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26. Januar 2021

Bümplizwoche – Jahrgang 94 – Nr. 2

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Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 02 • 94. Jahrgang • Dienstag, 26. Januar 2021 • 23 760 Exemplare

3 + 5

NEUER CORONA-IMPFSTOFF

Bern impft –

Bümpliz forscht

BÜMPLIZ Hans-Peter Gubler,

langjähriger Kolumnist der Bümpliz-

Woche und bekanntes Stadtteil-Original,

ist im Alter von 74 Jahren verstorben.

Wir erinnen uns mit seiner

Witwe Sonja an einen lebenslustigen

und versierten Schriftsteller.

7

Die Experten der Firma Janssen

betreiben Grundlagenforschung

für die ganze Welt.

Während die Impfkampagne des

Kantons Bern gestartet ist, läuft

die Entwicklung weiterer Impfstoffe

gegen das Coronavirus auf

Hochtouren. So auch in der Firma

Janssen in Bümpliz. Hier werden

Grundlagen zu Erstellung eines

neuen Corona-Impfstoffes erarbeitet.

Die dortigen Experten lassen

sich etwas mehr Zeit, um so

viele Nebenwirkungen wie möglich

auszuschliessen und den

Impfstoff sicher zu machen. Dabei

sehen sie andere Produzenten

nicht als Konkurrenz. Es sei ein gemeinsamer

Kampf gegen das Virus,

sagen sie. Die in Bern entwickelten

Grundstoffe werden dann

in alle Welt verschickt, um daraus

Impfungen herzustellen. drh

SPORT Baykal hat sein Leben dem

Fussball verschrieben. Der 37-Jährige

ist im Bethlehemacker aufgewachsen

und obwohl er nicht mehr dort

lebt, immer noch eng mit dem Quartier

verbunden. Nach der Profikarriere

berät er nun Spieler.

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26. Januar 2021 Bümpliz 3

NEUER CORONA-IMPFSTOFF AUS BÜMPLIZ

«Für uns ist das

kein Wettbewerb»

Die Impfkampagne in Bern läuft.

Mehrere Pharmariesen haben

ihre Vakzine bereits auf den

Markt geworfen und wollten die

Ersten sein. Bei Janssen lässt

man sich Zeit. Warum, erklären

die Experten im Interview.

Wieso ist gerade der Standort

Bümpliz an der Entwicklung

eines Impfstoffes beteiligt?

Claudio Thomasin: Wir haben hier

in Bern eine über 120-jährige Tradition

in der Impfstoffentwicklung.

Das Schweizer Serum- und

Impfinstitut wurde 1898 in Bern

gegründet, der Standort in

Bümpliz 1958 errichtet. Wir konnten

von unseren Erfahrungen mit

einem Ebola-Impfstoff, der am 1.

Juli von der europäischen Arzneimittelbehörde

EMA die Zulassung

erhalten hat, profitieren. Unser

Covid-19-Impfstoffkandidat baut

auf der gleichen technologischen

Plattform wie der Ebola-Impfstoff

auf. Im Gegensatz zu diesem produzieren

wir in Bern aber nicht

die eigentliche Covid-19-Impfstoff-

Komponente, sondern stellen daraus

die finalen Produktionseinheiten

für klinische Versuche plus die

Zellkonzentrate her, die wir für

die Impfstoffproduktion von Bern

aus in die ganze Welt schicken.

Sie sagen, Bern sei das Schweizer

Taschenmesser Ihres

Unternehmens. Wieso?

Dirk Redlich: Vor rund sechs Jahren

haben wir uns entschlossen,

Sind verantwortlich für den Janssen-Impfstoff: Claudio Thomassin (l.) und Dirk Redlich.

den Fokus in der Schweiz auf Forschung

und Entwicklung zu legen,

statt für den Markt zu produzieren.

Wir waren zwischenzeitlich

deshalb ein reiner Forschungsstandort,

dabei haben

wir im Bereich Technologie jedes

Jahr im zweistelligen Millionenbereich

investiert. Mit Taschenmesser

meine ich, in Bern Zugang

zu fantastischen Wissenschaftlern

und Technikern zu haben.

Innovationskraft, Verlässlichkeit,

hohe Qualität – diese Komponenten

findet man in Bern.

Andere Hersteller sind bei der

Entwicklung des Impfstoffs

schon weiter. Wie sieht es bei

Ihnen in dieser Hinsicht aus?

Redlich: Wir nehmen nirgends eine

Abkürzung, die die Wirkung oder

die Sicherheit des Wirkstoffes beeinträchtigen

würden. Wir alle haben

das Ziel, einen sicheren Impfstoff

zu entwickeln, der gleichzeitig

wirkt. Wir befinden uns aktuell in

Phase 3 und haben rund 45 000 Probanden

geimpft beziehungsweise

ein Placebo verabreicht. Wir gehen

davon aus, noch im Januar erste

Zwischenresultate zu dieser Studie

präsentieren zu können. Das hängt

indes massgeblich von der Anzahl

der auftretenden Infektionsfälle innerhalb

der Studie ab.

Sind die anderen Impfstoff-Produzenten

für Sie eine Konkurrenz?

Redlich: Überhaupt nicht. Wir

Fotos: Christoph Ammann/zvg

freuen uns sogar, dass Unternehmen

wie Pfizer oder Moderna

ebenfalls einen Impfstoff entwickelt

haben, der sehr wirksam ist.

Für uns ist das hier kein Wettbewerb,

sondern eine gemeinschaftliche

Aufgabe im Kampf gegen

eine weltweite Bedrohung. Zwar

haben Pfizer und Moderna etwa

einen anderen Ansatz, das Antigen

ist aber praktisch das gleiche.

Wenn es bei ihnen nicht geklappt

hätte, hätte es bei uns wohl auch

nicht funktioniert. Insofern sind

wir guten Mutes.

Was antworten Sie Impfskeptikern,

Herr Thomasin?

Hand aufs Herz: Sobald man sich

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26. Januar 2021 Bümpliz 5

verpassen lassen muss, beginnt

die Skepsis. Eine Tablette ist etwas

völlig anderes. Bei Medikamenten

sind wir willens, Nebenwirkungen

zu akzeptieren, weil

wir davon ausgehen, dass Medikamente

heilen. Impfen lassen

wir uns hingegen, wenn wir

grundsätzlich gesund sind. Wieso

also sollte man sich das antun?

Doch blicken wir zurück: Warum

werden wir heute so alt und leben

wir generell so gesund? Den

Hauptgrund stellen Impfungen

dar, die Jahr für Jahr Millionen

Menschen ihr Leben retten. Man

schützt sich selbst und sein Umfeld.

Redlich: Man denke an die Masern:

Es sterben noch heute, auch

in der westlichen Hemisphäre,

Hunderte von Menschen an dieser

Krankheit. Jeder einzelne Tod

wäre durch Impfung vermeidbar.

Heute weiss keiner mehr, wie

eine Polio-Erkrankung aussieht,

da es gute Impfstoffe gegen den

Ausbruch der Krankheit gibt.

Trotzdem wird weiterhin geimpft,

weil der Polio-Erreger noch

existiert.

Der Janssen-Standort in Bümpliz.

Was halten Sie von den Massnahmen,

die die Schweiz und

weitere Staaten getroffen

haben?

Redlich: Ich kann Ihnen diese

Frage nur aus meiner ganz persönlichen

und nicht aus Firmensicht

beantworten: Jedes Todesopfer

und jede schwere Erkrankung

sind Schicksale, die mir

sehr nahe gehen. Ich persönlich

habe in der Öffentlichkeit immer

eine Maske getragen und

ich halte Abstand. Ich weiss ja

nicht, ob ich der Träger des Virus

bin. Ich habe mir beispielsweise

sehr genau überlegt, ob

ich in diesen Zeiten meine Mutter

besuchen soll. Denn wir leben

nicht ewig und man möchte

Zeit mit Angehörigen verbringen.

Kein Land hat sich die getroffenen

Entscheidungen einfach

gemacht. Um Todesopfer zu

vermeiden, würde ich sehr vieles

tun.

Nach welchem Prinzip werden

Ihre Impfdosen verteilt?

Redlich: Wir arbeiten mit supranationalen

Behörden und Organisationen

wie etwa der WHO zusammen.

Wir sind uns unserer

Verantwortung bewusst, den

Impfstoff nicht nur bestimmten

Menschen zur Verfügung zu stellen,

sondern allen. Was ich betonen

möchte: Der Impfstoff an sich

wird keine Leben retten, sondern

nur die Impfung! Yves Schott

Streckenunterbruch zwischen

Bern und Fribourg/Freiburg.

Aufgrund von Bauarbeiten am Bahnhof Bern Bümpliz Süd fallen an den Wochenenden

vom 30. und 31. Januar sowie vom 6. und 7. Februar 2021 einige Züge zwischen

Bern und Fribourg/Freiburg aus. Es verkehren Bahnersatzbusse.

Die Arbeiten haben folgende Auswirkungen:

• IC1, IR15: Ausfall Bern–Fribourg/Freiburg

• RE (Bern–Bulle): Ausfall Bern–Düdingen

• S1: Ausfall Bern–Thörishaus Station

• S2: Ausfall Bern Europaplatz–Flamatt

Mehr Informationen zum Streckenunterbruch finden Sie auf sbb.ch/fahrplananpassungen.

Bitte prüfen Sie kurz vor jeder Reise den Online-Fahrplan.


6 Fokus

26. Januar 2021

ÄNGELIBECK IST SEIT DEM 11. JANUAR 2021 AUCH MIT EINER FILIALE IM WESTEN VON BERN PRÄSENT

In Niederwangen erhält

man ds Füfi und ds Weggli

Seit dem 11. Januar 2021 ist es

so weit: Die Bio- und Holzofenbäckerei

ängelibeck betreibt auf

der Fläche der Raiffeisenbank in

Niederwangen ihre fünfte

Niederlassung – und zwar mit

dem treffenden Zusatz «Ds Füfi

und ds Weggli».

Bei unserem Besuch wenige Tage

vor der Eröffnung – diese fand am

11. Januar 2021 statt – erfüllt noch

kein verführerischer Duft von frischen

Backwaren den Raum, so

wie man es sich bei ängelibeck

sonst gewohnt ist. Die Theke ist

noch leer und die letzten Vorbereitungsarbeiten

sind in vollem

Gange. Der Laden befindet sich

auf dem Areal der Raiffeisenbank

an der Freiburgstrasse 555 in Niederwangen,

deshalb auch der Slogan

«Ds Füfi und ds Weggli». Für

Bank- und Bäckereikunden entsteht

so ein Erlebnistreffpunkt,

umso mehr, wenn das dazugehörende

Café dereinst wieder geöffnet

werden kann; es ist zurzeit

wegen der Coronakrise noch geschlossen.

Ds Füfi und ds Weggli:

Geld abheben und «investieren»

an der Ladentheke – der wünschbare

Wirtschaftskreislauf …

Erfolgreich in der Agglomeration

Wie kam es dazu, in Niederwangen

eine weitere ängelibeck-Filiale

zu eröffnen? Dazu Sandra

Kiss, Personalfachfrau und Mitglied

der Geschäftsleitung von

ängelibeck: «Wegen Homeoffice,

verursacht durch die Coronakrise,

brachen die Kundenfrequenzen

in unseren Cafeterias in der

Stadt drastisch ein und wir muss-

Setzt auf die Agglomeration: Sandra

Kiss, GL-Mitglied von ängelibeck.

