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23. März 2021

Ausgabe 23. März 2021

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Bümpliz, Bethlehem, Oberbottigen, Riedbach, Frauenkappelen, Hinterkappelen, Thörishaus, Wangental

Nr. 06 • 94. Jahrgang • Dienstag, 23. März 2021 • 23 760 Exemplare

SAISON 2021

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NACH GEMEINDERATS-ENTSCHEID

Bümpliz verliert

seinen Friedhof

Es muss gespart werden, in der

ganzen Stadt und auch in Bern-

West. Der Gemeinderat hat beschlossen,

wie er die Finanzen

der sanieren will. Betroffen ist

auch der Friedhof Bümpliz. Dieser

soll noch bis Ende 2022 genutzt

werden.

10

Ein Paukenschlag. Die Stadt Bern

muss sparen. Der Gemeinderat

hat seinen Sparplan vorgelegt,

der noch vom Stadtrat abgesegnet

werden muss. Innerhalb dieses

Konzeptes ist vorgesehen, dass

ab dem 1. Januar 2023 auf dem

Friedhof Bümpliz keine Bestattungen

und Beisetzungen mehr in

neue Gräber stattfinden. Nach

Ablauf der Konzessiondauer der

vorhanden Gräber soll der

Friedhof in eine Parkanlage umgewandelt

werden. Christoph

Schärer, Leiter Stadtgrün, nimmt

Stellung.

drh

BÜMPLIZ Das Freibad Weyermannshaus

wird saniert. Es bekommt

neue Becken, eine neue Rutsche und

eine neue Garderobe. Die BümplizWoche

schaut regelmässig auf der Baustelle

vorbei und berichtet.

3 + 5

INTERVIEW Kinder und Jugendliche

sollen gefördert werden. In Bern-

West tut dies das Kunst- und Kulturpädagogische

Projekt Westwind.

Silvia Birnstiel-Kawano ist die neue

Leiterin des Projekts.

7

SPORT Philipp Ebneter lernte in

Bümpliz das Fussballspielen. Seine

Karriere führte ihn vom Fussballer,

über Spielertrainer hin zum Trainer

und Teammanager der Schweizer

Nationalmannschaft.

15

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23. März 2021 Bümpliz 3

HIER WIRD GEBAUT, DAMIT WIR IM SOMMER 2022 WIEDER BADEN KÖNNEN

Neue Rutsche, neues Becken

– alles neu im neuen Weyerli

Niemand im Quartier nennt das

grosse Freibad Weyermannshaus

mit dem offiziellen Namen.

Das ist hier das Weyerli,

1958 gebaut, mit einem undichten

Beckenboden und einer,

freundlich gesagt, nicht mehr

zeitgemässen Badewasserqualität.

Deshalb wird die Anlage

jetzt saniert und bleibt bis Mai

2022 geschlossen.

Das Weyerli ist mit einem Wasservolumen

von 25 000 Kubikmetern

das grösste Freibad

Europas, gemessen an der

Wasser­oberfläche­ mit­ 16­000­

Quadratmetern das zweitgrösste

in Europa. Nur das Freibad im

österreichischen­ Fürstenfeld­ istnoch­

grösser.­ Und­ weltweit?­ Ja,­

da­ gibt­ es­ das­ Schwimmbeckenin­Sharm­El­Sheikh­mit­einer­Fläche­von­über­zwölf­Hektaren.­

Freibadbecken, Rutsche

und Wasserspiel

Das­ Freibadbecken­ wird­ mit­ einer­

Schwimmbadfolie­ neu­ abge-

dichtet­und­muss­damit­nicht­von­

Grund­ auf­ erneuert­ werden.­ Diedazu­

vorgesehene­ Kunststoffabdichtung­

ist­ chlorbeständig­ undmit­

einem­ UV-Stabilisator­ geschützt.­

Die­ Werkleitungen­ rundum­das­Becken­müssen­erneuertund­ergänzt­werden.­

Um­ die­ Anlage­ für­ die­ jüngeren­

Besucherinnen­und­Besucher­attraktiver­

zu­ machen,­ wird­ imnordöstlichen­

Bereich­ eineknapp­15,5­Meter­lange,­wasserüberströmte­

Breitrutsche­ aus­

Edelstahl­ eingebaut.­ Beim­ Inselimitten­im­Becken­werden­Betonschäden­behoben­und­die­Rutschfestigkeit­

verbessert.­ Die­ Treppen­

für­ den­ Ein-­ und­ Ausstiegrund­

um­ das­ Becken­ bleibenbestehen.­

Fortsetzung S. 5

Damit das Badewasser den Hygienevorschriften

entspricht, wird ein

konventionelles Wasseraufbereitungssystem

eingebaut. Hierfür werden drei

neue, unterirdische Ausgleichsbecken

erstellt. Sie sammeln das Wasser,

welches durch die Umwälzung im

Becken und durch die Badegäste

verdrängt wird. Es werden täglich rund

2250 Kubikmeter Grundwasser

beigemischt, versetzt mit einem

Desinfektionsmittel auf Chlorbasis

sowie mit Neutralisationsmittel.

Anschliessend wird das Wasser über

72 Düsen wieder ins Schwimmbecken

gepumpt. Das Abwasser wird gefiltert

und neutralisiert, bevor es in den

Wohlensee abgeleitet wird. Fotos: zvg

Physiotherapeutische

Dienstleistungen

Ab den 1. Mai 2021 wird es in der Senevita Wangenmatt eine

neue Zusammenarbeit mit der Physiotherapie Herzig Wenger

geben. Dadurch können wir gemeinsam mit Maria Herzig und

Simon Wenger -- zwei diplomierte Schweizer Physiotherapeuten

-- vielseitige physiotherapeutische Dienstleistungen anbieten.

Lageplan: Was wird neu gebaut? Was wird

saniert? 1 Garderobe Ost mit Gebäudetechnik,

2 Garderobe Süd, 3 Kleinkinderbecken

und Wasserspielplatz, 4 Breite Wasser-Rutschbahn,

5+6 Unterirdische Ausgleichsbecken, 7

Acht 50-m-Schwimmbahnen und Sprunganlage

mit einem Ein- und einem Drei-Meter-Brett.

Die Physiotherapie bei uns in der Senevita Wangenmatt steht

allen offen. So sind nicht nur Seniorinnen und Senioren in den

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23. März 2021 Bümpliz 5

Anstelle des alten Wasserspielplatzes

werden ein neues Kleinkinderbecken

aus Edelstahl sowie

ein Wasserspielplatz mit

Bodendüsen erstellt. Breite Sonnensegel

spenden Schatten beim

Kinderplanschbereich.

Ebenfalls saniert wird das denkmalgeschützte,

aus der Anfangszeit

des Freibads stammende Garderobengebäude

Süd. Die Gebäudehülle,

der Innenausbau und die Haustechnik

werden erneuert.

Ausserdem wird eine Verkaufsstelle

für Snacks und Getränke eingebaut,

welche den bestehenden

Food-Container ablöst.

Die BümplizWoche wird regelmässig

über den Baufortschritt berichten.

Es ist eine spannende

Baustelle. Freuen wir uns auf die

Badesaison 2022.

Marc de Roche & Thomas Kaspar,

Projektleiter Hochbau Stadt Bern

Zwei Schüler vom Stückacker-Schulhaus

beobachteten interessiert, wie

die Bauarbeiter Leitungen in den

Boden legten. «Was machen die hier?».

«Cool, sie richten wohl ein fettes WLAN

ein.» Nein, liebe Weyerli-Freunde, das

sind die neuen Wasserzuleitungen, die

dem Beckenrand entlang einbetoniert

werden.

Rund um das leere Weyerli sind ein

paar Dutzende Bauleute im Einsatz.

Zurzeit wird die Sohle des ersten

Ausgleichbeckens betoniert.

«Hier habe ich mein neues Zuhause gefunden.»

Ellen Notter, Senevita Residenz Multengut, Muri bei Bern

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23. März 2021 Interview

7

KUNST- UND KULTURPÄDADOGISCHES PROJEKT WESTWIND

«Wissen, was Kinder und

Jugendliche interessiert»

Silvia Birnstiel-Kawano ist neue

Leiterin des kunstpädagogoschen

Projekts Westind im

Stadttteil VI. Im Interview erzählt

sie, warum Kunst und Kultur für

Jugendliche besonders wichtig

sind, und was sie an ihrem Job

ganz besonders mag.

Ganz kurz: was ist Westwind?

Westwind ist ein pädagogisches

Projekt zur Kunst- und Kulturförderung

in Bern-West. Es wird vom

Verein Westkreis 6 getragen.

Welche Angebote gibt es bei

Westwind?

Wir bieten den Kindern und Jugendlichen

viele Projekte an, an

denen sie kostenfrei und meist

ohne Anmeldung teilnehmen können.

