27.03.21 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

27. März 2021 · Ausgabe KW 12/21 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Heike

Grützmann-Förste,

Redakteurin

Lindauer

Bürgerzeitung

Wer hat an der Uhr

gedreht?

Da fallen mir mehrere Kandidaten

ein. Zuallererst das

Corona-Virus. Das schafft es

seit einem Jahr, dass beim

Thema Digitalisierung der

Turbo gezündet werden

musste. Andererseits verlangsamt

es den Lauf vieler

Dinge, weil uns die Maßnahmen

zur Eindämmung der

Pandemie in Lockdowns

zwingen, in denen das

öffentliche Leben fast zum

Stillstand gebracht wird, die

Angehörigen einiger Branchen

gar schon Monate zum

Nichtstun verdonnert werden.

Da wird die Zeit lang,

während man der Rückkehr

zu mehr Normalität entgegenfiebert.

Weitere Kandidaten:

einige Politiker. In

Deutschland beschließen sie

in der Nacht zum Dienstag

eine Verschärfung des Lockdowns

über das Osterwochenende.

Da ist von „Ruhetagen“

an Gründonnerstag und

Karsamstag die Rede. Mittwoch

sind diese Entscheidungen

wieder vom Tisch.

Bei diesem Tempo kommt

man kaum mehr hinterher.

In der EU ticken die Uhren

langsamer. Da hat das Parlament

schon vor zwei Jahren

beschlossen, dass 2021

mit der Zeitumstellung Schluss

sein soll. Wir hätten am frühen

Morgen des 28. März

also zum letzten Mal die

Uhren um eine Stunde auf

Sommerzeit vorgestellt. Aber

raten Sie! Richtig: Der Plan

zur Abschaffung der Zeitumstellung

wird vorerst nicht umgesetzt.

Da ist anscheinend

Sand ins politische Uhrwerk

geraten und wir werden weiter

zweimal im Jahr an der

Uhr drehen müssen. Was wir

wohl mit unserer Sommerzeit

am Osterwochenende anfangen

dürfen und was

nicht? Die Zeit wird‘s zeigen.

Die Uhr tickt...

lindauer_buergerzeitung

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 10.04.2021

Samstag, 24.04.2021

Testen für mehr Freiheiten

Stadt Lindau will Schnelltests nach dem Tübinger Modell anbieten

Die Stadt Lindau will beim Kampf

gegen die Corona-Pandemie neue

Wege gehen. „Lindau will raus“,

sagt Oberbürgermeisterin Dr. Claudia

Alfons. „Raus aus den hohen Inzidenzzahlen,

raus aus der Perspektivlosigkeit,

aber vor allem raus

in die Biergärten und Parks, auf die

Sportplätze und in die Geschäfte.“

Deshalb soll Lindau im Idealfall

eine der bayerischen Musterregionen

werden, die nach Tübinger

Modell Schnelltests anbieten und

so einen Gaststättenbesuch oder

Einkaufsbummel ermöglichen.

▶ Kunst kommt nach Hause

Es gibt ein ganz besonderes

Ostergeschenk vom Kulturamt

Lindau: ein Hörbuch auf

www.kultur-lindau.de S. 16

In Bösenreutin wird bereits eifrig getestet. Jetzt sollen diese Tests

ausgeweitet werden.

BZ-Foto: Landratsamt Lindau

Die Idee hatten Oberbürgermeisterin

Alfons und Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn

bereits vergangene Woche:

Warum nicht in Lindau

ein Testangebot auf die Beine

stellen und so den Menschen

mehr Freiräume ermöglichen?

„Ich habe dann am Montag

Bundesminister Gerd Müller

beim Gemeindetag angesprochen.

Er hat uns sehr ermutigt,

dies zu probieren“, so Alfons.

Die neue bayerische Infektionsverordnung

lässt ein solches

Handeln der Kommunen

zu. So müsste zwar die Stadt die

Infrastruktur schaffen und zunächst

die Schnelltests vorfinanzieren.

Doch zumindest

die Tests für die Lindauer Bürgerinnen

und Bürger würden

dann über die Krankenkassen

bezahlt werden.

Bereits am Dienstagmorgen

vor der Pressekonferenz des

Ministerpräsidenten trat digital

die städtische „Taskforce“,

bestehend aus der Oberbürgermeisterin,

Amts- und Abteilungsleitern,

Bürgermeisterin

Katrin Dorfmüller und den

Stadträten Dr. Klaus Adams

und Professor Uli Schöffel zusammen,

um das Projekt voranzutreiben.

Schöffel und Adams

sind beide Ärzte. Adams leitet

die Impfzentren des Landkreises.

Beide sind überzeugt: „Je

mehr wir testen, umso schneller

bekommen wir das Infektionsgeschehen

in den Griff,

und umso schneller gewinnen

wir Freiheiten zurück.“ Am

schnellsten ginge dies, wenn

Lindau eine der von Ministerpräsident

Markus Söder angekündigten

Modellregionen

wird.

Daran arbeitet Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons in

enger Abstimmung mit Landrat

Elmar Stegmann. So hat sie

am Dienstag nach der Pressekonferenz

der Bayerischen

Staatsregierung sofort an Gesundheitsminister

Klaus Holetschek

geschrieben.

„Lindau kann raus“, ist sie

überzeugt, „wenn wir es schaffen,

Modellregion zu werden.“

Dafür sehen sie und Tanja Bohnert,

Leiterin des Bürger- und

Rechtsamts, die Voraussetzungen

gegeben: Die Modellregionen

sollen eine Inzidenz von

über 100 aufweisen; nicht zu

groß und nicht zu klein sein.

Lindau ist ein beliebtes Tourismusziel,

jetzt zu Corona-

Zeiten als inländisches Reiseziel

umso mehr, wie das vergangene

Jahr eindrücklich gezeigt

hat. Dazu kommt die Insellage

der Stadt mit ihren lediglich

zwei Zugängen, die sich

gut für den Aufbau eines

Schnelltestsystems nach Tübinger

Vorbild eignet.

Dieser Modellversuch würde

auch die Durchführung der

Gartenschau erleichtern, die

ebenfalls auf der Insel gelegen

ist und in die bekanntlich erhebliche

Fördergelder des Freistaates

geflossen sind. Auch

der Betrieb der durch den Freistaat

geförderten Inselhalle

könnte davon profitieren.

Durch die Verbindung zum

Allgäu wäre Lindau ein geeignetes

Modellprojekt für den

Alpen- und Bodenseeraum sowie

für die grenznahen Regionen.

Doch während sich nun einige

bayerische Städte mit ihren

Zahlen und Fakten für das

Tübinger Modell in Stellung

▶ Luca-App für Lindau?

Gastronomen, Einzelhändler Direktvermarkter

und Veranstalter bitten

Landrat um Unterstützung bei

Einführung der Luca-App S. 16

bringen, hat Lindau noch ein

weiteres Pfund: Warmbrunn

hat über den Kurator Professor

Roland Doschka bereits den

Kontakt zu der erfolgreichen

Modellstadt Tübingen und den

dort maßgeblichen Akteuren,

namentlich der Notärztin Dr.

Lisa Federle, hergestellt. Sie hat

Unterstützung und Beratung

zugesichert, sodass Lindau

wohl auch auf eine steile Lernkurve

hoffen kann.

Und noch ein wichtiges Argument

führt Alfons ins Feld:

Die breite Unterstützung, die

Händler, Gewerbetreibende

und die Industrie- und Handelskammer

bereits signalisiert

haben.

„Denn wir werden viel Unterstützung

aus der Bevölkerung,

von Hilfsorganisationen,

Kirchengemeinden, Vereinen,

Medien und Unternehmen

brauchen“, appelliert Alfons

und fasst dann zusammen:

„Eigentlich von allen.“

Vielleicht kann es dann ja

heißen: Lindau ist raus!

Jürgen Widmer

Übersicht über die Testmöglichkeiten in Lindau

Apotheke im alten Bahnhof, Lindau-Oberreitnau » Bodenseestraße

30, 88131 Lindau (B), Tel.: 0 83 82/27 53 12,

www.apo-im-alten-bahnhof.de (Bitte um Terminvereinbarung)

Hirsch-Apotheke, Lindau » Cramergasse 17, 88131 Lindau (B)

Telefon: 0 83 82/58 14 (Bitte um Terminvereinbarung)

Bayerisches Testzentrum » Bösenreutiner Steig 33,

88131 Lindau (B)

Mo. bis Fr.: jeweils 17.30 bis 19.30 Uhr

Sa.: 13.30 bis 17 Uhr, So.: 10 bis 13 Uhr

Öffnungszeiten an Ostern:

Gründonnerstag 17:30 - 19:30 Uhr

Karfreitag 17:30 - 19:30 Uhr

Karsamstag 13:30 - 17:00 Uhr

Ostersonntag Kein Betrieb

Ostermontag 17:30 - 19:30 Uhr

Bayerisches Rotes Kreuz » Rotkreuzplatz 1, 88131 Lindau (B)

Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich und zwar unter

www.brk-lindau.de oder per Hotline unter der Telefonnummer

0 8382/2 77 00 (Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr sowie

von 13 bis 17 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr).

Testmöglichkeit in Lindau: Di. und Do. jeweils von 18 bis 20 Uhr.

Zudem bietet eine Reihe von Hausärzten Testmöglichkeiten an.

Weitere Informationen: www.landkreis-lindau.de

In dieser Ausgabe

mit der Seite:

Aus dem Stadtrat


2 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

„Wir wollen bald öffnen“

Jugendarbeit sucht kreative Wege in der Pandemie

Der Start hätte für das neue

Team in der Jugendarbeit kaum

schwieriger sein können. Durch

die Corona-Pandemie konnten

Anna Krüger, Theresa Berschl

und Benny Taylor kaum persönlichen

Kontakt zu den Jugendlichen

aufnehmen. Dafür

gibt es Onlineangebote und die

Hoffnung, dass Fresh und Xtra

bald zumindest eingeschränkt

öffnen können.

Was ist bislang im Xtra

passiert?

Wir sind nun seit Oktober

2020 im Xtra und haben dort

unser Büro. Seitdem arbeiten

wir jeden Tag daran, alles für die

Jugendlichen vorzubereiten: Zu

Beginn wurde das Xtra entrümpelt,

dann der Eingangsbereich

und das Jugendcafé inklusive

Küche renoviert. Zwei Bandräume

werden gerade zu Gruppenräumen

umgebaut – hier muss

ein neuer Boden verlegt und eine

Wand gestellt werden. Da

geschieht auch viel in Eigenleistung.

Dort entstehen ein Medien-

und ein Kreativraum. Zwei

Bandräume bleiben erhalten.

Für das Tonstudio müssen wir

erst die Umbauarbeiten abwarten

und schauen dann, wie wir

es reaktivieren können. Für den

Brandschutz müssen noch neue

Fluchtwege geschaffen werden

und die Rettungswege aktualisiert

Das Team hat parallel das

neue Konzept für die Jugendarbeit

erarbeitet. Hier ist niedergeschrieben,

wie oft welche

Einrichtung künftig offen hat,

welche Wege der Partizipation

wir gehen werden oder auch

wie das Jugendbudget verteilt

wird. Das war ein intensiver

Prozess.

Zusätzlich wollten wir für

das renovierte Xtra auch ein

neues Logo, deshalb haben wir

dann noch eine kleine Instagram-Umfrage

gemacht und so

ein neues Logo bekommen –

das kommt auch bald an den

Eingang.

Welche Herausforderungen

stellen sich für die Jugendarbeit

durch Corona?

Grundsätzlich ist es schwierig,

den Kontakt zu den Jugendlichen

aufzubauen. Viele kennen

uns noch nicht. Dazu

kommt, dass Jugendarbeit sich

auf der Beziehungsebene abspielt,

und wir wegen der Kontakteinschränkungen

diese

Ebene mit den Jugendlichen

nicht im persönlichen Kontakt

aufbauen konnten. Dies im

rein virtuellen Raum nachzuholen,

ist schwierig. Wir erstellen

gerade ein Schreiben und

einen Flyer für die Schulen. die

Schüler auch „offline“ zu unseren

Angeboten einzuladen.

Neben den persönlichen

Herausforderungen stehen die

technischen. Wir mussten ein

geeignetes Onlinetool für die

digitalen Angebote beschaffen.

Und unsere Internetverbindung

ist hier immer noch nicht

optimal – aber wir sind kreativ

und lassen uns nicht unterkriegen.

Mit welchen Projekten begegnet

Ihr diesen Herausforderungen?

Um den Jugendlichen die

Chance zu geben, uns kennenzulernen

haben wir ein offenes

Zoommeeting angeboten – dieses

wurde aber noch nicht

wirklich angenommen. Daran

spürt man, dass wir noch zu

unbekannt sind. So ein Treffen

soll für die Jugendlichen niederschwellig

sein, sie sollen

hallo sagen können und ihre

Belange berichten. Wir hoffen,

dass sich das Angebot künftig

durch Mundpropaganda, die

Werbung an Schulen und Netzwerkarbeit

weiterverbreiten

wird. Solche nicht themengebundenen

Treffen soll es immer

wieder geben. Dazu kommen

spezielle Onlineangebotebeispielsweise

ein digitaler

Spieleabend. Wir wollen hier

aber nicht zu viel vorgeben, da

wir gerne die Wünsche der Jugendlichen

umsetzen wollen.

Auch davon lebt die Jugendarbeit.

Da die Jugendlichen oft gesättigt

sind von Onlineangeboten,

bieten wir zusätzlich ab

den Osterferien ein Kreativangebot

– a la ‚Click and Collect‘

- an. Dieses steht dann kostenlos

zur Abholung bei uns bereit

(Montag und Dienstag im

Fresh und Donnerstag und

Freitag im Xtra) – mit Anleitung

und einem Anleitungsvideo

auf Instagram – die genauen

Infos, wie Abholzeiten, gibt

es dann immer über unsere SocialMedia-Accounts:

https://

www.instagram.com/offene_

jugendarbeit_lindau/

https://www.facebook.com/

JugendarbeitLindau

Neben dem Aufbau der digitalen

Jugendarbeit haben wir

aber auch endlich einen Lichtblick,

dass wir den Jugendtreff

Fresh in Zech wenigstens im

Schichtbetrieb öffnen können

– diese Öffnung ist allerdings

abhängig vom 7-Tage Inzidenzwert

in Lindau – er muss unter

100 sein und das Hygienekonzept

muss angepasst werden.

Vielleicht ergibt sich ja auch

die Möglichkeit, mit Schnelltests

Lösungen zu finden.

Wann wir öffnen und zu

welchen Zeiten, veröffentlichen

wir zeitnah auf unseren

Social-Media-Accounts und in

den Medien.

Gibt es eine Zusammen arbeit

mit anderen Trägern oder

Organisationen, Grup pierungen?

Ja, wir sind seit Beginn unserer

Tätigkeit mit vielen anderen

Trägern, Vereinen und Verbänden

im engen Austausch.

Expertenteam für Jugendarbeit in Lindau: (von links nach rechts)

Anna Krüger (Jugend- & Heimerzieherin), Benjamin Taylor (Erzieher)

und Theresa Berschl (Sozialarbeiterin B.A.)

Foto: Stadt Lindau

Netzwerkarbeit ist ein ganz

wichtiger Punkt in der Jugendarbeit.

Beispielsweise planen

wir aktuell Kooperationen mit

LUV für die Gartenschau und

haben auch eigene Aktionen

auf dem Gelände in Planung.

Zudem sind wir mit dem Kreisjugendring

wegen den Ferienangeboten

im Kontakt und

sind in vielen Arbeitskreisen

vertreten. Ansonsten sind wir

eng mit dem Club Vaudeville

verknüpft, mit der Bayrischen

Sportjugend, dem Familienstützpunkt

oder auch mit der

Stiftung Liebenau. Dazu haben

wir selbst den „Fachkreis“ –

dieser verbindet viele Lindauer

Institutionen, Schulen und

Vereine sowie Stadt und auch

Jugendliche. Beim ersten digitalen

Treffen Ende März wird

vor allem das Jugendbudget besprochen

und wie es allen aktuell

mit der Situation geht.

Was versteckt sich hinter dem

Jugendbudget?

Bei dem Jugendbudget können

die Lindauer Jugendlichen

künftig Projekte einreichen

und ein Gremium entscheidet

dann, ob es von den Jugendlichen

umgesetzt werden kann

und ob sie Gelder aus dem Jugendbudget

dafür erhalten.

Gibt es bereits Erkenntnisse,

was sich die Lindauer Jugendlichen

wünschen?

Ja. Wir haben die Ergebnisse

der letzten Jugendwerft und

sind auch mit den Projektgruppen

im Austausch, wie ihr aktueller

Stand ist. Ein paar Wünsche

wurden auch bereits

durch die Umsetzung der Jugendarbeit

und der Einstellung

des Personals erfüllt.

Jetzt besprechen wir mit den

Jugendlichen, wie wir sie in der

Pandemie noch mehr unterstützen

können. Deshalb ist es

umso wichtiger, dass wir in den

Austausch mit ihnen kommen,

auch wenn es vorerst nur digital

sein wird. Also, wir freuen

uns, wenn das hier auch möglichst

viele Eltern oder Großeltern

lesen, die dann ihre Jugendlichen

auf uns aufmerksam

machen!

Viele Jugendliche haben den

Wunsch, dass die Bolzplätze

und Spielflächen wieder geöffnet

werden. Könntet Ihr da

nicht Möglichkeiten organisieren?

Und dann natürlich auch

entsprechend kontrollieren, ob

die Auflagen eingehalten werden?

Zunächst, Kontrolle und

Vertrauen gehen vor allem am

Anfang nicht gut zusammen.

