KölnerLeben April/Mai 2021

kaenguru

Gut informiert älter werden! √ Leben in Köln: Merhaba und guten Tag! – Kultursensible Heimpflege √ Raus aus Köln: Premiumwandern – Auf ausgezeichneten Pfaden √ Leben in Köln: Leihhühner – Scharrender Besuch

Februar April / Mai / März 20212020

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Corona:

Selbsttests und

Betrugsmaschen

Premiumwandern

Auf ausgezeichneten

Pfaden

Foto: Kati Imbeck / www.katicares.com

Leihhühner

Scharrender

Besuch

MERHABA! GUTEN TAG!

Kultursensible Heimpflege


Advertorial

Auf der Suche nach einer Beschäftigung, um „von

Zuhause rauszukommen und etwas Sinnvolles in der

vielen Freizeit zu tun“ meldete sich Herr Günter R.

kurz nach seinem Rentenantritt auf eine Anzeige.

„Ich wollte etwas auf der Basis eines Freiwilligen machen

und keine geringfügige Beschäftigung eingehen,

weil es mir schon wichtig war, auch noch etwas von

meiner Freizeit zu haben“, so der 74-Jährige.

Seit 8 Jahren engagiert sich Herr Günter R. als Ehrenamtler

im Pflegedienst und hat, wie viele andere

KollegInnen auch, aufgrund einer Betriebsüberleitung

der Diakonie gGmbH in die Pflegewerk Köln Nord

GmbH gewechselt. Zweimal pro Woche stellt er

seine Zeit zur Verfügung – besucht pflegebedürftige

Senioren, erledigt den Einkauf für sie oder leistet

ihnen Gesellschaft. Auch Begleitungen zu Arztbesuchen

oder Friedhofsbesuche hat er schon durchgeführt.

„Ich denke mir, dass die Kunden es wertschätzen,

dass man als Freiwilliger nicht direkt auf die Uhr

schaut, wenn es mal etwas länger dauert. Außerdem

freuen sich die Betreuten, wenn zu ihrer Unterstützung

immer dieselbe Person kommt.“

Das bestätigt auch Herr Paul C., den Günter R. einmal

die Woche besucht, um für ihn die Einkäufe im Supermarkt

zu erledigen. „Ich finde es sehr gut, wenn sich

Senioren für Senioren engagieren. Als Senior nimmt

Günter meine Bedürfnisse ganz anders wahr als ein

junger Mensch. Da fällt es mir manchmal schwerer,

meine Wünsche zu erklären“, erläutert der 91-Jährige.

„Günter hatte sofort mein Vertrauen gewonnen!“

Günter R. zieht ein positives Resümee aus seiner Tätigkeit:

„Ich bin froh, dass ich das angefangen habe und

jetzt im Pflegewerk fortführen kann, da ich mich gerne

für ältere Menschen engagiere. Ich bekomme sehr

viel Dankbarkeit zurück und habe noch keine Stunde

meines Engagements bereut.“ (Stefan Dreyer)

Das Pflegewerk bietet an drei Standorten in Köln und Pulheim ambulante, häusliche Pflege

und hauswirtschaftliche Unterstützung an. Ergänzen Sie unser Team als Pflegekraft, Hauswirtschaftliche

Hilfe oder Freiwillige/r und bewerben Sie sich:

Rochusstr. 214

50827 Köln

0221 28 58 18 – 0

info@pflegewerk-koeln-nord.de

www.pflegewerk-koeln-nord.de

Berrenrather Str. 136

50937 Köln

0221 28 58 18 – 118

info@pflegewerk-koeln-sued.de

www.pflegewerk-koeln-sued.de

Hackenbroicher Str. 16

50259 Pulheim

02238 5 75 97

info@pflegewerk-pulheim.de

www.pflegewerk-pulheim.de


Inhalt 20

Leben in Köln

4 Meldungen

12 Köln, wie es funkt

und strahlt

5G-Antennen im Visier

16 Lieber Bufdi als Grufti

Runter vom Sofa

für den Freiwilligendienst

18 Meldungen

20 Merhaba und guten Tag! –

Kultursensible Heimpflege

46 Leihhühner –

Scharrender Besuch

49 Die ältere Generation

mit Migrationshintergrund

soll

beteiligt werden

Ein Beitrag aus der Kölner

Seniorenvertretung

50 Kölner Köpfe

Jochen Schmauck-Langer

Foto: Susanne Neumann

Raus aus Köln

6 Premiumwandern –

Auf ausgezeichneten Pfaden

Gesund leben

24 Da steh ich drauf

Medizinische Fußpflege

26 Schnell und selber

Die neuen Coronatests

für zu Hause

Vergnügliches

28 Rätsel

30 Kölsch: Kölsch es schön

Premiumwandern –

Pfadig und leicht

im Abgang

Mehrwert durch

ausgezeichneten Service

Merhaba und

guten Tag! –

Kultursensible

Heimpflege

Rücksicht auf

kulturelle Unterschiede

nehmen

6

Ratgeber

42 Betongold versilbern

Eigenheim-Verkauf

mit Bleiberecht

45 Betrug nach

Corona-Impfung

Polizei warnt vor neuen

Maschen

Service

4 Impressum

31 Termine April/Mai 2021

38 Kleinanzeigen

51 Wichtige Telefonnummern

Leihhühner –

Scharrender Besuch

Legen sie wirklich

jeden Tag ein Ei? 46

Foto: Martina Dammrat Foto: Kati Imbeck / www.katicares.com

Aktuelle Artikel, Verlosungen und viele tolle Termine auf:

www.koelnerleben.koeln


4

Leben in Köln

Impressum

Herausgeberin::

Die Oberbürgermeisterin

Dezernat Soziales, Umwelt, Gesundheit

und Wohnen

www.stadt-koeln.de

Redaktion:

Lydia Schneider-Benjamin (lschb, verantwortlich),

Martina Dammrat (dt),

Wolfgang Guth (wg),

Sevim Alptekin (Auszubildende)

Unter Goldschmied 6, 50667 Köln

Tel. 0221 / 221-2 86 94, Fax 221-2 70 19

koelnerleben@stadt-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

Veranstaltungstermine an:

terminekoelnerleben@stadt-koeln.de

Beirat:

Mitglieder der Seniorenvertretung

Uta Grimbach-Schmalfuß, Anne Klug,

Katharina Reiff, Dr. Martin Theisohn

Freie Mitarbeitende dieser Ausgabe:

René Denzer (rde), David Korsten (dk),

Kirsten Nagel (Lektorat), Susanne

Neumann (sn), Anja Sauerland (Grafik),

Ulrike Süsser (süs)

Online-Pflege:

Antje Schlenker-Kortum

www.koelnerleben.koeln

Verlag:

Känguru Colonia Verlag GmbH

Hansemannstr. 17–21, 50823 Köln,

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Mediaberatung/Anzeigenverkauf:

Susanne Geiger-Krautmacher (Leitung)

Tel. 0221 / 99 88 21-11

geiger@kaenguru-online.de

Druckauflage:

32.000 Exemplare / 6 x jährlich

Druck:

Weiss-Druck Monschau

Gedruckt auf umweltfreundlichem Papier

Aboservice:

Tel. 0221 / 99 88 21-0

abo@kaenguru-online.de

Jahresabo 15 Euro

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Namentlich gekennzeichnete Veröffentlichungen

stellen nicht unbedingt die

Meinung des Herausgebers dar. Nachdruck

nur mit Genehmigung der Redaktion.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird

auf die gleichzeitige Verwendung männlicher

und weiblicher Sprachformen verzichtet.

Sämtliche Personenbezeichnungen sind

für alle Geschlechter gemeint.

Fotowettbewerb ausgelobt

Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt

der Stadt ruft gemeinsam

mit dem Bund für Umwelt

und Naturschutz (BUND) zur

Teilnahme am Fotowettbewerb

„Hecken als Lebensraum für Gartenschläfer

und Co.“ auf. Fotografieren

Sie tierisches Leben in

den Hecken der Stadt und schicken

Sie bis zum 31. Mai bis zu drei digitale Fotos ein. Die von einer

Jury gewählten zwölf schönsten Fotos werden am „Langen Tag

der Stadtnatur“ am 15. August auf Gut Leidenhausen ausgestellt.

Die drei ersten Preisträger erhalten eine Geldprämie und ihre

Fotos werden in den städtischen Naturkalender für das Jahr 2022

aufgenommen. Infos unter 0221 / 221-2 27 70, alle Teilnahmebedingungen

auf www.stadt-koeln.de/fotowettbewerb-natur

Impfpaten helfen

Alle Kölner Bürgerzentren bieten älteren Menschen über ehrenamtliche

Impfpaten Unterstützung und Begleitung rund um die

Corona-Impfung an. Die Paten organisieren Impftermine, klären

Fragen, fahren Impflinge bei Bedarf ins Impfzentrum und begleiten

sie auf Wunsch auch dort. Wer Interesse hat, selbst ehrenamtlich

als Patin oder Pate tätig zu werden, kann sich in den Bürgerzentren

melden. Alle Kontakte zu den Bürger häusern und Infos zu

weiteren Nachbarschaftshilfen auf www.koelnerelf.de. Unterstützungsangebote

finden Sie auch unter „Corona-Hilfen“ auf

www.koelnerleben.koeln. Dort können Sie außerdem mit dem

KölnerLeben-Podcast „Auf Spritztour ins Kölner Impfzentrum“ gehen.

Ausländische

Betreuungskräfte

für privat

Das Projekt „Pflegewegweiser NRW“

berät kostenlos zum Thema „Ausländische

Haushalts- und Betreuungskräfte im

Privathaushalt“: montags von 14 bis 16.30 Uhr und mitt wochs von

10 bis 12 und 14 bis 16.30 Uhr unter 0211 / 38 09-400.

Außerdem gibt es eine kostenlose Broschüre. Auf 75 Seiten informiert

sie über die legalen Möglichkeiten der Einstellung einer ausländischen

Pflegekraft. Vor- und Nachteile sowie mögliche Stolperfallen

werden aufgezeigt. Tipps zur Wahl von Vermittlungsagenturen

sowie ein Überblick über die Kosten verschiedener Modelle

runden den Wegweiser ab. Zu bestellen unter 0211 / 38 09-555

oder per E-Mail an pflegewegweiser@verbraucherzentrale.nrw.

Zum Herunterladen auf www.pflegewegweiser-nrw.de

Foto: Betina Küchenhoff

KölnerLeben Heft 2 | 21


Anruf gegen Einsamkeit

Leben in Köln 5

Die Malteser in Köln haben ein neues ehrenamtliches Projekt gestartet: den Telefonbesuchdienst. Ehrenamtliche

rufen regelmäßig zu fest vereinbarten Terminen ältere Menschen an, die alleine leben, wenig soziale

Kontakte haben oder pflegen können. Alle Gespräche werden absolut vertraulich behandelt und sind für die

Senioren kostenlos. Interessierte, die angerufen werden möchten, können unter 0151 / 74 23 54 12 die

ehrenamtliche Leiterin des Projekts, Frau Reich, kontaktieren. Weitere Informationen finden Sie auf

www.malteser-stadt-koeln.de/dienste-leistungen/telefonbesuchdienst.html

Ganz klar Köln!

Nicht mehr benötigte oder abgelaufene

Medikamente, seien es Pillen

oder Flüssigkeiten, gehören in den

Restmüll, keinesfalls in die Toilette

oder den Abfluss. Falsch entsorgt

reichern sich, wenn auch in sehr

geringen Konzentrationen, immer

mehr Spurenstoffe von Arzneien im

Wasserkreislauf an. Mit der Kampagne

„Ganz klar Köln“ rufen die Stadtentwässerungsbetriebe

Köln (StEB)

zum verantwortungsvollen Umgang

mit Arzneimitteln auf. Fragen werden

unter 0800 / 133 13 45 beantwortet.

Und damit auch in Zukunft das

Wasser vun Kölle jot bleibt, gibt

„Oma Klara“ Tipps und Hinweise

auf www.ganzklarkoeln.de

Ein Cartoon von Gerhard Mester

Briefe an

fremde Freunde

„Mach was Verrücktes. Schreib

einen Brief!“ Mit diesem Motto hat

die Deutschlandstiftung Integration

bereits tausende junge Menschen

gewonnen, die Briefe wie früher

schreiben, mit Stift auf Papier.

Interessierte Senioreneinrichtungen

erhalten „Briefpakete“, deren Inhalt

sie unter ihren Bewohnern oder

Nutzern verteilen. Antworten an

die Absender sind ausdrücklich erwünscht.

Auch Privatpersonen können

sich bei der Stiftung als Empfänger

melden und so eine spannende

Brieffreundschaft beginnen.

Weitere Informationen unter

030 / 54 70 70 515 und auf

www.aktion-fremde-freunde.de

„Passwort!?“ – „Guten Tag, Opa!“ – „Tag, Niki!“

KölnerLeben Heft 2 | 21


6

Raus aus Köln

Foto: Susanne Neumann

Pfadig und leicht im

Einfach draufloswandern war gestern. Heute versprechen

zertifizierte Wanderwege mit klangvollen Namen einen

Mehr wert durch besondere Erlebnisse, hohe Laufsicherheit

und Service. Susanne Neumann hat es ausprobiert.

KölnerLeben Heft 2 | 21


Raus aus Köln 7

Vulkans und die Vulkanlandschaft der Osteifel – bis

hin zum Neuwieder Becken. Halbmondförmig flankieren

der Ettringer Bellerberg, über den wir gerade

marschieren, und der Kottenheimer Büden den

Krater. Dessen Boden bedecken heute landwirtschaftliche

Felder und Äcker. Auf der äußeren Seite

des Kraterkegels fallen Trockenwiesen sanft ab. Vor

200.000 Jahren explodierte hier, unter unseren

Füßen, die Erde. Mehr als 1.000 Grad Celsius heißes

Magma und rotglühende Schlacke-Fetzen schossen

in die Höhe und türmten nach und nach den Kraterrand

des Vulkans auf. Ein Lavastrom durchbrach

den Vulkankegel im Osten und wälzte sich in die

Landschaft – das kann man noch gut erkennen. Die

Schautafeln entlang unseres Weges erklären anschaulich,

wie Vulkane im Allgemeinen entstanden sind

und im Besonderen die hiesige Vulkanlandschaft.

Abgang

Zusammen mit meiner Freundin Anke Voerkel und

deren Tochter Klara erwandere ich den „Vulkanpfad“

bei Mayen. Wir wandern in luftiger Höhe auf dem

Kraterrand eines Vulkans. „Bitte von der Steilkante

fernbleiben! Absturzgefahr!“ warnt man uns auf den

Schautafeln entlang des ausgetretenen Pfades über

Wiese, Fels und Staub. Der Weg eröffnet uns einen

weiten Blick auf den Kraterbereich des Bellerberg-

KölnerLeben Heft 2 | 21

Anke Voerkel

(rechts) und

Tochter Klara

unterwegs

auf dem

„Vulkanpfad“

in der Eifel

Ausgezeichnet über Stock und Stein

Der ausgewiesene Rundwanderweg ist nur einer

von 26 „Traumpfaden“ – einer Marke des Touristikzweckverbands

des Landkreises Mayen-Koblenz, der

Rhein-Mosel-Eifel-Touristik. Alle Traumpfade sind mit

dem Wandersiegel „Premiumweg“ ausgezeichnet,

das das Deutsche Wanderinstitut für Wanderwege

in Deutschland und darüber hinaus auch in Europa

vergibt. Es steht für besonders erlebnisreiche und

möglichst naturnahe Wanderwege. Sie führen durch

abwechslungsreiche und attraktive Naturlandschaften

wie schöne, offene Wälder, Heidelandschaften oder

Moore, entlang natürlicher Gewässer und nah vorbei

an Naturattraktionen wie spektakulären Schluchten,

Wasserfällen oder besonderen Gesteinsformationen.

Häufig sind auch kulturelle Sehenswürdigkeiten auf

einer Tour zu besichtigen. Auch die Wegebeschaffenheit

und die Markierungen werden bewertet.

„Pfadig“ sollten die Wege möglichst sein und so gut

ausgeschildert, „dass ich mich nach menschlichem

Ermessen einfach nicht verlaufen kann“, erklärt

Wanderforscher Professor Dr. Heinz-Dieter Quack.

Schöne Aussichten, besondere Ausblicke, attraktive

Rastplätze und Gaststätten gehören auch dazu.

„Wandern ist eine vergleichsweise moderate körperliche

Anstrengung mit relativ monotonen Bewegungsabläufen

über einen längeren Zeitraum hinweg“,

definiert Quack den beliebten Freizeitsport.

„Man muss sich weniger auf die Koordination des

Bewegungsablaufs konzentrieren als bei anderen

Outdoor-Sportarten, wie zum Beispiel beim Rad-


Der Rheinsteig –

im romantischen

Rheintal

Wir haben es zu unserem Projekt gemacht!

Mein Mann und ich wollen den Rheinsteig von

Bonn bis Wiesbaden schaffen, 320 Kilometer.

Davon haben wir fast zwei Drittel schon an

Wochenenden oder als Kurzurlaub erwandert.

Nächstes Ziel: die Loreley. Außer der

Strecke durchs Neuwieder Becken wollen wir

kein Stück des Weges missen, jedes ist anders,

jedes bietet Sehenswürdigkeiten, Natur und

Kultur, vor allem aber viel Landschaft. Und die

ändert sich im Rheintal dauernd. Mal blicken

wir von schroffen Felsen auf den Strom, steigen

über steile, steinige Pfade bergauf, bergab.

Breite Wege führen über sonnige Weinhänge,

durch satte Fallobstwiesen und bunte Laubwälder,

schmale Stege durch lauschige Seitentäler

und feuchte Schluchten. Wir erklimmen beeindruckende

Burgen und Schlösser, bestaunen

prachtvolle Kirchen und Klöster. Sehen unverhofft

während einer Brotzeit den Kaltwassergeysir

von Namedy auf der anderen Rheinseite

aufsteigen. Abends kehren wir gut gelaunt

irgendwo ein. Und hängen dort auch schon mal

unsere Regensachen zum Trocknen auf.

Die offiziell 21 Etappen sind teils recht anspruchsvoll,

mal, weil sie Ausdauer verlangen,

häufig, weil sie Trittsicherheit und Muskelkraft

erfordern. Wir teilen sie daher nach eigenem

Können ein, denn überall führen gut beschilderte

Zuwege an den Rhein hinab. Dort finden

sich Pensionen und Hotels für die Nacht sowie

Bus und Bahn für die Heimkehr. Aber lieber

wandern wir weiter – dem blauen Wanderzeichen

nach!

dt

Foto: Martina Dammrat

fahren. So hat man Zeit, sich mit der Landschaft

auseinanderzusetzen, durch die man geht.“ Quack

ist Professor für Tourismusmanagement an der Ostfalia

Hochschule für angewandte Wissenschaften in

Salzgitter. Er arbeitet sowohl mit dem Deutschen

Wanderinstitut als auch mit dem Deutschen Wanderverband

zusammen an der Entwicklung von

Pfaden und Steigen. Wie das Institut vergibt auch

der Verband ein Zertifikat für solche Wege: Es ist

das des „Qualitätswanderwegs“ unter dem Label

„Wanderbares Deutschland“. „Die Grund idee von

beiden Zertifikaten ist gleich, nämlich das abzubilden,

was die Wanderer sich in der Summe von einem

aus ihrer Sicht attraktiven Wanderweg erhoffen“,

erklärt Quack.

Zuverlässig ausgeschildert

Doch zurück zum „Vulkanpfad“. Der Gras- und

Buschbestand des Ettringer Bellerbergs unterscheidet

sich bereits deutlich vom Waldbestand auf dem

Kottenheimer Büden, zu dessen senkrechten Kraterwänden

wir über einen steilen Pfad aufsteigen,

nach dem wir den alten Lavastrom überquert haben.

Die Lavawände des Kottenheimer Winfelds

KölnerLeben Heft 2 | 21


Raus aus Köln 9

Nach etwa der Hälfte der insgesamt 6,7 Kilometer

langen Tour kommen wir in den lichten Laubwald

des Kottenheimer Winfelds, der uns bald ein Labyrinth

aus Basaltfelsen eröffnet. Dort floss einst der

mächtigste von insgesamt drei Lavaströmen und

verfüllte ein tief eingeschnittenes Tal. Wie wir auf

den Schautafeln entlang des Weges erfahren, haben

hier die Menschen jahrtausendelang Basaltgestein

abgebaut. Zunächst für Getreidereiben, später, um

Mühlsteine herzustellen.

