Gemeindebrief Gesamtkirchengemeinde Mühlacker Frühjahr 2021

kibezmuehlacker

Gemeindebrief

Evangelische Kirche in Mühlacker | Frühjahr 2021

Vanuatu

Gemeinde

Auf Wiedersehen!

Konfirma(on

www.muehlacker-evangelisch.de


Andacht

Eine andere Perspek(ve

Ich mache bei der Akon „Klimafasten“ der Kirchen mit. Zum Start

erhalte ich ein Materialienpaket. Darin finde ich die Startauflage der

Zeitschri# „andersLEBEN“. Ich blä)ere sie durch und stoße auf einen

Arkel des Geigenbauers Marn Schleske. Seinen Text lese ich mit

weit geöffneten Augen. Ich möchte hier einige seiner Gedanken mit

Ihnen teilen.

Der Frühling ist im Kommen. Die Lerche schwingt sich in die Lu# und

die Nachgall ergötzt mit ihrem Schall. Die Kreatur singt das Loblied

des Schöpfers. Das Buch Hiob kennt noch einen anderen Gebetsruf

der Geschöpfe. Die Jungen des Raben schreien zu Go), wenn sie

nichts zu essen haben und ihr Leben bedroht ist (Hiob 38,41). Den

nach Hilfe schreiende Gebetsruf der Geschöpfe vernimmt Schleske in

der gegenwärgen Pandemie. Er interpreert sie nicht nur als Krise,

in die wir unglücklicherweise hinein geraten sind, sondern er sieht

einen Zusammenhang zwischen der Gesundheitskrise und der

abnehmenden Biodiversität. Wir haben es in dieser Krise nicht mit

einem seltenen Ereignis zu tun, sondern mit einer systemischen

Problemlage. Schleske versteht die Pandemie als Plage, die uns

Menschen kollekv triB. Diese Plage ist selbstverschuldet. Es hä)e

nicht so kommen müssen. Was der Mensch sät, das wird er ernten.

Unsere Plage ist die Konsequenz der bösen Tat. Es ist, als würde sich

2


Andacht

die Schöpfung mit diesem Virus mahnend an die Menschheit wenden.

Als fordere sie ein, dass wir ihre Würde achten. Die Schöpfung seufzt.

Die Pandemie ist ein Warnsignal, das die Menschheit zur Umkehr

auffordert. Haben wir unsere Herzen verstockt gegenüber dem

Aufschrei der Arten?

Vor Ausbruch der biblischen Plagen sagt Go) zu Mose: Ich habe das

Geschrei der hebräischen Zwangsarbeiter über ihre Bedränger gehört

und habe ihre Leiden erkannt (Exodus 3,7). Das Seufzen der

Schöpfung ist ein Gebet, das zum Himmel drängt. So kann die Plage,

in der wir stecken, als ein Ruf des Evangeliums verstanden werden,

dass wir das Seufzen der Arten vor ihrem Schöpfer hören. Sie klagen

ihm ihr Leid, das Menschen ihnen zufügen. Diese Krise ist ein

Weckruf. Sie hat mit dem Artensterben zu tun. Diese Krise ist weniger

der Feind, den wir bekämpfen müssen,

als vielmehr eine Botscha#, die wir hören

sollen.

Go)es Wille ist nicht die Krise. Er hat

Gedanken des Friedens und nicht des

Leides. Er will uns Zukun# und Hoffnung

geben (Jeremia 29,11). Aber alles Gute,

nach dem wir uns in Krisenzeiten so sehr

sehnen - Friede, Ruhe, Sicherheit -, ist

eine Frucht der Gerechgkeit

(Jesaja 32,17). Es wird uns nicht gelingen

unsere Krise zu lindern, ohne uns in den

Dienst der Gerechgkeit zu stellen. Und

die Kirche verliert ihren Meister, wenn sie

taub und träge wird und das Trachten nach Gerechgkeit nicht als

ihre Berufung lebt. Gerechgkeit ist wie der weite Raum, in dem sich

das Leben aller Geschöpfe enLalten kann. Gerechgkeit ist, was dem

Leben dient, es fördert und gedeihen lässt.

3


Andacht

Wir erleben einen mahnenden Schmerzensschrei der Schöpfung

gegenüber uns Menschen. Ein Seufzen der Arten nach Gerechgkeit,

nach Schutz und würdevollem Umgang, nach Leben.

Die Schöpfung sehnt sich nach Zukun# und wartet darauf, dass die

Kinder Go)es offenbar werden, wie Paulus es sagt (Römer 8,18ff).

Die Schöpfung sehnt sich nach ihrer Vollendung in der Neuschöpfung;

der Zukun#, die Go) seiner Welt geben wird. Mit Jesus Christus ist

diese neue Schöpfung schon auf die Erde gekommen und in uns

wohnt Go)es Geist, als Anfang der neuen Schöpfung. Go)es Geist

schenkt uns einen Hoffnungshorizont nicht nur für unser eigens

Leben, sondern für alle Geschöpfe. Wir sind zu einem geisterfüllten

heiligen Menschsein berufen, das weit mehr sein will als innere

Frömmigkeit. Es verwirklicht sich in

ganz konkretem gerechten Handeln im

Polischen, Ökonomischen,

Ökologischen. Go)es Geist dringt auf

Gerechgkeit in der Schöpfung.

Gerechgkeit ist der zentrale

Lebenswert im biblischen Denken.

Sie ist ein Vorgeschmack des Reiches

Go)es.

Ihr Hans-Ulrich Läpple

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Vanuatu

Vanuatu – das Weltgebetstagsland 2021

Haben Sie schon einmal etwas über Vanuatu

gehört, vielleicht sogar auf einer Reise mit einem

Kreuzfahrtschiff einen kurzen Stopp in dieser Inselwelt im Südpazifik

gemacht? Sie werden denken, zu klein, zu unbekannt, also

uninteressant und aus unserer Sicht - am Ende der Welt -.

