Schweiz

online.magazines

SCHWEIZ.

N° 03


1

Grenze

Strasse

Schiene

Berg

Wasser

Haus

A

B

C

D

SCHWEIZ

2

Basel

32

28

Zürich

3

4

46

48

Bern

26

38

Luzern

42

50

36

Lausanne

5

Genf

6

F R A N K R E

I C H

6

Grand Tour of Switzerland


F

G

H

D E U T S C H L A N D

C h a m o n i x – Z e r m a t t

Elektrisiert auf

zwei Rädern

6

S c h w e i z

Frauenpower pur

11

C h u r

Alpine Circle:

Reise der Superlative

12

Winterthur

St. Gallen

L u g a n e r s e e & L u g a n o

Im Element

Eine Prise Mittelmeer

18

L I E C H T E N S T E

12

Chur

I N

Ö S T E R R E

I C H

Die Reise des

Trinkwassers

23

Z o f i n g e n

Wasserschloss &

Brunnenstadt

26

W i n t e r t h u r

Von Wasser, Velos und Alleen

28

Z ü r i c h

Kunst & Architektur

32

L a u s a n n e

Von oben nach unten

36

L u z e r n

Durch die Geschichte

38

18

Lugano

I TA L

I E N

A l t d o r f – S ö r e n b e r g

Ankommen und weitergehen

42

N e u e n b u r g

Grüne Oase am Stadtrand

46

B e l l e l ay

Mönchsköpfe

48

Grand Train Tour

L e S e n t i e r

Naturperle

50


Alle Geschichten auf einen Blick:

Karte auf der letzten Seite.

Mehr Inspirationen unter:

MySwitzerland.com

Das malerische Dorf Gandria

liegt zwischen dem

Luganersee und dem

Monte Brè. © Ivo Scholz


Grüezi.

W

illkommen auf meiner Weide. Sie können

sich gerne ins Gras legen und den Wolken

zusehen oder herumtollen und laut meckern, das

stört niemanden. Wir machen das ja auch den

ganzen Tag, wenn wir hier sind.

Nun war ich aber etwas unterwegs und habe

Freunde auf einer anderen Alp besucht. Dort knabberte

ich den ganzen Tag an frischen Wiesenkräutern,

schaute zum Matterhorn hinüber und beobachtete,

wie stramme Biker die prächtige

Sze nerie belebten (S. 6). Traumhaft.

Dann folgte ich dem gurgelnden Wasser hinunter

ins Tal und sah erfreut, wie sich die Städter an

unserem Bergquellwasser erfrischen (S. 26) oder

im grossen Stil damit spielen (S. 29). Unterwegs

beäugte ich stets neugierig die Menschen, wie sie

allerlei Spezialitäten kosten, denn ich selbst esse

fürs Leben gern. Besonders originell fand ich einen

Käse, der aussieht wie ein Mönchskopf. Wenn man

von dem probieren will, dann wird ein Stück abgehobelt,

sodass der verbleibende Laib mit jeder

ausgegebenen Käseportion mehr und mehr wie ein

Kopf mit Tonsur aussieht (S. 48). Verrückt!

BERG

Die Schweizer Alpen auf

Schienen und Rädern erkunden.

4–15

WASSER

An heissen Sommertagen

eine Abkühlung geniessen.

16–29

HAUS

Die Vielfalt der Schweizer

Städte entdecken.

30–39

Entdecken Sie am besten selbst noch einige Ecken

dieses vielseitigen Landes. Und danach kommen

Sie noch einmal zurück zu mir, legen sich ins Gras

und erzählen mir von Ihren Abenteuern. Ich bin

schon ganz gespannt.

Gute Reise!

Rosa

MENSCH

Eins werden mit der Natur

und ihren Schätzen.

40–51

CONCIERGE

Stets zu Ihren Diensten auf

Ihren Reisen durch die Schweiz.

55–65


B E R G

Es ist noch nicht lange her, da war es Frauen

verboten, Berge zu erklimmen. Heute

entdecken sie gemeinsam mit den Männern

die Highlights der Alpen.

C h a m o n i x – Z e r m a t t

Elektrisiert auf

zwei Rädern

6

S c h w e i z

Frauenpower pur

11

C h u r

Alpine Circle: Reise der Superlative

12

Schweiz. № 03


Im Reich der 4000er:

mit dem E-Mountainbike

auf der Haute

Route.

BERG


C h a m o n i x – Z e r m a t t

Elektrisiert auf

zwei Rädern

Abfahrt mit Blick

auf den Lac de

Moiry und den

dahinterliegenden

Gletscher.

Die Haute Route von Chamonix nach Zermatt ist die wohl berühmteste

Skihochtour durch die Walliser Alpen. Pfiffige Mountainbiker

haben die legendäre Route nun neu erfunden – für zwei Räder.

Dank dem E-Mountainbike ist dieses Abenteuer für alle ein Spass.

BERG

uf zwei Rädern einen 3000 Meter

A hohen Pass erklimmen und dort die

Aussicht auf 4000 Meter hohe Schneegipfel

geniessen, klingt nach einem Abenteuer, das

nur den Sportlichsten vergönnt ist. Oder?

Maxence Carron ist anderer Meinung. «Mit

dem E-Mountainbike ist dies für fast alle

erlebbar. Egal, ob sportlich oder nicht, ob

15- oder 75-jährig.» Gemeinsam mit Adrià

Mercadé hat der passionierte Biker aus

Fully das Unternehmen e-Alps gegründet

und verschiedene geführte E-MTB-Touren

entwickelt. So bleibt das Erlebnis einer

Überquerung der Walliser Alpen mit dem

Bike niemandem vorenthalten.

Unterwegs ist man dabei auf der Haute

Route, einer mehrtägigen Alpenüberquerung,

die Mitte des 19. Jahrhun derts vom

weltweit ältesten Bergsteigerverband mit

Sitz in London bekannt gemacht wurde. Die

Originalstrecke führt auf 180 Kilometern

vom französischen Chamonix bis nach

Zermatt, mitten durch die Walliser Alpen.

Nach den Wanderern, Bergsteigern und

Skitourengängerinnen haben nun auch

die Mountainbiker und -bikerinnen diese

legendä re Tour für sich entdeckt.

originalgetreu in Chamonix, die viertägige

startet im Mountainbike-Mekka

Verbier. Die einfachste Variante, die dreitägige

Family & Friends Haute Route, legt

in Vercorin los. Bei allen Varianten liegt Zermatt

am Ende der Tour, wo eine Abfahrt

mit Blick auf das Matterhorn ein letztes

Mal für unvergessliche Momente sorgt.

Neben der grandiosen Kulisse überzeugen

die Strecken mit ihrer grossen Vielfalt an

Wegen: von flowigen Singletrails im Wald

bis zu alpinen und damit technischeren Abschnitten

ist alles dabei. Pro Etappe legen

die Bikerinnen und Biker 35 bis 50 Kilometer

zurück und überwinden täglich rund

2000 Höhenmeter. Hier kommt der Elektromotor

ins Spiel, dank dem sich Anstiege

locker bezwingen lassen.

Ein grosser Pluspunkt auf den Touren von

e-Alps: Der Gepäcktransport ist organisiert,

man ist unbeschwert nur mit dem Tagesrucksack

unterwegs. Picknick, Ersatzakkus

und eine ganze Menge Know-how hat die

e-Alps-Crew dabei. «Unsere Gäste sind

wirklich in den Ferien. Wir kümmern uns

um alle Details, sie müssen nur pedalieren

und geniessen.»

Drei verschiedene Versionen der Haute

Route stehen den Gästen von e-Alps zur

Auswahl: Die siebentägige Tour beginnt

Die Highlights der fünften Etappe

A B C D E (S. 8)

3000

A

Col de Torrent, 2916 m ü. M.

B

E

2000

1000

Chamonix

p

C

D

Zermatt

500

0 km 120 km 240 km


C

7


HIGHLIGHTS DER TAGESETAPPE

zwischen La Sage und dem Hotel Weisshorn

BERG

A

Col de Torrent

In luftigen Höhen

Wie der Name verrät, bringt die Haute Route die

Biker in imposante Höhenlagen. Den wortwörtlichen

Höhepunkt erreicht die Strecke auf

dem 2916 Meter hohen Col de Torrent. Der

Aufstieg auf den Pass ist eine Herausforderung,

bis auf wenige knifflige Meter ist aber alles

fahrbar und der Elektromotor unterstützt

kräftig bei der Bewältigung der Höhenmeter.

Oben kann es schon mal vorkommen, dass

einem plötzlich die Wolken zu Füssen liegen,

während der Blick auf die schneebedeckten

4000er einem den Atem verschlägt.

B

Lac des Autannes

Glasklarer Bergsee

Rund 200 Meter unter dem Col de Torrent,

auf 2685 Meter über Meer, glitzert der Bergsee

Lac des Autannes in der Sonne. Bei gutem

Wetter geniesst man vom Ufer des Sees aus

die grandiose Aussicht auf den oberen Moiry-

Gletscher und die 4357 Meter hohe Dent

Blanche. Nach dem langen Aufstieg im Sattel

lockt hier ein erfrischendes Fussbad im kalten,

klaren Wasser – gut möglich aber, dass man den

Flow auf dem Trail entlang des Sees nicht

unterbrechen möchte und die Fahrt fortsetzt

bis zur nächsten Perle, dem türkisfarbenen

Stausee Lac de Moiry.

C

Picknick am Fuss des

Moiry-Gletschers

Picknick mit Aussicht

Mit dem mächtigen Gletscher im Blick ist Zeit

für die Mittagsrast. Wie an allen Tagen zaubert

die Crew von e-Alps ein reichhaltiges Picknick

auf den Tisch, das keine Wünsche offenlässt.

Das Trockenfleisch auf dem Walliser Teller hat

der Vater von e-Alps-Gründer Maxence

Carron eigenhändig produziert, der saftige

Obstku chen stammt aus der Küche seiner

Mutter. Dazu gibt’s Roggenbrot, Alpkäse

und lokale Softdrinks. Eine einfache Mahlzeit

– aber unschlagbar gut.

D

Grimentz

Idyllisches Geraniendorf

Das schöne Dorf Grimentz auf 1564 Meter

Höhe ist ein wahres Schmuckstück. Sonnengegerbte

Holzhäuser säumen die autofreien

Strässchen und die vielen Geranien in

den Blumenkästen vor den Fenstern sind

fröhliche Farbtupfer vor dem dunklen,

massiven Holz. Eine besondere Spezialität

aus dem urigen Walliser Dorf ist der weissliche

Gletscherwein, der im Keller des

Burgerhauses aus dem Jahre 1550 in alten

Lärchenfässern heranreift.

E

Hotel Weisshorn

Historisches Hotel

Der Tag voller Fahrspass und landschaftlicher

Highlights endet oberhalb von St-Luc

im Hotel Weisshorn. Hoch über dem Val

d’Anniviers, auf 2337 Meter über Meer,

thront dieses historische Gasthaus aus dem

Jahr 1891. Wie hier wird auf der gesamten

Tour in Unterkünften mit eigenem Charme

übernachtet: sei es in einem umgebauten

Stall, einem historischen Boutique-Hotel

oder einer Blockhütte mit Outdoor Hot

Tub. p

Mit dem

E-MTB auf der

Haute Route


C

B

9

C

E


Worauf hast du heute Lust?

es znüni

es zvieri

Caotina Rezepte.

Mit Liebe.

Ovo rezepte.

Mit Crunch.

Hauptsache aus der Schweiz

und ohne Palmöl.


Frauenpower pur

Was Mann kann, kann Frau schon lange. Trotzdem sind

Frauen gerade im Bergsport oft untervertreten.

Das will die Kampagne 100 % Women ändern und

präsentiert eine bunte Palette an Angeboten, die Frauen

auf Gipfel, Gletscher und Mountainbikes bringen.

100 % Women

Peak Challenge

Frauen erobern die Berge

Nicht weniger als 48 Viertausender

gibt es in den

Schweizer Alpen. Alle sollen bis

September 2021 von reinen

Frauenteams bestiegen werden.