Zuverlässig führt uns das orange Traumpfadlogo

durch das Felsenlabyrinth. Wir sind darauf vorbereitet,

dass die im Schwierigkeitsgrad „mittel“

eingestufte Tour an wenigen Stellen Trittsicherheit

erfordert. Dazu kommen längere, auch steilere Anund

Abstiege und Pfade, die bei nassem Wetter

schwieriger zu begehen sein könnten.

Kategorien geben Einschätzung

Die Kategorien des Schwierigkeitsgrades seien auf

die deutschen Mittelgebirge genormt, erklärt Wanderforscher

Quack. „In alpinen Zusammenhängen

ist das ein ganz anderes Niveau, das muss man

Anzeige

Frage aus der aktuellen Schlafforschung:

„Wie kann ich endlich

wieder durchschlafen?“

Ist mein altes Bett vielleicht schuld?

Unser Schlaf ändert sich mit dem Alter. Wir schlafen kürzer

und es fällt uns schwerer, überhaupt einzuschlafen.

Hinzu kommen Schmerzen in den Gelenken und dem

Rücken. Kennen Sie das auch?

Eine Ursache ist zunehmender Bewegungsmangel –

welcher durch starre Einheitsbetten noch verstärkt

wird. So wird Ihr altes Bett zur Gesundheitsfalle.

Deshalb gibt es jetzt Bewegungsbetten von Lattoflex.

Kleinste, hochbewegliche Flügel unter der Spezialmatratze

sorgen für Mobilität und ein neues Lebensgefühl.

Jetzt ohne jedes Risiko testen mit der Bewegungsgarantie!

Sie schlafen in 4 Wochen besser als auf Ihrem

alten Bett – oder wir nehmen es zurück.

Gleich Termin machen und das Testsiegerbett

Lattoflex entspannt und ohne Kaufzwang ausprobieren.

P.S. Und wichtig für Sie: Lattoflex wird seit 1957 in

Deutschland produziert! Erfahrung, die Ihnen und Ihrem

Schlaf zugutekommt.

www.lattoflex.com/schlafstudie

Das Team von

LUX118 berät Sie gerne!

Wir freuen uns über Ihre persönliche

Terminvereinbarung unter 02233 390 90 30

oder per E-Mail: welcome@lux118.com

Foto: Klaus-Peter Kappest / REMET

LUX118 GmbH

Luxemburger Str. 122–126

50354 Hürth

02233 390 90 30

welcome@lux118.com

www.lux118.com

KölnerLeben Heft 2 | 21

Anzeige_lattoflex900_90x260_2021_RZ.indd 1 11.01.21 15:02


10

Raus aus Köln

Foto: Alexas Fotos / pixabay

INFORMATIONEN

Die folgenden Internetseiten bieten Wanderkarten,

Streckenprofile sowie GPX- und

KML-Tracks zum Downloaden, dazu Informationen

zu Gastgebern und Anreise.

Traumpfade und Traumpfädchen

Rhein-Mosel-Eifel-Touristik

Tel. 0261 / 108-419. www.traumpfade.info

Rheinsteig

Romantischer Rhein Tourismus GmbH

Tel. 0261 / 97 38 47-0. www.rheinsteig.de

Bergische Streifzüge

Naturarena Bergisches Land

Tel. 02204 / 84 30-00

www.bergisches-wanderland.de

Mit barrierefreien Wegen ab zwei Kilometern.

Alle Premiumwege des Deutschen Wanderinstituts

auf www.wanderinstitut.de

Alle Qualitätswege des Deutschen Wanderverbands

auf www.wanderbaresdeutschland.de

schon sagen.“ Festzustellen

sei, dass

etwa die Hälfte

der Wanderinnen

und Wanderer

über fünfzig Jahre

sei und erst die

über Siebzigjährigen weniger wanderten und kürzere

Wanderungen bevorzugten. „Das liegt aber weniger

an der abnehmenden eigenen Leistungsfähigkeit

als vielmehr daran, dass sich die Menschen mit zunehmendem

Alter vielleicht weniger zutrauen und

vorsichtiger werden“, stellt Quack fest. Doch einen

als leicht qualifizierten Premium- oder Qualitätsweg

könne jeder gehen, der nicht gehbehindert ist, versichert

er.

Entspannt und voller Eindrücke kommen wir nach

drei Stunden wieder zum Ausgangspunkt unserer

Rundwanderung. Meine Freundin Anke sinniert versonnen:

„In diesen Zeiten eine Wanderung an der

Caldera eines erloschenen Vulkans zu machen, relativiert

vieles“, und streift ihre Wanderschuhe ab. sn

Anzeige

Jetzt mitmachen und einen Gutschein*

im Wert von 500 €

für eine DRK-Reise gewinnen!

Weitere Informationen und Teilnahme unter

www.koelnerleben-magazin.de/drk-gewinnspiel

Teilnahmeschluss:

31. Mai 2021

verlost Reisegutschein!

Der QR-Code führt direkt

auf die Gewinnspielseite:

Urlaub in guter Gemeinschaft

Das Reiseangebot des Kölner Roten

Kreuzes umfasst Bus, Schiffs- und Flugreisen

speziell für Senioren. Neben beliebten

und bewährten Kurorten, Zielen an

Nord- und Ostsee gehören auch Reiseziele

im europäischen Ausland zum DRK-Reiseprogramm.

2021

Urlaub in guter Gemeinschaft!

BLEIBEN SIE

gesund!

Angefangen mit einer individuellen Beratung,

mit ausgesuchten seniorengerechten

Unterkünften, mit Abhol- und Kofferservice

sowie mit der DRK-Reisebegleitung vor

Ort bietet das Kölner Rote Kreuz auch älteren

Menschen die Möglichkeit, vielfältige

Reisen in Gemeinschaft zu unternehmen.

Den aktuellen DRK-

Reisekatalog können

Sie kostenlos und

unverbindlich unter

0221 54 87 222

bestellen oder unter

drk-koeln.de/reisen

herunterladen.

Viel Glück bei der

Verlosung!

Für die Sicherheit und

Gesundheit unserer

Gäste, Mitarbeiter und

Helfer halten unsere Partner

und wir uns stets an

alle erforderlichen Coronaund

Hygienemaßnahmen.

* Gutschein gültig nur für Reisen

bis 30.06.2022, die auch tatsächlich

stattfinden. Keine Barauszahlung

möglich.

DRK-Kreisverband

Köln e. V.

KölnerLeben Heft 2 | 21


Bergische Streifzüge

Meiner Freundin Hetti und mir haben es seit

über einem Jahr die „Bergischen Streifzüge“

angetan. Wir haben schon einige der 24 interessanten

Touren erwandert, ihre Themen reichen

von Bauernhof, über Bier und Höhlen bis Waldmythen.

Warum? Weil sie von Köln aus gut erreichbar

sind, viele auch mit dem Zug. Sie sind

nie zu lang, in der Regel zwischen 8 und 13 Kilometern,

sogar ansprechende Sechs-Kilometer-

Touren sind dabei, etwa für Spätstarter und mit

Enkeln. Alle gut zu schaffen an einem Tag mit gemütlicher

An reise und einer Leckerei am Schluss –

auch bei Lockdown, dann auf die Hand.

Besonders gefällt uns der Bergbauweg, die

Nr. 15. Startpunkt ist der Bahnhof Hoffnungsthal,

dort steht schon die große Übersichtskarte. Dann

folgt man wie bei einer Schnitzeljagd der knallorangen

Markierung mit der weißen 15. In der

Regel gut zu finden, nur darf man nicht zu sehr ins

Gespräch vertieft sein, dann kann man schon mal

einen Abzweig verpassen. Man sollte stutzig werden,

wenn an der nächsten Weggabelung das Schild

Hetti an einer Tafel des Bergischen

Fuhrmannsweges, der Nr. 9

nicht zu finden ist, dann heißt es zurückgehen! An

markanten Punkten stehen immer Hinweistafeln,

bei dieser Tour neun, die uns sehr gut über die

Bergbaugeschichte der Region aufklären. Wir erfahren,

dass hier die Römer schon nach Erz gegraben

haben, und passieren unterwegs Fördertürme,

Bergwerkshäuser und Stolleneingänge. Zwischendurch

wunderbare Aussichten auf die Landschaft.

Und nach vier Stunden essen wir das beste Eis von

Hoffnungsthal!

lschb

Foto: Lydia Schneider-Benjamin

Anzeige

Wo Fels und Wasser Dich begleiten

Eifelsteig – der Weg der Elemente

Wander- und Naturgenuss auf dem Fernwanderweg und seinen Partnerwegen

Hohes Venn, Nationalpark Eifel, Vulkanregion - entdecke die landschaftlichen

Höhepunkte und die Ruhe der Eifel auf dem 313 km langen Wanderweg, eingerahmt

von den Städten Aachen-Kornelimünster und Trier.

Wir organisieren – du wanderst!

z.B. 3 Tagesetappen, 4 x Ü/F, Gepäcktransfer, Lunchpakete

ab 279,- Euro pro Person

infos: www.eifelsteig.de

Eifel Tourismus (ET) GmbH

Kalvarienbergstraße

54595 Prüm

Telefon: +49 (0) 65 51 - 96 56-0

E-Mail: info@eifelsteig.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


12

Leben in Köln

Köln, wie es

funkt und strahlt

In der Stadt kommen viele Strahlungsquellen zusammen.

Besonders über die Funkmasten wird immer wieder diskutiert.

Strahlung – jeder und alles ist ihr

ausgesetzt. Licht und Sonnenstrahlung,

radioaktive und elektromagnetische

Strahlung kommen

natürlich vor – doch in der

modernen Welt produziert sie

Datenvolumen

im Mobilfunk

in Millionen Gigabyte

Die auf Smartphones

geschickte Datenmenge

wächst, aber

auch der Wunsch

nach ihrer schnellen

Übertragung.

auch der Mensch. Besonders elektromagnetische

Strahlungsquellen

wie oberirdische Hochspannungsleitungen,

Funkanlagen für Radio

und Fernsehen, Polizei und Feuerwehr

sowie Satellitenempfänger

gibt es seit Jahrzehnten in der

Stadt. Sichtbares Zeichen ist der

beliebte Funkturm Colonius. Vor

rund dreißig Jahren kam dann der

Mobilfunk hinzu, die ersten Antennen

wurden auf Hausdächern

montiert. Die Netze wurden

seit her in mehreren Phasen ausgebaut.

Heute verfügen die drei

großen Mobilfunkanbieter an 300

bis 400 Kölner Standorten über

Antennen.

Aktuell wird der Ausbau der fünften

Generation, des „5G“-Netzes,

vorangetrieben. Zahlreiche Funkantennen

werden in einem engmaschigeren

Netz für den neuesten

Mobilfunkstandard auf Kölner

Dächern installiert. Die Mobilfunkbranche

begründet den Ausbau

mit neuen Technologien, die

eine Datenverbindung voraussetzen:

Kühlschränke, Verbrauchszähler

und vielleicht irgendwann

auch autonom fahrende Autos.

Und auch die Smartphones brauchen

immer mehr und schnellere

Datenautobahnen.

Quelle: Jahresbericht Bundesnetzagentur 2019 / Grafik: IZMF

Schritt in eine neue Ära

Die Kölner Politik begrüßt den

Ausbau. „5G ist gegenüber bisherigen

Technologien ein erheblicher

Fortschritt. Deshalb ist ein zügiger

Ausbau von 5G von zentraler Be-

KölnerLeben Heft 2 | 21


Foto: Jörn Sackermann / Alamy Stock Photo

deutung für Köln als Wirtschaftsund

Wissenschaftsstandort“, sagte

Oberbürgermeisterin Henriette

Reker im Herbst 2020 bei der

Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags

mit der Deutschen

Funkturm GmbH.

Doch mit der Unterstützung bei

der Platzierung von Antennen

auf städtischen Gebäuden enden

der Einfluss und die Überwachung

seitens der Kommune. Alle weiteren

Verträge für die Funkanlagen

schließen die Betreiber direkt

mit den jeweiligen Hauseigentümern

ab. Für die Betriebsgenehmigung

ist dann der Bund zuständig.

Die Bundesnetzagentur prüft

anhand der technischen Daten,

einer Montageskizze und eines

Lageplans, ob die Grenzwerte für

Funkwellen eingehalten werden.

KölnerLeben Heft 2 | 21

Die Strahlenbelastung misst das

Landesamt für Umwelt- und Verbraucherschutz

(LANUV) dann

nur an ausgewählten Orten. Fakt

ist, dass der Mobilfunk sich in

einem immer höheren Frequenzbereich

bewegt. Hochfrequenzfelder,

bezeichnet durch die Maßeinheit

Hertz – für Schwingung

pro Sekunde –, bewegen sich

zwischen 900 Millionen und 300

Milliarden Schwingungen pro Sekunde,

also zwischen 900 Megahertz

(MHz) und 300 Gigahertz

(GHz). Bewegte sich die Frequenz

der dritten Generation –

des „UMTS“-Netzes – noch bis

2,1 GHz, der vierten Generation

LTE bis 2,6 GHz, so ist 5G jetzt

bei 3,6 GHz angekommen. Diese

Frequenzen haben eine erwiesene

Wirkung auf den menschlichen

Kör per: Sie können das Gewebe

erwärmen, bis hin zur Schädigung.

Gesetzlich festgelegte Grenzwerte

für Mobilfunk-Basisstationen sollen

dies ausschließen. Doch zurzeit

gelten die Grenzwerte des

alten LTE-Netzes auch für das

5G-Netz. Professor Martin Röösli

vom Schweizerischen Tropenund

Public Health-Institut in Basel

meint: „Der Mobilfunk bleibt

weit unterhalb der Grenzwerte.

Die Anzahl der Strahlungsquellen

sagt noch nichts über die Stärke

aus. Der wichtigste Faktor für die

Strahlungsstärke ist die Frage, wie

weit eine Antenne senden muss

und wie nah man selbst dran ist.“

Neben Licht auch Schatten

Aber: Die Wissenschaft streitet

noch darüber, ob die Gesundheit


14

Leben in Köln

auch unterhalb der Grenzwerte

gefährdet wird. Eine große Zahl

von Studien belegt ein beherrschbares

Risiko, trotzdem gibt es

auch viele kritische Stimmen von

Wissenschaftlern. Sie sind sich einig

in ihrer Forderung, den 5G-

Ausbau zu stoppen, solange die

Risiken nicht geklärt sind. Und mit

ihr Umweltinitiativen und manche

Verbraucherschützer: Sie verweisen

auf Länder wie Belgien oder

die Schweiz, wo strengere Grenzwerte

für Funk gelten. Selbst die

Weltgesundheitsorganisation stuft

den 5G-Standard als „möglicherweise

krebserregend“ ein.

Der Vorsitzende des Umweltrechtsausschusses

im Deutschen

Anwaltverein, Prof. Dr. Hans-

Jürgen Müggenborg, meint dazu:

„Unzählige Forschungsberichte

mit unterschiedlichen Ergebnissen

lassen erkennen, dass die Experten

bis heute zu keiner einheitlichen

und eindeutigen Aussage darüber

gelangt sind, ob und welche gesundheitlichen

Auswirkungen der

Ausbau von 5G für den Menschen

haben wird.“ Er pocht in seiner

aktu ellen Stellungnahme auf das

Vorsorgeprinzip: Der Staat habe

bis zum Gegenbeweis den Bürger

zu schützen.

Eines darf man in der ganzen Diskussion

nicht vergessen: Auch die

Empfängergeräte wie das Smartphone,

der Router für das heimische

WLAN, schnurlose Telefone

und manche Haushaltgeräte

strahlen. Hierfür hat die Europäische

Union einen maximal zulässigen

Wert, die spezifische Absorptionsrate

(SAR), festgelegt:

2 Watt pro Kilogramm Körpergewicht.

Der SAR-Wert eines jeden

Gerätes wird vom Hersteller

angegeben. Hier kann jeder selbst

etwas tun: beim Kauf auf strahlungsarme

Geräte achten und das

Handy weit weg von Kopf und

Hoden tragen.

lschb

INFORMATIONEN

Dialogplattform:

www.deutschlandspricht-ueber-5g.de

Landesamt für

Natur, Umwelt und

Verbraucherschutz NRW

Tel. 0201 / 79 95-0.

www.lanuv.nrw.de

Bundesamt für

Strahlenschutz (BfS)

Tel. 03018 / 333-0.

www.bfs.de

Dort gibt es eine Liste der

SAR-Werte der auf dem

deutschen Markt verfügbaren

Handys und Smartphones.

Bei 4G ist die „Streustrahlung“ breit, selbst wenn nur ein Gerät aktiv angesteuert wird.

Beim sogenannten Beamforming richtet die Antenne das Funksignal direkt auf aktive Endgeräte aus.

So reduziert die neue Antennengeneration von 5G die Strahlung.

Quelle: Informationszentrum Mobilfunk, Stand September 2020 / Grafik: IZMF

KölnerLeben Heft 2 | 21


Leben in Köln 15

Anzeige

NEPAL © VISUM / Panos Pictures / Brian Sokol

LEBEN RETTEN

ÜBER DAS EIGENE LEBEN HINAUS

UNTERSTÜTZEN SIE ÄRZTE OHNE GRENZEN MIT IHREM

TESTAMENT und setzen Sie ein Zeichen für Menschen

in Not. Mehr Informationen finden Sie in unserer

aktuellen Broschüre.

Bestellen Sie unsere Broschüre „Ein Vermächtnis für das Leben“

kostenlos und unverbindlich mit der beiliegenden Postkarte

oder kontaktieren Sie uns direkt:

© Hoffotografen

Sinah Scheffler und Katharina Nägler

Ansprechpartnerinnen für Testamentsspenden

Telefon: 030 700 130-145

E-Mail: testament@berlin.msf.org

www.aerzte-ohne-grenzen.de/testamentsspende

KölnerLeben Heft 2 | 21


16

Leben in Köln

Lieber Bufdi

als Grufti

In Rente und sinnvolle Beschäftigung gesucht?

Nehmen Sie doch am liebevoll mit „Bufdi“ abgekürzten

Bundesfreiwilligendienst teil.

Kurt Esser muss so manche harte

Entscheidung treffen: War der

Ball im Aus oder war das ein Foul?

Als Schiedsrichter hat er das letzte

Wort. „Aber mit den Kindern

klappt das ganz gut“, sagt Esser.

„Gib ihnen einen Ball und schon

läuft das Spiel.“ Sport sei sehr

wichtig, findet Esser, für die Gesundheit

– und natürlich zum

Aus toben. Schließlich haben die

Kinder den Vormittag über die

Schul bank gedrückt und danach

Hausaufgaben gemacht. Dabei

schaut ihnen Esser über die Schulter,

hilft, wenn es hakt.

Seit Oktober 2020 ist Kurt Esser

im offenen Ganztag der Grund-

Foto: René Denzer

Bufdi Kurt Esser vor seinem Einsatzort in Zündorf

KölnerLeben Heft 2 | 21


Leben in Köln 17

schule Schmittgasse in Zündorf

tätig. Eigentlich könnte er sein

Rentnerdasein genießen. Doch

schon während seiner Berufstätigkeit

stand für ihn fest, dass er

später ehrenamtlich arbeiten will.

„Ich habe mich schlaugemacht,

was es alles so gibt.“ Bei der Ehrenamtsagentur

Ceno ist er fündig

geworden. Der Verein bietet mit

seinem Freiwilligendienst nicht

nur jungen Menschen die Möglichkeit,

sich im Übergang von der

Schule in den Beruf einer Aufgabe

zu widmen, sondern auch Ruheständlern.

Wo dereinst die Zivis wirkten

Angelehnt ist der Freiwilligendienst

von Ceno an den Bundesfreiwilligendienst

(BFD). Der

wurde 2011 als Ersatz für den Zivildienst

ins Leben gerufen. Anders

aber als bei einem Freiwilligen

Sozialen oder Ökologischen

Jahr (FSJ/FÖJ) steht der BFD auch

Menschen über 27 Jahren offen.

