akzent Magazin April '21 GB

akzent.Verlag

akzent – DAS GRÖSSTE LIFESTYLE- & VERANSTALTUNGSMAGAZIN VOM BODENSEE BIS OBERSCHWABEN www.akzent-magazin.com

akzent

TITEL – ETTER & DENZEL 1

DAS MAGAZIN FÜR DIE GROSS-STADT BODENSEE APRIL 2021

®akzent

GUTE TAT

Vom Bodensee: der 1. Friedensnobelpreisträger

und Rotes-Kreuz-Begründer

Henry Dunant

AKKURAT

Paradiesische Gärten in Lindau

und Überlingen

AKKU-RAD

Tour de Suisse: der

geniale E-Bike-Hersteller

aus Kreuzlingen

WWW.AKZENT-MAGAZIN.COM

WOHNLANDSCHAFT BODENSEE

Vom Büro der Zukunft bis ins Zuhause der Gegenwart


2

TITEL – ETTER & DENZEL

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INTRO

3

Diesen & weitere Texte zum weiterverbreiten unter

www.akzent-magazin.com

(SCH)IMPF-

KAMPAGNE

I N V E S T M E N T- J U W E L I E R

&

G A L E R I E

MITT ELMANN

Corona hat einige Langzeitfolgen – eine besonders

„üble“ ist zum Beispiel, dass sich mit

fortschreitender Dauer immer mehr Menschen

auskotzen müssen, was sich vor allem

in sozialmedialem (Sch)Brechreiz äußert.

In unserem internationalen Teichbiotop

lässt sich sehr schön studieren, wie sich Jahrhunderte

gepflegte Mentalitätsunterschiede

zunehmend angleichen, wenn das Niveau

sinkt. Da schimpfen Österreicher, die sich

zu KURZ gekommen glauben; die Schweizer

fühlen sich spätestens seit Corona komplett

ALAINgelassen; und auch am deutschen

Ufer wird unverDROSTEN kreuz und quer

drauflosgeschrie(be)n.

Ja, auch mir dauert das mit dieser Impferei

viiieeel zu lange – und das, wo wir Pandemieexperten

doch alle wissen, dass das Netz,

das einzig und allein den freien Fall von

Wirtschaft und Gesellschaft aufzufangen in

der Lage ist, aus vielen Lagen unterschiedlichen

Impfstoffes besteht.

Denn die Impfstoffknappheit hat auch mit

Gründlichkeit und nicht nur mit Unvermögenzu

tun. Dass europäische (und manchmal

erschwerend obendrein nationale) Behörden

zwar deutlich schneller als jemals zuvor,

aber dennoch genauso gründlich prüfen

wollen wie immer, ist für mich ein gutes

Zeichen. Ein gutes europäisches überdies.

Alle, die den russischen und chinesischen

schnellen Weg lobpreisen, empfehle ich,

nicht schnell nach Malle zu fliegen, sondern

als Impftourist in eines der gelobten Länder

zu reisen und sich dort vielleicht auch gleich

umzuschauen, was das Fehlen von jeglicher

Demokratie sonst noch ermöglicht – abgesehen

von Phase III-Impfstudien ungefragt an

Millionen Bürgern durchzu„drücken“.

Und ich lebe auch lieber in einem Europa,

in dem sich 27 Länder etwas langwieriger

einig werden müssen, so dass keiner zurückbleibt,

und alle den gleichen Einkaufspreis

bezahlen und die Verteilung nach Einwohnerzahlen

gestaffelt zeitgleich erfolgt. Israel

mit 8,3 Millionen Einwohnern mag für die

Schweiz mit ebenso vielen als Vorbild dienen,

für ganz Europa taugt der Vergleich

nicht – man muss allerdings wissen, dass

die kompletten Daten aus dem israelischen,

durchdigitalisierten Gesundheitssystem als

„Gegendeal“ bei BioNTech landen.

England und auch die USA sind nur

schneller beim Impfen, weil sie keine Impfstoffe

exportieren, sondern – im Gegenteil!

– aus europäischen Produktionen teils

mitbeziehen. Dass Europa diese nationalen

Egoismen nicht lebt, sondern versucht, hier

und auch als Einzige (!) im Rest der Welt für

eine einigermaßen gerechte Impfstoffversorgung

zu sorgen, finde ich als Europäer ein

gutes Zeichen.

Und wenn es auch hart ist, auf den letzten

Metern jetzt noch etwas länger warten

zu müssen: Nach den Infektionswellen

wird im April die Impfwelle zuverlässig und

anschwellend an alle Ufer des Bodensees

schwappen! Und hoffentlich den ganzen angehäuften

Schmutz wieder wegspülen.

Wie immer bleibt nach dem Auskotzen

auch länger ein ekliger Nachgeschmack. Er

sei all denen gegönnt …

Farbe

für die

Seele.

MARKUS HOTZ

HERAUSGEBER

Takara

Ringe mit versch.

Steinen | 585 GG

SCHMUCK + KUNST: MITTELMANN.

Mittelmann Schmuck & Galerie

Hofstatt 10 | D-88662 Überlingen

Tel.: 0049 (0) 7551 8 31 51 34

E-Mail: info@investmentjuwelier.com

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4 INHALT

SEEZUNGE 16

76 SEEHENSWERT

TITEL

3 Intro

6 Impressum

8 Tour de Suisse: genial mobil

SEELEUTE

12 Todsichere Arbeitsplätze

14 Der Preis für den Frieden

SEEZUNGE

16 Gesundheit aus der Flasche

20 Rezept: Geschmorte Kalbsbäckchen

22 Gerüchteküche

66 SEECLASSICS

32 WOHNLANDSCHAFT

BILDUNG & WIRTSCHAFT

24 Gastbeitrag: DenkRaum Bodensee –

zukünftiges Wohnen

27 SteAuf Kolumne

WOHNLANDSCHAFT

32 2021 – Odyssee im Büro

44 Kreative-News

48 Hersteller-News

ERLEBEN

56 Lindau

60 Überlingen

SEERAUM

64 Gärten & Parks

SEECLASSICS

66 Volldampf am See

KULTUR

68 Szenen von der Heimatfront

74 Kunst-Empfehlungen

SEEHENSWERT

76 Veranstaltungen

81 Ausstellungen


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Seerheinstraße 8 . 78333 Stockach . Im Gewerbegebiet Blumhof – gegenüber BMW Auer

Telefon +49 (0) 77 71 - 63 499 - 10 . info@kuechenstudio-wurst.de . www.kuechenstudio-wurst.de


6

IMPRESSUM

akzent Verlags-GmbH

Am Seerhein 6

D-78467 Konstanz

Für Kunden aus der Schweiz:

Postfach 1001

CH-8280 Kreuzlingen

Telefon: +49 (0)7531 99148 00

Telefax: +49 (0)7531 99148 70

Mo–Fr 8.30–12.30 Uhr

info@akzent-magazin.com

www.akzent-magazin.com

1 2

4

Geschäftsführung:

1 Markus Hotz

Redaktionsschluss:

10. des Vormonats

Termine: 15. des Vormonats

Anzeigenschluss: 15. des Vormonats

Erscheinungsweise: monatlich, jeweils

zum Monatsanfang

Erfüllungsort: Konstanz

5

m.hotz@akzent-magazin.com (mh)

Andreas Querbach

a.querbach@schwaebische.de

Sekretariat & Verteilung:

2 Martina Menz

m.menz@akzent-magazin.com

24 Victor Martin

Traumzeit:

Mengen

Bad Saulgau

Tuttlingen

Ostrach

Bad Schussenried

Bad Waldsee

Pfullendorf

Aulendorf

Stockach

Bad Wurzach

Engen Ludwigshafen Weingarten Leutkirch

Überlingen

Singen Radolfzell

Ravensburg

Markdorf

Schaffhausen

Stein am Rhein

7

Meersburg Tettnang Wangen

Konstanz

Isny

Kreuzlingen Friedrichshafen

Frauenfeld

Weinfelden Romanshorn

Wil

St. Gallen

Rorschach

DAS MAGAZIN VOM

BODENSEE BIS

OBERSCHWABEN

3

6

Lindau

Dornbirn

Bregenz

3 Barbara Müller (bm)

b.mueller@akzent-magazin.com

8

seeclassics:

Thomas Pfeifer

t.pfeifer@seeclassics.com

seezunge:

4 Maria Peschers

m.peschers@seezunge.com

9

Produktion, Gestaltung & Layout:

5 Chris Bernert

c.bernert@akzent-grafik.com

6 Daniela Schiff-François

d.schiff-francois@akzent-grafik.com

24

Titel GB: Ulrike Sommer,

www.schattenlichtfarbe.de

Redaktion (V.i.S.d.P.):

7 Julia Landig (jl)

j.landig@akzent-magazin.com

8 Michael Schrodt (ms)

m.schrodt@akzent-magazin.com

Online-Redaktion:

9 Stefanie Göttlich (sg)

Druck: Konradin Druck GmbH

D-70771 Leinfelden-Echterdingen

17

19

21

s.goettlich@akzent-magazin.com

Autoren:

Claudia Antes-Barisch (cab)

Anja Böhme (ab)

18

10 Dr. Patrick Brauns (pb)

11 Susi Donner (dos)

12 Ruth Eberhardt (rue)

13 Tanja Horlacher (th)

15 Andrea Mauch (am)

23 Leona Remler (lr)

16 Heide-Ilka Weber (hiw)

14 Britta Zimmermann (bz)

20

Akquise:

Stockach, Konstanz, Kreuzlingen:

Thomas Pfeifer

t.pfeifer@akzent-magazin.com

Hegau, Schaffhausen:

17 Alexandra Bürgel

10

a.buergel@akzent-magazin.com

Überlingen, Markdorf, Meersburg:

18 Antje Efkes, ae@efkes.com

19 Silvia Sulger, ssulger@gmx.net

Friedrichshafen, Lindau, Bregenz:

20 Gisela Hentrich

mail@giselahentrich.de

Oberschwaben:

21 Stefan Blok, sblok@t-online.de

Ravensburg, Weingarten:

3 Barbara Müller

b.mueller@akzent-magazin.com

23

16

CityMags:

Vermarktungsgesellschaft mbH

Varrentrappstr. 53, D-60486 Frankfurt

+49 (0)69 979 517 10

info@citymags.de

www.citymags.de

akzent ist auch auf Facebook!

www.akzent-magazin.com

Die Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele sind nachzulesen unter www.akzent-magazin.com/teilnahmebedingungen.

Nachdruck von Bildern und Artikeln nur mit schriftlicher Genehmigung der Herausgeber. Für unverlangt eingesandte

Beiträge wird keine Haftung übernommen. Die durch den Verlag gestalteten Anzeigen sind urheberrechtlich geschützt

und dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des akzent Verlags weiterverwendet werden.

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8 TITEL – TOUR DE SUISSE

TOUR DE

SUISSE:

GENIAL

MOBIL

Der Fahrradmarkt boomt wie lange

nicht mehr. Wer sich mit dem

Gedanken an ein neues Fahrrad trägt,

sieht sich einer Fülle von Angeboten

gegenüber. Wie schön wäre da

ein Fahrrad, das einem einfach von

kompetenten Fachkräften „auf den

Leib geschneidert“ wird! Gibt es: Bei

Tour de Suisse in Kreuzlingen werden

hochwertige und innovative Räder

und E-Bikes zum fairen Preis à la

carte gefertigt.

Die Tour de Suisse Rad AG ist ein 1934 gegründetes

familiengeführtes Unternehmen, seit 2018 am

neuen Standort in Kreuzlingen. Hier findet man in

außergewöhnlicher Architektur – die Gebäude wurden

ausgezeichnet mit dem best architects 21 Award

Gewerbe- & Industriebauten – alles rund ums Fahrrad

unter einem Dach: Showroom und Velocafé, Administration

und Entwicklung, Einkauf, Produktion

und Lackiererei, Lager und Verkauf. Die Kunden

sind begeistert von dem Rundum-Angebot, und der

ausführlichen Beratung. Das Hauptaugenmerk des

Familienunternehmens liegt darauf, die steigenden

Erwartungen und Bedürfnisse der Kunden zu befriedigen

und sich gleichzeitig den stetig wachsenden

Ansprüchen an hochwertiges Handwerk und individuelle

Produkte zu stellen. In einer schnelllebigen

Branche hat sich die Manufaktur mit ihren über 60

Mitarbeitenden Qualitätsansprüche und Vielfältigkeit

bewahrt und sich unaufhörlich weiterentwickelt.

Mehr Individualität geht nicht

Ein Velo ist etwas sehr Persönliches. Darum baut Tour

de Suisse individuelle Räder und E-Bikes, abgestimmt

auf die Vorlieben der künftigen Besitzer/innen.

Dank der außerordentlich großen Palette an Rahmen,

Farben und Komponenten gibt es unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.

Mit dem Online-Konfigurator

lässt sich jedes einzelne Fahrrad zusammenstellen

und berechnen. Das Programm zeigt sofort an, wie

das Modell im gewünschten Design aussieht, wel-


TITEL – TOUR DE SUISSE

9


10 TITEL – TOUR DE SUISSE

ches Fahrrad zu welchem Einsatz passt

und welche Vorteile die verschiedenen

Wahlmöglichkeiten bieten. Dank professioneller

Beratung und dem Testcenter

findet sich so für jeden Bedarf das

passende Rad. Übrigens kann man sein

Traumrad auch schon mal zu Hause am

Computer konfigurieren. Bei Interesse

gibt es die Möglichkeit, spontan oder

auf Anmeldung in Kreuzlingen vorbeizukommen

(Terminanmeldung vorab

unter www.tds-velo.ch/termin).

Natürlich wird auch die Sicherheit

bei Tour de Suisse großgeschrieben.

Das bedeutet im Einzelnen: Einsatzangepasste

Bremsanlage und Bereifung,

hervorragende Beleuchtung, reflektierende

Reifen und Pedale, innenliegende

Kabelführung und hochwertige

Kleinteile, auch bei nicht ersichtlichen

Komponenten.

CHARISMATISCH

Zu den Highlights 2021 gehört das

E-Bike „Charisma“ – ein Tiefeinsteiger

mit sportlichem Charakter, mit

jeder Menge Fahrspaß, Fahrstabilität

und einer unverwechselbaren,

aufgeräumten Optik. Der mit 625 Wh

sehr ausdauernde Akku ist formschön

und dezent im Rahmen integriert.

Der Gen4 Bosch Performance

Line CX Motor treibt das Charisma

zügig voran und mit 85 Nm kraftvoll

jeden noch so steilen Berg hinauf.

Und wenn’s mal wieder „schneller“

sein soll: das Charisma gibt es

auch als S-Pedelec. Fahrsicherheit

und Laufruhe sind bei bis

zu 45 km/h garantiert.

Die Ausstattung verdient das

Prädikat „vollkommen alltagstauglich“:

Federgabel, Schutz -

bleche, Gepäckträger, Speichenschloss

– all das macht

Charisma zum perfekten täglichen

Begleiter.


TITEL – TOUR DE SUISSE

11

Service total

Wer einen ausgedehnten Tages-Trip,

eine Wochenendtour oder eine längere

Reise mit dem E-Bike plant, kann in

der angrenzenden Rent a Bike Mietstation

direkt beim Tour de Suisse-Gebäude

das passende E-Bike mieten (Direkt

buchbar unter: www.rentabike.ch/

stationen). Vorab-Reservierungen sind

möglich. Die durch die firmeneigene

Solaranlage betriebene E-Bike Ladestation

ist jederzeit für jedermann

zugänglich. Hier können bis zu sechs

E-Bikes gleichzeitig geladen werden.

Der Tour de Suisse Showroom ist

von Dienstag bis Samstag geöffnet und

bietet mit dem hauseigenen Velo-Café

einen Ort der Erholung für alle Fahrradfreunde

und solche, die es werden

wollen. Das Café liegt direkt am

Bodensee-Radweg und ist der perfekte

Zwischenhalt oder Ausgangspunkt für

den nächsten Radausflug am See.

Und falls man selbst einmal den

Standort wechseln sollte: Mehr als

150 Fachgeschäfte in der Schweiz bieten

kompetente Beratung und stehen

auch nach dem Kauf als Servicepartner

bereit.

Die Zukunft aktiv

mitgestalten

Tour de Suisse trägt die Schweiz im

Namen und hat sich Schweizer Wertarbeit

in höchster Qualität verschrieben.

Die langjährige Erfahrung fließt

in jedes einzelne Modell ein. Darüber

hinaus ist auch die ökologische Selbstverantwortung

ein Grundpfeiler der

Unternehmenskultur. Um die Produktion

ressourcenschonender zu gestalten,

werden kontinuierlich ökologische

Anpassungen vorgenommen. Gewohnte

Prozesse werden neu überdacht und

Verbesserungsmöglichkeiten geprüft.

Eine eigene Photovoltaikanlage liefert

einen Großteil des jährlichen Strombedarfs

und Biogas aus erneuerbaren

Rohstoffen dient zu hundert Prozent

als Wärmequelle. Ab 2021 werden

Räder und E-Bikes innerhalb der eigenen

Manufaktur nahezu C02-neutral

produziert.

Ganz klar: Mit dem Fahrrad wird

die Mobilität der Zukunft aktiv mitgestaltet.

Die Fahrzeuge der Tour des

Suisse Rad AG unterstützen nachhaltig

eine emissionsarme, effiziente und gesunde

Fortbewegung.

Tour de Suisse Rad AG

Seetalstrasse 31

CH-8280 Kreuzlingen

+41 (0)71 686 85 00

www.tds-velo.ch


12

SEELEUTE

TODSICHERE

ARBEITSPLÄTZE

UND EINE KRIEGERISCHE IDYLLE


SEELEUTE 13

Die Firma Liebherr in Lindenberg, neben der ich

aufgewachsen bin, war in meiner Kindheit ein

Angstthema. Die Erwachsenen sagten „die stellen

Kriegsflugzeuge her. Wenn es wieder einen Krieg

gibt, fallen uns die Bomben zuerst auf den Kopf.“

Nun sitze ich Lothar Höfler gegenüber.

Der 79-Jährige widmet seinen Lebensabend der

Information der Öffentlichkeit über die Rüstungsindustrie

am Bodensee. 2010 hat er die Initiative

„Keine Waffen vom Bodensee“ mitgegründet.

TEXT & PORTÄTFOTO: SUSI DONNER

akzent: Herr Höfler, sehe ich, wie

stark Friedrichshafen im Zweiten Weltkrieg

zerbombt wurde, beschleicht

mich das Gefühl, dass die Ängste meiner

Kindheit berechtigt waren.

Lothar Höfler: Ja, und sie sind es

bis heute. Dass es Friedrichshafen traf –

und wieder treffen würde – ist logisch.

Denn im Vergleich zur Bevölkerung, die

nicht unbedingt weiß, wo welche Rüstungsfirmen

sind und welche Kriegsgüter

sie genau herstellen, wissen es die

möglichen Feinde genau.

akzent: Sie haben 15 Jahre als Ingenieur

bei Liebherr in der Rüstungsindustrie

gearbeitet.

Lothar Höfler: Ich suchte nach meinem

Maschinenbaustudium 1967 eine

Stelle, die „irgendwie“ mit Flugzeugen

zu tun hatte, und landete eher zufällig

in Lindenberg bei Liebherr Aerotechnik.

Die Firma und speziell die Entwicklungsabteilung

befanden sich noch

im Aufbau. Es war eine spannende Zeit

für einen jungen, technikbegeisterten

Ingenieur – ich war damals 26 Jahre alt.

Wir waren eine kleine neue Abteilung

und hatten viele Freiheiten.

akzent: Wann und warum setzte

Ihr Umdenken ein?

Lothar Höfler: 1972 veröffentlichte

der Club of Rome das Buch „Die Grenzen

des Wachstums“. Ein Bericht zur

Lage der Menschheit. Die Besorgnis

erregenden Entwicklungen waren damals

bereits erkennbar. Das Buch war

für mich eine Offenbarung. Infolge

habe ich Kontakte in die Friedensbewegung

und in die Anti-Atomkraftbewegung

geknüpft. War bei Friedens-

Demonstrationen dabei und 1979

Mitgründer der Grünen im Landkreis

Lindau. Natürlich war die Mitarbeit an

Geräten für die Rüstung zunehmend

nicht mehr vereinbar mit meinen neuen

Interessen. 1980 bin ich bei Liebherr

ausgeschieden und begann mein

neues Leben in der Selbständigkeit mit

alternativen Energien.

akzent: 2010 waren Sie Mitbegründer

der Initiative „Keine Waffen vom

Bodensee“, die 2014 zum Verein wurde.

Was tut der Verein?

Lothar Höfler: Unser Verein möchte

der Entwicklung und Wiedererstarkung

der Rüstungsindustrie am Bodensee

nicht tatenlos zusehen. Wir leisten

Friedens- und Aufklärungsarbeit nach

dem Motto „Den Opfern eine Stimme;

den Tätern Name und Gesicht“, der

bundesweiten Aktion Aufschrei Stoppt

den Waffenhandel. Die Täter, die Lieferanten

der Waffen und des Kriegsmaterials,

sitzen auch direkt vor unserer

eigenen Haustüre. Sie, die Firmen, ihre

Produkte und ihre verantwortlichen

Leitungen, wollen wir mit ihren Namen

und Gesichtern öffentlich machen. Das

ist hart und kann unangenehm sein für

beide Seiten.

akzent: Wieso entwickelte sich gerade

in der idyllischen Bodenseeregion

die Rüstungsindustrie so mächtig?

Lothar Höfler: Ferdinand Graf von

Zeppelin ist nicht nur der Vater des Zeppelinbaus.

Er ist auch der Gründer der

heutigen Rüstungsindustrie am Bodensee.