KOSTPROBE AUS DEN ÜBER 200 ANGEBOTEN

p Enduro MTB Skills Development

Auf den Trails rund um Fully im Wallis

arbeiten Mountainbikerinnen im Kurs des

Zweifrauunternehmens Guided by Women

an ihrer Technik, um auch im steilen, anspruchsvollen

Gelände zackig und voller

Selbstvertrauen unterwegs zu sein.

n Swiss Valais Trails

Gemeinsam mit der erfolgreichen Trail-

Läuferin Lizzy Hawker einige der schönsten

Trails im Mattertal entdecken und dabei

die Ausdauer und die Lauftechnik verbessern.

Zum Ausgleich finden nach den

Bergläufen Yoga- und Meditationsstunden

statt.

Matterhorn

4477 m ü. M.

A Notfallreparaturen auf dem Trail

Was tun bei Platten, gerissener Kette oder

verbogenen Felgen? Damit solche Pannen

dem Bike-Abenteuer kein plötzliches Ende

setzen, rüsten sich Bikerinnen im Kurs von

Bella Bike in Altendorf für den Materialnotfall.

4 Hochtour für Einsteigerinnen

Der Berg ruft: Auf der Ausbildungstour

der Mammut Alpine School lernen Bergbegeisterte

alles, was sie auf Hochtouren

können müssen, und wagen gut betreut die

ersten Touren auf das Sustenhorn und den

Vorder Tierberg.

Grosses Fiescherhorn

4049 m ü. M.

11

Piz Bernina

4049 m ü. M.

Grand Combin de la Tsessette

4135 m ü. M.

Mitmachen und mitfiebern

Alle Informationen zur

Challenge gibt es hier:

peakchallenge.

MySwitzerland.com

7 6 Monate

48 Gipfel

Die 100 %-Women-

Angebote im

Überblick


BERG


Von der Diavolezza

führt ein Weg auf

den 3206 Meter

hohen Munt Pers.

C h u r

13

C

A

B

D

Alpine Circle:

Reise der Superlative

uf 450 spektakulären Kilometern

führt die Rundreise Alpine

A

Circle einmal quer durch Graubünden

und hält so manches Erlebnis bereit,

das ins Staunen versetzt. Ob tiefe

Schluchten, hohe Berge oder unberührte

Naturschönheiten – Graubünden

geizt nicht mit seinen Reizen.

Der Trip bringt Reisende ausserdem

zu vier ganz besonderen Highlights:

der Rheinschlucht, dem Landwasserviadukt,

der Diavolezza und dem

Schweizerischen Nationalpark. Hat

man das Steuer gerne selbst in der

Hand, wird die Reise zum unvergesslichen

Roadtrip. Wer sich lieber chauffieren

lässt, reist in den roten Wagen

der Rhätischen Bahn und lehnt sich

entspannt zurück, während die Landschaft

am Zugfenster vorbeizieht.

Auf dem Alpine Circle

zu den schönsten

Highlights


A

LANDWASSERVIADUKT

In schwindelerregender Höhe überspannt das Landwasserviadukt

den namensgebenden Fluss, der 65 Meter weiter unten seinem Lauf

folgt. Die Eisenbahnbrücke mit ihren eleganten, filigran anmutenden

Brückenpfeilern und -bögen ist Teil der Albulastrecke,

die seit 2008 zum UNESCO-Welterbe zählt.

Eine weitere Besonderheit des Landwasserviadukts entdeckt

man auf einer Zeitreise ins Jahr 1901. Um Kosten zu sparen, liess

der griechisch-schweizerische Ingenieur Alexander Acatos die

Brückenpfeiler ganz ohne Gerüst errichten. Widerstandsfähig

bleibt die Brücke trotz dieser für damalige Zeiten unkonventionellen

Bauweise. Erst 2009 musste das Bauwerk zum ersten Mal leicht

saniert werden.

BERG

B

RHEINSCHLUCHT

Vor 10 000 Jahren stürzten beim Flimser Bergsturz über 100 000

Millionen Kubikmeter Fels mit ohrenbetäubendem Lärm in die

Tiefe. Von einer Sekunde zur nächsten war der Vorderrhein unter

mehreren Hundert Meter Schutt begraben und staute sich zu einem

See auf. Zum Stillstand kam das Wasser aber nicht, es frass sich über

die Jahrhunderte Zentimeter für Zentimeter in die Schuttmassen,

bis der entstandene See schliesslich abfliessen konnte und die

Rheinschlucht zurückblieb.

Im rätoromanischen Namen «Ruinaulta» ist die Geschichte

der Entstehung noch enthalten: Das Wort «Ruina» bedeutet so viel

wie Geröllhalde, «aulta» heisst übersetzt hoch.

Das Landwasserviadukt ist 141,7 Meter lang.

Rund 350 Schmetterlingsarten sind

in der Rheinschlucht heimisch.


C

DIAVOLEZZA

Auf der Diavolezza liegt einem das ewige Eis, von tiefen Gletscherspalten

durchzogen, praktisch zu Füssen. Dahinter ragen die Gipfel

des Berninamassivs in den Himmel, unter ihnen auch der Piz

Bernina, König der Berge und einziger 4000er der Ostalpen. Das

Joch auf 2978 Metern ist mit der Luftseilbahn zu erreichen und ein

guter Ausgangspunkt für Abenteuer im hochalpinen Gelände.

Ihren Namen, übersetzt «Teufelin», hat die Diavolezza einer

Sage zu verdanken. Diese erzählt von einer Bergfee, die zahlreichen

jungen Jägern zum Verhängnis geworden sein soll, als sie dem

schönen Wesen blind vor Verliebtheit ins Gebirge folgten.

15

D

SCHWEIZERISCHER NATIONALPARK

Er ist der älteste Nationalpark der Alpen und das grösste Wildnisgebiet

des Landes: der Schweizerische Nationalpark. Er ist Lebensraum

für unzählige Tier- und Pflanzenarten, die hier seit der

Gründung des Parks 1914 ungestört leben, wachsen und gedeihen.

Auf Höhen von 1400 bis 3174 Metern und über eine Fläche

von 170,3 Quadratkilometern erstreckt sich das geschützte Gebiet

über die vier Parkgemeinden Zernez, S-chanf, Scuol und Val

Müstair. Besucherinnen und Besucher stossen hier auf unberührte

Landschaften und einen Reichtum an Lebewesen, der in den Alpen

kaum zu überbieten ist.

Auf der Diavolezza steht der

höchstgelegene Jacuzzi Europas.

100 Kilometer Wanderwege durchziehen den Nationalpark.


WASSER

Der Kreislauf des Wassers beginnt in den

Schweizer Bergen. Von dort aus nährt es Bäder,

Brunnen, Flüsse und Seen und wird zum

Bestandteil wissenschaftlicher Experimente.

L u g a n e r s e e & L u g a n o

Im Element

Eine Prise Mittelmeer

18

Die Reise des

Trinkwassers

23

Z o f i n g e n

Wasserschloss & Brunnenstadt

26

W i n t e r t h u r

Von Wasser, Velos und Alleen

28

Schweiz. № 03


Idylle am Wasser:

Blick auf den Luganersee

und den Monte

San Salvatore.

WASSER


WASSER


L u g a n e r s e e

Im Element

Die ruhige Oberfläche des Luganersees täuscht, übersprudelt der

See doch förmlich vor Möglichkeiten für Aktivitäten im und am

Wasser. Wer Bewegung braucht, macht sich das Wasser schwimmend,

tauchend und paddelnd zum Sportplatz. Wer es lieber entspannter

mag, lässt sich im Schiff über das Blau chauffieren.

Für Entspannte:

Eintauchen, leicht auf den

sanften Wogen schweben und

dem leisen Rauschen des

Wassers zuhören: Ein Bad

im Luganersee erfrischt Körper

und Seele.

Für Feinschmecker:

Die Grotti am Ufer des

Luganersees locken mit viel

Romantik und köstlichen

Tessiner Gerichten. Einige der

traditionellen Restaurants

sind nur über den Wasserweg

zu erreichen – so wird

bereits die Anreise zu einem

besonderen Erlebnis.

Für Adrenalinjunkies:

Kopfvoran ins kühle Nass.

Oder vielleicht doch lieber mit

einem eleganten Salto?

Ein Sprungbrett ist die perfekte

Bühne, um immer wieder

aufs Neue waghalsige

Kapriolen aufzuführen.

Für Ruhesuchende:

Gute Balance ist gefragt,

möchte man seinen Sonnengruss

und den abwärtsschauenden

Hund aufs Standup-Paddleboard

verlegen.

Dafür macht es die schöne

Umgebung noch einfacher, die

innere Mitte zu finden.

Für Abenteurer:

Schlag für Schlag taucht

das Paddel ins Wasser ein und

lässt das Kajak durch die

kleinen Wellen gleiten. Im

Kajak unterwegs zu sein

bedeutet Freiheit, denn es lässt

einen den Kurs selbst bestimmen

und versteckte Plätze

am Seeufer entdecken.

Für Ausflügler:

Ob als öffentliches Verkehrsmittel

für den Weg von A nach

B oder für eine gemütliche

Rundfahrt: Eine Schifffahrt auf

dem Luganersee eröffnet

neue Perspektiven.

19

Vor oder nach den Abenteuern im Wasser gilt es, die Batterien

wieder aufzuladen. Gut, dass die Region Lugano reich ist an kulinarischen

Schätzen – die regionalen Köstlichkeiten geben Energie

für das nächste Erlebnis.

Aktivitäten im,

auf dem und am

Luganersee


Eine Prise Mittelmeer

SCHLEMMEN IN UND RUND UM LUGANO

WASSER

Für Frühaufsteher:

Jeden Dienstag und Freitag ab

7.30 Uhr herrscht im Stadtzentrum

von Lugano buntes

Markttreiben. Immer der Nase

nach schlendert man

zwischen den Verkaufsständen

hindurch und füllt den Einkaufskorb

mit frischem Brot,

Käse und Fleischwaren.

Für Wanderfreudige:

Ausserhalb von Gandria, dem

romantischen Fischerdorf

am Ufer des Luganersees,

wachsen stattliche Olivenbäume.

Durch die Haine führt

der Olivenweg, der Wanderer

in rund einer Stunde von

Gandria nach Castagnola

bringt und Spannendes über

den Olivenbaum und seine

Früchte vermittelt. Davor sollte

man in Gandria aber unbedingt

ein Fläschchen des

kostbaren Öls einkaufen.

Für Fleischtiger:

Schon von Weitem läuft einem

beim Anblick der Feinkostläden

das Wasser im Mund zusammen,

lässt sich doch erahnen,

dass im Innern köstliche

Schätze wie Schinken und

Salami locken.

Für Gesundheitsbewusste:

Bunte Farben und süsse Gerüche

begrüssen einen beim

Eintreten in die Gemüse- und

Früchteläden in den engen

Gassen der Altstadt. Sie sind

eine beliebte Adresse bei allen,

die auf der Suche nach

Frischem und Gesundem sind.

Für Schaulustige:

Die Piazza della Riforma im

Herzen der Stadt ist gesäumt

von Bars, Bistros und

Restaurants. Bei einem Kaffee,

einem Mittagessen oder

einem Apéro lässt es sich hier

verweilen, während man dem

Treiben auf dem Platz zuschaut.

Für Geniesser:

Als Rotwein ist der Merlot weltberühmt,

die weisse Variante

hingegen ist eine Spezialität aus

dem Tessin. Ein Glas davon,

genossen in einer Bar am Seeufer

oder in einem gemütlichen

Restaurant, ist der

perfekte Ausklang am Ende

des Tages.

Die kulinarischen

Schätze von

Lugano


21


KLIMANEUTRAL

VON DER QUELLE

BIS ZU DIR

© 2021 Valser Trading AG. All rights reserved. Valser is a registered trademark of Valser Trading AG.