Bei der Öffnung sind wir auf

die Inzidenzwerte angewiesen,

da sind wir schlichtweg nicht

befugt. Für uns wären geöffnete

Sportfelder auch ein guter

Ort, mit Jugendlichen in Kontakt

zu kommen. Aber derzeit

sind wir auf die digitalen Weg

angewiesen und können vielleicht

wirklich bald das Fresh

zumindest zeitweise öffnen.

Wir bleiben positiv.

Jürgen Widmer

Taufe: Ein Tunnel namens Mireille

Neuer Tunnelabschnitt verbindet die Orte Chelles und Sevrant

In Lindaus französischer Partnerstadt

Chelles heißt ein neuer

Tunnelabschnitt wie die Präsidentin

des Partnerschaftskomitees:

Mireille Agletiner.

Sie hat die Patenschaft für den

Tunnel übernommen.

Der Tunnel ist Teil des Nahverkehrskonzeptes

Grand Paris Express

aus dem Jahr 2011, in das

auch Lindaus Partnerstadt

Chelles einbezogen ist. Im

Großraum Paris verbindet er die

Orte Chelles und Sevrant. Der

Bau des neuen Tunnelabschnitts

geht zurück auf ein Gesetz

von 2010, in dem die Planungen

für die Entwicklung des

Ballungsraumes Paris fixiert

wurden.

Nun wurde der 5,3 Kilometer

lange Abschnitt zwischen den

Orten Chelles und Sevrant bei

einer Tunneltaufe eingeweiht.

Das Jugendparlament von Lindaus

Partnerstadt Chelles hat

sich für Mireille Agletiner als

Patin entschieden. Daher lag es

nahe, den Tunnelabschnitt auf

den Namen Mireille zu taufen.

Jürgen Müller, der Partnerschaftsbeauftragte

von Lindau

meint: „Wir freuen uns über die

Wertschätzung von Mireille

Agletiner und unserer Städtepartnerschaft

zwischen Chelles

und Lindau.“ Sylvia Ailinger

Bild li.: Ein Tunnelabschnitt trägt

denselben Namen wie seine Patin:

Mireille. Er geht zurück auf

Mireille Agletiner, Präsidentin

des Partnerschaftskomitees, die

die Patenschaft für einen neuen

Tunnelabschnitt übernommen

hat. Foto: Société du Grand Paris express

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Online-Versteigerung von Fundfahrrädern

Bei der Stadt Lindau (B), Garten- und Tiefbaubetriebe (GTL) Bleicheweg 14,

wurden in den letzten zwei Jahren ca. 120 Fahrräder abgegeben.

Es ist beabsichtigt, diese Fundfahrräder gemäß § 979 und § 980 des Bürgerlichen

Gesetzbuches zu versteigern, sofern die Verlierer nicht bis spätestens

24.05.2021 ihre Rechte beim Fundamt der Stadt Lindau, Telefon 918-317

oder bei der GTL, Telefon 9380-717, anmelden.

Die Versteigerung findet aufgrund der aktuellen Corona-Situation online in

der Zeit vom Donnerstag, 27.05.2021 bis Sonntag, 05.06.2021 statt.

Ab dem 29.04.2021 können sich Interessierte in einer vierwöchigen V

orschau die Fahrräder über die Homepage www.stadtlindau.de oder über

www.fundus.eu bzw. www.sonderauktionen.net ansehen, bevor die eigentliche

Auktion am 27.05.2021 startet.

Stadt Lindau (B), 10.04.2021

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

Ho-Chi-Minh-Steg: Abschied naht

Im Oktober beginnt der Abbruch am Bahnhof Lindau-Insel

Für die Lindauerinnen und Lindauer

heißt es Abschied nehmen:

Zur diesjährigen Sommersaison,

spätestens Mitte

Mai, wird der Fußgängersteg

über die Gleise am Bahnhof

Lindau-Insel nicht mehr zur

Verfügung stehen. Dies hat

die Deutsche Bahn der Stadt

Lindau mitgeteilt. Sie ist Eigentümerin

des Steges und

auch für den Unterhalt zuständig.

Der Fußgängersteg wurde

von Seiten der Bahn der Stadt

zur Nutzung zur Verfügung gestellt,

die Fußgängerquerung

war und ist nicht öffentlich

gewidmet.

Der im Volksmund als Ho-Chi-

Minh-Steg bezeichnete Übergang

ist in die Jahre gekommen

und muss im Oktober

ohnehin wegen der Elektrifizierung

der Gleise abgebrochen

werden. Die Belastungen

einer Sommersaison würde er

nach aktueller Überprüfung

der Bahn nicht mehr aushalten.

Zwar trägt der Steg die

Fußgänger noch sicher, doch

besteht die Gefahr, dass durch

die Erschütterungen, die durch

viele Besucherinnen und Besucher

ausgelöst werden können,

sich Teile aus der Unterkonstruktion

lösen könnten und

auf die Gleise fallen. Dies würde

die Zugreisenden und den

Zugverkehr gefährden.

Von der Hand ist die Gefahr

nicht zu weisen. Immerhin

setzt die Bundeswehr bei Märschen

den Gleichschritt auf

Brücken aus, da diese sonst zu

stark ins Vibrieren kommen

könnten.

Die Verantwortlichen der

Stadt Lindau hatten mit Blick

Bekanntmachung:

Vollzug der Wassergesetze

Einleitung von mechanisch-biologisch-chemisch vorbehandeltem

Abwasser aus der Kläranlage Lindau, sowie von

Mischwasser aus dem Regenüberlaufbecken beim Hauptpumpwerk

in den Bodensee im Bereich der Grundstücke

Flur Nr. 1785/2 und 1784 der Gemarkung Reutin durch die

GTL-Abwasserwirtschaft-, Robert-Bosch-Str. 45, 88131

Lindau (B)

Die GTL, Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau, -Abwasserwirtschaft-

hat beim Landratsamt Lindau (Bodensee)

Antrag auf Erteilung einer weiteren wasserrechtlichen

gehobenen Erlaubnis für das Einleiten von mechanischbiologisch-chemisch

vorbehandeltem Abwasser aus der

Kläranlage Lindau, sowie von Mischwasser aus dem Regenüberlaufbecken

beim Hauptpumpwerk in den Bodensee

gestellt. Die Einleitungsstelle liegt im Bereich der

Grundstücke Flur Nr. 1785/2 und 1784 der Gemarkung

Reutin. Die derzeit bestehende beschränkte Erlaubnis endet

zum 31.12.2024.

Es wird bekannt gemacht, dass der Plan zum genannten

Vorhaben in der Zeit vom 29.03.2021 bis 28.04.2021 in

der Stadtverwaltung Lindau (Bregenzer Straße 8, 88131

Lindau, im Vor-raum vor Zimmer Nr. 8.0.09/ 8.0.10) zur

Einsichtnahme öffentlich ausliegt.

Es wird darauf hingewiesen, dass

1) Einwendungen gegen das Vorhaben im Zeitraum bis

zu zwei Wochen nach dem Ablauf der Auslegungsfrist

Abschied: Zur diesjährigen Sommersaison, spätestens Mitte Mai,

wird der Fußgängersteg über die Gleise am Bahnhof Lindau Insel

nicht mehr zur Verfügung stehen.

Foto: Christian Flemming

auf die kommende Tourismussaison

versucht, die Nutzungsdauer

des Stegs zu verlängern.

Doch dazu hätte die Bahn zwischen

50.000 und 100.000 Euro

aufbringen müssen, um den

Steg für eine weitere Saison zu

ertüchtigen. Dies lehnte die

Bahn ab. Auch aus Sicht der

Stadt Lindau ist dies eine unverhältnismäßig

hohe Investition

bezogen auf die kurze Zeit

bis Oktober.

Die Stadt wird aber darauf

bestehen, dass es nach Ende

der Elektrifizierung wieder einen

Fußgängersteg beziehungsweise

eine Querung auf

die Hintere Insel gibt. Sie bezieht

sich dabei auf Verträge

mit der Bahn aus dem 19. Jahrhundert,

die aus Sicht der

Stadt Lindau einen solchen

Steg festschreiben. Außerdem

war es ein direkter Wunsch

aus der Bürgerschaft, einen

neuen Fußgängersteg zwischen

Altstadt und Hinterer

Insel zu erhalten. Dieser

Wunsch floss direkt aus der

Bürgerbeteiligung in den Rahmenplan

für die Hintere Insel

ein.

Zwar sieht die Bahn aktuell

keine Verpflichtung, den Fußgängersteg

wieder herzustellen,

da ein ebenerdiger Zugang

geschaffen werden soll. Allerdings

könnte auch ein neuer

Fußgängersteg nach Abstimmung

der Beteiligten zukünftig

neu errichtet werden, so

Kay Koschka, Stadtbaumeister

von Lindau. Die Stadt sieht es

als ihre Aufgabe, den Lindauerinnen

und Lindauern zukünftig

wieder einen Fußgängersteg

auf die sich wandelnde

Hintere Insel zur Verfügung zu

stellen.

Jürgen Widmer

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

bei der Auslegungsbehörde oder beim Landratsamt

Lindau, Bregen-zer Straße 35, 88131 Lindau (Bodensee),

Zimmer Nr. 321, III. Stock, schriftlich oder zur

Niederschrift vorgebracht werden können,

2) mit Ablauf der Einwendungsfrist alle Einwendungen

ausgeschlossen sind, die nicht auf besonderen privatrechtlichen

Titeln beruhen,

3) bei Ausbleiben eines Beteiligten an einem auf die

Auslegungsfrist folgenden Erörterungstermin auch

ohne ihn verhandelt werden kann,

4) a) Personen, die Einwendungen erheben von dem

Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung

benachrichtigt werden können,

b) die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen

durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt

werden kann,

wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen

vorzunehmen sind.

5) auf der Internetseite www.landkreis-lindau.de/

Bürgerservice-Online-Dienste/Bürgerservice/

Bekanntmachung der Inhalt der Bekanntmachung veröffentlicht

wird. Es sind die zur Einsichtnahme bei der

Stadtverwaltung Lindau (B) ausgelegten Unterlagen

maßgeblich.

Lindau (B), den 15.03.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

GRUSS AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

gleich am Anfang benimmt

sich der Frühling

wie ein sehr launenhafter

April. Aber ob Sonne,

Schnee, Regen oder Wind

– letztendlich zieht es viele

Menschen hinaus. Nach

dem Winter, der durch die

Pandemie gefühlt doppelt

so lang war wie gewohnt,

genießen wir alle es, ein

wenig herauszukommen.

Allerdings fällt vielen Naturliebhabern

auf, dass

achtlos weggeworfene Zigarettenkippen,

rücksichtlos

entsorgter Müll

oder verstreute Verpakkungen

nicht nur den Naturgenuss

stören, sondern

zusehends zu einer Belastung

für die Umwelt werden.

Ein ähnliches Bild

bietet sich auch immer

häufiger auf der Insel:

3

überquellende Abfalleimer,

Zigarettenkippen in

den Fugen des Kopfsteinpflasters,

herumwirbelnde

Kaffeebecher am Hafen.

Die Mitarbeiter der GTL

kommen mit dem Leeren

und Reinigen kaum noch

hinterher. Wenn sie an der

einen Ecke fertig sind,

müssen sie an der anderen

wieder von vorn anfangen.

An dieser Stelle möchte

ich diesen Kolleginnen und

Kollegen herzlich für ihren

unermüdlichen Einsatz

danken!

Aber wie bekommen wir das

Problem in den Griff? Ich

denke, die Antwort lautet -

wie stets: Nur gemeinsam!

Bitte bringen Sie Ihren Abfall

zum nächsten Mülleimer.

Ist dieser voll oder gibt

es keinen, dann nehmen sie

ihn - auch wenn’s schwer

fällt - bitte mit.

Werfen Sie keine Kippen in

die Landschaft oder auf die

Straße. Auf der Insel müssen

die Zigarettenreste sogar per

Hand zwischen den Pflastersteinen

herausgeholt werden.

Denn eine Zigarettenkippe,

so haben Experten

errechnet, kann bis zu 40

Liter Grundwasser verschmutzen

– ganz abgesehen

von den Gefahren für

Tiere oder kleine Kinder, die

diese interessiert aufgreifen.

Ich weiß, dass derzeit einfach

mehr Abfall entsteht,

weil viele Gaststätten Speisen

zum Mitnehmen anbieten.

Ich freue mich über diesen

Service. Aber ich bitte

auch darum, wo es möglich

ist, auf Mehrwegbehälter zu

setzen. Außerdem wäre es

schön, wenn alle Händler

und Gastronomen vor ihre

Betriebe Abfallbehälter stellen,

damit niemand gezwungen

ist, lange nach einer

Entsorgungsmöglichkeit

zu suchen. Auch wir in der

Stadtverwaltung verstärken

in Hinsicht auf die Sommermonate

unsere Anstrengungen.

Zusammen wird es uns gelingen,

dass Stadt und Natur

sauber bleiben.

Mit Frühlingsgrüßen aus der

„Toskana“.

Ihre Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin für Lindau

Zur Verstärkung unseres Reinigungsteams suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt eine verlässige

Reinigungskraft m/w/d

in Teilzeit (20 Wochenstunden / 5 Wochentage)

Unser Angebot:

• Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

• teamorientiertes Arbeiten

• Jahressonderzahlung

• betriebliche Altersvorsorge

• finanzielle Beteiligung beim Jobticket

Für nähere Auskünfte steht Ihnen das Team der Personalabteilung,

Tel.: 08382/918108 gerne zur Verfügung.

Eine ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage

www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 18.04.2021.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108


4 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

1881 Catering ist neuer Gastronomiepartner

Ravensburger Unternehmen zuständig für Restaurant und Veranstaltungscatering in der Lindauer Inselhalle

Voraussichtlich im Mai kehrt

wieder gastronomisches Leben

in die Inselhalle ein: Das

Ravensburger Gastronomieunternehmen

1881 Catering

übernimmt das Restaurant und

das Veranstaltungscatering.

Im Vergabe- und Auswahlprozess

für die Inselhalle Lindau

steckte für alle Beteiligten viel

Arbeit. Am Ende eines zweistufigen

Verfahrens konnte die

1881 Catering GmbH die Vergabejury

überzeugen.

„Wir sind froh, dass wir mit

Michael Hotz und seinem

Team einen professionellen

und erfahrenen Gastronomiepartner

gefunden haben, der

mit uns an einem Strang zieht“,

sagt Carsten Holz, Geschäftsführer

der Lindau Tourismus

und Kongress GmbH. Die Freude

kommt nicht von ungefähr:

„Mit der Inselhalle haben wir

oberhalb der Promenade am

Aufzüge am Bahnhof

Stadt wollte Rolltreppe für Reutin

Die Stadt Lindau hat sich 2019

für eine Rolltreppe am Bahnhof

Reutin eingesetzt, da auch

sie Sorge vor der technischen

Anfälligkeit von Aufzügen hatte.

Diese sollte von den Bahnsteigen

hoch zum Fußgängersteg

führen.

„Die Rolltreppe hätte zusätzlich

zu den Aufzügen dafür gesorgt,

dass der Bahnhof barrierefrei

ist“, so der Lindauer

Stadtbaumeister Kay Koschka.

Leider habe die Bahn diesen

Einwand ebenso abgelehnt wie

Michael Hotz, Geschäftsführer 1881 Catering GmbH (Mitte) mit

Christina Forat (links),Betriebsleiterin für die Gastronomie der

Inselhalle sowie LTK-Geschäftsführer Carsten Holz

Foto: Lindau Tourismus und Kongress GmbH

den Plan des Behindertenbeauftragten

des Landkreises,

Anton Ziegler, der eine Rampe

gefordert habe. Die Stadt hat

sich in den Gesprächen vor

und im Rahmen ihrer Stellungnahmen

im Planfeststellungsverfahren

für die Rolltreppe

stark gemacht.

Diese hätte auch eine zuverlässige

Alternative geboten,

wenn die Aufzüge defekt sind.

Dies war zuletzt geschehen

und hatte für Verärgerung bei

Reisenden gesorgt.

Jürgen Widmer

Bayerisches Landesamt für Umwelt:

Information über das FFH-Artenmonitoring

von 2021 bis 2023

Art. 11 der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) verpflichtet die Mitgliedstaaten

der Europäischen Union, den Erhaltungszustand der besonders

schutzwürdigen Lebensräume, Tier- und Pflanzenarten (nach Anhang I bzw.

II und IV der FFH-RL) von gemeinschaftlichem Interesse zu überwachen (Monitoring).

Gemäß Art. 17 der FFH-RL erstellen die Mitgliedstaaten alle sechs

Jahre einen Bericht, der die wichtigsten Ergebnisse dieses Monitorings integriert.

Die Europäische Kommission bewertet auf der Grundlage dieser Berichte

die Fortschritte bei der Verwirklichung in der FFH-RL genannter Ziele.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, den Erhaltungszustand der Lebensräume,

Tier- und Pflanzenarten in Deutschland über ein Stichprobenverfahren

zu ermitteln und zu dokumentieren. Das Monitoring der Insekten-,

Pflanzen-, Amphibien und Reptilienarten erfolgt in Bayern an festen Stichprobenflächen,

die jetzt turnusmäßig wieder untersucht werden müssen. Die

Probeflächen können sowohl innerhalb als auch außerhalb von FFH-Gebieten

liegen.

In Ihrem Gemeinde- bzw. Stadtgebiet befindet sich mindestens eine Probefläche

einer oder mehrerer der genannten Artengruppen. Diese Probefläche

soll im Auftrag des Bayerischen Landesamtes für Umwelt von April 2021 bis

Oktober 2023 begangen und bewertet werden. Die Untersuchungen haben

keinerlei Konsequenzen für die Grundeigentümer und Nutzungsberechtigten

und führen auch nicht zu Beeinträchtigungen der Flurstücke.

