Prima Magazin - Ausgabe April 2021

prima.magazin

An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart APRIL 2021

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GESAMTER BEZIRK OBERWART UND

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG

BREITER INFORMIERT AUS MEINER REGION

Die Kraft der Stille

Schweigeseminare und ihre Wirkung

Frohe

Ostern!

Die gesunde Osterjause

Foto © LEXI

TITELFOTO:

IdeenReich, Hartberg

Beziehung

gesucht

Happy End dank Agentur

„Hass und Neid

machen mir Sorge“

Politpensionist Gerhard Jellasitz

im Gespräch mit Walter Reiss


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2 APRIL 2021

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Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Foto © zVg

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeberin & Medieninhaberin

Ich glaub‘, ich steh‘ im Wald

Während ich diese Zeilen schreibe,

hat die Regierung gerade Corona-Maßnahmen

für den Osten Österreichs

angekündigt. Nichts Konkretes. Nein,

nur wieder einmal angekündigt. Erneut

ist die Kommunikation der Regierenden

ein unglaubliches Desaster für Unternehmerinnen

und Unternehmer. Ich

rede nicht einmal von Planungssicherheit.

Das Wort Sicherheit habe ich bereits

aus meinem Wortschatz gestrichen.

Aber die sich seit einem Jahr ständig

wiederholenden Ankündigungen von

Maßnahmen verunsichern, frustrieren

und spalten. Auch wenn sie inzwischen

bestimmt bekannt gegeben wurden – das

Warten schafft immer wieder Spielraum

für Worst-Case-Szenarien, macht Angst

und hinterlässt den Eindruck von „Ich

glaub‘, ich steh‘ im Wald“. Nicht handeln

zu können, weil man tagelang im Unklaren

ist, worauf man als Unternehmerin

reagieren muss, zermürbt.

Vor wenigen Tagen stand ich wirklich

im Wald. Im positiven Sinn. Geplant

war eigentlich nur ein Fototermin mit

dem Oberwarter Unternehmerpaar

Doris und Dieter Schwarz. Daraus

wurde ein zweistündiger Waldrundgang.

Warum ich das im Editorial

erwähne? Weil die Welt gute Erlebnisse

und Botschaften braucht. Weil das

Schöne oft so nahe liegt. Und weil mir

das an diesem Nachmittag im Wald vor

Augen geführt wurde. Denn manchmal,

vor allem dann, wenn die Orientierungslosigkeit

zu mächtig wird und sich

das Gefühl der Ohnmacht breit macht,

ist das einzig Wahre, das man tun kann,

stehenzubleiben und zu atmen.

Nicole Mühl

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Kraft der Stille, Seite 16

Foto © zVg

Pfarrerin Sieglinde Pfänder, Seite 21 Lokal-Augenschein, Seite 14

Wald, Seite 24

REDE & ANTWORT

4 „Hass und Neid machen mir Sorge“

Ex-Landeshauptmann-Stv. Gerhard

Jellasitz über Politik und Schattenseiten

IM FOKUS

6 Mit neuem Eigentümer erfolgreich bleiben

Thomas Barabas übergibt sein Lebenswerk

8 Beziehung gesucht

Happy-End dank Partnerschaftsagentur

20 Ostern in der „Neuen Welt“

Auswanderer aus unserem Land

ORTSPORTRÄT

11 Idyll am Fuße des Wechsels

Grafenschachen. Die Größen einer kleinen

Gemeinde

Osterjause, Seite 26

REPORTAGE

14 Lokal-Augenschein

Das sagen regionale Gastro-Betriebe

16 Schweigeseminar. „Wenn man schweigt,

kann es im Kopf ganz schön laut werden“

IM GESPRÄCH

22 Wie die Luft zum Atmen

Wie steht es um die Waldwirtschaft?

PORTRÄT

21 „Ich hab den schönsten Beruf

auf der Welt“

Seelsorgerin Sieglinde Pfänder

GESUNDHEIT

26 Vegane Osterjause

Impressum: prima! Magazin, Herausgeberin: Nicole Mühl MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Verwaltung, Assistenz: Tina Trobits 0676-4114531, verwaltung@prima-magazin.at; Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969,

anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at; Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl;

Redaktion: Eva Maria Kamper BA MSc, Christian Keglovits, Laura Weingrill; Dr. Olga Seus; ,Kommentar: Feri Tschank; Rubriken: „Rede & Antwort“:

Walter Reiss; „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; „100 Jahre Burgenland“: Herbert Rehling; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner;

„So geht vegan“: Karin Weingrill MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28 Top 1, 7400 Oberwart

• Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at • Website: Rabold und Co. •

Druck: Schmidbauer Druck, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos von Dritten übernehmen wir keine

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Foto © Bernhard Bergmann

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APRIL 2021

3


Foto © LEXI

Rede & Antwort

Persönlichkeiten im Gespräch

mit Walter Reiss

Als Politpensionist vermisst der ehemalige ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter

Gerhard Jellasitz die Bereitschaft zu Konsens und Kompromiss.

Sorge machen ihm bitterer Hass und Neid im politischen und

gesellschaftlichen Diskurs. Er ist Jahrgang 1949, lebt in Purbach und

war mehrere Jahrzehnte in politischen Funktionen tätig: 1982–1993

im Landtag, 1993–2000 Landeshauptmannstellvertreter, dann wieder

Landtagsabgeordneter bis 2004. 100 Jahre Burgenland waren für ihn

Anlass, im Buch „Sonnenland mit Schattenseiten“ (erste Auflage bereits

vergriffen) positive Entwicklungen ebenso zu kommentieren wie

Skandale, politische Niederlagen und Kränkungen. Walter Reiss hat

den ehemaligen Politiker in Purbach zum Interview getroffen.

„Hass und Neid

machen mir Sorge“

Es war im Jahr 2000, als Sie

am Wahlabend vor laufender

Kamera live Ihren Rücktritt

als Landeshauptmannstellvertreter

bekanntgegeben

haben. Zählt dieser Moment

im grellen Scheinwerferlicht

zu den Schattenseiten Ihres

politischen Lebens?

Gerhard Jellasitz: Die Ursache

war, dass ÖVP und SPÖ sich

beim Bank Burgenland Skandal

zerstritten haben. Die Chemie

zwischen Landeshauptmann

Karl Stix und mir hat im

Großen und Ganzen gestimmt,

aber es kam zum Bruch. Nicht

wegen des Skandals an sich,

sondern weil der Landeshauptmann

– er kannte schon die

Unterlagen von Finanzmarktaufsicht

und Nationalbank –

den Bankdirektor wieder bestellen

wollte. Da wollten wir nicht

mehr mit. Es kam zu Neuwahlen,

die die SPÖ trotzdem gewonnen

hat. Ich war enttäuscht,

frustriert und verletzt. Aber

nicht diese Gefühle waren der

Grund für den Rücktritt, der

für mich ein Anlass war, mein

Leben zu verändern.

Da kommt mir – angesichts

der Commerzialbankaffäre

– einiges bekannt vor: Nationalbank,

Bankenaufsicht,

Kriminalfall…

Gerhard Jellasitz: Selbstverständlich

gibt es Parallelen. Es

ist erschreckend. Der Kriminalfall

ist jeweils nur die halbe

Wahrheit. Warum die staatlichen

Kontrollorgane, Betriebsprüfer

und Aufsichtsräte

so versagen können, verstehe

ich nicht. Es gab und gibt auch

ein politisches Kontrollversagen.

Es haben als Zuständige

in der Regierung die jeweiligen

Landeshauptleute versagt: Bei

der Bank Burgenland war es

Stix als Eigentümervertreter

und bei der Commerzialbank

Mattersburg Niessl und zuletzt

auch Doskozil. Damit mache

ich keine Schuldzuweisungen.

Man muss aber klar aussprechen,

dass Politiker für Kontrolle

zuständig sind und dadurch

Mitverantwortung tragen.

ÖVP hat mehrere

Chancen vertan

Sie waren als Landeshauptmannstellvertreter

immer in

einer von der SPÖ angeführten

Proporzregierung. Den

Proporz gibt es seit 2014 nicht

mehr und nun gibt es eine

SPÖ-Alleinregierung...

Gerhard Jellasitz: Die ÖVP

hat mehrmals eine Chance vertan,

den Landeshauptmann zu

stellen: 1987 ist Franz Sauerzopf

– nach seinem Rücktritt

1982 wegen des WBO-Skan-

dals – wieder zur Wahl angetreten.

ÖVP und FPÖ hatten

vereinbart, Sauerzopf zu wählen.

Ein FPÖ-Abgeordneter

ist abgesprungen und plötzlich

war SPÖ-Mann Hans Sipötz

Landeshauptmann. Seine Rede

war vorbereitet, es war ein

abgekartetes Spiel und ein politisches

Foul. 1991 hat Sauerzopf

mit der FPÖ gar nicht

mehr verhandelt, die Wunden

waren zu tief. Die SPÖ musste

ihren Spitzenkandidaten Sipötz

zurückziehen und schlug Stix

vor. So hat die ÖVP ihn zum

Landeshauptmann gewählt.

Das war ein parteipolitisch-taktischer

Fehler. Übrigens: 2015

hat die SPÖ mit Hans Niessl

keine Sekunde gezögert, um

mit der FPÖ wieder den Landeshauptmann

zu stellen und

damit die Weichen einer absoluten

Mehrheit für Hans Peter

Doskozil zu schaffen. 1996 – es

war meine erste Landtags-

4 APRIL 2021

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Foto © Walter Reiss

REDE & ANTWORT

Gerhard Jellasitz war von 1993 bis 2000

ÖVP-Landeshauptmannstellvertreter des

Burgenlandes. Durch den Bank Burgenland

Skandal kam es zu einem völligen Bruch der

Koalition der Burgenländischen SPÖ unter Karl Stix

mit der ÖVP unter Gerhard Jellasitz.

Nach dem Wahlsieg der SPÖ mit Hans Niessl als

Spitzenkandidat bei den vorverlegten Neuwahlen

im Dezember 2000 gab Gerhard Jellasitz seinen

Rücktritt als Landeshauptmannstellvertreter

bekannt. Der ehemalige Politiker lebt in Purbach

Wenn man als Politiker Änderungen

herbeiführt, werden

nachkommende Politiker das

anders sehen, es wieder zurücknehmen

oder ändern. Also kann

für jeden Politiker – und sei er

noch so erfolgreich – am Ende

nur das Scheitern stehen. Es ist

das Schicksal politisch wirkender

Menschen, dass sie irgendwann

abgewählt werden.

Würden Sie das auch einem

Hans Peter Doskozil ins

Stammbuch schreiben?

wahl als ÖVP-Spitzenkandidat

– hätten wir wieder mit der

FPÖ gemeinsam die Mehrheit

gehabt. Aber ich hielt die FPÖ

für unzuverlässig, zu aggressiv

und in ihren politischen Inhalten

für historisch belastet. Da

wir durch den Proporz die SPÖ

trotzdem zur Zusammenarbeit

gebraucht hätten, wäre die

Regierungsarbeit zu mühsam

geworden. So haben wir auch

diese Gelegenheit ausgelassen.

Stichwort Regierungsarbeit:

Die ÖVP wirft der SPÖ vor,

das Land durch absolute Alleinherrschaft

zu dominieren.

Aber ganz ehrlich: War und ist

es nicht auch Traum der burgenländischen

ÖVP, einmal

allein regieren zu können?

Gerhard Jellasitz: Absolute

Mehrheiten haben Vor- und

Nachteile. Es war auch ein

Fehler von uns, das Proporzsystem

zu beenden. Da haben wir

uns selbst aus der Regierung

katapultiert. Aber man kann das

auch anders sehen: Eine Partei

soll regieren, die andere kontrollieren.

Der regierenden

Partei ist die Möglichkeit

gegeben, ihr Programm auch

umzusetzen. Ich halte das für

das Burgenland für einen Rückschritt

und für nicht gut. Ich

meine: Eine Partei mit etwa 30

Prozent Wähleranteil soll auch

in der Regierung vertreten sein.

Macht korrumpiert

Also eine Alleinregierung der

ÖVP wäre Ihnen als ÖVP-

Politiker auch nicht recht?

Gerhard Jellasitz: Ja, da hätte

ich auch meine Bedenken.

Macht korrumpiert. Absolute

Macht umso mehr. Dabei

meine ich nicht Korruption mit

und durch Geld. Korrupt ist

man auch, wenn man Menschen

abhängig macht, oder

Personalentscheidungen trifft

ohne Rücksicht auf andere Parteien.

So etwas halte ich nicht

für demokratisch legitim.

Sie bezeichnen Sebastian

Kurz als eines der größten

politischen Talente. Sind Sie

vom Schwarzen zum Türkisen

geworden?

Gerhard Jellasitz: Ja! Mir

imponieren seine rhetorischen

Fähigkeiten, seine Festigkeit

bei Werten und wie er die

demokratischen Möglichkeiten

nützt. Er ist der Einzige, der

bisher mit SPÖ, FPÖ und nun

mit den Grünen eine Koalition

gebildet hat. Ob es ihm

als neuen Politikertyp gelingt,

gravierende Änderungen herbeizuführen,

wird man erst im

Nachhinein sehen.