Darunter sind beispielsweise

Theaterstücke, Film, Tanz, Malerei,

Fotografie und so weiter. Wir

schauen auch immer, was uns die

Künstlerinnen und Künstler aus

dem Stadtteil an Projekten anbieten

und entscheiden dann, welche

wir zusammen realisieren wollen.

Im Jahr kommen so im Schnitt

zwischen 10 bis 12 Projekte zusammen.

Wie geht Westwind mit der

derzeitigen Corona-Krise um?

Während wir im Jahr 2019 noch

sehr viele Projekte realisieren

konnten, waren es im vergangenen

Jahr viel weniger. 2020 war

ein richtiger Schock für uns. Viele

Projekte mussten wir verschieben

und versuchen diese nun

nachzuholen.

Online-Projekte wären kein

Thema?

Unsere Arbeit lebt davon, dass

man sich persönlich begegnet und

zusammen Kunst und Kultur erschafft.

Das ist online sehr schwierig.

Wir wollen die Kinder und Jugendlichen

motivieren, sich aktiv

einzubringen. Da ist es besser, sich

persönlich zu sehen.

Und wie werden die Projekte von

den Kindern und Jugendlichen

angenommen?

Das hängt viel von den Künstlern

ab, die ein Projekt anbieten. Mal

kommen mehr, mal kommen weniger.

Kinder mögen beispielsweise

eher Dinge, die mit Theater

oder Malen zu tun haben. Jugendliche

interessieren sich unter

anderem für Instagram und

Fotografie.

ZUR PERSON

Silvia Birnstiel-Kawano (40) ist

verheiratet und hat zwei Kinder.

Die ausgebildete Kulturmanagerin

lebt in Wohlen und leitet

Westwind seit Anfang des Jahres.

Ihr Liebslingsort in Bern-West ist

das Tscharnergut, «wegen der

vielen Kulturen».

Sie sind seit Anfang des Jahres

neu bei Westdwind als Verantwortliche

der Koordinationsstelle.

Was planen Sie für die

Zukunft?

Mein Ziel ist es, Westwind bei

den Kindern und Jugendlichen

des Stadtteils VI bis Ende des Jahres

bekannter zu machen. Sie

sollen denken: «Ich habe heute

nichts vor, ich werfe mal einen

Blick auf die Westwind-Website

und schaue welche Veranstaltung

gerade stattfindet».

Und wie soll das gehen?

Durch Vernetzen und Motivieren.

Ich spreche mit vielen relevanten

Organisationen im Quartier über

eine mögliche Zusammenarbeit.

Kinder und Jugendliche müssen

durch spezielle Anreize motiviert

werden, mitzumachen. Das geschieht

dadurch, das man weiss,

was sie interessiert und dies anbietet.

Ihnen macht die Arbeit mit

Kindern und Jugendlichen

offenbar viel Spass?

Ja, sehr viel sogar. Ich habe Kulturmanagement

studiert, das erklärt

meine Begeisterung für

Kunst und Kultur. Auf der anderen

Seite befürworte ich eine offene

und multikulturelle Gesellschaft.

Gerade im Stadtteil VI haben

wir viele verschiedene Kulturen.

Entsprechend ist es umso

wichtiger, dass Kinder und Jugendliche

die Möglichkeit haben,

zusammen Dinge zu erschaffen,

und auch emotionale Intelligenz

entwickeln. Am besten passiert

das dort wie sie leben – nämlich

in Bern-West. Dennis Rhiel

Kulturmanagerin mit Herz und Seele: Silvia Birnstiel-Kawano. Foto: Dennis Rhiel

Sie sind im AHV-Alter? Sie brauchen

Unterstützung im Alltag? Sie können diese aber

nicht oder nur schwer bezahlen?

Vielleicht erfüllen Sie die Voraussetzungen

für einen finanziellen Beitrag der Stadt.

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8 Fokus 23. März 2021

SERIE DOMICIL BERN-WEST (10/20): DOMICIL HAUSMATTE

«In der Einfachheit

liegt die Perfektion»

Innovativ durch die Krise: Im

Lockdown bauten Küchenchef

Philipp Genner und sein Team im

Bistro Domicil Hausmatte ein

Take Away auf. Der leidenschaftliche

Koch geniesst hier die

Abwechslung zwischen Bewohnenden

und Gästen.

Er ist Koch mit Leib und Seele. Philipp

Genner, Leiter Küche Domicil

Hausmatte in Hinterkappelen

muss zwar dieser Tage ohne Gäste

im Bistro des Alterszentrums sitzen.

Dennoch ist bei ihm längst

nicht der Ofen aus. Seit rund einem

Jahr bietet das öffentliche

Bistro mittags drei Menüs, Suppe,

Chefsalat und neu auch Flammkuchen

zum Mitnehmen an. «Unsere

Stammgäste sind Fans des Take

Aways», sagt Genner begeistert.

Derzeit verkauft der Service täglich

20 bis 30 Gerichte. Ob Bauarbeiter,

Lehrerinnen, Pensionierte

oder Pöstler – das Angebot kommt

an und hat Signalwirkung. Deshalb

soll es auch nach der Pandemie

erhalten bleiben. «Wir nutzen

die derzeitige Situation auch als

Chance, um in neue Märkte zu

schauen.» Gerne würde Genner

beispielsweise Spitex und Kitas

beliefern, er sprüht vor Ideen.

Vielfältige Aufgaben

Ob Einkauf, Kochen, Personalführung,

Entwicklung der Gerichte,

Marketing oder Kontakt zu den

Bewohnenden – Genners Arbeit

in seinem zwölfköpfigen Team ist

vielfältig. «Mein Job macht mir

sehr grossen Spass und ich habe

mich seit Tag eins mit dem Betrieb

identifizieren können», sagt

er mit einem Lächeln auf dem Gesicht.

Seit 2015 leitet er die Küche

von Domicil Hausmatte, bildet

Lernende aus und steigert das

Knowhow seiner Mannschaft.

Mit gutem Essen Gesundheit und Lebensqualität steigern. Küchenchef Philipp Genner im Bistro Domicil Hausmatte.

ne und Nährstoffe wesentlich besser

erhalten. Der Leiter ebendieser

Küche sehnt der Wiedereröffnung

des Bistros nach dem Lockdown

entgegen: Denn davor lief

das Bistro mit seiner schönen Terrasse

und der attraktiven Bar im

Dorfmittelpunkt gut. Wieder à la

Carte kochen, volle Tische und

glückliche Kundinnen und Kunden

– das Team steht schon mit

Kochlöffel und Ofenhandschuh

parat. Für Genner ist das Bistro

auch ein guter Gradmesser:

«Wenn es den Bewohnenden

schmeckt, wird ein Gericht auch

dort gut laufen. Die Feedbacks von

Externen sind sehr spannend und

geben mir Impulse für Innovationen.»

Koch mit Passion

und Ideenreichtum

Über allem schwebt das Credo,

einfach gut zu kochen. Obwohl

Genner aus der gehobenen Küche

kommt, sich in bekannten Häusern

schweizweit «die Sporen abverdiente»

und in seiner Karriere

unter anderem mit Gregor Zimmermann,

dem ehemaligen Weltmeister,

am Herd stand, hat er

heute nicht den Drang, hochgestochene

Gerichte zu kreieren. Als er

in die Gastronomie für Alterszentren

wechselte, bildete er sich zum

Diätkoch weiter. Heute verbindet

er sein Wissen aus Haute Cuisine

und Kochkunst für ältere Menschen.

Domicil Hausmatte ermöglicht

ihm weitere Weiterbildungen

in der Führung und hält den passionierten

Macher zu einer ausgewogeneren

Work-Life-Balance an.

«Manchmal bin ich kaum zu

bremsen», lacht der Koch, Ehemann

und zweifache Vater. In seiner

Freizeit engagiert sich der

45-Jährige in der Wasserrettung

und geht Sporttauchen.

Mit seiner Kulinarik will er auch

Heimat schaffen. «Ich koche, was

alle hier gerne essen. Das kann ein

einfacher Suurchabis mit Ananaswürfeln

und weichen Herdöpfeln

sein, dazu Schüblig oder Speck. In

der Einfachheit liegt die Perfektion.»

Dies ist für ihn mehr wert, als

ein ausgefuxtes Fischgericht, mit

dem die älteren Menschen aber

nichts verbinden. «Die Bewohnenden

sind meine grössten Kritiker,

aber auch meine grössten Fans. Die

Gespräche mit ihnen sind wunder-

MELDEN SIE SICH BEI UNS

Gerne stellen wir Ihnen das Angebot von Domicil

Hausmatte persönlich vor.

Kontakt: Jeannine Ryser, Geschäftsleiterin,

hausmatte@domicilbern.ch; hausmatte.domicilbern.ch;

031 560 17 00; Kontakt Bistro Hausmatte

/ Take away: 031 560 17 17

Foto: mg

Alles wird hier frisch mit Schweizer

Zutaten zubereitet. Die Eier

kommen aus Uettligen, das Fleisch

aus Zollikofen. Auch Backwaren

entwickelt die Küche selbst. Genners

Team kocht nach dem Prinzip

der vorgezogenen Produktion.

