Kopfsache - Mit Kraft durch die Krise

MediaplanetVerlagDeutschland

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und löst diverse Verunsicherungen aus. Der Ausbruch des neuen Virus macht vielen Menschen Angst und die massiven Einschränkungen im Alltagsleben verstärken die psychische Belastung zusätzlich. Um mit der Krisensituation hilfreich umzugehen, ist es entscheidend, das seelische Gleichgewicht nicht zu verlieren. Durch faktische Grundlagen und praktische Tipps trägt dieser Ratgeber zur seelischen Gesundheit und Krisenbewältigung bei.

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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Kopfsache

Mit Kraft durch die Krise

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem und löst diverse Verunsicherungen aus.

Der Ausbruch des neuen Virus macht vielen Menschen Angst und die massiven

Einschränkungen im Alltagsleben verstärken die psychische Belastung zusätzlich.

Um mit der Krisensituation hilfreich umzugehen, ist es entscheidend, das seelische

Gleichgewicht nicht zu verlieren. Durch faktische Grundlagen und praktische Tipps

trägt dieser Ratgeber zur seelischen Gesundheit und Krisenbewältigung bei.

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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

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Miriam Zaakane

Die Corona-Pandemie

löst diverse psychische

Belastungen aus.

Um mit der Krisensituation

umzugehen,

ist es entscheidend,

das seelische Gleichgewicht

nicht zu verlieren.

Wir wollen

dabei helfen.

Senior Project Manager: Miriam Zaakane

Geschäftsführung: Richard Båge (CEO), Philipp

Colaço (Managing Director), Franziska Manske

(Head of Editorial & Production), Henriette

Schröder (Sales Director) Designer: Elias Karberg

Mediaplanet-Kontakt: redaktion.de@

mediaplanet.com Coverbild: Shutterstock

Alle Artikel, die mit einem gekennzeichnet sind,

sind keine neutrale Mediaplanet-Redaktion.

Prof. Dr. Jürgen

Margraf

Ruhr-Universität

Bochum

FOTO: ALEXANDER BASTA, DÜSSELDORF

Dieser Text ist ein

Auszug aus dem Artikel

"Sorgenkarussell

durchbrechen"

auf der Website

psychologischecoronahilfe.de

Das Sorgenkarussell

durchbrechen!

Dies ist eine Zeit, in der man sich Sorgen machen kann. Es ist normal, sich Sorgen zu

machen, und das ist auch gar nicht schädlich. Sich Sorgen zu machen, heißt, dass man

Probleme in Gedanken durchspielt, um zu einer Lösung zu kommen.

Wenn Sie aber merken,

dass Ihnen das

nicht gelingt, und

Sie sich stattdessen

gedanklich im Kreis

drehen oder aber von

einer Sorge zur nächsten

springen, ohne sie jemals abschließend zu

bearbeiten, dann sind das Warnzeichen. Sie sollten

dann etwas ändern, damit Ihre Sorgen nicht

ein Eigenleben anfangen, das Sie unnötig belastet

und Ihr Denken lahmlegt.

Was kann ich dagegen tun?

Auslöser erkennen: Oft gibt es bestimmte

Dinge, die Ihre Sorgen auslösen. Das können zum

Beispiel die Nachrichten im Fernsehen oder Radio

sein, die sozialen Medien, Gespräche mit Anderen

oder etwas, das Sie sehen oder hören und das Sie

an Ihr Sorgenthema erinnert.

Auslöser beseitigen: Wenn es Ihnen gelingt,

Auslöser festzustellen, dann können Sie versuchen,

diese abzubauen (z. B. nur einmal am Tag

Nachrichten hören).

Eine Sorge bis zum Ende durchdenken: Es ist

interessanterweise sehr entlastend, einmal den

„schlimmsten möglichen Fall“ durchzudenken,

anstatt ständig vergebens Energie dafür aufzuwenden,

die Sorge und die damit verbundene

Angst zu unterdrücken. Psychologen nennen

das „Entkatastrophisieren“. Wenn Sie Ihre

schlimmste Sorge einmal konsequent bis zum

Ende durchgegangen sind, dann merken Sie

meistens, dass die absolute Katastrophe doch

eher unwahrscheinlich ist. Die realistischeren

Szenarien erscheinen dagegen nicht mehr so

schlimm und Sie fühlen sich selbst auf den

Ernstfall vorbereitet.

Nachrichtensperre: Außerdem hilft eine

Nachrichtenbegrenzung. Konsumieren Sie

nicht den ganzen Tag Nachrichten, sondern

informieren Sie sich gezielt einmal oder, wenn

Sie das nicht durchhalten können, auch zweimal,

aber nicht mehr. Die ständige Beschäftigung

mit dem Thema führt dazu, dass Sie nur

noch daran denken und Ihre anderen Aufgaben

und Anliegen nicht mehr gut wahrnehmen

können.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der SOMNOmedics GmbH entstanden.

Insomnie-Diagnostik – leicht gemacht

Die Corona-Pandemie, die damit verbundenen gesundheitlichen, familiären und wirtschaftlichen Folgen sowie Sorgen um den

Arbeitsplatz oder gar den eigenen Betrieb bescheren vielen Menschen schlaflose Nächte. Aber auch ohne diese Umstände

leiden 30 % der erwachsenen Bevölkerung an Ein- und Durchschlafstörungen.

Ursachen hierfür mögen sicherlich

falsche Rituale vor dem

Zubettgehen sein, beispielsweise

starker Konsum von Handy,

TV und Spielkonsole, schweres

Essen oder Alkoholkonsum. Für

10 % der erwachsenen Bevölkerung

sind Ein- und Durchschlafprobleme jedoch

chronischer Art. Davon haben 75 - 90 % ein erhöhtes

Risiko für neurologische Erkrankungen.

Schlaf ist ein elementares Grundbedürfnis

der neuronalen Gesundheit.

Eine adäquate Schlafqualität und -dauer ist eine absolute

Notwendigkeit für eine optimale Tagesbefindlichkeit

und Erhaltung der Gesundheit. SOMNOmedics,

eine mittelständische Firma aus dem wunderschönen

Weinort Randersacker, ist seit über 20 Jahren Mitstreiter

für guten Schlaf. Ihre miniaturisierten Polygraphen

und Polysomnographen werden weltweit für die Messung

des Schlafes in häuslicher Umgebung als auch in

führenden Schlafkliniken eingesetzt. Mit den einfach

zu betreibenden ambulanten Polygraphen werden kardiorespiratorische

Screenings bei Schnarchen, Apnoe,

etc. durchgeführt, Patienten werden nur bei entsprechendem

Befund an eine Schlafklinik zur Differenzialdiagnostik

weitergeleitet. Dieses Stufenkonzept

hilft, Kosten zu sparen. Was bisher fehlte, war ein

ähnliches Screening-Konzept für die viel häufigeren

Ein- und Durchschlafstörungen.

Der HOME SLEEP TEST (HST) bringt Gewissheit

Der gerade einmal 30 Gramm leichte HST wird mit

einem Elektrodenklebeset einfach auf der Stirn der Patienten

befestigt, ein weiterer Sensor wird hinter dem

linken Ohr befestigt. Eine Tablet-App unterstützt bei

der korrekten Anbringung daheim und übernimmt die

Datenaufzeichnung. Das kleine Technikwunder misst

elf Signale (u. a. EEG, EOG, EMG, Licht, Bewegung,

Sound) und hilft so bei der objektiven Bestimmung der

Schlafstadien und Erkennung von Hirnaktivierungen

und Schlaffragmentierungen. Auch Ärzte ohne somnologische

Ausbildung können mit Hilfe der Auswertesoftware

die psychosomatischen Schlafprobleme

der Patienten objektiv beurteilen und die Ergebnisse

mit ihnen besprechen. Der HST hilft, eine fundierte

Entscheidung über eine mögliche Überweisung an

einen Schlafspezialisten zu treffen. Dr. Holger Hein,

international anerkannter Facharzt für Schlafmedizin

und langjähriger Vorsitzender der DGSM, ist überzeugt

von dessen Leistung: „Zur genauen Diagnostik

von Ein- und Durchschlafstörungen ist neben einer

ausführlichen Anamnese und der Erfassung der

subjektiven Schlafdaten mittels Fragebögen und eines

mehrwöchigen Schlafprotokolls auch eine Messung

der Schlafstadien unverzichtbar. Am besten funktioniert

dies unter den üblichen Bedingungen, also zu

Hause. Mit dem Home Sleep Test gibt es ein gutes und

vom Patienten selbst einfach einzusetzendes Verfahren,

welches schnell und zuverlässig valide Daten

liefert.“

Weitere Informationen: somnomedics.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Therapiedecken.de entstanden.

80%

der Deutschen leiden

unter Schlafstörungen.

vermitteln, Therapiedecken schon tagsüber

oder abends als Mittel der Entspannung

einsetzen. So sind sie beispielsweise auch bei

Meditationen sehr unterstützend.

Was sind Gewichtsdecken?

Im therapeutischen Sektor werden Gewichtsdecken

schon länger angewandt, aber auch

fernab ärztlicher Behandlungen gewinnen

die Therapiedecken immer mehr an Bedeutung.

Grund hierfür ist die beruhigende

Wirkung der Decken auf den Körper, die

durch das Eigengewicht ausgelöst wird.

Denn im Gegensatz zu normalen Bettdecken

befinden sich in den Gewichtsdecken

Guter Schlaf ist die Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper und Geist. Doch

oft ist dies gar nicht so einfach. Denn zusätzlich zu Stress oder Erkrankungen kommen

durch die Corona-Krise weitere Belastungen dazu. Der Alltag wird stark eingeschränkt

und bisherige Erkrankungen oder Probleme können sich verschlimmern. Schlafstörungen

sind häufige Begleiterscheinungen, die sich negativ auf die Stimmung und das allgemeine

Wohlbefinden auswirken können. Therapiedecken können helfen.

Weitere

Informationen:

therapiedecken.de

FOTOS: THERAPIEDECKEN.DE

Gewichtsdecken helfen bei

Angst- und Schlafstörungen

Millionen Menschen

schlafen schlecht:

Alleine in Deutschland

leidet jeder

zehnte Erwerbstätige

unter Schlafstörungen.

Im Zuge

der "Insomnie" schlafen die Betroffenen

nicht mehr ein oder durch, aber auch der

Schlaf selbst wird als nicht erholsam wahrgenommen.

Und die Folgen sind gravierend:

Durch die zunehmende Schlaflosigkeit sind

viele Arbeitnehmer tagsüber dauermüde

und erschöpft, was sich nicht nur in ihrer

Leistung widerspiegelt, sondern auch in ihrer

Gesundheit. Umso wichtiger ist ein gesunder

Schlaf, den man mithilfe einer Gewichtsdecke

fördern kann. Aber auch Angst- und

Stresspatienten können von der Gewichtsdecke

von Therapiedecken.de profitieren.

Im Gegensatz zu einer gewöhnlichen Decke

sind Gewichtsdecken deutlich schwerer, das

Gewicht wird gleichmäßig über den gesamten

Körper verteilt und dieser dadurch sanft

und liebevoll umarmt. Der ganze Körper ist

entspannt, das Stress- und Angstlevel sinkt

und man kann friedlich einschlafen oder

entspannen. Durch den Tiefendruck sollen

sich Menschen mit Schlafproblemen sowie

bei psychophysischen Störungen wie ADHD,

Down-Syndrom, Asperger-Syndrom oder

Autismus besser entspannen können. Doch

die Gravity Gewichtsdecke ist mehr als nur

ein therapeutisches Mittel – es sind wundervoll

gestaltete, weiche Decke, die man bequem

jeden Tag des Jahres benutzen kann.

Stichpunkt Selfcare: bewusst Zeit für sich

einplanen, Dinge tun, die einem Sicherheit

strapazierfähige, hypoallergene und ungiftige

Glasperlen, die im Inneren eingenäht

sind. Dadurch sind sie schwerer – und üben

einen Tiefendruck auf das vegetative Nervensystem

aus. Im Klartext bedeutet das: Das

Gewicht hat eine ähnliche Wirkung auf Ihren

gesamten Körper wie eine herzliche Umarmung.

Doch inwiefern können Gewichtsdecken

dann bei Angst- und Schlafstörungen

oder sogar Depressionen helfen?

Studien haben ergeben, dass ein gleichmäßiger

Druck auf den Körper unser vegetatives

Nervensystem anregt. Genauer gesagt hat

der "Deep touch pressure"-Effekt eine beruhigende

und entspannende Wirkung auf

unseren Körper. Die Erklärung dafür ist

denkbar einfach: Durch den Tiefendruck, der

mit einer Umarmung vergleichbar ist, wird

die Serotoninproduktion angeregt – also die

Ausschüttung eines Glückshormons. Es

wirkt nicht nur dem Cortisolspiegel (Stresshormonen)

entgegen, sondern vermittelt

Ihnen ein Gefühl von innerer Ruhe, Sicherheit

und Gelassenheit. Ihre Gelenke, Muskeln

und Sehnen entspannen sich, sodass

auch Angstgefühle, Stress und Kummer

reduziert werden.


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Einen gesunden Lebensstil

aufrechterhalten

Text Prof. Dr. Sonia Lippke, Jacobs University Bremen

Viele erleben aktuell,

dass Gewohnheiten

– zum Beispiel

der Weg zur Arbeit

mit dem Fahrrad

oder das übliche

Mittagessen in

der Kantine – entfallen. Die Zeit, die

normalerweise in Freizeitaktivitäten

investiert wird, wird von denjenigen

mit Kindern für die Kinderbetreuung

benötigt, durch eintönige Aktivitäten

und Langeweile ersetzt oder mit

liegen gebliebenen Aufgaben erfüllt.

Zudem können Existenzängste, die

Sorge um Mitmenschen oder das

Gefühl der Einsamkeit dazu führen,

dass dies mit einseitiger Ernährung,

Videospielen, Alkohol oder Rauchen

kompensiert wird.

Alle stehen gemeinsam vor der Her-

ausforderung, mit diesen Veränderungen

umzugehen und den Alltag

an diese Schwierigkeiten anzupassen.

Ziel sollte es sein, sich weiterhin

mental gut zu fühlen und körperlich

gesund und fit zu bleiben.

