TYPOGRAFIX FREUDE Magazin #2

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Freude

DAS MAGAZIN #2

ALLES

KRISE

oder was?

WORAUF

wir uns freuen

WAS

wir gerade tun

WER

neu bei uns ist


Was Corona

mit uns macht.

EINE GANZ PERSÖNLICHE BETRACHTUNG.

Wie geht es Ihnen mit diesem ema?

Können Sie es – wie viele andere auch – schon nicht

mehr hören oder lesen?

Das kann ich gut verstehen. Und zwar auf jeder Ebene:

Als privater Mensch sowieso und natürlich auch in

meiner Funktion als Geschätsführer

dieser Agentur.

Mit der neuen Ausgabe des FREUDE-

Maga zins schauen wir nach vorn.

Dennoch verdienen die vergangenen

Monate ebenfalls eine kurze

Betrachtung. Denn sie

markieren in vielerlei

Hinsicht eine Zeitenwende.

SCHÖN, DASS SIE

UNS AUF DIESE KLEINE

REISE BEGLEITEN.

Zuerst schien das Virus nur in den

Nachrichten zu existieren. Es war

weit weg. Dann kam es näher.

Und hatte irgendwann spürbare

Auswirkungen.

Lockdown 1. Danach ein Sommer, der sich schon

fast „normal“ anfühlte. Steigende Zahlen, immer

steilere Kurven. Lockdown light, Lockdown 2. Und

dazwischen geht es vor allem darum, nicht unter zugehen.

Mehr:

Suche nach Sinn

in meinem Tun, nach dem Ziel, dem

Zweck im Produkt oder in der Dienst leistung.

Emotion und Sensibilbität. Ernstha tigkeit. Eigene

Werte und Wertschätzung für Kunden. Klare und verständliche

Kommunikation. Erkennbare Haltungen. Glaubwürdige

Botschaten. Respekt. Empathie und Nahbarkeit. Die

Bedürfnisse der Dialoggruppen verstehen

und zurück- spiegeln. Persönliche

Kontakte wiederbeleben.

Weniger: Überdrehtes,

Agressives, Albernheiten,

Traumwelten.

Fragen an die Agenturen: Sollte ich weiter Menschen mit

Maske abbilden? Wie sieht „die Kommunikation der

Zu kunt“ kunt“ nach Corona aus? Für was wollen Marken

nach dieser Erfahrung küntig küntig stehen? Von der

sozialen Distanz des Lockdowns zur

„neuen Nähe“ – wie stellen wir

das dar?

Mehr:

Die Suche nach Sinn in

meinem Tun, nach dem Ziel, dem

Zweck im Produkt oder in der Dienstleistung.

Emotion und Sensibilbität. Ernsthaftigkeit.

Eigene Werte und Wertschätzung für Kunden.

Klare und verständliche Kommunikation. Erkennbare

Haltungen. Glaubwürdige Botschaten. Respekt. Empathie

und Nahbarkeit. Die Bedürfnisse der

Dialoggruppen ver- stehen und zurückspiegeln.

Persönliche

Kontakte wiederbeleben.

Weniger: Über- drehtes, Agressives,

Albernheiten. Traumwelten.

Fragen an die Agenturen: Sollte ich weiter Menschen mit

Maske abbilden? Wie sieht „die Kommunikation der

Zu kunt“ nach Corona aus? Für was wollen Marken

nach dieser Erfahrung küntig stehen? Von der

sozialen Distanz des Lockdowns zur

„neuen Nähe“ – wie stellen wir

das dar?

CORONA

VERÄNDERT DIE

WERBUNG

Doch gibt es im Schlechten auch Gutes?


FREUDE #1 . Intro

FREUDE #2 . Corona

ICH WILL MEIN ALTES LEBEN ZURÜCK.

MENSCHEN VERHALTEN

SICH ÜBERWIEGEND

SOLIDARISCH

Sie auch? Dann sind wir schon zu zweit.

Ich denke, dass es eine Zeitrechnung „vor“

und „nach“ der Pandemie geben wird.

