadre“ 9a, Céüse

Fleißig und fokussiert

Eine Sommerpause ist (k)eine Sommerpause!

Mittlerweile ist die verdiente Sommerpause

quasi zu Ende; die Athletinnen

beginnen bereits im Rahmen des Sommertrainings

des Kletterverbandes Wien

wieder mit dem regelmäßigen Training.

Nach den nationalen Wettkämpfen

im Frühling ging es für die

Jüngeren des Climbing Teams

des Alpenverein-Gebirgsverein in die

wohlverdiente Sommerpause. Davor ging

es aber nochmal rund:

Bei den ÖM Lead in Mitterdorf, 27. und

28. Mai erreichten Ines Schwaiger (U12)

im Finale Platz 6 und Pauli Öckher (U12)

nach der Führung in der Qualifikation den

schlussendlichen 4. Platz im Endklassement!

Bei der ÖM in Bouldern in Salzburg

erreichten Anna Seibert (U12) und Pauli

Öckher (U12) das Finale und belegten

schlussendlich die Plätze 7. bzw. 4. Fast

schon ausnahmsweise wurde diesmal

leider niemand vom Climbing Team mit

einem Spitzenplatz belohnt.

Für die beiden AthletInnen Stephanie

Leitner und Kimo Filip der Klasse U16

endeten die nationalen Bewerbe erfreulicher

Weise mit einigen Podestplätzen:

In der Gesamtwertung im Lead wurden

Kimo und Stephanie beide Dritte, in der

Boulder- und der Combined-Wertung

erreichte Stephanie den 4. Platz und Kimo

den 2. Platz!

Die beiden hatten als Nationalteam-AthletInnen

ein volles Sommerprogramm

mit Trainings und Jugend- Europa Cups

zu absolvieren. Dazwischen blieb noch

ein wenig freie Zeit und diese verbrachte

Kimo beim Bouldern im Silverpark bei

Galtür mit Bouldern und beim Seilklettern

an den Wänden von Céüse!

Im Rahmen des schon traditionellen

Climbing Team- Trainingscamps geht

es auch heuer wieder vom 27. August

bis 1. September nach Holzschlag sowie

zum Peilstein, um für den Einstieg in das

Wettkampfjahr noch rasch am Naturfels

ein wenig nötiges Feeling für das elegante

Treten, Tänzeln und Steigen zu tanken!

Das neue Kletterzentrum in Innsbruck

steht bei der Jugend-Weltmeisterschaft

im Fokus der internationalen Kletterwelt.

Die Junioren-Elite in Lead, Bouldern und

Speed kämpft um heißbegehrte WM-

Medaillen- und mit Stephanie Leitner und

Kimo Filip sind dort am 30.8. auch zwei

AthletInnen des Climbing Team

Alpenverein-Gebirgsverein am Start;

wir halten jetzt schon die Daumen!

Herta Gauster

Fotos: © Kimo Filip, Markus Karner

18 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt & Naturschutz Berichte | Gebirgsfreund

Impulsgeber

Gipfel am Gipfel

Der Alpenverein-Gebirgsverein als Impulsgeber für eine ganze

Region.

Hochwechsel bei Sonnenuntergang

Einigkeit unter allen Anwesenden

herrschte in der Frage des Parkens von

Autos am Gipfel. Wer schon am Hochwechsel

war bzw. einen Blick in die

Webcam am Wetterkoglerhaus wirft,

kennt die Blechlawine, die sich an

schönen Tagen ihren Weg bis zum Gipfelkreuz

bahnt. Wir sind dabei, auszuloten,

wo und wie ein Parken unterhalb

der Gipfelregion möglich ist.

Überall dort, wo wir besonders

viele Wege in unserem insgesamt

rund 800 Kilometer langen

Netz an alpinen Wegen und Steigen

haben, wollen wir mit Übersichtstafeln

an den wichtigsten Ausgangs- und

Endpunkten zur Übersichtlichkeit

beitragen. Rund um Türnitzer Höger

und Tirolerkogel hat unser engagiertes

Wegeteam die ersten Tafeln bereits realisiert.

Logischer Folgekandidat nach

den geglückten Premieren war damit

die Region rund um den Hochwechsel.

Diese Region ist durch eine Vielzahl

von Talorten als Ausgangspunkte für

Wanderungen in zwei Bundesländern

geprägt. Diese sind noch dazu in mehreren

größeren Tourismusverbänden

organisiert und deshalb war es notwendig,

mit besonders vielen Verantwortlichen

vor Ort zu reden und Partner

für unser Projekt zu finden. Denn die

bloße Vielzahl an benötigen Tafeln vor

Ort würde unser Wegebudget einfach

sprengen.

Bei diesen Gesprächen hat sich herausgestellt:

die einzelnen Talorte und

Tourismus-Player in den verschiedenen

Regionen rund um den Wechsel und

deren Verantwortliche wissen kaum

etwas voneinander. Wir vom Alpenverein-Gebirgsverein

waren daher der

Meinung, dass man alle an einen Tisch

bringen muss, um der ganzen Region

langfristig gute Impulse geben zu

können.

Dies haben wir gemacht und so fand

am 9. Juni der erste „Gipfel am Gipfel“

statt, der zukünftig regelmäßig über

die Bühne gehen soll. Sehr viele sind

unserer Einladung auf das Wetterkoglerhaus

gefolgt und so konnte in

den veranschlagten zwei Stunden ein

guter Überblick über die touristischen

Potentiale und Vorhaben rund um das

Wechselgebiet geschaffen werden.

