maxfeldbote-202104

hapeha

Kirchengemeinde Reformations-Gedächtnis-Kirche

April und Mai 2021


2 Die Ostergeschichte

Als der Sabbat vorbei war, kauften

Maria aus Magdala, Maria, die Mutter

von Jakobus, und Salome wohlriechende

Öle. Sie wollten die Totensalbung

vornehmen.

Ganz früh am ersten Wochentag kamen

sie zum Grab. Die Sonne ging

gerade auf. Unterwegs fragten sie

sich: "Wer kann uns den Stein vom

Grabeingang wegrollen?"

Doch als sie zum Grab aufblickten,

sahen sie, dass der große schwere

Stein schon weggerollt war. Sie gingen

in die Grabkammer hinein. Dort

sahen sie einen jungen Mann. Er saß

auf der rechten Seite und trug ein

weißes Gewand. Die Frauen erschraken

sehr.

Aber er sagte zu ihnen: "Ihr braucht

nicht zu erschrecken! Ihr sucht Jesus

aus Nazareth, der gekreuzigt wurde.

Gott hat ihn von den Toten auferweckt,

er ist nicht hier. Seht: Hier ist

die Stelle, wo sie ihn hingelegt hatten.

Macht euch auf! Sagt seinen Jüngern,

besonders Petrus: Jesus geht euch

nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr

ihn sehen, wie er es euch gesagt hat."

Da flohen die Frauen aus dem Grab

und liefen davon. Sie zitterten vor

Angst und sagten niemandem etwas,

so sehr fürchteten sie sich.

Früh am ersten Wochentag war Jesus

vom Tod auferstanden.

Zuerst zeigte er sich Maria aus Magdala,

die er von sieben Dämonen befreit

hatte. Sie machte

sich auf den Weg und

erzählte es denen, die

beim ihm gewesen waren

- und die jetzt trauerten

und weinten. Die

konnten nicht glauben,

was sie von Maria hörten:

"Jesus lebt! Ich habe

ihn gesehen."

Danach zeigte sich Jesus

zwei Jüngern. Er

kam in fremder Gestalt

zu ihnen, als sie zu einem

Ort auf dem Land

unterwegs waren. Da

kehrten sie um und erzählten

es auch den

anderen.

Quelle:

BasisBibel (2021),

Markus 16,1-13


Die dritte Seite 3

Liebe Leserin und lieber Leser,

der Maxfeldbote ist da. Und es

sieht so aus, als wenn wir ein

zweites Osterfest mit Coronaeinschränkungen

vor uns haben.

Wer hätte das vor einem Jahr gedacht?

Wir freuen uns aber, dass

wir im Moment wohl auf jeden

Fall Gottesdienste feiern können.

Und so hoffen wir, dass es trotz

allem ein gesegnetes Osterfest

für Sie wird und dass Sie auch in

dieser Zeit interessante Angebote

in unserer Gemeinde finden,

die Ihnen guttun.

Unsere Bücherei hat wieder geöffnet,

es gibt eine Oster-CD mit

einem Ostergottesdienst für daheim,

ein Konzert mit Stimmen

unterschiedlicher Religionen ist

in unserer Kirche geplant und

seit einigen Monaten ist unsere

Taufkapelle zu einem Ort der

Stille umgestaltet worden.

Das und vieles mehr können Sie

in dieser Ausgabe des Maxfeldboten

lesen. Viele Freude dabei!

Ihre Pfarrerin Sonja Dietel

In dieser Ausgabe lesen Sie:

Rückblicke

Ordination von Pfarrerin Umbreit

in Landshut 7

Maxfeld aktuell

Menschen aus unserer Gemeinde:

Angelika Hofmann 4

Die Gemeindebücherei hat wieder

offen 9

Spendenaufruf der Stadtmission 10

Künftige Konfirmandenarbeit in

Maxfeld und Wöhrd 10

Ostern in Nürnberg 11

Oster-CD 12

Multikulturelles Konzert am 20.

Mai in der Reformations-Gedächtnis-Kirche

13

Raum für Sehnsucht, Klage und

Trauer 14

Kirchgeld 2021 23

"1+1 mit Arbeitslosen teilen, Bitte

um Spenden 24

Predigt

zu Genesis 3,1-19 gehalten von

Pfarrerin Dr. Grüter 18

Rubriken

Freud und Leid

Gottesdienste

Wir treffen uns

Dienste in der Gemeinde

15

16

31

32

Titelbild: "Licht im Leben", Künstlerin: Stefanie Bahlinger, Mössingen

Quelle: Verlag am Birnbach


4 Menschen aus unserer Gemeinde

Angelika Hofmann

Sicherlich ist den meisten von Ihnen

Frau Hofmann bekannt. Seit vielen

Jahren mesnert sie in unseren Gottesdiensten.

Und wenn man eine Frage

hat, wie es früher war – Frau Hofmann

kann fast immer Auskunft geben. Sie

und ihr Mann sind seit über 30 Jahren

engagierte Mitarbeitende unserer Gemeinde.

Frau Hofmann, seit wann genau gehören

Sie denn zu unserer Gemeinde?

Seit 1988. Da sind wir in den Rennweg

gezogen. Das war ein kurzer

Weg zur Kirche. Mein erster Kontakt

zur Gemeinde war damals das Sommerfest.

Das war so ein herrlich warmer

Tag. Nach kurzer Zeit waren auf

dem Fest die Bratwürste alle. Die Leute

kamen und kamen. Da habe ich

gedacht: Wir brauchen noch Bratwürste!

Ich habe mit der Sekretärin

gesprochen und dann habe ich den

Metzger angerufen und Bratwürste

nachgeholt und auch Brötchen gekauft.

Alles ist weggegangen. Wir hatten

zum Schluss nichts mehr übrig.

Da sind Sie bei Ihrem ersten Sommerfest

ja gleich in die Vollen gegangen!

Ja, das kann man sagen! Seitdem haben

wir jedes Jahr beim Sommerfest

mitgemacht. Und mein Mann und ich

haben uns ums Essen gekümmert.

Das Essen ist sehr wichtig. Auch das

Essen zieht die Leute an.

Da haben Sie recht! Auch Jesus hat

das gemeinsame Essen und Trinken

sehr geschätzt. Was wäre ein

Gemeindefest ohne Essen… Auch

an Himmelfahrt haben Sie sich ja

viele Jahre um das Essen gekümmert.

Beim Himmelfahrtsgottesdienst habe

ich 15 Jahre das Essen gemacht und

alles vorbereitet. Das war für mich

auch so ein Highlight. Wir haben uns

wirklich Mühe gegeben. Damals sind

die Leute oft bis abends noch dagesessen.

Es war eine schöne Stimmung.

Und ich hatte viele Helfer.

Wenn ich gesagt habe, ich brauche

jemanden, dann waren alle da. Das

war toll! Es war eine schöne, feste

Gemeinschaft und auch unsere ganze

Familie hat mitgemacht.

In all den Jahren haben Sie unglaublich

viel hier in der Gemeinde

gemacht und bewegt. Man kann in

so einem Gemeindebriefartikel nur

einen ganz kleinen Bruchteil von all

dem zeigen…

Ja, wir waren zuständig für das Osterfrühstück,

das Osterfeuer, wir haben

uns um die Kerzen an den Säulen

gekümmert, die in der Kirche an den

Festtagen angezündet werden, seit

über 20 Jahren sperre ich die Kirche

morgens auf und abends wieder zu.