Die Welt hat sich mal eben ganz schnell

geändert. Deshalb müssen wir wohl –

so leid es mir tut – von der Vorstellung

Abschied nehmen, dass es ein „Zurück“

geben wird. Vielmehr scheint es mir

angeraten, jetzt, da wir mitten in einer

Zeitenwende sind, das Gute zu indentifizieren

und als tragfähigen Baustof für die

Zukunt zu nutzen.

Da ist für mich zuerst die

Solidarität der Menschen

untereinander. Sei es

im Priva ten, im Job, bei

den P legekräten: Überall begegnen uns

ganz außergewöhnliche Aktionen großer

Mitmenschlichkeit. Diese Gesellschat

hat für mich mehr Bindungskräte, als

wir annehmen. Und diese gemeinschatlich

wirksamen Kräte helfen uns, auch

schwierige Situationen –

AUS DISTANZ

ENTSTEHT

VERBUNDENHEIT

z. B. Isolation oder

Quarantäne – durchzustehen.

Das alles bewusst

zu gestalten, sich nicht

von den Ereignissen treiben zu lassen:

Darin steckt die eigentliche Aufgabe. Ich

selbst erlebte das im Zusammenhang

mit der Corona-Infektion meiner

schon recht betagten Eltern.

Diese drei Wochen werde ich

nicht vergessen. Inzwischen

sind beide übrigens genesen.

Ein anderer Punkt, den wir in

dieser Zeit lernen konnten: Nach

dem ersten Schock eröfneten

sich auch neue Möglichkeiten. Besonders

beim sonst üblichen multichannelkommunizieren.

Plötzlich:

Stopp. Ich würde das im

Nachgang als „kommunikatives

Intervallfasten“

be zeichnen. Wir nehmen

Bekannte, Nachbarn, Kollegen anders

wahr in dieser Zeit – mit mehr Ruhe und

weniger Hektik. Mit Appetit und neuen

Geschmackserlebnissen, um im Bild zu

bleiben.

Als Agentur mit 18 KollegInnen haben wir

die „Schwarm intelligenz“ genutzt, um

arbeitsfähig zu bleiben. Gemeinsame

Beratungen an der

frischen Lut, gemeinsam

getragene Entscheidungen

zum Homeofice,

Austausch über digitale

Plattformen: So haben wir die Pandemie

bis jetzt gemeistert.

Zum Schluss noch dies: Neben vielen

beklagenswerten Dingen sind es die

wahren Werte wie Empathie, Solidarität

und gesellschatlicher

Zusammenhalt, die uns

durch diese Phase führen.

Dass das so ist, macht

mich zuversichtlich.

Darauf – und dass auch wieder andere

Zeiten kommen werden – können wir

uns verlassen.

Herzlichst,

VERZICHT MUSS

NICHT GLEICH

VERLUST BEDEUTEN.

HOMEOFFICE & CO.:

ENDLICH DIGITAL

DANK COVID-19

ZURÜCK ZU DEN

WIRKLICHEN

WERTEN

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NEUE WELT?

Schöne

Nach Corona wird die

Welt eine andere sein.

Das ist eine ese, die wir

im vergangenen Jahr ot

gehört haben. Dass sie

zutrit, kann heute wohl

niemand mehr abstreiten.

Im Jahr zwei von

Corona hat sich unser

Alltag auf eine Weise

verändert, die noch vor

Kurzem undenkbar war.

Vieles gibt Anlass zur

Sorge – doch erkennen

wir auch positive

Auswirkungen.

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Das gesellschaftliche, wirtschaftliche

und kulturelle Miteinander

ist in vieler Hinsicht zusammengebrochen

– und hat sich neu

geformt. Bislang unumstößliche

Selbstverständlichkeiten sind

Vergangenheit, neue Gewohnheiten

haben Altbekanntes

abgelöst.

Das Feierabendbier mit Kolleg-

Innen? So undenkbar wie das

Festival mit Zehntausenden

feiernder Partypeople. Die

spontane Umarmung? Heute

fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Gespräche mit Fremden, spontane

Verbrüderungen, gemeinsames

Feiern oder eine Fahrt

ins Blaue mit der Gewissheit,

schon irgendwo eine nette

Unterkunft zu finden? Abgesagt,

vermieden, gefürchtet, verboten.

