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Gebirgsfreund

Das Magazin des

Alpenverein-Gebirgsverein

Steigerlhüpfen 2018

Die zweite Runde

Das Ehrenamt Wegewart

Für den Wegeerhalt im Einsatz

Die Südwiener Hütte

90 Jahre "SüWi"

Österreichische Post AG / Sponsoring Post, GZ 02Z030518 s, BPA 1080 Wien

Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt: 1080 Wien, Retour Postfach 555, 1008 Wien 02

| 2018


Gebirgsfreund Inhalt | Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

Inhalt Nr. 2/2018

Editorial ..............................................03

Kurzinfos .............................................04

Thema

Mitglieder am Wort: Dr. Walter Sonnleitner. ...........05

Steigerlhüpfen 2018: Die zweite Runde ..........06 – 07

Berichte

Wegewart/innen im Einsatz: ....................08 – 09

Neunkirchner Hütte Modernisierung. .................10

Rubriken

Fachgruppen ....................................11 – 14

Jugendgruppen. ......................................15

Tourenprogramm ................................17 – 19

Österreichischer Alpenverein, Sektion Österreichischer Gebirgsverein, ZVR-597 444 457

129. Jahrgang, Heft 2/4

Impressum: DER GEBIRGSFREUND – Das Magazin des Alpenverein-Gebirgsverein,

ÖAV Sektion Österreichischer Gebirgsverein

Titelbild: Wanderer iStock-528494459/deimagine

Erscheinungstermine: jeweils 15. des Monats März, Juni, September, Dezember

Redaktionsschlusstermine: jeweils 1. des Monats Februar, Mai, August, November

2 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2018

Medieninhaber & Herausgeber: Alpenverein-Gebirgsverein

Lerchenfelder Straße 28, 1080 Wien, Tel. 01/405 26 57, oeav@gebirgsverein.at, www.gebirgsverein.at

Alpenverein.Gebirgsverein

Redaktion & Gestaltung: Michael Hauke, redaktion@gebirgsverein.at

Design: heinzle & partner, www.heinzledesign.at

Fotos, wenn nicht anders angegeben: Archiv Gebirgsverein

Grundlegende Richtung: Unabhängige Zeitschrift für alpinsportliche Belange. Mitteilungen für

die Vereinsmitglieder laut Satzung. Die Ausarbeitung der beschriebenen Berg- und Kletterfahrten

erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen der Autoren. Haftungen für etwaige Unfälle und

Schäden können nicht übernommen werden. Satz- und Druckfehler vorbehalten.

Hersteller: Druckerei Berger, Wienerstraße 80, A-3580 Horn


Umwelt & Naturschutz Editorial | Gebirgsfreund

| Liebe Wanderinnen und Wanderer,

am letzten Augustwochenende feiert

der Gebirgsverein das 90 jährige

Bestehen der Südwiener Hütte auf der

Oberen Pleißlingalpe in den Radstädter

Tauern. Eingebettet zwischen wunderschönen

Almen und einem herrlichen,

sowohl im Sommer als auch im Winter

zugänglichen Wander- bzw. Schitourengebiet.

Eingebettet aber auch zwischen drei

fast bis auf den letzten Meter ausgebauten

Tourismusdestinationen – Obertauern auf

der östlichen Seite – das Skigebiet Flachau

bzw. Flachauwinkel auf der westlichen

Seite und das Schigebiet Zauchensee auf

der nördlichen Seite.

Als unsere Vorfahren von der Gruppe

Südwien zu Beginn des vorigen Jahrhunderts

aufgebrochen sind, um mit der

Eisenbahn kommend in einer Tagesfahrt

diese wunderschöne alpine Landschaft

mit einer Hütte und zahlreichen Wegen

zu erschließen, haben sie wahrscheinlich

nicht im Traum daran gedacht, dass es 90

Jahre später von Wien über die Autobahn

kommend in rund 4 Stunden möglich ist,

den Ausgangspunkt der Südwiener-Hütte

locker zu erreichen. Also eigentlich sehr

einfach, die Hütte für den Gebirgsverein

zu erhalten und die Wege dorthin zu

pflegen. Zu Beginn der 80er Jahre war das

mit der Schaffung eines Freiwilligen-Bautrupps

rund um den langjährigen Hüttenwart

Kurt Schmoltner auch noch möglich.

Doch jetzt im Jahr 2018?

Der Gebirgsverein hat zwar immer noch

genug freiwillige Helfer, die unsere Wege

in den Radstädter Tauern pflegen und

markieren, mit der Familie Zeilinger

äußerst engagierte Hüttenwarte und ein

mindestens ebenso engagiertes und beliebtes

Pächterpaar. Auf der anderen Seite

hat es der Gebirgsverein aber auch mit

einer Agrargenossenschaft als Grundeigentümer

zu tun, die hin und hergerissen

ist zwischen Erhaltung der ursprünglichen

Naturlandschaft und Ausbauwahn

(Berghotel ?) und einem Bürgermeister,

dem die eigene Kohle manchmal näher

steht als die Erhaltung eben dieser Naturlandschaft.

Dazu kommt noch, dass sich

die Ansprüche der Hüttengäste in den

letzten 90 Jahren doch deutlich geändert

haben. Das sprudelnde Quellwasser aus

dem Brunnen vor der Hütte ist ja wirklich

romantisch, aber eine warme Dusche nach

mehrstündiger Wanderung wäre auch

nicht schlecht. Und ein paar Schnarcher

im Massenlager unterm Dach waren vor

90 Jahren nicht wirklich ein Problem.

Doch jetzt wollen die Gäste Zwei- und

Vierbettzimmer mit kuscheliger

Steppdecke.

In diesem Spannungsfeld zwischen

Anspruch und Wirklichkeit, zwischen der

Leistung und dem Erbe unserer Vorfahren

und den neuen Anforderungen steht nun

der Verein, wenn es um die Zukunft der

Südwienerhütte geht. Wir haben beschlossen,

dass wir die Südwiener Hütte für unsere

Mitglieder und Gäste erhalten wollen.

Wie hoch der Preis dafür ist, wissen wir

noch nicht. Am letzten August-Wochenende

darf jedenfalls einmal gefeiert und

an die vielen freiwilligen und engagierten

Vereinsmitglieder erinnert und ihnen

gedankt werden. In diesem Sinne wünsche

ich Ihnen einen schönen und erholsamen

Bergsommer und vielleicht ein Wiedersehen

auf der Südwiener Hütte in den

Radstädter Tauern.

Dieter Holzweber

1. Vorsitzender

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 3


Gebirgsfreund | Kurzinfos

Kurzinfos

Intensivkletterkurse

3. + 4. Juli | 7. + 8. August

Probier was Neues

In den Sommerferien gibt es heuer

erstmals im Gebirgsvereins-Kletterzentrum

2-tägige Intensivkletterkurse für

Neugierige jeden Alters zum Kennenlernen.

Wir bringen dir die grundlegenden

Klettertechniken sowie das Topropesichern

und Bouldertechnik bei. Einfach probieren!

• Kinder 10:00-12:00 Uhr

• Jugendliche 12:00-14:00 Uhr

• Familien 16:00-18:00 Uhr

• Erwachsene 18:00-20:00 Uhr

€ 30,– pro Kurs

(Leihausrüstung inkludiert)

Kursanmeldungen

ab Mai nur noch Online

Datenschutz wird bei uns groß geschrieben

und wir nehmen diesen sehr ernst.

Aufgrund der EU-Datenschutzgrundverordnung

sind wir verpflichtet, unsere

Kunden stets über unsere Vorkehrungen

zum Datenschutz sowie ihre Rechte diesbezüglich

zu informieren. Bitte haben Sie

daher Verständnis, dass wir bei unseren

Kursen nur noch Onlineanmeldungen

entgegennehmen und damit auch eine

nachvollziehbare Teilnehmeranmeldung

belegen können. Im Zuge dieser Kursanmeldung

kommen wir auch unseren

Informationspflichten nach.

Liebe Gebirgsfreundin,

lieber Gebirgsfreund,

das erste Halbjahr dieses Jahres

war für mich von zwei Dingen geprägt:

dem fehlenden hauptamtlichen Hüttenreferenten

und den Arbeiten rund um

die DSGVO – die Datenschutz-Grundverordnung

2018.

Wir nehmen Datenschutz sehr ernst

und haben daher all unsere Prozesse

auf Datensicherheit geprüft und an

vielen Stellen wesentlich verbessert.

Gerade an der Schnittstelle zu sehr

vielen Ehrenamtlichen, zu Orts- und

Fachgruppen, existieren viele potentielle

„Datenlücken“. Ich habe in

zahlreichen Workshops und Vorträgen

unsere breit gefächerte Organisation

auf die DSGVO eingeschworen und

die handelnden Personen zur Einhaltung

unserer Datenschutzrichtlinien

verpflichtet. Mit unseren Vorkehrungen

zum Datenschutz übertreffen wir als

einer der größten Zweige nicht nur die

Vorgaben des ÖAV, sondern können

Ihnen als Mitglied auch die Sicherheit

Ihrer Daten bei uns garantieren. Was

wir mit Ihren Daten tun, haben wir auf

unserer Website unter www.gebirgsverein-services.at/datenschutz/mg.pdf

sehr

übersichtlich zusammengefasst.

Seit diesem Monat ist auch unser neuer

hauptberuflicher Hüttenreferent, Franz

Steiner, mit im Boot, den ich hiermit

sehr herzlich begrüßen möchte! In den

letzten Monaten hatte ich diese Aufgabe

auf hauptamtlicher Seite übernommen

und versucht, unseren ehrenamtlichen

Referenten, Konrad Hitthaler, bestmöglich

zu unterstützen. Bei unseren

19 Schutzhütten und Biwaks keine

einfache Aufgabe. Ich bin froh, hier von

unserer Buchhalterin, Margit Moser

und vor allem auch von Susanna Wiener

unterstützt worden zu sein. Susanna

war und ist eine wesentliche Stütze

und – obwohl nur geringfügig beschäftigt

– Garant für eine reibungslose

Übergangszeit im Hüttenreferat.