Ich habe früher den Kirchenputz

organisiert und auch selbst geputzt…

…und Sie stellen auch immer den

Weihnachtsbaum mit auf und

schmücken ihn.

Ja, und auch den Adventskranz. Und

in den 90er Jahren haben wir den


Menschen aus unserer Gemeinde 5

Tanz in den Mai organisiert. Und ganz

früher, als wir neu in der Gemeinde

waren, da hatte ich die Leitung des

Miniclubs. Mir war damals wichtig,

dass die Kinder auch etwas erleben.

Wir haben damals viele Ausflüge mit

den Kindern gemacht, wir sind in den

Tierpark, waren im Wald bei Ziegelstein

und haben dort Eicheln gesammelt.

Im Sommer sind wir mit den

ganzen Kindern auch ins Schwimmbad

gegangen. Es war sehr schön!

Alle waren dabei. Wir sind mit den

Fahrrädern gefahren und die Kinder

waren dann hinten drauf. Für den

Miniclub hat mir mein Mann dann

auch einen Leiterwagen mit Sitzplätzen

für sechs Kinder gebaut. Auch

darin konnten wir Kinder dann mitnehmen.

Mehrmals haben wir vom

Miniclub die Muttertagsgottesdienste

mitgestaltet. Wir haben ein Anspiel

gemacht und die Kinder haben im

Gottesdienst gesungen.

Gibt es aus dieser Zeit ein besonderes

Erlebnis, an das Sie gerne

denken?

Wir haben mit dem Miniclub und dem

Kindergarten mal einen Gottesdienst

gemacht zum Thema „Komm, bau ein

Haus“. Es ging darum, dass wir das

Haus der Gemeinde bauen und alle

dazugehören. Mein Mann hatte für

den Gottesdienst so ein Lattenhaus

aus Holz gemacht. Die Kinder hatten

die Ziegel und Steine aus Karton vorbereitet

und das Haus wurde im Gottesdienst

aufgebaut. Beim Fest nach

dem Gottesdienst wurde das Haus

dann versteigert. 750,- Mark kamen

damals zusammen! Auch zum Thema

„Arche Noah“ haben wir mal einen

Gottesdienst mit dem Miniclub gemacht.

Mein Mann hatte eine Arche

gebaut. Aus Holz, wie ein Schiff. Da

haben gut 20 Kinder reingepasst. Die

Arche hatten wir in der Kirche vor

dem Altar aufgestellt. Die Kinder durften

ihre Stofftiere für die Arche von

daheim mitbringen. Das war ein herrlicher

Gottesdienst!

Das klingt wirklich sehr lebendig

und kreativ! Dazu passt ja auch die

Theatergruppe, die Sie damals aufgemacht

haben.

1989 war das. Wir haben im Gemeindehaus

Theater gespielt. Und es wurde

dann auch ein Singspiel für die

Kinder geschrieben. "Träumerle und

Stäuberle" hieß das. Es ging um Umweltverschmutzung

und den Schutz

unserer Erde – und das Stück ging

natürlich gut aus. Ich habe alle Kostüme

dafür genäht. Mein Mann hatte die

Idee, wir schreiben die Kindergärten

in Nürnberg an, ob sie sich das Stück

anschauen möchten. Insgesamt waren

über 1.000 Kinder da! Das ist

Wahnsinn gewesen. Die Theatergruppe

ist auch bei den Sommerfesten

und dem Gemeindefest aufgetreten.

Und Kindergottesdienst haben Sie

damals auch gehalten…

Der hat früher immer um 11.00 Uhr

nach dem Hauptgottesdienst begonnen.

Wir haben mit Handpuppen gearbeitet.

Wir haben zum Beispiel die

ganzen Gebote besprochen. Jeden

Sonntag ein Gebot. Die Kinder konnten

das damals alles auswendig. Das

Vaterunser haben wir immer als Lied

gesungen. Das waren insgesamt 40


6 Menschen aus unserer Gemeinde

bis 50 Kinder. Die größeren haben

eine Geschichte aus der Bibel erzählt

bekommen und die Kleineren haben

dazu gemalt. Und im Kindergottesdienst

haben auch viele Taufen stattgefunden.

Alle Kinder waren dann bei

der Taufe mit dabei.

Und wie kamen Sie dann zum Mesnern?

Vor fast 30 Jahren wurde ich gefragt,

ob ich mal am Samstag bei Taufen

oder Trauungen mesnern würde oder

auch unter der Woche mal bei Konzerten.

Das Mesnern war interessant.

Und weil ich es gut gemacht habe, ist

es dabei geblieben. So bin ich hängen

geblieben. Als der Mesner 2005

in Rente gegangen ist, habe ich auch

angefangen, sonntags zu mesnern.

30 Jahre sind ja eine lange Zeit.

Gibt es etwas, das Ihnen am Mesnern

besonders gut gefällt?

Schön ist es, wenn ich früh reinkomme

in die Kirche. Da bin ich zuerst

ganz alleine. Da kann ich mich

entspannen. Oft setze ich mich in eine

Bank und schaue die Kirche an. Mir

ist es wichtig, dass die Kirche in Ordnung

ist. Wenn mir das früher einer

gesagt hätte, dass ich mal mesnern

würde – ich hätte das nicht geglaubt!

Frau Hofmann, Sie haben diese Gemeinde

viele Jahre und Jahrzehnte

miterlebt und mitgestaltet. Gibt es

etwas, das Sie unserer Gemeinde

wünschen?

Es wäre schön, wenn es nach Corona

den Kirchenkaffee wieder gibt. Da erfährt

man doch viel übereinander.

Freundlichkeit ist mir wichtig. Freundlichkeit

im Umgang miteinander.

Und ich wünsche mir einen Nachfolger

beim Mesnern. Hat vielleicht

noch jemand Lust zu mesnern? Lange

werde ich es nicht mehr machen.

Frau Hofmann, herzlichen Dank für

dieses Interview und all die tolle

Arbeit, die Sie hier zusammen mit

Ihrem Mann machen und gemacht

haben. Wahnsinn, was Sie alles

auf die Beine gestellt und bewegt

haben!

Und ich denke, ich kann mit Recht

sagen, dass Sie unsere Gemeinde

in den letzten 30 Jahren unglaublich

bereichert haben!

Vielen herzlichen Dank für Ihr

tolles, kreatives, verlässliches und

herzliches Engagement in diesen

Jahrzehnten!

Sonja Dietel, Pfarrerin


Ordination Pfarrerin Umbreit 7

Pfarrerin

Solveig Umbreit

Ordination in Landshut

Liebe Gemeinde,

am 28. Februar 2021 wurde unsere

ehemalige Vikarin Solveig Umbreit

zum geistlichen Amt ordiniert.

Gleichzeitig wurde ihr die zweite

Pfarrstelle der Auferstehungskirche in

Landshut übertragen.

Eines vorweg: Trotz aller Pandemiebeschränkungen

war es ein festlicher

und intensiver Gottesdienst, der seines

gleichen sucht!

Die Kirche war mit Liebe zum Detail

und dem Anlass entsprechend sehr

geschmackvoll ausgeschmückt.

