RAUM Gefühl

rta.design

AUSGABE 2020/21 | € 4,90

AUS DER REIHE

EXPERTEN

IM ALLGÄU

RAUM

Gefühl

HANDWERK & DESIGN

HAUSBAU EINRICHTUNG GARTEN

Auf was der Experte

achten sollte

Hier gibt‘s Tipps

und viele Ideen

Wohlfühlen unter

freiem Himmel

1


EXPERTEN

IM ALLGÄU

EDITORIAL

Alles ist

im Fluss

HABEN SIE SICH

SCHON

...UM KOSTENLOS DIE MAGAZINE AUS

UNSERER REIHE „EXPERTEN IM ALLGÄU“

IN IHREM BRIEFKASTEN ZU FINDEN?

HIER GEHT’S GANZ EINFACH.

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Alles sei im Fluss, sagt man gerne,

wenn man darauf hinweisen will,

dass Veränderungen so selbstverständlich

im Leben sein sollten wie

der Sonneaufgang am Morgen eines

Tages. Deshalb die Wahl dieses

Porträtfotos unten – aufgenommen

am Wasser.

Alles ist im Fluss, auch die Umgebung

in den eigenen vier Wänden.

Oder im Gartenbereich. Was

das heißen soll? Na, dass es Spaß

macht, ein Schlafzimmer neu einzurichten.

Oder einen Wohnraum

umzugestalten und damit jenem

Umfeld, in dem man einen Großteil

seines Lebens verbringt, einen

neuen Anstrich, einen neuen Touch

zu geben. Oder den Garten zu verändern,

ihm ein anderes Gesicht zu

geben, zum Beispiel mit einem Pool,

gefüllt mit Wasser. Sie verstehen?

Wasser, Fluss, Bewegung, Veränderung...

Gefragt sind Ideen, Kreativität,

Denkanstöße.

Zahlreiche Experten aus der Region

lassen wir zu Wort kommen. Sie

stellen sich und ihr Unternehmen

vor. Unser Magazin will Ihnen ein

„RaumGefühl“ vermitteln, angereichert

mit einigen Reportagen.

Wie wurde ein hochklassiges Hotel

umgestaltet? Wie ein denkmalgeschützer

alter Hof, der sich in

ein modernes Feriendomizil verwandelte?

Welche Erfahrungen

machten zwei Privatpersonen beim

aufwändigen Um- und Anbau? Und

wir verraten, auch das ist Handwerk,

wie ein Alphorn gebaut wird.

Übrigens können Sie erneut

Besonderes gewinnen – einen

Whirlpool für eine Woche.

KOSTENLOS BESTELLEN AUF

WWW.EXPERTEN-IM-ALLGAEU.DE

Was ist rund ums Haus machbar,

was sinnvoll? Das alles finden Sie

in unserem Magazin.

Viele neue Ideen wünscht

Freddy Schissler

2

3


UNTERNEHMEN

15 Reddy Küchen

Kempten

16 Prutscher Holzbau GmbH

Oy Mittelberg

29 Klein und Schuster Ofenbau GmbH

Martinszell

6

72

88

60

30 Hartig GmbH

Mauerstetten

32 Peter Jörg Holzbau GmbH

Sulzberg

34 Minck Elektro- und

Fernmeldetechnik GmbH

Marktoberdorf

43 Martin Raindl Holzbau & Zimmerei

Immenstadt

44 Hafels & Kind GbR

Kempten

46 Huber & Schlögel GmbH

Babenhausen

49 B. Stammel GmbH & Co.KG

Buchloe

53 Langhof Elektro GmbH

Seeg

Inhalt

6

20

38

50

60

Noch mehr Sonne

Aufwändige Renovierung im Sterne-Hotel

Experten der Gesundheit

Bergdoktor-Ärzte im Interview

Auszeit für die Seele

Erst Ruine, jetzt Feriendomizil

Herausforderung an Hanglage

Fachleute erfüllen besondere Wünsche

Klang der Berge

Zu Besuch in einer Alphorn-Werkstatt

20

72

74

88

96

98

106

38

Selbst ist die Frau

Handwerk ist keinesfalls nur Männersache

Schuhregal aus Weinkisten

So lässt sich der Eingangsbereich designen

Heimat im Haus

Fließende Übergänge mit Wintergärten

Was ist Drechseln?

Dem Experten über die Schulter geschaut

Mitten im Zauberland

Beeindruckende Innenarchitektur im Schloss

Kolumne

Von wegen Experte

108

112

Wenig Zeit investieren

Wie ein Umbau möglichst stressfrei läuft

Allgäu-Botschafter

Johannes Rydzek nimmt Aufzug nach oben

VERLOSUNG

Lust darauf, zu relaxen?

Wir verlosen für eine Woche

einen Whirlpool.

Jetzt mitmachen und gewinnen!

94

98

54 Linara GmbH

Kaufbeuren

56 Offino Bürolösungen GmbH

Kempten

67 Schreinerei & Saunamanufaktur

Bechteler GmbH

Sulzberg

68 Der Klang Architekt

Wald

73 Betten & Mode Weissenbach

Peiting

79 Alumat-Frey GmbH

Kaufbeuren

80 Herrhammer / Gärtner von Eden GbR

Heimenkirch

87 Seelos – Wohnen & Leben

Roßhaupten

93 Heimatstyl GmbH & Co.KG

Halblech-Bayerniederhofen

97 Wagner Markisen GmbH

Immenstadt

107 Stiegler Wohnkultur GmbH

Füssen

114 Impressum

4 5


Noch mehr Sonne

Nach einer aufwändigen Renovierung erstrahlt das

Fünfsterne-Resort Sonnenalp in Ofterschwang in neuem Glanz. Allerdings:

Viele Möbel sind an ihrem Platz geblieben. Sie wurden restauriert, und selbst

die Chefin hat bei dieser diffizilen Arbeit Hand angelegt.

6 7


Text: Freddy Schissler • Fotos: Günter Standl

Es sind nur ein paar wenige Kilometer

nach Sonthofen auf der B12,

ehe ein Schild den Autofahrer darauf

aufmerksam macht, rechts abzubiegen,

sollte er den Ort Ofterschwang

anpeilen wollen. Die Straße ist klein,

schlängelt sich mal rechts, mal links,

steigt auch ein bisschen an, und bald

schon fällt der Blick des Autofahrers

auf ein imposantes, langgezogenes

Gebäude-Ensemble auf einer kleinen

Anhöhe, zu dem ein noch kleineres

Sträßlein führt. Spätestens hier endet

der Alltag.

Gestresste Städtler, Naturfreunde,

Gourmets, Wellnessanhänger, Luxusliebhaber

– sie alle trifft man in der

Straße Sonnenalp mit der Hausnummer

1. Diesen Namen trägt

auch jenes Resort, das nicht nur zu

den ersten Adressen des Allgäus

zählt, sondern derart tief verwurzelt

ist mit der Region wie kaum ein anderes.

Vor 100 Jahren begann die

Geschichte dieses Hotels und nun,

im Jubiläumsjahr, präsentiert sich

das 5-Sterne-S-Haus in einem neuen

Outfi t. Damit sei man auch die

nächsten Jahrzehnte auf der Höhe

der Zeit, sind Dr. Anna-Maria und Michael

Fäßler überzeugt, die seit vielen

Jahren das Familienunternehmen

führen.

In Zahlen liest sich das so: Knapp

500 Mitarbeiter, 220 Zimmer, 14

Pools, zwei natürlich angelegte Seen,

15 Restaurants, 20 000 Gäste pro

Jahr, ein Jahresumsatz von rund 32

Millionen Euro. Wenn Anna-Maria

Fäßler meint, dass der Begriff Hotel

im Grunde genommen in die Irre

führt und man besser von einer kleinen

eigenen Stadt sprechen sollte,

scheint das nicht übertrieben.

Sonnenalp in Zahlen

85 bis 90 Prozent der Sonnenalp-Gäste

kommen seit Jahren.

Und: Viele sind schon als

Kinder dort gewesen und reisen

nun mit der eigenen Familie an.

122 000 Übernachtungen

verzeichnet das Resort im Jahr

120 Wohnungen werden

für die eigenen Mitarbeiter

zur Verfügung gestellt

500 Mitarbeiter (davon 380

Hotelangestellte) zählt das

Unternehmen

8 9


Aus Alt wird Neu: Die Sonnenalp und

ihre Räumlichkeiten haben sich

im Laufe der Jahre schon sehr verändert.

Dieses Städtle mit eigenem Ärzteteam

(Orthopäde, Dermatologe und

Allgemeinarzt), Friseur, Konditorei,

eigener Weinlinie und Produkten wie

Nudeln, Marmeladen oder Pralinen,

ist zuletzt gründlich renoviert worden,

in mehreren Etappen, innen und

außen. 2011 erfolgte der Startschuss

des Umbaus, nun ist es geschafft

und der strenge Zeitplan tatsächlich

eingehalten worden.

Wir treffen uns an diesem Vormittag

mit Anna-Maria Fäßler und Marketing-Chef

Alexander Hörmann im

ersten Stock des Hotels. Die beiden

sollen ein bisschen erzählen von der

Geschichte des Unternehmens, von

den vergangenen Wochen und Monaten,

von der Zukunft, also von weiteren

Wünschen und vielleicht auch

von Visionen. Man spricht gerne von

Reporterglück, wenn der Gesprächspartner

ins Plaudern gerät, wenn er

auch mal Persönliches erzählt, ohne

gleich diesen Satz hinterherzuschieben,

dass man das nun aber lieber

nicht schreiben solle. Anna-Maria

Fäßler verlangt dergleichen nicht,

sondern blickt sehr ehrlich weit über

zehn Jahre zurück und erinnert sich

unter anderem an diesen Gedanken:

„Als ich zum ersten Mal in die Sonnenalp

kam, hatte ich sofort im Kopf,

wie sie einmal aussehen soll.“

Das dürfe aber nun bitteschön nicht

falsch verstanden werden im Sinne

einer Besserwisserei und Kritik am

Bisherigen. Sie wolle vielmehr damit

sagen, dass sich bei ihr im Kopf sehr

rasch Bilder bilden. Eine wertvolle

Gabe fürwahr, denn somit benötigt

man „nur“ noch jemanden, der das

auch auf dem Papier skizzieren kann.

Und alles habe schließlich seine Zeit.

Die Sonnenalp der früheren Jahre war

in ihren Augen top, und nicht umsonst

sprach man in den 60er Jahren vom

Mythos Sonnenalp, von einem familiär

geführten Luxushotel in den Alpen,

das Exklusivität und Gemütlichkeit

ausstrahlte und damit eine Kombination

bot, von der sich Fünfsterne-Hotelbesitzer

aus ganz Deutschland selbst

ein Bild machen wollten und den Weg

ins Oberallgäu einschlugen.

Aber nochmals – alles ist im Fluss, und

vor der gebürtigen Niederösterreicherin

lag zudem eine Menge an Überzeugungsarbeit,

die sie leisten musste.

Denn Michael Fäßler sah die Notwendigkeit

einer grundlegenden Renovierung

zunächst nicht, trotz eines Baustils

aus den 70er Jahren. Vermutlich

war es ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken,

dass der Ehemann irgendwann

nickte, vielleicht ja sogar nach einem

oder mehreren Gläsern Rotwein auf

der Couch zu Hause im Wohnzimmer.

Heute bleibt in der Sonnenalp in

punkto Gemütlichkeit und Luxus

kaum ein Wunsch unerfüllt.

10 11


Heute, nach einer wahren Herkulesaufgabe,

die nach nur acht Jahren

(statt sonst üblicher 20 Jahre) erledigt

war, lächelt das Chef-Ehepaar

zufrieden, wenn es auf der Straße

zur „neuen“ Sonnenalp unterwegs

ist. Der Blick fällt auf eine helle und

freundliche Fassade, quasi auf noch

mehr Sonne als bislang, auf eine

großzügige Bade- und Seenlandschaft,

auf einen geschmackvoll angelegten

Park. 20 000 Quadratmeter

Outdoor- und Wohlfühllandschaft –

diese Zahl erklärt, weshalb die Fäßlers

eher von einer kleinen Stadt als

von einem Hotelbetrieb sprechen.

Jetzt sind sie in Feierlaune, im Jubiläumsmodus.

Vergessen der

Umbaustress, die ungezählten Besprechungen,

Kalkulationen, Korrespondenzen,

Telefonate und Einschränkungen

für Mitarbeiter und

Gäste. Vergangenheit auch, dass

Anna-Maria Fäßler sich morgens,

mittags und abends in jedes Zimmer

gesetzt hat, um die jeweilige

Stimmung einzufangen und danach

die Farbe für die Wände zu wählen.

Sogar zum Schleifgerät griff sie, um

zu sehen, was sich unter der oberen

Holzschicht eines Stuhls oder eines

Betts verbarg.

„Dem Zufall“, sagt die Sonnenalp-Chefin,

„wurde bei der Renovierung nichts

überlassen.“ Dafür sorgte ein kleines

Team: Michael und Anna-Maria Fäßler

sowie zwei Architekten. Das Besondere

an der achtjährigen Arbeit: 90 Prozent

aller Möbel sind in der Sonnenalp

geblieben – sie wurden allerdings intensiv

bearbeitet. Damit sei garantiert,

dass in den Augen der vielen Stammgäste

die Sonnenalp auch die Sonnenalp

geblieben ist.

Ach ja, bleibt noch die Antwort auf

unsere Frage nach weiteren Wünschen

für die Zukunft. Da gäbe es

momentan keine, sagt Anna-Maria

Fäßler und schmunzelt. Die Wünsche

und vielleicht auch Visionen kann sie

ja ihrem Sohn Jakob überlassen, der

zur Freude des Ehepaars Fäßler den

gleichen beruflichen Weg einschlägt

wie die Eltern.

In einer offenen Küche

können die Gäste sehen, wie ihr Essen

Schritt für Schritt entsteht.