S c u o l

W

Die Reise des

Trinkwassers

VON DER WOLKE ZUM GLAS

asser ist Leben. Als europäisches Binnenland fehlt der

Schweiz zwar der Zugang zu einem Ozean, dafür ist sie dank

der vielen hohen Berge, die für häufige Niederschläge sorgen, umso

reicher an Süsswasser. Es sprudelt aus Quellen und fliesst als Bach

und Fluss durch die Landschaft. In Teichen und Seen wird es vom

Wind gestreichelt, es strömt als Grundwasser unter der Erde oder

liegt gefroren auf Berggipfeln in Gletschern, die als Speicher die Gewässer

in den Sommermonaten speisen. Aber nicht nur draussen in

der Natur fliesst es, auch in unseren Häusern plätschert es aus Wasserhähnen,

Duschköpfen und Gartenschläuchen – und das (fast) immer

in Trinkwasserqualität! Sogar an öffentlichen Brunnen können

Trinkwasserflaschen meist ohne Bedenken aufgefüllt werden.

Bevor es jedoch in Trinkwasserflaschen, Kochtöpfen oder Gläsern

landet, hat unser Wasser bereits eine lange Reise hinter sich. Sie

beginnt als steigender Wasserdampf, der in Wolken zu kleinen

Regentropfen, Hagelkügelchen oder sechsarmigen Schneeflocken

kondensiert oder resublimiert – also direkt vom gasförmigen in den

festen Zustand übergeht – und als Niederschlag zur Erde fällt.

Während ein Teil dieses Niederschlags oberflächlich abläuft oder

als Schnee liegen bleibt, versickert ein anderer Teil und wird dabei

durch Erd- und Gesteinsschichten gefiltert. Deshalb kann Wasser,

das als Quellwasser gefasst oder aus Grundwasserströmen gepumpt

wird, meist ohne weitere Behandlung als Trinkwasser verwendet

werden. Wasser aus Seen und Flüssen hingegen, welches doch rund

20 Prozent des Schweizer Trinkwassers ausmacht, muss mehrere

Prozesse durchlaufen, von verschiedenen Filtern bis zu UV-Lichtoder

Ozon-Behandlungen, die Keime und Viren abtöten. Überwacht

und auf Schadstoffe kontrolliert wird das Wasser aber bei allen

Gewinnungsverfahren. Dafür werden in sogenannten Biotestanlagen

auch Tiere als Indikatoren eingesetzt: In Zürich zum Beispiel

wachen in einer Anlage Wasserflöhe (Daphnien) über die

Grundwasserqualität, in anderen Aufbereitungswerken schwimmen

Forellen.

Kraft des

Wassers

Mineralquellen in Scuol

Rund um Scuol im Unterengadin

sprudeln 20 Mineralquellen aus

dem Erdreich empor. Dem

Wasser werden heilende Kräfte

nachgesagt. Grund genug für

ein ausgiebiges Bad oder einen

Schluck Brunnenwasser.

?

Mineralbad Bogn Engiadina

Das Zentrum der Wellness

Destination Scuol beherbergt

verschiedene Bäder, eine Saunalandschaft,

Sprudelbäder und

ein römisch-irisches Bad.

ü

Die Brunnen

Hier fliesst bestes Mineralwasser

direkt aus der Quelle.

Schmecken tut es überall

ein wenig anders, je nachdem

aus welcher Quelle das Wasser

stammt.

Wellness Destinations sind

ein Zusammenspiel aus

aussergewöhnlichen Bädern,

ausbalancierten Gesundheitskonzepten

und aktiver Entschleunigung.

Die Wellness

Destinations

im Überblick

23


Die Reise des Trinkwassers

VON DER WOLKE ZUM GLAS

In einem endlosen Kreislauf bewegt sich das Wasser, wechselt von

einem Aggregatszustand zum anderen und durchfliesst dabei immer

wieder neue Stationen. Als Fluss strömt es durch Städte, sprudelt

als Durstlöscher aus Brunnen und Wasserhähnen, bietet Lebensräume

und macht karge Landschaften fruchtbar.

WASSER

Brunnen

Aus unzähligen Brunnen plätschert

im ganzen Land kostenloses

Trinkwasser in bester Qualität.

Abwasser

Um Mikroverunreinigungen aus dem

Abwasser zu entfernen, kommt in

Kläranlagen Aktivkohle zum Einsatz.

Qualitätsindikator

In einer Zürcher Wasseraufbereitungsanlage

wachen Forellen

über die Qualität des Seewassers.


Wassernutzung

Schweizerinnen und Schweizer

verbrauchen pro Tag und Person

rund 163 Liter Wasser.

25

Trinkwasser

In der Schweiz ist Leitungswasser das

meistkontrollierte Lebensmittel.

Baden im Fluss

Die Flüsse in Städten wie Bern, Zürich

oder Basel laden im Sommer zu einem

erfrischenden Bad ein.


A

C

D

WASSER

B

E


Jeder Brunnen in

der Altstadt von Zofingen

erzählt seine

eigene Geschichte.

Z o f i n g e n

Wasserschloss & Brunnenstadt

Mit der Aare trägt der Kanton Aargau das Wasser bereits im Namen.

Nicht zu Unrecht: Mit Aare, Rhein, Reuss und Limmat fliessen einige

der grössten Schweizer Flüsse auf seinem Gebiet zusammen.

I

m Wasserschloss der Schweiz fliessen die

Reuss nach ihrer Reise vom Gotthardmassiv

und die Limmat aus Zürich in

die Aare, die ihrerseits weiter nördlich in

den Rhein mündet. Die Seen- und Flusslandschaft

des Kantons Aargau, mit ihren

ca. 3000 Kilometer Gewässerlänge, hat

auch historisch immer wieder eine Rolle gespielt:

Siedelten an diesen Lebensadern in

der Steinzeit Fischer, Jäger und Sammler,

dienten sie in der Römerzeit auch als gut zu

verteidigende Grenzen. Und wurden die

Fliessgewässer in der Industrialisierung

des 19. Jahrhunderts zu wichtigen Energielieferanten,

die neu auch Fabriken antrieben,

so geniesst man heute die

schönen und teils geschützten Auenlandschaften

an ihren Ufern als Erholungsgebiete.

Doch nicht nur oberirdisch fliesst

Wasser durch den Aargau: Der Grundwasserstrom

Hägeler zum Beispiel versorgt

das Städtchen Zofingen mit Trinkwasser.

Die über 20 Brunnen in dessen schöner Altstadt

hingegen werden durch ein separates

System mit Quellwasser versorgt. Einige

von ihnen sind besonders bemerkenswert.

A Niklaus-Thut-Brunnen

Der eindrücklichste Brunnen der Stadt ehrt

seit seiner Stiftung 1894 durch die Studentenverbindung

Zofingia den Stadthelden

Niklaus Thut. Dieser soll bei der

Schlacht von Sempach 1386 das Stadtbanner

verschluckt haben, um zu verhindern,

dass es den Feinden – den Eidgenossen

– in die Hände falle.

B Ochsenbrunnen

In einem Ratsprotokoll aus dem Jahr 1796

ist vermerkt, dass der damals bereits

200-jährige Ochsenbrunnen in die Bärengasse

verlegt werden müsse – aus Verkehrsgründen.

C Sennenhof-Brunnen

Seinen Namen und seine heutige Gestalt erhielt

der Sennenhof-Brunnen vom Seidenbandfabrikanten

Johann Adam Senn.

D Rabenbrunnen

Der Rabenbrunnen sowie das Hotel Raben

dahinter erinnern mit ihrem Namen an das

Wappentier des Klosters Einsiedeln und die

Pilgerzüge dorthin.

Brunnen Lindenplatz

Der grosse Brunnen auf dem Lindenplatz

stand ursprünglich in der Engelgasse und

wird heute noch zum «Gautschen» verwendet,

einem Brauch aus dem 16. Jahrhun

dert, bei dem Lernende aus dem

Buchdruck- und Grafikgewerbe nach bestan

denem Abschluss in einen Brunnen getaucht

werden.

E Vreneli-Brunnen

Seit 1958 ersetzt Vreneli mit Melkeimer

und Kalb den Schweizer mit Schwert und

Wappen, der einst den Schweizerbrunnen

hier zierte. Umgesetzt hat das Sujet der bekannte

Bildhauer Arnold Huggler.

Sommer in

den Aargauer

Altstädten

27


In der Parkanlage des

Technoramas sind die

Geheimnisse der Natur

zum Greifen nah.

W i n t e r t h u r

Von Wasser, Velos und Alleen

WASSER

E

Die ehemalige Industriestadt Winterthur arbeitet seit

Jahren erfolgreich an ihrem grünen Kleid. Das macht sie zu

einer der lebenswertesten Städte der Schweiz.

ine Sekunde herrscht Stille. Stille, in

der fünf Tonnen Wasser in die Tiefe

stürzen. Nach zehn Meter freiem Fall

stürzen die Wassermassen in ein geschwungenes

Betonbecken, in dem sie mit

viel Tosen in eine neue Richtung geleitet

werden. Dann schiesst das Wasser als

Fontäne wieder in die Höhe, um bald erneut

zu Boden zu prasseln – nunmehr als

dichter Regen. Bei diesem Schauspiel

handelt es sich um das Exponat «Fallendes

Wasser». Es ist Teil des neuen Aussenbereichs

des Swiss Science Center Technorama,

einem der grössten Wissenschaftsmuseen

in Europa.

Seit seiner Umwandlung von einem Industriemuseum

zu einem Science Center ermöglicht

das Technorama seinen Besu cherinnen

und Besuchern, Naturphäno mene

selbst zu beobachten und zu erleben – und

das an bisher über 500 Exponaten. Im neu

eröffneten Aussenbereich wird nun mit

noch grösserer Kelle angerichtet: Hier

werden die Geheimnisse von Sonne, Wind

und Wasser gelüftet – anhand von rund

30 Experimenten, unter freiem Himmel und

in neuen, grösseren Dimensionen. Herzstück

des 15 000 Quadratmeter grossen

Parks ist die Wunderbrücke. Auf einer Höhe

von 10 bis 17 Metern und über eine Länge

von 130 Metern überspannt sie die

Experimentierlandschaft. Dabei fungiert

sie nicht nur als Aussichtspunkt und

schillerndes Beispiel der Ingenieurskunst,

sondern auch als Büh ne für die Naturwissenschaft.

Parkanlage ein ganzes Stück grüner. Über

700 Bäume wurden gepflanzt, ein neuer

Teich angelegt und der kleine Riedbach, der

durchs Gelände fliesst, wurde revitalisiert.

So sind viele lauschige Plätze entstanden,

wo die Besucherinnen und Besucher auch

mal zur Ruhe kommen können. Denn Neugier

braucht Zeit, nur so kann man sich sein

eigenes Bild dieser Welt machen.

Das viele Grün passt zu Winterthur. Bereits

seit 1926 entwickelt sie sich nach der Vision,

die Industrie- zur Gartenstadt zu machen.

Vom Erfolg dieser Bestrebungen zeugen

Pärke und Alleen in der Innenstadt wie auch

in den Quartieren. Bei der Städteplanung ist

man immer noch stets darum bemüht, noch

mehr grüne Farbtupfer zu setzen.

Dass in «Winti», wie es die Einheimischen

liebevoll nennen, einiges ein wenig anders

gemacht wird, zeigt sich auch daran, dass

die sechstgrösste Stadt der Schweiz heute

als die Velostadt schlechthin gilt. Velowege,

Unterführungen und Veloschnellrouten

machen den Fahrradverkehr so schnell und

sicher wie möglich. Darum durfte sich

Winterthur 2018 schon zum vierten Mal

in Folge als velofreundlichste Schweizer

Grossstadt krönen lassen. Der Verband Pro

Velo Schweiz verleiht diese Auszeichnung

alle vier Jahre – zweifelsfrei wird Winterthur

alles daransetzen, auch 2022 wieder

zur Siegerin gekürt zu werden.

Bis anhin hat sich die spannende Welt des

Wissens im Technorama auf die Innenräume

beschränkt. Nun wird es dank der

Unterwegs

im grünen

Winterthur


LEBENSADER

Der Grundwasserstrom der

Töss, Winterthurs

grösstem Fluss, versorgt

Haushalte und

130 öffentliche Brunnen

mit Trinkwasser.

29

GARTENSTADT

Grösster und zugleich

jüngster Park in Winterthur

ist der Eulachpark im ehemaligen

Indus triegebiet in Oberwinterthur.


