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Rosenheimer
aUSGABE 1/2021
SüdSeiten
Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Preisrätsel: Wie gut kennt ihr unseren Stadtteil?
Erste digitale Stadtteilversammlung Happing
Wie geht es weiter mit der BayWa-Wiese?
Blumige Überraschungseier
Wie geht es dem Happinger Hof?
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
20 Jahre Rosenheimer Südseiten
Die Stadtteilzeitung „Rosenheimer
Südseiten“ wird ehrenamtlich erstellt,
von Bürgern für Bürger. Sie erscheint
seit 2001 dreimal im Jahr mit
einer Auflage von je 4.500 Stück
und wird finanziert vom Bürgerfonds
der Stadt Rosenheim. Die damalige
Quartiersmanagerin, Christine
Pröbstl hat dieses Projekt ins
Leben gerufen. Unser Redaktionsmitglied
Heinz Krauth ist nunmehr
seit 20 Jahren aktiv dabei und hat
viele andere Mitwirkende kommen
und gehen sehen. Wir haben keine
feste Mannschaft, bei uns ist jeder
willkommen, der etwas zu berichten
hat oder gerne Texte bearbeitet.
Der eine geht, dafür kommt ein anderer.
Zurzeit sind wir fünf „Schreiber“,
wobei wir ganz stolz darauf
sind, dass eine gelernte und noch
aktive Journalistin in unserer Reihe
ist. „Dass ich jetzt schon 20 Jahre
durchgehalten habe, hat mich selbst
erstaunt“. stellt Heinz Krauth fest.
Jetzt möchten wir mit Ihnen auf einige
Themen der letzten Jahre zurückschauen.
Denn uns interessierten
kleine Dinge im Stadtteil, die in
den großen Tageszeitungen wenig
oder keine Beachtung finden. Worüber
haben wir geschrieben?
Ausgabe 2-2006:
Da gab es die neue, abknickende Vorfahrtsregelung
in Bereich der Happinger-Traberhofstraße.
Diese führte
zunächst für Verwirrung bei den
Autofahrern, welche die alte Regelung
viel besser fanden. Unser damals
gegründeter „Arbeitskreis Verkehr“
hat sich erfolgreich dafür eingesetzt,
dass dies wieder rückgängig
gemacht wurde.
Ausgabe 1-2009:
Der Gründung des Vereins „Christines
bunter Garten“, der den interkulturellen
Stadtteilgarten bewirtschaftet,
fiel auch unter die erwähnenswerten
Neuigkeiten. Im Jahr
2009 fand die Einweihung statt und
man kann sehen, dass es dort blüht,
wächst und gedeiht. Radio Charivari
war auch schon bei uns im Garten,
um uns zu interviewen und das RFO
Fernsehen sendete vom Bürgerhaus
einen Beitrag. Sie sehen, wir sind
schon eine kleine, aber feine Truppe.
Ausgabe 1-2012:
Damals schrieben wir über die Unterschriftensammlung
„Bürgerhaus
Happing-Jetzt!“ Das Thema „Bürger-
haus Happing“ war eine langwierige
Angelegenheit, über die wir in
den Jahren mehrfach berichtet haben.
Da gab es viele Sitzungen und
Zusammenkünfte, wobei wir Bürger
auch unsere Meinung vortragen
konnten.
Was gab es für leidenschaftliche Diskussionen!
Nun steht es seit 2015
und ist zu einem Mittelpunkt unseres
Stadtteiles geworden. Auf das
Bürgerhaus Happing kann die Stadt
Rosenheim zu Recht stolz sein!
Ausgabe 2-2013:
Die Kochkurse, die von Romy Schlierf
und später von Sabine Schmitz geleitet
wurden, waren ein großer
Spaß. Unter Anleitung der Damen
kochten und brieten wir -überwiegend
Männer- verschiedene Speisen,
Desserts und Suppen. Das Ergebnis
unserer Kochkünste wurde danach
in fröhlicher Runde verputzt. Die
Rezepte konnten wir mit nach Hause
nehmen. „Ach ja, gelernt haben
wir auch etwas dabei.“ so Heinz
Krauth.
Der Stadtteilverein Happing e.V. berichtete
laufend in den Rosenheimer
Südseiten über neue Aktionen
und lud Menschen aus der Nachbar-
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
schaft ein, bei Projekten mitzumachen.
Auch für alle anderen Vereine
und Institutionen fand sich fast
immer ein Platz in der Stadtteilzeitung.
Dies war nur kleine Auswahl aus
der Vielzahl der Themen, die wir
bearbeitet haben. Vielleicht haben
Sie beim Lesen dieser Zeilen ein wenig
Lust bekommen, mitzumachen.
Wenn es die Umstände wieder zulassen,
können Sie natürlich auch
persönlich bei uns reinschnuppern,
Sie sind herzlich willkommen!
Heinz Krauth
für das Redaktionsteam
Kultursensible Selbsthilfe
Wenn man Probleme hat oder man
sich austauschen möchte, geht man
oft zur eigenen Familie oder aber zu
Freunden. Das ist klar! Familie und
Freunde sind immer für uns da. Oder
fast immer.
Aber was passiert, wenn die Familie
sehr weit weg ist, sich sogar in einem
anderen Land befindet? Wenn diese
Freunde schon mit sich selbst und
eigenen Problemen beschäftigt sind?
Dafür gibt es die Selbsthilfegruppen!
Selbsthilfegruppen können durch gegenseitigen
Austausch zur Lebensbewältigung
oder zu deren Unterstützung
beitragen.
Menschen jeden Alters, verschiedenster
Kulturen oder unterschiedlicher
Sprachen treffen sich mit anderen
Menschen mit ähnlichen Erfahrungen
und Anliegen im gesundheitlichen,
persönlichen oder sozialen Bereich.
Hier sind die meisten Betroffenen
und Angehörigen Experten auf
ihrem Gebiet.
Das Thema Selbsthilfe hat leider bisher
in Rosenheim und Landkreis nur
sehr wenige Menschen mit Migrationshintergrund
erreicht. Aber in der
Stadt Rosenheim haben 38,8% und
im Landkreis mehr als 10% der Bewohner
einen Migrationshintergrund.
Alle Menschen, die in Rosenheim
und Landkreis leben, sollten den
gleichen Zugang zur Selbsthilfe bekommen
– ungeachtet von Alter, Geschlecht,
Handicap und sozialer oder
kultureller Herkunft. Genauso wichtig
ist es, dass die Selbsthilfeangebote
die kulturelle Vielfalt unserer
Gesellschaft widerspiegeln und die
Mehrsprachigkeit anerkennen.
Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim
– SekoRo möchte durch die kultursensible
Selbsthilfe eine Plattform
zur Selbstorganisation, auch für Menschen
mit Migrationshintergrund bieten,
die Selbsthilfe kennen zu lernen
und Kontakte zu anderen Gruppen,
Kulturen und Selbsthilfeformen zu
ermöglichen.
Soziale und gesundheitliche Themen
sowie Gesundheitsprävention spielen
bei der kultursensiblen Selbsthilfe
eine große Rolle. Die Gruppen
können interkulturell oder kulturspezifisch
sein.
Wie geht es? Gruppe gründen
oder teilnehmen
Sie können gerne bei einer bestehenden
Gruppe in Ihrer oder der
deutschen Sprache teilnehmen, die
Selbsthilfekontaktstelle hilft Ihnen,
die richtige Gruppe für Sie zu finden.
Falls die deutsche Sprache jedoch
noch schwierig für Sie ist, können
wir Ihnen am Anfang einen Dolmetscher
kostenfrei zu Verfügung
stellen.