Er baute im 1. Weltkrieg schon an

die hundert Kriegszeppeline. Das Projekt

Zeppelin war von Beginn an kein

Zivilprojekt wie viele Menschen glauben.

Der absolute Höhepunkt der Rüstungsindustrie

am Bodensee war mit

dem 2. Weltkrieg erreicht, was Friedrichshafen

mit seiner nahezu völligen

Zerstörung büßte. Leider haben die Täter

und Profiteure daraus nichts gelernt.

Die verantwortlichen Macher in den

Betrieben und Verwaltungen sind auf

Arbeitsplätze, hohe Steuern, ihr persönliches

Einkommen, Macht, Ruhm,

Einfluss und Prestige aus, das ist der

Antrieb auch der bösen Tat. Wir können

sagen, dass in der Bodenseeregion

wieder eines der größten Rüstungscluster

in Deutschland entstanden ist. Und

so haben wir eine kriegerische Idylle

am schönen Bodensee.

akzent: Wie begegnen Sie dem

Spruch: „Wenn wir’s nicht machen,

machen’s die anderen“?

Lothar Höfler: Wir versuchen, den

Menschen klarzumachen, dass mit ihrer

(todsicheren) Arbeit und mit den

von ihnen produzierten Waffen und

Dienstleistungen anderswo in der Welt

Menschen und deren Heimat vernichtet

werden, dass anderswo Menschen mit

Hunger, Elend, Tod und Vertreibung

für unser Einkommen, Wohlstand, Gesundheit

und Sicherheit bezahlen.

akzent: Was können wir selbst tun,

damit keine tödlichen Waffen mehr

vom Bodensee ausgehen?

Lothar Höfler: Es gibt nur einen

Weg: sich entziehen. Als moralische

und verantwortungsbewusste Menschen,

Eltern, Vorbilder für andere

können wir uns nicht an der Herstellung

von Mitteln zum Töten anderer

Menschen beteiligen.

www.keinewaffenvombodensee.de

Das vollständige Interview ist unter

www.akzent-magazin.com nachzulesen.

INTERNATIONALER BODENSEE FRIEDENSWEG

Am 5. April findet der Internationale Bodensee Friedens weg

statt. Start ist um 14.30 Uhr am Bahnhofplatz Überlingen.

www.bodensee-friedensweg.org


14

SEELEUTE

Henry Dunant, 7.8.1895 © Otto Rietmann, St.Gallen

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DER PREIS FÜR DEN

FRIEDEN

Die Namen Henry Dunant und Alfred Nobel werden

mit dem Bemühen um eine friedlichere Welt in

Verbindung gebracht. Während Letzteren jeder kennt,

ist der lange Zeit in Heiden lebende Henry Dunant

für viele ein Unbekannter. Wie bemühten sich beide

um Frieden in der Welt?

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Ganz klarer Fall beim schwedischen

Erfinder und Industriellen Alfred Nobel:

Er ist Stifter und Namensgeber des

Friedensnobelpreises, der jedes Jahr in

Oslo verliehen wird.

Der gewichtige Preis wird von einem

vom norwegischen Parlament

bestimmten fünfköpfigen Komitee

vergeben – und zwar an Personen,

die „am meisten oder am besten auf

die Verbrüderung der Völker und

die Abschaffung oder Verminderung

stehender Heere sowie das Abhalten

oder die Förderung von Friedenskongressen

hingewirkt“ und damit „im

vergangenen Jahr der Menschheit

den größten Nutzen erbracht“ haben

(Zitat Alfred Nobel).

Und damit zu Henry Dunant

(1828–1910): Ihm wurde im Jahr 1901

die Ehre zuteil, erster Preisträger des

Friedensnobelpreises zu sein. Als der

Schweizer Geschäftsmann und Humanist

während einer Geschäftsreise

in Norditalien das Leid und Elend verwundeter

Soldaten nach der Schlacht

von Solferino miterlebte, schrieb er aus

tiefer Betroffenheit das Buch „Un souvenir

de Solferino“. Das Werk wurde

in ganz Europa verteilt und erzeugte


SEELEUTE 15

AUSSTELLUNG

Die Kabinettausstellung „Der

Preis für den Frieden“ des Henry-

Dunant-Museums reflektiert den

Friedensnobelpreis sowie seine

Vergabekriterien und porträtiert

die beiden

Persönlichkeiten

Alfred Nobel und

Henry Dunant.

33 ausgewählte

Biografien zeigen,

warum man den

Preis erhält.

Das Dunant Plaza bei Nacht mit «Window Paintings», Monica Germann&Daniel Lorenzi, Dezember 2020, Bild: Jürg Zürcher

weltweit Aufsehen – in Folge kam es in

Genf zur Gründung des Internationalen

Komitees der Hilfsgesellschaften für

die Verwundetenpflege, das seit 1876

den Namen Internationales Komitee

vom Roten Kreuz (IKRK) trägt. Auch

die 1864 beschlossene Genfer Konvention

geht wesentlich auf Vorschläge aus

Dunants Buch zurück. Henry Dunant,

der danach aufgrund geschäftlicher Probleme

und seines darauf folgenden Ausschlusses

aus der Genfer Gesellschaft

rund drei Jahrzehnte lang in Armut und

Vergessenheit lebte, gilt damit als Begründer

der Internationalen Rotkreuzund

Rothalbmond-Bewegung. Er lebte

über 20 Jahre in Heiden, wo zu seinen

Ehren heute ein Museum steht. (bz)

bis 27.06.

Henry-Dunant-Museum

CH-9410 Heiden

www.dunant-museum.ch

Büste von Henry Dunant in der Dauerausstellung

LASSEN SIE SICH „ENDLICH“ WIEDER VERWÖHNEN!

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16

SEEZUNGE


SEEZUNGE 17

GESUNDHEIT

AUS DER FLASCHE

Leinöl ist gesund, das weiß heute jedes Kind. Überall liest man

von der herausragenden Bedeutung der darin enthaltenen

Omega-3-Fettsäuren auf unseren Organismus. Die gängigen

„Omega-3-Ratschläge“ lauten: fettreicher Seefisch, Nüsse und

Pflanzenöle. Das Leinöl nimmt hierbei eine Sonderstellung ein.

Sein Gehalt an Omega-3-Fettsäuren liegt bei bis zu 55 Prozent.

Diesen Wert erreicht kein anderes Lebensmittel.

TEXT UND FOTOS: PETER ARWEILER

Im ständigen Bestreben, meine Ernährung zu

verbessern, beschließe ich also, Leinöl in meinen

täglichen Ernährungsplan zu integrieren.

Doch woher bekomme ich gutes Leinöl? Die

hohe Reaktionsfähigkeit der mehrfach ungesättigten

Fettsäuren dieses Öles ist Vor- und

Nachteil zugleich: Nach der Pressung und erst

recht nach der erstmaligen Öffnung der Flasche

büßt es kontinuierlich an Qualität ein, selbst

bei sachgerechter Lagerung (dunkel und kalt).

Also kommt ein Supermarkt-Öl, das zumeist

erst Wochen nach der Pressung in die Regale

kommt und dann bei Lichteinfluss und Zimmertemperatur

langsam abverkauft wird, nicht

in Frage. Auch wäre ein unbelastetes Bio-Öl

wünschenswert. Ich recherchiere und finde Ölmühlen

im Bodenseeraum. Eine davon ist die

Bio-Leinölmühle von Oliver Bucher und Sybille

Wilke, die in Ettenkirch bei Friedrichshafen

einmal in der Woche Bio-Leinöl aus heimischer

Saat presst. Dabei produzieren die beiden nur so

viel Öl, wie bestellt wird, oder sich in den Folgetagen

im kleinen, automatisierten Hofladen

verkauft. Bestelltes Öl wird sofort verschickt

oder kann vor Ort abgeholt werden. Das Konzept

begeistert mich sofort. Regionalität, Qualität

und kurze Wege – so stelle ich mir das vor.

Ich beschieße also nach Ettenkirch zu fahren

und mir diese regionale Ölmühle anzuschauen.

Eine alte Kulturpflanze

Ettenkirch, ein zu Friedrichshafen gehörender

kleiner Ort, liegt in einer Kulturlandschaft,

die geprägt ist vom Obstanbau und den langen

Stangen der Hopfengärten. Bis in die Mitte des

20. Jahrhunderts wurde hier auch Flachs angebaut

und daraus Leinfasern und Leinöl gewonnen,

die wiederum zu Leintuch, Seilen, Farben

und Linoleum verarbeitet wurden. Importierte

Baumwolle und Erdölprodukte verdrängten den

Flachs in der Bodenseeregion dann aber zunehmend.

Dennoch ist er auch heute noch in unserer

Sprache verwurzelt. So gibt es in Ettenkirch

eine Straße, die Flachshalde heißt. Und man

fragt: „ohne Flachs?“, um zu erfahren, ob etwas

scherzhaft gemeint ist, oder macht eine „Fahrt

ins Blaue“, womit die leuchtend blauen Flachsfelder

in der Blüte gemeint sind.

Oliver Bucher und Sybille Wilke haben

2013 damit begonnen, hochwertiges Leinöl


18

SEEZUNGE

zu pressen. Nach vergeblichen Versuchen,

für sich und ihre Familie frisches

und schmackhaftes Leinöl zu

beschaffen, schritten sie selbst zur Tat

und schafften eine kleine Ölpresse an.

Ihr ursprünglicher Plan dabei war eigentlich,

hochwertiges Leinöl für den

Eigenbedarf herzustellen. Nach und

nach klinkten sich jedoch mehr und

mehr Freunde und Bekannte ein und

es entstand das wöchentliche „Ritual

der Leinölpressung“ – bis 2017 die Produktion

an ihre Grenzen stieß. Eine

neue, leistungsfähigere Ölpresse wurde

angeschafft, mit der bis heute das

naturtrübe, kaltgepresste Bio-Leinöl

hergestellt wird.

Am liebsten ungefiltert

Als ich in Ettenkirch eintreffe, ist die

Produktion schon in vollem Gange.

Der Raum duftet aromatisch nach dem

nussigen Leinöl, das unablässig aus der

Pressspindel läuft und über eine Ablaufrinne

in ein Ölfass tropft. Die Maschine

wirft an anderer Stelle die ausgepressten

Fasern in Form von Pellets

aus. Sie sind ein ausgezeichnetes Tierfutter,

das noch Anteile des wertvollen

Öls enthält und das Fell der Tiere zum

Glänzen bringt. Das bringt Hoffnung

für mein stumpfes Haar und ich schreite

zur Verkostung. Das nussig duftende,

bräunlich-trübe Öl überzeugt

mich durch seine frische Fruchtigkeit

und sein äußerst angenehmes Aroma.

Ich kannte bisher nur die transparentgefilterten,

mehr oder weniger bitteren

Leinöle des Handels, die mich keineswegs

überzeugten. Oliver Bucher erklärt

mir, dass eine Bitternote im Öl auf

dessen Alter, auf schlechte Qualität der

Samen oder hohe Presstemperaturen

hinweist. Das angenehm-milde Aroma

und die Trübung seines Öls sind

das Resultat konsequenter Frische und

dem Verzicht auf Filtration. Das A und

O dabei sind jedoch die kurzen Lieferwege

und der rasche Konsum. Ungefiltertes

Leinöl enthält außerdem einen

hohen Anteil an Schwebstoffen aus

der Leinsaat, die sogenannten Lignane.

Diese sind für die natürliche Trübung

verantwortlich und verstärken die positive

Wirkung des Leinöls. Während

Oliver Bucher und Sybille Wilke anfangs

europäische Leinsaat verarbeiteten,

konnten Sie in den letzten Jahren

zwei Bioland-Bauern aus der Bodenseeregion

für den Flachsanbau gewinnen

und haben somit sogar kontrolliertbiologische

Leinsaat vom Bodensee

zur Verfügung. Froh, ein hochwertiges

Leinöl gefunden zu haben, decke ich

mich mit einem Zwei-Wochen-Vorrat

ein und trete die Heimreise an.

Weitere Informationen unter

www.leckeres-leinoel.de


20

SEEZUNGE

ZUTATEN FÜR 4 PERSONEN

Kalbsbäckchen

1,5 kg Kalbsbäckchen

3 Karotten

2 Zwiebeln

1 Kopf Sellerie

4 Lorbeerblätter

etwas Saucenbinder

4 Knoblauchzehen

1 l Rotwein

0,5 l Rinderbouillon

2 EL Pflanzenöl

15 Pfefferkörner

10 Wacholder-Beeren

etwas Salz und Pfeffer

Kartoffel-Käsespätzle-Soufflé

500 g mehlig kochende Kartoffeln

300 g fertiggekochte Spätzle

100 g Bergkäse, gerieben

100 g Parmesan, gerieben

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

4 Eier

100 g Mondamin

3 Zweige Rosmarin

6 Zweige Thymian

100 ml Sahne

50 g Butter

etwas Salz, Pfeffer und Muskat

Speckbohnen-Bündchen

500 g Prinzessbohnen

12 Scheiben Speck

3 Zweige frisches Bohnenkraut oder

1 EL getrocknetes Bohnenkraut

50 g Butter

etwas Salz und Pfeffer

GESCHMORTE KALBSBÄCKCHEN

MIT KARTOFFEL-KÄSESPÄTZLE-SOUFFLÉ UND BOHNEN-BÜNDCHEN

Kalbsbäckchen

Bei den Kalbsbäckchen rautenförmig die Silberhaut

einschneiden, mit Salz und Pfeffer würzen.

Gemüse mit Schale in walnussgroße Stücke

schneiden. Öl in einem Topf erhitzen, Bäckchen

von beiden Seiten scharf anbraten, dann aus dem

Topf nehmen. Temperatur etwas zurückdrehen,

Gemüse mit restlichen Gewürzen in den Topf

geben und goldbraun anbraten, danach Tomatenmark

dazugeben und alles kurz rösten. Rotwein

dazugeben und bis zur Hälfte einkochen.

Bouillon zugeben, Fleisch zurück in den Topf

geben, mit Deckel verschließen, drei bis vier

Stunden im vorgeheizten Backofen bei 160 Grad

schmoren. Sobald sich das Fleisch beim Anstechen

von der Fleischgabel leicht löst, ist es gar.

Fleisch aus dem Ofen nehmen und auf einer

Platte, mit Alufolie abgedeckt, in den ausgeschalteten

Backofen stellen.

Für die Sauce das Gemüse durchsieben, den

Fond kurz aufkochen und ggf. abschmecken,

leicht mit Saucenbinder abbinden.

Kartoffel-Käsespätzle-Soufflé

Kartoffeln schälen und im Salzwasser weichkochen,

anschließend abgießen und fein

stampfen. Eigelb vom Eiweiß trennen. Zwiebeln

und Knoblauch in Würfel schneiden und

in der Butter anbraten, anschließend Kartoffelstampf

dazugeben. Alles bis auf das Ei zu einer

Masse verrühren. Eiweiß steifschlagen und

vorsichtig untergeben. Die verrührte Masse

in eine Standard-Auflaufform geben. Backofen

auf 160 Grad Umluft vorheizen, eine Metallschüssel

mit Wasser und die Auflaufform in

den Backofen stellen und ca. 35 Minuten backen.

Speckbohnen-Bündchen

Bohnen an beiden Enden abschneiden, in

kochendem Salzwasser blanchieren, bis sie

noch leicht bissfest sind, dann in Eiswasser

abschrecken. Butter in einem Topf schmelzen

und je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer

und dem Bohnenkraut würzen, anschließend

die Bohnen mit der Buttermischung

marinieren.

Speck einzeln auslegen,

die Bohnen gleichmäßig

in Bündeln quer auf die

Streifen verteilen und

anschließend im

Speckstreifen einrollen.

Bündchen

bei mittlerer Hitze

in der Pfanne

anbraten.

SERVIERT VON

Bastian Wüst, Schenkenberger Hof

in Emmingen-Liptingen

www.schenkenberger-hof.com


.

Fürstengutweg

Schulthaißstraße

Labhardsweg

Wallgutstraße

Brüelstraße

Rheinufer

Am

Winterersteig

Rheingutstraße

Döbelistr.

Mosbruggerstraße

Leiner- straße

Döbele- straße

Grenzbachstrasse

Döbelistr.

Schobuliweg

Schobuliweg

Gottli

Blarer- straße

Löhrystraße

Löhrystraße

Tägermoosstr.

Zasius- straße

Zur Zur Laube

Dufourstr.

stra straße

Schützen- Schützen-

Grenzstrasse

Talgartenstr.

Webersteig

Falke ngasse

Braunegger- straße

Schot- ten tenstraße straße

Schotten- Schotten- straße

Straße

Kreuzlinger

Schw edensch anze

Brückenstrasse

Rheingutstraße

GartenstraßeGartenstraße

Döbeleplatz

Morinckweg

Kapplersgutweg

Handlisgartenweg

Ellenriederstraße

Maria-

Paradies

Grenzbachstra ße

Gottlieberstrasse

Otto-

Raggenbass-

Straße

Wiesentalweg

mannsweilerg.

Muntpratstraße

Straße

Gottlieber er Stra

Freihof-

strasse

LUFT-

ENTKEIMUNG

MIT

UV-C

Muntpr

ß

str

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Gütlestr.

Konstanzerstrasse

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traße

Wallgutstr.

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Marienhausgasse

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Brauneggerstraße

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Paradies-

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Grenzstrasse

Grenzstrasse

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Schlachttorg.

Bruderturmg.

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Stadelhofg.

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Gartenstrasse

Am Rheinufer

Laube

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Kanzleistr.

Hüetelinstraße

Inselgasse

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Katzgasse

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Sankt-

Stephansplatz

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Fischmarkt

Knapppass.

Blätzlepl.

Augustinerplatz

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Ob.Aug.

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Ackertorweg

Schreibergasse

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- St. Joh.-G.

Zollstrasse

Konradigasse

Tulengasse

Marktstätte

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Hofhalde

Sal-

Münzgasse

Wiesenstraße

Wiesenstrasse

Klosterg.

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Freiestrasse

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Raitenaugas.

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Inselg.

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Brückengasse

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Zogelmannstr.

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Altstadt

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Paul-und-Gretel-

Paul-und-Gretel-

Dietrich-Straße

Dietrich-Straße

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Niederburggas.

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Obermarkt

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Bahnhof-

Konzilstraße

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Hafenstraße

Hafenstraße

Auf der

Insel

Hafenstraße

Seestrasse

Seestrasse

O.-Adam-

Straße

H.-Sauerbruch-Str.

MITTEN AUS

KONSTANZ

Ebertplatz

Georg-

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Platz

L.-Spiegel-

Weg

Täger- moosstraße

Sigis-

H.-Merk-

Straße

A.-Schmid- A.-Schmid-

Straße

K.-Einhart- K.-Einhart-

Straße

Klein

Venedig

Eisenbahnstraße

Alter Wall

Glärnisch- straße straße

Zumsteinstr.

Conrad- Gröber-Str.

Seestraße

Alter

Theodor-Heuss-Straße

Bodensee

Kartengrundlage © 2020

Amt für Liegenschaften und Geoinformation

Wall

Mainaustraße

Kreuzlingen

Schweiz

Münzgasse 16/Hohenhausgasse, 78462 Konstanz

aktuelle Öffnungszeiten www.reginbrot.de

T e

Th

Seestraße


22

SEEZUNGE

GERÜCHTEKÜCHE

Der renommierte Gastroführer

Guide Michelin

hat es in seiner Ausgabe

2021 gut gemeint mit der

deutschen Bodenseeregion:

Alle Sternerestaurants

dürfen ihren Stern

behalten. Genauer: Zwei

Sterne gibt es wieder fürs

Ophelia in Konstanz und –

neu – für das Ösch Noir

in Donaueschingen. Einen

Stern halten: Schattbuch,

Amtzell; s‘Äpfle, Bodman-

Ludwigshafen; San Martino

Gourmet, Konstanz; SEO

Küchenhandwerk, Langenargen;

Casala, Meersburg;

Falconera, Öhningen;

Anima, Tuttlingen. Diese

Restaurants tragen den im

letzten Jahr erstmals vergebenen

Grünen Stern für

nachhaltige Gastronomie:

Mohren, Deggenhausertal;

Rose, Hayingen; Restaurant

1950, Hayingen (neu);

Sommerau, Bonndorf i.

Schwarzwald (neu).

Riegel Bioweine in

Orsingen wurde als eines

der ersten Unternehmen

We-Care-zertifiziert. Dabei

handelt es sich um die

Bestätigung unabhängiger

und international anerkannter

Zertifizierungsstellen,

dass vom Anbau in den

Ursprungsländern bis in

den Handel umfassende

Sozial- und Umweltstandards

eingehalten werden.

Als Bindeglied zwischen

Erzeuger und Konsument

engagiert sich Riegel seit

über 30 Jahren für ganzheitlich

nachhaltiges Handeln.

Träger und Entwickler des

Das Café im Rathaus an der Überlinger

Hofstatt hat neue Pächter:

Thomas und Levinia Lailach sind

die Nachfolger von Sabine Bornberg,

die das Café zwölf Jahre lang führte.

Vor Ort kennt man Thomas Lailach: Er

betreibt seit mehr als 20 Jahren die

We-Care-Standards ist

das Forschungsinstitut für

biologischen Landbau, FiBL

Deutschland e.V. We Care

liegt das Prinzip der Fairness

gegenüber Menschen

und Umwelt sowie eine

ganzheitliche, nachhaltige

Arbeitsweise zugrunde.

www.riegel.de

www.we-care-siegel.org

Die kürzlich als klimaneutrales

Unternehmen

ausgezeichnete Thüga

Energie geht mit einem

neuen Regionalstrom-

Angebot weiter in Richtung

Nachhaltigkeit und Transparenz

– zusammen mit der

Randegger Ottilien-Quelle.