Ebenfalls großes Thema: Mountainbiken

am Wechsel. Hier gibt es verschiedene

Geschwindigkeiten. Niederösterreich

hat die Nase vorn und plant

bereits Strecken. Auch hier konnte zwischen

den steirischen und den niederösterreichischen

Verantwortlichen ein

guter Austausch ermöglicht werden,

sodass zukünftig eine engere Zusammenarbeit

forciert werden kann.

Für uns vom Alpenverein-Gebirgsverein

war der Gipfel am Gipfel eine gute

Gelegenheit, um uns ein Bild davon zu

machen, was rund um den Wechsel geplant

ist und wie wir unser Wetterkoglerhaus

hier sinnvoll in die Planungen

integrieren können. Übersichtsschild

steht zwar noch keines, aber dafür

haben wir einer ganzen Region einen

wesentlichen Impuls gegeben, auch

über Bundesländer- und Tourismusverbandsgrenzen

hinweg gemeinsam mit

uns an einem Strang zu ziehen. Auch

dafür ist der Alpenverein-Gebirgsverein

wichtig!

Christian Schreiter

Foto: © Wetterkoglerhaus

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Enzian unterwegs

Auf sieben Berge sollst du gehen

Ursprünglich teilte man die Menschheit in Jäger und Sammler.

Mühsame Zeiten waren das, Nahrungsbeschaffung für steinzeitliche

Nomaden die Hauptbeschäftigung.

Inzwischen sind ein paar Berufe dazugekommen und die Lebensmittel

gibt’s im Supermarkt. Keine Ahnung, was die Jäger heutzutage

so treiben, außer Wanderer und Radler aus dem Revier zu

scheuchen. Die Sammler sind immer noch hoch aktiv. Gesammelt

wird dabei so gut wie alles. Ob Bierdeckel, Schwammerl, Briefmarken,

Altautos, Bärlauch oder Plastiksackerl, ganz egal.

Eine Sonderform spezieller Art sammelt Berge, indem sie zuerst

hinaufsteigt und dann in einer Liste einträgt. Zähl- und rechenschwache

Zeitgenossen schaffen es dabei interessanterweise nur

bis zur heiligen Zahl Sieben.

Seven Summits also, die höchsten Berge der Kontinente, wobei

die Definition und Anzahl der Kontinente der Erde durchaus

diskussionswürdig wäre.

Der Ami Dick Bass, kein herausleuchtendes alpines Licht, doch

mit gut gefüllter Brieftasche versorgt, war der erste im Rennen.

Für Reinhold Messner blieb da nur der undankbare zweite Platz.

Ganze Hundertschaften haben es nachgemacht. Auch die jeweils

Zweit- und Dritthöchsten sind schon abgeknipst. Mit den Siebenthöchsten

der sieben Kontinente könnte man vielleicht noch

Aufmerksamkeit erregen. Aber zurück zur Premium League.

Abgesehen von der bergsteigerischen Herausforderunge sind

Touren auf diese sieben Gesteinshaufen sauteure Unternehmungen.

Nicht jede Portokasse gibt das her.

Beschränken wir uns daher auf die Alpen, so merken wir rasch,

dass sieben Staaten Anteil daran haben. Deren höchste Berge in

einem Urlaub zu besteigen, müsste sich mit etwas Wetterglück

eigentlich ausgehen.

Aber es geht auch billiger. Begnügen wir uns mit dem kleinen

Österreich, schon sind auch hier sieben Allerhöchste gefunden.

Vom babytauglichen Hermannskogel bis zur veritablen Hochtour

auf den Großglockner.

Will man nicht so weit reisen, dann kann man sich ja auch aufs

nahe Pröllistan (jetzt wieder Niederösterreich geheißen) konzentrieren.

Wie's der Zufall will, gibt es da exakt 7 Gipfel über 1800 m

Höhe, die zu ihrer Umgebung mehr als 100 m geschartet sind.

Für eingefleischte Straßenbahnfahrer hält schließlich Wien, sie

haben es sicherlich schon erraten, genau sieben Hügel bereit, die

eine Höhe von 500 Meter erreichen.

Was hocken Sie also noch tatenlos und faul herum? Auf geht’s!

Corleo

Top of Lower Austria

© Enzian unterwegs

Programm September – Dezember 2017

27.09.17 Unterwegs am Zentralalpenweg, 1.Teil

Bildervortrag von Gert Petraschek

07.10.17 Johannesbachklamm

Wanderung mit Seniorenwanderclub

13.10.17 Von Stein zur Fesslhütte

Wanderung mit Gerti Krenn

15.10.17 Abklettern Hohe Wand

18.10.17 Mit dem Enzian unterwegs

Bildervortrag von Alfred Brunner

05.11.17 Hegerberg (Kalte Kuchl)

Wanderung mit Leo Cornelson

12.11.17 Bäckersteig-Strecke

MTB-Tour mit Gert Petraschek

21.11.17 Von Pitten auf den Weisjackl

Wanderung mit Gerti Krenn

22.11.17 Hauptversammlung Gebirgsverein

29.11.17 Jahrestreffen Enzian unterwegs

mit Bildervortrag vom Meer zum Schnee

von Gert Petraschek

10.12.17 Skitourenopening Frein

Skitour mit Gert Petraschek

16.12.17 Weihnachtsfeier im Restaurant Ochsenkopf

17.12.17 Überraschungstour mit Leo Cornelson

26.12.17 Buchberg bei Mailberg

Wanderung mit Leo Cornelson

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind aber keine

Führungstouren, jeder Teilnehmer geht eigenverantwortlich.