Vom Bund zum Land: Hat die

ÖVP die Wandlung von der

Regierungs- zur Kontrollpartei

schon geschafft? Oder

ist es nicht so, dass man – egal

ob Schwarz oder Rot – glaubt,

als Partei eine Art Naturrecht

auf Regierungsverantwortung

zu haben?

Gerhard Jellasitz: Die ÖVP

hat hier das Glück, dass eine

neue und jüngere Generation

mit anderem Zugang zur

Politik das Sagen hat. Sie muss

die neue Rolle der starken

kontrollierenden Opposition

finden und erfüllen.

In Ihrem Buch heißt es wörtlich

„am Ende eines demokratischen

Politikers kann nur das

Scheitern stehen.“ Das klingt

sehr resignativ.

Gerhard Jellasitz: Demokratie

bedeutet ständigen Wechsel.

Gerhard Jellasitz: Selbstverständlich.

Jeder Politiker, der

lange seine Funktion ausübt,

merkt mit der Zeit seine physischen

und geistigen Grenzen

mit der Einsicht, dass nun

andere seine Funktion übernehmen

sollen. Das ist das Wesen

der Demokratie.

Um aus dem Titel Ihres Buches

zu zitieren: Überwiegen

für Sie in der Entwicklung des

Burgenlandes die Sonnenoder

die Schattenseiten?

Gerhard Jellasitz: Es überwiegt

bei Weitem das Positive. Das

Burgenland ist eine Erfolgsgeschichte,

eine großartige

Story. Man muss aber aus der

Geschichte auch lernen. Die

Jahre 1921 bis 1945 sind da

bittere Lehrjahre. Was mir

derzeit Sorgen macht, sind

der bittere Hass und Neid, die

geschürt werden. Man ist zu

wenig bereit, Kompromisse

zu schließen und Konsens zu

suchen. Demokratie heißt,

dem anderen zuzuhören und

gemeinsam Entscheidungen zu

treffen. Ingeborg Bachmann hat

geschrieben: „Die Geschichte

lehrt dauernd, aber sie hat keine

Schüler.“ Es liegt in der Verantwortung

von uns allen, dass der

Hass nicht überhandnimmt. Es

darf nicht mehr dazu kommen,

dass man meint, Probleme mit

Gewalt lösen zu können.

APRIL 2021

5


PORTRAIT UNTERNEHMENSPORTRÄT XXX

BARABAS GRAFIK & BESCHRIFTUNGEN

hatte Barabas bereits vor zwei Jahren erstmals

nachgedacht, vor allem auch darüber,

wie dieser vonstatten gehen könnte. Für die

beiden neuen Geschäftsführer Roland Szander

und Wilfried Falb kam dieser Führungswechsel

daher nicht wirklich überraschend. Dass sich

in Corona-Zeiten ein Firmenkonsortium dafür

interessiert, das Beschriftungsunternehmen

zu kaufen, war für Barabas umso überraschender,

bot aber die Gelegenheit für den von

ihm schon länger angestrebten Rückzug. Die

Barabas Grafik- und Beschriftungen GmbH

wird nun in eine Holding eingegliedert, nachdem

der bisherige Alleineigentümer Thomas

Barabas seine Anteile an diese Holding veräußert

hat.

Die beiden neuen Geschäftsführer: Roland Szander und Wilfried Falb

Mit neuem Eigentümer

erfolgreich bleiben

Das Oberwarter Grafik- und Beschriftungsunternehmen Barabas

steht seit über 30 Jahren für Qualität und Verlässlichkeit. Dies soll

auch unter einer neuen Führung und einem neuen Eigentümer so

bleiben, so wie auch der Firmenname erhalten bleibt. Firmengründer

Thomas Barabas tritt den geordneten Rückzug ins Privatleben

an und steht weiterhin als Berater zur Verfügung.

Ob Doppeldecker-Bus der Linie G1, Firmenwagen,

Schaufenster, Werbetafeln, T-Shirt oder

einfacher Sticker – wenn es um Beklebung

und Beschriftung geht, gibt es im Burgenland

nur wenige Anbieter, die über ein Portfolio in

dieser Bandbreite verfügen und die auf eine

derart erfolgreiche jahrzehntelange Entwicklung

zurückblicken können.

Neue Führung mit viel Erfahrung

Nach über dreißig Jahren als erfolgreicher

Unternehmer übergibt Firmengründer

Thomas Barabas das Ruder an zwei langjährige

Weggefährten: An Roland Szander, Mitarbeiter

seit über zwanzig Jahren und bereits

in führender Position im Unternehmen tätig

und an Wilfried Falb, der aus seiner vorigen

Tätigkeit viel Erfahrung einbringen kann und

die Firma noch aus ihrer Anfangszeit in der

Andreas-Hofer-Gasse kennt.

Foto: zVg

Schrittweiser Rückzug

Thomas Barabas zieht sich sukzessive aus

dem operativen Geschäft zurück, bleibt dem

Unternehmen aber als Konsulent erhalten und

berät, wenn gewünscht, Mitarbeiter*innen

und Kund*innen mit seiner Erfahrung und

Expertise. „Es ist nicht so, dass ich nun in Pension

gehe, aber mir geht es um eine persönliche

Veränderung hin zu mehr Lebensqualität,

deshalb trete ich den geordneten Rückzug an.

Natürlich spielt da auch mit rein, dass meine

Frau und ich im August ein Kind erwarten.“

Über den schrittweisen Rückzug aus der Firma

Kontinuität ist gewünscht

Sowohl die neuen Eigentümer als auch die

neuen Geschäftsführer haben darauf bestanden,

den Firmennamen Barabas weiterhin zu

verwenden und möchten an der grundsätzlichen

Ausrichtung des Unternehmens nichts

verändern. Für die 17 Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter hat diese neue Konstellation praktisch

keine Auswirkung. Und auch die vielen

langjährigen Kund*innen sollen sich weiterhin

auf jene Tugenden verlassen können, die die

Firma Barabas über Jahrzehnte so erfolgreich

gemacht hat. „Freundlicher Service, Verlässlichkeit,

Termintreue und die Qualität unserer

Arbeit. Dafür schätzen uns die Kund*innen.

Wir werden uns bemühen, dem Namen

Barabas weiterhin alle Ehre zu machen!“, so

die beiden neuen Geschäftsführer Roland

Szander und Wilfried Falb unisono.

Und Thomas Barabas? Der blickt ohne Wehmut,

dafür mit umso mehr Freude auf das zurück,

was er aufgebaut hat: „Die Firma ist nun

erwachsen geworden und kann auf eigenen

Beinen stehen. Ich bin ganz gut im Loslassen.

Es ist Ehre genug, dass die neuen Besitzer darauf

bestanden haben, meinen Namen weiter

zu führen. Damit hab‘ ich etwas Bleibendes

geschaffen.“

barabas grafik & beschriftungen GmbH

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Ferdinand Hatvagner-Straße 10

Telefon 03352/33979

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26 APRIL 2019 2021

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BARABAS GRAFIK & BESCHRIFTUNGEN

UNTERNEHMENSPORTRÄT

„Mein Gleitflug

wird noch länger

dauern.“

Man kennt ihn als Chef einer Firma, die

seinen Namen trägt. Man kennt ihn

aber auch als Musiker und allgemein

bunten Hund mit strubbeliger Haarpracht

als Markenzeichen – Thomas

Barabas. Nach einer über dreißig Jahre

dauernden, erfolgreichen Unternehmerkarriere

setzt er seine Prioritäten

neu. Thomas Barabas im Interview mit

Christian Keglovits.

In den letzten Wochen hat in Oberwart ein

Gerücht die Runde gemacht: Der Barabas

verkauft seine Firma … Was steckt wohl dahinter?

Geht es ihm eh gut? … und so weiter.

Daher die Frage, wie geht es dir und was ist

an den Gerüchten dran?

Thomas Barabas: Mir geht es ausgezeichnet,

und ja, es stimmt, ich hab‘ die Firma verkauft.

Das ändert an der aktuellen Situation der

Firma aber relativ wenig. Ich bin noch immer

für alle Kund*innen erreichbar. Ich bin nach

wie vor in der Firma präsent, um viele Dinge,

die ich bis jetzt gemacht habe, abzugeben

oder zu übergeben und gewisse Vorgänge und

Abläufe in der Firma noch zu begleiten, und

ich werde mich in Zukunft noch um den einen

oder die andere Kund*in kümmern.

Welche Motivation steckt hinter dem Verkauf?

Zum einen natürlich das fortschreitende Alter.

Da macht man sich einfach Gedanken um

seine Zukunft und um die der Firma. Außerdem

erwarten meine Frau und ich im August

ein Kind, eine schöne Aufgabe und Herausforderung.

Wobei der Gedanke an einen Verkauf

ja schon viel früher gereift ist. Vor zwei Jahren

hab’ ich angefangen, darüber nachzudenken

und auch gefühlt, dass ein Zenit überschritten

ist. Wenn ich noch einmal einen Schritt machen

möchte, dann könnte ich nochmals groß

dazu bauen. Das Potenzial wäre durchaus da.

Stattdessen hast du dich für einen Abschied

auf Raten entschieden.

Ja, weil ich noch viel anderes vorhabe, und

nachdem ein Tag nur 24 Stunden hat, muss

man beginnen, Prioritäten zu setzen.

Wie schwer fällt der Abschied? Es ist ja

quasi dein Kind. Immerhin hast du die Firma

gegründet und über dreißig Jahre lang

geführt.

Der Umstand, dass ich an der Firma vorbei

fahre und mir dann bewusst wird, mir gehört

dort gar nichts mehr, ist schon ein bisschen

komisch. Aber um beim Vergleich mit dem

Kind zu bleiben: Irgendwann wird das erwachsen

und muss sich dann selbst auf den Beinen

halten. Ich hab grundsätzlich keine großen

Probleme damit, Dinge abzuschließen und

etwas Neues zu beginnen. Nur weil ich das

jetzt dreißig Jahre gemacht habe, muss ich

das nicht noch mal dreißig Jahre machen.

Wenn du diese 30 Jahre Revue passieren

lässt, was sind aus deiner Sicht die

wichtigsten Meilensteine?

Oh, da gibt es viele, weil ich ja von der

Oneman-Show bis zur Firma mit 17 Mitarbeiter*innen

jede Phase durchlaufen habe. Der

wichtigste Schritt war der vom klassischen

Grafiker zum Anbieter im Beschriftungsbereich.

Auf die Weise konnte ich mit meinen

Mitbewerber*innen zusammenarbeiten – als

Zulieferer.

Und der zweite wesentliche Schritt war die

Verlegung des Firmenstandortes vom Stadtzentrum

an den Stadtrand im Jahr 2001. Ab

diesem Zeitpunkt ist es richtig steil nach oben

gegangen, weil auf einmal vieles möglich war,

was wir vorher nicht anbieten konnten, z.B.

dass man zwei Sattelschlepper oder Busse

gleichzeitig unter Dach bringen und bekleben

kann. Damit können wir größere Aufträge

annehmen und bearbeiten als viele andere

Mitbewerber*innen im Beschriftungssektor.

Hat es auch Niederlagen und Rückschläge

gegeben?

Zum Glück keine nennenswerten.

Auch die Corona-Pandemie hat keine

Probleme bereitet?

Nicht wirklich. Im ersten Lockdown war es

wahrscheinlich so wie bei vielen anderen Betrieben

auch. Zu Beginn war die Mannschaft

zu Hause und ich war in der Firma, damit

jemand das Telefon abhebt. Aber nach zwei

Tagen hab ich genauso viel gearbeitet wie vorher

– also zwölf bis 14 Stunden pro Tag.

Wie haben deine Mitarbeiter*innen darauf

reagiert, als du sie von deinen Verkaufsabsichten

unterrichtet hast?

Nachdem ich gleich im ersten oder zweiten

Satz erwähnt habe, dass sich für sie nix verändern

wird, waren alle relativ entspannt.

Nicht, dass das Team an meiner Mutterbrust

Foto: zVg

Thomas Barabas

hängt, aber sie brauchen das Gefühl, dass es

stabil weitergeht. Alle behalten den Arbeitsplatz.

Die neuen Eigentümer in der Holding

vertrauen darauf, dass die Firma, so wie sie

ist, funktioniert, und sie haben kein Interesse

daran, etwas zu verändern.

Wie geht es nun privat bei dir weiter? Was

wirst du mit der Zeit machen, die dir künftig

zur Verfügung steht?

Das Wort fad hab ich schon als Kind nicht

gekannt. Deswegen muss man sich da gar

keine Sorgen machen. Es ist ausgeschlossen,

dass ich jetzt von heute auf morgen gar

nichts mehr arbeiten werde. Wer so lange Zeit

in so hohem Tempo gearbeitet hat, sollte eher

aufpassen, dass er nicht zu jäh stehen bleibt,

denn da könnte es einen auch schleudern.

Mein Gleitflug wird noch länger dauern. Ich

weiß selbst noch nicht, wie sich die Tage dann

ergeben werden, aber das Telefon läutet nach

wie vor sehr häufig, und ich hab‘ noch viel vor.