Zum Einzug erklang auf der Orgel die

bekannte Toccata in d-moll von

Johann Sebastian Bach.

Oberkirchenrat Klaus Stiegler predigte

vom Weinstock, welcher sich rechts

von der Kanzel in warmem Holz geschnitzt,

befindet.

Er segnete Solveig Umbreit und überreichte

ihr das Ordinationskreuz.

Im Anschluss verlas und übergab Dekanin

Dr. Nina Lubomierski die Ordinations-und

Beauftragungsurkunde.

Als Ausgangsstück spielte der Posaunenchor

der Auferstehungskirche

„Seid fröhlich in Hoffnung“ aus dem

Bläserheft 2018.

Passender ging es nicht mehr und

Solveig Umbreit war sichtlich gerührt,

denn sie hatte dieses Stück zuletzt

bei uns im Maxfelder Posaunenchor

selbst mitgespielt.

Nach dem Gottesdienst gab es sehr

interessante und kurzweilige Grußworte.

Darunter ein sehr persönliches Grußwort

von unserer Pfarrerin Sonja

Dietel, welche als Mentorin in den

letzten zweieinhalb Jahren Solveig

Umbreit betreute.


8 Ordination Pfarrerin Umbreit

Stellvertretend für den Maxfelder Kirchenvorstand

überreichte ich Solveig

ein sogenanntes „Starterkit“ für die

Stadt Landshut.

Darin enthalten unter anderem ein

Stadt- und Fahrradplan, Gutscheine

für Stadtführungen und noch viele andere

Dinge zum Kennenlernen ihrer

neuen Heimat.

Als Erinnerung an die Zeit hier bei uns

in Maxfeld bekam Solveig ein gerahmtes

Fotoaquarell von unserer

Kirche.

Im Anschluss wartete am Ausgang

eine kleine Überraschung für jeden

Gottesdienst-Besucher: Quadratische

Pralinen, auf denen unter anderem

vier Trompetenengel zu sehen sind.

Denn diese befinden

sich auf

der Kirchturmspitze

der Auferstehungskirche

in

Landshut.

Nach angeregten

Gesprächen bei

herrlichem Sonnenschein

vor der

Kirche und einem ausgedehnten Spaziergang

fuhren Pfarrerin Dietel und

ich sehr erfüllt von den vielen Eindrücken

wieder nach Nürnberg zurück.

Simone Spaeth

Mitglied im Kirchenvorstand


Gemeindebücherei 9

Unsere Bücherei hat

wieder geöffnet!

Eine Bücherei ohne Leserinnen und

Leser wirkt trostlos. Deshalb freuen

wir uns sehr, dass unsere Gemeindebücherei

endlich wieder öffnen darf.

Jeden Mittwoch von 15.00 Uhr bis

17.00 Uhr können Sie jetzt wieder Bücher

und CDs ausleihen und zurückbringen.

Das Hygienekonzept, das wir letztes

Jahr schon erarbeitet haben, gilt auch

weiterhin: Bitte eine FFP2-Maske tragen

und den getrennten Ein- und

Ausgang beachten.

Kommen Sie zum Stöbern oder lassen

Sie sich anregen von unserem

Regal mit den Neuanschaffungen.

Auch unsere große Sammlung an

Hörbüchern haben wir in den letzten

Wochen neu geordnet, sodass Sie

sich rasch orientieren können.

Und wenn Sie etwas Spezielles suchen,

hilft unser Katalog. Und auch

wir stehen gerne mit Rat zur Seite.

Und natürlich haben wir nicht nur Bücher

für Erwachsene, sondern auch

viele Bilderbücher und Bücher für

Kinder und Jugendliche.

Also: Einfach vorbeischauen. Wir freuen

uns auf Ihr und Euer Kommen.

Das Büchereiteam


10 Kinder und Jugendliche in Maxfeld und anderswo

Die Not

im Verborgenen

Chancen für junge Menschen

Corona ist wie ein Brennglas: Wer

vorher schon wenig verdiente, wenig

Wohn- und Freiraum hat und nicht auf

die Unterstützung der Eltern bauen

kann, leidet nun umso mehr. Vor

allem benachteiligte Kinder und Jugendliche

bleiben auf der Strecke.

So steuert unsere Gesellschaft nach

der Pandemie auf einen Bildungsnotstand

zu. Leonie Lawen von der

Spiel- und Lernstube Lobsinger weiß:

„Wir beobachten, dass gerade die

Kinder, deren Eltern sie nur wenig

unterstützen können, erneut abgehängt

werden. Manche Kinder haben

gar nicht die Möglichkeiten, am digitalen

Unterricht teilzunehmen. Schon

nach dem ersten Lockdown hatten

die schulischen Leistungen der Kinder

stark nachgelassen. Als sie wieder

in die Schule durften, fiel es vielen

Mädchen und Jungen schwer, länger

still zu sitzen und sich zu konzentrieren.

Bis Weihnachten hatte sich das

bei den meisten wieder gegeben –

dann kam der nächste Lockdown.

Die Mitarbeitenden unseres Arbeitsbereiches

"Chancen für junge Menschen"

halten mit aller Macht gegen

diese unheilvollen Entwicklungen.

Zum Wohl der ihnen anvertrauten

Mädchen und Jungen.

Wollen Sie sie dabei unterstützen?

Dann freuen wir uns sehr über Ihre

Spende – herzlichen Dank!

Spendenkonto:

Stadtmission Nürnberg e.V.

IBAN: DE71 5206 0410 1002 5075 01

Evangelische Bank eG

Stichwort:

Chancen für junge Menschen

Konfirmandenarbeit

in Maxfeld und Wöhrd

Ein neuer Konfirmandenjahrgang wird

nach derzeitiger Planung voraussichtlich

nach Pfingsten starten. Wie schon

in den vergangenen Jahren, werden

die Konfirmandinnen und Konfirmanden

aus Maxfeld und Wöhrd gemeinsam

den Weg auf ihre Konfirmation

hin gestalten.

Sobald absehbar ist, in welcher Form

Zusammenkünfte wieder möglich

sind, werden alle Jugendlichen angeschrieben

und eingeladen. Sollten Sie

in Ihrer Familie oder Nachbarschaft

Familien mit Jugendlichen im Konfirmandenalter

kennen, machen Sie sie

gern auf die Möglichkeit des Konfirmandenunterrichts

aufmerksam!

Im Pfarramt erhalten Sie zeitnah Auskunft

über den Stand der Planungen.

Selbstverständlich werden wie gewohnt

alle Familien mit Kindern im

Konfirmandenalter angeschrieben

und zum Unterricht eingeladen.

Pfarrerin Dr. Verena Grüter


Ostern 11


12 Ostern

Oster-CD

Wer hätte letztes Jahr an Ostern gedacht,

dass uns das Thema Corona

dieses Jahr immer noch beschäftigt?

Dass auch diese Passions- und

Osterzeit anders ist, als die letzten

Jahre?

Für Menschen, die dieses Jahr an

Ostern nicht in die Kirche gehen können

oder wollen, wird es eine CD mit

einem kurzen Ostergottesdienst für

daheim geben. Ähnlich wie an Weihnachten,

vielleicht erinnern Sie sich?

Die CD heißt „Ostern daheim. Ein

Gottesdienst zum Mitfeiern und Weitergeben“.

