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27.03.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

27. März 2021 · Ausgabe KW 12/21 · an alle Haushalte<br />

ANSICHTEN<br />

Heike<br />

Grützmann-Förste,<br />

Redakteurin<br />

<strong>Lindauer</strong><br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Wer hat an der Uhr<br />

gedreht?<br />

Da fallen mir mehrere Kandidaten<br />

ein. Zuallererst das<br />

Corona-Virus. Das schafft es<br />

seit einem Jahr, dass beim<br />

Thema Digitalisierung der<br />

Turbo gezündet werden<br />

musste. Andererseits verlangsamt<br />

es den Lauf vieler<br />

Dinge, weil uns die Maßnahmen<br />

zur Eindämmung der<br />

Pandemie in Lockdowns<br />

zwingen, in denen das<br />

öffentliche Leben fast zum<br />

Stillstand gebracht wird, die<br />

Angehörigen einiger Branchen<br />

gar schon Monate zum<br />

Nichtstun verdonnert werden.<br />

Da wird die Zeit lang,<br />

während man der Rückkehr<br />

zu mehr Normalität entgegenfiebert.<br />

Weitere Kandidaten:<br />

einige Politiker. In<br />

Deutschland beschließen sie<br />

in der Nacht zum Dienstag<br />

eine Verschärfung des Lockdowns<br />

über das Osterwochenende.<br />

Da ist von „Ruhetagen“<br />

an Gründonnerstag und<br />

Karsamstag die Rede. Mittwoch<br />

sind diese Entscheidungen<br />

wieder vom Tisch.<br />

Bei diesem Tempo kommt<br />

man kaum mehr hinterher.<br />

In der EU ticken die Uhren<br />

langsamer. Da hat das Parlament<br />

schon vor zwei Jahren<br />

beschlossen, dass 2021<br />

mit der Zeitumstellung Schluss<br />

sein soll. Wir hätten am frühen<br />

Morgen des 28. März<br />

also zum letzten Mal die<br />

Uhren um eine Stunde auf<br />

Sommerzeit vorgestellt. Aber<br />

raten Sie! Richtig: Der Plan<br />

zur Abschaffung der Zeitumstellung<br />

wird vorerst nicht umgesetzt.<br />

Da ist anscheinend<br />

Sand ins politische Uhrwerk<br />

geraten und wir werden weiter<br />

zweimal im Jahr an der<br />

Uhr drehen müssen. Was wir<br />

wohl mit unserer Sommerzeit<br />

am Osterwochenende anfangen<br />

dürfen und was<br />

nicht? Die Zeit wird‘s zeigen.<br />

Die Uhr tickt...<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 10.04.2021<br />

Samstag, 24.04.2021<br />

Testen für mehr Freiheiten<br />

Stadt Lindau will Schnelltests nach dem Tübinger Modell anbieten<br />

Die Stadt Lindau will beim Kampf<br />

gegen die Corona-Pandemie neue<br />

Wege gehen. „Lindau will raus“,<br />

sagt Oberbürgermeisterin Dr. Claudia<br />

Alfons. „Raus aus den hohen Inzidenzzahlen,<br />

raus aus der Perspektivlosigkeit,<br />

aber vor allem raus<br />

in die Biergärten und Parks, auf die<br />

Sportplätze und in die Geschäfte.“<br />

Deshalb soll Lindau im Idealfall<br />

eine der bayerischen Musterregionen<br />

werden, die nach Tübinger<br />

Modell Schnelltests anbieten und<br />

so einen Gaststättenbesuch oder<br />

Einkaufsbummel ermöglichen.<br />

▶ Kunst kommt nach Hause<br />

Es gibt ein ganz besonderes<br />

Ostergeschenk vom Kulturamt<br />

Lindau: ein Hörbuch auf<br />

www.kultur-lindau.de S. 16<br />

In Bösenreutin wird bereits eifrig getestet. Jetzt sollen diese Tests<br />

ausgeweitet werden.<br />

BZ-Foto: Landratsamt Lindau<br />

Die Idee hatten Oberbürgermeisterin<br />

Alfons und Kulturamtsleiter<br />

Alexander Warmbrunn<br />

bereits vergangene Woche:<br />

Warum nicht in Lindau<br />

ein Testangebot auf die Beine<br />

stellen und so den Menschen<br />

mehr Freiräume ermöglichen?<br />

„Ich habe dann am Montag<br />

Bundesminister Gerd Müller<br />

beim Gemeindetag angesprochen.<br />

Er hat uns sehr ermutigt,<br />

dies zu probieren“, so Alfons.<br />

Die neue bayerische Infektionsverordnung<br />

lässt ein solches<br />

Handeln der Kommunen<br />

zu. So müsste zwar die Stadt die<br />

Infrastruktur schaffen und zunächst<br />

die Schnelltests vorfinanzieren.<br />

Doch zumindest<br />

die Tests für die <strong>Lindauer</strong> Bürgerinnen<br />

und Bürger würden<br />

dann über die Krankenkassen<br />

bezahlt werden.<br />

Bereits am Dienstagmorgen<br />

vor der Pressekonferenz des<br />

Ministerpräsidenten trat digital<br />

die städtische „Taskforce“,<br />

bestehend aus der Oberbürgermeisterin,<br />

Amts- und Abteilungsleitern,<br />

Bürgermeisterin<br />

Katrin Dorfmüller und den<br />

Stadträten Dr. Klaus Adams<br />

und Professor Uli Schöffel zusammen,<br />

um das Projekt voranzutreiben.<br />

Schöffel und Adams<br />

sind beide Ärzte. Adams leitet<br />

die Impfzentren des Landkreises.<br />

Beide sind überzeugt: „Je<br />

mehr wir testen, umso schneller<br />

bekommen wir das Infektionsgeschehen<br />

in den Griff,<br />

und umso schneller gewinnen<br />

wir Freiheiten zurück.“ Am<br />

schnellsten ginge dies, wenn<br />

Lindau eine der von Ministerpräsident<br />

Markus Söder angekündigten<br />

Modellregionen<br />

wird.<br />

Daran arbeitet Oberbürgermeisterin<br />

Claudia Alfons in<br />

enger Abstimmung mit Landrat<br />

Elmar Stegmann. So hat sie<br />

am Dienstag nach der Pressekonferenz<br />

der Bayerischen<br />

Staatsregierung sofort an Gesundheitsminister<br />

Klaus Holetschek<br />

geschrieben.<br />

„Lindau kann raus“, ist sie<br />

überzeugt, „wenn wir es schaffen,<br />

Modellregion zu werden.“<br />

Dafür sehen sie und Tanja Bohnert,<br />

Leiterin des Bürger- und<br />

Rechtsamts, die Voraussetzungen<br />

gegeben: Die Modellregionen<br />

sollen eine Inzidenz von<br />

über 100 aufweisen; nicht zu<br />

groß und nicht zu klein sein.<br />

Lindau ist ein beliebtes Tourismusziel,<br />

jetzt zu Corona-<br />

Zeiten als inländisches Reiseziel<br />

umso mehr, wie das vergangene<br />

Jahr eindrücklich gezeigt<br />

hat. Dazu kommt die Insellage<br />

der Stadt mit ihren lediglich<br />

zwei Zugängen, die sich<br />

gut für den Aufbau eines<br />

Schnelltestsystems nach Tübinger<br />

Vorbild eignet.<br />

Dieser Modellversuch würde<br />

auch die Durchführung der<br />

Gartenschau erleichtern, die<br />

ebenfalls auf der Insel gelegen<br />

ist und in die bekanntlich erhebliche<br />

Fördergelder des Freistaates<br />

geflossen sind. Auch<br />

der Betrieb der durch den Freistaat<br />

geförderten Inselhalle<br />

könnte davon profitieren.<br />

Durch die Verbindung zum<br />

Allgäu wäre Lindau ein geeignetes<br />

Modellprojekt für den<br />

Alpen- und Bodenseeraum sowie<br />

für die grenznahen Regionen.<br />

Doch während sich nun einige<br />

bayerische Städte mit ihren<br />

Zahlen und Fakten für das<br />

Tübinger Modell in Stellung<br />

▶ Luca-App für Lindau?<br />

Gastronomen, Einzelhändler Direktvermarkter<br />

und Veranstalter bitten<br />

Landrat um Unterstützung bei<br />

Einführung der Luca-App S. 16<br />

bringen, hat Lindau noch ein<br />

weiteres Pfund: Warmbrunn<br />

hat über den Kurator Professor<br />

Roland Doschka bereits den<br />

Kontakt zu der erfolgreichen<br />

Modellstadt Tübingen und den<br />

dort maßgeblichen Akteuren,<br />

namentlich der Notärztin Dr.<br />

Lisa Federle, hergestellt. Sie hat<br />

Unterstützung und Beratung<br />

zugesichert, sodass Lindau<br />

wohl auch auf eine steile Lernkurve<br />

hoffen kann.<br />

Und noch ein wichtiges Argument<br />

führt Alfons ins Feld:<br />

Die breite Unterstützung, die<br />

Händler, Gewerbetreibende<br />

und die Industrie- und Handelskammer<br />

bereits signalisiert<br />

haben.<br />

„Denn wir werden viel Unterstützung<br />

aus der Bevölkerung,<br />

von Hilfsorganisationen,<br />

Kirchengemeinden, Vereinen,<br />

Medien und Unternehmen<br />

brauchen“, appelliert Alfons<br />

und fasst dann zusammen:<br />

„Eigentlich von allen.“<br />

Vielleicht kann es dann ja<br />

heißen: Lindau ist raus!<br />

Jürgen Widmer<br />

Übersicht über die Testmöglichkeiten in Lindau<br />

Apotheke im alten Bahnhof, Lindau-Oberreitnau » Bodenseestraße<br />

30, 88131 Lindau (B), Tel.: 0 83 82/27 53 12,<br />

www.apo-im-alten-bahnhof.de (Bitte um Terminvereinbarung)<br />

Hirsch-Apotheke, Lindau » Cramergasse 17, 88131 Lindau (B)<br />

Telefon: 0 83 82/58 14 (Bitte um Terminvereinbarung)<br />

Bayerisches Testzentrum » Bösenreutiner Steig 33,<br />

88131 Lindau (B)<br />

Mo. bis Fr.: jeweils 17.30 bis 19.30 Uhr<br />

Sa.: 13.30 bis 17 Uhr, So.: 10 bis 13 Uhr<br />

Öffnungszeiten an Ostern:<br />

Gründonnerstag 17:30 - 19:30 Uhr<br />

Karfreitag 17:30 - 19:30 Uhr<br />

Karsamstag 13:30 - 17:00 Uhr<br />

Ostersonntag Kein Betrieb<br />

Ostermontag 17:30 - 19:30 Uhr<br />

Bayerisches Rotes Kreuz » Rotkreuzplatz 1, 88131 Lindau (B)<br />

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und zwar unter<br />

www.brk-lindau.de oder per Hotline unter der Telefonnummer<br />

0 8382/2 77 00 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie<br />

von 13 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr).<br />

Testmöglichkeit in Lindau: Di. und Do. jeweils von 18 bis 20 Uhr.<br />

Zudem bietet eine Reihe von Hausärzten Testmöglichkeiten an.<br />

Weitere Informationen: www.landkreis-lindau.de<br />

In dieser Ausgabe<br />

mit der Seite:<br />

Aus dem Stadtrat


2 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

„Wir wollen bald öffnen“<br />

Jugendarbeit sucht kreative Wege in der Pandemie<br />

Der Start hätte für das neue<br />

Team in der Jugendarbeit kaum<br />

schwieriger sein können. Durch<br />

die Corona-Pandemie konnten<br />

Anna Krüger, Theresa Berschl<br />

und Benny Taylor kaum persönlichen<br />

Kontakt zu den Jugendlichen<br />

aufnehmen. Dafür<br />

gibt es Onlineangebote und die<br />

Hoffnung, dass Fresh und Xtra<br />

bald zumindest eingeschränkt<br />

öffnen können.<br />

Was ist bislang im Xtra<br />

passiert?<br />

Wir sind nun seit Oktober<br />

2020 im Xtra und haben dort<br />

unser Büro. Seitdem arbeiten<br />

wir jeden Tag daran, alles für die<br />

Jugendlichen vorzubereiten: Zu<br />

Beginn wurde das Xtra entrümpelt,<br />

dann der Eingangsbereich<br />

und das Jugendcafé inklusive<br />

Küche renoviert. Zwei Bandräume<br />

werden gerade zu Gruppenräumen<br />

umgebaut – hier muss<br />

ein neuer Boden verlegt und eine<br />

Wand gestellt werden. Da<br />

geschieht auch viel in Eigenleistung.<br />

Dort entstehen ein Medien-<br />

und ein Kreativraum. Zwei<br />

Bandräume bleiben erhalten.<br />

Für das Tonstudio müssen wir<br />

erst die Umbauarbeiten abwarten<br />

und schauen dann, wie wir<br />

es reaktivieren können. Für den<br />

Brandschutz müssen noch neue<br />

Fluchtwege geschaffen werden<br />

und die Rettungswege aktualisiert<br />

Das Team hat parallel das<br />

neue Konzept für die Jugendarbeit<br />

erarbeitet. Hier ist niedergeschrieben,<br />

wie oft welche<br />

Einrichtung künftig offen hat,<br />

welche Wege der Partizipation<br />

wir gehen werden oder auch<br />

wie das Jugendbudget verteilt<br />

wird. Das war ein intensiver<br />

Prozess.<br />

Zusätzlich wollten wir für<br />

das renovierte Xtra auch ein<br />

neues Logo, deshalb haben wir<br />

dann noch eine kleine Instagram-Umfrage<br />

gemacht und so<br />

ein neues Logo bekommen –<br />

das kommt auch bald an den<br />

Eingang.<br />

Welche Herausforderungen<br />

stellen sich für die Jugendarbeit<br />

durch Corona?<br />

Grundsätzlich ist es schwierig,<br />

den Kontakt zu den Jugendlichen<br />

aufzubauen. Viele kennen<br />

uns noch nicht. Dazu<br />

kommt, dass Jugendarbeit sich<br />

auf der Beziehungsebene abspielt,<br />

und wir wegen der Kontakteinschränkungen<br />

diese<br />

Ebene mit den Jugendlichen<br />

nicht im persönlichen Kontakt<br />

aufbauen konnten. Dies im<br />

rein virtuellen Raum nachzuholen,<br />

ist schwierig. Wir erstellen<br />

gerade ein Schreiben und<br />

einen Flyer für die Schulen. die<br />

Schüler auch „offline“ zu unseren<br />

Angeboten einzuladen.<br />

Neben den persönlichen<br />

Herausforderungen stehen die<br />

technischen. Wir mussten ein<br />

geeignetes Onlinetool für die<br />

digitalen Angebote beschaffen.<br />

Und unsere Internetverbindung<br />

ist hier immer noch nicht<br />

optimal – aber wir sind kreativ<br />

und lassen uns nicht unterkriegen.<br />

Mit welchen Projekten begegnet<br />

Ihr diesen Herausforderungen?<br />

Um den Jugendlichen die<br />

Chance zu geben, uns kennenzulernen<br />

haben wir ein offenes<br />

Zoommeeting angeboten – dieses<br />

wurde aber noch nicht<br />

wirklich angenommen. Daran<br />

spürt man, dass wir noch zu<br />

unbekannt sind. So ein Treffen<br />

soll für die Jugendlichen niederschwellig<br />

sein, sie sollen<br />

hallo sagen können und ihre<br />

Belange berichten. Wir hoffen,<br />

dass sich das Angebot künftig<br />

durch Mundpropaganda, die<br />

Werbung an Schulen und Netzwerkarbeit<br />

weiterverbreiten<br />

wird. Solche nicht themengebundenen<br />

Treffen soll es immer<br />

wieder geben. Dazu kommen<br />

spezielle Onlineangebotebeispielsweise<br />

ein digitaler<br />

Spieleabend. Wir wollen hier<br />

aber nicht zu viel vorgeben, da<br />

wir gerne die Wünsche der Jugendlichen<br />

umsetzen wollen.<br />

Auch davon lebt die Jugendarbeit.<br />

Da die Jugendlichen oft gesättigt<br />

sind von Onlineangeboten,<br />

bieten wir zusätzlich ab<br />

den Osterferien ein Kreativangebot<br />

– a la ‚Click and Collect‘<br />

- an. Dieses steht dann kostenlos<br />

zur Abholung bei uns bereit<br />

(Montag und Dienstag im<br />

Fresh und Donnerstag und<br />

Freitag im Xtra) – mit Anleitung<br />

und einem Anleitungsvideo<br />

auf Instagram – die genauen<br />

Infos, wie Abholzeiten, gibt<br />

es dann immer über unsere SocialMedia-Accounts:<br />

https://<br />

www.instagram.com/offene_<br />

jugendarbeit_lindau/<br />

https://www.facebook.com/<br />

JugendarbeitLindau<br />

Neben dem Aufbau der digitalen<br />

Jugendarbeit haben wir<br />

aber auch endlich einen Lichtblick,<br />

dass wir den Jugendtreff<br />

Fresh in Zech wenigstens im<br />

Schichtbetrieb öffnen können<br />

– diese Öffnung ist allerdings<br />

abhängig vom 7-Tage Inzidenzwert<br />

in Lindau – er muss unter<br />

100 sein und das Hygienekonzept<br />

muss angepasst werden.<br />

Vielleicht ergibt sich ja auch<br />

die Möglichkeit, mit Schnelltests<br />

Lösungen zu finden.<br />

Wann wir öffnen und zu<br />

welchen Zeiten, veröffentlichen<br />

wir zeitnah auf unseren<br />

Social-Media-Accounts und in<br />

den Medien.<br />

Gibt es eine Zusammen arbeit<br />

mit anderen Trägern oder<br />

Organisationen, Grup pierungen?<br />

Ja, wir sind seit Beginn unserer<br />

Tätigkeit mit vielen anderen<br />

Trägern, Vereinen und Verbänden<br />

im engen Austausch.<br />

Expertenteam für Jugendarbeit in Lindau: (von links nach rechts)<br />

Anna Krüger (Jugend- & Heimerzieherin), Benjamin Taylor (Erzieher)<br />

und Theresa Berschl (Sozialarbeiterin B.A.)<br />

Foto: Stadt Lindau<br />

Netzwerkarbeit ist ein ganz<br />

wichtiger Punkt in der Jugendarbeit.<br />

Beispielsweise planen<br />

wir aktuell Kooperationen mit<br />

LUV für die Gartenschau und<br />

haben auch eigene Aktionen<br />

auf dem Gelände in Planung.<br />

Zudem sind wir mit dem Kreisjugendring<br />

wegen den Ferienangeboten<br />

im Kontakt und<br />

sind in vielen Arbeitskreisen<br />

vertreten. Ansonsten sind wir<br />

eng mit dem Club Vaudeville<br />

verknüpft, mit der Bayrischen<br />

Sportjugend, dem Familienstützpunkt<br />

oder auch mit der<br />

Stiftung Liebenau. Dazu haben<br />

wir selbst den „Fachkreis“ –<br />

dieser verbindet viele <strong>Lindauer</strong><br />

Institutionen, Schulen und<br />

Vereine sowie Stadt und auch<br />

Jugendliche. Beim ersten digitalen<br />

Treffen Ende März wird<br />

vor allem das Jugendbudget besprochen<br />

und wie es allen aktuell<br />

mit der Situation geht.<br />

Was versteckt sich hinter dem<br />

Jugendbudget?<br />

Bei dem Jugendbudget können<br />

die <strong>Lindauer</strong> Jugendlichen<br />

künftig Projekte einreichen<br />

und ein Gremium entscheidet<br />

dann, ob es von den Jugendlichen<br />

umgesetzt werden kann<br />

und ob sie Gelder aus dem Jugendbudget<br />

dafür erhalten.<br />

Gibt es bereits Erkenntnisse,<br />

was sich die <strong>Lindauer</strong> Jugendlichen<br />

wünschen?<br />

Ja. Wir haben die Ergebnisse<br />

der letzten Jugendwerft und<br />

sind auch mit den Projektgruppen<br />

im Austausch, wie ihr aktueller<br />

Stand ist. Ein paar Wünsche<br />

wurden auch bereits<br />

durch die Umsetzung der Jugendarbeit<br />

und der Einstellung<br />

des Personals erfüllt.<br />

Jetzt besprechen wir mit den<br />

Jugendlichen, wie wir sie in der<br />

Pandemie noch mehr unterstützen<br />

können. Deshalb ist es<br />

umso wichtiger, dass wir in den<br />

Austausch mit ihnen kommen,<br />

auch wenn es vorerst nur digital<br />

sein wird. Also, wir freuen<br />

uns, wenn das hier auch möglichst<br />

viele Eltern oder Großeltern<br />

lesen, die dann ihre Jugendlichen<br />

auf uns aufmerksam<br />

machen!<br />

Viele Jugendliche haben den<br />

Wunsch, dass die Bolzplätze<br />

und Spielflächen wieder geöffnet<br />

werden. Könntet Ihr da<br />

nicht Möglichkeiten organisieren?<br />

Und dann natürlich auch<br />

entsprechend kontrollieren, ob<br />

die Auflagen eingehalten werden?<br />

Zunächst, Kontrolle und<br />

Vertrauen gehen vor allem am<br />

Anfang nicht gut zusammen.<br />

Bei der Öffnung sind wir auf<br />

die Inzidenzwerte angewiesen,<br />

da sind wir schlichtweg nicht<br />

befugt. Für uns wären geöffnete<br />

Sportfelder auch ein guter<br />

Ort, mit Jugendlichen in Kontakt<br />

zu kommen. Aber derzeit<br />

sind wir auf die digitalen Weg<br />

angewiesen und können vielleicht<br />

wirklich bald das Fresh<br />

zumindest zeitweise öffnen.<br />

Wir bleiben positiv.<br />

Jürgen Widmer<br />

Taufe: Ein Tunnel namens Mireille<br />

Neuer Tunnelabschnitt verbindet die Orte Chelles und Sevrant<br />

In Lindaus französischer Partnerstadt<br />

Chelles heißt ein neuer<br />

Tunnelabschnitt wie die Präsidentin<br />

des Partnerschaftskomitees:<br />

Mireille Agletiner.<br />

Sie hat die Patenschaft für den<br />

Tunnel übernommen.<br />

Der Tunnel ist Teil des Nahverkehrskonzeptes<br />

Grand Paris Express<br />

aus dem Jahr 2011, in das<br />

auch Lindaus Partnerstadt<br />

Chelles einbezogen ist. Im<br />

Großraum Paris verbindet er die<br />

Orte Chelles und Sevrant. Der<br />

Bau des neuen Tunnelabschnitts<br />

geht zurück auf ein Gesetz<br />

von 2010, in dem die Planungen<br />

für die Entwicklung des<br />

Ballungsraumes Paris fixiert<br />

wurden.<br />

Nun wurde der 5,3 Kilometer<br />

lange Abschnitt zwischen den<br />

Orten Chelles und Sevrant bei<br />

einer Tunneltaufe eingeweiht.<br />

Das Jugendparlament von Lindaus<br />

Partnerstadt Chelles hat<br />

sich für Mireille Agletiner als<br />

Patin entschieden. Daher lag es<br />

nahe, den Tunnelabschnitt auf<br />

den Namen Mireille zu taufen.<br />

Jürgen Müller, der Partnerschaftsbeauftragte<br />

von Lindau<br />

meint: „Wir freuen uns über die<br />

Wertschätzung von Mireille<br />

Agletiner und unserer Städtepartnerschaft<br />

zwischen Chelles<br />

und Lindau.“ Sylvia Ailinger<br />

Bild li.: Ein Tunnelabschnitt trägt<br />

denselben Namen wie seine Patin:<br />

Mireille. Er geht zurück auf<br />

Mireille Agletiner, Präsidentin<br />

des Partnerschaftskomitees, die<br />

die Patenschaft für einen neuen<br />

Tunnelabschnitt übernommen<br />

hat. Foto: Société du Grand Paris express<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Bekanntmachung:<br />