Ganz nebenbei haben wir seit 1. April

unsere Geschäftszeiten wesentlich

erweitert und eine leider notwendige

Reorganisation im Kletterzentrum über

die Bühne gebracht. An dieser Stelle

möchte ich mich vom langjährigen

Leiter des Kletterzentrums, Stefan Millonig,

verabschieden und ihm nochmals

für seine Mitarbeit danken!

Ich bin jedenfalls froh, dass wir in so

kurzer Zeit so viele Dinge gut auf den

Weg bringen konnten. Jetzt haben wir

in der Geschäftsstelle wieder die Zeit,

uns um allgemein sichtbarere Dinge zu

kümmern – wie zum Beispiel die Darstellung

all unserer Orts- und Fachgruppen

auf einer übersichtlichen Website.

Das wird – mit reichlich Verzögerung

– unser Sommerprojekt.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren

Sommer und ebensolche Touren! Passen

Sie auf sich auf und kommen Sie mit

zahlreichen schönen Bergerlebnissen

zurück!

Christian Schreiter,

Vereinsmanager

4 | Gebirgsfreund | Nr. 2/ 2018


90 Gebirgsfreund | Thema

Berichte

Jahre

Südwiener Hütte

Mitglieder am Wort:

Dr. Walter Sonnleitner

Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Wenn der Berg ruft

Ist die Liebe zum Berg eigentlich genetisch

veranlagt und wie könnte man das

nachweisen?

© iStock-513485068, gpointstudio

Wir feiern

90 Jahre "Süwi"

Sa., 25. August 2018

Ab 13:00 Uhr, Musik

Lechner-Mander

Ochsen vom Grill

Feier und gemütliches

Beisammensein mit

Open End

So., 26. August 2018


Feier mit uns!

10:00 Uhr Bergmesse

Danach Bieranstich mit

Frühschoppen

Grillen und

Musik Lechner-Mander

Feiern bis 20:00 Uhr

Südwiener Hütte

Gnadenalmstraße 40

5562 Untertauern, Salzburg

Telefon +43/664/3436342

suedwienerhuette.gebirgsverein.at

Es ist schon ziemlich lange her, dass ich

zur Alpenvereins-Bewegung, bzw. dem

Mitgliederorgan „Gebirgsfreund“ in

Kontakt gekommen bin. Es war im Jänner

1967, und ich war im dritten Semester

meines Wirtschaftsstudiums in Wien.

Irgendwie fühlte ich mich ein wenig

verlassen, weil ich hier noch niemanden

kennengelernt hatte, dem so wie mir die

Berge gefehlt hatten.

Im „Gebirgsvereins-Haus“ in der Lerchenfelder

Straße – in der Nähe zum Studentenheim

in der Josefstadt – fand ich

dann doch Anschluss an solche Menschen,

denen der Berg wichtig war. Und das ist

seit 51 Jahren so.

Wenn man Vorfahren hat, die in den

Bergen aufgewachsen sind, so wie mein

Großvater und mein Vater, dann bekommt

man die natürliche Einstellung

zum Berg als Lebensraum automatisch

mitgeliefert. Und dort in Gaal, in der

Nähe zum Obersteirischen Knittelfeld,

gab es Berge genug. Klar, dass mein Großvater,

der Forstmeister, und ebenso mein

Vater mich frühzeitig auf Wanderungen

und Touren mitgenommen haben.

Klar, dass ich dann in meinen Jugendjahren

den Berg auch als Herausforderung zu

erfahren begann. Wenn ich heute daran

denke, wie übermütig und riskant wir

damals oftmals unterwegs waren, dann

fühle ich mich zuweilen schon auch etwas

leichtsinnig – Gott-sei-Dank ist aber

immer alles gut ausgegangen!

Heute sind es meine vier Kinder, die mich

ernsthaft dazu ermahnen, meine körperlichen

Grenzen zu erkennen und danach

zu handeln. Sie haben mich ja bei unseren

vielen Touren in den Bergen schon

im Kleinkinderalter als fordernden und

ehrgeizigen Vater erlebt – oder erleben

müssen.

Trotzdem haben meine bergbegeisterte

und leider schon verstorbene Frau und

ich, ihnen viel an Technik beibringen

dürfen. Wie oft haben wir bei Schlechtwetterpausen

auf den Schutzhütten mit

den Kindern Knotenschnelligkeit geübt,

oder bei den Gletscher-Querungen im

Sommer das Sichern am langen Seil vorgezeigt.

Selbstverständlich waren sie auch

alle Alpenvereins-Mitglieder, schon vom

jüngsten Alter an.

Meine ältere Tochter, die selbst schon

weltweit Hochalpintouren absolviert

hat, ermahnt mich regelmäßig, doch brav

mein Anseilgeschirr auf den Klettersteigen

zu benützen. Und einer meiner Söhne,

der selbst frühzeitig mit dem Freiklettern

– im Gebirgsvereins-Haus und in

der Wand sowie dem Klettern am Eisfall

begonnen hat, warnt mich lachend, es ihm

nicht nachzumachen. Er wird schon wissen

warum, und er wird hoffentlich seine

Kinder auch bald mit hinauf in die Berge

nehmen. Ich freue mich schon darauf!

Walter Sonnleitner

Foto: © Walter Sonnleitner

Zum Autor

Prof. Dkfm. Dr. Walter Sonnleitner ist

Publizist, Wirtschafts- und Politberater.

Der 4-fache Familienvater war ab 1973

Wirtschaftsredakteur im ORF und ist

bekannt durch Sendungen wie

„Schilling/€uro/ECO“ und zahlreiche

Publikationen.

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 5


Gebirgsfreund | Umwelt Thema & Naturschutz

6 | Gebirgsfreund | Nr. 2/ 2018


Umwelt & Naturschutz Thema | Gebirgsfreund

| Steigerlhüpfen

Die zweite Runde

Steigerlhüpfen-Stempelpass © Hauke/Scheiber

Steigerlhüpfen auf der Hohen Wand ging in die zweite Runde.

Nach dem Erfolg des Vorjahres, hat das Steigerlhüpfen auch heuer

wieder die Wandersaison auf der Hohen Wand eröffnet. Mehr als

500 Bergbegeisterte folgten dem Ruf der Alpenvereine Gebirgsverein

und Edelweiss und erlebten einen Tag voll Abenteuer auf dem Hausberg

der Wiener.

Das Steigerlhüpfen als

Saison-Opening hat auch heuer

wieder einen wichtigen touristischen

Impuls für die ganze Region

gesetzt. Mehr als 500 bergbegeisterte

Menschen folgten dem Ruf der Alpenvereine

Gebirgsverein und Edelweiss, die das

Steigerlhüpfen zugunsten der Bergrettung

Grünbach am Schneeberg und der Wegeerhaltung

in der Region organisieren.

Mit im Boot: Global 2000 und die NÖ

Berg- und Naturwacht, die auch die eine

oder andere Stempelstelle übernahmen.

Immerhin konnten die Teilnehmer an

5 verschiedenen Stellen auf der Hohen

Wand Stempel sammeln und so auch an

einer Verlosung toller Preise teilnehmen.

Der Sinn dahinter: Wanderer dazu zu motivieren,

vielleicht mehr als einen Anstieg

an diesem Tag zu bewältigen und möglichst

viel Zeit in der beeindruckenden

Natur der Hohen Wand zu verbringen.

Am Hubertushaus – wohin es trotz eines

zwischenzeitlichen Regenschauers

rund 350 Teilnehmer schafften - wurde

ein erlebnisreiches Rahmenprogramm

neben der weit über die Grenzen

bekannten Kulinarik geboten. So

konnte mit Übungsleitern des Alpenverein-Gebirgsverein

unter professioneller

Anleitung das Begehen von

Klettersteigen erprobt werden.

Reger Wanderverkehr herrschte am Springlessteig

zum Hubertushaus. © wk-photography.net

Viele Kletterstieg-Aspiranten nutzten

dieses kostenlose Angebot, um auf der

„Steirerspur“ nahe des Hubertushauses

erste Klettersteigerfahrung zu sammeln.

Die Trailrunning-Gruppe des Alpenverein

Edelweiss stand für Workshops zur

Verfügung. Unter dem Motto „Vom Straßen-

zum Trailläufer“ wurden Einsteiger

und Umsteiger in die Geheimnisse des

Trailrunnings eingeweiht.

50 Teilnehmer mit mindestens einem

Stempel im Stempelpass freuten sich

über einen Gewinn bei der Verlosung

am Nachmittag, wo hochwertige sportliche

und süße Preise gewonnen werden

konnten. Umrahmt wurde die Party am

Hubertushaus mit irischer Musik der

Gruppe Salamanda.

„Wir freuen uns sehr, dass das Steigerlhüpfen

zu einem Fixpunkt im Mai

geworden ist und so gut ankommt. Auch

nächstes Jahr wird es in diesem Monat

wieder heißen: Rauf auf die Hohe Wand

beim Steigerlhüpfen!“, so Danja Stiegler,

Wegereferentin das Alpenverein-Gebirgsverein

und eine der Initiatorinnen des

Steigerlhüpfens.

Christian Schreiter

Die Wirtin des Hubertushauses und Gastgeberin

des Steigerlhüpfens, Andrea Steinschauer

mit 2 Teilnehmerinnen.. © wk-photography.net

Unter professioneller Anleitung konnten

Klettersteigneulinge ihren ersten Klettersteig

probieren. © wk-photography.net

Musica Salamanda heizte bei der Steigerlhüpfen-Party am

Hubertushaus mit irischen Klängen ein. © wk-photography.net

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 7


Gebirgsfreund | Bericht

Im Einsatz

Wegewart/innen

Die Alpenverein-Gebirgsvereins-Wegewart/innen betreuen weit

über 100 Wege mit insgesamt über 800 km Länge. Ohne dieser

ehrenamtlichen Arbeit, wäre das Wegenetz schlichtweg nicht zu erhalten.