Bewusstsein entwickeln und aktiv

werden

In Bezug auf Bewegung wird ein

wöchentliches Pensum im Umfang

von ca. 150 Minuten moderater bzw.

75 Minuten intensiver körperlicher

Aktivität empfohlen. Dies lässt sich

auch im Alltag und fernab des Fitnessstudios

ganz leicht erreichen.

Gehören Sie zu den Menschen, denen

das gar nicht bewusst ist? Dann wird

Sie vielleicht überraschen, dass sogar

Hausarbeiten wie Fensterputzen oder

Staubsaugen, Gartenarbeit und Spa-

ziergänge zur Fitness beitragen können.

Dazu zählen auch jegliche Arten

von Übungen zur Förderung von

Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und

Balance, die sich ganz unkompliziert

– selbst vor dem Fernseher oder

anderswo – umsetzen lassen. Ist dies

nicht eine gute Nachricht?

Ausgewogen und abwechslungsreich

essen beginnt mit dem Kochen

Für viele Menschen, besonders für

Familien, ist die derzeitige Situation zu

Hause eine Herausforderung – zum

Beispiel im Hinblick auf die Mahlzeiten,

aber auch die Ernährung allgemein.

Büros, Fabriken, Geschäfte, Hochschulen

und somit auch Kantinen, Mensen

und Restaurants sind geschlossen.

Gleichzeitig verbringen viele Menschen

mehr Zeit zu Hause, bewegen sich über

GRAFIK: SHUTTERSTOCK

den Tag eher weniger und verbrennen

weniger Kalorien, beispielsweise weil der

Weg ins Büro der Kollegin oder des

Kollegen entfällt, ebenso wie der Weg

zum Kopierer oder in die Teeküche.

Stattdessen haben viele den Kühlschrank

oder die Süßigkeitenreserven

den ganzen Tag vor Augen: Die Verführung

ist groß, sich nicht nur weniger

zu bewegen, sondern auch mehr als

sonst zu essen. Dies ist eine ungünstige

Kombination. Doch das muss nicht sein!

Entdecken Sie die Lust am Kochen

(wieder), denn wenn Sie selbst kochen,

haben Sie gutes und genussvolles Essen

und Trinken selbst in der Hand.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Artikel

"Einen gesunden Lebensstil aufrechterhalten "

auf der Website

psychologische-coronahilfe.de

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Motio Verbundgesellschaft mbH entstanden.

Aus der Krise … fertig, los!

Betriebliche Veränderungen,

hohe

Krankenstände,

mangelnde interne

Kommunikation –

manchmal braucht

es jemanden, der ein

Unternehmen von außen analysiert

und gemeinsam mit den Führungskräften

und den Mitarbeitern neue

Strukturen schafft und Arbeitsprozesse

verbessert. Das gilt besonders

in Krisen.

Partner für Veränderungsprozesse

Seit 1987 ist hierfür Motio deutschlandweiter

Partner für betriebliches

Gesundheitsmanagement und

Personal- und Organisationsentwicklung

mit dem Schwerpunkt

der Begleitung von Veränderungsprozessen.

Mehr als 150 Trainer

und Berater von Motio bieten mit

18 Kompetenzzentren bundesweit

einheitliche Qualitätsstandards und

langjährige Branchenerfahrung.

Arbeit einfach besser machen

In den interaktiven und live durchgeführten

Online-Seminaren von

Motio können Azubis, Mitarbeiter

und Führungskräfte neues Wissen

erwerben. Die Themen sind vielfältig,

wie Resilienz, Führen auf Distanz oder

Kommunikation im digitalen Raum.

Die Trainer und Berater vermitteln

so digital, abwechslungsreich und

vielfältig die wichtigsten Themen aus

dem Bereich Gesundheit. Mit Online-Abfragen,

Übungen, Austausch

in Kleingruppen und Videosequenzen

schaffen sie es, online für jedes Thema

rund um Gesundheit zu begeistern.

Digitales betriebliches Gesundheitsmanagement

Aktuell beschäftigt Unternehmen gerade

der digitale Wandel, der sich rasant

vollzieht. Durch die Corona-Krise

sind Arbeitsstrukturen auf den Kopf

gestellt und Kommunikationswege

verändert. Das Arbeiten innerhalb

der neuen Rahmenbedingungen will

gelernt sein. Mit praktischen Tools

unterstützt Motio daher Mitarbeiter

und Führungskräfte, um mit ihrer

veränderten Arbeitswelt gesund umgehen

zu können.

Die Themen dazu lauten unter anderem:

Life-Balance im Home-Office,

Rückengesundheit & Ergonomie oder

Wir machen Arbeit

einfach besser!

Vertrauen Sie in Fragen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

auf unsere mehr als 30-jährige bundesweite Erfahrung in gesunder

Beratungs- und Trainingskompetenz! Jetzt mit digitaler Seminarunterstützung.

Motio ist das bundesweite Experten-Netzwerk

für Betriebliches Gesundheitsmanagement,

Personal- und Organisationsentwicklung mit

19 Standorten.

Motio Verbund GmbH

Beratung

Analyse

Digi-Care

Resilienz & Achtsamkeit. Motio

stimmt auch hier die Möglichkeiten

seiner Beratung immer individuell mit

seinen Kunden ab.

Mehr Informationen zum digitalen betrieblichen

Gesundheitsmanagement von Motio:

motio.de/kontakt, youtube.com/watch?v=

WQB1Wh7SP8Y&feature=emb_logo

Maßnahmen

Gesundheitstage

Online Workshops

Motio –

Wir bewegen

Unternehmen!

Steinhäuserstraße 17 76135 Karlsruhe Telefon: 0214 / 83 367 268 E-Mail: motio.verbund@motio.de www.motio.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Schloss Warnsdorf Klinik Dr. Scheele GmbH entstanden.

Ankunft ist ein Aufenthalt kostenfrei stornierbar.

FOTOS: SCHLOSS WARNSDORF

Heilfasten, Entspannung erfahren

und (neue) Kraft schöpfen

Die Privatklinik Schloss Warnsdorf ist seit über 60 Jahren eine Klinik für Heilfasten,

Ernährungsmedizin und Naturheilverfahren und liegt in der wunderschönen Landschaft

Ostholsteins nahe der Ostsee direkt am Hemmelsdorfer See.

Freiwilligkeit ist übrigens auch die Grundlage

des Heilfastens nach Buchinger, es ist

nämlich „der freiwillige Verzicht auf feste

Nahrung für eine bestimmte Zeit“. Beim

Heilfasten erhalten die Patienten mittags

und abends eine Fastensuppe oder Gemüsebrühe

und trinken viel Wasser und Tee. Allen

Patienten kommen die positiven Wirkweisen

des Heilfastens als Ernährungstherapie

zugute. Fasten wirkt positiv auf körperlicher

und auch auf geistig-seelischer Ebene. Dafür

sorgt u. a. die vermehrte Ausschüttung von

Serotonin, dem Glückshormon, ab dem 3.

Fastentag. Beim Heilfasten schaltet der Körper

um von der sympathischen Stress- auf

die parasympathische Ruheregulation,

d. h. es kehrt Ruhe ein in Körper und Geist.

Das bewirkt u. a., dass der Blutdruck sinkt

und sich normalisiert. Der Körper hat viel

Energie zur Verfügung, die sonst in Verdauungsprozessen

gebunden ist, und kann

diese für Selbstheilungsprozesse, z. B. durch

Autophagie, nutzen.

Das Heilfasten ist eingebettet in ein therapeutisches

Programm. Unter dem Ansatz

Bewegungstherapie bietet die Klinik Schloss

Warnsdorf jeden Vormittag diverse Gymnastikformen

an, als da sind Rückenfit, Bodyforming,

Wirbelsäulengymnastik, Stretch

and Relax, Fasziendehnung und schließlich

auch Aquagym, also Wassergymnastik im

klinikeigenen Schwimmbad. Zusätzlich sind

gerade in Corona-Zeiten die Sportangebote

an der frischen Luft wichtig: Walking, Nordic

Walking, Wandern und Golfspielen auf dem

das Haus umgebenden Golfplatz. Ergänzend

werden Entspannungstechniken offeriert,

nämlich Qigong und Yoga sowie Feldenkrais,

Autogenes Training, Meditation und Bogenschießen.

Weitere

Informationen:

schlosswarnsdorf.de

Die Grundlage des Klinikkonzeptes

bilden die

Naturheilverfahren,

welche aus den fünf

Säulen Ordnungstherapie,

Ernährungstherapie,

Bewegungstherapie, Balneotherapie

und Phytotherapie bestehen.

Gerade unter ordnungstherapeutischen

Aspekten kann ein Aufenthalt in Schloss

Warnsdorf in den coronabedingt unsicheren

Zeiten viel Halt geben. Der gut angeordnete

Tagesablauf an sieben Tagen in der Woche

von morgens um 08.00 Uhr bis abends um

20.00 Uhr bietet allen Patienten automatisch

Halt und Struktur. Viele Menschen, die in

Kurzarbeit oder im Homeoffice sind, klagen

gerade über den Verlust der klaren Tagesgestaltung

neben dem Mangel an sozialen

Kontakten und Erfolgserlebnissen. Es wird

als wohltuend empfunden, einem regelmäßigen

Tagesaufbau zu folgen, von dem man

weiß, dass es einem nur guttut, sich darauf

einzulassen und die unterschiedlichen Therapieangebote

wahrzunehmen. Dabei ist die

Freiwilligkeit entscheidend, denn jeder kann

die Angebote annehmen oder eben nicht.

Zudem gibt es ein ausführliches Sicherheitskonzept,

das sowohl die Patienten der Klinik

Schloss Warnsdorf als auch die Angestellten

schützt.

Wir geben Ihnen Sicherheit – schon weit

vor Ihrer Ankunft

Die medizinische Abteilung organisiert

bereits vor Ankunft Ihre Aufnahme.

Sie befinden sich während Ihres gesamten

Aufenthalts unter medizinischer Aufsicht.

Alle Patienten sind negativ getestet (per

PCR-Test in Bezug auf Corona).

Alle Mitarbeiter werden regelmäßig

getestet.

Sie bleiben flexibel: Bis 14 Tage vor Ihrer

Der balneotherapeutische Ansatz spiegelt

sich wider in den Kneipp'schen Güssen, die

am Morgen von den medizinischen Bademeistern

draußen auf der Kneipp-Terrasse

durchgeführt werden. Die Kneipptherapie

übt einen regulierenden Einfluss auf das

vegetative Nervensystem aus, was zu einem

Ausgleich der Stress-Ruhe-Achse führt. Indikationenbezogen

können Bäder mit entsprechenden

Kräuterzusätzen gebucht werden.

Hier kombiniert die Klinik balneotherapeutische

mit phytotherapeutischen Methoden.

Die Phytotherapie findet sich in erster Linie

in den verschiedenen Kräutertees wieder,

die ganz unterschiedliche Wirkweisen

haben, z. B. die entschlackende Wirkung

des Warnsdorfer Fastentees, die harnsäuresenkende

Wirkung des Grünen Hafertees,

die entwässernde Wirkung des Brennnesseltees,

die wärmende Wirkung des Ingwertees

uvm.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der insa Gesundheitsmanagement GmbH & Co. KG entstanden.

Betriebliches

Gesundheitsmanagement –

Gemeinsam besser

Fachautor und Geschäftsführer von insa

Gesundheitsmanagement Tom Conrads begleitet mit seinem

Unternehmen seit über fünfzehn Jahren deutschlandweit

Unternehmen bei der Einführung und nachhaltigen Umsetzung

eines betrieblichen Gesundheitsmanagements und hat dabei

den integrativen BGM-Ansatz geprägt.

Tom Conrads

Fachautor und Geschäftsführer

von

insa Gesundheitsmanagement

insa Gesundheitsmanagement:

Spätfolgen der Pandemie frühzeitig bekämpfen

Die anhaltende Pandemie hat das alltägliche Leben und damit auch die Arbeitswelt geprägt. Die

stetigen Veränderungen, fehlende soziale Kontakte und auch das Arbeiten in den eigenen vier

Wänden belasten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seit Monaten. Dabei dürfen Betriebe die

Spätfolgen dieser Ausnahmesituation, die sich in längeren Abwesenheitsphasen widerspiegeln

werden, nicht unterschätzen. Organisationen müssen schnell lernen, welche Faktoren es sind, die

Leute in längere Erkrankungsphasen drängen, damit präventiv unnötigen AU-Zeiten bis hin zu

BEM-Fällen entgegengewirkt werden kann. Diese Ursachen sind bei jedem Unternehmen und jeder

Zielgruppe unterschiedlich. Genau dabei kann insa Gesundheitsmanagement mit ihrer neuen Aufstellung

als wichtiger Teil der rehaneo Gruppe (rehaneo.de) nachhaltig helfen und bei jedem Kunden

das ganze Potenzial entfalten.

Von der Prävention bis zur Wiedereingliederung für Sie da

Neben präventiven Maßnahmen aller Bereiche der betrieblichen Gesundheitsförderung werden

auch Krankheitsfälle bereits während der Rehamaßnahmen aktiv bis zur Wiedereingliederung

in ambulanten Rehazentren begleitet. Für Unternehmen wird dabei nicht nur das Personal

vollumfänglich zum Thema Gesundheitsmanagement geschult und unterstützt, sondern sie

erfüllen mit der Zusammenarbeit auch wichtige gesetzliche Anforderungen. Als Beispiel sei hier die

psychische Gefährdungsbeurteilung genannt, die verpflichtend ist und von der Berufsgenossenschaft

immer stärker kontrolliert wird.

Das qualifizierte Team aus Gesundheitsexperten, Trainern, Referenten und Beratern bildet das

breite Fundament für die ganzheitliche Betreuung der Kunden. Bei der auf jedes Unternehmen individuell

angepassten Konzeption der Strategien wird eng mit dem Medical Board rund um den Vorsitzenden

Prof. (DHfPG) Dr. med. Thomas Wessinghage zusammengearbeitet. So wird eine nachhaltige, integrative

und wissenschaftlich fundierte Betreuung jedes Unternehmens gemeinsam umgesetzt.

Weitere Informationen: www.insa-gm.com

Wie wirkt sich die aktuelle Ausnahmesituation seit Beginn der

Corona-Pandemie auf die Gesundheit von Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern

aus?