Online-Versteigerung von Fundfahrrädern<br />

Bei der Stadt Lindau (B), Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) Bleicheweg 14,<br />

wurden in den letzten zwei Jahren ca. 120 Fahrräder abgegeben.<br />

Es ist beabsichtigt, diese Fundfahrräder gemäß § 979 und § 980 des Bürgerlichen<br />

Gesetzbuches zu versteigern, sofern die Verlierer nicht bis spätestens<br />

24.05.2021 ihre Rechte beim Fundamt der Stadt Lindau, Telefon 918-317<br />

oder bei der GTL, Telefon 9380-717, anmelden.<br />

Die Versteigerung findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation online in<br />

der Zeit vom Donnerstag, 27.05.2021 bis Sonntag, 05.06.2021 statt.<br />

Ab dem 29.04.2021 können sich Interessierte in einer vierwöchigen V<br />

orschau die Fahrräder über die Homepage www.stadtlindau.de oder über<br />

www.fundus.eu bzw. www.sonderauktionen.net ansehen, bevor die eigentliche<br />

Auktion am 27.05.2021 startet.<br />

Stadt Lindau (B), 10.04.2021<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

Ho-Chi-Minh-Steg: Abschied naht<br />

Im Oktober beginnt der Abbruch am Bahnhof Lindau-Insel<br />

Für die <strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong><br />

heißt es Abschied nehmen:<br />

Zur diesjährigen Sommersaison,<br />

spätestens Mitte<br />

Mai, wird der Fußgängersteg<br />

über die Gleise am Bahnhof<br />

Lindau-Insel nicht mehr zur<br />

Verfügung stehen. Dies hat<br />

die Deutsche Bahn der Stadt<br />

Lindau mitgeteilt. Sie ist Eigentümerin<br />

des Steges und<br />

auch für den Unterhalt zuständig.<br />

Der Fußgängersteg wurde<br />

von Seiten der Bahn der Stadt<br />

zur Nutzung zur Verfügung gestellt,<br />

die Fußgängerquerung<br />

war und ist nicht öffentlich<br />

gewidmet.<br />

Der im Volksmund als Ho-Chi-<br />

Minh-Steg bezeichnete Übergang<br />

ist in die Jahre gekommen<br />

und muss im Oktober<br />

ohnehin wegen der Elektrifizierung<br />

der Gleise abgebrochen<br />

werden. Die Belastungen<br />

einer Sommersaison würde er<br />

nach aktueller Überprüfung<br />

der Bahn nicht mehr aushalten.<br />

Zwar trägt der Steg die<br />

Fußgänger noch sicher, doch<br />

besteht die Gefahr, dass durch<br />

die Erschütterungen, die durch<br />

viele Besucherinnen und Besucher<br />

ausgelöst werden können,<br />

sich Teile aus der Unterkonstruktion<br />

lösen könnten und<br />

auf die Gleise fallen. Dies würde<br />

die Zugreisenden und den<br />

Zugverkehr gefährden.<br />

Von der Hand ist die Gefahr<br />

nicht zu weisen. Immerhin<br />

setzt die Bundeswehr bei Märschen<br />

den Gleichschritt auf<br />

Brücken aus, da diese sonst zu<br />

stark ins Vibrieren kommen<br />

könnten.<br />

Die Verantwortlichen der<br />

Stadt Lindau hatten mit Blick<br />

Bekanntmachung:<br />

Vollzug der Wassergesetze<br />

Einleitung von mechanisch-biologisch-chemisch vorbehandeltem<br />

Abwasser aus der Kläranlage Lindau, sowie von<br />

Mischwasser aus dem Regenüberlaufbecken beim Hauptpumpwerk<br />

in den Bodensee im Bereich der Grundstücke<br />

Flur Nr. 1785/2 und 1784 der Gemarkung Reutin durch die<br />

GTL-Abwasserwirtschaft-, Robert-Bosch-Str. 45, 88131<br />

Lindau (B)<br />

Die GTL, Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau, -Abwasserwirtschaft-<br />

hat beim Landratsamt Lindau (Bodensee)<br />

Antrag auf Erteilung einer weiteren wasserrechtlichen<br />

gehobenen Erlaubnis für das Einleiten von mechanischbiologisch-chemisch<br />

vorbehandeltem Abwasser aus der<br />

Kläranlage Lindau, sowie von Mischwasser aus dem Regenüberlaufbecken<br />

beim Hauptpumpwerk in den Bodensee<br />

gestellt. Die Einleitungsstelle liegt im Bereich der<br />

Grundstücke Flur Nr. 1785/2 und 1784 der Gemarkung<br />

Reutin. Die derzeit bestehende beschränkte Erlaubnis endet<br />

zum 31.12.2024.<br />

Es wird bekannt gemacht, dass der Plan zum genannten<br />

Vorhaben in der Zeit vom 29.03.2021 bis 28.04.2021 in<br />

der Stadtverwaltung Lindau (Bregenzer Straße 8, 88131<br />

Lindau, im Vor-raum vor Zimmer Nr. 8.0.09/ 8.0.10) zur<br />

Einsichtnahme öffentlich ausliegt.<br />

Es wird darauf hingewiesen, dass<br />

1) Einwendungen gegen das Vorhaben im Zeitraum bis<br />

zu zwei Wochen nach dem Ablauf der Auslegungsfrist<br />

Abschied: Zur diesjährigen Sommersaison, spätestens Mitte Mai,<br />

wird der Fußgängersteg über die Gleise am Bahnhof Lindau Insel<br />

nicht mehr zur Verfügung stehen.<br />

Foto: Christian Flemming<br />

auf die kommende Tourismussaison<br />

versucht, die Nutzungsdauer<br />

des Stegs zu verlängern.<br />

Doch dazu hätte die Bahn zwischen<br />

50.000 und 100.000 Euro<br />

aufbringen müssen, um den<br />

Steg für eine weitere Saison zu<br />

ertüchtigen. Dies lehnte die<br />

Bahn ab. Auch aus Sicht der<br />

Stadt Lindau ist dies eine unverhältnismäßig<br />

hohe Investition<br />

bezogen auf die kurze Zeit<br />

bis Oktober.<br />

Die Stadt wird aber darauf<br />

bestehen, dass es nach Ende<br />

der Elektrifizierung wieder einen<br />

Fußgängersteg beziehungsweise<br />

eine Querung auf<br />

die Hintere Insel gibt. Sie bezieht<br />

sich dabei auf Verträge<br />

mit der Bahn aus dem 19. Jahrhundert,<br />

die aus Sicht der<br />

Stadt Lindau einen solchen<br />

Steg festschreiben. Außerdem<br />

war es ein direkter Wunsch<br />

aus der Bürgerschaft, einen<br />

neuen Fußgängersteg zwischen<br />

Altstadt und Hinterer<br />

Insel zu erhalten. Dieser<br />

Wunsch floss direkt aus der<br />

Bürgerbeteiligung in den Rahmenplan<br />

für die Hintere Insel<br />

ein.<br />

Zwar sieht die Bahn aktuell<br />

keine Verpflichtung, den Fußgängersteg<br />

wieder herzustellen,<br />

da ein ebenerdiger Zugang<br />

geschaffen werden soll. Allerdings<br />

könnte auch ein neuer<br />

Fußgängersteg nach Abstimmung<br />

der Beteiligten zukünftig<br />

neu errichtet werden, so<br />

Kay Koschka, Stadtbaumeister<br />

von Lindau. Die Stadt sieht es<br />

als ihre Aufgabe, den <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>n zukünftig<br />

wieder einen Fußgängersteg<br />

auf die sich wandelnde<br />

Hintere Insel zur Verfügung zu<br />

stellen.<br />

Jürgen Widmer<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

bei der Auslegungsbehörde oder beim Landratsamt<br />

Lindau, Bregen-zer Straße 35, 88131 Lindau (Bodensee),<br />

Zimmer Nr. 321, III. Stock, schriftlich oder zur<br />

Niederschrift vorgebracht werden können,<br />

2) mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen<br />

ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen<br />

Titeln beruhen,<br />

3) bei Ausbleiben eines Beteiligten an einem auf die<br />

Auslegungsfrist folgenden Erörterungstermin auch<br />

ohne ihn verhandelt werden kann,<br />

4) a) Personen, die Einwendungen erheben von dem<br />

Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung<br />

benachrichtigt werden können,<br />

b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen<br />

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt<br />

werden kann,<br />

wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen<br />

vorzunehmen sind.<br />

5) auf der Internetseite www.landkreis-lindau.de/<br />

Bürgerservice-Online-Dienste/Bürgerservice/<br />

Bekanntmachung der Inhalt der Bekanntmachung veröffentlicht<br />

wird. Es sind die zur Einsichtnahme bei der<br />

Stadtverwaltung Lindau (B) ausgelegten Unterlagen<br />

maßgeblich.<br />

Lindau (B), den 15.03.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

gleich am Anfang benimmt<br />

sich der Frühling<br />

wie ein sehr launenhafter<br />

April. Aber ob Sonne,<br />

Schnee, Regen oder Wind<br />

– letztendlich zieht es viele<br />

Menschen hinaus. Nach<br />

dem Winter, der durch die<br />

Pandemie gefühlt doppelt<br />

so lang war wie gewohnt,<br />

genießen wir alle es, ein<br />

wenig herauszukommen.<br />

Allerdings fällt vielen Naturliebhabern<br />

auf, dass<br />

achtlos weggeworfene Zigarettenkippen,<br />

rücksichtlos<br />

entsorgter Müll<br />

oder verstreute Verpakkungen<br />

nicht nur den Naturgenuss<br />

stören, sondern<br />

zusehends zu einer Belastung<br />

für die Umwelt werden.<br />

Ein ähnliches Bild<br />

bietet sich auch immer<br />

häufiger auf der Insel:<br />

3<br />

überquellende Abfalleimer,<br />

Zigarettenkippen in<br />

den Fugen des Kopfsteinpflasters,<br />

herumwirbelnde<br />

Kaffeebecher am Hafen.<br />

Die Mitarbeiter der GTL<br />

kommen mit dem Leeren<br />

und Reinigen kaum noch<br />

hinterher. Wenn sie an der<br />

einen Ecke fertig sind,<br />

müssen sie an der anderen<br />

wieder von vorn anfangen.<br />

An dieser Stelle möchte<br />

ich diesen Kolleginnen und<br />

Kollegen herzlich für ihren<br />

unermüdlichen Einsatz<br />

danken!<br />

Aber wie bekommen wir das<br />

Problem in den Griff? Ich<br />

denke, die Antwort lautet -<br />

wie stets: Nur gemeinsam!<br />

Bitte bringen Sie Ihren Abfall<br />

zum nächsten Mülleimer.<br />

Ist dieser voll oder gibt<br />

es keinen, dann nehmen sie<br />

ihn - auch wenn’s schwer<br />

fällt - bitte mit.<br />

Werfen Sie keine Kippen in<br />

die Landschaft oder auf die<br />

Straße. Auf der Insel müssen<br />

die Zigarettenreste sogar per<br />

Hand zwischen den Pflastersteinen<br />

herausgeholt werden.<br />

Denn eine Zigarettenkippe,<br />

so haben Experten<br />

errechnet, kann bis zu 40<br />

Liter Grundwasser verschmutzen<br />

– ganz abgesehen<br />

von den Gefahren für<br />

Tiere oder kleine Kinder, die<br />

diese interessiert aufgreifen.<br />

Ich weiß, dass derzeit einfach<br />

mehr Abfall entsteht,<br />

weil viele Gaststätten Speisen<br />

zum Mitnehmen anbieten.<br />

Ich freue mich über diesen<br />

Service. Aber ich bitte<br />

auch darum, wo es möglich<br />

ist, auf Mehrwegbehälter zu<br />

setzen. Außerdem wäre es<br />

schön, wenn alle Händler<br />

und Gastronomen vor ihre<br />

Betriebe Abfallbehälter stellen,<br />

damit niemand gezwungen<br />

ist, lange nach einer<br />

Entsorgungsmöglichkeit<br />

zu suchen. Auch wir in der<br />

Stadtverwaltung verstärken<br />

in Hinsicht auf die Sommermonate<br />

unsere Anstrengungen.<br />

Zusammen wird es uns gelingen,<br />

dass Stadt und Natur<br />

sauber bleiben.<br />

Mit Frühlingsgrüßen aus der<br />

„Toskana“.<br />

Ihre Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

Zur Verstärkung unseres Reinigungsteams suchen wir zum nächstmöglichen<br />

Zeitpunkt eine verlässige<br />

Reinigungskraft m/w/d<br />

in Teilzeit (20 Wochenstunden / 5 Wochentage)<br />

Unser Angebot:<br />

• Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst<br />

• teamorientiertes Arbeiten<br />

• Jahressonderzahlung<br />

• betriebliche Altersvorsorge<br />

• finanzielle Beteiligung beim Jobticket<br />

Für nähere Auskünfte steht Ihnen das Team der Personalabteilung,<br />

Tel.: 08382/918108 gerne zur Verfügung.<br />

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 18.04.2021.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

1881 Catering ist neuer Gastronomiepartner<br />

Ravensburger Unternehmen zuständig für Restaurant und Veranstaltungscatering in der <strong>Lindauer</strong> Inselhalle<br />

Voraussichtlich im Mai kehrt<br />

wieder gastronomisches Leben<br />

in die Inselhalle ein: Das<br />

Ravensburger Gastronomieunternehmen<br />

1881 Catering<br />

übernimmt das Restaurant und<br />

das Veranstaltungscatering.<br />

Im Vergabe- und Auswahlprozess<br />

für die Inselhalle Lindau<br />

steckte für alle Beteiligten viel<br />

Arbeit. Am Ende eines zweistufigen<br />

Verfahrens konnte die<br />

1881 Catering GmbH die Vergabejury<br />

überzeugen.<br />

„Wir sind froh, dass wir mit<br />

Michael Hotz und seinem<br />

Team einen professionellen<br />

und erfahrenen Gastronomiepartner<br />

gefunden haben, der<br />

mit uns an einem Strang zieht“,<br />

sagt Carsten Holz, Geschäftsführer<br />

der Lindau Tourismus<br />

und Kongress GmbH. Die Freude<br />

kommt nicht von ungefähr:<br />

„Mit der Inselhalle haben wir<br />

oberhalb der Promenade am<br />

Aufzüge am Bahnhof<br />

Stadt wollte Rolltreppe für Reutin<br />

Die Stadt Lindau hat sich 2019<br />

für eine Rolltreppe am Bahnhof<br />

Reutin eingesetzt, da auch<br />

sie Sorge vor der technischen<br />

Anfälligkeit von Aufzügen hatte.<br />

Diese sollte von den Bahnsteigen<br />

hoch zum Fußgängersteg<br />

führen.<br />

„Die Rolltreppe hätte zusätzlich<br />

zu den Aufzügen dafür gesorgt,<br />

dass der Bahnhof barrierefrei<br />

ist“, so der <strong>Lindauer</strong><br />

Stadtbaumeister Kay Koschka.<br />

Leider habe die Bahn diesen<br />

Einwand ebenso abgelehnt wie<br />

Michael Hotz, Geschäftsführer 1881 Catering GmbH (Mitte) mit<br />

Christina Forat (links),Betriebsleiterin für die Gastronomie der<br />

Inselhalle sowie LTK-Geschäftsführer Carsten Holz<br />

Foto: Lindau Tourismus und Kongress GmbH<br />

den Plan des Behindertenbeauftragten<br />

des Landkreises,<br />

Anton Ziegler, der eine Rampe<br />

gefordert habe. Die Stadt hat<br />

sich in den Gesprächen vor<br />

und im Rahmen ihrer Stellungnahmen<br />

im Planfeststellungsverfahren<br />

für die Rolltreppe<br />

stark gemacht.<br />

Diese hätte auch eine zuverlässige<br />

Alternative geboten,<br />

wenn die Aufzüge defekt sind.<br />

Dies war zuletzt geschehen<br />

und hatte für Verärgerung bei<br />

Reisenden gesorgt.<br />

Jürgen Widmer<br />

Bayerisches Landesamt für Umwelt:<br />

Information über das FFH-Artenmonitoring<br />

von 2021 bis 2023<br />

Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) verpflichtet die Mitgliedstaaten<br />

der Europäischen Union, den Erhaltungszustand der besonders<br />

schutzwürdigen Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten (nach Anhang I bzw.<br />

II und IV der FFH-RL) von gemeinschaftlichem Interesse zu überwachen (Monitoring).<br />

Gemäß Art. 17 der FFH-RL erstellen die Mitgliedstaaten alle sechs<br />

Jahre einen Bericht, der die wichtigsten Ergebnisse dieses Monitorings integriert.<br />

Die Europäische Kommission bewertet auf der Grundlage dieser Berichte<br />

die Fortschritte bei der Verwirklichung in der FFH-RL genannter Ziele.<br />

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Erhaltungszustand der Lebensräume,<br />

Tier- und Pflanzenarten in Deutschland über ein Stichprobenverfahren<br />

zu ermitteln und zu dokumentieren. Das Monitoring der Insekten-,<br />

Pflanzen-, Amphibien und Reptilienarten erfolgt in Bayern an festen Stichprobenflächen,<br />

die jetzt turnusmäßig wieder untersucht werden müssen. Die<br />

Probeflächen können sowohl innerhalb als auch außerhalb von FFH-Gebieten<br />

liegen.<br />

In Ihrem Gemeinde- bzw. Stadtgebiet befindet sich mindestens eine Probefläche<br />

einer oder mehrerer der genannten Artengruppen. Diese Probefläche<br />

soll im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt von April 2021 bis<br />

Oktober 2023 begangen und bewertet werden. Die Untersuchungen haben<br />

keinerlei Konsequenzen für die Grundeigentümer und Nutzungsberechtigten<br />

und führen auch nicht zu Beeinträchtigungen der Flurstücke.<br />

Zuständig für Kartierungen von Lebensraumtypen und Arten des Offenlands<br />

ist das Bayerische Landesamt für Umwelt. Für Wald-Lebensraumtypen und<br />

manche Arten ist die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft<br />

zuständig.<br />

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Ihre untere Naturschutzbehörde beim zuständigen<br />