Ab dem 22. März kann sie zu den Öffnungszeiten

im

Pfarramt abgeholt

werden. Und ab

Palmsonntag wird

sie auch in unserer

Kirche zum Mitnehmen

ausliegen.

Glocken, Ostermusik

und Gesang

kommen aus der

Reformations-Gedächtnis-Kirche.

Zu hören sind Kirchenmusikdirektor

Thomas Schumann

an der Orgel

und der Sopran

von Andrea Wurzer.

Und in einer

kurzen Ansprache

geht es um das

Symbol der Weinbergschnecke.

Man sieht sie schon

auf dem Coverbild. Wenn Sie wissen

möchten, was die Schnecke mit

Ostern zu tun hat – hören Sie doch

einfach mal rein.

Vielleicht haben Sie ja auch Nachbarinnen

oder Nachbarn, die sich über

die CD freuen würden? Auch für sie

können Sie gerne eine CD mitnehmen.

Denn sie ist auch zum Verschenken

und Weitergeben gedacht.

Den Audiogottesdienst können Sie an

Ostern dann auch über unsere Homepage

anhören.

Viel Freude damit! Ihre

Pfarrerin Sonja Dietel


Konzert 13

Unsere Erde

Stimmen der Religionen im

Konzert

Wie verstehen und leben Menschen

unterschiedlicher religiöser Traditionen

ihre Beziehung zur Erde? Jüdischer

Glaube zählt die Zeit ab der Erschaffung

der Welt. Denn die Schöpfung

ist abgeleitet von der geschichtlichen

Erfahrung der Gläubigen mit

Gott, die auf das Heilwerden des

Menschen und der gesamten Schöpfung

zielt. Muslimen hingegen stellt

sich die Schöpfung als völlig makellos

dar. In ihr bildet sich die Größe und

Souveränität Allahs ab. Dem buddhistischen

Gläubigen ist dagegen die

Frage nach der Entstehung der Welt

gar nicht von Interesse. Alles Wirkliche

ist letztlich Schein und muss

durch Güte, Erbarmen, Mitfreude und

Gleichmut überwunden werden.

Der jüdische Kantor Isidoro Abramowicz

(Berlin), das muslimische Ensemble

Misafir (Freiburg) und die

buddhistische Zen-Meisterin und Shakuhachi-Spielerin

Renkei Hashimoto

(München) werden ihre Stimmen erheben

für unsere

Erde:

Sie werden die

Schönheit unserer

Erde besingen

und ihre

Gefährdung, sie

werden von Gottes

Handeln an

der Erde und

unserer Verantwortung

für sie

singen und spielen.

So unterschiedlich

die religiösen

Traditionen

von Gott, der

Erde und unserer

Beziehung zu beiden

denken, so

verschieden klingt

auch ihre Musik.

Sie können sie hören und erleben in

einem Konzert, das die Kirchengemeinde

Reformations-Gedächtnis-Kirche

in Kooperation mit dem christlichmuslimischen

Begegnungszentrum

BRÜCKE-KÖPRÜ und dem multireligiösen

Festival Musica Sacra International

(Marktoberdorf) am

Donnerstag, 20. Mai 2021,

um 19.00 Uhr in der

Reformations-Gedächtnis-Kirche

veranstaltet.

Eintritt:

15,- Euro (ermäßigt 10,- Euro).


14 Raum für Sehnsucht

Raum für Sehnsucht,

Klage und Trauer

In unserer Taufkapelle in der Reformations-Gedächtnis-Kirche

wurde ein

Raum für Sehnsucht, Klage und

Trauer in diesen schwierigen Zeiten

eingerichtet, der zur Stille und zum

Gebet einlädt:

Das Projekt ist eine Initiative der

Altenheimseelsorge in Nürnberg und

Fürth, dem sich bereits mehrere

Kirchen angeschlossen haben.

Und wenn Sie möchten, dann

schauen Sie doch einmal hinein.

Sonja Dietel, Pfarrerin

An einer Pinnwand können Gebete

aufgehängt werden, auf dem Taufstein

gibt es die Möglichkeit, eine Kerze

anzuzünden und es liegen Texte,

Gebete und Segensworte zum Mitnehmen

aus.


Freud und Leid 15

Der Inhalt dieser Seite wurde aus Datenschutzgründen aus der Online-Version

des Maxfeldboten entfernt.


16 Gottesdienste

Bitte tragen Sie in unseren Gottesdiensten

ffp2 Maske.

Alle aufgeführten Termine gelten

vorbehaltlich neuer Entwicklungen

und politischer Entscheidungen.

Aktuelle Hinweise entnehmen Sie

bitte unserer Homepage und den

Schaukästen.

Donnerstag 1. April 2021

Gründonnerstag

19.00 Uhr Andacht

Dietel

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte:

Eigene Gemeinde

Freitag 2. April 2021

Karfreitag

10.00 Uhr Gottesdienst

Krieghoff

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Stadtmission Nürnberg,

Chancen für junge

Menschen

15.00 Uhr Musikalischer Gottesdienst

zum Karfreitag

Krieghoff

Orgel: Thomas Schumann

Sonntag 4. April 2021

Ostersonntag

5.30 Uhr Osternacht

Krieghoff

Orgel: Schumann

Kollekte: Jugendarbeit

10.00 Uhr Ostergottesdienst

Dietel

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Kirchenpartnerschaft

zwischen Bayern und Ungarn

Montag 5. April 2021

Ostermontag

10.00 Uhr Gottesdienst

Tröbs

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte:

Eigene Gemeinde

Sonntag 11. April 2021

Quasimodogeniti

10.00 Uhr Gottesdienst

Kollekte:

Eigene Gemeinde

Sonntag 18. April 2021

Remer

Orgel: Goth

Miserikordias Domini

10.00 Uhr Gottesdienst

Dietel

Gesang: Lucas Amberger

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte:

Übersetzung und Weitergabe

der Bibel


Gottesdienste 17

Sonntag 25. April 2021

Jubilate

10.00 Uhr Gottesdienst mit der Kantate

"Jauchzt ihr Christen"

von G.Ph. Telemann

Dr. Grüter

Gesang:

Kammersänger Sibrand Basa

Orgel: ThomasSchumann

Kollekte:

Evang. Jugendarbeit in Bayern

Sonntag 2. Mai 2021

Kantate

10.00 Uhr Gottesdienst

Krieghoff

Gesan: Lena Zeizel

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Kirchenmusik in Bayern

Sonntag 9. Mai 2021

Rogate

10.00 Uhr Gottesdienst

Dietel

Orgel: Kist

Kollekte: Partnerschaftsarbeit mit

dem Kongo

Donnerstag 13. Mai 2021

Christi Himmelfahrt

10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

vor der Kirche

Team

Sonntag 16. Mai 2021

Exaudi

10.00 Uhr Gottesdienst

Dr. Grüter

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Rummelsberg

Sonntag 23. Mai 2021

Pfingstsonntag

10.00 Uhr Gottesdienst

Krieghoff

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte:

Ökumenische Arbeit in Bayern

Sonntag 24. Mai 2021

Pfingstmontag

10.00 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst

in der St. Lukas-

Kirche

Dr. Staebler

Kein Gottesdienst in der

Reformations-Gedächtnis-

Kirche!