Das bedeutet, dass die gekochten

Nahrungsmittel kochend heiss abgefüllt,

gut verschlossen und sofort

bei -40° C auf 5° C abgekühlt

werden. Dadurch bleiben Vitamibar»,

resümiert Genner, der aus

dem Lob der Menschen für sich immer

wieder neue Energie gewinnen

kann. Das schönste Kompliment,

das der Küchenchef im Domicil

Hausmatte mal bekam, rührt

ihn bis heute. Nach einem Weihnachtsessen

nahm ihn eine Bewohnerin

beiseite und sagte: «Herr

Genner, dieses Menü rahme ich ein

und nehme es mit ins Grab.»

Für die Bewohnenden hat der

kreative Koch eine Box eingerichtet,

in der Essenswüsche und Anregungen

deponiert werden können.

Und die Vorschläge sind

bunt: Ob Blutwurst, Kalbsleber

oder traditionelle Rösti. Ein gutes

und gesundes Mittagessen gebe

eben auch viel Lebensqualität. So

ist in Genners Team die Wertschätzung

und Sorgfalt zentral.

«Ich frage meine Leute immer:

Würdest du so für deine Eltern

kochen? Wenn ja, dann ist das Essen

gut.»

Michèle Graf


23. März 2021 Wirtschaft

9

DIE SIT&SLEEP GMBH

«Nachhaltige, tolle Qualität

und bezahlbare Preise»

Andreas Spicher kümmert

sich als Geschäftsführer von

Sit&Sleep darum, das seine

Kunden weich gebettet sind.

Diese wiederum sind ihm treu

und schätzen seine Beratung.

Welche Produkte verkaufen Sie?

Sofas, Bettsofas, Sessel, Stühle,

Holzbetten, Boxspringbetten Matratzen,

Einlegerahmen und Bettwaren.

Alles aus Europa. Viele Produkte

auch aus Schweizer Produktion.

Wie sieht Ihre Kundenstruktur

aus?

Durch unser Geschäft im Fust-

Center mit diversen Fachgeschäften

haben wir mittlerweile eine

sehr breite Kundenstruktur.

Grundsätzlich kaufen Personen

die zweite oder dritte Einrichtung

bei uns. Unsere Kunden

schätzen progressives Design,

nachhaltige Fabrikation und beste

Qualität.

Was macht ein gutes Möbelhaus

aus?

Fachlich gute persönliche Beratung,

qualitativ hochwertige und

langlebige Möbel. Wichtig ist natürlich

auch das After-Sales.

Andreas Spicher weiss, worauf

es bei einem guten Bett oder Sofa

ankommt.

Foto: zvg

haltige, tolle Qualität und bezahlbare

Preise.

Wie macht man sich im Stadtteil

VI einen Namen?

Ich denke, dass die Kunden unsere

persönliche Beratung schätzen.

Ich bin, wenn immer möglich, an

der Front auf der Verkaufsfläche

oder bei den Kunden zu Hause.

Auch kommen die Lernenden aus

diesem Stadtteil, was unsere Firma

in viele verschiedene Haushalte

bringt.

ZUR PERSON

Andreas Spicher (40) ist

verheiratet hat und zwei

Kinder. Der gebürtige Berner

hat eine Ausbildung zum KV

Marketingplaner absolviert. In

seiner Freizeit ist er gerne mit

seiner Familie unterwegs,

treibst Wassersport, spielt

Fussball. Der sehr an Design

interessierte Unternehmer ist

seit 2004 bei Sit&Sleep und

sein Lieblingsort in Bern-West

ist Niederwangen, weil dort

der Showroom liegt.

Was verbindet Ihr Unternehmen

und Sie persönlich mit dem

Stadtteil VI?

Ich und meine Familie habe selbst

Was macht gerade Ihre Produkte

so besonders?

Bei uns finden Sie Klassiker wie

auch etwas andere Möbel. Alle

aber mit einem ausgezeichneten

Preis-Leistungs-Verhältnis. Nachlange

in Niederwangen gewohnt.

Zudem habe ich viele Freunde, die

im Stadtteil VI wohnen.

Wie meistern Sie die Coronakrise?

Da die eigenen vier Wände bei

den Menschen wieder wichtiger

geworden sind, konnten wir als

Inneneinrichter profitieren.

Durch die Corona-Krise haben

viele Begriffen, dass nicht alle

Produkte aus China kommen

müssen. Da wir ausschliesslich

europäische Produkte verkaufen,

hat uns dies sicherlich geholfen.

Wie präsent sind Sie als Chef?

Ich bin sehr präsent. Wie schon

erwähnt, wenn möglich am liebsten

an der Front im Verkauf. Der

Kundenkontakt ist meine Passion.

Wie entspannen Sie nach einem

harten Tag im Unternehmen?

Bei der Familie zu Hause oder in

der Natur. Gerne gehe ich an der

Aare oder an der Sense laufen.

Ein Glas Wein mit meiner Frau

oder mit Freunden darf natürlich

auch nicht fehlen.

Was wünschen Sie sich für Ihre

berufliche und private Zukunft?

Natürlich Gesundheit, dass wir

weiter vielen Menschen ein schönes

zu Hause einrichten dürfen

und mit unserem tollen Bettsystemen

zu einer Verbesserung der

Schlafqualität betragen können.

Dennis Rhiel

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10 Quartier 23. März 2021

UNSICHERE ZUKUNFT FÜR BÜMPLIZER FRIEDHOF

«Eine Aufgabe für eine

oder zwei Generationen»

Der Gemeinderat der Stadt Bern

hat entschieden: es muss gespart

werden. Unter anderem

auch in Bümpliz. Der Friedhof

wird geschlossen und umgewandelt.

Ab 2023 sind keine Bestattungen

und Beisetzungen mehr

möglich. Der zuständige Leiter

Stadtgrün, Christoph Schärer,

erklärt die Situation.

Warum beabsichtigt der Gemeinderat

auf Bestattungen und Beisetzungen

ausgerechnet auf dem

Friedhof Bümpliz zu verzichten?

Für die Bümplizer wichtig zu

wissen: Die nächsten zwei Jahre

ändert sich auf dem Friedhof

noch gar nichts. Erst ab dem 1.

Januar 2023 sollen keine Bestattungen

und Beisetzungen in

neue Gräber mehr stattfinden.

Und bestehende Gräber bleiben

je nach Konzession die nächsten

20 bis 40 Jahre bestehen und

werden weiter gepflegt. Beisetzungen

in bestehende Gräber

bleiben auch nach dem 1. Januar

2023 möglich. Wir sprechen also

von einer langfristigen Umwandlung

des Friedhofs.

Wie kam es dazu?

Dazu gibt es mehrere Überlegungen.

Die meisten Bestattungen

der vergangenen Jahre waren

Urnenbeisetzungen. Daher hat

sich das Platzbedürfnis geändert

und entspricht nicht mehr dem,

was vor Jahrzehnten geplant worden

ist. Der Friedhof Bümpliz ist

im Vergleich zu den anderen städtischen

Friedhöfen der mit Abstand

kleinste. Der Bremgartenfriedhof

ist sozusagen der Zentralfriedhof

der Stadt mit Angeboten

für die Weltreligionen, einem

Anatomiegrabfeld, Soldatengräbern

und dem Krematorium.

Beim Schosshaldenfriedhof ist

auch die Gemeinde Ostermundigen

Miteigentümerin. Auf dem

Friedhof Bümpliz müssten wir in

den kommenden Jahren viel in

die Infrastruktur investieren.

Zum Beispiel ist der Aufbahrungsraum

sehr in die Jahre gekommen,

auch Einrichtungen für die

Mitarbeitenden oder die Heizung

müssten erneuert werden. Der

Verzicht auf die Sanierung oder

gar einen Neubau sind Teil der

Sparmassnahmen.

Christoph Schärer, Leiter Stadtgrün Bern, setzt auf Transparenz.

Wie glauben Sie, reagiert die

Bümplizer Bevölkerung auf die

Sache?

Eine solche Veränderung wird sicher

Fragen auslösen. Ein Friedhof

ist ein Ort, der von der Bevölkerung

geschätzt wird. Deshalb ist

es uns auch so wichtig, die Quartiervertretungen

und die Betroffenen

bereits jetzt einzubeziehen.

Wie bereits gesagt, gilt der Entscheid

erst ab dem Jahr 2023. Dies

verschafft uns die Möglichkeit, Gespräche

zu führen und mit allen

Beteiligten zu sprechen sowie die

Bevölkerung umfassend zu informieren.

Einen Friedhof wie hier in

eine Parkanlage umzuwandeln, ist

immer etwas Aussergewöhnliches

und eine Aufgabe für eine oder

zwei Generationen.