Landratsamt bzw. bei der kreisfreien Stadt zur Verfügung.<br />

Kleinen See einen Ort, der auch<br />

gastronomisch große Potenziale<br />

bietet.“<br />

Bäume auf Privatgelände<br />

Therme: Stadt für Rodungen nicht zuständig<br />

Die aktuellen Rodungsarbeiten<br />

gegenüber der Therme haben<br />

weder mit der Thermenzufahrt<br />

und dem Parkplatz, noch<br />

mit Park&Ship zu tun. Darauf<br />

weist die Stadtverwaltung<br />

Lindau unter Bezugnahme auf<br />

vermehrte Anfragen in einer<br />

Pressemitteilung hin. Zudem<br />

finden diese zum Großteil auf<br />

Privatgelände statt, sodass<br />

die Stadt hier nicht zuständig<br />

ist.<br />

Die Rodungsarbeiten, die im<br />

Geltungsbereich des Bebauungsplans<br />

„Therme, Freizeitbad,<br />

Eissporthalle“ getätigt<br />

werden, sind genehmigt.<br />

„Doch die Arbeiten nördlich<br />

der Therme und südlich der<br />

Verkehr im Hasenweidweg<br />

Rückstaus: Entlastung an Wochenenden<br />

Die Stadt Lindau hat einen weiteren<br />

Schritt zur Verbesserung<br />

der Verkehrssituation im Hasenweidweg<br />

an stark frequentierten<br />

Wochenenden unternommen.<br />

Dort war es vor der<br />

Einfahrt zum Parkplatz Karl-<br />

Bever-Platz immer wieder zu<br />

Rückstaus gekommen.<br />

Deshalb wird die Die Schranke<br />

des P3 beim Überfahren der<br />

Kontaktschleife jetzt auch<br />

dann geöffnet, wenn im Parkplatz<br />

keine Parkplätze mehr zur<br />

Verfügung stehen. Das heißt,<br />

die Fahrzeuge können dennoch<br />

auf den Parkplatz fahren, müssen<br />

dann eventuell eine „Ehrenrunde“<br />

drehen und fahren<br />

dann auch wieder Richtung P1<br />

und P2 aus.<br />

Bahnlinie sind nicht mit der<br />

Stadt abgestimmt, da diese hier<br />

nicht zuständig ist“, sagt Stadtbaumeister<br />

Kay Koschka.<br />

Dies habe das Bauamt auch<br />

per Mail am 2. März dem Bund<br />

Naturschutz mitgeteilt. Damit<br />

tritt Koschka Behauptungen<br />

entgegen, das Bauamt habe auf<br />

eine entsprechende Mail des<br />

BN nicht reagiert.<br />

Grundsätzlich sei es so, dass<br />

bei Rodungen auf Privatgelände<br />

gegebenenfalls die Untere<br />

Naturschutzbehörde im Landratsamt<br />

eingeschaltet werden<br />

müsse und eventuell noch das<br />

Forstamt. „Wir als Stadt haben<br />

hier kein Mitsprachrecht“, so<br />

Koschka weiter.<br />

Jürgen Widmer<br />

Außerdem wird, wenn der<br />

Parkplatz voll ist, eine Bake gesetzt<br />

mit dem Schild „Parkplätze<br />

belegt, Durchfahrt verboten,<br />

Anlieger frei“. Dies führt zu einer<br />

weiteren Entlastung. Diese<br />

Maßnahme hat bereits im vergangenen<br />

Jahr dazu geführt,<br />

dass viele Parkplatzsuchende<br />

davon Abstand nahmen, in den<br />

Hasenweidweg einzubiegen.<br />

Wie sich an den vergangenen<br />

Wochenenden bereits zeigte,<br />

scheint sich das Problem des<br />

Rückstaus auf dem Hasenweidweg<br />

damit jedenfalls bei der<br />

derzeitigen Verkehrssituation<br />

erledigt zu haben. Dennoch beobachten<br />

die Verantwortlichen<br />

die Situation weiter und denken<br />

über weitere Verbesserungen<br />

nach. Jürgen Widmer<br />

www.stadtlindau.de<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

Die neuen Gastronomen haben<br />

den Namen onu für das<br />

Restaurant in der Halle gewählt.<br />

Das Wort steht für die<br />

Begriffe gemeinsam und zusammen<br />

und kommt aus der<br />

afrikanische Sprache Igbo.<br />

Denn für Michael Hotz und das<br />

Team von 1881 Catering stehen<br />

der gemeinsame Genuss, das<br />

Teilen der Speisen bei Tisch, im<br />

Vordergrund: „Es geht nicht<br />

nur um Nahrungsaufnahme.<br />

Der gemeinsame Moment ist<br />

viel wichtiger. Unsere Gäste erwarten<br />

Speisen aus aller Welt<br />

mit Produkten aus der Region“.<br />

Natürlch sind die Voraussetzungen<br />

in diesem zweiten Corona-Jahr<br />

nicht optimal für die<br />

Gastronomie. „Die aktuelle Lage<br />

ist aber auch eine Chance.<br />

Wir haben die Gelegenheit, die<br />

Zukunft zu gestalten, gerade unter<br />

schwierigen Bedingungen“,<br />

sagt Michael Hotz mit Blick auf<br />

seine jungen und engagierten<br />

Mitarbeiter. „Neben den großen<br />

Events und Veranstaltungen<br />

werden wir eine hochwertige<br />

Gastronomie auch zum Mitnehmen<br />

bieten und freuen uns,<br />

wenn die Menschen unsere Vision<br />

von Streetfood beim Schlendern<br />

über die Promenade entdecken.“,<br />

so Hotz weiter.<br />

Es gilt also, aus der Location<br />

einen lebendigen Treffpunkt<br />

zu machen. Dafür bietet das<br />

Kampagnenjahr beste Voraussetzungen:<br />

„In Lindau wird<br />

2021 mit der Bayerischen Gartenschau,<br />

der umfangreichen<br />

Kunstausstellung zum Schaffen<br />

Marc Chagalls und obendrein<br />

der Eröffnung der neuen<br />

Therme viel geboten“, so Carsten<br />

Holz. Lindau Tourismus<br />

Straßensperrungen<br />

Die Holbeinstraße 8 bis 12 in<br />

Lindau ist in der Zeit von Montag,<br />

29. März bis Freitag, 9. April<br />

insgesamt acht Arbeitstage<br />

lang voll gesperrt.<br />

Der Grund für die Baumaßnahme<br />

ist der Neuanschluss von<br />

Haus und Kanal. Davon betroffen<br />

sind Strom- und Telefonkabel<br />

sowie die Wasser- und Gasleitung.<br />

Anlieger können bis zur<br />

Baustelle fahren. Fußgänger<br />

können die Baustelle mit Behinderungen<br />

passieren und Radfahrer<br />

müssen ihre Fahrräder schieben.<br />

Die Umleitung ist ausgeschildert<br />

und führt über die<br />

Reinwaldstraße, Im Holben und<br />

Am Torggel. Sylvia Ailinger<br />

Der Sorgersweg in Lindau ist<br />

zwischen Montag, 22. März und<br />

Mittwoch, 31. März voraussichtlich<br />

bis zu drei Tage lang voll<br />

gesperrt.<br />

In dieser Zeit werden Stromkabel<br />

instand gesetzt. Fußgänger und<br />

Radfahrer können die Baustelle<br />

mit Behinderungen passieren.<br />

An der Einfahrt in den Sorgersweg<br />

von der Tobelstraße her wird<br />

eine Beschilderung aufgestellt<br />

mit dem Hinweis Sorgersweg<br />

Richtung Schönau gesperrt.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Von Mittwoch, 24. März bis vorrausichtlich<br />

zum 21. April 2021<br />

wird die Laubeggengasse von<br />

Hausnummer 3 bis Hausnummer<br />

4 in Aeschach voll gesperrt sein.<br />

Fußgänger und Radfahrer können<br />

die Baustelle mit Behinderungen<br />

passieren. Die Umleitung<br />

erfolgt über Stromayrweg,<br />

Brougierstraße und Holdereggenstraße.<br />

Die Umleitung ist<br />

ausgeschildert. Anwohner müssen<br />

die Umleitung ebenfalls benutzen,<br />

um an zu ihren Wohnort<br />

zu gelangen. Hierüber werden<br />

die Anwohner von der Firma<br />

Strabag per Posteinwurf informiert.<br />

Solange die Baumaßnahme<br />

andauert, werden auch die<br />

Poller in der Brougierstraße entfernt.<br />

Alexandra Abbrederis


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

Klimawandel auf Youtube und Instagram<br />

Klima Verrückt Stadt: Lindau sucht Jugendliche für Social Media-Crew 2021<br />

Mit der Kampagne Klima Verrückt<br />

Stadt machen die Städte<br />

um den Bodensee, darunter<br />

auch Lindau, diesen Sommer<br />

auf die Folgen des Klimawandels<br />

in unseren Städten aufmerksam.<br />

Eine Social Media-<br />

Crew begleitet die Aktionen<br />

multimedial.<br />

Die <strong>Lindauer</strong> Corona-Vernetzungsrunde<br />

hat erstmals getagt.<br />

Auf Einladung der Stadt<br />

Lindau nahmen auch Vertreter<br />

des Landkreises und der Polizei<br />

daran teil.<br />

Zuständig für die Pandemiebekämpfung<br />

ist der Landkreis,<br />

die Gruppe soll aber helfen, die<br />

Kommunikation und die Zusammenarbeit<br />

zwischen den<br />

Beteiligten weiter zu verbessern.<br />

Die Verantwortlichen erwarten<br />

auch in diesem Jahr<br />

Harald Kühl (links) und Torben Nuding freuen sich auf den Klimaverrückt-Workshop<br />

mit Jugendlichen aus acht Städten.<br />

Foto: Die Regionauten, Konstanz<br />

Jugendliche ab 13 Jahren<br />

können sich bis Donnerstag,<br />

1. April, als Social Media-Redakteurinnen<br />

und -Redakteure<br />

bewerben. Sie nehmen an einem<br />

Online-Workshop am 23.<br />

April teil, knüpfen Kontakte<br />

mit Jugendlichen aus den anderen<br />

Städten, lernen Entscheiderinnen<br />

und Entscheider aus ihrer<br />

Stadt kennen und erstellen<br />

kleine Berichte, Hintergrundinfos<br />

und Posts auf Instagram<br />

und Youtube. Für den etwa einmonatigen<br />

Einsatz mit rund<br />

vier Stunden Aufwand pro Woche<br />

bekommen die Jugendlichen<br />

ein offizielles Social Media-Zertifikat<br />

ihrer Stadt.<br />

Das Städtebündnis in der<br />

Bodenseeregion zeigt seit Jahren:<br />

Gut leben geht auch mit<br />

weniger Energie und CO2-Ausstoss.<br />

Seit 2013 gibt es hierzu<br />

bereits vielfältige Aktionen.<br />

„2021 lenken wir den Fokus auf<br />

den Klimawandel in unseren<br />

Städten“, berichtet Danielle<br />

Eichler, Klimaschutzbeauftragte<br />

aus Lindau und ergänzt: „Ich<br />

kann nur so viel verraten: Diesen<br />

Sommer bekommen wir<br />

Überraschungsbesuch von<br />

weit her. Unsere Besucher sind<br />

für zwei Wochen in der Innenstadt<br />

präsent und wollen wissen,<br />

wie sich der Klimawandel<br />

auf unser städtisches Leben<br />

auswirkt, was wir dagegen tun<br />

Gemeinsam gegen die Pandemie<br />

Corona-Vernetzungsrunde nimmt jetzt Arbeit auf<br />

Zur ersten Online-Projektschmiede<br />

in diesem Jahr trafen<br />

sich jetzt fast 100 engagierte<br />

Menschen. Die Teilnehmerinnen<br />

und Teilnehmer dieser<br />

Schmiede, die ganz im Zeichen<br />

des Klimaschutzes stand, kommen<br />

aus Zivilgesellschaft, Politik<br />

und Verwaltung.<br />

Projektgeberin Danielle Eichler,<br />

Klimaschutzmanagerin bei<br />

der Stadt Lindau, hatte sich einen<br />

offenen Dialog mit Bürgerinnen<br />

und Bürgern gewünscht.<br />

Die Ergebnisse aus<br />

dem Treffen werden demnächst<br />

dem Klimabeirat vorgestellt.<br />

Lindau erarbeitet derzeit eine<br />

Klimaschutzstrategie: Bis<br />

2035 soll die Stadt Klimaneutralität<br />

erreichen und einen<br />

fairen Beitrag zur Verwirklichung<br />

des 1,5 Grad Celsius-<br />

Ziels des Pariser Klimaabkommens<br />

leisten. Diese Abkommen<br />

umfasst Maßnahmen, die die<br />

Erderwärmung auf 1,5 Grad<br />

Celsius begrenzen. „Dieses ambitionierte<br />

Ziel kann nur gemeinsam<br />

erreicht werden“, betont<br />

Danielle Eichler und ergänzt:<br />

„Für die Klimaschutzstrategie<br />

brauchen wir von Anfang<br />

an eine transparente<br />

Kommunikation und den Austausch<br />

zwischen Verwaltung,<br />

Politik und Bürgerschaft. Das<br />

war meine Motivation, das<br />

Thema in die Projektschmiede<br />

einzubringen.“<br />

aufgrund der Reisebeschränkungen<br />

einen starken Besucherandrang<br />

am Bodensee.<br />

„Um die kommende Sommersaison<br />

trotz Corona zum<br />

Wohle der <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> im Griff zu behalten,<br />

haben wir die Vernetzungsrunde<br />

mit dem Landratsamt und<br />

der Polizei einberufen. Ich bin<br />

über diesen direkten Draht<br />

sehr froh und danke den hiesigen<br />

wie dortigen Kollegen ganz<br />

herzlich! Denn der Kampf gegen<br />

die Pandemie ist eine Gemeinschaftsanstrengung“,<br />

so<br />

Lindaus Oberbürgermeisterin<br />

Dr. Claudia Alfons, von der die<br />

Initiative zu dieser Runde ausging.<br />

Ziel ist es, die gegebenenfalls<br />

notwendigen und möglichen<br />

Maßnahmen angesichts des dynamischen<br />

Infektionsgeschehens<br />

möglichst gut aufeinander<br />

abzustimmen und diese Informationen<br />

an Bürgerinnen und<br />

Bürger ebenso wie an Besucherinnen<br />

und Besucher zu kommunizieren.<br />

Jürgen Widmer<br />

und wie wir Folgen abfedern<br />

können“.<br />

Interessierte Jugendliche<br />

aus Lindau können sich ab sofort<br />

für einen der sechs Plätze<br />

bewerben. Dazu reicht eine<br />

30-sekündige Smartphone-<br />

Videobotschaft oder eine Mail<br />

an info@klimaverrueckt.org.<br />

Hier ein paar Beispiele für die<br />

5<br />

Bewerbung: Ich bin klimaverrückt<br />

weil … / Ich möchte Social<br />

Media-Redakteurin oder<br />

–Redakteur werden, weil….<br />

Weitere Informationen zur<br />

Kampagne gibt es unter<br />

klimaverrueckt.org und auf<br />

Instagram unter<br />

@klimaverrueckt.<br />

Die Regionauten, Konstanz<br />

SOCIAL MEDIA-CREW 2021:<br />

Bewirb dich jetzt und zeig, wie klimaverrückt du bist!<br />

Du bist mindestens 13 Jahre alt? Du wohnst in Bregenz,<br />

Feldkirch, Konstanz, Lindau, Radolfzell, Singen, St.Gallen<br />

oder Winterthur? Du interessierst dich für Social Media und<br />

willst etwas gegen den Klimawandel tun? Dann bewirb dich<br />

für die Social Media-Crew und werde Klima-Influencer*in in<br />

deiner Stadt! Alles was du dazu brauchst:<br />

• Zeit für und Lust auf unseren interaktiven Online-Workshop<br />

am Freitag, 23. April 2021, von 17 bis 19 Uhr mit den<br />

Social Media-Redakteuren Torben Nuding und Harald Kühl<br />

• rund 16 Stunden Einsatzbereitschaft zwischen Mai und<br />

Juli 2021<br />

• ein eigenes Smartphone<br />

• eine Einverständniserklärung deiner Eltern<br />

Dafür bekommst du: das coole Gefühl, was Klimaverrücktes<br />

zu tun, praktische Social Media-Erfahrungen, Kontakt zu<br />

Menschen aus der Bodenseeregion und ein offizielles Social<br />

Media-Zertifikat!<br />

klimaverrueckt.org, Instagram @klimaverrueckt<br />

Umweg aufgrund Sanierung<br />

Bahndamm muss gesperrt werden<br />

Die Sanierung und Neugestaltung<br />

des Bahndamms geht in die<br />

abschließende Phase. Deshalb<br />

müssen Radfahrer und Fußgänger,<br />

die über den Bahndamm auf<br />

die Insel möchten, vom Montag,<br />

22. März, an einen Umweg in<br />

Kauf nehmen.<br />

Ursprünglich war die Bauausführung<br />

für April geplant, jetzt<br />

können die Arbeiten bereits<br />

früher starten. Die Arbeiten<br />

sollen bis Mitte Mai abgeschlossen<br />

sein, sodass spätestens<br />

zur Gartenschau der<br />

Bahndamm wieder nutzbar ist.<br />

Dies bedeutet, dass zwischen<br />

dem Bahnübergang Lotzbeck<br />

und dem Anschluss am Sina-<br />

Kinkelin-Platz die Nutzung des<br />

Eisenbahndamms für Fußgänger<br />

und Radfahrer während der Bauzeit<br />

nicht möglich sein wird. Die<br />

Umleitung soll über die Seebrükke<br />

erfolgen und wird entsprechend<br />

ausgeschildert. Die Sperrung<br />

des Eisenbahndamms ist<br />

aus Sicherheitsgründen notwendig.<br />

Lediglich Rettungsdienste<br />

können den Bahndamm weiterhin<br />

befahren. Jürgen Widmer<br />

Projektschmiede: Starke Signale für den Klimaschutz<br />

Offener Dialog: Fast 100 engagierte Menschen aus Lindau nehmen an Online-Schmiede teil<br />

Wie kann Klimaschutz für<br />

Lindau bestmöglich gelingen<br />

und wie muss die Stadt die Beteiligung<br />

dafür gestalten? Mit<br />

dieser Frage gingen alle Beteiligten<br />

in die dreistündige Online-Veranstaltung,<br />

die vom<br />

Projektschmiede-Team Lindau<br />

geplant und moderiert wurde.<br />

An der Projektschmiede nahmen<br />

auch Gäste aus den politischen<br />

Fraktionen sowie Mitglieder<br />

des Klimabeirates teil. Die<br />

Einrichtung dieses Beirates war<br />

am 24. Juni 2020 im <strong>Lindauer</strong><br />

Stadtrat beschlossen worden.<br />

Der Klimabeirat ist ein von der<br />

Stadt eingesetztes Beratungsgremium.<br />

Er setzt sich für die<br />

Ziele des Klimaschutzes und der<br />

Klimaanpassung ein. Als Klimaschutzgremium<br />

bereitet er<br />

klimafachliche Entscheidungen<br />

für die politischen Gremien<br />

der Stadt vor. Der Klimabeirat<br />

ist das Verbindungsglied zwischen<br />

Öffentlichkeit und den<br />

politischen Gremien der Stadt.<br />

Die erste öffentliche Sitzung<br />

des Klimabeirates fand bereits<br />

am 18. Februar statt. Die Mitglieder<br />

des prominent besetzten<br />

Gremiums hatten in dieser<br />

Sitzung auch betont, dass sie<br />

nicht nur ein Konzept erstellen,<br />

sondern ins Handeln kommen<br />

wollen.<br />

An Ideen für Beteiligung sowie<br />

für konkrete Projekte mangelte<br />

es in der vergangenen Projektschmiede<br />

nicht. Auf intensiven<br />

Austausch folgt eine reiche<br />

Ernte, heißt es im Schmiede-Jargon.<br />

Daher werden im nächsten<br />

Schritt die Ideen zusammengefasst<br />

und in die folgende öffentliche<br />

Sitzung des Klimabeirates<br />

eingebracht. Diese findet<br />

am Donnerstag, 15. April statt.<br />

Die Ergebnisse aus der ersten<br />

Klima-Projektschmiede sowie<br />

Informationen zum Klimabeirat<br />

finden interessierte Bürgerinnen<br />

und Bürger unter:<br />

https://www.stadtlindau.de/<br />

Bürger-Politik-Verwaltung/<br />

Bürgerbeteilig ung/Projektschmiede/<br />

https://www.stadtlindau.<br />

de/Bürger-Politik-Verwaltung/<br />

Klimaschutz/Klimabeirat/<br />

Alexandra Abbrederis


6 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Lindau Fair Schokolade: Leser haben gewählt<br />

Zwei Gewinnererbilder für die Schokoladensorten Vollmilch und Zartbitter<br />

Der springende Löwe von Tim<br />

Kirchgatterer und das Regenbogen-Aquarell<br />

von Maya<br />

Chantamash: Das sind die<br />

Gewinnerbilder aus dem Malwettbewerb<br />

um die künftige<br />

Verpackung der Lindau Fair<br />

Schokolade.<br />

Ermittelt wurden die Siegerbilder<br />

in einer öffentlichen Abstimmung<br />

unter den Lesern<br />

der <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

und der <strong>Lindauer</strong> Zeitung. Beteiligt<br />

hatten sich über 120 <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>. Für<br />

ziemlich genau die Hälfte der<br />

Zeitfenster reguliert die Besucherzahlen<br />

Chagall-Ausstellung: Kunstmuseum bietet als Service ab sofort neues Online-Reservierungssystem<br />