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APRIL 2021

7


REPORTAGE XXX

Foto © Good Studio_shutterstock.com

Beziehung gesucht

Gemeinsam alt werden, das wünschen sich viele. Seit der Corona-Pandemie ist es schwierig geworden, Menschen kennenzulernen. Partneragenturen boomen zur Zeit

Singles haben es seit Corona nicht leicht. Wo lernt man Menschen kennen, wenn Gastwirte geschlossen

haben, keine Veranstaltungen stattfinden und der Arbeitsplatz zu Hause ist? Dass man hoffentlich

von Amors Pfeil an der Supermarktkasse getroffen wird, ist wohl eher ein scherzhafter Mythos.

Diverse Dating-Plattformen im Netz boomen seit Corona zwar, bringen aber meist – wenn überhaupt

– nur oberflächliche Begegnungen und sind für ältere Menschen ohne Zugang zum Internet schon

gar keine Option. Bodenständigere Chancen bringt da schon ein klassisches Partnerinstitut. prima!

hat mit Stefan Zisser, Inhaber der Agentur „Sunshine-Partner“, gesprochen. Eva Maria Kamper

Ehrlich und persönlich

Die wichtigste Botschaft zuerst:

„Ein seriöses Partnerinstitut

unterscheidet sich von den online

zugänglichen Dating-Plattformen

wie Tag und Nacht.

Da liegen Welten dazwischen“,

betont Stefan Zisser. Denn

Profilfotos, Familienstand,

8 APRIL 2021

Finanzen – das alles und vieles

mehr würde im Internet nicht

immer der Wahrheit entsprechen

und führe letztendlich zu

großen Enttäuschungen über

die vermeintliche Traumpartnerschaft.

Ganz anders sei das

bei seiner Partneragentur. Da

werden alle Angaben persönlich

7503 Großpetersdorf

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auf Herz und Nieren geprüft

und die passenden Partner vom

Chef selbst ausgewählt und vorgeschlagen.

Erfolgsgeschichte

Vor 20 Jahren hat Stefan Zisser

seine Partneragentur „Sunshine“

gegründet. Mit Firmensitz

in Zeltweg betreut er gezielt

die Bundesländer Burgenland,

Steiermark und Kärnten,

„damit die Partnerschaft nicht

durch allzu große Entfernungen

erschwert wird“, wie er betont.

Anfangs sei er in seinem

Umfeld mit der Geschäftsidee

eher belächelt worden, es habe

sich aber schnell ein beachtlicher

Erfolg eingestellt. „Ich

liebe das, was ich tue. Und ich

kann das einfach“, schmunzelt

der Profi-Kuppler. Mehrere

hundert Menschen hätte er stets

in seiner Kartei, wovon er alle

persönlich kennenlernt. Auf

15.000 Gespräche mit partnersuchenden

Menschen kann er

zurückblicken. Und regelmäßig

bestätigt seine Trefferquote sein

Gefühl für „die zwei passen

zamm.“ Die Corona-Krise hätte

nun in der Branche für einen

Boom gesorgt und auch die Akzeptanz

gegenüber der Partnersuche

per Agentur verbessert.

Schluss mit der

Einsamkeit

Die Menschen, die sich bei

Stefan Zisser vorstellen, sind in

der Regel zwischen 40 und 90

Jahre alt und bringen demnach

einiges an Lebenserfahrung und

Vorgeschichten mit. „Viele sind

verwitwet oder sind aus anderen

Gründen schon längere Zeit alleine.

Aber sie beschließen aktiv,

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IM FOKUS

dass sie nicht mehr einsam sein wollen. Sie

haben sämtliche Verpflichtungen ein Leben

lang erfüllt oder sind meist gut situiert und

sagen sich: ‚Jetzt will ich einmal etwas für

mich tun!‘ Es kann dann auch vorkommen,

dass es den Kindern oder der Verwandtschaft

verschwiegen wird, dass man sich bei

der Partneragentur angemeldet hat. Reaktionen

a la ’Du bist ja verrückt, Mama’, wie

mir Klientinnen oft erzählen, will man sich

ersparen“, lacht Stefan Zisser. Denn leider

trifft die Sehnsucht von Älteren nach Partnerschaft

im näheren Umfeld immer noch

viel zu oft auf Unverständnis.

Aber Stefan Zisser kennt die andere Seite.

Sein Erfahrungsschatz bestätigt ihm, dass

es niemals zu spät oder unnötig wäre, einen

neuen Lebensmenschen kennenzulernen.

„Wenn man einsam ist und man weiß, man

wird demnächst mit einer netten Stimme

telefonieren oder sich mit einem lieben

Menschen zum Spaziergang treffen, das

erhellt das Gemüt, das steigert das Selbstvertrauen.

Da geht einfach leichter die

Sonne auf“, ist Stefan Zisser überzeugt.

Einen passenden Lebenspartner auf ehrliche

Art und Weise finden – darum müsse es bei

einer Partneragentur gehen.

Anruf zum Glück

Wenn der Entschluss gefasst wird, sich bei

der Partneragentur zu registrieren, kann es

sehr schnell gehen. „Viele unserer Klientinnen

und Klienten hatten schon wochenlang

die Zeitungsannonce der Sunshine-Partner

im Augenwinkel, bevor sie sich eines Tages

ein Herz fassen und die Telefonnummer

wählen. Dabei gibt es kein Risiko. Wir

starten stets mit einem unverbindlichen

Erstgespräch. Ist dann alles unter Dach

und Fach, kann es passieren, dass schon am

nächsten Tag das erste Treffen stattfindet“,

gibt Stefan Zisser Einblicke in den Agenturalltag.

Diskretion und Professionalität

müssen dabei an erster Stelle stehen. „Ich

lerne alle meine Klientinnen und Klienten

im persönlichen Umfeld kennen und erfrage

ihre Vorlieben und Erwartungen in eine

neue Lebenspartnerschaft.“ Und während

seine Mitarbeiterin noch ein Persönlichkeitsprofil

in der Kartei erstellt, hat Stefan

Zisser schon eine Kontaktperson im Hinterkopf,

mit der er das erste Treffen einleiten

wird. Dabei steht Datenschutz an erster

Stelle: „Wir arbeiten bei den Kennenlern-

Terminen immer nur mit Vornamen und

auf neutralem Boden!“ Also was vor Corona

Foto © zVg

Stefan Zisser ist

Inhaber der Agentur

Sunshine

Partnerinstitut

(www.sunshinepartner.at)

ein Treffen in einem Café war, ist nun meist

ein Spaziergang im Park. Im Durchschnitt

treffen die Klientinnen und Klienten vier bis

acht unterschiedliche Menschen, bis letztendlich

der oder die „Richtige“ dabei ist.

Liebe kennt kein Alter

Eine berührende Geschichte sei dem

erfolgreichen Paarvermittler besonders im

Gedächtnis geblieben: „Ich hatte einen

Klienten im Alter von 89 Jahren, der seine

Frau davor tragischerweise durch einen

Hirninfarkt verloren hatte. Er hat dann

den Mut gefasst und vier bis fünf Kontakte

durch meine Agentur getroffen, bis er

eine 87-jährige Dame kennengelernt hat.

Ich erinnere mich, wie er mich kurze Zeit

darauf anrief und sagte: ‚Herr Zisser, ich

alter Depp, ich glaube, jetzt hab ich mich

noch einmal verliebt‘.“ Und nach solchen

Rückmeldungen weiß Stefan Zisser einmal

mehr, dass es einfach das Richtige ist, was

er tut. „Nirgends steht geschrieben, wie alt

man sein muss, um sich zu verlieben!“

Sein Geheim-Tipp für eine funktionierende

Partnerschaft? „Gemeinsame Hobbys

sind natürlich ein wesentlicher Vorteil.

Aber was noch viel wichtiger ist, ist die

Akzeptanz für ungleiche Interessen oder

die Wahrung von Freiheiten!“

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Foto © Pushish Images _shutterstock.com

Mit Hilfe der Partneragentur hat Dieter eine neue Liebe gefunden

Happy-End dank Agentur

Dieter ist 55 Jahre alt und als Unternehmer erfolgreich. Für das Interview

möchte er anonym bleiben. Er sei zu bekannt und wolle mit so

etwas Privatem nicht an die Öffentlichkeit gehen, erklärt er im Vorfeld.

Über seine Erfahrungen berichtet er aber gerne. Privat war der Burgenländer

bereits 19 Jahre verheiratet und hat einen 21-jährigen Sohn. Nach

der Scheidung wagte er einen neuen Anlauf mit einer neuen Liebe, die

Beziehung hielt vier Jahre. Dann kam Corona und die Möglichkeiten,

neue Menschen, genauer gesagt eine neue Partnerin, kennenzulernen,

wurden zusehens geringer. Obwohl der passionierte Sportler viele

Bekanntschaften habe, wäre die Partnersuche doch stets ein eigenes

Kapitel, schildert er. Nach eineinhalb Jahren des Solo-Daseins wollte er

nicht mehr alleine sein. „Eine Bekannte hat mir dann die Partneragentur

empfohlen, und ich fühlte mich von Beginn an sehr diskret und professionell

betreut.“ Auch waren die Treffen mit den in Frage kommenden

Partnerinnen allesamt sehr nett, berichtet er, ganz Gentleman. Nervös

sei er gar nie gewesen, lacht Dieter und erinnert sich: „Die ein oder andere

Dame allerdings schon. Dabei gibt es keinen Grund, nervös zu sein. Man

unterhält sich und dann spürt man eh, ob man sich versteht. Ich habe

durch meine berufliche Erfahrung sehr viel Menschenkenntnis. Ich weiß

meist schon an der Mimik und der Gestik, ob eine Frau die Richtige ist“,

sagt er. Fündig wurde er kurze Zeit später bei Evelyne aus Kärnten. Die

57-jährige sportliche Abenteurerin hatte es Dieter sofort angetan. Schon

bei den ersten Telefonaten hat sich abgezeichnet, dass es da noch vieles

zu besprechen gibt. „Es war sofort sehr harmonisch, als würde man sich

schon länger kennen“, sind sich die beiden einig. Beim ersten Treffen am

Klagenfurter Bahnhof ist der Funke bei einem ausgedehnten Spaziergang

übergesprungen. Nun führen die beiden zwar eine Fernbeziehung,

sehen sich aber regelmäßig an den Wochenenden: „Man soll auch nichts

überstürzen“, schmunzelt der Frischverliebte. Ob er ans Schicksal glaubt?

„Sagen wir so, es gibt keine Zufälle, es fällt einem zu!“

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Fotos © Olga Seus

Idyll am Fuße des Wechsels

Grafenschachen ist eine kleine südburgenländische Ortschaft in einer Geländemulde. Was sich

unspektakulär anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Naturidyll mit allen Annehmlichkeiten

einer größeren Gemeinde. Olga Seus

Grafenschachen im Südburgenland. Dienstleistungsbetriebe, eine gute Infrastruktur, Vereine und viel Idylle sind die Eckpfeiler der beliebten Wohngemeinde

Grafenschachen ist mit ihren zehn Quadratmetern

flächenmäßig sicherlich nicht

die größte Gemeinde im Burgenland –

dabei zeigt sie in vielen anderen Bereichen

Größe. Rund 1.200 Menschen leben in

Grafenschachen und der Katastralgemeinde

Kroisegg. Dazu kommt eine sogenannte

„Rotte“, nämlich Unterwaldbauern. Diese

Art Wohnsiedlung zählt zwar nicht als offizieller

Gemeindeteil, jedoch ist das eigene

Identitätsgefühl der etwa 80 Ansässigen

recht stark, was bis in die Gemeindezeitung

hinein berücksichtigt wird.

Wald und überhaupt Natur gibt es in der

Gemeinde genug: Nicht umsonst gibt es

einen eigenen Gemeinderundwanderweg,

der sich etwa 6,1 km lang durch das Gemeindeschutzgebiet

um Grafenschachen

herum zieht. Er bietet reichlich Gelegenheit,

in den Naturpark mit Waldtümpeln,

Feucht- und Streuobstwiesen sowie in

die die Gemeinde umgebenden Wälder

einzutauchen. Von zwei Bächen umflossen

(Stögersbach und Kroisbach) liegt Grafenschachen

in einer Mulde am Fuß des

Wechselmassivs.

Allerdings hat die Idylle auch ihre Kehrseiten:

2016 ist der Kroisbach über die

Ufer getreten, 2018 war der Stögersbach

überschwemmt, jeweils mit Wasser bis in

die Häuser hinein. Umso erfreulicher ist

es, dass nun die gesetzten Hochwasserschutzmaßnahmen

bis auf letzte Adaptierungsmaßnahmen

(wie Bepflanzung)

abgeschlossen sind. Drei Rückhaltebecken

wurden errichtet, eines in Grafenschachen

selbst, eines in Loipersdorf und eines – und

das ist einzigartig – bundeslandübergreifend

im steirischen Ort Kroisbach.