In der Region Rosenheim gibt es
ca. 120 Selbsthilfegruppen: im sozialen
Bereich, können Gruppengespräche
zum Beispiel bei Themen
wie Isolation und Integration, Trennung,
Scheidung helfen. Auch Themen
der körperlichen sowie seelischen
Gesundheit, wie Depression,
Angst- oder Essstörung, Krebs, Diabetes,
Behinderungen oder Sucht
können behandelt werden. Den Gruppenmitgliedern
werden neue Möglichkeiten
aufgezeigt, um mit schwierigen
Situationen besser umgehen
zu können.
Wenn Sie möchten, dann können Sie
sogar selbst eine eigene Gruppe
gründen! Auch in Ihrer Sprache!
Giulia Giardina und Olga Nickel
Kufsteiner Str. 55, 83022 Rosenheim
selbsthilfekontaktstelle@dwro.de
08031 - 356 28 10
0178-112 76 76
www.sekoro.de
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Wie geht es weiter mit der BayWa-Wiese?
Darüber sprach ich zunächst telefonisch mit Herrn Joachim
Seethaler, technischer Leiter der GRWS. Herr
Seethaler erklärte: Ein Investor aus Pfarrkirchen hat
ursprünglich die Option zur Verwertung des Gesamtgrundstücks
von der BayWa erworben. Im Rahmen der
städtischen Abschöpfung bei Baulandentwicklungen ist
es der Stadt und der GRWS gelungen, westlich und südlich
des Stadtteilbürgerhauses Happing Grundstücksteile
für den Neubau von insgesamt 106 Wohnungen von
dem Investor zu erwerben.
Die GRWS wird 2/3 der Wohnungen öffentlich gefördert
gemäß der sogenannten einkommensorientierten Förderung
(EOF) errichten, 1/3 frei finanziert. Sämtliche
106 Wohnungen bleiben im Eigentum der GRWS.
Der geplante Baubeginn für die Wohnanlage der GRWS
musste mehrfach verschoben werden, da die Stadt das
entsprechende Bebauungsplanverfahren bisher nicht
zum Abschluss bringen konnte. Einwände Betroffener
haben immer wieder neue öffentliche Auslegungsphasen
des Bebauungsplans erforderlich gemacht. Ein Themenschwerpunkt
der Einwände gegen die geplanten
Vorhaben liegt dabei in der Verkehrsentwicklung im Süden
Rosenheims, die einerseits durch die allgemeine
Zunahme des Individualverkehrs beeinflusst wird, andererseits
durch zusätzliche Verkehrsaufkommen aus
den geplanten Nutzungen.
Viele Bürger haben Sorge, dass das bestehende Straßennetz
dem zukünftigen Individualverkehr nicht mehr gewachsen
ist. Insbesondere an der Einmündung der neuen
Planstraße in die Happinger Straße werden Verkehrsüberlastungen
befürchtet. Eine zweite Erschließung des
neuen Baugebiets direkt von der Kufsteiner Straße aus
wurde im Stadtrat schon vor längerer Zeit abgelehnt. Das
zuständige Straßenbauamt hat dieser zweiten Zu- und
Ausfahrt ebenfalls nicht zugestimmt.
Terminangaben für einen möglichen Baubeginn der
GRWS-Wohnanlage können erst dann gemacht werden,
wenn die Stadt das Bebauungsplanverfahren zu einem
Abschluss bringt. Nach derzeitigem Kenntnisstand erhält
der Stadtrat im April oder Mai 2021 die Gelegenheit,
den Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 174
zu fassen und somit die erforderliche Voraussetzung für
die Realisierung der geplanten GRWS-Wohnanlage mit
106 Wohnungen in Happing zu schaffen.
Im Nachhinein bat ich Stefan Ludwig, Geschäftsführer
der GRWS, um eine kurze Stellungsnahme zur jetzigen
Wohnsituation in Rosenheim:
Der Wohnungsmarkt in Rosenheim ist angespannt, besonders
was den bezahlbaren und geförderten Wohnraum
betrifft. Aber auch die Nachfrage nach freifinanzierten
Mietwohnungen, Eigentumswohnungen sowie
Häusern übersteigt zurzeit das Angebot. Dies ist auch
erkennbar am Immobilienteil der Zeitung: Die Anzahl
der Gesuche übersteigt seit längerem die Anzahl der
Inserate mit Angeboten!
In diesem Umfeld handelt die GRWS im Rahmen ihrer
Möglichkeiten, um zur Entspannung beizutragen. So haben
wir gerade mehrere neue Wohnanlagen im Bau und
in der Planung. Im Bau sind z.B. das Quartier an der
Lena-Christ-Straße mit 211 Wohnungen und die Wohnanlage
an der Marienbergerstraße mit 108 Wohnungen,
davon 68 Appartements für Personal des Romed-Klinikums.
In weit fortgeschrittener Planung befindet sich
das Neubaugebiet „An der Kaltenmühle“ auf dem Grundstück,
das den Happinger Bürgern als Baywa-Wiese gut
bekannt ist.
Rosenheim ist eine attraktive Mittelstadt mit guter Verkehrsanbindung
an die Metropolregion München. Bewohner
der Metropolregion weichen wegen des angespannten
Wohnungsmarkts in München vermehrt auf
entferntere Nachbarlandkreise und Städte aus, auch z.B.
nach Rosenheim. Der Trend zum Homeoffice verstärkt
diesen Trend, da der Weg zur Arbeit nicht mehr täglich
zurückzulegen ist. Wir gehen davon aus, dass die angespannte
Situation vorerst noch anhalten wird.
Herr Ludwig und Herr Seethaler, vielen Dank für Ihre
interessanten Ausführungen und dass Sie sich Zeit für
das Interview genommen haben.
Wo einst ein Bauernhaus stand, entsteht nun in Kürze neuer Wohnraum
Joachim Seethaler, Stefan Ludwig und Heinz Krauth
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Fünf Jahre nahkauf – Ein Glücksfall für den Stadtteil
Wer erinnert sich noch an die Situation 2013 im Stadtteil
Happing? Das in die Jahre gekommene Edeka-Geschäft
schließt. Der Konzern hat kein Interesse mehr
an dem Standort. Die Happinger müssen notgedrungen
weite Wege für ihren Einkauf auf sich nehmen und sie
fahren immer häufiger mit dem Auto. Dann erledigen
sie auch ihre anderen Einkäufe gleich woanders. Die
verbliebenen Geschäfte in Happing leiden unter Umsatzeinbußen.
Der Blumenladen gibt auf. Das kleine Stadtteilzentrum
verödet zusehends.
Die Stadtverwaltung und der Stadtrat wollen auf der
BayWa-Wiese einen Einzelhandelsstandort aufbauen,
attraktiv für Pendler, aber nicht für die meisten Happinger.
Auch die Sparkasse – so wird berichtet – würde
gerne auf die BayWa-Wiese wechseln.
Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil sorgen sich
um die Lebensqualität im Stadtteil. Sie wehren sich ausdauernd
und letztlich erfolgreich gegen die Pläne auf
der BayWa-Wiese und suchen nach einer Nachfolge für
den Edeka-Laden. Ein „Dorfladen“ ist ihrer Ansicht nach
für über 5000 Einwohner nicht ausreichend.
Die Suche verläuft lange erfolglos. Sogar ein Genossenschaftsladen
mit Bürgerbeteiligung ist ernsthaft im Gespräch.
Dann die überraschende und erfreuliche Wende: Die im
Ortsteil ansässige Familie Bauer nimmt sich der Ladenräume
an, investiert und im leeren Edeka-Laden entsteht
– rundum erneuert – ein REWE-nahkauf.