Die Energie stammt aus dem

Windpark Verenafohren in

Tengen, an dem die Thüga

Energie beteiligt ist, und aus

Photovoltaik-Anlagen in

Gottmadingen. Der Strom

kommt direkt dort zum Einsatz,

wo er produziert wird –

ohne lange Transportwege

und zusätzliche CO2-Belastung.

Einer der ersten

Kunden ist die Randegger

Ottilien-Quelle. Die Hälfte

des jährlichen Strombedarfs

deckt das Unternehmen

über eine eigene PV-Anlage.

Für die andere Hälfte wird

nun der Öko-Strom aus der

Nachbarschaft eingesetzt.

www.randegger.de

Das Hotel Trompeterschlössle

im Tägermoos

bei Konstanz wird zum

Landhotel umgebaut.

Jedes der 23 hochwertig im

schottischen Landhausstil

Überlinger Kinos, das Cinegreth und

die Kammer Lichtspiele – und das

wird auch so bleiben. Bis zu weiteren

Corona-Öffnungsschritten gibt es im

Rathauscafé lediglich einen To-Go-Betrieb.

Levinia Lailach – sie ist gelernte

Konditorin – hat allerdings eine Menge

Die Fleisch- und Wurstwaren GmbH Otto Müller in Konstanz

wurde jetzt vom Testzentrum Lebensmittel der DLG

(Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) zum 23. Mal mit

der Unternehmensauszeichnung „Preis für langjährige

Produktqualität“ ausgezeichnet. Dafür müssen Unternehmen

fünf Jahre in Folge an den Internationalen Qualitätsprüfungen

des DLG-Testzentrums Lebensmittel teilnehmen

und pro Prämierungsjahr mindestens drei Prämierungen

erzielen. Ab dem fünften erfolgreichen Teilnahmejahr erhält

der Betrieb die o.g. Auszeichnung, die somit für konsequentes

Qualitätsstreben steht.

www.otto-mueller.de

ausgestatteten Zimmer und

Apartements bekommt einen

thematischen Bezug zu

einer schottischen Whisky-

Brennerei. Für die zukünftigen

Gäste gibt es eine

Dachterrasse mit Lounge

und Blick zum Seerhein.

Das Bauvorhaben wird vom

kantonalen Denkmalschutz

begleitet. Das seit 2017 im

Besitz des Tägerwiler Verlegers

Christian H. Rosenberg

befindliche Hotel &

Résidence wird gemeinsam

mit der ebenfalls renovierten

Villa Tägermoos geführt

und im Frühjahr 2021

eröffnet.

www.trompeterschloessle.

com

Schlag nach bei Schiller:

Über die Schwierigkeiten, die

man mitunter mit Nachbarn

hat, kann Carla Frauenfelder

inzwischen ein Lied singen.

Aus einem älteren Haus

mitten in Gottlieben hat sie

vor gut einem Jahr einen Ort

für „localholics“ gemacht:

Ideen für „die Zeit danach“. Eine gute

Ausgangsposition für die Open-Air-Saison:

Der Außenbereich des Cafés darf

erweitert, Stühle und Tische auch am

Fischerbrunnen aufgestellt werden.

www.rathauscafe-ueberlingen.de


SEEZUNGE 23

einen Ort der Begegnung

mit kleinem Café, einem

Raum für Workshops, einem

hübschen Gästezimmer. Mit

Angeboten, per Erlebnistour

die Region zu erkunden.

Involviert sind sogenannte

„localheroes“, darunter

Sattler, Schreiner, Winzer,

Künstler aus der Region, die

besucht werden oder Interessierten

per Workshop ihr

Handwerk näherbringen. Ein

schönes Konzept, das bestens

ankam. Allerdings nicht

bei den Nachbarn links und

rechts vom Café. Sie nutzen

einen kleinen baurechtlichen

Verfahrensfehler, um Carla

Frauenfelder und ihr „localholics“

mit Beschwerden zu

überziehen und sie loszuwerden.

Und dann noch Corona

… Klar ist aber, dass die

Gottlieber Dorfgemeinschaft

das Begegnungshaus halten

will. Und die junge Frau will

ebenfalls nicht aufgeben.

Aktuelle Angebote finden

sich auf der Website.

www.localholic.ch

Das Restaurant Schloss

Seeburg in Kreuzlingen

plant für den 1. und 2. Mai

zwischen 11 und 17 Uhr einen

kulinarischen Markt im

Seeburgpark mit Speisen,

Getränken und Kunsthandwerk,

alles von regionalen

Ausstellern. Anmeldungen

für die Aussteller sind bis

Ende März per Mail möglich

an kontakt@schloss-seeburg.ch.

Wegen des Schutzkonzeptes

ist die Anzahl der

Plätze beschränkt.

Gottlieben blüht auf, gastronomisch gesehen. Sophie Schreiber und Jürgen Seifert, Inhaber der ehemals zum Drachenburg-Komplex

gehörenden Häuser „Hecht“ und „Steinhaus“ eröffnen zum 1. April an der Seerhein-Schiffslände

das Hotel „Porto Sofie“. Jedes der nun insgesamt 31 Zimmer wurde – passend zum historischen Charme des Anwesens

– individuell mit Antiquitäten und Stilmöbeln gestaltet; sogar die Badezimmer-Armaturen sind antiken Ursprungs.

Café und Bar, die Anfang Mai der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen werden, sind im Art Déco-Stil gehalten. Die Gäste

können sich auf ein hochwertiges Bistroangebot freuen, mit erstklassigen Produkten vom Frühstück bis zum Snack am

Abend. Eine große, an der Seepromenade gelegene Terrasse ist im Bau und steht ebenfalls rechtzeitig zur Saison bereit.

www.portosofie.ch

Auch auf der anderen Straßenseite, im Waaghaus, passiert im nächsten halben Jahr Vielversprechendes: Ein Sozialprojekt,

von der Stiftung Drachenburg und Waaghaus kurzfristig ins Leben gerufen, sieht die Einstellung von rund 20 Praktikanten

und Praktikantinnen vor, die an Schweizer Hotelfachschulen studieren. Während sechs Monaten soll ihnen hier

die Möglichkeit gegeben werden, unterschiedliche Praktika zu absolvieren: von der Hotelrezeption bis zum Tischservice.

Ein wertvolles Angebot in Pandemiezeiten. Das Projekt namens „Palettino“ (ital. für Sprungbrett) wird geführt von Luis

Brucker und Attila Incze; die gastronomische Leitung übernimmt der Schweizer Starkoch und Pop-up-Künstler Pascal

Schmutz. Das Hotel öffnet zum 1. April, das À-la-Carte-Restaurant mit Terrasse wartet auf die Lockerung der Corona-

Maßnahmen. Nach der Zwischennutzung bleibt das Waaghaus für einige Zeit geschlossen – wegen Umbau.

www.palettino.ch

Jetzt noch

eine Flasche vom

guten Roten.


24

BILDUNG & WIRTSCHAFT

WIE WOLLEN WIR

ZUKÜNFTIG IN DER

GROSS-STADT

BODENSEE

WOHNEN?

VON ROLAND SCHERER & SIMONE STRAUF


BILDUNG & WIRTSCHAFT 25

Endlich

bezahlbaren

Wohnraum –

das erhoffen sich

viele Menschen in

der Bodenseeregion.

In vielen Teilregionen

fehlt es oftmals an ausreichend

und vor allem bezahlbarem

Wohnraum. Der Druck auf

den Wohnungsmarkt ist groß,

die Fläche knapp und der Preis

für Wohnraum hoch. Auf der

anderen Seite wünschen sich die

Bürgerinnen und Bürger eine Reduzierung

des Flächenverbrauchs

und den Erhalt von Grünflächen.

Der Wunsch nach Erhalt der Landschaft,

Naherholungsbereichen und innerstädtischen

Grünflächen und die gleichzeitige Schaffung

von (bezahlbarem) Wohnraum durch zusätzliche

Angebote lassen sich auf den ersten Blick

nur schwer vereinbaren. Dabei ist das Thema

nicht neu: Bereits 1926 gründete sich die „Internationale

Arbeitsgemeinschaft zum Schutz

des Bodenseeufers“, die das Ziel verfolgte, die

Bodenseelandschaft vor der zunehmenden

Verbauung zu schützen. Und auch in den folgenden

Jahrzehnten stand das Thema einer

Zersiedelung der Landschaft immer wieder auf

der politischen Agenda. Erinnert sei hier an

den „Bodenseeerlass“ von 1972 mit dem Verbot

des Baus von Hochhäusern im Uferbereich,

den beiden (baden-württembergischen) Bodenseeuferplänen

mit ihren regionalplanerischen

Geboten einer seefernen Bebauung oder den

verschiedenen Bodenseeleitbildern, die immer

auch auf den Schutz der Bodenseelandschaft

zielten. Nicht zu Unrecht gilt die Bodenseeregion

deshalb auch als eine der Wiegen des

Landschaftsschutzes und teilweise als Vorbild

für grenzüberschreitende Raumplanung.

Bevölkerungswachstum und

Siedlungsdruck

In den vergangenen Jahren ist die Bevölkerung

in den meisten Teilräumen am Bodensee gewachsen.

Heute leben in der Bodenseeregion

rund 4.2 Mio. Menschen, fast 240.000 mehr

als noch im Jahr 2000, dies entspricht etwa

dreimal der Stadt Konstanz. Und der Trend hält

an, bis zum Jahre 2035 wird sich die Einwoh-


26

BILDUNG & WIRTSCHAFT

DER DENKRAUMBODENSEE

Im sogenannten Think Tank „DenkRaumBodensee“

engagieren sich die Universitäten St.Gallen

und Konstanz, die Zeppelin Universität in Friedrichshafen,

die Duale Hochschule Ravensburg,

das Liechtenstein Institut, das Vorarlberger Architektur

Institut in Dornbirn sowie die Internationale

Bodensee-Hochschule IBH in Kreuzlingen,

um den Dialog zur Zukunft der Bodenseeregion

fortzusetzen. Die Finanzierung erfolgt aus Eigenmitteln

der beteiligten Partner sowie aus

Mitteln des Interreg V-Programms „Alpenrhein-

Bodensee-Hochrhein“ und der Internationalen

Bodensee-Konferenz IBK. In unregelmäßigen

Abständen berichtet der DenkRaumBodensee

in akzent über verschiedene Themen.

nerzahl um weitere 400.000 erhöhen.

Das starke Bevölkerungswachstum

verteilt sich jedoch nicht gleichmäßig

in der gesamten Region, sondern konzentriert

sich auf die Städte, wie Konstanz,

Friedrichshafen oder Dornbirn,

sowie Verdichtungsbereiche um und

zwischen den städtischen Zentren.

In den eher ländlichen Räumen fällt

das Bevölkerungswachstum teilweise

deutlich geringer aus.

Mit dem Bevölkerungswachstum,

aber auch aufgrund der positiven Wirtschafts-

und Tourismusentwicklung

steigt der Flächenverbrauch und damit

die Siedlungsfläche. Naturräume,

landwirtschaftliche Nutzflächen und

Freiflächen geraten immer stärker unter

Druck. Die Flächennutzungskonkurrenz

hat in den vergangenen Jahren

zugenommen und wird sich weiter

verschärfen.

Politisches Bewusstsein

schaffen

Das Problem ist der Bevölkerung und

auch den politisch Verantwortlichen

bewusst, wie verschiedene politische

Diskussionen gerade auf kommunaler

Ebene in den letzten Jahren gezeigt

haben. So wurde z.B. die Ausweisung

eines neuen Industriegebietes in einer

Volksabstimmung in Vorarlberg abgelehnt

oder neue Quartiersentwicklungen

wie in der Stadt Konstanz werden

intensiv öffentlich diskutiert. Die

Städte und Gemeinden stehen hierbei

immer wieder vor schwierigen Abwägungen

zwischen dem Erhalt von

Grün- und Freiflächen und der Schaffung

von (bezahlbarem) Wohnraum.

Die Einbeziehung der Bürgerinnen

und Bürger in die Planungen ist ein

wichtiges Instrument, um einerseits

deren Wünsche aufzunehmen und andererseits

Transparenz und Akzeptanz

für das Vorhaben zu schaffen.

Öffentliche Diskussion

fördern

Hinter den konkreten Baumassnahmen

steht auch immer die Frage, wie

wir in Zukunft leben wollen. Wie können

wir eine nachhaltige Entwicklung

sicherstellen? Wie weit wollen wir

wachsen, und welche Folgen hat das

für den Natur-, Wohn- und Lebensraum

Bodensee?

Wenn wir mehr Urbanität brauchen,

um alle Wohnbedürfnisse abzudecken,

bleibt die Frage, was das für die Bodenseeregion

mit ihrer polyzentrischen

Siedlungsstruktur heißt. Welche neuen

Formen des Miteinanderlebens und

-wohnens gibt es, die ein nachhaltiges

und gleichzeitig bezahlbares Wohnen

ermöglichen? Was wir brauchen, um

zukunftsfähig in der Großstadt Bodensee

wohnen zu können, ist ein gesellschaftlich-politischer

Diskurs auch

über die Grenzen hinweg.

Was sich die Bürgerinnen und

Bürger wünschen

Für die von DenkRaumBodensee rund

um den See befragten Bürgerinnen

und Bürger ist es wichtig, der zunehmenden

Zersiedlung und Verbauung

entgegenzuwirken sowie Leerstände

zu vermeiden. Um attraktiven und

bezahlbaren Wohnraum zu schaffen,

wünschen sie sich neue Wohnformen,

sozial durchmischt, barrierefrei

und generationenübergreifend. Eine

nachhaltige Stadtentwicklung schafft

Wohnraum für Junge und Familien

und sieht ein differenziertes Angebot

an betreuten Wohnformen für ältere

Menschen vor.

Eine nachhaltige und sozialverträgliche

Siedlungsplanung berücksichtigt

dabei die Interessen der Bürgerinnen

und Bürger und vermeidet Flächenund

Landschaftsverbrauch.

Es existieren in allen Teilräumen

bereits spannende Beispiele innovativer

Stadt- und Quartiersgestaltung

mit neuen und bezahlbaren Wohnformen.

Von der Bodenseeregion als

attraktivem Wohnstandort profitieren

alle. Bei einem Blick über lokale und

regionale Grenzen hinweg kann man

voneinander lernen. Ein gemeinsames

und grenzüberschreitendes Konzept

für die Bodenseeregion hätte Modellcharakter

– wie bereits vor einhundert

Jahren.


BILDUNG & WIRTSCHAFT 27

20 JAHRE

„Lebendige Unternehmen lernen

von der Natur“, das ist das Thema

von Stefanie Aufleger, seit

20 Jahren Business-Coach aus

Konstanz. Mit ihren Klienten

entwickelt sie naturkonforme

Strategien und zeigt ihnen, wie

sie auf „natürliche Weise“ ihr

Leben stabil und leicht gestalten

können.

Weitere Infos unter: STEAUF.de

FAIR-FÜHRUNG ZUR

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KOLUMNE STEAUF-WERKSTATT

Menschlich und im Grunde gut

Vor Kurzem diskutierte ich mit einem ehemaligen Soldaten

über psychologische Kriegsführung. Ein wesentlicher Schritt

beim Kampf gegen den Feind sei die Durchkreuzung seiner

Kommunikationswege. „Wenn er sich nicht mehr mit seinen

Leuten treffen kann, wenn er sie nicht mehr erreichen kann,

um Informationen auszutauschen, macht er Fehler, wird mürbe

und kann besiegt werden“, erklärte mir der alte Veteran.

Rückblick auf ein Jahr Social Distancing – mir läuft ein

eiskalter Schauer über den Rücken. Zwar führen wir keinen

„offiziellen“ Krieg, höchstens gegen ein unsichtbares Virus.

Betrachten wir jedoch die Auswirkungen der pandemischen

Kriegsführung, so kommen mir Zweifel. Erschreckend, wie

viele Menschen seither getrennt wurden, mürbe sind oder

vereinsamen – aufgeben! Die Liste der politischen „Kollateralschäden“

ist lang, um im Kriegsjargon zu bleiben. Der unerbittliche

Kampf ums Rechthaben zieht tiefe Risse durch viele

Küchentische. Im Verborgenen wächst Druck und Widerstand:

„Dann werden Menschen zu Bestien“, erinnert sich der Soldat

und verweist auf den Philosophen Thomas Hobbes: „Homo

homini lupus“, „der Mensch ist dem Menschen ein Wolf“.

Haben wir etwa schon Krieg, und

keiner hat’s bemerkt?

Das Gespräch mit dem Militär-Experten hat mir eindrücklich

gezeigt, wie nah Frieden und Krieg beieinander liegen – gerade

jetzt! Nicht das Virus ist der Feind, sondern wir Menschen

richten uns zerstörerisch gegeneinander. Wurde Hobbes These

nicht längst widerlegt? Ist der Mensch nicht im Grunde gut

und wird nur unter Druck zum Wolf? „Zwei Wölfe wohnen in

meinem Herzen ... wer wird wohl gewinnen?“, fragte der Junge

seine Großmutter: „Es gewinnt der Wolf, den du fütterst!“

Natürlich gibt es auch Geschichten über Zusammenhalt und

Miteinander, die in Kriegszeiten geschrieben wurden und die

wir heute weiterschreiben!

Lasst uns alle Kämpfe und Rechthabereien beenden, damit

wir wieder friedlich miteinander leben können. Lasst uns

aufhören, mit dem Finger auf Andersdenkende zu zeigen!

Reichen wir uns besser die Hand! So überwinden wir Gräben,

die uns voneinander trennen, und wir können endlich wieder

gut sein und zusammenstehen.

Das wünsche ich uns allen!

Stefanie Aufleger

STEAUF.de

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28

BILDUNG & WIRTSCHAFT

STARTUP

AUKTIONSHAUS

Nachlass oder Auflösung? Sammlung oder Einzelstück? Das neue „Auktionshaus

am See“ im Konstanzer Musikerviertel ist Spezialist für Komplettlösungen

bei Nachlässen, Auflösungen und Insolvenzen sowie ganzen

Sammlungen.

Die Mitarbeiter ermitteln kostenlos und unverbindlich den Wert von

Objekten und wickeln den Verkauf über internationale Auktionsplattformen

sowie Ebay ab. Auch Einzelstücke werden in die Auktionen aufgenommen.

Die erste Auktion der beiden Gründerinnen – Geschäftsführerin

Constanze Preiß und Kunsthistorikerin Dagmar Ender – findet am

17. April statt. Eine Vorbesichtigung ist vom 8. bis 16. April nach telefonischer

Terminvereinbarung möglich. (am)

Auktionshaus am See

Beethovenstraße 1b

D-78462 Konstanz

+49 (0)7531 361 36 26

www.auktionshausamsee.de

Foto: Inka Reiter

HACK & HARVEST

New Work bringt viele alternative Arbeitsmodelle und neue Methoden in

die Arbeitswelt. Doch welche davon sind geeignet für das eigene Unternehmen

und die Mitarbeiter, und wie findet man das heraus? Orientierung

und Unterstützung bietet „cyberLAGO – digital competence network“.

Zum Beispiel bei seinem digitalen Hack and Harvest Hackathon.

An zwei Tagen können in Teamarbeit Innovationen entstehen, Lösungen

für bestehende Probleme erarbeitet oder Prototypen entwickelt

werden. Ob Privatperson oder Unternehmensgruppe: jeder kann mitmachen,

unabhängig von Skills und Vorwissen. Experten aus Wirtschaft

und Wissenschaft werden teilnehmen und als Mentoren unterstützen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

16./ 17.04.

cyberLAGO – digital competence network

www.cyberlago.net

Foto: Scott Graham on Unsplash

FAIRE STREETWEAR

„Lebe den Unterschied“: Unter diesem Motto eröffnet mit Elossa in Konstanz

am 3. April ein neues, nachhaltiges Modegeschäft. Die moderne

Streetwear wie auch das gesamte Unternehmen sind fair und nachhaltig

gestaltet und sollen damit den Zeitgeist der aktuellen Generation abbilden.

Ziel der Brüder und Gründer Josia und Jonathan Zuber ist es, mit ihrem

Start-up einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und nachhaltige

Mode salonfähig bzw. „elossa“ – finnisch für „lebendig“ – zu machen.

An den Start gehen sie mit einem Markenmix für Damen und Herren,

der sich anfangs auf 9 Labels stützt – Ecoalf, Kuyichi, Brava, Ekn, Flamingo,

Dedicaded, Ucon Acrobatics, Holzkern und Elossa. (am)

ELOSSA GmbH

Egger Straße 15

D-78464 Konstanz

+49 (0)176 57 71 42 54

www.elossa.eu


BILDUNG & WIRTSCHAFT 29


30 TRENDS

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starkem Dickleder ist langlebig und angenehm

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Die Ringe der „Takara“-Kollektion sind sowas von „Wow!“. Zeitlos elegant

und zu jedem Modestil passend – einfach eine clevere Wahl! Fertigung in

Deutschland, alle 585 GG. Preise: 640 Euro (Rosenquarz), 670 Euro (Grüner

Prasiolith), 970 Euro (Lila Amethyst), 1.100 Euro (Blauer Topas)

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32

WOHNLANDSCHAFT

2021

ODYSSEE IM BÜRORAUM

VON CHRISTINE NEU UND MARKUS HOTZ

FOTOS: KASPER STUDIOS

„Es geht hier um nichts Geringeres als die Zukunft des Büros“,

fasst Otto Kasper die Idee zu seinem neuen Buch zusammen.

In Rielasingen wurde schon so manch international Aufsehenerregendes

bei Kasper produziert.