Ist es zumutbar, dass der Bümplizer

Bevölkerung ihr Friedhof

weggenommen wird?

Das können nur die Bevölkerung

und die Politik beantworten. Wir

sehen einerseits das Sparpotential

bei den Betriebs-, Unterhalts- und

Investitionskosten. Andererseits

Foto: zvg

aber auch die Chance, dass die

Umwandlung des Friedhofs längerfristig

dem Stadtteil dient.

Bümpliz wird in den nächsten

Jahren und Jahrzehnten weiter

baulich verdichtet. Und Bümpliz

hat heute noch keine eigentliche

öffentliche Parkanlage. Auch andere

Schweizer Städte sind in der

gleichen Situation. So verfügt zum

Beispiel Basel heute noch über einen

einzigen Friedhof, das Hörnli.

Gibt es Alternativen zur Planung?

Kann man den Bümplizer

Friedhof irgendwie retten?

Diese Frage haben wir uns natürlich

auch gestellt. Eine Teilumwandlung

kommt aus Kostengründen

nicht in Frage, weil Kosten

für die Infrastruktur und den

Betrieb weiterhin bestehen bleiben

würden. Einen anderen Friedhof

können wir nicht umwandeln.

Aufgrund der notwendigen Bestattungsfläche

für die Stadtberner

Bevölkerung brauchen wir die

beiden grossen Friedhöfe. Grössere

Betriebe können zudem wirtschaftlicher

betrieben werden.

Was tun Sie, wenn der Stadtrat

dem Vorschlag des Gemeinderates

nicht zustimmt, und der Friedhof

bleibt? Wo wird dann gespart?

Der Friedhof Bümpliz ist nur ein

Teil der Einsparungen die Stadtgrün

Bern zu erbringen hat. Unsere

Möglichkeiten zu sparen

sind beschränkt: Die Stadt wächst,

aber sie braucht genügend Grünflächen

und Biodiversität, damit

wir dem Klimawandel entgegenwirken

können und damit die Lebensqualität

hoch bleibt. Wir

können einzig schauen, dass wir

Infrastrukturkosten einsparen –

und das geht eben zum Bespiel

beim Friedhof Bümpliz.

Wie sieht das weitere konkrete

Vorgehen aus? Sind die Quartierorganisationen

bereits in den

Prozess involviert worden?

Der Gemeinderat hat vorvergangene

Woche informiert. Wir sind

momentan dabei, eine Arbeitsgruppe

zu bilden. In dieser soll

unter anderem die Quartierkommission

QBB zusammen mit verschiedenen

Kirchgemeinden und

uns vertreten sein. Wir möchten

gerne auch noch andere Beteiligte

mit ins Boot holen. Einen Bestatter

zum Beispiel, oder auch

andere Interessierte. Mit der Arbeitsgruppe

wollen wir Fragen,

Probleme und Bedürfnisse aller

Beteiligten klären. Daher ist es

gut, kommen die Änderungen

auf dem Friedhof erst Anfang

2023. Bis dahin haben wir noch

genug Zeit, in Ruhe zu planen,

wie es weitergeht. Wir sind in

diesem Sinne auch sehr offen für

Beiträge. Jeder, der möchte, kann

sich unter friedhof.administration@bern.ch

an uns wenden und

sich mitteilen.

Was soll in Zukunft, nach Auslaufen

der Konzessionsdauer mit

dem Friedhof passieren?

Auch hier möchten wir die Bevölkerung

mit einbeziehen. Ziemlich

sicher wird es eine Parkanlage geben.

Vor gut 100 Jahren ist das

Gleiche mit dem Rosengarten geschehen.

Wir suchen nach einer

einvernehmlichen Lösung mit

der Bevölkerung und wollen daher

offen und transparent arbeiten

und kommunizieren.

Dennis Rhiel


23. März 2021 Porträt 11

DIE EHER UNGEWÖHNLICHE BETRACHTUNGSWEISE EINES KRIMIS

Gestatten, die Leute

von Schweinheim

alist für Schweineerkrankungen

ist, ja dann… Aber das ordnet

sich dem Gesamtkonzept

unter.

Das neue Buch vom Bümplizer Autor Fritz Kobi heisst «Schweinheim». Der Titel hält, was er verspricht.

Bümplizer Autoren-Legende

Fritz Kobi hat sein neues Buch

«Schweinheim» herausgebracht

und unser Autor Thomas

Bornhauser, selbst Krimischreiber,

hat sich das Buch mal

angeschaut.

Die Frage ist angebracht: Hat

Gottfried Kellers «Die Leute von

Seldwyla» beim Satire-Thriller

Schweinheim vom Bümplizer Autor

Fritz Kobi Pate gestanden? Bei

ihm dreht es sich ebenso um ein

fiktives Dorf in der Schweiz – und

um seine Einwohner. Selber Krimiautor,

habe ich mich an das

neuste Werk des 83-Jährigen

Bümplizers Fritz Kobi herangewagt,

auf eher ungewöhnliche

Weise. Zwei Gemeinsamkeiten

verbinden uns. Erstens die Titel

unserer Bücher. Fritz Kobi wählt

mit «Schweinheim» den Namen

eines fiktiven Dorfes, bei mir heissen

die Krimis unter anderem

«Rüeggisberg» oder «Wengen».

Zweite Übereinstimmung: Wir

beide nennen zu Beginn die

Hauptprotagonisten. Bei beiden

Autoren 33 Leute. Dennoch liegt

der Vorteil bei Fritz Kobi, weil er

seine Leute kürzer beschreibt.

Werde ich mir merken.

Fiktion gegen Realität

Dann ist es aber mit den Parallelen

rassig vorbei, weil «Schweinheim»

ausschliesslich eine Fiktion

ist, eine ganz und gar überdrehte,

derweil sich meine Krimis

– mit Ausnahme der

Handlung, die frei erfunden ist –

an reale Orte und Fakten hält. In

der Buchzusammenfassung von

Schweinheim steht Folgendes zu

lesen: «In einer typischen

Schweizer Vorortsgemeinde hält

der Teufel Einzug. Jeder und jede

misstrauen Jedem und Jeder. Im

Gemeinderat wütet das pure

Chaos, in der Arztklinik und der

Anwaltskanzlei herrscht dubioser

Hochbetrieb, im Eros Park

und unter den Rowdies einer Jugendband

stirbt die Moral. Selbst

Fotos: zvg

von Suiziden, heimtückischen

Mordanschlägen, Vergewaltigungen

und Verschwörungen bleibt

das einst ruhige Schweinheim

nicht verschont.»

Mit Verlaub: Diese Beschreibung

ist noch leicht untertrieben,

was man dann auf 350 Seiten

zu lesen bekommt. Auffallend:

Die Personen- und Strassennamen

kommen ein

bisschen sehr trivial daher,

wenn man um den Arzt Michelangelo

Rösti weiss, um Jakob

Schweissfuss, der am

Sauschwänzchenweg 14 wohnt

– oder um das Bordell Eierkuchen.

Und wenn dann noch Professor

Schwartenleib der Spezi-

Schweinheim von Fritz Kobi ist

im Weber Verlag Thun erschienen.

ISBN-Nummer 978-3-03922-036-6.

350 Seiten, 29 Franken.

www.weberverlag.ch

«Schweinheim, we have a

problem…»

Das Tohuwabohu, das in Schweinheim

ausbricht, ist hingegen sehr

gut strukturiert, die Personen

kommen erst nach und nach zu

ihren Rollen, so dass man sich

nicht gleich auf den ersten 10 Seiten

mit unzähligen Akteuren herumschlagen

muss, die man noch

nicht kennt. Werde ich mir merken.

Mit der zunehmenden Anzahl

Personen nimmt die Handlung

gewaltig Fahrt auf und übertrifft

das Fantasievermögen vieler

Leserinnen und Leser: Eine

Polizei-Aspirantin – Amarona Popolinsky

–, die männerverschlingend

durch die Gegend zieht, vor

nieman(n)dem Halt macht, ein

Gemeindemuni, der ausser Berggipfeln

ebenfalls ziemlich alles

besteigt und gleich zu Beginn bei

Coiffeuse Kassandra mit einer

eher ungewöhnlichen Herausforderung

zu kämpfen hat. In einem

Punkt muss ich den Autor ergänzen.

In einer Passage schreibt er

nämlich, die Welt werde «von Sex

und Geld» regiert. Nicht ganz. Die

Macht hat er zu erwähnen vergessen,

denn erst Macht und Geld

machen sexy… Zusammenfassend:

«Schweinheim» ist kein

Buch für den bestandenen Krimifan,

sehr wohl aber für Leute,

welche die Ecke des höheren

Nonsens suchen.


12 Fokus

23. März 2021

MARC BALSIGER VON DER DR. MEYER IMMOBILIEN AG ÜBER DEREN NEUES ERSCHEINUNGSBILD

«Der Pfeil im Quadrat weist

uns die Richtung: vorwärts»

Seit Jahren dient ein rotes

Quadrat als Logo für das Traditionsunternehmen

Dr.Meyer

Immobilien AG. Seit Anfang Jahr

kommt der Hingucker leicht

verändert daher und hat eine

klare Botschaft.

