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weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische Land und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

04

2021

Wohnung

gesucht!

30 Neue Serie

Handwerk heute -

Ein Mann will nach oben

34 Gastkommentar

Die Zukunft von Events

ist hybrid

40 Unterwegs

Auf den Spuren des

Marco Polo in die

Schatztruhe Iran


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren Mandanten zählen bedeutende

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EDITORIAL

WOHNEIGENTUM LIEGT IMMER NOCH IM TREND.

Nach wie vor träumen viele Deutsche vom Eigenheim. Wo die niedrigen Zinsen

diesen Wunsch in großer Breite ermöglichen, stehen exorbitant hohe Immobilienpreise

dem zunehmend entgegen. Auch wenn die Finanzierung mit

günstigen Konditionen für einen größeren Interessentenkreis erschwinglich

wird, steht dennoch in den nächsten Jahren möglicherweise ein Wertverlust

der Objekte im Raum, der zumindest Beachtung finden sollte. Einen Überblick

über die augenblickliche Situation eines auch in der bergischen Region

leer gefegten Marktes gibt unsere aktuelle Titelgeschichte, in der ein in der

Region verwurzelter Experte ausführlich zu Wort kommt.

Unsere Serie über das Handwerk setzen wir mit einer Gründungsgeschichte

fort. Unsere Autorin Brigitte Waldens porträtiert einen jungen Wuppertaler,

der im letzten Jahr erfolgreich sein Dachdecker-Unternehmen gründete und

trotz Corona-Krise seinen Weg fortsetzt. Wie man mit Fleiß, Strategie und einer

durchdachten Planung auch in schwierigen Zeiten sein Geschäft aufbauen

kann, lesen Sie ab Seite 30.

Corona – man kann es nicht mehr hören! Über ein Jahr macht uns die Pandemie

nun schon das Leben schwer und treibt Selbstständige und ihre Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter mit großen Sorgen um. Ganz zu schweigen von den

Menschen, die mit der Infektion zu kämpfen haben und teilweise gravierende

Folgen davon tragen. Doch scheint das Impftempo in diesen Tagen tatsächlich

anzuziehen. Darauf haben wir lange, zu lange gewartet, aber es macht Mut.

Starten wir optimistisch in das Frühjahr

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INHALT

18 Titel

Wohnung gesucht!

Der Immobilienmarkt ist leer gefegt, das macht die Suche mühselig -

für Käufer und Mieter.

30

Serie Handwerk heute:

Ein Mann will nach oben

34

Gastkommentar

Die Zukunft von Events ist hybrid.

4 www.bvg-menzel.de


40

Für Sie Unterwegs:

Auf den Spuren des Marco Polos in

die Schatztruhe Iran

Namen & Nachrichten

06 Kritische Situation auf

dem Ausbildungsmarkt

07 Internationale

Ausbildungsmesse 2022

08 Lage der Autoindustrie verbessert

08 Handelsverband startet

Innenstadtoffensive

09 Jedes fünfte Unternehmen sieht

sich durch Corona bedroht

10 Innovationscluster für

Leistungselektronik

11 Extrazeit zum Lernen

12 VBU stellt sich neu auf

12 Mehr Solarstrom

13 Städtedreieck hat Potenzial

14 Corona hemmt Forschungsausgaben

14 Girls` und Boys` Day digital

15 Konjunktur 2021

16 Verkehrsflussmessung in Solingen

16 Kurzarbeit im März gesunken

17 Expertise aus dem Mittelstand

Titel

18 Wohnung gesucht!

22 Interview: Wie ist die Lage auf dem

heimischen Immobilienmarkt?

Serie

30 Handwerk heute -

Ein Mann will nach oben

Gastkommentar

34 Die Zukunft von Events

ist hybrid

Aus der Praxis

36 Recht, Finanzen, Steuern

Für Sie unterwegs

40 Auf den Spuren des

Marco Polo in die

Schatztruhe Iran

Rubriken

46 Handelsregister

50 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2021.qxp_RINKE_IHK 10.02.21 13:27 Seite 4

der Bergische Unternehmer 04|21 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Kritische Situation auf dem Ausbildungsmarkt

Die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber geht zurück.

Foto: Arbeitsagentur Solingen - Wuppertal

Martin Klebe, Leiter der Agentur

für Arbeit Solingen – Wuppertal,

blickt mit Sorge auf den Ausbildungsmarkt

im Städtedreieck.

Im Zeitraum des ersten Halbjahres des

Ausbildungsjahres, das von Oktober 2020

bis März 2021 geht, wurden der Agentur

für Arbeit Solingen-Wuppertal weniger

Ausbildungsstellen gemeldet und auch die

Zahl der Ausbildungssuchenden ist zurückgegangen.

Der Ausbildungsmarkt im bergischen

Städtedreieck verläuft tendenziell

einheitlich, allerdings bestehen zwischen

den Städten zum Teil erhebliche Unterschiede

in den Ausprägungen.

Bei der Zahl der gemeldeten Stellen ist der

Rückgang in allen drei Städten in vergleichbarer

Stärke mit insgesamt -5,9 Prozent

gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig.

Bei der Zahl der gemeldeten

Bewerber*innen differieren die Rückgänge

wesentlich ausgeprägter - zwischen einem

Minus von 6,1 Prozent in Wuppertal und

einem Minus von 21,5 Prozent in Remscheid;

Solingen hat 12,8 Prozent weniger

Bewerberinnen und Bewerber. „Mit dieser

Bewerberentwicklung steuert der Ausbildungsmarkt

2021 auf eine außerordentlich

kritische Situation zu.

Während die Betriebe zur Halbzeit des

Ausbildungsjahres an ihrer Ausbildungsleistung

bislang weitgehend festhalten wol-

len, finden viel zu wenige Schülerinnen

und Schüler den Weg in den Ausbildungsmarkt“,

warnt Martin Klebe, Leiter der

Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

Trotz eines direkten telefonischen Drahts

in die Berufsberatung und der Unterstützung

vieler Partner - vor allem auch an den

Schulen - mangele es aktuell an Bewerberinnen

und Bewerbern. Noch unentschlossene

Betriebe sollten sich entscheiden, ihre

Ausbildungsbemühungen fortzusetzen, zumal

die Agentur für Arbeit unter bestimmten

Voraussetzungen attraktive Prämien

für die Beibehaltung und erst recht für die

Erhöhung der Ausbildungsleistung bereithält.

Bis März 2021 sind im Agenturbezirk

Solingen-Wuppertal insgesamt 2.657 Berufsausbildungsstellen

gemeldet worden.

Dem gegenüber stehen 2.879 Bewerber und

Bewerberinnen, die sich im Laufe des Berichtsjahres

bei den Agenturen für Arbeit

vor Ort gemeldet haben.

Auf einen Bewerber bzw. eine Bewerberin

kommen damit 0,9 Ausbildungsplätze. Zurzeit

sind noch 1.553 junge Frauen und

Männer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle.

Gleichzeitig sind noch 1.613

Ausbildungsplätze unbesetzt.

Betriebe, die jetzt noch einen Azubi

suchen, sollten ihre freie Ausbildungsstelle

sofort der Agentur für

Arbeit melden, um einen geeigneten

Auszubildenden oder eine geeignete

Auszubildende zu finden.

Arbeitgeber erreichen die Ausbildungsvermittlung

unter der gebührenfreien

Hotline 0800 4 5555 20.

6 www.bvg-menzel.de


Internationale Eisenwarenmesse 2022

Jetzt Plätze auf dem Bergischen Gemeinschaftsstand reservieren.

Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal

Auch „der Händler ums

Eck“ ist mittlerweile gut

online zu erreichen.

Der Info-Point des Bergischen

Gemeinschaftsstandes

auf der Eisenwarenmesse.

Alle zwei Jahre ist Köln Treffpunkt für Hersteller,

Händler und Multiplikatoren aus der

Eisenwarenbranche. Wuppertal plant für

2022 wieder eine gemeinsame Teilnahme mit

Solingen und Remscheid. Zum achten Mal

organisieren die Bergische Struktur- und

Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW)

sowie die lokalen Wirtschaftsförderungen

aus Wuppertal, Solingen und Remscheid einen

gemeinsamen Auftritt für Unternehmen

bei der Internationalen Eisenwarenmesse in

Köln. Für den Bergischen Gemeinschaftsstand

werden Firmen gesucht, die sich und

ihre Produkte beim wichtigsten Branchentreff

für Metall- und Eisenwaren präsentieren

möchten. An der letzten Messe 2018 nahmen

laut Veranstalter über 2.700 Anbieter aus 58

Ländern und 47.000 Fachbesucher teil. Im

vergangenen Jahr fiel sie wegen der Corona-

Pandemie aus. Für den nächsten Termin im

März 2022 wird daher eine große Nachfrage

an Ausstellungsflächen erwartet. Der gemeinsame

Auftritt des Bergischen Städtedreiecks

hat sich bewährt. Über hundert

Unternehmen haben seit 2006 am Gemeinschaftsstand

teilgenommen. Der ist mit inzwischen

320 Quadratmetern Fläche kräftig

gewachsen und liegt in der wichtigsten Messehalle

10, wo fast alle großen Werkzeughersteller

vertreten sind. Teilnehmer des Gemeinschaftsstandes

profitieren aber nicht nur

von einer guten Positionierung und einem repräsentativen

Aufritt. Gleichzeitig können

durch den zentralen Messebau und das gemeinsame

Angebot von Catering, Servicepersonal,

Werbemaßnahmen sowie Lagerund

Besprechungsräumen die Kosten und der

Logistikaufwand deutlich reduziert werden.

So behalten Unternehmen Zeit für ihr Kerngeschäft.

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der Bergische Unternehmer 04|21 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Lage in der deutschen Autoindustrie verbessert sich

Trotz guter Geschäfte wird mit weniger Personal geplant.

Die deutschen Autobauer blicken

vorsichtig optimistisch in

die Zukunft.

Die aktuellen Geschäfte der deutschen Autohersteller

und ihrer Zulieferer sind im

März besser gelaufen. Die ifo-Geschäftslage

für die Branche stieg im März auf plus

7,9 Punkte, nach minus 0,4 im Februar.

Das hat die neueste Konjunkturumfrage

des ifo Instituts ergeben. „Bei den Auto-

bauern ist der Frühling angekommen“, sagt

Klaus Wohlrabe, der Leiter der ifo-Umfragen.

Gleichzeitig sind die Manager nicht

mehr so optimistisch für die kommenden

Monate wie zuletzt. Dieser Indikator sank

auf 19,1 Punkte, nach 37,3 im Februar.

„Die Autobauer konnten aber ihre Auftragsbücher

weiter füllen“, fügt Wohlrabe

hinzu. Bei der Nachfrage stieg der Umfragewert

im März auf 10,7 Punkte, nach minus

1 im Februar. Der Auftragsbestand

legte nur leicht zu. Der Wert lag bei 14,8

Punkten, nach 11,7 im Februar. Die Produktion

soll weiter hochgefahren werden.

Der Indikator stieg auf 46,1 Punkte, nach

35,7 im Februar. Für das Exportgeschäft

erwarten die Autobauer eine positive Entwicklung.

Der Indikator erreichte 27 Punkte

im März. Der Bestand im Fertigwarenlager

blieb größer als üblich. Der zugehörige

Indikator fiel auf minus 10,3 Punkte, nach

minus 9,9 im Februar. Trotz gut laufender

Geschäfte planen die Unternehmen mit weniger

Personal. Die Beschäftigungspläne

sehen weiter einen Arbeitsplatzabbau vor.

Handelsverband startet Innenstadtoffensive

Maßnahmenpaket für die Zukunft der Innenstädte und Quartiere aufgelegt.

Die Frequenz- und Umsatzeinbrüche der

Coronapandemie haben den Einzelhandel

schwer getroffen. Schnell drohen hierdurch

auch Innenstädte und Quartiere an Attraktivität

zu verlieren. In der „Gemeinsamen Innenstadtoffensive

Nordrhein-Westfalen“ hat

der Handelsverband NRW gemeinsam mit

drei Landesministerien und weiteren relevanten

Partnern ein umfangreiches Maßnahmenpaket

vereinbart. „Wir müssen dringend

jetzt schon die Weichen dafür stellen,

dass unsere Innenstädte und Quartiere auch

weiterhin als Treffpunkte der Gesellschaft

attraktiv bleiben“, beschreibt Michael Radau,

Präsident des Handelsverbandes NRW,

das Ziel der Offensive. Dies beginne mit

verlässlicher Planbarkeit und schnell verfügbaren

Hilfsprogrammen. Außerdem seien

mehr Mut zu Experimenten und mittelund

langfristig genauso wirkende Maßnahmen

im Bereich der Digitalisierung gefragt.

Ein wichtiger Baustein ist die Unterstützung

von privatem Engagement. Wie finanzielle

Unterstützung in öffentlich-privater Partnerschaft

einfacher ausgestaltet werden

kann, soll nun geprüft werden. Eine Vorlage

hierfür könnten die bereits gesetzlich verankerten

Immobilien- und Standortgemeinschaften

(ISG) sein.

8 www.bvg-menzel.de


Jedes fünfte

Unternehmen sieht

sich durch die

Coronakrise bedroht

Durch die Coronakrise sieht sich fast jedes

fünfte Unternehmen in Deutschland

bedroht. Das geht aus der neuesten Konjunkturumfrage

des ifo Instituts hervor.

Demnach waren es im Februar 18,7 Prozent,

nach 17,6 Prozent im November

2020 und 21,8 Prozent im Mai 2020. „Besonders

gefährdet unter den großen Wirtschaftszweigen

fühlte sich im Februar

der Einzelhandel mit 34,5 Prozent der

Firmen, vor den Dienstleistern mit 26,3

Prozent“, sagt der Leiter der ifo-Umfragen,

Klaus Wohlrabe. Unterdurchschnittlich

bedroht sehen sich der Großhandel

mit 12,8 Prozent der Unternehmen, die

Industrie mit 7,5 Prozent und der Bau mit

3,6 Prozent. „Insbesondere Unternehmen

mit Liquiditätsproblemen fürchten um

ihre Zukunft “, ergänzt er.

Die stärksten Existenzängste verspürt die

Reisebranche mit 83,7 Prozent der Firmen,

Hotels mit 82,3 Prozent sowie Restaurants

und Gaststätten mit 72,3 Prozent.

Es folgen die Vermietung von

beweglichen Sachen mit 33,3 Prozent, die

Getränkeherstellung mit 27,3 Prozent sowie

Werbung und Marktforschung mit

24,4 Prozent.

Vergleichsweise entspannt sind der Maschinenbau

mit 5,6 Prozent, die Elektrobranche

mit 4,4 Prozent, die Chemie mit

3,9 Prozent, die Autoindustrie mit 2,3

Prozent, die Rechts- und Steuerberater

mit 1,2 Prozent und die Pharmabranche

mit 0,9 Prozent.

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der Bergische Unternehmer 04|21 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Innovationscluster für Leistungselektronik

automotiveland.nrw fordert klare Signale für die Zuliefererbetriebe.

Foto: Shutterstock

Das Geld für saubere und

smarte Mobilität wird am

Markt verdient. Dazu müssen

E-Autos bezahlbar sein.

Das Cluster automotiveland.nrw e.V. richtet

zurzeit in NRW ein Innovationscluster für

Leistungselektronik ein. Es ist der Kern zur

Förderung von Forschungs- und Innovationsprojekten

zur Elektromobilität. Die Projekte

zur Leistungselektronik sollten aus

den Bereichen Antriebstechnik und Sektorenkopplung

(Laden, Speichern, Car2X)

kommen. Die zu entwickelnden Innovationen

sollten sich beziehen auf Systemintegration,

Fertigungsverfahren, Anlagenbau,

Mess- und Prüftechnik, Komponentenent-

wicklung, Sensoren, Kommunikation, neue

Topologien, Design und Simulation und

schließlich KII zur Steuerung. Aufgabe des

Clusters soll sein, die Projektideen der Clustermitglieder

zu Projektkonzepten zusammenzuführen,

die Beteiligung an den Förderprogrammen

zu organisieren und die

Projektpartner weiter zu begleiten – sowie

den Meinungsaustausch und das Netzwerken

zu fördern. Für die Unternehmen, die

nun mitten in der Transformation stecken,

sei es wichtig, dass die Politik durch maßvolle

Gesetze und richtungsweisende Technologieförderung

den Prozess des Wandels

anschiebe und nicht „abwürge“. Das Geld

für saubere und smarte Mobilität werde am

Markt verdient.