WOHNLANDSCHAFT 33


34

WOHNLANDSCHAFT

Doch das neue, gerade preisgekrönte

Buch-Projekt „Workplace Living“

ist nun die Synthese eines reichlich

angefüllten Lebens dieses kreativen

Grenzgängers, das zwischen Kunst,

Fotografie, Technik, Akustik, Lichtund

Raumgestaltung mäandert und

nun als geistreiches Wissen aus einem

großen, „glänzend gemachten“

276-Seiten-Bilderbuch auf jeder Seite

hervorquillt. Und weil Wissen

bekanntlich Macht ist, stellt dieses

Buch die Frage, was „macht“ man

denn in Zukunft in und mit den vielen

Büros in unserer kleinen Welt am

großen Teich und weit darüber hinaus.

Wie wird Arbeiten organisiert

und organischer, wie werden Büros

kre(n)atürlicher?

Corona beschleunigt Entwicklungen.

Und so sind Szenarien, die noch

vor einem Jahr undenkbar gewesen

wären, plötzlich möglich. Die Arbeitswelt

wird auf den Prüfstand gestellt.

Mobiles Arbeiten wird zum Trend.

Dennoch sehnt man sich nach dem

Gruppenkuscheln im Büro. Die Generation

„Y“ bekommt jetzt ihre große

Chance. Und es wird die Frage gestellt:

„Hat das klassische Büro

ausgedient?“ Oder besser: „Wie

könnte das Büro der Zukunft aussehen?“

Und sowieso: Büro sagt man

nicht mehr. Workplace. Und weil viele

viel Lebenszeit da verbrachten und

verbringen, Workplace Living.

Wie immer gibt’s dazu viel Neues

und das alleine ist an sich „nix Neues“,

denn in jeder Dekade wurde das

Büro als Arbeitsplatz neu erfunden,

wiederbelebt, umgewandelt oder

wiederum einfach für tot erklärt, um

es mit neuen Ideen wiederauferstehen

zu lassen. So spricht man also

seit einem halben Jahrhundert „vom

Büro der Zukunft“. Aber nun hat die

Zukunft einfach die Realität rechts

überholt. Weltweit in pandemischen

Ausmaßen.

Ohne dass es die Industrie steuern

konnte, kam durch Corona der

„fluchtartige“, direkte Wechsel ins eigene

Büro nach Hause und ins „mobile

office“. Für die einen Fluch, für die

anderen Segen. Viele Mitarbeiter, die

nach monatelang isoliertem Homeoffice

wieder an ihre „gewohnten“

Arbeitsplätze in die Firmen zurückkehren,

erleben einen Kulturschock.


WOHNLANDSCHAFT 35

Warum? Sie selbst haben sich in

dieser Zeit verändert, weil sie ihre

Umgebung sowie den Anspruch an

ihre Tätigkeit und damit verbunden

ihre Aufgaben und den Sinn hinterfragt

haben und weiterhin kritisch

beobachten. Dazu kam noch bei vielen

die Desozialisierung durch ein

berufliches Eremitendasein. „Das

Büro“ wird nun mit anderen Augen

betrachtet und das ist auch gut so!

The Future of Work is Human

Der künftige Arbeitsplatz mutiert

mehr denn je zum „Marktplatz für

sozialen Austausch“, Teamarbeit

wird neu organisiert werden und

das Büro zum konzentrierten sowie

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36

WOHNLANDSCHAFT


WOHNLANDSCHAFT 37

Der künftige Arbeitsplatz wird mehr denn je

sozialer Marktplatz für Austausch, Teamarbeit und

Ideenzentrum sein.

kreativ-inspirierenden Ideenzentrum

hin entwickelt. Die Amts-Flure mit

funktionalen Hasenställen haben

ebenso ausgedient wie großräumige

Büro-Hallen mit kleinteiligen Office-

Nischen.

Der Rückzug ins Homeoffice ist

ein Siegeszug für die Vernetzung

und Flexibilisierung. Hinzu kommt,

dass die längst überfällige digitale

Kommunikation auch Geschäftsfahrten

und Reisen überflüssig macht.

Quälendes Flugmeilensammeln, unnütze

Wartezeiten, Staus und Kilometerschrubben

auf den Autobahnen

werden entfallen. Ökologisch eine

Großtat. Und reale Treffen erfahren

dadurch einen neuen Sinn, eine neue

Wertigkeit. Die dafür nun notwendigen

Räumlichkeiten sind mit alten

Büro-Strukturen kaum erfüllbar.

So hat in „dunklen Stunden, über

Nacht hat ein neues Zeitalter am Arbeitsplatz

begonnen: The Future of

Work is Human“. Dafür müssen neue

Räume und neue Arbeitsumgebungen

geschaffen werden. Unternehmen,

Einrichter, Gestalter, Architekten

und Mitarbeiter selbst müssen sich

auf die neuen Gegebenheiten einstellen.

Otto Kasper liefert mit seinem

neuen, edlen Buch „WORKPLACE

LIVING“ auf 276 Seiten Inspiration

mit 220 Abbildungen auf Doppelseiten

im Kingsize-Format. Im Mittelpunkt

stehen die Bildwelten zum

Thema Büro, Arbeitsplatz sowie Akustik-

und Lichtgestaltung. Dafür erhielt

es im Frühjahr 2021 den Buchpreis

des ICMA in der Kategorie „Books –

Guides and non-fiction“ aufgrund herausragender

Konzeption und Design.

Der internationale ICMA-Award kürt

jedes Jahr die besten Einreichungen

aus über 20 Ländern. Und wieder einmal

landet eine Trophäe in Rielasingen

– wo auch sonst …

Oft sind persönliche Erlebnisse der

Auslöser für geniale Ideen. So auch

bei Otto Kasper, der aufgrund eines

familiären Schicksalsschlags begann,


38

WOHNLANDSCHAFT

sich mit den schädlichen Auswirkungen

von Schall zu beschäftigen:

„Wie sich der Schall in einem Raum

ausbreitet, kann man an einem ganz

einfachen Beispiel demonstrieren.

Wenn man einen Flummiball gegen

feste Widerstände wirft, prallt dieser

im rechten Winkel ab und springt

von Fläche zu Fläche durch den ganzen

Raum. Es ist beeindruckend, wie

der Ball ohne gefühlten Geschwindigkeitsverlust

durch ein Zimmer

schießt. Das funktioniert aber nur,

solange der Ball auf harte Gegenstände

prallt. Würde er auf ein Wattekissen

treffen, wäre die Springerei beendet.

So ähnlich verhält sich auch der

Schall. Er prallt ebenfalls im rechten

Winkel von einer harten Oberfläche

zur anderen. Wenn der Schall aber

auf einen Absorber trifft, wird er geschluckt

und eliminiert.“

Das erklärt ganz einfach, weshalb

Schallabsorber in Räumen mit harten

Wänden, Böden und Decken wichtig

sind. Und sich dennoch unauffällig

jeglicher Architektur, Einrichtung,

jeglichem Stil und jeglicher Philosophie

anpassen lassen sollten. Darüber

zerbrachen sich Kasper und sein

Team lange den Kopf und schließlich

ersannen sie den „Schallsauger“.

Im Grunde ist der Schallsauger ein

akustisch absorbierendes Bild an der

Wand oder sogar gleich die ganze

Wand oder die Decke oder ein Teil

davon und wahlweise mit Licht oder

ohne, als abstrakte Kunst oder als

reale Fotografie und überdies auch

noch jederzeit austauschbar. Also

ganz einfach. Eigentlich. Genial einfach.

Wer die besten Arbeitsplätze

hat, hat motivierte

Mitarbeiter.

Doch darum und drumrum ist noch

so viel mehr möglich: Und weil man

dieses ganze Mehr an Möglichkeiten

schlicht nicht versteht, wenn man es

sich nur vorstellt, zeigt Kasper mit

seinem Team halt einfach mal, was

er so denkt und was er kann: „Wir

haben für dieses Buch viele Einrichtungsideen

entwickelt und uns dabei

überlegt, wie wir diese Konzepte visuell

zeigen könnten. Wir, das sind

Hans Noll und ich als Fotodesigner

sowie Inga Weber als Stylistin. Dazu

kommen noch unsere Kulissenbauer,

Elektro- und Werbetechniker. Wahrscheinlich

werden die Techno-Freaks

jetzt sagen, dass es mit 3D-Renderings

virtuell viel einfacher lösbar gewesen

wäre. Daran haben auch wir als Allererstes

gedacht. Die Technik und

das Wissen wären vorhanden. Aber

wir wollten nicht diese kalten leblosen

Cyber-Bilder, die so unterkühlt

wirken, dass man an dem gezeigten

Ort nicht wirklich sein möchte. Der

größte Teil der Möbelprospekte wird

zwischenzeitlich so hergestellt, und

alle sehen dadurch gleich aus. Spirit,

Herz und Seele bleiben auf der Stre-


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40

WOHNLANDSCHAFT

cke. So haben wir uns entschieden, dem Buchtitel

zu folgen und tatsächlich „Workplace-Living“ live

und real umzusetzen. Wir haben uns für den lebenden

Dialog mit den Materialien, dem Licht, der

Akustik und einer durchdachten Dekoration entschieden.

Gerade deshalb, weil der wichtige Part

der Dekoration und der stylishen Gestaltung von

Büros noch völlig in den Kinderschuhen steckt.

Zu Hause wird mit Einrichtungsdekorationen und

Accessoires gearbeitet, ebenfalls in Shops und

Hotels oder in der Gastronomie. Am Arbeitsplatz

und im Büro eher weniger. Wir reden doch von Erlebnisgastronomie.

Warum reden wir nicht auch

einmal vom „Erlebnisbüro“? Wir wollten das Experiment

starten und aus der theoretischen Phase

ausbrechen. Dazu haben wir uns extra für mehrere

Monate ein Fotostudio eingerichtet: ein einziger

großzügiger Raum, in dem wir alle Einrichtungsideen

und Rauminszenierungen aufbauen

OTTO OTTO!

Oft sind persönliche Erlebnisse der Auslöser für geniale

Ideen. So auch bei Otto Kasper, der aufgrund

eines familiären Schicksalsschlags begann, sich mit

den schädlichen Auswirkungen von Schall zu beschäftigen.

Otto Kasper (geb. 27.10.1954

in Singen) ist – laut Wikipedia

– ein deutscher Fotograf,

Werbedesigner, Erfinder,

Akustiker, Buchautor und

Verleger. Ausstellungskurator

fehlt da übrigens (z.B. im

Dix Haus). In den 1980ern

hat er sich Europas größtes

Tageslicht-Studio ausgerechnet

in der Metropole

Rielasingen gegönnt. Heute

ist es zur Produktionshalle,

Werbeagentur, Messebau-

Halle umfunktioniert und

sowieso schon wieder zu

klein, weswegen eine Halle daneben bereits

hinzukam, in der auch die Buch-Motive allesamt

aufgebaut und wieder abgebaut wurden. Wie beim

Messe- oder Bühnenbau. Eine eigene Welt – nur, um

einmal als Fotografie in einem Buch zum Leben erweckt

zu werden …

Apropos Leben: Der Vater vierer Kinder, wobei drei

davon im Unternehmen engagiert sind, wurde international

bekannt durch seine Fotoperformance

mit dem 10 Meter hohen „roten Stuhl“, die weltweit

von 80 Magazinen wie Stern, Life, New Look oder Illustré

begleitet wurde. Damals alles in echt gebaut,

was heute am Rechner spektakulär in Jurassic-Park-

Manier aufgebaut werden würde.

Seine Fotografien und Arbeiten als Art Director

schmücken internationale Kampagnen wie Siemens,

DHL, Krombacher (wer Fußball-Länderspiele

anschaut, kennt vorneweg den blauen See im

Anflug, der z.B. ist von Otto Kasper). Auch Deutsche

Post, Bosch, Heine, Audi griffen auf den Fotografen

aus dem Hegau zurück. Für Riedel Glas foto-


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WOHNLANDSCHAFT

konnten. Lediglich der Blickwinkel

in Form von unterschiedlichen Kamerapositionen

sollte sich in diesem

Raum verändern. Wir haben uns für

elf Lifestyle-Themen für den kreativen

Arbeitsplatz der Zukunft entschieden,

die wir exklusiv für dieses

Buch umgesetzt haben. Dazu gaben

wir uns jede Freiheit für die Gestaltung.

Und wir haben alle Regeln von

Arbeitsschutz oder Ergonomie unbeachtet

gelassen. Nennen wir es Experiment

oder freie Inszenierung mit

der Absicht, Einrichter, Architekten,

Hersteller und Menschen zu inspirieren,

die das Leben am Arbeitsplatz

verändern wollen“, erzählt Otto Kasper

und begründet: „Wer die besten

Arbeitsplätze hat, hat motivierte Mitarbeiter

– das sieht man doch schon

an uns, dass es funktioniert!“

Alle ganz einfach, eigentlich …

WORKPLACE LIVING –

das neue Wohlfühlbüro.

Erhältlich im Deutschen Buchhandel.

ISBN 978-3-947572-66-3

276 Seiten. 74,00 € [D]

Informationen unter

www.workplace-living.de

grafieren sie noch heute alle Kampagnen, legendär,

die Kampagne, bei der die internationale Getränke-

Prominenz wie Gaja, Antinori oder Hennesy mit ihren

Luxusgetränken in einem Riedelglas vor seiner

Linse posierten und in Anzeigenkampagnen Seitenweise

in allen internationalen Magazinen abgefeiert

wurden. Heute würde sowas auf Social Media viral

gehen …

Er erhielt für seine Arbeiten zahlreiche internationale

Preise bei der Kalenderschau Stuttgart, mehrfach

den Kodak-Kalenderpreis, Preise beim ADC Tokyo,

Nominierung beim ADC New York und mehrfach die

Goldmedaille im Deutschen Plakat-Grand Prix.

Trotzdem hat er bereits in den 1980ern erkannt, dass

das Ende der Fotografie, wie man sie kannte, nahte

und eine ganze Fotografen-Branche sich transformieren

werden müsse.

Darum hat er folgerichtig auf andere Bereiche gesetzt

und als größeres Unternehmen mit seinem

Team etwas ganz Neues geformt. Und Fotografie

trotzdem noch dazu neu belebt.

Als Werbetechniker hat er u.a. die gesamte DHL-

Fahrzeugpalette, immerhin der Welt größte Logistikflotte,

vom Flugzeug bis zum Poschtler-Fahrrad

gestaltet, und sogar Interieurs der DHL-Filialen, bis

hin zur Weste der freundlichen Mitarbeiter stammen

von ihm und seinem Team.

Seit über 40 Jahren beschäftigt er sich überdies mit

der Gestaltung und Ausstattung von Büros und hat

für viele bekannte Unternehmen in dieser Branche

gearbeitet. Jahrzehnte hat er Raumillusionen für die

Möbelindustrie gestaltet, aufgebaut, dekoriert und

fotografiert.

Seit 2010 hat er mit dem SCHALLSAUGER und

der LED-LightBoxx äußerst erfolgreiche Produktinnovationen

für die Raumgestaltung entwickelt. Mit

seinem schier unerschöpflichen Ideenreichtum beschäftigt

er sich derzeit vor allem mit den Fragen:

Wie sieht das Büro der Zukunft aus und wie beeinflusst

Schall und Licht unser Arbeiten? Die Antworten

dazu hat er nun in ein ganzes Buch gepackt: „WORK-

PLACE LIVING“, auf 276 Seiten, 220 Abbildungen auf

Doppelseiten im Kingsize-Format und pointierten

Texten, denn auch das beherrscht Otto Kasper.


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44

WOHNLANDSCHAFT

KREATIVE NEWS

Mit einem Auftrag fing alles an: ein Bett aus Holz, ganz ohne Metall. Eine Tüftelaufgabe für die Brüder Gadient, die sich schnell

zur Philosophie ihres Leimbacher Ateliers entwickelte. Denn Massivholz hat nicht nur den Vorteil eines regionalen, nachwachsenden

Rohstoffs:„Wir legen Wert darauf, dass unsere Holzverbindungen sichtbar sind. So kann der Nutzer die Funktionsweise des

Möbels verstehen“, erklärt Samuel Gadient. Ihre Möbel lassen sich immer wieder auseinandernehmen und zusammenbauen –

und sind dafür konzipiert, mehrere Generationen zu überdauern. (ma)

Möbelatelier Gebr. Gadient

Hauptstrasse 19

CH-8584 Leimbach

+41 (0)71 642 42 00

www.moebelatelier-gadient.ch

Was hat ein kleiner Ort im

Allgäu mit den Regenwäldern

Indonesiens zu tun? Einiges.

Denn in Kißlegg sitzt das

Unternehmen out for space,

das mit karuun® ein innovatives

Material aus Rattan

entwickelt. Dessen besonderen

Eigenschaften machen

es zur echten Kunststoffkonkurrenz.

Vor allem in Sachen

Nachhaltigkeit: Rattan ist ein

nachwachsender Rohstoff,

der den Regenwald als

Umgebung braucht, statt zu

seiner Rodung beizutragen.

Die besondere Faserstruktur

sorgt für Flexibilität und

eine elegante Maserung.

Wer sich karuun® einmal live

anschauen will, muss dafür

aber nicht nach Indonesien

reisen: Im Kißlegger Hotel

„Zum Ochsen“ gibt es das

erste karuun®-Spa.

out for space GmbH

Jägerstraße 23

D-88353 Kißlegg

www.karuun.com

Teleskopregale sind schon

praktisch: Einfach zwischen

Decke und Boden geklemmt,

schon hat man den Platz an

der Wand optimal ausgenutzt.

Schade nur, dass das

perfekte Vintage-Modell

so schwer zu ergattern ist.

Als Hannah Gstrein und

Jonathan Owadja aus St.

Gallen vor diesem Problem

standen, nahmen sie die

Sache einfach selbst in die

Hand und entwarfen ihre

eigene, moderne Antwort auf

das Konzept aus den 60ern

und 70ern. „johann’s“ vereint

geradlinige Ästhetik mit Flexibilität

und setzt auf regionale

Produktion. Bei ihnen wird

das Regalsystem auch mal zu

Raumteiler, Garderobe oder

Arbeitsnische – und lässt sich

nach Herzenslust erweitern.

(ma)

johann’s c/o OGD klg

CH-9000 St. Gallen

+41 (0)71 558 58 06

www.johanns.furniture

Was passiert mit Möbeln,

wenn eine Wohnung aufgelöst

wird? Oft landen sie im

Container oder verstauben

auf dem Dachboden – und

das ist schade, findet Michael

Casagranda. Gemeinsam

mit seiner Frau Anna und

ihren Freunden Markus und

Susanne Schelling gründete

er deshalb Raubein: einen

Ort, an dem alte Möbel eine

neue Chance bekommen.

In der Werkstatt in Hard wird

geschliffen, geschraubt und

lackiert, bis die Fundstücke

eben nicht aussehen wie

neu. Schließlich machen

die Gebrauchsspuren ihren

Charme aus. Hier verwandelt

sich ein Sprungkasten aus der

Sporthalle in eine elegante

Sitzbank, einer verstaubten

Verkaufstheke wird neues

Leben eingehaucht, eine

Trockenhaube bekommt

ihren neuen Auftritt als

Stehlampe. Was nach einer

guten Geschäftsidee klingt,

hat nichts mit Profit zu tun.

Raubein ist ein Herzensprojekt,

dem die vier neben ihren

Berufen nachgehen. Mit ihren

Einnahmen decken sie ihre

Kosten, ein großer Teil des

Gewinns wird gespendet.

Momentan sind die Türen

zwar geschlossen, doch alle

Möbel und ihre Geschichten

findet man online – und bald

soll die Werkstatt wieder zum

Ort der Begegnung werden.

„Unsere Möbel kommen fast

immer von älteren Menschen.

Da möchten wir gerne etwas

zurückgeben“, so Casagranda.

Deshalb sind Projekte

zum Basteln, Kochen und

Beisammensein geplant – für

Möbelliebhaber jeden Alters.

Raubein – Industrie- und

Vintagemöbel KG

Alte Straße 53

A-6971 Hard

www.raubein.at

Von 3D-gedruckten Autoteilen hat man vielleicht schon

gehört. Dass aber eine Keramikvase per Knopfdruck entstehen

kann, klingt erstmal verrückt. Doch in Olaf Egners

St.Gallener Werkstatt ist das möglich. Schicht für Schicht

trägt sein 3D-Drucker Ton auf, bis am Ende ein Designobjekt

entstanden ist – wie aus dem Nichts. Hier verschmelzen

Handarbeit und Technologie auf raffinierte Weise: Jeder Rohling

wird von ihm mit der Hand glasiert und gebrannt. So gibt

am Ende immer noch der Künstler den Ton an. (ma)

Seremik GmbH

Krüsistrasse 12

CH-9000 St. Gallen

+41 (0)71 801 94 14

www.seremik.ch

Foto: Olaf Egner Foto: Samuel und Jonathan Gadient


Bettrahmen

Matratzen

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Dekoration

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ANGESAGTE KÜCHEN-

Intelligente Küchen

Die Küche von heute und morgen glänzt mit smarter Technik, die nicht

nur raffiniert erscheint, sondern das Kochen tatsächlich vereinfacht.

Innovative Systeme vernetzen intelligente Hausgeräte und revolutionieren

die Art der Bedienung und sorgen somit für mehr Flexibilität und Komfort

– zu Hause und unterwegs.

Beim neuen Induktionskochfeld „Bora

X Pure“ lassen sich vordere und hintere

Kochfelder für große Bräter verbinden.

Der besonders leise Kochfeldabzug in

der Mitte orientiert sich automatisch

an der Kochzone, die am höchsten

eingestellt ist.