Die Mitarbeiter in den Unternehmen erleben aktuell eine ganz neue

Form der Organisation und Ausgestaltung ihrer Arbeit. Dies gilt an

den Produktionsstätten, also vor Ort, und bei den vielen Mitarbeitern

im Home-Office. Hier sehen wir in der sozialen Komponente

neue Belastungen, wie die Abgrenzung vom familiären Umfeld

während der Arbeitszeit, oder physische Herausforderungen durch

nicht gegebene ergonomische Gestaltung, die im Büroumfeld

besser organisiert ist. Diejenigen, die auch heute noch an ihren

Arbeitsplatz können, erleben ebenfalls viele neue Belastungssituationen.

Es gibt ständig neue Verordnungen, die eingehalten werden

müssen und die Arbeitsorganisation verändert sich. Im privaten

Umfeld kommen auch ganz neue Elemente dazu. Hier sollen sich

Eltern nebenbei noch um Homeschooling kümmern, egal ob sie

selbst remote arbeiten oder nicht. Der Anteil der Veränderungen im

Alltag ist somit wahnsinnig hoch und dieser Veränderungsstress

bedeutet immer eine Anstrengung. Daher ist jedes Unternehmen

gut beraten, die Mitarbeiter hier zu begleiten. Nur so wird es gelingen,

den Folgen dieses erhöhten Belastungsgeschehens aktiv entgegenzuarbeiten.

Wir benötigen schon jetzt passende Maßnahmen

und nicht erst, wenn die Mitarbeiter aufgrund dieser physisch und

psychisch extremen Entwicklung Abwesenheitszeiten entwickeln.

Die Risiken für die zukünftige Unternehmensentwicklung zeichnen

sich schon jetzt in den Statistiken der Krankenkassen ab und

darauf sollten wir gemeinsam reagieren.

Wie hat sich die generelle Aufmerksamkeit gegenüber betrieblichem

Gesundheitsmanagement durch die anhaltende Pandemie

verändert?

Die, die sich schon vorher intensiv damit beschäftigt haben,

haben wahnsinnig profitiert. Dort, wo das Gesundheitsmanagement

bereits integriert gelebt wird, konnte schnell auf jegliche

Veränderung reagiert werden. In diesen Unternehmen haben wir

Corona-Verantwortliche bestimmt, die unter Einbeziehung aller

Beteiligten schnell reagieren konnten. Es sind umgehend ganzheitliche

Maßnahmen ergriffen worden, um die Leistungsfähigkeit des

Unternehmens zu sichern. Dabei ging es von Führungskräfteschulungen

zur Führung auf Distanz über Gesundheitsförderungsprogramme

für Mitarbeiter an den verschiedenen Arbeitsplätzen bis

hin zu Hygienemaßnahmen und einer gestärkten Kommunikation

zur Situation. Das System war vorbereitet, um auf diese neue

Extremsituation reagieren zu können. Unternehmen, die bisher

nur punktuell oder gar nicht auf BGM geachtet haben, konnten

leider nicht in der Art profitieren und der Krise oft nur mit einem

Flickenteppich begegnen, weil so viel auf einmal auf sie zukam, was

nun unter gesundheitlichen Aspekten zu regeln war. Zum Glück

haben einige Unternehmen aus den Herausforderungen in 2020

gelernt und nun mit uns begonnen, an einem systemischen und

integrativen BGM zu arbeiten.

Wie können Betriebe bei den aktuellen Verordnungen trotzdem

das Gesundheitsmanagement für den Unternehmenserfolg

wirksam werden lassen?

Hier gilt es nun, zwei Ebenen zu betrachten. Einerseits geht es

immer noch um die aktuelle Belastungssituation. Hier können

Quick-Win-Maßnahmen, wie Interventionstrainings, digitale

Live-Trainings für den Körper, Kurz-Workshops zum Umgang mit

herausfordernden Zeiten, ein Home-Office-Survivor-Programm

über zwei Wochen und vieles mehr, das auf die Zielgruppe und die

spezifischen Belastungen wirkt, sehr sinnvoll sein. Andererseits

kann man gerade jetzt das Bewusstsein aller Ebenen für das Thema

Gesundheit nutzen und beginnen, ein systematisches BGM

aufzubauen. Das haben wir in einigen Unternehmen aktuell auch

komplett digital mit den Stakeholdern entwickelt.

Auch in dieser Krise steckt also eine echte Chance!


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Eriks Alltag in

Coronazeiten:

Home Office und

Homeschooling

Foto: Shutterstock

80%

der Deutschen leiden

derzeit unter Stress.

Wenn der Körper STOPP sagt

– Stressmanagement in Krisenzeiten

Wenn Körper und Seele signalisieren: „So kann es nicht weitergehen“, werten etliche Betroffene das als individuelles Versagen.

Doch ist es das? Ist es unsere Niederlage zu pausieren, unser Stresstest, einfach durchzuhalten?

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Communiversity GmbH entstanden.

Text Paul Howe

S

eit einigen Wochen

stellt Erik K. Stück für

Stück Veränderungen

fest. An manchen

Tagen fühlte sich der

Chief Executive Officer

eines großen Elektronikimperiums

schon morgens beim

Aufwachen vollkommen zerschlagen

und antriebslos. Trotzdem arbeitete

er weiter, telefonierte, diktierte,

rechnete, schrieb Briefings und

absolvierte ein Zoom-Meeting nach

dem anderen. Nebenbei unterrichtete

er seine zwei Kinder (Pia, 2. Klasse,

und Adam, Vorschule) im Homeschooling.

Je schwächer er sich

fühlte, desto unerbittlicher schwang

er die innere Peitsche: „Stell dich

nicht so an. Reiß dich verflucht noch

mal zusammen – es geht Tausenden

wie dir.“ Immer weiter und weiter,

und da ist er, der Istzustand. Nennen

wir das Kind beim Namen: Erik ist

in die Stressfalle getappt. Das Maß

war voll.

Chronischer Stress versetzt den Körper

in einen dauerhaften Aktivierungszustand,

der zu Erschöpfung

führt. Dauerhaft Gestresste haben

ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt

oder Schlaganfall zu erleiden.

Innere Anspannung und Konzentrationsschwierigkeiten

sind erste

psychische Folgen von Stress. Burnout

kann die Folge sein.

Stress in der Krise: Wege zur

Gelassenheit

Erik erkannte, dass es so nicht weitergehen

kann. Sein Ziel ist klar:

loslassen, zur Ruhe kommen, auf-

Gesund, glücklich und erfolgreich trotz Stress!

Stress kann krank machen. Wie es gar nicht erst so weit kommt, erklärt Elisabeth Salzmann im Interview.

tanken. Gerade zu Zeiten der Corona-

Pandemie ist Entspannung wichtig.

Doch allein schafft er es nicht. Erik

meldete sich bei einem Onlinecoachingprogramm

an. Die Experten

gaben ihm Ratschläge und Tipps,

wie er durch Achtsamkeit, Bewegung,

Ernährung und das richtige

Schlafverhalten wieder zu sich selbst

findet. Schon nach ein paar Wochen

geht es Erik deutlich besser und er

hat wieder die Kraft, sich den Herausforderungen

des Alltags mit

Corona zu stellen.

Wie schaffe ich es durch gezieltes Selbstmanagement

und mit dem richtigen Umgang, Stress in

etwas Positives in meinem Leben zu verwandeln?

Indem wir uns bestimmten Themen annähern,

die im Alltag oft untergehen, wie Achtsamkeit,

Bewegung, Ernährung und Schlaf,

aber auch unsere Persönlichkeit. In all diesen

Punkten können wir ganz selbstständig

Dinge tun, wenn wir wissen, wie und wo wir

ansetzen müssen, um mit dem Thema Stress

besser umgehen zu können. Darauf haben wir

das De-Stress-Programm aufgebaut.

Kann man mit Stress wachsen?

Natürlich, denn Stress ist nicht gleich Stress. Es

gibt sogar positiven Stress, den sogenannten

Eustress. Er wirkt wie ein innerer Antrieb und

mit ihm kann man über sich hinauswachsen.

Wann fängt Stress an, ungesund zu werden?

Wenn Stress negativ wird, also in Distress

umschlägt. Es ist wie bei vielen Dingen im

Leben, das Maß ist entscheidend. Wenn negativer

Stress zu viel wird, dann wird alles im

Leben schwierig. Im ersten Schritt müssen

wir dies anerkennen und dann bereit sein zu

lernen, damit umzugehen. Leider tun das die

wenigsten, die meisten rutschen immer tiefer

in die Stressfalle, die nachgewiesen sehr

ungesund wird.

Wie kann das De-Stress Online Programm helfen?

Das Communiversity® De-Stress Online

Programm ist das Online Training und Coaching

für den Umgang mit Stress in einem

modernen Leben. Ganz nach dem Prinzip:

Mach Stress zu deinem Freund und nicht zu

deinem Feind und lerne den Umgang mit den

täglichen Herausforderungen im Zeitalter

der Digitalisierung. Wir bieten Stressmanagement

in Beruf und Privatleben an.

Wie wird das umgesetzt?

Das De-Stress Online Programm ist vor allem

pragmatisch und flexibel gestaltet, um sich

einfach in den beruflichen und familiären

Alltag zu integrieren. Unsere anerkannten

Experten für Achtsamkeit, Bewegung,

Ernährung und Schlaf sind Pragmatiker, die

wissen, wie wertvoll Umsetzbarkeit ist. Unsere

ausgebildeten und zertifizierten Trainer

und Coaches kommen aus Fach-/Führungspositionen

in der Wirtschaft und bringen

Gestresste schon in drei Monaten auf den

richtigen Weg im Umgang mit Stress.

Elisabeth Salzmann

Systemisch-Integrativer

Coach (SIC)®

Gründerin der Communiversity®

Melden Sie sich noch

heute für das Communiversity®

De-Stress

Online Programm an:

communiversity.

online


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der ICAS Deutschland GmbH entstanden.

Auswirkungen der Pandemie auf die Psyche

Die Corona-Pandemie hat sich weltweit tiefgreifend auf die Wirtschaft ausgewirkt. Die existenzielle Bedrohung verunsichert auch

Mitarbeitende. Wie sehr, hat die Externe Mitarbeiterberatung ICAS ausgewertet. Der Verkaufsleiter Michael Täubner im Interview.

Michael Täubner

Verkaufsleiter von

ICAS Deutschland.

Weitere Informationen

zu den ICAS EAP

Services:

icas-eap.de

Welche Erkenntnisse konnte Ihr EAP-Beratungsdienst

mit Corona gewinnen?

Wir haben über 7.000 anonymisierte Fälle

ausgewertet und kamen zum Ergebnis, dass

die Corona-Pandemie starke Auswirkungen

auf die psychische Gesundheit hat – auch

dann, wenn man selbst nicht vom Virus betroffen

ist. Zwischen dem 1. Januar und dem

31. Dezember 2020 hatten wir 38% mehr

Beratungsfälle als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Anfangs herrschten rechtliche Fragen

zu Themen wie Annullation von Reisen und

Flügen oder Kurzarbeit vor. Nach kurzer Zeit

registrierten wir einen starken Anstieg des

Stress-Levels und eine deutliche Zunahme

von gesundheitsbelastenden Themen.

Was waren die ausschlaggebenden Gründe für

diese Entwicklung?

Der Lockdown veränderte gewohnte Strukturen.

Viele Menschen arbeiteten nun von

zu Hause, mussten sich um Kinder kümmern,

im Home-Schooling unterstützen

und das gemeinsame Heim den ganzen Tag

mit dem Partner teilen. Dazu kam die Sorge

um Familienangehörige und Freunde, die

zur Risikogruppe gehören. Ausgleichende

Tätigkeiten wie Sport, Freunde treffen und

andere Freizeitaktivitäten fielen zu einem

großen Teil weg.

Welche Fragen standen dadurch im Mittelpunkt

Ihrer Beratungen?

Es zeichnete sich ab, dass bald Beziehungsprobleme

stark anstiegen. Allein lebende

Menschen berichteten von Einsamkeit,

fehlendem Austausch und Isolation. Bedingt

durch Kurzarbeit und absehbar notwendige

Restrukturierungen und Entlassungen

kamen bei vielen Menschen existenzielle

Ängste auf. Erheblich stieg im Vergleich zum

Vorjahr der Anteil von Menschen, die unter

Konzentrationsschwierigkeiten, depressiver

Verstimmung, Angststörungen und Panikattacken

litten. Das Gleiche galt für psychosomatische

Symptome wie Schlafstörungen,

Kopf- und Rückenschmerzen oder Magenund

Darmbeschwerden. Suchtprobleme

nahmen zu, vor allem der Alkoholkonsum,

ebenso vorbestehende psychische Störungen.

Nur noch 76% aller Anrufenden fühlten

sich uneingeschränkt leistungsfähig. Im

Vorjahr lag dieser Wert noch bei 86%. Auch

die Fragestellungen bei der Unterstützung

für Führungskräfte änderten sich. Denn

neben den persönlichen Belastungen der

Krise durch hohe Arbeitslast und gestiegene

organisatorische Anforderungen mussten

sich Führungskräfte auch von einem Tag auf

den anderen neue Skills für das Führen auf

Distanz aneignen.

Eine der wichtigsten Investitionen, die ein

Unternehmen in der aktuellen Situation

tätigen kann, sind Lösungen, die Mitarbeitende

gezielt in ihren Stressbelastungen

unterstützen. Ein EAP-Service, wie ICAS ihn

anbietet, ermöglicht Mitarbeitenden und

Führungskräften, frühzeitig negative und

leistungseinschränkende Entwicklungen

wahrzunehmen und eine wirksame

Unterstützung zu erhalten.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Akutklinik Am schönen Moos GmbH entstanden.

Willkommen auf dem Weg zurück ins Leben

In guten Händen sind Patienten mit seelischen und körperlichen Beschwerden seit jeher in der Akutklinik Bad Saulgau,

einer Fachklinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Inzwischen behandelt diese auch

erfolgreich Betroffene mit Post-Covid-Syndrom.

Auf einer ruhigen

Anhöhe am Rande

des oberschwäbischen

Kurortes

Bad Saulgau, eingebettet

zwischen

weitläufigen Feldern

und dem angrenzenden Wald –

dort liegt die Akutklinik Bad Saulgau,

Fachklinik und Poliklinik für Psychosomatische

Medizin und Psychotherapie.