Kontakt:

0664/180 35 22 oder 0650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

20 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Felsgeggis

Familiengruppe für Familien mit

10- bis 14-jährigen Kindern

Familiengruppe

Familien mit Kindern ab 15

Gruppenfoto

© Familiengruppe

Vor dem Sommer waren wir wieder viel unterwegs. Nachdem

wir im Frühling eine Tour über wilde Steige auf der Hohen Wand

unternommen haben, haben wir im Juni gleich zwei Lager veranstaltet.

Zuerst ging es für vier Tage auf die Neunkirchner Hütte,

die Wir mit zeitweise über 20 Personen ganz schön voll war.

Zwei Wochen danach haben wir ein verlängertes Wochenende im

Salzatal verbracht, wo wir mit Rafts den Fluss entlang gefahren

sind und am Abend gegrillt haben.

Den Herbst wollen wir diesmal für ein paar spannende Klettersteige

nutzen. Zuerst gehen wir von 16.-17. September über den

Grete-Klinger-Steig auf den Eisenerzer Reichenstein (B/C) wo

wir übernachten werden. Am 8. Oktober geht es dann über das

Zahme Gamseck auf die Rax (A). Beide Touren sind recht lange

und erfordern eine gute Kondition! Für den Eisenerzer Reichenstein

ist zusätzlich noch Klettersteigerfahrung notwendig.

Anmeldung und Fragen zu den Touren bitte an

felsgeggis@gebirgsverein.at

Ich freue mich schon auf schöne Tage in den Bergen!

Termine

16.09.17– Grete-Klinger-Steig

17.09.17 Eisenerzer Reichenstein (St)

08.10.17 Gamsecksteig, Rax (St)

Gruppenfoto

© Felsgeggis

Das Jahr 2017 sind wir gechillt angegangen. Die Jugend hat

zum Teil andere Pläne und die Alten eh auch. Trotzdem kamen

wir zweimal auf der Rax zusammen um den Klassiker „Bärengraben-Langer

Mann“ einmal per Ski und einmal per Figln zu

befahren. Bei der Skitour konnten wir noch eine Komplettbefahrung

des Göbel-Kühn-Steiges anhängen. Beim Figln Ende April

feierten wir den letzten Schnee.

Die viertägige Kanufahrt führte uns an den Oberlauf der March

nach Tschechien. Nach 95 km vielen Wehren, diversen Kenterungen

und gehörigem Materialschwund kamen wir grinsend und

glücklich bei Sonnenschein in Olmütz an. Die wahre Challenge

war die gelungene umweltfreundliche An- und Abreise per Bahn.

Vor den Sommerferien verschlug es uns noch ins Tote Gebirge

und wir trekkten von Hinterstoder über die noch ordentlich

schneereiche Hochfläche, um vier Tage später am sommerlichen

Altausseer See zu landen. Kurz vor Schulstart am Lagerfeuer oder

im Boot beim „Chill & Grill“, am Weg zum Hochschwab oder am

Bullerjan im Habsburghaus werden wir Geschichten erzählen,

was war und Ideen spinnen, was sein wird.

Wenn du Lust hast mit Gleichaltrigen (15-20) UND deinen Eltern

(oder so ähnlich) dabei zu sein, melde dich bei uns.

Termine

14.10.17– Rax, ein Herbstklassiker

15.10.17 Nächtigung Habsburghaus … wo sonst

19.11.17 Wanderung Wiener Hausberge

17. 12.17 Jahresausklang-Wanderung

Wer kommt mit?

Sabine und Roland

Kontakt:

felsgeggis@gebirgsverein.at

Mario Drobics

Kontakt:

Sabine Czopka-Pistora, Roland Pistora

01/600 90 41 (abends) oder 0681/207 258 46

familiengruppe@gebirgsverein.at

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 21


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Bergsteigergruppe

...unterwegs

Unsere Gruppenmitglieder findet man im Sommer eigentlich

überall, wo es Berge gibt, auf bekannten Touren wie auch in

exotischen Gebieten, heuer beispielsweise in Rumänien und in

der Ukraine, ja auch dort gibt’s Berge (siehe auch unser elektronisches

Tourenbuch www.bg.gebirgsverein.at).

Angelika und ich haben heuer im Sommer unser Auto zu Hause

stehen lassen und sind per Bahn nach Innichen gereist, in den

Radtaschen u.a. Klettersteigset und Wanderschuhe…

Per Rad ging`s zurück bis nach Wien, nicht ohne dabei zehn

Klettersteige im Nahebereich des Drauradweges „mitgenommen“

zu haben.

Einen Überblick über die Aktivitäten unserer Gruppe gibt’s bei

unserem ersten Heimabend in der Herbstsaison am 20.9.2017:

„In der Kürze liegt die Würze – alpiner Kurzg`schichtl-Abend“

.

Matthias Hutter

Forum Alpin

Klettern klettern klettern

Ich schreibe diese Zeilen, kurz bevor es für eine größere Gruppe

von uns losgeht zu unserer alljährlichen Sommerkletterwoche in

die Karnischen Alpen. Im ersten Halbjahr waren wir natürlich auch

nicht untätig. Ein wie immer gut besuchtes Gruppen-Event war im

Juni unser Frühjahrskletterwochenende im Toten Gebirge, 10 Freunde

trafen sich im Prielschutzhaus. Nur leider machte das sommerliche

Schönwetter da gerade eine kurze Pause und die wunderbar

rauen und festen Felsen waren ziemlich kalt zum Klettern. Trotzdem

gelangen ein paar sehr schöne Routen, wie zum Beispiel „Herbsttraum“

in der Kressenberg-Südwand, „Plattenspieler“ und „Stella“

am Südgrat des Großen Priel sowie eine ganze Reihe Routen in den

Klettergärten im Goldkar und im Kühkar. Pünktlich bei der Heimfahrt

am Sonntag-Abend wurde das Wetter dann wieder perfekt

sommerlich – naja, man kann nicht immer Glück haben.