Neu verwöhnt die ängelibeck-Crew die Kundschaft auch in Niederwangen mit legendären Leckerein. Fotos: Peter Widmer

ten diese schliessen. Auch die

Umsätze unserer beiden Stadtfilialen

gingen zurück, nicht aber

jene unserer Niederlassungen in

Köniz und Gümligen. Zusammen

mit unserem Unternehmensberater

analysierten wir die Situation

und entschieden uns, in einer

weiteren Agglomerationsgemeinde

ein Standbein zu haben.»

Sandra Kiss geht davon aus, dass

sich Homeoffice weiter festigen

und sich die Situation in der Innenstadt

nie mehr auf das einstige

Umsatzniveau einpendeln

wird. «Hier in Niederwangen

fanden wir ideale Bedingungen:

Wir konnten die bloss einjährige,

topmoderne Einrichtung des

Vorgängers praktisch 1:1 übernehmen,

ohne viel investieren zu

müssen», freut sie sich. Es ging

alles blitzschnell: Anfangs Dezember

2020 schauten sich Sandra

Kiss und Firmengründer Kurt

Sahli die Lokalitäten an, entschieden

sich, und am 11. Januar

2021 konnten die ersten Kunden

die begehrten ängelibeck-Produkte

erstehen.

Essverhalten hat sich geändert

Qualität wird bei ängelibeck seit

jeher grossgeschrieben. So wird

der Grossteil des Getreides bei regionalen

Bio-Bauern bezogen

und in der Mühle Hindelbank gemahlen.

In der Filiale Niederwangen bietet

ängelibeck die gesamte Produktpalette

an: Brote (das Ängelibrot

ist seit Jahren der Renner!),

die bereits legendären Sandwiches

und Salate, aber auch warme

Mittagsmenüs zum Mitnehmen.

Das Essverhalten und das

Verständnis zu Lebensmitteln

habe sich in den letzten 25 Jahren

stark verändert, sagt Sandra Kiss.

«Früher begab man sich für eine

FÜNFMAL ÄNGELIBECK IN DER REGION BERN

ängelibeck

Bäckerei und Schlaraffenland

Aarbergergasse 3, 3011 Bern

031 311 02 11

ängelibeck

Bäckerei und Himmelreich

Schwanengasse 11, 3011 Bern

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ängelibeck

Boulangerie und Grand Café

Könizstrasse 291, 3098 Köniz

031 971 01 02

Stunde oder mehr zum Mittagessen

ins Restaurant, heute nimmt

man sich 30 Minuten Zeit für die

Mittagspause, holt einen Salat

oder ein Sandwich und verpflegt

sich am Arbeitsplatz oder auf einem

Bänkli», erzählt die ängelibeck-Chefin

zum Trend. Diesen

Trend hat das Unternehmen

frühzeitig erkannt und verwöhnt

die Kunden bereits seit mehreren

Jahren mit qualitativ hochstehenden

Take-away-Produkten –

seit dem 11. Januar 2021 auch für

die Menschen im Westen Berns!

Peter Widmer

ängelibeck

Bäckerei und Good Food

Im Vennerstöckli

Worbstrasse 218, 3073 Gümligen

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Ds Füfi und ds Weggli

Freiburgstrasse 555,

3172 Niederwangen

031 981 11 60

Weitere Infos:

aengelibeck.ch


26. Januar 2021

Bümpliz

7

NACHRUF

Bümpliz verliert

ein Original

Kolumnist und Autor Hans-Peter

Gubler ist im Alter von 74 Jahren

verstorben. Er hinterlässt eine

Vielzahl von Texten und positiven

Erinnerungen an sein Leben

im Stadtteil VI.

Wenn Sonja Gubler von ihrem

Ehemann erzählt, umspielt ein

leichtes Lächeln ihre Lippen. Ihr

Blick wird etwas gläsern und ist

nach innen gerichtet – jetzt, da sie

sich an ihren geliebten Mann

Hans-Peter Gubler erinnert. Genau

vor zwei Wochen ist der langjährige

Kolumnist und Autor der

BümplizWoche im Alter von 74

Jahren verstorben. Das Bümplizer

Original war weit über die

Quartiergrenzen hinaus bekannt,

in dem er seit 1976 lebte.

Gubler kommt aus Bern, ist ursprünglich

im Ziegelacker aufgewachsen.

Er absolvierte Ausbildungen

zum Maschinenzeichner

und diplomierten Techniker. Zum

Schreiben kam er durch seinen

ehemaligen Lehrer Paul Eggenberg,

der Gubler die Mundart-

Schriftstellerei näherbrachte.

Hans-Peter Gubler schrieb in seinen

Kolumnen immer über Alltägliches,

über Dinge, die ihn ansprachen

oder ihm ins Auge stachen.

Bümplizer sprachen ihn

immer wieder an, ob er nicht der

bekannte Kolumnist aus der

BümplizWoche sei. Stolz, aber

auch geehrt, antwortete Gubler

immer, ja, das sei er. Darauf folgte

meist die Frage, ob er nicht mal

Interesse hätte, über das ein oder

andere Thema zu schreiben. Gubler

lehnte nie ab, sondern war als

vielseitig interessierter Mensch

stets bereit, sich diese Vorschläge

mal durch den Kopf gehen zu lassen.

Daraus entstanden zahlreiche

bedeutungsvolle Geschichten

rund um Bümpliz und den Stadtteil

VI. Seine Kolumnen sorgten

immer wieder für Lacher oder

zustimmendes Nicken, wenn

Missstände pointiert und sprachgewandt

angeprangert wurden.

In einem Interview mit der

BümplizWoche sagte Gubler einmal,

dass er ein Gespür für den

Puls der Bürgerinnen und Bürger

von Bümpliz habe. Aus diesem

Gespür entstanden dann jeweils

relativ rasch seine Kolumnen, die

Längjähriger Kolumnist der BümplizWoche: Hans-Peter Gubler.

er auch auf seiner Internetseite

gublerschreibt.ch veröffentlichte.

Doch Kolumnenschreiben war

nicht seine einzige schriftstellerische

Tätigkeit. Privat brachte

Gubler bevorzugt Geschichten

auf Mundart zu Papier. Auch hier

verarbeitete der Berner Geschehnisse

seines Lebens und Alltags.

Fotos: zvg

Begeistert vom Leben

Hans-Peter Gubler liebte neben

dem Schreiben auch alles, was mit

Technik zu hat. Alte Autos und

Flugzeuge waren seine Leidenschaft.

Besonders angetan hatte

es ihm die Lockheed Super Constellation,

das Flugzeug, das gemeinhin

als schönstes, jemals gebautes

gilt. Ein Besuch beim Flugplatz

Bern-Belp stand daher regelmässig

auf dem Programm. Über

die Jahre sammelte er zahlreiche

Fotos und Bücher über das Thema.

Auch dem Sport war der gelernte

Techniker nicht abgeneigt.

So spielte er gerne Tischtennis

und ging in jungen Jahren Skifahren.

Auch das Fischen und Fotografieren

waren zwei seiner vielen

Hobbies. Hans-Peter Gubler

war zudem ein Genussmensch.

Eine erlesene Flasche Wein, getrunken

mit guten Freunden, gehörte

für ihn ebenso zum Leben,

wie eine wunderbare Portion Spa-

ghetti Arrabiata. Hans-Peter und

Sonja Gubler lebten über 20 Jahre

lang mit drei Katern zusammen.

Nach der rund einjährigen Trauerpause

für die dritte Katze, entschlossen

sich die beiden, ihre

Tierliebe wieder aufleben zu lassen

und gaben der edlen, liebenswürdigen

und duldsamen Katze

Amira ein neues zuhause.

Immer lächelnd

Hans-Peter Gubler war ein sehr

offener, positiver und humorvoller

Mensch, der nie um einen lustigen

Spruch verlegen war. Auch

gegenüber Fremden zeigte sich

der Wahl-Bümplizer stets freundlich.

So hatte er für jede und jeden

ein offenes Ohr und immer

ein Lächeln parat. Genau mit dieser

humorvollen Art hat Hans-Peter

Gubler auch seine Frau kennengelernt.

Es war beim Einkaufsladen

neben der Arbeitsstelle.

Sonja Gubler wollte Milch

kaufen und plötzlich raunte eine

Stimme, ob sie das denn auch alles

bezahlen könne. Erstaunt blickte

sie in das charmant lächelnde Gesicht

ihres späteren Ehemannes.

Die beiden waren seit 1985 verheiratet.

Sonja Gubler möchte ihrem

Mann noch einen letzten Wunsch

erfüllen: ein Buch mit seinen gesammelten

Mundart-Geschichten

soll veröffentlich werden. Es hat

den Titel «I di alti Linde u anderi

Protagonischte – Allergattig Bärndütschi

Geschichte u es Chrättli

Bärner Witze». Bei diesem Gedanken

blitzen ihre Augen wieder auf.


Dennis Rhiel

Sonja und Hans-Peter Gubler waren seit 1985 glücklich verheiratet.


8 Quartier 26. Januar 2021

KURIOSES AUS DEM BÜMPLIZER STRASSENVERKEHR

Doppelt aufgefordert, rechts abzubiegen

An der Brünnenstrasse steht ein

einmaliges Verkehrsschild-Kuriosum,

das schon so manchem Autofahrer

Kopfzerbrechen bereitet

hat. Denn: Die Schilder sind

zwar nicht korrekt, aber trotzdem

gültig.

Wer aus der Einstellhalle vom

Coop-Supermarkt in Bümpliz auf

die Brünnenstrasse fährt, wird mit

dem Gebotssignal Rechtsabbiegen

auf den richtigen Weg gewiesen.

Das reicht aber nicht. Darüber

prangt nämlich noch das Verbotssignal

Linksabbiegen verboten, was

ja eigentlich klar ist, wenn man

rechts abbiegen muss. Dieser «Signal-Pleonasmus»

ist offensichtlich

einmalig. Er steht am Rand des

Coop-Supermarkts. Ist er vielleicht

eine Kreation des Immobilienbesitzers?

Bernhard Schmid, Coop-Geschäftsführer,

ist erstaunt: «Seit

Jahren fahre ich dort ein und aus,

habe das Signal noch gar nie richtig

wahrgenommen. Coop stellt keine

Verkehrssignale auf.»

Antwort weiss Lukas Bähler, Leiter

der Fachstelle Verkehrstechnik

und -sicherheit: «In ihrer

Wirkung sind die Signale identisch.

Die Signalisation ist allerdings

nicht korrekt, denn das Abbiegeverbot

wird nicht aufgestellt,

wenn die einzuschlagende

Fahr nach rechts, ja nicht nach links.

Fahrtrichtung mit dem Signal

2.37 ‹Rechtsabbiegen› eindeutig

angezeigt werden kann. Sie ist

zwar nicht korrekt, aber trotzdem

gültig.»

Wird die Signalisierung eingehalten?