In ihrem gehobenen Ambiente mit

4-Sterne-Standard und Einzelappartements

finden Patienten seit Jahrzehnten

ihr inneres Gleichgewicht zurück

und können ihre körperliche und

seelische Gesundheit wiederherstellen.

Vor Ort tankt der Patient neue Kraft,

findet ungeahnte Energien und öffnet

sich für zukunftsweisende Ziele.

Professionelles Team im schönen

Ambiente

Denn die Akutklinik Bad Saulgau legt

Wert auf ein freundliches, erfahrenes

und professionelles Team, kurze Wartezeiten,

individuelle Betreuung und bis

zu drei Einzeltherapien pro Woche. Ihre

Ziele für die Patienten: körperlich-seelische

Stabilisierung mit Linderung

von Beschwerden sowie Verbesserung

des emotionalen Erlebens und Ausdrückens

und Stärkung des Selbstwertgefühls.

Im Mittelpunkt steht bei einigen

Betroffenen aber auch der Aufbau

von sozialen und sportlichen Aktivitäten,

Klärung von beruflichen Fragen,

Entwicklung von mehr Selbstfürsorge

und Genussfähigkeit und allgemein die

Erweiterung der eigenen Handlungskompetenz.

Behandlung von Post-Covid-Syndrom

Relevant wird eine solche Behandlung

natürlich ganz besonders in der aktuellen

Krise, die für Menschen auch ein erhebliche

psychische Belastung mit sich

bringt. Viele leiden längst unter dem

sogenannten Post-Covid-Syndrom oder

auch Neuro-Covid-Syndrom. Obwohl

es wegen der aktuell dynamischen Lage

hinsichtlich des Langzeitverlaufs noch

keine exakten wissenschaftlichen Daten

gibt und sich die Medizin noch in

einem Lernprozess befindet, bietet die

Akutklinik Bad Saulgau auch für diese

Erkrankung die passende Behandlung.

Exakte körperliche Diagnostik

Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer

exakten körperlichen Diagnostik: Sie

orientiert sich an den Leitsymptomen

und erfasst auch die häufig übersehenen

Mikrosymptome. Dabei geht es

also nicht nur um die Lungenfunktion,

die kardiale Funktion, die abdominellen

und muskulären Manifestationen,

sondern ebenso auch um die

neuropsychiatrischen Symptome. Die

Herausforderung für Mediziner sind

hier gerade Patienten mit psychischen

Vorerkrankungen. Auch dafür hat

die Akutklinik Bad Saulgau viel klinische

Erfahrung gesammelt, verfügt

über ein gutes Untersuchungsset und

Know-how in der Therapie mit Post-Covid-Syndrom.

Mut für die Zukunft

Darüber hinaus arbeitet sie regional

zum Beispiel mit der neurologischen

Abteilung des Krankenhauses Sigmaringen

zusammen. So gelingt es, ein

möglichst genaues Querschnittsbild

hinsichtlich der aktuellen körperlichen

und seelischen Symptomatik festzuhalten,

zu dokumentieren und zu behandeln.

Das Ziel ist am Ende der Therapie,

das körperliche und seelische Befinden

des Patienten zu verbessern und ihm

wieder Mut für die Zukunft zu geben.

Mehr Informationen zu den Services der Akutklinik

Bad Saulgau, Fachklinik und Poliklinik für

Psychosomatische Medizin und Psychotherapie:

akutklinik-badsaulgau.de


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Stark durch die Krise

Ein Gespräch mit der ehemaligen Gesundheitsministerin und SPD-

Bundestagsabgeordneten Ulla Schmidt über Zuversicht in schwierigen Zeiten und

ihr Engagement für die Initiative „Stark durch die Krise“.

Text Dominik Maassen

Ulla Schmidt

Bundestagsabgeordnete

Wie geht es Ihnen in dieser Krise?

Wie so vielen. Man wünscht sich, dass wir diese Pandemie

endlich überstanden haben und das normale

Leben wieder stattfindet. Mir fehlt das soziale und

kulturelle Leben sehr.

Wie erleben Sie die Deutschen in dieser Zeit?

Als sehr diszipliniert. Das merkt man schon

während eines Spaziergangs auf der Straße. Allerdings

spürt man ja auch, dass wir an eine Grenze

gekommen sind, wo die Menschen ungeduldig werden.

Bald steht der Sommer vor der Tür. Sie möchten

im Biergarten sitzen, normal zur Arbeit gehen

und Kinder wollen Sport machen. Gleichzeitig sind

aktuell die Belastungen für viele enorm hoch.

Jeder hat seine eigene Methode, mit Krisen umzugehen.

Welche ist Ihre?

Ich arbeite (lacht). Abgeordnete müssen gerade viele

Entscheidungen treffen. Auf der anderen Seite habe

ich während der 30-jährigen parlamentarischen Arbeit

noch nie erlebt, dass so viele Termine abgesagt

wurden. Auch die Veranstaltungen am Wochenende,

an denen man in seinem Wahlkreis sonst teilnimmt,

fallen wegen Corona nun komplett weg.

Ich empfinde die zahlreichen Online-Konferenzen

als sehr anstrengend. Gerade Politik lebt davon,

dass man sich mal schnell zusammensetzt und im

Gedankenaustausch Lösungen findet. Kommunikation

online macht Gespräche unpersönlich. Das gilt

auch für meinen Wahlkreis in Aachen, wo ich sonst

Menschen vor Ort deutlich häufiger treffe. Jetzt ist

alles sehr auf Distanz. Ich brauche ein Gefühl dafür,

wie Menschen in Gesprächen reagieren.

Viele Menschen haben Existenzsorgen. Familien

müssen in kleinen Wohnungen auf engstem Raum

zusammenleben oder sich plötzlich um Homeschooling

kümmern. Eltern mit behinderten Kindern

benötigen dringend Förderung, die gerade

wegfällt. Durch die Krise tun sich also neue Gräben

der Ungerechtigkeit auf; das belastet.

Wir leben in Zeiten, in denen sich grundlegend

verändert, wie wir leben und arbeiten. Wir wissen,

dass sich das auch auf die Psyche der Menschen

auswirkt. Gerade die psychischen Belastungen,

unter denen Kinder zurzeit leben, haben zugenommen.

Sie können ihre Freunde nicht treffen oder in

den Kindergarten gehen. Stress erleben aber auch

die Erwachsenen. Depressionen und psychische

Beschwerden nehmen aufgrund von Überforderung

zu.

Sie haben die Schirmherrschaft für die Initiative „Stark

durch die Krise“ übernommen – warum?

Ich halte die Initiative für eine sehr gute Idee. Aus

meiner Erfahrung als ehemalige Gesundheitsministerin

weiß ich, wie schwierig die Versorgung mit

therapeutischen Angeboten ist. Viele warten noch

immer wochenlang auf einen Termin.

Die Initiative ist ein niedrigschwelliges Angebot mit

ausgebildeten Therapeutinnen und Therapeuten.

Betroffene können sich hochqualitativ informieren

und schnell und unkompliziert Hilfe bekommen.

Wichtig ist auch, dass man sich nicht isoliert fühlt.

Das allein ist manchmal schon viel wert. Solche

einfachen und kostenfreien Zugänge brauchen wir

gerade in dieser Krise.

Angebote der Telemedizin gibt es immer mehr.

Aber so, wie der Politiker die Nähe zu den Menschen

braucht, muss doch aber auch der Arzt den

direkten Kontakt zu seinen Patienten suchen?

Wir brauchen beides. Es gibt ländliche Regionen

mit massivem Ärztemangel. Da kann ein Telefonat

in der Erstversorgung inklusive Diagnose hilfreich

sein, um mögliche weitere Schritte einzuleiten.

Ähnliche Projekte unterstütze ich gerade in Afrika.

Wir brauchen also mehr Telemedizin, damit die Versorgung

auch in der Fläche gelingt.

Die Gesellschaft diskutiert inzwischen offener über

Depressionen. Wie nehmen Sie die Debatte wahr?

Probleme mit der psychischen Gesundheit stehen

noch immer nicht auf einer Stufe mit denen der

physischen Gesundheit. Das erzählen mir viele

Menschen. Da wird jemand unter Kollegen bemitleidet,

wenn er an Krebs erkrankt. Bei Depressionen

zweifelt man dagegen an, ob die Person ihr Leben

noch geregelt bekommt. Auch wenn einige vorbildliche

Arbeitgeber besser mit diesen Themen

umgehen, gibt es nach wie vor eine Angst, sie offen

anzusprechen. Dabei kann man Betroffenen in

vielen Fällen helfen. Wichtig ist die Botschaft: Ihr

seid nicht allein und keine Außenseiter. Es gibt

Hilfe und ihr könnt eure Erkrankung in den Griff

bekommen.

Was glauben Sie, wie hoch der Anteil an Politikern

ist, die hier Hilfe in Anspruch nehmen?

Das kann ich Ihnen nicht sagen. Ich selbst bin Gott

sei Dank eine robuste Natur. Aber das ist unterschiedlich.

Immer mehr junge Menschen benötigen therapeutische

Hilfe. Woran liegt das?

Es gibt heute eine hohe Belastung. Junge Menschen

erzählen mir, dass sie in fordernden Berufen in

großen Unternehmen tätig sind und dass dort viel

von ihnen verlangt wird. Sie erleben großen Druck

in ihren Projekten. Der ständige Umgang mit Social

Media oder jetzt das Homeoffice machen es nicht

einfacher. Das geht sehr an die Substanz. Teilweise

verdienen sie viel Geld für ihr junges Alter. Irgendwann

sagen sie dann aber oft kurz vor dem Burnout:

Ich verzichte lieber auf das Geld und möchte ein

Stück Leben zurück.

Es wird gern von der Work-Life-Balance gesprochen.

Es ist zu bezweifeln, ob die immer gelingt.

Wie war das im Ministeramt?

Als Ministerin haben Sie immer viel zu tun und Ihr

Job geht rund um die Uhr. Eine richtige Balance ist

da fast nicht möglich.

Sie halten den Rekord, neun Jahre als Bundesgesundheitsministerin

tätig gewesen zu sein. Und

das in einem Umfeld mit sehr starken Interessengruppen.

Wie ist Ihnen das gelungen?

Wichtig ist mir immer, mein Fachgebiet zu kennen.

Sie stellen sich ständig die Frage: Was bewirken die

Entscheidungen konkret für die Menschen? Wie

finde ich Lösungswege und wie werde ich unterschiedlichen

Interessengruppen gerecht? Es gibt nie

die eine Wahrheit – auch wenn das einige glauben.

Als Ministerin führen Sie eine große Verwaltung

und treffen wichtige Entscheidungen. Sie müssen

auch für Mehrheiten werben. Als Abgeordnete müssen

Sie vor allem politische Inhalte im Parlament

besprechen und für die Menschen im Wahlkreis

durchsetzen. Sie haben also eine andere Verantwortung.

Ich denke, wir haben viele Reformen umsetzen

können. Ich habe das gern gemacht, auch wenn es

harte Arbeit war. Ich konnte mich auf ein sehr gutes

Team verlassen. Und es gab wohl auch keinen

anderen, der so richtig scharf war auf den Job.

INITIATIVE „STARK DURCH DIE KRISE“

Viele Menschen machen sich derzeit Sorgen. Wie soll

man mit den neuen Herausforderungen umgehen? Was

ist mit meinen Angehörigen, Freunden und Kollegen? Wie

organisiere ich die Kinderbetreuung, die Pflege? Was ist

mit meinen Finanzen, meinem Arbeitsplatz? Diese

Fragen verursachen bei vielen Stress und Angst. Die

Initiative „Stark durch die Krise“ stellt aktuell verschiedene

kostenfreie psychologische Unterstützungsangebote

zur Verfügung, um durch die schwierige Zeit zu kommen.

Ein Angebot ist das Corona-Online-Training für Strategien,

um mit Anspannung, Sorgen und Ängsten besser

umzugehen und sich um sein Wohlbefinden zu kümmern.

In einer Mediathek finden sich Artikel mit Hilfestellungen

und Experten-Videos von Psychologinnen und Psychologen

sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

Außerdem kann man sich in einer geschützten

Facebook-Gruppe untereinander und inklusive Live-Sessions

mit Experten austauschen.

Weitere Informationen:

starkdurchdiekrise.de


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Depression und Corona

Zwischen Ängsten, Einsamkeit

und Versorgungsengpässen

5,3 Millionen Deutsche leiden an Depressionen. Die Corona-Krise mit all ihren Einschränkungen hat massive Auswirkungen auf

Menschen mit Depressionen. Welche das sind und was Betroffene tun können, erklärt Professor Ulrich Hegerl, Psychiater und

Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, im Interview.

Text Benjamin Pank

Prof. Ulrich Hegerl

Vorsitzender Stiftung

Deutsche Depressionshilfe/

Senckenberg-Professur

Universität

Frankfurt/M.

Foto: Katrin Lorenz

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf

Menschen mit Depressionen aus?

Für fast alle Menschen bedeutet die Pandemie

großen Stress. Die Menschen haben

vermehrt Ängste und Sorgen. Wenn man

zudem Kinder hat und dazu noch berufstätig

im Homeoffice ist, kommt man sehr

rasch an seine Grenzen. Ganz besonders

schlimm ist die aktuelle Lage für Menschen,

die eine depressive Erkrankung

haben. In depressiven Phasen zu Hause

bleiben zu müssen, verschlimmert die

Situation immens, da Betroffene noch

größere Probleme haben, ihren Tag zu

strukturieren. Sie sind desinteressiert und

permanent ausgelaugt. Hinzu kommt,

Für Menschen, die

an einer depressiven

Erkrankung leiden,

ist die aktuelle Lage

besonders schlimm.

dass Betroffene sich weniger bewegen und

dass sehr viel Zeit zum Grübeln bleibt und

negative Gedanken sich schneller breitmachen.

Dadurch rutschen Betroffene

immer tiefer in die Depression und wollen

sich ins Bett zurückziehen. Das hat eine

Befragung, die wir im Juni/Juli 2020 mit

5.000 Betroffenen gemacht haben, ergeben:

Sie gehen früher ins Bett und bleiben

länger liegen. Und das hat gravierende

Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf.

Erstaunlicherweise ist ja Schlafentzug

eine Behandlungsform der Depression.