Alte Gewissheiten,

neue Perpektiven

Dafür haben sich überall um uns

herum neue Fenster in eine

veränderte Zukunft geöffnet.

Ein paar Beispiele:

Der verbreitete Trend zum Homeoffice

lässt nicht nur das Zuhause

und Familie neu erleben, er

schafft auch effektive, zeitsparende

Arbeitsweisen. Die

grenzenlose Kommunikation

per Skype, Teams oder Zoom

erleichtert jetzt, wo die Technik

vielerorts nachgerüstet wurde,

unzähligen Menschen den

Arbeitsalltag. Mehr und mehr

etabliert sich eine flexiblere

Arbeitskultur, in der Meetings

in VR-Konferenzen stattfinden

und Verträge virtuell verhandelt

und unterzeichnet werden.

Wo in den Innenstädten bislang

Büroflächen in bester Lage

waren und finanzstarke Konzerne

die Filetstücke der Metropolen

für sich beanspruchten, könnte

es bald ganz anders aussehen.

Anstelle von Büroflächen, die

nur zur Arbeitszeit genutzt

werden und die Städte feiertags

und nachts veröden lassen,

könnte neuer Wohnraum entstehen

und die Innenstädte für

Menschen und einen bunteren,

vielfältigeren und lebenswerteren

Alltag zurückerobern.

Städte werden grüner

Entfallene Wege zur Arbeit

bedeuten weniger Autoverkehr.

Die Folge sind nicht nur sinkende

CO 2 -Emissionen, sondern auch

deutlich leerere Straßen. Wer

dennoch unterwegs ist, nutzt

zunehmend das Fahrrad, den

E-Roller, öffentliche Verkehrsmittel

oder geht zu Fuß.

Schon jetzt werden Pläne

diskutiert, den Asphalt zu

Grünflächen, Flaniermeilen

und Lebensraum für Kinder,

RadfahrerInnen und SpaziergängerInnen

umzuwidmen.

In Brüssel wurde kürzlich die

komplette Innenstadt zur

Tempo-20-Zone erklärt. Auch

in Paris findet aktuell ein Umbau

statt. Die 2020 wiedergewählte

Bürgermeisterin Anne Hidalgo

bekräftigte kürzlich ihre Pläne,

die Millionenmetropole in den

nächsten Jahren in eine grüne

Oase zu verwandeln und Autos

aus der Stadt zu verbannen,

Parkplätze abzuschaffen,

Fahrrad-Schnellwege zu bauen

und Parks zu vergrößern. Ein

Szenario, das in Corona-Zeiten

umso aktueller erscheint.

Ähnliche Stimmen werden auch

in Deutschland lauter. So sollen

die krisengebeutelten Innenstädte

grüner, fahrrad- und fußgängerfreundlicher

werden, damit sich

Menschen dort gern aufhalten.

Die Vision, die grüne PolitikerInnen,

Innenstadtkaufleute und

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der Deutsche Städte- und

Gemeindebund teilen: Urbane

Produktion und Handwerk,

Freizeit-und Kulturangebote,

neue Arbeitsformen wie Co-

Working sowie die Integration

von Bildungsangeboten und

neue Wohn formen könnten

die Innenstädte von Morgen

prägen.

Nachdenken durch

Stillstand

Und wie sieht das Leben in

diesen Zukunfts-Citys aus?

Auch hier gibt es durchaus

optimistische Visionen:

Durch den erzwungenen Stillstand

im Außen schärft sich

die Wahrnehmung des Inneren.

Wo die Dauerbeschallung durch

Termine, Verabredungen, Aktivitäten

verstummt, gewinnen

vermeintlich einfache Dinge wie

Ruhe, Nachdenken, Entspannung

an Bedeutung. Gespräche

ersetzen Geplapper, Substanz

punktet gegen Bling-Bling,

Nachhaltigkeit und Genuss

siegen über Schnelllebigkeit

und Konsumrausch.

Universelle Werte wie Solidarität

und Empathie prägen das

Zusammenleben weit über

symbolisches Klatschen hinaus.