12 13


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EXPERTEN

IM ALLGÄU

Sonnenalp in Zahlen

Individuelle Traumküchen

durch kreative Planungen

1956 ist die Sonnenalp das

erste Hotel mit Hallenbad in

Deutschland

7000 Quadratmeter groß ist die

Fassadenfläche der Sonnenalp

31 Grad warm ein Pool

mit Sprudelliegen, Wasserfall

und Massagedüsen

450 Liege- und Sitzfl ächen

bietet der Spa-Bereich

50 Mitarbeiter sind im

Spa-Bereich beschäftigt

Die Küche ist der neue Lieblingsplatz

in den eigenen vier Wänden. Hier

kommt man mit Freunden und Familie

zusammen, kocht gemeinsam,

feiert oder zieht sich einfach mal zurück.

Was den Lebensraum Küche

so besonders macht, präsentiert

REDDY ® Küchen in Kempten. Inspirierende

Ausstellungsküchen in unterschiedlichen

Stilen und Ausführungen

zeigen ak tuelle Trends und

Neuheiten ebenso wie die neues ten

technischen Finessen.

Weil die Wünsche an die eigene

Traumküche immer individueller

werden, geht das Team von REDDY ®

Küchen Kempten gezielt auf persönliche

Wünsche seiner Kunden ein.

Während der gemeinsamen Planung

werden mit modernster 3-D-Computerplanung

fotorealistische Bilder

der Kü che erstellt, bei der auch das

Zusammenspiel ver schiedener Materialien

oder die Wirkung bestimmter

Beleuchtungskonzepte und Lichtstimmungen

gezeigt werden.

Der Service bei REDDY ® Küchen:

Alles aus einer Hand, vom Aufmaß

über die Auslieferung bis zur Montage.

Schauen Sie bei uns vorbei – wir

beraten Sie gerne.

KEV KÜCHEN-UND ELEKTRO-

VERTRIEBS-GESELLSCHAFT

IN KEMPTEN MBH

Mozartstraße 23

87435 Kempten

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EXPERTEN

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Prutscher Holzbau –

Zukunft zum Wohlfühlen

Modern

Classic

Der ungebrochene Boom der Holzhäuser

hat viele Ursachen: Die zahlreichen

positiven Eigenschaften des

Naturstoffs Holz, seine exzellente Klimabilanz

und das einzigartige Wohngefühl,

das Holzgebäude ausstrahlen.

Und dann natürlich Holzbauunternehmen,

wie die Prutscher Holzbau,

die seit 2003 mit einer beispiellosen

Passion die Möglichkeiten des Holzbaus

vorantreibt und seine Kunden

begeistert.

Ob es sich dabei um Einfamilienhäuser,

Gewerbeprojekte oder bis zu

siebenstöckige Mehrfamilienhäuser

handelt - die Qualität der Ausführung

bis ins letzte Detail und die Fähigkeit,

auf (fast) jeden Wunsch des Kunden

eingehen zu können, zeichnen die

Prutscher Holzbau aus.

„Damit unsere Kunden schneller zu

ihrem persönlichen Wohlfühlhaus

kommen, haben wir vier verschiede-

ne Haustypen entwickelt - Modern,

Classic, Allgäu, Design“, erklärt Max

Prutscher, Gründer und Geschäftsführer

der Prutscher Firmengruppe.

„Darauf basierend können dann die

persönlichen Wünsche integriert und

realisiert werden.

Und wer sein 100%ig individuelles

Traumhaus verwirklichen möchte,

dann sind dem bei uns selbstverständlich

keine Grenzen gesetzt.“

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Max Prutscher vor der einzigartigen

Prutscher-Massivholzwand –

ein Meilenstein im Holzbau.

Gewerbepark 1

87466 Oy-Mittelberg

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Alles aus einer Hand –

für Ihr Traumhaus in Holz

Max Prutscher hat über die vielen

Jahre ein exzellentes und erfahrenes

Team aufgebaut, bestehend aus

CAD-Spezialisten, Schreinern, Kundenbetreuern

und einem eigenen

Architektenteam.

„Die meisten unserer Kunden wünschen

sich ein schlüsselfertiges

Haus von uns“, berichtet Maximilian

Prutscher aus der täglichen Praxis.

„Unser Komplett-Paket entlastet den

Kunden von allem und lässt ihn völlig

stressfrei in sein Wohlfühlhaus einziehen,

sobald es fertig ist.“

Damit die Realisierung frist- und

budgetgemäß erfolgt, übernimmt

Prutscher die Gesamtbetreuung von

der Planung über das Fertigen und

Aufstellen der Gebäudehülle samt

Fenstern bis zur Heiz- und Elektrotechnik

und Innenausbau.

„Weil wir alles aus einer Hand anbieten

können und alle Gewerke nahtlos

ineinander greifen, sind wir in der

Lage, eine Festpreisgarantie auf die

vom Kunden gewünschten Leistungen

zu geben.“

Wer das Rundum-Sorglos-Paket von

Prutscher nicht annehmen möchte,

erhält sein Prutscher-Haus natürlich

auch als reines Ausbauhaus oder als

technikfertige Version.

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Wohlfühlen – Prutscher Holzbau

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Ein Schauspieler-Duo, das

beim Dreh des ZDF-Bergdoktors

meistens großen Spaß und

sehr viel zu Lachen hat: Hans Sigl (links)

und Mark Keller.

20 21


Medizinische Kompetenz:

Dr. Alexander Kahnweiler und Dr.

Martin Gruber betreuen einen Patienten

(oben) und begleiten Dr. Vera Fendrich

und Jens-Torben Schmidt (unten).

Experten

der Gesundheit

Ein Duo, das sich rund um die Medizin

bestens auskennt – na ja, zumindest auf dem

Bildschirm: Mark Keller und Hans Sigl.

Wir haben die beiden Schauspieler beim

Dreh der ZDF-Serie „Bergdoktor“ getroffen

und über dies und das geplaudert.

Auch über unsere Region und die Berge.

Text: Freddy Schissler • Fotos: Stefanie Leo, Erika Hauri, Ralf Lienert, imago

Gewiss, beim Interview-Termin unseres

Magazins mit Mark Keller wird

natürlich über Bergregionen im Allgemeinen

und das Allgäu im Speziellen

gesprochen, über die Natur, über

Nachhaltigkeit, um bewusstes Leben,

um Ruhe finden und gesunde Ernährung.

Immerhin ist der Schauspieler

in der Nähe des Allgäus geboren und

lebt unter anderem am Bodensee

(und in Köln). Immerhin ist der Treffpunkt

des Gesprächs der Wilde Kaiser

in Tirol, während der Dreharbeiten

der ZDF-Serie „Der Bergdoktor“,

in der Keller Chefarzt Dr. Alexander

Kahnweiler spielt. Der Blick fällt also

pausenlos auf Berge und Gipfel.

Zunächst allerdings geht es um Begriffe

wie Dankbarkeit, Zufriedenheit

und Demut. Oder Freundschaft. Die

ist ein Thema, als Hans Sigl in der Hotel-Lobby

der Kaiser Lodge in Scheffau

auftaucht, der Bergdoktor, der

Kopf dieser beliebten Serie. Wie sich

die beiden an diesem frühen Nachmittag

begrüßen, hat alles andere als

einen Nullachtfünfzehn-Charakter.

Natürlich gibt’s die obligate Schauspieler-Umarmung.

Aber wie die ersten

Worte gewechselt werden, besitzt

spürbar Tiefe, Herzlichkeit und Innigkeit.

Und einen großen Berg (um im

Bild dieser Geschichte zu bleiben) an

Albernheit und Spontanität. Motto:

Lange nicht gesehen, aber das Gefühl,

es sei erst gestern gewesen. Ein

Band enger Freundschaft, nicht nur

vor der Kamera. Was auch ein Erfolgsgarant

für die Serie sei.

22 23


Und weil Mark Keller und der Reporter

nach den ersten Sätzen festgestellt

haben, dass sie herkunftstechnisch

den gleichen Dialekt sprechen

(badisch) und zudem eine gemeinsame

Verbindung zum südbadischen

Fußballklub FC 08 Villingen haben,

will der Bergdoktor nicht außen vor

sein und stimmt sogleich in den badischen

Singsang mit ein: „Ja klar, des

isch d’bescht Verei, den wo’s gibt. Du

Mark, wa willsch denn trinke?“ Keller:

„Ha, i han doch an Kaffee beschtellt.“

Und der Reporter fragt sich, ob er

gerade veräppelt wird. Keller und Sigl

antworten zeitgleich und wie aus der

Pistole geschossen: „Ha nei, gar itt!“

Es wird in diesem Interview gealbert

und viel gelacht, das schon. Aber es

erreicht auch jede Menge Tiefgang,

weil Mark Keller nichts von Allgemeinplätzen

hält. Gerade in Zeiten oft oberflächlicher

Social Media Kanäle, sagt

er, müsse man sich und die eigene

Situation immer wieder hinterfragen.

Und sich klarmachen, in welchem

Land und in welcher Zeit wir leben.

Ohne totaler Armut und Hunger, ohne

Krieg und Zerstörung. Und wenn er

an die Region denkt, wo er geboren

ist, dann weiß er: „Die Gegend ist genial.

Wir müssen dankbar sein, hier

im Paradies zu sein.“ Dabei meint er

den Bodensee ebenso wie das Allgäu.

Der vielseitige Mark Keller: als Schauspieler,

Koch oder Fan von Autorennen.

Links: Dr. Markus Gruber mit

etwas skeptischem Blick.

Dort ist er vor allem im baden-württembergischen

Teil der Region unterwegs

– Wangen, Isny, Lindau. Und er

erinnert sich: „Am Pfänder habe ich

das Skifahren gelernt.“

Die Worte Dankbarkeit und Zufriedenheit

fallen auch dann, wenn er

auf sein Leben schaut, jene 55 Jahre,

die seit Anfang Mai hinter ihm liegen.

Eine Rolle wie die des Dr. Kahnweiler

im Bergdoktor ist ihm nicht in den

Schoß gefallen. Ebenso wenig wie die

Engagements in Serien wie SOKO,

Alarm für Cobra 11 oder Sterne des

Südens. Natürlich muss man dafür einiges

tun, eine Menge an Talent mitbringen

und eben auch Glück in den

entscheidenden Momenten haben.

Und ja, dafür müsse man dankbar

sein. Punkt. Und nicht immer nach

Höherem Streben oder sich träumerisch

vorstellen, wie das vielleicht gewesen

wäre, wenn er in den USA das

Licht der Welt erblickt hätte und ob

er dort vielleicht irgendwann in Hollywood

gelandet wäre. Und dann sagt

Mark Keller im Laufe des Gesprächs

einen Satz, der sofort verewigt werden

muss, weil er auch zum Allgäu

prima passt: „Glück liegt in der Einfachheit.“

Womit das nächste große Thema im

Interview mit unserem Magazin eingeläutet

wäre: Natur und Nachhaltigkeit.

Hans Sigl hat sich, seit er 50 ist,

äußerlich verändert – er ist schlanker

geworden, schlaksiger mit seinen

1,90 Meter an Körpergröße. Selbst

einem Bergdoktor fällt das Abnehmen

nicht in den Schoß. Auch der muss

etwas dafür tun, ein paar Kilo abzuspecken.

Zum Beispiel Hafermilch

nehmen für den Kaffee, wie er sagt.

Eine Zeitlang auf Zucker, Alkohol und

Kohlenhydrate verzichten. Oder umstellen

auf vegane Alternativen. Diese

Maßnahmen scheint er aber nicht alleine

wegen seines Körpergewichts in

Angriff genommen zu haben. Denn er

gibt zu bedenken, dass die Ressourcen

auf dieser Welt nicht unendlich

zur Verfügung stünden. Auch deshalb

habe er seinen Konsum ein bisschen

mehr angepasst.

Eine Einstellung, die sein Freund

Mark Keller teilt. Auch er schüttelt bei

Zucker, Milch oder Weizen eher den

Kopf, treibt regelmäßig Sport, rät dem

Reporter, auch weiterhin mehrmals

in der Woche das Fitnessstudio auf-

24 25


Sie sind oft skeptisch, die Blicke

in der Bergdoktor-Serie.

Aber am Ende fügt sich

eben doch vieles zum Guten.

Na ja, nicht immer...

zusuchen, weil das für die Muskeln

enorm wichtig sei, und hält schließlich

einen Monolog über Umweltschutzmaßnahmen

und die Qualität oder

besser Nichtqualität unseres Wassers.

Da ist der Mann vom Bodensee

in seinem Element. Keller fungiert als

Markenbotschafter eines Trinkwasserherstellers,

und was er alles über

unser Wasser, die Ressourcen und

jene Gefahren, Trinkwasser zu verunreinigen

erzählt, ist erstaunlich. Na

ja, und ein bisschen beunruhigend

zugleich. Wie gesagt: In diesem Gespräch

wollen Keller und Sigl nicht

nur die Sunnyboys spielen, die alles

um sich herum locker und flockig

sehen. Und wiederum formuliert der

Ältere von ihnen einen Satz mit Nachhaltigkeit:

„Der Mensch ist viel zu

klein auf dieser Welt, um sich immer

so wichtig zu nehmen.“

Stichwort wichtig. Beide lieben Musik,

beide haben Banderfahrung, beide

können sich ein Leben ohne Musik

nicht vorstellen, und bei Mark Keller

wird sie vermutlich in nächster Zeit

eine noch dominantere Rolle einnehmen

als bislang. Ein neues Album mit

ihm kommt in den Handel. Das gilt es

natürlich bekannt zu machen und zu

vermarkten. Weshalb der 55-Jährige

vermehrt auf der Bühne zu finden

sein wird. Die Fortführung einer musikalischen

Karriere, die begann, als er

15 war. „Ich habe damals meine erste

Band gegründet.“, erinnert sich Keller.

Er als Sänger. Später griff er in der

Sparkassen Big Band am Bodensee

zum Mikrophon. Der Durchbruch gelang

ihm, als er in der Show von Rudi

Carrell auftreten durfte – und den

legendären Dean Martin imitierte.

