TRAVEL INSIDE 2021-140

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NR. 13/14 | 8. APRIL 2021 | www.travelinside.ch

TOP STORIES

Was Reisebüro-Profis für die

Sommerferien planen 2

DESTINATION REPORT

Indischer Ozean 8

Mittelmeer 9

FOCUS

Wanderferien & Trekking 12

Reiseversicherungen 13

TRAVEL TOP JOBS

Aktuelle

Jobangebote 14

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

André Lüthi: «Man kann sich

nicht zu Tode sparen»

Der CEO Globetrotter Group erklärt, wieso das Investieren in Wissen und

Erfahrung gerade jetzt besonders wichtig ist.

Ohne Video geht

nichts mehr

André Lüthi im

grossen TRAVEL-

INSIDE-Interview.

Als CEO und Mitinhaber der Globetrotter

Group wäre André Lüthi, wie auch

die anderen Aktionäre, mit dem eigenen

Kapital gefordert, wenn das Unternehmen

frisches Geld brauchen

würde. Weil die Gruppe aber die letzten

30 Jahre seriös gearbeitet habe, musste

bisher kein zusätzliches Kapital

eingeschossen werden.

«Wir wären aber bereit dazu – mein

Herz und mein Leben schlägt für die

Globetrotter Group», sagt Lüthi. Man

müsse jetzt in einen Kern von Menschen

investieren, den man aus der

Krise mitnehmen möchte. Leute, die

man in Zukunft braucht – ihr Wissen

und ihre Erfahrung werden wichtiger

sein denn je, erklärt er im grossen Interview

mit TRAVEL INSIDE. TI

Interview Seiten 4 und 5

Alles am Bildschirm – das Businessmeeting

und die Ferienbuchung.

Um Videoberatung kommt heute die

Reisebranche nicht mehr herum.

Auch wenn die Reisebüros nicht mehr

schliessen mussten. Grosse Veranstalter

hatten bereits vor der Covid-19-Pandemie

angefangen, erste Erfahrungen

zu sammeln. Seit Distanzhalten und

Videokonferenzen zum Alltag gehören,

wurden die Anstrengungen für

die Präsenz in der virtuellen Welt

aber noch weiter verstärkt. TRAVEL

INSIDE hat bei den fünf Grossen nach

ihren bisherigen Erkenntnissen gefragt.

TI

Seite 3

WAS GRIECHENLAND FÜR EINEN GUTEN FERIENSOMMER TUT

Schon vor Pfingsten

am Strand in

Griechenland?

Griechenland setzt alles daran, dass der Sommer 2021 zu

einem guten Sommer wird. Als Starttermin für die Reisesaison

nannte Tourismusminister Charis Theocharis den

14. Mai, noch vor Pfingsten. Dann soll die Einreise mit einer

Impfbestätigung, einem Antikörpernachweis oder einem

negativen PCR-Test möglich sein. Marco Wipfli, Geschäftsführer

von Meersicht Travel & Lifestyle, blickt der

Griechenland-Saison optimistisch entgegen: «Ich gehe davon

aus, dass die Nachfrage nach Ferien in Griechenland

ab Sommer richtig anziehen wird.» Gefragt seien vor allem

die kleinen Inseln abseits vom Massentourismus, Wohnungen,

Häuser und Villen mit Privatpool, ergänzt Yolanda

Labaras von Laros Reisen. TI / Seiten 6 und 7

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TOP STORIES

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

Die Sommerferien-Planung der Reiseprofis ist in vollem Gange

Ob mit Auto oder Flugzeug:

viele Reiseprofis haben sich

bereits Gedanken über ihre

Sommerferien gemacht.

Der hoffentlich früh genug kommende

Impfpass lässt darauf hoffen, dass

Reisen im Sommer ohne grössere Restriktionen

möglich sein werden. Doch

auch wenn nicht, werden es sich viele

Branchenprofis nicht nehmen lassen,

im Sommer im Ausland in die Ferien

zu gehen. Dies zeigt das Resultat einer

TRAVEL-INSIDE-Online-Umfrage. Auch

wenn die Devise «kurzfristig buchen»

auch für einige Reiseprofis gilt, hat

sich bereits ein Grossteil Gedanken

über die Planung ihrer Sommerferien

gemacht.

21 % DER UMFRAGE-TEILNEHMER planen,

im Sommer «Ferien in der Schweiz» zu

verbringen, während nur gerade 3 %

einen oder mehrere Citytrips ins Auge

gefasst haben. Die Mehrheit, knapp

ein Drittel der Antwortenden, plant

im Sommer eine Reise an eine Kurzoder

Mittelstreckendestination. Der

Wegfall von Spanien und Portugal von

der BAG-Liste hat hier möglicherweise

schon die ersten Türen geöffnet. Es sei

zu hoffen, dass es in den nächsten

Wochen noch anderen Destinationen

ähnlich ergeht. Dann wäre sogar ein

kleiner Sommer-Boom möglich.

Etwa jeder Achte möchte im Sommer

an ein weiter weg liegendes Ziel

reisen. Auch hier gibt es mit Mexiko,

der Dominikanischen Republik, Costa

Rica oder Zielen in Afrika und im Indischen

Ozean einige relativ einfach

bereisbare Länder. Und wer weiss,

vielleicht ist es bis im Sommer als

Schweizer Tourist sogar wieder möglich,

in die Vereinigten Staaten, nach

Kanada oder in asiatische Länder wie

Thailand zu reisen.

FÜR ETWAS MEHR als einen Viertel der

Antwortenden ist die Sicherheit aber

bisher noch nicht gegeben, um anständig

Ferien planen zu können, und 7 %

werden im Sommer komplett darauf

verzichten.

Knapp die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer

planen, im Sommer trotz

mühsamer Corona-Testerei mit dem

Flugzeug zu verreisen. Nur gerade jeder

Zehnte hat eine Kreuz- oder Flussfahrt

im Sinn. Auch der Zug scheint, etwas

überraschend, nicht besonders beliebt

für Sommerferien. 2 % planen, die Bahn

für ihre Ferien im Sommer zu nutzen.

Neben dem Flugzeug ist es das Auto,

das in diesem Sommer wohl am meisten

zum Zug kommt. 40 % der Antwortenden

werden auf den Flieger, Schiff

und Zug verzichten und im eigenen

oder gemieteten PKW in die Sommerferien

düsen.

YS

Wo planen Sie Ihre Sommerferien?

So kam die virtuelle ITB bei den Reiseprofis an

Das Interesse an der diesjährigen Ausgabe hielt sich in Grenzen.

27 %

12 %

Enquête

7 %

30 %

21 %

3 %

Diesen Sommer mache

ich keine Ferien

Ich bleibe in der Schweiz

Ich plane einen oder

mehrere Citytrips

An einer Kurz- oder

Mittelstreckendestination

Es ist noch zu früh,

Sommerferien zu planen

Wie planen Sie diesen Sommer zu verreisen?

40 %

9 %

2 %

Enquête

49 %

Ich plane weiter weg zu reisen

Mit dem Flugzeug

Mit dem Auto

Mit dem Schiff

Mit dem Zug

Die Veranstalter der grössten Reisemesse der Welt,

die wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr nur

online stattfinden konnte, haben sich ins Zeug gelegt,

um Teilnehmern und Ausstellern auch in diesen

schwierigen Zeiten eine Plattform für Geschäfte,

Werbung, Informationsaustausch und Videocalls zu

ermöglichen. Der Tenor der diesjährigen ITB-Ausgabe

war: Marketing betreiben und sich optimistisch

zeigen. Das Online-Event ist auch wie gemacht dafür.

Um wild mit der Werbetrommel zu rühren, passt

das Format. Das war, wie eine Online-Umfrage von

TRAVEL INSIDE zeigt, auch der Hauptgrund für

Teilnehmer, daran teilzunehmen.

FÜR VIELE EX-TEILNEHMER war die ITB Berlin in den

vergangenen Jahren aber ein Treffpunkt und viel

mehr auch ein Businessplatz. Geschäfte wurden

dieses Jahr laut Umfrage aber kaum getätigt. Weshalb

das so ist, kann nur vermutet werden. Video-Calls

mit Geschäftspartnern können das ganze Jahr gemacht

werden und im Vorfeld einen 15-minütigen

Online-Termin festzulegen, erscheint umständlich.

Vielleicht war das auch mit ein Grund, weshalb sich

das Interesse an der diesjährigen digitalen Ausgabe

in Grenzen hielt. Nur etwas mehr als ein Viertel (28 %)

der Antwortenden hat an der ITB 2021 teilgenommen.

Waren Sie dieses Jahr virtuell mit dabei?

72 %

JA

NEIN

28 %

DIE VIRTUELLE MESSE wurde in erster Linie als Informationsquelle

genutzt. Die Hälfte der Antwortenden

hat teilgenommen, um sich über Destinationen und

Leistungsträger zu informieren, und nur gerade 13 %

haben an der ITB 2021 Geschäfte abgeschlossen.

ALS HAUPTGRUND (39 %) für die Nicht-Teilnahme in

diesem Jahr wurde der fehlende persönliche Kontakt

Falls nein: Warum nicht?

16 %

16 %

39 %

29 %

Für Kontaktpflege nur

über Video-Meetings

braucht es keine ITB

Eine virtuelle ITB ersetzt

mir nicht den persönlichen

Kontakt an der Messe

Für eine virtuelle Messe

bezahle ich keinen

Eintrittspreis

Es ist mir zu umständlich

und kompliziert

an der Messe genannt. Knapp ein Drittel ist der

Meinung, dass für die Kontaktpflege nur über Video-Meeting

keine ITB vonnöten sei.

BEI 16 % DER ANTWORTENDEN ist die Teilnahme am

Eintrittspreis gescheitert. Und genau der gleiche

Prozentsatz empfand die Plattform als zu umständlich

und kompliziert.