Zuständig für Kartierungen von Lebensraumtypen und Arten des Offenlands

ist das Bayerische Landesamt für Umwelt. Für Wald-Lebensraumtypen und

manche Arten ist die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

zuständig.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Ihre untere Naturschutzbehörde beim zuständigen

Landratsamt bzw. bei der kreisfreien Stadt zur Verfügung.

Kleinen See einen Ort, der auch

gastronomisch große Potenziale

bietet.“

Bäume auf Privatgelände

Therme: Stadt für Rodungen nicht zuständig

Die aktuellen Rodungsarbeiten

gegenüber der Therme haben

weder mit der Thermenzufahrt

und dem Parkplatz, noch

mit Park&Ship zu tun. Darauf

weist die Stadtverwaltung

Lindau unter Bezugnahme auf

vermehrte Anfragen in einer

Pressemitteilung hin. Zudem

finden diese zum Großteil auf

Privatgelände statt, sodass

die Stadt hier nicht zuständig

ist.

Die Rodungsarbeiten, die im

Geltungsbereich des Bebauungsplans

„Therme, Freizeitbad,

Eissporthalle“ getätigt

werden, sind genehmigt.

„Doch die Arbeiten nördlich

der Therme und südlich der

Verkehr im Hasenweidweg

Rückstaus: Entlastung an Wochenenden

Die Stadt Lindau hat einen weiteren

Schritt zur Verbesserung

der Verkehrssituation im Hasenweidweg

an stark frequentierten

Wochenenden unternommen.

Dort war es vor der

Einfahrt zum Parkplatz Karl-

Bever-Platz immer wieder zu

Rückstaus gekommen.

Deshalb wird die Die Schranke

des P3 beim Überfahren der

Kontaktschleife jetzt auch

dann geöffnet, wenn im Parkplatz

keine Parkplätze mehr zur

Verfügung stehen. Das heißt,

die Fahrzeuge können dennoch

auf den Parkplatz fahren, müssen

dann eventuell eine „Ehrenrunde“

drehen und fahren

dann auch wieder Richtung P1

und P2 aus.

Bahnlinie sind nicht mit der

Stadt abgestimmt, da diese hier

nicht zuständig ist“, sagt Stadtbaumeister

Kay Koschka.

Dies habe das Bauamt auch

per Mail am 2. März dem Bund

Naturschutz mitgeteilt. Damit

tritt Koschka Behauptungen

entgegen, das Bauamt habe auf

eine entsprechende Mail des

BN nicht reagiert.

Grundsätzlich sei es so, dass

bei Rodungen auf Privatgelände

gegebenenfalls die Untere

Naturschutzbehörde im Landratsamt

eingeschaltet werden

müsse und eventuell noch das

Forstamt. „Wir als Stadt haben

hier kein Mitsprachrecht“, so

Koschka weiter.

Jürgen Widmer

Außerdem wird, wenn der

Parkplatz voll ist, eine Bake gesetzt

mit dem Schild „Parkplätze

belegt, Durchfahrt verboten,

Anlieger frei“. Dies führt zu einer

weiteren Entlastung. Diese

Maßnahme hat bereits im vergangenen

Jahr dazu geführt,

dass viele Parkplatzsuchende

davon Abstand nahmen, in den

Hasenweidweg einzubiegen.

Wie sich an den vergangenen

Wochenenden bereits zeigte,

scheint sich das Problem des

Rückstaus auf dem Hasenweidweg

damit jedenfalls bei der

derzeitigen Verkehrssituation

erledigt zu haben. Dennoch beobachten

die Verantwortlichen

die Situation weiter und denken

über weitere Verbesserungen

nach. Jürgen Widmer

www.stadtlindau.de

Klick dich rein und du weißt mehr!

Die neuen Gastronomen haben

den Namen onu für das

Restaurant in der Halle gewählt.

Das Wort steht für die

Begriffe gemeinsam und zusammen

und kommt aus der

afrikanische Sprache Igbo.

Denn für Michael Hotz und das

Team von 1881 Catering stehen

der gemeinsame Genuss, das

Teilen der Speisen bei Tisch, im

Vordergrund: „Es geht nicht

nur um Nahrungsaufnahme.

Der gemeinsame Moment ist

viel wichtiger. Unsere Gäste erwarten

Speisen aus aller Welt

mit Produkten aus der Region“.

Natürlch sind die Voraussetzungen

in diesem zweiten Corona-Jahr

nicht optimal für die

Gastronomie. „Die aktuelle Lage

ist aber auch eine Chance.

Wir haben die Gelegenheit, die

Zukunft zu gestalten, gerade unter

schwierigen Bedingungen“,

sagt Michael Hotz mit Blick auf

seine jungen und engagierten

Mitarbeiter. „Neben den großen

Events und Veranstaltungen

werden wir eine hochwertige

Gastronomie auch zum Mitnehmen

bieten und freuen uns,

wenn die Menschen unsere Vision

von Streetfood beim Schlendern

über die Promenade entdecken.“,

so Hotz weiter.

Es gilt also, aus der Location

einen lebendigen Treffpunkt

zu machen. Dafür bietet das

Kampagnenjahr beste Voraussetzungen:

„In Lindau wird

2021 mit der Bayerischen Gartenschau,

der umfangreichen

Kunstausstellung zum Schaffen

Marc Chagalls und obendrein

der Eröffnung der neuen

Therme viel geboten“, so Carsten

Holz. Lindau Tourismus

Straßensperrungen

Die Holbeinstraße 8 bis 12 in

Lindau ist in der Zeit von Montag,

29. März bis Freitag, 9. April

insgesamt acht Arbeitstage

lang voll gesperrt.

Der Grund für die Baumaßnahme

ist der Neuanschluss von

Haus und Kanal. Davon betroffen

sind Strom- und Telefonkabel

sowie die Wasser- und Gasleitung.

Anlieger können bis zur

Baustelle fahren. Fußgänger

können die Baustelle mit Behinderungen

passieren und Radfahrer

müssen ihre Fahrräder schieben.

Die Umleitung ist ausgeschildert

und führt über die

Reinwaldstraße, Im Holben und

Am Torggel. Sylvia Ailinger

Der Sorgersweg in Lindau ist

zwischen Montag, 22. März und

Mittwoch, 31. März voraussichtlich

bis zu drei Tage lang voll

gesperrt.

In dieser Zeit werden Stromkabel

instand gesetzt. Fußgänger und

Radfahrer können die Baustelle

mit Behinderungen passieren.

An der Einfahrt in den Sorgersweg

von der Tobelstraße her wird

eine Beschilderung aufgestellt

mit dem Hinweis Sorgersweg

Richtung Schönau gesperrt.

Sylvia Ailinger

Von Mittwoch, 24. März bis vorrausichtlich

zum 21. April 2021

wird die Laubeggengasse von

Hausnummer 3 bis Hausnummer

4 in Aeschach voll gesperrt sein.

Fußgänger und Radfahrer können

die Baustelle mit Behinderungen

passieren. Die Umleitung

erfolgt über Stromayrweg,

Brougierstraße und Holdereggenstraße.

Die Umleitung ist

ausgeschildert. Anwohner müssen

die Umleitung ebenfalls benutzen,

um an zu ihren Wohnort

zu gelangen. Hierüber werden

die Anwohner von der Firma

Strabag per Posteinwurf informiert.

Solange die Baumaßnahme

andauert, werden auch die

Poller in der Brougierstraße entfernt.

Alexandra Abbrederis


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

Klimawandel auf Youtube und Instagram

Klima Verrückt Stadt: Lindau sucht Jugendliche für Social Media-Crew 2021

Mit der Kampagne Klima Verrückt

Stadt machen die Städte

um den Bodensee, darunter

auch Lindau, diesen Sommer

auf die Folgen des Klimawandels

in unseren Städten aufmerksam.

Eine Social Media-

Crew begleitet die Aktionen

multimedial.

Die Lindauer Corona-Vernetzungsrunde

hat erstmals getagt.

Auf Einladung der Stadt

Lindau nahmen auch Vertreter

des Landkreises und der Polizei

daran teil.

Zuständig für die Pandemiebekämpfung

ist der Landkreis,

die Gruppe soll aber helfen, die

Kommunikation und die Zusammenarbeit

zwischen den

Beteiligten weiter zu verbessern.

Die Verantwortlichen erwarten

auch in diesem Jahr

Harald Kühl (links) und Torben Nuding freuen sich auf den Klimaverrückt-Workshop

mit Jugendlichen aus acht Städten.

Foto: Die Regionauten, Konstanz

Jugendliche ab 13 Jahren

können sich bis Donnerstag,

1. April, als Social Media-Redakteurinnen

und -Redakteure

bewerben. Sie nehmen an einem

Online-Workshop am 23.

April teil, knüpfen Kontakte

mit Jugendlichen aus den anderen

Städten, lernen Entscheiderinnen

und Entscheider aus ihrer

Stadt kennen und erstellen

kleine Berichte, Hintergrundinfos

und Posts auf Instagram

und Youtube. Für den etwa einmonatigen

Einsatz mit rund

vier Stunden Aufwand pro Woche

bekommen die Jugendlichen

ein offizielles Social Media-Zertifikat

ihrer Stadt.

Das Städtebündnis in der

Bodenseeregion zeigt seit Jahren:

Gut leben geht auch mit

weniger Energie und CO2-Ausstoss.

Seit 2013 gibt es hierzu

bereits vielfältige Aktionen.

„2021 lenken wir den Fokus auf

den Klimawandel in unseren

Städten“, berichtet Danielle

Eichler, Klimaschutzbeauftragte

aus Lindau und ergänzt: „Ich

kann nur so viel verraten: Diesen

Sommer bekommen wir

Überraschungsbesuch von

weit her. Unsere Besucher sind

für zwei Wochen in der Innenstadt

präsent und wollen wissen,

wie sich der Klimawandel

auf unser städtisches Leben

auswirkt, was wir dagegen tun

Gemeinsam gegen die Pandemie

Corona-Vernetzungsrunde nimmt jetzt Arbeit auf

Zur ersten Online-Projektschmiede

in diesem Jahr trafen

sich jetzt fast 100 engagierte

Menschen. Die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer dieser

Schmiede, die ganz im Zeichen

des Klimaschutzes stand, kommen

aus Zivilgesellschaft, Politik

und Verwaltung.

Projektgeberin Danielle Eichler,

Klimaschutzmanagerin bei

der Stadt Lindau, hatte sich einen

offenen Dialog mit Bürgerinnen

und Bürgern gewünscht.

Die Ergebnisse aus

dem Treffen werden demnächst

dem Klimabeirat vorgestellt.

Lindau erarbeitet derzeit eine

Klimaschutzstrategie: Bis

2035 soll die Stadt Klimaneutralität

erreichen und einen

fairen Beitrag zur Verwirklichung

des 1,5 Grad Celsius-

Ziels des Pariser Klimaabkommens

leisten. Diese Abkommen

umfasst Maßnahmen, die die

Erderwärmung auf 1,5 Grad

Celsius begrenzen. „Dieses ambitionierte

Ziel kann nur gemeinsam

erreicht werden“, betont

Danielle Eichler und ergänzt:

„Für die Klimaschutzstrategie

brauchen wir von Anfang

an eine transparente

Kommunikation und den Austausch

zwischen Verwaltung,

Politik und Bürgerschaft. Das

war meine Motivation, das

Thema in die Projektschmiede

einzubringen.“

aufgrund der Reisebeschränkungen

einen starken Besucherandrang

am Bodensee.

„Um die kommende Sommersaison

trotz Corona zum

Wohle der Lindauerinnen und

Lindauer im Griff zu behalten,

haben wir die Vernetzungsrunde

mit dem Landratsamt und

der Polizei einberufen. Ich bin

über diesen direkten Draht

sehr froh und danke den hiesigen

wie dortigen Kollegen ganz

herzlich! Denn der Kampf gegen

die Pandemie ist eine Gemeinschaftsanstrengung“,

so

Lindaus Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons, von der die

Initiative zu dieser Runde ausging.

Ziel ist es, die gegebenenfalls

notwendigen und möglichen

Maßnahmen angesichts des dynamischen

Infektionsgeschehens

möglichst gut aufeinander

abzustimmen und diese Informationen

an Bürgerinnen und

Bürger ebenso wie an Besucherinnen

und Besucher zu kommunizieren.

Jürgen Widmer

und wie wir Folgen abfedern

können“.

Interessierte Jugendliche

aus Lindau können sich ab sofort

für einen der sechs Plätze

bewerben. Dazu reicht eine

30-sekündige Smartphone-

Videobotschaft oder eine Mail

an info@klimaverrueckt.org.

Hier ein paar Beispiele für die

5

Bewerbung: Ich bin klimaverrückt

weil … / Ich möchte Social

Media-Redakteurin oder

–Redakteur werden, weil….

Weitere Informationen zur

Kampagne gibt es unter

klimaverrueckt.org und auf

Instagram unter

@klimaverrueckt.

Die Regionauten, Konstanz

SOCIAL MEDIA-CREW 2021:

Bewirb dich jetzt und zeig, wie klimaverrückt du bist!

Du bist mindestens 13 Jahre alt? Du wohnst in Bregenz,

Feldkirch, Konstanz, Lindau, Radolfzell, Singen, St.Gallen

oder Winterthur? Du interessierst dich für Social Media und

willst etwas gegen den Klimawandel tun? Dann bewirb dich

für die Social Media-Crew und werde Klima-Influencer*in in

deiner Stadt! Alles was du dazu brauchst:

• Zeit für und Lust auf unseren interaktiven Online-Workshop

am Freitag, 23. April 2021, von 17 bis 19 Uhr mit den

Social Media-Redakteuren Torben Nuding und Harald Kühl

• rund 16 Stunden Einsatzbereitschaft zwischen Mai und

Juli 2021

• ein eigenes Smartphone

• eine Einverständniserklärung deiner Eltern

Dafür bekommst du: das coole Gefühl, was Klimaverrücktes

zu tun, praktische Social Media-Erfahrungen, Kontakt zu

Menschen aus der Bodenseeregion und ein offizielles Social

Media-Zertifikat!

klimaverrueckt.org, Instagram @klimaverrueckt

Umweg aufgrund Sanierung

Bahndamm muss gesperrt werden

Die Sanierung und Neugestaltung

des Bahndamms geht in die

abschließende Phase. Deshalb

müssen Radfahrer und Fußgänger,

die über den Bahndamm auf

die Insel möchten, vom Montag,

22. März, an einen Umweg in

Kauf nehmen.

Ursprünglich war die Bauausführung

für April geplant, jetzt

können die Arbeiten bereits

früher starten. Die Arbeiten

sollen bis Mitte Mai abgeschlossen

sein, sodass spätestens

zur Gartenschau der

Bahndamm wieder nutzbar ist.

Dies bedeutet, dass zwischen

dem Bahnübergang Lotzbeck

und dem Anschluss am Sina-

Kinkelin-Platz die Nutzung des

Eisenbahndamms für Fußgänger

und Radfahrer während der Bauzeit

nicht möglich sein wird. Die

Umleitung soll über die Seebrükke

erfolgen und wird entsprechend

ausgeschildert. Die Sperrung

des Eisenbahndamms ist

aus Sicherheitsgründen notwendig.

Lediglich Rettungsdienste

können den Bahndamm weiterhin

befahren. Jürgen Widmer

Projektschmiede: Starke Signale für den Klimaschutz

Offener Dialog: Fast 100 engagierte Menschen aus Lindau nehmen an Online-Schmiede teil

Wie kann Klimaschutz für

Lindau bestmöglich gelingen

und wie muss die Stadt die Beteiligung

dafür gestalten? Mit

dieser Frage gingen alle Beteiligten

in die dreistündige Online-Veranstaltung,

die vom

Projektschmiede-Team Lindau

geplant und moderiert wurde.

An der Projektschmiede nahmen

auch Gäste aus den politischen

Fraktionen sowie Mitglieder

des Klimabeirates teil. Die

Einrichtung dieses Beirates war

am 24. Juni 2020 im Lindauer

Stadtrat beschlossen worden.

Der Klimabeirat ist ein von der

Stadt eingesetztes Beratungsgremium.

Er setzt sich für die

Ziele des Klimaschutzes und der

Klimaanpassung ein. Als Klimaschutzgremium

bereitet er

klimafachliche Entscheidungen

für die politischen Gremien

der Stadt vor. Der Klimabeirat

ist das Verbindungsglied zwischen

Öffentlichkeit und den

politischen Gremien der Stadt.

Die erste öffentliche Sitzung

des Klimabeirates fand bereits

am 18. Februar statt. Die Mitglieder

des prominent besetzten

Gremiums hatten in dieser

Sitzung auch betont, dass sie

nicht nur ein Konzept erstellen,

sondern ins Handeln kommen

wollen.

An Ideen für Beteiligung sowie

für konkrete Projekte mangelte

es in der vergangenen Projektschmiede

nicht. Auf intensiven

Austausch folgt eine reiche

Ernte, heißt es im Schmiede-Jargon.

Daher werden im nächsten

Schritt die Ideen zusammengefasst

und in die folgende öffentliche

Sitzung des Klimabeirates

eingebracht. Diese findet

am Donnerstag, 15. April statt.

Die Ergebnisse aus der ersten

Klima-Projektschmiede sowie

Informationen zum Klimabeirat

finden interessierte Bürgerinnen

und Bürger unter:

https://www.stadtlindau.de/

Bürger-Politik-Verwaltung/

Bürgerbeteilig ung/Projektschmiede/

https://www.stadtlindau.

de/Bürger-Politik-Verwaltung/

Klimaschutz/Klimabeirat/

Alexandra Abbrederis


6 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Lindau Fair Schokolade: Leser haben gewählt

Zwei Gewinnererbilder für die Schokoladensorten Vollmilch und Zartbitter

Der springende Löwe von Tim

Kirchgatterer und das Regenbogen-Aquarell

von Maya

Chantamash: Das sind die

Gewinnerbilder aus dem Malwettbewerb

um die künftige

Verpackung der Lindau Fair

Schokolade.