Wer Richtung Bethlehem

will, muss hier erst rechts abbiegen,

dann einmal voll um den

Kreisel beim Bienzgut kurven,

um dann wieder in der Brünnenstrasse

nordwärts zu fahren. Das

Fotos: mdr

machen fast alle. Wenn aber

kein oder wenig Verkehr

herrscht, dann sieht man viele,

die rasch nach links drehen. Das

ist halt schneller…

«Die beiden Signale haben den

gleichen Schutzzweck. Deshalb

werden Linksabbieger nicht mit

zweimal hundert Franken gebüsst.

Diese Kumulation gibt es

nicht», sagt uns Patrick Jean von

der Kantonspolizei.

Etwas unlogisch: Bei der Ausfahrt

von der Lagerhalle gleich rechts

daneben gibt es kein Linksabbiegeverbot.

Ein weiteres Abbiegeverbot in

Bümpliz ist direkt vor dem Polizeiposten

Bümpliz und im Blickfeld

der Wache. Dort ist es nämlich

nicht erlaubt, von der Bernstrasse

rechts in die Bümplizstrasse

abzubiegen. Mehrmals täglich

wird dieses Verbot grosszügig

übersehen.

mdr

Kennen Sie in Bern-West noch

andere kuriose Signalisationen?

Schreiben Sie uns an

redaktion@buemplizwoche.ch.

Wird mehrmals täglich übersehen: das

Rechtsabbiegeverbot vor dem Eingang

zur Polizei in Bümpliz.

ERHEBLICHER SCHADEN IN BETHLEHEM

Wasserleitungsbruch löst mehrstündigen

Feuerwehreinsatz aus

Mehrere Feuerwehrleute mussten

Wasser aus Hobbyräumen,

einem Atelier und einer Brauerei

pumpen. Die Arbeiten dauerten

mehrere Stunden.

Die Feuerwehr von Schutz und

Rettung Bern musste an einen

Wassereinsatz in einer Liegenschaft

in Bethlehem ausrücken,

ein Anwohner hatte sie alarmiert.

In mehreren Hobbyräumen, einem

Atelier und einer Brauerei

kam es zu einem starken Wassereinbruch,

wie die Stadt Bern in

einer Mitteilung schreibt. Wegen

einer geborstenen Versorgungsleitung

floss das Wasser durchs

Erdreich und drang durch die

Wände in die Räume ein. «Die

Einsatzkräfte begannen sofort

mit der Eindämmung des Wassers

und setzten Tauchpumpen

ein. Mitarbeitende von Energie

Wasser Bern suchten das Leck,

das erfolgreich gefunden und

mittels Schieber geschlossen werden

konnte. Warum es zum Leitungsbruch

kam, ist unklar»,

heisst es.

Zur Unterstützung wurde ausserdem

die Milizfeuerwehr der Stadt

Bern aufgeboten, die mit Wassersaugern

anrückte. Im Einsatz

standen rund 14 Feuerwehrleute

mit verschiedensten Fahrzeugen,

Mitarbeitende von Energiewasser

Bern und eine Patrouille der

Kantonspolizei Bern. Verletzt

wurde niemand, doch der Sachschaden

ist erheblich.zvg

Angehöriger der Milizfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern beim

Wassersaugen in Bethlehem.

Foto: zvg


26. Januar 2021 Fokus 9

SERIE DOMICIL BERN-WEST (8/20): DOMICIL KOMPETENZZENTRUM DEMENZ BETHLEHEMACKER

«Jeden Tag schenken die

Bewohnenden mir ein Lächeln»

Auf die Tagesform der Bewohnerinnen und Bewohner Rücksicht zu nehmen, ist für sie selbstverständlich: Shannon Woldu.

Auch im zweiten Lehrjahr ist

sich Shannon Woldu sicher: Sie

lernt einen erfüllenden Beruf.

Die angehende Fachfrau Gesundheit

hat auch im herausfordernden

Jahr 2020 viel Freude an

ihren Aufgaben im Domicil

Kompetenzzentrum Demenz

Bethlehemacker gefunden.

Sie geht morgens mit einem Lächeln

zur Arbeit – auch unter der

Maske. Die Lernende Shannon

Woldu, 17, hat sich schon früh in

den Beruf der Fachfrau Gesundheit

FaGe verguckt. Nicht nur ist

ihre Mutter auch in der Pflege tätig.

«Ich bin da etwas vorbelastet»,

sagt sie lächelnd. Auch die Arbeit

mit Menschen fand sie schon immer

anziehend. Deshalb engagierte

sie sich bereits mit 14 Jahren im

Generationenprojekt des Domicil

Kompetenzzentrum Demenz

Bethlehemacker. Hier kam sie wöchentlich

mit Bewohnenden in

Kontakt, lernte viel über den Verlauf

der Erkrankung. Nach und

nach konnte sie sich den Beruf gut

vorstellen. «Und ich durfte vier

Tage eine Schnupperlehre machen.

Da habe ich noch mehr Einblick

gewonnen. Das hat mir viel

gebracht», sagt Woldu. Bewusst

suchte sie sich Domicil Bethlehemacker

als Ausbildungsort aus,

weil sie das auf die Bedürfnisse

von Menschen mit einer Demenz

angepasste Haus begeisterte. Heute

arbeitet sie in einer Wohngruppe

im dritten Stock. «Wir haben

angepasste Farben, Lichter, eine

Oase, Videoinstallationen und einen

speziellen Garten. Das finde

ich toll.» Im Garten regen beispielsweise

Duftpflanzen die Sinne

der Bewohnenden genauso an,

wie Tiere und ein abwechslungsreicher

Untergrund. «Mit den

Rollstühlen fahren wir über kleine

Kiesel. Damit es ruggelet», erzählt

Woldu von einem der zahlreichen

Details.

Von Anfang an integriert

Schon vom ersten Tag an konnte

sie viele Aufgaben übernehmen.

2020 gab es besondere Herausforderungen.

Im Lockdown half sie,

personelle Engpässe auszugleichen

und für die Bewohnenden da

zu sein. «Im Frühjahr durften sie

keine Angehörigen mehr empfangen.

Das war eine schwierige Zeit,

auch weil Menschen mit einer Demenz

viel weniger nachvollziehen

können, warum diese Schutzmassnahmen

notwendig sind. Manche

zogen sich zurück», schildert Woldu.

Hier konnten ihre Kolleginnen

und sie als einzige Bezugspersonen

emotionalen Halt geben. «Wir

arbeiten als Team und können uns

so gegenseitig gut helfen. Wir haben

das Beste gegeben.» Die angehende

FaGe fühlt sich seit Beginn

der Ausbildung bestens unterstützt.

Sie kann stets mit ihrer Berufsbildungsverantwortlichen

reden

und lernt viel von ihr. «Wenn

ich für etwas noch nicht bereit

bin, kann ich ihr das auch ehrlich

sagen und es wird berücksichtigt.

Das schätze ich sehr.» Als Woldu

positiv auf Covid-19 getestet wurde

und deshalb einen überbetrieblichen

Kurs nicht besuchen konnte,

fanden sie gemeinsam eine Lösung,

um die Lerninhalte nachzuholen.

Mit Empathie und Fachwissen

In ihrem Beruf wächst die angehende

FaGe jeden Tag, viele Abläufe

und Aufgaben kann sie inzwischen

gut meistern, eignet sich

immer mehr Kompetenzen an. Als

junger Mensch täglich mit dem

Vergessen durch die Demenzerkrankungen

der Seniorinnen und

AUSBILDUNG BEI DOMICIL

Domicil bietet in verschiedenen Berufen Lehrstellen

an. Engagierte Berufsbildnerinnen und Berufsbildner

sorgen für eine fundierte fachliche und praxisorientierte

Grundausbildung.

Kontakt:

Domicil Fachbereich Bildung, Tel. 031 307 20 20

domicilbern.ch/arbeiten-bei-uns/ausbildung

Senioren konfrontiert zu sein, fordert

sie heraus. Inzwischen weiss

Woldu: «Sie kennen keine Vergangenheit

und keine Zukunft, sie leben

ganz im Jetzt.» So bestehe ihr

Beruf auch viel aus Zuhören, die

Realität, in der sich eine Person

jetzt befindet, zu akzeptieren und

aufzunehmen. Auf die individuelle

Tagesform des Einzelnen muss

sie eingehen, zeigt viel Empathie.

Sie empfindet es als sinnstiftend,

anderen Menschen helfen und

beistehen zu können. «Jeden Tag

schenken die Bewohnenden mir

ein Lächeln. Sie sind dankbar und

das motiviert mich nachhaltig»,

sagt sie über die erfüllenden Seiten

ihres Berufs.

Shannon Woldu schreibt auch

Dokumentationen, lernt wie man

Medikamente richtet und bestellt,

begleitet Arztvisiten sowie Einund

Austritte. Die Kommunikation

nimmt einen grossen Teil ihrer

Arbeit ein. Daneben eignet sie

sich medizinisches, logistisches

und administratives Wissen an.

Woldu wünscht sich, dass die Anerkennung

für den Beruf der

Fachfrau Gesundheit in den

nächsten Jahren noch steigt. «Viele

haben vom Beruf FaGe ein einseitiges

Bild. Dabei ist er sehr vielfältig.

Wir haben weit mehr Kompetenzen

als nur Körperpflege.»

Die Kombination aus Berufsschule,

Kursen und Arbeit im Domicil

findet sie bereichernd. Daneben

kann sie in ihrer Freizeit kreativen

Hobbies wie Malen und Musik

nachgehen.

Nach der Lehre möchte sie die Berufsmatur

machen und sich an

der Fachhochschule weiterbilden.

Auch die Höhere Fachschule

wäre eine Option. Shannon Woldu

ist überzeugt: «Ich möchte auf

jeden Fall weitermachen.»


Michèle Graf


10 Wirtschaft

26. Januar 2021

SWISS LIFE GENERALAGENTUR BERN-WEST

«Angst ist ein

schlechter Begleiter»

Carlo Comuzzi ist in Bümpliz aufgewachsen

und führt dort eine

der grössten Versicherungsagenturen

im Stadtteil Bern VI. Im Interview

erzählt der 54-jährige,

was eine gute Lebensversicherung

ausmacht, wie er mit Kunden

umgeht und was er nach einem

anstrengenden Tag im Büro

macht, um zu entspannen.

Welche Produkte verkaufen Sie

und wie sieht Ihre Kundenstruktur

aus?

Im Bereich der 3. Säule bieten wir

neben den klassischen Produkten

im Bereich der gebundenen Vorsorge

(3a) und der freien Vorsorge

(3b), Beratungsdienstleistungen

(Vorsorge- und Finanzanalysen,

Pensions- und Finanzplanungen)

an. Unsere Kundenstruktur widerspiegelt

unser Firmenlogo mit den

drei Lebenslinien. Von Geburt an

begleiten wir unsere Kunden ein

Leben lang und ermöglichen ihnen,

ein selbstbestimmtes Leben

zu führen. Auch in Coronazeiten

haben unsere Kunden das Bedürfnis,

sich und ihre Liebsten gut abgesichert

zu wissen und ihr Vermögen

dem Partner Swiss Life mit

über 160 Jahren Erfahrung in der

Vorsorge anzuvertrauen. Angst ist

ein schlechter Begleiter beim Thema

Vorsorge. Respekt zu haben

und sich Gedanken zu machen ist

doch legitim.