Die Wegewart/innen begehen ihre Wege mindestens einmal

im Jahr und führen auch notwendige Wartungsarbeiten durch.

In folgendem Beitrag wird anhand

einer Neugestaltung eines Überstiegs

einer der vielen Aufgaben als ehrenamtliche

WegewartInnen beschrieben.

Das Projekt:

Erneuerung eines alten morschen

Bretterüberstiegs bei einem Grenzzaun

Bei der periodischen Begehung der zu

betreuenden Wege durch den Wegewart

wurde ein gebrochener Bretterüberstieg

entlang des Weges 33 von St. Aegyd zur

Türnitzer Hütte am Türnitzer Höger festgestellt.

Nach erfolgter Schadensaufnahme

war eine Wegsperre nicht erforderlich,

da der Überstieg noch einigermaßen

zumutbar war. Allerdings war statt einer

Reparatur ein Neubau zielführend.

Statt eines Bretterüberstiegs sollte ein

Dreiecksdurchlass gebaut werden.

Hier stellte sich zu allererst die Frage:

Bretterüberstieg oder Dreiecksdurchlass?

Der Bretterüberstiege ist eine einfache

Überwindung eines Zaunes durch Bretter.

Die Nachteile: Erhöhte Rutschgefahr bei

Nässe und Schnee, das Übersteigen des

Zaunes ist für Kinder und ältere Personen

mühsam, Beschädigung der Bekleidung

am Stacheldraht, eine Haltemöglichkeit ist

notwendig.

Ein Dreiecksdurchlass dagegen stellt

keinerlei Gefahren dar - der Grenzzaun ist

barrierefrei zu überwinden - und ist mit

einfachen Mitteln herzustellen. Die Wahl

ist daher eindeutig der Dreiecksdurchlass.

Der Projektablauf

1. Information einholen

Feststellen der im Bereich des gebrochenen

Überstieges über den Zaun

angrenzenden Grundeigentümer (entweder

bekannt, Befragung der Anrainer

oder Auffinden bei der zuständigen

Gemeinde).

2. Kontaktaufnahme

Kontaktaufnahme zwecks Reparatur

bzw. Neubaus (Überstieg oder Durchlass)

mit den Anrainern, zusätzlich

auch mit möglichen Pächtern bei

Weidebetrieb.

3. Besichtigung vor Ort

(wenn möglich, mit allen Beteiligten

gleichzeitig) bzw. Absprache per Telefon

oder E-Mail.

Wegewart Othmar Buder und sein Team

4. Materialbeschaffung

Pfosten, Bretter, Stützpfosten

(alle vorzugsweise Lärche, Haltbarkeit

25 - 30 Jahre), Grobschotter,

Sand, Schrauben, Nägel, U-Haken,

Markierfarbe. Werkzeug (vorhanden):

Vorschlaghammer, Brechstange,

Motorsäge, Benzinerdbohrer (Leihgerät),

Treibstoff, Hacke, Keil, Ersatzkette,

Akku-Trennscheibe, Fächerscheibe,

Akku-Bohrschrauber, Helm, Schutzkleidung,

Verbandszeug, alles in allem

gute 50 kg Ausrüstung

5. Helfer organisieren

6. Transport

Anlieferung über Forst- oder Privatstraßen

(Erlaubnis für Zufahrt) möglichst

bis zum Objekt. Anlieferung mit Anhänger

(Fahrzeug mit Anhängekupplung

erforderlich), ev. mit zwei Fahrzeugen.

7. Arbeiten

Alten Überstieg abbauen und entsorgen,

danach fünf Löcher bohren/schlagen (½

m tief) um anschließend den Dreiecksdurchlass

zu bauen und in Grenzzaun

einbinden. Zuguterletzt noch Markierungen

und Tafeln anbringen.

8. Abtransport

Werkzeug, Restmaterial, Altteile

9. Bericht und Abrechnungen

8 | Gebirgsfreund | Nr. 2/ 2018

Alter Überstieg am Linsberg

und neuer Dreiecksdurchgang


iStock-526747625/aetb

Umwelt & Naturschutz Bericht Thema | Gebirgsfreund

Zeitaufwand und Strecken

Schadensaufnahme

Fahrt St. Pölten - Hohenberg,

Auffahrt Grabenalm und retour,

Wanderung von der Grabenalm

zum Überstieg. ,

Besichtigung:

Fahrt St. Pölten - Gemeinde

Türnitz und retour.

Materialbeschaffung im Raum

St. Pölten, 2 Personen

Transport Grabenalm mit zwei

Fahrzeugen, in Summe

Transport am Arbeitstag Fahrt

von St. Pölten zur Grabenalm

mit 2 Fahrzeugen hin & retour.

Transport von Material und

Werkzeug zum Bauplatz zu

Fuß. 4 Personen je dreimal hin

und her gehen.

Arbeiten vor Ort

Abbau des alten Überstieges

und Neubau des Dreiecksdurchganges.

Abtransport

Werkzeug, Altmaterial zu Fuß

mit. 4 Personen je zweimal,

pro Person.

Kosten

2 x 50 km

2 x 0,9 km

1 Tag

2 x 40 km

½ Tag

10 km

½ Tag

200 km

½ Tag

200 km

4x3x 5,5 km

5 h

6 h

4x2x 5,5 km

1,5 h

Gesamtaufwand:

3 ½ Tage mit bis zu 4 Personen,

590 gefahrene km

36 km zu Fuß.

Material € 250,–

Verschleißteile und Betriebsmittel € 25,–

Leihgebühren € 36,–

Verpflegung € 160,–

Treibstoffkosten für Fahrzeuge € 250,–

Gesamtkosten € 721,–

Die vielen unterschiedlichsten Tätigkeiten

zur Betreuung der vielen Talwege, Bergwege

und alpinen Routen für ein sicheres

Begehen von Wanderern und Bergsteigern

erfordert schon eine besondere Motivation

und Leistungsbereitschaft, belohnt

aber zugleich, durch abwechslungsreiche

Arbeit in der Natur mit Gleichgesinnten

und dem Gedanken etwas Gutes für viele

Wanderbegeisterte zu tun.

Franz Trapp

Wegeteam Gebirgsverein St. Pölten

Fotos: © Franz Trapp

Relaunch

Gebirgsvereins

Bautrupp

Mit den Fingern übers Handy wischen kann nicht alles sein, wofür

du deine Hände hast? Du willst endlich wieder einmal etwas erschaffen

das man angreifen kann? Du hast viel drauf und möchtest

deine Energien nützen?

Dann mach mit bei unserem Bautrupp!

Wir haben dafür die richtigen

Projekte, an den schönsten

Orten, auf den Bergen

Österreichs und wir brauchen DICH!

Nachdem wir mit starkem Andrang rechnen,

haben wir einen kleinen Aufnahmetest

erstellt:

1) Was assoziierst du

mit dem Wort „Wand“?

a) Kompakten steilen Fels, der nur

darauf wartet von mir durchklettert

zu werden! (10 )

b) Tragender oder nicht tragender

raumbildender, meist senkrechter

Bauteil, oft aus Ziegel, Beton oder

Gipskarton (5 )

c) Kann man gut entlang gehen, wenn

eine Tür kommt, geh ich hinein (15 )

2) Woran denkst du bei dem Wort „Riss“?

a) Meine letzter Filmriss ist nicht so lange

her, gute Freunde, ein langer Abend,

der Schmäh ist grennt... (15 )

b) Granit und diese wunderschöne logische

Linie, die nach oben führt. (10 )

c) Bauschaden, durch Setzungen oder

Überlastung eines Bauteils – ganz

schlecht! (5 )

3) Wofür brauchst du eine Schaufel?

a) Die steht im Keller, man weiß ja nie,

wann schlechte Zeiten kommen (15 )

b) Entierra tu caca – steht in Spanien bei

jedem zweiten Kletterfelsen... (10 )

c) Grundausstattung auf jeder

Baustelle (5 )

4) Dein/e Partner/in wünscht sich

einen Geräteschuppen für den Garten,

wie gehst du vor:

a) Ich durchforste tagelang Heimwerkerforen,

Youtube und Architekturplattformen,

plane minutiös den lässigsten

Schupfen ever und schenke ihm/

ihr schließlich aus Zeitmangel einen

Gutschein. (10 )

b) Meine über die Jahre optimierte

Runde zu diversen Baumärkten dauert

keine 2 Stunden – 24 Stunden später

steht eine 1A Hütte im Garten. (5 )

c) Mir fällt sofort ein guter Freund ein,

der mir hier helfen kann, ich ruf ihn

mal an... (15 )

5) Was sind die drei Dinge, die du auf

die einsame Insel mitnimmst?

a) Handy, Richtantenne, PV-Paneele (15 )

b) Kletterschuhe, Crashpad,

Magnesium (10 )

c) Messer, Säge, Streichhölzer (5 )

Auswertung auf Seite 10

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 9


Neunkirchner Hütte

Modernisierung

Die Neunkirchner Hütte der Ortsgruppe Neunkirchen ist eine

Selbstversorgerhütte in den Wölzer Tauern. Um die Pfingstfeiertage

2016 konnte die Hütte auf ihren 90 – jährigen Bestand zurückblicken.

Bei der Neunkirchner Hauptversammlung

2016 wurde der Bau

eines zeitgemäßen Waschraumes

beschlossen. Bis dahin stand lediglich

ein einziges Waschbecken im Obergeschoss

für die Körperpflege von bis zu

20 Gästen zur Verfügung. Als Alternativen

blieben nur der Brunnentrog oder

- für die ganz harten Kerle und GipfelstürmerInnen

- der Almbach. Ab jetzt

kommen auch Warmduscher auf ihre

Rechnung. Die Grundvoraussetzungen

für einen modernen Waschraum, nämlich

Trinkwasser, elektrischer Strom

und Kanalanschluss waren schon in den

Jahren zuvor geschaffen worden.