Neue Arbeitsplätze und neue Industriestrukturen,

die das Alte ersetzen, seien das

Ergebnis eines Entwicklungsprozesses und

nicht eines „Erdrutsches“ bei dem alles verschüttet

werde, dies gelte auch für die Umstellung

auf neue emissionsfreie Antriebe.

Die Investitionsrisiken müssten auch für die

Verkehrswende kalkulierbar werden, also

auch für die Elektromobilität. Hier gehe es

um bezahlbare E-Autos, eine flächendeckende

Ladeinfrastruktur, ein Ende mit dem

„Bezahl-Wirrwarr“ beim Laden und um

neue Geschäftsmodelle.

10 www.bvg-menzel.de


Sonderprogramm „Extra-Zeit zum Lernen“

Auch der Berufsbildungsbereich soll von der Landesinitiative profitieren.

Foto: Shutterstock

Wissenslücken müssen

geschlossen werden, damit

junge Menschen eine

Zukunft haben.

Mit dem Sonderprogramm „Extra-Zeit zum

Lernen“ will das Schulministerium NRW

die Arbeit in den Schulen unterstützen. Pandemiebedingte

Lernlücken und die individuellen

Auswirkungen der Corona-Pandemie

auf die Schülerinnen und Schüler sollen

gezielt durch außerschulische Bildungsangebote

und Ferienprogramme ausgeglichen

werden. Die Laufzeit der Richtlinien ist bis

zum Ende der Sommerferien 2022 vorgesehen,

damit sollen alle Beteiligten Planungssicherheit

und die Möglichkeit, langfristige

Konzepte für die Bearbeitung pandemiebedingter

Lernlücken zu entwickeln, erhalten.

Für den Zeitraum März 2021 bis Sommer

2022 hat die Landesregierung 36 Millionen

Euro an Fördermitteln hierfür zur Verfügung

gestellt. Mit dem Programm soll eine

Vielzahl von Angeboten ermöglicht werden,

um Schülerinnen und Schüler in der Pandemie

und darüber hinaus zu unterstützen:

• Allgemeinbildende Schulen (Allgemeine

Schulen und Förderschulen): Schülerinnen

und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 13

erhalten Gruppenangebote zur individuellen

fachlichen Förderung und Potenzialentwicklung.

• Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an

sonderpädagogischer Unterstützung und

intensivpädagogischem Förderbedarf: Individuelle

Bildungs- und Betreuungsangebote

im häuslichen Umfeld als Einzelmaßnahme

sind vorgesehen.

• Berufsbildende Schulen (Allgemeine Berufskollegs

und Berufskollegs als Förderschulen):

Gruppenangebote zum Ausgleich

möglicher entstandener Kompetenzdefizite

sowie zur Sicherstellung des Ausbildungserfolges,

insbesondere im dualen System,

sowie Vorbereitung auf die Prüfung zum

Erwerb allgemeinbildender und beruflicher

Abschlüsse sind geplant. Anträge von öffentlichen

und privaten Trägern können auf

Grundlage der Förderrichtlinien bei den

Bezirksregierungen gestellt werden, sodass

erste Maßnahmen kurzfristig beantragt und

durchgeführt werden können. Auch Universitäten

wurden als weitere Akteure in den

Kreis der antragsberechtigten Träger aufgenommen

Förderrichtlinien und weitere Informationen:

https://www.schulministerium.nrw.de/themen/schulsystem/

extra-zeit-zum-lernen-nrw.

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NAMEN & NACHRICHTEN

VBU stellt sich neu auf

Neue Geschäftsführung für die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände.

Foto: VBU

(v.l.) Dr. Uwe Kirchhoff,

Prof. Dr. Wolfgang Kleinebrink

als Sprecher und Michael

Schwunk bilden die

neue Geschäftsführung der

VBU®.

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zu Hause, in der Schule

oder in unseren

Räumlichkeiten

Die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände

(VBU®) stellt sich als Dienstleister

für ihre Mitgliedsunternehmen neu auf.

Die Unternehmen erhalten für ihre Beschäftigten

eine Beratung im Arbeits-, Sozialund

Lohnsteuerrecht. Insbesondere Personalleitungen

bekommen so unmittelbar

Zugriff auf aktuelle Informationen, sowie

Weiterbildungsangebote einer großen Verbandsgruppe

mit rund 600 Mitgliedsunter-

nehmen. Professor Dr. Wolfgang Kleinebrink

ist neuer Sprecher der

Geschäftsführung und betreut weiterhin

mehrere Mitgliedsverbände. Er ist zudem

Geschäftsführer der Textilakademie NRW

gGmbH. Auch überregional ist Prof. Dr.

Kleinebrink bekannt als Referent für arbeitsrechtliche

Seminare und Verfasser

zahlreicher arbeitsrechtlicher Publikationen.

Neu in die Geschäftsführung aufgenommen

wurden der Leiter der VBU®-

Rechtsabteilung, Assessor Michael

Schwunk und Rechtsanwalt (Syndikusrechtsanwalt)

Dr. Uwe Kirchhoff. Michael

Schwunk hat die Geschäftsführung des Verbands

von Arbeitgebern im Bergischen

Land, Arbeitgeberverband der Metallindustrie

von Wuppertal und Niederberg, Arbeitgeberverband

Solingen und Arbeitgeberverband

der Deutschen Lederindustrie

übernommen. Die VBU will er für die Unternehmen

in außergewöhnlichen, schwierigen

Zeiten mehr digitalisieren und den modernen

praktischen Anforderungen

anpassen. Zugleich liegt ihm als neuer stellvertretender

Vorsitzender der Gemeinschaftslehrwerkstatt

(GLW) in Velbert die

Weiterbildung am Herzen.

Dr. Uwe Kirchhoff übernimmt die Geschäftsführung

für den Arbeitgeberverband

der chemischen Industrie im Bergischen

Land, den Arbeitgeberverband der Papier,

Pappe und Kunststoffe verarbeitenden Industrie

Bergisch Land und für den Arbeitgeber-

und Wirtschaftsverband Großhandel-

Außenhandel-Dienstleistung Bergisch

Land. Zugleich wird er sich in besonderer

Weise für eine Stärkung der Angebote der

VBU im Bereich der Arbeits- und Personalwirtschaft

einsetzen.

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Bergisches Städtedreieck mit hohem Potenzial

Neue Studie zur Zukunft der Automobilindustrie zeigt große Chancen.

Foto: Shutterstock

Neue Mobilität stellt

neue Anforderungen an

die Beschäftigten.

NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas

Pinkwart stellte eine neue Studie zur Zukunft

der Automobilbranche in Nordrhein-

Westfalen vor. Das Cluster automotiveland.

nrw hatte diese Studie mit initiiert und gemeinsam

mit IW Consult und dem Fraunhofer

IAO an der Erstellung mitgewirkt. Ergebnis:

NRW und insbesondere das

Bergische Städtedreieck bringen viel Potenzial

mit, um gut durch den Strukturwandel

der Automobilindustrie zu kommen.

Die Studie identifiziert die Entwicklungstendenzen

für den Zeitraum bis 2040: Danach

verliert der Verbrennungsmotor deutlich

an Bedeutung, die Wachstumsmärkte

verlagern sich schwerpunktmäßig auf die

Bereiche Elektromobilität, Automatisierung

und Vernetzung. Die Prognose: Bis 2040

wird der Anteil der batterie-elektrischen

Fahrzeuge auf 66 Prozent steigen, der Anteil

der konventionellen Fahrzeuge auf 25 Prozent

absinken. Der Rest verteilt sich auf hybride

und brennstoffzellenelektrische Fahrzeuge.

Zwar sind in NRW derzeit noch gut

ein Fünftel der Erwerbstätigen in der Automobilwirtschaft

mit der Produktion von

Komponenten für den traditionellen Antriebsstrang

befasst, dennoch sieht die Studie

die Automobilwirtschaft in NRW auf

Wachstumskurs, wenn denn vorliegende

Stärken weiter entsprechend entfaltet und die

Potenziale in den Bereichen E-Mobilität, automatisiertes

Fahren und Vernetzung genutzt

werden. Das Potenzial liege bei den innovationsfreudigen

kleinen und mittleren, flexiblen

Unternehmen, die sich über Generationen

hinweg fortlaufend dem Markt angepasst

haben, die mit kurzen Entscheidungswegen,

hoher Innovationsgeschwindigkeit und mit

permanenten Produkterneuerungen den

Standort NRW immer wieder neu qualifizieren,

heißt es in der Studie.

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der Bergische Unternehmer 04|21 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Coronakrise bremst die Ausgaben für Forschung

Beschäftigung im Bereich Entwicklung geht in der Industrie zurück.

Foto: Thomas E. Wunsch

Forschung ist das Pfund,

mit dem Deutschland seine

Wirtschaftskraft aufgebaut

hat. Derzeit fließen

weniger Gelder in

den Entwicklungsbereich.

Die Unternehmen in der Industrie haben im

Corona-Jahr 2020 weniger für Forschung

und Entwicklung ausgegeben. Das geht aus

einer neuen Umfrage des ifo Instituts hervor.

Demnach sank der Anteil auf 3,2 Prozent

vom Umsatz, verglichen mit 3,5 Prozent

im Durchschnitt der Jahre 2016 bis

2019. Insbesondere in der Autobranche sank

der Anteil von 6,9 auf 4,8 Prozent. Selbst

die Pharmabranche kürzte die Forschungsausgaben

von 7,2 auf 7,0 Prozent vom Umsatz.

„Verstärkt wurde der Rückgang dadurch,

dass gleichzeitig der Umsatz in

vielen Branchen sank“, sagt Klaus Wohlrabe,

Leiter der Umfragen beim ifo Institut.

„Dennoch setzten viele Unternehmen auch

während der Krise auf Forschung und Entwicklung.“

Und es gebe es einen Lichtblick:

Der Anteil der Firmen, die angeben, Forschung

und Entwicklung zu betreiben, sei

immerhin von 65,8 auf 68,6 Prozent aller

Unternehmen gestiegen. Allerdings ist der

Anteil der Beschäftigten in Forschung und

Entwicklung zurückgegangen. Über alle

Branchen hinweg rutschte er ab von 4,9 Prozent

im Schnitt der Jahre 2016 bis 2019 auf

4,2 Prozent im vergangenen Jahr. Spitzenreiter

ist hier die Pharmabranche mit 12,8

Prozent 2020, allerdings nach 15,1 Prozent

im Schnitt der Vorjahre. Die Gesamtzahlen

verbergen große Unterschiede im Niveau und

im Trend der einzelnen Branchen. So legte in

der Chemie der Umsatzanteil der Forschung

zu, von 4,0 auf 4,7 Prozent, im Textilgewerbe

von 2,1 auf 4,8 Prozent. Im Maschinenbau

sank er dagegen von 4,2 auf 4,1 Prozent.

„Industrieunternehmen setzen auch

während der Coronakrise weiter auf

Forschung und Entwicklung“, von

Stefan Sauer und Klaus Wohlrabe, in

Schnelldienst digital 8/2021;nachzulesen

hier: https://www.ifo.de/

node/62102

Girls` und Boys` Day:

„Berufsorientierung

4.0“ ist das Motto

des diesjährigen

Aktionstags.

Am 22. April findet bundesweit wieder der

„Girls´ Day – Mädchen-Zukunftstag“ und

der „Boys´ Day – Jungen-Zukunftstag“

statt. Schülern und Schülerinnen soll trotz

der schwierigen Situation ein Einblick ins

Berufsleben ermöglicht werden. Unternehmen

und Institutionen sind aufgerufen am

Aktionstag teilzunehmen. Auch das Team

von Solingen.Business bietet an diesem Tag

ein breites Angebot an Berufsbildern an.

Das Angebot findet in diesem Jahr überwie-

gend digital statt. In Solingen haben sich

neben der Stadt, den Stadtwerken und dem

städtischen Klinikum Solingen unter anderem

die Solinger Unternehmen Bechtle

GmbH IT-Systemhaus, BSS Bohnenberg

GmbH und die codecentric AG mit Berufsfeldern

beim Girls` Day und Boys` Day angemeldet.

Unter www.girls-day.de/radar

oder www.boys-day.de/radar können Unternehmen

und Institutionen ihre Angebote,

egal ob digital oder vor Ort, eintragen.

14 www.bvg-menzel.de


ifo Institut sieht Konjunktur 2021 pessimistischer

Die Corona-Krise schiebt den erwarteten Aufschwung nach hinten.

Das ifo Institut sieht die Wirtschaftsentwicklung

in diesem Jahr pessimistischer als noch

im Dezember. Die Forscher erwarten nun ein

Wachstum von 3,7 Prozent. Vor drei Monaten

hatten sie 4,2 Prozent vorhergesagt. „Die Coronakrise

zieht sich hin und verschiebt den

erwarteten kräftigen Aufschwung nach hinten“,

sagt ifo-Konjunkturchef Timo Wollmershäuser.

Für das Jahr 2022 erwartet das

Institut nun 3,2 Prozent Wachstum anstatt

2,5 Prozent. Insgesamt belaufen sich die Kosten

der Coronakrise für die Jahre 2020 bis

2022 laut Wollmershäuser auf 405 Milliarden

Euro – gemessen an entfallender Wirtschaftsleistung.

Die Zahl der Arbeitslosen wird der Vorhersage

zufolge leicht sinken: von 2,70 Millionen

2020 über 2,65 in diesem auf 2,44 Millionen

im Jahr 2022. Damit würde die Arbeitslosenquote

von 5,9 über 5,8 auf 5,3 Prozent zurückgehen.

Gleichzeitig erwartet das ifo Institut,

dass die Verbraucherpreise stärker

anziehen, von plus 0,5 Prozent 2020 über

plus 2,4 Prozent in diesem Jahr. Im Jahr 2022

sollen sie dann um 1,7 Prozent steigen. Das

Staatsdefizit dürfte dieses Jahr von 139,6

Milliarden Euro auf 122,9 sinken und

schließlich nur noch 61,2 Milliarden im

nächsten Jahr erreichen. Die international

kritisierten Überschüsse in der Leistungsbilanz

(Exporte und Importe von Waren und

Dienstleistungen, ausländische Zinsen und

Erträge von Anlagen, Übertragungen) werden

erneut kräftig von 231,9 Milliarden

Euro auf 275,6 Milliarden zulegen, um dann

etwas abzusinken auf 263,5 Milliarden. Das

entspräche erst 7,0, dann 7,8 und schließlich

7,1 Prozent der Wirtschaftsleistung.

„Die Prognose hängt allerdings entscheidend

vom weiteren Pandemieverlauf ab.

Sollten die Umsätze in den von der Coronakrise

unmittelbar betroffenen Dienstleistungs-Branchen

um weitere drei Monate auf

dem niedrigen Niveau des ersten Quartals

verharren, so würde der Anstieg der Wirtschaftsleistung

in diesem Jahr um 0,3 Punkte

niedriger ausfallen und nur bei 3,4 Prozent

liegen“, sagt Wollmershäuser. Im Jahr

2022 wäre der Anstieg dann um 0,2 Punkte

höher, bei ebenfalls 3,4 Prozent.

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der Bergische Unternehmer 04|21 15


NAMEN & NACHRICHTEN

LiDAR-Sensorik zur Verkehrsflussmessung

Aus einem ersten Kontakt ist eine zielführende Kooperation entstanden.

Foto: BSW

Die LiDAR-Sensorik zur Erprobung

der Verkehrsfluss-Messung

in Solingen

arbeitet. Dr. Yang Ji

(Technologieunternehmen

LiangDao) und Matthias

Wenzel (r.) von den Technischen

Betrieben Solingen

sind zufrieden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Technologieunternehmens

LiangDao GmbH und

der Technischen Betriebe Solingen (TBS)

montierten jetzt die LiDAR-Sensorik für eine

vierwöchige Erprobungsphase an einer Kreuzung

in Solingen. Die Analyse-Software

dient der Verkehrsflussmessung. Der Einsatz

dieser neuen Technologie findet im Rahmen

des Projekts „Bergisch.Smart_Mobility“

statt. Zum Montagebeginn wurde das Zusammenspiel

der Hard- und Software-Komponenten

in den Räumlichkeiten der TBS

probekonfiguriert und die spätere Montage

am Ampelmast durchgespielt. „Die Sensoren

haben unterschiedliche Schwerpunkte und

sind für verschiedene Reichweiten zuständig.