Dann haben Sie nicht erkannt, dass es sich hier in jeder Hinsicht um

einen Flecken Erde der Superlave handelt. Die Ni-Vanuatu

(Einwohner Vanuatus) können stolz darauf sein. Seit 2006 gehören sie

unter 140 Staaten zu den glücklichsten Menschen der Welt. Das

bescheinigt dem Land der Glücksindex der brischen New Economics

Foundaon, die das eigene

Wohlbefinden zusammen

mit der Lebenserwartung

dem ökologischen

Fußabdruck

gegenübergestellt haben.

Blaues Meer mit Korallenriffen

und Fischreichtum,

traumha#e weiße und mit Vulkanstaub bedeckte schwarze

Sandstrände, tropische Regenwälder und Gärten, in denen das ganze

Jahr Früchte und Nüsse in Hülle und Fülle wachsen und lächelnde

Menschen. Der Tourismus boomte bis Corona kam. Ein

letztes Paradies auf dieser Erde? So könnte man es sehen,

wenn Vanuatu nicht auch der Staat mit dem größten

Naturkatastrophenrisiko durch sehr akve Vulkane, Erdbeben und

Tsunamis ist. Am 13.März 2015 zerstört z.B. einer der bisher stärksten

Zyklone „Pam“ das Leben auf den Inseln. So müssen die Superlaven

auch in eine andere Richtung gedacht werden.

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Vanuatu

Seit Jahren erschreckt der spürbare und sichtbare

Klimawandel die Ni-Vanuatu. Kein Land ist bisher so

betroffen wie diese paradiesische Inselwelt. 2005

registrierten die Vereinten Naonen auf Vanuatu

die ersten Klimaflüchtlinge weltweit. Der

Meeresspiegel steigt unauSaltsam, Dörfer müssen

umgesiedelt werden. Hinzu kommt, dass die

Erwärmung des Meeres den Fischreichtum und damit

eine Nahrungsgrundlage gefährdet. Die Menschen auf den Inseln

ahnen, dass die Hilfe von außen zu spät kommt. So haben sie seit

2018 das weltweit strengste Plaskverbot eingeführt, keine

Plasktüten, keine Einmalwindeln, kein Styropor, …. Vorbild für die

Welt wollen die Ni-Vanuatu sein.

Auf den 67 bewohnten Inseln leben insgesamt

nicht mehr Menschen als in der ganzen Stadt

Karlsruhe, etwa 300.000, die meisten in den

verstreuten kleinen Dörfern. Ursprünglich ha)e

jede Insel und jedes Dorf seinen eigenen Häuptling

mit einer eigenen Regierungsform und eigenen

Sprache. Es gab auch einige wenige weibliche

Häuptlinge. Die Einheimischen glaubten früher an

einen Schöpfer im Himmel und jede Insel verehrte

ihre eigenen Gö)er.

1980 erlangte die ausgedehnte Inselwelt ihre Befreiung und volle

Souveränität von den Engländern und Franzosen. „Land, das

aufsteht“- Vanuatu – nannten die Bewohner ihren neuen eigenen

Staat. Die Gleichberechgung der Geschlechter wurde in der

Verfassung festgelegt und das Frauenwahlrecht bestägt. Heute

gehören etwa 83% der Ni-Vanuatu zu einer christlichen Kirche.

6


Vanuatu

Doch der Weltgebetstag weist mit seinen

Unterstützungsprojekten darauf hin, dass für die

Mädchen und Frauen in Vanuatu noch keine

paradiesischen Zustände herrschen. Die aus den

letzten 200 Jahren hervorgegangene

tradionelle Rollenverteilung, die fehlenden

Mitsprachemöglichkeiten zuhause und in der

Polik, die Zunahme von häuslicher Gewalt,

Drogen und Alkohol lässt die Frauen aufstehen.

Sie arbeiten daran, dass bei der nächsten Wahl

auch Frauen ins Parlament gewählt werden. Anita Deroin, Präsidenn

des Nat. Frauenrats von Vanuatu betont „Oberhaupt einer Familie zu

sein, heißt ja nicht nur, dass alle auf den Mann hören müssen, es

heißt auch, dass er allen zuhören muss, um die für alle bestmögliche

Entscheidung treffen zu können“. In der Vorbereitung des Weltgebetstags

erinnern die Ni-Vanuatu stolz an ihr naonales Mo)o

„Long God Yumi Stanop“ – „Mit Go6 bestehen wir“.

Barbara Straub

Vorsitzende Gesamtkirchengemeinderat

Bilder: © 2020 MVG, Medienproduk(onund Vertriebsgesellscha:mbH, Aachen

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Karibu Sana

Delega(on aus dem

Kirchenbezirk Mühlacker

ARCHIV - Karibu Sana!

Delega(onsreise nach Tansania

„Karibu Sana! – Herzlich willkommen“ – unzählige Male

bekamen wir diesen Gruß auf unserer Delegaonsreise

in unserem

Partnerbezirk in Signet der Moravi-

Tansania zu

hören. Wir – das

war eine insgesamt elYöpfige

Delegaon aus unserem

Kirchenbezirk. Seit vierzig Jahren

unterhält unser Kirchenbezirk eine

an Church Tanzania

Partnerscha# mit der „Moravian

Church Tanzania – South-West

Province“. Regelmäßig gibt es seither

gegenseige Besuche, die das

Miteinander stärken und verefen.