YS

Grafiken: TRAVEL INSIDE


TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021 TOP STORIES

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CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

Bildschirm, Bildschirm auf dem Tisch …

Ihr

Kommentar:

feedback@travelinside.ch

Seit Covid-19 den physischen Kontakt erschwert, hat die Videoberatung auch in den Schweizer

Reisebüros an Wichtigkeit zugelegt. Die Erfahrungen allerdings sind durchzogen.

Christian Maurer

Die Corona-Pandemie hat der IT-Entwicklung

definitiv einen heftigen

Schub verliehen. Was bis vor einem

Jahr im persönlichen Treffen erledigt

wurde, hat sich in den virtuellen Raum

verschoben. Nicht nur die interne

Kommunikation findet per Videokonferenz

statt, auch die Kundenberatung

hat sich vom Reisebüro-Counter ins

Internet verschoben.

Das virtuelle Beratungsgespräch

kann Vorteile haben, etwa grosse

zeitliche Flexibilität. Für Interessierte

findet sich immer ein passendes Zeitfenster

für eine individuelle Beratung,

auch ausserhalb der regulären Reisebüro-Öffnungszeiten.

Mit Video-Konferenzschaltungen,

die mittlerweile

für viele Kunden zum Alltag gehören.

können ganze Reisegruppen an einer

Videoberatung teilnehmen. Und die

Reiseberater können Bilder und Dokumente

in Echtzeit teilen, so dass die

Kunden bereits während des Gesprächs

alle nötigen Unterlagen digital erhalten.

Keiner der grossen Reiseanbieter

mit Filialnetz kann sich dem Trend

entziehen. Videoberatung ist, wie in

anderen Branchen, auch die Zukunft.

Die bisherigen Erfahrungen sind allerdings

durchzogen. Nicht alle sehen in

der Videoberatung einen nachhaltigen

Ersatz für das Gespräch im Reisebüro.

TRAVEL INSIDE hat bei den fünf Grossen

in der Schweiz nachgefragt.

MARKUS FLICK,

DER Touristik Suisse

«Seit Juni 2020 sind erste Beraterinnen

und Berater von Kuoni für ihre Kundinnen

und Kunden auf diesem Weg

erreichbar, unterdessen sind es über

60. Weitere Mitarbeitende unserer

Spezialveranstalter sind für Direktkunden

ebenfalls auf diesem Wege

erreichbar. In der Deutschschweiz ist

die Angebot nun etabliert, jetzt folgt

der Aufbau dieser Dienstleistung in

der Romandie.

Die bisher gemachten Erfahrungen

sind sehr positiv. Viele Kolleginnen und

Kollegen empfinden die Aufgabe,

Kundinnen und Kunden virtuell und

standortunabhängig zu beraten, als

eine Bereicherung in einer anspruchsvollen

Zeit.

Die Quote jener Videoberatungen,

die auch tatsächlich zu einer Reisebuchung

geführt haben, ist erfreulich.

Ebenso die Tatsache, dass der Anteil

jener Kundinnen und Kunden bei virtuellen

Beratungsgesprächen hoch ist,

die bisher eher nicht in einem Reisebüro

gebucht haben.»

CAROLINE BLEIKER,

Globetrotter Travel Service

«Als Globetrotter Travel Service bieten

wir Video-Beratung an. Eine andere

Art der Beratung, welche unter anderem

auch in dieser aussergewöhnlichen

Zeit von den Kunden geschätzt

und rege genutzt wird.

Wir haben gute Erfahrungen damit

gemacht. Wobei nicht jeder Kunde

diese Art von Beratung wünscht. Bei

sehr komplexen Buchungen gestaltet

sich die Beratung via Video als Herausforderung.

Eine Video-Beratung erachten

wir als komplementär und sie ersetzt

die persönliche Beratung in der

Filiale nicht.»

TANJA PÖLL,

Hotelplan Suisse

«Wir bieten Videoberatung aktuell im

Pilotbetrieb an. Momenten wird unsere

Soft- sowie Hardware auf die zukünftige

Kommunikation via Video

ausgerollt. Erste Erfahrungen zeigen,

dass die Interaktion neu und vielversprechend

ist, aber das Verkaufsgespräch

neu gedacht werden muss,

damit es für den Kunden zum Erlebnis

wird. Wir sind überzeugt, dass Videoberatung

in Zukunft ein fester

Bestandteil der Kundenberatung sein

wird.»

CHRISTOPH HUCKELE,

Knecht Reisen

«Bei Knecht Reisen setzen wir die Videoberatung

seit geraumer Zeit ein.

Eine virtuelle Spezialistenberatung

kann über unsere Destinationsportale

angefragt werden.

Die Nachfrage ist noch nicht übermässig

gross, allerdings mit deutlich

steigender Tendenz. Durch die Verwendung

im aktuellen Arbeitsalltag und

im Homeoffice sind sowohl unsere

Kunden als auch Beraterinnen und

Berater gewandt im Umgang mit den

entsprechenden Tools.

Auskünfte per Telefon überwiegen

allerdings noch deutlich. Trotzdem

hoffen wir auf die baldige Rückkehr

der klassischen Beratung ohne störende

Scheiben oder Masken, ist doch eine

professionelle, persönliche Beratung

«face to face» in einer angenehmen

Reisebüro-Atmosphäre nur schwer

ersetzbar. Und der symbolische Stellenwert

eines Besuchs im Reisebüros als

Start der Reise-Vorfreude ist ebenfalls

nicht zu unterschätzen.»

MILICA VUJCIC,

TUI Suisse

«TUI Suisse arbeitete bereits vor der

Pandemie an der Möglichkeit einer

Videoberatung. Dies ist ein Teil unserer

OMNI-Channel-Strategie, um Online-

sowie Offline-Kunden viele

Möglichkeiten anzubieten und sie zu

verknüpfen.

Aktuell befinden wir uns noch in

einer Testphase mit sieben Filialen,

welche bisher gute Erfahrungen damit

gemacht haben. TUI wird diese Beratungsmöglichkeit

in alle Filialen einführen.»

Fotos: zVg, Andi Hiltl

EIN STÜCK JÜNGSTE SCHWEIZER AIRLINE-GESCHICHTE IST VERSCHWUNDEN

Pech für die jüngste Schweizer Fluggesellschaft: Einer

der drei Airbus A319 von Chair Airlines erlitt bei der

Wartung in Neapel einen Totalschaden und steht nicht

mehr zur Verfügung, wie CEO Shpend Ibrahimi bestätigt.

«Aufgrund des Corona-bedingt reduzierten Flugbetriebes

kam es dadurch aber zu keinen Flugausfällen»,

erklärt er. «Im Sommer 2021 werden wir ein Ersatzflugzeug

im Einsatz haben. Währenddessen suchen wir eine

geeignete Maschine, um unsere Flotte zu gegebener

Der geschichtsträchtige A319 ist

jetzt selber Geschichte.

Zeit wieder zu komplettieren.» Beim kaputten Flugzeug

handelt es sich um die Maschine HB-JOH, die bereits

2015 beim kurzlebigen Hotelplan-Projekt Holiday Jet im

Einsatz stand. Anschliessend flog der Airbus A319 wieder

für die mittlerweile untergegangene Schweizer Germania

Flug. Und ausgerechnet dieser Jet war auch der

erste, der die Farben von Chair in die Welt hinaustrug.

Mit dem Ende dieser Maschine geht der noch jungen

Airline ein Stück ihrer Frühgeschichte verloren. TI


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ANDRÉ LÜTHI

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

«Wenn alle guten Leute Kosteneinsparungen

zum Opfer fallen, ist das kontraproduktiv»

André Lüthi, CEO und Mitinhaber Globetrotter Group, über den aktuellen Stand der Gruppe,

weshalb sie die Krise überleben wird und die Härtefallhilfe.

Angelo Heuberger / Yannick Suter

André Lüthi, wie viele Firmen zählt die

Globetrotter Group zurzeit noch – wie

sieht der aktuelle Stand aus?

Es sind jetzt 13 Firmen – jede mit

Verwaltungsrat und CEO. Die Krise hat

natürlich verschiedene Massnahmen

ausgelöst. Wir mussten Kosten sparen,

uns leider von Mitarbeitenden trennen,

das Marketingbudget einfrieren und

zum Beispiel das Fernweh-Festival absagen.

Das ist ja alles bereits bekannt.

In der Gruppe sind wir von ursprünglich

430 rund 120 Mitarbeitende

weniger als vor der Krise. Zu diesen

120 Personen zählen natürlich Abgänge

wie auch Frühpensionierungen,

aber und leider auch Entlassungen.

Viele Mitarbeitende haben sich bereit

erklärt, unbezahlten Urlaub zu nehmen.

Dadurch konnten weitere Entlassungen

vermieden werden. Die grosse

Frage, die sich die Group im Moment

stellt, ist, wie wir aus dieser Krise herauskommen

möchten.

André Lüthi: «Wir werden

fit aus der Krise kommen.»

Die bestehenden 13 Firmen möchten

Sie behalten?

Wir arbeiten im Moment in einer

Strategiegruppe, die aus den Besitzern

und drei CEOs besteht, an unserer

Zukunft. Das ist ein Prozess. Vor der

Krise war jede Firma, jede Marke erfolgreich

unterwegs. Wir haben in 33

Jahren nie rote Zahlen geschrieben.

Doch die Krise bietet die Chance, alles

zu durchleuchten und uns für die Zeit

nach der Krise fit zu trimmen. Und wir

werden fit aus der Krise kommen!

Wieso nur mit drei CEOs?

Es braucht einen kleinen Kern, der alle

Felder abdeckt.

Von welchen drei CEOs reden wir hier?

Dany Gehrig (Globetrotter Travel Service),

Claudio Cesarano (Media Touristik)

und Mischa Niederl (Globetrotter Tours).

Hat sich die Globokratie beim Globetrotter

Travel Service bewährt?

Die Geschäftsleitung des Globetrotter

Travel Service hat sich für diesen Weg

entschieden und steht zu 100 % hinter

diesem Prozess. Sie hat zukunftsorientiert

den richtigen Ansatz gefunden.

Das Medien-Bashing wurde unterschätzt.

Leider wurde die Globokratie

von vielen nicht verstanden.