Dadurch werden die Erfassung und Zählung

der Verkehrsteilnehmenden später sowohl im

Fernbereich als auch im Nahbereich ermöglicht“,

erläutert Dr. Yang Ji von der LiangDao

GmbH. Kasten und Sensoren konnten später

problemlos am Ampelmast angebracht werden.

Der Vorteil dieser Technologie für die

Verkehrssteuerung sei, dass bei Montage und

Instandhaltungsmaßnahmen keine großen

und kostspieligen Baumaßnahmen nötig seien,

so wie es bei klassischen Induktionsschleifen

im Asphalt der Fall ist. Die Erprobungsphase

der Sensorik und Software endet

nach vier Wochen, die Kooperation der Unternehmen

wird jedoch über diesen Zeitraum

hinweg fortgeführt. Die Bergische Universität

Wuppertal wird die Daten zudem für ihre

Arbeiten zur Weiterentwicklung der Künstlichen

Intelligenz in der Verkehrssteuerung

nutzen. Die Bergische Gesellschaft hat den

Kontakt zu dem Unternehmen im Zuge ihrer

internationalen Aktivitäten hergestellt. Stephan

A. Vogelskamp, Geschäftsführer der

Bergischen Gesellschaft: „ Aus der Idee einer

Kooperation ist das konkrete Vorhaben in

Solingen herangewachsen, in dem wir jetzt

den tatsächlichen Start zur realen Erprobung

vollzogen haben. Das ist nicht nur ein wichtiger

Meilenstein auf dem Weg in die Verkehrssteuerung

der Zukunft, sondern auch

für die Sichtbarkeit des Bergischen Städtedreiecks

im internationalen Wettbewerb.“

Kurzarbeit im März gesunken

Seit April 2020 hat

sich der Anteil der

Beschäftigten in

Kurzarbeit damit

ständig verringert.

Nach Schätzungen des ifo Instituts waren

2,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit, nach

2,9 Millionen im Februar. Das entspricht 8,0

Prozent der sozialversicherungspflichtig

Beschäftigten, nach 8,7 Prozent im Februar.

„Der Rückgang fand in fast allen Wirtschaftszweigen

statt, insbesondere in der

Industrie. Die leichten Lockerungen haben

auch im Handel und im Gastgewerbe zu ei-

nem Rückgang geführt. Allerdings ist der

Anteil an Kurzarbeitern im Gastgewerbe

mit 50,8 Prozent weiter sehr, sehr

hoch“, sagt ifo-Arbeitsmarktexperte Sebastian

Link. Im Handel liegt der Anteil der

Beschäftigten in Kurzarbeit mit 15,8 Prozent.

Vor allem der Einzelhandel (20,2 Prozent)

und der Kfz-Handel (11,7 Prozent)

greifen derzeit stark auf Kurzarbeit zurück.

16 www.bvg-menzel.de


Expertise aus dem Mittelstand

Monika Kocks wurde in den Beirat der NRW.BANK berufen.

Foto: BSW

Monika Kocks soll

die Sichtweise des

Mittelstands in die

Beiratsarbeit der

NRW-Bank einbringen.

Monika Kocks, Vorstandsvorsitzende von

„automotiveland.nrw“, ist vom Ministerpräsidenten

des Landes NRW, Armin Laschet,

in den Beirat der NRW.BANK berufen worden.

Seit 1. April nimmt sie ihre Aufgabe in

dem Beratergremium wahr.

Der Beirat steht der Förderbank für Nordrhein-Westfalen

bei der Erfüllung ihrer Aufgaben

beratend zur Seite. 50 Persönlichkeiten

aus der nordrhein-westfälischen Wirtschaft,

der öffentlichen Hand und der Gesellschaft

sind hier vertreten. Mit Monika Kocks ist

jetzt eine Vertreterin eines mittelständischen

Unternehmens aus dem Bergischen

Städtedreieck in den Beirat eingezogen. Als

Vorstandsvorsitzende von automotiveland.

nrw kann sie zudem die Perspektive der gesamten

Branche der Automobilzulieferer in

die Arbeit im Beirat einbringen. „Wir freuen

uns sehr über die Berufung von Monika

Kocks,“ so Stephan A. Vogelskamp, Geschäftsführer

von automotiveland.nrw und

der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

„Das ist eine Anerkennung

für ihr Engagement. Als Region

können wir unsere Belange und Ansätze so

noch einmal gut bei platzieren.“ Monika

Kocks hat den Aufbau der Clusterinitiative

automotiveland.nrw von Anfang an mitgestaltet.

Sie gehörte zu den ersten Initiatoren

und Initiatorinnen, die aus der Verantwortung

für Unternehmen und Region die

Gründung von automotiveland.nrw mit auf

den Weg gebracht haben. Als Vorstandsvorsitzende

setzt sie sich insbesondere dafür

ein, durch Wissenstransfer die Unternehmen

zukunftsfähig zu machen. Die NRW.

BANK unterstützt das Land bei seinen

struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben.

Ihre drei Förderfelder sind „Wirtschaft“,

„Wohnraum“ und „Infrastruktur/

Kommunen“.

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der Bergische Unternehmer 04|21 17


TITEL WOHNUNG GESUCHT!

Wohnung gesucht !

Vor dem Hintergrund eines leer gefegten

Immobilienmarktes ist die Suche nach Wohnraum

mühselig.

Text: Stefanie Bona

Fotos: BVG, Shutterstock, A.H.

Winterberg

18 www.bvg-menzel.de


„Wer jetzt noch eine Immobilie kauft, macht einen Fehler.“ Diese Warnung ist aktuell

keine Eintagsfliege. Vor dem Hintergrund hoher und teilweise überhöhter

Immobilienpreise stellt sich für private Interessenten und Investoren die Frage,

ob es zur Zeit sinnvoll und rentabel ist, Haus- und Wohnungseigentum zu erwerben.

Auf der anderen Seite ist die Not der Wohnungssuchenden gross. Je städtischer

das Umfeld, je grösser die Familie, desto schwieriger wird es, adäquaten

Wohnraum zu finden. Auch in der bergischen Region sieht die Situation nicht rosig

aus.

der Bergische Unternehmer 04|21 19


TITEL WOHNUNG GESUCHT!

Leerstände prägen

vielfach das Bild in

den Innenstädten,

wie hier in Remscheid-Lennep.

Nicht jedes Objekt

lässt sich schnell vermarkten,

obwohl die

Nachfrage nach Immobilien

groß ist.

Die Preise für Wohnimmobilien in

Deutschland lagen laut Statistischem

Bundesamt (Destatis) im

dritten Quartal 2020 durchschnittlich

7,8 Prozent höher als

im Vorjahresquartal. Im Vergleich

zum Vorquartal wurde für Wohnungen sowie

für Ein- und Zweifamilienhäuser eine Preissteigerung

von 2,9 Prozent ermittelt. An dieser

Entwicklung änderte die anhaltende Corona-Krise

nichts. Dabei gaben die größten Metropolen des

Landes den Ton an, aber auch in anderen Großstädten

ab 100.000 Einwohnern und Einwohnerinnen

stiegen die Häuserpreise gegenüber dem Vorjahresquartal

um 8,3 Prozent und die Preise für

Eigentumswohnungen sogar um 10,2 Prozent.

Was in der Stadt gilt, setzt sich auf dem Land fort.

In dichter besiedelten ländlichen Regionen erhöhten

sich die Preise für Wohneigentum in ähnlicher

Durch den Mangel an Wohnraum herrscht vor

allem in den Ballungsräumen Wohnungsnot,

was zu erheblichen Preissteigerungen führt.

Größe und selbst in Kreisen mit dünner Besiedelung

wohnt man vergleichsweise teuer.

Nachfrage hoch, Angebot knapp

Die Gründe folgen den Regeln der Marktwirtschaft.

Die Nachfrage ist hoch, das Angebot begrenzt,

ergo steigen die Preise. Durch den Mangel

an Wohnraum herrscht vor allem in den Ballungsräumen

Wohnungsnot, was sowohl zu steigenden

Mieten als auch zu Preissteigerungen bei Kaufimmobilien

führt, zeigen Analysen des Statistikportals

Statista auf. Auch Bauland ist rar. Laut Statista

kostete im Jahr 2019 ein Quadratmeter baureifes

Land in Deutschland durchschnittlich rund 190

Euro. Vor rund 15 Jahren musste man hingegen

noch um die 100 Euro für den Quadratmeter bezahlten

– eine Verteuerung um knapp 100 Prozent.

So trägt also auch der Mangel an Bauland zu

einer deutlichen Steigerung der Immobilienpreise

bei. Nicht zu vergessen zudem die niedrigen Zinsen,

die Finanzierung von Wohneigentum unschlagbar

günstig machen und Wohnraumerwerb

weiterhin eine gute Alternative zu den ansonsten

schlechten Anlagemöglichkeiten darstellt.

20 www.bvg-menzel.de


Eigentum liegt im Trend

Schaut man genau hin, ist auch in der bergischen

Region zu beobachten, dass junge Menschen frühzeitig

nach einem eigenen Haus oder einer eigenen

Wohnung Ausschau halten. Und oft lange danach

suchen. Nach der Ausbildung und spätestens nach

der Familiengründung steht dieser Wunsch im

Raum. Laut der aktuellen LBS-Umfrage „Young

Generation“ wollen fast zwei Drittel der jungen

Berufstätigen auf jeden Fall Wohneigentum anschaffen.

Wo ihre Eltern für eine Baufinanzierung

mit 15-jähriger Kreditfestschreibung noch deutlich

über sechs Prozent Zinsen hinblättern mussten,

gibt es heute attraktive Konditionen von unter

einem Prozent effektiver Jahreszins. Der Effektivzins

für Hypothekendarlehen bei zehnjähriger

Zinsfestschreibung lag nach Recherche von Statista

zum Ende des Jahres 2018 bei durchschnittlich

etwa 1,4 Prozent pro Jahr. Zum Vergleich: Der

Durchschnitt der letzten 20 Jahre bei zehnjähriger

Zinsbindung lag bei ca. 4 Prozent. Insgesamt besitzen

laut Statistischem Bundesamt rund 31 Prozent

der privaten Haushalte in Deutschland ein

Einfamilienhaus, etwa 14 Prozent sind Besitzer

einer Eigentumswohnung. Mehr als die Hälfte

der Haushalte in Deutschland lebt weiterhin zur

Miete.

Neubaugebiete gefragt

Nach LBS-Studie wünschen sich gerade junge Familien

einen Neubau, der aber in der Regel auch

teurer als eine gebrauchte Immobilie ist. Dass die

Erschließung von Neubaugebieten sich für die

Fortsetzung auf Seite 25

Dr. Marc d‘Avoine

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Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

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der Bergische Unternehmer 04|21 21


TITEL INTERVIEW WOHNUNG GESUCHT!

Wie ist die Lage auf dem

Immobilienmarkt in der

bergischen Region?

Das Bergische Land wird für Investoren des Immobilienmarktes zunehmend

interessanter, stellt Fabian Blasberg, Vertriebsdirektor Firmenkunden der

Stadt-Sparkasse Solingen fest. Ein Grund dafür ist das im Vergleich deutlich

höhere Preisniveau in den umliegenden Grossstädten. Das führt zum Zuzug

auch von Familien. Auch als inflationsgeschützte Anlage bleiben Immobiilien

interessant, sagt der Fachmann im Gespräch mit dem „Bergischen

Unternehmer“.

Wie schätzen Sie die aktuelle Situation auf

dem Immobilienmarkt im Bergischen Land ein?

Der Immobilienmarkt im Bergischen Land prosperiert,

die Preise steigen kontinuierlich an.

Durch das sehr hohe Preisniveau in den Metropolregionen

Düsseldorf und Köln, wird das

Bergische Land für Investoren deutlich interessanter.

Trotz Preissteigerungen sind die Rahmenbedingungen

für einen Ankauf hier noch günstiger.

Zudem verfügen wir im Bergischen Land

über mehr bebaubare Flächen, sodass hier Neubauvorhaben

realisiert werden können um das

Angebot beispielsweise für Familien erhöhen zu

können. Hierdurch erreichen wir, insbesondere

aus den hochpreisigen Regionen Köln und Düsseldorf,

durchaus regen Zuzug.

Hat Corona Einfluss auf die Marktsituation genommen?

Wenn ja, inwiefern?

Corona hat deutliche Wirkungen im Immobilienmarkt

hinterlassen: die Kaufpreise sind, teilweise

deutlich, gestiegen. Die Menschen wollen ihr

Geld ohne große Risiken anlegen – daher sind

Immobilien mehr denn je gefragt. Auf das begrenzte

Angebot trifft nun eine deutlich gestiegene

Nachfrage – folglich steigen die Preise. Auch

die Inflationserwartung vieler Investoren spielt

hier eine gewisse Rolle. Die Verschuldung der

Staaten ist durch die Corona Pandemie nochmals

stark gestiegen, viele Anlegerinnen und Anleger

erwarten eine deutlich stärker steigende Inflation

und sind deshalb bereit, die höheren Preise im

Immobilienmarkt zu zahlen (also auf Rendite zu

verzichten, dafür aber inflationsgeschützt anzulegen).

Der Mietmarkt wird mit etwas Versatz bei

der Preisentwicklung nachziehen - hier wird es

allerdings dauern, bis sich ein insgesamt nennenswert

gestiegenes Mietniveau niederschlagen

wird.

Arbeit ist flexibler und mobiler geworden. Allem

Anschein nach, wird sich das nach Corona

zumindest teilweise so fortsetzen. Wird diese

Entwicklung aus Ihrer Sicht auch in der bergi-

22 www.bvg-menzel.de


ich kurzfristig somit nicht. Mittel- bis langfristig

ist dies schwer zu sagen, weil dies meiner Meinung

nach stark davon abhängig ist, wie die Unternehmen

in die Digitalisierung ihrer Prozesse

investieren und wie sich die rechtlichen Rahmenbedingungen

beim mobilen Arbeiten oder Home-

Office entwickeln werden.

Fabian Blasberg, Vertriebsdirektor

Firmenkunden

der Stadt-Sparkasse

Solingen.

schen Region – hier vor allem in den Großstädten

– Einfluss auf die Büroimmobilien

nehmen? Mit anderen Worten: Sind Leerstände

und damit Nutzungsänderungen zu erwarten?

Arbeiten ist flexibler und mobiler, richtig. Ich

sehe allerdings keinen Trend, dass es stark rückläufige

Entwicklungen bei Büroimmobilien geben

wird. Mobiles Arbeiten wird sicherlich auch nach

Corona ein wesentliches Thema bleiben. Andererseits

ist es die gesunde „Mischung“, die noch gefunden

werden muss. Soziale Kontakte am Arbeitsplatz

dürfen nicht unterschätzt werden, das

sehen auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer

und deren Angestellten so. Dass insbesondere

große Unternehmen weniger Bürofläche

benötigen, kann ich mir gut vorstellen. Je kleiner

das Unternehmen wird, desto geringer sind die

betriebswirtschaftlichen „Optimierungspotentiale“

aus dem mobilen Arbeiten, was die Bürofläche

angeht.

Großflächige Leerstände bei Büroflächen erwarte

Wie sieht die Lage derzeit bei den Gewerbeimmobilien

aus? Sind Finanzierungsnachfragen

aus der Wirtschaft anhaltend gut oder

gibt es wegen der noch unsicheren Perspektiven

eher Zurückhaltung?

Es gibt nach wie vor Unternehmen, die investieren

und expandieren. Dies zeigt sich in Solingen

beispielsweise in der Entwicklung der Areale

Monhofer Feld und Piepersberg. Die Nachfrage

ist nach wie vor da, es ist allerdings seit Jahren

schwierig (bei knappem Angebot) das richtige

Grundstück zu finden. Sicherlich ist Corona aktuell

kein Investitionstreiber, was nachvollziehbar

ist. Gerade im Bereich der Gewerbeimmobilien

und Gewerbegrundstücke haben wir aber eher ein

strukturelles Problem, welches angegangen werden

muss und auch wird. In Solingen wird zum

Beispiel das ehemalige Rasspe-Areal neu beplant,

damit dringend benötigte Flächen für Gewerbeansiedlungen

revitalisiert werden können.

Wie stellen sich aktuell die Boden- bzw.

Grundstückspreise dar?

Ein stark steigendes Preisniveau in allen Segmenten

feststellbar.

Der Markt für Wohnimmobilien ist derzeit allerorten

ziemlich leer gefegt? Die Entwicklung

von Neubaugebieten verlangt nicht zuletzt aufgrund

der Gesetzeslage oftmals einen langen

Atem. Sehen Sie dennoch Chancen für Investoren?