Langes Schlafen und zusätzlicher Schlaf

am Tag führen leider nicht dazu, dass die

Depression abklingt und die Erschöpfung

abnimmt – im Gegenteil, die Depression

verschlimmert sich.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Dr. Becker Klinikgruppe entstanden.

Was tun, wenn Corona die Psyche krank macht?

Iman Farhat

Chefärztin der Dr.

Becker Klinik Juliana

Sie weiß, wie schwer

eine Pandemie dieser

Größenordnung die

Psyche belasten kann.

Sie tauchen in letzter Zeit

immer häufiger auf: Geschichten

von Menschen,

die auch Monate nach ihrer

Corona-Infektion unter

Folgeschäden wie Atemnot,

Erschöpfung oder

Konzentrationsschwäche leiden. Was

wir seltener hören, sind Geschichten

über die psychischen Folgen von Corona.

Folgen, die für Außenstehende nicht

immer gleich sichtbar sind. Und hinter

denen nicht zwingend eine überstandene

Infektion steckt, sondern Lockdowns,

Existenzängste, Social Distancing und

Co.

Anfragen bei Psychotherapeut(inn)en

um 40 Prozent gestiegen

Dabei sollte diesem Zusammenhang

viel mehr Beachtung geschenkt werden:

Erst im Februar berichtete die Deutsche

Psychotherapeuten-Vereinigung, dass

die Anfragen bei Psychotherapeuten-

Vereinigung seit Corona um rund 40

Prozent gestiegen seien. „Die Pandemie

ist eine Ausnahmesituation für die

Psyche, die die Menschen auf vielen

Ebenen emotional stark belastet“, weiß

Iman Farhat, Chefärztin der Dr. Becker

Klinik Juliana, einer psychosomatischen

Rehaklinik in Wuppertal. „Wir haben das

Gefühl, nichts mehr selbst in der Hand

zu haben. Stattdessen bestimmt dieses

Virus auf unbestimmte Zeit unser berufliches

und privates Leben. Das kann

schnell überfordern und zu viel werden.“

Psychische Erkrankungen enttabuisieren

Insbesondere Menschen, die bereits

in der Vergangenheit von einer Angstoder

Zwangsstörung betroffen waren,

seien durch die Umstände gefährdet:

„Die Hygienemaßnahmen können

alte Zwänge reaktivieren. Ebenso kann

Corona Ängste um die eigene Gesundheit

oder den Tod einer geliebten Person

verschlimmern“, sagt Farhat. Aber auch

gesunden Menschen kann Corona den

sicheren Boden unter den Füßen wegziehen

– beispielsweise durch fehlende

Sozialkontakte oder drohende Arbeitslosigkeit.

„Dadurch kann sich zum Beispiel

eine Depression entwickeln, die sich

in Antriebslosigkeit, Schlafproblemen,

Konzentrationsproblemen und Lustlosigkeit

äußert“, so Farhat.

Die Chefärztin rät Betroffenen, bei

entsprechenden Symptomen, die länger

als zwei Wochen andauern, professionelle

Hilfe aufzusuchen – auch wenn das

häufig Überwindung kostet: „Psychische

Erkrankungen sind in der Gesellschaft

immer noch ein Tabuthema – dabei

können sie jeden treffen. Schnelle Hilfe

ist wichtig, um den richtigen Umgang

mit den eigenen Gefühlen zu erlernen

und die Erkrankung in den Griff zu

bekommen.“

Professionelle Hilfe in der Post-Corona-Reha

Hilfe finden Betroffene zum Beispiel in

einer psychosomatischen Reha. Die Dr.

Becker Klinik Juliana in Wuppertal hat

eine Post-Corona-Reha entwickelt, die

Betroffenen mit speziellen Therapieangeboten

dabei hilft, psychische

Beschwerden wie Corona-Ängste zu

überwinden und gleichzeitig belastbarer

und leistungsfähiger zu werden – mit

vielen neuen Verhaltensstrategien im

Gepäck, wie sie sich auch zukünftig vor

vergleichbaren Belastungen schützen

können. Die Kosten für eine Post-Corona-Reha

werden übernommen, entweder

von der Krankenversicherung oder der

Deutschen Rentenversicherung.

Ist eine Reha

das Richtige für

mich? Wer sich

beraten lassen

möchte, kann

ein kostenloses,

unverbindliches

Telefongespräch

vereinbaren und

mehr über die

Post Corona

Reha und das

Antragsverfahren

erfahren:

reha-sprechstunde.dbkg.de


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Werden in Zeiten der Pandemie mehr Depressionen

diagnostiziert?

Es wird keine Depressions-Epidemie wegen Corona

geben, denn Depressionen sind eigenständige

Erkrankungen, die weniger von äußeren Belastungsfaktoren

abhängen, als viele denken. Was

vermehrt auftritt, sind depressive Symptome wie

Sorgen, Ängste und vermehrte Stressfaktoren.

Das sind aber keine Erkrankungen, sondern normale

Reaktionen auf die derzeitigen Lebensumstände.

Was jedoch dramatisch ist, sind die

Auswirkungen auf diejenigen, die bereits Depressionen

haben.

Wie sieht es denn mit der medizinischen Versorgung

Betroffener aus?

Es gibt große Versorgungsengpässe. 50 Prozent

der Befragungsteilnehmer gaben an, dass sich ihre

medizinische Versorgung verschlechtert hat. Es

wurden stationäre Behandlungen abgesagt, es wurden

Ambulanzangebote heruntergefahren, Selbsthilfegruppen

sind ausgefallen. Patienten waren so

verschüchtert, dass sie nicht mehr zum Arzt gegangen

sind. Wenn man die Befragung hochrechnet,

sagen über zwei Millionen Betroffene, dass sich ihre

Behandlung verschlechtert hat. Das ist ein Desaster.

Denn wenn man eine Depression hat, lebt man,

bei guter Versorgungslage, im Schnitt zehn Jahre

weniger. Ganz ohne Zweifel sind massive gesundheitliche

Schäden bei Menschen mit Depressionen

entstanden, durch die Maßnahmen gegen Corona.

Die Menschen mit Depressionen werden einfach

übersehen – das ist Grund zur Sorge.

Es gibt große

Versorgungsengpässe

bei Menschen

mit psychischen

Erkrankungen in der

Pandemie.

50 Prozent der

Befragungsteilnehmer

gaben an, dass sich

ihre medizinische

Versorgung

verschlechtert hat.

Menschen mit

Depressionen werden

einfach übersehen – das

ist Grund zur Sorge.

Seit letztem Jahr ist einiges verbessert worden,

was die Psychotherapie angeht. Man kann ein

Erstgespräch meist relativ rasch bekommen.

Aber bis die richtige Psychotherapie losgeht, vergeht

oft sehr viel Zeit. Das Gleiche gilt - und das

ist eigentlich noch gravierender – für Menschen,

die eine Pharmakotherapie benötigen würden. Da

Wochen ins Land gehen zu lassen, ist komplett

inakzeptabel.

Bitte geben Sie Betroffenen Tipps wie sie durch diese

Zeit kommen können.

Schlaf: Behalten Sie Ihren Schlaf-wach-Rhythmus

bei. Gehen Sie nicht früher ins Bett oder

stehen Sie nicht später auf.

Aktiv bleiben: Bewegung und Sport sind

wichtig in der Depressionsbehandlung.

Kontakte: Pflegen Sie Ihre sozialen Kontakte.

Auch wenn persönliche Treffen vielleicht nicht

möglich sind, vereinbaren Sie Onlinetreffen oder

nehmen Sie das Handy in die Hand. Mein Tipp:

Schauen Sie mal Ihr Telefonbuch im Handy

durch und fragen Sie sich, mit wem Sie schon

länger nicht gesprochen haben. Rufen Sie einfach

mal ältere Kontakte an.

Planung: Machen Sie sich einen detaillierten

Wochenplan und nehmen Sie sich Dinge vor, die

Sie schon immer mal machen wollten: ein dickes

Buch lesen, ein neues Hobby anfangen oder die

Wohnung umdekorieren oder neu streichen.

Therapie: Jede Krise kann, wenn man die Kraft

und Zeit dafür hat, auch eine Chance sein. Das

Wichtigste bei einer Depression ist aber die

konsequente Behandlung mit Antidepressiva und

/oder Psychotherapie, vor allem der sogenannten

kognitiven Verhaltenstherapie.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der BEE Medic GmbH entstanden.

Neurofeedback: Was bringt das Training für das

Gehirn bei Stress und mentalen Erkrankungen?

In einer Forsa-Umfrage gaben jüngst fast 70% der Befragten an, sich emotional belastet zu fühlen. Immer mehr Erwachsene zeigen

Symptome von Angst, Depression und Stress im Lockdown. Und auch jedes dritte Kind zeigt Hinweise einer psychischen Belastung.

Doch was kann man tun? Neurofeedback ist eine Therapiemethode, die in jedem Alter helfen kann, die Selbstregulierungsfähigkeit des

Gehirns zu verbessern und so gesund zu werden oder zu bleiben.

„Unser Gehirn will stets optimal arbeiten. Sind

wir gesund, ausgeschlafen und fühlen uns

fit, funktioniert die Selbstregulierung gut. Es

fällt dem Gehirn leicht, optimal zu arbeiten.

Belastungen oder Krankheiten können dazu

führen, dass dieses sensible System gestört

wird. Genau hier setzt Neurofeedback an. Es

geht darum, die Selbstregulierung wieder zu

verbessern und so auch Symptome von Erkrankungen

zu lindern“, so Dr. rer. nat. Meike

Wiedemann, während eine Patientin in einem

bequemen Sessel neben ihr sitzt. Die Patientin

hat fünf Elektroden am Kopf und folgt auf

einem Monitor entspannt einer Animation.

„Was wir dem Gehirn hier beim ILF-Neurofeedback

zeigen, ist nichts anders als die eigene

Gehirnaktivität. Wir halten dem Gehirn einen

Spiegel vor. Wir messen über fünf Elektroden

bestimmte EEG-Signale, die die Animation

steuern. Und das Gehirn beginnt mit dem, was

es wahrnimmt, zu interagieren.“

Die ganze Therapiesituation ist ruhig und

entspannt. „Das Schöne ist, dass Neurofeedback

eine Leichtigkeit in die Therapie bringt und sich

Erfolge schnell zeigen. Schlaf und Stimmung

verbessern sich und viele Patienten berichten

bereits nach wenigen Sitzungen von einem

Wohlgefühl, dass sie sich sicherer und im Kopf

aufgeräumter fühlen“, so Wiedemann weiter.

Weitere Vorteile sind: Die Therapie ist schmerzfrei,

nicht invasiv und nötige Abstände und

Hygieneregeln können gut eingehalten werden.

Neurofeedback eignet sich vom Grundschulbis

ins hohe Alter

Eine Sitzung dauert etwa 45 Minuten

Neurofeedback ist eine Privatleistung. In der

Ergotherapie kann Neurofeedback im Rahmen

der zur Verfügung stehenden Heilmittel

abgerechnet werden

ILF-Neurofeedback gilt als individueller und

besonders effektiver Ansatz

Dr. rer. nat. Meike Wiedemann arbeitet seit 2002 in eigener Praxis mit Neurofeedback.

Sie ist Dozentin sowie Autorin und Co-Autorin, u. a. des im Springer Medizin

Verlag erschienenen Standardwerkes "Praxisbuch Biofeedback und Neurofeedback"

sowie von "Neurofeedback: Wie eine spielerisch leichte Therapie dem Gehirn

hilft, Probleme zu überwinden", erschienen im Kösel Verlag.

Details zu den Anwendungsgebieten, den unterschiedlichen Neurofeedback-Verfahren

und Kosten finden Sie beim Neurofeedback Netzwerk unter

neurofeedback-netzwerk.org

Ärzte und Therapeuten finden auf der Website von EEG Info Europe kostenlose

Webinare zum Einstieg ins Thema sowie den Neurofeedback-Blog Kopfsache unter

eeginfo-europe.com/de/blog

FOTO: SABINE BLOCH


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Bohlig & Wohanka GbR entstanden.

Sich erfolgreich in Verhältnisse setzen

Wie beginnt man, konstruktive und resilienzfördernde Verhaltensweisen zu etablieren? Ein Gespräch mit dem Diplom-

Psychologen Lorenz Wohanka. Er übersetzt psychologische Forschung in anwendbare Techniken und begleitet Menschen in

herausfordernden Leistungssituationen.

Lorenz Wohanka

Diplom-Psychologe

Weitere Informationen:

bohlig-wohanka.com

In welcher Ausgangslage finden Sie Menschen in

diesen Tagen?

Die Folgen, die sich aus dem Umgang mit

COVID-19 ergeben, wiegen sozial, ökonomisch

und gesellschaftlich schwer. Sie rücken Phänomene

wie empfundenen Kontrollverlust, mangelnde

Selbstwirksamkeit, fehlende soziale

Unterstützung in ein praktisches Bewusstsein.

Diese Veränderungen sind für viele Menschen

starke Stressoren.

Welche Auswirkungen haben solche Stressoren?

Die wissenschaftliche Forschung zur Resilienz

gibt Hinweise: Einer der produktivsten Stressforscher

des 20. Jahrhunderts, Richard Lazarus,

beschäftigte sich mit dem Bewältigungspotenzial

in Belastungs- und Bedrohungssituationen,

heutige Forschung greift diese Ergebnisse auf.

Wenn eine adäquate innere Antwort auf Stressoren

fehlt, erleben Menschen starke Stressreaktionen,

die für unseren Organismus mit hohen

energetischen Kosten verbunden sind.

Sinnvollerweise aber begrenzen wir Stressantworten

auf die absolut nötige Anzahl, um

Ressourcen zu schonen.

Dabei hilft ein Umstand: Stressoren wirken

abhängig von der inneren, kognitiv-emotionalen

Verarbeitung des Einzelnen: Wer die von ihnen

ausgehende Bedrohung angemessen realistisch

bis moderat (über-)optimistisch einschätzt und

zugleich eigene Bewältigungsmöglichkeiten als

gegeben sieht, hat gute Chancen, mit ihnen erfolgreich,

d. h. ohne ernsthafte gesundheitliche

Folgen und Leistungseinbußen, umzugehen.

Was bedeutet das im konkreten Einzelfall?