In diesem Jahr war unsere

Delegaon außergewöhnlich groß,

da auch wieder eine Projektgruppe

dabei war. Diese vermi)elte in der

Highschool im Ort Mbozi jungen Andreas Hüeber zeigt, wie die Solarmodule

zusammengebaut werden

Leuten Kenntnisse zum Bau von

kleinen Solaranlagen. Die Schüler

der Schule sind nach dem Unterricht o# auf den Feldern der Familien

eingespannt. Wenn sie dann heimkommen ist es bereits dunkel und viele

haben keine oder nur ungenügende Beleuchtungsmöglichkeiten, um

abends noch Hausaufgaben zu machen. Diese kleinen Solaranlagen für ihr

Zuhause ermöglichen ihnen eine gute Beleuchtung mit lichtstarken LED-

Leuchten, gleichzeig können Mobiltelefone und Taschenlampen


Karibu Sana

aufgeladen werden. Wir hoffen, dass sich diese Idee

herumspricht und das neu erlernte Wissen an andere

Schüler, Lehrer, Mitbewohner … weitergegeben wird.

Das zweite Projekt dieser Gruppe war noch eine

Nummer

größer: Die

Highschool

der Moravian

Klaus-Peter Böhringer Church bietet

erklärt die Funk(onsweise

des Ladereglers 200 Schülerin-

für die etwa

Gespräch mit den Verantwortlichen

nen und Schüler notwendige

der Frauenarbeit

Internatsplätze an. Immer wieder gibt es

hier Probleme mit der Wasserversorgung, da das Wasser mit Hilfe einer

elektrischen Pumpe aus einer Quelle in einem nahegelegenen Tal

hochgepumpt und in Wassertanks gespeichert werden muss. Immer wieder

fällt der Strom aus, der zudem sehr teuer ist. In den vergangenen drei

Wochen konnten hier Solarpanels installiert werden, die jetzt eine

leistungsfähigere und weniger stromfressende Pumpe antreiben.

Wenn die Sonne mal nicht scheint, kann die Pumpe aber auch durch das

normale elektrische Netz betrieben werden. Wir hoffen, dass mit dieser

Installaon die Wasserversorgung kün#ig sicherer ist und die

Betriebskosten für die Schule deutlich sinken werden.

Neben Begegnungen mit Schülern

und Lehrern war es der Delegaon

wichg, bestehende Kontakte zu

verefen und Gespräche mit der

Kirchenleitung und weiteren in der

Kirche Verantwortlichen in der Stadt

Mbeya zu führen. Wir besuchten den

Ort Nsalaga, an dem sich die

Mals(:e haben für die Kinder in

Moravian Church mit ihrer Pfarrerin

Nsalaga Seltenheitswert

Baha seit 2006 jeden Samstag um

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Karibu Sana

Kinder kümmert, die von der

Krankheit AIDS betroffen sind. Z.T.

sind es Halbwaisen- und Waisenkinder,

die z.B. bei den Großeltern

aufwachsen, weil die Eltern bereits

an AIDS verstorben sind, manche

Kinder sind selbst infiziert.

Pfarrerin Baha( (rechts) begrüßt die Einige aus unserem Kirchenbezirk

Gäste in Nsalaga

unterstützen mit einer Patenscha#

dieses Schulkindprojekt und

ermöglichen den vernachlässigten Kindern und Jugendlichen so den Schulbesuch

oder auch einen

Ausbildungsplatz. Es war eine

Freude mit zu erleben, wie

begeistert die Kinder die einfachen

von uns mitgebrachten Spiel- und

Malsachen in Empfang nahmen

und fröhlich und ausgelassen damit

spielten. Auch anderswo

Selbst einfache Lu:ballons begeistern die

unterstützt die Moravian Church

Kinder in Nsalaga

von AIDS betroffene Menschen, die

in Tansania o# unter massiver Ausgrenzung und Repressionen zu leiden

haben.

Und natürlich wird versucht durch

entsprechende AuYlärungsarbeit

eine Weiterverbreitung der

Krankheit zu verhindern.

Ein anderes großes, diakonisches

Projekt, das zurzeit im Au[au ist, ist

die Arbeit mit Menschen mit einer

Die Delega(on auf Besuch in der Behinderung und die Einrichtung

neuen Provinz Mbozi

von Werkstä)en. Familien mit solchen


Karibu Sana

Dekan Huber mit Bischof Choey im

Go6esdienst in Mbeya

Kindern werden gemieden, die

Kinder im Haus versteckt. Hier

suchen die Verantwortlichen nach

Hilfe und Unterstützung.

Eine weitere große Herausforderung

für unsere Partnerkirche ist das

Wachstum ihrer Kirche. Bei einem

Sonntagsgo)esdienst fiel es uns auf,

es saßen genau so viele Kinder wie

Erwachsene, vor allem Frauen in der

Kirche. Während bei uns Kirchengemeinden

und Kirchenbezirke fusionieren,

steht dort eine Teilung an.

Das seitherige „Distrikt“ Mbozi wird eine Farewell-Party am letzten Tag

eigene „Provinz“, da die Zahl der Christen

und der Gemeinden dort so gewachsen ist. Welche Auswirkungen diese

Teilung auf unsere Partnerscha# haben

wird, bleibt eine spannende Frage.

Etwas Besonderes waren für uns die

Go)esdienste an den beiden Sonntagen:

Als wir kamen, ein überaus

warmherziger Empfang durch die

Gemeinde, ein Kirchenraum, erfüllt

Dekan Huber und Kirchenpräsident mit den sich abwechselnden Gesängen

und Tänzen der verschiedenen

Sichone schneiden eine Freund-

Chöre.

Als Gast dur#e Dekan Jürgen Huber jeweils die Predigt halten, die am ersten

Sonntag von Bischof Cheyo und am zweiten von Kirchenpräsident Sichone

übersetzt wurde. Zakarija. Sichone gehörte vor zwei Jahren zur Delegaon,

die uns besuchte. Beide verstehen sehr gut Deutsch, was das Predigen na-

11


Karibu Sana

türlich wesentlich vereinfachte.