Funktioniert in einer solchen Krise die

blosse Rückendeckung von oben, oder

müssten Sie als «Ober-CEO» nicht

mehr machen?

Nein, operationell will und darf ich

mich nicht einmischen. Ich habe ein

sehr grosses Vertrauen in die CEOs und

stehe hinter ihren operationellen

Entscheiden.

Eine Führungsphilosophie, die

nicht alle verstehen – aber ich bin

überzeugt davon. Im Wissen, dass die

strategische Endverantwortung immer

der Verwaltungsrat hat respektive

ich.

Diethelm Keller hat sich aus der Globetrotter

Group zurückgezogen. Daraufhin

wurde mit Beat Zaugg ein neuer

Minderheitsaktionär gefunden. Was ist

die Strategie dahinter?

Beat Zaugg und ich sind zusammen im

Verwaltungsrat von Transa und lernten

uns so kennen. Beat Zaugg hat, wie

bereits kommuniziert und von TRAVEL

INSIDE geschrieben, Aktien von Walter

Kamm und mir gekauft und ist neu

Minderheitsaktionär der Globetrotter

Group.

«Mein Herz und mein

Leben schlägt für die

Globetrotter Group.»

Zudem ist er auch im Verwaltungsrat

der Group. Wie viele Aktien wer

besitzt, geben wir nicht bekannt. Walo

Kamm und ich sind zusammen weiterhin

die Mehrheitsaktionäre.

Also liegt die Holding zu 100 Prozent in

den Händen von Walter Kamm, Beat

Zaugg und Ihnen?

Das ist richtig.

Wie sieht die Nachfolgeregelung von

Walter Kamm im Falle eines Ablebens

aus?

Es gibt ein Aktionärsbindungsvertrag.

Wann haben Sie denn vor abzutreten?

Das weiss ich noch nicht – Globetrotter

ist mein Leben.

Sie haben Diethelm Keller gelobt und

gesagt, dass der Ausstieg sehr fair

vonstattenging – können Sie das noch

genauer ausführen?

Die Diethelm Keller Holding ist ein

sehr erfolgreiches Unternehmen. Doch

die Pandemie hat dazu geführt, dass

sie mit STA leider die Insolvenz anmelden

mussten. In diesem Kontext haben

Fotos: TRAVEL INSIDE


ANDRÉ LÜTHI 5

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

sie uns offen und ehrlich mitgeteilt,

dass wir die Aktien zurückkaufen

können. Alles ging sehr freundschaftlich

und fair über die Bühne.

Aber Ihre Strategie über die Globetrotter

Group hinweg mit STA, Diethelm

Travel und Diethelm Keller Travel Holding

ist nicht aufgegangen?

Ich hatte nie eine Strategie im Kontext

mit diesem Konstrukt. Doch wir haben

oft im «grossen Bild» Gedanken ausgetauscht

– und da durfte ich viel lernen.

Mein Herz und mein Leben schlägt aber

für die Globetrotter Group.

Die Globetrotter Group hat ein schwieriges

Jahr hinter sich mit 11 Millionen

Franken Verlust – wird man diese Krise

überleben?

Richtig, wir hatten ein sehr schwieriges

Jahr wie alle in der Reisebranche. Ja!

Wir werden überleben.

Weshalb?

Weil wir mit unserer Positionierung,

unserer Kultur und unseren motivierten

und engagierten, «für das Reisen

lebenden Mitarbeitenden» genau das

richtige Fundament haben für den

Restart. – Und weil wir in den letzten

zwei Jahrzehnten erfolgreich gearbeitet

haben.

Mit wie viel Umsatzrückgang gegenüber

2019 rechnen Sie für 2021?

Im Moment mit 70 Prozent. 2020 war

der Umsatzrückgang bei 78 Prozent.

Aber die Kosten sind in diesem Jahr

natürlich bereits heruntergefahren.

2020 konnten wir ja noch die Abreisen

Januar und Februar «mitnehmen».

Jetzt hoffen wir, dass zwischen September

und Dezember in diesem Jahr noch

die eine oder andere Reise stattfinden

kann.

Wie viel wurden die Kosten gegenüber

2020 heruntergefahren?

Das ist schwierig zu sagen, da es in jeder

Firma etwas anders aussieht. Personalkosten

zwischen 45 und 65 Prozent,

inklusive Kurzarbeit. Dann wurden

Mieten reduziert. Ein grosser Teil der

Vermieter waren dabei auch sehr

grosszügig. Zudem wurde im Marketing

sehr viel gespart.

Haben Sie in jedem Kanton Härtefallhilfe

bekommen?

Nein, es gibt Kantone, die noch hinterherhinken.

Basel und Schaffhausen

zum Beispiel. Zürich ist im Moment der

grosszügigste Kanton und Bern ist im

Mittelfeld. Die kantonalen Unterschiede

sind gewaltig – hier findet leider eine

Wettbewerbsverzerrung statt.

Aber Globetrotter ist hauptsächlich abhängig

vom Kanton Bern?

Das ist das Hauptproblem. Unser

«Man kann

sich nicht zu

Tode sparen»

Hauptsitz (GTS) ist in Bern. Wir haben

aber Filialen in der ganzen Schweiz.

Deshalb haben wir auch in allen

Standort- Kantonen ein Gesuch gestellt.

Wir generieren in diesen Kantonen

ja Arbeitsplätze. Doch es kamen

durchwegs negative Antworten. Wir

bekommen nur für Bern. Das revidierte

Covid-19-Gesetz sollte dem jetzt

entgegenwirken mit der Bundes-Regelung

für Betriebe mit über 5 Mio.

Umsatz.

«Wir haben in 33

Jahren nie rote

Zahlen geschrieben.»

Was macht Sie denn so zuversichtlich?

Im März 2020 gingen wir davon aus,

dass im Juli die Krise vorbei sein wird.

Im Juli hat man gehofft, dass die Krise

im Herbst oder spätestens Winter ein

Ende findet. Wir haben das Budget

dreimal korrigiert. Ende 2020 mussten

wir rechnen, wohin die Reise gehen

könnte. Mit den geplanten 70 Prozent

Umsatzrückgang für 2021 wissen wir

nun, was uns das in etwa kosten wird

und dass wir die Kosten auch tragen

können. Dies natürlich auch mit der

Überzeugung, dass das Reisegeschäft

im Herbst wieder anzieht und wir auch

dann auch fit und gesund sind.

Wie sieht es mit der Liquidität aus?

Die ist da.

Mussten die Aktionäre Kapital nachschiessen?

Bisher nicht, aber wir wären bereit,

weil wir 30 Jahre seriös gearbeitet haben.

Und etwas ganz Wichtiges: Man

kann sich nicht zu Tode sparen. Das

Geschäft muss irgendwann wieder

hochgefahren werden und wenn bis

dahin alle guten Leute den Kosteneinsparungen

zum Opfer gefallen sind, ist

das kontraproduktiv. Man muss jetzt

in einen Kern von Menschen investieren,

den man aus der Krise mitnehmen

möchte. Leute, die man in Zukunft

braucht – ihr Wissen, ihre Erfahrung

wird wichtiger sein denn je. Das kostet

zwar Geld, aber das muss durchgezogen

werden.

Was halten Sie von einer Impfpflicht

für die ganze Firma?

Das ist kein Thema bei uns. Es ist jedem

Menschen freigestellt, ob er sich impfen

lassen möchte. Aber ich bin ein

Verfechter des Impfens. Wir müssen

zurück in eine Normalität. Das Gute

ist, dass die Mitarbeiter bei Globetrotter

alle gerne reisen und wenn Reisen

nur mit einer Impfung möglich sein

wird, werden sich die meisten auch

impfen lassen.

Gibt es bei Globetrotter auch virtuelle

Beratungen?

Das wird momentan getestet. Ich

überlasse das aber hauptsächlich unseren

CEOs.

Denken Sie, dass Fernstrecken-Destinationen

wie USA im Sommer ihre

Grenzen für Touristen wieder öffnen?

Ich bin kein Experte. Das kommt sehr

darauf an, wie sich die Impfsituation

entwickelt. Ich kann mir aber vorstellen,

dass andere Länder, Australien und

Neuseeland ausgenommen, wieder

öffnen, weil der wirtschaftliche Druck

zu gross wird. Hier wird es dann aber

sehr gut möglich sein, dass sie nur

Geimpfte einreisen lassen. Bei den USA

habe ich das Gefühl, dass es eher noch

etwas länger dauert. Denn wenn Präsident

Biden für den Schengen-Raum

öffnet, gibt es eine Kettenreaktion.

Dazu kommt, dass viele Arbeitgeber

bereits im Januar oder Februar ihre

Angestellten gebeten haben, ihre Ferien

einzugeben. Viele Kunden haben

daher ihre Reisen für Herbst fest geplant.

Auch wenn die USA im Sommer

öffnen würde, könnten die wenigsten

noch kurzfristig umplanen und im

Sommer verreisen. Die Ferientage

wurden ja bereits eingegeben.

Was ebenfalls wichtig ist, gerade

auch zum Thema Liquidität: Viele

Kunden haben für letzten Sommer USA

gebucht und bereits einen Teil oder die

ganze Reise bezahlt. Aus Kulanz und

Verständnis haben diese ihre Reise auf

dieses Jahr umgebucht und würden

natürlich im Sommer gerne in die

Staaten reisen. Nur ist das momentan

noch überhaupt nicht sicher. Deshalb

haben wir auch viele, die ihre Reisen

jetzt komplett annullieren. Und falls

im Sommer wirklich Kunden von uns

in die USA reisen können, sind das in

den meisten Fällen bestehende Buchungen

vom letzten Jahr, bei denen

kein Geld mehr in unsere Kasse fliesst.

Für die Branche ist das sehr gefährlich.

Wir haben alle noch Gelder, welche

zum Teil nicht uns gehören.


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CARTE BLANCHE

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

Ein Jahr Corona – wie geht es Ihnen?

Die Pandemie legt die Reisebranche immer noch lahm. TRAVEL INSIDE gibt Reiseprofis eine Carte blanche —

sechs teilen ihre Gedanken mit der Branche.

