Gebirgsfreund Nr. 4/2017

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Eine unabhängige Vereinszeitschrift für Bergfreunde und Naturgenießer. Wir informieren mit einzigartigen Berichten und Aufnahmen und machen Lust auf Natur und das Erlebnis Berg. Vordergründig dabei sind immer die Themen Sicherheit und Naturbewusstsein.

Gebirgsfreund

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

Eiszeit

Klettern am Wasser

Lauschangriff Skitouren

Ausbildung am Berg

Albanien

Start Up am Berg

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 s, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 04

| 2017


Gebirgsfreund Inhalt | Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

Inhalt Nr. 4/2017

Editorial ..............................................03

Kurzinfos .............................................04

Vorträge ..............................................05

Thema

Lauschangriff Skitouren, Ausbildung am Berg ........06

Leihstelle im Gebirgsverein ...........................09

Eiszeit, Klettern am Wasser ......................10 – 11

Albanien, Start Up am Berg ......................12 – 13

Touren / Reisen

Tourentipp: Dürre Leiten .........................14 – 15

Berichte

Das Ehrenamt und die Berge, Hüttenwart .......16 – 17

Das Climbing Team, Peilsteincamp 2017 ........18 – 19

Rubriken

Fachgruppen ....................................20 – 24

Tourenprogramm ................................25 – 27

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

128. Jahrgang, Heft 4/4

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Alpenverein-Gebirgsverein,

Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Titelbild: Von Gabriele Singer, Gewinnerin von" Thema Berg-Urlaub"

Erscheinungstermine: jeweils 15. des Monats März, Juni, September, Dezember

Redaktionsschlusstermine: jeweils 1. des Monats Februar, Mai, August, November

2 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2017

Medieninhaber & Herausgeber: Alpenverein-Gebirgsverein

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien, Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at, www.gebirgsverein.at

Redaktion & Gestaltung: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Design: heinzle & partner, http://www.heinzledesign.at/

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hersteller: Druckerei Berger, Wienerstraße 80, A-3580 Horn


Umwelt & Naturschutz Editorial | Gebirgsfreund

| Liebe Wanderinnen und Wanderer,

als ich mich vor ca. fünf Jahren auf

einen Aufruf im Gebirgsfreund

hin für die Mitarbeit im Wegeteam des

Alpenverein-Gebirgsverein meldete, hatte

ich nur sehr vage Vorstellungen davon,

was Wegearbeit eigentlich bedeutet. Weil

ich eine passionierte Bergwanderin bin,

wollte ich einen Beitrag zur Erhaltung der

alpinen Infrastruktur leisten, die ich selbst

praktisch jede Woche benutze. Da ich

diesen Gedanken zum Glück mit vielen

anderen engagierten Vereinsmitgliedern

teile, möchte ich euch in diesem Editorial

vermitteln, woraus dieser Beitrag bestehen

kann.

Das Wegenetz der Alpenvereine ist heute

nicht nur die tragende Säule des Bergsports

und des Sommertourismus im

Alpenraum, sondern auch die effektivste

Besucherlenkung. Gut erhaltene und markierte

Wege erhöhen die Sicherheit der

Erholungsuchenden und verringern die

Notwendigkeit von Such- und Bergungseinsätzen.

Die ehrenamtlichen WegepatInnen des

Alpenverein-Gebirgsverein betreuen weit

über 100 Wege mit insgesamt über 800 km

Länge. Unser Wegeteam besteht aus ca.

25 WegepatInnen. Sie dokumentieren den

Zustand der Wege und erledigen Arbeiten

wie Ausschneiden von Verwachsungen,

Auffrischen der Farbmarkierungen, etc..

Für aufwändigere Arbeiten, wie das

Wiederbegehbarmachen einen Weges nach

einem Windbruch, stellen die Wegepat/innen

ein Team zusammen und organisieren

die nötigen Werkzeuge, wenn nötig mit

Unterstützung der Gemeinden, Forstbehörden,

bzw. des Vereins.

Im heurigen Jahr war unser Wegeteam

dabei aufgrund der Wetterverhältnisse

besonders gefordert. Die Unwetter und

Stürme sorgten u.a. in den Wölzer Tauern,

am Türnitzer Höger und im Raxgebiet für

viel Arbeit.

Als Wegereferentin stehe ich gemeinsam

mit unserer hauptamtlichen Mitarbeiterin

Karin Rabl unserem Wegeteam als Ansprechperson

und Bindeglied zum Verein

zur Verfügung. Wir unterstützen bei der

Planung größerer Projekte, ermöglichen

den Wissensaustausch im Team (etwa über

unsere Mailingliste und bei den jährlichen

Wegetreffen) und sorgen für „Nachwuchs“,

um die regelmäßige Begehung und Wartung

unseres gesamten Wegenetzes sicherzustellen.

Last but not least informieren

wir nach dem Motto „Tu Gutes und sprich

darüber“ unsere Mitglieder und die Öffentlichkeit

über unsere Aktivitäten. Es ist

mir sehr wichtig, bewusst zu machen, dass

unser ausgezeichnetes alpines Wegenetz in

Österreich keine Selbstverständlichkeit ist,

sondern dass es durch den Einsatz vieler

engagierter Freiwilliger erhalten wird.

Wir geben unser Wissen auch gerne im

Dienste der Allgemeinheit weiter. Besonders

schön finde ich es, dass wir diesen

Sommer im Rahmen eines Entwicklungsprojekts

in Albanien Aufbauarbeit leisten

und unser Know-how an den dortigen

Alpenverein weitergeben durften. Näheres

dazu im Artikel von Christian Schreiter

auf Seite 12.

Ich wünsche euch im Namen des gesamten

Wegeteams schöne und unfallfreie Touren

auf unseren alpinen Wegen!

Danja Stiegler

Wegereferentin

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 3


Gebirgsfreund | Kurzinfos

Kurzinfos

24h Burgenland extrem

am 26. Jänner 2018

Auch heuer sind wir wieder Partner von

24h Burgenland extrem - dem Weg rund

um den Neusiedlersee.

Du willst dabei sein? Hol Dir Deinen 12%

Rabatt-Code auf die Startgebühr unter

24hburgenland@gebirgsverein.at

Die Rabattaktion gilt für alle Mitglieder

des Österreichischen Alpenvereins.

Neue Übersichtstafel

im Großformat

am Tirolerkogel

Professionelle Wanderkarten im Großformat

weisen seit August den Weg auf und

um den Tirolerkogel, viele davon führen

auch zum Annaberger Haus, welches mit

tollen Schmankerln zur Einkehr lockt.

Ein großes Dankeschön an alle die bei der

Aufstellung sowie Gestaltung der Tafeln

beteiligt waren unter anderen an Franz

Trapp, Othmar Buder, Peter Hillebrand

und natürlich Petra Zeh (Bgm.).

Steigerlhüpfen 2018

am Samstag 26. Mai 2018

Wir hoffen, den großen Erfolg nochmals

toppen zu können und freuen uns schon

jetzt über einen schönen gemeinsamen

Tag am Berg mit Dir!

Liebe Gebirgsfreundin,

lieber Gebirgsfreund,

ein intensives Jahr

geht dem Ende zu. Wir haben

heuer viel erreicht und umgesetzt.

Beginnend vom neu

gestalteten Gebirgsfreund

über zahlreiche weitere

Marketingmaßnahmen ist

es gelungen, ein starkes Zeichen zu

setzen und die Marke „Gebirgsverein“

mit frischem Wind zukunftstauglich zu

machen. Dafür zeichnen sich vor allem

unsere zahlreichen ehrenamtlichen

MitarbeiterInnen verantwortlich, die

mit viel Elan dem Alpenverein-Gebirgsverein

ein Gesicht geben. Dass dies auch

von Außen positiv bemerkt wird, zeigt,

dass unsere Bemühungen auf fruchtbaren

Boden fallen. Unser sehr ambitioniertes

Ziel, um 1.000 Mitglieder zu

wachsen, konnte erreicht werden. Wir

sind wieder attraktiv geworden – und

das freut mich sehr!

Hinter dem Erfolg steht ein engagierter

Vorstand, dessen Mitglieder für den Gebirgsverein

brennen, sowie motivierte

MitarbeiterInnen in unserer Geschäftsstelle.

Von einem davon müssen wir uns

leider verabschieden: Thomas Walenta

verlegt seinen Lebensmittelpunkt in das

Südburgenland und ist daher seit 1. Dez.

nicht mehr hauptberuflich als Mitarbeiter

im Hüttenreferat tätig. Er bleibt uns

jedoch als ehrenamtlicher Hüttenwart

des Wetterkoglerhauses erhalten. Auch

das freut mich, da es die Verbundenheit

unserer hauptamtlichen MitarbeiterInnen

mit unserem Verein aufzeigt.

Steigerlhüpfen Hohe Wand

Samstag, 26. Mai 2018

Noch sind nicht alle Hausaufgaben

gemacht und so

wird das Jahr 2018 noch

viele Optimierungen in allen

Bereichen mit sich bringen.

Gerade hinsichtlich unserer

19 Schutzhütten und dem

Vereinshaus in Wien stehen

wir nach wie vor großen Herausforderungen

gegenüber, die wir nur

mit umsichtigem Handeln bewältigen

können. Dabei ist immer alles auch eine

Frage des Geldes, das leider selten in

ausreichendem Umfang vorhanden ist.

In Kürze erhalten Sie im Zuge der alljährlichen

Spendenaktion wieder einen

Zahlschein. Ich bitte Sie, auch diesmal

wieder in Betracht zu ziehen, uns finanziell

über Ihren Mitgliedsbeitrag hinaus

zu unterstützen! Ich kann garantieren,

dass jeder gespendete Euro sinnvoll für

den Erhalt unserer immensen alpinen

Infrastruktur eingesetzt wird und damit

auch Ihnen letztlich wieder zu Gute

kommt.

Ich wünsche Ihnen einen sicheren,

wunderschönen Jahreswechsel und

würde mich freuen, Sie 2018 das eine

oder andere Mal persönlich begrüßen zu

dürfen! Sei es bei einer unserer Veranstaltungen

und Touren, oder einfach in

der Geschäftsstelle in der Lerchenfelder

Straße. Fragen Sie einfach nach mir und

reden wir darüber, wie wir unser Service

für Sie noch besser machen können.

Christian Schreiter,

Vereinsmanager

BERG 2018

Das neue Jahrbuch mit den Schwerpunkt-Themen

„Großglockner“sowie

„Bergsport & Gesundheit“

für Mitglieder € 17,80. Für den Aufpreis

von nur € 1,– erhaltet ihr ein älteres Jahrbuch

dazu. Solange der Vorrat reicht!

4 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017


Vorträge | Gebirgsfreund

Vorträge

Eintritt frei !

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien | 4. Stock | Vortragsbeginn: 19:30 Uhr

Skitouren unter Wikingern,

Samen und Trollen

Donnerstag, 11. Jänner 2018

Polarlichter in Norwegen

© Monika Stumpf-Fekete

Monika Stumpf-Fekete hat in den vergangenen

Jahren Norwegen und Island

bereist, um rund um den nördlichen

Polarkreis Skitouren zu gehen. Sie erzählt

über traumhafte Skitourenberge, herrliche

Fjorde und Firnabfahrten bis zum Meer.

Wie man vom Schiff aus Skitouren geht,

Kabeljau fischt und warum man nicht in

allen Geysiren baden sollte.

Unterwegs in koreanischen

Nationalparks

Donnerstag, 15. Februar 2018

Wenn deine Tour länger

dauert als der Tag

Mittwoch, 21. Februar 2018

Iglu auf der Rax

© Brigitte Hantusch

Survival im winterlichen Gebirge

Vortrag über Ausrüstung und Verhalten

im winterlichen Gebirge. Klärung der

Erfahrungs- und Kompetenzdichte der

TeilnehmerInnen.

Praxisteil: Sa. 24.02. bis So.25.02.18

Ausfahrt in die winterlichen Wiener

Hausberge um im Rahmen einer Bergtour

ein nächtliches Biwak einzurichten und

zu beziehen. Darüber hinaus ist diese

Ausfahrt eine Gelegenheit gleichgesinnte

kennen zu lernen und neue TourenpartnerInnen

zu gewinnen. Initiiert und

begleitet wird diese Ausfahrt von erfahrenen

Mitgliedern der Bergsteigergruppe.

Harry Grün, +43 664 525 61 92,

harry.gruen@gebirgsverein.at

das anstehende Reiseziel von Birgit Walk.

Dieses Vorurteil möchte sie mit Geschichten

aus einem Land widerlegen, in dem

das Auftauchen von Touristen noch als

Attraktion gilt. Sie wird von türkisblauen

Bergseen im Pamir erzählen, von ihren

Begegnungen mit äußerst gastfreundlichen

Einheimischen und von uralten

Kulturdenkmälern, die man entlang der

ehemaligen Seidenstraße finden kann.

Und nicht zuletzt möchte sie der Frage

nachgehen, warum es richtig Spaß machen

kann, einen 20 kg schweren Rucksack tagelang

über Stock und Stein zu schleppen!

Atlantisches Inselhüpfen

Mittwoch, 5. April 2018

Korea

© Gerhard Sailer

Korea? Von dort hört man doch nur

Nachrichten über politisch-militärische

Spannungen oder in den Wirtschaftsnachrichten?