HAUS

Die Strassen und Gassen der Schweizer Städte

lassen sich auf unterschiedliche Arten entdecken.

Dabei versetzt die Dichte der Museen ins

Staunen und Geschichte wird erlebbar.

Z ü r i c h

Kunst & Architektur

32

L a u s a n n e

Von oben nach unten

36

L u z e r n

Durch die Geschichte

38

Schweiz. № 03


Mehr Raum für Kunst:

der Erweiterungsbau

des Kunsthauses in

Zürich.

HAUS


Tramlinie 4

9

KREIS 6

Tramlinie 4

HAUS

4

7

KREIS 1

8

1

2

3

6

5

KREIS 8

Tramlinie 4


KUNSTREISE

Unweit des Kunsthauses,

des neuen

kulturellen Zentrums

der Stadt, warten

weitere kunstvolle

Höhenflüge:

W ie ein Magnet zieht das 1 Kunsthaus Zürich eine Vielfalt von

Galerien und Kreativen an. 2 Neben dem renommierten Schauspielhaus,

unweit der Oper und der Tonhalle, ist das grösste Kunstmuseum

der Schweiz entstanden. Dessen jüngste Erweiterung, ein

vom britischen Architekten David Chipperfield entworfener Quader,

bildet zusammen mit dem bestehenden Gebäude ein imposantes

Ensemble. Bis zur Eröffnung im Herbst 2021 können Kulturaffine auf

einer Architekturführung bereits in den Neubau eintauchen und

die Visionen des Stararchitekten erfahren. Daneben sind Werke des

berühmtesten Schweizer Plastikers Alberto Giacometti, alte

Meister sowie frische zeitgenössische Kunst von Peter Fischli und

David Weiss oder Sylvie Fleury zu bestaunen.

~60

Museen

í

J

An der Tramlinie 4

liegen diverse

Design- und Architektur-Highlights.

Z ü r i c h

Kunst & Architektur

1519 wurde Zürich mit Huldrych Zwingli zu einem

Zentrum der Reformation in Europa.

o

Das Hiltl ist das

älteste vegetarische

Restaurant der Welt.

à

Ab nach

Zürich

70 m

Schauspielhaus

1

2 Das Theater im Haus namens

3 Pfauen wurde 1901

mit Goethes «Mitschuldigen»

eröffnet und begeistert seither

das Publikum mit kritischen

und politisch relevanten

Stücken. Seit dem Jahr 2000

werden auch die Bühnen im

rund drei Kilometer entfernten

Schiffbau vom Zürcher Schauspielhaus

bespielt. Und gleich

daneben hat der Jazzclub

Moods seinen festen Platz.

180 m

Galerie Mai 36

2

3 Einen Katzensprung vom

Kunsthaus 4 Zürich entfernt hat

zeitgenössische Kunst in der

internationalen Galerie Mai 36

ein Zuhause gefunden. Zu den

ausgestellten Künstlern

gehören Namen wie John

Baldessari, Thomas Ruff oder

Rémy Zaugg.

400 m

Calatrava-Bibliothek

3

4 In der Bibliothek der

juristischen 5 Fakultät der

Universität Zürich zieht sich

das Holz immer höher bis hin

zur Decke, die sich wie eine

Wirbelsäule mit ihren Rippen

über den Köpfen der Besucher

wölbt. Geschaffen hat das

Kunstwerk der spanische

Architekt Santiago Calatrava.

400 m

Kronenhalle

4

5 Im Restaurant Kronenhalle

wird 6 unter Chagalls, Picassos

und Mirós gespeist – und mit

ein bisschen Glück trifft man

auf internationale Prominenz.

33


ALLIANCE

DIE ALLIANCE BRINGT

SIE WEITER

Die Alliance Uhr kombiniert einen minimalistischen Look mit

maximaler Präzision. Dank Stahlarmband verlieren Sie weder

die Zeit noch aktuelle Trends aus den Augen.

FROM THE MAKERS OF THE ORIGINAL SWISS ARMY KNIFE

ESTABLISHED 1884


3

4

5

Zürich bietet viel Platz

für Kunst, Design

und architektonische

Besonderheiten.

400 m

Hauser &

Wirth Publishers

5

6 Die Kunstgalerien von

Hauser 7 & Wirth sind auf der

ganzen Welt zu Hause.

Der Ursprung der Erfolgsgeschichte

liegt aber in

Zürich, wo sich auch der

Hauptsitz des Verlags

Hauser & Wirth Publishers

befindet. Hier, im Herzen

des Zürcher Kulturquartiers,

gewährt die hauseigene

Buchhandlung Einblick in

die gesamte Palette der im

Verlag erschienenen Titel.

2

3

4

500 m

Cabaret Voltaire

6

7 Die Gegenwart künstlerisch

8 hinterfragen: Das

macht Dada. Entstanden ist

die Bewegung mitten im

Ersten Weltkrieg und mitten

in Zürich. Noch heute

sorgt die Künstlerkneipe

Cabaret Voltaire mit

Ausstellungen oder Soireen

für Kunstdebatten – danach

verwandeln sich die

Räume in eine Bar.

35

600 m

Helmhaus

7

8 Wo früher einmal das

Gericht 9 tagte oder Gemüse

verkauft wurde, bietet

das Helmhaus heute eine

Plattform für Schweizer

Künstler. Auch die lokale

Zürcher Kunstszene

bekommt hier ihren Auftritt.

8

9

10

Kultur – Lange Nacht der

Zürcher Museen. Wenn

8

die Türen, zum Beispiel jene

des 9 Landesmuseums,

über 10die Öffnungszeiten

hinaus offen bleiben.

ERLEBEN

Kunst – Zurich Art

Weekend. Hotspot

der internationalen

Kunstszene und der

Kunstliebhaber.

Theater – Zürcher Theater

Spektakel. Das Theaterfestival

direkt am See.

Architektur – Open House.

An einem Wochenende

einen Blick hinter

die Fassaden werfen.


HAUS

BERGAB

Auf einem Spaziergang

von oben nach

unten reihen sich

die Oasen wie Perlen

an einer Kette:

662 m ü. M.

Park Sauvabelin

1 Wie eine eigene Welt

erstreckt 2 sich der Park

Sauvabelin oberhalb der

Stadt. Aussichtshungrige

erobern den Tour de Sauvabelin

und geraten angesichts

des Ausblicks auf die Stadt,

den See und die Berge ins

Staunen. Danach entspannt

man auf den ausladenden

Grünflächen oder kehrt für

einen Apéro im Gasthaus

«La Pinte du Lac de Sauvabelin»

ein. Der nur wenige

Minuten vom Stadtzentrum

entfernte Park ist dank des

Tierparks auch ein perfektes

Ausflugsziel für Familien.

610 m ü. M.

Parc de l’Hermitage

1

2 Der Villenpark der Fondation

3 de l’Hermitage lädt dazu

ein, inmitten der farbenprächtigen

Wiesen alle Viere

von sich zu strecken und

den Blick von den Savoyer

Alpen bis über den Genfersee

schweifen zu lassen. Im

Herrenhaus selbst erhalten

Kunstwerke in wechselnden

Ausstellungen ein Zuhause

auf Zeit. Den Museumsbesuch

runden ein erfrischendes

Getränk, ein

Mit tagessen oder Kaffee

und Kuchen im Restaurant

l’Esquisse ab.

537 m ü. M.

Le Vieux-Lausanne

2

3 «Les Jardins du Vieux-

Lausanne» 4 ist eine Oase

inmitten der Stadt, am Fuss

der Kathedrale Notre-Dame.

Hier lässt es sich einen Apéro

oder eine kleine Mahlzeit

geniessen, während man den

Blick über die Dächer der

Stadt gleiten lässt.

L a u s a n n e

Von oben nach unten

ie Gasse hinauf, die Treppe hinunter, die Einkaufspassage wieder

D hoch. Lausanne ist eine Stadt mit vielen Ebenen. Kein Wunder,

denn vom tiefsten zum höchsten Punkt der Waadtländer Kantonshauptstadt

sind es ganze 500 Höhenmeter. Einer, der sich dieses Gefälle

zunutze macht und es gerne auch rasant mag, ist der Gastronom

Pierre Linckenheld. Mit seinem Freeboard erkundet er die Stadt

auf vier Rädern – natürlich am liebsten von oben nach unten.

120

Nationalitäten

leben in

Lausanne.

í

J

Seit 600 Jahren ruft der «Guet» nachts vom

Glockenturm der Kathedrale zwischen

22 und 2 Uhr die vollen Stunden aus.

Die Metro (M2)

in Lausanne

ist schweizweit

ein Unikat.

o

Lausanne ist grösster

öffentlicher Weinbergbesitzer

in der Schweiz.

à

Ab nach

Lausanne


2

3

4

1

2

502 m ü. M.

The Great Escape

3

4 Ein paar Schritte weiter

lockt 5 die lebendige Terrasse

des «The Great Escape» mit

schattigen Plätzen unter

Bäumen und einer grossen

Auswahl an köstlichen,

frisch zubereiteten Burgern.

448 m ü. M.

Plateforme 10

4

5 Drei Museen, drei

Blickwinkel: 6 Das Quartier

Plateforme 10 vereint das

kantonale Kunstmuseum,

das Musée de l’Elysee für

Fotografie und das mudac

mit zeitgenössischem

Design und angewandter

Kunst unter einem Dach.

Ersteres wurde 2019

eröffnet und gibt nun besonders

Werken einheimischer

Künstler mehr

Raum. Die Sammlungen der

anderen beiden Museen

können Kulturliebhaber bis

zur Eröffnung 2022 auf

neue, digitale Art erleben.

375 m ü. M.

Ouchy 5

6 An der Seepromenade

von 7 Ouchy lässt man den

Tag ausklingen und schaut

der Sonne dabei zu, wie sie

auf der gegenüberliegenden

Seeseite untergeht.

37

1

2

3

ABSCHALTEN

Weinwege – durch

die Weinterrassen des

Lavaux spazieren.

Seestrasse – von

Ouchy zur Plage de

Vidy flanieren und am

Strand den Sonnenuntergang

geniessen.

Wasserwege –

auf einer Schifffahrt

die Stadt aus

einer neuen

Perspektive sehen.


ZEITREISE

In Luzern bewegt man

sich – oft ohne es zu

merken – durch

mehrere Jahrhunderte

Geschichte:

14. Jahrhundert

Kapellbrücke

1 Die Kapellbrücke ist das

Wahrzeichen 2

von Luzern

und eines der beliebtesten

Fotosujets der Schweiz. Bis

zum Brand in der Nacht auf

den 18. August 1993 galt

das über 200 Meter lange

Bauwerk gar als die älteste

noch erhaltene Holzbrücke

Europas.

L u z e r n

Durch die Geschichte

1357

Schifffahrt

1

HAUS

2 Lange Zeit war der

Vierwaldstättersee 3

dank

seiner zentralen Lage wichtig

für den Nord-Süd-Verkehr.

Heute sind es vor allem die

Aussichten auf das Wasser

und die Berge, die auf den

See locken – zum Beispiel mit

einem Dampfer des ältesten

Schifffahrtsunternehmens

der Schweiz.

1821

Löwendenkmal

2

3 Am 10. August 2021 sind

exakt 4 200 Jahre vergangen,

seit das Löwendenkmal

eingeweiht wurde. Es

gedenkt der Schweizergardisten,

die am 10. August

1792 beim Sturm auf den

Tuilerienpalast im Zuge der

Französischen Revolution

gefallen sind.

1871

Vitznau-Rigi-Bahn

3

4 Seit stolzen 150 Jahren

befördert 5 die erste Bergbahn

Europas Reisende von

Vitznau, am Ufer des Vierwaldstättersees,

hinauf zum

Gipfel der Rigi. Oben warten

wunderschöne Aussichten

und ein weitläufiges Netz an

Wanderwegen.

n Luzern wird die Vergangenheit lebendig. Die Stadt hat über die

I Jahrhunderte viel erlebt und wenn die alten Mauern und Holzbalken

sprechen könnten, würden sie Geschichten erzählen: Von Kriegen

und Revolutionen. Von der Helvetischen Republik, deren Hauptstadt

Luzern für kurze Zeit war, und vom ersten Hexenprozess im

deutschsprachigen Raum. Gleichzeitig sprudeln in Luzern die Ideen,

es gibt immer Neues zu entdecken und es werden immer neue Geschichten

geschrieben. Ins Herz geschlossen haben die mittelalterliche

Stadt auch Naturliebhaber, denn auf dem Weg zu den schönsten

Flecken der Innerschweiz führt kein Weg an Luzern vorbei.