Das Kunstmuseum Lindau bietet<br />

seinen Besucherinnen und<br />

Besuchern für die Sonderausstellung<br />

Marc Chagall – Paradiesische<br />

Gärten einen neuen<br />

Service: Ab sofort können sich<br />

Kunstfreundinnen und Kunstfreunde<br />

mit einem zeitgemäßen<br />

Reservierungssystem ein<br />

Zeitfenster für den Museumsbesuch<br />

buchen.<br />

Beteiligten war klar: Der springende<br />

Löwe ist es! Auf Platz<br />

zwei landete das Aquarell mit<br />

dem Regenbogen.<br />

Neu ist, dass es zwei Lindau<br />

Fair Schokoladen in den Varianten<br />

Vollmilch und Zartbitter<br />

geben wird. Damit entspricht<br />

der Ausrichter des Malwettbewerbs,<br />

die Lokale Agenda 21<br />

der Stadt Lindau und der weltladen<br />

Wasserbu rg, dem<br />

Wunsch der Abstimmungsteilnehmer.<br />

Auf den Markt und in<br />

die Regale kommen die Schokoladensorten<br />

ab dem 20. Mai<br />

zeitgleich mit dem Start der<br />

Bild: Tim Kirchgatterer,<br />

Valentin-Heider-Gymnasium Lindau<br />

Gartenschau Lindau.<br />

Die Lindau Fair Schokolade<br />

wird in Deutschland hergestellt<br />

und hat einen Fairhandelsanteil<br />

von 100 Prozent. Zutaten<br />

sind fairer Kakao, fairer<br />

Neuer Service im Kunstmuseum Lindau: Für die Sonderausstellung<br />

Marc Chagall – Paradiesische Gärten können Interessierte ab sofort<br />

mit einem zeitgemäßen Online-Reservierungssystem ein Zeitfenster<br />

für den Museumsbesuch buchen.<br />

Foto: Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Bild: Maya Chantamash,<br />

Maria Ward Realschule Lindau<br />

Rohzucker und faire Milch aus<br />

der Region. Der Kauf von Produkten<br />

aus dem fairem Handel<br />

trägt direkt zu besseren Lebens-<br />

und Arbeitsbedingungen<br />

von Menschen aus ärmeren<br />

Dieses Angebot ist kostenfrei.<br />

Gebucht werden kann unter<br />

der Mailadresse: reservation.<br />

kultur-lindau.de. Die Zeitfenster<br />

dauern 45 Minuten und<br />

können mit oder ohne Audio-<br />

Guide reserviert werden.<br />

Schon im vergangenen Jahr<br />

hatte das <strong>Lindauer</strong> Kunstmuseum<br />

auf die Situation um Corona<br />

mit der Regulierung der Besucherzahlen<br />

reagiert: Interessierte<br />

konnten per Mail oder<br />

Telefon ein Zeitfenster buchen,<br />

auch Time Slot genannt. Die<br />

Resonanz darauf war gut: Die<br />

Ausstellung Paula & Otto –<br />

Kunst und Liebe im Aufbruch<br />

wurde trotz der Einschränkungen<br />

zu einem Erfolg.<br />

„In diesem Jahr sind wir<br />

noch einen Schritt weiter gegangen:<br />

Um den Museumsbesuch<br />

für alle von Anfang an so<br />

angenehm und so sicher wie<br />

möglich zu gestalten, haben<br />

wir uns entschieden, in Zusammenarbeit<br />

mit dem <strong>Lindauer</strong><br />

Software-Entwickler Johannes<br />

Poll ein maßgeschneidertes Reservierungssystem<br />

für unser<br />

Museum zu entwickeln. So haben<br />

wir sowohl für unsere Besucherinnen<br />

und Besucher als<br />

auch für unsere Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter die Zahlen<br />

Ländern bei, denn das Fair<br />

Trade-Siegel steht für die Zahlung<br />

eines fairen Preises. Außerdem<br />

sichert es langfristige<br />

Abnahmeverträge für die meist<br />

kleinbäuerlichen Produzenten,<br />

sozialverträgliche Arbeitsbedingungen,<br />

die Förderung gemeinschaftlicher<br />

Projekte wie<br />

zum Beispiel der Bau von Schulen<br />

und Krankenstationen sowie<br />

für die Unterstützung der<br />

ökologischen Landwirtschaft.<br />

Ebenfalls steht das Siegel für<br />

das Verbot schädlicher Pestizide<br />

und für das Verbot der Kinderarbeit.<br />

Sylvia Ailinger<br />

immer im Blick“, sagt Kulturamtsleiter<br />

Alexander Warmbrunn.<br />

Darauf sind die Ausstellungsmacher<br />

stolz: „So zeigen<br />

wir unseren Besucherinnen<br />

und Besuchern nicht nur eine<br />

hochkarätige Ausstellung, wie<br />

sie es seit nun elf Jahren von<br />

uns gewohnt sind, wir bieten<br />

ihnen auch einen Service, wie<br />

ihn sonst nur die großen Museen<br />

garantieren“, freut sich<br />

Alexander Warmbrunn.<br />

Wer ein Zeitfenster gebucht<br />

hat, sollte etwa zehn Minuten<br />

vor Beginn zum Museum kommen<br />

und sich am Eingang<br />

beim Personal melden. Zeitfenster<br />

können aber auch weiterhin<br />

telefonisch reserviert werden.<br />

Kontakt:<br />

Telefon: 08382 274747850<br />

kunstmuseum@kultur-lindau.<br />

de Stefanie Bernhard-Lentz<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />

Unsere Tourismus- und Tagungsstadt besitzt einen<br />

hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden,<br />

dann bewerben Sie sich als<br />

Außendienstmitarbeiter (m/w/d)<br />

für die Kommunale<br />

Verkehrsüberwachung<br />

(in Voll- und Teilzeit 19,5 Wochenstunden)<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer<br />

Homepage www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 04.04.2021.<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B),<br />

Tel. 08382/918-108<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck<br />

Deutschland, Österreich und der Schweiz.<br />

Unsere Tourismus- und Tagungsstadt besitzt einen<br />

hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden,<br />

dann bewerben Sie sich als<br />

www.stadtlindau.de<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Leitung (m/w/d)<br />

Abteilung<br />

Haushalt und Finanzen<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer<br />

Homepage www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 18.04.2021.<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B)<br />

Tel. 08382/918-108<br />

Mittwochs-Wochenmarkt startet wieder<br />

Der <strong>Lindauer</strong> Mittwochs-Wochenmarkt<br />

auf dem Theresevon-Bayern-Platz<br />

findet zum<br />

ersten Mal in diesem Jahr am<br />

Mittwoch, 7. April statt.<br />

Danach wird dieser Markt bis<br />

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 10.02.2021 bis<br />

zum 10.03.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:<br />

- mehrere Schlüssel/Autoschlüssel<br />

- Korrekturbrille mit Etui<br />

- verschiedene Smartphone<br />

- Fahrradtasche<br />

- USB-Stick<br />

Ende Oktober wieder jeden<br />

Mittwoch angeboten. Dies<br />

teilt das Bürger- und Rechtsamt<br />

der Stadt Lindau mit.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Sylvia Ailinger<br />

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert; evtl. Rückfragen<br />

richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof, Bleicheweg 14, Telefon<br />

08382 / 9380-0 oder -717<br />

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des<br />

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr<br />

und Mittwoch von 14.00 bis 17.30 Uhr nach Terminvereinbarung abgeholt<br />

werden.<br />

Tel.: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de


1731/3<br />

101<br />

1702/2<br />

1752<br />

7a<br />

1688/2<br />

103a<br />

9<br />

103<br />

103g<br />

1694<br />

103e<br />

103b<br />

1752/2<br />

6a<br />

103f<br />

1695/4<br />

103d<br />

105<br />

6<br />

8a<br />

103c<br />

4<br />

107<br />

1695<br />

1681/7<br />

1756<br />

8<br />

1681<br />

1688/11<br />

1765<br />

1681/5<br />

1688/5<br />

1671/2<br />

1<br />

16<br />

1704/1<br />

18<br />

1671/11<br />

1704<br />

1681/3<br />

1681/1<br />

1769<br />

26<br />

28<br />

1671/10<br />

1692/2<br />

4<br />

20<br />

1671<br />

1771<br />

1699<br />

3<br />

23<br />

1769/1<br />

1671/1<br />

1671/9<br />

121<br />

2<br />

1690/1<br />

1690<br />

26a<br />

24<br />

1676/1<br />

1671/6<br />

1671/8<br />

1666/1<br />

1665<br />

1769/2<br />

1692<br />

1671/19<br />

1691<br />

1671/23<br />

1671/7<br />

1666<br />

30<br />

1676<br />

10<br />

1699/2<br />

1671/4<br />

1671/20<br />

1665/1<br />

1769/3<br />

15<br />

1767/5<br />

1308<br />

29<br />

1671/21<br />

29a<br />

1671/5<br />

1663/1<br />

1871/1<br />

1308<br />

1662/4<br />

38<br />

17<br />

1675<br />

31<br />

1675/3<br />

3<br />

1661<br />

1637/1<br />

1674<br />

1674/3<br />

1636/4<br />

1<br />

40<br />

1636/5<br />

1640<br />

1640/2<br />

18<br />

2<br />

1642<br />

1870<br />

1767/4<br />

1871<br />

1636/14<br />

4<br />

1636/10<br />

1871/2<br />

7<br />

1636/6<br />

1640/1<br />

2<br />

1642/1<br />

1873/1<br />

1646/3<br />

1636/17<br />

1636/18<br />

9<br />

1636/15<br />

4<br />

A 96<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

7<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Bekanntmachung:<br />

Flächennutzungsplan der Stadt Lindau (B)<br />

Berichtigung des Flächennutzungsplanes<br />

Der Flächennutzungsplan der Stadt Lindau (B) stellt gemäß § 5 Abs. 1<br />

Baugesetzbuch (BauGB) die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen<br />

Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren<br />

Bedürfnissen der Gemeinde in den Grundzügen dar. Der geltende Flächennutzungsplan<br />

(FNP) der Stadt Lindau wurde im Jahr 2013 wirksam.<br />

Nach § 13a (2) Nr. 2 BauGB ist der Flächennutzungsplan bei der Aufstellung<br />

von Bebauungsplänen der Innenentwicklung im Wege der Berichtigung anzupassen.<br />

7. Berichtigung im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes<br />

“Kaufland“ (1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 105 “Heuriedweg”)<br />

in Reutin<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 15.07.2020 den vorhabenbezogenen<br />

Bebauungsplan “Kaufland (vBP)” als Bebauungsplan der Innenentwicklung<br />

gemäß § 13a BauGB als Satzung beschlossen. Der Satzungsbeschluss<br />

ist am 25.07.2020 ortsüblich bekannt gemacht worden. Gemäß § 13a Abs.<br />

2 Nr. 2 BauGB ist im beschleunigten Verfahren der Flächennutzungsplan im<br />

Wege der Berichtigung anzupassen. Die vorliegende Berichtigung stimmt<br />

mit den Inhalten des als Satzung beschlossenen Bebauungsplanes überein.<br />

Mit dieser Bekanntmachung der 7. Berichtigung des Flächennutzungsplanes<br />

der Stadt Lindau (B) wird diese Anpassung wirksam. Maßgebend ist die 7.<br />

Berichtigung des Flächennutzungsplanes in der Fassung vom 02.02.2021.<br />

Mit der Berichtigung wird gemäß nachstehender Grafik ein Sondergebiet<br />

Einzelhandel statt einer gewerblichen Baufläche dargestellt.<br />

Ausschnitt aus dem berichtigten FNP mit Geltungsbereich und Art der<br />

Berichtigung<br />

Der berichtigte Flächennutzungsplan wird vom Tag der Veröffentlichung<br />

dieser Bekanntmachung an zur Einsicht bereitgehalten. Jeder kann den Flächennutzungsplan<br />

bei der Stadt Lindau (B) einsehen und über dessen Inhalt<br />

Auskunft verlangen. Möglichkeit hierzu besteht während der Öffnungszeiten<br />

für den allgemeinen Besucherverkehr bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt,<br />

in der Bregenzer Straße 8. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis<br />

Freitag von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14:00<br />

Uhr bis 17:30 Uhr. Für Ihre telefonischen Anfragen zu der Berichtigung des<br />

Flächennutzungsplanes wenden Sie sich bitte an Frau Möller im Stadtbauamt<br />

Lindau, Tel. Nr. 08382/ 918 615.<br />

Bitte benutzen Sie umweltfreundliche Verkehrsmittel, falls Sie zur Einsicht<br />

in den Flächennutzungsplan persönlich zu uns kommen wollen. Der Stadtbus<br />

Lindau steht Ihnen dazu mit den Linien 2 und 5 mit der Haltstelle Toskana<br />

zu Verfügung. Die Berichtigung kann alternativ auch im Internet unter<br />

https://www.stadtlindau.de/Bürger-Politik-Verwaltung/Planen-Bauen/<br />

Flächennutzungsplan eingesehen werden.<br />

Lindau (B), den 15.03.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Ferien: Freizeiten und Programm<br />

Angebote werden in diesem Jahr online bekannt gegeben<br />

Der Kreisjugendring Lindau<br />

informiert, dass in diesem<br />

Jahr keine Freizeitenflyer,<br />

Gelbes Heft oder Plakate im<br />

Landkreis an Schulen und an<br />

die Rathäuser verteilt werden.<br />

Bekanntmachung:<br />

Satzung der Stadt Lindau (B) über<br />

eine Veränderungssperre<br />

für den Bereich der 6. Änderung des<br />

Bebauungsplanes Nr. 79<br />

„Rickenbacher Wiesen“<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat aufgrund von § 14<br />

und § 16 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der<br />

Bekanntmachung vom 3. November 2017, zuletzt geändert<br />

durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. August 2020 und des<br />

Artikels 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern<br />

(GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August<br />

1998, die zuletzt geändert durch § 3 des Gesetzes vom 24.<br />

Juli 2020 – in den jeweils geltenden Fassungen – die folgende<br />

Veränderungssperre als Satzung beschlossen:<br />

§ 1<br />

Zu sichernde Planung<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner Sitzung am<br />

24.06.2020 beschlossen, für den in § 2 bezeichneten Bereich,<br />

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher<br />

Straße“ eine Veränderungssperre aufzustellen.<br />

Die Veränderungssperre dient der Sicherung dieser<br />

Planung.<br />

§ 2<br />

Räumlicher Geltungsbereich<br />

Der Geltungsbereich dieser Satzung umfasst folgende<br />

Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 1308/0 (Teilfläche), 1640/2<br />

(Teilfläche), 1661/0, 1662/4, 1663/1, 1663/2, 1663/3,<br />

1665/0, 1665/1, 1666/0, 1666/1, 1671/0, 1671/1,<br />

1671/2, 1671/3, 1671/4, 1671/5, 1671/6, 1671/7, 1671/8,<br />

1671/9, 1671/10, 1671/11, 1671/12, 1671/1, 1671/14,<br />

1671/15, 1671/16, 1671/17, 1671/18, 1671/19, 1671/20,<br />

1671/21, 1671/22, 1671/23, 1674/0, 1674/3 (Teilfläche),<br />

1675/0, 1675/1, 1675/2, 1675/3, 1676/0, 1676/1, 1677/0<br />

(Teilfläche), 1681/0 (Teilfläche), 1681/1, 1681/3, 1681/4,<br />

1681/5, 1681/6, 1681/7 (Teilfläche), 1681/8, 1688/5,<br />

1688/11 (Teilfläche), 1690/0 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche),<br />

1692/2 (Teilfläche), 1720/2 (Teilfläche), 1767/8<br />

(Teilfläche), 1769/0, 1769/1, 1769/2 und 1769/3, Gemarkung<br />

Reutin. Der Geltungsbereich dieser Satzung ist im<br />

beiliegenden Lageplan vom 08.06.2020 eingezeichnet.<br />

Der Lageplan ist Bestandteil dieser Satzung.<br />

§ 3<br />

Ziele und Zwecke<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Geltungsbereich<br />

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr.<br />

79 “Rickenbacher Wiesen“ die Art der baulichen Nutzung<br />

zu ändern. Die Aufstellung der Bebauungsplanänderung<br />

wurde in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Lindau (B)<br />

am 24.06.2020 beschlossen. Zur Sicherung der mit dieser<br />

Bebauungsplanänderung verfolgten Planungsziele wird<br />

die Veränderungssperre für den in § 1 bezeichneten Bereich<br />

erlassen.<br />

Die vorläufigen Planungsziele lauten:<br />

- Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung<br />

- Steuerung der vorhandenen Nachverdichtungs potentiale<br />

- Sicherung der bestehenden gewerblichen Struktur<br />

- Stärkung des produzierenden Gewerbes und Büros<br />

§ 4<br />

Rechtswirkung der Veränderungssperre<br />

(1) In dem von der Veränderungssperre erfassten Bereich<br />

dürfen gem. § 14 Abs. 1 BauGB<br />

1. Vorhaben i. S. d. § 29 BauGB nicht durchgeführt<br />

oder bauliche Anlagen nicht beseitigt werden; Vorhaben<br />

im Sinne des § 29 BauGB sind:<br />

a. Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder<br />

Nutzungsänderung von baulichen Anlagen zum<br />

Inhalt haben und<br />

b. Aufschüttungen und Abgrabungen größeren<br />

Umfangs sowie Ausschachtungen, Ablagerungen<br />

Da die Corona-Lage zuverlässige<br />

Planungen erschwert, werden in<br />

diesem Jahr alle voraussichtlich<br />

stattfinden Angebote wie Freizeiten,<br />

Zeltlager, Spieldörfer und<br />

auch die Ferienaktionen ausschließlich<br />

online unter<br />

www.kjr-lindau.de mit allen wesentlichen<br />

Informationen bekannt<br />

gegeben. Der Kreisjugendring<br />

Lindau bittet alle Eltern,<br />

sich regelmäßig auf dessen<br />

Homepage über den Stand zu<br />

informieren! Kreisjugendring<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

einschließlich Lagerstätten;<br />

2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen<br />

von Grundstücken und baulichen Anlagen,<br />

deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs-<br />

oder anzeigepflichtig sind, nicht vorgenommen<br />

werden.<br />

(2) Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen,<br />

kann von der Veränderungssperre eine<br />

Ausnahme zugelassen werden. Die Entscheidung über<br />

Ausnahmen trifft die Stadt Lindau (B).<br />

(3) Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre<br />

baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben,<br />

von denen die Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechts<br />

Kenntnis erlangt hat und mit deren Ausführung<br />

vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre<br />

hätte begonnen werden dürfen, sowie Unterhaltungsarbeiten<br />

und die Fortführung einer bisher ausgeübten<br />

Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht<br />

berührt.<br />

§ 5<br />

Inkrafttreten<br />

Die Veränderungssperre tritt am Tage ihrer ortsüblichen<br />

Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Lindau (B) in<br />

Kraft (§ 16 Abs. 2 Satz 1 BauGB i.V.m. § 10 Abs. 3 Satz<br />

4 BauGB).<br />

§ 6<br />

Außerkrafttreten<br />

Die Veränderungssperre tritt, sofern sie nicht gem. § 17<br />

Abs. 1 oder Abs. 2 BauGB verlängert wird, am 11.07.2022<br />

außer Kraft. Die Veränderungssperre tritt in jedem Fall außer<br />

Kraft, sobald und soweit der Bebauungsplan für das<br />

in § 2 dieser Satzung genannte Gebiet rechtsverbindlich<br />

wird.<br />

Hinweis:<br />

Die Satzung über die Veränderungssperre kann während<br />

der üblichen Dienststunden bei der Stadt Lindau (B),<br />

Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8, von jedermann eingesehen<br />