Gerhard Sailer hat dieses

von Naturfreunden selten besuchte Land

bereist. Er zeigt uns Bilder von Gebirgsund

Küstenlandschaften, von steilen Felsbergen

mit atemberaubenden Steigen, von

der Blütenpracht der Kirschblüte im April

und von zahlreichen Sehenswürdigkeiten.

Tadschikistan – kleines

Land mit großen Bergen

Mittwoch, 28. Februar 2018

Tadschikistan

© Birgit Walk

"Nach Tadschikistan? No servas!" So oder

so ähnlich war die Standardreaktion auf

Inselhüpfen

© Matthias Hutter

Angelika und Matthias Hutter entführen

euch in faszinierende Vulkanlandschaften

von Island bis zu den Kanarischen

Inseln, erzählen über untergegangene

Kulturen und modernes Inselleben

und geben außergewöhnliche Wander-,

Bade- und Klettertipps.


Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

Ausbildung am Berg

Lauschangriff Skitouren

Aufstieg zum Hinterbergkofel (Deferegger Alpen)

© Robert Vondracek

Der Gebirgsfreund war dabei als die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter_innen

Elisabeth Filzwieser (Alpinschule Peilstein) und

Robert Vondracek (Alpinteam) zwanglos über die neue Skitouren-Kurssaison

plauderten.

Robert: ... jetzt gibt es ja in der Alpinschule

ganz neue Kurse im Programm.

Beginners only oder so ähnlich, also was

für komplette Neueinsteiger.

Elisabeth: Ja, Skitourenkurse für

Absolute Anfänger. Wir haben dazu zwei

neue Kursorte ausgewählt: Wurzeralm

und Aflenzer Bürgeralm – in beiden

Gebieten sind kürzere Aufstiege zum

Lernen und Üben vorgesehen und es

stehen notfalls auch präparierte Skipisten

zur Verfügung. Es scheitert ja oftmals

nicht am Aufstieg, sondern an der Abfahrt

im freien Gelände.

R: Aber skifahren sollte man schon

können oder? Also zumindest die Grundschwünge.

E: Ja, das schon, zumindest auf der Piste

muss man sicher unterwegs sein! Die

Rückmeldungen unserer Bergführer und

KursteilnehmerInnen haben gezeigt, dass

unsere herkömmlichen Skitouren-Grundkurse

oftmals zu anspruchsvoll für

komplette Skitouren-Neulinge sind. Und

so denke ich, ist es uns mit dem neuen

Zusatzangebot gelungen, für jede/n einen

geeigneten Kurs zu bieten.

R: So ein verlängertes Kurswochenende

bietet natürlich nur begrenzt Zeit, sich mit

dem Thema Skitourengehen auseinander

zu setzen. Worauf wird denn das Hauptaugenmerk

gelegt?

E: Bei den Anfängerkursen geht es los mit

den Basics, was die Ausrüstung betrifft –

wie zieht man die Felle auf, wie passen die

Schuhe am besten für Aufstieg und

Abfahrt, … aber natürlich auch die

Handhabung der Lawinen-Notfallausrüstung

und Tipps für die Abfahrt im

Gelände.

Unsere traditionellen Skitouren-Grundkurse

in den bekannten Tourengebieten

der Steiermark (Gesäuse, Triebener

Tauern, …) sind für all jene geeignet, die

eine ordentliche Skitour und Abfahrt im

Gelände bewältigen, hier liegt der

Schwerpunkt bei Tourenplanung und

Vermeidung von Lawinen. Geleitet

werden übrigens alle unsere Kurse von

staatlich geprüften Berg- und Skiführern

und die Teilnehmeranzahl ist bei den

Skitourenkursen mit maximal 8 begrenzt.

R: Dann ist ja so ein Kurs der beste

Einstieg für unseren Skitouren PLUS+

Kurs des Alpinteams.

E: Ist das der Kurs, wo ihr an mehreren

Wochenenden zusammen kommt?

R: Ja, der Kurs zieht sich über die gesamte

Tourensaison hin und zum Abschluss

gibt´s dann noch eine gemeinsame

Tourenwoche.

E: Ja, das ist sicher die ideale Fortsetzung

für alle, die auf den Geschmack gekom-

6 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| men sind! Und was ist bei euren Kursen

das PLUS+?

R: Also zusätzlich zu den Übungen auf

Tour, also zu den Übungen zur Verschüttetensuche,

Spuranlage, Spitzkehrentechnik,

die Grundlagen eben, gibt es jeden

Abend Theorieeinheiten.

E: Was darf man sich darunter vorstellen?

R: Jeder von uns hat so sein Spezialthema

über das er referiert und das dann in den

Gruppen noch vertiefend besprochen

wird. Erste Hilfe, Kartenkunde und

Orientierung, Tourenplanung, Ausrüstungskunde,

Schnee und Lawine.

E: Was ist dein Spezialthema?

R: Ich bin für den Biwakbau zuständig.

Das wird theoretisch aber nur ganz kurz

gestreift, das ist dann schon mehr ein

Praxisthema. Ich finde es immer total

super, wenn man auch ein wenig den

kindlichen Spieltrieb im Freien ausleben

darf und sich zum Schluss alle freuen,

wenn sie das fertige Panzerknackerbiwak

beziehen können.

E: Panzerknackerbiwak?

R: Neugierig? Kannst gerne mal bei der

Biwakeinheit dabei sein, würd´ mich

freuen.

E: Ich nehm es mir vor! Bis wann kann

man sich dafür denn noch anmelden?

R: Anmelden geht immer (lacht), aber der

Kurs für 2018 ist schon seit Monaten

komplett ausgebucht und das, obwohl wir

das Ausbildner-Team aufgestockt haben

und somit mehr Teilnehmer_innen

betreuen können. Zu Hans, Andreas und

mir sind jetzt noch Klaus und Wolfgang

dazu gekommen. Und Ingrid hilft auch

immer wieder mal aus. Wir schlagen jetzt

den Interessenten immer vor, sich gleich

Kinder-Skitour zum Eisenstein

auf die Julius-Seitner-Hütte © Robert Vondracek

für 2019 verbindlich anzumelden, so ist

dann zumindest später ein Kursplatz

fixiert. Ein paar haben dafür schon

zugesagt.

E: Apropos anmelden: Ihr braucht aber

auch eine schriftliche Anmeldung!?

R: Ja, sicher! Infos gibt´s natürlich auch

per Mail, telefonisch oder am besten

persönlich. Aber die verbindliche Anmeldung

brauchen wir dann über das

Online-Buchungssystem. Da unterscheidet

sich das Alpinteam nicht von der

Alpinschule.

E: Macht ihr auch noch andere Kurse?

R: Nein, unsere Kompetenz sind üblicherweise

die geführten Touren und die meist

im Umfeld der Wiener Hausberge. Für

Genießer! Obwohl, wir haben jetzt ein

paar neue Tourenführer, die auch für

mehrere Tage Richtung Westen aufbrechen.

Die ein bissl anspruchsvolleren

Sachen halt.

Zederhaus (Radstädter Tauern)

© Robert Vondracek

E: Na ja, aber deine Tourenwoche ist ja

auch nicht gerade ums Eck (schmunzelt).

R: Das stimmt, aber dafür sind wir ja dann

auch eine ganze Woche in Südtirol

unterwegs. Da sind übrigens noch ein paar

Plätze frei. Nur falls wer fragt (grinst).

E: Da haben wir jetzt das Problem, dass

wir im Winter, wenn Hochbetrieb mit

dem Ausrüstungsverleih in der Geschäftsstelle

herrscht, nicht beide eine Woche

weg sein können ;-)

R: Ja, eigentlich schade.

Du Elisabeth, die bestehenden Kurswochenenden

und Kurswochen der Alpinschule

gibt es aber auch wieder? Ausbildung

durch Profis ist ja hier das

Kernthema.

E: Ja, alles wie gehabt – und erstmals gibt

es heuer auch seitens der Alpinschule

1-tägige Schnupperkurse nahe Wien, je

nach Schneelage z.B. Unterberg, zum

Annaberger Haus oder in den Mürzsteger

Alpen. 2-tägige Kurse bieten wir jedes

Wochenende an unterschiedlichen

Standorten an, außerdem noch 3- und

4-tägige Kurse, z. B. in den Radstädter

Tauern mit Übernachtung in der Südwiener

Hütte. Übrigens auch nach Weihnachten

und über Silvester.

Machst du diese Saison auch wieder deine

Kinderskitouren?

R: Ja, und natürlich wie immer zum

Eisenstein. Dort ist das Gelände ideal, die

Tour ist nicht zu lang, es gibt praktisch

keine Lawinengefahr und oben auf der

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Thema

Julius-Seitner-Hütte können wir immer

gemütlich einkehren.

E: Eltern dürfen da ja auch mit.

Aber in einer eigenen Gruppe, die Ingrid

(Vondracek, Anm. d. Red.) führt. Das ist

für alle entspannender. Aber Kinder am

Treffpunkt abgeben ist natürlich auch

möglich.

E: Viele Eltern gehen mit ihren Kindern ja

keine Skitouren weil ihnen die notwendige

Ausrüstung dafür fehlt.

R: Deswegen ist es ja so gut, dass wir in

unserer Leihstelle auch Kinderskitourenausrüstung

haben. Und das nicht nur für

die Führungstouren, sondern auch für den

privaten Gebrauch. Ich find die kurzen Ski

eh ur lässig.

E: Wann seid ihr wieder unterwegs?

R: Ich glaub am 21. Jänner. Hoffentlich

gibt´s genug Schnee.

Ab welchem Alter dürfen denn Kinder

oder Jugendliche an den Alpinschulkursen

teilnehmen?

E: Ausgeschrieben sind die Kurse ab 18

Jahren, es sind aber auch immer wieder

Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern

dabei, das ist kein Problem, so ab 13-14

Jahren.

Du hast vorhin von der Leihstelle

gesprochen. Schon alles hergerichtet für

den Winter?

R: Du, da war gar nicht so viel zu tun. Mit

dem neuen System bleiben die Tourenskier

mit den Steigfellen und die Tourenskischuhe

immer am gleichen Platz und

wir räumen nur die Harscheisen und

LVS-Geräte, Schaufeln und Lawinensonden

wieder nach vorne. Skistöcke sind in

den vorderen Bereich der Leihstelle

gekommen, ja und die Skihelme sind nur

zwei Etagen weiter runter gerückt. Die

meiste Arbeit hat man damit, die neuen

Batterien in die LVS-Geräte zu geben und

einen Funktionstest zu machen.

Die dauernde Piepserei macht einen ganz

wuggi.

E: Das war heuer eh lustig, am ersten

Novemberwochenende hatten wir den

letzten Klettersteigkurs auf der Hohen

Wand und gleichzeitig den ersten Skitourenkurs

der Saison am Dachstein. Die

Klettersteigsets brauchen wir eh schon

fast das ganze Jahr über im Verleih!

Ich find´ es super, dass jetzt auch im

Winter keine Kaution für die Leihausrüstung

mehr eingehoben wird, das macht

das Handling doch viel einfacher, schneller

und kundenfreundlicher.

R: Ja, und wir haben ja über den Sommer

keine schlechten Erfahrungen gemacht.

E: Stimmt.

R: Apropos Sommer. Du hast ja für die

Frühlings- und Sommerkurse der

Alpinschule auch schon wieder ein paar

neue Ideen.

E: Neu sind nächste Saison die eintägigen

Familien-Klettersteig-Schnupperkurse am

Peilstein, das Gelände rund ums Peilsteinhaus

ist ja wirklich ideal für Kinder! Die

bewährten Jugend-Klettercamps in den

Sommerferien gibt es natürlich auch

wieder, sowie Kletterkurse für Anfänger,

Hallenkletterer und Fortgeschrittene …

Ah ja, und am Hubertushaus wird es

wieder Leihausrüstung für unsere

Kletter- und Klettersteigkurse auf der

Hohen Wand geben. Mit unserem

Peilsteinhaus und dem Hubertushaus

haben wir ja eh die besten Standorte ganz

in Wien-Nähe, dort liegt auch wieder

unser Schwerpunkt.

Und für all jene, die einen Kurs bei der

Alpinschule absolviert haben, denke ich,

dass das Alpinteam wieder schöne Touren

im Programm haben wird!

R: Ja, und die sind online schon alle abrufbar.

Du, bei der letzten Kurswoche, da soll

es ja ur lustig zugegangen sein als...

Termine

Skitourenkurs Absolute Beginner

Fr. 05.01.18 –

So. 07.01.18

Fr. 19.01.18 –

So. 21.01.18

Fr. 02.02.18 –

So. 04.02.18

Fr. 02.02.18 –

So. 04.02.18

Fr. 16.02.18 –

So. 18.02.18

Fr. 09.03.18 –

So. 11.03.18

Kursgebühr:

Bürgeralm, A18SG2A01

Aflenz

Wurzeralm, A18SG2W02

Spital a Pyhrn, Linzerhaus

Seetaler Alpen, A18SG3S01

Judenburg, Aufpreis € 35,–

Wurzeralm, A18SG2W03

Spital a Pyhrn, Linzerhaus

Bürgeralm, A18SG2A02

Aflenz

Seetaler Alpen, A18SG3S02

Judenburg, Aufpreis € 35,–

€ 265,– Mitglieder ÖAV

€ 290,– Nichtmitglieder

Skitouren-Schnupperkurs 1 Tag

Fr. 12.01.18 Wr. Hausberge, A18SG1W01

Fr. 26.01.18 Wr. Hausberge, A18SG1W02

Sa. 10.02.18 Wr. Hausberge, A18SG1W03

Sa. 24.02.18 Wr. Hausberge, A18SG1W04

Kursgebühr:

€ 115,– Mitglieder ÖAV

€ 140,– Nichtmitglieder

Kinderskitour Wr. Hausberge

So. 21.01.18 Eisenstein, ST180102

Julius-Seitner-Hütte

Gebühr:

Gebirgsvereins-

Skitourenkurs PLUS+

Dez. 2018 –

Mär./Apr.