~960

geschützte

Baudenkmäler

í

J

1798 war Luzern für wenige Monate

Hauptstadt der Helvetischen Republik.

Das Verkehrshaus

ist das meistbesuchte

Museum

der Schweiz.

o

Luzerner Chügelipastete

macht satt.

à

Ab nach

Luzern


8

9

10

1908

Seepromenade

5

6 Mit einem Eis in der Hand

lässt 7 es sich entspannt am

Seeufer spazieren. Wer Glück

hat, kommt beim Pavillon in

den Genuss von Livemusik.

Seit 1908 finden hier regelmässig

Konzerte statt.

1929

Lido Luzern

6

7 Ein Schwimmbassin,

Liegewiesen 8

und ein 300 Meter

langer Sandstrand: Der Lido

Luzern, ältestes und grösstes

Strandbad der Schweiz, hat

einiges zu bieten. Seit 1929 ist

er offiziell eröffnet, zum

Baden kam die Luzerner Bevölkerung

aber schon lange

davor hierher.

1994

Helvetiagärtli

7

5

6

7

2

3

4

8 1994 nahm sich die Bewohnerschaft

9

des Hirschmattquartiers

des Helvetiagärtlis

an und verwandelte es in einen

grünen Freiraum. Unter den

Kastanienbäumen laden Cafés

zu einer Pause ein und jeden

Samstag ist Markttag.

39

2010

Seebad 8

9 Das Kastenbad im Luzerner

Seebecken, 10 erbaut 1885, strahlt

seit dem Umbau im Jahr 2010

in neuem Glanz. An Charme

hat es keineswegs eingebüsst,

sondern kommt elegant im

Stil der Belle Epoque daher.

1

2

3

6

7

8

WEITWANDERN

Drei von vielen Highlights

entlang des Tell-Trail (S. 42)

Pilatus – mit der steilsten

Zahnradbahn der

Welt auf 2132 m ü. M.

Rigi – Königin der

Berge, ist seit dem

18. Jahrhundert ein

beliebtes Ausflugsziel.

Stanserhorn – die

Cabriobahn bringt

Gäste auf 1900 m ü. M.


MENSCH

Zeit in der Natur zu verbringen ist vielleicht

die schönste Art, sich selbst

besser kennenzulernen. Energie dafür liefern

die Produkte lokaler Produzenten.

A l t d o r f – S ö r e n b e r g

Ankommen und weitergehen

42

N e u e n b u r g

Grüne Oase am Stadtrand

46

B e l l e l ay

Mönchsköpfe

48

L e S e n t i e r

Naturperle

50

Schweiz. № 03


Auf der Alp: Weitwandern

bedeutet auch

persönliche Begegnungen

mit den Gastgebern

auf der Route.

MENSCH


In acht Tagen erleben

Wanderlustige auf

dem Tell-Trail so

manches Abenteuer.

a l t d o r f – s ö r e n b e r g

Ankommen und weitergehen

ACHT TAGE UNTERWEGS AUF DEM TELL-TRAIL

MENSCH

andern», hat der Schriftsteller Josef

W Hofmüller einmal gesagt, «ist eine

Tätigkeit der Beine und ein Zustand der

Seele.» Die Seele in diesen Zustand bringen,

der nicht nur ein paar Stunden dauert,

sondern mehrere Tage, ist das Erlebnis

des Fernwanderns. Des Ankommens und

Weitergehens. Mit der Sonne im Rücken,

dem Wind in der Nase. Das Nomadendasein

auf Zeit. Der Weg, er ist das Ziel. Oder, mit

einem tibetischen Sprichwort ausgedrückt:

«Wenn du den Gipfel erreicht hast, dann

gehe weiter.»

Eine wahre Schatztruhe an Naturerlebnissen

ist der neue Fernwanderweg Tell-

Trail. Er führt in acht spannenden Etappen

durch die Innerschweiz: von Altdorf, wo er

beim Denkmal seines berühmten Namensgebers

Wilhelm Tell startet, und dann über

Muotathal auf die Rigi, nach Luzern und

von dort aus durch das Engelbergertal und

schliesslich via Lungern auf das Brienzer

Rothorn und nach Sörenberg zum Ziel. Es

ist eine Wanderung quer durch die Region

rund um den glitzernden Vierwaldstättersee,

dessen aussergewöhnliche Form unverkennbar

ist und dessen Ufer eine der

schönsten Landschaften der Region beherbergt.

Eine Wanderung mitten ins Herz

der Schweizer Alpen – und das nicht nur

im übertragenen Sinn. Eine Etappe führt

nämlich auf die Älggialp, den geografischen

Mittelpunkt der Schweiz.

Es ist eine Route, die vieles vereint: weite

Landschaften, atemberaubende Aus sichten

und tiefe Einsichten, unvergessliche

Gipfelerlebnisse, spektakuläre Gratwan derungen,

urtümliche Alpen, unberührte Natur.

Aber gleichzeitig ist die Route auch

eine Wanderung durch Raum und Zeit,

die einen eindrücklichen und spannenden

Ein blick in die Geschichte der Alpenerschliessung

und gewissermassen auch in

die Geschichte des Alpentourismus gibt.

Denn die Route ist so geplant, dass verschiedene

Teilstücke mit Bergbahnen zurückgelegt

werden – und bei diesen sind einige

Superlative zu finden. Da ist zum Bei spiel

die Stoosbahn, die weltweit steilste Standseilbahn,

die sich wie eine futuris tische

Raupe den Berg hoch bewegt.

Auch ihre «technische Urgrossmutter» ist

auf dem Trail eingeplant – die Zahnradbahn

auf die Rigi, die 1871 als erste Bergbahn

Europas eröffnet wurde und seither treu

zur «Königin» fährt. Diesen Sommer feiert

die Rigi-Bahn ihr 150-Jahre-Jubiläum – ein

Ereignis, das gebührend gewürdigt wird.

Von Luzern aus geht es weiter auf den

Drachenberg Pilatus, dort wartet die steilste

Zahnradbahn der Welt für die Fahrt vom

Pilatus nach Alpnach. 1889 wurde sie in Betrieb

genommen – 123 Jahre bevor die erste

Cabrioletbahn der Welt das erste Mal Richtung

Stanserhorn schwebte, dem nächsten

Etappenziel.

Doch trotz dieser Exkurse in die technische

Geschichte: Der Weg ist vor allem ein

Naturspektakel, das die Seele tief berührt.

Johann Wolfgang von Goethe, der im

18. Jahrhundert auf der damals obligaten

Schweizer Reise ebenfalls durch diese

Gegend wanderte, beschrieb es so: «Berge

sind stille Meister und machen schweigsame

Schüler.» s

Weitwandern

auf dem

Tell-Trail


43


Wilhelm Tell

Die Geschichte des unerschütterlichen

Freiheitskämpfers fasziniert

bis heute in der ganzen Welt.

Rund um den Vierwaldstättersee erwacht

die Legende zum Leben.

Pilatus

Kriens

MENSCH

Telldenkmal

In Altdorf, wo heute das

Telldenkmal steht, nahm die

Heldengeschichte ihren Anfang.

Apfelschuss

Weil Tell sich weigerte, den Hut des

Landvogts Gessler zu grüssen,

musste er mit der Armbrust einen

Apfel vom Kopf seines Sohnes

schiessen.

Stanserhorn

Stans

Tellsplatte

Der Schuss gelang, trotzdem wurde

Tell verhaftet. Bei der Tellsplatte

konnte er sich in die Freiheit retten.

Sarnersee

Hohle Gasse

Zum dramatischen Ende kam es in

der Hohlen Gasse, wo Tell den

Landvogt aus dem Hinterhalt mit

einem Pfeil traf.

Sörenberg

Brienzer

Rothorn

Älggialp

Tell-Trail

Altdorf–Sörenberg

156,3 km

7126 m 8176 m

8 Etappen

T3 – anspruchsvolles

Bergwandern

Lungern

Melchsee-Frutt

EUROTREK

Diese und weitere Outdoor-

Aktivitäten ganz einfach

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Luzern

Rigi

Lauerzersee

Vitznau

Brunnen

Fronalpstock

Vierwaldstättersee

Stoos

Muotathal

45

Biel-Kinzig

Altdorf

Engelberg

Titlis

Trübsee

Engstlensee


N e u e n b u r g

Grüne Oase am Stadtrand

DURCHATMEN IM VALLON DE L’ERMITAGE

MENSCH

Zehn Minuten. Mehr braucht es nicht, um vom Gewusel am Bahnhof

von Neuenburg in die Ruhe des Vallon de l’Ermitage zu

gelangen. Dort lädt der botanische Garten zu einer Weltreise der

Biodiversität ein. Ob aus den Tropen, der Wüste oder den Alpen –

die verschiedenen Anlagen und Gewächshäuser zeigen die

unglaubliche Pflanzenvielfalt, die rund um den Globus zu finden

ist, und verbinden gekonnt naturnahe Erholung mit spannenden

Fakten. T


12h

i n

N e u e n b u r g

9:00

Aussichtsreich

Mit der Standseilbahn auf

den Chaumont fahren und

die Aussicht vom Panoramaturm

geniessen.

A

10:00

Wanderparadies

Dem Zeitpfad zum Vallon

de l’Ermitage folgen und sich

auf eine Reise durch die

Geschichte der Erde begeben.

B

C

D

12:00

Frischluftstärkung

Auf dem Roche de

l’Ermitage am Ende des Zeitpfads

picknicken.

14:00

Auf Dürrenmatts Spuren

Im von Mario Botta errichteten

Centre Dürrenmatt

das literarische und künstlerische

Werk von Friedrich

Dürrenmatt entdecken.

2021 wäre er 100 Jahre alt

geworden – Anlass genug,

die Dauerausstellung in neuem

Glanz erstrahlen zu lassen.

47

A Seidenbaum

Der bis zu acht Meter hohe

Seidenbaum fällt vor allem

durch seine schönen Blüten auf.

Nachts klappt er seine Blätter

zusammen, weshalb er auch

Schlafbaum genannt wird.

D Korallenbaum

Die Blüten des aus Südamerika

stammenden Baums erinnern

an einen Hahnenkamm. Deshalb

bedeutet der lateinische

Name Erythrina crista-galli

übersetzt «roter Hahnenkamm».

E

B Madagaskarpalme

Die giftige, in Madagaskar

heimische Sukkulente ist bei

uns eine beliebte Zimmerpflanze.

Wasser speichert sie im

mit Dornen besetzten Stamm.

E Wermutkraut

Das grüne, bittere Kraut ist ein

Hauptbestandteil von Absinth.

Die Wiege der «Grünen Fee»

befindet sich im Val de Travers

im Neuenburger Jura.

F

C Lavendel

Der ursprünglich aus dem

Mittelmeerraum stammende

Strauch ist vielseitig verwendbar:

zum Kochen, in der

Kosmetik und Parfümerie, als

Heilmittel und zur Insektenabwehr.

F Johanniskraut

Als Mittel zur Wundheilung

ist Johanniskraut seit dem

frühen Altertum bekannt.

Heute kommt die Heilpflanze

bei milden Depressionen

zum Einsatz.

16:00

Kraft der Natur

Im botanischen Garten den

Duft der Natur einatmen

und verschiedenste Pflanzenarten

und ihre Lebensräume

entdecken.

18:00

Altstadtbummel

Am Seeufer und in der

malerischen Altstadt

von Neuenburg den Tag ausklingen

lassen.

Zu Besuch im Vallon

de l’Ermitage


MENSCH


Gut Ding will Weile

haben: Die Käselaibe

lagern mindestens

75 Tage auf Brettern

aus Fichtenholz.