Sonntag 30. Mai 2021

Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

Dr. Grüter

Orgel: Thomas Schumann

Kollekte: Diakonie in Bayern

Sonntag 6. Juni 2021

1. So. nach Trinitatis

10.00 Uhr Gottesdienst

N.N.

Orgel: N.N.

Kollekte:

Stadtmission Nürnberg,

Wohnraum und Alltagshilfe für

bedürftige Menschen


18 Predigt

Predigt

zu Genesis 3,1 - 19 gehalten

von Pfarrerin Dr. Grüter am

Sonntag Invokavit 2020

Sie kennen sie alle – die Geschichte

von Adam und Eva. Vom Baum und

der Frucht und der Schlange. Wann

haben Sie diese Geschichte zum

ersten Mal gehört? Welche Bilder und

Erinnerungen steigen in Ihnen auf,

wenn Sie an diese Geschichte denken?

Welche Gefühle verbinden sich

für Sie damit? Ich lade Sie ein, für

einen Moment Ihre Augen zu schließen

und Ihre eigenen Gedanken und

Gefühle wahrzunehmen, die in Ihnen

aufsteigen, wenn Sie an die Geschichte

von Adam und Eva denken,

an die Geschichte vom Sündenfall.

Ich werde nach einem kurzen Moment

der Stille den Text dann in einer

modernen Textgestalt (Bibel in gerechter

Sprache) lesen.

Die Schlange hatte weniger an, aber

mehr drauf als alle anderen Tiere des

Feldes, die Adonaj, also Gott, gemacht

hatte. Und sie sprach zu der

Frau: »Da hat doch Gott tatsächlich

gesagt: ›Ihr dürft von allen Bäumen

des Gartens nichts essen‹!« Da sagte

die Frau zur Schlange: »Von den

Früchten der Bäume im Garten können

wir essen. Nur von den Früchten

des Baumes in der Mitte des Gartens

hat Gott gesagt: ›Esst nicht von ihnen

und rührt sie nicht an, damit ihr nicht

sterbt!‹« Die Schlange sagte zu der

Frau: »Ganz bestimmt werdet ihr nicht

sterben. Vielmehr weiß Gott genau:

An dem Tag, an dem ihr davon esst,

werden eure Augen geöffnet und ihr

werdet so wie Gott sein, wissend um

Gut und Böse.« Da sah die Frau, dass

es gut wäre, von dem Baum zu essen,

dass er eine Lust war für die Augen,

begehrenswert war der Baum, weil er

klug und erfolgreich machte. Sie

nahm von seiner Frucht und aß. Und

sie gab auch ihrem Mann neben ihr.

Und er aß.

Da wurden beiden die Augen geöffnet

und sie erkannten, dass sie nichts anhatten.

Sie fügten Feigenblätter zusammen

und banden sie sich um.

Dann hörten sie ein Geräusch.

Adonaj, Gott, ging im Garten umher in

der täglichen Brise. Adam, der

Mensch als Mann, und seine Frau versteckten

sich vor dem Antlitz Adonajs,

also Gottes, mitten zwischen den Bäumen

des Gartens. Da rief Adonaj, also

Gott, den männlichen Menschen herbei

und sagte zu ihm: »Wo bist du

bloß?« Der sagte: »Ein Geräusch von

dir habe ich im Garten gehört und

mich gefürchtet, denn ich habe nichts

an und da habe ich mich versteckt«.

Darauf: »Wer hat dir denn gesagt,

dass du nichts anhast? Hast du etwa

von dem Baum gegessen, von dem

ich dir geboten habe, ja nicht zu

essen?« Da sagte der Mann-Mensch:

»Die Frau, die du mir doch an die Seite

gegeben hast, die hat mir von dem

Baum gegeben. Und da habe ich gegessen.«

Da sagte Adonaj, also Gott,

zur Frau: »Was hast du da getan?«

Und die Frau sagte: »Die Schlange

hat mich reingelegt, so dass ich gegessen

habe.« Da sprach Adonaj,

also Gott, zur Schlange: »Weil du das

getan hast, bist du verflucht – als


Einziges von allem Vieh und von allen

Tieren des Feldes. Auf deinem Bauch

sollst du kriechen und Erde essen

dein Leben lang. Feindschaft stifte ich

zwischen dir und der Frau, zwischen

deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs.

Der wird deinen Kopf angreifen,

du wirst seine Ferse angreifen.«

Und zur Frau: »Ich sorge dafür, dass

deine Lasten groß und deine Schwangerschaften

häufig sind. Nur unter

Mühen wirst du Kinder bekommen.

Auf deinen Mann richtet sich dein Verlangen.

Doch der wird dich beherrschen.«

Und zum Mann als

Menschen: »Weil du auf die Stimme

Albrecht Dürer, Adam und Eva

Kupferstich 1504, Copyright Staatsgalerie Stuttgart

Predigt 19

deiner Frau gehört und von dem

Baum gegessen hast, von dem ich dir

geboten hatte: ›Du sollst nicht von

ihm essen‹, deswegen: Verflucht ist

der Ackerboden um deinetwillen.

Dein Leben lang sollst du dich nur mit

Mühe von ihm ernähren. Dornen und

Disteln lässt er für dich aufsprießen,

so musst du das Kraut des Feldes

essen. Im Schweiß deines Angesichts

wirst du Brot essen, bis du zum Acker

zurückkehrst, von dem du genommen

bist. Ja, Erde bist du, und zur Erde

kehrst du zurück.«

Welche Gefühle auch immer in Ihnen

aufgestiegen sein mögen:

Ärger, Wut, Trauer, Scham –

sie spiegeln sich in dieser

Geschichte und in der

enormen Wirkung, die sie im

Christentum entfaltet hat.

Eine höchst ambivalente Wirkung

- hat Augustin sie doch

herangezogen, um seine Lehre

von der sogenannten

Erbsünde zu begründen: Wegen

des Sündenfalls der Ureltern

werden alle Menschen

als Sünder geboren. Die Erbsünde

wird durch den Zeugungsvorgang

weitergegeben.

Damit wurde Geschlechtlichkeit

eng mit Sünde

verknüpft. Eva hat über

zwei Jahrtausende für die

Rolle der Verführerin hergehalten

und – ich vermute einmal:

ziemlich widerwillig! –

die Unterdrückung der Frauen

in der Kirche rechtfertigen

müssen.


20 Predigt

Eigentlich paradox: Denn diese Wirkungsgeschichte

verläuft nach genau

demselben Muster, das dieser Text

offenlegt: Dass wir Menschen für unser

eigenes Versagen anderen die

Schuld zuweisen. Dass wir unsere

Unschuld verlieren in dem Moment, in

dem wir entweder unserer Begehrlichkeit

oder aber unserer Bequemlichkeit

nachgeben und damit unsere Freiheit

verraten. Und uns dann zurück sehnen

nach dem Paradies, nach der

kindlichen Unschuld, die nichts von

der Freiheit zur Verantwortung weiß.

Diesen Moment hat Albrecht Dürer

eingefangen in seinem Kupferstich

„Adam und Eva“ von 1504. Die beiden

Figuren sind nach den Schönheitsidealen

der griechischen antiken

Götterskulpturen gestaltet. Selbstbewusst

und aufrecht stehen sie da,

verkörperte Schönheit und Gleichberechtigung

von Gottes Schöpfung.