Wir beobachten bei Menschen immer wieder

unterschiedliche Stile, sich in ein Verhältnis

zum Leben zu setzen. Beispielsweise verstärken

sie eigene Ängste, katastrophisieren,

entwerfen virtuelle pessimistische Szenarien

und behindern dadurch ihr Gehirn: Das

Resultat sind unnötige Stressantworten sowie

eine Blockade eigener konstruktiver Mechanismen.

Wir nennen solches Handeln autodestruktiv.

Da Gedanken und Vorstellungen die

gleichen Reaktionen anbahnen und auslösen

wie die entsprechenden Realsituationen, ist

klar, welche schwerwiegend negativen gesundheitlichen

Folgen diese autodestruktiven

Bewertungsstile und Auseinandersetzungsmuster

für Menschen haben.

Was kann Resilienz dann praktisch heißen?

Erst mal folge ich hier einer sogenannten theoriefreien

Definition, wie sie beispielsweise in

Publikationen des Deutschen Resilienz-Zentrums

der Johannes-Gutenberg-Universität

Mainz vertreten wird: Resilienz ist die beobachtete

Tatsache, dass Menschen trotz aller

Stressoren und Widrigkeiten einigermaßen

gesund und leistungsfähig bleiben.

Unterschiedliche kognitive Stile des Umgangs

beeinflussen entscheidend, wie unser Nervensystem

reagiert. Resilienz heißt dann einfach,

unnötige Stressreaktionen des Körpers

zu vermeiden und nur auf die real anwesenden

Stressoren zu reagieren, statt sich selbst

immer wieder innere, Stressantworten hervorrufende

Belastungsszenarien zu kreieren.

Welche Fähigkeiten sind dafür notwendig und

wie kann man diese schulen?

Denk- und Verhaltensstile, welche deeskalieren,

Gelassenheit abrufen, vorsichtig

optimistisch, also zuversichtlich sind und

eigene Kompetenzen konstruktiv betonen,

statt defizitorientiert oder gar der Agenda des

Stressors folgend vorzugehen, sind Zutaten

eines Erfolgsrezepts.

Das lässt sich lernen, erfordert jedoch

regelmäßiges Training, um Automatismen

zu erreichen, die auch unter Druck abrufbar

sind.

Grundlegend spielen zwei Faktoren eine

Rolle: Konzentrationsfähigkeit und die

Möglichkeit, bewusst mit eigenen Emotionen

und Gedanken umzugehen. Dieses automatisiert

abzurufen, macht aus, was Menschen in

Leistungskontexten als mentale Stärke bezeichnen:

ein altbekanntes Phänomen, ob als

Ataraxie oder in der Stoa, auch die mentale

Stärke aus östlichen Traditionen wie dem Zen

fußt auf einer Beherrschung eigener Automatismen.

Es gibt zunehmend Kurse, welche Resilienz

unterstützen, weil sie diese Faktoren fördern.

Beispiele sind MBSR-Techniken zur Achtsamkeit,

Meditationstechniken oder eine Technik

wie TrophoTraining. Diese Techniken sind in

der Breite anerkannt und werden durch

Präventionsprogramme der Krankenversicherungen

unterstützt und teilfinanziert.

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Corona, Akzeptanz und Gefühle.

Die Coronakrise fordert uns psychisch gewaltig heraus: Wir sind mit Ängsten konfrontiert, sorgen uns um unsere eigene Gesundheit oder

das Leben guter Freunde oder Familienmitglieder. Wir wissen nicht, wie die Situation in einigen Monaten, Wochen oder auch Tagen sein wird.

Die Gefühle fahren Achterbahn. Völlig normal, findet Psychotherapeut Andreas Knuf. Im Interview spricht er über Corona-Gefühle.

Text Paul Howe

Andreas Knuf

Psychotherapeut

und Autor zahlreicher

Bücher,

u.a. „Widerstand

zwecklos. Wie

unser Leben leichter

wird, wenn wir

es annehmen wie

es ist.“

Das ganze Interview auf:

gesunder-koerper.info

Corona, Akzeptanz und Gefühle. Wie stehen

Sie dazu?

Die derzeitige Situation löst eine ganze

Menge unangenehmer Gefühle in uns aus.

Man könnte es schon fast Corona-Gefühle

nennen. Das sind Angst, Ohnmacht, Hilflosigkeit,

Traurigkeit und zunehmend Ärger.

Wie wir mit der Gesamtsituation zurechtkommen,

hängt ganz maßgeblich davon ab

wie wir mit den Corona-Gefühlen umgehen.

Bitte gehen Sie näher darauf ein.

Wenn wir damit problematisch umgehen,

dann leisten wir einen zusätzlichen Beitrag

dazu, dass es uns noch schlechter geht. Die

beste Strategie, dies zu vermeiden, ist die

Akzeptanz.

Das ist ja immer so eine Sache mit den

Gefühlen. Wie bekommt man denn den

richtigen Zugang zu seinen Gefühlen?

Der wünschenswerte Umgang wäre, dass

man ein Gefühl wahrnimmt, es aber nicht

fördert und noch unterfüttert. Nehmen

wir das Gefühl der Angst, die wohl häufigste

Emotion in der Pandemie. Angst ist in

dieser Situation eine stimmige Emotion.

Ein guter Umgang mit der Angst wäre diese

wahrzunehmen, zu akzeptieren, diese jedoch

nicht noch zu fördern, indem man sich

Horrorszenarien ausmalt oder Medien und

Nachrichten sammelt. Denn dann wird es

zu viel und wir schaffen es nicht mehr, mit

dem Gefühl auf eine gesunde Art und Weise

umzugehen. Das gilt für alle Gefühle, die

in der Corona-Situation ausgelöst werden,

außer mit dem Ärger.

Inwiefern?

Hinter dem Ärger stecken größtenteils

andere Gefühle. Die Menschen werden

zunehmend gereizter, unzufriedener, eben

ärgerlicher, doch dahinter stecken meist

andere Gefühle wie die Traurigkeit, dass

viele Dinge gerade nicht möglich sind, oder

auch Ohnmachtserleben wegen fehlender

Kontrollmöglichkeiten.

Bitte nennen Sie uns ein Beispiel.

Ich habe mich beispielsweise auf eine Reise

gefreut, die jetzt aber wegen Corona nicht

stattfinden kann. Und wenn ich dann nicht

in der Lage bin, die Traurigkeit zu fühlen, die

dadurch entsteht, dann gehen wir in den

Ärger hinein. Und das bringt natürlich

überhaupt nichts, denn wenn wir jetzt den

Ärger spüren und uns nur noch damit

beschäftigen, kommen wir nicht weiter. Hier

muss man sich die Frage stellen, was hinter

dem Ärger steckt, denn dann bin ich bei dem

eigentlichen Gefühl, das zwar nicht

zusätzlich gefüttert werden sollte, dem man

aber einen gewissen Raum geben sollte.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Vincera Holding GmbH entstanden.

Vincera- Unternehmensbefragung:

„Erst die Corona-Pandemie – dann die Burnout-Welle?“

Die Pandemie macht den Menschen zu schaffen – das zeigen einige Studien. Zum Beispiel die der Philipps-Universität Marburg und der Berliner Charité. Eine, im

Herbst 2020, durchgeführte Befragung der Vincera Kliniken – in Zusammenarbeit mit Prof. Volker Nürnberg, Professor für betriebliches Gesundheitsmanagement

an der Allensbach Hochschule, zeigt zudem: Vor allem diejenigen, die alles unter einen Hut bringen müssen – Homeschooling, Homeoffice und Hausarbeit – leiden

ganz besonders unter der Situation. Und das sind meist Frauen. Was brauchen Mitarbeiter(innen)? Wie können belastende Situationen besser bewerkstelligt werden?

„Die Ergebnisse unserer Umfrage aus dem Herbst 2020

sind beeindruckend. Und sie drücken aus, womit viele

Menschen derzeit zu kämpfen haben: Damit, dass

sie viele Arbeiten und Herausforderungen parallel zu

bewältigen haben, die Kraft dafür aber endlich ist“, sagt

Prof. Volker Nürnberg. Konkret:

1. Corona hat bei vielen Menschen zu einer Entgrenzung

zwischen Privat- und Berufsleben geführt.

Dies birgt die Gefahr von Überlastungssituationen

(Burnout)

2. Insbesondere die Kinderbetreuung ist ein großes

Problem für die Mitarbeiter*innen. Frauen sind hier

ganz besonders zusätzlich unter Druck!

3. Financial Wellbeing rückt in den Mittpunkt wegen

Kurzarbeit/(drohender) Arbeitslosigkeit

4. Kommunikation und Führung haben sich verändert.

Das erfordert für viele Menschen ein Umdenken

in der Zusammenarbeit, aber auch, was Führungsfragen

anbelangt. Komplexe Themen müssen verbal

transportiert werden, das kann zusätzlich stressen!

Am meisten gestresst fühlen sich nach Meinung der

Unternehmen Mitarbeiter(innen) in der Altersspanne

zwischen 25 und 59 Jahren. Also diejenigen, die auch

die meiste Verantwortung tragen. Frauen leiden nach

Auffassung der Unternehmen dabei weitaus mehr

unter Stress als Männer. Besonders herausfordernd ist,

dass der Termindruck offenbar zugenommen hat. Das

berichten zwei Drittel der Befragten. Zwar finden die

meisten Mitarbeiter(innen) Homeoffice prinzipiell gut,

jedoch gelingt den wenigsten eine gute Abgrenzung

zum Privatleben. „Die Belastung für die Menschen ist

derzeit deutlich erhöht. Es ist logisch, dass in diesem

Kontext ein Trend hin zu Belastungs- und Anpassungsstörungen,

also reaktiv anmutenden depressiven

Störungen zu erkennen ist“, sagt auch Dr. Christian

Konkol, Chefarzt der Vincera Kliniken. Problematisch

sei jedoch, dass offensichtlich ein großer Teil

der Menschen mit Anpassungsstörungen weder eine

ambulante Behandlung bei einem niedergelassenen

Arzt oder Psychotherapeuten bekäme – noch sich in

stationäre Behandlung begebe. „Die Patienten bleiben

in ihrer Situation alleine – oder in der ambulanten

Behandlung, die oftmals nicht ausreicht, weil dadurch

die Störungen nicht so ohne Weiteres beseitigt werden:

Die Situation für die Auslösung der Störung bleibt ja

bestehen“, so Konkol.

Viele Sorgen bereitet den Mitarbeiter(innen) auch die

unsichere Job-Situation sowie grundsätzlich die finanzielle

Lage. 61 Prozent der Befragten glauben zudem

nicht daran, dass sie mit diesen Sorgen gut umgehen

können. Das ist fatal. Denn wer in solchen Zeiten

daran zweifelt, die Situation meistern zu können, läuft

Gefahr, in eine Abwärtsspirale einzutreten: Kein Selbstwertgefühl,

keine Bewältigungsstrategie, keine Lösung,

mehr Probleme.

Menschen, die aus der Krise nicht alleine wieder

herausfinden, kann eine stationäre Kurzzeittherapie

– zum Beispiel in einer der Vincera-Kliniken helfen.

Berthold Müller, Geschäftsführer der Vincera-Kliniken

GmbH: „An unseren Klinik-Standorten werden wir mit

einem ganz neuartigen Konzept Menschen, die unter

den Folgen von zuviel Stress und an Depressionen

sowie Angststörungen aber auch an Post-Covid-Problemen

leiden, behandeln. Im Kern geht es darum, diese

Menschen ein neues Leben zu ermöglichen.

Mehr Informationen zu den Vincera Kliniken:

vincera-kliniken.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der LichtWesen AG entstanden.

Tragische Geschehnisse sind für

jeden Menschen belastend, aber

nicht für jeden gleich. Wie Lessing

sagt: 'Wer über gewissen Dingen

den Verstand nicht verlieret, der hat

keinen zu verlieren.' Wichtig ist, dass

wir mit Dingen, die wir nicht ändern

können, anders umgehen. Dann sind

wir nicht Opfer und Spielball der

Umstände, sondern bleiben handlungsfähig.

70%

aller Menschen

haben Selbstzweifel.

Sich in der Krise neu (er)finden

Ihr Leben schien vorgezeichnet: Landwirtschaftsstudium, Promotion,

Beamtenausbildung – diese Karriereschritte brachten Petra Schneider auf

direktem Weg in die Landwirtschaftskammer. Eine Lebenskrise führte sie dann

aber nach Indien; sie beschäftigte sich mit Spiritualität, erlernte Meditation und

Reiki und kündigte ihre Beamtenstellung. Seither setzt sie ihren Forschergeist für

die Themen ein, die für sie essenziell sind – die Erforschung der menschlichen

Existenz, die Bedeutung der Spiritualität für den Alltag, insbesondere in Krisen.

Als Inhaberin der LichtWesen AG, eines weltweiten Herstellers feinstofflicher

Produkte, unterstützt sie seit fast 25 Jahren Menschen auf ihrem Weg zur

Bewusstwerdung. Speziell in der Zeit der Pandemie nutzt das vielen.

Dann kann die Krise auch tatsächlich

dazu genutzt werden, sich das eigene

Leben anders bewusst zu machen?

Viele kommen durch die Krise in

eine neue Klarheit. So ging es mir

vor Jahren auch. Plötzlich, wenn das

bisherige Leben aus irgendwelchen

Gründen nicht mehr funktioniert,

stellt man sich Fragen: Will ich überhaupt

noch so leben? Haben sich

meine Ziele und Perspektiven vielleicht

geändert? Hat mir mein Leben

die Erfüllung gebracht, die ich mir

gewünscht habe? Krisen sind Impulsgeber

für neue Entwicklungen – die

weit über das hinausgehen können,

was man sich einmal vorgestellt hatte.

Weitere

Informationen:

lichtwesen.com

Frau Dr. Schneider, die Corona-Pandemie

beutelt heute viele Menschen. Jobs

wackeln, Angehörige sterben, Familien

brechen auseinander – wie soll Bewusstheit

da weiterhelfen?

Die Bewusstheit, wer wir sind und

was uns ausmacht, entscheidet

darüber, wie wir mit der Welt klarkommen,

speziell in der Krise. Wenn

beispielsweise ein Top-Manager,

der sich über seine Arbeit definiert,

seine Stelle verliert, dann verliert er

nicht nur seinen Job, sondern sein

Selbstverständnis, sein Selbstbewusstsein,

unter Umständen

seinen Lebenssinn. Jemand, der

sich nicht über das Außen definiert,

verliert dagegen „nur“ seinen Job.