B e l l e l ay

Mönchsköpfe

KÄSEROSEN AUS DEM JURA

N

icht als Scheiben, nicht als Stücke und

auch nicht geschmolzen: Der Tête de

Moine wird für den Verzehr in eine eigenwillige

Form gebracht. Hauchdünn wird er

geschabt und ähnelt so einer zarten Rose.

Die Suche nach Antworten auf die Fragen,

weshalb der Tête de Moine hauchdünn gehobelt

gegessen wird und wie der Käse zu

seinem Namen kam, führt zurück ins

Mittelalter und in das 1136 erbaute Kloster

Bellelay. Der Legende nach sollen die

Mönche, die den Käse herstellten, hin und

wieder nachts in die Küche geschlichen

sein, um ein Stückchen davon zu stibitzen.

Damit niemand das heimliche Käseessen

bemerkte, sollen sie mit dem Messer jeweils

bloss eine dünne Schicht abgeschabt haben.

Und der Name, der übersetzt «Mönchskopf»

bedeutet? Die Bewohner des Klosters sollen

damals ihre Steuern mit Käse beglichen

haben. Dabei galt: pro Mönchskopf ein

Käse. Eine weitere Geschichte hingegen besagt,

dass sich die Franzosen über die Frisur

der Mönche lustig machten und diese mit

der runden Form des Käses verglichen.

Mönche leben im Kloster Bellelay schon

lange keine mehr und auch Käse wird hier

nicht mehr produziert. Denn das ehemalige

Klostergebäude dient bereits seit 1898 als

psychiatrische Klinik und die Abtei wird

heute für Kunstausstellungen und Konzerte

genutzt. Dass die Geschichte des Tête de

Moine nicht zu Ende ging, als die Mönche

während der Französischen Revolution aus

dem Kloster vertrieben wurden, ist vermutlich

den umliegenden Höfen zu verdanken,

welche die Herstellung des Halbhartkäses

übernahmen.

Damit sich ein Käselaib mit der Bezeichnung

Tête de Moine AOP schmücken

darf, müssen während des gesamten Herstellungsprozesses

strenge Richtlinien eingehalten

werden. Das fängt bereits bei der

Fütterung der Kühe an: Von Frühling bis

Herbst grasen die Tiere auf den ausladenden

Juraweiden. Dank der mageren,

kalkhaltigen Böden wächst hier eine grosse

Vielfalt an aromatischen Gräsern und

Kräutern. Im Winter gibt es diese in Form

von Heu.

In der Käserei kommt dann ausschliesslich

Rohmilch in den Kupferkessel. Diese wird

langsam erwärmt und gerinnt nach der Zugabe

von Lab und Milchsäurebakterien.

Nach dem Abfüllen in die Formen und

einem ausgiebigen Salzbad geht der Käse

zur Reifung in den Keller. Bei 90 Prozent

Luftfeuchtigkeit und 13 Grad Celsius ruhen

die Laibe mindestens 75 Tage auf Fichtenbrettern.

Dazwischen werden sie regelmässig

mit Salzlake eingerieben. Bevor die

Käselaibe schliesslich verpackt und in die

ganze Welt verschickt werden, steht eine

letzte Qualitätskontrolle an. Geprüft wird

dabei unter anderem die Schabbarkeit –

schliesslich sollen am Schluss schöne Rosetten

gelingen, die der Hingucker auf

jeder Käseplatte sind und förmlich auf der

Zunge zergehen. c

Wo der Tête de

Moine AOP

herkommt

49


L e S e n t i e r

Naturperle

LAURENCE ROCHAT ÜBER

DAS VALLÉE DE JOUX

MENSCH

Das Vallée de Joux ist ein Eldorado für Outdoor-Begeisterte.

Mit natürlichem Charme beherbergt es unzählige Möglichkeiten

für Naturfreunde. Davon erzählt auch Laurence Rochat, die

im Tal aufgewachsen ist und später als Skilangläuferin viel

herumreiste – beispielsweise nach Salt Lake City, wo sie an den

Olympischen Spielen im Team Bronze holte. Heute arbeitet sie

im Marketing ihres ehemaligen Sponsors, der Uhrenmanufaktur

Audemars Piguet. M


Die Hügel des Lavaux an der Côte

Ein schöner Ausflug führt zum Weinberg Dézaley –

per Schiff oder zu Fuss vom Seeufer aus. Wie eine

Kathedrale sieht der in Terrassen angelegte Weinberg

aus. Der Wein wächst hier auf kalk- und tonhaltigem

Boden und braucht Jahre bis zur vollen Entfaltung.

Nahe am Stadtleben am Zürichsee

Eine idyllische Wanderung führt von Feldbach über

Hombrechtikon nach Stäfa. Der Zürichsee-Rundweg

bietet wunderbare Panoramablicke und beim

Stäfner Weingut Bachmann gibt es verschiedene

Weine zu de gustieren und entdecken.

Mediterranes Klima im Sottoceneri

Diese leichte Rundwanderung startet in Seseglio und

endet wieder hier. Unterwegs erzählen zahlreiche

Tafeln von den klimatischen Bedingungen des Mendrisiotto

und von der idealen Beziehung zwischen

Regen und Sonne, die hier für wunderbare Weine sorgt.

Weinwanderwege in der Nähe von Städten

Alle grossen Schweizer Seen beheimaten an ihren Ufern Weinbaugebiete,

die von den regulierenden Wassermassen profitieren: Im Sommer reflektiert

das Wasser die Sonne, im Winter bietet es Schutz vor Frost. So produzieren

an den Ufern des Zürichsees Dutzende Winzer elegante Weine, der Genfersee

ist gesäumt von vier Weinbauregionen und der Luganersee ist umgeben

von Weinbaugebieten, die im eher mediterran als kontinental geprägten

Klima des Tessins wohl gedeihen.


12h

Va l l é e

i m

d e

J o u x

8:00

Mitten im Grün

Auf einem morgendlichen

Spaziergang durch den

Risoud-Wald dem Zwitschern

der Vögel lauschen.

Laurence Rochat

11:00

Lichtdurchflutet

Bei einem Gang durch

Le Sentier nach alten Häusern

mit vielen Fenstern Ausschau

halten. Denn früher arbeiteten

die Bauern oft auch für die

Uhrenindustrie, darum bauten

sie vor allem an der Ostseite

viele Fenster in die Häuser ein,

um beim Zusammensetzen

der Uhren vom Tageslicht

profitieren zu können.

Laurence, wenn du das Vallée de Joux

mit drei Wörtern beschreiben müsstet –

welche würdest du wählen?

Authentizität. Natürlichkeit. Demut.

Inwiefern hat es deine sportliche

Laufbahn begünstigt?

Ich glaube nicht, dass meine Karriere den

gleichen Lauf genommen hätte, wäre ich an

einem anderen Ort aufgewachsen. Ich bin

wirklich neben der Langlaufloipe gross geworden

und schon als kleines Kind auf den

Skiern gestanden. Bewegung, das war bei

uns immer zentral. Mit den Skiern oder mit

dem Bike. Bis heute kenne ich keinen Ort,

der sich besser zum Trainieren eignet als

das Vallée de Joux mit seiner abwechslungsreichen

Landschaft, dem See, dem Wald

und den klimatischen Bedingungen.

Wie hat dich deine Herkunft

als Mensch geprägt?

Ich bin einfach aufgewachsen, auf einem

Bauernbetrieb. Wir hatten einen grossen

Garten, mit dem wir uns weitgehend selbst

versorgt haben. Die Werte, die ich auf meinem

Weg mitbekommen habe, sind sehr

stark. Als Kind hatte ich oft das Gefühl,

etwas zu verpassen. Erst als ich grösser

wurde, habe ich realisiert, wie reich meine

Kindheit war. Ich habe gelernt, mit wenig zu

leben und glücklich zu sein. Ich glaube,

das ist bezeichnend für dieses in sich geschlossene

Tal und seine Geschichte. Die

Menschen mussten seit je zufrieden sein

mit dem, was sie haben. Ich glaube, das hat

mich auch als Sportlerin immer begleitet.

Was macht die Natur mit dem Menschen?

Sie gibt Ruhe und Kraft. Das empfinde ich,

wenn ich im Vallée de Joux unterwegs bin.

Das mag gegensätzlich sein, aber auch das

passt hierhin.

Du arbeitest heute im Marketing der

Uhrenmarke Audemars Piguet – gibt es

Parallelen zwischen deiner sportlichen

Laufbahn und deiner jetzigen Tätigkeit?

Das verbindende Element ist die Leidenschaft.

Ich bin sehr stolz auf das Vallée de

Joux. Stolz, von hier zu sein. Und Audemars

Piguet ist ein Produkt, das dem Tal 100 Prozent

verbunden ist. Ich mache meine Arbeit

leidenschaftlich gerne. Auch die Zeit hat

eine wichtige Bedeutung in meinem Leben.

Früher bin ich gegen die Zeit gelaufen,

trotzdem hatte ich immer ein schönes Verhältnis

zu ihr.

13:00

Zeitzeugen

Im Uhrenmuseum L’Espace

Horloger in Le Sentier

Spannendes über die Uhrenindustrie

und die Wirtschaftsgeschichte

des Tals erfahren.

16:00

Uferweg

Den gesamten Lac de Joux zu

umrunden, würde ein paar

Stunden in Anspruch nehmen.

Aber schon ein kurzer Ausflug

führt zu lauschigen Plätzen.

20:00

Gastfreundschaft

Im Hotel Bellevue Le Rocheray

am Ufer des Lac de Joux zu

Abend essen und später in den

weichen Federn von endlosen

Wäldern träumen.

Die Natur im Vallée de

Joux entdecken

53


QUIZ

Lösungswort finden und

Rucksack von Mammut gewinnen.

Teilnahme unter:

MySwitzerland.com/quiz

S

1 2 3 4 5

-

I

6 7 8 9

N

10 11 12 13

E

Herausgeber

Schweiz Tourismus

Morgartenstrasse 5a

8004 Zürich, Schweiz

Konzept | Text | Redaktion | Layout

Transhelvetica, Passaport AG:

Jon & Pia Bollmann | Stephanie Elmer

Seraina Fels | Michèle Fröhlich

Anna-Sophie Herbst | Laura Meier

Anna Sarcletti | Aurelia Schöb

Claudia Walder

passaport.ch transhelvetica.ch

G

Schweiz Tourismus:

Anouk Blum | Sabina Brack

Monica Danuser | Hans Estermann

Susanne Berther | Sarah Krauer

Jérôme Lacourrège | Silja Müller

Nicole Meier | Oliver Nyffeler | Felix Pal

Christine Peter | Fabienne Repond

Jasmin Wyrsch

MySwitzerland.com

E

Bilder

Bild S. 11, © Nicolas Hojac

Bild S. 27, © Roger Giger

Bild S. 30–31, © Kunsthaus Zürich

Bild S. 35, © Mitya Ivanov (Unsplash)

Alle weiteren Bilder von

Schweiz Tourismus und Partnern

zur Verfügung gestellt.

I

O

Illustration

Silvan Borer silvanborer.com

Katrin von Niederhäusern, Janine Wiget

katrin.cool janinewiget.com (S. 52)

Nina Baggenstos (S. 34, 58)

S

Copyright Schweiz Tourismus,

alle Rechte vorbehalten.

Auflage 425 000

Sprachen de | fr | en | nl | es

Druck Swissprinters AG, Zofingen

swissprinters.ch

Strategische Premium Partner

S

L

A

R

Impressum,

Quiz & Partner

Von Schweiz Tourismus empfohlen:

MySwitzerland.com/strategicpartners

1 2 3 4

hotelleriesuisse.ch

raiffeisen.ch

sbb.ch

swiss.com

Strategische Partner

5

6

7

8

9

americanexpress.ch coca-cola.ch

coop.ch

europcar.ch

flughafen-zuerich.ch

10

11

12 13

gastrosuisse.ch

schweizerkaese.ch

valser.ch

victorinox.com

Offizielle Partner

appenzellerbier.ch bmc-switzerland.com bookfactory.ch caotina.ch gubelin.com swisstravelcenter.ch hertz.ch

kambly.ch kirchhofer.com landquartfashionoutlet.com mammut.com odlo.com ovomaltine.ch swica.ch

swisseducation.com swiss-ski-school.ch swissinfo.ch

swissrent.com

swisswine.ch

visana.ch


Der Concierge steht

diskret bereit. Mit

vielen Informationen

und Hinweisen liest

er jeden Wunsch von

den Augen ab.