Ermittelt wurden die Siegerbilder

in einer öffentlichen Abstimmung

unter den Lesern

der Lindauer Bürgerzeitung

und der Lindauer Zeitung. Beteiligt

hatten sich über 120 Lindauerinnen

und Lindauer. Für

ziemlich genau die Hälfte der

Zeitfenster reguliert die Besucherzahlen

Chagall-Ausstellung: Kunstmuseum bietet als Service ab sofort neues Online-Reservierungssystem

Das Kunstmuseum Lindau bietet

seinen Besucherinnen und

Besuchern für die Sonderausstellung

Marc Chagall – Paradiesische

Gärten einen neuen

Service: Ab sofort können sich

Kunstfreundinnen und Kunstfreunde

mit einem zeitgemäßen

Reservierungssystem ein

Zeitfenster für den Museumsbesuch

buchen.

Beteiligten war klar: Der springende

Löwe ist es! Auf Platz

zwei landete das Aquarell mit

dem Regenbogen.

Neu ist, dass es zwei Lindau

Fair Schokoladen in den Varianten

Vollmilch und Zartbitter

geben wird. Damit entspricht

der Ausrichter des Malwettbewerbs,

die Lokale Agenda 21

der Stadt Lindau und der weltladen

Wasserbu rg, dem

Wunsch der Abstimmungsteilnehmer.

Auf den Markt und in

die Regale kommen die Schokoladensorten

ab dem 20. Mai

zeitgleich mit dem Start der

Bild: Tim Kirchgatterer,

Valentin-Heider-Gymnasium Lindau

Gartenschau Lindau.

Die Lindau Fair Schokolade

wird in Deutschland hergestellt

und hat einen Fairhandelsanteil

von 100 Prozent. Zutaten

sind fairer Kakao, fairer

Neuer Service im Kunstmuseum Lindau: Für die Sonderausstellung

Marc Chagall – Paradiesische Gärten können Interessierte ab sofort

mit einem zeitgemäßen Online-Reservierungssystem ein Zeitfenster

für den Museumsbesuch buchen.

Foto: Stefanie Bernhard-Lentz

Bild: Maya Chantamash,

Maria Ward Realschule Lindau

Rohzucker und faire Milch aus

der Region. Der Kauf von Produkten

aus dem fairem Handel

trägt direkt zu besseren Lebens-

und Arbeitsbedingungen

von Menschen aus ärmeren

Dieses Angebot ist kostenfrei.

Gebucht werden kann unter

der Mailadresse: reservation.

kultur-lindau.de. Die Zeitfenster

dauern 45 Minuten und

können mit oder ohne Audio-

Guide reserviert werden.

Schon im vergangenen Jahr

hatte das Lindauer Kunstmuseum

auf die Situation um Corona

mit der Regulierung der Besucherzahlen

reagiert: Interessierte

konnten per Mail oder

Telefon ein Zeitfenster buchen,

auch Time Slot genannt. Die

Resonanz darauf war gut: Die

Ausstellung Paula & Otto –

Kunst und Liebe im Aufbruch

wurde trotz der Einschränkungen

zu einem Erfolg.

„In diesem Jahr sind wir

noch einen Schritt weiter gegangen:

Um den Museumsbesuch

für alle von Anfang an so

angenehm und so sicher wie

möglich zu gestalten, haben

wir uns entschieden, in Zusammenarbeit

mit dem Lindauer

Software-Entwickler Johannes

Poll ein maßgeschneidertes Reservierungssystem

für unser

Museum zu entwickeln. So haben

wir sowohl für unsere Besucherinnen

und Besucher als

auch für unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter die Zahlen

Ländern bei, denn das Fair

Trade-Siegel steht für die Zahlung

eines fairen Preises. Außerdem

sichert es langfristige

Abnahmeverträge für die meist

kleinbäuerlichen Produzenten,

sozialverträgliche Arbeitsbedingungen,

die Förderung gemeinschaftlicher

Projekte wie

zum Beispiel der Bau von Schulen

und Krankenstationen sowie

für die Unterstützung der

ökologischen Landwirtschaft.

Ebenfalls steht das Siegel für

das Verbot schädlicher Pestizide

und für das Verbot der Kinderarbeit.

Sylvia Ailinger

immer im Blick“, sagt Kulturamtsleiter

Alexander Warmbrunn.

Darauf sind die Ausstellungsmacher

stolz: „So zeigen

wir unseren Besucherinnen

und Besuchern nicht nur eine

hochkarätige Ausstellung, wie

sie es seit nun elf Jahren von

uns gewohnt sind, wir bieten

ihnen auch einen Service, wie

ihn sonst nur die großen Museen

garantieren“, freut sich

Alexander Warmbrunn.

Wer ein Zeitfenster gebucht

hat, sollte etwa zehn Minuten

vor Beginn zum Museum kommen

und sich am Eingang

beim Personal melden. Zeitfenster

können aber auch weiterhin

telefonisch reserviert werden.

Kontakt:

Telefon: 08382 274747850

kunstmuseum@kultur-lindau.

de Stefanie Bernhard-Lentz

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck

Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Unsere Tourismus- und Tagungsstadt besitzt einen

hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden,

dann bewerben Sie sich als

Außendienstmitarbeiter (m/w/d)

für die Kommunale

Verkehrsüberwachung

(in Voll- und Teilzeit 19,5 Wochenstunden)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer

Homepage www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 04.04.2021.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B),

Tel. 08382/918-108

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck

Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Unsere Tourismus- und Tagungsstadt besitzt einen

hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Sie möchten Teil unseres Teams werden,

dann bewerben Sie sich als

www.stadtlindau.de

Klick dich rein und du weißt mehr!

Stadt Lindau

(Bodensee)

Leitung (m/w/d)

Abteilung

Haushalt und Finanzen

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer

Homepage www.stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 18.04.2021.

Stadt Lindau (B), Personalabteilung

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B)

Tel. 08382/918-108

Mittwochs-Wochenmarkt startet wieder

Der Lindauer Mittwochs-Wochenmarkt

auf dem Theresevon-Bayern-Platz

findet zum

ersten Mal in diesem Jahr am

Mittwoch, 7. April statt.

Danach wird dieser Markt bis

Im Fundamt der Stadt Lindau (B) wurden in der Zeit vom 10.02.2021 bis

zum 10.03.2021 folgende Fundgegenstände abgegeben:

- mehrere Schlüssel/Autoschlüssel

- Korrekturbrille mit Etui

- verschiedene Smartphone

- Fahrradtasche

- USB-Stick

Ende Oktober wieder jeden

Mittwoch angeboten. Dies

teilt das Bürger- und Rechtsamt

der Stadt Lindau mit.

Stadt Lindau

(Bodensee)

Sylvia Ailinger

Fahrräder werden im städt. Bauhof verwahrt und registriert; evtl. Rückfragen

richten Sie bitte unmittelbar an den Bauhof, Bleicheweg 14, Telefon

08382 / 9380-0 oder -717

Diese Gegenstände können vom Verlierer unter genauer Beschreibung des

Fundgegenstandes und des Verlustortes von Mo. – Fr. 7.30 bis 12.30 Uhr

und Mittwoch von 14.00 bis 17.30 Uhr nach Terminvereinbarung abgeholt

werden.

Tel.: 918-317, Fax: 918-328, E-Mail: fundamt@lindau.de


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A 96

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

7

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

Bekanntmachung:

Flächennutzungsplan der Stadt Lindau (B)

Berichtigung des Flächennutzungsplanes

Der Flächennutzungsplan der Stadt Lindau (B) stellt gemäß § 5 Abs. 1

Baugesetzbuch (BauGB) die sich aus der beabsichtigten städtebaulichen

Entwicklung ergebende Art der Bodennutzung nach den voraussehbaren

Bedürfnissen der Gemeinde in den Grundzügen dar. Der geltende Flächennutzungsplan

(FNP) der Stadt Lindau wurde im Jahr 2013 wirksam.

Nach § 13a (2) Nr. 2 BauGB ist der Flächennutzungsplan bei der Aufstellung

von Bebauungsplänen der Innenentwicklung im Wege der Berichtigung anzupassen.

7. Berichtigung im Bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes

“Kaufland“ (1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 105 “Heuriedweg”)

in Reutin

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 15.07.2020 den vorhabenbezogenen

Bebauungsplan “Kaufland (vBP)” als Bebauungsplan der Innenentwicklung

gemäß § 13a BauGB als Satzung beschlossen. Der Satzungsbeschluss

ist am 25.07.2020 ortsüblich bekannt gemacht worden. Gemäß § 13a Abs.

2 Nr. 2 BauGB ist im beschleunigten Verfahren der Flächennutzungsplan im

Wege der Berichtigung anzupassen. Die vorliegende Berichtigung stimmt

mit den Inhalten des als Satzung beschlossenen Bebauungsplanes überein.

Mit dieser Bekanntmachung der 7. Berichtigung des Flächennutzungsplanes

der Stadt Lindau (B) wird diese Anpassung wirksam. Maßgebend ist die 7.

Berichtigung des Flächennutzungsplanes in der Fassung vom 02.02.2021.

Mit der Berichtigung wird gemäß nachstehender Grafik ein Sondergebiet

Einzelhandel statt einer gewerblichen Baufläche dargestellt.

Ausschnitt aus dem berichtigten FNP mit Geltungsbereich und Art der

Berichtigung

Der berichtigte Flächennutzungsplan wird vom Tag der Veröffentlichung

dieser Bekanntmachung an zur Einsicht bereitgehalten. Jeder kann den Flächennutzungsplan

bei der Stadt Lindau (B) einsehen und über dessen Inhalt

Auskunft verlangen. Möglichkeit hierzu besteht während der Öffnungszeiten

für den allgemeinen Besucherverkehr bei der Stadt Lindau (B), Stadtbauamt,

in der Bregenzer Straße 8. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis

Freitag von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14:00

Uhr bis 17:30 Uhr. Für Ihre telefonischen Anfragen zu der Berichtigung des

Flächennutzungsplanes wenden Sie sich bitte an Frau Möller im Stadtbauamt

Lindau, Tel. Nr. 08382/ 918 615.

Bitte benutzen Sie umweltfreundliche Verkehrsmittel, falls Sie zur Einsicht

in den Flächennutzungsplan persönlich zu uns kommen wollen. Der Stadtbus

Lindau steht Ihnen dazu mit den Linien 2 und 5 mit der Haltstelle Toskana

zu Verfügung. Die Berichtigung kann alternativ auch im Internet unter

https://www.stadtlindau.de/Bürger-Politik-Verwaltung/Planen-Bauen/

Flächennutzungsplan eingesehen werden.

Lindau (B), den 15.03.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

Ferien: Freizeiten und Programm

Angebote werden in diesem Jahr online bekannt gegeben

Der Kreisjugendring Lindau

informiert, dass in diesem

Jahr keine Freizeitenflyer,

Gelbes Heft oder Plakate im

Landkreis an Schulen und an

die Rathäuser verteilt werden.

Bekanntmachung:

Satzung der Stadt Lindau (B) über

eine Veränderungssperre

für den Bereich der 6. Änderung des

Bebauungsplanes Nr. 79

„Rickenbacher Wiesen“

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat aufgrund von § 14

und § 16 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der

Bekanntmachung vom 3. November 2017, zuletzt geändert

durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. August 2020 und des

Artikels 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern

(GO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August

1998, die zuletzt geändert durch § 3 des Gesetzes vom 24.

Juli 2020 – in den jeweils geltenden Fassungen – die folgende

Veränderungssperre als Satzung beschlossen:

§ 1

Zu sichernde Planung

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat in seiner Sitzung am

24.06.2020 beschlossen, für den in § 2 bezeichneten Bereich,

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 79 „Rickenbacher

Straße“ eine Veränderungssperre aufzustellen.

Die Veränderungssperre dient der Sicherung dieser

Planung.

§ 2

Räumlicher Geltungsbereich

Der Geltungsbereich dieser Satzung umfasst folgende

Grundstücke mit den Fl.-Nrn. 1308/0 (Teilfläche), 1640/2

(Teilfläche), 1661/0, 1662/4, 1663/1, 1663/2, 1663/3,

1665/0, 1665/1, 1666/0, 1666/1, 1671/0, 1671/1,

1671/2, 1671/3, 1671/4, 1671/5, 1671/6, 1671/7, 1671/8,

1671/9, 1671/10, 1671/11, 1671/12, 1671/1, 1671/14,

1671/15, 1671/16, 1671/17, 1671/18, 1671/19, 1671/20,

1671/21, 1671/22, 1671/23, 1674/0, 1674/3 (Teilfläche),

1675/0, 1675/1, 1675/2, 1675/3, 1676/0, 1676/1, 1677/0

(Teilfläche), 1681/0 (Teilfläche), 1681/1, 1681/3, 1681/4,

1681/5, 1681/6, 1681/7 (Teilfläche), 1681/8, 1688/5,

1688/11 (Teilfläche), 1690/0 (Teilfläche), 1690/1 (Teilfläche),

1692/2 (Teilfläche), 1720/2 (Teilfläche), 1767/8

(Teilfläche), 1769/0, 1769/1, 1769/2 und 1769/3, Gemarkung

Reutin. Der Geltungsbereich dieser Satzung ist im

beiliegenden Lageplan vom 08.06.2020 eingezeichnet.

Der Lageplan ist Bestandteil dieser Satzung.

§ 3

Ziele und Zwecke

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) beabsichtigt, im Geltungsbereich

der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr.

79 “Rickenbacher Wiesen“ die Art der baulichen Nutzung

zu ändern. Die Aufstellung der Bebauungsplanänderung

wurde in der Sitzung des Stadtrates der Stadt Lindau (B)

am 24.06.2020 beschlossen. Zur Sicherung der mit dieser

Bebauungsplanänderung verfolgten Planungsziele wird

die Veränderungssperre für den in § 1 bezeichneten Bereich

erlassen.

Die vorläufigen Planungsziele lauten:

- Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung

- Steuerung der vorhandenen Nachverdichtungs potentiale

- Sicherung der bestehenden gewerblichen Struktur

- Stärkung des produzierenden Gewerbes und Büros

§ 4

Rechtswirkung der Veränderungssperre

(1) In dem von der Veränderungssperre erfassten Bereich

dürfen gem. § 14 Abs. 1 BauGB

1. Vorhaben i. S. d. § 29 BauGB nicht durchgeführt

oder bauliche Anlagen nicht beseitigt werden; Vorhaben

im Sinne des § 29 BauGB sind:

a. Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder

Nutzungsänderung von baulichen Anlagen zum

Inhalt haben und

b. Aufschüttungen und Abgrabungen größeren

Umfangs sowie Ausschachtungen, Ablagerungen

Da die Corona-Lage zuverlässige

Planungen erschwert, werden in

diesem Jahr alle voraussichtlich

stattfinden Angebote wie Freizeiten,

Zeltlager, Spieldörfer und

auch die Ferienaktionen ausschließlich

online unter

www.kjr-lindau.de mit allen wesentlichen

Informationen bekannt

gegeben. Der Kreisjugendring

Lindau bittet alle Eltern,

sich regelmäßig auf dessen

Homepage über den Stand zu

informieren! Kreisjugendring

Amtsblatt Stadt Lindau

(Bodensee)

einschließlich Lagerstätten;

2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen

von Grundstücken und baulichen Anlagen,

deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs-

oder anzeigepflichtig sind, nicht vorgenommen

werden.

(2) Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen,

kann von der Veränderungssperre eine

Ausnahme zugelassen werden. Die Entscheidung über

Ausnahmen trifft die Stadt Lindau (B).

(3) Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre

baurechtlich genehmigt worden sind, Vorhaben,

von denen die Gemeinde nach Maßgabe des Bauordnungsrechts

Kenntnis erlangt hat und mit deren Ausführung

vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre

hätte begonnen werden dürfen, sowie Unterhaltungsarbeiten

und die Fortführung einer bisher ausgeübten

Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht

berührt.

§ 5

Inkrafttreten

Die Veränderungssperre tritt am Tage ihrer ortsüblichen

Bekanntmachung im Amtsblatt der Stadt Lindau (B) in

Kraft (§ 16 Abs. 2 Satz 1 BauGB i.V.m. § 10 Abs. 3 Satz

4 BauGB).

§ 6

Außerkrafttreten

Die Veränderungssperre tritt, sofern sie nicht gem. § 17

Abs. 1 oder Abs. 2 BauGB verlängert wird, am 11.07.2022

außer Kraft. Die Veränderungssperre tritt in jedem Fall außer

Kraft, sobald und soweit der Bebauungsplan für das

in § 2 dieser Satzung genannte Gebiet rechtsverbindlich

wird.

Hinweis:

Die Satzung über die Veränderungssperre kann während

der üblichen Dienststunden bei der Stadt Lindau (B),

Stadtbauamt, Bregenzer Straße 8, von jedermann eingesehen

werden. Auf Verlangen wird über den Inhalt Auskunft

gegeben.

Zusätzlich kann die Satzung über die Veränderungssperre

auf der Homepage der Stadt Lindau (B) eingesehen werden.

Des Weiteren erfolgt die Bekanntmachung der Satzung

im Amtsblatt der Stadt Lindau (B).

Auf die Vorschriften des § 18 Abs. 2 Satz 2 und 3 BauGB

über die fristgerechte Geltungmachung etwaiger Entschädigungsansprüche

für entstandene Vermögensnachteile

durch die Veränderungssperre nach § 18 und des § 18

Abs. 3 BauGB über das Erlöschen der Entschädigungsansprüche

bei nicht fristgemäßer Geltungmachung wird

hingewiesen.

