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10.04.21 Lindauer Bürgerzeitung

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LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)<br />

10. April 2021 · Ausgabe KW 14/21 · an alle Haushalte<br />

ANSICHTEN<br />

Angelika Mangold,<br />

Projektleiterin<br />

faktor NATUR<br />

Degersee<br />

Naturliebhaber/-innen<br />

haben in den kommenden<br />

Monaten eine einmalige<br />

Chance: Sie können an<br />

einem vom bayerischen<br />

Staatsministerium in Auftrag<br />

gegebenen Projekt<br />

mitmachen, bei dem es<br />

um die Vertiefung ihrer<br />

Beziehung zur direkt<br />

umgebenden Natur hier<br />

im Raum Lindau geht.<br />

An sechs Samstagen geht<br />

es dabei einfach ums Mitmachen<br />

und um aufmerksames<br />

Beobachten, wie die<br />

Natur auf die eigene Lebensqualität<br />

und das gute<br />

Gefühl, hier zu Hause zu<br />

sein, wirkt.<br />

Zusammen mit den Teilnehmern<br />

sind fünf Expertinnen<br />

und Experten in<br />

der Runde, die sich auf die<br />

jeweils fachlichen Teile<br />

konzentrieren. Es geht hier<br />

um weit mehr als um wohltuende<br />

Augenblicke in der<br />

Natur. Es geht um das<br />

Wunder vor Deiner Haustüre,<br />

das Du intensiver erleben<br />

und für das persönliche<br />

Weiterkommen nutzen<br />

kannst. Sobald Du<br />

wahrnimmst, dass die Erde,<br />

der Wald, die Wiese und<br />

der See nicht nur hübsches<br />

Mobiliar sind, sondern<br />

dass das Leben in ihnen<br />

pulsiert, wird es erst wirklich<br />

spannend.<br />

Wer mehr Infos möchte,<br />

schaut gern auf www.<br />

exploringsenseofplace.eu<br />

vorbei oder fragt mich:<br />

per Mail: info@<br />

exploringsenseofplace.eu<br />

Tel.: 0043/650/4 60 34 10<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

Erscheinungstermine<br />

Ihre nächsten BZ erscheinen<br />

Samstag, 24.04.2021<br />

Samstag, 08.05.2021<br />

Lindau will Modellkommune werden<br />

Stadt hat sich beworben und setzt Schnelltests in jedem Fall fort<br />

Die Stadt Lindau hat sich am<br />

Dienstag (6. April) bei der<br />

Staatsregierung fristgerecht<br />

als Modellkommune für lokale<br />

Öffnungskonzepte beworben.<br />

Dies teilt die Pressestelle der<br />

Stadt mit. Unabhängig davon<br />

will die Stadt Lindau die<br />

Schnelltests samstags am Wochenmarkt<br />

weiterführen. Der<br />

erste Testlauf am vergangenen<br />

Ostersamstag wurde aus<br />

Sicht der Verantwortlichen<br />

hervorragend angenommen.<br />

„Wir sind überzeugt, dass Testen<br />

neben Impfen der richtige<br />

Weg aus der Pandemie ist“,<br />

sagt Oberbürgermeisterin Dr.<br />

Claudia Alfons und begründet<br />

so die Bewerbung Lindaus, eine<br />

der acht Modelkommunen<br />

in Bayern werden zu wollen.<br />

Lindau erfülle die Vorgaben<br />

des Gesundheitsministeriums<br />

in allen Punkten.<br />

Zudem spreche eine ganze<br />

Reihe von Faktoren für Lindau:<br />

So hat die Stadt mit knapp<br />

26.000 Einwohnern eine überschaubare<br />

Größe. Dazu kommt<br />

die Lage der klar umrissenen<br />

Altstadt. Mit den geplanten<br />

Teststationen an den Inselzugängen<br />

muss niemand einen<br />

großen Umweg in Kauf nahmen.<br />

Alfons und die anderen Mitglieder<br />

der innerstädtischen<br />

Arbeitsgruppe haben die aktuellen<br />

Infektionszahlen stets<br />

im Blick. „An erster Stelle steht<br />

die Gesundheit der <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong> und unserer<br />

Gäste.“ Deshalb wäre die<br />

Stadt auch noch zu einem späteren<br />

Termin interessiert, Modelkommune<br />

zu werden, falls<br />

dies derzeit nicht möglich sei,<br />

weil bayernweit die Infektionszahlen<br />

steigen.<br />

Lindau will sich so aufstellen,<br />

dass die Stadt jederzeit bereit<br />

sei, falls der Gesetzgeber<br />

Möglichkeiten für Öffnungsstrategien<br />

zulässt. „Wir wollen<br />

die Infektionszahlen in Lindau<br />

senken“, so Alfons. Nur so<br />

könne ein dauerhafter Betrieb<br />

von Kindergärten und Schulen<br />

möglich werden. Nur so<br />

könnten Handel, Gastronomie<br />

Schnellteststation an der Inselhalle am Ostersamstag: Lindau hat sich als Modellkommune für eine<br />

Test- und Öffnungsstrategie bei der Staatsregierung beworben. Dabei hat die Stadt die aktuellen<br />

Inzidenzzahlen im Blick.<br />

Foto: Jürgen Widmer<br />

und Hotellerie bald wieder<br />

Kunden und Gäste begrüßen.<br />

Lindau ist zudem ein beliebter<br />

Touristenort, der unter den<br />

herrschenden Reisebeschränkungen<br />

noch beliebter sei, als<br />

ohnehin schon. „Wir könnten<br />

Erkenntnisse liefern, wie beliebte<br />

bayerische Touristenorte<br />

kontrolliert zugänglich gemacht<br />

werden könnten“, so<br />

Alfons weiter.<br />

Dabei liegt die Betonung<br />

auf „kontrolliert“. Denn die<br />

Besucherinnen und Besucher<br />

drängen in jedem Fall in attraktive<br />

Ziele, wie sich auch in<br />

vielen anderen Städten und<br />

Regionen zeigt.<br />

Lindau liegt im Vier-Ländereck<br />

zwischen Österreich, der<br />

Schweiz und Liechtenstein und<br />

ist geradezu exemplarisch als<br />

beliebtes Tourismusziel am Bodensee<br />

und in der Alpenregion.<br />

Auch Besucher aus den Anrainerstaaten<br />

sollen gegen Selbstbeteiligung<br />

in das Testkonzept<br />

einbezogen werden. Auch<br />

wenn die Tests für ausländische<br />

Gäste kostenpflichtig sind, gehen<br />

die Verantwortlichen von<br />

einer hohen Akzeptanz aus,<br />

weil die Gäste ja die <strong>Lindauer</strong><br />

Geschäfte, Gastronomie und<br />

kulturellen Einrichtungen besuchen<br />

wollen. Gerade für Bayern<br />

mit seinen Grenzen nach<br />

Österreich und Tschechien<br />

könne dieser Aspekt eine wichtige<br />

Rolle spielen.<br />

Oberbürgermeisterin Alfons<br />

freut sich über die Unterstützung<br />

durch die Unternehmen<br />

in der Region und durch<br />

die Industrie- und Handelskammer<br />

IHK. „Die großen Arbeitgeber<br />

sind ebenso wie die<br />

Arztpraxen und Apotheken<br />

ein wichtiger Bestandteil in<br />

unserer Teststrategie“, betont<br />

Alfons.<br />

Unabhängig von dieser Bewerbung<br />

arbeitet die Stadt weiterhin<br />

an ihrer Teststrategie.<br />

Dazu gehört, dass auch an den<br />

kommenden Samstagen neben<br />

dem Wochenmarkt ein<br />

Testzentrum stehen wird. Dort<br />

bieten das Bayerische Rote<br />

Kreuz und Allgäu Medical Service<br />

in enger Zusammenarbeit<br />

kostenfreie Schnelltests für die<br />

Bevölkerung an.<br />

Das Testzentrum ist von<br />

9 bis 12 Uhr geöffnet. Eine Terminanmeldung<br />

ist nicht notwendig.<br />

„Hier bieten wir ein<br />

niederschwelliges Testangebot<br />

an“, erklärt Alfons.<br />

Dieses wurde am vergangenen<br />

Samstag bereits bestens<br />

angenommen. 188 Menschen<br />

ließen sich testen. Dies war<br />

mehr als sich die Verantwortlichen<br />

angesichts des kurzen<br />

Vorlaufs erhofft hatten. Lediglich<br />

ein Test war positiv.<br />

Die Testergebnisse bekamen<br />

die Testpersonen zumeist<br />

per Handy mitgeteilt. Es<br />

war, bis auf einen Fall, bei allen<br />

negativ. „Das Angebot<br />

zum Test wurde auch von vielen<br />

älteren Bürgerinnen und<br />

Bürgern angenommen, die<br />

zum Teil keine Möglichkeit<br />

hatten, mit einem Smartphone<br />

das Ergebnis zu erhalten.<br />

Diese wurden gebeten, nach<br />

20 Minuten wieder zu kommen<br />

und ihr Ergebnis schriftlich<br />

mitzunehmen. Diese<br />

Möglichkeit haben 23 Bürger<br />

genutzt“, zieht Wolfgang<br />

Strahl von Allgäu Medical Service<br />

Bilanz.<br />

Die Stadt will auch die Beschilderung<br />

wegen der Maskenpflicht<br />

auf der Insel weiter<br />

verbessern. „Wir sind sehr bemüht,<br />

die Verordnungen des<br />

Gesundheitsamtes in der Stadt<br />

bekannt zu machen. Wir haben<br />

bereits in enger Abstimmung<br />

mit der LTK Plakate drukken<br />

lassen, die dazu auffordern,<br />

die A-H-A-Regeln einzuhalten.<br />

Am Gründonnerstag kam dann<br />

die Verordnung der Maskenpflicht<br />

vom Landratsamt. Dem<br />

Bauhof unter der Leitung von<br />

Danny Hemkens ist es dann<br />

immerhin am selben Tag gelungen,<br />

noch kurzfristig die<br />

entsprechenden Bereiche auszuschildern.<br />

Dies mag an einigen<br />

Stellen nicht optimal sein,<br />

da greifen wir die Hinweise natürlich<br />

gerne auf und werden<br />

fortlaufend nachbessern“, verspricht<br />

die Oberbürgermeisterin.<br />

Jürgen Widmer<br />

▶ Frauenpower ausdrücklich erwünscht<br />

Die <strong>Lindauer</strong> Dornier GmbH bietet Mädchen<br />

die Chance, technische Ausbildungsberufe<br />

virtuell zu erleben. Dafür bietet sie am<br />

22. April einen digitalen Girls‘Day an. S. 8<br />

▶ Mit Bravour die Challenge bestanden<br />

Mit Spaß an der Herausforderung, schnellen Antworten<br />

und Fachwissen auf neuestem Stand erreichte Thomas<br />

Wörsching für seine Steuerkanzlei TW Bodensee einen<br />

Platz unter Deutschlands besten Steuerberatern S. 7


2 10. April 2021 • BZ Ausgabe KW 14/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Wassersportsaison beginnt trotz Corona<br />

Empfehlung: Bootsnutzer sollen sich tagesaktuell informieren über die Bestimmungen zur Pandemie<br />

Die kommende Wassersportsaison<br />

in Lindau beginnt in<br />

den nächsten Wochen. Aktuell<br />

gibt es noch keine coronabedingten<br />

Schließungen<br />

der Häfen für den privaten<br />

Wassersport. Die gemeinschaftlichen<br />

Sanitäranlagen<br />

sind derzeit noch geschlossen.<br />

Auf den Stegen sollte<br />

eine Maske getragen werden<br />

und die allgemeinen Corona-<br />

Regeln müssen beachtet werden.<br />

Auch für den Wassersport gelten<br />

die aktuellen Kontaktbeschränkungen.<br />

Falls es eine<br />

Ausgangsbeschränkung gibt,<br />

ist das Übernachten auf den<br />

Booten nicht zugelassen.<br />

Das Anfahren bayerischer<br />

Häfen ist derzeit möglich. Für<br />

die Häfen in Baden-Württemberg<br />

gelten die dortigen Bestimmungen.<br />

Beim Anlegen<br />

in Österreich oder der Schweiz<br />

gilt für die Rückfahrt die Bayerische<br />

Einreise-Quarantäneverordnung.<br />

Ergänzend dazu wird den<br />

Bootsnutzern empfohlen, sich<br />

immer tagesaktuell über die<br />

gültigen Bestimmungen in Sachen<br />

Coronaschutz zu informieren.<br />

Für Krantermine, Platzanfragen<br />

für Tageslieger oder die<br />

Betreuung der Sanitärbereiche<br />

und Steganlagen sind die<br />

<strong>Lindauer</strong> Hafenmeister Manfred<br />

Oberhauser und Thomas<br />

Karg sowie Hubert Pröller zuständig.<br />

Die <strong>Lindauer</strong> Hafenmeister<br />

sind im jeweiligen Hafenmeisterbüro<br />

oder unter<br />

folgenden Telefonnummern<br />

erreichbar:<br />

Seehafen, Tel. 0171 8361629,<br />

Kleiner See, Tel. 0151 61373181.<br />

Bis Ende März konnten für<br />

den Kleinen See Dauerliegeplätze<br />

freigemeldet oder abgemeldet<br />

werden. Auch Gebote<br />

für Gastliegeplätze konnten<br />

abgegeben werden. In Zusammenarbeit<br />

mit den Hafenmeistern<br />

werden nun neue Dauerliegeplätze<br />

sowie die Gastliegeplätze<br />

zugeteilt und die jeweiligen<br />

Rechnungen erstellt.<br />

Für die Dauerliegeplätze<br />

im Seehafen und im Kleinen<br />

See wurden die Wartelisten<br />

durch Beschluss des Finanzausschusses<br />

Mitte Oktober<br />

des vergangenen Jahres bis<br />

auf Weiteres abgeschlossen.<br />

Anlass für diese Entscheidung<br />

war, dass die Wartezeiten<br />

bereits jetzt so lange sind,<br />

dass die Abarbeitung viele<br />

Jahre in Anspruch nehmen<br />

wird.<br />

Seit diesem Beschluss sind<br />

vorerst keine Bewerbungen<br />

für diese Wartelisten mehr<br />

möglich. Die Verwaltung<br />

wurde gleichzeitig beauftragt,<br />

Vorschläge für das Abarbeiten<br />

der Wartelisten zu entwerfen.<br />

Um praxisnahe Impulse und<br />

weitere Anregungen erhalten<br />

zu können, sollen Erfahrungen<br />

auch mit anderen Kommunen<br />

beziehungsweise Hafenbetreibern<br />

ausgetauscht<br />

und eventuell auch gemeinsame<br />

Lösungsstrategien entwikkeln<br />

werden.<br />

Die Ergebnisse sollen dann<br />

spätestens im Herbst dem Finanzausschuss<br />

zur weiteren<br />

Beratung und Entscheidung<br />

vorgelegt werden. Die Verwaltung<br />

wird bis dahin nochmals<br />

über einen Zwischenstand<br />

und über weitere Schritte<br />

sowie eine mögliche Beteiligung<br />

der Bürgerinnen und<br />

Bürger informieren.<br />

Tobias Pellot<br />

Erfolge beim online-Wettbewerb Jugend musiziert<br />

Musikschule Lindau: Ariane Fehnle und Livia Finkous holen Preise beim Bayerischen Landeswettbewerb<br />

„Ich bin glücklich, aber auch<br />

froh, dass der Stress vorbei<br />

ist“, war der Kommentar der<br />

12-jährigen Saxofonspielerin<br />

Ariane Fehnle, als endlich das<br />

Wettbewerbsvideo hochgeladen<br />

war. Trotz der vielen pandemiebedingten<br />

Einschränkungen<br />

konnten die beiden<br />

Musikschülerinnen Ariane<br />

Fehnle mit dem Saxofon und<br />

Livia Finkous auf der Klarinette<br />

die Musikschule Lindau<br />

erfolgreich beim Bayerischen<br />

Landeswettbewerb Jugend musiziert<br />

vertreten.<br />

Da die Musikschule ihren Präsenzunterricht<br />

bereits kurz vor<br />

Weihnachten einstellen musste,<br />

standen unzählige Online-Stunden<br />

am Laptop mit<br />

ihrem Musiklehrer Stefan<br />

Heitz auf dem Übungsprogramm.<br />

Dazu kamen tägliche<br />

Übungsstunden zu Hause mit<br />

vorgefertigten Klavier-Begleitaufnahmen<br />

oder dem Metronom.<br />

Immer wieder wurden<br />

Probeaufnahmen gemacht, da<br />

der bundesweite Wettbewerb<br />

Jugend musiziert in diesem<br />

Jahr als Videowettbewerb<br />

durchgeführt wurde. Wenige<br />

Tage vor Abgabeschluss am 7.<br />

März wurde die Musikschule<br />

wieder für Präsenzunterricht<br />

geöffnet. So konnten die abschließenden<br />

Aufnahmen<br />

doch noch in der Musikschule<br />

stattfinden.<br />

Der Wettbewerb findet normalerweise<br />

in drei Stufen statt:<br />

Regional-, Landes- und Bundeswettbewerb.<br />

Da der Regionalwettbewerb<br />

in diesem Jahr<br />

pandemiebedingt ausfiel,<br />

mussten die Schülerinnen<br />

gleich im bayerischen Landeswettbewerb<br />

antreten. Dort<br />

sind die Bewertungskriterien<br />

wesentlich strenger. Umso<br />

mehr freuen sich die beiden<br />

über ihre Preise: Ariane Fehnle<br />

erhielt in der Altersgruppe III<br />

im Fach Saxofon-Solo den<br />

3. Preis. Livia Finkous wurde<br />

im Fach Klarinette Solo in der<br />

höchsten Altersgruppe VI<br />

ebenfalls der 3. Preis zuerkannt.<br />

Auch Schulleiterin Regina<br />

Kuhn freute sich über die<br />

Leistungen der beiden Schülerinnen<br />

und gratulierte den<br />

jungen Musikerinnen aus der<br />

Musikschule Lindau e.V. und<br />

ihrem Lehrer coronakonform<br />

per Mail zu diesem Erfolg.<br />

Musikschule Lindau<br />

Die beiden Musikschülerinnen Ariane Fehnle (rechts) mit dem Saxofon<br />

und Livia Finkous auf der Klarinette freuen sich über die Preise,<br />

die sie beim diesjährigen Bayerischen Landeswettbewerb Jugend<br />

musiziert geholt haben. Dafür haben die beiden viel geübt: im online-<br />

Unterricht mit ihrem Musiklehrer Stefan Heitz, mit Übungsprogrammen<br />

und täglichen Übungsstunden zu Hause. Fotos: Musikschule Lindau<br />

Wohnungsnot bei Mauersegler und Co.<br />

Landschaftspflegeverband berät Hausbesitzer zum Verhalten der Gebäudebrüter<br />