Noch ist die paradiesische Idylle fast

ungetrübt: Bäume wachsen und

grünen und tragen Früchte. Kuh,

Hirsch, Hase und Papagei leben friedlich

und ohne Angst. Die Katze schläft

friedlich, während eine Maus fast an

ihrer Nase vorbeiläuft – und von einem

Felsen hoch oben rechts schaut

ein Steinbock furchtlos in die Tiefe.

Das Drama bahnt sich in der Bildmitte

an: Der Baumstamm, der das Bild

exakt in zwei gleiche Hälften teilt, bezeichnet

den Moment, in dem die paradiesische

Unschuld infrage gestellt

wird. Hier berühren sich Adams Arm

und Evas Hand, die von der Schlange

eine zweite Frucht entgegennimmt.

Die erste Frucht hält sie mit der linken

Hand hinter ihrem Rücken. Und es

scheint, als würde Adam nach dieser

Frucht greifen. Jedenfalls ragt sein

Arm deutlich in Evas Bildhälfte

hinüber. Er ist gewissermaßen übergriffig.

In dieser Bewegung der beiden

Arme zeichnet sich – inmitten paradiesischer

Harmonie – das Unheil

ab, das gleich seinen Lauf nehmen

wird. Und das aus gleichberechtigten

Menschen, in denen sich die Schönheit

des Schöpfers widerspiegelt,

Feinde macht, die einander Schuld in

die Schuhe schieben.

Und weil dieses Muster so alt ist wie

die Menschheit selbst, steht diese Geschichte

am Anfang der Bibel. Sie will

erzählen, wie wir Menschen sind. Sie

erzählt von dem ersten Mal, als wir etwas

getan haben, wovon wir wussten,

dass wir es nicht hätten tun dürfen.

Oder umgekehrt: Wir fühlten, dass wir

etwas Bestimmtes hätten tun sollen –

und haben es nicht getan. Aus Feigheit

oder Bequemlichkeit. Von dem

Moment, in dem wir uns wünschten,

wir könnten unsere Entscheidung

rückgängig machen. Und in dem wir

den Schmerz erfahren haben, dass

wir nichts rückgängig machen können.

Schließlich das Schamgefühl,

uns selbst nicht mehr ins Gesicht sehen

zu können, weil wir unsere Freiheit

nicht verantwortungsvoll gelebt

haben.

Was folgt, ist der fatale Mechanismus,

einen anderen Schuldigen – oder, wie

es die Kirchengeschichte vorgemacht

hat: eine andere Schuldige – zu finden.

Zuerst wollen die beiden sich

verstecken. Eine ziemlich kindliche

Verhaltensweise, die allerdings auch

bei Verantwortungsträgern vorkommt:


Predigt 21

Wenn jemand nach mir fragt – ich bin

nicht zu sprechen.

Es gelingt nicht. Ziemlich humorvoll

erzählt unser Text, wie Gott den beiden

auf die Spur kommt: Adam, der

Mensch als Mann, und seine Frau versteckten

sich vor dem Antlitz Adonajs,

also Gottes, mitten zwischen den Bäumen

des Gartens. Da rief Adonaj, also

Gott, den männlichen Menschen herbei

und sagte zu ihm: »Wo bist du

bloß?« Der sagte: »Ein Geräusch von

dir habe ich im Garten gehört und

mich gefürchtet, denn ich habe nichts

an und da habe ich mich versteckt«.

Furcht davor, bloßgestellt zu werden –

auch das ein kindlicher Mechanismus,

der in uns steckt. In den Augen

anderer, in den Augen Gottes

schlecht dastehen, das will niemand.

Deshalb wird Verantwortung geleugnet,

Schuld und Versagen vertuscht,

im persönlichen Leben ebenso wie in

Politik, Gesellschaft und Kirche. Dass

während des Dritten Reichs die Kirchen

weitgehend geschwiegen haben

zum Antisemitismus und zu der menschenverachtenden

Kriegstreiberei

des nationalsozialistischen Regimes,

hat dieses Ausmaß an Hass und Gewalt

erst möglich gemacht. Das Eingeständnis

ihrer Mitschuld fiel nach

dem Krieg ziemlich dürftig aus. Im

Stuttgarter Schuldbekenntnis vom

Herbst 1945 hieß es: „Mit großem

Schmerz sagen wir: Durch uns ist unendliches

Leid über viele Völker und

Länder gebracht worden. (...) Wir

klagen uns an, dass wir nicht mutiger

bekannt, nicht treuer gebetet, nicht

fröhlicher geglaubt und nicht brennender

geliebt haben. Nun soll in unseren

Kirchen ein neuer Anfang gemacht

werden.“ Immerhin traten führende

Persönlichkeiten der evangelischen

Kirche – unter anderen Martin

Niemöller – damit aus der Deckung

heraus. Evangelische Christen sollten

sich nicht länger verstecken, sondern

ihr Versagen eingestehen. Doch in

den Gemeinden stieß die Aufforderung,

sich zur eigenen Mitschuld zu

bekennen, größtenteils auf taube Ohren.

Martin Niemöller schreibt später

resigniert, er habe zwei Jahre lang erfolglos

versucht, den Menschen in

den Gemeinden das Schuldbekenntnis

zu predigen.

Sich verstecken und taub stellen funktioniert

nicht auf Dauer – das musste

Adam erkennen. Er ist durchschaut:

Darauf: »Wer hat dir denn gesagt,

dass du nichts anhast? Hast du etwa

von dem Baum gegessen, von dem

ich dir geboten habe, ja nicht zu

essen?« Da sagte der Mann-Mensch:

»Die Frau, die du mir doch an die

Seite gegeben hast, die hat mir von

dem Baum gegeben. Und da habe

ich gegessen.« Er ist aufgeflogen.

Durchschaut. Es gibt kein Zurück

mehr hinter das eigene Versagen.

Also tritt er die Flucht nach vorn an:

Die Frau ist schuld. Und nicht nur sie:

Nein, im Grunde ist Gott selbst

schuld. Schließlich hat er ja dem

Mann-Menschen diese Frau an die

Seite gegeben. Ohne ihn vorher zu

fragen, ob er das auch wollte. Wie

kann Gott dann erwarten, dass

mensch die Grenzen respektiert,

wenn er selbst, Gott, hinter der Versuchung

steckt?! Dagegen kann

mensch eigentlich nichts tun. Er ist ja


22 Predigt

gefangen in den Zwängen, in die er

ohne eigenes Zutun gestellt wurde.

Und die Frau folgt demselben Muster:

Es war die Schlange, die mich überlistet

hat. Nur die Schlange hat keine

Ausrede.

Systemzwänge müssen immer herhalten,

wenn Menschen ihr Versagen

begründen und ihre Verantwortung

abschieben wollen: Die Frau ist die

verkörperte Verführung – also ist sie

selbst schuld am Missbrauch und an

der Vergewaltigung. Auf erschreckende

Weise hat die „Mee Too“-Kampagne

vor zwei Jahren noch einmal deutlich

gemacht, in welchem Ausmaß ein

System wie die Filmindustrie den

sexuellen Missbrauch von Frauen befördert

und vertuscht hat. Es waren

mutige Einzelne, zwei Frauen und ein

Mann, die als Journalisten an die

Öffentlichkeit gingen und dafür sorgten,

dass der Filmmogul Harvey

Weinstein schließlich zur Verantwortung

für sein Handeln gezogen und

rechtskräftig verurteilt wurde.