Mit dem Bau selbst konnte aber erst

im September 2016 begonnen werden,

da durch das Landesamt für Wildbach

– und Lawinenverbauung gravierende

Auflagen erteilt wurden. Dennoch

gelang es, den Anbau an das bestehende

Nebengebäude vor dem Wintereinbruch

fertigzustellen.

Nach einer Winterpause ging es im Mai

2017 weiter: Strom – und Wasserzuleitungen

von der Hütte zum Waschraum-Neubau;

Kaltwasser-, Warmwasser-,

Abfluss- und Stromleitungen

mussten errichtet werden. Nach dem

Verfliesen erfolgte die Einrichtung von

Waschbecken, Dusche, Durchlauferhitzer,

Dunstabzug, u.v.m..

Ende September 2017 konnte der Waschraum

das erste Mal benutzt werden.

Das Warmwasser wird in einem

Durchlauferhitzer bereitet; durch Münzeinwurf

kann das Gerät eingeschaltet

werden.

In nur einem Jahr wurde eine Investition

geschaffen, die für das 21. Jahrhundert

schlichtweg eine Notwendigkeit

ist. Viele Arbeitsstunden und Anreisen

waren notwendig um den geplanten

Eigenleistungsanteil zu erbringen. Das

Projekt wurde vom ÖAV und dem Land

Steiermark unterstützt.

Ich danke allen, die mich bei diesem

Projekt unterstützt haben.

Ing. Franz Bauer

2. Obmann u. Projektinitiator

Gebirgsverein - Neunkirchen

Fotos: © Franz Bauer

Infobox

Neunkirchner Hütte

Unterstütze unsere zahlreichen

Projekte und begleite uns in das hundertste

Bestandsjahr der Neunkirchner

Hütte. Melde dich bei unserem

Hüttenwart Ing. Manfred Heim, wir

brauchen jede(n) Helfer(in)!

manfred.heim@gebirgsverein.at

Gebirgsvereins

Bautrupp Auswertung:

Weniger als 25

Du bist ein/e echte/r Praktiker/in,

überprüfe aber bitte noch einmal die

Anzahl deiner Punkte!

25 bis 40

Auf dich wollen wir nicht verzichten!

Du weißt wie man die Dinge angeht

und hast jede Menge Erfahrung

am Bau!

Melde dich unbedingt bei uns!

40 bis 60

Du hast Ziele und du kennst die

Berge! Deine Erfahrung und dein

Wissen sind sehr wichtig für unsere

Hüttenprojekte!

Zögere nicht, melde dich an!

60 bis 75

Du bist kreativ, kommunikativ und

ein Organisationstalent!

Sign in, now!

Mehr als 75

Hol den Taschenrechner heraus

und probier es noch einmal!


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Enzian unterwegs

Metamorphose

Die Inntalstraße ist leer zur Mittagszeit an einem Hitzetag. Ich

will schon den Wagen im Schritttempo durch die Grenzstation

Alt-Finstermünz rollen lassen, da kommt doch ein mürrischer

Beamter heraus. Unkontrollierter Grenzübertritt, das war gestern.

Mein Pass wandert in den Fahndungscomputer. Hektisch

überschlage ich mein Sündenregister: Bezahlung der Sonntagszeitung

vergessen, Höchstgeschwindigkeit übertreten, schwarz

Öffi gefahren, bei Rotlicht über die Straße gegangen, …

Nein, es liegt nichts vor. Doch das geübte Schweizer Grenzerauge

erkennt in mir den potenziellen Schmuggler. So viel Misstrauen

kränkt, denn ich halte mich für einen von den Guten. Zumeist

jedenfalls. Vielleicht ist dem Zöllner aber nur gerade fad. „Öffnen

Sie!“ Was im Kofferraum sichtbar wird, ist beileibe keine verbotene

Konterbande. Rucksack, Bergschuhe, Tourenstöcke, alpines

Klumpert, angejahrt schon wie sein Besitzer. Die Miene des

finsteren Beamten hellt sich schlagartig auf.

„Wohin?“

„Nach Lavin.“

„Auf den Piz Linard?“

„Ja, morgen will ich hinauf. Am Normalweg.“

Damit ist das Eis gebrochen.

„Diese Woche hat Reto Hüttendienst. Grüßen Sie ihn von mir,

ich bin der Urs. Und halten Sie sich nach dem Geröllfeld in der

Wandmitte nach links. Dort gehen viele fehl.“

Der gestrenge Amtskappler hat sich in einen netten Bergkameraden

verwandelt. So schnell geht das. Direkt rührend besorgt ist

er um mich, handzahm und freundlich. Eventuell will da aber ein

gewiefter Bergretter nur einem mir geltenden Einsatz vorbeugen,

wer weiß. Er spricht sogar in ganzen Sätzen und das in einem

auch Nichtschweizern verständlichem Deutsch. Das ist einem

ansonst mit schwerem Sprachfehler geschlagenen Volk hoch

anzurechnen.

Die Grüße richte ich gern aus. Reto entpuppt sich als Muster

eines Hüttenwartes und die Chamanna dal Linard ist ein kleines

Schmuckkastl in Traumlage. Abends sind dann bei bestem

Tourenwetter ganze fünf Gäste auf der Hütte. Die anderen vier

haben den Vereina-Höhenweg vor sich und ich brauch' mir den

großartigen Berg nur mit ein paar scheuen Gämsenmamas samt

Nachwuchs zu teilen. So viel zu den schrecklich überlaufenen

Alpen. Wie der Piz Linard ausschaut? Stellen sie sich einfach

ein Eck der Toblerone-Schokolade (ups!) vor. Oder lassen sie

ein Kind einen Berg zeichnen. Schon haben sie ein Bild vom Piz

Linard (das war jetzt der patscherte Versuch zu verschleiern, dass

wir einfach kein Foto von dem Berg haben, sorry).

Der gute Rat von Urs war allerdings in den Wind gesprochen.

Offenbar beratungsresistent gehe ich trotzdem fehl. Es führen eh

alle Wege auf den Gipfel. Aber das ist eine andere Geschichte.

Corleo

Programm Juni 2018 – September 2018

Gämsenmama

© Fredi Scholz

03.06.18 Bäckersteig-Strecke

Mountainbiketour mit Gert Petraschek

13.06.18 Siegenfelder Platte, abendliches Klettern

17.06.18 Hohlensteinhöhle Mariazeller Bürgeralpe

Höhlenführung mit Helmut Wanek

22.06.18 Marienseer Schwaig – Themenweg Wildwasser

Wanderung mit Gerti Krenn

04.07.18 Heurigenabend Oberlaa

Franz Wieselthaler Oberlaaer Straße 71

15.07.18 Mittlerer Zeller Hut

Wanderung mit Gert Petraschek

30.07.18 Sauwand

Wanderung bei Mariazell mit Helmut Wanek

08.08.18 Wandern mit Grillen bei Traude (Schwöbing)

Anmeldung bis 30.7. - nur für Gruppenmitglieder

16.08.18 Semmering – Sonnwendstein

Wanderung mit Grete Merstik

04.09.18 Schneeberg (Zahnradbahn)

Wanderung mit Gerti Krenn,

Anmeldung wegen Reservierung erforderlich

14.09.18 Reisalpe von Ebenwaldhöhe

Wanderung mit Gerti Krenn

26.09.18 Griechenlands vulkanische Inseln

Bildervortrag von Gerti Krenn

Unsere Organisatoren begleiten die Teilnehmer, es sind aber keine

Führungstouren, jeder Teilnehmer geht eigenverantwortlich.

Kontakt:

+43 664/180 35 22 oder +43 650/879 41 06

enzian@gebirgsverein.at

http://enzian.gebirgsverein.at

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 11


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Bergsteigergruppe

Wenn deine Tour länger dauert als der Tag

Unter diesem Motto organisierte Harry Grün ein Biwakwochenende,

mit welchem die Bergsteigergruppe neue Leute für unsere

Gruppe und das alpine Bergsteigen interessieren möchte. Hier

sein Bericht:

„Mit 22 TeilnehmerInnen und durch günstige Umstände wurde

das Biwakwochenende ein voller Erfolg. Am Tirolerkogel, nur 5

Minuten vom Annaberger Haus entfernt, fanden wir im Februar

ideale Verhältnisse in Form von meterhohen Schneewechten.

Gruppen von 2 bis 4 Personen hoben in ca. 3-4 stündiger Arbeit

mehr oder weniger komfortable Schneehöhlen aus. 2 TeilnehmerInnen

zogen es vor, im Zelt zu schlafen. Das geht zwar

schneller, aber nachdem die Temperatur in dieser Nacht auf -20

Grad fiel, zeigte sich letztlich, dass die Schneehöhlen doch den

besseren Schutz bieten.

Biwakbau

©Ulli Fechter

Dieter Holzweber, der 1. Vorsitzende unseres Vereins, stattete

uns einen netten Besuch ab und spendierte selbstloser weise eine

Flasche Marillenschnaps. Zwar zögerten einige TeilnehmerInnen,

das hochprozentige Zeug wegen der Unterkühlungsgefahr zu

konsumieren. Aufgrund der entspannten Gesamtsituation wurde

der Frostschutz aber letztlich von der Gruppe gut angenommen.“

Im April folgte ein Klemmkeilseminar am Peilstein.

„Aufgrund einer Panne schaffte es die Ankündigung unseres

„Klemmkeil-Events“ nicht in das Kursprogramm des Gebirgsfreundes.

Somit schien die Sache vorerst obsolet. Dank der erfolgreichen

Mundpropaganda fand der Lehrgang dann doch noch

statt. Ziel war, die Möglichkeiten mobiler Sicherungsmittel für

ein sicheres und autarkes Klettern abseits der „Bohrhaken-Autobahnen“

zu vermitteln. Schön war, dass nach der Übung noch alle

Zeit hatten, den Tag mit einer geselligen Einkehr abzuschließen.“

Eine Fortsetzung dieser Veranstaltungsreihe wird geplant.