Der Musik ist er treu geblieben. Ebenso

wie seiner Heimat und der Nähe

zum Allgäu. So pendelt er regelmäßig

zwischen seinen Wohnsitzen in Köln

und dem Bodensee und hat einen

Monats-Terminplan, in dem gefühlte

20 Städtenamen auftauchen. Ob

diese ständige Reiserei nicht langsam

lästig sei? „Nein, überhaupt nicht“,

antwortet Mark Keller ohne lange zu

überlegen. „Ich habe ja nie etwas

anderes gemacht. Und der Laden

als Selbstständiger muss schließlich

laufen.“ Was er damit sagen will: In

den Schoß fällt selbst einem Chefarzt

in der Serie „Der Bergdoktor“ nichts.

Auch er muss dafür täglich arbeiten.

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EXPERTEN

IM ALLGÄU

Weshalb nur sind die Werte

unseres Patienten so schlecht?

Antworten darauf suchen hier

die Ärzte Fendrich, Gruber

und Kahnweiler.

Behaglichkeit an

kalten Wintertagen

Wer träumt in den rauen Allgäuer

Wintertagen nicht von wohliger Wärme

und der Faszination von knisterndem

Feuer? Von behaglicher Atmosphäre,

die dafür sorgt, dass es eben

doch zu Hause am schönsten ist.

Um diesen Traum wahr werden zu

lassen, ist ein Ofen genau die richtige

Wahl als Wärmespender.

Damit die richtige Auswahl getroffen

wird, lohnt sich ein Besuch in Martinszell

im Oberallgäu. Denn dort

präsentieren die Ofenspezialisten

Martin Klein und Roman Schuster

in gemütlicher Atmosphäre einen

Einblick in ihr Handwerk. Die Ausstellung

reicht von Kachel-, Putz-,

Kamin- und Specksteinöfen über

Landhausherde bis hin zur riesigen

Auswahl an Ofenkeramik.

Was Sie als Kunden überzeugen wird:

Der Meister-Ausbildungsbetrieb ist

durch seine kompetente Beratung,

akribische Planung und qualitätsbewusste

Umsetzung weit über die Allgäuer

Grenzen hinaus bekannt. Nicht

nur Roman Schuster schloss seine

Meisterprüfung erfolgreich ab. Sein

Partner Martin Klein machte sich

zudem bayernweit als Kammer- und

Landessieger einen Namen.

Beide zusammen verfügen über eine

langjährige Erfahrung, was letztendlich

Ihnen als Kunden sehr zugute

kommt. Selbstverständlich erhalten

Sie im Vorfeld auch eine detaillierte

Zeichnung in dreidimensionaler Ansicht.

Unser Motto: „Wir können vom

rustikalen bis zum Designermodell

alle Wünsche erfüllen.”

UNSERE PRODUKTE

UND DIENSTLEISTUNGEN:

• Putz- und Kachelöfen

• Heizkamine

• Kaminöfen und Herde

• Wasserführende Öfen

• Schornsteine

• Fliesenverlegung

• Wartungsarbeiten

• Naturstein Geopietra

Illerstrasse 43

87448 Martinszell

Fon 083 79 72 87 16

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Architektur orientiertes Design, flexible

Gestaltungsspielräume und der Absenkmechanismus

der Beschattung machen

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für außen: Markisen, Glasdach-

Markisen, Sonnen-Rollen ® ,

Sonnen-Würfel ® , Pergola-

Markisen, Senkrechtmarkisen

für innen: Plissees/Faltstores,

Jalousien aus Alu und Holz,

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Zentrale: Bahnhofstraße 7

87665 Mauerstetten

Filiale: Salzstraße 2

87435 Kempten

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im Rohbau

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Neubau einer Gewerbehalle

Raumerweiterung

durch Dachgauben

Dachsanierung mit

Schleppgauben und

einem Sichtdachstuhl

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Erstellen einer landwirtschaftlichen

Halle

Erweiterung durch

2 Satteldachgauben

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Seit 35 Jahren

überzeugt

Peter Jörg Holzbau

mit Qualität

Verwurzelt im Oberallgäu, tätig weit

darüber hinaus. Das Sulzberger

Holzbauunternehmen Peter Jörg

Holzbau GmbH hat sich seit 1985 in

der Region verankert.

Die Firma hat sich vom Ein-Mann-

Betrieb zu einem renommierten

Unternehmen mit mittlerweile ca. 20

Mitarbeitern entwickelt. Private Bauherren,

Handel, Gewerbe sowie öffentliche

Träger vertrauen auf die Arbeit

unseres qualifi zierten Personals

erzählt Geschäftsführer Peter Jörg.

Eine weitsichtige Planung und Ausführung

in handwerklicher Qualität

sind selbstverständlich. Der Erfolg

und die hohe Leistungskraft bauen

auf einer guten Partnerschaft zwischen

Mitarbeitern und Geschäftsleitung

auf. Sohn Manuel verstärkt

als Zimmerermeister den elterlichen

Betrieb in zweiter Generation. „Ein

zukunftsorientiertes Management

stellt sich den harten Herausforderungen

neuer Marksituationen“,

meint Manuel Jörg.

„Durch unser breit gefächertes Leistungsspektrum

sind wir auch in Zukunft

in der Lage fast alle Wünsche

unserer Kunden zu erfüllen“.

LEISTUNGSBEREICHE:

• Dachstühle

• Holzhäuser

• Sanierungen

• Aufstockungen

• Hallenbau

• Innenausbau

• Kranwagen

Nägeleried 9

87477 Sulzberg

Fon 0 83 76 14 30

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Experten in

Sicherheitstechnik

Links: Neuschwanstein,

Hohenschwangau

Oben rechts: Minck in Memmingen

Rechts: Minck in Marktoberdorf

Oben: WWK Arena, Augsburg

Links: Sparkasse, Kempten

Rechts: HAWE, Kaufbeuren

Unten: Wohngebäude, Füssen

Kunst- und Designobjekte, Wohnund

Industriegebäude, Banken,

Kliniken, Praxen, Bildungseinrichtungen,

Hotelbetriebe, Sport- und

Kulturstätten; Werte und Leben.

Die Minck Elektro- und Fernmeldetechnik

GmbH ist der Experte für

die Installation und Wartung von

Brand- und Ein-bruchmeldetechnik,

Videoüberwachungssystemen, sowie

von Fluchtwegesicherungen und

Rettungswegtechnik. Als zertifi zierter

und autorisierter Dienstleister anerkannter

Systemhersteller ist Minck

der Service-Partner vieler großer

Kun-den und deren schützenswerten

und sensiblen Bereichen.

Minck Sicherheitstechnik bietet,

auch im Hinblick auf „Smart Buil-

ding“, neben der Realisation eine

ausführliche Beratung zur Sicherung

von Investitionen sowie der Eignung

projektbezogener Komponenten. Die

Firma plant und erstellt somit Qualitätsanlagen

für Gebäude mit Versicherungsaufl

agen, baurechtlichen

Forderungen oder ganz persönlichen

Sicher-heitsanforderungen.

Mit Hauptsitz in Marktoberdorf und

einer Filiale in Memmingen sowie

über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

stellt die Firma Minck eine

der Größten ihrer Art im Allgäu und

dem angrenzenden Umland dar.

Die Minck Elektro- und Fernmeldetechnik

GmbH garantiert für umfassende

Sicherheit.

Minck Marktoberdorf

Eberle-Kögl-Straße 13

Fon 083 42 96 09-0

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Elisabethenstraße 6

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www. minck.de

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EXPERTEN

IM ALLGÄU

Bester Service und

optimale Lösungen

Der Kunde ist König: Was schnell

mal als Spruch dahingesagt ist, hat

bei Breher Fenster + Türen eine

große Bedeutung. „Wir nehmen uns

sehr viel Zeit für Betreuung und Gespräche

mit unseren Kunden“, versichert

Markus Breher. Er meint damit

die Zeit vor dem Ausführen des Auftrags

und auch jene danach. Kundenbetreuung

und bester Service

sind deshalb Begriffe, die beim Unternehmen

aus Oy-Mittelberg ganz

oben stehen. Es wird eine ehrliche

und qualitativ hochwertige Beratung

geboten. Weshalb sich der Kunde sicher

sein kann, die optimale Lösung

seiner Wünsche präsentiert zu bekommen

– und das in einem guten

Preis-Leistungsverhältnis.

Ein Rundum-Service, der sich längst

herumgesprochen hat. Nicht nur

in der unmittelbaren Umgebung,

sondern auch über die regionalen

Grenzen hinaus.

Breher Fenster + Türen werden

keinesfalls nur im Allgäu

eingesetzt, sondern auch im

Raum München oder Stuttgart.

Was 1992 unter der Regie von Markus

Breher als Ein-Mann-Betrieb

startete, ist inzwischen ein schönes

kleines Unternehmen geworden.

Und es arbeitet mit mehreren Firmen

oder freiberufl ichen Handwerkern

zusammen.

Nicht zuletzt dadurch ist Breher

Fenster + Türen stets auf dem aktuellen

Stand, was die Angebotspalette

betrifft. Nehmen wir die Sicherheit

rund ums Haus. Ein Aspekt,

der immer mehr an Bedeutung

gewinnt. Sei es im öffentlichen Bereich,

wenn es beispielsweise um

Sicherheitsglas geht. Oder im privaten

Bereich beim Thema Schutz

vor Einbrechern. „Wir arbeiten mit

Firmen aus der Region zusammen

und können den Kunden immer

über die aktuellsten Entwicklungen

informieren“, sagt Markus Breher.

Gleiches gilt, wenn es um neueste

Design-Trends geht.

Was ein Unternehmen beliebt beim

Kunden macht: Die Firma aus Oy-

Mittelberg geht schon seit Jahren

mit der gleichen Mannschaft ins

Rennen. Das heißt, dass der Kunde

eine wirklich persönliche Beratung

bekommt – von einem Ansprechpartner,

den er schon lange Zeit

kennt und über Jahre hinweg schätzen

gelernt hat.

PRODUKTPALETTE:

• Fenster

• Haustüren

• Schiebetüren

• Rollladen

• Raffstoren

• Textilscreens

Riedis 9

87466 Oy-Mittelberg

Fon 0 83 76 975 26

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www.breher-fenster-haustueren.de

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Auszeit

für die Seele

Was einst eine einsturzgefährdete Ruine war,

bietet heute Urlaubern ein genussvolles Ambiente.

In einem Ortsteil von Waltenhofen steht das

denkmalgeschützte Bauernhaus Rocky Docky.

Zehn Jahre an Renovierungsarbeit haben es zu

einem Schmuckstück verwandelt.

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Text: Isabelle Gassama

• Fotos: Michael Monschau

Die Balken biegen sich und sind kurz

vor dem Zerbersten. Das alte Holz

ächzt unter der Last des Daches.

Ja, es scheint fast, als wolle es in der

Mitte zusammensinken und in sich

zerfallen. Krumm steht es da, das

alte Allgäuer Bauernhaus. Der Zahn

der Zeit nagt an ihm, will, dass es

der Schwerkraft nachgibt, 500 Jahre

haben ihre Spuren in Gebälk und

Gemäuer gegraben. Und auch die

Natur fordert ihren Tribut, nimmt sich

zurück, was einst ihr gehörte. Bäume

und Buschwerk ranken sich um die

Ruine. Das Haus ist eingewachsen

und schwer zugänglich.

So steht der alte Hof „Rocky Docky“

vor Sabine Fink, als sie ihn zum ersten

Mal sieht. Liebe auf den ersten

Blick? Nein. Da ist kein verborgener

Glanz, der sich offenbart. Keine Aura

die in den Bann zieht. Und doch fasziniert

sie eines damals an dem heruntergekommenen

Bauernhaus in

Wollmuths (Gemeinde Waltenhofen,

nahe dem Niedersonthofener See):

Ruhe. Der Wald, der an das Grundstück

grenzt, schluckt jegliches

Röhren von Motoren. Die nächsten

Nachbarn sind weit entfernt.

Es herrscht absolute Stille. Friedvoll.

Erholsam. Diese Idylle gibt es auch

heute noch. Vielleicht sogar noch

mehr als damals.

Wir stehen an diesem Nachmittag vor

dem renovierten Gebäude, das sich

inzwischen „Rocky Docky – Landsitz

für die Seele“ nennt und eine entspannende

Auszeit für Urlauber verspricht.

Duschen im Schweinestall,

kochen im Kuhstall, schlafen im Heustock:

Das ist die heutige Raumverteilung

übertragen auf das ursprüngliche

Gebäude vor vielen hundert

Jahren. Jeder Raum wurde mit viel

Liebe eingerichtet. Da liegen weiße

Felle auf den Bänken am Grundofen

im Wohnzimmer. Ein uraltes Klavier

aus dunklem Holz steht an der Wand

neben der großen Wohnlandschaft

mit Flachbild-Fernseher. Besonderer

Blickfang ist die komplett erhaltene,

hunderte Jahre alte Holzdecke.

Ein halbes Jahrtausend hat sie gekrümmt,

doch die Statik ist einwandfrei.

Getragen wird die Zimmerdecke

von zwei massiven Holzpfeilern, die

optisch den Wohn- vom Essbereich

teilen. Es heimelt. Auch in der Küche.

Holzgetäfelt umfängt sie Besucher mit

einladendem Flair. Kochen können

die Gäste auf einem Gasherd oder auf

einem Grundofen im selben Raum.

Müde geworden vom Kochen? In diesem

Fall lockt das modern eingerichtete

Badezimmer im Obergeschoss

mit einem heißen Bad in der Wanne.

Sobald sich verkrampfte Muskeln gelöst

haben, kann der Urlauber im urgemütlichen

Bett nebenan einen geruhsamen

Schlaf finden.