JONAS SULZBERGER

Reisebüro Sulzberger, Neuhausen SH

KURT EBERHARD

Präsident TTS, Zürich

IWAN BERGER

Rilex Ferien leben, Luzern

Heute geht einmal eine touristische Reise über

die Ladentheke und morgen ein Nur-Flug für einen

ethnic traveller. Einfache Buchungen gibt es

nicht mehr, stets müssen wir Reisebestimmungen,

Flugplan- oder Hoteländerungen auf dem

Radar halten. Kunden sind froh, wenn wir Ihnen

das Selbstdeklarationsformular oder die Kontaktkarte

des BAG als Hardcopy mitgeben. Unsere

Arbeit hat Relevanz.

Zwar sind wir als unabhängiger KMU-Retailer

ein Allesverkäufer, doch unser Fokus mit der lokalen

Ausrichtung wird uns in unserem Weg bei

Regierungsgesprächen stärken: Unsere Mitarbeiter

sind alle von hier, wir unterstützen lokale

Vereinskultur und zahlen hier Steuern.

Vielmehr besorgt mich die Situation in den Zielgebieten,

wo es z. B. keine Kurzarbeit gibt. Unser

Business kann nur von gesunden Menschen leben,

insofern ist die Pandemiebekämpfung das

Wichtigste. Der Verzicht auf Reisen zeigt, dass

dies kaum der gangbare Weg sein kann, wenn

darüber hinaus in nötige und nachhaltige Zukunftstechnologien

investiert werden muss.

Reisen ist möglich. Als Team haben wir seit einem

Jahr fast 50 Take-offs hinter uns und haben

uns auf verschiedenen Wegen mehrfach testen

lassen. Wir können aus eigener Überzeugung

sagen, dass es funktioniert.

Es ist zwar alles furchtbar kompliziert, aber was

uns nicht umbringt, macht uns nur stärker.

Als «Schwarzer Schwan» bezeichnet man ein

höchst unwahrscheinliches Ereignis, das dann

doch eintrifft. Seit über einem Jahr leben wir nun

mit den Folgen eines solchen Ereignisses.

Ich vermisse zwar einiges, aber mich darüber

lauthals zu beklagen, wäre in Anbetracht der

rela tiv geringen persönlichen Einschränkungen

zynisch. Es schmerzt, mitanzusehen, wie Existenzen

bedroht und über Jahre angelegte Reserven

innert Kürze dahinschmelzen. Traurig stimmen

mich die vielen Millionen Schicksale

derjenigen, welche weltweit im Tourismus tätig

sind und nicht auf die Unterstützung einer reichen

Schweiz zählen können.

Was mich freut? Unsere Branche ist in der Krise

zusammengerückt. Bekannte und neue Gesichter

haben sich in der Krisenbewältigung engagiert

und verdient gemacht.

Was mich ärgert? Zu behaupten, der Bundesrat

wolle uns aus reiner Boshaftigkeit das Leben

schwermachen. Politiker, die Wasser predigen

und Wein trinken. Diktatur schreien, ohne eine

Ahnung davon zu haben, was das für die Bevölkerung

in einer echten Diktatur bedeutet. Reisefreiheit

zu fordern und zugleich Impfgegner sein.

Mein persönliches Fazit? Die politischen Freunde

unserer Branche gaben sich im Parlament nicht,

wie erwartet, rechts, sondern eher links von der

Mitte zu erkennen. Das austarierte System der föderalistischen

Schweiz stösst in einer Pandemie

offensichtlich an seine Grenzen. Wir Touristiker

müssen anerkennen, dass unsere Branche in einer

Pandemie nicht nur Leidtragende, sondern

auch Teil des Problems ist. Wo es einen «Schwarzen

Schwan» gibt, sind vermutlich weitere nicht

fern. Darauf sollten wir uns besser vorbereiten.

Seit über einem Jahr steht die Reise-Welt Kopf.

Nach 35 Jahren in der Reisebranche war ich vor

einem Jahr der Meinung, ich sei krisenerprobt.

Ich weiss es heute besser. Aber was einen nicht

«umbringt», macht einen «stärker».

Meine 24 Mitarbeiter/innen an den fünf Standorten

in der Zentralschweiz machten und machen

einen TOP Job: Rückholung der Kunden,

Rückerstattung und Umbuchung von zigtausend

Dossiers und sich immer wieder aufs Neue motivieren.

Gerade jetzt ist diese Fähigkeit sehr gefragt:

alle sind mindestens 80 % auf Kurzarbeit

und Reisen verkaufen bzw. buchen ist momentan

eine grosse Herausforderung.

«Was uns nicht umbringt,

macht uns nur stärker!» «Ich meinte vor einem Jahr,

ich sei krisenerprobt –

heute weiss ich es besser!»

«Unsere Branche ist in

der Krise zusammengerückt!»

Aber wir bleiben optimistisch. Es kommen bessere

Zeiten und weil wir, wie viele andere Reisebüros

auch, einen TOP Job gemacht haben, werden

wir bei unseren Kunden in guter Erinnerung

bleiben. Und diese Krise hat gezeigt, was ein

Reisebüro wert ist, und bei den Schweizern/innen

besteht grosser Nachholbedarf in Sachen

Reisen.

Corona hat auch seine «positiven» Seiten: wir

haben unsere Arbeitsprozesse optimiert und es

ist erstaunlich, welches Sparpotential möglich

ist. Auf der Suche nach einem zweiten Standbein

hat sich der Online-Verkauf von Airtrack-Matten

und Vintage-Rucksäcken sehr erfreulich entwickelt

(www.gym-airtrack.ch und www.rucksack.ch).

Fotos: zVg (Portraits), Shutterstock.com / Viacheslav Lopatin


CARTE BLANCHE 7

CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE + + + CORONA-KRISE

Die Reise-Welt steht wegen

Corona zwar nicht komplett still,

dreht sich aber gefühlt nur

noch im «Zeitlupentempo».

Das Erfreulichste an der ganzen Corona-Zeit waren das

Verständnis und die Reaktionen unserer Kunden, welche

immer sehr viel Verständnis und Geduld aufbrachten.

Die Zusammenarbeit mit den Airlines und Veranstaltern

war und ist leider nicht immer sehr einfach. Dies ist auf

Kurzarbeit und Homeoffice zurückzuführen. Es gäbe hier

auch Alternativen, wie Tourasia, der normal erreichbar

ist, aber nur mit einem Teil der Mitarbeiter, welche sich

wochenweise abwechseln. Dies erleichtert uns die Arbeit

sehr.

Ebenfalls bin ich sehr enttäuscht, dass unsere Branche

so wenig Zusammenhalt zeigt und auch in dieser

schwierigen Situation sich so wenige Büros für die Interessen

der Branche starkmachen und auch laut werden.

Es wird einigen wenigen überlassen, etwas zu unternehmen

und sich für die Anliegen starkzumachen. Kritik

wird dann aber schon geübt.

Ich würde einfach wieder gerne Reise vermitteln und

mich nicht immer nur um administrative Dinge kümmern

müssen, damit wir vom Kanton irgendwelche Entschädigungen

erhalten.

«Ich würde einfach gerne

wieder Reisen vermitteln ...»

YVONNE WALSER GEORGY,

Präsidentin Fair, Reisebüro Tödi, Sargans

BARBARA WOHLFAHRT

Reisecocktail GmbH, Affoltern a. A.

Mit einem neuen Unternehmen zu viert am Neustart.

Corona hat uns viele neue Ideen gebracht,

ein Umdenken gefördert, lässt die Zukunft anders

planen.

Mich nervt, dass in der Schweiz der Wille zu Veränderung

von vielen Reisebüros nicht vorhanden

ist. Zu viele Kollegen warten ab und hoffen, nach

Corona wieder zurück ins alte Fahrwasser zu

kommen. Es fehlen Konzepte für die Branche, für

fast alle neuen Inputs und Ideen orientiere ich

mich immer wieder an Deutschland.

In der Schweiz fehlt es oft am Willen weiterzudenken,

das Geschäftsmodell zu hinterfragen

oder sich mit neuen Konzepten zu versuchen.

Dieser Wandel, wenn wir ihn mitmachen, ist eine

riesige Chance in der Touristik. Ich wünsche mir,

diese Branche nutzt sie endlich und wacht aus

dem Winterschlaf auf.

BIRGIT SLEEGERS

SRV-Vorstandsmitglied, Rhyner Travel, Glarus

«Ich möchte der Branche Mut

machen, nicht aufzugeben.»

Am 16. März 2020 sass ich im Büro, das Mail explodierte

plötzlich mit Infos zu Länderschliessungen, der Bundesrat

verkündete den Lockdown und die Kunden stürmten das

Büro, ob sie die geplante Reise antreten können. Ein

Schlüsselmoment – ich sass da und es wurde mir klar,

dass gerade Grosses passiert.

Irgendwann kam dann der Sommer und die Hoffnung,

dass es wieder einfacher wird. Doch im Herbst und Winter

wurde das Arbeiten stattdessen immer noch komplizierter,

dynamischer und aufwändiger. Heute spüre ich, dass der

Schnauf in der Reisebranche langsam zu Ende geht. Es ist

eine lange Zeit im Krisenmodus und die Energie ist

draussen. Ich möchte der Branche Mut machen, jetzt

nicht aufzugeben. Wir sind alle kreativ, anpassbar und

müssen die Krise als Chance sehen, um uns zu entwickeln

und unseren Mehrwert aufzuzeigen. Ich persönlich

versuche das letzte Jahr auch positiv zu betrachten, denn

daraus schöpfe ich Kraft.

Ich musste immer wieder über meine Komfortzone hinausgehen,

habe unglaublich viel gelernt und neue Freundschaften

fürs Leben geschlossen. An diesen positiven Aspekten

versuche ich mich festzuhalten. Lasst uns alle dranbleiben

und die Zukunft anpacken – es gibt einiges zu tun.