werden. Auf Verlangen wird über den Inhalt Auskunft<br />

gegeben.<br />

Zusätzlich kann die Satzung über die Veränderungssperre<br />

auf der Homepage der Stadt Lindau (B) eingesehen werden.<br />

Des Weiteren erfolgt die Bekanntmachung der Satzung<br />

im Amtsblatt der Stadt Lindau (B).<br />

Auf die Vorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB<br />

über die fristgerechte Geltungmachung etwaiger Entschädigungsansprüche<br />

für entstandene Vermögensnachteile<br />

durch die Veränderungssperre nach § 18 und des § 18<br />

Abs. 3 BauGB über das Erlöschen der Entschädigungsansprüche<br />

bei nicht fristgemäßer Geltungmachung wird<br />

hingewiesen.<br />

1732/1<br />

Von-Behring-Straße<br />

1733/1<br />

1702/1<br />

1752/1<br />

Bregenzer Straße<br />

1688/8<br />

1688/4<br />

1688/3<br />

550/81<br />

1695/2<br />

1681/6<br />

1681/8<br />

1692/2<br />

HsNr. 15<br />

1671/12<br />

1671/3<br />

Bregenzer Straß<br />

Josephine-Hirner-Straße<br />

1671/13<br />

1681/4<br />

1671/14<br />

1771/1<br />

1671/15<br />

1720/2<br />

1671/16<br />

1671/17<br />

Robert - Bosch - Straße<br />

1767/8<br />

1677<br />

1675/2<br />

1671/18<br />

1767/7<br />

1767/6<br />

1677<br />

1671/22<br />

1663/2<br />

1675/1<br />

1663/3<br />

1637<br />

1637/2<br />

1635<br />

Anton-Gies-Straße<br />

HsNr. 3<br />

1642/2<br />

Lehmgrubenweg<br />

Lageplan zur Veränderungssperre mit Geltungsbereich vom<br />

08.06.2020, unmaßstäblich<br />

Lindau (B), den 26.03.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

1644/1<br />

1646/2<br />

Robert-Bosch-Straße<br />

1636/7<br />

1636<br />

Robert-Bosch


8 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

AUS DEM STADTRAT<br />

Corona<br />

LI<br />

J. Müller<br />

Corona hat uns fest im Griff.<br />

Die „dritte Welle“ zerstört<br />

manche Hoffnung auf ein<br />

Stück Normalität. Dass bei<br />

manchen die Nerven blank<br />

liegen, kann ich gut nachvollziehen.<br />

Wir sind traurig,<br />

dass das Kinderfest wieder<br />

nicht in der gewohnten Form<br />

stattfinden kann. Die Kinderfestausschüsse haben<br />

sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht.<br />

Da stehen wir aber nicht allein- auch in<br />

Memmingen, Kaufbeuren und Kempten müssen<br />

liebgewordene Feste abgesagt werden. Etwas<br />

Hoffnung gibt uns die Wiederaufnahme der vorübergehend<br />

gestoppten Impfungen mit AstraZeneca<br />

und dass in dieser Woche rund 1500 Impfdosen<br />

im Landkreis verabreicht werden konnten.<br />

Landrat Stegmann und der Leiter des Impfzentrums<br />

Dr. Adams leisten mit den vielen Helferinnen<br />

und Helfern eine hervorragende Arbeit. Für<br />

mediale Kritik haben wir kein Verständnis, sondern<br />

sagen: Vielen herzlichen Dank!<br />

Rohstoff Holz<br />

Lindau wird in Zukunft vermehrt<br />

auf den ökologisch und<br />

klimaverträglichen Rohstoff<br />

Holz setzen. Anträge der CSU<br />

in Sachen Klimaschutz z.B.<br />

CSU<br />

S. Büchele<br />

bei der GTL oder bei städtischen<br />

Bauvorhaben werden<br />

umgesetzt. So wird beim Neubau<br />

der GTL verstärkt Holz<br />

verwendet und somit in einigen Gewerken Abstand<br />

von der ursprünglich geplanten Betonbauweise<br />

genommen.<br />

Aktuell wird Klärschlamm in feuchtem Zustand<br />

gepresst und per LKW viele hundert Kilometerweit<br />

transportiert. Dank des modernen Siebbandtrokkungsverfahren<br />

in der Kläranlage Lindau, bei dem<br />

der Rohstoff Holz zur Trocknung eingesetzt wird,<br />

verringert sich das Gewicht erheblich. Die Ersparnis<br />

beträgt jährlich über 100.00 Euro, reduziert die<br />

Transporte und trägt somit wesentlich zum Klimaschutz<br />

bei. Für Sie, liebe <strong>Lindauer</strong> bedeutet dies,<br />

dass wir die Verbrauchskosten im Abwasserbereich<br />

halten können.<br />

Holz als vielseitiger Werkstoff ist bei uns heimisch,<br />

CO 2<br />

-neutral und äußerst klimafreundlich. Durch<br />

gut durchdachte, technische und wirtschaftliche<br />

Lösungen tragen wir im Kleinen zum Klimaschutz<br />

bei. Dafür stehen wir – Ihre <strong>Lindauer</strong> CSU!<br />

Bezahlbares Wohnen<br />

Im ISEK 2015 wurde festgestellt,<br />

dass in Lindau 1800<br />

Wohnungen bis 2030 fehlen.<br />

Die Bautätigkeit in Lindau ist<br />

groß. Deshalb müssen wir<br />

SPD<br />

K. Dorfmüller<br />

den Wohnungsbedarf wieder<br />

neu ermitteln. Was nach wie<br />

vor fehlt, ist bezahlbarer<br />

Wohnraum. Viele Familien<br />

können sich trotz zweier Einkommen keine Wohnung<br />

leisten. Eingeführte Instrumentarien wie<br />

die SoBon führen dazu, dass bei größeren Bauvorhaben<br />

30 Prozent der Wohnungen gefördert sein<br />

müssen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.<br />

2/3 der GWG Wohnungen sind geförderter Wohnungsbau.<br />

Einen entspannten Wohnungsmarkt<br />

haben wir trotzdem nicht. Alternativen beim altersgerechten<br />

Wohnen fehlen ebenso, trotz großem<br />

Bedarf. Ganz wesentlich ist aber auch die Klimaneutralität<br />

im Bauen und vor allem im Sanieren<br />

alter Gebäude. Die Klimabilanz für 2020 hat<br />

ergeben, dass im Gebäudesektor die erforderlichen<br />

CO 2<br />

- Einsparungen nicht erfolgt sind. Der<br />

Stadtrat soll eine Zielvorgabe erarbeiten, wie künftig<br />

im Wohnungsbau und -Sanierung das Ziel der<br />

Klimaneutralität gewährleistet werden kann. Weitere<br />

Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum<br />

sind ebenso erforderlich.<br />

Die Stadtratsseite ist<br />

wieder da<br />

Die Seite „Aus dem Stadtrat“ ist<br />

zurück in der <strong>Bürgerzeitung</strong>. Sie bietet<br />

den im Stadtrat vertretenen<br />

Gruppierungen zunächst alle vier<br />

Wochen, also in jeder zweiten Ausgabe,<br />

ihre Sicht auf die Stadtpolitik<br />

darzustellen. Dies ist ein aus Sicht<br />

des Stadtrats wichtiger Beitrag zur<br />

politischen Willensbildung in der<br />

Bürgerschaft.<br />

Für die Zukunft hat sich der Stadtrat<br />

einige wenige Regeln gegeben. So<br />

werden in Zukunft nur Stadtratsmitglieder<br />

auf dieser Seite zu Wort kommen.<br />

Dies ist die Rückkehr zur<br />

ursprünglichen Idee dieser Seite.<br />

Zudem wird der Inhalt auf kommunalpolitische<br />

Inhalte begrenzt sein.<br />

Die redaktionelle Verantwortung für<br />

den Inhalt liegt bei den einzelnen<br />

Gruppierungen und der Inhalt gibt<br />

die Meinung des Verfassers wieder.<br />

Diese ist nicht zwangsläufig die<br />

Mehrheitsmeinung des Stadtrats<br />

oder die Meinung der Redaktion.<br />

Jürgen Widmer<br />

JA<br />

S. Krühn<br />

Gärtnern auf dem Reichsplatz<br />

In diesem Jahr wird eine<br />

Gruppe Insulaner:innen und<br />

Gartenfreund:innen dem<br />

Reichsplatz mit seinem schönen<br />

Lindaviabrunnen und<br />

den großen Bäumen ein etwas<br />

ÖDP<br />

C. Norff<br />

Urban Gardening<br />

Als Projekt für das Kampagnen<br />

jahr in dem auch die<br />

Gartenschau stattfindet, wird<br />

am Reichsplatz rund um den<br />

Lindavia Brunnen ein Bereich<br />

zum Urban Gardening<br />

entstehen. Die Hochbeete aus<br />

Apfelgroßkisten sollen an Paten<br />

vergeben werden. Für das<br />

Bepflanzen und die Pflege sind die Paten selbst<br />

verantwortlich. Somit wird die Aufenthaltsqualität<br />

an diesem zentralen Platz gesteigert.Die Rollerparkplätze<br />

werden deshalb verschoben, die<br />

KFZ-Parkplätze bleiben vollumfänglich erhalten.<br />

Mein besonderer Dank gilt Christiane Norff, die<br />

das Projekt leitet, dem Freundeskreis Natur in<br />

Lindau, der dieses Projekt finanziert und der GTL<br />

für die kompetente Unterstützung. Dieses Pilotprojekt<br />

könnte auch in anderen Stadtteilen entstehen.<br />

Besonders auch Kinder ohne einen eigenen<br />

Garten könnten hier zur Natur heran geführt<br />

werden. Ich finde es toll, wenn ein Projekt<br />

von Bürgern so getragen und mit viel Engagement<br />

und Energie umgesetzt wird. Falls Ihr Interesse<br />

geweckt ist, stehe ich für weitere Informationen<br />

gerne zur Verfügung.<br />

anderes Gesicht geben.<br />

Auf dem Platz werden Hochbeete<br />

verteilt und dann von<br />

Paten bepflanzt, gepflegt und im besten Falle wird<br />

deren Obst, Gemüse oder Blumen geerntet werden<br />

können. Das funktioniert auch mit dem gebotenen<br />

Abstand. Die Hochbeete werden aus ausrangierten<br />

großen Obstkisten von Apfelplantagen<br />

(um)gebaut und mit dem Fachwissen eines Gärtners<br />

gefüllt und gestaltet. Einige der Kisten werden<br />

sicherlich von außen kreativ bearbeitet werden, so<br />

dass es ein lebendiges Bild auf dem Reichsplatz geben<br />

wird. Auch für die Kinder soll ein eigener<br />

„Gartenbereich“ geschaffen werden. Zum gärtnern,<br />

spielen und zusammen sein. Alle<br />

<strong>Lindauer</strong>:innen sind eingeladen, vorbeizuschauen<br />

und sich ein Bild zu machen vom „Gärtnern in der<br />

Stadt“. Neugierde und konstruktive Kritik sind<br />

ausdrücklich erwünscht.<br />

Das Projekt „Urban Gardening am Reichsplatz“ ist<br />

zunächst für dieses Jahr geplant – Wiederholung<br />

nicht ausgeschlossen!<br />

BU<br />

U. Schöffel<br />

Entwicklung Hintere Insel<br />

Seit vielen Jahren setzt Lindau<br />

auf ein „Sparbuch“: die aufgeschüttete<br />

Fläche des ehemaligen<br />

Seeparkplatzes und des<br />

jetzt geplanten Gartenschaugeländes.<br />

Hier gilt es Weichen<br />

zu stellen. Die im bisherigen<br />

Rahmenplan angedachte,<br />

massive Ansiedelung von<br />

1800 Neu-Insulanern in 900 Wohneinheiten und<br />

in bis zu 5 Stockwerke (16 Meter) hohen Wohnblocks,<br />

hält der kritischen Betrachtung nicht<br />

Stand. Billiglösungen entwerten das Inselensemble,<br />

entziehen große Flächen der allgemeinen<br />

Nutzung und gehören nicht an die vielleicht<br />

schönste Stelle unseres Landes.<br />

Wenn wir aus finanziellen Gründen an einer teilweisen<br />

Veräußerung nicht vorbeikommen sollten,<br />

dann nur nach rücksichtsvoller Erschließung und<br />

kleinteiliger Parzellierung mit ästhetisch visionären<br />

planerischen Vorgaben. Niemand sollte Zuzug<br />

nach Lindau verhindern wollen. Dies wäre für jede<br />

Gemeinde ungesund. Aber nur weil immer mehr<br />

Menschen am liebsten am See leben möchten,<br />

dürfen wir uns als Kommune nicht einfach verpflichten,<br />

möglichst viel Wohnraum - zu welchen<br />

Kosten auch immer - in einer einmalig exklusiven<br />

Lage zu schaffen.<br />

BL<br />

P. Bandte<br />

Keine leeren Versprechungen<br />

Am letzten Freitag war der<br />

„no more empty promises“<br />

Klimastreik – zu deutsch<br />

„keine leeren Versprechungen<br />

mehr“. Zurecht fordert Fridays<br />

for Future erneut, dass die Regierenden<br />

endlich handeln.<br />

Dabei sprechen sie sowohl die<br />

Bundes- und Länderebene an,<br />

stellen aber auch kommunalpolitische Forderungen.<br />

So fordern sie unter anderem den Stadtrat und<br />

die Verwaltung dazu auf das Klimaziel von 1,5<br />

Grad einzuhalten und deshalb bis 2035 als Stadt<br />

klimaneutral zu werden. Dieses Ziel hat der Klimabeirat<br />

sich bei seiner ersten Sitzung bereits als<br />

Handlungsmaxime selbst gegeben und wird nun<br />

hoffentlich bald mit konkreten Projekten ausgefüllt.<br />

Dazu gehört unter anderem: Ausbau der<br />

Fahrrad Infrastruktur, Erhöhung der Parkgebühren,<br />

emissionsfreien Ausbau des ÖPNV, den Bau<br />

von Solaranlagen auf öffentlichen und privaten<br />

Gebäuden umsetzten, uvm.<br />

Mit dem Klimabeirat und den vielen Aktiven der<br />

„Klimaschmiede“ sehen wir als Bunte Liste die<br />

Möglichkeit jetzt proaktiv der Klimakatastrophe<br />

kommunal entgegenzuwirken und mit den Entscheidungen<br />

im Stadtrat unseren Beitrag zum Klimaschutz<br />

beizusteuern.<br />

Dankeschön!<br />

Aus zeitlichen Gründen wird<br />

es mir in Zukunft leider nicht<br />

mehr möglich sein, das Stadtratsmandat<br />

auszuführen.<br />

Nach reiflicher Überlegung<br />

FW<br />

M. Krätschell<br />

Rettet das Kinderfest!<br />

Klar: Geltende Corona-Gesetze<br />

müssen eingehalten werden.<br />

Klar: Das Kinderfest müsste<br />

reduziert ablaufen. Aber<br />

die 2. komplette Absage trifft<br />

AFD<br />

Dr. R. Rothfuß<br />

musste ich daher zu dem Entschluss<br />

kommen, aus dem<br />

<strong>Lindauer</strong> Stadtrat auszuscheiden.<br />

Ich möchte die Gelegenheit<br />

nutzen und mich bei allen Bürgern bedanken,<br />

die mich in den Stadtrat gewählt haben:<br />

meinen herzlichsten Dank! Es war mir eine Ehre,<br />

das Amt für knapp sieben Jahre zum Wohle Lindaus<br />

auszuüben. Ich war immer stolz darauf, Teil<br />

derjenigen zu sein, die Lindau mitgestalten und<br />

voranbringen. Was wir in den letzten sieben Jahren<br />

alles umgesetzt und auf den Weg gebracht haben,<br />

ist in Lindau sicher beispiellos. Ich bin daher<br />

sehr stolz darauf, gerade in diesen letzten sieben<br />

Jahre dabei gewesen zu sein. Ich werde dem Ortsverband<br />

der Freien Wähler treu bleiben, mich so<br />

von der Kommunalpolitik nicht vollends verabschieden<br />

und mich weiterhin ideologiefrei und<br />

zukunftsorientiert für Lindau engagieren.<br />

vor allem die Kinder, Eltern<br />

und Großeltern in Lindau. OB<br />

Alfons sagt, man müsse sich<br />

auf einen „Besucheransturm<br />

auf der Insel“ im Sommer vorbereiten. Ja, der wird<br />

kommen, so wie letzten Sommer auch als die <strong>Lindauer</strong><br />

Zeitung über Wochen hinweg „Null Neuinfektionen“<br />

im Corona-Zähler meldete! Die Gartenschau,<br />

vor allem für auswärtige Gäste, wird auch<br />

kommen. Aber ein Festumzug unserer Kinder in<br />

geordneten Reihen auf Abstand, in Tracht und mit<br />

Blumenschmuck im Haar bzw. Fahnen, soll nicht<br />

gehen? Früh morgens auf einer noch nicht von Tagesgästen<br />

überfluteten Insel? Liebe Stadträte, liebe<br />

Frau Alfons: Setzen Sie sich für ein Corona-gerechtes<br />

Kinderfest ein! Der Kinderfesthauptausschuss<br />

kommt 2021 nicht ohne besondere Rückendekkung<br />

aus! Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen<br />

wieder Lebensfreude und Zuversicht, dass<br />

man Probleme auch lösen kann! Reduziertes Programm,<br />

veränderte Wegführung, Gäste-Ordner,<br />

aber KEINE Maskenpflicht für die Kinder beim<br />

Umzug an frischer Luft!<br />

FB<br />

G. Brombeiß<br />

Berliner Platz<br />

Im Dezember wurde der<br />

Bahnhof in Reutin eröffnet.<br />

Seine volle Bedeutung wird<br />

er nach seiner endgültigen<br />

Verknüpfung mit dem Inselbahnhof<br />

erhalten. Dazu<br />

müssen die neue Anbindung<br />

des Giebelbachviertels, der<br />

Bau der Unterführung Hasenweidweg<br />

und die Elektrifizierung der Südbahn<br />

(Ulm–Lindau) abgeschlossen sein. Spätestens zu<br />

diesem Zeitpunkt kann vom Bahnhof Reutin in alle<br />

Richtungen gestartet werden. Bereits zuvor<br />

könnte der Bahnhof eine große Bedeutung bei der<br />

Entlastung des innerstädtischen Pkw-Verkehrs<br />

einnehmen. So könnten am Berliner Platz Tagestouristen,<br />

die mit dem Pkw kommen, dort abgefangen<br />

werden um mit dem Zug auf die Insel zu<br />

gelangen. Bereits heute fährt die ÖBB mit ihren<br />

Zügen in kurzen Abständen zwischen Reutin und<br />

der Insel. Dies wäre sicherlich sinnvoller, als den<br />

Verkehr weiterhin durch Wohngebiete zur Blauwiese<br />

zu leiten. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichend<br />

große Parkierungsanlage am Reutiner<br />

Bahnhof und eine Vereinbarung mit der ÖBB, dass<br />

der Parkscheinbeleg zur Nutzung der Bahn auf dieser<br />

kurzen Fahrstrecke berechtigt. Beides muss von<br />

der Stadt endlich angegangen werden.<br />

FDP<br />

U. Jöckel<br />

Masterplan<br />

diesen Begriff verwende ich,<br />

wenn gesamtheitliche, zugeordnete<br />

und somit nachhaltige<br />

Strukturen generiert werden<br />

müssen. In der Vergangenheit<br />

wurde ich im Stadtrat<br />

oftmals belächelt, wenn ich<br />

einen Masterplan gefordert<br />

hatte, aber warum?<br />

Fragen zu Projekten zu stellen ist eine meiner Aufgaben,<br />

aber dazu vernünftige Antworten zu erhalten<br />

war nicht die Stärke des „Alt-OB“, auch wenn<br />

Dr. Ecker auf diesen Ehrentitel, wie auch auf vieles<br />

andere, verzichtete. Die Fertigstellung der Therme<br />

ist auf der Zielgeraden und die Parkplätze baut der<br />

Investor auf seinem Grundstück. Die Stadt versäumte<br />

es 2014 die Flächen zu erwerben und der<br />

Thermen-Investor wird den höheren Kaufbetrag<br />

sicherlich von der Stadt zurückholen. Die Inselhalle<br />

ist heute noch nicht fertig, weil die Stadtverwaltung<br />

es auch versäumte Prüfaufträge in Auftrag<br />

zu geben. Alles nicht so perfekt und nachhaltig<br />

was da in der Vergangenheit vorgearbeitet und<br />

entschieden wurde. Offenheit, Transparenz und<br />

das Einbeziehen der Bürger muss der neue Standard<br />

in Lindau werden, ... und unsere Oberbürgermeisterin<br />

Frau Dr. Claudia Alfons realisiert das<br />

bereits.