Selbstverständlich! Das Bergische Land ist für

Investoren eine hochinteressante Adresse. Dies

zeigt ja auch die Vielzahl an Projekten, die hier

umgesetzt werden. Alleine in Solingen setzt Kondor

Wessels drei große Projekte im Bereich Wohnungsneubau

um. Bei Bestandsimmobilien ist der

Markt tatsächlich deutlich enger – das Preisniveau

aber immer noch nicht vergleichbar mit den

Hotspots Düsseldorf und Köln. Für Investoren soder

Bergische Unternehmer 04|21 23


TITEL INTERVIEW WOHNUNG GESUCHT!

mit immer noch lukrativ, wenngleich die Renditeerwartungen

nach unten korrigiert werden müssen.

Wie beurteilen Sie aktuell die Situation für

Vermieter von Geschäftsräumen und Ladenlokalen

für den Einzelhandel, der sich in einer

äußerst prekären Lage befindet?

Das ist tatsächlich ein Problem! Durch die Corona

Pandemie sind insbesondere der Einzelhandel

und die Gastronomie stark betroffen – die staatlichen

Hilfen haben hier sicherlich aber auch viel

abfedern können. Verluste wurden in dieser Phase

teilweise „vergemeinschaftet“ oder kreditfinanziert.

Viele Vermieterinnen und Vermieter

sind bei den Mieten deutlich entgegengekommen,

in Form von Mietreduzierungen oder Stundungen.

Allerdings dürfen die Belange der Vermietenden

auch nicht außen vor gelassen werden. Wer seine

Immobilien finanziert hat, muss die Bank ja auch

bedienen. Wir haben, wenn dies gewünscht war,

durch Tilgungsaussetzungen auch dort massiv geholfen.

Faktisch sind alle Mittel aber nur temporär

nutzbar. Insbesondere die Fähigkeit, künftige

Investitionen in Objekte zu tätigen, sind durch die

wirtschaftlichen Folgen der Corona Pandemie

stark eingeschränkt worden.

Immobilienfinanzierungen sind seit Jahren extrem

günstig, die Preise dafür sehr hoch. Nun

geraten viele Menschen und auch Unternehmen

in eine schwierige wirtschaftliche Lage.

Wird sich daraus eine Immobilienblase entwickeln?

Eine Immobilienblase, wie beispielsweise

2007/2008 in den USA, sehe ich nicht. Wir müssen

hier auch unterscheiden, um welche Art von

Immobilien es sich handelt. Wohnimmobilien

werden immer funktionieren, wenn die Lage

stimmt und die Mietnachfrage vorhanden ist. Problematisch

sind allenfalls die Fälle, wo Eigentümerinnen

und Eigentümer hohe Kaufpreise mit

wenig Eigenkapital finanziert haben und bereits

bei kleinen Leerständen die Kreditrate nicht mehr

bedienen können. Da dies aber nicht die Regel ist,

ist dieses Risiko noch überschaubar. Bei selbst

genutztem Eigentum hängt viel davon ab, wie

sich die Wirtschaft während der Pandemie weiterhin

entwickeln wird. Bei deutlich steigender Arbeitslosigkeit

kann beispielsweise eine Verkaufswelle

ausgelöst werden, wobei eine solche

Tendenz aktuell noch nicht erkennbar ist.

Kritischer kann es im Bereich der Gewerbeimmobilien

sein und hier insbesondere bei den Branchen,

die besonders stark durch den Lock-Down

betroffen sind.

Eine wirkliche Immobilienblase wird sich meiner

Meinung aber nur dann entwickeln, wenn wir

weiter stark steigende Kaufpreise sehen werden

und - insbesondere private - Investoren „auf Teufel

komm raus“ Immobilien erwerben wollen.

Kaufpreise müssen zum Standort, zur Lage und

Nachfrage sowie zum generellen Mietniveau passen.

Steigen die Kaufpreise weiter, werden irgendwann

die Mieten deutlich nachziehen. Das

ist das eher Gefährliche in der aktuellen Phase.

Wenn Wohnraum nicht mehr bezahlbar ist, dann

entstehen Leerstände und eine Art „Bumerang“

bei der Preisentwicklung.

Mit Fabian Blasberg sprach Stefanie Bona

Foto: Stadtsparkasse Solingen

Wenn Wohnraum nicht mehr bezahlbar ist, dann entstehen

Leerstände und eine Art „Bumerang“ bei der Preisentwicklung.

Das ist das Gefährliche in der aktuellen Phase.

24 www.bvg-menzel.de


Fortsetzung von Seite 21

Städte und auch Investoren lohnen, unterstreicht

diese Entwicklung auch im Bergischen Land, wie

ein Beispiel aus Remscheid zeigt. Das dort zuletzt

erschlossene größere Neubaugebiet entstand auf

einem früheren Klinikgelände im Stadtteil Lennep.

Die dort angebotenen Reihen-, Doppel- und

freistehenden Einfamilienhäuser waren schnell

vergriffen. Auch Wuppertal wirbt um junge Familien,

die „im Zuge der Familiengründung Eigentum

erwerben wollen“. Typisch für die Stadt seien

allerdings nicht großflächige Neubaugebiete am

Stadtrand, sondern ein vielfältiges Angebot kleinerer

Gebiete in integrierten Lagen mit guter Infrastruktur

und Nähe zu Schulen, Kindergärten

und Einkaufsmöglichkeiten, heißt es vom Fachbereich

Wirtschaft und Stadtentwicklung der Stadt

Wuppertal. In enger Zusammenarbeit mit Wohnungsbaugesellschaften,

Projektentwicklern, Bauträgern

und Architekten werden diese Grundstücke

zur Bebauung angeboten.

Weniger Kaufverträge bei

Anlageobjekten

Einen guten Überblick über die Wohnsituation vor

Ort geben die Berichte der Gutachterausschüsse,

was sowohl den gewerblichen Mietspiegel als auch

den Grundstücksmarkt betrifft. Diese Gremien

nehmen verschiedene Aufgaben wahr, so unter anderem

die Führung und Auswertung der Kaufpreissammlung,

die Ermittlung von Boden- und

Immobilienrichtwerten sowie die Erstellung von

Gutachten über den Verkehrswert von bebauten

und unbebauten Grundstücken und von Rechten

an Grundstücken. So analysiert zum Beispiel der

Gutachterausschuss der Stadt Wuppertal, dass die

weiterhin starke Immobiliennachfrage, die das

Angebot deutlich übertrifft, die Preise in jüngster

Zeit weiter steigen ließ. Danach stiegen bei den

klassischen Reihenhäusern und Doppelhaushälften

die durchschnittlichen Wiederverkaufspreise

um rund 15 bis 20 Prozent auf 310.000 bzw.

335.000 Euro. Damit setzte sich die Preisentwicklung

aus den Vorjahren verstärkt weiter fort. Bei

den Mehrfamilienhäusern als dem typischen Anlageobjekt

wurden hingegen rund 35 Prozent weniger

Kaufverträge registriert, der Geldumsatz

fiel ebenfalls um 35 Prozent auf rund 99 Millionen

Euro. Inwieweit sich bei gemischt genutzten

Anlageobjekten – insbesondere mit coronageplagten

Branchen wie Einzelhandel und Gastronomie

– die Umsätze bzw. die Preise entwickeln, werde

erst zum Ende des Jahres analysiert werden können.

Im Immobiliensegment der Eigentumswohnungen

blieb der Geldumsatz in Wuppertal im

Vergleich zum Vorjahreszeitraum in etwa gleich,

obwohl rund 8 Prozent weniger Kaufverträge beurkundet

wurden. Dies zeigt, wie deutlich neu gebaute

Eigentumswohnungen weiter im Preis stei-

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TITEL WOHNUNG GESUCHT

Beinahe zehn Jahre liegt diese

Fläche in Remscheid brach.

Dabei ist schon lange klar,

dass hier ein neues Wohngebiet

entstehen soll.

gen. Der Kaufpreis für einen Quadratmeter

neugebaute Eigentumswohnung in Wuppertal lag

im letzten Jahr zwischen 2.650 und 4.600 Euro.

Aber auch für ältere Eigentumswohnungen wurden

teilweise deutlich höhere Preise gezahlt.

Mietpreise stagnieren

Einen sehr guten, am jeweils aktuellen Markt und

Standort orientierten Überblick haben natürlich

die Immobilienmakler und -vermittler in den

Städten. Wie etwa Thomas Stennmanns, der seit

1993 mit seiner Immobilienvermittlung in Radevormwald

und Remscheid tätig ist. Ebenso am

Markt aktiv ist die Immobilienverwaltung Stennmanns.

Wie beurteilt der Immobilienexperte für

die bergische Region also aktuell die Immobiliensituation

in seinem Wirkungskreis? „Diese Frage

lässt sich nicht so einfach und undifferenziert be-

Es gibt einfach zu wenig Neubaugebiete.

Bauvorhaben werden häufig am Bedarf

vorbei geplant.

antworten“, räumt Thomas Stennmanns ein und

führt aus: „Kurz und knapp: Die Preise für Neuvermietungen

in unserer Region im Bestand und

Neubau ziehen nicht mehr an, sondern stagnieren.

Bei Kaufimmobilien ist der Höhenflug noch nicht

ganz vorüber.“ Hier und da sei aber festzustellen,

dass sich die Preisvorstellungen der Verkäufer

nicht mehr so leicht oder gar nicht durchsetzen ließen,

wie noch Ende des vergangenen Jahres. „Die

Nachfrage bei Kaufimmobilien ist ungebrochen,

bei Mietimmobilien geht sie bei teureren Objekten

zurück, bei preiswerten ist sie nach wie vor hoch“,

skizziert er.

Investoren müssen lange suchen

Die allgemeine Entwicklung schlägt sich auch bei

Interessenten von Mietwohnungen nieder. Die Erfahrung

von Thomas Stennmanns: „Suchende von

Mietwohnungen – je nach Preissegment – gibt es

sehr viele, vor allem im Bereich preiswerter Wohnungen

und Wohnungen mit mehr als drei Zimmern.

Senioren, die Wohnungen mit Aufzug oder

altengerechter Ausstattung suchen, werden nur

selten fündig. Die Mehrzahl der Suchenden sucht

zum Eigennutz.“ Hier wäre es gut, wenn Investoren

auf den Plan träten. Doch: Investoren – kleine

26 www.bvg-menzel.de


wie große – suchen mehr als früher, da die Immobilie

als der sichere Anlagehafen beurteilt wird.

Auch sie werden aber nur schwer fündig. Der Immobilienmarkt

ist leer“, beschreibt der Immobilienmakler

die aktuelle Tendenz.

Bürokratie verhindert

Neubauvorhaben

Eine Entwicklung zu „Wohnen auf dem Land“

kann Thomas Stennmanns so nicht feststellen:

„Die Suche auf dem Land, aus unserer Perspektive

einer Kleinstadtregion betrachtet, hat nicht so

die Priorität, wie bei Suchenden, die aus einer

Großstadt heraus auf dem Land bzw. im Speckgürtel

suchen.“ Dort gebe es eine vermehrte Nachfrage.

In Bezug auf die Neubaugebiete bestätigt

Stennmanns einen allgemeinen Eindruck. Es gibt

Thomas Stennmanns

betreibt eine Immobilienvermittlung

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Radevormwald und

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der Bergische Unternehmer 04|21 27


TITEL WOHNUNG GESUCHT!

Der erste Eindruck zählt

Vor dem Immobilien-Verkauf sollte man für eine gute Optik sorgen – außen und innen.

Dipl.-Ing. Günter Heinisch,

Vertriebsmitarbeiter der

A.H. Gebäudereinigung

Winterberg.

Schmuddelige Fassade, in die Jahre gekommenes

Treppenhaus, blinde Fensterscheiben

– wer eine Immobilie so präsentiert, muss

bei der Veräußerung Abschläge – mitunter

deutlich – hinnehmen. So ist es keine Seltenheit,

dass professionelle Gebäudereiniger

um Unterstützung gebeten werden, bevor ein

Objekt zum Verkauf angeboten wird. „Das ist

wie beim Autoverkauf. Da sorgen Sie doch

als Verkäufer auch dafür, dass das Fahrzeug

ansehnlich aussieht, um den bestmöglichen

Preis zu erzielen“, zieht Dipl.-Ing. Günter

Heinisch, Vertriebsmitarbeiter der A.H. Gebäudereinigung

Winterberg aus Wuppertal, einen

plausiblen Vergleich.

Wechselnde Witterung und Umwelteinflüsse

zum Beispiel greifen immer intensiver

Oberflächen an, Alterungsprozesse eines

Gebäudes werden deutlich sichtbar. Glas wird

stumpf, Aluminium korrodiert, Rahmen werden

unansehnlich und Naturstein verwittert. „Wir

schauen uns vor Ort die Verhältnisse an,

untersuchen und analysieren, um am Budget

orientiert die wirkungsvollste Lösung anzubieten“,

erläutert der Fachmann. Nicht in jedem

Fall muss eine Fassade gestrichen werden,

auch eine gründliche Reinigung mit Spezialmitteln

kann für positive Effekte sorgen, die

das Käuferinteresse nachweislich steigern.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob es

um Geschäftsräume oder private Immobilien

geht: Wer vor dem Verkauf in die Verschönerung

investiert, wird einen besseren Preis

erzielen können. Gleiches gilt selbstverständlich

auch für die Vermietung. Denn der

Mietpreis ist entscheidend davon abhängig,

in welchem Pflegezustand sich das Mietobjekt

befindet.

Am besten sei natürlich, so hebt Heinisch

hervor, wenn das Objekt nachhaltig und

regelmäßig gepflegt werde. Letztendlich

komme eine Reinigung von sichtbar in die

Jahre gekommenen Bauten den Eigentümer

immer teurer zu stehen, als wenn man durch

professionelle Unterstützung stetig für einen

guten Eindruck sorge.

Auch hier empfiehlt es sich, die Fachleute

zu Rate zu ziehen. „Der Effekt der Reinigung

hängt entscheidend von der Frequenz ab.

Hinzu kommen die Nutzungsintensität und

die Materialien. Ein geöltes Parkett müssen

Sie anders pflegen als einen versiegelten

Steinboden“, verweist der Fachmann auf

die unterschiedlichen Voraussetzungen und

Anforderungen für die Arbeit des Gebäudereinigerhandwerks.

davon einfach zu wenige. „Grundsätzlich wird

zu wenig neu gebaut“, sagt er, wobei es sicherlich

regionale Unterschiede gebe. In Radevormwald

sei ein großes Baugebiet für die nächsten

zwei bis drei Jahre geplant. In vielen anderen

Städten gebe es nur hier und da mal ein kleineres

Bauvorhaben. In Summe aber zu wenig oder am

Bedarf vorbei geplant. Hier fällt der erfahrene

Immobilienfachmann ein glasklares Urteil: „Viele

Kommunen kochen dabei ihr eigenes Süppchen

und wollen alles selbst durchführen, um

entsprechende Einnahmen zu erzielen. Dabei

geht oft das Gespür für den Bedarf verloren. Die

Bearbeitung von Bauanträgen oder Voranfragen

dauern viel zu lange. In einer Nachbarstadt mit

28 www.bvg-menzel.de


ca. 110.000 Einwohnern wurde erst kürzlich einem

Investor die Bauzusage für Einfamilienhäuser

verwehrt. Die Aussage der Stadtplanung lautete:

„Kommen Sie noch mal in fünf Jahren wieder.

Personalmangel lässt grüßen.“

Ein Beispiel aus Remscheid verdeutlicht die Einschätzung

Stennmanns. Im Sommer 2012 brannte

ein Schulgebäude im Stadtteil Lüttringhausen, die

Bausubstanz war derart geschädigt, dass die Klassen

in ein Schulzentrum in der Nähe verlagert

wurden. Schnell kam die Idee auf, auf dem attraktiven

Grundstück ein Wohngebiet entstehen zu

lassen. Die Bauruine wurde abgerissen, seither

liegt das Gelände brach. Anfang 2022, so die aktuelle

Aussage der Stadtverwaltung, soll nun mit

der Vermarktung des Neubaugebietes begonnen

werden – somit bleibt das Grundstück insgesamt

mindestens zehn Jahre ungenutzt.

mas Stennmanns folgende Empfehlung parat: Wer

ein Mietobjekt erwerben möchte, sollte nach einer

möglichst zentralen Lage oder einem Standort an

der Innenstadtperipherie Ausschau halten. Der

Preis hängt dabei von der Ausstattung und dem

Zustand des Objektes ab:

Entweder man entscheide sich für ein älteres und

entsprechend preiswerteres Gebäude oder eben

ein neueres. Gleiches gelte für den Objektzustand:

Entweder sanierungsbedürftig und preiswerter

oder gepflegt.