«Corona hat uns viele

neue Ideen gebracht,

ein Umdenken gefördert»

Den Ärger über Refunds die nicht kommen,

schlecht erreichbare TOs, Quarantäneliste etc.

versucht mein Team mit viel Humor zu meistern.

Wir punkten mit unserem Service, zeigen auf,

wo die Kunden Tests im Ausland machen können,

und sind jederzeit für unsere Kunden über

unkomplizierte Kanäle wie z. B. Whatsapp erreichbar.

Für unsere Zukunft müssen wir gerade

jetzt die Extrameile gehen, nur so werden wir

langfristig erfolgreich!

Zusammenstellung TRAVEL INSIDE


8

DESTINATION REPORT

INDISCHER OZEAN

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

Durchatmen

auf den Malediven

Milaidhoo Island Maldives liegt im Baa-Atoll nahe eines

UNESCO-Biosphärenreservates und ist bekannt für seinen

lässig luxuriösen Barfuss-Lifestyle auf der 300 mal 180 Meter

kleinen, aber feinen Insel, die exklusive Ferienerlebnisse

zu etwas Besonderem werden lassen. Das 50-Villen-Inselresort

hat vor kurzem sein neues Angebot der Atemworkshops

vorgestellt. Angeleitet vom auf Milaidhoo ansässigen Yogi

Shubh, lernen Teilnehmer wie sie ihre Atmung kontrollieren,

um angestaute körperliche und psychische Spannungen zu

lösen. In diesen turbulenten Zeiten gibt es wohl keinen besseren

Zeitpunkt, die transformative Kraft der richtigen Atemtechnik

in der tropischen Welt der Malediven zu erleben.

Einzigartig ist ausserdem das Ba’theli-Restaurant auf Milaidhoo.

Eingebettet in die Silhouette dreier traditionell maledivischer

Dhoni-Boote und elegant über dem Indischen Ozean

schwebend ist es das einzige Restaurant der Malediven,

das eine moderne Interpretation traditioneller Inselküche

kreiert hat. Für die «Sleeping under the Stars»-Experience

wurde Milaidhoo letztes Jahr bei den SLH Awards 2020 ausgezeichnet.

Eine weisse Sandbank, in den ruhigen, hellblauen

Gewässern einer Lagune liegend, bietet Gästen die Möglichkeit,

absolute Ruhe und Privatsphäre zu geniessen.

Die Beachcomber Resorts bauen ihr Umweltschutzprogramm aus

Die Hotelgruppe installiert als erste auf

Mauritius Solarpaneele in vier Resorts.

Beachcomber Resorts & Hotels haben ein neues

Projekt im Bereich nachhaltige Entwicklung und

Energiemanagement umgesetzt und als erste Hotelgruppe

auf Mauritius Sonnenkollektoren eingesetzt.

Insgesamt wurden 3090 Solarpaneele in den vier

Resorts Paradis Beachcomber, Trou aux Biches

Beachcomber, Mauricia Beachcomber und Victoria

Beachcomber installiert. Die Resorts können nun

ihren eigenen Strom aus einer natürlichen und erneuerbaren

Quelle gewinnen und ihre Abhängigkeit

von fossilen Brennstoffen erheblich reduzieren. Somit

wird ein dreifaches Ziel erreicht: die Förderung

erneuerbarer Energien, die Entlastung des Central

Electricity Board (CEB) und die Reduzierung der

Treibhausgasemissionen.

DAS ENGAGEMENT VON BEACHCOMBER im Bereich

Solarenergie startete bereits im Jahr 2008, als Solarthermopaneele

in den Resorts installiert wurden,

die Warmwasser für die Bäder und Swimmingpools

der Hotels liefern. Die neuen Sonnenkollektoren sind

der nächste Schritt im ökologischen Ansatz der

Nachhaltigkeit durch eigenen Strom vom Hoteldach für vier

Beachcomber Resorts auf Mauritius.

Gruppe. Sie wurden auf den Dächern der Häuser

angebracht, bedecken eine Gesamtfläche von 10 329

Quadratmeter und können eine Kapazität von

1 596 145 Kilowattstunden pro Jahr erzeugen. Die

Reduzierung der Belastung des nationalen Stromnetzes

entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch

von 608 Familien auf Mauritius. Ebenso haben die

Solarpaneele im Trou aux Biches Beachcomber und

Victoria Beachcomber der Gruppe bereits ermöglicht,

den Ausstoss von 131 Tonnen CO2 zu reduzieren.

«Beachcomber ist die erste Hotelgruppe, die in vier

ihrer Hotels Photovoltaik- (oder Solar-) Anlagen im

MSDG-Schema (Medium Scale Distributed Generation)

von CEB (grösser als 50 Kilowatt) installiert hat»

«Diese Anlagen werden in der Lage sein, einen

grossen Teil des Stromverbrauchs der Hotels zu decken

und somit einen erheblichen Einfluss auf die

Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf der

Insel haben», sagt Roy Ittoo von Ecoasis, dem Unternehmen,

das die Solarpaneele an den Hotels installierte.

ZIEL DER GRUPPE IST ES, DIESES PROJEKT in naher

Zukunft auf jedes ihrer acht Resorts auf Mauritius

auszuweiten. «Dieser Ansatz ist Teil unserer Umweltund

Sozialcharta sowie unserer EarthCheck-Zertifizierung.

Er steht im Einklang mit unseren Plänen,

Praktiken zu bevorzugen, die den wichtigsten Herausforderungen

einer nachhaltigen Entwicklung

mit einer effizienteren und saubereren Energienutzung

begegnen und es uns ermöglichen, unsere

CO2-Bilanz zu reduzieren», so Geraldine Koenig, Chief

Officer Operational Excellence von Beachcomber

Resorts & Hotels.

YS

EIGENE VILLA, EIGENER BUTLER, EIGENER KOCH

Im Raffles Seychelles dürfen

sich Reisende auf ein besonderes

Erlebnis freuen.

Ein privater BBQ-Butler zaubert ganz

nach Gusto der Gäste ein Menü aus regionalem

Fisch, Fleisch und feinen Beilagen.

Auf Wunsch gibt es auch eine komplett

vegetarische Variante – und das

alles auf der weitläufigen Terrasse der eigenen

Villa mit Blick auf den Indischen

Ozean und die unbewohnte Insel Curieuse.

Gäste, die das In-Villa BBQ buchen,

können sämtliche Zutaten frei wählen

und ihr eigenes Menü aus frischem Fisch

und Meeresfrüchten, Fleisch oder vegetarischen

Speisen zusammenstellen.

Raffles Seychelles legt dabei grossen

Wert darauf, dass die Produkte entweder

aus eigenem Anbau stammen oder von

Produzenten auf der Insel bezogen werden.

Kokosnüsse werden direkt vor Ort

Der eigene BBQ-

Butler erfüllt fast

jeden Wunsch.

geerntet und Gäste können bei einem

Bootsausflug ihren eigenen Catch of the

Day fangen und diesen im Anschluss

vom Koch zubereiten lassen. Kleiner Geheimtipp:

Das In-Villa BBQ zum privaten

Mondscheindinner machen. Besonders

einmalig ist der BBQ-Abend in den Oneoder

Two-Bedroom-Villen, die nicht nur

eine grosszügig gestaltete Terrasse, sondern

vor allem auch ungestörten Blick

über den Indischen Ozean bieten. YS

Fotos: Milaidhoo Island Maldives (1), Beachcomber (2), segara (3)


Foto: Tourspain

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021 DESTINATION REPORT

9

Ab nach Spanien!

Horacio Díaz del Barco, Tourismus-Direktor

des Spanischen

Fremdenverkehrsamts in

Zürich, erklärt, weshalb gerade

jetzt die Zeit für Spanien ist,

und gibt gleich noch ein paar

Tipps.

Die Schweiz hat seit dem 11. März die

Quarantäne für Reisende aus Spanien

aufgehoben. Dies dank der in Spanien

generell niedrigen Ansteckungsrate

von 128 Fällen pro 100 000 Einwohner

pro 14 Tage. In einigen Regionen, wie

den Balearen und der Valencianischen

Gemeinschaft, sind die Zahlen ausgesprochen

tief.

«Das immense touristische Angebot

Spaniens ist immer noch da und wartet

darauf, mit den nötigen Vorkehrungen,

wieder erlebt zu werden», sagt Díaz del

Barco. Es bestünden Vorschriften in

allen Bereichen der touristischen

Dienstleistungen, zudem wird das

Zertifikat «Safe Tourism Certified» vom

spanischen Institut für Tourismusqualität

(ICTE) vergeben und es wurde eine

spezifische Website, mit wichtigen

Empfehlungen für eine sichere Reise

Malaga, die malerische Perle am Mittelmeer.

nach Spanien, lanciert. Zum Beispiel

wurde in der Region Valencia das Siegel

«Preparado para Covid-19» (Bereit für

Covid-19) kreiert, welches die Einhaltung

der Notfallpläne und Präventivmassnahmen

zertifiziert.

IN REGIONEN WIE ANDALUSIEN oder

Murcia bestehe für Reisende die Möglichkeit,

eine Covid-Versicherung abzuschliessen,

und auf Mallorca wurde

die App «Platges Segures» lanciert, die

ab Mai die verfügbaren Kapazitäten an

den Stränden in Echtzeit angeben wird.

MITTELMEER

Neu werden an den drei Balearen-Flughäfen

nicht nur Stichproben

durchgeführt, sondern bei jedem ankommenden

Passagier wird bei der

Einreisekontrolle gleich zweimal

überprüft, ob er in Besitz eines negativen

PCR-Tests und das Gesundheitsformular

ausgefüllt ist.

Spanien fordert gemäss Díaz del

Barco gemeinsam mit Italien, Griechenland

und Malta die Europäische

Kommission auf, den am 17. März von

der Präsidentin der Europäischen

Kommission vorgestellten Impfpass so

schnell wie möglich umzusetzen. Das

sei bestimmt eine gute Nachricht für

die ganze Tourismusbranche, da das

Zertifikat sowohl Bürger umfassen

wird, die bereits geimpft sind, als auch

Reisende, die sich durch einen negativen

PCR-Test als «sichere Personen»

ausweisen können.