Nochmals zurück in die Vergangenheit:

Weil das zerfallende Haus so abstoßend

aussieht, tauften es die Niedersonthofener

einst „Rocky Docky“

– nach einem bekannten Schlager

von Bruce Low über ein hässliches,

altes Haus, das noch viel schlimmer

ist als es scheint. Doch Schritt für

Schritt bekommt die Ruine ihren

früheren Glanz zurück, was nicht

immer einfach war, denn das Bauernhaus

aus dem 16. Jahrhundert

steht unter Denkmalschutz.

Plötzlich herrscht Trubel im Allgäuer

Bauernhaus. Rocky Docky ist lebende

Geschichte und wird mit mehreren

Preisen ausgezeichnet, unter

anderem vom Bezirk Schwaben und

dem Freistaat. Durch die Auszeichnungen

wird Rocky Docky bekannt

und es schneien Leute herein, die

das Haus besichtigen wollen und beteuern:

„Ich würde hier so gern wohnen“.

Deshalb entsteht irgendwann

die Idee, das Haus an Feriengäste zu

vermieten.

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Nicht wiederzuerkennen

sind die Räume im

einstigen Rocky Docky.

Jetzt erwartet den Gast

eine rundum gemütliche

und heimelige Atmosphäre.

Reithalle mit weitläufiger

Fensterfront

Oben links: Carport aus Holz.

Oben mitte: Fassadenverkleidung

mit Schwalbenschwanzverbindung

Oben rechts: Mehrfamilienhaus

in Ständerbauweise

Qualität ist planbar

UNSERE FACHGEBIETE:

• Wohnhäuser

• Mehrfamilienhäuser

• gewerbliche Bauten

• landwirtschaftliche Bauten

• Aufstockungen

• Sanierung

Für die Lehrerin kam nie in Frage,

den alten Hof für mehrere Ferienwohnungen

umzubauen: „Ich möchte

keine Bettenburg. Die Leute sollen es

genauso haben, wie ich es mir wünschen

würde.“ Ruhig, abgeschieden,

erholsam, meint sie damit. Deswegen

schafft die 47-jährige für ihre Urlauber

ein Reich, das ihnen ganz allein

gehört – so wie sie selbst es in den

vergangenen zwei Jahrzehnten genossen

hat. Das bedeutet, dass das

Haus vom Keller bis zum Dachboden

ausschließlich den Gästen zur Verfügung

steht.

Der über 1 000 qm große Garten – in

den sich im Winter die Wildtiere trauen,

um Äpfel zu stibitzen – lädt mit

viel Platz ein, die Seele baumeln zu

lassen. Der Blick in die Ferne auf die

Immenstädter Berge ist Erholung pur,

das Panorama atemberaubend.

Im Haus gibt es fünf Schlafzimmer

mit Doppel- bzw. Tandembetten, sodass

bis zu zehn Personen im Rocky

Docky Landsitz Platz finden. Doch

auch zu zweit können Gäste das komplette

Ferienhaus für sich mieten. Das

ist Urlaub im urigen Allgäuer Bauernhaus,

aber mit jeder Menge Komfort.

Die vielen verschiedenen Möglichkeiten

und Vorteile, die der Naturstoff

Holz und somit der Holzbau

zu bieten hat sind einzigartig. Daher

bedarf es einer kompetenten und individuellen

Beratung um den Vorstellungen

und Wünschen des Kunden

gerecht zu werden.

Angefangen mit der Idee, zur Planung

bis hin zur Umsetzung Ihres

Projektes sind wir in vertrauensvoller

Zusammenarbeit für Sie da und wollen

uns persönlich einsetzen um Ihren

Ansprüchen gerecht zu werden!

Seit dem Jahr 2010 steht unser

Meisterbetrieb für Holzbau in Seifen

bei Immenstadt für ökologische

Holzbaulösungen im höchsten Qualitätsstandard

bei all unseren Projekten.

Gerne sind wir Ihr zuverlässiger

Partner.

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Besondere Gestaltungen –

hier fühlt sich jeder wohl.

Links:Moderne Gestaltungen sorgen

für einen Blickfang in jedem Raum.

Rechts: Holzoptiktapete –

hier frisst sich kein Wurm durch.

Holzwerk und Fassade,

links vorher, rechts nachher.

Wände erneuern,

Werte erhalten

Der 1969 gegründete Betrieb wird

seit Januar 2020 von Christian Hafels

und Johannes Kind geführt.

Übernommen von der Familie Hartmann

sind wir ein alteingesessener,

aber trotzdem moderner Malermeisterbetrieb

in Kempten Leubas.

Unsere Leistungen umfassen Innenanstriche,

Fassadenanstriche,

Bodenlegearbeiten, Sonnenschutztechnik,

Schimmelpilzbehandlung

und vieles mehr. Kreative Ideen und

handwerkliche Herausforderungen

sind unsere Spezialität. Ob modern,

traditionell, edel, schlicht oder witzig

- unser Team von qualifi zierten Facharbeitern

findet immer eine Lösung

für unsere Kunden, die Wert auf ein

ansprechendes Zuhause legen und

denen das Besondere wichtig ist.

In punkto Farbe, Formen oder neueste

Materialien sind wir jederzeit auf

dem aktuellen Stand und beraten

Sie gerne bei einem persönlichen

Gespräch. Unsere Innungszugehörigkeit

ist ein Qualitätsmerkmal und

eine Garantie für Sie, dass wir fachmännisch

und professionell arbeiten!

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen.

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Naturstein erleben!

Seit 1885 gibt es unser Familienunternehmen

mit Sitz in Babenhausen

das bereits in der 5. Generation in

der Natursteinbearbeitung tätig ist.

Das dadurch von Generationen übermittelte

Know How verbunden mit

modernster Produktionstechnik setzen

wir ein bei der kreativen Gestaltung,

Planung und Umsetzung Ihrer

Wünsche in Naturstein.

Unser Produktportfolio erstreckt

sich über Wellnessbäder, Küchenarbeitsplatten,

Treppen und Bodenbeläge

im Innen- und Außenbereich,

Fensterbänke sowie sämtliche Bauarbeiten

mit Naturstein.

Ebenfalls ein großer Teil unserer

Arbeit ist die Gestaltung und Herstellung

von Grabmalen nach Ihren

individuellen Wünschen – von uns in

Stein umgesetzt.

Weit mehr als 200 unterschiedliche

Gesteinsarten aus aller Welt haben

wir in unserem Lager. Darunter Kalkstein,

Marmor und Granit in allen in

der Natur vorkommenden Farben

und den unterschiedlichsten Oberfl

ächenbearbeitungen.

Stefan Schlögel,

Steinmetz- und

Bildhauermeister,

staatlich geprüfter

Steintechniker

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Moon Grey kombiniert mit Eichenmöbel.

Links: Küchenblock aus Tropical Storm

in Kombination mit Küchenzeile aus

Nero Assoluto.

Rechts oben: Natursteintreppe

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aus Kalkstein Jura Grau

Rechts unten: Großformatige Duschplatte

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Kalkstein Moon Grey

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Text: Freddy Schissler • Fotos: Mathis Leicht

Herausforderung

an einer Hanglage

Besondere Bau-Wünsche? Kein Problem. In Kaufbeuren

sollte ein Wohn- und Esszimmer um einen Wintergarten

inklusive größerer Terrasse erweitert werden –

allerdings in schwieriger Eck- und Hanglage. Doch auch

für diese komplizierte Geschichte fanden sich Fachleute.

Die Suche von Armin Hezinger lief zunächst

ins Leere. Im Frühjahr 2017

war es, als er sich nach einiger Zeit

der Überlegung dazu entschied, seinen

Wohn- und Essraum vergrößern

zu lassen. Mit dem Anbau eines Wintergartens.

Doch seine ersten Gespräche

mit entsprechenden Anbietern

endeten in der Erkenntnis: Er hat

in Kaufbeuren-Oberbeuren ein Haus

mit, sagen wir mal, etwas komplizierter

Lage. Eck- und Hanglage, um

genau zu sein. Genau dort, an Hang

und Eck, musste aber der Wintergarten

platziert werden.

„Der Wohnraum im Haus hat sich

nach und nach als zu klein herauskristallisiert“,

erinnert sich Hezinger.

„Gerade bei größeren Familienfeiern

fehlte es an Platz.“ Also die Entscheidung

für den Anbau eines Wintergartens.

Nach der ersten Absage einer

Firma, die sich damit überfordert

fühlte, kam ihm eines Tages eine Anzeige

der Firma Brack Wintergarten

aus Altusried in die Finger. Die machte

dabei jenes Versprechen, sehr flexibel

auf Kundenwünsche einzugehen.

Armin Hezinger hatte exakt diese besonderen

Kundenwünsche, und der

Kaufbeurer erinnert sich noch genau

an die ersten Gespräche: „Sehr angenehme

Atmosphäre, sehr fundierte

Gespräche. Ich habe mich sofort gut

aufgehoben gefühlt und einen großen

Energiefluss vor Ort festgestellt.“

Und tatsächlich: Dem Hausbesitzer

wurde ein detaillierter Plan, inklusive

3D-Begehung vorgelegt. Was

für Hezinger ebenfalls wichtig war:

„Ich habe keinen eigenen Architekten

gebraucht. Auch diese Arbeiten

wurden von La Casa übernommen.“

Ihm wurde ein Kombi-Angebot vorgelegt,

bei dem auch Schellheimer

(Landschafts-/Gartenbau), Gschwend

(Design + Wärme) und Element (Gebäudeautomation/

Gebäudesicherheit)

an der Umsetzung des Projekts

beteiligt waren. Denn die Terrasse

musste von der Firma Schellheimer

zunächst komplett herausgerissen

und neu konzipiert werden, um eine

einheitliche Ebene herzustellen. Was

laut Hezinger nicht so einfach war

und beispielsweise spezielle Fundamente

erforderte.

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EXPERTEN

IM ALLGÄU

Besuchen Sie unsere große Ausstellung!

Um die Steuerung der Jalousien, der

Lichtquellen und der Fußbodenheizung

kümmerte sich Element, und

schließlich war klar: Um in den neuen

Wintergarten auch zu kühlen Jahreszeiten

eine gemütliche Atmosphäre

zu zaubern, bedarf es einer Feuerstelle

mit Sichtfenster. Und ja, heute

weiß Armin Hezinger: Ein tolles Gefühl

vor dem Ofen zu sitzen und den züngelnden

Flammen zuzuschauen. Zudem

fällt der Blick des Gastes, der im

Wintergarten der Kaufbeurer Familie

Platz nimmt, direkt auf die Bergkette

der Alpen. Wie formuliert es Armin

Hezinger: „Man sieht bis zur Zugspitze.

Also das volle Programm.“

Der Hausherr ist sehr zufrieden mit

dem neuen Schmuckstück seines

Anwesens. Denn gleich mehrere

Dinge sind in seinen Augen wie am

Schnürchen gelaufen. Zum einen

hatte er gerade mal zwei Monate

Baustelle auf seinem Grundstück,

von Mitte März bis Mai 2018. Das sei

nicht viel, meint er und fügt hinzu:

„Normalerweise dauert so ein Projekt

bis zu vier Monaten.“ Es sei durch

das Kombi- Angebot von La Casa alles

Hand in Hand gelaufen, sagt er.

Da sei ein Projekt wie dieses letztlich

eben schneller fertig, weil Abläufe

rascher funktionieren. Zum anderen

habe er sich um die Dinge der beteiligten

Partner nicht mehr kümmern

müssen.

„Das ist ein immenser Vorteil“, ist er

sich sicher, „denn trotzdem muss

man selbst noch das eine oder andere

erledigen, was in der Summe

nicht wenig ist.“ Und wie zum Beweis

dafür deutet er auf einen prall

gefüllten Aktenordner, in dem er den

Schriftverkehr – auch mit anderen

Firmen – gesammelt hat. Schließlich

sei die Zusammenarbeit mit La Casa

kein Nullachtfünfzehn- Programm

gewesen. Alles sei sehr individuell

geplant und umgesetzt geworden

– und auch auf einem sehr hohen

Qualitäts-Niveau, beteuert er. „Ich

bin voll des Lobes“, betont Hezinger

bei unserem Besuch in seinem

nun sehr geräumigen Wohnraum.

„Ich habe La Casa auch schon bei

Bekannten und Geschäftspartnern

weiterempfohlen.“

Wir bringen

LICHT ins Dunkel

Immer mehr Menschen verbringen

gerne viel Zeit in Ihrem Zuhause und

richten es liebevoll ein. Man nennt

dieses Phänomen „Homing“ oder

„Cocooning“. Eine ganz wesentliche

Rolle spielt hierbei das richtige Licht,

welches für unser Wohlbefinden

enorm wichtig ist. Immerhin erfolgen

80 % der Wahrnehmung über unsere

Augen.

Mit der richtigen Auswahl an Leuchten

lässt sich für jede Stimmung und

jeden Einsatzzweck das passende

Licht finden, und auch für den

Außenbereich gibt es wunderbare

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Ob LED-Technologie oder eine Vielzahl

von Leuchtmitteln zum Einsatz

kommen, lässt sich in einem Beratungsgespräch

gerne erläutern. Somit

kann man nicht nur im Wohnbereich,

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Gastronomie und im Objektbereich

individuelle Lichtszenen aus dem gesamten

Spektrum kreieren.

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mit Glas-Faltwand.

Mitte: Visualisierung mit Virtual Reality

vor Projektbeginn.

Unten: Raumhohes Schiebefenster

der Marke Solarlux.

Die Linara GmbH aus Kaufbeuren

bietet ein abgestimmtes Portfolio für

ein schönes Zuhause und sind spezialisiert

auf komplexe Architekturlösungen.

Von Fenster und Haustür für Neubau

oder Sanierung bis hin zu Wintergarten

und Terrassenüberdachung zur

Erweiterung des Wohnraums. Linara

bietet die passenden Markenprodukte

in vielfältigen Ausführungen

sowie das eigene Fachpersonal von

Techniker bis Montagespezialist, um

den Wohntraum des Kunden nach

seinen Vorstellungen und dem neuesten

Stand der Technik zu realisieren.