Eine Obergrenze gibt es nicht. Die

„Bufdis“ können etwa in Krankenhäusern,

Altersheimen und Kindergärten,

aber auch in Museen

und anderen Kultureinrichtungen

ihren Dienst leisten. Auch in der

Behindertenhilfe, in Mehrgenerationenhäusern,

im Umweltschutz

oder im Zivil- und Katastrophenschutz

werden sie eingesetzt.

Der Freiwilligendienst bei Ceno,

der durch die Stadt Köln gefördert

wird, kann flexibler als der BFD

gestaltet werden. Interessenten

entscheiden, ob sie zehn, 15 oder

20 Stunden pro Woche tätig sein

möchten. Mindestens sechs Monate

sind sie im Einsatz, gerne

länger. Loslegen kann man jederzeit.

In einem Beratungsgespräch

wird gemeinsam geschaut, welche

Einsatzstelle zum künftigen Bufdi

passt. Sind sich alle nach einem

KölnerLeben Heft 2 | 21

Schnuppertag einig, kümmert

sich Ceno um die Formalitäten

wie Ver träge, Versicherungen und

Bescheinigungen.

Erst schnuppern, dann

verpflichten

Den Schnuppertag hat Kurt Esser

lange hinter sich. Zwei bis drei

Mal die Woche ist der 67-Jährige

seitdem in der Schule aktiv.

Sie ist nur ein paar Minuten von

zuhause entfernt. „Das hat bei

der Wahl des Freiwilligendienstes

durchaus eine Rolle gespielt“, sagt

Esser. Genauso wichtig war ihm,

dass er etwas anderes als früher

im Beruf macht. Dass er mit dem

Dienst eine Verpflichtung über ein

halbes Jahr eingegangen ist, stört

ihn nicht. Ganz im Gegenteil: „Ich

strebe an, danach weiter mit den

Kindern zu arbeiten.“

Anderen helfen, aber auch Struktur

in sein Leben als Rentner

bringen, sind die Motive für sein

Engagement. Die 150 Euro Aufwandsentschädigung,

die er im

Monat bekommt, sind es nicht.

In den Herbstferien ging es zum

Beispiel mit den Kindern in den

Wald. Dort haben sie zusammen

aus Stöcken eine Art Indianer-Tipi

gebaut. Auch im Streichel zoo

in der Nähe der Schule waren

sie. Ausflüge gehören genauso

dazu wie das Mittag essen. Das

wird nicht vor Ort gekocht, sondern

geliefert. Kurt Esser ist auch

hier im Einsatz: Wie isst man richtig

mit Messer und Gabel? Wie

viel packe ich mir auf den Teller?

„Teller wegräumen und die Tische

sauber machen gehört zum

Lerneffekt dazu“, sagt Esser. All

das macht ihm Spaß. Auch wenn

er dann nach der Hausauf gabenbetreuung

wieder in die „lei dige

Rolle“ des Schiedsrichters schlüpft,

wie er scherzhaft sagt. rde

INFORMATIONEN

Der Bundesfreiwilligendienst

ist kein Arbeitsverhältnis,

diesem aber in vielerlei

Hinsicht, etwa beim Ar beitsschutz,

bei den Sozialversicherungen

und beim Urlaubsanspruch,

gleichgestellt und

wird in einem Vertrag geregelt.

Dauer: kann selbst gewählt

werden, meist zwölf Monate,

mindestens aber sechs, höchstens

18

Arbeitszeit: regulär ganztägig,

für Senioren ist auch

Teilzeit möglich, mindestens

aber 20 Stunden pro Woche

Entlohnung: da ein freiwilliges

Engagement, gibt es

ein – steuerfreies – Taschengeld

bis höchstens 426 Euro.

Zu Unterkunft, Verpflegung,

Arbeitskleidung oder entsprechenden

Geldersatzleistungen

trifft man Vereinbarungen

mit der Einsatzstelle

www.bundesfreiwilligen

dienst.de

Ehrenamtsagentur Ceno

e. V. – Freiwilligendienst

Beratung: Nora Menebröcker,

Tel. 0221 / 995 998-15

www.ceno-koeln.de/

freiwilligendienst

Kölner Freiwilligen

Agentur e. V. – Freiwilligendienst

Beratung: Ruth Schaefers,

Tel. 0221 / 88 82 78-23

www.koeln-freiwillig.de/

freiwilligendienste

Auch die Stadt Köln hat viele

spannende Einsatzorte für

Bufdis, zu finden auf

www.stadt-koeln.de,

Suchwort: Bundesfreiwilligendienst


18

Leben in Köln

Anzeigen

Erleichterungen

bei Therapien

Seit Jahresbeginn gelten bei ärztlich verordneter

Krankengymnastik, Physio-, Ergo-, Ernährungsund

podologischer Therapie einige Änderungen.

So wurde die Frist zwischen Verordnung und Aufnahme

der Therapie von 14 auf 28 Tage verlängert.

Auch kann der Arzt sofort zusätzliche Behandlungseinheiten

verschreiben, da die bislang notwendige

Vorab-Genehmigung durch die Krankenkasse

abgeschafft wurde.

1.700 Jahre

jüdisches Leben

Deutschland feiert dieses Jahr „1.700 Jahre jüdisches

Leben in Deutschland“. Anlass für das Jubiläum ist

die erste belegte Erwähnung einer jüdischen Gemeinde

nördlich der Alpen – in Köln – aus dem

Jahr 321. Unter der Federführung des Vereins

2021 JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“ mit

Sitz in Köln sind bundesweit mehr als tausend Veranstaltungen,

da runter Vorträge, Podiumsdiskussionen,

Ausstellungen, Konzerte, Theateraufführungen

und Filmpräsentationen, geplant. Ziel des Festjahres

ist es, jüdisches

Leben sichtbar

und erlebbar zu

machen. Weitere

Informatio nen

und alle Termine

finden Sie auf

www.2021jlid.de

DRK-Kreisverband

Köln e. V.

Lesepatenschaft gewinnt

Verlierer der Corona-Maßnahmen sind ohne Zweifel

gerade die Kinder, die einer dringenden Leseund

Lernförderung bedürfen. „Lesementor Köln“

engagiert sich daher für Kinder und Jugendliche,

die den Spaß am Lesen nicht kennen und Probleme

beim Sprach- und Textverständnis haben. Besonders

wirkungsvoll ist die Lesepartnerschaft zwischen

einem Kind und seinem Lesementor, wenn

sie sich ein Schuljahr lang einmal wöchentlich in der

Schule für eine Stunde treffen. In einem Einstiegsseminar

werden Interessierte auf diese wichtige

und interessante ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet.

Weitere Informationen bei Susanne Budkova,

AWO Köln, Tel. 0221 / 20 40-717

KölnerLeben Heft 2 | 21


Leben in Köln 19

Stromsparcheck

für Köln-Pass-Inhaber

Alle Köln-Pass-Inhaber können den vom Deutschen

Caritasverband und vom Bundesverband der

Energie- und Klimaschutzagenturen organisier ten

Stromsparcheck kostenlos in Anspruch nehmen.

Der Check wird telefonisch oder unter Beachtung

der coronabedingten Hygieneauflagen in der

Woh nung durchgeführt. Die Berater spüren Einsparpotenziale

auf, geben praktische Tipps zum

Nutzungsverhalten und helfen auch mit kostenfreien

Soforthilfen wie LEDs, schaltbaren Steckdosenleisten

und wassersparenden Duschköpfen.

Anmeldung linksrheinisch: 0221 / 708 85 35,

rechtsrheinisch: 0221 / 98 63 80 10.

Anzeigen

Mini-Mülltonnen

machen's billiger

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln (AWB) bieten

neue Tonnengrößen für den Restmüll an. Für eine

alleinstehende Person werden nur noch 20 Liter

Restmüll pro Woche angesetzt, vorausgesetzt, sie

hat auch die gelbe und blaue Tonne und trennt den

Müll. Sonst gilt weiter die Faustformel von 35 Litern

Müll pro Person. Diese kleine Tonne reduziert die

Müllgebühr auf 229,10 Euro pro Jahr im Teilservice.

Interessant für Zwei-Personen-Haushalte in Einfamilienhäusern

sind Tonnengrößen von 30 oder 40

Litern. Weitere Informationen unter 0221 / 922 22 24

und www.awbkoeln.de/restmülltonne

Dranbleiben!

Die SeniorenNetzwerke

rufen auf, weiterhin

gemeinsam Corona

zu trotzen und durchzuhalten,

bis die Zeit

gekommen ist, in der

es wieder lockerer

zugehen kann. Doch

bis dahin ist die Liste

der Wünsche für das

„Danach“ lang. Schneiden Sie eine große Sprechblase

aus, schreiben Sie darauf etwas, auf das Sie sich

besonders freuen, und hängen Sie sie als ein Hoffnungszeichen

in Ihr Fenster. Vorlagen gibt es in allen

Bürgerhäusern, auf www.koelnerleben.koeln

und www.seniorennetzwerke-koeln.de

Das Beste an jedem Tag –

einfach online bestellen

Die Landhausküche bringt leckere Gerichte

heiß ins Haus – und das bereits seit 25 Jahren!

Eine heiße und ausgewogene

Mahlzeit sollte in jedem Tagesablauf

fest eingeplant sein. Sie

schmeckt, steigert das Wohlbefinden

und ist vor allem gesund. Was

aber, wenn Eltern Unterstützung

beim Mittag essen benötigen, die

erwachsenen Kinder und Eltern

trennen aber viele Kilometer?

Im Onlineshop der Landhausküche

– www.landhaus-kueche.de –

können Kinder für ihre Eltern aus

einem umfangreichen Angebot

an Mittagsgerichten, Suppen und

Desserts wählen. Neben Klassikern

der guten deutschen Küche gibt es

auch besondere Spezialitäten, wie

die mediterrane Paprika gemüse-

Pfanne. Menükuriere bringen

das Mittagessen direkt ins Haus

– ohne Vertragsbindung, an 365

Tagen im Jahr. Dank der in den

Lieferfahrzeugen integrierten Öfen

ist das Mittagessen auf den Punkt

gegart und garantiert heiß. Kurzum:

Mit der Landhausküche ist

„alles bestens!“ – jeden Tag.

Für mehr Informationen sind die

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Landhausküche telefonisch

erreichbar: Montag bis Freitag

von 8.00 bis 18.00 Uhr unter der

Telefon-Nummer

0 22 33 - 4 09 40 08

Die Kuriere der Landhausküche bringen ein leckeres

Mittagsgericht direkt ins Haus. (Bild © apetito)

KölnerLeben Heft 2 | 21


20

Leben in Köln

Merhaba und guten

Pflegebedürftige, die aus anderen Kulturen stammen,

sollen ihre Gewohnheiten und Weltanschauungen auch

im Heim leben können. Vorbildlich wird dies in einem

Seniorenzentrum der Sozial-Betriebe-Köln (SBK) umgesetzt.

Wenn in dem Mülheimer Pflegeheim ein neuer Tag

be ginnt, begrüßen viele Mitarbeitende die türkischstämmigen

Bewohner mit „Günaydın“ – „guten

Morgen“. „Solche vermeintlichen Kleinigkeiten vermitteln

Zugewandtheit und Nähe. Das ist für unsere

Arbeit entscheidend“, sagt Sozialarbeiterin Gaye

Yilmaz. Ältere Menschen würden im Türkischen zudem

eher geduzt, mit dem Nachsatz „Onkel“ oder

„Tante“. „Würde ich sie siezen, empfänden das viele

als distanziert.“ Das sei bei den deutschen Bewohnern

anders.

Auch viele der deutschstämmigen Pflegekräfte achteten

auf solche Details, erläutert Renate Jülicher,

die Leiterin der Einrichtung. Viele machten gute Erfahrungen

mit solchen kleinen Gesten und ein paar

Brocken Türkisch, die Offenheit und Respekt für

die türkische Kultur signalisieren. Sie selbst, fährt

Jülicher fort, heiße die Senioren bei gemeinsamen

Festen auch auf Türkisch willkommen. Dabei ist es

Brauch, zur Begrüßung Duftwasser und Süßigkeiten

anzubieten.

Muttersprache ist wichtig

Die Grußformeln in beiden Sprachen und die kleinen

Festrituale sind Beispiele dafür, wie „kultursensible

Pflege“, so der Fachbegriff, im Alltag aussieht. Das

Konzept praktizieren die Pflegenden in Mülheim

seit 2009. Weil in diesem Bezirk besonders viele

der etwa 93.500 Kölner Menschen mit türkischen

Wurzeln leben, haben sich Jülicher und ihr Team auf

diese Gruppe spezialisiert. In der ersten und zweiten

Etage des Zentrums wohnen jeweils 27 deutsch- und

KölnerLeben Heft 2 | 21


Leben in Köln 21

Foto: Stadt Köln

Sehr geehrte

Leserinnen und Leser,

Tag!

türkischstämmige Menschen gemeinsam, insgesamt

ist etwa ein Drittel der Bewohner türkischer Herkunft.

Da ihre Altersgruppe zu den ersten Einwanderern

gehörte, sprechen manche, besonders Frauen,

kaum Deutsch. Daher ist immer türkischsprachiges

Personal zum Sprechen oder Übersetzen da. Liane

Schenk, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut

für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaft

der Charité in Berlin, betont: „Die Sprache

spielt für die Pflegebedürftigen eine zentrale Rolle.

Darüber lassen sich emotionale und soziale Verbundenheit

besser vermitteln.“ Ihre Forschung bestätigt,

dass 80 Prozent der „Gastarbeitergeneration“ ihre

Deutschkenntnisse als mäßig bis sehr schlecht einschätzen.

Wer die Einrichtung besucht, bemerkt die Umsetzung

der kultursensiblen Pflege an vielen Details:

Ein Willkommensschild in zwei Sprachen begrüßt

die Besucher gleich am Eingang. In einem separaten

Bereich der SBK-Großküche bereitet türkisches Personal

landestypische Speisen zu. Auch beim Frühstück

und Abendessen geht es auf die kulinarischen

Wünsche der Bewohner ein und reicht zum Beispiel

ein herzhaftes Frühstück mit Schafskäse, Paprika und

KölnerLeben Heft 2 | 21

Foto: SBK

kultursensible Heimpflege: Das, was die Sozial-

Betriebe-Köln vorleben, ist vorbildlich. Denn

wir sind eine Stadt der Vielfalt, wie ein Blick

in unseren städtischen „Diversity-Kalender“

zeigt: Im Frühjahr feiern Kölner*innen das jüdische

Pessach-Fest, das christliche Ostern, das

muslimische Fest des Fastenbrechens, das Sankt

Georgsfest der Roma, das Neujahr der Jesiden –

um nur eine kleine Auswahl zu nennen. All

diese Feste erzählen vom Neubeginn und der

Hoffnung, die das Frühjahr auch jenseits des

Glaubens symbolisiert.

Mir ist bewusst, dass Optimismus derzeit

schwerfällt. Mehr als ein Jahr nach Ausbruch

der Pandemie in Köln haben wir nicht nur

Einschränkungen zu ertragen, sondern auch

Kranke und Tote zu beklagen – die meisten

von ihnen Kölner Senior*innen. Als Oberbürgermeisterin

schmerzt mich jeder Verlust und

jeder Krankheitsfall. Allen Betroffenen und Angehörigen

gilt mein Mitgefühl. Es ist erschütternd,

dass es die ältere Generation so hart

getroffen hat.

Zugleich besteht Grund zur Zuversicht in diesem

Frühjahr: Die Stadt Köln gibt alles, um

allen Kölner*innen so schnell wie möglich ein

Impfangebot zu machen. Und auch die neue

Teststrategie sowie die Aussicht auf wärmere

Tage mit Treffen im Freien machen Hoffnung.

Lassen Sie uns weiterhin verantwortungsvoll,

aber mit Optimismus dieses Frühjahr angehen!

Für Ihre Ausdauer meinen herzlichen Dank!

Henriette Reker

Oberbürgermeisterin der Stadt Köln


22

Leben in Köln

Foto: SBK

Es ist türkischer Brauch, zur Begrüßung

Duftwasser und Süßigkeiten anzubieten.

Oliven. „Das möchte ich auch haben!“, höre man

dann schon mal auf Kölsch von den deutschen Bewohnern,

erzählt Gaye Yilmaz.

Der Gebetsraum werde zwar selten in Anspruch genommen,

stehe aber, wie sämtliche Angebote, allen

offen, erklärt Renate Jülicher. So feierten alle, die

möchten, Zucker- und Opferfest sowie Weihnachten

und Ostern gemeinsam. Oder kochten zusammen.

Der Besucherraum biete Platz für die oft größeren

türkischen Familien, für die es selbstverständlich ist,

ihre Verwandten häufig zu besuchen. „Der Raum

wird aber auch von deutschen Bewohnern gerne für

Geburtstagsfeiern genutzt“, so Jülicher.

Später ins Heim

Nach Problemen befragt, antwortet Yilmaz entschieden:

„Keine, die mit der Kultur oder Religion

zu tun haben.“ Auseinandersetzungen gebe es hin

und wieder, wenn ein Senior im Gemeinschaftsraum

deutsche, der andere türkische Nachrichten anschauen

möchte. Solche Alltagskonflikte ließen sich leicht

lösen, jedes Einzelzimmer bietet deutsche und türkische

Programme.

Und gravierendere Unterschiede? „Die gibt es durchaus“,

sagt Renate Jülicher. So sei der Pflegebedarf

bei den türkischstämmigen Bewohnerinnen und Bewohnern

durchschnittlich höher, weil sie meist später

in die Einrichtung kämen. Gaye Yilmaz ergänzt:

„Bei türkischen Familien ist es normal, die Pflege

so lange wie möglich selbst zu übernehmen.“ Das

führt manchmal dazu, dass Menschen mit weit fortgeschrittenen

Demenzerkrankungen, die ausgeprägt

aggressiv seien oder häufig wegliefen, nicht mehr

aufgenommen werden können. Die SBK verweisen

dann an spezialisierte gerontopsychiatrische Einrichtungen,

die die Bedürfnisse der Erkrankten besser

erfüllen können.

Genaue Nachfragen wegen Scham und Tabus

„Auch die Scham beim Thema Pflege ist nach wie

vor deutlich spürbar“, sagt Renate Jülicher, „wobei

wir auch hier Veränderungen wahrnehmen.“ Denn

Pflegebedürftigkeit und Heimunterbringung seien

bei türkischen Familien oft noch ein Tabu. Angehörige

müssten sich häufig vor ihren Verwandten in

der Türkei rechtfertigen, das erzeuge einen gewissen

sozialen Druck. Der wird durch die „Transnationale

Migration“, wie Wissenschaftlerin Schenk es nennt,

verstärkt: Durch Flugreisen und Handys bleiben die

Menschen hier und dort enger im Austausch. Da

wollen es die Angehörigen dann ganz genau wissen,

etwa wie die Speisenversorgung aussieht und

dergleichen, bevor man sich für eine Heimaufnahme

entscheidet.

Dennoch informieren sich viele Angehörige türkischstämmiger

Menschen früher und intensiver als noch

vor einigen Jahren, melden ihre Verwandten auch

häufiger vorsorglich an. Der Beratungsbedarf, etwa

zur Finanzierung, sei oft etwas größer, auch die Begleitung

kurz nach dem Einzug nehme häufig etwas

mehr Raum ein, so Yilmaz. Bei der Pflege selbst spielten,

so Jülicher, kulturelle Besonderheiten allerdings

keine große Rolle, hier komme es vor allem auf die

individuellen Bedürfnisse der Bewohnenden an. So

möchten zum Beispiel auch manche deutschen Bewohnerinnen

nicht gerne von männlichen Pflegekräften

umsorgt werden.

Interessierte über Landesgrenzen hinaus

Das Konzept der kultursensiblen Pflege sieht Jülicher

in ihrem Haus gut umgesetzt. Mit Blick auf die Kölner

Pflegelandschaft sei dies aber ein „Tropfen auf

den heißen Stein“. Zwar gebe es mehr und mehr

spezielle Einrichtungen für Menschen aus bestimmten

Ländern oder bestimmten Religionen. Denn das

Bedürfnis nach kultursensibler Pflege ist auch im Sozialgesetzbuch,

§ 1 Abs. 5 SGB XI, verankert. Ein

vergleichbares integratives Konzept sei aber die Ausnahme

– und das sogar international. „Wir haben

häufig Delegationen zu Besuch, die sich über unseren

Ansatz informieren, aus Österreich und anderen europäischen

Ländern und sogar aus China.“

KölnerLeben Heft 2 | 21


Anzeige

Gerade solche integrativen Konzepte seien richtungsweisend,

unterstreicht Liane Schenk von der

Charité. „Mit der Zeit schleifen sich Kulturspezifika

ab. Separate Modelle sind daher immer weniger

gefragt“, betont sie. Jülicher unterstreicht, es zeige

sich schnell, wie bereichernd das Zusammenleben

zwischen den Kulturen sein kann – für Bewohnende

und Beschäftigte gleichermaßen. dk

INFORMATIONEN

Kontaktdaten für Beratung, ambulante

Pflegedienste und stationäre Einrichtungen

gibt es beim Zentralen Beratungs telefon:

0221 / 221-2 74 00.