Das nächste Kletterwochenende ist schon geplant – Anfang Oktober

wollen wir die Felswände rund um die Mitterfeldalm im Hochkönigmassiv

beklettern.

Plattenspieler Quergang

© Matthias Hutter

Hohe Wand, Kleine Klause, Jägerslust

© Brigitte Hantusch

Natürlich geht es sich zeitmäßig sehr oft nicht aus, ein ganzes Wochenende

weiter weg zu fahren und so sind viele von uns regelmäßig

in den nahe bei Wien gelegenen Felswänden anzutreffen, wo wir

auch immer wieder unbekannte Routen „entdecken“ – eines meiner

Highlights im Frühjahr war die Route „Jägerslust“ in der Kleinen

Klause auf der Hohen Wand: Herrlich steiler, fester Lochfels lässt das

Klettererherz höher schlagen.

Unser vielfältiges Herbstprogramm findet ihr nebenstehend – wenn

du nun neugierig geworden bist, freuen wir uns, auch dich im Herbst

bei uns begrüßen zu dürfen!.

Abstieg Kampermauer

© Matthias Hutter

Klaus Adler für das Forum Alpin

22 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

Jeden Donnerstag, ausgenommen Feiertage, ist die Kletterwand

des Kletterzentrums von 17:30 bis 19:30 Uhr für uns reserviert,

alle Vorträge beginnen um 19:30 Uhr, vorher gibt es ab 19:00 Uhr

ein kleines Buffet. Detailinfos zu den Vorträgen auf Seite 7.

Mi.,20.09.2017

Sa.,07.10. bis

So.,08.10.2017

Mi.,11.10.2017

Sa.,21.10. bis

So.,22.10.2017

Mi.,25.10.2017

Do.,09.11.2017

Sa.,11.11.2017

Mi.,15.11.2017

Mi.,29.11.2017

Do.,14.12.2017

Fr.,15.12.2017

„In der Kürze liegt die Würze“

alpiner Kurz-G´schichtlabend.

Herbstklettertreffen

auf der Mitterfeldalm am Hochkönig

„Mexiko – eine Reise zu alten Kulturen

und hohen Vulkanen“

Vortrag von Swen Gamon

Fotowanderung auf die Rax

„Verliebt in die Wiener Hausberge“

Vortrag von Fritzi Lukan

Nachbesprechung der Fotowanderung

Abklettern am Peilstein

„Jenseits der Uferlinie - Reisen mit dem

Seekajak in nördlichen Gewässern“

Vortrag von Veronika und Robert Matzinger

BG-Ausschuss-Sitzung

FA-Weihnachtsfeier

BG-Weihnachtsfeier

Ab Fr., 29.12.2017 Silvestertreffen auf der Goferhütte

So.,31.12.2017

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 73 09 75 95

Matthias Hutter, +43 664 537 00 64

Harry Grün, +43 664 525 61 92

klaus.adler@gebirgsverein.at

bg@gebirgsverein.at

http://bg.gebirgsverein.at

http://forum-alpin.gebirgsverein.at

Silvesterklettern am Tirolersteig

Fachgruppe GEO


Sie war eine treue Teilnehmerin an vielen

Geo-Exkursionen im In- und Ausland, am

26. Juni 2017 hat sie sich nach kurzer

schwerer Krankheit leise und unauffällig

im 87. Lebensjahr verabschiedet:

Dr. Friederike Janecka-Jary

Unternehmungslustig, körperlich top fit und

mit einem stets regen Geist - so haben wir sie kennen gelernt und

geschätzt. Abenteuer lockten sie, so war sie bei den ersten Exkursionen

nach Albanien, Serbien oder in die Ukraine an vorderer

Stelle mit dabei. Ihr umfangreiches Wissen bereicherte unsere

gemeinsamen Wanderungen, ihre Sprachkenntnisse erleichterten

oft die Kommunikation und ihr schauspielerisches Talent erheiterte

uns.

Friedl, Du wirst uns abgehen!

Die Exkursion nach Prottes brachte eine vielseitige und lehrreiche

Führung im Museum, eine Wanderung am Lehrpfad und über

die Hügel des Weinviertels und zum Drüberstreuen dann noch

ein paar nette Wildschweine mit ihren Frischlingen. Den Besuch

im Museum Neunkirchen erlebten wir mit einer ausführlichen

Führung des sehr ambitionierten Kustos Benedikt Wallner, dann

störte allerdings ein Regenguss unser Wanderprogramm, aber

nach einem guten Mittagessen im Bräuhaus war es wieder trocken

und wir wanderten zum Langen Loch, das wir auch erkundeten,

und kletterten über den Jubiläumssteig wieder hinunter.

– Do., 21. – Fr., 22. Sept. 2017: Die Geschichte der

Österreichischen Magnesitindustrie Breitenau am Hochlantsch,

Näheres unter www.mhvoe.at

– Sa., 21. Okt. – So., 5. Nov. 2017: Griechische Vulkaninseln

(Santorin und Nisyros) Genaues Programm und Preis in Arbeit.