Wie gehen Sie mit der Corona-

Situation um?

Vorsorge bedeutet vorsorgen und

das lebten wir auf unserer Generalagentur

bereits schon vor den

strengeren Coronamassnahmen

des Bundes, indem wir unsere

Kundeninnen und Kunden sowie

Erfahrener Versicherer: Carlo Comuzzi von der Swiss Life.

unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

schützen, sei es mit Maskenpflicht,

durch Plexiglasscheiben,

regelmässiges Lüften der

Räume wie auch durch Einhalten

der Hygieneregeln. Homeoffice

und die Nutzung unserer technischen

Hilfsmittel unterstützen unsere

Schutzmassnahmen.

Was zeichnet einen guten Lebensversicherer

aus?

Als führender Anbieter von umfassenden

Vorsorge- und Finanzlösungen

unterstützen wir Menschen

dabei, ein selbstbestimmtes

Leben zu führen. Um dieses Vertrauen

zu rechtfertigen, legen wir

grossen Wert darauf, unsere Kunden

zu kennen und sie zu verstehen

und ihnen so mit unseren Lösungen

die Wertschätzung zu geben.

So vielfältig die Ziele der

Menschen für ihre Zukunft sind,

eines verbindet sie: Niemand sieht

die Zukunft voraus, aber jeder

Foto: zvg

und Mitarbeiter die modernen

und hellen Räumlichkeiten.

ZUR PERSON

Carlo Comuzzi (54) arbeitet sei acht Jahren bei der Swiss

Life und ist seit 31 Jahren in der Versicherungsbranche

tätig. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Zu seinen

Hobbies gehören Tennis, Fussball, Eishockey und Reisen.

prägt sie in jedem Augenblick aufs

Neue. Ob während der Planung,

im Aufbruch oder mittendrin –

Swiss Life ist dabei, wenn unsere

Kunden die eigene Zukunft gestalten.

Und auch dann, wenn alles

anders kommt. Weil sich das Leben

so stetig wandelt wie wir

selbst.

Wie ist Berns Westen für Sie persönlich

und als Unternehmer als

Standort?

Da ich in Bümpliz aufgewachsen

bin, darf ich von mir behaupten,

dass ich schon ein wenig mit Bern-

West verwurzelt bin. Trotz der

heutigen Grösse hat Bümpliz den

Dorfcharakter nie verloren. Die

Infrastruktur ist einzigartig und

die Nähe zur Stadt ein Pluspunkt.

Die Erreichbarkeit auch mit den

öffentlichen Verkehrsmitteln ist

sehr gut. An unserem Standort in

Bümpliz schätzen unsere Kunden

wie auch meine Mitarbeiterinnen

Haben Sie selbst eine Lebensversicherung?

Ja, selbstverständlich. Mein Versicherungsordner

ist prall gefüllt

mit Produkten der Swiss Life wie

auch unseren Partnern. Durch

100-prozentiges Vertrauen in die

eigenen Produkte entsteht Glaubwürdigkeit.

Und diese spüren unsere

Kunden mit unserer Identifikation

mit Swiss Life. Ein Koch

darf ja durchaus auch seine Speisen

kosten und essen.

Wie spannen Sie nach einem Tag

im Versicherungsbusiness aus?

Mit Tennis und Jogging versuche

ich mich tagsüber, sofern es die

Zeit erlaubt, fit zu halten. Am

Abend geniesse ich das Beisammensein

mit meiner Familie oder

mit Freunden – zweiteres im Moment

nicht möglich – bei einem guten

Essen und einem feinen Vino

Rosso. Oft ist aber am Abend Chillen

und Entspannen auf dem Sofa

bei einem guten Film oder einer

Sportsendung angesagt. Als Berner

vermisse ich die Matchbesuche

beim SC Bern wie auch bei den

Young Boys oder ein spontanes

Abendessen in einem der vielen

Restaurants in Bern. Das Gleiche

gilt auch für die Einschränkungen

unserer Reisetätigkeiten, die unserer

Familie doch sehr fehlen. drh

Champion’s Life

Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Carlo Comuzzi, Generalagent, T 031 990 950 00, carlo.comuzzi@swisslife.ch

Wir schützen nicht vor Zahn-, aber vor Vorsorgelücken:

mit individueller Vorsorge- und Finanzberatung

für ein selbstbestimmtes Leben.

Generalagentur Bern-West

Bottigenstrasse 9, 3018 Bern-Bümpliz

www.swisslife.ch/bernwest

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vereinbaren!

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26. Januar 2021 Fokus 11

DIE FRUCHTSAFTBAR AN DER SCHAUPLATZGASSE IN BERN HAT NEU ERÖFFNET

Genauso frisch und kultig wie

zuvor – und noch vielfältiger

Seit 25 Jahren ist die Fruchtsaftbar

der Magnet für alle HauptstädterInnen,

die zwischendurch

das wirklich Frische und

Gesunde lieben. Doch jetzt,

nach kleiner Reorganisation und

kurzer Umbauphase, wird das

Sortiment noch grösser, bunter

und verführerischer.

Es begann 1995 im Warenhaus

Loeb, als Beat Schneider (64) als

Mieter seine Fruchtsaftbar eröffnete.

Die Geschäftsidee erzielte ein

sehr gutes Echo. Seit 2007 steht sie

an eigener Adresse unter den Lauben

der Schauplatzgasse, wo der

Unternehmer mit mehr Raum ein

grösseres Angebot und mehrere

Sitzplätze anbieten konnte. So gewann

dieser Treffpunkt der Liebhaber

frisch zubereiteter Fruchtsäfte

und Snacks einen Kultstatus. Nun

steht ein Generationenwechsel an.

Eine meist sensible Angelegenheit.

Neustart als Win-win auf

bewährter Basis

Im Gemüse- und Früchte-Grossisten

Bieri, einem Geschäftspartner

seit Jahrzehnten, fand Schneider

eine geniale Nachfolge. Man dürfe

von einem «very friendly Takeover»

sprechen, sagen sowohl er

als auch Bieri-Inhaber Roger Holzer

(58). «Genial in mehrfacher

Hinsicht», ergänzt Michelle Graber

(31), Bieri-Geschäftsleitungsmitglied,

«denn Beat Schneider

leitet die Fruchtsaftbar weiter,

das Know-how und das Vertrauen

der Stammkunden ist so gesichert.

Auch an der Frische des

Sortiments ändert nichts, schon

bisher waren wir die Lieferantin

der Mehrheit der Produkte.»

Mehr Angebote und mehr

Komfort

Die Übergabe war der geeignete

Zeitpunkt, die Fruchtsaftbar wei-

VITAMINE QUASI DIREKT AB HOF

In Neuenegg (siehe nebenstehendes Bild) im Strassacher

317 und in Bern (im Loeb Lebensmittel) betreibt

Bieri Gemüse und Früchte Engros seit zwei Jahren die

Farmers Market – frisches Gemüse, Saucen und Öle,

quasi direkt ab Hof. So können auch Privatkunden von

den hochwertigen Produkten, einer grossen Auswahl

und einem auserlesenen Delikatesse-Angebot profitieren.

Dies natürlich auch in der Fruchtsaftbar in Bern.

Jetzt noch reichhaltiger und gemütlicher – die «neue, alte» Fruchtsaftbar an der Schauplatzgasse 31.

ter zu optimieren. Seit Samstag

kann das Publikum, nach Schätzung

von Beat Schneider sind

mindestens neun von zehn langjährige

Stammkunden, aus einem

stark erweiterten Getränke- und

insbesondere Speise-Sortiment

wählen. Hinzu kommt im Innern

ein im Landhausstil rustikal eingerichtetes

Bistro mit komfortablen

Sesseln zum gemütlichen Verweilen

bei Snacks, Säften, Kaffee,

Tee, einem Glas Wein oder einheimischem

Bier – ob vormittags,

zum Zmittag oder am Nachmittag.

Doch schauen wir uns das erweiterte

Sortiment an.

Wie schon bisher, lassen einem

die mit Liebe zubereiteten Sandwiches,

eine (vergrösserte!) Salatauswahl,

Früchteschalen, Birchermüesli

in zwei Varianten,

Trockenfrüchte und die Suppen

das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Die legendäre selbstgemachte

Kürbissuppe bleibt Ganzjahres-Standard,

hinzu kommen

zwei wechselnde Tagessuppen,

eine immer laktosefrei.

Fotos: Alexandra Schürch

AUF EINEN BLICK

Bieri Gemüse und Früchte Engros besteht seit 1917 und bedient

Geschäfts- und Privatkunden im Grossraum Bern mit frischem Gemüse

und frischen Früchten. Die Firma überzeugt mit einem breiten Produkteangebot,

bearbeitet die Ware in Neuenegg und liefert sie für ihre Kundschaft

vorverarbeitet aus. Bieri Gemüse und Früchte Engros ist ISO-2200

zertifiziert und beschäftigt rund 50 Mitarbeitende in der Schweiz und – in

einem privaten Hilfsprojekt – 12 in Rumänien, die sich der sanften

Lufttrocknung von Steinpilzen, Morcheln und Hagebutten widmen.

Tel. 031 741 01 38 | bierigemuese.ch | info@bierigemuese.ch

Obwohl das Angebot wohl zu 99

Prozent vegetarisch ist, kommen

auch Liebhaber von Fleisch und

Käse nicht zu kurz. Etwa bei den

Sandwiches oder einigen Salaten

– Siedfleischsalat, Cervelat-Chäs-

Salat oder Nüssler mit Ei und

Speck. Natürlich mit verschiedenen

Haus-Salatsaucen. Zu den

Snacks serviert die Fruchtsaftbar

frisch gebackenes, knuspriges

Emmentalerbrot. Ergänzt

wird die Auswahl neu mit Chäsplättli,

Gemüsechips sowie Riggisberger

Joghurt, «das mit dem

Gantrisch-Label», hebt Michelle

Graber hervor.

Grundsatz: Superfrische &

Nachhaltigkeit

Die Getränkekarte dominieren

über ein Dutzend frisch gepresste

Fruchtsäfte. Dabei sind auch ganz

spezielle Rezepturen. Beliebte

Hits wie etwa der «Hawaii-Flip»

(Banane, Kiwi, Orange, Ananas),

das «Gurte-Füür» (Rüebli, Orange,

Ananas, Ingwer), der «Aareboge»

(Grapefruit, Ananas, Orange)

und der «Chrättli-Flip» (Apfel, Birne,

Banane, Orange). Und wers

lieber «hopfig» hat, wählt ein Bärner

Müntschi oder neu das Simmentaler

Bier. Ob Getränke oder

Nahrungsmittel, alles kommt ausnahmslos

aus nachhaltiger Produktion.

Nichts ist konserviert.

Die Säfte werden mehrmals täglich

frisch gepresst, und die Salate

sind nicht künstlich länger haltbar

gemacht, nicht begast. Müssen

sie auch nicht – was die Kundschaft

geniesst, wurde in der

Nacht zuvor, zwischen 22 und 5

Uhr in der Früh produziert. Mehr

Frischegarantie gibt es nicht.