Damit kehrt nach drei Jahren Leben in den Stadtteil zurück.
Die Happinger treffen sich wieder, zufällig oder
spontan im Café des nahkaufs, (nun leider schon lange
wegen Co-vid19 geschlossen). Alleinstehende, Ältere
und im Stadtteil Beschäftigte nutzen jetzt nicht nur das
Mittagsangebot beim Metzger, sondern auch die beiden
Ariane Koch, eine der beiden Geschäftsführerinnen, strahlt mit den Blumen
um die Wette.
Tagesgerichte im nahkauf. Ein Glücksfall ist auch, dass
das Geschäft kein Standard-Laden wird, sondern Wert
auf Produkte aus der Region sowie auf Bio-Produkte
legt. Die freundliche Atmosphäre überträgt sich auf die
Kunden. Selbst Einwohner aus anderen Stadtteilen schätzen
den nahkauf.
So haben wir heute seit fünf Jahren wieder ein kleines
Stadtteilzentrum mit einem breiten Angebot an Waren
und Dienstleistungen, besser und freundlicher als zuvor.
Es ist zu hoffen, dass sich der nahkauf für die Betreiber
und die Beschäftigten lange trägt. Ihre Leistung
für den Stadtteil wird ihnen nicht vergütet. Unseren Dank
und unsere Anerkennung haben sie umso mehr verdient.
Hermann Biehler
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Blumige Überraschungseier
Schon länger habe ich nach einer
Verwendung für übrig gebliebene
Tonreste vom Töpfern gesucht, nun
bin ich fündig geworden: Samenkugeln,
auch Seedbombs genannt, lassen
sich prima damit herstellen!
Das Leben in der Stadt ist für Pflanzenfreunde
zuweilen deprimierend.
Zwischen Betonwüsten und Blechlawinen
lässt sich die Natur oft kaum
mehr ausmachen. Findet sich doch
ein freies Fleckchen Erde, sieht es
meistens kümmerlich aus und dient
den umliegenden Bewohnern gerade
mal noch als Müllabladeplatz
oder Hundeklo. Das schlägt nicht nur
vielen Menschen auf ihr Gemüt – es
führt auch zu einem schwindenden
Nahrungsangebot für Schmetterlinge
Bienen, und andere Insekten, die
für die Kreisläufe der Natur und damit
für unser aller Leben eine wichtige
Funktion erfüllen.
Mit Samenkugeln kann man bunte
Inseln in tristen Innenstädten schaffen
und seine Nachbarschaft verschönern.
Eigentlich ist es nicht erlaubt,
Samen auf fremden Grundstücken
oder im öffentlichen Raum,
also auf Verkehrsinseln, schmalen
Grünstreifen oder Baumscheiben
auszubringen. Solange nicht Nachbars
Grundstück begrünt wird, sondern
triste Ecken in der Stadt damit
verschönert werden, sollte es aber
keinen Ärger geben. Ganz im Gegenteil
– die Leute werden sich über die
bunten Blumen garantiert freuen!
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Wie man Samenkugeln herstellt, dazu
gibt es viele Anleitungen im Internet.
Eigentlich bestehen sie nur
aus Blumenerde, Ton, etwas Wasser
und eben Samen wie Ringelblumen,
Mohn, Margeriten, Sonnenblumen
und so weiter. Wichtiger Hinweis:
Nach dem Bundesnaturschutzgesetz
darf nur Saatgut von regionalen
Pflanzen in der freien Natur
ausgebracht werden, dazu zählen
auch Wege und Straßenränder. Die
Kugeln müssen gut trocknen, damit
sie nicht vorzeitig keimen. Der beste
Zeitpunkt fürs Auswerfen ist ein
Tag im Frühling, an dem Regen angekündigt
ist, denn dann können
die Samen direkt loslegen und gut
wachsen.
Samenkugeln sind auch ein nettes
Geschenk: Entweder beschriftet mit
der Art der Samen oder als „blumiges
Überraschungsei“!
Sabine Schmitz
Wie gut kennt ihr unseren Stadtteil?
Siehe Bildersuchrätsel auf Seite 19
5 Jahre jung – das muss gefeiert werden
Frohe Ostern
wünscht Ihnen das
nahkauf-Team
sobald es die Situation erlaubt, wollen wir mit Ihnen Jubiläum feiern
– wir haben uns so Einiges ausgedacht - lassen Sie sich überraschen
Nah und immer für Dich da – der Markt in Deiner Nachbarschaft mit kurzen Wegen zum Markt
und kurzen Wegen im Markt
Happinger Str. 74, 83026 Rosenheim, Tel. 08031-7966600 - info@happingernahkauf.de – Angebote: www.nahkauf.de
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Basteltipp: Schmetterling
➊ Schablonenform
bunt bemalen
und ausschneiden.
Man kann auch buntes
Papier aus Zeitschriften oder
Geschenkpapier benutzen.
➋ In möglichst dünnen Streifen in Ziehharmonika-Falttechnik
falten.
➌ In der Mitte fest zusammendrücken
und mit einem Pfeifenputzer
umwickeln.
➍ Körper und Fühler
formen. Flügel auseinanderziehen.
Fertig!
Christine Huber
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Wie geht es dem Happinger Hof?
Ein Interview mit Martin Kupferschmied
Das Gasthaus befindet sich in Happing
und wird seit 1992 von der
Familie Kupferschmied geführt. Ich
wollte von Martin Kupferschmied einiges
wissen, insbesondere, wie es
dem Hotelbetrieb und den Mitarbeitern
zur Zeit geht.
Herr Kupferschmied, möchten Sie zu
Beginn etwas über sich erzählen?
Nun, ich bin verheiratet, 53 Jahre
alt und habe vier prächtige Buben
im Alter von 17, 19, 20 und 21 Jahren,
wobei zwei von ihnen die Hotelfachschule
besuchen. Ich gehe davon
aus, dass damit das Fortführen
des Hotels im Familienbesitz gesichert
ist. Meine Freizeit ist natürlich
eng begrenzt: Sofern ich ein wenig
Zeit habe, gehe ich gerne auf meine
eigene Jagd, leider viel zu selten.
Es gab sicherlich schöne Erlebnisse
und Tage, aber auch weniger schöne.
Natürlich, so wie bei fast jedem. Neben
anderen Ereignissen bleibt mir
die 1000-Jahr-Feier von Happing im
Jahre 2017 in schöner Erinnerung.
Es hat mich überrascht, aber auch
sehr gefreut, wie viele Menschen
dort beim Auf- und Abbau geholfen
haben. Dabei haben sich auch viele
Leute kennen und schätzen gelernt,
die sich vorher nur vom Sehen kannten.
Es war viel Arbeit – aber eine
tolle Feier. Natürlich bin ich auch
ein wenig stolz darauf, dass unser
Hotel in einigen Folgen der „Rosenheim
Cops“ als Drehort ausgesucht
wurde, dort wurden wir z.B. zum
„Rottaler Hof“ oder „Kaiserhof“. Die
Filmcrew übernachtete dann stets
im Hotel.
Auch möchte ich mich darüber hinaus
bei meinen treuen Gästen bedanken,
die uns in diesen jetzigen
schweren Zeiten unterstützen und
zum Beispiel Speisen zum Mitnehmen
bei uns abholen.