Bald werden Mauersegler unser<br />

Leben wieder begleiten, wenn<br />

sie ihren schönen schrillen Rufen<br />

durch die Luft sausen. Jetzt<br />

ab Ende April kehren sie aus<br />

den weit entfernten Überwinterungsgebieten<br />

im südlichen Afrika<br />

zurück, um hier bei uns für<br />

Nachwuchs zu sorgen.<br />

Mag sich das Leben dieser Flugkünstler<br />

die meiste Zeit des Jahres<br />

in der Luft abspielen, zum<br />

Brüten benötigen sie festen Untergrund.<br />

Mauersegler gehören zu den<br />

sogenannten Gebäudebrütern,<br />

denn gebrütet wird in Spalten,<br />

Nischen und Höhlen von Gebäuden,<br />

die einen freien Anflug<br />

in mindestens 5 m Höhe bieten.<br />

Der Nesteingang findet sich<br />

meist unmittelbar unter dem<br />

Dach. Wenn sie einmal einen<br />

Brutplatz gefunden haben,<br />

kommen sie ein Leben lang jedes<br />

Jahr dorthin zurück. Doch<br />

haben Mauersegler bei uns zunehmend<br />

Probleme geeignete<br />

Unterkunft für ihr Brutgeschäft<br />

zu finden. Wird ein angestammter<br />

Nistplatz durch eine Sanierung<br />

verschlossen, herrscht<br />

plötzlich Wohnungsnot.<br />

Nicht nur dem Mauersegler,<br />

sondern auch anderen Gebäudebrütern,<br />

wie der Rauch- und<br />

Mehlschwalbe sowie dem Haussperling,<br />

besser bekannt als<br />

„Spatz“ ergeht so: Nistplätze<br />

werden immer rarer, denn die<br />

moderne Architektur bietet<br />

kaum mehr Nistmöglichkeiten<br />

und bei Renovierungsarbeiten<br />

an älteren Gebäuden gehen<br />

Brutmöglichkeiten für Gebäudebrüter<br />

oft unbemerkt und unbeabsichtigt<br />

verloren.<br />

Doch stehen die Fortpflanzungs-<br />

oder Ruhestätten dieser<br />

Vogelarten unter gesetzlichem<br />

Schutz und dürfen nicht beschädigt<br />

oder zerstört werden.<br />

Das verpflichtet uns, Nistplätze<br />

zu erhalten oder bei unumgänglichem<br />

Verlust zu ersetzen.<br />

Zudem können wir durch die<br />

Bereit-stellung von Nisthilfen<br />

diese Arten unterstützen.<br />

Aber es genügt nicht, für Nistplätze<br />

zu sorgen. Die Bestände<br />

dieser Vogelarten nehmen zum<br />

Teil dramatisch ab, was auch an<br />

der Verschlechterung der Qualität<br />

ihrer Lebensräume liegt. So<br />

herrscht je nach Art oft auch<br />

Mangel an Nahrung, Nistmaterial<br />

und sicheren Verstecken.<br />

Damit wir noch lange das bunte<br />

Treiben von Mauersegler, Spatz<br />

und Co. in unseren Siedlungsräumen<br />

erleben dürfen, können<br />

wir sie durch naturnahe und<br />

vielfältig gestaltete Gärten und<br />

Grünflächen, durch die Begrünung<br />

von Hausfassaden oder<br />

den Verzicht den Einsatz von Pestiziden<br />

unterstützen.<br />

Der Haussperling ist besser als „Spatz“ bekannt.<br />

Steht bei Ihnen eine Gebäudesanierung<br />

an? Wollen Sie diese<br />

Vogelarten mit Nisthilfen unterstützen?<br />

Bei Fragen rund um<br />

die Gebäudebrüter wenden Sie<br />

sich bitte an den Landschaftspflegeverband<br />

Lindau-Westallgäu<br />

e. V. unter Telefon 0 83 82/<br />

2 70-3 81.“ BOB<br />

Foto: M. Berghofer


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 10. April 2021 • BZ Ausgabe KW 14/21<br />

Gitzenweiler Hof ist Partner<br />

Gitz-Beach bei den Uferstufen wird Chill-Area auf der Gartenschau<br />

Der Gitzenweiler Hof ist offizieller<br />

Gastgeber-Partner der<br />

Gartenschau Lindau. Auf dem<br />

Gartenschau-Gelände entsteht<br />

in unmittelbarer Nähe zu den<br />

Uferstufen der Gitz-Beach.<br />

„Der Gitz-Beach wird eine<br />

Chill-Area für die Gartenschau-<br />

Besucherinnen und -Besucher.<br />

In den gemütlichen Liegen und<br />

mit den Füßen im Sand lässt es<br />

sich mit Blick über den See<br />

wunderbar entschleunigen“,<br />

erklärt Heidrun Müller, Geschäftsführerin<br />

des Gitzenweiler<br />

Hofs. Darüber hinaus stellt<br />

der Campingpark an der Schützinger<br />

Promenade als Pendant<br />

zum Bio-Schaugarten auf dem<br />

Gitzenweiler Hof einen Kräutergarten<br />

zum Probieren auf.<br />

„Für uns als Gastgeber in<br />

Lindau ist es eine Freude und<br />

besondere Ehre, die Gartenschau<br />

zu unterstützen. Wir<br />

wussten von Anfang an, dass<br />

Die Gartenschau verlängert<br />

das Frühbucher-Angebot für<br />

Dauerkarten über den 4. April<br />

hinaus bis zum 8. Mai. Damit<br />

bleibt es bei 80 Euro für eine<br />

Erwachsenenkarte statt der regulären<br />

95 Euro. Auch die Karte<br />

für die Jugendlichen bleibt<br />

bei einem Betrag von 15 Euro.<br />

Kinder bezahlen ohnehin keinen<br />

Eintritt.<br />

„Das Dauerkartenangebot wurde<br />

sehr gut angenommen“, sagt<br />

Claudia Knoll, Geschäftsführerin<br />

der Gartenschau. Bislang<br />

sind 3500 Karten verkauft worden.<br />

„Das ist eine stolze Zahl“,<br />

so Knoll. „Das zeigt, dass sich<br />

viele <strong>Lindauer</strong>innen und <strong>Lindauer</strong><br />

auf die Gartenschau<br />

freuen.“<br />

Gleichzeitig hat die Gartenschau-GmbH<br />

die überregionale<br />

Werbung stark zurückgefahren.<br />

„Wir setzen auf jene Menschen,<br />

die ohnehin in Lindau<br />

sind“, so Knoll. Zudem sollen<br />

vor allem <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> die Gartenschau besuchen.<br />

Freuen sich schon auf den Gitz-Beach auf der Gartenschau: Claudia<br />

Knoll, Geschäftsführerin der Gartenschau Lindau (links) und Heidrun<br />

Müller, Geschäftsführerin vom Gitzenweiler Hof (rechts).<br />

Foto: Natur in Lindau/ Natalie Schneider<br />

Weiter vergünstigte Dauerkarten<br />

Frühbucher-Angebot für Gartenschau wird mit stabilem Preis verlängert<br />

Dauerkarten für die Gartenschau in Lindau sind bis 8. Mai zum stabilen<br />

Vorverkaufspreis erhältlich.<br />

Foto: Wolfgang Schneider<br />

Dauerkartenbesucher haben<br />

einige Vorteile. Dazu gehören<br />

zum Beispiel einmalig<br />

freier Eintritt in die Gartenschauen<br />

in Ingolstadt und<br />

Überlingen sowie im kommenden<br />

Jahr in Eppingen. Außerdem<br />

dürfen sie deutlich früher<br />

und länger auf das Gelände als<br />

Tagesbesucher. „Hier erarbeiten<br />

wir gerade noch ein Einlasskonzept,<br />

das auch unter den<br />

dann geltenden Corona-Regeln<br />

tragfähig ist“, so Knoll<br />

weiter.<br />

www.stadtlindau.de<br />

Klick dich rein und du weißt mehr!<br />

wir hier mitwirken wollen. Hier<br />

können wir unsere Begeisterung<br />

für die Natur und die Region<br />

teilen“, sagt Müller.<br />

Auch Ga r tenschau- G e -<br />

schäftsführerin Claudia Knoll<br />

freut sich sehr über die Partnerschaft.<br />

„Vom Gitz-Beach aus<br />

lassen sich die Sonnenuntergänge<br />

am Bodensee wunderbar<br />

genießen. Wir können es kaum<br />

erwarten und sind sehr froh,<br />

den Gitzenweiler Hof dabei zu<br />

haben.“ Natalie Schneider<br />

Der Jugendtarif gilt für junge<br />

Gartenschau-Besucherinnen<br />

und –Besucher von sieben<br />

Jahren bis einschließlich 17<br />

Jahren. Stichtag ist der 20. Mai<br />

2021. Somit sind Kinder, geboren<br />

ab einschließlich 20. Mai<br />

2003, zum Eintritt mit Jugendkarte<br />

berechtigt. Dabei zählt<br />

das Alter am Stichtag, nicht<br />

beim Datum des Kaufs. Kinder<br />

bis sechs Jahre, die ab einschließlich<br />

20. Mai 2014 geboren<br />

wurden, haben freien Eintritt.<br />

„Wir wollen den <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong>n mit ihren<br />

Familien einen möglichst<br />

unbeschwerten Sommer bescheren“,<br />

so Knoll. Selbstverständlich<br />

gehe die Gesundheit<br />

der Besucherinnen und Besucher,<br />

aber auch der Menschen,<br />

die auf der Gartenschau arbeiten,<br />

stets vor. „Deshalb werden<br />

wir unser Angebot jeweils an<br />

die aktuellen Gegebenheiten<br />

anpassen. So besteht die Möglichkeit,<br />

über Einlasskontrollen,<br />

Maskenpflicht oder eine<br />

Einbahnregelung für Besucher<br />

dafür zu sorgen, dass die Hygieneregeln<br />

eingehalten werden“,<br />

fügt Knoll an.<br />

Weitere Informationen zu<br />

den Dauerkarten und den Vorverkaufsstellen<br />

unter:<br />

www.lindau2021.de<br />

Jürgen Widmer<br />

GRUSS AUS DER TOSKANA<br />

Liebe <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und liebe <strong>Lindauer</strong>,<br />

zunächst hoffe ich, dass Sie<br />

ein frohes Osterfest hatten,<br />

für ein paar Tage die Sorgen<br />

des Alltags vergessen konnten<br />

und mit frischem Mut in<br />

den Frühling gehen.<br />

Wir haben hinter den Kulissen<br />

weiter an unserer Schnellteststrategie<br />

gearbeitet – und<br />

zwar unabhängig davon, ob<br />

wir damit auch zeitnah Öffnungen<br />

verbinden können.<br />

Denn Testen ist neben dem<br />

Impfen und den AHA-Regeln<br />

das einzige Mittel gegen weiter<br />

steigende Infektionszahlen.<br />

Ob und wenn ja, wann und<br />

wie die angekündigten bayerischen<br />

Modellregionen<br />

Lösung: Schützinger Höfe<br />

Areal ist auch künftig öffentlich zugänglich<br />

Professor Dr. Werner Mang<br />

und die Stadt Lindau haben gemeinsam<br />

eine konstruktive Lösung<br />

im Interesse der <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong> gefunden.<br />

Das Areal der Schützinger Höfe<br />

ist auch künftig öffentlich zugänglich.<br />

Auf dem Gelände soll<br />

eine vielfältige Nutzungsmischung,<br />

durch Schaffung von<br />

Wohnungen, Büros, Läden und<br />

Möglichkeiten für Neues Arbeiten<br />

und Co-Working entstehen.<br />

„Ich bin sehr froh, dass Professor<br />

Mang diesen Weg unterstützt“,<br />

kommentiert Lindaus<br />

Oberbürgermeisterin Dr. Claudia<br />

Alfons die Einigung zwischen<br />

der Stadt Lindau und<br />

Professor Dr. Werner Mang.<br />

Deshalb verzichtet die Stadt auf<br />

ihr Vorkaufsrecht, und es bleibt<br />

jetzt bei seinem Erwerb der historischen,<br />

denkmalgeschützten<br />

Gebäude auf der Hinteren<br />

Insel von der Bahn.<br />

Dem Kauf war eine mehr als<br />

zweijährige Verhandlungszeit<br />

zwischen Professor Mang und<br />

der Bahn vorausgegangen. Der<br />

jetzt mit ihm geschlossene<br />

städtebauliche Vertrag ist nahezu<br />

inhaltsgleich mit dem<br />

städtebaulichen Vertrag, den<br />

3<br />

nach Tübinger Vorbild starten<br />

dürfen, ist - da ich diese Zeilen<br />

an Sie schreibe - noch völlig offen.<br />

Ebenso ist offen, ob die<br />

Stadt Lindau eine dieser Modellregionen<br />

sein könnte. Doch unsere<br />

Schnelltestangebote werden<br />

wir unabhängig davon ausbauen.<br />

Letzten Samstag hatten<br />

wir einen Probelauf am Wochenmarkt,<br />

der uns gezeigt hat,<br />

dass viele von Ihnen dieses kostenlose<br />

und niederschwellige<br />

Angebot sehr schätzen und gerne<br />

wahrnehmen.<br />

Ich persönlich sehe langfristig<br />

nur mit einem soliden Schnelltestkonzept<br />

die Möglichkeit,<br />

dass Kindergärten und Schulen<br />

zuverlässig geöffnet bleiben<br />

und auch Kultureinrichtungen,<br />

Gaststätten und Einzelhandelsgeschäfte<br />

wieder Gäste und<br />

Kunden empfangen dürfen.<br />

Auch wenn viele von uns zunehmend<br />

„pandemiemüde“<br />

sind, dürfen wir jetzt nicht unvorsichtig<br />

werden und leichtfertig<br />

öffnen. Zuerst müssen wir<br />

die nach oben rasenden Infektionszahlen<br />

wieder unter Kontrolle<br />

bekommen. Dies gelingt<br />

nur, wenn wir uns alle regelmäßig<br />

testen lassen und so verhindern,<br />

dass wir unbewusst viele<br />

andere anstecken.<br />

Deshalb bitte ich Sie: Lassen Sie<br />

sich regelmäßig testen! Und<br />

bleiben Sie zuversichtlich!<br />

Ihre Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin für Lindau<br />

die Stadt Lindau mit der Wohnungsgesellschaft<br />

GWG geschlossen<br />

hatte. Dr. Alfons fügt<br />

an: „Unser Handeln war nie<br />

gegen Professor Mang gerichtet,<br />

sondern diente allein dazu,<br />

die Interessen der Stadt zu<br />

schützen. Wir haben beidseitig<br />

stets an einer überzeugenden<br />

Lösung auf der Basis des Rahmenplans<br />

gearbeitet.“<br />

Professor Mang und seine<br />

Anwältin Dr. Silke Wenk teilen<br />

diese Einschätzung und loben<br />

die konstruktiven Gespräche<br />

mit der Stadtverwaltung. „Unsere<br />

Klage diente dazu, die berechtigten<br />

Interessen meines<br />

Mandanten und die vorgegeben<br />

juristischen Fristen zu<br />

wahren“, stellt Wenk klar. Die<br />

denkmalgeschützten Schützinger<br />

Höfe sind ein wertvolles<br />

Schlüsselgrundstück in bester<br />

Lage auf der hinteren Insel.<br />

Prof. Dr. Mang kündigt an:<br />

„Mang und Sohn wird mit<br />

Stadt, Verwaltung und Stadtrat<br />

das Areal sorgsam entwickeln<br />

zum Wohle einer zukunftsgerichteten,<br />

guten Quartiersentwicklung“.<br />

Die Familie Mang<br />

ist bereits jetzt der größte Investor<br />

auf der Hinteren Insel.<br />

Jürgen Widmer


4 10. April 2021 • BZ Ausgabe KW 14/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Continental setzt fahrerloses Shuttle ein<br />

Intelligente Lösung: Kleinbus des Technologieunternehmens EasyMile pendelt für Lindau-Besucher auf die Gartenschau<br />

Continental wird während der<br />

bayerischen Gartenschau „Natur<br />

in Lindau 2021“ auf der<br />

Insel Lindau vom 20. Mai bis<br />

zum 26. September einen kostenlosen<br />

Shuttle-Service für<br />

Besucher mit einem fahrerlos<br />

fahrenden Kleinbus betreiben.<br />

Eingesetzt wird ein Fahrzeug<br />

des Typs EZ10 vom Technologieunternehmen<br />

EasyMile.<br />

Dieses wird zeitweise in einem<br />

Pendelbetrieb im öffentlichen<br />

Straßenverkehr auf der Insel<br />

Lindau fahren.<br />

Continental ist an dem 2014<br />

gegründeten Unternehmen<br />

beteiligt und verwendet modifizierte<br />

EZ10-Fahrzeuge weltweit<br />

als Entwicklungsplattform<br />

CUbE, der sogenannten<br />

Continental Urban Mobility<br />

Experience für das autonome<br />

Fahren. Die Fahrzeuge von EasyMile<br />

sind bereits in mehr als<br />

30 Ländern weltweit im Einsatz<br />

und werden häufig dazu<br />

eingesetzt, die sogenannte „erste-<br />

und letzte Meile“-Problematik,<br />

mit der Transportlükken<br />

bei Reiseantritt oder auf<br />

dem Heimweg bezeichnet werden,<br />

zu lösen, indem sie den<br />

Nahverkehr effizient ergänzen<br />

und den ÖPNV damit attraktiver<br />

machen.<br />

Ziel der Entwicklungsplattform<br />

CUbE ist, das große Spektrum<br />

an Technologien im Unternehmen<br />

für den künftigen<br />

Betrieb fahrerloser Mobilitätssysteme<br />

zu erproben. Der<br />

Shuttle-Betrieb wurde gemeinsam<br />

durch Continental<br />

und die Stadt Lindau initiiert<br />

und soll zeigen, was für einen<br />

wichtigen Beitrag zur Verbesserung<br />

der Verkehrssituation<br />

und damit der Lebensqualität<br />

in Städten fahrerlose Fahrzeuge<br />

leisten können. Betrieben<br />

werden wird der autonome<br />

Shuttle vom lokalen ÖPNV-<br />

Anbieter, der Stadtverkehr<br />

Lindau.<br />

Lösung für die letzte Meile<br />

Für Lindaus Oberbürgermeisterin<br />

Dr. Claudia Alfons gehört<br />

die Mobilität zu den wichtigsten<br />

Zukunftsfragen: „Wir<br />

stehen jedes Jahr zum Frühjahr<br />

vor der Herausforderung, große<br />

Verkehrsströme bändigen zu<br />

müssen. Gerade für die Anbindung<br />

auf der viel zitierten letzten<br />

Meile könnten fahrerlose<br />

Mobilitätssysteme intelligente<br />

Lösungen bieten. Ich freue<br />

mich sehr, dass wir mit Continental<br />

ein innovatives Unternehmen<br />

vor Ort haben, das an<br />

diesem wichtigen Zukunftsthema<br />

arbeitet und nun gemeinsam<br />

mit uns zur Umsetzung<br />

bringt.“<br />

Claudia Knoll, Geschäftsführerin<br />

der Gartenschau fügt<br />

an: „Das fahrerlose Shuttle ist<br />

ein prägnantes Beispiel dafür,<br />

dass es auf der Gartenschau in<br />

Lindau nicht nur um Blütenpracht<br />

geht, sondern auch um<br />

die Frage, wie wollen wir in Zukunft<br />

leben, und wie lösen wir<br />

die zentralen Zukunftsprobleme?“<br />

Continental ist mit Lindau<br />

schon seit dem Jahr 1996 eng<br />

verbunden. Hier hat die Ge-<br />

Malwettbewerb: So ist es richtig<br />

Leser suchen zwei Motive für die Lindau Fair Schokolade aus<br />

In der letzten Ausgabe der <strong>Lindauer</strong><br />

<strong>Bürgerzeitung</strong> vom 27.<br />

März hat sich ein Fehler eingeschlichen.<br />

Im Artikel zum Malwettbewerb<br />

um die Verpackung für die neue<br />

Lindau Fair Schokolade haben<br />

Bild A: Aquarell mit Zeppelin und<br />

Blüten von Kristin Euscher, Valentin-Heider-Gymnasium<br />

Lindau<br />

wir ein richtiges und ein falsches<br />

Gewinnerbild veröffentlicht.<br />

Jetzt freuen wir uns, dass wir<br />

diese Verwechslung richtigstellen<br />

können und entschuldigen<br />

uns bei den drei jungen Künstlerinnen<br />

und Künstlern, deren Bilder<br />

von der Jury in die engere<br />

Bild B: Löwe mag Schokolade<br />

von Tim Kirchgatterer, Valentin-<br />

Heider-Gymnasium Lindau<br />

Intelligente Lösung: Weil die Mobilität zu den wichtigsten Zukunftsfragen<br />

gehört, wird das Unternehmen Continental während der<br />

bayerischen Gartenschau „Natur in Lindau 2021“ einen kostenlosen<br />

Shuttle-Service für Besucher mit einem fahrerlos fahrenden Kleinbus<br />

betreiben.<br />

Foto: Continental<br />

Auswahl kamen, indem wir ihre<br />

Bilder an dieser Stelle noch einmal<br />

drucken! Auf den Schokoladenverpackungen<br />

zu sehen sein<br />

werden die Zeichnung Löwe<br />

mag Schokolade und das Aquarell<br />

mit Zeppelin und Blüten.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Bild C: Hafen mit Regenbogen<br />

von Maya Chantamash, Maria-<br />

Ward-Schule Lindau Fotos: PR<br />

Das sind die drei Bilder, unter denen sich die Leser der <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> und der <strong>Lindauer</strong><br />