Lahor Jakrlin


12 Auto

26. Januar 2021

Volvo S60 T8: Typischer Schweizer

Wenn ein Volvo im vorderen

Kotflügel eine Klappe hat,

dann tankt er auch Strom. So

wie der S60 T8 PHEV AWD mit

Polestar Engineering.

Volvo blüht richtiggehend auf.

Neu haben sanfte Rundungen das

In seiner vierten Generation

legt der Kia Sorent in allen

Bereichen zu. Hybridantriebe

sorgen für Technik-Fortschritt.

Neben der mit kraftvollen und

wohlproportionierten Details gefüllten

Aussenhaut, sind es vor

NEU

START

KLAR

FAHREN STATT WARTEN

MIT DEM OPEL SOFORT-LEASING

Szepter übernommen. So erstrahlt

der neue S60 in vollkommener

Harmonie. Auch innen.

Der S60 ist voll vernetzt, er lädt

das Telefon ohne Kabel auf. Der

Wohlfühl- und Sicherheitsfaktoren

sind jedoch viele, etwa die gut

strukturierten Sitze mit etlichen

Schicker Schwede: Der S60 ist eine perfekte Limousine mit modernsten Zutaten.

allem die inneren Werte, die den

Siebenplätzer auffallen lassen.

Die technisch ausgereifte Kabine

besticht mit intuitivem Design,

hochwertigen Materialien und

modernstem Infotainment. Für

totale Sicherheit und vollkommenen

Komfort ist vorgesorgt.

DER OPEL

GRANDLAND X

HYBRID 4 X 4

AB 319.– / MT

INKL. RATENVERSICHERUNG SECURE4YOU+ AB LAGER

Einstellmöglichkeiten. Geborgenheit

ist immer gegeben.

Benzin-Elektro-Hybrid

Mit voll geladener Traktionsbatterie

(400V, 11,6 kWh) durchquert

der S60 jede Stadt emissionsfrei,

denn die Reichweite beträgt über

50 Kilometer. Der 318 PS starke

2-Litermotor liefert aber auf der

Autobahn auch allein ausreichend

Kraft. Da alle vier Räder an

der Traktion beteiligt sind, bleibt

der Volvo auch bei Regen oder

verschneiter Fahrbahn sicher in

seiner Spur. Ein ideales Auto für

die Schweiz also, das auch optisch

viel ausstrahlt und mit Preisen

zwischen knapp 80 000 und

100 000 Franken den Besitzer

wechselt. Wer mehr PLatz benötigt

nimmt den V60 Kombi.

Kia Sorento: Nun ist er elektrifiziert

Grosse Präsenz: Der neue Kia Sorento setzt die Messlatte sehr hoch an.

Leistung gut, Verbrauch klein

Neben dem nach wie vor lieferbaren

Sorento mit kraftvollem Turbodiesel

(202 PS) stechen vor allem

die Hybridversionen hervor.

Wohl die interessanteste ist der

HEV mit 1598 cm3 grossem Vierzylinder,

der 180 PS (132 Nm) abgibt.

Er wird unterstützt von einem

44-kW-Elektromotor, der die

Systemleistung auf 230 PS und

350 Newtonmeter Drehmoment

anhebt. So gerüstet, ist es eine

wahre Freude, dem Sorento die

Sporen zu geben. Sein Automatikgetriebe

verteilt die Kraft in idealer

Weise an alle vier Räder. Mit

einem Gesamtverbrauch von 7,5

l/100 km ist gut Leben. Die tolle

Ausstattung, die saubere Verarbeitung

und die 7 Jahre Vollgarantie

lassen den Preis ab 52 950

Franken zur Nebensache werden.

Die BELWAG berät gerne.

Leasingbeispiel: Grandland X Excellence Hybrid4 1.6 Benzin 300 PS AWD. Katalogpreis CHF 50 770.–, empfohlener Verkaufspreis nach Rabatt

CHF 43 270.–. Sonderzahlung CHF 12981.–. Leasingrate CHF 319.– pro Monat inkl. MWST, Rücknahmewert CHF 16 564.–, effektiver Jahreszins

0,95 %. Leasingdauer 49 Monate. Kilometerleistung 10 000 km / Jahr. Abbildung: Grandland X Excellence Hybrid4 1.6 Benzin 300 PS AWD.

Katalogpreis CHF 53 070.–, empfohlener Verkaufspreis nach Rabatt CHF 45570.–. Sonderzahlung CHF 13671.–. Leasingrate CHF 329.– pro

Monat inkl. MWST, Rücknahmewert CHF 17 768.–, effektiver Jahreszins 0,95 %. Leasingdauer 49 Monate. Kilometerleistung 10 000 km / Jahr.

28–39 g / km CO₂-Ausstoss, Ø-Verbrauch 1,2–1,7 l / 100 km (WLTP), Energieeffizienzklasse A. Angebot nur in Verbindung mit dem Abschluss

einer Ratenversicherung (Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit) SECURE4you+. Obligatorische Vollkaskover sicherung nicht inbegriffen. Leasingkonditionen

unter Vorbehalt der Akzeptanz durch Santander Consumer Schweiz AG, Schlieren. Der Abschluss eines Leasingvertrags ist

unzulässig, sofern er zur Überschuldung des Leasingnehmers führt. Gültig bis 31.03.2021 auf ausgewählte Lagerfahrzeuge.

VW Golf 8

Der Golf in der 8. Generation

bleibt der Unverwüstliche der

Marke VW und bietet neu auch

eine Mildhybrid-Variante, welche

den Spritverbrauch effizient reduzieren

soll. Der Innenraum ist

markentypisch qualitativ hochwertig

verarbeitet. Das Cockpit

wurde komplett umgekrempelt:

Displays und digitale Instrumente

sind serienmässig verbaut, physische

Knöpfe sind nur noch im

Lenkrad zu finden. Angetrieben

wird der Golf eTSI (150 PS) von

einem Benziner und einem Elektromotor.

Der Mildhybrid sorgt

mit seinem 48V-Bordnetz für eine

satte Beschleunigung.

Mitsubishi Eclipse

Der erfolgreiche Eclipse Cross

von Mitsubishi wurde komplett

erneuert und kommt nun mit

Plug-in-Hybrid und Allradantrieb

auch in die Schweiz. Das Fahr-

zeug mit dem 2.4-l-Benzin-MI-

VEC-Motor und dem Plug-in Hybrid

System ist nach WLTP homologiert.

Der um 140 Millimeter

gewachsene Eclipse PHEV hat

sehr gute Chancen.

Texte und Fotos: Roland Hofer

VIELSEITIGKEIT,

DIE BEGEISTERT.

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26. Januar 2021 Sport 13

ÜBER BETHLEHEM UND BÜMPLIZ IN DIE WEITE WELT HINAUS

Bei Baykal dreht sich fast

alles um den Lederball

Mit sechs kam er mit seiner

Mutter aus der 16-Millionen-

Stadt Istanbul ins beschauliche

Bern, ins Bethlehemacker-Quartier.

Heute, 31 Jahre später, sind

die Erinnerungen bei Baykal

immer noch präsent.

«Es war eine wunderschöne

Kindheit, mit Bethlehem und

Bümpliz verbinden mich nur gute

Erinnerungen», blickt Baykal in

seine Jugendzeit zurück. Mit

Fussball begonnen hat der Knirps

mit Kollegen vor der Haustüre,

bald schon beim FC Bethlehem

und später beim SC Bümpliz 78,

wo er rasch von Talentspähern

entdeckt wurde. In der Schweiz

spielte er nach seinem rasanten

Aufstieg für fünf Vereine in der

obersten Spielklasse (GC, Basel,

YB, Thun und Aarau) und auch im

Ausland, bei Köln, in Bulgarien

und der Türkei, war er aktiv.

Nachdem er in sämtlichen Junioren-Nationalteams

der Schweiz

aufgelaufen war, wurde Baykal

auch in der U21 zum Denker und

Lenker des Teams – der Weg zur

ganz grossen Karriere war für

den talentierten Mittelfeldspieler

spätestens dann weit offen, als er

gegen Frankreich das Siegestor

zum 1:0 erzielt hatte. Wie viele

andere hatte auch der damalige

Trainer des FC Basel, Christian

Gross, das Talent des Bümplizers

erkannt und ihn mit einem Dreijahres-Vertrag

ausgestattet – der

grosse Valencia CF kam mit seiner

Offerte zu spät.

Denker auch neben dem Feld

Doch das Schicksal, das schon vielen

intelligenten Fussballern zum

Verhängnis geworden ist, ereilte

ZUR PERSON

Baykal wurde am 12. Mai 1983

in Istanbul geboren und zog mit

seiner Mutter sechs Jahre

später ins Bethlehemacker-

Quartier. Seine Fussballerkarriere

begann beim FC Bethlehem,

von wo er zum SC Bümpliz 78

wechselte. Dort debütierte er

mit 14 Jahren im Fanionteam in

der 1. Liga. GC, Thun, Basel,

Köln, YB, Aarau, Lokomotive

Sofia (Bul), Karsiyaka (Tür) und

Schaffhausen waren weitere

Vereine, ehe er die Karriere bei

1.-Liga-Klubs ausklingen liess.

23 U21-Länderspiele. Heute ist

er Spielerberater.

Ex-Fussballprofi und jetziger Spielerberater

Baykal bevorzugt Vertrauen

statt Verträge.

Foto: zvg

auch Baykal. Immer wieder trug

er mit seinen Trainern, beispielsweise

Christian Gross und Hanspeter

Latour, Meinungsverschiedenheiten

offen aus. Auch an

Teamsitzungen ergriff er (zu) oft

das Wort. Dies war nicht nach

dem Gusto der Coaches, die ihn

immer mehr trotz seiner überragenden

Qualitäten ins Abseits

stellten. Zahlreiche Wechsel waren

die Folge – der ganz grosse

Durchbruch zu Real, Juventus

oder Bayern gelang nicht. Dazu

kam, dass er just in dem Moment,

als ihn Nationalcoach Köbi Kuhn

nachträglich für das erste Länderspiel

aufbieten wollte, in Antalya

in den Ferien weilte.

Potenzial nicht ausgeschöpft

Mit insgesamt 129 Partien in der

Super League und den Auftritten

beim 1. FC Köln, in Bulgarien und

der Türkei hat Baykal trotz allem

eine schöne Karriere hinter sich,

auch wenn viel mehr möglich gewesen

wäre. «Ich habe vieles

falsch gemacht und höchstens 40

Prozent meiner Möglichkeiten

ausgeschöpft», schaut der Mann,

der im Westen von Bern das Kicken

erlernt hat, ohne Wehmut

zurück. Zu verhindern, dass dies

seinen Schützlingen widerfährt,

versucht er heute zusammen mit

seinem Geschäftspartner, dem

ehemaligen Nationalspieler Philipp

Degen (32 Länderspiele). In

der SBE Management AG betreut

er arrivierte und junge Fussballer.

Baykal: «Um nur einige zu nennen:

Mustafi (Arsenal, Weltmeister

mit Deutschland 2018), Peter

Kobel (VfB Stuttgart), Loris Benito

(Bordeaux) oder Kevin Rüegg (Hellas

Verona), dazu viele andere

Spitzenspieler und Nachwuchstalente.»