2019

Kursgebühr:

€ 40,– Mitglieder ÖAV

Den Winter über

lernen und touren

Tourengebiete in

Ausarbeitung

Tourenwoche-Südtirol

So. 25.03.18 –

So. 01.04.18

~€ 600,– Mitglieder ÖAV

Südtirol-Reschenpass

ST180301, Details Seite 24

Kursgebühr:

€ 320,– Mitglieder ÖAV

Viel weitere Ausbildungskurse und

Touren findet ihr unter:

www.gebirgsverein.at

www.alpinschule-peilstein.at

8 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017

Aufstieg zum Piz Chazfora (Engadin/CH)

© Robert Vondracek


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

Leihstelle

im Gebirgsverein

Alles, was du für den Winter

an Ausrüstung brauchst!

Tourenski mit

Fellen und Harscheisen

für Kinder und Erwachsene

Tourenskischuhe

für Kinder und Erwachsene

Schneeschuhe

für Kinder und Erwachsene

Erwachsene Tourenski:

Hagan Tourenski mit Z02 Bindung

Skilängen von 147 bis 178cm

Kinder Tourenski:

K2 Tourenski mit Silvretta Bindung

bzw. Fritschi und Hagan Bindung

Skilängen von 124 und 136cm

Tag Wochenende Woche

€ 30,– € 60,– € 120,–

Bindungsadapter für ganz Kleinen

Unser Service:

Die Firma Northland erledigt ihre individuelle

Bindungseinstellung kostenfrei in

wenigen Minuten.

Scarpa und Garmont

unterschiedliche Modelle

Größen EU: von 36 bis 48

Größen Mondopoint: von 23 bis 31

Tag Wochenende Woche

€ 8,– € 16,– € 32,–

Lawinen-Notfallset:

LVS, Schaufel und Sonde

Tag Wochenende Woche

€ 10,– € 20,– € 40,–

Tag Wochenende Woche

€ 8,– € 16,– € 32,–

Der Ausrüstungverleih

für Mitglieder des Alpenvereins

NEU! Verleih ohne Kaution

Reservierungen sind immer ab

Mittwoch Mittag für das kommende

Wochenende bzw. die

Folgewoche möglich.

Öffnungszeiten der Leihstelle

Mo. – Fr. 10:00 – 17:45 Uhr

Telefon: +43 (1) 405 26 57

Lerchenfelder Str. 28, 1080 Wien

oeav@gebirgsverein.at

www.gebirgsverein.at

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 9


Gebirgsfreund | Thema

Eiszeit

Klettern am Wasser

Wasser! Wasser ist ein besonderer Stoff, der uns bei alpinen

Unterfangen in all seinen Aggregatzuständen ständig begleitet.

Deep Blue,( WI 4+, Hintere Tormäuer -

Blue Box, 150m) Tanja Stamm

© Foto Philipp Graf

Kleingebliebenen) eine innere Abkühlung

durch Gabe derselben Materie als

gefrorene Kulinarik angeboten wurde.

Noch im Sommer labten wir uns

ausgiebig an der ersten Quelle,

die uns - von einer ausgiebigen

Felstour bei Courmayeur vollständig

verdurstet - entgegen gelacht hat. In

solchen Situationen wird einem der

Wert einer Sache doch erst bewusst,

wenn diese zur Mangelware geworden

ist. Hingegen kann Wasser im

Überfluss auch gegenteilig aufs Gemüt

schlagen. So war Kreativität gefordert,

als wir heuer auf einem Familienlager

in den karnischen Alpen täglich aufs

Neue

dunkle Wolken herannahen sahen.

Da waren wir schon froh, wenn es einfach

nur windig und kühl war und wir

vom Wassersegen verschont wurden.

Ein Überfluss an Wasser hat hingegen

wenige Kilometer weiter an den Kärntner

Seen dieselben Gemüter wieder

hoch erfreut. Hier forderten die NachwuchsalpinistInnen

vehement eine

Auszeit vom ständigen Aufwärtsstreben,

um ins überflüssige Nass abzutauchen.

Richtig wiederhergestellt war der

innere Seelenfrieden endgültig, wenn

den Kleinen (und zugegeben auch den

Unsere Ansprüche verändern sich im

Gefolge der Jahreszeiten. Im Herbst

freuen wir uns noch auf die letzten

sonnigen – und trockenen - Tage, um

noch eine Wanderung oder Klettertour

zu unternehmen. Doch irgendwann

zieht im Osten Österreichs der Nebel

ein, die Sonne hängt tief oder versteckt

sich gänzlich, und zu allem Überfluss

werden die Tage zunehmend kürzer.

Während andere Lebewesen diese

Phase bis zum Frühjahr durch einen

ausgiebigen Winterschlaf überbrücken,

dürfen wir uns ohne Ablenkung der

Arbeitswelt widmen. Hier aber zeigt

10 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Wasser erbarmen und verpuppt

sich, um als Schnee und Eis die

Landschaft neu einzukleiden. Wird

noch an kühlen Tagen bei niedrigen

Plusgraden eher das Immunsystem

trainiert, fiebern wir der Phase entgegen,

an der das Thermometer unter

null gleitet und die weißen Falter

schlüpfen.

Während nun die meisten Wintersportler

unterschiedlichste Kufen,

Bretter oder Teller hervorholen, um

der Schwerkraft folgend ins Tal zu

gleiten, beobachtet eine kleine Schar

Eingeweihter noch genauer den Verlauf

der Temperaturkurve. Denn wenn die

Herbsttage hinreichend feucht waren,

die Schneespeicher in höheren Lagen

angereichert wurden, und die Temperaturen

sich konstant unter null halten,

entwickeln sich die bizarrsten Gebilde

von senkrecht gefrorenem Eis. Diese

Eiskunstwerke locken sirenenhaft die

witterungsbedingt hallengeprüften

WinteralpinistInnen ins Freie.

Das Klettern an gefrorenen Wasserfällen

erstaunt und erfreut jedes Jahr aufs

Neue als Abenteuer in einer surrealen

Umgebung. Ob als Westalpentraining

oder Wintersport an sich, Eisklettern

verschafft eine zusätzliche Dimension

im Bergsteigen, die in unseren Breitengraden

leider nur an wenigen Wochen

im Jahr möglich ist. Jedoch zeigte sich

auch hier in den letzten Jahren, dass

der Klimawandel seine Spuren hinterlässt.

Phasen anhaltender Kälteperioden

werden zunehmend rar, und in

der Zeit, in der sich das Eis gut bildet,

gefährden Temperaturschwankungen

die Stabilität desselben. Wie schwierig

es selbst für Erfahrenere sein kann,

die gegebenen Verhältnisse tatsächlich

richtig einzuschätzen, hat sich leider

an den gehäuften Unfällen der letzten

Saison gezeigt.

So interessant und anregend diese Alpinsportart

auch ist, erfordert gerade

diese einen defensiven Zugang. Nahezu

im diametralen Gegensatz zum Sportklettern

am Fels steigen beim Eisklettern

mit zunehmenden Schwierigkeitsgraden

das Risiko und die Ansprüche

an die Absicherung. Klettern an den

letzten Kraftreserven oder gar stürzen

sollte klar vermieden werden – Eisklettern

ist im Sinne des Bergsteigens

somit noch immer richtig „old school“.

Um gefrorene Wasserfälle als Abenteuer

zu genießen, sollten jedenfalls die

Grundlagen der Absicherung, Standplatzbau

und Standplatzwahl, Rückzug

und Abseilen beherrscht werden. Die

Beobachtung des Wetter- und Temperaturverlaufs,

des Sonnenstands und

der Lawinenlage - immerhin klettern

wir oft in den Schleusen derselben –

ist ebenso unabdingbar. Zuletzt trägt

natürlich die Ausrüstung wesentlich

zum Komfort bei. Vor allem warme,

trockene Hände und Füße sind

entscheidend – also lieber ein Paar

Handschuhe, Socken und Ersatzleiberl

mehr als weniger einpacken. Der Autor

hat selbst selten mehr gefroren, aber

genauso selten mehr geschwitzt als

beim Eisklettern.

Schwierig bleibt dabei weiterhin die

richtige Einschätzung der objektiven

Hendor im Gasteinertal (WI 5, 120m), Philipp Graf

© Peter Mayer

Risiken. Hier kann als Anregung zu den

Einschätzungsmöglichkeiten in Bezug

auf die Stabilität von Eisfällen der

Artikel „Ice Selection Method“ von

Albert Leichtfried in der Ausgabe

bergundsteigen #100 (Herbst 2017)

empfohlen werden.

Wasser begleitet uns in all seinen Formen

das ganze Jahr über. Es verändert

sich mit den Jahreszeiten und bietet

uns neue Möglichkeiten, Natur zu

erleben. Freuen wir uns auf eine ausgeprägte

und vor allem sichere Eiszeit im

kommenden Winter.

Philipp Graf

Infobox

Eiskletter Location Tipps

• Ötschergräben, NÖ

• Rax – Gamseckfälle, NÖ

• Gasteinertal, Sbg.

• Maltatal, Ktn.

• Kolm Saigurn, Hohen Tauern, Sbg.

• Felbertauern, Ktn.

Eiskletter Fibel,

Literaturtipp

Die Eiskletter Fibel verschafft

sowohl Einsteigern, als auch

geübten Kletterern einen

Überblick über Vorbereitung, Material

und Kletter- und Sicherungstechnik.

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Thema

Albanien

Start Up am Berg

Am höchsten Berg Albaniens, dem Korab

© Österr. Botschaft in Albanien

Die erste Bergrettungs-Übung in Albanien wurde durch österreichisches

Know How ermöglicht: Ziel einer Entwicklungszusammmenarbeit

des Alpenverein-Gebirgsverein mit der nordalbanischen

Region Razma ist es, den Grundstein für den Aufbau einer funktionierenden

Infrastruktur für Individualtourismus zu legen. Ganz nebenbei

wurde die erste Bergrettungsübung, die Albanien je gesehen

hat, durchgeführt.

Der Norden Albaniens ist geprägt von

einer weitgehend unberührten alpinen

Landschaft, dem größten Binnensee des

Balkans, kleinen Streusiedlungen und

einer massiven Abwanderung von Jugendlichen,

die anderswo ihr Glück suchen.

Die wildromantische Region ist ein Geheimtipp

unter Bergsteigern und Wanderern,

die ein echtes Abenteuer erleben und

dazu nicht bis nach Tibet reisen wollen.

Um die Bergwelt Albaniens erkunden zu

können, ist man auf die wenigen lokalen

Guides – von denen die allermeisten keine

Bergführerausbildung haben – angewiesen.

Passiert etwas, so dauert eine Rettung

aus den Bergregionen durchschnittlich

zwei Tage - falls man denn überhaupt

gefunden wird.

Das Know How des

Alpenverein-Gebirgsverein

ist international gefragt

Ein Entwicklungszusammenarbeitsprojekt

(getragen durch die Austrian Development

Agency, den Alpenverein-Gebirgsverein

und einigen kleine lokalen

Vereine vor Ort) hat sich zum Ziel gesetzt,

den Grundstein für Individualtourismus

in der Region Razma zu legen. Damit

wird führerloses Wandern und Bergsteigen

überhaupt erst möglich. Nach einer

Fact-Finding-Mission 2016 konnten nun

die ersten konkreten Schritte gesetzt

werden.

Ziel ist es dabei, durch Einbindung der lokalen

Bevölkerung in tourismusfördernde

Maßnahmen dieser einen wirtschaftlichen

Mehrwert zu bieten. Wenn man sanften,

nachhaltigen Tourismus in diese große

albanische Region bringen will, so muss

man dafür sorgen, dass sich die Touristen

im Land auch sicher und eigenverantwortlich

bewegen können. Für Wanderer

und Bergsteiger heißt das: es muss

Kartenmaterial ebenso vorhanden sein,

wie gut markierte Wege und Unterkunftsmöglichkeiten.

Zusätzlich muss sich der

Besucher auch sicher fühlen, falls etwas

passiert. Daher ist es uns als Alpenverein-Gebirgsverein,

der das österreichische

Bergrettungssystem 1896 mitbegründet

hat, ein besonderes Anliegen, entsprechendes

Know-How vor Ort weiterzugeben.

Ersthelfer und Bergretter vor Ort

tragen auch zur Qualifizierung der lokalen

Bevölkerung bei und bieten ihr einen

mindestens ebenso großen Mehrwert auf

Gesundheits- und Sicherheitsebene, wie

der Tourismus generell aus wirtschaftlicher

Sicht.