Zeitung für die Motive Bild A und Bild B entschieden haben.<br />

schäftseinheit Fahrerassistenzsysteme<br />

ihre Zentrale.<br />

„Mit dem Modellbetrieb zeigen<br />

wir gerne, wie die Zukunft<br />

der Mobilität aussieht. Mobilität,<br />

die sauber, leise, komfortabel<br />

und für jeden erreichbar<br />

ist. Gleichzeitig sammeln wir<br />

durch den Betrieb Erfahrungen<br />

im realen Straßenverkehr,<br />

die wiederum in die weitere<br />

Entwicklung unserer Technologien<br />

einfließen“, sagt Frank<br />

Petznick, Leiter der Geschäftseinheit<br />

Fahrerassistenzsysteme<br />

bei Continental. „Mit der<br />

Hochschule Kempten haben<br />

wir zudem einen weiteren<br />

starken Partner aus der Region<br />

an unserer Seite. Seit 2014 stellen<br />

wir eine Stiftungsprofessur<br />

im Bereich Fahrerassistenzsysteme<br />

zur Verfügung.<br />

Fahrerloses Fahren erlebbar<br />

Es ist geplant, dass Studierende<br />

des Studiengangs „Fahrerassistenzsysteme“<br />

der Fakultät<br />

Elektrotechnik den<br />

Shuttle-Betrieb unterstützen<br />

werden.“<br />

Continental plant, die bereits<br />

vorhandene Fahrzeugsensorik<br />

des EasyMile-Shuttles mit<br />

zusätzlichen Radar- und Kamerasensoren<br />

zu ergänzen. Den<br />

Fahrgästen soll so gezeigt werden,<br />

was das Fahrzeug „sieht“.<br />

„Wir gehen davon aus, dass nur<br />

wenige Besucher der Landesgartenschau<br />

die Gelegenheit<br />

hatten, einmal selbst zu beobachten,<br />

wie fahrerloses Fahren<br />

in der Praxis funktioniert“,<br />

sagt Petznick. Auf mehreren<br />

Monitoren im Inneren des<br />

elektrischen Kleinbusses soll<br />

deshalb dargestellt werden, wie<br />

Kamera und Radar die Fahrzeugumgebung<br />

wahrnehmen.<br />

„Für den Erfolg fahrerloser<br />

Shuttles ist es wichtig, Akzeptanz<br />

zu schaffen. Und das<br />

klappt am besten durch eigene<br />

Erfahrung“, so Petznick. Die<br />

geplante Strecke im öffentlichen<br />

Verkehr ist für die Fahrzeugsteuerung<br />

anspruchsvoll,<br />

denn zu ihr gehören Fahrradstreifen<br />

am Fahrbahnrand,<br />

Straßenmarkierungen, Verkehrsinseln<br />

und ein erfahrungsgemäß<br />

reges Fußgängeraufkommen.<br />

Die letzten Details<br />

des Shuttle-Betriebs, wie<br />

die genaue Strecke und auch<br />

die Frequenz, in der das Fahrzeug<br />

fährt, werden in den<br />

nächsten Wochen während der<br />

Vorbereitungsarbeiten für die<br />

Gartenschau zwischen Stadt,<br />

Stadtverkehr Lindau, Continental<br />

und EasyMile abgesprochen.<br />

Jürgen Widmer<br />

Stadt unterstützt Anwohner<br />

Beschwerdebrief wegen Nachtbaustellen<br />

Die Stadt Lindau hat sich mit<br />

einem Schreiben an die Deutsche<br />

Bahn gewandt, um den<br />

Bitten der Bürgerinnen und<br />

Bürger im Hasenweidweg zusätzliches<br />

Gehör zu verschaffen.<br />

Konkret geht es darum, dass<br />

sich Anwohnerinnen und Anwohner<br />

durch die Baustellen<br />

in ihrem Viertel erheblich belastet<br />

fühlen. Da die Beeinträchtigungen<br />

zurückgehen<br />

auf Baustellen der Deutschen<br />

Bahn, haben sich die Betroffenen<br />

dort schriftlich beschwert.<br />

Die Stadt Lindau unterstützt<br />

die Beschwerde ihrer<br />

Bürgerinnen und Bürger aus<br />

dem Hasenweidweg. In ihrem<br />

Schreiben an die Bahn verdeutlicht<br />

die Stadt deshalb<br />

noch einmal die Lage der Anwohnerinnen<br />

und Anwohner<br />

und fordert eine Stellungnahme<br />

durch die Bahn.<br />

Die Betroffenen im Hasenweidweg<br />

kritisieren unter anderem<br />

den Lärm der Nachtbaustellen,<br />

der ihnen den<br />

Schlaf raubt. Hier möchten sie<br />

von der Bahn konkret wissen,<br />

ob nachts gearbeitet wird, weil<br />

Kosten gespart werden sollen<br />

und wie hoch diese Kosteneinsparung<br />

ist.<br />

Insgesamt geht es den Anwohnerinnen<br />

und Anwohnern<br />

aber auch um Baulärm,<br />

Verkehrsbehinderungen und<br />

die Belegung von öffentlichen<br />

Stellplätzen durch Baustellenfahrzeuge.<br />

Sylvia Ailinger<br />

LINDAUER<br />

Direkt zum E-Paper:


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 10. April 2021 • BZ Ausgabe KW 14/21<br />

Hingucker: Blüten und Palmen<br />

Neue Pflanzbehälter an der Hafenpromenade eignen sich auch zum Sitzen<br />

Die Entwicklung am <strong>Lindauer</strong> Hafen<br />

schreitet voran: Die Hafenpromenade<br />

wird nun verschönert<br />

durch ovale Pflanzbänke sowie<br />

Pflanzkübel, in denen bunte Blumen<br />

Farbakzente setzen.<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Rechtsverordnung der Stadt Lindau (Bodensee)<br />

über verkaufsoffene Sonntage<br />

vom 31. März 2021<br />

Die Stadt Lindau (Bodensee) erlässt auf Grund des § 14 Abs. 1 Satz 2 des Gesetzes<br />

über den Ladenschluss (LadSchlG) vom 2. Juni 2003 (BGBl. I S. 744),<br />

zuletzt geändert durch Artikel 430 der Verordnung vom 31. August 2015<br />

(BGBl. I S. 1474) in Verbindung mit § 12 der Verordnung über die Zuständigkeit<br />

zum Erlass von Rechtsverordnungen (Delegationsverordnung) vom<br />

28. Januar 2014 (GVBl. S. 22), zuletzt geändert durch Verordnung vom 22.<br />

Dezember 2020 (GVBl. S. 687), folgende<br />

Rechtsverordnung:<br />

§ 1<br />

In der Stadt Lindau (Bodensee) dürfen Verkaufsstellen<br />

- am Sonntag, dem 23.05.2021 anlässlich des <strong>Lindauer</strong> Kunsthandwerkermarktes<br />

(festgesetzte Marktveranstaltung) in Verbindung mit der Bayerischen<br />

Gartenschau in Lindau,<br />

- am Sonntag, dem 12.09.2021 anlässlich des <strong>Lindauer</strong> Kunsthandwerk- und<br />

Genussmarktes (festgesetzte Marktveranstaltung) in Verbindung mit der<br />

Bayerischen Gartenschau in Lindau,<br />

- am Sonntag, dem 07.11.2021 anlässlich des <strong>Lindauer</strong> Jahrmarktes (festgesetzte<br />

Marktveranstaltung) und<br />

- am Sonntag, dem 28.11.2021 anlässlich der <strong>Lindauer</strong> Hafenweihnacht (festgesetzte<br />

Marktveranstaltung),<br />

jeweils von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet sein.<br />

§ 2<br />

Die Vorschriften des § 17 LadSchlG, die Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes,<br />

des Manteltarifvertrages für die Arbeitnehmer im Einzelhandel in Bayern,<br />

des Jugendarbeitsschutzgesetzes und des Mutterschutzgesetzes sind<br />

zu beachten und werden durch die Verlängerung der Verkaufszeiten gemäß<br />

dieser Rechtsverordnung nicht berührt. Auf die Ordnungswidrigkeitentatbestände<br />

des § 24 LadSchlG wird hingewiesen.<br />

§ 3<br />

Die Rechtsverordnung tritt am Tage nach der Veröffentlichung im Amtsblatt<br />

der Großen Kreisstadt Lindau (Bodensee) in Kraft und gilt bis zum Ablauf des<br />

letzten von der Verordnung erfassten Tages.<br />

Stadt Lindau (Bodensee), den 31. März 2021<br />

gez.<br />

Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Die Entwicklung am <strong>Lindauer</strong> Hafen schreitet voran: Die Hafenpromenade<br />

wird verschönert durch ovale Pflanzbänke sowie Pflanzkübel,<br />

in denen bunte Blumen den ganzen Sommer über Farbakzente<br />

setzen und Palmen für südliches Flair sorgen. Foto: Stadtgärtnerei Lindau<br />

Dabei sind die Pflanzbänke<br />

nicht nur ein Hingucker, sondern<br />

können von Spaziergängerinnen<br />

und Spaziergängern<br />

auch als Sitzgelegenheit genutzt<br />

werden. Optisch orientieren<br />

sich die neuen Pflanzbehälter<br />

an denen auf dem Therese von<br />

Bayern-Platz zwischen Parkhaus<br />

und Inselhalle.<br />

In den drei ovalen Pflanzschiffen<br />

werden während der<br />

Sommermonate an der Hafenpromenade<br />

große Palmen und<br />

weitere Überwinterungspflanzen<br />

für südliches Flair sorgen.<br />

Aktuell wachsen dort Forsythien<br />

oder Magnolien. Blumenfreunde<br />

können sich jetzt<br />

schon über wechselnde Bepflanzungen<br />

in den 30 neuen<br />

Pflanzkübeln freuen. Im Moment<br />

sind diese Pflanzbehälter<br />

mit Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht,<br />

Tulpen, Osterglokken<br />

oder Kaiserkronen bunt<br />

bepflanzt. An Pfingsten beziehungsweise<br />

zu Beginn der Gartenschau<br />

kommt dann die<br />

Sommerpflanzung: Stauden<br />

und Gräser in den Farben weiß,<br />

blau und violett.<br />

Die neuen Pflanzbehälter sind<br />

aus CortenStahl, der als robust<br />

gilt und in seiner Farbe zu allem<br />

passt. Diese Stahlart rostet einmal<br />

an, ist dann fast abriebfest<br />

und gibt deshalb keine Rostflekken<br />

an der Kleidung.<br />

Noch ein Vorteil: Alle Behältnisse<br />

können leicht transportiert<br />

und einfach mit dem Gabelstapler<br />

versetzt werden, was für Veranstaltungen<br />

wichtig werden<br />

kann.<br />

Mit Wasser versorgt wird das<br />

mobile Grün über ein integriertes<br />

System der Anstaubewässerung.<br />

Das funktioniert ähnlich wie bei<br />

Hydrokulturen und erfordert<br />

deshalb von den Stadtgärtnern<br />

weniger Fahrten zum Gießen.<br />

Bereits Ende März trafen sich<br />

Mitarbeiter der Stadtgärtnerei<br />

Lindau bei einem Termin vor Ort<br />

mit den ansässigen Gastronomen<br />

und Hoteliers. Gemeinsam<br />

und auf die Außenbestuhlung<br />

abgestimmt wurde festgelegt, wo<br />

die neuen Pflanzbehälter stehen<br />

sollen. Die Resonanz auf die neuen<br />

Pflanzbehälter war so gut,<br />

dass einige Hoteliers ihre bisherigen<br />

Pflanzkübel ersetzen und<br />

sich an der Beschaffung von zusätzlichen<br />

neuen Pflanzbehältern<br />

beteiligen wollen.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Bregenzer Straße<br />

Wegen Kanalarbeiten muss<br />

in der Bregenzer Straße im<br />

Bereich Sport Roman und bft-<br />

Tankstelle eine Ampelanlage<br />

aufgestellt werden.<br />

Das gilt voraussichtlich noch<br />

bis Mittwoch, 14. April. In dieser<br />

Zeit kann es zu Verkehrsbehinderungen<br />

kommen. Ortskundigen<br />

Fahrerinnen und<br />

Fahrern wird empfohlen, diesen<br />

Bereich zu umfahren.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Parkgebühren<br />

Auf dem Parkplatz Lindenhofbad<br />

müssen ab Samstag, 1. Mai<br />

Parkplatzgebühren bezahlt<br />

werden.<br />

Diese Parkgebührenpflicht gilt<br />

jedes Jahr. Sie endet am 31. Oktober.<br />

Dies teilt der Regiebetrieb<br />

Parkraumbewirtschaftung<br />

der Stadtverwaltung Lindau<br />

mit.<br />

Sylvia Ailinger<br />

Klimabeirat tagt<br />

Die nächste öffentliche Sitzung<br />

des <strong>Lindauer</strong> Klimabeirates<br />

findet am Donnerstag, 15.<br />

April ab 17 Uhr in der Inselhalle<br />

statt.<br />

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation<br />

müssen sich interessierte<br />

Bürgerinnen und Bürger<br />

ausnahmsweise unter<br />

buergerbeteiligung@lindau.de<br />

anmelden. Eine sichere Durchführung<br />

des Klimabeirates unter<br />

Einhaltung des Hygienkonzeptes<br />

soll so sichergestellt werden.<br />

Alexandra Abbrederis<br />

Geführte Wanderung<br />

Streuobstweg führt durch Oberreitnau<br />

Über zukunftsweisende Chancen<br />

im Streuobstbau informiert<br />

Martin Lein, Obstbaumwart<br />

der Stadt Lindau, bei<br />

einer geführten Wanderung<br />

auf dem Streuobstweg in Oberreitnau.<br />

Die dreistündige Wanderung<br />

findet nur bei gutem<br />

Wetter am Samstag, 24. April<br />

statt und beginnt um 9 Uhr am<br />

Parkplatz am Freizeitzentrum<br />

(FZZ) Oberreitnau. Dafür ist<br />

eine Anmeldung bis Mittwoch,<br />

21. April notwendig unter der<br />

Mailadresse danielle.eichler@<br />

lindau.de.<br />

Streuobstwiesen prägen die<br />

Landschaft, sind Lebensraum<br />

für Tiere und Pflanzen und sie<br />

sind stark gefährdet. Veränderte<br />

Lebensgewohnheiten, eine<br />

hoch spezialisierte Landwirtschaft<br />

und Bautätigkeit tragen<br />

zum Verschwinden dieser Lebensräume<br />

in der modernen<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Wir suchen für die Zeit vom 21.05.2021 bis 12.09.2021 für die Straßenverkehrsbehörde<br />

Mitarbeiter für die Parkplatzbetreuung (m/w/d)<br />

als geringfügig Beschäftigte<br />

mit 12 Stunden im Monat an den Wochenenden.<br />

Haben wir Ihr Interesse geweckt?<br />

Bewerben Sie sich über unser Online-Portal unter www.stadtlindau.de bis<br />

zum 25. April 2021.<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung,<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 0 83 82/9 18-1 08<br />

5<br />

Kulturlandschaft bei.<br />

In Oberreitnau liegt einer<br />

von insgesamt sieben Streuobstwanderwegen<br />

im Landkreis<br />

Lindau. Er führt durch<br />

das Hinterland des Bodensees.<br />

Entlang des Weges werden<br />

Chancen und Möglichkeiten<br />

gezeigt, wie artenreiche Obstwiesen<br />

für zukünftige Generationen<br />

erhalten werden können.<br />

Die Tour führt unter anderem<br />

vorbei an städtischen<br />

Kompensationsflächen, auf<br />

denen Obstwiesen als Ausgleich<br />

für Bauvorhaben angelegt<br />

wurden. Alle sieben Routen<br />

sind beschrieben auf www.<br />

westallgaeu.de/streuobstwanderwege<br />

Aufgrund der unsicheren<br />

Pandemie-Lage kann sich der<br />

Termin verschieben. Dies wird<br />

auf der Homepage der Stadt<br />

Lindau bekannt gegeben.<br />

Danielle Eichler<br />

Geführte Wanderung in Oberreitnau mit Obstbaumwart Martin Lein:<br />

Streuobstwiesen prägen die Landschaft und sind Lebensraum für<br />

Tiere und Pflanzen. Durch veränderte Lebensgewohnheiten, eine<br />

hoch spezialisierte Landwirtschaft und Bautätigkeit sind die Streuobstwiesen<br />

stark gefährdet.<br />

Foto: PR


4<br />

39<br />

20<br />

565/10<br />

16<br />

12<br />

18<br />

41<br />

14<br />

10<br />

41a<br />

6<br />

8<br />

568<br />

Herbergsweg<br />

18<br />

553/18<br />

43<br />

3,30<br />

EFH =<br />

398,95 müNN<br />

45<br />

47<br />

49<br />

2<br />

1<br />

6<br />

4<br />

5<br />

6<br />

8<br />

7<br />

9<br />

6 10. April 2021 • BZ Ausgabe KW 14/21<br />

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)<br />

Bekanntmachung<br />

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 82 „Bleiche“, 4. Änderung<br />

„Erweiterung Lindaupark“ – Aufstellungsbeschluss nach § 2 (1)<br />

BauGB und frühzeitige Öffentliche Auslegung nach § 3 (1) BauGB –<br />

Der Stadtrat der Stadt Lindau (B) hat am 24.03.2021 in seiner öffentlichen Sitzung die Aufstellung des vorhabenbezogenen<br />

Bebauungsplanes Nr. 82 „Bleiche“, 4. Änderung „Erweiterung Lindaupark“ beschlossen.<br />

Ebenfalls wurde in der Sitzung am 24.03.2021 der Vorentwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes<br />

gebilligt, sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und die frühzeitige Beteiligung der Behörden<br />

und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß §§ 3 und 4 Abs. 1 BauGB zum Bauleitplanverfahren beschlossen.<br />

Ziel und Zweck der Planung<br />

Das Einkaufszentrum „Lindaupark“ befindet sich seit dem Jahr 2000 in zentraler innerörtlicher Lage im<br />

Stadtteil Reutin. Die Feneberg Grundstücksgesellschaft GbR als Eigentümer des Lindau¬parks plant die Erweiterung<br />

des Einkaufszentrums.<br />

Für den Standort Lindaupark und dessen Umfeld ist insgesamt eine Umgestaltung und bauliche Entwicklung<br />

vorgesehen. Von Seiten der Stadt wird angestrebt, die verkehrliche Situation am Berliner Platz zu verbessern.<br />