Die Akademikergruppe hat ihr Gruppenleben zwar im März

2016 offiziell beendet, Gerhard Schusters beliebte Wanderungen

wird es aber weiterhin geben! Infos & Anmeldung 0664 23 30 261

– Sa., 14. Oktober 2017: Herbstwanderung

– Sa., 11. November 2017: Martiniwanderung

– Sa., 09. Dezember 2017: Adventwanderung

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher wird

auch kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer gehen

eigenverantwortlich!

Für alle Veranstaltungen bitte Detailprogramm anfordern

und möglichst bald unverbindlich Interesse bekunden, das

erleichtert die Planung!

Kontakt:

Uli Pistotnik, +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 23


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

Ich hoffe, Ihr habt den Sommer gut verbracht und freut Euch, so

wie ich auch, schon auf die neue Wandersaison. Es sind wieder

einige sehr interessante Wanderungen dabei. Auf die Wanderung

nach Frain freue ich mich besonders, leider heißt es da aber sehr

früh aufstehen, damit wir unser volles Programm absolvieren

können. Ich bitte um frühe Anmeldung, da ich sowohl für die

Führung im Schloss Frain als auch auf der Burg Hardegg mind.

10 Tage vor der Wanderung buchen muss. Die Wanderung in die

Johannesbachklamm werden wir gemeinsam mit „Enzian unterwegs“

durchführen, ich hoffe, dass es nicht nur bei einer gemeinsamen

Wanderung bleiben wird.

Ich möchte Euch wieder zu unserer Weihnachtsfeier am

13.12.2017 im Restaurant Ochsenkopf, Karl-Bekerty-Straße,

1140 Wien, (Autobus 52A ab Bhf. Hütteldorf) einladen. Selbstverständlich

sind auch alle ehemaligen Wanderer herzlich

willkommen, damit der Kontakt zu unseren „alten“ Freunden

nicht abreißt. Die Veranstaltung beginnt wieder um ca.14:00 Uhr

mit dem Mittagessen, die Feier dann um ca. 15:00 Uhr. Ich hoffe,

Euch wieder gesund und munter begrüßen zu können!

Trude Hlatky

Schloss Frain an der Thaya

Wanderungen des Senioren-Wanderclubs

Wanderungen jeweils am Mittwoch

„G“ verkürzte Wanderungen für Gemütliche

„GG“ ganz Gemütliche flache kurze Wanderungen, gemeinsames

Ende

„A“ Abfahrt „T“ Treffpunkt

„ME“ Mittagseinkehr „SE“ Schlusseinkehr

Schnuppergebühr € 3,- pro Wanderung

Kontakt:

Familie Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

Mi. 20. 09.17 Fertöd-Esterhazy T: 8:10 Uhr Bhf. Meidling, A: 8:25 Uhr nach Sopron, weiter mit Bus; Schlossführung und

Parkspaziergang, gemeinsam mit „G“ und „GG“ME, Ausweis!; Führung: Josef Enthammer

Mi. 27. 09.17

Sparbacher

Tiergarten

T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:07 Uhr nach Gaaden

„G“ T. 9:45 Uhr Bhf. Meidling, A: 10:07 Uhr nach Sparbach , SE

Sa. 30. 09.17 Hardegg-Frain T: 6:50 Uhr Bhf. Floridsdorf, A: 7:11 Uhr nach Retz, weiter nach Hardegg (ev. Besichtigung Burg

Hardegg); „G“ bis Znaim weiter mit Bus um 9:02 Uhr nach Vranov (Besichtigung des Schlosses),

ebene Wanderung, Einfach-raus-Ticket; ME, Ausweis! Anmeldung bis 20.9. erforderlich!

Mi. 04. 10.17 Pfaffstättner Kogel T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:09 Uhr nach Gumpoldskirchen

„G“ bis Pfaffstätten (ca. 5km, 300 Hm); ME; Zurück gemeinsam nach Pfaffstätten

Sa. 07. 10.17

Mi. 11. 10.17

Johannesbachklamm

Waxenberg und

Mammutbäume

T: 7:30 Uhr Bhf. Meidling, A: 7:45 Uhr nach Rothengrub; „G“ T: 9:15 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:37 Uhr

nach Höflein (ca. 3,5 km, 130 Hm); Einfach-raus-Ticket, gemeinsam mit „Enzian unterwegs“; ME

T: 8:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 9:00 Uhr nach Paudorf; „G“ T: 9:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 10:00

Uhr nach Paudorf (ca .8 km, 150 Hm); SE; Führung Josef Enthammer

€ 3,– WA170904

€ 3,– WA170905

€ 3,– WA170906

€ 3,– WA171003

€ 3,– WA171004

€ 3,– WA171005

Sa. 14. 10.17 Stadtspaziergang T: 14:00 Uhr vor der Schottenkirche, Ecke Teinfaltstraße; Führung Rudolf Wagner € 3,– WA171006

Mi. 18. 10.17 Lobau T: 7:20 Uhr U2 Aspernstraße, A: 7:35 Uhr mit Bus nach Schönau

€ 3,– WA171007

Gemeinsam mit „G“; ME; Führung Günter Pichler

Mi. 25. 10.17 Hagenbachklamm T: 9:00 Uhr Bhf. Heiligenstadt, A: 9:14 Uhr nach Zeiselmauer; „G“ T: 10.00 Uhr Bhf. Heiligenstadt,

€ 3,– WA171008

A: 10:14 Uhr nach St. Andrä-Wördern (ca. 6 km, 180 Hm) „GG“ ev. durch Hagenbach-

klamm hin & zurück, oder ab Unterkirchbach mit Bus; ME; Gemeinsam nach St. Andrä-Wördern