1732/1

Von-Behring-Straße

1733/1

1702/1

1752/1

Bregenzer Straße

1688/8

1688/4

1688/3

550/81

1695/2

1681/6

1681/8

1692/2

HsNr. 15

1671/12

1671/3

Bregenzer Straß

Josephine-Hirner-Straße

1671/13

1681/4

1671/14

1771/1

1671/15

1720/2

1671/16

1671/17

Robert - Bosch - Straße

1767/8

1677

1675/2

1671/18

1767/7

1767/6

1677

1671/22

1663/2

1675/1

1663/3

1637

1637/2

1635

Anton-Gies-Straße

HsNr. 3

1642/2

Lehmgrubenweg

Lageplan zur Veränderungssperre mit Geltungsbereich vom

08.06.2020, unmaßstäblich

Lindau (B), den 26.03.2021

STADT LINDAU (BODENSEE)

gez. Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin

1644/1

1646/2

Robert-Bosch-Straße

1636/7

1636

Robert-Bosch


8 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

AUS DEM STADTRAT

Corona

LI

J. Müller

Corona hat uns fest im Griff.

Die „dritte Welle“ zerstört

manche Hoffnung auf ein

Stück Normalität. Dass bei

manchen die Nerven blank

liegen, kann ich gut nachvollziehen.

Wir sind traurig,

dass das Kinderfest wieder

nicht in der gewohnten Form

stattfinden kann. Die Kinderfestausschüsse haben

sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht.

Da stehen wir aber nicht allein- auch in

Memmingen, Kaufbeuren und Kempten müssen

liebgewordene Feste abgesagt werden. Etwas

Hoffnung gibt uns die Wiederaufnahme der vorübergehend

gestoppten Impfungen mit AstraZeneca

und dass in dieser Woche rund 1500 Impfdosen

im Landkreis verabreicht werden konnten.

Landrat Stegmann und der Leiter des Impfzentrums

Dr. Adams leisten mit den vielen Helferinnen

und Helfern eine hervorragende Arbeit. Für

mediale Kritik haben wir kein Verständnis, sondern

sagen: Vielen herzlichen Dank!

Rohstoff Holz

Lindau wird in Zukunft vermehrt

auf den ökologisch und

klimaverträglichen Rohstoff

Holz setzen. Anträge der CSU

in Sachen Klimaschutz z.B.

CSU

S. Büchele

bei der GTL oder bei städtischen

Bauvorhaben werden

umgesetzt. So wird beim Neubau

der GTL verstärkt Holz

verwendet und somit in einigen Gewerken Abstand

von der ursprünglich geplanten Betonbauweise

genommen.

Aktuell wird Klärschlamm in feuchtem Zustand

gepresst und per LKW viele hundert Kilometerweit

transportiert. Dank des modernen Siebbandtrokkungsverfahren

in der Kläranlage Lindau, bei dem

der Rohstoff Holz zur Trocknung eingesetzt wird,

verringert sich das Gewicht erheblich. Die Ersparnis

beträgt jährlich über 100.00 Euro, reduziert die

Transporte und trägt somit wesentlich zum Klimaschutz

bei. Für Sie, liebe Lindauer bedeutet dies,

dass wir die Verbrauchskosten im Abwasserbereich

halten können.

Holz als vielseitiger Werkstoff ist bei uns heimisch,

CO 2

-neutral und äußerst klimafreundlich. Durch

gut durchdachte, technische und wirtschaftliche

Lösungen tragen wir im Kleinen zum Klimaschutz

bei. Dafür stehen wir – Ihre Lindauer CSU!

Bezahlbares Wohnen

Im ISEK 2015 wurde festgestellt,

dass in Lindau 1800

Wohnungen bis 2030 fehlen.

Die Bautätigkeit in Lindau ist

groß. Deshalb müssen wir

SPD

K. Dorfmüller

den Wohnungsbedarf wieder

neu ermitteln. Was nach wie

vor fehlt, ist bezahlbarer

Wohnraum. Viele Familien

können sich trotz zweier Einkommen keine Wohnung

leisten. Eingeführte Instrumentarien wie

die SoBon führen dazu, dass bei größeren Bauvorhaben

30 Prozent der Wohnungen gefördert sein

müssen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

2/3 der GWG Wohnungen sind geförderter Wohnungsbau.

Einen entspannten Wohnungsmarkt

haben wir trotzdem nicht. Alternativen beim altersgerechten

Wohnen fehlen ebenso, trotz großem

Bedarf. Ganz wesentlich ist aber auch die Klimaneutralität

im Bauen und vor allem im Sanieren

alter Gebäude. Die Klimabilanz für 2020 hat

ergeben, dass im Gebäudesektor die erforderlichen

CO 2

- Einsparungen nicht erfolgt sind. Der

Stadtrat soll eine Zielvorgabe erarbeiten, wie künftig

im Wohnungsbau und -Sanierung das Ziel der

Klimaneutralität gewährleistet werden kann. Weitere

Maßnahmen für bezahlbaren Wohnraum

sind ebenso erforderlich.

Die Stadtratsseite ist

wieder da

Die Seite „Aus dem Stadtrat“ ist

zurück in der Bürgerzeitung. Sie bietet

den im Stadtrat vertretenen

Gruppierungen zunächst alle vier

Wochen, also in jeder zweiten Ausgabe,

ihre Sicht auf die Stadtpolitik

darzustellen. Dies ist ein aus Sicht

des Stadtrats wichtiger Beitrag zur

politischen Willensbildung in der

Bürgerschaft.

Für die Zukunft hat sich der Stadtrat

einige wenige Regeln gegeben. So

werden in Zukunft nur Stadtratsmitglieder

auf dieser Seite zu Wort kommen.

Dies ist die Rückkehr zur

ursprünglichen Idee dieser Seite.

Zudem wird der Inhalt auf kommunalpolitische

Inhalte begrenzt sein.

Die redaktionelle Verantwortung für

den Inhalt liegt bei den einzelnen

Gruppierungen und der Inhalt gibt

die Meinung des Verfassers wieder.

Diese ist nicht zwangsläufig die

Mehrheitsmeinung des Stadtrats

oder die Meinung der Redaktion.

Jürgen Widmer

JA

S. Krühn

Gärtnern auf dem Reichsplatz

In diesem Jahr wird eine

Gruppe Insulaner:innen und

Gartenfreund:innen dem

Reichsplatz mit seinem schönen

Lindaviabrunnen und

den großen Bäumen ein etwas

ÖDP

C. Norff

Urban Gardening

Als Projekt für das Kampagnen

jahr in dem auch die

Gartenschau stattfindet, wird

am Reichsplatz rund um den

Lindavia Brunnen ein Bereich

zum Urban Gardening

entstehen. Die Hochbeete aus

Apfelgroßkisten sollen an Paten

vergeben werden. Für das

Bepflanzen und die Pflege sind die Paten selbst

verantwortlich. Somit wird die Aufenthaltsqualität

an diesem zentralen Platz gesteigert.Die Rollerparkplätze

werden deshalb verschoben, die

KFZ-Parkplätze bleiben vollumfänglich erhalten.

Mein besonderer Dank gilt Christiane Norff, die

das Projekt leitet, dem Freundeskreis Natur in

Lindau, der dieses Projekt finanziert und der GTL

für die kompetente Unterstützung. Dieses Pilotprojekt

könnte auch in anderen Stadtteilen entstehen.

Besonders auch Kinder ohne einen eigenen

Garten könnten hier zur Natur heran geführt

werden. Ich finde es toll, wenn ein Projekt

von Bürgern so getragen und mit viel Engagement

und Energie umgesetzt wird. Falls Ihr Interesse

geweckt ist, stehe ich für weitere Informationen

gerne zur Verfügung.

anderes Gesicht geben.

Auf dem Platz werden Hochbeete

verteilt und dann von

Paten bepflanzt, gepflegt und im besten Falle wird

deren Obst, Gemüse oder Blumen geerntet werden

können. Das funktioniert auch mit dem gebotenen

Abstand. Die Hochbeete werden aus ausrangierten

großen Obstkisten von Apfelplantagen

(um)gebaut und mit dem Fachwissen eines Gärtners

gefüllt und gestaltet. Einige der Kisten werden

sicherlich von außen kreativ bearbeitet werden, so

dass es ein lebendiges Bild auf dem Reichsplatz geben

wird. Auch für die Kinder soll ein eigener

„Gartenbereich“ geschaffen werden. Zum gärtnern,

spielen und zusammen sein. Alle

Lindauer:innen sind eingeladen, vorbeizuschauen

und sich ein Bild zu machen vom „Gärtnern in der

Stadt“. Neugierde und konstruktive Kritik sind

ausdrücklich erwünscht.

Das Projekt „Urban Gardening am Reichsplatz“ ist

zunächst für dieses Jahr geplant – Wiederholung

nicht ausgeschlossen!

BU

U. Schöffel

Entwicklung Hintere Insel

Seit vielen Jahren setzt Lindau

auf ein „Sparbuch“: die aufgeschüttete

Fläche des ehemaligen

Seeparkplatzes und des

jetzt geplanten Gartenschaugeländes.

Hier gilt es Weichen

zu stellen. Die im bisherigen

Rahmenplan angedachte,

massive Ansiedelung von

1800 Neu-Insulanern in 900 Wohneinheiten und

in bis zu 5 Stockwerke (16 Meter) hohen Wohnblocks,

hält der kritischen Betrachtung nicht

Stand. Billiglösungen entwerten das Inselensemble,

entziehen große Flächen der allgemeinen

Nutzung und gehören nicht an die vielleicht

schönste Stelle unseres Landes.

Wenn wir aus finanziellen Gründen an einer teilweisen

Veräußerung nicht vorbeikommen sollten,

dann nur nach rücksichtsvoller Erschließung und

kleinteiliger Parzellierung mit ästhetisch visionären

planerischen Vorgaben. Niemand sollte Zuzug

nach Lindau verhindern wollen. Dies wäre für jede

Gemeinde ungesund. Aber nur weil immer mehr

Menschen am liebsten am See leben möchten,

dürfen wir uns als Kommune nicht einfach verpflichten,

möglichst viel Wohnraum - zu welchen

Kosten auch immer - in einer einmalig exklusiven

Lage zu schaffen.

BL

P. Bandte

Keine leeren Versprechungen

Am letzten Freitag war der

„no more empty promises“

Klimastreik – zu deutsch

„keine leeren Versprechungen

mehr“. Zurecht fordert Fridays

for Future erneut, dass die Regierenden

endlich handeln.

Dabei sprechen sie sowohl die

Bundes- und Länderebene an,

stellen aber auch kommunalpolitische Forderungen.

So fordern sie unter anderem den Stadtrat und

die Verwaltung dazu auf das Klimaziel von 1,5

Grad einzuhalten und deshalb bis 2035 als Stadt

klimaneutral zu werden. Dieses Ziel hat der Klimabeirat

sich bei seiner ersten Sitzung bereits als

Handlungsmaxime selbst gegeben und wird nun

hoffentlich bald mit konkreten Projekten ausgefüllt.

Dazu gehört unter anderem: Ausbau der

Fahrrad Infrastruktur, Erhöhung der Parkgebühren,

emissionsfreien Ausbau des ÖPNV, den Bau

von Solaranlagen auf öffentlichen und privaten

Gebäuden umsetzten, uvm.

Mit dem Klimabeirat und den vielen Aktiven der

„Klimaschmiede“ sehen wir als Bunte Liste die

Möglichkeit jetzt proaktiv der Klimakatastrophe

kommunal entgegenzuwirken und mit den Entscheidungen

im Stadtrat unseren Beitrag zum Klimaschutz

beizusteuern.

Dankeschön!

Aus zeitlichen Gründen wird

es mir in Zukunft leider nicht

mehr möglich sein, das Stadtratsmandat

auszuführen.

Nach reiflicher Überlegung

FW

M. Krätschell

Rettet das Kinderfest!

Klar: Geltende Corona-Gesetze

müssen eingehalten werden.

Klar: Das Kinderfest müsste

reduziert ablaufen. Aber

die 2. komplette Absage trifft

AFD

Dr. R. Rothfuß

musste ich daher zu dem Entschluss

kommen, aus dem

Lindauer Stadtrat auszuscheiden.

Ich möchte die Gelegenheit

nutzen und mich bei allen Bürgern bedanken,

die mich in den Stadtrat gewählt haben:

meinen herzlichsten Dank! Es war mir eine Ehre,

das Amt für knapp sieben Jahre zum Wohle Lindaus

auszuüben. Ich war immer stolz darauf, Teil

derjenigen zu sein, die Lindau mitgestalten und

voranbringen. Was wir in den letzten sieben Jahren

alles umgesetzt und auf den Weg gebracht haben,

ist in Lindau sicher beispiellos. Ich bin daher

sehr stolz darauf, gerade in diesen letzten sieben

Jahre dabei gewesen zu sein. Ich werde dem Ortsverband

der Freien Wähler treu bleiben, mich so

von der Kommunalpolitik nicht vollends verabschieden

und mich weiterhin ideologiefrei und

zukunftsorientiert für Lindau engagieren.

vor allem die Kinder, Eltern

und Großeltern in Lindau. OB

Alfons sagt, man müsse sich

auf einen „Besucheransturm

auf der Insel“ im Sommer vorbereiten. Ja, der wird

kommen, so wie letzten Sommer auch als die Lindauer

Zeitung über Wochen hinweg „Null Neuinfektionen“

im Corona-Zähler meldete! Die Gartenschau,

vor allem für auswärtige Gäste, wird auch

kommen. Aber ein Festumzug unserer Kinder in

geordneten Reihen auf Abstand, in Tracht und mit

Blumenschmuck im Haar bzw. Fahnen, soll nicht

gehen? Früh morgens auf einer noch nicht von Tagesgästen

überfluteten Insel? Liebe Stadträte, liebe

Frau Alfons: Setzen Sie sich für ein Corona-gerechtes

Kinderfest ein! Der Kinderfesthauptausschuss

kommt 2021 nicht ohne besondere Rückendekkung

aus! Unsere Kinder und Jugendlichen brauchen

wieder Lebensfreude und Zuversicht, dass

man Probleme auch lösen kann! Reduziertes Programm,

veränderte Wegführung, Gäste-Ordner,

aber KEINE Maskenpflicht für die Kinder beim

Umzug an frischer Luft!

FB

G. Brombeiß

Berliner Platz

Im Dezember wurde der

Bahnhof in Reutin eröffnet.

Seine volle Bedeutung wird

er nach seiner endgültigen

Verknüpfung mit dem Inselbahnhof

erhalten. Dazu

müssen die neue Anbindung

des Giebelbachviertels, der

Bau der Unterführung Hasenweidweg

und die Elektrifizierung der Südbahn

(Ulm–Lindau) abgeschlossen sein. Spätestens zu

diesem Zeitpunkt kann vom Bahnhof Reutin in alle

Richtungen gestartet werden. Bereits zuvor

könnte der Bahnhof eine große Bedeutung bei der

Entlastung des innerstädtischen Pkw-Verkehrs

einnehmen. So könnten am Berliner Platz Tagestouristen,

die mit dem Pkw kommen, dort abgefangen

werden um mit dem Zug auf die Insel zu

gelangen. Bereits heute fährt die ÖBB mit ihren

Zügen in kurzen Abständen zwischen Reutin und

der Insel. Dies wäre sicherlich sinnvoller, als den

Verkehr weiterhin durch Wohngebiete zur Blauwiese

zu leiten. Voraussetzung hierfür ist eine ausreichend

große Parkierungsanlage am Reutiner

Bahnhof und eine Vereinbarung mit der ÖBB, dass

der Parkscheinbeleg zur Nutzung der Bahn auf dieser

kurzen Fahrstrecke berechtigt. Beides muss von

der Stadt endlich angegangen werden.

FDP

U. Jöckel

Masterplan

diesen Begriff verwende ich,

wenn gesamtheitliche, zugeordnete

und somit nachhaltige

Strukturen generiert werden

müssen. In der Vergangenheit

wurde ich im Stadtrat

oftmals belächelt, wenn ich

einen Masterplan gefordert

hatte, aber warum?

Fragen zu Projekten zu stellen ist eine meiner Aufgaben,

aber dazu vernünftige Antworten zu erhalten

war nicht die Stärke des „Alt-OB“, auch wenn

Dr. Ecker auf diesen Ehrentitel, wie auch auf vieles

andere, verzichtete. Die Fertigstellung der Therme

ist auf der Zielgeraden und die Parkplätze baut der

Investor auf seinem Grundstück. Die Stadt versäumte

es 2014 die Flächen zu erwerben und der

Thermen-Investor wird den höheren Kaufbetrag

sicherlich von der Stadt zurückholen. Die Inselhalle

ist heute noch nicht fertig, weil die Stadtverwaltung

es auch versäumte Prüfaufträge in Auftrag

zu geben. Alles nicht so perfekt und nachhaltig

was da in der Vergangenheit vorgearbeitet und

entschieden wurde. Offenheit, Transparenz und

das Einbeziehen der Bürger muss der neue Standard

in Lindau werden, ... und unsere Oberbürgermeisterin

Frau Dr. Claudia Alfons realisiert das

bereits.


ENERGIE, VERKEHR UND KOMMUNIKATION 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

9

– Anzeige –

Weltwassertag 2021: „Wert des Wassers“

Stadtwerke Lindau präsentieren einen eigenen Film zum Thema Trinkwasserversorgung ihrer Kunden

Jedes Jahr am 22. März rufen die

Vereinten Nationen zum Weltwassertag

auf. Dieses Jahr stand

er unter dem Motto „Wert des

Wassers“ (englisch: „Valuing Water“).

Damit wird jährlich auf den

besonderen Stellenwert des Wassers

aufmerksam gemacht. Für

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

der Stadtwerke ist sauberes

Trinkwasser eine der wichtigsten

Aufgaben der Daseinsvorsorge

– täglich 24 Stunden.