Die Gemeinschaft wird wieder

als „Wir“ erlebt, während der

Egoismus der 1990er und

2000er Jahre langsam aus

der Mode kommt.

In den lokal organisierten

Gemeinschaften der Zukunft

erleben traditionelle Handwerkstechniken

eine Renaissance,

während globale Lieferketten

und Billigproduktion im Ausland

verschwinden. Stattdessen sind

regionale Produkte verfügbar,

werden heimische Alternativen

wiederentdeckt und boomen

Wochenmärkte, regionale

Erzeuger und lokale Online-

Shops.

Auch wenn diese Visionen heute

oft nur in Ansätzen erkennbar

sind und die Frage, ob sie sich

dauerhaft etablieren, noch

einem Blick in die Glaskugel

gleicht, geben sie doch Grund

zur Hoffnung. Gemeinsam

gestalten wir die Zukunft – allen

Herausforderungen zum Trotz.

Um

7 %

sanken im Jahr 2020 die weltweiten

CO 2 -Emissionen des Stromsektors.

In den Schlüsselmärkten Indien, USA

und Europa ging die monatliche

Stromnachfrage im Vergleich zu 2019

sogar um bis zu 20 % zurück.

(Quelle: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung)

26 %

weniger Verkehrstote wurden in

Deutschland in der ersten Jahreshälfte

2020 gezählt – weil das Auto

öfter stehen blieb (Quelle: Statistisches

Bundesamt Oktober 2020).

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FREUDE #2 . Schöne neue Welt?

MEHR DIGITALISIERUNG

durch den Trend zum Homeoffice

macht die Arbeit für viele effektiver

und angenehmer. Das könnte auch

für Schüler und Lehrende dauerhaft

einen Vorteil im Alltag und auf dem

Arbeitsmarkt bewirken.

59 %

weniger Stress. In einer Studie der DAK (Quelle:

DAK Gesundheitsreport 2020) gaben 59 % der

Befragten an, im Homeoffice weniger gestresst zu

sein als am normalen Arbeitsplatz. Gründe sind der

Zeitgewinn durch entfallene Arbeitswege, flexiblere

Arbeitszeiten und -methoden sowie die bessere

Vereinbarkeit von Beruf und Familie.


60 MILLIARDEN EURO

will die Große Koalition in Bildung,

Forschung und Innovation investieren,

um die Coronafolgen abzufedern.

(Quelle: Bundesministerium

für Bildung und Forschung,

Juni 2020) Ein großer Teil wird in

die Erforschung von Zukunftstechnologien

wie Künstliche

Intelligenz, Quantentechnologie

oder Grünen Wasserstoff fließen.

EINIGE POSITIVE

AUSWIRKUNGEN VON

CORONA IN ZAHLEN

UND ERFAHRUNGEN.

TIERE UND PFLANZEN

weltweit profitieren von der Ruhe

durch weniger Verkehr, rückläufige

Urlauberzahlen und

Ausgangsbeschränkungen.

ENTSCHLEUNIGUNG DES ALLTAGS

durch entfallene Arbeitswege und weniger soziale

Termine. Das Mehr an freier Zeit führt zu einer

Rückbesinnung aufs Wesentliche und Wiederentdecken

von Beschäftigungen wie Lesen, Kochen

oder Zeit in der Natur.

MEHR EMPATHIE

UND SOLIDARITÄT

werden im Alltag sichtbar. Zäune,

an denen Obdachlose Kleidung,

Lebensmittel und Hygieneartikel

zum Mitnehmen finden. Menschen,

die sich an Vorgaben wie Abstand

und Maskenpflicht halten, um

andere zu schützen. Einkaufshilfen

für ältere oder kranke Mitbewohner

entstehen.


DARAUF

FREUEN

WIR UNS!

nach Corona

GABY CHRISTLIEB

Assistentin der Geschätsführung

Am meisten freue ich mich darauf,

endlich wieder unbeschwert und ohne

nachzudenken aus dem Haus zu gehen –

und Menschen zu treffen anstatt

Slalom um sie zu laufen.