Kroisegg, die Heimat des

burgenländischen

Landeshauptmannes

Kroisegg ist vor allem dafür bekannt, dass

der burgenländische Landeshauptmann

Hans Peter Doskozil von hier stammt und

Für deine Frisur

sind wir auch

mobil „on Tour“

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Franz Franz Weghofer

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11


Foto © OSG

Die Kirche in Grafenschachen. Seit 60 Jahren ist die OSG Baupartner in der Gemeinde. Derzeit errichtet sie eine Anlage mit sechs Wohnungen in Grafenschachen

seinen politischen Ursprung

im Grafenschachener Gemeinderat

genommen hat. Zwar

wohnt er inzwischen in Oberwart,

doch sieht man ihn noch

des Öfteren am Wochenende

bei seinen Eltern, weiß Bürgermeister

Marc Hoppel zu berichten.

Marc Hoppel selbst ist

seit 2018 im Amt, nachdem im

Laufe eines halben Jahres erst

der Vize- und dann auch der

Bürgermeister verstarben. „Das

war nicht leicht, da es keine

Übergabe im klassischen Sinne

gab“, resümiert der heutige

Routinier seine Anfangszeit.

An seiner Ortschaft schätzt

er besonders den guten Zusammenhalt.

Auch das rege

Vereinsleben, das allerdings

im vergangenen Jahr krisen-

bedingt quasi brachliegen

musste. So z.B. die erst 2019

gegründeten „Gromschochana

Stockwiesnteifln“. Die

Perchtengruppe wollte eigentlich

eine komplette Show

aufführen und ihr Programm

sogar um ein Sommerkabarett

ergänzen. Schlußendlich

konnten die Mitglieder dann

aber nur als Nikolaus-Krampus-Gespann

von Haus zu

Haus gehen.

Besonders engagiert sind auch

die Freiwilligen Feuerwehren

Grafenschachen und Kroisegg,

die jüngst die amtierenden

Feuerwehrkommandanten

Martin Hoppel und Gottfried

Lammer sowie deren Feuerwehrkommandantstellvertreter

Markus Wagner und Daniel

AKTIONSTAGE des ReUse-Netzwerks Burgenland

12. - 17. April 2021

Unsere ReUse-Partner im Burgenland:

Von Nord bis Süd: Suchen und finden – eine

Fundgrube für Retro- und Vintage-Freunde.

• KORYPHÄEN :: Neusiedl am See,

Obere Hauptstraße 14-16, Tel. 02167/3597

• CARLA :: Eisenstadt,

Bründlfeldweg 75, Tel. 02682/660 3810

• Mein Laden :: Mattersburg,

Michael Koch Str. 43a, Tel. 02626/644 50

• CARLA :: Oberwart,

Wiener Straße 4, Tel. 0676/837 30 413

• Schatzgrube :: Großpetersdorf,

Hauptplatz 12, Tel. 0676/883 50 803

• BBZ Burgenland :: Rudersdorf,

Grazer Straße 34, Tel. 03382/730 56

• IDUNA-Warenhaus :: Jennersdorf,

Hauptstraße 27, Tel. 0664/34 64 342

•Infos: www.bmv.at :: www.reuse-burgenland.at

Eine Woche lang in den genannten ReUse-

Shops im Burgenland: Spezielle Aktionen

mit First Class Second Hand-Waren:

• 1 Euro-Tage warten auf Sie

• Vieles jetzt zum halben Preis

• Reparatur-Werkstätte

• Versteigerung von Flohmarkt-Ware

• Nähworkshop

• Überraschungsgeschenke

• Spezielle Textilien-Aktion

• Meet and Greet im Shop

• Gewinnspiel

European Regional Development Fund

12 APRIL 2021

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Foto © OSG

Lammer mit 100-prozentiger

Zustimmung wählten.

Gute Infrastruktur und

beliebte Wohngegend

Nicht unerwähnt bleiben darf

die gute Infrastruktur, denn

auch bei kleiner Größe hat die

Gemeinde alles zu bieten: eine

vorerst für zwei Jahre provisorisch

zugelassene Krippe, einen

Kindergarten, eine Volksschule.

Einen Landarzt, Gastronomie,

eine Bäckerei. Dazu

mit der Firma Wappel einen

Spezialisten mit langjähriger

Erfahrung für Fenster, Türen,

Tore und Sonnenschutz sowie

mit der Firma Alles Clean

einen kompetenten Ansprechpartner

für Gebäudereinigung,

Winterdienst, Spielplatzbetreuung

und Landschaftspflege.

Grafenschachen ist nicht

zuletzt auch bekannt durch

den Frisörsalon von Karin

Artner. Für einen Termin hier

kommen auch viele Auswärtige

gerne von weit her.

Wohnungsvielfalt

Darüber hinaus ist die Lage in

Autobahnnähe auch für Pendler

günstig. Wen wundert es,

dass sich das Wohnen in der

Gemeinde großer Beliebtheit

erfreut? In den letzten 20 Jahren

hat die OSG 60 Wohnungen auf

dem Gemeindegebiet geschaffen,

darunter das sogenannte „Arztund

Wohnhaus“, das zu einem

Vorzeigeprojekt geworden ist. In

diesem Mehrgenerationenhaus

sind das Wohnmodell „betreubares

Wohnen“ für Seniorinnen

und Senioren sowie Startwohnungen

für junge Menschen

unter einem Dach vereint.

Aktuell wird eine weitere

Wohnhausanlage mit sechs

Wohneinheiten geschaffen.

Dank der großen Nachfrage

sind überdies weitere Wohneinheiten

in Planung.

Die Römerbrücke

Eine Römerbrücke aus der Neuzeit

1358 gab es eine erste Erwähnung unter dem Namen „Grofunsach“,

was in etwa „Wald des Grafen“ bedeutet. Kroisegg scheint

namentlich tatsächlich mit dem etwa drei Kilometer entfernten, in

der Steiermark gelegenen Ort Kroisbach in Verbindung zu stehen

und leitet sich von der steirischen Form „kroiss“ zum mittelhochdeutschen

„kriuz/krebez“ für „Krebs“ ab. Bei Kroisegg befindet sich

auch die sogenannte „Römerbrücke“, die über den Stögersbach

führt. Zwar vermutet man, dass bereits zu römischer Zeit die Straße

von Pinkafeld über Kroisegg in die Steiermark in Gebrauch war

und damit auch damals eine Brücke existiert haben muss, doch die

heutige Römerbrücke ist anhand der verwendeten Ziegelformate

eindeutig einer Zeit um 1750 zuordenbar. Sie steht unter Denkmalschutz

und kann nur noch zu Fuß überschritten werden.

Hallstattzeitlicher Fund

Die Römerbrücke ist aber nicht das einzige geschichtliche Relikt

in der Gemeinde Grafenschachen. Beim Bau der Rückhaltebecken

musste Lehm entnommen werden. Dabei stieß man auf ein

hallstattzeitliches Hügelgrab, welches jedoch mutmaßlich schon

von Grabräubern entdeckt und teilweise geplündert worden ist.

Lediglich ein paar Überreste eines Tonkruges und einer Speerspitze

wurden gefunden. Spannend war für die Archäologen aber auch

die aus großen Flusskieselsteinen errichtete Grabkammer sowie

die Lage: Nicht im Zentrum des Hügels, sondern an der südlichen

Flanke. Nach der Untersuchung und Archivierung der Funde wurden

die Grabstellenüberreste wieder mit Humus bedeckt, um sie

vor Verwitterung und Vandalismus zu schützen.

APRIL 2021

13


Foto © Bernhard Bergmann

Lokal-Augenschein

Gerne würde David Pack den wunderschönen Gastgarten seines Gasthofes öffnen, sobald es die Corona-Maßnahmen der Regierung erlauben. Fix ist noch nichts

Öffnen oder doch geschlossen halten? Seit einem Jahr ist die Gastronomie bei uns – bis auf

wenige Monate oder besser gesagt Wochen – geschlossen und in Warteposition. Auch eine angedachte

Öffnung der Schanigärten wurde wieder zurückgezogen. Doch wie sieht nun die Lage

unserer regionalen Wirte vor Ort aus? prima! hat mit vier Betreibern mit jeweils unterschiedlichen

Situationen gesprochen. Olga Seus

DER NEWCOMER

LaGom

„Wir sind noch nicht bereit

aufzugeben“

Das LaGom in Hartberg ist der Newcomer

unter den befragten Wirtshäusern. Erst

Mitte September 2020 hat das Restaurant

im Schloss Hartberg eröffnet. Jedoch hatte

das Lokal seit dieser Zeit nur eineinhalb

Monate geöffnet und musste durch die

Corona-Maßnahmen der Regierung annähernd

fünf Monate schließen. Besonders

herausfordernd ist für Betreiberin Clarissa

Leimbach die Überbrückungsfinanzierung.

Während kein Umsatz gemacht werden

kann (Take-Away, so Clarissa Leimbach,

funktioniere aufgrund der Lage nicht),

laufen die Fixkosten unvermindert weiter:

„Staatliche Hilfen wurden zwar versprochen,

kamen bisher jedoch nur in Mindesthöhe

an. Die bürokratischen Hürden sind

für individuell zu bewertende Betriebe

(z.B. Newcomer, Betriebsübernehmer)

extrem hoch. Es gibt keine Ansprechpersonen

und das ständige Vertröstet-Werden

und die Warteschleifen machen mürbe.

Wir mussten bisher viermal Reklamation

einlegen. Zuletzt ausschließlich über die

Steuerberatung, was wiederum Kosten

verursachte. Unser Polster – eigentlich für

14 APRIL 2021

Foto © Olga Seus

Clarissa und Wolfgang Leimbach haben im Vorjahr

das LaGom Restaurant im Schloss Hartberg eröffnet

außergewöhnliche Ausgaben und Notfälle

– schrumpft kontinuierlich weiter, wir

warten immer noch auf die Umsatzersätze

des letzten Jahres.“

Anders lief es bei der Kurzarbeit-Anmeldung

über das AMS: „Ich kam teilweise

telefonisch nicht durch, da die Leitungen

überlastet waren. Die Mitarbeiter haben

mich tatsächlich zurückgerufen und sind

mit mir Schritt für Schritt die Anträge

durchgegangen. Das war ein super Service.“

Bisher wurden alle fünf Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter gehalten, lediglich auf

Kurzarbeit geschickt. „Denn es ist sehr

schwer, gutes Personal zu bekommen.

Nach der langen Lockdownzeit wird das

auf keinen Fall einfacher, da werden viele

die Branche gewechselt haben“, sorgt sich

Clarissa Leimbach. Doch sie ist guten

Mutes: „Wir sind noch nicht bereit aufzugeben“,

so ihr Credo und ihr Mann

Wolfgang ergänzt: „Wir denken lang- und

nicht kurzfristig.“ So werden bereits Pläne

für sommerliche Events wie musikalische

Jamsessions im Schlosspark geschmiedet,

die Terrasse wird um einen Lounge-Look

erweitert und bald stehen besondere Eiskreationen

auf der Karte.

DAS TRADITIONSWIRTSHAUS

Gasthaus Pack ‚Zur Lebing Au‘

„Unser ‚Essen to go‘ war mehr

eine Art Beschäftigungstherapie“

Das Gebäude des Gasthauses Pack gibt

es seit 300 Jahren, die Familie Pack hat es

seit nunmehr 100 Jahren in Besitz. Natürlich

sind so alte Mauern schön, doch gilt es

auch immer wieder aufs Neue zu renovieren.

Bereits 2013/2014 wurden 15 der 24

Gästezimmer umgebaut und 2020 wurde

der große Saal hergerichtet. Den neuerlichen

Lockdown nutzte David Pack, um die

restlichen neun Zimmer sowie die Kegelbahn

zu generalsanieren. „Das hatten wir

www.prima-magazin.at


Foto © Bernhard Bergmann

Foto © zVg

David Pack führt in dritter Generation das Traditionswirtshaus

Pack „Zur Lebing Au“ in Hartberg

neben der Walfahrtskirche

ohnehin bald einmal vor und daher sind

wir das gleich angegangen“, so der engagierte

Chef über den weiteren Umbau des

Hauses. Über die Unterstützungen seitens

der Regierung ist seine Meinung gespalten.

„Im März 2020 beim ersten Lockdown

würde ich die Note eins vergeben“, doch

danach waren die Maßnahmen für den

Gastwirt zuweilen „nicht gescheit erarbeitet.“

So hätte er kein Problem mit der

Vorlage des Testens für die Gäste gehabt,

geht er selbst doch regelmäßig auch zur

Teststraße. Er sieht das wesentlich höhere

Ansteckungsrisiko im Privatbereich statt

in der Gastronomie – natürlich brauche

diese ein Hygienekonzept, aber das sei kein

Problem. Zwar bot das Gasthaus regelmäßig

Mittagessen „to go“ an, jedoch sei dies,

so David Pack „mehr eine Art Beschäftigungstherapie

für unser Personal und weil

wir die Küche für beruflich eingemietete

Hotelgäste ohnehin offen hatten.“ Das

Personal war dennoch auf Kurzarbeit.

Gerne würde er wenigstens seinen Gastgarten

öffnen, für den das Lokal mitunter

bekannt ist. Doch wann dies von Seiten der

Regierung möglich ist, stand zu Redaktionsschluss

noch nicht fest.