UND WOHNTRENDS

Der Wasserhahn, der alles

kann. Der Quooker spendet

im Handumdrehen warmes,

kaltes, 100 °C kochendes sowie

gekühltes, sprudelndes und stilles

Wasser aus nur einem Hahn.

Jederzeit und ortsunabhängig

auf die Küchengeräte zugreifen?

MobileControl von Miele macht es

möglich. Der Geschirrspüler lässt

sich direkt aus der App starten

und zu Hause wartet bei Ankunft

strahlend das Geschirr – auch wenn

es im Büro mal länger dauert.

inpuncto Küchen GmbH

Stockenweg 1

D-78244 Gottmadingen - Bietingen

Telefon: +49 (0)7734 9315-0

www.inpuncto-kuechen-moebel.de


48

WOHNLANDSCHAFT

HERSTELLER NEWS

Wie lässt es sich trotz wenig Platz bequem von zu Hause arbeiten? Diese Frage beschäftigt momentan so viele Menschen wie noch

nie. Wenn man nur den ganzen Schreibtisch am Ende des Tages einfach verschwinden lassen könnte … Das neue Pocketsystem,

das sich der Höchster Beschlaghersteller Blum ausgedacht hat, kommt dieser Vorstellung schon ziemlich nah. Flexible Falttüren

geben beim Antippen die Sicht auf ganze Arbeitsbereiche oder Regalsysteme frei und verschwinden dabei in einer Einschubnische.

Nach getaner Arbeit heißt es dann Tür zu und weg mit dem Chaos – für einen cleanen Look, auch in kleinen Räumen.

Julius Blum GmbH

www.blum.com

Bei Beck Design geht es

rund – zumindest, was ihre

Sofas angeht. Denn wenn

man sich die neue Serie

FLINT so anschaut, die das

Team aus Markdorf für Leolux

entworfen hat, verliert

man sich in subtilen Rundungen,

die elegant ineinanderfließen.

Kein Wunder,

dass das Modell sich bei der

holländischen Marke schnell

zum Bestseller entwickelt

hat. Passend dazu sorgt die

Couchtischserie TAMPA für

Abwechslung, und das, ganz

ohne anzuecken: Hier werden

bohnen- oder eiförmige

Tischplatten in unterschiedlichen

Farben und Strukturen

zum Hingucker. Runde

Sache!

Beck Design

www.beck-design.eu

Bei ALNO hat sich viel

getan: Nachdem sich der

Küchenhersteller vor ein

Neuer Chef bei Klöber: Das Bürostuhlunternehmen hat Zuwachs in der obersten Etage zu

verzeichnen. Thomas Möller trat im November 2020 seine neue Stellung in der Geschäftsführung

an und bildet seither gemeinsam mit Daniel Kittner eine Doppelspitze beim Owinger

Unternehmen. Dabei ist der Sitzmöbelexperte bei Klöber durchaus kein neues Gesicht: Obwohl

er bis vor Kurzem noch den Vertrieb bei Thonet leitete, setzt der Geschäftsführer in seiner

neuen Rolle eine bereits 22-jährige Karriere im Unternehmen fort.

Klöber GmbH, www.kloeber.com

Foto: Klöber Foto: Blum


WOHNLANDSCHAFT 49

Schlafen auf der Rückbank? Zugegeben,

der Campingbus hat als

Übernachtungsort nicht den besten

Ruf. Doch für alle, die auch auf dem

Zeltplatz nicht auf Komfort verzichten

wollen, hat Aguti die Lösung: Die

neue Schlafbank S2 des Langenargener

Sitzherstellers lässt sich in

wenigen Handgriffen vom Rücksitz

zu einer ausladenden Liegefläche

umbauen. So kommt weder Komfort

noch Flexibilität zu kurz – auch im

aufrechten Zustand lässt sich die

Sitzbank kinderleicht verschieben, um

Platz für Gepäck oder lange Beine zu

schaffen. Campen mit Komfort eben.

Aguti GmbH

www.aguti.com

paar Jahren in die Neue

Alno verwandelte, wird jetzt

die Ausstellungsfläche in

Pfullendorf auf Vordermann

gebracht. Ab Mai kann man

sich auf rund 3.000 m² Fläche

in der brandneuen Markenwelt

inspirieren lassen. Hier

finden sich bekannte Highlights

und Neuzugänge im

Sortiment, unter anderem ein

neuer Korpus. Und wer es bis

dahin nicht erwarten kann,

kann sich seine Küche auch

vorher einfach schon online

zusammenstellen lassen.

Neue Alno GmbH,

www.alno.de

Mit allen gemeinsam an einem Tisch sitzen – diese Vorstellung ist zurzeit für viele ein Grund

zur Vorfreude. Das liegt aber meistens eher an der Gesellschaft als am Tisch selbst. Wenn

man sich die großen Tafeln so anschaut, die die Möbelmanufaktur Draenert aus Immenstaad

als Konferenz- oder Esstisch designt hat, kann man aber schon ins Schwärmen

geraten. Besonders mit dem Neuzugang in der Serie Fontana: Auf ganzen 4 Metern erstreckt

sich eine zweiteilige Steinplatte, an der ganz viel Platz für gute Gespräche und neue Ideen ist.

Draenert GmbH, www.draenert.de

Das passende Licht ist für

jeden Arbeitsplatz wichtig.

Besonders gilt das aber,

wenn es sich dabei um

einen OP-Saal handelt. Der

Dornbirner Lichtgestalter

Zumtobel hat mit der

CLEAN II ein Beleuchtungskonzept

entwickelt, das

sich auf das Wesentliche

konzentriert. So können

Umgebungen wie Kliniken

oder Labore in perfekter

Weißlichtqualität ausgeleuchtet

werden – bis in den

letzten Winkel. Das minimalistische

Design fügt sich

nahtlos in seine Umgebung

ein. Manchmal ist das beste

Lichtkonzept eben eines,

das gar nicht auffällt.

Zumtobel Lighting GmbH

www.zumtobel.com


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Stoffmustern über Farbkarten und

Teppichproben bis hin zu Tapetenbüchern.

Den Anfang machen

in diesem Jahr die Muster aus der

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Morris war im 19. Jahrhundert die

bedeutendste Figur des britischen

Stoffdesigns, und ein junger Designer

hat nun viele der Entwürfe

neu koloriert. Im Zusammenspiel

mit den englischen Wandfarben

von Farrow&Ball ergeben sich frische

Kombinationsmöglichkeiten,

z.B. mit einem neuen Streifen von

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für Paket werden sich hier weitere

Schätze hinzugesellen und zeigen,

wohin die Einrichtungsreise

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die meisten Kunden doch eigentlich um etwas

anderes: Die beste Matratze zu finden, auf der

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Um diese zu ermitteln, bietet der Premium

Matratzen Lagerverkauf in Konstanz eine

Möglichkeit: „Testen bis zur Besten“. Nach

ausgiebiger Beratung im Geschäft und einer

Vorauswahl aus dem großen Sortiment haben

die Kunden gegen eine überschaubare und auf

den Kaufpreis anrechenbare Testgebühr die

Möglichkeit, so lange Matratzen probehalber

mit nach Hause zu nehmen, bis sie wirklich

die beste für ihre Bedürfnisse gefunden haben.

Und das allerbeste: „Unser Lager ist voll und

wir sind schnell lieferfähig, was derzeit nicht

überall der Fall ist“, freut sich Inhaber Marc

Schlossarek.

Dies ist nicht die einzige Idee, mit der sich

der unkonventionelle Laden vom Weiß-in-Weiß

der Matratzenbranche unterscheidet. Schon

das Konzept des Lagerverkaufs ist ungewöhnlich,

aber überzeugend: Durch konsequentes

Einsparen von Fixkosten und knappe Kalkulation

gelingt es, hochwertige Markenmatratzen

wirklich günstig anzubieten. Dabei verzichten

die Kunden lediglich auf ein Geschäft in Top-

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Marc Chagall, Der Lustgarten, Blatt 34 des Künstlerbuchs „Daphnis & Chloe“, 1956–1961,

Horst und Gabriele Siedle-Kunststiftung, Foto: Bernhard Strauss, Freiburg

Marc Chagall © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

„PARADIESISCHE GÄRTEN“

Einen Einblick in das Paradies gewährt das Lindauer

Kunstmuseum seinen BesucherInnen mit seiner

diesjährigen Sonderausstellung. Denn vom 1. Mai

bis zum 31. Oktober sind auf der Insel unter dem

Titel „Paradiesische Gärten“ Werke des beliebten

Malerpoeten Marc Chagall zu sehen.

Marc Chagall, 1955, Foto: Philippe Halsman © Halsman Archive/Magnum

Mit seiner unverwechselbaren Bildersprache

und der Schönheit seiner Farben prägt Chagall

(1887 bis 1985) die Kunst des 20. Jahrhunderts

als einer der ganz großen Meister der Moderne.

Dabei ist es Kurator Roland Doschka einmal

mehr gelungen, außergewöhnliche Werke nach

Lindau zu holen.

Die Lindauer Kunstausstellung zeigt zum einen

Chagalls berühmte Illustrationen der antiken

Liebesgeschichte „Daphnis und Chloe“ des

griechischen Autors Longos. In diesem wertvollen

lithografischen Zyklus aus 42 Blättern feiert

Chagall ein wahres Fest der Farben und der

Fantasie. Darüber hinaus werden rund 25 herausragende

Originalwerke gezeigt, die zum Teil

aus dem Besitz der Familie Chagall stammen.

Die Ausstellung beleuchtet seine Schaffenszeit

von 1950 bis 1970 und zeigt, wie Chagall auch

als reifer Künstler mit verschiedenen Techniken

virtuos experimentiert und damit sein großes

Werk bereichert.

In chagalleskem Blau erblühen

Wer Kunst und Kultur einmal ganz anders erfahren

möchte, der hat auf der Gartenschau, die


ERLEBEN 57

Marc Chagall, vorbereitende Gouache für die Lithografie Sirene und Fisch

(Nizza und die Côte d‘Azur, CS 28), 1956 - 1960, Gouache und Pastell auf Papier,

Privatbesitz; Marc Chagall © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

Marc

Chagall –

Paradiesische

Gärten

Marc Chagall, Nelkenstrauß mit Liebespaar in Grün (Detail), 1950 © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

am 20. Mai in Lindau ihre Pforten öffnet, die Gelegenheit,

den Chagall-Garten zu bewundern, den der renommierte

Kunst-Kurator und Gartengestalter Professor Roland Doschka

auf dem Gelände auf der Hinteren Insel anlegt. Mit dem

Garten, der ganz im typisch chagallesken Blau erblüht,

schlägt Doschka, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag

feiert, den perfekten Bogen zur Sonderausstellung „Marc

Chagall – Paradiesische Gärten“ im Kunstmuseum am Inselbahnhof.

Das Lindauer Kunstmuseum setzt mit der Chagall-Ausstellung

die Reihe seiner großen Sonderausstellungen fort.

Seit 2011 zeigt das Museum Lindau Kunst der Klassischen

Moderne und hat mit Pablo Picasso, Joan Miró, Emil Nolde,

Henri Matisse, Paul Klee, August Macke, Friedensreich Hundertwasser

und Otto Modersohn & Paula Modersohn-Becker

mehr als 650.000 BesucherInnen begeistert. (dos)

Zeitfenster online reservieren

Das Kunstmuseum Lindau bietet seinen BesucherInnen für

die Sonderausstellung „Marc Chagall – Paradiesische Gärten“,

einen besonderen Service: Ab sofort können sich KunstfreundInnen

mit einem zeitgemäßen Reservierungssystem

direkt auf der Webseite „reservation.kultur-lindau.de“

ganz bequem und kostenlos ihr Zeitfenster für den Museumsbesuch

buchen. Die Zeitfenster werden für 45 Minuten

reserviert – mit oder ohne AudioGuide. (dos)

Marc Chagall – Paradiesische Gärten

01.05.–31.10., Mo–So 10–18 Uhr

Kunstmuseum am Inselbahnhof

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Willkommen in einer neuen Welt:

Vom 20. Mai bis zum 26. September sind

ganz Lindau und die Region Gastgeber der

Gartenschau Lindau. Sie verwandelt Stadt,

Land und Insel in ein sinnliches Erlebnis aus

Gärten, Wasser, Natur und Panorama und

lässt die einzigartige Kulisse des Sees und

der Berge durch den neuen Logenplatz

auf der Hinteren Insel noch spektakulärer

erleben.

VON SUSI DONNER

Die Hintere Insel wurde dauerhaft veredelt und

umgestaltet und ihre landschaftliche Schönheit

für Bewohner und Besucher zugänglich

gemacht. An 130 Gartenschau-Tagen bereichern

zahlreiche Veranstaltungen das gesellschaftliche

Leben und bieten ein rauschendes

Frühlings- und Sommerfest. Ganz Lindau, vom

Festland bis an den See, von der Insel bis zum

Hoyerberg, vom Lindenhofpark bis zur Reutiner

Bucht, wird zum grünen Gartenstrand. Dazu

erstreckt sich die Gartenschau über die gesamte

Region und schließt mit ihrem Motto „Vom

Berg zum See“ auch besondere Natur- und Kulturdenkmäler

der Umgebung als Schauplätze

mit ein.

Reif für die Insel

Lindaus Herz schlägt auf der Insel. Mediterran

anmutende schmale Gassen, weite Blicke,

südliche Blütenpracht und die weltberühmte

Hafeneinfahrt mit Löwe und Leuchtturm laden

ein, den pulsierenden Herzschlag zu erleben.

Wer Musik mag, Ausstellungen, Theater oder


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oben: Luitpoldpark © Natur in Lindau gGmbH

unten: Lindenhofpark © Markus Triflinger

Gute Freunde vergrößern

den Strand

Der Gartenstrand beginnt weit vor der Insel:

Das Umland ergänzt mit rauschenden Wasserfällen

in Scheidegg, romantischen Schluchten

in Weiler, idyllischen Parklandschaften, allüberall

lieblich blühenden Streuobstwiesen –

und viel interessantem Wissen dazu in der

Obstbauschule in Schlachters Gartenstrand

auf spektakuläre Weise.

Tanz, wer spielen, kreativ mitgestalten oder

sich weiterbilden will – am Gartenstrand gibt

es täglich neue Möglichkeiten für jedes Alter

mitzumachen, mitzufeiern, sich einzubringen

oder einfach nur zuzusehen. Kinder wagen

sich spielerisch an ihre erste „Gratwanderung“.

Skater proben im Skatepark ihre Kunststücke.

Mitmach-Programme fördern das Forschen

und Basteln. Tischtennis, Slackline und

Boulderwand locken nicht nur Sportcracks an.

Die Gartenschau ist zum Staunen und zum

Leben da. Wo vorher ein grauer Parkplatz

ANREISE

Empfohlen werden die ÖPNV. Hierzu gibt es

super Kombitickets mit Bus und Bahn, zu finden

auf www.lindau2021.de/besuch.

Parkplätze für PKW gibt es nur auf dem Festland

- Shuttle-Busse bringen die Besucher

auf die Insel. Fahrrad-Abstellplätze stehen

direkt am Gelände der Gartenschau und an

verschiedenen Standorten in der Stadt zur

Verfügung.

Foto: © Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Studio Wessendorf (2)

war, ist eine großzügige grüne Freifläche von

rund 20.000 Quadratmetern (mit Ufer) direkt

am See entstanden, die zum Verweilen, Feste

feiern und zum ausgiebigen Sonnenbaden

einlädt.

Der Gartenstrand lockt

gleich nebenan

Auf den neuen Stufen der Hinteren Insel lässt

sich wunderbar sitzen und in den Sonnenuntergang

träumen. Gemütlicher Sundowner am

Kiosk, Wellenspiel an den Zehen. Am Gartenstrand

ist das mit Abstand möglich. Und draußen

auf dem See genießen Anfänger und sportlich

Ambitionierte im glitzernden Sonnenlicht

das Stand-Up-Paddling. Schöner geht es kaum.

Region der Sinne

Kulinarisch bietet die Region die leckersten

Spezialitäten: Fisch und Wein, Gemüse und

Bier, Käse und Brot – auf der Schützinger Promenade

präsentieren die Genussregion und

das regionale Handwerk alles, was Herz, Seele,

Auge und Gaumen erfreut.

Feste der Freude

Ein Picknick in der Abenddämmerung, Konzerte

im Sonnenuntergang, Spiel und Spaß

zwischen Blüten und Bäumen. Der gesamte

kulturelle Reichtum der Region vereint sich am

Gartenstrand zu einem betörenden Fest. Der

Strauß an Programmpunkten, die der Gartenschau

Glanz verleihen, wird dabei immer bunter.

Jeder Wochentag steht unter einem Motto

und bietet Kunst- und Kulturgenuss zwischen

Sport, Musik, Theater, Tanz, Spiel, Bildung,

Entspannung, Lachen, Inspiration, Erleben –

mit allen Sinnen und vom Allerfeinsten.

20.05.–26.09.

Gartenschau Lindau

Uferweg 2

88131 Lindau (Bodensee)

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NATURSCHAU MIT MEHRWERT

Das lange Warten hat ein Ende: Was ursprünglich bereits für 2020 geplant war, hält

nun 2021 Einzug am See: Am 9. April eröffnet in Überlingen die erste Landesgartenschau

am Bodensee. Mit umfassendem Hygienekonzept, Online-Ticketing, Ampe lsystem

und der Vergabe von Zeitfenstern für den Besuch steht dem langen Gartenfest nun

nichts mehr im Wege!

Menzinger Gaerten © Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH

Mit der Landesgartenschau feiert

Überlingen 2021 ein sommerlanges

Gartenfest. An 192 Tagen können

sich Besucher bis zum 17. Oktober

auf einer Fläche von rund elf Hektar

in der Innenstadt und direkt am Wasser

inspirieren lassen. In insgesamt

fünf Ausstellungsbereichen gibt es

Vielfalt zu entdecken: Die Landesgartenschau

nutzt die einmalige Chance,

nicht nur zu Land, sondern auch

zu Wasser gärtnerische Kreativität zu

inszenieren – denn nichts liegt näher

bei einem Veranstaltungsort direkt am

Ufer des Bodensees! Auch Sport und

Kultur finden bei zahlreichen Veranstaltungen

eine neue Bühne am See.

Die Ausstellung verknüpft Gärten und

Grünflächen in der Innenstadt, indem

Bereiche geöffnet und gestalterisch

aufgewertet werden, die bislang für

die Öffentlichkeit nicht zugänglich

waren. Wer wird nicht neugierig bei

Namen wie Rosenobelgärten, Menzinger

Gärten, Villengärten, ehemalige

Kapuzinerkirche oder Uferpark? Hier

werden zahllose gärtnerische, floristische

und kulturelle Höhepunkte geboten,

bei denen für jeden Geschmack

etwas dabei ist.


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Aber: „Wir machen keine Blümchenschau,

sondern legen in erster Linie qualitativ hochwertige

Grünflächen an. Dank der Landesgartenschau

wird Überlingen unter anderem um

drei attraktive Spielplätze reicher sein“, erklärt

Roland Leitner, Geschäftsführer der Landesgartenschau

Überlingen 2020 GmbH. So erhält

die Stadt einen dauerhaften, rund sechs Hektar

großen Uferpark am westlichen Eingang mit

attraktiven Freizeit- und Spielbereichen sowie

einer Gastronomie. Eine Besonderheit ist die

Ansiedlung des Strandrasens in einem Teil des

Flachufers, wo unter anderem das Bodensee-

Vergissmeinnicht und die Strandschmiele blühen,

zwei Arten, die weltweit (fast) nur noch

hier vorkommen und massiv vom Aussterben

bedroht sind.

Seit 41 Jahren gibt es dieses besondere Instrument

der städtebaulichen Entwicklung. Und

Überlingen freut sich auf sein Event 2021! (bz)

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Make-up bis zum Naildesign. Und zum

15-jährigen Jubiläum hat Friseurmeister

Hans-Peter Striebel jetzt auch seinem

Salon einen neuen Look gegönnt.

Einladend und modern.

70.000 Euro und zwei Wochen

Schließzeit hat der Salonchef investiert,

damit Architektin Ina Carlsen

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vom Traumsalon realisieren konnte.

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HAIR’N’MORE ist ein Label der Keller

Company. Keller steht seit vielen

Jahren für Ästhetik, Funktionalität

und trendweisende Formen – genau

das zeigt sich nun auch im neuen Look

des Überlinger Salons von Hans-Peter

Striebel. Um den Friseurmeister steht

ein kompetentes Team parat, die allesamt

bei Keller the school, der hauseigenen

Friseurakademie, geschult

wurden. Striebel selbst, der bereits

zahlreiche Auszeichnungen erhielt, ist

ebenfalls als Creative Trainer an der

Akademie tätig. Für den Bereich Makeup

ist Sandra Striebel verantwortlich.

Beide strecken regelmäßig ihre Fühler

in die internationalen Hotspots wie

London und New York aus, um neue

Trends zu entdecken und an den Bodensee

zu bringen. So garantiert das

Team mit seinem fundierten Wissen,

Gespür für Menschen und Feingefühl

Traumfrisuren und auf Wunsch tolle

Typveränderungen. Die Stylisten

schaffen dabei einen individuellen

Look, der die Persönlichkeit unterstreicht

und ein zufriedenes Lebensgefühl

schenken soll. Die neu gestalteten

Räume tragen jetzt ihr Übriges dazu

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SEERAUM

GÄRTEN

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PARKS

Landesgartenschau-Gelände Singen: Skulpturen mit Hohentwiel

Am Bodensee gibt es Klostergärten und Schlossparks, Kräutergärten und

Stadtgärten, Villengärten und Kleingärten. Man kann sie besichtigen oder von

außen hineinschauen – wofür brauchen wir da noch „Gartenschauen“? Ein

Blick in die Geschichte und über die Grenze der Region zeigt, welchen Zweck

solche Veranstaltungen hatten oder haben können.