Beratungs- und Betreuungsstellen

für alle Nationalitäten:

Caritasverband für die Stadt Köln e. V.

Fachdienst für Integration

und Migration

Bertramstr. 12–22, Tel. 0221 / 985 77-620

www.caritas-koeln.de

für Menschen mit türkischen Wurzeln:

Städt. Senioren- und Behindertenzentrum

Köln-Mülheim der Sozial-

Betriebe-Köln gGmbH (SBK)

Tiefentalstr. 68–70

Tel. 0221 / 77 75-21 01, Renate Jülicher

www.sbk-koeln.de

AWO Kreisverband Köln e. V.

Projekt „Demenz & Migration“ und

Veedel für alle/Semtimiz Ehrenfeld

Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus,

Peter-Bauer-Str. 2

Tel. 0221 / 57 33-2 15, Bagnu Yazici

www.awo-koeln.de

Weitere Adressen auf:

www.koelnerleben.koeln

Anmerkung der Redaktion: Für die Berichterstattung

zur kultursensiblen Heim pflege fehlt eine

wichtige Sicht: die der zu Pflegenden. Ein Interview

mit einem von ihnen war nicht möglich, um ihre

Ge sundheit zu schützen.

KölnerLeben Heft 2 | 21


24

Gesund leben

Da steh

ich drauf

Ein Mensch läuft auf seinen

Füßen in seinem Leben gut

dreimal um den Erdball,

ungefähr 120.000 Kilometer.

Und doch behandeln wir

unsere Füße eher schlecht.

Wir zwängen unsere Füße in unpassende Schuhe,

muten ihnen Übergewicht zu und vernachlässigen

allzu oft die Pflege. Und dann sind sie plötzlich da,

der hartnäckige Nagelpilz, das lästige Hühnerauge, die

schmerzvolle Druckstelle oder Wunde. Der Hautpilz

juckt, der Zehennagel wächst ein und entzündet sich.

Viele Schäden könnten durch mehr Aufmerksamkeit

und Pflege vermieden werden. Aber was, wenn die

Beweglichkeit nachlässt und die Arme nicht mehr bis

INFORMATIONEN

Anbieter und weitere Infos findet man im

Internet und bei Podologenverbänden.

Deutscher Verband für Podologie (ZFD) e. V.

Tel. 0561 / 98 83 17 80

www.podo-deutschland.de

Verband Deutscher Podologen (VDP) e. V.

Tel. 07121 / 33 09 42

www.verband-deutscher-podologen.de

zum Fuß reichen? Das Bücken schwerfällt, der Bauch

im Weg ist und die Nagelschere auch nicht mehr so

gut in der Hand liegt?

Die Podologie kann helfen

Dann sind die medizinischen Fußpflegekräfte gefragt –

die Podologen. Sie behandeln geschädigte Füße in Zusammenarbeit

mit Hautärzten, Diabetologen, Orthopäden

und orthopädischen Schuhmachern. Aber sie

kümmern sich auch ohne ärztliche Verordnung um die

Füße, vorsorglich, um sie möglichst lange gesund zu

halten. Zwei Jahre ließen sie sich dafür an einer fußheilkundlichen

Schule ausbilden. Die Urkunde über

den staatlich geprüften Abschluss hängt dann meist

in den Behandlungsräumen. Im Ausdruck Podologie

stecken übrigens die griechischen Worte „Podos“ für

Fuß und „Logie“ für Lehre.

Wer sich in erster Linie „Wellness“ und Entspannung

mit Fußbad und Massage und eine Verschönerung der

gesunden Füße und Zehen gönnen möchte, kann auch

die kosmetische Fußpflege, die Pediküre, in Anspruch

nehmen. Das beugt Schäden vor und tut nicht nur

den Füßen gut, sondern auch der Seele. Für den kosmetischen

Fußpflegeberuf ist eine Kurzzeitausbildung

üblich, eine Kassenzulassung gibt es nicht.

KölnerLeben Heft 12 | 21


Gesund leben 25

Foto: Ulrike Süsser

es, wenn sie verdickte Nägel abschleift, Hornhautschwielen

abträgt, Hühneraugen entfernt oder Nagelspangen

anbringt, um Fehlstellungen zu korrigieren.

Eine Behandlung beginnt meist mit einer Beratung

und Untersuchung des Fußes; sie dauert insgesamt

etwa 30 bis 40 Minuten, je nach Pflegeaufwand auch

länger. Die Nachfrage ist groß, Tendenz steigend. „Die

meisten Patienten sind zwischen 35 und 80 Jahre alt“,

sagt Bouchama-Sprott.

Hohe Hygienestandards

Wellness für die Füße findet die 67-jährige Konny R.

zwar auch nicht schlecht, aber wegen ihrer Beschwerden

besucht sie alle vier bis fünf Wochen lieber eine

medizinische Fußpflegepraxis im Hautzentrum Rodenkirchen.

Sie hat Schmerzen an den Füßen und ihre

Zehennägel wachsen immer wieder ein. „Ich habe

falsches Schuhwerk getragen“, sagt sie. Zwar keine

hochhackigen Pumps, sondern flache Ballerinas ohne

Fußbett. Aber die runde Schuhform hat die Zehen

unnatürlich gequetscht.

Claudia Bouchama-Sprott kennt solche Probleme.

Sie ist langjährige Podologin und führt mit Kollegin

Judith Jovy eine Gemeinschaftspraxis in Zollstock.

Beide sind zudem ausgebildete Wundassistentinnen

der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Klinisch sauber

ist es in den vier Behandlungszimmern, alle Instrumente

sind sterilisiert. „Wir legen Wert auf einen

sehr hohen Hygienestandard“, betont die 58-Jährige.

Sie ist ausnahmsweise selbst Patientin und lässt sich

von ihrer Mitarbeiterin Alina Kremer (32) behandeln.

Sie desinfiziert als Erstes den Fuß und entfernt dann

eine winzig kleine Tamponade. Die Watteeinlage war

erforderlich, nachdem ein eingewachsener Nagel therapiert

worden war. Keine große Sache. Länger dauert

KölnerLeben Heft 2 | 21

Erst wenn Podologin Alina

Kremer die Füße desinfiziert

hat, behandelt sie sie.

Immer mehr Diabetespatienten

Ein Schwerpunkt ist die Versorgung von Risikopatienten.

Die Kosten für die Behandlung eines „diabetischen

Fußsyndroms“ mit schlecht heilenden Wunden

übernehmen grundsätzlich die Krankenkassen.

Ebenso für Patienten, die querschnittsgelähmt sind

oder an Neuropathien leiden, also an Nervenschädigungen,

die einhergehen mit Kribbeln an den Füßen

bis hin zu „brennenden“ Schmerzen.

Andere podologische Behandlungskosten trägt man

in der Regel selbst. Sie hängen vom jeweiligen Aufwand

ab. Eine Komplexbehandlung ohne Verordnung

liegt bei rund 50 Euro. Eine Abklärung vorab mit der

jeweiligen Praxis und der Krankenkasse empfiehlt

sich. Ob Wellness oder medizinische Behandlung, es

lohnt, den Füßen mehr Beachtung zu schenken, damit

sie uns gut durchs Leben tragen. Konny R. hat jedenfalls

aus ihren „Jugendsünden“ gelernt und trägt jetzt

bequemes Schuhwerk. Und sie ist dankbar, dass es die

podologische Behandlung gibt. „Hinterher fühle ich

mich immer wohl an den Füßen“, sagt sie. süs

All-inclusive eintritt

mit 10er KArte*

*Unbegrenzte Badezeit!

Anzeige

vitalBad Burscheid – tel. 0 21 74 -78 78 70

6 80 €

Natursole-Aktivbecken

Sauna und Dampfbad

VALO®-Bad

Heiß-Kalt und Kneipp

AquaPower-Gymnastik

Cafeteria

Mo 14.00 - 21.30, Di - Fr 7.00 - 21.30,

Einlass bis 20.45; Sa/So und Feiertage

8.00 - 19.00, Einlass bis 18.00 Uhr

Im Hagen 9, 51399 Burscheid

www.vitalbad-burscheid.de


26

Gesund leben

Schnell und selber

Die gute Nachricht vorneweg: Die Corona-Schnelltests

zum Selber machen sind flächendeckend verfügbar.

Doch wie funktionieren sie eigentlich? Und sind sie sicher?

Bisher durfte der Schnelltest ausschließlich in zugelassenen

Testzentren oder bei Ärzten durch geschultes

Personal erfolgen, nun wurden Tests für die

Handhabung durch Laien freigegeben.

Fast alle Schnelltests sind Antigentests. Bei Antigentests

werden – im Unterschied zu PCR-Tests – nicht

DNA-Stücke, sondern schon kleinste Proteine des

SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen.

Ein Teststreifen zeigt an, ob Proteine gefunden wurden

und ob der Patient Corona-positiv oder -negativ

ist. Das Ergebnis liegt in 15 bis 30 Minuten vor. Ein

positives Test ergebnis muss unbedingt danach durch

einen PCR-Test bestätigt werden, um ganz sicher zu

sein. Also sollte man sich in diesem Fall sofort an die

Hausarztpraxis oder das Gesundheitsamt wenden.

Für wen eignen sich die Selbsttests?

Sie sind sinnvoll für Menschen, die keine Krankheitssymptome

oder Kontakte zu Infizierten haben.

Durch die leichte Handhabung eignen sie sich dazu,

oft und präventiv eingesetzt zu werden, zum Beispiel

vor dem Besuch von Familie und Freunden.

Ist die Anwendung einfach?

Die Tests sind so einfach konzipiert, dass sie fehlerfrei

durchgeführt werden können. Man sollte sich Zeit

nehmen, die Gebrauchsanleitung in Ruhe durchzulesen

und den Test Schritt für Schritt durchzuführen.

Wie zuverlässig sind die Tests?

Die Zuverlässigkeit wird in den Parametern Sensitivität

und Spezifität angegeben. Sensitivität ist der

wichtigste Faktor, sie bedeutet, dass zum Beispiel bei

einem Schnelltest mit angegebener Sensitivität von

94 Prozent 94 von 100 Infizierten erkannt werden.

Sechs Infizierte bleiben unerkannt.

Welche Arten von Corona-Selbsttests gibt es?

Derzeit gibt es drei Methoden für den Corona-

Selbsttest, der zu Hause durchgeführt werden kann:

Stäbchentest mit Nasenabstrich

Es muss ein Abstrich im vorderen Teil der Nase erfolgen.

Es ist nicht das unangenehme tiefe Einführen

wie bisher notwendig. Seine Sensitivität liegt je nach

Produkt bei 82,5 bis 97,2 Prozent.

Foto: Medakit Ltd / Unsplash.com

Spucktest

Man spuckt in ein Röhrchen und mischt die Spucke

mit einer Flüssigkeit. Die Probe wird auf eine Testkassette

aufgebracht, nach 15 Minuten kann das Ergebnis

abgelesen werden. Sensitivität: 96 Prozent. Bisher

nur in Einrichtungen und Behörden zugelassen.

Lutschtest

Man lutscht an einem Abstrich-Lolly. Er wird nach

10 Sekunden aus dem Mund genommen und in eine

Lösung gehalten. Die Lösung wird auf eine Testkassette

aufgetragen, nach 10 Minuten kann das Ergebnis

abgelesen werden. Sensitivität: 94.

KölnerLeben Heft 2 | 21


Gesund leben 27

Auf geprüfte Qualität achten!

Sieben dieser Selbsttests sind zum jetzigen Zeitpunkt

durch das Robert-Koch Institut (RKI) geprüft. Jeden

Tag kommen welche dazu. Damit ist sichergestellt,

dass sie den medizinischen Mindeststandards entsprechen.

Auf dem Markt gibt es jedoch auch nicht

geprüfte Produkte. Achten Sie auf geprüfte Qualität!

Was kostet der Test?

Der Einzelverkaufspreis soll um 10 Euro, für die 5er-

Packung beim Discounter um die 25 Euro betragen.

Es gilt aber weiterhin: Auch wer ein negatives Ergebnis

hat, kann sich nicht zu 100 Prozent sicher

sein. Und es ist immer nur eine Momentaufnahme.

Ob und wie ein Selbsttest zur Vor lage bei öffentlichen

Einrichtungen oder Geschäften eingesetzt

werden kann, ist noch nicht geregelt. Man sollte sich

trotzdem immer an die Abstands- und Hygiene -

regeln halten. lschb, Stand: 11.3.21

INFORMATIONEN

Informationen zum Impfen und die Adressen

der professionellen Corona-Testzentren:

www.koelnerleben.koeln

Hier finden Sie eine Liste der geprüften

Produkte, die täglich aktualisiert wird:

www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/

Antigentests/_node.html

Bundesvereinigung Deutscher

Apothekerverbände e. V.: www.aponet.de/

artikel/corona-selbsttest-diewichtigsten-infos-im-ueberblick-23323

Anzeige

H Ö R G E R ÄT E

H Ö R T E S T

GEHÖRSCHUTZ

Wir finden Ihre

individuelle Hörlösung!

Die Hörexperten aus Köln

freuen sich auf Ihren Besuch!

LEISTUNGEN & SERVICES

• Marken-Hörgeräte

• Großes Zubehör-Sortiment

• Tinnitusberatung

• Kostenloses Probetragen im Alltag

• Hörgeräte-Check

• Attraktive Finanzierungsmöglichkeiten

• Hausbesuch-Service

Jetzt

kostenlosen

Hörtest

machen!

Deutzer Freiheit 77, , 50679 Köln

9:00-13:00 Goltsteinstraße 14:00-18:00 89-91, 50968 Köln

0800 - 723 68 98 amplifon.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


28

Vergnügliches

KAKURO – Die Zahlen in den grauen Kästchen sind Summen. Steht die Zahl oben rechts, gibt sie die

Summe der rechts folgenden waagerechten Freifelder an. Steht sie unten links, nennt sie die Summe der

darunterliegenden senkrechten Freifelder. Zum Füllen werden die Ziffern 1 bis 9 verwendet, wobei

keine Ziffer in den zur Summe gehörenden Lösungsfeldern doppelt vorkommen darf.

Anzeige

KölnerLeben Heft 2 | 21


Vergnügliches 29

Lösungswort Heft 1/2021: WANDERTOUR.

Gewinner: Tobias Düsch, Günther Hasselmann,

Gerhardt Norkeweit, Gesa Struve, Dennis Wenzler

Eine Stadtführung auf dem Sofa

Gehen Sie mit diesem Bildband auf

eine historische Stadttour: Über

400 Bilder nehmen Sie mit zu den

Anfängen Kölns und dann durch

die Jahrhunderte bis 1880. Sie

sehen Architektur, Kunst- und Gebrauchsgegenstände,

Handschriften,

Gemälde und Fotografien, oft noch

unbekannt, dazu Auszüge aus zeitgenössischen

Texten. So wird die

Stadt- und Kulturgeschichte einmal

mehr bunt und lebendig.

KölnerLeben verlost 3 Bildbände.

Schicken Sie das Lösungswort des Rätsels auf

einer Postkarte an: Redaktion KölnerLeben, Unter

Goldschmied 6, 50667 Köln, oder im Betreff

einer E-Mail an: koelnerleben@stadt-koeln.de

Einsendeschluss: 30. April 2021.

Masseneinsendungen werden nicht berücksichtigt.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Teilnehmerdaten werden

nach Versand der Gewinne vernichtet. Eine Weitergabe an Dritte

ist ausgeschlossen.

Anzeige

Reinhard Matz,

Wolfgang Vollmer:

Köln von Anfang an.

Leben, Kultur, Stadt bis 1880.

392 Seiten. 50 Euro.

ISBN 978-3-7743-0923-4.

www.greven-verlag.de


30

Vergnügliches

Kölsch es schön

vum Armin Foxius

Ja jo es dat schön, ens

Kölsch zo denke un op

Kölsch zo schwaade.

Un och zo lese. Vielleich

och ens jet op

Kölsch zo schrieve.

Wann mer nor Huhdütsch

kalle kann, do

fählt doch jet. Dat es, wie

sich för et Usjon staats parat

maache. Un Kölsch bubbele es, wie em Naachspunjel

durch de Stuff laufe, un em Morjemantel udder Köchekeddel

zom Breefkaste tippele. Noch nit raseet

un de Hoor jestivvelt.

Foto: privat

Kölsch schwaade es wie Eikall; su vör sich hin brabbele,

met sich selvs zofredde sin. Udder och met

andre op einer Welleläng sich bewäje, mem andre bei

sich selver sin, wie dä udder dat dat jo och deit. Ohne

Däu, usem Buch erus, un usem Hätzenskühlche. Dat

kütt alles su us einem erus, un hät doch Senn un

Verstand. Su es et jo nit: Mir Kölsche wesse allt, wat

mer sage! Un mer han och jet zo sage. Ävver he weed

nit drömeröm jeschwaad, he jeit et ohne Ömwäch,

tirektemang un tirek erus. Un durch unse Singsang

bruch mer dobei keinem wih ze dun.

Fröher dät mer met der Tant un met der Jroß Kölsch

schwaade. Un de Mamm dät nor mänchmol der Kopp

schöddele un bei uns Junge sage: Nit esu jewöhnlich!

Et Frollein en der Schull sat: Sprich Hochdeutsch!

Was soll aus dir noch werden. – Ävver jewoode

sin mer all jet. Un der Meister sat uns en der Lihr:

Wannste zom Kunde jeis, hür, wie dä dich ansprich.

Un weil mir Kölsche jo vill Sproche künne, es dat kei

Problem. Ävver mänch einem jeit et Hätz op, wann

ne Handwerksmann kütt un e jefläch Oxford-Kölsch

schwaad.

Mer mät et sich ävver och off selver schwer: Mer hält

sich met dem Kölsch zoröck, mer weiß jo nit, wie dä

andre jestreck es. Un dä denk: Wann dä, vun der ich

weiß, dat sei en Kölsche es, nit su schwaad, dann dun

ich dat et bess och nit. Un su jevve sich dann zwei

Enjeborene nen Däu un mache eine op Huhdütsch.

Wie jot, dat et die ville kölsche Leeder jitt, jrad en de

letzte Johre. Un nit nor Fastelovend, nä, et janze Johr

üvver hürste Pooschte un Weechte kölsch senge un

dobei höppe. Ijal, wo se herkumme, un och, wann se

ehts ens kei Woot verston. Ävver alles kann mer lihre,

un wann mer dobei, sage mer en ner Weetschaff,

nen nette Jung, e knackich Mädche kenne lihrt, do

flupp dat wie Ähzezupp. Quasi Völkerverständijung.

Un unger uns: Es dat dann nit schön, su e kölsch

Stöckelche zo lese udder nem andere vörzodrage?

– Ja jo dat!

Anzeigen

Bestens versorgt.

Liebevolle Pflege und Betreuung

bieten wir Menschen, die nicht

mehr allein leben wollen oder

können. Wir sind für Sie da an

neun Standorten in Köln.

Infos unter 0800 2999135

oder www.johanniter-stift.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


Termine April/Mai 2021

31

Bei Redaktionsschluss Mitte

März gab es erste Lockerungen,

gerade für Kultureinrichtungen

und Veranstalter

begann ein schrittweiser Öffnungsprozess.

Daher erneut

alle Angaben ohne Gewähr –

achten Sie auf die aktuelle

Situation. Stand: 11.3.21

Weitere Termine finden Sie

auf www.koelnerleben.koeln

Foto: Stadt Köln

Geschichte an der frischen Luft

Zur Ausstellung „Köln 1945. Alltag

in Trümmern“ finden Sie an vielen

Stellen im Stadtraum – etwa rund um

Alter Markt, Dom und Rheinufer – Plakate.