DER KAFFEEHAUS-ALLROUNDER

Gotthardts Cafehäuser

„Ein fester Ansprechpartner wäre

effektiver gewesen“

Gerald Kollar ist Prokurist der Gotthardts Gastronomie.

Zu den Kaffeehäusern gehört „Die Bank“ in

Oberwart und „Gotthardt‘s Sonne“ in Hartberg

Unter dem Logo Gotthardt gibt es inzwischen

acht verschiedene Standorte der

Cafés. Auch „Die Bank“ in Oberwart und

„Gotthardt‘s Sonne“ in Hartberg sind Teil

der Gotthardt-Gruppe. Seit November

2020 ist alles bereits zum zweiten Mal

geschlossen, die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter auf Kurzarbeit. Damit möchte

man die gut eingeschulten Belegschaften

halten. Gerald Kollar, Prokurist bei Gotthardt,

sieht im Wegfall von Fachkräften ein

grundsätzliches Problem, das die Branche

langfristig beschäftigen wird.

Ein Abholservice wurde im ersten Lockdown

kurz ausprobiert, doch schnell

wurde klar, dass die Kosten für Köche und

Bestellentgegennahme den Verdienst bei

Weitem überschritten haben und damit

dies „betriebswirtschaftlich nicht zu

rechtfertigen war.“ Den Umsatzersatz hat

man teilweise erhalten, Probleme gab es

allerdings bei einer Umgründung der Betreibergesellschaft,

die unter einer anderen

Rechtsform im Jahr 2019 bereits Umsätze

hatte. Hier zu kommunizieren, dass eben

dieser alte Umsatz als Grundlage für den

Umsatzersatz zu nehmen sei, war schwierig.

Gerald Kollar meint dazu: „Die Ideen zur

Hilfe der Regierung waren grundsätzlich

nicht schlecht. Bei der Bearbeitung wäre

es aber wohl effektiver gewesen, wenn man

einen festen Ansprechpartner gehabt hätte

und nicht jedes Mal die gesamte Sachlage

neu vor jemand anderem hätte aufrollen

müssen.“

Bei Gotthardt hat man die Zeit genutzt

und die Standorte einer Renovierung unterzogen.

Dies war insofern günstig, weil

viele Standorte an sieben Tagen geöffnet

haben, Umbauarbeiten demzufolge immer

den Betrieb gestört hätten. Ermöglicht

wurden die Renovierungsarbeiten, weil

die Betreibergesellschaften, wie es heißt,

„finanziell nicht schlecht aufgestellt“ seien.

Problematisch sieht Kollar auch die Kurzfristigkeit,

mit der Vorgaben und Schließungen

kommen. So musste bereits im

März 2020 und ebenso wieder im November

Ware weggeworfen werden, schließlich

arbeitet man bei Gotthardt mit regionaler

Frischware, die systembedingt nicht über

einen langen Lockdown lagerfähig ist.

Fürs Wiederaufsperren hat er ein gutes

Gefühl, auch wenn das mit der Auflage von

Testungen verknüpft sein wird. Doch gibt

Joachim und Jaqueline Halwachs sind langjährige,

erfahrene Gastro-Experten

er hier zu bedenken: „Ich kann sie mir zwar

von den Gästen zeigen lassen, im Detail

alle Angaben überprüfen und damit verifizieren

kann ich sie nicht.“

Die Vielfältigen

Halwachs Catering und Gastronomie

„Tests zu kontrollieren ist nicht

meine Aufgabe“

Joachim Halwachs ist Unternehmer durch

und durch und seit 30 Jahren schon im

Gastgewerbe. Er betreibt das Kaffeehaus im

Haydnhof in Oberwart, den Kirchenwirt

in Schäffern, die Gastronomie der Wexl

Trails in St. Corona sowie ein Cateringunternehmen.

„Ich bin es gewohnt, jeden

Tag zu arbeiten. Seit November jedoch steht

alles still“, erzählt der Unternehmer. Die

Mitarbeiter sind ebenfalls seit November

abgemeldet, jedoch mit der Zusicherung,

sie beim Wiederaufmachen sofort wieder

einzustellen. Das Einzige, was momentan

betrieben wird, ist ein Foodtruck bei St.

Corona, doch „der lohnt sich kaum.“ Dazu

kommt, dass die Gastronomie in St. Corona

erst im März 2020 neu zum Gesamtunternehmen

dazu kam. Da die restlichen drei

Standorte jedoch schon länger bestehen,

wurde die Umsatzerstattung für November

und Dezember nur für die restlichen Standorte

berechnet, für den letzten Standort in

St. Corona wurde nichts bezahlt. „Obwohl

ich dafür genauso Ausgaben hatte.“ Dazu

kam noch die Miete, die vom Land als

Eigentümer für den St. Corona-Standort

in voller Höhe berechnet wurde. Lediglich

beim Oberwarter Kaffeehaus gab es einen

Mieterlass durch die private Vermieterin.

Von Regierungsseite aus würde sich

Halwachs klare Vorgaben wünschen, nicht

wie jetzt „alle Wochen nur Veränderung.“

Jedoch gültige Tests zu kontrollieren, ist für

den Unternehmer ein eindeutiges No-Go.

„Das ist nicht meine Aufgabe“, so seine

klare Ansage, zu der er hinzufügt: „Ich

hoffe, dass das Ganze bald vorbei ist!“

APRIL 2021

15


„Wenn man

schweigt, kann

es im Kopf

ganz schön

laut werden!“

Foto © Eva Maria Kamper

Jutta Spitzmüller, MA

ist Yoga- und Meditationslehrerin

und leitet auch

Schweigeseminare

Multitasking gilt in unserer schnelllebigen Zeit als Paradedisziplin, als Non-Plus-Ultra von Talent

und Stärke. Besonders Frauen wird nachgesagt, eine Gabe für die parallele Ausführung von

Mehrfachaufgaben zu besitzen. Es wird allerdings von zahlreichen Studien bestätigt, dass die

Konzentration während des Multitaskings nachlässt. Hektik und Stress sind ebenfalls mögliche

Folgen. Dann passiert es schnell, dass man eine Pause braucht. Schweigeseminare bieten

besonders für Rastlose und Stressgeplagte einen Zufluchtsort, der ganz konträr zum schrillen,

lauten Alltag ist. Zurück zu einer achtsamen inneren Haltung. Eva Maria Kamper

Es ist Freitag, 17 Uhr. Eine

Handvoll Menschen findet

sich im Innenhof des Klosters

in Kirchberg am Wechsel ein

und lässt erwartungsvoll den

Blick über die alten Gemäuer

schweifen, bevor sie eintritt.

Hier werden die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer also

das Wochenende verbringen

und hauptsächlich eines tun:

Schweigen.

Ambiente der Stille

Seminarleiterin Jutta Spitzmüller

ist schon seit den frühen

Vormittagsstunden vor Ort, um

alles für die erwartete Gruppe

vorzubereiten. „Für Seminare,

bei denen es darum geht, vom

bitte umblättern, weiter auf Seite 18 >>

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DIE KRAFT DER STILLE

REPORTAGE

Foto © Andi Bruckner

„Stille vor Meetings

steigert deren Effizienz“

Mag. Klaus Pahr

Klaus Pahr hat sich in seinem Portfolio auf Burnout Vorbeugung sowie Resilienz-

und Achtsamkeitstraining spezialisiert. Der diplomierte Lebens- und

Sozialberater und Supervisor weiß: Die schnelllebige Welt bietet einen Nährboden

für stressbedingte Krankheiten. Die gute Nachricht: Es gibt zahlreiche

Lösungsansätze, um die Herausforderungen des Alltags auszugleichen.

Schweigen und Stille sind mögliche Optionen. Seit 2010 bietet er regelmäßig

Schweigeseminare an, um den Menschen die Rückkehr zur inneren Ruhe und Klarheit näherzubringen.

Auch im beruflichen Alltag kann diese Methode hilfreich sein. Eva Maria Kamper

Positive Effekte der Stille

Klaus Pahr verspricht in seinen Schweigeseminaren eine Rückkehr

zur Ruhe, unterstützt durch sogenannte Achtsamkeitsübungen, die

danach auch in den Alltag integriert werden können. Auch er hat

das passende Ambiente in den Räumlichkeiten des Klosters Kirchberg

am Wechsel gefunden. „Eine geräuscharme Umgebung ist ein

wichtiger Teil der Methode. Das Kloster ermöglicht uns diese Stille.

Leichte Körperübungen (z.B. Qi-Gong) sowie Impulse in der Natur

begleiten die Zeit des Schweigens. Beim kreativen Zeichnen, Schreiben

oder Töpfern wird den inneren Eindrücken Ausdruck verliehen

und der Blick auf das Wesentliche geschärft, was oft zu erstaunlichen

Ergebnissen führt. Die Angebote im Seminar sind natürlich

kein Zwang, sondern eine Einladung, neue Dinge auszuprobieren.

Wichtig ist allerdings, die eigenen Reize zu reduzieren. Also Fernseher

und Handy sind da eher kontraproduktiv. „Allein der kurzzeitige

Verzicht auf diese Medienkanäle bringt oft schon viel Veränderung

für die Menschen“, beschreibt Klaus Pahr mögliche Auswirkungen

des Seminars.

Übrigens: Auch für Paare eignet sich das Konzept. Die Partner kommen

zur Ruhe, wenn sich „Staub und Wirbel“ des Alltags legen, und

dann ist es schön, die Verbundenheit auch ohne Worte zu spüren.

Multitasking: Segen oder Fluch?

Multitasking steht immer mehr im Generalverdacht, Stress und physische

Stresssymptome zu verursachen. Dabei gilt es nach wie vor

als besondere Zeitersparnis und erstrebenswertes Talent, mehrere

Dinge gleichzeitig machen zu können. „Multitasking dämpft auch

das Gefühl der Notwendigkeit einer Pause, das wirkt sich negativ

auf Belastbarkeit und Effektivität aus“, weiß Klaus Pahr. Deswegen

eignen sich Seminare rund um die Rückkehr zur Stille und Achtsamkeit

auch im beruflichen Kontext.

Setting Großraumbüro

Viele Menschen arbeiten im klassischen Großraumbüro. Der Geräuschpegel

ist hoch, wenn in regelmäßigen Abständen irgendwo ein Telefon

klingelt, die Kollegschaft diskutiert, der Drucker anspringt und der Kaffeevollautomat

surrt. „Geräusche kann man zwar gewohnt werden,

allerdings reagiert der menschliche Aufmerksamkeitsmechanismus

sofort bei Gesprächen bzw. Telefonaten von Mitmenschen. Es ist fast

unmöglich, bei lauten Gesprächen wegzuhören, was zur massiven

Ablenkung führt. Wenn man in eine schwierige Aufgabe vertieft ist,

und dabei gestört wird, braucht man nachweislich 15 Minuten, um auf

dasselbe Konzentrationslevel zurückzufinden“, beschreibt Klaus Pahr.

Das kann sich bei wiederholten Störungen schnell zu einer langen

Phase von verlorener Arbeitszeit summieren.

Natürlich sei es schwer möglich, im Zuge des Büroalltages auf immerwährende

Stille zu pochen. Aber einfache Übungen innerhalb der

Belegschaft können schon sehr angenehm sein: „Gerne empfehle ich,

Räumlichkeiten der Stille zu schaffen, wie zum Beispiel das Angebot

von ‚Silent Lunches‘, also die Mittagspause in kompletter Stille zu

ermöglichen. Oder die Übung ‚Check in/check out‘, das bedeutet, dass

beispielsweise vor Beginn von Meetings und an deren Ende eine Phase

der Stille eingehalten wird. Dabei kann man sich sammeln, und sich

auf das konzentrieren, was anschließend kommt. Das steigert die

Effizienz von Meetings deutlich“, berichtet der Seminarleiter.

Neuer Direktor des Wimmer Gymnasiums

Klaus Pahr wird ab September 2021 der neue Direktor des Wimmer

Gymnasiums in Oberschützen sein. Auch seine Schülerinnen und

Schüler dürfen bei Bedarf auf seine Expertise zu den Themen Stille

und Achtsamkeit zählen. Für Jugendliche kann ein ständiger Lärmpegel

ebenfalls sehr belastend sein, so wäre es auch in einer Schule

wichtig, Ruhezonen zu schaffen, die individuell aufgesucht werden

können. Entscheidend ist dabei, den Jugendlichen diese Möglichkeiten

als freiwillige Option anzubieten und nicht ‚überzustülpen‘.

APRIL 2021

17


REPORTAGE

DIE KRAFT DER STILLE

Äußeren loszulassen und sich

nach innen zu wenden, ist es

sehr wichtig, dass die Umgebung

möglichst schlicht und

klar gestaltet ist“, erklärt die

erfahrende Yoga- und Meditationslehrerin

das spärlich

eingerichtete Ambiente. Der

Ablauf des Seminars wurde

schon vor Beginn abgeklärt:

„Es ist wichtig, dass alle Teilnehmenden

wissen, was auf sie

zukommt!“ So bedarf es auch

keiner Worte mehr, um die

einzelnen Übungen aus Bewegungseinheiten

und Meditation

anzukündigen. Lediglich die

akustischen Signale von Klanghölzern

und Klangschale sollen

die Gruppe durch das Wochenende

begleiten, vergleichbar mit

der Pausenglocke in der Schule.