Martin Kupferschmied hofft auf eine baldige Wiedereröffnung
Weniger schön war der Brand des
Nebengebäudes im März 2013. Der
Sachschaden war zwar sehr hoch,
aber zum Glück kamen keine Personen
zu Schaden. Meine Gäste waren
sehr besorgt und überwiegend
verständnisvoll, so wurde der Gasthof
auch nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Kommen wir zur jetzigen Situation:
Nun, das kann sich wohl jeder denken,
die ist sehr, sehr schwierig. Natürlich
hatten wir gewisse finanzielle
Reserven, die aber jetzt nahezu
aufgebraucht sind. Zwar habe ich
staatliche Hilfen erhalten, aber bei
unserer Betriebsgröße waren diese
nicht kostendeckend. Ich habe 70
überwiegend fest angestellte Mitarbeiter,
wovon 60 in Kurzarbeit sind.
Ich versuche natürlich, so viele Mitarbeiter
wie nur möglich zu halten,
denn, wenn sie einmal weg sind,
werden sie nicht mehr zurückkommen.
Ich hoffe ganz stark, dass wir die
Außengastronomie bald wieder öffnen
können. Wir hatten auch vorher
schon strenge Hygienemaßnahmen
und haben diese aufgrund der jetzigen
Situation nochmals verbessert.
Das Risiko, sich in der Gastronomie
anzustecken, ist ja sehr gering. Ich
kann wirklich unsere Kommunalpolitiker
und auch die überregionalen
Entscheidungsträger nur dringend
bitten, für unsere Sorgen und Nöte
Verständnis zu haben und uns zu
helfen.
Wir haben zwei Trachten- und einen
Schützenverein, die fest bei uns tagen.
Auch mehrere Hauptversammlungen
und Tagungen fänden statt.
Diese fallen nun aus, was sowohl für
uns als auch für die Vereine nicht so
einfach ist.
Im Übrigen weise ich darauf hin,
dass wir sehr nachhaltig wirtschaften.
So gibt es bei uns eine Solartankstelle
für E-Autos, eine schnelle
Ladestation ist in Planung und
wir legen auch sonst großen Wert
auf Nachhaltigkeit. So können z.B.
die Teller für das Essen zum Mitnehmen
kompostiert werden und sind
somit umweltfreundlich. Meine Familie,
meine Angestellten und ich
sind für eine baldige Wiedereröffnung
gut gerüstet.
Herr Kupferschmied, ich danke Ihnen
für das Gespräch und natürlich
auch für die Zeit, die Sie sich genommen
haben.
Heinz Krauth
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Jerusalema Challenge bei uns im Stadtteil
Wir sind für euch da – auch im
Lockdown.
Das ist die Botschaft, die das Sozialraumteam
Ost(*) mit Schwung und
witziger Choreographie vermitteln
will. Weltweit greift das Jerusalema-
Fieber um sich und verbreitet gute
Laune, Lebensfreude, ein Gemeinschaftsgefühl.
Dem wollten sich die
Akteure des Stadtteils anschließen.
Lassen Sie sich von der
guten Laune anstecken
und tanzen Sie mit!
Sie finden das Video demnächst unter
www.dwro.de, www.wir-happinger.de
und bei Instagram: sozialraumteamost
Christine Huber
Sogar das offene Bücherregal tanzt mit
(*) Das Sozialraumteam Ost besteht
aus Mitarbeitenden der Diakonie,
Flexible Jugendhilfe Oberbayern und
des Amtes für Kinder, Jugendliche
und Familien der Stadt Rosenheim.
Krisendienste Bayern
0800/655 3000 – täglich von 0 bis
24 Uhr: In seelischen Krisen können
sich die Bürgerinnen und Bürger
Oberbayerns unter dieser kostenfreien
Nummer an den Krisendienst
Psychiatrie Oberbayern wenden. Der
Krisendienst Psychiatrie unterstützt
nicht nur Menschen in akuten psychischen
Notlagen, sondern auch Angehörige,
Bezugspersonen und Fachkreise.
Der Krisendienst berät auch
Kinder und Jugendliche beziehungsweise
deren Eltern.
Klinikaufenthalte vermeiden
Dank der psychiatrischen Soforthilfe
lassen sich stationäre Klinikaufenthalte
häufig vermeiden. Der Krisendienst
Psychiatrie steht unter
fachärztlich-psychiatrischer Leitung.
Beim Krisendienst sind erfahrene
Fachkräfte tätig. Sie sind in Krisenintervention
geschult. Sie arbeiten in
multiprofessionellen Teams. Mobile
Fachkräfte sind im Vor-Ort-Einsatz
tätig.
Kontakt
Krisendienst Psychiatrie
• Telefon: 0800 6553000
• Internet:
www.krisendienste.bayern
• Internet:
www.krisendienst-psychiatrie.de/
Vermittlung in wohnortnahe
Hilfeangebote
Die Mitarbeitenden der Leitstelle hören
zu, fragen nach und klären gemeinsam
mit den Anrufenden die
Situation. Sie vermitteln die Anrufenden
in geeignete wohnortnahe Hilfeangebote.
Diese reichen von Beratungsgesprächen
über ambulante
Krisenbehandlungen, mobile Einsätze
vor Ort bis hin zur Weitervermittlung
in stationäre Behandlung.
Illustration: Christine Huber
Verliebte Eierköpfe
Illustration: Christine Huber
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Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Erste digitale Stadtteilversammlung Happing
Bei den Stadtteilversammlungen können Bürger über
die Verwendung von Mitteln aus dem Bürgerfonds der
Stadt Rosenheim für Stadtteilprojekte abstimmen. 2020
konnten die meisten der sechs Versammlungen coronabedingt
nicht stattfinden. Die Kontaktstelle Bürgerschaftliches
Engagement (KBE) und die Soziale Stadt Rosenheim
organisierten nun am 4. März 2021 erstmalig eine
digitale Stadtteilversammlung in Form einer Videokonferenz
– Eine Premiere!
Im Vorfeld fragte die KBE nach Anträgen und legte diese
bei der Einladung allen Interessenten vor. Bei der Videokonferenz
diskutierten die Teilnehmer und stimmten
ab. Zwei Anträge an den Bürgerfonds Happing wurden
besprochen: Die Pacht für den Interkulturellen Stadtteilgarten
2021 und das Budget für die Stadtteilzeitung
„Rosenheimer Südseiten“. Zusammen mit den Stimmen
der Mitglieder der Stadtteilversammlung, die schon im
Vorfeld des Treffens abgestimmt hatten, wurden beide
Projekte bewilligt.
Nun zur Stimmung in der Videoversammlung: „Ich persönlich
gehörte zu denjenigen, die dem Ganzen skeptisch
gegenüberstanden. Ich war der Meinung, dass
durch ein lediglich digitales Treffen die Versammlung
sehr steril werden könnte. Trotzdem habe ich mich angemeldet“.
so Heinz Krauth.
Gruppenbild der digitalen Premiere Bild: Bernd Vierthaler
zügig abgearbeitet und im Nachhinein waren sich die
Teilnehmer einig, dass wir uns für die nächste Stadtteilversammlung
gern wieder per Video treffen können,
zumindest, solange ein „echtes“ Treffen im Bürgerhaus
oder im Interkulturellen Stadtteilgarten noch
nicht möglich ist.
Heinz Krauth
Nun, am 4. März fand die erste Videoversammlung statt
und sie war, ganz im Gegensatz zu meinen Befürchtungen,
sehr gelungen! Es brauchte natürlich etwas Disziplin,
damit nicht alle durcheinander sprachen, aber
das hatten wir schnell im Griff. Die Themen wurden
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des Wohlbefindens.
Unser Aromaexperte Christian Strauch berät unser Pflege-
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angewandt. Die Aromapflege ist ein weiteres Angebot
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info.ros@ssg.brk.de
www.seniorenwohnen.brk.de
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Ein Rückblick des Stadtteilvereins Happing e.V.