Wasser ist von elementarer Bedeutung

für Menschen, Tiere

und die Umwelt. Es ist eine

unserer wichtigsten Ressourcen,

die es zu schützen gilt.

„Das Trinkwasser in Deutschland

und insbesondere auch

bei uns am See ist von höchster

Qualität“, betont Georg Gewinner,

Leiter des Seewasserwerkes

in Nonnenhorn. „Damit

das auch so bleibt, sollten

wir besonders sorgsam damit

umgehen. Verschmutzungen,

zum Beispiel durch Nitrateinträge

oder Arzneimittelrückstände,

gilt es dringend zu verringern.“

Wasser muss optimal gewonnen,

gefiltert und mit

größter Sorgfalt aufbereitet

werden. Darum investieren die

Stadtwerke regelmäßig in neue

1973 wurde der rot-gelbe Saugkorb vor dem Seewasserwerk in Nonnenhorn

zu Wasser gelassen.

Eine traumhafte Filmkulisse: Für den Wasser-Film der Stadtwerke wurde auch im Nonnenhorner Seewasserwerk gedreht.

Technologien und in die Sanierung

und Modernisierung

von Technik, Geräten, Hochbehältern

und Rohren: „Damit

bieten wir unseren Kundinnen

und Kunden Trinkwasser von

absolut reiner, natürlicher

Qualität und stellen die Versorgung

sicher.“

In diesem Jahr ist der rotgelbe

Saugkorb an der Reihe:

Er steht am Anfang der Trinkwassergewinnung

im Nonnenhorner

Seewasserwerk und wurde

1973 vor dem Seewasserwerk

in 60 Meter Wassertiefe

installiert. Für rund 100.000

Euro wird das gute Stück im

nächsten Monat gegen ein

neues Modell ausgetauscht.

Der neue Korb besteht aus 3 mm

dickem Kupferblech und hat

eine Höhe von insgesamt 2,5

Metern. Einmal im Jahr werden

sowohl der Korb als auch

die Leitung zum Seewasserwerk

von Tauchern und Kameras

untersucht und gewartet.

Gut investiertes Geld

Insbesondere die Veränderungen

durch den Klimawandel

stellen die Wasserwirtschaft

vor neue Herausforderungen,

die Anpassungen erfordern. Im

Jahr 2020 haben die deutschen

Trinkwasserversorger rund 3,2

Milliarden Euro in die Instandhaltung

ihrer Anlagen und in

den Ausbau und die Erneuerung

ihrer Infrastruktur investiert.

Die Investitionssumme

der öffentlichen Wasserversorgung

macht damit rund 25

Prozent des Gesamtumsatzes

von 13,1 Milliarden Euro der

Branche aus. „Diese Zahlen

zeigen, dass die Wasserwirtschaft

in Deutschland vorsorgt:

für eine sichere und qualitativ

hochwertige Wasserversorgung“,

so Georg Gewinner.

„Die Wasserversorgung in

Deutschland ist ausgezeichnet

und wir leisten unseren Beitrag,

damit sie es auch in Zukunft

bleibt.“ Mit einer Investitionsquote

von rund 25 Prozent

liegt die Branche weit über dem

Durchschnitt anderer Wirtschaftsbereiche,

wie zum Beispiel

des Verarbeitenden Gewerbes

mit etwas mehr als drei

Prozent.

Herrliche Bilder und viel

Information

Die Stadtwerke Lindau sind

sehr stolz auf „ihr“ Wasser und

haben das in einem Informationsfilm

in Zusammenarbeit mit

der Filmwerkstatt Lindau zusammengefasst.

Herrliche Bil-

BZ-Fotos: Stadtwerke Lindau

der und jede Menge Informationen

hat Axel Kindermann

für den Wasserfilm der Stadtwerke

gedreht und zusammengeschnitten.

Viele Szenen entstanden

dabei natürlich auch

beim Blick in die heiligen Hallen

des Seewasserwerkes.

manu

@ Der Informationsfilm der

Stadtwerke Lindau zum Thema

Wasser ist eingestellt unter:

https://www.sw-lindau.de/de/

privatkunden/wasser/

wasserwerkwassergewinnung

...und macht einfach nur Spaß

und Lust auf Wasser…

Bei den Stadtwerken Lindau

sind Sie bei allen Fragen

rund um Wasser, Energie, Verkehr

und Telekommunikation gut

aufgehoben. Alle Informationen

finden Sie auf:

@ www.sw-lindau.de


10 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

WISSENSWERTES

Gesunde Stangen in Weiß und Grün

Spargel Kalorienarmes Königsgemüse hat viele Liebhaber

Während sich der Beginn der Spargelzeit

nach dem Wetter richtet,

steht das Ende der Saison jedes

Jahr fest: Bis zum Johannestag

am 24. Juni wird in Deutschland

üblicherweise Spargel gestochen.

Schon jetzt gibt es den ersten

Spargel aus deutschem Anbau zu

kaufen.

Das Königsgemüse bietet dem

Körper eine Fülle an gesunden

Inhaltsstoffen. Es enthält reichlich

Vitamin C, Folsäure, Kalium

sowie weitere Vitamine und

Mineralstoffe. Mit 500 Gramm

Spargel decken Frauen die empfohlene

Tageszufuhr an Vitamin

C zu 105 Prozent, Männer

zu 91 Prozent. Die empfohlene

Tagesmenge an Folsäure wird

zu 180 Prozent gedeckt.

„Vitamin C trägt vor allem

zur normalen Immunfunktion

bei und Folsäure ist an der

Blutbildung beteiligt. Kalium

regelt die Aufrechterhaltung

eines normalen Blutdrucks

und ist wichtig für die normale

Muskelfunktion“, erklärt Dr.

Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin

im Nestlé Ernährungsstudio.

„Darüber hinaus

ist Spargel ideal für energiebewusste

Genießer. Denn

frischer Spargel besteht zu 93

Prozent aus Wasser und 500

Gramm des Edelgemüses kommen

gerade einmal auf 90 Kilokalorien.“

Kein Wunder also,

dass mehr als jeder dritte Deutsche

im Frühling oft und gerne

Spargel isst (lt. Umfrage des Marktforschungsinstituts

GfK).

Botanisch gesehen ist Spargel

der Stängelspross der Pflanze.

Die weiße Sorte wächst komplett

unter der Erde und zeichnet

sich durch ein besonders

mildes und zartes Aroma aus.

Der Französische Spargel

wird geerntet, wenn die Köpfe

schon einige Zentimeter aus der

Erde herausragen, seine Spitzen

sind daher vom Licht violett

gefärbt. Er schmeckt etwas kräftiger

und herber als die weiße

Variante.

Grüner Spargel wächst über

Viele freuen sich bereits auf die kommende Spargelsaison. Den ersten

deutschen Spargel gibt es schon. BZ-Foto: sarsmis - Fotolia/Nestlé Ernährungsstudio

der Erde und hat ein würziges

Aroma.

Damit der Spargel aromatisch

schmeckt, sollte er möglichst

frisch sein. Die Güte- oder

Handelsklassen sind kein Frischebeweis,

denn sie geben hauptsächlich

Auskunft darüber, ob

die Stangen gleichmäßig und

gerade gewachsen sind. Frische

Spargelstangen erkennen Verbraucher

an folgenden Kriterien:

• Die Köpfe sind fest und geschlossen.

• Die Schnittstellen sind feucht

und glänzend.

• Die Stangen sind fest und

lassen sich nicht biegen.

• Der Spargel duftet angenehm

und nicht säuerlich.

• Frische Stangen quietschen

beim Aneinanderreiben.

„Spargel hält sich im Gemüsefach

des Kühlschranks etwa zwei

bis drei Tage, wenn er vorher

ungeschält in ein feuchtes Tuch

gewickelt wird“, verrät Dr. Annette

Neubert. Der Spargel sollte erst

vor der Zubereitung unter fließendem

Wasser gesäubert werden.

Weißer Spargel wird anschließend

mit einem Spargelschäler

vom Kopf aus in Richtung

Schnittfläche geschält. Bei

grünem Spargel genügt es, nur

das untere Drittel zu schälen. Ist

der Spargel an der Schnittfläche

etwas holzig, wird das Ende einfach

abgeschnitten.

Für die Spargelzubereitung

gibt es viele Möglichkeiten: Egal

ob roh im Salat, mit einem Dip

als Rohkost oder gekocht, als

Suppe oder Ragout. Kombiniert

mit frischen Kartoffeln, gekochtem

Schinken oder Schnitzel

schmeckt Spargel besonders lecker.

Auch zusammen mit anderen

Gemüsearten, Rinderfilet,

Fisch und Reis oder Risotto können

Spargelfreunde köstliche und

figurfreundliche Gerichte zaubern.

Für das Kochen von Spargel

eignen sich hohe Töpfe, in die

die Stangen gestellt werden. Alternativ

können die Stangen in

kleinen Bündeln liegend in Salzwasser

gegart werden. BZ

Buntes AllerlEI

Die Osterfeiertage:

Gründonnerstag erinnert an

das letzte Abendmahl, das

Jesus mit seinen Jüngern einnahm.

Karfreitag erinnert an die

Leidenszeit und den Tod von

Jesus Christus. Gläubige gedenken

an diesem Tag der

qualvollen Kreuzigung ihres

„Erlösers“.

Ostersamstag/Karsamstag

gedenkt die Kirche der Grabesruhe

Christi und erwartet mit

Fasten und Gebeten seine

Auferstehung.

Ostersonntag wird die Auferstehung

von Jesus Christus

zelebriert.

Warum gibt es Ostereier? Das

Ei ist zum Sinnbild für Ostern

geworden. Es symbolisiert wie

der Hase Fruchtbarkeit, steht

im Christentum aber auch für

die Auferstehung und das neue

Leben.

Rohe Eier richtig lagern: Kein

Ostern ohne Eier. Aber bevor

sie zu Kuchen verarbeitet oder

ausgepustet werden, stellt

sich die Frage: Wo am besten

lagern? „Eier haben von Natur

aus eine dünne Schutzschicht,

die verhindert, dass Keime

und Bakterien eindringen“, erläutert

Dr. Wolfgang Reuter.

Ist sie intakt, halten sich rohe

Eier ungekühlt bis zu 18 Tage

lang. Durch Abwaschen oder

Risse in der Schale verliert die

Schutzschicht allerdings ihre

Wirkung. Daher: „Die Eier zur

Sicherheit gleich nach dem

Kauf in den Kühlschrank legen

und bis zur Verwendung dort

lassen“, rät der Gesundheitsexperte.

Ein weiterer Tipp:

Eier halten sich länger, wenn

sie mit der Spitze nach unten

lagern.

Eier ausblasen: Für das Ausblasen

und Bemalen der

Ostereier

rät der DKV Experte,

ausschließlich frische,

rohe Eier ohne Risse zu

nutzen, da sonst die Gefahr

einer Salmonellen-infektion

besteht. Die Bakterien verursachen

Durchfall, Erbrechen

und Kopfschmerzen. Vor

allem für Kinder können die

Symptome schnell gefährlich

werden. Eltern sollten daher

darauf achten, die Eier vor

dem Auspusten gründlich mit

Wasser und Spülmittel zu

reinigen. „Alternativ können

sie zum Auspusten auch einen

dünnen Strohhalm verwenden,

um den direkten Kontakt mit

der Schale zu vermeiden“,

rät Dr. Reuter. Kommt es zu

Spritzern von Dotter und Eiweiß,

diese sofort aufwischen

und anschließend die Hände

waschen. Wem vom Ausblasen

der Eier schwindelig wird,

der kann natürlich auch hart

gekochte Eier sowie Eier aus

Holz oder Plastik bemalen.

Wie lange sind gekochte Ostereier

haltbar? Bleiben nach dem

Osterbrunch noch ein paar hart

gekochte Eier übrig, können

sie zurück in den Kühlschrank.

Wenn die Schale unbeschädigt

ist, halten sie dort bis zu vier

Wochen. Keine Angst vor einem

blau-grünen Eidotter: Das entsteht

manchmal, wenn das Ei

länger als zehn Minuten gekocht

wurde. Wenn die Schale beim

Kochen oder Färben Risse bekommt,

kann es passieren, dass

sich auch ein Teil des Eiweißes

verfärbt. Das ist bei Lebensmittelfarbe

gesundheitlich unbedenklich.

Wer sich unsicher

ist, ob ein Ei noch genießbar ist,

erkennt das

am Geruch:

Verdorbene

Eier riechen

stark nach

Schwefel. BZ

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WISSENSWERTES 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

11

Buntes AllerlEI

Ostereieressen: Bunt bemalt,

gut versteckt oder einfach

auf dem Frühstückstisch –

hartgekochte Eier zu Ostern

haben eine lange Tradition.

Vor allem für jüngere Menschen

scheint das Ostereieressen

jedoch an Bedeutung

zu verlieren. Dies lässt zumindest

eine repräsentative

Umfrage desMarktforschungsinstituts

GfK im Auftrag des

Nestlé Ernährungsstudios

vermuten. Gerade einmal

zwölf Prozent der 18- bis

29-Jährigen essen zu Ostern

mehr gekochte Eier als sonst.

Über 20 Prozent aller 30-

bis 74-Jährigen verzehren

rund um die Feiertage mehr

Eier als sonst. Im Alter von

30 bis 49 Jahren und von

70 bis 74 Jahren konsumiert

sogar jeder Vierte zu Ostern

mehr gekochte Eier.

Ist das gesund? Eier liefern

viele wertvolle Nährstoffe

wie biologisch hochwertiges

Eiweiß und haben ihren Platz

in einer abwechslungsreichen

Ernährung. Gleichzeitig ist

das Eigelb fett- und cholesterinreich.

Cholesterin ist

allerdings ein wichtiger Bestandteil

der Zellwände und

wird zur Bildung vieler Hormone

benötigt. Zum einen

bildet der Körper selbst Cholesterin,

zum anderen nimmt

er es über die Nahrung auf.

Eier sollten nicht täglich

auf dem Speiseplan stehen,

auch weil sich die enthaltenen

gesättigten Fettsäuren

ungünstig auf die Herz-

Gefäß-Gesundheit auswirken

können. Laut der Deutschen

Gesellschaft für Ernährung

dürfen es bis zu drei Eier

in der Woche sein. Aber

wenn es an Ostern mal mehr

werden, sei das in diesem

kurzen Zeitraum gesundheitlich

wenig bedenklich.

BZ

Purzelbäume und Heringsbegräbnis statt Osterhase

Traditionen, die sich rund um den Globus mit dem Osterfest entwickelt haben

Ostern ist das höchste Fest der

Christen und das zentrale Ereignis

ihrer Religion. Denn die

Auferstehung Jesu begründet

den Glauben an ein Leben nach

dem Tod. Das christliche Fest

markiert das Ende der Fastenzeit

und zugleich den Beginn der

aufblühenden Natur nach dem

langen Winter. Zwar schränken

die Maßnahmen gegen die Verbreitung

des Coronavirus die Osterfeierlichkeiten

auch in diesem

Jahr wieder ein. Dennoch möchten

wir einen Blick auf die vielen

bunten und zum Teil kuriosen

Traditionen rund um den Globus

werfen, die sich mit dem Osterfest

entwickelt haben.

Wir Deutsche lieben unseren

Osterhasen. In Australien jedoch

haben sich Wildkaninchen

zu einer wahren Plage entwickelt

und bedrohen einheimische

Tierarten. Weil die Australier

also lieber Abstand von den

Langohren nehmen, haben sie

den Osterhasen kurzerhand

durch ein Beuteltier ersetzt,

den Kaninchennasenbeutler

Bilby. Mit hochstehenden Ohren

und Hoppelsprung sieht er

einem Hasen durchaus ähnlich

und macht auch als Schokoladen-Bilby

eine gute Figur.

Besonders praktisch: In seinem

körpereigenen Beutel transportiert

das niedliche Maskottchen

die Ostereier.

Schon früh am Ostermorgen

quälen sich die Waliser aus

ihrem Bett, noch bevor die

Sonne aufgeht. Sie spazieren

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Die Tradition des Bemalens oder Färbens von Eiern soll ihren Ursprung in

mittelalterlichen Fastenregeln haben: Während der Fastenzeit war auch der

Verzehr von Eiern untersagt. Um sie haltbar zu machen, wurden sie gekocht

und gefärbt, damit man sie nach Ende der Fastenzeit von den frischen Eiern

unterscheiden konnte.

BZ-Foto: stock/miriamdoerr/Nestlé

gemeinsam auf einen Hügel

und erwarten den Sonnaufgang.

Für sie symbolisiert er

die Auferstehung Christi. Sobald

sich die ersten Sonnenstrahlen

zeigen, schlagen die

Waliser auf ihrem Hügel drei

Purzelbäume.

In den USA lädt der amtierende

Präsident normalerweise

jedes Jahr am Ostermontag

Kinder und ihre Familien zum

traditionellen Ostereierrollen

in den Garten des Weißen

Hauses ein. Die Kinder rollen

hartgekochte Eier mithilfe von

langen Löffeln entlang eines

Parcours über den Rasen. Gewinner

ist, wer die Strecke am

schnellsten zurücklegt, ohne

das Ei zu zerbrechen.

Ostern bedeutet: Ende der

Fastenzeit! Das feiern einige

Iren noch heute mit einem

symbolischen Begräbnis. Sie

beerdigen Heringe und tragen

damit bildlich die Fastenzeit

zu Grabe, in der Fleisch traditionell

verboten ist und überwiegend

Fisch gegessen wird.

An Palmsonntag, genau

eine Woche vor Ostern, nehmen

sich die Finnen Birkenruten

zur Hand und versetzen

sich damit leichte Schläge auf

den Rücken. Damit wollen sie

an den Einzug Jesus‘ in Jerusalem

erinnern, bei dem er vom

Volk mit Palmwedeln begrüßt

wurde. Am Ostersonntag sollte

man sich in Finnland lieber

die Ohren zuhalten: Mit Trommeln

und Tröten ziehen Kinder

durch die Straßen und beenden

lautstark und fröhlich die

Fastenzeit.