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

9<br />

– Anzeige –<br />

Weltwassertag 2021: „Wert des Wassers“<br />

Stadtwerke Lindau präsentieren einen eigenen Film zum Thema Trinkwasserversorgung ihrer Kunden<br />

Jedes Jahr am 22. März rufen die<br />

Vereinten Nationen zum Weltwassertag<br />

auf. Dieses Jahr stand<br />

er unter dem Motto „Wert des<br />

Wassers“ (englisch: „Valuing Water“).<br />

Damit wird jährlich auf den<br />

besonderen Stellenwert des Wassers<br />

aufmerksam gemacht. Für<br />

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

der Stadtwerke ist sauberes<br />

Trinkwasser eine der wichtigsten<br />

Aufgaben der Daseinsvorsorge<br />

– täglich 24 Stunden.<br />

Wasser ist von elementarer Bedeutung<br />

für Menschen, Tiere<br />

und die Umwelt. Es ist eine<br />

unserer wichtigsten Ressourcen,<br />

die es zu schützen gilt.<br />

„Das Trinkwasser in Deutschland<br />

und insbesondere auch<br />

bei uns am See ist von höchster<br />

Qualität“, betont Georg Gewinner,<br />

Leiter des Seewasserwerkes<br />

in Nonnenhorn. „Damit<br />

das auch so bleibt, sollten<br />

wir besonders sorgsam damit<br />

umgehen. Verschmutzungen,<br />

zum Beispiel durch Nitrateinträge<br />

oder Arzneimittelrückstände,<br />

gilt es dringend zu verringern.“<br />

Wasser muss optimal gewonnen,<br />

gefiltert und mit<br />

größter Sorgfalt aufbereitet<br />

werden. Darum investieren die<br />

Stadtwerke regelmäßig in neue<br />

1973 wurde der rot-gelbe Saugkorb vor dem Seewasserwerk in Nonnenhorn<br />

zu Wasser gelassen.<br />

Eine traumhafte Filmkulisse: Für den Wasser-Film der Stadtwerke wurde auch im Nonnenhorner Seewasserwerk gedreht.<br />

Technologien und in die Sanierung<br />

und Modernisierung<br />

von Technik, Geräten, Hochbehältern<br />

und Rohren: „Damit<br />

bieten wir unseren Kundinnen<br />

und Kunden Trinkwasser von<br />

absolut reiner, natürlicher<br />

Qualität und stellen die Versorgung<br />

sicher.“<br />

In diesem Jahr ist der rotgelbe<br />

Saugkorb an der Reihe:<br />

Er steht am Anfang der Trinkwassergewinnung<br />

im Nonnenhorner<br />

Seewasserwerk und wurde<br />

1973 vor dem Seewasserwerk<br />

in 60 Meter Wassertiefe<br />

installiert. Für rund 100.000<br />

Euro wird das gute Stück im<br />

nächsten Monat gegen ein<br />

neues Modell ausgetauscht.<br />

Der neue Korb besteht aus 3 mm<br />

dickem Kupferblech und hat<br />

eine Höhe von insgesamt 2,5<br />

Metern. Einmal im Jahr werden<br />

sowohl der Korb als auch<br />

die Leitung zum Seewasserwerk<br />

von Tauchern und Kameras<br />

untersucht und gewartet.<br />

Gut investiertes Geld<br />

Insbesondere die Veränderungen<br />

durch den Klimawandel<br />

stellen die Wasserwirtschaft<br />

vor neue Herausforderungen,<br />

die Anpassungen erfordern. Im<br />

Jahr 2020 haben die deutschen<br />

Trinkwasserversorger rund 3,2<br />

Milliarden Euro in die Instandhaltung<br />

ihrer Anlagen und in<br />

den Ausbau und die Erneuerung<br />

ihrer Infrastruktur investiert.<br />

Die Investitionssumme<br />

der öffentlichen Wasserversorgung<br />

macht damit rund 25<br />

Prozent des Gesamtumsatzes<br />

von 13,1 Milliarden Euro der<br />

Branche aus. „Diese Zahlen<br />

zeigen, dass die Wasserwirtschaft<br />

in Deutschland vorsorgt:<br />

für eine sichere und qualitativ<br />

hochwertige Wasserversorgung“,<br />

so Georg Gewinner.<br />

„Die Wasserversorgung in<br />

Deutschland ist ausgezeichnet<br />

und wir leisten unseren Beitrag,<br />

damit sie es auch in Zukunft<br />

bleibt.“ Mit einer Investitionsquote<br />

von rund 25 Prozent<br />

liegt die Branche weit über dem<br />

Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche,<br />

wie zum Beispiel<br />

des Verarbeitenden Gewerbes<br />

mit etwas mehr als drei<br />

Prozent.<br />

Herrliche Bilder und viel<br />

Information<br />

Die Stadtwerke Lindau sind<br />

sehr stolz auf „ihr“ Wasser und<br />

haben das in einem Informationsfilm<br />

in Zusammenarbeit mit<br />

der Filmwerkstatt Lindau zusammengefasst.<br />

Herrliche Bil-<br />

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau<br />

der und jede Menge Informationen<br />

hat Axel Kindermann<br />

für den Wasserfilm der Stadtwerke<br />

gedreht und zusammengeschnitten.<br />

Viele Szenen entstanden<br />

dabei natürlich auch<br />

beim Blick in die heiligen Hallen<br />

des Seewasserwerkes.<br />

manu<br />

@ Der Informationsfilm der<br />

Stadtwerke Lindau zum Thema<br />

Wasser ist eingestellt unter:<br />

https://www.sw-lindau.de/de/<br />

privatkunden/wasser/<br />

wasserwerkwassergewinnung<br />

...und macht einfach nur Spaß<br />

und Lust auf Wasser…<br />

Bei den Stadtwerken Lindau<br />

sind Sie bei allen Fragen<br />

rund um Wasser, Energie, Verkehr<br />

und Telekommunikation gut<br />

aufgehoben. Alle Informationen<br />

finden Sie auf:<br />

@ www.sw-lindau.de


10 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Gesunde Stangen in Weiß und Grün<br />

Spargel Kalorienarmes Königsgemüse hat viele Liebhaber<br />

Während sich der Beginn der Spargelzeit<br />

nach dem Wetter richtet,<br />

steht das Ende der Saison jedes<br />

Jahr fest: Bis zum Johannestag<br />

am 24. Juni wird in Deutschland<br />

üblicherweise Spargel gestochen.<br />

Schon jetzt gibt es den ersten<br />

Spargel aus deutschem Anbau zu<br />

kaufen.<br />

Das Königsgemüse bietet dem<br />

Körper eine Fülle an gesunden<br />

Inhaltsstoffen. Es enthält reichlich<br />

Vitamin C, Folsäure, Kalium<br />

sowie weitere Vitamine und<br />

Mineralstoffe. Mit 500 Gramm<br />

Spargel decken Frauen die empfohlene<br />

Tageszufuhr an Vitamin<br />

C zu 105 Prozent, Männer<br />

zu 91 Prozent. Die empfohlene<br />

Tagesmenge an Folsäure wird<br />

zu 180 Prozent gedeckt.<br />

„Vitamin C trägt vor allem<br />

zur normalen Immunfunktion<br />

bei und Folsäure ist an der<br />

Blutbildung beteiligt. Kalium<br />

regelt die Aufrechterhaltung<br />

eines normalen Blutdrucks<br />

und ist wichtig für die normale<br />

Muskelfunktion“, erklärt Dr.<br />

Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin<br />

im Nestlé Ernährungsstudio.<br />

„Darüber hinaus<br />

ist Spargel ideal für energiebewusste<br />

Genießer. Denn<br />

frischer Spargel besteht zu 93<br />

Prozent aus Wasser und 500<br />

Gramm des Edelgemüses kommen<br />

gerade einmal auf 90 Kilokalorien.“<br />

Kein Wunder also,<br />

dass mehr als jeder dritte Deutsche<br />

im Frühling oft und gerne<br />

Spargel isst (lt. Umfrage des Marktforschungsinstituts<br />

GfK).<br />

Botanisch gesehen ist Spargel<br />

der Stängelspross der Pflanze.<br />

Die weiße Sorte wächst komplett<br />

unter der Erde und zeichnet<br />

sich durch ein besonders<br />

mildes und zartes Aroma aus.<br />

Der Französische Spargel<br />

wird geerntet, wenn die Köpfe<br />

schon einige Zentimeter aus der<br />

Erde herausragen, seine Spitzen<br />

sind daher vom Licht violett<br />

gefärbt. Er schmeckt etwas kräftiger<br />

und herber als die weiße<br />

Variante.<br />

Grüner Spargel wächst über<br />

Viele freuen sich bereits auf die kommende Spargelsaison. Den ersten<br />

deutschen Spargel gibt es schon. BZ-Foto: sarsmis - Fotolia/Nestlé Ernährungsstudio<br />

der Erde und hat ein würziges<br />

Aroma.<br />

Damit der Spargel aromatisch<br />

schmeckt, sollte er möglichst<br />

frisch sein. Die Güte- oder<br />

Handelsklassen sind kein Frischebeweis,<br />

denn sie geben hauptsächlich<br />

Auskunft darüber, ob<br />

die Stangen gleichmäßig und<br />

gerade gewachsen sind. Frische<br />

Spargelstangen erkennen Verbraucher<br />

an folgenden Kriterien:<br />

• Die Köpfe sind fest und geschlossen.<br />

• Die Schnittstellen sind feucht<br />

und glänzend.<br />

• Die Stangen sind fest und<br />

lassen sich nicht biegen.<br />

• Der Spargel duftet angenehm<br />

und nicht säuerlich.<br />

• Frische Stangen quietschen<br />

beim Aneinanderreiben.<br />

„Spargel hält sich im Gemüsefach<br />

des Kühlschranks etwa zwei<br />

bis drei Tage, wenn er vorher<br />

ungeschält in ein feuchtes Tuch<br />

gewickelt wird“, verrät Dr. Annette<br />

Neubert. Der Spargel sollte erst<br />

vor der Zubereitung unter fließendem<br />

Wasser gesäubert werden.<br />

Weißer Spargel wird anschließend<br />

mit einem Spargelschäler<br />

vom Kopf aus in Richtung<br />

Schnittfläche geschält. Bei<br />

grünem Spargel genügt es, nur<br />

das untere Drittel zu schälen. Ist<br />

der Spargel an der Schnittfläche<br />

etwas holzig, wird das Ende einfach<br />

abgeschnitten.<br />

Für die Spargelzubereitung<br />

gibt es viele Möglichkeiten: Egal<br />

ob roh im Salat, mit einem Dip<br />

als Rohkost oder gekocht, als<br />

Suppe oder Ragout. Kombiniert<br />

mit frischen Kartoffeln, gekochtem<br />

Schinken oder Schnitzel<br />

schmeckt Spargel besonders lecker.<br />

Auch zusammen mit anderen<br />

Gemüsearten, Rinderfilet,<br />

Fisch und Reis oder Risotto können<br />

Spargelfreunde köstliche und<br />

figurfreundliche Gerichte zaubern.<br />

Für das Kochen von Spargel<br />

eignen sich hohe Töpfe, in die<br />

die Stangen gestellt werden. Alternativ<br />

können die Stangen in<br />

kleinen Bündeln liegend in Salzwasser<br />

gegart werden. BZ<br />

Buntes AllerlEI<br />

Die Osterfeiertage:<br />

Gründonnerstag erinnert an<br />

das letzte Abendmahl, das<br />

Jesus mit seinen Jüngern einnahm.<br />

Karfreitag erinnert an die<br />

Leidenszeit und den Tod von<br />

Jesus Christus. Gläubige gedenken<br />

an diesem Tag der<br />

qualvollen Kreuzigung ihres<br />

„Erlösers“.<br />

Ostersamstag/Karsamstag<br />

gedenkt die Kirche der Grabesruhe<br />

Christi und erwartet mit<br />

Fasten und Gebeten seine<br />

Auferstehung.<br />

Ostersonntag wird die Auferstehung<br />

von Jesus Christus<br />

zelebriert.<br />

Warum gibt es Ostereier? Das<br />

Ei ist zum Sinnbild für Ostern<br />

geworden. Es symbolisiert wie<br />

der Hase Fruchtbarkeit, steht<br />

im Christentum aber auch für<br />

die Auferstehung und das neue<br />

Leben.<br />

Rohe Eier richtig lagern: Kein<br />

Ostern ohne Eier. Aber bevor<br />

sie zu Kuchen verarbeitet oder<br />

ausgepustet werden, stellt<br />

sich die Frage: Wo am besten<br />

lagern? „Eier haben von Natur<br />

aus eine dünne Schutzschicht,<br />

die verhindert, dass Keime<br />

und Bakterien eindringen“, erläutert<br />

Dr. Wolfgang Reuter.<br />

Ist sie intakt, halten sich rohe<br />

Eier ungekühlt bis zu 18 Tage<br />

lang. Durch Abwaschen oder<br />

Risse in der Schale verliert die<br />

Schutzschicht allerdings ihre<br />

Wirkung. Daher: „Die Eier zur<br />

Sicherheit gleich nach dem<br />

Kauf in den Kühlschrank legen<br />

und bis zur Verwendung dort<br />

lassen“, rät der Gesundheitsexperte.<br />

Ein weiterer Tipp:<br />

Eier halten sich länger, wenn<br />

sie mit der Spitze nach unten<br />

lagern.<br />

Eier ausblasen: Für das Ausblasen<br />

und Bemalen der<br />

Ostereier<br />

rät der DKV Experte,<br />

ausschließlich frische,<br />

rohe Eier ohne Risse zu<br />

nutzen, da sonst die Gefahr<br />

einer Salmonellen-infektion<br />

besteht. Die Bakterien verursachen<br />

Durchfall, Erbrechen<br />

und Kopfschmerzen. Vor<br />

allem für Kinder können die<br />

Symptome schnell gefährlich<br />

werden. Eltern sollten daher<br />

darauf achten, die Eier vor<br />

dem Auspusten gründlich mit<br />

Wasser und Spülmittel zu<br />

reinigen. „Alternativ können<br />

sie zum Auspusten auch einen<br />

dünnen Strohhalm verwenden,<br />

um den direkten Kontakt mit<br />

der Schale zu vermeiden“,<br />

rät Dr. Reuter. Kommt es zu<br />

Spritzern von Dotter und Eiweiß,<br />

diese sofort aufwischen<br />

und anschließend die Hände<br />

waschen. Wem vom Ausblasen<br />

der Eier schwindelig wird,<br />

der kann natürlich auch hart<br />

gekochte Eier sowie Eier aus<br />

Holz oder Plastik bemalen.<br />

Wie lange sind gekochte Ostereier<br />

haltbar? Bleiben nach dem<br />

Osterbrunch noch ein paar hart<br />

gekochte Eier übrig, können<br />

sie zurück in den Kühlschrank.<br />

Wenn die Schale unbeschädigt<br />

ist, halten sie dort bis zu vier<br />

Wochen. Keine Angst vor einem<br />

blau-grünen Eidotter: Das entsteht<br />

manchmal, wenn das Ei<br />

länger als zehn Minuten gekocht<br />

wurde. Wenn die Schale beim<br />

Kochen oder Färben Risse bekommt,<br />

kann es passieren, dass<br />

sich auch ein Teil des Eiweißes<br />

verfärbt. Das ist bei Lebensmittelfarbe<br />

gesundheitlich unbedenklich.<br />

Wer sich unsicher<br />

ist, ob ein Ei noch genießbar ist,<br />

erkennt das<br />

am Geruch:<br />

Verdorbene<br />

Eier riechen<br />

stark nach<br />

Schwefel. BZ<br />

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WISSENSWERTES 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

11<br />

Buntes AllerlEI<br />

Ostereieressen: Bunt bemalt,<br />

gut versteckt oder einfach<br />

auf dem Frühstückstisch –<br />

hartgekochte Eier zu Ostern<br />

haben eine lange Tradition.<br />

Vor allem für jüngere Menschen<br />

scheint das Ostereieressen<br />

jedoch an Bedeutung<br />

zu verlieren. Dies lässt zumindest<br />

eine repräsentative<br />

Umfrage desMarktforschungsinstituts<br />

GfK im Auftrag des<br />

Nestlé Ernährungsstudios<br />

vermuten. Gerade einmal<br />

zwölf Prozent der 18- bis<br />

29-Jährigen essen zu Ostern<br />

mehr gekochte Eier als sonst.<br />

Über 20 Prozent aller 30-<br />

bis 74-Jährigen verzehren<br />

rund um die Feiertage mehr<br />

Eier als sonst. Im Alter von<br />

30 bis 49 Jahren und von<br />

70 bis 74 Jahren konsumiert<br />

sogar jeder Vierte zu Ostern<br />

mehr gekochte Eier.<br />

Ist das gesund? Eier liefern<br />

viele wertvolle Nährstoffe<br />

wie biologisch hochwertiges<br />

Eiweiß und haben ihren Platz<br />

in einer abwechslungsreichen<br />

Ernährung. Gleichzeitig ist<br />

das Eigelb fett- und cholesterinreich.<br />

Cholesterin ist<br />

allerdings ein wichtiger Bestandteil<br />

der Zellwände und<br />

wird zur Bildung vieler Hormone<br />

benötigt. Zum einen<br />

bildet der Körper selbst Cholesterin,<br />

zum anderen nimmt<br />

er es über die Nahrung auf.<br />

Eier sollten nicht täglich<br />

auf dem Speiseplan stehen,<br />

auch weil sich die enthaltenen<br />

gesättigten Fettsäuren<br />

ungünstig auf die Herz-<br />

Gefäß-Gesundheit auswirken<br />

können. Laut der Deutschen<br />

Gesellschaft für Ernährung<br />

dürfen es bis zu drei Eier<br />

in der Woche sein. Aber<br />

wenn es an Ostern mal mehr<br />

werden, sei das in diesem<br />

kurzen Zeitraum gesundheitlich<br />

wenig bedenklich.<br />

BZ<br />

Purzelbäume und Heringsbegräbnis statt Osterhase<br />

Traditionen, die sich rund um den Globus mit dem Osterfest entwickelt haben<br />

Ostern ist das höchste Fest der<br />

Christen und das zentrale Ereignis<br />

ihrer Religion. Denn die<br />

Auferstehung Jesu begründet<br />

den Glauben an ein Leben nach<br />

dem Tod. Das christliche Fest<br />

markiert das Ende der Fastenzeit<br />

und zugleich den Beginn der<br />

aufblühenden Natur nach dem<br />

langen Winter. Zwar schränken<br />

die Maßnahmen gegen die Verbreitung<br />

des Coronavirus die Osterfeierlichkeiten<br />

auch in diesem<br />

Jahr wieder ein. Dennoch möchten<br />

wir einen Blick auf die vielen<br />

bunten und zum Teil kuriosen<br />

Traditionen rund um den Globus<br />

werfen, die sich mit dem Osterfest<br />

entwickelt haben.<br />

Wir Deutsche lieben unseren<br />

Osterhasen. In Australien jedoch<br />

haben sich Wildkaninchen<br />

zu einer wahren Plage entwickelt<br />

und bedrohen einheimische<br />

Tierarten. Weil die Australier<br />

also lieber Abstand von den<br />

Langohren nehmen, haben sie<br />

den Osterhasen kurzerhand<br />

durch ein Beuteltier ersetzt,<br />

den Kaninchennasenbeutler<br />

Bilby. Mit hochstehenden Ohren<br />

und Hoppelsprung sieht er<br />

einem Hasen durchaus ähnlich<br />

und macht auch als Schokoladen-Bilby<br />

eine gute Figur.<br />

Besonders praktisch: In seinem<br />

körpereigenen Beutel transportiert<br />

das niedliche Maskottchen<br />

die Ostereier.<br />

Schon früh am Ostermorgen<br />

quälen sich die Waliser aus<br />

ihrem Bett, noch bevor die<br />

Sonne aufgeht. Sie spazieren<br />

Anzeigen<br />

Die Tradition des Bemalens oder Färbens von Eiern soll ihren Ursprung in<br />

mittelalterlichen Fastenregeln haben: Während der Fastenzeit war auch der<br />

Verzehr von Eiern untersagt. Um sie haltbar zu machen, wurden sie gekocht<br />

und gefärbt, damit man sie nach Ende der Fastenzeit von den frischen Eiern<br />

unterscheiden konnte.<br />

BZ-Foto: stock/miriamdoerr/Nestlé<br />

gemeinsam auf einen Hügel<br />

und erwarten den Sonnaufgang.<br />

Für sie symbolisiert er<br />

die Auferstehung Christi. Sobald<br />

sich die ersten Sonnenstrahlen<br />

zeigen, schlagen die<br />

Waliser auf ihrem Hügel drei<br />

Purzelbäume.<br />

In den USA lädt der amtierende<br />

Präsident normalerweise<br />

jedes Jahr am Ostermontag<br />

Kinder und ihre Familien zum<br />

traditionellen Ostereierrollen<br />

in den Garten des Weißen<br />

Hauses ein. Die Kinder rollen<br />

hartgekochte Eier mithilfe von<br />

langen Löffeln entlang eines<br />

Parcours über den Rasen. Gewinner<br />

ist, wer die Strecke am<br />

schnellsten zurücklegt, ohne<br />

das Ei zu zerbrechen.<br />

Ostern bedeutet: Ende der<br />

Fastenzeit! Das feiern einige<br />

Iren noch heute mit einem<br />

symbolischen Begräbnis. Sie<br />

beerdigen Heringe und tragen<br />

damit bildlich die Fastenzeit<br />

zu Grabe, in der Fleisch traditionell<br />

verboten ist und überwiegend<br />

Fisch gegessen wird.<br />

An Palmsonntag, genau<br />

eine Woche vor Ostern, nehmen<br />

sich die Finnen Birkenruten<br />

zur Hand und versetzen<br />

sich damit leichte Schläge auf<br />

den Rücken. Damit wollen sie<br />

an den Einzug Jesus‘ in Jerusalem<br />

erinnern, bei dem er vom<br />

Volk mit Palmwedeln begrüßt<br />

wurde. Am Ostersonntag sollte<br />

man sich in Finnland lieber<br />

die Ohren zuhalten: Mit Trommeln<br />

und Tröten ziehen Kinder<br />

durch die Straßen und beenden<br />

lautstark und fröhlich die<br />

Fastenzeit.<br />

Ein Schokoladenosterei mit<br />

einem Umfang von 2,50 Meter?<br />

Was wie ein kühner Kindertraum<br />

klingt, wurde seit der<br />

2000er-Wende bisher in Italien<br />

Wirklichkeit. Im kleinen Örtchen<br />

Castiglione in Teverina<br />

versucht die örtliche Schokoladenfabrik<br />

jedes Jahr an Ostern,<br />

ihren eigenen Rekord aus<br />

dem Vorjahr zu knacken. War<br />

WIR WÜNSCHEN<br />

IHNEN BESONDERS<br />

SCHÖNE UND<br />

GESUNDE OSTERN!<br />

das riesige, in Papier gewickelte<br />

Schoko-Ei fertig, kam es auf<br />

die Waage – um dann Stück für<br />

Stück in den Mündern der Zuschauer<br />

zu verschwinden.<br />

Wer Ostern nach Abflachen<br />

der Coronapandemie gerne<br />

einmal an einem anderen Ort<br />

auf der Welt verbringen und<br />

seine Sprachkenntnisse erweitern<br />

möchte, findet auf www.<br />

ef.de/sprachreisen weitere<br />

Informationen.<br />

BZ<br />

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12 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die wichtigsten Daten sind hier<br />

übersichtlich gebündelt<br />

BZ-Vorsorgemappe: Neue Auflage mit noch mehr Informationen erschienen<br />

Hochwertiger Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei der BZ erhältlich<br />