Bei jedem Wohntraum wird auf

die wichtigen Zusatzthemen wie Beschattung,

Insektenschutz und Steuerung

(Smart Home) eingegangen.

Letztlich behält Linara immer das

Gesamtkonzept entsprechend den

Bedürfnissen des Kunden im Blick.

Vor über 30 Jahren als Marke JOAS

Fenster gegründet, wurde die Firma

im Jahr 2016 an den langjährigen

Partner Solarlux verkauft und damit

die Arbeitsplätze im Allgäu gesichert.

Alle Mitarbeiter leben und engagieren

sich in der Region und entsprechend

wird dieses Engagement von Linara

unterstützt - z.B. durch ein Sponsoring

des Lieblingsvereins. Für Linara ist der

Faktor Mensch entscheidend. Dafür

hat sich das gesamte Unternehmen

in Empathie zertifizieren lassen - als

erster Betrieb in ganz Deutschland.

Die Unternehmenskultur basiert auf

dem Leitsatz „Wir gestalten Lebensfreu[n]de“

mit dem Ziel, die Kunden

als Lebensfreunde zu gewinnen und

ihnen Lebensfreude mit den neuen

Wohnträumen zu bereiten. Dass dies

gelingt, zeigen die zahlreichen, positiven

Bewertungen bei Google und Referenzen

auf der Homepage.

Oben: Eigenes Fachpersonal von

der Beratung bis zur Montage.

Unten: Fenster passend zum

Design der Haustür.

HIGHLIGHTS ZUR

KUNDENBEGEISTERUNG:

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die sich an den individuellen Zukunftsbedürfnissen

der Kunden

orientieren. Als Komplettanbieter

bietet offi no auch Objekteinrichtungen

von der Planung bis zur Realisierung

an.

Zukunft gestalten – das ist der Anspruch

von offino. Dazu gehört nicht

allein die Realisierung effi zienter

und moderner Büroorganisation mit

Multifunktionsgeräten, Softwareanwendungen,

Büromöbeln und Objekteinrichtung.

Entwickelt und bereitgestellt

werden intelligente und

individuelle Gesamtlösungen für das

Büro bis hin zu Branchenlösungen,

beispielsweise für die Hotellerie.

Alles aus einer Hand.

Wie das Bü ro der Zukunft aussieht,

erfährt der Kunde bei offi no in der

Heisinger Straße 13 in Kempten.

Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter

sind gleichzeitig die Ausstellungsfl

äche. Meterlange Schrankwände

und Ordner für Akten sucht man hier

vergeblich. Dafü r findet man fl exible

Arbeitsplätze, freistehende Boxen

mitten im Raum und viele andere Inspirationen

bis hin zum Thema „Working

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FrameFour ermöglicht den Nutzern fließende

Übergänge – mithilfe eines sorgfältig

abgestimmten Ökosystems aus

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was brauchen sie, um ihr Bestes

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wenigen Minuten nach Bedarf

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funktioniert auch für sich allein.

Aber hier gilt das Gleiche wie beim

Team – gemeinsam funktionieren

sie besser.

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Klang der Berge

Einst war es das Instrument der Älpler: das Alphorn.

Längst gibt es Vereine, welche die Musik begeistert weitertragen.

Tatsächlich begeisterungswürdig ist allerdings, wie solch ein

traditionelles Instrument entsteht. Martin Wagner aus Oberstaufen

erklärt einige Schritte vom gefällten Baum bis zum fertigen Alphorn

und erzählt von einem Motorradunfall.

60 61


gleichberechtigt behandeln. Insbesondere

wenn sich der Alphornbauer

auf das Allgäu in seinem Kundenstamm

beschränken würde, könnte

er beispielsweise auch die bekannten

Well-Brüder nicht mehr bedienen.

ÜBERFAHRENES ALPHORN

Von ihnen kam einst Stofferl Well

nach einem Verkehrsunfall auf den

Alphornhof ins Weißachtal mit der

Bitte um Reparatur. Er hatte auf einer

Motorradtour sein Alphorn überrollt.

Jemanden wie Martin Wagner zu finden,

der nicht nur neue Instrumente

fertigt, sondern auch alte repariert,

kommt beinahe einem Lotteriegewinn

gleich. Kaum einer macht sich heutzutage

noch die Arbeit. Kein Wunder,

denn bei den meisten liegen die fertigen

Alphörner zur Mitnahme bereit

auf dem Ladentisch. Wozu die Mühe

einer langwierigen und meist komplizierten

Reparatur auf sich nehmen?

Der Oberstaufener hingegen kann ein

solches Verhalten nicht mit seinem

Gewissen vereinbaren: „Ich kann

doch den Leuten nichts verkaufen,

ohne es später zu reparieren.“

An diesem Tag fliegen lange Hobelspäne

zu Boden. Martin Wagner höhlt

soeben ein Mittelrohr aus. Wobei dieser

Arbeitsschritt nicht so zu verstehen

ist, dass er ein rundes Stück Holz

von innen heraus mit einem großen

Loch versieht – vielmehr sind es zwei

Hälften, die am Schluss zusammengeleimt

werden. Die Vorarbeit hat er

maschinell erledigt, der Feinschliff

Ein Raum voller Maschinen –

doch sie erledigen nur die

Vorarbeit. Die wesentliche Fertigung

des Alphorns geschieht per Hand.

Text & Fotos: Isabelle Gassama

Einst zog es seinen Vater auf der Suche

nach Krümmlingen in die Berge.

Besonders an schneereichen Steilhängen

wurde er fündig. Dort wachsen

häufig Fichten, die der Schnee

winters niederdrückt, bis sie nach

der Schmelze wieder dem Licht entgegenstreben.

Schon ist der Krümmling

geboren. Wie sein Name verrät,

wächst ein solcher Baum von der

Schräge zurück in die Senkrechte,

was den Stamm unten zum perfekten

Alphornbecher formt – sollte man

meinen.

Doch Martin Wagner, der im Weißachtal

von Oberstaufen in die Fußstapfen

des Vaters getreten ist und

hobbymäßig Alphörner fertigt, weiß

nur zu gut, dass diese Meinung längst

verjährt ist. In einer Welt der Technik,

der Roboter, der Gleichförmigkeit –

wer schätzt da noch den Wuchs der

Natur, ungestüm und unberechenbar?

Ein Alphorn mit individueller

Krümmung ist aus der Mode geraten.

In einer Gruppe von mehreren

Spielern soll es einheitlich aussehen

– dank errechneter Maße. Weswegen

der gelernte Zimmerer die hölzernen

Instrumente nun auf Wunsch seiner

Kunden aus Dielen formt.

TRANSPORT – EIN PROBLEM?

Ist das Alphorn fertig, wirkt es wie

aus einem Stück Holz geschnitzt. Bei

einer Länge von über dreieinhalb Metern

wundert man sich durchaus, wie

dieses Instrument überhaupt transportfähig

sein kann. Doch die Lösung

ist banal: Jedes Alphorn besteht aus

drei Teilen – dem Handrohr, Mittelrohr

und Becherrohr. Was den Transport

allerdings nicht automatisch zu

einem Kinderspiel macht. Die Fracht

nach Amerika ist laut Wagner immer

eine Gratwanderung zwischen der

Anlieferung eines Musikinstrumentes

und einem Haufen Brennholz.

Wozu Amerikaner überhaupt Alphörner

gebrauchen können? „Die haben

das Alphornspiel längst übernommen“,

sagt Wagner und lacht kurz.

Es klingt ein wenig freudlos. Er denkt

an Lederhose und Gamsbart, mit

denen sich die Bewohner des fernen

Kontinents gerne schmücken und

dazu Blasmusik spielen. „Bedenklich“

nennt er diesen Trend, doch

möchte er seine Kunden andererseits

62 63


hingegen ist noch immer Handarbeit.

Mit einem selbstgebauten Hobel in

runder Form übrigens. Tatsächlich ist

er damit binnen weniger Minuten fertig,

weswegen wir uns fragen, ob man

an einem Tag ein gesamtes Alphorn

bauen kann. Vehementes Kopfschütteln

ist die Antwort des Profis. Etwa

30 bis 35 Stunden bringt er damit zu,

ein einzelnes Instrument zu fertigen.

So wird es luftdicht

Sind Hand-, Mittel-, und Becherrohr

fertig, werden sie zusammengesteckt,

wobei Wagner zwischen

den Teilen Stücke aus Metall einfügt,

die sogenannten Buchsen. Wozu die

nötig sind? „Holz arbeitet. Sowohl

beim Spielen durch die Feuchte als

auch bei Kälte“, erklärt der gelernte

Zimmerer. Im Rückschluss bedeutet

das: Die Teile würden nicht luftdicht

schließen, ein sauberes Alphornspiel

wäre damit undenkbar. Ganz davon

zu schweigen, dass die permanente

Reibung vom Zusammenstecken und

Auseinanderziehen über Jahre und

Jahrzehnte hinweg dem Holz schaden

würde.

Apropos schaden: Für gewöhnlich

kennt man an Alphörnern eine gerippte

Struktur – vom Becher einmal

abgesehen. Doch keines der Teile,

die Wagner uns bislang gezeigt hat,

weist diese gerippte Struktur auf. Was

einen guten Grund hat, denn erst zuletzt

wird das Instrument mit sogenanntem

Peddigrohr umwickelt, was

dem Schutz des Horns dienen soll.

Immer wieder habe er Kunden, die

ihr Alphorn ohne Peddigrohr mit nach

Hause nehmen würden, weil sie das

glatte Holz optisch ansprechender

Gefährliches Handwerk:

Manch einer hat sich bei

dieser Arbeit schon in

die Rippen geschnitten.

fänden, erzählt Wagner. Nur um nach

wenigen Jahren zu ihm zurückzukehren

– mit verbeultem Alphorn und der

Erkenntnis, dass die Schutzschicht

ihren Sinn hat.

Mit dem Peddigrohr verbaut Wagner

zumindest einen Rohstoff, der nicht

seiner Heimat entstammt, denn die

Stängel der Rattanpalme kommen

aus dem südostasiatischen Regenwald.

Nicht so das Holz. Um geeignetes

Material für seine Alphörner zu

finden, streift auch Martin Wagner

gleich seinem Vater durch die heimischen

Wälder in nächster Umgebung.

Abgesehen von der Suche im eigenen

Privatwald ist er insbesondere bei

größeren Rodungen anderer Waldbesitzer

vor Ort. „Mir reicht ja oft ein Riesenstamm“,

sagt Wagner. Und sogar

ein fauliger Kern tue seiner Arbeit keinen

Abbruch, denn die Einzelteile der

Alphörner würden ohnehin ausgehöhlt.

Was dem Mann Sorge bereitet,

ist der Klimawandel. Für die Mundstücke

seiner Instrumente verwendet

er nämlich vorzugsweise Ulmenholz

und somit das Holz jenes Baumes,

der schon bald klimabedingt ausgestorben

sein kann.

Mysterium Grundton

Was sich dem Laien am wenigsten

erschließt, ist die Tongebung des Alphorns.

Jedes von Wagners Instrumenten

verlässt seine Werkstatt mit dem

Grundton F – es sei denn der Kunde

wünscht einen anderen Grundton.

Nur woher kommt der Grundton

überhaupt? „Grundsätzlich bekomme

ich den über die Länge des Alphorns

zustande“, erläutert Wagner. Und

fährt fort: „Eine Länge von 3,60 Meter

ergibt ungefähr den Grundton F.“ Nun

zeigt sich auch, dass ein Alphornbauer

das Instrument selbst beherrschen

muss, denn er bespielt es so

lange und kürzt oben immer wieder

ein Stück weg, bis der Ton F in seinen

Ohren perfekt scheint.

Nach fast schon göttlicher Perfektion

klingt es, hört man das Alphornspiel

unverhofft auf einer Wanderung vor

Bergkulisse. Im Allgäu inzwischen

eine Seltenheit. Mehr Glück hat man

in der Schweiz – beispielsweise im

Appenzellerland. Einst diente das Alphorn

als Zuruf unter den Älplern. Eine

Tradition, die in der Schweiz noch

immer hochgehalten wird. Zeuge dieser

schwerelosen Töne zu werden,

die von einem Gipfel zum nächsten

schweben, lässt einen innehalten. Andächtig

lauschen. Sich klein fühlen in

Gottes großer Schöpfung.

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Oben links: Geschäftsführer

Thomas Winter (39) und

Klangspezialist Marcel Reski (46).

„Ich widersinniger Tropf, der nicht begriff,

zu welchem Zweck Musik uns ward gegeben!

Ist‘s nicht, des Menschen Seele zu erfrischen

nach ernstem Studium und der Arbeit Müh?“

- William Shakespeare -

Unten links: Vinyl lebt! Unkomprimierte

authentische Musikwiedergabe

auf Höhe des Originals, wie es nur

die Schallplatte kann.

Unten rechts: „Bewusster Musikgenuß

ist ein wertvolles Kulturgut und zugleich

unsere Passion.“ Marcel Reski

Der Klang Architekt

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Rundum-Service hier im Allgäu und

deutschlandweit.

Wie der Name es schon vermuten

lässt, gibt es beim Klang Architekten

kein kurzlebiges Multimedia-Einerlei.

Vielmehr finden insbesondere Menschen,

für die Musik einen wichtigen

Teil in ihrem Leben darstellt, eine

komplette Konzept-Erstellung auf

langlebige und klassische Werte fokussierte

Musikanlagen-Lösungen,

welche insbesondere beim Kunden

zu Hause nachhaltig berühren und

begeistern.

Frage: „Herr Winter, was bedeutet es

für Sie, mit einem Unternehmen wie

dem Klang Architekten, Musikanlagen

für den Musikgenuss zu Hause

anzubieten?

Thomas Winter: „Wissen Sie, es ist

der Moment, wenn wir im Konzert

sitzen und durch das unmittelbare

Erlebnis der Darbietung die eigenen

Gedanken verstummen. Wenn die

Musik das Tor zu unserer Seele öffnet,

wir im Augenblick verweilen und

Zeit, Raum und Körperlichkeit ihre

Bedeutung verlieren.