Forum Alpin

Bergsteigen in Bolivien

Auf der kargen Hochebene stehen immer wieder Kühe und weit

verstreut liegen kleine Dörfer. Am Horizont sind die schneebedeckten

Gipfel der Cordillera Real zu sehen. Wir fahren auf der neuen

Autobahn durch das Altiplano von Bolivien. Irgendwo zweigt unser

Fahrer ab und es geht über eine Schotter-Rumpelpiste in Richtung

Gebirge. Erst als wir die vorgelagerten Hügel erreichen, sind auf den

Hängen viele Lamas und Alpakas (die wir eigentlich schon im Altiplano

erwartet hätten). Im Dorf Tuni ist Endstation für das Taxi und

es geht zu Fuß weiter, unser Gepäck wird mit Eseln transportiert.

Am malerischen, 4700m hoch gelegenen See Chiar Khota, umgeben

von vergletscherten 5000er-Gipfeln, schlagen wir dann für eine

Woche unser Zelt auf. Der schönste Gipfel, den wir hier ersteigen

konnten, war der Pequeno Alpamayo. Es ist eine klassische, kombinierte

Hochtour mit einem längeren Gletscheraufstieg, leichten

Felskletterpassagen und steilen Firn- bzw. Eisgraten zum Gipfel.

Am Grat konnten wir perfekt mit Eisschrauben sichern, während 2

Bergsteiger, die durch die Südostflanke kletterten, von grundlosem

Gries-Schnee berichteten.

2 Wochen später steigen wir die steilen Gletscherflanken auf den Illimani

hinauf, mit 6438m der zweithöchste Gipfel Boliviens. Dank einer

guten, vorhandenen Spur war die Besteigung relativ einfach und

wir konnten alles seilfrei gehen. Trotzdem waren wir an diesem Tag

die einzigen, die den Gipfel erreichen – wegen der eisigen Temperaturen

(wir sind auch im Aufstieg mit Daunenjacke unterwegs) haben

die beiden anderen Zweier-Teams beim Aufstieg wieder umgedreht.

Bergsteigen ist in Bolivien völlig problemlos ohne bürokratische

Hindernisse möglich, man muss sich nur ein Taxi für den Transport

zum Ausgangspunkt organisieren und schon kann es losgehen. Und

dazu kommt, dass man sich im Juli auch nicht ums Wetter kümmern

muss – die Sonne scheint fast jeden Tag von einem wolkenlosen

Himmel!

Bei unserer traditionellen Sommerkletterwoche im vergangenen

August war das leider nicht so, trotzdem konnten die insgesamt 21

TeilnehmerInnen, in der Umgebung des Rifugio Lambertenghi in

den Karnischen Alpen zahlreiche schöne Klettertouren unternehmen.

Auch in diesem Sommer sind wir natürlich wieder unterwegs, das

Ziel unserer heurigen Kletterwoche werden die Kalkgipfel im Vorarlberger

Rätikon sein. Schnellentschlossene können vielleicht noch

einen Platz in der Lindauer Hütte bekommen.

im Hochlager Nido de Condores am Illimani

©Brigitte Hantusch

Klaus Adler

Matthias Hutter

12 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2018


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Gemeinschaftsprogramm

der Bergsteigergruppe und des Forum Alpin

Jeden Donnerstag ist die Kletterwand im Gebirgsvereinshaus ab

17:30 für uns reserviert, wobei im Juli und August um 19 Uhr geschlossen

wird, davor und danach ist unser Kletterabend immer

bis 19:30.

Fr., 22.06.2018

Sa., 28.07. bis

Sa., 04.08.2018

Sonnwendfeier am Peilstein

Sommerkletterwoche Rätikon

Stützpunkt Lindauer Hütte

Vorschau auf den Herbst:

Mi., 19.09.2018 Start in die Vortragssaison mit dem

Kurzgschichtl-Abend

„In der Kürze liegt die Würze“

Kontakt:

Klaus Adler, +43 664 73 09 75 95

Matthias Hutter, +43 664 537 00 64

Harry Grün, +43 664 525 61 92

klaus.adler@gebirgsverein.at

bg@gebirgsverein.at

http://bg.gebirgsverein.at

http://forum-alpin.gebirgsverein.at

Out of Range

Jugendgruppe für 14- bis 30-jährige

Ereignisreich ging es

durch das Frühjahr.

Für uns hieß es ab

März KLETTERN!

Erst noch bei Regen

auf der Marswiese,

im April dann schon

bei bestem Wetter

am Peilstein.

Um für den Felsen bereit zu sein, treffen wir uns wöchentlich am

Donnerstag um 18 Uhr zum Bouldern. Dafür belohnen wir uns im

Anschluss mit besten Gerichten und geselligem Schmausen in den

Gemeinschaftsräumen im 3. Stock. Nach einer Sommerpause geht

es im September weiter mit Mehrseillängen.

30.06. - 01.07.18 Got Rock I

22.09. – 23.09.18 Got Rock II

Kontakt: Robin, Dave

+43 650 273 45 81

oor@gebirgsverein.at

Gruppenfoto vom März-Klettern

© OOR

Waldläuferbande

Familien mit 1- bis 8-jährigen Kindern

Am 15. April besuchten wir gemeinsam mit der Radlobby Korneuburg

die Radparade in Wien. Mit beinahe 30 Teilnehmern auf

Rädern, der jüngste unter ihnen war Jannis mit 5 Jahren, ging es

über die Donauinsel zum Gasthaus am Wasserpark. Dort stießen

weitere Radler von der Radlobby-Floridsdorf und Wolkersdorf zu

uns. Gemeinsam ging es über die Floridsdorfer Brücke und weiter

Richtung Gaußplatz. Besonders spannend für die Kinder war, dass

die Straßen von Polizisten auf Rädern eigens für uns abgesperrt

und abgesichert wurden. Am Gaußplatz schlossen sich weiter Radler

an und wir fuhren vereint die letzten Kilometer zum Rathaus.

Mit einer Runde über die Ringstraße vom Rathaus zum Praterstern

und wieder zurück endete die Ausfahrt, es war ein Raderlebnis.

Aufstieg am Pequeno Alpamayo (Cordillera Real, Bolivien)

© Brigitte Hantusch

01.07.18 Lobau

01.09.18 Wanderung

Kontakt: Maria, Fabian, Marcel und Marisol

+43 650 890 15 38

waldlaeuferbande@gebirgsverein.at

Auf der Donauinsel

© Waldläuferbande

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 13


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Zitherrunde Enzian

Die Zither ist ein altes, auf der ganzen Welt in verschiedenen

Formen verbreitetes Saiteninstrument, mit dem man in allen

Musikrichtungen solistisch oder im Ensemble musizieren kann.

Da sie so einzigartig ist, wurde die Zither Wiener Stimmung im

Herbst 2017 in die nationale Liste der UNESCO Österreich als

immaterielles Kulturerbe aufgenommen. Die Alpine Zitherrunde

Enzian im Gebirgsverein besteht seit mehr als neunzig Jahren

und ist eine fröhliche Runde von zur Zeit neun aktiven Spielern

und Spielerinnen. Einige sind schon seit der Jugend aktiv in

Musikvereinen, Musikgruppen oder als Solospieler, andere haben

sich nach beruflicher oder familiärer Unterbrechung oder in der

Pension wieder sehr intensiv mit der Musik und dem Instrument

beschäftigt. Uns alle vereint die Liebe zur Musik und zur Zither.

Unser Repertoire umfasst klassische Zithermusik, Alpenländische

und Volksmusik, Tanzmusik, Wiener Lieder wie auch „Moderne“

Musik: Schlager und Unterhaltungsmusik. Meist spielen wir

Zithermusik vierstimmig, fallweise mit Gesang, Gitarre, Hackbrett

oder Harfe dazu.

Wir üben einmal die Woche, jeweils Freitag von 13 bis 17 Uhr, im

Gebirgsvereinshaus in der Lerchenfelder Straße 28, und treten

mehrmals jährlich bei verschiedenen Veranstaltungen, Almfesten

und auch klassischen Veranstaltungen wie dem VAMÖ-Konzert

(Verband der Amateurmusiker Österreichs) auf.

Wir bilden uns ständig technisch und theoretisch bei diversen

Zitherseminaren weiter und halten auch Verbindung mit anderen

Zither- und Musikgruppen im In- und Ausland. Zum Beispiel

ist eine Konzertreise nach Südtirol zu unserem Mitglied Roland

Prenner von 15. bis 19. Juli 2018 geplant.

Unsere Spieler und Spielerinnen:

Rudi Pirker: Obmann und künstlerischer Leiter der Runde,

gebürtiger Kärntner aus Villach, hat bei seinem Vater, der Kapellmeister

war, das Zitherspiel erlernt und liebt sein Instrument

über alles. Ausgeübter Beruf: Bürokaufmann

Karl Foit: war Heurigenspieler, hat auch seinen beiden Söhnen

das Zitherspiel nähergebracht. Ausgeübter

Beruf: Techniker für Feuerlöschgeräte.

Usko Hirvonen: stammt aus Finnland, spielt gerne finnisch-schwedisch-russische

Musikstücke in Molltonarten. Hatte

lange Zeit auch solistische Auftritte. Münchner Stimmung.

Ausgeübter Beruf: Finnair passenger handling

Traude Picalek: bei der jetzigen Gruppe am längsten dabei,

spielt Münchner Stimmung, hatte den berühmten Erwin Pröll als

Lehrer. Ausgeübter Beruf: Schneiderin

Anni Stark und Waltraud Miedl: Zwillingsschwestern aus Traisen,

treten meist als singendes Duo mit Musik aus den Voralpen

auf. Scheuen sich trotz der Entfernung nicht, auch bei Wind und

Wetter zu den Proben zu kommen.

Ausgeübter Beruf: Hauptschullehrerinnen

Eveline Santner: hat Erfahrung in verschiedenen Zithervereinen

gesammelt und engere Bekanntschaft mit namhaften Zitherkomponisten

gemacht, spielt bei uns bevorzugt Elegiezither. Zweitinstrument:

Mandoline. Ausgeübter Beruf: Büroangestellte

Rosa Ghahremani: stammt aus Lilienfeld im Traisental, hat sich

seit Pensionsantritt wieder sehr intensiv mit der Zither beschäftigt.