Ungewohnt für uns war sicher die Länge,

doch für die Gemeinden dort ist der

Sonntag für den

Erinnerungsfoto nach dem

Go6esdienst

Go)esdienst reserviert. So dauerte jede

Feier etwa drei Stunden, das heißt am

ersten Sonntag dur#en wir sechs Stunden

Go)esdienst feiern.

Schulleiter Elia Msyaliha verteilt

Geschenke

Am letzten Tag wurden wir auf einer Farewell-Party herzlich verabschiedet.

Noch einmal waren nahezu alle Gesprächs- und Begegnungspartner da, die

wir in den knapp drei Wochen getroffen ha)en; noch einmal nahmen wir

Grüße nach Mühlacker mit und die ausdrückliche Bi)e, für alle

Verantwortlichen im Haupt- und Ehrenamt und für die neue Provinz in

unseren Gemeinden zu beten, bevor wir uns dann mit einem herzlichen

„Mungu akubariki!“ (Go) segne dich) verabschiedeten.

Barbara Straub & Jürgen Huber

*)


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*)


Go6esdienste

Go6esdiens6ermine vom

28.03.2021 bis 06.06.2021

Sonntag, 28. März

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche

(Pfr. Kalkofen)

10 Uhr Go)esdienst aus der Pauluskirche

(Pfrin. Grefe-Schlüntz,

Oberderdingen)

Gründonnerstag, 1. April

19 Uhr Digitaler Gemeindeabend mit

Kochstudio aus Ösheim

(Pfrin. Epng mit Team)

19 Uhr Geistlicher Impuls in der

St. Andreas-Kirche

Karfreitag, 2. April

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche

(Pfr. Kalkofen/Vikar Fritz)

10 Uhr Go)esdienst in der

Pauluskirche (Vikarin Koning)

Ostersonntag, 4. April

6 Uhr Osternacht in der Pauluskirche

(Pfrin. Sauer)

7 Uhr Auferstehungsfeier auf dem

alten Friedhof bei der

St. Andreas-Kirche

(Pfarrer Kalkofen/Vikar Fritz)

10 Uhr Ostergo)esdienst in der St.

Andreas-Kirche

(Pfr. Kalkofen/Vikar Fritz)

10 Uhr Ostergo)esdienst in der

Pauluskirche (Dekan Huber)

Ostermontag, 5. April

10 Uhr Ök. Go)esdienst in der

Herz-Jesu-Kirche (Dekan Huber)

Sonntag, 11. April

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Dekan Huber)

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfr. Kalkofen)

Sonntag, 18. April

9 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfr. Schübel, Enzberg)

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Pfrin. Sauer)

Sonntag, 25. April

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Pfrin. Sauer)

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfr. Kalkofen)

Samstag, 1. Mai

14:30 Uhr Go)esdienst Konfirmaon I in

der Pauluskirche (Pfrin. Sauer)

16 Uhr Go)esdienst Konfirmaon II in der

Pauluskirche (Pfrin. Sauer)

Sonntag, 2. Mai

9:30 Uhr Go)esdienst Konfirmaon III in

der Pauluskirche (Vikarin Koning)

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Vikar Fritz)

11 Uhr Go)esdienst Konfirmaon VI in

der Pauluskirche (Vikarin Koning)

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Go6esdienste

Sonntag, 9. Mai

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Pfrin. Sauer)

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfr. Kalkofen)

Donnerstag, 13. Mai – Chris(

Himmelfahrt

10 Uhr Distrikstgo)esdienst in der

Henri-Arnaud-Kirche in Schönenberg

(Pfr. Schübel)

Es können sich immer

kurzfris(ge Änderungen ergeben.

Informieren Sie sich deshalb

bi6e auch auf unserer

Homepage, den öffentlichen

Aushängen und in Zeitung und

Stadtblä6le oder bei Ihrem

Pfarramt!

Sonntag, 16. Mai

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Pfr. Kalkofen)

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfrin. Sauer)

Pfingstsonntag, 23. Mai

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfr. Kalkofen)

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Pfrin. Sauer)

Pfingstmontag, 24. Mai

10 Uhr Distrikstgo)esdienst auf dem

Alten Sportplatz in Pinache

(Pfr. Schübel)

Sonntag, 30. Mai

10 Uhr Gemeinsamer Go)esdienst der

Gesamtkirchengemeinde in der

Pauluskirche (Pfrin. Sauer)

Sonntag, 6. Juni

10 Uhr Go)esdienst in der

St. Andreas-Kirche (Pfr. Kalkofen)

10 Uhr Go)esdienst in der Pauluskirche

(Pfrin. Sauer)

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Gemeindesta(s(k

Liebe Gemeindemitglieder der Gesamtkirchengemeinde

Mühlacker mit der Paulus- und der St. Andreas-

Kirchengemeinde und der Kirchengemeinde Lomersheim,

ab diesem Jahr wollen wir Sie in jeder Frühjahrsausgabe unseres

Gemeindebriefs mit einer aktuellen Stask darüber informieren, wie

viele Personen im vorausgegangenen Jahr zu unserer

Gesamtkirchengemeinde gehört haben, wie viele dazugekommen

oder sie verlassen haben, weil sie in die Evangelische Landeskirche ein

- oder ausgetreten sind, und welche und wie viele Amtshandlungen

vorgenommen worden sind.

Im Jahr 2020 wurden in der Gesamtkirchengemeinde Mühlacker

- 31 Personen getau#

- 47 Personen konfirmiert

- 1 Ehepaar kirchlich getraut

- 97 Personen kirchlich besta)et.

Unter diese Zahlen fallen auch Personen, die wegen eines

auswärgen Wohnsitzes nicht oder nicht mehr Mitglied der

Gesamtkirchengemeinde sind oder waren.

40 Personen sind aus der Ev. Landeskirche ausgetreten und

4 Personen eingetreten.

Ende des Jahres 2020 sind 5.425 Personen Mitglied der

Gesamtkirchengemeinde gewesen.