Aus diesem Grund plant die Stadt die Umgestaltung und neue Verkehrsführung des Berliner Platzes<br />

in Zusammenhang mit der nach Norden führenden Kemptener Straße. Diese wird im Zuge der geplanten<br />

Wohnbauentwicklung des 4-Linden-Quartiers und im Zusammenhang mit den Umbaumaßnahmen des Berliner<br />

Platzes ebenfalls geändert.<br />

Im Zuge der Umgestaltung des Lindauparks in Zusammenhang mit der Entwicklung des 4-Linden-Quartiers<br />

wird sich auch die Zufahrtssituation ändern. Zukünftig wird aufgrund einer klaren Verkehrsabwicklung ein<br />

Zufahren vom Berliner Platz auf den Lindaupark nicht mehr möglich sein. Die Besucher des Lindauparks<br />

werden zukünftig über die Kemptener Straße über eine an der Nordfassade führende Zuwegung auf das<br />

Grundstück des Lindauparks geführt. Durch diese Änderung kann zum einen ein sicherer Verkehrsfluss gewährleistet<br />

werden, zum anderen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, den Vorplatz des Lindauparks neu zu<br />

gestalten.<br />

Der Lindaupark beherbergt bereits Geschäfte aus sämtlichen Sortimentsbereichen. Sowohl Lebensmittelgeschäft,<br />

Textilgeschäfte als auch Läden aus dem Drogeriebereich und der Elektrobranche sind im Lindaupark<br />

ansässig. Neben diversen Einzelhandelsgeschäften befinden sich auch unterschiedliche Gastronomiebetriebe<br />

sowie die Verwaltung des Lindauparks im Einkaufszentrum.<br />

Um das Sortimentsangebot an einem attraktiven Einkauf standort weiterhin zu gewährleisten bzw. auszubauen,<br />

plant die Feneberg Grundstücksgesellschaft GbR das bestehende Einkaufszentrum Lindaupark zu<br />

erweitern. Es soll neben der Verkaufsfläche auch eine Erweiterung der Geschossfläche stattfinden.<br />

Die bestehende Bruttogeschossfläche soll von rund 41.710 m² auf 45.525 m² und die Verkaufsfläche soll<br />

von 12.500 m² auf 17.500 m² erweitert werden. Die 3. Bebauungsplanänderung des Bebauungsplanes Nr. 82<br />

„Bleiche“ lässt bereits eine maximal zulässige Verkaufsfläche von 13.000 m² zu. Derzeit umgesetzt und im<br />

Bestand vorhanden sind jedoch nur 12.500 m².<br />

Dabei teilen sich die Verkaufsflächen auf folgende Sortimentsbereiche auf: Lebensmittel, Drogerie- und<br />

Parfümwaren, Optiker, Uhren und Schmuck, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren, Bücher, Zeitungen, Zeitschriften<br />

und Schreibwaren, Elektroartikel, Sportartikel, Glas, Porzellan, Keramik und Geschenkartikel sowie<br />

Gastronomiebetriebe.<br />

Der Vorhabenstandort befindet sich innerhalb des rechtskräftigen Bebauungsplanes Nr. 82 „Bleiche“, sowie<br />

der drei Änderungen, die bereits vorgenommen wurden. Der rechtskräftige Bebauungsplan Nr. 82 setzt für<br />

den Planbereich bereits ein sonstiges Sondergebiet mit der Zweckbestimmung „Einkaufszentrum“ fest. In<br />

den nachfolgenden Änderungen wurden die Verkaufsflächen sowie der Sortimentsbereich konkretisiert bzw.<br />

ergänzt.<br />

Um die geplante Verkaufsflächenerhöhung umzusetzen, ist die 4. Änderung des Bebauungsplanes erforderlich.<br />

Zur Prüfung, ob durch das Vorhaben Anhaltspunkte für eine Beeinträchtigung der in § 1 Abs. 6 Nummer 7<br />

Buchstabe b BauGB genannten Schutzgüter vorliegt, wurde im Rahmen des Planungsprozesses ein Umweltbericht<br />

gemäß § 2a BauGB, der Teil der Begründung ist, erarbeitet.<br />

Der Bebauungsplan wird als vorhabenbezogener Bebauungsplan gemäß § 12 BauGB aufgestellt und gemäß<br />

§§ 3 und 4 Abs. 1 und 2 BauGB in einem zweistufigen Verfahren durchgeführt.<br />

Durch die Aufstellung des Bebauungsplanes wird im Wesentlichen die zulässige Verkaufsflächengröße geändert,<br />

die Stellplatzsituation, die Geschossflächenzahl sowie die schalltechnischen Festsetzungen an das<br />

aktuelle Vorhaben angepasst.<br />

Mit der Erweiterung der Verkaufsfläche kann der Versorgungs standort des Lindauparks weiter ausgebaut<br />

werden. Der Lindaupark übernimmt eine wichtige Versorgungsfunktion für das gesamte Stadtgebiet. Ziel der<br />

Bebauungsplanänderung ist die planungsrechtliche Sicherung und der Ausbau des Lindauparks als Nahversorgungsstandort<br />

für die umliegenden Stadtteile sowie für das gesamte Stadtgebiet.<br />

Räumliche Abgrenzung des Plangebietes<br />

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst die Grundstücke Fl.st. Nr. 553/13, 553/17, 553/18 und<br />

Teilflurstück Nr. 553, 553/12, 553/19, 565/12, 568 und 178 (Kemptener Straße) mit einer Fläche von rund<br />

2,3 ha.<br />

553/21<br />

567/4<br />

22a<br />

565/24<br />

565/5<br />

22b<br />

553/10<br />

565/15<br />

565/3<br />

553/9<br />

553/20<br />

565/27<br />

565/26<br />

14<br />

565/6<br />

565/7<br />

565/11<br />

16<br />

567/2<br />

567<br />

565/9<br />

zu 565/12<br />

zu 568<br />

565/4<br />

zu<br />

553<br />

553/5<br />

553/19<br />

553/6<br />

553/6<br />

553<br />

553/4<br />

553/3<br />

Fahrradstellplätze<br />

zu 553/12<br />

4,50 8,30<br />

553/17<br />

OK max. =<br />

404,00 m ü NN<br />

553/15<br />

EFH =<br />

398,95 müNN<br />

OK max. =<br />

419,70 m ü NN<br />

553/8<br />

553/13<br />

Bregenzer Straße<br />

552<br />

SO<br />

Einkaufszentrum<br />

0,8<br />

a<br />

Zufahrt<br />

Tiefgarage<br />

553/2<br />

553/14<br />

551<br />

OK max. =<br />

416,80 m ü NN<br />

OK max. =<br />

419,70 m ü NN<br />

51<br />

51b<br />

EFH = 398,95 müNN<br />

51a<br />

553/24<br />

553/13<br />

553/1<br />

553/25<br />

2,50<br />

178/0<br />

Berliner Platz<br />

178/0<br />

178/1<br />

11/5<br />

554<br />

8 4<br />

Kemptener Straße<br />

11/6<br />

11/9<br />

178/0<br />

11/4<br />

11/3<br />

10<br />

Bregenzer Straße<br />

10<br />

546/1<br />

11/12<br />

11/7<br />

11/2<br />

10<br />

10/5<br />

11/10<br />

9a<br />

16<br />

11/11<br />

11<br />

10/7<br />

10a<br />

11a<br />

Rickenbacher Straße<br />

Geltungsbereich zum Vorentwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 82 „Bleiche“, 4. Änderung<br />

„Erweiterung Lindaupark“ und verkleinerte Darstellung des Vorentwurfes, unmaßstäblich<br />

2,0<br />

FD<br />

Frühzeitige Auslegung nach § 3 (1) BauGB<br />

Der Bebauungsplanvorentwurf in der Fassung vom 24.03.2021 liegt mit seiner Begründung und den dazugehörigen<br />

Gutachten (Artenschutzrechtliche Untersuchung, Umweltkonzept, Stand 27.08.2020, Einzelhandelsgutachten<br />

CIMA, Stand 22.12.2020, Schalltechnisches Gutachten, pm akustik, Stand 10.02.2021,<br />

Verkehrstechnisches Gutachten Besch und Partner KG, Stand 02.2021) in der Zeit von Montag, 12.04.2021,<br />

bis einschließlich Mittwoch, 12.05.2021, im Foyer des Stadtbauamtes der Stadt Lindau (B), Bregenzer Straße<br />

8, während der Öffnungszeiten öffentlich aus.<br />

Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7.30 bis 12.30 Uhr und zusätzlich am Mittwoch von 14<br />

bis 17.30 Uhr sowie nach Vereinbarung. Auf Wunsch wird die Planung erläutert. Stellungnahmen können<br />

während dieser Frist schriftlich oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.<br />

Die einschlägigen DIN-Normen, auf die in den Festsetzungen verwiesen wird, stehen beim Stadtbauamt,<br />

Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B), im Rahmen der förmlichen Bürgerbeteiligung nach § 3 Abs. 2 BauGB<br />

zur Einsicht zur Verfügung.<br />

Ihre Stellungnahmen im Rahmen dieser öffentlichen Auslegung werden vom Stadtbauamt überprüft und anschließend<br />

dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt. Der Stadtrat entscheidet hierbei, ob die Stellungnahmen<br />

zu einer Änderung oder Ergänzung des Bebauungsplanes führen.<br />

Die Planunterlagen können auch im Internet, auf der Homepage der Stadt Lindau (B) (unter Bürger, Politik &<br />

Verwaltung – Planen & Bauen – Öffentliche Auslegungen) eingesehen werden.<br />

Für Fragen zum Inhalt des Vorentwurfs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes können Sie sich an das<br />

Stadtbauamt Lindau, Stadtplanung, Selina Schöller-Mann, unter der Telefonnummer 08382 918614 oder an<br />

stadtplanung@lindau.de wenden.<br />

Ihre Stellungnahme können Sie per Post an folgende Adresse senden: Stadtbauamt Lindau (B), Abt. Stadtplanung<br />

und Bauordnung, Bregenzer Straße 8, 88131 Lindau (B) oder per E-Mail an: stadtplanung@lindau.de<br />

Datenschutz<br />

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf der Grundlage der Art. 6 Abs. 1 Buchstabe e (DSGVO)<br />

i. V. mit § 3 BauGB und dem BayDSG. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten<br />

Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem<br />

Formblatt „Datenschutzrechtliche Informationspflichten im Bauleitplanverfahren“, das ebenfalls öffentlich<br />

ausliegt.<br />

Lindau (B), den 09.04.2021<br />

STADT LINDAU (BODENSEE)<br />

gez. Dr. Claudia Alfons<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

10/2<br />

N<br />

550/34<br />

12a<br />

11<br />

12<br />

Amtsblatt Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Bekanntmachung:<br />

Prüfung der Grabsteine auf Standsicherheit<br />

Die Grabsteine auf den städtischen Friedhöfen werden im Zeitraum: 12.04.<br />

– 30.04.2021 durch Bedienstete der GTL (Friedhofsgärtner) auf ihre Standsicherheit<br />

geprüft.<br />

Die Überprüfung erfolgt mit Drucktester und dient ausschließlich der Sicherheit<br />

und der Verhütung von Unfällen durch nicht mehr standsichere Grabsteine.<br />

Bei festgestellten Mängeln werden die Grabnutzungsberechtigten von<br />

der Friedhofsverwaltung angeschrieben.<br />

Lindau (B), 10.04.2020<br />

M. Rankl<br />

Leiterin der Friedhofsverwaltung<br />

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,<br />

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt<br />

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes<br />

Schul- und Bildungsangebot.<br />

Sie möchten Teil unseres Teams werden, dann bewerben Sie sich als<br />

Anwendungsbetreuer (m/w/d) vhs.cloud<br />

in Teilzeit auf geringfügiger Basis<br />

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage<br />

www.stadtlindau.de.<br />

Ende der Bewerbungsfrist ist der 25.04.2021.<br />

Stadt Lindau<br />

(Bodensee)<br />

Stadt Lindau (B), Personalabteilung<br />

Bregenzer Str. 6, 88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108<br />

Internetseite<br />

Die Internetseite der<br />

Stadt Lindau ist<br />

unter der Adresse<br />

www.stadtlindau.de<br />

zu erreichen.<br />

Die Seite der Lindau<br />

Tourismus und Kongress<br />

GmbH ist weiterhin<br />

unter<br />

der Domain<br />

www.lindau.de<br />

zu finden.


WISSENSWERTES 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

Diese Kanzlei ist absolut fit in ihrem Metier<br />

TW Bodensee nach Handelsblatt-Challenge mit zu den „Besten Steuerberatern 2021“ in Deutschland gekürt<br />

Die Steuerberatungsgesellschaft<br />

TW Bodensee gehört zu den besten<br />

Steuerkanzleien in Deutschland.<br />

Das bestätigt eine Analyse<br />

des Sozialwissenschaftlichen Institus<br />

Schad (S.W.I. Finance) in Zusammenarbeit<br />

mit dem Handelsblatt.<br />

Jenes veröffentlichte in seiner<br />

Printausgabe vom 24. März<br />

2021 die Listung der „Besten<br />

Steuerberater und Wirtschaftsprüfer<br />

Deutschlands“.<br />

„Ich freue mich sehr über diese<br />

Auszeichnung“, sagt Thomas<br />

Wörsching. Besonders, weil er<br />

sie nach 2018 - dem ersten Jahr,<br />

seit diese Challenge in ganz<br />

Deutschland und nicht nur in<br />

vereinzelten Ballungsräumen<br />

veranstaltet wird - schon zum<br />

zweiten Mal erhält. Damit krönt<br />

Das Hamburger Analyse-<br />

Institut SWI Finance hat im<br />

Auftrag des Handelsblattes<br />

Deutschlands Top-Steuerberater<br />

und Top-Wirtschaftsprüfer<br />

für das Jahr 2021 ermittelt.<br />

Mehr als 30.000 Sozietäten<br />

und Kanzleien erhielten eine<br />

Einladung zur Teilnahme. Über<br />

4.200 Steuerberater und mehr<br />

als 800 Wirtschaftsprüfer<br />

beteiligten sich anschließend<br />

an einem Online-Multiple-<br />

er sozusagen das Jahr des 10.<br />

Jubiläums seiner Kanzlei. Die<br />

hatte er 2011 in Lindau gegründet.<br />

Arbeitete er zunächst<br />

als Einzelkämpfer mit einer<br />

Aushilfskraft in einem Büro im<br />

Gründerzentrum der IHK auf der<br />

<strong>Lindauer</strong> Insel, kamen schnell<br />

weitere Mitarbeiter hinzu. Das<br />

Team wuchs und zog deshalb<br />

2015 in seine aktuellen Kanzleiräume<br />

in der Schulstraße in<br />

Lindau-Reutin um.<br />

Inzwischen gehören elf Mitarbeiter<br />

und Mitarbeiterinnen<br />

zum Team von Thomas Wörschings<br />

Steuerkanzlei, die über<br />

langjährige Erfahrungen im<br />

deutschen Steuerrecht verfügt<br />

und sich vor allem auf internationales<br />

Steuerrecht spezialisiert<br />

hat. Sie betreut Gewerbe-<br />

Choice-Test. SWI Finance hat<br />

im Auftrag des Handelsblattes<br />

auch in diesem Jahr unter mehr<br />

als 5.000 Teilnehmern eine<br />

Onlineumfrage durchgeführt<br />

und in diesem Zuge die besten<br />

regionalen Steuerberater und<br />

Wirtschaftsprüfer ermittelt.<br />

601 Steuerberater und 110<br />

Wirtschaftsprüfer beantworteten<br />

Fachfragen besonders<br />

gut und schafften es so auf die<br />

Bestenliste.<br />

BZ<br />

treibende und<br />

Freiberufler<br />

mit Kleinst-,<br />

Klein- und Mittelbetrieben<br />

in<br />

verschiedenen<br />

Branchen,<br />

Rechtsformen<br />

und Regionen<br />

– von der Existenzgründung<br />

Wörsching,<br />

Thomas<br />

bis zur Beendigung<br />

der aktirender<br />

Steuer-<br />

Geschäftsfühven<br />

Erwerbstätigkeit.<br />

Aber Fachberater für<br />

berater und<br />

sie kümmert Internationales<br />

sich auch um Steuerrecht<br />

Privatpersonen<br />

mit unterschiedlichen<br />

Berufen, Einkunftsquellen<br />

und Vermögen.<br />

„Viele unserer Mandanten<br />

sind sogenannte Grenzgänger“,<br />

sagt Thomas Wörsching. Im Vierländereck<br />

Deutschland-Österreich-Schweiz-Liechtenstein<br />

keine Seltenheit.<br />

Über Arbeitsmangel können<br />

sich Thomas Wörsching und<br />

sein Team nicht beklagen. Zumal<br />

die Kanzlei sich auch sehr<br />

in der Ausbildung des Berufsnachwuchses<br />

engagiert. Derzeit<br />

werden hier zwei Azubis<br />

zu Steuerfachangestellten ausgebildet.<br />

Eine weitere junge<br />

Dame wird den Beruf einer<br />

Kauffrau für Büromanagement<br />

erlernen. Verschiedene Praktikumsmöglichkeiten<br />

werden<br />

angeboten. Die nächste Praktikantenstelle<br />

soll z.B. schon Mitte<br />

April für einen Zeitraum von<br />

drei Monaten besetzt werden.<br />

Seit kurzem ist die TW Bodensee<br />

Steuerberatungsgesellschaft<br />

auch als Dualer Partner der<br />

DHBW Villingen-Schwenningen<br />

zugelassen.<br />

Warum sich Thomas Wörsching<br />

trotzdem die Zeit genommen<br />

hat, sich nach seiner<br />

erfolgreichen Teilnahme 2018<br />

auch 2021 wieder an der Challenge<br />

des Handelsblattes zu beteiligen?<br />

„Dieser Online-Multiple-Choice-Test<br />

ist sehr anspruchsvoll<br />

und basiert immer<br />

auf dem neuesten Fachwissen.<br />

Das ist wie bei einer Prüfung.<br />

Du hast zwei Minuten Zeit für<br />

jede Frage. Eine zweite Chance<br />

gibt es nicht. Ich habe das als<br />

Herausforderung angesehen, um<br />

zu zeigen, dass ich trotz einer<br />

Menge Arbeit und auch zehn<br />

Jahre nach der Gründung meiner<br />

Kanzlei noch fit in meinem<br />

Metier bin. Davon profitieren<br />

unsere Mandanten genauso<br />

wie unsere Auszubildenden“,<br />

ist von Thomas Wörsching<br />

im BZ-Interview zu erfahren.<br />

Er ist stolz, dass er auch beim<br />

zweiten Mal die Challenge derart<br />

gut absolviert hat, dass ihm<br />

der Ausrichter, das Handelsblatt,<br />

zu seinem „herausragenden Er-<br />

@ www.twbodensee.de<br />

7<br />

folg“ gratulierte und in die Liste<br />

der „Besten Steuerberater 2021“<br />

aufgenommen hat. Das schafften<br />

von insgesamt 4.253 teilnehmenden<br />

Steuerberatern aus<br />

ganz Deutschland, bei denen<br />

während des Tests u.a. die Aspekte<br />

Basiswissen, spezifische<br />

Fachkompetenz und Beschäftigung<br />

von Fachberatern analysiert<br />

wurden, nur 601. Und<br />

zu denen gehört Thomas Wörsching.<br />

Die Auswertung wurde nach<br />

Städten, Sachgebieten und Branchen<br />

aufbereitet. Die Kanzlei<br />

TW Bodensee Thomas Wörsching<br />

Steuerberatungsgesellschaft<br />

mbH ist in Lindau<br />

(Bodensee) in der Gesamtwertung<br />

ausgezeichnet worden,<br />

„übrigens bislang die einzige<br />

aus Lindau und Umgebung,<br />

die diese Auszeichnung überhaupt<br />

jemals erhalten hat“,<br />

bestätigt Thomas Wörsching.<br />

HGF<br />

BZ-Foto: APF<br />

TW Bodensee Thomas Wörsching<br />

Steuerberatungsgesellschaft mbH<br />

Schulstraße 18<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon: 0 83 82/2 74 76 98<br />