Ein Schokoladenosterei mit

einem Umfang von 2,50 Meter?

Was wie ein kühner Kindertraum

klingt, wurde seit der

2000er-Wende bisher in Italien

Wirklichkeit. Im kleinen Örtchen

Castiglione in Teverina

versucht die örtliche Schokoladenfabrik

jedes Jahr an Ostern,

ihren eigenen Rekord aus

dem Vorjahr zu knacken. War

WIR WÜNSCHEN

IHNEN BESONDERS

SCHÖNE UND

GESUNDE OSTERN!

das riesige, in Papier gewickelte

Schoko-Ei fertig, kam es auf

die Waage – um dann Stück für

Stück in den Mündern der Zuschauer

zu verschwinden.

Wer Ostern nach Abflachen

der Coronapandemie gerne

einmal an einem anderen Ort

auf der Welt verbringen und

seine Sprachkenntnisse erweitern

möchte, findet auf www.

ef.de/sprachreisen weitere

Informationen.

BZ

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12 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

WISSENSWERTES

Die wichtigsten Daten sind hier

übersichtlich gebündelt

BZ-Vorsorgemappe: Neue Auflage mit noch mehr Informationen erschienen

Hochwertiger Ringordner mit vielen Vordrucken und Erläuterungen bei der BZ erhältlich

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Im Laufe eines Lebens sammeln

sich Unmengen an wichtigen

Verträgen, Dokumenten

und Informationen an. Das

Wissen darüber übersichtlich

zusammen zu fassen, dabei

kann unsere BZ-Vorsorgemappe

helfen.

Die BZ-Vorsorgemappe wurde

für alle Lindauerinnen und

Lindauer erstellt und erfreut

sich mittlerweile seit vielen

Jahren ungebrochen großer

Beliebtheit. Viele Käufer sind

„Wiederholungstäter“, weil sie

Familienangehörigen, Freunden

oder Nachbarn begeistert von

der Vorsorgemappe erzählt haben

und auch die nun eine

haben möchten. Viel Lob gibt

es für unsere Mappe sogar von

Ärzten und Anwälten.

Unsere BZ-Vorsorgemappen

wurden bereits bis Hamburg

und sogar nach Amerika verschickt.

Die Mappe leitet Sie an, alles

aufzuschreiben und zusammenzutragen,

was den Menschen

hilft, die sich im Krankheitsoder

Todesfall in einer stressigen

und oft emotional äußerst

aufwühlenden Zeit um Sie

oder Ihren letzten Willen kümmern

möchten und sollen.

In der Vorsorgemappe finden

sie dann alle wichtigen Fakten,

Informationen und Dokumente.

Dank des praktischen Ringordners

lassen sich bereits vorhandene

Dokumente problemlos

dazu heften.

Wenn Sie die Mappe sorgfältig

ausfüllen, ist dann alles

berücksichtigt: persönliche Informationen,

alles rund um die

Finanzen. Es gibt Vordrucke

und Ausfüllhilfen zu wichtigen

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung

ist genau so

berücksichtigt wie das Thema

Testament oder die Dinge, die

im Todesfall zu beachten sind.

Wir freuen uns, dass wir mit

unserer Vorsorgemappe so viel

Interesse bei unseren Lesern

geweckt haben. Gern überabeiten

und aktualisieren wir die

Mappe aufgrund neuer Anregungen

und gesetzlicher Vorgaben.

Unsere beliebte

BZ-Vorsorgemappe

können Sie gern bei uns

bestellen. Telefonisch bitte

unter: 0 83 82/5 04 10 41

Per E-Mail bitte unter:

verlag@bz-lindau.de

Die BZ-Vorsorgemappe

kostet 13 Euro.

Die Zustellung im Stadtgebiet

Lindau übernehmen

wir nach Terminabsprache

ohne Aufpreis.

Die Zustellung außerhalb

des Stadtgebietes erfolgt

per Post zzgl. der entstehenden

Versandkosten.

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder Lindauer identifizieren

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.

BZ-Foto: APF

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe

können Sie alle wichtigen persönlichen

Angaben zusammenfassen.

Wir geben Ihnen Hinweise, welche

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen

sollten und bieten Ihnen Vordrucke

zu den häufigsten Themen an, die Sie

einfach ausfüllen können. So ist alles

übersichtlich zusammengestellt.

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3

der BZ-Vorsorgemappe.

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht

und zur Betreuungsverfügung sowie zur

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,

„Informationsvollmacht“, „Entbindung

von der ärztlichen Schweigepflicht“

und „Generalvollmacht“.

Inhaltsverzeichnis

1. Persönliches

1.1 Wichtige Rufnummern

1.2 Persönliche Daten

1.3 Wohnsituation

1.4 Schlüsselverwahrung

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)

1.7 Abonnements

1.8 Rente / Pension / Versorgung

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)

2. Finanzen

2.1 Konten (Giro und Spar)

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge

2.3 Depot / Aktien

2.4 Sonstige Anlagen

2.5 Bausparverträge

2.6 Verbindlichkeiten

2.7 Kontovollmacht

3. Vollmachten

3.1 Vorsorgevollmacht

3.2 Betreuungsverfügung

3.3 Einzelvollmacht

3.4 Postvollmacht

3.5 Informationsvollmacht


3.7 Generalvollmacht

4. Krankenhauseinweisung

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung

4.2 Patientenverfügung

4.3 Organspendeausweis

5. Testament

5.1 Erbfolge

5.2 Erbschaftssteuer

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise

Impressum

Gesamtdarstellung: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher

Herausgeber: Lindauer Bürgerzeitung GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist

rung

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe

dreht sich inhaltlich alles um Ihre

Finanzen.

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,

Abbuchungen, Lastschriften,

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten

usw. übersichtlich niederzuschreiben.

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen

für eine Krankenhauseinweisung

erläutert.

Hier finden Sie auch einen Vordruck und

die entsprechenden Erläuterungen zu

einer Patientenverfügung und zu einem

Organspendeausweis.

Ein Organspendeausweis in Kartenform

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe

ebenfalls enthalten.

Die wichtigsten Informationen zum

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge

und Erbschaftssteuern beinhaltet der

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen

im Falle Ihres Todes alles

erledigen müssen, finden sie im

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,

und eine Liste beigeheftet, auf

der Sie Personen, die im Todesfall zu

benachrichtigen sind, übersichtlich

aufführen können.

Dieser Abschnitt enthält auch die

Punkte „Checkliste letzter Wille“,

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung

wegen Todesfall“ und

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

13

Wirtschaftsjunioren

mit neuer Spitze

Die Wirtschaftsjunioren

Lindau-Westallgäu haben

online gewählt und die

Jahreshauptversammlung für

die vergangen Jahre 2019

und 2020 abgehalten.

Die neue Dreier-Spitze der

Wirtschaftsjunioren Lindau-

Westallgäu startet in ein

vorerst digitales Netzwerk.

An der Spitze der jungen Unternehmer

und Führungskräfte

der Wirtschaftsjunioren

steht 2021 die 33-Jährige

Lindauerin Lena Ellensohn,

bekannt durch das Ludwig

Lipp und die Lindauer Schreibgeräte

auf der Insel. Den 2.

Vorsitz bekleidet der Produktdesigner

Paul Kononow.

Nach einem kurzen Thinktank

im Coworking Campus

Augsburg kehrte er 2020

mit seiner Firma pakodesign

wieder nach Lindau zurück.

Vervollständigt wird der Vorstand

mit Stefan Postera-Stöver

von der qualitrain GmbH.

Zu den Zielen der Wirtschaftsjunioren

zählt grundsätzlich

die Zukunftsgestaltung der

Unternehmen mit dem Blickwinkel

auf Digitalisierung

und ökologischen Fußabdruck.

Die Gründungskultur

in der Region soll durch die

WJ gestützt werden und einen

Rahmen für innovative

StartUps bilden. Digitale

Events, digitale Betriebsbesichtigungen

und das fundamentale

Thema Ausbildung,

Generationenwechsel und

die Förderung des Unternehmertums

mit allen Möglichkeiten

der Vernetzung sollen

vorangebracht werden. Die

monatlichen Treffen werden

wieder aufgegriffen, jetzt

allerdings online. Hier finden

sich die Termine: www.wjlindau.de/termine

BZ

Bello, Hoppel oder doch Fische?

Tipp von Haus & Grund Sind Haustiere in Mietwohnungen erlaubt?

Hunde und Katzen zählen in

Deutschland zu den beliebtesten

Haustieren. Besonders während

des Lockdowns haben sich

vermehrt Menschen einen Vierbeiner

zugelegt. Umso häufiger

stellt sich derzeit die Frage,

wann Haustiere in Mietwohnungen

erlaubt sind und was bei

der Haltung zu beachten ist.

Vermieter dürfen die Haltung von Haustieren in Mietwohnungen nicht

generell verbieten.

BZ-Foto: Pixabay

Gesetzliche Regelungen in Bezug

auf die Erlaubnis von Haustieren

gibt es nicht. Deshalb ist

grundsätzlich zunächst entscheidend,

welche Regelungen

im Mietvertrag getroffen wurden.

„Dabei ist zu beachten, dass

der Vermieter die Haltung von

Haustieren nicht generell verbieten

darf. Dies gilt sowohl

für Kleintiere als auch beispielsweise

für Hunde und Katzen“,

weiß Dr. Ulrike Kirchhoff, Vorstand

von Haus & Grund Bayern.

Der Vermieter kann aber für

einige Tierarten – insbesondere

für Hunde und Katzen – seine

vorherige Zustimmung zur

Haltung verlangen. „Eine solche

Regelung ist grundsätzlich

legitim und gängige Praxis.

Allerdings ist zwischen den verschiedenen

Tierarten zu unterscheiden.

Die Haltung von sogenannten

Kleintieren, wie beispielsweise

Hamster, Fische oder Meerschweinchen,

benötigt keine

Erlaubnis des Vermieters“, erklärt

Kirchhoff. Enthält der

Mietvertrag einen Erlaubnisvorbehalt

des Vermieters, so

kann er die Haltung der Haustiere

aber nicht ohne Weiteres

ablehnen. Vielmehr muss eine

umfassende Abwägung der im

Einzelfall konkret betroffenen

Belange und Interessen der

Mietvertragsparteien, der anderen

Hausbewohner und der

Nachbarn erfolgen. Der Vermieter

hat also eine Ablehnung

ausreichend zu begründen.

„Eine solche Begründung

kann beispielsweise beim Vorliegen

von Allergien oder dann

gegeben sein, wenn von dem

Tier Gefahren für Nachbarn

durch aggressives Verhalten

ausgehen“, veranschaulicht

Dr. Kirchhoff.

Hinsichtlich der Haltung

der Haustiere haben die Mieter

darauf zu achten, dass die

Haustiere die übrigen Bewohner

und Nachbarn nicht wesentlich

stören. Die Tiere sind

dabei so zu halten, dass sie

keinen übermäßigen Lärm,



Dreck oder Geruch erzeugen,

der die übrigen Bewohner beeinträchtigen

bzw. belästigen

kann. Darüber hinaus sollte

das Tier keine Schäden in der

Wohnung bzw. im Gebäude

verursachen, da der Mieter sich

sonst gegenüber dem Vermieter

schadensersatzpflichtig machen

kann.

„Auch kann der Vermieter

in den Mietvertrag Verhaltensregeln

mit aufnehmen. Halten

sich Mieter daran nicht, ist es

möglich, dass der Vermieter

die Erlaubnis widerrufen kann“,

warnt der Vorstand von Haus

& Grund Bayern.

BZ

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Beratungsstelle

Barrierefreiheit

Die Beratungsstelle Barrierefreiheit

der Bayerischen

Architektenkammer bietet

kostenfreie Erstberatungen an.

Die Themen reichen von barrierefreiem

Bauen, Wohnformen

im Alter über barrierefreies

Internet bis hin zur Leichten

Sprache und wie entsprechende

Maßnahmen gefördert

werden können.

Das Beratungsangebot kann

von Privatpersonen, Fachleuten,

Institutionen, Firmen

sowie Städten und Gemeinden

in Anspruch genommen werden.

Fachberaterin vor Ort ist

in Lindau Architektin Dipl.-Ing.

Stefanie Schleich. Beratungen

finden derzeit nach Absprache

telefonisch oder per Mail oder

per Video-Chat statt.

Terminvereinbarung unter

Tel.: 0 89/13 98 80 80

oder per E-Mail:

info@byak-barrierefreiheit.de

BZ

Lindau

83/

www.unterberger.cc

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Auto

Heuriedweg 42 · 88131 Lindau

Tel 08382 9657-0 · www.strass.de

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Bücher sind

„systemrelevant“

(schönes Wort, nicht wahr?)

Deswegen bleiben unsere

Buchhandlungen auf der

Lindauer Insel auch während

des Oster-Lockdown

geöffnet.

Es gibt Kaffee und hausgemachten

Osterzopf und

etwas mehr Normalität auf

unserer schönen Insel ( die

ohnehin eine Inzidenz hat

wie Mallorca...)

Unsere heißen Drähte:

08382-2605575

und 01511-1586852

für Bestellungen

über whatsapp bzw. Signal.

Essen zum

Mitnehmen – auch

am Ostermontag

Do. bis So. von 11.30-13.30 Uhr

und 17.30 bis 20.30 Uhr

Die Speisekarte auf

www.hotel-ziegler.de

Bodenseestraße 32

88131 Lindau-Oberreitnau

Telefon (0 83 82) 54 10
















OBI Lindau · 88131 Lindau (B)

Bregenzer Straße 105

Telefon 0 83 82-9 67 80

www.obi.de


14 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

WISSENSWERTES

EXPERTEN

TIPP

Ein häusliches Betreuungsmodell

ist die Wunschlösung

vieler Senioren. Hier gebe ich

fünf Tipps, worauf man bei der

Auswahl der Betreuungskraft

achten sollte:

1. Rechtsicherheit prüfen:

Ist die Betreuungskraft sozialversichet?

Erhält sie den vorgesehenen

Mindestlohn?

Seriöse Anbieter vermitteln

osteuropäische Betreuungskräfte

legal, gemäß dem EU-

Entsendemodell und führen

den Nachweis über die

A1-Bescheinigung.

2. Die Chemie muss stimmen:

Nur wenn das Zwischenmenschliche

passt, ist eine häusliche

Betreuung erfolgreich. Auf vertragliche

Wechseloption achten!

3. Sprachkenntnisse:

Jemanden zum Reden – das

Betreuungskraft für 24-Stunden-Pflege

wünschen sich viele Senioren.

Deshalb sollten Sprachkenntnisse

ein wesentliches Entscheidungskriterium

sein. Gute Anbieter unterscheiden

zwischen grundlegenden,

fortgeschrittenen und fließenden

Sprachkenntnissen.

4. Vertragliche Flexibilität:

Im Fall einer Verhinderung der häuslichen

Betreuung z. B. durch Krankenhausaufenthalt

oder Reha sollte man

das Recht haben, den Dienstleistungsvertrag

pausieren zu lassen,

so dass keine Kosten entstehen.

5. Klare Preisgestaltung:

Ralf Petzold

Geschäftsinhaber

Der vertraglich vereinbarte

Tages-, Wochen- oder Monatspreis

für die Betreuung sollte bereits

sämtliche Personal-, Verwaltungs-,

Reise- und Versicherungskosten

enthalten. Ein seriöser Partner

verlangt keine Vermittlungs- oder

Provisionskosten.

„PflegeHilfePlus“ betreute bereits

über 1.500 Familien in der

Region.

RP

PflegeHilfePlus

Bodensee • Allgäu • Oberschwaben

Zum Jägerweiher 20, Neukirch

Tel.: 0 75 28/9 21 81 78

E-Mail:

kontakt@pflegehilfeplus.de

@ www.pflegehilfeplus.de

Friedensräume auf Spurensuche

Wer kennt den Friedensstein vor

dem Alten Rathaus? Welche Bedeutung

hat die imposante Holzskulptur

im Luitpoldpark? Woran

erinnert der riesige Steinquader

im Lindenhofpark? Die neue Broschüre

Lindauer Friedensweg“

greift die Stadtgeschichte auf, erinnert

an Ereignisse von Krieg und

Frieden, zeigt noch heute sichtbare

Zeichen, Orte und Gebäude,

Mahnmale für den Frieden, auf.

Geschichte und Gegenwart werden

miteinander verknüpft und Schritte

zum Frieden anhand von zwölf

Stationen sichtbar und eindrücklich

gemacht. Der Weg beginnt an

der Linde zwischen den Kirchen,

geht über die Insel Lindau und

endet in Bad Schachen in den

Friedensräumen. Barbara Stoller

und Dr. Dietmar Stoller hatten die

Idee zu diesem Weg. Anschaulich

wird der Friedensweg mit Fotos

u.a. von Ansgar Mühlbach.

Die Broschüre ist kostenfrei erhältlich

in den Friedensräumen,

bei der Touristinformation auf der

Insel, beim Kulturamt und in den

Kirchen Lindaus. Mehr Infos und

Termine für eine Führung unter:

info@friedens-raeume.de

BZ-Foto: Friedensräume

Endlich wieder „Schwung in der Bude“

Kunstprojekt der Tagesklinik Club Vaudeville stellt die 23 Werke aus und wird sie bei Konzerten verkaufen

Die Corona-Pandemie und der

zweite Lockdown haben die Stimmung

unter den Patienten und

Besuchern der Psychiatrischen

Tagesklinik Lindau gedrückt. Mit

einem Kunstprojekt kam endlich

wieder „Schwung in die Bude“.