Die spanische Ministerin für Industrie,

Handel und Tourismus, Reyes

Maroto, hat angedeutet, dass bald Tests

zum digitalen Impfpass gestartet

würden, um den Touristen bereits in

der bevorstehenden Sommersaison ein

sichereres Reisen zu ermöglichen. YS

REISETIPPS:

JAKOBSWEG: HEILIGES

COMPOSTELANISCHES JAHR

«Heilige Jahre» sind die Jahre, in denen

der Jakobstag (25. Juli) auf einen

Sonntag fällt. Wegen Corona wurde

das Heilige Jahr 2021 vom Papst auf

2022 verlängert.

SPANIEN IM WOHNMOBIL ERKUNDEN

Ganz individuell Spanien entdecken:

Von der Costa Verde bis zur Costa de

la Luz, vom Norden in den Süden oder

nach Herzenslust durch die ganze

spanische Geografie.

SPANIENS STÄDTE

Viele spanische Städte wie Barcelona,

Madrid, Malaga oder Cadiz sind aus

der Schweiz mit einem kurzen Flug

erreichbar.

RENFE SPAIN PASS FÜR BAHN-FANS

Mit dem «Renfe Spain Pass» können

Spanien-Reisende Ferien auf nachhaltige

Weise mit dem Zug erleben

und die Anzahl der Zugfahrten ohne

festen Start- oder Zielort, die Reiseklasse

sowie Zielorte frei wählen.


10

Korfiotischer

Luxus

DESTINATION REPORT

GRIECHENLAND

Das im Frühjahr 2021 eröffnende Angsana Corfu liegt nur 11 km südlich von Korfu-Stadt auf einer Hügelkuppe mit

Blick auf die Bucht von Benitses und gilt mit seinem Mix aus griechischer und asiatischer Gastfreundschaft schon

jetzt als eine der spannendsten Neueröffnungen der Insel. Neben dem Haupthaus mit seinen modernen Zimmern

und Suiten unterschiedlicher Kategorien bieten die 37 luxuriösen Pool-Villen, verteilt auf die umliegenden Hügel,

ausreichend Platz und Privatsphäre. Umgeben von mediterranen Gärten und Olivenhainen gibt die gesamte Anlage

rund um den zentralen Infinity-Pool – dem imposantesten der Insel – die Sicht auf das Ionische Meer, den hoteleigenen

Privatstrand und die bergige Landschaft Korfus frei. Dass Korfus Natur und Kultur nicht nur schöne Kulisse

sind, beweisen im Hotel angebotene Aktivitäten wie Olivenöl-Tastings, geführte Wandertouren oder Keramik- und

Seifenworkshops. Das Spa ist das Aushängeschild eines jeden Angsana-Resorts. Insgesamt elf Behandlungsräume,

fünf Spa-Pavillons im Freien, eine Yoga-Terrasse, ein 25 Meter langer beheizter Indoor-Pool sowie ein modernes Fitnessstudio

warten auf die Gäste.

Griechenland-Tipps des Meersicht-Chefs

Marco Wipfli, Geschäftsführer

von Meersicht

Travel & Lifestyle, blickt

der Griechenland-Saison

optimistisch entgegen.

Gythio – der malerische

Hafenort im Süden

des Peloponnes

«Ich gehe davon aus, dass die

Nachfrage nach Ferien in Griechenland

ab Sommer richtig

anziehen wird. Und ab September

sowieso, denn bis dann sind

wohl alle Schweizer geimpft, die

sich impfen lassen wollen.

Griechenland ist bestens geeignet

für Reisen bis Ende Oktober»,

sagt Marco Wipfli, Geschäftsführer

von Meersicht Travel &

Lifestyle.

Eine seiner Lieblingsregionen

Griechenlands ist der Mittelfinger

auf dem Peloponnes,

die Halbinsel Mani. Mani gelte

immer noch als Geheimtipp

und ist für ihn neben Monemvasia,

Nafplio, Epidaurus und

Olympia, ein «Muss» für jede

Peloponnes-Reise. «Mani ist anders

– wild, herb, manchmal

abweisend, aber auch authentisch,

entspannt und freundlich.

Wer den griechischen Alltag

erleben möchte, findet dies

nach wie vor in den Dörfern der

Halbinsel.»

Reisende finden hier laut

Wipfli aber auch traumhafte

Strände und Buchten ohne

Massentourismus, meist mit ein

oder zwei Tavernen am Strand.

«Ich war letztes Jahr Ende Oktober

auf der Halbinsel bei Tagestemperaturen

um 25 bis 28

Grad und mit sehr angenehmen

Wassertemperaturen. Wir haben

es unglaublich genossen,

praktisch alleine am Strand zu

sein, aber trotzdem waren noch

praktisch alle Tavernen offen»,

fügt der Geschäftsführer an.

SEIN TIPP: Das Hotel Pirgos Mavromichali

am malerischen Fischerort

Limeni. Dieses sehr

persönlich geführte Boutique-Hotel,

an traumhafter

Lage direkt am Meer und mit

ausgezeichnetem Essen, arbeitet

weltweit nur mit einem

Reiseveranstalter zusammen,

und zwar mit Meersicht Travel

& Lifestyle.


YS

Preveza – neu im

Hotelplan-Programm

Victoria Studer, Head

of Product Management

Hotelplan,

präsentiert die neue

griechische Destination

im Portfolio und

drei Hoteltipps dazu.

Hotelplan Suisse hat für den

Sommer 2021 die Destination

Preveza neu ins Programm

aufgenommen. Die

Hafenstadt Preveza befindet

sich im Nordwesten von

Griechenland und überzeugt

mit Charme, dem

schönen Yachthafen und der

schönen Fussgängerzone

mit traditionellen griechischen

Tavernen.

Zwischen Preveza und

Parga befindet sich 60 Kilometer

Küste mit Sandstränden,

soweit das Auge reicht.

Folgende Hotels empfehlen

wir:

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

PORTO GALINI SEASIDE RE-

SORT & SPA: Eine grosszügige

Anlage mit moderner

Ausstattung und traumhaft

schöner Lage direkt am

Strand.

CLEOPATRA BEACH: Das

kleine, ruhige, familiäre

und mit viel Liebe zum Detail

renovierte Hotel liegt

direkt an einer wunderschönen

Bucht.

LICHNOS BEACH HOTEL: Luxus

und ein typisch mediterraner

Charakter. Hier kann

man die Seele baumeln lassen.

In diesem Fünfsternehotel,

umgeben von einer

atemberaubenden Landschaft,

kann man «Ruhen

und Relaxen» in seiner allerschönsten

Form in vollen

Zügen geniessen.


YS

FAMILIENVERGNÜGEN PUR

Neuer TUI Kids Club auf Korfu

Der neue TUI Kids Club Mayor Capo di Corfu liegt direkt am

flach abfallenden Sandstrand auf der griechischen Insel Korfu.

Dieser grosse, moderne und familienfreundliche Ferienkomplex

im Villagestil befindet sich in ruhiger Umgebung in Agois

Petros. Die Orte Lefkimi und Kavos mit guten Einkaufsmöglichkeiten,

Bars und urigen Tavernen sind ca. 2 km entfernt. Das

Hotel ist ideal für Familien mit Kindern jeden Alters. Das hochwertige

All-Inclusive-Angebot bietet ideale Voraussetzungen

für erholsame Ferientage. Ein buntes Freizeit- und Aktivitäten-Programm

für die kleinen Gäste lässt keine Wünsche offen.

Während die Kinder sich im Rutschen-Pool oder im Miniclub

vergnügen, entspannen die Eltern am Relax-Pool. YS

Fotos: Angsana (1), Laros reisen (2), iStock.com / majaiva (3), zVg (4), TUI Suisse (5)


TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021 DESTINATION REPORT

11

Unter Griechen sein

GRIECHENLAND

STRESSFREIE TAGE IN KRETAS HAUPTSTADT

Ein Kleinod: Die Insel Agathonissi

Yolanda Labaras von Laros

Reisen stellt drei kleine

Inseln Griechenlands vor.

«Griechenland wird nach wie vor

gebucht und alle erkundigen sich

nach den Annullations- und

Umbuchungsbedingungen», sagt

Yolanda Labaras von Laros Reisen.

Gefragt seien vor allem die

kleinen Inseln abseits vom

Massentourismus, Wohnungen,

Häuser und Villen mit Privatpool.

«Letztes Jahr haben wir neu die

unbekannten Inseln Lipsi, Arki

und Agathonissi aufgenommen.

Diese Inseln haben 30–180 Einwohner

und empfehlen sich für

Kunden, die unter Griechen sein

möchten und keine grossen Ansprüche

auf die Infrastruktur der

Insel haben. So gibt es auf diesen

Inseln z. B. keine organisierten

Strände, keinen öffentlichen

Verkehr und auf Arki auch keine

Vermietung von Mietwagen oder

Mofas. Man muss also auf diesen

Inseln gut zu Fuss sein.»

Sehr beliebt sei auch der Südpeloponnes,

der mit dem Direktflug

der Edelweiss erreicht werden

kann und sehr gute Bademöglichkeiten

biete. «Wir hoffen nun,

dass Griechenland als Risikoland

bald wieder von der BAG-Liste

genommen wird. Die Griechen

sind stark am Impfen der Bevölkerung,

auch auf den Inseln», fügt

Labaras hinzu. Das Ziel sei es, dass

ab Mitte Mai alle touristischen

Reisen ohne Quarantänepflicht

wieder zugelassen werden YS

Historische Festung

am Hafen von

Heraklion

Kuoni empfiehlt eine Reise nach

Heraklion und präsentiert

zwei neue Hotels im Portfolio

Es heisst, ein Besuch auf Kreta sei eine Reise

der Sinne, und dies gilt ganz besonders für

die Hauptstadt Heraklion. Das hat nicht nur

mit Geschichte zu tun, mit den Ruinen und

Museen überall in der Stadt, mit den kleinen

Stränden und ihrem in der Sonne glitzernden

Wasser, nicht einmal mit dem Angebot an kulinarischen

Köstlichkeiten der Insel. Es ist

weit mehr als das. Es ist das Gefühl, loslassen

zu können, es sich gutgehen zu lassen und

stressfreie Tage voller kleiner Freuden zu verbringen.