12 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

Das Projekt wurde Ende September rund

um die Konferenz „Touristisches Entwicklungspotential

der Region Razma“ auf

Schiene gebracht. Bereits im Vorfeld wurden

Hiking- und Biking-Wege definiert

und detailliertes Kartenmaterial dafür

produziert. An den drei möglichen Ausgangsorten

der Wander- und Mountainbiketouren

wurden zudem Übersichtstafeln

realisiert. Ich schulte daraufhin junge,

interessierte Menschen der Region vor

Ort in der optimalen Markierung von

Wanderwegen. Im Laufe des nächsten

Jahres soll die gesamte Region mit einem

auf ehrenamtlicher Basis markierten Wegenetz

versehen werden.

Der Alpenverein-Gebirgsverein

bringt Bergrettung nach Albanien

Gemeinsam mit Mathias Krempl vom

österreichischen Bergrettungsdienst,

Ortsstelle Wien und Robert Bergmann,

Ortsstelle Lilienfeld, führten wir die erste

zivile Bergrettungsübung Albaniens in

Razma durch. Ziel war es, junge Menschen

für die Idee einer Bergrettung zu

begeistern und so den Wunsch nach Mehr

zu wecken. Denn klar ist: schnelle Rettung

vor Ort kann nur funktionieren, wenn

sich lokale Ehrenamtliche dafür einsetzen

und darum kümmern. Wir sind hier

Ideengeber und Impulssetzer. Gemeinsam

mit der Österreichischen Bergrettung ist

es uns gelungen, den Funken der Begeisterung

zu zünden. Dieser Funke entzündete

sich auch im Zivilschutzbeauftragten des

albanischen Innenministeriums, mit dem

es in der Österreichischen Botschaft in

Tirana eine intensive Unterredung gab.

Der nachhaltige Aufbau eines Albanischen

Bergrettungsdienstes wird mittlerweile

sowohl vom Landesverband NÖ/Wien als

auch vom Bundesverband des Österreichischen

Bergrettungsdienstes unterstützt

und soll ein Schwerpunktprojekt innerhalb

der Aktivitäten zum 125 jährigen

Jubiläum der Bergrettung werden.

Österreichische Expertise

überschreitet alle Grenzen

Interessant ist für uns auch, dass der

Alpenverein Edelweiss mit dem Nachbarstaat

Montenegro ein Entwicklungszusammenarbeitsprojekt

betreibt und wir so

unsere beiden Einzelprojekte gemeinsam

größer denken können. Unsere beiden

Vereine sind somit auch zwischenstaatlicher

Moderator und Entwicklungshelfer

eines ursprünglichen und wunderschönen

Teils des Balkan.

Das Projekt wird 2018 weitergeführt und

zeigt anschaulich, wie gefragt die Alpinkompetenz

des Alpenverein-Gebirgsverein

international ist.

Christian Schreiter

Fotos: © Christian Schreiter

Mathias Krempl vom ÖBRD (links) schult

junge Albaner in Rettungs-Seiltechniken

Mitglieder

am Wort:

Österr. Botschafter

in Albanien

Johann Sattler

Als begeisterter Bersteiger war mir dieses

Projekt von Anfang an ein Herzensanliegen.

Warum? Als Botschafter ist man immer

auf der Suche nach Gemeinsamkeiten,

nach Brücken zwischen den Ländern. Bei

den Balkanländern und auch bei Albanien

sind das langjährige geschichtliche Verbindungen,

aber auch die gegenwärtigen

starken politischen und wirtschaftlichen

Beziehungen zu Österreich. Ein besonderes

Bindeglied zwischen Österreich und

Albanien sind darüber hinaus die wunderbaren

Bergregionen in unseren beiden

Ländern. Albanien hat ein hohes Bergtourismuspotenzial,

das aber bis dato kaum

genutzt wird. 2/3 der Fläche des Landes

ist von Bergen bedeckt. Im Jahr 2017 ist

die Zahl der österreichischen Touristen

in Albanien auf 25.000 gestiegen (Tendenz

weiterhin stark steigend), und viele

davon kommen wegen der unberührten

Berglandschaften.

Daher war jetzt der richtige Zeitpunkt,

mit einem konkreten Projekt zum Aufbau

von Strukturen, wie wir sie in Österreich

seit mehr als hundert Jahre kennen - und

sie für selbstverständlich nehmen – zu

beginnen. Dank dem beeindruckenden

Einsatz der Kollegen vom Alpenverein-Gebirgsverein

und der finanziellen

Unterstützung der österreichischen

Entwicklungshilfeagentur (ADA) wurden

nun Wanderwege markiert, Karten erstellt

und die ersten Bergretter – ein Novum

in Albanien - eingeschult. Den ersten

markierten Wanderweg in Razma durfte

ich mit einer Schulklasse der österreichischen

HTL in Shkodra (Nordalbanien)

einweihen. Dies war nicht nur ein schönes

Naturerlebnis mit hochmotivierten jungen

Menschen, sondern für mich persönlich

auch eine willkommene Abwechslung

zum sonstigen hektischen politischen

Tagesgeschäft.

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund | Umwelt Tourentipp & Naturschutz

Tourentipp

Dürre Leiten

Aufstieg auf der Dürren Leiten

Eine einsame, wunderbare Tour im Angesicht des Schneebergs

entlang eines Waldkammes. Was will man mehr!

Die Dürre Leiten ist ein im Winter eher

selten erklommener Gipfel bzw. Kogel im

Schatten des Schneebergs und wird als

leichte Sommertour im Rother Wanderführer

„Wiener Hausberge“ beschrieben.

Allerdings geht die Routenbeschreibung

im Wanderführer davon aus, dass man die

Route in umgekehrter Richtung absolviert

und mittels Sessellift zur Edelweißhütte

vordringt. Weitaus schöner – sowohl im

Sommer, als auch im Winter – ist es aber,

die Tour in der hier beschriebenen Richtung

und ohne Nutzung der Sesselbahn zu

gehen. Allerdings ist sie dann zwar schöner,

aber nicht mehr gar so bequem. Um

auf die Dürre Leiten zu kommen, parkt

man sein Auto am besten bei der Talstation

des Losenheimer „Salamander-Sessellifts“

und begibt sich zum etwas davor

liegenden Gschaiderhof. Ab dort ist es bei

Schneelage sehr sinnvoll, die Schneeschuhe

anzulegen.

Vom Gschaiderhof aus folgt man bis fast

zur Edelweißhütte (also die meiste Zeit

der gesamten Tour)

der roten Markierung

– zuerst auf

breiten Forstwegen,

aber schon bald auf

schmalen Pfaden.

Wenn man will,

kann man einen Abstecher

zur Mamauwiese

machen. Das

ist im Sommer toll,

mit Schneeschuhen

aber weniger.

Daher begibt man

sich so schnell wie

möglich auf den

Kamm, der auf die Dürre Leiten führt. Es

geht am Anfang steil, dann mäßig steil,

aber doch ziemlich lange bergauf, bis

man – immer dem Kamm folgend – die

Dürre Leiten erreicht. Da die meisten

Schneeschuhgeher den Pistenrand nahe

des Sesselliftes nehmen, um rasch zur

Edelweißhütte zu gelangen, kann man

14 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2017


Umwelt & Naturschutz Tourentipp | Gebirgsfreund

davon ausgehen, dass man einer der ersten

ist, der sich auf die Dürre Leiten spurt.

Dementsprechend anstrengend, aber stets

wunderschön, kann die Tour werden.

Besonders nahe des Gipfels erhält man

wunderbare Ausblicke gen Schneeberg

und Tiefblicke auf die Mamauwiese. So

laden an einem sonnigen Tag viele Platzerl

ein, eine Pause und/oder ein Foto zu machen.

Bis man die Dürre Leiten erreicht,

kann daher relativ viel Zeit vergehen.

Dafür ist die Dürre Leiten mit ihrer Sicht

auf den Schneeberg nicht nur das Highlight,

sondern auch der Umkehrpunkt der

Tour. Von hier an geht es bergab. Man

passiert das Almreserlhaus (Einkehrmöglichkeit!

Die Ruhetage sind mit der

Edelweißhütte abgestimmt), um gleich

darauf die Edelweißhütte zu erreichen.

Nach einer guten Mahlzeit nimmt man

für den raschen Abstieg den Pistenrand

oder einen der unweit der Piste entlang

führenden Forstwege.

So gelangt man nach kurzem Abstieg wieder

zurück zur Sessellift-Talstation und

damit zum dort geparkten Auto.

Christian Schreiter

Fotos: © Christian Schreiter

Touren-Facts

Übersichtskarte der Tour

Start: Talstation des Losenheimer

„Salamander-Sessellifts“

Ziel:

Rundwanderung

Koordinaten Startpunkt:

Geogr. 47.792045 N 15.83176 E

UTM 33T 562294 5293522

Einkehrmöglichkeit: Almreserlhaus

Edelweißhütte

Schneeberg von

der Putzwiese

Strecke:

Dauer:

Aufstieg:

Abstieg:

Technik

Kondition

Erlebnis

Landschaft

Gefahrenpotenzial

~7,5 km

5 bis 6 h

420 m

420 m

Mehr dazu:

www.alpenlandmagazin.at/?p=1308

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund | Thema Berichte

Das Ehrenamt und die Berge

Hüttenwart

Montagearbeiten auf der SüWie

Eine Liebeserklärung an eine Hütte.

Vor einigen Jahren, ich erinnere

mich genau, habe ich im

Wiener Alpenverein die Sektion

gewechselt. Von der größten zur

kleinsten. Mit dem Hintergedanken,

mich in einer kleinen Struktur auch

ehrenamtlich engagieren zu wollen.

Das bekommst Du ja mit, wenn man

in Oberösterreich aufwächst, dass Du

wenn es Dir gut geht, auch etwas zurückgeben

sollst. Feuerwehr, Musikkapelle,

Blaulichtorganisation... alles das

schien in Wien nicht attraktiv genug

bzw. überhaupt nicht zugänglich. Nach

ein paar Jahren im kleinsten Chaos

ohne Betätigungsmöglichkeit – nicht

Teil dieser Kolumne – konvertierte ich

abermals, diesmal, auf Anraten, zum

Gebirgsverein. Und dann stand da im

Gebirgsfreund in einem kleinen, aber

nicht zu übersehenden Kasten, dass

man hier tatsächlich Betätigungsmöglichkeiten

im Verein hätte.

Gesagt getan, Vorstellungsgespräch,

unbedingt was in den Bergen, Hüttenwart

als Vorschlag, Südwiener Hütte,

das wäre „uuuur“ weit weg und es wäre

in luftiger Höhe. Hütte angesehen,

verliebt, geblieben, so könnte man die

Ereignisse treffend beschreiben. Mit

der Frau noch besprochen. Schnell war

man also Hüttenwart.

Definition Deines neuen Amtes

Im Selbstversuch von Wien nach

Untertauern zur Gnadenalmstraße 40

zu fahren, und das mit einem kleinen

Flitzer, ist schon eine sehr langwierige

Angelegenheit. Dreieinhalb Stunden,

manchmal vier, und beim Hinauffahren

auf die Hütte jedes Mal Sorge um den

Unterboden und beim Anhängerziehen

auch um die Kupplung.

Dann beginnst Du zu realisieren, was

Deine idealistische ökologische Erziehung,

Dein Wertebild vom Alpenverein

und dem Umgang mit der Natur mit

den Interessen einer Hüttenwirtin

zu tun haben. Fast nichts. Bitte nicht

falsch verstehen, meine Hüttenwirtin

damals. Nicht jede Hüttenwirtin.

Du suchst also nach Deiner Position

auf der Hütte. Wien und Salzburg,

Wirt, Wart und Hüttenreferat. Alpenvereinscharta,

Hüttenordnung, Pachtvertrag

und Istsituation. Bauvorschrift,

genehmigter Bestand und Gefahren im

Verzug beginnen Dich zu beschäftigen.

Entnervt fragst Du Dich was das nun

ist, das Hüttenwartsamt.

Allgemeines und spezielles Verständnis

Allgemein ist der Hüttenwart einer, der

nach dem Rechten sieht, der Rest ist

entweder Pächterangelegenheit oder

Angelegenheit des Hüttenreferats. Im

Speziellen ist das aber mit einer Hütte,

die so weg ist von Wien und die schon

89 Jahre am Buckel hat aber dann doch

mehr. Hausmeister und Lokalpolitiker,

Mediator und Lebensmittelbehördenberuhiger,

das werden schnell neue

Qualifikationen. In Wien nimmt man

16 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017


Umwelt & Naturschutz Berichte | Gebirgsfreund

bei den Abrechnungen und bei diversen

Nachfragen (Heast, haben wir überhaupt

schon mal eine Elektroüberprüfung

gemacht in den letzten 30 Jahren?) nicht

nur positive Notiz des „Neuen“. Ist ja

nicht nur für mich „Hackn“. Nach nun

fast drei Jahren Hüttenwart hab ich

es, glaub ich, verstanden wie es sein

soll(te).

Neues gebrauchtes Geländefahrzeug,

Umzug nach Oberösterreich (nur mehr

eineinhalb Stunden zur Hütte), Nachholen

diverser Überprüfungen, und viel

handwerkliche Improvisation, es ging

ganz gut.

Emotionen in der Hütte, um die

Hütte, für die Hütte

Irgendwann fällt dann mal in Wien die

Äußerung, dass die alte Dame „eh bald

abgerissen“ werden muss. Aufgrund der

noch immer ungeklärten Situation mit

den Grundeigentümern ist das wohl

nicht unrichtig, aber es trifft Dich.