VON PATRICK BRAUNS (TEXT UND FOTOS)

Die Geschichte der Gartenschauen

Die Entwicklung der Gartenschauen in

Deutschland lässt sich etwas schematisch in

Etappen gliedern: Die ersten Bundesgartenschauen

in den 1950er-Jahren hatten vor allem

den Zweck, durch den Krieg zerstörte städtische

Parkanlagen wiederherzurichten und zu

attraktiven Erholungsorten für die Städter zu

machen. In den 1960ern waren sie eher Leistungsschauen

der Gartenbauindustrie und ihrer

Verbände. Der Deutsche Werkbund, eine

angesehene Vereinigung von Künstlern und

Architekten, drückte die Kritik anlässlich der

Bundesgartenschau 1981 in Kassel mit der Broschüre

„Durch Pflege zerstört“ noch deutlicher

aus. In dieser Zeit wurden oft natürlich gewachsene

Parks zu künstlichen Gartenerlebniswelten

umgestaltet. Auch für die aktuelle LGS in

Überlingen wurden einerseits bisherige Gewerbeflächen

„renaturiert“, andererseits aber auch

eine ganze Allee mit 160 alten Platanen und

eine historische Ufermauer geopfert.

In Baden-Württemberg gibt es die Landesgartenschauen

erst seit 1980, sie hatten deshalb

schon von Anfang an eine zeitgemäßere Grundidee:

Sie sollten brachliegende oder bisher anders

genutzte Flächen wie Industriegelände

neu entwickeln und dadurch auch der ganzen

Stadt einen Entwicklungsschub geben – also

eine Art „Bilbao-Effekt“ bewirken. Oft war

das Gelände auch so gelegen, dass es eine grüne

Verbindung zwischen Stadtteilen oder zur

Nachbarstadt herstellte. Ein bekanntes Beispiel

dafür ist die Stadt Kehl am Rhein, die für die

LGS 2004 eine Kooperation mit der etwa zehnmal

größeren Nachbarstadt Strasbourg eingegangen

ist. Als Verbindung der beiden Seiten

des „Parc des deux Rives“ wurde eine neue,

dem nichtmotorisierten Verkehr vorbehaltene

Brücke gebaut. Geografisch näher liegend ist

Villingen-Schwenningen, wo die LGS 2010

auch den Zweck hatte, die beiden sehr unterschiedlichen,

früher selbständigen Städte zu

verbinden.

Parks an Flüssen

Die bedeutendste Gartenschau im Bodenseeland

war im Jahr 2000 in Singen, deren

Motto „Aus der Stadt – Über den Fluss – Auf

den Berg“ auf die Aach und den Hausberg

Hohentwiel hinwies. Das Gelände verbindet

die Innenstadt über die Aach hinweg mit der

westlichen Vorstadt am Fuß des Hohentwiel.

Mehr als in anderen Städten wurden hier auch

Kunstwerke in den Landschaftspark integriert.

Auch von den Besucherzahlen her war sie

ein großer Erfolg, denn mit fast einer Million

waren es mehr als doppelt so viele Besucher

wie geplant. Für die LGS wurde auch an der

Schaffhauser Straße eine Seehas-Haltestelle


SEERAUM 65

gebaut, die seitdem mit dem Namen „Landesgartenschau“

auch sprachlich eine bleibende

Erinnerung ist – nach aktuellen Planungen

sollen hier in ein paar Jahren sogar die Intercity-Züge

halten und gleich Richtung Zürich

weiterfahren. Ein nützliches Relikt ist auch

die Fußgängerbrücke über die Bahnlinie, die

einen kleinen Aussichtsturm hat.

Eine Nummer kleiner als die Landesgartenschauen

sind die „Grünprojekte“, die es seit

der Jahrtausendwende in Baden-Württemberg

gibt – die ersten beiden im Hinterland des

Bodensees: 2001 wurde im Westen von Pfullendorf

der Seepark Linzgau eröffnet, mit dem

zwei ehemalige Baggerseen neu als Freizeitund

Erholungsgebiet genutzt werden können.

Zwei Jahre später wurde in Tuttlingen die Donau

durch die „Trilogie Park – Stadt – Fluss“

zum Donaupark, der seitdem zu einem beliebten

Volkspark geworden ist.

Unabhängig von den Gartenschauen plant

auch Ravensburg im Bereich zwischen Bahnhof

und dem Gewerbegebiet jenseits der Schussen

einen Flusspark. Dafür gibt es großzügige

Zuschüsse vom Bund, denn ein Park mit „viel

Grün und Blau“ wird sich positiv auf das Stadtklima

auswirken. In fünf Jahren soll der Schussenpark

für die Öffentlichkeit nutzbar sein.

Landesgartenschau-Gelände Singen: Fußgängerbrücke mit Aussichtsturm

Und auf der anderen Seite

des Bodensees?

Die Schweiz hat keine Bundes- oder Kantonsgartenschauen

– mit den üblichen Klischees

könnte man es dadurch erklären, dass das Land

schon so idyllisch ist und so schön gepflegte Bauerngärten

hat, dass es das nicht braucht. Regionale

und lokale Veranstaltungen wie die offenen

Gärten um den Untersee und die Rosenwoche

in Bischofszell zeigen, dass es auch bei diesem

Thema immer wieder neue Gründe gibt, die blühende

Seite des Landes zu entdecken.

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66

SEECLASSICS

VOLL-

DAMPF

AM SEE

Mit einem imposanten Dampfzug

reisen, sich von einem Schnauzen-

Postauto chauffieren lassen und an

Bord eines eleganten Schiffes

über den Bodensee gleiten:

Oldtimerfans können im Mai

verschiedene Verkehrsmittel

miteinander kombinieren und so

auf besonders reizvolle Weise die

Region erkunden.

Organisator Roli Widmer setzt seit

Jahren auf die Verknüpfung der unterschiedlichen

Formen von „historischer

Mobilität“. Denn Oldtimer sind mehr

als nur schöne, alte Autos. Ein ständig

verfügbarer historischer Zug ist nun in

Frauenfeld stationiert. Das erleichtert

alle Aktivitäten der Initiative „Bodensee

unter Dampf“.

So wird es am Christi-Himmelfahrt-

Wochenende zum zweiten Mal die

große Bodensee-Fahrt mit Sonderzug-

Feeling geben, natürlich wieder in Zusammenarbeit

mit „ZRT Bahnreisen“,

die als Bahnreisespezialisten die Logistik

stemmen. Ein Sonderzug, der von

der beeindruckenden Dampflok 01 202

des Vereins Pacific gezogen wird, fährt

dazu von Lyss und Basel nach Romanshorn.

Die Fahrgäste übernachten in

einem Hotel ihrer Wahl in Kreuzlingen

oder Romanshorn und verbringen zwei

gemütliche Tage am Bodensee mit Ausflügen

zu Lande und zu Wasser.

Diese Tagesausflüge am 14. und 15.

Mai sind auch für die Bewohnerinnen

und Bewohner der Bodenseeregion interessant.

Die Fahrten mit historischen

Verkehrsmitteln können in verschiedenen

Kombinationen gebucht werden.

Die Dampflok 01 202 wird den Sonderzug

auf der Strecke Romanshorn –

Kreuzlingen – Weinfelden – Wil –

St. Gallen – Romanshorn ziehen, die

Fahrgäste sitzen während der Fahrt

in den nostalgischen Wagen des „Suisse

Train Bleu“. Wegen bürokratischer

Hürden fährt der Zug jedoch nicht auf

österreichischer und deutscher Seite

weiter. Gäste aus Österreich können

aber mit dem Schiff nach Romanshorn

fahren, deutsche Gäste können mit der

Fähre nach Romanshorn übersetzen.

Dort besteht die Möglichkeit zu Fahrten

mit dem Dampfzug, dem Postauto,

dem historischen Dampfschiff Hohentwiel

oder dem eleganten Art Deco Motorschiff

Österreich. Jede Menge Möglichkeiten

also, den Bodensee und die

Landschaft ringsum in einer Zeitreise

neu zu entdecken. (rue)

14. + 15.05. | Eintägige Fahrten

13.–16.05. | Mehrtägiges Programm

www.zrt.ch

www.arbon-classics.ch


SEECLASSICS 67

ADIEU &

BONJOUR

Das MAC Museum Art & Cars in Singen

hat einen neuen Kurator für Automobile:

Emmanuel Bacquet folgt auf

Christoph Karle, der sein Amt nach

über sieben Jahren für viele überraschend

abgab.

Emmanuel Bacquet gilt als Experte

in Sachen Klassiker und verfügt über

eine langjährige, internationale Erfahrung.

So engagierte ihn die in Paris ansässige

Gruppe Culturespaces 2001 für

die Leitung der Cité de l’Automobile –

Musée National – Collection Schlumpf,

einem der größten Automobilmuseen

der Welt.

Der französische Verband der Oldtimer

ernannte Bacquet 2004 zum Administrator

in der Museumskommission.

2005 übernahm er gleichzeitig

die Leitung des komplett renovierten

französischen Eisenbahnmuseums

in Mulhouse, das ebenfalls Culturespaces

unterstellt war. Im Jahr 2009

wurde der Franzose im Auftrag der

gleichen Gruppe zusätzlich zu seinen

Mulhouse-Funktionen nach Belgien

entsandt, um das Memorial von Waterloo

zu leiten, die Renovierung des historischen

Memorials zu verfolgen und

sich auf die Feierlichkeiten anlässlich

von „200 Jahre Schlacht von Waterloo“

im Jahr 2015 vorzubereiten.

2013 übernahm Bacquet die Leitung

der SK Oldtimer Collection, der privaten,

einzigartigen, aber bis dahin unbekannten

Autosammlung des Litauers

Saulius Karosas. Ein Teil dieser Fahrzeuge

ist seit vergangenen September

im MAC 2 zu sehen.

Im Jahr 2020 wurde Bacquet als

Experte in das Komitee des Concours

d‘Elégance der Villa d‘Este in Italien

aufgenommen.

Sein Vorgänger Christoph Karle hatte

sich zum Ende des vergangenen Jahres

aus persönlichen Gründen als Kurator

Automobile zurückgezogen. Er war

seit Beginn des MAC dabei und neben

dem Stifter-Ehepaar Maier maßgeblich

in den Aufbau, die Entwicklung und

die Präsentation involviert. Er hat alle

elf bisherigen Ausstellungen kuratiert

und einen bedeutenden Teil zum Erfolg

des Museums beigetragen. Entsprechend

dankte das MAC ihm und

seiner Frau Steffi sehr herzlich für die

langjährige intensive und engagierte

Mitarbeit. (tp)

Foto: Tom Pfeifer


68

KULTUR

SZENEN VON DER

HEIMATFRONT

Verstörend wirken diese Fotografien – wie Stillleben aus einer trostlosen

Welt. Zu sehen sind Häuser mit Brandspuren, Wände mit Einschusslöchern,

Mauern für Schützengräben. Die Motive für sein Buch und seine Ausstellung

„Heimatfront – Bühnenbilder des Krieges“ fand der Fotograf Claudio Hils in

militärischen Tabuzonen in Oberschwaben und auf der Schwäbischen Alb.

VON RUTH EBERHARDT

Foto: © Claudio Hils


KULTUR 69

Der Krieg in fernen Ländern kommt

in diesen Bildern nicht vor. Claudio

Hils zeigt das Kriegsgeschehen vor

der Haustür: Kulissen für den Häuserkampf,

Verhörräume zur Vorbereitung

auf die psychische Belastung einer

möglichen Gefangenschaft, blutverschmierte

Puppen zum Üben von Notfallmedizin.

Nüchtern dokumentiert

der Fotograf die Infrastruktur und Strategien,

mit der sich Soldaten auf Bedrohung,

Krieg und humanitäre Einsätze

vorbereiten. Ein ambivalentes Thema:

Es geht um Gewalt und um den Schutz

vor Gewalt. Menschen sind auf diesen

Bildern fast nie zu sehen. Diese sichtbare

Stille ist beabsichtigt: „Dadurch

entsteht eine Lücke, die beim Betrachter

einen Denkprozess auslöst und die

er mit eigenen Erfahrungen auffüllt“,

erklärt Claudio Hils.

Der 59-Jährige stammt aus Mengen,

hat visuelle Kommunikation in

Essen studiert, sieht seine Wurzeln im

politisch-sozialen Journalismus und arbeitet

seit 1993 als Fotograf und Kommunikationsdesigner.

Die Liste seiner

eigenen und kuratierten Ausstellungen

ist lang. Parallel dazu hatte er diverse

Lehraufträge an Hochschulen im Inund

Ausland. Seit 2008 ist der Professor

für Fotografie und Gestaltung an der

Fachhochschule Vorarlberg. Seit etwa

20 Jahren lebt er wieder in Mengen.

Einst eine verbotene Zone

Hier ist ihm schon als Jugendlicher das

nahegelegene US-Sondermunitionslager

Mottschieß aufgefallen. „Wenn

man nachts durch den Wald fuhr,

konnte man die Beleuchtung sehen. Es

war eine verbotene Zone, in der atomare

Sprengköpfe gelagert wurden“, erinnert

er sich. Heute stehen viele dieser

Bunkeranlagen leer, aber die ehemalige

Hauptwache wird vom Kommando

Spezialkräfte (KSK) für militärische

Ausbildungszwecke genutzt. Ein Teil

der Aufnahmen für sein Projekt „Heimatfront

– Bühnenbilder des Krieges“

ist hier entstanden. Fotografiert hat

Claudio Hils auch in der Staufer-Kaserne

Pfullendorf, im ehemaligen Sondermunitionslager

Inneringen sowie

auf dem Truppenübungsplatz, in den

Brandübungsanlagen und im Sanitätsunterstützungszentrum

in Stetten am

Kalten Markt. Ergänzt hat er seine

Fotos realer Militäreinrichtungen mit

virtuellen Bildern aus der Übungssoftware

der Bundeswehr. Über fünf Jahre

erstreckte sich dieses Fotoprojekt.

Bizarre Bilderwelten

Mit dem Themenspektrum Gewalt,

Terror und Militär hat sich Claudio Hils

schon in früheren Jahren befasst. So

fotografierte er vor mehr als 20 Jahren

auf dem Truppenübungsplatz Senne in

Nordrhein-Westfalen für sein Projekt

„Red Land, Blue Land“. Wenige Jahre

später dokumentierte er in „Archive_Belfast“

Spuren, die die jahrelange

Gewalt in der nordirischen Hauptstadt

hinterlassen hat. „Wenn ich Krisenoder

Bedrohungssituationen zeige,

dann wird kein Bild dabei herauskommen,

das eine heile Welt suggeriert.

Trotzdem sind die Bilder auch schön“,

sagt er. „Ich fühle mich in diesen bizarren

Bilderwelten wohl. Es geht mir

darum, komplexe Sachverhalte visuell

spannend und seriell darzustellen.“

Letzteres gilt beispielsweise auch für

seine anderen Projekte, z.B. die japanischen

Lebenswelten in „Tokyo Urban

Space“ (1999), den Prozess der deutschen

Wiedervereinigung in „Neuland.

1989 – 1999“ sowie für den Wandel des

ländlichen Raumes in „abseits“ (2012).

Für die Ausstellung „Heimatfront –

Bühnenbilder eines Krieges“ ist Claudio

Hils eine Kooperation mit dem

Kunstmuseum Thurgau und der Kreisgalerie

im Schloss Meßkirch eingegangen.

Ob die geplanten Ausstellungszeiten

eingehalten werden können, hängt

von der Entwicklung der Corona-Pandemie

ab.

bis 18.04.

Kunstmuseum Thurgau

Kartause Ittingen

CH-8532 Warth

www.kunstmuseum.tg.ch

01.07.–01.10.

Kreisgalerie Schloss Meßkirch

Kirchstr. 7

D-88605 Meßkirch

www.schloss-messkirch.de

www.claudio-hils.com

Foto: © Claudio Hils

Foto: © Kunstmuseum Thurgau/Stefanie Hoch


70

KULTUR

GLAUBEN UND WISSEN

Der Glaube und das Wissen von

Klerikern und Gelehrten spannt ein

kulturelles Netz über den gesamten

Bodenseeraum und quer durch die

Jahrhunderte. Das Bodenseefestival

greift diese vermeintlich konträren

Pole auf und widmet sich dem Thema

„glauben und wissen“. Artists in

Residence sind der virtuose Mandolinist

Avi Avital und das vielseitige

A-cappella-Ensemble VOCES8.

Als erster Mandolinist, der für den

Grammy Award nominiert wurde, ist

Avi Avital ein führender Botschafter

seines Instruments. Mit seiner Leidenschaft

und seinen explosiv-charismatischen

Live-Auftritten ist er eine

treibende Kraft bei der Neubelebung

des Repertoires für die Mandoline. Er

eröffnet das Bodenseefestival gemeinsam

mit dem Bruckner Orchester Linz

am 1. Mai in Friedrichshafen. Wiederholt

wird dieses Konzert in Weingarten

(02.05.) und Dornbirn (03.05.).

Für weitere Auftritte holt sich Avi

Avital verschiedene musikalische

Freundinnen und Freunde mit auf die

Bühne. Am 13.05. ist er zudem solo

in der Klosterkirche Münsterlingen zu

erleben.

Der Mandolinist Avi Avital © Zohar Ron

Das A-cappella-Ensemble VOCES8 © KaupoKikkas

Das Ensemble VOCES8 hat es mit

seiner unkonventionellen Art des Auftritts

und seiner außergewöhnlichen

Klasse an die Spitze der A-cappella-Welt

geschafft. Die achtköpfige Formation

bringt gesangliche Schätze aus den

anglikanischen Kirchen Englands und

den Wissenschaftsstandorten wie Cambridge

und Oxford an den Bodensee:

Am 05.05. in Konstanz, am 07.05. in

Ravensburg, am 12.05. in Münsterlingen

und am 13.05. in Friedrichshafen.

In mehr als 60 Einzelveranstaltungen

loten weitere Künstlerinnen und

Künstler das Festivalthema aus und

machen es an Stätten des Glaubens

und Wissens erfahrbar. So präsentieren

Holger Falk und Steffen Schleiermacher

am 16.05. Lieder „An die Hoffnung“

in der Stiftsbibliothek St. Gallen. Das

Deutsche Theater Berlin gastiert mit

„Am Boden“ am 21./22.05. in Schaan

(FL). Das berühmte „Salve Regina“ des

Geistlichen Hermann der Lahme wird

am 14.05. im Kloster Mehrerau in Bregenz

aufgeführt. Den Abschluss bildet

am Pfingstmontag ein Picknickkonzert

im Park von Schloss Salem.

Pandemiebedingt stehen alle Veranstaltungen

unter Vorbehalt. Aktuelle

Infos gibt es dazu auf der Website. (rue)

01.–24.05.

verschiedene Veranstaltungsorte rund

um den Bodensee

www.bodenseefestival.de


KULTUR 71

SIT AND WAIT?!

NEVER!

Seit Monaten sind die Bühnen des Landes

aufgrund der Corona-Verordnungen

verwaist. Doch Künstler*innen

müssen kreativ sein: So startete das

Hoftheater Baienfurt gemeinsam mit

Ariane Müller (mit Julia Gamez Martin

als „Duo Suchtpotenzial“ und Trägerin

des deutschen Kleinkunstpreises

2020 bekannt) ein Crowdfunding

zur Realisierung einer eigens produzierten

Sitcom. Und die Idee scheint

aufzugehen! „Sit and wait“ gibt es

hier nicht – im Hoftheater heißt es

nun „Sitcom – wir kommen!“

„Toni Tortellini – die Live-Sitcom“

so der Name der Serie, deren sechs

Folgen à 30 min. pro Staffel vor Live-

Publikum im Hoftheater Baienfurt

gedreht und danach veröffentlicht

werden. Die Story handelt von Varieté-Künstler

Toni Tortellini, der nach

25 Jahren in Las Vegas aufgrund des

Lockdowns zurück in seine Provinz-

Heimat kommt. In der Wohnung seiner

Mutter trifft er auf absurde Personen

und diverse Probleme ...

Nach vier Tagen Probenquarantäne

im Februar samt Kulissenbau wird seit

März die erste Staffel auf der Bühne

in Baienfurt gedreht – entgegen der

ursprünglichen Planung zwar ohne

Live-Publikum, dies ist jedoch für die

zweite Staffel geplant. Und das außergewöhnliche

Projekt zieht Kreise: So

haben bereits einige Fernsehanstalten

angeklopft, die sich – ohne jemals

eine Szene gesehen zu haben – als

Kooperationspartner für weitere Staffeln

ins Gespräch bringen. Mit Julia

Gamez Martin und Patrizia Moresco

aus Berlin, Pablo Konrad und Dagmar

Schönleber aus Köln und Heinrich del

Core, Roland Baisch, Uli Boettcher

und Brian Lausund aus dem Süden

bildet der Cast der Sitcom quasi einen

Querschnitt durch die Kleinkunstszene

der Bundesrepublik ab.

„Die Idee, eine klamaukige Sitcom

nicht am Reißbrett einer Fernsehredaktion

zu entwickeln, sondern

einfach eine Handvoll befreundeter

Comedy-Solisten zusammenzuwürfeln

und loslegen zu lassen, scheint

anzukommen“, so Hoftheater-Geschäftsführer

Brian Lausund. „Es ist

ein Riesenspaß, mal wieder etwas

Vernünftiges zu tun – statt nur Antragsformulare

auszufüllen!“

Die Kinopremiere von „Toni Tortellini“

ist nach Ostern im ROXY Ulm geplant.