Kraftzentrale

Unterbewusstsein

Nach der Begrüßung am

Ankunftsabend beginnt auch

schon das kollektive Schweigen.

Körperlich und mental

erfordere es eine Menge

Disziplin, in Stille auf einem

Polster zu verharren: „Wenn

man schweigt, kann es im

Kopf ganz schön laut werden!

Denn wenn der Körper zur

Ruhe kommt, dann bewegt

sich der Geist. Und die Gedanken

kommen wie in einem

Film. Handlungen, Einfälle,

Emotionen… Das Unterbewusstsein

spült uns Dinge

heran, die für uns relevant

sind. Das sind nicht immer

angenehme Dinge, die können

auch Sprengkraft haben und

die Notwendigkeit einer

Änderung im Leben aufzeigen.“

Das Schweigen lenke

den Blick nach innen auf das

Wesentliche, erklärt sie und

das sei der große Benefit.

Auch beim Essen und während

der Tätigkeiten im

Haushalt des Klosters wird

kein Wort gesprochen. „Wir

üben, uns voll und ganz auf die

Mahlzeiten und die Handlungen

zu konzentrieren.

Fokussieren, Still-Werden und

In-sich-selbst-Hören.“ Den

Ursprung dieser Meditationstechnik

in Achtsamkeit und

Schweigen findet man unter

anderem sowohl im Buddhismus

als auch in christlichen

Traditionen. Die Teilnahme an

Schweigeseminaren ist heute

aber an keine Religionszugehörigkeit

gebunden.

Alltagstauglich

Es ist grundsätzlich ratsam,

die Übungen nachhaltig in

den Alltag mitzunehmen und

sich täglich ein paar Minuten

Stille zu gönnen. „Der Bedarf

an Multitasking ergibt sich oft,

und das ist für manche Situationen

auch in Ordnung. Man

sollte sich aber immer wieder

mal auf das Wesentliche besinnen

und Handlungen bewusst

im ‚Hier und Jetzt‘ setzen.“

Bewusstes Sprechen

Sonntagmorgen sind die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer

schon sehr routiniert mit den

Gepflogenheiten des Seminars,

die Stille ist ein gewohnter

Begleiter geworden. Auch die

laute Stimme im Kopf hat womöglich

vorerst ihren Frieden

gefunden. Das gemeinsame

Mittagessen beendet offiziell

das Programm: „Nach dem

Schweigen ist es fast ungewohnt,

beim Essen wieder zu

sprechen. Meine Erfahrung ist,

dass man nach einer Phase des

Schweigens wesentlich bewusster

mit dem Sprechen umgeht

und immer weniger Interesse

an ‚Klatsch und Tratsch‘ hat

und dadurch besser bei sich

bleiben kann“, findet Jutta

Spitzmüller wieder die ersten

Worte.

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epidemiologischen Entwicklung von COVID-19 zu sehen und unterliegen somit auch einer laufenden Evaluierung,

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SONNENERDE

UNTERNEHMENSPORTRAIT

Am 1. Mai ist wieder

SONNENERDE-TAG.

Und das bedeutet

„Pflanzenmarkt“ und

„Tag der offenen Tür“

am SONNENERDE-

Areal in Riedlingsdorf.

Pflanzenraritäten,

Kräuter und wichtige

Infos zum Thema

Garten stehen auf dem

Programm. Und natürlich

sind die beliebten

Führungen durch den

Öko-Betrieb geplant. *

Pflanzenparadies bei SONNENERDE

„Raus in die Natur, hinein in

die Erden- und Pflanzenwelt

von SONNENERDE“, lädt Gerald

Dunst zum Tag der offenen

Tür inklusive Pflanzenmarkt

am 1. Mai in seinen

Betrieb in Riedlingsdorf ein.

Zahlreiche Aussteller haben

auch heuer zugesagt und

bieten Ausgefallenes, Rares

und Besonderes rund um das

Thema Garten und Pflanzen

an. „Natürlich richten wir uns

dabei streng nach den Vorgaben

der Bundesregierung. Wenn

möglich, wird es auch wieder den

beliebten Riesensandhaufen für

Kinder geben und es sind auch

Betriebsbesichtigungen geplant.

Immerhin wollen wir ja auch unser

Herzstück, die Pflanzenkohleproduktionsanlage,

herzeigen

und erklären, warum unsere

Erden die fruchtbarsten unter

der Sonne sind“, hofft Gerald

Dunst, dass die Veranstaltung

wie geplant stattfinden kann.

* Die Veranstaltung richtet sich nach den Covid 19-

Vorgaben der Bundesregierung. Ob sie stattfindet,

lesen Sie in der nächsten prima! Ausgabe, online auf

www.sonnenerde.at und www.prima-magzin.at und

auf den Social Media Kanälen von SONNENERDE

und dem prima! Magazin.

*

1. MAI ist

SONNENERDE-TAG

(Pflanzenmarkt und

Tag der offenen Tür)

12 – 18 Uhr

Betriebsführungen:

13.30 Uhr, 15 Uhr,

16.30 Uhr

Der Tag der offenen Tür ist geplant, ist aber von den

aktuellen Covid-19-Vorgaben der Bundesregierung abhängig

TIPP des Monats: „So legen Sie ein Hochbeet an“

Füllen Sie das Hochbeet mit Sand, Lehm oder „minderwertiger“

Erde. Denn beim Hochbeet sind nur die

oberen 40 cm wichtig. Nehmen Sie aber bitte keine

Erde mit Torf (klimaschädlich). Verwenden Sie die

Bio Hochbeeterde oder die Bio Schwarzerde von

SONNENERDE. Damit schaffen Sie die Grundlage für

nährstoffreiches Gemüse.“ (siehe Video von ERD-GEFLÜSTER)

Gerald Dunst, Forscher u. Gründer von SONNENERDE

„Wir wachsen! Wir investieren!“

SONNENERDE baut eine neue, noch größere

Pflanzenkohleanlage.

Seit über 20 Jahren steht SONNENERDE für Klimaschutz. Die Erden

sind torffrei und gelten als die fruchtbarsten unter der Sonne. Das ist

wichtig, denn die Erde bildet die Grundlage unserer Lebensmittel –

und somit unserer Gesundheit. Bedenken Sie immer: Wir können nur

ernten, was wir gesät haben. SONNENERDE verfolgt seine klima- und

qualitätsbewusste Philosophie konsequent weiter und wird in den

nächsten Jahren bis zu zehn Millionen Euro in die Betriebsstätte in

Riedlingsdorf investieren.

Zum einen steigt der Bereich der Sackware enorm und es wird dafür ein

eigenes Bürogebäude am Areal errichtet. Zum anderen wird der Bio-

Bereich noch stärker ausgebaut und es wird in eine neue Pflanzenkohleproduktionsanlage

investiert. Gerald Dunst: „Wir wollen die Qualität

noch mehr steigern, denn mit unseren Erden tragen wir Verantwortung.

Für unsere Umwelt und für die Menschen, die darauf anbauen. Das ist

für SONNENERDE eine Verpflichtung, auf die sich unsere Kund*innen

verlassen können. Deshalb wachsen und investieren wir weiter!“

Foto © Muik

Unser Videokanal

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Die beste Erde unter der Sonne

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(Photo by Tania Fernandez on Unsplash)

IM FOKUS XXX

New York, Freiheitsstatue – für viele Auswanderer war dies am Ostersonntag 1921 der erste Blick auf ihre neue Heimat

Ostern in der „Neuen Welt“

Auswanderer aus unserem Land. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des

Burgenlandes erzählt Ahnenforscher Herbert Rehling aus Bad Tatzmannsdorf

über Einzelschicksale von Auswanderern, die in Amerika ihr Glück gesucht

haben. Für einige war der Ostersonntag des Jahres 1921 ein

New York, Freiheitsstatue (Photo by Tania Fernandez on Unsplash)

besonderer.

Herbert Rehling

geb. 1946 wohnt in

Bad Tatzmannsdorf. Er war

Lehrer am Gymnasium Oberschützen

für Mathematik,

Physik und Chemie und war

25 Jahre bei Siemens PSE

unter anderem in der Software-Entwicklung

tätig. Seit

1992 beschäftigt er sich mit

Ahnenforschung. Ebenso mit

Naturwissenschaften, Religionen

und Geschichte. Er ist

Autor des Buches: „Die BIBEL

– Das steht wirklich drin?“

www.rehling.weebly.com

https://www.facebook.

com/BibelEndlichVerstehen

Ende des 19. und Anfang des

20. Jahrhunderts sind zehntausende

Menschen aus unserem

Land emigriert. Bereits in den

Zeiten der Monarchie machten

sich viele aus unserem Land

auf der Suche nach Arbeit vor

allem nach Budapest auf, ein

kleinerer Teil zog auch nach

„Österreich“, insbesondere nach

Wien. Beide Städte waren zwar

im Sinne der Mobilität von

einst recht weit weg vom Heimatort,

aber die Verbindung

zur Heimat war meist nicht

völlig gerissen.

Ganz anders war die Situation,

wenn man sich auf die Reise

in ein fernes Land einlassen

musste, wenn man beispielsweise

nach „Amerika“ fuhr. Die

Heimat niemals wiederzusehen,

war für fast alle Auswanderer

von Anfang an gewiss. Die

Tränen flossen, nicht nur bei

jenen, die Abschied für immer

nahmen, auch bei den Zurückgebliebenen,

den Eltern, den

Geschwistern, den Bekannten.

Nach dem Abschied von

Zuhause und der manchmal

wochenlangen Überfahrt, wie

war die Stimmung, wenn man

an einem „hohen“ Feiertag am

Ziel ankam? Wenn man wusste,

dass die Verwandten sich zu

Hause vielleicht gerade zum

Kirchgang anschickten, um

auch für die „verlorenen“ Söhne

und Töchter zu beten?

Angekommen

Im Jahr 1921 fiel der Ostersonntag

auf den 27. März.

An diesem Tag legte ein

Dampfer mit Burgenländerinnen

und Burgenländern

an Bord im Hafen von New

York an. Möglicherweise war

ihnen gar nicht bewusst, dass

ihr Heimatland neuerdings

„Burgenland“ heißen sollte;

wichtig war, dass sie endlich

in der „Neuen Welt“ gelandet

waren. Die Einwanderer

blickten mit großen Augen

auf die riesigen Gebäude der

Stadt, die „Wolkenkratzer“, die

ihnen sicher wie ein Wunder

erschienen. Dann wurde

ihre Aufmerksamkeit auf die

strengen Kontrollen bei der

Einwanderungsbehörde von

Ellis Island gelenkt. Würden

sie zurückgewiesen, vielleicht

wegen einer Krankheit oder

weil sie andere Auflagen nicht

erfüllen konnten?

Nach eingehender Inspektion

durften am Ostersonntag 1921

aus Oberwart einreisen: Fuith

Maria, geb. Zambo, mit ihren

Kindern Maria und Julius.

Zehn Tage waren sie auf der

Lapland von Antwerpen nach

New York unterwegs gewesen,

für die Kinder ein echtes

Abenteuer. Ihre Mutter musste

eher an die Zukunft denken,

waren sie doch auf dem Weg

zu ihrem Gatten bzw. Vater,

der in Oberwart Besitzer des

Hammerwerks an der Pinka

gewesen war und 1911 nach

Amerika gegangen war. In St.

Paul, Minnesota, hatte er sich

eine Existenz aufgebaut und

wartete sehnsüchtig auf die

lang vermisste Familie, von der

er kriegsbedingt jahrelang getrennt

gewesen war. Mit dabei

auf dem Weg zu ihrem Onkel

in Minnesota war auch Anna

Gaal aus Oberwart.

Auf demselben Schiff kamen

am Ostersonntag, 27. März

1921, auch die Schwestern Gisela

und Helene Haselbacher

aus Unterwart an. Ihr Reiseziel

war Detroit, Michigan, wo ihr

Bruder Stefan seit 1912 beschäftigt

war.

Ein weiterer Passagier auf

dem Schiff war Dr. Bernhard

Geiger, ein bedeutender

Wissenschaftler und Professor

für Iranische und Indische

Philologie an der Philosophischen

Fakultät der Universität

Wien. Geboren 1881 in Bielitz

(heute: Bielsko-Biala, Polen) in

eine jüdische Familie, musste

er nach langem, erfolgreichem

Schaffen in Wien im Jahr 1938

seine Lehrtätigkeit einstellen.

Er floh als politisch Verfolgter

noch im selben Jahr nach New

York, wo er weiterarbeiten

konnte. Dort starb er im Jahr

1964 als einer der zahlreichen

„altösterreichischen“ Gelehrten,

die aus unserem Land vertrieben

worden waren.