ULRIKE SPYCHALSKI

Teamleiterin Direktmarketing

Nach Corona freue ich mich am meisten

auf die ganz normalen Dinge

des Lebens: Grillen mit Freunden und

Familie, Feiern und Tanzen, Konzerte!

Und auf Umarmungen!

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FREUDE FREUDE #2 . Darauf #2 . freuen Themawir uns!

TABEA TEMME

Mediengestalterin &

Social-Media-Expertin

Nach Corona wird mein Leben

wieder so bunt und lebendig

wie zuvor. Wenn ich an diese

Zeit denke, fallen mir viele

Highlights ein, die ich kaum

erwarten kann.

Das sind für mich

unter anderem:

Umarmungen, Dorffeste,

Familienfeiern, Tanztraining,

Tanz-Turniere, abende, Feiern gehen,

in Menschenmengen tanzen,

Mannschafts-

Konzertbesuche und

ein Besuch am Meer.

ANGELIKA STÖSSEL

Prokuristin und Produktionerin

Ich freue mich unbändig auf meinen Flug

nach Detroit im US-Bundesstaat Michigan.

Meine Tochter im Sommer dort endlich wieder

in die Arme zu nehmen, nach unzählig vielen

Skype-Meetings, das sehe ich schon

vor meinem geistigen Auge.

SABINE FINDEISS

Diplom-Grafikdesignerin

Meine Tochter Greta freut sich

besonders darauf, Oma und Opa

wieder zu umarmen – und

eigentlich alle Menschen,

die sie mag.

Ich freue mich darauf, wieder

unbeschwert Eltern, Großeltern

und die ganze Familie zu treffen,

einfach Freunde zum Kaffee

einzuladen, wieder im Büro

neben meinen KollegInnen

zu sitzen. Und darauf,

Menschen anzulächeln und ein

Lächeln zurück zu bekommen,

denn das geht mit Maske

einfach nicht.

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FREUDE #2 . Web-Projekte

NEUES

AUS UNSER

WEBSCHMIEDE

#1 HERR U

Manchmal hat man eine Idee,

ein Herzensprojekt, eine Vision,

hinter deren Umsetzung sich sehr

vielfältige Aufgaben verstecken.

Da ist es einfacher, sich Unterstützung

zu holen anstatt den

riesigen Berg allein anzugehen.

Genau das hat sich auch einer

unserer Kunden gedacht.

Einen Podcast ins Leben rufen.

Ok. Aber wie landet der Podcast

überhaupt bei Spotify und Co.

Wie erfahren die Leute von dem

Podcast? Und wie bekommt der

Podcast einen einheitlichen

Auftritt? Diese und noch mehr

Fragen haben wir in gemeinsamen

Workshops beantwortet

und so dem neuen Podcast

»Herr U« ein Gesicht gegeben.

Neben der Gestaltung haben wir

uns auch um das Hosting und

das Einrichten der Social-Media-

Kanäle gekümmert und Herrn U

mit seiner Website ein eigenes

Zuhause geschaffen.

www.hoer-herrn-u-zu.de

10


#2 JÖRG BROKMANN

Als Coach, Berater, Trainer und

Therapeut setzt Jörg Brokmann

auf eine Kombination aus

Bewegung, Entschleunigung

und Achtsamkeit als Rezept für

ein erfolgreiches Berufs- und

Privatleben. Seine neue Website

spiegelt dieses Credo.

TYPOGRAFIX gestaltete den

Webauftritt inklusive Fotokonzept

und Begleitung der Bildproduktion.

Visitenkarten und

Anmeldeformulare ergänzen den

Auftritt des Braunschweiger

Coaches.

joerg-brokmann-coaching.de

NEURO

WISSEN

Nostalgie-Efekt

Weißt du noch, damals … Früher war alles

besser! Das Leben war sorgenfrei und so

viel leichter. Wer an die Vergangenheit

denkt, dem wird meistens warm ums

Herz. Diese innere Wärme gibt uns die

„Erlaubnis“, mehr Geld für etwas auszugeben.