Mi. 01. 11.17 Rodaun-Heiligenkreuz

T: 8:00 Uhr Endstelle 60 Rodaun

„G“ T: 8.40 Uhr Bhf. Liesing, A: 8:53 Uhr mit Bus nach Sulzer Höhe (ca. 9,5 km, 200 Hm) SE

€ 3,– WA171101

Mi. 08. 11.17

Mi. 15. 11.17

Mi. 22. 11.17

Mi. 29. 11.17

Simmeringer Haide

Sondermüllanlage

Von Bad Vöslau

nach Baden

T: 9:00 Uhr U3 Enkplatz, Führung Müllanlage, ebene Wanderung ca. 2 h.

gemeinsam mit „G“; ME ( ev. Ganslessen 7 Tage Voranmeldung); Führung Josef Enthammer

T: 9:15 Bhf. Meidling, A: 9:37 Uhr nach Bad Vöslau

„G“ kürzere Route (ca.7,5 km, 150 Hm); SE

Hahnbaum-Allhang T: 9:20 Bhf. Hütteldorf, A: 9:35 Uhr nach Hadersdorf

„G“ A: 9:35 Uhr mit Bus nach Passauer Hof ; ME; Gemeinsam zurück nach Mauerbach

Von Laab im Wald

nach Mauer

(2. Wiener Wasserleitung); T: 10:00 Uhr Bhf. Liesing, A:10:13 Uhr mit Bus nach Laab im Walde;

Gemeinsam mit „G“ (ca. 9 km, 100 Hm); SE

Mi. 06. 12.17 Höllenstein T: 8:35 Uhr Bhf. Liesing, A: 8:52 Uhr nach Gießhübl; „G“ T: 9:35 Uhr Bhf. Liesing, A: 9:52 Uhr

nach Gießhübl (ca. 5,5 km 150 Hm).; ME; Gemeinsam nach Weißenbach

Mi. 13. 12.17

Besuch der

UNO-City

T: 9:00 Uhr U1 Station Vienna International Center, Besuch UNO-City, kurze Wanderung, Fahrt

zur Weihnachtsfeier; Anmeldung bis 6.12. erforderlich! NÖ-Card!; Führung Josef Enthammer

€ 3,– WA171102

€ 3,– WA171103

€ 3,– WA171104

€ 3,– WA171105

€ 3,– WA171201

€ 3,– WA171202

24 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 23.09.17

So. 24.09.17

Sa. 30.09.17

So. 01.10.17

So. 08.10.17

Sa. 21.10.17 –

So. 22.10.17

Waldburgangerhütte

über den Saurüssel

Sonnwendstein

Wiener Melange

Hochschwab

Ortsgruppe St.Pölten

Buchensteig

Ortsgruppe St.Pölten

Retz - Znaim (Znojmo)

Wiener Melange

Fotowanderung Rax

Bergsteigergruppe, Forum Alpin

4-5 h, 700 Hm,

T: Bhf. Payerbach: 9:08

von Maria Schutz, 12 km, 700 Hm,

A: 7:37 Meidling, T: 7:20

Voranmeldung bis 31.08.17

www.stpoelten.gebirgsverein.at

Reichraminger Hintergebirge

www.stpoelten.gebirgsverein.at

14 km, 250 Hm, A: 8:03 Praterstern,

T: 7:50, Ausweis!

Rax/Habsburghaus, Praxis-Tipps zur

Landschafts- und Naturfotografie

Sa. 21.10.17 Luckerte Wand Prein-Luckerte Wand. GZ 6 h, 700 Hm.

TP Bhf. Payerbach 8:08

So. 22.10.17

So. 22.10.17

Sa. 28.10.17

Sa. 04.11.17

So. 05.11.17

So. 05.11.17

Sa. 11.11.17

So. 12.11.17

So. 26.11.17

Sa. 02.12.17

Fr. 08.12.17

So. 17.12.17

Klettersteig

Elsbeerenweg, Hegerberg

Ortsgruppe St.Pölten

Pfaffstättner Kogel

Wiener Melange

Sauwand

Ortsgruppe St. Pölten

Rund um den Gaisbühel

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

Parapluiberg - Höllenstein

Wiener Melange

Vogelbergsteig, Dürnstein

Ortsgruppe St. Pölten

Von Wöllersdorf zum Teufelsmühlstein

bis Waldegg

Natur und Kultur

Ortsgruppe St. Pölten

Schloss Laudon - Hameau

Wiener Melange

Adventwanderung, Guglzipf,

472 m - Berndorf

Adventwanderung in der

Johannesbachklamm

Salmannsdf/Schloss Wilhelminenbg,

Wiener Melange

Besuch eines regionalen Elsbeerbauern

www.stpoelten.gebirgsverein.at

Rudolf-Proksch-Hütte, 530 Hm,

A: 8:37 Meidling, T: 8:20

Südseite des Mariazeller Talkessels

www.stpoelten.gebirgsverein.at

Spitzmauer-Franz-Hütte-Ruine Rabenstein-Steinschalerhof,

3 h

Franz-Ferdinand-Haus, 400 Hm,

T: Straßenb 60 Rodaun 9:00

Besichtigung Stiftskirche

www.stpoelten.gebirgsverein.at

GZ 4 h, 380 Hm, 14 km,

A: 8:37, Bhf. Meidling n. Wöllersdorf

Loosdorf, Schloss Albrechtsberg

www.stpoelten.gebirgsverein.at

Sophienalpe, 11 km, 250 Hm,

T: Hütteldorf (Vorplatz) 9:20

GZ 3,5 h, 360 Hm, 12km, A: 9:07 Uhr

Bhf. Meidling n. Großau

Geschichten und Gedichte mitbringen.