In der Jugend Zitherclub Traisen-Lilienfeld. Lernt auch

Hackbrett. Ausgeübter Beruf: Ärztin

Rena Blamhofer: Neben anderen Instrumenten hat sie die Liebe

zur Zither wieder entdeckt und übt sehr eifrig mit uns.

Ausgeübter Beruf: Sekretärin

Wenn jemand Interesse hat, mit uns mitzuspielen, ist er/sie herzlich

eingeladen, zu unserem Übungsnachmittag zu kommen.

Spielankündigungen

23.06.2018: 14 Uhr am Tirolerkogel, Annaberger Haus

06.10.2018: 14 Uhr Langenzersdorf, Gsungen und gspielt.

Kontakt:

+43 1 294 07 54, +43 69911312769

Zitherrunde@gebirgsverein.at

Gruppenfoto der Zitherrunde Enzian

©Zitherrunde Enzian

Rosa Ghahremani

14 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2018


Umwelt & Fachgruppen Naturschutz | Gebirgsfreund

Fachgruppe GEO

Die Winterwanderung über den Laaer Berg führte durch einen

erstaunlichen Teil von Wien und zeigte uns im Aufschluss der

Löwygrube anschaulich den Klimawandel zwischen Kaltzeit (Löss)

und Warmzeit (rote

Verwitterungsböden)

während der

Eiszeit. Die Konditorei

Oberlaa lockte

noch verspätete

Teilnehmer und

demonstrierte die

große Bedeutung

einer guten Einkehrmöglichkleit!

Aufschluss Löwygrube am Laaer Berg

© U. Pistotnik

10. – 17.06.18: Lechweg. Einfache Wanderungen zunächst von

Lech aus, dann flussabwärts mit wechselnden Quartieren.

12. – 24.07.18: Der „Weg der Landler“. Besondere Kulturreise

mit Bus und Schiff auf der Migrationsroute der Landler, die 1734

das Salzkammergut verlassen mussten, weil sie nicht katholisch

werden wollten, und in Siebenbürgen angesiedelt wurden.

Geowissenschaftliche Seminare im NP Hohe Tauern:

07. 09.18: Mallnitz vor 17 000 Jahren.

20. – 21. 09.18: Die Geologie der Hohen Tauern.

Siehe: www.hohetauern.at

Internationale Veranstaltungen mit Vorträgen & Exkursionen:

25. – 28.06.18: IX. Symposium ProGeo in Chęciny, Polen.

ProGeo ist die europäische Gesellschaft zum Schutz von Geotopen.

23. – 26.08.18: EuroSpeleo Forum in Ebensee.

Nähere Information bei mir, Anmeldung bitte direkt bei den

Veranstaltern.

Vorschau:

22. 10. – 3. 11. 18: Vesuv und Liparische Inseln.

Bei Interesse bitte schon jetzt unverbindlich melden!

Die Geo-Exkursionen sind keine Führungstouren, daher

wird auch kein Führungsbeitrag eingehoben, die Teilnehmer

gehen eigenverantwortlich!

Für alle Veranstaltungen bitte Detailprogramm anfordern und

möglichst bald unverbindlich Interesse bekunden, das erleichtert

die Planung!

Mittwochs, ein “einfach raus” Tag

für unsere SeniorInnengruppe

Unglaublich was Gertrude und ihr Team jeden Mittwoch zu Wege

bringt die Ausschreibung in der Zeitung und auf der Homepage

unseres Gebirgsvereins ist kurz gehalten, trotzdem zieht es so viele

SeniorInnen in die Natur und das bei jedem Wetter.

Das Hlatky-Team, Gertrude, ihr Gatte Georg und Begründer des

Seniorenwanderclub, Hanni, Josef, Günther, Hans und Reinhard

sind mit Freude dabei. Um Gertude zu entlasten, werden viele

Agenden aufgeteilt, denn die Vorplanung für das Programm ist mit

viel Arbeit und Logistik gepaart.

Inzwischen bin ich ja auch Seniorin und als diese wollte ich einfach

mal wissen was unseren SeniorInnen im Verein so geboten wird.

Also habe ich mich angemeldet und bin mittlerweile zweimal mit

gewandert, denn es macht einfach Spass. Treffpunkt ist immer ein

Bahnhof, denn grundsätzlich werden die Wanderungen oder Kulturbesuche

und Thementage immer mit den Öffis unternommen.

An diesem Mittwoch stand die Ausstellung über Byzanz auf der

Schallaburg auf dem Programm, welches diesesmal Josef organisiert

hat. Er führte uns von Melk zur Gedenkstätte des ehemaligen

K.Z. Melk und von dort weiter, mit allen 24 SeniorInnen, zum Fuße

der Schallaburg.

Das zweite Mal ging es nach Breitenbrunn ins Naturschutzgebiet

Thenau. Diese einmalige pannonische Steppenrasenlandschaft mit

ihren vielen seltenen Pflanzen und Blumen hat alle 38 TeilnehmerInnen

sehr interessiert. Irmela, unsere Botanikerin, erklärte

uns, mit ihrem umfangreichen Wissen, viele Details der floristisch

bemerkenswerten Besonderheiten. Das seltene Adonisröschen hat

uns über alle Maßen entzückt. Weiter ging es den Kirschblütenweg

entlang zum krönenden Abschluss einer jeden Tour. Jede Wanderung

endet immer in einer kulinarischen Besonderheit, diesmal war

es der Florianikeller in Purbach, wo wir unseren Hunger und Durst

mit gutem Essen und herrlichem Wein stillen konnten. Dank der

exzellenten Organisation und Reservierung von Gertude, wurden

wir sehr schnell und gut bedient. Ja, es macht richtig Lust, mit

dieser Gruppe unterwegs zu sein. Es gibt immer was zu erzählen

und auszutauschen. Bemerkenswert ist, dass diese Touren meistens

in zwei Varianten angeboten werden, eine für schnelle und eine für

gemütlichere Geher. Auf jeden Fall sind unsere Senioren doch sehr

flott unterwegs. Danke für’s Mitgehendürfen, es war sicher nicht

das letzte Mal. Jetzt erst bin ich einfach mal weg. Der Jakobsweg

ruft von Moissac nach Santiago de Compostela. Eine große Herausforderung

und ich werde sehen wie weit mich meine Füße tragen.

Nun dann bis zum Herbst, auf den ich mich schon sehr freue.

Bärbel Huber

Kontakt:

Uli Pistotnik, +43 676 72 36 536

geogruppe@gebirgsverein.at

Gertrude im

Naturschutzgebiet Thenau

©Bärbel Huber

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 15


Gebirgsfreund | Umwelt Fachgruppen & Naturschutz

Seniorenwanderclub

Liebe Wanderclubler und Innen!

Diesmal muss ich meinen Bericht mit einer sehr traurigen Nachricht

beginnen. Unsere liebe Wanderfreundin und auch Führerin

Erika Fellinger hat uns für immer verlassen. Sie war eine sehr

liebenswerte und bescheidene Frau, die in jeder Lage ausgleichend

gewirkt hat und damit Situationen, die vielleicht in unangenehmen

Auseinandersetzungen geendet hätten, erst gar nicht entstehen

lassen konnten. Erika, wir vermissen dich sehr!

Wir bieten immer wieder Themenwanderungen an, wie zum

Beispiel zur Schallaburg mit Besuch der Ausstellung oder spezielle

Blumenwanderungen. Ich glaube, das interessiert wieder einige Senioren,

die zu einer „normalen“ Wanderung nicht kommen würden.

Bei diesen Wanderungen war auch Bärbel Huber, eine versierte

Touren-und Kletterführerin unseres Vereins, dabei. Ich glaube, ihr

haben unsere Wanderungen gefallen, sie hat sich nämlich angeboten,

auch Touren auszuarbeiten und anzubieten. Ich freue mich

schon auf die Zusammenarbeit!

Am 12. September machen wir wieder eine Autobusfahrt, diesmal

zum Geschriebenstein, nach Köszeg, einer reizenden ungarischen

Kleinstadt direkt an der österreichischen Grenze und nach Bernstein.

Dort werden wir das Edelsteinmuseum besuchen und eine

Vorführung der Serpentinbearbeitung erleben. Es sind noch Plätze

frei, ich hoffe auf einige Anmeldungen, damit ich die Fahrt wieder

preisgünstig anbieten kann.

Frühlingsbeginn 2018

Wanderungen des Senioren-Wanderclubs

Wanderungen jeweils am Mittwoch

„G“ verkürzte Wanderungen für Gemütliche

„A“ Abfahrt „T“ Treffpunkt

„ME“ Mittagseinkehr „SE“ Schlusseinkehr

Begleitete Wanderungen, jeder Teilnehmer geht auf eigenes Risiko

Kontakt:

Familie Hlatky, +43 1 480 51 62 oder +43 664 273 47 55

seniorenwanderclub@gebirgsverein.at

©Bärbel Huber

Trude Hlatky

Mi. 20.06.18 Hohe Mandling T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:05 Uhr nach Pernitz

G entlang der Piesting nach Oed (ca. 7,5 km, 50 Hm), SE

Mi. 27.06.18 Rax T: 7:00 Uhr Bhf. Meidling, A: 7:15 Uhr nach Hirschwang

Mit der Rax-Seilbahn auf die Rax, Wanderung zum Preiner Gscheid

G kleine Runde auf der Rax und mit der Bahn wieder retour. NÖ-Card!, SE

Sa. 21.07.18 Hagenbrunn T: 12:30 Uhr Bhf. Floridsdorf, A: 12:50 Uhr (Bus nach Hagenbrunn bis Senderstr.),

G fast eben nach Hagenbrunn

Sa. 18.08.18 Mödling T: 13:45 Uhr Hbf., A: 14:07 Uhr nach Mödling,

Runde über Liechtenstein, gemeinsam mit G

Mi. 05.09.18 Fink in der Au T: 8:30 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 8:52 Uhr nach Riederberg mit Bus 451