Marc Balsiger, seit 2019 Geschäftsführer,

schildert im Gespräch mit

der BümplizWoche die Hintergründe.

Warum haben Sie das langjährige

Erscheinungsbild geändert?

Bis vor kurzer Zeit drängte sich

eine optische Veränderung nicht

auf. In der Stadt Bern, und vor allem

hier im Westen, sind wir sehr

bekannt. Man muss sich gut überlegen,

ob man eine Traditionsmarke,

die mit Vertrauen und

Identifikation verbunden ist, ändern

will. Aber in den letzten

zehn Jahren haben wir zahlreiche

neue Dienstleistungen realisiert.

Und in der gegenwärtigen Zeit

von Verunsicherung und Einschränkungen

war für uns der

Zeitpunkt gekommen, auch optisch

mit einem neuen, frischen

Auftritt Hoffnung und Zuversicht

in die Zukunft zu signalisieren.

Wir haben uns für ein sanftes Redesign

entschieden, damit der

Wiedererkennungswert nicht verloren

geht. Ein Corporate Desgin-

Handbuch hilft unseren Mitarbeitenden,

das neue Logo nun konsequent

und einheitlich umzusetzen.

Das war bisher nicht der Fall.

Welche Botschaft wollen Sie mit

dem Quadrat vermitteln?

Das Quadrat bedeutet, dass wir als

Marc Balsiger: «Die Immobilienbewirtschaftung bleibt unser Kerngeschäft.» Fotos: pw

Mittler zwischen Mietenden und

Eigentümern versuchen, für alle

die bestmögliche Lösung zu realisieren.

Mit der Durchbrechung des

früheren, kompakten Quadrats hat

sich oben rechts ein Pfeil gebildet.

Dieser Pfeil weist den Kunden –

aber auch unseren Mitarbeitenden

– die Richtung in eine prosperierende

Zukunft. Vorwärts!

Haben Sie mit dem optischen

Auftritt auch Ihr Leitbild geändert?

Wir hatten bis vor zwei Jahren

Leitsätze, die niemand im Unternehmen

richtig kannte und umsetzen

konnte. Deshalb war für

uns bald einmal klar, dass wir solche

Leitsätze nicht top-down von

oben nach unten, sondern bottom-up

von unten nach oben erarbeiten

müssen. So haben wir in

mehreren Workshops als Gemeinschaftswerk

die drei folgenden

Werte kreiert: Zukunfts- und Erfolgsorientiert,

Achtsam und

Wertschätzend sowie Kompetent

und Gewissenhaft. Das sind keine

leeren Worthülsen, sondern verständlich

und im Alltag umsetz-

bar. Jeder kennt an seinem Arbeitsplatz

Situationen, wo er sich

an die Werte erinnern und sie mit

Inhalten füllen kann. Aber es ist

wie in einer Beziehung: Man muss

immer daran arbeiten! Deshalb

haben wir diese drei Leitsätze

überall im Haus, auf Tischplatten,

Wänden, auf dem Fussboden angebracht.

Wie entwickeln sich Ihre

sechs Hauptangebotsbereiche?

Die Immobilienbewirtschaftung

ist nach wie vor

unser Kerngeschäft, damit

ist das Unternehmen gross

geworden. Die Bewirtschaftung

gibt uns zudem

Sicherheit für die zukünftigen

Einnahmen und ist

auf Langfristigkeit ausgelegt.

Aber in den Bereichen

Verkauf, Baumanagement

und Visualisierung

von Objekten dürfen wir

einen riesigen Zuwachs verzeichnen.

Vermarktung und Bewertung

von Immobilien sowie

Beratung im Umgang mit bestehender

Bausubstanz sind in den

letzten Jahren enorm gewachsen.

Wenn wir unseren Job in diesen

Bereichen gut machen, ist es fast

logisch, dass der Hauseigentümer

auch mit anderen Fragen auf uns

zukommt. Vor allem die Liegenschaften

im Westen von Bern haben

beträchtlichen sogenannten

«aufgestauten Unterhalt».

Peter Widmer

EINE STARKE PARTNERIN FÜR IMMOBILIEN

IM WESTEN BERNS

Die Dr. Meyer Immobilien AG punktet mit einem Rundumpaket

an Dienstleistungen sowohl für institutionelle Kunden als auch für

private Hauseigentümer:

• Bewirtschaftung

• Bewertung und Verkauf

• Baumanagement

• Finanzen

• Geschäftsführungen

• Vermarktung

Kontaktieren Sie uns, unsere Türen stehen immer offen:

Dr. Meyer Immobilien AG, Morgenstrasse 83 A, 3018 Bern

031 996 42 52, info@dr-meyer.ch, dr-meyer.ch

Alle Leitsätze wurden im Team erarbeitet. Marc Balsiger präsentiert sie.


23. März 2021 Auto 13

Kia e-Niro: Stromer für Neueinsteiger

Der Kia eNiro erhielt ein

Facelift. Er bringt alles mit,

was Familien glücklich macht.

Optisch ist das Facelift erst auf

den zweiten Blick zu erkennen.

Auffallender sind die Änderungen

im Innenraum. Das neue

Navi mit 12,5 Zoll Bildschirmdiagonale,

bietet mit App- und

Smartphone-Anbindung das

neuste Level an Konnektivität

und Komfort. Ebenfalls an Bord

sind sämtliche aktuellen Fahrassistenten.

Bequeme Sitze, ein grosses

Platzangebot sowie satte 451

Abendsonne: Der Kia eNiro vereint Crossover und Kombi perfekt.

bis 1405 Liter Ladekapazität im

Heck runden den Eindruck ab.

Reichweite und Leistung

Der eNiro geht mit einem 150 kW

starken Elektromotor an den

Start. Er wird von einer Batterie

mit 64 kWh versorgt. Satte Leistung

beschleunigt den eNiro in

7,8 Sekunden auf Tempo 100. Kia

setzt auf eine hohe Alltagstauglichkeit

wie die Reichweite von

375 Kilometern (im sparsamen

City-Modus sogar 495) verrät. Der

Verbrauchswert (15,9 kWh/100

km) konnte im Test sogar unterboten

werden. Der Kia eNiro ist

ein zukunftsweisendes Elektroauto,

auch für lange Fahrten. Die

Umgewöhnung von einem konventionell

angetriebenen Fahrzeug

ist minimal, was den Umstieg

auf die Elektromobilität ungemein

erleichtert.

Skoda Octavia RS: Der Sportkombi

Skoda baut die Octavia-Baureihe

aus. Zuerst kommt der RS

und kurz danach der Scout

4x4. Wir sind den schnellen

Tschechen gefahren.

Die RS-Variante des Octavia unterscheidet

sich von den zivileren

Skoda Octavia RS: Die Sportversion ist sofort als solche zu erkennen.

Versionen durch zahlreiche optische

und technische Veränderungen.

So trägt der RS einen Kühlergrill

mit schwarzer Umrandung.

Dazu gesellen sich Voll-LED-Matrix-Scheinwerfer.

Die Assistenzsysteme

sind beim RS alle an

Bord, dazu gibt es zusätzliche digitale

Konnektivitäten. Über Tasten

wird das Doppelkupplungsgetriebe

angesteuert.

Erstarkte Antriebe

Der RS hat ein Sportfahrwerk mit

Fahrwerksregelung. Da ist aber

auch die Vorderachs-Quersperre,

die beim 245 PS starken Fronttriebler

für guten Grip sorgt. Eine

Fahrt mit dem TSI offenbarte ein

enorm durchzugstarkes Fahrzeug

mit tollem Sound. Präzises Lenkverhalten

ist gepaart mit standhaften

Bremsen. Es macht wirklich

Spass, den RS zu lenken. Der

RS gibt es in den drei Versionen

1.4 TSI PHEV, 2.0 TSI und 2.0 TDI

4x4. Beide Benziner sind 245 PS

stark, der Diesel hat 200 PS. Die

Preise liegen zwischen 46 390 und

49 930 Franken.

Boxenstopp

Citroën C3

Nach dem Facelift wird beim Citroën

C3 sogar das Dach in das Design

mit einbezogen. Die Airbumpers

an der Flanke, die schwarz

eingefassten Radläufe und die

dynamisch gestaltete Frontpartie

sorgen für Eigenständigkeit. Die

Platzverhältnisse sind auch für

vier Erwachsene ausreichend. Er

ist leicht und optimal auf Sparsamkeit

getrimmt (3,6 bis 4,7 l/100

km). Ihm stehen 83 bis 110 PS ab

16 990 Franken zur Verfügung.

Viel Spass fährt mit.

Jeep Renegade 4xe

Der kleine Jeep hat einen nachladbaren

Hybridantrieb erhalten.