E-Mail: tw@twbodensee.de<br />

Kunst kommt nach Hause<br />

Unter dem Motto „Kunst<br />

kommt nach Hause“ präsentiert<br />

das Kulturamt Lindau auf<br />

www.kultur-lindau.de<br />

ein Hörbuch.<br />

Der bekannte Schauspieler und<br />

Sprecher Mike Maas liest den<br />

Kriminalroman „Judengold“<br />

von Erich Schütz.<br />

Seit dem 27. März wird das<br />

Hörbuch in exklusiv dafür<br />

geschnittenen Kapiteln präsentiert,<br />

jeden Tag ein neues<br />

Kapitel. Der 17. und letzte<br />

Teil wird am 12. April bereit<br />

gestellt.<br />

Wer den Start verpasst hat:<br />

Nachdem am 12. April das<br />

letzte Kapitel von „Judengold“<br />

auf www.kultur-lindau.de zu<br />

hören war, wird das gesamte<br />

Buch hochgeladen und bleibt<br />

dann noch bis zum 18. April<br />

verfügbar.<br />

Inhalt „Judengold“:<br />

Leon Dold ist Journalist. Als<br />

er am Bodensee für einen<br />

Dokumentarfilm recherchiert,<br />

stößt er auf einen Fall von<br />

Goldschmuggel und eine<br />

Geschichte, die schon im<br />

Dritten Reich begann:<br />

Jüdisches Kapital wurde damals<br />

in die Schweiz verschoben.<br />

Jetzt soll es gewaschen<br />

nach Deutschland zurückgebracht<br />

werden.<br />

BZ<br />

Berufsinfonachmittag<br />

im Finanzamt Lindau<br />

Das Finanzamt Lindau bietet<br />

zum 01.09.2022 Ausbildungsplätze<br />

und zum 01.10.2022<br />

Plätze für ein duales Studium<br />

an. Im Rahmen einer Nachmittagsveranstaltung<br />

am Mittwoch,<br />

28. April 2021, wird von<br />

14 bis 16 Uhr ausführlich über<br />

den Ablauf der Ausbildung/des<br />

Studiums, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten<br />

innerhalb der<br />

Steuerverwaltung, über die<br />

Verdienst- und die Aufstiegsmöglichkeiten<br />

sowie über die<br />

flexible Gestaltung der Arbeitszeit<br />

informiert.<br />

Derzeit befinden sich im Finanzamt<br />

Lindau fünf Anwärter/-innen<br />

in der Ausbildung zum/zur<br />

Steuerfachwirt/-in und acht<br />

Studenten/Studentinnen im dualen<br />

Studium zum Dipl. Finanzwirt/-in<br />

(FH).<br />

Insofern es die Corona-Regeln<br />

zulassen, findet dieser Infonachmittag<br />

am 28. April im Gebäude<br />

des Finanzamtes Lindau<br />

am Paradiesplatz 2 auf der<br />

<strong>Lindauer</strong> Insel statt. Weitere<br />

Infos gibt‘s auf der Homepage<br />

des Finanzamtes Lindau unter<br />

dem Thema „Ausbildung und<br />

Karriere“ oder telefonisch:<br />

0 83 82/91 66 02 BZ-Foto: FA Li<br />

(im Bild: das Hauptgebäude am Brettermarkt<br />

Anzeigen<br />

❑ Barbara Dehus<br />

❑ Rechtsanwältin – Fachanwältin – VorsorgeAnwältin<br />

Erbrecht<br />

Vorsorgeregelungen<br />

– Vermögensnachfolgeplanung – Gestaltung, Absicherung und<br />

– Testamentsgestaltung Begleitung von Vorsorgevollmachten,<br />

– Testamentsvollstreckung Patientenverfügungen<br />

– Nachlassauseinandersetzung – Übernahme von<br />

– Durchsetzung erbrechtlicher Ansprüche Vorsorgebevollmächtigungen<br />

– Pflichtteilsansprüche – Vertretung in Betreuungsverfahren<br />

Kanzlei B. Dehus – Hölderlinstraße 14 – 88085 Langenargen – Telefon 0 75 43 - 93 26-0<br />

ra.dehus@t-online.de – www.dehus.de


8 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Frauenpower im Maschinen- und Anlagenbau?<br />

Girls‘Day bei Dornier Virtueller Schnuppertag für Mädchen in eine (noch) männderdominierte Berufswelt<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

Im abgelaufenen Jahr 2020<br />

hat die Technologiebranche<br />

die beste Performance<br />

erwirtschaftet – nicht nur in<br />

den USA, sondern auch in<br />

Europa. Die Corona-Pandemie<br />

gab der Digitalisierung einen<br />

weiteren Schub.<br />

In den vergangenen Monaten<br />

wuchs die Hoffnung auf ein<br />

Überwinden der Pandemie im<br />

Jahresverlauf 2021 und führte<br />

damit zu einer verbesserten<br />

Geschäftslage in konjunkturabhängigeren<br />

Branchen.<br />

In diesem Kontext wurden<br />

auch Value-Strategien populärer.<br />

Sind Wachstumswerte<br />

(sogenannte Growth-Titel) nun<br />

nicht mehr „in“?<br />

Differenzierung<br />

Growth-Titel sind dadurch<br />

charakterisiert, dass die Unternehmen<br />

hohe Wachstumsraten<br />

bei Umsatz und Gewinn<br />

erzielen, sowohl was die<br />

Value oder Growth? Beides!<br />

Historie als auch die Erwartungen<br />

für die Zukunft betrifft. Value-Titel<br />

sind durch entsprechend günstige<br />

Bewertungen gekennzeichnet, etwa<br />

durch ein niedriges Kurs-Buchwert-<br />

Verhältnis, ein niedriges KGV bzw.<br />

hohe Dividendenrenditen.<br />

Doch Vorsicht – und nur um<br />

Missverständnissen vorzubeugen:<br />

„Value-Investing“ ist grundsätzlich<br />

in beiden Faktor-Segmenten<br />

möglich. Derzeit sind Growth-Titel<br />

weder (viel) zu teuer, noch sind<br />

Value-Titel unattraktiv.<br />

Value und Growth<br />

Die Übergänge zwischen Growthund<br />

Value-Unternehmen können<br />

Karl-Heinz Strube<br />

Prokurist<br />

Hypo Vorarlberg,<br />

Bereichsleiter<br />

Portfolio- und<br />

Asset Management<br />

fließend sein. Ein typisches<br />

Wachstumsunternehmen kann zum<br />

Value-Investment werden, wenn<br />

es über die Zeit seine Marktposition<br />

behauptet und die Gewinne<br />

nachhaltig steigert. Es sind viele<br />

Beispiele bekannt, vor allem in der<br />

Technologiebranche lassen sich<br />

vermehrt solche Übergänge feststellen.<br />

Somit lassen sich sehr wohl<br />

in beiden Universen auch weiterhin<br />

gute Unternehmen finden. KHS<br />

Hypo Vorarlberg Bank AG<br />

Zentrale Bregenz<br />

Hypo Passage 1<br />

6900 Bregenz (Österreich)<br />

Karl-Heinz Strube<br />

Telefon:<br />

00 43 50 414 - 14 62<br />

E-Mail:<br />

karl-heinz.strube@hypovbg.at<br />

@ www.hypovbg.at<br />

Die <strong>Lindauer</strong> Dornier GmbH bietet<br />

Mädchen ab der 6. Klasse die<br />

Chance, technische Ausbildungsberufe<br />

virtuell zu erleben. Dafür<br />

bietet sie am 22. April unter dem<br />

Motto „Berufsorientierung 4.0“<br />

einen digitalen Girls‘Day an.<br />

„Welcher Beruf passt zu mir<br />

und was sind meine Stärken?“<br />

Fragen, die während der Berufsorientierungsphase<br />

für viele<br />

Schülerinnen und Schüler zunehmend<br />

in den Fokus rücken.<br />

Doch um bei der Vielzahl an<br />

Ausbildungsberufen und Studiengängen<br />

den Überblick zu<br />

behalten, dabei unabhängig von<br />

gesellschaftlichen Normen die<br />

richtige Berufung zu finden,<br />

erfordert es Einblicke in unterschiedliche<br />

Berufswelten.<br />

Die Unterrepräsentanz von<br />

Frauen in den sogenannten<br />

MINT-Berufen (MINT steht hier<br />

für die Bereiche Mathe, Informatik,<br />

Naturwissenschaft und<br />

Technik) verdeutlicht den engen<br />

Zusammenhang zwischen Berufswahl<br />

und traditionellen<br />

Rollenbildern. Die Intention des<br />

bundesweiten Aktionstages<br />

Girls’Day knüpft genau an<br />

diese Problematik an: In den<br />

vergangenen 20 Jahren konnten<br />

mit Schnuppertagen in<br />

Unternehmen bereits über 1,9<br />

Millionen Schülerinnen Einblicke<br />

in naturwissenschaftlich-technische<br />

Berufe erhalten.<br />

Aus der männerdominierten<br />

Welt des Maschinen- und Anlagenbaus<br />

kommend, lässt das<br />

Familienunternehmen Dornier<br />

dem Mädchen-Zukunftstag<br />

ebenfalls eine hohe Bedeutung<br />

zukommen und bietet in<br />

diesem Jahr ein digitales Angebot<br />

zur Erweiterung des Berufswahlspektrums<br />

an. „Die jungen<br />

Mädchen wissen oft noch<br />

nicht, was alles in ihnen steckt<br />

– gemeinsam wollen wir die<br />

Faszination Technik erkunden“,<br />

so Martin Kaeß, Leitung Technische<br />

Ausbildung bei der <strong>Lindauer</strong><br />

Dornier GmbH.<br />

Die Betreuung der Teilnehmerinnen<br />

übernehmen die<br />

weiblichen Auszubildenden,<br />

die aktuell zu Industriemechanikerinnen,<br />

Mechatronikerinnen<br />

sowie Zerspanungsmechanikerinnen<br />

ausgebildet<br />

werden. Neben der gemeinsamen<br />

Herstellung einer personalisierten<br />

induktiven Smartphone-Ladestation<br />

stehen informative<br />

Interviews mit Maschinenbauingenieurinnen<br />

und Technikerinnen an, die<br />

über ihren Werdegang bei<br />

Dornier berichten. Abschließend<br />

können die Mädchen<br />

Fragen zu Ausbildung, Studium<br />

und Berufschancen stellen<br />

und gleichzeitig wichtige Kontakte<br />

für ihren zukünftigen<br />

Karriereweg knüpfen.<br />

„Als Ingenieurin gestalte<br />

ich die Welt von morgen mit.<br />

Innovative Technologien entwickeln<br />

sich eben nur durch<br />

neue Köpfe, Impulse und Kreativität“,<br />

sagt Merve Yazici, die<br />

2020 ihr duales Studium als<br />

Maschinenbauingenieurin<br />

abgeschlossen hat und ihren<br />

Berufswunsch in der Abteilung<br />

Konstruktion Folienreckanlagen<br />

bei der <strong>Lindauer</strong> Dornier<br />

GmbH auslebt. BZ<br />

BZ-Foto: Dornier GmbH<br />

Virtueller Girls‘Day<br />

„Berufsorientierung 4.0“<br />

bei der <strong>Lindauer</strong> Dornier GmbH<br />

am 22. April 2021<br />

Interessierte Schülerinnen<br />

können sich entweder auf der<br />

Girls’Day-Homepage anmelden:<br />

www.lindauerdornier.com/de/<br />

oder persönlich per E-Mail an:<br />

martin.kaess@<br />

lindauerdornier.com<br />

oder Ihr scannt einfach den<br />

folgenden QR-Code mit Eurer<br />

Smartphone-Kamera<br />

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WISSENSWERTES 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht<br />

Ballettschule von Daniela Sauter in Wasserburg begeht ihr 10. Jubiläum<br />

Am 1. April 2011 öffnete Daniela<br />

Sauter zum ersten Mal die Türen<br />

ihrer Ballettschule in Wasserburg.<br />

Damals waren es noch zwölf<br />

Schüler/-innen, auf drei Klassen<br />

verteilt. Seitdem hat sich viel<br />

getan...<br />

Pflegeteam am See mit neuer Fahrzeugflotte auf dem Weg zu seinen Patienten<br />

Das Pflegeteam am See hat es<br />

sich als ambulanter Pflegedienst<br />

zur Aufgabe gemacht, kranken<br />

und alten Menschen durch eine<br />

professionelle, menschliche und<br />

einfühlsame Betreuung und Pflege<br />

zu Hause ihr gewohntes Umfeld<br />

so lange wie möglich zu erhalten.<br />

Die Teams von examinierten<br />

Altenpflegern, Gesundheits- und<br />

Krankenpflegern, Krankenpflegehelfern<br />

und Altenpflegehelfern<br />

sind in der sogenannten Bezugspflege<br />

365 Tage im Jahr für ihre<br />

Patienten da. Und genau so zuverlässig<br />

wie das Pflegeteam am See<br />

muss auch die Fahrzeugflotte sein,<br />

die die Mitarbeiter/-innen mobil<br />

hält. Die wurde jetzt erneuert.<br />

Die Wahl fiel auf neun nigelnagelneue,<br />

schicke, blaue Opel Corsa,<br />

die Matthias Erk und Dominik<br />

Armbruster vom Autohaus Dreher<br />

in Lindau an Carolin Scholz und<br />

Jeannette und Clemens Obermaier<br />

vom Pflegeteam am See übergaben.<br />

BZ-Foto: Gisela Hentrich<br />

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Für die Betreuung<br />

der Parkplätze<br />

(7 Tage Woche)<br />

suchen wir von Mai/<br />

Juni – September 2021<br />

Verstärkung für unser<br />

Team (m/w/d).<br />

Ca. 30 Stunden-Woche,<br />

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<br />

Bewerbungen an:<br />

info@sikotec-gmbh.de<br />

Bereits im Alter von vier Jahren<br />

durfte Daniela Sauter die<br />

Welt des klassischen Tanzes<br />

kennen lernen. Mit ihrer Ausbildung<br />

als Tanzpädagogin für<br />

klassisches Ballett und Jazztanz<br />

kann sie seitdem ihren<br />

Traum vom Tanzen auch leben.<br />

Vor zehn Jahren eröffnete sie<br />

in Wasserburg ihre eigene Ballettschule<br />

mit zwölf Schülern.<br />

Heute hat die Einrichtung weit<br />

über 100 Schüler/-innen und<br />

bietet ein breites Spektrum<br />

von Tanzstilen an. In über 20<br />

Wochenstunden werden die<br />

Schüler von Daniela Sauter<br />

und Elisa Ambs, ebenfalls ausgebildete<br />

Tanzpädagogin, unterrichtet.<br />

Kernfächer der Ballettschule<br />

sind tänzerische Früherziehung<br />

für Kinder ab vier<br />

Jahren, Ballett für Kinder, Jugendliche<br />

und Erwachsene,<br />

Jazztanz für Kinder, Jugendliche<br />

und Erwachsene und Tanzworkout.<br />

Ergänzungsfächer<br />

sind Bollywoodtanz (indischer<br />

Tanz vermischt mit westlichen<br />

Jazztanzelementen), Charaktertanz,<br />

funktionelle Anatomie<br />

und Methodik (die Erklärung<br />

und Aufbau der klassischen<br />

Ballettschritte) sowie Pilates für<br />

Tänzer.<br />

Die Ballettschule hat den<br />

Status einer berufsvorbereitenden<br />

Bildungseinrichtung, anerkannt<br />

von der Regierung<br />

von Oberbayern. Daher ist es<br />

aufgrund einer Regelung möglich,<br />

die Kinder und Jugendlichen<br />

im Präsenzunterricht zu<br />

unterrichten. Aufgrund der Raumgröße<br />

können die Abstandsregeln<br />

eingehalten werden. Zusätzlich<br />

wurden zwei Luftreiniger<br />

mit Partikelfiltern auf<br />

Die Ballettschule von Daniela Sauter begeht ihr 10. Jubiläum. In den vergangenen Jahren fanden große<br />

Auftritte im Stadttheater und beim Stadtfest statt. Dieses Jahr sind zwei Aufführungen während der Landesgartenschau<br />

geplant, denen hoffentlich Corona keinen Strich durch die Rechnung macht. BZ-Foto: Sauter<br />

Klinikniveau angeschafft, um<br />

noch mehr Sicherheit für die<br />

Schüler und Lehrerinnen zu<br />

<br />

<br />

<br />

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Wir gratulieren !<br />

Michael Friedrich<br />

Buchführungen<br />

t 08382 75300<br />

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9<br />

gewährleisten.<br />

Derzeit bildet sich Daniela<br />

Sauter im Bereich Tanzmedizin<br />

fort, um ihr Wissen zu vertiefen.<br />

Sie ist Mitglied im<br />

Berufsverband für Tanzpädagogik<br />

und im Verband deutscher<br />

Pilateslehrer. Denn eine<br />

zweite Leidenschaft von ihr ist<br />

Pilates. Dank einer Ausbildung<br />

als anerkannte Pilatestrainerin<br />

für Matte und Geräte konnte<br />

sie 2018 ihr Pilateszentrum mit<br />

Gerätestudio, angegliedert an<br />

die Ballettschule, eröffnen.<br />

BZ<br />

@ www.ballettschule-danielasauter.de<br />

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· GEWINNSPIEL<br />

10 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Der „Drahtesel“ kommt nicht aus der Mode<br />

Start in die Fahrradsaison Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich<br />

Radfahren erlebt seit Jahren einen<br />

Boom. Dem Zweirad-Industrie-Verband<br />

(ZIV) zufolge wurden allein<br />

im ersten Halbjahr 2020 in Deutschland<br />

3,2 Millionen Fahrräder und E-<br />

Bikes verkauft, 9,2 Prozent mehr<br />

als in den ersten sechs Monaten<br />

des Vorjahres. Für viele Menschen<br />

bedeutet Radfahren Erholung vom<br />

stressigen Alltag draußen in der<br />

Natur, auch für den Weg zur Arbeit<br />

oder zum Einkaufen wird immer<br />

häufiger dieses Verkehrsmittel genutzt.<br />

Die Corona-Pandemie hat<br />

den Trend noch verstärkt, man sucht<br />

Alternativen zu Bus und Bahn und<br />

für die sportliche Betätigung an<br />

der frischen Luft als Ausgleich dafür,<br />

dass Vereinssport gerade nicht<br />

stattfinden darf.<br />

Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad für sich. Für jeden<br />