Davon sind 2.645 in der Paulus-Gemeinde, 1.765 in der

St. Andreas-Gemeinde und 1.015 in der Kirchengemeinde

Lomersheim Mitglied.

Pfarrer Marcus Kalkofen

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Hauskreis

Wir starten einen neuen (Online-)Hauskreis

und laden dazu herzlich ein!

Wir wollen gemeinsam die Bibel lesen und entdecken, diskueren,

Gedanken austauschen und unsere geistlichen Erfahrungen teilen.

Wir wollen Gemeinscha# leben und über Go) und die Welt reden.

Wir wollen ermugen und ermugt werden.

Wir wollen gemeinsam beten und erfahren: Jesus ist bei uns und für

uns da ("Denn wo zwei oder drei in meinem Namen

zusammenkommen, bin ich in ihrer Mi)e." Ma)häus 18,20).

Wir starten Online am Dienstag, 13. April 2021 um 20 Uhr,

nimm über folgenden Link teil:

h)ps://meeng.muehlacker-evangelisch.de/HauskreisPaulus.

Wir freuen uns auf dich!

Bei offenen Fragen wende dich bi)e an diana.koenig@elkw.de.

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Gemeindesta(s(k

ARCHIV - Kirchencafé

Seit vielen Jahren gibt es bei uns das Kirchencafé. Vor einem Jahr sollte

ein schöner Arkel veröffentlicht werden, aber der Gemeindebrief

ist nie erscheinen – die Pandemie hat seine Veröffentlichung und das

Austragen unmöglich gemacht. Nun möchten wir den Arkel noch

veröffentlichen – gemeinsam mit einem Gruß von Rosemarie Schwinghammer,

die stellvertretend für ihr Organisaonsteam allen Kirchencafé-Liebhabern

ein Grüßchen schickt. Von meiner Seite aus möchte

ich allen danken, die hier engagiert sind – haltet durch, wir sehen uns

fröhlich wieder!

Eure Pfarrerin Gabriele Sauer

Unter dem Mo)o Geselligkeit und Genuss

steht das etwa monatlich sta`indende Kirchencafé

im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus. Mit

einem fröhlichen und fleißigen Team unter der

Leitung von Waltraud Meyer und Rosemarie

Schwinghammer verwandelt sich der Kirchenraum

in ein liebevoll geschmücktes Café. Bei

selbstgebackenen Kuchen und Kaffee/Tee freuen

sich viele ältere Menschen

und Familien an Geselligkeit,

Gespräch, Humor, gelegentlichen

Einlagen und Musik.

Gerd Döffinger spielt Kaffeehausmusik

und begleitet die

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Hauskreis

Volkslieder, die begeistert aus dem Liedhe#

gesungen werden. Für so viele Menschen

ist dieses Café ein wichger Treffpunkt

in ihrem Wohnviertel, aber auch

Gäste von weiter her merken sich

die Termine vor. Wen man auf den

Fotos nicht sieht, sind die vielen

fleißigen Kuchenbäckerinnen, die

wundervolle Kuchen spenden. Der

Erlös des Kirchencafés (meist zwischen

200 und 300 €) geht ausschließlich

an den Erhalt unseres

Paul-Gerhardt-Gemeindehauses, in

dem junge und alte Menschen einen

wichgen Treffpunkt haben.

Danke an alle Helfer*innen, danke

an Gerd Döffinger, unseren Kaffeehausmusikanten!

Kirchencafé im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus

Liebe Paul-Gerhardt-Familie und Besucher unseres

Kirchencafés,

Ihnen herzliche Grüße und BLEIBEN SIE GESUND.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Ihr Kirchencafé - Team

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Kirchengemeinderäte

Der Paulus-Kirchengemeinderat

Hannelore

Alsfeld-Seibel

Andreas Jung

Cornelia

Burghardt-

Heller

Dorothee

Knappenberger

Joachim Dick

Diana König

Annabelle Diez

Patrik Kopk

Dr. Brigi)e

Hakius

Johannes

Reichle

Inge Hürster

Andrea Wexel

Vor über einem Jahr haben wir einen neuen Kirchengemeinderat gewählt.

Die neuen Gremien mussten direkt ins kalte Wasser und alle

Regelungen und Beschlüsse die Pandemie betreffend bewälgen. Wir

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Kirchengemeinderäte

Der St. Andreas-Kirchengemeinderat

Aichelberger,

Elke

Augenstein, Dr.,

Gunther

Künkler, Jörg

Müssle, Frauke

Hanslian,

Alexandra

Heel, Josephine

Straub, Barbara,

1. Vorsitzende

Heinrich, Anke

Kärcher-Buck,

Beate

haben das wunderbar hinbekommen, auch wenn es Kra# kostet und

wir alle uns nichts mehr wünschen als zu einem lebendigen Gemeindeleben

zurückzukehren.

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Musik

in der

Gesamtkirchengemeinde

Liebe Sängerinnen und Sänger,

ich hoffe, Ihnen geht es gut in diesen schwierigen Zeiten. Seit Anfang

November 2020 konnten nun keine Chorproben mehr sta`inden,

aber es gibt Licht am Ende des Tunnels.

Die Kirchenmusik , wie viele

andere Bereiche des Lebens

auch, möchte schri)weise

den Weg aus den

Beschränkungen des

Lockdowns herausgehen.

Die sinkenden Inzidenzwerte

machen dies möglich. Wann

wieder normale Chorproben

mit allen Sängerinnen und

Sängern sta`inden, kann

ich zwar zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, aber mit den

voranschreitenden Impfungen der Bevölkerung wird mit der Zeit

immer mehr möglich sein.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Perspekve Trost und hoffentlich auch

Vorfreude auf einen Wiederbeginn des Chorsingens geben kann. Ich

denke, wir müssen uns noch in Geduld üben, aber es wird sich lohnen

und wir werden zur gewohnten Normalität zurückfinden.