Der letzte Walzer …
war eines der Schlusslieder, die DJ
Markus oft am Ende der Tanzteenachmittage
gespielt hat. Daran denken
wir vom Stadtteilverein Happing
e.V. in diesen Tagen ein bisschen
wehmütig zurück: Vor einem Jahr
fand mit dem Faschingstanztee die
letzte Tanzveranstaltung statt. Dann
kam Corona und hat uns Allen den
Boden unter den Füßen weggezogen.
Einige spontane Ideen wurden
schnell umgesetzt, wir berichteten
bereits über das Nähen von Stoffmasken,
die Ausgabe von warmen
Mahlzeiten und im Sommer die dreiwöchige
Ferienbetreuung im Bürgerhaus.
Auch den Outdoor-Kinderkleiderflohmarkt
im Oktober und die
Kinderkleider-Tauschwoche im Dezember
konnten wir gerade noch anbieten.
Im Moment gibt es nur das Essen
zum Mitnehmen – die „Happinger
Mahlzeit“ sowie den „Happinger
Kühlschrank“ für Lebensmittelretter.
Wir freuen uns aber, dass uns
unsere Mitglieder weiterhin unterstützen
und dem Verein treu bleiben.
Gerne würden wir unsere Hauptaufgabe,
die Menschen in Happing
zusammenzubringen, wieder erfüllen.
Leider ist genau das in der Pandemiezeit
nicht möglich.
Aber wir geben nicht auf: Sobald
die Lage es zulässt, werden wir besonders
Familien und Flüchtlinge
mit einer weiteren Kinderkleider-
Tauschwoche oder einem Flohmarkt
unterstützen. Wann das sein wird,
können Sie der Tagespresse entnehmen
oder auch auf unserer Website
www.wir-happinger.de nachlesen.
Faschingstanztee 2020
Kinderkleiderwoche Anfang Dezember 2020
Dort finden Sie auch das aktuelle
Menu für das Essen to-go, Öffnungszeiten
des Bürgerhauses und alles,
was es Neues gibt. Auf den nächsten
Tanztee oder gar ein Stadtteilfest
werden wir aber alle wohl noch
lange warten müssen!
Sabine Schmitz, Vorsitzende
Stadtteilverein Happing e.V.
Die Rosenheimer Südseiten werden finanziert über den
Bürgerfonds
Happing.
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Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Jeden kann es treffen!
Mehr Überschuldete aufgrund von Corona?
Die Schuldner- und Insolvenzberatung der Stadt Rosenheim
rechnet damit, dass bis zum Jahresende die
Anfragen von überschuldeten Bürgern deutlich steigen
werden. Die Corona-Krise wird mit sich bringen,
dass etliche Selbständige aufgrund der massiven Einkommenseinbußen
ihr Geschäft aufgeben müssen.
Nicht nur sie, sondern auch ihre Beschäftigten werden
in der Folge vorerst arbeitslos werden.
Die Schuldnerberatung kann dabei helfen, einen Überblick
über die finanzielle Situation zu bekommen und
Prioritäten bei den Zahlungen zu setzen. Sie kann mit
Gläubigern verhandeln, Ratenzahlungen vereinbaren,
Zahlungspläne erstellen und bei Vollstreckungsschutzanträgen
helfen.
Persönliche Gespräche in der Schuldnerberatungsstelle
können aktuell nur mit vorheriger Terminvereinbarung
stattfinden.
Die Insolvenzberatung der Diakonie, finanziert durch
das Bayerische Staatsministerium für Familie und Arbeit,
richtet ab sofort eine zusätzliche Telefonsprechstunde
ein für Schuldner, die ein Insolvenzverfahren
einleiten oder sich darüber beraten lassen wollen. Diese
Telefonsprechstunde findet jeweils am Donnerstag
zwischen 13 und 14 Uhr unter der Telefonnummer
08031/2353462 statt.
Diakonisches Werk Rosenheim e.V.
Für ein erstes Klärungsgespräch dienen unter anderem
die Außensprechstunden in den verschiedenen
Bürgerhäusern der Stadt Rosenheim, die den Betroffenen
einen wohnortnahen und unkomplizierten Zugang
zur Schuldnerberatung ermöglichen sollen.
Die Sprechzeiten in den Bürgerhäusern sind wie folgt:
Bürgerverein Erlenau jeden ersten Montag im Monat
von 9-11 Uhr, Bürgerhaus Happing jeden ersten Montag
im Monat von 12-14 Uhr, Bürgerhaus E-Werk jeden
ersten Donnerstag im Monat von 15.30-18.30 Uhr und
Bürgerhaus Miteinander jeden zweiten Donnerstag im
Monat von 16-18 Uhr. Eine vorherige Terminvereinbarung
ist nicht notwendig.
Das Team der Schuldnerberatung (v.l.n.r.): Bianca Karnstädt, Christine Stöger,
Nadine Hausburg und Birgit Wagner
12
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Funkstille bei den Amateurfunkern wegen Corona?
Das fragten wir den Funkamateur und Betreuer bei „Jugend
forscht“, Klaus Puppe. Seine eindeutige Antwort
war: Nein!
Dank des interessanten, sehr technikbezogenen Hobbys
der Funkamateure des Ortsverbands Rosenheim
C14 ist von einem Stillstand nichts zu merken. Sehr
früh in der ersten Welle der Pandemie wurden die im
Amateurfunk ohnehin vorhandenen Netzwerke durch
diverse virtuelle Plattformen ergänzt. Zu der Sprachkommunikation
untereinander kam plötzlich auch noch
das Bild des Gesprächspartners gegenüber oder auch
einer ganzen Gruppe. Man konnte sich zumindest virtuell
weiter treffen.
Auch die Nachwuchsarbeit wurde virtuell konsequent
weiter betrieben. Im Dezember 2020 konnte quasi als
„Ersatzprogramm“ in einem Physikleistungskurs der
Klasse 12 des Ignaz-Günter-Gymnasiums in Rosenheim
ein Funkkontakt zur Forschungsstation Neumayer III
in der Antarktis hergestellt werden. Die Schüler des IGG
durften eine Stunde lang Fragen an die Forscher auf
der Station stellen. Bemerkenswert war, dass alle Vorbereitungen
und die Durchführung des Kontakts von
den Schülern selbst organisiert wurde. Der Funkkontakt
wurde per Live-Stream in alle Schulklassen und
ins Internet übertragen. Dem Regionalfernsehen RFO
war das gleich vier Berichte wert, weitere Presseartikel
und Berichte in online-Medien folgten.
Weiterhin wurden Projekte des IGG für „Jugend forscht“
durch technische Unterstützung vorangebracht. „Als
Betreuer für „Jugend forscht“ freut es mich besonders,
dass eine Arbeit von Amelie Aulinger, Caroline Musin
und Georg Delp beim Regionalwettbewerb im Februar
den 1. Platz in der Kategorie Arbeitswelt erreicht hat.
Georg Delp erreichte zusätzlich mit einem Projekt der
Kategorie Mathematik/Informatik einen weiteren 1.
Platz. Die Projekte sind noch nicht abgeschlossen, es
geht weiter zum Landeswettbewerb von Jugend forscht.
Es ist eine Herausforderung, technisch schwierige Projekte
virtuell am Bildschirm zu begleiten, wenn es nicht
möglich ist, gemeinsam für die notwendige Gruppenarbeit
zusammen zu kommen“, so Klaus Puppe.