„Die Immobilie kann sanierungsbedürftig sein,

muss sich aber inklusive der Sanierungskosten

noch wirtschaftlich darstellen lassen. Aus einer

alten Immobilie einen Neubau zu Entstehungskosten

eines Neubaus machen, ergebe keinen Sinn,

sagt Thomas Stennmanns.

Warnung vor Billigheimern

Alles in allem bietet der Markt somit derzeit keine

guten Aussichten für Häuslebauer und auch nicht

für Mietinteressierte. Dennoch setzen die Immobilienvermittler

vor Ort ihre Expertise ein, um

den verschiedenen Interessen ihrer Kundschaft zu

entsprechen.

„Wir arbeiten sehr stark mit schriftlichen Suchaufträgen

und deren Anforderungsprofilen. Die

Interessenten, die sich bei uns registriert haben,

werden bevorzugt“, beschreibt Thomas Stennmanns

seine Vorgehensweise, schränkt aber ein:

„Auch wir haben mit dem leergefegten Markt zu

kämpfen.“ Sicherlich müssten Suchende mehr Zeit

einplanen, um ihren Traum von der eigenen Immobilie

verwirklichen zu können. Und warnen

kann er nur vor vermeintlich billigeren Maklern,

die mit fragwürdigen Aussagen versuchen, Kunden

für sich zu gewinnen. Für Investoren hat Tho-

Suchende müssen sicherlich mehr

Zeit einplanen, um ihren Traum

von der eigenen Immobilie zu

verwirklichen.

Ihr Vertrauen

ist unsere Motivation

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der Bergische Unternehmer 04|21 29


ERFOLGREICH BERGISCH HANDWERK HEUTE

Ein Mann will nach oben

Für Felix Baumer geht es aufwärts. Aus gutem Grund. Der Wuppertaler steigt

seinen Kunden aufs Dach und leistet dort ganze Arbeit in Profiqualität. Wie es

dem jungen Dachdecker gelang, Schritt für Schritt so weit nach oben zu kommen,

schildert das folgende Gründer-Portrait.

Schwindelfrei, wetterfest und trittsicher:

Wer haushoch hinaus will, braucht besondere

Eigenschaften. Denn körperliche

Fitness allein reicht nicht aus, um

den oft beschwerlichen Weg zum Geschäftserfolg

zu bewältigen. Das war auch Felix Baumer (Foto

rechts) klar, als er den Entschluss fasste, sich im

Dachdeckerhandwerk selbständig zu machen.

Vom Hörsaal in die Meisterklasse

Schon bald nach dem Beginn seines Betriebswirtschafts-Studiums

stellte Felix Baumer fest: Diese

meist trockene Materie ist nichts für mich. Nach

zwei Semestern im Hörsaal ohne Praxisbezug und

handwerkliche Beschäftigung stand für den Wuppertaler

eine berufliche Neuorientierung auf der

Agenda. Im Dachdeckerbetrieb eines Bekannten

erhielt er die Gelegenheit für ein Praktikum mit

anschließender Lehre. Immer mit dem Ziel vor

Augen, nach erfolgreicher Ausbildung eine eigene

Firma zu gründen. Konsequent verfolgte der heute

31-Jährige seinen ambitionierten Plan, der ihn zunächst

an die Meisterschule in Dortmund führte,

wo er nach rund zwei Jahren seine Prüfung ablegte.

Eine lange Zeit, die bei Bedarf vom Staat mit

finanzieller Unterstützung abgefedert wird. Felix

Baumer brauchte diese Fördermitteln nicht in Anspruch

zu nehmen, kann jedoch berichten, dass

die meisten seiner damaligen Kommilitonen mit

der Hilfestellung von Bund und Land durchaus

zufrieden waren.

Ein guter Plan zahlt sich aus

Bereits in der Meisterschule begann Felix Baumer

mit den Vorbereitungen für den Sprung in die

Selbständigkeit, „Anderthalb Jahre habe ich an

meinem Businessplan gefeilt, um ein tragfähiges

Geschäftsmodell zu entwickeln. Die Bank war jedenfalls

von meinem Konzept überzeugt und hat

mir rasch den beantragten KfW-Kredit bewilligt“,

erzählt der junge Dachdecker. „Allerdings habe

ich mich nicht allein auf fremdes Geld zum Aufbau

des Betriebs verlassen, sondern selbst fleißig

gespart, um im Notfall eventuelle Startschwierigkeiten

aus eigener Kraft überwinden zu können.“

Am 24. Februar 2020 war es dann so weit. Ein

neues Dachdeckerunternehmen trat an, den Markt

in Wuppertal und Umgebung zu erorbern.

Eine starke Truppe mit Kompetenz

Anfangs arbeitete Felix Baumer allein. Aber bereits

kurze Zeit später holte er sich Verstärkung in

die Firma. Heute beschäftigt er zwei Gesellen sowie

eine Fachhilfskraft. Ebenfalls gehört ein Azubi

zum Team, der mit Spaß und Eifer bei der Sache

ist. Also genug Kompetenz und Manpower,

um das klassische Komplettprogramm eines leistungsstarken

Dachdeckerbetriebs einschließlich

Fassadenarbeiten und 24-Stunden-Notdienst anbieten

zu können.

Mit einer cleveren Idee zum

Wettbewerbsvorteil

Außerdem empfiehlt sich die Baumer-Mannschaft

als schnelle Truppe, wenn es darum geht, kleinere

Reparaturen an Dach und Wand ohne lange Wartezeiten

für den Privatkunden zügig zu erledigen.

Aufgaben, die von etlichen Wettbewerbern nicht

30 www.bvg-menzel.de


Auch für das Handwerk

ist die Digitalisierung

überlebenswichtig.

der Bergische Unternehmer 04|21 31


ERFOLGREICH BERGISCH HANDWERK HEUTE

Ein mutiger Schritt in schwierigen Zeiten

Die Umstände lassen zögern. Auch im Bergischen Land verzeichnet die Handwerkskammer Solingen/

Wuppertal zurzeit einen bedauernswerten Rückgang der Neugründungen im Handwerk. Doch Kreishandwerksmeister

Arnd Krüger blickt trotz Corona mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft.

Warum das so ist, erklären seine Statements zur aktuellen Situation.

Gründerzeit im Handwerk: Wunsch oder

Wirklichkeit?

Unternehmen in Zeiten von Corona zu gründen, ist

mutig, im Handwerk aber möglich. Die Einbrüche

waren – bis auf uns bekannte Bereiche – überschaubar

oder nicht vorhanden. Das Handwerk war

durchgängig beschäftigt, da systemrelevant!

Hat Corona möglichweise einen positiven

Trend gestoppt?

Corona hat, wie in allen Bereichen, auch im

Handwerk die Kräfte dem Selbsterhalt zugeführt.

Nach Beendigung der Pandemie werden wir uns

erst einmal wieder einrichten müssen. Dann sehen

wir weiter.

Anzahl der Firmengründungen im Bezirk

175 in Wuppertal, 53 in Solingen.

Sind Sie mit dieser Entwicklung zufrieden?

Diese negative Entwicklung stimmt uns sehr traurig.

Die Folgen werden wir in den nächsten fünf

bis zehn Jahren erleben. Gute Handwerker sind

dann schwer zu finden.

Zur Attraktivität der Handwerksbranchen

Die Bereiche Kfz, Elektro, Sanitär und

Tischler finden ihren Nachwuchs. Glaser, Dachdecker,

Schlosser, und Maurer rangieren in der

Beliebtheitsskala junger Menschen eher

unten.

so gern übernommen werden. Hier springt das

Baumer-Team erfolgreich in die Bresche. Mit dem

Ergebnis, dass Felix Baumer bereits einen respektablen

Stammkundenkreis aufbauen konnte. Den

die gute Arbeit made by Baumer spricht sich vor

Ort herum, so dass der Unternehmer in der Lage

ist, vorerst auf weiteres Marketing zur Kundenakquise

zu verzichten.

Unbeschadet durch die Krise

Doch nur wenige Wochen nach der Firmengründung

kam Corona. Während die Pandemie in den

Natürlich habe ich auch Lehrgeld bezahlen

müssen. Etwa dann, wenn ich Aufwand und

Zeit nicht genau kalkuliert habe.

folgenden Monaten bis heute in vielen Branchen

tausende Existenzen bedroht, hat Jungunternehmer

Baumer keinen Grund zu klagen: „Es gibt

mehr Bedarf als Angebote. Im Schnitt müssen

Kunden beispielsweise in meinem Bereich zwischen

zwei und drei Monate warten, bis ein Dachdecker

Zeit findet, den Auftrag anzunehmen. Jetzt

zeigt sich, dass mein schneller Reparatur-Service

im Privatkundengeschäft einen Wettbewerbsvorteil

bringt. Unsere Kunden wissen Flexibilität,

Professionalität, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis

und selbstverständlich die persönliche Betreuung

durch einen familiär geführten Meisterbetrieb

zu schätzen. So entsteht für beide Seiten eine

Win-Win-Situation, die auch in einer Krise stabil

bleibt.“

Um die internen Geschäftsabläufe effizient und

transparent zu gestalten, setzt der Dachdecker übrigens

auf digitale Unterstützung durch eine spezielle

Handwerker-Software. „Teuer, aber sinnvoll“,

32 www.bvg-menzel.de


Meisterbrief: Ja oder Nein?

Der Meisterbrief dokumentiert eine mehrstufige,

fundierte Aus- und Weiterbildung in dem jeweiligen

Beruf und dient somit als ein Zeugnis für

Qualifizierung und Können. Ein Mediziner sollt

ja auch ein Studium nachweisen können.

In den Meistervorbereitungskursen wird ja nicht

nur fachliches, sondern auch kaufmännisches

Wissen vermittelt. Außerdem sind die jungen

Nachwuchskräfte auf dem Schirm der Älteren.

Wir alle wollen die Zukunftsfähigkeit unserer

Branchen und Betriebe erhalten.

Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaft, Innungen

und Betriebe ziehen bei diesem Thema an

einem Strang.

Gibt es auch im Handwerk ein

Nachfolgerproblem?

Ja!

Wie lassen sich junge Menschen zur

Selbständigkeit motivieren?

Durch eine gute Ausbildung, gezielte Ansprache

und Förderung. Es bleibt aber festzuhalten, dass

ohne Engagement und Risikobereitschaft das Unternehmertum

nicht darstellbar ist.

Die Unterstützung der Handwerkskammer

vor Ort

Wie sieht es mit Förderprogrammen zur

Existenzgründung aus?

Gut. Die Bandbreite reicht von Gründungszuschüssen

der Arbeitsagentur bis zum Meisterbafög.

Es gibt viele Möglichkeiten der Unterstützung.

Die Handwerkskammer und die

Kreishandwerkerschaft helfen gern, aktuelle und

maßgeschneiderte Förderungen für den jeweiligen

Existenzgründer zu finden.

Ein persönlicher Praxistipp

Das Handwerk bietet in den meisten Berufen große

Chancen. Durch die beschriebenen Schwierigkeiten

der Nachwuchsgewinnung hat man mit Talent

und Mut beste Aussichten, sich ein

befriedigendes, auskömmliches Arbeitsleben aufzubauen.

Arnd Krüger ist Kreishandwerksmeister

der Kreishandwerkerschaft

Solingen-Wuppertal und

Stellvertretender Obermeister

der Glaser-Innung

Wuppertal

kommentiert Felix Baumer die wichtige Investition

zur Optimierung der Arbeitsprozesse unter anderem

in der Buchhaltung und der Ausarbeitung

von Angeboten.

Verschiedene Wege führen zum Erfolg

Wie fällt nun Felix Baumers Zwischenbilanz nach

gut einem Jahr Selbständigkeit aus? In jedem Fall

ehrlich und selbstkritisch. „Natürlich habe ich

auch Lehrgeld zahlen müssen. Etwa dann, wenn

ich Aufwand und Zeit nicht genau kalkuliert habe.

Aber man lernt aus Erfahrungen, wie man es besser

machen sollte. Abgesehen davon, ist mein direkter

Weg in die Selbständigkeit nicht der einzig

wahre, der zum Ziel führt. Kollegen, die ebenfalls

planen, sich auf die eigenen Füße zu stellen, rate

ich deshalb, sich einmal in der Branche umzuschauen.

Denn zahlreiche Unternehmer suchen

dringend einen Nachfolger und werden meist erst

spät oder sogar gar nicht fündig. Daher halte ich

den Einstieg in ein bereits bestehendes, gut eingeführtes

Unternehmen für eine Alternative, über

die es sich nachzudenken lohnt. Im Übrigen können

die Praxistipps eines erfahrenen Chefs beim

Selbständigwerden sehr hilfreich sein.“

Text: Brigitte Waldens

Foto: Dachdeckermeister Felix Baumer

Dachdeckermeister Felix Baumer

Theodor-Heuss-Straße 73

42109 Wuppertal

Fon 0202 49 59 98 30

Mail info@baumer-dach.de

Net www.baumer-dach.de

der Bergische Unternehmer 04|21 33


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Die Zukunft von Events ist hybrid

Hybrid Events haben im vergangenen Jahr einen regelrechten

Boost erlebt und das immense Potenzial hybrider

Events ist längst nicht ausgeschöpft. Wenn es um

Brand-Experiences geht, bleibt das Thema Hybrid

Events weiterhin heiß.

Digital und Hybrid werden bleiben. Hier gibt es kein

Zurück und hier ergeben sich viele spannende Möglichkeiten,

Menschen neben dem physischen Event miteinander

ins Gespräch zu bringen. Trotzdem: Die Sehnsucht

nach echten Live-Erlebnissen wächst. Die

kraftvolle Wirkung von Live-Events basiert auf dem

tiefen menschlichen Verlangen nach Gemeinschaft,

dem sozialen Kontakt zu anderen Menschen – dem

„Lagerfeuer Gen“ in jedem von uns. Es gibt kein Kommunikationsäquivalent

mit der gleichen emotionalen

Wirkung.

Hybrid Events, also Events, die sowohl eine Teilnahme

vor Ort als auch digital ermöglichen, die aber Teilnehmende

in Interaktion miteinander bringen, eine Begegnung

auf Augenhöhe ermöglichen und allen Teilnehmenden,

egal ob vor Ort oder vom Laptop aus, echten

Mehrwert bringen, das wird die Zukunft sein. Hybrid

Events verbinden das Beste aus beiden Welten - Live

und Digital verschmelzen zu einem neuen Ganzen.

Das ist die längst überfällige Weiterentwicklung in

Events. Das ist vergleichbar mit der Evolution, als die

ersten Lebewesen begannen nicht nur im Wasser, sondern

auch an Land zu leben. Hybrid Events werden die

Kommunikation mit den verschiedenen Zielgruppen,

mit zum Beispiel Journalistinnen und Journalisten,

Kundinnen und Kunden, Händlerinnen und Händlern,

Führungskräften, der Politik oder breiten Öffentlichkeit

weiterhin maßgeblich prägen.

VOK DAMS worldwide

VOK DAMS worldwide ist eine international führende

Kommunikationsagentur für Events und Live-Marke-

Foto: VOK DAMS Events & Live-Marketing

Colja Dams

CEO VOK DAMS Events & Live-Marketing

ting. An 19 Standorten gestalten weltweit rund 300 Experten

Markenauftritte für Events, Messen, Roadshows und Showrooms

– live, digital und hybrid. VOK DAMS hat Büros in

Berlin, Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart und das

Headquarter in Wuppertal. Hinzu kommen internationale

Niederlassungen in Beijing, Shanghai, Hongkong, Bordeaux,

London, Madrid, Tallinn, Wien, Prag, New York, Philadelphia,

Sao Paulo und Dubai.