A: Bhf. Meidling 11:05

Jubiläumswarte, 250 Hm, T: Bus Endstation

35 A, Salmannsdorf, 10:00

Renate Kleisch

+43 676/3699277, 28802/745006

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Elisabeth Marhold-Wallner

elisabeth.marhold@dr-aicher.at

Franz Trapp, +43 676/336 30 58

oder f.trapp@a1.net

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Klaus Adler, +43 664/7309 7595

klaus.adler@gebirgsverein.at

Renate Kleisch, +43 676/3699277

01/28802/745006

Doris Rojs

+43 676/730 74 54

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Ulrike Schlatzer

+43 676/720 41 57

Karl Zotrin, 02747/3969

+43 664/8675192

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Traude Braun

+43 664/440 57 83

Theres Frank

+43 650/3726584

Franz und Josefa Drucker

02749/29 98, 0664/730 315 21

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Theres Frank

+43 650/3726584

Erika Benisch

+43 664/3903656

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

€ 8,– WA170903

€ 3,– WA170907

€ 3,– WA171010

WA171009

€ 8,– WA171002

€ 3,– WA171011

€ 2,– WA171107

€ 5,– WA171106

€ 2,– WA171108

€ 5,– WA171203

€ 5,– WA171205

€ 2,– WA171204

So. 17.09.17 – Watzmannüberschreitung

Mo. 18.09.17

Di. 19.09.17 Rax-Preinerwand /

Hans-von-Haid-Steig

Sa. 23.09.17 –

So. 24.09.17

Di. 26.09.17

Sa. 07.10.17 –

So. 08.10.17

Di. 17.10.17

Do. 26.10.17 –

So. 29.10.17

Über Hocheck, Mittelspitz und Südspitze

ins Wimbachgries.

Schwierigkeitsgrad C,

gute Kondition notwendig, Klassiker

Carsten Becker

casi@hochtourist.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Traunstein-Hernlersteig Bärbel Huber, +43 664/3161700

kletterbaerbel@hotmail.com

Gebirgsvereinssteig auf der

Hohen Wand

Klettersteige im Salzkammergut

Echernwand, Loser

Gebirgsvereinssteig auf der

Hohen Wand

Gardasee-Berge

Schwierigkeitsgrad C/D,

Klettersteigerfahrung notwendig

Sehr schöne und anspruchsvolle

Klettersteige D

Schwierigkeitsgrad C/D,

Klettersteigerfahrung notwendig

3 Touren,

Klettersteigschwierigkeiten B-D

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 100,– KS170902

€ 35,– KS170903

€ 75,– KS170704

€ 30,– KS170904

€ 100,– KS171001

€ 30,– KS171003

€ 185 KS171002

A Abfahrt, T Treffpunkt, Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 25


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Klettern Alpin

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

So. 17.09.17 –

So. 24.09.17

Sa. 07.10.17 –

So. 08.10.17

Bergtouren

Dolomiten-Kletterwoche 2

Klettern im Hochköniggebiet

Bergsteigergruppe, Forum Alpin

Von Lienz aus Plaisierklettertouren im

3.-5.Grad genießen

Mitterfeldalm, Kletterwochenende für

selbständige Kletter_innen

Alois Lackner

+43 699/12267574

Klaus Adler, +43 664/7309 7595

klaus.adler@gebirgsverein.at

€ 260,– KT170901

KT171001

Do. 14.09.17 –

So. 17.09.17

Fr. 15.09.17 –

So. 17.09.17

Sa. 16.09.17 –

So. 17.09.17

Sa. 16.09.17 –

So. 17.09.17

Mi. 20.09.17

Fr. 22.09.17 –

So. 24.09.17

Sa. 23.09.17

Alta Via del Monte Baldo

Durchquerung Tennengebirge

Großer Buchstein / Gesäuse

Wilde Schneealpe II -

Schneealpenhaus

Öhler-Dürre Wand

Ortsgruppe Neunkirchen

Durchquerung Dachstein

Über Gippel und Göller

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

Trittsicherheit u. Schwindelfreiheit

notwendig

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Trittsicherheit und gute Kondition

notwendig, lange Tour

Auf oft unmarkierten Pfaden zu tlw.

wenig bekannten Gipfeln

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

4 h, Trittsicherheit erforderlich Erich Konecky,

02630/35492

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

8 Uhr-GH Reisinger, von Hof Zögernitz

zum Gscheid, 8 h

Sa. 23.09.17 Hohe Veitsch – Rodel T: 9 Uhr, P bei Niederalplpassstraße,

1000 Hm, 6 h, Proviant

Sa. 23.09.17 –

So. 24.09.17

Fr. 29.09.17 –

So. 01.10.17

So. 01.10.17

Durchquerung Niedere Tauern

Bärenleitenkogel, Ybbstaler

Alpen, NÖ

T: Bhf. Meidling Kassen 6:50,

A: 7:05 Uhr, Trittsicherheit!

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Bärenleitenkogel, 1635 m.

Gehzeit ca. 7 Stunden, 1100 Hm.

So. 01.10.17 Raxalpe - Peter-Jokl-Steig T: Bhf. Meidling Kassen 6:50,

A: 7:05 Uhr, Trittsicherheit!

Fr. 06.10.17

Im Vollmond zur Reisalpe

Ortsgruppe Ober-Grafendorf

16 Uhr-GH Reisinger, 2,5 h,

Stirnlampe mitnehmen !!