Amelie Aulinger, Georg Delp und Caroline
Musin
Wer als Schüler bei „Jugend
forscht“ mitmachen will, darf
sich gerne bei ihm melden. Für
weitere Informationen einfach
mal im Internet nachschauen – www.charly14.de – dort
gibt es viele Links zum Funkkontakt und auch über die
Jugendprojekte. Die Jüngeren können im Ferienprogramm
„Ois isi!“ des Stadtteilvereins Happing beim Elektronikbasteln
hineinschnuppern; dies ist in Vorbereitung.
Klaus Puppe,
Funkamateur und Betreuer bei „Jugend forscht“
Wie gut kennt ihr unseren Stadtteil?
Siehe Bildersuchrätsel auf Seite 19
2 3
13
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Der ASV Happing 1960 e.V. nutzt
die Zeit des Lockdowns
Der Frühling kommt
und alle Menschen
zieht es wieder nach
draußen. Die meisten
der ASV-Abteilungen
betreiben Individualsportarten
wie etwa Tennis, TaiChi,
Gymnastik und Kinderturnen. Dort
haben die Verantwortlichen tolle Hygienekonzepte
erarbeitet und warten
nur darauf, durchstarten zu können.
Den fleißigen Mitwirkenden des Vereins
ist es gelungen, ein tolles Online-Trainingspaket
zusammenzustellen.
Die technische Seite ist für
jeden einfach zu meistern. Zahlreiche
nette Nachrichten haben uns
seitdem erreicht. So viele Vereinsmitglieder
haben ihren Muskelkater
vermisst!
Folgende Kurse werden unseren Mitgliedern
angeboten:
Montag Rückenfit
18:30–19:30 Uhr
Dienstag Qi Gong
18:30–19:30 Uhr
Donnerstag Faszientraining
18:00–18:45 Uhr
Freitag Damenfitness
19:00–19:45 Uhr
Nähere Infos erhalten Sie auf unsrer
Internetseite, www.asvhapping.de.
Vielleicht können wir Sie ja bald als
neues Mitglied bei uns begrüßen!
„Da Giuliano“, unsere beliebte Vereinsgaststätte,
freut sich über die vielen
„Außer-Haus-Bestellungen“ ihrer
treuen Gäste. Nach dem erfolgreichen
Umbau der Thekenanlage im
letzten Jahr nutzen wir nun die Zeit,
den Kühl- und Küchenbereich auf
den neuesten Stand zu bringen. Dies
garantiert uns auch weiterhin höchsten
Qualitätsstandard und leckere
italienische Küche. Selbstverständlich
können Sie bis zur Wiedereröffnung
weiter den Abholservice nutzen.
Trotz aller Schwierigkeiten und Beschränkungen
sind wir alle aktiv,
und nicht im Winterschlaf – das ist
es, was einen Sportverein erfolgreich
macht! Wir sind bereit für die Zeit
danach. Verbundenheit zum Sport
und die Unterstützung von kleinen
Vereinen vor Ort ist eben für uns
alle sehr wichtig – gerade in diesen
Zeiten. Herzlichen Dank hierfür, und
bleiben Sie sportlich! Wir wünschen
allen Lesern ein schönes Osterfest.
Die Vorstandschaft des ASV
Happing 1960 e.V.
Impressum
Herausgeber:
Kontaktstelle Bürgerschaftliches
Engagement im Auftrag der
Sozialen Stadt Rosenheim
Bürgerhaus Happing
Happinger Straße 83
83026 Rosenheim
Tel.: 08031/ 237575,
Fax: 08031/237577
E-Mail: info@freiwillige-rosenheim.de
Internet: https://www.sozialestadt-rosenheim.de/kbe/
Erscheinungsweise 2021
3 Ausgaben, Auflage 4500 Stück,
Ostern, Sommerferien, Herbst
Redaktion:
Andrea Dörries, Christine
Huber, Heinz Krauth, Rosi Raab,
Sabine Schmitz
Die Textbeiträge liegen in der
inhaltlichen Verantwortung der
Autoren. Die Redaktion behält
sich Kürzungen von Artikeln vor.
Fotos:
Andrea Dörries, Heinz Krauth,
Rosi Raab, Sabine Schmitz,
Dorothee Schroeder, Happinger
nahkauf, u.a.
Titelbild: Ann-Kathrin Prasuhn
und Andrea Dörries
Anzeigen:
Spezifikationen, Größen und
Preise bei der KBE unter:
info@freiwillige-rosenheim.de
Tel.: 08031/237575
Layout/Satz:
Atelier Winkler,
dieter.winkler@cablenet.de
Druck:
Vetterling Druck&Medien KG,
www.vetterling-druck.de
Nach erfolgreichem Umbau kann die Thekenanlage wieder beliefert werden
14
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Langeweile und Antriebslosigkeit im Lockdown?
Online Taekwondo-Training für Kinder bringt Abwechslung und Spaß!
„Natürlich macht es ‚in echt‘ mehr
Spaß!“, so Großmeister Stefan Roitner
von der KwonRo Sportschule.
„Leider sind wir jedoch nach wie vor
gezwungen, unsere Kinderkampfsportschule
zu schließen“.
Die renommierte Kampfsportschule
KwonRo bietet seit Monaten für
alle Mitglieder und Altersstufen ein
abwechslungsreiches und sportlich
forderndes Online-Programm.
Da sich ein Ende des Lockdowns
noch nicht abzeichnet und auch mit
weiteren Maßnahmen zu rechnen
ist, hat das Trainerteam von Roitner
beschlossen, das attraktive Training
nun auch für „Externe“ anzubieten.
Mit großem Erfolg! Zahlreiche Kinder
erfreuen sich bereits zweimal die
Woche an ihrem neuen Sport. Abwechslung
und Spaß stehen dabei
im Vordergrund. Die Mitgliedskinder
durften sogar schon Online-Gürtelprüfungen
absolvieren und wurden
so zum Weitermachen motiviert.
Für das Mitmachen braucht es nicht
viel: ein Handy, Tablet oder ein Laptop
mit Kamera und kostenloser App,
die man sich für IOS, Android oder
Windows downloaden kann. Täglich
wird Training angeboten. Den Stundenplan
findet man auf der Website
www.kwonro.de.
Vereinbaren Sie Ihren
persönlichen kostenlosen
Beratungstermin!
Das Kindertraining leiten Michaela
Kirst und Marko Simic. Die Kinder
freuen sich riesig, wenn sie „ihre“
Micha oder „ihren“ Marko sehen und
mit ihnen trainieren können. Das
Taekwondo für die Erwachsenen leitet
der Großmeister selbst um 18.15
Uhr. Fit-Kickboxen wird von Christian
Meisersick und Michael Reiser
dienstags und donnerstags um 19
Uhr angeboten. Volles Programm
also!
Online Trainingsprogramm
für Kinder – zweimal wöchentlich
je Altersgruppe!
Panda-Kids: ab 4 Jahren
Tiger-Kids: ab 7 Jahren
Das sind die Vorteile für die Kinder:
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weile, Couch und PC-Games
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hhAggressionsabbau und Ausgeglichenheit
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Online-Trainingsangebot der Kwon
Ro Sportschule: Tel. 08031 37378
(verkürzte Telefonzeiten: Mo bis Do
10 -13 Uhr) E-Mail: info@kwonro.de
Website: www.kwonro.de
KwonRo Sportschule
Teststation
im Bürgerhaus
Neu
Seit dem 29. März kann jeder einen
kostenlosen COVID19-Schnelltest
im Happinger Bürgerhaus machen
lassen. Montag bis Samstag ab
8 Uhr, aber nur mit vorheriger Anmeldung
und einem festen Termin
über www.rosenapotheke-rosenheim.de
Bringen Sie den QR Code
mit den Anmeldedaten und einen
gültigen Personalausweis mit. Weitere
Informationen und Hilfe bekommen
Sie in der Rosenapotheke
in Happing.