Vom Ball, dem er im Bethlehemacker

schon als sechsjähriger

Knabe jeden Tag nachjagte,

scheint Baykal nie mehr loszukommen.

«Es macht grossen

Spass, die Spieler zu betreuen, ihnen

neben dem Platz beizustehen

und zu schauen, dass ihre Karriere

reibungslos verläuft.» Verträge

unterschreibt die BSE Management

mit ihren Spielern nicht – die

ganze Zusammenarbeit beruht

auf Vertrauen – für den zweifachen

Familienvater, der nach wie

vor lupenreines Bärndütsch

spricht, obwohl er schon lange

nicht mehr in Bern wohnt, ein

wichtiger Bestandteil des Erfolgs.

«Ich war gerade kürzlich wieder

in Bethlehem und Bümpliz, alles

sieht so aus, als ob ich erst gestern

weggezogen wäre. Ich fühle mich

immer noch zuhause. Mit einer

Ausnahme. Auf der Bodenweid

gibt es jetzt einen Kunstrasen, wie

ich bei meinem Besuch gesehen

habe.» Ob die Bümplizer diesen

mit der Ausbildungsentschädigung

bezahlten, die bei seinem Wechsel

zu GC floss, weiss Baykal nicht. Damals

war er noch nicht als Spielerberater

tätig… Pierre Benoit

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sowie über unsere Aktivitäten und

Veranstaltungen.

Sie können sicher sein; Wir nehmen

uns Zeit für Sie und Ihre Fragen.

Impressum

Herausgeber: IMS Medien AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS Medien AG, BümplizWoche, Postfach 603,

Gartenstadtstrasse17, 3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch | Internet: buemplizwoche.ch

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner; marc.hiltbrunner@ims-medien.ch

Verkauf: Marcel Zimmermann; marcel.zimmermann@ims-medien.ch,

Bruno Zimmermann; bruno.zimmermann@ims-sport.ch

Redaktion: Nicolas Hausammann; nicolas.hausammann@ims-sport.ch

Dennis Rhiel; dennis.rhiel@ims-medien.ch

Druckvorstufe: Roger Depping; roger.depping@ims-medien.ch

Jasmin Lay; jasmin.lay@ims-medien.ch

Inserate- und Redaktionsschluss: jeweils Donnerstag, 12.00 Uhr

(vor der Erscheinung am darauffolgenden Dienstag)

Bildnachweis: Wo nichts anderes vermerkt, sind die Bilder zur Verfügung gestellt.

Copyright: Die irgendwie geartete Verwertung von in diesem Titel abgedruckten

Inseraten oder Teilen davon, insbesondere durch Einspeisung in einen Online-Dienst,

durch dazu nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Jeder Verstoss wird von der

Werbegesellschaft nach Rücksprache mit dem Verlag gerichtlich verfolgt.

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG

Vertrieb: DMC AG, Tel. 031 560 60 75

Anfragen für redaktionelle Berichterstattung

Bitte richten Sie Ihre Anfragen zur Berichterstattung über Ihre Veranstaltung inklusive

Text und Bilder frühzeitig, mindestens jedoch drei Wochen im Voraus per E-Mail an:

redaktion@buemplizwoche.ch.

Die Redaktion entscheidet nach eigenem Ermessen über Publikation, Kürzung oder

Ablehnung Ihres Wunschbeitrages. Wir danken für Ihr Verständnis, dass über Ihre Anfragen

keine Korrespondenz geführt wird und Ablehnungen nicht kommentiert werden.

Für unverlangt eingesandte Texte / Fotos / Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung.

Die Meinung der Kolumnisten und Leserbriefschreiber muss sich nicht unbedingt mit

der jenigen der Redaktion decken.

IMS Medien AG


26. Januar 2021 Fokus 15

ALLES INBEGRIFFEN: DIE VARIABLEN WOHNMÖGLICHKEITEN VON STUDENTLODGE.CH

Hier erhalten Studierende

schlüsselfertige Wohnungen

Mit rund 1000 Mietobjekten an

neun Standorten in und um Bern

ist der Verein studentlodge.ch

der einzige grosse Anbieter für

studentisches Wohnen auf dem

Platz Bern.

Der Gesprächsort mit Renate Ledermann,

Geschäftsführerin von

studentlodge.ch, ist nicht zufällig

gewählt: An der Mühledorfstrasse

28 im urbanen Fellergut-

Quartier in Bern West betreten

wir eine topmoderne, helle Lobby

mit einladenden, farbigen Sitzmöglichkeiten,

ein Begegnungsort

und Treffpunkt. Denn die vereinseigene

Liegenschaft Bümpliz

Nord aus den 1970er-Jahren wurde

total saniert und bietet heute

mit 203 Einzelzimmern und sechs

Studios hohen funktionalen Komfort.

Nicht ohne Stolz führt uns

Renate Ledermann durch die

wohnlichen, hellen Räume, wo

die ersten Bewohnerinnen und

Bewohner ab 1. Februar 2021 einziehen

werden.

Welche Dienstleistungen sind in

Ihren Mietpreisen inbegriffen?

Jeder Mieter, jede Mieterin erhält

ein schlüsselfertiges Zimmer, Studio

oder eine Wohnung! Der Gesamtmietpreis

beinhaltet eine

eingerichtete Küche mit Geschirr,

Strom, Wlan und Bettwäsche,

welche alle drei Wochen in unsere

Wäscherei gegeben werden

kann. Die Studierenden brauchen

keine zusätzlichen Abonnemente.

Er schätzt insbesondere das Musikzimmer

Der 31-jährige Musikstudent Enrico Zapparatta aus Sizilien wohnt seit 2012 in

der studentlodge-Liegenschaft Tscharnergut in einem möblierten Studio.

Dafür bezahlt er monatlich 950 Franken, alles inbegriffen. Matchentscheidend

ist für ihn vor allem das hauseigene Musikzimmer, wo er jederzeit ungestört

auf seiner Bassposaune üben kann, die unbeschränkte Nutzung ist ebenfalls

im Mietpreis enthalten. Zapparatta möchte nach dem Masterabschluss

einmal einen grösseren Klangkörper leiten. Er könnte sich durchaus

vorstellen, nach dem Studium weiterhin im Quartier zu wohnen, denn der

Standort sei für ihn ideal – auf dem Land und doch in Stadtnähe. pw

Andere Länder – andere Sitten:

Wie erleben Sie die unterschiedlichen

Kulturen?

Bezüglich der Sauberkeit und

dem Handling von Küchengeräten

erleben wir einiges. Einige

wissen nicht, wie ein Backofen

oder eine Mikrowelle funktioniert

oder wie man mit Glaskeramik-Induktions-Herdplatten

um-

geht, einfach weil sie solche Annehmlichkeiten

in ihrem Heimatland

nicht kennen.

Mit welchen Anliegen und

Bedürfnissen gelangen die

Studierenden an Sie?

(lacht) Es erstaunt mich immer

wieder, wenn Studierende mit einem

einfachen, bloss einseitigen

Mietvertrag nichts anzufangen

wissen. Es ist halt oft das erste

Mal, dass sie ohne elterliche Hilfe

auf sich allein gestellt sind und

Pflichten übernehmen müssen.

Deshalb fehlt auch das notwendige

Verantwortungsbewusstsein.

Die grösste Aufmerksamkeit hingegen

gilt jeweils dem tadellosen

Funktionieren des Internets.

Wie gestalten sich die Wohnbedürfnisse

der Mieterinnen und

Mieter?

Der Flächenbedarf, die Anforderungen

an die Nasszellen, der

Wunsch nach längeren und breiteren

Betten sind in den letzten

Jahren gestiegen – kurz: mehr

Komfort. Weiter stellen wir fest,

dass die Eigen- und Gruppenverantwortung

gesunken ist. Diese

Verantwortung wird zunehmend

an Dritte, das heisst an den Vermieter,

«delegiert». Peter Widmer

Fotos: Christoph Amman/zvg

Details zu allen Objekten und

Buchungen unter: studentlodge.ch,

welcome@studentlodge.ch,

Tel: 031 991 11 67

«Cooler Wohnraum zu

bezahlbaren Preisen.»

«Attraktiver Wohn- und

Arbeitsraum für 210 Studierende

im umfassend erneuerten

Quartier Fellergut.»

«Bümpliz Nord steht für

die Transformation eines

Studierendenwohnheims

aus den 70er-Jahren in ein

Haus mit jungem, frischem

Ambiente.»

«Studentlodge trägt seit

60 Jahren erfolgreich

zur Berner Studiums- und

Bildungsattraktivität bei.»

Renate Ledermann

Geschäftsführerin studentlodge.ch

Claude Rykart

Architekt Projekt Bümpliz Nord

Susanna Krähenbühl

Mitglied der Baukommission Bümpliz Nord

Juerg Stucki

Präsident studentlodge.ch


6

16 Magazin 26. Januar 2021

Apotheken

Drogerien

Home Care

1

Verblisterung

3

Gurtner's - Rätsel

Gesundheit durch

Vertrauen – seit 1913

in in Bern-West Bümpliz

www.drgurtner.ch

50 FRANKEN

GUTSCHEIN

ZUGEWINNEN

Senden Sie das

Lösungswort an

wettbewerb@ims-medien.ch

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VERKAUFEN?

WICHTIG: Bitte machen Sie

folgende Angaben: Name, Vorname,

Stichwort: «Gurtners-Rätsel»

vollständige Adresse und

Telefonnummer.

TEILNAHMESCHLUSS:

Jeweils Montag vor der nächsten

BümplizWoche-Ausgabe

Ihr regionaler Marktplatz

Online inserieren einfach und schnell auf

Die Gewinner/-innen werden schriftlich

benachrichtigt. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

5

Apotheken

Drogerien

Home Care

Verblisterung

Auflösung der letzten Ausgabe vom Multisudoku:

Auflösung KW52:

TABLETE

Auflösung Gesundheit letztes durch Rätsel

Vertrauen – seit 1913

in Bümpliz

www.drgurtner.ch

TABLETE

Auflösung KW

DOUBLE

MULTISUDOKU

HOROSKOP

WIDDER 21.3. - 20.4.

Bieten Sie alles auf,

was Ihnen möglich ist.

Wenn Sie wollen, dass

man einen guten Eindruck von Ihnen

gewinnt, dürfen Sie jetzt nicht zögern.

WAAGE 24.9. - 23.10.

Von massgeblicher Seite

bietet man Ihnen jede

nur erdenkliche

Unterstützung. Ob nun wirklich alles

funktioniert, liegt nur noch an Ihnen.

STIER 21.4. - 21.5.

Ihr einmaliges Engagement

wird genau von

der Stelle aus beobachtet,

die federführend ist. Sie können

sicher sein, dass Sie Erfolg haben

werden.

SKORPION 24.10. - 22.11.

Nur um eine mögliche

Konfrontation zu vermeiden,

sind Sie bereit,

bei einem schwelenden Konflikt klein

beizugeben. Lösen Sie aber das Problem.

Lösen Sie jedes 9x9-Quadrat

wie ein klassisches Sudoku.

Dabei gelten die überlappenden

Bereiche für zwei Rätsel.

ZWILLINGE 22.5. - 21.6.