Alles Gute Ihnen und bleiben Sie gesund!

Markus Piringer

*)

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Auf Wiedersehen!

„Auf Wiedersehen“ muss ich Ihnen sagen.

4 ½ Jahre war ich der „Springer“ im Kirchenbezirk. Es war ein

teilzeiger Dienstau#rag im Rahmen meiner Elternzeit. Beruf und

Familie konnte ich so gut in Einklang bringen. Sie haben mich

freundlich und wohlwollend aufgenommen. Sie haben es mir sehr

leicht gemacht, mich hier in Mühlacker und im Kirchenbezirk wohl zu

fühlen. Herzlichen Dank, dass Sie ein Stück meines Weges mit mir

gegangen sind.

So gehe ich nun weiter. Arg weit

werde ich ja nicht kommen.

Nach Serres und Pinache bin ich

gerufen. Dort werde ich die

Pfarrstelle ab Ostern

übernehmen. Paulus schließe ich

mich an, wenn ich Ihnen zum

Abschied wünsche: Der Go) der

Hoffnung aber erfülle euch mit

aller Freude und Frieden im

Glauben, dass ihr immer reicher

werdet an Hoffnung durch die

Kra# des heiligen Geistes

(Röm 15,13).

In Verbundenheit

Ihr Hans-Ulrich Läpple

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Konfirma(onen

Ev. Paulusgemeinde Mühlacker

Konfirma(on am Samstag, 01. Mai und

Sonntag 02. Mai 2021 in der Pauluskirche

Sarah Auracher

Liam Baranyai

Luna Baranyai

Sarah Eberhardinger

Anit Geiger

Donna Hagenlocher

Marcel Kirschner

Celina Lachnit

Romina Lombardo

Silvana Lombardo

Lukas Lutz

Coline Mitschele

Tim Neuberger

Nico Röse

Benno Schreiber

Luca Stoll

Lo)a Stüber

Luis Wagner

Milena Weiß

Quirin Wolf

Oliver Wunsch

Konfirma(onen 2021 in der St. Andreas-Gemeinde

Wir haben uns entschieden, den Konfirmaonstermin vom 25. April in

den Sommer auf Samstag, 10. und Sonntag, 11. Juli zu verschieben

und hoffen, zusammen mit unseren 12 Konfirmandinnen und

Konfirmanden fröhliche Konfirmaonsgo)esdienste, möglicherweise

unter freiem Himmel, feiern zu können.

Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2020/21

sind:

Mirko Boger

Tobias Grun

Lars Guban

Cara Haumacher

Maurice Herrling

Valenn Hirt

Lea Hofste)er

Julian Kientsch

Mia Pannwitz

Marah Senc

Lina Wanschura

Lennox Zwetz

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Konfirma(onen

Wir wünschen diesen jungen Leuten, dass sie den Glauben an

Jesus Christus als kostbares Geschenk erleben und daraus Kra#, Mut

und Lebensfreude schöpfen.

Als alter hergelaufener Christ,

Der ich nun mal mit Freude und Dankbarkeit bin

Und auch zugleich viele letzte Hoffnungen

Auf die jungen Christenmenschen setze,

Dass sie die Kirchen zum Treffpunkt aller Kreaturen

Unter Go%es Himmel machen,

Dass sie sich wehren und sich einmischen,

dass wir die Revolu(on der Liebe verkünden,

Sie heiß in die Köpfe reden,

An die Türen nageln

Und in die Herzen versenken,

Damit die Zukun/ leuchtet.

Ach, möge nur ein Quäntchen davon

in Go%es Namen entstehen.

(Hanns Dieter Hüsch, 1925-2005)

Pfarrer Marcus Kalkofen und Vikar Joachim Fritz

sowie Gabriele Sauer mit Vikarin Chris(ne Koning

und die Mitglieder der Kirchengemeinderäte der Gemeinden

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Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Strickerinnen gesucht!

Für Besuche bei Eltern, die gerade

Familienzuwachs bekommen haben,

bräuchten wir wieder neue Söckchen.

Es wäre lieb, wenn die fleißigen

Strickerinnen wieder akv würden

und uns Söckchen stricken könnten!

Bi)e im Paulus-Pfarramt oder bei Pfarrerin Sauer abgeben.

h)ps://pixabay.com/de/photos/socken-babysocken-baby-seil-leine-2891302/

Wir brauchen Ihre Unterstützung

Mit unserem Gemeindebrief informieren

wir Sie über Neues aus unseren

Gemeinden. Ein treuer Stamm von

Helferinnen und Helfern unterstützt uns

seit Jahren darin, dass der Gemeindebrief

4 x im Jahr zu Ihnen kommt. Dafür allen ganz herzlichen Dank!

Manche unserer AusträgerInnen müssen diese liebgewonnene

Tägkeit altersbedingt oder aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Deshalb sind wir immer wieder auf der Suche nach Personen, die uns

unterstützen. Frühling, Sommer, Herbst und Winter – es lässt sich in

jeder Jahreszeit mit einem Spaziergang verbinden. Wenn Sie Interesse

haben Ihrer Kirchengemeinde dabei zu helfen, melden Sie sich bi)e

im Pfarramt Paulus II, Tel. 6751, im Dekanat, Tel. 6029 oder gerne

auch per Mail an pfarramt.muehlacker.pauluskirche@elkw.de.

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Teeniekreis

ARCHIV - „Paulchen Panther“ – laut und leise

Seit 2019 gibt es den Teeniekreis. Vor einem Jahr sollte ein Arkel

dazu erscheinen, der dann nicht gedruckt werden konnte - wegen

Corona. Mi)lerweile ist der Teeniekreis noch größer geworden und

wir halten trotz schwerer Zeit Kontakt. Ich freue mich wieder auf

fröhliche Treffen, wenn wir diese Zeit überstanden haben.