15
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
„Mit Corona zu Hause – Ein offenes Ohr am Telefon“
Neues Projekt soll Kranke entlasten
Rosenheim. Die Corona-Pandemie
beschäftigt uns nun schon seit über
einem Jahr. Aber wie fühlt es sich
an, wenn man plötzlich selbst betroffen
ist? Wenn man die Nachricht
erhält, dass der Test auf SARS-CoV-2
positiv ausgefallen ist?
Egal, ob man sich zu diesem Zeitpunkt
krank fühlt oder nicht: Die Information,
dass man sich angesteckt
hat, kann ein Schock sein und Unsicherheiten
und Ängste hervorrufen.
Hierbei möchte das neue Projekt
der „Kontaktstelle für Bürgerschaftliches
Engagement“ Menschen unterstützen.
Patienten können sich melden und
erhalten auf Wunsch einen Rückruf
von ehrenamtlichen Helfern, die die
Erkrankung schon hinter sich haben
und verstehen, was Betroffenen
durch den Kopf geht. Das Angebot
ist für die erkrankten Menschen kostenfrei.
Eine ehrenamtliche Bürgerin berichtet
von ihrer Corona-Erkrankung:
„Ich selbst war betroffen von der
Infektion, es überrollte mich innerhalb
von Minuten und machte mich
für zwei Wochen unfähig für jegliche
Aktivität. In der Zeit fühlte ich
mich sehr hilflos, ich wusste nicht,
was ich tun sollte. Keiner im Freundes-
und Familienkreis konnte sich
in meine Lage versetzen.“ Jetzt, wo
sie wieder gesund sei, möchte sie für
andere Patienten da sein – durch Zuhören
am Telefon.
Das Projekt soll es ermöglichen, dass
Menschen über ihre Sorgen, Ängste
oder Einsamkeitsgefühle im Zusammenhang
mit einer Corona-Erkrankung
sprechen können. Es muss
dabei nicht bei einem einmaligen Telefonat
bleiben. Weitere Termine können
vereinbart werden. „Mir hätte es
schon geholfen, zu wissen, dass mich
morgen oder übermorgen zu einem
Bild: Marco Vothknecht
ausgemachten Zeitpunkt meine Ansprechperson
wieder anruft und ich
mit ihr nochmal offen reden kann“,
so die ehrenamtliche Helferin weiter.
Das Projekt wird von der „Kontaktstelle
Bürgerschaftliches Engagement“
(KBE) durchgeführt. „Wir stellen
den Kontakt her zwischen den
Patientinnen und Patienten und den
ehrenamtlichen Bürgerinnen und
Bürgern, die zuhören und am Telefon
ihre Erfahrungen teilen möchten.
Dabei geht es ausschließlich um ein
Gespräch von Mensch zu Mensch,
eine medizinische oder naturheilkundliche
Beratung kann nicht gegeben
werden“, erzählt Andrea Dörries
von der KBE. Neben der Kontaktherstellung
ist die Beratung der
ehrenamtlichen Helfer/-innen ein
wichtiger Teil des Projekts. „So ein
Telefonat mit einem Menschen, dem
es gerade sehr schlecht geht, kann
schwierig werden für die Helfenden.
Hier kann die KBE unter Einhaltung
der Schweigepflicht die Ehrenamtlichen
beraten.“
Wenn Sie mithelfen oder einen Kontakt
zu einer bereits genesenen Person
möchten, aber auch für weiterführende
Informationen, kontaktieren
Sie bitte die KBE im Bürgerhaus
Happing, Ansprechpartnerin: Andrea
Dörries. Sie erreichen Frau Dörries
per E-Mail unter andrea.doerries@
jh-obb.de, telefonisch unter 08031
2375 75 oder postalisch über das
Bürgerhaus Happing, Happinger Str.
83 in 83026 Rosenheim.
Andrea Dörries
16
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Für Schüler: „Ein ruhiger Lernplatz“
Neues Projekt im Bürgerhaus Happing und in der Städtischen Galerie
Rosenheim soll Familien entlasten
Auch das Bürgerhaus Happing und
die Städtische Galerie Rosenheim
können Orte des Lernens sein. Schüler
haben seit Mitte Februar die Möglichkeit,
dort für zwei Stunden von
Montag bis Donnerstag einen Tisch
zu buchen – auch im Lockdown.
Familien sind durch die Corona-Situation
oft stark gefordert: Wenn in
kleinen Wohnungen und in engen
Wohnverhältnissen Kinderbetreuung,
Home-Office-Aktivitäten und
Home-Schooling unter einen Hut
gebracht werden müssen, kann es
zu Hause schon manchmal turbulent
zugehen.
Das neue Projekt „Ein ruhiger Lernplatz“
soll für Schüler daher nun
eine Ausweichmöglichkeit schaffen.
Für zwei Stunden kann man nach
vorheriger Online-Anmeldung in Ruhe
lernen. In der Städtischen Galerie
stehen viermal pro Woche zwischen
14 und16 Uhr jeweils drei
Plätze zur Verfügung. Im Bürgerhaus
Happing gibt es von Montag
bis Donnerstag verschiedene Terminangebote,
sowohl vormittags als
auch nachmittags. Auch ein öffentlicher
WLAN-Hotspot ist vorhanden.
Das Tragen einer Maske, Abstandhalten
sowie regelmäßiges Desinfizieren
und Lüften sind Pflicht.
Foto: Andrea Dörries
PCR COVID-19 Test in Rosenheim
Bild: Martin Weiant
Das Projekt wird von der Kontaktstelle
Bürgerschaftliches Engagement
(KBE), der Städtischen Galerie
Rosenheim und dem „Sozialraumteam
Ost“ gemeinsam durchgeführt,
bestehend aus Mitarbeitenden der
Jugendhilfe Oberbayern der Diakonie
Rosenheim und Mitarbeitenden
des Amtes für Kinder, Jugendliche
und Familien der Stadt Rosenheim.
Zu den Terminen sind Mitarbeiter
und Freiwillige vor Ort und fungieren
als Ansprechpartner für die Schüler,
achten auf die Einhaltung der Hygieneregeln,
desinfizieren und lüften.
Das Angebot ist kostenfrei.
Für Anmeldungen oder weitere Informationen
kontaktieren Sie bitte
die KBE im Bürgerhaus Happing,
Ansprechpartnerin: Andrea Dörries.
Sie erreichen Frau Dörries per E-Mail
unter andrea.doerries@jh-obb.de,
telefonisch unter 08031/237575 oder
postalisch über das Bürgerhaus Happing,
Happinger Straße 83 in 83026
Rosenheim.
Seit September 2020 kann man
sich in Rosenheim kostenlos auf
COVID-19 testen lassen. Das Testzentrum
ist zurzeit von Montag bis
Freitag von 9 bis 17 Uhr und samstags
von 9 bis 13 Uhr geöffnet und
befindet sich auf der Loretowiese.
Eine vorherige Anmeldung wird
dringend empfohlen. Das kann am
besten über das Internet erfolgen
https://rosenheim.coronatest.bayern.
Im Internet werden Sie durch einen
Fragebogen geführt, in dem Sie Ihre
persönlichen Daten angeben. In
einem Buchungskalender können Sie
sich bis zu acht Tage im Voraus einen
Tag und eine Uhrzeit aussuchen.
Anschließend wird per E-Mail oder
Smartphone ein Code zugesandt, den
Sie dann am Testzentrum vorlegen
und der dort eingescannt wird.