Kulinarische Empfehlungen: Das köstlichste

Bougatsa der Stadt, ein Blätterteiggebäck gefüllt

mit Griesspudding und mit reichlich Zimt

bestäubt, gibt es im «Kirkor» am Liontaria

Square, dem berühmtesten Platz Heraklions.

Mit dem 5-Sterne-Hotel ACRO, das Teil der

Kuoni Private Collection ist und mit einer einmaligen

Lage für Ruhesuchende viel Privatsphäre

beschert, und dem Beach-Resort

Nana Princess, das ebenfalls fünf Sterne

zählt, hat Kuoni gleich zwei neue Hotels im

Portfolio.

YS


12

In den Aargau statt in den Süden

Der Wander-Spezialist Imbach hat

für 2021 neue Wanderreisen in der

Schweiz aufgelegt. Neun Destinationen

für vier oder fünf Tage, für

Anfänger und Fortgeschrittene, in

Kleingruppen bis 20 Personen. Die

meisten Touren stehen auch im

Herbst wieder auf dem Programm.

SPEZIELL AUFGEFALLEN: Der Aargau.

Er gilt als Kulturkanton und ist als

Tagsatzungskanton eine der Wiegen

der Eidgenossenschaft. Dass er

abseits grosser Strassen mit Seen,

Weinbergen und Schlössern auch

ein Wandergebiet ist, ist weniger

bekannt und noch zu entdecken:

Zum Beispiel die Habsburg, Stammsitz

der österreichischen Kaiserfamilie,

die Spuren der Römer auf

ihrem Weg nach Norden vor über

2000 Jahren und die Bäderstadt

Baden, Sündenpfuhl der reformierten

Schweiz bis ins 19. Jahrhundert.

ZUM ZUG KOMMEN auch die klassischen

Wanderregionen wie das

Puschlav, das Val de Travers oder

das Tessin. Während im Jura mit

dem spektakuläre Creux du Van die

Angebote für Einsteiger und Fortgeschrittene

den Unterschied machen,

sind es im Tessin die Regionen,

bis zum südlichsten Zipfel. TI

FOCUS

SUWOROW UND LOCH NESS

WANDERFERIEN UND TREKKING

Nach dem Wandern

der Luxus

Drei Imbach-Wanderreisen im Bündnerland

kombinieren Wandern mit Luxus

und Wellness. Die 4- bis 6-tägigen

geführten Wanderreisen stehen

im Juni und Juli auf dem Programm

von Imbach. Übernachtet wird in Private

Selection Hotels, zum Beispiel im

zauberhaften Castell in Zuoz.

Die Schweiz ist auch bei Eurotrek hoch im Kurs. Vor allem in der Zentralschweiz stehen

neue Angebote parat: Die eher anspruchsvollen Tell-Trail und Via Suworow für

geübte Wanderer und die auch für Neulinge und weniger trainierte Wanderer gut

machbare Tour Uri auf Höhenwegen, die den Kanton von Ost nach West durchquert.

In der Westschweiz ist der Chemin du Jura neu im Programm, der durch die Ajoie

und dem Doubs entlang führt. Im Ausland setzt Eurotrek auf seinen Bestseller

Schottland. Neu ist der Great Glen Way, der entlang des kaledonischen Kanals von

Fort William am Loch Ness vorbei nach Inverness führt.

TI

Die Habsburg, Stammsitz

der österreichischen

Kaiserfamilie.

Single und doch

nicht allein

Single-Reisen haben bei Imbach mittlerweilen

eine grosse Tradition. Elf

Destinationen von Südengland übers

Tirol bis auf die Kanaren stehen dieses

Jahr auf dem Programm. Gereist

wird in Gruppen von maximal 16 Personen;

Paare sind – zumindest zu Beginn

– nicht zugelassen.

ES MUSS NICHT IMMER

DER INKA-TRAIL SEIN

Der ursprüngliche Inka-Trail ist immer früher

ausgebucht, daher werden zunehmend alternative

Routen angeboten. Zwei der spektakulärsten

sind der Salkantay- und der Lares-Trek. Der Salkantay-Trek,

benannt nach dem mit 6271 Metern

höchsten Gipfel der Kordilleren, ist laut National

Geographic Adventure Travel Magazine einer der

25 besten Treks weltweit. Es gibt keine Beschränkungen

und keine Genehmigungen sind

notwendig. Er führt von Mollepata bei Cusco nach

Machu Picchu durch die gleiche Gegend wie der

Inka-Trail. Die Wanderung ist je nach Kondition

und Programm in drei bis fünf Tagen zu bewältigen.

Der Lares-Trek startet im Heiligen Tal, beispielsweise

in Pumahuanca, und endet im Dorf

Lares. Von hier aus geht die Reise mit Bus und

Zug weiter nach Machu Picchu. Unterwegs werden

Inkastätten und indigene Dörfer besucht. TI

Trekking-

Paradies Peru.

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

Auf den Klippen über dem Meer

Baumeler Reisen hat zwei Wanderungen im Ausland neu im Angebot. Der

Camino dos Faros, der Leuchtturmweg, der alle Leuchttürme der Costa da

More an der Nordwestküste Spaniens von Malpica bis Finisterre verbindet,

bleibt über Kilometer möglichst nahe am Wasser. Auf den abenteuerlichen

Wegen über den Klippen ist man auch im Sommer oft allein unterwegs. Auf

den Kanalinseln Jersey und Sark sind ebenfalls Küstenwanderungen angesagt,

in Tagestouren an verschiedenen Orten. Speziell ist hier das milde Golfstromklima,

die üppige Vegetation und die Mischung aus britischer und französischer

Lebensart.

TI

Jetzt buchen:

Frühlings-

Wanderferien

in der Schweiz

www.imbach.ch/fruehling

Fotos: Pixabay.com / WaltiGoehner, zVg


Foto: Shutterstock.com / Elizaveta Galitckaia

TRAVEL INSIDE

13/14 | 8. April 2021

FOCUS

Das gilt bei Reiseversicherungen im Corona-Fall

Wer sich vor oder in den Ferien

mit Covid-19 ansteckt, hat ein

grosses Problem, das inzwischen

die meisten Versicherungen

abfedern. TRAVEL

INSIDE hat bei verschiedenen

Anbietern nachgefragt, fünf

haben geantwortet.

Hanse Merkur

Die Erkrankung an Covid-19 ist nicht

ausgeschlossen, Annullierungskosten

werden bei schwerer Erkrankung

übernommen. Kein Unterschied wird

gemacht zwischen Bestandsgeschäft

und Neuabschluss. Zudem bietet

Hanse Merkur einen speziellen Corona-Zusatzschutz

an, der auch leistet,

wenn sich die versicherte Person aufgrund

eines Verdachtes auf eine Infektion

mit Covid-19 in eine behördlich

angeordnete Quarantäne begeben

muss. Der Corona-Zusatzschutz gilt bis

zu 45 Tage und bis zum versicherten

Reisepreis (max. CHF 10 000 pro Versicherungspolice).

ERV

Die Reiseversicherung von ERV deckt –

sowohl am Wohnort als auch im

Ausland – die eigene Erkrankung an

Covid-19 sowie die individuelle Quarantäne,

wenn diese von einer Behörde

angeordnet wurde. Zum Beispiel aufgrund

eines Kontaktes mit einer positiv

getesteten Person. Dies beinhaltet

z. B. Annullierungskosten, Mehrkosten

wie zusätzliche Hotelübernachtungen,

Kosten bei Reiseabbruch, aber auch

medizinische Notfall- und allfällige

Repatriierungskosten.

Zurich Versicherung

Die Zurich Relax-Assistance deckt

verschiedene Ereignisse in Zusammenhang

mit der Covid-19-Pandemie ab.

Müssen Versicherte vor Ort in Quarantäne

(positiver Covid-19-Test), so übernimmt

Zurich die Mehrkosten für einen

verlängerten Aufenthalt bis CHF 1000

pro Person und die Mehrkosten für die

definitive Rückreise.

Für Versicherungsverträge, die

Kundinnen oder Kunden ab dem

13. März 2020 abgeschlossen haben,

besteht ein eingeschränkter Versicherungsschutz

für Covid-19-bedingte

Schäden. Einschränkungen, die bereits

bei Vertragsabschluss/Buchung bestanden

haben (beispielsweise Reisewarnungen

und behördliche Massnahmen),

sind nicht versichert. Müssen

Kundinnen oder Kunden ihre Reise

aber aus anderen Gründen (beispielsweise

gesundheitliche Zwischenfälle

wie eine Covid-19-Erkrankung) annullieren,

besteht Versicherungsschutz im

Rahmen der gültigen AVB.

Allianz Partners

Der Reiseversicherer Allianz Partners

deckt neu jetzt auch Covid-19-Fälle ab.

Dies gilt im Zuge der globalen Produktharmonisierung

auch für die Policen,

die in Schweizer Reisebüros abgeschlossen

werden. Versichert sind

im Zusammenhang mit Corona generell

Ereignisse, welche direkt in der

versicherten Person liegen, wie es bei

allen Reiseversicherungen die Regel

ist. Das heisst, die Deckung gilt bei

epidemischen oder pandemischen

Erkrankungen wie Covid-19 und

ebenso bei einer offiziell angeordneten

persönlichen Quarantäne, die Ab- oder

Rückreise des Versicherten verhindert.

Ebenso abgedeckt sind bis zu einem

bestimmten Umfang Quarantänekosten

an der Destination. Nicht abgedeckt

sind hingegen generelle Travel Bans,

also Aus- oder Einreiseverbote von

Ländern, die wegen Covid-19 ausgesprochen

werden. Keine Versicherungsleistung

gibt es auch, wenn man aus

Angst vor einer Corona-Ansteckung auf

eine Reise verzichten möchte.