Zu sehen gibt es je zwei Folgen

einer Staffel. Geplant sind auch ein

Stream und eine DVD. Sit and wait?

Never! (bz)

www.hoftheater.org

Fotos: Alexander Pohle


72

KULTUR

Anzeige

In den Räumen der Ausstellung „kommen – schaffen – bleiben. “

‚Gastarbeiterinnen‘ und ‚Gastarbeiter‘ im ländlichen Oberschwaben.

WIE LIVE &

IN FARBE

Das Bauernhaus-Museum Allgäu-

Oberschwaben Wolfegg startet mit einer

neuen Dauerausstellung in die Saison:

„kommen – schaffen – bleiben“.

Jung und dynamisch, gesund und

leistungsbereit waren die Menschen

aus den Mittelmeerländern, die vor

rund 60 Jahren in den Landkreis Ravensburg

gekommen waren. Sie kamen

zum „schaffen“, denn die Wirtschaft

florierte. Manche blieben, wie

Malta Vlassakidou, die mit 25 Jahren

aus Griechenland nach Hofen kam,

um in der Spulenfabrik zu arbeiten.

Auch im Fischerhaus, der „Keimzelle“

des Bauernhaus-Museums, wohnten

in den 1970er-Jahren „Gastarbeiter“

aus der Türkei. Sie, ihre Nachkommen

und viele weitere ehemalige Arbeitsmigrant/innen

erzählen in der neuen

Ausstellung wie live und in Farbe von

ihren Erfahrungen. Ebenso kommen

Vertreter/innen der sogenannten

Mehr heitsgesellschaft zu Wort.

Malta Vlassakidou fand in der Spulenfabrik in Hofen Arbeit.

Im denkmalgeschützten Fischerhaus

ist eine moderne Ausstellungsarchitektur

entstanden. In „Zeitvehikeln“

werden die Geschichten für die

Besucher/innen hautnah erleb- und

erfahrbar. In Kindernischen folgen

die kleinen Entdecker/innen der Spur

von vier „Gastarbeiterkindern“. Ein

Aktenschrank-Imitat zeigt die bunte

Unternehmenslandschaft der 1950er

bis 1970er Jahre. Das Landkreis-Relief

zeigt die Vielfalt der damaligen industriellen

Arbeitswelt auf dem Land.

Bauernhaus-Museum

Allgäu-Oberschwaben Wolfegg

Vogter Straße 4

D-88364 Wolfegg

+49 (0)7527 95 500

www.bauernhaus-museum.de


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74

KULTUR

AKZENT EMPFIEHLT … KUNST

Grace Weaver, lust for lite, 2015, Öl auf Leinwand, 200 x 240 cm, Privatsammlung © Grace Weaver, Foto Roman Maerz, Courtesy Soy Capitán, Berlin

Mit dem temporären Einfrieren des öffentlichen Lebens während der Corona-Pandemie hat der Begriff „Auszeit“ neue Konnotationen

erhalten, die der rumänische Künstler Dan Perjovschi (*1961) in seinen zeichnerischen Interventionen pointiert kommentiert. Die

Gruppenausstellung „Auszeit – Von Pausen und Momenten des Aufbruchs“ im Kunstmuseum Ravensburg widmet sich – ausgehend

von der Sammlung Selinka – der vielschichtigen Bedeutung des Begriffs. Werke des 20. und 21. Jahrhunderts zeigen das Spannungsfeld

der Auszeit mit Augenblicken des Genusses und des Müßiggangs bis hin zu Formen des Protests und des Widerstands.

17.04.–11.07.

D-88212 Ravensburg

www.kunstmuseum-ravensburg.de

Das Kunsthaus Bregenz

präsentiert die erste Einzelausstellung

von Pamela Rosenkranz

in Österreich. Die

Künstlerin beschäftigt sich

mit den biologischen Grundlagen

unserer Wahrnehmung.

Sie arbeitet mit Kunststoffen,

Düften, Erde und Licht,

Bakterien und Parasiten.

Aktuell repräsentiert auch

das Virus eine Gegenwart des

Unsichtbaren. Die stimmige

Schlichtheit der Räume des

Kunsthauses Bregenz entspricht

den Werkideen von

Pamela Rosenkranz. Flüchtige

Elemente wie Flüssigkeit,

Licht und Sound, in ihre

Grundbestandteile zerlegt,

miteinander verbunden und

neu komponiert, lassen das

Unhörbare erklingen und das

Unsichtbare erscheinen.

17.04.–04.07.

A-6901 Bregenz

www.kunsthaus-bregenz.at

Die Sonderausstellung „NI-

COLA GRABIELE: AEDICULA“

wird in drei Räumen der Carl-

Roesch-Dauerausstellung im

Museum kunst + wissen in

Diessenhofen gezeigt. Die

Aedicula-Serie des Winterthurer

Künstlers eröffnet einen

frischen Blick auf das Spätwerk

Roeschs (1884–1979).

Grabieles Malerei ist mit jener

von Carl Roesch vergleichbar.

Seine unbesetzten Aediculae

strahlen Stille, Raum und Zeit

aus. Sie umrahmen Leere,

aber auch Offenheit. Der

Begriff Aedicula beschreibt

ein kleines architektonisches

Bauwerk, ein Tempelchen

oder eine Nische mit der

Funktion, ein „Objekt“, meist

eine sakrale Figur, zu beherbergen

und beschützen.

17.04.–30.05.

CH-8253 Diessenhofen

www.diessenhofen.ch

„Città irreale“ in der Kunstzone

der Lokremise St. Gallen

ist sowohl eine Gruppenausstellung

als auch eine spartenübergreifende

Kooperation

mit dem Theater St. Gallen:

Sie vereint raumgreifende

Arbeiten von Nina Beier, Christoph

Büchel, Bob Gramsma,

Alex Hanimann, Sara Masüger

und Jessica Stockholder – die

zum Teil im öffentlichen Stadtraum

präsent sein werden.

Gleichzeitig bieten die skulpturalen

Werke dem Schauspiel

des Theaters St. Gallen einen

inspirierenden Ort: In einem

theatralen Audiowalk werden

die Kunstwerke zu akustisch

belebten Schauplätzen und

Lebensräumen imaginierter

Bürger*innen einer Stadt,

die es nicht gibt, aber geben

könnte.

bis 08.08.

CH-9000 St. Gallen

www.kunstmuseumsg.ch

Die Ausstellung „Secret

Sisters“ in der Vebikus

Kunsthalle Schaffhausen

zeigt ausgehend von den eigenständigen

künstlerischen

Arbeiten der drei Künstlerinnen

Stefanie Kägi, Maureen

Kägi und Esther Stewart eine

kollaborative Wandmalerei,

die sich über die gesamte

obere Etage der Kunsthalle

erstreckt. Es geht um die digitale

Kommunikation, deren

Symbole und Bildzeichen,

die heute auf knappe Weise

grundlegende Emotionen

kodieren. Dabei werden

traditionelle Techniken der

illusionistischen Wandgestaltung,

Freskomalerei und

zeitgenössische Methoden

der Schablonenmalerei eingesetzt

– zwischen Abstraktion

und Figuration, Seriosität

und Ironie.

bis 02.05.

CH-8200 Schaffhausen

www.vebikus.ch


KULTUR 75

Foto: Andri Stadler, Kunst(Zeug)Haus

Die leeren Regale zu Beginn der Corona-Pandemie stehen noch vielen vor dem inneren Auge und fügen der Ausstellung

„sharity – teilen, tauschen, verzichten“ im Kunstzeughaus Rapperswil eine weitere Aktualitätsebene hinzu. Der Megatrend

„Sharing“ ist mit dem Anspruch der Nächstenliebe und Fürsorge – der „Charity“ – verbunden und will die Welt verbessern.

Aus welchen Gründen teilen wir und wie verändert sich unsere Gesellschaft dadurch? Präsentiert werden Werke von rund 20

Kunstschaffenden aus der Schweiz und dem Ausland. Besucher sind eingeladen, ihre Gedanken zum Thema zu teilen oder gar

Installationen mit persönlichen Gegenständen zu ergänzen.

bis 16.05.

CH-8640 Rapperswil-Jona

www.kunstzeughaus.ch

FASZINATION

LEGO

IM KLOSTER SCHUSSENRIED

28.11.20 - 21.02.21

BIS 09.05.21

Ausstellung der Klötzlebauer Ulm mit

Unterstützung der Staatlichen Schlösser

und Gärten Baden-Württemberg

Marienplatz 32 • 88212 Ravensburg

0751.25284 • www.optik-steinert.de

Wir öffnen sobald die aktuelle

Ausstellung der Klötzlebauer Ulm mit

Corona-Situation es zulässt.

Unterstützung der Staatlichen Schlösser

Alle Informationen hierzu auf

und Gärten Baden-Württemberg

www.kloster-schussenried.de

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76

SEEHENSWERT

IN EIGENER SACHE

Dass Corona einiges durcheinandergebracht

hat, muss man ja

eigentlich nicht mehr erwähnen.

Sehr, sehr viele Veranstaltungen

mussten abgesagt oder verschoben

werden, und die Kulturveranstalter

unserer Region arbeiten

mit Hochdruck daran, neue Angebote

zu schaffen. Wie jeden Monat

möchten wir auch diesmal eine

Auswahl der besten und wichtigsten

Termine in unserem Kalender

präsentieren, was sich aber

schwierig gestaltet. Deswegen ist

unser diesmonatiger Kalender

deutlich verkürzt und wir bitten

Sie, liebe Leser und Veranstalter,

um Verständnis, sollte etwas fehlen.

Und sollten Sie unsicher sein,

ob eine Veranstaltung wirklich

stattfindet, so bitten wir Sie, das

vorsichtshalber auf der Seite des

Veranstalters zu prüfen – im Moment

ist noch viel in Bewegung,

und für uns als Monatsmagazin ist

es schwierig, kurzfristige Veränderungen

aufzufangen.

Bleiben Sie gesund!

Ihr akzent-Team

SEEHENSWERT

DIE WICHTIGSTEN VERANSTALTUNGEN IM APRIL

GREAT YOUNG

SWISS JAZZ

Auf Einladung des Jazzclub Singen kommt

der Schweizer Posaunist Florian Weiss mit

seinem „Woodoism“ Quartett ins Kulturzentrum

Gems. Der Bandname rund um Altsaxophonist

Linus Amstad, Bassist Valentin von

Fischer und Schlagzeuger Philipp Leibundgut

ist eine durchaus gewollte Doppelassoziation

von „Voodoo“ und „Wood = Holz“ für den

warmen und gleichermaßen vielschichtigen

Klang. Die Besetzung mit einer nur zweiköpfigen

Rhythmusgruppe plus zwei Bläsern ist

so ungewöhnlich wie reizvoll für ein Jazzquartett.

Präsentiert wird Kammerjazz, der

gleichzeitig filigran und kraftvoll ist. (bz)

07.04., 20.30 Uhr

D-78224 Singen

www.jazzclub-singen.de

3. SA

DIES & DAS

SINGEN

Rittermahl – Das

Mittelalter-Spektakel

am Bodensee

Gaukler und Zauberer

Piccolo sowie Ritter

Georg von Speer

Friedinger Schlössle

www.friedinger-schloessle.de

19:30

5. MO

KLASSIK & JAZZ

ST. GALLEN

Theaterchor a cappella

Stream

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

19:00

7. MI

LITERATUR &

VORTRÄGE

RAVENSBURG

#readntalk mit

RavensBuch

Live-Stream abrufbar

auf: https://ravensbuch.

de/veranstaltungen

Ravensburg

heute: Sven Gerhardt

um 17 Uhr, Elisabeth

Herrmann um 19 Uhr

KLASSIK & JAZZ

SINGEN

Woodoism

Auftritt des Schweizer

Posaunist Florian Weiss

mit seinem Quartett

Kulturzentrum Gems

www.jazzclub-singen.de

20:30

8. DO

MUSICAL & TANZ

FRIEDRICHSHAFEN

Spellbound

Contemporary Ballet

Künstlerische Leitung:

Mauro Astolfi, Choreografie:

Mauro Astolfi und

Marco Goercke

Bahnhof Fischbach

+49 (07541) 44226

www.bahnhof-fischbach.de

19:30

ST. GALLEN

Cinderella

Tanzstück von Kinsun

Chan und Sergei

Prokofjew

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:30

SCHAUSPIEL &

OPER

ST. GALLEN

Aida

halbszenische Aufführung

der Oper von

Giuseppe Verdi

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.de

19:30

DIES & DAS

RAVENSBURG

Spanischer Runder Tisch

Austausch für Spanischsprechende

und Deutsche,

Kontakt: koesler@

welcomecenter-bo.de

Babiole

+49 (751) 1809285

18:00

9. FR

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Cinderella

Tanzstück von Kinsun

Chan und Sergei

Prokofjew

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:30


SEEHENSWERT 77

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

10. SA

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Wüstenblume

Musical von Uwe

Fahrenkrog-Petersen

und Gil Mehmert

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:00

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Der Fall Erinnerung

Nachtzug –

Late Night Music

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

21:00

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

13. DI

LITERATUR &

VORTRÄGE

FRIEDRICHSHAFEN

Apokalypse und

Weltrettung – Virtuelle

Ringvorlesung

Zugangslink unter:

zu.de/veranstaltungen

Zeppelin Universität

www.zeppelin-university.de

19:15, Thema: Der Wert

der Apokalypse: Ausblicke

aus dem Hotel

Abgrund mit dem

akademischen Mitarbeiter

am Lehrstuhl

für Kunsttheorie und

Inszenatorische Praxis

Philipp Kleinmichel

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

11. SO

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Cinderella

Tanzstück von Kinsun

Chan und Sergei

Prokofjew

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

17:00

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Peter und der Wolf

Familienkonzert

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

10:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

12. MO

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Der weltweite Klimawandel

– Konsequenzen

für Natur

und menschliche

Zivilisation (Teil 2)

Referent: Max von Tilzer,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Kulturzentrum am Münster

+49 (7531) 900900

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

14. MI

LITERATUR &

VORTRÄGE

15. DO

LITERATUR &

VORTRÄGE

BAD WALDSEE

Abenteuer Deutschland.

Mit dem E-Bike

durch die unbekannte

Heimat

von und mit Max

Semsch, Eintritt nur mit

vorheriger Anmeldung

Erwin Hymer Museum

+49 (7524) 97667600

www.erwin-hymer-museum.de

19:00

KLASSIK & JAZZ

ST. GALLEN

Fibich Bartók Dvorák:

Idyll

Tonhallenkonzert

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

16. FR

SCHAUSPIEL &

OPER

ST. GALLEN

König Lear

Schauspiel nach William

Shakespeare in einer

Fassung von Thomas

Melle

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:00, Premiere

KLASSIK & JAZZ

ST. GALLEN

Fibich Bartók Dvorák:

Idyll

Tonhallenkonzert

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

17. SA

SCHAUSPIEL & OPER

ST. GALLEN

Aida

halbszenische Aufführung

der Oper von

Giuseppe Verdi

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.de

19:00

DIES & DAS

RADOLFZELL

MÖGGINGEN

Naturerlebnistage

www.heimattage-radolfzell.de

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

18. SO

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Cinderella

Tanzstück von Kinsun

Chan und Sergei

Prokofjew

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:00

KONSTANZ

Gemeinwohl-

Ökonomie – Aufruf zur

Revolution der Wirtschaftswissenschaft!

Referent: Christian

Felber, kuehnle@vhslandkreis-konstanz.de

Kulturzentrum am Münster

+49 (7531) 900900

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

RAVENSBURG

#readntalk mit

RavensBuch

Live-Stream abrufbar

auf: https://ravensbuch.

de/veranstaltungen

Ravensburg

19:00, heute:

Bernhard Aichner

SINGEN

Mit Resilienz und

Gelassenheit durch den

Alltag – Wie Sie sich vor

Dauerstress schützen

Referent: Winfried Neun,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

vhs

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

HENNEFIDDLE &

SCHNORREWACKLER

Die Heimattage in Radolfzell haben begonnen:

In der längsten Freiluftgalerie am Bodensee

hängen seit Mitte März zahlreiche

Banner mit Mundartausdrücken und -redewendungen.

Unter dem Titel „So schwätzt

mer dehom“ finden sich hier Hennefiddle,

Schnorrewackler, Gäggelegäl und vieles

mehr – selbstverständlich mit den hochdeutschen

Übersetzungen für alle, die noch nicht

sattelfest Dialekt sprechen. Natürlich hat Corona

die Pläne der Veranstalter durcheinandergewirbelt;

als Konsequenz wurden Events

neu terminiert oder anders konzipiert. Wenn

alles gut gegangen ist, haben am 20. und 28.

März die Ausstellungen „Trachten Leben!“

und „Patchwork Heimat“ eröffnet (was leider

nach unserem Redaktionsschluss lag). Am 17.

und 18. April werden die ersten „Naturerlebnistage“

in Möggingen stattfinden – hier können

Besucher Natur ganz pur und individuell

erleben, nicht zuletzt auf dem frisch angelegten

„Naturerlebnispfad Heimattage“. Die

Veranstaltung „Radolfzell in Tracht“ wurde

von April auf den 21. August verschoben, und

die „Baden-Württemberg-Tage“ samt Ausstellung

„Wirtschaft & Zukunft“ finden nun am

3. und 4. Juli statt. Weitere Informationen zu

Veranstaltungen (etwa den Ortsteil-Events)

und etwaige Verschiebungen finden sich auf

der Internetseite der Heimattage.

www.heimattage-radolfzell.de

TSR GmbH/kuhnle+knödler


78

SEEHENSWERT

FRÜHLINGSGEFÜHLE

Im April präsentieren Thurgauer Gartenbaubetriebe

im Rahmen der Freiluft-Gartenschau

FLORA21 in Weinfelden bunte, frühlingshafte

Showgärten und aktuelle Gartentrends.

Am ersten Wochenende (17./18. April)

findet zudem ein großer Garten-Markt für

Pflanzen und Gefäße statt. Zusätzlich sind

Vorträge, Workshops und Führungen zu

Garten-Themen vorgesehen. Highlight der

DIES & DAS

RADOLFZELL

MÖGGINGEN

Naturerlebnistage

www.heimattage-radolfzell.de

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WANGEN IM ALLGÄU

Das schwäbische

Kriminal Dinner –

Krimidinner mit

Kitzel für Nerven und

Gaumen

Mord im Flecka

Weinstadl Rimmele

+49 (7528) 97030

www.weinstadl-rimmele.de

17:00

19. MO

SCHAUSPIEL &

OPER

ST. GALLEN

König Lear

Schauspiel nach William

Shakespeare in einer

Fassung von Thomas

Melle

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:30

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Living Library –

Die Nacht der lebenden

Bücher: Grenzerfahrung

Online-Veranstaltung

mit Anmeldung, Anmeldung

bis 18.04.2021,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Volkshochschule

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:00

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

20. DI

LITERATUR &

VORTRÄGE

FRIEDRICHSHAFEN

Apokalypse und

Weltrettung – Virtuelle

Ringvorlesung

Thema: Apokalypse als

Weltrettung oder Weltrettung

als Apokalypse?

Der Erste Weltkrieg, von

Italien aus gesehen mit

der akademischen Mitarbeiterin

am Lehrstuhl für

Kulturtheorie und -analyse

Esther Schomacher

Zugangslink unter:

zu.de/veranstaltungen

Zeppelin Universität

www.zeppelin-university.de

19:15

Gartenexpo sind zwölf liebevoll hergerichtete,

blühende Showgärten auf dem Marktplatz

Weinfelden. Die Freiluft-Gartenausstellung

kann während der zehn Tage frei zugänglich

besucht werden; Eintritt wird nicht verlangt.

15.–25.04.

Marktplatz & Pestalozzi-Schulhausplatz

CH-8570 Weinfelden

www.flora21.ch

KONSTANZ

Halbzeit

Energiewende?

Referent: Jakob Knauf,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Volkshochschule, Astoria-Saal

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

RADOLFZELL

Impfen –

Fluch oder Segen?

Referentin: Diana Mathioudakis,

kuehnle@

vhs-landkreis-konstanz.de

Milchwerk Radolfzell

+49 (7732) 81362

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WARTH

Frauen-Kunst-Club:

Vom Bild zum Wort –

und zurück

Gast: Michèle Minelli,

Schriftstellerin und

Ausbildungsleiterin für

kreatives Schreiben,

Anmeldung erforderlich:

Tel. 058/ 3451060 oder

sekretariat.kunstmuseum@tg.ch

Kunstmuseum Thurgau

+41 (58) 3451060

kunstmuseum.tg.ch/

19:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

21. MI

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Cinderella

Tanzstück von Kinsun

Chan und Sergei Prokofjew

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:30

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Ein Mann ist keine

Altersvorsorge

Online-Vortrag mit

Helma Sick, Anmeldung

erforderlich, kuehnle@

vhs-landkreis-konstanz.

de

Volkshochschule

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

Grausamkeit, Gottesfurcht

und Verzweiflung

– König Friedrich

Wilhelm I. und der

preußische Mythos

Online-Vortrag mit Barbara

Stollberg-Rillinger,

Anmeldung erforderlich,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Volkshochschule

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

RAVENSBURG

#readntalk mit

RavensBuch

Live-Stream abrufbar

auf: https://ravensbuch.

de/veranstaltungen

Ravensburg

19:00, heute:

Janina Kugel

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WARTH

Frauen-Kunst-Club:

Vom Bild zum Wort –

und zurück

Gast: Michèle Minelli,

Schriftstellerin und

Ausbildungsleiterin für

kreatives Schreiben,

Anmeldung erforderlich:

Tel. 058/ 3451060 oder

sekretariat.kunstmuseum@tg.ch

Kunstmuseum Thurgau

+41 (58) 3451060

kunstmuseum.tg.ch/

14:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

22. DO

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Fritz und Alfred Rotter:

Ein Leben zwischen

Theaterglanz und Tod

im Exil

Podiumsgespräch mit

dem Autor Peter Kamber

und Dr. Kevin Clarke,

Operetta Research

Center Amsterdam,

Anmeldung erforderlich,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Volkshochschule, Astoria-Saal

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

SINGEN

Streamland: Wie

Netflix, Amazon Prime,

Disney & Co unsere

Gesellschaft verändern

Referent: Marcus

Kleiner, Anmeldung

erforderlich, kuehnle@

vhs-landkreis-konstanz.de

Rathaus

+49 (7731) 850

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

KLASSIK & JAZZ

ST. GALLEN

Sol Gabetta

Werke von Brahms,

Britten, Franck

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

23. FR

SCHAUSPIEL &

OPER

ST. GALLEN

Aida

halbszenische Aufführung

der Oper von

Giuseppe Verdi

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.de

19:30

Die Orestie (revisited)

Tragödie von Aischylos

in einer Fassung von

Martin Pfaff

Lokremise

+41 (71) 2778200

www.theatersg.ch/

20:00

DIES & DAS

FRIEDRICHSHAFEN

Das Kriminal Dinner –

Krimidinner mit

Kitzel für Nerven und

Gaumen

Eine Leiche im Louvre

Dornier Museum

Friedrichshafen

+49 (7541) 4873614

www.dorniermuseum.de

19:00

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

24. SA

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

TraumAlpTraum

zwei Tanzstücke von

Dimo Kirilov Milev

und Ihsan Rustem,

öffentliche Probe

Lokremise

+41 (71) 2778200

www.theatersg.ch/

12:00

Wüstenblume

Musical von Uwe

Fahrenkrog-Petersen

und Gil Mehmert

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:00

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch


BREITLING CHRONOMAT

Der legendäre Chronograph im 42-mm Gehäuse mit dem Manufakturkaliber B01 in

Edelstahl mit blauem Zifferblatt und dem charakteristischen Rouleaux-Armband.

Ihre Uhr für jede Situation.

JUWELIER ETTER & DENZEL | Zollernstraße 27 | 78462 Konstanz

juwelier@etter-denzel.de | tel.: +49 (0) 7531 91 68 251 | www.etter-denzel.de


80

SEEHENSWERT

25. SO

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Cinderella

Tanzstück von Kinsun

Chan und Sergei

Prokofjew

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:00

SCHAUSPIEL &

OPER

ST. GALLEN

Daniel Catán:

Florencia en el

Amazonas

Matinee

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

11:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Ewerdt Hilgemann:

Cracked Cubes

Artist-Talk,

info@galerie-geiger.de

Galerie Geiger

+49 (7531) 917531

www.galerie-geiger.de/

11:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

WEINFELDEN

Flora –

Gartenexpo Thurgau

Marktplatz & Pestalozzi-

Schulhausplatz

www.flora21.ch

26. MO

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Der weltweite Klimawandel

– Bisherige

Fehlentwicklungen

und erforderliche Strategien

für die Zukunft

(Teil 3)

Referent: Max von Tilzer,

Anmeldung erforderlich,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Kulturzentrum am Münster

+49 (7531) 900900

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

SONSTIGE MUSIK

ALLENSBACH

Volosi

polnisches

Streichquintett

Ev. Gnadenkirche

allensbach.de/de/kultur/veranstaltungskalender

20:00

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

27. DI

MUSICAL & TANZ

KREUZLINGEN

Bibi Blocksberg –

Alles wie verhext!

das Musical

Kulturzentrum Dreispitz

17:00

SCHAUSPIEL &

OPER

ST. GALLEN

Die Orestie (revisited)

Tragödie von Aischylos

in einer Fassung von

Martin Pfaff

Lokremise

+41 (71) 2778200

www.theatersg.ch/

20:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

FRIEDRICHSHAFEN

Apokalypse und

Weltrettung – Virtuelle

Ringvorlesung

Zugangslink unter:

zu.de/veranstaltungen

Zeppelin Universität

www.zeppelin-university.de

19:15, Thema: Apokalypse

und Anthropozän:

Überlegungen zur

Weltwahrnehmung in

Lars von Triers Melancholia

mit der Literaturwissenschaftlerin

und Romanistin an der

Universität Bielefeld

Kirsten Kramer

KONSTANZ

Neonazis und Antisemitismus:

Wie groß ist die

Gefahr von rechts?

Online-Diskussion mit

Anmeldung, Anmeldung

erforderlich, kuehnle@

vhs-landkreis-konstanz.de

Volkshochschule

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

Über Land und Meer –

Auf den Spuren des

Apostels Paulus: Jerusalem

– Damaskus und

Tarsus – Antiochia

Referent: Michael Albus,

Anmeldung erforderlich,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

K9 Kulturzentrum

+49 (7531) 16713

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

28. MI

SCHAUSPIEL & OPER

ST. GALLEN

Die Orestie (revisited)

Tragödie von Aischylos

in einer Fassung von

Martin Pfaff

Lokremise

+41 (71) 2778200

www.theatersg.ch/

20:00

LITERATUR &

VORTRÄGE

KONSTANZ

Anspruch auf

heiligen Boden: Der

israelisch-palästinensische

Konflikt um den

Tempelberg

Onlinevortrag mit Referent

Joseph Croitoru,

Anmeldung erforderlich,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

Volkshochschule

+49 (7531) 59810

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

SINGEN

Psychischer Stress

und körperliche

Erkrankungen

Referent: Rolf Tränkle,

Anmeldung erforderlich,

kuehnle@vhs-landkreiskonstanz.de

vhs

vhs-landkreis-konstanz.de

19:30

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

29. DO

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

30. FR

MUSICAL & TANZ

ST. GALLEN

Wüstenblume

Musical von Uwe

Fahrenkrog-Petersen

und Gil Mehmert

Umbau (Theater St. Gallen)

+41 (71) 2420513

www.theatersg.ch/

19:00

SONSTIGE MUSIK

ST. GALLEN

Peter und der Wolf

Familienkonzert

Tonhalle

+41 (71) 2420606

www.theatersg.ch/

10:30

MESSEN

WANGEN IM ALLGÄU

Wangener Welten

Gewerbeschau

Argeninsel

10:00

DIES & DAS

ÜBERLINGEN

Landesgartenschau

Überlingen

ueberlingen2020.de

09:00

ab 25. April 2021:

öffentliche

Kurzführungen

durch die

Ausstellung

Änderungen wegen Corona

möglich, bitte informieren

Sie sich auf unserer Website

unter

www.bauernhaus-museum.de

kommen

schaffen

bleiben

‚Gastarbeiterinnen‘

und ‚Gastarbeiter‘

im ländlichen

Oberschwaben


SEEHENSWERT 81

DIE WICHTIGSTEN AUSSTELLUNGEN

ACHBERG

17. APRIL 2021 BIS

18. JULI 2021

Martha Stettler – Eine

schweizer Impressionistin

in Paris Schloss

Achberg

+49 (0751) 859 510

www.schloss-achberg.de

ARBON

7. FEBRUAR 2021 BIS

7. DEZEMBER 2021

50 Jahre Frauenstimmrecht

Sonderausstellung

Schloss Arbon

+41 (071) 446 5716

www.museum-arbon.ch

BAD SCHUSSENRIED

16. MÄRZ 2021 BIS

9. MAI 2021

Klötzlebauer Ulm:

Faszination Lego

Sonderausstellung

Neues Kloster

+49 (7583) 9269140

www.kloster-schussenried.de

BAD WALDSEE

DAUERAUSSTELLUNG

P. Ariane Ehinger:

Skulpturen

Besichtigung nach

Vereinbarung

Atelier Ehinger

BAD WURZACH

DAUERAUSSTELLUNG

Sepp Mahler, ein Staunender

– seine Kunst

und die Schöpfung

Malerei, Dichtung, Sozialgeschichte,

Filme, uvm.

Kulturdenkmal

Sepp Mahler Haus

+49 (7564) 1728

DAUERAUSSTELLUNG

Moor Extrem

multimediale

Erlebnisausstellung

Naturschutzzentrum

Wurzacher Ried

ENGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Geschichte Engens,

Sakrale Kunst

archäologische Abteilung

Städtisches Museum und

Galerie

+49 (7733) 5020

www.engen.de

FRIEDRICHSHAFEN

DAUERAUSSTELLUNG

Raumfahrt: Zu den

Sternen und zurück

Dornier Museum

Friedrichshafen

+49 (7541) 4873614

www.dorniermuseum.de/

museum/dauerausstellungen/

uebersicht

DAUERAUSSTELLUNG

Fritz Stinn

Kunstwerke in verschiedenen

Größen und

Techniken

Hofener Galerie

+49 (7541) 22068

www.hofener-galerie.de

12. MÄRZ 2021 BIS

7. NOVEMBER 2021

Beyond States.

Über die Grenzen von

Staatlichkeit

Zeppelin Museum

+49 (7541) 38010

www.zeppelin-museum.de/

GAIENHOFEN

DAUERAUSSTELLUNG

Gaienhofener Umwege:

Hermann Hesse und

sein erstes Haus

Kunst – Literatur

Hesse Museum Gaienhofen

+49 (07735) 440949

www.hesse-museumgaienhofen.de

Anzeige

HORGENZELL

DAUERAUSSTELLUNG

Meret Eichler

Werke aus verschiedenen

Schaffensperioden

Ehem. Atelier von Meret Eichler

Hans Krüsi, „Doppelkuh“, 1983, Sprayfarben und Filzstift und Deckweiß, 38x30 cm, Kunstmuseum Thurgau

AUSSENSEITER & KUNST

„Jenseits aller Regeln – Das Phänomen Aussenseiterkunst“

heißt die aktuelle Ausstellung

im Kunstmuseum Thurgau. Basierend

auf der Schenkung von Rolf Röthlisberger,

der dem Museum 2018 mehr als 1.200 Objekte

vermachte, sind in der Ausstellung Kunstwerke

von Autodidakten und Menschen mit

psychischen Beeinträchtigungen zu sehen.

Zum einen enthält die Sammlung Werke von

weltbekannten Außenseiter*innen wie Adolf

Wölfli, Aloïse Corbaz, Carlo Zinelli oder

Martin Ramirez. Neben diesen Klassikern

finden sich bedeutende Werkgruppen aus der

ISNY IM ALLGÄU

DAUERAUSSTELLUNG

Friedrich Hechelmann

Bilder, Gemälde und

Skulpturen

Kunsthalle im Schloss

+49 (7562) 914100

www.kunsthalle-schloss-isny.de

psychiatrischen Klinik von Maria Gugging

bei Wien oder dem Atelier La Tinaia in Florenz.

Der Ausstellungsbesuch regt zu einer

Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten

an, die Emotionen, Irritationen und

Fragen auslösen sollen. Zur Ausstellung erscheint

Mitte April ein umfassender Katalog.

bis 19.12.

Kunstmuseum Thurgau

Kartause Ittingen

CH-8532 Warth

www.kunstmuseum.ch

19. MÄRZ 2021 BIS

30. MAI 2021

StoffWechsel. Kunst

trifft Literatur

Städtische Galerie im Schloss

+49 (7562) 975630

www.isny.de

19. MÄRZ 2021 BIS

30. MAI 2021

Adler und

Blechtrommel

Stadtmuseum im Schloss

www.isny.de/kultur-kunst/

museen-geschichte/stadtmuseum/


82

SEEHENSWERT

KONSTANZ

20. MÄRZ 2021 BIS

8. MAI 2021

Ewerdt Hilgemann:

Cracked Cubes

Galerie Geiger

+49 (7531) 917531

www.galerie-geiger.de/

17. MÄRZ 2021 BIS

9. APRIL 2021

Florian Lechner:

Werkpräsentation

Raumskizzen, Raumschnitte,

Raumbildern

Lachenmann Art

+49 (7531) 3691371

lachenmann-art.com

30. MÄRZ 2021 BIS

11. APRIL 2021

Schätze des Südens –

Kunst aus 1000 Jahren

Sonderausstellung –

150 Jahre Rosgartenmuseum

Rosgartenmuseum

+49 (7531) 900246

rosgartenmuseum.de

KREUZLINGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Cuba: Fahrzeuge und

Menschen

Fotos und Malerei

Galerie Arndt

+41 (71) 6721355

www.arndt-art-und-design.

net/page4.php

LANDSCHLACHT

DAUERAUSSTELLUNG

Türel Süt:

Sense The Colours –

Museum der Sinne

Museumskonzept für

Blinde und Sehende

Internationales Blindenzentrum

IBZ, Blindenbibliothek

(2. Stock)

+41 (71) 6946161

www.turelsut.com

LEUTKIRCH IM ALLGÄU

DAUERAUSSTELLUNG

Die Geschichte der

Muna Urlau

Munitionsanstalt im

Urlauer Tann

Bocksaal

+49 (7561) 87171

www.leutkirch.de

DAUERAUSSTELLUNG

Dorothea Schrade

Malerei und Zeichnung

Galerie Dorothea Schrade –

Altes Pfarrhaus

+49 (7561) 984154

www.dorothea-schrade.de

31. MÄRZ 2021 BIS

14. NOVEMBER 2021

Leutkirch – alles auf

einer Karte

Originalkarten aus dem

19. und 20. Jahrhundert

Museum im Bock

+49 (7561) 87154

www.museum-im-bock.de

LINDAU

29. MÄRZ 2021 BIS

22. MAI 2021

Lukas Thein: Weltgartenschau

in tempera

Malerei

Skulpturale – die Galerie

www.skulpturale.eu

LINDENBERG I. ALLGÄU

16. MÄRZ 2021 BIS

27. JUNI 2021

Werner Specht –

Maler & Zeichner

Deutsches Hutmuseum und

Kulturfabrik

+49 (8381) 9284320

www.lindenberg.de

MECKENBEUREN

DAUERAUSSTELLUNG

150 Jahre Stiftung

Liebenau

über die Anfänge der

Stiftung und ihre Entwicklung

bis heute

Schloss – Stiftung Liebenau

www.stiftung-liebenau.de

RADOLFZELL

DAUERAUSSTELLUNG

Kuriositäten-Kabinett

außergewöhnliche

Ausstellungsstücke

Stadtmuseum

+49 (07732) 81530

20. MÄRZ 2021 BIS

20. FEBRUAR 2022

Trachten Leben

Sonderausstellung anlässlich

100 Jahre Trachtengruppe

Alt-Radolfzell

e.V. und Heimattage

+49 (07732) 81 534

www.stadtmuseum-radolfzell.de

28. MÄRZ 2021 BIS

10. OKTOBER 2021

Patchwork Heimat

Sonderausstellung von

Studierenden über

Zugehörigkeit und

Beheimatung

Villa Bosch

+49 (07732) 81 379

www.villabosch-radolfzell.de

RAVENSBURG

16. MÄRZ 2021 BIS

3. APRIL 2021

Christiane Lehmann

und Michael Merkel:

Zwischen Himmel und

Erde

Galerie 21.06

www.galerie2106rv.de

30. MÄRZ 2021 BIS

26. SEPTEMBER 2021

Ausgrenzung und

Verfolgung. Ravensburger

Sinti im

Nationalsozialismus

Museum Humpis-Quartier

www.museum-humpisquartier.de

DAUERAUSSTELLUNG

Ravensburger

Lebenswelten

Museum Humpis-Quartier

www.museum-humpisquartier.de

DAUERAUSSTELLUNG

Zeitreise durch die

letzten 200 Jahre im

Landkreis Ravensburg

Wirtschaftsmuseum

+49 (751) 35505777

www.museumsviertel.

ravensburg.de

SCHAFFHAUSEN

3. MÄRZ 2021 BIS

4. APRIL 2021

Hühner – Unterschätzes

Federvieh

Sonderausstellung

Museum zu Allerheiligen

+41 (52) 6330777

www.allerheiligen.ch

SINGEN

31. MÄRZ 2021 BIS

21. APRIL 2021

Gianni Versace:

Retrospective

MAC – Museum Art & Cars

+49 (7731) 9265374

www.museum-art-cars.com

ST. GALLEN

DAUERAUSSTELLUNG

Indianer & Inuit –

Lebenswelten nordamerikanischer

Völker

Sammlung

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen

+41 (71) 2420642

www.hvmsg.ch

DAUERAUSSTELLUNG

Jugendstil & St. Gallen

Historisches und Völkerkundemuseum

St. Gallen

+41 (71) 2420642

www.hvmsg.ch/

3. MÄRZ 2021 BIS

18. APRIL 2021

Cambio

Skulpturen

Kunstmuseum

+41 (71) 2420671

kunstmuseumsg.ch/

DAUERAUSSTELLUNG

Endlich! Glanzlichter

der Sammlung

Meisterwerke vom Mittelalter

bis zur Moderne

Kunstmuseum, EG

+41 (71) 2420671

www.kunstmuseumsg.ch

9. MÄRZ 2021 BIS

20. JUNI 2021

Erker

Galerie – Edition –

Verlag

Kunstmuseum

+41 (71) 2420671

kunstmuseumsg.ch

29. MÄRZ 2021 BIS 16.

MAI 2021

Città irreale

raumgreifende und

skulpturale Arbeiten

aus den Beständen des

Kunstmuseum St.Gallen

Lokremise, Kunstzone

+41 (71) 2778200

www.lokremise.ch/

TUTTLINGEN

DAUERAUSSTELLUNG

Stadtgeschichte

Tuttlingen

Museum Fruchtkasten

+49 (7461) 15135

www.museen-tuttlingen.de/

27. MÄRZ 2021 BIS

2. MAI 2021

Dietlinde Stengelin:

Zeittiefe

Gemälde und

Zeichnungen

Städtische Galerie

+49 (7461) 15551

www.galerie-tuttlingen.de

ÜBERLINGEN

2. APRIL 2021 BIS

4. MÄRZ 2022

Collot de Herbois

Galerie Collot de Herbois

13. APRIL 2021 BIS

7. MAI 2021

Gabriele Einstein:

Weite – Stille

neue Bilder in Öl auf

Leinwand

Galerie Heike Schumacher

+49 (07551) 972866

www.galerie-ueberlingen.de

21. MÄRZ 2021 BIS

6. JUNI 2021

Distanz – Nähe und

Ferne im Werk Hans

Fähnles

Städtische Galerie Fähnle

www.galerie-faehnle-freund.de

9. APRIL 2021 BIS

18. DEZEMBER 2021

Überlingen legendär! –

1250 Jahre sagenhafte

Stadtgeschichte

Städtisches Museum

+49 (7551) 991079

www.museum-ueberlingen.de

WALDENBUCH

DAUERAUSSTELLUNG

Wohnwelten

menschliche

Wohnbedürfnisse

Schloss Waldenbuch

www.museum-der-alltagskultur.de

WARTH

3. MÄRZ 2021 BIS

18. APRIL 2021

Claudio Hils: Heimatfront

– Bühnenbilder

des Krieges

Kunstmuseum Thurgau

+41 (58) 3451060

kunstmuseum.tg.ch/

3. MÄRZ 2021 BIS

12. SEPTEMBER 2021

Künstlerduo Bildstein

& Glatz: Loop the Loop

Kunstwerk für die Kartause

Ittingen

Kunstmuseum Thurgau, Wiese

vor dem Kloster

+41 (58) 3451060

kunstmuseum.tg.ch/

DAS VORRECHT

DER WAHL

DAUERAUSSTELLUNG

Neu im Museum /

Zu Tisch – Werke aus

der Sammlung

Kunstmuseum Thurgau

+41 (58) 3451060

kunstmuseum.tg.ch/

15. MÄRZ 2021 BIS

30. SEPTEMBER 2021

Thurgauer Köpfe –

Ein Bankierssohn

pflügt um

Kunstmuseum Thurgau,

Ittinger Museum

+41 (58) 3451060

kunstmuseum.tg.ch/

21. MÄRZ 2021 BIS

19. DEZEMBER 2021

Jenseits aller Regeln –

Das Phänomen der

Aussenseiterkunst

Kunstmuseum Thurgau

+41 (058) 3451060

kunstmuseum.tg.ch

WOLFEGG

DAUERAUSSTELLUNG

Irene Groll:

Exponate in Öl

Bräuhaus Rossberg

+49 (7527) 4544

www.braeuhaus-rossberg.de

Die nächste Sonderausstellung

im Schloss Arbon beschäftigt

sich mit dem Thema „Fünfzig

Jahre Frauenstimmrecht“. Denn

am 07. Februar 1971 sagten die

Schweizer Stimmbürger Ja zum

Frauenstimmrecht auf eidgenössischer

Ebene. Aus Anlass dieses

denkwürdigen Geburtstags

plant das Historische Museum

Arbon zusammen mit den Zeitfrauen

die Sonderausstellung im

Schloss – begleitet von verschiedenen

Veranstaltungen. Wer

im Übrigen eigene interessante

Erlebnisse zur Einführung des

Frauenstimmrechts oder vielleicht

sogar Gegenstände dazu

ausleihen kann, darf sich gern

melden! (bz)

bis 07.12.

Museumsgesellschaft Arbon

Im Schloss 3

CH-9320 Arbon

www.museum-arbon.ch


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Wir sind zu den normalen Öffnungszeiten für Sie vor Ort.

Wenn es die behördlichen Vorgaben zulassen, können Sie uns bei Lichtblick, im Leica-Store-Konstanz oder in der der

Leica-Galerie-Konstanz besuchen. Oder lassen Sie sich einfach einen Termin in einem unserer Geschäfte geben.

Wir werden unkompliziert und kundenfreundlich handeln. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Einkauf.

Alle Kunden können nach wie vor die Waren online bestellen.

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