Als emotionaler Zufluchtsort befriedigt

Nostalgie das Sicherheits bedürfnis

und bespielt ähnliche emotionale

Synapsen wie z. B. Stolz.

Das gezielte Wecken von nostalgischen

Erinnerungen aus einer unbeschwerten

Kindheit oder Jugend steigert demnach

das Wohlbefinden, die emotionale

Bindung zur Marke und damit die Konsumfreudigkeit.

Nostalgie ist ein Schlüssel zu

den Emotionen der VerbraucherInnen.

Tipp: Stärke das Vertrauen deiner

KundInnen in deine Marke, indem du die

Entstehungsgeschichte und die Historie

zelebrierst. Nutze Retro-Looks um den

Nostalgie-Effekt zu triggern!

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Ulrike Spychalski,

Teamleiterin

Direktmarketing,

erzählt in jeder Ausgabe

aus der Welt des

Neuro-Marketings.


SÄEN UND ERN

FREUDE #2 . Kirchenkreis Gifhorn

Logoentwicklung, Kreation und grafische Umsetzung

für den Kirchenkreis Gihorn

Flipchart-Auszug aus dem gemeinsamen

Workshop mit dem Kirchenkreis Gifhorn

zur Entwicklung eines Kampagnen-Logos.

Das Logo in der Basis-Farbe

und seinen Varianten

Variante A

positiv auf weiß

Variante B

mit „Kirchenkreis“

Das Logo, das

die Kirchensteuer

positiv erklärt

Variante A

(in der Box)

Variante B (in der Box)

mit „Kirchenkreis“

Aktionen für Kinder

Kindergärten

Diakonie

Trauerfeiern

unkomplizierte Hilfe

in der Not

Seelsorge

Gottesdienste

Weiterbildungen

Trauungen

Selbsthilfegruppen

Wussten Sie schon,

was alles daraus

entsteht?

und Jugendliche

Das Logo (mit allen Varianten) wird Ihnen in

mehreren kompatiblen Dateiformaten zur Verfügung

gestellt.

Für kleinere Formate (Print­Anwendungen wie

Postkarten, Briefbögen etc.) empfehlen wir

Pixeldaten wie jpg. Banner und Plakate brauchen

eps­Logo­Daten (Vektoren).

Kultur und Musik

Sie säen, wir pflügen,

alle Menschen ernten ...

„Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“

Mehr Infos:

www.kirchensteuer-tragen-fruechte.de

Galater 6:7/LUT

„Ich meine aber das: Wer da kärglich sät, der wird auch

kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch

ernten im Segen. (...)“

2. Korinther, 9:6–8

Erläuterungen zum Logo für

Kirchengemeinden und Einrichtungen

Diakonie

Glaube

12

Diakonie

Glaube

Mehr Infos:

www.kirchensteuern-tragen-fruechte.de

Ein „JA“ zur Kirchensteuer.

Zwei Flyer für die Anwendung des Logos und die

emotionale Herleitung.


FREUDE #2 . Thema

NTEN

Bildmarke

Claim

Wie lässt sich das Thema

Kirchensteuer in der Öffentlichkeit

auf positive Weise darstellen?

Diese Frage bildete den

Ausgangspunkt für ein Projekt,

das TYPOGRAFIX mit und für

den Kirchenkreis Gifhorn

umsetzte. Die Grundlagen

wurden in einem gemeinsamen

Workshop mit VertreterInnen

des Kirchenkreises erarbeitet.

Kernstück der Kampagne bildet

ein Logo, das bildlich den

positiven Wert der Kirchensteuer

sichtbar macht. Anknüpfend an

die bildliche/kirchliche Symbolik

vom Säen und Ernten, besteht

es aus einer stilisierten, säenden

Hand. Das Logo ist vielfältig

einsetzbar und überzeugt durch

seine moderne und gleichzeitig

freundliche Anmutung. In seiner

Basis-Farbe ist das Logo petrolfarben

oder schwarz-weiß. Es

kann jedoch farblich an das

Corporate Design unterschiedlicher

Gemeinden oder kirchlicher

Einrichtungen angepasst werden,

wenn das gewünscht ist.