Machen Sie sich klar,

dass es nur möglich ist,

einer bestimmten Herausforderung

gemeinsam zu begegnen.

Zeigen Sie sich daher kooperativ.

KREBS 22.6. - 22.7.

Lassen Sie sich von

etwas Unverhofftem

bloss nicht aus der

Bahn werfen. Bewahren Sie Standfestigkeit

und denken Sie über eine

Lösung nach.

SCHÜTZE 23.11. - 21.12.

Schauen Sie mal in

Ihren Terminkalender.

Sie haben einem Freund

etwas zugesichert. Und das muss eingehalten

werden, egal ob Sie dazu

Lust haben.

STEINBOCK 22.12. - 20.1.

Sie haben das Bedürfnis,

den Tag in aller Beschaulichkeit

zu verleben.

Und darüber ist Ihr Partner erfreut.

Selbst Überraschungen stören

nicht.

LÖWE 23.7. - 23.8.

Bevor Sie wegen der Reaktion

eines Freundes

den Beleidigten spielen,

sollten Sie Ihr eigenes Verhalten

erst einmal unter die Lupe nehmen.

WASSERMANN 21.1.– 19.2.

Unterdrücken Sie Ihre

Gefühle nicht länger!

Zeigen Sie einem Menschen,

wie gern Sie ihn haben und wie

sehr Sie sich seine Nähe wünschen.

JUNGFRAU 24.8. - 23.9.

Geraten Sie bloss nicht

gleich aus der Fassung,

wenn sich nun genau

die Entwicklung abzeichnet, die Sie

am wenigsten erhofft haben.

FISCHE 20.2. - 20.3.

Vermeiden Sie mögliche

Fehler. Gehen Sie

stattdessen lieber auf

„Nummer Sicher”, indem Sie sich

den Rat eines Freundes einholen. Es

lohnt sich.


26. Januar 2021

Kirchen

17

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 27. JANUAR BIS DIENSTAG, 9. FEBRUAR 2021

Glauben leben –

trotz Corona

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

buempliz.refbern.ch

Aktuelles zum kichlichen Leben

Erkundigen Sie sich bitte auf buempliz.refbern.ch,

in den Schaukästen

bei den Kirchen oder im

Sekretariat der reformierten

Kirchgemeinde Bümpliz bei Ralf

Treuthardt, 031 996 60 60. Wegen

der aktuellen Covid-Massnahmen

können die Veranstaltungen der

Kirchgemeinde Bümpliz nur vereinzelt

stattfinden.

Trauerfeiern und Notfallseelsorge

Es dürfen maximal 50 Personen

an Trauerfeiern und Bestattungen

teilnehmen (Kinder eingerechnet).

In Innenräumen und

dem Friedhoffreigelände gilt

Maskentragpflicht. Ihre Kontaktdaten

werden erhoben und für

14 Tage aufbewahrt. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen zu

Hause. Dies wird auch besonders

gefährdeten Personen empfohlen.

Jede Woche ist eine Pfarrerin,

ein Pfarrer, für die Trauerfeiern

und die Notfallseelsorge zuständig.

Soziale Arbeit

Kirchgemeinde Bümpliz:

Cornelia Bärtschi, Leitung und

Sozialberatung, 031 996 60 64

Barbara Bregy, Quartierarbeit,

031 980 00 30

Ramona Häfeli, Kinder- und

Jugendarbeit, 079 942 35 61

Evelyne Heuscher, Sozialberatung,

076 360 37 54

Marianne Lobsiger, Kinder und

Familien, 076 360 37 40

Caroline Prato, Seniorenarbeit, 031

991 07 61

Christian Siegfried, Jugendarbeit,

079 942 35 62

Gottesdienste

Gottesdienst zum Kirchensonntag

mit den Waldmenschen aus dem

Bremgartenwald

Sonntag, 31. Januar, 10 Uhr und

10.45 Uhr, Kirche Bümpliz

Thema: Der närrische Kornbauer,

Lukas 12; mit Pfr. Philipp Koenig,

Lernvikarin Janine Schweizer,

Matteo Pastorello, Orgel.

Sonntag, 7. Februar, 10.00 und 10.45

Uhr, Kirche Bümpliz, Bernstrasse 85

mit Pfr. Martin Schranz, Matteo Pastorello,

Orgel.

LESERBILD

Die Gottesdienste (Stand 18.01.21)

sind offen für je 15 Personen in den

Kirchen Bümpliz und Oberbottigen.

Sie werden zwei Mal nacheinander

mit gleichem Inhalt durchgeführt.

Falls in Bümpliz mehr als 15

Personen anwesend sind, wird das

Seitenschiff geöffnet. Für alle Veranstaltungen

gelten Maskenpflicht

und Contact Tracing. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen zu

Hause. Bitte informieren Sie sich

auf www.buempliz.refbern.ch

über die Veranstaltungen und direkt

bei der verantwortlichen Person,

ob es «freie» Plätze hat.

Veranstaltungen

Für Anlässe und Veranstaltungen

in unseren Räumen gelten die vorgegebenen

Massnahmen (regelmässig

Hände waschen und Distanz

halten), zudem eine maximale

Teilnehmerzahl von 15 Personen

und Maskentragpflicht. Zu

ihrem Schutz wurden deshalb die

meisten Veranstaltungen abgesagt.

Besten Dank für Ihr Verständnis.

Für alle

Steuererklärung – wer hilft mir?

Dienstag, 2. März, 9 bis 17 Uhr, Kath.

Pfarreisaal St. Antonius, Burgunderstrasse

124

Mittwoch, 3. März, 9 bis 17 Uhr,

Ref. Kirchgemeindehaus Bümpliz,

Bernstrasse 85

23. bis 29. Januar:

Cornelia Nussberger, 031 926 13 37

30. Januar bis 5. Februar:

Adelheid Heeb, 076 302 21 38

6. bis 12. Februar:

Barbara Studer, 031 992 12 28

Telefonische Seelsorge

Sehr gerne können Sie uns anrufen,

wir sind für Sie da. Gerade in

dieser existentiellen Situation ist

es umso wichtiger, dass wir für

die Menschen da sind. Dass man

über Ängste sprechen kann, über

Fragen zur ungleichen Verteilung

und Wertung in dieser Welt,

und in der erzwungenen Einsamkeit

weiss, wen man anrufen

und mit wem man reden kann.

Das Telefon birgt keine Ansteckungsgefahr.

Pfarrteam Kirchgemeinde Bümpliz:

Pfrn. Adelheid Heeb, 031 992 07 68

Pfr. Philipp Koenig, 076 375 32 14

Pfrn. Cornelia Nussberger,

031 926 13 37

Pfr. Stefan Ramseier, 031 926 13 37

Pfr. Martin Schranz, 031 981 17 25

Pfrn. Barbara Studer, 031 992 12 28

Besinnliche Fussgängerzone

Die winterliche Fussgängerzone im Bachmätteli in Bümpliz hat

unser Leser Florian Hauser eingefangen. Das Foto zeigt: der Winter

wird uns noch einige Zeit erhalten bleiben. «Die Stimmung mit

dem Schnee und der Beleuchtung der Fussgängerzone war

besinnlich und schön», schreibt er Florian Hauser zu seinem Foto.

Zu sehen ist die schöne Weihnachtsbeleuchtung in Bümpliz.

red / Foto: Florian Hauser

Haben Sie auch ein tolles Leserbild

aus Bern-West geschossen

und möchten es mit uns teilen?

Dann senden Sie es einfach mit einer

kurzen Erklärung über den Fotografen,

das Sujet sowie wann und

wo das Foto entstanden ist an

redaktion@buemplizwoche.ch.

Wir freuen uns!


26. Januar 2021

Polizei 117 – Feuerwehr 118

Sanitäts-Notruf 144

Ärzte-Notruf 0900 57 67 47

(CHF 0.98/min ab Festnetz)

Bahnhof Apotheke – Hauptbahnhof

365 Tage von 6.30–22 Uhr geöffnet.

Klinik Permanence Tel. 031 990 41 11

Betreuung und Pflege zu Hause,

Nachtdienst und Sitznachtwache,

Unterstützung im Haushalt

SPITEX BERN Spitex Genossenschaft

Bern, Salvisbergstrasse 6, Postfach 670,

3000 Bern 31, Tel. 031 388 50 50,

Fax 031 388 50 40.

www.spitex-bern.ch. Mo. bis Fr. 7 Uhr bis

18 Uhr durchgehend.

vitadoro ag

Nottelefon und Reinigungsdienst. Kornweg

17, 3027 Bern, Tel. 031 997 17 77.

(Mittwoch geschlossen)

Hilfsmittelstelle Rollstühle, Pflegebetten

etc.

Kornweg 15, 3027 Bern, Tel. 031 991 60 80.

Pro Senectute Region Bern,

Sozial beratung

Mahlzeiten-, Besuchs-, Administrationsdienst

etc. Hildegardstrasse 18,

3097 Liebefeld.

Tel. 031 359 03 03.

Sozialdienst

Schwarztorstrasse 71, 3007 Bern,

Tel. 031 321 60 27.

Die katholische und die reformierte

Kirche Bümpliz können

auf ein kompetentes und bewährtes

Team von Steuerberaterinnen

und -beratern zurückgreifen, die

Steuererklärungen unentgeltlich

oder gegen einen fairen Beitrag

an die Kosten ausfüllen. Wer

kann mitmachen? Seniorinnen

und Senioren, Rentenbeziehende,

Arbeitslose, Arbeitstätige mit geringem

Einkommen, Erstausfüllende

der Steuererklärung (z.B.

Witwen, Jugendliche), Menschen,

die beim Ausfüllen der Steuererklärung

Unterstützung benötigen.

Für weitergehende Leistungen

wird ein entsprechender Beitrag

an die Kosten erwartet: Immobilien

und Wertschriften Fr.

80.–; Nachlässe werden nur in

Ausnahmefällen bearbeitet! Sie

erhalten nach Eingang Ihrer Anmeldung

eine Bestätigung mit Zusatzinformationen.

Fragen?

Ref. Kirchgemeinde Bümpliz:

Adelheid Heeb Guzzi, Bernstr. 85,

3018 Bern, 031 992 07 68, adelheid.heeb@refbern.ch.

Kath. Pfarrei

St. Antonius: Andreas Walpen,

Bottigenstr. 146, 3018 Bern,

andreas.walpen@bluewin.ch.

Steueraktion 2021: Die Flyer zur

Anmeldung für Interessierte

sind bei den Sekretariaten

erhältlich.

Anmeldeschluss: Freitag, 29.01.2021

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr,

Kirche Oberbottigen

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Infos: Matthias Stürmer, 076 368 81

65, matthias@stuermer.ch, und

Alain Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für Jugendliche

Virtueller Jugendtreff auf Discord

Der Jugendtreff im Internet richtet

sich an Kinder und Jugendliche

ab der 3. Klasse aufwärts.

Den Link könnt ihr beziehen bei

den Jugendarbeitenden der

Kirchgemeinde Bümpliz. Infos:

Ramona Häfeli, 079 942 35 61,

ramona.haefeli@refbern.ch, Christian

Siegfried, 079 942 35 62, christian.siegfried@refbern.ch

Reformierte Landeskirche

Kirchgemeinde

Bümpliz sowie Kirche

Oberbottigen

buempliz.refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

bethlehem.refbern.ch

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise.