Die Schönheit der Musik schenkt

uns völlige Entspannung oder durchströmt

uns mit ihrer Energie. Die Härchen

am Unterarm richten sich auf,

vielleicht läuft eine Träne der Freude

oder Ergriffenheit über unsere Wange.

Das Streben danach, solche Momente

auch in den eigenen vier Wänden

jederzeit erleben zu können und

dies mit einem ästhetisch anspruchsvollen,

langlebigen und intuitiv zu

bedienenden Musik-Wiedergabesystem,

ist stets die Motivation und der

Kompass für den Klang Architekten.“

Frage: „Sie kommunizieren explizit,

dass Sie auch Musikanlagen für

Frauen anbieten. Was meinen Sie

damit? Wie unterscheiden Sie denn

bei Ihrem Angebot zwischen Musikanlagen

für Frauen und andererseits

für Männer?“

Thomas Winter: „Frauen interessieren

sich in der Regel weniger in

erster Linie für die Hintergründe der

komplexen Technik, welche es ihnen

ermöglicht, ihre Lieblingsmusik

genießen zu können. Sofern sie von

unserer außergewöhnlich hohen Musikwiedergabe-Qualität

einmal be-

rührt worden sind, wollen sie primär

wissen, ob und wie sich so etwas bei

ihnen zu Hause harmonisch in ihren

Wohnraum integrieren lässt und sie

legen, wie auch wir, stets Wert auf

eine einfache und intuitive Bedienung

sowie auf einen zuverlässigen

Rundum-Service.

Männer hingegen wollen in erster

Linie oft gerade viel über die technischen

Hintergründe erfahren,

welche für dieses außergewöhnliche

Klangerlebnis verantwortlich sind.

Sie lieben oft moderne Technologien

oder jüngst auch wieder klassische

Röhrengeräte und Plattenspieler.

Auch wollen sie meist gern sehen,

was sie gekauft haben. Diese klassischen

analogen Geräte dürfen dann

auch gerne zu Hause stilvoll optisch

in Szene gesetzt werden.

Beide Ansprüche werden bei uns in

optimaler Form miteinander vereint,

sodaß die ganze Familie tagtäglich

von dem Mehrwert einer außerordentlich

schönen und berührenden

Klang-Oase zu Hause in Kombination

mit einfacher Bedienung und

Langlebigkeit profi tieren kann.

Frage: „Herr Reski. Können sie uns

als Klangspezialist sagen, auf was

denn beim Kauf einer Musikanlage

im besonderen zu achten ist? Wenn

man zum Beispiel 5000 Euro ausgibt,

ist das denn nicht schon ein

Garant für eine hochwertige Klangqualität?

Marcel Reski: „Leider wurde uns

Menschen dieser Irrglaube von der

Industrie über Jahre hinweg eingetrichtert.

Wenn Sie sich jedoch vorstellen,

dass Sie in einem guten Restaurant

gut Essen gehen möchten,

so ist es doch dort in erster Linie der

Koch, welcher für ein außergewöhnliches

Gericht verantwortlich zeichnet,

richtig? Ähnlich ist es auch mit dem

begnadeten Fotografen, der für ein

faszinierendes Bild verantwortlich

zeichnet, welches den Betrachter

tief berührt. Genauso verhält es sich

mit dem Klang. Hier entscheidet in

erster Linie der Klang Architekt darüber,

ob einen ein Klangergebnis mit

einem noch so hochpreisigen Equipment

unbeeindruckt lässt oder auch

mit einem bezahlbaren Wiedergabesystem

zutiefst berühren und begeistern

kann.

Gute Zutaten, ein tolles Rezeptebuch

und eine moderne hochpreisige Küche

sind ebenso wenig ein Garant

für einen Gaumenschmaus wie teure

HiFi-Komponenten. Diese Erfahrung

musste ich in den Jahren als

Optimierungsspezialist immer wieder

machen, wenn mich Kunden zu sich

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Links: Immer beliebter bei unseren

Kunden sind klassische Komponenten

im Vintage-Design, mit hoher

Zuverlässigkeit, außerordentlich

berührender Klangqualität und

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Immer mehr gefragt, immer wichtiger in

der heutigen digitalen und schnelllebigen

Welt, bestes Klangpotential, hohe Verarbeitungsqualität,

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Unten rechts: Die Rückkehr der Röhren:

Gedimmtes Licht zu Hause und die sanft

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berührenden Röhrenklang.

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Egal ob Wohnung, Loft, Massivholzhaus,

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Ort: Ähnlich wie der Sterne-Koch für eine

feine Speise oder der begnadete Fotograf

für ein magisches Foto verantwortlich

ist, so ist es Der Klang Architekt für die

Klang-Oase Zuhause.

Links: Klassische Musikanlagen –

ein längst in Vergessenheit geratenes

Kulturgut lässt das Team des Klang

Architekten wieder bei den Menschen

zu Hause aufleben.

bestellten, um ihre andernorts gekaufte

Musikanlage klanglich zu optimieren.

Nur sehr sehr selten kümmern

sich klassische HiFi-Händler

darum, die teuer verkauften Komponenten

auch beim Kunden Zuhause

zu einem bestmöglichen Klangerlebnis

zusammenzufügen. Denn das ist

viel Arbeit. Doch Hauptentscheidend,

ob eben nur Musik gehört oder wirklich

genossen werden kann.

Frage: „Herr Reski. Das bedeutet

also, dass man beim Klang Architekten

nicht einfach mit einer Musikanlage

unter den Armen nach Hause

geht? Wie können wir uns den Ablauf

vorstellen, wenn wir uns an Sie

bezüglich Musikgenuss für unser

Eigenheim wenden?“

Marcel Reski: „Für uns als Der Klang

Architekt geht Musikgenuss, Wohngenuss

und Lebensqualität immer Hand

in Hand. Deswegen ist uns die konkrete

Konzepterstellung, angepasst

auf die individuellen Wohnbedingungen

vor Ort und angepasst an den

Musikgeschmack unserer Kunden,

besonders wichtig. Dafür gehören für

uns vorbereitende Maßnahmen, wie

die persönliche Klang-Verkostung in

unserem Showroom, sowie weiterführend

der persönliche Besuch bei

unseren Kunden auf Wunsch auch

vor Ort mit einem vorab ausgewählten

Musikwiedergabe-System stets mit

dazu. Zudem sind Elektrosmogreduktion

und Raumharmonie für uns keine

Fremdworte, sondern sind ebenfalls

feste Bestandteile unserer Firmenphilosophie.

Idealerweise kontaktieren uns Bauherren

rechtzeitig, damit alle erforderlichen

Schritte für einen bestmöglichen

Musikgenuss zu Hause

rechtzeitig in das Bauvorhaben mit

eingeplant werden können. Bei bereits

bestehenden Gebäuden sind

wir oft auch als „die Umräumer“ bekannt

geworden, weil wir die Musikanlage

eben nicht einfach nur dort

„abkippen“, wo der Kunde es sich

bisher unwissentlich gedacht hatte.

Vielmehr ermitteln wir vor Ort beim

Kunden den aus klanglicher und

wohnlicher Sicht optimalen Standort

für beide Lautsprecher.

Unsere Kunden sind immer wieder

beeindruckt, was sich alles machen

lässt, was alles eine große klangliche

Auswirkung hat und vor allem,

wie außergewöhnlich gut es in ihren

eigenen vier Wänden klingen kann.

Ich möchte hiermit auch alle Musik

liebenden Menschen herzlich dazu

einladen, nach kurzer Terminvereinabrung

einfach einmal vollkommen

unverbindlich bei uns vorbeizukommen.

So können Sie Ihre Lieblingsmusik

bei einer guten Tasse

Tee oder Kaffee vollkommen neu

erleben. Wir versprechen, daß sich

allein schon dieses Erlebnis gelohnt

haben wird.

Frage: „Herr Reski, Herr Winter,

vielen Dank für ihre ausführlichen

Antworten. Diese Firmenphilosophie

ist in den Zeiten wie diesen tatsächlich

eine wunderschöne Botschaft

und lädt ein, einfach einmal für

eine Klangverkostung, wie Sie es so

schön sagen, vorbeizukommen. Ich

bin gespannt.“

Mehr gibt es unter

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bereits beschrieben persönlich im

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Da legst di (gern) nieder

Ein guter Tag fängt mit einer guten

Nacht an – diesem Leitsatz folgen

Gabi und Dominik Geiger von Betten

Weissenbach in Peiting. Denn:

Wer ausgeschlafen und erholt aufwacht,

hat tagsüber mehr Energie

um seinen Alltag zu bestreiten. Von

Matratzen und Lattenrosten, über

Zudecken und Kopfkissen, bis zu

Bettwäsche und Schutzbezügen finden

Sie alles, was für Ihren gesunden

und erholsamen Schlaf wichtig

ist. Doch der zentrale Punkt ist die

individuelle Beratung, da nicht jeder

Mensch gleich ist, sondern seine

eigenen Bedürfnisse und Empfindungen

hat. Dies gilt sowohl für das

passende Schlafsystem und einem

darauf abgestimmten Kopfkissen

als auch für die richtige Zudecke.

Daunenbetten werden in der hauseigenen

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Auswahl an Massivholz-, Polsteroder

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Geschmack etwas dabei. Dem Kunden

werden auch hier Möglichkeiten

zur individuellen Gestaltung angeboten,

wie zum Beispiel verschiedene

Stoffe, Kopfteile und Füße oder ein,

vom Schreiner nach Ihren wünschen

angefertigtes, Massivholzbett, beispielsweise

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für jeden Anlass

Selbst ist die Frau

Von wegen Handwerk ist reine Männersache. Auch dieses Klischee gehört

längst der Vergangenheit an. Beim Bohren kommt es auf Geschick,

Augenmaß und Gefühl an. Und das haben schließlich Männer und Frauen.

Foto: Maricci King

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ein Schuhregal der

anderen Art

Alte Weinkisten sind etwas Wunderbares. Sie sind bereits ganz

unbearbeitet sehr dekorativ, ob im Garten oder

in der Wohnung. Es lassen sich daraus zudem wunderbare

Schuhregale zaubern. Wie das geht, zeigen wir hier.

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Die Weinkisten bekommen sie ohne

Schwierigkeiten im Internet ab fünf

Euro pro Stück.

Bei den Kisten gilt es auf folgendes

zu achten:

∙ Die Kisten sollten einigermaßen

stabil sein, damit man sie gut umbauen,

verschrauben oder festnageln

kann, je nachdem für was sie

benutzt werden.

∙ Es gibt Weinkisten mit und ohne

Aufdruck. So ein Aufdruck verleiht

den Kisten einen gewissen Vintage-Look.

∙ Je nach Geschmack hat man die

Wahl zwischen hellen und dunklen

Varianten.

∙ Einen anderen Look bekommen

auch gefl ammte Kisten, die mit dem

Brenner quasi fl ambiert werden. Bei

einem Whiskey würde man sagen,

er schmeckt rauchig – in diesem

Fall sieht man es. Das Holz wird etwas

dunkler und schwerer… eben

rauchiger. ACHTUNG, diese Kisten

färben anfangs etwas ab.

∙ Wer Angst vor einem Holzwurm in

der Wohnung hat, sollte darauf achten,

dass die Kisten speziell wärmebehandelt

wurden. Das garantiert

ein wurm-freies Holz, kostet aber

auch etwas mehr.

Haben Sie sich für Ihren persönlichen

Favoriten entschieden und

die Lieferung erhalten, stehen Sie

vor der nächsten Entscheidung, die

Kisten in ihrer natürlichen Farbe zu

belassen oder ihnen einen farblich

Anschliff zu verpassen. Farben bekommt

man im Bau-Fachgeschäft –

normale Wandfarben reichen völlig

aus. Zum Streichen benötigt man

entweder Pinsel oder Farbrolle, je

nachdem mit was man sich leichter

tut. Entscheiden Sie sich für den

Shabby-Look sollten Sie die Farbe

nicht zu dick auftragen, damit man

den natürlichen Look der Kiste noch

durch die Farbe sehen kann.

Haben Sie auch das geschafft, können

die Kisten jetzt entweder auf

dem Boden gestapelt oder an die

Wand geschraubt werden, was etwas

stabiler ist.

Weitere Ideen fi nden Sie auf Facebook

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Unsere Gärten machen

Menschen glücklich

Fotos:

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Diesem Leitsatz hat sich Herrhammer

Gärtner von Eden aus Heimenkirch

verschrieben.

Einen Garten zu haben, in dem man

sich ganz und gar wohlfühlt, ist heute

wohl so wertvoll, wie kaum jemals zuvor.

Zwei, die sehr genau wissen, wie

man ein Grundstück in eine solche

Wohlfühloase verwandelt, sind Jörg

Singer und Florian Herrhammer. Gemeinsam

führen die Brüder den Gartengestaltungsbetrieb

Herrhammer

Gärtner von Eden in Heimenkirch,

der sich auf die Planung, Gestaltung

und Pflege von hochwertigen Privat-,

Firmen- und Hotelgärten spezialisiert

hat. Ihre große Leidenschaft gilt dem

Bau naturnaher Badegärten. Dabei

kümmern sie sich nicht nur um die

ästhetisch anspruchsvolle Planung

und den fachgerechten Bau von

Schwimmteichen und Naturpools,

sondern haben immer das große

Ganze im Blick. Ihr Anspruch:

Gärten passend zu den Wünschen

und Bedürfnissen ihrer Besitzer zu

kreieren. Umfassendes Pfl anzenwissen

gehört genauso dazu wie

eine sensible und bestmögliche

Materialverwendung und fundiertes

technisches Knowhow.

Gartenbesitzer können sicher sein,

es mit einem ausgewiesenen Fachbetrieb

zu tun zu haben: Das Herrhammer-Team

besteht ausschließlich

aus ausgebildeten Fachkräften, und

davon zeugen auch die Mitgliedschaften

des Unternehmens bei den

Gärtnern von Eden und bei Pools for

Nature. Beides sind genossenschaftliche

Zusammenschlüsse von Gartengestaltern,

die sich in den Bereichen

Planung, Anlage und Pfl ege individueller

privater Gärten und naturnaher

Schwimmgelegenheiten höchsten

Qualitätsstandards verpflichtet haben.