CONCIERGE


B

3089 m ü. M.

2320 m ü. M.

2328 m ü. M.

CONCIERGE

E

937 m ü. M.

1860 m ü. M.

A

1745 m ü. M.

D

429 m ü. M.

C

610 m ü. M.

F

434 m ü. M.

Grand Train Tour of Switzerland:

Entspannt von Highlight zu Highlight reisen und die atemberaubende

Landschaft durchs Zugfenster bestaunen.

» 1280 Kilometer

» Ganzjährige Bahnfahrt

» unesco-Welterbestätten


Aktivitäten Mobilität Hotels

Wer nachhaltig unterwegs sein möchte, setzt auf den öffentlichen Verkehr. Nichts leichter als das, denn in der

Schweiz findet sich das dichteste Verkehrsnetz der Welt. Es gibt ausserdem einige besondere Verkehrsmittel,

die in Sachen Nachhaltigkeit einen Schritt weitergehen und Massstäbe für die Zukunft setzen.

Frümsen

Stauberen

Staubernbahn

Hoch hinaus

Kanton Graubünden

RhB

Durch den Bergkanton

REISEN MIT DER BAHN:

GRÜNER GEHT’S KAUM

A Dieses öV-Highlight

glänzt mit umweltfreundlicher

Spitzentechnologie: Als

erste Seilbahn der Welt führt

die Staubernbahn nur mit

Sonnenenergie bis ganz

auf den Gipfel.

Die Bahn speichert auch

Energie in ihren Akkus. So sind

Abendfahrten möglich.

D Die Rhätische Bahn legt

grossen Wert auf die Herkunft

der Energie und die Weiterentwicklung

im Bereich

Nachhaltigkeit. Der Energieverbrauch

in den Zügen und

an den Bahnhöfen beispielsweise

wird laufend optimiert:

sei es mit besetzungsabhängiger

Aussenluftsteuerung

oder modernen

Recyclingkonzepten.

0,2 %

Der Anteil der Bahn an den

gesamten CO 2

-Emissionen des Verkehrs

beträgt 0,2 Prozent.

Zermatt

Gornergrat

Fernwärme aus der Kehricht­

Gornergrat

Bahn

Dem Matterhorn entgegen

B Die Züge der Gornergrat

Bahn sind mit einer sogenannten

Rekuperationsbremse

ausgestattet, welche

die Bewegungsenergie der

Züge in elektrische Energie

umwandelt. Bei der Talfahrt

wird Energie ins Fahrleitungsnetz

zurückgespeist. Diese

Energie steht den Zügen für

die Bergfahrt zur Verfügung.

Die gewonnene Energie

von drei Talfahrten reicht

für ca. zwei Bergfahrten.

Freiburg Zentrum

Altstadt

«Funi»

Historisches Gefährt

C Das «Funi» ist die letzte

Wasserballastbahn der

Schweiz. Seit 1899 ist die

nostalgische Standseilbahn

in Freiburg unterwegs. Sie

wird nicht mit Motorkraft

angetrieben, sondern mit

filtriertem Abwasser aus

der Oberstadt.

Das «Funi» fährt ganz ohne

Strom und ohne Abgase.

verbrennungsanlage heizt die RhB-

Hauptwerkstätte in Landquart.

Grindelwald

Eigergletscher

V-Bahn

Zum Rand des Gletschers

E Modernste Bauweise,

nachhaltige Materialien, eine

Solaranlage und die Einbindung

in den Fernwärmeverbund

Grindelwald machen

die neu eröffnete V-Bahn der

Jungfraubahnen zu einem

Vorzeigeprojekt.

Die begrünten Terminaldächer

tragen zur Erhaltung seltener

Tier- und Pflanzenarten bei.

Vierwaldstättersee

MS Diamant

Übers Wasser

F Das Motorschiff Diamant

setzt als erstes klimaneutrales

Kursschiff der Schweiz

Massstäbe. Es ist mit einem

hybriden Antrieb unterwegs,

was zu geringerem Treibstoffverbrauch

und CO 2

-Ausstoss

führt.

Die MS Diamant verbraucht

20 Prozent weniger Energie

als gewöhnliche Kursschiffe.

Eine Bahnreise verursacht

27-mal weniger CO 2

als eine

vergleich bare Fahrt im Auto.

Nur Fussgänger und Velofahrer

sind öko logischer

unterwegs.

Wasserkraft

90 % SBB

100 % Rhätische Bahn

C

B

E

F

D

A

Schiene & Seil

57


A

CONCIERGE

SchweizMobil App:

Dank der kostenlosen Plattform von SchweizMobil

wird die Freizeitplanung zum Kinderspiel.

» App SchweizMobil

» schweizmobil.ch/sommer


Aktivitäten Mobilität Hotels

Schneebedeckte 4000er, reissende Flüsse und atemberaubende Trails ohne Ende. Willkommen im Outdoor-

Paradies Schweiz! Egal, ob zu Fuss oder auf dem Velo, am Berg oder am Wasser: Wer gerne aktiv ist, kommt in der

Schweiz voll auf die Kosten.

B

C

D

E

WEITWANDERN

Via Alpina

20 Tage, 14 Pässe

B Der Klassiker unter den

Schweizer Fernwanderwegen

führt in 20 Etappen

quer durch die nördlichen

Alpen der Schweiz – eine

Bilderbuchreise per pedes.

WEITWANDERN

Von «Stüva»

zu «Stüva»

Arvenstuben entdecken

auf der Via Engiadina

C Bever: Arvenholz wird

nachgesagt, das Schnarchen

zu hemmen – am besten im

Hotel Chesa Salis testen.

La Punt: Im Restaurant

Krone kreiert Andreas Martin

seit mehr als 18 Jahren

Gourmetmenüs mit Teilen

der Arve.

Zuoz: In den über 400-jährigen

Arvenstuben des

Restorant Dorta geniessen

Wanderer nach einem langen

Tag Bündner Spezialitäten.

WANDERN & ESSEN

Alpbeizli Uri

Herzhaft urchig

D Nirgends schmeckt der

Alpkäse besser als auf

der Alp! Der Urner «Alpbeizli-

Pass» macht gluschtig, mit

Wanderschuhen rund

15 urchige Alpbeizli und ihre

Spezialitäten zu entdecken.

WANDERN

Gorge de l’Orbe

Erfrischender Geheimtipp

Wer von Vallorbe durch die

Orbe-Schlucht wandert,

taucht in eine wahre Oase

ein. An heissen Sommertagen

lockt ein Bad beim

märchenhaften Wasserfall

Saut du Day.

TRAILRUNNING

Alpes Trail

Trailrunning im

Val d’Hérens

E Vom charmanten

Bergdorf bis zur Berghütte

auf knapp 3000 Metern: Auf

20 signalisierten Trailrunning-

Routen bietet das Val

d’Hérens spektakuläres

Terrain für das perfekte

Lauferlebnis.

WANDERN

Drei-

Pärke-Tour

Sechs Tage, drei Pärke

Die Mehrtageswanderung

führt auf aussichtsreichen

Wegen durch die Naturpärke

Diemtigtal, Gantrisch und

Gruyère Pays-d’Enhaut in den

Freiburger und Berner

Voralpen – Gepäcktransport

inklusive.

ALPINISMUS

Der erste

4000er

Überwältigend

Einmal auf einem 4000er

stehen und über die Alpen

staunen: ein Traum, der sich

auf dem Walliser Breit- oder

Allalinhorn in die Tat umsetzen

lässt.

ALPINISMUS

Klettergarten

Stockhorn

Hoch hinaus

A Im Klettergarten am

Stockhorn findet jeder und

jede – Schwindelfreiheit

vorausgesetzt – eine

optimale Route. Wer von

Profis lernen möchte,

absolviert am besten vorher

noch den Grundkurs

Alpinklettern bei der

Mammut Alpine School.

mammutalpineschool.com

Langsamverkehr

59


Was heute Trend ist, ist bei uns längst Tradition.

Echtes Handwerk

Die Rezeptur für die bekannten

Schweizer Käsesorten

ist noch die exakt

gleiche wie vor Hunderten

von Jahren. Und der Käse

wird noch immer hergestellt

wie zu Grossvaters

Zeiten.

Alles natürlich

Der frischen Milch werden

nur gentechnikfreies Lab

und Schweizer Bakterienkulturen

beigegeben. Die

Schweizer Käsebranche

verzichtet sogar freiwillig

auf eigentlich erlaubte Zusatzstoffe.

Grosse Vielfalt

Die Auswahl an Schweizer

Käse lässt keine Wünsche

offen. Unter den über

700 verschiedenen Käsespezialitäten

ist für jeden

Geschmack etwas dabei.

Von mild bis rezent und von

weich bis hart gibt es alles.


Aktivitäten Mobilität Hotels

A

MOUNTAINBIKE

B

FAMILY DESTINATIONS

Für Gross

und Klein

Perfekte Familienferien

von A bis Z

In den 25 mit dem Label

Family Destination ausgezeichneten

Ferienorten

sind Familien wirklich

willkommen. Die Angebote

sind gezielt auf die Bedürfnisse

und Wünsche von

Kindern und ihren Begleitpersonen

ausgerichtet.

Unsere Highlights:

í Klangspur, Foxtrail

im Toggenburg

í Gletschertour in

der Aletsch Arena

í Schafschur in Savognin

MySwitzerland.com/family

Bike-Park

Leysin

Action auf dem Bike

Flow Line, Jump Line und

Downhill Track: Im Bike-Park

Leysin finden Liebhaber von

Mountainbike-Pisten rasante

Abfahrten für jedes Niveau.

E-BIKE

Seetal–Bözberg

Wellnesstour durch

den Aargau

Die abwechslungsreiche

Velotour führt von

Bad Schinznach durch den

hügeligen Jurapark Aargau

nach Rheinfelden.

Für einen perfekten Abschluss

nach der 50 Kilometer

langen Tour sorgt

das Thermalbad Sole Uno.

C

FAMILY

UNESCO

Biosphäre

Entlebuch

Für die ganze Familie

A Den Erlebnispark

Mooraculum entdecken,

mit einem Guide im

Morgengrauen Wildtiere

beobachten oder einfach

die Natur geniessen,

die UNESCO Biosphäre

Entlebuch und die Family

Destination Sörenberg

bieten all das und noch

viel mehr.

E-BIKE

Quintour

Gastrotour ab Bellinzona

Ausgerüstet mit einem

Rucksack voller regionaler

Spezialitäten führt diese

Tour durch die sanften

Hügel der Magadinoebene

zu den Hungertürmen,

Teilen der ehemaligen

Festungsanlage. Am

Ende wartet ein Aperitif.

RENNVELO

Grosse

Scheidegg

Passfahren ganz ohne Autos

B Auf der autofreien

Strecke hoch zur Grossen

Scheidegg gilt es,

1300 Höhenmeter zu überwinden

– bei einer Steigung

von 12 Prozent. Aber das

Panorama am Fuss von Eiger,

Mönch und Jungfrau belohnt

für alle Mühen.

WANDERN

Klöntalersee

Das Paradies im

Glarnerland

C Schon der Literaturnobelpreisträger

Carl

Spitteler liebte ihn: «Der

Klöntalersee gehört zu den

unglaublichen Naturschönheiten,

die kein Traum errät.»

Wer einmal dort war, egal

ob bei einer Wanderung

oder einem Trailrun, auf dem

Campingplatz oder gemütlich

auf dem See, wird ihm

recht geben.

Langsamverkehr

61


CONCIERGE

A


Aktivitäten Mobilität Hotels

I t t i n g e n

Nachhaltigkeit für Gourmets:

die Kartause Ittingen

iele wissen es nicht: Die Schweiz ist nicht nur Hochburg erstklassiger

Kulinarik und Gastfreundschaft, sondern auch der

V

bewusst naturnahen Gastronomie, wo die Nachhaltigkeit Teil des

Genusses wird. Ein Hotel, das diese Philosophie vom Feld bis zum

Tisch lebt, ist die Kartause Ittingen.