34 www.bvg-menzel.de


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Progressionsvorbehalt: Lohnersatzleistungen

im Zusammenhang

mit der Corona-Krise

In der Zeit vom 01.03.2020 bis zum

30.06.2021 aufgrund der Corona-Krise

vom Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer

in Form von Zuschüssen oder Sachbezügen

gewährte Beihilfen und Unterstützun-gen

sind bis zu einem Betrag von

insgesamt 1.500 Euro lohnsteuerfrei und

beitragsfrei in der Sozialversicherung,

wenn sie zusätzlich zum ohnehin geschuldeten

Arbeitslohn gegeben werden

(§ 3 Nr. 11a EStG). Das Kurzarbeitergeld

ist ebenfalls von der Lohnsteuer befreit

(siehe § 3 Nr. 2 Buchst. a EStG); die anfallenden

Beiträge für Kranken-, Pflegeund

Rentenversicherung trägt der Arbeitgeber

allein. Das gilt auch für Zuschüsse

bzw. Aufstockungen des Arbeitgebers

zum Kurzarbeitergeld für die Monate

März 2020 bis Dezember 2021, soweit sie

zusammen mit dem Kurzarbeitergeld 80

% des Unterschiedsbetrags zwischen

dem „Soll-Entgelt“ und dem „Ist-Entgelt“

nicht übersteigen (siehe § 3 Nr. 28a

EStG). Das Kurzarbeitergeld sowie arbeitgeberseitige

Zuschüsse und Aufstockungen

unterliegen jedoch dem Progressionsvorbehalt.

(1)

Beispiel: Der alleinstehende Arbeitnehmer

A hat 2020 ein zu versteuerndes Einkommen

von 36.000 € erzielt und Kurzarbeitergeld

in Höhe von 5.000 €

erhalten. Die Einkommensteuer für 2020

wird wie folgt berechnet:

zu versteuerndes Einkommen 36.000 €

zuzüglich Kurzarbeitergeld 5.000 €

-----------

Summe 41.000 €

Einkommensteuer darauf 8.802 €

durchschnittlicher Steuersatz

8.802 € : 41.000 € = 21,4682 %

festzusetzende Einkommensteuer

36.000 € x 21,4682 % = 7.728 €

Ohne Kurzarbeitergeld hätte die Einkommensteuer

7.095 € betragen, sodass das

Kurzarbeitergeld die Einkommensteuer

auf das zu versteuernde Einkommen von

36.000 € um (7.728 € ./. 7.095 € =) 633 €

erhöht. (2) Zu beachten ist, dass beim

Bezug von Lohnersatzleistungen von

mehr als 410 Euro im Jahr zwingend eine

Einkommensteuer-Erklärung einzureichen

ist. Bei Ehegatten ist ggf. zu prüfen,

ob statt einer Zusammenveranlagung

eine Einzelveranlagung der Ehegatten zu

einer geringeren gemeinsamen Steuerbelastung

führen würde. (1) Siehe § 32b

Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a und g EStG; das

gilt auch für Entschädigungen nach dem

Infektionsschutzgesetz.(2) Außerdem

steigt der Solidaritätszuschlag für 2020

um 34,82 € an.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Können Corona-Soforthilfen

zurückgefordert werden?

Die Rückforderung einer ausgezahlten

Corona-Soforthilfe von einem Solo-

Selbstständigen ist rechtmäßig, wenn

sich dieser bereits zu dem Zeitpunkt, an

dem er den Zuschuss beantragt hat, in

wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden

hat. Nach dem „Corona Soforthilfeprogramm

des Bundes“ und der Richtlinie

„NRW-Soforthilfe 2020“ erfolgt die

Soforthilfe, wenn Unternehmen aufgrund

von Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Krise

in ihrer Existenz bedroht

sind. Sie dürfen sich also nicht bereits am

31. Dezember 2019 in wirtschaftlichen

Die Kanzlei für den Mittelstand

Bitte wenden Sie sich an:

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AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Schwierigkeiten befunden haben. Dementsprechend

muss der jeweilige Antragsteller

versichern, dass er erst durch die

Corona-Pandemie in existenzbedrohende

Schwierigkeiten geraten ist. Für einen

Solo-Selbstständigen ist es auch erkennbar,

dass er das Merkmal „Unternehmen

in Schwierigkeiten“ prüfen muss. Denn

er muss ermitteln, ob er für die Beihilfen

antragsberechtigt ist. Das kann er durch

eine Nachfrage bei der Bezirksregierung

klären.

(Urteil des Verwaltungsgerichts Düsseldorf

vom 12. Januar 2021, 20 K 4706/20)

Abgabefrist für Steuererklärungen

2019 sowie Karenzzeit

für Steuerzinsen werden

gesetzlich verlängert

Wie bereits berichtet, (1) wird die Abgabefrist

für von Beratern erstellte Steuererklärungen

des Jahres 2019 (z. B. für

Einkommen-, Körperschaft-, Umsatzsteuer)

um 6 Monate bis zum 31.08.2021

verlängert, ohne dass ein besonderer Antrag

gestellt werden muss. Für beratene

Land- und Forstwirte mit abweichendem

Wirtschaftsjahr gilt eine Verlängerung

um 5 Monate bis zum 31.12.2021. Die

Fotos: MEV

Möglichkeit des Finanzamts, vorzeitig

Erklärungen anzufordern, bleibt aber bestehen.

Ebenfalls verlängert wird die

zinsfreie Karenzzeit bei der Verzinsung

von entsprechenden Steuernachzahlungen

und -erstattungen von 15 Monaten

auf 21 Monate; der Zinslauf für den Besteuerungszeitraum

2019 beginnt dann

erst am 01.10.2021 (bei Einkünften aus

Land- und Forstwirtschaft am

01.05.2022). (2) (1) Siehe Informationsbrief

Februar 2021 Nr. 8.(2) Vgl. die Beschlussempfehlung

des Deutschen Bundestags

(Drucksache 19/26245).

(Quelle: Rinke Treuhand)

Überbrückungshilfe III –

Erweiterung und Erhöhung

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Die Überbrückungshilfe III zur Unterstützung

bei coronabedingten Umsatzeinbrüchen

im Zeitraum November 2020

bis Juni 2021 wurde nochmals erweitert

und darüber hinaus vereinfacht. Es gibt

nur noch ein einheitliches Kriterium für

die Antragsberechtigung. Unternehmen,

Selbstständige und gemeinnützige Organisationen

mit einem Umsatz von bis zu

750 Mio. € im Jahr 2020 und mit mindestens

30 % coronabedingtem Umsatzeinbruch

in einem Fördermonat im Vergleich

zum entsprechenden Monat des

Jahres 2019 können die Überbrückungshilfe

III beantragen. Verbundene Unternehmen

dürfen nur einen gemeinsamen

Antrag stellen. Der maximale monatliche

Förderbetrag wurde auf 1,5 Mio. €

pro Unternehmen (für verbundene Unternehmen

3 Mio. €) erhöht. Der Höchstbetrag

für staatliche Beihilfen insgesamt

wurde durch die Europäische Kommission

auf 12 Mio. € pro Unternehmen angehoben.

Wenn die Überbrückungshilfe

III zusammen mit Beihilfen aus anderen

Förderprogrammen insgesamt 2 Mio. €

übersteigt, erfolgt eine Begrenzung der

Förderung auf die nachgewiesenen Verluste.

Es werden Abschlagszahlungen in

Höhe von 50 % der beantragten Förderung,

maximal 100.000 € pro Fördermonat,

gezahlt. Erste Abschlagszahlungen

erfolgten ab Mitte Februar 2021, die reguläre

Auszahlung soll ab März 2021

starten. In Abhängigkeit von der Höhe

der Umsatzrückgänge werden zwischen

40 % und 90 % bestimmter Fixkosten (z.

B. Miete, Finanzierungskosten, bis zu 50

% der Abschreibungen, Umbaukosten für

Hygienemaßnahmen) erstattet. Der bisherige

Fixkostenkatalog wurde zudem

um Investitionen in die Digitalisierung

von bis zu 20.000 € sowie um den Wertverlust

für verderbliche Ware und für

Saisonware der Wintersaison 2020/2021

im Einzelhandel erweitert. Die einmalige

Neustarthilfe für Soloselbstständige (wie

z. B. Künstler und Kulturschaffende)

wurde auf 25 % des Jahresumsatzes 2019

erhöht und damit verdoppelt. Der

Höchstbetrag wurde auf 7.500 € (bislang

5.000 €) angehoben.

Hinweis: Anträge können ab sofort und

spätestens bis zum 31.8.2021 gestellt

werden. Weitere Informationen zur

Überbrückungshilfe III erhalten Sie unter:

http://www.hlb-deutschland.de/uberbruckungshilfe-iii-und-neustarthilfewerden-erweitert-und-erhoht

(Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt und

Partner KG)

Kurzarbeit und Quarantäne –

Wer zahlt was?

Das Infektionsschutzgesetz und die Entschädigung

für den Verdienstausfall.

Der Fall kommt – leider – immer häufiger

vor. Gegenüber einer Arbeitnehmerin

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ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 04|21 37


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

wird Quarantäne behördlich angeordnet.

Die Arbeitnehmerin kann ihre Arbeitskraft

nicht mehr anbieten, der Arbeitgeber

wird von der Gegenleistung, nämlich

der Verpflichtung, die Vergütung zu bezahlen,

frei.

Die Arbeitnehmerin kann aber nach § 56

Abs.1 IfSG eine Entschädigung für den

Verdienstausfall beanspruchen. In NRW

sind – je nach Betriebsstätte – die Landschaftsverbände

Rheinland (LVR) oder

Westfalen-Lippe hierfür zuständig.

Die Auszahlung erfolgt, längstens für einen

Zeitraum von sechs Wochen, durch

den Arbeitgeber. Dieser kann sich dann

die Entschädigung beim Landschaftsverband

wiederholen (§ 56 Abs. 5 IfSG). Soweit,

so gut.

Kurzarbeitergeld oder Entschädigung

nach IfSG?

Was aber, wenn in dem Betrieb, indem

die Arbeitnehmerin arbeitet, Kurzarbeit

eingeführt worden ist? Geht der Arbeitgeber

in diesem Falle mit Kurzarbeitergeld

oder mit der Entschädigung nach

IfSG in Vorleistung?

Die Antwort ergibt sich direkt (und indirekt)

aus § 56 Abs. 9 IfSG. Sofern dem

Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld für den

gleichen Zeitraum zu gewähren ist, in

dem auch ein Entschädigungsanspruch

bestünde, geht der Entschädigungsanspruch

auf die Bundesagentur für Arbeit

über. Das heißt, dass zwei Fälle zu unterscheiden

sind:

1. Erst Kurzarbeit, dann Quarantäne

Hat die Arbeitnehmerin bereits Kurzarbeit

geleistet, bevor Quarantäne angeordnet

worden ist, bekommt sie auch weiterhin

Kurzarbeitergeld. Im Rahmen des

Erstattungsantrages muss der Arbeitgeber

kenntlich machen, dass (und für welche

Zeiträume) die Arbeitnehmerin in

Quarantäne war. Für diesen Zeitraum

geht der Erstattungsanspruch auf die

Bundesagentur für Arbeit über.

2. Erst Quarantäne, dann Kurzarbeit

Anders ist es, wenn die Quarantäne angeordnet

wird, bevor die Arbeitnehmerin

begonnen hat, Kurzarbeit zu leisten. Die

Arbeitnehmerin hat dann bereits einen

Entschädigungsanspruch nach IfSG. Das

führt gleichzeitig dazu, dass sie keinen

Entgeltausfall mehr hat – somit auch bei

Eintritt des Arbeitsausfalls keinen Anspruch

auf Kurzarbeitergeld.

Welche Folgen hat das für den Arbeitgeber?

Für den Arbeitgeber hat dies – auch

wenn er in beiden Fällen grundsätzlich

„vorschusspflichtig“ ist – deutliche Auswirkungen.

Im ersten Fall muss er (nur)

das Kurzarbeitergeld nebst etwaiger Aufstockung

leisten. Im zweiten Falle (nach

IfSG) zahlt er den gesamten Verdienstausfall.

Daneben sollte er für seinen Ersatzanspruch

natürlich auch noch möglichst

die richtige Behörde in Anspruch

nehmen. Im ersten Falle die Bundesagentur

für Arbeit, im zweiten Falle den LVR.

(Quelle: ATN D`avoine Teubler Neu

Rechtsamnwälte)

Instandhaltungsrücklage zählt

nicht. Kein Einfluss auf die Bemessungsgrundlage

der Grunderwerbssteuer

Bei der Instandhaltungsrücklage handelt

es sich, wie der Name schon sagt, um

eine Rückstellung von Mitteln für die

langfristige Erhaltung des Marktwerts

von Immobilieneigentum. Wie ist dieser

Betrag im Zusammenhang mit einer Veräußerung

des Objekts zu bewerten? Das

musste nach Auskunft des Infodienstes

Recht und Steuern der LBS die höchste

deutsche Gerichtsinstanz entscheiden.

Der neue Eigentümer einer Gewerbeimmobilie

und der Fiskus stritten darüber,

wie die beim Eigentumsübergang übernommene

Instandhaltungsrücklage in

Höhe von 14.800 Euro zu behandeln sei.

Der Eigentümer war der Meinung, die

anteilige Rücklage müsse bei der Berechnung

der Grunderwerbsteuer vom Kaufpreis

abgezogen werden. Das Finanzamt

und im Anschluss auch das Finanzgericht

sahen das nicht so. Der Bundesgerichtshof

stellte fest, das Finanzgericht habe

eine Entscheidung getroffen, die nicht zu

beanstanden sei. Die Mitgliedschaft in

der Eigentümergemeinschaft könne nicht

Gegenstand einer gesonderten Veräußerung

sein, sie sei „untrennbarer Bestandteil“

des Rechtsgeschäfts. Ein Abzug der

38 www.bvg-menzel.de


Instandhaltungsrückstellung bei der Ermittlung

der Bemessungsgrundlage sei

„zu Recht abgelehnt“ worden.

(Bundesgerichtshof, Aktenzeichen II R

49/17)

Prozesskosten als außergewöhnliche

Belastungen:

Rechtsstreit um Umgangsrecht

und Unterhalt

Als außergewöhnliche Belastungen können

Aufwendungen dann steuerlich geltend

gemacht werden, wenn diese

zwangsläufig entstanden und außergewöhnlich

sind, d. h. der Mehrzahl der

Steuerpflichtigen nicht entstehen. Prozesskosten

sind allerdings ausdrücklich

vom Abzug ausgeschlossen, es sei denn,

es handelt sich um Aufwendungen, ohne

die man Gefahr liefe, die Existenzgrundlage

zu verlieren und die lebensnotwendigen

Bedürfnisse in dem üblichen Rahmen

nicht mehr befriedigen zu können (§

33 Abs. 2 Satz 4 EStG). Diese Voraussetzung

gilt z. B. bei Scheidungskosten

(1) nicht als erfüllt.Der Bundesfinanzhof

(2) hat seine einschränkende Rechtsprechung

fortgesetzt. Danach sind auch Aufwendungen

einer Mutter im Zusammenhang

mit einem Rechtsstreit zur Abwehr

des Umgangsrechts des Vaters sowie um

die Anpassung von Kindesunterhalt nicht

als außergewöhnliche Belastungen zu berücksichtigen,

da nach Auffassung des

Gerichts ohne die Prozesse die (materielle)

Existenzgrundlage nicht gefährdet gewesen

wäre. (1) BFH-Urteil vom

18.05.2017 VI R 9/16 (BStBl 2017 II S.

988).(2) Urteil vom 13.08.2020 VI R

27/18 (BStBl 2021 II S. 86).

(Quelle: Rinke Treuhand)

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der Bergische Unternehmer 04|21 39


FÜR SIE UNTERWEGS AUF DEN SPUREN DES MARCO POLO IN DIE SCHATZTRUHE IRAN

Auf den Spuren des Marco Polo in

die Schatztruhe Iran

Von Mesopotamien zum Reich

der Perser – Khosh amadid!

Willkommen im Iran

Iran, die Schnittstelle zwischen Ost und West,

bietet eine unglaubliche kulturelle Bandbreite

von Mesopotamien über das Reich der Perser bis

zum heutigen Zauber des Orients. Fasziniert von

der persischen Kultur waren nicht nur die Reisenden

von Herodot bis Marco Polo, sondern

auch die Eroberer des Landes, von Alexander

dem Grossen über die muslimischen Araber bis

hin zu Timur Lenk und den Osmanen. Stets übernahmen

sie die Errungenschaften und Kultur der

Perser. Unsere Rundreise durch uralte Kulturlandschaften

vermittelt einen ersten Eindruck

der verschiedenen Völker, die dieses Land bis

heute prägen.