Aus dem 1,3-l-Turbomotor und

der Elektromaschine ergeben

sich zusammen 177 kW sowie ein

Drehmoment von 270 Nm. Weil

der E-Motor an der Hinterachse

liegt, ergeben sich Allradantrieb

und sehr gute Fahrleistungen bei

kleinem Verbrauch. Mit guter

Ausstattung kostet der Jeep über

50 000 Franken, aber er kann locker

als Geländewagen bezeichnet

werden.

Texte und Fotos: Roland Hofer

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Impressum

Herausgeber: IMS Medien AG, Köniz

Verlag BümplizWoche: IMS Medien AG, BümplizWoche, Postfach 603,

Gartenstadtstrasse17, 3098 Köniz, Telefon 031 978 20 20,

Mail: verlag@ims-medien.ch | Internet: buemplizwoche.ch

Verlagsmanager: Marc Hiltbrunner; marc.hiltbrunner@ims-medien.ch

Verkauf: Marcel Zimmermann; marcel.zimmermann@ims-medien.ch,

Bruno Zimmermann; bruno.zimmermann@ims-sport.ch

Redaktion: Nicolas Hausammann; nicolas.hausammann@ims-sport.ch

Dennis Rhiel; dennis.rhiel@ims-medien.ch

Druckvorstufe: Roger Depping; roger.depping@ims-medien.ch

Jasmin Lay; jasmin.lay@ims-medien.ch

Inserate- und Redaktionsschluss: jeweils Donnerstag, 12.00 Uhr

(vor der Erscheinung am darauffolgenden Dienstag)

Bildnachweis: Wo nichts anderes vermerkt, sind die Bilder zur Verfügung gestellt.

Copyright: Die irgendwie geartete Verwertung von in diesem Titel abgedruckten

Inseraten oder Teilen davon, insbesondere durch Einspeisung in einen Online-Dienst,

durch dazu nicht autorisierte Dritte ist untersagt. Jeder Verstoss wird von der

Werbegesellschaft nach Rücksprache mit dem Verlag gerichtlich verfolgt.

Druck: DZB Druckzentrum Bern AG

Vertrieb: DMC AG, Tel. 031 560 60 75

Anfragen für redaktionelle Berichterstattung

Bitte richten Sie Ihre Anfragen zur Berichterstattung über Ihre Veranstaltung inklusive

Text und Bilder frühzeitig, mindestens jedoch drei Wochen im Voraus per E-Mail an:

redaktion@buemplizwoche.ch.

Die Redaktion entscheidet nach eigenem Ermessen über Publikation, Kürzung oder

Ablehnung Ihres Wunschbeitrages. Wir danken für Ihr Verständnis, dass über Ihre Anfragen

keine Korrespondenz geführt wird und Ablehnungen nicht kommentiert werden.

Für unverlangt eingesandte Texte / Fotos / Zeichnungen übernehmen wir keine Haftung.

Die Meinung der Kolumnisten und Leserbriefschreiber muss sich nicht unbedingt mit

der jenigen der Redaktion decken.

IMS Medien AG


23. März 2021 Sport 15

PHILIPP EBNETER: DER BÜMPLIZER MANAGTE 17 JAHRE LANG DIE FUSSBALL-NATIONALMANNSCHAFT

Der ewig Reisende ist

endlich sesshaft geworden

Begonnen hat Philipp Ebneters

Karriere als Fussballer, Spielertrainer,

Trainer und Teammanager

in Bümpliz, vor Garagentoren, auf

Rasenplätzen und auf der Bodenweid.

Was folgte, war ein Leben

mit dem Fussball und für die

schönste Nebensache der Welt.

Als Zehnjähriger spiele er zum ersten

Mal bei den Junioren des FC

Bümpliz, 1978 begann er eine Lehre

als KV-Stift – selbstverständlich

beim Schweizerischen Fussballverband,

dem er bis zum heutigen Tag

während mittlerweile 43 Jahren

treu geblieben ist. «Nach der Lehre

arbeitete ich zuerst in der Buchhaltung,

kam mit dem Ticketing in

Kontakt und nebenbei betreute ich

als Teammanager auch die U21-

Auswahl», blickt Philipp Ebneter

auf seine ersten 20 Jahre im SFV

zurück. Weil er nebenbei noch –

von 1972 bis 1986 – zusammen mit

René und Alain Sutter bei dem aus

der Fusion der Vereine Rotweiss

Bümpliz und FC Bümpliz entstandenen

SC Bümpliz 78 spielte, später

als Spieler, Spielertrainer und Trainer

der Reihe nach bei Burgdorf,

Kirchberg, Rapid Ostermundigen,

SC Bümpliz 78 und bis 2001 beim

FC Schönbühl tätig war, blieb keine

zusätzliche Zeit für noch aufwendigere

Funktionen im SFV. Mit der

Aufgabe der Trainertätigkeit begann

dann für Philipp Ebneter

auch im SFV ein neues Kapitel.

17 Jahre Teammanager

Von 2001 bis 2018 organisierte Philipp

Ebneter sämtliche Auslandreisen

der A-Nationalmannschaft

und zeichnete auch für die Zusammenzüge

im eigenen Land verantwortlich.

Rekognoszierung, Spieler-Aufgebote,

Reisedispositionen,

Philipp Ebneter: Torjubel für den SC Bümpliz.

ZUR PERSON

Philipp Ebneter wurde am 10. November 1962 in Bern geboren. Er

begann in Bümpliz mit Fussballspielen, war Spieler, Spielertrainer und

Trainer in diversen Vereinen der Region. Als Teammanager reiste er mit

der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft 17 Jahre lang um die Welt.

Foto: zvg

Hotelauswahl, Trainingsplätze, Erstellen

der Tagesprogramme, all

dies und vieles mehr fiel in dieser

Zeit in den Aufgabenbereich des

Bümplizers, in enger Zusammenarbeit

mit dem Trainer, dem Delegierten

der Nationalmannschaft,

dem Kommunikationschef und

den Ärzten. Zu Beginn seiner Tätigkeit

war der temperamentvolle

Argentinier Enzo Trossero Coach

des Teams, drei weitere Trainer

und weit über 100 Spiele mit der

Nationalmannschaft sollten folgen,

eingeschlossen drei EURO-

Endrunden und vier FIFA-Weltmeisterschaften,

dazu die Olympischen

Spiele 2012 in London. Tirana,

Tiflis, Moskau, Istanbul,

Chisinau, Podgorica, Reykjavik,

Sao Paulo, Durban oder Torshavn,

eine kleine Auswahl der Orte auf

der ganzen Welt, an denen Ebneter

rekognoszierte und die Nationalmannschaft

zu den Spielen begleitete.

«Es war eine stressige

aber ebenso spannende Zeit mit

vielen wunderschönen Erinnerungen»,

blickt Ebneter zurück. «Vor

allem mit den älteren Spielern bestehen

die Kontakte noch heute

und gerne erinnere ich mich auch

an die Anfangszeiten. Damals

durfte ich im Training bei Köbi

Kuhn beispielsweise noch im Fussball-Tennis

mitspielen, die Stim-

mung war familiär und locker und

wenn sich zwischendurch einmal

die Gelegenheit ergab, genossen

die Spieler und der Staff gemeinsam

gemütliche Stunden, beispielweise

an einem Grillabend.»

Schluss nach der WM 2018

Nach der WM 2018 in Russland

hatte Philipp Ebneter genug vom

ewigen Reisen und vom unsteten

Leben. Der Begleittross rund um

die Nationalmannschaft war in

den vergangenen Jahren ständig

grösser geworden, die familiäre

Atmosphäre und der Zusammenhalt

nicht mehr so intensiv, und

so entschloss der Teammanager,

sich im SFV wieder anderen, ruhigeren

Aufgaben zu widmen. Der

Chef Ticketing, zuständig für Eintrittskarten

im In- und Ausland

und den Vorverkauf, ging in Pension,

und so lag es für Philipp Ebneter

nahe, diese Stelle, deren

Aufgabenbereich er ja bereits

kannte, zu übernehmen. Statt auf

der ganzen Welt umherzureisen

und sich um das Wohlbefinden

der Stars wie Yann Sommer, Gelson

Fernandes, Kevin Mbabu

oder Denis Zakaria zu kümmern,

pendelt er jetzt nur noch zwischen

seinem Wohnort Stettlen

und dem Haus des Fussballs in

Muri hin und her. Und derzeit ist

der Arbeitsweg wegen Corona im

Home-office noch kürzer. Der

ewig Reisende ist endlich sesshaft

geworden.

Pierre Benoit

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etc. Hildegardstrasse 18,

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Tel. 031 359 03 03.

Sozialdienst

Schwarztorstrasse 71, 3007 Bern,

Tel. 031 321 60 27.

Bei Todesfall

Bestattungsdienst Oswald Krattinger:

Tel. 031 991 11 77 oder 031 381 65 15.