Gemeinsam zum Fink in der Au (ca. 6,5km, 120 Hm)

G Bus ab Fink in der Au, ME

Mi. 12.09.18

Autobusfahrt Geschriebenstein-Köszeg-Bernstein

T: 7:15 Uhr Ecke Felberstr. Westbhf A: 7:30Uhr, Auch für G und GG, PERSO-

NALSAUSWEIS notwendig, Anmeldung bis 31.7.18 bei Hlatky Tel.01 4805162

Hans Ziegler

Hans Ziegler

Josef

Enthammer

Mi. 19.09.18 Peilstein T: 8:45 Uhr Bhf. Meidling, A: 9:07 Uhr nach Mödling, weiter mit Bus um

9.33 Uhr nach Raisenmarkt, G über Ruine Arnstein-Raisenmarkt-Mayerling

(ca.8km, 220Hm), ME Gemeinsames Ende in Mayerling

Mi. 26.09.18 Schöpfl T: 7:45 Uhr Bhf. Hütteldorf, A: 8:00 Uhr nach Eichgraben, weiter mit Bus um Hans Ziegler

8:28 Uhr bis Klammhöhe, ME am Schöpfl

G bis Laaben (kleine Runde ca.9km, 250Hm) SE in Laaben

Sa. 29.09.18 Heiliger Stein T: 7:50 Uhr Bhf.Floridsdorf, A: 8:11 Uhr (Einfach-raus!) , G von Unterretzbach

(ca.5km, 80Hm), ME im Grenzgasthaus auf tschechischer Seite, Gemeinsam

zurück nach Unterretzbach (ca.5km, eben), PERSONALSAUSWEIS notwendig

Mi. 03.10.18 Museumsdorf Niedersulz T: 7:45 Uhr Bhf. Floridsdorf, A: 8:10 Uhr nach Niedersulz mit Bus 420

Ilse Humer

ME in Nexing, Gemeinsam mit G NÖ-Card!

Mi. 10.10.18 Araburg T: 6:45 Uhr Busbhf. Südtirolerplatz, A: 7:00 Uhr nach Kaumberg

Josef

G T: 9:15 Uhr Bhf.Hütteldorf, A: 9:27 Uhr nach Hainfeld, dort kleinere Runde, SE Enthammer

Mi. 17.10.18

Pilgerweg nach

Heiligenkreuz

T: 8:00 Rodaun Endstelle Straßenbahn 60, G T: 8:40 Uhr Bhf. Liesing,

A: 8:53 Uhr nach Sulzer Höhe (ca.9,5km, 200Hm), SE

Bärbel Huber

WA180603

WA180604

WA180411

WA180412

WA180407

WA180503

WA180504

WA180505

WA180506

WA180507

WA180601

WA180602

16 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2018

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Wandern

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sa. 23.06.18

Hochschwabgebiet Buchbergkogel

Ortsgruppe Neunkirchen

GZ: 5h , A: 7:30 Uhr, Neunkirchen

Ritterkreuzung

So. 24.06.18 Wiener Melange - Leithagebirge Buchkogel, 12 km, 400 Hm,

A: 8:00, Bhf Meidling, T: 7:50

Sa. 30.06.18

Sa. 30.06.18

Sa. 30.06.18

Sa. 28.07.18

So. 01.07.18

Welche sind denn die

Wiener Hausberge?

Wilde Wasser

Myrafälle-Steinwandklamm

Wiener Hausberge Auf den Hengst

Ortsgruppe Neunkirchen

Ötschergräben, eine

Sommererfrischung

Prochenberg

Ortsgruppe St. Pölten

Eine aussichtsreiche Überquerung des

Krumbachsteins

400 Hm, 5-6 h

A: Bhf. Meidling 7:05 nach Pernitz

GZ: 5h ,

A: 8:30 Uhr, Spar Parkplatz, Wimpassing

Eine wunderschöne Sommerwanderung

auf der Suche nach Wasser

Ybbsitz - Prochenberghaus,

Besuch Ferrum-Museum

So. 08.07.18 Wiener Melange - Stuhleck Stuhleck, 500 Hm auf, 1000 ab,

A: 8:37 Bhf Meidling, T: 8:20

Sa. 14.07.18

Dürrenstein

Ortsgruppe St. Pölten

So. 22.07.18 Wiener Melange -

Lorenzipechkogel

So. 29.07.18

Sa. 04.08.18

So. 05.08.18

So. 26.08.18

Sa. 01.09.18

Bad Kreuzen

Ortsgruppe St. Pölten

Rundwanderung

Ortsgruppe St. Pölten

Annaberg

Ortsgruppe St. Pölten

Rundwanderung Hohe Wand

Ortsgruppe St. Pölten

Wanderung zum Nachbarn CZ

Thayatal-Hardegger Warte

So. 09.09.18 Wiener Melange -

Sauerbrunn-Forchtenstein

Sa. 15.09.18

Sa. 15.09.18

Wienerwaldklassiker

Hoher Lindkogel

Schneealpe

Ortsgruppe St. Pölten

Von Traglesbach auf die Herrenalm,

ca. 7 ½ h, 1.100 Hm

Lilienfeld- Höhenberg, 11 km, 500 Hm,

A: 8:20, Bhf Wien West, T: 8:05

Wolfsschlucht

Rund um den Donaukilometer 2.010

Zur Annaalm

Über Springlessteig zum Hubertushaus

und Kleine Kanzel

200 Hm, 5 h. Pass mitnehmen.

A: Bhf. Meidling 7:44 nach Retz

Rosaliakapelle, 14 km, 650 Hm,

A: Bhf Meidling 7:37, T: 7:25

500 Hm, 6 h

A: Bhf. Meidling 7:09 nach Mödling

Neuwald - Schneealpenhaus - Dirtlerschlucht,

ca. 8-9 h

Walter Pinkl

+43 2620 34 29

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Viliam Latta, +43 660/475 54 35

viliam.latta@live.com

Willi Linko

+43 676/5560567

Franz Haider

+43 650 27 13827

Viliam Latta, +43 660/475 54 34

viliam.latta@live.com

Doris Rojs

+43 676/730 74 54

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Traude Braun

+43 664/440 57 83

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Ulrike Schlatzer

+43 676/720 41 57

Franz Trapp

+43 676/336 30 58, f.trapp@a1.net

Fritz Kuhn

+43 664/100 45 49

Anita Zwingl

+43 676/520 30 82

Willi Linko

+43 676/5560567

Team Wiener Melange

wiener.melange@gebirgsverein.at

Willi Linko

+43 676/5560567

Hans Lechner

+43 676/541 63 30

€ 0,–

€ 3,– WA180605

€ 6,– WA180609

€ 4,– WA180608

€ 0,–

€ 8,– WA180704

€ 0,–

€ 4,– WA180703

€ 0,–

€ 3,– WA180702

€ 0,–

€ 0,–

€ 0,–

€ 0,–

€ 6,– WA180903

€ 3,– WA180901

€ 4,– WA180904

€ 0,–

Hochtouren

Mo. 25.06.18 –

Di. 26.06.18

Mo. 16.07.18 –

Di. 17.07.18

Do. 26.07.18 –

So. 29.07.18

Fr. 24.08.18 –

So. 26.08.18

Fr. 24.08.18 –

So. 26.08.18

Fr. 31.08.18 –

So. 02.09.18

Dachsteinüberschreitung

Großvenediger

Orientierung

Gr. Wiesbachhorn, Klockerin,

Bärenkopf, Hohe Dock

Der Klagenfurter

Jubiläumsweg

Ab Adamekhütte via Steinerscharte,

Schulteranstieg, Westgrat

Von Hinterbichl über die Johannishütte

und das Defreggerhaus

Hochalpine Touren in den Hohen Tauern,

Glocknergruppe

Hochalpine Gratüberschreitung vom

Sonnblick auf das Hochtor

Carsten Becker

casi@hochtourist.at

Carsten Becker

casi@hochtourist.at

Hans Winkler

+43 664/6110921, jwaf@gmx.at

Hans Winkler, +43 664/6110921

jwaf@gmx.at

Großglockner, Hohe Tauern Großglockner, via Stüdlgrat Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Ortler, Nord-Italien Normalweg auf den Ortler Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 80,– HT180601

€ 95,– HT180701

€ 220,– HT180702

€ 180,– HT180803

€ 300,– HT180801

€ 300,– HT180802

So. 14.10.18

Professionelle Orientierung

Karte, Bussole und GPS

Theorie + Praxis der professionellen

Orientierung im Gelände

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

€ 75,– OR181001

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 17


Gebirgsfreund | Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz

Bergtouren

So. 17.06.18 Schneeberg - Nandlgrat Trittsicherheit, Schwindelfreih. notw.

T: Bhf Meidling 6:51

Fr. 22.06.18 –

So. 24.06.18

Fr. 22.06.18 –

So. 24.06.18

Sa. 23.06.18 –

So. 24.06.18

Durchquerung Hochschwab

Hochschwab Ost-Alpin

Aflenzer Staritzen

Trekking rund um den

Zirbitzkogel

Auf einsamen, alpinen Pfaden unterwegs.

Hochweichsel, Feistringstein, C. Für

ausdauernde Geher.

über Kreiskogel zur Sabathyhütte - ca.

6-7 Stunden, 1000 Hm

So. 01.07.18 Schneeberg-Herminensteig Trittsicherh., Schwindelfreih.