Haben Sie keine Möglichkeit zur elektronischen
Anmeldung können Sie
sich im Einzelfall auch an die Kontaktstelle
für Bürgerschaftliches Engagement
im Bürgerhaus Happing,
Tel 237575 wenden. Diese helfen Ihnen
bei der Anmeldung.
Testen lassen kann sich jeder Bürger.
Das Ergebnis wird in der Regel
nach 18-24 Stunden mitgeteilt. Die
Testprozedur ist relativ einfach: Es
wird ein Abstrich von der Mundhöhle
und der Nase mittels eines Stäbchens
durchgeführt und dauert ca.
eine Minute. Das Einführen des Stäbchens
in die Nase ist ein wenig unangenehm,
aber nicht schmerzhaft.
Bei einem negativen Ergebnis müssen
Sie nichts unternehmen. Falls
es positiv sein sollte, werden Sie in
der Regel vom Landratsamt angeschrieben
und Ihnen werden weitere
Verhaltensmaßregeln mitgeteilt.
Heinz Krauth
17
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Ein Projekt aus dem Frauenhaus
Zuhause ankommen mit Unterstützung durch „Second Stage“
Frauen, die mit ihren Kindern vor
häuslicher Gewalt fliehen mussten,
können oder wollen nach der Stabilisierung
im Frauenhaus sehr oft
nicht mehr in ihre bisherige Wohnung
zurück. Zudem erschwert der
Mangel an bezahlbarem Wohnraum
die Wohnungssuche in Rosenheim
und der Umgebung.
Mit diesem Artikel möchten wir Sie
als Leserinnen und Leser ansprechen:
Erreicht werden soll eine Sensibilisierung
für die Belange dieser
von Gewalt betroffenen Frauen und
ihrer Kinder. Denn wir möchten versuchen,
Hürden auf dem Wohnungsmarkt
abzubauen und – möglichst
zeitnah – den Umzug in geeigneten
Wohnraum zu ermöglichen.
Hier setzt für die Frauen „Second
Stage“ an: Es richtet sich an Frauenhausbewohnerinnen,
die in der Lage
sind, das Frauenhaus zu verlassen,
jedoch bislang keine Wohnung
finden konnten und darüber hinaus
Hilfestellung, Beratung und Unterstützung
in Anspruch nehmen möchten.
Ziel ist die zunehmende Stabilisierung
und die Wiederherstellung
normaler Lebensbezüge.
Durch die Second Stage Mitarbeiterinnen
erhalten die gewaltbetroffenen
Frauen und ihre Kinder im Rahmen
des Übergangsmanagements
eine gezielte Unterstützung bei der
Wohnungssuche sowie beim Bezug
der eigenen Wohnung im Anschluss
an den Frauenhausaufenthalt.
In der eigenen Wohnung können die
ehemaligen Frauenhausbewohnerinnen
und ihre Kinder im Rahmen
der psychosozialen Beratung und
Begleitung weiter unterstützt werden,
bis sie sich in ihrem neuen Lebensumfeld
gut eingelebt haben. Da
zu gehören auch die Zusammenarbeit
mit anderen Fachstellen und Behörden
sowie die Koordination wei-
tergehender, stadtteilbezogener Hilfestellungen
zu einer langfristigen
Unterstützung der Frauen und Kinder.
Das Projekt Second Stage in Bayern
wurde vorerst bis Ende des Jahres
2021 bewilligt. Bei Interesse können
Sie sich gerne unter 0163-8734542
melden oder Sie entnehmen weitere
Infos der Homepage des SkF Südostbayern:
www.skf-prien.de.
SkF Südostbayern
Ein bunter Zeitvertreib
Ostereier verstecken
Schneide aus buntem Geschenkpapier
ein Ei in beliebiger Größe aus
und klebe es auf weißes Papier.
Jetzt heißt es, das Osterei möglichst
gut zu verstecken, indem du das Muster
und die Farben so fortsetzt, dass
es im Bild „verschwindet“. Das geht
natürlich auch mit mehreren unterschiedlichen
Eiern.
Wer findet die Eier noch im Bild?
Christine Huber
18
Rosenheimer
SüdSeiten Stadtteilzeitung Aisinger LandstraSSe • Kaltwies • Kaltmühl • Happing
Wie gut kennt ihr unseren Stadtteil?
Mitmachen beim Bildersuchrätsel und gewinnen!
Endlich Frühling! Wir freuen uns auf Sonne, mehr Grün
auf den Wiesen und an den Bäumen, mehr Wärme und
endlich wieder mehr Lust auf Spaziergänge. Die Redaktion
der Südseiten möchte euch zu einem Stadtteil-Spaziergang
einladen. Entdeckt mit uns Bekanntes und Unbekanntes,
Auffälliges und Verstecktes. Wir möchten von
Euch wissen: Wie gut kennt Ihr unseren Stadtteil? In
unserem Bildersuchrätsel zeigen wir euch Fotos, die jeweils
nur einen Ausschnitt eines Hauses, einer Freizeitanlage
oder von einem Platz zum Innehalten am Straßenrand
zeigen. Wer also unseren Stadtteil wie seine
Westentasche kennt, muss nicht einmal vor die Tür gehen,
um alle Fragen zu beantworten. Wer noch Wissenslücken
hat, schnappt sich am besten unsere Zeitung und
marschiert alle Straßen ab. Schreibt uns am besten, um
welches Motiv es sich jeweils handelt und in welcher
Straße man es findet. Eine Hausnummer ist nicht erforderlich!
Zu gewinnen gibt es drei kleine Überraschungen, die
unter den richtigen Einsendungen ausgelost werden.
Wichtig: Selbst wenn Ihr nicht alles findet, könnt Ihr Eure
Lösung einschicken. Es kann ja auch sein, dass niemand
alle Motive entdeckt. Wenn ihr die Bilder größer
haben wollt, geht einfach auf unsere Homepage www.
wir-happinger.de. Auch dort sind sie zu finden.
Eure Lösung schickt Ihr bitte per E-Mail an andrea.
doerries@jh-obb.de oder postalisch an die Kontaktstelle
Bürgerschaftliches Engagement, Bürgerhaus Happing,
Happinger Straße 83, 83026 Rosenheim.
Wir wünschen euch viel Spaß! Einsendeschluss ist 18.
April 2021. Sobald die Gewinner feststehen, findet ihr
die Lösungen unter www.wir-happinger.de
4
5
7
6
19
Rosenheimer
SÜDSEITEN STADTTEILZEITUNG AISINGER LANDSTRASSE • KALTWIES • KALTMÜHL • HAPPING
Ostergedicht zum kleinen Hasen Hoppeldei
Der kl ne Hoppeld
holt Farbe, Pinsel schnell herb .
Schon Fr tag ist heut', oh weh, oh w ,
s n erstes bricht gl ch entzw .
Es dauert nur zw
Tage noch,
ihr Kinder, dann ist Ostern doch!
Gemalt ist noch k n nzig’ .
jetzt wird es Z t, oh weh, oh w !
ns blau, ns gelb, ns grün, ns rot,
der kl ne ist in Not!
Es bl bt ihm nur so wenig Z t,
da hilft ihm nur noch H terk t!
Er malt ganz fl ßig, ns, zw , dr
ist fertig jedes bunte .
Nun muss er alle noch verstecken,
in s nen ganz geh men Ecken.
Für H di ns hinter den St n
Und ns am Tisch hinter das B n,
in R ners senbahnwaggon,
und ns auf Adelh ds Balkon.
Hoppeld
ist glücklich nun,
endlich darf er wieder ruhn.
Alle
er sind versteckt.
Die
nun die Kinder weckt.
20