Bestattungsinstitut Rudolf Egli AG:

Tel. 031 333 88 00.

Sexuelle Gewalt gegen Frauen/

Mädchen

Frauenspital Bern, Tel. 031 632 10 10

Lantana, Fachstelle Opferhilfe,

Tel. 031 313 14 00, www.lantana-bern.ch

Mail: info@lantana-bern.ch

TOJ Jugendarbeit Bern-West

Infothek, Bernstrasse 79a, Bienzgut,

3018 Bern.

Tel. 031 991 50 85, www.toj.ch

Offen: Mi. und Fr. 14 –17 Uhr.

Rheumaliga Bern

Gesundheitsberatung bei Schmerzen.

Tel 031 311 00 06, www.rheumaliga.ch/be

Sorgentelefon

für Kinder

Gratis

0800 55 42 10

weiss Rat und hilft

sorgenhilfe@sorgentelefon.ch • SMS-Beratung 079 257 60 89

www.sorgentelefon.ch • PC 34-4900-5

KIRCHENKALENDER: MITTWOCH, 24. MÄRZ BIS DIENSTAG, 6. APRIL 2021

Ein Osterfest

mit Gottes Segen

Reformierte

Kirch gemeinde Bümpliz

Bernstrasse 85, 3018 Bern

www.buempliz.refbern.ch

Kirche in Corona-Zeiten

Wegen der aktuellen Covid-Massnahmen

können die Veranstaltungen

der Kirchgemeinde Bümpliz

nur vereinzelt stattfinden. Bitte informieren

Sie sich auf www.buempliz.refbern.ch

oder bei den Schaukästen

beim Kirchgemeindehaus.

Abdankungen

und Notfallseelsorge:

Es dürfen maximal 50 Personen

an Trauerfeiern und Bestattungen

teilnehmen (Kinder eingerechnet).

In Innenräumen und

dem Friedhoffreigelände gilt

Maskentragpflicht. Ihre Kontaktdaten

werden erhoben und für 14

Tage aufbewahrt. Bitte bleiben

Sie mit Krankheitssymptomen zu

Hause. Dies wird auch besonders

S.K.

gefährdeten Personen empfohlen.

Jede Woche ist eine Pfarrerin,

ein Pfarrer, für die Trauerfeiern

und die Notfallseelsorge zuständig.

Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

20.bis 26. März: Pfrn. Adelheid

Heeb, 076 302 21 38

27. März bis 2. April: Pfrn. Barbara

Studer, 031 992 12 28

3.bis 9. April: Pfr. Martin Schranz,

031 981 17 25

Gottesdienste

Goldene Konfirmation

Sonntag, 28. März, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Vor 50 Jahren feierten Sie Ihre

Konfirmation. Erinnern Sie sich

noch an den Gottesdienst, vielleicht

an Ihren Konfirmationsspruch

und an die Familienfeier?

Wie Sie 1970 oder 1971, mit Ihren

etwa 16 Jahren, vom Pfarrer den

Segen empfingen – auf Ihrem Weg

vom Kind zum Erwachsenen?

Herzlich laden der Kirchgemeinderat

und das Team der Reformierten

Kirchgemeinde Bümpliz

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum,

von vielen Blätter eines.

Das eine Blatt man merkt es kaum,

denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein

war Teil von meinem Leben.

Drum wird dies eine Blatt allein

mir immer wieder fehlen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Gatten,

meinem Schwager, Onkel und Freund

Heinrich (Heinz) Kipfer

15. August 1932 – 02. März 2021

In einer schönen Morgendämmerung, bei weit geöffnetem Fenster, durfte er

seine Beschwerden ablegen und friedlich einschlafen.

Domicil Schwabgut

3018 Bern

Traueradresse:

Herda Kipfer

Normannenstr. 37

3018 Bern

Die Trauernden:

Herda Kipfer-Geisselhart

Margrith Pahl

Ann Kipfer-Borghuis

Christoph und Hildi Riedo mit Familie

Ivo und Elisabeth Zurkinden

Veronika Wanzenried

Maya Rolli

Verwandte und Freunde

Der Trauergottesdienst fand aufgrund der aktuellen Covid-Situation im engeren

Familien- und Freundeskreis statt.

Wir danken allen, die Heinz in seinem Leben mit Liebe und Freundschaft

begegnet sind. Besonders danken wir dem Team des Domicils Schwabgut für die

liebevolle Betreuung und Pflege.

Sie zur Goldenen Konfirmation

ein! Im Gottesdienst möchten wir

auf die vergangenen 50 Jahre zurückschauen

und uns stärken lassen

für den Weg in die Zukunft.

Anschliessend sind Sie und Ihre

Angehörigen zu einem reichhaltigen

Apéro ins Kirchgemeindehaus

eingeladen. Damit wir planen

können, bitten wir Sie um

Ihre schriftliche Anmeldung.

Falls Sie jemanden kennen, der

vor 50 Jahren konfirmiert wurde,

dessen Adresse wir aber nicht herausgefunden

haben, melden Sie

es uns bitte. Besten Dank.

Leitung: Pfr. Philipp Koenig und

Caroline Prato, Sozialdiakonie

Caroline Prato, 031 991 07 61 (Di

bis Do), caroline.prato@refbern.ch

Gottesdienst am Gründonnerstag

Gründonnerstag, 1. April, 20 Uhr,

Kirche Bümpliz, Bernstrasse 85

Ein neues Gebot gebe ich euch

(Joh 13,34). Mit Pfr. Martin

Schranz, Matteo Pastorello, Orgel

Pfr. Martin Schranz, 031 981 17 25,

martin.schranz@refbern.ch

Gottesdienst am Karfreitag

Karfreitag, 2.April, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Mit Pfrn. Barbara Studer, Juan

Mateo Revilla, Cello, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfrn. Barbara Studer, 031 992 12

28, barbara.studer@refbern.ch

Ostermorgen-Feier

Sonntag, 4. April, 6 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Sinnlich erleben wir, wie die Dunkelheit

hell wird und feiern mit

viel Musik. Das anschliessende

Osterzmorge fällt aus. Mit Pfr.

Stefan Ramseier und Team, Brassband

«BrassoDio», Matteo Pastorello,

Orgel

Pfr. Stefan Ramseier, 031 926 13

37, stefan.ramseier@refbern.ch

Ostergottesdienst

Sonntag, 4. April, 10 Uhr, Kirche

Bümpliz, Bernstrasse 85

Mit Pfr. Philipp Koenig, Janine

Schweizer, Lernvikarin, Jonas

Winteregg, Trompete, Matteo Pastorello,

Orgel

Pfr. Philipp Koenig, 076 375 32 14,

philipp.koenig@refbern.ch

Ostergottesdienst

Sonntag, 4. April, 10 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35


Kirchen

17

Mit Pfrn. Cornelia Nussberger, Jonas

Jenzer, Panflöte, Hans Peter

Graf, Orgel. Pfrn. Cornelia Nussberger,

031 926 13 37,

cornelia.nussberger@refbern.ch

Hinweis

Die Gottesdienste (Stand 17.3.21)

sind offen für je 50 Personen in

den Kirchen Bümpliz und Oberbottigen.

Für alle Veranstaltungen

gilt Maskenpflicht und Contact

Tracing. Bitte bleiben Sie mit

Krankheitssymptomen zu Hause.

Bitte informieren Sie sich direkt

bei der verantwortlichen Person,

ob es «freie» Plätze hat.

Für alle

Menschen im Schatten des

Kreuzes

Freitag, 26. März, 18.30 bis 19

Uhr, Matthäuskapelle EMK, Bernstrasse

64.Ökumenische Abendandachten

in der Fastenzeit

Pfrn. Adelheid Heeb, 076 302 21

38, adelheid.heeb@refbern.ch

Für Kinder und Familien

David - Ein Kleiner kommt ganz

gross raus!

Montag bis Mittwoch, 12. bis 14.

April, jeweils 10 bis 16 Uhr, Kirchgemeindehaus

Bümpliz, Bernstrasse

85

Während der Kinder-Bibel-Tage

hören wir die biblische Geschichte

vom Hirtenbuben David, der

den grossen starken Krieger Goliath

besiegte und später ein ganz

mächtiger und berühmter König

wurde. Wir spielen und basteln

zusammen drinnen und möglichst

oft auch draussen.

Leitung: Marianne Lobsiger und

Team. Teilnahme: Kindergartenkinder

bis und mit 4. Klasse, Teilnehmerzahl

beschränkt. Kosten:

Fr. 30.-. Anmeldeschluss: Dienstag,

6. April 2021

Marianne Lobsiger, 079 360 37 40,

marianne.lobsiger@refbern.ch

Für Männer

Männer-Frühgebet

Mittwoch, 6 bis 7 Uhr, Kirche

Oberbottigen, Oberbottigenweg 35

Ein inspirierender Start in den

Tag mit Gott. Eine einfache Liturgie

gibt den Rahmen.