Mobiliar

Reiseversicherungen der Mobiliar, die

seit dem 16. März 2020 abgeschlossen

wurden und werden, sind mit einer

speziellen Bedingung versehen, die

Ereignisse im Zusammenhang mit

Covid-19 generell ausschliesst. Für bestehende

Kunden, die bereits vor diesem

Datum eine Reiseversicherung

abgeschlossen haben, gilt dieser Ausschluss

nicht. Für sie gelten die sehr

vorteilhaften generellen Bedingungen.

REISEVERSICHERUNGEN

Der Corona-Zusatzschutz übernimmt die

Annullierungs- und Mehrkosten beispielsweise

• bei (häuslicher) Quarantäne infolge einer

behördlichen Massnahme,

• wenn am Flughafen die Beförderung aufgrund

einer Temperaturmessung verweigert wird,

• wenn der Zutritt zu einer gemieteten

Ferienwohnung verweigert wird.

13

Mehrkosten für die direkte Rückreise

in die Schweiz oder ins Fürstentum

Liechtenstein respektive Mehrkosten

für die direkte Rückreise werden

übernommen. Bei Rückführung der

versicherten Person in ein Spital werden

zusätzlich die Mehrkosten für eine

ärztlich notwendige Begleitung bezahlt,

ebenso notwendige Unterkunftsund

Verpflegungsmehrkosten in einem

Mittelklassehotel während höchstens

7 Tagen (ohne Spitalkosten). Erhältlich

ist weiter ein rückzahlbarer Kostenvorschuss

bis maximal CHF 5000 für

ärztliche Behandlung im Ausland.

Weiter übernimmt die Versicherung

die Beschaffung lebensnotwendiger

Medikamente, den Ersatz von ungültig

gewordenen Flugtickets und Arrangements

infolge Insolvenz des Reiseanbieters

sowie unbedingt notwendige

Anschaffungen im Ausland.

Dazu übernimmt sie auch Besuchskosten

bis maximal CHF 10 000 für zwei

der versicherten Person sehr nahestehende

Personen, wenn der Spitalaufenthalt

der versicherten Person im

Ausland länger als 7 Tage dauert, resp.

2 Tage für Kinder bis zum vollendeten

18. Altersjahr. Versichert sind auch die

Kosten für das Nachsenden von lebensnotwendigen

Medikamenten und

nachweisbare Kosten für unbedingt

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13/14 | 8. April 2021 PEOPLE & EVENTS

15

NEUER MARKETINGLEITER BEI HOTELPLAN

Simon Göldi

SIMON GÖLDI übernimmt per 15. März 2021 die Position des

Head Marketing bei Hotelplan Suisse. In seiner neuen Funktion

verantwortet er sämtliche Marketingaktivitäten der Marken Migros

Ferien, Hotelplan und Travelhouse. Er wird direkt an NICOLE

PFAMMATTER, Director Distribution & Marketing Hotelplan

Suisse, rapportieren. Im Zuge einer Führungsrestrukturierung

per 1. Oktober 2020 war der damalige Leiter Marketing Services,

MARCO BRÜTSCH – von der Edelweiss Air kommend – aus dem

Unternehmen ausgeschieden. Der ausgewiesene CRM-Spezialist

Göldi bringt viel Erfahrung und Wissen in den Themen Customer

Insights sowie Data Driven Marketing mit. Nach seiner kaufmännischen Ausbildung

zum Reiseberater bei Danzas Reisen arbeitete er unter anderem als Head of

Brand Management Shops & Lastminute.ch bei Kuoni. Zuletzt war er als COO & Partner

beim Start-up Signifikant Solutions tätig.

TI

ENIT Schweiz mit neuer Vertreterin

Seit Mai 2018 ist die Italienische Zentrale für Tourismus ENIT

wieder mit einem Repräsentanz-Büro in der Schweiz vertreten.

Ansprechpartnerin ist BIANCA BARTALENA, die sich jedoch derzeit

im Mutterschaftsurlaub befindet. Bartalena wird während

dieser Zeit von Alessandra De Stefano ersetzt.

ALESSANDRA DE STEFANO ist zuversichtlich was die touristische

Saison diesen Sommer anbelangt: «Wir möchten eine globale,

medienübergreifende Kampagne wie letztes Jahr machen,

Alessandra in der Hoffnung, dass sich die Situation bald verbessert. Alessandra

De Stefano hat ein Studium an der Scuola Specializzata

de Stefano

Superiore Alberghiera e del Turismo in Bellinzona absolviert, danach

acht Jahre beim Ente Turistico del Luganese im Marketing gearbeitet. Seit Ende

Februar 2021 hat sie die Leitung des Tourismusbüros von ENIT in der Schweiz übernommen.

TI

Thomas

Jenzer

Prominenter Abgang bei der IST-Schule

Nach siebeneinhalb Jahren bei der IST, der privaten

Höheren Fachschule für Tourismus, mit

Standorten in Lausanne und Zürich, hat sich

Co-Direktor THOMAS JENZER (46) nach seinem

langjährigen Engagement für eine berufliche

Neuorientierung entschieden.

Jenzer startete seinen Einsatz in der IST im

Oktober 2013 als Schulleiter, wurde 2016 zum

stellvertretenden Direktor und per Ende 2020 in die

Geschäftsleitung befördert, wo er auch den Vorsitz

hatte.

Für ihn übernimmt NICOLE DIERMEIER, bereits

Mitglied der Geschäftsleitung, in der neuen Funktion

als Geschäftsführerin und Gesamtschulleiterin

per 1. April. «Wir bedauern den Entscheid von

Thomas Jenzer und wir wünschen ihm an dieser

Stelle sowohl privat wie beruflich alles Gute und

nur das Beste. Thomas Jenzer hat in den vergangenen

Jahren massgeblich zur Weiterentwicklung

der IST beigetragen», sagt Hannah Rychener

Kistler, Verwaltungsratspräsidentin der IST. TI

COSTA CROCIERE STELLT SPITZE NEU AUF

Costa Crociere bekommt wieder einen eigenen

Präsidenten. MARIO ZANETTI

übernimmt von MICHAEL THAMM, Group

CEO, Costa Group & Carnival Asia, der die

Funktion vorübergehend ausgefüllt hatte.

Zanetti muss den Neustart nach Corona

orchestrieren, die Führungsposition der

Marke Costa in Europa, Südamerika und

Asien stärken und langfristig profitables

und nachhaltiges Wachstum sicherstellen,

heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Nachfolger von Zanetti als

Chief Commercial Officer ist ROBERTO

Mireille Hug, District Sales Manager FTI, zu

Besuch im Büro von TRAVEL INSIDE.

Mario Zanetti (l.) und Roberto Alberti.

ALBERTI. Er wird die Verantwortung für

das gesamte kommerzielle Geschäft, einschliesslich

Vertrieb, Revenue

FTI macht den Osterhasen

Mit einem fröhlichen Strandhasen mit

saisongerechter Sonnenbrille ist das FTI-

Verkaufsteam in der Woche vor Ostern

unterwegs durch die Schweiz. Rund 40

Vertriebspartner werden besucht und mit

dem Schoggi-Osterhasen beschenkt, wie

MIREILLE HUG bei ihrem Besuch in der

Redaktion von TI erklärte. Gleichzeitig

verteilen Hug und ihre drei Kollegen den

Management und Marketing, tragen und

an Mario Zanetti berichten. Sowohl Mario

Zanetti als auch Roberto Alberti werden in

der Zentrale von Costa in Genua tätig

sein.

Zanetti begann 1999 im Revenue Management

von Costa und führte den Bereich

im Laufe der Jahre zu hervorragenden

Leistungen. Im Jahr 2017 wurde er

zum Präsidenten von Costa Asia ernannt

und das Geschäft neu strukturierte. Seit

Juli 2020 ist er als Chief Commercial Officer

von Costa zurück in Genua. TI

neusten Magalog für den Sommer 2021

noch einmal und bringen auch die Flyer

mit den Specials mit.

Die Stimmung in den Reisebüros sei

besser als noch vor einem Jahr, konstatiert

Hug. Viele Reisebüros seien auch

trotz Home-Office-Pflicht und tiefem Buchungsniveau

zwei bis vier Stunden pro

Tag für die Kunden erreichbar. TI

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IMPRESSUM TRAVEL INSIDE

TRAVEL INSIDE | Hammerstrasse 81 | Postfach | CH-8032 Zürich | Telefon +41 (0)44 387 57 57 | Fax +41 (0)44 387 57 07 | E-Mail: info@travelinside.ch

Auflage: 5500

Auflage WEMF/SW-beglaubigt (Basis 2019/20):

> 4929 Exemplare

Gründungsjahr: 1986

TRAVEL INSIDE erscheint 14-täglich, donners tags,

und ist nur im Abonnement zu beziehen.

Abo-Preise 12 Monate: CHF 89.–

(inkl. MwSt.), Auslandtarife auf Anfrage

ISSN: 1420-5580

Internet: www.travelinside.ch

Herausgeber: Angelo Heuberger

Redaktion: Angelo Heuberger (AH), Chefredaktor;

Christian Maurer (CM), stv. Chefredaktor; Yannick

Suter (YS)

Verlag: Primus Verlag AG, Zürich

Natalie Ischi (Vertrieb/Abo-Service), Fabienne Fröhlich

(IT, Web & Facility Manager), Stefania Zingg (Buchhaltung),

Bruno Indelicato (Event & Marketing)

Layout/DTP:

Christoph Fontanive

Anzeigenverkauf: Muriel Bassin (Leitung),

Bianca Mayer

Anzeigenproduktion und

Stelleninserate: Muriel Bassin, Fabienne Fröhlich

Druck/Herstellung:

AVD GOLDACH AG,

Sulzstrasse 10–12, 9403 Goldach

TRAVEL INSIDE (français)

14–16 Place Cornavin,

Case postale 1582,

1211 Genève 1

Tél. +41 (0)22 908 69 00

Fax +41 (0)22 908 69 09

E-mail: ti-gva@travelinside.ch

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