T: Bf Meidling Kassen 6:50

Sa. 07.07.18 –

Sa. 14.07.18

So. 08.07.18 –

So. 15.07.18

So. 08.07.18

So. 15.07.18 –

So. 22.07.18

Fr. 27.07.18 –

So. 29.07.18

Bergwanderwoche

Ausseerland

Faszination Montblanc

Montblanc-Rundweg (TMB)

Rax

Ortsgruppe St. Pölten

Bergtourenwoche Südtirol

Ortsgruppe St. Pölten

Vom Standquartier Touren auf die Berge

des Salzkammergutes

3-Länder-Weg durch Frankreich, Italien,

Schweiz - 10.000 Hm

Preiner Gscheid - Gretchensteig - Karl-Ludwighaus

- Neue Seehütte - Waxriegelhaus,ca. 6 h

Meraner Höhenweg, Gesamt ca. 80 km

und 4.000 Hm, max. 15 Personen

Klafferkessel T: Bhf Meidling/Kassen 10:15,

A: 10:32, Trittsicherheit

So. 29.07.18 Schneeberg auf alten Wegen Über Nandlgraben, Nandlboden und

Nandlgrat zum Schneeberg

Do. 09.08.18 –

So. 19.08.18

Sa. 11.08.18 –

So. 12.08.18

So. 12.08.18

Mi. 15.08.18 –

So. 19.08.18

Lappland

Waldmarkweg Teil 8

Ortsgruppe St. Pölten

Schneeberg / Herminensteig-Variationen

Südliche Zillertaler Alpen

Ortsgruppe St. Pölten

Trekkingtour durch die Wildnis

Lapplands

St. Aegyd - Türnitzer Höger - Furthof

Auf altem Jagdsteig und abseits

der offiziellen Wege

So. 19.08.18 Rax auf alten Wegen Wolfstal und Brandschneide:

Wilde Wege auf der Rax

Sa. 01.09.18 –

So. 02.09.18

Di. 11.09.18 –

So. 16.09.18

Fr. 14.09.18 –

So. 16.09.18

Fr. 21.09.18 –

So. 23.09.18

Fr. 28.09.18 –

So. 30.09.18

Hochschwab

Ortsgruppe St. Pölten

Einstiegsdreitausender

in Sulden

Durchquerung Niedere Tauern

Durchquerung Tennengebirge

Durchquerung Totes Gebirge

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Robert Vondracek, 01/4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

R & I Vondracek 01/4052657-207,

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Klaus Dietrich, +43 699/10418106

klaus.dietrich@gebirgsverein.at

Anita Zwingl

+43 676/520 30 82

Dieter Holzweber, Ulrike Schlatzer

0664/313 94 68, 0676/720 41 57

Elisabeth Marhold-Wallner

+43 650/410 11 14

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Gerhard Rosenberger

+43 670/605 61 06

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Hochalpine Touren, Gute Kondition, Dieter Holzweber

Gletscherausrüstung, Anmeldung bis 5.8 +43 664/313 94 68

Über's G´hackte, Teil-Überquerung

Ost - West Klettersteigerfahrung A/B

Unschwierige Einstiegsdreitausender

und Gletscherlehrweg.

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Auf einsamen, alpinen Pfaden

unterwegs

Sa. 29.09.18 Schneealpe Lurgbauer - Jagdsteig Lohmstein - Windberg,

ca. 6 h, 1100 Hm

Sa. 06.10.18 –

So. 07.10.18

Wilde Schneealpe II

Auf oft unmarkierten Pfaden zu teilweise

wenig bekannten Gipfeln

Helmut Mucker, +43 664/8109116

helmut@mucker.at

Elisabeth Marhold-Wallner

+43 650/410 11 14

Kurt Givanni, +43 664/73129978

kurt.givanni@aon.at

Heinrich Kühmayer

+43 664/878 32 30

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Adi Kasper

+43 664/1309816

Robert Vondracek, 01/4052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

€ 15,– BT180602

€ 150,– BT180603

€ 70,– BT180604

€ 30,– BT180606

€ 15,– BT180704

€ 240,– BT180701

€ 200,– BT180703

€ 0,–

€ 0,–

€ 60,– BT180702

€ 15,– BT180705

€ 750,– BT180801

€ 0,–

€ 15,– BT180802

€ 0,–

€ 15,– BT180803

€ 0,–

€ 220,– BT180905

€ 150,– BT180902

€ 150,– BT180903

€ 150,– BT180904

€ 12,– BT180906

€ 50,– BT181001

Mountainbike

Do. 14.06.18 –

So. 17.06.18

Do. 06.09.18 –

So. 09.09.18

Pinzgau

Ortsgruppe St. Pölten

Bad Mitterndorf

Ortsgruppe St. Pölten

Zell am See - diverse Touren

Ausseerland - diverse Touren

Gerhard Speiser

+43 680/234 18 56

Gerhard Speiser

+43 680/234 18 56

€ 0,–

€ 0,–

18 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2018

A Abfahrt, T Treffpunkt, GZ Gehzeit , Hm Höhenmeter, h Stunden


Umwelt Tourenprogramm & Naturschutz | Gebirgsfreund

Klettersteig

Fr. 13.07.18 –

So. 15.07.18

Sa. 21.07.18 –

So. 29.07.18

Fr. 07.09.18 –

So. 09.09.18

Fr. 14.09.18 –

Sa. 15.09.18

Intersport-, Echernwand und

Loser Klettersteig

Dolomiten, Klettersteige C-E,

Nord-Italien

Weg der 26er, Koban-

Prunner-Klettersteig, D

Traunstein , 1691 m, Wächter

des Salzkammergutes

Di. 25.09.18 Rax-Preinerwand /

Hans-von-Haid-Steig

Juli oder

August

Juni oder

September

Königsjodler

(Schwierigkeit D)

Klettern Alpin

Die schönsten Steige im Osten

Wien bis ins Grazer Bergland

Detailinfos für alle Touren unter www.gebirgsverein.at/buchungscode

Buchungscode oben eingeben

Sehr schöne und anspruchsvolle

Klettersteige bis D

Einige der schönsten

Dolomitenklettersteige bis E

Sehr alpiner und gewaltiger Klettersteig

auf die Hohe Warte

Naturfreundesteig - Gmundner Hütte -

Hernlersteig, 1250 Hm.

Schwierigkeitsgrad C, gute Kondition

notwendig, Klassiker

Der Königsjodler. Lang aber anstrengend.

Termin nach Wunsch

Genusseisenweg, Sie wünschen wir spielen

- von Schwierigkeitsgrad C bis E

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Harald Gaudera

alpinaktiv@gmx.at

Bärbel Huber, +43 664/31 61 700

baerbel.huber@gebirgsverein.at

Robert Vondracek, 014052657-207

robert.vondracek@gebirgsverein.at

Martin Lorenz

m.lorenz@gmx.at

Alois Lackner, +43 699/12267574

lackner.alois.oeav@aon.at

€ 160,– KS180702

€ 650,– KS180703

€ 100,– KS180901

€ 75,– KS180903

€ 35,– KS180902

€ 80,– KS180799

€ 30,–

bis 60,–

So. 17.06.18

So. 08.07.18 –

Sa. 14.07.18

So. 09.09.18 –

Sa. 15.09.18

So. 06.05.18 –

So. 01.07.18

Juli oder

August

Canyoning

Gerdasteig, Grazer Bergland,

Rote Wand, 3+

Dolomitenwoche 1

Dolomitenwoche 2

Sie wünschen, wir spielen

Stadelwandgrat

(Schwierigkeit 3)

Plaisirklettern vom Feinsten Alois Lackner, +43 699/12267574

lackner.alois.oeav@aon.at

Klettertouren bis zum 4. Grad mit Stützpunkt

ab Lienz

Klettertouren bis zum 4. Grad mit Stützpunkt

ab Lienz

Genussklettern im besten Kalk

Sie wünschen wir spielen - von W.

Wunderschönes Gratklettern, ja bitte!

Termin nach Wunsch

Alois Lackner, +43 699/12267574

lackner.alois.oeav@aon.at

Alois Lackner, +43 699/12267574

lackner.alois.oeav@aon.at

Alois Lackner, +43 699/12267574

lackner.alois.oeav@aon.at

Martin Lorenz

m.lorenz@gmx.at

€ 50,–

/70,–

€ 300,–

/450,–

€ 300,–

/450,–

€ 30,–

bis 60,–

KT180602

KT180701

KT180901

KT189999

€ 35,– KT180799

mehrere

Termine

mehrere

Termine

mehrere

Termine

Höhle

Schnupperkurs, 1/2 Tag

NÖ-Kalkalpen/Salzkammergut

Tageskurs

in den Attersee-Bergen

Kurs für Erw., Schwierigk.: C2-3, T: 10 Uhr Termine: 08.07.

| 13.07. | 14.07. | 16.07. | 20.07. | 22.07. | 27.07. | 28.07. |

30.07. | 03.08. | 04.08. | 06.08. | 10.08. | 12.08. | 31.08.

Kurs für Erw., Schwierigk.: C3-4, T: 10 Uhr Termine: 07.07.

| 15.07. | 21.07. | 29.07. | 05.08. | 11.08. | 25.08. | 26.08.

Robert Winkler

+43 699/15272266

Robert Winkler

+43 699/15272266

Canyoning, 3 Tage

Kurs für Erw., Schwierigk.: C3-4, T: 7:00 Uhr Wien Robert Winkler

Julische Alpen-Julisch Venetien zzgl € 29,–/Nacht, Termine: 15.-16.08.18 | 18.-19.08.18 +43 699/15272266

€ 39,– CY18

€ 54,– CY18

€ 165,– CY18

mehrere

Termine

Höhlen-Trekking-

Abseil-Schnupperkurs

Kurs für Erw., Gutensteiner Alpen, ~ 4 h,

23.06. | 21.07. | 04.08. | 02.09. | 22.09.

Robert Winkler

+43 699/15272266

€ 39,– HO18

iStock-155095791, Dr. Nicholas Roemmelt

Nr. 2 / 2018 | Gebirgsfreund | 19


Gebirgsfreund | Umwelt & Naturschutz

WO DER SPORT DIE NR. 1 IST

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BERGSCHUH

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30.-

BIS ZU

für Ihre gebrauchten Bergschuhe

beim Kauf eines neuen Paares.

* Nicht kombinierbar mit anderen

Aktionen, gültig bis 31.09.2018

20 | Gebirgsfreund | Nr. 2 / 2018

GIGASPORT | JOHANN-STEINBÖCK-STRASSE 15 | 2345 BRUNN/GEBIRGE

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