40 www.bvg-menzel.de


Wir beginnen unsere Reise in der

Hauptstadt Teheran. Mit 12 Millionen

Einwohnern ist es eine lebendige,

vielseitig moderne Metropole,

mit einem ausgeprägten kulturellen Leben, hervorragenden

Universitäten, dem gut ausgebauten

Straßen- und U-Bahn-Netz und vielen öffentlichen

Plätzen und Ausflugsmöglichkeiten in die

Umgebung. Teheran, vor 220 Jahren von Agha

Mohammad Khan erbaut, ist die Stadt der Gegensätze,

der Ort, an dem die Widersprüchlichkeiten

des Irans an allen Ecken spürbar sind. Der moderne

Fortschritt, gut zu erleben im chaotischen Verkehr

und der ungeplanten Bebauung, teilweise im

europäischen Stil auf der einen Seite, die historischen

Stätten als Zeugen vergangener Kultur auf

der anderen Seite. Besuchen möchten wir die

Zeugnisse der Historie der letzten Jahrhunderte.

Dazu gehört als erstes die Sa’adabad Palastanlage,

insgesamt 300 Hektar groß, teilweise bewaldet,

die in ihren Parkanlagen 18 Palais umfasst, die zu

verschiedenen Museen umgewandelt wurden.

Zum Beispiel das Mellat-Museum, den ‚weißen

Palast‘, der ehemaligen offiziellen Residenz von

Reza Pahlevi und Farah Diva. Im Palast von Prinzessin

Shams befindet sich eine Ausstellung königlicher

Kleidung, der ‚grüne Palast‘ beeindruckt

durch seinen Spiegelsaal. Umgeben ist die

Palastanlage heute von zahlreichen exklusiven

Wohnanlagen wohlhabender Teheraner. Die Parks

sind eine schöne Möglichkeit, mit den Einwohnern

der Stadt in Kontakt zu kommen. Überall auf

den Wiesen veranstalten Jung und Alt ein Picknick,

Familie und Freunde genießen das Zusammensein

und sind offen neugierig bei ausländischen

Besuchern. Lassen Sie sich bei einer

Einladung zum Tee auf ein Gespräch ein. Die

gastfreundliche Herzlichkeit ist eine Erfahrung,

die man überall im ganzen Land machen kann.

Ein iranisches Sprichwort sagt: „Berg und Berg

kommen nicht zusammen, aber Mensch und

Mensch“.

Neben den Museen in Teheran sind die Paläste des

ehemaligen Schah von Persien einen Besuch wert.

Besonders zu empfehlen ist der Niavaran-Palast.

Inmitten einer Parkanalage sind die Räume des

ehemaligen Herrschers zu besichtigen.

Der Golestanpalast, einst offizieller Amtssitz des

Schahs auf dem Pfauenthron, gehört zum Weltkulturerbe.

Eine Besichtigungsstätte ganz anderer

Art ist das „Imam Khomeini Mausoleum“, errichtet

wie eine Moschee, aber eine rituelle Gedenkstätte

„für einen Freiheitskämpfer gegen den Imperialismus“.

So haben auch „Ungläubige“ Zugang zu den Hallen

im Inneren, die mit über 12.000 Teppichen

ausgelegt sind. Wie überall im Land befinden sich

auch hier getrennte Eingänge für Männer und

Frauen.

Wem die Stadt vom Boden aus zu unübersichtlich

erscheint, der erhält einen guten Überblick von

der 445 Meter hohen Besucherplattform des Fernsehturms.

Bei gutem Wetter hat man einen wunderbaren

Ausblick auf die Stadt, die auch immer

wieder mit immenser Luftverschmutzung zu

kämpfen hat. Deshalb dehnen sich die Wohngebiete

gut situierter Einwohner am Rand der Stadt

Richtung Gebirge aus.

Ein beeindruckend modernes Bauwerk ist die Tabiat-Brücke,

die nicht nur über eine Autobahn

zwei Parks miteinander verbindet, sondern eher

eine Erlebnisstätte ist, gebaut mit mehreren Ebenen,

eine für Jogger und Radfahrer konzipiert, die

andere mit Gastronomie ausgestattet. Und wieder

bietet sich ein herrlicher Blick auf die umliegenden

Berge, den nördlichen Teil der Stadt sowie

den Fernsehturm.

Um den Iran in seiner Gänze kennen zu lernen,

benötigt man als Reisender ähnlich viel Zeit wie

Marco Polo. Wir möchten nur die markantesten

Stätten vorstellen. Auf dem Weg nach Süden hat

man einen guten Ausblick auf das mächtige Gebirge

am Rand von Teheran, kommt auf dem Weg

nach Isfahan an der Wüste Dasht-e-kawir vorbei

und sollte dort auch einen Halt sowie einen Jeepausflug

in die Wüste einplanen, um ein Gefühl für

die spektakuläre Landschaft und Weite des Landes

zu bekommen.

Das architektonische Erbe einer

ehemaligen Hauptstadt

Als nächstes Ziel kommt die Perle Isfahan. Nichts

ist vergleichbar mit dieser Pracht, die diese Stadt

der Bergische Unternehmer 04|21 41


FÜR SIE UNTERWEGS AUF DEN SPUREN DES MARCO POLO IN DIE SCHATZTRUHE IRAN

Der Azadi-Turm in Teheran,

auch Freiheitsturm

genannt.

innehat. Die ehemalige Königsstadt der Safawiden

ist ein farbenfrohes Zeugnis der kulturellen Vielfalt

des Landes, reich an den schönsten religiösen

und historischen Denkmälern. Hier kann man das

Armenische Viertel mit seiner prächtigen Vank

Kathedrale besuchen. Und man stellt sich die Frage,

wie Christen und andere religiöse Minderheiten

in der islamischen Republik leben.

Der Naqsch-e- Dschahan-Platz, auch Königsplatz

genannt, mit gut 9 Hektar Fläche der zweitgrößte

Platz der Welt, liegt im historischen Zentrum der

Stadt. Schah Abbas I. hat den Platz um 1595 errichten

lassen und gab ihm den Namen „Abbild der

Welt“ (Naqsch-e-Dschahan). Nach der islamischen

Revolution wurde er zu Ehren des Ajatollahs Khomeini

in „Platz des Imam“ umbenannt.

Früher diente der Platz als Marktplatz, Gerichtsort

und Festplatz, er ist von bedeutenden Bauwerken

umringt: dem Ali Qapu/ Königspalast, von deren

Terrasse man einen Panoramablick über die Altstadt

hat, der alles überragenden Imam-Moschee,

der Sheikh-Lotfollah-Moschee und dem Basar.

Diese Bauwerke als Einheit symbolisierten die

Harmonie zwischen weltlicher Kultur, dem Geistlichen

sowie dem Handel und Kommerz. Die

Imam/Abbassi-Moschee verdient mit ihren prunkvollen

Verzierungen und Fliesenarbeiten besonderes

Augenmerk. Für den Bau wurden 18 Millionen Ziegel

und 500.000 farbige Fliesen verarbeitet. Die Moschee

wurde im sogenannten Vier-Iwan-Stil gebaut,

einem Muster, das iranische Architekten unter Berücksichtigung

der klimatischen Gegebenheiten dieses

Landes beim Bau von Moscheen, Karawansereien

und Schulen entwickelt haben. So kann man sich

sowohl an die kalten Winter als auch die warmen

Sommer anpassen. Diese Imam-Abbassi-Moschee

ist eines der größten Meisterwerke islamischer Baukunst

des Irans im 17. Jahrhundert. Der gesamte

Platz ist der Mittelpunkt der Stadt, ein persisches

Wortspiel hat die Schönheit Isfahans umbenannt in

‚Isfahan ist die Hälfte der Welt‘. Ganz in der Nähe

des Platzes steht die großartige Freitagsmoschee

Masjed-e-Jomeh, die mit ihren 476 Kuppeln als eine

der schönsten Moscheen der Welt gilt.

Die ganze Stadt ist geprägt von zahlreichen großen

Brücken, u.a. die Chadschu-Brücke und die 33-Bogen-Brücke

(persisch: Si-o-seh Pol), der längsten

der Brücken. Am Ufer des Flusses Zayandeh Rud

kann man in vielen Bars und Restaurants Erholung

finden.

Ein besonderer Tipp für eine unvergessliche Übernachtung:

Eine frühere Karawanserei aus der Zeit

42 www.bvg-menzel.de


der Safawiden wurde zur Zeit des letzten Schahs

Reza Pahlavi zum Hotel Schah Abbasi umgebaut

und zählt mit seiner prunkvollen Innenausstattung

nicht nur zu den eindrucksvollsten Gebäuden

der Stadt, sondern ist auch eine Empfehlung

als herrschaftliche Herberge. Es vermittelt seinem

Besucher ein Gefühl davon, wie früher Gäste des

Hofes von Abbasi in Empfang genommen wurden.

Gebirge-Tiefebene-Ölraffinerien

Um weiter in den Süden nach Persepolis zu gelangen,

empfiehlt sich eine Route über Dezful und

Behbahan. Der Weg führt auf einer eindrucksvollen

Route am Zagrosgebirge vorbei. Bei Dezful

beginnt die nordmesopotamische Tiefebene. Weiter

geht es durch die fruchtbare Ebene Chuzestan.

Von weitem schon zeigen Pipelines und Ölraffinerien

die Stadt Ahwaz an. Bei Behbahan liegt ein

weiteres großes Erdölzentrum. Die sich nun anschließende

trockene Region besticht durch ihre

ursprüngliche Schönheit. An einst wichtigen Handelsstraßen

der Sassanidenzeit liegt das Ruinenfeld

von Bishapur, wo man die an einem Flusslauf

in Felsen gehauenen Reliefs besichtigen kann. Die

Reste der aus Bruchstein gemauerten Palastanla-

ge sind noch Zeugen vergangener Kultur. An den

Ruinenresten der ehemaligen Festung von Istakhr

vorbei, kommt man auf die Hochebene von Pasargade.

Hier, wo vermutlich der Perser Kyros der

Große um 553 v. Chr. die Meder besiegt hat, hat er

sich Palastanlangen sowie sein Grab errichten lassen

– für die Iraner heute ein nationales Heiligtum.

Neben diesem aus großen Kalkblöcken erbauten

Grabmal sind von den Palastanlagen noch

Reste eines Prunkportals sowie Fundamenten einer

Audienzhalle zu sehen. In dem nahe gelegenen

Ort Naqsch-e-Rostam befinden sich die Felsengrabkammern

der altpersischen Großkönige.

Mittelpunkt sind das Grab Darius des Großen sowie

der gut erhaltene Feuertempel.

500 vor Christus – Das zeremonielle

Zentrum eines alten Reiches

Dann erreicht man den nächsten Reisehöhepunkt:

die Ruinenstadt Persepolis. Darius I. (der Große)

wählte diesen Ort im Jahr 512 v.Chr., um eine

prächtige Palastanlage errichten zu lassen: Er

wollte sich eine repräsentative Residenz schaffen,

die den Einfluss des ausgedehnten Perserreiches,

das in dieser Periode keine ernst zu nehmenden

Relief Alexander des

Großen in Persepolis.

der Bergische Unternehmer 04|21 43


FÜR SIE UNTERWEGS AUF DEN SPUREN DES MARCO POLO IN DIE SCHATZTRUHE IRAN

Die Sheikh-Lotfollah-

Moschee im Osten

des Naqsh-e-Dschahan-Platzes

in Isfahan

(Foto oben l.)

Die Si-o-se Pol /

33-Bogen-Brücke in

Isfahan (Foto oben

Mitte)

Konkurrenten hatte, angemessen widerspiegeln

würde. Auch beim Bau stellte Darius höchste Ansprüche

an künstlerische und architektonische

Qualität.

Schrifttafeln erzählen davon, wie er während der

60-jährigen Bauzeit Zedernholz aus dem Libanon,

wertvolle Hölzer, Steine sowie Gold aus weit entlegenen

Provinzen nach Persepolis bringen ließ,

um die Stadt, die später als eines der Wunder der

Antike bekannt werden sollte, zu verschönern.

Im Jahre 330 v. Chr. wurde Persepolis dann von

Alexander dem Großen erobert und niedergebrannt,

wobei nicht geklärt ist, ob dies mit Absicht

geschah, denn der große griechische Feldherr

zerstörte selbst eroberte Städte nur selten.

Persepolis ist auf einem etwa 9 m hohen Plateau

erbaut. Die Ruinen, die heute zu sehen sind, vermitteln

nur noch eine Ahnung der früheren Pracht,

doch wurden 15 der Gebäude rekonstruiert. Hier

können Besucher die Größe des Traums von Darius

wirklich ermessen. Wissenschaftler glauben,

dass der Kaiser gar nicht selbst in Persepolis residierte,

sondern den Ort ausschließlich für die

Neujahrsrituale im Frühjahr nutzte. Dann kamen

nämlich Delegationen aus dem ganzen Reich nach

Persepolis, um dem allmächtigen Herrscher ihre

Geschenke darzureichen.

Wenn man durch das „Tor aller Länder“ hoch

zum Grab von Großkönig Artaxerxes II (404-358

v. Chr.), einem Enkel von Kaiser Darius I. aufsteigt,

hat man einen guten Blick über die Palastruinen.

Man kann hinunter zum 100-Säulensaal

absteigen und weiter zur weltberühmten Reliefwand

an der Apadana, dem Empfangssaal des Darius

I. mit seinen gewaltigen Säulenbasen gehen.

Noch heute bildet der Name Persepolis mit seinen

Gemäuern der Erinnerungen eine Projektionsfläche

für märchenhafte Pracht, prunkvolle Ästhetik

und interkulturelle Verständigung. Nicht umsonst

hat der letzte persische König, Schah Reza Pahlavi

diesen Ort für seine Feier zu 2.500 Jahren iranisches

Königstum ausgewählt.

Nach so viel Staub, Steinen und Geschichte freut

man sich auf die Stadt Shiraz, die Heimat der Rosen

und Nachtigallen, 1500 m hoch gelegen. Man

nennt die für ihre Gartenkultur berühmte Stadt

den ‚Garten des Iran‘, die weithin bekannten Rosenzüchtungen

geben ihr ein spezifisches Gepräge.

Ein Genuss für alle Sinne ist ein Spaziergang

durch den persischen Garten Eram-e-Bagh aus

der Herrschaftszeit der Kadjareh. Ähnlich lebendig

ist der Besuch des Vakil-Basar, der besonders

für das Kunsthandwerk und die Kelim-Teppiche

der Qashqai-Nomaden berühmt ist.

44 www.bvg-menzel.de


xxxx

Man sollte auch die Freitagsmoschee Shah Cheragh,

das drittwichtigste Heiligtum des Irans, besuchen.

Neben all den Besichtigungen darf natürlich die

Entdeckung der persischen Küche nicht zu kurz

kommen. Ein El Dorado für den reisenden Süßschnabel

ist sie sowieso, der ja alle zuckrigen

Köstlichkeiten der Welt erleben will. Typische iranische

Hauptgerichte sind Kombinationen aus

Reis mit Fleisch, Gemüse und Nüssen. Kräuter

werden häufig zusammen mit Früchten wie Pflaumen,

Granatäpfeln, Quitten, Aprikosen und Rosinen

verwendet. Typische iranische Aromen wie

Safran, getrocknete Limette, Zimt und Kurkuma

werden gemischt und in verschiedenen Gerichten

verwendet. Das Frühstück ist typisch südländisch

spartanisch. Serviert wird Nan, ein dünnes Fladenbrot,

das man mit Schafskäse oder Konfitüre

isst.

Nun haben wir das Land von Nord nach Süd

durchquert und doch nur einen, wenn auch beachtlichen

und sehenswerten Teil dieses riesigen

Reiches kennengelernt. Wer mehr Zeit mitbringen

kann, sollte auf dem Weg zu den Städten die ländlichen

Regionen erkunden und so einen Eindruck

vom einfachen Leben der Bevölkerung in der oft

kargen Natur erhalten. Am Ende vielleicht noch

einige Verhaltensregeln, an die sich westliche Besucher

bewusst halten sollten. Da wir als Touristen

Gast in einem muslimischen Land und in einem

vor allen theokratischen Staat sind, sollte die

Akzeptanz und Einhaltung der aufgestellten Verhaltensregeln

in der Öffentlichkeit selbstverständlich

sein, um unserem Gastgeberland respektvoll

zu begegnen. Wer damit ein Problem hat, sollte

sich dies unbedingt vor Antritt der Reise klar machen,

da es sich beim Iran immer noch um ein Regime

handelt, welches die Menschenrechte in allen

Bereichen missachtet. Aber vielleicht können wir

mit unserem Besuch den Blick richten auf eine

hoch entwickelte Kultur des Vergangenen und eine

neue Zeit des Modernen, auch wenn sie sich im

Verborgenen entwickelt.