Haltet durch, liebe Paulchen-Panther-Freunde, Frau Koning und ich

freuen uns auf euch!

Eure Pfarrerin Gabriele Sauer und eure Vikarin Chris(ne Koning

Der Teeniekreis „Paulchen Panther“ triB sich einmal im

Monat mit Pfarrerin Gabriele Sauer. Auf dem Foto sind wir

fast vollständig versammelt. Wir kochen und erzählen uns,

was uns bewegt. Wir schauen einen Film an. Wir essen Eis

und spielen „Acvity“. Wir gestalten Go)esdienste. Für alle Jugendlichen

nach der Konfirmaon ist noch Platz bei uns.

Hier ein Bild aus dem Herbst 2019

27


Seniorennachmi6ag

An die Besucherinnen und Besucher des

Seniorennachmi6ags im Paul-Gerhardt-Gemeindehaus

Frühling lässt sein blaues Band

wieder fla%ern durch die Lü/e;

süße, wohlbekannte Dü/e

streifen ahnungsvoll das Land.

Veilchen träumen schon,

wollen balde kommen.

- Horch, von fern ein leiser

Harfenton!

Frühling, ja du bist's!

Dich hab' ich vernommen!

Hallo’le,

mit diesem schönen Frühlingsgedicht von Eduard Mörike möchten wir

trotz der Corona-Pandemie ein Lebenszeichen von uns geben. Wir

hoffen, dass es Euch soweit gut geht und Ihr mit Ungeduld auf unsere

nächste Veranstaltung wartet.

Es ist leider noch nicht abzusehen, wann wir uns wieder treffen

können. Bis dahin bleiben Sie gesund!

Mit den besten Grüßen schreibt Ihnen

Helene Daum mit Team.

28


Grüße aus Lomersheim

Grüße aus Lomersheim

Liebe Leserinnen und Leser,

schon so lange ist es ruhig in unserer Kirche und im Gemeindehaus.

Dort, wo wir uns immer so gerne getroffen haben um miteinander

Go)esdienste zu feiern, zu singen und musizieren, gemütlich zum

Frühstück oder Kaffeenachmi)ag zusammenzusitzen, einfach um

Gemeinscha# zu erleben. Manche Pläne und Vorbereitungen mussten

wir absagen, ich möchte aber lieber sagen: aufgeschoben ist nicht

aufgehoben! Vieles davon lässt sich nachholen und das machen wir

auch! Und bis dahin wollen wir es halten wie der Ratsvorsitzende der

EKD, Bedford-Strohm, der hat in einem Fernsehgo)esdienst seine

aktuelle Lieblingsbibelstelle ziert „Go) hat uns nicht gegeben einen

Geist der Furcht, sondern der Kra# und der Liebe und der

Besonnenheit“ (2. Timotheus 1,7). Diese Worte, vom Apostel Paulus

an seinen Mitarbeiter Timotheus, dürfen wir heute noch ganz

persönlich nehmen. Vertrauen wir auf Go), er weiß was wir brauchen

und was uns fehlt, üben wir uns in Geduld und Besonnenheit, nützen

wir doch die kreave Kra# der Liebe, die uns neue Ideen und Wege zu

gelebter Nächstenliebe zeigt!

Ich freue mich auf die Zeit, die kommen wird, eine Zeit ohne

Kontaktbeschränkung und AHA Regeln, eine Zeit erfüllt mit Musik und

Gesang, mit gemeinsamen Feiern und Umarmungen.

Und bis dahin halte Go) Sie fest in seiner Hand.+

Herzliche Grüße aus Lomersheim,

im Namen von KGR und Frühstückstreff

Claudia Bergmann

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Das Reich Go6es

Das Reich Go6es

Im Markusevangelium lauten die ersten Worte,

die Jesus spricht, als er seine Verkündigung beginnt:

„Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Go)es

ist nahe herbeigekommen“ (Markus 1,15). Im

griechischen Original steht hier

„Basileia tou Theou“, was wörtlich übersetzt

„Königsherrscha# Go)es“ bedeutet. Dieser Begriff stammt aus dem Alten

Testament und meint den Bereich, in dem Go) herrscht.

Im Vaterunser heißt es weiter: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf

Erden.“ Christen beten mit diesem Satz darum, dass Go) seine Herrscha#

ausbreiten möge – auch auf der Erde. Das ist die große Verheißung, mit der

Jesus au#ri): Nicht die Menschen sorgen für Gerechgkeit und

Wohlergehen, sondern Go) höchstpersönlich kümmert sich darum.

Die Königsherrscha# Go)es ist für Jesus nicht nur ein Versprechen für die

Zukun#. Sie wird bereits sichtbar in dem, was Jesus tut. Das Christentum

verknüp# das Reich Go)es mit dem „Jüngsten Tag“, kurz gesagt mit dem

Ende der Welt, an dem die Toten auferstehen und Jesus Christus

zurückkehrt, um den Herrscha#sbereich Go)es auf das ganze Universum

auszudehnen und Go)es Gerechgkeit durchzusetzen.

Das bedeutet nicht, dass Chrisnnen und Christen einfach warten könnten,

bis es so weit ist. Auch wenn sie die Vollendung weder herbeiführen können

noch sollen, ist es ihre Aufgabe, den Bereich, in dem Go)es Gerechgkeit

gilt, auszudehnen. Und das bedeutet zu schauen, was Go)es Wille ist, und

ihn zu tun.

„Du sollst den Herrn, deinen Go), lieben von ganzem Herzen ... und deinen

Nächsten wie dich selbst“ (Lukas 10,27), lautet das wichgste Gebot. Daran

muss sich christliches Handeln ausrichten, und darum engagieren sich

Christen gesellscha#lich. Dieses Engagement wird o# als polisch

missverstanden, aber es ist die Konsequenz aus der Tatsache, dass das Reich

Go)es da ist und sich langsam durchsetzt.