Wer hier aufgenommen wird,

beherrscht sein Handwerk.

UNSERE FACHGEBIETE:

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• Naturstein & Metall

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• Stauden-/Gehölzpflanzungen

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Herrhammer GbR

Gärtner von Eden

Laubachweg 5

88178 Heimenkirch

Fon 0 83 81 94 06 50

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Ein Maestro fällt

vom Himmel

Na ja, nicht gleich ein Meister. Aber bemerkenswert

ist der Kurs schon, an dem unsere Reporterin teilnahm.

Bei Martin Kern spielt man ein Instrument ohne

musikalische Vorkenntnisse.

Text & Fotos: Maricci King

Ein Instrument, das sich komplett

ohne Vorkenntnisse spielen lässt und

auf dem schon beim ersten Versuch

eine Melodie entsteht – selbst bei

musikalischen Neulingen. So etwas

soll es geben? Martin Kern, Musikpädagoge,

Komponist und Musiker, hat

vor gut 15 Jahren ein solches Instrument

entwickelt.

Seit über 30 Jahren ist Martin Kern

im Allgäu unterwegs und musiziert

mit Kindern. Bei seinen Besuchen

brachte er immer ein Hackbrett zum

Musizieren mit. Die Mädchen und Buben

haben sich rasch von der Musik

begeistern und motivieren lassen. Haben

dann allerdings genauso schnell

wieder aufgeben. Sie hatten Schwierigkeiten,

die feinen Saiten mit dem

Filzschlegel zu treffen. Diese Frustration

ließ bei Kern jene Idee entstehen,

ein neues, ähnliches Instrument zu

entwickeln. Das war vor 15 Jahren, die

Geburtsstunde des KernKlangbretts.

Der Unterschied zum Hackbrett besteht

vor allem in der Spielweise: Anstelle

eines Filzschlegels werden die

Saiten mit den Fingern gezupft.

82 83


Es ist ein wenig kühl in der Schreinerei,

in der in den nächsten acht Stunden

mit Unterstützung von Martin

Kern und seinem Sohn David sowie

Schreiner Helmut Mayr ein fertiges

Instrument entstehen wird. Spätestens

wenn es zum Schleifen komme,

würde uns warm werden, lässt uns

Kern wissen. Die Einzelteile für den

Instrumentenkorpus liegen auf den

Werkzeugbänken vor uns: Bretter in

verschiedenen Längen und unterschiedlicher

Dicke, mit Einkerbungen

und ohne.

Ein Eimer mit Leim, ein Pinsel und

Hammer sind meine ersten Kumpane.

Erst vorsichtig, dann etwas großzügiger

streiche ich den Leim auf die

vier dicken Holzteilen, die den Rahmen

bilden. Noch einmal schwinge

ich meinen Leimpinsel und lege anschließend

zwei dünne Holzplatten

oben und unten auf den Rahmen.

Schon ist der erste Teil geschafft:

der Korpus liegt vor mir. Lange Zeit

kann ich mein unfertiges Meisterwerk

jedoch nicht bewundern.

Denn es muss zum Trocknen zwischen

viele Schraubstöcke gespannt

werden.

Derweil geht es in der Schreinerei

fl eißig weiter. Um einen Vorgeschmack

auf unser Instrument zu

bekommen, hat Kern einige fertige

Exemplare mitgebracht. Zunächst

etwas zaghaft zupfe ich die Saiten,

und doch bekomme ich schnell Spaß

daran und spiele in kürzester Zeit einige

Lieder. Von „Meine Oma fährt

im Hühnerstall Motorrad“ bis hin

zu Alpenländischer Volksmusik hat

Kern für jeden Geschmack Noten

dabei. Schüchtern steht auch Kurskollegin

Petra vor dem Klangbrett.

Sie habe noch nie in ihrem Leben ein

Instrument gespielt, gesteht sie, geschweige

denn ein Gefühl fürs Spielen.

Doch auch sie feiert nach kurzer

Zeit am Klangbrett freudestrahlend

ihr erstes Erfolgserlebnis.

Weg von den klingenden Melodien

der Saiten geht es für uns zum weniger

harmonischen Kreischen der

Säge. Die überstehenden Holzreste

des Korpus müssen weg. Mayr übernimmt

diese Aufgabe für uns. Nicht,

dass am Ende neben Holzresten auch

noch diverse Fingerkuppen liegen.

Dann müssen wir wieder leimen.

Mittlerweile verteile ich wie ein Profi

die klebrige Flüssigkeit auf dem

Holz und lege Einzelteile darauf. Die

nächste Trockenperiode verbringen

wir damit, uns beim Mittagessen zu

stärken. Denn die wirklich anstrengenden

Aufgaben stehen uns noch

bevor. So kehren wir mit vollem Magen

zurück an die Werkbank und

bekommen eine Säge in die Hand

gedrückt: weitere überstehende

Holzstücke müssen weg.

Ich setze die Säge an, ziehe und

schiebe sie hin und her. In einen

gleichmäßigen Rhythmus komme ich

allerdings nicht, und das Sägeblatt

verhakt sich immer wieder im Holz.

Mein Taktgefühl liegt eindeutig in

der Musik – nicht im Handwerk. Mit

einem Hobel wird hier und dort noch

etwas nachgebessert, dann geht es

ans Schleifen. Mit einem von Schmirgelpapier

umwickelten Block bewaffnet,

mache ich mich daran, die rauen

Oberfl ächen zu glätten. Auch jene

Kanten, an denen viele kleine Spreißel

abstehen, schleifen wir. Tatsächlich

wird mir langsam warm, wie Kern

es zu Beginn vorhergesagt hat. Das

Holz muss gut vorbereitet sein, bevor

wir ein spezielles Öl darauf verteilen.

Das Öl bringe nicht nur die Holzmusterung

zur Geltung, sondern schütze

auch unser Instrument, erklärt David

Kern.

Ich komme richtig ins Schwitzen,

dieses Mal allerdings nicht wegen

der Anstrengung, sondern vor

Angst. Ein Bauteil müsse noch zurecht

gesägt werden. Zwar nicht an

der großen und kreischenden Säge,

sondern an einer kleinen Stichsäge.

Aber der eine oder andere Schreiner

habe schon seine Finger an dem

Werkzeug verloren, erzählt Mayr und

grinst verschmitzt. Hochkonzentriert

schreite ich zum scharfen Sägeblatt,

hole tief Luft und, schwuppdiwupp,

ist das Holzstück entzwei gesägt.

Drei verschiedene S ägen wurden

beim Bau des Klangbretts genutzt.

Mit der Handsäge war es mit

Abstand am schwersten.

84 85


Erleichtert und ein kleinwenig stolz

kehre ich zu meinem fast fertigen

Klangbrett zurück.

In der Schlussphase geht es darum,

unserem Instrument endlich seinen

Klang zu geben. 22 Saiten von den

Tönen C1 bis A2 warten darauf, eingespannt

zu werden. Zuvor habe ich

kleine Stifte mit einem Loch in das

Holz geschraubt und auf der gegenüberliegenden

Seite kleine Nägel

hineingehämmert. Am Ende jeder

Saite ist eine Schlaufe, die ich in den

Nagel einhänge. Mit Fingerspitzengefühl

wird das andere Ende in das

Öhr gefädelt. Dann wird‘s knifflig.

Der Stift muss weiter in das Holz gedreht

werden, zum Spannen der Saite.

Dreht man zu weit, reißt sie, dreht

man zu wenig, kommt keine Spannung

auf. Ergo: Es erklingt kein Ton.

Schließlich kommt der Moment, auf

den ich den ganzen Tag hingearbeitet

habe. Fertig geklebt, geschliffen,

geölt und gestimmt liegt es vor mir:

mein eigenes, selbstgebautes Kern-

Klangbrett.

Dank der fachkundigen Anleitung

und Hilfe der drei Experten sind keine

Verletzungen zu vermelden, sodass

ich mich ans Zupfen der Saiten

mache. Und siehe da – es zupft sich

sehr leicht. Meine Zuhörer erkennen

bereits bei den ersten Versuchen,

um welche Lieder es sich handelt.

Ziel erreicht.

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EXPERTEN

IM ALLGÄU

Gute Nacht,

Freunde

Bevor die Saiten gezupft werden können,

müssen sie mit Fingerspitzengefühl

eingefädelt und aufgezogen werden.

Die wichtigste Sache im Leben, sagen

nicht nur Wissenschaftler, ist der

gesunde Schlaf. Und man stellt das

selbst oft erst dann fest, wenn man

nicht in den Schlaf findet und sich

das letztlich auf das Immunsystem

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Man kann nicht einschlafen, nicht

durchschlafen, liegt wach, ist am

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Das Allgäu ist mitunter so schön, man muss es sich

auch in die eigenen vier Wände holen. Unsere

Mitarbeiterin Jasna Lazović hat sich kreative Gedanken

gemacht – und erklärt, wie sich eine pfiffige Holzdeko

anfertigen lässt.

Text: Jasna Lazović • Fotos: designerweise

Wenn der Berg ruft, muss ich ihm

folgen. Und manchmal hilft nur noch

die Natur mit ihren atemberaubenden

Gesteinen. Dann ist mein Körper

erfüllt, meine Seele ruhig und mein

Geist frei. Dann gibt es nichts anderes

auf der Welt als die erhabenen

Gipfel der Natur, deren Widerhall

jede Zelle meines Körpers streift und

mir den Sinn meines Daseins ins Bewusstsein

bringt.

„Nimm sie mit!“ sagt die Stimme in

meinem Herzen. „Nimm diesen Frieden

und diese Erfüllung mit, bewahr

sie in dir auf und ernähr damit deine

Seele, wann immer sie es braucht.“

Und weil meine menschliche Seele

den Frieden immer wieder braucht,

bringe ich ein Stück Berg zu mir nach

Hause.

Und wann immer ich dann davorstehe,

wird es sein, als atme ich den

Duft der Leichtigkeit ein, als blicke

ich durch das Wolkengewand ins Tal

hindurch und als spüre ich die leichte

Brise der frischen Bergluft.

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Mitten im Zauberland

Friedrich Hechelmann hat sich der Fantasie und Mystik

verschrieben. Er sei der letzte Romantiker, sagen manche

über ihn. Ob das stimmt? Ein Besuch beim ihm zu Hause

im Schloss Isny soll versuchen, eine Antwort zu finden.

Und man ist beeindruckt von der Innenarchitektur im ehemaligen

Benediktinerkloster mit 900-jähriger Geschichte.

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Räume mit Stil und

Eleganz betritt der Besucher

im Schloss Isny und entdeckt

dort wahre Schätze.

Text: Klaus-Peter Mayr • Fotos: Matthias Becker

Vielleicht ist Friedrich Hechelmann

ein paar Jahrhunderte zu spät geboren.

Würde der Maler nicht viel besser

in die Renaissance passen, jener

von ihm so sehr verehrten Epoche,

die aus dem Geist der Antike heraus

eine neue Kunst gebar? Das Ideal der

Schönheit, die natürliche Harmonie,

das Wohlproportionierte jedenfalls

reizen ihn am meisten. Man könnte

sich ihn gut als Zeitgenossen von

Leonardo da Vinci oder Michelangelo

vorstellen.

Wer ihn im Schloss Isny besucht, wo

er lebt, arbeitet und ausstellt, taucht

in ein Zauberland ein, das nur von

einem Träumer und Idealisten geschaffen

worden sein kann. Davon

zeugen die fantastischen Räumlichkeiten

ebenso wie die Kunstwerke

und die Repliken antiker Skulpturen.

Dort trifft man auf einen Menschen,

der in einer ganz eigenen Welt lebt,

der sich dem Konsumwahn unserer

Gesellschaft bewusst verweigert und

weder Führerschein noch Handy besitzt.

Und der jeden Winter für drei

Monate auf eine kleine Insel im Atlantik

flieht. Die Allgäuer Kälte und die

erstarrte Natur behagen ihm nicht,

sagt er. Auf La Palma hingegen, der

Insel des ewigen Frühlings, blüht alles.

Dort lässt sich‘s leben.

In den Sälen und Fluren des Schlosses

sind von Zeit zu Zeit Bronzearbeiten

Hechelmanns ausgestellt,

zudem Gemälde aus früheren Schaffensperioden

- aufwendig gestaltete

Tafelbilder, die der Künstler für vierund

fünfstellige Beträge verkauft. Er

schuf sie vor allem als Vorlagen für

Bücher, die er zu illustrieren hatte:

Michael Endes Momo, Shakespeares

Sommernachtstraum, Boccaccios

Dekamerone. Die größte Aufmerksamkeit

erregte eine Künstlerbibel.

Hechelmann schuf 52 Gemälde mit

Szenen aus dem Alten und Neuen

Testament, in denen Jesus auch mal

als meditierender Buddhist erscheint.

Sie zeigen, welch enorme Gestaltungskraft

und Fantasie er besitzt.

Wie in den meisten anderen Werken

singt er auch damit das Hohelied auf

die Schönheit der Natur. Ur-Wälder

leuchten in sattem Grün, Flüsse stürzen

in kaltem Blau-Weiß in geheimnisvolle

Tiefen. Manche sagen, Hechelmann

sei der letzte Romantiker.

Das stimmt – und stimmt auch nicht.

Maler Hechelmann, der in Wien bei

einem bedeutenden Vertreter des

Fantastischen Realismus‘ studierte,

ist vor allem ein glühender Verfechter

des Figurativen und des Gegenständlichen

– auch wenn er gerne surreale

Welten komponiert. Das Abstrakte

erscheint ihm, dem Fan von Tolkiens

Fantasy-Büchern „Herr der Ringe“,

viel zu beliebig. Mit den Motiven und

seiner Malweise scheint er aus der

Zeit gefallen zu sein. Logisch, dass er

Experten und Publikum spaltet. Dem

schmächtigen Mann mit dem weißen

Vollbart, der sanften Stimme und der

randlosen Brille ist das freilich egal.