Dr. Geiger war am Ziel seiner

Reise; er besuchte seinen Vater

in New York. Für die soeben

angekommenen Burgenländerinnen

und Burgenländer

ging die Reise jedoch weiter,

für die Haselbacher-Schwestern

aus Unterwart fast 1.000

km nach Detroit bzw. für Frau

Fuith und ihre Kinder etwa

doppelt so weit nach St. Paul,

Minnesota. Ob da Zeit und

Lust blieb, das Osterfest zu

feiern? Herbert Rehling

20 APRIL 2021

www.prima-magazin.at


SEELSORGERIN

PORTRÄT

Sieglinde Pfänder ist Pfarrerin

der evangelischen Kirche A.B.

in Oberwart. Sie ist aber auch

Ehefrau, Mutter, Geschäftsführerin,

Obfrau und schafft

es in jeder dieser Rollen, sich

ganz auf die Menschen ihrer

Umgebung einzulassen.

Christian Keglovits

Pfarrerin Sieglinde Pfänder

Foto © Nadja Meister_Diakonie Österreich

„Ich hab den schönsten

Beruf auf der Welt“

Mit einem entspannten Lächeln sitzt

Sieglinde Pfänder in ihrem Büro der evangelischen

Pfarrgemeinde A.B. in Oberwart

– Corona sei Dank. So belastend

die Pandemie für viele Menschen auch

ist, für die Seelsorgerin bedeutet Corona

ein Stück Entschleunigung: „Ich bin nun

jeden Abend zu Hause und dieses Gefühl

erlebe ich zum ersten Mal seit 26 Jahren.“

So lange nämlich ist die gebürtige

Bernsteinerin Pfarrerin und diese Entscheidung

hat sie nie bereut. „Ich finde, es

ist der schönste Beruf auf der Welt, denn

ich liebe die Menschen. Ich bin jeden Tag

dankbar dafür, dass ich mit Menschen

arbeiten darf. Ich kann in der Früh oft

nicht sagen, was auf mich wartet und das

macht den Alltag auch schwierig und

immer wieder herausfordernd.“

Der Deal mit dem Herrgott

Was die Menschen an Sieglinde Pfänder

besonders schätzen, ist gleichzeitig eine

ihrer großen Stärken – emphatisch sein

und zuhören können, offen sein für die

Sorgen und Nöte. „Ich nehme mir Zeit,

höre das, was mir ein Mensch sagt und

auch das, was er mir zwischen den Zeilen

sagt. Zuhören und anpacken hab ich

nicht im Studium gelernt, damit wurde

ich von Kind an geprägt – von meinen

Eltern und Freunden, von meinen Religionslehrerinnen

und -lehrern.“

Die Entscheidung, Theologie zu studieren

und Pfarrerin zu werden, traf sie über

Umwege und ohne einen Ruf Gottes

vernommen zu haben. Es hätte sie auch

gereizt, Journalistin, Kindergärtnerin oder

Sozialarbeiterin zu werden. Und dann gab

es noch die Geschichte mit der Großmutter:

„Sie erkrankte leider viel zu früh an

Krebs und da hat meine Mama versucht,

mit dem Herrgott einen Deal zu schließen:

Wenn die Oma wieder gesund wird,

dann sorgt meine Mama dafür, dass ich

Pfarrerin werde. Die Oma wurde leider

nicht gesund, sondern starb bald darauf.

Pfarrerin bin ich trotzdem geworden.“

Ein starker Halt

Doch zuvor kam noch die Liebe in ihr

Leben. Im Zuge eines Sozialpraktikums

in Deutschland läuft ihr Andreas, ein

gelernter Tischler, über den Weg. Die

beiden heiraten, noch in Deutschland

kommt Tochter Katharina auf die Welt.

Zwei weitere Töchter folgen, als sich die

Familie schon in Österreich niedergelassen

hat. Während ihr Mann Andreas

Teilzeit in die Rolle des Hausmannes

schlüpft, wächst die Ehefrau und Mutter

Sieglinde Pfänder in die Rolle der Pfarrerin.

Ihr Credo. „Evangelisches oder besser

christliches Leben beschränkt sich nicht

nur auf den Sonntagsgottesdienst, vielmehr

geht es um gelebte Mitmenschlichkeit. Jede

und jeder einzelne kann dafür sorgen, dass

es ein Stück mehr Gerechtigkeit gibt.“

Für Sieglinde Pfänder bietet die Diakonie

Übungsfelder, um in der eigenen Gemeinde

für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Seit 2010 ist sie die Geschäftsführerin

der Diakonie Burgenland und die Obfrau

des Evangelischen Diakonievereines. Und

sie ist eine, die Bedürfnisse erkennt, die

anpackt und initiiert: z.B. das Demenzzentrum

Oberwart und Projekte, in denen

Flüchtlinge Gemüse anbauen oder Grünland

pflegen. Das Ehepaar beherbergt

zu Hause seit Jahren junge Männer aus

Afghanistan und dem Iran.

Mit ihrem Vorbild möchte Sieglinde

Pfänder erreichen, dass die Menschen

wieder mehr aufeinander schauen, statt

immer nur auf sich selber. So liegt es

ihr auch fern, eine Karriere anzustreben.

Immer wieder wurde Sieglinde Pfänder

für das Superintendenten-Amt ins Spiel

gebracht, aber ihr Herz schlägt eindeutig

für die Diakonie und die Pfarrgemeinde.

Dem neuen Superintendenten Robert

Jonischkeit wünscht sie alles Gute.

Was ihre eigene Zukunft betrifft, bleibt

sie bescheiden: „Ich hoffe, dass ich noch

die eine oder andere Reise machen kann.

Es wäre natürlich schön, Oma zu werden,

möchte aber meinen Kindern keinen

Druck machen.“ Am Ende fällt ihr doch

noch ein seit längerem gehegter Wunsch

ein: „Ich würde gerne ein Buch schreiben,

denn ich hätte viel zu erzählen“, sagt

Sieglinde Pfänder noch immer mit ihrem

entspannten Lächeln. Wir freuen uns

schon darauf.

APRIL 2021

21


REPORTAGE XXX

Wie die Luft zum Atmen

Der Wald! Er ist Wirtschaftsfaktor und Medizin für unsere Seele. Gerade im letzten Jahr

haben viele die Kraft der Natur gesucht. Der Wald heilt. Und ohne Wald kein Leben.

Aber wie steht es um die österreichische Waldwirtschaft? prima! hat mit DI Martin

Höbarth, dem Geschäftsführer des Österreichischen Waldverbandes, gesprochen.

Das gesamte

Interview

www.prima-magazin.at

Rubrik: Im Gespräch

Wie wirkt sich die Pandemie

auf die Holzbranche aus?

Martin Höbarth: Hier ist

zwischen Forstwirtschaft und

Holzindustrie zu unterscheiden.

Aufgrund des ersten Lockdowns

im Frühjahr 2020 kam

es zum Stopp beim Export

von Holzprodukten. Die damit

verbundenen Unsicherheiten

haben dazu geführt, dass bereits

erzeugtes Rundholz von der

Industrie nicht abgeholt wurde.

In Kombination mit den auf

hohem Niveau laufenden

Importen kam es zu einem

massiven Preisverfall für die

Forstwirtschaft. Auf die Waldarbeit

selbst hatte die Pandemie

kaum eine Auswirkung, da die

Land- und Forstwirtschaft als

kritische Infrastruktur gilt und

mehr oder weniger weitergearbeitet

werden durfte. Probleme

machten Grenzschließungen

und damit verbundener Arbeitskräftemangel.

Die holzverarbeitende Industrie

konnte nicht zuletzt aufgrund

der florierenden Bauwirtschaft

Holzprodukte gut verkaufen.

Grenzschließungen verhinderten

kurzfristig den Export

von fertigen und halbfertigen

Holz-Produkten. Dafür war der

Rundholzimport immer möglich

und wurde auch verstärkt

wahrgenommen sowie Rundholz

günstig eingekauft. Zusätzlich

haben Lockdowns mit Reisebeschränkungen

dazu geführt,

dass die Bürgerinnen und Bürger

mehr in ihr Eigenheim inklusive

Garten investieren. Dies

führte auch zu einem Boom im

Do-It-Yourself-Bereich. Der

Export von Laubholzprodukten,

v.a. nach Asien ist hingegen von

Schwierigkeiten

geprägt.

Insgesamt

DI Martin Höbarth

betrachtet

hatte die Pandemie aber

bislang keine nachhaltig

negativen Auswirkungen auf

die Holzindustrie.

Würden Sie einen Wald als

Wertanlage empfehlen?

Martin Höbarth: Ob für den

Brennholz-Eigenbedarf, als

Hobby und Freizeitbeschäftigung

oder zum bloßen „Natur-

„Wenn’s um’s Bauen geht, hol’z den Strobl!“

Die Firma Strobl in Deutsch

Kaltenbrunn ist Komplettanbieter

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und Dachdeckerei.

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STAHLKONSTRUKTION verzinkt A2

DACHNEIGUNG : 3°

Asphaltkante

Asphaltkante

-2,18

-2,08

DACHDECKUNG: Trapezblech 150 antikondensat

überdachte Fläche: 143,48 m²

Fäkal-Kanal

t= 2,00 m

0.30

4.00

genießen“ und Erfreuen am damit sich Erholungsuchende

eigenen Wald – die Gründe SYSTEMSCHNITT für sicher auf A-Amarkierten Wegen

einen Waldkauf sind mannigfaltig.

bewegen können.

Ein Wald, der als Einkom-

mensquelle und „Lebensgrundlage“

für die Familie dienen Martin Höbarth: Ausschlag-

Wie ist die Preisentwicklung?

Fäkal-Kanal

DACHNEIGUNG : 3°

-2,03

t= 2,65 m

DACHDECKUNG: Trapezblech 150 antikondensat

soll, hat besondere Kriterien zu gebend für den Holzpreisverfall

erfüllen. Gute Erschließung STAHLKONSTRUKTION mit seit A22013 sind die Schadereignisse

Forstwegen und Rückegassen,

und die damit verbunde-

Gehsteig

RW-KANAL

2% Gefälle

-1.80 -1.76

maschinenbefahrbar und trotz nen Schadholzmengen in ganz

STRASSE -2.08

Klimaerwärmung tauglich für Mitteleuropa. In den Borkenkäfergebieten

lag der Holzpreis

1.65 3.80 1.85 0.25

Wohnfläche Räume_Rohbau

0.15

Nadelbaumarten. Denn die

7.55 0.14

Holzindustrie ist überwiegend sogar unter den Holzerntekosten,

was es bislang nicht gege-

TECHNIK

auf die Verarbeitung von Nadelholz

ausgerichtet. So einen ben hat. Durch die Klimakrise

Wald würde ich mir durchaus wird eine gezielte Holzernte

TOP 1

auch unter den schwierigen immer weniger 01.01 planbar. WOHNKÜCHE Flexibilität

Rahmenbedingungen kaufen.

Wald ist immer Emotion, Wald

ist aber vor allem auch Verpflichtung.

Wer einen Wald

wird auch beim Holzge-

schäft immer wichtiger. Waldbesitzerinnen

und Waldbesitzer

sind gut beraten, Zeitfenster

besitzt, muss eine Vielzahl an mit auskömmlichen bzw. guten

TOP 2

Gesetzen beachten und ist mit Holzpreisen 02.01 zu nutzen WOHNKÜCHE und die

zahlreichen Beschränkungen

konfrontiert. Von der Wiederbewaldungspflicht

über

Forstschutzmaßnahmen bis

zur Verkehrssicherungspflicht,

Wälder klimafit zu machen.

Aktuell besteht so ein günstiges

Zeitfenster, wobei jeder für

sich entscheiden muss, ob der

TOP 3

Holzpreis attraktiv genug ist. Es

-2,01

6.00

6.00

6.00

0.30

18.60

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Eine tolle Kapitalanlage! 2 Wohnungen,

03.01 WOHNKÜCHE 20.85 m²

(56m 2 u. 62 m 2 03.02 ZIMMER 18.54

) können noch 03.03 gekauft

ABSTR.


1.54 m²

10.29 m²

03.04 VORR.

03.05 WC

werden und ins Eigentum übergehen!

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2.20 m²

9.24 m²

Top Ausstattung:

Asphaltkante

GRUNDGRENZE

2.80 0.36

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Räumlichkeiten für Küche mit 04.04 Ess- WC u. Wohnbereich,

2.10 m²

Schlafzimmer, Vorraum,

04.05 ABSTR. 2.13 m²

04.06 BAD 7.91 m² 54.57 m²

TOP 5

Abstellraum,

05.01 WOHNKÜCHE 26.53 m²

05.02 ZIMMER 1 15.31 m²

Bad u. WC getrennt, teilüberdachte Gartenterrasse,

große Gartenfläche 05.05 sowie ABSTR. überdach-

7.58 m²

05.03 ZIMMER 2 11.24 m²

05.04 ZIMMER 3 11.43 m²

05.06 WC 2.28 m²

05.07 BAD 11.57 m²

ter Autoabstellplatz mit Kellerersatzraum.

05.09 VORR. 12.91 m² 98.85 m²

Die Beheizung erfolgt über Fußbodenheizung

von der eigenen Fernwärmeanlage. Guter

Anschluss zur A2, Busverbindungen nach Wien

u. Graz (halbstündlich). Fertigstellung bis Ende

Sommer geplant. Bezugstermin: spätestens

1. September 2021. Für Schnellentschlossene

könnten noch kleinere Änderungswünsche

bei der Ausstattung berücksichtigt werden.