23 Kunstwerke wurden an den

Club Vaudeville übergeben.

Anzeigen

Ergotherapeutin Annette Voigt bei der Übergabe der 23 Bilder an Marc Jehnes vom Club Vaudeville in Lindau.

BZ-Foto: Club Vaudeville

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Telefon 0 83 82/62 93 · Fax 2 55 77

Ergotherapeutin Annette Voigt

sah sich mit Sätzen konfrontiert

wie „Warum soll ich noch

kreativ sein?“ - „Was soll ich

mit den gestalteten Bildern

denn machen?“ oder „Macht

doch alles eh keinen Sinn!“ Sie

und ihre Kollegen spürten die

gedrückte Stimmung und stellten

fest, „dass es im Haus unglaublich

still ist“. So entstand

der Gedanke, mit einem Kunstprojekt

wieder „Schwung in die

Bude“ zu bringen. Das ist gelungen.

Partner und Adressat

ist der Club Vaudeville, ein Verein

zur Förderung der Offenen

Jugend- und Kulturarbeit in

Lindau. Patienten der Tageskli-

Anzeige

nik gestalteten Bilder, Annette

Voigt besorgte Rahmen. „Zudem

haben wir Bilder von Lindauer

Künstlern gespendet bekommen

und auch der selbstorganisierte

Malkreis aus ehemaligen

Patienten machte mit“,

berichtet die Ergotherapeutin.

So wurden in diesen Tagen

23 Kunstwerke an den Club

Vaudeville übergeben. Der

sozio-kulturelle Verein will die

Bilder bei sich ausstellen und

bei Konzerten verkaufen. Sein

Vertreter Marc Jehnes ist sehr

froh, finanzielle Unterstützung

zu bekommen und coronabedingt

nicht vergessen

zu werden.

Das geht den Patienten der

Tagesklinik genauso. „Das Projekt

hat bei uns als Gruppe

wieder Begeisterung geweckt.

Wir haben einen Plan, organisieren

und fühlen uns nicht

wertlos“, sagt Annette Voigt. Viele

der künstlerischen Arbeiten

sind in der Werkstatt des Psychosozialen

Hilfsvereins „Ellipse“

Lindau entstanden. Vorsitzender

ist Dr. Jörg Sautier, langjähriger

Leitender Oberarzt der Psychiatrischen

Tagesklinik, der seit

Februar im Ruhestand ist. BZ


SERVICE 27. März 2021 • BZ Ausgabe KW 12/21

15

Zeitumstellung

Am 28. März wird Uhr von 2 auf 3 Uhr gestellt

In der Nacht vom 27. auf den

28. März 2021 sollten die Uhren

europaweit zum letzten Mal um

eine Stunde auf Sommerzeit vorgestellt

werden (von 2 auf 3 Uhr

morgens). Das hat das EU-Parlament

vor zwei Jahren beschlossen.

Teilweise hätte in der Europäischen

Union, wahrscheinlich

auch in Deutschland, dann dauerhaft

Sommerzeit gegolten.

Länder, die sich für Normalzeit,

die sogenannte Winterzeit, entschieden

hatten, hätten im Oktober

2021 zum letzten Mal an

der Uhr gedreht. Hätten... Denn

der Plan wird nicht umgesetzt

und wir müssen, auch wenn sich

die Mehrheit der Bürger für eine

Abschaffung der Zeitumstellung

ausgesprochen hatte, auch weiterhin

im Frühjahr die Uhr um

eine Stunde nach vorn und im

Herbst um eine Stunde zurück

stellen.

Aktuell dominieren Corona-

Themen rund um Inzidenzwerte,

Quarantäne, Lockdown,

Impfausfälle und Selbsttests

unseren Alltag. Dass sich dies

auch auf das Schlafverhalten

auswirkt, zeigt eine forsa-Umfrage

der KKH Kaufmännische

Krankenkasse. So berichtet aktuell

jeder fünfte Befragte von

Schlafproblemen, die er auf die

Corona-Krise zurückführt. Eltern

mit Kindern unter zwölf

Jahren leiden sogar noch mehr

unter diesem Problem als Befragte

ohne oder mit älteren

Kindern: So geben rund 30 Prozent

der befragten Eltern mit

kleinen Kindern an, dass ihnen

die Pandemie den Schlaf raubt.

Noch größere Schlafräuber für

die Eltern sind allerdings berufliche

und private Sorgen mit

Anzeigen

53 beziehungsweise 44 Prozent.

Der stressbedingte Schlafentzug

hat außerdem zugenommen:

2019 äußerten nur

41 Prozent der Mütter und Väter

mit kleinen Kindern wegen

beruflichem Stress schlechter

schlafen zu können. Hier dürfte

sich das Corona-Jahr mit

Homeschooling und Kinderbetreuung

und den damit verbundenen

Auswirkungen für

die Vereinbarkeit von Familie

und Beruf bemerkbar machen.

Jetzt kommt eine weitere Herausforderung

für den Schlafrhythmus

hinzu: die Zeitumstellung.

Die Nacht vom 27. auf

den 28. März 2021 wird um eine

Stunde verkürzt. Inzwischen

spürt jeder Zweite durch die

Zeitumstellung negative Auswirkungen

auf sein Schlafverhalten

und Wohlempfinden, so

das Ergebnis der aktuellen Umfrage

im Vergleich zu früheren

Befragungen.

Die Fachärztin für Psychiatrie

und Psychotherapie Dr.

med. Eva Kalbheim ist eine ausgewiesene

Expertin auf dem

Gebiet der Schlafmedizin,

kennt die Gründe für Schlafstörungen

und weiß Rat. In ihrem

2020 erschienenen Buch „Besser

schlafen für Dummies“ erklärt

sie, warum Schlaf so wichtig

für Körper und Seele ist, mit

welchen Methoden man Schlafstörungen

vorbeugen und wie

man sie dauerhaft behandeln

kann: „Nachts erholt sich der

Körper, sortiert sich der Geist

und entspannt sich die Seele.

Wer lange leben will, muss

schlafen. Wer nicht schläft,

wird krank. Körper und Seele

räumen sich schlafend auf: Vier

bis sechs Schlafzyklen mit Einheiten

aus Leicht-, Tief- und

Traumschlaf füllen eine Nacht

und sorgen für Erholung, Regeneration,

Wachstum, seelische

Ausgeglichenheit und Lernprozesse.

Der Organismus füllt seine

Reserven wieder auf, das Immunsystem

erholt sich, schadhafte

Zellen werden repariert

oder erneuert und im Gehirn

entstehen neue Nervenzellverbindungen,

wodurch sich Lerninhalte

im Gedächtnis verankern.

Die bestehenden Zellnetzwerke

werden aufgeräumt und

zurechtgestutzt, Emotionen

und Fakten werden voneinander

getrennt und in unterschiedlichen

Bereichen des Gehirns

verarbeitet. Es ist belegt,

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

05.02.2021: Angelo di Vito,

Isabella Marrocco und Francesco

Daniele di Vito, Lindenberg i.A.

23.02.2021: Heinrich Farwin Link

Allgeier, Nadine Lina Link und

Christian Klaus Allgeier,

Hergatz, Maria-Thann

26.02.2021: Valon Rexhaj,

Kristjana Rexhaj geb. Nikollbibaj

und Besnik Rexhaj, Lindau (B)

28.02.2021: Pia Marie Wagner,

Desirée Anna Teresa Wagner, geb.

Lützel und Robert Helmut Wagner,

Lindenberg i.A.

STERBEFÄLLE

27.02.2021: Robert Tillmetz,

Lindau (B)

01.03.2021: Bruno Alois Keller,

Nonnenhorn

03.03.2021: Josef Köck,

Lindau (B)

04.03.2021: Friedrich Wilhelm

Arlt, Lindau (B)

07.03.2021: Hildegard Brigitte

Ewald, geb. Dombrowski,

Lindau (B)

dass chronische Schlafstörungen

Fettleibigkeit, Diabetes

mellitus, Herzkrankheiten,

Bluthochdruck und Hirnabbauerkrankungen

wie beispielsweise

Morbus Alzheimer

fördern. Zudem entstehen

Konzentrationsschwierigkeiten

und Stimmungsschwankungen,

die auch schon bei kurzfristigen

Schlafstörungen auftreten können,

etwa durch die Zeitumstellung

auf die Sommerzeit,

und langfristig bis hin zu Depressionen

führen können.“

Wer längere Zeit unter Schlafstörungen

leidet, sollte überprüfen,

was er in seinem Alltag ändern

kann oder sich professionelle

Hilfe holen. BZ/BZ-Foto: pixabay

01.03. – 14.03.2021

01.03.2021: Franko Tomić,

Antonia Tomić geb. Štrkalj und

Frane Tomić, Lindau (B)

01.03.2021: Luisa Teresa Amalie

Matzner, Elisabeth Maria Matzner

und Marco Johannes Rahija,

Sigmarszell

04.03.2021: Samuel Štih,

Irina Štih, geb. Schubert und

Martin Štih, Lindau (B)

06.03.2021: Lara Grieger,

Julia Grieger geb. Schneider und

Florian Grieger, Nonnenhorn

07.03.2021: Ludwina Höreth,

geb. Boso, Lindau (B)

09.03.2021: Anton Karl Jakob

Mayr, Lindau (B)

09.03.2021: Gertraud Wernig-

Schneider, geb. Wernig,

Lindau (B)

10.03.2021: Gertrud Haug, geb.

Berchtenbreiter, Lindau (B)

10.03.2021: Angelika Anita

Steffen, Lindau (B)

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...

Sa., 27. März 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951

So., 28. März 2021:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 07543 2357

Mo., 29. März 2021:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451

Di., 30. März 2021:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962

Mi., 31. März 2021:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 08382 26866

Do., 01. April 2021:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814

Fr., 02. April 2021:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 08382 887650

Sa., 03. April 2021:

Christophorus-Apotheke,

Hauptstr. 9, Sigmarszell,

Tel.: 0 83 89 98112

So., 04. April 2021:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 07543 54983

Mo., 05. April 2021:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821

Di., 06. April 2021:

Möven-Apotheke,

Hemigkofener Str. 10,

Kressbronn, Tel.: 07543 8641

Mi., 07. April 2021:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441

Do., 08. April 2021:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 08382 275312

Fr., 09. April 2021:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951






GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Impressum

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,– e/Jahr

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


16 27. März 2021 · BZ Ausgabe KW 12/21

WISSENSWERTES

Luca-App in Lindau?

Landrat Stegmann wurde um Hilfe gebeten

Gastronomen, Einzelhändler Direktvermarkter

und Veranstalter

aus dem Landkreis haben sich

gemeinsam an Landrat Elmar Stegmann

gewandt und ihn um Unterstützung

bei der Einführung der

sogenannten Luca-App gebeten.

Die am 8. März 2021 in Kraft getretene

12. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

(BayIfSMV)

ermöglicht grundsätzlich eine Kontaktdatenerfassung

auch in elektronischer

Form (§ 2 Satz 2). In

diesem Zusammenhang wird aktuell

überregional über den Einsatz

diverser Apps, wie beispielsweise

über die Luca-App, diskutiert, die

die im vergangenen Jahr eingeführte

„Zettelwirtschaft“ beim Besuch

von Restaurants, Geschäften

etc. ablösen sollen.

Der Lindauer Landrat würde es

sehr begrüßen, wenn eine einheitliche

und funktionale App

in Kombination mit ausreichend

Schutzimpfungen, einem

schlüssigen Testkonzept

und der Einhaltung der AHA-

Regeln den Weg zurück in ein

„normales“ Leben ebnen würde.

Er stellt jedoch auch klar,

dass vor einem Einsatz einer

App grundsätzliche Fragen

zum Datenschutz, den Kosten,

aber auch z.B. Schnittstellen

wie SORMAS auf Bundes- und

Landesebene geklärt werden

müssen. „Auch macht es keinen

Sinn, Insellösungen zu schaffen.

Die Menschen müssten dann

verschiedene Apps auf ihrem

Handy haben und in den

Gesundheitsämtern müssten

verschiedene Programme mit

Anzeigen

verschiedenen Schnittstellen

integriert werden“, so Stegmann.

„Ich würde mir wünschen,

dass sich die Bayerische

Staatsregierung ein Beispiel an

Mecklenburg-Vorpommern

nimmt. Dort hat das Land zentral

die Lizenz für die Nutzung

des Luca-Systems zur verschlüsselten

Kontaktnachverfolgung

einschließlich der

Luca-App erworben und bindet

die Gesundheitsämter in

das System ein. Das bedeutet

nicht, dass ich mich ausschließlich

für die Luca-App

ausspreche, aber nach der

dürftigen Coronawarn-App,

die den Steuerzahler rund 69

Millionen Euro gekostet haben

soll, erwarte ich, dass die

zuständigen Ministerien jetzt

endlich in die Gänge kommen

und den Bürgern, den Unternehmen

und den Gesundheitsämtern

eine sinnvolle

Lösung zur Kontaktdatenerfassung

an die Hand geben.

Dass sich 96 Kreisverwaltungsbehörden

in Bayern selbst

darum kümmern sollen –

ohne zu wissen, für welche

App sich Bund und Länder

entscheiden werden – halte

ich für ein Verschwendung

von sowieso geringen Ressourcen“,

sagt Landrat Elmar Stegmann

zu der aktuellen Diskussion.

Bundesweit wurde nun aufgrund

der steigenden Infektionszahlen

der Lockdown weiter

verlängert. In Bayern geht

die Verlängerung des Lockdowns

zunächst bis 12. April,

erst dann könnten abhängig

von der 7-Tage-Inzidenz Lockerungen

für Gastronomie,

Kultur, Sport und Veranstaltungen

kommen, die den Einsatz

einer App überhaupt erst

notwendig machen.

BZ

Treibholzsperre

Bevor das Frühjahrshochwasser

kommt, hat der Lindauer Segler-

Club eine Treibholzsperre errichtet.

Mehrere Rundholzstücke

wurden mit Ketten zusammengefügt.

Die Konstruktion hält anschwemmendes

Treibholz sicher

vom Hafen fern. „Wir hatten in den

vergangenen beiden Jahren den

Hafen voller Treibholz. Es dauerte

jedes Mal Tage, bis wir alles

mit den Schlauchbooten wieder

rausgezogen hatten“, lobt Hafenmeister

Ken Strachan den Bau

der Treibholzsperre, die solch ein

Szenario künftig verhindern soll.

Michael Naschold, Michael

Neumann und Micha Bauhofer

arbeiteten mit Ken Strachan über

50 Stunden an der Treibholzsperre,

Hansjörg Kühnbach holte

und spendierte das Rundholz aus

seinem Wald.

Die Sperre ist fertig und lagert

schwimmend am Ende der südlichen

Mole. Bei Treibholzgefahr

wird die Kette auf den Schwimmsteg

hinübergezogen und sperrt

den Hafen. „Jetzt müssen wir uns

nur noch Gedanken machen, wie

wir beim Einsatz in der Nacht

die Sperre beleuchten“, so der

Hafenmeister.

BZ-Fotos: LSC

Das Vergissmeinnicht nicht vergessen

Der BN Lindau und der Landschaftspflegeverband

organisierten zusammen

mit einigen Freiwilligen

die Reinigung des Bodenseeufers

zum Schutz des Bodensee-Vergissmeinnicht.

Jedes Jahr blüht

das seltene Vergissmeinnicht an

den Ufern gemeinsam mit seinen

Begleitarten Strandling und Ufer-

Hahnenfuß. Die Pflanzen sind den

größten Teil des Sommers vom

Wasser überflutet. Deshalb nutzen

sie die erste Wärme, um auszutreiben.

Schon bald beginnen

kleine Knospen zu blühen und entwickeln

sich schließlich zu vollen

Blüten. Mit der Schneeschmelze

und starken Regenfällen, sammeln

sich große Mengen an Treibholz

im Bodensee an. Baumstämme,

Blätter und Müll werden angeschwemmt,

bleiben zwischen

den Steinen am Ufer des Sees

stecken und erschweren den

Pflanzen das Wachstum.

BZ-Foto: BN/ Denisse Flores Rojas

Kunst kommt

nach Hause

Auch in diesem Jahr gibt es

ein ganz besonderes Ostergeschenk

vom Kulturamt Lindau:

ein Hörbuch auf www.kulturlindau.de

Der bekannte

Schauspieler und

Sprecher Mike

Maas (rechts im

Bild) liest den

Kriminalroman

„Judengold“ von

Erich Schütz. Drei Wochen lang

wird das Hörbuch in exklusiv

dafür geschnittenen Kapiteln

auf www.kultur-lindau.de präsentiert.

Los geht es am Samstag,

27. März. Der 17. Teil wird

am 12. April bereitgestellt.

Bis 18. April ist das ganze Buch

hochgeladen.

Inhalt „Judengold“: Leon Dold

ist Journalist. Als er am Bodensee

für einen Dokumentarfilm

recherchiert, stößt er auf einen

Fall von Goldschmuggel und

eine Geschichte, die schon im

Dritten Reich begann: Jüdisches

Kapital wurde damals in die

Schweiz verschoben. Jetzt soll

es gewaschen nach Deutschland

zurückgebracht werden.

Mehr Infos und das Hörbuch ab

27. März unter:

www.kultur-lindau.de BZ

Musik zum

Karfreitag

BZ-Foto: Janine Guldener

Karfreitag, 2. April, findet

um 15 Uhr in St. Stephan auf

der Lindauer Insel die

„Musik zum Karfreitag“ statt.

Burkhard Pflomm spielt an

der großen Steinmeyer-Orgel

„Le Chemin de la Croix op.29“

von Marcel Dupré, Christiane

Sauter-Pflomm spielt Orgelchoräle

von Johann Sebastian

Bach. Pfarrer Eberhard Heuß

liest passende biblische Texte.

Der Eintritt ist frei. BZ

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hausgemachte

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