Friedrich Hechelmann hatte in seinem

Leben schon etliche Höhen

und Tiefen zu durchschreiten. Eine

der größten Prüfungen musste er vor

neun Jahren bestehen, als sein Lebensgefährte

und Manager Joseph

Baschnegger starb. Jahrelang hatten

sie auf einem idyllisch gelegenen

Bauernhof zwischen Weitnau und

Isny gelebt und gearbeitet.

Ein Garten Eden inmitten der Allgäuer

Hügellandschaft.

Vor über zehn Jahren zogen die Beiden

ins Schloss Isny – in jene Stadt,

in der Hechelmann aufgewachsen

ist. Vom obersten Stock kann er hinüber

auf die Altstadt schauen. „Dort“,

sagt er und zeigt auf einen roten Giebel,

„steht mein Elternhaus.“ Die Hechelmanns

waren Kaufl eute, die zu

Geld kamen. Kunst und Musik waren

ihnen aber ebenso wichtig.

Das Isnyer Schloss, 1096 als Benediktinerkloster

gegründet, hat eine

wechselvolle Geschichte hinter sich.

1999 kauften Bürger das marode

Gebäude und führten es in eine Stiftung

über. Hechelmann und Baschnegger

mieteten sich ein, renovierten

das geschichtsträchtige Gebäude

und machten daraus eine Kunsthalle

mit Ausstellungsräumen und einem

Laden. Im ersten Stock richtete Hechelmann

sein Atelier ein - ein großer

Raum mit vielen Fernstern und

großen Musikboxen; Bach, Schubert

oder Wagner begleiten ihn bei der

kreativen Arbeit.

Ein Stockwerk höher wohnt er. Dort

oben liegt auch eine Wohnung mit

mehreren Zimmern, die staunen

lässt. „Abthaus“ wird sie genannt,

weil dort einst der Chef der Reichsabtei

residierte. Man betritt sie durch

eine verspiegelte Tür am Ende eines

langen Flures. Hier hat Hechelmann

in mehrjähriger Arbeit ein wundersames,

zauberhaftes Refugium geschaffen

mit einer Fülle an alten

Möbeln, Gemälden, Lüstern und

Öfen. Wer über das knarzende Parkett

wandelt, dem gehen schier die

Augen über angesichts der opulenten

Reminiszenz an großbürgerliche

Zeiten.

Immer mehr Menschen wollen diesen

Hort der 1000 Kostbarkeiten

kennen lernen. Die Führungen sind

für gewöhnlich rasch ausgebucht.

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Besonderes Schmuckstück ist das

Mignon-Zimmer, das Besuchern ein

visuelles Bad in Blautönen bereitet.

Die Tapeten hat Hechelmann selbst

bemalt; inspirieren ließ er sich von

Goethes Mignon-Gedicht. Und gleich

rezitiert er: „Kennst du das Land, wo

die Zitronen blüh‘n ...“.

Jahrzehnte lang hat Friedrich Hechelmann

gemalt und gezeichnet.

Unermüdlich. Vor zwei Jahren aber

ging plötzlich nichts mehr. Hechelmann

mochte keinen Pinsel, keinen

Stift mehr in die Hand nehmen. Er

wollte sich nicht mehr an den Maltisch

setzen, um Farben auf Papier

und Holztafeln aufzutragen. Wer ihn

nach Gründen für diese Blockade

fragt, erhält ausweichende Antworten.

Sie hatte etwas mit seiner Gesundheit

zu tun, sagt er. Im Rückblick

bezeichnet er das Ereignis, das

ihn aus der künstlerischen Spur warf,

als Schicksal. In seiner Not entschied

er sich für einen radikalen Schnitt: Er

wechselte das Arbeitsfeld.

Der erfolgreiche Maler, der leidenschaftlich,

fantasievoll und mit meisterlicher

Technik Bilder schuf, fing

an, mit Ton zu modellieren und Bronzen

zu fertigen. Nebenbei schrieb er

einen märchenhaften Roman für Kinder

und Jugendliche.

102 103


Wie Hechelmann aus dem dunklen

Tal wieder ans Licht gekommen ist?

Seiner Ansicht nach dürfe man sich

nicht gegen das stellen, was einem

das Leben zumutet, antwortet er.

„Das würde zu viel Energie kosten.“

Um das zu verdeutlichen rezitiert er

Hermann Hesses Stufen-Gedicht.

Natürlich auswendig.

„Es muss das Herz bei jedem

Lebensrufe / Bereit zum Abschied

sein und Neubeginne. /

Um sich in Tapferkeit und

ohne Trauern / In andre, neue

Bindungen zu geben. /

Und jedem Anfang wohnt ein

Zauber inne /Der uns beschützt

und der uns hilft, zu leben.“

In einem Alter, in dem andere Menschen

sich zur Ruhe setzen, hat der

Allgäuer Künstler zu neuer schöpferischer

Kraft gefunden. Er will weitermachen

– egal ob malend, modellierend

oder schreibend.

„Man hat ja Verantwortung“, sagt er

mit leiser Ironie in der Stimme. Der

Renaissance-Freund wird also auch

künftig ungehorsam sein gegenüber

dem Zeitgeist, wird weiter Gegengifte

zur materialistischen Welt produzieren,

wird mit fantastischen

Bildern zum Träumen verführen,

wird Menschen in sein Zauberland

locken. Und er wird arbeiten, um die

Schmerzen zu lindern, die das Leben

ihm zumutet. Friedrich Hechelmann

ist überzeugt: „Kunst heilt auch.“

In eine imposante und

auch sehr prächtige Welt

taucht man ein, wenn man

das Schloss in Isny besucht.

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Von wegen Experte

Träumen ist erlaubt. Wer von uns will nicht ein Superman sein, ein Alleskönner?

Aber Traum und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Paar Stiefel.

Man muss sich auch mal eingestehen, nicht immer alles zu können.

Unser Kolumnist muss akzeptieren, dass er in handwerklicher Hinsicht,

na sagen wir mal so: viel Luft nach oben hat. Weshalb er dankbar ist,

dass es dafür Experten, wie in diesem Magazin vorgestellt, gibt.

Normalerweise liebe ich den Samstag. Ausschlafen,

frische Semmeln frühstücken. An diesem Samstag

aber ging es ins Mitnahme-Möbelhaus, ein Schränkchen

für den Sohn kaufen. Eines mit fünf Schubladen,

die mit kleinen Rädchen versehen waren, die wiederum

auf kleinen Messing-Schienchen laufen sollten –

wenn alles richtig montiert ist.

Nun ist das bei mir so: Ich verfüge über jenes Talent,

bei zwei theoretischen Möglichkeiten der Montage

garantiert die falsche zuerst zu wählen. Natürlich habe

ich auf diese Gemeinheiten schon reagiert und genau

das Gegenteil von dem getan, was ich ursprünglich

machen wollte. Die Schraube nach links gedreht, obwohl

ich das immer rechts herum praktiziere. Oder das

größere Rädchen für die Schublade vorne angesetzt

und das kleinere hinten, obgleich mir die gegensätzliche

Variante die logischere erschien. Was aber passiert

immer wieder? Mein erster Versuch misslingt!

Eine Erklärung dafür habe ich nicht. Ein normales

Schränkchen hätte ich sicherlich in kurzer

Zeit aufgebaut. Aber nein, wir mussten

eines mit Schubladen haben. Ich begann,

all die Rädchen und Schienchen

zu hassen, die ich zwar an

der Innenwand der Schubladen angebracht

hatte, aber nicht kerzengerade.

Außerdem hatten sich bei

drei Schienen jeweils zwei Schrauben

durchgedreht. Ich bekam sie weder rein

noch raus. Wenn das Mal gut geht...

KOLUMNE

von Freddy Schissler

Zwei Rädchen, die ich zunächst an der falschen Stelle

eingesetzt hatte, klemmten in einem Gewinde. Sie

mussten aber wieder heraus. Denn dort gehörten

andere Rädchen hinein. So wie ich es montiert hatte,

konnte die Schublade nicht richtig herausgezogen

werden. Bei jedem Herausziehen kratzte ein Holzstück

auf einem anderen und hinterließ Spuren.

Mit bloßer Hand konnte ich das Rädchen nicht aus

dem Gewinde herausziehen – und griff zur Zange. Die

aber rutschte jedes Mal ab und hinterließ Schleifspuren

am Rädchen. Ich griff zum Schraubenzieher. Mit

welchem Ergebnis? Siehe oben.

Ich gestehe, ich bin kein Handyman, wie jene Männer

in den USA genannt werden, die alles reparieren und

aufstellen können. Ohne Anstrengung, ohne Schweiß

auf der Stirn. Irgendwann setzte ich meine Zähne am

eingeklemmten Rädchen an, und versuchte es so herauszuziehen.

Das Ergebnis? Ich fuhr zu einem Freund,

der Zahnarzt ist. Als ich nach Hause kam, war

alles zusammen gebaut. Von einem

Handyman und Freund,

den meine Frau gerufen

hatte. Eben

ein Experte auf

seinem Gebiet.

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Was die Sinne berührt,

überdauert den Augenblick

Ein Leitspruch, der das Fachgeschäft

Stiegler-Wohnkultur seit

1999 begleitet.

Schon immer zeichnete sich der

Gang zum Raumausstatter damit

aus, dass man dort noch Zeit für jeden

Kunden hat. Die Beratung Vis a

Vis und Vorort auch weiterhin unabdingbar

bleibt, um individuelle Wünsche,

Wohnprobleme oder Projekte

erfüllen zu können.

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Teppiche und Gardinen. Was hat Sie

dazu bewogen, das Angebot mit Möbeln

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„Will nicht viel

Zeit investieren“

Thomas Schwarz hat zusammen mit La Casa in Dietmannsried ein großes Projekt

umgesetzt: den Umbau eines alten Jagdhauses in drei Wohneinheiten.

Und er schwärmt heute: „Toll ist es, wenn alles Hand in Hand geht.“

Text: Freddy Schissler • Fotos: Andreas Schäffl er

Schon der Weg zum Anwesen von

Thomas Schwarz lässt erahnen, dass

den Besucher dort Ungewöhnliches

erwartet. Als er dann allerdings vor

dem Haus steht und in die erste von

insgesamt drei Wohnungen in diesem

opulenten Hauskomplex hereingebeten

wird, der früher ein altes und

unbewohntes Jagdhaus gewesen

ist, wird sofort klar: Hier ist wirklich

Besonderes entstanden. Thomas

Schwarz hat Ende 2017 diese Immo-

bilie gekauft und sich entschieden,

zusammen mit La Casa einen entsprechenden

Umbau in Angriff zu

nehmen. 13 Monate später konnten

er und seine Frau sowie die Eltern das

neue Zuhause beziehen. Eine Einliegerwohnung

(80 Quadratmeter), die

Wohnung der Eltern (135 Quadratmeter)

und sein Wohnbereich (355 Quadratmeter),

der allerdings noch nicht

ganz fertig ist. Schwarz benötigte bei

diesem aufwändigen Umbau natürlich

mehrere Handwerksbetriebe und

fand diese alle unter einem Dach bei

La Casa: die Schreinerei Holzer, die

das gesamte Raumkonzept der verschiedenen

Wohneinheiten erstellt

und umgesetzt hat; die Firma Element

(Gebäudeautomation/Gebäudesicherheit),

die das Ganze technisch

auf den neuesten Stand brachte;

Ofen Gschwend mit diversen Feuerstellen

und die Firma Brack mit Beschattungsanlagen.

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„Für mich war es eine perfekte

Zusammenarbeit“, sagt Thomas

Schwarz. „Ich habe mich jederzeit

prima aufgehoben gefühlt.“ Aus der

Sicht von Schwarz zählt vor allem:

„Das Gesamt-Management muss

stimmen. Am besten, ich muss mich

um so wenig wie möglich kümmern.“

Die Zeitersparnis, betont Schwarz,

sei für ihn eine sehr wichtige Komponente

gewesen. Er hat sich nicht

um Termine und Absprachen zwischen

den verschiedenen Gewerken

kümmern müssen. Das alles hat La

Casa für ihn erledigt und gemanagt.

Und noch eine immens wichtige Sache

für den Hausherrn: „Am Ende

muss die Qualität stimmen.“ Genau

das tut es, versichert er im Gespräch

mit unserem Magazin.

Seine Bilanz der Zusammenarbeit

mit La Casa? Beide Daumen seiner

Hände gehen nach oben: „Top, ich

würde in jedem Fall wieder mit den

Dietmannsriedern zusammenarbeiten

und kann sie nur weiterempfehlen.“

Und: „Der große Vorteil war,

dass ich nicht ewig suchen musste,

wen ich nun für was engagiere.“ Er

schwärmt regelrecht, wenn er sagt,

dass alle Ziele, die er hatte, perfekt

umgesetzt worden seien. Ach ja, und

es hat sich sogar so etwas wie eine

Freundschaft mit Matthias Brack

und den Vertretern von La Casa

entwickelt.

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Ein Lächeln

fürs Allgäu

Heimatfreude: Beim Blick auf die Landschaft, auf die

Berge, Wege, Wiesen und Hänge – ach, kurz beim

Blick auf die Huimat muss Johannes Rydzek einfach

lächeln. Der Oberstdorfer ist nicht nur ein mit Medaillen

dekorierter Spitzensportler, sondern auch Botschafter

des Allgäus. Hier bei der Fahrt zum Nebelhorn,

begleitet von unserem Fotografen Ralf Lienert.

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Auf der letzten Seite des Magazins

„RaumGefühl“ lassen wir diese Kuh zu

Wort kommen mit einem authentischen

Abschiedsgruß und wir hoffen, dass

Ihnen diese Ausgabe unserer Experten-

Reihe tierisch gut gefallen hat.

GenialeBergwelt

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