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Im Laufe eines Lebens sammeln<br />

sich Unmengen an wichtigen<br />

Verträgen, Dokumenten<br />

und Informationen an. Das<br />

Wissen darüber übersichtlich<br />

zusammen zu fassen, dabei<br />

kann unsere BZ-Vorsorgemappe<br />

helfen.<br />

Die BZ-Vorsorgemappe wurde<br />

für alle <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> erstellt und erfreut<br />

sich mittlerweile seit vielen<br />

Jahren ungebrochen großer<br />

Beliebtheit. Viele Käufer sind<br />

„Wiederholungstäter“, weil sie<br />

Familienangehörigen, Freunden<br />

oder Nachbarn begeistert von<br />

der Vorsorgemappe erzählt haben<br />

und auch die nun eine<br />

haben möchten. Viel Lob gibt<br />

es für unsere Mappe sogar von<br />

Ärzten und Anwälten.<br />

Unsere BZ-Vorsorgemappen<br />

wurden bereits bis Hamburg<br />

und sogar nach Amerika verschickt.<br />

Die Mappe leitet Sie an, alles<br />

aufzuschreiben und zusammenzutragen,<br />

was den Menschen<br />

hilft, die sich im Krankheitsoder<br />

Todesfall in einer stressigen<br />

und oft emotional äußerst<br />

aufwühlenden Zeit um Sie<br />

oder Ihren letzten Willen kümmern<br />

möchten und sollen.<br />

In der Vorsorgemappe finden<br />

sie dann alle wichtigen Fakten,<br />

Informationen und Dokumente.<br />

Dank des praktischen Ringordners<br />

lassen sich bereits vorhandene<br />

Dokumente problemlos<br />

dazu heften.<br />

Wenn Sie die Mappe sorgfältig<br />

ausfüllen, ist dann alles<br />

berücksichtigt: persönliche Informationen,<br />

alles rund um die<br />

Finanzen. Es gibt Vordrucke<br />

und Ausfüllhilfen zu wichtigen<br />

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung<br />

ist genau so<br />

berücksichtigt wie das Thema<br />

Testament oder die Dinge, die<br />

im Todesfall zu beachten sind.<br />

Wir freuen uns, dass wir mit<br />

unserer Vorsorgemappe so viel<br />

Interesse bei unseren Lesern<br />

geweckt haben. Gern überabeiten<br />

und aktualisieren wir die<br />

Mappe aufgrund neuer Anregungen<br />

und gesetzlicher Vorgaben.<br />

Unsere beliebte<br />

BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie gern bei uns<br />

bestellen. Telefonisch bitte<br />

unter: 0 83 82/5 04 10 41<br />

Per E-Mail bitte unter:<br />

verlag@bz-lindau.de<br />

Die BZ-Vorsorgemappe<br />

kostet 13 Euro.<br />

Die Zustellung im Stadtgebiet<br />

Lindau übernehmen<br />

wir nach Terminabsprache<br />

ohne Aufpreis.<br />

Die Zustellung außerhalb<br />

des Stadtgebietes erfolgt<br />

per Post zzgl. der entstehenden<br />

Versandkosten.<br />

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir<br />

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder <strong>Lindauer</strong> identifizieren<br />

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen<br />

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen<br />

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch<br />

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.<br />

BZ-Foto: APF<br />

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie alle wichtigen persönlichen<br />

Angaben zusammenfassen.<br />

Wir geben Ihnen Hinweise, welche<br />

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen<br />

sollten und bieten Ihnen Vordrucke<br />

zu den häufigsten Themen an, die Sie<br />

einfach ausfüllen können. So ist alles<br />

übersichtlich zusammengestellt.<br />

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3<br />

der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen<br />

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht<br />

und zur Betreuungsverfügung sowie zur<br />

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,<br />

„Informationsvollmacht“, „Entbindung<br />

von der ärztlichen Schweigepflicht“<br />

und „Generalvollmacht“.<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

1. Persönliches<br />

1.1 Wichtige Rufnummern<br />

1.2 Persönliche Daten<br />

1.3 Wohnsituation<br />

1.4 Schlüsselverwahrung<br />

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)<br />

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)<br />

1.7 Abonnements<br />

1.8 Rente / Pension / Versorgung<br />

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)<br />

2. Finanzen<br />

2.1 Konten (Giro und Spar)<br />

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge<br />

2.3 Depot / Aktien<br />

2.4 Sonstige Anlagen<br />

2.5 Bausparverträge<br />

2.6 Verbindlichkeiten<br />

2.7 Kontovollmacht<br />

3. Vollmachten<br />

3.1 Vorsorgevollmacht<br />

3.2 Betreuungsverfügung<br />

3.3 Einzelvollmacht<br />

3.4 Postvollmacht<br />

3.5 Informationsvollmacht<br />

<br />

3.7 Generalvollmacht<br />

4. Krankenhauseinweisung<br />

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung<br />

4.2 Patientenverfügung<br />

4.3 Organspendeausweis<br />

5. Testament<br />

5.1 Erbfolge<br />

5.2 Erbschaftssteuer<br />

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)<br />

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise<br />

Impressum<br />

Gesamtdarstellung: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau<br />

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Herausgeber: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©<br />

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist<br />

rung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.<br />

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der<br />

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die<br />

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.<br />

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe<br />

dreht sich inhaltlich alles um Ihre<br />

Finanzen.<br />

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche<br />

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,<br />

Abbuchungen, Lastschriften,<br />

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten<br />

usw. übersichtlich niederzuschreiben.<br />

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe<br />

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen<br />

für eine Krankenhauseinweisung<br />

erläutert.<br />

Hier finden Sie auch einen Vordruck und<br />

die entsprechenden Erläuterungen zu<br />

einer Patientenverfügung und zu einem<br />

Organspendeausweis.<br />

Ein Organspendeausweis in Kartenform<br />

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei<br />

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe<br />

ebenfalls enthalten.<br />

Die wichtigsten Informationen zum<br />

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge<br />

und Erbschaftssteuern beinhaltet der<br />

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen<br />

im Falle Ihres Todes alles<br />

erledigen müssen, finden sie im<br />

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,<br />

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,<br />

und eine Liste beigeheftet, auf<br />

der Sie Personen, die im Todesfall zu<br />

benachrichtigen sind, übersichtlich<br />

aufführen können.<br />

Dieser Abschnitt enthält auch die<br />

Punkte „Checkliste letzter Wille“,<br />

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung<br />

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung<br />

wegen Todesfall“ und<br />

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

13<br />

Wirtschaftsjunioren<br />

mit neuer Spitze<br />

Die Wirtschaftsjunioren<br />

Lindau-Westallgäu haben<br />

online gewählt und die<br />

Jahreshauptversammlung für<br />

die vergangen Jahre 2019<br />

und 2020 abgehalten.<br />

Die neue Dreier-Spitze der<br />

Wirtschaftsjunioren Lindau-<br />

Westallgäu startet in ein<br />

vorerst digitales Netzwerk.<br />

An der Spitze der jungen Unternehmer<br />

und Führungskräfte<br />

der Wirtschaftsjunioren<br />

steht 2021 die 33-Jährige<br />

<strong>Lindauer</strong>in Lena Ellensohn,<br />

bekannt durch das Ludwig<br />

Lipp und die <strong>Lindauer</strong> Schreibgeräte<br />

auf der Insel. Den 2.<br />

Vorsitz bekleidet der Produktdesigner<br />

Paul Kononow.<br />

Nach einem kurzen Thinktank<br />

im Coworking Campus<br />

Augsburg kehrte er 2020<br />

mit seiner Firma pakodesign<br />

wieder nach Lindau zurück.<br />

Vervollständigt wird der Vorstand<br />

mit Stefan Postera-Stöver<br />

von der qualitrain GmbH.<br />

Zu den Zielen der Wirtschaftsjunioren<br />

zählt grundsätzlich<br />

die Zukunftsgestaltung der<br />

Unternehmen mit dem Blickwinkel<br />

auf Digitalisierung<br />

und ökologischen Fußabdruck.<br />

Die Gründungskultur<br />

in der Region soll durch die<br />

WJ gestützt werden und einen<br />

Rahmen für innovative<br />

StartUps bilden. Digitale<br />

Events, digitale Betriebsbesichtigungen<br />

und das fundamentale<br />

Thema Ausbildung,<br />

Generationenwechsel und<br />

die Förderung des Unternehmertums<br />

mit allen Möglichkeiten<br />

der Vernetzung sollen<br />

vorangebracht werden. Die<br />

monatlichen Treffen werden<br />

wieder aufgegriffen, jetzt<br />

allerdings online. Hier finden<br />

sich die Termine: www.wjlindau.de/termine<br />

BZ<br />

Bello, Hoppel oder doch Fische?<br />

Tipp von Haus & Grund Sind Haustiere in Mietwohnungen erlaubt?<br />

Hunde und Katzen zählen in<br />

Deutschland zu den beliebtesten<br />

Haustieren. Besonders während<br />

des Lockdowns haben sich<br />

vermehrt Menschen einen Vierbeiner<br />

zugelegt. Umso häufiger<br />

stellt sich derzeit die Frage,<br />

wann Haustiere in Mietwohnungen<br />

erlaubt sind und was bei<br />

der Haltung zu beachten ist.<br />

Vermieter dürfen die Haltung von Haustieren in Mietwohnungen nicht<br />

generell verbieten.<br />

BZ-Foto: Pixabay<br />

Gesetzliche Regelungen in Bezug<br />

auf die Erlaubnis von Haustieren<br />

gibt es nicht. Deshalb ist<br />

grundsätzlich zunächst entscheidend,<br />

welche Regelungen<br />

im Mietvertrag getroffen wurden.<br />

„Dabei ist zu beachten, dass<br />

der Vermieter die Haltung von<br />

Haustieren nicht generell verbieten<br />

darf. Dies gilt sowohl<br />

für Kleintiere als auch beispielsweise<br />

für Hunde und Katzen“,<br />

weiß Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand<br />

von Haus & Grund Bayern.<br />

Der Vermieter kann aber für<br />

einige Tierarten – insbesondere<br />

für Hunde und Katzen – seine<br />

vorherige Zustimmung zur<br />

Haltung verlangen. „Eine solche<br />

Regelung ist grundsätzlich<br />

legitim und gängige Praxis.<br />

Allerdings ist zwischen den verschiedenen<br />

Tierarten zu unterscheiden.<br />

Die Haltung von sogenannten<br />

Kleintieren, wie beispielsweise<br />

Hamster, Fische oder Meerschweinchen,<br />

benötigt keine<br />

Erlaubnis des Vermieters“, erklärt<br />

Kirchhoff. Enthält der<br />

Mietvertrag einen Erlaubnisvorbehalt<br />

des Vermieters, so<br />

kann er die Haltung der Haustiere<br />

aber nicht ohne Weiteres<br />

ablehnen. Vielmehr muss eine<br />

umfassende Abwägung der im<br />

Einzelfall konkret betroffenen<br />

Belange und Interessen der<br />

Mietvertragsparteien, der anderen<br />

Hausbewohner und der<br />

Nachbarn erfolgen. Der Vermieter<br />

hat also eine Ablehnung<br />

ausreichend zu begründen.<br />

„Eine solche Begründung<br />

kann beispielsweise beim Vorliegen<br />

von Allergien oder dann<br />

gegeben sein, wenn von dem<br />

Tier Gefahren für Nachbarn<br />

durch aggressives Verhalten<br />

ausgehen“, veranschaulicht<br />

Dr. Kirchhoff.<br />

Hinsichtlich der Haltung<br />

der Haustiere haben die Mieter<br />

darauf zu achten, dass die<br />

Haustiere die übrigen Bewohner<br />

und Nachbarn nicht wesentlich<br />

stören. Die Tiere sind<br />

dabei so zu halten, dass sie<br />

keinen übermäßigen Lärm,<br />

<br />

<br />

Dreck oder Geruch erzeugen,<br />

der die übrigen Bewohner beeinträchtigen<br />

bzw. belästigen<br />

kann. Darüber hinaus sollte<br />

das Tier keine Schäden in der<br />

Wohnung bzw. im Gebäude<br />

verursachen, da der Mieter sich<br />

sonst gegenüber dem Vermieter<br />

schadensersatzpflichtig machen<br />

kann.<br />

„Auch kann der Vermieter<br />

in den Mietvertrag Verhaltensregeln<br />

mit aufnehmen. Halten<br />

sich Mieter daran nicht, ist es<br />

möglich, dass der Vermieter<br />

die Erlaubnis widerrufen kann“,<br />

warnt der Vorstand von Haus<br />

& Grund Bayern.<br />

BZ<br />

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Beratungsstelle<br />

Barrierefreiheit<br />

Die Beratungsstelle Barrierefreiheit<br />

der Bayerischen<br />

Architektenkammer bietet<br />

kostenfreie Erstberatungen an.<br />

Die Themen reichen von barrierefreiem<br />

Bauen, Wohnformen<br />

im Alter über barrierefreies<br />

Internet bis hin zur Leichten<br />

Sprache und wie entsprechende<br />

Maßnahmen gefördert<br />

werden können.<br />

Das Beratungsangebot kann<br />

von Privatpersonen, Fachleuten,<br />

Institutionen, Firmen<br />

sowie Städten und Gemeinden<br />

in Anspruch genommen werden.<br />

Fachberaterin vor Ort ist<br />

in Lindau Architektin Dipl.-Ing.<br />

Stefanie Schleich. Beratungen<br />

finden derzeit nach Absprache<br />

telefonisch oder per Mail oder<br />

per Video-Chat statt.<br />

Terminvereinbarung unter<br />

Tel.: 0 89/13 98 80 80<br />

oder per E-Mail:<br />

info@byak-barrierefreiheit.de<br />

BZ<br />

Lindau<br />

83/<br />

www.unterberger.cc<br />

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Auto<br />

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau<br />

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de<br />

Anzeigen<br />

Bücher sind<br />

„systemrelevant“<br />

(schönes Wort, nicht wahr?)<br />

Deswegen bleiben unsere<br />

Buchhandlungen auf der<br />

<strong>Lindauer</strong> Insel auch während<br />

des Oster-Lockdown<br />

geöffnet.<br />

Es gibt Kaffee und hausgemachten<br />

Osterzopf und<br />

etwas mehr Normalität auf<br />

unserer schönen Insel ( die<br />

ohnehin eine Inzidenz hat<br />

wie Mallorca...)<br />

Unsere heißen Drähte:<br />

08382-2605575<br />

und 01511-1586852<br />

für Bestellungen<br />

über whatsapp bzw. Signal.<br />

Essen zum<br />

Mitnehmen – auch<br />

am Ostermontag<br />

Do. bis So. von 11.30-13.30 Uhr<br />

und 17.30 bis 20.30 Uhr<br />

Die Speisekarte auf<br />

www.hotel-ziegler.de<br />

Bodenseestraße 32<br />

88131 Lindau-Oberreitnau<br />

Telefon (0 83 82) 54 10<br />

<br />

<br />

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OBI Lindau · 88131 Lindau (B)<br />

Bregenzer Straße 105<br />

Telefon 0 83 82-9 67 80<br />

www.obi.de


14 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

WISSENSWERTES<br />

EXPERTEN<br />

TIPP<br />

Ein häusliches Betreuungsmodell<br />

ist die Wunschlösung<br />

vieler Senioren. Hier gebe ich<br />

fünf Tipps, worauf man bei der<br />

Auswahl der Betreuungskraft<br />

achten sollte:<br />

1. Rechtsicherheit prüfen:<br />

Ist die Betreuungskraft sozialversichet?<br />

Erhält sie den vorgesehenen<br />

Mindestlohn?<br />

Seriöse Anbieter vermitteln<br />

osteuropäische Betreuungskräfte<br />

legal, gemäß dem EU-<br />

Entsendemodell und führen<br />

den Nachweis über die<br />

A1-Bescheinigung.<br />

2. Die Chemie muss stimmen:<br />

Nur wenn das Zwischenmenschliche<br />

passt, ist eine häusliche<br />

Betreuung erfolgreich. Auf vertragliche<br />

Wechseloption achten!<br />

3. Sprachkenntnisse:<br />

Jemanden zum Reden – das<br />

Betreuungskraft für 24-Stunden-Pflege<br />

wünschen sich viele Senioren.<br />

Deshalb sollten Sprachkenntnisse<br />

ein wesentliches Entscheidungskriterium<br />

sein. Gute Anbieter unterscheiden<br />

zwischen grundlegenden,<br />

fortgeschrittenen und fließenden<br />

Sprachkenntnissen.<br />

4. Vertragliche Flexibilität:<br />

Im Fall einer Verhinderung der häuslichen<br />

Betreuung z. B. durch Krankenhausaufenthalt<br />

oder Reha sollte man<br />

das Recht haben, den Dienstleistungsvertrag<br />

pausieren zu lassen,<br />

so dass keine Kosten entstehen.<br />

5. Klare Preisgestaltung:<br />

Ralf Petzold<br />

Geschäftsinhaber<br />

Der vertraglich vereinbarte<br />

Tages-, Wochen- oder Monatspreis<br />

für die Betreuung sollte bereits<br />

sämtliche Personal-, Verwaltungs-,<br />

Reise- und Versicherungskosten<br />

enthalten. Ein seriöser Partner<br />

verlangt keine Vermittlungs- oder<br />

Provisionskosten.<br />

„PflegeHilfePlus“ betreute bereits<br />

über 1.500 Familien in der<br />

Region.<br />

RP<br />

PflegeHilfePlus<br />

Bodensee • Allgäu • Oberschwaben<br />

Zum Jägerweiher 20, Neukirch<br />

Tel.: 0 75 28/9 21 81 78<br />

E-Mail:<br />

kontakt@pflegehilfeplus.de<br />

@ www.pflegehilfeplus.de<br />

Friedensräume auf Spurensuche<br />

Wer kennt den Friedensstein vor<br />

dem Alten Rathaus? Welche Bedeutung<br />

hat die imposante Holzskulptur<br />

im Luitpoldpark? Woran<br />

erinnert der riesige Steinquader<br />

im Lindenhofpark? Die neue Broschüre<br />

„<strong>Lindauer</strong> Friedensweg“<br />

greift die Stadtgeschichte auf, erinnert<br />

an Ereignisse von Krieg und<br />

Frieden, zeigt noch heute sichtbare<br />

Zeichen, Orte und Gebäude,<br />

Mahnmale für den Frieden, auf.<br />

Geschichte und Gegenwart werden<br />

miteinander verknüpft und Schritte<br />

zum Frieden anhand von zwölf<br />

Stationen sichtbar und eindrücklich<br />

gemacht. Der Weg beginnt an<br />

der Linde zwischen den Kirchen,<br />

geht über die Insel Lindau und<br />

endet in Bad Schachen in den<br />

Friedensräumen. Barbara Stoller<br />

und Dr. Dietmar Stoller hatten die<br />

Idee zu diesem Weg. Anschaulich<br />

wird der Friedensweg mit Fotos<br />

u.a. von Ansgar Mühlbach.<br />

Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich<br />

in den Friedensräumen,<br />

bei der Touristinformation auf der<br />

Insel, beim Kulturamt und in den<br />

Kirchen Lindaus. Mehr Infos und<br />

Termine für eine Führung unter:<br />

info@friedens-raeume.de<br />

BZ-Foto: Friedensräume<br />

Endlich wieder „Schwung in der Bude“<br />

Kunstprojekt der Tagesklinik Club Vaudeville stellt die 23 Werke aus und wird sie bei Konzerten verkaufen<br />

Die Corona-Pandemie und der<br />

zweite Lockdown haben die Stimmung<br />

unter den Patienten und<br />

Besuchern der Psychiatrischen<br />

Tagesklinik Lindau gedrückt. Mit<br />

einem Kunstprojekt kam endlich<br />

wieder „Schwung in die Bude“.<br />

23 Kunstwerke wurden an den<br />

Club Vaudeville übergeben.<br />

Anzeigen<br />

Ergotherapeutin Annette Voigt bei der Übergabe der 23 Bilder an Marc Jehnes vom Club Vaudeville in Lindau.<br />