Ergänzt wird die Bildmarke

durch den Claim „Deine Kirchensteuern

tragen Früchte. Hier.“,

der die lokale Bedeutung der

Kirchensteuer unterstreicht.

So verwandelt sich die eigentlich

abstrakte Abgabe der Kirchen-

steuer nachvollziehbar und

emotional in Unterstützung,

Beziehung, Erziehung, Sorge,

Gemeinschaft, Glauben, gesellschaftliche

Solidarität und

Kultur. Denn all das wird durch

die Kirchensteuer finanziert.


LIGHT, CAMERA,

Action!

Kaum ein Medium bietet so viele Möglichkeiten, sich

kreativ, informativ und gestalterisch auszuleben wie das

Bewegtbild. Mit frischen Ideen, mutigen Botschaten

und stets durchdachten Konzepten fesseln seit Neuestem

Videos und Animationen „made by TYPOGRAFIX“ das

Publikum mit mindestens 30 Bildern pro Sekunde.

Was spricht für den Film als

Kommunikationsmedium?

Nils Hennig Bewegtbild bietet

ein deutlich größeres Spektrum

an Umsetzungsmöglichkeiten

von Ideen und Konzepten. Es

ist in der Lage, Emotionen beim

Betrachter auszulösen und zu

steuern. Darüber hinaus ist es

möglich, mutigere Konzepte

und stärkere Bilder zu realisieren

– das liegt am Medium selbst.

In kurzer Zeit kann eine große

Menge Informationen übermittelt

werden. Das führt wiederum

dazu, dass provokantere, aufmerksamkeitstärkere

Statements

14

in den Kontext gestellt werden

können. Die richtigen Botschaften

verbreiten, mit Nachdruck

und Mut – das bleibt im Kopf.

Also sollte das ema Bewegtbild in

der Planungsphase eines Projekts

immer berücksichtigt werden?

Nils Hennig Ja, das Gedankenexperiment

„Film“ sollte als

Maßnahme grundsätzlich durchgespielt

werden. Es ist nicht nur

äußerst ansprechend, sondern

sichert sich die Aufmerksamkeit

des Betrachters auch für

längere Zeit. Dabei ist es flexibel

und zielgenau – ob im Netz, auf

Social-Media-Kanälen, im Kino,

auf digitalen Anzeigeflächen,

öffentlichen Plätzen und und und.

Im heutigen Informationsdschungel

setzt es sich im Kampf um das

Interesse des Betrachters stärker

durch als seine statischen Alternativen.

Bilder sagen mehr als 1000 Worte

– aber das ist ja auch bei statischen

Grafiken so. Hat „Film“ noch ein

zusätzliches Ass im Ärmel, das Bilder

allein nicht leisten können?

Nils Hennig Unbedingt! Viele

Emotionen und Informationen

werden auch durch den Ton


FREUDE #2 . Bewegtbild

Image-Video

für die Schülermonatskarte

des VRB

Guerilla-

Aktion der

Göttinger

Verkehrsbetriebe

GmbH

transportiert. Etwa durch den

Sprecher, der die Inhalte verdeutlicht

und durch den zusätzlichen

Kommunikationsweg

Barrieren abbaut, durch Musik,

die zur Spannung maßgeblich

beiträgt oder das Sound Design,

welches dem Gezeigten einen

lebendigen und erlebbaren

Charakter verleiht.

Wie lässt sich das Medium Bewegtbild

an das Corporate Design des

Unternehmens anpassen?

Nils Hennig In der Hinsicht

ist das Thema Animation

ein wichtiger Bestandteil.

Sie lässt sich auf die unterschiedlichsten

Arten

umsetzen und ist perfekt

auf den Unternehmensauftritt

zugeschnitten. So

erhalten Präsentationen,

Werbung, Tutorials und

Image-Videos im Corporate

Design mit der passenden

Farbe, Schrift und Formensprache

genau den unverkennbaren

Charakter, der

das Unternehmen auszeichnet.

Außerdem können

dank Animation endlich

Logos und Maskottchen

zum Leben erweckt werden.

Wie sieht das konkret aus?