Wenn Du bei 30 Grad am Blechdach

der alten Dame stehst, mit dem Flämmgerät,

die morschen Balken unter Dir

ächzen, und wenn sie Dir damit sagen,

wo überall das Wasser reingeronnen

ist in den vergangenen 10 Jahren, dann

entwickelst Du doch eine gewisse Beziehung

zu Deiner Hütte. Oder besser

gesagt zu der Hütte, um die Du Dich

kümmern darfst. Das lässt sich gar

nicht leugnen.

Und wenn Du beim Notausgang bei

frischem Schneefall unter Anwesenheit

der Almkühe einen Stromschlag aus der

Bohrmaschine bekommst, weil es doch

zu viel reingeschneit hat, dann gehörst

Du dazu. Bitte nicht zuhause probieren!

Zahltag

Irgendwann ist dann aber auch Zahltag.

Die Pächterin kündigt und Du darfst

ein gehöriges Wörtchen mitreden, wer

die neuen Pächter werden, die Hütte

bekommt mehr und mehr Follower auf

Facebook, Du bist im Fernsehen. In

Wien fragt sich der Vorstand, warum er

nicht im Fernsehen war. Einfach weil

du und der ORF halt grad gleichzeitig

auf der Hütte waren, so passiert das.

Hüttenwart Siegfried Zeilinger

auf der Alm, vor der SüWie

Beim Pächterwechsel Hütte ausräumen.

Sechzehn Anhängerfuhren, Zugfahrzeug,

Dach und Hänger voll mit Müll.

Alleine schlafen auf der Hütte. Kennenlernen

der Hausgeister. Zwei davon

sind wirklich nett, einer poltert die

ganze Nacht im Wind.

Dann die neuen Pächter. Du bekommst

diverse Leckereien, die legendäre

riesige Kasnocknpfanne für die ganze

Arbeitspartie. Du freust Dich, dass

Glyphosat nicht mehr angewendet wird

auf der Terrasse, und dass die „Neuen“

auch Antennen für die alte Dame

haben. So schön war sie – vor allem

Innen – schon lang nicht mehr.

Weihnachten mal anders

In den vergangenen beiden Jahren hat

sich das Weihnachtfest auf der Südwiener

Hütte zu einem kleinen und feinen

Fixpunkt entwickelt. Weihnachten

mal anders“ hieß es an dieser Stelle im

Gebirgsfreund, und wir wollten Sie

zu etwas „Neuem“ motivieren. Nun,

im dritten Jahr, ist es immer noch

etwas Besonderes. Es erwarten Sie

wieder ein Weihnachtsmenü, ein selbst

gefällter Weihnachtsbaum mit selbst

gebasteltem Baumschmuck, viel Ruhe

und Entspannung und sicher wieder

einige Gleichgesinnte, die gerne in den

Bergen sind. Treffpunkt ist am 24. Dez.

gegen 15 Uhr auf der Hütte, gern früher,

gern später, in jedem Fall bittet die

Familie Scharler aber um telefonische

Reservierung (Tel. 0664 3436342).

Die Oma

Die Hütte ist gleich alt wie meine Oma,

Süwi’s Pflegebedarf ist höher, und sie

wird älter werden als die Oma. Vermutlich

viel viel älter. Letztens war sie

im Fernsehen in „Harrys liabste Hüttn“

und im Wetterbericht von Servus TV.

Fesch rausgeputzt wirkt sie. Der Pflegebedarf

wird bleiben. Gekommen um

zu bleiben.

Die Motivation, so ein Ehrenamt zu

machen? Liebe.

Siegfried Zeilinger

Foto: © Siegfried Zeilinger

Weihnachtsbaum mit selbst gebasteltem

Baumschmuck auf der SüWie

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 17


Gebirgsfreund | Umwelt Thema Berichte& Naturschutz

Climbing Team

Hoch hinaus am Peilstein

Peilsteincamp 2017

Die letzte Ferienwoche ist angebrochen, das Wetter ist trocken und

heiß. Was wäre da besser als klettern mit Freunden und Freundinnen?

Nichts. Glücklicherweise haben wir für diesen Zeitraum

wieder ein Trainingslager für die „Jüngsten“ des Climbingteams

angesetzt. Ein schönes Wiedersehen und auch ein guter Start ins

neue Trainingsjahr.

Dieses Jahr waren wir zu dreizehnt.

Zehn Kinder aus dem

Climbingteam, eine Gastathletin

aus Eichgraben und zu guter Letzt Ingrid

und ich, die versuchten den Flohzirkus

unter Kontrolle zu halten. Einquartiert

waren wir diesmal im Gasthof Holzschlag,

der die wirklich liebenswerte, aber auch

wirklich laute Gruppe sehr nett aufnahm.

Treffpunkt war Sonntag um 9 Uhr und

wenige Stunden später waren auch schon

die ersten Routen am Peilstein geklettert.

Die Kinder überraschten mich persönlich

sehr, was das Geschick am Fels betraf.

Nachdem die Kinder nicht so viel am

Fels klettern, möchte man meinen, es fällt

ihnen schwer, die Griffe und Tritte zu

finden, aber dem war nicht so! Und das

am glatten Peilsteinfels, wo Tritte und

Griffe oftmals wirklich nur Dellen sind.

Den ersten Tag verbrachten wir bei den

Vallytürmen, wo die teilweise sehr plattigen

Routen von den Kids Fußtechnik vom

Feinsten verlangte. Am zweiten Tag war es

etwas bewölkt. Schlecht für die Freibadgeher,

gut für uns. Wir wollten nämlich

unbedingt einmal im Sektor Zinnenkessel

klettern, der aber bei Sonnenschein viel zu

heiß gewesen wäre. Hier wurden Routen

bis zum Schwierigkeitsgrad 7- von den

Kindern geklettert. 28m langen Routen

verlangten Ausdauer, belohnten allerdings

mit einer wunderschönen Aussicht.

Am dritten Tag beschlossen wir, um die

Cimone zu klettern. Wir kletterten an der

etwas steileren Südwest bis Südostseite

der Cimone. Nach zwei vollen Klettertagen

merkte man schon, dass die Haut

der Fingerkuppen dünner wurde und die

Klettermuskeln nach einer kleinen Pause

verlangen. Nichts desto trotz wurde bis

zum Abend geklettert. Auch hier wurden

wieder erfolgreich 27m Routen im sechsten

und siebenten Schwierigkeitsgrad geklettert.

Als am Abend die riesigen Portionen

des Abendessens verschlungen waren,

wurden Ingrid und ich schon gelöchert, ob

wir denn den geplanten Rasttag wirklich

machen müssen oder ob es nicht doch

möglich wäre, noch einen Tag zu klettern.

Nachdem die Kinder ja schon einige

Trainingsjahre hinter sich haben, wissen

sie ja, dass Pause auch sein muss und wir

verbrachten den vierten Tag damit, ein

wenig auszurasten, Gartenschlauchduschen

zu genießen, im Fuchsschritt durch

den Wald zu schleichen, uns zu verstecken

18 | Gebirgsfreund | Nr. 4/ 2017


Umwelt & Naturschutz Berichte | Gebirgsfreund

und Merkball zu spielen. Klettertag Nummer

vier fand um die Arnsteinhöhle statt.

Frisch erholt vom Rasttag gaben die Kinder

wieder alles. Es wurde der Tigerturm

von rechts nach links abgeklettert, kurze

aber durchaus spannende Routen. An diesem

Tag mussten Ingrid und ich gar keine

Routen einhängen, die Kinder haben sich

alles im Vorstieg selbst eingehängt und

auch wieder abgebaut. Jonas und Pauli

kämpften sich einen Siebener im Vorstieg

hinauf, eine 8- wurde im Toprope ausgecheckt

und dann auch durchgestiegen,

eine echt super Vorstellung! Am Ende des

Tages war es sogar so, dass Phibie, die sich

kurz in die Wiese gelegt hat um abzuwarten

bis die letzten Routen abgebaut waren,

sogar vor Erschöpfung einschlief. Ein

erfolgreicher Klettertag also.

Am letzten Tag war es dann kalt. Es

wehte ein kühler Wind und die Sonne

ließ sich auch nicht blicken. Nachdem alle

schon ein wenig müde waren und damit

man nicht völlig auskühlt während des

Sicherns, wollten wir noch ein paar kurze

Routen im Sektor Luckete Wand klettern.

Wenn auch die Finger bei 16 Grad

Lufttemperatur ein wenig kalt waren,

wurde noch einmal mit voller Energie

geklettert. Wenzel legte vor der Mittagsjause

noch einen weiten Vorstiegssturz hin

wie ihn ein Stuntman nicht besser hätte

machen können. Leider begann es dann

recht schnell und intensiv zu regnen und

wir mussten das Klettern beenden. Ingrid

und ich haben das noch in der Wand hängende

und inzwischen völlig durchnässte

Material geborgen, während sich die

Kinder in der Teufelsbadstubenhöhle

Riesenschaukeln bauten. In der Höhle

spielten wir dann noch ein paar Runden

„Ninja“ und machten uns dann auf zum

Gasthof Holzschlag, wo die durchnässten

Kinder und Trainer von den Eltern bereits

willkommen geheißen wurden.

Ich hätte gesagt, eine

gelungene letzte Ferienwoche!

Markus Karner

Fotos: © Markus Karner

Gruppenerlebnis und Top-Ausbildung.

Das bieten die Peilstein-Camps.

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Enzian unterwegs

Skitourenprogrammerstellung

Der Winter steht wieder einmal vor der Tür, was den Skitourenreferenten

im „Enzian Unterwegs“ vor eine erhebliche Herausforderung

stellt. Hat er doch die Aufgabe ein Tourenprogramm

für den kommenden Winter zusammenzustellen, an dem die

Mitglieder der Gruppe auch Gefallen finden sollten. Da die

Jahre an uns allen nicht spurlos vorbeigegangen sind, ist es dabei

unumgänglich, einige wichtige Dinge zu berücksichtigen. Dabei

sollte ich mir heuer schon etwas leichter tun, habe ich doch nun

auch die PVA als gehaltsauszahlende Stelle.

Zuerst einmal gilt es einen Ort für das traditionelle „Skitouren-Opening“

zu finden. Dieser sollte natürlich im Dezember

schon mit reichlich Schnee ausgestattet sein. Daher fällt meine

Wahl meist auf die Frein oder den Tirolerkogel, gelten diese doch

als echte Schneelöcher. In den letzten Jahren aber war es dann

meist so, dass es im ausgewählten Gebiet keinen Schnee gab.

Dafür lag aber in der Regel im anderen Ort genug der weißen

Pracht, sodass nach einigen Telefonaten wir dort unsere ersten

Schwünge der Saison ziehen konnten.

Bei den vier bis fünf weiteren Saisonterminen ist zu berücksichtigen,

dass der Treffpunkt nicht zu früh sein sollte, weil mancher

am Sonntag schon gerne etwas länger schläft. Andererseits sollten

wir nicht zu spät die Tour beenden, da man vielleicht noch einen

Besuch am späteren Nachmittag in der Kletterhalle oder im Kaffeehaus

geplant hat. Die Höhenmeter sollten für die einen nicht

zu viel sein, den anderen kann Aufstieg und Abfahrt dafür nicht

lang genug sein.

Ende Februar gibt es traditionell ein Skitourenwochenende mit

Nächtigung. Haben wir früher tapfer dabei auch Lager bezogen,

sollte es heute mindestens ein Bett, besser noch ein Hotel mit

schönen Zimmern sein. Dem stimme ich natürlich mittlerweile

auch selbst zu, doch eine fixe Reservierung gibt es erst bis man

den Wetterbericht von diesem Wochenende in Erfahrung bringen

konnte, denn es könnte das Wetter zum Skifahren ja zu schlecht

sein.

Es wundert mich manchmal selbst, dass ich trotz aller dieser zu

berücksichtigenden Punkte ein Programm zusammenstellen

konnte, welches sich (meistens) regen Zuspruchs erfreute. Gibt

es doch für einen Skitourenreferenten kaum Schöneres als die

Aussagen nach einer Tour „das war aber eine tolle Abfahrt“ oder

„einen super Schnee hast du bestellt“.

Daher bin ich auch weiterhin voll motiviert und hoffe, noch

etliche Jahre die diversen Skitourenführer nach passenden

Routen durchstöbern und mit dem „Enzian Unterwegs“

unterwegs sein zu können.

PS: Skitouren-Opening ist heuer in der Frein. Wahrscheinlich

treffen wir uns am Tirolerkogel.

Gert Petraschek

Blaseneck

© Enzian unterwegs

Programm Dezember 2017 – März 2018

16.12.17 Enzian -Weihnachtsfeier im Restaurant Ochsenkopf

1140 Wien Karl-Bekehrty-Straße 60, 16 Uhr

17.12.17 Überraschungstour am Tag danach mit Leo Cornelson

26.12.17 Stefaniwanderung: Mailberg – Buchberg

Wanderung mit Leo Cornelson

07.01.18 Raschala (Hollabrunn) – Geißberg

Wanderung mit Leo Cornelson

10.01.18 Wandern in Südfrankreich

Vortrag mit Bildern von Christine Linnert

14.01.18 Skitour Reisalpe

mit Gert Petraschek

28.01.18 Skitour Perschkogel

mit Gert Petraschek

31.01.18 Rudolf-Proksch-Hütte

Wanderung mit Gerti Krenn

09.02.18 Riederberg – Troppberg

Wanderung mit Gerti Krenn

11.02.18 Skitour Hohes Waxeneck

mit Gert Petraschek

14.02.18 Heringsschmaus

im Restaurant Ochsenkopf, 19 Uhr

18.02.18 Neidling – Dunkelstein

Wanderung mit Leo Cornelson

24.-25.02. Skitourenwochenende Oppenberg

Anmeldefrist bei Gert Petraschek: 11.02.