Wir wünschen dem Land mit seiner sympathischen

und gastfreundlichen Bevölkerung eine Entwicklung,

die dem Einzelnen gerecht wird und sein Potential

fördert – wie es die Perser vor langer Zeit

schon wussten.

Ich wünsche Ihnen ein Erleben der Spuren der Seidenstraße

mit allen Sinnen.

Text: Katja Weinheimer, Armin Khalaf

Fotos: Shutterstock, Armin Khalaf

Die Shah-Cheragh-

Moschee in Shiraz.

(Foto oben r.)

der Bergische Unternehmer 04|21 45


HANDELSREGISTER

15.03.2021 HRB 31549: YOUNIQON

GmbH, Solingen, Bonner Straße

26a, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.03.2021.

Geschäftsanschrift: Bonner Straße

26a, 42697 Solingen. Gegenstand:

E-Commerce (Geschenkartikel, Textilien

etc.) sowie digitales Marketing

und Druckdienstleistungen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Wintz, Oliver, Solingen, *17.08.1978,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

15.03.2021 HRB 31548: falxtools

GmbH, Wuppertal, Engelshöhe

24, 42329 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 29.01.2021. Geschäftsanschrift:

Engelshöhe 24,

42329 Wuppertal. Gegenstand: Die

Entwicklung, die Vermarktung, die

Vergabe von Lizenzen und Produktion

von Handwerkzeugen wie Sicherheitsmessern,

Klingen und ähnlichen

Produkten und der Handel mit

Handwerkzeugen, Klingen und ähnlichen

Produkten sowie sämtliche

damit zusammenhängende Maßnahmen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schekalla, Peter,

Wuppertal, *02.07.1954, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.03.2021 HRB 31556: Barth

Immobilien GmbH, Wuppertal,

Funckstraße 86, 42115 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

17.02.2021. Geschäftsanschrift:

Funckstraße 86, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb, die Veräußerung,

die Vermietung und die Verpachtung

von Grundstücken und Gebäuden.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Barth,

Frank, Wupperatl, *02.09.1967;

Barth, Jörg, Wuppertal, *08.04.1969,

jeweils einzelvertretungsberechtigt.

16.03.2021 HRB 31554: Ristaco UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Untere Lichtenplatzer Straße

49, 42289 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 02.02.2021.

Geschäftsanschrift: Untere Lichtenplatzer

Straße 49, 42289 Wuppertal.

Gegenstand: Die Herstellung, die

Veredelung sowie der Vertrieb von

Einrichtungs- und Haushaltsgegenständen

und von anderen Konsumgütern.

Stammkapital: 2.500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Stange, Lysander Demian, Wuppertal,

*28.09.1985, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

17.03.2021 HRB 31558: Der Lagerspezialist

Erkrath UG (haftungsbeschränkt),

Erkrath, Hauptstraße

28, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 04.03.2021.

Geschäftsanschrift: Hauptstraße

28, 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Hausverwaltung, Vermietung von

Gewerbe- und Wohnflächen, insbesondere

Lagerflächen, Immobilien-

und Projektentwicklung sowie

Sekretariatsaufgaben für Dritte.

Stammkapital: 5.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Asthoff, Katrin, Düsseldorf,

*29.04.1972, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

18.03.2021 HRA 25285: ibs Immobilien

und Bauträger Service Projekt

Heiligenhaus GmbH & Co. KG, Wuppertal,

Zamenhofstraße 12, 42109

Wuppertal. (Die Verwaltung eigenen

Vermögens in Form der Investition

in Grundstücke und Immobilien, die

vermietet werden sollen.). Komman-

ditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Zamenhofstraße 12, 42109 Wuppertal.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

ist befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Ausgeschieden

als Persönlich haftender

Gesellschafter: ibs Verwaltungs

GmbH, Hilden (Amtsgericht Düsseldorf

HRB 62354). Eingetreten als

Persönlich haftender Gesellschafter:

JLT Immobilien Verwaltungs GmbH,

Wuppertal (Amtsgericht Wuppertal

HRB 31449). Der Sitz ist von Hilden

(bisher Amtsgericht Düsseldorf,

HRA 25735) nach Wuppertal verlegt.

19.03.2021 HRB 31560: Modifica UG

(haftungsbeschränkt), Mettmann,

Talstraße 166, 40822 Mettmann.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

03.02.2021. Geschäftsanschrift:

Talstraße 166, 40822 Mettmann.

Gegenstand: Die Planung, Visualisierung

und Realisierung von neuen

und bestehenden Bauvorhaben

vornehmlich die Neuplanung, Visualisierung,

Modernisierung und

Renovierung von bestehenden

Wohnungen, Häusern und sonstigen

Bauwerken und alle damit verbundenen

Aufgaben. Dazu ist die Gesellschaft

auch berechtigt, solche

Objekte anzukaufen und zu veräußern.

Erlaubnispflichtige Tätigkeiten

oder solche, die einer Eintragung

in die Handwerksrolle oder einer

Genehmigung nach § 34c GewO bedürfen,

sind nicht Geschäftsgegenstand.

Stammkapital: 1.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

wein, sekt,

tee, spirituosen,

bier, wasser &

kohlensäure

bayreuther str. 50 c

42115 wuppertal

tel.: (0202) 30 50 85

weinquelle-hornig.de

125 JAHRE-HEIZOEL-VORST

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035

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Unbenannt 2 1 10 12 12 14:47


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Aquaro, Lucio,

Mettmann, *21.02.1962, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

22.03.2021 HRB 31563: TRISS UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Güterstraße 20, 42117 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.01.2021. Geschäftsanschrift:

Güterstraße 20, 42117 Wuppertal.

Gegenstand: Der Kauf, die Sanierung,

die Vermietung und der

Wiederverkauf von Immobilien.

Dienstleistungen im Bereich des

Facility-Management, insbesondere

der Industrie- und Gebäudereinigung.

Ferner die Ausführung von

Bauleistungen und Vermittlungen

von Bauleistungen anderer Unternehmen.

Stammkapital: 1.500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Mehmeti, Besmir, Wuppertal,

*10.09.1988, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.03.2021 HRB 31566: Heimbringer

UG (haftungsbeschränkt), Mettmann,

Amselweg 63, 40822 Mettmann.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

17.02.2021. Geschäftsanschrift: Amselweg

63, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Der Handel von Waren aller

Art, insbesondere von Drogerie- und

Kioskartikeln, sowie die Erbringung

dazugehöriger Lieferdienstleistungen,

insbesondere für Bewohner

von Alten- und Pflegeheimen.

Stammkapital: 5.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Höhne, Simone,

Mettmann, *22.08.1965, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

23.03.2021 HRA 25287: CL Royal

Trading & Production GmbH & Co.

KG, Remscheid, Kölner Straße 25,

42857 Remscheid. (Die Herstellung

und Veredelung von Textilien, Vertrieb

von medizinischen Mund- und

Nasenschutz und Büroservice.).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Kölner Straße 25, 42857

Remscheid. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Persönlich haftender Gesellschafter:

The Lucky ones GmbH, Remscheid

(Amtsgericht Wuppertal HRB 31504),

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

24.03.2021 HRB 31576: Fatiras GmbH,

Solingen, Kirchplatz 4, 42651 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.03.2021. Geschäftsanschrift:

Kirchplatz 4, 42651 Solingen. Gegenstand:

Die Durchführung von Kurierdiensten

und von Kleintransporten

bis 3,5 t. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Fatiras, Ali,

Solingen, *20.04.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

24.03.2021 HRB 31573: TexDeko

GmbH, Wuppertal, Wittener Straße

222, 42279 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.08.2013

mit Änderung vom 30.01.2014. Die

Gesellschafterversammlung vom

28.12.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs. 2

(Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Halver (bisher Amtsgericht Iserlohn

HRB 8007) nach Wuppertal beschlossen.

Geschäftsanschrift: Wittener

Straße 222, 42279 Wuppertal.

Gegenstand: Der Import, Export

und Handel mit Textilien, Stoffen,

Geschenkartikeln, Dekorationen,

Wohnaccessoires sowie Baumaterialien

und der Verkauf und Verleih

von Event- und Veranstaltungsartikeln.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Wegner, Gregor-

Franz, Ennepetal, *10.04.1971; Wegner,

Marco, Wuppertal, *25.08.1995,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.03.2021 HRB 31582: Düssel &

Volmer Verwaltungsgesellschaft

mbH, Wuppertal, Sachsenstraße

20, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.03.2021. Geschäftsanschrift:

Sachsenstraße 20,

42287 Wuppertal. Gegenstand: Die

Beteiligung an anderen Unternehmen

und die Übernahme der Geschäftsführung

bei anderen Unternehmen.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Bel Madani,

Dunya, Wuppertal, *21.03.1981,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.03.2021 HRB 31579: L und I Warenhandels

GmbH, Velbert, Stahlstraße

6-8, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.10.2020 Die

Gesellschafterversammlung vom

10.02.2021 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 (Firma

und Sitz) und § 2 Ziffer 1. (Gegenstand

des Unternehmens) und

mit ihr die Änderung der Firma, die

Sitzverlegung von Essen (bisher

Amtsgericht Essen HRB 31755) nach

Velbert und die Änderung des Unternehmensgegenstandes

beschlossen.

Geschäftsanschrift: Stahlstraße

6-8, 42551 Velbert. Gegenstand: Der

Einzel- und Großhandel mit Getränken,

Lebensmitteln sowie Zubehör.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

Das Traditionsunternehmen

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HANDELSREGISTER

30.03.2021 HRB 31600: Talent Valley

GmbH, Solingen, Merscheider

Straße 3, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

25.02.2021. Geschäftsanschrift:

Merscheider Straße 3, 42699 Solingen.

Gegenstand: Personalvermittlung

und Personalconsulting,

insbesondere im medizinischen

Bereich, im pflegerischen Bereich,

sowie im IT-Bereich. Weiterhin besteht

der Gesellschaftszweck in

der Softwareentwicklung und dem

Consulting bei der Softwareentwicklung,

der Vermietung von

Coworking-Büros, der Vermietung

von Büroausstattung in Coworking-

Büros sowie der Durchführung und

Organisation von Schulungen im

Zusammenhang mit einer Arbeitsaufnahme

in Deutschland und der

EU. Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Chmara,

David Adam, Solingen, *05.02.1985,

einzelvertretungsberechtigt mit

der Befugnis im Namen der Gesellnur

ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Imeri,

Lorik, Velbert, *04.04.1994, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

25.03.2021 HRB 31586: MiNi GmbH,

Velbert, Heegerstraße 2, 42555 Velbert.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

25.02.2021. Geschäftsanschrift:

Heegerstraße 2, 42555 Velbert. Gegenstand:

Die Metall- und Kunststoffverarbeitung

sowie die Metall-

und Kunststoffbearbeitung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Ernesti, Nicole,

Velbert, *12.10.1982, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.03.2021 HRB 31594: WL-Baumaschinen

GmbH, Wuppertal, Erlenrode

7 a, 42279 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 08.03.2021.

Geschäftsanschrift: Erlenrode 7

a, 42279 Wuppertal. Gegenstand:

Der Handel und die Vermietung

von Baumaschinen und Baugeräten

sowie Werkstattdienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Lange, Rafael,

Wuppertal, *28.02.1980, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.03.2021 HRB 31591: BERGO Beteiligungs

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Öhder Straße 19a, 42289

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 22.02.2021. Geschäftsanschrift:

Öhder Straße 19a, 42289

Wuppertal. Gegenstand: Die Übernahme

der Funktion der persönlich

haftenden Gesellschafterin und mithin

der Geschäftsführung in der im

Handelsregister des Amtsgerichts

Wuppertal unter HRA 17211 eingetragenen

und unter der Firma BERGO

Vermögensverwaltung GmbH & Co.

KG mit dem Sitz in Wuppertal (Geschäftsanschrift:

Zur-Nieden-Weg

17, 42287 Wuppertal) bestehenden

Kommanditgesellschaft. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Becker, Lorena, Wuppertal,

*16.08.1989; Bergermann, Andreas,

Wuppertal, *27.12.1956, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.03.2021 HRB 31595: LOFT FX

GmbH, Erkrath, Neanderstr. 27,

40699 Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.01.2021. Geschäftsanschrift:

Neanderstr. 27, 40699

Erkrath. Gegenstand: Der Verkauf

sowie die Montage von vorgefertigten

Teilen (Türen, Fenstern, Zäune

etc.). Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Rutecki, Marcin Dariusz,

Erkrath, *14.12.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.03.2021 HRB 31596: Giantore UG

(haftungsbeschränkt), Velbert, Bonsfelder

Str. 39, 42555 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.02.2021.

Geschäftsanschrift: Bonsfelder Str.

39, 42555 Velbert. Gegenstand: Der

Online-Handel mit Waren aller Art.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Sirchia, Salvatore,

Velbert, *16.07.1976, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

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Insolvenzverfahren.

schaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.03.2021 HRB 31606: NIKA Dental

GmbH, Solingen, Düsseldorfer

Straße 77, 42697 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

01.02.2021. Geschäftsanschrift:

Düsseldorfer Straße 77, 42697 Solingen.

Gegenstand: Das Betreiben

eines Dentallabors. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird

die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Ates Karabulut, Saliha, Solingen,

*18.01.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.03.2021 HRB 31607: ConTersus

UG (haftungsbeschränkt), Remscheid,

Markt 25, 42853 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

23.02.2021. Geschäftsanschrift:

Markt 25, 42853 Remscheid. Gegenstand:

Dienstleistungen im Bereich

Transport, Reinigung, Bau. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Kraitsis, Aristidis,

Solingen, *17.01.1991, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit

sich im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.03.2021 HRB 31608: My Home

GmbH, Wuppertal, Am Jacobsberg

21, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 05.03.2021. Geschäftsanschrift:

Am Jacobsberg 21,

42349 Wuppertal. Gegenstand: Der

Handel mit Dekoartikeln und Home-

Accessoires, Floristik sowie Kleinmöbel.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Roth, Alfred

Olaf, Wuppertal, *20.09.1961; Roth,

Heike, Wuppertal, *02.05.1968, jeweils

einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.03.2021 HRB 31605: Mainely

GmbH, Solingen, Ober der Mühle

33, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.03.2021. Geschäftsanschrift:

Ober der Mühle

educate.nrw

33, 42699 Solingen. Gegenstand:

Der Handel mit Spielwaren. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Wicke, Nadine, Wülfrath,

*16.08.1992; Wicke, Marcel, Wülfrath,

*18.02.1990, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.04.2021 HRB 31614: Lutz Schäfer

Holding GmbH, Remscheid, Schwesternstraße

7, 42853 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

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durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten. Geschäftsführer:

Schäfer, Lutz, Remscheid,

*26.02.1968, mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

06.04.2021 HRB 31613: Messbund

GmbH, Wuppertal, Sedanstraße

136, 42281 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.02.2021.

Geschäftsanschrift: Sedanstraße

136, 42281 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beratung, Installation, Instandhaltung,

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12.03.2021. Geschäftsanschrift:

Schwesternstraße 7, 42853 Remscheid.

Gegenstand: Der Erwerb,

das Halten und die Verwaltung von

Beteiligungen an anderen Unternehmen

und die Übernahme der Geschäftsführung

bei Gesellschaften

sowie die Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsnischen

Produkten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Katsarou, Drosoula,

Wuppertal, *09.10.1978, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

07.04.2021 HRB 31620: Michel

GmbH, Remscheid, Nordstraße

1, 42853 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.03.2021.

Geschäftsanschrift: Nordstraße 1,

42853 Remscheid. Gegenstand: Der

Grundstückhandel, der Immobilienhandel,

die Verwaltung von eigenem

Vermögen und Beteiligung an Projekten

und Gesellschaften. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Michel, Sergej, Radevormwald,

*16.06.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

07.04.2021 HRB 31616: Club 120

GmbH, Wuppertal, Friedrich-Ebert-

Straße 120, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

11.02.2021. Geschäftsanschrift:

Friedrich-Ebert-Straße 120, 42117

Wuppertal. Gegenstand: Der Ausschank

von alkoholischen und nicht

alkoholischen Getränken sowie die

gewerbliche Zimmervermietung.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Diers, Martina,

Wuppertal, *10.08.1958, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

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Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

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