Nils Hennig Für unseren Kunden

Göttinger Verkehrsbetriebe

(GöVB) haben wir einen Image-

Film realisiert, der die Bemühungen

des ÖPNV während der

Corona-Pandemie darstellt. Das

war kein reiner Clip, der einem

Drehbuch folgte, sondern war an

eine Guerilla-Aktion in der Göttinger

Innenstadt gekoppelt. So

erhält das Thema des Videos,

ein Boxenstopp mit Reinigung

eines Linienbusses, durch echte

Reaktionen von Passanten einen

ganz besonderen Charakter.

Untermalt mit passender Musik

und Sound Design mit O-Ton

ist diese Aktion immer wieder

erlebbar. Das Video erfuhr tolle

Rückmeldungen und wurde

sogar in einem Konzert des

Göttinger Symphonieorchesters

aufgenommen – vielen Dank

dafür, das hat uns sehr gerührt!

Klingt nach einem Prozess mit vielen

Schnittstellen.

Nils Hennig Genau! Wir betreuen

das Projekt von Beginn an – wir

erarbeiten ein ganzheitliches

Konzept, in das sich das Werkzeug

„Bewegtbild“ perfekt einpasst

und wesentlicher Bestandteil

ist. Dann geht es über das

Storyboard, den Shotplan und

die Requisitenliste sowie (wenn

nötig) ein Casting bis zur Umsetzung,

Regie, Materialsichtung,

Schnitt und Nachbearbeitung.

Das komplette Paket, alles aus

einer Hand.

Was wird dafür gebraucht?

Nils Hennig Wir sind hochmotiviert,

tolle neue Projekte im

Bewegtbild zu realisieren. Dabei

haben wir ein grandioses Netzwerk

aus den Bereichen Film,

Schnitt, Ton und Foto

um uns, mit dem jeder

Auftrag ein einzigartiges

Ergebnis hervorbringt.

In unserem Haus

betreuen Tami Schulz

und meine Wenigkeit

diesen Bereich und

freuen uns schon darauf,

mit Ihnen zusammen

immer höher, schneller

und weiter zu denken.

WARUM

BEWEGT-

BILD?

Aufmerksamkeitsstarkes

Werkzeug, dass sich

zwischen all der Aufmerksamkeitshascherei

durchsetzen

kann

Informationsträchtiges

Medium, mit dem Inhalte

kontextbezogen vollständig

übermittel werden können

Spricht durch Bild und

Ton mehrere Sinne der

BetrachterInnen an

und hält sich besser im

Gedächtnis

Äußerst flexibel und in

Zeiten der Post-Flut in

den Sozialen Medien noch

immer etwas besonderes

KONTAKT

Nils Hennig

Mediengestalter

n.hennig@typografix.de

0531.12 16 7-18


CHIARA BORCHERS

Mein Name ist Chiara Borchers

und ich bin duale Studentin

des Studiengangs Integrated

Media and Communication

an der Hochschule Hannover.

Die Praxisphasen der ersten

beiden Semester verbringe

ich als Praktikantin bei

TYPOGRAFIX.

UNSERE

NEUEN

MARLENE BRANDT

Ich bin Marlene, Mediengestalterin

und seit Februar Teil des

TYPOGRAFIX-Teams. Wenn

ich nicht gerade dabei bin

meine Handstandskills zu

verbessern, verbringe ich

meine Zeit bei meinem

Pony oder mit der Kamera.

JOSÉ GONZALES

Ich bin José Gonzalez, 27 Jahre

alt und Web-Entwickler. Ich

komme aus Venezuela und bin

seit 6 Jahren in Deutsch land.

Neben dem Bau von Webseiten

mache ich auch gerne Musik.

Das sind meine beiden

liebsten Beschätigungen.

typografix-design GmbH

Gördelingerstraße 2–3 . 38100 Braunschweig

Telefon: 05 31 - 12 16 7-0 . info@typografix.de

www.typografix.de

b.com/typografix.design

typografix.design

Bildnachweise: Titelbild: andreswd (iStock), Mitarbeiter: Marc Stantien, Seite 4: Ben White (Unsplash), Seiten 8/9: kotoffei, Oleksandr Latkun

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