Eindrucksvolle historische Bilder

ermöglichen Vergleiche zwischen dem

damaligen und heutigen Stadtbild. So

wird der Stadtbummel zur Zeitreise.

www.koelnisches-stadtmuseum.de

Neue Stadtführung zur Geschichte

der Frauen. 17 Stationen in der

Innen stadt, die auch besucht werden

können. Vom Frauengeschichtsverein.

www.stadt-koeln.de/artikel/70869

Die Vorwahl lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Mediale Angebote

Kölsch im Radio

Bei Radio Köln auf UKW 107.1

Mo, 12.4. und 10.5., 20 Uhr:

Paula Hiertz

Mo, 26.4. und Do, 27.5., 20.30 Uhr:

Katharina Petzoldt

April

Donnerstag, 1.4. (KölnTag)

Alle Bürgerinnen und Bürger, die wohnhaft

in Köln sind, können kostenlos

die städtischen Museen besuchen. Wie

es geht, entnehmen Sie der Tagespresse

oder auf www.museenkoeln.de

10 Uhr: Offener Seniorentreff

(jeden 1. Donnerstag im Monat)

Beim SeniorenNetzwerk Chorweiler

sind muntere Senioren eingeladen,

Freunde und Nachbarn kann man mitbringen.

Info: 0173 / 614 48 42.

Altentagesstätte des Marie-Juchacz-

Zentrums, Rhonestr. 3

Samstag, 3.4.

14 Uhr: Trauerspaziergang

(jeden 1. Samstag im Monat)

Unterwegs miteinander oder mit Trauerbegleitern

sprechen. Bei jedem Wetter!

Kostenlos. Info: 539 74 52, Brigitta

Lepke-Lehman. Treffpunkt: Haupteingang

Westfriedhof, Venloer Straße.

www.hospiz-koeln-west.de

19 Uhr: Oper – Mozart

„Le nozze di figaro“ startet mit zahlreichen

Terminen, in Präsenz oder als

Stream. Info: 221-2 84 00.

www.oper.koeln

Sonntag, 4.4. (Ostersonntag)

Die

Redaktion von

KölnerLeben

wünscht

Frohe Ostern!

Montag, 5.4. (Ostermontag)

Dienstag, 6.4.

10 Uhr: „Trifft sich gut“

(an jedem 1. Dienstag)

Beim SeniorenNetzwerk Dünnwald findet

man sich zum gemütlichen Kaffeetrinken

und Beisammensein ein. Nur

mit Anmeldung: 45 08 71 08.

Ev. Gemeindehaus, Amselstr. 22

Mittwoch, 7.4.

9–10.30 Uhr:

Telefonsprechstunde (jeden

Montag und Mittwoch)

Beim SeniorenNetzwerk Flittard können

Sie für alle seniorenspezifischen

Fragen und Ideen anrufen, oder um

einfach mal zu plaudern.

Tel. 0151 / 52 86 07 70, Frau Frings

Donnerstag, 8.4.

10 Uhr: Seniorenberatung

(auch am 6.5.)

Der Bürgerverein Neubrück berät auf

dem Marktplatz in Neubrück.

An St. Adelheid 7.

www.bürgerverein-neubrück.de

Illustration: Freepik / flaticon.com

Freitag, 2.4. (Karfreitag)

10–17 Uhr: Ausstellung –

Monumentum (zunächst täglich

bis 11.4.)

Ex-Fußballspielerin Josephine Henning

hat in Skulpturen und Live-Paintings

eine Form gefunden, ihrer Liebe zum

Fußball Ausdruck zu verleihen. 8/5 E.

Termine: 336 09-54. Deutsches Sport &

Olympia Museum, Im Zollhafen 1.

www.sportmuseum.de

11 Uhr: Ausstellung – Art Déco

aus Paris (bis 2.5.)

Kunstvolle Plakate und Illustrationen für

die neue Werbung für Haute Couture,

Jazz, Tanz, Sportwagen – und auch

Kriegsanleihen. 6 E. Info: 227 28 99.

Käthe Kollwitz Museum,

Neumarkt 18–24. www.kollwitz.de

Schon mal reingehört?

13 Uhr: Online-Tanztheater –

Rooms (auch am Fr, 9.4. und

Sa, 10.4., 21 Uhr)

Der Tanztheaterfilm wird live von

17 Tänzern der ältesten britischen

Tanzcompany, Rambert, aufgeführt.

Ab 12 E. Tickets: 221-28 400 und

www.schauspiel.koeln

www.koelnerleben.koeln

KölnerLeben Heft 2 | 21


32 Termine

Foto: Helge Krückeberg

Update Cologne #4

Freitag, 9.4.

18 Uhr: Eröffnung –

Update Cologne #4 (bis 18.4., Mi,

Fr 15.30–18.30 Uhr, So 11–14 Uhr)

Preisträgerin Gudrun Barenbrock stellt

eine Projektion aus, mit den Klangkünstlern

Udo Moll und Klaus Osterwald.

Eintritt frei. Info: 29 99 33 78.

Wormser Str. 23 (Hinterhof).

www.michael-horbach-stiftung.de

Samstag, 10.4.

20 Uhr: Premiere – Die Lage

(auch am 11., 17., 18. und 25.4.)

Wohnungsbesichtigung als erbarmungslose

Castingshow. Die Konkurrenz ist

hart, die Nerven liegen blank, jeder

kämpft gegen jeden. 20,90 E. Karten:

32 78 17. Freies Werkstatt Theater,

Zugweg 10. www.fwt-koeln.de

Sonntag, 11.4.

11 Uhr: Klaviermatinée –

Polina Kulikova

Die bekannte russische Pianistin spielt

aus Anlass des 150. Geburtstags ihres

Landsmannes Alexander Skrjabin. Eintritt

frei. Haus des Waldes, Gut Leidenhausen,

Porz. www.gut-leidenhausen.de

15 Uhr: Sonntags in der Bibliothek

Moritz Netenjakob spielt, liest und singt

die Höhepunkte aus 25 Jahren. Eintritt

frei. Info: 221-2 38 28. Stadtbibliothek

Köln, Josef-Haubrich-Hof 1.

www.stbib-koeln.de

Montag, 12.4.

15.30 Uhr: Smartphone-Kurs

(jeden Montag)

Fragen rund ums Smartphone?

Antworten hier! Beim SeniorenNetzwerk

Seeberg. Anmeldung: 126 13 70.

Deutsch-Türkischer Verein,

Abendrothstr. 20. www.dtvk.de

18 Uhr: Online-Vortrag –

Korruption

Prof. Frank Überall über dubiose

Quellen im Journalismus und die

Zersplitterung der Medienlandschaft.

Info: 82 75 31 87.

Kostenlos teilnehmen per Link auf

www.koelner-wissenschaftsrunde.de

Dienstag, 13.4.

10.30–11.30 Uhr: Fensterberatung

Lassen Sie sich zu digitalen Geräten wie

Laptop oder Smartphone beraten.

Kostenfrei. Info: 60 60 01 02.

Brunostr. 4. www.anne-dellgruen.de

20 Uhr: Tangokurs

(11 Abende bis 29.6.)

„Wer gehen kann, kann Tango tanzen!“.

Nur machen, was möglich ist. Der

Musik lauschen, in Bewegung kommen

und dem Körper vertrauen. Auch für

Singles. 82 E. Anmeldung: 221-2 59 90.

VHS-Studienhaus am Neumarkt,

Cäcilienstr. 35. www.vhs-koeln.de

Mittwoch, 14.4.

14 Uhr: Führung – Türen, Tore,

Portale

Auf dem „Töurcher en Kölle un drömeröm“

geht es zu besonders gestalteten

Eingängen an Kirchen und alten

Patrizierhäusern. 8 E. Anmeldung:

02233 / 211 76, Jutta Müller.

www.koelsch-akademie.de

14.30 Uhr: Literarische

Kurzwanderung

Was Dichter über Köln schrieben, erfahren

Sie auf dem Weg vom Dom in

die Südstadt. Schlusseinkehr. Kostenlos.

Anmeldung: 02234 / 632 20.

www.wanderverein-koeln.de

Donnerstag, 15.4.

9.30 Uhr: Deichrunde

(jeden Donnerstag)

Das SeniorenNetzwerk Flittard lädt

zum Spaziergang, auch mit Hund, bei

Wind und Wetter ein. Info: 0151 /

52 86 07 70, Frau Frings.

18–21 Uhr: Musiklesung – Gisela B.

Adam liest Charles Bukowski

Bukowski erzählt mit Witz und Ironie

vom Alltag zwischen Suff und Sorgen,

Liebeshunger und fernem Wohlstand.

Mit Jazzgeiger Benedikt Hölker. 12 E,

Kurs 6102W. Anmeldung: 931 80 30.

Melanchthon-Akademie, Kartäuserwall.

www.melanchthon-akademie.de

Freitag, 16.4.

19 Uhr: Videofilm – Last Man

Dana Levy montiert weltweite Live-

Webcam-Bilder aus dem ersten Lockdown

mit Szenen und Tonausschnitten

aus Filmen der 1960er Jahre.

Anmeldung bis 15.4.: videoabende@

videonale.org. www.sk-kultur.de

www.koelnerleben.koeln

20 Uhr: Konzert – „Wupp“

Gerd Köster und Frank Hocker singen

ihre eingekölschten Lieblingslieder, etwa

von Ray Davies, Rod Stewart und Tom

Waits. 24/12 E. Karten: 28 01. Bürgerzentrum

Chorweiler, Pariser Platz 1.

www.buergerzentrum-chorweiler.de

Samstag, 17.4.

14 Uhr: Seminar –

Fit fürs Enkelkind

Reden Sie gut informiert bei der Säuglingspflege

mit – von Fläschchen bis

Umgang mit Schreikindern. 58 E.

Anmeldung: 479-22 99. Zentrum für

Sport und Medizin (ZSM) am Evangelischen

Klinikum, Weyertal 76.

www.evk-gesund.de

14 Uhr: Führung –

Falke, Bussard, Eule

Ein Besuch der Greifvogelschutzstation

unter sachkundiger Führung. 12 E.

Anmeldung: 931 80 30.

www.melanchthon-akademie.de

Sonntag, 18.4.

18 Uhr: Musikkabarett – Nicolas

Evertsbusch

Heute Abend nur „das Beste aus dem

Evertsbusch“ – Klavier und Songs.

21/16 E. Karten: 24 24 85.

Atelier Theater, Roonstr. 78.

www.ateliertheater.de

19 Uhr: Premiere – Upload

Die deutsche Opern-Erstaufführung

von „Upload“ des Niederländers Michel

van der Aa startet mit zahlreichen

Terminen, in Präsenz oder als Stream.

Info: 221-2 84 00. www.oper.koeln

KölnerLeben Heft 2 | 21


Service

33

Montag, 19.4.

15 Uhr: Computerkurs

(jeden Montag)

Verständlich und systematisch lernen

Sie im SeniorenNetzwerk Braunsfeld

den Umgang mit dem Computer kennen.

Anmeldung: 96 26 70 40.

Zeitgeist-Kulturzentrum,

Wiethasestr. 52

Dienstag, 20.4.

15 Uhr: Gesprächskreis Demenz

(auch am 18.5.)

Für pflegende Angehörige von demenziell

veränderten Menschen, Kontakte,

Informationen und Erfahrungsaustausch.

Kostenfrei. Anmeldung: 94 97 60 14,

Uta Vogels. Malteser Hilfsdienst,

Stolberger Str. 364.

www.malteser-stadt-koeln.de

18 Uhr: Online-

Engagementbörse

Wer sich für Flüchtlinge engagieren

will, kann sich hier informieren.

Anmeldung: 88 82 78 14, Gabi Klein.

www.koeln-freiwillig.de

19.30 Uhr: Online-Gespräch

mit Günther B. Ginzel

Mit dem Filmemacher über jüdisches

Leben an Rhein und Ruhr 1945 bis

heute. Kostenfrei. Anmeldung erforderlich:

931 80 30 und auf

www.melanchthon-akademie.de

Mittwoch, 21.4.

14.30–15.15 Uhr: Fensterberatung

(auch am 19.5.)

Möglichkeit, sich zu digitalen Medien

wie Laptop und Smartphone persönlich

beraten zu lassen. Info: 60 60 01 02.

Bürgerzentrum Deutz, Tempelstr. 41–43.

www.gebruedercoblenzstift.de

Donnerstag, 22.4.

17.30 Uhr: Vortrag –

Saatgut im Garten gewinnen

Für verschiedene Gemüsearten, wie

Tomaten, Salate und Bohnen, gibt es

Anleitungen und Tipps zu Anbau, Saatguternte

und -reinigung. Eintritt frei.

Anmeldung: 221-2 38 28. Stadtbibliothek

Köln, Josef-Haubrich-Hof 1.

www.stbib-koeln.de

19.30 Uhr: Literaturhaus online

Volker Weidermann erzählt in „Brennendes

Licht“ ein unbekanntes Kapitel

in der Exilgeschichte von Anna Seghers:

ihre sechs Jahre in Mexiko. 5 E. Link

erhältlich: www.literaturhaus-koeln.de

Freitag, 23.4.

20 Uhr: Theater – 1984

George Orwells Roman von der totalen

Überwachung galt lange nur als mahnende

Vision. Was, wenn er zur bestürzenden

Realität würde? 22,50 E.

Karten: 28 01. Rathaussaal Porz,

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70.

www.rathaussaal-porz.de

Samstag, 24.4.

14 Uhr: Führung –

Zu den Frauen in Nippes

Auf den Spuren von gebildeten und

mutigen Frauen, mit Besuch des Handwerkerinnenhauses.

16,50 Emit Getränk.

Anmeldung: 24 82 65.

www.frauengeschichtsverein.de

Sonntag, 25.4.

10 Uhr: Kräutertour für Familien

Das Gänseblümchen gilt als Schönmacherin

und Orakelpflanze. Kostenfrei.

Anmeldung: 02203 / 399 87.

Gut Leidenhausen, Porz.

www.gut-leidenhausen.de

14 Uhr: Führung – Kölsche

Tochter, Flüchtende, Migrantin

Seit Jahrhunderten haben sich Frauen

auf den Weg nach Köln gemacht. Ab

wann ist frau Immigrantin und wann

Ausländerin? Auf Tour im Eigelsteinviertel.

15 E. Anmeldung: 24 82 65.

www.frauengeschichtsverein.de

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

Anzeigen

DER

PODCAST

am 1. Montag

im Monat

www.koelnerleben.koeln

KölnerLeben Heft 2 | 21


34 Termine

Montag, 26.4.

16.30 Uhr: Yoga für SeniorInnen

Mit einfachen Bewegungsabläufen,

Atem- und Entspannungstechniken im

Alltag aktiv und mobil bleiben. 10 E/

60 Min. Probestunde möglich. Info:

0176 / 56 98 46 44, Mareike Gerlach.

SeniorenNetzwerk Braunsfeld. Zeitgeist-Kulturzentrum,

Wiethasestr. 52

Dienstag, 27.4.

15 Uhr: Englisch-Konversationskurs

(jeden Dienstag)

Sie sollten schon etwas Englisch können

und dies entspannt verbessern wollen.

Anmeldung: 02203 / 20 15 54. SeniorenNetzwerk

Eil, Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde,

Theodor-Heuss-Str. 43–45

Mittwoch, 28.4.

12.15 Uhr: Französisch lernen

(jeden Mittwoch)

Für eineinhalb Stunden lernen Sie beim

SeniorenNetzwerk Dünnwald die Sprache

Voltaires und Victor Hugos. Anmeldung:

45 08 71 08. Ev. Gemeindehaus

Dünnwald, Amselstr. 22

Donnerstag, 29.4.

18.30 Uhr: Seniorhörer an der Uni

Im Seniorenstudium an der Kölner Uni

kann sich jeder unabhängig vom Schulabschluss

nach dem Berufsleben weiterbilden.

Hier erfahren Sie mehr.

Kostenfrei. Anmeldung: 221-2 59 90.

VHS-Studienhaus am Neumarkt,

Cäcilienstr. 35. www.vhs-koeln.de

www.koelnerleben.koeln

20 Uhr: Kabarett –

Monika Blankenberg

Na, heute schon gelebt, heute schon

gelacht, heute schon glücklich gewesen?

Nicht? Dann lauschen Sie mal dieser

Devise: Lebensfreude altert nicht!

13 E. Karten: 02203 / 160 08.

Bürgerzentrum Engelshof, Oberstr. 96.

www.engelshof.net

Freitag, 30.4.

30.4.–9.5.: Festival

Acht Brücken

Unter dem Motto

„Kosmos | Comic“ werden 50 Veranstaltungen

zu zeitgenössischer Musik,

Kunst, Comic und Film an 18 Orten

aufgeführt. Mal kostenlos, mal mit Eintritt.

Einige Konzerte werden vom

WDR mitgeschnitten und als Livestream

gesendet. Info und Tickets:

Festival-Hotline 280 281 (Mo–Fr

10–14 Uhr), mit Programm auch auf

www.achtbruecken.de

20 Uhr: Comedy –

Sabine Domogala

Genießen Sie einen unbeschwerten

Abend mit Tipps und Tricks für alle

aktuellen Baustellen, ganz nach dem

Motto: „Hilfe ist unterwegs“. 20/15 E.

Karten: 28 01. Bürgerhaus Stollwerck,

Dreikönigenstr. 23.

www.buergerhaus-stollwerck.de

Anzeige

KölnerLeben Heft 2 | 21


Service 35

Mai

Samstag, 1.5.

(Tag der Arbeit)

12 Uhr: 34. Wahner-Heide-Fest

Gutes hat Tradition: Natur erleben, sich

informieren, musikalisch und lecker genießen.

Eintritt frei. Info: 02203 /

35 76 51. Portalverein Gut Leidenhausen.

www.gut-leidenhausen.de

Sonntag, 2.5.

15 Uhr: Maskentheater –

Theatre Fragil

Drei Menschen aus drei Generationen

treffen an einer Bushaltestelle aufeinander.

Aber: Es kommt kein Bus. Eintritt

frei. Anmeldung: 221-2 38 28. Stadtbibliothek

Köln, Josef-Haubrich-Hof 1.

www.stbib-koeln.de

14–18 Uhr: Bienentag

Ein Info- und Aktionstag rund um die

Honigbiene mit Verkostung und Verkauf

von lokalem Honig, Einblicken in

den Bienenstock, Basteln, Cafeteria …

Info: 285 73 64. Finkens Garten, Friedrich-

Ebert-Str. 49. www.finkensgarten.org

Montag, 3.5.

10 Uhr: Aktiv in Zollstock

Eine Gesprächsrunde des Senioren-

Netzwerks zum Ideenaustausch, vielleicht

als Spaziergang. Anmeldung:

379 68 03. Bürgerhaus Zollstock,

Rosenzweigweg 1

16–19 Uhr: Reparatur-Café

(jeden 1. Montag im Monat)

Hier geht es um Hilfe zur Selbsthilfe –

nachhaltig, gesellig und kostenlos.

Reparatur Café Dellbrück c/o Bürgertreff

1006, Bergisch Gladbacher

Str. 1006. www.t1p.de/RepCafe

Dienstag, 4.5.

12.30 Uhr: Strickkreis

(jeden Dienstag)

Beim SeniorenNetzwerk Eil können Sie

Ihre eigenen Teile bearbeiten. Anmeldung:

02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde,

Theodor-Heuss Str. 43–45

Mittwoch, 5.5.

10 Uhr: Gymnastik (jeden Mittwoch)

Halten Sie sich fit mit dem Senioren-

Netzwerk Bocklemünd/Mengenich.

Info: 50 31 31, Herr Rick. Pfarramt

Christi Geburt, Wilhelm-Löhers-Platz 4

Donnerstag, 6.5. (KölnTag)

16.15 Uhr: Handysprechstunde

Das SeniorenNetzwerk Neubrück lädt

ein, das Handy oder Tablet besser zu

verstehen und zu handhaben. Jugendliche

helfen dabei. Anmeldung: 890 30 05.

„Treff im Pavillon“, An St. Adelheid 28

Freitag, 7.5.

17 Uhr: OASE – Spieleabend

(auch am 21.5.)

Altbewährte und auch ganz neue Spiele!