Frank Muchlinsky

30

*)


Kinderseite

*)

31


Freud und Leid

Wir respek(eren und prak(zieren

Datenschutz. Deshalb sind hier online keine

personenbezogenen Daten zu lesen.

Danke für Ihr Verständnis.

32


Freud und Leid

Johannes 16, 33: Christus spricht:

in der Welt habt ihr Angst; aber

seid getrost, ich habe die Welt

überwunden.

33


Ansprechpartner

*)

Evangelisches Dekanatamt

Mühlacker und Pfarramt Paulus I

Dekan Jürgen Huber

Dekanatsbüro

Carmen Neuwirth

Schubartweg 13, 75417 Mühlacker

Tel.: 07041 6029

Fax: 07041 860208

Mail: Dekanatamt.

Muehlacker@elkw.de

Sprechzeiten des Dekanatsbüros

Montag-Freitag: 8:00 - 12:30 Uhr

Pfarramt Paulus II

Pfarrerin Gabriele Sauer

Pfarrbüro Eckenweiherstraße 9/1

Hannelore Hiller

Tel.: 07041 6751

Fax: 07041 8111589

Mail: Pfarramt.Muehlacker.

Pauluskirche@elkw.de

Bilder und Texte welche mit *)

gekennzeichnet sind, wurden der

Internetseite „h6ps://

gemeindebrief.evangelisch.de/“

entnommen. Die genauen Quellen

können dieser Seite entnommen

werden.

Sprechzeiten des Pfarrbüros

Eckenweiherstr. 9/1

Mi)woch und Donnerstag

14:30 - 17:30 Uhr

www.muehlacker-evangelisch.de

34


Ansprechpartner

Pfarramt St. Andreas-Gemeinde

Pfarrer Marcus Kalkofen

Pfarrbüro St. Andreas-Gemeinde

und Kirchenregisteramt

Regina Würz

St.-Andreas-Str. 4, 75417 Mühlacker

Tel.: 07041 3439

Fax: 07041 3428

Mail: Pfarramt.Muehlacker.

Andreaskirche@elkw.de

Sprechzeiten des Pfarrbüros

Dienstag-Freitag: 10:00-11:30 Uhr

Kantorat Mühlacker

Markus Piringer

Tel.: 0152 2623 5807

Mail: markus.piringer@elkw.de

Kirchenpflege

Schubartweg 13, 75417 Mühlacker

Tel.: 07041 8111305

Sprechzeiten der Kirchenpflege

Montag - Mi)woch 9 - 13 Uhr

Termine außerhalb der

Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Bankverbindung:

Sparkasse Pforzheim Calw

IBAN DE4166 6500 8500 0097 7802

BIC PZHSDE66XXX

Diakoniesta(on Mühlacker

Ihr professioneller Pflegedienst mit

dem individuellen Service

Bahnhofstraße 44

Tel.: 07041 810999-0

Mail: info@diakoniestaonmuehlacker.de

Diakonische Bezirksstelle

Ehe-, Familien- und Lebensberatung,

Schuldnerberatung, Vermi)-

lung von Mü)er- und Mu)er-Kind-

Kuren, Ausstellen des Tafelladen-

Berechgungs-Ausweises

Hindenburgstraße 48,

Tel.: 07041 81183910

Sprechzeiten:

Dienstag, 14 bis 16 Uhr,

Freitag, 9 bis 11 Uhr.

MADITA – der soziale Laden in

Mühlacker

Gebrauchtes zu günsgen Preisen

Industriestr. 14, 75417 Mühlacker

Öffnungszeiten:

Dienstag + Mi)woch

8:30 bis 11:30 Uhr,

Dienstag 14 - 16 Uhr,

Donnerstag 14 - 17 Uhr

Spendenannahme:

Montag 14 bis 16 Uhr

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Ansprechpartner

Ambulanter Hospizdienst Östlicher

Enzkreis e.V.

Bahnhofstr. 86 (im Consilio),

75417 Mühlacker

Tel.: 07041 8153689

Freundeskreis Asyl Mühlacker

Kontakt:

Chrisane Basan-Engelbert,

Tel.: 07041 43155

Manfred Budzinski,

Tel.: 07041 44563

Redakonsschluss für den nächsten

Gemeindebrief ist Freitag der

21. Mai 2021 . Bi)e senden Sie Ihre

Arkel an Ihr Pfarramt oder direkt an

die Redakon unter

gemeindebrief.muehlacker@elkw.de

ACHTUNG geänderte Mailadresse!

Herzlichen Dank!

Impressum

Mühlacker Tafel

„Das täglich Brot auf jeden Tisch“

Industriestraße 16,

Tel.: 07041 817770 oder 816662

Verkaufszeiten:

Dienstag, Donnerstag + Freitag

14 bis 16:30 Uhr.

Verlegung der Verkaufstage bei

Feiertagen!

„Tafelkörbe“ für Spenden von

Lebensmi)eln und Hygienearkeln in

Gemeindehäusern oder

Kirchen; Ausweise zum Einkaufen:

Diakonische Bezirksstelle und Caritas

Weltladen

Verkauf von Produkten aus

„Fairem Handel“,

Tel.: 07041 84951

Kelterplatz 1,

Montag - Freitag

9 bis 12:30 Uhr,

15 bis 18 Uhr,

Samstag 8:30 bis 12:30 Uhr

Evangelische Gesamtkirchengemeinde Mühlacker

Schubartweg 13, 75417 Mühlacker

Tel.: 07041 6029 / Fax: 07041 860208

Mail: dekanatamt.muehlacker@elkw.de

V.i.S.d.P

Redakonsteam

Druck

Dekan Jürgen Huber

Patrik Kopk, Jasmin und Marcus Kalkofen

Druckerei Schlecht

www.muehlacker-evangelisch.de

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