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain,

Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber,

031 996 18 43

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44.

Livestream-Gottesdienste:

Jeden Sonntag, 10 Uhr, auf

www.bethlehem.refbern.ch.

In der Kirche und den öffentlich

zugänglichen Räumen im Kirchgemeindehaus

gilt Maskentragpflicht.

Das Café mondiaL bleibt bis auf

weiteres geschlossen.

Wann genau das öffentliche Leben

wieder Fahrt aufnehmen

wird, ist ungewiss. Bitte informieren

Sie sich deshalb zur aktuellen

Situation auf der Webseite bethlehem.refbern.ch,

in den Schaukästen

bei der Kirche oder im Sekretariat

bei Angelika Fischer, 031

996 18 40.

Römisch Katholische

Landeskirche

www.kathbern.ch

Pfarrei St. Antonius:

30. Januar 2021, Eucharistiefeier

zu Lichtmess Jahrzeit für Bruna

und Fritz Utz-Tognetti, 16.30 Uhr,

St. Antonius, Kirche

31. Januar 2021, Messa Italiana,

9.30 Uhr, St. Antonius, Kirche

Bei Todesfall

Bestattungsdienst Oswald Krattinger:

Tel. 031 991 11 77 oder 031 381 65 15.

Bestattungsinstitut Rudolf Egli AG:

Tel. 031 333 88 00.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen/

Mädchen

Frauenspital Bern, Tel. 031 632 10 10

Lantana, Fachstelle Opferhilfe,

Tel. 031 313 14 00, www.lantana-bern.ch

Mail: info@lantana-bern.ch

TOJ Jugendarbeit Bern-West

Infothek, Bernstrasse 79a, Bienzgut,

3018 Bern.

Tel. 031 991 50 85, www.toj.ch

Offen: Mi. und Fr. 14 –17 Uhr.

Rheumaliga Bern

Gesundheitsberatung bei Schmerzen.

Tel 031 311 00 06, www.rheumaliga.ch/be

Sorgentelefon

für Kinder

Gratis

0800 55 42 10

weiss Rat und hilft

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch • SMS-Beratung 079 257 60 89

www.sorgentelefon.ch • PC 34-4900-5

Als die Kraft zu Ende ging,

war’s kein Sterben, war’s Erlösung.

Ernst (Änggu) Frauchiger

3. April 1948 – 7. Januar 2021

Änggu ist nach kurzer schwerer Krankheit im Alterswohnheim

Fellergut gestorben. Seine Asche wurde im engsten Familienkreis

bei seinen Brüdern Pole und Housi beigesetzt.

In Trauer

Heidi + Peter Bigler-Frauchiger, Stöckli Ried, 3457 Wasen

Mirjam Bigler

Vreni Frauchiger-Baumann

Sandra Frauchiger & Andreas Gilgen

Monika & Marcel Jakob-Frauchiger

Bea Frauchiger-Wicki

Nina Riley-Frauchiger mit Jayden & Jordan


Kirchen

19

31. Januar 2021, Eucharistiefeier

zu Lichtmess, 11.00 Uhr, St. Antonius,

Kirche

6. Februar 2021, Eucharistiefeier,

16.30 Uhr, St. Antonius, Kirche

6. Februar 2021, Eucharistiefeier,

18.00 Uhr, St. Antonius, Kirche

7. Februar 2021, Messa Italiana,

9.30 Uhr, St. Antonius, Kirche

7. Februar 2021, Eucharistiefeier,

11.00 Uhr. St. Antonius, Kirche

Pfarrei St. Mauritius

30. Januar 2021, Eucharistiefeier

zu Lichtmess, Jahrzeit für Sepp Zollet

und Peter Kramer, 18.00 Uhr,

St. Mauritius, Kirche

31. Januar 2021, Eucharistiefeier

zu Lichtmess, 9.30 Uhr, St. Mauritius,

Kirche

7. Februar 2021, Eucharistiefeier,

9.30 Uhr, St. Mauritius, Kirche

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

emk-bern.ch

Info zur offenen Kirche auf unserer

Website.

Sonntag, 31. Januar 2021,

10.00 Uhr, Gottesdienst mit Pfr.

Theo Schaad

Sonntag, 7. Februar 2021,

10.00 Uhr, Gottesdienst mit Laienpredigerin

Jeannette Kasper

Neuapostolische Kirche

Schweiz

bern-buempliz.nak.ch

Gottesdienste

Sonntag, 31. Januar 2021, 9.30 Uhr,

Gottesdienst (mit Doodle-Anmeldung)

Sonntag, 7. Februar 2021, 9.30 Uhr,

Gottesdienst (mit Doodle-Anmeldung)

Agenda

Vorläufig keine Veranstaltungen

und Zusammenkünfte ausserhalb

der Gottesdienstangebote.

Freie Christengemeinde

Bern

www.fcgbern.ch

Pfingstgemeinde

Bern

www.pfimibern.ch

Französische Kirche

www.egliserefbern.ch

BESTATTUNGSDIENST

OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

info@krattingerag.ch / www.krattingerag.ch

Würdevoll und persönlich.

24 h-Telefon 031 333 88 00

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Dimanche 7 février, 10h - Culte du

Dimanche de l’Église

Célébré par Brigitte van Baalen et

Bénédicte Loup

À l’orgue Antonio García

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Beat Burkhard

Bestatter / Thanatopraxie

Urs Gyger

Geschäftsleiter


20 Letzte

26. Januar 2021

Erfolgreiche Spendenaktion für

Bümplizer Weihnachtsbeleuchtung

Im Herzen von Bümpliz

erstrahlt nach Jahren wieder

ein Lichtermeer.

In der letzten Ausgabe des vergangenen

Jahres hatten wir ausführlich

über die Weihnachtsbeleuchtung

in Bümpliz berichtet. Dabei

Freuen sich über Spenden: Die Initianten Luigi Brenca (l.) und Ueli Jaisli. Foto: zvg

die Bäume zu schneiden. In der

Heimstrasse wurden nun bei den

meisten Bäumen die Triebe fast

vollständig abgesägt. Warum das?

Ein Gerücht im Quartier besagt,

das werde seit 2002 so gemacht,

nachdem der Waffenläufer M.E.

an der Heimstrasse im Dunkeln

eine Frau niedergestochen hatte.

Die Bäume hätten das Strassenlicht

verdunkelt. Seither werden

die Äste radikal geschnitten, und

richtig, es gab keine Mordversudeckt

werden konnten und um

auch in der Adventszeit 2021 wieder

eine Beleuchtung aufhängen

zu können, starteten die beiden

einen Spendenaufruf. Das Ergebnis:

Zwischen 700 und 800 Franken

sind zusammengekommen.

Die beiden Initianten sind dankbar

und freuen sich über die Unterstützung.

«Für den grosszügigen

Gönnerbeitrag zugunsten der

Weihnachtsbeleuchtung in der

Fussgängerzone Bümpliz, danken

wir Ihnen herzlich», steht in ihrem

Dankesbrief. Weitere Spenden

sind natürlich willkommen. drh

IBAN-Bankdaten der UBS:

CH6500 2352 3527 6170 40U

Postkonto der UBS 80-2-2

Vermerk: Weihnachtsbeleuchtung

Die bisherigen Spender sind:

Hans Ulrich Hodel, Christa Kropf,

Susanne Lüthi, Janosch Hannes

Weyermann, Ursula Begert-Wydler,

Paul Burri, Marie-Louise Kräuchi,

Dori Brunner und M. Nägelin.

Nächste Ausgabe:

Dienstag. 9. Februar 2021

Anzeigenschluss:

Do. 4. Februar 2021 / 12 Uhr

Korrigendum

Im Interview über die neue Stiftungsratspräsidentin

der Stiftung

B, Margrith Beyeler, in der

Ausgabe vom 12. Januar ist uns

ein Fehler unterlaufen. Margrith

Beyeler ist seit drei Jahren pensioniert

und nicht mehr als Geschäftsleiterin

beim Mieterinnen- und

Mieterverband Kanton Bern tätig.

Leserwitze

«Der Weg von der Umkleide

zum Boxring ist aber weit»,

mault der Boxer. «Mach dir

nichts draus. Zurück wirst du

eh getragen», meint der andere.

Werner Tschan, Bümpliz

Zeit für den Winterschnitt

Stadtgrün Bern nimmt sich der

Bäume in der Heimstrasse an.

Das hat einen speziellen Grund.

Im Winter sind Bäume in einer

Ruhephase bestens geeignet für

das Beschneiden der Äste. Durch

den laublosen Zustand kann das

Erscheinungsbild gut verändert

werden. Ausserdem werden weniger

Grüngut oder Schnittgut

weggetragen. Deshalb ist auch

Stadtgrün daran, in den Strassen

ging es um die Bümplizer Ueli Jaisli

und Luigi Brenca, die es nach

langer Zeit und viel Arbeit ermöglichten,

dass endlich wieder eine

Weihnachtsbeleuchtung im Herzen

von Bümpliz erstrahlte (Siehe

Ausgabe vom 15. Dezember 2020).

Damit die restlichen Kosten ge-

che mehr. «Nein, nein, erklärt uns

Peter Kuhn, Leiter Baumkompetenzzentrum

Stadtgrün Bern: «Die

Linden an der Heimstrasse sind in

einem zweijährigen Pflegerhythmus.

Sie werden nach dem Prinzip

‹Kopfbaumschnitt› gepflegt.

Das ist ein sehr alter Gestaltungsschnitt,

der für die Bäume schonend

ist.» Das Trottoir zwischen

den Kastanien, Linden und Birken

wird von der Beleuchtung ungehindert

erhellt.

mdr

Unterkunft bleibt

bestehen

Ursprünglich war geplant, die Migrationsunterkunft

in Hinterkappelen

Ende 2020 stillzulegen. Aufgrund

der aktuellen Corona-Pandemie

hat sich die Situation jedoch

geändert. Deshalb wurde ein

Gesuch gestellt, damit die Unterkunft

weitere 5 Jahre betrieben

werden darf. Der Regierungsstatthalter

entspricht diesem Gesuch

und hat die Bewilligung entsprechend

verlängert. Die Migrationsunterkunft

in Hinterkappelen besitzt

18 Wohncontainer, 7 Zimmer

und Nebenräume.pd

Die Bäume in der Heimstrasse vor und nach dem rigorosen Schnitt der jungen Triebe.

Fotos: mdr

Gemeinderat

genehmigt Gelder

Der Berner Gemeinderat hat Leistungsverträge

im kulturellen und

schulischen Kinder- und Jugendbereich

im Stadtteil VI genehmigt.

Der Gemeinnützige Verein der

Stadt Bern erhält eine Abgeltung

von 292 000 Franken. Die Leistungen

des Vereins Kidswest werden

mit 83 880 Franken abgegolten;

darin eingeschlossen ist ein Betrag

von 23 880 Franken für die

Raummiete am neuen Standort

an der Holenackerstrasse 11.

Schliesslich erhält der Verein

Westkreis 6 eine Abgeltungssumme

von 60 000 Franken.pd

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