Eintritt frei. Info: 54 21 11. Bürgerzentrum

Ehrenfeld, Venloer Str. 429.

www.bueze.de

Anzeige

GEHÖREN

PILLEN

INS

UNSERE

NICHT

KLO!

KölnerLeben Heft 2 | 21


36 Termine

Samstag, 8.5.

20 Uhr: Kabarett – Herbert Knebel

„Im Liegen geht´s!“, sagt Knebel, denn

manchmal muss man erst ein gewisses

Alter erreichen, um zu Reife und Weisheit

zu gelangen. 30,20 E. Karten:

28 01, Rathaussaal Porz, Friedrich-Ebert-

Ufer 64–70. www.rathaussaal-porz.de

Sonntag, 9.5. (Muttertag)

15 Uhr: Mütter und Matronen

Auf der barrierefreien Stadtführung

zum Mitmachen, Erzählen und Zuhören

geht es von den Römerinnen bis zur

Erinnerung an die eigene Mutter. 9 E.

Anmeldung: 221-2 59 90.

www.vhs-koeln.de

Montag, 10.5.

Ab 14 Uhr: Fotografie – Rebecca Unz

Die August-Sander-Preisträgerin 2020

zeigt Porträts von jungen Menschen als

„Sensibelchen“. 5,50/3 E. Anmeldung:

888 95-300. Photographische Sammlung,

Im Mediapark 7 (1. OG).

www.sk-kultur.de

Dienstag, 11.5.

17 Uhr: Betreuter PC-Treff

Für Senioren, die neugierig sind, Fragen

haben oder sich mit Gleichgesinnten

austauschen möchten. Kostenlos. Info:

77 75-53 87. Internetcafé der SBK Riehl,

Boltensternstr. 16. www.sbk-koeln.de

Mittwoch, 12.5.

10.30 Uhr: Spaziergang mit

Panoramablick

Von der Altstadt über die Südbrücke

nach Deutz – und rauf auf den Kölntriangle.

7 km, 2,5 Stunden. Schlusseinkehr.

Teilnahme kostenlos, 3 E Fahrstuhl.

Anmeldung bis 8.5.: 0034 / 633

18 40 10. www.eifelverein-koeln.de

Donnerstag, 13.5.

(Christi Himmelfahrt)

8.30– 22 Uhr: Festival –

Come-together-Cup

Bei Fußballturnier und Festival mit Kinder-

und Bühnenprogramm wird ein

Zeichen gegen jede Art von Diskriminierung

gesetzt. Eintritt frei.

Info: 25 90 05 76. Vorm RheinEnergie-

Stadion, Aachener Straße.

www.zwozwoeins.de

Freitag, 14.5.

20 Uhr: Cirque Bouffon (bis 20.6.)

Die internationalen Artisten und Musiker

präsentieren „Bohemia“, Zirkus aus

Musik, Theater und Humor. 54 E. Karten:

28 01. Zirkuszelt, Am Schokoladenmuseum.

www.cirque-bouffon.com

Samstag, 15.5.

14 Uhr: Kölsche Führung –

Paula Hiertz

Die Mundart-Autorin nimmt Sie mit:

„Mer jon der Wall erav, vun der Ülepooz

bes nohm Bayeturm“. 5 E. Anmeldung:

89 24 60. www.paula-hiertz.de

Sonntag, 16.5. (Internationaler

Museumstag)

15 Uhr: Fotoworkshop

Durch die Wahl des Blickwinkels die

Wahrnehmung auf das Wesentliche

lenken. Probieren Sie es am Edith-

Stein-Denkmal aus. 17 E. Anmel dung:

221-2 59 90. www.vhs-koeln.de

Montag, 17.5.

15–17 Uhr: Fahrrad-Auffrischtraining

(Trainingswoche: 17.–21.5.)

Im Stadtverkehr unsicher auf dem Fahrrad?

Hier üben Sie unter professioneller

Anleitung für Ihre nächsten Radtouren.

Kostenfrei. Anmeldung: 221-2 78 16.

Jugendverkehrsschule Nippes, Neusser

Str. 164. www.stadt-koeln.de

Dienstag, 18.5.

11 Uhr: Das Vorsorge-Gespräch

Ausführliche Informationen zu Patientenverfügung,

Vorsorgevollmacht und

der Bedeutung einer Notfallmappe.

Kostenfrei. Anmeldung: 0228 / 24 33

17 77. Privatbüro Plus GmbH, Albin-

Köbis-Str. 4. www.privatbuero-plus.de

11 Uhr: Fahrradtour

Mit dem SeniorenNetzwerk Brück

durch Felder und den Königsforst,

20–30 km, 2 Stunden. Einkehr möglich.

Nur mit Anmeldung: 680 30 63.

Hören Sie doch mal in

unseren Podcast rein:

www.koelnerleben.koeln

Mittwoch, 19.5.

15.30 Uhr: Maltreff (jeden Mittwoch)

Malen Sie beim SeniorenNetzwerk Seeberg

– und zwar interkulturell. Was das

ist? Hingehen und rausfinden! Anmeldung:

126 13 70. www.dtvk.de

15.30–16 Uhr: Bewegung im Freien

Bringen Sie unter Anleitung ein bisschen

Bewegung in Ihren Alltag. Info: 60 60

01 02. Platz am Düxer Bock, Gotenring

34. www.gebruedercoblenzstift.de

Donnerstag, 20.5.

15 Uhr: Spielgruppe

(jeden Donnerstag)

Mensch-ärger-dich-nicht war gestern,

im SeniorenNetzwerk Eil werden neue

Gesellschaftsspiele ausprobiert. Info:

02203 / 20 15 54. Begegnungszentrum

Porz der Synagogen-Gemeinde,

Theodor-Heuss Str. 43–45

Freitag, 21.5.

20 Uhr: Escht Kabarett

Verschiedene Künstler aus Kabarett,

Comedy, Theater und Musik treten für

einen guten Zweck auf. Mit Verlosung

toller Preise. 10 E. Karten: 54 21 11.

Bürgerzentrum Ehrenfeld, Venloer

Str. 429. www.eschtkabarett.de

Samstag, 22.5.

16.30 Uhr: Führung – Andy Warhol

Auf den Spuren dieser schillernden Persönlichkeit

durch die bildgewaltige Ausstellung.

2 E plus Eintritt. Anmeldung

bis 19.5.: 221-2 61 65.

Museum Ludwig, Heinrich-Böll-Platz.

www.museum-ludwig.de

Sonntag, 23.5. (Pfingsten)

11 Uhr: Eine Stunde Mittelalter

Mitarbeiter des Museums zeigen ihre

Lieblingsstücke und neue Blickwinkel

in der „altbekannten“ Präsentation.

Nur Eintritt. Anmeldung bis 18.5.:

221-2 36 20. Museum Schnütgen, Cäcilienstr.

29–33. www.museum-schnuetgen.de

14 Uhr: Kölsche Hafentour

Auf der etwa dreistündigen „Bildungsreise“

zu Kölns Häfen ist auch Musik an

Bord: „de 3 Söck live met d’r Quetsch“.

33 E. Karten: 28 01. Anleger 13 am

Konrad-Adenauer-Ufer, unterhalb der

Bastei. www.ms-rheincargo.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


Service 37

Montag, 24.5.

(Pfingstmontag)

12 Uhr: Kabarett – Markus Schimpp

Seine musikalisch-literarischen Kabinettstückchen

gewähren intime Einblicke

in die Seele eines Mannes in den

besten Jahren. 23/18 E. Karten:

24 24 85. Atelier Theater, Roonstr. 78.

www.ateliertheater.de

Dienstag, 25.5.

19.30 Uhr: A-Capella-Konzert

The Magnets entführen Sie fünfstimmig

in die 90er – mit Hits und Show.

29,90 E. Karten: 28 01. Volksbühne

am Rudolfplatz, Aachener Str. 5.

www.volksbuehne-rudolfplatz.de

Mittwoch, 26.5.

20 Uhr: Lesung –

Der schamlose Goethe

Ein Germanistik-Professor sucht unter

seinen Studentinnen in aller Öffentlichkeit

eine Lebenspartnerin. Auf Häme

folgt Rache. Kostenfrei. Anmeldung:

221-2 59 90. Forum VHS im Museum

am Neumarkt, Cäcilienstr. 29–33.

www.vhs-koeln.de

Donnerstag, 27.5.

16 Uhr: Lesung „en Paulas Jade“

Die Mundartautorin Paula Hiertz liest

aus ihren eigenen Werken. 3 E. Anmeldung:

89 24 60. www.paula-hiertz.de

Freitag, 28.5.

19 Uhr: Cocktailkurs

Fünf Cocktails, dazu Snacks und

Rezepte. 38,50 E. Karten: 0179 /

297 43 76. CocktailContor, Sülzgürtel

76a. www.cocktailcontor.de

Samstag, 29.5.

11.30 Uhr: Führung für Blinde

Einmal Film- und Fernsehluft schnuppern,

Requisiten anfassen, eine Kamera

schultern, auf der Talkbank sitzend das

Scheinwerferlicht spüren. 11/15 E.

Info: 94 69 66 16. MMC Studios, Am

Coloneum 1. www.helikon-events.de

Sonntag, 30.5.

DFB-Pokalfinale der Frauen

Zum 11. Mal jagen die besten Frauenfußballmannschaften

dem Ball nach,

begleitet von einem großen Fan- und

Familienfest. Info: 069 / 67 88-0.

Vorm RheinEnergieStadion,

Aachener Straße

17 Uhr: Konzert – Ensemble

Universelle

Erleben Sie Leidenschaft und Virtuosität,

Sanftheit und Schärfe in diesem Vortrag

einer Sonate von H. I. F. Biber. 20/12 E.

Karten: 28 01. Trinitatiskirche, Filzengraben

4. www.trinitatiskirche-koeln.de

Montag, 31.5.

10 Uhr: TPSK Seniorensport

(jeden Montag)

Unter qualifizierter Anleitung Koordination,

Entspannung und Körperwahrnehmung

bei Musik trainieren. 12 E/

Monat. Probestunde möglich. Anmeldung:

739 06 77. Alte Feuer wache,

Melchiorstr. 3. www.tpsk.koeln

Anzeigen

Selbstständigkeit

im Alter bewahren –

Wohnen mit Service

Erstbezug nach Sanierung – sichern Sie

sich jetzt schon Ihr Appartement!

| Wohnungsgrößen 28 – 63 m 2 , inkl. Küche, Balkon

| Großzügiger Park, hauseigene Tiefgarage und Restaurant,

Schwimmbad

| Sicherheit – amb. Pflege im eigenen Appartement

| Notfallhilfe 24 h vor Ort

| Haustiere willkommen

Vereinbaren Sie einen persönlichen Termin zur

Besichtigung, mittwochs 14 – 16 Uhr,

bei Frau Busbach oder Frau Terramagra,

Tel. 0221 / 98 73-0, info@seniorenhaus-an-st-theodor.de

Für ein gutes

Gefühl. Auch nach

dem Besuch.

Der Johanniter-Hausnotruf.

0221 89009 254

hausnotruf.koeln@johanniter.de

www.johanniter.de/koeln

Seniorenhaus An St. Theodor e. V.

Burgstraße 74, 51103 Köln

KölnerLeben Heft 2 | 21


38

Kleinanzeigen

GESUND + FIT

Tanzen 50+ – paarweise oder solo

Bei TanzBreuer können Sie das

schönste Hobby alleine, zu zweit oder

in der Gruppe genießen. Tanzen macht

beweglicher, gesünder und glücklicher!

Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern

zu unseren Angeboten: u. a. Seniorentanzen,

Zumba Gold (Fitnesstanzen)

und Agilando. ADTV Tanzschule

Breuer, Köln-Innenstadt und Junkersdorf,

Bürozeit: Mo–Fr 15–19.30 Uhr,

Tel. 0221 / 21 61 61, www.tanzbreuer.de

Schöne und festsitzende Zähne in

jedem Alter! Mit uns haben Sie gut

lachen – denn bei uns bekommen Sie

alles aus einer Hand. Unser Team aus

Zahnärzten und ausgebildeten Fachkräften

berät Sie gerne.

Zahnarzt und Oralchirurg

Dr. Mathias Sommer,

Zahnärztin Dr. Nora Heuser

WDR-Arkaden Köln, Elstergasse 3,

50667 Köln, Tel. 0221 / 258 49 66,

www.praxis-wdr-arkaden.de

Facharztpraxis für Orthopädie/

Unfallchirurgie,

Ärztliche Psychotherapie

Wir vereinen die Schulmedizin mit

ganzheitlichen Konzepten und betrachten

Körper und Psyche als Einheit.

• Orthopädie

• Ärztliche Psychotherapie

• Fußchirurgie

• Alternative Schmerztherapie

Privatpatienten und Selbstzahler

Clever Straße 35, 50668 Köln,

Tel. 0221 / 12 06 01 36,

barrierefreier Zugang,

www.orthopädie-psychotherapie-köln.de

Mobile Medizinische

Fußpflege 40 E

von erfahrener Fachkosmetikerin,

jeden Freitag 10–17 Uhr.

Ergänzende Angebote:

• Maniküre 25 E

• Lackieren je 10 E

• Färben Wimpern 15 E

• Färben Brauen 10 E

• Depilation Gesicht ab 15 E

Diese Angebote nur außerhalb der

Lockdowns! Alle Preise zzgl.

Anfahrtkosten: ab 1 km 0,60 E

Termine unter GZ Kosmetik

Tel. 0221 / 510 77 41,

WhatsApp/SMS: 0176 / 43 28 79 15,

Infos zum Hygienestandard unter

www.gzkosmetik.de

Illustrationen: Freepik

Privatpraxis für Integrale

Therapie des Bewegungsapparates

– auch Selbstzahler

• Synchronbehandlung von Ärztin

und Sporttherapeut im gleichen

Setting

• Alternative Allgemeinmedizin

• Persönliche Begleitung im

Heilungsprozess – Videosprechstunde

– Hausbesuche

• Personal Training auch für Senioren

Dr. med. Susanne Lindner und

Sebastian Kolodziej

Flexible Termine nach Vereinbarung,

Rurstr. 19, 50937 Köln,

Tel. 0221 / 16 82 92 47,

www.paliko-synchron.de

REISEN + ERLEBEN

RAT + TAT

Persönliche und kompetente

Beratung, Betreuung und

Begleitung sowie individuelle

Bestattungen. Zu jeder Tages- und

Nachtzeit für Sie erreichbar.

Balthasarstr. 22, 50670 Köln,

Tel. 0221 / 972 63 01,

www.bestattungen-rapp.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


Service 39

Rechtsanwälte Schmanns

Fachanwälte für Sozialrecht

Wir helfen Ihnen kompetent bei

Fragen zur Rente, Schwerbehinderung,

Pflegeversicherung, Elternunterhalt

bei ungedeckten Heimkosten,

Sozialhilfe.

Apostelnstr. 2, Nähe Neumarkt,

Tel. 0221 / 13 45 46,

www.schmanns.eu

Kompetenz in Teppichen!

Kölns größtes Fachgeschäft mit über

95 Jahren Erfahrung. Spezialist für

individuelle Kundenwünsche. Nepal-

Sondermaßprogramm bis 10 x 15 m.

Teppichwäsche/-reparatur. Geschultes

Fachpersonal. Vor-Ort-Beratung.

Bring- und Abholservice gratis!

Ten Eikelder Teppich GmbH,

Severinstr. 235–239, 50676 Köln,

Öffnungszeiten Mo–Fr 10–19 Uhr,

Sa 10–18 Uhr. www.ten-eikelder.de

Movemaster Umzugsservices

Alles aus einer Hand, Umzüge zum

Festpreis, Seniorenumzüge oder der

Transport einzelner Möbelstücke –

Movemaster ist Ihr kompetenter

Umzugspartner mit Umzugsshop.

Neue und gebrauchte Umzugskartons,

auch im Verleih. www.movemaster.de

Wir sehen uns auf:

www.koelnerleben.koeln

• wir helfen im Haushalt

• wir machen Erledigungen

• wir betreuen Angehörige

• wir entlasten als Integrationshelfer

• wir begleiten bei Spaziergängen o. Ä.

• wir begleiten zu Arztbesuchen o. Ä.

Nutzen Sie die Entlastungsleistungen

von 125 E je Monat (ab PG 1).

Wir rechnen direkt mit den Krankenkassen

ab.

Die Alltagsbegleiter

Neusser Str. 27–29

50670 Köln-Zentrum

Tel. 0221 / 30 16 77 86

www.diealltagsbegleiter.de

Computer-Hilfe und Beratung

Individuell bei Ihnen zu Hause

- Laptop & PC, Tablet, Smartphone

- Internet, E-Mail, WhatsApp

- Router, WLAN, Telefon und TV

Workshops in Kleingruppen

- Bedienung der Endgeräte

- Apps, Kommunikation, Fahrpläne

„Egal, wo Sie der digitale Schuh

drückt, wir zeigen Ihnen, wie’s geht!“

Tel. 0221 / 29 20 59 60,

www.Digitale-Heinzelmaennchen.de

Ihre Haushaltshilfe in Köln

kostenlos ab Pflegegrad 1

• Hilfe im Haushalt

• Entlastung von Pflegepersonen

• Betreuung im Alltag

• Beratung durch Bezirksleiter

Rufen Sie uns an und lernen Sie uns

unverbindlich kennen!

Alltagsentlastung24 GmbH

Bezirksleitung: Bianca Schneider

Mobil 0159 / 06 83 49 23

Region Köln: Tel. 0221 / 97 58 94 50

E-Mail: info@alltagsentlastung24.de

www.alltagsentlastung24.de

Persönliche Verwaltung ist Vertrauenssache

Wir räumen Ihren Schreibtisch auf

und legen Ihre Notfallmappe an

Wir machen das mit Freude und viel

Erfahrung. Wir erledigen auch Ihre

Beihilfe-/Krankenkassenabrechnungen.

Wir kommen zu Ihnen nach Hause.

Und wir tun vieles mehr ...

Privatbüro Plus GmbH

Albin-Köbis-Str. 4, 51147 Köln (Porz-Wahn)

Tel. 02203 / 6 99 26 58

www.privatbuero-plus.de

Raumausstattung Paolo Cancemi

Polsterarbeiten (wie Neubeziehen),

Anfertigung von Gardinen, Gardinenwäscherei

(inkl. Ab- und Aufhängen),

Sonnenschutz etc. Försterstr. 23,

50823 Köln, Tel. 0221 / 43 43 17

oder mobil 0172 / 954 73 89,

www.raumausstattung-profi.de

Ihre kompetenten Ansprechpartner

in allen Fragen des Senioren-,

Betreuungs-, Erb-, Familien-, Miet- und

Sozialrechts, ebenso bei der Gestaltung

von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.

Lindenstr. 23,

50674 Köln, Tel. 0221 / 921 38 00,

www.schramm-issel.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


40

Kleinanzeigen

Münzen & Medaillen Galerie Köln

Knopek. Seit über 30 Jahren kaufen

und verkaufen wir Münzen, Gold,

Silber und Edelmetalle in jeder Form.

Wir kaufen z. B. Goldschmuck,

Zahngold, Silberbesteck, BRD 5- und

10-DM-Münzen, Goldmünzen u. v. m.

Wir beraten Sie gerne beim Verkauf

Ihrer Gegenstände in unserem Geschäft.

Auf Wunsch besuchen wir Sie

auch gerne zu Hause.

Münzen Knopek, Alter Markt 55,

50667 Köln, Tel. 0221 / 25 36 00,

www.muenzhandel.de

Mo–Fr WOHNEN 10–18 U + LEBEN

Ihr Fachgeschäft

mit eigener Herstellung

Hier finden Sie Regen- & Stützschirme

& individuelle Stöcke. Stockanpassung

auf persönliche Bedürfnisse. Schirmreparaturen

– auch ältere Modelle.

Auf Wunsch mit Versand.

Breite Str. 104, Köln,

Tel. 0221 / 257 80 57

DER

PODCAST

am 1. Montag

im Monat

www.koelnerleben.koeln

Foto: Wellco International BV

info@goldwert-betreuungsservice.de

Mit maßgeschneiderten Ruhesesseln

– Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnhöhe

werden cm-genau angepasst

– bieten wir Ihnen das perfekte

Sitzkonzept für Ihr Wohlbefinden.