Geschmack und jeden Anspruch findet sich das richtige Modell. Neue<br />

Technik, moderne Verkehrskonzepte, Klimaschutzaspekte, gesundheitliche<br />

Vorteile und nicht zuletzt steuerliche Anreize sorgen dafür,<br />

dass der „Drahtesel“ nicht aus der Mode kommt.<br />

Auch das Firmenauto als Bonus<br />

zum Gehalt und als Statussymbol<br />

scheint Konkurrenz zu<br />

bekommen. Immer mehr Mitarbeiter<br />

satteln auf zwei Räder<br />

um. Dienstlich geleaste Fahrräder<br />

bieten Arbeitnehmern<br />

finanzielle Vorteile. Hinzu kommen<br />

Aspekte des Klimaschutzes<br />

und der Stärkung der eigenen<br />

Gesundheit durch viel Bewegung<br />

an frischer Luft. Bereits<br />

30 Minuten Radfahren<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

am Tag reichen laut Weltgesundheitsorganisation<br />

(WHO)<br />

aus, um Rücken- und Gelenkserkrankungen<br />

effektiv vorzubeugen<br />

und das Immunsystem<br />

zu stärken. Wer also regelmäßig<br />

Fahrrad fährt, lebt länger<br />

und gesünder – und ist im Alltag<br />

belastbarer, weniger gestresst<br />

und im Job motivierter.<br />

Und davon profitieren auch<br />

die Arbeitgeber. Fahrradpendler<br />

sind aufs Jahr gesehen im<br />

Schnitt zwei Tage weniger<br />

krank. Kein Wunder, dass<br />

bereits etwa 10.000 Arbeitgeber<br />

vom „JobRad“-Modell überzeugt<br />

sind. Sie profitieren von<br />

gesünderen und motivierteren<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.<br />

Mit E-Bikes lassen sich<br />

sogar längere Wege zum Arbeitsplatz<br />

täglich mühelos meistern.<br />

Die Kommunen folgen<br />

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<br />

<br />

<br />

dieser Entwicklung und arbeiten<br />

an neuen Verkehrskonzepten,<br />

zum Beispiel mit ausgewiesenen<br />

Fahrradstraßen und<br />

generell mehr Raum für Zweiräder.<br />

Wenn der Chef zustimmt,<br />

dürfen anders als beim Dienstauto<br />

im Grunde alle Arbeitnehmer<br />

ein Dienstfahrrad erhalten<br />

und dabei von den steuerlichen<br />

Begünstigungen profitieren.<br />

Die Ersparnis lässt sich leicht<br />

mit dem Leasingrechner etwa<br />

unter www.mein-dienstrad.de<br />

ermitteln oder man lässt sich im<br />

örtlichen Fachhandel dazu<br />

beraten. Dank der geringen<br />

monatlichen Versteuerung von<br />

0,25 Prozent des Bruttolistenpreises<br />

(UVP) darf das Dienstrad<br />

in der Freizeit für private Touren<br />

genutzt werden.<br />

Als Jobrad kann man<br />

sowohl ein Stadt- oder Tourenfahrrad,<br />

als auch ein Mountainbike,<br />

ein Rennrad, ein<br />

E-Bike, ein Liege-, Lasten- oder<br />

Faltrad wählen – und zwar hersteller-<br />

und modellunabhängig.<br />

Man sucht sich sein Wunschrad<br />

bei einem teilnehmenden<br />

Fachhändler vor Ort aus. Die<br />

Nutzungsrate wird bequem mit<br />

der monatlichen Gehaltsabrechnung<br />

abgeführt. Nach Ende<br />

der Laufzeit lässt sich ein neues<br />

hochwertiges Dienstrad beantragen.<br />

Besonders bei E-Bikes ist<br />

das interessant, da man somit<br />

stets ein Modell mit den modernsten<br />

Technologien in Sachen<br />

Antrieb und Akkuleistung fährt.<br />

Dank vorteilhafter Versteuerung<br />

kann man gegenüber dem<br />

Direktkauf bis zu 30 oder gar 40<br />

Prozent sparen.<br />

Übrigens nicht nur Arbeitnehmer,<br />

auch Selbstständige<br />

können mit „JobRad“ attraktive<br />

Leasingvorteile für Fahrräder<br />

nutzen.<br />

BZ<br />

BZ verlost Ratgeber für Radl-Touren<br />

Der Bodensee lässt Radlerherzen<br />

höher schlagen. Viele Ziele, die<br />

oberhalb des Sees liegen, belohnen<br />

mit grandiosen Aussichten,<br />

die Weiterfahrt – bergab – sorgt<br />

für Erholung und frischen Fahrtwind.<br />

Reinhard Schröter hat für<br />

„Radeln für die Seele. Bodensee“<br />

15 herrliche Touren zusammengestellt,<br />

mit unvergesslichen<br />

Panoramablicken vom Pfänder,<br />

idyllischen Momenten am Degersee<br />

oder einem Ausflug zur Insel<br />

Reichenau. Unterteilt sind die<br />

Touren nach ihren Schwerpunkten:<br />

Die Auszeittouren bieten<br />

herrliche Naturerlebnisse. Bei<br />

den Panoramatouren kann man<br />

bei fantastischen Weitblicken<br />

durchatmen. Auf die belebende<br />

Wirkung des Wassers setzen die<br />

Erfrischungstouren. Reinhard<br />

Schröter ist als Bergwanderführer,<br />

Ausbilder im Deutschen<br />

Alpenverein und Mitglied der<br />

Mountainbike Gruppe des DAV<br />

Konstanz ständig und leidenschaftlich<br />

gern in seiner Heimat<br />

unterwegs. Großformatige Fotos<br />

und ein farbenfrohes Layout<br />

laden zum Schmökern ein und<br />

machen Lust, aufs Rad zu steigen<br />

und einer der zwischen 18 und<br />

·<br />

GEWINNSPIEL<br />

LINDAUER<br />

48 Kilometer langen Touren zu<br />

folgen. Mit dabei: Übersichtskarten,<br />

Streckenprofile uvm.<br />

Reinhard Schröter<br />

Radeln für die Seele. Bodensee<br />

Droste Verlag, 192 Seiten, 16,99 €<br />

ISBN 978-3-7700-2244-1<br />

Die BZ verlost drei dieser Radel-<br />

Bücher. Wer am Gewinnspiel teilnehmen<br />

möchte, schreibt bis spätestens<br />

18. April 2021 unter dem<br />

Betreff „Radlerherz“ eine E-Mail<br />

an: gewinnspiel@bz-lindau.de<br />

BZ-Foto: Cover/Droste Verlag<br />

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· GEWINNSPIEL


WISSENSWERTES 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

11<br />

Oftmals braucht es Zuspruch, neue<br />

Pfade zu gehen und nicht zu früh<br />

umzudrehen, wenn die Orientierung<br />

verloren zu gehen scheint. Diese<br />

Zweifel sind ganz natürlich und<br />

gute Vermögensberater wissen<br />

damit auch umzugehen, um Ihren<br />

Anlageerfolg langfristig sicherzustellen.<br />

MD<br />

EXPERTEN-<br />

TIPP<br />

„Ideen sind der Anfang aller<br />

Vermögen.“ Dieser Ausspruch<br />

von Napoleon Hill (1883-1970)<br />

war vor 100 Jahren richtig und<br />

ist es auch heute noch. Vermögen<br />

aufbauen bedeutet, dass<br />

man Geld zur Seite legt, um<br />

finanziell unabhängig zu sein.<br />

Dabei spielt es keine Rolle,<br />

von wem oder wovon man sich<br />

unabhängig machen will.<br />

Was sich geändert hat, ist das<br />

Wie. Der Weg über Zinsen –<br />

wie ihn noch eine Generation<br />

früher nutzen konnte – ist<br />

heute nicht mal mehr ein<br />

Trampelpfad, sondern eine<br />

Sackgasse. Dennoch stehen<br />

Sparkonto und Girokonto<br />

nach wie vor auf Platz 1 der<br />

beliebtesten Sparformen in<br />

Deutschland. Weshalb?<br />

Weil es der bekannte Weg ist.<br />

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„Ideen sind der Anfang aller Vermögen“<br />

Gewohnheit und Scheu vor neuen<br />

Pfaden hindern viele Menschen<br />

daran, bessere Alternativen in Erwägung<br />

zu ziehen. Der Ruf des<br />

Kapitalmarktes und eigene schlechte<br />

Erfahrungen wirken oft wie eine<br />

dauerhaft angezogene Handbremse.<br />

Es liegt an Ihnen, die Handbremse<br />

zu lösen und neue Wege zu nutzen.<br />

Das Wichtigste dabei ist: Wohin<br />

führt der Weg? Was ist das Ziel?<br />

Ein konstruktives Gespräch, in dem<br />

Gedanken sortiert, Ideen gesponnen<br />

und Fragen gestellt werden<br />

können, ist ein guter Anfang.<br />

Melanie<br />

Dierheimer<br />

Finanzberaterin<br />

für die<br />

Deutsche Bank<br />

Verheiratetes Rentner ehepaar<br />

und Tochter suchen zur<br />

wechselseitigen Nutzung<br />

ab Mai diesen Jahres langfristig<br />

(für ca. 1/2 bis 1 Jahr) eine<br />

Zweitwohnung /<br />

Ferienwohnung<br />

in Lindau und näherer<br />

Umgebung. Ca. 60 m²,<br />

mit Balkon oder Terasse,<br />

bis ca. 1000 € warm.<br />

Bei Interesse bitte melden unter<br />

verena_bieg@web.de oder<br />

telefonisch unter 0163 2192631.<br />

Finanzagentur Georg Ludwig<br />

Reichsplatz 5, 88131 Lindau (B)<br />

Tel.: 0 83 82/2 73 66 31<br />

Melanie Dierheimer<br />

Mobil: 01 72/7 24 63 88<br />

E-Mail:<br />

Melanie.Dierheimer@db.com<br />

@ www.db-finanzberatung.de/<br />

lindau.html<br />

Von Online-Marketing bis Patentrecht<br />

„IHK Spezial“ Kostenlose Webinare für Unternehmen<br />

Unternehmerinnen und Unternehmer<br />

aus Bayerisch-Schwaben<br />

können erneut aus einer<br />

Vielzahl an kostenlosen Webinaren<br />

der IHK Schwaben auswählen.<br />

Im Rahmen der Reihe<br />

„IHK Spezial“ informieren Fachleute<br />

zu unterschiedlichen betriebswirtschaftlichen<br />

und rechtlichen<br />

Themen.<br />

Egal, ob es um Online-Marketing,<br />

Patentrecht oder die<br />

Buchführung geht, wegen der<br />

aktuellen Corona-Beschränkungen<br />

finden die Fachvorträge<br />

derzeit ausschließlich digital<br />

statt. Das heißt: Teilnehmende<br />

können das „IHK Spezial“<br />

bequem von zu Hause<br />

oder im Büro an PC oder Tablet<br />

verfolgen. Hier ein kleiner<br />

Überblick über die kommenden<br />

„IHK Spezial“-Webinare:<br />

• „Customer Journey: Mein Geschäft<br />

aus Kundensicht“<br />

Donnerstag, 15. April, 18.15<br />

bis 19 Uhr, Nr. 104143537<br />

• „Coronatests in Unternehmen<br />

Was geht rechtlich, was nicht?“<br />

Freitag, 16. April, 10 bis 11 Uhr,<br />

Nr. 104148282<br />

• „Notenbankfähigkeit“-Bonitätsanalyse<br />

für Unternehmen<br />

der Deutschen Bundesbank<br />

Mittwoch, 21. April, 10.30 bis<br />

11.30 Uhr, Nr. 104147613<br />

• „Scheinselbstständigkeit – Risiken<br />

erkennen und gezielt<br />

lindauer_buergerzeitung<br />

handeln“, Montag, 26. April,<br />

15 bis 16 Uhr, Nr. 104147501<br />

• „Unternehmensbewertung“<br />

Dienstag, 4. Mai, 10 bis 11 Uhr<br />

Nr. 104143972<br />

• „Fehlverhalten und Krankheit<br />

als Kündigungsgrund“<br />

Mittwoch, 5. Mai, 10 bis 11 Uhr<br />

Nr. 104147614<br />

• „Ab Juli 2021: Änderungen<br />

im (Online-)Handel mit Verbrauchern“,<br />

Montag, 17. Mai,<br />

18 bis 18.45 Uhr,<br />

Nr. 104147365<br />

• „Newsletter & Co: E-Mail<br />

Marketing im Einzelhandel“<br />

Donnerstag, 20. Mai, 18.15 bis<br />

19 Uhr, Nr. 104143638<br />

• „Suchmaschinenoptimierung<br />

für die Onlinepräsenz“<br />

Mittwoch, 26. Mai, 16 bis 17 Uhr<br />

Nr. 104146488<br />

• „Patente schützen Innovationen“,<br />

Mittwoch, 9. Juni,<br />

14.30 bis 15.15 Uhr,<br />

Nr. 104147366<br />

• „Bilder: Erfolgsfaktoren im<br />

Online Marketing“<br />

Donnerstag, 17. Juni, 18.15 bis<br />

19 Uhr, Nr. 104143639<br />

Eine aktuelle Übersicht über<br />

alle Webinare finden Sie unter :<br />

schwaben.ihk.de, Nr. 4413382.<br />

Weitere Infos zum digitalen<br />

Veranstaltungsangebot sowie<br />

einen Überblick über aktuelle<br />

Events gibt‘s unter schwaben.<br />

ihk.de/veranstaltungen<br />

Eine Anmeldung unter www.<br />

schwaben.ihk.de ist erforderlich.<br />

BZ<br />

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Neuer Vorstand im Ruderclub Lindau<br />

Die 113. Jahreshauptversammlung<br />

des <strong>Lindauer</strong><br />

Ruderclub e.V. hat eine neue<br />

Vorstandschaft gewählt.<br />

Aufgrund der derzeitigen<br />

Umstände wurde die Versammlung<br />

am 10. März 2021 mit<br />

rund 50 Teilnehmern online<br />

durchgeführt.<br />

„Ich bedanke mich herzlich für<br />

das in mich gesetzte Vertrauen,“<br />

sagte der neue 1. Vorsitzende<br />

Hans-Jürgen Kramp (oben im<br />

Bild rechts) nach der Wahl. Er<br />

übernimmt das Amt von Sabine<br />

Dietrich. „Ich möchte mich<br />

aber vor allem auch bei den<br />

ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern<br />

bedanken, die in<br />

den letzten Jahren viel Zeit<br />

und Engagement für den Club<br />

aufgebracht haben“.<br />

Das Amt der 2. Vorsitzenden<br />

übernimmt Sabine Lutterloh.<br />

Kassenwart bleibt Bastian<br />

Poralla, Bootswart ist Phillipp<br />

Kritzler und Wanderruderwart<br />

ist Werner Schmidt.<br />

Susi Kainz gibt als Ruderwartin<br />

das Zepter an Claudia<br />

Reinartz.<br />

Schriftführerin wird Margot<br />

Poschner und Hauswart ist nun<br />

Jens Bohnert.<br />

Als Beisitzer sind Clementine<br />

Kraus, Milena Bauer und Rudi<br />

Lampart bestimmt.<br />

Das neue Vorstandsteam hofft<br />

auf baldige Lockerungen der<br />

Maßnahmen zur Bekämpfung<br />

der Corona-Pandemie, um das<br />

Training und das Clubleben<br />

wieder aufleben lassen zu<br />

können.<br />

Der erste Termin im Kalender<br />

des Ruderclubs soll die<br />

Bootstaufe und die offizielle,<br />

persönliche Verabschiedung<br />

der ehemaligen Vorstandsmitglieder<br />

am 12. Juni 2021 sein.<br />

BZ-Foto: Ruderclub<br />

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LINDAUER<br />

www.bz-lindau.de<br />

Auto<br />

Lindau<br />

83/<br />

www.unterberger.cc


12 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Die wichtigsten Daten sind hier<br />

übersichtlich gebündelt<br />

BZ-Vorsorgemappe: Den hochwertigen Ringordner mit vielen Vordrucken und<br />

Erläuterungen können Sie auch jetzt bei Ihrer <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> bestellen<br />

Anzeige<br />

Im Laufe eines Lebens sammeln<br />

sich Unmengen an wichtigen<br />

Verträgen, Dokumenten<br />

und Informationen an. Das<br />

Wissen darüber übersichtlich<br />

zusammen zu fassen, dabei<br />

kann unsere BZ-Vorsorgemappe<br />

helfen.<br />

Die BZ-Vorsorgemappe wurde<br />

für alle <strong>Lindauer</strong>innen und<br />

<strong>Lindauer</strong> erstellt und erfreut<br />

sich mittlerweile seit vielen<br />

Jahren ungebrochen großer<br />

Beliebtheit. Viele Käufer sind<br />

„Wiederholungstäter“, weil sie<br />

Familienangehörigen, Freunden<br />

oder Nachbarn begeistert von<br />

der Vorsorgemappe erzählt haben<br />

und auch die nun eine<br />

haben möchten. Viel Lob gibt<br />

es für unsere Mappe sogar von<br />

Ärzten und Anwälten.<br />

Unsere BZ-Vorsorgemappen<br />

wurden bereits bis Hamburg<br />

und sogar nach Amerika verschickt.<br />

Die Mappe leitet Sie an, alles<br />

aufzuschreiben und zusammenzutragen,<br />

was den Menschen<br />

hilft, die sich im Krankheitsoder<br />

Todesfall in einer stressigen<br />

und oft emotional äußerst<br />

aufwühlenden Zeit um Sie<br />

oder Ihren letzten Willen kümmern<br />

möchten und sollen.<br />

In der Vorsorgemappe finden<br />

sie dann alle wichtigen Fakten,<br />

Informationen und Dokumente.<br />

Dank des praktischen Ringordners<br />

lassen sich bereits vorhandene<br />

Dokumente problemlos<br />

dazu heften.<br />

Wenn Sie die Mappe sorgfältig<br />

ausfüllen, ist dann alles<br />

berücksichtigt: persönliche Informationen,<br />

alles rund um die<br />

Finanzen. Es gibt Vordrucke<br />

und Ausfüllhilfen zu wichtigen<br />

Vollmachten. Die Krankenhauseinweisung<br />

ist genau so<br />

berücksichtigt wie das Thema<br />

Testament oder die Dinge, die<br />

im Todesfall zu beachten sind.<br />

Wir freuen uns, dass wir mit<br />

unserer Vorsorgemappe so viel<br />

Interesse bei unseren Lesern<br />

geweckt haben. Gern überabeiten<br />

und aktualisieren wir die<br />

Mappe aufgrund neuer Anregungen<br />

und gesetzlicher Vorgaben.<br />

Unsere beliebte<br />

BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie gern bei uns<br />

bestellen. Telefonisch bitte<br />

unter: 0 83 82/5 04 10 41<br />

Per E-Mail bitte unter:<br />

verlag@bz-lindau.de<br />

Die BZ-Vorsorgemappe<br />

kostet 13 Euro.<br />

Wir liefern: Die Zustellung<br />

im Stadtgebiet Lindau übernehmen<br />

wir nach Terminabsprache<br />

ohne Aufpreis.<br />

Die Zustellung außerhalb<br />

des Stadtgebietes erfolgt<br />

per Post zzgl. der entstehenden<br />

Versandkosten.<br />

Sie füllen diese Vorsorgemappe zu Lebzeiten aus, deshalb haben wir<br />

ein freundliches Design gewählt, mit dem sich jeder <strong>Lindauer</strong> identifizieren<br />

kann. Aber das große, farbenfrohe Bild hat auch noch einen<br />

anderen Vorteil: „Diese Mappe fällt in jedem Regal selbst zwischen<br />

vielen anderen Ordnern sofort ins Auge. Da müssen im Notfall auch<br />

Rettungskräfte oder Familienangehörige nicht lange suchen.<br />

BZ-Foto: APF<br />

Im Abschnitt 1 der BZ-Vorsorgemappe<br />

können Sie alle wichtigen persönlichen<br />

Angaben zusammenfassen.<br />

Wir geben Ihnen Hinweise, welche<br />

Informationen Sie auf jeden Fall hinterlegen<br />

sollten und bieten Ihnen Vordrucke<br />

zu den häufigsten Themen an, die Sie<br />

einfach ausfüllen können. So ist alles<br />

übersichtlich zusammengestellt.<br />

Um Vollmachten geht es im Abschnitt 3<br />

der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Sie finden Vordrucke, Erläuterungen<br />

und Ausfüllhilfen zur Vorsorgevollmacht<br />

und zur Betreuungsverfügung sowie zur<br />

„Einzelvollmacht“, „Postvollmacht“,<br />

„Informationsvollmacht“, „Entbindung<br />

von der ärztlichen Schweigepflicht“<br />

und „Generalvollmacht“.<br />

Inhaltsverzeichnis<br />

1. Persönliches<br />

1.1 Wichtige Rufnummern<br />

1.2 Persönliche Daten<br />

1.3 Wohnsituation<br />

1.4 Schlüsselverwahrung<br />

1.5 Verträge (z.B. Strom, Gas etc.)<br />

1.6 Mitgliedschaften (Vereine, Social Media, Online-Shops)<br />

1.7 Abonnements<br />

1.8 Rente / Pension / Versorgung<br />

1.9 Versicherungen (auch Fahrzeuge)<br />

2. Finanzen<br />

2.1 Konten (Giro und Spar)<br />

2.2 Abbuchungen, Daueraufträge<br />

2.3 Depot / Aktien<br />

2.4 Sonstige Anlagen<br />

2.5 Bausparverträge<br />

2.6 Verbindlichkeiten<br />

2.7 Kontovollmacht<br />

3. Vollmachten<br />

3.1 Vorsorgevollmacht<br />

3.2 Betreuungsverfügung<br />

3.3 Einzelvollmacht<br />

3.4 Postvollmacht<br />

3.5 Informationsvollmacht<br />

<br />

3.7 Generalvollmacht<br />

4. Krankenhauseinweisung<br />

4.1 Checkliste bei Krankenhauseinlieferung<br />

4.2 Patientenverfügung<br />

4.3 Organspendeausweis<br />

5. Testament<br />

5.1 Erbfolge<br />

5.2 Erbschaftssteuer<br />

6. Todesfall (Was ist zu erledigen)<br />

6.1 Persönliche Notizen, nützliche Adressen und Hinweise<br />

Impressum<br />

Gesamtdarstellung: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau<br />

Redaktion: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Herausgeber: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong> GmbH & Co. KG, Herbergsweg 4, 88131 Lindau ©<br />