Matthias Stürmer, 076 368 81 65,

matthias@stuermer.ch und Alain

Eckert, 031 371 20 32, alain.

eckert@swissonline.ch

Für Jugendliche

Virtueller Jugendtreff auf

Discord

Der Jugendtreff im Internet richtet

sich an Kinder und Jugendliche

ab der 3. Klasse aufwärts.

Den Link könnt ihr beziehen bei

den Jugendarbeitenden der

Kirchgemeinde Bümpliz.

Christian Siegfried, 079 942 35 62,

christian.siegfried@refbern.ch

Reformierte Kirchgemeinde

Bethlehem

Eymattstr. 2b, 3027 Bern

www.bethlehem.refbern.ch

Allgemeine Infos:

Zentrale Nummer für Bestattungen:

031 996 18 44

Für persönliche, seelsorgerliche

Dienste gelten die drei Pfarrkreise:

Altes Bethlehem, Bethlehemacker,

Untermatt

Pfr. Hans Roder, 031 991 18 49

Blumenfeld, Tscharnergut,

Westpark

Pfr. Luzius Rohr, 076 209 72 86

Brünnen, Gäbelbach, Holenacker,

Riedern, Riedernrain,

Eymatt

Pfrn. Elisabeth Gerber, 031 996 18 43

Das Café mondiaL bleibt bis auf

weiteres geschlossen.

Wann genau das öffentliche Leben

wieder Fahrt aufnehmen

wird, ist ungewiss.

Bitte informieren Sie sich deshalb

zur aktuellen Situation auf der

Webseite bethlehem.refbern.ch,

in den Schaukästen bei der Kirche

oder im Sekretariat bei Angelika

Fischer, 031 996 18 40. Danke

für Ihr Verständnis.

Gottesdienste

Gründonnerstag, 1. April, 20 Uhr,

Liturgische Abendfeier, Pfrn. Elisabeth

Gerber, Pfr. Hans Roder,

Pfr. Luzius Rohr.

Karfreitag, 2. April, 10 Uhr, Gottesdienst,

Pfrn. Elisabeth Gerber,

Christoph Mäder, Trompete, Ivo

Zurkinden, Orgel.

Sonntag, 4. April, 10 Uhr, Ostergottesdienst,

Pfr. Luzius Rohr, 3. Klasse

KUW, Ivo Zurkinden, Orgel. Alle

Gottesdienste auch als Livestream:

www.bethlehem.refbern.ch

In der Kirche und den öffentlich zugänglichen

Räumen im Kirchgemeindehaus

gilt Maskentragpflicht.

Veranstaltungen allgemein

Brot zum Teilen

Beim Kauf eines Bethlehembrot

bei der Bäckerei Sterchi, gehen in

der Fastenzeit 50 Rappen an «Brot

für alle».

Evangelisch-methodistische

Kirche Bümpliz

Bernstr. 64, 3018 Bümpliz

www.emk-bern.ch

Gottesdienste

Ökumenischer Abendgottesdienst

zur Fastenzeit in der

Evan. – meth. Kirche

Freitag., 26. März 2021, 18:30 Uhr

«Menschen im Schatten des Kreuzes»

Gottesdienst zu Palmsonntag

Sonntag, 28. März 2021, 10:00 Uhr

mit Pfarrerin Christine Maurer

Gottesdienst zu Karfreitag mit

Abendmahlsfeier

Freitag, 2. April 2021, 10:00 Uhr

mit Pfarrerin Esther Baier

Ostergottesdienst

Sonntag, 4. April 2021, 10:00 Uhr

mit Pfarrer Martin Streit

Informationen bei

Martin Streit, martin.streit@emkschweiz.ch,

Tel. 031 382 02 44

Esther Baier, esther.baier@emkschweiz.ch,

Tel. 031 992 15 91

Neuapostolische Kirche

Schweiz

Bümplizstrasse 79, 3018 Bern

bern-buempliz.nak.ch

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OSWALD KRATTINGER AG

Bümplizstrasse 104B, 3018 Bern-Bümpliz

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24 h-Telefon 031 333 88 00

Bern und Region

Breitenrainplatz 42, 3014 Bern, www.egli-ag.ch

Gottesdienste

Die Teilnehmerzahl an Gottesdiensten

in der Kirche ist auf Anordnung

der Behörden zurzeit auf

maximal 50 Personen beschränkt,

und es besteht Maskenpflicht. Für

die Teilnahme an den Sonntagsgottesdiensten

muss zwingend

eine Anmeldung via Doodle erfolgen.

Die Gottesdienste werden

auch via Zoom-Meeting übertragen

(die entsprechenden Links

sind beim Vorsteher erhältlich).

Gottesdienste

Sonntag, 28.03. 09:30 Uhr

(mit Doodle-Anmeldung und via

Zoom-Meeting)

Karfreitag, 02.04. 09:30 Uhr

(mit Doodle-Anmeldung und via

Zoom-Meeting)

Ostersonntag, 04.04. 09:30 Uhr

(mit Doodle-Anmeldung und via

Zoom-Meeting)

Donnerstag, 08.04. 20:00 Uhr

(via Zoom-Meeting)

Französische Kirche

Zeughausgasse 8, Berne

www.egliserefberne.ch

Dimanche 2 mai, 10h, culte

Pasteur Philippe Nicolet. À

l’orgue: Antonio Garcia

Dimanche 9 mai, 10h, (dédoublé?) culte

de confirmations avec sainte cène

Pasteur Olivier Schopfer. À

l’orgue: Antonio Garcia

Jeudi de l’Ascension 13 mai, 10h,

culte. Pasteur Olivier Schopfer. À

l’orgue: Antonio Garcia

Dimanche 16 mai, 10h, culte

Culte préparé par Maria Gafner,

SV et Lucienne Coray. À l’orgue:

Antonio Garcia

Dimanche de Pentecôte 23 mai,

10h, culte avec sainte cène

Pasteur Ion Karakash. Musiciens:

Antonio Garcia et Brigitte Scholl

Dimanche 30 mai, 10h, culte

Pasteur Olivier Schopfer. À

l’orgue: Antonio Garcia

Beat Burkhard

Bestatter / Thanatopraxie

031 991 11 77

seit 1972

24 Std. erreichbar

Urs Gyger

Geschäftsleiter


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20 Letzte 23. März 2021

Frohe Ostern!

Ostern steht vor der Tür. Sie

werden diese Ausgabe rund

anderthalb Wochen vor dem

Fest in den Händen halten und

die nächste wird erst nach dem

Fest erscheinen.

Dennoch möchten wir Ihnen bereits

jetzt Frohe Ostern wünschen

und Sie gleichzeitig einladen, uns

ihre schönsten Ostergedecke und

-fotos zuzusenden. Diese werden

wir dann in der kommenden Ausgabe

der BümplizWoche veröffentlichen.

Senden Sie uns bitte Ihre

Fotos und eine kurze Beschreibung

bis Mittwoch, 31. März an redaktion@buemplizwoche.ch.

Als kleinen

Ostervorgeschmack gibt es für

die kleinsten Leserinnen und Leser

etwas zum ausmalen (siehe unten).

Die Grösseren dürfen sich gerne

bei unserem Autor Thomas Bornhauser

melden und bei seinem Ex-

AUSMALBILD

Nächste Ausgabe:

Dienstag. 6. April 2021

Anzeigenschluss:

Mittwoch, 31. März / 15 Uhr

periment mitmachen (siehe Kolumne

auf dieser Seite). Ihre

BümplizWoche-Redaktion. drh

Kolumne

Thomas

Bornhauser

Buchautor

Foto: SRF

Liebe Jugendliche

Gut möglich, dass ihr die

BümplizWoche nicht regelmässig

lest. Das möchten wir ändern,

indem wir künftig Teenager

zu Wort kommen lassen.

Keine Angst! Ihr kriegt jetzt keine

zusätzlichen Hausaufgaben.

Ihr sollt mir nur Red und Antwort

stehen. Okay, ich gebe es

zu: Seit meiner Schul- und Ausbildungszeit

sind einige Jahre

vergangen, ich mag in euren

Augen durchaus ein Gruftie

sein. Weil aber selbst ich einmal

jung war, interessiert mich,

was Teenager heute so treiben,

also Jugendliche zwischen 13

und 19. Ich frage in meiner

Sprache, ihr antwortet mir in

eurer Sprache. Erzählt mir und

den Lesenden der BümplizWoche,

wie es so ist, heute jung zu

sein. Und vieles andere mehr.

Anschliessend schreibe ich ein

Porträt über euch. Deal? Nach

Ostern legen wir los. Falls du

Lust hast, melde dich bitte:

redaktion@buemplizwoche.ch.

Bis dann, ich freue mich!

DER AUTOR

Thomas Bornhauser lebt in

Wohlen und schreibt jedes Jahr

einen Kriminalroman. Mit der

gleichen Leidenschaft hat er auch

mehrere Chäsereien-Führer

geschrieben.

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