Für INFOS nicht zögern, rufen Sie an !

ist nur eine Frage der Zeit, bis

der nächste Orkan Österreich

erreicht oder Dürreperiode zu

+3.54

Borkenkäferholz führt.

Welche Botschaft ist Ihnen

wichtig?

TOP 2

-0.15

Martin Höbarth: Klimaschutz

geht uns alle an, wir

-0.40

-1.53

alle können etwas Positives

tun. Verwenden Sie Holz wo

immer es möglich ist. Achten

Sie dabei auf die Herkunft.

DER WALD

IM GESPRÄCH

Mit heimischem, PEFC-zertifiziertem

Holz leisten Sie stets

+3.68 einen wichtigen Beitrag im

Kampf gegen die Klimakrise.

bestehende massive Decke

Der Wald braucht

+2.77

eine eher

+2.57

TOP 1 zu Müllplatz

kühle und ERDGESCHOSS regenreiche Witterung.

Freuen Sie sich daher,

TOP 1

±0.00

wenn es hin und wieder -0.40 einen

richtigen Landregen gibt, -1.06 seien

Sie nicht traurig, wenn eine

Jahreszeit einmal etwas kühler

ausfallen sollte. Dem Wald tut

dies gut.

03.03 ABSTR. 1.54 m²

03.04 VORR. 10.29 m²

03.05 WC 2.20 m²

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05.08 LOGGIA 4.59 m² 128.17 m²

TOP 1

~ 40,00 m²

04.01 WOHNKÜCHE 18.98 m²

01.01 WOHNKÜCHE 23.15 m²

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01.02 ZIMMER 1 13.33 m²

Fliesen

04.02 ZIMMER 12.08 m²

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01.03 ZIMMER 2 9.48 m²

5.75 m

01.04 ABSTR. 2.01 m²

04.03 VORR./GARD. 11.37 m²

01.05 WC 1.84 m²

RWM

) mit

01.06 BAD 6.05 m²

04.04 WC 2.10 m²

01.07 VORR. 9.85 m² 65.71 m²

TOP 2

04.05 ABSTR. Unterzug lt. stat. 2.13 Erfordernis m²

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01.02

0.125

02.02 ABSTR. 1.61 m²

02.03 ZIMMER 2 15.18 m²

02.04 BAD 6.19 m²

02.05 VORR. 4.73 m²

TOP 4

04.01 WOHNKÜCHE

0.215

18.98 m²

04.02 ZIMMER 12.08 m²

rundum Blecheinfassung

20 cm Frost- und Tausalzbeständig

0.25

0.16

0.25

3.00

3.45

1.31

4.76

2.775

56.42 m²

Sichtschutz

2.60

5.00

LÜ-Gitter

90

140

90

140

160

140

Steinwolle

EI 2

30-C

C.1

FERNWÄRMELEITUNG

40

40

FPH 91 cm

90

215

2 STG.

16,5/28,0

Beton-Unterzug

80

200

85

200

04.06 BAD 7.91 m² 54.57 ZIMMER m² 1

Parkett

13.33 m²

TOP 5

Belichtungsfläche 2,52 m²>12%

4.75

Bfl. 1,60m² 15.50 m

Wohnungstrennwand

05.01 WOHNKÜCHE 26.53 m²

21 5

05.02 ZIMMER 1 Belichtungsfläche 15.31 2,24 m²>12% Bfl. 2,22m²

3.45

FPH 91 cm

05.06 WC 2.28 RWM m²

25

±0,00 -0,33

04.06

BAD

Fliesen

7.91 m²

11.25 m

VORR.

Fliesen

3.66 m²

8.75 m

RWM

15.28 m²

TERRASSE 104.64 m²

VORR. 3.66 m²

05.08 LOGGIA 4.59 m²

23.15 m²

01.02 ZIMMER 1 13.33 m²

01.03 ZIMMER 2 9.48 m²

01.04 ABSTR. 2.01 m²

01.05 WC 1.84 m²

01.06 BAD 6.05 m²

01.07 VORR. 9.85 m²

26.92 m²

02.02 ABSTR. 1.61 m²

02.03 ZIMMER 2 15.18 m²

02.04 BAD 6.19 m²

02.05 VORR. 4.73 m²

02.06 WC 1.79 m²

03.01 WOHNKÜCHE

20.85 m²

03.02 ZIMMER 18.54 m²

05.03 ZIMMER 2 11.24 m²

05.04 ZIMMER 3 11.43 m²

62.66 m²

05.05 ABSTR. 7.58 m²

05.07 BAD 11.57 m²

05.09 VORR. 12.91 m²

Technik-BESTAND

Fliesen

16.34 m²

16.68 m

12 5 83 5

12 5 2.00

3000 Li

Pufferspeicher

21 5 1.80

WM

128.17 m²

65.71 m²

56.42 m²

03.02

ZIMMER

Parkett

98.85 18.54 m² m²

18.12 m

85

200

25

85

200

03.05

WC

Fliesen

2.20 m²

6.20 m

80

200

12 5 1.40

WM

03.03

ABSTR.

Fliesen

1.54 RWMm²

5.11 m

RWM

85

200

03.06

BAD

Fliesen

9.24 m²

14.38 m

Fliesen

1.84 m²

5.55 m

02.04

BAD

Fliesen

6.19 m²

10.72 m

80

200

03.04

VORR.

Fliesen

10.29 m²

13.98 m

Wohnungstrennwand

12 5 1.28

80

200

WM

85

200

EI 2

30

PROJEKT:

Unterzug lt. stat. Erfordernis

1.10

0.87 1.78

12 5 1.77

0.25 3.23

2% Gefälle

3.10

21 5

3.48

VSG

3.01

ZUFAHRTSWEG

90

215

85

200

02.06

WC

Fliesen

1.79 25 m²

5.50 m

85

200

Betonsäule

27/62

80

200

VSG

Wohnungstrennwand

02.05

VORR.

Fliesen

4.73 m²

8.71 m

85

RWM

200

TOP 3

90

215

Wohnungstrennwand

RWM 02.02

ABSTR.

Fliesen

1.61 m²

5.17 m

EI 2

30

VSG

Wohnungstrennwand

10 cm EPS-Deckendämmung

80

200

FPH 91 cm

Belichtungsfläche 6,78 m²>12% Bfl. 3,23m²

±0,00

Belichtungsfläche 4,50 m²>12% Bfl. 2,50m²

RWM

Belichtungsfläche 4,50 m²>12% Bfl. 2,28m²

VSG VSG

140

163

ZUGANG

TOP 2 / 3

180

250

(auch Top 2 ist noch frei

RWM– fragen Sie nach!)

04.01

WOHNKÜCHE

Parkett

04.03

VORR./GARD.

2.57 0.29

TOP 2

56.42 m²

TOP 3

62.66 m²

GANG

Betonplatten

7.77 m²

13.36 m

18.98 m²

18.74 m

3.19

Unterzug lt. stat. Erfordernis

Wohnanlage M 1:50 in 13.11.2020

Lafnitz

03.01

WOHNKÜCHE

Parkett

20.85 m²

19.09 m

02.01

WOHNKÜCHE

Parkett

26.92 m²

23.28 m

2% Gefälle

+0.69 +0.72 +0.72

FFOK-HALLE

-0.40 -0.33

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TERRASSE TOP 2

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10,125 m²

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0.28

3.25

0.16

1.50

0.25

3.415

0.215

2.96

0.125

+3.34


IM GESPRÄCH DER WALD

Foto © Nicole Mühl

Volvo- und Ford-Fahrer kennen

Dieter und Doris Schwarz

vom gleichnamigen Autohaus

in Oberwart. Unter Druck zu

arbeiten ist das Unternehmerpaar

gewohnt. Aber es gibt

auch eine andere Seite. Am

Wochenende pflegen sie ihre

Wälder. Arbeit ist das für sie

keine. Eher eine Art Medizin.

Etwas, das Kraft gibt.

„Der Wald zeigt, wie das Leben funktioniert“

Ein wenig verdutzt ist Dieter Schwarz

gewesen als seine Frau Doris vor einiger

Zeit verlautbarte: „Ich will einen Wald

kaufen.“ Skeptisch sei er gewesen, erzählt

er über sich selbst lachend. „Haben wir

nicht schon genug Arbeit?“, hat er zu ihr

gesagt. Aber Doris Schwarz blieb dran.

Nahm Kontakt zu möglichen Verkäufern

auf, besichtigte viele Wälder und wur-

Das Unternehmereherpaar Dieter und Doris Schwarz (Autohaus Schwarz) genießt in der Freizeit die Waldarbeit

de fündig. Heute sind sie Besitzer eines

Mischwaldes und eines jungen Laubwaldes.

„Schwarzholz“, erklären sie dabei stolz.

Letzteren haben sie komplett ausgeforstet.

Die anfängliche Skepsis von Dieter

Schwarz hat sich vom ersten Moment im

Wald komplett in Begeisterung verwandelt.

„Für uns ist das ein Ausgleich zu unserer

täglichen Arbeit. Im Wald zu sein und ihn

zu pflegen, ist wie eine Meditation“, sagen

beide. Wunderbare Erlebnisse haben sie

dadurch und sogar Freundschaft mit einem

anderen Waldliebhaber geschlossen. Um

Gewinn oder finanziellen Nutzen geht es

den beiden nicht: „Hier im Wald relativiert

sich vieles. Hier begreift man wieder, wie

das Leben funktioniert. Und von hier geht

man wieder geerdet nach Hause.“

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Gehweise. Das trainiert einerseits

die Muskulatur, entlastet andererseits

aber auch die Fuß- und

Beingelenke sowie den Rücken.

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und Stehen an. Die Erhöhung

der Muskelaktivität, Stoßdämpfung

sowie Optimierung

der Druckverteilung am Fuß und

dessen Abrollverhaltens sind die

positiven Effekte der Joya Schuhe

auf den Körper. Dies führt schrittweise

zu einer Verbesserung

der Körperhaltung, hin zu mehr

Entlastung des Rückens sowie

der Gelenke, was zur Vorbeugung

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APRIL 2021

25


Foto © Karin Weingrill

OSTERPINZE

Mehr vegane Rezepte

für die Osterjause

finden Sie auf

www.prima-magazin.at

Rubrik: So geht vegan

Bei Ostern denkt man normalerweise sofort an

Schinken und gefärbte Eier auf den Tischen,

während sich in den Nestern Schokohasen und

andere Süßigkeiten mit Milchfüllung verstecken.

Da stellt sich verständlicherweise die Frage, ob

ein traditionelles Osterfest denn auch vegan sein

kann. Ja, denn eine rein pflanzliche Ernährung

war noch nie so leicht umzusetzen wie heute!

Foto © Milisits

Karin Weingrill MA

Expertin für vegane Ernährung

www.enjoi.at

Gesunder

Genuss zu Ostern

ZUTATEN

• 400 g Dinkelvollkornmehl

• Ca. 200 ml Soja- oder Hafermilch

• 2 EL Kokosöl

• ½ TL Salz

• 2-3 EL Vollrohrzucker

• 1 Pkg. Trocken-Germ

• Sojamilch zum Bestreichen

ZUBEREITUNG

1. Soja- oder Hafermilch wärmen und

die Trockengerm darin auflösen.

2. Sämtliche Zutaten vermengen und

zu einem geschmeidigen Teig kneten.

3. Teig zugedeckt für ca. 30 Minuten an

einem warmen Ort gehen lassen.

4. Nochmals durchkneten, halbieren oder

vierteln und zwei oder vier Laibe formen.

In der Mitte ein wenig aufschneiden und

mit Sojamilch bestreichen.

5. In der Zwischenzeit das Backrohr auf

180°C vorheizen und die Osterpinzen für

ca. 2o Minuten goldbraun backen.

Wohnen

mit Garten

Auch während der Ostertage

ist vegan sein ganz einfach und

bedeutet keinesfalls Verzicht.

Im Gegenteil. Vegane Rezepte

sind purer Genuss. Die beliebte

Osterjause darf natürlich

zu den Feiertagen nicht fehlen.

Und so haben die traditionellen

Osterpinzen, der vegane

Eiersalat sowie Räuchertofu

mit frischem Krenaufstrich

ihren festen Platz am Ostertisch.

Für die Version ohne tierische

Produkte nimmt man bei

den Osterpinzen pflanzliche

Milchalternativen wie Soja-

26 APRIL 2021

oder Hafermilch und Kokosöl

anstelle der Butter. Dem

veganen Eiersalat verleiht das

Kala Namak, ein ayurvedisches

schwarzes Salz, den typischen

Eigeschmack und auch der

schmackhafte Krenaufstrich

braucht keine Milchprodukte.

Und wer auf Schokohasen

und Schokoeier nicht verzichten

möchte, der wird in den

Supermärkten fündig, denn die

Auswahl an veganen Produkten

wird immer größer.

Einem genussvollen Osterfest

ohne Tierleid steht somit

nichts mehr im Wege.

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