Titelbild: Hans-Jörg Apfelbacher<br />

Das Werk einschließlich seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist<br />

rung<br />

und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Die Hinweise und Textmuster wurden nach bestem Wissen erstellt bzw. wiedergegeben.<br />

Eine rechtsverbindliche Beratung durch Fachkräfte können wir nicht ersetzen. Eine Haftung für materielle oder ideelle Schäden aufgrund der<br />

gegebenen Informationen ist daher ausgeschlossen. Alle Angaben wurden nach genauen Recherchen sorgfältig verfasst; eine Haftung für die<br />

Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben ist jedoch ausgeschlossen.<br />

Im Abschnitt 2 der BZ-Vorsorgemappe<br />

dreht sich inhaltlich alles um Ihre<br />

Finanzen.<br />

Auch hier helfen Ihnen Vordrucke, sämtliche<br />

Informationen zu Konten, Bevollmächtigten,<br />

Abbuchungen, Lastschriften,<br />

Sparverträgen, Depots, Verbindlichkeiten<br />

usw. übersichtlich niederzuschreiben.<br />

Im Abschnitt 4 der BZ-Vorsorgemappe<br />

werden Ihnen die vorbereitenden Maßnahmen<br />

für eine Krankenhauseinweisung<br />

erläutert.<br />

Hier finden Sie auch einen Vordruck und<br />

die entsprechenden Erläuterungen zu<br />

einer Patientenverfügung und zu einem<br />

Organspendeausweis.<br />

Ein Organspendeausweis in Kartenform<br />

zum Heraustrennen, damit Sie ihn bei<br />

sich führen können, ist in der Vorsorgemappe<br />

ebenfalls enthalten.<br />

Die wichtigsten Informationen zum<br />

Thema Testament, Erbrecht, Erbfolge<br />

und Erbschaftssteuern beinhaltet der<br />

Abschnitt 5 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

LINDAUER<br />

WIR LIEFERN<br />

innerhalb des Stadtgebietes<br />

Lindau<br />

nach Terminabsprache<br />

kostenfrei<br />

Informationen dazu, was Ihre Hinterbliebenen<br />

im Falle Ihres Todes alles<br />

erledigen müssen, finden sie im<br />

Abschnitt 6 der BZ-Vorsorgemappe.<br />

Hier sind auch ein Beerdigungsplan,<br />

der Ihre persönlichen Wünsche abfragt,<br />

und eine Liste beigeheftet, auf<br />

der Sie Personen, die im Todesfall zu<br />

benachrichtigen sind, übersichtlich<br />

aufführen können.<br />

Dieser Abschnitt enthält auch die<br />

Punkte „Checkliste letzter Wille“,<br />

„Meine Unterlagen“, „Abmeldung<br />

Rundfunkbeitrag“, „Kündigung<br />

wegen Todesfall“ und<br />

„Änderungsprotokoll“.


WISSENSWERTES 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

Die Erwartungen wurden weit übertroffen<br />

Wohngenossenschaft „quartier4“ Inzwischen haben 110 Genossen Anteile gekauft<br />

„Wenn man mich vor einem Jahr<br />

gefragt hätte, wie viele <strong>Lindauer</strong>innen<br />

und <strong>Lindauer</strong> heute tatsächlich<br />

zahlende Genossen sein<br />

würden – ich hätte 50 oder 60<br />

gesagt.“ Die Wirklichkeit hat die<br />

Erwartungen von Vorstandsmitglied<br />

Helmut Albrecht um etwa das<br />

Doppelte geschlagen. Die <strong>Lindauer</strong><br />

Wohngenossenschaft „quartier4“<br />

ist aktuell auf 110 Genossen gewachsen.<br />

Darunter ein Paar, das<br />

sogar 20 Anteile zu je 1.000 Euro<br />

gezeichnet hat. „Das ist ein wirklich<br />

tolles Signal“, sagt Silke Them,<br />

die ebenso wie KarlHeinz Brombeis<br />

und Christian Wollin zum<br />

Vorstands-Team gehört.<br />

Nicht zuletzt wegen der erschwerten<br />

Umstände unter den<br />

Vorzeichen der Pandemie haben<br />

die Genossen nicht damit<br />

gerechnet, dass ihre Zahl so rasant<br />

wachsen würde. „Es haben<br />

ja keine öffentlichen Veranstaltungen<br />

stattfinden können“,<br />

erklärt Albrecht. Das aktive<br />

Werben für die genossenschaftliche<br />

Idee mit Gesprächen von<br />

Mensch zu Mensch hat kaum<br />

oder nur sehr reduziert stattgefunden.<br />

„Doch die Arbeitsgruppen<br />

waren nicht untätig“, sagt<br />

Silke Them. Inzwischen liege<br />

ein Entwurf vor, der die Vergabe<br />

von Genossenschaftswohnungen<br />

regelt. Die Mitgliederversammlung,<br />

für die aktuell noch<br />

kein Termin feststeht, soll dann<br />

darüber abstimmen.<br />

„Ohne Corona hätten wir<br />

jetzt auch schon in den Fraktionen<br />

des Stadtrats unsere<br />

Ideen persönlich präsentiert“,<br />

sagt Albrecht, der bedauert,<br />

dass dieser wichtige Schritt<br />

noch aussteht. Immerhin: Die<br />

Stadtratsmitglieder haben die<br />

detailreiche Broschüre der<br />

Genossenschaft zugesandt bekommen.<br />

Sie geht ausführlich<br />

auf die Philosophie der genossenschaftlichen<br />

Wohnidee ein.<br />

Die Wohngenossenschaft strebt<br />

an, auf der Hinteren Insel gemäß<br />

des Rahmenplans der<br />

Stadt einen Teil eines der sechs<br />

großen Gebäude mit Innenhof<br />

entwickeln, bauen und langfristig<br />

betreiben zu dürfen.<br />

Und zwar gemäß ihrer Satzung,<br />

um „die Mitglieder dauerhaft<br />

mit sicherem und bezahlbarem<br />

Wohnraum zu versorgen.“ Die<br />

Genossenschaft geht derzeit<br />

von etwa 50 Wohneinheiten<br />

aus.<br />

Grundlage für die genossenschaftliche<br />

Initiative ist ein<br />

Beschluss des <strong>Lindauer</strong> Stadtrats<br />

aus dem Jahr 2018, die<br />

städtischen Flächen auf dem<br />

ehemaligen Großparkplatz nicht<br />

einfach den Kräften des freien<br />

Immobilienmarkts zu überlassen.<br />

„Es geht aber nicht allein<br />

um eine stabile Lebensperspektive<br />

aus finanzieller Sicht“,<br />

betont Silke Them. Wichtiger<br />

Bestandteil ist der Gemeinschaftsgedanke,<br />

der in einer<br />

eigenen Cafeteria und einem<br />

gemeinschaftlichen Dachgarten<br />

aktiv gelebt werden könnte.<br />

„Es ist nicht das Ziel, dass<br />

jeder für sich allein in seinen<br />

vier Wänden bleibt“, sagt Albrecht,<br />

„sondern ein belebtes<br />

Quartier mit vielen gemeinsamen<br />

Treffpunkten zu schaffen.“<br />

Voraussetzung dafür sei es,<br />

dass die Bewohner in der Genossenschaft<br />

auch ihren Hauptwohnsitz<br />

hätten. „Die Nutzung<br />

als Zweitwohnsitz ist ein Ausschlusskriterium<br />

für die Vergabe<br />

von Wohnungen.“<br />

„Wir haben unsere Hausaufgaben<br />

gemacht“, erklärt Silke<br />

Haben den Mut, zuzupacken (von links): Helmut Albrecht, KarlHeinz Brombeis, Silke Them und Christian<br />

Wollin von der Wohngenossenschaft „quartier4“.<br />

BZ-Foto: quartier4<br />

Them und verweist auf die verschiedenen<br />

Arbeitsgruppen, in<br />

denen Fachleute aus allen relevanten<br />

Bereichen ein durchdachtes<br />

und durchgerechnetes<br />

Konzept entwickelt hätten.<br />

„Der Ball liegt nun im Feld der<br />

Stadt. Wir sind bereit“, sagt<br />

Albrecht und hofft, dass die<br />

Kommune möglichst bald mit<br />

der Entwicklungsgesellschaft,<br />

deren Gründung sie angekündigt<br />

hat, eine Ausschreibung<br />

auf den Weg bringt. Einen möglichen<br />

Baubeginn ab dem Jahr<br />

2024 halten die Vorstände der<br />

Genossenschaft trotz der<br />

Bremswirkung von Corona für<br />

realistisch. Das nächste Jour<br />

Fixe für Mitglieder und alle<br />

Interessierten findet online<br />

statt und zwar am Montag, 26.<br />

April, 20 Uhr. Zugangsdaten<br />

zur Veranstaltung werden auf<br />

13<br />

der Homepage der Genossenschaft<br />

freigeschaltet. BZ<br />

Detaillierte Infos zum Projekt<br />

und den Initiatoren sowie die<br />

Satzung, den Mitgliedsantrag und<br />

Informationen gibt es unter:<br />

@ www.wohngenossenschaftlindau.de<br />

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14 10. April 20201 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

GESUND LEBEN<br />

Damit aus Heuschnupfen nicht Asthma wird<br />

Waldburg-Zeil Kliniken Frühzeitige Diagnose und Behandlung kann chronische Folgekrankheiten verhindern<br />

Es ist wieder soweit: Vielen<br />

läuft die Nase, die Augen tränen,<br />

der Hals kratzt. Nein,<br />

nicht Corona, eine ganz „altmodische“<br />

Allergie kann dafür<br />

die Ursache sein. Aber: „Heuschnupfen<br />

darf man nicht auf<br />

die leichte Schulter nehmen.<br />

Durch eine fundierte, frühzeitige<br />

Behandlung kann man<br />

Heuschnupfen behandeln, andere<br />

Allergien und letztlich<br />

chronisches Asthma verhindern“,<br />

unterstreicht Prof. Dr.<br />

Josef Rosenecker, Chefarzt der<br />

Kliniken für Pädiatrische Pneumologie<br />

und Allergologie am<br />

Lungenzentrum Süd-West.<br />

Winzige Blütenpollen von Haselnuss,<br />

Erle oder Birke und vielen<br />

anderen Pflanzen lösen die<br />

ganze Vegetationszeit über – oft<br />

von Februar bis in den September<br />

– Heuschnupfen aus. Leider<br />

hält das Immunsystem mancher<br />

Menschen - zwölf Millionen<br />

sind es deutschlandweit -<br />

Blütenstaub irrtümlicherweise<br />

für eine Gefahr. Es reagiert heftig<br />

und bildet sogenannte Antikörper,<br />

die Allergiker als Heuschnupfen<br />

quälen.<br />

Elf Prozent der Kinder und<br />

Jugendlichen in Deutschland<br />

erhielten schon einmal eine<br />

ärztliche Heuschnupfendiagnose.<br />

Aktuell sind 16 Prozent<br />

der Kinder und Jugendlichen<br />

von Heuschnupfen, Asthma<br />

und/oder Neurodermitis betroffen.<br />

Dies entspricht mehr<br />

als 2,1 Millionen Heranwachsenden<br />

in Deutschland (KIGGS-<br />

Studie 2018). Die Folge: Sie fühlen<br />

sich schlapp, nicht leistungsfähig,<br />

können sich in der<br />

Wann sollten Patienten ins<br />

Lungenzentrum der Fachkliniken<br />

Wangen kommen?<br />

Das Lungenzentrum Süd-West vereint die Kliniken für Pneumologie, Thoraxchirurgie, Intensivmedizin/Anästhesie sowie Pädiadrische Pneumologie<br />

und Allergologie der Fachkliniken Wangen und bildet damit ein interdisziplinäres Zentrum für Lungenerkrankungen. Kinder,<br />

Jugendliche und Erwachsene werden hier z.B. bei Allergien und Asthma ambulant und stationär behandelt. In der Regel überweist der Kinder-,<br />