Fußstütze, Rückenlehne, das Nach-hinten-Kippen

von Sitz und Rücken sowie

die eingebaute Aufstehhilfe steuern

Sie komfortabel mit einer elektrischen

Handbedienung. Da Vinci Denkmöbel ·

Roonstr. 6 · 50674 Köln · Tel. 0221 /

921 39 50

Das Original ab sofort wieder

in Köln erhältlich beim Meissen

Partnerstore Köln.

Tisch und Tafel, Figuren, Meisterwerke.

Marspfortengasse 8 (An Farina),

50667 Köln, mobil: 0175 / 159 57 60,

Tel. 0221 / 25 88 44 55,

www.manufaktur-wohnsinn.de

Wir führen Mode für die reife

Frau in den Gr. 38–50, bequem und

zeitlos. Es erwartet Sie ein kompetentes

Team mit freundlicher und ehrlicher

Beratung.

Mo–Fr 10–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr.

Damenmoden An Farina,

Obenmarspforten 15, 50667 Köln,

Tel. 0221 / 257 89 18

Sie möchten Ihre Immobilie in wirklich

gute Hände geben? Dann geben Sie

einem jungen Handwerker diese

Chance. Schnelle, reibungslose und

diskrete Abwicklung garantiert!

Tel. 0221 / 16 87 55 64,

E-Mail: info@cl-dachdecker.de

KONTAKTE + FREIZEIT

Die besondere Musikschule.

Wir unterrichten zu Hause!

Egal in welchem Alter, jeder sollte

Zugang zu musikalischer Bildung

haben – das möchten wir ermöglichen.

Unsere Lehrer (studierte Musiker)

freuen sich auf Euch!

Tel. 0221 / 29 10 40 35,

koeln@home-music-teachers.de,

www.hmt-köln.de

Sie, 35, sucht einen anständigen Mann

fürs Leben – bis 40 und aus Köln.

Tel. 0176 / 98 25 12 85

Sammler sucht gut erhaltene Schallplatten,

Rock, Pop, Jazz etc. (Anzeige

ausschneiden, gilt immer). Tel. 0221 /

760 38 03. cdet@netcologne.de

Seniorin, 70, mollig, mobil, welterfahren

und mehrsprachig, bietet

unternehmensfreudigem Herrn

Alltagsbegleitung und Hilfe bei Post

und Computer. Chiffre 022101

Rentnerin, 74, möchte Gleichgesinnte

kennenlernen. Interessen: Spaziergänge,

kurze Wanderungen (10–15 km),

Biergarten, Gesellschaftsspiele, Reden

über alles mögliche usw. Möglichst aus

Köln-Nord. Chiffre 022102

Junge Frau, 78, Witwe, möchte Veränderung

im Leben. Wo ist der seriöse

Witwer, mobil, aus Köln? Chiffre 022103

Dame, Ende 70, sucht zuverlässige

weibliche Bekannte für entspannte Spaziergänge

und anregende Gespräche auf

der Parkbank (Corona). Chiffre 022104

VERMISCHTES

KölnerLeben Heft 2 | 21


Service 41

Kleinanzeigen

in KölnerLeben

Private Kleinanzeigen kosten 10 Euro

pro Ausgabe (max. 20 Worte)

Immer wissen,

was los ist

Abonnieren Sie KölnerLeben!

Private Chiffre-Anzeigen kosten 15 Euro

pro Ausgabe (max. 20 Worte plus Chiffre-Nr.)

Februar / März 2020 2021

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Schicken Sie Ihren Text plus 10/15 Euro in bar an:

Känguru Colonia Verlag

Kleinanzeigen KölnerLeben

Hansemannstr. 17–21

50823 Köln

Auf Chiffre-Anzeigen antworten:

Schicken Sie Ihre Antwort in einem separaten und

verschlossenen, nur mit der Chiffre-Nummer beschrifteten

Umschlag an den Verlag. Dieser Umschlag

wird von uns ungeöffnet weitergeleitet.

Gewerbliche Kleinanzeigen

Infos unter Tel. 0221 / 99 88 21-13

krus@kaenguru-online.de

15 Euro/Jahr

inkl. Versand

Foto: Betina Küchenho f

Platz für den Spatz!

Corona:

Impfstart und

Testzentren

Schlafen

nur mit

Schafen?

Tipps

gegen Schlafstörungen

Atta-

Höhle

Fürstin

der Tiefe

SCHUTZBEDÜRFTIG

Foto: Kati Imbeck / www.katicares.com

April Februar / Mai / März 20212020

KL_Heft_01-21_RZ.indd 1 19.01.21 10:11

Kultursensible Heimpflege

Information und Bestellung

unter: abo@kaenguru-online.de

Tel. 0221 / 99 88 21-0

Die Oberbürgermeisterin

Kulturamt

Corona:

Selbsttests und

Betrugsmaschen

Premiumwandern

Auf ausgezeichneten

Pfaden

Leihhühner

Scharrender

Besuch

MERHABA! GUTEN TAG!

KL_Heft_02-21_RZ.indd 1 16.03.21 09:07

www.koelnerleben.koeln

Anzeige

Zu Hause bleibt es

am schönsten

Mit unserer lebens langen Immobilienrente

Jetzt unverbindlich und kostenlos beraten

lassen: telefonisch, online und vor Ort bei

Ihnen Zuhause.

Es berät Sie Marcel Krieger:

0151 - 2111 8836

duesseldorf@deutsche-leibrenten.de

Deutsche Leibrenten Grundbesitz AG

Niederlassung Düsseldorf

duesseldorf.deutsche-leibrenten.de

KölnerLeben Heft 2 | 21


42

Ratgeber

Foto: pogonici / stock.adobe.com

Betongold versilb

Wer im Eigentum wohnt, gilt vielleicht als wohlhabend,

doch das Portemonnaie kann trotzdem leer sein.

Was tun, wenn man sein Heim zu Geld machen und

trotzdem darin wohnen bleiben möchte?

Es gibt viele Gründe, warum man nach Eintritt ins

Rentenalter Geld braucht: Der eine will die schmale

Rente aufbessern, der andere sich einen lang gehegten

Traum erfüllen, ein Dritter seine Kinder finanziell

unterstützen oder mit warmer Hand vererben.

Mancher will für eine etwaige Pflege vorsorgen. Dann

heißt es, das „Betongold“ zu versilbern – und wohnen

zu bleiben. Die Idee dahinter: Immobilienverrentung.

Dafür bieten Makler, Banken und entsprechende Firmen

verschiedene Modelle an. Diese unterscheiden

sich finanziell und rechtlich deutlich, sodass ein Vergleich

schwierig ist. Meist trennt man sich dabei ganz

von seinem Eigentum. Wer es nur teilweise oder gar

nicht aufgibt, kann noch an der Wertsteigerung der

Immobilie teilhaben und sie erst später verkaufen.

Zudem gibt man den Erben die Möglichkeit, durch

eigenen finanziellen Einsatz die Immobilie zu behalten.

Doch welche Modelle gibt es überhaupt?

Verkauf gegen Wohnrecht und Leibrente

Statt des Kaufpreises wird eine zeitlich befristete

oder lebenslange Rente ausgezahlt und man erhält

ein im Grundbuch eingetragenes Wohnrecht auf Lebenszeit.

Der Fall, dass man zu einem späteren Zeitpunkt

in ein Alten- oder Pflegeheim umzieht, sollte

KölnerLeben Heft 2 | 21


Advertorial

ImmobilienRente PLUS

Wohnen bleiben – Erbe regeln –

mehr Geld im Alter

Sorgenfreies Leben im Alter

Viele ältere Menschen mit eigener Immobilie erkennen,

dass sich das in ihrem Haus oder Wohnung gebundene

Kapital bereits zu Lebzeiten nutzen lässt. Spezialisierte

Unternehmen auf dem Gebiet der Immobilienrenten bieten

Kunden alle relevanten Verrentungsmodelle an, damit

für den Kunden die passende Lösung entwickelt werden

kann. Unterschieden werden die folgenden Modelle: Immobilien-Rente,

Verkauf mit Wohnungsrecht- bzw. Nießbrauchrecht,

Verkauf mit Rückmiete oder Teilverkauf &

Teileigentum. Der Kunde kann bei den Modellen zwischen

lebenslanger Rentenzahlung oder Einmalzahlung

bis hin zur Auszahlung des kompletten Kaufpreises wählen.

Bei allen Modellen wird das lebenslange Wohnungsoder

Nießbrauchrecht doppelt abgesichert: im notariellen

Kaufvertrag und im Grundbuch der Immobilie.

ern

vertraglich geregelt werden. Ist die Rentenzahlung

befristet, muss man an eine anschließende Lösung

denken. Achtung: Von der Leibrente ist der Ertragsteil

steuerpflichtig.

Verkauf mit Nießbrauchrecht

Beim Verkauf der Immobilie wird ein Nießbrauchrecht

im Grundbuch eingetragen. Es ermöglicht,

über das Wohnrecht hinaus auch alle Erträge von

Haus und Grundstück zu nutzen, zum Beispiel zu

vermieten. Das Recht erlischt mit dem Tod, es ist

nicht vererbbar. Sein Wert ist sehr hoch – je nach

Alter werden 40 bis 50 Prozent vom Wert der Immobilie

abgezogen. Wer alle Nebenkosten zu zahlen

und die Immobilie instand zu halten hat, sollte

unbedingt vor Vertragsabschluss geprüft werden.

Verkauf mit Mietvertrag

Bei diesem Modell verkauft man seine Immobilie

und wohnt dort als Mieter weiter – allerdings ohne

ein im Grundbuch eingetragenes Wohnrecht. Dafür

entspricht der Verkaufserlös fast dem Marktwert.

KölnerLeben Heft 2 | 21

Auf dieses Geschäftsmodell mit seinen interessanten Facetten

hat sich der Immobilienexperte Dipl.-Ing. (FH)

und Dipl.-Wirtsch.-Ing. Robert Müller spezialisiert und

bietet seinen Kunden alle Verrentungsmodelle an. Seit

25 Jahren ist der Kaufmann in der Branche tätig. Vor fünf

Jahren hat er sich auf die Immobilienrenten spezialisiert.

Seither hat er über 750 Beratungen zur Immobilienrente

durchgeführt, über 100 Fachvorträgen gehalten und eine

Vielzahl von individuellen Immobilien-Rentenverträgen

vermittelt.

Und weil sowohl Immobilien- als auch Rentengeschäfte

ebenso viel Vertrauen wie regionale Kompetenz brauchen,

hat sich Robert Müller auf den rheinischen Großraum

Bonn, Siegburg, Köln und Düsseldorf konzentriert.

Er kennt die Mentalität der Menschen, die Besonderheiten

des Immobilienmarktes und natürlich alle Erfordernisse,

die Menschen aus unterschiedlichen Gründen an eine

Immobilienrente stellen. „Wir beraten unsere Kunden

klar, offen und ehrlich“, erklärt der Experte. „Natürlich

entwickeln wir für und zusammen mit den Kunden die für

sie passende Lösung. Wir finden für jeden Kunden den

passenden Investor, egal ob für eine lebenslange oder für

eine befristete Laufzeit.“

Von der ausführlichen persönlichen Beratung über die

Immobilienbewertung durch einen Sachverständigen bis

hin zum Notar- und Immobilienrentenvertrag: Robert

Müller begleitet seine Kunden und stellt sicher, dass am

Ende alle zufrieden sind und ihren Ruhestand mit mehr

finanzieller Freiheit genießen können!

MUE-IMMOBILIEN ®

Robert Müller

Abl. ImmobilienRente PLUS

Hohenzollernring 57

50672 Köln

Tel: 0221 / 9999 36 20

info@immorente-plus.de

www.immorente-plus.de


44

Ratgeber

Kaufvertrag

Pro blematisch wird es, wenn

der Erlös irgendwann durch die

Mietzahlungen aufgebraucht ist.

Lohnend für diejenigen, die auch

ohne Verkauf die Miete aufbringen

könnten und das Geld für

etwas anderes nutzen wollen.

Aber Achtung: Man sollte vertraglich

eine Kündigung wegen

Eigenbedarfs ausschließen.

Teilverkauf mit Nutzungsentgelt

Es wird nur ein Teil der Immobilie gegen einen festen

Betrag verkauft. Der Käufer wird damit stiller Teilhaber,

doch der Besitzer kann weiterhin – sofern

vertraglich nichts anderes vereinbart ist – alles rund

ums Haus allein entscheiden, muss aber umgekehrt

auch für Reparaturen, Nebenkosten und Nutzung

des verkauften Teils aufkommen. Für die Nutzung

des verkauften Teils wird monatlich ein Betrag fällig.

Umkehrhypothek

Eine Bank gewährt einen Kredit gegen Eintrag einer

Grundschuld, man bleibt also Eigentümer. Da für

diesen Kredit zu Lebzeiten weder Zinsen noch Tilgun

gen gezahlt werden, sondern dem Darlehen entnommen

werden, steigt dessen Höhe von Monat zu

Monat an. Die Rückzahlung wird erst nach dem

Verkauf zu Lebzeiten oder nach dem Tod fällig. Dieses

Modell gilt aufgrund weitreichender Ab sicherungen

als besonders teuer. Ist zum Schluss der Wert der

Immobilie höher als die Darlehensverpflichtung,

kommt die Differenz noch den Erben zugute.

Unbedingt beraten lassen

Ob sich ein Modell lohnt, hängt

neben den genannten Aspekten

auch entscheidend vom Alter des

Eigentümers ab. Denn das „Risiko“

einer hohen Restlebenserwartung

schmälert deutlich

den Verkaufspreis oder die Rentenzahlung.

Die Abschläge bei

einem frühen Verkauf sind teils

enorm. Dazu kommen noch Vermittlungsprovision

und Gebühren. Daher sollte man

auch immer Alternativen zu einer Immobilienrente

in Be tracht ziehen.

Empfehlenswert ist es, in einem ersten Schritt die

Immobilie von einem Gutachter bewerten zu lassen.

Erst dann ist es sinnvoll, von verschiedenen

Anbietern Angebote einzuholen, die Vertragsbedingungen

und Auszahlsummen zu vergleichen und

penibel – mit Gebühren und Provision – durchzurechnen.

Und sich realistisch die Frage zu beantworten,

ob so das eigene Liquiditätsproblem tatsächlich

dauerhaft ge löst wird. Beratung durch einen unabhängigen

Finanzberater oder eine Bank ist hilfreich.

Spätestens vor Unterzeichnung des Kaufvertrags

sollte man die Beratung eines Fachanwalts für Immobilienrecht

in Anspruch nehmen, um möglichen

rechtlichen Fallstricken vorzubeugen. Die Absicherung

von Rechten im Grundbuch, eine Rückübertragungsklausel

im Vertrag, Schutzmaßnahmen

für den Fall einer Insolvenz des Käufers …

vieles muss bedacht werden. Damit es kein böses

Erwachen fern des eigenen Heims gibt. dt

Illustration: Freepik

Anzeigen

Robert

Kaiser

i

Sie möchten mehr

vom Leben haben?

Mit Hilfe der eigenen Immobilie

klappt das. Wir beraten Sie gerne.

0211 / 4 40 39 79 25

lbs-duesseldorf.de

LBS-Kunden-Center Düsseldorf

robert.kaiser@beratung.lbswest.de

Wir geben Ihrer Zukunft ein Zuhause.

Trimborn v. Landenberg

Ihr Berater für

Testament &

Vorsorgeverfügungen

Tel. 0221 – 170 680 50

Aduchtstraße 7 50668 Köln (Agnesviertel)

www.vorsorge-anwaelte.koeln

KölnerLeben Heft 2 | 21


Ratgeber 45

Betrug

nach Corona-

Impfung

Die neuen Maschen sind eine Gefahr

für geimpfte und noch nicht geimpfte Senioren.

Illustrationen: Freepik

Eine Frau und ein Mann klingeln bei einer Seniorin.

Sie geben sich als Mitarbeiter des Impfzentrums

aus. Angeblich ist nach der ersten Schutzimpfung ein

Formular zur Abrechnung mit den Krankenkassen

auszufüllen. Die 93-Jährige, die erst einige Tage zuvor

tatsächlich geimpft worden war, lässt sie ein. Während

die Frau die Seniorin in der Küche mit dem Ausfüllen

der Unterlagen ablenkt, nimmt ihr Komplize

unbemerkt Geld und Schmuck an sich.

Aber: Es gibt keine „Hausbesuche“ von Mitarbeiterinnen

oder Mitarbeitern der Impfzentren!

Vielmehr handelt es sich um eine neue

Betrugsmasche.

Verhaltenstipps der Polizei

Geben Sie die Informationen zu Ihren

Impfterminen nicht an Fremde weiter.

Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung.

Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren

Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson

anwesend ist.

Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche

Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen

Sie um Hilfe. Bei akuter Bedrohung rufen Sie

die Polizei unter 110.

Melden Sie solche Vorfälle Ihrer Polizei.

Bei Fragen wenden Sie sich an das Kriminalkommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz

der Polizei unter 0221 / 229-86 55.

KölnerLeben Heft 2 | 21

Weitere Betrugsmaschen:

Verkauf von Impfstoff

Betrüger bieten am Telefon, an der Haustür oder im

Internet angebliche Corona-Impfstoffe an. Im Internet

bezahlt man, ohne je Ware zu bekommen. Am

Telefon geht es darum, an die Bankdaten zu gelangen,

an der Haustür um Bargeld.

Richtig ist, dass kein Impfstoff frei im Handel zu

erwerben ist. Zurzeit gibt es ihn nur im Impfzentrum,

in Einrichtungen (Senioren- und Pflege heime,

Krankenhäuser) und voraussichtlich ab Mitte April

beim Hausarzt.

Enkeltrick unter Corona

Der vermeintliche Enkel habe Corona oder sei in

Quarantäne. Ein angeblicher Arzt, Mitarbeiter einer

Impfstoff-Firma oder Freund verlangt telefonisch

nach Geld für eine Impfung, Behandlung oder Corona-Tests.

Das Geld würde von jemandem abgeholt.

Am besten: direkt auflegen! Wenn am Telefon

nach Bargeld gefragt wird, ist äußerste Vorsicht geboten.

Keine Beträge nennen! Ziehen Sie einen Nachbarn

oder Angehörigen oder gleich die Polizei hinzu.

Impfangebote von Fremden

Per Telefon oder Brief geben sich Betrüger als Angehörige

eines Hilfsdienstes oder einer Arztpraxis aus,

um einen Termin zum Impfen zu machen – zu Hause

oder beim Arzt. Die einen wollen sich auf diese Weise

Zugang zur Wohnung verschaffen, die anderen

zu Kontodaten etwa für eine vorab zu entrichtende

Gebühr für den Impfstoff.

Richtig ist, dass alle Corona-Impfungen kostenlos

für Impflinge sind, denn Bund, Länder und Krankenkassen

zahlen sie.

dt


46

Leben in Köln

Fotos: Martina Dammrat

Welche ist welche? Nach ein paar Tagen hatten wir’s raus.

Scharrender Besuch

Sie legen jeden Tag ein Ei und sonntags auch mal zwei!

Ob das so stimmt?

Socken, Schal, Krawatte? Nein,

es sollte mal etwas Besonderes

zum Geburtstag meines Mannes

sein: Ich kündigte Jan vier Damen

an. Um kurz nach elf stehen sie

am Gartentor, begleitet von Frau

Kreitz und ihrem Mann. Zu sehen

sind allerdings erstmal nur

vier Boxen – aus der einen tiefes

Schweigen, aus der anderen leises

Gurren, aus einer „plappert“

es regelrecht.

Das Ehepaar verfrachtet sie inklusive

Utensilien in unseren Garten:

ein hübsches Hühnerhaus, Wassernapf

und Futterglocke, Futter

sowie Heu für die Gelege, dazu

Stangen und ein Schäferzaun.

Nach dem das Terrain abgesteckt

ist, gibt es eine Einweisung in die

Pflege und Futtertipps.

Dann öffnet Jan die Boxen. Drei

Hühnerdamen kommen sogleich

heraus, erkunden die neue Umgebung.

Die vierte lässt sich Zeit.

Wir wollen sie locken. Haben sie

Namen? „Ja“, sagt Frau Kreitz,

„jedes Mal neue.“ Es sind nämlich

Leihhühner, zu mieten für pädagogische

Zwecke. Und auch mal

zum Spaß. So kommen sie rum:

vor allem in Kindergärten und

Grundschulen, aber auch in Senioreneinrichtungen.