Nach dem Krieg haben Kirchen ihre

Verantwortung und Mitschuld an den

Verbrechen des Nationalsozialismus

nicht nur zögerlich eingestanden. Sie

haben vor allem daran mitgewirkt,

dass Kriegsverbrecher freigesprochen

wurden, indem Pfarrer ihnen sogenannte

Persilscheine ausstellten.

Auch hierfür wurde ein Systemzwang

bemüht: Die evangelischen Kirchen

verdächtigten die Alliierten, eine Siegerjustiz

zu üben und fälschlich ein

ganzes Volk schuldig sprechen zu

wollen. So trugen ausgerechnet die

evangelischen Kirchen dazu bei, den

Deutschen eine Generalabsolution zu

erteilen und gerade die Christen von

jeder Mitschuld freizusprechen. Sie

schenkten ihren Kirchenmitgliedern

die billige Gnade, die Gnade ohne

Einsicht in die eigene Schuld und

ohne Umkehr, vor der Dietrich

Bonhoeffer so eindringlich gewarnt

hatte.

Für Adam und Eva ist es aus mit dem

Leben im Paradies. Kein Weg führt

zurück in die Unschuld. Doch die Geschichte

erzählt, dass es ein Leben

gibt nach dem Erwachen:

Da gab der Mann-Mensch seiner Frau

einen Namen: Chawwa, Eva, denn sie

wurde zur Mutter aller, die leben. Und

Adonaj, also Gott, machte selbst für

den Menschen als Mann und für

seine Frau Gewänder für die Haut und

bekleidete sie. Und Adonaj, also Gott,

sprach: »Schau, der Mensch ist im

Blick auf die Erkenntnis von Gut und

Böse wie einer von uns geworden.

Dass er nur nicht seine Hand ausstreckt,

auch noch vom Baum des

Lebens nimmt, isst und ewig lebt.« Da

schickte Adonaj, also Gott, sie fort aus

dem Garten Eden, damit sie auf dem

Acker arbeiteten, von dem sie genommen

wurden.

Auf dem Weg in den mühseligen Lebenskampf

bekommt die Frau einen

Namen: Chawwa, Eva, bedeutet

„Lebenshauch“. Eva und Adam werden

gemeinsam neues Leben in die

Welt bringen. Und jedes ihrer Kinder

wird diesen schweren Weg gehen

müssen: Aus der paradiesischen Unschuld

hin zur schmerzhaften Erkenntnis

von Gut und Böse. Dieses

Erwachsenwerden vollzieht sich bei

jedem anders: Es mag die erste, mut-


Predigt / Kirchgeld 2021 23

willige, bewusste Zerstörung eines

Gegenstandes sein, der einem anderen

wichtig war. Das erste Mal,

dass ein wehrloses Tier gequält wird.

Das erste rassistische Schimpfwort

gegen einen Klassenkameraden.

Oder das erste feige Wegsehen, wo

ein anderer Mensch beschimpft, bedroht

oder erniedrigt wurde. Wohl

den Kindern, denen ihre Eltern helfen,

aus Angst und Verteidigungsstrategien

herauszukommen und ihre Verantwortung

mutig wahrzunehmen.

Und wohl uns Erwachsenen, wenn wir

das Geschenk des Lebens annehmen,

um unsere Freiheit auf uns zu

nehmen. Die Freiheit auch, für andere

Menschen einzustehen, die wegen

ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder

ihres Geschlechts an den Rand gedrängt,

beschimpft, bedroht oder erniedrigt

werden. Und diese Freiheit zu

verteidigen gegen alle Übergriffe.

Amen.

Kirchgeld 2021

Gemeinschaft ist wichtig - vor allem in

der jetzigen ungewissen Zeit. Das

Coronavirus hat viele wirtschaftlich

hart getroffen.

Das Kirchgeld als "Ortskirchensteuer"

ist ein wichtiger Baustein unserer Finanzierung.

Wir sind verpflichtet es zu

erheben. Gleichzeitig möchten wir der

gegenwärtigen Situation gerecht werden.

Wie bereits im vergangenen Jahr, erhalten

Sie den Kirchgeldbrief deshalb

erst im Oktober.

Wir möchten damit einen kleinen Beitrag

leisten, Ihre persönliche Situation

nicht noch zu verschärfen und sehen

bei Nichtzahlung von einer Erinnerung

ab.

Für alle Ihre persönlichen Herausforderungen

Gottes Segen!

Ihre

Evang.-Luth.

Gesamtkirchengemeinde Nürnberg


24 Initiative der Landeskirche

"1+1 mit Arbeitslosen

teilen"

Wir machen weiter

„Puh, sind das schwere Zeiten“

stöhnt der Maulwurf als er nach der

Buddelei wieder an der Oberfläche

landete. Mit diesem Seufzer ist der

kleine Freund aber nicht alleine. Vieles

funktioniert nicht mehr wie gewohnt

und manches ist aus den Fugen

geraten. Das betrifft die privaten

Kontakte, die Schule, die Freizeit und

natürlich auch die Arbeitswelt. Kurzarbeit,

Schließungen, Auftragsrückgänge,

da geht es den von „1+1“ geförderten

Einrichtungen nicht anders als

Handwerkern und Betrieben.

Unsere Projekte und Einrichtungen

lassen aber trotz der schweren Zeiten

die Menschen nicht alleine und versuchen

mit viel Initiative und Kreativität

die Durststrecke zu überwinden.

Mir ist wichtig in schweren Zeiten immer

wieder nach dem zu suchen, was

geht. Unsere sozial Beschäftigten in

vielen persönlichen Krisen erinnern

und ermutigen uns dazu. In unsicheren

Zeiten braucht es Engagement für

sichere Perspektiven; Beschäftigungsförderung

ist so eine Struktur.

(Wolfgang Grose, Leiter Diakonie-

Sozialkaufhaus Aschaffenburg)

Die jungen Menschen bei uns zeigen

immer wieder, wie verunsichert sie

sind. Die sich immer wieder verändernden

Regeln brauchen Einordnung.

Arbeit und Ausbildung sind

wichtige Stützen im Alltag. Dadurch

geben wir den jungen Menschen Halt

und Perspektive. Das alles geht nicht

online oder im Homeoffice. Es

braucht den persönlichen Kontakt.

Wir leben Gemeinschaft, auch in

schwierigen Zeiten.

(Anette Pappler, Leiterin der JuWe

Langenaltheim)

In der Kirchengemeinde St. Johannes

in München unterstützt Daniel K. seit

zweieinhalb Jahren die Mitarbeiterin

im Pfarrbüro und den Hausmeister/

Mesner in der Kirche. Seine Kenntnisse

werden von allen sehr geschätzt.

Die Digitalisierung in der Verwaltung,

bei Gottesdiensten und Veranstaltungen

bringt Herr K. tatkräftig voran.

(Peter Dölfel, Pfarrer an der Johanneskirche,

München)

Die „Aktion 1+1“ unterstützt die Projekte

in diesen ungewissen Zeiten.