So. 08.10.17 Raxalpe-Raxenmäuersteig T: Bhf. Meidling Kassen 6:50,

A: 7:05 Uhr, Trittsicherheit!

Sa. 14.10.17

Tonion

Ortsgruppe St. Pölten

Überschreitung

www.stpoelten.gebirgsverein.at

Sa. 14.10.17 Hohe Veitsch Goaßsteig - Hohe Veitsch - Teufelsteig.

Ca. 6 h, 1000 Hm

So. 22.10.17 Schneeberg-Fadensteig T: Bhf. Meidling Kassen 6:50,

A: 7:05 Uhr, Trittsicherheit!

So. 22.10.17

Do. 26.10.17 –

So. 29.10.17

So. 29.10.17

Großer Zeller Hut, Ybbstaler

Alpen, Stmk/NÖ

Großer Zeller Hut, 1639 m. Gehzeit ca. 7

1/2 h, 1100 Hm.

Durchquerung Ybbstaler Alpen Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Schneeberg/

Herminensteig-Varianten

Auf alten Jagdsteigen und etwas abseits

der bekannten Wege

So. 05.11.17 Rax - Großes Wolfstal Vom Höllental wildromantisch auf die

Rax

Sa. 11.11.17 –

So. 12.11.17

Öffi-Tour Bahn/Bus

Durchs Mariazellerland

Hochschwab-Sonnenaufgangstour

Wienerbruck-Bichleralpe-Sabel-Tirolerkogel

(Nä.-ABH)-Türnitz

Sa. 18.11.17 Raxalpe Martinsteig (tw. gesicherter Steig, A).

ca. 5 h, 1000 Hm

So. 26.11.17 Schneeberg - Novembergrat 7 h, 1150 Hm,

Abstieg nach Lust und Laune

Brigitte Himann, +43 676/3603695

brigitte.himann@oebrd.at

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Dr. Dalibor Fabri

+43 650/4213142

Michael Geißler, +43 664/3977514

natourguide@aon.at

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Friedrich Adamek

+43 664/5320956

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Karl Zotrin, 02747/3969

+43 664/8675192

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Gerhard Rosenberger

+43 664/883 225 62

Adi Kasper

+43 664/1309816

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Friedrich Adamek

+43 664/5320956

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

€ 110,– BT170908

€ 125,– BT170903

€ 50,– BT170906

€ 50,– BT171003

€ 125,– BT170904

€ 15,– BT170910

€ 36,– BT170909

€ 125,– BT170905

€ 15,– BT171005

€ 15,– BT171007

€ 15,– BT171008

€ 12,– BT171004

€ 15,– BT171009

€ 15,– BT171006

€ 150,– BT171001

€ 12,– BT171010

€ 12,– BT171103

€ 24,– BT171101

€ 12,– BT171102

€ 12,– BT171104

26 | Gebirgsfreund | Nr. 3 / 2017

A Abfahrt, T Treffpunkt, Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Orientierung

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 11.11.17 Professionelle Orientierung Theorie und Praxis

der professionellen Orientierung

So. 12.11.17 Professionelle Orientierung Theorie und Praxis

der professionellen Orientierung

Mountainbike

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 75,– OR171101

€ 75,– OR171102

So. 24.09.17 Sturmfahrt Wienerwald Süd Herbstrunde mit stürmischer Strecke Wolfgang Neumüller

bikegruppe@gebirgsverein.at

Fr. 29.09.17 –

So. 01.10.17

Sa. 07.10.17

Sa. 07.10.17 –

So. 08.10.17

Do. 26.10.17 –

So. 29.10.17

Slowakei / Hohe Tatra

Wachau

Ortsgruppe St. Pölten

Waldviertel

Singletrailtage Gardasee

Schneeschuhwandern

Entlang neuer Trails im kleinsten

Hochgebirge der Welt

www.stpoelten.gebirgsverein.at

Touren im wunderschönen Gebiet Nebelstein

und Mandelstein

Super-Forststraßen, Schotterpisten,

Singletrails

Wolfgang Neumüller

bikegruppe@gebirgsverein.at

Gerhard Speiser

+43 680/234 18 56

Wolfgang Neumüller

bikegruppe@gebirgsverein.at

Wolfgang Neumüller

bikegruppe@gebirgsverein.at

€ 19,– MTB170902

€ 118,– MTB170903

€ 59,– MTB171001

€ 169,– MTB171002

mehrere

Termine

Schneeschuh-Schnupper-Tour

Kurs für Erw. , 300-500 Hm, 1 Tag , T Robert Winkler

8:00 Uhr(U6 Station) 08.12.17 | 18.12.17 +43 699/15272266

€ 29,– SW17

Skitouren

Sa. 23.12.17

Nach

Vereinbarung

Höhle

Einsteiger-Vorweihnachtsskitour

Eisenstein, Julius-Seitner-Hütte,

ca. 600 Hm

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Sie wünschen, wir spielen Alpinteam € 25,–

bis 60,–

€ 25,– ST171201

ST17

mehrere

Termine

Höhlen-Trekking-Abseil-

Schnupperkurs, Pernitz, NÖ

Kurs für Erw. , Gutensteiner Alpen, ~ 4 h

01.10. | 26.10. | 01.11. | 12.11.

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 39,– HO170

Canyoning

Do. 26.10.17 –

So. 29.10.17

Gardasee-Berge

Touren im italienischen

Seenparadies C 3-4

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 185,– CY171001

Bischofsmütze

© Herbert Raffalt

A Abfahrt, T Treffpunkt, Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 3 / 2017 | Gebirgsfreund | 27


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