Das mag trotzdem schmerzlich sein

und große Einschränkungen bedeuten

– aber es stellt nicht die Existenz

infrage. Das können Sie auf alle

Lebensbereiche übertragen.

Das heißt: Ein spiritueller Mensch, der

sich nicht ausschließlich über Beruf,

Familie, Besitz definiert, kommt leichter

durch diese Zeit?

Ja. Er kann eine Krise als Entwicklungschance

sehen und über sich

hinauswachsen. Und er hat Mitgefühl

mit anderen in der Krise.

Dr. Petra

Schneider

Inhaberin der Licht-

Wesen AG

Impulsgeber – so bezeichnen Sie auch

Ihre Energiesprays.

Ja, genau! Die LichtWesen-Produkte

geben Menschen Impulse auf ihrem

Weg zu einem bewussten und erfüllten

Leben. Sie bedienen zahlreiche

Lebensthemen, bringen die Anwender

mehr „zu sich selbst“ und gleichzeitig

mehr ins Leben. Zu jeder Zeit, in jeder

Situation. Es muss nicht immer erst

eine Krise kommen. Man muss nicht

warten, bis das gesamte Gefüge bröckelt

und sich Pläne und Lebensentwürfe

auf tragische Weise zerschlagen.

Selbsterforschung ist zu jeder

Zeit hilfreich.


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„Warum ich

nüchtern endlich frei bin“

Vlada Mättig passt überhaupt nicht in das Bild, das viele Menschen von Alkoholikern im Kopf haben.

Hier schreibt sie, wie sich die Sucht anfühlt.

Text Vlada Mättig

Vlada Mättig

Mentorin

Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal abhängig

von Alkohol und anderen Drogen

werde. Andererseits hätte ich auch niemals

gedacht, dass ich jemals ohne sie leben

könnte. Es passierte alles sehr schleichend.

Ich bin nicht sonderlich aufgefallen, war gut

in der Schule, habe studiert und habe gerne

Zeit mit meinen Freunden verbracht und gefeiert.

Ich habe nicht mehr gefeiert, als andere

Menschen es tun. Nichtsdestotrotz meldete

sich ab und an mal mein Bauchgefühl und

ich stellte mir die Frage, ob ich nicht doch

zu viel Alkohol trinke. Daraufhin machte ich

Onlinetests, die mir bestätigten, dass ich kein

Problem mit Alkohol habe. Bei den Antworten

zu den Fragen kann man sich selbst ziemlich

gut verarschen, also hat der Test nie angegeben,

dass ich abhängig bin. Es hat noch

ungefähr zehn weitere Jahre gedauert, bis ich

die Abhängigkeit nicht mehr vor mir selbst

verbergen konnte und mir Hilfe gesucht habe.

Das Thema ist so stigmabesetzt und ich wollte

nie eine Alkoholikerin sein. Wer will das

auch schon? Und genau das hat mich davon

abgehalten, mir eher Hilfe zu suchen, weil mir

gar nicht klar war, dass ich überhaupt Hilfe

benötige, denn ich entsprach meiner Meinung

nach nicht dem Bild, welches ich von einer

Alkoholikerin hatte.

Auch heute bezeichne ich mich nicht als

Alkoholikerin, denn das einzige „Label“, das

ich trage, ist mein Name. Das sagt auch Holly

Whitaker so treffend. Nüchternheit bedeutet

für mich Freiheit. Meine Nüchternheit

bedeutet für mich mein Leben, meine Liebe

und mich endlich für mich selbst zu entscheiden,

trotz der Angst davor, nicht mehr

dazuzugehören, Freunde zu verlieren, nicht

mehr an der Gesellschaft teilhaben zu können,

weil Alkohol so eine große Rolle spielt. Diese

Angst war real, berechtigt, aber hat sich zum

Glück nicht bestätigt, denn heute nehme ich

viel mehr am Leben teil, und genau das gebe

ich an meine Mentees in meiner Arbeit als

Mentorin bei me|sober. weiter, denn jeder

Mensch darf nüchtern und frei sein.

@herzsuchtfluss, @mesober

@herzsuchtfluss, @me__sober

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der LIFESPRING GmbH entstanden.

Sozialer Abstand und emotionale Isolation in der Pandemie:

Suchtgefahr!

Über die Auswirkungen auf das Suchtverhalten durch die Corona-Pandemie und darüber, was Betroffene jetzt tun

sollten, spricht Andreas Gholmié, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, im Interview.

Wie schätzen Sie das Suchtverhalten während

der Corona-Pandemie ein?

Es gibt ganz viele Faktoren, die dazu führen,

dass das Suchtverhalten deutlich zunimmt.

Auch bei uns im Haus merken wir deutlich den

Anstieg von Anfragen und Rückfällen.

Was sind die Hauptfaktoren dafür?

Besonders negative Effekte durch bereits bestehende

problematische emotionale Strukturen

werden durch Existenzängste, aber auch generelle

Gereiztheit in der Gesellschaft bei gleichzeitig

weniger Ausgleichsmöglichkeiten massiv

verstärkt. Der Lockdown ist ein Suchttreiber.

Dinge, die wir brauchen, um unser psychisches

Gleichgewicht zu halten, wie eine gute Tagesstruktur,

Treffen mit Freunden, Theater, Kino,

Fitnessstudio fallen vermehrt weg. Gleichzeitig

sind Suchtmittel wie Alkohol weiterhin gut verfügbar.

Es gibt viele Menschen, die unbemerkt

und schleichend ein Suchtverhalten aufbauen.

Welche Menschen sind aktuell besonders

gefährdet?

Gefährdet sind die Menschen, die bereits eine

psychische Erkrankung und Abhängigkeit

entwickelt haben. Bei Patienten, die seit Jahren

stabil abstinent sind, häufen sich derzeit die

Rückfälle. Uns erreichen immer mehr Krisentelefonate,

wo die Menschen unmittelbar vor

einem Rückfall stehen oder dieser bereits passiert

ist. Aber auch Menschen, die vorher nie

mit Süchten zu tun hatten, rutschen vermehrt

hinein. Bei starken emotionalen Belastungen

oder entsprechender Disposition ist niemand

vor einer Sucht gefeit.

Welche Anzeichen deuten auf ein Abhängigkeitsverhalten

hin?

Hier muss man zwischen psychischer und

körperlicher Abhängigkeit unterscheiden. Eine

psychische Abhängigkeit kann sehr zügig entstehen.

In dem Moment, wo Menschen merken,

dass sie angespannt sind und aus dieser

Anspannung heraus das Bedürfnis nach einem

Suchtmittel wie Alkohol verspüren, bahnt sich

bereits eine psychische Abhängigkeit an.

Die körperliche Abhängigkeit äußert sich

bei unmittelbarem Konsumstopp durch

vegetative Entzugssymptome, wie Zittern,

Schweißausbrüche, Herzrasen bis hin zu Delirien

und Krampfanfällen. Letztere können

tödlich enden. Spätestens bei körperlichen

Entzugssymptomen ist daher die ärztliche

Konsulatation dringend notwendig.

Wie erfolgt eine Therapie gegen die Sucht

während einer Pandemie?

Seit Februar 2020 ist unsere Klinik nach

außen hin abgeriegelt, das gesamte Personal

hält sich strikt an alle Regeln und lebt

außerhalb von der Arbeit quasi in Isolation.

Wir hatten seit Beginn der Pandemie nicht

einen Corona-Fall. Es besteht also keinerlei

Grund, sich aus Angst vor Ansteckung nicht

in Therapie zu begeben. Ich kann jedem

Betroffenen nur ans Herz legen, sich Hilfe zu

holen – sei es in einem Beratungsgespräch

oder auch durch einen stationären Aufenthalt.

Niemand mit einem Suchtproblem

sollte wegen Corona die Behandlung

verschieben. Eine Sucht muss behandelt werden

– nicht erst nach der Pandemie. Denn da

kann bereits ein erheblicher Schaden

entstanden sein.

Andreas Gholmié

Leitender Arzt der

Lifespring-Privatklinik

Die Lifespring-Privatklinik

– modernste

Therapie der Sucht

Im Lifespring-Team

bündeln Spezialisten

aus Deutschland und

den Niederlanden

ihre jahrzehntelangen

Erfahrungen. Sie wissen,

was gegen Sucht

funktioniert – und

helfen Ihnen durch ein

einzigartiges Zusammenspiel

von therapeutischem

Wissen

und menschlichem

Miteinander.

Hilfe rund ums Thema

Suchtberatung und -therapie

finden Sie hier:

www.lifespring.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der AkuRy GmbH entstanden.

Resilient durch die Krise

Menschen suchen aktuell nach intelligenten

Wegen, gesund zu bleiben und ihr Immunsystem

zu schützen. Sie bieten mit akury sogenannte

Informations-Chips an. Was steckt dahinter?

Jede Zelle, jedes Organ und sogar jeder

Organismus hat sein spezifisches, unverwechselbares

Eigenfrequenzspektrum. Die

Schwingung einer Substanz kann nur dann

eine Wirkung auslösen, wenn sie durch ihre

Schwingung eine andere Substanz zum

Mitschwingen veranlasst, also eine Resonanz

erzeugt. Praktisch können aus der Vielzahl

der auf den Körper einwirkenden Frequenzmuster

nur jene zur Wirkung führen, die eine

Resonanz auslösen können. Hier kommen

die akury Informations-Chips ins Spiel. Sie

sind mit themenbezogenen Frequenzen und

Formeln „informiert“ und übertragen diese

Schwingung auf den Organismus. Die Chips

haben kohärente Schwingungen, welche

die nicht kohärenten Schwingungen einer

Fehlfunktion beziehungsweise Krankheit

ordnen.

Wie wendet man sie an?

Der akury Informations-Chip wird in einer

Acrylglaskapsel geliefert und üblicherweise

am Körper, zum Beispiel in der Hosentasche,

getragen. Informations-Chips, die über

Nacht wirken sollen, können Sie auch auf

dem Nachttisch am Kopfende des Bettes

fixieren. Der akury Informations-Chip behält

seine Wirkung auch 10 Jahre nach Kauf

nachweislich zu 100 Prozent bei.

Um resilienter durch eine Krise zu kommen,

haben Sie ein Set aus drei Informations-Chips im

Programm, die den Menschen in schweren Zeiten

unterstützen sollen. Können Sie die genauer

beschreiben?

Der MBB-Chip „Mach das Beste daraus“

enthält Informationen und Frequenzen, die

eine positive Lebenseinstellung, lösungsorientiertes

Arbeiten, die Flexibilität im Denken

und Handeln, das Erkennen von Chancen

und die optimale Nutzung von Gestaltungsmöglichkeiten

unterstützen sollen. Der RSZ-

Chip „Resilienz“ enthält Informationen und

Frequenzen, welche die psychische Widerstandsfähigkeit,

den Umgang mit widrigen

Umständen und den gesunden Optimismus

unterstützen. Er gibt die seelische Kraft, Niederlagen,

Unglücken und Schicksalsschlägen

besser und schneller standzuhalten, den

inneren Frieden, die Ausgeglichenheit, die

Flexibilität im Denken und Handeln, die

Stabilität und die Geduld zu fördern.

Der STP-Chip „Stabile Psyche“ enthält Informationen

und Frequenzen, welche die

psychische Stabilität fördern und unterstützen

sollen. Integriert sind die Eigenschaften:

Klarheit, Chancen zu erkennen und entsprechend

zu handeln, soziale Kompetenz, die

Akzeptanz, dass das Leben Veränderungen

mit sich bringt, die Bereitschaft, sich den

Problemen zu stellen, das Gefühl der Wertschätzung,

Selbstfürsorge, Körperbewusstsein

und Achtsamkeit.

Heiko Wenner

Geschäftsführer

akury GmbH

AkuRy GmbH

Gegenstand des

Unternehmens ist die

Forschung, Entwicklung,

Herstellung und

derVertrieb im In- und

Ausland von Produkten,

die geeignet sind,

biologische Systeme

vor negativen Umwelteinflüssen

zu schützen

und die Immunabwehr

beim Menschen zu

stärken.

Weitere

Informationen

akuryprodukte.ch


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit der Klinik in der Zarten GmbH entstanden.

und morgendlichem Tief, Nachlassen des

Konzentrationsvermögens und der Gedächtnisleistung,

Libidoverlust, Schwindel,

Tinnitus, Appetit- und Gewichtsverlust, Unfähigkeit,

positive Gefühle zu empfinden,

bis hin zum Verlust der Lebenszuversicht

und zunehmender sozialer Isolation.

Die „Klinik in der Zarten“ in Hinterzarten, nahe Freiburg im Breisgau, ist eine Fachklinik für

Psychosomatik und Psychotherapie.

Weitere

Informationen:

klinik-in-derzarten.de

FOTOS: KLINIK IN DER ZARTEN

„Persönliche und

geborgene Atmosphäre“

Die Klinik ist eine gemischte

Krankenanstalt. Sie

umfasst eine Akutklinik

für Psychosomatik und

Psychotherapeutische

Medizin und eine Rehabilitationsklinik

für stationäre

psychosomatische Rehabilitation.

Immer mehr Patienten leiden gleichzeitig

an mehr als einer psychischen Erkrankung

wie Depressionen, Angst- und Panikstörung

und posttraumatischer Belastungsstörung.

Deshalb ist das Therapiekonzept der Klinik

in der Zarten sowohl in der Akutklinik als

auch in der Rehabilitationsklinik auf diese

Patienten ausgerichtet.

Neben der spezialisierten Therapie der

psychischen Erkrankungen, werden auch

begleitende internistische Krankheitsbilder

behandelt.

Im Rehabilitationsbereich werden Erkrankungen

behandelt, soweit sie nicht mehr

akutpflichtig sind oder sich chronifiziert

haben.