04.03.18 Lilienfeld – Runde ohne Gipfel

Wanderung mit Leo Cornelson

13.03.18 Eisernes Tor über Beethovensteig

Wanderung mit Gerti Krenn

21.03.18 Portugal – Azoren

Vortrag mit Bildern von Gerti Krenn und Willi Wyskocil

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind aber keine

Führungstouren, jeder Teilnehmer geht eigenverantwortlich.

Kontakt:

0664/180 35 22 oder 0650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

20 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2017


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Waldläuferbande

Familien mit 1- bis 8-jährigen Kindern

Am 22.10. waren wir trotz kalten Wetters und leichtem Regen

mit 10 Kindern und 12 Erwachsenen am Erlebnisweg Peilstein.

Bei der ersten Station, wo man Tiere im Fernrohr sehen kann,

gab es gleich großes Gedränge. Dann ging es über einen Sattel,

wo es dann zum Glück windstiller geworden ist. Nach einer

Stärkung beim Holztipi sind wir flott durch den Wald hinauf

gewandert. Oben beim Schaubiwak konnten wir sehen wie sich

die Ausrüstung der Bergsteiger in den letzten hundert Jahren

geändert hat. Halbwegs trocken sind wir im Peilsteinhaus angekommen,

wo die Kinder ihren Stempelpass einlösen konnten.

Beim Abstieg haben wir noch eine längere Pause bei der Bewegungsstation

in Holzschlag eingelegt. Dort konnten wir unser

Gleichgewicht schulen und Monster haben die Kinder auf der

Hängebrücke erschreckt. Für den Winter haben wir viele schöne

Touren geplant, vielleicht wollt ihr mitkommen?

17.12.17 Weihnachtsfeier

14.01.17 Kletterhalle

18.02.17 Schneeschuhwanderung/Rodeln je nach Schneelage

Kontakt: Maria, David, Fabian und Marcel

+43 650 890 15 38

waldlaeufer@gebirgsverein.at

Out of Range

Jugendgruppe für 14- bis 30-jährige

Ein erlebnisreicher Sommer und vielseitiger Herbst liegen hinter

uns, wir haben sie mit Mehrseillängen, Hochtouren (auf den

höchsten Berg Österreichs) und sogar Wanderungen (gegen den

Widerstand des adrenalinhungrigen Robins) unternommen.

Seit die Temperaturen gesunken sind, schauen wir nur noch die

Schneevorhersagen an und träumen von unverspurten Pulverhängen.

Die Wintersaison eröffnen wir im Jänner mit unserem

alljährlichen Planneralm-Freeriden. Fortsetzen werden wir

den Powder-Spaß mit einer ausgedehnten Skitour im Februar.

Gefolgt von einem Genuss-Skitouren Wochenende auf einer

Selbstversorgerhütte mit viel leckerem Essen im März.

Wir freuen uns schon cu out of range

27.01.18 – 28.01.18 Planneralm

17.02.18 Skitour für alle

17.-18.03.18 Hüttengaudi mit Genuss-Skitour

Kontakt: Robin, Julian, Dave

+43 650 273 45 81

oor@gebirgsverein.at

Familiengruppe

Familien mit Kindern ab 15

Auf der Schüttinsel kamen wir Ende August trotz mäßigen

Wetters zusammen. Saßen viel am Lagerfeuer, probierten den

Dutch Oven aus und aßen Unmengen Steckerlbrot. Wer paddeln

wollte, kam dieses Jahr definitiv zu kurz, das Feuer war zu

wohlig.

Im September nutzten wir geschickt eine kurzes Schönwetterloch,

erklommen via Ghacktem den Hochschwabgipfel und

nächtigten am Schiestlhaus. Die obligatorische Steinbockkolonie

trafen wir am nächsten Tag auf den Staritzen. Und da jeder

Herbst am Habsburghaus beim Sonnenuntergang endet, waren

wir auch heuer dort und philosophierten, was der Winter so bringen

könnte. Lust auf Schnee holen wir uns im Jänner in der Frein.

Kleine, feine Skitouren und Hüttenleben auf einer Selbstversorgerhütte.

Im Feber findet sich das eine oder andere auf Rax oder

Schneeberg, in der Hoffnung, dass im März immer noch genug

Unterlage da ist, um beschwingt zu Tal zu fahren. Den Klassiker

"Figln in der Breite Ries" lassen wir auch heuer nicht aus. Womit

wir dann getrost ins Frühjahr reinpaddeln können und um uns

am Gosaukamm Ende Juni auf die Sommerferien vorzubereiten.

cu there - leider geil!

17. 12.17 Jahresausklang-Wanderung

27.01.18– Skitouren rund um Frein

28. 01.18 Selbstversorgerhütte Frein

18. 02.18 Skitour - Wiener Hausberge

11. 03.18 Skitour oder Figln - Wiener Hausberge

22. 04.18 Figln - Breite Ries

Kontakt:

Sabine Czopka-Pistora, Roland Pistora

01/600 90 41 (abends) oder 0681/207 258 46

familiengruppe@gebirgsverein.at

Gruppenfoto

© Familiengruppe

Sabine und Roland

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 21


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Bergsteigergruppe

Alle Jahre wieder

… freuen wir uns auf den ersten Schnee und die ersten Skitouren.

Und alle Jahre wieder lesen wir schon bald nach Saisonbeginn

von den ersten Lawinenunfällen. Im langjährigen Schnitt sind es

rd. 20 Tote pro Jahr, die in Österreich zu beklagen sind, einmal

mehr, einmal weniger. Spiegelt diese Zahl das viel zitierte Restrisiko

wider, das Skitourengeher „in Kauf“ nehmen müssen?

Ich denke, die Zahl könnte sehr wohl deutlich gesenkt werden,

und nicht etwa dadurch, dass wir alle weniger Skitouren unternehmen,

bzw. nicht mehr abseits der Pisten im freien Gelände

fahren. Die alpinen Bibliotheken sind voll mit Literatur zum Thema,

Informationen über Lawinengefahr sind jedermann zugänglich,

nicht selten allerdings sind die Beiträge auf einem hochwissenschaftlichen

Niveau. Wichtig ist, die einfachsten Grundregeln

zu beachten. Dadurch könnte die Zahl der Lawinenunfälle wohl

deutlich reduziert werden. Man stelle sich vor:

• Wirklich alle Skitourengeher/Geländefahrer lesen vor der

Tour/vor der Geländefahrt den Lawinenlagebericht und können

ihn auch interpretieren und für die Tourenplanung nutzbringend

verwenden.

• Wirklich jeder/jede hat im Gelände ein modernes LVS-Gerät

mit, welches eingeschaltet ist, und kann damit umgehen.

• „Stop or go“ ist gelebte Praxis.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine tolle, unfallfreie

Skitourensaison mit vielen unvergesslichen Erlebnissen.

Forum Alpin

Skitouren-Impressionen

Die Skitour startet direkt beim Lucknerhaus in 1900 m Höhe – aber

die Hänge sind weit hinauf noch weitgehend schneefrei. Wir tragen

die Ski – mit kurzen Schneeeinlagen – am Sommerweg bis 150

Höhenmeter unter das Peischlachtörl, erst dann können wir endlich

anschnallen. Unser Ziel ist das Böse Weibl, einer der Parade-Skigipfel

in der Schobergruppe. Wir sind hier völlig alleine, während

gegenüber am Großglockner die Massen unterwegs sind. Unter uns

breiten sich fast unverspurte Firnhänge aus. Die Abfahrt ins Kalser

Lesachtal ist ein wahrer Ski-Hochgenuss und wir können zu unserem

Erstaunen ohne Unterbrechung bis zur Lesachalm in 1800 m

Höhe hinunterschwingen. Dort ist aber Schluss, es heißt wieder die

Ski auf den Rucksack schnallen und auf der Forststraße nach Oberlesach

hinauswandern. Ähnlich grandios mit unverspurten Firnhängen

war die Rundtour über die Burgwartscharte, wo mittlerweile

aufgrund des Gletscherrückgangs ein ganz schön anspruchsvoller

Klettersteig bewältigt werden muss. Im völlig einsamen Leitertal unterhalb

der Salmhütte heißt es wieder auffellen und zur Glorerhütte

aufsteigen, von dort war die Abfahrt mit nur kurzen Unterbrechungen

fast bis zum Lucknerhaus möglich.

Matthias Hutter

P.S.: bei den Heimabenden von BG und Forum Alpin werden

Tourentipps und –erfahrungen ausgetauscht. Infos über Tourenverhältnisse

gibt’s auch im elektronischen Tourenbuch auf

www.bergsteigergruppe.at

Abfahrt von der Burgwartscharte durchs Leitertal

© Brigitte Hantusch

Der letzte Winter war wieder einmal durch eher geringe Schneemengen

vor allem auf der Alpensüdseite gekennzeichnet. Trotzdem

war unsere Skitourenwoche Ende März auf der Südseite der Hohen

Tauern für alle 8 Teilnehmer(-innen) ein voller Erfolg.

Im kommenden März wollen wir voraussichtlich in den Ötztaler

Alpen rund um die Martin-Busch-Hütte auf „Schneesuche“ gehen.

Und es wird hoffentlich an vielen Wochenenden davor noch gute

Bedingungen für Skitouren in Ostösterreich geben.

Selten, aber möglich: Lawine im Schneegraben am Schneeberg

© Archiv Bergrettung Wien

Klaus Adler für das Forum Alpin

22 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2017


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

Jeden Donnerstag, ausgenommen Feiertage, ist die Kletterwand

des Kletterzentrums von 17:30 bis 19:30 Uhr für uns reserviert,

alle Vorträge beginnen um 19:30 Uhr, vorher gibt es ab 19:00 Uhr

ein kleines Buffet. Detailinfos zu den Vorträgen auf Seite 5.

Ab Fr., 29.12.17

So.,31.12.2017

Do.,11.01.2018

Mi.,24.01.2018

Do.,15.02.2018

Do.,21.02.2018

Sa., 24.02.2018

So., 25.02.2018

Mi.,28.02.2018

Mi.,14.03.2018

Silvestertreffen auf der Goferhütte

Silvesterklettern am Tirolersteig

„Skitouren unter Wikingern, Samen und

Trollen“, Vortrag von Monika Stumpf-Fekete

BG-Hauptversammlung

„Unterwegs in koreanischen Nationalparks“,Vortrag

von Gerhard Sailer

„Wenn deine Tour länger dauert als der Tag“

Vortrag zum Winterbiwak von Harry Grün

Winterbiwakwochenende „Wenn deine

Tour länger dauert als der Tag“

„Tadschikistan – kleines Land mit

großen Bergen“, Vortrag von Birgit Walk

Vortragsabend

Sa., 17.03.2018– Skitourenwoche Ötztaler Alpen

Sa., 24.03.2018

Do.,05.04.2018

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 73 09 75 95

Matthias Hutter, +43 664 537 00 64

Harry Grün, +43 664 525 61 92

klaus.adler@gebirgsverein.at

bg@gebirgsverein.at

http://bg.gebirgsverein.at

http://forum-alpin.gebirgsverein.at

„Atlantisches Inselhüpfen“

Vortrag von Angelika & Matthias Hutter

Fachgruppe GEO


Er war mit seiner Frau Helga ein besonders

interessierter Teilnehmer an vielen

GEO-Exkursionen, am 22. Oktober 2017

ist er nach kurzer schwerer Krankheit im

77. Lebensjahr viel zu früh verstorben

Dipl.-Ing. Johann Niederhofer

Als Bautechniker war er dem Gesteinsuntergrund

sehr verbunden und bereitete

sich für jede Exkursion speziell vor, auch

eine nachbereitende Dokumentation war

ihm wichtig. Mehrmals zeigte er bei einem

Jahresrückblick seine Fotos und ließ dadurch andere, die nicht dabei

sein konnten, an unseren Wanderungen und Reisen teilhaben. Noch

im Jänner dieses Jahres waren wir bei der Kripperlroas in Ebensee,

und Hans wagte auf der Karsthochfläche des Höllengebirges seine

erste Schneeschuhwanderung, die durchaus erfolgreich verlief. Es

war seine letzte größere Wanderung. Hans, Du wirst uns abgehen!

Die Wanderung am „Weg des Buches“ von Bad Goisern nach

Schladming (10. – 16.9.17) wurde gemeinsam mit der Akadem.

Sektion Wien durchgeführt, wobei je nach Zeitfenster die Teilnehmer

wechselten, insgesamt waren neun Personen unterwegs. Die

Tage waren abwechslungsreich, mit viel Kultur (u.a. Landler-Museum

in Bad Goisern, Salzbergwerk in Hallstatt mit der berühmten

prähistorischen Stiege und Schleifsteinbrüche) und, für manche

Teilnehmer, auch mit zwei Gipfeln im Gosaukamm. Abwechslungsreich

war auch das Wetter, inklusive dramatischer Kaltfront, die

einige zur Nächtigung in der Langfeldhütte zwang.

Die Exkursion auf die Griechischen Vulkaninseln musste verschoben

werden, da die Fährschiffe im Herbst zu selten verkehren, und

wird im Mai 2018 durchgeführt werden.