BZ-Foto: Club Vaudeville<br />

Osteraktion<br />

15% Rabatt<br />

auf alles außer bereits reduzierte Ware<br />

am 30.03. und 31.03.2021<br />

Reformhaus Stibi<br />

Maximilianstraße 5 · 88131 Lindau-Insel (B)<br />

Telefon 0 83 82/62 93 · Fax 2 55 77<br />

Ergotherapeutin Annette Voigt<br />

sah sich mit Sätzen konfrontiert<br />

wie „Warum soll ich noch<br />

kreativ sein?“ - „Was soll ich<br />

mit den gestalteten Bildern<br />

denn machen?“ oder „Macht<br />

doch alles eh keinen Sinn!“ Sie<br />

und ihre Kollegen spürten die<br />

gedrückte Stimmung und stellten<br />

fest, „dass es im Haus unglaublich<br />

still ist“. So entstand<br />

der Gedanke, mit einem Kunstprojekt<br />

wieder „Schwung in die<br />

Bude“ zu bringen. Das ist gelungen.<br />

Partner und Adressat<br />

ist der Club Vaudeville, ein Verein<br />

zur Förderung der Offenen<br />

Jugend- und Kulturarbeit in<br />

Lindau. Patienten der Tageskli-<br />

Anzeige<br />

nik gestalteten Bilder, Annette<br />

Voigt besorgte Rahmen. „Zudem<br />

haben wir Bilder von <strong>Lindauer</strong><br />

Künstlern gespendet bekommen<br />

und auch der selbstorganisierte<br />

Malkreis aus ehemaligen<br />

Patienten machte mit“,<br />

berichtet die Ergotherapeutin.<br />

So wurden in diesen Tagen<br />

23 Kunstwerke an den Club<br />

Vaudeville übergeben. Der<br />

sozio-kulturelle Verein will die<br />

Bilder bei sich ausstellen und<br />

bei Konzerten verkaufen. Sein<br />

Vertreter Marc Jehnes ist sehr<br />

froh, finanzielle Unterstützung<br />

zu bekommen und coronabedingt<br />

nicht vergessen<br />

zu werden.<br />

Das geht den Patienten der<br />

Tagesklinik genauso. „Das Projekt<br />

hat bei uns als Gruppe<br />

wieder Begeisterung geweckt.<br />

Wir haben einen Plan, organisieren<br />

und fühlen uns nicht<br />

wertlos“, sagt Annette Voigt. Viele<br />

der künstlerischen Arbeiten<br />

sind in der Werkstatt des Psychosozialen<br />

Hilfsvereins „Ellipse“<br />

Lindau entstanden. Vorsitzender<br />

ist Dr. Jörg Sautier, langjähriger<br />

Leitender Oberarzt der Psychiatrischen<br />

Tagesklinik, der seit<br />

Februar im Ruhestand ist. BZ


SERVICE 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21<br />

15<br />

Zeitumstellung<br />

Am 28. März wird Uhr von 2 auf 3 Uhr gestellt<br />

In der Nacht vom 27. auf den<br />

28. März 2021 sollten die Uhren<br />

europaweit zum letzten Mal um<br />

eine Stunde auf Sommerzeit vorgestellt<br />

werden (von 2 auf 3 Uhr<br />

morgens). Das hat das EU-Parlament<br />

vor zwei Jahren beschlossen.<br />

Teilweise hätte in der Europäischen<br />

Union, wahrscheinlich<br />

auch in Deutschland, dann dauerhaft<br />

Sommerzeit gegolten.<br />

Länder, die sich für Normalzeit,<br />

die sogenannte Winterzeit, entschieden<br />

hatten, hätten im Oktober<br />

2021 zum letzten Mal an<br />

der Uhr gedreht. Hätten... Denn<br />

der Plan wird nicht umgesetzt<br />

und wir müssen, auch wenn sich<br />

die Mehrheit der Bürger für eine<br />

Abschaffung der Zeitumstellung<br />

ausgesprochen hatte, auch weiterhin<br />

im Frühjahr die Uhr um<br />

eine Stunde nach vorn und im<br />

Herbst um eine Stunde zurück<br />

stellen.<br />

Aktuell dominieren Corona-<br />

Themen rund um Inzidenzwerte,<br />

Quarantäne, Lockdown,<br />

Impfausfälle und Selbsttests<br />

unseren Alltag. Dass sich dies<br />

auch auf das Schlafverhalten<br />

auswirkt, zeigt eine forsa-Umfrage<br />

der KKH Kaufmännische<br />

Krankenkasse. So berichtet aktuell<br />

jeder fünfte Befragte von<br />

Schlafproblemen, die er auf die<br />

Corona-Krise zurückführt. Eltern<br />

mit Kindern unter zwölf<br />

Jahren leiden sogar noch mehr<br />

unter diesem Problem als Befragte<br />

ohne oder mit älteren<br />

Kindern: So geben rund 30 Prozent<br />

der befragten Eltern mit<br />

kleinen Kindern an, dass ihnen<br />

die Pandemie den Schlaf raubt.<br />

Noch größere Schlafräuber für<br />

die Eltern sind allerdings berufliche<br />

und private Sorgen mit<br />

Anzeigen<br />

53 beziehungsweise 44 Prozent.<br />

Der stressbedingte Schlafentzug<br />

hat außerdem zugenommen:<br />

2019 äußerten nur<br />

41 Prozent der Mütter und Väter<br />

mit kleinen Kindern wegen<br />

beruflichem Stress schlechter<br />

schlafen zu können. Hier dürfte<br />

sich das Corona-Jahr mit<br />

Homeschooling und Kinderbetreuung<br />

und den damit verbundenen<br />

Auswirkungen für<br />

die Vereinbarkeit von Familie<br />

und Beruf bemerkbar machen.<br />

Jetzt kommt eine weitere Herausforderung<br />

für den Schlafrhythmus<br />

hinzu: die Zeitumstellung.<br />

Die Nacht vom 27. auf<br />

den 28. März 2021 wird um eine<br />

Stunde verkürzt. Inzwischen<br />

spürt jeder Zweite durch die<br />

Zeitumstellung negative Auswirkungen<br />

auf sein Schlafverhalten<br />

und Wohlempfinden, so<br />

das Ergebnis der aktuellen Umfrage<br />

im Vergleich zu früheren<br />

Befragungen.<br />

Die Fachärztin für Psychiatrie<br />

und Psychotherapie Dr.<br />

med. Eva Kalbheim ist eine ausgewiesene<br />

Expertin auf dem<br />

Gebiet der Schlafmedizin,<br />

kennt die Gründe für Schlafstörungen<br />

und weiß Rat. In ihrem<br />

2020 erschienenen Buch „Besser<br />

schlafen für Dummies“ erklärt<br />

sie, warum Schlaf so wichtig<br />

für Körper und Seele ist, mit<br />

welchen Methoden man Schlafstörungen<br />

vorbeugen und wie<br />

man sie dauerhaft behandeln<br />

kann: „Nachts erholt sich der<br />

Körper, sortiert sich der Geist<br />

und entspannt sich die Seele.<br />

Wer lange leben will, muss<br />

schlafen. Wer nicht schläft,<br />

wird krank. Körper und Seele<br />

räumen sich schlafend auf: Vier<br />

bis sechs Schlafzyklen mit Einheiten<br />

aus Leicht-, Tief- und<br />

Traumschlaf füllen eine Nacht<br />

und sorgen für Erholung, Regeneration,<br />

Wachstum, seelische<br />

Ausgeglichenheit und Lernprozesse.<br />

Der Organismus füllt seine<br />

Reserven wieder auf, das Immunsystem<br />

erholt sich, schadhafte<br />

Zellen werden repariert<br />

oder erneuert und im Gehirn<br />

entstehen neue Nervenzellverbindungen,<br />

wodurch sich Lerninhalte<br />

im Gedächtnis verankern.<br />

Die bestehenden Zellnetzwerke<br />

werden aufgeräumt und<br />

zurechtgestutzt, Emotionen<br />

und Fakten werden voneinander<br />

getrennt und in unterschiedlichen<br />

Bereichen des Gehirns<br />

verarbeitet. Es ist belegt,<br />

FAMILIENNACHRICHTEN<br />

GEBURTEN<br />

05.02.2021: Angelo di Vito,<br />

Isabella Marrocco und Francesco<br />

Daniele di Vito, Lindenberg i.A.<br />

23.02.2021: Heinrich Farwin Link<br />

Allgeier, Nadine Lina Link und<br />

Christian Klaus Allgeier,<br />

Hergatz, Maria-Thann<br />

26.02.2021: Valon Rexhaj,<br />

Kristjana Rexhaj geb. Nikollbibaj<br />

und Besnik Rexhaj, Lindau (B)<br />

28.02.2021: Pia Marie Wagner,<br />

Desirée Anna Teresa Wagner, geb.<br />

Lützel und Robert Helmut Wagner,<br />

Lindenberg i.A.<br />

STERBEFÄLLE<br />

27.02.2021: Robert Tillmetz,<br />

Lindau (B)<br />

01.03.2021: Bruno Alois Keller,<br />

Nonnenhorn<br />

03.03.2021: Josef Köck,<br />

Lindau (B)<br />

04.03.2021: Friedrich Wilhelm<br />

Arlt, Lindau (B)<br />

07.03.2021: Hildegard Brigitte<br />

Ewald, geb. Dombrowski,<br />

Lindau (B)<br />

dass chronische Schlafstörungen<br />

Fettleibigkeit, Diabetes<br />

mellitus, Herzkrankheiten,<br />

Bluthochdruck und Hirnabbauerkrankungen<br />

wie beispielsweise<br />

Morbus Alzheimer<br />

fördern. Zudem entstehen<br />

Konzentrationsschwierigkeiten<br />

und Stimmungsschwankungen,<br />

die auch schon bei kurzfristigen<br />

Schlafstörungen auftreten können,<br />

etwa durch die Zeitumstellung<br />

auf die Sommerzeit,<br />

und langfristig bis hin zu Depressionen<br />

führen können.“<br />

Wer längere Zeit unter Schlafstörungen<br />

leidet, sollte überprüfen,<br />

was er in seinem Alltag ändern<br />

kann oder sich professionelle<br />

Hilfe holen. BZ/BZ-Foto: pixabay<br />

01.03. – 14.03.2021<br />

01.03.2021: Franko Tomić,<br />

Antonia Tomić geb. Štrkalj und<br />

Frane Tomić, Lindau (B)<br />

01.03.2021: Luisa Teresa Amalie<br />

Matzner, Elisabeth Maria Matzner<br />

und Marco Johannes Rahija,<br />

Sigmarszell<br />

04.03.2021: Samuel Štih,<br />

Irina Štih, geb. Schubert und<br />

Martin Štih, Lindau (B)<br />

06.03.2021: Lara Grieger,<br />

Julia Grieger geb. Schneider und<br />

Florian Grieger, Nonnenhorn<br />

07.03.2021: Ludwina Höreth,<br />

geb. Boso, Lindau (B)<br />

09.03.2021: Anton Karl Jakob<br />

Mayr, Lindau (B)<br />

09.03.2021: Gertraud Wernig-<br />

Schneider, geb. Wernig,<br />

Lindau (B)<br />

10.03.2021: Gertrud Haug, geb.<br />

Berchtenbreiter, Lindau (B)<br />

10.03.2021: Angelika Anita<br />

Steffen, Lindau (B)<br />

APOTHEKEN<br />

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...<br />

Sa., 27. März 2021:<br />

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 1,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951<br />

So., 28. März 2021:<br />

Montfort-Apotheke,<br />

Marktplatz 12, Langenargen,<br />

Tel.: 07543 2357<br />

Mo., 29. März 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

Di., 30. März 2021:<br />

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,<br />

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962<br />

Mi., 31. März 2021:<br />

See-Apotheke, Untere Steig 2,<br />

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,<br />

Tel.: 08382 26866<br />

Do., 01. April 2021:<br />

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814<br />

Fr., 02. April 2021:<br />

St.-Georgs-Apotheke,<br />

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,<br />

Tel.: 08382 887650<br />

Sa., 03. April 2021:<br />

Christophorus-Apotheke,<br />

Hauptstr. 9, Sigmarszell,<br />

Tel.: 0 83 89 98112<br />

So., 04. April 2021:<br />

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 54983<br />

Mo., 05. April 2021:<br />

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer<br />

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821<br />

Di., 06. April 2021:<br />

Möven-Apotheke,<br />

Hemigkofener Str. 10,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 8641<br />

Mi., 07. April 2021:<br />

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441<br />

Do., 08. April 2021:<br />

Apotheke im Alten Bahnhof,<br />

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,<br />

Tel.: 08382 275312<br />

Fr., 09. April 2021:<br />

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 1,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

GRABMALE<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

AUSSTELLUNG<br />

beim Friedhof<br />

Lindau-Aeschach<br />

Rennerle 14<br />

Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Impressum<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 e/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,– e/Jahr<br />

IM NOTFALL<br />

Rettungsdienst 112<br />

Notaufnahme<br />

KASSENÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis<br />

Friedrichshafener Str. 80A (Li)<br />

Auskunft unter Tel.: 116 117<br />

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,<br />

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr<br />

ZAHNÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

An Wochenenden und<br />

Feiertagen im unteren Kreis<br />

Lindau: 01 80/5 05 99 91<br />

Sie werden automatisch mit dem<br />

diensthabenden Zahnarzt verbunden.<br />

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem<br />

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende<br />

Kosten entstehen.)<br />

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.<br />

Liste im Internet:<br />

www.zahnaerzte-lindau.de


16 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Luca-App in Lindau?<br />

Landrat Stegmann wurde um Hilfe gebeten<br />

Gastronomen, Einzelhändler Direktvermarkter<br />

und Veranstalter<br />

aus dem Landkreis haben sich<br />

gemeinsam an Landrat Elmar Stegmann<br />

gewandt und ihn um Unterstützung<br />

bei der Einführung der<br />

sogenannten Luca-App gebeten.<br />

Die am 8. März 2021 in Kraft getretene<br />

12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung<br />

(BayIfSMV)<br />

ermöglicht grundsätzlich eine Kontaktdatenerfassung<br />

auch in elektronischer<br />

Form (§ 2 Satz 2). In<br />

diesem Zusammenhang wird aktuell<br />

überregional über den Einsatz<br />

diverser Apps, wie beispielsweise<br />

über die Luca-App, diskutiert, die<br />

die im vergangenen Jahr eingeführte<br />

„Zettelwirtschaft“ beim Besuch<br />

von Restaurants, Geschäften<br />

etc. ablösen sollen.<br />

Der <strong>Lindauer</strong> Landrat würde es<br />

sehr begrüßen, wenn eine einheitliche<br />

und funktionale App<br />

in Kombination mit ausreichend<br />

Schutzimpfungen, einem<br />

schlüssigen Testkonzept<br />

und der Einhaltung der AHA-<br />

Regeln den Weg zurück in ein<br />

„normales“ Leben ebnen würde.<br />

Er stellt jedoch auch klar,<br />

dass vor einem Einsatz einer<br />

App grundsätzliche Fragen<br />

zum Datenschutz, den Kosten,<br />

aber auch z.B. Schnittstellen<br />

wie SORMAS auf Bundes- und<br />

Landesebene geklärt werden<br />

müssen. „Auch macht es keinen<br />

Sinn, Insellösungen zu schaffen.<br />

Die Menschen müssten dann<br />

verschiedene Apps auf ihrem<br />

Handy haben und in den<br />

Gesundheitsämtern müssten<br />

verschiedene Programme mit<br />

Anzeigen<br />

verschiedenen Schnittstellen<br />

integriert werden“, so Stegmann.<br />

„Ich würde mir wünschen,<br />

dass sich die Bayerische<br />

Staatsregierung ein Beispiel an<br />

Mecklenburg-Vorpommern<br />

nimmt. Dort hat das Land zentral<br />

die Lizenz für die Nutzung<br />

des Luca-Systems zur verschlüsselten<br />

Kontaktnachverfolgung<br />

einschließlich der<br />

Luca-App erworben und bindet<br />

die Gesundheitsämter in<br />

das System ein. Das bedeutet<br />

nicht, dass ich mich ausschließlich<br />

für die Luca-App<br />

ausspreche, aber nach der<br />

dürftigen Coronawarn-App,<br />

die den Steuerzahler rund 69<br />

Millionen Euro gekostet haben<br />

soll, erwarte ich, dass die<br />

zuständigen Ministerien jetzt<br />

endlich in die Gänge kommen<br />

und den Bürgern, den Unternehmen<br />

und den Gesundheitsämtern<br />

eine sinnvolle<br />

Lösung zur Kontaktdatenerfassung<br />

an die Hand geben.<br />

Dass sich 96 Kreisverwaltungsbehörden<br />

in Bayern selbst<br />

darum kümmern sollen –<br />

ohne zu wissen, für welche<br />

App sich Bund und Länder<br />

entscheiden werden – halte<br />

ich für ein Verschwendung<br />

von sowieso geringen Ressourcen“,<br />

sagt Landrat Elmar Stegmann<br />

zu der aktuellen Diskussion.<br />

Bundesweit wurde nun aufgrund<br />

der steigenden Infektionszahlen<br />

der Lockdown weiter<br />

verlängert. In Bayern geht<br />

die Verlängerung des Lockdowns<br />

zunächst bis 12. April,<br />

erst dann könnten abhängig<br />

von der 7-Tage-Inzidenz Lockerungen<br />

für Gastronomie,<br />

Kultur, Sport und Veranstaltungen<br />

kommen, die den Einsatz<br />

einer App überhaupt erst<br />

notwendig machen.<br />

BZ<br />

Treibholzsperre<br />

Bevor das Frühjahrshochwasser<br />

kommt, hat der <strong>Lindauer</strong> Segler-<br />

Club eine Treibholzsperre errichtet.<br />

Mehrere Rundholzstücke<br />

wurden mit Ketten zusammengefügt.<br />

Die Konstruktion hält anschwemmendes<br />

Treibholz sicher<br />

vom Hafen fern. „Wir hatten in den<br />

vergangenen beiden Jahren den<br />

Hafen voller Treibholz. Es dauerte<br />

jedes Mal Tage, bis wir alles<br />

mit den Schlauchbooten wieder<br />

rausgezogen hatten“, lobt Hafenmeister<br />

Ken Strachan den Bau<br />

der Treibholzsperre, die solch ein<br />

Szenario künftig verhindern soll.<br />

Michael Naschold, Michael<br />

Neumann und Micha Bauhofer<br />

arbeiteten mit Ken Strachan über<br />

50 Stunden an der Treibholzsperre,<br />

Hansjörg Kühnbach holte<br />

und spendierte das Rundholz aus<br />

seinem Wald.<br />

Die Sperre ist fertig und lagert<br />

schwimmend am Ende der südlichen<br />

Mole. Bei Treibholzgefahr<br />

wird die Kette auf den Schwimmsteg<br />

hinübergezogen und sperrt<br />

den Hafen. „Jetzt müssen wir uns<br />

nur noch Gedanken machen, wie<br />

wir beim Einsatz in der Nacht<br />

die Sperre beleuchten“, so der<br />

Hafenmeister.<br />

BZ-Fotos: LSC<br />

Das Vergissmeinnicht nicht vergessen<br />

Der BN Lindau und der Landschaftspflegeverband<br />

organisierten zusammen<br />

mit einigen Freiwilligen<br />

die Reinigung des Bodenseeufers<br />

zum Schutz des Bodensee-Vergissmeinnicht.<br />

Jedes Jahr blüht<br />

das seltene Vergissmeinnicht an<br />

den Ufern gemeinsam mit seinen<br />

Begleitarten Strandling und Ufer-<br />

Hahnenfuß. Die Pflanzen sind den<br />

größten Teil des Sommers vom<br />

Wasser überflutet. Deshalb nutzen<br />

sie die erste Wärme, um auszutreiben.<br />

Schon bald beginnen<br />

kleine Knospen zu blühen und entwickeln<br />

sich schließlich zu vollen<br />

Blüten. Mit der Schneeschmelze<br />

und starken Regenfällen, sammeln<br />

sich große Mengen an Treibholz<br />

im Bodensee an. Baumstämme,<br />

Blätter und Müll werden angeschwemmt,<br />

bleiben zwischen<br />

den Steinen am Ufer des Sees<br />

stecken und erschweren den<br />

Pflanzen das Wachstum.<br />

BZ-Foto: BN/ Denisse Flores Rojas<br />

Kunst kommt<br />

nach Hause<br />

Auch in diesem Jahr gibt es<br />

ein ganz besonderes Ostergeschenk<br />

vom Kulturamt Lindau:<br />

ein Hörbuch auf www.kulturlindau.de<br />

Der bekannte<br />

Schauspieler und<br />

Sprecher Mike<br />

Maas (rechts im<br />

Bild) liest den<br />

Kriminalroman<br />

„Judengold“ von<br />

Erich Schütz. Drei Wochen lang<br />

wird das Hörbuch in exklusiv<br />

dafür geschnittenen Kapiteln<br />

auf www.kultur-lindau.de präsentiert.<br />

Los geht es am Samstag,<br />

27. März. Der 17. Teil wird<br />

am 12. April bereitgestellt.<br />

Bis 18. April ist das ganze Buch<br />

hochgeladen.<br />

Inhalt „Judengold“: Leon Dold<br />

ist Journalist. Als er am Bodensee<br />

für einen Dokumentarfilm<br />

recherchiert, stößt er auf einen<br />

Fall von Goldschmuggel und<br />

eine Geschichte, die schon im<br />

Dritten Reich begann: Jüdisches<br />

Kapital wurde damals in die<br />

Schweiz verschoben. Jetzt soll<br />

es gewaschen nach Deutschland<br />

zurückgebracht werden.<br />

Mehr Infos und das Hörbuch ab<br />

27. März unter:<br />

www.kultur-lindau.de BZ<br />

Musik zum<br />

Karfreitag<br />

BZ-Foto: Janine Guldener<br />

Karfreitag, 2. April, findet<br />

um 15 Uhr in St. Stephan auf<br />

der <strong>Lindauer</strong> Insel die<br />

„Musik zum Karfreitag“ statt.<br />

Burkhard Pflomm spielt an<br />

der großen Steinmeyer-Orgel<br />

„Le Chemin de la Croix op.29“<br />

von Marcel Dupré, Christiane<br />

Sauter-Pflomm spielt Orgelchoräle<br />

von Johann Sebastian<br />

Bach. Pfarrer Eberhard Heuß<br />

liest passende biblische Texte.<br />

Der Eintritt ist frei. BZ<br />

Anzeigen<br />

Rinderrouladen<br />

Brauer Cordon Bleu<br />

Steaks<br />

hausgemachte<br />

Germknödel<br />

uvm.<br />

ab sofort wieder<br />

im Adler<br />

Bodenseestraße 16<br />

88131 Lindau-Oberreitnau<br />

Telefon (0 83 82) 52 68<br />

www.adler-lindau.de<br />

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Wenn täglich Sie das<br />

frische Besondere Blumen!<br />

suchen.<br />

Tel. 0172 9064215<br />

0172 906 42 15<br />

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