Unsere Hauptindikationen sind:

Depressive Störungen

Persönlichkeitsstörungen

Panik- und Angststörungen

Essstörungen

Posttraumatische Belastungsstörungen

(PTBS)

Schlafstörungen

Burnout

Somatoforme Störungen

wie chronischer Schmerz

Indikationen

Häufig liegen Symptome von Energielosigkeit

und somatisierter Depression vor. Ein

körperliches Erschöpfungsgefühl, quälende

innere Unruhe, Grübelzwang, Leeregefühle,

Gliederschwere, Schuldgefühle und Ängste,

Schlafstörungen mit Früherwachen

Behandlung

Wir stellen Sie in Ihrer Gesamtheit

ins Zentrum. In unserem integrativen

Therapiekonzept ergänzen sich tiefenpsychologisch

fundierte Psychotherapie,

Verhaltenstherapie und körperliche

Anwendungen mit allen modernsten

Möglichkeiten. Spezialisten aller anderen

notwendigen Fachgebiete können

bei Bedarf rasch hinzugezogen werden.

Depressive Symptome können sich unter

einer gezielten medikamentösen Behandlung

bessern. Zusätzlich können sie auch

Ausdruck eines unbewussten Konfliktes,

Verlustes oder einer fehlenden Sinnfindung

sein. Hier erzielen wir mit verhaltenstherapeutischen

Strategien, ergänzt

durch einen tiefenpsychologischen Ansatz

und Visualisierungstechniken sowie

körper- und ausdruckszentrierter Gruppenarbeit,

unsere Therapieerfolge.

Nach vorhergehender Festlegung von

Therapiezielen, die in der gegebenen Zeit

realistisch bearbeitet werden können,

wird themenzentriert mit Tiefenpsychologie

und kognitiver Verhaltenstherapie gearbeitet.

Auch Kriseninterventionen unter

Hinzuziehung von Partner oder Familie

führen oftmals dazu, neue Entwicklungen

in Gang zu bringen.

In therapeutischen Gruppen werden

Techniken vermittelt, die darauf abzielen,

eigene Aggressionen abzubauen,

innerpsychisch Fremdaggressionen

abzuwehren, Feindschaften zu neutralisieren,

sich von negativen Beziehungen

innerlich zu lösen und neue Visionen für

eine kommende Lebensphase zu entwickeln.

Das geht einher mit einem verhaltenstherapeutisch

orientierten Konzept, welches

Abgrenzung, Stressschutz, Streitkultur

und Lösungspotential vermittelt.

Über Entspannungs- und Visualisierungsübungen

finden Patienten wieder

zu einer positiven Körperbeziehung. Sie

lernen, mit Ängsten, Trauer und Wut

umzugehen, die inneren Kräfte zu mobilisieren,

das Selbstwertgefühl und den

Lebenswillen zu stärken. Sie erhalten

neue Hoffnung.

Patienten erreichen oftmals eine neue,

bewusste Wahrnehmung ihrer Beziehung

zu Lebensinhalten, ihrem Körper

und ihrem Leistungsvermögen.

Wir unterstützen Sie dabei, eine

weiterführende ambulante Psychotherapie

zu finden.


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FOTO: SHUTTERSTOCK

Stress vermeiden

Power durch Pausen

Text Paul Howe

Von einem Termin zum anderen

hetzen und dabei den Kalender

auf dem Smartphone checken –

purer Stress. Leider für viele von

uns Normalzustand.

Die Folgen sind oft weitreichend

und vielfältig. Müdigkeit, Überforderung und auf

lange Sicht ein starker Leistungsabfall, um nur die

Größten zu nennen. Doch wie schaffen wir es aus

diesem Hamsterrrad der Hektik auszubrechen und

unser Leben entspannter und stressfreier zu gestalten?

Lösungen dafür gibt es viele und sie sind meist

einfacher als wir annehmen. Durch regelmäßige

Pausen, Bewegung und auch die richtige Ernährung

können wir es schaffen den Alltagsstress hinter uns

zu lassen und den Tag entspannter zu gestalten.

Was bedeutet Stress für unseren Körper?

Damit wir das erreichen, müssen wir zuallererst

verstehen, was Stress ist und was dabei mit uns

passiert. Stress und Stressreaktionen sind für uns

Menschen überlebenswichtig. Bei Gefahr befähigen

uns die Stressreaktionen die Gefahr blitzschnell

wahrzunehmen, zu bewerten und dementsprechend

zu handeln. Dies passiert über Reize, die der

Körper mit seinen Sinnesorganen aufnimmt und

durch Botenstoffe, wie Adrenalin, Kortisol oder

Serotonin, an das Gehirn weiterleitet. Das Gehirn

entscheidet dann, ob es sich um eine Gefahr handelt

und wie wir damit umgehen. Stress ist somit eigentlich

ein bewährtes Notfallprogramm unseres Körpers,

um uns in brenzligen Situationen zu schützen.

Erst wenn der Stress zu einem Dauerzustand wird,

wird es für uns langfristig gefährlich.

Pausen

Jedem bekannt aber doch oft unterschätzt – die

klassische Pause! Ob Mini- Midi- oder Maxipause,

versuchen Sie Pausen wieder aktiv in Ihren Alltag zu

integrieren.

Die Minipause – können Sie zum Beispiel

wunderbar mit dem Gang zum stillen Örtchen

kombinieren. Nutzen Sie den Weg um sich ausgiebig

zu räkeln und zu strecken, und gehen Sie möglichst

langsam und locker. Auch tiefes Durchatmen

hilft um Anspannung loszu- werden und das Gehirn

wieder mit Sauerstoff zu versorgen.

Die Midipause – eignet sich besonders gut für ein

kurzes Dehn- und Bewegungsprogramm. Machen

Sie alle 60 Minuten eine kurze Pause von fünf Minuten,

in denen Sie die Muskulatur lockern und

dehnen. Ziehen Sie die Schultern in Richtung

Ohren, halten Sie die Spannung für fünf Sekunden

und lassen die Schulter dann fallen. Um die Rückenmuskulatur

zu entspannen, neigen Sie sitzend Ihren

Oberkörper vor und legen die Stirn auf die Knie,

wenn möglich. Halten Sie die Position bis zu 30 Sekunden

und atmen Sie tief ein.

Die Maxipause – 30 Minuten oder mehr eignen

sich wunderbar, um etwas zu essen und für einen

kleinen Spaziergang an der frischen Luft! Schon ein

kurzer, strammer Spaziergang um den Block bringt

den Kreislauf in Schwung und steigert die Konzentrations-

und Leistungsfähigkeit. Falls die Zeit dafür

tatsächlich nicht reichen sollte, gönnen Sie Ihrem

Körper zumindest die Treppe anstatt den Lift. Nach

der Arbeit helfen Entspannungstechniken wie

Meditation, Yoga, Atemübungen oder PMR dabei

den Stress zu regulieren. Viele dieser Techniken

lassen sich auch ganz einfach in den Alltag

integrieren.

Ernährung

Grundsätzlich ist für jeden Menschen, also für

den Sportler wie für Sie und mich, eine ausgewogene

und natürliche Ernährung die beste

Grundlage für eine gute Leistung und die Regeneration.

Denn, was Sie durch Arbeit und Sport

verbrauchen müssen Sie auch wieder auffüllen.

Versuchen Sie sich dabei an die drei Hauptmahlzeiten

zu halten und diese so

vielfältig wie möglich gestalten. Außerdem:

Nehmen Sie sich Zeit zum Essen!

Auszeit vom Alltag: Urlaub!

Raus aus dem Alltag, und wenn es nur für ein

paar Tage ist: Viele Menschen suchen auf

Wellness-Kurzreisen, aber auch bei längeren

Urlauben vor allem Erholung und Entspannung.

Nicht wenige Hoteliers sind auf die Bedürfnisse

eingestellt – auch zu Corona-Zeiten – und

bieten maßgeschneiderte Pakete. Damit Körper

und Geist am Urlaubsort aber wirklich zur Ruhe

kommen, sollte der Kurztrip gut geplant

werden.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Chiemsee-Alpenland Tourismus entstanden.

Wälder und Wiesen

formen die Landschaft

des Chiemsee-Alpenlandes

ganz wesentlich. In

Verbindung mit den

Seen und Mooren,

den naturnahen

Uferbereichen und

sanften Hügeln

gehört die Landschaft

um den

Chiemsee zu den

schönsten in Europa.

Durchatmen in

Deutschlands Süden

FOTOS: CHIEMSEE-ALPENLAND TOURISMUS, THOMAS KUJAT

Weitere

Informationen:

chiemsee-alpenland.de/gesundheit

Urlaub im Süden ist immer

vielversprechend.

Urlaub in Deutschlands

Süden ist eine der

besten Ideen! Zwischen

München und Salzburg

gelegen ist die Region

Chiemsee-Alpenland ein wahres Schmuckstück

und begrüßt ihre Gäste mit frischer

Luft inmitten malerischer Natur, auf

Bergen, an Seen und Flüssen. Hier können

Urlauber einfach durchatmen, sich vom

Alltag erholen und wieder zu neuen Kräften

finden.

Das hügelige Voralpenland lädt zu sanfter

Bewegung beim Spazieren, Wandern oder

Radfahren ein. Das vielfältige Angebot an

Wegen und Touren bietet zahlreiche

Möglichkeiten, abseits des Trubels

abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.

Buchbare Angebote, beispielsweise

eine Wanderung mit Coaching-Impulsen

am Samerberg oder eine Yoga- oder Qigong-Einheit

in der Natur, lassen einen

physisch und mental zur Ruhe kommen.

Wer spirituelle Impulse sucht, wird bei

einem Spaziergang auf den Meditationswegen,

zu Wallfahrts- oder Kraftorten fündig.

Die malerische Fraueninsel, inmitten des

Chiemsees, ist einer der bekanntesten

Kraftorte. Aber auch andere, wie die Wallfahrtskirche

in Weihenlinden, laden zum

Innehalten ein.

Das Immunsystem zu stärken, trägt maßgeblich

zur Gesundheit bei und gelingt

wunderbar an einer der vielen Kneipp-Anlagen

an den Flüssen, Seen und Bächen der

regionalen Gesundheits- und Luftkurorte,

wie in Aschau i.Chiemgau, Bad Feilnbach

oder Oberaudorf. Das Wechselbad von kalt

und warm aktiviert die Selbstheilungskräfte

und vitalisiert Körper und Geist. Das wusste

auch schon Pfarrer Sebastian Kneipp, der

in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag

gefeiert hätte. Der Kneipp-Rundweg in

Prien am Chiemsee, im einzig anerkannten

Kneipp-Kurort Oberbayerns, lädt seine

Besucher ein, die Kneipp‘sche Lehre zu

entdecken.

„Heilbäder statt Strandbäder“ heißt es

im Chiemsee-Alpenland. Die Kurorte Bad

Aibling, Bad Endorf, Bad Feilnbach und

Prien am Chiemsee sowie die Gesundheitsorte

der Region bieten medizinische

Kompetenz auf höchstem Niveau zum

Gesundwerden und Gesundbleiben. Ob

Präventions-Aufenthalt oder Rehabilitation,

zahlreiche Fachkliniken und Reha-Einrichtungen

lassen die Gäste erholt

und gestärkt nach Hause zurückkehren.

Gesundheitsangebote, beispielsweise mit

natürlichen Heilmitteln wie dem Moor

oder dem Heilwasser der Thermen, runden

das Angebot ab.


Stark durch die Krise

Robyn L. Gobin

Das kleine Buch der Selbstfürsorge

Im Leben das emotionale Gleichgewicht zu halten ist manchmal gar nicht so leicht. Schnell handeln

wir im Autopilotmodus. Kleine Rituale der Selbstfürsorge helfen dabei, mehr bei sich selbst zu sein.

Und genau das bietet dieses Buch. Schritt für Schritt klopfen die Leser ihre Lebensfelder ab und

prüfen, ob Änderungsbedarf besteht. Dabei geht es um einen gesunden Körper, erfüllende

Beziehungen, mentale Fitness, Zufriedenheit im Beruf, Spiritualität und den Umgang mit starken

Emotionen.

144 Seiten, kartoniert, E-Book inside • € (D) 18,00 • ISBN 978-3-7495-0111-3 • Auch als E-Book erhältlich

Jennifer Raye

Mein Achtsamkeitsjahr

Mit diesem liebevoll gestalteten 52-Wochen-Journal, mit dem Sie jederzeit starten können, erfahren

Sie das Konzept der Achtsamkeit anschaulich in Theorie und Praxis und können zugleich über Ihre

Erfahrungen reflektieren. Einfache Fragen und Impulse regen täglich dazu an, in einen Dialog mit

Körper und Seele zu treten. So gelingt es immer besser, gelassener zu werden, unliebsames Verhalten

zu ändern, sich tiefer verbunden zu fühlen mit sich selbst und anderen und Dankbarkeit zu

kultivieren.

176 Seiten, kartoniert • € (D) 19,00 • ISBN 978-3-7495-0110-6

Detlef Schönherr

Anleitung zur Atemmeditation

Atemmeditation ist Entspannung durch aufmerksames Ein- und Ausatmen. Gedanken und Gefühle,

die dabei aufkommen, lösen sich in der Konzentration auf den Atem auf. Zum einen kehren Stille

und innere Ruhe ein, aus denen Sie neue Kraft schöpfen können. Zum anderen erwächst die

Gelassen heit, Unveränderliches anzunehmen und Vergängliches loszulassen. Das Buch bietet eine

Vielzahl von Meditationsübungen für Anfänger und Fortgeschrittene, die ohne weitere Anleitung

durchgeführt werden können.

184 Seiten, kartoniert, E-Book inside • € (D) 26,00 • ISBN 978-3-7495-0163-2 • Auch als E-Book erhältlich

Konstanze Wortmann

Wege in den erholsamen Schlaf

Der Schlaf kann nicht kommen, wenn man ihm hinterherläuft. Er will eingeladen werden. Das Buch

vereint erfahrungsbasierte und wissenschaftlich belegte Übungen zur Ein- und Durchschlafhilfe aus

den Bereichen Verhaltenstherapie, Hypnose, Funktionelle Entspannung, Embodimentforschung,

Energiemedizin und Achtsamkeitspraxis. Die angenehmen Übungen, von denen einige auch auf der

beiliegenden CD zu finden sind, eignen sich als Ergänzung bzw. Alternative zur medizinischen oder

pharmazeutischen Behandlung von Schlafstörungen.

124 Seiten, kartoniert, mit CD • € (D) 17,00 • ISBN 978-3-95571-471-0 • Auch als E-Book erhältlich

www.junfermann.de – Wir liefern versandkostenfrei!

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