Di., 09. 01.18, 19h: Erinnerungen. Fototreffen GV-Haus.

Fr., 19. 01. 18: Kalkklippen im Schwarzenbergpark

Einfache Wanderung, auch bei Schnee möglich.

Mi., 14. 02.18: Die Terrassenlandschaft von Wien

Einfache Wanderung am Stadtwanderweg Nr. 7, auch bei Schnee.

Vorschau:

16. – 18.04.18: 3-tägige Wanderung, NÖ Kalkalpen.

Mai 2018: Griechische Vulkaninseln (Santorin & Nisyros).

Ende Okt. – Anfang Nov. 2018: Vesuv & Liparische Inseln.

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher wird

auch kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer gehen

eigenverantwortlich! Für alle Veranstaltungen bitte Detailprogramm

anfordern und möglichst bald unverbindlich Interesse

bekunden, das erleichtert die Planung!

Kontakt:

Uli Pistotnik, +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 23


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

Das Jahr 2017 ist wieder viel zu rasch vergangen, aber ich glaube,

wir haben die Zeit mit vielen interessanten Wanderungen verbracht.

So wollen wir auch das neue Jahr wieder nutzen, um die eine oder

andere Wanderung, die wir in dieser Form noch nicht durchgeführt

haben, zu absolvieren. Die angegebenen Abfahrtszeiten von Bahn

und Bus können sich geringfügig verändern, da zum Zeitpunkt der

Ausarbeitung noch kein aktueller Fahrplan vorlag. Wir werden das

Neue Jahr wieder mit einem Neujahrsspaziergang begrüßen, den

wir beim Restaurant „Ochsenkopf“ ausklingen lassen werden.

Leider mussten wir uns wieder von einem ganz lieben Wanderkollegen

und auch Führer verabschieden. Hans Niederhofer hat

uns im Oktober für immer verlassen. Wir werden seiner sicher

oft gedenken, Hans mit dir war es immer sehr schön!

Ich möchte euch alle herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung

einladen, die diesmal im Restaurant Bierfink, 1160 Wien, Friedrich-Kaiser-Gasse

69,um 17:00 Uhr stattfinden wird. Ich darf auf

zahlreiches Erscheinen hoffen, da wieder einige interessante Themen

zu besprechen sein werden. Hoffentlich habt ihr die Feiertage

gut und vor allem gesund verbracht und freut euch, so wie ich auch,

auf die kommenden Wanderungen!

Trude Hlatky

Auf dem Waxenberg

Wanderungen des Senioren-Wanderclubs

Wanderungen jeweils am Mittwoch

„G“ verkürzte Wanderungen für Gemütliche

„GG“ ganz Gemütliche flache kurze Wanderungen, gemeinsames

Ende

„A“ Abfahrt „T“ Treffpunkt

„ME“ Mittagseinkehr „SE“ Schlusseinkehr

Schnuppergebühr € 3,- pro Wanderung

Kontakt:

Familie Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

Mo. 01.01.18 Neujahrsspaziergang

T: 10:50 Uhr S45 Hernals, weiter mit Strb. 43 nach Neuwaldegg, von dort nach Hütteldorf.

G mit Bus 44A auf den Heuberg, von dort nach Hütteldorf (ca.5 km, 100 Hm), SE

Mi. 03.01.18 Lainzer Tiergarten T: 11:00 Uhr Bhf. Hütteldorf, über Wiener Blick, G über Straße zum Rohrhaus (ca.5 km, 200 Hm),

gemeinsam zum Lainzer Tor, ME

Mi. 10.01.18 Baden-Siegenfeld T: 9:15 Uhr Bhf. Meidling, A. 9:37 Uhr nach Baden. Rauhenstein-Siegenfeld ev. weiter nach

Heiligenkreuz, G über Kurpark-Jugendbrunnen- Brandgraben (ca. 7,5 km, 200 Hm), ME

Fr. 12.01.18

Jahreshauptversammlung

Um 17:00 Uhr im Restaurant Bierfink, Friedrich-Kaiser-Gasse 69, 1160 Wien,

erreichbar mit den Linien 46, 44 und 10A

€ 3,– WA170904

€ 3,– WA170905

€ 3,– WA170906

WA171003

Mi. 17.01.18 Gießhübl T: 9:00 Uhr Bhf. Liesing, A. 9:23 Uhr nach Ellinggraben, G T: 9:30 Uhr Endstelle 60 Rodaun, SE € 3,– WA171004

Mi. 24.01.18 Nach Weidling T: 10:00 Uhr Endstelle Bus 39A Sievering, Dreimarkstein- Weidlingbach ; G 10:15 Uhr Endstelle € 3,– WA171005

Strb.43 Neuwaldegg, A. 10:30 Uhr mit Bus bis Abzw. Sophienalpe (Kernzonengrenze), dann über

Dombachgraben (ca. 7,5 km, bergab), SE

Mi. 31.01.18 Stadtrundgang T: 9:30 Uhr U2 Aspernstraße, weiter mit Bus, Stadtführung, Wanderung durch die Lobau, € 3,– WA171006

Groß Enzersdorf gemeinsam mit G, SE

Mi. 07.02.18 Zur Jägerwiese T: 10:30 Uhr Endstelle Strb. 38 Grinzing, gemeinsam mit G (ca. 5 km, 230 Hm), ME € 3,– WA171007

Mi. 14.02.18 Gaaden-Thallern T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A. 9:09 Uhr nach Mödling, weiter mit Bus 365 nach Gaaden (Am € 3,– WA171008

Anger). Über Anningergipfel, Krauste Linde nach Thallern (ca. 10,5 km, 350 Hm), G über Ludwiggraben

zur Krausten Linde nach Thallern (ca. 7,8 km 230 Hm), SE

Mi. 21.02.18 Vöslau-Gainfarn T: 9:15 Uhr Bhf. Meidling, A. 9:37 Uhr nach Bad Vöslau. Auf verschlungenen Wegen nach Gainfarn,

G kürzere Variante, SE

€ 3,– WA171101

Mi. 28.02.18

Über den

Rochusberg

T: 10:00 Uhr Bhf. Floridsdorf, A. 10:20 Uhr nach Stillfried. Wanderung nach Angern, zurück

entlang der March, Einfach-Raus-Ticket, gemeinsam mit G (ca. 11 km, 100 Hm), ME

€ 3,– WA171102

Mi. 07.03.18 Rosaliengebirge T: 8:20 Uhr Bhf. Meidling, A. 8:37 Uhr nach Neudörfl (ab Bad Vöslau Einfach-Raus-Ticket). Mitterriegel-Gspitzer

€ 3,– WA171103

Riegel-Bad Sauerbrunn (ca. 10 km, 330 Hm), G nur über Mitterriegel (ca. 7 km,

250 Hm), SE

Mi. 14.03.18

Frangelnwald und

Hauberg

T: 8:20 Uhr Bhf. Meidling, A. 8:37 Uhr nach Piesting (ab Bad Vöslau Einfach-Raus-Ticket),

G ca. 7 km, 230 Hm, ME

Mi. 21.03.18 Augustinerhütte T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A . 9:07 Uhr nach Mödling, weiter mit Bus 365 um 9:33 Uhr nach Mayerling.

G nach Baden, weiter mit Bus 362 um 9:32 Uhr nach Rauhenstein, durch das Helenental

zur Augustinerhütte (ca. 6 km, fast eben), ME

Mi. 28.03.18

Frühlingsblumen

am Eichkogel

T: 9:45 Uhr Bhf. Meidling, A. 10:09 Uhr Guntramsdorf-Thallern, gemeinsam mit G

(ca. 6,5 km, 200 Hm), SE

€ 3,– WA171104

€ 3,– WA171105

€ 3,– WA171201

24 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2017

A Abfahrt, T Treffpunkt, Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

So. 17.12.17

So. 17.12.17

So. 31.12.17

Wiener Melange, Salmannsdorf/

Schloss Wilhelminenberg

Adventwanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Silvesterwanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Jubiläumswarte, 250 Hm, T: Bus 35 A,

Salmannsdorf, 10:00 Uhr

Romantische Bahnfahrt nach Mariazell

Anmeldung bis 10. Dezember

St. Veiter Staffhütte

Sa. 06.01.18 Hermannskogel Von Nussdorf über Himmel. TP 9:30 Uhr

Endst. Strb. D in Nussdorf

Sa. 06.01.18

So. 14.01.18

So. 21.01.18

So. 28.01.18

So. 28.01.18

Dreikönigswanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Wiener Melange

In den Wiener Weinbergen

Schneeschuhwanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Wiener Melange, Carnuntum

Marc Aurel Rundwanderweg

Familien-Wanderung – Lobau

Eltern + Kinder (0–5)

Eibl, Teichhütte

Cobenzl, 9 km, 400 Hm, T: U4 Heiligenstadt

(Autobus) 9:20 Uhr

Zdarskyhütte über Wancurasteig

Bad Deutsch Altenburg, 140 Hm, A:

Praterstern 9:00 Uhr, T: 8:45 Uhr

Leichter Spaziergang zur Dechantlacke.

Keine Kinderwägen.

Sa. 10.02.18 Anninger Von Mödling über den Husarentempel.

TP 9:30 Uhr Bhf. Mödling

So. 11.02.18

So. 18.02.18

Sa. 24.02.18

So. 04.03.18

So. 18.03.18

Sa. 24.02.18

So. 04.03.18

Wiener Melange

Königswarte

Ski- und Schneeschuhtour

Ortsgruppe St. Pölten

Fam.-Wanderung – Nasenweg

Eltern + Kinder (0–5)

Wiener Melange

Stein - Egelsee

Wiener Melange

Devin - Theben

Wanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Wanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Wolfsthal, 14,5 km, 210 Hm, A: Praterstern

9:00 Uhr, T: 8:45 Uhr

Reisalpe von Innerfahrafeld

Vom Kahlenbergerdorf zum Leopoldsberg.

Keine Kinderwägen.

Donauwarte, 11 km, 200 Hm, A: Heiligenstadt

9:10 Uhr, T: 7:55 Uhr

Bratislava, 15 km, 300 Hm,

A: Hbhf 8:16 Uhr, T: 8:00 Uhr, Ausweis!

Gföhlberg von Hainfeld

Windradltour Traisen

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Doris Rojs

+43 676/730 74 54

Friederike Holzweber

+43 2742/776 86

Renate Kleisch, +43 676/3699277

renate.kleisch@wienkav.at

Fritz Kuhn

+43 664/100 45 49

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Doris Rojs

+43 676/730 74 54

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

David & Marie Bolius, 699/10620609

info@wanderlust-austria.com

Renate Kleisch, +43 676/3699277

renate.kleisch@wienkav.at

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Doris Rojs

+43 676/730 74 54

David & Marie Bolius, 699/10620609

info@wanderlust-austria.com

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Team Wiener Melange

699/11464216 oder 699/15036437

Elisabeth Marhold-Wallner

+43 650/410 11 14

Fritz Kuhn

+43 664/100 45 49

€ 2,– WA171204

€ 4,– WA180103

€ 2,– WA180101

€ 3,– WA180102

€ 3,–

€ 2,–

WA180110

€ 4,– WA180202

€ 3,– WA180201

€ 3,–

€ 2,–

WA180207

€ 3,– WA180301

€ 3,– WA180302

Bergtouren

Sa.24.02.18 –

So.25.02.18

Sa. 05.05.18 –

So. 06.05.18

Winterbiwakwochenende „Wenn deine Tour länger dauert

als der Tag“

Schneeberg - Mond- und

Sonnenaufgangstour

So. 03.06.18 Rax-Heukuppe -

Raxenmäuersteig

Sa. 07.07.18 – Bergwanderwoche

Sa. 14.07.18 Ausseerland

Sa. 01.09.18 –

Sa. 08.09.18

Alpine Bergtouren im

Villgratental, Teil III

Orientierung, Know How

T: Bhf Meidling 6:50 Uhr, Fadensteig,

Nächtigung Fischerhütte

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit

notwendig, T: Bhf Meidling 6:50 Uhr

Vom Standquartier Touren auf die Berge

des Salzkammergutes

Konditionell fordernde Touren/

Standquartier Innervillgraten

Harry Grün, +43 664 525 61 92,

harry.gruen@gebirgsverein.at

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

R. & I. Vondracek 01 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Robert Vondracek 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

gratis, eventuell Fahrtkostenbeteiligung

€ 30,– BT180501

€ 15,– BT180601

€ 240,– BT180701

€ 250,– BT180901

Do. 25.01.18

Seminar

Ortsgruppe St. Pölten

Themen den Teilnehmerwünschen

angepasst, Anmeldung bis 21. Jänner

Franz Trapp

+43 676/336 30 58, f.trapp@a1.nat

Do. 15.02.18

Seminar

Ortsgruppe St. Pölten

Themen den Teilnehmerwünschen

angepasst, Anmeldung bis 11. Februar

Franz Trapp

+43 676/336 30 58, f.trapp@a1.nat

Do. 15.03.18

Seminar

Ortsgruppe St. Pölten

Themen den Teilnehmerwünschen

angepasst, Anmeldung bis 11. März

Franz Trapp

+43 676/336 30 58, f.trapp@a1.nat

A Abfahrt, T Treffpunkt, Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 25


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Schneeschuhwandern

Sa. 13.01.18 –

So. 14.01.18

So. 14.01.18

So. 28.01.18

Di. 06.02.18 –

Do. 08.02.18

Sa. 10.02.18 –

So. 11.02.18

So. 11.02.18

So. 18.02.18

Sa. 03.03.18 –

So. 04.03.18

So. 18.03.18

mehrere

Termine

mehrere

Termine

Ski Alpin

Fr. 12.01.18 –

So. 14.01.18

Sa. 13.01.18 –

Sa. 20.01.18

Skitouren

Sa. 16.12.17

Sa. 16.12.17 –

So. 17.12.17

Rund um Annaberg

Schneeschuhparadies

Kuhschneeberg

Schneeschuhwanderung

Raxplateau

Schneeschuh-Easy-Wandern

am Klippitztörl

Rund um Mariazell

Mitterkeil u.a., 5 h, 700 Hm.