Haus- oder Facharzt Patienten ins Lungenzentrum.<br />

BZ-Fotos: WZK<br />

Schule schlecht konzentrieren,<br />

sind in ihrer Teilhabe am<br />

sozialen Leben beeinträchtigt<br />

oder werden im schlimmsten<br />

Fall verhaltensauffällig.<br />

Beunruhigend: Mehr als jedes<br />

dritte Kind, das unter Heuschnupfen<br />

leidet, entwickelt<br />

später allergisches Asthma mit<br />

Husten und Atemnot-Anfällen.<br />

„Wir Fachärzte sprechen da von<br />

‚Etagenwechsel‘“, erläutert Prof.<br />

Dr. Josef Rosenecker, Chefarzt<br />

der Kliniken für Pädiatrische<br />

Pneumologie und Allergologie<br />

am Lungenzentrum Süd-West.<br />

Die Allergie rutscht tiefer in die<br />

Bronchien. Deshalb empfiehlt<br />

der erfahrene Kinderpneumologe<br />

und -allergologe, möglichst<br />

Der Weg in die Fachkliniken<br />

führt immer über den<br />

behandelnden Arzt vor Ort.<br />

Wenn jemand stationär in die<br />

Fachkliniken kommen soll,<br />

stellt der Arzt eine Überweisung<br />

aus.<br />

Andere Krankenhäuser<br />

können Patienten in die Fachkliniken<br />

verlegen.<br />

Auch ambulante Untersuchungen<br />

sind möglich:<br />

Gesetzlich Versicherte müssen<br />

dafür vorher zu einem Kinderarzt,<br />

Hausarzt oder Facharzt<br />

gehen, der die ambulante<br />

Untersuchung in den Fachkliniken<br />

verordnet.<br />

Privat Versicherte melden sich<br />

direkt in der Ambulanz der<br />

Fachkliniken an.<br />

Prof. Dr. med.<br />

Josef Rosenecker,<br />

Chefarzt<br />

der Kliniken für<br />

Pädiatrische<br />

Pneumologie<br />

und Allergologie<br />

am Lungenzentrum<br />

Süd-West<br />

schnell mit einer Hypo-Sensibilisierung<br />

zu beginnen. „Wir besprechen<br />

das mit den Eltern<br />

ambulant vor Ort und behandeln<br />

die Kinder und Jugendlichen<br />

dann zum Beispiel stationär<br />

an unserem Lungenzentrum.<br />

Übrigens gibt es diese Hypo-Sensibilisierung<br />

in der Klinik für<br />

Pneumologie auch für Erwachsene.<br />

Die weitere Therapie übernimmt<br />

der Facharzt vor Ort.<br />

Das ist die einzige Behandlungsmethode,<br />

die wirklich lange<br />

Erfolg zeigt“, unterstreicht Prof.<br />

Dr. Rosenecker. „Heuschnupfen<br />

darf man nicht auf die leichte<br />

Schulter nehmen. Durch eine<br />

fundierte, frühzeitige Behandlung<br />

kann man Heuschnupfen<br />

behandeln, andere Allergien<br />

und letztlich chronisches Asthma<br />

verhindern“, so der Experte.<br />

Oft wird eine einsetzende<br />

Atemnot durch Asthma bei den<br />

Schülern im Sportunterricht<br />

(„Schnaufen“) übersehen und<br />

als schlechte Kondition abgetan<br />

oder die Atemnot eher mit einem<br />

Infekt in Verbindung gebracht.<br />

„Dabei vergeht viel zu<br />

viel wertvolle Zeit, bevor so eine<br />

Erkrankung richtig diagnostiziert<br />

wird“, ist die Beobachtung<br />

des Kinderarztes. Dabei hätte<br />

eines von drei Kindern mit Asthma<br />

die Chance, dass die Krankheit<br />

bis zum Erwachsenenalter<br />

verschwindet<br />

- aber nur<br />

mit einer soliden<br />

Behandlung.<br />

„Wir am<br />

Lungenzentrum<br />

der Fachkliniken<br />

Wangen<br />

können eine<br />

Bronchitis<br />

sehr leicht von<br />

Asthma unterscheiden“,<br />

betont<br />

Prof. Dr.<br />

Rosenecker.<br />

„Und wir sind<br />

schon bei kleinen<br />

Kindern auf die dafür notwendige<br />

Diagnostik spezialisiert.“<br />

Denn eine Lungenfunktionsprüfung<br />

richtig durchzuführen,<br />

das macht Kindergartenkindern<br />

zum Beispiel selten Spaß. Viele<br />

Eltern kommen erst nach Wangen,<br />

wenn es anderswo mit der<br />

Diagnostik gar nicht geklappt<br />

hat. „Aber Kinder sind keine<br />

kleinen Erwachsenen und unsere<br />

Laborspezialisten wissen<br />

genau, wie sie mit kleineren<br />

und größeren Patienten umgehen<br />

müssen“, sagt Prof. Dr.<br />

Rosenecker. Außerdem können<br />

die erfahrenen Lungenfachärzte<br />

in Wangen die Ergebnisse auch<br />

differenzierter beurteilen.<br />

Besonders hilfreich: In den<br />

Fachkliniken Wangen gibt es<br />

sowohl ambulante Facharzttermine<br />

als auch eine spezielle Station<br />

für aufwendigere Untersuchungen.<br />

Kinder und Jugendliche<br />

mit Atemwegserkrankungen<br />

können darüber hinaus<br />

hierher zur Reha kommen. „Bei<br />

Asthma muss man nicht ans<br />

Meer fahren“, schmunzelt Prof.<br />

Dr. Rosenecker. „Es kommt auf<br />

die Erfahrung, die richtige Schulung<br />

und eine gründliche Diagnostik<br />

an.“ Dann lasse sich die<br />

Medikation so einstellen, dass<br />

sie die kleineren und größeren<br />

Patienten nicht zu sehr belastet.<br />

BZ<br />

Chefarzt Prof. Dr. med.<br />

Josef Rosenecker<br />

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin,<br />

Zusatzbezeichnung<br />

Kinderpneumologie<br />

Fachkliniken Wangen,<br />

Lungenzentrum Süd-West<br />

Am Vogelherd 14<br />

88239 Wangen<br />

Telefon: 0 75 22/7 97 16 24<br />

E-Mail: josef.rosenecker@<br />

wz-kliniken.de<br />

Adolf-Windorfer-Preis wird an Prof. Josef Rosenecker verliehen<br />

Eine Gentherapie für die Behandlung<br />

der Mukoviszidose zu entwickeln,<br />

ist eines der großen<br />

Ziele der Arbeitsgruppe um<br />

Prof. Josef Rosenecker. Er ist<br />

nicht nur Chefarzt an den Fachkliniken<br />

Wangen, sondern forscht<br />

auch am Universitätsklinikum<br />

München. Die von den Wissenschaftlern<br />

entwickelte Genfähre,<br />

mit der der stabile Einbau eines<br />

CFTR-Gens in Lungenzellen von<br />

CF-Mäusen gelungen ist, könnte<br />

sie diesem Ziel einen Schritt<br />

näher bringen. Für die umfassende<br />

Forschungsarbeit, an der<br />

auch Forscher der Medizinischen<br />

Hochschule Hannover beteiligt<br />

waren, zeichnet der Mukoviszidose<br />

e.V. Rosenecker mit dem<br />

diesjährigen Adolf-Windorfer-<br />

Preis aus.<br />

Mukoviszidose ist trotz aller Fortschritte<br />

in Forschung und Therapie<br />

noch immer eine unheilbare<br />

Erkrankung, deren ursächlicher<br />

Defekt auf dem CFTR-Gen nur<br />

durch eine Gentherapie geheilt<br />

werden könnte. Jedes Jahr kommen<br />

etwa 150 bis 200 Kinder<br />

mit diesem Gendefekt zur Welt.<br />

Ein zähflüssiges Sekret behindert<br />

die Erkrankten nicht nur<br />

beim Atmen, sondern schädigt<br />

dauerhaft zum Beispiel Lunge<br />

und Bauchspeicheldrüse. Die<br />

Arbeitsgruppe um Rosenecker<br />

hat möglicherweise einen wichtigen<br />

Grundstein für eine solche<br />

Therapie gelegt. Ausgangspunkt<br />

der Wissenschaftler ist eine Art<br />

Baukastensystem, aus dem sie<br />

verschiedene natürliche und nanotechnologische<br />

Komponenten<br />

zu einer Genfähre zusammengesetzt<br />

haben, die genetisches Material<br />

effizient verpackt und an<br />

den Wirkungsort transportiert.<br />

Die schwere Erkrankung gehört<br />

auch an den Fachkliniken Wangen<br />

zu den Spezialgebieten des<br />

Kinderpneumologen und -allergologen.<br />

Seit letztem Jahr leitet<br />

Prof. Rosenecker die Klinik für<br />

Pädiatrische Pneumologie und<br />

Allergologie der Fachkliniken<br />

Wangen. Schwerpunkte der Kinderklinik<br />

sind sämtliche Infektionen<br />

der Atemwege und der Lunge<br />

(siehe Beitrag oben). BZ


SERVICE 10. April 2021 • BZ Ausgabe KW 14/21<br />

15<br />

Hervorragende Platzierungen<br />

Fünf junge <strong>Lindauer</strong> Nachwuchsmusiker/-innen<br />

durften sich<br />

über hervorragende Platzierungen<br />

beim 58. Wettbewerb<br />

„Jugend musiziert“ 2021 freuen.<br />

Dieser wurde Anfang März als<br />

digitaler Videowettbewerb<br />

ab Altersklasse III (12 Jahre)<br />

ausgetragen.<br />

Insgesamt nahmen mehr als<br />

950 Teilnehmer/-innen aus<br />

ganz Bayern mit verschiedenen<br />

Instrumenten teil.<br />

Im Bereich Gitarre Solo erreichte<br />

Charlotte Koytka mit 21 Punkten<br />

in ihrem ersten Wettbewerb<br />

einen 1. Preis.<br />

Alexander Fress erreichte mit<br />

23 Punkten einen 1. Preis mit<br />

Weiterleitung zum Bundeswettbewerb,<br />

der im Mai in Bremen<br />

stattfinden soll.<br />

Für das Klaviertrio mit Amelie<br />

Dietenmeier, Estella Linhart<br />

und Lydia Wöllmer waren die<br />

Bedingungen zum Proben<br />

aufgrund der Coronapandemie<br />

schwierig. Gemeinsames Üben<br />

war lange Zeit unmöglich.<br />

Umso mehr freuten sich die<br />

drei jungen Pianistinnen über<br />

einen 1. Preis mit 23 Punkten<br />

und damit die Weiterleitung<br />

zum Bundeswettbewerb, der für<br />

diese Kategorie voraussichtlich<br />

im September stattfinden wird.<br />

Mit ihren Schülern freuten sich<br />

die Lehrkräfte Elena Hager<br />

(Gitarre) und Ludmilla Anton<br />

(Klavier).<br />

Unterstützt wurden die<br />

Pianistinnen zusätzlich vom<br />

Klavierhaus Bayha in Langenargen<br />

und von Annette Ebert<br />

von der Villa Musica in Lindau.<br />

Im Bild (von links):<br />

Amelie Dietenmeier, Charlotte<br />

Koytka, Lydia Wöllmer,<br />

Alexander Fress und Estella<br />

Linhart<br />

BZ-Foto: Elena Hager<br />

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FAMILIENNACHRICHTEN<br />

GEBURTEN<br />

13.02.2021: Amelia Jäger,<br />

Kerstin Jäger und<br />

Christian Grüters, Ravensburg<br />

22.02.2021: Ari Milan Califano,<br />

Vojsava Koxha und Luca Califano,<br />

Lindau (B)<br />

02.03.2021: Milana Klim,<br />

Elena Nikolaevna Klimova, geb.<br />

Radaeva und Sergej Klim, Bodolz<br />

04.03.2021: Erjona Shala,<br />

Feride Shala geb. Neziraj und<br />

Lindor Shala, Lindenberg i.A.<br />

05.03.2021: Salman Adan Hassan,<br />

Hodan Ali Osman und<br />

Adan Hassan Omar, Lindenberg i.A.<br />

06.03.2021: Jamal Francesco<br />

Sharor, Ornella Teresa Zappone<br />

und Kahled Sharor, Ravensburg<br />

06.03.2021: Jannis Sebastian<br />

Geiger, Lilli Gertz und Gabriel<br />

Tobias Geiger, Scheidegg<br />

11.03.2021: Sophia Fischer,<br />

Hanna Eveline Fischer, geb.<br />

Freilinger und Maximilian Karl<br />

Fischer, Sigmarszell<br />

13.03.2021: Sencer Alkın,<br />

Gülşan Alkın, geb. Alkın und<br />

Soner Alkın, Lindau (B)<br />

13.03.2021: Thea Seltmann,<br />

Michaela Sarah Seltmann,<br />

geb. Wiedemann und<br />

Matthias Anton Gebhard Seltmann,<br />

Scheidegg<br />

16.03.2021; Ela Su Köksal,<br />

Gülten Köksal, geb. Özdel und<br />

Mehmet Serkan Köksal,<br />

Nonnenhorn<br />

EHESCHLIESSUNGEN<br />

27.03.2021: Anastasiya Ihorivna<br />

Suprun und Oleksandr Pavlovych<br />

Zubenko, Lindau (B)<br />

STERBEFÄLLE<br />

10.03.2021: Gabriele Maria<br />

Hochherz, Lindau (Bodensee)<br />

12.03.2021: Else Irene Schrödl,<br />

geb. Viebahn, Lindau (B)<br />

15.3. – 28.3.2021<br />

16.03.2021:Rosalie Augusta Görzel,<br />

Dominika Görzel, geb. Keßler und<br />

Jan Philip Görzel, Scheidegg<br />

17.03.2021: Rosalie Späth,<br />

Svenja Helena Hedwig Späth,<br />

geb. Schirmer und<br />

Sebastian Späth, Kressbronn a.B.<br />

18.03.2021: Alan Rasoul,<br />

Ahin Haidar und Azad Rasoul,<br />

Lindau (B)<br />

19.03.2021: Levin Manhardt,<br />

Jennifer Manhardt und<br />

Raif Özfatura, Kressbronn a.B.<br />

19.03.2021: Sophia Perrot,<br />

Jennifer Melissa Perrot,<br />

geb. Bogdanowicz und<br />

Gernot Perrot, Weiler-Simmerberg<br />

20.03.2021: Sophie Berger,<br />

Isabell Berger und<br />

Marvin Grabher, Hergensweiler<br />

20.03.2021: Ida Martha Soukup,<br />

Johanna Claudia Soukup,<br />

geb. Breyer und Tobias Soukup,<br />

Wasserburg (B)<br />

20.03.2021: Matteo Sarlo,<br />

Fabiola Messina und Mauro Sarlo,<br />

Lindenberg i.A.<br />

23.03.2021: Ida Trunzer,<br />

Marina Trunzer, geb. Bentele und<br />

Daniel Trunzer, Opfenbach<br />

23.03.2021: Samuel Kienle,<br />

Kati Tervala und Bernd Kienle,<br />

Heimenkirch<br />

24.03.2021: Keno Brian Wendrich,<br />

Jasmin Rochelle Wendrich, geb.<br />

Ziegler und Christian Wendrich,<br />

Röthenbach i.A.<br />

22.03.2021: Hedwig Ruhsam,<br />

geb. Gromer, Lindau (B)<br />

24.03.2021: Michael Frieder<br />

Herold, Lindau (B)<br />

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Vorwahl Lindau: 0 83 82 /...<br />

Sa., 10. April 2021:<br />

Montfort-Apotheke,<br />

Marktplatz 12, Langenargen,<br />

Tel.: 07543 2357<br />

So., 11. April 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

Mo., 12. April 2021:<br />

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,<br />

Li.-Reutin, Tel.: 08382 73962<br />

Di., 13. April 2021:<br />

See-Apotheke, Untere Steig 2,<br />

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,<br />

Tel.: 08382 26866<br />

Mi., 14. April 2021:<br />

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 5814<br />

Do., 15. April 2021:<br />

St.-Georgs-Apotheke,<br />

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,<br />

Tel.: 08382 887650<br />

Fr., 16. April 2021:<br />

Christophorus-Apotheke,<br />

Hauptstr. 9, Sigmarszell,<br />

Tel.: 0 83 89 98112<br />

Sa., 17. April 2021:<br />

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,<br />

Nonnenhorn, Tel.: 08382 8451<br />

So., 18. April 2021:<br />

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer<br />

Str. 51, Lindau, Tel. 08382 5821<br />

Mo., 19. April 2021:<br />

Möven-Apotheke,<br />

Hemigkofener Str. 10,<br />

Kressbronn, Tel.: 07543 8641<br />

Di., 20. April 2021:<br />

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,<br />

Li.-Insel, Tel.: 08382 4441<br />

Mi., 21. April 2021:<br />

Apotheke im Alten Bahnhof,<br />

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,<br />

Tel.: 08382 275312<br />

Do., 22. April 2021:<br />

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener<br />

Str. 1,<br />

Li.-Aeschach, Tel.: 08382 5951<br />

Fr., 23. April 2021:<br />

Montfort-Apotheke,<br />

Marktplatz 12, Langenargen,<br />

Tel.: 07543 2357<br />

<br />

<br />

<br />

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GRABMALE<br />

Heribert Lau<br />

Steinmetzmeister<br />

Hundweilerstraße 16<br />

88131 Lindau (B)<br />

Telefon (08382) 6894<br />

Telefax (08382) 26870<br />

lau.martin@web.de<br />

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Beratung und Verkauf<br />

Mittwoch und Freitag<br />

von 14 bis 18 Uhr<br />

und nach Vereinbarung<br />

Verlag: <strong>Lindauer</strong> <strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verlags-GmbH & Co. KG<br />

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)<br />

www.bz-lindau.de<br />

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):<br />

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Oliver Eschbaumer (OE)<br />

E-Mail: : verlag@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-41<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Impressum<br />

LINDAUER<br />

<strong>Bürgerzeitung</strong><br />

Verantwortlich für die Seiten 1 und<br />

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):<br />

Presseamt Stadt Lindau (B)<br />

Jürgen Widmer (JW),<br />

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),<br />

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.<br />

Anzeigen:<br />

Hermann J. Kreitmeir<br />

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 2 33-30, Fax: -14<br />

Mobil: 01 71-5 46 04 58<br />

Gisela Hentrich<br />

E-Mail: giselahentrich@gmx.de<br />

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38<br />

Mobil: 01 62-2 39 52 37<br />

Anzeigenservice:<br />

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de<br />

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49<br />

Redaktion:<br />

Heike Grützmann-Förste (HGF)<br />

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de<br />

Telefon: 0 83 82 /5 04 10-42<br />

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Hans-Jörg Apfelbacher (APF)<br />

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben<br />

Siemensstraße 10, 89079 Ulm<br />

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23<br />

vom 01.01.2021. Es gelten die allgemeinen<br />

Geschäfts bedingungen des Verlages.<br />

Auflage: 16.500 Exemplare<br />

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags<br />

Bezug in Lindau/B:<br />

Kostenlos an alle Haushalte<br />

Bezug in PLZ-Region 88:<br />

Abonnement 29,90 e/Jahr<br />

Bezug deutschlandweit:<br />

Abonnement 50,– e/Jahr<br />

IM NOTFALL<br />

Rettungsdienst 112<br />

Notaufnahme<br />

KASSENÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis<br />

Friedrichshafener Str. 80A (Li)<br />

Auskunft unter Tel.: 116 117<br />

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,<br />

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr<br />

ZAHNÄRZTL.<br />

BEREITSCHAFT<br />

An Wochenenden und<br />

Feiertagen im unteren Kreis<br />

Lindau: 01 80/5 05 99 91<br />

Sie werden automatisch mit dem<br />

diensthabenden Zahnarzt verbunden.<br />

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem<br />

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende<br />

Kosten entstehen.)<br />

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.<br />

Liste im Internet:<br />

www.zahnaerzte-lindau.de


16 10. April 2021 · BZ Ausgabe KW 14/21<br />

WISSENSWERTES<br />

Der LSC verschiebt die Rund Um<br />

Die 70. Rund Um den Bodensee<br />

wird in diesem Jahr coronabedingt<br />

am Samstag, 25. September, stattfinden.<br />

„Ursprünglich sollte die<br />

Rund Um im Juni der Höhepunkt<br />

des Segelkalenders am Bodensee<br />

sein,“ erklärt Wettfahrtleiter Achim<br />

Holz. „Die momentanen Fallzahlen<br />

in der Pandemie lassen die Durchführung<br />

der Rund Um im Frühsommer<br />

unmöglich erscheinen. Wir<br />

wollen die Segler und die vielen<br />

Helfer nicht gefährden. Unser Ziel<br />

ist eine möglichst sorgenfreie<br />

Regatta, bei der die Freude am<br />

Segeln im Vordergrund steht.“<br />

Da im September die Nächte deutlich<br />

länger sind, wird die 70. Rund<br />

Um ausnahmsweise als Tagregatta<br />

ausgetragen. Der Start wird morgens<br />

vor Lindau sein, die Bahn<br />

führt für die großen Schiffe über<br />

Romanshorn nach Konstanz und<br />

wieder zurück. „Auf die Fahrt in<br />

den Überlinger See müssen wir<br />

heuer leider verzichten,“ so Holz.<br />

„Das Risiko einer zehn bis elfstündigen<br />

Nachtfahrt bei einem großen<br />

Feld ist zu hoch. Damit die kleineren<br />

Schiffe auch bei Tageslicht über die<br />

Ziellinie fahren können, fährt Startgruppe<br />

3 nur bis zur Wendemarke<br />

Romanshorn und wieder zurück.“<br />

Es ist nicht das erste Mal, dass die<br />

Rund Um im September stattfindet.<br />

Im Hochwasserjahr 1999 musste<br />

die größte Regatta am Bodensee<br />

schon einmal in den Herbst verschoben<br />

werden. Das Meldeportal soll<br />

am 1. Juli öffnen. BZ-Foto: LSC/Kaufmann<br />

Verteidiger Raaf-Effertz verlängert in Lindau<br />

Eishockey Goalie Lucas Di Berardo und die Stürmer Brayden Low und Mark Heatley verlassen die Islanders<br />

Kurz nach dem Ende der außergewöhnlichen<br />

Spielzeit 2020/2021<br />

geht es bei den EV Lindau Islanders<br />

schon in die Planung für die<br />

kommende Oberliga-Saison. Eine<br />

erfreuliche Nachricht gibt es zur<br />

ersten Vertragsverlängerung. Zum<br />

bestehenden Team gesellt sich<br />

weiterhin Verteidiger Patrick Raaf-<br />

Effertz, er verlängerte seinen Vertrag<br />

bei den Inselstädtern um ein<br />

Jahr. Torwart Lucas Di Berardo und<br />

die Stürmer Brayden Low und Mark<br />

Heatley verlassen die Islanders.<br />

Verlängerung<br />

#46 Patrick Raaf-Effertz<br />

Bei allen drei Spielern, die die<br />

Islanders verlassen, aber allen<br />

voran bei Lucas Di Berardo<br />

bedanken sich die EV Lindau<br />

Islanders für ihren Einsatz im<br />

Trikot des EVL und wünschen<br />

ihnen für die Zukunft alles<br />

Gute und vor allem, dass sie<br />

gesund bleiben.<br />

Mit weiteren Spielern aus<br />

dem Kader laufen aktuell Gespräche<br />

über Vertragsverlängerungen,<br />

welche die Islanders<br />

zu gegebener Zeit bekannt geben<br />

wollen. Einen gültigen Vertrag<br />

für die kommende Spielzeit<br />

haben noch Fabian Birner, Raphael<br />

Grünholz, Marvin Wucher,<br />

Abgang<br />

#7 Brayden Low<br />

Andreas Farny, Simon Klingler,<br />

Florian Lüsch und Julian Tischendorf,<br />

die allesamt den dualen<br />

Weg eingeschlagen haben und<br />

momentan neben dem Eishockey<br />

eine Ausbildung absolvieren<br />

oder einem Vollzeitjob<br />

Abgang<br />

#31 Lucas Di Berardo<br />

nachgehen.<br />

Dieses Jahr gibt es erneut die<br />

beliebte Trikotversteigerung zu<br />

Gunsten des EVL-Nachwuchses<br />

– als Onlineversteigerung.<br />

Die Trikots der Spieler aus der<br />

abgelaufenen Spielzeit können<br />

Abgang<br />

#77 Mark Heatley<br />

noch bis Donnerstag, 15. April,<br />

um 19 Uhr über die Plattform<br />

www.hood.de ersteigert werden.<br />

Die Mindestgebote für die Trikots<br />

in der Onlineversteigerung<br />

lagen und liegen bei 45 Euro.<br />

BZ/BZ-Fotos: EVL<br />

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