Was im Restaurant des ehemaligen Klosters auf den Tisch kommt,

wird von den Erzeugnissen des eigenen Gutshofs bestimmt – ganz

im Sinn der klösterlichen Selbstversorgung. Bäckerei, Metzgerei,

Fischzucht und Gemüsegarten: Über 200 Produkte werden auf

100 Hektaren Land selbst kultiviert, verarbeitet und verfeinert.

Vom Melkstand zur Käserei sind es gerade mal 200 Meter. Im Weinkeller

werden Trauben aus den umliegenden Rebbergen gekeltert.

So schmeckt man auf dem Teller und im Glas ein Savoir-faire, das

aus regionalen Naturprodukten wahre Genussmomente zaubert.

Wer die Naturpracht rund um die Kartause Ittingen länger geniessen

will, auf den warten 68 stilvoll-moderne Hotelzimmer,

direkt eingebettet in der ehemaligen Klosteranlage.

g

200 Produkte

liefert der eigene

Gutsbetrieb.

5

í

Auf 100 Hektaren Land wachsen und

entstehen Produkte, die direkt

in die Küche der Kartause wandern.

SEMINAR­

HOTELS MIT

INSPIRATION

MySwitzerland.com/inspiration

Tagen mit wunderschönem

Bergpanorama, in einem ehemaligen

Kloster oder im Garten

des Hotels: Seminarhotels

mit Inspiration sorgen mit ihrer

speziellen Location und ihrem

aussergewöhnlichen Rahmenprogramm

für erfolgreiche

Sitzungen.

0-Kilometer-

Menüs mit hauseigenen

Produkten.

Schloss Münchenwiler

Münchenwiler

Hôtel Bon Rivage

La Tour-de-Peilz

Kloster Kappel

Zürich

à

Ab nach

Ittingen

Kartause Ittingen A

Ittingen

Gastro & Hotels

63


TYPISCHE

SCHWEIZER

HOTELS

MySwitzerland.com/typisch

SWISS

HISTORIC

HOTELS

MySwitzerland.com/historic

B

CONCIERGE

Regionaler Baustil, traditionelle

Einrichtung oder Schweizer

Spezialitäten auf der Speisekarte:

Die typischen Schweizer

Hotels – ob Stadtpalais oder

Land gast hof – lassen das Herz

jedes Schweiz-Fans höherschlagen.

Hotel Bären Gonten

Gonten

Romantik Hotel Säntis A

Appenzell

DESIGN &

LIFESTYLE

HOTELS

MySwitzerland.com/

designlifestyle

Hohe gestalterische Ansprüche,

eine klare Formensprache

und sorgfältig ausgewählte

Materialien: Dank ihrer inspirierenden

Architektur

wird der Aufenthalt in den

Design & Lifestyle Hotels

für Gäste mit Stil zum Lifestyle-Erlebnis.

Ob Grandhotel aus der Belle

Epoque oder barockes Gästehaus:

In den Swiss Historic Hotels

schlafen Gäste hinter geschichtsträchtigen

Mauern und

geniessen das Ambiente

vergangener Zeiten.

Krafft D

Basel

Schweizerhof Flims

Flims

SWISS

DELUXE

HOTELS

MySwitzerland.com/deluxe

Elegante Architektur, modernste

Ausstattung und Service auf

höchstem Niveau: Die Swiss

Deluxe Hotels bieten ein exklusives

Ambiente, in dem jeder

Moment Eindruck hinterlässt.

Hôtel Beau Rivage

Genf

Four Seasons des Bergues

Genf

E

D

The View Lugano

Lugano

Hotel Alex Lake Zürich

Thalwil

SPA &

VITALITY

HOTELS

MySwitzerland.ch/spa

Sauna, Medical Treatment

oder Aussenpool: Die Gäste

der Spa & Vitality Hotels geniessen

die hervorragenden

und gepflegten Wellness Hotels

inmitten schönster Schweizer

Natur. Genau das Richtige

für Gesundheitsbewusste.

B

SWISS FAMILY

HOTELS &

LODGINGS

MySwitzerland.com/

familyhotels

Kinderhort, Märchenstunde,

Kinderspa, Kinosaal oder

ein abenteuerlicher Spielplatz:

In den Swiss Family Hotels &

Lodgings werden die Bedürfnisse

der Kleinen grossgeschrieben.

Parkhotel Brenscino

Brissago

SWISS BIKE

HOTELS

MySwitzerland.com/bikehotels

F

Hotel Giardino Ascona

Ascona

Chenot Palace Weggis

Weggis

C

Trails, Bike-Werkstatt oder ein

eigener Bike-Verleih: Die Swiss

Bike Hotels stillen den Adrenalinhunger

jeder Draufgängerin.

Hotel Saratz

Pontresina

Maisons Matthiol Zermatt

Zermatt

G


Aktivitäten Mobilität Hotels

C

E

Hier geht’s zu

weiteren

Hotels und

Unter künften.

F

G

65

A

Hotels


GUT ZU

WISSEN

Schweizer Pärke

Der Schweizerische Nationalpark

ist wohlbekannt. Es gibt in

der Schweiz aber noch

18 weitere Pärke, in denen sich

die Menschen für die wunderschönen

Landschaften,

die lebendigen Traditionen und

eine nachhaltige regionale

Wirtschaft engagieren.

Echte Naturerlebnisse,

faszinierende Geschichten und

köstliche regionale Spezialitäten

warten darauf, entdeckt

zu werden.

c

Produktlabel

Über 1300 Produkte sind mit

dem Label «Schweizer Pärke»

zertifiziert. Es garantiert

die Werte lokale Herkunft

und Nachhaltigkeit.

Sackmesser

Der Alleskönner ist längst

Kult und ge hört in jede

Schweizer Hosentasche.

8

Schweizer Apérokultur

Der Apéro wird in der Schweiz

ausgiebig zelebriert. Aufgetischt

werden Weisswein, Bier,

Luft getrocknetes, Käse, Trauben

und Nüsse.

a

Kunst

Flatrate für den

Museumsbesuch

500

Schweizer Museen können

mit einem Museumspass

besucht werden.

museumspass.ch

â

Million Stars Hotel

In den Million Stars Hotels

geniesst man vom Bett aus

den Blick in den Sternenhimmel.

MySwitzerland.com/

millionstarshotel

Ovomaltine

1904

Albert Wander kreiert

Ovomaltine als kraftspendendes

Aufbaugetränk

für Kranke und Schwache.

i

WEINTOURISMUS

» In allen 26 Kantonen der

Schweiz wird Wein angebaut

» Ihren Wein trinken die

Schweizer am liebsten selbst.

Nur ca. 1 Prozent wird

exportiert.

» Der kleinste Rebberg der Welt

befindet sich in Saillon im

Wallis. Er besteht aus drei Rebstöcken

und ist seit 1999 im

Besitz des Dalai Lama.

Die

10

grössten Kunstmuseen der

Schweiz treten gemeinsam als

Art Museums of Switzerland

(AMoS) auf.

STERNGUCKERBETT

Lötschenpass

ROOFTOP BUBBLE SUITE

Zürich

TAMARO NIGHT SKY

Tenero

Birchermüesli

1900

Der Arzt Maximilian Oskar

Bircher-Benner entwickelt eine

«Apfeldiätspeise», heute weltbekannt

als Birchermüesli.

28 % Pinot noir

26 % Chasselas

Die beliebtesten Rebsorten

der Schweiz

Herbstbäume

September – November

Die vier Bäume Ahorn, Birke,

Buche und Lärche verfärben

sich besonders schön und sind

in der Schweiz am häufigsten

anzutreffen.

AHORN

BIRKE

BUCHE

LÄRCHE

Wo das Gold des Herbstes

gerade am schönsten ist, zeigt

der Laubtracker von Schweiz

Tourismus.

$

Ladestationen

Wer die Schweiz mit dem

Elektroauto entdeckt, muss

hin und wieder die Batterien

aufladen. Auf der Website

von E-Mobile findet man alle

Ladestationen.

p

BMC Switzerland

Der Hauptsitz des

Schweizer Fahrradherstellers

BMC befindet sich seit der

Gründung 1994 im

solothurnischen Grenchen.

B

Mietauto

Die Schweiz bequem und

individuell bereisen: Hertz

und Europcar bieten

schweizweit eine grosse Auswahl

an Mietautos für

jedes Bedürfnis.


A

J

Nächster Halt: Sonne J

Perfekt zugeschnitten

Reisen in der

Schweiz

Zu den eigenen Bedürfnissen

passende Ferienideen

finden. Einfach auf «Ideen

entdecken» klicken und

sich inspirieren lassen.

sbb.ch/freizeit

Aareschlucht

Imposantes Naturwunder

Die bis zu 200 Meter tiefe

Schlucht durchwandern oder

das wilde Tosen des 120 Meter

hohen Reichenbachfalls

auf sich wirken lassen.

sbb.ch/aareschlucht

K

Schifffahrt auf dem Rhein

Malerische Reise

Die Reise von Schaffhausen

nach Stein am Rhein

führt durch die idyllische,

unberührte Flusslandschaft

des Hochrheins.

sbb.ch/schifffahrt-rhein

?

Wellness-Welt Sole Uno

Eintauchen & entspannen

In der Rheinfelder Natursole®

schweben, im Salzreich

tief durchatmen

und in der Sauna entspannt

schwitzen.

sbb.ch/soleuno

In Begleitung von

Bike & Hund

M

Wer mit einem gültigen

Fahrausweis reist, dessen

Hund geniesst mit der

Hunde-Tageskarte für nur

25 Franken einen Tag lang

freie Fahrt mit Bahn, Schiff

und Postauto.

sbb.ch/hunde

A

Auch das Velo kann bequem

auf Reisen mit – vor Abfahrt

einfach ein Veloticket lösen

und einen Platz im Zug

reservieren.

sbb.ch/velo

Kombiangebote RailAway

Mehr Sommer

Sie wählen den für

Sie geeignetsten Fahrausweis

und kombinieren ihn

mit einem unserer Freizeiterlebnisse.

Verschiedene

FREIZEIT-ANGEBOTE

mit mindestens 10% Rabatt*

Jetzt online kaufen.

* Siehe Freizeitangebote auf sbb.ch/

freizeit. Die Ermässigungen können

von Angebot zu Angebot variieren.

Lötschentaler Höhenweg

Panorama wanderung

Vorbei an stillen Bergseen

und blühenden Wiesen

wandern und die Aussicht

auf das UNESCO-Welterbe

Jungfrau-Aletsch geniessen.

sbb.ch/loetschen talerhoehenweg

P

K

O

O

Stanserhorn

Luftige Fahrt mit Aussicht

Auf dem offenen Oberdeck

der Luftseilbahn zum Stanserhorn

segeln; im Drehrestaurant

warten wunderbare

kulinarische Freuden.

sbb.ch/stanserhorn

B

Freie Fahrt

Der Öffentliche Verkehr

bringt die Fahrgäste pünktlich,

komfortabel und in hohem

Takt in jedes abgelegene Tal.

Mit dem Swiss Travel Pass geniessen

ausländische Gäste fast

rund um die Uhr freie Fahrt im

Schweizer ÖV-Netz.

ÜBER BRÜCKEN

Zahlreiche imposante

Brücken führen über tiefe

Schluchten und tosende

Flüsse. Mit 99 Meter Höhe

ist das Sitterviadukt die

höchste Eisenbahnbrücke

der Schweiz.

Sommerausflugstipps

U

F

DURCH TUNNELS

Kein Hindernis ist zu gross

für den Zug: 600 Eisenbahntunnels

führen sicher

durch die Berge.

J

A

Zoo Zürich

Neue Lewa Savanne

Weite Landschaften,

Giraffen, Nashörner, Zebras,

arten reiche Lebensgemeinschaften

– ein Stück Afrika

in der neuen Lewa Savanne.

sbb.ch/zoo-zuerich

c

Gepäcktransport

Unbeschwert

reisen

Reisen Sie ganz entspannt

ohne Gepäck: Die SBB

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