Teilnahme an Einzeltagen möglich.

Vom Sessellift in Losenheim auf den

Kuhschneeberg

Genusstour für Einsteiger mit

Seilbahnunterstützung

Kurs für Erw. 200-400 Hm, 1-4 Tage

Auch tageweises Mitmachen möglich!

Goldspitz u. a., 6 h, 800 Hm.

Teilnahme an Einzeltagen möglich.

Gahns, Bodenwiese und Saurüssel Alle Highlights am Gahns:

Bodenwiese, Saurüssel und Eng

Über die Dürre Leiten zur

Mamauwiese

Mürzsteger Berge

Schneeschuhwanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Schneeschuh-Schnupper-Tour NÖ

Kurs für Erwachsene

Schneeschuh-WE

Tauplitzalm, Kurs für Erw.

Skikurs

Ortsgruppe St. Pölten

Auch für Einsteiger: Über die Dürre

Leiten zur Mamauwiese

Proles u. a., 6 h, 800 Hm.

Teilnahme an Einzeltagen möglich.

Stuhleck von Spital am Semmering

300-500 Hm, 1 Tag, TP: 8 Uhr, U6 Station,

jeden Sa & So von 6.1.18 –11.3.18

500-900 Hm, 2,5 Tage, 1. Nachttour, TP:

15 Uhr, U6 Station, 12.–14.1. | 16.–18.3.,

Eben im Pongau, Sportwelt Amade

Anmeldung bis 4. Jänner

Adi Kasper

+43 664/1309816

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Robert Winkler

+43 699/15272266

Adi Kasper

+43 664/1309816

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Anita Zwingl

+43 676/520 30 82

Robert Winkler,

+43 699/15272266

Robert Winkler,

+43 699/15272266

Josef Schremser,+43 664/171 81 01

josef.schremser@gmx.at

Skiwoche Mittersill Eine Woche Skilauf im alpinen Gelände. Erich Litzlbauer

+43 676/400 3206

Hochschwab - für

Konditionsstarke

Anfänger- und

Wiedereinsteigerskitour

Durch die Dullwitz. Lange, schöne Tour Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Wildalm, Königskogel - Freinerhof,

ca. 800 Hm

Sa. 23.12.17 Einsteiger-Vorweihnachtsskitour Eisenstein, Julius-Seitner-Hütte,

ca. 600 Hm

Sa. 23.12.17

Vorweihnachtsskitour

f. Anfänger/Wiedereinsteiger

Tirolerkogel, Annaberger Haus,

ca. 800 Hm

Sa. 30.12.17 Schneeberg-Wurzengraben 1200 Hm, Abfahrt über den

Hoyosgraben, wenn möglich, II-III

Sa. 30.12.17 –

So. 31.12.17

Fr. 05.01.18

Anfänger- und

Wiedereinsteigerskitour

Hochwart - Hochschwab

über Rauchtal

Türnitzer Höger, Gschwendt -

Gschwendthütte, ca. 800 Hm

Skitour auf den Hochwart. Vom

Bodenbauer durch das Rauchtal

Mi. 10.01.18 Tirolerkogel - für alle Tirolerkogel von Türnitz; 900 Hm,

rassige Powderabfahrt

Sa. 13.01.18 –

Sa. 20.01.18

So. 14.01.18

Di. 16.01.18

So. 21.01.18

Skitourenwoche

Ortsgruppe St. Pölten

Schönhaltereck im Oberen

Mürztal, 1860 m

Skitour für Einsteiger, Wiener

Hausberge

Kids-Skitour

Eisenstein–Julius-Seitner-Hütte

Kitzbühler Alpen

begrenzte Teilnehmerzahl

Skitour für konditionsstarke

Geher_innen, ca. 1050 Hm

Skitour für Anfänger in den Wiener

Hausbergen, 600-900 Hm

Tour speziell für Kinder und Jugendliche

von 8-14 Jahren

Hans Grünberger, +43 676/82923820

j.gruenberger@manner.com

Robert Vondracek, 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Hans Grünberger, +43 676/82923820

j.gruenberger@manner.com

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Hans Grünberger, +43 676/82923820

j.gruenberger@manner.com

Hans Winkler, +43 664 6110921

jwaf@gmx.at

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Dieter Holzweber

+43 664/313 94 68

Robert Weibold, +43 699/18181616

r.weibold@gmail.com

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

R. & I. Vondracek 01 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 30,– SW180110

€ 12,– SW180111

€ 12,– SW180112

€ 105,– SW180207

€ 30,– SW180211

€ 12,– SW180212

€ 12,– SW180213

€ 30,– SW180306

€ 29,– SW17 od.

SW18

€ 95,– SW17 od.

SW18

€ 777,– SP180101

€ 35,– ST171208

€ 50,– ST171204

€ 25,– ST171201

€ 25,– ST171205

€ 30,– ST171209

€ 50,– ST171206

€ 35,– ST180106

€ 25,– ST180103

€ 30,– ST180105

€ 25,– ST180101

€ 40,– ST180102

26 | Gebirgsfreund | Nr. 4 / 2017

A Abfahrt, T Treffpunkt, Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

So. 21.01.18

Fr. 02.02.18 –

So. 04.02.18

Sa. 10.02.18

Di. 13.02.18

So. 18.02.18

Fr. 23.02.18 –

So. 25.02.18

Tagesskitour

Ortsgruppe St. Pölten

Skitouren light

Ortsgruppe St. Pölten

Vier-Hütten-Skitour

Ortsgruppe St. Pölten

Skitour für Einsteiger,

Wiener Hausberge

Tagesskitour

Ortsgruppe St. Pölten

Skitourenwochende

Wölzer Tauern

Di. 27.02.18 Hohe Veitsch, 1981 m,

Schallerrinne

Sa. 03.03.18 –

So. 04.03.18

So. 11.03.18

Fr. 16.03.18 –

Mo. 19.03.18

So. 25.03.18 –

So. 01.04.18

Nach

Vereinbarung

Skitourenwochenende

Ortsgruppe St. Pölten

Scheiblingstein bei Admont,

2197 m

Verlängertes Wochenende

Grasberge und Hochkönig

Tourenwoche in

Südtirol-Reschenpass

Skihochtouren

Ziel je nach Schnee- und Lawinenlage

Anmeldung bis 2 Tage vorher

Südliche Goldberggruppe, Kärnten

Mit der Bahn von St. Pölten zum

Muckenkogel

Skitour für Anfänger in den Wiener

Hausbergen, 600-900 Hm

Ziel je nach Schnee- und Lawinenlage

Anmeldung bis 2 Tage vorher

Auf der Neunkirchner Hütte

(Selbstversorgerhütte)

Steilabfahrt, 900 Hm, skitechnische

Schwierigkeit III

Niedere Tauern, Triebener Tauern

Skitour für konditionsstarke

Geher_innen, ca. 1460 Hm

Marbachhöhe, Klingstein,

Schwalbenwand, Südhänge Hochkönig

Frühjahrsskitouren. Aufstiege bis 1600

Hm, tw. über 3000 m

Susanne Bruckner

+43 664/231 92 97

Dieter Holzweber

+43 664/313 94 68

Hans Lechner

+43 676/541 63 30

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Susanne Bruckner

+43 664/231 92 97

Hans Winkler, 436646110921

jwaf@gmx.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Susanne Bruckner

+43 664/231 92 97

Robert Weibold, +43 699/18181616

r.weibold@gmail.com

Wolfgang Kurka, +436767914318

wkurka@email.com

R. & I. Vondracek 01 4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Sie wünschen, wir spielen Tour nach Vereinbarung Alpinteam, 01 405 2657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 25,– ST180201

€ 80,– ST180204

€ 30,– ST180202

€ 35,– ST180304

€ 125,– ST180303

€ 320,– ST180301

€ 25,–

bis 60,–

Fr. 19.01.18 –

So. 21.01.18

Hochtourenwochenende am

Dachstein

Mit Klettereinlage auf großartigen

(Fast)-Dreitausender!

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 90,– ST180104

Sa. 03.02.18 –

Di. 06.02.18

Hochtouren am Weißsee -

Rudolfshütte

Tolle 3.000er und super

Tiefschneeabfahrten, danach Sauna.

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 180,– ST180203

So. 25.03.18 –

So. 01.04.18

Hochtirol - 6 tägige Skihochtour

Durchquerung

Eindrucksvolle Hochgebirgsdurchquerung

inkl. Großglockner.

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

€ 385,– ST180302

Fr. 04.05.18 –

So. 06.05.18

Skihochtouren WE Osnabrucker

Hütte (Selbstversorgung)

Ankogel, 1200 Hm,

Oberlercherspitze, 1100 Hm, II-III

Hans Winkler, 436646110921

jwaf@gmx.at

€ 130,– ST180501

Jugendgruppe "Out of Range" am Ötscher

© Out of Range

Nr. 4 / 2017 | Gebirgsfreund | 27


Hütten des Gebirgsvereins

Erhältlich in der Servicestelle!

Hütten

Gebiet/Kontakt

Gruberschartenbiwak

Glocknergruppe

Hugo-Gerbers-Hütte

Kreuzeckgruppe

+43 664 595 47 40

Reißeckhütte

Reißeckgruppe

+43 664 412 85 71

Schwarzenberghütte

Glocknergruppe

+43 664 282 37 01

Südwiener Hütte

Radstädter Tauern

+43 664 343 63 42

Schneealpenhaus

Schneealpe

+43 664 249 53 53

Habsburghaus

Rax

+43 650 725 85 93

Wetterkoglerhaus

Hochwechsel

+43 3336 42 24

Kutatschhütte

Mürzsteger Alpen

Gloggnitzer Hütte

Rax

+43 2662 42 96 2

Neunkirchner Hütte

Rottenmanner Tauern

+43 2635 623 37

Annaberger Haus

Türnitzer Alpen

+43 2728 204 59

+43 664 523 10 76

Türnitzer Hütte

Türnitzer Alpen

+43 664 571 76 97

Öffnungszeiten

Sommer (S) und Winter (W)

hochalpine Biwakschachtel, 9 Plätze

W Winterraum vorhanden.

S 1. Juli bis Mitte September durchgehend

geöffnet!

W —

S voraussichtlich 1. Juli bis 15. September

W —

S Ende Juni bis Mitte Sept. Witterungsabhängig;

ehrenamtliche Bewartung

W 10. Dez. bis 23. April: Mo. bis So.,

Dienstag Ruhetag (außer Schulferien).

S 26. Mai bis Okt.: durchgehend geöffnet

W offener Winterraum

S 1. Mai bis 31. Okt.: Mo. bis So.

durchgehend geöffnet

W offener Winterraum

S Mitte Mai bis Ende Oktober, Mo. bis So.

durchgehend geöffnet

W Winterraum geöffnet

S 1. Juli bis 15. Sep.: Mo. bis So. geöffnet

Mai, Juni & 16. 9 bis Anfang Nov.: Di. Ruhetag

offener Unterstand

W 3. Jänner bis Ende März

jeweils Sa. ab 14:00, + So.- & FT

S Ende März bis 16. Nov.; Sa. ab 14:00,

sowie So. & FT; Notraum vorhanden.

Selbstversorgerhütte

16. Nov. bis 14. Aug.: Mi.bis So. geöffnet

15. Aug. bis 15. Nov.: Mo. bis So. durchgehend

geöffnet!

W Winterraum geöffnet

S 1. Mai bis 1. November: Sa., So., FT

Julius-Seitner-Hütte

Türnitzer Alpen

+43 664 910 77 35

Fr. bis So. & FT

Goferhütte

Ennstaler Alpen

+43 1 405 26 57

Selbstversorgerhütte

September Jagdsperre!

Lilienfelder Hütte

Gutensteiner Alpen

+43 2762 535 67

Do. bis So. & FT

Bitte Urlaubssperre beachten!

Illu: www.irenepersche.at

Grafik & Illu: www.irenepersche.at, 2016

Hubertushaus

Gutensteiner Alpen

+43 699 1000 81 70

Peilsteinhaus

Wienerwald

+43 2674 873 33

Rudolf-Proksch-Hütte

Wienerwald

+43 69918107234

15. April bis 24. Dezember

Mi. bis So. u. feiertags: 10–20 Uhr geöffnet.

Mai, Sep., Okt.: Mo. bis So. durchgehend

geöffnet!

Jän./Feb. Wintersperre.

Mi. bis So.

Mo. und Di. nur an Feiertagen!

Betriebssperre Mitte Juli bis 2. Augustwoche

Mi. bis So. von 10:00 bis 17:00 Uhr

Mo. und Di. nur an Feiertagen!

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