Helfen Sie mit und setzen Sie bitte ein

Zeichen mit Ihrer Spende! Die

Evang.-Luth. Kirche in Bayern wird ihr

Engagement für arbeitslose Menschen

fortsetzen und die Spenden

weiterhin verdoppeln. Ihre Spende

hilft!

Spendenkonto:

Evangelische Bank eG Kassel

IBAN: DE79 5206 0410 0101 0101 15


In eigener Sache 25

Abschied nehmen in Ruhe und in Würde

Trauergottesdienste in der Reformations-Gedächtnis-Kirche

Ein geliebter Mensch ist

gestorben und Sie suchen

für den Abschied einen

geeigneten Ort?

Der Raum unserer Kirche

bietet einen würdigen

Rahmen, in dem ohne

Hektik und Zeitdruck ein

Trauergottesdienst gefeiert

werden kann.

Trauergottesdienste können

in der Reformations-

Gedächtnis-Kirche für alle

Menschen stattfinden, die

Mitglied in einer Kirche waren,

die zur Arbeitsgemeinschaft

christlicher Kirchen

gehört.

Der Gottesdienst muss von einem Pfarrer oder einer Pfarrerin gehalten

werden.

Trauergottesdienste in der Kirche sind bei Feuer- wie auch bei Erdbestattungen

möglich. Der Sarg wird nach dem Gottesdienst zum

Friedhof oder ins Krematorium überführt.

Wünschen Sie weitere Informationen? Oder möchten Sie einen

Termin vereinbaren? Dann wenden Sie sich bitte an unser

Pfarramt.


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Einkommensteuererklärung

(Für unsere Mitglieder i.R.d. §4 Nr. 11 StBerG)

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90409 Nürnberg, Gellertstrasse 6

Beratungsstellenleiter: Bernhard Neller

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Wir treffen uns 31

Gemeindehaus

Berliner Platz 20

Bücherei

Mittwoch, 15.00 h – 17.00 h

Telefon während der Öffnungszeiten:

0160/32 38 967

Frauenkreis

Erika Mörgelin, Tel. 255 79 879

Gedächtnistraining

Katrin Dierkes

Infos im Pfarramt, Tel. 58 63 70

Aquarell- und Zeichengruppe

Mittwoch, 10.00 – 12.00 h, pausiert

Frau Ulbrich, Tel. 55 16 03

Kreatives Arbeiten für Jedermann

Montag, 10.00 – 12.00 h, pausiert

Frau Ulbrich, Tel. 55 16 03

Jugendarbeit

Dienstag, 18.00 h, pausiert

Jugendkeller,

Gemeindehaus Wöhrd, Rahm 26

Infos; Inga Ludvigsen

Kinderchor „Maxfeldspatzen“

Mittwoch, 15.00 h, pausiert

Maria Schmidauer, Tel. 0173/585 77 44

Kantorei

Dienstag, 18.45 – 20.00 h, pausiert

Ellen Müller, Tel. 35 59 05

Gospelchor „Sanjola“ (deutsch-afrikanisch)

Freitag, 18.30 h – 21.00 h, pausiert

info@sanjola.de (Ursula Stein)

Posaunenchor

Montag, 19 h – 20.30 h, pausiert

Simone Spaeth, Tel. 0162/3009819

Ensemble "Veeharfen-Klänge am Maxfeld"

Montag, 16 h – 18 h, pausiert

Margret Kusterer, Tel. 0157/35226757

Tanzkreis

Montag, 14.30h, pausiert

Dienstag, 10.00 h, pausiert

Susanne Hiemeyer, Tel. 240 24 45

Heinrich-Schick-Haus

Schmausengartenstraße 10

Seniorengymnastik

Dienstag, 10.00 h, pausiert

Frau Thürauf, Tel. 35 72 84

Weitere Veranstaltungen siehe Aushang im

Haus

Konten

Kirchengemeinde (für Spenden): Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE08 7605 0101 0001 1016 16

Diakonieverein: Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE14 7605 0101 0005 0014 90

Gemeindeverein: Sparkasse Nürnberg

IBAN: DE33 7605 0101 0001 1494 72

Herausgeber:

Verantwortlich:

Redaktion:

Satz:

Ausgabe:

Druck:

Impressum

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Nürnberg-Maxfeld

Pfarrerin Dr. Verena Grüter

Pfarrerin Dr. Verena Grüter, Pfarrerin Sonja Dietel, Jutta Meier,

Michael Scheuerer

Jutta Meier

Pfarramt

Nova-Druck Goppert GmbH, Nürnberg-Ziegelstein

Redaktionsschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

12. April 2021

Eine Auswertung der kirchengemeindlichen Daten ist untersagt. Mit Namen gekennzeichnete Artikel geben

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Artikel zu verändern und

zu kürzen.


32 Adressen in der Gemeinde

Reformations-Gedächtnis-Kirche

Berliner Platz 11 • 90489 Nürnberg

Pfarramt

Jutta Meier, Sekretärin

Berliner Platz 20 • 90489 Nürnberg

Telefon: 58 63 7-0 • Telefax: 58 63 7-23

Mo, Di, Do, Fr 9.00 bis 12.00 Uhr

Mi 15.00-18.00 Uhr

Maxfeld im Internet:

www.maxfeld-evangelisch.de

pfarramt.maxfeld-n@elkb.de

Pfarrdienst

Dr. Verena Grüter, Pfarrerin

Berliner Platz 18 • 90489 Nürnberg

Telefon: 58 63 711 • Telefax: 58 63 723

verena.grueter@elkb.de

Sonja Dietel, Pfarrerin

Schmausengartenstraße 8 • 90409 Nürnberg

Telefon: 801 94 325

sonja.dietel@elkb.de

Christopher Krieghoff, Dekan

Schmausengartenstraße 8 • 90409 Nürnberg

Telefon: 366 77 25 • Telefax: 366 77 28

christopher.krieghoff@elkb.de

Hausmeister

Michael Kemper

Diakoniestation

Schwester Heike Riechert, Standortleitung

Schmausengartenstraße 10 • 90409 Nürnberg

Telefon: 30003-130

Kinderhaus Schatzkiste Berliner Platz 18

Paul Wilke, Leitung

Telefon: 597 155 04 • Telefax: 597 155 09

Mo-Fr, 14.00-15.00 Uhr

www.ekin-nuernberg.de

Kita.ekin.schatzkiste@elkb.de

Kindergarten Mörlgasse 22

Heidi Dotterweich, Leitung

Telefon: 35 17 82

www.ekin-nuernberg.de

Kita.ekin.moerlgasse@elkb.de

Öffentliche Gemeindebücherei

Miriam Reuthlinger

Telefon: 580 73 33

Seniorennetzwerk Nordstadt

Di, 15-17.00 und Do, 9.00-11.00 Uhr

Monika Ittner, Koordinatorin

Telefon 30003-139

monika.ittner@diakonieneuendettelsau.de

Jugendreferentin

Inga Ludvigsen

Telefon: 597 53 070

Inga_Ludvigsen@hotmail.com

Kirchenmusik

Thomas Schumann, Kirchenmusikdirektor

Erlenstegenstraße 6 • 90491 Nürnberg

Telefon: 587 49 08 • Telefax: 59 74 344

dkthomasschumann@arcor.de

Kirchenvorstand

Sabine Altrichter, Vertrauensfrau

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