Daher sind sie

Menschen gewöhnt, sie lassen sich

auch streicheln. Vorsichtig strecke

ich die Hand aus, lasse sie über die

Rückenfedern gleiten. Wie weich

sich das anfühlt!

Natürlich schauen mein Mann und

ich über Tag immer mal wieder

nach ihnen. An das sanfte Gurren

kann ich mich rasch gewöhnen, es

vermittelt sofort Entspannung. Die

prompt einsetzende Zerstörung

unseres Gartens und der viele Kot

auf der Wiese erschrecken mich

dagegen sehr – drei Wochen soll

KölnerLeben Heft 2 | 21


Leben in Köln 47

das jetzt so gehen!? Bleibt denn da

von Beet und Rasen noch etwas

übrig, das den Namen verdient?

Tag 2:

Stall reinigen und erste Eier

Bei Sonnenuntergang hatten sich

die Damen brav in ihr Haus zurückgezogen.

Denn pünktlich um

21 Uhr fährt die automatische Tür

runter, früh bei Sonnenaufgang

wieder hoch. Als wir nach dem

Aufstehen hinausschauen, sind die

Hühner längst auf den Beinen.

Erst mittags gehen wir zu ihnen.

Laut gackernd kommen sie an

den Zaun gerannt. Jan schwingt

beherzt ein Bein über den Zaun,

das andere hinterher, nimmt den

Eimer für den Dreck und inspiziert

das Häuschen. Okay. Voll

ein gekackt. Doch die Reinigung

ist einfach. Die verdreckten Tageszeitungen

raus, saubere rein. Und

KölnerLeben Heft 2 | 21

dann ein Blick in die Gelege. Vier

stattliche braune Eier glänzen ihm

entgegen.

Den Napf füllt er mit Möhren und

ihrer Leibspeise – gekochten Nudeln

–, denn die Hühner sollen es

gut bei uns haben. Was die plötzlich

flitzen können, wow! Und

dann fliegen die Nudeln nur so

durch die Luft, jede sichert sich

erst mal eine in diese und jene

Richtung, um sie dann genüsslich

zu zerlegen. Es braucht nicht lange,

bis der Napf leer ist. Da bleibt

auch nichts für die vielen grün

glänzenden Fliegen, die wir neuerdings

im Garten haben.

Tag 4: Sonntagsei

Heute wollen wir die ersten Eier

essen. Doch in welchem Zustand?

Hartgekocht? Gebraten? Gerührt?

Wir entscheiden uns für Spiegeleier,

so sehen wir die sattgelben,

stattlichen Dotter am besten. Der

Geschmack? Einfach lecker!

Wir haben uns schon an das Dasein

der Damen im Garten gewöhnt.

An das Gackern, an das

Füttern, ans Putzen. Wir setzen

uns im Gartenstuhl an den Zaun,

hören zu, beobachten, zeigen, lachen.

Wundern uns, wie tief die

Mulden im Erdreich schon geworden

sind und wie genussvoll sie

sich darin „suhlen“, gerne auch

mal zu zweit.

Tag 10: Schlafenszeit

20.50 Uhr: Drei Hühnerdamen

sind kurz vor Toresschluss noch

mit Futtern beschäftigt. Und beäugen

mich dabei neugierig, wie ich

die Blumenbeete wässere. Sie machen

– anders als sonst – keinerlei

Anstalten, den Stall aufzusuchen.

Was also tun?

Mein Mann beobachtet die Szene

besorgt, bis es ihm reicht. Er ruft

ihnen zu, sie sollen jetzt endlich

in den Stall gehen. Sie gehorchen

prompt: Eine Hühnerdame nach

der anderen begibt sich zur Stiege,

wartet geduldig, bis die Vorgängerin

oben angekommen und

einen forschenden Blick in den

Stall geworfen hat. Erst wenn

sie zu einem Platz auf der Stange

strebt, setzt die nächste ihren Fuß

auf die Stiege. Das übliche Abendritual.

20.55 Uhr: Das leise Gurren

und Federrascheln aus dem

Inneren lässt ahnen, dass jede ihren

Platz gefunden und den Kopf

Manchmal vier, meistens drei – und jedes anders.


48

Leben in Köln

Fotos: Martina Dammrat

Wenn Futter kommt, sind sie immer sofort da.

Bei uns sieht der Rasen gerupft aus – nicht das Huhn.

INFORMATIONEN

Hühner leihen

Die Preise richten sich nach

der Anzahl Hühner, dem

Zeitraum und der Entfernung

fürs Bringen. Enthalten

sind Stall und Zubehör

sowie das Trockenfutter.

Leih dir ein Huhn

Jenny Kreitz Naturpädagogik

Mobil: 0172 / 901 66 83

Mittelsteeg 2, 51491 Overath

www.leihdireinhuhn.de

Mein Huhn dein Huhn

Thomas Höppner

Tel. 0176 / 81 07 85 86

Sandstr. 23,

40764 Langenfeld

info@meinhuhn-deinhuhn.de

www.meinhuhn-deinhuhn.de

Weitere nach Bundesländern

auf: www.mieteeinhuhn.de

unters Gefieder gesteckt hat. Das

Tor schließt und wir fragen uns:

Verstehen die mehr, als wir ahnen?

Ende gut, alles gut

Drei Wochen vergehen wie im

Fluge, dann heißt es Abschied

nehmen, ihre Abholung steht an.

Die Versuche meines Mannes,

den Hühnern über die Zeit kleine

Kunststücke beizubringen, haben

nicht so gefruchtet. Ich ahne aber,

blieben sie länger, gelänge ihm

auch das. Dumm sind sie nicht!

Meine anfänglichen Sorgen um

den Rasen und die Beete haben

sich bestätigt: Die Hühner haben

rücksichtslos ganze Arbeit geleistet,

waren Rasenmäher und

Vertikutierer in einem. Daher bin

ich froh, dass ihr Gartenteil ohnehin

zur Bearbeitung anstand. Ein

Trost: Den vielen Kot kann man

gut als Gartendünger verwenden.

Ihr sanftes Gurren werde ich vermissen.

Ihre lautstarke Aufregung,

wenn es Futter gibt. Ihren aus einer

nie zu stillenden Neugier entspringenden

Eifer, wenn wir die Terrassentür

öffneten und sie – egal aus

welcher Ecke – sofort zum Zaun

gerannt kamen, um uns zu begrüßen.

Ob wir ihnen zu oft zu viele

Leckerbissen gereicht haben?

Das Fazit: Ja, gerne hätten wir

Hühner als Haustiere. Eier und

Ent spannung pur. Nein, unser

kleiner Garten bietet ihnen nicht

genug Lebensraum – zumindest

nicht, wenn er bunt und blühend

und barfüßig zu betreten bleiben

soll. So lassen wir die Damen mit

einem lachenden und einem weinenden

Auge ziehen – die dicke

Daisy, die dunkle Anna, die sanfte

Emma und die anmutige Julia. dt

PS: Ein halbes Jahr und einen trockenen

Sommer später kann ich

beruhigt sagen: Man sieht es dem

Rasen nicht mehr an, dass wir

Hühner hatten. Der erste ausgiebige

Regen hat es gerichtet ... die

Halme sprießen dort üppiger und

grüner als je zuvor.

KölnerLeben Heft 2 | 21


Leben in Köln 49

Die ältere Generation mit Migrationshintergrund

soll beteiligt sein

Foto: Martin Theisohn

Die Seniorenvertretung setzt sich für die offene

Seniorenarbeit ein. Dabei ist festzustellen, dass

Personen mit Migrationshintergrund bei ihren Veranstaltungen

eher selten teilnehmen. Auch bei den

SeniorenNetzwerken finden sich selten Migranten

ein. Dieser Mangel muss behoben werden.

Zusammenarbeit mit Migrationszentren

Die Stadt Köln und das Land NRW haben deshalb

Migrantenzentren geschaffen. Die Seniorenvertretung

und die SeniorenNetzwerke arbeiten mit diesen

Zentren zusammen. Auch werden Gespräche

mit den Moschee-Gemeinden geführt. Aber auch

dies führt leider nicht dazu, dass sich Personen

mit Migrationshintergrund nun verstärkt an den

offenen Veranstaltungen der Seniorenvertretung

oder der SeniorenNetzwerke beteiligen.

Im Jahr 2021 stehen nun wieder Wahlen zur Seniorenvertretung

an. In der Wahlordnung ist für

Migranten extra ein Minderheitenschutz enthalten.

Wenn sich in einem Wahlbezirk zwei oder mehr

Menschen mit Migrationshintergrund zur Wahl

stellen, so gilt derjenige mit den meisten Stimmen

als gewählt und erhält ein sechstes Mandat in der

Bezirksseniorenvertretung. Außerdem werden bis

zu zwei Migrantenvertreter Mitglieder der Stadtarbeitsgemeinschaft

für Seniorenpolitik zusätzlich

zu den neun Sprechern der Seniorenvertretung in

den Stadtbezirken.

Unterstützung für Bewerberinnen

und Bewerber

Wie kann es gelingen, mehr ältere Menschen aus

diesem Personenkreis zu gewinnen? Die Stadt Köln

wird Flyer in mehreren Sprachen herausbringen,

mit denen für eine Beteiligung als Kandidatin oder

Kandidat an der Seniorenvertretungswahl geworben

wird. Auch die Seniorenvertretung der

Stadtbezirke wird sich aktiv daran beteiligen, Bewerberinnen

und Bewerber zu gewinnen, und will

diesen bei ihrer Bewerbung helfen. Sodann gilt es,

ausreichend Unterstützung für diese Bewerbung

zu finden und auch bei der Erstellung des Kandidatenprofils

mitzuwirken.

Kontakte aufbauen

Auch die SeniorenNetzwerke sind gefordert, sich

vermehrt um die Beteiligung von Migrantinnen und

Migranten zu bemühen. Dazu sollten Kontakte zu

den örtlichen Moschee-Gemeinden und anderen

Religionsgemeinschaften aufgebaut und eine Zusammenarbeit

versucht werden. Es wäre sehr zu

begrüßen, wenn man gemeinsam Feste feiern würde

– wenn denn Corona überwunden ist.

Viele Moschee-Gemeinden laden gerne Nicht-

Muslime in ihr Haus ein und machen mit den anderen

Bedingungen und Gebräuchen bekannt. Es wäre

schön, wenn auf diese Weise Bekanntschaften

geschlossen und Hemmungen zu gemeinsamem

Tun abgebaut würden.

Jetzt laden wir zunächst alle ein, sich aktiv an der

Wahl der Seniorenvertretung zu beteiligen: sei

es als Bewerberin oder Bewerber um ein Mandat

oder als Unterstützung der Bewerbung und später

auch als Wählerin und Wähler.

Anne Klug und Dr. Martin Theisohn/SVK

Die Seniorenvertretung spricht sich gegen die

Diskriminierung von Menschen aus.

Alle Adressen der Seniorenvertretungen in den

Be zirken finden Sie auf Seite 51.

Dieser Beitrag wird von der Seniorenvertretung

der Stadt Köln verantwortet.

KölnerLeben Heft 2 | 21


50

Leben in Köln

Kölner Köpfe –

Jochen Schmauck-Langer

Er hat es sich auch im Rentenalter zum Ziel gesetzt, Menschen mit Demenz

kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, und dafür ein vorbildhaftes Projekt auf den

Weg gebracht.

Herr Schmauck-Langer, die

Kultur stand Ihnen schon immer

nahe?

Ja, das stimmt, seit der Volksschule

habe ich geschrieben und wollte Autor

werden. Nach dem Studium nahm

ich am „Kölner Literaturatelier“ teil, in

dem junge Autoren zusammenkamen,

erhielt sogar das Brinkmann-Stipendium

der Stadt Köln. Dieter Wellershoff

war mein Mentor. Mein erster Roman

„Patricia sagt“ wurde gelobt und

ausgezeichnet, aber kein Kassenhit. Ich schrieb aber

auch Hörspiele, Literaturkritiken und Erzählungen.

Was hat Sie zum Thema Demenz gebracht?

Vor gut zehn Jahren war ich am Ende mit dem, was

man versuchen kann, um ein erfolgreicher Autor zu

werden. Ich wollte weg vom Schreibtisch. Damals

gab es den neuen Lehrgang „Alltagsbegleitung für Menschen

mit Demenz“. Ich dachte, warum nicht? Vier

Monate dauerte die Qualifikation, davon ein Monat in

einem Pflegeheim. Das war schon ein Kulturschock

für mich. Aber ich hatte direkt einen guten Draht zu

diesen Menschen. Meine erste Stelle trat ich dann in

einem Heim der Caritas in Mülheim an, für drei Jahre.

Dennoch schrieben Sie auch weiter?

Ich schwenkte um auf Fachtexte zu Demenz und

entdeckte die Biografie-Arbeit. Und dass Demenz-

Erkrankte durchaus kulturelle Interessen haben, die

Foto: R. Rasched

bisher nur wenig Berücksichtigung fanden.

Daher machte ich es mir mit der

Initiative „(de)mentia+art“ zur Aufgabe,

die kulturelle Teilhabe für diese Menschen

zu ermöglichen. Und sie wurde

ein Erfolg. Ich arbeite heute im ganzen

deutschsprachigen Gebiet.

Welche Bereiche gehören dazu?

Mittlerweile haben sich zahlreiche Angebote

etabliert. Dazu gehören vor allen

Dingen die Bereiche Konzerte und

Museen. Mit dem WDR Sinfonieorchester haben wir

schon über dreißig Konzerte für Menschen mit Demenz

angeboten und die zahlreichen Führungen in

Kölner Museen sind auch sehr beliebt.

In der Corona-Zeit wurde das alles

eingestellt?

Nur zum Teil. Vielmehr war Corona Anlass für mich,

neue Wege zu gehen. Mein digitales Format für die

Museumsführungen gefiel dem Bundesministerium

für Familie, Senioren, Frauen und Jugend so gut, dass

ich für etwa ein Jahr mit seiner Entwicklung und der

bundesweiten Verbreitung betraut wurde. Die Schulungen

von Mitarbeitenden in den beteiligten Museen

und Pflegeeinrichtungen sind angelaufen. Und ich freue

mich, den einen oder anderen demnächst im Museum

zu sehen, gleich ob analog oder digital!

Das Gespräch führte Lydia Schneider-Benjamin.

Heftvorschau Juni/Juli 2021

1.700 Jahre jüdisches Leben

Foto: hurk / pixabay.com

Gleichgewichtstraining

Illustration: Bernhard Koch, Sportart Verlag

Fahrrad statt Auto?

Foto: www.pd-f.de / Florian Schuh

KölnerLeben Heft 2 | 21


Wichtige Telefonnummern

Service 51

Die Vorwahl für folgende Telefonnummern lautet immer 0221, sofern nichts anderes angegeben ist.

Beratung und Hilfen der Stadt Köln

Zentrales Beratungstelefon für

Senioren und Menschen mit

Behinderung

Tel. 221-2 74 00

sozialamt.beratungstelefon@

stadt-koeln.de

Bürgerberatung

Tel. 221-2 40 00

buergerberatung@stadt-koeln.de

Schnelle Hilfe für vernachlässigte

oder verwahrloste Personen

Tel. 221-2 44 44

buergerberatung@stadt-koeln.de

SBK, Sozial-Betriebe-Köln

Tel. 77 75-0

info@sbk-koeln.de

Mobiler Sozialer Dienst

Tel. 221-9 12 77

christoph.kleid@stadt-koeln.de

Heimaufsicht

Tel. 221-2 74 04,

221-2 65 80, 221-2 75 72

heimaufsicht@stadt-koeln.de

Sozialpsychiatrischer Dienst

beim Gesundheitsamt

Tel. 221-2 47 10

sozialpsychiatrischerdienst@

stadt-koeln.de

Seniorenvertretungen in den Bezirksrathäusern

Gesamtseniorenvertretung

Ottmar-Pohl-Platz 1, 51103 Köln

Telefon 221-2 75 15

seniorenvertretung@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Chorweiler

Pariser Platz 1, Raum 360,

50765 Köln, jeden letzten

Mittwoch im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 63 34

svk.chorweiler@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Ehrenfeld

Venloer Str. 419–421, Raum 234,

50825 Köln, jeden 2. und 4.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 42 45

svk.ehrenfeld@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Innenstadt

Ludwigstr. 8, Raum 425,

50667 Köln, jeden 2. und 4.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 14 64

svk.innenstadt@stadt-koeln.de

www.innenstadt-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Kalk

Kalker Hauptstr. 247–273, Raum 900,

51103 Köln, jeden 1. und 3.

Dienstag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 83 05

svk.kalk@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Lindenthal

Aachener Str. 220, Raum 400,

50931 Köln, jeden 1. und 3.

Montag im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 32 54

svk.lindenthal@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Mülheim

Wiener Platz 2a, Raum 641,

51065 Köln, jeden Montag,

10–12 Uhr

Tel. 221-9 93 07

svk.muelheim@stadt-koeln.de

www.muelheimer-senioren.kompass.

koeln

Stadtbezirk Nippes

Neusser Str. 450, Raum 210,

50733 Köln, jeden 2. Donnerstag

im Monat, 10–11.30 Uhr

Tel. 221-9 54 99

svk.nippes@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Porz

Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, Raum 30,

51143 Köln, jeden 1. und 3. Dienstag

im Monat, 10–12 Uhr

Tel. 221-9 73 41

svk.porz@stadt-koeln.de

Stadtbezirk Rodenkirchen

Hauptstr. 85, Raum 107, 50996 Köln,

jeden 2. Donnerstag im Monat,

13–15 Uhr, Tel. 221-9 22 24

svk.rodenkirchen@stadt-koeln.de

Seniorengemeinschaften in den Parteien

AG 60plus

Senioren in der SPD

Vorsitzender:

Friedhelm Hilgers

Magnusstr. 18 b,

50672 Köln

Tel. 925 98 10

ub.koeln@spd.de

SeniorenUnion

Senioren in der CDU

Vorsitzender:

Bernd Ensmann

Kösliner Str. 22, 50737 Köln

Tel. 740 08 78

bernd.ensmann@seniorenunion-koeln.de

FDP/Kreisverband Köln

Kreisgeschäftsstelle

Breite Str. 159,

50667 Köln

Tel. 25 37 25

info@fdp-koeln.de

Bündnis 90/Die Grünen

Ansprechpartnerin:

Frau Ehlting

Rathausplatz (Spanischer Bau),

50667 Köln

Tel. 221-2 59 16

gruene-fraktion@

stadt-koeln.de

DIE LINKE.

Kreisverband Köln

Ansprechpartnerin:

Angelika Link-Wilden

Zülpicher Str. 58,

50674 Köln

Tel. 240 60 95

buero-kv-koeln@die-linke.org

Beratung und Hilfen der freien Wohlfahrtsverbände

Arbeiterwohlfahrt

Kreisverband Köln e. V.

Rubensstr. 7–13,

50676 Köln

Tel. 20 40 70

info@awo-koeln.de

Der PARITÄTISCHE

Kreisgruppe Köln

Marsilstein 4–6,

50676 Köln

Tel. 95 15 42-0

koeln@paritaet-nrw.org

KölnerLeben Heft 2 | 21

Caritasverband

für die Stadt Köln e. V.

Bartholomäus-Schink-Str. 6,

50825 Köln

Tel. 95 57 00

info@caritas-koeln.de

Diakonisches Werk Köln

und Region

Kartäusergasse 9–11,

50678 Köln

Tel. 16 03 80

ihrschnellerdraht@

diakonie-koeln.de

Deutsches Rotes Kreuz

Kreisverband Köln-Stadt e. V.

Oskar-Jäger-Str. 42,

50825 Köln, Tel. 548 70

info@drk-koeln.de

Synagogen-Gemeinde Köln

Ottostr. 85, Eingang Nußbaumerstr.

50823 Köln, Tel. 716 62-0

info@sgk.de

ASB Köln e. V.

Sülzburgstraße 146,

50937 Köln, Tel. 66 00 70

www.asb-koeln.de

Polizei

Kriminalkommissariat

Kriminalprävention/Opferschutz

ehemals Vorbeugung

Tel. 229-86 55

kriminalpraevention.koeln@

polizei.nrw.de

Kommissariat

Verkehrsunfallprävention/

Opferschutz

Tel. 229-61 61

VUP-O.Koeln@polizei.nrw.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine