Söflinger_Frühjahrsanzeiger2021

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Aus dem Inhalt

Söflinger

März 2021

Auflage: 38.810 Expl.

Anzeigenannahme:

0731 / 156-137

Frühjahrs-Anzeiger

Verteilung: Söflingen, Eselsberg, Kuhberg, Weststadt, Hochsträßgemeinden, Wiblingen und Blaustein

01/21 G‘sehn und G‘schwätzt im Söflinger Blättle

EinEr für allE,

allE für

KCC Söflingen –

Ein Blick hinter

die Kulissen Seite 6

Söflinger

Impf-Erfahrungen –

Her mit dem Piks Seite 8

Foto: xxx

Vorboten und Bräuche –

Endlich Frühling Seite 10

Alle hängen in der Luft

Söflinger Vereine im Lockdown

Vereine sind für die meisten

von uns in vielerlei Hinsicht

von großer Bedeutung, sie ermöglichen

es Menschen, ihre

Talente und Motivationen, aber

auch ihre Eigenheiten und ihre

besonderen Bedürfnisse einzubringen.

Wie sehr Corona das

Vereinsleben beeinträchtigt

oder gar ganz verhindert, müssen

wir leider schon seit geraumer

Zeit erfahren. Alle Betroffenen

klagen: „Mir fehlt etwas!“

Dies kann zum Beispiel die

Freude am gemeinsamen Tun

sein, sei es beim Sport, beim

Musizieren oder bei anderen

„Spielarten“. Und daraus kann

dann eine Freude oder auch ein

bisschen Stolz erwachsen,

wenn man etwas fertiggebracht

oder erreicht hat. Vor allem in

Sportvereinen lernt man Teamwork,

und dass man sich auf einen

anderen verlassen kann.

Und die Freude an Bewegung

sowohl bei Kindern als auch

von Erwachsenen kann eben

dort „ausgetobt“ werden. Von

großer Bedeutung innerhalb

Fortsetzung auf Seite 2

Da macht schenken Spaß!

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2 | Söflinger Anzeiger Ostern

Ausgabe 01 | März 2021

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde –

Idyllischer Blick ins Butzental (links) und die Weide des

Reitvereins (oben). Die neue Reithalle (unten) muss noch

auf ihren Einsatz warten.

eines Vereins ist die soziale

Komponente. Man kommt ins

Gespräch, tauscht Meinungen

und Neuigkeiten aus und erfährt

vielleicht Hilfe bei persönlichen

chwierigkeiten. Ein weiterer

aktor ist die Geselligkeit, die oft

u einem Zusammengehörigkeitsgefühl

beiträgt. Und nicht

zuletzt werden innerhalb eines

Vereins lebenslange Freundschaften

und sogar Ehen geschlossen.

Nicht vergessen werden

darf aber auch die finanzielle

Situation. Die laufenden

Kosten wie zum Beispiel Mieten,

Versicherungen, Gebühren usw.

gehen weiter. Kaum ein Verein

kann aber nur von Mitgliedsbeiträgen

„leben“. Und seit nun

schon einem Jahr fehlen zusätzliche

Einnahmen, die sonst

durch Veranstaltungen, Konzerte

und andere Aktionen erzielt

werden können. Folge: Die Vereinsrücklagen

schmelzen wie

Schnee in der Sonne. Natürlich

gibt es in einem Verein hin und

wieder Streitigkeiten, Eifersüchteleien

und Neider. Aber dies ist

„menschlich“, und ohne diese

Animositäten wäre das Leben ja

langweilig. Beispielhaft für die

Schwierigkeiten der Vereine in

Corona-Zeiten seien hier einige

genannt.

Vereine und Gruppen, die sich

der Musik verschrieben haben:

(Musikverein, Harmonika-Verein,

Zitherverein, Ulmer Zupforchester,

Liederkranz, Kirchenchor,

Singkreis, Blockflötenkreis,

Posaunenchor).Diese

Vereine hat Corona lahmgelegt

– keine Übungsstunden, keine

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Ausgabe 01 | März 2021

Ostern / Impressum

Söflinger Anzeiger | 3

Impressum

Der Söflinger Anzeiger

erscheint jeweils

4x jährlich

Herausgeber:

Schwäbisches Verlagshaus

Neu-Ulm GmbH

Geschäftsanschrift:

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

HRB 15430

UST-ID Nr. DE251818765

Geschäftsführer:

Stefan Schaumburg

Anzeigen (verantwortlich):

Stefan Schaumburg

Anzeigenverkauf

und -beratung:

Antonia Walter

Fon: 0731/156-137

Fax: 0731/156-140

Redaktions-Anschrift:

Schwäbisches Verlagshaus

GmbH & Co. KG

Frauenstr. 77, 89073 Ulm

Text: Otto Schempp

Repro & Satz:

mediaservice ulm

Bettina Wachter

Esther Gerstlauer

Bilder: Reinhold

Armbruster-Mayer, Privat

SWP Archiv

Melchior Tradowsky

Druck:

Druckhaus

Ulm-Oberschwaben

Siemensstr. 10, 89079 Ulm

Datenschutz:

Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter: datenschutz@swp.de

Für unverlangte eingesandte

Manuskripte, Fotos und

Illustrationen wird nicht

gehaftet. Anschrift für alle

Verantwortlichen über den

Verlag, Namentlich gekennzeichnete

Artikel geben die

Meinung des Verfassers

wieder, nicht der Redaktion.

Redaktionelle Seiten und

Anzeigen, die vom Schwäbischen

Verlagshaus gestaltet

und zusammengestellt wurden,

sind urheberrechtlich

geschützt. Abdruck, auch

auszugsweise, nur mit

schriftlicher Genehmigung

der Redaktion.

Die nächste Ausgabe:

Söflinger

Zeitbeer-Anzeiger

Proben. Für alle ein schmerzlicher

Zustand. Hier einige Beispiele.

Steht in diesem Jahr auf der Kippe: pe:

Konzerte,

Musikverein Söflingen

– Stadtkapelle Ulm

Holger Grafl klagt: Das letzte

Konzert fand sage und schreibe

im November 2019 in der Pauluskirche

statt. Lediglich im Februar

2020 wurde ein ökumenischer

Gottesdienst in der Pauluskirche

begleitet. Dies war die

einzige der vielen geplanten Veranstaltungen

zum 100jährigen

Vereinsjubiläum. Hinzu kamen

zwei kleinere Auftritte bei der

„abgespeckten“ Schwörfeier und

im Clarissenhof. Im Sommerhalbjahr

konnten wenigsten geteilte

Proben im Forsthaus und

Gesamtproben auf dem Schulhof

stattfinden. Die geplanten

Orchesterproben in der Meinloh-Halle

fielen der Pandemieentwicklung

zum Opfer, das

heißt, ab November gab es keine

Orchesterproben mehr. Der Unterricht

im Jugendorchester und

in der Bläserschule wechselte

zwischen Präsenz und Online,

seit Weihnachten nur über letztere

Schiene. Deshalb ist leider

ein deutlicher Rückgang bei der

Schülerzahl zu verzeichnen.

Ziel nach Corona ist der Aufbau

eines zweiten Nachwuchsorchesters

für Anfänger.

Nach 2020 droht nun der erneuet

Ausfall des Schwörmontags

auf dem Klosterhof – eine

der Säulen für die Finanzen.

Einziger Lichtblick dabei sind

die gesunkenen Ausgaben. Um

das Vereinsleben etwas am „Laufen“

zu halten, fanden Online-Stammtische

statt, etwa zu

Weihnachten oder als „Weinseminar“

– ein magerer Ersatz für

das sonst rege Vereinsleben.

Markise, Terrassendach & Co

der Flohmarkt im Klosterhof,

oder der Fahhradmarkt.

Ulmer Zupforchester

Rainer Ungermann gibt einen

Einblick in den „Seelenzustand“

der Musiker: Der Verein entwickelt

seine Identität über das gemeinsame

Musizieren, über

Proben und Auftritte und ein

bisschen auch über die Einkehr

nach den Proben. Von diesen Erinnerungen

zehrt der Verein

jetzt. Im Sommer gab es mit ein

paar Proben und einem Ständchen

eine kleine Corona – Oase;

natürlich durften nie alle Spieler*innen

dabei sein. Aber Abstandsregeln

und Hygiene – der

Kopf sagt, das machen wir alles

aus Respekt und Fürsorge zum

Fortsetzung auf Seite 4

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4 | Söflinger Anzeiger Ostern

Ausgabe 01 | März 2021

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– hinterließen doch ein

G´schmäckle: „Rühr mich nicht

an, komm mir nicht zu nahe! Ich

verberge mein Gesicht vor dir!“

Dies alles bremste die Herzlichkeit,

es waren Proben mit angezogener

Handbremse. Die Bedenken,

dass eine zweite Welle

kommt, waren immer wieder

Thema, denn es bestehen ja konkrete

Ängste vor dem Virus. Die

Sorge, sich wieder mit ganzem

Herzen auf die Musik in der Gemeinschaft

einzulassen und

dass dies danach von heute auf

morgen wieder genommen werden

könnte, war wohl der größte

Bremsklotz. Schließlich ist dieses

Hobby mehr als die Anwendung

praktischer Fähigkeiten,

mehr als das Erzeugen von

Schallwellen. Musizieren ist ein

höchst intimer Dialog. Die geforderte

Gleichzeitigkeit von Spielen

und Hören macht ein tiefes

Hineinfühlen nötig – bedingungslos

und unabhängig

davon, ob man seine Mitspieler

mag. 2020 war auch „100 Jahre

Ulmer Zupforchester“. Das Festkonzert

im Stadthaus mussten

wir leider absagen. Ersatztermin

soll der 16. Oktober 2021 sein. Es

bestehen aber berechtigte Zweifel.

Gibt es genügend Proben –

auch in Vollbesetzung? Zudem

werden die technischen Fertigkeiten

an den Instrumenten

nachgelassen haben. Dem kann

man zwar mit Motivationsarbeit

und Anpassung des Schwierigkeitsgrades

der Stücke begegnen.

Aber werden alle rechtzeitig

die „emotionale“ Handbremse

lösen können? Ob sich

irgendwann Zuversicht Bahn gebrochen

hat, werden wir nicht

sehen, auch nicht in der Zeitung

lesen, sondern auf den Bühnen

der Kapellen, Orchester und

Chöre hören!

TSG Söflingen

Ab 2.11.2020 ruhte der gesamte

Sportbetrieb. Deshalb bot die

TSG Söflingen eine große Palette

von Online-Kursen an.

Reitverein

Ulm-Söflingen

Annette Luib, die Vorsitzende

des Vereins, schildert die derzeitige

Situation: Wie in anderen

Sportarten auch, sind die Profis

unter den Reitern privilegiert

und von den strengen Auflagen

ausgenommen. Ganz anders

sieht dies bei den Freizeitreitern

aus. Strenge Hygienevorschriften

schreiben Maskenpflicht in

den Stallungen vor, und der Aufenthalt

auf der Anlage und in

der Reithalle muss jede Woche

mit einem digitalen Belegungsplan

aktualisiert werden. In der

Corona-Verordnung sind aus

Gründen des Tierschutzes ausdrücklich

„Handlungen zur Versorgung

von Tieren“ erwähnt.

Hierbei gilt: bei Bewegung

(sprich „Reiten“) der Pferde in

der Halle ist eine bestimmte Fläche

pro Pferd und Reiter einzuhalten.

Die Größe unserer neuen

Halle erlaubt deshalb gleichzeitig

vier Pferde. Die Gefahr einer

Ansteckung ist dabei gleich

Null.

Aber nicht erlaubt ist das Reiten

in Hallen als rein sportliche

Betätigung, ebenso der Reitunterricht.

Einzelstunden im Freien

sind möglich, was aber bisher

wegen der Wetterverhältnisse

kaum durchführbar war, da die

Koppeln nicht genutzt werden

konnten. Bei rund 80 Reitschülern

pro Woche ist Unterricht also

ein Ding der Unmöglichkeit.

Außerdem fehlt durch diese Beschränkungen

die artgerechte

Bewegung der Pferde, die eher

einer Notversorgung gleicht.

Der Verein lebt von den Einnahmen

aus den Einstellgebühren

von Pensionspferden und von

den Gebühren für den Reitunterricht

mit den sieben aktiven

und zwei „pensionierten“ vereinseigenen

Schulpferden. Im

Frühjahr 2020 und seit November

2020 brachen diese völlig

weg. Pro Tier fallen monatlich

ca. 250 Euro für Futter, Einstreu,

Tierarzt, Hufschmid, oder Stallpersonal

an. Diese Ausgaben

werden bisher aus Vereinsrücklagen

bestritten, denen man

beim Schmelzen zusehen kann.

Diese waren eigentlich zum Abbezahlen

der neuen Reithalle

vorgesehen. Dank großzügiger

Spenden der Mitglieder kam der

Verein 2020 mit einem blauen

Auge davon. Hoffentlich gibt es

ab März oder spätestens im April

Lockerungen. Dann kann end-


Ausgabe 01 | März 2021

Ostern

Söflinger Anzeiger | 5

lich auch die neue Reithalle mit

inem Fest eingeweiht werden.

Museumsverein

Ulm-Söflingen

Dieter Geiß erklärt: In den Räumen

des Museumsvereins in der

alten Klostermühle kann man

normalerweise dreimal im Jahr

interessante Ausstellungen bewundern

– die letzte fand über

en Jahreswechsel 2019/20

tatt. Seitdem wird „lediglich“

rchiviert und inventarisiert –

atürlich eine wichtige Arbeit.

usätzlich muss regelmäßig die

efeuchtungsanlage überprüft

werden, da sonst die Luft zu troken

wäre und die Exponate

chaden erleiden würden.

Kuhbergverein 1912

Ulm

Ariane Saccarello meldet: Vereinsleben

und Corona – zwei

Dinge, die so gar nicht zusammenpassen

wollen. Der Verein

ist normalerweise voller Leben,

von den Kindern bis zu den Senioren

ist man gemeinsam aktiv,

vom Karneval mal ganz abgesehen.

Man telefoniert, es gibt Vieo-Sitzungen,

und man steckt

ie Zeit in neue Ideen und in die

enovierungsarbeiten des Verinsheims.

Mit Unterstützung

er Stadt Ulm wurden so in den

beiden letzten Jahren Küche und

Gastraum neugestaltet. Erster

Vorsitzender Sven Winkler hofft,

ass man zum 40-jährigen Verinsheimjubiläum

dieses im Oktober

2021 wieder besuchen

kann. Der Kindernikolaus

chickte den Kindern eine kleine

berraschung nach Hause, und

as Seniorenteam mit dem Ehepaar

Lambacher an der Spitze

ließ die Senioren mit kleinen

Bastelarbeiten und netten Briefen

spüren, dass sie nicht alleine

sind. Und die Kuhbergfrauen

trafen sich zum Mini-Frauenlauf

rund ums Vereinsheim. Natürlich

war auch die Karnevalsgilde,

wenn auch leise, aktiv.

Präsident Michael Lambacher

gedachte mit kleinen Video-Botschaften

dem Karneval. Die

Aktiven erhielten einen Miniorden

inklusive Konfetti für ein

bisschen Fasnet daheim. Hedi

und Klara hielten eine

Video- Bütt mit

Rück blicken, und das

Weiberteam traf sich

zu einem virtuellen

Online-Ball. Man

sieht: Das Vereinsleben

funktioniert einigermaßen

mit ungewöhnlichen

Maßnahmen nach dem

Motto: Gemeinsam gegen Einsam.

Krippenverein

Ulm-Söflingen/Neu-Ulm

Resl Reischl beklagt die Situation

des Vereins. Den Mitgliedern

fehlt das gemeinsame Basteln

und das Unterhalten dabei. Jeder

fragt, wann es wieder weitergehen

kann. Sie versucht dann,

die Mitglieder telefonisch etwas

zu trösten. Die Arbeit des ganzen

letzten Jahres war mehr

oder weniger vergeblich. Es gab

keinen Frühjahrsmarkt, kein

Kinderfest und keine Kirchweih.

Bei diesen Festen konnte der

Verein stets Krippen, Krippenzubehör

oder Bastelarbeiten verkaufen

und so die Kasse aufbessern.

Wenigstens auf Weihnachten

wollte man einen Markt

veranstalten, aber dann kam

der zweite Lockdown. Aber

die Hoffnung stirbt zuletzt.

ESC Ulm

Gabriele Schilder beschreibt

die Lage so: Unser Vereinsleben

ist praktisch zum Erliegen

gekommen. Was bisher

selbstverständlich war, ist

nicht mehr vorhanden. Gemeinsam

ein Fußballspiel

bestreiten, sich kurz in die

Arme nehmen, ein kameradschaftliches

Abklatschen,

zum Training keine Lust zu

haben und doch unter Kameraden

zu sein – Fehlanzeige. Von

den Bambinis bis zur AH schauen

unsere Mitglieder immer

wieder am Sportplatz vorbei. Genauso

kann man dies bei

den Keglern beobachten,

und immer wieder

kommt die Anfrage:

„Wann können

wir denn

endlich wiederbeginnen?“

Auch unsere

Gymnastikabteilung,

die von ganz

Klein bis ins hohe Alter

Angebote am Laufen hat, ist hart

betroffen. Der Bewegungsdrang

der Kinder sowie die notwendige

soziale Entwicklung kann

momentan nicht mehr unterstützt

werden. Konnte man sich

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im Sommer noch mit kleinen

Gruppen zum Sport treffen, ist

auch dies in der kalten Jahreszeit

nicht mehr möglich. Als besonderes

Angebot wurden über den

Sommer schöne Gruppenwanderungen

in die nähere Umgebung

angeboten Der gute Zulauf

zeigte deutlich, wie sehr sich die

Menschen über das gemeinsame

Unternehmen und Erleben

freuen. Auch unsere älteren Vereinsmitglieder

trifft es hart. Hat

doch das Vereinsleben bisher einen

äußerst positiven Einfluss

auf ihren Alltag genommen.

Beim Zuschauen von Wettkämpfen

am Samstag und Sonntag

traf man alte Freunde und erlebte

gesellige Stunden.

Die wöchentliche Sportstunde,

auf die man sich freute und die

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im Wochenplan ihren festen

Platz hatte, die gemeinsame Bewegung,

der Austausch – alles

fehlt. Nur wenige Monate konnte

im letzten Jahr gemeinsam

Sport betrieben werden, und

langsam nimmt die Motivation

ab. Der einzige Kontakt, der momentan

noch regelmäßig und

intensiv gepflegt wird, läuft über

die zahlreichen WhatsApp-

Gruppen.

Ansonsten gibt es nur die

Hoffnung, dass wir uns bald

wieder zu unserem Sport treffen

können, denn auch für unseren

Verein ist es eine saure

Gurkenzeit, in der nichts angeboten,

gelebt und organisiert

werden kann und sich wirtschaftlich

immer größere Löcher

auftun.

Otto Schempp

FREUDE AM SEHEN

Christian Wolfram

Filialleiter

Söflingen

Erbach Ehinger Straße 34 Tel 0 73 05 / 74 11

Blaubeuren uren

Karlstraße 3 Tel 0 73 44 / 42 02

Wiblingen Pfullendorfer Str. 9

Tel 0731/46622


6 | Söflinger Anzeiger KCC Söflingen

Ausgabe 01 | März 2021

KCC Söflingen

Ein Blick hinter die Kulissen

Im Pfarrer-Weiß-Weg 18 in Söflingen

kann man sich im Retaurant-Theater

„KCC“ in Söflingen

der leichten Muse – verbunden

mit einem reichhaltigen

Theater-Büfett in einem

stimmungsvollen Ambiente

– widmen.

Seit Beginn des zweiten Lockdowns

liegt dieser bekannte

Söflinger Kulturtreffpunkt von

Michael Schild in einem erzwungenen

Dornröschenschlaf.

Wo sonst abends oft

drangvolle Enge herrscht, trifft

man nur auf gähnende Leere.

Platz genug für ein Interview

mit Abstand und Maske.

Herr Schild, erzählen Sie bitte

etwas über den Ursprung des

KCC.

Michael Schild: Schon 1996 begann

die Geschichte des KCC.

In alten Gebäuden der früheren

Fa. Steiger&Deschler veranstalteten

wir ein Jahr lang als eigenständige

Abteilung der TSG

Söflingen Workshops und Theateraufführungen.

Hinzu kam

ein kleines Frühstückslokal,

das sich bald zu einem „Minikünstlertreffpunkt“

mauserte.

Wie ging es dann weiter?

1998 kam die Fa. Realgrund,

die nach dem Aus der Fa. Steiger&Deschler

das Gelände bebaut

hatte, auf mich zu. Ab

September konnten wir die jetzigen

Räume beziehen. Im Rohzustand.

In dreimonatiger

Eigen arbeit wurde renoviert

und eingerichtet. Das Premierenstück

im Dezember 1998

hieß „Murder by Sex“.

Der Name KCC bedarf einer Erklärung

Dr. Patricia Wachter

Dr. Werner Boch (angest. ZA)

Römerstraße 94

89077 Ulm

Tel. 0731 934 090-0

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Zu Zeiten des legendären Söflinger

KUSS nahmen wir als

Abteilung der TSG unter dem

Namen „KUSS-Creativ-Center“

teil. Dann hat mich wohl Thalia,

die Muse des Humors, leidenschaftlich

geküsst, und aus

KCC wurde „Kampf gegen Cerebrale

Cellulitis“. Also Kampf

gegen die Degeneration des

Gehirns mit dem Humor als

Waffe.

Wählen Sie die Stücke alleine

aus?

Im Gegenteil, wir entwickeln

diese sowieso meist selbst, da

wir uns der Comedy und dem

Kabarett verschrieben haben

und jeder seine eigenen Ideen

einbringt. Im Teamwork und

beim Brainstorming werden sie

nach und nach entwickelt und

vervollständigt. Manchmal werden

auch fremde Stücke übernommen.

Die Regie liegt dann

in meinen Händen.

Etwas zu den Schauspielern.

Helga Kessler und Fabio Esposito

gehören zum festen

„Stamm“. Je nach Produktion

wird das Ensemble erweitert.

Manchmal gibt es sogar

Anfragen von Interessenten, n,

die aus Spaß an der Freud

mitmachen wollen.

Das KCC ist ja bekannt für

sein exquisites Theater-Büfett

Vielen Dank. Wir stemmen dies

mit unseren eigenen Kräften.

Anfangs konnte man noch á la

carte speisen, aber ein Büfett ist

halt unkomplizierter.

Michael Schild im KCC.

Wie alle Kunstschaffenden werden

Sie auch von Corona arg gebeutelt.

Wie meistern Sie dies?

Nach dem ersten Lockdown

letztes Jahr konnten wir noch

Schild ist sehr wandelbar ...

Vorstellungen für ca. 40 – 50

Zuschauern durchziehen – natürlich

streng nach den geltenden

Vorschriften. Die letzte

Aufführung war dann Ende Oktober.

Vielleicht können wir diesen

Titel nach dem Ende des

zweiten Lockdowns weiterspielen,

mit 4 – 5 Vorstellungen pro

Woche und vor ca. 110 Zuschauern.

Was das Finanzielle anbelangt:

Mit Hilfe der staatlichen

Unterstützung und

eines Kredits kommen wir

gerade so über die Runden.

Theater gleich Brachland.

Was unternehmen Sie in

dieser Zeit?

Leider hatten wir einen

Wasserschaden im Keller,

der uns fünf Wochen auf

Trab hielt. Requisiten

und Kostüme waren in

Mitleidenschaft gezogen worden.

Außerdem stehen natürlich

immer wieder Reparaturen,

Verschönerungsarbeiten

und

ähnlichem

Frohe Ostern

wünscht die Klosterhof-Apotheke!

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„Das Wunder von Ulm“ –

Michael Schild, Helga Kessler und Fabio Esposito


Ausgabe 01 | März 2021

KCC Söflingen / Feuerwehr

Söflinger Anzeiger | 7

an. Und nicht zuletzt müssen

Anträge bei Behörden gestellt

werden, die einem manchmal

en letzten Nerv rauben.

rzählen Sie uns zum Schluss

och etwas über sich?

ch war viele Jahre in der ganen

Welt in den Bereichen Touistik

und Entertainment unterwegs.

Und nirgendwo hielt ich

s bis jetzt so lange aus wie in

öflingen - also ein gutes Zeihen.

anke für das Gespräch.

Auf geschichtsträchtigem

Boden

Genau hier stand die frühere

Dorfmühle und die Fa. Steiger

& Deschler als bedeutendster

Arbeitgeber Söflingens.

Die Chefs der Weberei Deschler & Steiger

usätzlich zur Mühle im Klosterhof

gab es für die Söflinger

ie Dorfmühle oder „Untere

ühle“. Sie befand sich in der

riesgasse am nördlichen Ufer

es Blaukanals. Hinweise daruf

gibt es schon im

5. Jh. Im 19. Jh.

taucht sie als eine

tandardmühle

it vier Mahlgänen

auf und wird

860 erneuert.

887 wird der

etrieb eingestellt,

enn jetzt beginnt die Gechichte

der Firma Steiger &

eschler. Diese hatte 1868 den

rüheren Drahtzug Bek im

laubogen östlich des Weges

ur Antoniuskapelle übernomen

und zu einer Weberei ausgebaut.

1887 wurde auf dem erworbenen

großen Mühlgarten

der Dorfmühle am rechten Ufer

des Blaukanals zur Söflinger

Straße hin eine große Weberei

errichtet. In einem Bericht

heißt es: „Albert Deschler und

Ulrich Steiger beabsichtigen

unter Nutzung der von ihnen

erkauften Wasserkraft der Söflinger

Dorfmühle eine Weberei

mit Turbinenhaus einzurichten“.

Das Wasserwerk darf in

Betrieb bleiben, solange der

Dorfmüller (oder seine Kinder)

die Mühle und eine Futterschneidemaschine

in den

Pausenzeiten der Weberei zum

eigenen Bedarf nutzen.

1910 erlischt das Wasserrecht

für die Dorfmühle, und die

Wasserräder werden abgebrochen.

Dort entsteht ein weiteres

Fabrikgebäude an der Griesgasse.

1989 beginnt der Umbruch,

und die Fa. wird verkauft. Nach

dem Umzug nach Weißenau

und dem endgültigen Aus in

Söflingen entstehen auf dem

früheren Firmengelände Mitte

der 90er-Jahre ca. 150 Wohnungen,

ein Kindergarten und gewerbliche

Flächen. Einige Fabrikgebäude

bleiben aber stehen.

Otto Schempp

Feuerwehr Söflingen

Frühlingsfest

Corona zum Trotz plant die

Feuerwehr Söflingen ihr Frühlingsfest.

Wenn es möglich ist,

wird es am 9. Mai (Muttertag)

in der Feuerwache an der Einsteinstraße

durchgeführt. Das

Fest findet bei jedem Wetter

statt.

Ab 10 Uhr gibt es ein Weißwurstfrühstück

mit Frühschoppen,

gegen Mittag kann man

sich mit einem Essen stärken,

und später kann man sich mit

Kaffee und Kuchen verwöhnen

lassen und gemütlich beisammensitzen.

Natürlich wird auch

ein umfangreiches Programm

geboten. Neben einem Einsatzfahrertraining

auf dem Bobbycar-Parcours

in der Spielstraße

werden Showübungen gezeigt.

Selbstverständlich stehen auch

die Einsatzfahrzeuge zur Besichtigung

bereit. Die Jugendfeuerwehr

bietet zudem Technik,

Spaß und Action – man

kann einfach mal reinschnuppern.

Meldungen bitte an jugend@

feuerwehr-soeflingen.de.

Weitere Infos unter www.feuerwehr-soeflingen.de,

natürlich

kann je nach Pandemielage eine

kurzfristige Absage nicht

ausgeschlossen werden.

Otto Schempp

Das KCC wartet sehnsüchtig

auf neues Leben

vor und auf der Bühne.

Anwälte Thomas Schmid & Kollegen

Seit dem 01.01.2021 begrüßen wir

eine neue Kollegin in unserem Team.

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8 | Söflinger Anzeiger Vereine / Sonstiges

Ausgabe 01 | März 2021

Söflinger Impf-Erfahrungen

Her mit dem Piks

Mit einer Telefon-Aktion Ende

Januar und im Februar hat der

Söflinger Anzeiger Erfahrungen

von Personen erfragt, die

zur Prioritätsgruppe der Menschen

über 80 Jahren gehören.

Dabei ergaben sich zwei gravierende

Unterschiede. Nach Bekanntgabe

der Impfaktion Ende

ezember erreichte man noch

verhältnismäßig leicht einen

Impftermin. „Leicht“ bedeutet

aber nicht „einfach“. Der Weg

über das Internet kann eben von

älteren Menschen nicht ohne

weiteres begangen werden - sei

s, weil das Equipment fehlt

der weil die einzelnen Schritte

chwierig sind. Sie sind also auf

ilfen angewiesen - eigene Kiner,

Enkel, Nachbarn usw. Und

bei telefonischen Anfragen hatte

man entweder Glück oder man

brauchte Geduld. Als aber der

angel an Impfstoffen publik

wurde und gleichzeitig der Impftoff

für die 2. Impfung zurückehalten

wurde, um diese im

Abstand von 3-4 Wochen durchühren

zu können, gab es imense

Schwierigkeiten, einen

mpftermin zu bekommen. Jetzt

war noch mehr Geduld gefragt.

Beispiele von Personen,

die „Glück“ hatten

Bereits Anfang Januar erhielt

das Ehepaar Villing die 1. Impfung,

die 2. erfolgte dann Ende

Januar. Herr Villing hatte es

über das Internet versucht, was

ihm aber zu kompliziert erschien.

Sein Sohn erhielt dann

gleich auf das erste Mal über das

Internet die Termine. Besonders

gelobt wurden die hervorragende

Organisation im Impfzentrum

und das freundliche Personal.

Einziger Kritikpunkt war

das Warten bei Kälte und Regen

im Freien. Als Folgen der Impfung

ergaben sich lediglich etwas

Kopfweh und Müdigkeit. Etwas

komplizierter war es beim

Ehepaar Schneider. Frau Schneider

versuchte es über das Internet,

erhielt aber nur Termine für

sich allein, die sie gleich wahrnahm.

Ihr Mann ließ nicht locker

und erhielt dann über das

Internet ebenfalls beide Termine.

Auch hier wurden Organisation

und Personal gelobt. Ihr

Vorschlag: wenigstens ein Zelt

und Sitzgelegenheiten im Wartebereich.

Nachwirkungen stellten

sich nicht ein.

Das Ehepaar Geiß bemühte

sich öfters telefonisch um Impftermine.

Einmal hieß es sogar,

es gebe keinen Impfstoff mehr.

Schließlich klappte es für Mitte

Januar und Anfang Februar.

Ebenfalls angenehm überrascht

waren beide von der Kompetenz

und der Freundlichkeit im Impfzentrum.

Nachwirkungen ergaben

sich nicht. Bereits beim 2.

Anruf Ende Dezember erhielt

das Ehepaar Plätzer innerhalb

von 5 Minuten beide Termine

für Mitte Januar und Anfang Februar.

Beratung und Aufklärung

im Impfzentrum hinterließen

einen hervorragenden Eindruck.

Auch hier waren keine

Nachwirkungen ersichtlich.

Von großem Glück sprach Frau

Häußler. Ihre Tochter erhielt

über das Internet schon beim

1. Mal beide Termine für Januar.

Sie war voll des Lobes über die

Impfung – fragte sie doch, ob

sie schon geimpft sei, weil sie

überhaupt nichts gespürt hatte.

Ebenfalls Glück hatte Herr

Kaupper. Sein Sohn konnte für

ihn schon Anfangs Januar beide

Termine für Ende Januar und

Mitte Februar erhalten. Nach der

üblichen Aufklärung, einem Video

und dem Arztgespräch

musste er nach der Impfung wie

alle anderen „Impflinge“ zur Sicherheit

noch ca. 20 Minuten im

Impfzentrum verbleiben, falls

sich Schwierigkeiten ergeben

sollten. Bei ihm stellten sich keine

Nachwirkungen ein.

Auch das Ehepaar Schmucker

konnte sich zu den Glückspilzen

zählen. Nach einem einzigen

Telefonanruf Anfang Januar

wurden beide Termine für

Ende Januar und Mitte Februar

zugeteilt. Wie bei allen anderen

Befragten wurden Organisation,

Ablauf und Personal sehr

gelobt.

Vergebliche

Kontaktversuche

Vielleicht hat unseren „Verantwortlichen“

ein Vögelchen von

den Schwierigkeiten gesungen,

mit denen ältere Menschen zu

kämpfen haben. Ab dem 8. Februar

wurde dann die telefonische

Terminvereinbarung mit

einer Warteschleife vereinfacht.

Wer sich registrierte, wurde bei

freien Terminen zurückgerufen

oder per E-Mail kontaktiert.

Zu diesem Personenkreis

zählte zum Beispiel Herr Havlik.

Er versuchte ab Januar und

Piksen am laufenden Band:

Das Team vom Impfzentrum Ulm.

täglich, telefonischen Kontakt

zu bekommen (das Internet erschien

ihm zu kompliziert).

Entweder erhielt er keine Verbindung,

oder ihm wurde der

Mangel an Impfstoffen mitgeteilt.

Er kam sich langsam vor

wie Bill Murray in dem Film

„Und täglich grüßt das Murmeltier“.

So blieb nur die Hoffnung

auf die angekündigte Vereinfachung.

Mitte Februar klappte es

dann, und er wurde auf die

Warteliste gesetzt. Irgendwann

wird er dann hoffentlich zurückgerufen.

Otto Schempp

HGV – Handels- und Gewerbeverein Söflingen

Ungewisse Zeiten auch für den

Handels- und Gewerbeverein

Der HGV musste wie im letzten

Jahr alle geplanten Aktivitäten

absagen. Das Ostersuchspiel

mit wertvollen Preisen

muss ausfallen.

Es gibt auch keinen Flohmarkt,

der im Mai stets großen Zulauf

hatte. Parallel dazu wurde ein

besonderer Service angeboten:

Radler konnten ihre Drahtesel

auf Vordermann bringen lassen

oder ihr Fahrrad zum Verkauf

anbieten. Und das beliebte familienfreundliche

Vatertagsfest

auf dem Gemeindeplatz findet

ebenfalls nicht statt. Jetzt hofft

man auf die Kirchweih mit dem

verkaufsoffenen Sonntag.

Aber etwas

ließ sich der

HGV nicht

nehmen, um

wenigstens

ein Zeichen zu setzen, dass

Corona nicht alles „ausbremst“:

Fleißige Hände des Handelund

Gewerbevereins schmücken

wie seit Jahren den Osterbrunnen

auf dem Gemeindeplatz

mit bunten Eiern, Buchs

und Frühlingsblumen. Darin

vermischt sich das heidnisch

verwurzelte Bild vom Brunnenwasser

als Quell des Frühlingserwachens

mit christlichen

Glaubensvorstellungen von Ei

und Buchs.

Otto Schempp

EinEr für allE,

allE für

VVS – Vorstadtverein Söflingen

Keine Planungen möglich

beim Vorstadtverein Söflingen

Zurzeit ist es überhaupt nicht

klar, was wann und wie durchgeführt

werden kann. Und da

es dem VVS zuallererst wichtig

ist, in Corona-Zeiten niemanden

zu gefährden, wurden die

Planungen für das Jahr 2021

auf Eis gelegt.

Falls es aber doch eine neue Situation

geben sollte, wird sich der

VVS beraten und die Lage bewerten.

Als Dachverband der Söflinger

Vereine mit ca. 30 Mitgliedern

und als Ansprechpartner

der Stadt Ulm kümmert sich der

VVS aber nicht nur um die Ausrichtung

von Festen, sondern

auch um bauliche Belange oder

solche, die den Verkehr betreffen.

Und dies alles ehrenamtlich

im Gegensatz zur AG West, die

hauptamtlich geführt wird.

Maibaum

Einzige Aktion wird das Stellen

des Maibaums sein, welches von

der Feuerwehr durchgeführt

wird. Es wird aber kein „Feschtle“

gefeiert werden können.

Söflinger Sommer 2021

Leider wird es diese beliebte Veranstaltung

nicht geben, also keinen

Musikabend, kein Zeitbeerfest,

keine Grillmeisterschaft

und kein Kinderfest. Nachdem

die Stadt Ulm auch bereits den

Schwörmontag abgesagt hat, ist

dies wohl selbstverständlich. Alles

andere wäre realitätsfremd.

Einzige sichere Aktion:

das Maibaum-Stellen.

Sanierung

Forsthaus

Größter Themenkomplex

in nächster

Zeit ist das „Forsthaus“. In enger

und zeitnaher Abstimmung mit

dem Gebäudemanagement der

Stadt Ulm werden alle Punkte

besprochen. Eine Sanierung soll

ja allen Beteiligten – Vereinen

und Stadt – gerecht werden.

Die Baumaßnahmen starten

nach Aussage der Stadt im

Frühjahr 2022. Die dafür erforderlichen

Mittel sind im Haushalt

bereitgestellt. Als gebäudeerhaltende

Maßnahme ist vorgesehen,

die durchfeuchteten

Böden (meist Ziegelböden mit

Holzaufbau) durch zeitgemäße

Aufbauten zu ersetzen (Betonsohle/Estrich/Belag).

Gegen

aufsteigende Feuchtigkeit ist eine

Abdichtung des Gebäudes

geplant. Die verputzten Fachwerk-Innenwände

sollen saniert

und im Fußbereich ebenfalls

gegen aufsteigende Nässe

geschützt werden. Ganz wichtig

ist das Vorhaben, eine Aufzugsanlage

einzubauen.

Otto Schempp


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10 | Söflinger Anzeiger Frühling

Ausgabe 01 | März 2021

Vorboten und Bräuche

Endlich Frühling!

Nachdem der Winter in diesem

Jahr seine Macht wie schon lange

nicht mehr bewiesen hat,

konnten wir uns bereits Ende

ebruar und Anfang März an

inem herrlichen Vorfrühling

rfreuen.

iese Vorahnung auf den Frühling

hat Eduard Mörike in eiem

Gedicht ausgedrückt, das

chon viele Schülergeneratioen

lernen „mussten“. Auch

wenn Sprache und Ausdrucksweise

heute nicht mehr zeitgeäß

erscheinen, verbinden wir

amit doch die verschiedensten

Vorstellungen, Gedanken und

efühle.

Frühling lässt

sein blaues Band

Wieder flattern

durch die Lüfte;

Süße, wohlbekannte Düfte

streifen ahnungsvoll

durchs Land.

Veilchen träumen schon,

Wollen balde kommen.

Horch, von fern

ein leiser Harfenton!

Frühling, ja du bist‘s!

Dich hab ich vernommen.

Eduard Mörike

Frühlingsanfang

Am ehesten sehen wir den Einzug

des Frühlings im Wiedererwachen

der Natur. Der Winter

wird besiegt, Sonne und Wärme

setzen sich durch. Für uns hat

der kalendarische Frühling am

20. März begonnen. Durch die

Schiefstellung der Erde zur Sonne,

der wir die Jahreszeiten verdanken,

war an diesem Tag die

sogenannte Tag- und Nachtgleiche.

Daneben gibt es immer am

1. März den meteorologischen

Frühlingsanfang, um Statistiken

und Klimavergleiche leichter

aufstellen zu können.

Frühlingsboten

Auch wenn wegen der Klimaveränderungen

und der globalen

Erwärmung die Tendenz zu

einem früheren Frühlingsbeginn

steigt, zeigen sich in der

Natur doch charakteristische

Boten. Krokusse, Märzveilchen

oder Weidenkätzchen künden

vom Frühling. Auf die Zugvögel

ist allerdings kein Verlass

mehr. Entweder kehren sie früher

als noch vor Jahren aus

ihren südlichen Winterquartieren

zurück oder sie fliegen im

Herbst gar nicht mehr dorthin.

Frühlingsbräuche

Um dem Frühling bei seinem

Kampf gegen den Winter zu

helfen, werden am Funkensonntag,

dem 1. Sonntag in der

Osterbrunnen, erste Frühjahrsblüher und der Maibauim - Frühlingsstimmung in Söflingen.

Fastenzeit, seit Jahrhunderten

hohe Holzstöße, die „Funken“,

abgebrannt. Damit sollen nach

alter Sitte die Winterdämonen

endgültig vertrieben werden,

und gleichzeitig begrüßt man

den

Frühling. Außerdem wer-

den

dabei die „ausgedienten“

Christbäume entsorgt. Bei uns

wird dieser Brauch z. B. auf

dem

Hochsträß und in ande-

ren

Orten um Ulm herum gepflegt.

Corona hatte aber dafür

leider kein Verständnis.

April

Auf den März, der seinen Namen

dem römischen Kriegsgott

Mars verdankt, folgt der

April. Er leitet sich vom lateinischen

„aperire“ – eröffnen ab,

weil damit im altrömischen Kalender

das Frühjahr begann. In

vielen Ländern ist der 1. April

„Narrentag“. Man versucht, sich

gegenseitig durch Aprilscherze

zu foppen, den anderen zum

Narren zu halten – eben in den

April zu schicken. Der Ursprung

dieses Brauches ist so

vielfältig wie die Streiche selbst,

seien es nun Lügenbehauptungen

oder unausführbare Aufträge.

Palmsonntag

Eine Woche vor Ostern wird die

Karwoche mit der Erinnerung

an den Einzug Jesu in Jerusalem

eröffnet. Daraus ergaben

sich die verschiedensten Bräuche,

die sich z.T. bis heute erhalten

haben. So werden Palmen

geweiht, die als segenbringend

für Mensch und Tier, Haus und

Hof aufbewahrt werden. Bei

Palmprozessionen wird ein lebensgroßer

Palmesel aus Holz

mitgeführt, auf dem eine Christusfigur

sitzt. Einen solchen

vom Ulmer Bildhauer Hans

Multscher 1464 geschaffenen

Holzesel kann man im Ulmer

Museum bewundern. Weit verbreitet

sind die Palmbrezeln,

und wer am Palmsonntag als

letzter aufsteht, erhält als „Belohnung“

die größte Brezel. Seit

1980 gibt es in Söflingen einen

liebenswerten Brauch, wie er

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Frühjahrs-Anzeiger


Ausgabe 01 | März 2021

Frühling

Söflinger Anzeiger | 11

eigentlich nur noch im katholischen

Oberland zu finden ist.

Die Erstkommunionkinder

stellen in der Kirche Mariä

Himmelfahrt zu beiden Seiten

des Mittelganges selbstgebastelte

Palmbüsche auf, die mit

bunten Bändern, Buchszweien

und bemalten Eiern ge-

ten das Fest

der Auferstehung

Christi

noch am ersten

Sonntag nach der Tag- und

Nachtgleiche. Auf dem Konzil

von Nicäa 325 wurde dann der

Ostertermin auf den ersten

Sonntag nach dem ersten Früh-

che Mariä Himmelfahrt das Osterfeuer

entzündet. Dieses gibt

dann ihr Licht der Osterkerze.

Sie steht für Jesus Christus als

Licht der Welt. An Ostern wird

dann normalerweise ein Festgottesdienst

mit Chor und Orchester

gefeiert. Aber was ist in

diesem Jahr schon normal?Die

evangelische Christusgemeinde

begeht den Karfreitag traditionell

mit einem besonderen

Gottesdienst. Die Osternachtfeier

am Samstag mit dem Posaunenchor

findet dieses Jahr

coronabedingt im Freien statt.

Am Ostersonntag wird seit Jahren

auf dem Söflinger Friedhof

ein Gottesdienst gefeiert, in diesem

Jahr aber ohne den Posaunenchor.

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Blühendes Söflingen

chmückt sind. Diese werden

ann später vor die Haustür getellt.

Ostern

Schon in vorchristlicher Zeit

gab es ein Fest zu Ehren der

Göttin Ostara, einer germanischen

Erd- und Frühlingsgöttin.

Und diesen eigentlich heidnischen

Namen behielt eines

der größten Feste der Christenheit

auch bei – Ostern. Die ersten

römischen Christen feier-

lingsvollmond gelegt.

Dieser scheint

in diesem Jahr am

28. März, deshalb

fällt Ostern auf

den 4. April.

Mit Ostern verbunden sind

zahlreiche Bräuche wie Hase, Ei

oder Lamm. Einer der ältesten

Bräuche überhaupt wird auch in

Söflingen gepflegt. In der Nacht

von Karsamstag auf Ostern

wird vor der katholischen Kir-

Schlussgedanken

Natürlich ruft der Name Frühling

noch andere Assoziationen

hervor. Aktionen wie „Der

Speck muss weg“ sollen die den

Winter über angesammelten

Pfunde schmelzen lassen. Viele

von uns leiden unter der

„Frühjahrsmüdigkeit“.

Ein Garten

verlangt nach

den „Frühjahrsarbeiten“,

und für

manche ist der

„Frühjahrsputz“ geradezu

eine Weltanschauung

geworden. Nicht zuletzt sind

die „Frühlingsgefühle“ von großer

Bedeutung für die zwischenmenschlichen

Beziehungen.

Otto Schempp

MEAT

US


12 | Söflinger Anzeiger Schule & Kita

Ausgabe 01 | März 2021

Schule

Meinloh-Grundschule

in Corona- Zeiten

Alle am Schulleben Beteiligten

tehen in dieser Zeit unter hohem

Druck. Wann beginnt der

eguläre Unterricht wieder?

Wie funktionieren die verschiedenen

Unterrichtsformen? Fragen

über Fragen.

Das neue Klettergerüst konnte installiert werden

Unterrichtsorganisation

In diesem Schuljahr musste

bereits der dritte Stundenplan

erstellt werden. Seit 1. März sah

dieser wie folgt aus: Nach der

Verordnung müssen für jedes

ind zehn Unterrichtsstunden

ro Woche durchgeführt weren

und zwar in geteilten Klassen,

den sogenannten Kohorten

(ein irreführender Begriff des

Kultusministeriums, eine römische

Kohorte bestand aus

480 Soldaten). Um einmal einen

Einblick in diese aufwändige

Organisation zu erhalten, sei

dieser Plan einmal aufgeführt.

(Vielleicht muss man diesen irgendwann

wieder aus der

Schublade holen). Da es die

Klassen-, Lehrer- und Raumsituation

nicht erlaubt, einfach

jede Klasse zu teilen und in verschiedenen

Räumen zu unterrichten,

muss wöchentlich zwischen

Präsenz- und Fernunterricht

gewechselt

werden. Davon

sind jeweils 6 Klassen

betroffen. Eine

Hälfte einer Klasse hat jeweils

vier Stunden Unterricht

am Montag und Mittwoch, die

andere Hälfte am Dienstag und

Donnerstag, jeweils von 8.30 –

12.00 Uhr. Am Freitag hat

dann jede Hälfte jeweils 2 Stunden

Unterricht (8.30 – 10.00

Uhr bzw. 10.30 – 12.00 Uhr). In

der folgenden Woche findet

dann für diese Klassen der

Fernunterricht statt. Dafür erhalten

die anderen 6 Klassen

Präsenzunterricht. Optimal

wäre natürlich eine Video-Übertragung

für die Kinder

zuhause parallel zum Klassenzimmer-Unterricht.

Aber dafür fehlt der Schule

das nötige Equipment. Hinzu

kommen in der Notbetreuung

von 7.30 – 17.00 Uhr Kinder, die

nicht zuhause bleiben können.

Diese werden in der Zeit von

8.30 – 12.00 Uhr ebenfalls von

der Schule betreut. Die restliche

Zeit übernimmt die AWO.

Für den außerschulischen Unterricht

sind alle Lehrer von zuhause

aus mit den Kindern per

Video verbunden. Daneben gibt

es noch Nebenfächer – Tablets

mit Videos, z.B. Lieder, Tiere,

Bastelanleitungen oder Sport.

Als dritte Säule werden Aufgabenpakete

(Wochenpläne) verteilt.

Diese erhalten übrigens

auch die Kinder in der Notbetreuung.

Nach 2 Wochen war dieser 3.

Plan bereits wieder Makulatur.

Ab 15. März galt wieder der erste

Plan, der von Schuljahresbeginn

bis zu den

Weihnachtsferien dauerte.

Er musste aber

zwischendurch wegen

eines akuten Lehrermangels

komplett geändert werden.

Dieser ursprüngliche Plan gilt

jetzt wieder für 2 Wochen bis

zum Beginn der Osterferien.

(Bei Redaktionsschluss stand

noch nicht fest, ob diese Regelung

nicht wieder geändert werden

muss.)

Arbeitserleichterung

Um Eltern und Lehrer möglichst

schnell durch die Schulleitung

informieren zu können,

hat die Schule ein neues Programm

angeschafft: die

SDUI-Kommunikationsplattform.

Damit kann man alle

oben angeführten Personen

rasch und unverzüglich über

Handy oder PC erreichen.

Hygienekonzept: 5 Punkte:

a) Im Gebäude ist Mundschutz

vorgeschrieben (außer in den

Klassenräumen)

b) Alle Kinder testen sich montags

unter Anleitung. Diese

Tests werden von der Schule

gestellt

c) In jedem Raum steht eine von

der Stadt Ulm finanzierte

CO₂-Ampel, die eine zu hohe

Konzentration anzeigt

d) Alle Lehrer erhielten vom

Land Baden-Württemberg

Masken

e) Alle Lehrer werden zweimal

in der Woche in der Schule

getestet. Diese Schnelltests

werden ebenfalls von der

Stadt Ulm finanziert.

Schwerpunkte

Die Meinloh-Grundschule darf

sich bis 2023 „Kulturschule Baden-Württemberg“

nennen.

Seit Jahren werden an der Schule

Konzepte durchgeführt, wie

sie im Kulturagentenprogramm

vorgesehen sind. Mit Kooperationspartnern

aus Kunst und

Kultur wurde im Unterricht für

alle Kinder kulturelle Bildung

verankert. Deshalb besteht an

der Schule auch weiterhin Kontakt

zu Frau Frühe, Theaterpädagogin

am Theater Ulm,

und zur Künstlerin Frau Tiebel-

Quast. Kulturelle Bildung bezieht

sich aber nicht nur auf den

Atelierunterricht und den Musikunterricht

mit Geigen und

Chorarbeit. Vielmehr gehört an

der Schule dazu auch die Förderung

von Lese- und Sprachkultur

wie z.B. Gedichte und Geschichten.

Veranstaltungen

Leider mussten alle zu Schuljahresbeginn

geplanten Aktionen

wie Schulversammlung,

Wettbewerbe, Päd. Tag, Wandertag,

Sporttag, Konzerte usw.

wegen Corona abgesagt werden.

Aber eines ließ sich die Schule

nicht nehmen: den Fasching. Er

wurde online durchgeführt,

d.h. die Kinder verkleideten

sich zuhause, sangen oder

machten Spiele.

Ein Lichtblick

Der Förderverein der Schule

hat, finanziell unterstützt von

der Stadt Ulm, ein neues Klettergerüst

auf die Wiese stellen

lassen. Alle Kinder sagen „danke“!

Otto Schempp

Kita St. Maria Söflingen

Klimafasten in der Kita

Wie jedes Jahr haben wir uns

nach der Faschingszeit Gedanken

zur Fastenzeit gemacht. Da

s sich bei unserem Jahresthea

in diesem Jahr vor allem

um Umweltschutz geht, haben

wir gemeinsam beschlossen,

dass wir bei der Aktion „Klimafasten

– So viel du brauchst“

mitzumachen.

Für unsere Kinder haben wir

dabei 3 wichtige Themen ausgewählt:

Wasser, Pflanzen und

Tiere.

Begonnen haben wir mit dem

Thema Wasser. Wozu braucht

an Wasser, wie funktioniert

er Wasserkreislauf und was

können wir dazu beitragen dieses

wertvolle Gut zu schützen.

Die Kinder haben fleißig Ideen

gesammelt und eingebracht. So

war es allen ganz wichtig, während

des Einseifens beim Händewaschen,

das Wasser aus zu

machen. Vor allem, weil wir

doch wegen Corona so oft Hände

waschen müssen.

Weiter geht es in dieser Woche

mit den Pflanzen. Wir werden

säen und beobachten, was

Pflanzen zum Leben brauchen.

Außerdem wollen wir erfahren,

warum Pflanzen so wichtig für

uns und unser Klima sind. Dazu

werden wir wie gewohnt Lieder,

Geschichten und Fingerspiele

kennenlernen.

Dies alles wird bei uns mit

biblischen Geschichten hinterlegt.

Begonnen haben wir mit

dem Aschermittwoch, dieser

noch per Videokonferenz und

einem Andachtsfilm, den die

Kinder per Video nach Hause

geschickt bekommen haben.

Jede Woche kommt jetzt eine

Geschichte dazu und die Kinder

gestalten „Fastenkisten“, um

die Geschichten lebendiger zu

erleben. Diese Fastenkisten zeigen

dann den Weg bis Ostern.

Als nächstes kommt „Das

Gleichnis vom Sämann“ an die

Reihe. Wir sind schon sehr gespannt,

was die Kinder sich dazu

einfallen lassen.

Das Kita-Team

Die kreativen Fastenkisten der Kinder.


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14 | Söflinger Anzeiger Historisches

Ausgabe 01 | März 2021

Traditionsunternehmen

Generationenwechsel bei Kaupper

Im Klosterhof 36/38 findet man

seit 1904 einen alteingesessenen

Handwerksbetrieb, die Metallbau

- Schlosserei Kaupper.

Jetzt übergab der Enkel Winfried

Kaupper des Firmengründers

Georg Kaupper den Betrieb

in jüngere Hände. Er firiert

nun unter Winfried

aupper, Metallbau – Schlosseei,

Inhaber Florian Schidel.

lorian Schidel ist der Neffe

Winfried Kaupper, er begann

008 seine Lehre im Betrieb

und legte 2016 die Meisterprüfung

ab. Außerdem ist er als

Schweißfachmann ausgebildet.

In all diesen Jahren blickte er

dem Onkel über die Schulter

und lernte den Beruf von der Pike

auf, und er wurde auch in alle

Geschäftsangelegenheiten

mit eingebunden. Trotz seiner

noch jungen Jahre ist er also

schon ein „Alter Hase“. Winfried

Kaupper zieht sich nicht

völlig zurück, sondern steht

nach wie vor gerne mit Rat und

Tat zur Seite. Außerdem bleibt

er weiterhin stellvertretender

Innungsobermeister und ist im

Gesellenprüfungsausschuss tätig.

Von der

Schlosserei

Der Begriff „Schlosser“ umfasst

eine Reihe von Handwerksberufen

der Metallverarbeitung, die

sich fast alle aus dem „Schmied“

entwickelt haben. Das Schmieden

von Eisen ist eines der ältesten

Handwerke der Menschheit.

Wie sehr der Schmied als etwas

Besonderes galt, sehen wir im

Nibelungenlied, der vermutlich

ältesten germanisch – deutschen

Heldensage, in der Wieland,

der Schmied, als Hauptgestalt

dargestellt ist. Das Schmieden

gab der Eisenzeit ihren

Namen, die etwa auf die Zeit

von 500 bis 330 v. Chr. datiert

Die Schlosserei Kaupper im Klosterhof.

wird. Hoch entwickelt war die

Schmiedekunst im 13. Jahrhundert.

Man fertigte Türklopfer,

Leuchter, Kaminböcke, Truhenund

Türbeschläge, Fackelhalter,

Laternen und vieles mehr. Eine

besondere Rolle spielte dann im

16. Jahrhundert die Waffenschmiedekunst.

Barock und Rokoko

entwickelten später Gittertüren,

Chorgitter, Balkon- und

Treppengeländer, Gasthausschilder

und besonders in Süddeutschland

und Österreich

phantasievolle Grabkreuze.

Eine lange

Firmengeschichte

1904 erwarb Georg Kaupper

das Gebäude Klosterhof 36 und

richtete dort eine Schlosserei

ein. 1938 verunglückte der Firmengründer

tödlich, und der

Sohn Paul übernahm die Firma.

Beim Fliegerangriff im Februar

1945 wurden die Hälfte

des Gebäudes Nr. 36 sowie die

anschließenden Gebäude Nr. 37

– 39 total zerstört. Nach dem

Krieg baute Paul Kaupper das

Wohnhaus Nr. 36 wieder auf

und errichtete auf den Grundstücken

Nr. 37 und 38 eine Halle.

Später wurde daraus eine Lager-

und Garagenhalle. 1984

verstarb Paul Kaupper, und der

zweitälteste Sohn Winfried, der

seit 1970 das Schlosserhandwerk

erlernt hatte, übernahm

am 1.1.1985 den Betrieb. Er

zählt heute zu den Metallbauern

mit Fachrichtung Konstruktionstechnik.

Handwerkliches

Geschick

Beim Betreten der Betriebsräume

steigt einem der typische

Geruch einer Schlosserei in die

Nase, auch wenn heute kaum

mehr Schmiedekohle für die

Esse verwendet wird. Vielmehr

geht der Trend seit Jahren zu

Edelstahl. Im Betrieb findet

man neben modernen, hydraulisch

angetriebenen Stanzen,

Biegeapparaten und Scheren sowie

Geräten für fünf verschiedene

Schweißverfahren immer

noch Einrichtungen einer „klassischen“

Schlosserei, zum Beispiel

die Esse, Hämmer aller

Größen und den Amboss. Das

Rohmaterial wird in Form von

sechs Meter langen Halbzeugstangen

als Profil- oder Walzstahl

oder als Rohre bezogen.

Speziell für Söflingen fertigte

die Fa. Kaupper einige Besonderheiten,

so zum Beispiel die

Aufhängung (das Glockenjoch)

für das Loreto - Glöckchen, das

am 16.7.1980 zusammen mit

dem Türmchen auf das Dach

des vorderen Klosterhoftores

kam. Dieses war im Krieg zerstört

worden. Des Weiteren

stammen von der Fa. Kaupper

die Gitter und Tore an der kath.

Kirche Mariä Himmelfahrt,

und auch die Fenstergitter am

Forsthaus und am Rathaus wurden

wiederhergerichtet.

Eine Besonderheit kann man

alljährlich im Mai auf dem Gemeindeplatz

bestaunen, den

Söflinger Maibaum. Die einzelnen

Bildszenen der fünf Meter

hohen Motivtafeln mussten als

Silhouetten aus Metallplatten

zugeschnitten werden. Ein weiterer

Blickfang Söflingens

hängt ebenfalls mit der Werkstatt

Kaupper zusammen: hier

wurden die Metallbügel für den

Osterbrunnen auf dem Gemeindeplatz

hergestellt. Diese

werden vom HGV alljährlich im

Frühjahr in der Firmenhalle geschmückt.

Heute sind im Betrieb neben

Florian Schidel und Winfried

Kaupper noch drei Facharbeiter

und ein Auszubildender beschäftigt.

Otto Schempp

Firmenjubiläum

oder Kollektiv?

Wir schicken gerne

unseren Redakteur

oder Fotografen

zu Ihnen.

Gerne berate ich

Sie in allen

Werbefragen

Antonia Walter

Mediaberaterin,

0731/156 137

Mail:

a.walter@swp.de


Ausgabe 01 | März 2021

D‘r Bruddler

Söflinger Anzeiger | 15

Lesestoff

Aegis – Buchhandlung in Söflingen

Nach jahrelangem Dornröschenschlaf

ist es so weit: Söflingen

bekommt endlich wieder

eine Buchhandlung!

Rasmus Schöll, seit 2018 Inhaber

der Ulmer Buchhandlung

Aegis, hat Mitte März in der

chlößlesgasse 9 eine Filiale

eines Ulmer Stammhauses erffnet.

Frei nach dem Motto

Corona zum Trotz … oder jetzt

rst recht“ wagte er diesen

chritt. „Ideen für morgen sind

wichtig, sonst ist alles verloren“,

meint er.

Rasmus Schöll ist Söflinger,

dort aufgewachsen und kam

jetzt über viele Stationen hierher

zurück – und vermisste vor

llem Bücher. Als eingefleischter

Büchernarr ergriff er die Gelegenheit

beim Schopf, als das

frühere Café Zucker & Salz wegen

Corona aufgeben musste

und die Räume frei wurden.

(Übrigens fand man hier zuvor

jahrzehntelang das Café Mack –

eine Söflinger Institution). In

viel Eigenarbeit und nach eigeen

Vorstellungen wurde gewerkelt,

gebastelt und gestrihen,

so dass man sich in den

euen Räumen gleich heimisch

ühlen kann. Die Buchhandlung

Aegis ist mit Verlag, Buchhandlung

und Antiquariat eines

der letzten Dreispartenhäuser

in Deutschland. Es ging aus

dem Widerstandsgeist gegen

die Nazis hervor und hatte enge

D´r Bruddler

Radfahre isch ja zweifellos g´sond. Ma

stärkt ´s Herz, d´Longe, d´Muskle, ma

schont d´Gelenk, ond guat für da Kreislauf

isch ´s au. Ond ma freut sich, wenn ma so

aneradle ka.

Aber ´s gibt leider kloine ond große Zeitgenosse,

für dia isch Rücksichtnahme a Fremdwort.

So a Verhalte wirft fei a schlecht´s

Licht auf d´Erziehung!!!

Wenn ma nämlich spazierelauft, kommt´s

oft vor, dass a Ra(dl)ser lautlos von hinte

kommt, oin hoorscharf überholt ond dabei

schiergar stroift – ob rechts oder links, isch

dem egal. Ma hört ihn ja net, denn der woiß

net, warom er a Glock am Rädle hot. (Des

sind wohl moischtens au dia, die beim Autofahre

au koin Blinker kennet!)

Vielleicht hot der au d´Glock abbaut, damit

´s Rädle leichter isch. So a Glock hot ja a

Saug´wicht! Ond a getrennter Rad- ond Fußweg

mit ma Mittelstrich isch dem au o´bekannt.

Verbindungen zur Familie

Scholl und zur HfG. 1946 erhielt

der Verlag eine der ersten

Lizenzen der Nachkriegszeit.

2019 und 2020 wurde Aegis als

eine der besten acht Buchhandlungen

Deutschlands ausgezeichnet,

sogar als beste in Süddeutschland

– ein Beweis für

die Qualität und die Erfahrung

des Hauses. Bei Aegis findet

man ein reichhaltiges literarisches

Angebot. Die Palette

reicht vom Sachbuch bis zur

Belletristik, vom Klassiker bis

zur Gegenwartsliteratur oder

von literarischen Feinheiten aus

weniger bekannten Verlagen bis

zu antiquarischen Kostbarkeiten.

Schwerpunkt wird aber auf

Anzeige

Rasmus Schöll bringt wieder Bücher nach Söflingen.

der Kinder-, Jugend- und Familienliteratur

liegen, denn „hier

wohnen viele junge Familien“,

weiß Rasmus Schöll. Und bis

zum Beginn von „normalen“

Zeiten kann man über „Click &

Collect“ seine Wünsche erfüllen

und Bestellungen abholen.

Und im Stadtgebiet Ulm und

Neu-Ulm wird sogar kostenlos

angeliefert. Zudem sind Lesungen

im Rahmen der Literaturwoche

Donau geplant. Söflingen

freut sich auf Aegis.

Otto Schempp

Kontakt:

Tel. 0731/70532722,

soeflingen@aegis-literatur.de

www.aegis-literatur.de

Also nomol: Radfahre isch g´sond! Aber

denket au an d`Fußgänger!!!

···RECHTSANWALTS·K ANZLEI·

Gödden

Schulz

Das Recht auf Ihrer Seite.

Wir helfen Ihnen gerne!

• Familien- und Erbrecht

• Arbeitsrecht

• Mietrecht

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Schlößlesgasse 15,

89077 Ulm

Auch für 2021 gilt:

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16 | Söflinger Anzeiger Sonstiges

Ausgabe 01 | März 2021

Variationen der Begrüßungsformen nach Corona

Corona hat uns den Ellbogengruß

gelehrt: man berührt sich

leicht mit den Ellbogen. Bleibt

dies so nach Corona?

Ellbogengruß

Diese Grußform erinnert etwas

an einen „einseitigen“ Start

beim Ententanz, der

in den 1970er-Jahren

populär wurde. Und

Eishockeyfans könnten

an den Ellbogenheck

denken, mit

em ein Spieler geoult

wird. (Sie

könnten den Ellboengruß

bei unliebamen

Begegnunen

vielleicht etwas

ausbauen“!)

Shake-Hands

Handschlag

In Vorcorona-Zeiten

war vielerorts der

andschlag üblich, der schon

ahrhundertelang angewandt

wurde. Hat er jetzt ausgedient?

Wir wissen ja, dass das Händechütteln

als Viren- und Bakterienschleuder

mit als die

häufigste Übertragung für

Infektionen gilt. Nicht umsonst

steht dieser hygienische

Aspekt im Mittelpunkt der

AHA-Regel.

achen wir uns also auf eine

eise rund um den Globus,

um mögliche andere Begrüungsformen

auszukundchaften.

Frankreich

Unsere Nachbarn in Frankreich

pflegen neben dem Handschlag

gerne den angedeuteten Wangenkuss.

Je nach Herzlichkeit

der Beziehung können dies

zwei bis vier Küsse sein. Mit einer

solch charmanten Begrüßung

könnte man sich bestimmt

anfreunden!

Österreich,

Türkei

Wer kennt nicht das „Küss die

Hand, gnäd´ge Frau“, den wienerischen

Schmäh, den wir aus

Filmen und Bühnenwerken erfahren

durften!

Eltern, Lehrern und

wesentlich älteren

Verwandten und Bekannten

küsst man

diesen die Hand. Vermutlich

dürfte dies

aber in unserer Gesellschaft

keinen Eingang g

finden. Schließlich h

beschränkt sich der

Respekt vor dem Alter

oft nur auf den von

Wein und Antiquitäten.

Der wohl legendärste Bruderkuss ...

USA,

Argentinien

Begeben wir uns in weiter entfernte

Spruch zutrifft: Die Lücke, die

Länder. In den USA ist er hinterlässt, ersetzt ihn voll-

das Händeschütteln üblich, kommen!) Zusätzlich kann

meistens aber nur, wenn man manchmal noch eine Umarmung

jemandem gratuliert oder

mit leichter Berührung

wenn man einander vorgestellt der Schultern erfolgen, begleitet

wird. (Wie wir in den letzten

von einem kleinen Klaps auf

vier Jahren leider erfahren den Rücken. Dieser könnte

Einen Schritt weiter geht man

in der Türkei und in traditionellen

mussten, wurde diese Geste der

Höflichkeit aber von jemandem

dann in Zukunft je nach Grad

der Antipathie verstärkt wervollen

Gesellschaften Südasiens: nicht sehr gepflegt, auf den der den. In Argentinien wird diese

aus Respekt vor Umarmung zu einer lieb-

intensiviert. Zur Unterstreichung

gibt es dazu

oft einen Kuss auf die linke

Wange.

... ohne Worte ...

TATORT-Zentrum ULM

Kinder ab 5 Jahre,

Jugendliche & Erwachsene

Kampfkunst

Selbstverteidigungg

Gesundheit

Leitung: Hans Karrer

Pfarrer-Weiß-Weg 16

89077 Ulm

Tel. 07 31 /6021709

ATK - Arnis - Karate

Kung Fu - Qi Gong

Tai Chi Chuan - Wing Chun

www.tatort-zentrum.de

Hawaii

Das Surfer-Paradies hat

den „Shaka-Gruß“ kreiert.

Man zeigt dem anderen

die geschlossene Faust,

bei der der kleine Finger

und der Daumen ausgestreckt

sind. Merke: Nicht

das Ausstrecken der Finger

vergessen! (Sonst

könnte der Gruß missverstanden

werden!)

Japan, China

Die Japaner und Chinesen

begrüßen sich mit

einem leichten Kopfnicken

und einer Verbeugung.

Je tiefer diese ausfällt,

umso größer ist

die Ehrfurcht und Demut

vor dem anderen.

Aber diese Form dürfte

bei uns keinen Anklang

finden. (Vergleiche

Anmerkungen bei

„Türkei“)

Neuseeland

Die Ureinwohner, die Maoris,

pflegen eine sehr persönliche

Begrüßung: sie berühren sich

gegenseitig mit Stirne und Nase.

Wer denkt da nicht an den legendären

Satz „Schau mir in

die Augen, Kleines“ aus dem

Film Casablanca!

Indien

Als Zeichen der Ehrerbietung

werden die Hände vor der Brust

gefaltet, und bei einer leichten

Verbeugung werden die Zeigefingerspitzen

zwischen

die

Augen geführt.

Tibet

In einigen Gegenden Tibets

wird man auf eine ganz eigenartige

Weise begrüßt:

man streckt einem die

Zunge heraus. Mit welcher

Wonne würde man manchen

unliebsamen Zeitgenossen*in

dorthin schicken!

Afrika

Einige Stämme klatschen in die

Hände, um einen Neuankömmling

zu begrüßen. Dies wäre eine

passende Begrüßung z.B.

für das Pflegepersonal! Wie gerne

würde aber mancher Politiker*in

dorthin reisen, um endlich

auch einmal einen tosenden

Beifall genießen zu

können!

Arabische Welt

Die rechte Hand führt aufwärts

ans Herz und weiter zur Stirn.

Dann bewegt man die Hand

nach oben und außen. Diese

Art sieht irgendwie vornehm

aus.

Bruderkuss

Gut in Erinnerung ist einem

ein Bild, das um die Welt ging:

der „innige“ Bruderkuss zwischen

Leonid Breschnew und

Erich Honecker. Diese sozialistische

oder kommunistische Errungenschaft

als Begrüßungsritual

soll die gegenseitige Zugehörigkeit

signalisieren.Diese

Art der Begrüßung wird bei uns

wohl nicht üblich werden können.

Fazit

Für den einen oder anderen

klingt manche Begrüßungsform

sicher sympathisch. Auf

eine Form wollen wir „Normalbürger“

aber bestimmt verzichten

– auf den militärischen

Gruß.

Otto Schempp

Die vielleicht berühmteste

Zunge der Welt.


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18 | Söflinger Anzeiger Kirchen

Ausgabe 01 | März 2021

Mariä Himmelfahrt / Seelsorgeeinheit Ulmer Westen

alle Angaben ohne Gewähr

Hauptgottesdienste

Eventuelle Änderungen bei den Gottesdiensten werden im Kirchenblatt,

im wöchentlichen Aushang im Schaukasten und in üblicher Weise

(Homepage und Vermeldungen) bekanntgegeben.

Mariä Himmelfahrt

Heilig Geist

St. Elisabeth

Weitere Gottesdienste

Mariä Himmelfahrt

Heilig Geist

Samstagabend, 18.30 Uhr

Sonntagmorgen, 9.30 Uhr

Sonntagvormittag, 11.00 Uhr

Werktagsgottesdienste

dienstags 18.30 Uhr Mariä Himmelfahrt

donnerstags 18.30 Uhr Heilig Geist

freitags 18.30 Uhr St. Elisabeth

Jeweils am 1., 3. und ggf. am 5. Sonntag im Monat um

9.30 Uhr Eucharistiefeier der Port. Gemeinde.

Am 2. und 4. Sonntag im Monat

Gottesdienste in verschiedenen Formen

Zweimal im Monat, sonntags, um 11.00 Uhr

Eucharistiefeier der Slowenischen Gemeinde

Sonn- und Feiertagsgottesdienste in Mariä Himmelfahrt

Sa., 27.03. 18.30 Uhr Eucharistiefeier mit Segnung der Palmzweige

So., 28.03. 11.00 Uhr Wort-Gottes-Feier

Palmprozessien der Erstkommunionkinder

Di., 30.03. 18.30 Uhr Eucharistiefeier

Do., 01.04. 18.30 Uhr Messe vom letzten Abendmahl

Fr., 02.04. 10.00 Uhr

15.00 Uhr

Kreuzweg der Kinder

mit Elementen für die begleitenden Elter

Karfreitagsliturgie in der Kirche, anschließend

stilles Gebet bis 17.00 Uhr vor dem Hl. Grab

in der Kapelle St. Leonhard

Sa., 03.04. 21.00 Uhr Osternachtfeier, Weihe des Osterfeuers,

des Taufwassers, evtl. Taufe, Eucharistiefeier mit

anschl. Osternachtempfang im Beichtgang der Kirche,

bei gutem Wetter auch im Freien vor der Kirche

So., 04.04. 09.30 Uhr Eucharistiefeier der Port. Gemeinde

Mo., 05.04.

Di., 06.04.

Sa., 10.04.

Sa., 17.04.

09.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

Sa., 24.04.

Sa., 01.05.

Sa., 08.05.

Do., 13.05.

Sa., 15.05.

Sa., 22.05.

So., 23.05.

Mo., 24.05.

Sa., 29.05.

Do., 03.06.

Sa., 05.06.

Sa., 12.06.

Sa., 19.06.

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

09.30 Uhr

11.00 Uhr

Prozession

Eucharistiefeier mit allen Gemeinden

der Seelsorgeeinheit

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

09.30 Uhr Eucharistiefeier der Port. Gemeinde

09.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

09.30 Uhr Eucharistiefeier im Pfarrgarten

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

18.30 Uhr Eucharistiefeier

Gottesdienste in den Heimen, im Klösterle und in St. Leonhard

finden zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht wieder statt.

Sonstiges

Maiandacht

02.05. (voraussichtlich), 09.05., 16.05. jeweils 18.30 Uhr

Kindergottesdienste

Das Kindergottesdienstteam bietet derzeit – soweit möglich – Kindergottesdienstwege

im Freien mit Impulsen an. Termine über Kirchenblatt, Homepage,

Vermeldungen oder Schaukasten.

Schülergottesdienste

Bei Redaktionsschluss standen die Termine noch nicht fest.

Näheres siehe Kindergottesdienste.

Beichtgelegenheit

Vereinbarung über die Pfarrbüros Mariä Himmelfahrt, Tel. 0731/938 63 90 oder

St. Elisabeth, Tel. 0731/37 288.

Krankenkommunion

Neben der Möglichkeit, sich zur Krankenkommunionspendung durch unser

Pastoralteam anzumelden, gibt es auch die Möglichkeit, dass Angehörige ihren

Kranken die Kommunion nach Hause, ins Krankenhaus oder ins Heim bringen.

Infos über das Pfarrbüro, Tel. 0731/ 938 63 90.

Tauffeiern

Zur Zeit finden nur Einzeltaufen statt. Anfragen über das Pfarrbüro.

Porzellan, Besteck, Glas,

praktische Küchenhelfer

sowie hochwertige

Geschenkartikel.

Wir haben wieder

für Sie geöffnet!

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ganz einfach Ihren

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89077 Ulm

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07 31 / 169 09 - 201

Besuchen Sie unseren schönen Ausstellungsraum, wir haben auch für Privatkunden geöffnet!

Montag bis Freitag 8:30 - 17:30 Uhr.

*Ab einer stabilen 7-Tages-Inzidenz von unter 50 darf auch

wieder ohne Termin geshoppt werden.


Ausgabe 01 | März 2021

Kirchen

Söflinger Anzeiger | 19

Evangelische Christusgemeinde

Gottesdienste in der Christuskirche

So., 28.03. 10.00 Uhr Gottesdienst mit dem Flötenkreis

Di., 30.03. 19.00 Uhr Passionsandacht

Mi., 31.03. 19.00 Uhr Passionsandacht

Do., 01.04. 19.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Fr., 02.04. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl und VocArt

mit Reservierung

Sa., 03.04.

So., 04.04.

20.30 Uhr Osternachtfeier mit dem Posaunenchor

im Freien, mit Reservierung

08.00 Uhr

10.00 Uhr

11:30 Uhr

So., 11.04. 10.00 Uhr Gottesdienst

So., 18.04. 10.00 Uhr Gottesdienst

So., 25.04.

10.00 Uhr

11.30 Uhr

Gottesdienst auf dem Söflinger Friedhof

Gottesdienst mit Mitgliedern des Söflinger

Singkreises

Familienkirche im Freien auf dem Kirchplatz

Gottesdienst

Familienkirche mit Picknickdecke im Kirchgarten

So., 02.05. 10.00 Uhr Vis-à-Vis-Gottesdienst (geplant)

So., 09.05. 10.00 Uhr Gottesdienst mit dem Singkreis

Konfirmation Ost (geplant)

Do., 13.05. 10.00 Uhr Gottesdienst

So., 16.05. 10.00 Uhr Gottesdienst

Konfirmation West (geplant)

So., 23.05. 10.00 Uhr Gottesdienst

So., 30.05. 10.00 Uhr Gottesdienst

So., 06.05. 10.00 Uhr Gottesdienst

So., 13.06. 10.00 Uhr Gottesdienst

unter Mitwirkung des Diakonieverbandes

So., 20.06. 10.00 Uhr Gottesdienst

Regelmäßig stattfindende Veranstaltungen

im Jörg-Syrlin-Haus:

siehe bes. Artikel auf dieser Seite unten

Vorankündigungen

Ausstellung mit biblischen Erzählfiguren

„Von der Trauer zur Osterfreude“ Familienkirche – Kinderkirche

Mit biblischen Erzählfiguren nach Doris Egli, die in vielen Stunden Handarbeit bei

zertifizierten Kursen entstanden sind, werden drei Szenen aus dem Johannesevangelium

gezeigt. Für Jung und Alt gibt es einiges zu entdecken. Da die Ausstellung

hinter Glas ist, kann sie zu jeder Zeit besucht werden. Zur Ausstellung wird ein kleines

Begleitprogramm mit Impulsen, Aktionen und Liedern erstellt. So kann Ostern mit allen

Sinnen erfahren werden. Um alle Angebote nutzen zu können, ist ein internetfähiges

Smartphone nötig. Am Ostersonntag, 04.04., feiern Pfarrer Grapke mit Family und der

Handpuppe Sammy auf dem Kirchplatz um 11.30 Uhr dann die Familienkirche. Die Ausstellung

wird in diesen Gottesdienst einbezogen. Geplant ist auch, dass der Singkreis

Kindern und Erwachsenen die Osterfreude musikalisch weitergibt. Die Abstands- und

Hygieneregeln werden dabei selbstverständlich eingehalten. Auch die Kinderkirche

plant für die Osterzeit eine Aktion, nämlich die Kinderkirche in der Tüte.

Weitere Infos auf der Homepage der Kirchengemeinde.

www.christuskirche-ulm.de

Kinderbetreuung heute – liebevoll und kompetent

Das Familienzentrum im Jörg-Syrlin-Haus freut sich über einen Pool geschulter „Babysitter“,

um diese dann vielleicht als Leihoma/Leihopa oder als Babysitter an Familien

weiter zu vermitteln. Ganz nach dem Motte: Alt hilft Jung ... und vielleicht auch umgekehrt.

Unser Kurs vermittelt aktuelles pädagogisches und entwicklungspsychologisches

Wissen und damit das nötige Rüstzeug für den Umgang mit Babys und kleinen Kindern.

Referentin: Claudia Schreiber, Fachfrau für kindliche Entwicklung

Wann: Fr., 23.04.2021, 13.00 – 18.00 Uhr und Sa., 24.04. 2021, 10.00 – 15.00 Uhr

Wo: Jörg-Syrlin-Haus Ulm-Söflingen

Anmeldung: FAZ, Tel. 0731/3799237

Gebühr: 46 € inkl. Materialkosten (10 € davon übernimmt das FAZ)

Für Jugendliche von 15 – 19 Jahren: Ein Abenteuer auf 2 Rädern

5 Tage auf dem Kocher-Jagst-Radweg

Wann: 23. – 27.05.2021

Weitere Infos auf der Homepage der Christuskirche und der Martin-Luther-Kirche.

Anmeldung möglich unter https://www.cvjm-jugendwerk-ulm.de/freizeiten-buchen/

Waldheim Ruhetal 2021

Diesen Sommer finden 6 einzelne Wochenabschnitte statt.

Für Kinder von 7 – 12 Jahren wird es ein Betreuungsangebot von 9.00 – 16.00 Uhr

geben. Die Platzanzahl ist auf 96 Kinder pro Woche begrenzt.

Wann: 02.08. bis 10.09.2021

Anmeldung ist online vom 10.4. – 18.04. 2021 über die Homepage des Ruhetals

möglich. Dort findet man auch weitere Infos.

Evangelisches Jugendwerk Ulm/CVJM Ulm e.V./Café Jam

Treffpunkt

Familienzentrum im Jörg-Syrlin-Haus

Psychologische Beratung

und Erziehungsberatung

Anmeldung im Büro FAZ (Tel.

0731/3799237) oder in der Psychologischen

Beratungsstelle

(153 84 00)

Hebammensprechstunde

Freitag 9.30 Uhr – 11.30 Uhr

(nicht in den Schulferien)

Kostenfrei und ohne Anmeldung

Ehrenamt: Lernpatenprojekt

Wir sind eine kleine Gruppe

von Lernpaten und suchen

Das Jörg-Syrlin-Haus.

Menschen, die Freude am Zusammensein

mit Kindern und

Jugendlichen haben und ehrenamtlich

bei uns mitmachen

wollen. Wir treffen uns mit unseren

Lernpatenkindern regelmäßig

während der Schulzeit

im FAZ, um sie beim Lernen zu

unterstützen, bei den Hausaufgaben

zu helfen, um gemeinsam

zu lesen und vorzulesen.

Die letzten Monate waren ja für

manche Familien äußerst herausfordernd.

Die allermeisten Schüler sind

(je nach Altersstufe) mit geeigneten

digitalen

Endgeräten ausgestattet.

Somit

kann in Pandemiezeiten

eine

Lernbegleitung

auch für ältere

Kinder digital

durchgeführt

werden. Wir können

ganz individuell

je nach Personenkreis

Bedarfe

und Mög-

lichkeiten für Wege der Lernpatenschaft

finden. Selbstverständlich

unter Einhaltung der

datenschutzrechtlichen und

kinderschutzrechtlichen Regelungen.

Vielleicht wäre es gerade

für Personen in Rente mit

Zeit, Lebenserfahrung und pädagogischem

Geschick interessant

und abwechslungsreich.

Wollen Sie mehr über uns

und das Ehrenamt „Lernpatenschaft“

wissen? Haben Sie Lust

mitzumachen? Dann melden

Sie sich bitte bei Frau Rieger unter

Tel 0731/3799237 oder über

E-Mail h.rieger@dv-ulm-alb.de.

Wir können gemeinsam weitere

Fragen und Inhalte klären.

Wichtig: Ihre individuellen Urlaubszeiten

sind weiterhin frei

verfügbar, auch wenn sie in die

Schulzeiten fallen.

Die hier sonst aufgeführten

anderen Veranstaltungen

pausieren coronabedingt.

Otto Schempp

In unserer Evangelischen Christuskirchengemeinde Ulm-

ist ab sofort folgende Stelle zu besetzen:

Mesner*in

Minijob-Basis mit 5 Std./Woche

Evangelische Christuskirchengemeinde

Welche Aufgabe hat ein/e Mesner*in?

Die Vorbereitung der Kirche für den Gottesdienst, auch bei Trauungen,

und die Fürsorge rund um das Gebäude. In der Regel ist

jeder 6. Sonn- bzw. Feiertag frei.

Was bieten wir?

Der Dienst ist sehr vielfältig und abwechslungsreich. Wir

ein angenehmes Arbeitsklima.

Was erwarten wir?

Positive Einstellung zu den vielfältigen Aufgaben, insbesondere

Wir erwarten grundsätzlich die Mitgliedschaft in der Ev. Landeskirche

in Württemberg oder in einer anderen Gliedkirche der Ev.

Kirche in Deutschland www.oekumene-ack.de

www.kirchenbezirk-ulm.de/aktuelles/Stellenangebote

oder www.christuskirche-ulm.de

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher

Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Pfarrerin

Bärbel Barthelmeß, Tel. 0731 / 399 683 92 Ihre Fragen.

Bitte senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen per

E-Mail an: bewerbung@kirche-diakonie-ulm.de bzw. per Post


20 | Söflinger Anzeiger Rätsel

Ausgabe 01 | März 2021

FRÜHLINGSRÄTSEL

nser Winterrätsel fand wieer

großen Zuspruch. Nun

ind wir Ihnen noch die Löung

schuldig. Gefragt war die

nzahl der Wichtel, die sich im

eihnachts-Anzeiger verteckt

hatten. Die Lösung: Es

aren 6 Wichtel!

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22 | Söflinger Anzeiger Parteien

Ausgabe 01 | März 2021

Unabhängige Wählervereinigung Söflingen

Ulm steht nicht still

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hätten Sie sich vor einem

ahr vorstellen können, dass im

ahr 2020 ein Virus unser aller

eben auf den Kopf stellt? Sicher

icht, denn so etwas hat es in

ieser Form noch nie gegeben.

Aber trotz dieser widrigen Voraussetzungen

ging die Arbeit in

der Verwaltung und in unseren

Beteiligungsgesellschaften den

Umständen entsprechend weiter.

Home-Office und Teambildung

waren gefragt, und wir

können heute feststellen: die

tadt hat funktioniert und wird

weiter funktionieren.

Es gibt aber in unserer Stadt Verschwörer,

die einen anderen

Staat wollen, die die Situation für

ihre politischen Zwecke missbrauchen

und die mit einfachen

otschaften und kruden Behauptungen

verunsichern und

Angst verbreiten wollen. Denen

müssen wir mit allen rechtlichen

Mitteln entgegentreten. An dieser

Stelle möchte ich im Namen

der FWG unseren Dank allen Beschäftigten

in Verwaltung, in

unseren Gesellschaften und im

Gesundheitsamt aussprechen,

für ihre engagierte und sehr gute

Arbeit in dieser schwierigen

Zeit. Dank auch an Blaulichtorganisationen,

Pflegekräfte und

Mitarbeitern in den Kliniken.

Ganz beeindruckend: Ehrenamt

und Nachbarschaftshilfe. Dies

sind Menschen, die geholfen haben,

die Schattenseite dieser

Pandemie zu mildern.

Projekte 2020

Dass das Leben in unserer Stadt

nicht stillstand, zeigen die vielen

Projekte, die 2020 umgesetzt

werden konnten. Einige Beispiele:

Die neuen Ansiedlungen in

der Wissenschaftsstadt mit den

Brennstoffzellen – Fabrik zeigt:

wir sind die Wasserstoffregion.

Der Berblingerturm wurde zum

Symbol. Und ganz nach dem

Motto: „Vielfalt macht unsere

Für unsere Zukunft.

Für Söflingen.

Rainer

Baechelen

Karl

Faßnacht

Reinhold

Eichhorn

Norbert

Nolle

Markus

Herter

Im Ulmer Westen für Sie da.

Frohe Ostern!

SPD-Ortsverein

Ulmer Westen

ov-ulmerwesten@

spd-ulm.de

www.spd-ulm.de

Stadt reicher“ haben wir mit dem

Diversity-Projekt alle in unserer

Stadtgesellschaft im Blick. In unserer

Stadt wurde weitergebaut.

Unsere Bodenpolitik hat bundesweit

für Schlagzeilen gesorgt. Eröffnung

der Sedelhöfe, Münsterbeleuchtung,

Wohnmobilstellplatz,

Lorapark sind nur einige

Stichpunkte. Trotz Corona hat

sich in Ulm also etwas getan. Ein

beherrschendes Thema war und

ist der Klimaschutz. Schon seit

Jahren beschäftigen wir uns in

unseren Gremien mit Klimaschutz,

Nachhaltigkeit, Energiewende

und veränderter Mobilität.

Zum Klimaschutz gibt es viele

Anträge der Fraktionen, unter

anderem den des Klimavorbehalts.

Lassen Sie mich dazu die

Haltung unserer FWG-Fraktion

noch einmal deutlich machen.

Mit der Einführung eines Klimavorbehalts

für alle Beschlüsse

und alle Gremien der Gesellschaften

würden wir uns einer

Anett

Wegener

Wolfgang

Traub

www.uws-soeflingen.de

v.l.n.r.

Georgios Giannopoulos,

Petra Bergmann,

Manfred Makowitzki,

Uwe Dorn

Martin Ansbacher,

Nina Repky,

Robert Albrecht,

Otmar Schanz

Selbstverpflichtung unterwerfen.

Dies würde aber in jeder Sitzung

bei jedem Beratungspunkt

entweder zum symbolischen Akt

werden, oder es würde die Abwägungsentscheidung

massiv erschweren.

Nicht zu jeder Sachfrage

kann nämlich die Frage der

Auswirkungen auf das Klima

ausführlich und fachlich fundiert

beantwortet werden. Gerade

deshalb sind wir in den vergangenen

25 Jahren einen anderen,

wenn auch pragmatischen

Weg gegangen. Wir haben die

Frage des Umwelt- und Klimaschutzes

aus der Strategie- und

Maßnahmenperspektive betrachtet

und sind frühzeitig mutige

Schritte gegangen. Um

Missverständnissen vorzubeugen:

auch wir wollen, dass unsere

Stadt grüner, leiser und sauberer

wird, auch wir sehen, dass

der Klimawandel an Dramatik

zunimmt. Deshalb dürfen wir

uns mit den bisherigen Erfolgen

nicht zufriedengeben, sondern

weiter an der Agenda 2030 für

nachhaltige Entwicklung arbeiten.

Im Mai 2021 findet ja in Ulm

ein kommunaler Klimaschutzkongress

statt.

SPD Ortsverein Ulmer Westen

Alles bleibt anders –

Mitgestalten

Es ist schon wieder März, das

vergangene Jahr war eine große

Herausforderung. Niemand

konnte ahnen, welche besondere

Situation uns bevorstand. Für

uns alle ist die Corona-Krise

noch immer eine Herausforderung

und bleibt ein ständiger

Lernprozess.

Diese außergewöhnliche Situation

führt für zahlreiche Menschen

zu enormen Belastungen,

persönlichen Herausforderungen

und finanziellen Einbußen.

Um dies abzufedern, werden Betroffene

bei der Steuer entlastet

oder mit Zuschüssen unterstützt.

Die Perspektiven bleiben

dennoch unklar, und Zuschüsse

können unser gesellschaftliches

Zusammenleben in Söflingen

nicht ersetzen.

Einzelhandel und Gastro

Wie schon letzten Sommer gehen

wir davon aus, dass unsere

Restaurants und Wirtshäuser

mehr Platz in den Außenbereichen

nutzen werden. Mehr Platz

für Bewirtung im Freien kostet

natürlich Platz an anderer Stelle,

so auch in Söflingen. Die SPD im

Ulmer Westen setzt hier auf Einsicht

und einen Söflinger Verhaltenskodex

aller Beteiligten für

die Nutzung des öffentlichen

Wohnungsbau

Im Mai diesen Jahres wird es im

Gemeinderat eine erneute Wohnungsbaudebatte

geben. Wir, die

Unabhängige Wählervereinigung

Söflingen e.V., werden unsere

Forderung erneuern, dass

die Kohlplatte nicht vor 2030 bebaut

werden darf. Zuerst müssen

die in Bau und Planung befindlichen

großen Baugebiete fertiggestellt

sein, um dann den Bedarf

an Wohnungen zu ermitteln. Zudem

wollen wir eine Eigentumsförderung

für junge Familien

mit „normalem“ Einkommen.

Diesen soll der Erwerb von

Wohneigentum im Bereich des

Geschosswohnungsbaus auf

städtischen Grundstücken ermöglicht

werden. Damit können

sie auch in Zeiten eines sehr hohen

Baupreisniveaus in den eigenen

vier Wänden wohnen und so

den Grundstock zur eigenen

Vermögensbildung und Alterssicherung

schaffen. Die Zielgruppe

profitiert langfristig dadurch

auch vom Wertzuwachs am Immobilienmarkt,

und die Stadt

profitiert langfristig davon, dass

sie diesen Personenkreis wohnungspolitisch

nicht mehr unterstützen

muss.

Liebe Mitbürgerinnen und

Mitbürger, bleiben Sie interessiert

und gesund.

UWS-Stadtrat Reinhold Eichhorn

Raumes. Bitte unterstützt weiterhin

unsere Händler und Gastronomen

über Abhol- und Lieferdienste

oder dann bei einer Lockerung

und schrittweisen

Öffnung. Es ist wichtig, dass unsere

Händler und Gastronomen

auch eine schnelle, unbürokratische

Hilfe seitens der Stadt erhalten.

Wir, als Söflinger SPD, befürworten

diesen Vorschlag unserer

Fraktion und wünschen

uns, dass sich daraus eine sinnvolle

und gute Unterstützung für

unseren Söflinger Handel entwickelt.

Das Fahrrad hat in den

letzten Monaten als krisensicheres

Verkehrsmittel weitere Zielgruppen

überzeugt. Für das Rad

müssen weitere Verbesserungen

der Infrastruktur geschaffen

werden. In Söflingen und mit einer

ganzheitlichen Sicht auch in

unserer Region sind Investitionen

in die Fahrradinfrastruktur

notwendig. Wir freuen uns sehr,

dass die Planungen für die Sanierung

des beliebten Söflinger

Forsthauses endlich anlaufen.

Die gebäudeerhaltenden Maßnahmen

sind dringend notwendig.

Liebe Söflingerinnen und Söflinger,

bleibt gesund! Wir hoffen,

bald wieder mit euch ins Gespräch

zu kommen,

Georgios Giannopoulos


Ausgabe 01 | März 2021

Parteien

Söflinger Anzeiger | 23

GRÜNE

Klimakrise lässt sich nicht wegimpfen

Liebe Leserinnen und Leser, Corona

überschattet vor Redaktionsschluss

dieser Ausgabe alle

anderen Themen. Dennoch gilt

es, nach vorne zu schauen, auf

die Zeit nach der Pandemie,

denn täglich werden etliche Tausend

Mitbürgerinnen und Mitbürger

geimpft, was die Hoffung

nährt, dass eine Rückkehr

ur Normalität möglich sein

wird, wenn auch nicht sofort

und zu hundert Prozent.

ine weitere Krise lässt sich jeoch

NICHT wegimpfen – die

limakrise. Hier gilt nach wie

vor, dass jeder Tag, der versäumt

wird, um den Ausstoß von Treibhausgasen

zu reduzieren, sich

später rächt. Die Klimaerwärmung

macht nicht nur die Tage

wärmer – was im Winter auch

mal willkommen wäre – sie

macht das Wetter unberechenbar.

Starkregen im Winter, Dürren

im Sommer – dass würde die

Landwirtschaft in unserer (der

gemäßigten) Klimazone stark erschweren

und große Teile der Erde

komplett unbewohnbar machen.

Diese Entwicklung gilt es

zu stoppen. Dabei müssen alle

Staaten und alle politischen Ebenen

ihren Anteil leisten, damit es

funktioniert. In Ulm gab es in

den letzten Jahren große Fortschritte

in den Bereichen Heizung

(Fernwärme) und Strom

(Solar). Im Argen liegt aber nach

wie vor der Verkehr. Viel zu viele

Treibhausgase werden dort emittiert.

Um die Verkehrswende

einzuleiten, also den Umstieg

vom Auto zu ermöglichen, muss

sich der öffentliche Verkehr weiter

verbessern, momentan ist er

keine wirkliche Alternative. Bereits

im vergangenen Jahr hat die

GRÜNE Fraktion Ulm die folgenden

Verbesserungen beantragt:

a) Mehr Fahrten tagsüber (werktags

5-Minuten-Takt auf den

Linien 1-5, 15-Minuten-Takt

auf den Linien 6 und 7, 20-Minuten-Takt

auf den übrigen Linien)

und abends (15 Minuten-Takt

für Linie 1-5 und 30

für die übrigen Linien), entsprechende

Nachverdichtung

auch am Wochenende;

b) kostenloser Samstags-ÖPNV

dauerhaft und 10%-Preissenkung

bei den Dauerkarten

zum Ausgleich;

c) Taktverdichtung abends und

am WE: (15 Minuten-Takt für

Linien 1-5 und 30 für die übrigen

Linien);

d) Einführung der Tangentiallinie

Wiblingen-Wissenschafts

stadt mit Halten bei der

hfg und am Roten Berg;

e) Verlängerung der Linie 1 zur

Kohlplatte;

f) Bau der Straßenbahnlinie 3

über Neu-Ulm und Ludwigsfeld

nach Wiblingen;

g) Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets;

h) Einführung des Gratis-ÖP-

NVs im Innenstadtring, finanziert

durch einen kostendeckenden

Zuschlag (ca. 30

Cents nach unserer Schätzung)

auf Parktickets in den

städtischen Garagen;

i) Einführung eines Kurzstreckentickets

(drei Halte für 1 a);

Ein S-Bahn-System für die Region

würde den meisten Nutzen

bringen, darauf hat die Stadt jedoch

(leider) nur beschränkten

Einfluss. Die Landesregierung

hat bereits angekündigt, es auf

den Weg zu bringen. Unmittelbaren

Einfluss hat die Stadt jedoch

auf die Qualität des ÖPNV,

und es ist uns möglich, besondere

Tarifangebote beim DING in

Auftrag zu geben, wie es derzeit

mit dem fahrscheinlosen ÖPNV

am Samstag der Fall ist.

Wir GRÜNEN werden unser

Bestes tun, damit der Umstieg

vom Auto auf Bus und Bahn

nicht nur gefordert, sondern

auch ermöglicht wird.

Die Grünen

CDU

Aktuelle Themen der Stadtpolitik

Liebe Leserinnen und Leser, in

gewohnter Weise möchten wir

Sie an dieser Stelle über aktuelle

Themen der Stadtpolitik informieren.

Sollten auch Sie Themen

oder Anregungen haben,

kommen Sie gerne auf uns zu

und schicken uns eine kurze

ail. Weitere Informationen finen

Sie auch auf unserer Webeite

www.cdu-ufa.de

Anzahl der Kleingärten

erhöhen

In Ulm herrscht, zusätzlich befeuert

durch die Corona-Pandemie,

eine sehr hohe Nachfrage

nach Kleingärten. Viele Einwohner

wünschen sich eine kleine

Parzelle im Grünen, um sich hier

erholen zu können. Die Wartelisten

sind dementsprechend lang.

it Sorge betrachten wir, dass

durch Baumaßnahmen in Zukunft

auch eher noch weniger

Kleingärten zur Verfügung stehen.

Wir haben dies als Anlass

genommen, einen Antrag an den

Oberbürgermeister zu stellen,

weitere Flächen für Kleingärten

auszuweisen. Insbesondere sehen

wir auch kleinere Areale innerhalb

der Stadtquartiere geeignet,

um für „grüne Oasen“ zu

sorgen. Weiterhin bitten wir darum,

den Bestand gründlich

durchzugehen und verwilderte

Gärten neu zu vermieten, bzw. sicherzustellen,

dass diese zweckentsprechend

genutzt werden.

Parkplatznot in der Stadt

In Ulm herrscht wie in vielen anderen

Städten eine große Parkplatznot.

Die alltägliche Suche

nach einem Parkplatz gehört für

viele leider schon zur täglichen

Routine. Momentan erstellt die

Stadt ein neues Parkraumkonzept.

In einem Antrag haben wir

mitgeteilt, welche Möglichkeiten

für Verbesserungen wir hierbei

sehen. Wir sprechen uns für eine

Stärkung des Anwohnerparkens

gegenüber dem Mischparken

aus. Geschäfte müssen dabei

selbstverständlich weiterhin für

Kundschaft erreichbar sein. Wir

fordern daher tagsüber eine

Quote von 50% und in den

Nachtstunden von 75 Prozent

Anwohnerparken als Ausschöpfung

der rechtlichen Rahmenbedingungen.

Darüber hinaus

schlagen wir vor, die bisher vorgesehenen

großen Parkzonen in

mehrere kleinere zu unterteilen.

Dies verhindert allzu weite Laufwege

und vermindert den Parksuchverkehr.

Parkplatzsuchende

von Außerhalb sollen zudem

schon frühzeitig intelligent auf

die P+R-Plätze oder Parkhäuser

geleitet werden.

Mehr Attraktivität für

den ÖPNV

Selbstverständlich braucht Ulm

auch abseits des Autos attraktive

Verkehrsangebote. Zwar ist mancher

auf sein Auto angewiesen,

aber nicht jeder ist dies oder

möchte es mehr sein. Daher

braucht es ansprechende Alternativen.

Daher haben wir in einem

Antrag unsere Forderung zur

Einführung einer Mobil-Flat

nach Augsburger Vorbild wiederholt.

Wir machen uns stark für

die Einführung eines Gebietes, in

dem zu einem Tarif verschiedene

Mobilitätsangebote wie ÖPNV,

Carsharing, Bikesharing, etc. genutzt

werden können. Idealerweise

sind diese Angebote über eine

zentrale Plattform nutzbar. Eine

attraktive Alternative gegenüber

dem Auto ist der ÖPNV nur dann,

wenn man ähnlich schnell von A

nach B kommt. Wir fordern daher

zusätzlich die Einrichtung von

Expresslinien auf stark frequentierten

Strecken. Als zusätzliches

Leuchtturmprojekt sprechen wir

uns in der Wasserstoffregion Ulm

für die Schaffung einer Referenzstrecke

mit Wasserstoffantrieb

zwischen ZUP Neu-Ulm und Rathaus

Ulm bzw. ZOB Ulm aus.

Schmutzige Dieselbusse brauchen

somit nicht mehr das letzte

Stück nach Ulm reinfahren und

wir erhoffen uns einen Anschub

für weitere Strecken.

CDU/UfA-Fraktion

Aktiv für die Bürgerinnen

Ihre CDU/UfA-Fraktion Rathaus . Marktplatz 1 | 89073 Ulm | Tel. 0731 618220 | mail@cdu-ufa.de | www.cdu-ufa.de

Dr. Thomas

Kienle

Winfried

Walter

Barbara

Münch

Dr. H.-W.

Roth

Dr. Karin

Graf

Wolfgang

Schmauder

Dr. Karin

Hartmann

Günter

Zloch


24 | Söflinger Anzeiger Garten

Ausgabe 01 | März 2021

Nicht nur schön anzusehen, auch lecker: Bärlauch

Wenn die Wälder nach Knoblauch duften

Jetzt wächst wieder der Bärlauch

Bärlauch wurde schon in der

Antike und im Mittelalter als

eilpflanze verwendet. In fast

anz Europa hat die beliebte,

eine Pflanze aus der Unterfailie

der Lauchgewächse seine

tandorte. Als Gewürz, Pesto

der für Dips ist Bärlauch heututage

in der Frühjahresküche

überaus beliebt.

Im März und April können Spaziergänger

im Wald auf große

Flächen von Bärlauch stoßen.

Blütezeit ist von April bis Mai,

von Juni an zieht sich die Pflanze

wieder in die Erde zurück.

Mit einer Wuchshöhe von etwa

20 bis 30 Zentimeter sticht sie

dem Ungeübten jedoch vielleicht

nicht direkt ins Auge. Ihr

bevorzugter Platz sind schattige

und feuchte Wälder, in Schluchten

oder an Bächen. Dort bildet

das Lauchgewächs häufig Massenvorkommen

und macht sich

durch seinen charakteristischen,

knoblauchähnlichen Geruch

bemerkbar – daher wird es

auch Knoblauchspinat genannt.

In Deutschland ist die Pflanze

vor allem im Süden zu finden.

In Norddeutschland, wie

etwa in Brandenburg oder

Hamburg, steht er sogar als

„vom Aussterben bedroht“ auf

der Roten Liste. Das Sammeln

für den Eigenbedarf ist zwar

nicht verboten, laut Naturschutzgesetz

dürfen die Pflanzen

aber nicht ohne vernünftigen

Grund geerntet werden.

„Auf keinen Fall sollten Sie Bärlauch

in Naturschutzgebieten

pflücken. Um die Natur nicht

zu stören, ist es dort per Gesetz

grundsätzlich verboten, Pflanzen

zu entnehmen“, erklärt

Christoph Schramm, Wald- und

Landwirtschaftsreferent beim

BUND Baden-Württemberg.

Achtung:

Verwechslungsgefahr

Die Blätter des Bärlauchs riechen

nach Knoblauch, wenn

man sie reibt. Das unterscheidet

sie von den giftigen Maiglöckchen

oder Herbstzeitlosen.

Aber Achtung: Der Geruchtrick

funktioniert nur am Anfang.

Wer beim Sammeln schon an

einigen Bärlauchblättern gerieben

hat, trägt den Duft an den

Fingern und kann nicht mehr

unterscheiden, ob er von den

Händen oder der Pflanze

kommt. „Bärlauchblätter wachsen

an einzelnen Stängeln aus

dem Boden, die Blattstiele sind

eingekerbt und die Blattoberseite

glänzt. Auf der Unterseite

weisen die Blätter eine deutliche

Mittelrippe auf. Maiglöckchenblätter

hingegen sitzen

paarweise am Stängel und ihre

Blätter glänzen auf der Unterseite.

Bärlauch

in der Küche

Herbstzeitlose wachsen rosettenförmig

ohne Stiel direkt aus

dem Boden“, beschreibt Christoph

Schramm die Unterschiede

im Aussehen. Naturmediziner

empfehlen Bärlauch bei Magen-Darm-Beschwerden.

Die

enthaltenden Öle der Pflanze

haben eine positive Wirkung

auf Leber, Galle und die Verdauung.

Durch seinen relativ hohen

Gehalt an Vitamin C stärkt

das Lauchgewächs die Abwehrkräfte.

Die Einsatzmöglichkeiten

von Bärlauch sind nahezu unbegrenzt:

Köche bereiten daraus

nicht nur schmackhafte Pestos

zu, sondern trocknen und mörsern

ihn, verarbeiten ihn zu

Dips und Bärlauchbutter, legen

ihn in Öl ein oder verwenden

ihn als Zutat für Flammkuchen

und anderweitige Gerichte. Die

rohköstliche Verarbeitung der

Pflanze hat den Vorteil, dass

sich der charakteristische Geschmack

nicht durch die Erhitzung

verflüchtigt. Bärlauch ist

komplett verzehrbar. So können

Feinschmecker die Knospen

auch als Bärlauchkapern unter

Zugabe von Kräuteressig verarbeiten.

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Ausgabe 01 | März 2021

Garten

Söflinger Anzeiger | 25

Endlich ist wieder Pflanzzeit

Frühlingsfreuden

Wer seinen Garten schon frühzeitig

pflegt, freut sich im Sommer

über blühende Pflanzen

und satte Farben.

rühlingszeit bedeutet auch

artenzeit. Und damit alles

chön grünt und blüht, sollte

an Ende März wieder die Arbeitsschuhe

anziehen und den

verstaubten Rechen aus dem

Schuppen holen. Gartenpflege

steht auf dem Programm. Denn

wer sich an dem Farbenspiel der

flanzen erfreuen möchte,

uss verschiedene Vorkehrunen

treffen. Und der Garten

braucht so einiges damit er sich

wohlfühlt.

Die Basis des Gartens ist

eist der Rasen. Besonders gut

kommt dieser zur Geltung,

wenn er gleichmäßig wächst.

eshalb: Zunächst übrig gebliebenes

Laub und Äste entfernen.

Ist der Rasen komplett freigelegt,

kann man mit der eigentlichen

Arbeit beginnen – dem

Mähen. Bis auf vier Zentimeter

sollte man die Halme erstmal

stutzen, dass sich die grüne

Wiese gut regenerieren kann.

Wer beim Mähen auf Moosflächen

trifft, sollte diese Flächen

unbedingt vertikutieren. Dabei

dringt die mit Widerhaken versehene

Messerwelle des Vertikutierers

in die Grasnarbe ein

und reißt Moosflechte, Verfilzungen

und abgestorbenes

Gras aus dem Rasen. Um ihn

so lange wie möglich moos-und

unkrautfrei zu halten, empfiehlt

sich anschließend Kalk.

Das reguliert den pH-Wert der

Erde und hält Moos sowie Unkraut

auf Abstand. Bevor man

eifrig weiterschuftet, sollte man

dem Rasen nach dem Kalken jedoch

eine mehrtägige Regenerationspause

einräumen. Dann

kann man ihn abschließend

düngen.

Düngen und Wachsen

Darüber hinaus kann man nun

den Grundstein für das Blumenbeet

legen. Beim Kauf der

Erde sollte man darauf achten,

dass sie wenig Düngesalze und

viel Feuchtigkeit enthält – das

mögen die Sämlinge nämlich

besonders. Für ein buntes Farbenmeer

bieten sich Gladiolen,

Dahlien, Lilien und Montbretien

an. Aber auch Sommerblumen

wie Kapuzinerkresse, Studentenblumen

oder Malven

kann man im Frühjahr direkt

ins Beet säen, um schnell die

Lücken in den Beeten zu füllen.

Wichtig ist dabei regelmäßiges

Gießen Bei den Pflanzen aus

dem vergangenen Winter, die

Blätter zurechtschneiden.

Damit die Rosen im Garten

gesund bleiben und üppig blühen,

brauchen sie einen tiefgründigen,

durchlässigen Gartenboden.

Schwere Böden sollte

man im Frühjahr rund um die

Pflanze herum mit einer Rosengabel

lockern. Wer in naher

Zukunft gerne Vitamine aus

dem eigenen Garten ernten

möchte, kann bereits im März

bestimmte Salat-und Spinatsorten

wie „Bentley“ oder

„Lazio“ aussäen. Im April

kommen dann Kartoffeln,

Bohnen und Zucchini an

die

Reihe. Wenn junge

Obstbäume auch nach einigen

Jahren noch nicht

blühen, kann dies an einer

zu steilen Aststellung

liegen. Damit die Äste

senkrechter liegen, hilft

es, im Frühjahr Säckchen

befüllt mit Steinen an die

Zweige zu hängen.

Die beliebtesten Balkonpflanzen der Deutschen:

Um das Farbenspiel im Garten zu komplettieren, bieten

sich auch Balkonpflanzen an. Die beliebtesten im Überblick:

Hängepetunien:

Mit ihren eleganten Farbtönen gehört die Hängepetunie

zu den beliebtesten Balkonpflanzen. Sie mag’s gerne

sonnig.

Oleander:

Ähnlich sonnenverliebt ist auch der Oleander. Mit seinen

milden Rosatönen sorgt er für dezente Farbakzente.

Schneeflockenblume:

Weiß wie die Unschuld ist sie. Als einzelne Blüte wirkt die

Schneeflockenblume unscheinbar. Doch sie wächst meist

zu einem ganzen Blütenmeer. Vor allem auf Nordbalkonen

gefällt es ihr.

Hortensien:

Für einen milden Blauton sorgen Hortensien. Perfekt sind

sie für einen halbschattigen Balkon geeignet.

Für mediterranes Flair sorgen Wandelröschen. Dafür

mögen sie es aber unter viel Sonne zu stehen. Sie

empfehlen sich lediglich auf einem Nordbalkon.


26 | Söflinger Anzeiger Auto

Ausgabe 01 | März 2021

Das sollte man beim Einstieg in die Elektromobilität wissen

Von staatlicher Förderung bis Reparatur

(djd). Elektroautos werden in

Deutschland immer beliebter.

Laut Kraftfahrtbundesamt stieg

vor allem die Anzahl der Pkw

mit reinem Elektroantrieb: Die

Neuzulassungen legten 2020

um 206 Prozent im Vergleich

um Vorjahr zu. Für 2021 rechen

die Experten abermals mit

inem kräftigen Plus. Doch ist

er Stromer im Alltag auch gut

ür den Geldbeutel? Wie sieht

s bei Reparaturen, Versicheung

und Steuern aus?

Bei Versicherung und

Steuern sparen

Die Politik setzt große Anreize

für den Kauf von E-Autos und

hat die Fördergelder für Elektroautos

seit 2020 deutlich erhöht.

Statt der bisherigen Höchstsumme

von 6.000 Euro sind

nun bis zu 9.000 Euro Zuzahlung

für reine E-Autos möglich.

Hybrid-Fahrzeuge werden mit

bis zu 6.750 Euro gefördert. Diese

sogenannte Innovationsprämie

wurde bis Ende 2025 verlängert.

Stromer, die bis 2025

neu zugelassen werden, sind

zudem zehn Jahre lang von der

Kfz-Steuer befreit.

Im Anschluss fallen dann in der

Regel geringere Steuern an als

bei einem Verbrenner. Sparen

können Autofahrer auch bei der

Versicherung. Wer sich für ein

reines Elektroauto entscheidet,

zahlt ungefähr 15 Prozent weniger

für die Kfz-Haftpflichtversicherung.

Besitzer von Hybrid-Pkw

bekommen im Schnitt

rund fünf Prozent Ermäßigung.

Da der Strompreis im

Vergleich zum Benzin- oder

Dieselpreis für eine Fahrzeugfüllung

viel geringer ist, spart

man bei jedem Tanken ebenfalls

Geld. Ein Vorteil der Elektrofahrzeuge

ist außerdem,

dass sie über weniger Verschleißteile

verfügen als ihre

Verbrenner-Pendants und entsprechend

weniger Wartung benötigen.

So lassen sich etwa

Kosten für Öl-, Filter- oder

Zündkerzenwechsel einsparen.

Eine regelmäßige Wartung –

vor allem des Akkus – ist dennoch

unerlässlich.

Nicht jede Werkstatt

darf ran

Ob die Werkstattkosten bei einem

Elektroauto langfristig geringer

sind, lässt sich noch

schwer abschätzen. Zudem

kommt für ein strombetriebenes

Auto nicht jede Werkstatt

infrage. Um an Elektroautos arbeiten

zu dürfen, müssen Mechaniker

Fortbildungen bei

TÜV, Dekra oder Autoherstellern

absolvieren. Erst nach über

100 Unterrichtseinheiten dürfen

sie am Hochvoltsystem der

E-Autos ran. Fahrzeughalter

sollten sich im Vorfeld bei ihrer

Werkstatt informieren, ob sie

für den Umgang mit Elektroautos

geschulte Mitarbeiter beschäftigt.

Nur dann kann eine

umfassende und sichere Wartung

gewährleistet werden.

Elektroautos werden in Deutschland immer beliebter.

Foto: djd/DEVK

Käufer von Elektroautos profitieren nicht nur von der

Prämie der Bundesregierung, sondern auch von günstigen

Konditionen in der Kfz-Versicherung. Foto: djd/DEVK

Das gewachsene Umwelt- und Klimabewusstsein trägt

zum Boom der E-Autos bei.

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(100 PS): Fahrzeugpreis 20.490,– €, zzgl. Überführungskosten des vermittelnden Händlers i. H.v. 890,– €, Leasingsonderzahlung 2.999,– €, Gesamtfahrleistung 40.000 km, Laufzeit 48 Monate,

Sollzinssatz gebunden, p.a. –4,01%, effektiver Jahreszins 3,94%, Gesamtbetrag 10.151,– €, Monatsrate à 149,– €. In den Monatsraten sowie dem Gesamtbetrag ist eine GAP-Versicherung

(Differenzkaskoversicherung) enthalten, deren Abschluss nicht Voraussetzung für das Zustandekommen eines Leasingvertrages ist. Diese unterliegt nicht der MwSt. Alle sonstigen Preise verstehen

sich inkl. aktuell gültiger Mehrwertsteuer. Die Kalkulation stellt zugleich ein repräsentatives Beispiel im Sinne des §6a PAngV dar. Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach §495 BGB zu.

²

Privatkundenangebot, gültig für nicht bereits zugelassene Neufahrzeuge, nicht kombinierbar mit anderen Angeboten. Angebot gültig bis 31.03.2021. Beispielfoto zeigt Fahrzeug

der Baureihe, die Ausstattungsmerkmale des abgebildeten Fahrzeugs sind nicht Bestandteil des Angebots.

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28 | Söflinger Anzeiger Auto

Ausgabe 01 | März 2021

Prima Klima im Auto: Ein intakter Innenraumfilter hält

Pollen und andere Belastungen der Luft draußen.

Foto: djd/Robert Bosch

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Saubere Luft hält den Fahrer frisch

Mindestens einmal jährlich den Innenraumfilter

der Klimaanlage austauschen

(djd). Am Steuer ist in jeder Sekunde

die volle Konzentration

gefragt. Doch wohl jeder hat

schon mal erlebt, dass auf langen

Strecken mit der Zeit Müdigkeit

einsetzt, erst recht an

warmen Tagen und bei stickiger,

verbrauchter Luft im Auto.

Die Klimaanlage ist daher nicht

nur ein Komfortextra, sondern

trägt mit frischer, angenehm

gekühlter Luft auch zu mehr Sicherheit

im Straßenverkehr bei.

Vorausgesetzt, die Technik

selbst befindet sich in einem guten

Zustand. Denn der Innenraumfilter

der Klimatisierung

setzt sich mit der Zeit fest mit

allem, was nicht ins Innere gelangen

soll: beispielsweise Pollen,

Staub und weitere belastende

Bestandteile. Wenn die Speicherkapazität

des Filters

erschöpft ist, lässt auch seine

Wirkung nach. „Empfehlenswert

ist ein Wechsel des Innenraumfilters

einmal im Jahr oder

bei höherer Fahrleistung etwa

alle 15.000 Kilometer“, empfiehlt

die Bosch-Expertin Tanja

Henninger-Süß.

Wird der Austausch versäumt,

können Pollen und

Staub ungehindert ins Fahrzeug

gelangen. Eine große Belastung

ist das für Allergiker,

die von der

gereinigten

Luft

besonders

profitieren.

Für alle

vom

Entspannter ankommen: Eine gut gepflegte Klimaanlage

trägt gerade an warmen Tagen zum Wohlbefinden im Auto

bei und beugt Müdigkeit vor. Foto: djd/Robert Bosch

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Heuschnupfen Geplagten gibt

es spezielle Filtervarianten. Die

Kfz-Profis können den Filteraustausch

mit wenigen Handgriffen

vornehmen.

Saubere Verhältnisse

hinterm Steuer

Ein zusätzlicher Vorteil eines

frischen und intakten Innenraumfilters:

Er beugt der Bildung

eines Schmierfilms auf

der Frontscheibe vor. So kommt

es weniger zu den lästigen und

mitunter gefährlichen Blendeffekten,

insbeson-

dere

bei Nachtfahrten.

Wenn die

Scheiben auf der

Innenseite häufig

beschlagen,

ist

das ein klares In-

diz dafür, dass

der

Filteraustausch

überfällig

ist. Eine Anti-

Allergie-Schicht

bindet Allergene

in einer Gitterstruktur

und

macht sie unschädlich.

Eben-

so werden Bakterien

eliminiert,

eine

Aktivkohleschicht neutralisiert

darüber hinaus schädliche und

übel riechende Gase. Wichtig

für das entspannte Fahren an

warmen Tagen ist es außerdem,

die Klimatisierung passend einzustellen.

Mehr als fünf Grad

Differenz zwischen innen und

außen sollten es nicht sein,

sonst droht schnell eine

Schnupfennase.

Ein Check der Klimaanlage

und ein Wechsel des Innenraumfilters

empfiehlt sich

gerade in der warmen Jahreszeit.

Foto: djd/Robert Bosch


Ausgabe 01 | März 2021

Bauen & Wohnen

Söflinger Anzeiger | 29

Beim Bauen keinen Platz verschenken

Hochleistungsdämmungen für optimale Balance

von Energieeffizienz und Raumnutzung

(djd). In den 2010er-Jahren lebten

erstmals mehr als 50 Prozent

der Menschen weltweit in

Städten. Für 2050 rechnen die

Vereinten Nationen mit einem

Anstieg auf 70 Prozent.

Zwar schreitet der Trend zur

Urbanisierung in Deutschland

nicht so schnell voran wie in anderen

Weltregionen. Dennoch

Wer in städtischen Lagen

baut, möchte das vorhandene

Grundstück so gut

wie möglich ausnutzen.

ist auch hierzulande zu beobachten,

dass Grundstücke und

Wohnraum nicht nur in den

Metropolen, sondern ebenfalls

in den Mittelstädten knapp werden.

Fläche ist teuer – bei Neubauten

und in der baulichen Erweiterung

von Altbauten nimmt

daher das Thema raumsparendes

Bauen an Bedeutung zu.

Gefragt sind clevere Grundrisse

und Baumaterialien, die nicht

mehr Grundfläche verbrauchen

als unbedingt nötig.

Vorgaben für

KfW-Förderungen

Bei den Bau- und vor allem

Dämmstoffen aber gibt es einen

Widerstreit zwischen möglichst

schlanker Bauweise und den Erfordernissen

der Energieeinsparung.

Dicke Dämmungen verbrauchen

Platz. Gerade bei kleinen

Grundstücken mit

vorgegebenen Maximalgrundrissen

und Mindestabständen zu

den Nachbarn geht er unterm

Strich von der nutzbaren Wohnfläche

ab. Wer zum Beispiel im

Neubau die KfW-Förderung für

ein Effizienzhaus 55 bekommen

möchte, muss einen Wärmedurchgangswert

(U-Wert) von

höchstens 0,20 für Außenwände

nachweisen. Im Dach ist ein

U-Wert von maximal 0,14 gefordert,

der mit konventionellen

Bauweisen kaum zu erreichen

ist. Gefragt sind daher Hochleistungsdämmungen

etwa aus Polyurethan,

die bereits bei einem

schlanken Aufbau eine sehr gute

Dämmwirkung erzielen.

Neben seiner hocheffizienten

Dämmleistung bietet das Material

noch weitere Vorteile: Als

feste Plattenelemente sind die

Dämmplatten einfach zu befestigen

und zu verbauen. Der

Werkstoff Polyurethan, der in

vielen anderen Bereichen, etwa

im Fahrzeugbau, in Matratzen

und in weiteren Textilien eingesetzt

wird, ist sehr lange haltbar

und leichtgewichtig. So muss

beispielsweise die Dachkonstruktion

nicht extra verstärkt

werden, um neben der Dämmung

auch noch eine PV-Anlage

zu tragen.

Wohnraum ist teuer. Die Grundfläche des Hauses sollte daher

in jedem Stockwerk optimal genutzt werden.

Fotos: djd/puren

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30 | Söflinger Anzeiger Bauen & Wohnen

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DANKE für Ihr Vertrauen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich bedanke mich, auch im Namen meiner mit-Kandidatin Elena Weber, für Ihr

Vertrauen bei der Landtagswahl. Mit (vorläufig) 27.669 Stimmen haben Sie den

GRÜNEN im Wahlkreis Ulm auch im Landesvergleich ein Top-Ergebnis beschert!

Ich werden mein Bestes tun, um die Region in Stuttgart zu vertreten. Ich sehe Sie,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, als meine obersten Auftraggeber*innen,

und das völlig dessen ungeachtet, für wen sie gestimmt haben.

Ihr

Es freut mich besonders, dass die

stärksten GRÜNEN Zuwächse in der

Ulmer Weststadt und in Söflingen zu

vermelden waren! Auch in Stuttgart

bin ich für Sie da – versprochen.

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